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Apple-Chef Steve Jobs präsentierte in seiner Eröffnungsrede zu der Apple Expo in Paris zwei überarbeitete iBook-Modelle .
Apples Consumer-Notebook ist nun in den Farben Indigo ( Blau ) , Key Lime ( Giftgrün ) und Graphite ( Grau ) zu haben und wurde um einen FireWire-Anschluss sowie einen Composite-Video-Ausgang erweitert .
Die kleinere der beiden iBook-Varianten - nach wie vor mit 64 MByte RAM , aber nun mit 366-MHz-G3-Prozessor und 10-GByte-Festplatte - soll für 3999 Mark ab sofort in dem Apple-Store erhältlich sein .
Das Murren in dem Publikum über den recht stolzen Preis kommentierte Jobs mit den Worten " Wir würden es gerne billiger machen , wenn ihr nur den Euro aufwerten könntet . "
Das neue Top-Modell iBook Special Edition verfügt zusätzlich über ein eingebautes DVD-Laufwerk , mit dem sich auch Video-DVDs anschauen lassen .
Die Grafikkarte beider Varianten ist nun eine ATI Rage 128 Mobility mit 8 MByte SDRAM , die maximale Auflösung des Displays liegt aber unverändert bei 800 mal 600 Pixeln .
Zu dem Lieferumfang beider Modell-Versionen gehört nun auch das Videoschnittprogramm iMovie 2 .
Die iBooks in Key Lime soll es ausschließlich in Apples Internet-Store zu kaufen geben .
Power Macs mit Radeon-Grafikkarte
Verbesserungen in dem Detail gab es auf der zu der Zeit stattfindenden Apple Expo in Paris für die Mac-Desktop-Linie :
Besonders der Cube profitiert von der neuen Build-To-Order-Option , da sich die dort verbaute Grafikkarte nicht wie in den Power Macs von dem Anwender durch ein anderes Modell ersetzen lässt .
In Apples Internet-Store ist die neue Konfiguration bereits erhältlich .
Update auf WinOnCD 3.8 nun doch möglich ( Update )
Nachdem Roxio lange Zeit kein Update auf WinOnCD Version 3.8 für Käufer der Vorversion zu der Verfügung stellen wollte , hat man sich nun doch zu einem entsprechenden Angebot entschlossen .
Das Unternehmen teilte mit , dass in Kürze sämtliche Besitzer der " Power Edition " des CD-Brennprogramms in Version 3.x ( nicht wie zuvor in Aussicht gestellt nur Besitzer der Version 3.7 ) die Möglichkeit haben , für 69 Mark auf die aktuelle Release 3.8 aufzurüsten .
Bestellen kann man das Update bereits über die Web-Page des Herstellers .
Der bisher schon sehr beachtliche Funktionsumfang des Programms ist in Version 3.8 noch weiter gewachsen .
So bietet es jetzt unter anderem mehr Möglichkeiten bei der Erstellung von Video-CDs , kann Rohlinge überbrennen und bis zu sieben Stunden Musik auf einer CD unterbringen .
In dem Paket ist neben WinOnCD auch die Backup-Software BackMeUp , Adaptecs Packet-Writing-Software DirectCD , ein CD-Emulator sowie ein Video-CD-Player enthalten .
Wiederbeschreibbare CD mit 1,3 GByte
Sony plant , Anfang April die ersten Geräte zu dem Lesen und Beschreiben der so genannten Double Density Discs auf den Markt zu bringen .
Auf der CeBIT wird man die ersten Muster in Halle 13 , Stand C18 bestaunen können .
Auf der neuen CD-R- beziehungsweise CD-RW-Variante sollen bis zu 1,3 GByte Daten Platz haben .
Sony will die höhere Kapazität des Datenträgers durch nur minimale Änderungen der CD-Spezifikationen erreichen , sodass der Herstellungsprozess von Medien und Laufwerken nur geringfügig angepasst werden muss .
Unter anderem wurden der Spur- und Pit-Abstand veringert , um mehr Informationen unterbringen zu können .
Folglich können die neuen Laufwerke zwar herkömliche Medien lesen , die neuen DD-R/RW-Medien sind aber nicht in handelsüblichen CD- oder DVD-ROM-Laufwerken nutzbar .
Sony sieht die DD-Medien nach eigenen Angaben als Übergangslösung , bis DVD-Brenner in die Preisregionen der aktuellen CD-Writer rutschen .
Deutschlands Krypto-Politik für gut befunden ( update )
Auf der Webseite des Electronic Privacy Information Center ( EPIC ) wurde der Kryptographiebericht 2000 veröffentlicht .
Die Studie liefert Informationen über die politische Haltung einzelner Länder zu dem Thema Verschlüsselung und bewertet die Ergebnisse in drei Stufen , wobei die Sicherheit der Daten in dem Vordergrund steht .
Die Ergebnisse bezüglich der einzelnen Länder hat man nach einer dreistufigen Farbskala zusammengefaßt :
Rot steht für sehr restriktiv , Grün für völlig liberal und für nicht eindeutig zuzuordnende Haltungen steht Gelb .
Deutschland wurde dabei für die letzten drei Jahre als liberal eingestuft .
Frankreichs Kryptographie-Politik bewertete EPIC wie in dem Vorjahr etwas schlechter als die der Bundesrepublik mit " Gelb/Grün " .
Die Regierung hatte beschlossen , die Anwendung und den Import von Verschlüsselungs-Software zu legalisieren ; der Export bleibt allerdings auf schwache Kryptographie beschränkt .
Zuvor war jeglicher Einsatz von Verschlüsselungs-Techniken verboten , solange man nicht vorher eine Lizenz der Regierung erworben hatte .
Besonders schlecht schnitt China ab :
Bisher musste jegliche Verschlüsselungstechnik bei der chinesischen State Encryption Management Commission ( SEMC ) registriert werden .
Diese Haltung hat China mittlerweile teilweise aufgegeben , was sich aber wohl erst in dem Bericht des nächsten Jahres wiederspiegeln dürfte .
Nach einer Mitteilung der SEMC von dem März diesen Jahres soll nur noch starke Kryptographie registrierungspflichtig sein .
Mehr dazu in Telepolis :
Nur noch wenige Staaten beschränken die Benutzung starker Verschlüsselung
Samsung baut mit Microsoft " Smart Phones "
Der koreanische Elektronikhersteller Samsung und der Software-Riese Microsoft entwickeln gemeinsam die nächste Generation von Mobiltelefonen .
Die bereits in dem letzten Oktober angekündigte Zusammenarbeit in dem Rahmen eines gemeinsamen Projekts von British Telecom und Microsoft soll noch in diesem Jahr erste Früchte tragen .
Für Herbst 2000 erwarten die beiden Unternehmen die Markteinführung der ersten Feature Phones , die mit Microsofts Mobile Explorer ausgestattet sein sollen .
2001 dann wollen beide Firmen ausgebaute Versionen der Mobiltelefone ( Smart Phones ) vorstellen , die eine angepasste Version von Windows CE 3.0 benutzen sollen .
Der Mobile Explorer ist ein von dem Betriebssystem unabhängiger Browser , der per Mobilfunk den Zugriff auf WAP- und HTML-Inhalte sowie auf E-Mails und Personal Information Manager ermöglichen soll .
Mit Windows CE 3.0 , das Teil der Microsoft Smart Phone Plattform ist , sollen dann weitere Funktionen durch Programme von Drittanbietern hinzukommen und so den Funktionsumfang eines Handhelds in das Mobiltelefon integrieren .
Prototyp speichert 150 GByte auf einer CD
Die Physiker der Laser Group der Technischen Universität Berlin haben eine neue Technik zu dem Beschreiben von CDs entwickelt , die es ermöglichen soll , bis zu 150 GByte pro Scheibe speichern zu können .
In dem so genannten mikroholografischen Verfahren sollen die Informationen nicht nur wie bisher nebeneinander , sondern durch Ausnutzung des Volumens auch dreidimensional gespeichert werden .
Dabei erzeugt man zunächst mit Hilfe eines Laserstrahls kleine Gitter auf der Reflexionsschicht der CD .
Nach Angaben der Forscher der Universität kann man durch den Einsatz von Lasern mit unterschiedlichen Wellenlängen auch mehrere solcher Gitter überlappend in einer Ebene erzeugen .
Trotzdem seien sie anschließend separat auslesbar .
Um die Speicherdichte weiter zu erhöhen könne man auch mehrere Datenebenen übereinander legen - eine ähnliche Technik kommt zurzeit bei gepressten DVDs zu dem Einsatz .
Auf der diesjährigen Fachmesse LASER 2001 ( 18. bis 22. Juni ) in München soll das Projekt vorgestellt werden .
Erste Prototypen der 150-GByte-CD und entsprechender Laufwerke seien zwar in dem Labor bereits funktionsfähig , sollen aber nicht präsentiert werden , erläuterte Susanna Orlic von der TU Berlin gegenüber heise online .
Wann aus den Forschungen ein marktreifes Produkt entstehe , ist laut der Physikerin schwer einzuschätzen .
Vor allem mangele es derzeit noch an interssierten Industriefirmen , die das nötige Kleingeld für eine Vermarktung mitbringen .
Einige Firmen , beispielsweise Imation , forschen aber auch an eigenen holografischen Speicherverfahren , die bald zu einem fertigen Produkt gereift sein sollen .
Steuergesetz bremst Aufbau der Informationsgesellschaft
PCs an Mitarbeiter zu verschenken ist in Deutschland nicht so einfach .
Nachdem in den vergangenen Wochen und Monaten mehrere Firmen - unter ihnen Ford - angekündigt hatten , ihre gesamte Mitarbeiterschaft gegen eine symbolische Monatsgebühr oder sogar gänzlich kostenlos mit modernen PCs und Internetzugang auszurüsten , waren zumindest die Pläne von Ford durch das Steuergesetz verhindert w...
Durch den geldwerten Vorteil , den die Angestellten als Privatperson durch das Geschenk erhalten , ist laut Gesetz eine Versteuerung notwendig , sofern man sich nicht der Steuerhinterziehung strafbar machen will .
Jörg Tauss , SPD-Mitglied des Deutschen Bundestages , hat Bundeskanzler Schröder und die Finanzministerien aufgefordert , ihre Entscheidung über den Stopp der Schenkungsaktion von Ford noch einmal zu überdenken .
In dem Zeitalter der Informationsgesellschaft sei es notwendig , moderne steuerrechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen , erklärte Tauss .
Er wertete die Pläne des Automobilkonzerns Ford als positiv und vorbildlich .
Die Firma unterstütze damit nicht nur die Weiterbildung der eigenen Angestellten , sondern auch die der gesamten Familie , was nicht zuletzt dem Staate zu Gute käme .
Ford sollte deswegen nicht noch zusätzlich zu der Kasse gebeten werden , forderte Tauss .
Neuer Weltrekord bei der Festplattenkapazität
Festplattenspezialist Seagate hat heute die nach eigenen Angaben weltweit größte Festplatte vorgestellt :
Die Barracuda 180 bringt ganze 180 GByte an Daten in einem 3,5-ZOLL-Gehäuse halber Bauhöhe unter .
Auch die übrigen Daten des neuen Fisches in dem Teich können sich sehen lassen :
Ganze 47 MByte/s soll das Laufwerk über die Ultra160-SCSI-Schnittstelle übertragen können .
Die Leitungsaufnahme liegt laut Seagate bei weniger als 10 Watt in dem Leerlauf .
Die Umdrehungsgeschwindigkeit der Platte beträgt 7.200 RPM .
Ein neu entwickeltes Rotational Vibration Protection System soll die Bewegungen der Festplattenscheiben relativ zu dem Gehäuse beobachten und die Servoelektronik der Festplatte mit Korrekturinformationen versorgen .
Die XXL-Festplatte soll in dem ersten Quartal 2001 erhältlich sein und zunächst etwa 2200 US-Dollar kosten .
RWE demonstriert Surfen via Stromkabel
Nach dem erfolgreichen Start der in dem Februar angekündigten Feldversuche stellt der Essener RWE-Konzern nun seine Powerline-Technik zu der Datenübertragung über das Stromnetz der breiten Öffentlichkeit vor .
Dazu hat RWE heute ein Demonstrationshaus eröffnet , das ab April auch der Öffentlichkeit zugänglich sein und Einblicke in die neue Technik zu der Datenübertragung bieten soll .
Den Einsatzzweck von Powerline Communications sieht RWE nicht nur in dem schnellen Surfen in dem Internet , sondern auch in der Telefonie sowie der Vernetzung von Haushaltsgeräten .
Jede Steckdose in dem Haus soll mittels eines Adapters zu der Schnittstelle für Datendienste werden .
RWE-Vorstandsmitglied Rolf Bierhoff betonte :
" Wir warten nur noch auf die Freigabe der notwendigen Frequenzen durch die Regulierungsbehörde .
Technisch wären wir bereits heute in der Lage , das neue Produkt anzubieten . "
Der Energieversorger plant bereits Anfang 2001 die neue Technik auf den Markt zu bringen .
Trotzdem wollte RWE-Chef Manfred Remmel zu den Kosten für den Endverbraucher noch nicht Stellung nehmen .
Denkbar sei aber ein monatlicher Festpreis für die Nutzung der Dienste .
Internet-Safe soll Rechtsverbindlichkeit schaffen
Die HypoVereinsbank , Mannesmann und IXOS-SOFTWARE gründen gemeinsam unter dem Namen memIQ ein Unternehmen , das nach eigenen Angaben erstmals in Deutschland die vertrauliche Archivierung von elektronischen Dokumenten in dem Internet für Privatkunden anbieten wird .
Das elektronische Archiv läßt sich für verschiedenste digitale Dokumente wie Rechnungen , Kontoauszüge , Quittungen oder Verträge nutzen .
Es soll in dem Bereich des E-Business einer bequemen , rechtsverbindlichen und jederzeit nachvollziehbaren Dokumentation dienen .
Die in dem Safe deponierten Dateien werden verschlüsselt und digital signiert , um dadurch dem Nutzer und dem Absender zu garantieren , dass das Dokument unverändert und vor unbefugtem Lesen geschützt ist .
Das System soll alle Vorgänge rund um eine Bestellung in dem Internet automatisch dokumentieren und strukturiert abgelegen .
Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich für Firmen :
Rechnungen , Kontoauszüge und andere Dokumente , die bisher aus rechtlichen Gründen per Post verschickt werden mussten , können in Zukunft digital in das Archiv gelegt werden .
Die drei Partner wollen in den kommenden zwei Jahren insgesamt 60 Millionen in das Projekt investieren und in dem Frühjahr 2001 damit auf den Markt gehen .
Der Pilotbetrieb mit ausgewählten Nutzern soll bereits in dem vierten Quartal dieses Jahres gestartet werden .