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Fakten
Im Jahr 2017 hatten 19,3 Millionen der insgesamt 81,7 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund (Zugewanderte und ihre Nachkommen). Von diesen 19,3 Millionen Personen waren 9,8 Millionen Deutsche und 9,4 Millionen Ausländer (51,1 bzw. 48,9 Prozent).Gut zwei Drittel der Personen mit Migrationshintergrund – 13,2 Millionen bzw. 68,4 Prozent – waren 2017 selbst Migranten (erste Generation). Die Personen mit eigener Migrationserfahrung unterteilen sich in Ausländer (41,2 Prozent) und Deutsche (27,2 Prozent) – zusammen die genannten 68,4 Prozent. Personen ohne eigene Migrationserfahrung, also Migranten in zweiter oder dritter Generation, machten knapp ein Drittel der Personen mit Migrationshintergrund aus (31,6 Prozent). Diese Gruppe teilt sich in Deutsche ohne eigene Migrationserfahrung (23,9 Prozent) und Ausländer, die ebenfalls in Deutschland geboren wurden (7,7 Prozent).
Die Deutschen mit eigener Migrationserfahrung (27,2 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund) untergliedern sich in selbst zugewanderte (Spät-)Aussiedler (14,8 Prozent), selbst zugewanderte Eingebürgerte (10,5 Prozent) sowie selbst zugewanderte Adoptierte und als Deutsche Geborene (0,2 bzw. 1,6 Prozent). Die Deutschen mit Migrationshintergrund aber ohne eigene Migrationserfahrung (23,9 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund) lassen sich ebenfalls unterteilen: Die beiden Gruppen Eingebürgerte (2,8 Prozent) und Adoptierte (0,1 Prozent) sind dabei deutlich kleiner als die Gruppe der als Deutsche Geborenen (21,1 Prozent). Letztere sind zum Beispiel Kinder von Eingebürgerten, deutsche Kinder ausländischer Eltern oder Kinder von (Spät-)Aussiedlern.
Im Jahr 2017 lebten 95,6 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund in Westdeutschland und Berlin. Mehr als jede vierte Person mit Migrationshintergrund lebte dabei in Nordrhein-Westfalen (26,2 Prozent), jeweils etwa jede Sechste in Baden-Württemberg und Bayern (17,5 bzw. 15,9 Prozent). Bezogen auf die jeweilige Bevölkerung der Bundesländer war ihr Anteil in den Stadtstaaten Bremen (32,0 Prozent), Hamburg (30,6 Prozent) und Berlin (29,4 Prozent) sowie in den Flächenländern Hessen (31,1 Prozent), Baden-Württemberg (30,9 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (28,4 Prozent) am höchsten. In Ostdeutschland lag der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung bei lediglich 6,8 Prozent (Westdeutschland mit Berlin: 26,5 Prozent, Deutschland: 23,6 Prozent).
59,9 Prozent aller Personen mit Migrationshintergrund lebten 2017 in städtischen, 13,0 Prozent in ländlichen Regionen. Auf Gemeindeebene gilt, dass je größer die Einwohnerzahl der Gemeinde ist, desto größer ist tendenziell auch der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung: Während beispielsweise der Anteil in den Gemeinden mit weniger als 2.000 Einwohnern im Jahr 2017 bei 8,0 Prozent lag, hatte in den Gemeinden mit 20.000 bis unter 50.000 Einwohnern durchschnittlich etwa jede vierte Person einen Migrationshintergrund (24,4 Prozent). In den Gemeinden mit 500.000 Einwohnern und mehr lag der entsprechende Anteil bei 32,7 Prozent.
Mittelfristig wird sich der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund weiter erhöhen: Im Jahr 2017 hatten in Deutschland 39,1 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund – in der Gruppe der 35- bis unter 45-Jährigen lag der entsprechende Anteil im selben Jahr bei 30,9 Prozent und bei den 85- bis unter 95-Jährigen bei 8,9 Prozent.
Europa ist für die Migration in Deutschland besonders bedeutsam: 36,0 Prozent der 19,3 Millionen Personen mit Migrationshintergrund stammten 2017 aus einem der 27 anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union, weitere 31,9 Prozent aus einem anderen europäischen Staat. Die meisten der 19,3 Millionen Personen mit Migrationshintergrund stammten im Jahr 2017 aus der Türkei (14,4 Prozent), gefolgt von Polen (10,9 Prozent), Russland (7,2 Prozent), Italien und Rumänien (jeweils 4,5 Prozent). Kasachstan und Syrien sind mit Anteilen von 6,4 bzw. 3,7 Prozent die wichtigsten nicht-europäischen Herkunftsländer.
Im Mikrozensus 2017 gaben rund 2,9 Millionen zugewanderte Deutsche (einschließlich zeitgleich eingereister Ehegatten und Kinder) an, mit dem Aussiedler- bzw. Spätaussiedlerstatus nach Deutschland eingereist zu sein. Die meisten (Spät-)Aussiedler kommen aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (2017: 1,6 Mio.) – darunter vor allem aus Kasachstan (730.000) und aus Russland (683.000). Daneben sind Polen (790.000) und Rumänien (239.000) wichtige Herkunftsländer.
Datenquelle
Statistisches Bundesamt: Mikrozensus – Bevölkerung mit MigrationshintergrundBegriffe, methodische Anmerkungen oder Lesehilfen
Nach der Definition des Statistischen Bundesamtes hat eine Person einen Migrationshintergrund, wenn sie selbst oder mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit nicht durch Geburt besitzt:- Zugewanderte und nicht zugewanderte Ausländer,
- zugewanderte und nicht zugewanderte Eingebürgerte,
- (Spät-)Aussiedler,
- Personen, die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Adoption durch einen deutschen Elternteil erhalten haben sowie
- die mit deutscher Staatsangehörigkeit geborenen Kinder der vier zuvor genannten Gruppen.
Eine Person hat dann eine eigene Migrationserfahrung, wenn sie im Ausland geboren ist. Sie ist damit ein Zuwanderer. Eine Person hat keine eigene Migrationserfahrung, wenn sie in Deutschland geboren ist.
Ausländer/innen sind Personen, die nicht Deutsche im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes sind, das heißt nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Dazu zählen auch Staatenlose und Personen mit ungeklärter Staatsangehörigkeit. Sie können in Deutschland geboren oder zugewandert sein.
(Spät-)Aussiedler/innen: Spätaussiedler sind im amtlichen Sprachgebrauch seit dem 1. Januar 1993 Menschen, die im Rahmen eines Aufnahmeverfahrens als deutsche Volkszugehörige nach Deutschland übergesiedelt sind. Vorher wurden sie nach dem Bundesvertriebenengesetz als Aussiedler bezeichnet. Der Begriff umfasst vor allem die Angehörigen von deutschen Minderheiten, deren Familien teilweise seit Generationen in Ostmitteleuropa, Osteuropa, Südosteuropa und teilweise in Asien gelebt haben und die verstärkt seit 1989 in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind.
Der Mikrozensus ist eine repräsentative Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik in Deutschland. Rund 830.000 Personen in etwa 370.000 privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften werden stellvertretend für die gesamte Bevölkerung zu ihren Lebensbedingungen befragt. Dies sind ein Prozent der Bevölkerung, die nach einem festgelegten statistischen Zufallsverfahren ausgewählt werden. Die Befragung ist absolut vertraulich und die Daten werden nur für statistische Zwecke verwendet.
Ab 2017 werden beim Mikrozensus nur noch bei der Bevölkerung in Privathaushalten alle Merkmale erhoben. Für die 1,315 Millionen Menschen in Gemeinschaftsunterkünften liegen hingegen nur noch einige ausgewählte Angaben vor, die eine Bestimmung des Migrationshintergrunds nicht mehr zulassen. Die hier gemachten Angaben beziehen sich daher nur noch auf die Bevölkerung in Privathaushalten. Zu weiteren methodischen Effekten beim Mikrozensus 2017 siehe "Methodische Bemerkungen" der Fachserie 1 Reihe 2.2.
In den Jahren 2005, 2009 und 2013 wurde beim Mikrozensus zusätzlich die Bevölkerung mit Migrationshintergrund "im weiteren Sinn" abgebildet. Diese umfasst auch in Deutschland geborene Personen mit Migrationshintergrund, die die deutsche Staatsangehörigkeit seit Geburt haben, aber nicht mehr mit ihren Eltern in einem Haushalt leben. Diese Personen mit Migrationshintergrund tauchen in der Statistik nur auf, wenn die Befragten explizit nach den Migrationsmerkmalen der Eltern gefragt werden. Dies geschieht jedoch nicht bei jedem Mikrozensus. Die Zahl der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im weiteren Sinn lag 2013 bei 16,5 Millionen (20,5 Prozent der Gesamtbevölkerung) und die Zahl der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im engeren Sinn bei 15,9 Millionen (19,7 Prozent) – rund 624.000 Personen weniger. Die Angaben im Text beziehen sich ausschließlich auf die Bevölkerung mit Migrationshintergrund im engeren Sinn.
Informationen zum Thema Einbürgerung erhalten Sie hier...
Informationen zum Thema (Spät-)Aussiedler erhalten Sie hier...
Bevölkerung mit Migrationshintergrund I
In absoluten Zahlen, Anteile an der Gesamtbevölkerung in Prozent, 2017
in Tsd. | in Prozent | |
---|---|---|
Gesamtbevölkerung | 81.740 | 100,0 |
davon: | ||
ohne Migrationshintergrund | 62.482 | 76,4 |
mit Migrationshintergrund1 | 19.258 | 23,6 |
davon: | ||
Ausländer mit eigener Migrationserfahrung | 7.937 | 9,2 |
Ausländer ohne eigene Migrationserfahrung | 1.479 | 1,8 |
Deutsche mit eigener Migrationserfahrung | 5.235 | 6,4 |
Deutsche ohne eigene Migrationserfahrung | 4.608 | 5,6 |
Quelle: Statistisches Bundesamt: Mikrozensus – Bevölkerung mit Migrationshintergrund
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MARIA 2.0 - auch Frauen und Männer unserer Kirchengemeinde beteiligten sich am Kirchenstreik
Seit Jahren wird die katholische Kirche von Missbrauchsvorfällen erschüttert. Der Umgang der Amtskirche mit Tätern und Opfern dagegen ist fragwürdig. Schonungslose Aufklärung ist in vielen Bistümern Fehlanzeige. Gleichzeitig werden Frauen weiterhin von Ämtern in der Kirche ferngehalten.
Wir katholischen Frauen wollen dies nicht länger hinnehmen. Die in Münster ins Leben gerufene Aktion Maria 2.0 wird von vielen ehrenamtlich engagierten Katholikinnen in ganz Deutschland unterstützt, so auch von Frauen – und Männern – der Kirchengemeinde St. Albertus Magnus.
Für den 12. Mai 2019 luden wir im Rahmen der Aktion MARIA 2.0 alle, die sich eine echte Erneuerung der Kirche wünschen, zu einer Andacht vor unserer Kirche ein. 200 Frauen und Männer versammelten sich, um gemeinsam eine bewegende Andacht zu feiern.
Wir Frauen wollten mit der Aktion ein Zeichen setzen, denn die Kirche ist uns zu wichtig, als dass wir resignieren und stillschweigend austreten würden. Wir unterstützen die Forderungen der Aktion Maria 2.0 an den Papst:
- Kein Amt mehr für diejenigen, die andere geschändet haben an Leib und Seele oder diese Taten geduldet oder vertuscht haben. Missbrauchstäter müssen an weltliche Gerichte überstellt werden.
- Zugang für Frauen zu allen Ämtern – auch zum Priesteramt
- Aufhebung des Pflichtzölibats
- Anpassung der kirchlichen Sexualmoral an die Lebenswirklichkeit der Menschen.
Wir wenden uns mit dieser Aktion NICHT gegen die Ortskirche oder unsere Dominikaner. Aber wir sind überzeugt, dass die katholische Kirche nur überlebensfähig ist, wenn sie sich grundlegend ändert.
Es ist Zeit, Gesicht zu zeigen. Es ist Zeit, Zeichen zu setzen. Es ist Zeit zu handeln.
Medienecho
Die Braunschweiger Zeitung berichtete ausführlich über die Aktion MARIA 2.0 in St. Albertus Magnus:
► Titelseite vom 11.05.2019 mit einem Foto des Vorbereitungsteams
► Ankündigung der Aktion im Regionalteil der Ausgabe vom 11.05.2019
► Bericht über die Aktion im Regionalteil der Ausgabe vom 13.05.2019
Die Artikel wurden uns mit freundlicher Genehmigung der Braunschweiger Zeitung zur Veröffentlichung überlassen.
Bernward Medien hat auch ein kurzes Radio-Interview aufgezeichnet, das bei Radio ffn gesendet wurde:
► Radio-Interview zur Aktion Maria 2.0 (MP3, ca. 5MB)
Das Interview wurde uns mit freundlicher Genehmigung von Bernward-Medien zur Verfügung gestellt.
Reaktionen zur Aktion MARIA 2.0
Wir sind mit unseren Forderungen nicht allein. Auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD) sowie der Katholische deutsche Frauenbund (KDFB) unterstützen die Forderungen von MARIA 2.0:
Eine zukunftsfähige Kirche wird es ohne uns Frauen nicht geben. Wir lassen nicht locker. Auch wenn einige deutsche Bischöfe unsere Forderungen oder die Aktion nicht gutheißen.
Das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland katholisch.de hat die Aktion und die Reaktionen in einer Themenseite zusammengestellt:
Weitere Informationen
Informationen von den Initiatoren der Aktion MARIA 2.0 finden Sie im Internet unter Mariazweipunktnull.
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Nach Paris ist es nun Zeit meine Gedanken festzuhalten. Wie viele Andere habe ich einige Zeit gebraucht, um meine Gedanken zu ordnen.
Die Gefahr vor der unsere europäische Gesellschaft steht ist kurz gesagt: Die Polarisierung. Die Debattenstränge verlaufen derzeit wenig lösungsorientiert und machen sich häufig in den Unterschieden statt in den Gemeinsamkeiten fest. Verständlich, geht es doch um die innersten Überzeugungen und das Menschenbild eines jeden selbst. Die Realität aber macht deutlich: Es braucht Kompromisse, Vernunft und Augenmaß. Rechtspopulismus und rechtsnationalistischem Ungeist sei allerdings bereits an dieser Stelle eine Absage erteilt.
Die zentrale Frage, die mich aktuell umtreibt lautet: Wie schaffen wir ein Europa, das uns allen eine gute und sichere Heimat in Freiheit bietet?
Das was am Freitagabend in Paris passierte war ein Akt voller Hass und ein Angriff auf unser liberales Europa – ausgeführt von IS-Terroristen. Dieser Anschlag hat mich als Europäer schwer getroffen. Er hat mich wütend gemacht. Doch er ließ in mir auch neue Hoffnung keimen. Hoffnung darauf, dass Europa nun zusammen rückt. Das muss es auch, will es den Gefahren unserer Zeit strotzen.
Europa muss eins verstehen – vielmehr aber noch dessen nationalstaatliche Regierungen: Es darf sich nicht von totalitären und fanatischen Terroristen die Freiheit nehmen lassen. Ja, Paris hat uns alle getroffen. Doch schreckhaft über die Verschärfung etwaiger Gesetze zu reden macht uns so – wie die Terroristen uns haben wollen: zu einem ängstlichen, autoritären System, das seine Mitmenschen pauschal unter Terrorverdacht stellt. Der Norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg sprach sich nach den grauenvollen Anschlägen von Oslo und Utya im Jahre 2011 dafür aus, auf die Anschläge mit größtmöglicher Offenheit und Demokratie zu antworten. Das gilt auch heute noch – unverändert.
Nun mag man sich fragen, was soll denn diese Antwort sein. Aber wie auch in der Griechenland- oder der Flüchtlingskrise liegt die Antwort in: mehr Europa. Bei Griechenland, Portugal, Italien, Irland & Co. zeigte sich ganz klar, dass es eine einheitliche Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik braucht. In der Flüchtlingskrise stellt sich dar, dass eine europäische Zuwanderungspolitik angezeigt ist. Paris, Madrid und London verdeutlichen auf tragische Weise aber auch, dass Außenpolitik endlich europäisch werden muss.
Die Situation die wir aktuell vorfinden, lässt sich als Folge von Syrienkrieg, Arabischen Frühling und Irakkrieg zusammenfassen. In Teilen war sie absehbar. Am Syrienkrieg lässt sich sehen, dass viele unterschiedliche Interessenslagerungen eine Rolle spielen. Russland erkennt das Assad-Regime als demokratisch gewählt an, die USA bekämpfen ihn als Diktator, Europa (insofern man hier von Europa reden kann) ist sich der Sache uneins. Es ist ein heilloses Durcheinander. Kern des Problems bilden aber auch die unterschiedlichen Vorstellungen der internationalen Ordnung von Obama und Putin. Der syrische Status Quo ist letztlich auch Folge dessen.
Dass es immer wieder nur westlichen und russischen Sichtweisen gesprochen wird, hat auch viel mit dem Überleben der NATO nach dem Fall des eisernen Vorhangs zu tun. Die NATO ist ein heute nicht mehr zeitgemäßes Konstrukt, das unser freiheitliches Europa zu sehr an die Interessen der USA bindet. Dies jedoch wird der geopolitischen Lage Europas nicht im Ansatz gerecht. Die Welt befindet sich nicht mehr im Kalten Krieg und Europa ist nicht mehr zweigeteilt, wie einst Deutschland. Die noch anhaltende bzw. wieder aufkommende Hegemonie von USA und Russland ist nicht mehr zeitgemäß. Spätestens seit dem Aufstreben Chinas zu Russlands Lasten muss der USA klar sein, dass sie die EU nicht mehr auf Dauer wird vorbehaltlos an sich binden können. In Zeiten von Ukraine- oder Syrien-Konflikt wird immer klarer, dass es einen anderen Player braucht, der seine Interessen mit in die Waagschale wirft, um einen stabilen Frieden zu gerieren. Konkret bedeutet das für Syrien, dass nur zusammen mit den USA, der EU und Russland und natürlich dem Syrischen Volk eine weitestgehend friedliche Lösung gefunden werden kann.
Weder eine Europäische Außenpolitik noch eine Europäische Friedensarmee sind derzeitig greifbar. Sie würden aber perspektivisch einen wichtigen Punkt internationaler Politik ausmachen und für einen Ausgleich im internationalen Kräftesystem sorgen. Für den Moment aber ist die Syrienkrise zentral. Die USA, die EU, Russland und Syrien müssen sie gemeinsam lösen, um den Status Quo zu überwinden, der auf der einen Seite immer mehr hilflose Flüchtlinge, auf der anderen Seite aber auch terroristische Islamisten produziert.
Die zeitnahe Reaktion zur Bombardierung von IS-Stellungen in Syrien mag zwar eine menschlich aus der Wut heraus gerierte Reaktion auf die Anschläge von Paris gewesen sein, vereinfacht aber den Friedensprozess in Syrien nicht und begründet nur noch mehr Hass von potentiellen IS-Attentätern.
Die Maßgabe der Stunde lautet: Gespräche, Gespräche, Gespräche. Trotz Wut – Gespräche.
Doch wie sollte Europa jetzt mit „dem“ Islam umgehen?
Was auf keinen Fall passieren darf ist die Vermischung der Diskussionen von Terrorismus und Flüchtlingen. Flüchtlinge fliehen vor Terrorismus, um ihr Streben nach Glück fernab ihrer geliebten Heimat zu finden. Die Opfer von Krieg und Terror als Terroristen zu bezeichnen entbehrt jeglichem Humanismus, jeder Vernunft und jedem Feingefühl.
Wer den Blick genauer auf die Attentäter legt wird schnell merken, dass es sich bei ihnen um französische bzw. belgische Landsleute handelt. Zwischenzeitlich überschlugen sich die rechtspopulistischen bzw. rechtsnationalistischen Parteien und Medien, dass es über die Balkenroute nach Frankreich eingereist sei. Die französischen Behörden bestätigten jedoch, dass es sich bei einem gefundenen Flüchtlingspass eines Täters, um eine Fälschung handelt. Terroristen sind zwar krankhaft fanatisch, aber nicht gänzlich dumm. Das macht sie ja auch so gefährlich. Wer die Täter also in den Blick nimmt wird darauf stoßen, dass sie europäische Passe hatten. Es ist also neben den bereits angeführten außenpolitischen Aspekten die Frage zu beantworten, was Europa sozialpolitisch tun muss, um junge Menschen (und hier explizit jungen Menschen mit Migrationshintergrund) eine Perspektive zu bieten. Die Antworten sind schnell gefunden: frühzeitig rein ins Bildungssystem, frühzeitig rein in den Arbeitsmarkt, frühzeitig in die liberal-pluralistische Gesellschaft. Das sind alles keine unüberwindbaren Hindernisse für die europäische Politik. Und vor allen Dingen ist es auch keine Frage des Könnens, sondern des Wollens. Je schneller Integration betrieben wird, desto besser wird sie gelingen. Natürlich wird nicht jeder Flüchtling, der in unser Europa kommt der nächste Bürgermeister oder Firmenboss. Die Türen aber sollten ihm offen stehen – wie auch allen anderen Menschen Europas – es werden zu können. Europa muss für Chancengleichheit sorgen – für alle von Anfang an. Das ist die Aufgabe Europas im Großen und die Aufgabe der Kommunen im Kleinen. Das ist was die Politik tun kann, darf, soll und muss.
Gleichzeitig muss aber auch betont werden, dass den muslimischen Gemeinden in Europa eine besondere Bedeutung zukommt. Sie müssen es schaffen den Islam zu europäisieren also liberalisieren. Parallel dazu müssen sie es schaffen (ebenso wie der Staat), dass sich junge, augenscheinlich perspektivlose Jugendliche nicht dem IS preisgeben. Doch dafür muss Europa verstehen, dass es nicht DEN Islam gibt. Dass es diese Haltung gibt zeigt sich an der Erwartungshaltung vieler Deutscher nach Paris: „Na jetzt kann sich der Zentralrat doch ruhig mal von den Terroristen distanzieren“ war oft zu hören. Diese Erwartungshaltung ist unreflektiert und zeigt, dass noch einiges zu tun ist.
Es geht nicht darum, ob der Islam zu Europa gehört. (Ja, das tut er genauso wie alle anderen Religionen, Ethnien und Kulturen auch.) Es geht darum, ob die Menschen, die an den Islam glauben zu uns gehören. So lange wir sagen, dass sie nicht zu uns gehören, solange ziehen wir uns unsere Probleme heran. Je mehr eine Gesellschaft ihre „ungeliebten Kinder“ an den Rand stellt, desto mehr verliert sie sie aus dem Blick und bekommt dann zurück, was sie selbst verletzt.
Kämpfen wir also weiterhin für ein offenes, durchlässiges, liberales und europäischeres Europa.
Auch lesenswert: Christopher Johannes Hamich – Paris: Was mich beschäftigt.
Foto von pterjan
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Paragraphen in 4 StR 169/19
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BUNDESGERICHTSHOF StR 169/19 BESCHLUSS vom 5. Juni 2019 in der Strafsache gegen wegen schweren Bandendiebstahls u.a.
ECLI:DE:BGH:2019:050619B4STR169.19.0 Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbundesanwalts und des Beschwerdeführers am 5. Juni 2019 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO beschlossen:
1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Landgerichts Berlin vom 17. Oktober 2018, soweit es den Angeklagten betrifft, aufgehoben a) hinsichtlich der Verurteilungen in den Fällen II.3.d. bis g. (Taten 4 bis 7) der Urteilsgründe; die insoweit getroffenen Feststellungen bleiben – mit Ausnahme der Feststellungen zur Bande – aufrechterhalten; b) im Gesamtstrafenausspruch und c) im Ausspruch über die gegen den Angeklagten als Gesamtschuldner angeordnete Einziehung des Wertes von Taterträgen, soweit diese den Betrag von 182.718,93 Euro übersteigt.
2. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu neuer Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsmittels, an eine andere Strafkammer des Landgerichts zurückverwiesen.
3. Die weiter gehende Revision wird verworfen.
Gründe:
Das Landgericht hat den Angeklagten unter Freisprechung im Übrigen wegen Wohnungseinbruchdiebstahls in zwei Fällen, versuchten Wohnungseinbruchdiebstahls, schweren Bandendiebstahls in neun Fällen, versuchten schweren Bandendiebstahls in fünf Fällen sowie wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs zu der Gesamtfreiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt. Des Weiteren hat es dem Angeklagten die Fahrerlaubnis entzogen, seinen Führerschein eingezogen und eine Sperre von zwei Jahren für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis bestimmt. Schließlich hat es gegen den Angeklagten die Einziehung des Wertes von Taterträgen in Höhe von 306.218,93 Euro als Gesamtschuldner und in Höhe eines weiteren Betrages von 74.446,61 Euro angeordnet. Hiergegen richtet sich die auf zwei Verfahrensbeanstandungen und die Rüge der Verletzung materiellen Rechts gestützte Revision des Angeklagten. Das Rechtsmittel hat den aus der Entscheidungsformel ersichtlichen Teilerfolg; im Übrigen ist es unbegründet im Sinne des § 349 Abs. 2 StPO.
Während bei den Taten II.3.a. und b. (Taten 1 und 2) der Urteilsgründe sowie II.3.h. bis n. (Taten 8 bis 14) und II.3.q. (Tat 17) der Urteilsgründe dem Gesamtzusammenhang der Ausführungen im Urteil aufgrund der festgestellten Tatumstände hinreichend zu entnehmen ist, dass den Taten eine von mindestens drei Personen getroffene Bandenabrede zur fortgesetzten Begehung von Einbruchsdiebstählen zugrunde lag, halten die Verurteilungen wegen schweren Bandendiebstahls nach § 244a Abs. 1 StGB i.V.m. § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB in den Fällen II.3.e. und g. (Taten 5 und 7) der Urteilsgründe sowie wegen versuchten schweren Bandendiebstahls gemäß §§ 22, 244a Abs. 1 StGB i.V.m.
§ 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB in den Fällen II.3.d. und f. (Taten 4 und 6) der Urteilsgründe einer rechtlichen Prüfung nicht stand.
Das Landgericht hat zwar festgestellt, dass sich der gesondert Verfolgte I. , der im Zeitraum vom 22. November 2017 bis 7. Dezember 2017 die vier teils fehlgeschlagenen Einbruchstaten gemeinsam mit dem Angeklagten beging,
spätestens am 22. November 2017 der bereits seit Juni 2017 bestehenden Einbrecherbande, zu der neben dem Angeklagten die gesondert Verfolgten M.
und G.
gehörten, anschloss und seitdem fester Bestandteil der Organisation und des gemeinschaftlichen Zusammenwirkens war. Diese Feststellung wird im Rahmen der Ausführungen zur Beweiswürdigung jedoch nicht durch konkrete Tatsachen belegt. Den Urteilsgründen ist insoweit lediglich zu entnehmen, dass die Ermittlungsführerin der Polizei im Rahmen ihrer Vernehmung als Zeugin in der Hauptverhandlung die Ermittlungsergebnisse zur Bandenstruktur vollständig dargelegt hat. Eine nähere inhaltliche Darstellung dieser Ermittlungsergebnisse lässt das Urteil aber gänzlich vermissen. Vor dem Hintergrund der Sachverhaltsschilderung im angefochtenen Urteil versteht sich bei den Taten II.3.d. bis g. (Taten 4 bis 7) der Urteilsgründe eine diesen Taten zugrundeliegende, von mindestens drei Personen getroffene Bandenabrede zur fortgesetzten Begehung von Diebstählen auch nicht von selbst. So waren die ursprünglichen Bandenmitglieder M. und G.
zum einen an Einbruchstaten nach dem
9. November 2017 nicht mehr beteiligt. Zum anderen beging der Angeklagte nach dem letzten gemeinsam mit M. und G.
verübten Einbruch am 9. November 2017 und vor der ersten Tat unter Beteiligung des gesondert Verfolgten I. am 18. November 2017 einen Wohnungseinbruch ohne Mitwirkung eines weiteren Tatbeteiligten.
Die Fälle II.3.d. bis g. (Taten 4 bis 7) der Urteilsgründe bedürfen daher einer neuen tatrichterlichen Verhandlung und Entscheidung. Die rechtsfehlerfrei getroffenen tatsächlichen Feststellungen – mit Ausnahme der Feststellungen zur Bande – können bestehen bleiben. Die Teilaufhebung des angefochtenen Urteils hat die Aufhebung des Gesamtstrafenausspruchs und der Entscheidung über die Einziehung des Wertes von Taterträgen, soweit diese die Fälle II.3.e. und g. (Taten 5 und 7) der Urteilsgründe betrifft, zur Folge.
Sost-Scheible Roggenbuck Bender Quentin Feilcke
Urheber dieses Dokuments ist der Bundesgerichtshof. Nach § 5 UrhG geniessen Entscheidungen und Gesetze keinen urheberrechtlichen Schutz. Auflagen des Gerichts können aber die kommerzielle Verwertung einschränken. In Anlehnung an Creative Commons Lizenzen ist die Nutzung mit einer CC BY-NC-SA 3.0 DE Lizenz vergleichbar. Bitte beachten Sie, dass diese Entscheidung urheberrechtlich geschützte Abbildungen enthalten kann. Vor einer Nutzung - über die reine Wiedergabe der Entscheidung hinaus - sind in solchen Fällen entsprechende Nutzungsrechte bei den jeweiligen Rechteinhabern einzuholen.
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Impressum
Kontakt
Prof. Dr. Hans-Georg WeigandLehrstuhl für Didaktik der Mathematik
Am Hubland
97074 Würzburg
Maria Eirich
Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt
Tricastiner Platz 1
97437 Haßfurt
Webdesign, technische Umsetzung
- Jan Wörler Julius-Maximilians-Universität Würzburg
- Maximilian Wich Student der Wirtschaftsinformatik (seit Oktober 2010)
Entwicklung und Ausbau
Initiiert und entwickelt wurden Mathematik-digital von der Pentagramm-Gruppe, einer Gruppe interessierter Lehrerinnen und Lehrern, die sich seit 2004 im Rahmen des Pentagrammprojektes am Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik der Universität Würzburg zusammengefunden haben. Aktuelle theoretische Fragestellungen der Didaktik sollten mit der praxisorientierten Tätigkeit der Lehrkräfte in der Schule verbunden werden.
Als erstes Projekt entstand zunächst die Linkdatenbank Mathematik-digital, eine Zusammenstellung empfehlenswerter Internetseiten für den Mathematikunterricht nach Klassenstufen und Lehrplanthemen sortiert. Die Entwicklung eines Unterrichtskonzeptes, bei dem diese neuen Materialien so in den Unterricht integriert sind, dass Schülerinnen und Schüler möglichst zielgerichtet und selbstständig damit arbeiten können, wurde zum zweiten Schwerpunkt der Projektgruppe. Es entstand die Idee, interaktive Unterrichtseinheiten, so genannte Lernpfade, zu erstellen. Die Basis stellen dabei die in der Datenbank zusammengetragenen Links zu interaktiven Applets, dynamischen Arbeitsblättern, im Internet hinterlegten Textdokumenten usw. dar. Umgesetzt wurden die Lernpfade im ZUM-Wiki, da hier die Lernpfade technisch einfach zu entwickeln sind und jederzeit verändert werden können.
Ein aktuelles Projekt der Gruppe sind die Lernpfade, die in Kooperation mit Lehrenden aus Österreich entwickelt werden. Dabei werden innermathematische Themenstränge herausgearbeitet, die sich von der Grund- bis in die Hochschule ziehen (etwa: der Funktionsbegriff) und computergestützt interaktiv umgesetzt. Lehrerinnen und Lehrer sowie Hochschuldozierende arbeiten dabei Hand in Hand. Mitarbeiter der Pentagramm-Gruppe
- Prof. Hans-Georg Weigand Julius-Maximilians-Universität Würzburg
- Petra Bader Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
- Maria Eirich Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt
- Karl Haberl Reichstadt-Gymnasium Rothenburg
- Dr. Silvia Joachim Rhön-Gymnasium Bad Neustadt
- Werner Krimmer Deutschhaus-Gymnasium Würzburg
- Martin Oberleitner Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt
- Andrea Schellmann Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt
- Michael Schuster Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Disclaimer
Die Rechtsprechung tendiert zu der Auffassung, dass man durch die Ausbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mitzuverantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Auf den Seiten der Gruppe "Virtuelles Klassenzimmer" des Pentagramm-Projektes finden Sie Links zu anderen Seiten im Internet. Die Verantwortlichen erklären ausdrücklich, dass sie keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren sie sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf den Seiten der "Pentagramm - Mathematik-Materialien" inkl. aller Unterseiten. Alle Warennamen werden ohne Gewährleistung der freien Verwendbarkeit benutzt und sind möglicherweise eingetragene Warenzeichen.
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2019-07-19T16:48:41Z
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Ich „sitze“ schon ein paar Tage auf diesem Kommentar und wusste nicht, ob ich ihn freigeben soll … wenn ihr in lest, werdet ihr sehen, weshalb.
Er wurde gepostet zu diesem Artikel: Wenn es quakt wie eine Ente … und es geht dabei um das „Wundermittel“ Miracle Mineral Supplement (MMS)
Hier also ungekürzt und im Original (allerdings ohne Namensnennung – in dem Fall schütze ich auch die „Schuldigen“):
Es ist wieder einmal Typisch. Die Pharmaindustrie versucht wieder ein Mittel zu verbieten, dass gut ist für die Menschheit. Es geht immer nur um Profit. Der Profit der geht mir so auf den Wecker! Es stimmt mit MMS kann man Malaria heilen und auch das Zika Virus. Viele Leute haben nicht begriffen, dass man MMS mit Wasser verdünnen muss sonst ist es giftig. Das Wasser neutralisiert Natriumchlorit. Natronlauge ätzt auch aber wenn man es im richtigen Verhältnis mischt dann kann man sie sogar trinken. Sonst Könnte man auch keine Laugengipfel essen. Bitte Bitte Bitte wacht endlich auf. Glaubt nicht immer alles an der Pharmaindustrie!
Jetzt wisst ihr’s. Hätte ich ihn einfach so freischalten sollen? Wenn ihr wollt, darf das gerne jetzt hier kommentiert werden.
(Ich mag gar nicht erst anfangen – und ich gehöre ja offenbar zur bösen Pharmaindustrie, also glaubt mir so jemand sowieso wohl nichts.)
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2019-07-23T11:32:06Z
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Bei der Bundesfachtagung „Glück gehabt?! Aufwachsen mit der Kinder- und Jugendhilfe“ des Evangelischen Erziehungsverband e.V. (EREV) konnten wir an unserem Stand zu kreativer Mediennutzung und digitalem Engagement mit zahlreichen Fachkräften zu Themen der Medienbildung ins Gespräch kommen.
Dabei sind diese tollen – im wahrsten Sinne selbst geschossenen – selfies entstanden. Nur wer per Ball den Treffer in unsere selfie-Station versenkt hat, wurde aufgezeichnet und findet sich hier in der Gallerie wieder – viel Spaß damit allen TeilnehmerInnen:
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Erzbischof
In der westlichen Kirche, tragen Metropoliten den Titel eines Erzbischof. Als Metropoliten sind sie damit Vorsteher einer Kirchenprovinz, die außer seiner Diözese auch Suffraganbistümer mit eigenen Bischöfen umfaßt. Es gibt jedoch auch Erzbischöfe, die keine Metropoliten sind.
In den östlichen Kirchen ist der Titel eines Erzbischofs meist jenen Bischöfen vorbehalten, die an der Spitz einer autokephalen Kirche stehen.
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Blumen gehen immer21. Oktober 2018|In PhotoblogHabe das fantastische Herbstwetter für einen Sonntagsspaziergang genutzt. Das kleine Rotkehlchen hat auch einen Spaziergang gemacht; zwischen meine Beine hindurch. Blumen gehen immer Bokeh Botanischer Garten iPhone XS Maxausgeflickrt
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Radfahren scheint als Ausdauersport mittlerweile ähnlich beliebt zu sein wie Joggen. Kein Wunder: Fahrradfahrer sehen in derselben Zeit mehr von der Welt – und das auf immer leichteren Bikes und besseren Fahrradwegen. Klar, dass immer mehr innovative Tools und Apps fürs Rad die Stores erobern. Hier kommen die sechs Must-Have-Apps für Fahrradfahrer.
Der Frühling lässt nicht mehr lange auf sich warten, also macht euch sattelfest: Fahrradfahren ist nicht nur umweltfreundlich und gelenkschonend, sondern hält echt fit und verbrennt bei mittlerem Tempo etwa 300 Kalorien pro halbe Stunde. Wer sich ab Frühjahr wieder regelmäßig aufs Fahrrad schwingt, steigert auch seine Ausdauerleistung merklich. Und das scheinen einige zu sein: Der Drahtesel gehört quasi zum deutschen Kulturgut. Damit ihr nicht den Überblick verliert, stellen wir euch hier die besten Apps für eure Rad-Touren vor – egal, ob mit dem Rennrad, Mountainbike, Trekking- oder Hollandrad.
1. Strava: Routen und Trainings planen, tracken, analysieren und teilen
Die kostenlose Fitness-App Strava (für iOS und Android) richtet sich an Sportler sämtlicher Disziplinen weltweit, wird aber viel von Radlern genutzt. Strava fungiert nämlich als Fitnesstracker und soziales Netzwerk in einem. Eure Touren könnt ihr über Android-Smartphones, das iPhone, eure Smartwatch oder GPS-Fahrrad-Navis, etwa von Garmin, tracken. Strava läuft natürlich ebenso auf der Apple Watch, wobei auch die Herzfrequenz auf Touren berücksichtigt werden kann. Dank der Anbindung an Apple Health und Garmin-Connect werden die Daten direkt in andere digitale Fitness-Tagebücher eingespeist. Geplante Touren seht ihr dann bequem über das Handgelenk oder GPS-Navi ein. Im Anschluss wertet Strava die Trainingseinheit aus: Geschwindigkeit, Tempo und Distanz gehören zu den Basisdaten. Darüber hinaus kann Strava Leistungsvergleiche mit vorherigen Ausfahrten oder anderen Nutzern anstellen. Diese und weitere Premium-Features, wie eine Live-Verfolgung für Angehörige für mehr Sicherheit unterwegs, Live-Coaching und individuelle Trainingspläne bietet die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft bei Strava für acht Euro im Monat.
Wer mag, kann seine Radtouren mit der Strava-Community oder ausgewählten Freunden teilen. So profitieren Nutzer gegenseitig von abwechslungsreichen Routen, Trainingstipps und der Vermittlung von Trainingspartnern. Mit Strava könnt ihr euer Bike-Training gezielt planen, durchziehen, analysieren und euch den extra Schub Motivation zum Dranbleiben holen.
2. Komoot: Das Universal-Navi für Outdoor-Sportler
Gerade auf dem Mountainbike schlängelt man sich gern durchs Gelände und über unbefestigte Wege – da hilft Google Maps nur bedingt. Routenplanung und -führung für Biker verspricht die GPS-App Komoot. Egal ob auf dem Mountainbike, Rennrad oder Trekkingrad: Auf Basis des Biketyps werden passende Routen zu Wunschziel oder der Tourzeit vorgeschlagen, inklusive detaillierter Geländedaten. Außerdem könnt ihr eure Touren tracken, mit Fotos versehen und als Erinnerung speichern oder teilen – übrigens nicht nur als Radler, sondern auch für als Wanderer oder Jogger. Zudem findet ihr hier Touren-Inspiration durch andere Nutzer und, ganz wichtig, könnt alle Karten für die Offline-Nutzung runterladen. Oder ihr plant die nächste Ausfahrt ganz bequem am PC und ladet sie dann aufs Smartphone. Wer noch keine Fahrradhalterung für das Smartphone besitzt, kann die Touren auch auf der Apple- oder Garmin-Watch und vielen anderen Smartwatches einsehen – oder sich per Sprachanweisung führen lassen. Das geht aber nur in der Premium-Version der App.
Komoot ist als kostenlose Basis-Version für iOS und Android verfügbar, wobei man Karten seiner Region für rund vier Euro als In-App-Kauf erwerben kann. Das Komoot-Komplettpaket kostet 30 Euro und beinhaltet dann sämtliche Offline-Karten für Europa, Nordamerika, Afrika und Asien – unbegrenzte Karten-Updates, Sprachnavigation sind inklusive. Praktisch: Komoot synchronisiert automatisch Touren und Fotos auf all euren Geräten.
3. Wikiloc: Die Entdecker-Community für die schönsten Outdoor-Touren
Bei Wikiloc dreht sich alles rund um die spannendsten Touren – von Outdoor-Enthusiasten für Outdoor-Enthusiasten. Gefüttert mit mehr als sechs Millionen Routen für 45 sportliche Aktivitäten, von Mountainbiking bis Kajaking, bietet das Netzwerk jede Menge Ideen für Touren, Ausflüge und den nächsten Urlaub. Dank Foto- und Video-Illustrationen anderer Nutzer könnt ihr euch einen Eindruck vom Gelände und Schwierigkeitsgrad machen. Wer sich die App kostenlos für Android oder iOS runterlädt, kann Touren einsehen oder selbst welche tracken und einstellen. Oder übertragt eure GPS-Aktivitäten auf Wikiloc.com und lasst euch von ausgewählten Kontakten virtuell begleiten – so weiß immer jemand, wo man gerade steckt. Die Topo-Karten stehen auch zur Offline-Nutzung bereit. Upgrades innerhalb der App sind teilweise kostenpflichtig. Garmin-Nutzer können ihren Wikiloc-Account über die Garmin-Connect-App verbinden.
4. Der Bike Gear Calculator: Gänge errechnen für mehr Energieeffizienz
Der Bike Gear Calculator ist was für Bike-Kenner: Wer möglichst energieeffizient richtig Tempo fahren möchte, kann sich mit dem Tool die passenden Gänge ausrechnen. Ein bisschen Vorwissen zu technischen Daten wie Reifenumfang, Übersetzung, Kurbellänge und anderen Parameter des Bikes sind dafür allerdings erforderlich. So kann der Rad-Rechner ermitteln, bei welcher Trittfrequenz man wie schnell radeln würde. Den Bike Gear Calculator gibt es gratis für Android und als Web-App. Die iOS-App kostet knapp zwei Euro.
5. Cyclique: Das Netzwerk für gemeinsame Radtouren nach Region, Niveau und Bike sortiert
Wem noch der Bike-Buddy fehlt, sollte sich die Gratis-App Cyclique (für Android und iOS) anschauen: Damit können sich Fahrradfahrer zu Radtouren in ihrer Umgebung anmelden oder selbst eine Tour planen und in der App-Community Gleichgesinnte finden. Im Profil-Setup könnt ihr für passende Touren Infos zu eurem Fahrrad und Fahrstil hinterlegen – vom Crossrad bis hin zum E-Bike ist so ziemlich jedes Zweirad vertreten. Die Radfahrer-Profile lassen sich darüber hinaus nach Alter und Geschlecht filtern. Zu jeder Tour finden sich auch Infos zur Strecke, zum Fahrradtyp sowie zu den anvisierten Stundenkilometern und den Profilen der bereits angemeldeten Mitradler. Neben den Touren bietet Cyclique noch eine Community. Da die App noch relativ neu ist, sind noch nicht an jedem Standort extrem viele Mitglieder und Touren zu finden. Wer gern in Gesellschaft radelt, sollte Cyclique auf jeden Fall testen und gegebenenfalls weiterempfehlen, damit auch andere Nutzer flächendeckend bald gemeinsam radeln können.
6. bikuh: Strampelnd ganz nebenbei ein paar Euro dazu verdienen
bikuh heißt die App der gleichnamigen Webseite und richtet sich an Radfahrer, die sich unterwegs ganz nebenbei noch ein kleines Taschengeld dazu verdienen wollen – mit Werbung am Vorderrad:
Den Werbepartner darf man sich dabei selbst aussuchen. Einzige Voraussetzung, um mitzumachen: Ihr müsst mindestens 100 Kilometer im Monat strampeln – sollte aber kein Problem sein, für passionierte Radler entspricht das gerade mal einer gemütlichen Wochenendtour. Und auch radelnde Berufspendler kommen locker auf das Soll. Auch wenn man mit dem bikuh-Deal nicht reich wird, ein gratis Feierabendgetränk ist durchaus drin, und zwar ohne extra Aufwand: Pro Kilometer am Bike setzt bikuh nämlich bis zu 20 Cent an. Dafür müssen Nutzer die gefahrenen Kilometer nur mit der bikuh-App tracken (gratis für Android und iOS) und erhalten einmal im Monat eine Auszahlung. Das Konzept ist noch relativ neu und wird nach und nach in Großstädten hierzulande ausgerollt: Falls eure Stadt nicht gleich dabei ist, könnt ihr euch trotzdem schonmal registrieren.
Fazit: Fahrradfahren am Puls der Speiche
Hoffentlich konnten wir euch mit den hier vorgestellten sechs Apps für Radler dazu motivieren, das Bike wieder aus dem Keller zu tragen und euch regelmäßiger in den Sattel zu schwingen. Fahrradfahren lohnt sich immer: zum Vorankommen, für Erkundungstouren, um die Umwelt zu schonen, zum Abschalten und für die Fitness. Falls ihr noch ein intelligentes Schloss für deinen edlen Drahtesel oder das eine oder andere smarte Bike-Equipment suchst beziehungsweise dir noch die passende Smartphone-Halterung fehlt, klickt euch in unsere anderen Fahrrad-Beiträge.
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Scheidungsratgeber
Inhaltsverzeichnis
- 1 Grundlagen
- 2 Das Sorgerecht begründet den Unterhaltsanspruch
- 3 Der Kampf ums Kind
- 4 Der Scheidungsverlauf
- 4.1 Die verhaltenssteuernde Wirkung des Unterhaltsrechts
- 4.2 Die Justizmaschinerie wird in Gang gesetzt
- 4.3 Der Rechtsbruch wird gesichert
- 4.4 Sozial- und rechtsethische Bewertung der Rechtstatsachen
- 4.5 Unverbindlichkeit und Beliebigkeit der Ehe im deutschen Recht
- 4.6 Die Kindesverschleppung und ihre Folgen in der Praxis
- 5 Die Rechtspraxis seit 1977
- 6 Der Rechtsweg
- 7 Ein gut gemeiner Rat zum Schluss
- 8 Scheidungstricks in der Schweiz
- 9 Anhang
- 10 Querverweise
- 11 Netzverweise
Grundlagen
Die Scheidungslüge
Der von Trennung betroffene Mann muss zunächst von dem Irrtum befreit werden, dass in Deutschland die Scheidung einer Ehe möglich sei. Es erfolgt tatsächlich ein Übergang vom Familienstand "verheiratet" zu "geschieden", und nicht etwa zurück zu "ledig".
Zitat:
Eine Ehe wird rechtlich gesehen nie wieder geschieden. Tatsächlich erfolgt nur eine Trennung von Tisch und Bett.
Rechtlich bleiben die Ehepartner auf immer verknüpft. Besonders für den Mann bedeutet eine "Scheidung", dass seine Exfrau und der Staat sehr weitreichende Zugriffsmöglichkeiten auf sein Vermögen, Rentenanwartschaften und Geldkonten erhalten. Der Mann geht mit einer Eheschließung Verpflichtungen ein, die er nie wieder los wird. Jungen Männern, die ihre "große Liebe" heiraten, ist die Tragweite ihres Tuns in aller Regel nicht bekannt.
Während der Mann während der Ehe noch eine gewisse Autonomie über sein Einkommen und seine Ausgaben hat, ändert sich das nach einer "Scheidung" schlagartig. Danach bestimmt der Staat (über seine Gerichte) über die Verteilung seines Einkommens.
Der Staat als Vertragspartner
Die wenigsten Männer sind sich bei der Eheschließung darüber bewusst, dass sie auf dem Standesamt den Staat als Vertragspartner mit ins Bett ..., ähem, in die Ehebeziehung nehmen.
Zitat: «In einer Ehe gibt es nicht zwei, sondern viele Vertragspartner. Man heiratet nicht nur einen Partner, sondern mehrere. Der wichtigste Vertragspartner ist der Staat, der über seine 'Vertragsklauseln' (etwa 1000 sich oft ändernde Paragraphen des BGB und anderer Vorschriften über Ehe und deren Ende sowie etwa 15000 Gerichtsurteile für alle möglichen Ehe/Trennungsdetails) ebenfalls in ein ganz neues Verhältnis zu den Ehepartnern tritt.» - TrennungsFAQ[1]
Ehe 2.0
Der Niedergang der Institution Ehe ist das Ergebnis einer parteiübergreifenden Koalition:
Zitat: «Die Liberalen brachten das Weglauf-Prinzip ins neue Scheidungsrecht ein, das freilich ursprünglich auch keinen Geschiedenenunterhalt vorsah. Die Sozialdemokraten fügten das nacheheliche Versorgungs-Prinzip hinzu, allerdings in maßvoller Höhe. Und die christlichen Demokraten mit ihrer Sperrmehrheit im Bundesrat pfropften darauf das Mutti-Prinzip, das besagt: Wer den Trauschein geschafft hat, darf sich für sein weiteres Leben aufs Sofa legen, und zwar ein Sofa nach den Verhältnissen des oder auch der Angetrauten.» - Detlef Liebs[wp][2]
Die für die Familienzerstörung grundlegende Familienrechtsreform von 1976 konnten alle beteiligten Parteien ihrer Klientel das "Reformwerk" als Erfolg verkaufen, obgleich sie mit diesem Machtwerk nichts Geringeres als die Abkehr vom Rechtsstaat und die Rückkehr zum Faustrecht geschaffen hatten.
Die von Detlef Liebs[wp] genannten drei Prinzipien prägen seitdem das Ehe- und Scheidungsrecht.
Das Sorgerecht begründet den Unterhaltsanspruch
- "Sehen Sie zu, dass Sie die Kinder besitzen. Dann muss Ihr Mann für alles bezahlen." (Joachim Wiesner [3])
Diesen rechtlichen Rat geben RechtsanwältInnen scheidungswilligen Frauen seit 1977. Die "Inbesitznahme des Kindes" durch die Mutter bewirkt für sie im Folgenden einen Anspruch auf Unterhalt gegen den Vater.
- "Durch die Eherechtsreform von 1977 ist das Kind als Verfügungsmasse wie Hausrat und Zugewinn zum rechtlosen Objekt des Familienrechtsverfahrens gemacht worden." (Wolfgang Klenner [4])
Viele Männer lassen sich den einmal hergestellten Unrechtstatbestand (die widerrechtliche Verbringung der Kinder in den Besitz der Mutter) gefallen und belassen die Kinder schließlich der Mutter. Die oft ahnungslosen und von der Trennungssituation der zumeist gut vorbereiteten Mütter überraschten Väter werden zudem vom Jugendamt in eine Falle gelockt, indem sie dazu gebracht werden "Mutter und Kind erst mal zur Ruhe kommen" zu lassen. Das Familiengericht spricht dann der Mutter das Sorgerecht ohne weiteres zu.
Der Kampf ums Kind
Die "kaputte" soziale Welt ist rechtlich wieder heil - so scheint es zumindest. Der Fall ist erledigt, zumindest für das (Rechts)System, bspw. aus der bürokratischen Sicht des Jugendamts. Widerstreben jedoch die Väter, so beginnt der - selbst von Publikationen aus dem linken Spektrum des Journalismus als solcher empfundene und bezeichnete - "Kampf ums Kind".
Der Familienrichter lässt sich zunächst vom Jugendamt das prozessual gebotene Gutachten anfertigen, das eine Empfehlung dazu aussprechen soll, welchem der beiden Elternteile die Kinder zugeschlagen werden sollten.
Auf dem Jugendamt sitzen Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen. Hier kann nicht darüber im Einzelnen Nachweis geführt werden, in welcher Weise deren Gesellschafts-, Familien- und "Weltbild" sie in ihrer Sachbearbeiter-Tätigkeit der Familiengerichtshilfe mit beeinflusst oder gar interessenmäßig leitet. Sowohl von den quantitativen Proportionen her als auch aufgrund unserer Kenntnis von den inhaltlichen Orientierungen der Jugendamt-Sozialarbeiter vertreten wir hier allerdings die These, dass deren familienbezogene Wertvorstellungen nicht selten "problematisch" im Sinne einer Wertordnung sind, in der die Familie als gesellschaftliche Basisorganisation mehr als nur eine ökonomische oder erziehungspraktische Funktion hat. Dieser unser Befund verleugnet nicht, dass es natürlich unter der großen Zahl von sozialarbeiterischen Sachbearbeitern in Jugendämtern auch einen relativ beachtlichen Anteil von verantwortlich (im zuvor skizzierten Sinne) Handelnden gibt. Dennoch ist auf eine weitere einschränkende Tatsache hinzuweisen, die im Fortgang eines solchen streitigen familiengerichtlichen Verfahrens eine bedeutsame Rolle spielt. Joachim Wiesner ist in seiner beruflichen Praxis eine Vielzahl von geradezu blutjungen, lebensunerfahrenen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern des Anerkennungsjahres (nach dem Fachhochschulabschluss) begegnet, die nicht nur im Alter von etwa 22/23 Lebensjahren, sondern bereits sogar zuvor als Zuarbeiterinnen zu den Sachbearbeitern während ihrer Praktikantenzeit - also etwa 19/20jährig - Entscheidungen und Vorentscheidungen darüber (mit-)gefällt haben, welcher Elternteil für die Erziehung von Kindern eigentlich der personal, moralisch und funktional kompetenteste Erziehende wäre.
Die aus konventionalen und in der Regel unreflektierten Sozialanschauungen (insbesondere einer gewissermaßen "modernistischen" Ausrichtung) gespeiste Entscheidungstendenz ist in der quantitativen Struktur eindeutig und zahlenmäßig sogar nach unseren Beobachtungen überwältigend: Fast ausschließlich ist es "die Frau", die die Kinder erhält. Eine solche die Frauen befürwortende Vorentscheidung (eben das "Gutachten" des Jugendamtes) berücksichtigt in der Regel - wiederum nach unseren nicht nur punktuellen Beobachtungen - kaum das strafrechtlich relevante und ehezerstörerische Verhalten von Ehefrauen/Müttern. Die Aufmerksamkeit der Sozialarbeiter/-arbeiterinnen auf den Jugendämtern ist vornehmlich den ihnen beruflich vertrauten Defiziten an Tatbeständen (schlechte Wohnungsverhältnisse, Suchtgefährdung, schwierige Arbeitsprobleme, allgemeine soziale Probleme) gewidmet. Wird eine rechtsbrecherische Kindesentführung zumindest kognitiv als solche zur Kenntnis genommen, so kommt es in der Sicht zu Bewertungen, die diesen Tatbestand für irrelevant ansehen, häufig sogar als eine gleichsam natürliche Inanspruchnahme von Mutterrechten auffassen oder gar letztlich rechtfertigen.
Schließlich lädt der Familienrichter die Kinder vor, um deren Willen zu erkunden. Die Kinder - gerade aus den bis zur Scheidung noch einigermaßen funktionierenden Familien - sind in aller Regel kaum oder gar nicht vom Unrechtsbewusstsein des mütterlichen Tatverhaltens geprägt. Die Mutter hat sogar zudem - schon wegen des durch die Kindesentführung möglich gewordenen alleinigen und zeitlich langdauernden Zustandes der unmittelbaren und alleinigen Beeinflussbarkeit - die Kinder überredet, vielleicht sie sogar subjektiv überzeugt, dass sie dem Richter gegenüber betonen sollten, sie wollten nur und ausschließlich bei der Mutter bleiben. Die Palette der Argumentationsweisen, wie sie Joachim Wiesner tatbestandsmäßig erkennen konnte, reicht von der simplen Suggestion gegenüber dem Kind (z. B.: wer anders als die Mutter könne es denn im Krankheitsfalle zum Arzt bringen, doch wohl keinesfalls der Vater, da dieser doch berufstätig sei!) bis hin zur brutalen Verleumdung des Vaters bei den Kindern, der unfähig wäre zur Erziehung, zur Liebe usw., usw.. Wiederholt erkennbar ist aber auch der Versuch der Verniedlichung des durch die Mutter ausgeführten Konflikttatbestandes mit der Argumentationsfolge, dass ja die ganze Situation so schlimm und so schwierig nicht wäre, die Kinder ja zum Vater gehen könnten, wenn sie wollten (aber es vielleicht lieber doch bleiben lassen sollten), dass der Vater ja nicht aus der Welt wäre usw., usw..
Wenn es hoch kommt - insbesondere wenn die Kinder älter geworden und intellektuell auch entscheidungsfähiger geworden sind - werden sie vielleicht dem Richter gegenüber zum Ausdruck bringen, dass ihnen die Wiedervereinigung der elterlichen Eheleute am liebsten wäre, dass sie den Vater sogar lieb hätten. Aber der Richter selbst hat eine Entscheidung zu fällen, in die die Aussage der Kinder als eine Entscheidungsgrundlage eingeht. Er muss deshalb auch die Kinder vor eine zwingende Entscheidung stellen; denn das Fortbestehen einer Ehe hängt - wie oben ausführlich begründet - ausschließlich von dem Ehewillen des ehebrüchigen Partners ab. Dieser ist jedoch in der fast vollständigen Zahl aller dergestalt zerfallenen Familien eheunwillig, so dass Ehe und Familie weiterhin zerstört bleiben. In solchem Falle pflegen dann die Kinder letztendlich für die Mutter zu optieren, und dem Richter bleibt keine andere Wahl, als diese Option in sein Sorgerechtsurteil zu übernehmen.
Der Scheidungsverlauf
Dem unbedarften Mann erschließt sich beim Lesen der Gesetzestexte nicht, was ihn im Scheidungsfall erwartet. Er ist auch strategisch gegenüber der scheidungswilligen Frau im Nachteil, weil es ein dicht gewebtes Netz staatlich subventionierter Frauenberatungsstellen gibt, während Männern nur die Alternative von teuren Rechtsanwälten und privaten Vereinen wie Väteraufbruch für Kinder bleibt.[5] In der klassischen Rollenverteilung mit dem Mann als Familienernährer und der Frau als Hausweib bleibt dem Mann aufgrund seiner Berufstätigkeit viel weniger Zeit, sich über etwaige Scheidungsszenarien zu informieren. Das führt meist zu asymmetrischen Situationen mit gut vorbereiteten Frauen mit Jugendamt und Frauenberatungsbüros im Rücken und naiv unwissenden Männern, die oft viel zu spät fachkundigen Rat finden. Dieser Ratgeber will diesem Nachteil abhelfen.
Im Rahmen dieser Broschüre kann das umfangreiche Familienrecht in seinen Details nicht dargestellt werden. Wer sich für anwaltliche Schreiben interessiert, kann das "Protokoll einer Scheidung und die Verlierer" lesen. In dem Buch sind exemplarisch für einen Scheidungsfall alle anwaltlichen Schreiben mit Kommentar dokumentiert.[6] Viele anwaltliche Schreiben verfolgen auch nur das Ziel, dem Mandanten vorzugaukeln, dass der Rechtsanwalt sich um die Belange des Betroffenen kümmere. Doch gegnerische Anwälte und Richter kennen die anwaltlichen Floskeln, die ohne Belang sind und ignorieren sie. So wird ein großer Papierberg erzeugt, der letztlich nur dazu dient, in Trennung befindliche Ehepartner möglichst tief in die Eskalation zu treiben und dann über hohe Streitwerte aus der Scheidung möglichst viel Kapital in Form von Anwaltshonoraren zu schlagen. Die Tatsache, dass an der Familienzerstörung in Deutschland Heerscharen von Juristen und eine umfangreiche Helferinnenindustrie finanziell profitieren, erfordert ein eigenes Buch.[7]
Im Folgenden soll für jedermann leichtverständlich das Strickmuster vorgestellt werden, nach dem die Scheidungsmasche läuft und wie Männer dabei de facto rechtlos gestellt werden. Das Muster, nach dem Frauen von AnwältInnen, Frauenberatungsstellen, Jugendämtern und Frauenhäusern beraten werden, ist geprägt von der dialektischen Implikation des Gesetzes, das 1976 "reformiert" wurde.
Die verhaltenssteuernde Wirkung des Unterhaltsrechts
Wer annimmt, dass ein fürsorgender Staat seine sozialethischen Verpflichtungen rechtsförmig festschreibt und sie dann in der durch das Recht geregelten Sozialwirklichkeit auch in diesem Sinne wahrnimmt, der könnte auf den ersten Blick eine derartige Absicht und Tendenz in dem Ehe- und Familienrecht inkorporierte Scheidungs- und Scheidungsfolgenrecht sowie das Sorgerecht des Bürgerlichen Gesetzbuches[8], auch in seiner reformierten Fassung[9], erkennen.
Tatsächlich jedoch gestattet die Wertneutralität des Gesetzeswerkes gegenüber der Ehe und den Ehepartnern eine dazu gerade entgegengesetzte Verhaltensweise und ermöglicht mit Hilfe des Gesetzes letztendlich die Herbeiführung von solchen Tatbeständen, wie sie bei - gleichsam naiver - konventioneller Betrachtung des Eherechtes eben nicht darin enthalten zu sein scheinen.
Die Justizmaschinerie wird in Gang gesetzt
Für die Zeit der ersten Stufe einer Endphase von Ehe und Familie, nämlich für die nunmehr herbeizuführende Trennung, gelten in wirtschaftlicher Hinsicht dieselben Vorschriften wie über den nach gerichtlich bereits vollzogener Ehescheidung geltenden Geschiedenen-Unterhalt (§§ 1569-1576 BGB).[10] Zwar besteht im Grundsatz eine gegenseitige Unterhaltspflicht beider Ehepartner; sofern jedoch ein Eheteil "bedürftig" - weil wirtschaftlich nicht leistungsfähig - ist, der andere Teil jedoch "leistungsfähig" ist, so hat der schwächere Partner einen aus der ehelichen Solidarität (auch ethisch) abgeleiteten Rechtsanspruch.
Doch die sozioökonomische Wirklichkeit, wie sie derzeit unsere Gesellschaft charakterisiert[11], bewirkt dann eine derartige Faktorenkonstellation, dass allein derjenige Partner unterhaltsbedürftig ist, der nicht erwerbstätig ist - und es nach der Gesetzesabsicht auch deswegen nicht zu sein braucht, weil er ein gemeinsames Kind erzieht. Durch diese "Kombination der Merkmale" - keine berufliche Tätigkeit des einen und Wahrnehmung einer (im einzelnen qualitativ nicht definierten) Erziehungsfunktion, aber zugleich berufliche Arbeit des anderen Partners - wird eben dieser andere Ehegatte dann wegen seiner Erwerbstätigkeit zwangsläufig zum faktisch "Leistungsfähigen" und damit zum Unterhaltsverpflichteten.
§ 1570 BGB regelt diesen Sachverhalt folgendermaßen:
- "Ein geschiedener Ehegatte kann von dem anderen Unterhalt verlangen, solange und soweit von ihm wegen der Pflege und Erziehung eines gemeinschaftlichen Kindes eine Erwerbstätigkeit nicht erwartet werden kann."
Des weiteren regeln die nachfolgenden §§ 1571 und 1572 BGB den Unterhaltsanspruch wegen Alters und Krankheit und begründet § 1573 BGB Ansprüche bei mangelnder angemessener Erwerbstätigkeit:
- "Soweit ein geschiedener Ehegatte keinen Unterhaltsanspruch nach den §§ 1570 bis 1572 hat, kann er gleichwohl Unterhalt verlangen, solange und soweit er nach der Scheidung keine angemessene Erwerbstätigkeit zu finden vermag."
Diese auf den ersten Blick sehr moralisch-fürsorglich scheinenden Rechtsvorschriften sind mit Gewissheit dann auch ethisch legitimiert, wenn etwa eine "sitzengelassene" Ehefrau, betrogen von ihrem Ehemann usw., von diesem nun Unterhalt verlangte. Seit 1977 ist jedoch in der sozialen Wirklichkeit Tatsache, dass eine (quantitativ nicht exakt präzisierbare, doch in der Tendenz als große Zahl beobachtbare) Vielzahl von Frauen den Trennungstatbestand ihrerseits erst herbeiführen[12] und dabei - wiederum in einer als groß beobachtbaren Vielzahl - durch gewaltsame Kindesmitnahme erst jene Fakten aktiv schaffen, von denen nach dem ganzen Tenor und wohl auch der rechtspolitischen Absicht des seinerzeitigen Gesetzgebers unterstellt wurde, dass solche Tatsachen letztlich nur eine ultima ratio wären.
Wenn eine Ehefrau die gemeinsamen Kinder "besitzt", gleichsam über sie geradezu dinglich verfügen kann, weil sie ihrer alleinigen direkten Zugriffsmacht durch räumliche Nähe ständig unterworfen sind, so besteht für alle Behörden zunächst die durch Augenschein begründete Vermutung, dass diese Mutter die Kinder auch rechtmäßig "erziehe", so wie es der Gesetzestext unterstellt und zu verlangen scheint. Deshalb raten - nach den eingehenden Recherchen Joachim Wiesners - Anwälte und insbesondere häufig die Anwältinnen solchen auskunftssuchenden Ehefrauen, die Kinder auf die eine oder andere Art in ihren ständigen Besitz zu bringen. Dies könne geschehen durch (körperlichen) Auszug aus der Ehe, etwa während der alltäglichen Berufstätigkeit des Vaters oder während der Ferien oder während dessen sonstiger Abwesenheit; danach müsse (zumindest für eine Weile) der Verbringungsort vor dem Vater noch verschwiegen werden.
Dieser weitverbreitete Sachverhalt ist als solcher nicht nur in Anwalts- und Richterkreisen bekannt, sondern er wird "in der Branche" auch explizite zugegeben.
Der Rechtsbruch wird gesichert
Ist der "Auszug" aus der gemeinsamen Wohnung dann gelungen, also der Tatbestand der "Trennung", wie ihn das Gesetz kennt, hergestellt, und hat die Ehefrau die Kinder - häufig durch List, Täuschung, aber auch Verleumdung des Vaters oder auch nur durch Vorspiegelung, sie wolle lediglich eine gewisse Zeit von den Eheanstrengungen "ausruhen" - in ihre Verfügungsgewalt als scheinbar rechtens "Erziehende" gebracht, so wird unmittelbar darauf ihr Anwalt tätig: Er schreibt dem unterhaltsverpflichteten Vater und verlassenen Ehegatten unter Hinweis auf die zuvor zitierte rechtliche Lage, dass dieser unverzüglich den außerhäuslichen Unterhalt für Ehefrau und Kinder durch Zahlungen sicherzustellen habe. Diese Aufforderung ist in der Regel verbunden mit der Verniedlichung des rechtsbrecherischen Verhaltens der Ehefrau oder aber mit Beschimpfungen, nicht selten auch mit Bedrohungen durch Folgemaßnahmen zu Lasten des Vaters, insbesondere mit der Androhung einer Strafanzeige nach § 170b StGB: "Wer sich einer gesetzlichen Unterhaltspflicht entzieht, so dass der Lebensbedarf des Unterhaltsberechtigten gefährdet ist oder ohne die Hilfe anderer gefährdet wäre, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Ist der so düpierte, in seinem grundsätzlichen Rechtsverständnis verletzte und seiner Kinder beraubte Vater und Ehemann dann - trotz dieser Strafandrohung - nicht gewillt, den Unterhalt für seine ehezerstörende - und in vielen Fällen auch ehebrecherische - Ehefrau zu zahlen, so greift der Anwalt zu folgenden Maßnahmen: Das Sozialamt wird darüber informiert, dass sich eine Mutter mit ihren Kindern in sozialer Notlage befände, die sie aus eigener Kraft nicht beheben könne, dass diese Mutter einen offenkundigen Rechtsanspruch gegen einen nachgewiesenermaßen zahlungsunwilligen Vater habe, dass sie Hilfe zum Lebensunterhalt brauche.[13]
Allein der anwaltliche Schriftsatz begründet beim Sozialamt schon die Vermutung der Rechtmäßigkeit des Sachverhaltes.[14] Dass ein Vater wegen Kindesentführung möglicherweise ein anderes Grundsatz-Rechtsverständnis habe, steht bei der Sozialverwaltung nicht zur Debatte; dass die zuvor zitierte Strafrechtsvorschrift von ihrer Intention her für Tatbestände gilt, in denen ein Vater sich seinerseits der Unterhaltspflicht entziehe, nicht aber für solche Sachverhalte, in denen ihm durch die Mutter die Kinder gegen seinen Willen durch Verschleppung entzogen worden sind, wird überhaupt nicht berücksichtigt.
Das Sozialamt bewilligt nunmehr - und zwar ohne dass der Vater überhaupt davon weiß - den Lebensunterhalt nach den geltenden Sozialhilfesätzen, gewährt Wohngeld, zusätzliche Sachleistungen usw. und schickt dem unterhaltsverpflichteten Vater eine schlichte Mitteilung über den bereits vollzogenen Bewilligungsakt. Dass derartige Bewilligungspraxis nicht nur den sozialethischen Grundlagen der Sozialhilfeidee widerspricht und der Gesetzesintention, sondern auch noch dem eindeutigen Gesetzeswortlaut, kümmert Sozialämter selbst in christdemokratisch beherrschten Kommunen nicht.[14] Sie schütten die Steuergelder aus zur Sicherung der Familienzerstörung, obwohl "die Sozialhilfe die Kräfte der Familie zur Selbsthilfe anregen und den Zusammenhalt der Familie festigen (soll)". (§ 7, Satz 2 BSHG)
Kein Vater, dem seine Kinder geraubt worden sind, dem möglicherweise beim Auszug auch noch die Wohnung ausgeräumt und das Gehaltskonto geplündert worden sind und der sich häufig in seinem nachbarlich-gesellschaftlichen Umfeld einer Verleumdungskampagne der sich dadurch rechtfertigen wollenden Ehefrau ausgesetzt sieht, kann sich gegen einen solchen Verwaltungsakt des Sozialamtes wehren. Erhebt er Widerspruch, so wird dieser abgewiesen, und es bleibt verfahrensmäßig dem - doch augenscheinlich unterhaltsverpflichteten - Vater zu diesem Zeitpunkt nur die Möglichkeit übrig, die Gemeinde-/Stadtverwaltung vor dem Verwaltungsgericht zu verklagen. Aber die psychologische Situation eines Mannes, der sich nun faktisch und auch für ihn offensichtlich in einer Familien- und Ehekrise von konkurshafter Dimension befindet - gleichgültig ob er diese wollte oder nicht -, lässt in der Regel einen solchen Schritt unterbleiben; er hat ja genügend Last mit sich selbst und seinen Umständen. Zumindest hat Joachim Wiesner bei seinen weitgreifenden Recherchen keinen einzelnen Fall ermitteln können, in dem eine solche Gegenwehr erfolgte.
Einsichtnahme in die entsprechenden Akten des Sozialamtes - jetzt oder später - wird aus Gründen des Datenschutzes dem Vater und Ehemann zudem verwehrt. Die Maschinerie des Rechts- und Sozialstaates nimmt ihren ordnungsgemäßen - legalen, rechtspositivistisch legitimierten - Gang. Gleichzeitig wird nun seitens der Ehefrau und der "erziehenden" Mutter eine Unterhaltsklage beim Familiengericht anhängig gemacht. Das Sozialamt erhält - damit alles nach Recht und Gesetz geht und auch anständig aussieht - einen Durchschlag; die Beamten dort brauchen nun nicht mehr misstrauisch zu sein. Nach § 620 der Zivilprozessordnung (ZPO) erlässt das Familiengericht in geraumer Zeit eine einstweilige Anordnung gegen den Unterhaltsverpflichteten; der Unterhalt der außerhäuslich ungetreuen Ehefrau und der durch sie in Not gebrachten Kinder ist von Staats wegen gesichert. Das Sozialamt geht in Vorlage; später wird es sich beim Vater durch Pfändung von dessen Lohn, Gehalt und Vermögen schadlos halten.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt hat der Ehemann sich seinerseits eines Anwalts zu bedienen; in Familienrechtssachen besteht Anwaltszwang (§ 624, Abs. 1 ZPO). Gleichzeitig fordert der Gegenanwalt auch noch nach § 1360a, Abs. 4 BGB einen Prozesskostenvorschuss für seine Leistungen zugunsten der Ehefrau.
Sozial- und rechtsethische Bewertung der Rechtstatsachen
Ein solcher nunmehr zustande gekommener Tatbestand ist das Resultat des Zusammenwirkens verschiedener Faktoren: der Wille zur Ehebeendigung ist im neuen Ehescheidungsrecht realisierbar geworden durch das Rechtsinstitut der Zerrüttung. Diese wird dann als unwiderlegbare Tatsache angesehen, wenn eine Trennung mindestens drei Jahre bestanden hat. In der Strategie der Ehezerstörung gilt es also, diese Dreijahresfrist ökonomisch zu überbrücken. Ein solches Konzept wird formalrechtlich mit Hilfe des Familienrechts und wirtschaftlich durch das Sozialhilferecht ermöglicht: Im Sozial- und Rechtsstaat ist das Familienrecht zum Auslöser und das Sozialhilferecht zum Zwischenfinanzierungs-Instrument für Ehezerstörungen geworden.
Unverbindlichkeit und Beliebigkeit der Ehe im deutschen Recht
Die eheinternen Ursachen für die Herbeiführung solcher Tatbestände sind so vielfältig wie die Zahl der Ehen und Familien selbst. Es kann deshalb keine generelle Erklärung angeboten werden. Die Statistiken erfassen keine qualitativen Ehescheidungsgründe, sondern nur formalrechtliche, nämlich allein den förmlichen Tatbestand der Trennung mit gegenseitigem Einverständnis oder ohne dieses.
Aber immer wieder werden - gemäß den umfangreichen Nachforschungen Joachim Wiesners, ebenso wie in den Aussagen der ausgewerteten Literatur und in einer Reihe von nahe beobachteten Fällen - neben einem ehebrecherischen Verhältnis zu einem anderen Manne die Fälle der bloßen Ehemüdigkeit, der Sehnsucht nach Alleinsein, die Forderung nach fraulicher "Selbstverwirklichung", ein weibliches Unbehagen an Ehe und Gesellschaft überhaupt als vermeintlich hierarchischen Strukturen oder schlichtes psychisches Unwohlsein als (allesamt substantiell inkommensurable) Begründungen erkennbar. Ein von Joachim Wiesner befragter Anwalt beschreibt die Rechts- und Sozialwirklichkeit: In Deutschland kann jeder aus der Ehe aussteigen, der will; Gründe dafür braucht er nicht. Wenn dieser Ehegatte in der derzeitigen sozialen und wirtschaftlichen Situation die Frau ist, die sich einkommensmäßig als der wirtschaftlich schwächere Teil der Ehe erweist, so hat dieser Partner zu Lasten des anderen einen wirtschaftlichen Vorteil und kann die Überbrückungszeit durchhalten.
Zwar deklamiert das Familienrecht die Pflicht zur ehelichen Lebensgemeinschaft:
- "Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet." (§ 1353, Abs. 1, BGB)
aber diese Deklamation ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurde. Es handelt sich um eine Leerformel, die einfach eine einstmals weitgehende konsentierte (= erlaubte) sittliche Grundauffassung wiedergibt, die aber keine rechtliche Pflicht mehr darstellt. Empirisch verifizierbar, tatsachenmäßig richtig ist vielmehr, dass dasjenige Sozialverhalten, das die Aufhebung der ehelichen Lebensgemeinschaft bewirkt, seinerseits extensiv durch das gesamte Familien- und Scheidungsrecht begünstigt und förmlich geregelt wird. Den zwei Zeilen des zuvor zitierten § 1353 BGB stehen viele (wegen der unterschiedlichen Druckformen nicht verlässlich messbare) Seiten des Scheidungs- und Scheidungsfolgenrechts gegenüber. Eine Regelung jedoch, durch die der Staat ein ehekonformes und ehewilliges Verhalten rechtlich stützen würde, gibt es nicht.
Die Kindesverschleppung und ihre Folgen in der Praxis
Das auf den ersten Blick rechtsgrundsätzlich schwache Glied in der zuvor nachgezeichneten Handlungskette ist der Tatbestand der Kinderverschleppung. Als solcher ist er strafrechtlich relevant:
- "Wer eine Person unter achtzehn Jahren durch List, Drohung oder Gewalt ihren Eltern, ihrem Vormund oder ihrem Pfleger entzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft." (§ 235, Abs. 1 StGB)
Wenn der in schlichten Kategorien von Anstand und Sittlichkeit denkende Bürger jedoch glaubt, dass nunmehr der Rechtsstaat die zuvor skizzierten Tatbestände abstellen würde und dem betroffenen Vater nicht nur deklamatorisch sein Recht bestätigen, sondern auch faktisch die Kinder zurückbringen oder gar Vorkehrungen zur rechtlich gebotenen Wiederherstellung der Ehe treffen würde, dann erweist sich eine solche Vermutung - zumindest in der familiensozialen und familienrechtlichen Wirklichkeit dieser Bundesrepublik - als grundfalsch. Denn zunächst bestimmt § 238 StGB ausdrücklich, dass in einem solchen Falle die Tat nur auf Antrag des Betroffenen, hier des anderen Elternteils, verfolgt wird. Der Staat hält sich zurück: es geschieht nichts, selbst wenn Polizei oder Staatsanwaltschaft davon erfahren sollten, die in anderen Fällen von Gesetzesverstößen (vom Verkehrsunfall bis zum Sachraub) von sich aus tätig werden müssen, selbst wenn dort ein Strafantrag nicht vorliegt.
Sollte aber ein Vater tatsächlich auf diesen Gedanken verfallen sein, den Staat zum Beistand und zur Wahrnehmung seiner Rechtsschutzpflicht anzurufen, so wird ihm spätestens sein ihn vertretender Anwalt davon abraten. Joachim Wiesner hat im Köln-Bonner Raum keinen Rechtsanwalt gefunden, der bereit gewesen wäre, ein solches strafrechtliches Vorgehen zu vertreten. Die Argumente laufen übereinstimmend darauf hinaus, dass durch eine solche Maßnahme doch wohl die letzte Chance zur Wiederherstellung der Ehe (die der Vater vermutlich doch wohl noch wolle oder vielleicht wollen sollte - gerade doch der Kinder wegen usw.) entfiele, dass man Kinder nicht mit der Polizei an ihren Vater binden und schon gar nicht an Liebe binden könne und deswegen auch nicht mit der Polizei zurückbringen solle, dass ein solches Strafverfahren - wäre es erst einmal in Gang gesetzt, eventuell sogar zu einer öffentlichen Verhandlung mit Presseberichten usw. und zu dem entsprechenden Echo in der Nachbarschaft führen würde und überhaupt in der Öffentlichkeit großes Aufsehen erregen werde, was dem Vater doch wohl nicht angenehm sein dürfte. Im Übrigen wäre ein derartiges Vorgehen auch nicht üblich.
Wenn alle derartigen Argumente bei dem in seinem rechtsgrundsätzlichen Ordnungsverständnis und in seinen konkreten Rechten tatsachenmäßig verletzten Vater dennoch nicht fruchten sollten, so bleibt dem Anwalt noch eine abschließende Begründung, die den Betroffenen schließlich handlungsunfähig macht: Der Rechtsanwalt eröffnet ihm, dass er eine Strafanzeige nicht erstatten werde, sei es, dass er vom Strafrecht nichts verstünde (so ein Anwalt wörtlich zu Joachim Wiesner: schließlich sei er ja ein anerkannter Zivilrechtler, wie gerade der Mandatsauftrag eines betroffenen Vaters doch erweise, der doch sicherlich auf Empfehlung zu ihm gekommen sei), sei es, dass der Anwalt grundsätzlich diese Art von Regulierung von Familienstreitsachen nicht schätze, es nicht täte und auch nicht wolle. Selbstverständlich stehe es dem Mandaten frei, von sich aus ein solches Verfahren zu praktizieren und Strafanzeige zu erstatten. Dann müsse er sich aber dafür einen anderen Anwalt suchen, wenn die Sache in Gang käme. Nicht selten fehlt in diesem Begründungszusammenhange nicht der Hinweis, dass dann dieser Anwalt auch das Zivilverfahren abgeben würde und sich damit begnügen würde, lediglich die bis dahin aufgelaufenen Kosten zu liquidieren.
Der hilflos gelassene Mandant gibt auf.
In diesem Stadium ist der geregelte Gang der Maschinerie des Rechts- und Sozialstaates erneut gesichert: Inzwischen sind zwei Anwaltskanzleien von dem einen Fall in Brot und Lohn gebracht worden: das Verfahren kann ordnungsgemäß fortgehen. Die ehebrüchige Ehefrau behält weiterhin ihr geborgtes - ja: erschlichenes - Einkommen; bedürftig ist sie nicht, sie hat sich dazu erst gemacht.
Die Rechtspraxis seit 1977
Das vorstehend beschriebene Vorgehen wurde von Joachim Wiesner bereits 1985 so dargestellt. Es sei nachfolgend mit einem Beispiel aus der Gerichtspraxis aus dem Jahr 2010 belegt, dass sich an dieser Rechtspraxis nichts grundlegendes mehr geändert hat.
Der Beschluss des Oberlandesgerichts Köln ist dabei vor dem Hintergrund des anwaltlichen Rats gegenüber der Mutter, "Sehen Sie zu, dass Sie die Kinder besitzen. Dann muss Ihr Mann für alles bezahlen.", und der Achillesferse der Handlungskette, der Verstoß gegen § 235 StGB (Entziehung Minderjähriger), zu lesen. Die Strategie des Anwaltes läuft dabei so:
Zitat: «Ziel war zu erreichen, dass der Vater die Kinder entweder gar nicht sieht oder das auf ein Minimum beschränkt wird. Und nachdem ich genau so wenig wie die anderen Kollegen und die Familienrichter irgendeine Ausbildung zu der Frage hatte, was macht das eigentlich mit Kindern, wenn die ein Elternteil über lange Zeit nicht sehen, bin ich der Meinung gewesen, ja, das ist doch OK, die Mutter kann die Kind gut versorgen, die hat eine gute Beziehung, das wird für die Kinder schon besser sein, wenn die nicht den ganzen Stress dort mitbekommen. Und habe dann die Verfahren auch so betrieben und den Mandantinnen konnte ich regelmäßig sagen: "Sie brauchen sich gar keine Sorgen zu machen, wir spielen auf Zeit. Sie schaffen Fakten, Sie ziehen aus, Sie holen die Kinder mit und dann tut sich erstmal gar nichts. Dann soll er doch mal kommen, soll er doch mal Anträge stellen." Das dauert, das hat immer lange gedauert. Bei vielen Gerichten dauert es heute noch lange. Es ist überhaupt Seltenheit, dass man in diesen Verfahren den ersten Termin nach vier, fünf, sechs Monaten bekommt.»[15]
- Schon vom Grundsatz her kann es zunächst nicht ausschlaggebend sein, aus welcher Motivlage und auf Veranlassung welches Ehepartners sich die Eheleute getrennt haben. Für die Sorgerechtsentscheidung - hier die Frage des Aufenthaltsbestimmungsrechtes - ist allein das Kindeswohl von Bedeutung. (Absatz 6)
Das Gericht hebt also erstmal auf die Abschaffung des Verantwortungsprinzips im Scheidungsrecht ab. Was das Gericht in diesen Zeilen sagt, lautet im Klartext so: Die Mutter des Kindes kann sich alles erlauben, das hat auf das Gerichtsverfahren keinerlei Einfluss, weil dort (angeblich) das Wohl des Kindes zur Zentralfrage für den Beschluss gemacht wird. Wie der Begriff Kindeswohl dazu dient, alles zum "Wohle der Mutter" hinzubiegen, wird noch gesondert im Abschnitt Der Kampf ums Kind behandelt.
- [...] sieht es der Senat auch nicht als ausschlaggebend an, dass die Mutter C. ohne Einwilligung des Beschwerdeführers beim Auszug aus dem Familienheim mitgenommen hat. Zwar liegt hierin sicherlich eine Verletzung des Sorgerechtes des Vaters, welcher dieses gemeinsam mit der Mutter ausübt und welches auch das Recht beinhaltet, über den Aufenthalt des gemeinsamen Kindes mitzubestimmen. Diese Pflichtverletzung der Mutter wird aber dadurch relativiert, dass sie sich [...] in der Ehe gerade durch die Anforderungen des Vaters überfordert fühlte. Auch wird [...] durchaus deutlich, dass die Mutter gewillt war, den Vater über ihre Motivlage zu informieren und insbesondere nicht beabsichtigte, ihm das gemeinsame Kind C. endgültig vorzuenthalten. So hat die Mutter in der von ihr so empfundenen "Not" auch [...] den Rat des "Sozialdienstes Katholischer Frauen" eingeholt, wie sie sich weiter zu verhalten habe. All dies zeigt, dass die Mutter nicht bedenkenlos ihre eigenen Interessen in den Vordergrund stellte und die Beziehung des Kindes zum Vater völlig ignorierte. Ein besonders verantwortungsloses Verhalten der Mutter ist daher im Zusammenhang mit ihrem Auszug und der Mitnahme des Kindes nicht zu sehen, wenn es auch ein eindeutiger Verstoß gegen das gemeinsame Sorgerecht der Kindeseltern war. (Absatz 9)
Das Sorgerecht des Vaters ist grundgesetzlich geschützt, so ist wenigstens die Theorie des Artikels 6 Absatz 1 GG. Deshalb wiegt der Verstoß der Mutter gegen § 235 BGB schwer. Das Gericht übergeht diesen schweren Rechtsverstoß, indem er der Mutter eine "Überforderungssituation" zubilligt. Diese Bereitwilligkeit des Gerichtes ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass sofort eine Polizeieinheit in Marsch gesetzt wird, wenn es einem Vater einfallen würde, das Kind beim Auszug aus der ehelichen Wohnung gegen den Willen der Mutter mitzunehmen. Vätervereine und Anwälte werden einem ratsuchenden Vater deshalb auch dringend von solchen Aktionen abraten. Frauenberatungsstellen und AnwältInnen ist aber auch klar, dass dasselbe Verhalten bei einer Mutter vom Richter nicht geahndet wird, deshalb raten sie Frauen zu, auf diese Weise Fakten zu schaffen. Die Tatsache, dass sich die Mutter hat beraten lassen, könnte man auch als Vorsatz zur Straftat werten. Das tut das Gericht aber nicht. Würde ein Anwalt hingegen einen Vater dazu raten durch Kindesmitnahme ohne Zustimmung der Mutter Fakten zu schaffen, wäre er ziemlich sicher wegen Beihilfe oder Anstiftung zu einer Straftat dran. Die Straflosstellung der Frau ist ein weiteres Merkmal deutscher Justiz.
- [...] kommt nach Auffassung des Senates dem Umstand besondere Bedeutung zu, dass unter dem Gesichtspunkt der Kontinuität [...] (Absatz 11) [16]
Die Mutter unterbricht unter Rechtsbruch[wp] die Kontinuität der Vater-Kind-Beziehung und das Gericht sichert mit dem Kontinuitätsargument die unter Rechtsbruch zum Vorteil der Mutter herbeigeführte Situation für die Zukunft ab, scheinheilig das Kindeswohl wie ein Schutzschild vor sich hertragend.
- Was auch geschieht!
- Was auch immer geschieht:
- Nie dürft ihr so tief sinken,
- von dem Kakao, durch den man euch zieht,
- auch noch zu trinken! [17]
Der aktuelle Beschluss des Oberlandesgerichts Köln belegt also die von Wiesner herausgearbeiteten Grundzüge des deutschen Familienrechts. Alle Reformen, Reformversuche und Reformen von Reformen haben daran nichts Wesentliches geändert. Erich Kästners Gedicht entstand in einer Zeit, in dem Deutschland im braunen Gebräu zu versinken drohte und schließlich auch versank. Sein Epigramm hat heute besonders für Familienväter wieder an beklemmender Aktualität gewonnen, die im Gebräu deutschen Familienrechts versinken.
Resümee zur Rechtslage
Im Heiratsratgeber wird darauf hingewiesen, dass seit 1977 die Trennung einer "auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft" ohne Angabe von Gründen problemlos durchgeführt werden kann. Der Jurist Joachim Wiesener hat sehr eindrücklich beschrieben, wie eine trennungswillige Mutter sich die Scheidung von Staat (Prozesskostenhilfe, Sozialamt) und Ehemann (Unterhalt) finanzieren lassen kann, so sie nur das Kind in ihren Besitz bringt. Seitdem hat der ehewillige Ehemann in Deutschland keine Chance mehr; er wird vom Staat rechtlos gestellt und alleine gelassen. Die Rolle, die dem Exehemanns und Vaters von der Gesellschaft zugedacht ist, ist die eines Zahlesels für eine Frau, die ihn verlassen hat, und für seine Kinder, die er ggfs. nicht mehr wiedersehen darf, es sei denn von der Kinderbesitzerin Gnaden.
Das Familienrecht in Deutschland erlaubt der Frau die Scheidung der Ehe ohne Angabe von Gründen und ohne finanzielles Risiko; für den Mann jedoch gibt es finanziell gesehen keine Trennung. Er muss Frau und Kind weiterhin unterhalten, als hätte es eine Scheidung der Ehe nie gegeben.
Weiterführende Information
Dieser Ratgeber kann nur einen groben Fahrplan eines Scheidungsverlaufs skizzieren. Es ist aber eine ausreichende Grundlage für das absolut notwendige Vertiefen der Kenntnisse in den Bereichen Jugendamt, Sorgerecht und Unterhaltsmaximierungsprinzip.[18] Weitere praktische Tipps in Trennungssituationen bietet die TrennungsFAQ.
Der Rechtsweg
Die Beseitigung des Schuldfrage durch die Einführung des Zerrüttungsprinzips hat gerade nicht dazu geführt, dass die viel zitierte "schmutzige Wäsche" nicht gewaschen werde (wobei zu fragen ist, was anderes als streitige Sachen - und damit "schmutzige Wäsche" - ist eigentlich Gegenstand von Gerichtspraxis, wenn man das Gerichtswesen nicht mit Notariaten verwechseln will), sondern es führt vor allem auch verfahrensrechtlich dazu, dass die Gerichte sich in keiner Weise mehr die Mühe machen, tatsachenrichterlich die Verantwortlichkeit der einzelnen Ehepartner zu klären. Benannte Zeugen werden nicht geladen, Tatbestände werden nicht geklärt: In den Urteilsbegründungen heißt es in immer wieder variierter Weise, darauf käme es nicht an.
Die Verletzung des Verschuldensprinzips ist rechtspolitisch und sozialethisch nicht nur ambivalent, sondern wirkt letztlich auch rechtsstaatszerstörend: Mit dem Wegfall der personenbezogenen Zuordnung von Verschulden ist auch das Prinzip der Verantwortlichkeit im sozialen Handeln entfallen. Gaunerhaftes, an die Schwelle des schweren Vergehens und Verbrechens heranreichendes, Sozialverhalten wird geduldet, im Unterhaltsrecht bleibt es folgenlos und wird darüber hinaus in der Rechtspraxis prämiert.
Die Schuldfrage wird abgeschafft
Seit 1977 regelt das Ehescheidungsrecht nicht etwa nur den streitigen Sonderfall einer zu Tode erkrankten Ehe als einer ultima ratio, sondern es löst seinerseits erst Verhaltensweisen aus, die bei einem der beiden Ehepartner das Ziel der zwischenzeitlichen oder endgültigen Familien- und Ehezerstörung haben. Eine Ingangsetzung der vorsätzlichen Ehezerstörung führt - wegen des gesetzesimmanenten Automatismus - immer zum "Erfolge".
Eine ehemüde und scheidungswillige Ehefrau kann also risikolos aus einer Ehe aussteigen, darf sich darauf verlassen, dass ihr das Kind bzw. die Kinder zugesprochen werden und sie sich so die Unterhaltsberechtigung sichert. Der Mann verliert dabei doppelt, er verliert die Kinder und muss seiner Exfrau Unterhalt zahlen. Rechtlich befindet sich der Mann letztlich in der gleichen Lage wie nach dem alten Scheidungsrecht schuldig geschieden zu sein. Deshalb wurde 1977 mit der Eherechtsreform nicht etwa das Schuldprinzip abgeschafft, sondern nur die Schuldfrage. Diese Frage wurde mit dem stärker werdenden Feminismus ja generell beantwortet: "Der Mann ist schuld, die Frau ist das Opfer!" Nichts lag also näher, als das Eherecht in dieser Form zu ändern, wo der Mann sich in der Position des Schuldigen wiederfindet.
Meide den Rechtsweg
Wer in Familiensachen vor Gericht zieht, legt die Entscheidungsgewalt über die Zukunft seines ganz persönlichen Lebens in die Hand von Juristen. Das will gut überlegt sein. Auch Frauen sollten sich das gut überlegen. Frauen fühlen sich meist geschmeichelt, wenn man ihnen von Frauenrechten erzählt und lassen sich beeindrucken, wenn JuristInnen ihnen blumige Versprechungen machen. Zunächst wird ihr Ego gestärkt, die Rechtsberatung im Frauenhaus ist kostenlos und mit Prozesskostenhilfe lässt es sich trefflich streiten, ohne eigene Geldmittel einsetzen zu müssen. Doch der Höhenflug kann bald enden. Viele Frauen erkennen erst am Ende, und somit zu spät, dass ihnen der Rechtsweg nur verbrannte Erde eingebracht hat. Der Triumph im Sorgerechtsstreit verblasst, wenn man erkennen muss, dass die eigenen Kinder durch den "totalen Sieg" über den Vater traumatisiert wurden. Doch dann haben die Juristen längst ihr Honorar saldiert und sich davongemacht.
"Führe möglichst keinen Prozess!" ist ein Rat, formuliert vom ehemaligen Bundesverfassungsrichter Prof. Willi Geiger. "Der außergerichtliche Vergleich oder das Knobeln erledigt den Streit allemal rascher, billiger und im Zweifel ebenso gerecht wie ein Urteil. Das heißt in allem Ernst: Unter den in der Bundesrepublik obwaltenden Verhältnissen von den Gerichten Gerechtigkeit zu fordern, ist illusionär." [19]
Wenn das Justizsystem schon für Frauen gefährlich ist, und das, obwohl sie von einer vielgestaltigen Helferindustrie unterstützt werden, und obwohl die Gesetzgebung und die Rechtsprechung tendentiell frauenfreundlich und männerfeindlich ist, so gilt das für Männer noch viel mehr. Juristen machen Männern falsche Hoffnungen: "Es wird schon werden!", "So schlimm wird es nicht werden!" Alles Lüge! Es wird so schlimm kommen und noch schlimmer!
Es gilt die alte Kaufmannsregel, die da lautet: "Wirf kein gutes Geld dem schlechten Geld hinterher!" Männer sollten diesen Rat beherzigen und einer zerstörten Ehe nicht noch ihr Geld hinterherwerfen.
Die Scheidungsindustrie, eine Abzockmafia
Juristen begnügen sich nicht mit der Zerstörung der Familie, sie wollen noch dazu das Geld aus der Tasche des Mannes saugen. Für den Rechtsanwalt als Freischaffende ist es einfacher, einen Kunden festzuhalten als einen neuen zu finden. Also stellt der Jurist seinen Mandanten mit wohlgesetzten Worten ruhig und hält ihn bei der Stange. So hindert er den Mann daran, sein Leben und seine Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Viele Männer erkennen zu spät, dass sie umsonst Nerven, Geld und vor allem wertvolle Lebenszeit an ein unmenschliches System vergeudet haben.
Rechtsanwälte sind neben radikalfeministischen Frauenhausbetreiberinnen die größte Bedrohung für eine bestehende Ehe. Welcher Anwalt wird ernsthaft eine Frau bei einem Erstgespräch davon abraten, sich scheiden zu lassen? Er möchte schließlich eine potentielle Neukundin nicht nur einmalig beraten, sondern für Jahre als Kundin gewinnen. Eine Frau, die ihres Ehemannes überdrüssig ist, bekommt vom Anwalt vorgerechnet, wie lange sie Geld vom Exmann bekommen und wie hoch der Zugewinn ausfallen wird. Die Zahlen sind zwar getürkt und hypothetisch nach oben gerechnet.[20] Das merkt die scheidungswillige Frau aber erst, wenn es zu spät ist. Der Anwalt wird der Frau zunächst in allen Farben schildern, was ihr alles zusteht und leuchtende Dollarzeichen in ihre Augen zaubern. Der Versuchung, den undankbaren Nochehemann nun richtig abzocken zu können, können nur wenige Frauen widerstehen.
Das Prozessieren ist aber nur eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für unterbeschäftigte Juristen. Nicht wenige Frauen schlagen nach der Scheidung hart auf dem Boden der Realität auf, wenn sich herausstellt, dass sich die erhofften Ansprüche mangels finanzieller Leistungskraft des Zahlesels gar nicht durchsetzen lassen. Dann wird zwar laut gejammert, weil ER nicht oder nicht genug zahlt, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass viele Exmänner realiter zum Mangelfall werden.
Familien können vor Gericht nicht gewinnen, nur verlieren. Gewinnen tun nur Rechtsanwälte und die Scheidungsindustrie. Diese Erkenntnis muss sich nur noch herumsprechen.
Der Rechtsstaat als Bauerntheater
Der durchschnittliche Bürger wird durch die vielen Gerichtssendungen im Fernsehen völlig verdummt. Dort kämpfen Anwälte aufopferungsvoll für ihre Mandanten und Richter sind aufrichtig mit der Wahrheitssuche beschäftigt. Der Realität ist meist eine andere. Meist telefonieren Richter und ihr Anwalt vor einer Verhandlung miteinander. Hier werden die Fäden gezogen und bereits im Vorfeld ausgehandelt, was man mit Ihnen am nächsten Tag anstellen wird. Für das Scheidungsopfer wird nur noch ein kleines "Bauerntheater" aufgeführt. Und es denkt, es ginge um Gerechtigkeit und faire Verhandlung.
Während der Mandant noch seine mitgebrachten Aktenordner sortiert, sind Anwalt und Richter gedanklich schon bei der nächsten Pause oder nächsten Verfahren. Man kennt sich bei Gericht, man hat oft jahrelang miteinander zu tun. Sie hingegen sind nur ein durchlaufender Posten in diesem Geschäft unter Juristen.
Es geht um Persönlichkeiten, Rivalitäten und dem vorgegebenen Zahnräderwerk des Staates. Die Rädchen dieses Staatsbetriebs müssen laufen und dabei ist es nun wirklich unerheblich, ob Sie Ihr Sorgerecht verlieren oder nicht, wie häufig Sie Umgang mit Ihrem Kind bekommen und ob Sie den ausgeurteilten Unterhalt überhaupt zahlen können. Denken Sie in großen Zusammenhängen: Was für eine Rolle zählt in diesem System ein Mensch, was Ihre kleine Klage auf persönliches Recht?[21]
Peter Strawanza beschreibt in seinem Buch "Ware Kind. Wie man in Deutschland Kinder enteignet und die Scheidungsindustrie Milliardengewinne abzockt" den deutschen "Rechtsstaat" aus der Praxis und die Rolle der Juristen darin. Diese treiben Männer wie Frauen gewissenlos in die Eskalation, weil das die Streitwerte und damit ihre Honorare in die Höhe treibt. Schneidig verfasste Schriftsätze dienen nur der Täuschung ihrer Mandanten, denn sie haben nicht das Wohl und die Interessen ihrer Mandanten, sondern seine Geldbörse im Blick. Rechtsanwälte beraten ihre Mandanten in einer Weise, die vor allem dazu dient, ihren eigenen Gewinn zu maximieren. Und das Rechtsdienstleistungsgesetz hindert Ehrenamtliche daran, den Streitparteien die Augen zu öffnen.[22]
Anwälte klopfen sich nicht gegenseitig auf die Finger. In der Grundfibel der Anwälte spricht man von einem gegenseitigen harmonischen Ton, der mit Respekt vor einander geprägt sein soll. Betroffene können zwar durchaus erleben, wie "ihr" Anwalt über die Gegenseite und deren Mandanten herzieht, über den Richter, die gegnerische Anwältin, über den Gutachter und so weiter. Diese Show-Einlage ist aber im Preis inbegriffen, der Mandant würde sich allerdings sehr wundern, wenn er seinen Anwalt beim Gespräch mit "Kollegen" belauschen könnte: "Herr Kollege, wie geht es Ihnen denn heute, wie war Ihr Urlaub ...", Anbiederung von Berater zu Berater.[23]
Der Standardspruch vieler Anwälte, dass es nicht so schlimm kommen werde, ist eine dreiste Lüge. Es wird schlimmer kommen als man sich vorstellen kann und das ist auch gut so, denn so besteht von Anfang an keine Hoffnung auf ein gutes Ende und der Exmann muss sich auch keinen Illusionen hingeben: Das ganze Geld geht zur armen Exfrau, angeblich zum Wohle des Kindes.
Der Rechtsanwalt und die Helferindustrie
Rechtsanwälte sind häufig "familienpolitisch unterwegs"[24] und auf jeden Fall als Teil der Helferindustrie zu betrachten, weil sie beruflich davon leben, dass Familien rechtlich auseinander genommen werden. Manche Anwältinnen erarbeiten sich einen eisernen Ruf als feministische Anwältin, indem sie skrupellos gegen Männer vorgehen. Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen fungieren als Akquisitionsbüros für diese Anwältinnen, die sich im anwaltlichen Berufsleben auf scheidungswillige Frauen spezialisiert hat, die Vätern die Kinder wegnehmen, die Männer finanziell ausbluten lassen und sie anschließend (nicht selten als psychisches Wrack) entsorgen.
Für einen Mann ist es wesentlich schwieriger, einen passenden Anwalt für die Wahrnehmung seiner Interessen in Familienangelegenheiten zu finden. Es gibt in der Väterszene ohnehin nur ganz wenige Anwälte, die sich einen hervorragenden Namen gemacht haben und sich der Nöte und Sorgen von Vätern annehmen.[25] Trennungsväter sind zudem eine unbeliebte Klientel. Die Erfolgsaussichten ihrer Verfahren sind traditionell gering, werden schlecht bezahlt, sind aber arbeitsaufwendig - im Gegensatz zur Vertretung von Müttern, die Dank der einseitigen Rechtsprechung viel häufiger erfolgreiche Selbstläufer sind.[26]
- Spezlwirtschaft: Ein Rechtsanwalt aus der Stadt, wo das mit dem Fall befasste Familiengericht residiert, taugt nichts. Es kommt dabei bestenfalls die übliche harmonische "Spezlwirtschaft" raus. Denn ein ortsansässiger Anwalt muss noch viele Jahre mit dem Richter zusammenarbeiten. Da waltet ein stetiges Geben und Nehmen, und irgendwo dazwischen sitzen Sie. Ihretwegen kriegen die sich bestimmt nicht in die Wolle, selbst wenn es höchstbrisant um Ihre Kinder geht, die Sie seit Jahren nicht gesehen haben. Bis Sie überhaupt merken, wie der Hase läuft, haben die beiden Anwälte - der gegnerische und Ihrer - und der Richter bereits ausgemacht, wie hoch Ihre Abrechnung oder Regelung sein wird. Im Gerichtssaal wird nur noch ein halbstündiger Komödienstadel gegeben, weil Sie den selbst bezahlt haben.[27]
- Stunde der Wahrheit? Väter glauben oft fälschlich, wenn sie erst zum Richter vorgedrungen sind und er ihnen Gehör schenkt, das wäre die Stunde der Wahrheit. Dem ist leider nicht so, und der Lernprozess ist schmerzhaft. Viele Männer verlieren so erst ihre Ehefrau, dann ihre Kinder und zum Schluss den Glauben an den Rechtsstaat. Wer im Gerichtssaal mit all seinen Aktenordnern aufkreuzt, damit er ja alle Munition dabei hat, macht sich nur lächerlich. Die Schlacht ist längst geschlagen.
- Geldgeil und arbeitsfaul: Viele Rechtsanwälte klinken sich aus oder nehmen ein Mandat gar nicht erst an, wenn sie merkten, dass die Angelegenheit zu verzwickt ist, der Aufwand zu groß ist oder zu viel Schreibarbeit droht. Es gibt Rechtsanwälte, die ausschließlich Mandanten aufnehmen, wo die Scheidung noch bevorsteht. Die haben schlichtweg keine Lust, beispielsweise mit einer aufwändigen Unterhaltsberechnung wenig Geld zu verdienen. Richtiges Geld wird mit Scheidung und den Folgemaßnahmen verdient, nicht aber mit einem Umgangsantrag oder einer Abänderungsklage. Dafür ist der Streitwert zu gering, als dass es sich für "gute" Anwälte lohnen würde, dafür tätig zu werden.[28]
Der österreichische Anwalt Norbert Bergmüller schreibt in seinem Buch "Die unfassbaren Folgen des Vaterwerdens und Heiratens":
Zitat: «90 Prozent der Bevölkerung haben keine Ahnung, welche zum Teil brutalen Folgen ein Kind, eine Hochzeit und vor allem die Scheidung mit sich bringen.»[29]
Die Alternative zum Anwalt
Geldgierige Anwälte sorgen für hohe Streitwerte, verlangen Vorauszahlung und wollen über die Einkommenssituation des Mandanten frühzeitig im Bilde sein. Aber es gibt Alternativen. Immer mehr Männer verzichten ganz auf einen Anwalt, vor allem in Sorgerechts- und Umgangsverfahren. Die Ergebnisse sind nicht unbedingt schlechter als mit Anwalt. Wer sich gut in die Materie einarbeitet, in Sprache und schriftlichem Ausdruck den Gerichtsgepflogenheiten entsprechen kann, wird sich auch ohne Anwalt gut halten können.[30] In den Gerichtssaal kann man statt einem Anwalt auch einen Beistand nach § 12 FamFG mitnehmen. Antragstexte kann jeder Bürger kostenlos über die Rechtsantragsstelle formulieren lassen, die jedes Amtsgericht besitzt. Dort findet auch eine Anfangsberatung über den Antrag und Verfahrenskostenhilfe statt. Stößt man auf unerwartete Schwierigkeiten, kann man immer noch einen Anwalt hinzuziehen.[26] Eine schriftliche Rechtsberatung, die man auf einer Online-Plattform für rund 20 Euro erhält, ist als erste Orientierung oftmals ausreichend.[31]
Die beste Alternative von allen ist natürlich, Juristen und Gerichte in Familienangelegenheiten ganz und gar zu meiden. Bauen Sie lieber ein Netzwerk bestehend aus Familienangehörigen und Freunden auf, die bereit und fähig sind, bei familiaren Konfliktfällen zu vermitteln.
Ein gut gemeiner Rat zum Schluss
Geron Zahler resümiert nach einem sechsjährigen Rechtsstreit: "Eigentlich hat niemand etwas gewonnen, außer dauernd neuen Kosten, außer dem Gericht und den Anwälten."[32] Es geht aber nicht nur um die Kosten des Rechtsstreits. Es geht darum, jahrelang Post von Gericht und Rechtsanwälten zu erhalten und auf lange Zeit davon abgehalten zu werden, Abstand von der Scheidung zu gewinnen. Das sind verlorene Jahre an Lebenszeit, die erfreulicheren Dingen gewidmet werden können.
Es lohnt sich also, den Rechtsstreit so schnell als möglich zu beenden. Das bezieht weniger auf das gesparte Geld als viel mehr auf gewonnene, unbezahlbare Lebenszeit. Mit dem Blick auf Lebensqualität sollte es wert sein, Zugeständnisse an die Ex zu machen, die sie nicht verdient hat. Aber noch weniger sollte es der Exfrau gestattet werden, das eigene Leben auf Jahre hinaus negativ zu prägen.
In Scheidung lebend ist es hilfreich zu erkennen, dass nicht die Nochehefrau der Hauptfeind ist, sondern der Staat und die mit ihm verbundene Helferindustrie. Das erlebt der Mann natürlich anders, weil er sich von der Frau emotional angegriffen fühlt. Die Frau kannst Du auch als Ablenkungsmanöver des Staates verstehen, um maximalen Zugriff auf Dein Leben zu erhalten. Man sollte sich weniger von Emotionen bezüglich der Frau leiten lassen und alle Energie auf die Abwehr des staatlichen Zugriffs konzentrieren.
Eine anderen Blickwinkel auf die eigene Scheidungssituation bietet Detlef Bräunig in seinem Buch "Etwas Besseres als den Tod findest Du allemal": "Trennungen, egal wer sie begehrt, bedeuten Einschnitte für beide Seiten, für den Mann und für die Frau. Man könnte glauben, dass erwachsene Menschen sich zusammensetzen können und ehrlich und fair eine gemeinsame Lösung für eine Trennung erarbeiten. Wer das glaubt, ist leider nicht von dieser Welt."[33] - Notfalls kann man ja auch auswandern!
Scheidungstricks in der Schweiz
- Die Frau kann immer wieder Verschiebungsgesuche stellen oder neue Gutachten in Auftrag geben. Passiert häufig, wenn die Frau möglichst lange am Pensionskassen-Guthaben des Gatten teilhaben will.
- Die Frau bezichtigt ihren Mann des sexuellen Kindesmissbrauchs. Der Richter muss das Scheidungsverfahren dann unterbrechen. Die Vormundschaftsbehörde prüft die Vorwürfe. Die Sistierung des Verfahrens kann Jahre dauern.
- Die Frau verlegt den Wohnsitz kurz vor Ablauf der Trennungsfrist ins Ausland – es kann ewig dauern, bis sie dort vorgeladen werden kann. So verzögert sich die Trennung manchmal um Jahre – und der Mann zahlt.[34]
Anhang
Literatur
- Joachim Wiesner: Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat: Eine empirische Studie zur sozialethischen und ordnungspolitischen Bedeutung des Scheidungs-, Scheidungsfolgen- und Sorgerechts, Oder: Über die staatlich verursachte Paralyse von Rechtshandeln und Rechtsbewußtsein in der Bundesrepublik Deutschland - Verlag Regensberg, Münster 1985, ISBN 3-7923-0528-3
- Vorsicht Ehe! - Ein Ratgeber für heiratswillige Männer - Herausgeber: Väteraufbruch für Kinder Schwaben, 2003 (24 Seiten, 584 KB)
- Etwas Besseres als den Tod findest Du allemal - Detlef Bräunig, Ein praxisnaher Ratgeber zum Auswandern, nicht nur für Zahlesel, die lieber Familienväter wären, 2. Auflage, August 2008 (120 Seiten DIN A5, 414 KB)
- TrennungsFAQ - Trennungsratgeber für Männer, trennungsfaq.com
- Die Familie und ihre Zerstörer - Buchprojekt über nahezu alle Schlangengruben des Familienrechts, dfuiz.net
- Geron Zahler, Mani Notarius: Protokoll einer Scheidung und die Verlierer[ext] - Selbstverlag 2007, ISBN 3-00-019353-7 (1,5 MB)
- Detlef Bräunig: Etwas Besseres als den Tod findest Du allemal - 2. Auflage, August 2008 (120 Seiten, 416 KB)
- Norbert Bergmüller: "Die unfassbaren Folgen des Vaterwerdens ... und Heiratens ...", Ferdinand Berger Verlag 2011, ISBN 3-85028-529-4
- Gunter Schlickum: "Scheidungsberater für Männer: Seine Rechte und Ansprüche bei Trennung und Scheidung", DTV 2010, ISBN 3-423-50661-X
- Jochem Schausten: "Trennung, Scheidung, Unterhalt - für Männer", Haufe-Lexware, 8., aktualisierte Auflage 2011, 182 Seiten, Broschüre mit CD-ROM, ISBN 3-448-09346-7, ISBN 3-448-09448-X, ISBN 3-648-01267-3[35]
- Alfred Kriegler: "Scheidungsratgeber für Männer", Linde 2007, ISBN 3-7093-0144-0 (Rechtsanwalt in Wien)
- Christof Obermann, Klaus Wilpert: "Der Scheidungsratgeber für Männer", Heyne 2005, ISBN 3-453-60026-6
- "Scheidungsratgeber von Frauen für Frauen", Rowohlt 1996, ISBN 3-499-19666-2, Neuauflage 2002, ISBN 3-499-61461-8
- Scheidungsfolgen für Männer. Juristische, psychische und wirtschaftliche Implikationen.[ext] - Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, Wien, Mai 2003 (144 Seiten)
Fußnoten
- TrennungsFAQ: Soll ich heiraten?
- Kommentar zum Scheidungsgesetz, FAZ vom 1. September 1984
- Joachim Wiesner: Vom Rechtsstaat zum Faustrechts-Staat: Eine empirische Studie zur sozialethischen und ordnungspolitischen Bedeutung des Scheidungs-, Scheidungsfolgen- und Sorgerechts, Oder: Über die staatlich verursachte Paralyse von Rechtshandeln und Rechtsbewusstsein in der Bundesrepublik Deutschland - Verlag Regensberg, Münster 1985, ISBN 3-7923-0528-3, Seite 1
- Wolfgang Klenner: "Essay über die Wandlung des Kindes im Familienrechtsverfahren vom Rechtsobjekt als Verfügungsmasse zum Rechtssubjekt"
- Bei Abfassung dieses Ratgebers war tatsächlich noch keine empfehlenswerte Alternative bekannt. Seit 2014 gibt es immerhin mit maennerscheidung.info (MSI) ein erstes für Männer geeignetes Beratungsangebot.
- Geron Zahler, Mani Notarius: "Protokoll einer Scheidung und die Verlierer.", Selbstverlag 2007, ISBN 3-00-019353-7 (PDF 1,5 MB)
- Beispielsweise "Die Familie und ihre Zerstörer", besonders Kapitel Die Juristen und Die HelferInnenindustrie
- Wegen des interdisziplinären Ansatzes dieser Untersuchung dürfen die Nichtjuristen unter den Lesern dieser sozialwissenschaftlichen Studie auf den BGB-Standardkommentar von Palandt hingewiesen werden: Bürgerliches Gesetzbuch, München **1984, darin Viertes Buch Familienrecht. Dieser Kommentar erschließt die weitere Literatur Textsammlungen finden sich in verschiedenen Taschenbuchausgaben, z. B. (statt vieler) in: Unser Recht. Große Sammlung deutscher Gesetze, Textausgabe mit Sachverzeichnis, München 1982.
- Die rechtspolitische Debatte seit den ausgehenden sechziger Jahren weist nach die Zusammenstellung durch: Deutscher Bundestag - Verwaltung -, Hauptabteilung Wissenschaftliche Dienste, Bibliographien Nr. 54 / Oktober 1982, Reform des Familienrechts in der Bundesrepublik Deutschland (1969-1982) Auswahlbibliographie, Bonn 1982.
- Eine ausführliche rechtswissenschaftliche Behandlung des Verwandten-, Kindes- und Ehegattenunterhalts bei Trennung; und Scheidung sowie des Versorgungsausgleichs bietet Wolfgang Kahler, Handbuch des Unterhaltsrechts, München 1983 (mit weiteren Nachweisen).
- Die Daten der Erwerbstätigenstruktur in der Bundesrepublik Deutschland lauten für den Juni 1983: Von 26.477.000 erwerbstätigen Personen insgesamt waren 16.351.000 (= 61,8 %) männliche und 10.126.000 (= 38,3 %) weibliche Personen; vgl. Statistisches Jahrbuch 1984. a.a.O., 100 (Tabelle 6.51). Prozentberechnungen durch Joachim Wiesner. Die statistisch erreichbaren Strukturdaten über die Erwerbstätigkeit von Frauen nach Familienstand, Zahl und Alter der Kinder beziehen sich auf den Monat April 1982, sind also in der Globalzahl nicht mit dem zuvor zitierten Juni-83-Datum identisch; sie können jedoch gleichermaßen als generelle Aussage der strukturellen Verhältnisse angesehen werden. Damals waren von insgesamt 10 183 000 erwerbstätigen Frauen (einschl. Jugendlichen ab dem 15. Lebensjahre) 3.507.000 Frauen mit minderjährigen Kindern unter 18 Jahren (= 34,5 %); vgl. Statistisches Jahrbuch 1984. a.a.O., 103 (Tabelle 6.7 dort weitere Nachweise zur Mutterschaft Erwerbstätiger mit Kindern unter 15 Jahren, was ein für die Scheidungspraxis relevantes Datum der ständigen Rechtsprechung ist, und mit Kindern unter 6 Jahren) Prozentberechnung durch Joachim Wiesner.
- Für die Trendaussagen bzgl. der hohen Anzahl der Scheidungsinitiativen der Ehefrauen stützt sich Joachim Wiesner auf qualitative Recherchen: Befragung bei Anwälten, Scheidungsbetroffenen, Bürgerbund gegen Scheidungsunrecht (Bonn), Fallaktenauswertung und Literaturauswertung. Auch die Tatsache, daß dieser Falltypus bis hinauf zum Bundesverfassungsgericht verhandelt wurde und zum Urteil vom 14. Juli 1981 führte (BVerfGe 57, 361, 381 ff.), darf als bedeutsamer Indikator gewertet werden.
- Das Bundessozialhilfegesetz (BSHG) begründet Hilfe zum Lebensunterhalt für (unverschuldete) Notlagen, aus denen sich der Einzelne mit seiner Familie nicht aus eigener Kraft befreien kann. Die Hilfe soll die "Führung eines Lebens ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht und ihn soweit wie möglich befähigen, unabhängig von ihr zu leben; hierbei muß er nach seinen Kräften mitwirken." (Sozialgesetzbuch Besonderer Teil: Bundessozialhilfegesetz § 1, Absatz 2 BSHG)
- Erkundungen von Joachim Wiesner bei Verfahrens beteiligten und Einsichtnahme in einschlägige Korrespondenzen
- "Kein Kinderspiel. Konfliktschlichtung im Elternstreit." (Länge: ab 4:50 Min.)
- Beschluss des OLG Köln vom 19. Juli 2010, Az. 4 WF 68/10
- Erich Kästner[wp]: "Gesang zwischen den Stühlen", 1932;
Der letzte Gedichtband Erich Kästners vor der Bücherverbrennung 1933[wp] beginnt nur scheinbar harmlos mit dem berühmten Kakao-Epigramm. Was als witzige Sprachspielerei auf die Redewendung "jemanden durch den Kakao ziehen" sein könnte, bekommt durch den Zusammenhang mit dem Zeitgeschehen eine bitter-ernste Bedeutung: Deutschland droht im braunen Gebräu zu versinken. Heute hat das Epigramm wieder an beklemmender Aktualität gewonnen: Die Familien drohen in Deutschland im Gebräu der Familienzerstörer zu versinken. - DFuiZ: Jugendamt, Sorgerecht, Unterhaltsmaximierungsprinzip
- Bundesverfassungsrichter a.D. Prof. Willi Geiger in einem Beitrag in der "Deutschen Richterzeitung", 9/1982, S. 325
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 69
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 65
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 78f.
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 67
- TrennungsFAQ-Forum:
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 58
- TrennungsFAQ: Wie finde ich einen guten Anwalt?
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 58
- Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 63, 70f.
- Norbert Bergmüller: "Fürs Heiraten gibt's leider keinen Führerschein", Kleine Zeitung am 19. September 2011
- Diese Aussage muss natürlich relativiert werden. Es gibt viele, die nicht auf den Kopf gefallen sind und trotzdem gnadenlos scheitern. Die Gründe sind vielfältig. Die einen haben aus beruflichen Gründen nicht die Zeit, sich Tausende von Dokumenten durchzusehen, weil Ihnen die Zeit fehlt wegen irgendwelcher Eilverfahren, Kindesentfremdung oder Wohnungsverlust, während andere das ganze komplexe Gebilde schlicht und einfach mit ihrer Psyche nicht mehr bewältigen können. - Es kommt sehr auf die Situation an: Oft hat man sowieso verloren, egal was man macht. Dann ist es gut, dass man sich wenigstens die Kosten für einen nutzlosen Anwalt gespart hat. In anderen Fällen kann man sich tatsächlich ganz gut selbst behaupten und würde auch mit einem Rechtsanwalt kein besseres Ergebnis herauskommen. - Tendenziell ist es besser, Rechtsanwälte zu meiden, weil man damit nur die Helferindustrie füttert. Aber manchmal muss man in den sauren Apfel beißen, weil einem die Sache sonst über den Kopf wächst. In keinem Fall aber darf man den Rechtsanwalt "einfach machen lassen", das geht schief. Alternativen wie MSI gibt es noch nicht so lange.
- bspw. frag-einen-anwalt.de"[ext]; Peter Strawanza: "Ware Kind", S. 70ff.
- Geron Zahler, Mani Notarius: "Protokoll einer Scheidung und die Verlierer"
- Detlef Bräunig: "Etwas Besseres als den Tod findest Du allemal"
- Anwalt Roger Groner: "Die Trennungsfrist gehört abgeschafft!", Blick am 6. März 2012
- Der Autor arbeitet als selbstständiger Rechtsanwalt in Krefeld. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich des Scheidungs- und Unterhaltsrechts. Daneben hält er als Referent Vorträge zu den Themen Trennung, Scheidung, Unterhalt und Vermögensauseinandersetzung. Pressemitteilung; Inhaltsangabe
Querverweise
Netzverweise
- Scheidungsratgeber für Männer. Ein Führer durch die Schlangengruben des Familienrechts. - Manfred Worm Schäfer, Oktober 2011 (40 Seiten, 262 KB)
- Der Trennungs- und Scheidungsratgeber, Das Männermagazin am 15. August 2012
- Ex fertigmachen, Väterrechte (Blog) (Die Tricks von Müttern, einen Mann das Leben zu zerstören - und wie sich ein Mann dagegen wehren kann!)
- Ratgeber zu den wichtigsten Fragen bei Trennung und Scheidung[ext] - Herausgeber: Bundesverband der Rechtsjournalisten e.V., 2016 (35 Seiten, 2,2 MB)
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2019-07-23T11:37:40Z
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Ein Vorfall, der sich kürzlich ereignete, zeigt, wie die Angst vor Homosexualität und die Angst vor ausländischen Mächten in China ineinander greifen.
Am 21. Juni, nach der Abschlussfeier an der Guangdong University of Foreign Studies, gab es zwischen einem lesbischen Paar einen romantischen, öffentlichen Heiratsantrag. Wie ein Lauffeuer verbreiteten sich die Neuigkeiten und Fotos ihres leidenschaftlichen Kusses in den sozialen Netzwerken Chinas, besonders WeChat und Weibo. Die Menschen lobten die öffentliche Liebesbekundung und gaben ihnen ihren Segen.
Später am selben Tag jedoch wurde der öffentliche WeChat-Account der in Guangzhou-basierten LGBT-Gruppe Girlfriend dauerhaft durch den Zensus aufgrund ihrer Berichte über diesen öffentlichen Antrag deaktiviert. Ein Beitrag auf Weibo der ebenfalls Guangzhou-basierten feministischen Gruppe Woman Awakening, der sich mit dem gleichen Inhalt beschätigte, wurde ebenfalls gelöscht.
Beschuldigt, ‘unter der Kontrolle einer illegalen Organisation zu stehen’
Einer der frisch-verlobten Frauen, Wang Xiaoyu, wurden von der stellvertretenden Sekretärin des universitären Komitees der Kommunistischen Partei Chinas Disziplinarmaßnahmen aufgrund von “Fehlverhalten” angedroht. Wang schrieb am 28. Juni einen Beitrag auf dem feministischen Blog Gender in China und rekapitulierte, was sie nach dem öffentlichen Antrag durchmachen musste:
我叫王小宇,是一名拉拉。我和我的女朋友同是广东外语外贸大学2016年应届毕业生。借毕业典礼之际,我们决定以求婚的方式公开出柜,让性少数群体的亲密关系在大学校园内被看见、被讨论、被思考,为创造开放多元的大学校园环境而尽一份力。[…]
事情发生不久后,我学院党委副书记杜书记火燎火急要找我谈话,希望我就此事在媒体禁声,不要给学校带来“不良影响”,“你要保护好自己,不要受到媒体伤害”,她担心“别有用心”的“国外媒体”、“国外势力”关注、利用我。
杜书记这样和我说,“这么多同性恋者,大家都不会歧视,因为他们把握得很好,不会去影响到别人,也不会去危害到别人。”
去年是我校50周年校庆,50对广外异性恋伴侣举行了集体婚礼,而我们又什么时候怀疑过他们的举动会不会“危害到别人”?[…]同性恋之间的爱欲表达怎么又变成一个不堪,更遑论危害他人的事情?
Mein Name ist Wang Xiaoyu, ich bin lesbisch. Meine Freundin und ich haben 2016 unseren Abschluss an der Guangdong University of Foreign Studies gemacht. Wir wollten die Abschlussfeier nutzen, uns mit dem romantischen Antrag zu outen. Wir wollen die innigen Beziehungen von sexuellen Minderheiten sichtbar machen, wollten Diskussionen und Reflektionen anregen und den Grundstein legen für ein offenes und vielseitiges universitäres Umfeld. […]
Kurz danach [nach dem öffentlichen Antrags], wollte Sekretärin Du, die stellvertretende Sekretärin unserer Universität, dringend mit mir sprechen. Sie wollte nicht, dass ich mit den Medien spreche und wollte mich davon abhalten, einen “negativen Einfluss” auf die Universität auszuüben. Sie mahnte mich, mich vor dem “Schaden zu schützen, den mir die Medien zufügen können” und sie war besorgt, dass “ausländische Medien” mit “schädlichen Absichten” und ausländische Mächte auf mich aufmerksam werden, mich benutzen.
Sekretärin Du sagte zu mir: “es gibt so viele Schwule und Lesben hier, niemand diskriminiert sie weil sie wissen, wie sie mit ihren Beziehungen umgehen müssen, um andere nicht zu beeinträchtigen oder zu schädigen.”
Letztes Jahr, während des 50-jährigen Jubiläums unserer Universität, feierten 50 heterosexuelle Paare ihre Hochzeiten. Es gab zu keinen Zeitpunkt je die Annahme, dass ihre Handlungen anderen Schaden zufügen würden. […] Wieso soll der Ausdruck von Liebe zwischen LGBT-Personen anderen Schaden zufügen?
Die stellvertretende Sekretärin konfiszierte Wangs Abschlusszeugnis am 22. Juni, um sicherzustellen, dass Wang nicht mit den Medien spricht. Sie übte außerdem Druck auf Wangs Eltern aus, indem sie ihnen sagte, Wang stände unter dem Einfluss einer “illegalen Organisation” und bat sie darum, ihre Tochter bei der Polizei “als vermisst zu melden”. Durch diesen Schritt könne man Wangs Wohnung aufbrechen und nach Beweisen für eine Verbindung zu der illegalen Organisation suchen.
Wang erhielt ihr Abschlusszeugnis erst am 28. Juni zurück, nachdem sie eine Woche lang schwieg und eine Arbeitsreise abgesagt hatte. Die stellvertrende Sekretärin der Universität gab sich erfreut, dass die Situation unter Kontrolle ist:
杜书记严肃地和我家里人说我参与了非法的、不正当的活动,会对我的前途有很大的影响。她说我原来是非常优秀的学生,但后来变化太大。现在我为与父母沟通放弃出差被他们定义为“局势的扭转”,“事态还在萌芽状态就得到控制,被扼杀了”。然而她没有意识到的是,事情没有往她丰富的想象方向发展,这可能会给她立了一个大功劳,却给我的生活带来多大的创伤与影响。
从杜书记自作主张告诉我家人“我是被非法组织控制了”开始,我就陷入了和家长非暴力沟通无效且受到双方压力的无力中。她丰富的想象力给我紧张的父母火上浇油,在我和父母有沟通隔阂的时期趁虚而入,最终导致我和家人之间信任破裂[…]。
Sekretärin Du sagte meiner Familie auf eine sehr schwerwiegende, ernstzunehmende Art und Weise, ich sei in illegale und unangemessene Aktivitäten verwickelt. Das wird massive Auswirkungen auf meine Zukunft haben. Sie sagte, ich sei eine exzellente Studentin gewesen, hätte mich aber verändert. Ich gab für meine Eltern eine Dienstreise auf und für sie war es “eine Wendung zum Besseren” und, dass es “im Keim erstickt würde”. Die Sekretärin erfand etwas, was überhaupt nicht passiert ist, was ihr zum Triumph verholfen haben mag. Wie es mich geschädigt hat, kümmert sie nicht.
Seitdem sie meiner Familie sagt, ich sei “in der Kontrolle einer illegalen Organisation”, konnte ich nicht mehr mit meiner Familie kommunizieren. Ich fühlte mich vollkommen hilflos. Ihre Lüge hat Öl ins Feuer geschüttet in der ohnehin schon angespannten Beziehung zu meinen Eltern und jedwedes Vertrauen innerhalb der Familie ist zerstört […]
‘Zeige Mut und spreche über Liebe’
Im Angesicht der groben Fehlbehandlung des lesbischen Paares, posteten LGBT-Gruppen Selfies in den sozialen Netzwerken, um ihre Unterstützung zu zeigen.
Die feministische Gruppe Gender in China rief die Netizens im Kampf gegen Homophobie dazu auf, Bilder von Anträgen gleichgeschlechtlicher Paare zu posten. Im Folgenden sind einige der Einsendungen zu sehen:
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Versicherungspflichtverhältnis (de)
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das deutsche Recht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen… '
Die gesetzliche Definition des deutschen Rechtsbegriffs Versicherungspflichtverhältnis steht in § 24 Abs. 1 SGB III. Demnach stehen Personen in einem Versicherungspflichtverhältnis, die als Beschäftigte oder aus sonstigen Gründen versicherungspflichtig sind.
Nach dieser allgemeinen Definition stehen auch gesetzliche Garanten in Deutschland in einem Versicherungspflichtverhältnis, damit die Schäden, die sie innerhalb ihrer Garantenstellung rechtlich zu verantworten haben, entsprechend haftpflichtversichert sind. Dies schützt ihre zufälligen Opfer im deutschen Sozialstaat. Eindrückliche Fallbeispiele sind Unfälle von Privatschülerinnen oder –schülern auf einer Klassenfahrt "verursacht" durch grobe Fahrlässigkeit des Lehrers ...
Siehe auch
- Versicherungspflicht
- Unfallversicherungsträger
- Rentenversicherungspflicht
- Versicherungsfreiheit
- Pflichtversicherungsgesetz
- Versicherungspflichtgrenze
- Versicherungsvertragsgesetz
- Sozialversicherung
- Kindschaftsverhältnis
- Subjektive öffentliche Pflicht
- Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
- Ausstrahlung der Sozialversicherung kraft Gesetzes
- Einstrahlung der Sozialversicherung kraft Gesetzes
- Scheinselbständigkeit
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Aus Wo war das? Orte der Zeitgeschichte
Originaldatei (768 × 1.024 Pixel, Dateigröße: 620 KB, MIME-Typ: image/jpeg)
Beschreibung[Bearbeiten]
Beschreibung |
heutiges Haus Innsbrucker Straße 24, 10825 Berlin |
---|---|
Quelle |
selbst aufgenommen |
Urheber bzw. Nutzungsrechtinhaber |
Udo Röbenack (http://www.wo-war-das.de) |
Datum |
15.01.2017 |
Lizenz[Bearbeiten]
Diese Datei ist urheberrechtlich geschützt. Der Urheberrechtsinhaber gestattet jedermann (auch außerhalb und völlig unabhängig von Wo war das? Orte der Zeitgeschichte) jegliche Nutzung, so weitreichend, wie dies gesetzlich möglich ist (u. a. Verwendung für jeden Zweck, Aufführung, Weiterverbreitung, kommerzielle Nutzung, Bearbeitung) weltweit und zeitlich unbeschränkt unter der Bedingung der angemessenen Nennung seiner Urheberschaft (z. B. in der Bildunterschrift). |
Dateiversionen
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Version vom | Vorschaubild | Maße | Benutzer | Kommentar | |
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aktuell | 01:50, 22. Jan. 2017 | 768 × 1.024 (620 KB) | Admin | {{Information |Beschreibung = heutiges Haus Innsbrucker Straße 24, 10825 Berlin |Quelle = selbst aufgenommen |Urheber = {{Udo Röbenack}} |Datum = 15.01.2017 |Genehmigung = |Andere Versionen = |Anmerkungen = }} |
- Du kannst diese Datei nicht überschreiben.
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In AEM Forms-App, die mit einer AEM-Forms-Instanz auf OSGi synchronisiert wird, werden nur Anhänge auf Feldebene für adaptive Formulare unterstützt. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Benutzer auf iOS-Geräten vor Datenverlust zu bewahren:
- Auf Ihrem Server navigieren Sie zu: Adobe Experience Manager > Extras > Vorgänge > Web-Konsole.
- Suchen Sie nach Konfigurationsdienst für adaptive Formulare und klicken Sie darauf.
- Aktivieren Sie im Konfigurationsdienst für adaptive FormulareDateinamen individualisieren.
Stellen Sie sicher, dass die Einstellung Dateinamen individualisieren aktiviert ist. Wenn Dateinamen individualisieren deaktiviert ist, können die Benutzer Daten verlieren, wenn sie versuchen, adaptive Formulare mit mehreren Anhängen zu versenden.
Fehlerbehebung: Entwürfe von Mobile-Formularen, die von Workspace-Benutzern eingesendet wurden, werden nicht auf dem Portal angezeigt
Für Mobile-Formulare, die in AEM Forms aktiviert sind (mit HTML-Render-Profil als „Als Entwurf speichern“-Profil) sind gespeicherte Entwürfe nicht für Workspace-Benutzer sichtbar. So können Workspace-Benutzer gespeicherte Entwürfe von Mobile-Formularen, die von ihnen ans Portal gesendet wurden, sehen:
- Öffnen Sie CRXDE und melden Sie sich als Administrator an.
URL: http://<server>:<port>/lc/crx/de/index.jsp - Im Stammpfad von CRXDE, in der Zugriffssteuerungsliste unter Zugriffssteuerung klicken Sie auf +.
- Klicken Sie im Dialogfeld „Neuen Eintrag hinzufügen“ auf die Gruppensuche-Schaltfläche im Feld „Prinzipal“.
- Geben Sie im Feld „Name“ des Dialogfelds „Prinzipal auswählen“ PERM_WORKSPACE_USER ein und klicken Sie auf „Suchen“
- Wählen Sie PERM_WORKSPACE_USER Gruppe im Dialogfeld „Prinzipal wählen“ und klicken Sie auf „OK“.
- Im Dialogfeld „Neuen Eintrag hinzufügen“ wird PERM_WORKSPACE_USER-Gruppe im Feld „Prinzipal“ ausgewählt.
Aktivieren Sie jcr:read-Berechtigungen für die Benutzergruppe. - Klicken Sie auf OK.
Fehlerbehebung: Mobile Forms, die nicht zwischengespeichert werden, schlagen in der AEM Forms App fehl, wenn die AEM Forms-App mit einem älteren AEM-Server verbunden ist
Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn Mobile Forms in der AEM Forms-App fehlschlägt, wenn sie mit einem älteren AEM-Server verbunden ist:
Fehlerbehebung: Formular wird nicht unter Windows synchronisiert, wenn der Pfad des Formulars oder seine Ressourcen länger als 256 Zeichen lang ist
Ein Formular wird nicht in der AEM Forms-App unter Windows synchronisiert, wenn der Pfad des Formulars oder seine Ressourcen länger als 256 Zeichen lang sind. Um dieses Problem zu beheben, modifizieren Sie den Pfad des Formulars und seine Ressourcen, um die Anzahl der Zeichen im Pfad zu reduzieren.
Voraussetzungen
Damit AEM Forms mit AEM Mobile-Apps funktioniert, stellen Sie Folgendes sicher, das:
- aemfd.angular.mobile.core vorhanden ist.
- Formular wird auf dem Server veröffentlicht.
Stößt ein Benutzer auf einen Fehler, wenn ein Formular in AEM-Mobil geöffnet wird, dann achten Sie darauf, dass das Formular über den Veröffentlichungsserver zugänglich gemacht wird.
Fehlerbehebung: Hinzufügen von AEM Form-Modulabhängigkeit auf der höchsten Ebene des Angularmoduls in der AEM-Mobile-App
Die AEM-Form Komponentenlogik wird vom Angular-Modul verarbeitet: cqFormModule. Wenn Sie nicht den Namen des höchsten Moduls geändert haben, wird eine Abhängigkeit von cqFormModule automatisch zur Inklusion von aemfd.mobile.angular.core hinzugefügt.
Wenn Sie den obersten Modulnamen geändert haben, stellen Sie sicher, dass Sie dem obersten Modul eine Abhängigkeit zum Modul cqFormModule hinzufügen.
Wenn Sie ein Mobilanwendung mit AEM Mobile erstellen, heißt das oberste Modul standardmäßig AEMAngularApp. Siehe AngularJS-Applikationsmodul.
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Sonnabend, am 25. 10. [19]41.
Herzensschätzelein! Geliebtes, gutes Mannerli!
Eben bin ich zur Tür herein, aber nun für ganz, heute! Seit dem Morgen besorge ich nun Wege, es nahm kein [E]nde. Vom Fleischer zum Bäcker, zum Bauer!, zum Elektriker, zum Wäschefabrikant, der mir Schlüpfer näht für Tante’s Jungen, dann lief ich mir fast die Beine ab nach Wolle. Ich hatte doch von Deiner Mutter die 2 Gebinde weiße Wolle bekommen, weißt? Und die reicht nicht aus zu meinem Pullover. Endlich fand ich etwas einigermaßen [p]assendes. Dann zum Buchhändler, zum Optiker einen Film bekam ich für Dich! Zum Holzbudenmann, zum Milchmann. Und jetzt war ich noch mit Mutter in der Stadt nach einem Wollkleid für sie, vergebens. Auf die alte Punktkarte kauften wir uns jedes Stoff, Barchent für ein Nachthemd. Die neue Punktkarte ist auch schon da. Nun ist Mutsch anschließend noch nach M., die Jungen abholen, sie haben uns nochmal drum gebeten, sie zu behalten. Ich bin neugierig, wa[n]n sie eintreffen. [Es] Kann alle Minuten sein, Mutter ist mit dem Bus ¼ 6 [Uhr] runter; jetzt geht es auf sieben.
Und ich will die ruhige Zeit nützen, Dein zu denken. Es ist ganz scheußliches Wetter draußen heute, es regnet mit Schnee vermischt, und da sitzt man am allerliebsten im warmen Stübel. Bei uns ist es so fein warm, seit der Ofen umges[et]zt wurde. Und er läßt sich auch sparsamer heizen. Wir hängten heute noch die Doppelfenster im Schlafzimmer ein; denn das konnten wir erst heute reinemachen, als Vater aufstand. Der arme hat auch heute Nachtdienst. Es wird nun wieder ein schlechtes halbes Jahr für ihn. Und ich merke es schon an seiner Laune, daß es ihm nicht behagt. Na, da hilft nun alles nichts, er muß sich durch den Winter beißen. Wir tun [u]nser bestes, um ihn alles so wenig wie möglich spüren zu lassen. Wir versorgen ihn gut. Er hat immer das Reißen so bei der Witterung.
Mit Mutter bin ich so ganz noch nicht zufrieden, sie sieht sehr schlecht aus um die Augen, weißt, so dunkle Ringe. Wenn sie kommende, oder übernächste Woche wieder zum Arzt fährt, will ich mal mitgehen und mit ihm reden. Ich möchte doch wissen, was eigentlich mit ihr ist. –
Herzlieb! Heute bist Du wieder zu mir gekommen, Du!! Ich habe mich so sehr gefreut! Und möchte Dir von ganzem Herzen danken! Du!! Hast mich ja sooo lieb! Mein Herzelein! Ach, Du!!! Ganz fest drücke ich ihn an’s Herz, den lieben Boten von Dir! Von Dir wurde er abgesandt! Deine Liebe, Deine Verehrung, all Deine Glückseligkeit mir zu künden! Deine g[el]iebte Hand füllte die Bogen, mir zur höchsten Freude und Seligkeit! Oh Du! Geliebtes Leben! Was bedeuten sie mir doch, Deine geliebten Boten!! Ganz heimlich muß ich sie sogar auch küssen, Du!! Wenn es einmal so ganz warm und hell hervorstrahlt, was Dein Herze bewegt! Du!! Ich habe doch niemanden, den [sic] ich meinen Überschwang am Glück und Seligkeit zeigen mag. [Du]!! Nur Dir, Dir ganz allein mag ich mich so zeigen, wie mir um[’]s Herze ist, seit die Liebe darinnen glüht, Du!! Du!!!
Und Du bist mir so ferne jetzt – doch die Zeichen von Dir, sie sind doch auch ein Stück von Dir, bringen mir einen Hauch von Dir mit – nein, viel mehr! Sie bringen mir Dein ganzes Wesen so greifbar nahe, daß ich oft meine, Du redest mit mir, Geliebter! Und darum bin ich oft so bewegt, so froh [un]d glücklich, daß ich ihn an meine Lippen pressen muß, den Boten, den Deine Hand schrieb, ach, all Deine große Liebe spüre ich darinnen, Du!!! Du!!! Geliebter! Wenn er einmal ganz ausbliebe, dein Bote, oh Du! Ich wüßte nicht, wie ich ohne ihn sein könnte! Ich müßte verzweifeln, Du!! Herzlieb! Auch bei Dir kommt jetzt [d]ie Post unregelmäßig an, so wie hier auch. Woran das liegen mag?
Ja, wenn sie mir überhaupt noch kommen, die Briefe; daß sie nicht etwa verloren gehen, wir wollen geduldig warten. Du! Wir lernen es ja immer besser, das Geduldigsein! Heute bekam ich einen Boten vom Sonnabend den 18. und einen von Montag, den Dienstag! den 21. Oktober. Dein geplanter Sonntagsausflug, von dem Du mir im Sonnabenbriefe schreibst, hat sich doch nicht etwa bis zum Montagabend hingezogen?! Nein, das ist wohl unmöglich! Ich wäre Dir garnicht böse drum! Immer nützt die paar schönen Tage noch aus, der Winter wird Dir lang genug werden Herzlieb! Hoffentlich hast Du in Eurer Bibliothek noch einige gute Bücher. Zeitvertreib machst [Du] Dir schon allein, gelt? Über’s Briefeschreiben geht Dir doch nichts. Ach, wir sind doch paar so rechte Sc[hr]eiberseelen, wir brauchen gar keine Nebenbeschäftigung im Leben! Du!!! Nur paar Blöcke schönes Briefpapier und paar Liter Tinte, dann schließen wir die Tür vor anderen zu. Bums! In dem Sonnabendboten berührst Du auch die geschäftlichen Sachen nochmal. Du!! Zerbrich Dir mal nicht den Kopf über Oma’s [sic] Gardinen, das ist zweiten Ranges. Wenn die eben kaputt sind, muß sie sich eine Person vom Bezugscheinamt [a]nsehen, dann kriegt sie neue. So ist es doch überall. Du kannst nicht noch für die Verwandtschaft einholen – das führt zu weit. Und da werde ich energisch! Jetzt denkst Du zuallererst mal an Dich! Wenn Du wieder ‘was flüssig hast. Du weißt doch noch gut, was ich Dir alles aufzählte, ja? Und wenn Du zum nächsten Male wiederkommst und hast alles für mich vertan, dann hau’ ich Dir den Popo aus! Hörst Du?!!! Ich habe es heute wieder gesehen, als ich durch die Geschäfte ging. Alles leer. Keine Stoffe, nur Ersatz. Keine Wolle, nicht einmal Wollersatz! Keine Wäsche oder Stoff, man kann von Glück reden, wenn man noch etwas erwischt. Und mir wird Angst, wenn Du mal schnell zurück in Deinen Beruf kommst, wieder Zivilsachen trägst und ich kann Dir nichts nachschaffen. Du bist in allen Sachen ziemlich nahe am Ende. Strümpfe, Unterwäsche, Schu[h]e, auch Oberkleidung! Und es ist kein schönes Gefühl, wenn man gern vorsorgen möchte und es ist doch vergebene Mühe! Herzlieb! Noch einmal: denke an Dich!!! Ich mein[’] es doch soo gut! Sieh, was nützt uns im Reiche Geld und Punktkarte, wenn es keine Ware gibt. Und ich weiß genau, daß man uns auch nach dem Kriege in allem knapp halten wird. Gewiß, es geht dann allen ander[e]n auch so – aber, warum sollst Du die Gelegenheit, etwas Gutes, Solides zu kaufen nicht wahrnehmen?
Herzlieb! Versteh[’] mich recht, Du sollst Dir nicht die Beine abrennen und nach dem, [sic] Allerbesten jagen, ja keine Gelegenheit auslassen – so soll es nicht sein! Aber was in Deinen Kräften steht, das tue. Du wirst es mir später einmal wiedersagen, wie wertvoll und wie [wohl: von] Vorteil es für unser Fortkommen ist, wenn wir am Anfang uns[e]res gemeinsamen Lebens und Hauswesens keine großen persönlichen Auslagen haben. Das wirft uns nämlich in den ersten Jahren kolossal zurück. Wir haben noch viele Wünsche offen, die zur Gestaltung uns[e]res Heimes gehören! Du wirst sagen: das kann auch nach und nach geschafft werden. Zugegeben. Aber ich sage, wenn wir schon soo lange darauf warten müssen dieses, unser Heim zu gründen, dann soll auch die Wartezeit recht genützt werden; indem wir mit Überlegung handeln und schon vorrüsten!
Daß uns während uns[e]rer Trennung soviel Ersparnisse zusammenkommen, und sofort, wenn Du heimkommst alles nach unser[e]m Wunsche geht. Es hängt nun einmal auch diese Erfüllung mit am Finanziellen. Ich bin so eingestellt: die Zeit, die für uns beide jetzt tatenlos verstreicht, die uns wertlos scheint [i]n gewissem Sinne, die wollen wir auch hierin zu einer wertvollen Zeit wandeln, nicht nur innerlich wollen wir bauen und rüsten für unser[e]n Lebensbund, auch äußerlich; denn die äußere Harmonie und Traulichkeit fördert die Harmonie der Herzen, ohne Frage. Das spürte ich schon in vielen Ehen! Und Du!? Schätzelein, liebes? Gibst Du Deinem Hausmütterchen recht? Ja? Ach, das sind alles nur Kleinigkeiten in einer Ehe, wenn man auf das große und ganze schaut, nämlich: das restlose Verstehen, das rückhaltlose Vertrauen und die beglückende Liebe, die zwei Menschen durch das gemeinsame Leben tragen. Aber wo in einer Ehe der Sinn fehlt, auch diese Nebensächlichkeiten ernst und doch wichtig zu nehmen, da können sie bald zu Ecksteinen werden; zum Anstoß kleiner Mißstimmigkeiten, aus denen später auch große werden können. Ohne Zweifel, in der Hauptsache muß ein Eheleben innerlich gefestigt sein das kann vieles and[e]re überbrücken.
Ich als Frau fühle mich verantwortlich daß alles im Hauswesen reibungslos abläuft. Da bin ich vielleicht schon von zuhause her zu praktisch erzogen.
Sieh, Herzlieb! Was nützt es, wenn ich Dich in meine Arme schließe und Dich meiner unendlichen Liebe versichere, wenn aber alles umher verhungert und ohne Geschick und ohne Plan verläuft. Kleidungssorgen und Nahrungssorgen eben die Wirtschaft, das ist Angelegenheit der Frau, sie ist verantwortlich für dies alles und darf diese Pflichten über aller Liebe nicht versäumen.
Sie erweist dem Gefährten auch Liebe, wenn sie ihm diese Sorge abnimmt.
Herzlieb! Ich gehe mit so guten und ernsten Vorsätzen an unser Lebenswerk, ich möchte sooo furchtbar gern, da[ß] ich Dich nicht enttäusche! Ich möchte mit Dir etwas ganz Eigenes darstellen. Und alle Kräfte, die mir zur Verfügung stehen, die will ich dazu anspannen. Du bist ein Spätling in der Ehe, besser unter den Ehemännern. Bei Dir wuchsen Sehnsucht nach Geborgenheit und Heimverlangen erst mit den Jahren der Reife. Und Du hast nur zu of[t] erlebt, wie die große Masse von der Ehe spricht, wie sie urteilt über den Bund, den höchsten, den Menschen vor Gott eingehen können.
Alles ist so widerlich, so häßlich, wie durch freche Bubenhand durch den Schmutz gezogen. Unter vielen Männern wird die Ehe herabgewürdigt zu einer bequemen, guten Versorgung und anders, schlimmer noch. Und wenn man so als Zuhörer Zweifel in die Ehe setzte, so muß man doch [e]rkennen, daß sie bei den Menschen liegen. Du behieltest wie ich den Glauben an das Gute, merktest doch aber auch, daß es selten ist. Und so gewann man eigentlich nach und nach die rechte Vorstellung davon, daß der Schritt zum gemeinsamen Leben einer der wichtigsten ist in diesem Leben.
Und wenn wir nun heute so glücklich sind, Geliebter! So wissen wir, daß wir aneinander den Menschen gefunden haben, der zum Glücke führt, diesen seltenen Menschen! Oh Du!! Oh Du!! Mein [Roland]! Mein Herzensschatz! Mein unersetzlicher Lebensgefährte! Ich muß Dich ewig liebhaben!
Alles in mir drängt, Dich zu beglücken, ganz aufgeschlossen bin ich Dir, so wie Du auch mir, Geliebter mein! Ich bin sooo glücklich mit Dir!!! Ich liebe, liebe Dich!
Ich fühle es, Du bist mir alles, Geliebter! Alles! Du!! Mein Leben! Ich bin so froh heute abend, Du!!! Weil ich Dich bei mir fühle mit all Deiner großen, tiefen Liebe! Oh Du! Wie wohl sie tut! Wie traut und geborgen fühle ich mich in ihr!
Ich bin wohl das glücklichste Weib auf Gottes Erde, weil Du mein b[is]t! Geliebter! Behalte mich immer lieb! Ich kann nicht sein ohne Dich! Du!!!!! !!!!! Gott schütze Dich, mein Leben!
Gute Nacht Schätzelein liebes, die Buben schlafen schon! Oh! Ich liebe Dich!!!!! Die Mutsch grüßt herzlichst!
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Wie schön, dass ihr heute vorbeischaut! Ihr kommt genau richtig um beim diesjährigen Adventskalender-Gewinnspiel eine superschöne Etagere bei mir zu gewinnen! Ich sammle fleißig Vintage-Teller, Sammeltassen und Einzelstücke auf dem Flohmarkt und bastle daraus Etageren mit zwei oder drei Stockwerken. Sie eignen sich ganz wunderbar, um darauf Weihnachtsplätzchen zu arrangieren, oder Obst oder Schmuck, oder, oder, oder
Gerne verschenke ich persönlich, kleine selbstgemachte Köstlichkeiten, wie Macarons oder Pralinen darauf, aber auch als Käseplatte als Mitbringsel für eine Party ist sie perfekt geeignet! Euch fallen sicherlich noch tausend Sachen ein, für die eine Etagere perfekt geeignet ist, oder? Ich bin gespannt auf Eure Kommentare!
Um vielleicht schon morgen stolzer Besitzer dieser Etagere zu sein musst Du folgendes tun:
- Liked meine Facebookseite (wenn ihr nicht sowieso schon Fan seid)
- Liked das Foto der Etagere auf Facebook
- Hinterlasst mir zu diesem Blogpost einen Kommentar und schreibt mir, was ihr mit meiner Etagere anstellen würdet! Stellt dabei sicher, dass ich euch im Falle eines Gewinnes auch kontaktieren kann (z.B. eMail-Adresse).
VIEL GLÜCK! wünscht euch xoxo Johanna
P.S. Am 18.12. öffnet sich hier noch ein weiteres Türchen – also, schaut noch mal rein!
Teilnahmebedingungen:
- Teilnehmen darf jede Person ab 18 Jahren mit einer Meldeadresse in der EU, an welche ich den Gewinn verschicken kann.
- Jede Person darf nur einmal teilnehmen, doppelte Kommentare werden von mir gelöscht.
- Das Gewinnspiel läuft vom 04.12.2013, 0:01h bis zum 4.12.2013, 23:59.
- Am 5.12.2013 werde ich im laufe des Tages mittels Zufallsgenerator (random.org) den/die Gewinner/in und persönlich benachrichtigen. Meldet sich der/die Gewinner/in nicht binnen drei Tagen, behalte ich mir vor den Preis unter den übrigen Teilnehmern erneut zu verlosen.
- Ich behalte mir vor das Gewinnspiel zu ändern, anzupassen oder abzubrechen, falls die Notwendigkeit dazu besteht.
- Die vom Teilnehmer übermittelten Daten werden nur für das Gewinnspiel genutzt und nicht an Dritte weitergegeben.
Beim Adventskalender-Gewinnspiel auf Facebook öffnen sich jeden Tag bis Weihnachten bis zu vier Türchen zu handmade-Gewinnen kleiner Labels! Schaut doch immer mal wieder vorbei – es lohnt sich 😉
5.12.2013: Das Gewinnspiel ist beendet. Eine Gewinnerin wurde gezogen und persönlich benachrichtigt. Vielen Dank an alle Teilnehmer/innen fürs Mitmachen und die vielen Kommentare! Ich würde mich freuen euch hier ganz bald wieder zu sehen 😉
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Description
Additional hint
Genfu va - Pnpur bhg
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
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18 November 2009 sonderdienste found the geocache
Habe diese Dose auf Empfehlung gesucht: "So ein Versteck hast du noch nie gesehen ..."
Der Tippgeber behielt Recht und das Versteck ist - mit Verlaub - völliger Müll.
Ich bin der letzte mit Ordnungsfimmel und robbe auch für einen schönen Multi gerne den halben Tag lang durch den Dreck, aber hier verstehe ich den Witz einfach nicht.
Statistikcacher, ein Punkt für euch!
09 August 2009 hammti found the geocache
Heute mit rosamops und spymae diesen cache gehamstert
TFTH
TEAM HAMMTI(trooper,hammti)
12 July 2009 jipi found the geocache
Den wollten wir vor einem Jahr machen, da wollte der Cache nich, dann war er wieder da und dann konnten wir nich. Heute aber war der Tag des Happy Ends. So wie es sein soll, alle Muggles vor dem Fernseher oder auf´m Hometrainer und so konnte ich mutterseelenallein loggen und die !"§$%&/*'# bewundern (au, jetzt wär´s fast passiert )
TFTC und Grüße von [red][b][font=comic sans ms]Ji[blue].[/blue]Pi[/red]
04 July 2009 Traumhexe found the geocache
Bei einer Cache-Tour mit Traumhexe gefunden und geloggt [:D]
Gruß Andreas
28 June 2009 Surrogard found the geocache
Auf der Sonntagsnachmittags-Märchenstunden-Tour sind wir auch hier vorbeigekommen, und haben uns mal ne Runde mit dem Narren unterhalten [:D]
Auf das Olympische Dorf hatten wir wegen extremen Kaffeedursts dann doch keine Lust [;)]
Vielen Dank sagen Sweety samt Zwerg und Surrogard
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Geburtstag am 13. Februar
13.02.1915 - 19.07.1947
Aung San, birmanischer Nationalheld
, wurde am 13.02.1915
in Burma geboren und starb am
19.07.1947 in Yangon, Burma. Aung San wurde 32.
Der Geburtstag jährt sich zum 104. mal.
Der Geburtstag jährt sich zum 104. mal.
Steckbrief von Aung San
Geburtsdatum | 13.02.1915 |
---|---|
Geboren in | Burma |
Todesdatum | 19.07.1947 |
Alter | 32 |
Gestorben in | Yangon |
Sternzeichen | Wassermann |
13.02.1888 - 01.11.1968
Georgios Papandreou, griechischer Politiker
, wurde am 13.02.1888
geboren und starb am
01.11.1968 in Athen. Georgios Papandreou wurde 80.
Der Geburtstag jährt sich zum 131. mal.
Der Geburtstag jährt sich zum 131. mal.
Steckbrief von Georgios Papandreou
Geburtsdatum | 13.02.1888 |
---|---|
Todesdatum | 01.11.1968 |
Alter | 80 |
Gestorben in | Athen |
Sternzeichen | Wassermann |
13.02.1930 - 09.11.2015
Ernst Fuchs, österreichischer Maler
, wurde am 13.02.1930
in Wien geboren und starb am
09.11.2015. Ernst Fuchs wurde 85.
Der Geburtstag jährt sich zum 89. mal.
Der Geburtstag jährt sich zum 89. mal.
Steckbrief von Ernst Fuchs
Geburtsdatum | 13.02.1930 |
---|---|
Geboren in | Wien |
Todesdatum | 09.11.2015 |
Alter | 85 |
Gestorben in | |
Sternzeichen | Wassermann |
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Die Erbschaft – Staffel 3
In der dritten und finalen Staffel kommt es zu einem alles verändernden Ereignis. Die vier Grønnegaard-Geschwister sehen sich gezwungen, darüber nachzudenken, was sie für die Welt und ihre Gemeinschaft tun wollen. Signe Larsen (Marie Bach Hansen) hat groÃ?e Vorsätze und möchte ihre Farm vergröÃ?ern, wobei sie von ihrer Nachbarsfarmerin Karin (Pernilla August) Unterstützung erfährt. Derweil entdeckt Gro Grønnegaard (Trine Dyrholm) eine neue Seite an sich selbst und hinterfragt das konventionelle Denken der Kunsthalle. Sie eröffnet daraufhin eine eigene Kunstgalerie für junge Künstler und hat gemeinsam mit Hannah (Karla Løkke) GroÃ?es vor. Nachdem Emil (Mikkel Boe Følsgaard) in ‘Grnnegaard’ eingezogen ist, sorgt das Zusammentreffen mit seinem Bruder Frederik (Carsten Bjørnlund) für Unruhe – zwischen ihnen steht noch immer eine groÃ?e Lüge. Frederik macht zwischenzeitlich Karriere in den USA und ist immer seltener zuhause wodurch er sich weiter und weiter von seiner Familie entfernt. Als ein äuÃ?ert komplizierter Fall ihm aber alles abverlangt und ihn auf eine emotionale Reise schickt, sieht er sich erneut mit der Familiensituation und seinen Geschwistern konfrontiert…
‘Die Erbschaft’ behandelt auch in der dritten und finalen Staffel wieder existentielle Fragen: Können die vier Geschwister einander vergeben? Gibt es in der modernen Welt noch genügend Raum für menschliches Miteinander?
Original post by Video Buster
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Start
Club
Moderatoren
Vorschau
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Veranstalter
Impressum
Suchergebnisse
Keine Ergebnisse.
Monatliche Gespräche über Wissenschaft
im Café Alibi
Leipzig
Veranstaltungssuche
Vorschau
25. September 2019:
Dirk Baecker: Teilhabe an Gesellschaft
(
Café Alibi
)
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Der Thomasius-Club wird unterstützt von
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CC-MAIN-2019-30
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Ich kann zumindest für Österreich sagen, dass der Staat, seine Behörden und alle Medien ausnahmslos diese Varianten verwenden:
Ein Vertrag wird gekündigt
Eine Person wird gekündigt
Die Version »einer Person wird gekündigt« kann ich nirgendwo finden.
Belege:
arbeiterkammer.at
Ein Vertrag wird gekündigt:
- Befristete Arbeitsverhältnisse können während der Befristung nur gekündigt werden, wenn ...
Eine Person wird gekündigt:
- Werden Sie wegen eines unzulässigen Motivs gekündigt ...
- Als unzulässiges Motiv gilt z.B., wenn man wegen der Bewerbung für den Betriebsrat gekündigt wird.
- Dürfen Sie im Krankenstand gekündigt werden?
- Frau Muster befindet sich von 1.1. bis 31.1. im Krankenstand. Am 10.1. wird sie zum 17.1. gekündigt.
Angestelltengesetz
Ein Vertrag wird gekündigt:
§ 9. (2) Wird das Dienstverhältnis vom Dienstgeber innerhalb sechs Wochen vor oder innerhalb sechs Wochen nach der Niederkunft gekündigt, ...
§ 21. Ein für die Lebenszeit einer Person oder für länger als fünf Jahre vereinbartes Dienstverhältnis kann von dem Angestellten nach Ablauf von fünf Jahren unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten gekündigt werden.
Eine Person wird gekündigt:
§ 9. (1) Wird der Angestellte während einer Dienstverhinderung gemäß § 8 Abs. 1 bis 2a gekündigt, ...
Auch in der Presse lese ich ausschließlich, dass Mitarbeiter gekündigt werden. Niemals wird Mitarbeitern gekündigt:
Zumindest für Österreich kann ich daher sagen, dass der Gesetzgeber, Behörden sowie Verlage von Tageszeitungen und Zeitschriften ausschließlich den Akkusativ (jemanden kündigen) verwenden. Der Dativ (jemandem kündigen) kommt nie vor.
Das entspricht auch voll und ganz dem tatsächlichen Sprachgebrauch in der Bevölkerung Österreichs.
Die Form »den Mitarbeitern kündigen« finde ich nur in Medien aus Deutschland, z.B.
- Welt
Chef kündigt Mitarbeitern, weil er sie alle satt hat
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Zauntor
(Weitergeleitet von Fichtenholzzauntor)
Zauntor
Kategorie | |||
---|---|---|---|
Schwerkraft |
Nein | ||
Transparenz |
Ja | ||
Leuchtend |
Nein | ||
Entflammbar |
Ja | ||
Verschiebbar |
Ja | ||
Explosions- widerstand |
15 | ||
Härte |
2 | ||
Werkzeug | |||
Erneuerbar |
Ja | ||
Stapelbar |
Ja, 64 | ||
Einführung |
Siehe Geschichte | ||
Drops |
Sich selbst | ||
ID-Name |
Blockzustand |
Inhaltsverzeichnis
Eigenschaften[Bearbeiten]
- Zauntore funktionieren ähnlich wie normale Türen, sie können also auch mit einem Redstone-Signal geöffnet werden.
- Es öffnet sich immer vom Spieler weg, d. h. wenn man es von außen öffnet, geht es nach innen auf und umgekehrt.
- Es nutzt die selben Geräuschdateien wie Türen und Falltüren und ist im offenen wie geschlossenen Zustand für Wasser und Lava undurchlässig.
- Bei geöffnetem Zustand kann man von allen Seiten durch das Zauntor gehen.
- Zauntore verbinden sich mit angrenzenden Netherziegelzäunen und Bruchsteinmauern.
- Spinnen können Zauntore überklettern.
- Wenn man eine Falltür oder einen Teppich auf einem Zauntor platziert, kann man über die beiden Blöcke springen. Tiere können das jedoch nicht.
Herstellung[Bearbeiten]
Name | Zutaten | Eingabe » Ausgabe | ||||||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Zauntor | Holzbretter + Stock |
Verwendung[Bearbeiten]
Brennstoff[Bearbeiten]
Name | Zutaten | Ofenrezept | |||||
---|---|---|---|---|---|---|---|
Alle Ofenprodukte |
Alle Ofenzutaten |
Technik[Bearbeiten]
Trivia[Bearbeiten]
- Man kann ein Zauntor vollständig aus einem einzigen Stamm herstellen (1 Stamm = 4 Bretter = 2 Bretter + 4 Stöcke).
Galerie[Bearbeiten]
Zauntore aus allen sechs Holzarten
Geschichte[Bearbeiten]
Versionsgeschichte der Java Edition | ||||||||||||||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Versionen der Bedrock Edition |
---|
Versionsgeschichte der Konsolenedition | ||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Werkstatt | |
---|---|
Beleuchtung | |
Türen und Zäune | |
Einrichtung |
Gewächse | |
Blumen | |
Historisch | |
Überblick |
Signalgeber | |
---|---|
Verkabelung | |
Signalempfänger | |
Bauanleitungen | |
Überblick |
|
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-
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- Reichweitenmessung/Marketing
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Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im
Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder
indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu
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entscheidet, bezeichnet.
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Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“
beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.
Übermittlungen in Drittländer
Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).
Rechte der betroffenen Personen
Sie haben
das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über
diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.
Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die
Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.
Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht
werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu
verlangen.
Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des
Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.
Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen
Widerspruchsrecht
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erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke
verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.
Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB
(Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10
Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für
Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).
Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO
(Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und
Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit
elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in
EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.
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Andreas Oehme
Andreas Oehme ist seit 2003 Geschäftsführer des Westdeutschen Handwerkkammertags in Düsseldorf. Zudem ist er Mitglied im Landesausschuss für Berufsbildung NRW.
Andreas Oehme ist seit 2003 Geschäftsführer des Westdeutschen Handwerkkammertags in Düsseldorf. Zudem ist er Mitglied im Landesausschuss für Berufsbildung NRW.
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Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit in Europa: Wachstum allein genügt nicht 2/3
Neue Studie des IPPR, London (Beitrag 2 von 3)
Wirtschaftswachstum allein reicht nicht aus, um das Problem der Jugendarbeitslosigkeit zu lösen – dies ist ein wichtiges Ergebnis einer aktuellen Studie zu den Bestimmungsgründen von Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Gemäß der Studie ist der Zusammenhang zwischen Veränderungen der Jugendarbeitslosenrate und dem Wachstum des Sozialproduktes über alle europäischen Länder im Zeitraum zwischen 2008 und 2012 gering. Von den neun Ländern in Europa, in denen das Sozialprodukt zwischen 2008 und 2012 gewachsen ist, ist einzig in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum zurückgegangen. Einen positiven Einfluss auf die Höhe der Jugendarbeitslosigkeit haben im Gegensatz zum Wachstum des Sozialprodukts praktische Erfahrungen während der Ausbildung: In allen untersuchten Ländern ist das Arbeitslosenrisiko junger Menschen zwischen einem Viertel und der Hälfte niedriger, wenn sie während ihrer Ausbildung oder während ihres Studiums gearbeitet haben.
Die von Jugendarbeitslosigkeit stark betroffenen Länder sollten ihre Berufsausbildungssysteme praxisorientierter gestalten und sich duale Ausbildungssysteme zum Vorbild nehmen, so die Empfehlung der Studie. Denn: Die berufliche Bildung in Deutschland und den Niederlanden (beides Länder mit dualer Ausbildung) ermöglicht jungen Menschen besonders gute Beschäftigungschancen. In 2009 waren die Arbeitslosenquoten junger Menschen mit einem beruflichen Abschluss der Sekundarstufe II in Deutschland (9,6 Prozent) und den Niederlanden (4,7 Prozent) die niedrigsten der untersuchten Länder. Ein beruflicher Abschluss der Sekundarstufe II senkt das Arbeitslosenrisiko in Deutschland gegenüber Abschlüssen der Sekundarstufe I stärker als in den anderen untersuchten Ländern.
Die europäische Vergleichsstudie des britischen Institute for Public Policy Research (IPPR) in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung und dem schwedischen Gewerkschaftsbund Swedish Confederation of Professional Employees (TCO) basiert auf Daten des Europäischen Statistikamtes EUROSTAT und der europäischen Arbeitskräfteerhebung (European Labour Force Survey). Sie untersucht auf empirischer Basis Ausprägungen und Bestimmungsfaktoren von Jugendarbeitslosigkeit im Vergleich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Schweden und Spanien.
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LTE-Advanced
LTE-Advanced (Long-Term-Evolution-Advanced, abgekürzt LTE-A oder LTE+[1]) ist ein Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) und eine Erweiterung von LTE, die höhere Datenübertragungsraten ermöglicht. Zu den Verbesserungen gehören je nach Ausprägung und Gerätestandard höhere Bandbreiten von 300 bis 4000 Megabit pro Sekunde im Download und bis zu 1000 Megabit pro Sekunde im Upload und niedrigere Latenzen. Die ersten LTE-Advanced-Geräte kamen 2014[2] in Deutschland auf den Markt, wobei bestehende LTE-Basisstationen lediglich ein Software-Update benötigten.[3]
Inhaltsverzeichnis
HintergrundBearbeiten
Wie schon beim Design des UMTS-Standards (3G), der darauf ausgelegt war, den immer weiter steigenden Ansprüchen im Mobilfunknetz gerecht zu werden, wurde auch die LTE-Mobilfunktechnik konzipiert, im Laufe der Zeit technisch erweitert werden zu können. Erste Überlegungen und Konzepte dazu wurden schon im Jahr 2002 mit dem ITU-R-Vorschlag (Working Party 8F) „Future development of IMT-2000 and systems beyond IMT-2000“ („Zukünftige Entwicklung von IMT-2000 und Systemen nach IMT-2000“) ausgearbeitet.[4][5] Weitere Arbeitsgruppen formierten sich nach der Radiocommunication Assembly im Jahr 2007 (RA-07). Zudem wurde eine, für die Entwicklung von LTE wichtige internationale Einigung in Bezug auf die Frequenzverteilung auf der WTC-07 erzielt.[6]
Im September 2009 wurde von der 3GPP-Arbeitsgruppe der Vorschlag „LTE Release 10 & beyond (LTE-Advanced)“ bei der ITU eingereicht,[7] um den Vorgänger LTE Release 8 (auch IMT-2000 genannt) abzulösen und damit offiziell den von der ITU-R im Jahr 2008 gestellten Anforderungskatalog IMT-Advanced zu erfüllen. Auf dem Mobile World Congress 2011 in Barcelona wurde LTE-Advanced dann vorgestellt, damals erreichte man unter Laborbedingungen 1,2 Gbit/s. Ein Test von Ericsson mit LTE Advanced im Juni 2011 fand unter Live-Bedingungen mit einer handelsüblichen Hardware statt; im Download wurde dabei eine Geschwindigkeit von 900 Mbit/s erzielt. Im Oktober 2011 wurde der Vorschlag von der ITU-R-Arbeitsgruppe WP5D als vollständig und alle Kriterien erfüllend genehmigt[8] und somit offiziell angenommen.
Technische EigenschaftenBearbeiten
- LTE-Advanced ist abwärtskompatibel zu LTE, wodurch auch ältere LTE-Geräte die neuen Netze weiterhin verwenden können.[9]
- Konfiguration von zwei oder mehreren Sende- und Empfangsantennen (Mehrantennentechnik oder auch MIMO-Technik)[10] und die dazugehörige Technik wie CoMP (Coordinated multipoint transmission and reception), mit der sich in heterogenen Netzen verschiedene Basisstationen parallel verwenden lassen (auch bei jeweils unterschiedlichen Signalstärken).
- Relay-Verfahren[11]
LTE/3.9G | LTE-Advanced nach ITU | LTE-Advanced nach 3GPP | ||
---|---|---|---|---|
Spitzendatenraten (Mbit/s)[9] |
Downlink (DL) | 300 | 1000 | 1000 (bei geringer Mobilität) 100 (bei hoher Mobilität) |
Uplink (UL) | 75 | 500 | ||
Spektrale Bandbreite (MHz)[12] | 1,4–20 | 20–100 | 20–100 | |
Latenz (ms)[10] | Nutzdatenlatenz (User plane / U-Plane) | <10 | 10 | 10 |
Kontrolllatenz (Control plane / C-Plane) | <100 | 100 | 50 | |
Spektrale Effizienz (Bit/s/Hz)[9] |
Downlink (DL) | 15 | 15 | 30 |
Uplink (UL) | 3,75 | 6,75 | 15 |
- Die verfügbaren Frequenzen unterscheiden sich je nach Land, dabei soll die LTE-Advanced weltweites Roaming unterstützen.
- Anwendungsspezifische Vorteile:
- Echtzeitspiele (geringe Latenz)
- Breitbandanschluss für nicht-mobile Endkunden, ersetzt den drahtgebundenen Breitbandanschluss (vertraglich, wie bei Vodafone geregelt, dann auch nur auf bestimmte Regionen eingeschränkt nutzbar)
- Breitbandanschluss höherer Kapazität für nicht-mobile Endkunden, ergänzt den drahtgebundenen DSL Anschluss (vertraglich, wie bei Telekom geregelt)
- VoIP-Video- und Audiotelefonie (sofern entsprechende Protokolle nicht wie bei vielen deutschen Providern blockiert werden)
Änderungen gegenüber LTEBearbeiten
Anforderungen an LTE Advanced sind:
- Gesteigerte Spitzendatenraten von DL 3 Gbps, UL 1,5 Gbps
- Höhere spektrale Effizienz von 16bps/Hz in Rel. 8 bis 30 bps/Hz in Rel. 10
- Höhere Anzahl gleichzeitig aktiver Nutzer
- Höhere Datenraten am Zellrand, z. B. für DL 2x2 MIMO mindestens 2,4 bps/Hz/Zelle
Die wichtigsten neuen Funktionen, die mit LTE Advanced eingeführt worden sind:
- Carrier Aggregation (CA),
- Verbesserte Nutzung von Multi-Antennentechniken (8x8 MIMO im DL)
- Unterstützung von Relay Nodes (RN).
TrägerbündelungBearbeiten
Bis zu fünffache Bündelungen (engl. Carrier Aggregation) von 3.9G-spezifizierten 20-MHz-Komponententrägern sind möglich, auch wenn sie innerhalb des Frequenzbandes spektral getrennt sind. Träger können auch aus anderen Bändern miteinander gebündelt werden. Dabei skaliert die Anzahl der Komponententräger dynamisch je nach Bedarf der Datenraten in wenigen Millisekunden. Die Daten werden von einem netzseitigen Scheduler auf die jeweils benötigten Komponententräger anhand verschiedener Auslastungskriterien wie QoS-Parametern, Puffer- und Kanalzuständen verteilt (abhängig von OFDM-Ressourcen, Antennenkonstellation, Modulations- und Kodierungsstufe).
VerbesserungenBearbeiten
Der laufende Standardisierungsprozess hat auch schon einige Punkte für weitere Verbesserungen festgehalten.[13]
Siehe auchBearbeiten
(3GPP Einreichungsunterlagen für IMT-Advanced) (ZIP; 227 kB)
EinzelnachweiseBearbeiten
- What is the Difference Between 4G, LTE, LTE+, and LTE Advanced? Abgerufen am 8. Mai 2017 (englisch).
- lte-anbieter.info
- http://www.golem.de/1106/84529.html
- Vision of the ITU-R on “Systems Beyond IMT-2000”, Vortragsfolien des IEEE 802 LAN/MAN Standards Committee (ppt; 2,7 MB)
- Development of IMT-Advanced: The SMaRT approach, ITU
- Spectrum Activities (Memento des Originals vom 18. August 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , Next Generation Mobile Networks Ltd.
- LTE-Advanced, Jeanette Wannstrom, 3GPP
- ITU paves way for next-generation 4G mobile technologies – ITU-R IMT-Advanced 4G standards to usher new era of mobile broadband communications, ITU
- http://www.3gpp.org/ftp/workshop/2009-12-17_ITU-R_IMT-Adv_eval/docs/pdf/REV-090002%203GPP%20LTE-Advanced_introduction.pdf
- http://vbn.aau.dk/files/14350064/thesis_master_Sep14.pdf
- Know-how – LTE Advanced: Mobilfunk mit über 1 GBit/s. In: C’t : Magazin für Computer-Technik. Heise, Hannover 2011, 16, , S. 170–173. oder auch bei Heise Mobile
- http://www.3gpp.org/LTE/
- http://www.3gpp.org/ftp/Specs/archive/36_series/36.913/
pl:Long Term Evolution#LTE Advanced
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Werner Forßmann
Er führte 1929 an sich selbst die erste publizierte und über ein Röntgenbild dokumentierte Rechtsherzkatheterisierung beim Menschen durch. Wenige Jahre später zeigte er, dass Kontrastmittel im Herzen des Menschen gefahrlos angewendet werden können. Vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg griffen André Frédéric Cournand und andere Mediziner seine Arbeiten auf; sie bilden die Basis der modernen Herzdiagnostik.
Forßmann widmete sich, nachdem seine Arbeiten und Veröffentlichungen in der Kardiologie auf Kritik und wenig Interesse gestoßen waren, der Chirurgie und der Urologie. Er trat 1932 der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) bei. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Sanitätsoffizier in der Wehrmacht und geriet zum Kriegsende in Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg und dem Ablauf seines Berufsverbots durch die Alliierten arbeitete er mit seiner Frau als Landchirurg und dann als Urologe in Bad Kreuznach.
In später Anerkennung seiner Arbeit erhielt er 1956 gemeinsam mit André Frédéric Cournand und Dickinson Woodruff Richards den Nobelpreis für Medizin für ihre Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem. Seit 1958 arbeitete Forßmann als Chefarzt der Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf, wo er bis zu seiner Pensionierung (1969) tätig war.
Inhaltsverzeichnis
Leben und WerkBearbeiten
Frühe Jahre und AusbildungBearbeiten
Werner Forßmann wurde am 29. August 1904 in Berlin als einziges Kind[1] des Juristen[2] Julius Forßmann und dessen Frau Emmy, geb. Hindenberg, geboren. Die Familie seines Vaters stammte ursprünglich aus Finnland, die Familie seiner Mutter war preußisch. Die Eltern und vor allem sein Vater legten Wert auf eine gute Ausbildung. Er absolvierte das humanistische Askanische Gymnasium in Tempelhof.[3][4]
Der Vater, 1914 als Soldat im Ersten Weltkrieg an die Ostfront kommandiert, fiel am 16. September 1916 in Swistelniki, Galizien,[5] als sein Sohn zwölf Jahre alt war.[6] Forßmann wuchs danach bei seiner Mutter und seiner Großmutter Helene Hindenberg auf, die ihn nach preußischen Idealen erzogen.[4] Er wurde zudem stark durch seinen Onkel Walter Hindenberg beeinflusst, der eine Landarztpraxis in Altstrelitz betrieb und den er als Kind und auch als Student häufig besuchte.[7]
1922 begann er sein Studium der Medizin an der Berliner Friedrich-Wilhelm-Universität, der heutigen Humboldt-Universität. Während dieser Zeit war Forßmann Mitglied der Studentenverbindung Akademische Liedertafel Berlin.[8][9] Er studierte unter anderem bei dem Anatomen Rudolf Fick[10] und dem Pathologen Otto Lubarsch.[11] Sein Staatsexamen legte er 1928 ab,[2] danach ging er für seine klinische Ausbildung an das Universitätsklinikum, das heutige Krankenhaus Moabit. Hier arbeitete er unter dem Chefarzt und Professor Georg Klemperer[12] und wurde unter anderem von Moritz Borchardt, Lydia Rabinowitsch-Kempner, Ernst Haase, Karl Frik, Karl Bonhoeffer und Louis Lewin unterrichtet.[13] 1929 promovierte er in Berlin zum Dr. med.[14] Seine Dissertation mit dem Titel Ueber die Wirkung der Leberfütterung auf das rote Blutbild und den Cholesterinspiegel im Serum des gesunden Menschen setzte auf die erfolgreiche Behandlung von perniziöser Anämie durch die Gabe von Vitamin B12 in Form von Leberextrakten auf. Forßmann und seine Kollegen untersuchten die potenzielle Blutveränderung bei gesunden Menschen durch die Aufnahme von Leberextrakt (Leberfütterung). Sie tranken zu diesem Zweck täglich einen Liter einer aus Schweineleber konzentrierten Brühe.[15]
Klemperer bot Forßmann nach dessen klinischer Ausbildung zunächst eine Volontärstelle an, vergab die Stelle jedoch an einen anderen Interessenten.[16][4] Daher ging Forßmann nach der Promotion zuerst als Chirurg an eine private Frauenklinik in Spandau, wo er vor allem mit septischen Erkrankungen, Kindbettfieber sowie dem Ausräumen von Fehlgeburten betraut wurde. Hinzu kam die Diathermiebehandlung chronischer vaginaler Entzündungen, die er als stumpfsinnigste Nachmittagsbeschäftigung, die er sich denken konnte, beschrieb. Bereits nach drei Monaten suchte er sich aus Unzufriedenheit eine neue Beschäftigung. Noch 1929 begann er durch persönliche Beziehungen als Assistenzarzt in der Auguste-Victoria-Klinik, dem heutigen Werner-Forßmann-Krankenhaus, in Eberswalde.[17] Dort arbeitete er unter dem Chirurgen und Klinikleiter Richard Schneider. Schneider vertraute ihm von Beginn an zahlreiche Untersuchungen und Operationen an und bildete ihn in der Chirurgie umfassend aus.[18]
Sondierung der rechten HerzkammerBearbeiten
Bereits während seiner Studentenzeit hatte sich Forßmann mit der Herzdiagnostik beschäftigt. Nach eigenen Aussagen basierte sein späterer Selbstversuch auf den Arbeiten von Claude Bernard, Auguste Chauveau and Étienne-Jules Marey an Haustieren, vor allem Hunden und Pferden.[19] Bernard hatte in dem Lehrbuch Leçons de Physiologie Operatoire einen Holzschnitt veröffentlicht. Er zeigte die Katheterisierung eines auf dem Rücken liegenden Hundes, dem ein Schlauch durch eine geöffnete Halsvene in das Herz geführt worden war, so dass sich der Druck im Herzinneren messen ließ. Forßmann übertrug diese Untersuchungsmethode auf den Menschen, wobei er statt des Halses den besser zugänglichen Arm als Zugang wählte.[2] Er untersuchte die Katheterisierungsmöglichkeit an Leichen und stellte durch eine Autopsie fest, dass er mit einem Schlauch vom Arm bis in das Herz vordringen konnte.[20]
Im Frühjahr 1929 führte Forßmann, nachdem Richard Schneider entsprechende Patientenversuche abgelehnt hatte, einen Selbstversuch zur Herzkatheterisierung durch. Der genaue Hergang des Versuchs ist ungeklärt, da Forßmann verschiedene Fassungen des Ablaufs veröffentlichte:
- Nach der Schilderung in seiner Autobiografie überredete er entgegen dem Verbot Schneiders eine Chirurgieschwester, die medizinischen Geräte für eine Blutentnahme sowie einen vorbereiteten Blasenkatheter aus vulkanisiertem Kautschuk vorzubereiten. Er führte sich dann selbst den Gummischlauch in die rechte Armvene.[21]
- In seiner Veröffentlichung 1929 schrieb er dagegen, dass die Punktion der Vene in einem Vorversuch der Vene durch einen Kollegen, gemeint ist Peter Romeis,[4] erfolgte. In diesem Vorversuch führte er entsprechend dieser Darstellung einen gut geölten Gummischlauch etwa 35 Zentimeter in die Vene ein, bevor sein Kollege das Experiment aus Angst vor möglichen Gefahren abbrach. Nach dieser Schilderung führte er den Versuch dann etwa eine Woche später allein durch.[22]
Er nutzte den Zugang über die rechte Vena cephalica, eine große Blutader an der Außenseite des Oberarms. Er schob den Katheter 65 Zentimeter weit bis in die rechte Herzkammer und führte ihn durch die Oberarmvene in die Vena subclavia und von dort durch die Vena brachiocephalica und die obere Hohlvene (Vena cava superior) in den rechten Herzvorhof.[22] Dies dokumentierte er mit einer Röntgenaufnahme,[22] für die er (nach der Schilderung in der Autobiografie) mit dem eingeführten Katheter in den Röntgenkeller der Klinik ging und mit Hilfe einer Röntgenschwester ein Bild von dem Schlauch in der rechten Herzkammer machte.[4][12][21]
Am 5. November publizierte die Klinische Wochenschrift seine Arbeit Über die Sondierung des rechten Herzens.[22] Sie fand aber – ähnlich wie im April 1931 sein Vortrag auf der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie – in der Fachwelt kaum Resonanz.[23] Forßmann stellte die Katheterisierung vor allem als Alternative der seinerzeit häufig bei Akutbehandlungen angewandten und aufgrund möglicher Verletzung des Herzens und der umgebenden Gefäße sehr riskanten intrakardialen Injektion dar, um eine schnelle örtliche Arzneibehandlung zu gewährleisten.[22] Neben seinem Selbstversuch beschrieb er in diesem Artikel auch die erfolgreiche klinische Anwendung bei der Behandlung einer Patientin mit eitriger Bauchfellentzündung, bei der er den Rechtsherzkatheter zur Medikation einsetzte. Dabei blieb der Katheter 6,5 Stunden im Herzen der Patientin, die jedoch nach kurzer Besserung an ihrer Erkrankung verstarb. Bei der Obduktion fand er den Katheter tatsächlich im Herzen und in der unteren Hohlvene vor; er konnte keine durch den Katheter verursachten Verletzungen in den Venen feststellen.[22] Laut seiner Autobiographie erfolgte die Behandlung der im Sterben liegenden Patientin, deren Bauchfellentzündung von einer Fehlgeburt herrührte, erst nachdem er den Katheter an sich selbst getestet hatte. Er nutzte diesen Versuch nachträglich als Bestätigung seines Selbstversuchs.[24][25]
Für die weitere Laufbahn nahmen Forßmann und Schneider Kontakt mit mehreren angesehenen Medizinern auf. Darunter befanden sich Wilhelm His, der durch seine Entdeckung der Reizweiterleitung des Herzens (His-Bündel) vor allem als Kardiologe berühmt war, und der bekannte Chirurg August Bier. Beide standen allerdings kurz vor der Emeritierung und lehnten ab.[26]
Schließlich wurde Forßmann durch Ferdinand Sauerbruch, den Leiter der Charité, vorerst unbezahlt eingestellt und Rudolf Nissen unterstellt. Der Artikel über den Selbstversuch erschien kurz nach der Anstellung in der Klinischen Wochenschrift[27]; parallel dazu schrieb eine Berliner Tageszeitung als Sensation. Forßmann wurde danach durch Ernst Unger und Fritz Bleichröder mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Sie hatten wenige Jahre vor Forßmann die Applikation von Wirkstoffen durch einen Katheter in herznahe Gefäße untersucht. Dabei legte Unger einen Katheter an Bleichröder an. Bei einem Versuch, bei dem Bleichröder über Brustschmerzen klagte, hatten sie wahrscheinlich auch das Herz katheterisiert, dies jedoch nicht dokumentiert.[20] In diesem Zusammenhang schrieb Unger einen Brief an Ferdinand Sauerbruch. Sauerbruch, der nichts von der Publikation wusste, entließ Forßmann daraufhin wieder.[28] Forßmann zitierte den damaligen Klinikchef Sauerbruch mit den Worten: „Mit solchen Kunststücken habilitiert man sich in einem Zirkus und nicht an einer anständigen deutschen Klinik.“[29] Nach dieser Entlassung kehrte Forßmann nach Eberswalde zurück, wo seine ehemalige Stelle bereits wieder frei geworden war.[29]
Unger schrieb zwei weitere Briefe, einen an Forßmann und einen an Viktor Salle, den Hauptschriftleiter der Klinischen Wochenschrift. Darin forderte er eine umgehende Richtigstellung. In enger Absprache mit Salle veröffentlichte Forßmann einen kurzen Beitrag mit dem Titel Nachtrag,[30] in dem er schrieb: „Wie mir Prof. E. Unger mitteilte, haben Bleichröder, Unger und Löb denselben Versuch wie ich bereits im Jahr 1912 in einer Arbeit über „Intraartielle Therapie“ veröffentlicht. (…) Er (Unger) hat sogar bei Dr. Bleichröder, wie er aus der Länge des Katheters und einem stechenden Schmerz schloß, das rechte Herz erreicht. Die Veröffentlichung dieser letzten Tatsache haben die Verfasser damals unterlassen (…).“[31] Auch in seiner Nobelpreisrede 1956 stellte Forßmann die Arbeiten von Unger, Bleichröder und Löb heraus.[19]
Kontrastdarstellung des HerzensBearbeiten
In Eberswalde assistierte Forßmann erneut Schneider bei dessen Operationen. Dabei übernahm er vor allem gynäkologische Eingriffe, wobei er auch den Leiter einer privaten Frauenklinik in Frankfurt an der Oder vertrat. Obwohl Forßmann auf diesem Gebiet vergleichsweise unerfahren war, schickte Schneider ihn als Vertretung nach Frankfurt, wo er unter anderem kleinere Bauchoperationen durchführte, ein Uteruskarzinom operierte und einen komplexen Kaiserschnitt vornahm.[32]
Nach einiger Zeit begann Forßmann auf der Suche nach einem neuen physiologischen Arbeitsgebiet, sich mit der Kontrastdarstellung des Herzens zu beschäftigen. Die Darstellung von Magen und Darmkanal hatte sich bereits weit entwickelt. Forßmann nahm an, dass diese Art der Darstellung des Herzens durch die Angiokardiographie deutlich verbessert werden könne. Dank Willi Felix, den er in der Charité kennengelernt hatte, konnte er im Städtischen Krankenhaus Neukölln erst mit Hauskaninchen und später mit Hunden arbeiten. Durch einen Herzkatheter über die Halsvene verabreichte er ihnen ein Kontrastmittel in das Herz. Anschließend konnte er brauchbare Röntgenbilder machen und nachweisen, dass diese Applikation von Kontrastmittel möglich und für Tiere offenbar unschädlich war. Als nächsten Schritt führte er erneut einen Selbstversuch durch, indem er sich ein Kontrastmittel über einen Herzkatheter einspritzte. Mit der ihm verfügbaren Röntgentechnik konnte er jedoch keine guten Bilder anfertigen.[33]
Mit Felix erarbeitete Forßmann eine Veröffentlichung für die Münchner Medizinische Wochenschrift[34]. Er meldete seine Arbeit als Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie für den Jahreskongress 1931 an; er wurde für eine Vier-Minuten-Darstellung angenommen. Danach bot ihm Sauerbruch erneut eine Stelle in seinem Institut an, die Forßmann annahm.[35] Er blieb, zuerst als unbezahlter Volontär, bis Anfang 1932 in der Charité und arbeitete parallel als Chirurg und Vertretungsarzt. Während dieser Zeit lernte Forßmann den späteren Nobelpreisträger Gerhard Domagk kennen, der für die Bayer-Werke das Sulfonamid Prontosil entwickelte und in der Charité frisches Tumormaterial für die chemische Verarbeitung sammelte. Zum Ende seiner Zeit in der Charité wurde Forßmann in die dortige Poliklinik zu Otto Stahl (Direktor der chirurgischen Abteilung des Auguste-Viktoria-Krankenhauses in Berlin[36]), einem frühen und einflussreichen Mitglied der NSDAP, versetzt.[37]
Karriere als Urologe während der Zeit des NationalsozialismusBearbeiten
Nachdem Forßmann die Charité verlassen hatte, arbeitete er auf Anraten Sauerbruchs vom 31. Juli 1932 an als Assistenzarzt am Mainzer Städtischen Krankenhaus in der Chirurgie unter Willi Jehn.[38] Hier traf er seine spätere Ehefrau Elisabeth Engel,[39] die er am 7. Dezember 1933 heiratete.[5] Nach der „Machtergreifung“ wurde das Krankenhaus nach einem Streit zwischen dem Leiter der Inneren Medizin mit einem in der NSDAP und der SA aktiven Assistenzarzt unter nationalsozialistische Leitung gestellt.[40] Da Paaren die Arbeit an demselben Krankenhaus verboten war, verließ Forßmann Mainz und suchte nach einer neuen Anstellung in Berlin.[12] Dort baute Karl Heusch, der vorher ebenfalls bei Sauerbruch gearbeitet hatte, die erste deutsche urologische Fachabteilung an einem Krankenhaus auf und bot Forßmann eine Anstellung als Oberarzt der Urologischen Abteilung am Rudolf-Virchow-Krankenhaus an. Über Heusch kam Forßmann in Kontakt mit dessen Lehrer Otto Ringleb, der die Urologie trotz des Widerstands von Sauerbruch an der Charité wesentlich vorantrieb,[41] und zur Zeit des Nationalsozialismus als Mitglied der Schutzstaffel bis 1944 zum SS-Oberführer aufstieg.[42]
Durch den Ausschluss jüdischer Ärzte waren zahlreiche medizinische Fachgesellschaften nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten kollabiert, darunter auch die Berliner Urologische Gesellschaft und die Deutsche Urologische Gesellschaft. Nach Angaben der Universität Ulm war 1933 etwa jeder vierte Urologe in Deutschland jüdischer Herkunft.[43] Heusch und Ringleb bauten diese Gesellschaften in ihrem Sinne und unter Beteiligung zahlreicher Vorstandsmitglieder aus den höheren Rängen der NSDAP sowie der SS[43] wieder auf. Sie organisierten 1936 den ersten Fachkongress der Deutschen Urologischen Gesellschaft. Forßmann hielt dort einen Vortrag zum Status der Urologie und der erfolgreichen Anwendung der Elektroresektion bei der Behandlung der Prostatahyperplasie.[44][41] Im gleichen Jahr bewarb er sich erfolgreich auf eine Stelle als Oberarzt bei Albert Fromme am Städtischen Krankenhaus in Dresden-Friedrichstadt, dem damals größten Zentrum für Chirurgie in Deutschland. Er blieb dort bis 1937.[41][12] In diesem Krankenhaus wurden eugenische Sterilisationen durchgeführt, für die Forßmann zwar nicht direkt zuständig war, die er jedoch genehmigen musste.[24] Nach eigener Darstellung konnte er sich während seiner Dresdner Zeit vor Sterilisationen „drücken“, da diese nur Fachärzte der Chirurgie vornehmen durften und er Facharzt für Urologie war.[45]
Nach 1937 arbeitete er am mittlerweile als Robert-Koch-Krankenhaus bekannten Krankenhaus Moabit, ebenfalls als Oberarzt für Chirurgie.[41][12] Als Oberarzt und stellvertretender Leiter der Chirurgie am Universitätsklinikum wurde Forßmann von Kurt Strauß, dem Leiter der Chirurgie und SS-Führer, mit Karl Gebhardt, dem Leibarzt Heinrich Himmlers, bekanntgemacht. Gebhardt sagte Forßmann Unterstützung für seine Arbeit zu, die dieser jedoch ablehnte. Ein Jahr später geriet Forßmann nach eigener Darstellung in Konfrontation mit Strauß, da er entgegen einem Verbot nach den Novemberpogromen von 1938 verletzte Juden in das Krankenhaus aufnahm und gemeinsam mit den sogenannten „arischen Deutschen“ behandelte.[46][4]
Als Chirurg und Sanitätsoffizier im Zweiten WeltkriegBearbeiten
Über die Tätigkeiten Forßmanns während der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs liegen fast ausschließlich Angaben nur von ihm selbst in seiner Autobiografie vor. Er wurde bereits 1932 und damit vor der Machtübernahme Mitglied der NSDAP sowie später auch der Sturmabteilung (SA) und des Nationalsozialistischen Deutschen Ärztebundes. Die Gründe für seinen Beitritt zur NSDAP sind unklar. Er selbst gab an, dass die treibende Kraft die Suche nach einer Vatergestalt gewesen sein könnte. Zugleich versprach die Ideologie auch bessere Karrierechancen für ihn sowie ein ökonomisch gestärktes Deutschland.[4] Forßmann meldete sich 1939 zur Wehrmacht und nahm an mehreren Übungen teil. Im Zweiten Weltkrieg war er als Sanitätsoffizier für Chirurgie eingesetzt.
Nachdem Forßmann bereits vorher mehrere Übungen mitgemacht hatte, wurde er am 11. August 1939 mit zahlreichen weiteren Reserve-Sanitätsoffizieren zu einer Übung in das Standortlazarett Stettin eingezogen. Von dort kam er kurz vor dem Kriegsbeginn mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 nach Königsberg. Die Sanitätsoffiziere wurden über Ostpreußen verteilt. Forßmann übernahm das Auffanglazarett in Johannisburg (heute Pisz), in das vor allem zahlreiche Verletzte aus der Schlacht um Łomża kamen.[47] Nach dem Polenfeldzug arbeitete er im Reservelazarett in Bromberg (heute Bydgoszcz), bevor er in die neu gegründete Sanitätsersatzabteilung VI in Riesenburg (heute Prabuty) und später als Ausbilder nach Kremerbruch in Hinterpommern (heute Kramarzyny) versetzt wurde.[48]
Vor dem deutschen Überfall auf Norwegen und Dänemark am 9. April 1940 wurde Forßmann nahe Danzig in Bereitschaft versetzt und Ende April als Sanitätsoffizier nach Oslo befohlen. Von dort ging er nach Åndalsnes zur Sanitätsdivision 1/163 der 163. Infanterie-Division. In Norwegen war er unter anderem in Dovre, Ålesund und später im Raum Oslo und in Mosjøen mit der Kranken- und Verletztenversorgung befasst.[49] Nach seiner Rückkehr ging Forßmann für kurze Zeit zurück an die Chirurgie in Moabit, die mittlerweile Erwin Gohrbandt leitete.[50]
Im Februar 1941 folgte mit der Sanitätskompanie 1/123 die Verlegung in den Warthebruch[51]. Er nahm am 22. Juni im Rahmen seiner Einheit am Überfall auf die Sowjetunion teil. Im Deutsch-Sowjetischen Krieg wurde er Anfang 1942 unter anderem als Feldarzt und Offizier der 123. Infanterie-Division in der Kesselschlacht von Demjansk eingesetzt; er befehligte dort einen Hauptverbandplatz.[52] Im Oktober 1942 konnte er zurück nach Berlin und arbeitete erneut im Robert-Koch-Krankenhaus. Von dort aus ging er im April 1943 als Klinikleiter an das Städtische Krankenhaus in Potsdam. Hier behandelte er am 1. Mai 1943 den Stabschef der SA Viktor Lutze und dessen Familie, die einen schweren Autounfall erlitten hatten. Lutze und dessen Tochter starben an ihren Verletzungen.[53] Nach dem Ende seiner Tätigkeit kam Forßmann für einige Wochen an das Reservelazarett Brandenburg, das in der Heil- und Pflegeanstalt Brandenburg-Görden untergebracht war. Als Sanitätsoffizier wurde Forßmann hier auch zur Beobachtung und Überwachung von Hinrichtungen im Zuchthaus Brandenburg-Görden befohlen, bei denen ihm die Aufgabe zukam, Todeszeitpunkte festzustellen.[54]
Die letzten Kriegsjahre wandelte Forßmann als Sanitätsoffizier und Chirurg das Lazarett in der Heil- und Pflegeanstalt Neuruppin im Rahmen der Aktion Brandt von einem Leichtkrankenlazarett in die zentrale Abteilung des Wehrkreises für Schwerstverletzte um. Hier arbeitete er bis zur Auflösung des Lazaretts kurz nach der weitgehenden Zerstörung der Stadt und der Übernahme durch die Rote Armee 1945. Kurz vor Kriegsende floh Forßmann mit Hilfe eines selbst erstellten Marschbefehls nach Wittenberge. Nachdem er die Elbe überquert hatte, nahmen US-Soldaten ihn gefangen.[55] Er blieb bis zum Oktober 1945 in US-Kriegsgefangenschaft. Dann kehrte er zu seiner Familie zurück, die mittlerweile in Wies im Schwarzwald lebte.[12]
Nachkriegszeit und NobelpreisBearbeiten
Die Zeit der Entnazifizierung, in der er als früheres NSDAP-Mitglied für mehrere Jahre Berufsverbot hatte, überbrückte Forßmann in Wies in der privaten Praxis seiner Frau; er half ihr als Landchirurg. 1948 stufte ihn ein Spruchkammerverfahren der französischen Besatzungsmacht wegen seiner Aktivitäten als Mitläufer ein.[4] 1950 nahm er eine Tätigkeit als Facharzt für Urologie an den Diakonie-Anstalten in Bad Kreuznach (heute Stiftung kreuznacher diakonie) auf.[4] Die Praxis mit 18 Belegbetten unterhielt er gemeinsam mit seiner Frau, die 1952 ihre Anerkennung als Fachärztin erhielt und ihn so auch offiziell vertreten konnte. 1953 hielt Forßmann einen Vortrag zur transurethralen Resektion bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Aachen. 1953 wurde ihm die konsiliarische Behandlung der Urogenitaltuberkulose in der Tuberkulose-Praxis von Josef Kastert in Bad Dürkheim übertragen.[56]
Mit der Kardiologie beschäftigte sich Forßmann seit seiner Fokussierung auf die Chirurgie und Urologie nicht mehr; er hatte auch mit der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet abgeschlossen. Dadurch nahm er auch die Entwicklung der Herzkatheterisierung sowie die Arbeiten des französischstämmigen André Frédéric Cournand und anderer Kollegen zur modernen Herzdiagnostik nicht wahr, die seit 1941 auf seiner Arbeit aufbauten. Erst in den frühen 1950er Jahren hatte er die Gelegenheit, sich eine Kinderklinik in Basel anzusehen, die die moderne Herzkatheterisierung einsetzte.[57] 1951 lud ihn der englische Mediziner John McMichael nach London ein, damit er an einem Film über die Herzkatheterisierung mitwirken konnte. Auf der Reise lernte er den Medizinnobelpreisträger Henry Hallett Dale kennen.[58] 1951 traf er auch André Cournand, als dieser zu einem Besuch bei Fritz Eichholtz in Heidelberg zu Gast war.[59] In der Folge freundete sich Forßmann mit Hugo Wilhelm Knipping in Köln an und besuchte ihn häufig, unter anderem zur Grundsteinlegung der Kernforschungsanlage in Jülich (KFA, heute Forschungszentrum Jülich).[59]
1954 bat Otto Goetze, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Forßmann, auf der Jahrestagung einen Vortrag zur Geschichte der Herzkatheterisierung zu halten. Forßmann willigte ein. Im selben Jahr erhielt Forßmann die Leibniz-Medaille der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin für seine Verdienste um die therapeutische Herzchirurgie.[12]
1956 erhielt Forßmann mit André Frédéric Cournand und Dickinson Woodruff Richards den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für deren Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem.[12] Nach Bekanntgabe des Nobelpreises wurde Forßmann, der bis dahin mit Ausnahme seiner Dissertation keine akademischen Leistungen erbracht hatte, auf Druck mehrerer Kollegen und entgegen dem Willen des Dekans Blücher Honorarprofessor für Chirurgie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.[60] Den Nobelpreis erhielten die Preisträger am 10. Dezember 1956 in Stockholm. Die Laudatio sprach Göran Liljestrand, Mitglied des Nobelkomitees, bevor die Preisträger die Urkunden und Medaillen entgegennahmen. Am 11. Dezember hielt Forßmann seine Nobelvorlesung zur historischen Entwicklung der Herzkatheterisierung,[19] während Cournand den theoretischen Teil der Methode[61] und Richards die klinische Darstellung[62] übernahmen.[63]
Die Zeit nach dem NobelpreisBearbeiten
1958 ging Forßmann als Chefarzt der Chirurgie an das Evangelische Krankenhaus Düsseldorf. Das Kuratorium des Krankenhauses unter Leitung Detlef Hertings stellte ihn als Nachfolger des Chirurgen Alfred Beck ein. Nach eigener Darstellung begann das Arbeitsverhältnis allerdings sehr kühl, da Beck seine Position nicht räumen wollte und Forßmann das Image eines Landarztes ohne chirurgische Erfahrung anhaftete. Schon nach kurzer Zeit kam es zu einem öffentlich ausgetragenen Streit zwischen Forßmann und dem Kuratorium sowie innerhalb der Kuratoriums. Forßmann erhielt bereits zum Ende der Probezeit nach sechs Monaten die Kündigung, sollte jedoch bis Ende 1958 weiter beschäftigt werden.[64] Ein wesentliches Problem stellte eine „Denkschrift“ Forßmanns an das Kuratorium dar, in der er Missstände der Klinik benannte. Hinzu kam die auf seinen Ruf zurückgeführte Weigerung Düsseldorfer Ärzte, Patienten in die Klinik unter Forßmanns Leitung einzuliefern. Das Kuratorium forderte eine Befähigungsprüfung, die die Düsseldorfer Ärztekammer mit Verweis auf Forßmanns Erfahrungen und Zeugnisse jedoch ablehnte.[65] 1959 wurde in dem Fall ein Schlichtungsverfahren der Landesärztekammer unter Leitung des Kölner Arztes Kaspar Roos durchgeführt. Im gleichen Jahr verlieh der Bundespräsident Theodor Heuss Forßmann das Bundesverdienstkreuz. Das Schlichtungsverfahren endete in einem Vergleich sowie einer Bestätigung Forßmanns im Amt. Er blieb bis zu seiner Pensionierung (1969) Chefarzt der Chirurgie und förderte parallel den Ausbau der Radiologie als eigenständige Abteilung unter der Leitung von Heinz Hornig sowie später den Aufbau einer eigenen Abteilung für Anästhesiologie unter Lena Adelheid Funke.[64]
Forßmann wurde danach Honorarprofessor der Universitäten Córdoba (1961) und Düsseldorf (1964) sowie 1962 Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie. Zudem war er Mitglied des American College of Chest Physicians und Ehrenmitglied der Schwedischen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Gesellschaft für Urologie.[12] 1967 kam die Ehrenmitgliedschaft der Nationalen Akademie der Wissenschaften von Indien hinzu.[66]
Vor allem nach der Verleihung des Nobelpreises äußerte sich Forßmann öffentlich und stellte seine Positionen unter anderem zur Euthanasie, zur Todesstrafe, zur Sterbehilfe und zur Organtransplantation dar. Seine Haltungen waren vor allem bedingt durch seine Arbeit als Arzt während des Nationalsozialismus. Von 1957 bis 1978 war er regelmäßiger Gast der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau, an der er 16-mal teilnahm.[67] Am 3. Januar 1968 druckte die Frankfurter Allgemeine Zeitung eine deutliche Stellungnahme Forßmanns gegen die Transplantation unpaarer Organe als Reaktion auf die erste Herztransplantation durch den südafrikanischen Arzt Christiaan Barnard. Vor allem Herz und Leber sollten seiner Ansicht nach nicht für Transplantationen in Frage kommen. In den 1960er und 1970er Jahren kam vor allem aufgrund der Aktivitäten von Terrororganisationen wie der Roten Armee Fraktion (RAF) die Diskussion um die Wiedereinführung der Todesstrafe in Deutschland auf. Forßmann lehnte die Todesstrafe strikt ab.
Ruhestand und PersönlichesBearbeiten
Nach seiner Pensionierung 1969 schrieb Forßmann an seiner Autobiografie, die 1972 unter dem Titel „Selbstversuch“ erschien. Seinen Ruhestand verbrachte er in Wies-Wambach. Mit seiner Frau hatte er sechs Kinder: Klaus (geboren 1934), Knut (geboren 1936), Jörg (geboren 1938), Wolf-Georg (geboren 1939), Bernd (geboren 1940) und Renate (geboren 1943). Mit Ausnahme Renates wurden alle Kinder in Berlin geboren, sie kam in Schopfheim zur Welt.[5] Sein Sohn Bernd Forßmann ist Physiker und einer der Entwickler der in der praktischen Urologie eingesetzten extrakorporalen Stoßwellenlithotripsie bei Dornier System.[68] Der Anatom Wolf-Georg Forßmann arbeitete unter anderem als Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.[69] Die Tochter Renate Forßmann-Falck lebt in Richmond, Virginia, USA, und ist Psychiaterin.
Wissenschaftliche Aufarbeitung der Biografie ForßmannsBearbeiten
Forßmanns Leben und sein Werk abseits des zum Nobelpreis führenden Selbstversuchs zur Rechtsherzkatheterisierung sind von unabhängiger Seite wenig untersucht und dokumentiert; eine wissenschaftliche Aufbereitung der Biografie existiert nur in Teilen. Kurzbiografien beschreiben in der Regel nur den Ablauf des Selbstversuchs und die Nobelpreisverleihung, während sie auf große Teile des weiteren Lebens nicht eingehen. Er selbst stellt sein Leben ausführlich in seiner Autobiografie dar, sodass einige Zeiträume und vor allem seine Aktivität in der Zeit des Nationalsozialismus und im Zweiten Weltkrieg fast ausschließlich nur durch dieses Buch belegbar sind.
Da es sich hier um eine Selbstdarstellung mit einer persönlichen Sicht auf die Ereignisse handelt, sind Aussagen aus diesem Werk kritisch zu betrachten. Der kanadische Historiker Michael H. Kater untersuchte mehrere autobiografische Darstellungen von Ärzten, die während der NS-Zeit in Deutschland aktiv waren, und identifizierte kritische Auslassungen und Verharmlosungen der eigenen Aktivitäten. Speziell bei Forßmann kritisierte Kater Auslassungen sowie die Neigung, die Taten und Positionen anderer Nationalsozialisten in seinem Umfeld, etwa Kurt Strauß, besonders zu betonen und dadurch die eigene Pro-NSDAP-Haltung herunterzuspielen. Die Umstände seines Parteibeitritts, der bereits 1932 und damit vor der Machtergreifung Adolf Hitlers erfolgte, werden dagegen in der Autobiografie nicht dargestellt; die Mitgliedschaft im NS-Ärztebund bleibt unerwähnt.[70]
Bedeutung des Rechtsherzkatheters für die medizinische ForschungBearbeiten
Die erste Arbeit zur Katheterisierung des (linken) Herzens veröffentlichte Johann Friedrich Dieffenbach bereits 1834.[71] Er versuchte bei einem sterbenden Cholerakranken die Herztätigkeit durch mechanische Reizung der Herzinnenwand zu stimulieren. 1848/49 erwähnte Rudolf Virchow dies in seinen Vorlesungen.[72] Werner Forßmann gab an, erst 1971 von diesem Versuch erfahren zu haben.[30]
Obwohl die Katheterisierung des rechten Herzens und der Selbstversuch Forßmanns zur Zeit seiner Durchführung wenig beachtet wurde und für Forßmann einen deutlichen Verlust seiner Reputation als Kardiologe bedeutete, war dieser Versuch sein wichtigster Beitrag zur medizinischen Forschung. Forßmann hatte als erster Mensch dokumentiert, wie er einen langen und biegsamen Katheter zum Herzen geführt und diesen Versuch unbeschadet überstanden hatte. Sein Selbstversuch und dessen Dokumentation bildeten die Basis für zahlreiche Entwicklungen der Herzkatheteruntersuchung sowie der darauf aufbauenden Angiografie der Lungenstrombahn. Noch 1930 veröffentlichte der Mediziner Hans Baumann einen Artikel Über die Verwertbarkeit der verschiedenen Methoden zur Minutenvolumenbestimmung, bei der er zur Minutenvolumenbestimmung die Punktierung des Herzens anwendete.[73] Der Kardiologe Arrigo Montanari aus Florenz, der um 1928 Versuche zur Katheterisierung des Herzens an Tieren und Leichen durchführte, bestätigte 1930 das Verdienst Forßmanns. Er sei der erste Mediziner gewesen, der die Herzkatheterisierung am lebenden Menschen durchgeführt und beschrieben habe. Montanari meinte, dass die von Forßmann gewählte radiologische Dokumentation bei der Durchführung dieser Technik sinnvoll und notwendig sei.[74] Weniger bekannt blieben die nur wenige Monate nach seinem Selbstversuch publizierten Ergebnisse des in Prag praktizierenden tschechischen Mediziners Otto Klein. Er bestimmte nach der von Forßmann publizierten Methode über Herzkatheter den Herz-Blutdruck und die Sauerstoffkonzentration im Herzblut bei Lungenpatienten.[75][76][19] Weitere Anwendungen der Rechtsherzkatheterisierung wurden später aus Spanien, Kuba und Argentinien berichtet.[4]
Vor allem die Arbeiten der beiden mit Forßmann ausgezeichneten Nobelpreisträger André Frédéric Cournand und Dickinson Woodruff Richards zur Messung des Herzminutenvolumens mit Hilfe des Rechtsherzkatheters basierten auf den bis dahin fast vergessenen Versuchen Forßmanns,[62] auf die sie bei Recherchen zu ihren Forschungen am Bellevue Hospital in New York gestoßen waren. Cournand und Richards beschäftigten sich mit Herz- und Kreislaufbeschwerden und wandten die Rechtsherzkatheterisierung für die Untersuchung verschiedener Erkrankungen an. Dabei nutzen sie die Methode beispielsweise bei der Untersuchung von traumatischem Schock, bei der Wirkung von Herzmedikamenten und Herzkrankheiten sowie bei deren Behandlung und Diagnose. Sie verbesserten die Katheterisierung und erforschten ihre Anwendungsmöglichkeiten zuerst in Versuchen an Hunden und Schimpansen sowie später am Menschen. Ende der 1930er Jahre konnten sie komplizierte und bis dahin unbekannte Herzfehler feststellen und behandeln.[77][78]
Um 1940 kam die Methode in die klinische Praxis. Sie breitete sich weltweit sehr rasch aus. Gemeinsam mit der bildgebenden Angiokardiographie erlaubte die Katheteruntersuchung die umfassende Diagnostik des Herzens und darauf aufbauend die moderne Kardiologie.[2]
Cournand stellte 1949 die Rechtsherzkatheterisierung auch zum Erkennen angeborener Herzfehler dar. Später war er der erste Arzt, dem eine Lungenkatheterisierung mit einem Katheter gelang, den er durch das rechte Herz und die Lungenarterie in die Lunge schob.[78] Spätere Entwicklungen der Herzkatheter führten in den 1970er Jahren zum Ballonkatheter und der dadurch möglichen Ballondilatation zur Aufdehnung krankhaft verengter Blutgefäße. Der Kardiologe Andreas Roland Grüntzig führte sie 1977 erstmals erfolgreich durch.
EhrungenBearbeiten
Werner Forßmann erhielt als höchste Auszeichnung 1956 den Nobelpreis für Medizin gemeinsam mit André Frédéric Cournand und Dickinson Woodruff Richards. Hinzu kamen weitere Ehrungen:
- Leibniz-Medaille der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (1954)
- Verleihung der Ehrenbürgerrechte der Stadt Bad Kreuznach (1957)[5]
- Großes Bundesverdienstkreuz mit Schulterband und Stern (1964)[5]
- Commandeur dans l’Ordre des Palmes Académiques (1971)[5]
- Ehrendoktorwürde der medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität (1977)[5]
- Zum 50. Jahrestag der Verleihung des Nobelpreises gab 2006 die Deutsche Post eine 90-Cent-Sondermarke heraus
- Das Klinikum Barnim an Forßmanns Wirkungsstätte Eberswalde trägt den Namen Werner-Forßmann-Krankenhaus (1991)[5]
- Werner-Forßmann-Preis als Stiftungspreis der Ruhr-Universität Bochum[5]
- Ehrengrab in Wies im Schwarzwald[5]
VeröffentlichungenBearbeiten
Werner Forßmann arbeitete vorwiegend als praktischer Chirurg und Urologe. Er gehörte für den größten Teil seines Lebens keiner wissenschaftlichen Einrichtung an. Die Anzahl der Publikationen Forßmanns ist gering. Von besonderer Bedeutung sind vor allem seine frühen Veröffentlichungen zur Rechtsherzkatheterisierung sowie Veröffentlichungen im Rahmen der Nobelpreisverleihung.
Wissenschaftliche Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten
- Ueber die Wirkung der Leberfütterung auf das rote Blutbild und den Cholesterinspiegel im Serum des gesunden Menschen. Medizinische Dissertation, Berlin 1929.
- Über die Sondierung des rechten Herzens, in: Berliner Klinische Wochenschrift vom 5. November 1929.
- Die Schmerzbetäubung bei Eingriffen an den Harnorganen. Zeitschrift für Urologie 29, 1936; S. 316–28
- Klinik und Technik der Elektroresektion. Zeitschrift für Urologie 31, 1937; S. 153–70
- Nobel Lecture: The Role of Heart Catheterization and Angiocardiography in the Development of Modern Medicine., erschienen in: Nobel Lectures, Physiology or Medicine 1942–1962, Elsevier Publishing Company, Amsterdam 1964. Abgerufen auf nobelprize.org am 16. Februar 2014.
Biografische VeröffentlichungenBearbeiten
- Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Droste Verlag, Düsseldorf 1972, ISBN 3-7700-0313-6. (auch erschienen in Lizenzausgabe für den Deutschen Bücherbund Stuttgart 1972)
- Vorstoß ins Herz. Droste, Düsseldorf 1972.
- Autobiografie von Werner Forßmann auf den Seiten der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1956 (englisch). Abgerufen auf nobelprize.org am 16. Februar 2014; erschienen in: Nobel Lectures, Physiology or Medicine 1942–1962, Elsevier Publishing Company, Amsterdam 1964.
LiteraturBearbeiten
- Werner Forssmann: Die Sondierung des rechten Herzens. Klin. Wochenschr. 8 (1929): 2085–2087; übersetzt von J.Schaefer in W.A.Seed: The introduction of cardiac catheterization. In: Gilbert Thompson (ed.): Nobel Prizes that Changed Medicine. London 2012, pp. 69–87.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Droste Verlag, Düsseldorf 1972, ISBN 3-7700-0313-6. (auch erschienen in Lizenzausgabe für den Deutschen Bücherbund Stuttgart 1972)
- Diana Berry: Pioneers in cardiology. Werner Forssmann – sowing the seeds for selective cardiac catheterization procedures in the twentieth century. In: European Heart Journal 30 (11), 2009, S. 1296–1297. (Volltext)
- Renate Forssmann-Falck: Werner Forssmann: A Pioneer of Cardiology. In: The American Journal of Cardiology 79, 1. März 1997. (Volltext)
- H.W. Heiss: Werner Forssmann: A German Problem with the Nobel Prize. Clinical Cardiology 15 (7), 1992, S. 547–549. (Volltext)
- Gustavo Martínez Mier, Luis Horacio Toledo-Pereyra: Werner Theodor Otto Forssmann: Cirujano, Cateterista y Premio Nobel Cirujano General 22 (3), 2000, S. 257–263. (Volltext)
- Forßmann, Werner Theodor Otto In: Bernhard Kupfer: Lexikon der Nobelpreisträger. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3-491-72451-1, S. 133.
- Ingrid Graubner: Der Weg zum Herzen (PDF; 129 kB) Artikel in Humboldt, der Universitätszeitung der Humboldt-Universität, Ausgabe 9 – 2003/2004, Jahrgang 48 – 29. Juli 2004, S. 11.
- Forßmann: Sonde im Herzen. Der Spiegel 44/1956; Html-Text und vollständiges PDF.
- Manfred Stürzbecher: Forßmann, Werner Theodor Otto. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 416 f.
- M. C. Truss, C. G. Stief, U. Jonas: Werner Forssmann. Surgeon, urologist and Nobel Prize winner. In: World Journal of Urology. 17, 1999, S. 184–186.
- Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1956 an Werner Forßmann (englisch)
- insbesondere: Biographical
- Mitschnitt eines Vortrages von Werner Forßmann zum Thema Todesstrafe auf den Lindauer Tagungen der Nobelpreisträger (1978).
- www.bad-kreuznach.de
- spektrum.de: Der Doktor, der sich selbst einen Katheter ins Herz legte 4. Mai 2019
EinzelnachweiseBearbeiten
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 9.
- Forßmann, Werner Theodor Otto In: Bernhard Kupfer: Lexikon der Nobelpreisträger. Patmos-Verlag, Düsseldorf 2001, ISBN 3-491-72451-1, S. 221.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 22.
- Renate Forssmann-Falck: Werner Forssmann: A Pioneer of Cardiology. The American Journal of Cardiology 79, 1. März 1997. (Volltext)
- Forßmann, Werner Theodor Otto, Prof. Dr. med. Dr. h.c. auf der Internetseite der Stadt Bad Kreuznach. Abgerufen am 18. Februar 2014.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 39.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 20 und S. 70–71.
- 100 Jahre Sondershäuser Verband akademisch-musikalischer Verbindungen. 1867–1967. Festschrift des Sondershäuser Verbandes. Aachen 1967, S. 105.
- SV-Handbuch, Ausgabe 3/2002, S. 376.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 57.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 48–49.
- Autobiografie von Werner Forßmann auf den Seiten der Nobelstiftung zur Preisverleihung 1956 (englisch). Abgerufen auf nobelprize.org am 16. Februar 2014; erschienen in: Nobel Lectures, Physiology or Medicine 1942–1962, Elsevier Publishing Company, Amsterdam 1964.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 75–80
- Werner Forßmann: Ueber die Wirkung der Leberfütterung auf das rote Blutbild und den Cholesterinspiegel im Serum des gesunden Menschen. Medizinische Dissertation, Berlin 1929.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 80.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 90–91.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 92–93.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 96.
- Werner Forßmann: Nobel Lecture: The Role of Heart Catheterization and Angiocardiography in the Development of Modern Medicine., erschienen in: Nobel Lectures, Physiology or Medicine 1942–1962, Elsevier Publishing Company, Amsterdam 1964. Abgerufen auf nobelprize.org am 16. Februar 2014.
- Diana Berry: Pioneers in cardiology. Werner Forssmann – sowing the seeds for selective cardiac catheterization procedures in the twentieth century. European Heart Journal 30 (11), 2009, S. 1296–1297. (Volltext)
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 102–104.
- Werner Forßmann: Die Sondierung des Rechten Herzens. Klinische Wochenschrift 8 (45), 1929, S. 2085–2087.
- Eckart Roloff: Vorstoß in die Lebensadern. Untersuchungen mit dem Herzkatheter. Zur Verleihung des Medizinnobelpreises an Werner Forßmann vor 50 Jahren. In: Rheinischer Merkur Nr. 49 vom 7. Dezember 2006, S. 31.
- Ramona Braun: Voyaging in the Vein: Medical Experimentation with Heart Catheters in the Twentieth Century. Nucleus 26, 2011, S. 132–158.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 104–105.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 106.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 98.
- H. A. Neumann: Werner Forßmann und der Herzkatheter. 2009, S. 4–6. (online verfügbar (Memento vom 10. März 2014 im Internet Archive); abgerufen am 30. November 2015)
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 108.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 106.
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- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 120–123
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 124–128.
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- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 185.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 215.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 235 ff.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 239.
- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 241.
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- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 262–263.
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- Werner Forßmann: Selbstversuch. Erinnerungen eines Chirurgen. Deutscher Bücherbund Stuttgart 1972, Lizenzausgabe des Droste Verlag, Düsseldorf 1972, S. 281 ff.
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Personendaten | |
---|---|
NAME | Forßmann, Werner |
ALTERNATIVNAMEN | Forßmann, Werner Otto Theodor (vollständiger Name); Forssmann, Werner |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mediziner |
GEBURTSDATUM | 29. August 1904 |
GEBURTSORT | Berlin |
STERBEDATUM | 1. Juni 1979 |
STERBEORT | Schopfheim |
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Benke, Andreas
Genetic approaches to dissect iron efficiency in maize
Genetische Ansätze für die Analyse von Eiseneffizienz in Mais
(Übersetzungstitel)
Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:100-opus-11174
URL: http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2015/1117/
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SWD-Schlagwörter: |
| Assoziation , QTL , Eisen , Mais |
Freie Schlagwörter (Deutsch): |
| Assoziationskartierung , Kopplungskartierung , Eiseneffizienz |
Freie Schlagwörter (Englisch): |
| Association , Linkage , QTL , Efficiency , Iron |
Institut: |
| Institut für Pflanzenzüchtung, Saatgutforschung und Populationsgenetik |
Fakultät: |
| Fakultät Agrarwissenschaften |
DDC-Sachgruppe: |
| Landwirtschaft, Veterinärmedizin |
Dokumentart: |
| Dissertation |
Hauptberichter: |
| Stich, Benjamin apl. Prof. Dr. |
Sprache: |
| Englisch |
Tag der mündlichen Prüfung: |
| 06.05.2015 |
Erstellungsjahr: |
| 2015 |
Publikationsdatum: |
| 30.09.2015 |
Lizenz: |
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Kurzfassung auf Englisch: |
| Maize is susceptible to severe Fe-deficiency symptoms when growing on soils with high pH. Therefore, development of Fe-efficient maize genotypes would aid to overcome Fe limitation on these soils. However, Fe-efficiency is a quantitative trait depending on complex mechanism interactions. The determination of these mechanisms would provide a better understanding of the complex trait Fe-efficiency. In the actual study, the determination of Fe-efficiency involved mechanisms were tackled by population and quantitative genetics. In fact, population genetics facilitate the discovery of genes being important to crop improvement based on a comparison of gene evolution and its ancestral genetic material. Linkage mapping and association analyses require both phenotypic variation and polymorphic markers to determine important quantitative trait loci (QTL). The objective of this research was to dissect the genetic architecture of Fe-efficiency in maize by applying different genetic approaches.
Artificial selection during domestication and (or) crop improvement can result in limitation of sequence variation at candidate genes that could limit their detection by quantitative genetic approaches. The objectives of our study were to (i) describe patterns of sequence variation of 14 candidate genes for mobilization, uptake, and transport of Fe in maize, as well as regulatory function and (ii) determine if these genes were targets of selection during domestication. This study was based on 14 candidate genes sequences of 27 diverse maize inbreds, 18 teosinte inbreds, and one Zea luxurians strain as an outgroup.
The experimental results suggested that the majority of candidate genes for Fe-efficiency examined in this study were not target of artificial selection. Nevertheless, the genes NAAT1, NAS1, and MTK coding for enzymes involved in phytosiderophore production, NRAMP3 responsible for Fe remobilization during germination, and YS1 transporting PS-Fe-complexes into the root showed signatures of selection. These genes might be important for the adaptation of maize to diverse environments with different Fe availabilities. This in turn suggests, that Fe-efficiency was an adaptive trait during maize domestication from teosinte.
Identification of QTL provides information on the chromosomal locations contributing to the quantitative variation of complex traits. The benefit of QTL mapping compared to mutant screenings is the possibility to detect multiple genes which may be associated with the phenotypic trait. The
objectives of our studies were to (i) identify QTLs for morphological and physiological traits related to Fe homeostasis, (ii) analyze Fe-dependent expression levels of genes known to be involved in Fe homeostasis as well as positional candidate genes from QTL analysis, and (iii) identify QTLs which control the mineral nutrient concentration difference. Our studies were based on experimental data of 85 genotypes from the IBM population cultivated in a hydroponic system.
The QTL mapping of morphological and physiological traits provided new putative candidate genes like Ferredoxin 1, putative ferredoxin PETF, MTP4, and MTP8 which complement the genes already known as being responsible for efficient Fe homeostasis at both, deficient and sufficient Fe regime. Furthermore, the candidate gene expression indicated a trans-acting regulation for DMAS1, NAS3, NAS1, FDH1, IDI2, IDI4, and MTK. The mineral element trait QTL confidence intervals comprised candidate genes that sequestrate Cd in vacuoles (HMA3), transport Fe2+into the root cells (ZIP10), protect the cell against oxidative stress (glutaredoxin), ensure micro nutrient homeostasis during sufficient iron regime (NRAMP2), regulate protein activities (PP2C), and prevent deleterious accumulation and interaction of specific elements within cells (PHT1;5, ZIP4). Association mapping is promising to overcome the limitations of low allele diversity and absent recombinations events causing poor resolution in detecting QTL by linkage mapping. In order to unravel the genetic architecture of Fe-efficiency a vast association mapping panel comprising 267 maize inbred lines was used to (i) detect polymorphisms affecting the morphological/physiological trait formation and (ii) fine map QTL confidence intervals determined according to linkage mapping.
Some of the SNPs located beyond coding regions of genes that might be important cis-binding-sites for transcription factors. Furthermore, genes detected at the Fe-deficient regime indicate to be involved in universal stress response. However, genes linked to SNPs detected at Fe-sufficient regime might comprise alleles of Fe inefficient genotypes causing inferior trait expression. The combination of several approaches provided a valuable resource of candidate genes which might aid to increase our understanding of the mechanisms of Fe-efficiency in maize and foster the efforts in breeding superior cultivars by applying molecular marker techniques. |
Kurzfassung auf Deutsch: |
| In den Anbaugebieten, wie Nebraska und dem ariden/semiariden Gebieten von den Great Plains, die charakteristisch für kalkreiche Böden und hohen pH sind, ist Eisen-(Fe)-Mangel ein agronomisch wichtiges Problem, das Ernteausfälle und Qualitätsminderungen in der Kulturpflanze Mais verursacht. Aus diesem Grund ist die Entwicklung von Fe-effizienten Mais Sorten notwendig, um diese limitierende Böden für den Maisanbau zu erschließen.
Allerdings ist die Eigenschaft für Fe-Effizienz quantitativ und basiert auf komplexe Wechselwirkungen zwischen der Gesamtheit von Mechanismen. Es liegt auf der Hand, dass eine Ermittlung dieser Mechanismen ein besseres Verständnis für die Fe-Effizienz als ein komplexes Merkmal darlegen würde. In der aktuellen Studie lag der Fokus auf der Ermittlung von Fe-Effizienz bezogenen Mechanismen, welche mittels populations- und quantitativgenetischen Verfahren detektiert werden sollten. Fakt ist, dass die Populationsgenetik die Gensequenzenvergleiche der entscheidenden Gene, welche unter dem Selektionsdruck der Züchtungsvorgänge in der Kulturpflanze eine entscheidende Verbesserung brachten, zwischen Elitematerial und Maisvorfahren zur Detektion nutzt. Sowohl die Analyse von kodierenden Genloci für quantitative Merkmale (QTL) als auch die Assoziationskartierung erfordern phänotypische Variation und polymorphe Marker, um genetisch beeinflussende Regionen eingrenzen zu können. Das Hauptaugenmerk der vorliegenden Arbeit richtete sich auf die genetische Architektur von Fe-Effizienz in Mais und auf die Untersuchung der Anwendung von unterschiedlichen genetischen Methoden. Die Domestikation und Verbesserung der Kulturpflanze kann durch eine gerichtete Selektion zu Diversitätslimitierung in Kandidatengenen führen, deren Detektion anhand von quantitativen genetischen Ansätzen gemindert werden könnte. Die Ziele unserer Studie waren (i) die Beschreibung der Sequenzdiversität in 14 Kandidatengenen mit der Eigenschaft sowohl für Mobilisierung, Aufnahme und Transport von Fe in Mais als auch für regulative Funktion sowie (ii) zu untersuchen, ob diese Gene gezielt währende der Domestikation von Teosinte selektiert wurden. Diese Studie wurde mit Sequenzen von 14 Kandidatengenen, die sowohl in 27 diversen Mais und 18 Teosinte Inzuchtlinien als auch in einem entfernt verwandtem Zea luxurians Stamm sequenziert wurden, durchgeführt.
Die Versuchsergebnisse dieser Studie deuteten darauf hin, dass die Mehrheit der Kandidatengene für Fe-Effizienz nicht das Ziel der Selektion war. Nichtsdestotrotz zeigten Gene wie NAAT1, NAS1 und MTK, die für Enzyme der Phytosiderophore (PS) Synthese kodieren, NRAMP3, das für die Fe Remobilisation während der Keimung verantwortlich ist und YS1, das für den Transport von Fe-PS-Komplexen in der Wurzel sorgt, Anzeichen von gerichteter Selektion. Diese Gene könnten für die Anpassung von Mais, der an verschiedenen Standorten mit variierenden Fe Verfügbarkeiten angebaut wird, von Bedeutung sein. Das wiederum bedeutet, dass Fe-Effizienz ein angepasstes Merkmal während der Domestizierung von Teosinte zu Mais war.
Die Identifikation von QTL erlaubt die Eingrenzung von chromosomalen Regionen, welche zu der quantitativen Variation von komplexen Merkmalen beitragen. Der Vorteil von der QTL Kartierung gegenüber Mutanten basierten Analysen ist die Möglichkeit mehrere Gene gleichzeitig zu detektieren, welche mit dem phäno- typischen Merkmal in Verbindung gebracht werden können. Die Ziele unserer Studien waren (i) die Identifikation von QTL für morphologische und physiologische Merkmale, die für Fe-Homöostase evaluiert wurden (ii) Analyse von Fe basierenden Genexpression von Genen, die sowohl bekannt für deren Involvierung in der Fe-Homöostase sind als auch durch die positionelle Lokalisation mittels der QTL Analyse sowie (iii) die Identifikation von QTL, welche die Konzentration der mineralischen Nährstoffe kontrollieren. Diese Studien basierten auf Experimentdaten, welche für 85 Genotypen der IBM Population mittels einem hydroponischem System evaluiert worden sind.
Die QTL Kartierung, die mittels morphologischer und physiologischer Merkmale evaluiert werden konnten, lieferten potentielle neue Kandidaten Gene wie Ferredoxin 1, ein potentielles Ferredoxin Gen PETF, sowie MTP4 und MTP8.
Diese Gene haben eine unterstützende Wirkung auf bereits bekannte Gene, die verantwortlich für eine effiziente Fe-Homöostase unter niedriger und hoher Fe Behandlung sind. Des Weiteren wurde beobachtet, dass die Gene DMAS, NAS1, NAS3, FDH1, IDI2, IDI4 und MTK eine transgerichtete Regulation aufwiesen. Die Vertrauensintervalle von QTL, welche für die mineralischen Konzentrationsmerkmale detektiert wurden, grenzten Kandidaten Gene ein, welche Cd in Vakuolen sequestrierten (HMA3), Fe2+ in die Wurzelzellen transportieren (ZIP10), die Zelle vor oxidativen Stress bewahren (Glutaredoxin), die Miktonährstoff-Homöostase unter ausreichender Fe Zufuhr gewährleisten (NRAMP2), die Proteinaktivität regulieren (PP2C) sowie die Zelle vor schädlicher Akkumulation und Interaktion von speziellen Nährstoffen schützen (PHT1;5, ZIP4).
Die Assoziationskartierung verspricht die Einschränkungen, die bei der Kopplungskartierung eine geringe Diversität und fehlende Rekombination zur niedrigen genetischen Auflösung in der QTL Detektion führen, zu reduzieren. Um die genetische Architektur von Fe-Effizienz zu ermitteln, wurde ein breit aufgestelltes Assoziationskartierungsset eingesetzt, das 267 Mais Inzuchtlinien beinhaltet, um (i) Polymorphismen zu detektieren, welche die morphologischen/physiologischen Merkmalsausprägungen beeinflussen sowie (ii) QTL Vertrauensintervallen, die mit der Kopplungskar-tierung detektiert wurden,
feinkartieren. Einige der SNPs, die jenseits der kodierenden Genregionen lokalisiert wurden, könnten wichtige cis-bindende Regionen für Transkriptionsfaktoren sein.
Des Weiteren weisen die detektierten Gene unter der niedrigen Fe Behandlung hin, dass sie in eine universelle Stressantwort involviert sind. Allerdings könnten die SNP gekoppelten detektierten Gene unter der hohen Fe Behandlung Fe-ineffiziente Allele tragen, welche einen Nachteil in der Merkmalsausprägung verursachen könnten.
Die Kombination der jeweiligen Methoden lieferte eine wertvolle Anzahl von Kandidaten Genen, welche unser Verständnis für Fe-Effizienz Mechanismen in Mais unterstützen sollen und die Bemühungen in der Kulturpflanzenzüchtung mittels Anwendung von molekularen Marker Techniken fördern. |
© 1996 - 2016 Universität
Hohenheim. Alle Rechte vorbehalten.
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Im Zentrum der Darstellung hat sich die Jagdgöttin Diana nach dem Ende einer erfolgreichen Jagd auf einem Felsen niedergelassen, während sie von einem geflügelten weiblichen Genius als Siegerin bekränzt wird. Zu ihren Füßen liegt die erlegte Jagdbeute, während ihre Nymphen mit einigen Satyrn anbändeln und Früchte sammeln. Locker und scheinbar mühelos hält Diana die gezähmte Natur in Form eines Leoparden und eines Löwen an der Leine. Das Gemälde entstand in gemeinschaftlicher Arbeit der Maler Rubens (1577-1640, und seiner Werktstatt) und des auf Tierdarstellungen spezialisierten Frans Snyders (1579-1657). Das Bild stammt aus der Sammlung des Statthalters der Republik der Vereinten Niederlande, Frederik Hendrik van Oranje-Nassau (1584-1647) und seiner Erben, wo es im Speisesaal des Schlosses Honselaarsdijk als Kaminstück einen besonders prominenten Platz erhalten hatte. Über die sogenannte "Oranische Erbschaft" gelangte es in die preußischen Sammlungen und wurde 1742 ins Berliner Schloss überführt, wo es unter Friedrich dem Großen (1712-1786) in die dortige Bildergalerie integriert wurde. Heute wird das Gemälde in der Bildergalerie von Sanssouci gezeigt. [A. Bauer, November 2016]
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Das für die FIRST Tech Challenge (Firma First - siehe auch First Lego League) vorgeschriebene Bauset besteht neben dem NXT-Brick aus TETRIX, ein System, das sich unter anderem dadurch auszeichnet, das seine Teile aus Metall sind. Da es kompatibel mit dem NXT ist, lassen sich damit besonders stabile und belastbare NXT-gesteuerte Roboter bauen.
Pitsco, eine renommierter US-amerikanischer Anbieter für Bedarf für den wissenschaftlichen Schulunterricht, bietet nun das TETRIX-System für jedermann an; es ist zwar ein großes Stück teuerer als ein NXT-Kit, dürfte aber dennoch für jeden interessant sein, der schon mal über Roboter jenseits der Möglichkeiten des NXT-Set nachgedacht hat.
Erweiterung zu dem TETRIX® Basic Kasten. Bauen Sie größere und komplexere Roboter sowie anspruchsvollere Engineering-Projekte. Dieses Set enthält 40 Bauelemente aus Metall und wird komplett mit einer Sortierbox gelierfert.
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7 Tipps zur Newsletter-Segmentierung für Online-Shops
Newsletter-Segmentierung: Eine Mail für alle Kunden ist keine Lösung
Grundsätzlich könnt ihr natürlich davon ausgehen, dass sich alle Empfänger eures Newsletters für euch und eure Produkte interessieren. Immerhin hätten sie sich sonst kaum angemeldet. Dennoch ist es sinnvoll, nicht einen Newsletter für alle Kunden zu versenden. Möglichkeiten zur Unterteilung der Newsletter-Empfänger gibt es unzählige. In diesem Artikel wollen wir euch daher sieben Möglichkeiten aufzeigen, wie ihr bei der Segmentierung vorgehen könnt.
7 Ideen zur Newsletter-Segmentierung
1. Wohnort oder Postleitzahl
Den Wohnort beziehungsweise die Postleitzahl eurer Kunden solltet ihr ja kennen. Diese Informationen könntet ihr auch für die Newsletter-Segmentierung nutzen. So könntet ihr beispielsweise zielgerichtete Mails schreiben, wenn ein Sportverein aus dieser Gegend aufsteigt oder ein wichtiges Turnier gewinnt. Praktisch ist das natürlich vor allem, wenn ihr dann auch auf Produkte hinweisen könnt, die irgendeiner Art und Weise dazu passen. Alternativ dazu könntet ihr die Daten auch nutzen, um den lokalen Dialekt der Empfänger in eure Newsletter-Texte einfließen lassen. Übertreiben solltet ihr das allerdings nicht.
2. Geschlecht
Das Geschlecht der Newsletter-Empfänger hilft euch nicht nur dabei, die richtige Anrede zu wählen. Auch wenn eure Produktpallette geschlechtsspezifisch ausgerichtet ist, ist diese Information enorm hilfreich, um eure Kunden auf Produkte hinzuweisen, an denen sie tatsächlich interessiert sind.
3. Geburtstag
Viele Shops senden Kunden an ihrem Geburtstag einen Gutschein oder eine andere Art der Aufmerksamkeit zu. Theoretisch könnt ihr euch hier auch ein wenig Arbeit sparen, und lediglich zu Beginn eines jeden Monats eine Mail an alle Kunden schicken, die in diesem Monat Geburtstag haben. So oder so ist es eine nette Geste, die von vielen Kunden dankend angenommen wird.
4. Datum des Opt-Ins
Ihr könntet euch bei Empfängern bedanken, die seit einem Jahr euren Newsletter abonniert haben. Auch ein Gutschein würde sich beispielsweise anbieten. So bekommen sie eine zusätzliche Motivation euren Newsletter nicht abzubestellen.
5. Click-Throughs
Empfänger mit einer hohen Click-Through-Rate (CTR) könntet ihr für ihr Interesse belohnen. Außerdem scheinen sie sowieso ein gesteigertes Interesse an euren Produkten und Informationen zu haben. Das ist ein ziemlich guter Grund mit ihnen in Kontakt zu bleiben.
6. Conversions
Empfänger, die ihr bereits zu einem Kauf animieren konntet, solltet ihr ebenfalls gesondert anschreiben. Schließlich haben sie schon mal deutlich gemacht, dass sie eure Produkte mögen. Manche Online-Shops versenden beispielsweise Gutscheine nach jedem Kauf, um einen zweiten Kaufvorgang einzuleiten.
7. VIPs
Ihr könntet noch spezifischer vorgehen und eine Liste mit Empfängern erstellen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine gewisse Summe für eure Produkte ausgegeben haben. Ihnen könntet ihr entweder spezielle Angebote machen, oder ihnen einen verbesserten Support bieten, um sie zu weiteren Käufen zu animieren.
Wer noch mehr aus seinen Mails rausholen möchte, der sollte einen Blick auf unseren Artikel „E-Mail-Marketing: 8 Tipps damit eure Mails auch gelesen werden“ werfen.
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Cross-Site Scripting
Cross-Site Scripting, XSS oder arbitrary JavaScript injection ist eine Art von Computersicherheits Problemen, die typischerweise in Webseiten vorkommen, die es dem Angreifer ermöglichen, Benutzerseitigen Programmcodein Webseiten einzufügen, die von anderen Benutzern besucht werden.
For information about cross-site scripting on the client-side, and how to prevent it, see DOM-based XSS.
Contents
Beispiele
Beispiele für Cross-site scripting:
- Der Angreifer bringt einen angemeldeten Benutzer dazu, eine speziell präparierte URL zu besuchen, oder eine Webseite, die der Angreifer kontrolliert und den Benutzer zu der präparierten URL weiterleitet.
- Die URL zeigt auf deine Webseite und enthält JavaScript in eine String. Die Webseite fügt dieses gefährliche JavaScript, wegen mangelnder Maskierung, in die Seite ein und führt es bei dem Benutzer aus.
- Das JavaScript hat vollen Zugriff auf die Benutzer Cookies. Es kann die Webseite beliebig verändern und im Namen des Benutzers Formulare ausfüllen und absenden. Das Risiko ist besonders hoch, wenn die Zielperson ein Administrator ist.
Sie auch: Exploit examples auf Wikipedia für mehr Beispiele.
Beispiel:
function getTableCell( $out, $value ) {
$request = $out->getRequest();
$class = $request->getVal( 'class' );
return "<td class='$class'>" . htmlspecialchars( $value ) . '</td>';
}
Der Angreifer sendet dem Opfer eine URL wie:
http://example.com/wiki/SomePage?class='%20><script>hack();</script></td><td%20class='
POST requests sind auch anfällig, für auf anderen Servern gespeichertes Javascript.
Opfer müssen dann nicht mal direkt die infizierte Webseite öffnen. Es reicht, wenn die schädliche Webseite mit einem iframe in eine vertrauenswürdige Seite eingefügt wird. Durch URL-Verkürzer kann der manipulierte Link verschleiert werden.
Cross-site scripting verhindern
Um Cross-site scripting zu verhindern machen, muss Folgendes gemacht werden:
- Überprüfe die Eingaben
- Maskiere die Ausgaben
Du kannst die Überprüfung überspringen, aber du kannst NIEMALS die Maskierung auslassen. Maskiere alles.
Es macht nichts, wenn Verschleierung und Überprüfung vorhanden ist, der Performanceverlust ist sehr gering im Vergleich zu der Sicherheit der Webseite. Maskierung ist auch dann wichtig, wenn die Daten von einem vertrauenswürdigen Absender kommen, die Maskierung gibt Sicherheit.
Maskiere so nah wie möglich an der Ausgabe, so kann man beim Überprüfen einfach festellen, dass die Ausgabe maskiert wurde.
Die Makierung von Ausgaben ist Kontext abhängig. Also überprüfe auch nach HTML entity,URL; JavaScript usw.
Das OWASP Abridged XSS Prevention Cheat Sheet ist eine hilfreiche und aktuelle Referenz, um XSS zu verhindern.
Dies gilt für alle Textformate, wir konzentrieren uns auf HTML, da Webanwendungen sehr viel davon produzieren und Attacken häufig vorkommen. Aber jedes Textformat sollte makiert werden.
Hier sind einige bequeme Funktionen, die HTML maskieren.
Format | Maskier Funktion | Hinweise |
---|---|---|
HTML | htmlspecialchars( $string, ENT_QUOTES ) | Benutze immer das ENT_QUOTES flag das doppelte und einfache Anführungszeichen konvertiert. PHP maskiert standartmäßig nur einfache Anführungszeichen.[1] |
XML ID | Für id Attribute in HTML | |
Style | Für style Attribute in HTML | |
JavaScript | , | |
URL Parameter | urlencode() | ,|
SQL |
MediaWiki maskierte Ausgaben
MediaWiki hat auch einige elegante Funktionen, die Ausgaben maskieren.Für SQL benutzt du die 'key' => 'value' Syntax für bedingungslos maskierte Ausgaben. Die Html:: und Xml:: Methoden maskieren Attribute, und je nach Methode werden auch Text Werte maskiert.
Externe Links
- Escaping, w3.org. Eine sehr gut geschriebene Definition des Themas.
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Werdegang Bearbeiten
Benöhr hält die inoffiziellen Weltrekorde über die drei- und vierfache Ironman-Distanz[1][2]. Sie gehörte nach eigenen Angaben weltweit zu den Menschen, welche die meisten Ironman-Distanzen absolviert haben. (Stand: März 2016)
1987 beendete sie in Finnland ihren ersten Lang-Triathlon. Im Jahre 1989 startete sie beim Ironman Hawaii und belegte mit einer Zeit von 11:14:20 Stunden den 661. Platz in der Gesamtwertung und Platz 57 bei den Frauen. Sie hatte dabei einen Rückstand von 2:14 Stunden auf die Siegerin Paula Newby-Fraser.[3] Beim Ironman Europe 1991 im fränkischen Roth belegte sie in einer Zeit von 10:25:15 Std. Platz 460 insgesamt und Platz 12 bei den Frauen. Sie hatte dabei einen Rückstand von 1:30 Stunden auf die Siegerin Thea Sybesma.[4] Bei ihren Teilnahmen am Ultratriathlon im holländischen Almere in den Jahren 1990 belegte sie Platz 180 in der Gesamtwertung und Platz 5 bei den Frauen (11:14:14 Std.) und 1991 Platz 467 in der Gesamtwertung und Platz 13 bei den Frauen (11:37:27).
Zwischen 1992 und 2006 gewann Benöhr 13-mal den Triple Ultra Triathlon in Lensahn, in dessen Rahmen sie 1998, 2000 und 2003 inoffizielle Weltmeisterin wurde.[5] Bei dem Wettkampf in Lensahn handelt es sich um eine nicht von der Deutschen Triathlon Union (DTU) genehmigte Veranstaltung. Sie hält seit 1992 den deutschen Rekord im 12-Stunden-Bahnlauf der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung (DUV) mit 128 km, aufgestellt in Kempten (Allgäu).[6]
Beim DecaTriathlon in Mexico 1998 wurde sie von verschiedenen Zeugen beobachtet, wie sie nachts auf der Laufstrecke unerlaubt abgekürzt hatte. Sie wurde daraufhin von der Wettkampfleitung disqualifiziert.[7][8] Bei vielen absolvierten Rennen über sog. Ultradistanzen gab es in den 1990er Jahren keine offizielle Rundenzählung, Zeitmessung oder Dopingkontrollen.
Einzelnachweise Bearbeiten
- ↑ IUTA Ultratriathlonrekorde
- ↑ The Ultra-Triathlon Hall of Fame
- ↑ Ergebnisliste Ironman Hawaii 1989
- ↑ Ergebnisliste Ironman Roth 1991
- ↑ Ergebnisarchiv des Triple Ultra Triathlon Lensahn
- ↑ DUV Rekorde
- ↑ Wettkampfprotokoll DecaTriathlon Mexico 1998
- ↑ Manchmal fehlt die Kraft zum Aufgeben
- ↑ Extremsportlerin Astrid Benöhr auf Mallorca
- Astrid Benöhrs Website
- Astrid Benöhr im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Facebookseite Astrid Benöhr
- Laufen statt Rauchen – FAZ
- Homepage Taxofit
- Interview mit der Zeitung Express
Einzelnachweise Bearbeiten
Personendaten | |
---|---|
NAME | Benöhr, Astrid |
KURZBESCHREIBUNG | deutsche Ultratriathletin |
GEBURTSDATUM | 8. Oktober 1957 |
GEBURTSORT | Bergisch Gladbach |
Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia |
Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, |
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18. Februar 2016
Der Rotmilan gehört zu den schönsten einheimischen Greifvögeln. Er ist in Mitteleuropa nach dem Seeadler, Bartgeier und Steinadler der viertgrösste Greifvogel mit einer Flügelspannweite von 1.40 bis 1.70 Metern. Sein farbenprächtiges Federkleid kommt bei Sonnenlicht besonders zur Geltung, die rostrote Färbung sticht sofort ins Auge. Die hellen Partien an den Flügelunterseiten bezeichnet man als «weisse Fenster». Sein Kopf ist hellgrau und weist eine feine dunkle Längsstrichelung auf. Das helle Auge erkennt man nur mit dem Fernglas.
Der Schwanz des Rotmilans ist tief gekerbt, daher kommt der Name «Gabelschwanz». Früher bezeichnete man den Milan auch als «Gabelweihe». Rotmilane steuern kaum mit den Flügeln, sondern auffällig mit ihrem Gabelschwanz, den sie bei Änderung der Flugrichtung seitlich abkippen.
Der Speisezettel der Rotmilane ist vielseitig, sie ernähren sich von Kleinsäugern wie Mäusen, Kleinvögeln, Würmern, Insekten und Aas. Ab und zu packen sie auch Fische, Amphibien und Reptilien. Wenn ein Landwirt seine Felder pflügt, kann man manchmal Milane, Mäusebussarde, Möwen und oft auch Störche beobachten, wie sie hinter dem Pflug her schreiten und in der umgewälzten Erde nach Nahrung suchen.
Zur Brutzeit vollführen die Rotmilan-Paare richtige Kunstflüge und äussern häufig ein wieherndes Trillern. Pro Jahr ziehen sie höchstens eine Brut auf. Der Horst wird auf einem kräftigen Baum 10 bis 28 m über dem Boden gebaut. Das Weibchen legt zwischen Ende März und Mitte April 2 bis 3 Eier und benötigt rund 34 Tage zum Ausbrüten. Nach dem Schlüpfen füttert das Männchen die ganze Familie, während das Weibchen die kleinen Nestlinge noch hudert*. Später schafft auch das Weibchen Nahrung herbei. Die Sterblichkeitsrate ist wie bei allen Jungvögeln gross, der Rotmilan kann aber über 20 Jahre alt werden.
Den Winter verbrachte der Rotmilan früher in Spanien. Seit die Winter bei uns milder geworden sind, bleiben viele von ihnen hier und beziehen nachts gemeinsame Schlafplätze auf Bäumen. Ist der Boden über längere Zeit schneebedeckt und gefroren, werden für die Greifvögel an einigen Orten Schlachtabfälle ausgelegt. Das zieht natürlich auch Mäusebussarde und Rabenvögel an, die sich dann alle um das Futter streiten - ein herrliches Spektakel!
Insbesondere Krähen streiten sich oft mit Rotmilanen. Obwohl Rabenkrähen wesentlich kleiner sind, haben sie wenig Respekt vor den grösseren Greifvögeln und verfolgen diese manchmal hartnäckig. Man nennt das: sie hassen auf die Greifvögel.
Der Rotmilan war bei uns vor 50 Jahren noch ein seltener Greifvogel, da er europaweit verfolgt und vergiftet wurde. Inzwischen haben sich die Bestände in Mitteleuropa glücklicherweise erholt. Da der Rotmilan fast ausschliesslich in Europa vorkommt, haben Deutschland und die Schweiz für die Erhaltung dieser Art eine grosse Verantwortung. Insbesondere auch deshalb, weil in Südeuropa in den letzten Jahren empfindliche Verluste hinzunehmen waren.
Ein naher Verwandter des Rotmilans ist der Schwarzmilan. Er ist ein echter Zugvogel, denn er überwintert im südlichen Afrika und kommt nur zur Brutzeit zurück nach Europa.
Die interessanten Informationen hat Edith Herzog für uns zusammengestellt, die herrlichen Fotos sind von Beni Herzog. Herzlichen Dank.
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---|
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Bocher, Temesgen Fitamo
Modeling crop yield and farmer adaptation to rainfall variability : the case of Southern Ethiopia
Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgende
URN: urn:nbn:de:bsz:100-opus-11864
URL: http://opus.uni-hohenheim.de/volltexte/2016/1186/
pdf-Format:
Gedruckte Ausgabe: |
Dokument in Google Scholar suchen: |
Social Media: |
Export: |
Abrufstatistik: |
SWD-Schlagwörter: |
| Äthiopien , Regenfeldbau , Kleinbauernbetrieb , Einkommenssteigerung , Mathematische Modellierung , Mehragentensystem |
Freie Schlagwörter (Englisch): |
| crop yield , farmer adaptation , rainfall variability , Southern Ethiopia , adaptation strategies , smallholderl households |
Institut: |
| Institut für Agrar- und Sozialökonomie in den Tropen und Subtropen |
Fakultät: |
| Fakultät Agrarwissenschaften |
DDC-Sachgruppe: |
| Landwirtschaft, Veterinärmedizin |
Dokumentart: |
| Dissertation |
Hauptberichter: |
| Berger, Thomas Prof. Dr. |
Sprache: |
| Englisch |
Tag der mündlichen Prüfung: |
| 23.07.2015 |
Erstellungsjahr: |
| 2016 |
Publikationsdatum: |
| 09.05.2016 |
Lizenz: |
Dieser Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Kurzfassung auf Englisch: |
| Improving the livelihood of poor households in developing countries by increasing agricultural productivity and production becomes the priority agenda for development actors. However, variability in rainfall has confronted success in achieving this goal. There is pressing interest in analyzing the effects of rainfall variability on household welfare and identifying policy interventions to mitigate its adverse effects. Ethiopian economy primarily depends on rain-fed agriculture. Agriculture is the backbone of the country’s economy; it contributes the lions share of GDP, employment, export earnings, and livelihood. Fluctuations in rainfall distribution and intensity have severely affected the economy in general and the livelihood of smallholder households in particular; the agricultural sector is more prone to changes in climatic condition, which increases the risk of poverty and hunger for poor farm households.
Few studies have attempted to analyze the direct effects of rainfall variability on crop yield and its indirect effect on household welfare. Therefore, this thesis aimed at filling the knowledge gap on the impacts of rainfall variability on crop yield and welfare. Moreover, the study explores the role of adaptation strategies in mimicking the negative effects of rainfall variability accounting for household performance decision under resource constraint for Ethiopian farmers.
The study employed Mathematical Programming Based Multi-Agent System (MP-MAS) computer simulation techniques to analyze the effects of rainfall variability on crop yield, household welfare and the role of adaptation strategies in mitigating the adverse effects of rainfall variability. Prior to application to the study, the MP-MAS simulation model is parametrized, calibrated, and validated using data from the Ethiopian Rural Household Survey (ERHS), primary data collected from the research area and thirty year rainfall time series data obtained from meteorological stations located near to the study area.
To address the mentioned research question a wide range of rainfall and adaptation strategy scenarios were designed. The agent - based model enables us to incorporate different bioeconomic systems in the decision-making process by smallholder farmers, which is otherwise difficult under a real world situation where farm households face inseparable decision-making process. Moreover, the model accounts for the heterogeneity in resource endowment, investment, production, consumption, agro-ecology, input constraints, and demographic distribution among households. Livestock, consumption, crop growth and irrigation water distribution models were combined in this study. The household food consumption decision is estimated by using three stages advanced consumption module and crop water requirement and irrigation water distribution modeled using inbuilt FAO CropWat and EDIC modules, and finally an empirical analysis was done by using STATA version 12.
The simulation result suggested that: (i) Both current and future rainfall variability would have negative effects on crop yield and household welfare. (ii) The yield of cereals crops and vegetables are negatively affected by rainfall variability: some perennial crops such as enset gains yield under rainfall variability. (iii) Household welfare deteriorated with rainfall variability; resource poor households are severely affected by rainfall variability. (iv) Adaptation strategies such as non-farm activities, irrigation, and soil and water conservation activities mitigate the negative effects of rainfall variability. (v) Improving the financial or non-farm constraints alone leads to increased income inequality.
Therefore, the recommended solution to reduce adverse effects of rainfall variability includes: (i) Implementing integrated policy interventions than a single strategy. (ii) Improving access to credit and access to non-farm activities. (iii) Designing a pro-poor intervention (such as improving the asset base of the poor households). (iv) Improving access and use of improved agricultural technologies, and (v) Increasing access and use of irrigation to enhance agricultural productivity. |
Kurzfassung auf Deutsch: |
| Die Verbesserung der Lebensgrundlage der armen Haushalte in Entwicklungsländern durch die Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktivität und Produktion wird zu einer Priorität für die Entwicklungsakteure. Allerdings beeinträchtigen Niederschlagsschwankungen das Erreichen des Ziels einer Welt ohne Hunger. Daher ist es von großer Bedeutung, die Auswirkungen der Niederschlagsvariabilität auf die Wohlfahrt der Haushalte zu untersuchen und mögliche Strategien zu identifizieren, um seine nachteiligen Auswirkungen zu reduzieren. Die äthiopische Landwirtschaft basiert hauptsächlich auf Regenfeldbau. Die Landwirtschaft ist das Rückgrat der Wirtschaft des Landes, denn sie trägt zum Hauptanteil des BIP, zur Beschäftigung und zum Export und Lebensunterhalt bei. Schwankungen der Niederschlagsverteilung und Intensität des Niederschlags haben ernste Folgen für die Gesamtwirtschaft und die Lebensgrundlage der Kleinbauern. Außerdem ist der landwirtschaftliche Sektor anfälliger für die Folgen des Klimawandels, der die Armut und das Hungerrisiko bei armen bäuerlichen Haushalten erhöht. Nur wenige Studien haben versucht, die direkten Auswirkungen von Niederschlagsvariabilität auf Erträge und ihre indirekte Wirkung auf die Wohlfahrt der Haushalte zu analysieren. Ziel dieser Arbeit ist es, einerseits die Wissenslücke zwischen Niederschlagsschwankungen, Feldfruchterträgen und Wohlfahrt zu schließen und anderseits die Rolle der Anpassungsstrategien zur Minderung der negativen Auswirkungen der Niederschlagsvariabilität mit Berücksichtigung der Haushalteigenschaft unter Ressourceneinschränkungen bei äthiopischen Landwirten zu untersuchen.
Die Studie nutzte das agentenbasierte Modellsystem MP-MAS (Mathematical programming-based multi agent system) zur Analyse der Auswirkungen von Niederschlagsvariabilität auf den Feldfruchtertrag und auf die Wohlfahrt der Haushalte und der Rolle von Anpassungsstrategien bei der Milderung der negativen Auswirkungen der Niederschlagsvariabilität. Um die genannte Forschungsfrage anzugehen, wurde eine breite Palette von Niederschlags- und Anpassungsstrategienszenarien entwickelt. Agentenbasierte Modellierung ermöglicht es verschiedene bio-ökonomische Systeme in den Entscheidungsprozess von Kleinbauern zu integrieren. Zudem wird in dem Model die Heterogenität in der Ressourcenausstattung berücksichtigt. Viehzucht, Anbau, Konsum, Pflanzenwachstum und Bewässerungswasser-Verteilungsmodelle wurden in dieser Studie kombiniert. Die Entscheidung über den Lebensmittelkonsum der Haushalte wurde geschätzt durch die Nutzung des Three-stage consumption modules des MPMAS-Modells. Pflanzenwasserbedarf und Bewässerungswasserverteilung wurden mit FAO CropWat und EDIC Modulen modelliert. Auswirkungen von Niederschlagsschwankungen auf Feldfruchterträge und die Wohlfahrt der Haushalte wurden mit MP-MAS Software durchgeführt und schließlich die empirische Analyse mittels STATA gemacht.
Das Simulationsergebnis legte nahe, dass (i) sowohl die gegenwärtige als auch die zukünftige Regenvariabilität negative Auswirkungen auf die Ernte und das Auskommen der Haushalte haben würde (ii) die Getreide- und Gemüseernten von der Regenvariabilität negativ betroffen wären: einige mehrjährige Ernten wie etwa Ensete haben unter Regenvariabilität höhere Erträge (iii) das Auskommen von Haushalten sich mit Regenvariabilität verschlechtert; arme Haushalte ohne Ressourcen sind besonders stark betroffen (iv) Anpassungsstrategien wie andwirtschaftsfremde Aktivitäten, Bewässerung, boden- und wasserschonende Maßnahmen die negativen Auswirkungen von Regenvariabilität mildern (v) lediglich die Verbesserung der finanziellen, nicht das Feld betreffenden Zwänge nur zu höherer Einkommensungleichheit führt
Daher schließt die empfohlene Lösung zur Minimierung negativer Auswirkungen von Regenvariabilität Folgendes ein: (i) die Umsetzung integrierter Lösungsansätze statt einer einzigen Strategie (ii) verbesserter Zugang zu Krediten sowie Einkommensmöglichkeiten, die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben (iii) der Entwurf einer Intervention zum Vorteil der Armen (wie etwa die Verbesserung der Vermögensgrundlage armer Haushalte) (iv) verbesserter Zugang und Nutzung besserer landwirtschaftlicher Technik und verbesserter Zugang und Nutzung von Bewässerung, um die landwirtschaftliche Produktivität zu erhöhen. |
© 1996 - 2016 Universität
Hohenheim. Alle Rechte vorbehalten.
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© 2003-2019 speich.net, Konzept und Programmierung Simon SpeichLetzte Aktualisierung 29.06.2019
Alle Fotos stehen unter der Creative Commons Lizenz zur Verfügung,
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In Zusammenarbeit mit der Europäischen Medien- und Business-Akademie (EMBA) in Hamburg entstand ein Imagefilm für Stena Line. Studierende...
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Hallo und Willkommen zum Onda Info 371! Während einige von uns noch auf dem Weihnachtsmarkt Eintrittskarten verkaufen, andere bereits zum Familienfest los gereist sind und manche dem Weihnachtsrummel an irgendeinem Lateinamerikanischen Strand entgehen haben wir hier drei Beiträge für Euch, die alle gar nicht mit Weihnachten zu tun haben! Wir berichten vom Fischfang in Chile. Dort wird es immer schwieriger die Netze zu füllen. Für den nächsten Beitrag geht es weiter nördlich. Wie es um den kolumbianischen Friedensprozess steht berichten zwei Aktivistinnen vom Congreso de los pueblos, dem Kongress der Völker. Mexiko: Iguala Es gibt immer noch keine Spur von den 43 verschwundenen Studenten. Nun machen sich die Angehörigen auf die Suche. Onda begleitete diese Gruppe. Viel Spaß beim Hören wünscht das Onda Info Team!
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Rote Hexe ist eine kurze Kinetic Novel von Platonic F.F.
Akai Majo (Rote Hexe) ist ein düsteres Märchen über eine rothaarige Hexe, die mit einem Löwen befreundet ist. Ist etwa 10 Minuten lang und hat keine Sprites, nur ein paar kleine dunkle Bilder.
Download der deutschen Übersetzung: http://min.us/mb364nHGh
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von Jochen
am 16. Juli 2018
in Allgemein
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"> Meine Frage dann besser: Woran liegt es, dass so viele Lehrer das ..."
Marius
"Ja, das hab ich auch nicht behauptet. > Das Modell „führen und folgen“ wird ..."
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Gina Lisa's Best Buddy
Gina Lisa's Best Buddy war eine deutsche Reality-Show des Senders ProSieben, in der Gina-Lisa Lohfink, Ex-Kandidatin von Germanys Next Topmodel by Heidi Klum, einen neuen besten Freund suchte. Die Show basierte auf dem erfolgreichen US-amerikanischen Format Paris Hiltons „My New BFF“. Elf Kandidaten kämpfen in verschiedenen Wettkämpfen und Aufgaben darum, der neue Freund des It-Girls zu werden.
Die auffälligsten Kandidaten waren der alternde Rocker Georgie, die bissige Transe Daisy und Chris Kappelmann, der erstmals als Party-Prinz in den Medien in Erscheinung trat. Mit von der Partie war auch Ramon Wagner (damals noch Schmidt), der spätere Manager von Micaela Schäfer.
Inhaltsverzeichnis
Hintergrund[Bearbeiten]
Bereits Mitte des Jahres 2009 wurde bekannt, dass der Sender ProSieben eine Reality-Show mit Lohfink plant, in der sie einen neuen besten Freund sucht.
Die Castings zu der Show fanden vom 31.07-02.08 in Köln statt.
Laut Vorankündigung sollte die Show ab 5.Oktober 2009 auf dem Sender Pro7 ausgestrahlt werden. Als Special der Sendereihe "we are family" wurden die Ereignisse rund um Deutschlands schärfste Blondine und ihre Freundschaftsanwärter gesendet. Trotz mangelnder Werbung und einem schlechten Sendeplatz im Nachmittagsprogramm konnten die beiden Doppelfolgen akzeptabele Quoten einfahren.
- "Gina Lisa's Best Buddy". Wer tanzt, ist weiter (Erlebnisse beim Casting), 10.08.2009
- http://www.quotenmeter.de/cms/?p1=n&p2=37732&p3= Keine Chance für Gina-Lisa und ihre Buddys
- Einige Videos aus der Show bei myvideo.de
- http://www.bild.de/unterhaltung/tv/tv/ihren-best-buddy-das-sind-die-kandidaten-10030448.bild.html
- "Party-Prinz" Chris Kappelmann will Gina-Lisas bester Freund werden, 2009
(Trage deinen Link zum Artikel ein, wenn du eine Seite zum Thema oder diesen Artikel in dein Wiki exportiert hast)
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OFDM (Orthogonal Frequency-Division Multiplexing, deutsch Orthogonales Frequenzmultiplexverfahren) ist eine spezielle Implementierung der Multicarrier-Modulation ein Modulationsverfahren, welches mehrere orthogonale Träger zur digitalen Datenübertragung verwendet. Damit ist das Verfahren eine Sonderform von FDM, bei dem durch Orthogonalität der Träger ein Übersprechen zwischen Signalen reduziert wird, die benachbarten Trägern aufmoduliert sind.
Die zu übertragende Nutzinformation mit hoher Datenrate wird zunächst auf mehrere Teildatenströme mit niedriger Datenrate aufgeteilt. Diese Teildatenströme werden jeder für sich mit einem herkömmlichen Modulationsverfahren wie der Quadraturamplitudenmodulation mit geringer Bandbreite moduliert und anschließend die modulierten HF-Signale addiert. Um die einzelnen Signale bei der Demodulation im Empfänger unterscheiden zu können, ist es notwendig, dass die Träger im Funktionenraum orthogonal zueinander stehen. Das bewirkt, dass die Teildatenströme sich möglichst wenig gegenseitig beeinflussen.
Der Vorteil von OFDM besteht darin, dass damit die Datenübertragung auf die Besonderheiten eines Übertragungskanals, wie beispielsweise eines Funkkanals, durch eine feine Granulierung einfach angepasst werden kann. Kommt es innerhalb des OFDM-Signalspektrums zu einer schmalbandigen Störung, können von der Störung betroffene Träger von der Datenübertragung ausgenommen werden. Die gesamte Datenübertragungsrate sinkt damit nur um einen kleinen Teil. Bei einer breitbandigen Quadraturamplitudenmodulation mit nur einem Träger kann hingegen eine schmalbandige Störung im Übertragungskanal die komplette Datenübertragung unmöglich machen. Auch destruktive Interferenzen durch Mehrwegempfang betreffen jeweils nur einzelne Träger.
Jeder Träger wird zunächst separat moduliert. Je nachdem, welche der drei freien Parameter Frequenz, Amplitude und Phase dafür genutzt werden, trägt er pro Symbolschritt eine Information von einem oder mehreren Bits. Pro Symbol und Träger werden bei DAB 1 Bit, bei DVB-T 2, 4 oder 6 Bit und bei DVB-T2 bis zu 8 Bit übertragen.
Der Signalverlauf [math]S_\text{OFDM}(t)[/math] eines Symbols setzt sich bei OFDM aus der Summe aller modulierten Träger zusammen. Damit wird bei OFDM eine sehr große Anzahl von Bits parallel übertragen. Werden beispielsweise, wie in praktischen Anwendungen, rund 7000 Träger verwendet und pro Träger vier Bit übertragen, so besitzt ein Symbol einen Informationsgehalt von maximal 28.000 Bit, die parallel in einem Symbolschritt übertragen werden. Praktisch ist die Anzahl der Bits etwas geringer, da einige Trägerfrequenzen für die Synchronisation, als Pilotton und für den Betrieb verwendet werden. Auch die Kanalcodierung zur Vorwärtsfehlerkorrektur reduziert die Nutzdatenmenge.
Entsprechend dem geringen spektralen Abstand der Trägerfrequenzen untereinander wird mit nur geringer Bandbreite moduliert. Daher ist die Symboldauer bei OFDM gegenüber Einträgerverfahren sehr viel länger. So ergibt sich bei einer gesamten Bandbreite von 8 MHz und bei 7000 Trägerfrequenzen als grober Richtwert eine Symboldauer von 875 µs, was einer Symbolrate von 1143 Baud entspricht. Die dabei erzielbare maximale Bitrate beträgt rund 32 MBit/s. Für genaue Auslegungen müssen verschiedene weitere Parameter wie der maximale Delay-Spread bei Mehrwegempfang berücksichtigt werden.
OFDM-Signale werden mit der komplex rechnenden inversen diskreten Fouriertransformationen (IDFT) erzeugt. Die IDFT setzt voraus, dass alle Subträgerfrequenzen orthogonal zueinander stehen. Die Blocklänge der IDFT entspricht dabei der Zahl der Subträger. IDFT lässt sich völlig in digitaler Technik mit digitalen Signalprozessoren realisieren, so dass der Hochfrequenzteil der Schaltung relativ einfach bleibt.
Orthogonalität besteht genau dann, wenn gilt:
Auf der Empfängerseite müssen die einzelnen Träger aus dem Signalgemisch separiert werden. Das könnte mit einzelnen Filtern geschehen, was allerdings bei mehr als einer Handvoll Frequenzen zu aufwendig wird. Daher wird heute bei allen OFDM-Decodern eine schnelle Fourier-Transformation (FFT) benutzt, die die IFFT beim Sender rückgängig macht. Die Eingangsdaten der FFT sind die digitalisierten Werte des Signals aus einem Analog-Digital-Wandler (ADC).
Problematisch und aufwändig bei einem OFDM-Empfänger ist die Synchronisation auf das empfangene Signal, da der Empfänger keine direkte Zuführung des Sendetaktes hat. Üblicherweise laufen dazu mehrere Synchronisationsstufen hintereinander ab. Zunächst muss der Sampletakt des ADC und die Frequenz des HF-Trägers so justiert werden, dass alle Träger exakt auf die FFT-Frequenzen fallen (entspricht einer Streckung/Stauchung und Verschiebung des Spektrums). Durch das Vorhandensein von vielen Echos gibt es einen Zeitpunkt, an dem die Impulsantwort die größte Energie aufweist. Aus diesem Zeitpunkt kann auf die Zeitspanne geschlossen werden, in der Echos empfangen werden und sich aufeinanderfolgende Symbole überlagern. Er wird über bestimmte Referenzsymbole bzw. Pilotträger mit einer Auto-Korrelation gefunden. Als letztes muss die für Quadraturamplitudenmodulation (QAM) notwendige Phasenreferenz extrahiert werden (sogenannte Kanalschätzung).
Je nach OFDM-Verfahren unterstützen verschiedene Zusatzsignale diese Synchronisation. Bei Digital Audio Broadcasting (DAB) überträgt man dazu ein Symbol lang gar keine Energie (Nullsymbol) und anschließend ein sog. Phasenreferenzsymbol zur exakten Frequenz- und Zeitsynchronisation. DVB-T nutzt ein systematisch über die Träger hinwegwanderndes Muster von Pilottönen. Mithilfe dieser Pilottöne kann die Phasenänderung über die Frequenz und Zeit hinweg ermittelt werden.
Coded Orthogonal Frequency-Division Multiplexing (COFDM) ist ein Übertragungsverfahren für digitale Informationen, welches das Modulationsverfahren OFDM um eine Vorwärtsfehlerkorrektur innerhalb des Symboles ergänzt.
Die Stärken von COFDM liegen in der Resistenz gegenüber dem allgemeinen störenden Mehrwegempfang und dessen Echos und der daraus resultierenden Möglichkeit, mehrere räumlich benachbarte Sender auf der gleichen Sendefrequenz als sogenanntes Gleichwellennetz betreiben zu können. Es eignet sich auch für den mobilen Empfang damit übertragener Signale.
Durch den Gleichwellenbetrieb bzw. bei Mehrwegeempfang kommt es innerhalb der Zeit eines Symbols zu konstruktiven und destruktiven Interferenzen, was zur Auslöschung oder Verstärkung einzelner Trägerfrequenzen führt. Da allerdings innerhalb des Kanals sehr viele Trägerfrequenzen parallel zur Verfügung stehen und Interferenzen frequenzselektiv sind, werden nur einzelne Träger an bestimmten räumlichen Empfangspunkten tatsächlich ausgelöscht bzw. verstärkt.
Bei OFDM bestehen prinzipiell die gleichen physikalischen Probleme wie bei Einträgerverfahren, jedoch lassen sich diese störenden Einflüsse der Interferenz durch zwei Verfahren stark reduzieren, da die Symboldauer bei OFDM gegenüber Einträgerverfahren sehr viel länger ist.
Neben der Vorwärtsfehlerkorrektur durch Kanalkodierung wird die zu übertragende Information bei COFDM redundant auf mehrere Trägerfrequenzen verteilt. Dadurch kann der COFDM-Empfänger auch bei Auslöschung einzelner Trägerfrequenzen durch Interferenz die korrekte Nutzdateninformation rekonstruieren und ein Gleichwellensenderbetrieb mit Überlappungszonen der einzelnen Sender ist möglich.
Ein Guard Intervall (Schutzintervall) sorgt dafür, dass zwischen zwei gesendeten Symbolen eine „Ruhezeit“ eingehalten wird, so dass es nicht zum Symbolübersprechen aufeinanderfolgender Symbole kommt. Typische Schutzzeiten liegen zwischen 1/32 Symboldauer bis zu 1/4 Symboldauer. Die Länge des Guard Intervall bestimmt die mögliche Intersymbolinterferenz-freie Entfernungsdifferenz zu den Sendern. Bei einer Ruhezeit von 33 µs stören Entfernungsdifferenzen ab zehn Kilometern, was Senderabstände von etwa 20 km erlaubt, denn Auslöschung setzt ähnliche Feldstärken voraus.
Bei Orthogonal Frequency-Division Multiple Access (OFDMA) werden die OFDM-Unterträger auf mehr als einen Nutzerkanal verteilt. Voraussetzung für das Verfahren ist bidirektionale Funkkommunikation, bei der im Gegensatz zur unidirektionalen der Kanal gemessen werden kann. Durch stetige Messung ist dem Sender die Empfangsqualität der Unterträger bei den einzelnen Nutzern bekannt. Aufgrund dieses Wissens kann er die Verwendung der Unterträger und somit die spektrale Effizienz optimieren.
In der folgenden Tabelle sind die typischen Eckdaten von einigen auf OFDM bzw. COFDM basierenden Systemen zusammengefasst:
Übertragungsstandard | DAB, Eureka 147 | DVB-T | DVB-H | T-DMB | IEEE 802.11a | LTE |
---|---|---|---|---|---|---|
Entwicklungsjahr | 1995 | 1997 | 2004 | 2006 | 1999 | 2006 |
Frequenzbereich (MHz) |
174 - 240 1452 - 1492 |
470 - 862 174 - 230 |
470 - 862 | 470 – 862 | 4915 - 5825 | 800, 1800, 2600 |
Bandbreite B (MHz) |
1.712 | 8, 7, 6, | 8, 7, 6 & 5 | 8 | 20 | 1.4, 3, 5, 10, 15, 20 |
Anzahl der Träger N | 192, 384, 768 oder 1536 | 2K Modus: 1705 8K Modus: 6817 |
1705, 3409, 6817 | 1 (Einfachträger) 3780 (Mehrfachträger) |
48 (+4 Piloten) | 72, 180, 300, 600, 900, 1200 |
Trägermodulation | DQPSK | QPSK (=4-QAM), 16-QAM oder 64-QAM | QPSK, 16-QAM oder 64-QAM | QPSK, 16-QAM, 32-QAM oder 64-QAM. | BPSK, QPSK, 16-QAM oder 64-QAM | QPSK, 16-QAM oder 64-QAM |
Typische Symbollänge T (μs) |
2K Modus: 224 8K Modus: 896 |
224, 448, 896 | 500 (Mehrfachträger) | 3.2 | 66,67 | |
Schutzintervall TG (Teil von TU) |
1/4, 1/8, 1/16, 1/32 | 1/4, 1/8, 1/16, 1/32 | 1/4, 1/6, 1/9 | 1/4 | ||
Trägerabstand Δf = 1/(TU) ≈ B/N (Hz) |
2K Modus: 4464 8K Modus: 1116 |
4464, 2232, 1116 | 8 M (Einfachträger) 2000 (Mehrfachträger) |
312,5k | 15000 | |
Nutzdatenraten R (MBit/s) |
0,576 - 1,152 | 4,98 - 31,67 (typisch 24) |
3,7 - 23,8 | 4,81 - 32,49 | 6 - 54 | 3 - 300 |
Spektrale Effizienz R/B (bit/s/Hz) |
0,34 - 0,67 | 0,62 - 4,0 | 0,62 - 4,0 | 0,60 - 4,1 | 0,30 - 2,7 | |
Innerer FEC | Faltungscode mit Coderaten
1/4, 3/8 oder 1/2 |
Faltungscode mit Coderaten
1/2, 2/3, 3/4, 5/6 oder 7/8 |
Faltungscode mit Coderaten
1/2, 2/3, 3/4, 5/6 oder 7/8 |
LDPC mit Coderaten
0,4, 0,6 oder 0,8 |
Faltungscode mit Coderaten
1/2, 2/3 oder 3/4 |
Äußerer FEC | Keiner | RS(204,188,t=8) | RS(204,188,t=8) + MPE-FEC | BCH-Code (762,752) | ||
Maximale Relativgeschwindigkeiten (km/h) |
200 - 600 | 53 - 185 Frequenzabhängig |
350 | |||
Interleaving-Tiefe (ms) |
385 | 0,6 - 3,5 | 0,6 - 3,5 | 200 - 500 |
OFDM steht auch für Optical Frequency-Division Multiplexing, was ein synonymer Begriff zu Wellenlängen-Multiplexverfahren ist. Der Begriff „Optical Frequency-Division Multiplexing“ betont allerdings stärker, dass es sich bei dieser optischen Technik um eine aus der elektrischen Nachrichtentechnik bekannte Frequenzmultiplextechnik handelt.
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Lausanne - Die Lausanner Polizei hat am Dienstag eine Grossrazzia in einer Asylunterkunft durchgeführt. Bei der Aktion fanden die 148 Polizisten Drogen, Geld und Diebesgut. Von den 91 kontrollierten Personen wurden 44 angezeigt.
Neun Asylbewerber mussten die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen. Die meisten von ihnen werden des Einbruchdiebstahls verdächtigt. Für sechs Personen beantragte die Polizei bei der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft. Die Betreffenden bleiben vorerst inhaftiert.
Bei der Razzia waren auch mehrere Hunde im Einsatz. Sie entdeckten insgesamt 232 Gramm Kokain, 22 Gramm Heroin und 60 Gramm Marihuana. Weiter stellten die Polizisten 42'000 Franken und 3000 Euro Bargeld sicher. Sie fanden zudem 20 gefälschte Hunderternoten, 216 Handys, 28 Laptops, Fotoapparate, iPods, Uhren und Schmuck. Eine der angezeigten Personen war im Besitz von 23 Handys.
(bg/sda)
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Ad99999 09 030a
Beschreibungstext
Tafelüberschrift: Würmer. XXIV. Vers. XXIV.
Wir sehen auf dieser Tafel mehrere Würmer abgebildet, welche von den neueren Naturforschern zu der Abtheilung Mollusken gezählt werden und zwar zu solchen Mollusken, welche mittelst einer, unter dem Körper befindlichen fleischigten Scheibe fortkriechen.
Fig. 1. Die Dolabelle. (Dolabella.)
Der Körper der Dolabelle ist vorn etwas schmäler wie hinten, wo er durch eine rundliche, schief abgestutzte Fläche endigt. Aus dieser Zirkelscheibe geht eine Spalte oder ein Riss, der sich bis zur Mitte des Rückens erstreckt, und wenn man die dicke und fleischigte Haut der Scheibe spaltet, so findet man darunter einen Kiemendeckel. Auch ist hier die Schaale, und der übrige Raum ist mit einer drüssigen Substanz ausgefüllt, die ohne Zweifel eine gefärbte Flüssigkeit absondert, wie bei andern Arten dieser Gattung. Das Maul bildet eine längliche Spalte. Der Mantel ist immer, mehr oder minder über den Rücken gespannt. Die Schaale ist vollkommen kalkartig und zerbrechlich. Der Aufenthalt der Dolabelle ist in ruhigen Buchten. Sie wird jedoch nicht leicht bemerkt, auch an seichten Stellen nicht, weil sie fast immer mit einer Schichte Schlamm bedeckt ist.
Fig. 2. Die Testacelle. (Testacella.)
Die Testacelle scheint auf den ersten Anblick mit der Erdschnecke sehr verwandt zu seyn; man findet aber bald, dass der bei letzterer nur vorn befindliche lederartige Schild sich hier über den ganzen Körper erstreckt, zu der Schaale gehört, und dazu bestimmt ist, die Respirationsorgane oder die Lunge zu bedecken. Sie erreicht eine Länge von 2 Zoll. Der ganze Rücken erscheint runzlich, und unter dem hintern Rande der Schaale, die ganz am hintern Ende liegt, bemerkt man die Lungen- und After-Oeffnung beisammen. Das Maul besteht aus zwei vertikalen Lippen, zwischen welchen ein kleiner cylindrischer Rüssel hervortritt.
Fig. 3. Die rothe Erdschnecke. (Limax rufus.)
Die rothe Erdschnecke ist oben rothbraun, unten weisslich, und wird noch etwas grösser als die schwarze. Wo die letztere angetroffen wird, sieht man die röthliche selten oder gar nicht. Diese grossen Erdschnecken nähren sich meist von Pilzen und thierischen Excrementen. Die Eier derselben haben eine bläuliche Farbe. Man findet sie in ganz Europa an schattigten Plätzen.
Fig. 4. Die aschfarbne Erdschnecke. (Limax cinereus.)
Diese zeichnet sich durch ihren länglichen, grauen, mit schwarzen Flecken besetzten Körper aus. Auch giebt es Varietäten, die keine Flecken zeigen. Sie findet sich ebenfalls in feuchten Wäldern in ganz Europa.
Fig. 5. Die kleine graue Ackerschnecke. (Limax agrestis.)
Ihre Farbe ist oben röthlichgrau, unten weissgrau, die der Fühlfäden dunkel. Sie frisst das junge Getraide und allerlei Gartengewächse, aber die Gerste hat Nichts von ihr zu fürchten. Ihr Körper hat einen so klebrigen Schleim, dass sie sich damit an Zweige anhängen und wie die Spinnen daran herunterlassen kann, in welchem Acte die vorliegende Tafel sie darstellt.
Fig. 6. Die Parmacelle. (Parmacella.) (br /) a) von oben. b) von unten.
Sie ist 2 Zoll lang, und von länglicher Form, die sich nach hinten in einen, auf den Seiten zusammengedrückten, und nach oben schneidenden Schwanz endigt. Die Mitte des Rückens ist mit einem Mantel oder einem fleischigen und eiförmigen Schild bedeckt, der etwas länger als ein Dritttheil des Körpers ist. Dieser Mantel hängt bloss mit seiner hintern Hälfte an dem Körper, die vordere ist frei und kann sich zurückschlagen. Die Schaale ist innerhalb der Substanz des Mantels, wo derselbe mit dem Körper zusammenhängt, verborgen. Unter derselben liegen die Lunge und der Herzbeutel. Die Parmacelle ist eine Erdmolluske. Hr. Olivier hat sie in Mesopotamien gefunden.
Fig. 7. Die offne Bullae. (Sullaea aperta.)
Diese Bulläe hat eine so deutliche Muschel, dass man sie von jeher als solche in die Sammlungen eingeordnet hat, obgleich bei dem lebenden Thiere die Muschel von aussen wegen ihrer Verhüllung nicht gesehen werden kann. Sie liefert daher daher mit der Dolabelle einen neuen Beweis von den leichten Uebergängen der nackten Weichthiere zu den mit Schaalen versehenen. Sie findet sich in der Meerenge zwischen Frankreich und England sehr häufig und scheint auch im Mittelländischen Meere vorzukommen. Da sie sehr dünn und zerbrechlich ist, so wird sie an den Küsten fast immer verletzt gefunden, und gut erhaltene Stücke sind Seltenheiten in den Kabinetten. Die Abbildungen der vorliegenden Tafel, welche diess Thier zum Gegenstand haben, stellen vor:
Fig. 7.a. die ganze Bullaea von der Rückenseite. Fig. 7.b. dieselbe von der rechten Seite. Fig. 7. c. dieselbe von unten. -- d. die Schaale, die in den Conchyliensammlungen unter dem Namen Bulla aperta bekannt ist, in ihrer natürlichen Lage. - - e. dieselbe von der concaven Seite.
Metadaten
ID Tafel: | b0050367berl |
Tafelüberschrift: | Würmer. XXIV. Vers. XXIV. |
Sprache: | ger, fre |
Heft: | 166 |
Link PPO: | http://www.bbf.dipf.de/cgi-opac/bil.pl?t direct=x&f IDN=b0050367berl |
TafelgehörtzuExemplar: | Bertuch-Bilderbuch für Kinder enthaltend eine angenehme Sammlung von Thieren, Pflanzen, Blumen, Früchten, Mineralien, Trachten 1816 9/q0000342berl |
Abmessung: | koloriert |
weitere Abbildungsversionen: | Ad99998 09 030a |
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CC-MAIN-2019-30
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Mindfuck-Level: Fortgeschrittener
Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio sind inzwischen ein eingespieltes Team. Nach ihrer Zusammenarbeit in Gangs of New York, Aviator und Departed ist Shutter Island bereits die vierte Zusammenarbeit von Scorsese und DiCaprio. Der Film ist die eine relativ werksgetreue Adaption des gleichnamigen Romans von Dennis Lehane. Kann bei einem Mindfuck-Film mit so vielen Könnern am Werk tatsächlich etwas schiefgehen? Leider ist die Antwort: Ja, kann es.
Auf der Suche nach Nummer 67
Marshall Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) und sein Kollege Chuck Aule (Mark Ruffalo) werden in die Nervenheilanstalt Ashecliffe auf Shutter Island gerufen. Die Patientin Rachel Solando ist spurlos verschwunden. Die Marshalls stoßen bei ihren Ermittlungen auf wenig Unterstützung durch das Personal um Dr. Cawley (Ben Kingsley). Doch Daniels lässt nicht locker. Er hat persönlich um die Übertragung des Falls gebeten, denn in Ashecliffe vermutet er den Brandstifter Andrew Laeddis. Laeddis soll vor Jahren das Feuer gelegt haben, bei dem Daniels Familie ums Leben kam. Er befindet sich nicht unter den 66 offiziellen Patienten der Anstalt, doch eine Notiz von Rachel lässt vermuten, dass es noch einen 67. Patienten gibt. Nach und nach gelangt Daniels zu dem Schluss, dass in dem Leuchtturm von Shutter Island illegale Experimente an den Patienten durchgeführt werden. Zudem findet er die geflohene Rachel, die ihn warnt, dass er von dem Klinikpersonal unter Drogen gesetzt wird. Ziel der Aktion sei, Daniels für verrückt zu erklären und ihn in Ashecliffe zu behalten.
Das Gesetz der 4 – Das Ende von Shutter Island
Daniels untersucht den Leuchtturm und trifft dort auf Cawley. Dieser erklärt, dass Daniels in Wahrheit selbst Andrew Laeddis ist und bereits seit zwei Jahren ein Patient in Ashecliffe sei. Daniels/Laeddis Frau hatte die gemeinsamen Kinder in einem See ertränkt und ihr Mann erschoss sie deswegen. Das Gesetz der 4, auf welches eine Notiz von Rachel Solando anspielt, verweist darauf, dass Edward Daniels und Andrew Laeddis sowie Rachel Solando und Dolores Chanal – der Mädchenname der toten Ehefrau – jeweils Anagramme sind. Daniels angeblicher Partner Chuck Aule gibt sich als Arzt der Anstalt zu erkennen. Die gesamte Ermittlung war ein umfangreiches Rollenspiel, um Daniels seine Geistesstörung ausleben zu lassen. Die Hoffnung war, dass er selbst merken würde, dass seine Verdächtigungen gegenüber dem Personal und seine Suche nach Laeddis nur aus Wahnvorstellungen entstanden sind. Wenn Daniels dies nicht anerkennt, droht ihm eine Lobotomie. Daniels sagt den Ärzten, was sie hören wollen, doch in einem späteren Gespräch mit Chuck wird klar, dass er weiterhin an seine Version der Ereignisse glaubt.
Der Mindfuck von Shutter Island
Bei einem Film, der in einer Nervenheilanstalt spielt, ist Mindfuck oft nicht weit. Insbesondere, wenn der Ermittler Daniels offensichtliche psychische Probleme hat, die sich in Albträumen und Erinnerungen an seine Kriegserlebnisse ausdrücken.
Dass Teddy allerdings tatsächlich geisteskrank ist und die gesamte Ermittlung von den Ärzten als Rollenspiel inszeniert wurde, bleibt lange Zeit verborgen. Dabei bemüht sich der Film durchaus, seinen Plot Twist anzukündigen, indem schon vorher immer wieder kleine Irritationen eingebaut werden. Beispielsweise befragt Daniels eine Patientin, die sich ein Glas Wasser geben lässt. Als sie dann scheinbar trinkt, ist ihre Hand leer und trotzdem ist direkt anschließend ein leeres Glas zu sehen. Diese Irritationen deuten darauf hin, dass Daniels die Welt nicht so wahrnimmt, wie sie wirklich ist. Allerdings wird in der Auflösung nicht mehr darauf eingegangen, so dass die Wirkung der Irritationen nicht so groß ist, wie sie sein könnte.
Es existiert darüber hinaus noch eine alternative Deutung des Endes von Shutter Island, welche besagt, dass Teddy wirklich ein US-Marshall ist und von den Ärzten hereingelegt und in den Wahnsinn getrieben wird. Dies ist zumindest für den Film jedoch kaum haltbar. Die Rückblende, welche an prominenter Stelle den Tod von Teddys Familie darstellt, ist dafür zu ausführlich. Zudem wird ihr nichts Gleichwertiges entgegengestellt.
Fazit
Eigentlich macht Shutter Island vieles richtig. Die Schauspieler, angeführt von Leonardo DiCaprio und Ben Kingsley liefern starke Leistungen ab und der Film erzeugt effektiv eine unheimliche und paranoide Stimmung.
Umso mehr zieht der Plot Twist aber den Film runter.
Die in Shutter Island verwendete Form des Plot Twists – alles ist im Vorfeld abgesprochen und verläuft nach einem dem Zuschauer unbekannten Plan – wird auch als Set-Up-Twist bezeichnet. Dieser bringt leider häufig ein Glaubwürdigkeitsproblem mit sich – so auch hier.
Es ist einfach schwer zu glauben, dass alle Handlungen von Daniels so weit vorausgesehen werden konnten, dass die Ärzte und Pfleger ein lückenloses Rollenspiel inszenieren konnten. Darüber hinaus erscheint dies therapeutisch fragwürdig und zugleich hoch riskant. Schließlich bringt Daniels sich während der Ermittlungen selbst in Gefahr und verletzt einen Wärter und einen Patienten. Nicht zuletzt wird das zuvor Gesehene durch den Plot Twist zumindest zum Teil entwertet. Schließlich hat es das Mysterium um Rachel Solando nie wirklich gegeben und alle Emotionen und gedanklichen Anstrengungen, die der Zuschauer in diese Handlungslinie investiert hat, waren vergeblich.
So bleiben zwar gute Ansätze, doch der ganz große Wurf gelingt Shutter Island nicht.
Die Meinungen zum Ende von Shutter Island gehen durchaus auseinander. In einer Top10-Liste von www.filmfreek.de wird es als perfekt bezeichnet. www.mehrfilm.de kritisiert dagegen, dass das Ende im Gegensatz zum Roman alle Fragen beantwortet und sieht es als unwillkommen an.
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Das Ende des Kaiserreichs: Militärischer Zusammenbruch und Revolution
Ende 1918 brach die alte Ordnung in sich zusammen, ihre Vertreter hatten abgewirtschaftet und kapitulierten kampflos. Die revolutionäre Bewegung beendete die Fürstenherrschaft in Deutschland und machte den Weg frei für eine demokratische Republik. Sie blieb allerdings von den vordemokratischen Strukturen ebenso geprägt wie von den Verwerfungen des Krieges.Es wäre zweifellos zu deterministisch und auch zu einfach, wenn man festhalten wollte, dass das in drei Kriegen vom "weißen Revolutionär" (Lothar Gall) Bismarck gegründete Deutsche Kaiserreich am Ende in Krieg und Revolution untergehen musste. Doch um einen historischen Zufall handelte sich dabei auch nicht. Der Erste Weltkrieg, in dessen Zentrum der deutsche Versuch stand, die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent zu erobern, führte letztlich zum Untergang eines Kaiserreiches, das den Belastungen des zunehmend totalen, die Anspannung aller gesellschaftlichen Kräfte erfordernden Krieges am Ende nicht gewachsen war. Dahinter standen auch langfristige, strukturelle Ursachen. Im Innern war es dem Kaiserreich seit langen immer schwerer gefallen, die sich zuspitzenden Widersprüche zwischen der hochgradigen Modernität und Dynamik seiner sozioökonomischen Basis auf der einen, den verkrusteten und von traditionellen Eliten hartnäckig verteidigten gesellschaftspolitischen Herrschaftsverhältnissen auf der anderen Seite auszugleichen. Auch vor diesem Hintergrund hatte das Reich nach Außen mit seiner Weltpolitik Herrschaftsansprüche entwickelt, die trotz aller Modernisierungsdynamik doch zunehmend über die eigene wirtschaftliche und gesellschaftliche Basis hinauswiesen. Dies trat vor allem während des Ersten Weltkrieges immer deutlicher zutage und führte letztlich mit der totalen Siegfriedenspolitik der 3. Obersten Heeresleitung (OHL) zur Aufzehrung der ökonomischen Basis, des sozialen Zusammenhalts und der politischen Legitimität der herrschenden Ordnung. Der militärische und politische Zusammenbruch von 1918 war die Folge dieser Entwicklung, an deren Ende die revolutionäre Ersetzung der Monarchie durch eine parlamentarisch-demokratische Republik stand.
Der militärische Zusammenbruch
Als die OHL am 29. September 1918 die Reichsregierung zur sofortigen Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen aufforderte, kam der nun deutlich werdende militärische Zusammenbruch für Politik und Öffentlichkeit höchst überraschend. Das Deutsche Reich und seine Verbündeten hatten noch zu Jahresbeginn in Brest-Litowsk dem bolschewistischen Russland einen umfassenden Siegfrieden aufgezwungen und im Anschluss mit den Frühjahrsoffensiven auch im Westen die Kriegsgegner an den Rand der Niederlage gebracht. Kein feindlicher Soldat stand auf deutschem Boden, im Gegenteil, deutsche Truppen kontrollierten weite Territorien Europas. Trotzdem hatte die OHL Recht, als sie in ihrer Lageanalyse zu dem Ergebnis kam, dass die militärische Lage aussichtslos zu werden drohte.”
Aus dem Vortrag des Majors im Generalstab von dem Bussche vor den Fraktionsführern des Reichstages am 2.10.1918
Restlos entscheidend ist die Ersatzlage geworden … Der laufende Ersatz, Wiedergenesende, Ausgekämmte, wird nicht einmal die Verluste eines ruhigen Winterfeldzuges decken. Nur die Einstellung des Jahrgangs 1900 wird die Bataillonsstärken einmalig um 100 Köpfe erhöhen. Dann ist unsere letzte Menschenreserve verbraucht … Diese Erkenntnisse und die Ereignisse ließen in dem Herrn Generalfeldmarschall und General Ludendorff den Entschluß reifen, Seiner Magestät dem Kaiser vorzuschlagen, zu versuchen, den Kampf abzubrechen, um dem deutschen Volke und seinen Verbündeten weitere Opfer zu ersparen. Jede 24 Stunden können die Lage verschlechtern und den Feind unsere eigentliche Schwäche erkennen lassen.
Prinz Max v. Baden, der von dieser Veranstaltung nicht wußte, ließ sich von einem Teilnehmer die Wirkungen dieser Eröffnung schildern:
Die Abgeordneten waren ganz gebrochen. Ebert (MSPD, WK) wurde totenblaß und konnte kein Wort herausbringen, Stresemann (Nationalliberale, WK) sah aus, als ob ihm etwas zustoßen würde, einzig und allein Graf Westarp (Konservative, WK) begehrte auf gegen die vorbehaltlose Annahme der Vierzehn Punkte. Der Minister von Waldow (Leiter des Kriegsernährungsamtes) soll den Saal mit den Worten verlassen haben: Jetzt bleibt ja nur übrig, sich eine Kugel durch den Kopf zu schießen. – Der „Pole“ (Abgeordneter aus den früher polnischen Teilen Preußens) Seyda kam zuerst heraus, strahlend. Der Unabhängige Haase stürzte dem Unabhängigen Ledebour mit dem Wort entgegen: Jetzt haben wir sie!“
Aus: Ernst Johann, Innenansicht eines Krieges, S. 332f.
”
Auszug aus der amerikanischen Note vom 23.10.1918 an die Reichsregierung
In dem Gefühl, daß der ganze Weltfrieden jetzt davon abhängt, daß klar gesprochen und aufrichtig und klar gehandelt werde, betrachtet es der Präsident als seine Pflicht, ohne irgendeinen Versuch zu machen, Worte, die als schroff gelten könnten, zu mildern, auszusprechen, daß die Völker der Welt kein Vertrauen zu den Worten derjenigen hegen und hegen können, die bis jetzt die deutsche Politik beherrschten, und ebenfalls zu betonen, daß beim Friedensschluß und beim Versuche, die endlosen Leiden und Ungerechtigkeiten dieses Krieges ungeschehen zu machen, die Regierung der Vereinigten Staaten mit keinem anderen als mit den Vertretern des deutschen Volkes verhandeln kann, welche bessere Sicherheiten für eine wahre verfassungsmäßige Haltung bieten als die besherigen Beherrscher Deutschlands.
Wenn mit den militärischen Beherrschern und monarchistischen Autokraten Deutschlands jetzt verhandelt werden muß, kann und muß es nur die Aussicht haben, daß wir später auch mit ihnen bei der Regelung der internationalen Verpflichtungen des Deutschen Reiches zu tun haben werden. Dann kann Deutschland über keine Friedensbedingungen verhandeln, sondern muß sich ergeben. Diese wesentlichen Dinge können nicht unausgesprochen bleiben. Genehmigen Sie den Ausdruck meiner besonderen Hochachtung.
Gez. Robert Lansing
Aus: Gerhard A. Ritter und Susanne Miller (Hg.), Die deutsche Revolution 1918-1919. Dokumente, Hamburg 1975, S. 18-20.
Die Oktoberreformen
”
Schreiben des Vizefeldwebel und späteren sozialdemokratischen Reichsjustizministers Gustav Radbruch von der französischen Front an seine Frau Lydia, Herbst 1918
5. November 1918
Morgen Abend kommen wir in Ruhe. Es waren schwere Tage, für mich natürlich weniger als für unsere Leute, die bis aufs äußerste erschöpft sind. Drei Kompanien meldeten sich in corpore krank, in mehr oder weniger kraßer Form der Unbotmäßigkeit. Die Verluste, die wir in diesen letzten Kriegstagen für nichts erlitten haben, hatten die ausgepumpten alten Leute nervös völlig zum Zusammenbruch gebracht. […]
13. November 1918
Der Waffenstillstand hat uns aus einer gefährlichen Situation erlöst. Wäre er gescheitert, wäre sofort der amerikanische Angriff erfolgt und wir ohne jeden Rückhalt gewesen, da die jungen Truppen hinter uns streikten. Unsere Leute ließen sich nur schwer bewegen, überhaupt noch einmal in Stellung zu gehen, nachdem sie gehört hatten, daß die 178er sich geweigert hätten uns abzulösen, und hätten beinahe die Stellung wieder verlassen. […]
Aus: Gustav Radbruch, Briefe. Hg. von Erik Wolf, Göttingen 1968, S. 66f.
Die Revolution
Die revolutionäre Bewegung vor allem der Arbeiter und Soldaten, die Anfang November 1918 die Fürstenherrschaft in Deutschland hinwegfegte und einen sofortigen Waffenstillstand erzwang, nahm ihren Anfang unter den Matrosen der Hochseeflotte. Schon 1917 war es hier zu Meutereien mit politischer Aufladung gekommen, die mit harten Repressalien - u. a. wurden fünf Matrosen zum Tode verurteilt und zwei von ihnen hingerichtet - niedergeschlagen worden waren. Als die Seekriegsleitung am 29. Oktober die in Kiel liegenden Großkampfschiffe zu einem letzten großen Gefecht auslaufen lassen wollte, weigerten sich die Matrosen, verbündeten sich mit der Arbeiterschaft der Küstenstädte und bildeten hier wie bald auch in anderen Städten spontan Arbeiter- und Soldatenräte, die zum Träger der Revolution wurden. Die Räte wollten anfangs vor allem die sofortige Beendigung des Krieges, die Abschaffung der militärischen Hierarchie und die Aufhebung des Belagerungszustandes erzwingen. Doch schon bald gingen ihre politischen Forderungen weit darüber hinaus und zielten auf den Sturz der Monarchie. Am 7. November wurde der König von Bayern durch eine von dem USPD-Politiker Kurt Eisner angeführte Volksbewegung zur Abdankung gezwungen, die Fürsten der deutschen Bundesstaaten folgten innerhalb weniger Tage. Am 9. November erreichte die revolutionäre Bewegung auch die Reichshauptstadt Berlin. Die USPD-Führung und die Revolutionären Obleute hatten den Umsturz eigentlich für den 11. November geplant, doch bereits zwei Tage vorher schuf ein weitgehend unorganisierter Aufstand der Massen neue Tatsachen. Der Kaiser floh ins Exil nach Holland, Reichskanzler Max von Baden übergab sein Amt dem Mehrheitssozialdemokraten Friedrich Ebert. Dessen Parteigenosse Philipp Scheidemann proklamierte am Reichstag die Republik, gefolgt vom Spartakisten Karl Liebknecht, der am Schloss die sozialistische Republik ausrief. Die Regierungsgewalt übernahm nun der "Rat der Volksbeauftragten", der unter der gemeinsamen Führung von Friedrich Ebert und Hugo Haase paritätisch von SPD und USPD gebildet wurde.
”
Aufzeichnungen Karl Liebknechts über die Vorbereitungen zum 9. November 1918
Am 26. Oktober. Sitzung des Arbeiterrats. Beschluß: Bei den bevorstehenden Aktionen mit Spartakusbund zusammen zu arbeiten, separate Maßnahmen nur in gegenseitigem Einverständnis zu unternehmen; Erweiterung des Arbeiterrats durch Arbeitervertrauensleute der Spartakusgruppe und mehrerer Mitglieder der Spartakuszentrale (für Arbeiterrat und Vollzugsausschuß des Arbeiterrats). Wenn nationale Verteidigung proklamiert wird, soll aufs Ganze gegangen werden. „Alles oder nichts!“ […]
30. Oktober. Berliner Zentralvorstand der USP lehnt Sonntagsdemonstrationen ab. „Alles oder nichts“ – also nichts. Unsere Auffassung, dass es zwischen den bisher üblichen Demonstrationen und dem revolutionären Endkampf Möglichkeiten, Zwischenstufen gäbe, in denen sich das Heranreifen der Bedingungen für den Endkampf beschleunigen kann, wird wiederum, wie auch bei anderen Beratungen, als revolutionäre Gymnastik ironisiert und abgelehnt. L. wendet sich gegen die mechanische Auffassung, die zu viel Gewicht auf die technische Vorbereitung legt. Die Massenbewegung ist das allein Wesentliche. Große Massen auf den Straßen sind auch gegen Militär und Polizei das Stärkste, selbst wenn unbewaffnet. Sie erschweren den polizeilichen oder militärischen Waffengebrauch und sind der stärkste Druck zur Fraternisierung (Verbrüderung) oder doch Demoralisierung der bewaffneten Macht. […]
2. November, früh. Vollzugsausschuß des Arbeiterrats: Am 4. November soll aufs Ganze gegangen werden. Wir energisch dafür.
2. November, abends. Arbeiterrat: Ungünstige Stimmungsberichte der Revolutionären Obleute. Nachtsitzung. Die technische Vorbereitung für Montag (4. November) wird unmöglich. Antrag des Vorstandes: „Die Sache zu verschieben, Arbeiterrat solle Mittwoch, den 6. November, wieder zusammentreten. Es seien noch technische Vorbereitungen nötig, Organisation usw. Zu ergänzen.“ Es wird festgestellt, daß der Arbeiterrat fast nur die Metallindustrie und diese nicht vollständig umfaßt. Wenn „alles“, so wir dabei; wenn „nichts“, so nicht. Für den Fall, daß nicht „alles“ beschlossen werden sollte, so unser Antrag, um jedenfalls zu retten, was zu retten ist:
Spätestens am Dienstag, früh 9 Uhr, in einen Massenstreik zu treten, mit daran anschließenden bewaffneten Demonstrationen, unter den im Verlauf der Aktion sich steigernden Parolen: „Sofortiger Frieden und Aufhebung des Belagerunszustandes – Deutschland sozialistische Republik – Bildung einer Regierung der Arbeiter- und Soldatenräte“.
Selbstverständlich auch Flugblätter usw. an Soldaten.
Weiterer Antrag von anderer Seite: Sympathie-(Solidaritäts-) Streiks gegen die Einberufungen.
Beschluß, bei dem nur die Obleute, Arbeitervertreter, abstimmen: „Alles“ mit 19 gegen 22 Stimmen abgelehnt; unser Antrag gegen 2 Stimmen abgelehnt; Vertagung auf Mittwoch. 3. November, früh. L. bei Ledebour, Däumig usw. (USP-Führer, WK), um doch für Sonntag oder Montag Arbeiterrat zu berufen, um frühere entscheidende Aktion durchzusetzen. Am 3. November wird in zwei Sitzungen engerer Körperschaften abgelehnt – warten usw. Dabei wird dann L. von den beiden Vorsitzenden (der Obleute) Barth und Müller erklärt: Die Verschiebung sei nach ihrer Ansicht nützlich; es seien noch technische Vorbereitungen zu treffen usw. Selbst wenn die Abstimmung der Obleute eine Mehrheit für „alles“ ergeben hätte, sei die Aktion ausgeschlossen gewesen, da man für diese die Gesamtstimmung wenigstens des weit überwiegenden Teils der Arbeiterschaft brauche. Am 4., 5. November. L.s Verlangen nach Losschlagen vor Montag (11. November) abgelehnt. Donnerstag, Freitag seien Lohnzahlungstage. Da seien die Arbeiter nicht herauszubringen. L.s Ansicht, dass das für die revolutionäre Zeit nicht gelten könne, wird als unpraktisch abgelehnt.
Am 5. November. [...]bei Däumig und dann in Sitzung des Exekutivausschusses, nochmals Beschleunigung angeregt, vor allem auch wegen Kiel uws. – abgelehnt. Am 6. November. Arbeiterrat: Dringender Antrag L.s, am 8. (Freitag) loszuschlagen. Es kommt weder auf die „technischen Vorbereitungen, noch auf die Masse von Flugblättern (d. h. der zur Aktion aufrufenden, von den Mitgliedern des Aktionsausschusses unterschriebenen) entscheidend an; wenige Exemplare für jeden Betrieb genügen, wenn der Inhalt zündet. Weiteres Zögern höchst bedenklich – wegen der Bewegung im Reiche, der Desorganisations- und Spitzelgefahr sowie der Gefahr, daß sich die Scheidemänner der Bewegung bemächtigen – abgelehnt.
Am 7. November. Sitzung des Parteivorstandes der USP und Beirat mit Vollzugsausschuß. Wir (Liebknecht und Pieck) fordern: Man soll je schneller desto besser vorgehen, auch wenn vor Berlin. Es stellt sich heraus, daß der Provinz durch Berliner Kuriere bestellt war, nicht vor Berlin vorzugehen, und daß darum Aktion im Rheinland, wo sie für Sonnabend geplant, verschoben.
Die Versammlungen zur Feier der russischen Revolution, die verboten sind, beantragt Liebknecht, durch Zusammenleitung der Herausströmenden nach einer Stelle zu einer großen Kundgebung zu gestalten, Der Antrag wird gegen L.s und des Düsseldorfers Stimme ablehnt – „alles oder nichts“; die Redner sollen nicht versuchen, trotz des Verbots zu reden; sie sollen überhaupt nicht zu den Versammlungsplätzen gehen; es soll nicht gehindert, aber auch nichts getan werden. Man will abwarten, wie sich die Dinge entwicklen. L.s Vorschlag wird als Forcierung bezeichnet. Düsseldorf erhebt gegen Berlin den Vorwurf, daß es das, was es von der Provinz fordert, selbst nicht tut.
Allen Forderungen auf Beschleunigung der Aktion wird seit dem 3. November von Däumig, Barth, Müller usw. stereotyp entgegnet: Jetzt sei alles auf den 11. November vorbereitet; es sei technisch unmöglich, die Revolution früher zu machen! Alle Proteste L.s gegen dieses grob-mechanische Auffassung prallten ab, bis die objektiven Verhältnisse die superklugen Revolutionsfabrikanten überrannten.
Am 8. November früh war Franke bei Liebknecht, der ihm darlegte, daß unmöglich weiter gewartet werden kann, sonst kommen uns die Regierungssozialisten noch bevor; die Massen sind nicht mehr zu halten. Durch Polizei wird die geplante Vollzugsausschußsitzung gestört, - Däumig verhaftet, L. abgetrieben; Zusammentreffen L.s mit Herzfeld und Dittmann (USP-Führer, WK), denen L. gleichfalls seine Forderung, sofort loszuschlagen, mitteilt. „Die Regierungssozialisten werden uns sicher noch zuvorkommen, und uns vor der Geschichte und uns selbst blamieren.“
Am 8. November wird endlich einstimmig sofortige Aktion auf den 9. November festgesetzt, aber abgelehnt, ein unterschriebenes Flugblatt (Aufforderung dazu) zu machen. Dennoch werden am 9. früh zwei Flugblätter herausgegeben; eines von Liebknecht umd Meyer (Spartakus, WK) (ohne des durch die Polizei abgesprengten L.s Zutun, aber mit nachträglicher Billigung, obwohl es nicht alles Nötige enthielt); zweitens eines von Barth, Ledebour, Liebknecht, Müller, Pieck usw. unterzeichnet.
Aus: Gerhard A. Ritter und Susanne Miller (Hg.), Die deutsche Revolution 1918-1919. Dokumente, Hamburg 1975, S. 64-67.
”
Erinnerungen General Wilhelm Gröners, Nachfolger Ludendorffs als Generalquartiermeister, an die Oberste Heeresleitung und den Waffenstillstand am 9. und 10. November 1918
Die Heeresleitung stellte sich bewußt auf den Standpunkt, die Verantwortung für den Waffenstillstand und alle späteren Schritte von sich zu weisen. Sie tat dies, streng juristisch gesehen, nur mit bedingtem Recht, aber es kam mir und meinen Mitarbeitern darauf an, die Waffe blank und den Generalstab für die Zukunft unbelastet zu erhalten. Ich bin aber auch heute noch der Überzeugung, daß wir ohne Revolution im Innern an der Grenze Widerstand hätten leisten können; ob die Nerven der Heimat noch durchgehalten hätten für eine Verteidigung hinter dem Rhein, erscheint mir sehr zweifelhaft; militärisch war sie denkbar. Zum letzten Kampf braucht man eine Heimat, die hinter dem Heer steht; unter dieser Voraussetzung konnten wir versuchen, bessere Bedingungen zu erzwingen.
So wie sich aber in Wirklichkeit die Dinge im November gestaltet hatten, war eine Änderung der Lage durch das Heer nicht mehr herbeizuführen. […]
Aus: Gerhard A. Ritter und Susanne Miller (Hg.), Die deutsche Revolution 1918-1919. Dokumente, Hamburg 1975, S. 64-67.
Die Hinterlassenschaft des Krieges
Immerhin hatte die Revolution von 1918 den Weg frei gemacht für die Etablierung einer demokratische Republik, die allerdings weiterhin geprägt blieb von den vordemokratischen Strukturen des Kaiserreiches und den Verwerfungen des Krieges. Die Weimarer Republik entstand so als Kind des Krieges und der Niederlage, und sie blieb tiefgehend davon geprägt. Generell war die von den Siegermächten in den Pariser Vorortverhandlungen geschaffene Nachkriegsordnung in vieler Hinsicht unzulänglich und schürte die sowieso aufgeheizten nationalen Konflikte vor allem in Mitteleuropa. In Deutschland stärkten die von allen Parteien abgelehnten Diktatbestimmungen des Versailler Vertrages nicht nur den außenpolitischen Revisionismus. Auch die demokratische Republik wurde in der Kontinuität der Weltkriegsideologie mit ihrer Konfrontation von "westlicher" Gesellschaft und Zivilisation auf der einen, "deutscher" Kultur und "Volksgemeinschaft" auf der anderen Seite, vor allem von der politischen Rechten als von den Siegern aufgezwungene, "undeutsche" Ordnung abgelehnt. Auf der politischen Linken dominierte dagegen vielfach Enttäuschung über die als unzulänglich begriffenen Ergebnisse der Revolution. Die nun immer deutlicher hervortretende Spaltung in eine sozialdemokratische und eine kommunistische Partei schwächte die Arbeiterbewegung weiter. Die Anfangsjahre der Republik blieben so von bürgerkriegsartigen Auseinandersetzungen geprägt, in denen die Gewalt des Krieges ihre innenpolitische Fortsetzung fand. Trotzdem gelang es schließlich, die neue Ordnung erst einmal zu stabilisieren. Und es war Mitte der 1920er Jahre, als die Vorstellung von den "goldenen" 20er Jahren entstand, noch keineswegs ausgemacht, ob sich in Deutschland der demokratische Aufbruch in die Moderne oder seine Gegner würden durchsetzen können.Ausgewählte Literatur:
Karl-Ludwig Ay, die Entstehung einer Revolution. Die Volksstimmung in Bayern während des Ersten Weltkrieges, Berlin 1968.Boris Barth, Dolchstoßlegenden und politische Desintegration. Das Trauma der deutschen Niederlage im Ersten Weltkrieg 1914-1933, Düsseldorf 2003.
Francis L. Carsten, Revolution in Mitteleuropa 1918-1919, Köln 1973.
Jörg Düppler (Hg.), Kriegsende 1918. Ereignis, Wirkung, Nachwirkung, München 1999.
Ulrich Kluge, Die deutsche Revolution 1918/19. Staat, Politik und Gesellschaft zwischen Weltkrieg und Kapp-Putsch, Frankf./M. 1984.
Eberhard Kolb, Der Frieden von Versailles, München 2005.
Klaus Schwabe, Deutsche Revolution und Wilson-Friede. Die amerikanische und deutsch Friedensstrategie zwischen Ideologie und Machtpolitik, Düsseldorf 1971.
David Stevenson, With our Backs to the Wall. Victory and Defeat in 1918, London 2011.
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WVW/ORA Anzeigenblätter
Die Anzeigenblätter Stadtspiegel, Stadt-Anzeiger, Wochenblatt und Wochenanzeiger der Westdeutschen Verlags- und Werbegesellschaft (WVW) und der Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft (ORA) erreichen zusammen wöchentlich eine ADA-geprüfte Auflage von mehr als 5 Millionen Exemplaren[1] und sind damit Marktführer in Deutschland und Europa[2]. Die WVW ist zudem der größte Anzeigenblattverlag in Nordrhein-Westfalen[3].
Im Dezember 1976 wurde die WVW als Tochtergesellschaft der WAZ-Mediengruppe in Essen gegründet. An der 1978 gegründeten Schwestergesellschaft ORA halten die WAZ-Mediengruppe und der Verlag Lensing-Wolff jeweils 50 Prozent.
Die insgesamt 76 Titel der WVW/ORA erscheinen hauptsächlich im Ruhrgebiet, am Niederrhein und im Sauerland und werden in der Wochenmitte und zum Teil zusätzlich am Wochenende zugestellt. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Kreis Kleve im Nordwesten über den Hochsauerlandkreis im Südosten bis zum Märkischen Kreis im südlichen Westfalen.
Rund 500 Mitarbeiter sind bei WVW und ORA in Verkauf, Redaktion, Vertrieb, im kaufmännischen Bereich sowie in den Zentralen in Essen und Dortmund tätig.
WVW und ORA sind Mitglied beim BVDA und unterliegen der Auflagenkontrolle der Anzeigenblätter (ADA).
Lokalkompass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mit „Lokalkompass.de“ haben die WVW-Anzeigenblätter im April 2010 eine eigene Bürger-Community gestartet. Auf der Plattform berichten Bürger aus dem Kerngebiet von NRW.
Jeder, der sich als Bürgerreporter anmeldet, kann über selbst gewählte Themen schreiben oder Fotos hochladen. Auf der Seite werden die Beiträge in unterschiedliche Rubriken (Neueste, Sport, Kultur, Politik, Ratgeber, Vereinsleben, Leute, Veranstaltungen) eingeteilt. Die Bürgerreporter können ein eigenes Profil erstellen und Gruppen gründen, die verschiedene Freunde zu einer Interessensgesellschaft zusammenfassen.
Lokalkompass.de versteht sich als offene Bürgerplattform, die vom gegenseitigen Austausch lebt[4].
Bei der Administration des Portals kommt den Lokalredakteuren der Anzeigenblatt-Titel die Aufgabe zu, die lokalen Communitys als Moderatoren zu betreuen. Meistgelesene Themen und besonders hervorzuhebende Texte werden in der Printausgabe der jeweiligen Region abgedruckt. Vermarktet wird das Portal innerhalb der WVW.
Entstanden ist die Plattform als White-Label Lösung des Bürgerreporter-Portals „myheimat.de“ mit Unterstützung von WAZ NewMedia[5]. WAZ NewMedia ist als Tochter der WAZ-Mediengruppe für deren Online- und Mobil-Aktivitäten verantwortlich. Zum Kerngeschäft gehören der redaktionelle Betrieb und die Weiterentwicklung von DerWesten, dem Internetportal der WAZ-Mediengruppe für NRW.
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/alexander-becker/alexander-becker-post/article/lokalkompass--waz-startet-brger-community_100027278.html (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 12. März 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- http://www.lokalkompass.de/verhaltenskodex/
- http://www.giessener-zeitung.de/giessen/beitrag/35432/buerger-community-qlokalkompassdeq-waechst-weiter/
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Am Freitag wurden die Werte der Machbarkeitsstudie für den Erdöltransportkorridor Baku-Odessa-Brody-Plock bestätigt. Die Kosten der ersten Etappe des Projektes betragen nicht weniger als 1 Mrd. $. Jedoch, wie aus den Abschlusserklärungen folgt, ist der ukrainische Weg zur Diversifizierung der Erdöllieferungen nicht der einzige, der von Aserbaidschan in Betracht gezogen wird. In Kiew ist man sich sicher, dass dies kein Zeugnis für einen Strategiewechsel Bakus ist. Die Umsetzung forcieren könnte, der Meinung von Wiktor Juschtschenko nach, der Rücktritt von Premierministerin Julia Timoschenko.
Am 14. November fand in Baku der vierte Energiegipfel statt. Im Laufe der Vorbereitungen zu diesem stellte sich heraus, dass das offizielle Aserbaidschan nicht beabsichtigt wichtige Entscheidungen auf dem “Heimat-“Gipfel zu treffen. Konkret verzögerten die Unterhändler aus Baku die Bestätigung der Tagesordnung und der zu entscheidenden Projekte.
Wie der “Kommersant-Ukraine“ (in der Ausgabe vom 12. November) bereits mitteilte, verbanden Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“ diese Position Bakus mit Druck aus Moskau im Rahmen der aserbaidschanisch-armenisch-russischen Verhandlungen zur Frage von Bergkarabach (Nagorny Karabach). Verwunderung über die Handlungen des offiziellen Bakus im Rahmen der Vorbereitung auf den Gipfel drückten sogar aserbaidschanische Medien aus. So, bestätigt die Zeitung “Nowoje Wremja”, dass der Entwurf der Abschlussdeklaration den Energieministern der Teilnehmerländer am 13. November “in englischer Sprache erst eine halbe Stunde vor dem Treffen” präsentiert wurde. Dabei, den Informationen der Zeitung nach, rief das Dokument vielzahlige Einwände der Teilnehmer hervor und wurde am Abend im Eilverfahren überarbeitet.
Im offenen Teil des Gipfels redeten die Staatsoberhäupter über die Wichtigkeit der politischen Bestandteile in den Energieprojekten.
“Wir deklarieren, dass die Initiative der Bildung eines verlässlichen Energieraumes des Kaspischen Meeres, Schwarzen Meers und der Ostsee keine Fantasie ist. Wir sind dieser Idee ergeben.”, erklärte Wiktor Juschtschenko. “Ohne Dialog der Staats- und Regierungschefs, rein auf kommerzieller Ebene, kann man dieses Projekt bislang nicht umsetzen.”
“Vielleicht, kann man heute nur schwer die Zukunft unserer Zusammenarbeit sehen, aber vor 15 Jahren glaubten viele nur unter Schwierigkeiten an die Realisierung von Baku-Tblissi-Ceyhan, doch heute wird bereits kasachisches Erdöl darüber transportiert.”, fügte der Präsident Aserbaidschans, Ilham Alijew, hinzu.
Bleibt anzumerken, dass das Hauptthema der vorangegangenen Energiegipfel die Gründung eines Euro-Asiatischen Erdöltransportkorridors (EAETK) unter Nutzung der Erdölpipeline Odessa-Brody ist. In Baku hat sich die Konzeption der Veranstaltung geändert – auf Einladung von Alijew nahmen am Gipfel der Präsident der Türkei Abdullah Gül, der Premierminister Ungarns Ferenc Gyurcsány und ebenfalls Beamte/Staatsangestellte aus Griechenland, Bulgarien, Rumänien und Italien teil, obgleich ihre Länder nicht direkt an der Funktion des Korridors interessiert sind, der durch die Ukraine geht. Mehr noch, der Beginn der Funktion von Odessa-Brody in umgekehrter Richtung bringt eine Gefahr für die Türkei, da dies eine Konkurrenz für die existierende Erdölpipeline Baku-Tblissi-Ceyhan darstellt. Nicht verwunderlich ist, dass Gül und Gyurcsány in ihren Auftritten nicht an die Konzeption des EAETK erinnerten, sich dabei auf die Frage der Lieferung von kasachischem Erdgas nach Europa konzentrierend.
Die Tatsache, dass die aserbaidschanische Seite die Entscheidung traf, sich nicht nur auf die Konzeption der Erdölpipeline Odessa-Brody zu beschränken, bestätigt auch die Deklaration von Baku, welche von den Präsidenten unterzeichnet wurde. In dieser wird angemerkt, dass das existierende Pipelinenetz es Aserbaidschan bereits heute gestattet, die Lieferung von Erdöl und -gas für die Weltmärkte und Europa zu gewährleisten. Dabei wird die Wichtigkeit der weiteren Diversifizierung der Transportrouten unterstrichen und bekräftigt, dass als eine der “bedeutenden“ Varianten des Euro-Asiatische Erdöltransportkorridor sich die Nutzung der Pipeline Odessa-Brody anbietet. Zum Vergleich: Den Ergebnissen des Kiewer Energiegipfels nach (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 26. Mai) bezeichneten die Präsidenten diese Route als “Priorität” und nahmen die Verpflichtung auf sich, den Transport von kaspischem Erdöl über diese, so schnell wie möglich zu gewährleisten.
“In der Deklaration spiegeln sich verschiedene Projekte wider, bei denen wir zusammenarbeiten werden. Sie enthalten keine Bedrohung für einander.”, sagte Alijew auf der Pressekonferenz für die Ergebnisse des Gipfels
Beim Präsidialamt der Ukraine geht man übrigens nicht davon aus, dass die Erwähnung von unterschiedlichen Projekten der Erdöllieferung nach Europa Anzeichen einer Strategieänderung Aserbaidschans ist.
“Unser Projekt steht an erster Stelle.”, versicherte gestern dem “Kommersant-Ukraine“ der Bevollmächtigte des Präsidenten für Fragen der Energiesicherheit, Bogdan Sokolowskij. “Damit stimmten bei der Vorbereitung der Deklaration sogar Länder überein, die nicht an der Arbeit dieses interessiert sind.”
Hauptergebnis des Gipfels wurde die Bestätigung der Hauptparameter der Machbarkeitsstudie/der ökonomisch-technischen Grundlage des EAETK der Route Baku-Odessa-Brody-Plozk-Gdansk. Es wurde erwartet, dass die Machbarkeitsstudie bis zum Treffen in Baku fertig wird, doch am Freitag meldeten Juschtschenko und Alijew, dass die Arbeit an dem Projekt sich bis Ende des Jahres zieht. Den Worten von Sokolowskij nach, gaben die Präsidenten zu, dass der Euro-Asiatische Erdöltransportkorridor wirtschaftlich vertretbar ist und bekräftigten dessen vorläufige Parameter.
“Die berechneten Kosten der ersten Etappe der Realisierung des Projekts (besichtigt ist die Durchleitung von bis zu 9 Mio. t im Jahr) betragen nicht weniger als 1 Mrd. $. Genaue Ziffern kann ich nicht nennen, da mir die Dokumente gerade nicht vorliegen. Dort (in der Machbarkeitsstudie) sind einige Varianten mit geringen Abweichungen in Abhängigkeit von der Umsetzung vorgesehen.”, bekräftigt Bogdan Sokolowskij.
Den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach, erklangen im Laufe der geschlossenen Verhandlungen beim Gipfel Erinnerungen daran, dass die Ukraine bislang die Erdölpipeline Odessa-Brody nicht umgestellt hat auf die umgekehrte Richtung (momentan wird Erdöl von der Drushba-Pipeline nach Odessa gepumpt, d.Ü.), was keine Möglichkeiten gibt, klare Prognosen zu machen. Juschtschenko versicherte den Gesprächspartnern, dass er bald dieses Versprechen erfüllt, welches bereits im Frühling gegeben wurde und wiederholte dann seine Argumente die er in der Unterhaltung mit den ihn begleitenden Journalisten angeführt hatte. Dabei nannte er als Haupthindernis auf dem Weg der Realisierung des Transportkorridors die Position der Premierministerin Julia Timoschenko.
“Timoschenko fängt nicht mit einer Diversifizierung der Erdöllieferungen für die Ukraine aufgrund ihrer politischen Verpflichtungen an … Die Position zur Blockierung der Umstellung (der Erdölpipeline) – ist nicht die Position der gesamten Regierung, sondern die persönliche Position der Premierin.”, erklärte Juschtschenko, damit zu verstehen gebend, dass die Rede von Abmachungen zwischen der Premierin und Vertretern der russischen Regierung geht.
Er drückte seine Überzeugung davon aus, dass am Ende des II. Quartals 2009 die Erdölpipeline ihre Arbeit in averser Richtung aufnimmt, da zu dieser Zeit “bereits eine andere Regierung arbeitet”.
Wie bekannt ist, sehen die geltenden Verträge von “UkrTransneft” vor, dass nach der Annahme der Entscheidung zur Umstellung auf das averse Regime drei Monate vergehen müssen. Auf diese Weise folgt aus der Erklärung des Präsidenten, dass er einen Wechsel des Premierministers bis April 2009 erwartet.
Sergej Sidorenko
Quelle: Kommersant-Ukraine
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Peter Bardy
Prof. Dr. Peter Bardy.
Professor für Grundschuldidaktik/Mathematik. Universität Halle-Wittenberg.
Eigene Homepage: http://www.erzwiss.uni-halle.de/gliederung/grund/bardy/index.html.
E-Mail
Inhaltsverzeichnis
Kurzvita
- 1968 Erste Philologische Staatsprüfung in Mathematik an der RWTH Aachen
- 1968 - 1973 an der RWTH Aachen (wissenschaftlicher Assistent an Lehrstühlen für Mathematik)
- 1973 Promotion zum Dr. rer. nat. in Mathematik (Nebenfach Physik)
- 1973 - 1988 und 1990 - 1995 an der Universität Siegen (Akademischer Rat/Oberrat im Bereich Mathematik und ihre Didaktik)
- 1988 - 1990 an der Universität Kassel (Vertretungsprofessur für Mathematik und ihre Didaktik)
- ab 1995 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Professur für Grundschuldidaktik/ Mathematik)
- WS 2009/2010 an der Universität Bremen (Honorarprofessur für Didaktik der Mathematik)
Veröffentlichungen
Beiträge in Sammelbänden/Zeitschriften
- Der Einsatz von Taschenrechnern im Mathematikunterricht berufsbildender Schulen - Aspekte und Beispiele. In: Zentralblatt für Didaktik der Mathematik 10 (1978), H. 3, S. 134-138.
- Zur Anzahl der Taschenrechner-Zahlen und ihrer Verteilung auf der Zahlengeraden. In: Praxis der Mathematik 12 ( 1979), H. 1, S. 1-6 (zusammen mit R. Baumann, Lüneburg).
- Der Mathematikunterricht in Haupt- und Realschule im Hinblick auf mathematische Anforderungen im Beruf und in der Berufsschule. In: Schanz, R.; Weber, F. (Hrsg): Unterrichtshilfen zur Übergangsproblematik im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I/ berufsbildende Schulen, Mainz 1982 ( Tagungsberichte und Arbeitsmaterialien 15), S.4-33.
- Die Verwendung von Taschenrechnern in der beruflichen Praxis - Beispiele für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe I. In: mathematik lehren 2 (1984), H. 7, S. 22-26 (zusammen mit G. Tilke, Siegen).
- Die Nützlichkeit der Mathematik - demonstriert an einem ( für den Mathematikunterricht der Sekundarstufe II aufbereiteten ) Beispiel aus der Medizin. In: Bardy, P. u.a.: Natur und Umwelt im Unterricht, Essen 1985; S. 7-19.
- Verwendung von Formeln im kaufmännischen Rechnen - pro und kontra. In: Dörfler, W.; Fischer, R.; Peschek, W. (Hrsg.): Wirtschaftsmathematik in Beruf und Ausbildung, Wien/Stuttgart 1987, S. 13-20.
- Beispiele mathematischer Modellbildung im Sport. In: Der Mathematikunterricht 34 (1988), H. 6, S. 29-32, 37-42.
- Zur Förderung begabter Grundschüler in Mathematik. In: Europäische Konferenz "Begabungen gefragt" (Offizieller Konferenzbericht, Salzburg, 26. bis 28. 9. 1988), S.200-204.
- Zur gestuften Behandlung der Näherungs- und Fehlerrechnung im Mathematikunterricht, insbesondere an beruflichen Schulen. In: Postel, H.; Kirsch, A.; Blum, W. (Hrsg.): Mathematik lehren und lernen, Festschrift für Heinz Griesel, Hannover 1991; S. 39-47.
- Zu einer Unterichtseinheit "Bundesjugendspiele (Leichtathletik)" im Mathematikunterricht der 4. Klasse. In: Mathematische Unterrichtspraxis 13 (1992), H. 4, S. 27-37.
- Mathematische Modellbildungen und Computersimulationen als rationale Grundlage für Entscheidungen im Tennissport. In:Didaktik der Mathematik 21 (1993), H. 3, S. 207-222.
- Ergebnisse empirischer Untersuchungen zur Entwicklung funktionalen Denkens im Verlauf der Grundschulzeit. In: Journal für Mathematik-Didaktik 14 (1993), H. 3/4, S. 307-330.
- Einführung eines (kartesischen) Koordinatensystems und Förderung funktionalen Denkens mit Hilfe des Mausspiels von Suarez und Biner im 4. Schuljahr. In: Mathematische Unterrichtspraxis 15 (1994), H. 2, S. 1-6.
- Zur Förderung begabter Dritt- und Viertklässler in Mathematik. In: Peter-Koop, A. (Hrsg.): Das besondere Kind im Mathematikunterricht der Grundschule ( Peter Sorger zum 60. Geburtstag gewidmet), Offenburg 1998; S. 7-24 (zusammen mit J. Hrzán, Halle).
- Rechner rechnen manchmal richtig falsch. In: mathematik lehren 17 (1999), H. 93, S. 55-59 (zusammen mit W. Herget, Halle).
- Basketball und Trigonometrie. In: mathematik lehren 17 (1999), H. 95, S. 21-22, 47-49 (zusammen mit T. Bardy, Göttingen); wieder abgedruckt im Sammelband "Geometrie" (Hrsg. H.-G. Weigand) der Zeitschrift "mathematik lehren", S. 140 - 144. *Mathematische Eigenproduktionen leistungsstarker Grundschulkinder. In: Mathematische Unterrichtspraxis 20 (1999), H. 4, S. 12-19 (zusammen mit J. Hrzán und K. Mede, Halle).
- Eine Aufgabe - viele Lösungswege. In: Grundschule 34 (2002), H.3, S.28 - 30.
- Mathematische Korrespondenzzirkel für Viertklässler - Ziele, Inhalte, Erfahrungen. In: Sache-
Wort-Zahl 30 (2002), H.49, S. 54 - 58.
- Aufgaben zur Förderung mathematisch leistungsstarker Viertklässler - Ziele und Erfahrungen. In:
Ruwisch, S.; Peter-Koop, A. (Hrsg.): Gute Aufgaben im Mathematikuntericht der Grundschule, Offenburg 2003, S. 182 - 195.
- Eine Zählaufgabe für Viertklässler - viele Lösungsideen. In: Grundschulunterricht 51 (2004),
H.2, S. 35 - 39 (zusammen mit T. Bardy).
- Primzahlen und Summenzahlen - Problemfelder für mathematisch begabte Grundschulkinder. In:
Hahn, H.; Möller, R.; Carle, U. (Hrsg.): Begabungsförderung in der Grundschule,Hohengehren 2007, S. 104 - 113.
- Gefordert: Kreativität. Kreativitätsfordernde und -fördernde Problemstellungen für leistungsstarke Kinder. In: Grundschule 2009, H. 3, S. 32 - 37 (zusammen mit T. Bardy).
- Mathematisch begabte Dritt- und Viertklässler fordern und fördern. In: Brinkmann, A.; Burrichter, R.; Decker, Cl. (Hrsg.): Lernprozesse professionell begleiten, Berlin 2011, S. 27 - 38
(zusammen mit T. Bardy).
Mathematikdidaktische Bücher
- Herausgabe des Buches "Taschenrechner im Unterricht beruflicher Schulen"; 238 S.. Freiburg 1982.
- Sachrechnen für Lehrer an Berufsschulen, BS 2: Prozentrechnen, Näherungsrechnen; 133 S.. DIFF, Tübingen 1984 (zusammen mit K. Baulig, G. Preiß, E. Wenzelburger-Solache Orozco, alle Freiburg und W. Blum, Kassel).
- Sachrechnen für Lehrer an Berufsschulen, BS3: Zinsrechnen; 150 S.. DIFF, Tübingen 1984 (zusammen mit K. Baulig, D. Lübbert, G. Preiß, E. Wenzelburger-Solache Orozco, H. Abel, alle Freiburg, E. Flender, Wilnsdorf und K.P. Müller, Karlsruhe).
- Herausgabe des Buches "Mathematik in der Berufsschule, Analysen und Vorschläge zum Fachrechenunterricht"; 175 S.. Essen 1985 (zusammen mit W. Blum, Kassel und H.-G. Braun, Bielefeld).
- Herausgabe des Buches "technic didact - Schriftenreihe - Band 3, Diskussionsfeld Technische Ausbildung"; 334 S.. Alsbach 1988 (zusammen mit F.M. Kath, Hamburg und H.-J. Zebisch, Alsbach).
- Herausgabe des Buches "Materialien für einen realitätbezogenen Mathematikunterricht, Band 3"; 103 S.. Hildesheim 1996 (zusammen mit R. Danckwerts, Siegen und J. Schornstein, Freiburg).
- Herausgabe des Buches "Mathematische und mathematikdidaktische Ausbildung von Grundschullehrerinnen/-lehrern"; 227 S.. Weinheim 1997.
- Aufgaben für kleine Mathematiker, mit ausführlichen Lösungen und didaktischen Hinweisen; 98 S.;
Köln 1. Auflage 2005, 2. Auflage 2006, 3. Auflage 2011 (zusammen mit J. Hrzán).
- Mathematisch begabte Grundschulkinder - Diagnostik und Förderung; 256 S.; München 2007.
Filme
- Drehbuch, Fachberatung, Beiheft (16 S.) und Begleitkarte zum Film (Videobandkassette, Laufzeit 30 min) "Der Einsatz des Taschenrechners an beruflichen Schulen"; Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht, Grünwald 1981.
- Idee und Regie zum Film (Videobandkassette, Laufzeit 10 min) "Sport und Mathematik"; Audiovisuelles Medienzentrum der Universität Siegen, Siegen 1986.
Arbeitsgebiete
- Realitätsbezüge im Mathematikunterricht ( aller Schulstufen), Schwerpunkt: mathematische Modellbildung im Sport
- Identifikation und Förderung mathematisch begabter Grundschulkinder
Projekte
Vernetzung
- Mitglied der GDM (Gesellschaft für Didaktik der Mathematik)
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Wer in Würzburg Bock auf höheren Blutdruck hat, kann in regelmäßigen Abständen in die Untiefen der freien Demokratie hinabsteigen und den hier hochfrequent abgehaltenen Bürgerentscheiden frönen. Aktuell geht es um die Umgestaltung eines weltgeschichtlich gesehen winzigen Areals, das in der Nähe des Würzburger Stadttheaters liegt, ein Muckenschiss-Square, beispielsweise im Vergleich zum Petersplatz im Vatikan: den Kardinal-Faulhaber-Platz. DOCH WIRD DER UNSCHEINBARE PLATZ GEO-THEOLOGISCH MAßLOS UNTERSCHÄTZT?!?
Bürgerentscheid rückt unscheinbaren Platz in den Fokus
Die zwei Abstimmungs-Fragen aus dem aktuellen Bürgerentscheid, ob der kleine Platz ganz oder teilweise begrünt werden solle, findet Ihr auf WürzburgWiki. Wirklich relevant scheinen sie der SMAUL nicht. Verdächtig ähnlich sind sich die beiden Fragestellungen, zumindest für den auswärtigen Betrachter. Der unterfränkische Katholik Faulhaber, ehemaliger Bischof von Speyer und Erzbischof von München und Freising, in Würzburg unter anderem am Internat Kilianeum ausgebildet, dreht sich gerade jetzt ächzend in seinem Grab um, wenn er das Theater um den Platz beim Theater mitbekommt. DOCH DIE SMAUL BESITZT KERNIGE INFORMATIONEN, DIE NICHTS WENIGER ALS EINE SENSATION EPISCHEN, GERNE AUCH BIBLISCHEN AUSMAßES NAHELEGEN!
Normale Begrünung: unangemessen!
Der von der SMAUL als profan, nahezu blasphemisch eingestufte Bürgerentscheid ist gelaufen. Der Faulhaber-Platz wird laut Fragestellung als „innerstädtische Erholungs- und Freizeitfläche“ begrünt und bepflanzt. Diese trockene Analyse sagt nichts über die womöglich geschichtsträchtige Stätte. Die „Vision“ der Begrünungs-Vertreter greift viel zu kurz! Ein paar Wanderbäume sind nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Bild: 3.7.2017, WürzburgWiki
Brandneue, geheime Fakten!
Geht’s nach der SMAUL, soll der Platz mit der Begrünungs-Erlaubnis ein Paradies auf Erden sein. Nichts passt besser zu dem kirchlichen Würdenträger, nach dem er benannt ist. Es wäre auch sein Wille gewesen! Dies hat er uns in der letzten Redaktionskonferenz per Telepathie-Telegramm, zu dem wir alle Harfentöne hörten, ohne Wenn und Aber mitgeteilt. Am Crack hat es diesmal hoffentlich nicht gelegen, aus der Pfeife kamen immerhin weiße Wolken, wie bei der Papstwahl.
IMMENS GEHEIME, INTERNE, SAKRO-GEOLOGISCHE BERECHNUNGEN DER SMAUL enthüllen außerdem, dass der Garten Eden in der fruchtbaren Weinbau-Region um Würzburg mit seinen Obst-Plantagen gewesen sein könnte. Den theologischen Zusammenhang hat unser agiler Redaktionskater Karl uns glaubhaft versichert, nachdem er Weihrauch in der Wasserbong geraucht hat. Der Kater sprang auf, weißer Schaum stand vor seinem Munde, er geht mehr ab als das Orakel von Delphi. Wir glauben ihn, wir verehren ihn, sogar ich als Chefredakteur hänge an seinen Lippen (wo sind die eigentlich??):
Schlechter informierte Wissenschaftler hatten vermutet, dass der Garten Eden irgendwo im Gebiet von Euphrat und Tigris sein könnte. Mumpitz! Brüllte Karl und fraß folgende Karte einfach auf:
In diesen Gebieten ist seit Jahrhunderten Remmidemmi, als Genussregion ist diese Gegend einfach ungeeignet. Eine Gegend voll von Krautbärten, Atomsprengköpfen und Wolken voller blutigem Hass.
Ein Garten Eden in Würzburg!
Ganz anders das friedliche Mainfranken. Das Schlimmste, was in Würzburg passiert, ist, dass marode Gebäude erhalten werden und sich Politiker um Parkplätze streiten. Doch für die Fremden und die vom Leben Gezeichneten soll laut SMAUL ein Platz ewiger Heiterkeit und friedlicher Freude entstehen, ein Ort blühender Natur, ungestörter Kreaturen (Naja, vielleicht muss man außenrum eine Schallschutzmauer hochziehen).
Neugierige Japaner könnten in dem real existierenden, alttestamentarischen Garten Eden in der Würzburger Innenstadt Fotos machen (siehe Titel!). Ohne Blitz, um die dort idyllisch äsenden Rehe nicht zu verscheuchen, natürlich. Benachbarte Mittelständler könnten immens von dem Paradies nebenan profitieren: Im Bürgerspital würden die Verantwortlichen Wasser zu Wein machen, bei Polly’s Törtchen könnten sie Muffins mit Erdkugel-Image verkaufen, das Theater würde die „Ode an die Freude“ bringen und auf der Bühne Sirtaki mit den Flaggen aller Nationen tanzen. Die Geschundenen der Welt, beispielsweise G20-Polizisten (Titelbild hinten rechts!) oder Entkommene aus Staaten mit Höllenfürsten als Herrscher wie
-
USA
-
England
-
Russland oder
-
Türkei
könnten ihre gequälte Seele im Garten heilen. Als gütiger Versöhner würde MESSIAS CHRISTIAN SCHUCHARDT die in Würzburg traditionell bitter verfeindeten Lager – im Titel seht Ihr die Grünen und die CDU – versöhnen. Wäre das nicht wunder-wunder-schön?
Geistliche Grüße, Euer spiritus rector, die
SMAUL
—
Bild Garten Eden: Hieronymus Bosch (Detail) |Â https://de.wikipedia.org/wiki/Garten_Eden
Bild Kardinal-Faulhaber-Platz Wanderbäume: WuerzburgWiki.de (http://www.wuerzburgwiki.de/wiki/Datei:Faulhaberplatz-Wanderb%C3%A4ume.JPG)
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Achtung! Ein kleines, giftiges Orkantief namens EBERHARD sorgt am heutigen Sonntag für Lebensgefahr in der Südhälfte Deutschlands und damit auch im SAW-Land. Es ist wichtig, JETZT Vorbereitungen zu treffen!
So klein und so „oho“! Es ist windig in Deutschland, und es wird sogar stürmisch werden. Ursache ist dieses Orkantief FRIEDERIKE, das sich am heutigen Dienstag gerade erst entwickelt.
Dieser Blogbeitrag soll ein bisschen zeigen, mit was Sie am Donnerstag, den 18.01.18 zu rechnen haben. Abhängig davon, wo in Deutschland Sie sich befinden, denn da wird von Sturm bis Schnee einiges geboten werden!
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Nammering
Inhaltsverzeichnis
Lage
Nammering liegt im Dreiburgenland etwa zwei Kilometer südwestlich von Fürstenstein.
Geschichte
Der Ort gehörte ursprünglich zum Komplex der Babenberger Güter im Vorwald des Bayerischen Waldes, von denen angenommen wird, dass sie auf eine Dotation des Bistums Bamberg durch Kaiser Heinrich II. zurückgehen. Der Komplex der Babenberger Güter wurde erstmals im zweiten Herzogsurbar aufgezählt und im dritten Herzogsurbar wiederholt. Unter diesen Gütern erscheint auch ein Gut namens Navmaring (Naumaring).
Es wurde später zwischen Ober- und Unternammering unterschieden, die beide zur Herrschaft und zum Amt Fürstenstein gehörten. Im 18. Jahrhundert zählte Obernammering sieben, Unternammering zwei Anwesen. Ferner unterstanden zwei Anwesen der Hofmarksherrschaft Witzmannsberg und eines der Hofmarksherrschaft Schöllnach. Bei der Gemeindebildung zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam Nammering zur Gemeinde Fürstenstein und zum Patrimonialgericht Fürstenstein, dessen Gerichtsbarkeit 1836 durch Ministerialentschließung eingezogen wurde.
In Nammering wurden beim Aufenthalt eines Häftlingstransports aus dem KZ Buchenwald Mitte April 1945 von der SS zahlreiche Häftlinge erschossen. Insgesamt 794 Tote wurden in Nammering und Umgebung zunächst in Massengräbern beerdigt. 171 der Umgekommenen wurden später in Eging am See beigesetzt, 92 der Toten auf dem Ortsfriedhof in Fürstenstein. 1958 wurden 33 der Toten exhumiert und in Flossenbürg beigesetzt. 20 Tote wurden nach Italien und Frankreich umgebettet. 39 Tote verblieben in Fürstenstein. Zum Gedenken an diesen Häftlingszug wurde im April 2015 ein neuer Gedenkstein eingeweiht. Zusätzlich zum alten Gedenkstein der im Wald aufgestellt ist, steht nun ein, von der IG-Metall gespendeter, Granitfelsen als Mahnmal nahe der Ortsdurchfahrt.
Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche St. Florian. Grundsteinlegung der einzigen Florianskirche im Bistum Passau war am 20. Juli 1952, die Weihe der Kirche erfolgte am 3. und 4. Oktober 1953 durch Bischof Simon Konrad Landersdorfer. Sie enthält einen Kreuzweg des Künstlers Wilhelm Niedermayer.
- Mahnmal zum Gedenken der getöteten KZ-Häftlinge. Das am 21. April 1985 eingeweihte Mahnmal liegt außerhalb des Ortes etwa 300 Meter von der Hauptstraße nach Fürstenstein entfernt. Der Gedenkstein trägt die Aufschrift „KZ-Transport April 1945 - 794 Häftlinge ermordet“. Zusätzlich gibt es seit April 2015 ein „neues“ Mahnmal nahe der Ortsdurchfahrt.
Bildung und Erziehung
- Kindergarten St. Florian
Vereine
- TSV 1950 Nammering e.V.
- Schützenverein Frohsinn Nammering
- Freiwillige Feuerwehr Nammering, gegründet 1920
- Eisstockclub Nammering
- Kindergarten-Förderverein Nammering
- Verein für Gartenbau und Landespflege Nammering
Literatur
- Bernhard Brunner: Das Schreckliche darf sich nicht wiederholen. In: Passauer Neue Presse vom 21. April 2015 (S. 29)
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Hauptseite
Der Aufstieg des Schild-Helden
Naofumi Iwatani fällt in der Bücherei ein besonderes Buch auf, dessen Einband von vier legendären Helden spricht. Aber nach der Einleitung sind darin alle weiteren Seiten leer. Im gleichen Moment erfasst ihn etwas und transportiert ihn in eine andere Welt. Dort bedroht eine Welle von Heimsuchungen die Bewohner, weshalb man in einem langwierigen Ritual die vier legendären Helden zu Hilfe gerufen hat. Jedem Helden ist eine legendäre Waffe zugeordnet: Schwert, Speer, Bogen und Schild. Naofumi hat dabei den Schild erhalten. Da er nicht unbedingt der große Redner ist, eckt er gleich bei der Audienz vor dem König an. Als ihm abends die drei anderen Gerufenen erklären, wie die mit der Waffe verliehenen Steuerelemente an ein Spiel erinnern, stellt sich heraus, dass jeder aus einer alternativen Version von Japan kommt. Um ihre legendären Waffen zu entwickeln müssen die vier, wie in einem Spiel, Erfahrungen sammeln. Dafür werden vom König Kämpfer zur Verfügung gestellt, die sich ihren Helden selbst erwählen. Und auch dabei geht Naofumi leer aus. Schließlich wird eine schöne junge Frau seine einzige Begleiterin. Als er sich ausstatten will, muss Naofumi erkennen, dass er keine Angriffswaffe benutzen darf und er auf rein defensive Kampfmethoden aufbauen muss. Somit ist er auch beim Sammeln der Erfahrung stark unterlegen, aber als Ausgleich resistent gegen Schmerzen und Gifte. In der ersten Nacht wird er in der Herberge ausgeraubt und seine Begleiterin ist verschwunden. Am Hof vor dem König wird er plötzlich der Vergewaltigung bezichtigt und zwar von seiner Begleiterin. Von allen verachtet und gemieden steht er vollkommen alleine da. (...)
Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt
Satoru Mikami (三上 悟 Mikami Satoru) wird nach seinem Tod aufgrund seiner aus seinen letzten Gedanken abgeleiteten Fähigkeiten als mächtiges Schleimwesen wiedergeboren. Als er wieder zu sich kommt, kann er nichts sehen und sich auch nicht bewegen. Irgendwie fehlen ihm Arme und Beine. Nach einer Weile stellt er fest, dass er als Schleimklumpen wieder geboren wurde. Mit Hilfe der körperlosen Stimme „Großer Weiser“ lernt er seinen neuen Körper kennen und kann seine Skills nutzbringend anwenden. Auf magische Weise kann er seine Umgebung wahrnehmen und er findet sich in einer gewaltigen Höhle wieder. Dank seines Skills „Raubtier“ (Predator) kann er in sich aufgenommene Objekte analysieren. Bei seiner Erkundung des Höhlensystems stößt er schließlich auf einen weiteren Bewohner, den Sturmdrachen Veldora, den man hier versiegelt hat. Dieser ist schon so lange alleine in der Höhle, dass er sich nach Unterhaltung sehnt. Satoru erlernt die magische Kommunikation und erfährt die Geschichte des Drachen. Obwohl er anfangs am liebsten in ein kleines Loch versickern würde, versteht er die Beweggründe von Veldora und freundet sich mit ihm an. Rimuru macht sich auf die Suche nach einem Ausgang, wobei ihm andere Monster über den Weg laufen. Von diesen lernt er nach dem verschlingen weitere Skills. Als er schließlich bei einem verschlossenen Tor ankommt, tauchen drei menschliche Abenteurer auf. Diese wurden von ihrer Gilde beauftragt, das Verschwinden des Sturmdrachen zu untersuchen. Rimuru nutzt die ihm gebotene Möglichkeit aus der Höhle zu kommen.
Rascal Does Not Dream of Bunny Girl Senpai
akuta Azusagawa hat in der Schule einen schlechten Ruf, da man ihn wegen des sogenannten „Krankenhaus-Vorfalls“ für einen gewalttätigen Schläger hält, der mindestens drei Mitschüler ins Krankenhaus verfrachtet hat. Kunimi ist einer seiner wenigen Freunde, was aber dessen Freundin Kamisato nicht begeistert. Sakuta hat sich mit seiner Außenseiter-Rolle soweit arrangiert und kümmert sich um seine Schwester Kaede. In einer Bibliothek sieht er plötzlich ein Mädchen im Häschen-Kostüm herumlaufen, dass sonst scheinbar niemand wahrnimmt. Das Mädchen ist Mai Sakurajima, eine bereits bekannte Schauspielerin und außerdem eine Mitschülerin der höheren Klasse von seiner Schule. Mai bemerkt, dass er sie noch sehen kann und fordert ihn auf, sich von ihr fernzuhalten. Am nächsten Morgen auf dem Schulweg spricht er seinen Freund Yuma erst auf Mädchen im Häschen-Kostüm und dann auf Mai Sakurajima an. Sie ist auf der Schule auch immer für sich, weil sie durch ihre Schauspielerei im ersten Schuljahr kaum im Klassenraum gewesen ist und deshalb nicht in die Klassengemeinschaft integriert. Nach der Schule auf dem Bahnsteig begegnen sie sich erneut, wobei Sakuta einem Passanten vor das Objektiv tritt, der gerade ungefragt ein Foto von Mai schießen will. Die beiden kommen danach ins Gespräch und Mai erzählt von dem Phänomen, dass in einigen Stadtteilen von den Leuten nicht mehr wahrgenommen wird, so dass sie dort nicht einmal mehr etwas zu essen bestellen kann.
Girly Air Force
Die Erde wird von einer mysteriösen Gruppierung, allgemein Xi genannt, angegriffen. Deren Waffensysteme sind in ihrer Beweglichkeit und Manövrierfähigkeit allem überlegen, was die Kampfjets der Erde aufbieten können. Die Angriffe der Xi verwüsten ganze Städte und zwingen die Menschen zu fliehen. Während das Festland unter den Angriffen der Xi leidet, sind Inselstaaten wie Japan noch nicht betroffen. Die Zivilbevölkerung wird evakuiert. Die in China auf Containerschiffen verladenen Flüchtlinge sehen sich schon in Sicherheit, als am Himmel Xi-Jäger auftauchen. Die begleitenden Marinezerstörer versuchen mit Raketenbeschuss einen Angriff abzuwehren, aber die Abwehrmaßnahmen der Xi wehren sie einfach ab. Auf einem dieser Schiffe befinden sich Kei und seine Kindheitsfreundin Minghua, die auf der Flucht von ihren Eltern getrennt wurden. Hilflos müssen sie mit ansehen, wie weitere Schiffe versenkt werden. Auch die Kampfjets, die ihnen zu Hilfe kommen, sind hoffnungslos deklassiert. Plötzlich taucht eine rote Saab Gripen am Himmel auf, die den Xi Paroli bieten kann. Gleich nachdem die Xi abgeschossen sind, stürzt auch die Gripen in die See.
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Kategorie:Kunstwerk
Das Wort Kunstwerk (von althochdeutsch werc, verwandt mit altgriechisch Ϝέργον /u̯érgon/ „Werk, Arbeit“, siehe dessen Etymologie) bezeichnet allgemein das Erzeugnis künstlerischen Schaffens. Umgangssprachlich äußert sich in diesem Ausdruck häufig Bewunderung für die meisterhafte, einzigartige oder ästhetisch gelungene Ausführung. Der umgangssprachliche Gebrauch von „Kunstwerk“ bezeichnet als „schön“ empfundene Eindrücke aus nahezu allen Bereichen. In der Unterscheidung von Kunstwerk und Nicht-Kunstwerk drückt sich dabei der Kunstbegriff aus.
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Es kommt vor, dass sich ein Problem am iPhone oder iPad nur durch einen Reset, oder auch Soft-Reset, lösen lässt. Zum Beispiel dann, wenn das Gerät sonst auf keinen Tastendruck mehr reagiert oder es anfängt, sich ungewöhnlich zu verhalten.
Um einen Reset durchzuführen, drückt ihr die Home-Taste und die Standby-Taste gemeinsam für etwa 10 Sekunden. Lasst dann beide Tasten gleichzeitig los. Das iPhone oder iPad startet nun neu.
Posted in: iOS
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Commodore SR7919
Der SR7919 ist ein wissenschaftlicher Taschenrechner von Commodore. Das rote LED-Display zeigt bist zu achtstellige Zahlen an. Die Spannungsversorgung erfolgt über ein externes Netzteil oder einer 9V Batterie. Der SR7919 kam 1976 auf den Markt. Neben der schwarzen Variante gab es noch eine mit beigen Gehäuse.
Baujahr | 1976 |
Verbreitung | Hoch |
Zustand | Gut |
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Die schwankende Brücke der Erinnerung
“Ich fand die Brücke schön. Ich fand es auch schön, wie sie wackelte. Meiner Meinung nach sollten wir ab und zu an den schwankenden Boden unter unseren Füßen erinnert werden.”
Wenn schon im Titel vom Ende die Rede ist, wie dann beginnen, vielleicht so? Erinnerung kann nicht nur verblassen, sie kann auch trügen. Das, was der Protagonist Tony Webster in diesem Roman, der eher eine Novelle ist, erlebt, die Erosion seiner Gewissheiten, was seine Vergangenheit betrifft, diesen Prozess auf schwankendem Boden, vollzieht der Leser während seiner Lektüre ebenfalls nach. Lesen und Schreiben erscheint so als ein labiler Zustand der Ungewissheit, wie eine Geschichte enden könnte und ob ihr Ende überhaupt einen Sinn ergibt. Leider wird in der deutschen Übersetzung der Aspekt dieser Sinngebung, die in Frage gestellt und ironisiert wird, durch das Auslassen des Wortes “sense” nicht deutlich genug. Denn dass das Ende einer Geschichte einen Sinn ergeben kann, mag noch logisch erscheinen, das Leben selbst dagegen kennt den Begriff eines sinnvollen Endes nicht. Der Tod des Einzelnen, sein Ende, ergibt von anderen erzählt dem Leben vielleicht rückblickend Sinn, subjektiv bleibt er eine Katastrophe. Sinn und Vernunft ist also etwas, was quasi erzählerisch dem Chaos hinzugefügt wird. Zwar relativ konventionell erzählt, gelingt Barnes ein vergnügliches Spiel mit den Halbwahrheiten seines sich unsicher erinnernden Ich-Erzählers. Der Leser muss sich selbst ständig wie auf dem Boden einer schwankenden Brücke sein Puzzle einer möglicherweise dann “wahren” Geschichte zusammensetzen und es wird ihm bewusst, dass eigentlich jede Geschichte und jeder Roman, wenn das Leben also erzählt werden soll, zu viel Sinn macht. Dabei erinnerte ich mich an John Rivers Anfangssatz in der Erzählung von Aldous Huxley “Das Genie und die Göttin”: “Das Fatale an Romanen ist, daß sie zuviel Sinn ergeben”, über dessen Richtigkeit als eröffnendes Bonmot es eine nette Diskussion seitens einer “Kunstfigur” an anderer Stelle gab. Aber stetig neurotisch auf eine alte juckende Blessur rekurrieren ist müßig. Doch die Blog-Unterhaltung dort drüben ist ein gutes Beispiel dafür, dass auch andere in ihrer Beziehung zu virtuellen Kunstfiguren Veränderungen unterworfen waren. Meiner Meinung nach aber, um ein Zitat von Barnes zu gebrauchen, klingt diese Unterscheidung zwischen Leben und Kunst, auch was diesen “Roman” betrifft, zumindest “philosophisch evident”. Erzählerische Form ist immer nachträglich künstlicher Sinn, was man vom Leben selbst eben gerade nicht behaupten kann.
Aber halt, ich hätte meine Auslassungen, denn Kritiken und Empfehlungen lassen immer weg, auch anders beginnen können, etwa: Ich werde Atem holen und über dieses Buch in einem Stück erzählen, egal ob lang oder kurz. Normalerweise beginnt man mit Autor und Titel, skizziert den Inhalt, macht eine literarische Einordnung und gibt dann seine mehr oder weniger überzeugende Lobpreisung ab. Ich dagegen werde nur lose Gedanken auffädeln, denn “normale” Besprechungen dieses Buches gibt es bereits hunderte und seinen persönlichen Sinn muss ohnehin der jeweilige Leser selbst dem Geschriebenen hinzufügen.
Ist es nicht merkwürdig, dass wir beim Lesen immer unsere ganzen bisherigen Lektüren im Hinterkopf haben, ein Fundus der Vergleichsmöglichkeiten? Nach den ersten vierzig Seiten dieser etwas längeren Erzählung, die sich auf dem Umschlag zwar Roman nennt, aber Roman möchte heute jeder sein und sei es ein Blog oder gleich das ganze eigene Leben selbst, fühlte ich mich ein wenig wie auf einen Stuhl zwischen Aldous Huxley und Ford Madox Ford gesetzt. Es ist auch in diesem Text die von Ford bekannte Unzuverlässigkeit des Erzählers, die mich an Ford Madox Fords allertraurigste Geschichte erinnerte und die dazwischen geschobenen philosophischen und literarischen Spitzfindigkeiten schienen mir die charakteristische weitläufige, englische, intellektuelle Intelligenz eines Huxley-Textes zu besitzen. Barnes schätzt Ford Madox Ford literarisch sehr hoch und nicht umsonst hat die Familie der Freundin des Erzählers Veronica im Buch den Nachnamen Ford erhalten. So elegant witzig der Ich-Erzähler Tony Webster auch zu erzählen vermag, man gewinnt den Eindruck, leicht beschwindelt zu werden, da macht sich doch jemand etwas vor. Auch so um die Seite vierzig herum wird dann auch das erste Mal ein imaginäres Gegenüber mit “Du” angesprochen, sodass man den Eindruck einer Beichte gewinnt, als hätte der Ich-Erzähler sich an dem Adressaten oder einer anderen Person schuldig gemacht. Das ist die von Ford übernommene Position eines Erzählers, die immer verspricht interessant zu sein, denn sie lässt ihn einerseits spektakulär von seinen “Sünden” berichten, andererseits bezweifelt er seine eigene Sichtweise des Erzählten selbst. Mal wirkt er grausam, mal beleidigt in seinem rückblickenden Urteil über sich und seine Kommilitonen oder fühlt sich auch in seiner ersten Beziehung zu einem weiblichen Wesen irgendwie in der Defensive und zurückgesetzt. Das verbittert ihn, lässt ihn sich über deren Gefühle erheben und nur ihnen charakterliche Fehler vorwerfen. Gleichzeitig spürt er aber, mit dieser Haltung scheitern zu können, insofern er seine Sichtweise und Version des Erzählten beginnt selbst zu bezweifeln. Von Anfang an beschlich mich beim Erzähler und seinen Anekdoten aus der Schulzeit das Gefühl, es mit einem unangenehmen, die Wahrheit womöglich sich zurechtbiegenden Charakter zu tun zu haben, der wenig sympathisch wirkte. Sein Verhältnis zu dem an Intelligenz überlegenen Neuen in der Klasse, Adrian Finn, der zu einer bestehenden Dreierclique aus Alex, Colin und Tony selbst hinzustößt, ist von Neid geprägt. Denn nicht nur er, sondern auch seine erste Freundin Veronica entstammt einer sozial höher gestellten Familie, deren Mitglieder die Arroganz der Upper Class zeigen.
Gekonnt hantiert Julian Barnes auch mit Metaphern und so steht das Bild des sich bei der Gezeitenwende umdrehenden Flusses, Severn bore, dafür, dass alles auch ganz anders hätte sein können, weil wie schon gesagt, die Erinnerung trügt. Die Zeit fließt eben nicht gemächlich in eine Richtung, sondern Erinnerung beeinflusst auch unsere Gegenwart und was wir Neues erfahren wiederum die Sicht der Vergangenheit. Es liegt eine Atmosphäre über dem Ganzen, als könne sich das Schicksal oder die Vergangenheit bei zunehmender Aufhellung und Aufklärung der Beziehungsverstrickungen auch gegen den Protagonisten richten.
Nun fragen Sie sich vielleicht schon geraume Zeit, wovon handelt das Buch denn nun eigentlich. Ich mache lediglich eine Aufzählung: Vier pubertierende, männliche Jugendliche in einem englischen College, erwachende Sexualität, das weibliche Objekt der Begierde in Form der Mitschülerin Veronica. Zunächst im ersten Teil befinden wir uns zeitlich im England der sechziger Jahre, wo der alte Schullehrer und der Vater Veronicas eine Art konservative Elterngeneration bilden, gegen die es zu revoltieren gilt. Dann kommen ein Selbstmord, eine normale Ehe mit gütlich normaler Scheidung, ein angedeuteter Missbrauch bzw. eine Doppelbeziehung zu Tochter und Mutter dazu, ein behindertes Kind usw. In diesem Beziehungsgeflecht bleibt vieles im Dunkeln. Die Kunst Julian Barnes ist es nun, Protagonist und Leser gleichermaßen nur langsam kleine Häppchen der Aufklärung zu geben. Vor uns wird die Welt als eine große Veranstaltung des Selbstbetruges ausgebreitet, auf die nur langsam Licht fällt. Dabei übt dieser angedeutet mephistophelische Zug Tony Websters, der mit allen Mitteln zum Beispiel um ein Tagebuch seines Jugendfreundes kämpft, das ihm laut eines Testaments zusteht, gerade den Reiz des Erzählten aus.
Auf Seite 136 findet sich eine schöne Ford Madox Ford-Relation:
“Es war eine ganz gewöhnliche traurige Geschichte – nur allzu vertraut – und mit schlichten Worten erzählt.”
Das weibliche Element wird vom Erzähler ziemlich missgünstig als verführerische Schlange eingeführt, denn nach kurzer Beziehung kommt es zu einem Bruch, dessen Ursache aus seiner Sicht selbstverständlich Veronica ist. Überhaupt verfällt er der weit verbreiteten männlichen Vorstellung, Frauen könne man grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen, die der zu Langweiligen und die der Geheimnisvollen, wobei seine Exfrau Margaret eindeutig zu den bodenständig langweiligen und seine Jugendliebe Veronica zu den geheimnisvollen Frauen zählt. Mit seiner geschiedenen Frau hat er darüber hinaus eine Tochter Susie und ein konventionell abgeklärtes Verhältnis. Veronica aber lässt ihm auch als alter Mann von 62 Jahren im zweiten Teil keine Ruhe, bis sich sein Bild der hinterhältigen Jugendfreundin auf überraschende Weise zu ihren Gunsten wandelt.
An diversen Stellen im Buch wird der Begriff der Geschichte beleuchtet. Tony Webster interessiert sich für die beglaubigte, weiter zurückliegende Historie des Geschichtsunterrichts, weniger für die aktuelle politisch schwankende. Zum anderen wird natürlich auch die Geschichte als historische Wissenschaft gegen den Begriff der fiktiven Geschichte der Literatur gesetzt. Eine vom begabtesten Schüler Adrian Finn in einer Geschichtsstunde gegebene Definition von Sinn und Geschichte lautet dann auch:
Geschichte ist die Gewissheit, die dort entsteht, wo die Unvollkommenheiten der Erinnerung auf die Unzulänglichkeiten der Dokumentation treffen.
Barnes schiebt diesen Aphorismus einem fiktiven französischen Historiker Patrick Lagrange zu, was seine erzählerische Raffinesse beweist. Literatur wirft mit ihrer oft nebulösen persönlichen Geschichte ein anderes, auf andere Art erhellendes Licht auf die Zeiten. Kurz assoziierte ich auch den Sachbuchtitel von Francis Fukuyama, der das “Das Ende der Geschichte” zu proklamieren meinte.
Am Schluss sucht man das passende Resümee für diese sehr lesenswerte Erzählung und kann nur ebenso wie bei Ford Madox Fords “allertraurigsten Geschichte” , den vielen Facetten des Buches die nachdrückliche Empfehlung hinterherschicken, es durch eigene Lektüre selbst zu würdigen. Es schien mir als zeitgenössischere Variante intellektuell schärfer als Ford, dafür mit etwas weniger Herz und Gefühl geschrieben, aber dennoch auf ähnlich hohem Niveau was die virtuose Handhabung der Erzählmittel betrifft. Julian Barnes bleibt ein ausgesprochen englischer und intellektueller Erzähler.
Iris Radischs Empfehlung bei der Zeit fand ich fürchterlich, in der sie das Buch zu einem durch und durch melancholischen abstempelte, dass vor dem Ende im Suizid oder einem unerfüllten Leben warnen solle. Schon sehr viel gelungener dagegen ist die “Auslese” von Johan Schloemann bei der Süddeutschen Zeitung.
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Inhalt
Lehrgangsziel: Vermittlung von Kenntnissen auf dem Gebiet der Antiquitäten für Sammler und Laien
Abschluss: keine Prüfung
Teilnahmevoraussetzungen:
keine besondere Vorbildung erforderlich
Teilnahmevoraussetzungen zur Prüfung:
entfällt
Lehrgangsinhalte:
Stilkunde - Möbel - Gemälde - Porzellan- und Tonwaren - Glas und Kristall - Gold, Silber, Bronze, Kupfer, Eisen, Zinn - Glocken- und Uhrwerke - Teppiche- und Wandbekleidungen - Bücher, Bilder und Gravuren - Asiatische Kunst und Münzen - Verschiedenes
Zielgruppe:
Lehrgang Zeitaufwand:
- Gesamtdauer: 18 Monate, gesamt 309,6 Zeit-Std.
- wöchentliche Bearbeitungszeit ca. 4 Zeit-Std.
Lehrmaterialien:
- 36 Lehrbriefe,
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Begleitender Unterricht: ist nicht vorgesehen
- Nah-Unterricht: Zeit-Std.
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- Unterrichtsart
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Philipp von Ferrary
Philipp la Renotière von Ferrary (* 11. Jänner 1850 in Paris, Frankreich; † 20. Mai 1917 in Lausanne, Schweiz) war einer der berühmtesten Philatelisten der Welt und besaß die vermutlich größte und wertvollste Briefmarkensammlung, die es je gegeben hat.
Inhaltsverzeichnis |
Leben
Sein eigentlicher Name war Philippe de Ferrari, Herzog von Gallièra, doch er benutzte immer das Pseudonym „Baron von Ferrary" bzw. „Philipp von Ferrary", später verwendete er auch den Namen „Philipp Arnold“. Seine Eltern waren vermögende Aristokraten aus Genua, die nach Paris übersiedelten.
Als Philipp 20 Jahre alt war, kam es zu einer stürmischen Aussprache zwischen seinen Eltern, in der es darum ging, dass der Herzog nicht sein leiblicher Vater war. Philipp legte darauf den Titel nieder und verließ sein Heim. Sein leiblicher Vater soll der österreichische Offizier Emanuel La Renotiere, Reichsritter von Kriegsfeld, sein, der im Feldzug 1848/49 auf einem der lombardischen Güter des Herzogs einquartiert war. Dafür spricht, dass Ferrary sich 1886 von Emanuel La Renotiere adoptieren ließ.
Philipp galt als scheu und schüchtern, aber auch als exzentrisch. Sein Interesse galt Männern, darunter seinem Jugendfreund Eduard Boulanger und seinem „geliebten Bruder“ Albert Arnold Fillatraud, kurz Albert Arnold genannt. In der Kapelle am Attersee gelobten Philipp von Ferrary und Albert Arnold einander ewige Treue. Von Albert nahm er nicht nur dessen Namen, sondern gelegentlich auch Geburtsort oder Geburtsdatum an.
So wie seine Mutter[1] war Philipp ausgesprochen großzügig. Wo immer er Not verspürte, half er. Als seine Mutter 1888 starb, erbte er ihr Vermögen (und damit auch das des 12 Jahre zuvor verstorbenen Vaters). So war es ihm leicht möglich, verschiedenste Anliegen finanziell zu unterstützen. Das Vermögen der Familie stammte zum überwiegenden Teil aus Eisenbahnprojekten in halb Europa und Lateinamerika. Philipp war damit einer der reichsten Männer seiner Zeit in Europa.
Wohin er auch kam, warf er Geldstücke unter die Kinder. Das brachte ihm beim Volk den Namen „Geldschmeißer“ ein. Er selbst lebte eher bescheiden, trug abgetragene Kleidung und leistete sich keinen Luxus. In seinem Testament bedachte er 50 Personen und elf Gemeinden mit Geschenken oder Legaten. Der Wert der Schenkungen betrug rund 1,3 Mio. Kronen, der Wert der Leibrenten 380.000 Kronen jährlich. Krieg und Inflation verhinderten jedoch weitgehend die Auszahlung dieser Geschenke.
Philipp von Ferrary übte zeitlebens nie einen Beruf aus, reiste gern, sprach mehrere Sprachen und sammelte Briefmarken. Er wollte alle Marken der Welt besitzen.
Die Sammlung
Bereits mit 15 Jahren interessierte sich Philipp für das Sammeln von Briefmarken. Die Sammelleidenschaft nahm schließlich seine gesamte Zeit und den größten Teil seines Vermögens in Anspruch. So gelang es ihm eine großartige Briefmarkensammlung aufzubauen. Philipp bemühte sich schon in seiner Jugend, Raritäten der Philatelie aus der ganzen Welt zu kaufen.
Er unternahm große Reisen, um fehlende Stücke für seine Sammlung zu suchen. Mit dieser Suche beauftragte er prominente Briefmarkenhändler in den verschiedensten Städten. Für ihn war der Preis der Marken Nebensache, er bezahlte meist auf der Stelle mit Gold.
In der Öffentlichkeit wurde besonders der Erwerb der damals weltweit einzig existierenden Marke „One Cent British Guiana – 1856“ bemerkt: Man nannte ihn „Briefmarkenkönig“
- (Anmerkung: Philipp erwarb die Marke 1880 um 750 US-Dollar. Danach ging sie durch zahlreiche Besitzer, bis sie im Jahr 1980 zum Chemiemagnaten John du Pont kam. Er ersteigerte sie um 935.000 US-Dollar. Du Pont starb 2010 im Gefängnis, wo er eine Strafe wegen Mordes absaß. Seine Erben hatten die Marke zur Auktion freigegeben.
- Am 17. Juni 2014 ging dann die Marke in New York für 9,5 Millionen Dollar (7,00 Mio. Euro) weg. So viel wurde bisher nie bei einer Versteigerung für eine Briefmarke bezahlt.)
Zahlreiche Betrüger versuchten, ihre besten Fälschungen dem reichen Philipp zu verkaufen. Für Fälschungen, die eigens angefertigt wurden, um sie Ferrary als besondere Seltenheit anzubieten, prägte man den ironischen Begriff „Ferraritäten“. Obwohl Philipp diese meist erkannte, kaufte er die gelungensten Fälschungen, um andere Sammler vor ihnen zu schützen.
Im Gegensatz zu anderen Briefmarkensammlern hat er niemals Briefmarken getauscht oder verkauft, obwohl er eine Unzahl von Duplikaten besaß und damit große Profite gemacht hätte.
Die Sammlung von Philipp von Ferrary befand sich auch noch während des Ersten Weltkrieges im Hotel Matignon[2], dem früheren Familienwohnsitz in Paris. Er hatte Kontakte zu Philatelisten in halb Europa. Besonders schätzte er das Reichspostmuseum in Berlin, zu dem er ausgezeichnete Beziehung hatte. Da er Deutschland und Österreich liebte, Frankreich hingegen hasste, wollte er seine Sammlung in Berlin – und nicht in Paris - der Öffentlichkeit zugänglich machen. Er lebte auch seit 1911 vorwiegend in Wien und am Attersee. Wegen des ersten Weltkrieges musste er - der nun schweizerischer und österreichischer Staatsbürger war - Frankreich verlassen und konnte nur wenige Stücke mitnehmen. Die Sammlung, die vermutlich die größte und wertvollste Briefmarkensammlung der Welt war, wurde nach dem ersten Weltkrieg von Frankreich als Teil der Reparationszahlung angesehen und wurde in mehreren Auktionen verkauft. Er selbst hatte die Zerstörung seines Werkes nicht mehr erlebt, er starb 1917.
Ferrary und der Attersee
Philipps Mutter, eine Aristokratin aus Genua, war mit der deutschen Kaiserin und der österreichischen Erzherzogin Sophie (der Mutter von Kaiser Franz Joseph) befreundet. So verbrachte sie auch Urlaube im nahen Bad Ischl. Sie und Philipp von Ferrary liebten die herrliche Gegend des Salzkammergutes und vor allem den Attersee.
Als der junge Philipp alleine eine Wanderung zum Klauskogel bei Burgau machte, geriet er in ein Gewitter, kam in Bergnot und konnte nur mit letzter Kraft ins Tal gelangen.
Sein Freund Eduard Boulanger machte sich auf die Suche und fand ihn. Philipp gelobte daraufhin, eine Kapelle zu errichten.
Nach dem Tod seiner Mutter 1888 hatte er das Geld, um sein Gelübde zu erfüllen. So kam er wieder an den Attersee und ließ die Ferrary-Kapelle bauen.
Der österreichische Philatelist Sigmund Friedl (* 1851, † 1914) hatte Ferrary bei der Abwicklung der Verlassenschaft nach dem Tod der Mutter gute Dienste geleistet. Aus Dankbarkeit kaufte Philipp einen Grund in der Burgbachau, wo er für Friedl eine Villa errichten ließ. Ferrary hatte dort lediglich ein Zimmer, dennoch nannten die Leute das Haus „Ferrary-Villa“. Er selbst wohnte häufig im Hotel Post in Weißenbach. Die Tatsache, dass auch Friedl Fälschungen an Ferrary verkaufte (Merkure-Fälschungen 1851) belastete die Freundschaft nicht. Als zu Silvester 1905 die „Villa Ferrary“ brannte, ließ sie Philipp auf seine Kosten wieder auf- und ausbauen.
Die Repräsentanten des Ortes Steinbach, im besonderen Pfarrer Ferdinand Pargfrieder, wurden seine Freunde. Legendär ist die Tafelrunde im Hotel Post, zu der er neben dem Pfarrer auch den Bürgermeister, den Lehrer und den Arzt zu gemeinsamen Festen einlud.
Er spendete für die Pfarre, für die Gemeinde und die Vereine und finanzierte die Aufstockung des alten Schulhauses in Steinbach. Für die Fürsorge von Kriegsinvaliden spendete er eine große Summe. Auch die Gemeinden Unterach und St. Gilgen unterstützte er.
Philipp war wohl einer der "buntesten" Sommerfrischler, die je an den Attersee gekommen sind.
Das Testament
Am 30. Jänner 1915 verfasste Philipp von Ferrary ein umfangreiches Testament. In diesem vermachte er vielen seiner Freunde und liebgewordenen Ortschaften großzügige Legate. Auch die Gemeinde Steinbach am Attersee (sowie Unterach am Attersee und St. Gilgen) waren darunter.
Er schreibt: „... Zu Gunsten der Armen und der Kirche, unter Aufsicht des Bürgermeisters, beziehungsweise des Pfarrers, vermache ich der Gemeinde Steinbach am Attersee, woselbst ich heimatberechtigt bin und auf deren Boden ich von jeher so glückliche Tage verlebte, eine jährliche Rente von 10.000 Kronen...“
Für Steinbach konnte letztlich nur eine Abfindungssumme von 28.778,77 fr. in österreichischen Obligationen erreicht werden. Auch dieses Vermögen (das waren dann etwa 56.000 Kronen) fiel der Geldentwertung der Folgejahre zum Opfer.
In seinem Testament verfügte Philipp v. Ferrary unter anderem den Wunsch, am Friedhof der Pfarre Steinbach beerdigt zu werden. Am 20. Mai 1917 verstarb Philipp Arnold unerwartet in Lausanne. Über Vermittlung des Pfarrers Pargfrieder wurde 1919 der Leichnam von Lausanne nach Steinbach überstellt und Philipp Arnold fand hier seine letzte Ruhe.
Das Grab wurde mittlerweile aufgelassen, beim Eingang der Pfarrkirche Steinbach befindet sich eine Gedenktafel und die Beschreibung seines Lebens.
- Franz Kneißl, Steinbach
- Josef Loy, Steinbach
- Carlrichard Brühl: „Die Geschichte der Philatelie“; Olms, Hildesheim 1985
- Peter J. Bohr: „Der Briefmarkenkönig“; Verlag Ludwig Helwig, Dransfeld
- Gedenktafel an der Pfarrkirche in Steinbach
- Philipp von Ferrary in der Wikipedia
- Sigmund Friedl in der Wikipedia
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MieterInnen werden immer wieder übers Ohr gehauen.
Pfusch bei Reparaturen, Heizungsausfälle, extreme Mieterhöhungen – keine Seltenheit bei der „Deutschen Wohnen“. In den letzten Jahren machte der Konzernriese immer wieder negative Schlagzeilen. Jetzt müssen schon wieder viele MieterInnen ohne Heizungsversorgung frieren.
Beschwerden über „Deutsche Wohnen“
Schon im Winter 2016/2017 hatten viele MieterInnen die Heizungsausfälle in ihren Wohnungen beklagt. Zwar ließ der Konzern 3000 Heizungsanlagen überprüfen, jedoch wurden davon nur 10% repariert oder modernisiert. Seit Anfang diesen Winters erhielt der Konzern erneut Beschwerden. „Dass nun schon wieder in mehreren Häusern der `Deutsche Wohnen‘ die Heizung ausgefallen ist, lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass die Instandhaltung hier vernachlässigt wird,“ erläutert Wibke Werner, stellvertretende Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins im Interview mit rbb24. Stattdessen werden Wohnungen saniert um sie anschließend teurer zu vermieten.
Ein privater Immobilienkonzern im Profitrausch
Mit 100.000 Wohnungen ist „Deutsche Wohnen“ die größte Wohnungsbaugesellschaft in Berlin.
Der Mietspiegel in Berlin beläuft sich z.Zt. auf 6,39 pro Quadratmeter, Deutsche Wohnen überschreitet diese Grenze, indem sie pro Quadratmeter 9 bis 10 Euro verlangt. Von diesen Mieterhöhungen würden aus Angst vor Rauswurf aus der Wohnung nur 20% zur Anzeige gebracht, bedauert der 1. Vorsitzende des „Alternativen Mieter und Verbraucherschutzbundes e.V.“ (AMV), Uwe Piper. An der Börse steigt die Aktie jährlich um 16,3%.
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cybernachtstraum_DSC_8153 Veröffentlicht am 11. März 2017 in Teilen mit:Klick, um über Twitter zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet)Klick, um auf Facebook zu teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) Ähnliche Beiträge Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.Kommentar Name * E-Mail * Website Benachrichtige mich über neue Beiträge via E-Mail.
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Die WiSo-Bibliothek stellt den Studierenden der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und der Fakultät für Betriebswirtschaft Räume für die Gruppenarbeit zur Verfügung.
Buchen Sie, indem Sie auf den blauen Button "Übersicht/Buchung" klicken. Um eine Buchung auszuführen, benötigen Sie eine Code-Karte. Klicken Sie in der Hauptnavigation der Raumbuchung auf eine Bibliothek Ihrer Wahl (Wirtschaftswissenschaften oder Sozialwissenschaften), legen Sie Raum und Zeit fest und vegeben Sie einen ungenutzten Code von Ihrer Karte.
Wie Sie eine Code-Karte bekommen können und eine Schritt für Schritt-Anleitung (So geht's!) finden Sie unten.
Sie sind eine Arbeitsgruppe von mindestens vier Studierenden der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und/oder der Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Hamburg.
Wählen Sie einen Ort, an dem Sie einen Diskussionsraum buchen möchten:
Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften oder
Fachbibliothek Sozialwissenschaften
Vor Ort authentifizieren sich die Gruppenmitglieder durch Vorlage gültiger Studierenden- und Bibliotheksausweise. Ihre Gruppe erhält zehn Codes (Einmalkennwörter), mit denen Sie online Diskussionsräume am festgelegten Standort buchen können. Servicezeiten: Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften: Mo - Do 9:00 - 18:00 Uhr und Fr 9:00 - 17:00 Uhr Fachbibliothek Sozialwissenschaften: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr
Für die Reservierung eines Raumes wird je ein gültiger Gutscheincode benötigt. Ist ein Termin gebucht, wird der verwendete Code ungültig.
Nach der Buchung erscheint eine Bestätigungsnachricht. Die/Der Nutzende wird zusätzlich per E-Mail über die Buchung informiert. Die E-Mail beinhaltet auch Optionen zur Stornierung oder zur Umbuchung eines Termins. Wichtig: die Bestätigungs-Mail bitte unbedingt bis zum gebuchten Termin aufbewahren. Sie dient als Nachweis Ihrer Buchung.
Können Sie einen gebuchten Termin nicht wahrnehmen, stornieren Sie ihn bitte spätestens 24 Stunden vor dem Termin.
Vorgehen bei der Fehlermeldung "Dieser Code wurde schon einmal benutzt":
Aktualisieren Sie ihren Webbrowser mit "STRG+F5" und versuchen Sie es erneut.
Vergewissern Sie sich, dass Sie einen Raum in der Bibliothek buchen, in der die Code-Karte gültig ist.
Nutzungsbedingungen
Studierende der Fakultäten WiSo und BWL können mit einem Gutscheincode einen Raum über eine Dauer von ein bis maximal drei Stunden reservieren.
Eine Karte enthält zehn Codes. Das entspricht zehn Raumreservierungen à maximal drei Stunden (= maximal 30 Stunden).
Eine Karte verliert ihre Gültigkeit, wenn alle Codes verbraucht sind, spätestens zum Ende des Semesters.
Jede zugangsberechtigte Gruppe erhält eine Karte pro Semester. Bei einer neuen Gruppen-Zusammensetzung kann eine neue Karte abgeholt werden.
Eine Reservierung kann ab der nächsten Stunde vorgenommen werden (z.B. um 13:01 lässt sich für 14:00 reservieren).
Die Stornierung/Umbuchung einer Reservierung kann bis zu 24 Stunden vor dem gesetzten Termin durchgeführt werden. Bei Stornierung können Codes erneut verwendet werden.
Eine Buchung verfällt, wenn der Raum nicht bis spätestens 15 Minuten nach Terminbeginn durch die Arbeitsgruppe belegt wird. Der Raum gilt als frei und kann von allen Bibliotheksbesucherinnen und -besuchern genutzt werden.
Wenn weniger als vier Personen in einem Raum arbeiten, kann dieser, in Abstimmung, durch andere mitgenutzt werden. Dies gilt auch, wenn der Raum von der gesamten Gruppe vorzeitig verlassen wird.
Bei einer Umbuchung kann nur der Termin, nicht die zuvor festgelegte Stundenanzahl geändert werden. Mögliche Zeiträume werden hellblau angezeigt.
Taschen, Speisen und Getränke (Ausnahme: Wasserflaschen) dürfen nicht mit in die Bibliotheksräumlichkeiten genommen werden.
Die Bibliothek übernimmt keine Haftung für fehlerhafte Buchungen, Stornierungen oder fehlerhafte Software.
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Dr. Joachim Mathieu hat eine praktische Tabelle (zip) für die Bewertung der mündlichen Schulaufgabe für 4 Kandidaten erstellt.
Alle relevanten Daten für die Prüfung (Klasse/Kurs, Thema, Datum, Namen, Bewertung mit Note oder Notenpunkten der Oberstufe) können auf der Übersichtsseite VOR der Prüfung eingegeben werden.
NACH der Prüfung werden dann nur noch die gelb unterlegten Felder (Punkte für die einzelnen Bereiche) eingegeben, wodurch dann die Gesamt-BE pro Schüler automatisch berechnet werden. In den grün unterlegten Feldern, die ohnehin gesperrt sind, wird das Ergebnis pro Bereich generiert.
WICHTIG: Die Note/Notenpunkte werden NICHT automatisch generiert, sondern müssen händisch in das jeweilige rote Feld neben dem Namen eingegeben werden (dafür ist der Notenschlüssel auf der Übersichtsseite). Insofern kann die Datei sowohl für die Unter-/Mittelstufe verwendet werden, wie auch die Q-Phase. Wenn die Note/Notenpunkte auf der Übersichtsseite eingegeben ist/sind, wird sie/werden sie aber durchaus automatisch in das Datenblatt für die einzelnen Schüler übernommen.
In den Registerkarten hinter der Übersichtsseite, enstehen im Hintergrund (durch die Eingabe der Werte und der Note/Notenpunkte) ganz automatisch die Formulare, die den Schülern nach der Prüfung ausgehändigt werden. Neben den BE-Werten wird hier jeweils auch automatisch ein Haken gesetzt, der anzeigt, wie ‚hoch‘ oder ‚tief‘ die Leistung in den Teilbereichen bewertet wurde.
Diese Blätter müssen dann einfach nur noch ausgedruckt werden. Fertig.
Feedback bitte direkt per Mail an Dr. Mathieu.
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Bereits im Jahr 2014 begann ein Team von Systemd-Entwicklern und Kernel-Hackern die Linux-Interprozesskommunikation (IPC) Dbus als Kdbus im Kernel umzusetzen. Das Projekt hat es wegen der teils sehr harten Kritik der Linux-Community aber nie in den Kernel geschafft. Mit Bus1 folgte im vergangenen Jahr schließlich erneut ein Versuch für eine IPC im Kernel. Mit dem Dbus-Broker hat das Team nun einen Userspace-Ersatz für den bisher genutzten Dbus-Daemon erstellt.
Wie der an den Arbeiten beteiligte Entwickler David Herrmann in seinem Blog schreibt, soll der Dbus-Broker einige fundamentale Probleme mit dem bisher als Standard genutzten Dbus-Daemon lösen. Hierzu hat das Team eine neue und, wie Herrmann schreibt, moderne Architektur erdacht, um den sogenannten Message Bus von Dbus neu zu implementieren.
Die von Herrmann aufgeführten Probleme mit dem Dbus-Daemon sind für langjährige Linux-Nutzer altbekannt. So kann der Daemon unter bestimmten Umständen sehr viel Arbeitsspeicher belegen, weil Nachrichten zu langsam abgearbeitet werden. Ebenso kann es vorkommen, dass Nachrichten einfach verworfen werden oder der Daemon durch einen Deadlock in der Ausführung blockiert wird.
Zwar gebe es meist Workarounds für diese Fehler, an den prinzipiellen Problemen ändere das aber nichts, schreibt Herrmann. Und weil das Team einfach weiter genervt davon gewesen sei, hätten sie eben Dbus-Broker geschrieben. Das Projekt ist inzwischen soweit fortgeschritten, dass es eine Desktop-Sitzung der Linux-Distribution Fedora problemlos starten könne. Das heißt aber nicht, dass der Code fertig ist. Die Entwickler bezeichnen den Dbus-Broker weiterhin als experimentell.
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25.01.2022
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Ort
Tunnel
Kategorie(n)
Stammtisch der Wiener Piraten am Dienstag im Tunnel
Von 19-22 Uhr ist es der offizielle Teil. Bis dahin geht es gemütlich zu, man kann sich mit Speis und Trank stärken und diese Zusammenkunft ist auch moderiert. Für Raucher/-innen gibt es Platz für die Rauchpausen. Fragen zum Programm? Oder zur Parteiarbeit? Wie funktioniert LQFB. unsere permanente Vollversammlung? Dann bist du hier richtig.
Als Parteimitglied solltest du mindestens einmal alle 2 Monate vorbeischauen, wenn du die Ehre der Piraten hochhalten möchtest Hardcore-Piraten kommen wöchentlich.
Der Ausklang nach 22 Uhr, der inoffizielle Teil ist aber nur etwas für harte sturmerprobte Seeleute. Das Bier fließt, die Lautstärke steigt und die Chance dass etwas danebengeht wird groß. Also den Teil eher besser meiden, solange du noch neu dabei seid. Ab hier liegt es allein in der Verantwortung der dort noch Anwesenden, welches Bild sie als Pirat/-innen bieten.
Wir freuen uns auf euer Kommen!
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Dieses Positionspapier wurde von Mitgliedern des Ad-hoc-Arbeitskreises „Raumverträglicher Netzausbau“ der Akademie für Raumforschung und Landesplanung (ARL) erarbeitet.
Der Gesamtband sowie sämtliche Einzelbeiträge dieser Veröffentlichung stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.
Akademie für Raumforschung und Landesplanung Vahrenwalder Straße 247 30179 Hannover Tel. +49 511 34842-0 Fax +49 511 34842-41
Kontaktformular Geschäftsstelle
Forschungsplanung Tätigkeitsbericht der ARL Nachrichten der ARL
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Dr. Tanja Ernst Tel. +49 511 34842-56 Fax +49 511 34842-41 firstname.lastname@example.org
Hier finden Sie unsere aktuellen Pressemeldungen
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Die ARL ist Mitglied derLeibniz-Gemeinschaft
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Wenn Firmen feiern. Diese Eventarten kennt die Business-Welt
Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Unternehmen haben den vielfältigen Nutzen feierlicher Anlässe längst erkannt. Sie dienen dem kollegialen Zusammenhalt, der Imagepflege nach innen und außen, dem Networking, der Motivation und der Betlohnung für harte Arbeit. Diese Übersicht klärt über die wichtigsten Arten von Eventfeiern in der Business-Welt auf.
After-Work-Party
Die After-Work-Party beginnt am frühen Abend, nach der üblichen Arbeitszeit, zwischen 18 und 20 Uhr. Meistens findet sie an Werktagen statt. Da zwischen Arbeit und Party für einen Abstecher nach Hause keine Zeit bleibt, gilt der Dresscode "Come as you are", oft auch als Smart Casual bezeichnet. Statt eines typischen Party-Outfits bleibt das Business-Outfit an. Die Männer dürfen jedoch Sakko und Krawatte ablegen; Frauen können statt einer Bluse ein Top oder ein Kleid tragen. Die Party kann in einer eigens für die Firma gemieteten Lokalität, in geschlossener, halb geschlossener oder in öffentlich zugänglicher Gesellschaft stattfinden. Clubs, Bars und Restaurants werden für After-Work-Treffen am häufigsten anvisiert.
Cocktail-Party
Etwas weniger ausgelassen, aber dennoch fröhlich und entspannt geht es auf der Cocktail-Party zu. In der Geschäftswelt bildet sie eine Unterkategorie der After-Work-Party, da sie üblicherweise direkt nach Büroschluss stattfindet. Meist handelt es sich um eine reine Stehparty, bei der man den Gesprächspartner häufig wechselt. Die Cocktail-Party ist primär ein Networking-Event. Lounge-Musik läuft eher im Hintergrund, sodass ein angenehmer Smalltalk mit Kollegen und Geschäftspartnern problemlos möglich ist. In der Regel enden Cocktail-Partys gegen 21 Uhr; dem pünktlichen Erscheinen am nächsten Arbeitstag steht also nichts im Weg. Als Location dienen firmeneigene Büroräume, Hotel-Lounges, Privaträume und Terrassen. Da die Veranstaltung meist nur etwa zwei Stunden dauert, werden nur kleine Häppchen serviert. Bei geschäftlichen Cocktail-Partys heißt es: "Come as you are". Wird die Party offiziell und feierlich ausgerichtet, gilt der Dresscode "Cocktail". Die Herren ziehen einen eleganten Anzug in dunkler Farbe an, dazu ein helles, langärmeliges Hemd, dunkle Herrensocken und Schnürschuhe aus Leder. Perfekt für die Damen ist ein stilvolles Cocktailkleid, dazu geschlossene Pumps. Auf Plus-Size spezialisierte Online-Anbieter haben auch elegante Abendkleider für Cocktail-Partys in großen Größen im Sortiment.
Corporate Events
Corporate Events sind Veranstaltungen, die das positive Image eines Unternehmens fördern sollen. Firmen nutzen sie als ein Kommunikationsinstrument, um die Unternehmenskultur nach außen zu transportieren und einen kreativen Gedankenaustausch zwischen den Mitarbeitern zu fördern. Corporate Events wird als Überbegriff für unterschiedliche unternehmensinterne Veranstaltungen genutzt, die der Imagepflege, Mitarbeitermotivation und Kundenbindung dienen. Dazu gehören Jubiläums- und Weihnachtsfeiern, Teambuilding-Events, aber auch Veranstaltungen mit weniger "Freizeitcharakter" wie Tagungen und Kongresse. Ihnen allen ist gemein, dass eine zuvor festgelegte Botschaft eine bestimmte Zielgruppe erreichen soll. Oft haben solche Events einen festlichen Charakter.
Gala-Dinner
Ein Gala-Abend ist eine besonders festliche Veranstaltung, die elegante Abendgarderobe erfordert. Dabei handelt es sich häufig um einen großen Empfang oder einen vornehmen Ball, der oft für wohltätige Zwecke veranstaltet wird (Spendengala). Hier wird besonders hohen Wert auf formelle Kleidung gelegt. Die Damen tragen bodenlange Roben, die schulterfrei sein können, und die Herren werfen sich in Smokings, wenn "Black Tie", beziehungsweise "kleiner Gesellschaftsanzug" auf der Einladungskarte steht. Meist wird die glamouröse Veranstaltung von Livemusik begleitet.
Firmenjubiläum
Jubiläen sind wichtige Meilensteine im Leben eines Menschen, aber auch in der Entwicklung eines Unternehmens. Runde Geburtstage werden in der Regel gern groß gefeiert und ebenso Firmenjubiläen. Diese sind darüber hinaus ein gutes Marketinginstrument. Durch sie betont ein Unternehmen, dass es seit vielen Jahren Erfolg hat. Durch eine Feier bekommt es auch mediale Aufmerksamkeit, die den Umsatz steigern kann. Unternehmen nehmen das Ereignis gern zum Anlass, Rabattaktionen einzuführen und so Kunden an sich zu binden.
Incentives - Erlebnisse als Belohnung
Incentives (englisch für "Anreize") haben die Steigerung der Motivation als primäres Ziel. Neben Anreizen zur Leistungssteigerung sollen Incentives die Anerkennung für besondere Leistungen zum Ausdruck bringen oder auch die Kundenzufriedenheit steigern und die Loyalität der Geschäftspartner fördern. Im Zentrum der Incentive-Maßnahmen steht die Belohnung. Neben Geld- und Sachprämien bilden immer häufiger Events einen Teil der kreativen Entlohnung. Insbesondere Gruppen-Events sollen den Teamgeist und die Identifikation mit ihrer Firma stärken.
Sommerfest
Ein Sommerfest dient als Motivationsspritze für die Mitarbeiter. In der warmen Jahreszeit gemeinsam feiern, kühle Drinks genießen, sich in lockerer Atmosphäre unterhalten: Ein fröhliches Sommerfest stärkt den Teamgeist und gibt den Kollegen die Möglichkeit, sich besser kennenzulernen. Den Organisatoren steht bezüglich der Location eine besonders große Auswahl zur Verfügung. Denn gefeiert werden kann sowohl drinnen als auch draußen. Wer im Freien feiert, muss nur für Musik und Catering oder Barbecue sorgen - die Stimmung steigt bei den warmen Temperaturen von allein. Indoor braucht es am besten besondere Aktivitäten wie einen Kochkurs, eine Quizshow oder eine Tanzparty.
Weihnachtsfeier
Die Weihnachtsfeier ist die ultimative Must-have-Betriebsfeier, die in keinem Jahr fehlen sollte. Schließlich ist sie der krönende Abschluss des Vergangenen und der Starschuss in das Neue zugleich. Sie ist auch das Highlight im Jahr, bei dem der Fokus auf die Erfolge der Firma gerückt wird und die Leistungen der Mitarbeiter gewürdigt werden. Zu diesem Anlass kommt meist die gesamte Belegschaft abteilungsübergreifend zusammen. In informellem Rahmen werden Kontakte geknüpft und vertieft.
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ADB:Stephan, Johann
Gerber in seinem neuen Tonkünstler-Lexikon führt noch zwei Werke an, die sich bis jetzt auf keiner Bibliothek wiedergefunden haben und deren Existenz stark angezweifelt werden kann. Sie sollen die Titel tragen: 1) „Newe teutsche Gesäng nach Art der Madrigalien mit 4 Stimmen componirt. Pars I. Nürnberg 1599. 4°.“ 2) Pars II mit 5, 6 vnnd 8 Stimmen. Ebendaselbst 1599 und Hamburg 1618 in 4°. Dagegen sind noch folgende Compositionen von ihm anzuführen: 10 Paduanen und Galliarden für 5 Instrumente in Hildebrand’s 1609 erschienenem Sammelwerke, sowie das 5stimmige Quodlibet „Juch, hoscha, die freyen Studenten“ in dem Zeitvertreiber von 1609 (siehe Eitner’s Bibliographie). Letzterer Gesang findet sich handschriftlich wieder in Ms. 999 Nr. 36 der Proske’schen erzbischöflichen Bibliothek in Regensburg. Außerdem besitzt die Kgl. Bibliothek zu Berlin im Ms. Z 44, 8 Stb. aus dem 17. Jahrhundert S. 36 die 8stimmige Motette „Audi dulcis amica“.
Stephan: Johann St. (oder Stephanus), ein Organist in Lüneburg. Junghans nennt ihn in dem Schulprogramme des Johanneums zu Lüneburg 1870, S. 36 Johann Steffen, überhaupt die einzige Quelle, die sichere Nachrichten über ihn enthält. Dort heißt es: der 1589 in jugendlichem Alter empfohlene, zuerst provisorisch, seit 1595 definitiv an St. Johannis in Lüneburg angestellte Organist Johann Steffen, oder, wie er sich selbst unterschreibt, Johannes Stephan, gelangte bald zu einer europäischen Berühmtheit; daher er denn zu den 53 Organisten gehörte, welche 1595 nach Gröningen berufen wurden, um das in dortiger Schloßkirche neuerbaute große Orgelwerk zu spielen und zu prüfen. Brunet nennt ihn in seiner Schrift S. 24 „Clarissimum et scientia rei musicae praeditum paene singulari“. Von der hohen Achtung, welche er in Lüneburg genoß, zeugt die Fassung des am Montage nach Estomihi erneuerten Contracts, in welchem er der kunstreiche Johannes Stephan genannt wird und ein Augmentum Salarii von 200 auf 290 Mk. lübisch erhält. Es wird darin auch der großen Anzahl seiner discipulen gedacht, welche „nach der Orgel auf- und ablaufen“. Sein Tod muß schon im J. 1616 eingetreten sein, denn in einem Referat an den Rath vom 27. August 1667 sagt der Secretär Reinbeck, daß der Organist Schaumkelle, Stephan’s Nachfolger, in diesem Jahre 51 Jahre im Amte sei; derselbe war demnach 1616 ins Amt gekommen und St. in diesem Jahre gestorben. Dies stimmt auch mit der Hamburger Ausgabe seiner Neuen teutschen weltlichen Madrigale von 1619 überein, wo er als weiland Organist in Lüneburg bezeichnet wird. Er muß noch in jungen Jahren gestorben sein. Obige Madrigale und Balletten, wie es auf dem Titel heißt, sind zu 5 Stimmen componirt und erschienen bei Carstens in Hamburg. Vollständige Exemplare besitzt die Stadtbibliothek in Hamburg und Prof. R. Wagener in Marburg, unvollständige findet man in Kassel und Berlin. Ihr Werth ist bis jetzt noch nicht geprüft, da eine Partitur fehlt.
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greife ich doch noch einmal die idee des letzten beitrags hier im blog auf und übertrage es auf die textarbeit. warum nicht auch einmal texte aufräumen. das ist zwar ohne computer nicht ganz leicht, doch es lässt sich sogar handschriftliche machen, um am schluss zu „aufgeräumten geschichten“ zu kommen.
der einstieg kann über die weltliteratur stattfinden. die schreibgruppenleitung bringt einen ausschnitt aus einem berühmten buch, von einem bekannten schriftsteller als kopie mit. dabei kann es sich um eine seite oder einen längeren auszug handeln. und kann man verschiedene „aufräum“-kriterien festlegen und auf die schreibgruppe verteilen. die einen sortieren die sätze auf dem auszug nach der zahl der wörter und falls es doppelungen gibt, alphabetisch die satzänfange. andere sortieren generell die satzanfänge alphabetisch. wieder andere können die einzelnen wörter alphabetisch sortieren (dies scheint die aufwendigste form zu sein. bei längeren abschnitten lassen sich auch die abschnitte im text nach länge oder anfangswörtern sortieren.
aus allen aufräumaktionen entstehen neue texte. sie können sinnlos ausfallen aber auch einen neuen unerwarteten sinn ergeben. sie werden in der schreibgruppe vorgetragen und dienen als schreibanregung. während des vorlesens werden stichworte und assoziationen notiert und danach eine eigene freie geschichte ohne vorgaben geschrieben. die entstandenen geschichten kann man nun einer weiteren sortierung und aufräumaktion unterziehen, um aus den vorhandenen geschichten neue entstehen zu lassen. und auch diese können wieder anregung zu einer weiteren geschichte sein.
man kann aber auch die sortierten wörter aufgreifen, nur die nomen betrachten oder die verben, und zum schreiben einer geschichte unter verwendung der vorhandenen wörter auffordern. auch dies bietet viel spielraum für anschließende schreibanregungen oder -ideen. ebenso kann man sich oft wiederholende wörter (die sich zum beispiel durch suchfunktionen aufspüren lassen) ersetzen durch andere und so stück für stück den text umgestalten. man kann sätze streichen, in denen sich wiederholende wörter stehen. man kann absätze nach der zeichenzahl sortieren, sie alle auf die gleiche länge bringen, also dementsprechend aus dem text streichen. man kann auch aufstocken, um auf die gleiche zeichenzahl zu kommen, und so weiter.
hier bietet sich die möglichkeit, die schreibgruppe ideen beisteuern zu lassen, um die texte weiter zu bearbeiten. am schluss werden die unterschiedlichen texte noch einmal zusammengetragen und vielleicht abermals sortiert, in selbstgeschriebene, fremdverfasste und neu entstandene, dann in kürzere und längere … 😀
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Harald Haarmann spricht im Interview zu seinem Buch „Die Verwandlung der Sophia“ über die Bedeutung einer Philosophie als Lebenshilfe im holistischen Sinne und die Notwendigkeit einer Renaissance des ganzheitlichen Denkens.
Was hat Sie dazu bewegt, Ihr neues Buchprojekt „Die Verwandlung der Sophia“ anzugehen?
Der Aufruf zur “Verwandlung der Sophia” gilt der Neuorientierung unseres Denkens (Sophia im Sinn von Wissensbildung). Diese Studie ist das Ergebnis meines Aufbegehrens gegen die Fehlinterpretationen derjenigen, die das Gedankengut eines weltbekannten Philosophen missverstanden haben. Dies ist Platon, ein weit- und umsichtiger Denker, der den Wert und die Relevanz einer ganzheitlichen Perspektive erkannt und in seinem Werk propagiert hat. Mit Platons Ideenwelt habe ich mich ausgiebig beschäftigt. Derzeit wird das Manuskript für den vierten Band meiner Platon-Studien von einem amerikanischen Verlag begutachtet. Diejenigen, die sich mit Platons Ideen auseinandersetzen, selbst aber nicht ganzheitlich denken, können seine Gedankengänge nur fragmentarisch nachvollziehen und geraten mit ihren Interpretationen allzu leicht in eine Sackgasse.
Welche sind die Hauptthemen, die Sie in diesem Buch angehen?
Ich folge Platon und betrachte Philosophie als praktische Lebenshilfe für jedermann, nicht als esoterische Geheimbündelei weltfremder Experten in der Abgeschiedenheit ihres Elfenbeinturms. Mit dieser Vorgabe gehe ich Problemkomplexe an, wo sich zeigt, dass die vom Gedankengut der Aufklärung geprägten, einseitig ausgerichteten Denkschablonen nicht greifen und keine konstruktiven Problemlösungen angeboten werden. Ein besonderes Anliegen ist eine ganzheitliche “Aufklärung” über den weithin verkannten Zentralbegriff der Rationalität. Die Aufklärer haben der Rationalität eine Leitfunktion für das menschliche Handeln zuerkannt, die diese nicht besitzt. Rationalität ist ein Instrument, das im Dienst der menschlichen Intentionalität steht und vom Willen sowie von den Wünschen des Menschen dirigiert wird (und nicht umgekehrt). Um sinnvoll und vernünftig zu handeln, müssen wir erst unseren Willen disziplinieren und unsere Wünsche kultivieren. Vernünftig zu handeln ist kein Automatismus, denn Willen und Wünsche können, wie wir wissen, eben auch sehr unvernünftig sein. Im Sinn eines ganzheitlichen Denkens gilt, dass wir uns mit dem Nicht-Rationalen auseinandersetzen, und es nicht einfach ausblenden.
Wenn Philosophie eine praktische Lebenshilfe sein soll, dann geht es darum, der Welt, in und mit der wir leben, einen am Menschen orientierten Sinn zu geben, und es reicht nicht, sie mit immer aufwendigeren Begriffen nur zu beschreiben. In dem Buch über die Sophia als Wissensbildung mahne ich eine Erweiterung des Sichtfelds für ein ganzheitliches Verständnis an, exemplarisch bezogen auf unser verzerrtes Geschichtsbild von der Antike sowie auf das Phänomen ‘Demokratie’, deren Grundwerte viel weiter zurückreichen als bis ins klassische Griechenland. Das Sich-Bemühen um das Gemeinwohl, das zentrale Anliegen Platons in seiner politischen Theorie, hatte zu seiner Zeit bereits eine lange Geschichte hinter sich. Platon räumt dem auf kommunale Kooperation gestützten Gemeinwohl Priorität ein für die Gestaltung des individuellen Lebenswegs, und persönliches Wohlergehen wird gewonnen aus der Erfahrung kommunaler Solidarität. Eine solche Denkweise ist uns abhanden gekommen. Es lohnt sich aber, diese heutzutage weithin verdeckte Priorität für konstruktive Orientierungen beim Aufbau unserer Zukunft in der EU zu (re)aktivieren.
Ein weiteres aktuelles Aktionsfeld für ganzheitliches Denken finden wir im Kontext der Debatte über Klimawandel. Hier haben sich in den letzten Jahren unüberbrückbare Barrieren zwischen den Positionen von Alarmisten und Skeptikern aufgetan, und die Diskussion über geeignete Strategien, den Klimawandel unter Kontrolle zu bringen, verliert sich in der Orientierungslosigkeit.
Wie erklären Sie den Begriff der Performativität?
Performativität nimmt Bezug auf die dynamische Anwendung bzw. Ausführung von konstruktiven Handlungsprinzipien und von Optionen zur Problemlösung, die sich an praktischen Bedingungen des jeweiligen Aktionsfelds orientieren. Dies ist der Inhalt von philosophisch begründeter Sinngebung.
Warum ist das Begriffspaar Mythos und Logos für Sie ein Paradebeispiel verkannter komplementärer Begriffsbildung?
Im ganzheitlichen Denken gibt es keine einseitige Begrenzung auf das rein Rationale. Vielmehr gehören Bereiche des Nicht-Rationalen (Empfindungen und Gefühle, Wertungen und Wunschvorstellungen, Ängste und Hoffnungen) sowie der Sinn für Ästhetisches, moralisch-ethische Standards und Spiritualität ebenso dazu. Viele Wissensinhalte, mit denen wir umgehen, sind nicht solche, die sich nach naturwissenschaftlichen Maßstäben messen oder objektiv beschreiben ließen. In unserem Denken und Handeln bewegen wir uns in einem Spannungsfeld, wo objektivierbares Wissen, subjektive Wertungen und unbeweisbare Annahmen, Dafürhalten, Überzeugungen und Idealvorstellungen miteinander verwoben sind. All dies sind Elemente, die in der Antike in die Form von Mythen gegossen wurden. Die griechischen Mythen sind Erzählungen, in denen die Grenzen zwischen dem Diesseits und dem Jenseits, zwischen Realem und Imaginärem verschwimmen, und wo doch sehr viel Nützliches als Quelle von Lebensweisheit integriert ist. Die Griechen der Antike wussten, eine Balance zu halten zwischen der Welt der Mythen, dem Bereich des Mythischen (mythos), und der Rationalität (logos). Die Aufklärer des 18. Jahrhunderts und die deutschen Romantiker des 19. Jahrhunderts haben diese Balance nicht verstanden, sondern haben sich stattdessen bemüht, alles Mythische zu verdrängen und die Rationalität zur Ikone zu erheben. An dieser Ideologisierung des menschlichen Denkens und Handelns kranken wir bis heute.
Erläutern Sie uns die Hauptthemen Ihres Epilogs Performative Philosophie und die Renaissance ganzheitlichen Denkens?
Der performativen Philosophie kommt die Aufgabe zu, einen Richtungspfeil für unser Denken bereit zu stellen, was uns ermöglicht, unser Handeln in einen ganzheitlichen Bezugsrahmen einzubinden, ohne dass wir in eine ideologische Zwangsjacke gesteckt werden, die uns zu Extremisten einer sinnentleerten, schablonenhaften Rationalität macht, wobei der gesunde Menschenverstand seine Mobilität verliert. Wenn von der Renaissance des ganzheitlichen Denkens die Rede ist, so bezieht sich das auf die Reaktivierung des platonischen Ideals einer Gestaltphilosophie, die auf das organische Ganze menschlicher Existenz ausgerichtet ist.
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Mehrere ungeklärte Todesfälle in der Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf sorgen für Aufregung in Unterfranken.
Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat nach dem Tod eines Senioren Haftbefehle gegen die Geschäftsführerin des Heims und den Pflegedienstleiter wegen des Verdachts auf Totschlag beantragt. Das meldet der Bayerische Rundfunk.
Insgesamt prüft die Staatsanwaltschaft laut „inFranken.de“ fünf ungeklärte Todesfälle. Die Haftbefehle beziehen sich auf den Tod eines Bewohners, der zuvor gestürzt war.
Schreckliche Nachrichten aus Krefeld: Eine vierfache Mutter (44) wurde in Linn erstochen aufgefunden. Die Polizei nahm ihren Sohn (24) unter Totschlagsverdacht fest.
Am Samstag, gegen 3.30 Uhr, ging bei der Krefelder Polizei der Notruf ein, dass eine Frau mit einem Messer am Hals verletzt worden sei. Rettungskräfte und Polizisten trafen im Mehrfamilienhaus die Tochter (22) und den 24-jährigen Sohn der Schwerverletzten an.
Die Mutter fanden sie im Schlafzimmer auf dem Bett in einer Blutlache vor. Trotz sofortiger Reanimation konnte sie nicht gerettet werden. Die Frau war offensichtlich durch Messerstiche getötet worden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Untersuchungen des Tatortes ergaben, dass die Frau offensichtlich auf dem Bett angegriffen und durch eine Vielzahl von Stichen im Brust- und Halsbereich getötet wurden. Hierzu wurden offenbar zwei Messer benutzt, die die Polizei Tatort gefunden hat.
Eine Vielzahl von sogenannten Abwehrverletzungen an den Händen und Unterarmen deuten darauf hin, dass das Opfer sich erheblich gewehrt hatte. Als Tatverdächtiger wurde der 24-jährige Sohn festgestellt und noch am Tatort vorläufig festgenommen. Er hatte sich bei der Tat an der Hand eine Verletzung zugezogen, die genäht werden musste.
Eine Vernehmung des Verdächtigen war nicht möglich. Wie Gerhard Hoppmann, Leiter der Mordkommission mitteilte, war er zu einer Aussage nicht in der Lage. Es liegen Anhaltspunkte dafür vor, dass eine verminderte Schuldfähigkeit oder Schuldunfähigkeit vorliegen könnte. Dies könnte laut Polizei im Zusammenhang mit dem regelmäßigen Konsum weicher Drogen des 24-jährigen stehen.
Die 44-jährige lebte von ihrem Mann getrennt und hat vier erwachsene Kinder.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Der 24-jährige wurde heute auf Antrag der zuständigen Staatsanwältin wegen Totschlags-Verdacht dem Haftrichter vorgeführt. Er sitzt in U-Haft.
Nachtrag: Nach der ärztlichen Untersuchung besteht der Verdacht, dass der Verdächtige psychisch krank ist. Er wurde nach Angaben der Polizei in die geschlossene Abteilung einer psychiatrischen Klinik verlegt.
Der Tatort:
Nachrichten, Bilder und Geschichten von Burgen & Schlössern
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In diesem Dokument finden Sie eine Liste der Fehlerbehebungen in After Effects CC 2017.0.2 (Januar 2017)
Problem | Status |
Problem: Wenn Sie versuchen, das Dialogfeld Voreinstellungen“ zu öffnen, stürzt After Effects ab. | Behoben |
Wenn Sie Filmmaterial in der Zeitleiste entweder mit Vorschau oder Leertaste wiedergeben, wird das Filmmaterial in einer Schleife mit einem sich drehenden Kreis wiedergegeben. Das Problem wurde auf Computern mit Mac OS 10.12.1 (Sierra) mit 4K und 5K festgestellt. |
Behoben |
Wenn Sie eine JPEG-Sequenz importieren, nachdem Sie ihre Framerate von der Standard-Framerate im DialogfeldFilmmaterial interpretieren geändert haben und die Datei speichern, ändert After Effects die Framerate der Sequenz zurück in den Standardwert. | Behoben |
Wenn Sie eine After Effects-Komposition über Dynamic Link an Premiere Pro oder von Premiere Pro an After Effects senden, wird die Komposition mit geringerer Auflösung angezeigt. Wenn Sie beispielsweise eine 1920 x 1080-Komposition an Premiere Pro senden, zeigt Premiere Pro diese in einer Auflösung von 960 x 540 an. | Behoben |
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Frequently Asked Questions
Auf dieser Seite wollen wir Fragen beantworten und Begriffe erklären, die für Android-Einsteiger und Neulinge interessant sein können.
Contents
- 1 Fragen
- 1.1 Kann ich mein Android-Gerät auch ohne Google-Konto benutzen?
- 1.2 Hat mein Gerät ein Branding?
- 1.3 Wo bekomme ich Apps her?
- 1.4 Was ist eine App?
- 1.5 Was ist Android?
- 1.6 Was ist ein APN?
- 1.7 Was ist Root?
- 1.8 Wie erhalte ich ein Update?
- 1.9 Wie sichere ich meine Kontakte?
- 1.10 Gibt es auch Viren für Android?
- 1.11 Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
- 1.12 Ich habe hier ein Symbol / Icon / Zeichen in der Statusleiste. Was bedeutet dies?
- 1.13 Ich habe eine ungelesene Benachrichtigung aus der Statuszeile entfernt, kann ich sie mir erneut anzeigen lassen?
- 1.14 Wie kann ich mein verbrauchtes Datenvolumen zählen?
- 2 Begriffe
- 2.1 Abgesicherter Modus
- 2.2 Android
- 2.3 ADB
- 2.4 App
- 2.5 App-Drawer
- 2.6 Backup
- 2.7 Bootloader
- 2.8 Boot Animation
- 2.9 Boot Loop
- 2.10 Branding
- 2.11 ClockWorkMod
- 2.12 DEODEXED/ODEXED
- 2.13 Flashen
- 2.14 Freie Software / Open Source
- 2.15 Google Play Store
- 2.16 Homescreen
- 2.17 Kernel
- 2.18 Launcher
- 2.19 NAND-Backup
- 2.20 OTA
- 2.21 Overclocking
- 2.22 Radio
- 2.23 Recovery
- 2.24 ROM
- 2.25 Root
- 2.26 Screenshot
- 2.27 Security Check
- 2.28 Underclocking
- 2.29 Undervolting
- 2.30 Widget
- 2.31 Wipe
- 2.32 Hinweis
Fragen[edit | edit source]
Kann ich mein Android-Gerät auch ohne Google-Konto benutzen?[edit | edit source]
Ja, die Nutzung eines Android-Gerätes ohne eingerichtetes Google-Konto ist grundsätzlich möglich. Allerdings muss man dabei beachten, dass man dann einige Google-Dienste nicht verwenden kann, allen voran den Google Play Store, den größten Marktplatz für Android-Apps. Als Alternative steht z.B F-Droid zur Verfügung, allerdings findet sich hier ausschließlich freie Software. Frühere Versionen von Google Maps erlaubten beispielsweise eine Nutzung auch ohne Google-Konto (z.B. die Version 5.2.1), in neueren Versionen ist dies jedoch nicht mehr möglich.
Hat mein Gerät ein Branding?[edit | edit source]
Ob ein Gerät ein Branding hat oder nicht, lässt sich bei den verschiedenen Herstellern nicht einheitlich feststellen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass beispielsweise bei vorinstallierten Apps eines Netzbetreibers das Gerät auch ein Branding dieses Netzbetreibers hat. Selbiges gilt auch für eine Bootanimation, welches beispielsweise das Logo eines Netzbetreibers zeigt. Für HTC gibt es zum Beispiel diese Lösung um das Branding eines Gerätes anzuzeigen.
Wo bekomme ich Apps her?[edit | edit source]
Um Apps auf dem Android-Gerät zu installieren, gibt es mehrere Wege. Der am häufigsten genutzte Weg ist es, die Apps aus dem Google Play Store zu installieren. Eine andere Möglichkeit wäre es, sich eine App für einen Drittanbieter-Market zu installieren und dann die Apps von dort zu beziehen. Daneben können Apps auch direkt als APK-Dateien aus dem Internet heruntergeladen werden.
Bei allen Bezugsmöglichkeiten ist zu beachten, dass Apps, unabhängig vom Bezugsweg, immer mit Schadsoftware infiziert sein können. Die Apps im Google Play Store sind hiervon nicht ausgenommen, auch wenn das Risiko eher als klein eingestuft werden kann. Dieses Risiko ist noch deutlich größer, wenn die Quelle der Apps darauf schließen lässt, dass der Download nicht legal ist – beispielsweise wenn eine App, die im Google Play Store kostenpflichtig angeboten wird, umsonst zur Installation bereit steht.
Was ist eine App?[edit | edit source]
siehe App
Was ist Android?[edit | edit source]
siehe Android
Was ist ein APN?[edit | edit source]
Ein APN (Access Point Name) ist ein Zugangspunkt in einem mobilen Datennetz, der es einem Mobilgerät erlaubt, Zugang zu einem anderen Netzwerk (zum Beispiel dem Internet) zu bekommen.
Was ist Root?[edit | edit source]
Root (eigentlich "root") ist der Systembenutzer, der uneingeschränkte Rechte auf einem UNIX-System (und damit auch Android) hat, siehe Root.
Wie erhalte ich ein Update?[edit | edit source]
Ein Update wird meist von dem Hersteller des Gerätes bzw. vom Provider bereitgestellt. Es lässt sich meist über OTA installieren. Teilweise erfordert ein Update allerdings auch eine Software auf dem PC, welche den Update-Vorgang durchführt.
Wie sichere ich meine Kontakte?[edit | edit source]
Zum Sichern der Kontakte bietet sich die Möglichkeit an, diese über den Google-Service zu kopieren. Dabei synchronisiert das Gerät alle Kontakte auf dem Gerät mit den Google-Servern. Wie du deine Kontakte zu Google verschieben kannst, erfährst du hier. Eine andere Möglichkeit ist es, die Kontakte mit einer Drittanbieter-App zu sichern. Ein Beispiel für eine solche App ist Titanium Backup. Wer lieber auf dem PC sichern möchte, kann zum Beispiel auf My Phone Explorer zurückgreifen.
Gibt es auch Viren für Android?[edit | edit source]
Ja, auch für Android gibt es Schädlinge. Diese gelangen meist in Verbindung mit infizierten Apps auf das Gerät. Aus diesem Grund sollte man nur Apps von Quellen installieren, denen man vertraut, und sich die Berechtigungen genau durchlesen und prüfen, ob diese für die Funktion überhaupt notwendig sind.
Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?[edit | edit source]
Auch bei Android gibt es Dienste von Google und Drittanbietern. Hier gelten allerdings die gleichen Datenschutzbestimmungen wie sie hier beschrieben sind.
Ich habe hier ein Symbol / Icon / Zeichen in der Statusleiste. Was bedeutet dies?[edit | edit source]
Die Benachrichtigungszeile hat in Android eine zentrale Bedeutung, weshalb praktisch jede App und Funktion Benachrichtigungen über dieses Element anzeigen lassen kann, demnach vielseitig sind auch die verschiedenen Symbole. Auf unserer Seite Symbole in der Benachrichtigungszeile haben wir die wichtigsten aufgelistet (wobei auch dort gerne nachgereicht werden darf ;)).
Ich habe eine ungelesene Benachrichtigung aus der Statuszeile entfernt, kann ich sie mir erneut anzeigen lassen?[edit | edit source]
Ist diese Benachrichtigung nicht älter als 2 Tage und das Gerät wurde seitdem nicht mehr neu gestartet, kannst du dir die Benachrichtigung(en) in einer Liste erneut anzeigen lassen. Wie das geht erfährst du auf dieser Seite.
Wie kann ich mein verbrauchtes Datenvolumen zählen?[edit | edit source]
Um den Verbrauch von Daten des Android-Gerätes zu verfolgen, um bspw. zu wissen, wann das gebuchte Inklusiv-Volumen verbraucht ist, bringt Android einen rudimentären eigenen Datenzähler mit. Diverse Drittanbieter-Apps bieten zudem komfortable und nützliche Zusatzfunktionen an. Für weitere Informationen siehe Traffic Counter.
Begriffe[edit | edit source]
Der abgesicherte Modus ist ein Startmodus, in der bei Android keine Drittanbieter-Apps (bspw. aus dem Google Play Store) geladen/installiert werden.
Android (engl.: "Androide", Roboter) ist ein von Google weiterentwickeltes, auf Linux basierendes Betriebssystem für Smartphones, Handys und Tablet PCs.
ADB[edit | edit source]
Die Android-Debug-Bridge ist eine Software-Schnittstelle für das Android-System. Sie wird genutzt, um von einem Computer aus per USB-Kabel auf ein Android-Smartphone zugreifen zu können.
App[edit | edit source]
App ist eine Abkürzung für das Wort "Application" (dt.: Anwendung).
Der App-Drawer ist die Übersicht aller installierten Apps.
Ein Backup ist eine Sicherung von Daten/Dateien.
Als Bootloader bezeichnet man eine Software, die für den korrekten Bootvorgang des Smartphones zuständig ist. Darin ist definiert, was und in welcher Reihenfolge das Smartphone bootet. Durch spezielle Veränderungen am Smartphone und bestimmte Tastenkombinationen erhält man Zugang zum Bootloader-Menü und kann diverse Einstellungen vornehmen.
Die Boot Animation ist, wie der Name vermuten lässt, die Startanimation, die jedes mal beim Starten (engl. booten) des Geräts gezeigt wird. Die Boot Animation ist von Hersteller, Gerät, ROM-Version und von der ROM selber anhängig.
Als Boot Loop wird das endlose Neustarten des Gerätes bezeichnet (natürlich bis der Akku leer ist).
Ein Branding ist eine vom Netzbetreiber angepasste Version des Android-Systems.
Das ClockWorkMod-Recovery ist eines der am häufigsten verwendeten Recoverys in der Android-Welt.
Der Begriff DEODEXED/ODEXED bezeichnet den Aufbau von System-Apps.
Das Flashen bezeichnet das Aufspielen und Installieren einer Firmsoftware oder Software-Komponente, das per Fastboot vom PC oder via Recovery als sogenannte flashbare zip-Datei direkt von der SD-Karte aus geschehen kann.
Unter freier Software versteht man Software, die unter einer Lizenz steht, die Benutzern bestimmte Freiheiten erlaubt. Dazu gehören insbesondere das Verändern der Software und die Weitergabe dieser veränderten Version. Um diese Freiheit ausüben zu können, braucht man den (von Menschen lesbaren) Quellcode, auch "Source Code" der Software. Daher ist auch der Begriff "Open Source" abgeleitet. "Freie Software" und "Open Source Software" werden oft synonym verwendet und gewähren dem Nutzer auch beide o.g. Rechte, sind aber streng genommen nicht das Selbe.
Google Play (früher Android Market) ist die von Google entwickelte App zum kommerziellen Vertreiben von Applikationen.
Als Android Home bezeichnet man die Homescreens eines Android-Gerätes. Zu vergleichen ist der Homescreen mit dem Desktop, der von Microsoft Windows, Mac-Systemen und manchen Linux-Versionen bekannt ist.
Als Kernel bezeichnet man den Betriebssystemkern.
Launcher (engl.: "Starter", "Startprogramm") ist die Hauptoberfläche jedes Android-Systems. Der Launcher besteht meist aus dem Homescreen, dem App-Drawer und den jeweils bereitgestellten Widgets.
Ein NAND-Backup ist die Sicherung des gesamten internen Speichers und lässt sich nur über das Recovery bewerkstelligen.
OTA[edit | edit source]
Over The Air (OTA) bezeichnet ein drahtloses Update des installierten Betriebssystems.
Als Overclocking bezeichnet man die Übertaktung eines Prozessors zur Leistungsoptimierung, jedoch auf Kosten der Akkulaufzeit.
Radio[edit | edit source]
Das Radio ist eine Komponente des Android-Systems, die den Empfang und das Senden von Informationen über verschiedene Standards ermöglicht.
Als Recovery bezeichnet man ein Wiederherstellungsmenü eines jeden Android-Gerätes.
ROM[edit | edit source]
Als ROM wird die Firmware eines Smartphones bezeichnet.
Root[edit | edit source]
Root (engl.: "Wurzel", daher: "Wurzelverzeichnis") bedeutet bei unixoiden Systemen, darunter auch Android, voller Zugriff auf das Betriebssystem und dessen Ressourcen. Durch sogenannte Root-Rechte erlangt der Benutzer die Möglichkeit Dateien des Betriebssystems sowie deren Lese- und Schreibrechte zu ändern oder zu löschen. Auch das Hinzufügen von Systemdateien auf dem Speicher eines Geräts wird durch Root-Rechte ermöglicht.
Ein Screenshot ist eine bildliche Abbildung der aktuellen Bildschirmanzeige eines Android-Gerätes. Bei der Erstellung von Screenshots gibt es je nach Version und Sicherheitsgrad des Betriebssystems unterschiedliche Wege. Unterschieden wird bei der Erstellung von Screenshot zwischen systeminternen, auf dem Gerät implementierten Lösungen und systemexternen Lösungen.
Der Security Check ist eine von HTC entwickelte und implementierte Software-Lösung zum Schutz vor Veränderungen der System-Software.
Als Underclocking bezeichnet man die Untertaktung eines Prozessors um die Akkulaufzeit des jeweiligen Gerätes zu erhöhen, jedoch auf Kosten der Performance.
Mit Undervolting bezeichnet man das gezielte Absenken der Versorgungsspannung von Prozessoren, um weniger Stromverbrauch und damit eine längere Akku-Laufzeit zu erzielen.
Als Widgets werden kleine Android-Programme bezeichnet, die nach der Einrichtung ständig auf der Benutzeroberfläche (Desktop) sichtbar sind.
Wipe[edit | edit source]
Als Wipe bezeichnet man den Vorgang, bestimmte Daten auf seinem Smartphone zu löschen.
Hinweis[edit | edit source]
Wenn du über einen Begriff mehr erfahren willst, klicke einfach auf die Überschrift des Abschnittes. Neben dieser FAQ empfiehlt es sich, auch die Seiten in der Kategorie:Allgemein und der Kategorie:Begriffe zu lesen.
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Erstellt von DL-Redaktion am Samstag 2. Dezember 2017
Kolumne Macht
Von Bettina Faus
So wie CDU und SPD in die Sondierungsgespräche gehen, vergraulen sie selbst treueste Anhänger. Das mag daran liegen, dass sie schwach sind wie nie. Ihnen fehlt aber auch etwas Entscheidendes.
Für die CDU traut sich nur der Geschäftsführer – wie heißt der noch mal? – vor die Presse. Für die SPD erklärt deren Vorsitzender Martin Schulz, man habe viel Zeit für eine grundsätzliche Entscheidung. Toller Start für Sondierungsgespräche. Sind die Traditionsparteien eigentlich bei Trost? So vergrault man selbst die treueste Gefolgschaft.
Überraschend ist die Entwicklung nicht. Immerhin waren die vermeintlich Starken nie zuvor vergleichbar schwach. Die CDU-Bundeskanzlerin muss sich von einem CSU-Minister auf der Nase herumtanzen lassen, weil ihr die Kraft fehlt, ihn zu feuern. Der CSU-Ministerpräsident kann nur noch um einen möglichst gesichtswahrenden Rückzug kämpfen. Und dann gibt es einen SPD-Vorsitzenden, der – ja. Dann gibt es auch den noch.
Es ist an der Zeit, nach aller berechtigten Kritik einmal ohne jede Ironie eine Lanze für die Sozialdemokraten und für Martin Schulz zu brechen. Die traditionsreichste deutsche Partei hat in ihrer Geschichte immer wieder bewiesen, dass sie zur Solidarität fähig ist. Manchmal zu spät. Manchmal bei der falschen Gelegenheit, Stichwort: Kriegskredite. Und dennoch. Im politischen Geschäft, in dem Intrigen und Gemeinheiten zum Alltag gehören, ist Anstand – und nichts anderes ist Solidarität – ein knappes Gut.
Welche andere Partei fällt Ihnen ein, die bereit ist, sich um den Preis von Nachteilen solidarisch zu zeigen? Die CSU? Die Grünen? Die CDU? Die AfD? Die Linke? Lachen Sie jetzt nicht.
Seit dem Wahlkampf-Tagebuch von Spiegel-Autor Markus Feldenkirchen weiß die Öffentlichkeit, dass Martin Schulz im Wahlkampf allein gelassen wurde. Spätestens seither wissen es übrigens auch führende Kräfte in der SPD. Und sie wissen, wie solidarisch der Spitzenkandidat sich verhalten hat. Jetzt haben sie ein schlechtes Gewissen. Zu Recht.
Quelle : TAZ >>>>> weiterlesen
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Grafikquelle :
Maischberger, Sendung vom 14. Dezember 2016. Produziert vom WDR. Thema der Sendung: „Wutbürger gegen Gutmenschen: Verliert die Demokratie?“ Foto: Bettina Gaus („taz“-Journalistin)
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Zurechnung
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das Völkerrecht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen…
Der Rechtsbegriff Zurechnung bezeichnet ganz allgemein eine juristische Relation, d.h. eine Rechtsbeziehung, die entweder erkannt (z.B. Verwandtschaft oder Täterschaft) oder durch Menschen formaljuristisch hergestellt wurde (z.B. durch Gerichtsurteil oder Geständnis).
Als "Unzurechnungsfähige" bezeichnet man in Deutschland die Schuldunfähigen.
Nationale Lösungen der Zurechnung
- Zurechnung nach deutschem Recht
u.a.
Siehe auch
Den Begriff im internationalen juristischen Web finden
Den Begriff im französischen juristischen Web finden ( in Deutsch)
Den Begriff im belgischen juristischen Web finden
Den Begriff im luxemburgischen juristischen Web finden
Den Begriff im juristischen Web der Europäischen Union finden
- Rechtliches Treueverhältnis
- Rechtsfähigkeit in Deutschland
- Straftat
- Mitverschulden global
- Kausalität
- Adäquanzkausalität
- Äquivalenzkausalität
- Beschützerinstinkt
- Strafbarkeit
- Urheberprinzip
- agent of change
- Gottesgnadentum
- Geständnis
- Mitverschulden
- Wissensmangel
- Scham
- Strafrecht
- Garantenstellung in Deutschland
- Deutsches Haftungsrecht
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Abaskiron
Abaskiron (griechisch Ἀπα Ἰσχυρίων, Ἀpa Ἰschyríon; † 592?) war ein oströmischer Topotērētēs (leitender Verwaltungsbeamter) und/oder Tribun im Ägypten des späten 6. Jahrhunderts. Er und seine Familie rebellierten etwa von 583 bis 588 gegen Kaiser Maurikios. Die wichtigste Quelle über ihn ist Johannes von Nikiu.[1]
LebenBearbeiten
Abaskiron stammte aus einer wohlhabenden, in Aykilah (Zawya Saqr, etwa 30 km südöstlich von Alexandria im Nildelta) ansässigen Familie. Er hatte zwei jüngere Brüder namens Menas und Jakob sowie einen Sohn Isaak. Zunächst als Kopist erwähnt, wurde Abaskiron zusammen mit seinen Brüdern vom Praefectus Augustalis Johannes als Gouverneur über mehrere ägyptische Städte eingesetzt. Ihre Position nutzten sie jedoch zu unautorisierten Übergriffen auf örtliche Repräsentanten der Fraktion der Blauen aus, die als traditionell chalkedonitisch-orthodox und somit kaisernah galten. Der Konflikt eskalierte so weit, dass die Städte Bana und Busiris geplündert und in Brand gesteckt wurden.
Die örtliche Präfekt von Busiris entkam nach Konstantinopel, wo er den Kaiser über die bedrohliche Situation unterrichtete. Maurikios wies Johannes an, Abaskiron und seine Familie aus dem Dienst zu entlassen, worauf diese mit offener Rebellion reagierten. Mit Waffengewalt ließ Abaskiron die Getreideschiffe auf dem Nil beschlagnahmen, was in Alexandria zu einer Hungersnot führte. Die Bevölkerung der Metropole erhob sich gegen Johannes, den sie für die kritische Lage verantwortlich machte. Sein Leben wurde angeblich von loyalen Mitgliedern der koptischen Kirche gerettet, als Präfekt wurde er jedoch durch Paulos abgelöst.
Die Rebellen dehnten ihren Machtbereich von Aykilah auf fast ganz Unterägypten aus, womit dem Imperium die Kontrolle über seine reichste Provinz und wichtigste Kornkammer zu entgleiten drohte. Isaak stellte darüber hinaus eine Flotte zusammen, die entlang der Küste patrouillierte, kaiserliche Schiffe aufbrachte und sogar Zypern überfiel. Der Patriarch Eulogios verhandelte im Auftrag der Zentralregierung mit den Aufständischen, jedoch ohne Ergebnis. Diese beabsichtigten offenbar einen neuen Präfekten ihrer Wahl in Alexandria zu installieren; ob sie weiterreichende politische Ziele verfolgten, etwa eine Sezession Ägyptens vom Imperium, ist aus der Überlieferung nicht ersichtlich.
Etwa um 588 wurde Johannes vom Kaiser wieder als Präfekt eingesetzt und mit der Niederschlagung des Aufstands beauftragt. Eine aus alexandrinischen, ägyptischen und nubischen Truppen zusammengezogene Streitmacht unter dem Befehl des Generals Theodoros ging nun gegen die Rebellenhochburg Aykilah in die Offensive. Die beiden feindlichen Lager trafen am Nil aufeinander. Mithilfe der prominenten – wohl unfreiwilligen – Überläufer Kosmas und Banon gelang es Theodoros vor der Schlacht, viele Anhänger Abaskirons ebenfalls zum Seitenwechsel zu bewegen. Die drei Brüder und Isaak kämpften mit ihren verbliebenen Truppen verzweifelt bis zum Einbruch der Nacht. Angesichts der Aussichtslosigkeit ihrer Lage flohen sie nach Abusan, wurden aber von der kaiserlichen Armee gestellt und gefangen genommen.
Die vier Rebellenführer wurden auf Kamelen in den Straßen von Alexandria vorgeführt und anschließend in Ketten gelegt. Johannes unternahm allerdings nichts weiter gegen seine ehemaligen Vertrauten. Erst sein Nachfolger Konstantin ließ die Brüder, vermutlich auf Befehl des Kaisers, ca. 592 enthaupten; Isaak wurde in die Verbannung geschickt. Die Städte Aykilah und Abusan wurden zur Strafe für ihre Beteiligung an dem Aufstand niedergebrannt.
QuellenBearbeiten
LiteraturBearbeiten
- Edith Louisa Butcher: The Story of the Church of Egypt. An Outline Of The History Of The Egyptians Under Their Successive Masters From The Roman Conquest Until Now. Рипол Классик, London 1897, S. 335–339 (eingeschränkte Buchvorschau in der Google-Buchsuche).
- John Robert Martindale: Abaskiron. In: The Prosopography of the Later Roman Empire (PLRE). Band 3B, Cambridge University Press, Cambridge 1992, ISBN 0-521-20160-8, S. 1–2.
AnmerkungenBearbeiten
- Johannes von Nikiu behandelt Abaskiron in der Kapitelfolge zwischen den sassanidischen Thronwirren von 590/91 und dem schweren Erdbeben in Antiochia, das meist auf Oktober 588 datiert wird; die Rebellion begann jedoch schon in der ersten Amtszeit des Präfekten Johannes (ca. 582–585).
Personendaten | |
---|---|
NAME | Abaskiron |
ALTERNATIVNAMEN | Ἀπα Ἰσχυρίων (griechisch); Ἀpa Ἰschyríon |
KURZBESCHREIBUNG | byzantinischer Rebell in Ägypten |
GEBURTSDATUM | 6. Jahrhundert |
STERBEDATUM | um 592 |
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Badalona
Badalona | ||
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Die Rambla von Badalona
Wappen | Karte von Spanien | |
Basisdaten | ||
Autonome Gemeinschaft: | Katalonien | |
Provinz: | Barcelona | |
Comarca: | Barcelonès | |
Koordinaten | ||
Höhe: | ||
Fläche: | 21,20 km² | |
Einwohner: | 217.741 (1. Jan. 2018)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 10.270,8 Einw./km² | |
Gemeindenummer (INE): | 08015 | |
Verwaltung | ||
Bürgermeister: | Dolors Sabater Puig ( BeC) | |
Website: | www.badalona.cat |
Badalona (kat. [bəðəˈɫonə]) ist eine katalanische Industriestadt, langgestreckt an der Mittelmeerküste etwa zehn Kilometer nordöstlich Barcelonas gelegen und gehört zur Metropolregion Àrea Metropolitana de Barcelona.
Inhaltsverzeichnis
LageBearbeiten
Badalona liegt am Mündungsgebiet des Besòs an der Mittelmeerküste und nahe der Vorläufer der Serralada de Marina. Die Stadt ist von den Gemeinden Sant Adrià de Besòs im Südosten, Santa Coloma de Gramenet im Südwesten, Montgat im Nordosten und Tiana im Nordwesten umgeben.
PolitikBearbeiten
Die Kommunalwahl 2015 ergab folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:
SehenswürdigkeitenBearbeiten
Im einstigen Baetulo finden sich noch Spuren seiner römischen Vergangenheit wie Thermen, Mosaiken usw. – hauptsächlich im Museum. Bedeutende Skulpturen, wie die Venus von Badalona, befinden sich im archäologischen Museum von Barcelona.
WirtschaftBearbeiten
Hier wird seit (1868 oder) 1870 der Anisschnaps Anís del Mono produziert. Er ist einer der bekanntesten Anisschnäpse Spaniens, der in zahlreiche Länder exportiert wird. Schon seit langer Zeit ist hier Textilindustrie ansässig. Badalona hält diese Tradition aufrecht. Nach wie vor gibt es hier viele Betriebe der Textilindustrie. Wie in anderen Städten hat sich bezüglich der Unternehmensstruktur einen Übergang von Industriebetrieben zu Dienstleistungsunternehmen vollzogen. Das größte Handels- und Dienstleistungszentrum ist Montigala mit vielen Geschäften und Unternehmen (Decathlon, IKEA, Carrefour etc.). Daneben spielt der Tourismus eine wichtige Rolle (Freizeithafen, Strände).
Kultur und TraditionBearbeiten
Stadtfeste zu Ehren der Schutzpatrone werden zu Mariä Himmelfahrt in der Woche vom 15. August und zu Sant Anastasi (11. Mai) gefeiert. Zu "Sant Anastasi" wird traditionell ein Dämon am Strand errichtet und verbrannt.
MuseenBearbeiten
- Termes i Decumanus: auf 3400 m² römische Thermen mit Decumanus (römisches Stadtviertel)
- Casa dels Dofins: Domus des 1. Jh. v. Chr., Mosaike und Reste von Wandmalereien
- Conducte d'Agiues: Eine Wasserleitung von 40 m aus dem 1. Jh. n. Chr
- Jardi del Quint Licini: Römischer Garten aus dem 1. Jh. n. Chr
Söhne und Töchter der StadtBearbeiten
- Mireia Belmonte (* 1990), Schwimmerin, Junioren-Weltmeisterin 2008
- Ramón Daumal Serra (1912–2008), Weihbischof in Barcelona
- Luis García (* 1978), Fußballspieler
- Sergio Gómez (* 2000), Fußballspieler
- Julià de Jòdar i Muñoz (* 1942), Schriftsteller
- Enric Palomar (* 1964), Komponist
- Víctor Sada (* 1984), Basketballspieler
- Enric Sió (1942–1998), Comiczeichner
- Joaquín Torrents Lladó (1946–1993), Maler
- Sergi Vidal (* 1981), Basketballspieler
EinzelnachweiseBearbeiten
- Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
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„Linz gegen Rechts” muss insgesamt 23.263,45 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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Linz. – Das Demobündnis „Linz gegen Rechts”, dem mehrere linke bis linksradikale Gruppen angehören, ist am Bezirksgericht Linz dazu verurteilt worden, 23.263,45 Euro für die Sachbeschädigungen, die offenbar Demoteilnehmer begangen hatten, zu bezahlen. Einen dementsprechenden Bericht des Stadtmagazins „linza.at” bestätigte das Bündnis gegenüber „heute.at”.
Mehr wolle man jedoch noch nicht dazu sagen. Offen bleibt damit weiterhin, ob das Bündnis das Urteil annehmen oder in Berufung gehen wird. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, könnte es große Auswirkungen auf zukünftige Demonstrationen haben.
Protest gegen patriotischen Kongress
Am 29. Oktober 2016 veranstaltete „Linz gegen Rechts” eine Demonstration gegen den patriotischen „Kongress Verteidiger Europas”, der in den Redouten Sälen stattfand. Im Zuge der Proteste bewarfen linke Demonstranten die Außenfassade des Gebäudes mit Farbe und beschädigten mehrere Schilder. Der Kaufmännische Verein und ein Wirt klagten deshalb und bekamen recht.
Veranstalter müssen für Sicherheit sorgen
Die Richterin begründete ihr Urteil damit, dass der Veranstalter einer Demonstration verpflichtet sei, dafür zu sorgen, dass die Sicherheit von Sachen, Personen und dinglichen Rechten gewahrt bleibe. Von den Veranstaltern seien die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen allerdings nicht getroffen worden.
„Die Beklagten wären daher bereits zu Beginn der Versammlung am Bahnhofsplatz angehalten gewesen, die Personen der Demonstrantengruppe auf solche Gegenstände zu durchsuchen, sie zur Beseitigung ihrer Vermummung aufzufordern und widrigenfalls an der Teilnahme der Demonstration zu hindern”, zitiert „heute.at” aus dem Urteil.
Aktion in Klagenfurt: Identitäre verärgert über Verurteilung ihres Aktivisten
Am Freitag wurde ein steirischer Aktivist der patriotischen Identitären Bewegung (IBÖ) – vorerst nicht rechtskräftig – wegen schwerer Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
+++ Patriotischer Journalismus ist wichtiger denn je. Werde HIER Unterstützer der Tagesstimme und Teil der patriotischen Wende! +++
Graz/Klagenfurt. – Beim Gegenstand der Verhandlung handelt es sich um die letzte offene Frage aus dem Mammutprozess gegen siebzehn Aktivisten und Sympathisanten der patriotischen Protestgruppe. Im Jänner erlangten alle siebzehn Angeklagten rechtskräftige Freisprüche in den Hauptanklagepunkten der Verhetzung und der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Lediglich die Frage einer vermeintlichen Körperverletzung durch einen Aktivisten an Oliver Vitouch, Rektor der Klagenfurter Uni, wurde zur Neubeurteilung an den vorherigen Stand verwiesen.
Aus Nötigung wird ’schwere Körperverletzung’
Die Frage stellte sich dabei, ob der Aktivist diesen als Beamten erkennen konnte – in welchem Fall dies automatisch eine schwere Körperverletzung darstellen würde. Das Gericht bejahte diese Annahme am Freitag – und erhöhte das Strafmaß des jungen Mannes von 180 Tagessätzen auf ein halbes Jahr Haft zur Bewährung. Angesichts dessen kritisieren die Identitären nun in einer Aussendung den umstrittenen Richterspruch.
Sie erwähnen dabei, dass sich der ursprüngliche Vorwurf lediglich auf einen Nötigung belief – und nun als schwere Körperverletzung gehandelt wird. Denn dieses verschärfte Delikt benötigt zwingend einen gezielten Vorsatz. Der Aktivist versicherte stets, sich aus dem Griff des Rektor lediglich losgerissen zu haben – und diesen dabei „höchstens […] leicht berührt” zu haben. Dieser werde deshalb auch „in Berufung gehen”.
Identitäre: Rektor für Ortsfremden nicht „am Anzug” erkennbar
Besonders kurios: Ursprüngliche Medienberichte des ORF nach der Aktion an der Klagenfurter Alpe‐Adria‐Universität schrieben nämlich davon, dass Vitouch gar „nicht verletzt” worden sei. Dieser habe im Gegenteil damals selbst von einem „leicht verschmerzbarer Schlag in die Magengrube” gesprochen. Auch diesen Umstand kritisiert die Pressemeldung der Identitären.
Insbesondere nämlich gäbe es mangels eines ärztlichen Attests „keine Beweise”, wonach Vitouch wie behauptet noch über längere Zeit Schermzen gespürt hätte. Auch den Vorwurf, wonach der verurteilte Aktivist den Rektor wie in der Verhandlung unterstellt „am Anzug” hätte identifizieren können, weisen sie zurück: „Wie aber soll jemand, der nicht aus Klagenfurt stammt und nicht an der dortigen Universität studiert, dies erkennen?”
IB‐Chef Sellner: Rektor gab sich als „aggresiver Typ”
Der Leiter der österreichischen Identitären, Martin Sellner, äußerte sich bereits am Samstag in einem Video zum Urteil. Er erinnerte dabei an den friedlichen Charakter der damaligen Protestaktion. Nachdem diese den Saal verließen, sei ein „vollkommen wütender, aufgelöster, aggressiver Typ” des Weges gekommen, um sich den Aktivisten entgegen zu stellen. Nach Aussage eines anderen Identitären hätte er diesen zu Boden gerissen.
Anschließend habe sich Vitouch dann an den nunmehrigen Verurteilten „geklammert”. Nachdem dieser sich losriss, sei es zum angeblichen Schlag in die Magengrube gekommen. Eine feststellbare Körperverletzung hätte sich allerdings nicht ereignet. Er hofft dennoch auf den „Rechtsstaat und die unabhängige Justiz”, dass die letzte Instanz das Urteil noch kippe.
Einwanderung: Deutschland wächst um weitere 400.000 Migranten
Im vergangenen Jahr hatte Deutschland einen Einwanderungsüberschuss zu verzeichnen. Insgesamt lag dieser netto bei circa 400.000 Migranten.
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Wiesbaden. – Das statistische Bundesamt Wiesbaden stellte am Dienstag die Einwanderungszahlen für das Jahr 2018 vor. Die Zuwanderer kamen vor allem aus den anderen EU‐Staaten. Wie unter anderem die „Welt“ berichtete, gab es insgesamt 1,58 Millionen Zuzüge. Verrechnet mit den etwa 1,18 Millionen Auswanderern ergibt dies ein Netto‐Plus von 400.000 Migranten.
Die meisten Einwanderer sind EU‐Bürger
Zumeist kamen diese aus dem EU‐Ausland. Die Migranten aus anderen EU‐Mitgliedsstaaten machten insgesamt einen Zuwachs von 202.000 aus. Den größten Teil der EU‐Einwanderer bildeten Zuwanderer aus Kroatien, Bulgarien und Rumänien. Aus Rumänien kamen 68.000, aus Kroatien 29.000 und aus Bulgarien 27.000. Auf Einwanderer aus der EU folgten Asiaten, sonstige Europäer sowie Afrikaner.
34.000 Afrikaner zugewandert
Es wanderten 118.000 Asiaten ein, 85.000 Migranten aus europäischen Nicht‐EU‐Ländern und insgesamt 34.000 Afrikaner. Unter den asiatischen Einwanderern befanden sich neben 34.000 Syrern und 14.000 Iranern auch insgesamt 17.000 Inder.
Außerdem hat Deutschland wie bereits im Jahr 2017 einen Abwanderungsverlust zu verzeichnen, wie die „Junge Freiheit“ berichtete. Nur circa 202.000 deutsche Staatsbürger kamen aus dem Ausland in die Republik zurück – etwa 262.000 verließen diese jedoch.
Insgesamt fiel die Netto‐Einwanderung etwas niedriger aus als im vorangegangenen Jahr – 2017 lag diese noch bei circa 416.000.
Linz: Identitäre Aktivisten bekunden Solidarität mit Salvini
Mit einer symbolischen Aktion bezogen oberösterreichische Identitäre klare Position in der Frage rund um den europäischen Außengrenzschutz – und ergriffen dabei Partei für die Galionsfigur des harten italienischen Asylkurses.
Linz. – Gegen 16.30 Uhr begaben sich mehrere Aktivisten der Identitären Bewegung (IBÖ) vor das Honorarkonsulat der italienischen Republik in der Linzer Martingasse. Dort hielten sie ein Transparent hoch mit der Botschaft: „Solidarität mit Salvini – Schlepper stoppen”, um sich mit dem restriktiven Kurs des italienischen Innenministers in Migrationsfragen zu identifizieren. Außerdem zierte dessen Schattenbild das Banner.
Identitäre: Salvini als „Torwächter Europas”
In einer Aussendung auf ihrem Telegram-Kanal erklärt die patriotische Protestgruppe ihre Aktion auch mit den aktuellen Debatten über die Aufnahme von Migranten über den Seeweg. Bei dieser würden sich Regierungsvertreter europäischer Nationen und auch „Staatskünstler” mit der „Schlepperin Rackete solidarisieren”.
Gleichzeitig ernte Salvini als „Torwächter Europas” Kritik für sein konsequentes Vorgehen gegen illegale Schlepperei. Tatsächlich aber würde nur eine „scharfe Sicherung der Außengrenzen […] weitere Pullfaktoren für Schlepper” verhindern. Seit der Verschärfung des italienischen Asylrechts im vergangenen Herbst verringerten sich sowohl Ankünfte als auch Todesopfer auf der Mittelmeerroute massiv – Die Tagesstimme berichtete.
Deutsche Öffentlichkeit stellte sich hinter Rackete
Gleichzeitig versuchen NGOs – offiziell unter dem Vorwand der „Seenotrettung” – immer wieder nahe der libysche Küste aufgelesene Migranten nach Europa zu bringen. In mehreren Fällen entstand dabei ein wochenlanger Streit über eine Anlegeerlaubnis in italienischen beziehungsweise maltesischen Häfen – und entsprechende Diskussion über die sinnvollste Herangehensweise an die allgegenwärtige Problematik.
Die Debatte spitzte sich zu, nachdem Carola Rackete, die Kapitänin der „Sea Watch 3”, entgegen der italienischen Anweisungen und eines Urteils des Europäischen Gerichtshof den Hafen von Lampedusa ansteuerte. Nach ihrer Festnahme solidarisierten sich insbesondere in ihrem Heimatland mehrere hochrangige Politiker, Kulturschaffende und Vertreter der Zivilgesellschaft mit der umstrittenen Asylaktivistin.
Türkis‐blaue Ex‐Regierung kritisierte Rackete
Der vor wenigen Monaten als österreichischer Innenminister aus dem Amt geschiedene Herbert Kickl (FPÖ) hingegen stellte sich in der Debatte unlängst ebenfalls hinter Salvini. Und auch der bald nach der Kickl‐Ablöse über ein Misstrauensvotum gestolperte Altkanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kritisierte Rackete zuletzt ausgiebig.
Dies betraf außerdem deren jüngste Forderung, bis zu einer halben Million Migranten direkt aus libyschen Lagern nach Europa zu überführen und außerdem sogenannte „Klimaflüchtlinge” einen einfachen Weg nach Europa zu ermöglichen. Einige NGOs hätten diesbezüglich utopische Ansichten, so Kurz einem Bericht von oe24 zufolge.
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Frankreich: Identitäre wegen Grenzschutz‐Aktion vor Gericht
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Wie »wahr« ist eigentlich Literatur? Ist gute Literatur eine Lüge? Daniela Lottmann äußert sich als zweite Stimme zu Klaus Modicks Literaturbetriebssatire Bestseller in der Reihe »2 Stimmen, 1 Roman« und erklärt: Ein Buch, was man nicht lesen mag, es aber mag, gelesen zu haben.
Von Daniela Lottmann
Drei Seiten gelesen, es geht um Nacktheit, Brüste und Dieter Bohlen: Hallo, Bildzeitung!
Der Protagonist Lukas Domcik versagt auf mehreren Ebenen. Die Werke des Schriftstellers verkaufen sich nur mäßig, seine Kinder rufen nur an, wenn sie Geld brauchen und es gibt keine Hinweise darauf, dass seine Frau ihn lieben könnte. Während der ausbleibende berufliche Erfolg aber tatsächlich an ihm nagt, scheint ihn die Sache mit seiner Frau nicht sehr zu berühren. Seine allgemeine soziale Kompetenz strebt ohnehin gegen Null; im Grunde mag ihn sowieso keiner, am wenigsten wohl der Leser, auch der echte jetzt, also ich. Lukas ist der klassische Antiheld, moralisch nicht auf der Höhe, ein Lügner und mehrfacher Betrüger und am Ende jemand, mit dem man ein bisschen Mitleid haben kann. Sein Verleger verlangt von ihm eine Doku-Fiction über den Nationalsozialismus, weil sich so etwas besonders gut verkaufen würde. Aber sind die Nazis nicht mittlerweile ausgelutscht?
Der Literaturbetrieb verloddert, Bedeutung gewinnt an BedeutungslosigkeitLukas sitzt in einer Zwickmühle. Dieses Projekt widerstrebt all seinen Vorstellungen von guter Literatur, auf der anderen Seite braucht er das Geld. Er tritt die Flucht nach vorne an und macht einfach mit beim Lug und Betrug. In Rachel, einer hübschen aber literarisch tölpelhaften Engländerin, findet er eine Komplizin – er erschwindelt ihr eine Familiengeschichte rund um ihre angebliche Großmutter Thea, einer Klischeenationalistin mit späteren brennenden Gewissensbissen. Rachel soll als Autorin auftreten, die Geschichte als Wahrheit verkauft und der Gewinn geteilt werden. Und, ja, es geht schief.
Das schriftstellerische Talent der Hauptperson erscheint eher mittelmäßig, für den Verlag eine Plus-minus-Null-Nummer. Das echte Buch, aus seiner Perspektive geschrieben, folgt diesem Leitsatz. Ob das ein Kunstgriff oder echtes Unvermögen ist, steht nicht zur Debatte. Der Plot hat wenig Höhen und eine bescheidene Spannung. Der Sprachstil balanciert zwischen besserwisserisch-intellektuell bis rotzig-niveaulos, der Humor ist bei Zeiten albern und erinnert an vorpubertäre Spielchen, bei dem derjenige gewinnt, der am lautesten »Penis« ruft und sich am wenigsten geniert.
Das Herz geht auf, weil dieses Unvermögen so herrlich die Wahrheit der Geschichte verfestigt. Zum Lesen ist es Mist. Ein Paradoxon, weil man es nicht lesen mag, es aber mag, gelesen zu haben.
Klaus Modick wird am 04. Juli um 20h bei der Veranstaltung »Literaturverteiler No. 2: Die Lesebühne« im Literarischen Zentrum zu Gast sein.
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Stadtmauer Weißenburg
Aus Wugwiki
Die Stadtmauer umfasst den Großteil der Altstadt Weißenburgs. Heute sind nur noch 38 Türme von ihr erhalten.
Geschichte
Über die Geschichte der Stadtmauer berichten folgende Artikel im Details:
- Stadtmauer Weißenburg, Veränderungen im 19. Jahrhundert
- Stadtmauer Weißenburg, Veränderungen zwischen 1950 und 2014
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Beitrag von Colin Crouch
Seit 2008 träumt die Linke in der fortgeschrittenen Welt von einem Volksaufstand gegen die neoliberale Elite, die uns den Finanzcrash brachte. Nun, da der Aufstand gekommen ist, ist er aber fast vollständig von der extremen Rechten okkupiert worden, die Feindseligkeit gegenüber Einwanderern, der Europäischen Union, anderen Formen der internationalen Zusammenarbeit, der Globalisierung und Ausländern im Allgemeinen mobilisiert.
Während die Linke den öffentlichen Zorn für Klassenziele nutzen will, fragen einige, ob sie nicht durch die Einbeziehung einiger dieser hochwirksamen Themen eine entscheidende zusätzliche Anziehungskraft gewinnen kann: Immigranten senken die Löhne; die EU ist ein kapitalistischer Club; der Handel mit China zerstört Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe. Die Führungsspitze der britischen Labour Party ist eindeutig auf die Unterstützung des Brexit eingeschwenkt. In Deutschland wurde mit Aufstehen eine neue Bewegung ins Leben gerufen, um die Anti-EU- und Anti-Immigranten-Stimmung auf der linken Seite zusammenzuführen. Ähnliches Grollen kommt aus Dänemark, Italien und anderen Ländern.
Die Antwort ist “NEIN!”, aus vier Gründen.
Erstens sollte Fremdenfeindlichkeit für die Linke moralisch inakzeptabel sein. Das ist nicht ganz einfach. Viele, wahrscheinlich die meisten, historischen Moralvorstellungen sind in den gemeinsamen Identitäten von Gemeinschaften verwurzelt, Normen für gutes Verhalten, die an die Mitgliedschaft in der Gruppe gebunden sind, ja sogar Ausweise für sie sind. Diese Art von Moral erfordert eine klare Definition von Insidern und Outsidern. Die Solidarität der Arbeiterbewegungen gründete sich auf solche Identitäten. Bergleute waren Bergleute, keine Mitglieder einer breiteren Arbeiterklasse. Tatsächlich dachten die Bergleute in Yorkshire nie viel an die Bergleute in Leicestershire – ein Antagonismus, der seine letzte Konfrontation im Bergbau-Streik von 1984-85 austrug.
Aber die historische Errungenschaft der Arbeiter- und Sozialdemokratischen Parteien bestand gerade darin, diese sehr partikularen Solidaritäten in breitere zu überführen – sie nicht zu zerstören, sondern sie einer breiteren klassenbasierten Moral des Universalismus unterzuordnen. Für die überwiegende Zeit des 20. Jahrhunderts bedeutete “universell” “national”. Der Grund dafür war ein Mix aus pragmatischen Überlegungen (der Nationalstaat war die Ebene, auf der die Demokratie am effektivsten etabliert werden konnte) und Appellen an Solidaritäten auf der Grundlage von Blut und Boden. Die universalistische, egalitäre Moral der Linken betonte die erstere; die ausschließenden Tendenzen der Rechten, die letztere. Die genaue Mischung spielte keine große Rolle, solange die beiden parallel vorgehen konnten, aber als der Nationalstaat seine Fähigkeit zur autonomen Regulierung des Wirtschaftsraums verloren hat, hat sich das Argument, auf den Vorrang der Nation zu bestehen, stärker auf Appelle an Blut und Boden gestützt. Daher ist die Rechte zum hauptsächlichen Profiteur des Unbehagens mit einer globalisierten Welt geworden. Um daran teilhaben zu können, muss die Linke eine universelle, egalitäre Moral zugunsten einer ausschließenden aufgeben, ein Verrat an der Noblesse ihrer Vergangenheit.
Zu behaupten, dass die Präsenz der Polen auf einem lokalen Arbeitsmarkt die Löhne der britischen Arbeiter senkt, ist keine sozialistische Kritik am Kapitalismus, sondern eine zynische Hundegjaule.
Lokal sichtbare Polen sind auf eine Weise präsent, wie die abstrakte Idee des Kapitalismus es nicht ist und so sind sie leichter zu hassen.
Hassdelikte
Zweitens bedeutet dies auch, dass die Linke bei weitem nicht nur einen Teil der Aktion der Rechten übernimmt, sondern dass sie in diesen Punkten die Botschaft der extremen Rechten legitimiert und sich mit ihr verschwört, um die Grenzen niederzureißen, mit denen die ursprüngliche Moral des Universalismus über Jahre hinweg die Rechte in Schach gehalten hat. Es ist kein Zufall, dass Wellen von Hassverbrechen und Gewalt gegen Minderheiten auf die Abstimmung über den Brexit, die Wahl von Donald Trump und dem Eintritt der La Lega in die italienische Regierung folgten. Die Debatten um diese Ereignisse legitimierten die Verunglimpfung von Einwanderern und anderen Ausländern und Institutionen, die aufgrund der jahrzehntelangen massiven Zurückdrängung von allem, wofür Adolf Hitler stand, delegitimiert waren. Hass ist bei weitem das mächtigste menschliche Gefühl, und politisch ist er Teil der extremen Rechten. Er muss heraus gehalten werden aus einem akzeptablen Diskurses.
Drittens können einzelne Nationalstaaten eine Weltwirtschaft nicht allein regulieren. Es gibt drei mögliche Antworten darauf. Man kann dies als in Ordnung betrachten, da die Weltwirtschaft am besten außerhalb der Reichweite der Regulierung ist. Das ist die Position der extremen neoliberalen Rechten, die dann zynisch mit ihrem Einfluss hinter der nationalistischen Rechten stehen kann, weil der Nationalismus wirtschaftlich zahnlos geworden ist und sich auf Symbolpolitik beschränkt.
Eine zweite ist der Versuch, den Nationalstaat durch Protektionismus vom Globalisierungsdruck abzuschotten. Das ist der Ansatz der antiglobalen nationalistischen Rechten und Linken gleichermaßen. Sie schafft eine Welt mit reduziertem Handel, kleineren, ärmeren Volkswirtschaften und wenig Innovation, mit potenziell feindlichen Beziehungen zwischen den Staaten.
Dann kann man versuchen, Koalitionen von Nationalstaaten und internationalen Organisationen aufzubauen, die globale Transaktionen regulieren können. Das ist der Ansatz der gemäßigten Neoliberalen und Sozialdemokraten. Er ist schwierig, weil er eine Einigung über eine Vielzahl von Ländern erfordert, aber es ist der einzige Weg, die Vorteile des Welthandels mit guten Standards für Wirtschaftssteuerung zu kombinieren, um die Kernstrategie der Sozialdemokratie, den Kapitalismus sozial zur Rechenschaft zu ziehen, zu retten. Die Versuche, an Bord des fremdenfeindlichen Zuges zu steigen, hindern die Linke daran, die öffentliche Meinung zu entwickeln, die notwendig ist, um die nächste Stufe ihres universellen Kurses zu unterstützen.
Die toleranten jungen Leute
Schließlich werden bei weitem nicht alle Bürger von der fremdenfeindlichen Agenda angezogen, die selten mehr als ein Drittel der Wähler ausmacht. Jahrzehntelange offizielle Ablehnung von Fremdenfeindlichkeit in vielen Ländern hat ihre Auswirkungen gehabt. Außerdem mögen viele Menschen Hass nicht und ziehen es vor, andere Kulturen zu akzeptieren und tolerant zu sein. Diese Menschen, oft die jüngsten, gebildetsten und zukunftsorientiertesten, werden zunehmend zu einem Kernwahlkreis für die Linke. Sie werden die Träger der universalistischen Werte der Linken sein und diese auf die äußerst wichtige postnationale Ebene bringen. Eine Linke, die diese jungen Leute meidet, meidet ihre eigene Zukunft.
Es ist zur Routine geworden, dass politische Kommentatoren in vielen Meinungsäußerungen gegen “liberale Eliten” protestieren, wobei das Adjektiv mit einem Spott gesprochen wird, der sich zunehmend an das Wort “liberal” selbst klammert. Gegen illiberale und antiliberale Eliten müssen wir uns zusammenschließen. Ihre Macht wächst mit der Ausbreitung der Fremdenfeindlichkeit in Europa, den USA und anderen Ländern. Die Kräfte aller auf der linken Seite und in der Mitte sind notwendig, um sie zu bekämpfen.
Übersetzung: Jürgen Klute
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Vielleicht genügt als eine Art Wiedereinstieg ganz einfach eine kurze Aufzählung der wenigen Bücher, die ich dieses oder bereits letztes Jahr gelesen habe, denn vom mehr Lesen oder gar Rezensieren hat mich ein… Weiterlesen
Vielleicht genügt als eine Art Wiedereinstieg ganz einfach eine kurze Aufzählung der wenigen Bücher, die ich dieses oder bereits letztes Jahr gelesen habe, denn vom mehr Lesen oder gar Rezensieren hat mich ein… Weiterlesen
Der schreibende Erasmus von Rotterdam,gemalt von Holbein in Basel,im Hause seines Druckers Froben,nicht weit vom Totentanz,sehr weit vom Niederrhein.”Das Licht der Welt”,unabhängig von den Interessen der Welt,sich an keinen bindend,die Bibel übersetzend,Lukian… Weiterlesen
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Alle Meldungen nur über den HLV. Es sind keine Qualifikationsleistungen erforderlich.
Meldeschluss 17.5.2011 (Eingang HLV Geschäftsstelle)
Meldegebühr: Männer / Frauen 7.– € Jugend 5.– €
Die Meldegebühr ist bei Abholung der Startunterlagen zu entrichten. Nachmeldungen nur am Wettkampftag Nachmeldegebühr 15.– € zusätzlich
Bei Nachmeldung ist der gültige Startpass vorzulegen.
Es gelten die Allgemeinen Ausschreibungsbestimmungen des HLV
Die Hindernisläufe sind offene Läufe und für alle Landesverbände. Auch hier muss die Anmeldung über den HLV erfolgen.
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Archive for the ‘E. H. Shepard’ Tag
About the archives
Welcome to the archives here at Ortskundeprüfung. Have a look around.
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Willkommen im Blog von khnemo –
Lege Dir, wenn möglich und bei einem außerordentlichen Interesse, zum Betrachten der anaglyphen Stereographien eine »Anaglyphen 3D-Brille rot-grün, besser noch rot-cyan«, bereit. Du findest derartige Brillen und weitere »Werkzeuge« für jegliche Vorhaben einer Ortskundeprüfung in der dritten Dimension unter folgendem Link:
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Anaglyphen 3D-Brille rot-grün
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Bach, Nicolaus
Bach, Johann Nicolaus
- Lebensdaten
- 1802 bis 1841
- Geburtsort
- Montabaur
- Beruf/Funktion
- Philologe ; Schulmann
- Konfession
- katholisch?
- Normdaten
- GND: 116024739 | OGND | VIAF
- Namensvarianten
-
- Bach, Johann Nicolaus
- Bach, Nikolaus
- Bach, Nicolaus
- Bach, Johann Nicolaus
- Bach, Nikolaus
- Bach, Johann Nikolaus
- Bachius, Nicolaus
- mehr
- * NDB/ADB-Register [1912-]
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) : 3
- * Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB) : 11
- Deutsche Digitale Bibliothek
- Thesaurus des Consortium of European Research Libraries (CERL)
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GVK) des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) : 67
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- Philologisches Schriftsteller-Lexikon von Wilhelm Pökel (1882)
Symbole auf der Karte
Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden.
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Bach: Joh. Nicolaus B., Philolog und Schulmann, geb. 4. Aug. 1802 zu Montabaur, † 17. Jan. 1841. Nachdem B. seine Schulbildung auf dem Pädagogium seiner Vaterstadt und am Gymnasium zu Weilburg erhalten hatte, begab er sich 1821 auf die Universität in Bonn, um classische Philologie zu studiren. Sein warmer Eifer für den erwählten Beruf verschaffte ihm dort zahlreiche Gönner, die es dem begabten, aber unbemittelten jungen Manne möglich machten, seine Studien glücklich zu vollenden. Noch in Bonn zum Doctor der Philosophie ernannt, besuchte er im Sommersemester 1825 die Universität zu Berlin, wo er besonders an Wilhelm von Humboldt einen wohlwollenden und einflußreichen Gönner gewann. Noch im Spätherbst desselben Jahres zum ordentlichen Lehrer am Gymnasium zu Oppeln ernannt, wurde er 1828 Oberlehrer am Leopoldinischen Gymnasium zu Breslau, wo er sich auch als Privatdocent an der Universität habilitirte. 1835 erhielt er einen Ruf als Director des Gymnasiums zu Fulda. Die schwere Aufgabe, die dort seiner wartete, eine herabgekommene Anstalt wieder in Flor zu bringen, verfolgte er trotz vielfacher Anfechtungen, besonders von Seiten der katholischen Geistlichkeit, die gegen B. sowol als Laien, wie als Ausländer schon von vornherein eingenommen war, mit männlichem Muthe und rastlosem Eifer, aber ein frühzeitiger Tod hat es ihm nicht vergönnt, die vollen Früchte seiner erfolgreichen Wirksamkeit zu erndten. Als Philolog erwarb sich B. einen geachteten Namen durch seine Arbeiten über die griechischen Elegiker und Lyriker, deren Kenntniß er theils durch Sammlung ihrer Fragmente (Solon 1825, Mimnermos 1826, Kritias 1827, Philetas, Hermesianax und Phanokles 1828, Kallinos, Asios und Tyrtäos 1831), theils durch litterarhistorische Abhandlungen ("Ueber den Ursprung und die Bedeutung der elegischen Poesie der Hellenen“ 1829. „Ueber|die erotische Poesie der H.“ 1833. „De lugubri Graecorum elegia specimina II." 1835—36. „De symposiaca Graecorum elegia" 1837. „Quaestionum elegiacarum spec. I.“ 1839. „Historia critica poesis Graecorum elegiacae“ 1840) bedeutend gefördert hat. Minder glücklich war er in der Bearbeitung des Tacitus (Leipz. 1834—35) mit kurzem lateinischen Commentar. Von seinen kleineren Schriften ist noch hervorzuheben ein Programm über „Rhabanus Maurus als Schöpfer des deutschen Schulwesens“, Fulda 1835.
- Halm.
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Halm, Karl Ritter von, "Bach, Nicolaus" in: Allgemeine Deutsche Biographie 1 (1875), S. 750-751 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd116024739.html#adbcontent
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Günderrode, Philipp Maximilian Freiherr von
- Lebensdaten
- 1745 bis 1814
- Beruf/Funktion
- kurhessischer Diplomat ; Geheimrat ; Reichstagsgesandter
- Konfession
- lutherische Familie
- Normdaten
- GND: 129790303 | OGND | VIAF
- Namensvarianten
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- Günderrode, Philipp Maximilian Freiherr von
- Günderode, Philipp Max von
- Günderrode, Philipp Maximilian von
- * NDB/ADB-Register [1912-]
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB)
- * Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB) : 2
- Thesaurus des Consortium of European Research Libraries (CERL)
- * Personen in bayerischen historischen biographischen Lexika. Baader / Lipowsky. 1821 ff. [1804-1825]
Von der Person ausgehende Verknüpfungen
Personen in der GND - familiäre Beziehungen
Verknüpfungen auf die Person andernorts
Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat.
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Die symbolische Sammelklage gegen Datenschutzverletzungen ist in Deutschland ziemlich genauso alt wie der grundrechtliche Schutz von Daten. Bereits gegen die Volkszählung hatten sich im Jahr 1983 über 1.600 Personen mit mehr oder weniger gemeinsamen Verfassungsbeschwerden gerichtet (BVerfGE 65, 1) und vielleicht auch wegen ihrer großen Anzahl einen strategisch bedeutsamen Aufmerksamkeitsschub erreicht. Diese Tradition wird und wurde unter anderem bei den Beschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung wieder aufgenommen. Während in Deutschland – zuletzt angefacht durch den Dieselskandal – die Einführung einer erweiterten Musterfeststellungsklage für Verbraucherverbände diskutiert wird (vgl. auch S. 19 der GroKo-Sondierungsvereinbarung), ist die Rechtswirklichkeit längst weiter. Das prozessfinanzierte Abtretungsmodell ermöglicht es auch politisch nicht so sehr im Fokus stehenden Anliegen, sich Gehör zu verschaffen. Statt sich darauf zu verlassen, dass Politiker aus dem (Un-) Ruhezustand ihren Einfluss oder benevolente Privatiers mit ihrem Geld einer symbolischen Sammelklage zur Durchsetzung verhelfen, drängen heute insbesondere junge Aktivisten, Verbände und Unternehmen auf den Markt des von der EU nicht nur im Kartellrecht unterstützten private enforcement. Das hierfür nötige Geld stellen Prozessfinanzierer zur Verfügung. Mit dem am 25. Januar 2018 …
Die „Torpedoklage“ – oder jedenfalls der Versuch einer solchen – der Porsche SE im Zusammenhang mit den Anlegerklagen mehrerer Investmentfonds war hier schon vor längerer Zeit Thema. Mit für die Veröffentlichung in der amtlichen Sammlung vorgesehenem Beschluss vom 13.09.2016 – VI ZB 21/15 hat nun der BGH entschieden und in diesem Zusammenhang die Anforderungen an eine „Anrufung“ i.S.d. Art. 32 Abs. 1 EuGVVO konkretisiert.
Die EuGVVO (oder Brüssel-Ia-VO) enthält in Artt. 17 ff. (Artt. 15 ff. EuGVVO a.F. – Brüssel-I-VO) Sonderregelungen für Verbraucherverträge, nach denen Verbraucher grundsätzlich nur vor den Gerichten ihres Heimatstaats verklagt werden können (Art. 18 Abs. 2 EuGVVO, Art. 16 Abs. 2 EuGVVO a.F.). In einem aktuellen Beschluss vom 13.10.2016 – IX ZB 9/16 hatte sich der Bundesgerichtshof mit der Frage zu befassen, wann bei gemischt privat-beruflichen Verträgen ein Verbrauchervertrag vorliegt i.S.d. Art. 17 EuGVVO vorliegt und ob die Verbrauchereigenschaft einzelner Vertragsparteien auch anderen Vertragsparteien zuzurechnen ist.
Seit Längerem wieder eine interessante und praktisch sehr wichtige Entscheidung zum internationalen (europäischen) Verfahrensrecht ist das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16.10.2015 – V ZR 120/14. Darin geht es um die internationale Zuständigkeit für vertragliche Sekundäransprüche, insbesondere Mängelgewährleistungsansprüche.
Erstaunlicherweise nicht für die Veröffentlichung in der amtlichen Sammlung vorgesehen ist das Urteil des BGH vom 19.05.2015 – XI ZR 27/14, das sich mit einer praktisch äußerst relevanten und unbedingt zu beachtenden Besonderheit des internationalen bzw. europäischen Zivilverfahrensrechts befasst. In dem Urteil geht es um die Frage, wann nach Art. 24 EuGVVO eine internationale Zuständigkeit kraft rügeloser Einlassung begründet wird.
Interessante Entscheidungen zum internationalen Prozessrecht sind momentan leider selten. Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 24.02.2015 – VI ZR 279/14 stellt insoweit eine Ausnahme dar und behandelt auch noch eine relativ alltägliche Konstellation: Eine Klage gegen Versicherung und Unfallgegner nach einem Verkehrsunfall im EU-Ausland.
Mit Urteil vom 03.04.2014 – C 438/12 hat sich der EuGH mit der Frage befasst, ob das ausschließlich zuständige Gericht eines Mitgliedsstaats sein Verfahren aussetzen darf, wenn wegen derselben Sache in einem anderen Mitgliedsstaat bereits ein Verfahren anhängig ist. Dem Verfahren lag ein Streit zweier Schwestern zugrunde, die Eigentümerinnen eines Grundstücks in München waren. Zugunsten der Klägerin war 1971 hinsichtlich des Miteigentumsanteils der Beklagten ein Vorkaufsrecht in das Grundbuch eingetragen worden. 2009 veräußerte die Beklagte diesen Miteigentumsanteil an eine deutsche GbR. Der Kaufvertrag enthielt eine Klausel, nach der die Beklagte unter bestimmten Umständen berechtigt sein sollte, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Nachdem der Notar die Klägerin über den Kaufvertrag zwischen der Beklagten und der GbR informiert hatte, übte die Klägerin ihr Vorkaufsrecht aus. Beide Damen gingen dann zum Notar „erkannten“ die wirksame Ausübung des Vorkaufsrechts „an“ und einigten sich über den Eigentumsübergang des Miteigentumsanteils auf die Klägerin. Sie wiesen den Notar aber an, die Bewilligungserklärung für die Eigentumsumschreibung erst dann an das Grundbuchamt herauszugeben, wenn die Beklagte schriftlich auf ihr Rücktrittsrecht verzichtet habe. Das passierte aber nicht. …
Schon etwas älter aber m.E. sehr wichtig ist das Urteil des EuGH vom 16.01.2014 – C-45/13. Darin hat sich der Europäische Gerichtshof mit der Zuständigkeit für Ansprüche aus Produkthaftungsgesichtspunkten mit grenzüberschreitendem Bezug befasst.
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Hier hat sich jemand einmal die Mühe gemacht, die Arbeit unserer Großen Koalition in den letzten Regierungs-Jahren zusammen zu fassen: ( gefunden auf Blog.fefe.de)
Zitat:
◦ Panamapapers. Deutschland ist (oder war) Steueroase Nummer 8 weltweit. Soweit ich das weiß, ist nichts passiert. Wohl auch dank Schäuble
◦ Dieselskandel. Politiker (schon vor der GroKo) wussten Bescheid und tragen daher eine Mitschuld. Dobrindt verhindert Sammelklagen in Deutschland. Die Gesundheit der Bürger wird nicht vor Abgasen geschützt, sondern die Autoindustrie vor Verlusten. Nachträgliche Legitimation durch Anhebung der Grenzwerte. Keine Strafverfolgung bei Übertretung der Grenzwerte
◦ NSU-Morde. Keine Aufklärung. Vertuschungen. Verstrickungen bleiben bestehen
◦ NSA-Skandal. Kein Schutz der Bürger. Abhören wird nachträglich legitimiert. Befugnisse des BND erweitert
◦ Überwachung. Bürgerrechte eingeschränkt. Überwachung massiv ausgeweitet
◦ Polizei. Sinnlose Verschärfung des Strafrechts statt personeller Aufstockung oder Investition in Förderung von Deeskalationsstrategien
◦ Maut. Absolutes Schwachsinnsprojekt. Kostet nur Geld. Kein Kommentar
◦ Autobahnprivatisierung. Durch die Hintertür (Grundgesetzänderung). Scheingesetz gegen Autobahnprivatisierung, das jede Regierung ohne 2/3-Mehrheit wieder ändern kann
◦ Datenschutz. De Maizière höhlt in der EU den Datenschutz aus, um dadurch den deutschen Datenschutz zu senken und die CDU als unschuldig darstellen zu können („Brüssel zwängt uns das auf“)
◦ Waffenlieferungen. Mehr Waffenlieferungen. Vor allem auch an nicht-demokratische Staaten, die Krieg führen (wie Saudi-Arabien)
◦ Antikorruptionsgesetze blockiert. Lobbykontrolle verhindert
◦ Bankenregulierung? Findet nicht statt
◦ Energiewende. 7 Mrd. den Energiekonzernen geschenkt (rechtswidrige Brennelementesteuer. Eigentlich vorsätzlicher Betrug)
◦ Jede Menge Großprojekte vergeigt (eigentlich in den Ländern)
◦ Bundeswehr. Jede Menge Bundeswehreinkäufe total überteuert. Bundeswehr lässt sich regelmäßig über den Tisch ziehen
◦ Sozialer Wohnungsbau?
◦ Sozialgesetze? Irgendwelche Verbesserungen? Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass alleinerziehenden Müttern der Beitrag für die Zeit gestrichen werden sollte, in der die Kinder beim Vater sind
◦ Keine Verbraucherschutzverbesserungen. Im Zweifel immer auf Seiten der Industrie
◦ Schere Arm/Reich. Keine Gegenumverteilung. Im Gegenteil (Erbschaftssteuerreform)
◦ Rente. Immer noch keine Rentenreform (z.B. alle zahlen in eine Kasse). Deutsches Rentenniveau weit unter dem anderer Länder
◦ Berichte geschönt (immer wieder)
◦ Flüchtlingspolitik. Deals mit Diktatoren um Flüchtlinge bereits im Ausland umzubringen (kann man anders nicht sagen). Debatte über Obergrenze widerspricht Grundgesetzt. Immer wieder bescheuerte Debatte über Leitkultur (Leitkultur widerspricht dem Grundgesetz). Hohe Ansprüche an Integrationswillen der Flüchtlinge, ohne entsprechende Angebote zu machen. Mit EU: Kündigung der Seenotrettung, stattdessen Alibiprogramm
◦ Freihandelsabkommen. Bevölkerung ausgeschlossen
◦ Umweltschutz. Halbwegs konkretes Programm von Barbara Hendricks bis zur Unkenntlichkeit zusammengestrichen
Allgemein: Mehrhreit im Bundestag nur für Schrott benutzt (was hätte man mit dieser Mehrheit alles machen können?…)
Ich habe bestimmt noch jede Menge vergessen. Auch großartig waren die Gesetze, die ein Politiker verteidigen/durchbringen musste, der vor der GroKo vehement dagegen war (denke da an Heiko M.).
Es ist wie erwähnt nur ein Versuch einer Zusammenfassung die es ja sonst nirgendwo gibt.
Soweit also diese Meinung. So denkt bitte daran wenn ihr 2017 zur Wahl schreitet.
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