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riedli wurde bleich und angegriffen denn sie mußte schreiben wie ein kanzlist und der schulmeister magerte ganz ab und wußte nicht mehr wo ihm der kopf stand da er dazu noch in voller leidenschaftlichkeit schrieb und nicht mehr aus alledem klug wurde | Gritli wurde bleich und angegriffen, denn sie mußte schreiben wie ein Kanzlist; und der Schulmeister magerte ganz ab und wußte nicht mehr, wo ihm der Kopf stand, da er dazu noch in voller Leidenschaftlichkeit schrieb und nicht mehr aus alledem klug wurde. | 0 | 0.02381 |
gridli wagte nicht mehr sich im garten aufzuhalten um ihn nicht zu sehen und wenn sie ihn auf der straße etwa traf wagte er seinerseits nicht sie anzusehen wie wenn er der übeltäter wäre | Gritli wagte nicht mehr sich im Garten aufzuhalten, um ihn nicht zu sehen, und wenn sie ihn auf der Straße etwa traf, wagte er seinerseits nicht, sie anzusehen, wie wenn er der Übeltäter wäre. | 0 | 0.029412 |
wege indessen soviel er auch schrieb ließ sich wohl sein und lebte in allen stücken wie ein echter weltfahrer da er überhaupt gewohnt war nach der art mancher leute | Viggi indessen, soviel er auch schrieb, ließ sich wohl sein und lebte in allen Stücken wie ein echter Weltfahrer, da er überhaupt gewohnt war, nach der Art mancher Leute, | 0 | 0.034483 |
seine Geschäftsreisen als Ausnahmezustand zu betrachten und sich von aller häuslichen Ordnung zu erholen. | seine Geschäftsreisen als Ausnahmezustand zu betrachten und sich von aller häuslichen Ordnung zu erholen. | 1 | 0 |
Jeden Abend führte er eine andere Schöne ins Theater oder auf die öffentlichen Bälle, wobei er die Sucht hatte, sich von jeder die Geschichte ihres Schicksals erzählen und tüchtig anlügen zu lassen. | Jeden Abend führte er eine andere Schöne ins Theater oder auf die öffentlichen Bälle, wobei er die Sucht hatte, sich von jeder die Geschichte ihres Schicksals erzählen und tüchtig anlügen zu lassen. | 1 | 0 |
Gegen das Ende wurde er dann regelmäßig gefühlvoll, fand alles höchst bedeutsam, fing an zu notieren und wurde hinter dem Rücken verspottet, während man seinen Champagner trank. | Gegen das Ende wurde er dann regelmäßig gefühlvoll, fand alles höchst bedeutsam, fing an zu notieren und wurde hinter dem Rücken verspottet, während man seinen Champagner trank. | 1 | 0 |
Zuletzt jedoch begab er sich auf den Heimweg, nachdem er noch Gelegenheit gefunden, einen guten Handel in Strohwaren abzuschließen. | Zuletzt jedoch begab er sich auf den Heimweg, nachdem er noch Gelegenheit gefunden, einen guten Handel in Strohwaren abzuschließen. | 1 | 0 |
auf der letzten station stieg er aus da es ein schöner herbsttag war wollte er zu fuß seldwyla erreichen das notizbüchlein in der hand | Auf der letzten Station stieg er aus; da es ein schöner Herbsttag war, wollte er zu Fuß Seldwyla erreichen, das Notizbüchlein in der Hand, | 0 | 0 |
um eine Wanderersheimkehr zu studieren und in der goldenen Abendluft einen recht famosen Titel für den Briefwechsel auszudenken. | um eine Wanderers Heimkehr zu studieren und in der goldenen Abendluft einen recht famosen Titel für den Briefwechsel auszudenken. | 0 | 0.105263 |
Er war zufrieden mit sich, mit der Welt, mit seiner Frau, mit dem Himmel und trug ein höchst wunderbares Hütchen auf dem Kopf, halb von Stroh, halb von Seide, dessen Band ihm auf den Rücken fiel. | Er war zufrieden mit sich, mit der Welt, mit seiner Frau, mit dem Himmel und trug ein höchst wunderbares Hütchen auf dem Kopf, halb von Stroh, halb von Seide, dessen Band ihm auf den Rücken fiel. | 1 | 0 |
Im Grunde, sagte er, braucht es da keinen besonders künstlichen Titel. | Im Grunde, sagte er, braucht es da keinen besonders künstlichen Titel! | 0 | 0 |
Das Einfachste wird das Beste sein. Etwa, die beiden Namen zusammengezogen, gibt ein famos klingendes Wort. Kurt Alvino, Briefe zweier Zeitgenossen. | Das Einfachste wird das Beste sein, etwa, die beiden Namen zusammengezogen, gibt ein famos klingendes Wort: Kurtalwino, Briefe zweier Zeitgenossen! | 0 | 0.1 |
»Das ist gut, ganz gut.« | Das ist gut, ganz gut! | 0 | 0.4 |
und übermütig froh fing er in dem gehölz durch das er ging plötzlich an zu singen in der melodie des rinaldini liedes kurt alvino rief sie schmeichelnd kurt alvino wache auf | Und übermütig froh fing er in dem Gehölz, durch das er ging, plötzlich an zu singen in der Melodie des Rinaldiniliedes: Kurtalwino, rief sie schmeichelnd, Kurtalwino wache auf! | 0 | 0.214286 |
Deine Leute sind schon munter, längst ging schon die Sonne auf und so fort. | Deine Leute sind schon munter, längst ging schon die Sonne auf und so fort. | 1 | 0 |
mit diesem verrückten gesange weckte er einen schlanken jungen mann auf welcher unter einer tanne saß und den kopf auf die hand gestützt in tiefen gedanken in das tal schaute | Mit diesem verrückten Gesange weckte er einen schlanken jungen Mann auf, welcher unter einer Tanne saß und, den Kopf auf die Hand gestützt, in tiefen Gedanken in das Tal schaute. | 0 | 0 |
Es war Wilhelm, welcher sich auf den ersten Ton von Herrn Störtelers Gesang erhob und davon eilte. | Es war Wilhelm, welcher sich auf den ersten Ton von Herrn Störtelers Gesang erhob und davoneilte. | 0 | 0.125 |
Dafür setzte sich dieser an seinen Platz, als er eine dicke Brieftasche dort liegen sah, die jener offenbar vergessen. | Dafür setzte sich dieser an seinen Platz, als er eine dicke Brieftasche dort liegen sah, die jener offenbar vergessen. | 1 | 0 |
»Was hat,« sagte er, »dieser Hungerschlucker im Freien zu tun, anstatt seine Schulhefte zu mustern?« | Was hat, sagte er, dieser Hungerschlucker im Freien zu tun anstatt seine Schulhefte zu mustern? | 0 | 0.266667 |
Was Kuckucks hat er hier für ein Archiv bei sich gehabt? | Was Kuckucks hat er hier für ein Archiv bei sich gehabt? | 1 | 0 |
Und ohne weiteres öffnete er das Bündel und fand die Unzahl Briefe Grietlis, welche, ob schon auf feines Postpapier geschrieben, doch kaum zusammenzuhalten waren. | Und ohne weiteres öffnete er das Bündel und fand die Unzahl Briefe Gritlis, welche, obschon auf feines Postpapier geschrieben, doch kaum zusammenzuhalten waren. | 0 | 0.130435 |
Er machte sogleich den ersten auf, denn, dachte er, wer weiß, welch interessantes Geheimnis, welch gute Studie hier zu erbeuten ist. | Er machte sogleich den ersten auf; denn, dachte er, wer weiß, welch interessantes Geheimnis, welche gute Studie hier zu erbeuten ist! | 0 | 0.047619 |
Der Brief fing an, »Wenn sich zwei Sterne küssen« und so fort. | Der Brief fing an: Wenn sich zwei Sterne küssen und so fort. | 0 | 0.166667 |
Er besah die Handschrift genauer, es war die seiner Frau. | Er besah die Handschrift genauer, es war die seiner Frau. | 1 | 0 |
er tat den zweiten brief auf den dritten es waren seine briefe er fing von hinten an und stieß genau auf den letzten welchen er geschrieben alle waren zierlich abgeschrieben und an den | Er tat den zweiten Brief auf, den dritten, es waren seine Briefe, er fing von hinten an und stieß genau auf den letzten, welchen er geschrieben, alle waren zierlich abgeschrieben und an den Schulmeister adressiert. | 0 | 0.057143 |
Er sprang in die Höhe und rief | Er sprang in die Höhe und rief. | 0 | 0 |
Was Kreuz Millionenhagel ist denn das? | Was Kreuz Millionenhagel ist denn das? | 1 | 0 |
Bin ich konfus oder nicht? | Bin ich konfus oder nicht? | 1 | 0 |
einige minuten stand er wie verstört dann stieß er die brieftasche mit den papieren kunterbunt in das reisetäschchen das er umgehängt hatte schwang seinen stab | Einige Minuten stand er wie verstört; dann stieß er die Brieftasche mit den Papieren kunterbunt in das Reisetäschchen, das er umgehängt hatte, schwang seinen Stab, | 0 | 0 |
Drückte sein Hütchen in die Augen, daß das arme Ding knitterte und sich verbog, und Schritt gestrengen Schrittes vollends heimwehr. | drückte sein Hütchen in die Augen, daß das arme Ding knitterte und sich verbog, und schritt gestrengen Schrittes vollends heimwärts. | 0 | 0.05 |
Auf dem Wege lief der Schulmeister, ängstlich und hastig an ihm vorüber, wieder zurück, offenbar seine Briefe zu suchen. | Auf dem Wege lief der Schulmeister ängstlich und hastig an ihm vorüber wieder zurück, offenbar seine Briefe zu suchen. | 0 | 0 |
Vicky tat, als sähe er ihn nicht, und ging heimwärts. | Viggi tat, als sähe er ihn nicht, und ging vorwärts. | 0 | 0.2 |
Als er durch die Stadt zog, waren die Seltwühler verwundert über seine starre Haltung und dass er niemand grüßte. | Als er durch die Stadt zog, waren die Seldwyler verwundert über seine starre Haltung und daß er niemand grüßte. | 0 | 0.105263 |
Biggi Störtele ist zurück. | Viggi Störteler ist zurück! | 0 | 0.5 |
hieß es, jeder Zoll ein Mann. | hieß es; jeder Zoll ein Mann! | 0 | 0 |
Potztausend, da geht er hin. | Potz Tausend, da geht er hin! | 0 | 0.333333 |
Er aber drang unaufhaltsam vor und in sein Haus. | Er aber drang unaufhaltsam vor und in sein Haus. | 1 | 0 |
Dort sah er die Kellertür offen stehen, ging hinein und sah sein Weib einige Äpfel auswählen, das Licht in der Hand. | Dort sah er die Kellertür offen stehen, ging hinein und sah sein Weib einige Äpfel auswählen, das Licht in der Hand. | 1 | 0 |
Unversehens trat er vor sie hin, daß sie leicht erschrak und noch etwas blasser wurde. | Unversehens trat er vor sie hin, daß sie leicht erschrak und noch etwas blasser wurde. | 1 | 0 |
Er bemerkte dies und betrachtete sie einen Augenblick. Sie sah ihn auch an, und keines sagte ein Wort. | Er bemerkte dies und betrachtete sie einen Augenblick, sie sah ihn auch an und keines sagte ein Wort. | 0 | 0 |
Plötzlich nahm er ihr das Licht aus der Hand, riß er den Schlüsselbund von der Seite, ging hinaus, schloß die Kellertür zu und steckte den Schlüssel zu sich. | Plötzlich nahm er ihr das Licht aus der Hand, riß ihr den Schlüsselbund von der Seite, ging hinaus, schloß die Kellertür zu und steckte den Schlüssel zu sich. | 0 | 0.035714 |
darauf ging er in die wohnstube hinauf wo ihr schreibtischchen stand ein zerbrechliches kleines ziermöbel ihr einst zum namenstage geschenkt und nicht geeignet gefährliche geheimnisse zu beherbergen | Darauf ging er in die Wohnstube hinauf, wo ihr Schreibtischchen stand, ein zerbrechliches kleines Ziermöbel, ihr einst zum Namenstage geschenkt und nicht geeignet, gefährliche Geheimnisse zu beherbergen. | 0 | 0 |
Daher brauchte er auch den Schlüsselbund nicht, und die Behältnisse öffneten sich von selbst, wie man sie nur recht berührte. | Daher brauchte er auch den Schlüsselbund nicht und die Behältnisse öffneten sich von selbst, wie man sie nur recht berührte. | 0 | 0 |
in einem schuhkästchen fand er denn auch seine eigenen briefe und zu seinem neuen erstaunen im andern die originale zu den briefen seiner frau von fremder hand ja mit der unterschrift des schulmeisters | In einem Schuhkästchen fand er denn auch seine eigenen Briefe und zu seinem neuen Erstaunen im andern die Originale zu den Briefen seiner Frau, von fremder Hand, ja mit der Unterschrift des Schulmeisters. | 0 | 0 |
Er besah einen nach dem anderen, machte sie auf und wieder zu und wieder auf und warf alle auf einen runden Tisch, der im Zimmer stand. | Er besah einen nach dem andern, machte sie auf und wieder zu und wieder auf und warf alle auf einen runden Tisch, der im Zimmer stand. | 0 | 0.038462 |
Dann zog er auch die Briefe aus seiner Reisetasche hervor, beschaute sie auch nochmals und warf sie ebenfalls auf den Tisch. Es gab einen ganzartigen Haufen. | Dann zog er auch die Briefe aus seiner Reisetasche hervor, beschaute sie auch nochmals und warf sie ebenfalls auf den Tisch; es gab einen ganz artigen Haufen. | 0 | 0.074074 |
Dann ging er mit halb irrem Blick um den Tisch herum, hier und da mit seinem Stock auf die Papiermasse schlagend, daß die Briefe emporflogen. | Dann ging er mit halb irrem Blick um den Tisch herum, hier und da mit seinem Stock auf die Papiermasse schlagend, daß die Briefe emporflogen. | 1 | 0 |
Endlich erschnappte er etwas Luft und sagte, Kurt Alvino. | Endlich erschnappte er etwas Luft und sagte: Kurtalwino! | 0 | 0.25 |
Kurt Alvino, fahre wohl, du schöner Traum! | Kurtalwino! fahre wohl, du schöner Traum! | 0 | 0.333333 |
Als er noch einige Mal um den Tisch herumgegangen, stand er still, reckte den Arm mit dem Stocker aus und fuhr fort. »Eine Buhlerin mit glattem Gesicht und hohlem Kopfe! | Als er noch einigemal um den Tisch herumgegangen, stand er still, reckte den Arm mit dem Stocke aus und fuhr fort: Eine Buhlerin mit glattem Gesicht und hohlem Kopfe, | 0 | 0.137931 |
zu dumm ihre schande in worte zu setzen zu unwissend um den buhlen mit dem kleinsten liebesbrieflein kitzeln zu können und doch schlau genug zum himmelschreiendsten betrug den die sonne je gesehen | zu dumm, ihre Schande in Worte zu setzen, zu unwissend, um den Buhlen mit dem kleinsten Liebesbrieflein kitzeln zu können, und doch schlau genug zum himmelschreiendsten Betrug, den die Sonne je gesehen! | 0 | 0 |
sie nimmt die treuen ehrlichen ergüsse die briefe ihres gatten verrenkt das geschlecht und verdreht die namen und traktiert damit prunkend mit gestohlenen federn den betörten genossen ihrer sünde | Sie nimmt die treuen, ehrlichen Ergüsse, die Briefe des Gatten, verrenkt das Geschlecht und verdreht die Namen und traktiert damit, prunkend mit gestohlenen Federn, den betörten Genossen ihrer Sünde! | 0 | 0.034483 |
so entlockt sie ihm ähnliche ergüsse die in sündiger glut brennen schwelgt darin ihre armut zehrt wie ein vampyr am fremden reichtum doch nicht genug | So entlockt sie ihm ähnliche Ergüsse, die in sündiger Glut brennen, schwelgt darin, ihre Armut zehrt wie ein Vampyr am fremden Reichtum; doch nicht genug! | 0 | 0 |
sie dreht dem geschlechte abermals das genick um verwechselt abermals die namen und betrügt mit tückischer seele den arglosen gemahl mit den neuen erschlichenen liebesbriefen das hohle und doch so verschmitzte haupt abermal mit fremden federn schmückend | Sie dreht dem Geschlechte abermals das Genick um, verwechselt abermals die Namen und betrügt mit tückischer Seele den arglosen Gemahl mit den neuen erschlichenen Liebesbriefen, das hohle und doch so verschmitzte Haupt abermal mit fremden Federn schmückend! | 0 | 0 |
so äffen sich zwei unbekannte männer der echte gatte und der verführte buhle in der luft fechtend mit ihrem niedergeschriebenen herzblut einer übertrifft den andern und wird wiederum überboten an kraft und leidenschaft | So äffen sich zwei unbekannte Männer, der echte Gatte und der verführte Buhle, in der Luft fechtend, mit ihrem niedergeschriebenen Herzblut; einer übertrifft den andern und wird wiederum überboten an Kraft und Leidenschaft; | 0 | 0 |
jeder wähnt sich an ein holdes weib zu richten während die unwissende aber lüsterne teufelin unsichtbar in der mitte sitzt und ihr höllisches spiel | jeder wähnt, sich an ein holdes Weib zu richten, während die unwissende, aber lüsterne Teufelin unsichtbar in der Mitte sitzt und ihr höllisches Spiel treibt! | 0 | 0.04 |
»Oh, ich begreife es ganz, aber ich fasse es nicht.« | O ich begreife es ganz, aber ich fasse es nicht! | 0 | 0.2 |
wer jetzt als ein fremder unbeteiligter diese schöne geschichte betrachten könnte wahrhaftig ich glaube er könnte sagen er habe einen guten stoff gefunden für hier brach er ab und schüttelte sich | Wer jetzt als ein Fremder, Unbeteiligter diese schöne Geschichte betrachten könnte, wahrhaftig, ich glaube, er könnte sagen, er habe einen guten Stoff gefunden für - Hier brach er ab und schüttelte sich, | 0 | 0 |
da eine ahnung in ihm aufging daß er nun selbst der gegenstand einer förmlichen geschichte geworden sei und das wollte er nicht er wollte ein ruhiges und unangefochtenes leben führen | da eine Ahnung in ihm aufging, daß er nun selbst der Gegenstand einer förmlichen Geschichte geworden sei, und das wollte er nicht, er wollte ein ruhiges und unangefochtenes Leben führen. | 0 | 0 |
»Wo ist meine Ruhe, meine Fröhlichkeit?« sagte er, »nur bewegt von leichten Geschäftssorgen, die ich spielend beherrschte.« | Wo ist meine Ruhe, meine Fröhlichkeit, sagte er, nur bewegt von leichten Geschäftssorgen, die ich spielend beherrschte? | 0 | 0.235294 |
Dies Weib zerstört mir das Leben, nach wie vor. Ich hielt sie für eine Gans. Sie ist auch eine, aber eine Gans mit Geierkrallen. | Dies Weib zerstört mir das Leben, nach wie vor; ich hielt sie für eine Gans; sie ist auch eine, aber eine Gans mit Geierkrallen! | 0 | 0 |
Er lachte und rief | Er lachte und rief. | 0 | 0 |
»Eine Gans mit Geierkrallen, das ist gut gesagt.« | Eine Gans mit Geierkrallen! das ist gut gesagt! | 0 | 0.25 |
Warum fallen mir dergleichen Dinge nicht ein, wenn ich schreibe? | Warum fallen mir dergleichen Dinge nicht ein, wenn ich schreibe? | 1 | 0 |
Ich werde noch verrückt. Es muss ein Ende nehmen. | Ich werde noch verrückt, es muß ein Ende nehmen! | 0 | 0.111111 |
Damit ging er hinaus, schloß das Zimmer ab und begab sich aus dem Haus. | Damit ging er hinaus, schloß das Zimmer ab und begab sich aus dem Hause. | 0 | 0.071429 |
auf der treppe stieß er das dienstmädchen zur seite welches verwundert und ratlos die herrschaft suchte | Auf der Treppe stieß er das Dienstmädchen zur Seite, welches verwundert und ratlos die Herrschaft suchte. | 0 | 0 |
Voll von Ärger und Kummer über die verletzte Eitelkeit und Eigenliebe ging er durch die dunklen Straßen. | Voll von Ärger und Kummer über die verletzte Eitelkeit und Eigenliebe ging er durch die dunklen Straßen. | 1 | 0 |
die hauptsache die verlorene liebe seiner frau schien ihm nicht viel beschwerde zu machen wenigstens aß er ein großes stück trefflicher lachsforelle auf der | Die Hauptsache, die verlorene Liebe seiner Frau, schien ihm nicht viel Beschwerde zu machen; wenigstens aß er ein großes Stück trefflicher Lachsforelle auf der Rathausstube, | 0 | 0.04 |
wohin er sich begab und wo die angesehenen den samstagabend zuzubringen und die nacht durch zu zechen pflegten | wohin er sich begab und wo die Angesehenen den Samstagabend zuzubringen und die Nacht durchzuzechen pflegten. | 0 | 0.1875 |
dort saß er einsilbig und verwirrt oder er mischte sich hastig mit fremden gegenständen ins gespräch und beides zog ihm bald sticheleien zu da er eine ungewohnte erscheinung war und die gesellschaft störte | Dort saß er einsilbig und verwirrt, oder er mischte sich hastig mit fremden Gegenständen ins Gespräch, und beides zog ihm bald Sticheleien zu, da er eine ungewohnte Erscheinung war und die Gesellschaft störte. | 0 | 0 |
Er trug noch immer sein neuestes Modehütchen auf dem Kopfe, welches den Herren nicht genehm war. | Er trug immer noch sein neuestes Modehütchen auf dem Kopfe, welches den Herren nicht genehm war. | 0 | 0.125 |
denn wenn sie auch jede mode sobald sie im zuge war alsobald mitmachten so konnten sie die verfrühten erstlinge derselben nie leiden und hüteten sich überhaupt vor dem allzu zierlichen und | Denn wenn sie auch jede Mode, sobald sie im Zuge war, alsobald mitmachten, so konnten sie die verfrühten Erstlinge derselben nie leiden und hüteten sich überhaupt vor dem Allzuzierlichen und Närrischen. | 0 | 0.096774 |
Nun hatte jüngst einer von Paris den Witz heimgebracht, den hohen, runden Männerhut, Hornbüchse, Bord-à-Corn, zu nennen, welchen Ausdruck sie mit Jubel aufgriffen. | Nun hatte jüngst einer von Paris den Witz heimgebracht, den hohen runden Männerhut Hornbüchse (boîte à cornes) zu nennen, welchen Ausdruck sie mit Jubel aufgriffen. | 0 | 0.12 |
seither sagten sie statt deckel angströhre ofenrohr schlosser läusepfanne grützmaß noli metangere kübel witzschale filz und dergleichen für jede art hut nur | Seither sagten sie statt Deckel, Angströhre, Ofenrohr, Schlosser, Läusepfanne, Grützmaß, noli me tangere, Kübel, Witzschale, Filz und dergleichen für jede Art Hut nur Hornbüchse, | 0 | 0.125 |
und sie benannten viggis kopfbedeckung demgemäß ein artiges hornbüchschen und meinten seine hörnchen müßten noch ganz jung zart und klein sein ansonst er eine festere büchse brauchte | und sie benannten Viggis Kopfbedeckung demgemäß ein artiges Hornbüchschen und meinten, seine Hörnchen müßten noch ganz jung, zart und klein sein, ansonst er eine festere Büchse brauchte. | 0 | 0 |
er glaubte sein unglück sei also stadtbekannt und sie zielten schnurstracks auf das was ihn dermal bewege er spitzte die ohren stichelte wieder um sie zu mehrerem schwatzen zu verleiten | Er glaubte, sein Unglück sei also stadtbekannt und sie zielten schnurstracks auf das, was ihn dermal bewege; er spitzte die Ohren, stichelte wieder, um sie zu mehrerem Schwatzen zu verleiten, | 0 | 0 |
und hielt mehrere stunden einen peinlichen krieg aus ganz allein gegen die ganze ratsstube ohne daß etwas mehreres herauskam als daß er sich im zorne betrank und höchst unglückselig wurde | und hielt mehrere Stunden einen peinlichen Krieg aus, ganz allein gegen die ganze Ratsstube, ohne daß etwas Mehreres herauskam als daß er sich im Zorne betrank und höchst unglückselig wurde. | 0 | 0 |
als er kein anderes ziel erreichte gab er ihnen endlich klar zu verstehen daß er sie samt und sonders für lumpenkerle halte worauf sie ihn nun selber höchlich aufgebracht | Als er kein anderes Ziel erreichte, gab er ihnen endlich klar zu verstehen, daß er sie samt und sonders für Lumpenkerle halte, worauf sie ihn, nun selber höchlich aufgebracht, hinausfuhrwerkten. | 0 | 0.033333 |
er rückte sich sein armes mißhandeltes hütchen zurecht und torkelte bitterlich weinend nach seinem hause legte sich zu bett und schlief wie ein murmeltier bis es zur kirche läutete | Er rückte sich sein armes mißhandeltes Hütchen zurecht und torkelte bitterlich weinend nach seinem Hause, legte sich zu Bett und schlief wie ein Murmeltier, bis es zur Kirche läutete, | 0 | 0 |
Und er würde noch lange geschlafen haben, wenn ihn nicht Knecht und Magd geweckt hätten mit der Frage und Klage nach der Hausfrau. | und er würde noch lange geschlafen haben, wenn ihn nicht Knecht und Magd geweckt hätten mit der Frage und Klage nach der Hausfrau. | 1 | 0 |
da stellten sich ihm alle erfahrungen des letzten tages plötzlich dar verzerrt und vergrößert durch die verwirrung seines kopfes in fürchterlichem zorn und mit wilden gebärden raffte er sich auf | Da stellten sich ihm alle Erfahrungen des letzten Tages plötzlich dar, verzerrt und vergrößert durch die Verwirrung seines Kopfes; in fürchterlichem Zorn und mit wilden Gebärden raffte er sich auf, | 0 | 0 |
Er hebte sich aber dann die Stirn und besann sich, bis ihm der Kellerschlüssel einfiel. | rieb sich aber dann die Stirn und besann sich, bis ihm der Kellerschlüssel einfiel. | 0 | 0.142857 |
Es war ihm zumut, als ob er seine Frau schon seit Wochen eingesperrt hätte, so sehr war er aus dem Häuschen, aber das dünkte ihn nur desto wichtiger und großartiger, und er eilte mit rollenden Augen, das Gericht zu Ende zu bringen. | Es war ihm zumut, als ob er seine Frau schon seit Wochen eingesperrt hätte, so sehr war er aus dem Häuschen; aber das dünkte ihn nur desto wichtiger und großartiger, und er eilte mit rollenden Augen, das Gericht zu Ende zu bringen. | 0 | 0 |
Er öffnete den Keller, in welchem Gridley, totenblaß und erfroren, auf einem alten Schemel saß. | Er öffnete den Keller, in weichem Gritli totenblaß und erfroren auf einem alten Schemel saß. | 0 | 0.133333 |
sie hatte sich bisher ruhig und still verhalten in der hoffnung der mann werde ohne zeugen kommen und aufmachen und sie könne alsdann mit ihm reden denn bei seinem ersten unerwarteten anblicke hatte sie gefühlt | Sie hatte sich bisher ruhig und still verhalten in der Hoffnung, der Mann werde ohne Zeugen kommen und aufmachen und sie könne alsdann mit ihm reden; denn bei seinem ersten unerwarteten Anblicke hatte sie gefühlt, | 0 | 0 |
daß er ihres Mißgriffs in den Briefen bereits inne geworden, ohne daß sie erraten konnte, auf welchem Wege. | daß er ihres Mißgriffs in den Briefen bereits inne geworden, ohne daß sie erraten konnte, auf welchem Wege. | 1 | 0 |
wie sie seiner daher nun ansichtig wurde stand sie auf ergriff seine hand und wollte ihn beschwören nur einige minuten zuzuhören doch da sie sah daß die dienstboten hinter ihm standen | Wie sie seiner daher nun ansichtig wurde, stand sie auf, ergriff seine Hand und wollte ihn beschwören, nur einige Minuten zuzuhören; doch da sie sah, daß die Dienstboten hinter ihm standen, | 0 | 0 |
konnte sie nichts sagen und überdies nahm er sie sofort beim arme und führte sie unsanft mit den worten auf die gasse | konnte sie nichts sagen, und überdies nahm er sie sofort beim Arme und führte sie unsanft mit den Worten auf die Gasse hinaus: | 0 | 0.043478 |
»Hiermit verstoße und verjage ich dich, verbrecherisches Weib!« | Hiemit verstoße und verjage ich dich, verbrecherisches Weib! | 0 | 0.25 |
Und nie mehr wirst du diese Schwelle betreten. | und nie mehr wirst du diese Schwelle betreten! | 0 | 0 |
worauf er die Haustür zuschlug und seine Leute barsch an ihre Geschäfte wies. | Worauf er die Haustür zuschlug und seine Leute barsch an ihre Geschäfte wies. | 1 | 0 |
hierauf begab er sich da seine munterkeit bereits erschöpft war wieder ins bett und schlief abermals wie ein ratz bis in den nachmittag hinein | Hierauf begab er sich, da seine Munterkeit bereits erschöpft war, wieder ins Bett und schlief abermals wie ein Ratz bis in den Nachmittag hinein. | 0 | 0 |
Vor dem Hause hatte sich schon seit einer Stunde ein Häufchen Nachbarweiber gesammelt, welche die Ausgestoßenen neugierig umgaben und mit Lamentieren auf jedem Schritte begleiteten. | Vor dem Hause hatte sich schon seit einer Stunde ein Häufchen Nachbarweiber gesammelt, welche die Ausgestoßene neugierig umgaben und mit Lamentieren auf jedem Schritte begleiteten. | 0 | 0.04 |
sie glaubte vor erschöpfung scham und verwirrung in die erde zu sinken wagte nicht aufzusehen und wandte sich unschlüssig bald auf diese bald auf jene seite denn sie hatte keine eltern oder verwandte mehr zu | Sie glaubte vor Erschöpfung, Scham und Verwirrung in die Erde zu sinken, wagte nicht aufzusehen und wandte sich unschlüssig bald auf diese, bald auf jene Seite; denn sie hatte keine Eltern oder Verwandte mehr zu Seldwyla, | 0 | 0.027778 |
Ausgenommen eine alte Base, welche ihr endlich einfiel. | ausgenommen eine alte Base, welche ihr endlich einfiel. | 1 | 0 |
sie schlug den weg nach der wohnung derselben ein und erreichte sie ohne die vielen kirchgänger zu sehen durch welche sie hindurch mußte es herrschte bei einem teile der einwohner gerade wieder eine stärkere religiöse strömung | Sie schlug den Weg nach der Wohnung derselben ein und erreichte sie, ohne die vielen Kirchgänger zu sehen, durch welche sie hindurch mußte; es herrschte bei einem Teile der Einwohner gerade wieder eine stärkere religiöse Strömung, | 0 | 0 |
welche jedoch nicht hinderte daß nicht einige vom wege zum tempel gottes abschweiften und mit dem kirchenbuche in der hand der irrenden frau nachliefen | welche jedoch nicht hinderte, daß nicht einige vom Wege zum Tempel Gottes abschweiften und mit dem Kirchenbuche in der Hand der irrenden Frau nachliefen. | 0 | 0 |
Gridley wurde übrigens von der Alten gut und sorglich aufgenommen. | Gritli wurde übrigens von der Alten gut und sorglich aufgenommen. | 0 | 0.1 |
nachdem sie sich etwas erholt fing sie heftig an zu schluchzen und als auch dies vorüber war schwur sie nie mehr in das haus viggi störtelers zurückzukehren | Nachdem sie sich etwas erholt, fing sie heftig an zu schluchzen, und als auch dies vorüber war, schwur sie, nie mehr in das Haus Viggi Störtelers zurückzukehren, | 0 | 0 |
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