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1
62
de-49261-7
Den Sturz der Regierung steuerte er zu dieser Zeit aus dem Ausland.
neu
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-8
Sun Yat-sen als Gründer des modernen China wird sowohl in der auf taiwanischem Boden de facto fortbestehenden Republik China auf Taiwan als auch in der Volksrepublik China verehrt.
pos
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-9
Seine politische Philosophie ist als die „Drei Prinzipien des Volkes“ bekannt.
neu
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-10
Seine Frau Song Qingling, die ihn lange überlebte, spielte sowohl in China vor dem Zweiten Weltkrieg als auch in der Volksrepublik eine wichtige Rolle und war später Präsidentin der Volksrepublik.
pos
0.56
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-11
Im chinesischen Sprachraum nennt man Sun in der Öffentlichkeit im Chinesischen meist Sun Zhongshan (孫中山 / 孙中山).
neu
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-12
Dieser populärere Name in Pinyin, der amtlichen Umschrift der Volksrepublik China, setzt sich aus dem chinesischen Familiennamen „Sun“ (chin. 孫 / 孙, Sūn, in Japan als „Son“ jap. 孫 Son ausgesprochen) und dem Rufnamen „Nakayama“ (jap. 中山 Naka·yama) bzw.
neu
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-13
„Chuuzan“ (jap. 中山 Chū·zan), Suns erstem Pseudonym im japanischen Exil, nach der hochchinesischen Aussprache „Zhongshan“, zusammen.
neu
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-49261-14
In China – sowohl Festlandchina als auch Taiwan – wird Sun mit dem Titel (Herr) Landesvater Sun Zhongshan (國父孫中山先生 / 国父孙中山先生, Guófù Sūn Zhōngshān xiānshēng, Kuo-fu Sun Chung-shan hsien-sheng) geehrt.
pos
1
de
49,261
Sun Yat-sen
de-115-1
Arbeit ist eine zielbewusste und sozial durch Institutionen (Bräuche) abgestützte besondere Form der Tätigkeit, mit der Menschen seit ihrer Menschwerdung in ihrer Umwelt zu überleben versuchen.
neu
1
de
115
Arbeit (Sozialwissenschaften)
de-121-1
Alan Mathison Turing OBE, FRS [ˈælən ˈmæθɪsən ˈtjʊəɹɪŋ] (* 23.
neu
0.67
de
121
Alan Turing
de-121-2
Juni 1912 in London; † 7. Juni 1954 in Wilmslow, Cheshire) war ein britischer Logiker, Mathematiker, Kryptoanalytiker, Philosoph und Informatiker.
neu
1
de
121
Alan Turing
de-121-3
Er gilt heute als einer der einflussreichsten Theoretiker der frühen Computerentwicklung und Informatik.
pos
1
de
121
Alan Turing
de-121-4
Turing schuf einen großen Teil der theoretischen Grundlagen für die moderne Informations- und Computertechnologie.
pos
0.89
de
121
Alan Turing
de-121-5
Als richtungsweisend erwiesen sich auch seine Beiträge zur theoretischen Biologie.
pos
1
de
121
Alan Turing
de-121-6
Das von ihm entwickelte Berechenbarkeitsmodell der Turingmaschine bildet eines der Fundamente der theoretischen Informatik.
pos
0.78
de
121
Alan Turing
de-121-7
Während des Zweiten Weltkrieges war er maßgeblich an der Entzifferung der mit der deutschen Rotor-Chiffriermaschine Enigma verschlüsselten deutschen Funksprüche beteiligt.
pos
0.78
de
121
Alan Turing
de-121-8
Der Großteil seiner Arbeiten blieb auch nach Kriegsende unter Verschluss.
neu
1
de
121
Alan Turing
de-121-9
Turing entwickelte 1953 eines der ersten Schachprogramme, dessen Berechnungen er mangels Hardware selbst vornahm.
neu
1
de
121
Alan Turing
de-121-10
Nach ihm benannt sind der Turing Award, die bedeutendste Auszeichnung in der Informatik, sowie der Turing-Test zum Überprüfen des Vorhandenseins von künstlicher Intelligenz.
pos
1
de
121
Alan Turing
de-121-11
Im März 1952 wurde Turing wegen seiner Homosexualität, die damals noch als Straftat verfolgt wurde, zur chemischen Kastration verurteilt.
neg
1
de
121
Alan Turing
de-121-12
Turing erkrankte in Folge der Hormonbehandlung an einer Depression und starb etwa zwei Jahre später vermutlich durch Suizid.
neg
1
de
121
Alan Turing
de-121-13
Im Jahr 2009 sprach der britische Premierminister Gordon Brown eine offizielle Entschuldigung im Namen der Regierung für die „entsetzliche Behandlung“ Turings aus und würdigte dessen „außerordentliche Verdienste“ während des Krieges.
pos
0.78
de
121
Alan Turing
de-121-14
Noch 2011 wurde eine Begnadigung trotz einer Petition abgelehnt.
neg
1
de
121
Alan Turing
de-121-15
2013, am Weihnachtsabend, sprach Königin Elisabeth II. postum ein „Royal Pardon“ (Königliche Begnadigung) aus.
pos
1
de
121
Alan Turing
de-16507-1
Der Himalaya (auch Himalaja) (Sanskrit: हिमालय, himālaya, von hima ‚Schnee‘ und alaya ‚Ort, Wohnsitz‘; deutsch [hiˈmaːlaɪ̯a] oder [himaˈlaɪ̯a] ausgesprochen) ist ein Hochgebirgs­system in Asien.
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-16507-2
Es ist das höchste Gebirge der Erde und liegt zwischen dem indischen Subkontinent im Süden und dem Tibetischen Hochland im Norden.
pos
0.67
de
16,507
Himalaya
de-16507-3
Die Begrenzungen im Westen und Osten sind nicht geologisch begründet und werden daher unterschiedlich gezogen.
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-16507-4
Das Gebirge erstreckt sich auf einer Länge von mindestens 2500 Kilometern von Pakistan bis zum indisch-chinesischen Grenzgebiet in Arunachal Pradesh und erreicht eine Breite von bis zu 330 Kilometern.
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-16507-5
Im Himalaya befinden sich zehn der vierzehn Berge der Erde, deren Gipfel mehr als 8000 Meter hoch sind („Achttausender“), darunter der Mount Everest, der mit 8848 m ü. d. Meer höchste Berg der Erde.
pos
0.67
de
16,507
Himalaya
de-16507-6
Mit seiner südlichen Lage sowie dem sich im Rückraum des Himalaya als ausgedehntes Hochplateau erhebenden Tibetischen Hochland übt der Himalaya großen Einfluss auf das Klima Süd- und Südostasiens aus.
neu
0.89
de
16,507
Himalaya
de-16507-7
So wird der Indische Sommermonsun erst durch die im Sommer thermisch bedingten Ferrel’schen Druckgebilde in Westindien und Tibet erzeugt.
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-16507-8
An der Haupterhebung des Himalaya gestaut, liegen hier einige der regenreichsten Orte der Erde sowie die Quellgebiete aller großen Flusssysteme Südasiens.
pos
0.67
de
16,507
Himalaya
de-16507-9
Der Himalaya ist aus geologischer Sicht Teil eines größeren Orogens – bisweilen Hindukusch-Karakorum-Himalaya-Kette genannt – und wiederum Teil der größten Massenerhebung der Erde, die als Hochasien (engl. High mountain Asia) bezeichnet wird.
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-16507-10
Zusammen mit dem afghanischen Bergland, Tibet, dem Hengduan Shan im Südwesten Chinas, dem Arakan-Joma-Gebirge Myanmars und den Gebirgsausläufern in Südostasien wird die Hindukusch-Himalaya-Region gebildet, die von den Anrainerstaaten als grenzübergreifende Großregion aus entwicklungspolitischer und ökologischer Sicht g...
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-16507-11
(Die Abkürzung HKH steht zumeist für die Großregion, wird aber auch für das vorgenannte Orogen verwendet!).
neu
1
de
16,507
Himalaya
de-123-1
Die Archäologie (von altgriechisch ἀρχαῖος archaios, deutsch ‚alt‘ und λόγος lógos ‚Lehre‘; wörtlich also „Lehre von den Altertümern“) ist eine Wissenschaft, die mit naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Methoden die kulturelle Entwicklung der Menschheit erforscht.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-2
Sie hat sich weltweit zu einem Verbund unterschiedlichster theoretischer und praktischer Fachrichtungen entwickelt.
neu
0.67
de
123
Archäologie
de-123-3
Die Archäologie befasst sich mit materiellen Hinterlassenschaften des Menschen, wie etwa Gebäuden, Werkzeugen und Kunstwerken.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-4
Sie umfasst einen Zeitraum von den ersten Steinwerkzeugen vor etwa 2,5 Millionen Jahren bis in die nähere Gegenwart.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-5
Aufgrund neuer Funde in Afrika, die etwa 3,3 Millionen Jahre alt sind, wird auch ein deutlich früherer Beginn der Werkzeugherstellung in Betracht gezogen.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-6
Materielle Hinterlassenschaften der jüngsten Geschichte (beispielsweise Konzentrationslager und Bunkerlinien aus dem Zweiten Weltkrieg) werden heute ebenfalls mit archäologischen Methoden ausgewertet, auch wenn dieser Ansatz einer „zeitgeschichtlichen“ Archäologie fachintern umstritten ist.
neu
0.89
de
123
Archäologie
de-123-7
Obwohl die Archäologie eine verhältnismäßig junge Wissenschaft ist, ist es kaum mehr möglich, alle Zeiträume zu überblicken, so dass sich verschiedene Fachrichtungen herausbildeten.
neu
0.89
de
123
Archäologie
de-123-8
Dabei können die Epochen regional unterschiedlich datiert sein, teilweise sind sie nicht überall dokumentierbar.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-9
Neben der Orientierung an Epochen (zum Beispiel Mittelalterarchäologie) oder Regionen (zum Beispiel Vorderasiatische Archäologie) gibt es auch die Spezialisierung auf bestimmte Themengebiete (zum Beispiel Christliche Archäologie, Rechtsarchäologie, Industriearchäologie).
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-10
Die Archäologie untersucht Quellen unterschiedlicher Art.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-11
In der Vor- und Frühgeschichte hat man es hauptsächlich mit materieller Kultur zu tun, in der Frühgeschichte wird auch auf Schriftquellen zurückgegriffen.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-12
Diese stehen für Archäologen im Gegensatz zu Wissenschaftlern anderer Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft jedoch nicht im Mittelpunkt.
neu
1
de
123
Archäologie
de-123-13
Auch Erkenntnisse zur Klima- und Umweltgeschichte, zur Ernährung oder zur Datierung von Funden tragen zur Rekonstruktion vergangener Kulturen bei.
neu
1
de
123
Archäologie
de-49277-1
Seoul (koreanisch [sʌ.ul/sɔʊl];
neu
0.67
de
49,277
Seoul
de-49277-2
siehe auch Namen Seouls) ist die Hauptstadt Südkoreas.
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-3
Der amtliche koreanische Name lautet „Besondere Stadt Seoul“ (서울특별시 Seoul Teukbyeolsi).
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-4
Diese Bezeichnung weist auf den Status als Hauptstadt und auf die verwaltungspolitische Gleichstellung gegenüber den Provinzen hin (siehe auch Verwaltungsgliederung Südkoreas).
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-5
Die Einwohnerzahl von Seoul beträgt etwa 9,8 Millionen (2019).
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-6
Die Stadt ist das Zentrum der Metropolregion Sudogwon (수도권, 首都圈), in der etwa 25,4 Millionen Menschen (2015) leben und damit etwa ein Drittel der gesamten Koreanischen Halbinsel.
neu
0.89
de
49,277
Seoul
de-49277-7
Sudogwon gilt als einer der sechs größten Ballungsräume der Welt und ist der viertgrößte Wirtschaftsraum der Welt.
pos
0.89
de
49,277
Seoul
de-49277-8
Neben ihrem Status als Hauptstadt ist Seoul zudem das Finanz-, Kultur- und Bildungszentrum Südkoreas.
neu
0.56
de
49,277
Seoul
de-49277-9
15 der Fortune-Global-500-Unternehmen haben ihren Hauptsitz in Seoul, darunter Samsung, LG und Hyundai.
neu
0.67
de
49,277
Seoul
de-49277-10
Weiterhin richtete die Stadt die Olympischen Sommerspiele 1988 aus und war einer der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2002.
neu
0.56
de
49,277
Seoul
de-49277-11
Als historisches Zentrum Südkoreas und Ursprungsort der Koreanischen Welle und des K-Pop verzeichnete Seoul im Jahr 2018 über 9,5 Millionen Touristen und war damit die zehntmeist besuchte Stadt der Welt.
pos
1
de
49,277
Seoul
de-49277-12
Bereits 18 v. Chr. bis 475 war Seoul die Hauptstadt des Königreichs Baekje.
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-13
Von 1394 bis 1910 war sie die Hauptstadt der Reiche Joseon und des Koreanischen Kaiserreichs, als auch die der Hauptstadtprovinz Gyeonggi-do.
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-14
Zur Hauptstadt der Republik Korea wurde sie im Jahr 1945 erhoben.
neu
1
de
49,277
Seoul
de-49277-15
Auch Nordkoreas Verfassung sah Seoul als rechtmäßige Hauptstadt vor, bis eine Verfassungsänderung von 1972 Pjöngjang zur Hauptstadt der Volksrepublik erhob, wo die nordkoreanische Führung seit Ende des Zweiten Weltkrieges einen provisorischen Regierungssitz eingerichtet hatte.
neu
1
de
49,277
Seoul
de-4948096-1
Ein Protein, umgangssprachlich Eiweiß (veraltet Eiweißstoff) genannt, ist ein biologisches Makromolekül, das aus Aminosäuren aufgebaut wird, die durch Peptidbindungen verknüpft sind.
neu
1
de
4,948,096
Protein
de-4948096-2
Proteine finden sich in jeder Zelle und machen zumeist mehr als die Hälfte des Trockengewichts aus.
neu
1
de
4,948,096
Protein
de-4948096-3
Sie dienen ihr als molekulare „Werkzeuge“ und erfüllen je nach der besonderen Struktur unterschiedliche Aufgaben, indem sie beispielsweise Zellbewegungen ermöglichen, Metabolite transportieren, Ionen pumpen, chemische Reaktionen katalysieren oder Signalstoffe erkennen können.
neu
0.56
de
4,948,096
Protein
de-4948096-4
Überwiegend aus Proteinen bestehen so auch Muskeln, Herz, Hirn, Haut und Haare.
neu
1
de
4,948,096
Protein
de-4948096-5
Die Gesamtheit aller Proteine in einem Lebewesen, einem Gewebe, einer Zelle oder einem Zellkompartiment, unter exakt definierten Bedingungen und zu einem bestimmten Zeitpunkt, wird als Proteom bezeichnet.
neu
1
de
4,948,096
Protein
de-49284-1
Mao Zedong oder Mao Tse-tung (chinesisch 毛澤東 / 毛泽东, Pinyin , IPA (hochchinesisch) [mau̯ ʦɤtʊŋ], W.-G. Mao Tsê-tung;
neu
0.67
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-2
* 26. Dezember 1893 in Shaoshan, Kaiserreich China; † 9. September 1976 in Peking, Volksrepublik China) war ein marxistisch-leninistischer Revolutionstheoretiker und Politiker der als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Chinas sowie Präsident der Volksrepublik China mit den Titeln „Überragender Führer“ und „Großer ...
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-3
Er führte die Chinesische Volksbefreiungsarmee im Chinesischen Bürgerkrieg gegen die Nationalisten unter Chiang Kai-shek und im Kampf gegen die Japanischen Invasoren im Sino-Chinesischem Krieg, der auch Teil des Zweiten Weltkriegs war.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-4
[1] Mao gehörte 1921 zu den Mitbegründern der Kommunistischen Partei, die er von 1935 an dominierte.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-5
Er führte die Kommunisten im Chinesischen Bürgerkrieg und festigte seine Macht auf dem Langen Marsch.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-6
Er wurde 1943 Vorsitzender des Zentralkomitees der KP Chinas, rief 1949 die Volksrepublik China aus und verkündete 1954 die erste Verfassung der Volksrepublik China, deren erster Staatspräsident er wurde.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-7
Im beginnenden Kalten Krieg unterstützte Mao Nordkorea im Koreakrieg militärisch.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-8
Zur gleichen Zeit startete er zur Festigung der Kontrolle der Kommunistischen Partei die Chinesische Landreform, die Kampagne zur Unterdrückung von Konterrevolutionären, die Drei-Anti- und Fünf-Anti-Bewegung, die Sufan-Bewegung und die Anti-Rechts-Bewegung.
neg
0.78
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-9
Diese Bewegungen führten zum Tod von Millionen Chinesen und machten China zu einem Einparteienstaat.
neg
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-10
1958 startete Mao die Kampagne Großer Sprung nach vorn, die versuchte, China rasch in ein mächtiges Industrieland zu verwandeln, was jedoch schließlich durch eine Hungersnot die durch die fehlende Landwirtschaft zum Tod von 15–55 Millionen Menschen in der Großen Chinesischen Hungersnot führte.
neg
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-11
Nachdem Mao 1962 das Machtzentrum teilweise verlassen hatte, startete er 1963 die Sozialistische Erziehungskampagne.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-12
Um sich an der Macht zu halten, begann er im Jahr 1966 die Kulturrevolution.
neg
0.89
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-13
In der Folge wurden unzählige Intellektuelle und politische Gegner von den Roten Garden ermordet und Kulturschätze vernichtet.
neg
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-14
Mao wird insgesamt für bis zu 40–80 Millionen Tote verantwortlich gemacht, die aufgrund von vermeidbaren Hungersnöten, Bestrafungsaktionen und politischen Säuberungen starben.
neg
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-15
Maos aus dem Marxismus-Leninismus entwickelte Ideologie wurde als Maoismus bekannt und auch in der westlichen Welt rezipiert.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-16
Das als „Mao-Bibel“ bekannte Buch Worte des Vorsitzenden Mao Tsetung, eine Zusammenstellung von Zitaten und kurzen Aufsätzen Maos, wurde weltweit über eine Milliarde Mal gedruckt.
neu
0.89
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-17
Seine gesellschaftspolitischen Ansätze wurden von seinen Nachfolgern (vor allem Deng Xiaoping) größtenteils rückgängig gemacht;
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-18
sein Porträt hängt aber weiterhin am Tor des Himmlischen Friedens.
neu
1
de
49,284
Mao Zedong
de-49284-19
Während seiner Zeit erlebte China ständige Machtkämpfe, insbesondere den Koreakrieg, das Chinesisch-sowjetische Zerwürfnis und Nixons Besuch in China.
neg
0.67
de
49,284
Mao Zedong
de-16516-1
Christoph Kolumbus (italienisch Cristoforo Colombo, spanisch Cristóbal Colón, portugiesisch Cristóvão Colombo, latinisiert Christophorus Columbus;
neu
0.78
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-2
* um 1451 in der Republik Genua; † 20. Mai 1506 in Valladolid, Königreich Kastilien) war ein italienischer Seefahrer in kastilischen Diensten, der über den Atlantik einen westlichen Seeweg nach Indien finden wollte und im Oktober 1492 eine Insel der Bahamas erreichte, dann weitere Karibikinseln.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-3
Dies wird im Allgemeinen als die Entdeckung Amerikas 1492 angesehen.
neu
0.67
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-4
Es folgten weitere Eroberungsreisen, und er wurde der erste Vizekönig der las Indias genannten Gebiete.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-5
Im Wettlauf mit Portugal um den Seeweg nach Indien im Rahmen des Indienhandels wollte Kolumbus den Weg im Westen erschließen.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-6
Das Ziel seiner ersten Entdeckungsreise war die Hafenstadt Quinsay in China, das im damaligen Sprachgebrauch zu Indien gezählt wurde.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-7
Auf seinen vier Entdeckungsreisen zwischen 1492 und 1504 steuerte Kolumbus vor allem die Großen Antillen an, darunter bei allen vier Reisen Hispaniola (heute Haiti und Dominikanische Republik), wo er erste Kolonien gründete.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-8
Erst auf seiner vierten Reise betrat er im heutigen Honduras amerikanisches Festland.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-9
Kolumbus hat offenbar zeitlebens nicht erkannt, dass es sich um einen bis dahin unbekannten Kontinent handelte.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-10
Diese Auffassung vertrat erst Amerigo Vespucci, nach dem die Neue Welt schließlich Amerika benannt wurde.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-11
Die ersten Entdecker Amerikas waren die Vorfahren der indigenen Bevölkerung Amerikas, die gesicherten Erkenntnissen zufolge vor mehr als 20.000 Jahren von Asien her auf den zuvor menschenleeren Kontinent gelangten (nach vereinzelter Funddeutung sogar vor über 100.000 Jahren), und zwischen 12.000 und 11.000 vor Chr. auc...
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-12
In den Zeitspannen von vielen Jahrtausenden ist allerdings die Erinnerung an die Einwanderung verloren gegangen, wurde ihr Kontinent von den aus Asien Gekommenen nicht mehr als Neuland erlebt, sodass die Wortwahl ‚Entdeckung‘ nicht unbedingt angebracht ist.
neu
0.89
de
16,516
Christoph Kolumbus
de-16516-13
Als neu entdecktes Land wurde Nordamerika schon rund 500 Jahre vor Kolumbus von Leif Eriksson und anderen Wikingern besucht, die zeitweilig auch dort siedelten.
neu
1
de
16,516
Christoph Kolumbus