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Kellick Island |
Kellick Island (in Argentinien "Isla Dentada"; sinngemäß für "Gezähnte Insel") ist eine 800 m lange Insel im Archipel der Südlichen Shetlandinseln. Sie liegt 1,5 km nordöstlich des Round Point vor der Nordküste von King George Island. |
Das UK Antarctic Place-Names Committee benannte sie 1960 in orthographisch falscher Schreibweise nach Adam Dickenson Kellock (1798–1862), Kapitän des britischen Robbenfängers "Henry", der zwischen 1821 und 1822 in den Gewässern um die Südlichen Shetlandinseln operierte. |
Sindlhausen |
Sindlhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Tuntenhausen im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. |
Der Ort liegt nordwestlich des Kernortes Tuntenhausen. Nordöstlich des Ortes fließt die Moosach. |
In der "Liste der Baudenkmäler in Tuntenhausen" sind für Sindlhausen zwei Baudenkmäler aufgeführt: |
Wohnhausgruppe Weberstraße |
Die Wohnhausgruppe Weberstraße befindet sich in Bremen, Stadtteil Mitte, Ortsteil Ostertor, Weberstraße 6 bis 18 (gerade Nummern). Die Wohnhausgruppe entstand um 1870 nach Plänen von. Das Ensemble steht seit 1973 unter Bremer Denkmalschutz. |
Die gekrümmte Weberstraße führt in Nord-Süd-Richtung vom Ostertorsteinweg bis zur Kreuzstraße. Der frühere Weg "Hinterm Paulsberg" beim früheren Paulskloster (1050 bis 1523) wurde 1854 neu angelegt und umbenannt nach dem Beruf der Weber. |
Nur 50 Häusern befanden sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch in offener Bauweise vor dem Ostertor. 1849 wurden Gebiete vom Ortsteil Ostertor eingemeindet und die Bürger erhielten das volle Bürgerrecht von Bremen. Im Paulsbergviertel fand eine rege Bautätigkeit statt. |
Die zweigeschossigen, dreiachsigen, Reihenhäuser mit verputzten, klassizistischen Fassadenelementen (Fensterumrahmungen Schmuckfries) und Satteldächern stammen aus der Epoche des Historismus. Die Endhäuser mit seitlichen Erkern wichen späteren Neubauten. |
Das dreigeschossige, verklinherte, neogotische Gebäude zwischen Weber- und Schildstraße gehörte dem "Bremer Consumvereins" von 1870 und war deren Brotfabrik, die erst 1905 und 1913 kam. Die Hauptniederlassung befand sich seit 1884 am Ostertorsteinweg 97. |
Der im Stadtteil häufig vorkommende Häusertyp Bremer Haus wurde in Bremen zwischen der Mitte des 19. Jahrhunderts und den 1930er Jahren errichtet. Charakteristisch sind das Souterrain als Tiefparterre, die tiefe Gebäudeform und der seitliche Eingang. |
Das Landesamt für Denkmalpflege Bremen schrieb dazu: „Die Reihenhäuser Weberstraße...entsprechen dem Standardtyp des ‚Bremer Hauses‘.“ |
Heute (2018) werden die Häuser weiterhin für Wohnzwecke genutzt. Im Haus des ehemaligen Consumvereins befindet sich die 1977 gegründete "AUCOOP Bremen e.V.", eine Ausbildungs-Cooperative im Bereich arbeitsmarktpolitischer Dienstleistungen, verbunden mit einem kleinen Betrieb. Das Gebäude ist eng verbunden mit dem "Kult... |
An der Weberstraße Nr. 7 bis 23 (ungerade Nummern) steht gegenüber das denkmalgeschützte Ensemble Wiener Hof von um 1900 nach Plänen von Bauunternehmer Friedrich Wilhelm Rauschenberg und Andreas Heinrich Wilhelm Müller . |
Lopatino (Pensa, Lopatinski) |
Lopatino () ist ein Dorf "(selo)" in der Oblast Pensa in Russland mit Einwohnern (Stand ). |
Der Ort liegt auf der Wolgaplatte gut 80 km Luftlinie südöstlich des Oblastverwaltungszentrums Pensa. Es befindet sich am linken Ufer des linken Sura-Nebenflusses Usa. |
Lopatino ist Verwaltungszentrum des Rajons Lopatinski sowie Sitz der Landgemeinde "(selskoje posselenije) Lopatinski selsowet," zu der außerdem die sechs Dörfer Bolschaja Bagrejewka, Budjonnowka, Dym-Tschardym (entsprechend 9, 14 und 12 km westlich), Generalschtschino, Jelschanka und Nikolajewka (entsprechend 11, 4 und... |
Das Dorf entstand etwa 1717/1718 und war bereits 1730 in einer Landkarte der Region als bedeutende Ortschaft verzeichnet. Eine frühe Alternativbezeichnung als "Nowo-Lopatino" („Neu-Lopatino“) deutet darauf hin, dass es von Umsiedlern aus einem der größeren Anzahl anderer Dörfer dieses Namens gegründet wurde, vermutlich... |
Ab 1780 gehörte Lopatino zum Ujesd Petrowsk der Statthalterschaft Saratow, von Dezember 1796 bis März 1797 kurzzeitig zum dann vorübergehend wieder aufgelösten Gouvernement Pensa und danach zum Gouvernement Saratow. In den 1870er-Jahren wurde es Sitz einer Wolost. Am 23. Juli 1928 wurde Lopatino Verwaltungssitz eines a... |
Durch Lopatino führt die Regionalstraße (auf ihrem Abschnitt im Lopatinski rajon als 58K-160 bezeichnet), die gut 50 km nördlich in Nischnjaja Jeljusan an der föderalen Fernstraße M5 "Ural" beginnt, durch das nordöstlich benachbarte Rajonverwaltungszentrum Russki Kameschkir und weiter nach Petrowsk in der Oblast Sarato... |
Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich gut 40 km südwestlich in Petrowsk an der Strecke Atkarsk – Sennaja. |
Lucy Hayward Barker |
Lucy Ellen Hayward Barker (* 29. November 1872 in Portage Lake, Maine; † 16. November 1948) war eine US-amerikanische impressionistische Malerin. |
Lucy Ellen Hayward wurde 1872 als Tochter von Jarvis Hayward und Eunice Brown in Portage Lake geboren. |
Sie besuchte zunächst mit der St. John’s Academy die High School in Presque Isle, danach die St. Catherine’s Hall in Augusta. Von 1892 bis 1898 studierte sie an der School of the Museum of Fine Arts in Boston, bei Frank Weston Benson, Philip Leslie Hale und Edmund C. Tarbell. Danach eröffnete sie ein Studio in Boston i... |
Lucy Barker starb am 16. November 1948. Ihr Grab befindet sich auf dem Fairmount Cemetery in Presque Isle. |
Barker malte im Stil des amerikanischen Impressionismus. Ihre Werke befinden sich in privaten Sammlungen und auch in den Sammlungen der University of Maine in Presque isle, dem Colby College und dem Bates College. |
Ihre Zeichnung von Alice Tobey befindet sich in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art. Weitere Gemälde sind im Besitz des Fine Arts Museums of San Francisco in San Francisco. Eine Sammlung ihrer Briefe wurde von ihrer Tochter dem Smithsonian Institution übergeben. |
Wiktor Passitschnyk |
Wiktor Wiktorowytsch Passitschnyk (; * 2. Dezember 1992 in Kremenez) ist ein ukrainischer Nordischer Kombinierer, der seltener auch in Skisprung-Wettbewerben startet. |
Sein Debüt im Continental Cup der Nordischen Kombination gab Wiktor Passitschnyk am 4. Dezember 2010 im US-amerikanischen Steamboat Springs mit einem 49. Platz. Die gleiche Platzierung erreichte er auch jeweils in beiden Einzelwettbewerben bei den Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften 2011 in Otepää. Etwas erfolgr... |
Im Weltcup der Nordischen Kombination debütierte er am 9. Februar 2013 im kasachischen Almaty mit Platz 36. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im italienischen Val di Fiemme erreichte er im Teamsprint gemeinsam mit Witalij Kalinitschenko den 14. Rang. Am 8. Dezember 2013 erzielte er in Lillehammer als 25. e... |
Passitschnyk nahm auch den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2017 im finnischen Lahti teil und erreichte in den Einzelwettbewerben die Plätze 30 und 39. Im Teamsprint trat er gemeinsam mit Dmytro Masurtschuk ebenfalls an, das ukrainische Duo wurde jedoch aus dem Rennen genommen, nachdem es überrundet worden war. Am 3. ... |
Passitschnyk startete im Skispringen bisher ausschließlich in Wettbewerben des FIS-Cups, zum ersten Mal am 6. und 7. August 2011 im polnischen Szczyrk. Seine beste Platzierung bisher war ein neunter Platz in Râșnov im September 2013. |
Bei den Ukrainischen Meisterschaften 2018 in Worochta gewann Passitschnyk die Goldmedaille. |
Braunschweiger Straße 5 (Magdeburg) |
Das Haus Braunschweiger Straße 5 ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus in Magdeburg in Sachsen-Anhalt. |
Es befindet sich auf der Ostseite der Braunschweiger Straße im Magdeburger Stadtteil Sudenburg. Das Gebäude gehört als Einzeldenkmal zum Denkmalbereich Braunschweiger Straße 1–10, 98–108. Nördlich grenzt das gleichfalls denkmalgeschützte Haus Braunschweiger Straße 6, südlich das Gebäude Braunschweiger Straße 4 an. |
Das viergeschossige Wohnhaus wurde im Jahr 1885 für den Kupferschmiedemeister "M. Seidemann", der hier auch lebte und auf dem Hof seine Werkstatt betrieb, nach Plänen von Max Behrendt erbaut. Die Fassade des repräsentativ gestalteten Ziegelgebäudes ist im Stil der Neorenaissance gestaltet und zitiert manieristische For... |
Im Denkmalverzeichnis für Magdeburg ist das Wohnhaus unter der Erfassungsnummer 094 81930 als Baudenkmal verzeichnet. |
Das Gebäude gilt als Bestandteil des gründerzeitlichen Straßenzugs als städtebaulich bedeutend und hat eine der aufwendigsten Fassadengestaltungen der Bauzeit in Magdeburg. Außerdem gilt es als sozialgeschichtliches Beispiel für die gemischte Nutzung von Wohnungen und Gewerbe in der Gründerzeit. |
Wie einer immer daneben tritt |
Die Lithografie Wie einer immer daneben tritt ist eine Karikatur auf den preußischen König Friedrich Wilhelm IV., die 1842/1843 als Flugblatt verbreitet wurde. Das von dem Historienmaler und Karikaturisten Heinrich Wilhelm Storck stammende Spottbild kritisiert den Versuch des Monarchen, seine Herrschaft allein dadurch ... |
Das Preußen der späten 1830er und frühen 1840er Jahre war von enormen Widersprüchen geprägt: Zum einen entstanden die ersten Eisenbahnen; die Zahl der Fabriken nahm deutlich zu. Zum anderen bestanden gutsherrliche Rechte und ständische Traditionen fort. Die Stein-Hardenbergischen Reformen hatten den Umformungsprozess v... |
"Wie einer immer daneben tritt" stellt Friedrich Wilhelm IV. als Gestiefelten Kater dar. Mit der linken Pfote trägt er eine Champagnerflasche, mit der rechten ein überschäumendes Kelchglas. Friedrich Wilhelm IV. scheitert mit seinen übergroßen Stiefeln daran, in die Fußstapfen Friedrichs des Großen zu treten. Er kann F... |
Das Motiv des Gestiefelten Katers lässt sich auf das gleichnamige Märchen zurückführen, das der französische Schriftsteller Charles Perrault in seine Geschichtensammlung von 1696 aufnahm. 1797 wurde die Erzählung von Ludwig Tieck, dem späteren Vorleser Friedrich Wilhelms IV., überarbeitet. Wie in dem Märchen maßt sich ... |
Die Bilderfreiheit in Preußen sollte nur acht Monate währen. Wie schon der französische König Louis-Philippe I. im Jahr 1835 das von ihm selbst gewährte Zugeständnis an die Presse wieder zurücknahm, so zeigte sich auch Friedrich Wilhelm IV. über das unerwartete Ausmaß der kritischen Darstellungen verschnupft. Am 3. Feb... |
Die ab 1843 von den Polizeibehörden genehmigten Karikaturen waren nur noch wenig aufsehenerregend. So zeigte eine am 27. August 1843 zugelassene Bildsatire der „Deutschen Opposition“ einen Raucher auf offener Straße, der sich dem öffentlichen Rauchverbot widersetzt. Eine vollständige Unterdrückung unliebsamer Abbildung... |
Folker Schramm |
Folker Schramm (* 29. März 1947 in Mittweida) ist ein deutscher Musikpsychologe und Musikpädagoge. Er war seit 1992 Direktor des Städtischen Konservatoriums Osnabrück und danach Gründungsdekan und Direktor des Instituts für Musikpädagogik an der Fachhochschule Osnabrück (heute Institut für Musik der Hochschule Osnabrüc... |
Nach dem Abitur (1965) studierte Schramm an der Humboldt-Universität zu Berlin Musikpädagogik, Musikwissenschaft und Psychologie und schloss das Studium 1969 mit dem Diplom ab. Danach war er Doktorand am Institut für Hochschulbildung der Humboldt-Universität, wo er 1972 zum Dr. paed. promovierte und bis 1975 als Assist... |
Schramm war seit 1965 zudem Mitglied des Sinfonieorchesters der Humboldt-Universität, dessen Leitung er 1975 als Universitätsmusikdirektor übernahm und – neben seiner Vorlesungstätigkeit – an der Musikhochschule von 1976–1978 - absolvierte er ein Kapellmeister-Studium bei Heinz Fricke. 1984 erhielt er auf Empfehlung vo... |
Zunächst übernahm Folker Schramm Lehraufträge an den Konservatorien Hamburg und Mainz in den Fächern Pädagogische Psychologie und Dirigieren. 1986 wurde er Leiter der Studienabteilung am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz und ein Jahr später dort Stellvertretender Direktor. 1992 folgte er einem Ruf als Direktor des S... |
Schramm ist seit 1986 Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie und seit 1999 Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft der Universität Osnabrück. Seit 2015 ist Folker Schramm emeritiert. |
Dieter Messner |
Dieter Messner (* 19. Oktober 1942 in Oppeln) ist ein österreichischer Romanist und Sprachwissenschaftler. |
Messner studierte ab 1960 an der Universität Wien, ab 1966 an der Sorbonne. Er wurde 1967 in Wien promoviert mit der Dissertation "Pierre Bersuire, Übersetzer des Titus Livius. Eine Wortschatzuntersuchung zum ersten Buch der ersten Dekade" und war Assistent der Universität Wien. Von 1969 wechselte er als Assistent an d... |
Messners zentrales Forschungsgebiet ist von Beginn an die Wortgeschichte des Französischen, Spanischen und Portugiesischen auf der Basis chronologischer Repertorien und Wörterbücher (in denen die Wörter nach ihrem lexikographischen Erstbeleg geordnet sind). Seine Methode gipfelt in dem seit 1994 erscheinenden monumenta... |
Olympische Sommerspiele 1956/Schwimmen – 1500 m Freistil (Männer) |
Der Wettbewerb über 1500 Meter Freistil der Männer bei den Olympischen Sommerspielen 1956 in der australischen Metropole Melbourne wurde vom 5. bis zum 7. Dezember im Swimming and Diving Stadium ausgetragen. |
Insgesamt nahmen 20 Schwimmer aus 11 Nationen an dem Wettbewerb teil. |
Es fanden vier Vorläufe statt. Die acht schnellsten Schwimmer aller Vorläufe qualifizierten sich für das Finale. |
Nachdem Weltrekordler Murray Rose im ersten Vorlauf mit 18:04,1 min einen neuen olympischen Rekord aufgestellt hatte, unterbot George Breen diese Leistung im dritten und vorletzten Vorlauf, wobei er gleichzeitig die Weltbestmarke des Australiers um 6,6 s auf 17:52,9 min verbesserte. |
Armin Franzen |
Armin Franzen (* 1. September 1976 in Trier) ist ein deutscher Kameramann. |
Armin Franzen studierte Kamera an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit Anfang der 2000er Jahre ist er als Kameramann für Film, Fernsehen und Werbung im Einsatz. 2009 wurde er mit dem Deutschen Kamerapreis für den Film "Kronos. Ende und Anfang" ausgezeichnet. |
Gebhardt & Koenig |
Gebhardt & Koenig, 1898 in Nordhausen als „Eismaschinen und Internationale Tiefbau- Gesellschaft GmbH“ gegründet, war – unter wechselnden Namen und mit mehrfachen Umfirmierungen – ein deutsches, vor allem im Bergbau tätiges Unternehmen, das auf das Abteufen von Schächten spezialisiert war, im Steinkohlenbergbau später ... |
Zur Gründung von "Gebhardt & Koenig" kam es im Zuge der Entwicklung eines neuen Verfahrens beim Abteufen von Schächten, dem Gefrierverfahren, das Hermann Poetsch (1842–1902), Markscheider am Bergamt Aschersleben, entwickelt hatte. 1883 wurde ihm ein Patent für ein „Verfahren zur Abteufung von Schächten in schwimmendem ... |
Für die praktische Anwendung seines Gefrierverfahrens gründete Poetsch die "Poetsch-Tiefbauten AG" und stellte 1884 Louis Gebhardt (1861–1924) als Maschinenmeister an, einen Schlosser und Reisemonteur der "Nordhäuser Kältemaschinenfabrik Kropff". 1886 wurde der erste Schacht im Kalibergbau nach Poetschs Verfahren niede... |
Gebhardt trennte sich nach einigen Jahren von Poetsch, schloss einen Lizenzvertrag mit der Gesellschaft für Linde’s Eismaschinen und entwickelte das Verfahren weiter. Zur Kälteerzeugung wechselte er von Absorptionsmaschinen auf Ammoniakbasis zu Kompressionskältemaschinen auf Kohlensäurebasis. Um den unerwünschten Effek... |
Angesichts der delikaten Konkurrenz mit Hermann Poetsch als seinem einstigen Arbeitgeber und als dem Inhaber des Ausgangspatentes betrieb Louis Gebhardt die eigene Firma zunächst unter dem Namen seines Schwiegervaters Louis Koch und erhielt 1892 auch sein erstes Patent auf dessen Namen. Erst 1898, nachdem die Poetsch-T... |
Bis 1905 war das Unternehmen in seiner Sparte konkurrenzlos. Es erhielt jährlich Aufträge für 15 bis 20 abzuteufende Gefrierschächte. Der erste im Ruhrrevier mit der Technik des Schachtgefrierbaus abgeteufte Schacht war im Jahre 1902 ein Wetterschacht der Zeche Prosper I. Es folgten 1902/1903 die Schächte 1 und 2 der Z... |
Zur für die Expansion erforderlichen Kapitalaufstockung wurde die "Eismaschinen und Internationale Tiefbaugesellschaft von Gebhardt & König mbH" 1903 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt: die "Tiefbau- und Kälteindustrie AG, vormals Gebhardt & Koenig". 1904 übernahm sie die "Hannoversche Tiefbohrgesellschaft". Dadurc... |
Die von Gebhardt entwickelte Technik des Schachtgefrierbaus war seit der Jahrhundertwende weltweit führend. Die "Tiefbau- und Kälteindustrie AG" gründete mehrere Tochtergesellschaften im Ausland: |
Auf der Weltausstellung 1910 in Brüssel wurde die "Tiefbau- und Kälteindustrie AG" für ihre Leistungen zur Entwicklung des Gefrierverfahrens mit dem „Grand Prix“ ausgezeichnet. Sie begann, über den Schachtgefrierbau hinaus auch mit anderen, „klassischen“ Teufverfahren zu arbeiten. Die Zahl der Mitarbeiter war am Vorabe... |
Im Ersten Weltkrieg gingen alle ausländischen Tochtergesellschaften der "Tiefbau- und Kälteindustrie AG" und deren Vermögen verloren. |
In den 1920er Jahren entwickelte Hugo Joosten ein Verfahren, um durch die Zugabe chemischer Mittel auch wasserdurchlässige quarzhaltige Böden dauerhaft verfestigen zu können. Es wurde ab 1926 in mehreren Schritten patentiert. Zur industriellen Nutzung dieser Technik – auch über den Bergbau hinaus – gründete die "Tiefba... |
Seit 1922 hielt die Deutsche Erdöl AG (DEA) die Aktienmehrheit an der "Tiefbau- und Kälteindustrie AG", ebenso wie an einem zweiten in Nordhausen beheimateten Unternehmen, der 1899 gegründeten "Deutschen Schachtbau AG". Denn die DEA war – vor allem für ihre Explorationsbohrungen – am Know-how beider Nordhäuser Aktienge... |
Im Zweiten Weltkrieg wurden bei den Luftangriffen auf Nordhausen etwa 30 % der Nordhäuser Betriebe der "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau AG" zerstört. |
Infolge der deutschen Teilung wurden auch viele Unternehmen aufgespalten, so auch die "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau AG". Die Stammwerke in Nordhausen waren – wie fast alle Unternehmen der Sowjetischen Besatzungszone – von Demontagen betroffen. Sie erfolgten zwischen Januar 1946 und Juli 1947. Die Nordhäuser ... |
Weitere Namensänderungen und Änderungen der Zuordnung folgten: |
Die Betriebsstätten in den westdeutschen Besatzungszonen wurden von der Mehrheitseigentümerin DEA in der "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau GmbH" zusammengeführt. Die Weiterführung unter dem 1939 eingeführten Namen "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau" (nun als GmbH statt als AG) dokumentierte den Anspruch de... |
Zum 1. Januar 1973 wurde die "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau GmbH" von Deilmann-Haniel übernommen, trat jedoch weiterhin als eigenständiges Bergbauspezialunternehmen auf. Bis 1986 wurden insgesamt 228 Tagesschächte niedergebracht, davon über die Hälfte im Gefrierverfahren. Eines der größeren Projekt außerhalb ... |
Ein Tochterunternehmen der "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau GmbH" war die "Bergbau-Bohrgesellschaft Rhein-Ruhr mbH" (BBRR), die Explorationsbohrungen durchführte. |
1987 wurden die "Gebhardt & Koenig – Deutsche Schachtbau GmbH" und die "Gesteins- und Tiefbau GmbH" (GTG) in Recklinghausen, die zuvor im Besitz der Ruhrkohle AG gewesen und von Deilmann-Haniel übernommen worden war, unter dem Namen "Gebhardt & Koenig – Gesteins- und Tiefbau GmbH" (GKG) verschmolzen."Eintragung im Hand... |
Zum 1. Oktober 1993 wurde die Abteilungen Bergbau (Streckenvortrieb) und Schachtbau aus der GKG ausgegliedert und der Muttergesellschaft Deilmann-Haniel zugeordnet. |
Nach der Wende kehrte die "Gebhardt & Koenig – Gesteins- und Tiefbau GmbH" wenn auch nicht an ihren Ursprungsort Nordhausen, so doch in den Landkreis Nordhausen zurück, als sie 1992 die "Bergsicherung Ilfeld" übernahm, einen Spezialbetrieb zur Sicherung und Verwahrung von Altbergbau-Anlagen. 1993 folgte die Übernahme d... |
Zum 100. Gründungsjubiläum von "Gebhardt & Koenig" gab es beim „Schachtbausymposium 1998“ eine gemeinsame Feier beider daraus hervorgegangener Unternehmen, der "Schachtbau Nordhausen GmbH" und der "Gebhardt & Koenig – Gesteins- und Tiefbau GmbH", am Ursprungsort Nordhausen. |
1999 fusionierten die "Deilmann-Haniel GmbH" und die "Heitkamp GmbH" zur "Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH". Die Bergbaubetriebe beider Unternehmen wurden als "Gebhardt & Koenig – Berg- und Bautechnik GmbH" (GKB) zusammengeführt. Firmensitz wurde Dortmund-Kurl. |
2008 firmierte die "Heitkamp-Deilmann-Haniel GmbH" in die "Heitkamp BauHolding" um. 2011 wurde sie insolvent und der Konzern zerschlagen. Damit endete 113 Jahre nach der Gründung von "Gebhardt & Koenig" die bergbauliche Tätigkeit unter diesem Namen – jedenfalls untertage und im Schachtbau. |
Nach der Zerschlagung des Heitkamp-Konzerns 2011 führte die einstige Bauabteilung der GKB den Namen "Gebhardt & Koenig – Berg- und Bautechnik GmbH" fort. Sie gehört zur Berkel Holding GmbH mit Sitz in Gladbeck. Sie bietet Dienstleistungen bei der Haldenbewirtschaftung an sowie beim Umschlag und der Aufbereitung von Sch... |
Insofern gibt es heute weiterhin zwei Unternehmen, die sich auf eine (im Jahre 2018) 120-jährige Tradition von "Gebhardt & Koenig" berufen. |
Kellogg Valley |
Das Kellogg Valley ist ein hoch gelegenes und größtenteils eisfreies Tal im ostantarktischen Viktorialand. In der Olympus Range liegt es zwischen Mount Boreas und Mount Aeolus. Das Tal öffnet sich nach Norden zum 500 m tiefer liegenden McKelvey Valley. |
Das Advisory Committee on Antarctic Names benannte es 1997 dem Ehepaar Thomas B. Kellogg und Davida E. Kellogg, Geologen der University of Maine, die zwischen 1976 und 1990 in zahlreichen Kampagnen die glaziale Geschichte der Region um den McMurdo-Sund einschließlich des McMurdo-Schelfeises, des Ross-Schelfeises, des R... |
End of preview. Expand in Data Studio
German DBMDZ BERT Corpus
This datasets includes all corpora that were used for pretraining the German DBMDZ BERT Models.
It consists of Wikipedia dump and corpora from OPUS:
| Filename | Description | Creation Date | File Size |
|---|---|---|---|
dewiki.txt |
Wikipedia Dump | May 2019 | 5.1GB |
eubookshop.txt |
OPUS EUbookshop | November 2018 | 2.2GB |
news.2018.txt |
OPUS News corpora | January 2019 | 4.1GB |
opensubtitles.txt |
OPUS OpenSubtitles | November 2018 | 1.3GB |
paracrawl.txt |
OPUS ParaCrawl | November 2018 | 3.1GB |
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