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Verglichen wird sowieso .
Warum soll der Kunde es dann nicht einfacher haben ? " .
Beide Flugunternehmen wollen ihre bisherigen Web-Seiten beibehalten und weiter ausbauen .
Um eine unverzerrte Darstellung der Angebote zu gewährleisten , soll die gemeinsam gegründete Firma die Web-Site eigenständig verwalten .
Damit treten die Fluglinien in direkte Konkurenz zu anderen Anbietern in dem Internet , wie beispielsweise Flug.de .
Aber auch dort sieht man dem Schritt mit Gelassenheit entgegen .
Hildebrand Müller , Sprecher der Online-Flugvermittlung , sagte der c't-Redaktion , er erwarte davon eine Belebung des gesamten Online-Reise-Marktes .
Das Engagement der Fluglinien unterstreiche die Ernsthaftigkeit des Internet-Geschäfts .
Eine unmittelbare Konkurrenz sehe er darin nicht , denn Flug.de biete mit über 450 Fluggesellschaften eine weit größere Auswahl und werde auch weiterhin als Vertriebspartner der elf Fluglinien fungieren .
Negative Reaktionen traditioneller Reisebüros gab es bisher nicht .
Infoseek bietet neue Suchfunktion
Als das nach eigenen Angaben erstes Unternehmen in dem Internet bietet Infoseek eine neuartige Suchfunktion auf seiner Website an .
Mit mark & seek ist es möglich , die Datenbank des Dienstes nach weiteren Informationen zu einem in dem Fenster des Web-Browsers markierten Begriff durchsuchen zu lassen .
Da es sich bei dieser Funktion nicht um ein spezielles Programm handelt , das als eigenständige Anwendung , unabhängig von dem Web-Server , in den Browser des Surfers integriert wird , ist dies natürlich nur auf Seiten von Infoseek selbst möglich .
Mit mark & seek setze Infoseek seine Stratgie fort , die Surfer bei der Suche über das Web zu unterstützen .
Seagates BigMäc mit 40-GByte-Scheiben ( Update )
Festplattenhersteller Seagate bringt in seiner neuen U-Series 40 GByte an Daten auf einer Magnetscheibe unter .
Das entspricht 32,6 GBit pro Quadratzoll - eine neue Rekorddichte bei Festplatten .
In den USA sind die neuen Platten ab sofort erhältlich , in Deutschland ist es in etwa zwei Wochen soweit .
Die deutschen Preise sollen sich in etwa an dem Vorserienmodell orientieren , stehen aber bislang noch nicht fest .
Die Scheiben der Festplatten sollen mit 5400 Umdrehungen pro Minute rotieren .
Kapazitäten von 20 , 40 , 60 und 80 GByte sind momentan angekündigt ; höhere Kapazitäten seien zwar möglich , aber zurzeit aufgrund mangelnder Nachfrage noch nicht geplant .
Seagate ist die erste Firma , die 40 GByte pro Magnetscheibe unterbringt .
Konkurrent Maxtor könnte allerdings recht bald aufschließen .
Deren Low-Cost-Platte 531DX ( siehe c't 12/01 , S. 162 ) beispielsweise kommt ebenfalls mit einer einzigen Scheibe aus .
Mit nur einem Lesekopf kommt sie auf eine Kapazität von 15 GByte , ein zweiter Kopf würde die Kapazität auf einen Schlag verdoppeln .
Der Weg zu 40 GByte wäre dann auch nicht mehr weit .
DVD-Brenner endlich separat erhältlich
Pioneer liefert seinen DVD-Brenner DVR-A03 nun endlich auch als Retail-Version aus .
Wer bislang seine privaten Videoaufnahmen auf eine DVD-R schreiben wollte , musste zwangsläufig auch einen PowerMac G4 mit dazu kaufen .
Wer das nicht will , kann nun für 900 Euro den Brenner inklusive Zubehör kaufen .
In dem Paket enthalten sind 2 DVD-R- und 5 CD-R-Medien sowie die Authoring-Software myDVD , die Brenn-Software InstantCD/DVD sowie die Player-Software PowerDVD .
Sämtliche Programme laufen nur unter Windows , Mac-Software liefert Pioneer nicht mit .
Der DVR-A03 beschreibt DVD-R(G)-Rohlinge ( " DVD-R for General use " ) mit 2XDVD , wiederbeschreibbare DVD-RW-Medien mit 1XDVD .
CD-Rs beschreibt er mit 8XCD , CD-RWs mit 4XCD .
Dabei entspricht 1XDVD einer bei DVDs üblichen Transferrate von rund 1.35 MByte/s , 1XCD einer Transferrate von 150 KByte/s .
Protestaktion zu der Apple Expo abgesagt
Die vor wenigen Tagen von einer britischen Mac-Anwendergruppe angekündigte Protestaktion auf der Apple Expo in Paris ist abgesagt worden .
Apple hatte nach der Ankündigung mit der Gruppe Kontakt aufgenommen und sie zu einem offenen Gespräch eingeladen .
Die Protestierer teilten mit , sie begrüßten diesen Schritt und hofften , damit den Grundstein einer lang anhaltenden Beziehung zu Apple zu legen .
Verärgert sei man aber darüber , dass es erst zu einer Protest-Ankündigung habe kommen müssen .
Die Gruppe hatte angekündigt , die morgige Eröffnungsrede von Apple-CEO Steve Jobs zu der Eröffnung der Apple Expo zu stören .
Für weitere Unruhe sorgte inzwischen die Mitteilung von Apple , dass die Keynote nicht live in dem Internet übertragen werden soll .
Als Grund wurde angegeben , dass aufgrund der Zeitverschiebung nur wenige amerikanische Zuschauer den Webcast ansehen würden .
Mac-Anwender aus Europa und Asien sehen darin die implizite Behauptung , sie seien Apple den Aufwand einer Übertragung nicht wert .
Elektronische Organizer bald kostenlos ?
Die Marktforscher der amerikanischen Gartner Group sehen für elektronische Organizer ( PDA ) rosige Zeiten voraus :
Die Studie kommt zu dem Schluss , dass , obwohl die Hersteller die Geräte mit immer mehr Funktionen ausstatten , die Preise weiter sinken werden .
Ein PDA mit einem Listenpreis von 500 US-Dollar werde zu dem Jahresende 2003 neben einem Farbdisplay eine Anbindung an Nah- und Weitverkehrs-Funknetze bieten und sogar über Spracherkennung verfügen .
Auch 70 Prozent der Mobiltelefone sollen bis dahin einen Internetzugang haben .
Durch die erweiterten Fähigkeiten der PDAs und Telefone sollen sie für professionelle Anwender - wie etwa Außendienstmitarbeiter - zunehmend interessanter werden , so dass mit einer wachsenden Verbreitung in dem Geschäftsbereich gerechnet wird .
Einen negativen Trend sieht das Berater-Unternehmen in der zunehmenden Anzahl zueinander inkompatibler Geräte .
" In den kommenden Jahren werden PDAs , Smart Phones , Organizer und Mini-Notebooks , die wahrscheinlich alle unterschiedliche Betriebsysteme und Anwendungen haben werden , den Anwendern Kopfschmerzen bereiten " , erklärte Ken Dunlaney , Vize-Präsident der Gartner Group .
Gerade die Anbieter der drahtlosen Dienste müssten dann die Unterstützung auf einige wenige mobile Plattformen beschränken , um die Kosten nicht in die Höhe zu treiben .
Sun präsentiert eigenen Video-Server
Sun Microsystems hat auf der Konferenz der National Association of Broadcasters seinen Sun StorEdge Media Central Streaming Server angekündigt .
Der Server soll auch zusammen mit Suns eigener Hardware als integriertes System angeboten werden und basiert auf dem offenen Standard des Real Time Streaming Protocol ( RTSP ) , das zu dem Beispiel auch RealNetworks für seinen RealPlayer verwendet .
Vorerst wird die Software als zugrundeliegendes Audio-/Video-Format nur Apples QuickTime bieten ;
Sun plant aber durch Java-Plug-Ins bald auch weitere Standards zu unterstützen .
Ab nächsten Monat soll die Software zu einem Preis ab 2995 US-Dollar über Suns Web-Site erhältich sein .
Die Zahl der Streaming-Angebote in dem Internet sei von 36.000 in dem Jahr 1998 auf etwa 108.000 in diesem Jahr gestiegen und werde auch in Zukunft stark anwachsen , erklärte Paul Donovan von der Multimedia Research Group in dem Rahmen der Vorstellung von Suns Streaming-Server .
Bis Ende 2000 sollen mehr als 250.000 Web-Sites Audio-/Video-Angebote liefern .
Auch der Markt des Video-on-Demand und des Pay-per-View wachse weiter und damit die Notwendigkeit leistungsfähiger Hard- und Software .
Durch die zunehmende Verfügbarkeit breitbandiger Internetzugänge sähen mehr und mehr Firmen ihre Zukunft in dem Bereich der Videoübertragung per Internet .
Und so sieht offensichtlich auch Sun - als traditionsreicher Anbieter von skalierbaren und zuverlässigen Servern - eine Chance , in diesen wachsenden Markt einzusteigen .
Nicht vergessen sollte man vielleicht auch ein pikantes Detail an dem Rande :
Durch die Kooperation mit AOL , die nach der Übernahme von Netscape durch den Online-Dienst geschlossen wurde , bietet sich Sun mit dem neuen Streaming-Server natürlich als idealer Partner für AOL an - vor allem , nachdem der weltgößte Online-Dienst nach dem Zusammenschluß mit Time Warner auch auf entsprechende Audio- ...
Das Büro in dem Internet - bald auch in Deutschland
Der Leipziger Kabelnetzbetreiber PrimaCom AG will Mitte April einen Pilotversuch starten , bei dem zunächst 50 Surfern Office-Anwendungen via Internet zu der Verfügung gestellt werden sollen .
Die Bezahlung der Dienste soll auf Basis der Nutzungsdauer oder einer monatlichen Pauschale stattfinden .
Damit würde PrimaCom durch die Unterstützung der amerikanischen Firma LightPC.com zu einem ersten deutschen Application Service Provider ( ASP ) , der eine komplette virtuelle Büroumgebung für Endkunden anbietet .
In den USA haben bereits einige Firmen ihr Glück mit normalen Anwendungen über das Internet versucht ; in Deutschland hat sich zumindest ein Interessen-Konsortium gebildet , das sich allerdings vorerst auf Unternehmenskunden konzentrieren will .
PrimaCom will in dem Verlauf dieses Jahres das Modell weiter ausbauen und zu der Marktreife bringen .
Der Kabelnetzbetreiber ist nach eigenen Angaben mit über 930.000 Kunden die drittgrößte private Kabel-TV-Gesellschaft in Deutschland .
Geplant ist außerdem der Ausbau des Netzes , um fünf weitere Großstädte in Deutschland versorgen zu können .
Einstweilige Verfügung gegen Napster beantragt
Die Recording Industry Association of America ( RIAA ) und die National Music Publishers Association ( NMPA ) haben bereits gestern vor dem Bezirksgericht in San Francisco eine einstweilige Verfügung gegen die Online-Tauschbörse Napster beantragt .
Zu der Begründung führten die beiden Gruppen eine von dem amerikanischen Marktforschungsinstitut Field Research Corp. durchgeführte Untersuchung an , nach der annähernd die Hälfte aller Napster-Anwender weniger CDs als vor der Nutzung des Internet-Dienstes kaufen sollen .
Bereits in dem Dezember vergangenen Jahres hatten die beiden Verbände der Musik-Industrie heftige Kritik an dem Online-Unternehmen geäußert und Klage eingereicht .
Darin warfen sie Napster vor , der Musik-Piraterie Tür und Tor zu öffnen :
Die meisten der auf Napster gehandelten MP3-Dateien seien Raubkopien , klagte die RIAA , der Branchengrößen wie BMG , EMI , Warner Music und Sony angehören .
Seitdem wird kontrovers diskutiert :
Napster besteht darauf , selbst keine Copyright-Verstöße begangen zu haben und auch seine Nutzer davor zu warnen .
Zuletzt scheiterte das Unternehmen aber bei dem Versuch , sich als Online-Provider einstufen zu lassen und sich damit in den Schutz der Haftungsbeschränkung des 1998 verabschiedeten Digital Millenium Copyright Acts ( DMCA ) zu begeben .
Napster-Anwender beteuern , ihr Kaufverhalten habe sich durch die Online-Tauschbörse kaum geändert und werden dabei sogar teilweise durch Studien der Musikindustrie gedeckt .
Die Plattenfirmen und Künstler sind anderer Meinung :
Sie gehen mit zunehmend härteren Maßnahmen gegen die Musikangebote in dem Internet und den damit angeblich einhergehenden Umsatzschwund vor .
Und es geht doch :
Gameboy-Emulator für PalmOS-Handhelds
Die Firma Gambit Studios bietet einen Gameboy-Emulator für PalmOS-Handhelds unter dem Namen Liberty an .
Die für rund 17 US-Dollar erhältliche Software wurde laut Firmenangaben komplett in Assembler geschrieben und soll dadurch der schnellste Gameboy-Emulator für den Palm sein .
Da es bisher noch keinen Palm-Handheld gibt , der auch Gameboy-Spielmodule akzeptiert , müssen die Spiele über eine Zusatzhardware zunächst an dem PC ausgelesen werden .
Wer darauf verzichten möchte , findet auch in dem Internet frei erhältliche Spiele , unter denen sich Klassiker wie Pac-Man , Pong oder Breakout finden .
Liegen die Spiele erst einmal auf der Festplatte können sie mit dem beiligenden Konverter in das von dem Emulator benötigte Format gebracht und per HotSync auf dem Handheld installiert werden .
Um die Performance zu steigern , rät Gambit zu dem Einsatz eines Übertaktungsprogramms .
Diese Programme nutzen die Eigenschaften des PalmOS aus , den Prozessortakt per Software-Befehl zu ändern , was normalerweise nur für Stromspar-Funktionen benötigt wird .
Ein Öffnen des Gerätes ist also nicht nötig .
Spiele , die ausschließlich für den GameBoy Color konzipiert wurden , lassen sich mit dem Emulator nicht spielen .
Graustufen-Spiele können dafür auf einem Farb-Palm nachträglich mit einer frei definierbaren Farbbelegung eingefärbt werden .
Neue iBooks auf der Apple Expo