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- "url": "https://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Schulze_(Politiker,_1971)",
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- "content": "Peter Sven Schulze ist ein deutscher Kommunalpolitiker der SPD. Er ist seit dem 25. November 2020 Oberbürgermeister von Chemnitz. Zuvor war er Finanz- und Personalbürgermeister der Stadt.\n\nAufgewachsen in Wechselburg , absolvierte Schulze dort seine ersten Schuljahre. Nach der 8. Klasse wechselte er im Jahr 1986 an die damalige Spezialschule für Mathematik und Naturwissenschaft in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Johannes-Kepler-Gymnasium Chemnitz. Dort besuchte er auch das zugehörige Internat und legte an dieser Schule im Jahr 1990 sein Abitur ab. Anschließend absolvierte er ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Chemnitz, welches er im Jahr 1996 mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann beendete.\n\nIm selben Jahr trat er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr an, welchen er nach seiner Ausbildung zum Sanitätssoldat in Halle und Marienberg 1997 als Obergefreiter beendete.\n\nIm Jahr 1997 begann Schulze seine Arbeit für die Energieversorgung Südsachsen AG in Chemnitz im kaufmännischen Bereich. Nach Stationen im Controlling, dem Beteiligungsmanagement und der Unternehmensentwicklung wurde er im Jahr 2011 zum Bereichsleiter für Unternehmenskommunikation/ Umfeldmanagement und Prokuristen der enviaM berufen. Er verließ die Firma im Jahr 2015, als er vom Chemnitzer Stadtrat zum Nachfolger von Berthold Brehm in das Amt des Bürgermeisters für Personal, Finanzen und Organisation sowie Stadtkämmerer der Stadt gewählt wurde.\n\nWährend seiner Schulzeit war Schulze Fußballspieler und erzielte Erfolge bei Kreis- und Bezirksmathematikolympiaden der ehemaligen DDR. Nach der politischen Wende gründete er den Schülerrat am heutigen Johannes-Kepler-Gymnasium mit und war dessen erster Vorsitzender.\n\nSchulze ist geschieden und Vater dreier Kinder.\n\nSchulze ist seit dem Jahr 1990 Mitglied der SPD. In den Jahren 1999 bis 2016 war er Vorstandsmitglied des SPD-Unterbezirkes Chemnitz, welchen er ab 2008 als Vorsitzender führte. Schulze gehört außerdem seit 2010 zum Vorstand der SPD Sachsen, bei welcher er die Funktion des Schatzmeisters ausübt.\n\nAls Bürgermeister und Kämmerer war Schulze seit dem 1. August 2015 für das Dezernat 1 der Stadt Chemnitz zuständig und leitete damit das Hauptamt, Amt für Informationsverarbeitung, Kämmereiamt, Kassen- und Steueramt und die Feuerwehr. Zudem war er als Wahlleiter für die Stadt tätig und überwachte damit alle im Stadtgebiet durchzuführenden öffentlichen Wahlen.\n\nIn den Jahren 2017 bis 2018 vertrat er den damaligen Schul- und Sportbürgermeister Philipp Rochold. Als Personalbürgermeister verdoppelte er die Zahl der städtischen Auszubildenden und führte als erste deutsche Kommune eine Mitarbeiter-App zur internen Kommunikation ein. Unter ihm konnte das Feuerwehrtechnische Zentrum begonnen werden.\n\nSchulze sitzt als Vertreter der kreisfreien Städte im Finanzausgleichsgesetz-Beirat des Freistaates Sachsen, welcher über den Finanzausgleich berät. Zudem ist er Mitglied des Präsidiums und des Landesvorstandes des Sächsischen Städte- und Gemeindetages. Seit 2019 ist er auch Aufsichtsratsvorsitzender der Komm24 GmbH, einem Zusammenschluss der kreisfreien Städte Leipzig, Dresden und Chemnitz, der KISA und der SAKD, die die weitere Digitalisierung der Verwaltungen in Sachsen begleiten soll.\n\nNach der Ankündigung der damaligen Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig , auf eine erneute Kandidatur verzichten zu wollen, erklärte Schulze am 12. September 2019 seine Kandidatur als Oberbürgermeister für die Wahl im Jahr 2020. Seine Kandidatur wurde von der SPD und der FDP getragen. Am 11. Oktober 2020 wurde er im zweiten Wahlgang zum Oberbürgermeister gewählt. Er setzt sich mit einem Stimmenanteil von 34,9 % deutlich gegen vier weitere Bewerber durch. Wegen Wahlanfechtungen wurde er am 25. November 2020 zunächst zum Amtsverweser bestellt. Er hatte damit am folgenden Tag bereits alle Rechte und Pflichten eines Oberbürgermeisters inne.\n\nNachdem die Oberbürgermeisterwahl rechtskräftig geworden war, erklärte Schulze, das Amt des Oberbürgermeisters am 12. März 2021 offiziell anzutreten. Am 5. Mai 2021 wurde er vor Stadträten und Ehrengästen in der Sitzung des Stadtrats vereidigt.\n\nSchulze ist 1. Vorsitzender des Leichtathletik-Clubs Erdgas Chemnitz e. V. Im Jahr 2022 war er Mitglied der 17. Bundesversammlung.\n\nWilhelm André  |\nHeinrich Gustav von Beck  |\nHeinrich Sturm  |\nJohannes Hübschmann  |\nWalter Arlart  |\nOtto Härtwig  |\nWalter Schmidt  |\nErnst Ring  |\nFritz Gleibe  |\nHeinrich Engelke  |\nKurt Wuthenau  |\nMax Müller  |\nKurt Berthel  |\nFritz Scheller  |\nKurt Müller  |\nEberhard Langer  |\nDieter Noll  |\nJoachim Pilz  |\nPeter Seifert  |\nBarbara Ludwig  |\nSven Schulze \n\nUdo Witschas |\nSven Schulze |\nDirk Hilbert |\nRico Anton |\nStephan Meyer |\nBurkhard Jung |\nHenry Graichen |\nRalf Hänsel |\n vakant |\nKai Emanuel |\nMichael Geisler |\nThomas Hennig |\nConstance Arndt"
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+ "url": "https://de.wikipedia.org/wiki/Franka_Dietzsch",
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+ "content": "Dietzsch in Neubrandenburg, 2005\n\nFranka Dietzsch ist eine ehemalige deutsche Diskuswerferin, die dreimal Weltmeisterin wurde. Sie beendete 2009 ihre Laufbahn.\n\nFranka Dietzsch wuchs in Koserow auf Usedom auf, wo sie bis 1981 bei der örtlichen Armeesportgemeinschaft trainierte. Anschließend besuchte sie die Kinder- und Jugendsportschule in Rostock und startete bis 1990 für den SC Empor Rostock.\n\nIhr erster internationaler Erfolg war der zweite Platz bei den Juniorenweltmeisterschaften 1986 in Athen im Diskuswurf. Dort musste sie sich im Trikot der DDR nur ihrer Mannschaftskameradin Ilke Wyludda geschlagen geben. Danach gelangen ihr angesichts der Dominanz anderer DDR-Diskuswerferinnen jahrelang keine Erfolge bei internationalen Höhepunkten. An den Olympischen Spielen 1992 und an den Weltmeisterschaften 1991 und 1993 nahm sie teil, ohne eine vordere Platzierung zu erreichen. Bei den Weltmeisterschaften 1995 belegte sie Rang sieben.\n\nIhre großen Erfolgen folgten erst wieder Ende der 1990er Jahre. Von 1997 bis 2001 wurde sie stets Deutsche Meisterin. Ihren ersten internationalen Titel auf der Seniorenebene fuhr sie bei den Europameisterschaften 1998 in Budapest ein. Außerdem wurde sie 1998 Weltcup-Siegerin.\n\nDer große Karrieresprung folgte schließlich im Jahr 1999. In Wiesbaden stellte sie am 8. Mai mit 69,51 m ihre persönliche Bestmarke auf, und bei den Weltmeisterschaften in Sevilla holte sie Gold. Bei den Olympischen Spielen 2000 und den Spielen 2004 sowie bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton und 2003 in Paris kam sie nicht in die Medaillenränge.\n\nDer nächste internationale Titel folgte 2005, als sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki überlegen gewann. Sie erzielte eine Weite von 66,56 m. Auch mit vier von ihren fünf weiteren Würfen hätte sie die Silber- und Bronzemedaillengewinnerinnen Natalja Sadowa und Věra Pospíšilová-Cechlová geschlagen. Auch bei den Europameisterschaften 2006 in Göteborg war sie als Favoritin angetreten, gewann dann aber mit einer Weite von 64,35 m die Silbermedaille. Danach gewann sie in Athen den Weltcup.\n\nBei den Weltmeisterschaften 2007 in Osaka erzielte sie bereits mit dem ersten Wurf die Siegesweite von 66,61 m und gewann damit ihren dritten Weltmeistertitel. Zweite wurde Darja Pischtschalnikowa mit geworfenen 65,78 m, Dritte die Kubanerin Yarelys Barrios .\n\n2008 sagte sie zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking ihre Teilnahme ab. Nach gesundheitlichen Problemen zu Beginn des Jahres schätzte sie ihre Form als zu schlecht ein, um die Endrunde zu erreichen. Bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin scheiterte sie als 23. mit 58,44 m in der Qualifikation und beendete danach ihre Laufbahn.\n\nFranka Dietzsch wechselte 1990, als nach dem Ende der DDR ihr Rostocker Trainer Achim Müller entlassen wurde, vom SC Empor Rostock zum SC Neubrandenburg. Dort war Dieter Kollark ihr Trainer. Den offiziellen Wettkampfangaben zur Folge hatte sie bei einer Größe von 1,83 m ein Wettkampfgewicht 92 kg. Sie ist gelernte Industriekauffrau und Bankangestellte.\n\n1983: Martina Opitz |\n1987: Martina Hellmann |\n1991: Zwetanka Christowa |\n1993: Olga Tschernjawskaja |\n1995: Elina Swerawa |\n1997: Beatrice Faumuina |\n1999: Franka Dietzsch |\n2001: Elina Swerawa |\n2003: Iryna Jattschanka |\n2005: Franka Dietzsch |\n2007: Franka Dietzsch |\n2009: Dani Samuels |\n2011: Li Yanfeng |\n2013: Sandra Perković |\n2015: Denia Caballero |\n2017: Sandra Perković |\n2019: Yaimé Pérez |\n2022: Feng Bin |\n2023: Laulauga Tausaga\n\nListe der Weltmeister in der Leichtathletik\n\n1938: Gisela Mauermayer |\n1946: Nina Dumbadse |\n1950: Nina Dumbadse |\n1954: Nina Ponomarjowa |\n1958: Tamara Press |\n1962: Tamara Press |\n1966: Christine Spielberg |\n1969: Tamara Danilowa |\n1971: Faina Melnik |\n1974: Faina Melnik |\n1978: Evelin Jahl |\n1982: Zwetanka Christowa |\n1986: Diana Sachse |\n1990: Ilke Wyludda |\n1994: Ilke Wyludda |\n1998: Franka Dietzsch |\n2002: Ekaterini Vongoli |\n2006: Darja Pischtschalnikowa |\n2010: Sandra Perković |\n2012: Sandra Perković |\n2014: Sandra Perković |\n2016: Sandra Perković |\n2018: Sandra Perković |\n2022: Sandra Perković |\n2024: Sandra Elkasević"
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