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Zum Mitmachen
Musiktherapeutisches im Alltag
Empathisches Surfbrett für Klangwellen – Musiktherapeutischer Flow
Von Selma Suzan Emiroglu
Wenn, wie bei Kindern inmitten eines Scheidungsprozesses, das Leben auseinander zu fallen droht, kann Musik inneren Halt geben. Einerseits bietet ein stimmiger Instrumentallehrer im regelmäßigen Unterricht eine verlässliche Stütze. Andererseits ist tägliches Musizieren in achtsamer, spielerischer Weise eine Insel, auf der das Leben an den Sorgen vorbeifließen kann. Im sogenannten Flow, im präsenten Einssein mit dem Musizieren. Eine solche Musiktankstelle nährt auch in sorgenfreien Zeiten mit Ruhe, Freude und Kontakt zu sich selbst. Die im Folgenden beschriebene Praxis ist inspiriert durch das Konzept Üben im Flow von Andreas Burzik und durch Gedanken zu Empathie von Marshall Rosenberg. Ich lade Sie ein, mit mir auf Klang-, Spür- und Gefühlswellen zu surfen.
Bevor Sie aufs imaginäre Surfbrett steigen, nehmen Sie mit Ihrem Instrument eine stabile und bequeme Haltung ein. Während des Wellenritts gilt es drei Ebenen wahrzunehmen, auf drei Dinge zu achten: Als Erstes nehmen Sie einen angenehmen Körperkontakt zu ihrem Instrument auf, überall dort, wo Sie es berühren. Experimentieren Sie dazu mit unterschiedlichen Körper- und Handhaltungen: Wie möchten sich Ihre Finger auf das Griffbrett stellen, so dass die Kraftübertragung optimiert wird und Sie einen wohligen satten Kontakt spüren? Wie möchten sich Mund und Zähne auf das Mundstück setzen, so dass sie eine satte taktile Verbindung zum Instrument wahrnehmen? … Als zweiten Fokus richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Klangraum. Anstatt dabei mit Ihrer Kontrollinstanz die Tonhöhe auf „richtig“/„falsch“ zu beurteilen, entwickeln Sie Ihren Klangsinn. Lauschen Sie mit ästhetisch-sinnlichem Bewusstsein auf das „Wie?“ des Klanges. Lauschen Sie in die Obertöne, auf Klangfarbe und -struktur, während Sie so lange mit Ihrer Spielweise experimentieren, bis Ihnen eine Klangqualität gefällt. Klingt es hier etwas heller, wenn der Finger sich etwas mehr kippt? Hören Sie da etwas Raues, wenn Sie mit mehr Druck blasen? Fliegt hier eine neckische schmetternde Wolke vorbei, wenn der Bogen etwas schräger streicht? … Nachdem Sie sich sinnlich mit dem Klang verbunden haben, etablieren Sie als Drittes ein Gefühl der körperlichen Anstrengungslosigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihre Bewegungen unverkrampft und geschmeidig sind. Wie möchten sich Ihre Finger bewegen, so dass es sich fließend und rund anfühlt? Falls sich Ihr Arm subtil verspannt, senken Sie Spieltempo und technische Anforderungen so, dass er schwingend mit der Musik tanzt. Während Sie so ein angenehmes Körpergefühl genießen, lernen Sie auf diese Weise auch optimal – in Ihrem persönlichen Anforderungsniveau zwischen Langeweile und Überforderung. … Und nun geht’s los ans Improvisieren: Surfen Sie auf Klang-, Spür- und Gefühlswellen und spielen Sie mit der Musik wie ein Kind in der Sandkiste. Bauen Sie Tonburgen und Klangstraßen. Währenddessen wechseln Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit immer wieder zwischen den drei Ebenen – bewahren Sie einen satten Körperkontakt, eine sinnliche Klangwahrnehmung und ein anstrengungslos-fließendes Körpergefühl. Statt „falsche“ Töne zu verbessern, werden Sie sinnlich präsent sein und „Es“ wird Klang- und Gefühlslöcher füllen, bis Sie das Kunstwerk als stimmig wahrnehmen. Immer wenn Sie durch Gedanken oder Missmut aus dem Flow kommen, steigen Sie einfach wieder aufs Surfbrett, nehmen Kontakt zu Instrument, Klang und Gefühl auf und reiten weiter. Die Musik, die in Ihnen schlummerte, wird sich so ihren Weg bahnen. Ihre momentanen Emotionen verschmelzen hörbar mit Ihren persönlichen Klangidealen. Turbulentes Innenleben findet einen Kanal in die Außenwelt, wird erträglich und transformiert in kunstvolle Lebendigkeit. …
Dieses Flow-Prinzip lässt sich im Alltag auch auf andere Tätigkeiten übertragen. Spüren Sie beim Joggen, Tanzen oder Malen bewusst den Körperkontakt, etablieren Sie einen ästhetischen Kontakt zu relevanten Sinnen, genießen Sie ein Gefühl der Anstrengungslosigkeit und kreieren Sie spielerisch. Ein weiteres Alltagsbeispiel ist das empathische Zuhören, dem sich Musiktherapeuten ja manchmal widmen – oder auch Instrumentallehrer. Auch dabei lässt sich das präsente Surfen praktizieren. Damit schonen Sie Ihre Ressourcen bei größtmöglicher Effektivität, beglücken sich selbst und das Gegenüber. Sorgen Sie dazu als Zuhörer durch einen satten, bequemen Sitzkontakt für sich selbst, für eine gute Erdung und körperliche Entspanntheit. … Als zweiten Fokus etablieren Sie wie beim Musizieren einen Klangsinn zur Stimme sowie einen Sehsinn zu Körper und Mimik des Gegenübers. … Drittens können Sie wie oben beschrieben auf anstrengungslose Körperbewegungen von Kiefer und Stimmapparat achten. Da es sich beim empathischen Zuhören im Vergleich mit dem Musizieren mehr um geistige Arbeit handelt, kann eine andere Möglichkeit sinnvoller sein: Erzeugen Sie durch Vorstellungskraft eine anstrengungslose Stimmung oder einen ruhigen Geisteszustand. Denken Sie dazu „anstrengungslos“ oder imaginieren Sie ein bläuliches Licht um sich selbst oder versetzen Sie sich mental in den Wald. Experimentieren Sie, welche Variante für Sie stimmig, unmittelbar und effektiv ist. … Schließlich fragen Sie sich innerlich „Was fühlt und was braucht mein Gegenüber gerade?“. Nehmen Sie nonverbal wahr, spielen Sie innerlich mit kreativen Lauten oder konkretisieren Sie in Begriffen: Hier kommt eine Woge Wut, die in Frustration schwappt, ein Bedürfnis nach Gemeinschaft schäumt auf. Eine Welle der Verzweiflung bäumt sich auf, sie verebbt nach und nach in Traurigkeit, macht eine Sehnsucht nach Sinnhaftigkeit sichtbar, die in Freude fließt. … Empathische Verbindung ist nach Marshall Rosenberg ein Verständnis des Herzens, in welchem wir die Schönheit und göttliche Energie in der anderen Person sehen. Wenn Sie sich der Emotionen als Lebensenergie bewusst sind und mitverfolgen, wie dieses Leben in jedem Moment im Gegenüber lebendig ist, wird „Es“ die Löcher in Gefühl, Stimmklang und mentalem Verstehen füllen. Antworten finden sich von selbst und Stimmigkeit wird wahrnehmbar. Viel Freude beim Wellenreiten!
Die Autorin
Selma Suzan Emiroglu
Geb. 1976. Musiktherapeutin, Physikerin mit Promotion im Bereich Psychoakustik, Folkmusikerin. Derzeit tätig in präventiver musiktherapeutischer Arbeit, u. a. mit einem Seminarangebot zum Pausen-, Arbeits- und Selbstmanagement als Burnout-Prophylaxe.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Literatur
- Csikszentmihalyi, Mihály (2010): Das flow-Erlebnis. Jenseits von Angst und Langeweile: im Tun aufgehen. 10. Auflage. Stuttgart: Klett-Cotta.
- Rosenberg, Marshall B. (2009): Gewaltfreie Kommunikation. Eine Sprache des Lebens. Paderborn: Junfermann.
- Marshall Rosenberg über Empathie: www.noogenesis.com/nvc/surf_nvc.html
- Andreas Burzik: www.ueben-im-flow.de
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Publinews Schweizer Kindermuseum Sie betreten eine Villa und entdecken darin Spuren Ihrer Vorfahren: den Schulsack Ihrer Mutter, ein Spielzeug Ihres Vaters, die Puppe der Urgrossmutter. Das Schweizer Kindermuseum in Baden zeigt in zwanzig Wunderkammern historische und aktuelle Entwicklungen rund um das Kind. mehr lesen
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Wir unterstützen Sie in Zwenkau, die Stadt, in der wir leben und arbeiten.
Entrümpelte saubere Wohnungen und Häuser, eine funktionierende Sperrmüllentsorgung in Zwenkau und ein gepflegte Objekte sind wichtig für das Wohlbefinden. Ansonsten wären Handel, Industrie und Gewerbe, Tourismus, Leben, Wohnen und Arbeiten in Zwenkau undenkbar. Das ist „Daseinsvorsorge“.
Wir orientieren uns an den Wünschen der Bürger und Kunden in Zwenkau.
Die Bewertung unserer Leistungen in Zwenkau erfolgt aus der Perspektive des Kunden. Es zählt daher nicht, was wir für gut, kostengünstig und schnell halten. Sondern nur, ob der Kunde mit unserer Dienstleistung in Zwenkau zufrieden ist.
Wir sind kundenfreundlich und dienstleistungsorientiert in Zwenkau.
Jeder von uns ist ein wichtiger Repräsentant der AWL in Zwenkau. Wir nehmen die Wünsche und Belange aller Kunden (egal ob Bürger, Industriekunde, Verein, etc.) in Zwenkau ernst, sind verlässlich, offen und ehrlich. Fehler machen wir unverzüglich wieder gut und lernen aus ihnen.
Wir bieten ein Höchstmaß an Qualität und Service in Zwenkau. Dazu entwickeln wir uns ständig weiter.
Wir lassen uns an unserem Service in Zwenkau messen. Fehler sind eine Chance zu lernen, Neues ist keine Bedrohung. Wir entwickeln ständig neue Serviceangebote in Zwenkau. Und deshalb haben nicht nur Fort- und Weiterbildung in unserem Unternehmen in Zwenkau einen hohen Stellenwert, sondern auch die Ausbildung junger Menschen.
Wir übernehmen Verantwortung für unsere Umwelt in Zwenkau.
Wir sind ein Entsorgungs- u. Entrümpelungsfachbetrieb in Zwenkau und verankern Nachhaltigkeit und Ökologie glaubhaft und nachprüfbar in der Unternehmensstrategie. Wir bekennen uns zu allen Normen, die Umwelt, Leben und Gesundheit schützen sollen und halten alle Rechtspflichten korrekt und überprüfbar ein.
Wir sehen Wandel als Chance und treiben Veränderungen entschlossen voran.
Eine lebendige Stadt wie Zwenkau erfordert eine hohe Veränderungsbereitschaft – die wir gerne mitbringen. Wandel sehen wir als Chance, besser zu werden: Wir verbessern unser Bewährtes, sind aufgeschlossen gegenüber vielen neuen Ideen und setzen diese dann konsequent um.
Im Bewusstsein unserer besonderen Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt handeln wir vorausschauend und sozial nicht nur in Zwenkau.
Die Schaffung einer nachhaltigen Zukunft für unser Zwenkau ist ein wichtiges Anliegen. Wir arbeiten daran, mit einer innovativen Mitarbeitern, Entrümpelungsunternehmen und Wertstoffbetrieben in Zwenkau, um noch umweltfreundlicher zu werden. Als Arbeit u. Auftraggeber in Zwenkau bieten wir jedem Mitarbeiter eine langfristige Lebensperspektive.
Unsere Leistungen erbringen wir transparent, konsequent und verlässlich.
Es ist eine Selbstverständlichkeit und der Anspruch jeder Mitarbeiterin und jedes Mitarbeiters, dass wir den Kunden immer überzeugen, dass wir eine gute Wahl sind, er unsere Leistungen schätzt und sie für ihn unverzichtbar werden.
Unsere kommunale Verantwortung in Zwenkau verpflichtet zur Wirtschaftlichkeit.
Stetige Effizienzsteigerungen erlauben es uns, unsere Leistung in Zwenkau dauerhaft zu fairen Preisen zu erbringen. Wir tragen zur Gebührenstabilität bei Entrümpelungen in Zwenkau bei und leisten damit einen verlässlich Beitrag zur Standortentwicklung und zur Stabilität der kommunalen Finanzen.
Fairness, Respekt und Vertrauen prägen die Zusammenarbeit.
Wertschätzung für jeden einzelnen ist uns wichtig. Wir bringen jedem Menschen Wertschätzung entgegen, als Kollegin oder Kollege in Zwenkau, als Fachmann. Diese Haltung ist unabhängig von Geschlecht, Alter, Nationalität, Religion oder hierarchischer Stufe in Zwenkau.
Je mehr Gemeinsamkeit wir schaffen, desto wertvoller wird die Leistung des Einzelnen in Zwenkau.
Jeder von uns weiß, welche Aufgabe der andere hat und auf welchen Beitrag er angewiesen ist. Er ist bereit diesen Beitrag zu leisten. Wir wissen, dass nur dann eine optimale Entscheidung für das Unternehmen in Zwenkau möglich ist.
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Titelaufnahme
Titel
Burgen-Karte von Preussen zur Zeit des Deutschen Ordens / entworfen durch v. Fischer. In Stein gravirt v. C. G. Herwig
Beteiligte
Fischer, ... von
;
Herwig, C. G.
Erschienen
Berlin, 1827
Umfang
1 Kt. : Lithogr. ; 42 x 42 cm
Anmerkung
Maßstab in graph. Form (Preuss. Meilen). - Nullmeridian: Ferro. - Mit Bergstrichen
Schlagwörter
Preußen <Ordensstaat>
/
Altkarte
Online-Ausgabe
Münster : Univ.- und Landesbibliothek, 2014
URN
urn:nbn:de:hbz:6:1-122305
Dateien
Burgen-Karte von Preussen zur Zeit des Deutschen Ordens
[3.07 mb]
Klassifikation
Fachgebiete
→
Geschichte
→
Deutschland - allgemeine Geschichte
Fachgebiete
→
Geschichte
→
Europa (außer Deutschland)
→
allgemein
Sammlungen historischer Drucke
→
Kartensammlung August von Haxthausen
Links
Nachweis
Nachweis im ULB-Katalog
IIIF
IIIF-Manifest
Lizenz
Public Domain Mark 1.0
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Änderungen an verlinkten Seiten
Gib einen Seitennamen ein, um Änderungen auf Seiten zu sehen, die auf oder von dieser Seite verlinkt sind. Um Mitglieder einer Kategorie zu sehen, gib „Kategorie:Name der Kategorie“ ein. Änderungen an Seiten auf deiner Beobachtungsliste sind fett hervorgehoben.
22. Juli 2019
K 23:13 | Dorf (Unterschied | Versionen) . . (+16 Bytes) . . Konmixters |
20:18 | Ackerbau (Unterschied | Versionen) . . (+12 Bytes) . . Lurch341 (→Ernte: Eichen droppen ihre Setzlinge Äpfel und auch Stöcke was aber jeder Baum tut seit dem letzten Update) (Markierungen: Mobile Bearbeitung, Mobile Bearbeitung) |
K 09:54 | Modul:Version/Nummern (Unterschied | Versionen) . . (0 Bytes) . . Magiczocker (java beta launcher) |
21. Juli 2019
19:40 | Ackerbau (Unterschied | Versionen) . . (+9 Bytes) . . Lurch341 (→Liste aller Gewächse: Seit dem letzten Update droppt Laub noch Stöcke dazu) (Markierungen: Mobile Bearbeitung, Mobile Bearbeitung) |
20. Juli 2019
19. Juli 2019
19:03 | Ackerbau (2 Änderungen | Versionen) . . (0 Bytes) . . [22.214.171.124; MarkusRost] | ||
K | 19:03 (Aktuell | Vorherige) . . (+4 Bytes) . . MarkusRost (Änderungen von 126.96.36.199 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von 188.8.131.52 zurückgesetzt) (Markierung: Zurücksetzung) | ||
19:01 (Aktuell | Vorherige) . . (-4 Bytes) . . 184.108.40.206 (→Boden) |
K 14:48 | Seltsame Suppe (Unterschied | Versionen) . . (-52 Bytes) . . Magiczocker (→Verwendung: 1.14.4 wurde veröffentlicht) |
K 10:46 | Modul:Version/Nummern (2 Änderungen | Versionen) . . (-13 Bytes) . . [Magiczocker (2×)] | ||
K | 10:46 (Aktuell | Vorherige) . . (-13 Bytes) . . Magiczocker | ||
K | 10:35 (Aktuell | Vorherige) . . (0 Bytes) . . Magiczocker (java 1.14.4) |
10:10 | Dorf (Unterschied | Versionen) . . (+20.975 Bytes) . . Sentinel71 (Großteil auf 1.14 aktualisiert, vieles aus dem englischen Wiki übertragen.) (Markierung: Visuelle Bearbeitung) |
18. Juli 2019
12:48 | Dorf (2 Änderungen | Versionen) . . (0 Bytes) . . [220.127.116.11; MarkusRost] | ||
K | 12:48 (Aktuell | Vorherige) . . (-75 Bytes) . . MarkusRost (Letzte Bearbeitungen von 18.104.22.168 (Diskussion) zurückgesetzt. Zählt dann trotzdem als in der Ebene generiert) (Markierung: Zurücksetzung) | ||
10:06 (Aktuell | Vorherige) . . (+75 Bytes) . . 22.214.171.124 |
K 12:36 | Modul:Version/Nummern (Unterschied | Versionen) . . (0 Bytes) . . Magiczocker (java 1.14.4-pre7) |
17. Juli 2019
19:46 | Fortschritte (4 Änderungen | Versionen) . . (0 Bytes) . . [126.96.36.199 (2×); Magiczocker (2×)] | ||
K | 19:46 (Aktuell | Vorherige) . . (-4 Bytes) . . Magiczocker (Änderung 551290 von 188.8.131.52 (Diskussion) rückgängig gemacht. Seite nicht vorhanden) (Markierung: Rückgängigmachung) | ||
19:45 (Aktuell | Vorherige) . . (+4 Bytes) . . 184.108.40.206 (→Abenteuer: Inhalt hinzugefügt) (Markierungen: Mobile Bearbeitung, Mobile Bearbeitung) | |||
K | 19:36 (Aktuell | Vorherige) . . (-4 Bytes) . . Magiczocker (Änderung 551287 von 220.127.116.11 (Diskussion) rückgängig gemacht. Seite nicht vorhanden) (Markierung: Rückgängigmachung) | ||
19:34 (Aktuell | Vorherige) . . (+4 Bytes) . . 18.104.22.168 (→Abenteuer) (Markierungen: Mobile Bearbeitung, Mobile Bearbeitung) |
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Sind Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen AnarchistInnen?
Die Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg haben
häufig explizite politische Inhalte zum Gegenstand. Da in den Geschichten sehr oft
ein politischer Bezug hergestellt wird, auch wenn dieser nicht zwingend
notwendig erscheint,[36] bestimmte politische Inhalte
(Umweltprobleme) immer wieder thematisiert werden und die von den
Hörspielheldinnen und Helden sowie deren Freunden vertretenen politischen
Positionen relativ eindeutig einem politischen Spektrum zugeordnet werden
können, ist anzunehmen, dass die von den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen
bewirkten politischen Sozialisationsprozesse zum Teil durchaus beabsichtigt
sind. Somit ist davon auszugehen, dass sie - neben latenten politischen
Sozialisationsprozessen - auch manifeste politische Sozialisationsprozesse
bewirken. Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Hörspiele von
Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg - im Rahmen ihrer (vermutlich
beabsichtigten) Vermittlung expliziter politischer Inhalte - den kindlichen
"Komplex von Einstellungen, Kognitionen, Wertvorstellungen und Gefühlen
gegenüber dem politischen System, Politikern, politischen
Institutionen"[37] beeinflussen und welchen Beitrag sie
dabei zur Erreichung des normativen Ziels politischer Sozialisation in pluralistischen Demokratien
leisten, d.h., inwiefern sie die Entwicklung des politisch mündigen Bürgers
fördern. Dabei wird allerdings nicht die konkrete Wirkung dieser beiden
Hörspiele auf Kinder analysiert,
sondern nur das ihnen inhärente politische Sozialisationspotenzial illustriert.
Politische Strukturen und Akteure
Benjamin Blümchen, der große sprechende Elefant, und Bibi Blocksberg, die
kleine fliegende Hexe, sind die beiden Hauptfiguren in den nach ihnen benannten
Hörspielen. Obwohl sie sich in einigen Punkten stark voneinander unterscheiden
(und daher auch unterschiedliche Zielgruppen ansprechen), haben sie viele Dinge
gemeinsam. Von besonderer Bedeutung ist dabei - mit Blick auf politische
Vorgänge -, dass sie stets auf der Seite der Gerechtigkeit stehen, das "Interesse
aller Bürger"[38] ("Gemeinwohl") im Auge haben und dieses so
gut wie möglich fördern - kurz: Sie sind die "Guten", die Vorbilder,
die Identifikationsfiguren für Kinder.
Der Staat bzw. die Politik (im engeren Sinne) wird in den
Hörspielen vornehmlich durch den Bürgermeister repräsentiert,[39] der in vielen Geschichten vorkommt und
nicht selten eine zentrale Rolle spielt.[40] Er tritt in der Regel nur als "der
Bürgermeister" in Erscheinung und ist allzu oft der Gegenspieler von
Benjamin bzw. Bibi. In Neustadt ist er (auch wenn er selbst vom Gegenteil
überzeugt ist) nicht sonderlich beliebt. Schließlich ist er grundsätzlich - das
heißt ohne äußeren Druck - verantwortungslos und wenig hilfsbereit. So erachtet
er es z.B. nicht einmal für notwendig, finanzielle Bittgesuche des Zoos oder
des Tierheims zu beantworten.[41] Stattdessen plant er Dinge, die -
vielleicht außer wenigen profitgierigen Wirtschaftsvertretern - niemand braucht
bzw. haben möchte und die zudem umweltschädlich sowie kostspielig sind. So
lässt er (bzw. der Stadtrat) einerseits alte Bäume fällen, um
eine nicht benötigte vierspurige Schnellstraße zu bauen, und andererseits gut
genutzte Eisenbahnstrecken stilllegen.[42]
Er ist grundsätzlich nicht am Wohl der Bürger, sondern nur an dem von ihm
definierten Wohl der Stadt, vor allem aber an seinem eigenen Wohl
interessiert. Es macht ihm zum Beispiel nichts aus, für seine teure Dienstausrüstung
"die armen Steuerzahler" zu schröpfen,[43] und er ist stets auf der Suche nach neuen
Einnahmequellen für Neustadt - um das Rathaus zu renovieren, sein Büro zu
vergrößern, einen neuen Dienstwagen oder sogar eine Perlenkette für seine Frau
(!) zu kaufen[44] (obwohl er selbst "viel Geld hat"[45] bzw. "gut verdient"[46]). Um die Stadtkasse - die zum Teil auch
seine Privatkasse zu sein scheint - aufzustocken, ist er beinahe zu allen
"Schandtaten" bereit, z.B. auf Zirkuseintrittspreise eine
Sondervergnügungssteuer zu erheben oder das alte Zunfthaus nicht zu einem
Museum zu machen, sondern es für eine Million dem betrügerischen Immobilienhändler
Schmeichler zu verkaufen.[47]
Während er also durchaus geneigt ist, mit korrupten Wirtschaftsvertretern zu
kooperieren, ist sein Verhältnis zur Presse gespalten: Einerseits braucht er sie,
will er sich doch über sie positiv darstellen, andererseits fürchtet er sich
vor ihr bzw. davor, dass sie "[d]ie Wahrheit über's Neustädter
Rathaus"[48] schreibt. Zur "Wahrheit" gehört
zum Beispiel, dass der Bürgermeister während seiner Dienstzeit isst, schläft,
Computer spielt, Autozeitschriften liest und ohne Termine (auf die man in der
Regel ein halbes Jahr warten muss) niemanden empfängt. Dennoch erfreut er sich
an seiner politischen Macht, die ihm häufig zu Kopf steigt: Allzu
gerne sieht er sich als "König", die Bürger als
"Untergebene" oder als "sein Volk"[49] und seine öffentlichen Auftritte als
"Audienzen".[50] Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
behandelt er grundsätzlich wie Leibeigene, d.h. unfreundlich und unmenschlich.
So hat er keine Skrupel, seinen Sekretär mit den Worten "Schweigen Sie,
Pichler!" den Mund zu verbieten.[51]
Dabei wäre er ohne seine Mitarbeiter nicht in der Lage zu regieren: Sie
schreiben ihm seine Reden, sagen ihm, wann er diese zu halten hat, erklären
ihm, was vorgeht und was sich hinter bestimmten Begriffen, wie etwa dem des
Recycling,[52] verbirgt. Mit anderen Worten: Der
Bürgermeister ist (selbst im Vergleich zu Kindern) ungebildet, unfähig,
ungeschickt, unbeholfen und undiplomatisch - kurz: "eine Flasche, aber
ohne Geist!"[53] Dies wird auch durch sein tollpatschiges
und lächerliches Auftreten sowie durch seine gestelzten und unsinnigen Aussagen
unterstrichen. So stammelt er beispielsweise zur Begrüßung beim Tag der offenen
Tür im Neustädter Rathaus: "Ich freue mich sehr, dass Sie meiner Einladung
Gefolge geleistet ... (hustet) ... äh ... Folge geleistet haben. Und dass Sie
sich so zahlreich hier versemmelt ... (hustet) ... äh ... versammelt haben ...
äh ... sind. Und auch ich bin zahlreich ..."[54]
Die Polizei wird durch den
Polizeipräsidenten sowie andere Polizisten repräsentiert, die in einigen
Geschichten vorkommen. Sie hat tendenziell ein negatives Image, das bereits im
(alten) Titellied von Benjamin Blümchen anklingt: "Benjamin liebt alle
Leute, ja sogar [!] die Polizei".[55] Schließlich sind die Polizisten häufig
die "verlängerten Arme" des Bürgermeisters und somit Gegenspieler von
Benjamin bzw. Bibi, die allerdings einsehen, dass "[e]s (...) auch solche
Berufe geben [muss]"[56]. Die Polizisten treten in der Regel wie
Soldaten auf: ernst, streng und gehorsam. Sie tun blind ihre Pflicht und haben
nicht selten eine regelrechte Freude am Verhaften. Allerdings sind sie relativ
schwer von Begriff und leicht für dumm zu verkaufen. Sie geben nicht selten ein
ähnlich lächerliches Bild ab wie der Bürgermeister, etwa wenn sich der
Polizeipräsident so am Telefon meldet: "Hier das Polizidium, äh äh äh äh,
Präsidalpolizium, na egal, hier spricht der Polizeipolizent persönlich, na ich
bin's."[57]
Die Medien werden nahezu
ausschließlich durch die "rasende Reporterin" Karla Kolumna
repräsentiert,[58] die in beinahe jeder Geschichte vorkommt.
Karla Kolumna steht grundsätzlich auf der Seite von Benjamin bzw. Bibi und
folglich allzu oft nicht auf der Seite des Bürgermeisters oder des
Immobilienhändlers Schmeichler, denen sie grundsätzlich misstraut bzw. kritisch
gegenübersteht. Sie vermittelt das Bild einer "verantwortungsvollen
Reporterin, die darauf achtet, dass Wahlversprechen eingehalten"[59] und Ungerechtigkeiten beseitigt werden.
Somit ist sie häufig "Retterin in der Not". Ihre Ziele verfolgt sie
"mit der geballten Kraft der Presse",[60] beispielsweise durch "flammende
Artikel" gegen geplante "Umweltsünden" des Bürgermeisters.[61] Die Figur der Karla Kolumna hat jedoch
auch einige negative Seiten: Sie bestehen in einer gewissen Selbstverliebtheit,
der "Gier" nach Sensationen und der daraus resultierenden Tendenz zu
Übertreibungen sowie zur Freude über Negativschlagzeilen. So ist sie
beispielsweise anlässlich einer Trockenheitsphase geneigt, Neustadt in der
Presse als "Wüstenmetropole" zu bezeichnen, und von der drohenden
Gefahr eines Waldbrands (zunächst) hellauf begeistert.[62] Im Kern ist Karla Kolumna allerdings
ehrlich und "gut".
Die Wirtschaft wird durch Herrn Schmeichler sowie durch verschiedene andere
Akteure, wie z.B. Ulrich Umsatz oder Bankdirektoren, repräsentiert, die in einigen
(wenigen) Geschichten vorkommen. Ihnen gemeinsam ist, dass ihnen Geld sehr viel
bedeutet und ihnen beinahe jeder Weg recht ist, um an Geld zu kommen. Herr
Schmeichler, der als "Baulöwe" oder "Immobilienhai"[63] bezeichnet wird und für den ein Sparbuch
"der erste Schritt zur Menschwerdung [ist]",[64] schreckt zum Beispiel nicht davor zurück,
andere auszunutzen oder zu betrügen, und ist deshalb ein Gegenspieler von
Benjamin bzw. Bibi. Sein Name ist Programm: Er heuchelt, lügt und betrügt, um
seinen Nutzen zu maximieren. So will er etwa das alte Zunfthaus unter dem
Vorwand erwerben, es zu renovieren und darin eine Eisdiele, eine Diskothek
sowie ein Museum für die Jugend einzurichten; in Wirklichkeit will er
jedoch einen dort verborgenen Schatz bergen, das alte Gebäude abreißen und
Neustadts ersten Wolkenkratzer bauen.[65]
Politische Prozesse
Die unterschiedlichen Einstellungen und Verhaltensweisen der verschiedenen
Charaktere der Figuren führen naturgemäß zu Spannungen. Diese treten
hauptsächlich zwischen den Hörspielhelden und der Politik (zum Teil in
Verbindung mit der Polizei), den Hörspielhelden und der Wirtschaft, den Medien
und der Politik sowie den Medien und der Wirtschaft auf. In der Regel kommt es
zu einer Koalition zwischen
Benjamin bzw. Bibi und Karla Kolumna sowie den - meist durch sie über die
Presse aufgerüttelten - Neustädter Bürgerinnen und Bürgern gegen den
Bürgermeister, die zum Teil von ihm instrumentalisierten Polizisten und/oder
Herrn Schmeichler. Die Problemlösungen entsprechen im Prinzip immer wieder dem
gleichen Muster: Mit Hilfe der Zeitung gelingt es den Hörspielhelden bzw. Karla
Kolumna, die (in der Regel ahnungslosen und hintergangenen) Neustädter
Bürgerinnen und Bürger aufzuklären und zu mobilisieren sowie die jeweiligen
Problemverursacher bzw. Entscheidungsträger, insbesondere den Bürgermeister,
zum Handeln zu zwingen. Der Bürgermeister wird durch den Druck der Medien bzw.
der Öffentlichkeit am Ende stets zum "Wendehals", indem er die
gewünschte - das heißt "richtige" - Entscheidung trifft und anschließend deren
Erfolg - wenn möglich - für sich reklamiert.[66] Obwohl er in der Regel darauf hinweist,
dass Entscheidungen einer Stadtratssitzung bzw. eines Stadtratsbeschlusses
bedürfen, trifft er diese aufgrund des großen Drucks bzw. Unverständnisses für
langwierige (demokratische) Entscheidungsprozesse (bei "richtigen"
Entscheidungen) häufig alleine.[67]
Ein klassisches Beispiel sei angeführt: Der Bürgermeister will durch den
Neustädter Forst eine Verbindungsstraße von der Stadt zur Autobahn bauen, unter
anderem um seine Tante Rosamunde schneller erreichen zu können, sieht sich dann
aber auf Druck der Presse und der Demonstranten gezwungen, das geplante
Vorhaben als Missverständnis darzustellen und - ohne Stadtratsbeschluss - einen
Waldspielplatz bauen zu lassen.[68]
Politische Inhalte
Im Zentrum politischer
Auseinandersetzungen steht in vielen Geschichten die Umweltpolitik. Dabei befinden sich die
Hörspielhelden sowie Karla Kolumna stets in der Rolle der Umweltschützer und
der Bürgermeister in der Regel in der Rolle des Umweltverschmutzers. Während
beispielsweise Benjamin eine Demonstration gegen den Bau einer Straße mit
Kindersprechchören "Wer Straßen baut, wird vollgehaut" veranstaltet,[69] reist der Bürgermeister in den Orient, um
Neustadt an die "transkontinentale Pipeline" anschließen zu lassen.[70] Der überaus große Stellenwert der
Umweltpolitik in den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen wird insbesondere in
der Geschichte deutlich, in der Benjamin das Amt des Bürgermeisters übernimmt und als
solcher binnen kürzester Zeit mit (nahezu ausschließlich) ökologischen
Maßnahmen radikal die Stadt verändert. So lässt er - unter großem Beifall der
Neustädter Bürger - anstelle einer Autobahn einen Freizeitpark bauen, den Dienstwagen
des Bürgermeisters durch ein Dienstfahrrad ersetzen, ein Windkraftwerk und
Radwege errichten sowie ein generelles Tempolimit von 30 km/h verhängen.[71]
Neben der Umweltpolitik werden in verschiedenen Geschichten (ansatzweise) auch
andere Politikfelder thematisiert. Dabei werden die "richtigen"
politischen Positionen bzw. Verhaltensweisen stets von den Hörspielhelden sowie
von Karla Kolumna und die "falschen" politischen Positionen bzw.
Verhaltensweisen in der Regel vom Bürgermeister (zum Teil auch von den
Polizisten) und von Herrn Schmeichler vermittelt: Während
· Benjamin - zum Beispiel mit der Aussage "Wenn alle nein zum Krieg sagen würden, dann gäb's keine Kriege" - das (pazifistische) Gewissen über das Pflichtbewusstsein stellt,[74] tun die Polizisten - getreu dem Motto "Irgendjemand muss einfach verhaftet werden in einer Geschichte, in der die Polizei vorkommt"[75] - blind ihre Pflicht;
· Benjamin der Stadt ein geerbtes Schloss borgt, um es zu renovieren und Arbeitslosen kostenlos zur Verfügung zu stellen,[76] vermietet Herr Schmeichler mit üblen Tricks völlig überteuerte und marode Hochhauswohnungen an gutgläubige Bürger (bzw. Elefanten);[77]
· Bibi für den türkischen Mitschüler Issam Geld sammeln will, damit sich dieser die Klassenfahrt leisten kann,[80] meint der Bürgermeister, dass "sich nicht jeder alles leisten [kann]" und er in diesem Jahr auch "nur" viermal in die Karibik fliegen konnte;[81]
· Bibi dem Bürgermeister
keinen Respekt zollt und ihr Vater dies gutheißt, ist ein spießiger und
unfreundlicher Anhänger des Bürgermeisters der Meinung, dass Kinder Ehrfurcht
vor dem Bürgermeister haben sollten - sowie der Überzeugung, dass Bibis Vater
aufgrund seiner kritischen Haltung gegenüber dem Bürgermeister "ein
Roter" (!) ist.[82]
Kurz: Die "richtigen" politischen Positionen bzw. Verhaltensweisen
sind ökologisch, postmaterialistisch, basisdemokratisch, kritisch,
zivilcouragiert, pazifistisch, sozial, antikapitalistisch, egalitär,
tendenziell anarchisch bzw. antistaatlich, antihierarchisch, antiautoritär und
antikonservativ; mit anderen Worten: "links" der politischen Mitte
(linksliberal bis linksalternativ).
Abschließende Bewertung
Die Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg verdienen aus
politikwissenschaftlicher Sicht keineswegs das Prädikat "wertvoll":
Es wird zwar sehr gut dargestellt,
· dass die Politik eine wichtige Bedeutung für die Wirtschaft hat sowie vom Wohlwollen der Bevölkerung und damit auch von einer positiven Mediendarstellung abhängig ist. Äußerst bedenklich ist allerdings das kontinuierlich negative Image der Politik: Die Kinder erfahren, dass diese grundsätzlich verantwortungslos (unter anderem verschwenderisch, ausbeuterisch und umweltschädlich), bürokratisch sowie korrumpierbar und keineswegs wohltätig, effektiv oder am Gemeinwohl orientiert ist. Politiker sind in den Hörspielen grundsätzlich lächerliche und inkompetente Figuren, die faul, reich, geld- und machtgierig, verschlagen, am eigenen Wohl orientiert sowie unfreundlich, unmenschlich und unbeliebt sind.
· dass die Polizei zur Exekutive zählt und politische Entscheidungen ausführt. Äußerst bedenklich ist allerdings das überwiegend negative und militärische Image der Polizei bzw. die Darstellung, dass die Polizisten grundsätzlich lächerliche und inkompetente Handlanger der Politik sind, die unreflektiert eine unsinnige Pflicht tun.
· dass die Medien Öffentlichkeit herstellen, die Bürgerinnen und Bürger informieren, Politik und Wirtschaft (machtvoll) kontrollieren, Themen mit Nachrichtenwert (und damit auch Negativschlagzeilen) nachspüren und diese allzu gerne forcieren oder gar generieren.[83] Äußerst bedenklich ist allerdings das kontinuierlich positive Image der Medien bzw. die Darstellung, dass diese grundsätzlich "gut" und objektiv sind, die Gerechtigkeit bzw. das "Gemeinwohl" fördern sowie eine absolute Wirkung entfalten.
· dass die Wirtschaft gewinnorientiert arbeitet und zum Teil auf Entscheidungen der Politik angewiesen ist. Äußerst bedenklich ist allerdings das kontinuierlich negative Image der Wirtschaft sowie des Wirtschaftens bzw. die Darstellung, dass Wirtschaftsvertreter grundsätzlich andere betrügen bzw. ausnutzen und sich unsozial verhalten.
· dass im Rahmen des politischen (Willensbildungs- und Entscheidungs-)Prozesses die Medien die Bevölkerung und beide zusammen die Politik beeinflussen können. Äußerst bedenklich ist allerdings die Darstellung, dass die Medien zusammen mit den Neustädter Bürgern (und natürlich den Hörspielhelden) im Gegensatz zu Politik, Polizei und Wirtschaft grundsätzlich auf der "richtigen Seite" stehen, sich diese Seite stets durchsetzen kann und politische Entscheidungen in der Regel nicht demokratisch getroffen werden.
· dass Umweltprobleme als
politische Inhalte eine große Bedeutung haben. Äußerst bedenklich ist
allerdings, dass beinahe nur Umweltprobleme thematisiert bzw. andere Probleme,
Bedürfnisse oder Forderungen, z.B. der Wirtschaft, gegenüber Belangen der
Umwelt als absolut nachrangig und unbedeutend dargestellt werden und sich die
"richtigen" politischen Positionen grundsätzlich "links" der
politischen Mitte befinden.
Trotz des großen Erfolgs der Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi
Blocksberg ist insgesamt festzustellen, dass diese die Entwicklung politisch
mündiger Bürgerinnen und Bürger kaum fördern, wenn nicht sogar behindern. Denkt
man an die oben dargestellte Bedeutung von Kinderhörspielen für die politische
Sozialisation, den langjährigen und großen Erfolg der beiden Hörspielhelden
sowie auch an die Ausstrahlung ihrer Geschichten im öffentlich-rechtlichen
Rundfunk (ZDF und KI.KA),[84] so ist diese Kritik keineswegs
unbedeutend. Kinder hören bei den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen
keineswegs nur lustige Geschichten eines sprechenden Elefanten und einer
kleinen Hexe, sie "hören mehr, und das, was sie hören, sollte mehr
Aufmerksamkeit verdienen"[85].
Artikelaktionen
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Ukrainische Staatsbürger werden von der Visumspflicht für Kurzzeitaufenthalte befreit, nachdem das EU-Parlament am Donnerstag die zuvor informell mit dem EU-Rat vereinbarte entsprechende neue Regelung angenommen hat.
Unter dem neuen Gesetz können ukrainische Staatsbürger mit biometrischen Reisepässen für bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen visumsfrei in die EU reisen, zum Beispiel für Geschäftsreisen, touristische Aufenthalte oder Familienbesuche, nicht jedoch um zu arbeiten. Die Befreiung gilt für alle EU-Länder außer Irland und dem Vereinigten Königreich, sowie für Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.
“Die Ukraine hat alle Kriterien erfüllt, deshalb sollte die Visumpflicht aufgehoben werden“, betonte die Berichterstatterin Mariya Gabriel (EVP, BG) und fügte hinzu: „Die Visafreiheit für ukrainische Staatsbürger zeigt, dass die Ukraine ein wichtiger Partner für die EU in der Östlichen Partnerschaft ist.“
Rebecca Harms, grüne Europapolitikerin und Ko-Vorsitzende der parlamentarischen Versammlung Euronest, unterstrich: „Die Visafreiheit für die Ukraine ist ein lange erwarteter und überfälliger Schritt mit dem wir neu signalisieren, dass die Ukraine zu uns gehört. Wir verankern die Entscheidung der Ukrainer für ihre Orientierung nach Westen. Die neuen Möglichkeiten werden die Beziehungen zwischen den Bürgern der EU und den Ukrainern festigen. Es ist enorm, was die Ukrainer an Reformen leisten, trotz des Krieges in den sie von Putin gezwungen worden sind.
Der Prozess der Veränderung in der Ukraine muss weiter gehen. Die Anstrengungen zur Bekämpfung der Korruption und die Schaffung von Vertrauen in staatliche Institutionen stehen dabei weiter im Mittelpunkt.“
Die neuen Rechtsvorschriften, die mit 521 Stimmen angenommen wurden, bei 75 Gegenstimmen und 36 Enthaltungen, müssen noch formell vom Ministerrat verabschiedet werden. Sie werden voraussichtlich im Juni in Kraft treten, 20 Tage nachdem sie im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.
Bevor ukrainische Staatsbürger von der Visumpflicht befreit wurden, hat die die EU die Verfahren zur Visafreiheit verschärft, um die Visumpflicht in Ausnahmefällen leichter wieder einführen zu können.
Quellen: EU-Parlament und Pressemitteilung des Büros von Rebecca Harms
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Sport
Der Deutsche Fußball-Bund hat im Jahr 2017 einen Plan zur Aufstockung der Schiedsrichtergehälter für die 1. und 2. Fußball-Bundesliga bekannt gegeben. Damit will der DFB weiterhin auf ein System verzichten, wonach die Männer und wenigen …
Erst einmal: Nein, U., der Mann ohne Zähne, arbeitet nicht im Verlag und die schöne M. ist mitnichten eine Anspielung auf eine Redakteurin. Und nein, keine dieser Figuren und keines meiner Erlebnisse ist erfunden. Den Laden gibt es …
Die anderen in der Kneipe heißen Kevin, Chris, Lena, Ayla oder Uli, und selbst Gartenbro zu heißen hat ja was. Aber Karl? Als Rehnagel hätten sie ihn gleich Otto nennen sollen. Aber warum in aller Welt nennen Eltern ihr Kind heute noch …
Das Spiel war eigentlich ganz okay, also das, was wir davon sehen konnten. Nicht wirklich spannend, weil es in München viel zu früh unspannend wurde und in der einen oder anderen Situation auch glücklich (der Ball von Reus war doch 105 …
Kein Sportverein kommt anscheinend ohne Sponsorship aus, diesen Anschein macht es, wenn man sich nicht nur bei den „Großen“ im jeweiligen Sport die Homepages der Vereine, die Namensgebung der Stadien, Banden- und Trikotwerbung, das ganze …
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Wir werden immer weniger, gerade mal noch fünf waren gekommen, das Fußballgucken im Rudel scheint sich selber aufzulösen. Die schöne M. mit Kopftuch, Gartenbro A. in Leder, M. mit halbem Herzen und U., der Mann ohne Zähne und, wenn er so …
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Was sind wir doch für ein kaputter Haufen: Die schöne M. hatte übel Magen und Nacken, ich Husten und Rücken, M. mit dem kaputten Herz ist eh ein halber Pflegefall und U., der Mann ohne Zähne, war völlig aus der Spur. …
Reinhard Grindel ist nicht länger DFB-Präsident. Nachdem die Medien sich auf ihn eingeschossen hatten, weil er sich eine Uhr habe schenken lassen und weil er für einen Posten in einer DFB-Tochtergesellschaft zusätzlich 78 000 Euro …
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Diesmal war alles ganz anders. Die Sonne schien und der Laden hatte draußen eine zusätzliche Großleinwand aufgebaut, wie immer im „Sommer“. Die schöne M. und ich beschlossen, nicht unterm nikotinvergilbten Vordach zu hocken und gaben uns …
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Ich flog mit dem Fahrrad zur Kneipe, fast im wörtlichen Sinne. Mit mir Äste, Mülltonnen, Ziegel, Nacktmulle und alles andere, was nicht vorher festgenagelt worden war. In unserem Rauchervorzelt knallte es im Minutentakt, wenn die …
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Die Bundesliga ist vorbei, die Pilzeliga ist vorbei, nun könnte doch Ruhe herrschen zwischen München und Hamburg, man könnte im Garten rumliegen und davon träumen, der schönen M. verschiedene Cocktails an die Liege zu servieren. Die …
Liverpools Traumoffensive mit Salah, Firmino & Mané plus Trainer Klopp auf der einen, Isco, Ronaldo, Benzema und Kroos auf der anderen Seite. Nicht nur wir, augenscheinlich auch 500 000 andere hatten die Idee, dieses Spiel zu sehen. …
Schon oft wurden Fußballspieler auf Briefmarken abgebildet. Aber noch nie hat ein Team eine Briefmarke gestaltet, dies gelang erstmalig der isländischen Nationalelf. Die Marke ist für isländische …
Unbemerkt ging am vergangenen Wochenende das „Final 4“ der Basketball-Euroleague in Belgrad über die Bühne. Gewonnen hat am Ende Real Madrid. Klar, dass der Fußball und besonders der Sieg der Frankfurter über die Bayern im Pokalfinale …
Bitter: Die Logik, dass die Medaille immer zwei Seiten hat, wurde schon vor Beginn bestätigt: Meine Ex-Freundin saß neben der schönen M. am Tisch, als ich erschien. Mein rosaroter Schleier verwandelte sich in eine Farbe, die mit …
Am 14. Juni beginnt in …
Das Wetter war der Knaller, ich war nur mit U., dem Mann ohne Zähne, und der schönen M. am Tisch und Letztere wollte nach dem Spiel noch alleine mit mir zum „DortBUNT“-Festival in die Stadt zum „Abfeiern“. Wow! Selbst mein Knie machte …
Gerne hätte ich an dieser Stelle von Schmetterlingen im Bauch und purpurnen Einhörnern im schwarz-gelben Tutu im Kopf erzählt, aber die UZ lügt nicht, niemals, und deshalb kann ich nur berichten, dass die schöne Frau M. mich zwar …
Eine gerade mal halbvolle Kneipe. Ging ja auch nur gegen Leverkusen und um die Teilnahme zur Champions-League nächstes Jahr: zu viel Fußball und zu wenig Folklore für Hanni & Nanni. Die Holunder-Bionade wurde heute woanders …
Dass dieser Tag so werden würde, wie er dann wurde, kündigte sich früh an. Die Sonne schien, der Pflaumenbaum schlug aus und unsere Rotkehlchenfamilie trillerte was das Zeug hielt. Ich saß mit Kumpel A. morgens vorm Spiel im …
Nachdem in den Industrieländern immer weniger Menschen nach draußen, in die Natur gehen müssen, um ihr Tagwerk zu verrichten, ist das Verlangen da, die Natur zu erleben. Angefangen als amüsante Spinnerei einiger englischer Aristokraten …
Bei der Bierausgabe wurde ich zum Tippen aufgefordert, welches ich …
Am Wochenende war fußballfrei – zumindest für uns –, und so konnte man sich den wichtigen Dingen im Leben widmen: Knieübungen, Boule spielen und lecker Bierchen im Schrebergarten. Im Fernsehen waren Jogis Sturmtruppen zu bewundern, was …
Nein, es gibt derzeit kein Problem mit offen auftretenden Nazis unter den Fans des VFL Osnabrück, dies wurde an diesem Abend deutlich. Dass die Fankurve des Vereins weitgehend Nazi-freie Zone ist, ist engagierten VFL-Fans (Ultras) zu …
Zwei Wochen lang gab es spannende Wettkämpfe – knappe Entscheidungen, aber auch überlegene Sieger. Oft war die Zahl der Zuschauenden recht übersichtlich. Das änderte sich allerdings im Verlauf der Wettkämpfe. Die Gastgeber hatten sich …
Letzten Sonntag, gegen Gladbach, saßen wir nur noch zu viert am Tisch. Es war arschkalt, es war Sonntag, es bahnte sich kein Gourmetspiel an … trotzdem enttäuschend. Die einzige Frau, M., sagte kaum etwas, wohl ob der Kälte, G. befand …
Das Oberverwaltungsgericht Bremen hat dem Bundesland Bremen Recht gegeben, Gebühren für Polizeieinsätze bei sogenannten Hochrisikospielen der Bundesliga von der Deutschen Fußball Liga (DFL) verlangen zu dürfen. Damit darf Bremen den …
Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) und der SV Babelsberg liefern sich auch weiterhin öffentliche Auseinandersetzungen. So trat der NOFV vor wenigen Tagen Anschuldigungen im Zusammenhang mit den Verfahren vor den Rechtsorgangen des …
Am Sonntag gehen die Olympischen Winterspiele zu Ende, die Abschlussfeier wird ab 12 Uhr live im Zweiten Deutschen Fernsehen übertragen, der Truppenabzug am darauffolgenden Tag eher nicht. …
Als die deutschen Sportlerinnen und Sportler zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang einmarschiert sind, wehte ihnen „Schwarz-Rot-Gold“ voran. Das Wappen der Bundeswehr wäre ehrlicher gewesen. „44 Prozent der deutschen …
43 russische …
Die Kneipe öffnete alleine für uns – das Freitagsspiel wird unverschlüsselt im TV gezeigt – und so ließen wir uns nicht lumpen und erschienen halbwegs geordnet, also wie immer. Statt AubaGEGANG, der sich zu Arsenal London gepeinlicht …
Bei uns war die Luft raus, bevor überhaupt der Ball ins Spiel kam. Das lag dieses mal nicht an meiner ketterauchenden Kneipenbekanntschaft der letzten Woche. Jene war gar nicht erschienen, ebenso wie vier andere – der Tisch hatte sich …
Es ist Samstagabend und wir sitzen in einer Dorfkneipe zwischen Cuxhaven und Hamburg. Auf dem Flachbildschirm läuft Fußball – HSV gegen Köln. An der Wand direkt gegenüber ein gerahmtes Möchengladbach-Trikot von André Hahn, dem …
DISTELÖL!“ schreit mir meine Banknachbarin ins linke Ohr. Das Wort dreht sich durch mein Gehirn (Sind wir hier nicht beim Fußball gucken?) und fällt aus dem rechten Ohr wieder heraus Richtung Fragesteller. Jener, welcher am gänzlich …
Eine Sportlerbiografie, wie sie Christoph Ribbat mit seinem Buch „Deutschland für eine Saison – Die wahre Geschichte des Wilbert Olinde Jr.“ vorgelegt hat, ist keine, die das Massenpublikum interessieren dürfte. Es geht zwar um einen …
Und, gehste ins Stadion?“ – „Glaube doch. Und, guckst du in der Kneipe?“. „Wahrscheinlich ja“. So oder ähnlich endet meist das Gespräch mit meinem Kumpel Micha einen Tag vorm Spiel. Merkwürdigerweise. Denn davor kommt erst die ellenlange …
Klettern ist modern. Kein Wunder, indem man versucht von Griff zu Griff zu gelangen, gestaltet sich eine Kletterhalle wie ein Spielplatz für Erwachsene. Klettert man am Seil, hat es außerdem den Vorteil, seine möglichen Höhenängste …
Der Schulsport fällt immer öfters den Lehrplänen zum Opfer.
Wenn am 9. Februar die 23. Olympischen Winterspiele in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang eröffnet werden, wird bei der Eröffnungsfeier keine russische Olympiamannschaft in das Stadion einziehen. Das beschloss das IOC in der vorigen …
Ich schleppe mein Humpelbein Richtung Stammkneipe, Heimspiel gegen Bremen. Der Fisch wird verputzt, soviel ist klar. Gegen Bremen haben wir gefühlt die letzten 200 Jahre zu Hause nicht verloren, der passende Gegner für eine verfahrene …
Wandern und Bergsteigen gehören zu den bürgerlichsten Dingen, die man tun kann. Bevor sich das Bürgertum hervortat, gab es niemanden in den Alpen, der freiwillig auf Berge stieg. Sie waren unheimlich und gefährlich. Wer nicht unbedingt …
Deutschlandweit kennt und schätzt der Fußballfan den grün-weißen Club von der Weser. Der SV Werder Bremen gehört zum Inventar der Fußball-Bundesliga. War der Verein bis vor wenigen Jahren noch regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu …
Das Haus in der Hoffnungstraße in Essen beherbergt neben einigen Fußballverweigerern unter anderen Frankfurt-Fans, St. Pauli-Fans, Anhänger von Rot-Weiß-Essen, Bayern-Fans (kein Scherz) und Anhänger der DEG aus Düsseldorf (welche …
Den russischen Sportlern droht der Ausschluss von den Olympischen Winterspielen und den Paraolympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang. Die internationale Dopingagentur Wada lehnte in der vergangenen Woche auf einer Tagung in …
Kieser-Training ist ja gut und gesund, aber es fehlt die runde Kugel“, schrieb Leser Dr. Klaus Mucha auf meinen letzten UZ-Artikel und ich muss sagen: präzise auf den (Elfmeter-) Punkt gebracht! Kieser-Training mache ich nicht, aber, nun …
Es fehlen nur noch drei Teilnehmer der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft Russland 2018, die mit 32 Mannschaften das bisher größte Turnier dieser Art sein wird. Jetzt steht für die Fans, die vor Ort dabei sein wollen, die wichtige Phase an. …
Nachdem der Gott der Gesundheit sein vernichtendes Urteil über nun auch mein zweites Knie gesprochen hat („Verdacht auf Kreuzbandriss. Das war’s dann wohl mein Freund“), ist die Suche groß und guter Rat teuer: Fußball spielen ist vorbei, …
Hey, das ist ja mein Buch, dachte ich. 20 Jahre Kreisliga und 20 Jahre Hobbyliga habe ich hinter mir. Ich kenne sie alle, die verrückten Typen, die schnellen Jungs und die ganz langsamen, die Normalen und die Irren, die Netten und die …
Dieses Mal geht es in eines der Mutterländer des modernen Verbandsfußballs. Neben England, Wales und Nordirland wurden in Schottland die ersten Vereine und auch einer der ersten Verbände gegründet. Bereits 1873 gründete sich die …
Als Anhänger des VfL Bochum hat man es nicht leicht. Zwischen 1972 und 1993 die „Unabsteigbaren“, danach diverse Wiederaufstiege in die Erste Bundesliga und genau so viele Wiederabstiege, und nun seit Jahren offenbar die …
Große Aufregung in den deutschen Fußballvereinen, die in internationalen Wettbewerben mitkicken dürfen. Alle sechs Spiele der letzten Woche mit deutscher Beteiligung wurden verloren, fast alle deutlich. Der Vorzeigeverein Bayern München …
Das vorletzte Wochenende brachte mit Bundesliga und Wahlen gleich eine Doppelportion unappetitlicher Ergebnisse. Schalke hatte in Hoffenheim die Chance und auch die Fähigkeiten, nach drei Siegen und zwei Niederlagen sich mit zumindest …
In Dortmund pfeift der Schiri, keiner hört’s so richtig, die Murmel rollt über die Torlinie, das Stadion tobt: TOR! Oder nee? Oder doch? Oder wie jetzt eigentlich? Abwarten. Fußball mit Videobeweis ist wie ein geiler Spielfilm auf Pro 7. …
Richtige Vorfreude auf ein Spiel, auf ein sportliches Ereignis, auch noch ein Länderspiel unter Beteiligung einer deutschen „Nationalmannschaft“, habe ich schon lange nicht mehr empfunden. Obwohl es sich hier nicht um Fußball, sondern um …
Kuba war bei der Box-Weltmeisterschaft, die am vergangenen Wochenende in Hamburg zuende ging, spitze: Die Truppe unter der Leitung von Cheftrainer Rolando Acebal verteidigte damit seine Position als führende Box-Nation, die Kuba bereits …
Seit Jahren schon brodelt es zunehmend unter den hartgesottenen Fußballfans, was kürzlich wieder zu einem „Eklat“, wie es die Medien gerne nennen, gereicht hat, der den üblichen Verdächtigen der Parteienlandschaft ausreichend genug war, …
Dortmund erster, der geliebte blaue Nachbar spielt international, Leipzig muss in die Relegation und Golfsburg steigt ab. Würde man die Saison einfach nach dem ersten Spieltag beenden, wäre alles in Butter. Weitermachen bringt ja auch …
Im letzten Teil der Reise ging es um Südafrika. Von dort aus geht die Reise weiter in das 7 450 km entfernte Libyen, ein gespaltenes Land. Der „Arabische Frühling“ endete im Krieg, bereits im Oktober desselben Jahres erfolgte mit …
Kuba dominierte die Amerika-Meisterschaften, die in Tegucigalpa, Honduras, ausgetragen wurden. Mit acht Gold- und zwei Silbermedaillen haben sich die Kubaner dabei außerdem in allen Gewichtsklassen für die Weltmeisterschaft in …
350 Kilometer hatte die Gruppe britischer Radsportbegeisterter in drei Etappen vom Herzen Prags ins Zentrum Berlins zurückgelegt, als sie am 4. August von Mitgliedern der DKP auf der Karl-Marx-Allee empfangen wurden. Es ging den Radlern …
Die Fußballreise von Panama (erschienen in UZ Nr. 28) in ein davon 11 800 km entferntes Land. Es spielt im Kontinentalverband CAF und ist – mal abgesehen vom Jahr 2010 – eher selten in der internationalen Fußballpresse vertreten. 2010 …
Donnerstag. Kurz vor Feierabend. Redakteur „Der Lange“ übermittelt den Auftrag: Schreib mal was über Sportdirektoren im Fußball! Das bevorstehende Wochenende verdunkelt sich rapide. Sportdirektoren? Warum in aller Welt gerade über …
Die Fanszene der Frankfurter Eintracht gehört zu den größten in Deutschland. Interessant ist die Tatsache, dass es auf den Rängen des Frankfurter Waldstadions schon immer multikulturell zuging. Es waren klare Unterschiede etwa zu Berlin, …
Der Fußball macht in Europa Sommerpause. Abgesehen vom Confed Cup in Russland - für den sich nur diejenigen interessieren, die alles gucken - und der U-21-Europameisterschaft in Polen dürfen sich die Spieler ausruhen. Und während sich …
Bundesliga von Freitag bis Montag. Fußball-WM in Katar. Mit 48 (!) Mannschaften. Spielergehälter am Rande des Wahnsinns. Helene Fischer im DFB-Pokalfinale. Champions League nur noch im Bezahlfernsehen. Fußballfeste, auf denen Hanni & …
Die Finalspiele der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA (National Basketball Association) waren eine klare Sache. Mit 4:1 gewonnenen Spielen setzten sich die Golden State Warriors aus dem kalifornischen Oakland in der Nacht vom Montag …
Schalke 04 ist deutscher Meister. Der FIFA-Profi und Schalker Top-Spieler Cihan Yasarlar sagte nach Erhalt der Meisterschale: „Ich bin unglaublich glücklich über den Sieg, für den ich aber auch hart gearbeitet habe“. Bayern München war …
Es sage keiner, Fußballfans hätten nur ihren Sport im Kopf: Der Fan-Dachverband des Karlsruher SC mit rund 3 000 Mitgliedern distanzierte sich deutlich vom „Tag der deutschen Zukunft“, den die NPD seit Jahren in Karlsruhe veranstaltet. …
Der Fußball gilt als Spiegelbild der Gesellschaft. Nimmt man diese Annahme als Grundlage, zeichnet sich kein gutes Bild der italienischen Gesellschaft. Denn erneut gab es rassistische Vorfälle in der Serie A. Zunächst wurde Sulley …
Ich sitze in meiner Stammkneipe, bestelle ein Bier, haue 3,- Euro Einsatz in die Wettkasse und diktiere ein 4:2 auf den Zettel. Bis zur 68. Minute bin ich zufriedener Wettkönig, denn dass wir noch zwei Buden machen ist so klar wie der …
WM 1966: Jaschin wirft sich Seeler entgegen. ( Sammlung Walentina Jaschina)
Nach den teils bitteren, größtenteils aber berechtigten Verabschiedungen aus Europa League und Pilzeliga (Dortmund schlecht, Bayern schlecht und verbal noch schlechter, Schalke mal ganz, ganz schlecht) ging es wieder um nationale …
Zum zweiten Mal in kurzer Zeit bin ich im Kreuzberger Intertank mit den Worten „Kannst gleich wieder gehn. Spiel wird abgesagt“ begrüßt worden. Der „Tank“ ist an Spieltagen schwarz-gelb und die BVB-Gesänge lauter als in manch Dortmunder …
Nachdem am 11. April die Partie zwischen Borussia Dortmund und dem AS Monaco wegen eines Sprengstoffanschlages abgesagt wurde, stand die Mannschaft des BVB keine 24 Stunden später zum Nachholtermin auf dem Platz. Der Grund dafür ist …
Der FC Bayern München ist heute eine weltbekannte Marke und Fußballmannschaft, die schon immer polarisierte. Sei es auf dem Platz, als dominanter Klub, der mit namhaften Stars von Erfolg zu Erfolg eilt, oder der neben dem Platz immer …
Hoffenheim wird mir noch unsympatischer als früher. Der Kasperclub …
13 Jugendliche und junge Erwachsene, die regelmäßig das Fanprojekt Karlsruhe des Stadtjugendausschuss e. V. besuchen, unternahmen vom 21. bis 26. März eine sechstägige Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz im polnischen Oswiecim und nach …
Chinas Staatschef Xi Jinping hat große Ziele für den chinesischen Fußball. Bis zum Jahr 2050 soll das Land in die Weltspitze des Fußballs vorstoßen und einen Weltmeistertitel gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen wird im Reich der Mitte …
Als Australiens Frauenteam letztes Jahr gegen eine U-15-Mannschaft verlor, gab es die üblichen Berichte über den großen Leistungsabstand des Frauenfußballs. Auch das deutsche Nationalteam musste 2011 einen ähnlichen sportlichen Vergleich …
Ewiger Streitpunkt und „Ausdruck von Emotionen“ – Bengalisches Feuer im Stadion ( chrs1976 / Lizenz: CC BY 2.0 )
Wir, die Freunde und Anhänger des BvB, sind über Nacht zu hirnrissigen Gewalttätern geworden. Und zwar alle und ausnahmslos. Die gelbe Wand heißt neuerdings „Wand der Schande“ und Dortmund befindet sich „im Bürgerkrieg“. Was war …
Eine der größten und reisefreudigsten Fanszenen Deutschlands kommt aus der sächsischen Landeshauptstadt und gruppiert sich um die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden (SGD). Der Glanz alter und erfolgreicher Jahre im DDR-Fußball war nie weg …
Endlich wieder zu Hause: Aubameyang schied mit der gabunischen Nationalmannschaft früh aus. ( Dirk Vorderstraße / Lizenz: CC BY 2.0 )
Alles im grünen Bereich: Beim Gaelic Football darf der Ball in die Hand genommen werden. ( Ulster GAA Council / Lizenz: CC BY 3.0 )
Eine bekannte Singleplattform wirbt mit den Slogan „alle elf Minuten verliebt sich ein Single über Parship“. Ähnlich schnell verlieben sich Fußballspieler in ihre neuen Vereine und loben diese dann doch immer mit den gleichen Worten, die …
( DerHans04/wikimedia / Lizenz: url=https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en]CC BY-SA 3.0[/url])
Die FIFA hat die Aufstockung des WM-Teilnehmerfeldes auf 48 Mannschaften im Jahr 2026 beschlossen. Und mehrere dürften sich darüber freuen: Als erstes kommt einem da Sepp Blatter ins Gedächtnis. Der korrupte Ex-Präsident der Fußballmafia …
www.heinrich-czerkus.de ist eine ausgezeichnete Internetseite
Oben stehen die, die keiner mag. Das ist normal. Diesmal aber sogar auf den ersten beiden Plätzen. Oder besser: den ersten drei! Das ist neu. Die Bayern sind die Bayern, da hilft auch keine Haftstrafe mehr, und für die neue Saison kaufen …
Das Jahr endet mit einem Sportskandal: Sotschi werden die Bob- und Rodel-Weltmeisterschaften entzogen! Eine im Grunde einmalige Entscheidung, die einen politischen Hintergrund hat und sicher noch einige Folgen haben wird. Um Irrtümern …
Es gab keine Überraschung in Magdeburg. Können Sie sich noch dunkel erinnern? Die DDR hatte angeblich nur um Olympia-Medaillen gekämpft, um ihr internationales Ansehen zu erhöhen. Ich zitiere aus der „Frankfurter Allgemeinen“ (3.12.16), …
Streit war erwartet worden auf jener Sitzung am 1. Dezember in Magdeburg, die die Zukunft des bundesdeutschen Sports entscheiden sollte. In der „Berliner Zeitung“ stand zu lesen: „Die heikelste Frage wollte niemand genau beantworten. Auf …
Gerne und regelmäßig wird übersehen, dass es auch in der ersten Fußball Bundesliga Probleme mit Rassismus, Antisemitismus und Homophobie gibt. So verwundert es auch nicht, dass gerade die Anhänger des BV Borussia Dortmund mit eben diesen …
2015 versuchte der niederländische Radrennfahrer Thomas Dekker den Stundenweltrekord der Radrennfahrer zu unterbieten. Sein Manager hielt es allerdings nicht für nötig, wenigstens die Zeit des gescheiterten Versuchs zu veröffentlichen. …
Eigentlich ist es wie jede Saison: Bereits im Herbst zeichnet sich ab, dass der FC Bayern Meister wird, weil die potentiellen Verfolger (Borussia Dortmund, FC Schalke, Bayer Leverkusen) nicht konstant genug sind und den Bayern selbst im …
Im Grunde hat sich nichts Besonderes getan: Die in den USA und Kanada agierenden Eishockey-Profis bestritten ein Turnier. Dieses Turnier aber richtet sich gegen die nächsten Olympischen Winterspiele in Pyeongchang und ist mehr als eine …
Leipzig, die größte Stadt im Freistaat Sachsen, kann man aus mehreren Gründen als Fußballstadt bezeichnen. Nicht nur gründete sich hier im Jahre 1900 der Deutsche Fußballbund (DFB) und auch der erste deutsche Fußballmeister war 1903 der …
Die „Sportfreunde Lotte“, deren Namen schon eher in die Kategorie „Ruckzuck Husum“ oder „Barfuss Peterstal“ denn in die Schublade „ernstzunehmender Fußballverein“ passt, kegelt die Millionentruppe aus Leverkusen aus dem Rennen. Der Club …
Der 60. Jahrestag der Olympischen Spiele von Melbourne 1956 rückt näher und man wird dem stellvertretenden Chef de Mission erlauben, sich an jene Tage zu erinnern. Wieso ich damals diesen Job übernahm würde allein schon eine …
In der brandenburgischen Landeshauptstadt befindet sich mit dem jetzigen Fußball-Regionalligisten SV Babelsberg 03 ein sympathischer Club, der durch seine engagierte Fanszene zu den progressivsten gehört. Der mehrmals unbenannte und …
Wieder mal ist Doping das Thema und – wie könnte es anders sein? – einmal mehr geht es um eine russische Athletin. Und erneut ergeben sich viele Fragen. Um alle Irrwege zu blockieren: Auch wir fürchten, dass in Russland gedopt wurde und …
Groundhopper sind eine besondere Spezies von Fußballfans, sie sind bemüht, Fußballbegegnungen in möglichst vielen verschiedenen Stadien zu besuchen. Einer dieser Groundhopper, Klaus-Hendrik Mester, ein bekennender …
Im Millerntor-Stadion, Hamburg Sankt Pauli ( Matthew Wilkinson/www.flickr.com/photos/manc72/4618799367/CC BY 2.0)
Montreal soll seine olympischen Schulden unlängst abbezahlt haben. Die Spiele hatten dort bekanntlich 1976 stattgefunden, also vor vier Jahrzehnten. Als der IOC-Präsident Samaranch den Tischtennisverband in die olympische Familie …
Eine sicher viele Sportfunktionäre alarmierende Nachricht machte dieser Tage die Runde. Nicht verbreitet von einem Revolverblatt, sondern vom Innenminister! Der Wortlaut einer Nachricht: „Das Bundesinnenministerium und der Deutsche …
Dortmund gegen Real Madrid. Mit Piszczek, Sokratis, Ginter, Schmelzer und Weigl gegen Weltstars wie Modric, Bale, Benzema und Ronaldo. My lovely Mister Singing Club. Und vorne bei uns neben Aubameyang ein Guerreiro (22) und ein Dembelé …
Wieder mal ist Doping das Thema Nummer 1. Niemand weiß genau, wer in diesem Fall als „Hacker“ agierte, aber sogar der russische Präsident Putin soll sich dazu geäußert haben. Auf jeden Fall ist Zurückhaltung vonnöten, auch wenn die …
Am „olympischen Gipfel“ treiben Wolken. Zwar mühte sich IOC-Präsident Thomas Bach der Öffentlichkeit Schönwetter einzureden, doch ist ihm das nicht restlos gelungen und er hatte es auch denkbar …
Die Paralympischen Spiele in Rio gehen an diesem Sonntag zu Ende. Bundeswehr-Vorzeige-Kriegsveteran Tim Focken (UZ berichtete) wurde beim Luftgewehr-Liegend-Schießen nur Sechster. Der Hauptmann Dave Henson von der britischen …
Vielleicht wäre er lieber Leichtathlet geworden, der Tim Focken. Aber wahrscheinlich war er für die diese Woche gestarteten Paralympischen Spiele in Rio einfach zu langsam mit seinen gesunden Beinen, außerdem ist er schon 32. Immerhin …
Selbst der jüngeren …
Ein Pole, der unlängst …
Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele in London erschien 2012 eine Studie der Universität Oxford, die sich mit den Kosten der Spiele seit 1960 (Rom) befasste. Von den 27 in diesem Zeitraum abgehaltenen Veranstaltungen standen …
Längst stehen neue Höhepunkte im Weltsport vor der Tür, Olympia ist schon fast vergessen. Aber viele Fragen sind noch nicht vergessen. Zum Beispiel: Wie „echt“ waren diese Spiele, und natürlich: Können die Deutschen zufrieden sein? Die …
Der Homepage des FC Bayern kann entnommen werden, dass sich Uli Hoeneß dazu entschieden hat, auf der Hauptversammlung der Bayern im November dieses Jahres erneut als Präsident zu kandidieren. Und niemand zweifelt ernsthaft daran, dass er …
Seit 1920 gewannen …
Die Goldmedaillengewinnerin weigerte sich, der, die Silber gewonnen hatte, zu gratulieren. Derlei ist bei Olympia selten. Es gehört schlicht zu den nirgends vorgeschriebenen Regeln, aber zu den seit mehr als hundert Jahren einfach …
Am 1. August 1936 eröffnete Adolf Hitler im Berliner Olympiastadion die 11. Olympischen Sommerspiele. In Garmisch-Partenkirchen hatten vom 6. bis 16. Februar bereits die Winterspiele stattgefunden. Fast zeitgleich mit den Sommerspielen …
Wie immer die Spiele in Rio de Janeiro verlaufen mögen – vorweg: die U. Z. drückt ihr alle olympische Daumen –, unübersehbar sind die Risiken, mit denen sie konfrontiert sein dürften. Was uns wiederum motiviert, den kühnen Entschluss zu …
Die XXXI. Olympischen Spiele, die nach Rio de Janeiro vergeben worden waren und fast zu stranden drohten – woran die BRD bekanntlich nicht schuldlos waren – dürften nicht zuletzt dank des Geschicks des IOC-Präsidenten Thomas Bach (BRD) …
„Eier, wir brauchen Eier!“ – mit derart zeitlosen Zitaten ist Oliver Kahn – neben seinen sportlichen Leistungen – zu einem der berühmtesten deutschen Fußballer aller Zeiten geworden. Allerdings wird er in der Regel erst seit dem Ende …
Schon um das Motiv der Tatsache zu erklären, warum die UZ ein fast endloses Zitat der „Frankfurter Allgemeinen“ druckt, bedarf es einer ausgiebigen Erklärung, weil doch wohl nur wenige UZ-Leser die FAZ abonniert haben dürften. Zur Sache: …
Wer morgen auf die Idee käme, den Finnen Paavo Nurmi wegen Dopings zu belangen und das Internationale Olympische Komitee aufzufordern, die Rückgabe seiner neun Gold- und drei Silbermedaillen zu verlangen, müsste wohl der heutigen Jugend …
Vor der EM warnte die deutsche Polizei vor einem erneuten Hoch der Hooligangewalt im Rahmen der Europameisterschaft in Frankreich. Allerdings waren viele – auch der Autor – skeptisch, da sich Ausschreitungen durch Hooligans in den …
Rudi Altig ist gestorben. Die „Frankfurter Allgemeine“ widmete ihm einen ausführlichen Nachruf, der allerdings beträchtliche Mängel aufwies. Man las dort: „Er ist einzigartig, seit 50 Jahren. Unerreicht, obwohl es dem deutschen Radsport …
Dass die Organisatoren des kommerziellen Fußballsports in Europa und der Welt korrupt bis ins Mark sind, ist mittlerweile sogar auf deutschen Grundschulhöfen eine Binsenweisheit. Dass dieser Sport in den Profiligen jedoch so organisiert …
Dieser Tage wurden wieder neue Mitglieder der sogenannten „Hall of Fame“ gewählt – „sogenannt“, weil es eigentlich kaum Gründe gibt, in Deutschland einer Ruhmeshalle einen englischen Titel zu geben. Die Initiatoren hatten allerdings …
Im Verfahren der Fifa-Ethikkommission gegen Wolfgang Niersbach wurde am 20. Mai eine zweijährige Sperre für den früheren DFB-Präsidenten beantragt. Die Vorwürfe gegen Niersbach, die am letzten Freitag bekannt gemacht wurden, streitet der …
Die Hamburger „Zeit“ gilt gemeinhin als seriös. Als die Nachricht kam, die „New York Times“ habe wieder mal Doping in Russland „enthüllt“, opferte sie diesen Ruf um mindestens einen halben Meter und schrieb: „Eine neue Geschichte aus dem …
Vor sechs Jahren hatte sich der Wirtschaftsredakteur der FAZ mit dem Geschäft im Sport befasst und geschrieben: „Es ist wieder ein Sommer der Kauflust. Erst erwirbt ein Mitglied der Herrscherfamilie des kleinen Emirats Katar den …
Wie so oft im „Vorfeld“ vermelden auch diesmal die Medien vornehmlich Hiobsbotschaften. Zugegeben: Vor einigen Tagen stürzte ein eben errichteter Küstenradweg ein, aber in einem Land, in dem der Flughafen der Hauptstadt mit mindestens …
Dieser Tage wurde in Olympia traditionell das olympische Feuer entzündet. Ein riesiger Parabolspiegel verwandelte die Sonnenstrahlen in die Flamme. Diesmal wird das Feuer 10 000 km im Flugzeug zurücklegen und 20 000 km von Fackelläufern …
Früher – wenn ich mich irren sollte, bitte ich um Nachsicht – ging es auch im Handball um Ab- oder Aufstieg. Das galt für Ost wie West. Aber seitdem wir in einem Deutschland leben, hat sich auch in dieser Sportart viel geändert. Neulich …
Man möge es mir nachsehen – ich begebe mich einmal mehr in die Vergangenheit. 1916 – also vor hundert Jahren – sollten die Olympischen Spiele erstmals im damaligen Deutschland stattfinden. Als 1914 die kaiserlichen Truppen Europa …
Dieser Tage jährte sich zum 55. Mal ein Kapitel der Eishockeygeschichte, an das man erinnern sollte, zumal es sich seitdem nie wiederholte und demzufolge blanke Rarität blieb. Die Weltmeisterschaft 1961 fand in Genf und Lausanne statt …
Innenminister de Maizière ließ sich feiern. Nicht in seinem Amt, wo er ja derzeit wieder mal viel Ärger hat, sondern bei den Sportlern. Denen spendierte er eine neue „Rente“, die er „BMI-Sprungbrett“ taufen ließ und die einmal mehr nach …
Nichts gegen ehrenwerte Kollegen, aber einige von haben sich auf das Thema Doping „spezialisiert“ und verdienten damit gutes Geld, denn über Doping in der DDR konnte man jeden Tag schreiben und fand meist interessierte Abnehmer. Genug …
Nein, kein Jahrestag, der mit Trompeten zu feiern wäre. Und kein runder. Geschehen war es am 11. Dezember 1983. Der Anlass für die Kundgebung in der überfüllten Westfallenhalle war der Boykott der – von der Bundesregierung gefällten – …
Vorweg eine Art „Lesehilfe“: Der Autor schrieb diese Zeilen am letzten Samstag, weil er verständliche Order hatte, sich an den Redaktionsschluss zu halten. Deshalb könnte manchem Leser das Thema „überholt“ erscheinen, ist aber …
Zugegeben, ich bin ein Ossi! Und deshalb war für mich eines der sensationellsten Ereignisse der letzten Woche die Mitteilung, dass Luckenwalde die Ringeroberliga verlässt, obwohl es weder gesperrt noch disqualifiziert worden war. Der …
Alle Medien haben dem Fußballskandal ausgiebig Aufmerksamkeit geschenkt, haben Schlagzeilen erfunden, Kommentare geschrieben, die sie für „Enthüllungen“ hielten – nur „Unsere Zeit“ hielt sich zurück. Welchen Grund mochte sie gehabt …
Ein „kleines Jubiläum“: Vor vierzig Jahren fanden die Olympischen Winterspiele in Innsbruck statt. An der Inn, weil die US-amerikanische Stadt Denver (Bundesstaat Colorado), die 1970 ihr übertragenen Spiele 1973 zurückgab, weil sich …
Die Nazis wollten 1936 die Berliner Olympiade als Exempel rassischer Überlegenheit instrumentalisieren. Doch zwei Leichtathleten, der Deutsche Luz Long und der US-Amerikaner Jesse Owens, lebten – trotz aller politischen Widrigkeiten – …
Einer der zurzeit prominentesten Ex-Profifußballer ist sicher der gebürtige Bochumer Thorsten Legat. Während seine sportlichen Erfolge nicht gerade das Prädikat „Weltfußballer“ verdienen, ist er dem Publikum v. a. durch lustige Zitate …
Viele Sportfans dürften die Skiflugweltmeisterschaft in Mitterndorf verfolgt und sich vielleicht auch mit den deutschen Springern über die Silbermedaille in der Mannschaftswertung gefreut haben. Und sicher auch am Vortag dem slowenischen …
Niemand sollte sich mehr wundern, wenn er aus den Medien erfährt, dass in einem fernen Ort ein „hoher“ Fußballfunktionär nach Hörensagen Millionen für seine Stimme verlangte und sie auch bekommen haben soll, weil er für einen Kandidaten …
Vor fünf Jahren feierte man in der BRD noch den Jahrestag der „Umwandlung“ der Olympischen Spiele. Ob IOC-Präsident Thomas Bach (BRD) im beginnenden Jahr 2016 den 35. Jahrestag jenes unseligen Kongresses in Baden-Baden zu feiern gedenkt, …
Nein, ich wusste nicht, wo Izu liegt. Zwar riskierte ich, dem Leser deswegen vielleicht als „ungebildet“ zu erscheinen, fasste aber Mut, bekannte mich zu meiner Unwissenheit, „surfte“ im Internet und erfuhr dort: „Die Izu-Halbinsel ist …
Die führenden Männer des bundesdeutschen Sports sind sich bei ihrer jährlichen Mitgliederversammlung derb in die Haare geraten. Alfons Hörmann – Präsident des Sammel-Verbands DOSB – hatte heftige Anwürfe gegen führende Funktionäre …
Zu denen, die gegen Olympia in Hamburg opponieren, gehört auch die DKP und ich bin überzeugt davon, dass alle, die sich daran beteiligen, guten Gewissens sind. Ich las in einer Flugschrift „Das Thema eignet sich für revolutionäre …
Alle schrieben und palaverten über Beckenbauer. Alle schreiben und palavern über Beckenbauer und alle werden morgen über Beckenbauer schreiben und palavern. Und soll ich da nun über den Münchner Golfprofi Alex Cejka – derzeit lebt er in …
Mit Thomas Bach wurde bekanntlich 2013 zum ersten Mal in der olympischen Geschichte ein Deutscher zum Präsidenten des IOC gewählt. Das ist keine Neuigkeit, führt aber zu der logischen Frage, welche Rolle er in seiner bisherigen Amtszeit …
Die Norweger schwärmen für Northug, der elfmal Ski-Langlauf-Weltmeister wurde, und verzeihen ihm sogar Sünden, die keinem anderen Norweger nachgesehen würden. So die Affäre, als er stinkbesoffen (1,65 Promille Alkohol im Blut) nicht nur …
Es sollte ein glanzvoller Festakt werden und wurde trotz allen Aufwands eher ein Trauerakt: Die Eröffnung des Fußballmuseums in Dortmund. Die meisten Medien begnügten sich mit dem Abdruck oder Verlesen der dpa-Nachricht, die da lautete: …
Jahrzehntelang war, wenn …
Nein, der 25. Jahrestag des Einmarsches der BRD in die DDR konnte nicht rundum gefeiert werden. Zum Beispiel im Sport nicht. Deshalb war es fast amüsant, die vielen Kommentare zu lesen. Die „Zeit“ (Online, 2.10.2015), eines der …
Auch weil die Ankündigung der Broschüre „Der endlose Politfeldzug gegen den DDR-Sport“ unter den UZ-Lesern ein so enormes Echo fand, zauderte ich nicht, auch die nächste Broschüre des Vereins „Sport und Gesellschaft e. V.“ hier zu …
Das Brandenburgische Bad Saarow will 2022 den Ryders Cup, das wohl wichtigste und bekannteste Turnier des Golfsports, ausrichten. Damit sich der Veranstalter gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen kann, ist er auf ein …
Als die Medien spektakulär mitteilten, dass die maßgeblichen Männer des Fußball-Weltverbandes (FIFA) ihrem Generalsekretär Jérome Valcke, der in einem Privatflugzeug auf dem Weg nach Moskau gewesen sein soll, in den Wolken strikte Order …
In Berlin ist eine Broschüre erschienen, die den ebenso aufschlussreichen wie informativen Titel „Der endlose Politfeldzug gegen den DDR-Sport“ trägt und auf 87 Seiten den vom Auswärtigen Amt in Bonn gesteuerten Kreuzzug gegen den …
Es wird Sie vielleicht nicht allzu sehr interessieren, aber ich wohne mitten in Berlin und vor meiner Haustür steht eine Schwimmhalle. Sie steht dort, seitdem sie in der DDR errichtet worden war. Wenn ich früher zur Straßenbahn ging oder …
Die Pekinger Leichtathletik-Weltmeisterschaften sind noch „aktuell“ und ihre Helden werden überall noch gebührend gefeiert. Allen voran natürlich in deutschen Landen die Diskus-Weltmeisterin Christa Schwanitz und die Speerwerferin …
Der IOC-Präsident – bekanntlich seit einiger Zeit der Bundesdeutsche Thomas Bach – hat enorme Freude bekundet, das sich Los Angeles um die Olympischen Sommerspiele 2024 beworben hat. Die Millionenstadt war bekanntlich schon zweimal …
Der BVB hat seit langem ein Problem. Das quietschgelbe Logo des Vereins hat braune Flecken, die sich einfach nicht entfernen lassen wollen. Seit Anfang der 80er die sogenannte „Borussenfront“ um „SS Sigi“ ihr Unheil trieb, sind diese …
Es gibt eine ganze Reihe von sportlichen Höhepunkten im sogenannten „Kalten Krieges“: der Sieg der Fußballmannschaft der DDR über die BRD bei der WM 1974, der Gewinn der Goldmedaille im Basketball durch die Sowjetunion bei der Olympiade …
Wer ist schlimmer als Wladimir Putin? Klar doch, Sepp Blatter. Oder noch schlimmer: Putin und Blatter. Ohne einen Hitler, na ja, das ist für den Sepp jetzt nicht so ganz passend, ohne einen ganz, ganz Bösen, so einen richtigen …
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In diesem Artikel haben wir alles Wissenswerte zum Mezcal mit Wurm für euch zusammengefasst.
Wurm im Mezcal ist eine Raupe
Der Wurm im Mezcal ist eigentlich eine Raupe! Verschiedene Mezcal Marken enthalten eine oder mehrere Schmetterlingsraupen in der Flasche. Auf Spanisch werden sie meist „Gusano“ genannt. Das kann auf Deutsch auch Wurm heißen. Die Raupen werden im Deutschen daher oft als Wurm bezeichnet. Sie ähneln auch äußerlich eher einem Wurm als einer typischen Raupe. Als Wurm im Mezcal werden vor allem zwei verschiedene Arten genutzt: der Gusano de maguey (weiß) oder Gusano rojo (rot). Davon leiten sich auch die Namen von 2 bekannten Mezcal Marken ab: Del Maguey Mezcal und Gusano Rojo Mezcal mit Wurm.
Die Hersteller des Gusano Rojo beanspruchen die Idee eine Raupe in den Mezcal als Marketingmaßnahmen hinzuzufügen auf ihrer Webseite für sich. Der Mezcal mit Wurm wird seit 1950 verkauft und hat anfangs vor allem die Aufmerksamkeit von amerikanischen Touristen erregt.
Heute ist der Mezcal mit Wurm eine Legende und steht ähnlich wie der Sombrero für Mexiko. Der Mezcal mit Wurm ist aber beispielsweise auch von Marken wie El Senorio Mezcal, Dos Gusanos, Gusano de Oro oder Oro de Oaxaca* erhältlich.
Viele Mezcal Marken sind bis heute vor allem lokal bekannt. In Tequila ist laut einer mexikanischen Norm der Einsatz von Zusatzstoffen verboten. In Mezcal hingegen sind andere Zusätze erlaubt. Diese gesetzliche Regelung macht den Mezcal mit Wurm erst möglich! In 2005 wurde außerdem eine gesetzliche Vorschrift eingeführt. Dort steht das ca. 30 verschiedenen Agavearten für die Mezcal-Herstellung verwendet werden dürfen.
Mythen zum Mezcal mit Wurm
Um den Mezcal mit Wurm ranken sich verschiedene Mythen. Einige behaupten der Wurm macht besonders Betrunken. Das sei ein ähnlicher Effekt wie bei den Früchten in der Bowle, die lange im Alkohol liegen. Andere sagen er löst Halluzinationen aus oder sei ungesund. Ungesund sollte es nicht sein, eher eine mögliche Proteinquelle. Ich habe auch schon folgendes gehört: jemand der eine Flasche Mezcal mit Wurm kauft muss die Raupen am Schluss essen, wenn die Flasche geleert wurde. Das bringt Glück! Außerdem ist es natürlich auch besonders männlich und kann als Mutprobe dienen!
Der Wurm im Mezcal ist allerdings kein Qualitäts- oder Kaufkriterium. Wichtig ist vor allem, dass ein qualitativer Mezcal aus 100% Agave hergestellt werden sollte. Außerdem ist das Alter wichtig. Ist er Joven, Reposado oder Anejo. Der Unterschied in den Bezeichnungen liegt in der Lagerdauer. Die Lagerdauer macht sich auch im Geschmack, Aroma und der Farbe des Mezcals bemerkbar.
Der Mezcal mit Wurm als Attraktion
In einigen mexikanischen Bars und Restaurants bekommt man bei der Bestellung von bestimmten Marken z.B. Gusano Rojo. Immer seinen eigenen Wurm in den Mezcal. Auch in Deutschland oder anderen europäischen Ländern ist das häufig so. Meistens wird man aber vorher gefragt, ob man das möchte oder eher nicht. Es gibt auch andere Arten Mezcal zu trinken.
In jedem Fall sollte man es mal probiert haben. So hat man auch gleich etwas Besonderes zu erzählen. Ein Mezcal mit Wurm ist eine Erfahrung wert! Wer keinen Mezcal mit Wurm haben sollte und einen milden Einsteiger Mezcal probieren möchte sollte sich mal den Alipus Mezcal oder San Cosme Mezcal anschauen.
Geschichte des Mezcal mit Wurm
Es gibt verschiedene historische Erklärungsansätze wie die mexikanische Raupen in den Mezcal gekommen sind. Diese sind mit der Geschichte der Verbreitung des traditionellen Mezcals verbunden.
Im 2. Weltkrieg wurde aufgrund von Schnapsmangel in den USA viel Tequila dorthin exportiert. Seit dieser Zeit erfreut sich der Tequila großer Beliebtheit. Dieser mexikanische Schnaps ist so in vielen Teilen der Welt zum normalen Repertoire in vielen Bars, Clubs und Restaurants geworden. Die Produzenten rund um das kleine Örtchen Tequila konnten keine ausreichenden Mengen produzieren.
Es gab in Mexiko damals aber auch schon sehr viele Mezcal-Destillerien. Deren Produkte wurden dann ebenfalls in die USA exportiert. Aber die Strukturen waren nicht sehr professionell und teils sehr lokal. Die Qualitäten der Mezcal Lieferungen waren außerdem meist sehr verschieden. Es gab keine ausgereiften Marken mit bunten Labels oder Geschichten, die man gut vermarkten konnte.
Verschiedene Mezcal Hersteller aus Oaxaca haben ihre Schnäpse dann mit Würmern versucht bekannter zu machen. Zu dieser Zeit wurden daraufhin in der Region viele Mezcal Marken gegründet. Dieser Marketing-Trick wird dem Mezcal-Produzenten Jacobo Lozano Páez zugeschrieben. Denn er hat der Legende nach herausgefunden, dass Mezcal aus raupenbewohnten Agavenblättern einen leicht veränderten Geschmack hatten.
Ein andere Erklärung ist, dass der Inhaber von Gusano Rojo in Mexico City durch den Mezcal mit Wurm amerikanische Touristen beeindrucken wollte. Es war natürlich neu und aufregend! Laut dem Hersteller des Gusano Rojo wird der Mezcal mit Agavenraupe bereits seit 1950 verkauft.
In jedem Fall wurde begonnen mit dem Wurm im Mezcal die Verkäufe anzukurbeln. Das funktioniert seitdem sehr gut! Bis heute ist der Wurm das bekannteste Merkmal des mexikanischen Traditionstropfen! Es gibt aber auch zahlreiche Mezcal Marken ohne Wurm*, die teils sehr edle Tropfen sind.
Kampf gegen den Mezcal mit Wurm
Einige Mezcal Produzenten begannen in 1995 eine Bewegung um den Wurm im Mezcal verbieten zu lassen. Andere Produzenten hielten diese Idee für schlecht. Sie wollten den Mezcal mit Wurm weiter verkaufen, da er besonders bei Touristen aus den USA und Kanada beliebt war und ist. Diese Käufer könnten einen Mezcal ohne Wurm als unauthentisch empfinden.
Dieser Kampf um den Mezcal mit Wurm breitete sich bis zur mexikanischen Regierung aus. Das mexikanische Gesundheitsministerium hat die Raupe als essbar und ungefährlich eingestuft. Daher ist diese Bewegung seit etwa 2005 inaktiv. Daher wird der Mezcal mit Wurm weiterhin verkauft und genossen.
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Ursprünglich veröffentlicht: 31.1.2018 – Zuletzt aktualisiert: 6.6.2019
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Während der Abstimmung in Griechenland wurden Infografiken verwendet und Argumente vorgebracht, die mehr als merkwürdig aussahen – um nicht zu sagen nach Demagogie rochen.
Bei vielen Informationen sind zudem Zweifel angebracht, ob auch jeder Wähler die notwendige Vorbildung mitbringt, um sie zu verstehen.
Der heutige Blogbeitrag gibt einen Überblick über volkswirtschaftliche Hintergründe.
Am Wochenende hat sich die Krise in Griechenland dramatisch zugespitzt. Nicht wenige Menschen zweifeln an dem Sachverstand der handelnden Politiker und manchem geneigten Leser fallen Ungereimtheiten in der Presseberichterstattung auf.
Daher habe ich mich in den letzten Tagen (mal wieder) in der entsprechenden Fachliteratur umgetan.
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die Ausschreibung für diesen Rad-Marathon hörte sich schon beeindruckend an: 210km und 3400 Höhenmeter. Mein Ziel dafür war: unter 8h Fahrtzeit und weniger 10h insgesamt unterwegs zu sein.
Was mich aber mindestens genauso herausforderte war die Startzeit zwischen 5.30 und 6.30.
Wie auch immer: Ich habe keines der drei Ziele geschafft. Ich war erst um 6:36 am Start, habe 8:07:40 für die Strecke gebraucht und war insgesamt mit allen Pausen doch fast 11 Stunden unterwegs.
Und noch ein paar Zahlen: Durchschnittsgeschwindigkeit: 24.4km/h, Durchschnittspuls 143 Schläge pro Minute, etwa 66o0 Kalorien verbrannt. (Im Kopf ab und zu den Song „The Roof is on Fire“ gehabt und den Refrain umgedichtet: „Burn, Kalorien, Burn“ – weiter bin ich nicht gekommen.)
An der Strecke standen auch ein paar Profi-Fotografen und haben Bilder geschossen
Irgendwann zwischendrin gab es ein Straßenschild nach „Weilerstoffel“, bei dem das „W“ durch einen Baum verdeckt wurde. Auch hier fügte meine Phantasie – sehr motivationssteigernd – ein „G“ ein.
Das nächste Projekt: „Rund um den Bodensee„
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Ehemaliger US-Außenminister Powell fordert Schließung von Guantanamo
Washington, D.C. (Vereinigte Staaten), 17.06.2007 – Der ehemalige Außenminister der Vereinigten Staaten, Colin Powell, hat die sofortige Schließung des Gefängnisses an der Guantanamo Bay auf Kuba gefordert. Mit den Worten „Ich würde es schließen, nicht morgen, sondern heute Nachmittag“ wird Powell in der Zeitung „Financal Times Deutschland“ zitiert. Powell sieht das Ansehen des US-amerikanischen Rechtssystems und die Vorbildfunktion der Vereinigten Staaten gefährdet. Die Häftlinge in Guatanamo Bay gelten weder als Kriegsgefangene noch werden sie einem ordentlichen Gericht überstellt. Viele von ihnen haben keinen Kontakt zu Anwälten. Powell forderte, dass die Insassen von Guantanamo Zugang zu Anwälten und ein ordentliches Gerichtsverfahren erhalten.
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mike Huckabee ist für einen Fortbestand von Guantanmo. Er behauptet, die meisten Insassen von regulären US-Gefängnissen würden lieber in Guantanamo als in einem Staatsgefängnis sitzen.
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- Britischer Generalstaatsanwalt fordert, das Guantanamo-Lager zu schließen (12.05.2006)
- Angela Merkel fordert Schließung des Internierungslagers „Camp X-Ray“ in Guantanamo (08.01.2006)
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Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
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trennfrequenzen [2019/06/30 23:03] (aktuell) dadof3 angelegt |
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Zeile 1: | Zeile 1: | ||
+ | ======ENTWURF!!! Noch in Arbeit====== | ||
+ | =====Trennfrequenzen in Subwoofer-Anlagen===== | ||
+ | |||
+ | Eine häufig gestellte Frage ist die, welches eigentlich die richtigen Trennfrequenzen für Anlagen mit Subwoofer sind. | ||
+ | |||
+ | Sehr verbreitet ist dann die Antwort, es solle die niedrigste Trennfrequenz genommen werden, die oberhalb der vom Hersteller des Lautsprechers angegebenen unteren Grenzfrequenz liegt. Dabei ist diese Antwort selten richtig. | ||
+ | |||
+ | Hinweis: Der folgende Artikel geht davon aus, dass ein AV-Receiver oder ein anderes Gerät mit aktiver Frequenzweiche verwendet wird. Wenn der Subwoofer ohne ein solches Gerät betrieben werden soll, sind die meisten Ausführungewn auf dieser Seite nicht anwendbar. | ||
+ | |||
+ | ====Grundlagen==== | ||
+ | ===Wozu überhaupt Frequenztrennung?=== | ||
+ | Subwoofer sind dazu da, die tiefsten Frequenzen des hörbaren Frequenzspektrums (20...20.000 Hz) wiederzugeben. Die meisten Satellitenlautsprecher (dazu zählen auch relativ große Stand-Lautsprecher) können die allertiefsten Frequenzen nicht oder zumindest nicht sehr laut und/oder nur stark verzerrt wiedergeben. Deswegen haben sich aktive Subwoofer etabliert. Diese haben sehr große Chassis mit großem Hub, und eingebaute Verstärker mit viel Leistung, welche benötigt wird, da besonders unter 40 Hz sehr hohe Schalldrücke gefordert werden (die menschliche Hörfähigkeit nimmt in diesem Bereich rapide ab, man braucht also sehr hohe Pegel). | ||
+ | |||
+ | Für eine optimale Wiedergabe muss also das Musiksignal aufgeteilt werden, so dass der Subwoofer nur die für ihn bestimmten tiefen Frequenzen erhält und wiedergibt, und die Satelliten alle anderen Frequenzen. Diesen Vorgang nennt man Frequenztrennung, und der Funktionsbaustein, der das übernimmt, ist eine Frequenzweiche. | ||
+ | |||
+ | ===Was ist überhaupt eine Trennfrequenz?=== | ||
+ | Die Trennfrequenz ist die Frequenz, bei der ein Signal aufgeteilt wird. Alle Frequenzen oberhalb der Trennfrequenz wandern in den Hochtonzweig, alle niedrigeren Frequenzen in den Tieftonzweig. | ||
+ | |||
+ | Dabei erfolgt die Trennung jedoch nicht abrupt, sondern es gibt einen Übergangsbereich. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, diesen Übergangsbereich zu gestalten. Zwei davon (Linkwitz-Riley und Butterworth) zeigt die folgende Darstellung: {{ :wiki:1000px-linkwitz_vs_butterworth.svg.png?direct&600 |Frequenztrennung}} | ||
+ | |||
+ | In den meisten AVR sind jedoch leider asymmetrische Frequenzweichen implementiert: In der Regel ein Filter mit 12 dB / Oktave für die Satelliten und ein viel steilerer Filter mit 24 dB / Oktave für die Subwoofer. Hintergrund ist die frühere THX-Vorgabe, nach der alle Satelliten unter 80 Hz auf natürliche Weise bereits um 12 dB / Oktave abfallen sollten. Zusammen mit dem Hochpassfilter hätte das dann auch hier 24 fdB / Oktave ergeben. | ||
+ | Wirklich sinnvoll ist das jedoch nur in THX-Anlagen, welche (zu Recht) kaum noch zu finden sind. | ||
+ | |||
+ | Frequenzweichen finden sich auch in (fast) allen Mehrwegelautsprechern. Sie teilen das Signal in die Frequenzen für den Hochtöner, den (Tief-)Mitteltöner und ggf. den Tieftöner auf. An welchen Frequenzen genau diese Trennung erfolgt, ist dabei durch die Konstruktion und ihre Bauteile fest vorgegeben - als Anwender hat man darauf keinen Einfluss und muss sich dort über die Trennfrequenzen auch keine Gedanken machen. | ||
+ | |||
+ | Anders beim Subwoofer: Hier übernimmt die Trennung der AVR oder eine anderweitig verbaute aktive Frequenzweiche. Diese funktionieren elektronisch (meist digital) und erlauben es dem Anwender, aus verschiedenen möglichen Trennfrequenzen auszuwählen. | ||
+ | |||
+ | ====Welche Trennfrequenz ist die richtige?==== | ||
+ | Wie eingangs bereits erwähnt, gehen viele Anwender davon aus, dass man einfach nur die niedrigste Trennfrequenz wählen müsste, die höher ist als die untere Grenzfrequenz des Lautsporecher, die man aus den technischen Daten ablesen kann. | ||
+ | |||
+ | Das ist zunächst einmal naheliegend, denn wenn der Subwoofer nur für die Frequenzen da ist, die der Satellit nicht mehr schafft, erscheint das als logische Konsequenz. | ||
+ | |||
+ | Faktisch gibt es aber mehrere Gründe, warum das sehr oft falsch ist: | ||
+ | - Zum einen sind die Herstellerangaben ungeeignet. Mitunter sind die Angaben geschönt, um im Prospekt besser auszusehen, und es wird oft nicht angegeben, bei welchem dB-Abfall der Wert ermittelt wurde. | ||
+ | - Selbst wenn der Hersteller alles korrekt und umfassend angibt: Die Messungen werden im (Quasi-)Freifeld gemacht. Wenn man die Lautsprecher aber in einem Raum betreibt, ergeben sich andere (meist tiefere) untere Grenzfrequenzen. | ||
+ | - Desweiteren ist es wie oben beschrieben nicht so, dass ein Satellit unterhalb der Trennfrequenz nichts mehr zu tun hat. Er sollte bei symmetrischen Filtern auch unterhalb der Trennfrequenz noch für einen gewissen Frequenzbereich den vollen Pegel wiedergeben, weil er sich sonst zum Pegel des Subwoofer nicht ordentlich ergänzt. (Bei asymmetrischen Filtern wird das ganze etwas komplizierter.) | ||
+ | - Nicht zuletzt ist der Grundgedanke falsch, dass ein Subwoofer "nur untenrum ergänzen" sollte. Die eigentliche Frage ist nicht, ab welcher Frequenz der Satellit es nicht mehr "schafft", sondern bis zu welcher Frequenz er es besser schafft als der Subwoofer - und diese Frequenz liegt sehr oft deutlich höher. Ein Standlautsprecher, der zum Beispiel bis auf 40 Hz @ -3 dB herunterkommt, schafft den Bereich zwischen 40 und 80 oder 100 Hz zwar, aber er ist erstens oft im Pegel limitiert, und zweitens verzerrt er möglicherweise bereits recht stark. Diese Verzerrungen hört man dann nicht nur im Bass, sondern sie können sich auch auf den Grundton und Mittelton auswirken. Hat man nun einen oder mehrere gut aufgestellte Subwoofer, und erhöht dann die Trennfrequenz, werden solche Probleme umgangen, und der Bass wird präziser und punchiger, Grund- und Mittelton verzerren weniger. |
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Tolle Aussicht auf den Wald
Kennen Sie den Charme und die Wärme der modernen rustikalen Interiors? Das neutrale Farbschema und die natürlichen Materialien charakterisieren diesen Stil. Wir stellen Ihnen heute tolle moderne rustikale Interiors zur Schau. Sie strahlen viel Wärme und Gemütlichkeit aus. Hier fühlt man sich bestimmt behaglich und komfortabel und genießt vollkommen seine Freizeit.
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Braun ist typische Farbe für diesen Stil
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Möbelstücke aus der Mitte des Jahrhunderts kann man bei diesem Stil erkennen.Klare Linien und ein natürliches Farbschema sind typisch für das rustikale Interior.
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Haben Sie ein rustikales Haus? Wie finden Sie die hier präsentierten rustikalen Interiors? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!
Bequeme Möbel sorgen für Ihr Wohlfühlen Holz und Stein sind typische Merkmale des rustikalen Stils
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Das alte Jahr ist wieder einmal Geschichte. In Eilmeldungen verkünden gewisse deutsche Medien, daß 2018 da ist. Als hätte das jemals zur Debatte gestanden. Hat irgendwer erwartet, das Neue Jahr würde auf der Türschwelle stehenbleiben, sich umdrehen, um dann mit einem gemurmelten „Den Scheiß mach ich nicht mehr mit“ in die nächste Kneipe zu verschwinden, um sich vollaufen zu lassen?
Völlig unerwartet hat also unser Planet weiter seine Bahn um die Sonne gezogen, das nunmehr dreizehnte Regierungsjahr der Herrscherin aller Deutschen, Angela der Alternativlosen, ist angebrochen – wenn auch nur geschäftsführend – und nachdem gestern vor meinen Fenstern wieder mehrere Trillionen Euro in die Luft gejagt wurden und sich der Ort, an dem meine Bambushütte steht, kurzfristig in einen Syrien-Erlebnispark verwandelt hat, was die Geräuschkulisse angeht, ist jetzt endlich wieder Stille eingekehrt. Die übliche besoffene Totenstille eines überraschend warmen Neujahrstages.
Ach ja – alle Damen zwischen 18 und 35, deren Freunde unter akutem Frühböllern zu leiden scheinen, dürfen gerne mit mir in Kontakt treten. Eventuell kann ich da behilflich sein.
Während woanders also noch Wurzeln aus Unbekannten gezogen werden, wirft der Chronist einen Blick auf die großen Dinge, die da kommen werden in diesem Jahr.
Wobei der Blick in die Zukunft nicht leichter wird, denn in der Europäischen Union wird ab sofort das Bleigießen verboten. Begründung: Blei ist gefährlich.
Dabei hat man nach jahrelangen Beratungen, mehreren toten Wäldern, um sie mit Gutachten zu bekritzeln und mehreren Millionen an Parlamentariergehältern festgestellt, daß ganz besonders Bleigießen sehr viel Blei enthält. Weswegen es unbedingt verboten werden muß.
Abgesehen von der wohl eher zweifelhaften Aussagekraft sich zufällig formender Bleiklümpchen in kalten Wasser bezüglich der Zukunft muß Kassandra sich da ernsthaft fragen, ob es keine größeren Bedrohungen gibt als Blei.
Auch dürfte die Teilnehmerzahl an dieser angeblich so deutschen Tradition recht überschaubar sein. Ich habe in 47 Silvestern noch niemals irgendwen Blei gießen sehen. Menschen, die von mir beobachtet Silvester feiern, oder sogar unter meiner persönlichen Beteiligung, neigen eher dazu, jede Menge Alkoholika in sich hineinzuschütten. Man gießt sich also quasi mehr einen auf die Lampe statt Blei ins Glas, aber was weiß ich schon?
Alkohol ist übrigens eine durchsichtige, leicht verfliegende Flüssigkeit, die auf Lebensformen auf Kohlenstoffbasis stark giftig wirkt. Eventuell sollte man Sets mit einem Alkoholgehalt von mehr als 0,3 Prozent auch mal verbieten. „Zwanzigachtzehn“ weiterlesen
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Denn Blues kann man auch an einem Donnerstag hören. Besonders, wenn der leider viel zu früh verstorbene Ire Rory Gallagher als Zugabe in der britischen Sendung Old Grey Whistle Test (OGWT) den Bullfrog-Blues auf der Slide-Gitarre und mit seiner unverwechselbaren Stimme gibt. Die Aufnahme entstand am 2. März 1976 im TV Theatre, Shepherd’s Bush und die Zugabe [...]
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„Eigentlich wollte ich jetzt schon auf Hawaii sein“, sagt die Dame vor der Info an der Berliner Hufeisensiedlung. Ich dagegen wollte eigentlich die Siedlung besichtigen. Aber bei einem kurzen, circa zweistündigen Plausch, erzählt mir die gebürtige Britzerin mal eben kurz Ihre Lebensgeschichte.
Es ist eine Geschichte, die viele in Berlin erzählen. Sie handelt vom Fernweh, vom in-Berlin-Hängenbleiben, von nie realisierten Auswanderungsplänen von Reisen in ferne Länder und von der Hassliebe zur Heimatstadt. Ein bisschen Nostalgie kann da schon mal dabei sein. So wird von alten Tagen geschwärmt, von den Kinos auf dem Ku-Damm, von der Jugenddisko und der ersten großen Liebe. Das alles gibt es jetzt nicht mehr – die Kinos sind weg, die große Liebe nach Australien ausgewandert und die Jugend vorüber.
Ausgangspunkt sind die überhöhten Preise, die die Deutsche Wohnen (ehemals Gehag) in der Glasvitrine für leerstehende Wohnungen anpreist. Ihre Mutter habe jetzt gerade Ihr Reihenhaus, das sie seit 50 Jahren zur Miete bewohnt, einem Käufer zeigen müssen. Das Vorzugsangebot habe sie sich nicht leisten können. Kurz bevor die potentiellen Käufer kommen habe die alte Dame dann noch alles schön zurecht gemacht. Da sei Ihr die Hutschnur geplatzt, erzählt die Britzerin weiter.
Wäre die Mutter nicht so alt, hätte sie selbst ja schon lange die Kurve gekratzt und sich in die Staaten abgesetzt. Aber ganz so einfach sei das eben auch nicht. Das mit Hawaii habe sich zerschlagen – der Geschäftsmann aus Kalifornien, der mit Ihr den Neustart wagen wollte, sei dann doch wieder abgesprungen. Warum Sie denn hier weg wolle, frage ich sie. „Weil die Leute hier alle soo sind“ -sie beantwortet die Frage mit einer Scheuklappen-Geste. Und alles werde hier langsam zu teuer – da könne man ja auch gleich irgendwo anders leben. „Wenn man nicht aufpasst ist der Zug irgendwann abgefahren“ – für sie sei es jetzt bald zu spät, sagt sie. Und überhaupt – das Wasser sei viel zu kalt im Pazifik – da würde sich ja doch eher Florida anbieten – „ist auch nicht so weit weg von Berlin“.
In der Tat gibt es viele, die aufgrund schwieriger Arbeitssituation oder reiner Abenteuerlust wenigstens zeitweise der Stadt den Rücken kehren. Die wenigsten schaffen es allerdings ganz und es bleibt beim Reisen. Real oder auch nur mit dem Finger auf der Landkarte – das Reisen in ferne Länder hat die Berliner schon immer begeistert. Und doch: so ganz loslassen können die meisten nicht. Ich erinnere mich an die Bestellung einer Hausfrau auf einer Farm mitten in Namibia, die sie zu Beginn des letzten Jahrhunderts aus der entfernten Kolonie an das Warenhaus Wertheim aufgibt. Darin bittet sie im Mai 1910 um die Zusendung des aktuellen Sommerkatalogs für Damen-Sommergarderobe. In sauberem Sütterlin steht ihre Bestellung dort immer noch auf dem Bestellschein, und wer es nicht glaubt, der kann gerne nach Windhoek fliegen und es in der Okapuka Ranch nachlesen.
Die Hufeisensiedlung werde ich mir dann doch an einem anderen Tag ansehen, denn als die Geschichte der Britzerin endet, ist die Sonne längst hinter dem Werk Bruno Tauts und Martin Wagners untergegangen.
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Schneeball
Kategorie | |
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Erneuerbar |
Ja |
Stapelbar |
Ja (16) |
Einführung |
Siehe Geschichte |
ID-Name |
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NBT-Daten |
Siehe Gegenstandsdaten |
Größe |
Breite: 0,25 Blöcke |
---|---|
Einführung |
Siehe Geschichte |
ID-Name |
snowball |
NBT-Daten |
Siehe Objektdaten |
Inhaltsverzeichnis
Gewinnung[Bearbeiten]
Abbau von Schnee[Bearbeiten]
Schneegolem[Bearbeiten]
Schneebälle können auf zwei verschiedene Weisen von Schneegolems erhalten werden. Zum Einen, wenn diese sterben. Dann erhält man 0 bis 15 Stück. Da Schneegolems in den meisten Biomen unter sich eine Schneeschicht erzeugen, kann man durch deren Abbau ebenfalls an Schneebälle gelangen.
Eine einfache Möglichkeit, dies direkt für eine Farm zu nutzen besteht darin, einen Schneegolem in einer Zelle einzusperren, die beispielsweise aus einem mit Zäunen umrandeten Feld bestehen kann. Das mittlere Feld wird von ihm dann immer mit Schnee belegt und man kann ohne große Mühe unendlich viel Schnee abbauen. Das ist allerdings nur in bestimmten Biomen möglich, da er in manchen stirbt oder keinen Schnee produziert, siehe dazu Schneegolem. Die beschriebene Minifarm kann so aufgebaut werden:
Verwendung[Bearbeiten]
Geworfener Schneeball[Bearbeiten]
Im Inventar ist der Schneeball ein Gegenstand. Sobald er geworfen wird, ist er ein bewegliches Objekt. So kann man Schneebälle bis zu 53 Blöcke weit und 32 Blöcke hoch werfen. Bei der Landung zerplatzen sie.
Wenn die meisten Kreaturen von Schneebällen getroffen werden, werden diese zwar zurückgestoßen, erleiden jedoch keinen Schaden. Dies kann man sich auf verschiedene Weise zunutze machen. Man kann so z. B. friedliche Kreaturen zusammentreiben und Monster von Klippen stoßen. Ebenso lassen sich Kreaturen gegen Kakteen oder Ähnliches stoßen, wo sie den eigentlichen Schaden nehmen. Schneebälle können jedoch Lohen mit 1 () verletzen. Man kann auch Enderkristalle zerstören, indem man sie einfach auf diese wirft.
Legt man Schneebälle in einem Werfer ab und aktiviert diesen, werden sie wie Pfeile herausgeschossen. Man kann den Werfer z. B. mit einer Druckplatte verbinden, wodurch Kreaturen automatisch in eine Falle gestoßen oder von einem Haus ferngehalten werden können.
Verarbeitung[Bearbeiten]
Zur platzsparenden Lagerung oder als Dekoration kann aus vier Schneebällen ein Schneeblock hergestellt werden. Um aus dem Schneeblock die Schneebälle zurück zu bekommen, müssen die Blöcke platziert und mit einer Schaufel abgebaut werden.
Name | Zutaten | Eingabe » Ausgabe | ||||||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Schneeblock | Schneeball |
Geschichte[Bearbeiten]
Versionsgeschichte der Java Edition | ||||||||||||||||||||
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Versionsgeschichte der Konsolenedition |
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Minerale | |
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Pflanzlich | |
Von Kreaturen | |
Kombination | |
Farbstoffe | |
Überblick |
Waffen | |
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Rüstung | |
PvP | |
Überblick |
Wesen | |||
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Fahrzeuge |
Fallende Blöcke | |||
Drops | |||
Geschosse |
Stationäre Objekte |
Überblick |
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Memo an mich
Dies „zum hinter die Ohren schreiben“:
• Im Winter reduzieren wir grundsätzlich das Tempo
• Wege können aufgrund von Eis, Reif, Nässe oder Laub sehr glatt sein
• Bremswege verlängern sich dadurch deutlich
• Vor Hindernissen – wie zum Beispiel parkende Autos oder unberechenbar laufende Hunde – bremsen wir
rechtzeitig ab; auch dann, wenn sich die Hindernisse auf dem Radweg befinden
• Ärger ist kein guter Ratgeber und Besonnenheit ist Trumpf
• Wir sind uns bewusst, dass ein Radfahrer bei einer Kollision mit einem Auto die deutlich schlechteren Karten hat.
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Die Niachtn
Die Niachtn (hochdeutsch: Die Nüchternen) sind eine österreichische Band aus dem Ausseerland. Die Gruppe mischt Pop/Rock und volksmusikalische Einflüsse; die Texte werden hauptsächlich in Mundart vorgetragen.
Die Niachtn | ||
---|---|---|
Allgemeine Informationen | ||
Herkunft | Bad Mitterndorf, Österreich | |
Genre(s) | Pop, Rock, neue Volksmusik | |
Gründung | 2009 | |
Website | www.dieniachtnsan.org | |
Aktuelle Besetzung | ||
Manuel Lichtenauer | ||
Gesang, Gitarre
Manuel Brunnsteiner | |
Christian Pötsch | ||
Jakob Zand | ||
Florian Stocker |
Geschichte[Bearbeiten]
Die aus Bad Mitterndorf stammende Band wurde 2009 von Manuel Lichtenauer und Manuel Brunnsteiner gegründet. Ab 2010 wurden drei weitere Musiker in die Band geholt. Der Musikstil erstreckt sich von Pop/Rock über Reggae bis Polka. Die Songs zeichnen sich durch ihre Eingängigkeit und meist ironischen Texte aus.
2012 veröffentlichte die Band das mit dem österreichischen Musiker und Produzenten Jürgen Leitner aufgenommene Debütalbum Jetzt oder niacht. Produziert wurde das Album in Leitners Tonstudio Xtension Productions.
2014 belegte die Band bei dem österreichweiten "Rock the Island - Bandcontest" den zweiten Rang.[1]. Diesem ging ein TV-Auftritt auf Puls 4 voraus.[2] Im Herbst 2014 traten Die Niachtn gemeinsam mit Conchita Wurst mit dem Lied California Dreaming auf.[3] Im Laufe des Jahres wurde mit dem Musiker und Produzenten Ernst Gottschmann das zweite Album Schluss mit lustig aufgenommen.
Diskografie[Bearbeiten]
- 2012: Jetzt oder niacht (Album, Xtension Productions)
- 2014: Conchita (Single, nur Download)
- 2014: Schluss mit lustig (Album, Screaming Pig Records)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140528_OTS0135/31-donauinselfest-die-gewinnerinnen-des-spark7-rock-the-island-contest-presented-by-puls-4-stehen-fest
- http://oesterreichprogrammierung.puls4.com/content/bereich/news_2014/p4_musikexperte_sucht_musikalischen_nachwuchs.html
- https://www.youtube.com/watch?v=SjtNK4Ayiis
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Transformatorische Bildung – Folge 38 “Platons Höhlengleichnis” Im Gespräch mit Tugce Kalayci besprechen wir das Höhlengleichnis von Platon und wie man sich diesem Text nähert.
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Das einzige Theater weltweit für gefährdete, heimische Tierarten. Artgerechte Unterhaltung nicht nur für Erwachsene und das gleich in mehreren Arten. In Sulzburg im Markgräflerland geht es am Freitag um den Wolf.
Barbara Geiger, Autorin und Regisseurin der Theaterstücke, hat in enger Kooperation mit den Wissenschaften erstaunliches und wissenswertes über Europas Fauna zusammen getragen. Mit der Person Fräulein Brehm ist eine Figur entstanden, die es versteht, tierische Einblicke der besonderen Art zu ermöglichen – und mit der Wissenschaft in Einklang zu bringen!
Freitag, 13. April 2018 um 19:30 Uhr in der Ernst-Leitz-Schule, Sulzburg
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Hundebesitzer: Jetzt schon an Sylvester denken
Nur eine kurze Erinnerung an alle Hundebesitzer. Silvester naht und damit wieder eine für viele Hunde sehr anstrengende Nacht.
Wie jedes Jahr starten wir mit der De-Sensibilisierung für Feuerwerklärm durch tägliche Beschallung. Dazu spielen wir einfach täglich einen dieser Aufnahmen über die Sonosanlage ab.
Anfang Dezember wird das ganze auch noch als Wecker eingerichtet damit das mehrfach am Tag unseren Beagle “erfreut”.
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Obwohl ich mit der Arbeit in der Apotheke grundsätzlich zufrieden bin (v.a., wenn wir den finanziellen Aspekt hier mal raus lassen), gibt es doch ein paar Dinge, die ich mir dafür wünschen würde, Sachen, die ich vermisse / gut brauchen könnte. Die mir die Arbeit doch auch gelegentlich erleichtern würden. Das sind sie:
1. Eine Identa – ich hätte gerne alle Tabletten, Kapseln, Brausetabletten, Dragees und was es noch so gibt, an einem zugänglichen Ort gesammelt in einer Form, dass ich sie suchen und zeigen kann. So wie in der Identa der deutschen gelben Liste. Es kommt nämlich noch gelegentlich vor, dass jemand mit etwas kommt, von dem er nicht mehr weiss, für was es ist. Im Moment habe ich zwar von verschiedenen Firmen (Mepha, Spirig) eine Qualitätsdokumentation, ein festes Buch, wo neben der Medikamentenbeschrieb auch ein Bild drin ist – das ist aber weder übersichtlich noch komplett und es lässt sich auch nicht „umgekehrt suchen“, also von Tablettenform auf den Medikamentennamen schliessen. Die Identa, die es mal gab – von 2002 ist komplett überholt – da sind noch nicht mal Generika drin. Bitte liebe Industrie und Swissmedic – das kann doch nicht so schwer sein. Deutschland schafft das, Amerika schafft das (mitsamt den vielen Importen und Generika: z.B. auf epocrates) und wir in der Schweiz bekommen das nicht fertig?
UPDATE: inzwischen hat auch die Schweiz das hinbekommen – die meisten festen Formen finden sich jetzt in der identa online auf compendium.ch
- Die Hilfsstoffe bei der Zusammensetzung der Medikamente angegeben. Speziell Sachen wie Laktose und Gluten. Das ist in der Schweiz nämlich immer noch nicht Pflichtangabe – und es findet sich auch nirgendwo beim Medikament. Wenn es nicht Platz hat im Beipackzettel – zumindest ins Kompendium oder in elektronischer Form gesammelt gehört das irgendwo festgehalten. In anderen Ländern (EU) geht das schliesslich auch! Wir haben nur eine Liste im Internet, die auch noch unvollständig ist, wo ich das mühsam nachschauen kann – so im Sinn, wenn es da drauf steht, ist es Laktosefrei. Wenn nicht, heisst das aber trotzdem nicht, dass Laktose drin sein muss. Und vom Gluten will ich gar nicht anfangen. Da bleibt uns ausser einem direkten Telefon an den Hersteller gar nichts.
UPDATE: das ist nicht besser geworden, eher schlimmer. Die Liste im Internet ist (anscheinend aus rechtlichen Gründen) vom Netz genommen worden. Und die Hersteller schreiben das zum grossen Teil immer noch nicht drauf. :-(
- Vernünftige Packungsgrössen! Leute, hört endlich auf solche riesigen Monsterpackungen zu produzieren – speziell für die rezeptpflichtigen Sachen, die in den Apothekerschubladen Platz haben müssen. Früher hat man da noch drauf geschaut beim Design der Packung, heute : Fehlanzeige. Das liegt nicht nur an der Grösse der Tabletten – letzhin hatte ich die Magnesium Complex in der Hand – gleiches drin und die neue Packung ist doppelt so gross wie die alte! Und wenn wir schon dabei sind: überall neu diese silbrigen Alu(?)Blisterpackungen, mit riesigen Kompartimenten (da, wo dann die Tabletten drin sind) – die Tablette sieht man gar nicht mehr (mit Lichtschutz könnte man das noch erklären, ist aber doof, wenn man eine Tablette zeigen will, die gesucht wird – siehe oben) und wenn man versucht sie herauszudrücken, darf man sie praktisch im Kompartiment suchen, weil die Tablette volumenmässig nur ein Fünftel (wenn überhaupt) des Blisterkompartiments ausmacht. Und wenn man Pech hat, verdrückt man sie dabei auch noch. Ja, ich weiss das, weil wir hier die Dosette noch von Hand richten. Grrrr. Das liegt sicher daran, dass es einfacher ist von der Herstellung – man nimmt dann einfach eine Grösse Blister für alle Grössen von Tabletten. Patientenfreundlich ist das aber nicht. Apothekenfreundlich auch nicht.
-
Die Verfalldaten. Die sind wichtig – ich finde aber, es geht inzwischen bei manchen Dingen zu weit. Wieso ist es bei allen Produkten inzwischen so, dass das Verfalldatum nicht mehr weiter als 5 Jahre über das Herstellungsdatum liegen darf? Für manches macht das so gar keinen Sinn. Könnte man nicht zumindest für die problemlosen Sachen ein 2. Datum draufdrücken im Sinne von: ungeöffnet und bei guter Lagerung bis X.XX verwendbar? Oder dass man auf die problematischen Sachen z.B. ein ! dahinter druckt? Echt, ich sehe den Sinn nicht, warum Salz, Zucker oder homöopathische Sachen ein Verfallsdatum drauf brauchen. Und erst die meisten Chemikalien! Wenn das Zeug ständig „abläuft“ schaue ich natürlich, dass ich nicht mehr so viel an Lager habe – was dazu führt, dass immer weniger gebraucht wird … ein Teufelskreis. Früher hatten wir viel mehr hier für die Kunden oder Rezepturen, heute braucht eine Herstellung schon wegen dem länger.
Und dann noch ein paar Mittel:
5. Irgamid – das hätte ich gerne wieder zurück – oder etwas vergleichbares. Eine antibiotisch wirksame Augensalbe, die ich ohne Rezept beim Gerstenkorn (Hordeolum) abgeben kann. So Sachen sind häufig – aber mit den richtigen Mitteln gut behandel-bar und unproblematisch. Bitte!
- Etwas gegen Husten für Kinder unter 2 Jahren – ohne dass zwingend der Kinderarzt bemüht werden muss. Ich verspreche auch, es entsprechend vorsichtig und nur mit Beratung abzugeben, aber …. Irgendwas. Nicht homöopathisches. Ja?
Etwas gegen Übelkeit bei Kleinkindern. Es ist ok, wenn das erst ab 1, maximal 2 Jahren ist, aber rezeptfrei. Kinder mit Kontakt zu anderen Kindern schnappen immer mal wieder einen Norovirus auf (bei meinem selbst schon 2x passiert) – und dann kotzt es 1 Tag lang alle Stunde …. Dann noch mit ihm zum Kinderarzt zu müssen ist … aaarrrgh. Zumindest etwas zum 1x geben, dass das soweit aufhört, dass man es wagen kann. Und üblicherweise ist das sowieso abends/nachts oder am Wochenende. Es gibt ja das Itinerol B6 – das sie vor Monaten aus unerfindlichen Gründen in die Rezeptpflicht aufgenommen haben. Es scheint allerdings, dass niemand weiss, warum. Es gab (so mir bekannt) keinerlei negativen Zwischenfälle – auch der Kinderarzt in der letzten Weiterbildung wusste nicht, warum das neu so ist (und fand es auch doof).
Ach, ja und wenn wir schon am träumen sind …
- Irgendwann würde ich in der Apotheke gerne Impfen dürfen …
UPDATE: Dazu wurde schon ganz viel erreicht … und mehr ist hoffentlich am kommen. Mit der entsprechenden Ausbildung und den gegebenen Voraussetzungen dürfen Apotheker in der Schweiz gegen manches (z.Bsp die Grippe) impfen. Cool! siehe hier.
Und ihr? Was hättet ihr denn gerne für Hilfe / Produkte, die ihr vermisst / Wünsche für die Arbeit?
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90 Jahre Turnverein Fürth 1860 (Buch)
90 Jahre Turnverein Fürth 1860, Untertitel: "Verein für Leibesübungen e. V.; 1860 - 1950" ist eine Festschrift zum 90-jährigen Bestehen des Sportvereins TV Fürth 1860. Kurze Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg wendete sich der Turnverein mit einer kleinen Festschrift an seine „Freunde, Gönner und Mitglieder [...,] um [...] vor Augen zu führen, was trotz großer Schwierigkeiten in den vergangenen Jahren schon wieder aufgebaut und geschaffen werden konnte.“
Gedruckt wurde die Festschrift in Albrecht Schröders Buchdruckerei, Fürth i. B., Rosenstraße 12.
Die Festschrift enthält:
- Geleitwort des Ehrenschirmherrn Dr. Bornkessel vom Oktober 1950
- Vorwort des 1. Vorsitzenden, Ratsassessor Kurt Scherzer vom Oktober 1950
- Programm der Jubiläumsveranstaltungen
- Programm der Gründungsfeier im Weißengarten am 4. November 1950
- Tafel der verstorbenen Mitglieder (im Jahr 1950, "im Kriege 1939 - 45")
- Ehrentafel der lebenden Ehrenmitglieder
- Ehrung für Treue und Leistung
- Auflistung der Vereinsleitung im Jubiläumsjahr 1950
- Freundschaftsbünde
- Geschichte des Turnvereins Fürth 1860
- Gruppenfoto: Die Vorstandschaft im Jubiläumsjahr 1950
- Gruppenfoto: Der technische Ausschuss im Jubiläumsjahr 1950
- Abteilungen: Turnen, Sängerabteilung, Faustball, Frauenturnen, Fußball, Leichtathletik, Fechtklub im Turnverein Fürth 1860, Schwimmabteilung, Handball, Winter- und Wandersportabteilung, Faustkampf, Tennis
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Die Oktoberrevolution 1917
Deutsche und russische Historiker diskutieren neue Ansätze zum Zusammenbruch des Zarenreichs vor 100 Jahren
Tutzing / Tagungsbericht / Online seit: 19.10.2016
Von: Julia Haas
# Osteuropa und Russland
Der Beginn einer „neuen universalgeschichtlichen Epoche“ – mit diesen Worten beschrieb der Historiker Hans Rothfels das Jahr 1917. Die Oktoberrevolution wurde zum Ausgangspunkt eines ideologisch aufgeladenen Konfliktes, der die Welt gewissermaßen in einen neuen Aggregatzustand versetzte. Doch in welchen Zusammenhängen standen die Ereignisse von 1917 und welche langfristigen Wirkungen hatten diese?
Bildergalerie
Flickr-Galerie © Akademie für Politische Bildung Tutzing
Gleich zwei Veranstaltungen boten Möglichkeiten zur Beantwortung dieser Fragen – und dafür haben wir an der Akademie für Politische Bildung deutsche und russische Historiker zusammengebracht.
Zwischen Washington und Petrograd – Die Oktoberrevolution und der Beginn des ideologischen Zeitalters
Kurz vor dem 100. Jahrestag der Oktoberrevolution wurde der Blick zunächst auf das schicksalsträchtige Jahr selbst und die unmittelbaren Folgejahre gelenkt. Im Fokus stand dabei die Erfahrung ideologisch motivierter Konflikte, die mit einer bis dahin unbekannten Radikalität im russischen Bürgerkrieg ausgetragen wurden. Die Geschehnisse des Jahres 1917 veränderten jedoch nicht nur die politischen Verhältnisse innerhalb der russischen Staatsgrenzen, wie die Historiker im wechselseitigen Dialog bekundeten. Der Verlust des Zaren-Imperiums als Verbündeten für die westlichen Demokratien, der Aufstieg Sowjetrusslands zur ersten kommunistischen Großmacht und die Ambivalenz Berlins gegenüber Russland waren zentrale Themen, die die weltpolitischen Auswirkungen aufzeigten und neue Einblicke in die Geschichte des Jahres 1917 gewährten.
Fanal zur Zeitenwende: Die Oktoberrevolution 1917 und ihre Folgen
Schwerpunkt der zweiten Veranstaltung war es, neue Ansätze und Forschungen zur Oktoberrevolution im transnationalen Dialog zu diskutieren. Neben Vorträgen zu Ursache und Verlauf der Revolution 1917 im Zentrum und der Peripherie Russlands, sowie der Revolutionserfahrung in Deutschland und Russland, stand die Wirkungsgeschichte des bolschewistischen Umsturzes im Mittelpunkt. Es zeigte sich: Im Rückblick auf die letzten 100 Jahre kann eine immer wiederkehrende Einflussnahme der russischen Revolution festgestellt werden. Deutsche und russische Historiker erläuterten aus ihren jeweiligen nationalen Blickwinkeln, warum mit der Oktoberrevolution die „Zeit der Ideologien“ (Karl Dieter Bracher) begann.
Bildergalerie
Flickr-Galerie © Akademie für Politische Bildung Tutzing
Weitere Informationen
News zum Thema
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier über Europas Rolle in einer Welt des Wandels
Tagungsbericht, München, 15.03.2019
© APB Tutzing/Andi Schmid
Band 10 der Tutzinger Studien zur Politik zu neuen Sicherheitslagen, Bedrohungen und Herausforderungen
Publikation, Tutzing, 09.01.2018
Foto © Pixabay CC0 moerschy
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Darkroom-Mörder
Die Taten des sogenannten Darkroom-Mörders sind eine Serie von drei Morden und eines Mordversuches, bei denen der Täter seine Opfer zunächst mit Liquid Ecstasy vergiftete, ausraubte und tötete. Der Täter, der seine erste bekannt gewordene Tat am 26. April 2012 beging, wird der Darkroom-Mörder genannt, da der erste öffentliche Fahndungsaufruf der 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin nach Hinweisen in Zusammenhang mit einem Mordfall im Darkroom einer Berliner Schwulenbar vom 5. Mai 2012 aufrief.[1] Am 26. Mai 2012 gestand ein 37-jähriger Mann nach seiner Festnahme zunächst den Darkroom-Mord, einen Mordversuch (beide Taten vom 5. Mai 2012) sowie einen weiteren Mord vom 26. April 2012.[2] Im weiteren Verhör gestand der Täter zudem den Mord an einem weiteren Mann am 15. Mai 2012.[3] Nur ein Opfer überlebte die Überdosis.[4] Der mutmaßliche Täter befindet sich seit dem 27. Mai 2012 unter anderem wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes in Untersuchungshaft.[5]
Inhaltsverzeichnis
- 1 Taten
- 2 Ermittlungen
- 3 Weblinks
- 4 Einzelnachweise
Taten[Bearbeiten]
Die Mordserie begann im April 2012 in Berlin. Der Täter, der als akzentfrei sprechender, kommunikativer Deutscher kräftiger Statur beschrieben wurde, suchte seine Opfer vorrangig in der Schwulenszene. In allen Fällen vergiftete er sie mit einer Überdosis Liquid Ecstasy und raubte ihnen anschließend Bargeld, Kreditkarten und andere Wertgegenstände. Die Opfer ließ er sterbend zurück. Er handelte nicht aus wirtschaftlicher Not, sodass es Hinweise darauf gibt, der Täter wollte sich durch die Morde einen „gewissen Kick“ verschaffen.[6]
Holzmarktstraße, Friedrichshain: Mord an Alexander M.[Bearbeiten]
Am 27. April 2012 wurde der 34-jährige Auszubildende Alexander M. tot in seiner Wohnung in der Holzmarktstraße in Berlin-Friedrichshain aufgefunden. Er starb infolge eines Atemstillstandes aufgrund einer Überdosis Liquid Ecstasy, welche ihm der Täter am Vorabend in ein Getränk mischte, als dieser das Wohnzimmer verließ. Kurz nachdem das Opfer arglos den tödlichen Mix aus Alkohol und Liquid Ecstasy zu sich nahm, brach er bewusstlos zusammen. Der Täter raubte Geld und andere Wertsachen aus der Wohnung des Opfers und verschwand. Der Täter und arglose Opfer galten seit längerem als befreundet.[7]
Boxhagener Straße, Friedrichshain: Mord an Nicky M.[Bearbeiten]
Gegen 6:30 Uhr des 5. Mai 2012 fand ein Mitarbeiter einer Berliner Schwulenbar in Friedrichshain im dortigen Darkroom den Leichnam des 32-jährigen Nicky M. Zu Beginn der Untersuchungen der Todesursache war unklar, ob es sich um einen Sex-Unfall oder ein Tötungsdelikt handelte, da am Hals des Opfers Würgemerkmale entdeckt werden konnten. Die Obduktion der Leiche, welche am gleichen Tag veranlasst wurde, ergab, dass der Großhandelskaufmann aus Prenzlauer Berg an einer Überdosis Liquid Ecstasy starb. Das Opfer traf im Darkroom auf seinen späteren Mörder und trank mit ihm, wurde vergiftet und getötet. Anschließend raubte der Täter das Opfer aus.
Warschauer Straße, Friedrichshain: versuchter Mord[Bearbeiten]
Etwa eine Stunde nach dem Mord an Nicky M. suchte der Täter nach einem weiteren Opfer. Am S-Bahnhof Warschauer Straße in Friedrichshain bat der Täter einem Mann einen mit vier Gramm Liquid Ecstasy versetzten Klopfer an. Das ahnungslose Opfer trank arglos daraus und brach wenig später in einer Seitenstraße in Friedrichshain, in die der Täter das Opfer begleitete, bewusstlos zusammen. Daraufhin stahl der Täter Bargeld und Kreditkarte und ließ den Mann im komatösen Zustand zurück. Eine Passantin entdeckte das Opfer und alarmierte einen Notarzt. Das Opfer überlebte die Vergiftung.[8]
Weserstraße, Friedrichshain: Mord an Peter M.[Bearbeiten]
Atemstillstand aufgrund einer Überdosis Liquid Ecstasy war auch die Todesursache bei dem 41-jährigen Peter M. Ein chemisch-toxikologisches Gutachten der Berliner Gerichtsmedizin hatte den Verdacht erhärtet. Der gebürtige Lausitzer wurde am 16. Mai 2012 leblos in seiner Wohnung in der Weserstraße in Friedrichshain aufgefunden. Das Vorgehen bei diesem Mord war identisch zur ersten Tat des Serienmörders: er vergiftete das Opfer mit einem Mix aus einer Überdosis Liquid Ecstasy und Alkohol und beraubte das arglose Opfer anschließend. In der Vernehmung des Täters bestritt dieser zunächst den Mord an Peter M., räumte aber ein, das Opfer gekannt zu haben. Wenig später im Laufe der Vernehmungen gestand der Täter auch diesen heimtückischen Mord.
Chronologische Übersicht der Taten[Bearbeiten]
Datum | Tatort | Straftat | Bemerkung |
---|---|---|---|
Apr. 2012 | Berlin-Friedrichshain, Holzmarktstraße | Mord | Leichnam von Alexander M. wurde am 27. April 2012 entdeckt |
Mai 2012 | Berlin-Friedrichshain, Boxhagener Straße | Mord | Leichnam von Nicky M. wurde am 5. Mai 2012 entdeckt |
Mai 2012 | Berlin-Friedrichshain, Warschauer Straße | versuchter Mord | Opfer konnte im Krankenhaus gerettet werden |
Mai 2012 | Berlin-Friedrichshain, Weserstraße | Mord | Leichnam von Peter M. wurde am 16. Mai 2012 entdeckt |
Ermittlungen[Bearbeiten]
Die 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin ging einen Tag nach dem Darkroom-Mord an die Öffentlichkeit in der Hoffnung auf Hinweise aus der Bevölkerung. Dank der vorhandenen Erinnerungen des überlebenden Opfers konnten zahlreiche Hinweise zum Täter zusammengefasst werden.
Fahndung[Bearbeiten]
Es gelang der Kriminalpolizei, Aufnahmen der Überwachungskameras des Berliner Ostbahnhofs zu sichern, auf welchen der Täter zu sehen war. Mit diesen Aufnahmen wandte sich die Kripo am 22. Mai 2012 ein weiteres Mal an die Presse.[9] Bilder aus einer Überwachungskamera vom Ostbahnhof führten die Ermittler schließlich auf die Spur des Täters. Er hatte am 5. Mai 2012, unmittelbar nach dem Mord im Darkroom, versucht, mit der EC-Karte des Opfers ein Zugticket nach Saarbrücken zu kaufen. Als dies misslang, suchte sich der Darkroom-Mörder an der Warschauer Straße ein weiteres Opfer.[10]
Täterbeschreibung[Bearbeiten]
Laut Zeugenaussagen und den gesicherten Kameraaufnahmen sollte es sich bei dem Täter um einen 1,70–1,75 Meter großen, akzentfrei sprechenden Deutschen handeln. Der Mann wurde mit einer kräftigen Statur beschrieben und sollte zwischen 25 und 40 Jahren alt sein. Zudem wurde er als kommunikativ bezeichnet. Anhand der Videoaufnahmen konnten zudem Aussagen zu den Kleidungsstücken gemacht werden, welche vom Täter am 5. Mai 2012 getragen wurden.[11]
Festnahme[Bearbeiten]
In den Abendstunden des 26. Mai 2012, also nur wenige Tage nach der öffentlichen Fahndung vom 22. Mai 2012, konnte der mutmaßliche Darkroom-Mörder in seiner Wohnung in der Grünberger Straße in Friedrichshain, welche sich nur wenige Meter vom Tatort Boxhagener Straße befindet, gefasst werden. Gegen ihn ist am darauffolgenden Tag Haftbefehl erlassen worden.[12] Die Ermittler werfen ihm vor, seine Taten heimtückisch und aus Habgier begangen zu haben.[13] Er gilt als dringender Tatverdächtiger in der Berliner Liquid Ecstasy-Mordserie und befindet sich seit dem 27. Mai 2012 in Untersuchungshaft. Hinweise von Zeugen hätten schließlich zu dem 37-Jährigen geführt, der dann anhand der Bilder eindeutig als Täter identifiziert werden konnte. Erst im Februar 2012 war der gebürtige Saarländer an einer Grundschule in Falkensee eingestellt worden. Am 30. Mai 2012 wurde der angehende Lehrer vom Dienst suspendiert. Nach Angaben des Bildungsministeriums in Potsdam soll er schnellstmöglich entlassen werden.[14]
Geständnis und weitere Ermittlungen[Bearbeiten]
Laut Auskunft des Sprechers der Staatsanwaltschaft habe der Mann die drei Morde sowie den Mordversuch „im Wesentlichen“ gestanden.[15] Ob der 37-Jährige für weitere Taten verantwortlich sein könnte, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der 3. Mordkommission des Landeskriminalamtes Berlin.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- vgl. Berlin: Mordermittlungen in schwuler Cruising-Bar queer.de, abgerufen am 6. Mai 2012.
- vgl. siegessäule - queer Berlin - Mordfall Nicky Miler: Geständnis und ein weiterer Mord siegessaeule.de, abgerufen am 27. Mai 2012.
- vgl. o.V.: Habgier ließ den Koma-Killer weitermorden, in: Berliner Zeitung vom 30. Mai 2012, S. 9.
- vgl. Dirk P.: Die Opfer des Berliner Serienkillers bild.de, abgerufen am 29. Mai 2012.
- vgl. Ecstasymorde - weiteres Tötungsdelikt aufgeklärt berlin.de, abgerufen am 29. Mai 2012.
- vgl. Morde mit Ecstasy: Drei Männer tot, Verdächtiger in Haft stern.de, abgerufen am 29. Mai 2012.
- vgl. Berlin-Friedrichshain: Verdächtiger im Darkroom-Fall soll weiteren Mord begangen haben tagesspiegel.de, abgerufen am 27. Mai 2012.
- vgl. o.V.: Eine Stunde nach seinem 2. Mord suchte er sich sein nächstes Opfer, in: Berliner Zeitung vom 29. Mai 2012, S. 7.
- vgl. Berlin-Friedrichshain: Verdächtiger im Darkroom-Fall soll weiteren Mord begangen haben bild.de, abgerufen am 22. Mai 2012.
- vgl. Dirk P.: Darkroom-Killer tötete drittes Opfer bz-berlin.de, abgerufen am 29. Mai 2012.
- vgl. Tod in Bar - Berliner Polizei hat Verdächtigen im Visir morgenpost.de, abgerufen am 22. Mai 2012.
- vgl. Mordfall Miller offenbar aufgeklärt rbb-online.de, abgerufen am 27. Mai 2012.
- vgl. Mord im Darkroom in Berlin vermutlich aufgeklärt spiegel.de, abgerufen am 28. Mai 2012.
- vgl. Referendar ist der Darkroom-Mörder maerkischeallgemeine.de, abgerufen am 1. Juni 2012.
- vgl. Verbrechen: Weitere Opfer vom Darkroom-Mörder vermutet welt.de, abgerufen am 27. Mai 2012.
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Beim Essen fotografieren kommt es nicht nur auf das Gericht selbst, sondern auch auf den Untergrund an. Ein geeigneter Fototisch ist deshalb unabdingbar. Wir erklären, welche Kriterien der Tisch erfüllen muss.
Beim Essen fotografieren wird man sowohl als Fotograf als auch als Betrachter natürlich zunächst einmal auf das Gericht selbst achten. Doch wer etwas professionellere Fotos von seinem Essen schießen möchte wird schnell merken, dass auch der Untergrund bzw. Hintergrund auf dem Bild eine entscheidende Rolle spielt. Ein langweiliger Küchentisch lässt das Bild schnell wie einen Schnappschuss des eigenen Mittagessens wirken, wer also Food Fotografie im eigentlichen Sinne betreiben möchte, benötigt einen geeigneten Fototisch.
Mobilen Fototisch bauen
Zunächst einmal darf dieser Tisch nicht allzu klein sein, da unter Umständen nicht nur das Essen, sondern auch einiges an Zubehör Platz finden muss. Doch an der Größe scheitert es in der Regel eigentlich nicht – vielmehr an der Lage. Denn beim Essen fotografieren kann es in jedem Fall nützlich sein, wenn man mit natürlichem Licht arbeitet. Wenn der eigene Essenstisch aber nicht direkt vor einem größeren Fenster steht, kann es oftmals schon schwierig werden mit den Lichtverhältnissen. In diesem Fall kann man sich aber ohne Probleme einen eigenen kleinen Fototisch zusammenstellen. Dazu braucht man im Prinzip nur zwei Arbeitsböcke aus dem Baumarkt und eine Holzplatte, die man dann auf diesen beiden Böcken platziert. So ist man mit dem Tisch nicht nur mobil, man kann ihn auch platzsparend wieder verstauen, wenn man ihn gerade nicht braucht.
Verschiedene Hintergründe verwenden
Doch in vielen Fällen genügt auch der eigene Küchentisch, zumindest dann, wenn man die künstlichen Lichtverhältnisse optimiert. Allerdings wird man relativ schnell merken, dass man mit der vorhandenen Oberfläche des Tischs etwas eingeschränkt ist. In vielen Fällen lohnt es sich nämlich, auf das entsprechende Gericht zu „reagieren“ und einen passenden Untergrund auszuwählen. Und da man den Tisch selbst ja nicht verändern kann, werden zusätzliche Oberflächen benötigt – und zwar in Form von Stoffresten, Holzbrettern, besonderen Papieren, Spanplatten usw… mit den verschiedenen Hintergründen werden wir uns in einem separaten Artikel noch etwas genauer beschäftigen.
Zusammenfassung
Zusammenfassend kann man also sagen: Mit einem kleinen mobilen Fototisch ist man etwas flexibler und kann natürliches Licht besser nutzen. Oftmals reicht zum Essen fotografieren aber auch der eigene Küchentisch, in jedem Fall empfiehlt es sich aber, auf verschiede Unterlagen (Holzplatten, Stoffreste usw.) zurückzugreifen, um die Bilder professioneller wirken zu lassen und eine besondere Stimmung zu erzeugen.
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Die Seebrücke Oldenburg ruft zu einer Kundgebung am Samstag (06.07.) um 13 Uhr auf dem Julius-Mosen-Platz auf. Anlässe sind die fortwährende Missachtung der Rechte und der Leben von Flüchtenden auf dem Mittelmeer und die zuletzt wochenlange Verhinderung der Anlandung geretteter Menschen sowie der ungesetzliche Umgang mit Carola Rackete, Kapitänin der »Sea Watch 3«. Der Oldenburger Sören Moje, aktuell leitender Maschinist der »Sea Watch« wird sprechen. Die Oldenburger Rundschau dokumentiert an dieser Stelle den offiziellen Aufruf:
»Aktuell ertrinkt jede sechste Person während des Fluchtversuchs über das Mittelmeer. Gleichzeitig werden Seenotretter*innen für das Retten von Menschenleben bestraft: italienische Behörden verhafteten Kapitänin Carola Rackete noch in der Nacht des Anlegens und beschlagnahmten die Sea-Watch 3.
Die Rechte flüchtender Menschen werden systematisch ausgehöhlt, Solidarität kriminalisiert – die Menschlichkeit wird angegriffen und es ist Zeit zu handeln. Wir rufen den Notstand der Menschlichkeit aus! Kommt zu unserer Kundgebung: Für die Rechte von Geflüchteten #TogetherForRescue.
Es wird verschiedene Aktionen und Redebeiträge geben, unter anderem kommt Sören Moje, aktuell leitender Maschinist von Sea-Watch, aus Italien zurück nach Oldenburg und berichtet von seinen Erfahrungen der vergangenen Wochen. «
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Brant, Sebastian Das Narrenschiff Sebastian Brant — Basel, 1494
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Wir freuen uns über Ihre Fragen und Anregungen.
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Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve
Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve (CJTF-OIR) ist die Task-Force einer internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat. Auch die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied dieses Bündnisses.
Combined Joint Task Force – Operation Inherent Resolve | |
---|---|
CJTF-OIR | |
Aufstellung | 10. Oktober 2014 |
Stärke | 6300 |
Stationierungsort | Kuwait |
Motto | One Mission, Many Nations[1] |
Schlachten | Islamischer Staat (IS) |
Kommandeur | |
Commander, Combined Joint Forces Land Component Command – Operation Inherent Resolve | Major General Gary J. Volesky |
Die Task Force wurde im Oktober 2014 gegründet. Das Logo wurde im Dezember 2014 vorgestellt.[2] Kommandeur war zunächst Lt. Gen. James Terry (United States Army) und ist jetzt Major General Gary J. Volesky.
Mitte Dezember 2015 betrugen die Kosten 5,53 Milliarden USD. Zur Bilanz zählte die Zerstörung von 20.000 Zielen durch Luftangriffe. Für Ausbildungszwecke wird unter anderem die 82nd Airborne Division eingesetzt.[3]
Von August 2014 bis Januar 2019 flogen die verbündeten Streitkräfte 33.931 Luftangriffe. Dabei wurden offiziell 1257 Zivilisten unbeabsichtigt getötet.[4]
Siehe auchBearbeiten
EinzelnachweiseBearbeiten
- Archivlink (Memento des Originals vom 8. August 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- http://www.businessinsider.com.au/the-us-led-war-on-isis-now-has-a-logo-2014-12
- http://www.stripes.com/news/us/1-000-soldiers-from-the-82nd-airborne-headed-to-iraq-1.320194
- CJTF-OIR PAO: Combined Joint Task Force - Operation Inherent Resolve Monthly Civilian Casualty Report (en-US) Operation Inherent Resolve. 28. Februar 2019.
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Ernst W. Kalinke
LebenBearbeiten
Ernst W. Kalinke ließ sich zum Filmkopisten ausbilden und war ab 1934 Kameraassistent. Als Chefkameramann kam er erst nach dem Zweiten Weltkrieg zum Zuge. Kalinke drehte in den 1950er Jahren vor allem Heimatfilme und Filmkomödien.
In den sechziger Jahren wurde Kalinke erste Wahl bei den Aufnahmen zu den Karl-May-Filmen und Edgar-Wallace-Filmen. Den Auftakt der Karl-May-Filme Der Schatz im Silbersee bannte er ebenso auf Zelluloid wie die Winnetou-Trilogie. Der erste Edgar-Wallace-Film, Der Frosch mit der Maske, geht auf sein Konto wie auch die besonders erfolgreichen Produktionen Der unheimliche Mönch und Die blaue Hand.
In späteren Jahren stand Kalinke für sehr unterschiedliche Projekte hinter der Kamera, so für Ludwig-Ganghofer-Verfilmungen, aber ebenso für ambitionierte Arbeiten wie Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr und Der Bockerer. Auch mehrere Lederhosenfilme gingen auf sein Konto, und mit Die liebestollen Lederhosen aus diesem Genre zeichnete er unter Pseudonym für seine einzige Regiearbeit verantwortlich. In seinen letzten Lebensjahren beschränkte er sich auf zusätzliche Aufnahmen wie bei Schtonk! von Helmut Dietl. Die Grabstätte von Ernst W. Kalinke befindet sich in Baierbrunn bei München.
FilmografieBearbeiten
- 1948: Vor uns liegt das Leben
- 1949: Begegnung mit Werther
- 1950: Czardas der Herzen
- 1951: Die Dame in Schwarz
- 1951: Der letzte Schuß
- 1953: Das Dorf unterm Himmel
- 1953: Tante Jutta aus Kalkutta
- 1953: Das unsterbliche Herz
- 1954: Viktoria und ihr Husar
- 1954: Gestatten, mein Name ist Cox
- 1954: Die Sonne von St. Moritz
- 1955: Wunschkonzert
- 1955: Die Herrin vom Sölderhof
- 1955: Solang’ es hübsche Mädchen gibt
- 1956: IA in Oberbayern
- 1956: Von der Liebe besiegt
- 1956: Die Fischerin vom Bodensee
- 1956: II-A in Berlin
- 1956: Der Bettelstudent
- 1957: Tante Wanda aus Uganda
- 1957: Die Prinzessin von St. Wolfgang
- 1957: Mit Rosen fängt die Liebe an
- 1957: Der Kaiser und das Wäschermädel
- 1958: Die grünen Teufel von Monte Cassino
- 1958: U 47 – Kapitänleutnant Prien
- 1958: Ein Lied geht um die Welt
- 1958: Der schwarze Blitz
- 1959: Der Frosch mit der Maske
- 1959: Laß mich am Sonntag nicht allein
- 1960: Bomben auf Monte Carlo
- 1960: Kein Pardon nach Mitternacht (Den sidste vinter)
- 1960: Im Namen einer Mutter
- 1960: Wir wollen niemals auseinandergehn
- 1961: Adieu, Lebewohl, Goodbye
- 1961: Toller Hecht auf krummer Tour
- 1962: Die unsichtbaren Krallen des Dr. Mabuse
- 1962: Der Schatz im Silbersee
- 1963: Der Würger von Schloss Blackmoor
- 1963: Winnetou 1. Teil
- 1964: Zimmer 13
- 1964: Winnetou 2. Teil
- 1965: Der unheimliche Mönch
- 1965: Der letzte Mohikaner
- 1965: Winnetou 3. Teil
- 1967: Die Nibelungen
- 1967: Die blaue Hand
- 1967: Die Schlangengrube und das Pendel
- 1968: Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten
- 1969: Sieben Tage Frist
- 1969: Herzblatt oder Wie sag ich’s meiner Tochter?
- 1969: Hexen bis aufs Blut gequält
- 1970: Das gelbe Haus am Pinnasberg
- 1970: Liebling, sei nicht albern
- 1970: Perrak
- 1970: Das Freudenhaus
- 1971: Verliebte Ferien in Tirol
- 1972: Blutjung und liebeshungrig
- 1973: Hexen – geschändet und zu Tode gequält
- 1973: Auch Ninotschka zieht ihr Höschen aus
- 1973: Der Ostfriesen-Report
- 1973: Schlüsselloch-Report
- 1973: … aber Jonny!
- 1973: Sex-Träume-Report
- 1973: Schloß Hubertus
- 1974: Magdalena – vom Teufel besessen
- 1974: Sabine
- 1974: Der Jäger von Fall
- 1974: Zwei himmlische Dickschädel
- 1975: Der Edelweißkönig
- 1975: Lady Dracula
- 1976: Anita Drögemöller und die Ruhe an der Ruhr
- 1976: Das Schweigen im Walde
- 1977: Waldrausch
- 1978: Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
- 1979: Zum Gasthof der spritzigen Mädchen
- 1979: Kesse Teens und irre Typen
- 1980: Der Kurpfuscher und seine fixen Töchter
- 1980: Drei Lederhosen in St. Tropez
- 1980: Der Bockerer
- 1981: Laß laufen, Kumpel
- 1981: Die liebestollen Lederhosen (Regie und Co-Drehbuch)
- 1981: Frankfurt Kaiserstraße
- 1982: Randale
- 1983: Die unglaublichen Abenteuer des Guru Jakob
- 1983: Laß das – ich haß’ das
- 1987: Liebe, Blaulicht und Sirenen
Personendaten | |
---|---|
NAME | Kalinke, Ernst W. |
ALTERNATIVNAMEN | Kalinke, Ernst-Wilhelm (vollständiger Name) |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kameramann |
GEBURTSDATUM | 23. September 1918 |
GEBURTSORT | Berlin |
STERBEDATUM | 14. Januar 1992 |
STERBEORT | München |
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Ike Skelton
Isaac Newton „Ike“ Skelton IV (* 20. Dezember 1931 in Lexington, Missouri; † 28. Oktober 2013 in Arlington, Virginia[1]) war ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Von 1977 bis 2011 vertrat er im US-Repräsentantenhaus den vierten Kongresswahlbezirk von Missouri. Dieser umfasst den Westen des Bundesstaates und den Großteil von dessen Hauptstadt Jefferson City.
Inhaltsverzeichnis
LaufbahnBearbeiten
Nach dem Besuch der Militärakademie in seinem Heimatort Lexington studierte Skelton zunächst an der University of Edinburgh in Schottland. 1953 erwarb er an der University of Missouri in Columbia den Bachelor of Arts, 1956 den Bachelor of Laws. Danach arbeitete er als selbständiger Anwalt, ehe er 1957 Staatsanwalt im Lafayette County wurde. Von 1961 bis 1963 fungierte er als Sonderassistent des Attorney General von Missouri. Zwischen 1971 und 1977 gehörte er dem Senat des Staates an, bevor er erstmals in den Kongress gewählt wurde.
Von 2007 bis 2011 fungierte Skelton als Vorsitzender des einflussreichen Committee on Armed Services. Zuvor war er bereits seit 1998 der ranghöchste Demokrat in diesem Ausschuss. Er bewarb sich auch bei den Wahlen des Jahres 2010 um die Wiederwahl, unterlag jedoch der Republikanerin Vicky Hartzler mit 45:50 Prozent der Stimmen und musste damit am 3. Januar 2011 aus dem Kongress ausscheiden.
PrivatlebenBearbeiten
Seine Ehefrau Susan Anding Skelton starb am 23. August 2005; die beiden waren 44 Jahre verheiratet gewesen. Am 26. November desselben Jahres wurden Skelton und zwei Kollegen, die Kongressabgeordneten Tim Murphy und James C. Marshall während eines offiziellen Besuchs im Irak bei einem Autounfall verletzt. Ihr Fahrzeug überschlug sich in der Nähe des Flughafens von Bagdad. Skelton und Murphy wurden danach im US-Militärhospital von Landstuhl behandelt.
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InteractivePHP ist ein kleines Experiment mit PHP, GD & Javascript.
Dabei habe ich versucht mit PHP & GD animierte Bilder zu erstellen. Das Generieren von animierten GIFs mit GD ist kompliziert und langsam. Das Generieren eines einzellnen Frames ist dagegen denkbar einfach. InteractivePHP besteht aus zwei Komponenten:
- Dem Bild, das mit PHP & GD immer dynamisch generiert wird. Per GET wird dem Bild-Script die aktuelle Position der Animation mitgeteilt.
- Der Oberfläche, die mit HTML und Javascript das animierte Bild anzeigt und mit einem Timer das Bild alle par Millisekunden neu lädt.
In der Oberfläche habe ich einige Slider implementiert. Mit diesen kann man den Text drehen und verschieben.
Den Code gibt es hier auf GitHub.
Das Script ist bisher nur mit dem Firefox getestet worden. Sollte keine Anmiation zusehen sein, kann es helfen die den Regler „Animtions-Speed“ zu nach rechts zu schieben. Je nach Internetverbindung sollte dann eine einigermaßen flüssige Animation zu sehen sein.
Sicherlich ist diese Technik nicht alltagstauglich. Die Serverbelastung bei mehreren Usern wäre einfach zu hoch. Für einen Ajax-Chat der die Nachrichtenfenster mit Smilies als Grafik darstellt, wäre diese Technik aber anwendbar, da jeder User die gleichen Bilder sehen würde. Ein Caching-Mechanismus könnte dieses Problem beheben.
<?php header('Content-Type: image/png'); putenv('GDFONTPATH=' . realpath('.')); $img = imagecreate((int) 4 * $_GET['imgsize'], (int) 3 * $_GET['imgsize']); $bg_col = imagecolorallocate($img, 255, 255, 255 ); $text_col = imagecolorallocate($img, 0, 0, 0); imagettftext($img, (int) $_GET['fontsize'], (int) $_GET['angle'], (int) $_GET['x'], (int) $_GET['y'], $text_col, (int) $_GET['font'] . '.ttf', $_GET['text']); imagepng($img); imagedestroy($img); ?> |
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Artikelinhalt
Die Internationalisierung der Lehre nimmt im Kontext der europäischen Integration zu. Damit steigen Anforderungen an die Lehrenden. Wir berichten über die Erfahrungen interdisziplinären Lehrens und Lernens während einer internationalen Summer School, die im Sommer 2013 durchgeführt wurde. Beteiligt waren vier Hochschulen aus vier Ländern mit Studierenden und Lehrenden aus sozial- und kulturwissenschaftlichen Bachelor-Studiengängen. Ziel der Summer School war neben der persönlichen und organisationalen Vernetzung die Sensibilisierung der Teilnehmer/innen für die Wirkung nationaler Institutionen auf internationale Kontexte. Wir führen unsere Erfahrungen eines solch international und gleichzeitig interdisziplinären Lehr-Lern-Kontextes aus.
14.02.2014 | Henrik Egbert (Anhalt), Sylvain Farge (Lyon), Halina Lyszczarz (Krakau), Teodor Sedlarski (Sofia)
Artikeldetails
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- d. Aus der Herausgeberschaft entsteht eine Urheberschaft der jeweiligen Ausgabe der ZFHE.
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Schlagwort-Archive: SUN
Grandmaster“, der mal SUN Microsystems vor ~ 15 Jahren wegen seines eigens patentierten Namens „JAVA“ verklagte…
JAVA? Kaffee? Find´ ich super!
NEIN! Wirklich, eine geniale Meisterleistung, ORACLE SUN Microsystems zu verklagen und die Amis bei Ihrem Puterbraten an Weihnachten aus den Häusern zu treiben… oder waren es doch eher „Chicken“ Weiterlesen
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Viele Bilder von meiner Tour nach Hamburg sind nach der Vorauswahl nicht übrig geblieben. Hier dann aber doch mal noch zwei, die mir gut gefallen.
Nach dem Klick dann noch ein weiteres Bild. Da musste ich schwer an den Reglern drehen, damit noch was daraus geworden ist. Eigentlich war die linke Hälfte nämlich viel zu dunkel, die rechte Hälfte dafür viel zu hell. Toll, was man mit einem RAW-Bild und einer Ebenenmaske in Lightroom doch noch alles machen kann.
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JAZZAffine: Wie kam es eigentlich zum Jazzkollektiv Berlin, warum diese Leute, hat euch etwas – z.B. musikalisch – verbunden?
Marc Schmolling: Ich kann mich erinnern, im Dezember 2007, war es sehr kalt, da haben sich Gerhard, Wanja und ich bei einem Konzert getroffen und da hat Gerhard von dem italienischen Kollektiv El Gallo rojo erzählt, wo er ein paar Mal mitgespielt hatte. Es war damals alles ein bisschen schwierig und frustrierend. Und Gerhard hat dann einfach gesagt: dann machen wir ein Kollektiv. Und nach und nach haben wir uns andere Leute gesucht – es hat ja auch zwei Mal gewechselt [anfangs waren noch Daniel Glatzel und Larry Porter dabei, später kamen Philipp Gropper und Ronny Graupe dazu, Anm. d. Red.].
Gerhard Gschlößl: Die Überlegung war: wir machen ein Kollektiv von Leuten – nicht zwangsläufig Männern, aber das hat sich so ergeben, das Genderthema war damals noch nicht so aktuell … oder vielleicht doch, aber nicht in unseren Köpfen – auf jeden Fall war die Idee, ein Kollektiv mit Leuten zu machen, die Bandleader sind; also keine Sideman, sondern Leute, die auch Stücke schreiben, Komponisten sind und eben Bandleader sind. Das Kollektiv und v.a. das Festival haben wir ursprünglich auch für uns selber gemacht, nicht nur, aber auch.
Sieben unterschiedliche musikalische Charaktere
Johannes Lauer: Und was uns musikalisch verbindet …
Gerhard: Ich finde, dass wir sieben schon in musikalisch sehr unterschiedliche Richtungen gehen. Eigentlich sind wir – natürlich spielt jeder mit jedem, ich spiele mit Marc im Duo, wir [deutet auf Wanja Slavin] haben früher zusammen gespielt, usw. – aber es sind schon sieben unterschiedliche musikalische Charaktere.
[Zustimmendes Murmeln]
Marc: Das verbindet uns, meinst Du?
Gerhard: Das verbindet uns jetzt nicht zwangsläufig. Wir sind eigentlich ein Kollektiv von Einzelgängern. Muss ja nichts Schlechtes sein. Das Klaeng Kollektiv, die ziehen – behaupte ich jetzt mal – musikalisch mehr an einem Strang, die Kölner. Bei uns ist das einfach extrem unterschiedlich.
Johannes: Wir machen selbst auch ganz unterschiedliche Sachen. Jeder von uns macht ja auch nicht nur einen Stil, da fängt’s eigentlich schon an mit der Heterogenität.
JAZZAffine: Es hätte ja auch sein können, dass ihr euch zu einem Kollektiv zusammengefunden habt, um eine bestimmte musikalische Richtung voranzubringen/zu präsentieren.
Alle: nein, ne.
Wanja Slavin: Nö, das war nicht die Idee.
Marc: Das war von vornherein klar – eigentlich sollte es ein Traktat geben, was bis heute nicht existiert – aber es gibt ein ungeschriebenes Gesetz, dass es keine Dogmen gibt. Wir haben schon eine Gewichtung in zeitgenössische Jazzströmungen oder Artverwandtes, aber wir hatten dann auch Flöte mit Laptop da, wo Projektionen dabei waren.
Wanja: Auch die Gäste, die wir einladen, denen schreiben wir nie vor. Diesmal haben wir zwei Bands eingeladen, Almut [Kühne], weil wir sie so toll fanden, Kathrin [Pechlof mit ihrem Trio] haben wir zum zweiten Mal eingeladen und Jakob Anderskov, da haben wir uns explizit die Bands ausgesucht, aber normalerweise haben wir eigentlich immer, wie bei uns selber, auch Carte blanche für die eingeladenen Künstler, oder?
Statt eines Manifests der Grundsatz: Keine Dogmen bei der Musikauswahl
Marc: … Ich glaube, vom Grund her schließen wir nichts aus. Was sich dann oft zusammenfindet, sind tatsächlich viele Sachen aus der improvisierten Musik und aus dem sogenannten zeitgenössischen Jazz, was auch immer das heißt.
Johannes: Aber was wir dann gefunden haben, waren Bands, die sich nicht nach kommerziellen Gesichtspunkten …
Marc: Das haben wir alle gemeinsam. Dass jemand kommerziell erfolgreich ist, das kann schon passieren, aber wir holen jemanden nicht, weil er kommerziell erfolgreich ist.
Johannes: Eher umgekehrt, dass wir Leute holen, die ihre Musik so machen, wie sie es wollen und nicht irgendwie abändern, damit sie kommerziell Erfolg hat.
Marc: Genau.
JAZZAffine: Habt ihr als Kollektiv je andere Vorhaben gehabt als die Kollektiv Nights zu organisieren?
Marc: Es gab Feldversuche.
Gerhard: Es hat sich nichts durchgesetzt.
Marc: Wir hatten mal eine Serie, 2010 oder so, im Edelweiß, das haben wir dann im gegenseitigen Einvernehmen nicht mehr weitergeführt, das lief dann nicht mehr auf Augenhöhe, die Konditionen haben nicht mehr gestimmt. Das war ein Versuch. Es gab auch mal die Reihe im A-Trane, die es jetzt wieder gibt, aber mit anderen Kuratoren.
JAZZAffine: Aha. Jazz aus Berlin JAB105 …
Marc: Genau.
Johannes: Ein Label hatten wir auch mal überlegt.
Austauschreisen zu anderen Musiker-Kollektiven
Marc: Labelgründung war auch mal so ein Thema. Letztlich war aber das Herzstück und das wichtigste immer, den Fokus auf diese Konzerte zu legen, ein oder zwei Mal im Jahr.
Gerhard: Und Austausch mit anderen. Wir haben einige Austauschreisen gemacht, nach Österreich, z.B., da war ich nicht dabei …
Marc: Frankreich, Schweiz, Italien …
JAZZAffine: Zu anderen Kollektiven.
Gerhard: Ja.
Marc: Und anderen Festivals, die dann eingeladen hatten.
JAZZAffine: Ihr habt ja auch ein paar Mal eingeladen.
Marc: Richtig. Wir haben immer wieder andere Länder dagehabt. Oder auch andere Städte, das Klaeng Kollektiv aus Köln z.B.
Gerhard: [Die Band] Anderskov [Accident] ist doch von diesem dänischen Label.
Marc: Das ist von diesem dänischen Kollektiv Ilkens.
Johannes: Aber das ist jetzt eher ein Label geworden.
Marc: Da ist es umgekehrt, die machen keine Konzerte mehr und sind ein Label. Aber für uns sind diese drei oder vier Tage im Jahr, das ist das wichtigste und schönste Erlebnis.
JAZZAffine: Das Konzept, wie ihr das Festival kuratiert, das hat sich über die Zeit nicht verändert, oder?
Wanja: Doch, wir haben das schon verändert. Wir haben am Anfang alle immer nur selber gespielt, dann haben wir irgendwann angefangen, Gäste einzuladen, ein, zwei zusätzlich und dann haben wir irgendwann angefangen, selber nicht mehr zu spielen bzw. jetzt ist es eigentlich so, dass es jedem freisteht, ob er selber spielen will mit seinem Projekt oder anstelle dessen ein Projekt einladen will, das er gerade interessant findet.
9 Bands pro Festival: 1 Spot für jeden der 7 Kollektivisten (oder eine Band ihrer Wahl) plus 2 von allen gewählte Gäste
Marc: Und das haben wir auch bewusst thematisiert in Diskussionen und haben das dann auch umgesetzt. Also, dass man sagt: ich habe das letzte Mal gespielt oder ich habe jetzt kein brandneues Projekt, was unbedingt auf die Bühne muss, oder ich will jetzt nicht, nur damit ich spiele, was zaubern, sondern das waren immer Sachen, die aus sich selbst herauskamen, wichtig waren, notwendig. Oder wenn es eben nicht war, dann hat man ganz bewusst gesagt, und das hat jeder von uns gemacht: ich gebe den Platz gerne der Band xy.
JAZZAffine: Ich fand das Programm immer sehr vielfältig, dafür, dass das Grundkonzept eben vorsieht, dass ihr vom Kollektiv jeweils einen Platz bestimmt plus einen Gast …
Marc: Zwei Gäste. Wir haben immer diese sieben – wir selber – oder eine Band, die wir reinschieben. Und zwei, die aber von allen gewählt werden, das ist das Prinzip.
Gerhard: Diesmal ist das aber ein bisschen mehr.
Marc: Diesmal haben wir fünf Gäste da.
JAZZAffine: Wie ist die interne Aufgabenverteilung? Gibt es Zuständige? Machen alle alles?
Wanja: Ne, das kann man nicht sagen. Also, Marc macht sauviel. Johannes macht sehr viel.
Marc: Also sagen wir mal so: ich bin die Kommunikationszentrale. Und das wichtigste, was wir als Kollektivisten zusammen machen, ist die künstlerische Ausrichtung, also sprich: das Kuratieren und der Geist, den wir da zusammen haben. Letztlich hat jeder eine Aufgabe, aber nicht im klassischen Sinne, wie es in einem Betrieb aufgestellt ist, also: das ist der Presseansprechpartner, das ist der technische Ansprechpartner usw. Meistens kümmert sich derjenige um die Band, der sie eingeladen hat. Und ich bin nur die Zentrale, wo alles zusammen läuft.
JAZZAffine: Wie beurteilt ihr eure Außenwahrnehmung? Das Festival ist ja ein großer Treffpunkt für Musiker*innen, aber vielleicht ist es auch ein bisschen hermetisch und für Außenstehende und Nicht-Musiker nicht so zugänglich?
Johannes: Das ist vielleicht ein Defizit, dass wir z.B., wenn man den Flyer anguckt, dass wenn jemand die Bands nicht kennt, da steht ja nichts, nicht mal ein Foto, was einen irgendwie ansprechen könnte. Das heißt, die Leute kommen, weil sie jemanden aus der Band kennen. Und deswegen kommen halt auch viele Leute, die wissen, was man hier kriegt. Ich weiß nicht, ob wir da genug Talent haben oder uns genug ins Zeug legen, um jetzt auch Leute zu gewinnen, die die Bands nicht kennen – wäre jetzt eine selbstkritische Herangehensweise.
Das wichtigste, was wir als Kollektivisten zusammen machen, ist die künstlerische Ausrichtung
Wanja: Aber was schon unsere Idee war am Anfang und immer noch ist, glaube ich, dass wir fünf oder sieben Leute, wie viele wir waren, dass wir uns nie als hermetisch abgeriegeltes Kollektiv betrachtet haben. Wir haben immer versucht, die Berliner Jazzszene ziemlich weit abzudecken und aus allen möglichen Stilrichtungen einzuladen.
Gerhard: Stimmt, auch alt und jung …
Marc: Generationenmäßig.
Wanja: … das war uns immer wichtig. Was auch dazu führt und ich persönlich finde das das schöne am Kollektivfestival, dass es so ein Treffpunkt für Musiker ist. Ich glaube, es kommen viele her, weil sie wissen … ist halt ein bisschen wie ein Klassentreffen. Man trifft alle.
Treffpunkt für Musiker
Gerhard: Aber vielleicht auch deswegen, weil wir nicht so professionell sind, in Anführungszeichen. Wir sind nicht so ausgecheckt, wir sind selber an der Kasse, wir haben Ermäßigung für Musiker usw. Mit uns kann man reden. Und wenn einer keiner Kohle hat, dann zahlt er auch ein bisschen weniger.
Marc: Der Hauptpunkt ist, dass das auch immer das Konzept war von Anfang an, dass wir den Hauptteil der Förderung in die Gagen stecken, in die Künstler, die auftreten. Und das hat mit auch zum Grund, dass wir im Vergleich zu anderen Festivals, die kommerzieller organisiert sind, von der Werbung her, da sind ganz andere Budgets am Start, um die ganze Stadt zu plakatieren und professionelle Werbeagenturen zu nutzen usw. Das machen wir auch, aber eher in unserem Rahmen, do it yourself-mäßig. Und das ist gleichzeitig aber auch das, was die Musiker, die hierherkommen und die hier spielen, sehr schätzen. Wegen Außenwahrnehmung …
Wanja: Wir haben uns da eigentlich nie so wahnsinnig drum gekümmert.
Marc: … deswegen ist es immer noch so eine Art Geheimtipp, obwohl es nicht mehr geheim ist, aber es läuft immer so ein bisschen undercover.
Immer noch so eine Art Geheimtipp
Wanja: Wir haben ja mal ein großes Festival gemacht, …
JAZZAffine: Im Babylon.
Wanja: Im Babylon und da haben wir sehr viel Geld in die Werbung gesteckt.
Gerhard: Hat nichts gebracht.
Wanja: Das war eigentlich eines der am schlechtesten besuchten Festivals.
Marc: Da sind auch nicht mehr Leute gekommen.
Wanja: Da haben wir uns gedacht: lassen wir das einfach, machen das einfach an einem kleineren Ort und machen nur Mund zu Mund und haben einen newsletter und ein paar Flyer und mal irgendwo vielleicht ein Plakat.
Marc: Ja, genau. Ich habe trotzdem den Eindruck, dass es immer wieder andere Leute sind. Aber es sind viele Musiker, die zum Festival kommen, das stimmt.
JAZZAffine: Das ist ja irgendwie auch ein Kompliment.
Marc: Das stimmt. Es ist auch irgendwie Musik, die, wenn man jetzt kein Musiker ist, dann muss man schon ein bisschen eine Bildung mitgebracht haben oder so in der Richtung. Unser Publikum sind nicht die, die einen klassischen Swing- oder Soul-Abend haben wollen. Wir hatten so Leute mal da, ganz ganz wenig, das war einer der wenigen Momente, wo vielleicht mal zwei, drei Leute gegangen sind, die waren gerade in der Stadt, haben gelesen „Jazzfestival“ und dann war das so überhaupt nicht ihr Ding und dann sind die gegangen. Aber die meisten, die kommen, sind genau deswegen da und auch gerade wegen der Mischung.
Wanja: Es gibt ja sogar Leute, die extra hierher, nach Berlin kommen, nicht viele, aber … aus Köln oder so und finden das geil, ist wie eine Urlaubswoche für die.
Ein Highlight ein: dass wir diesen Ort, das Tiyatrom, gefunden haben
Marc: Und – über die Jahre hinweg sind die Leute immer muxmäuschenstill gewesen bei uns ohne dass wir dazu gemahnt haben. Wir haben ja auch ein paar Ortswechsel gehabt, auch Orte, die nicht leicht waren, z.B. Hintergrund Bar oder so, aber das Publikum war immer wahnsinnig konzentriert. Das haben wir nie aktiv eingefordert, das sind einfach so Leute, nicht nur Musiker.
JAZZAffine: Wenn ihr euch zurückerinnert an die 10 Jahre, die es das Festival schon gibt – was waren Momente, an die ihr euch jetzt besonders zurückerinnert, Highlights oder Pannen oder Ähnliches?
Marc: Eine wirkliche Panne, obwohl, das kann man eigentlich nicht als Panne bezeichnen – als wir damals im Naherholung Sternchen waren, ich glaube, das war 2012, da hat dann plötzlich, nebenan ist das Rathaus Mitte, oder wie das heißt, und da war ein Parkplatz von diesen Ordnungsamtsautos und – das ist direkt neben dem Naherholung Sternchen – das fackelte lichterloh, da haben irgendwelche Freaks diese Autos angezündet. Der Club war rappelvoll, da hab ich als Veranstalter ganz kurz mal …. geschluckt, ob das alles gut geht. Das war auch jeden Fall ein spannender Moment.
Johannes fällt ein wenig später, als das Mikro schon aus ist, noch ein Highlight ein: dass wir diesen Ort, das Tiyatrom, gefunden haben.
Im Nachhinein, es sind nur noch Marc Schmolling und Wanja Slavin da, geht es noch mal um das Manifest. Das hätte es eigentlich gar nicht gebraucht, stimmen beide überein, und Wanja ergänzt, dass es da einen tiefen Respekt gebe vor dem, was die jeweils anderen machen. Das reicht eigentlich als Basis. Auch wenn mal etwas dabei sei von einem der anderen, was einem vielleicht nicht so gefalle, grundsätzlich gebe es diesen Respekt voreinander.
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DDR-SDRAM (englisch Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory) ist ein Typ von Random Access Memory (RAM), das heißt ein spezieller Halbleiterspeicher, den es aktuell in vier Varianten gibt. DDR-SDRAM mit 184 Kontakten, DDR2-SDRAM mit 240 Kontakten, DDR3-SDRAM ebenfalls mit 240 Kontakten und DDR4-SDRAM mit 288 Kontakten. Verwendet werden sie hauptsächlich für Speichermodule des DIMM- bzw. SO-DIMM-Standards als Arbeitsspeicher in PCs und Laptops.
Als die von Intel unterstützte Direct-Rambus-DRAM-Technik (RDRAM-Technik) Mitte 1999 durch einen Fehler im i820-Chipsatz Probleme bekam und durch den P3-FSB ihre Leistungsfähigkeit trotz hoher Preise nicht ausspielen konnte, setzte die Computerindustrie wieder auf die Weiterentwicklung von SDRAM in Form der DDR-Speichertechnik.
Erste Speicherchips sowie Mainboards mit Unterstützung für DDR-SDRAM kamen Ende 1999 auf den Markt. Erst Anfang 2002 konnten sie sich jedoch auf dem europäischen Endverbrauchermarkt durchsetzen.
Während „normale“ SDRAM-Module bei einem Takt von 133 MHz eine Datenübertragungsrate von 1,06 GB/s bieten, arbeiten Module mit DDR-SDRAM (133 MHz) nahezu mit der doppelten Datenrate. Möglich wird das durch einen relativ simplen Trick: Sowohl bei der auf- als auch bei der absteigenden Flanke des Taktsignals wird ein Datenbit übertragen, anstatt wie bisher nur bei der aufsteigenden.
Damit das Double-Data-Rate-Verfahren zu einer Beschleunigung führt, muss die Anzahl zusammenhängend angeforderter Daten (= „Burst-Length“) immer gleich oder größer als die doppelte Busbreite sein. Da das nicht immer der Fall sein kann, ist DDR-SDRAM im Vergleich zu einfachem SDRAM bei gleichem Takt nicht exakt doppelt so schnell. Ein weiterer Grund ist, dass Adress- und Steuersignale im Gegensatz zu den Datensignalen nur mit einer Taktflanke gegeben werden.
DDR-SDRAM-Speichermodule (DIMM) besitzen 184 Kontakte/Pins (DDR2-SDRAM DIMM/DDR3-SDRAM DIMM: 240, SDRAM DIMM: 168 Kontakte). Die Betriebsspannung beträgt normalerweise 2,5 Volt, für DDR-400 2,6 V.
Chip | Modul | Speichertakt | I/O-Takt ² | Effektiver Takt ³ | Übertragungsrate pro Modul | Übertragungsrate Dual-Channel |
---|---|---|---|---|---|---|
DDR-200 | PC-1600 | 100 MHz | 100 MHz | 200 MHz | 1,6 GB/s | 3,2 GB/s |
DDR-266 | PC-2100 | 133 MHz | 133 MHz | 266 MHz | 2,1 GB/s | 4,2 GB/s |
DDR-333 | PC-2700 | 166 MHz | 166 MHz | 333 MHz | 2,7 GB/s | 5,4 GB/s |
DDR-400 | PC-3200 | 200 MHz | 200 MHz | 400 MHz | 3,2 GB/s | 6,4 GB/s |
DDR-200 bis DDR-400 sowie die damit aufgebauten PC-1600- bis PC-3200-Speichermodule sind von der JEDEC als JESD79 standardisiert. Alle davon abweichenden Module orientieren sich zwar von den Bezeichnungen her an den Standards, aber jeder Hersteller setzt bei den elektrischen Eigenschaften – der oft als „Übertakter-Speicher“ angebotenen Module – seine eigenen Spezifikationen und arbeitet oft mit exzessiver Überspannung.
Einen Sicherheitsgewinn bringen die oft bei Servern eingesetzten Speichermodule mit ECC (Error Checking and Correction) oder auch Registered-Module mit Signalpuffer. Das gilt aber nur, wenn diese Speichermodule explizit unterstützt werden, oft funktionieren ECC-Module in normalen Desktop-Hauptplatinen überhaupt nicht. Solche Speichermodule sind in allen standardisierten Taktfrequenzen erhältlich und an der zusätzlichen Bezeichnung R, ECC oder R ECC erkennbar, z. B. PC-1600R, PC-2100 ECC oder PC-2700R ECC.
DDR2-SDRAM ist eine Weiterentwicklung des Konzeptes von DDR-SDRAM, bei dem statt mit einem Zweifach-Prefetch mit einem Vierfach-Prefetch gearbeitet wird.
DDR2-SDRAM Speichermodule (DIMM) für Desktop-Computer besitzen 240 Kontakte/Pins. (DDR3-SDRAM DIMM: ebenfalls 240, DDR-SDRAM DIMM: 184, SDRAM DIMM: 168 Kontakte). DDR2-Module sind mechanisch und elektrisch nicht kompatibel mit DDR-Modulen. Durch unterschiedliche Kontaktleisten (deutlich mehr und kleinere Kontakte) wird eine Verwechslung verhindert.
Die Abmessungen der fertig verpackten Speicherchips sind kleiner (126 mm² statt bisher 261 mm²). Erreicht wird das durch eine andere Verpackungstechnik: FBGA (Fine-Pitch Ball Grid Array) statt TSOP (Thin Small Outline Package).
Bei DDR2-SDRAM ist der I/O-Puffer mit der doppelten Frequenz der Speicherchips getaktet. Man erhält, wie bei dem älteren DDR-Standard, jeweils bei steigender als auch bei fallender Flanke des Taktsignals gültige Daten. Beim DDR-SDRAM werden mit einem Read-Kommando (mindestens) zwei aufeinanderfolgende Adressen gelesen, bei DDR2-SDRAM vier, bedingt durch die Prefetch-Methode des jeweiligen Standards. Aus einem 128 Bit breiten DDR-Modul werden also pro Lesezugriff 256 Bit gelesen, aus einem vergleichbaren DDR2-Modul 512. Die absolute Datenmenge bleibt bei gleichem I/O-Takt von zum Beispiel 200 MHz aber identisch, da das DDR2-Modul zwei Takte anstatt einen benötigt, um die Daten zu übertragen. DDR2 unterstützt nur zwei mögliche Burst-Längen (Anzahl an Datenwörtern, die mit einem einzelnen Kommando gelesen oder geschrieben werden können), nämlich vier (bedingt durch Vierfach-Prefetch) oder acht, DDR hingegen unterstützt zwei, vier oder acht.
Zur Senkung der elektrischen Leistungsaufnahme wurde die Signal- und Versorgungsspannung von DDR2-SDRAM auf 1,8 Volt verringert (bei DDR-SDRAM sind es 2,5 V). Außerdem führt die verringerte Spannung zu einer geringeren Wärmeentwicklung, was wiederum dazu führen kann, dass höhere Taktraten erzielt werden können.
DDR2-SDRAM Chips arbeiten mit „On-Die Termination“ (ODT). Der Speicherbus muss also nicht mehr auf der Modulplatine (oder dem Board) terminiert werden. Die Terminierungsfunktion wurde direkt in die Chips integriert, was Platz und Kosten spart. ODT arbeitet wie folgt: Der Speicher-Controller sendet ein Signal auf den Bus aus, das alle inaktiven DDR2-SDRAM-Chips dazu veranlasst, auf Terminierung umzuschalten. Somit befindet sich nur das aktive Signal auf der Datenleitung, Interferenzen sind so gut wie ausgeschlossen.
DDR2-Module können ohne Rücksicht auf ihre jeweilige Geschwindigkeitsangabe prinzipiell in jede Hauptplatine mit DDR2-Steckplätzen eingesetzt werden. Der Speichercontroller sorgt dafür, dass Module, die mit höherer Taktrate arbeiten können als die Hauptplatine, nur mit der Taktrate betrieben werden, die der Hauptplatine maximal möglich ist. Langsamere Speichermodule werden höchstens mit der Taktrate betrieben, für die sie ausgelegt sind. Es ist also technisch nicht erforderlich, in einer Hauptplatine, die z. B. für DDR2-533-Speicher ausgelegt ist, Module mit genau der Geschwindigkeitsangabe 533 zu verwenden.
Auch DDR2-Module mit unterschiedlichen Taktraten können beliebig kombiniert werden. Es hängt allerdings von der Konstruktion der Hauptplatine ab, ob die einzelnen Module jeweils mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit arbeiten oder ob der gesamte Speicher nur mit der Geschwindigkeit des langsamsten Moduls arbeitet, was in der Regel der Fall ist.
Da die JEDEC-Spezifikationen jedoch ungenau sind, kann es zu Kompatibilitätsproblemen zwischen bestimmten Mainboards und bestimmten Speichermodulen kommen. Oft können diese Kompatibilitätsprobleme durch ein BIOS-Update gelöst werden. Nur bei einem Speicher, der auf der sog. QVL (Qualified Vendor List) des Mainboards steht, kann davon ausgegangen werden, dass er in diesem Mainboard auf jeden Fall funktioniert.
Chip | Modul | Speichertakt | I/O-Takt ² | Effektiver Takt ³ | Übertragungsrate pro Modul |
Übertragungsrate Dual-Channel |
---|---|---|---|---|---|---|
DDR2-400 | PC2-3200 | 100 MHz | 200 MHz | 400 MHz | 3,2 GB/s | 6,4 GB/s |
DDR2-533 | PC2-4200 | 133 MHz | 266 MHz | 533 MHz | 4,2 GB/s | 8,4 GB/s |
DDR2-667 | PC2-5300 | 166 MHz | 333 MHz | 667 MHz | 5,3 GB/s | 10,6 GB/s |
DDR2-800 | PC2-6400 | 200 MHz | 400 MHz | 800 MHz | 6,4 GB/s | 12,8 GB/s |
DDR2-1066 | PC2-8500 | 266 MHz | 533 MHz | 1066 MHz | 8,5 GB/s | 17,0 GB/s |
DDR2-400 bis DDR2-1066 sowie die damit aufgebauten PC2-3200- bis PC2-8500-Speichermodule sind von der JEDEC standardisiert. Alle davon abweichenden Module orientieren sich zwar von den Bezeichnungen her an den Standards, aber jeder Hersteller setzt bei den elektrischen Eigenschaften – der oft als „Übertakter-Speicher“ angebotenen Module – seine eigenen Spezifikationen und arbeitet oft mit exzessiver Überspannung. Wie bei DDR-SDRAM gibt es auch bei DDR2-SDRAM neben den Unregistred-Modulen (oft als PC2-XY00U bezeichnet) auch Registered-Module (PC2-XY00R) und ECC-Module (PC2-XY00E) wie auch FBDIMM-Module (PC2-XY00F).
DDR3-SDRAM ist eine Weiterentwicklung des Konzeptes von DDR2-SDRAM, bei dem statt mit einem Vierfach-Prefetch mit einem Achtfach-Prefetch gearbeitet wird.
Die Chips mit einer Kapazität von mindestens 512 Mebibit verarbeiten Daten mit 8500 Megabyte pro Sekunde und sind damit deutlich schneller als DDR-400- oder auch DDR2-800-SDRAM. Allerdings ist die CAS-Latenz höher. Darüber hinaus benötigt DDR3-SDRAM auch nur noch 1,5 Volt statt 1,8 Volt und ist damit gerade für den mobilen Einsatz besser geeignet, bei dem es auf lange Akkulaufzeiten ankommt. Low-Voltage-Ausführungen (DDR3L) können auf geeigneten Hauptplatinen mit 1,35 Volt betrieben werden. Ultra-Low-Voltage-Ausführungen (DDR3U) sind für den Betrieb mit 1,25 V vorgesehen.
DDR3-SDRAM-Speichermodule (DIMM) besitzen 240 Kontakte/Pins (DDR2-SDRAM-DIMM: 240, DDR-SDRAM-DIMM: 184, SDRAM-DIMM: 168 Kontakte); sie sind trotz gleicher Pinzahl nicht zu DDR2-SDRAM kompatibel und besitzen unterschiedliche Einkerbungen. SODIMM-Module für Notebooks haben 204 Kontakte gegenüber 200 Kontakten als DDR2-Variante und als DDR1-Variante.
Im Bereich des Video-RAMs wird schon seit längerem GDDR3 eingesetzt. Dieser basiert aber auf DDR2-Speicherchips, lediglich die Spannung wurde anfangs abgesenkt (Spannung VDD; VDDQ = 1,5 V; 1,5 V anstatt 2,5 V; 1,8 V). Die Bezeichnung GDDR3 besitzt keine offiziellen Spezifikationen, sondern wurde aus Marketing-Gründen gewählt (um sich von den weniger erfolgreichen GDDR2 abzugrenzen). GDDR4 und GDDR5 basieren auf DDR3-Technologien, sind aber teils erheblich modifiziert für den Einsatz als Grafikspeicher.
Chip | Modul | Speichertakt | I/O-Takt ² | Effektiver Takt ³ | Datenrate pro Modul | Datenrate Dual Channel |
---|---|---|---|---|---|---|
Werte in Megahertz (MHz) | Werte in Gigabyte pro Sekunde (GB/s) | |||||
DDR3-800 | PC3-6400 | 100 | 400 | 800 | 6,4 | 12,8 |
DDR3-1066 | PC3-8500 | 133 | 533 | 1066 | 8,5 | 17,0 |
DDR3-1333 | PC3-10600 | 166 | 666 | 1333 | 10,6 | 21,2 |
DDR3-1600 | PC3-12800 | 200 | 800 | 1600 | 12,8 | 25,6 |
DDR3-1866 | PC3-14900 | 233 | 933 | 1866 | 14,9 | 29,8 |
DDR3-2133 | PC3-17000 | 266 | 1066 | 2133 | 17,0 | 34,0 |
Die Spezifikationen von DDR3-800 bis DDR3-2133 sowie die damit aufgebauten PC3-6400- bis PC3-17000-Speichermodule sind von der Standardisierungsorganisation JEDEC beschrieben. Alle davon abweichenden Module orientieren sich zwar von den Bezeichnungen her an den Standards, aber jeder Hersteller setzt bei den elektrischen Eigenschaften – der oft als „Übertakter-Speicher“ angebotenen Module – seine eigenen Spezifikationen und arbeitet oft mit exzessiver Überspannung. Wie bei DDR1-SDRAM gibt es auch bei DDR3-SDRAM ECC- und Registered-Module, diese sind allerdings gegenwärtig (Mai 2011) nur bis einschließlich PC3-12800 standardisiert. Analog zu früheren Standards werden diese mit der Zusatzkennung R, ECC oder R ECC versehen. Eine Kennung PC3L- bezeichnet Low-Voltage-Speichermodule, PC3U- Ultra-Low-Voltage-Speichermodule. Analog dazu die Bezeichnungen DDR3L bzw DDR3U für entsprechende Speicherchips.
Der DDR4-SDRAM besitzt 288 Kontakte und das Notebook-Pendant SO-DIMM 260 Kontakte. Wie bei DDR3-SDRAM auch wird der Speicher mit 8-fach-Prefetch betrieben. Es findet also keine Verdoppelung statt, wie es bei den vorherigen DDR-SDRAM Generationen der Fall war. Stattdessen können die Module mit höheren Taktraten betrieben werden.
Im Mai 2012 lieferte Micron erste Testexemplare des kommenden DDR4-SDRAMs aus und ab Mitte 2014 war er im Markt eingeführt und sollte aber ursprünglich schon bis 2015 mindestens 50 Prozent Marktanteil erreichen. Es wird damit gerechnet, dass dieses Ziel frühestens 2016 erreicht werden kann.[2] Damit würde erst nach etwa 9 Jahren der 2007 eingeführte DDR3-Standard mehrheitlich abgelöst. Die neuen Speichermodule sollen im 30-Nanometer-Verfahren hergestellt werden.[3]
Chip | Modul | Speichertakt | I/O-Takt | Effektiver Takt | Spannung | Übertragungsrate pro Channel |
---|---|---|---|---|---|---|
DDR4-1600 | PC4-12800 | 200 MHz | 800 MHz | 1600 MHz | 1,2 V | 12,8 GB/s |
DDR4-2133 | PC4-17000 | 266 MHz | 1066 MHz | 2133 MHz | 1,2 V | 17,0 GB/s |
DDR4-2666 | PC4-21300 | 333 MHz | 1333 MHz | 2666 MHz | 1,2 V | 21,3 GB/s |
DDR4-3200 | PC4-25600 | 400 MHz | 1600 MHz | 3200 MHz | 1,2 V | 25,6 GB/s |
Die Vorteile von DDR4-RAM: Im Vergleich zum Vorgänger wird das RAM nochmals höher getaktet und somit können höhere Transferraten erreicht werden. Gleichzeitig wird die erforderliche Spannung auf 1,2 Volt gesenkt. Dank Chip-Stacking-Technologie können bis zu acht Speicherschichten übereinander geschichtet werden. Dies erhöht nicht nur die maximale Speicherkapazität, sondern auch die Signalqualität der einzelnen Module. Weiterhin verfügt der neue DDR4-Standard über eine verbesserte Fehlererkennung und Fehlerkorrektur.[4]
Um den theoretisch maximal möglichen Speicherdurchsatz pro Channel bzw. bei DDR4 pro Modul zu berechnen, wird folgende Formel verwendet:
DDR-SDRAM überträgt Daten immer bei steigender und fallender Taktflanke, bei DDR2, DDR3 und DDR4 wird der externe Takt gegenüber dem Takt der Speicherchips noch um den Faktor zwei bzw. vier oder acht gesteigert, da aus mehreren Speicherstellen nacheinander ausgelesen wird. Bei Verwendung eines mehrkanaligen Speichersubsystems mit Dual-Channel-Technik oder der Quad-Channel-Technik verdoppelt- bzw. vervierfacht sich die Transferrate entsprechend.
Anhand dieser Berechnung lässt sich grob abschätzen, wie gut das RAM und das übrige System zusammenpassen. Der Speicher muss schnell genug sein, um die Zugriffe aller Busmaster einschließlich CPU, Festplattencontrollern und Grafikkarten verarbeiten zu können.
Die realen Transferraten für Lesen und Schreiben von Speichern weichen nach Benchmarktests so z. B. für Intel CPUs der Passmark Software[5] noch einmal erheblich von der Theorie ab.
So hat z. B. der Speicher Mushkin 8 GB, DDR3-1600 (992121) der im Handel als DDR3-2133 geführt wird[6] dort eine gemessene Leserate von 18,6 GByte/s und eine Schreibrate von 12,4 GByte/s. Eine ganze Reihe weiterer 8 GB DDR3-Speicher anderer Hersteller die auch höher mit 2400 und 2666 MHz takten, haben hingegen teils deutlich niedrigere Transferraten, sowie derzeit auch noch alle verfügbaren DDR4-Speicher, deren schnellste Exemplare nicht über eine Leserate von 14,5 GByte/s und Schreibrate von 11,7 GByte/s hinauskommen (Stand 19. Dezember 2014) Dies liegt weit unterhalb der Spezifikationen die man mit DDR4-2666 und DDR4-3200 eigentlich erreichen müsste.
Offenbar spielen daher noch andere Faktoren eine Rolle, wie die in DDR4-Speichern neu integrierte Fehlerkorrektur, die sich nur an den technischen Daten nicht ablesen lassen und Benchmarks nicht entbehrlich machen.
Im Zusammenhang mit DDR2-SDRAM wurde oft von einem Nachteil im Bereich Zugriffszeit gegenüber DDR-SDRAM-Modulen gesprochen. Das ist aber nur zum Teil richtig. Praktisch ist die Latenz vom realen Takt und der Zugriffszeit des RAMs abhängig. Da ein mit 533 MHz resp. 667 MHz spezifiziertes DDR2-Modul mit einem realen Takt von 133 MHz resp. 166 MHz arbeitet, kann es mit einem DDR400-Modul nicht in jedem Bereich konkurrieren. Hinzu kommt, dass DDR2-Speicher nahezu ausschließlich mit Command-Rate 2T betrieben wird, bei DDR-400 ist oft auch 1T möglich. Das bedeutet zusätzlich einen starken Leistungsnachteil. Die theoretische maximale Datenrate des DDR2-Moduls ist zwar höher, dennoch fehlen 66 MHz resp. 33 MHz Takt, was die Latenz beim Zugriff auf das RAM erhöht, womit der Vorteil der höheren Datenrate zu einem großen Teil verfällt. Da ein DDR2-Modul vier Datenpakete pro Takt verschickt, aber nicht unbedingt alle später auch verwendet werden (es werden zu dem angeforderten Paket einfach die nachfolgenden drei mit ausgelesen), ist die erhöhte Datenrate zudem nicht voll nutzbar. Bei Erscheinen des DDR2-Speichers kam zudem die Problematik hinzu, dass die frühen Module allgemein sehr große Zugriffszeiten hatten, was den „Mythos“ noch verstärkte.
Deswegen ist es sinnvoll, von DDR400 auf DDR2-800 oder höher zu wechseln. Ein DDR2-800 DDR-SDRAM kann von der Latenz her gleichziehen und zudem auch noch die theoretisch doppelte Datenrate liefern. Dies ist aber nur dann uneingeschränkt zu empfehlen, wenn das Board auch wirklich einen Speichertakt von 200 MHz verarbeiten kann; ein Dual-RAM-Board (mit sowohl DDR-, als auch DDR2-Steckplätzen, von denen aber jeweils nur eine Sorte zugleich nutzbar ist) hat einen Flaschenhals, wenn es mit DDR-400 bestückt werden kann, aber auch mit DDR2-533; so ist in einem solchen Fall DDR400 (mit 200 MHz Speichertakt) dem zwar „breiteren“, aber langsameren DDR2 (nur 133 MHz Speichertakt) vorzuziehen.
Besonders hervorzuheben ist, dass die realen Taktraten der SDRAM-Speicher lange Zeit konstant blieben. Bei DDR4 ist jedoch wieder ein Anstieg zu verzeichnen.
Beispiele
Speichertyp | Timingwerte | CL | tRCD | tRP | tRAS |
---|---|---|---|---|---|
DDR-400 | CL2-2-2-6 | 10 ns | 10 ns | 10 ns | 30 ns |
DDR2-800 | CL4-4-4-12 | 10 ns | 10 ns | 10 ns | 30 ns |
DDR3-1600 | CL8-8-8-24 | 10 ns | 10 ns | 10 ns | 30 ns |
Da der Speicherbus in allen drei folgenden Fällen mit jeweils exakt 200 MHz arbeitet, jedoch die Timings auf den effektiven Takt (400 MHz, 800 MHz und 1600 MHz) bezogen sind, bleiben die Latenzzeiten (im Bereich einiger Nanosekunden = [math]10^{-9}[/math] Sekunden) identisch, obwohl sich die Timings unterscheiden. Es verdoppelt sich jeweils auch die theoretische Datenrate aufgrund der Tatsache, dass der I/O-Bus jeweils mit 200, 400 bzw. 800 MHz arbeitet:
Berechnung
Speichertyp | Timingwerte | CL | tRCD | tRP | tRAS |
---|---|---|---|---|---|
DDR-500 | CL3-3-2-8 | 12 ns | 12 ns | 8 ns | 32 ns |
DDR2-667 | CL4-4-4-12 | 12 ns | 12 ns | 12 ns | 36 ns |
DDR2-667 | CL5-5-5-15 | 15 ns | 15 ns | 15 ns | 45 ns |
DDR2-800 | CL4-4-4-15 | 10 ns | 10 ns | 10 ns | 37,5 ns |
DDR2-800 | CL5-5-5-12 | 12,5 ns | 12,5 ns | 12,5 ns | 30 ns |
DDR2-800 | CL5-5-5-15 | 12,5 ns | 12,5 ns | 12,5 ns | 37,5 ns |
DDR2-1066 | CL4-4-4-12 | 7,5 ns | 7,5 ns | 7,5 ns | 22,5 ns |
DDR2-1066 | CL5-5-5-15 | 9,38 ns | 9,38 ns | 9,38 ns | 28,13 ns |
DDR3-1066 | CL7-7-7 | 13,13 ns | 13,13 ns | 13,13 ns | |
DDR3-1333 | CL7-7-7 | 10,5 ns | 10,5 ns | 10,5 ns | |
DDR3-1333 | CL8-8-8 | 12 ns | 12 ns | 12 ns | |
DDR3-1600 | CL7-7-7 | 8,75 ns | 8,75 ns | 8,75 ns | |
DDR3-1600 | CL9-9-9 | 11,25 ns | 11,25 ns | 11,25 ns | |
DDR3-1866 | CL10-10-10 | 10,7 ns | 10,7 ns | 10,7 ns | |
DDR3-2133 | CL11-11-11 | 10,3 ns | 10,3 ns | 10,3 ns |
Die Latenz lässt sich – wie aus den eben genannten Beispielen ersichtlich – wie folgt berechnen:
Die gesamte Zugriffszeit ist mindestens [math]t_{RCD} + t_{CL}[/math] geteilt durch den Takt. Die effektive Taktfrequenz ist doppelt so hoch wie die eigentliche Taktfrequenz, da zwei mal je Takt ausgelesen wird (daher der Name DDR = Double Data Rate).
Einige Speicherhersteller halten die offiziellen Spezifikationen der JEDEC nicht ein und bieten Module mit weitaus höheren Taktraten oder besseren Timings an. Während DDR3-1600 CL9-9-9 einer offiziellen Spezifikation unterliegt, handelt es sich bei DDR2-1066 CL4-4-4-12 nicht um standardkonforme Speichermodule. Diese schnellen Speicher werden oft als Speichermodule für Übertakter bezeichnet. Auch bei DDR3 ist zu erwarten, dass infolge der stetigen Verbesserung der Fertigungsverfahren in naher Zukunft deutlich schnellere Speichermodule angeboten werden. Diese werden anfangs jedoch außerhalb der offiziellen Spezifikation arbeiten. Die JEDEC könnte diese Speichermodule in die offizielle Spezifikation aufnehmen, allerdings geschieht das oft erst Jahre nach der ersten Verfügbarkeit. Solche Module arbeiten nur dann zufriedenstellend, wenn ihre Parameter korrekt abgelegt sind und vom System entsprechend eingestellt werden können. Wenn dem nicht so ist, werden sie mit standardkonformen Spezifikationen betrieben.
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Design-Trends im Einklang mit dem Horoskop der Schützen für 2017
Laut des Horoskops werden die Schützen sehr viel Stabilität in der Karriere und im professionellen Leben haben. Der Planet Jupiter führt die Menschen in diesem Sternzeichen. Sie werden viele Möglichkeiten dazu haben, selbstbewusst und schnell Entscheidungen zu treffen. Die beschriebene Spontaneität wird vor allem im ersten Teil des Jahres auf den persönlichen Bereich übertragen.
Horoskop Schütze – Der Jahresanfang
Zu Beginn des Jahres wird eine Ihnen nahestehende Person Ihre Hilfe benötigen. Es könnte sich sowohl um einen Freund, als auch um einen Bekannten handeln. Das ist aber wie eine Investition, denn diese Person wird Ihre Hilfe nie wieder vergessen.
Sternzeichen Schütze im Frühling
Nehmen Sie sich ruhig etwas mehr Zeit für sich im Frühling. Sie werden bereits viel zu viele Schwierigkeiten in der Karriere und im engsten Freundeskreis erlebt haben. Sie brauchen etwas Erholung, um danach effektiver weiterzumachen. Außerdem ist diese Pause eine perfekte Gelegenheit, die persönlichen Verhältnisse wiederzubeleben. Die Singles in diesem Sternzeichen haben große Chancen auf eine neue Beziehung, die zur festen Partnerschaft führen wird. Halten Sie Ihre Augen offen!
Die zweite Jahreshälfte im Horoskop der Schützen
In der zweiten Jahreshälfte werden Schützen problematische Verhältnisse mit für Sie wichtigen Personen haben. Sie werden dauernd von der Arbeit fehlen müssen und das wird Misstrauen erwecken. Verschaffen Sie Klarheit in allen Bereichen und bleiben Sie sich selbst treu in dieser Situation.
Horoskop Schütze – Das Ende von 2017
Einrichtungstrends 2017 für Schütze
Das Horoskop zeigt, dass das Ende von 2017 mit Balance und Klärungen im persönlichen Bereich verbunden sein wird. So wird man mehr Kraft zum Meistern der Herausforderungen im Job haben, wo es weiterhin Spannungen geben wird.
2017 werden Sie einfach wenig zu Hause sein. Sie würden keine Lust und Zeit haben, etwas groß zu vorzunehmen oder Ihr Innendesign zu ändern. Dennoch sollten Sie Nutzen aus einigen aktuellen Trends ziehen, um sich den Aufenthalt zu Hause entspannender und familienfreundlicher zu machen. Führen Sie Greenery durch Pflanzen ins Ambiente ein. Das passt gut fast unabhängig vom bereits vorhandenen Design. Der sogenannte Rescued Look mit alten aufgepeppten Familien-Gegenständen wird ebenfalls zur Geborgenheit beitragen. Dazu führen auch Accessoires aus Kork und rau verarbeitetem Holz.
Damit eine hellere Atmosphäre zu Hause vorherrscht, können Sie weiterhin Acrylmöbel, Edelstahl und helle Metallic-Farben zum Einsatz bringen.
Horoskop Schütze – Grünpflanzen sorgen für Frische und führen eine trendige Farbe ein
Möbelideen und Accessoires für Schützen
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Sonntag
21.04.2019 von 14:00 bis 15:30
Mal Seh'n Kino, Adlerflychstr. 6
Dario Aguirre, Deutschland / Schweiz 2018 / Eigentlich war Dario wegen Stephanie aus Ecuador nach Deutschland gekommen, aber die Behörden gehörten vom ersten Tag zu ihrer Beziehung dazu.
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Sexspielzeug
Unter dem Begriff Sexspielzeug (in jüngster Zeit hat sich auch der englische Begriff „Sextoy“ etabliert) werden Gegenstände zusammengefasst, mit deren Hilfe man sich selbst oder den Geschlechtspartner beim Liebesspiel sexuell stimulieren kann. Bis in die 1990er Jahre hinein war der Begriff nahezu unbekannt, die Gegenstände wurden Hilfsmittel genannt, da man sie als Mittel zum Abbau des „natürlichen“ sexuellen Verlangens ansah.
Inhaltsverzeichnis
ArtenBearbeiten
Zu den Sexspielzeugen gehören Vibratoren, Dildos, Lustkugeln, Butt-Plugs, Strap-ons, Peniskäfige, Penisringe, Keuschheitsgürtel, Geräte zur erotischen Elektrostimulation, Sex-Puppen, Vaginanachbildungen und vieles mehr. Derartige Gegenstände werden in Sexshops, auf Erotikmessen, in Erotikkatalogen und auf einschlägigen Internetseiten angeboten.
In einem weiter gefassten Sinn lassen sich auch besondere Bekleidung, Rollenspiel-Utensilien (zum Beispiel Fesseln, Peitschen, Windeln), Klammern und ähnliches Zubehör hinzurechnen. Auch normale Haushaltsgegenstände können als Sexspielzeug verwendet werden, zum Beispiel Kerzen, Obst, Gemüse, Löffel, Gießkannen, Federn, Eiswürfel, aufblasbare Gegenstände (Schwimmflügel, Luftballons, Wasserbälle etc.) oder Fingerfarben zur Körperbemalung während des Liebesspiels.
Sexspielzeug ist zu unterscheiden von Fetischen. Sexspielzeug wird während der sexuellen Aktivitäten als Hilfsmittel benutzt. Sie dienen unter anderem dazu, das Lustgefühl zu steigern und den Orgasmus zu intensivieren.[1] Bei nicht-autoerotischen Aktivitäten spielt der Partner dabei die Hauptrolle, während der Fetisch selbst Gegenstand der sexuellen Lust ist, anstelle oder in Ergänzung des Partners.
Seit den 2010er-Jahren gewinnen auch computergesteuerte Sexspielzeuge (sogenannte Cyberdildonics oder Teledonics) an Popularität, die es ermöglichen die Spielzeuge mit einer mobilen App oder über das Internet fernzusteuern oder zu programmieren und Signale von diesem zu empfangen.[2][3][4]
Siehe auchBearbeiten
LiteraturBearbeiten
- Martin Kessel, Sab Schönmayr: Lexikon der Lustmittel. Sexspielzeug von Action Rubber bis Zaumzeug und wie man es lustvoll anwendet. Eichborn Verlag, Frankfurt 1999, ISBN 978-3-8218-1495-7.
- Schadstoffanalyse bei Vibratoren (Artikel in Öko-Test)
- Kleine Anfrage der Grünen Bundestagsfraktion (PDF; 56 kB)
- Bericht des Spiegels zur Antwort der Bundesregierung darauf
- Toy-Story von Barbara Höfler und Simone Vogel (Fotos) in: NZZ am Sonntag, 31. Januar 2016
EinzelnachweiseBearbeiten
- Verstärkung des Orgasmus. Abgerufen am 22. Mai 2019.
- Daniel Dressler: Cyberdildonics - Sexlexikon.net. Abgerufen am 7. Oktober 2018.
- How has The Joy of Sex changed since 1972? Abgerufen am 7. Oktober 2018 (englisch).
- Ins and Outs of Teledildonics. In: WIRED. (wired.com [abgerufen am 8. Oktober 2018]).
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6 / 224 Anzeigen
Apartment 1. Stock, gemeinsamer Eingang, in einem Haus mit Charme, 1 Stockwerk
ab 48€/Nacht (Tarife)
von 1 bis 4 Personen 3 Erwachsene(r), 1 kind
2 Schlafzimmer
2 zimmerWohnfläche : 55m²
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ParkplatzBabystuhlWickeltisch
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Freizeitaktivitäten, Umgebung, Lokalisierung Apartment 67659
Besondere Aktivitäten vor Ort oder weniger als 5 km/3 Meilen entfernt :
ANGELN Land Berlin
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Aktivitäten weniger als 20 km /12 Meilen entfernt : Eislaufen, Baden, Tretboot, Windsurfen, Segeln, Kitesurfen, Kanu/Kajak, Tennis, Reitschule, Spazierweg, Strandweg/Waldweg, Wandern, Bootsausflug, Pferdeausritt, Inlineskaten/Rollschuhfahren (Parcours), Skateboard (Halfpipe/Ramp), Gokart, Bowling, Angeln
Betreute Aktivitäten : Segelschule
Attraktionen und Entspannung : Bar/Pub, Nachtclub, Restaurant, Kino, Open-Air-Kino, Park und Garten, Zoo/Tierpark, Seepark, Ausstellungszentrum, Kunstgalerie, historische Sehenswürdigkeit, Museum, Theater, Freiluftbühne, Oper, Festival, Antiquitäten & Trödel, Kunsthandwerk, Weinkeller und Weindegustation, Casino, Pferderennbahn, natürliche Bäder, Sauna, Fitnesscenter
URLAUB STADT
Örtlichkeit :
Sandstrand in 2km
FKK-Strand in 2,5km
Öffentliches Schwimmbad in 1km
Windsurf-Spot in 2,5km
Wassersport-Center in 1,5km
Fluss in 1,5km
See in 1km
Wald in 500m
Yachthafen in 1,5km
Annehmlichkeiten :
Stadtzentrum in 20km
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Fahrrad-/Mountainbikeverleih in 500m
Roller-/Motorradvermietung in 500m
Bootsvermietung in 1,5km
Bäckerei in 500m
Feinkosthändler in 500m
Örtliche Geschäfte in 500m
Supermarkt in 500m
Friseursalon in 500m
Internetcafé in 500m
Post in 500m
Bank in 500m
Geldautomat in 500m
Apotheke in 500m
Arzt in 500m
Krankenhaus in 5km
Ambulanz in 800m
Lokalisierung AnfahrtApartment Berlin
Adresse
Am Goldmannpark 57
12587 Berlin
12587 Berlin
Land BerlinGPS Koordinaten der Unterkunft
Breitengrad 52°27'22"N
Längengrad 13°37'56"O
Anfahrtsmöglichkeiten Mueggel-Fewo
in 12km / 30min.
Autobahn (Ausfahrt) A10
Erkner, Land Brandenburg, Deutschland
in 12km / 15min.
Autobahn (Ausfahrt) Berlin-Treptow
Berlin, Land Berlin, Deutschland
in 15km / 30min.
Flughafen Berlin Schönefeld
Berlin, Land Berlin, Deutschland
Nahe gelegene Städte
Bad Saarow (65km)
Potsdam (50km)
Lübbenau (95km)
In der Nähe Schweriner Horst, Stein-Berge, Grosser Heineberg, Lause Berg, Langersee, Nunsdorfer-Berg, Arkenbude, Zehn Ruthen-Berg, Krahenberg, Mollensee, Rudnitzer Fliess, Kreuzfliess, Grosser Ravens-Berg, Zulowkanal, Mittelbruch, Muller-Berge, Bahnhof Potsdamer Platz, Kiek Berg, Wolziger See, Griebock-See, Horstfelder See
Lokalisierung
Nahe gelegene Städte
Orte in der Nähe
Fotos Apartment 67659
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6. Juni 2019
von Susanne
1 Kommentar
Robert Franken berät Unternehmen in Sachen Vielfalt und ist einer von vier deutschen Botschaftern für die UN Women-Kampagne “He For She”.
Susanne hat ihn in Köln getroffen und spricht mit ihm sowohl über seine Arbeit, aber vor allem auch darüber, was sich zwischen Männern und Frauen noch tun muss, damit sie gleichberechtigter werden und wie Männer den Kampf um Gleichstellung unterstützen können.
18. Oktober 2018
von Susanne
16 Kommentare
Vielleicht fällt den meisten Menschen dazu nicht viel mehr ein, als Jungen auch mal mit einer Puppe spielen zu lassen? Ja, das kann ein Anfang sein. Denn viele Eltern nehmen ihren Söhnen die Puppe oder den pinken Nagellack vorsichtshalber mal lieber aus der Hand, aus der Angst heraus, der Sohn könnte gemobbt oder schwul werden. (Klingt nach 1950, aber ist leider immer noch so.)
Wir haben nach Studien gesucht und sprechen über unsere Erfahrungen als zwei “Mädchen-und-Jungs-Mütter”. Und natürlich gibt es eine Menge Bücher- und Filmtipps.
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Tagtäglich erarbeitet die familienfreund KG für die Kunden des Familienservice - Beschäftigte von Unternehmen und Institutionen - praktikable und sofort nutzbare Lösungen. Bei der Erarbeitung lernten wir seit der Gründung in 2006 viele Dienstleister mit tollen Angeboten kennen. Von einem Teil unseres Know-How können Sie hier kostenfrei profitieren. Benötigen Sie selbst konkrete Unterstützung werden Sie am Anfang der Liste fündig.
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TEQ Ritterhude - Die Meisterschule | Ritterhude | zum Profil | |
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Blumenthaler Schützenverein von 1843 e.V. | Schwanewede | zum Profil | |
MGH Familienzentrum Osterholz-Scharmbeck | Osterholz-Scharmbeck | zum Profil |
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Zugerbergbahn Lech / Zug / Ignacio MartinezSchlagwort (Vorarlberg): Lech, Seilbahnwirtschaft, Kriegerhornbahn, ArchitekturPerson: Riemelmoser, Hans Architekt Sammlung: Martinez, IgnacioJahr: 1999Beschreibung: 9 Dias farbig 3,4 x 3,7 cmRechte: Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Es darf unter diesen Bedingungen weiterverwendet werden.Namensnennung bei Verwendung dieses Bildes:"Foto: © Ignacio Martinez, 1999"Permalink zu dieser Collection: https://pid.volare.vorarlberg.at/o:111500Link: Vollständige Metadaten anzeigen
Schlagwort (Vorarlberg): Lech, Seilbahnwirtschaft, Kriegerhornbahn, ArchitekturPerson: Riemelmoser, Hans Architekt Sammlung: Martinez, IgnacioJahr: 1999Beschreibung: 9 Dias farbig 3,4 x 3,7 cmRechte: Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz. Es darf unter diesen Bedingungen weiterverwendet werden.Namensnennung bei Verwendung dieses Bildes:"Foto: © Ignacio Martinez, 1999"Permalink zu dieser Collection: https://pid.volare.vorarlberg.at/o:111500Link: Vollständige Metadaten anzeigen
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Seitenersteller | Rataplan |
Datum der Seitenerstellung | 18:13, 6. Nov. 2018 |
Letzter Bearbeiter | Bernd M |
Datum der letzten Bearbeitung | 07:51, 31. Jan. 2019 |
Gesamtzahl der Bearbeitungen | 2 |
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Klingt sehr interessant, ich habe mich angemeldet:
Der Mediensuchtexperte Andreas Gohlke gibt Tipps und beantwortet drängende Fragen. ,,Medienkompetenz für Eltern“ heißt das Seminar am Samstag (26. Juni 2010) von 10 bis 16 Uhr in der Bessunger Knabenschule, in Ludwigshöhstraße 42 in Darmstadt. Kosten: 60.-€/Person, Anmeldung bei Andreas Gohlke unter der Rufnummer: 0151 10704650 oder per E-Mail: email@example.com
Mediensuchtexperte Andreas Gohlke
Der Reiz von Ballerspielen, die Attraktivität des Chattens, die Folgekosten des Erwerbs einer Spielekonsole oder die Frage, was sich mit ihr alles anstellen lässt – nämlich zum Beispiel im Internet surfen, dies sind Themen, die der Mediensuchtexperte Andreas Gohlke am 26. Juni bei einem Elternseminar in der Knabenschule anschneiden möchte. Es ist ein neues Angebot in Darmstadt. Diplom-Sozialarbeiter Andreas Gohlke gibt seit Jahren Elternabende zum Komplex Kinder und elektronische Medien. Seiner Erfahrung nach bleiben dort viele Fragen unbeantwortet, weil die Zeit fehlt. Diese Zeit soll es in dem sechsstündigen Seminar nun geben. Es richtet sich nicht nur an Eltern, ,,die sich informieren wollen, aber keinen unmittelbaren Zugang haben“, wie er sagt. Sondern auch an solche mit konkreten Fragen – ,,Wieviel Medienzeit verträgt mein Kind?“ – oder mit konkreten Befürchtungen.Ballerspiele etwa haben für Erwachsene einen kriegerischen Hintergrund, sagt Gohlke, der ein Programm für mediensüchtige Jugendliche entwickelt hat. ,,Für Jugendliche ist es dagegen ein Wettbewerb und Zeitvertreib.“ Deswegen mache es keinen Sinn, diese Spiele generell zu verteufeln. Eltern sollten vielmehr verstehen lernen, wie ihre Kinder sie erleben. ,,Das heißt nicht, dass man es gut finden muss“, betont Gohlke, ,,aber es schützt vor sinnlosen Verboten.“Letztlich gehe es immer auch darum, dass Kinder lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Und Eltern erkennen, wo die Fähigkeiten und Grenzen ihrer Kinder liegen, ihnen Regeln setzen und ihre Selbstständigkeit fördern. Dazu gehört Kommunikation. ,,Die ist oft dort das Problem, wo es mit Computerspielen Schwierigkeiten gibt“, sagt der Medienpädagoge. In Familien, in denen jeder vor sich hin wurstele, die Kinder Fernseher, Computer und Spielekonsolen in ihren eigenen Zimmern stehen hätten und dort auch noch das Essen hineingetragen kriegen, bestehe die ,,Gefahr der sozialen Verarmung“. Wenn da was schiefläuft, ,,kriegt das erstmal keiner mit“.Je besser die Informationsbasis der Eltern, desto leichter sei es für sie, mit ihren Kindern in Kontakt zu bleiben, sagt Gohlke. Und oft genüge ein Blick über den Tellerrand, um zu sehen, ,,wieviel Möglichkeiten es gibt, sich handlungsfähig zu machen“.
Quelle: Darmstädter Echo
Am 27. März war schon einmal ein Bericht über einen Vortrag von Andreas Gohlke im Darmstädter Echo:
Nicht gängeln – erziehen
Computerspiele: Ein Eltern-Infoabend beschäftigt sich mit der ,,Generation zwischen Ballerspiel und Hausaufgaben“
Nächte vor dem Computer und Diskussionen, wie lange im Internet gesurft werden darf, sie prägen so manches Familienleben. ,,Ich bin ein Freund von Grenzen und Regeln“, sagte am Donnerstag der Mediensuchtberater Andreas Gohlke in der Justus-Liebig-Schule: ,,Ich will nicht gängeln, aber erziehen.“ ,,Generation Internet – Zwischen Ballerspiel und Hausaufgaben“, war das Thema, zu dem die Lio-Schulsozialarbeit den Mühltaler Berater Gohlke eingeladen hatte. Teilweise gebe es Menschen, die in der virtuellen Welt ,,World of Warcraft“ wöchentlich 100 Stunden spielten, schilderte der Sozialarbeiter den 35 Eltern die Situation. Eltern, die selbst nur wenige Computerspiele spielen, wie eine kleine Abstimmung am Anfang offenbart hatte. ,,Was haben die Spielbetreiber davon, dass sich Spieler so ins Verderben stürzen?“, fragte ein Vater. ,,Die Nutzer zahlen pro Monat zirka 13 Euro“, beschrieb Gohlke die wirtschaftliche Komponente. 2008 gab es weltweit 11,5 Millionen ,,World of Warcraft“-Spieler.
,,Die Spiele sind so aufgebaut, dass sie einladen, sich ins Spiel zu vertiefen“, schildert der Sozialarbeiter den Eltern das attraktive Spielkonzept. Stetig habe man kleine Erfolge, stetig verbessere sich die Figur. Um später hoch-stufige Gegner zu besiegen, müssten sich die Spieler in immer größeren Gruppen verbünden. ,,Da sitzen dann 80 Leute auf der Welt, die zusammen spielen.“,,Unsere Kinder werden zu Mördern erzogen“, folgerte ein Vater entsetzt, nachdem der Berater Szenen aus dem inzwischen seit zehn Jahren existierenden Computerspiel ,,Counter-Strike“ gezeigt hatte. Im Spiel treten zwei Teams mit je fünf Spielern (Terroristen gegen Antiterroreinheit) online gegeneinander an. Jeder Spieler sieht die Spielwelt aus der Ich-Perspektive. Schwerpunkt ist eigentlich der taktische Kampf, bei dem allerdings auch Gewalt deutlich dargestellt werden kann. ,,Counter-Strike“ wird inzwischen sogar in einer Bundesliga gespielt. Der Sozialarbeiter riet den Eltern sich dafür zu interessieren, was ihre Kinder im Internet machen, welche Spiele sie spielen. ,,Gehen Sie nach Ihrem Gefühl. Beobachten Sie.“ Er selbst passe bei seinem elfjährigen Sohn aktiv auf. Unmittelbar nach der Schule am PC zu spielen, lehnt er ab. ,,Erstmal was Ruhiges.“ Wenn sein Sohn fernsehe oder spiele sei er dabei. Insgesamt habe der 90 Minuten pro Tag sogenannte Medienzeit, die nicht auf andere Tage übertragen werden könnten. Zudem habe der Junge nur eingeschränkte Nutzerrechte am PC, die er als Administrator festlege. Gohlke räumt ein, dass das Zeit und manchmal Nerven koste, auch weil ihn einige Teenager-TV-Serien nicht interessieren. Die Eltern sollten sich auch selbst beobachten, betonte der Berater. ,,Wir unterschätzen, wie wir Dinge unseren Kindern vorleben. Die lernen an uns.“
Quelle: Darmstädter Echo
Alles Themen, die mich selbst sehr interessieren, der nächste Samstag verspricht also ein spannender Tag zu werden.
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Tagtäglich erarbeitet die familienfreund KG für die Kunden des Familienservice - Beschäftigte von Unternehmen und Institutionen - praktikable und sofort nutzbare Lösungen. Bei der Erarbeitung lernten wir seit der Gründung in 2006 viele Dienstleister mit tollen Angeboten kennen. Von einem Teil unseres Know-How können Sie hier kostenfrei profitieren. Benötigen Sie selbst konkrete Unterstützung werden Sie am Anfang der Liste fündig.
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Vorschau | Angebot | Ort | zum Profil |
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Familien- und Fachkräfteservice für Sachsen | Sachsen | zur Leistung | |
Pyrocatharsis e.V. | Chemnitz | zum Profil | |
Praxis Fockeberg | Leipzig | zum Profil | |
Musikschule Klanghaus | Radeberg | zum Profil | |
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Naturkundemuseum Leipzig | Leipzig | zum Profil | |
Familienbegegnungszentrum des Deutschen Familienverbandes Kreisverband Leipzig e.V. | Leipzig | zum Profil | |
Beratungsstelle Mobiler Behindertendienst Leipzig e. V. | Leipzig | zum Profil | |
Beratung im Familienrecht | Leipzig | zum Profil | |
Kindertagesstätte | Dresden | zum Profil | |
Integrative Kindertageseinrichtung Kleeblatt | Pausa-Mühltroff | zum Profil | |
Kindertageseinrichtung Buntspecht | Bad Lausick | zum Profil | |
Josephine - Kita zur Förderung entwicklungsschneller Kinder | Dresden | zum Profil | |
Kindertagespflege "Miezetatzen" | Leipzig | zum Profil | |
Tagesmutter Cornelia Büchel | Leipzig | zum Profil | |
Jugendclub des CVJM Coswig e.V. | Coswig | zum Profil | |
Jugendhaus EXIL | Coswig | zum Profil | |
Familientreff Rappelkiste | Coswig | zum Profil | |
Kindertagesstätte Taubenhaus | Coswig | zum Profil | |
Kindertagesstätte Knirpsenland | Coswig | zum Profil | |
Kinderhaus Löwenzahn | Coswig | zum Profil | |
Es werden maximal 20 Angebote angezeigt.
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Der Kiellegung der Fregatten in der Nördlichen Werft in St. Petersburg wohnte der russische Präsident Wladimir Putin bei. Darüber hinaus verfolgte er via Videokonferenz die anderen Ereignisse. Die Zeitung „Iswestija“ analysiert die aussichtsreichen Neuheiten der russischen Seestreitkräfte.
Mehr Fregatten
Im Rahmen des staatlichen Rüstungsprogramms 2011-2020 sollte die russische Marine mindestens 14 Fregatten bekommen – sechs Fregatten des Projekts 11356 (mit einem möglichen Ausbau der Serie auf neun bis zwölf Schiffe) und acht Fregatten des Projekts 22350. Der Bau der Schiffe des Projekts 11356 wurde als erstes gestoppt – der Bruch der Beziehungen zur Ukraine führte dazu, dass für die letzten drei Schiffe keine Turbinen zu bekommen waren; ihr Schicksal wird bis heute diskutiert. Trotz Berichten über den Verkauf der nicht fertiggestellten Fregatten dieses Projekts an Indien tauchen bisweilen Nachrichten über ihre Fertigstellung für die russische Kriegsflotte auf.
Das Projekt 22350 wurde ebenfalls durch den Bruch zwischen Moskau und Kiew beeinflusst – der Anteil der ukrainischen Elemente an den Gasturbinen des neuen Typs war deutlich niedriger, und ihre Produktion konnte komplett in Russland lokalisiert werden. Mit der Inbetriebnahme der neuen Turbinenproduktion in Rybinsk 2018 wurde der weitere Bau der neuen Fregatten möglich.
2018 wurden auch die Probleme mit der Bewaffnung des Schiffs gelöst – in erster Linie durch die Aufstellung des Fla-Komplexes Redut und der Radaranlage Poliment, was die Indienststellung der Kopf-Fregatte „Admiral Gorschkow“ ermöglichte. Die Lösung dieser zwei Hauptprobleme lassen darauf hoffen, dass auch die restlichen Schiffe der Serie innerhalb von zwei bis drei Jahren der Flotte übergeben sowie schneller weitere Fregatten gebaut werden.
Zwei Schiffe – „Admiral Amelko“ und „Admiral Tschitschagow“, die in der Nördlichen Werft in St. Petersburg am 23. April 2018 auf Kiel gelegt worden waren, werden nach dem Projekt 22350 gebaut und sollen sich in ihrer Ausstattung nicht besonders stark unterscheiden. Ihr Bau soll bis zu fünf Jahre dauern. Wie Putin in seiner Botschaft an die Föderalversammlung im März sagte, sollen in den kommenden Jahren fünf Schiffe für die fernen Meereszonen auf Kiel gelegt werden. Deshalb kann man vermuten, dass 2020-2021 mit dem Bau von weiteren drei Fregatten dieses Projekts begonnen wird.
Experten zufolge wäre die optimalste Lösung zur Überwindung des Mangels an Schiffen für die fernen Meereszonen der weitere Bau von Korvetten des Projekts 20380/385, weil Industrie und Flotte schon Erfahrung mit ihnen haben. Diese stark bewaffneten und gut ausgestatteten Schiffe sind ursprünglich Schiffe der nahen Meereszone, können aber auch in der fernen Meereszone eingesetzt werden, wenn die nötige Unterstützung und Versorgung gewährleistet wird. Welche Lösung im Ergebnis gewählt wird, ist bislang unklar.
Mangel an Landungsschiffen
Die Kiellegung von zwei Landungsschiffen nach dem modifizierten Projekt 11711 in der Kaliningrader Werft „Jantar“ ist eher ein Palliativ-Beschluss. Lange Zeit galt, dass die Serie dieses Projekts sich auf die beiden ersten großen Landungsschiffe begrenzen wird – „Iwan Gren“ und „Pjotr Morgunow“. Anschließend soll mit dem Bau größerer Hubschrauberträger begonnen werden. Doch die Umsetzung dieses Projekts kann viel Zeit in Anspruch nehmen, während die aktuellen großen Landungsschiffe schon ziemlich veraltet sind – die durchschnittliche Dienstzeit der Schiffe liegt bei fast 40 Jahren. Bis zum Ersatz in Form größerer und stärkerer Schiffe können sie einfach nicht mehr in Fahrt sein, besonders angesichts ihrer intensiven Nutzung während des syrischen Konfliktes.
Der weitere Bau von großen Landungsschiffen des Projekts 11711 war unter diesen Bedingungen ein notwendiger Beschluss, doch das Projekt selbst wurde geändert. Nach vorhandenen Informationen werden die modernisierten Landungsschiffe größer als ihre Vorgänger sein und einen größeren Flugzeugverband bekommen – bis zu sechs Hubschrauber statt den früheren zwei. Von außen werden sie sich durch eine entwickelte Heck-Hubschrauberplattform und einen einheitlichen Korpus im Vorschiff unterscheiden.
Ein weiterer bedeutender Unterschied ist die Entfernung der Artilleriewaffen mittelgroßen Kalibers, wobei die Flugabwehrmittel der Selbstverteidigung beibehalten werden – laut heutigen Konzepten gilt, dass Landungsschiffe nicht selbstständig die Aufgabe der Feuerunterstützung der Landungstruppen erfüllen. Diese Aufgabe soll in erster Linie von den Bordhubschraubern Ka-52K übernommen werden, während die Landung an der Küste mithilfe von Landungsbooten und schwimmender Panzertechnik erfolgen soll.
Die Kiellegung von zwei neuen Einheiten würde die vielen Probleme der Landekräfte der Marine nicht lösen. Wie im Fall der Fregatten, soll die Serie fortgesetzt werden – mindestens sechs bis acht Einheiten, mit einem weiteren Wechsel zum Bau größerer Schiffe.
Spezial-U-Boot
Das am 23. April 2019 vom Stapel gelaufene U-Boot K-329 „Belgorod“ ist eindeutig das markanteste, jedoch das am meisten geheim gehaltene Ereignis. Es wurde ursprünglich als Raketenträger des Projekts 949A im Juli 1992 auf Kiel gelegt und 1994 konserviert. Nach dem Untergang des U-Boots „Kursk“ im Jahr 2000 wurde die Wiederaufnahme der Bauarbeiten beschlossen, allerdings wurde das Projekt kaum finanziert. 2012 berichtete der Befehlshaber der Kriegsflotte über den Wechsel des U-Boots zu einem Sonderprojekt, später tauchten Informationen auf, dass das U-Boot spezielle U-Apparate tragen wird.
Das Projekt wurde stark verändert. Nach vorhandenen Angaben wurde das U-Boot um 30 Meter verlängert – 184 gegenüber 154 Meter. Die Breite wurde dank Beseitigung der Startanlagen des Raketenkomplexes Granit kleiner. Das U-Boot hatte weiterhin Torpedos, bekam neue hydroakustische Anlagen, doch zu seiner Hauptausstattung gehören Unterwasser-Geräte verschiedener Typen, darunter die neusten U-Drohnen Poseidon mit Atomantrieb. Die „Belgorod“ soll bis zu sechs Poseidon-Drohnen an Bord tragen.
Bemerkenswert ist, dass die Ergänzung der Sondereinsatzkräfte heute zu den Prioritäts-Programmen der russischen Kriegsflotte gehört. So sollen in den nächsten Tagen neue Transportdocks für Spezial-U-Boote mit kleiner und mittelgroßer Wasserverdrängung auf Kiel gelegt sowie mehrere Versorgungssysteme für sie gekauft werden.
Doch ohne eine entwickelte und ausgewogene Flotte, die Aufgaben sowohl nahe der Küste als auch in fernen Gewässern lösen kann, werden die Spezialkräfte nicht effektiv sein. In diesem Zusammenhang sollte man hoffen, dass Putins Aufmerksamkeit für die Modernisierung der Marine bei der Schaffung dieser Flotte helfen wird. Wer genau sich damit befasst, wird wohl auch bald geklärt. Gerüchte über einen baldigen Rücktritt des Befehlshabers der Kriegsmarine kursieren schon seit vielen Wochen.
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Junger Mann in der Apotheke: „Hallo …. hätten Sie mir irgendwelche Medikamente, damit meine Mom aufhört, mich zu nerven? So was wie Valium oder Xanax?“
– Nee, das ist alles rezeptpflichtig.
Als er wieder weg ist fällt mir ein: ich hätte ihn noch fragen können, ob das jetzt für die Mutter oder für ihn selber gedacht war?
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Impressum
Angaben gemäß § 5 TMG
Brandt, Karstedt, repaste GbR
Gagernstraße 16
60385 Frankfurt am Main
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Das RaumZeitLabor: Unterschied zwischen den Versionen
Aus RaumZeitLabor Wiki
(→Unterseiten: Führung durch den Raum hinzugefügt (Video)) |
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== Unterseiten == | == Unterseiten == | ||
<splist /> | <splist /> | ||
− | *Bilder von Trickster: http://www.trickster.de/raumzeitlabor/ | + | * Bilder von Trickster: http://www.trickster.de/raumzeitlabor/ |
+ | * Rundgang durch den Raum: http://vimeo.com/7996862 | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
*[[Anfahrt]] | *[[Anfahrt]] |
Version vom 5. Dezember 2009, 21:28 Uhr
Location
- Ort
- Boveristraße 22, 68309 Mannheim
- Koordinaten
- 49.507242 8.499177
Der Raum ist auf ABB-Gelände, das heißt gut mit dem Auto und mit den ÖPNV zu erreichen. Parkplätze sind vorhanden.
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Aus irgendeinem rätselhaften Grund habe ich eine gewissen Affinität zu Schweden und was damit zusammenhängt gewonnen und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Blog „Fiket – das Blog aus und über Schweden“ hoplahop den Sprung in meine Blogroll gemacht hat. Und es ist wirklich ganz interessant, oder wusstest Du was z.B. ein Nollning ist? Siehst Du, wikipedia.de auch nicht.
Der Autor ist ein Deutscher den das Studium der Astrologie nach Schweden verschlagen hat und der nun aus Uppsala blogt. Natürlich gibt es auch RSS Feeds, man kann es also ganz bequem in seine Netvibes Seite einbinden und was lernen über Schweden.
Ach so der Nollning…
(…)
Diesen Begriff verwendet man auch die Einführungswoche für neue Studenten. Gemeint ist sowohl, dass die Neuen ja erst ab nächster Woche, wenn die Kurse anfangen, Erstsemester sind, als auch, dass sie bisher noch Null Punkte im System haben, in dem in Schweden Studienleistungen gerechnet werden. Die Leute als “Nullen” zu bezeichnen, hat in der schwedischen Sprache jedoch die gleiche negative Intonation wie im Deutschen.
(…)
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90elf
90elf war ein privater Hörfunksender aus Leipzig, der sich ausschließlich mit dem Thema Fußball und dessen Berichterstattung beschäftigte. Mit dem Slogan 90elf – Dein Fußball-Radio und Deutschlands Fußball-Radio war der Kanal seit dem Start am 13. August 2008 auf Sendung.[1] Der Sendername ist eine Zusammensetzung, die sich aus der Spieldauer und der Mannschaftsstärke beim Fußball ableitet: 90 Minuten Spieldauer und 11 Spieler pro Mannschaft.
90elf | |
Allgemeine Informationen | |
Empfang | DAB+ |
Sendegebiet | Deutschland |
Eigentümer | Regiocast Digital GmbH |
Geschäftsführer | Florian Fritsche, Christoph Kruse |
Programmchef | Fabian von Wachsmann |
Sendestart | 13. August 2008 |
Sendeende | 31. Januar 2014 |
Rechtsform | Privatrechtlich |
Programmtyp | Musiksender (ehemals Sportsender) |
Homepage | http://www.90elf.de/ |
Liste der Hörfunksender |
Am 19. März 2013 erhielt 90elf von der DFL keine Lizenz für die Audio-Berichterstattungen der Saison 2013/2014 und musste so auf die beiden Profiligen, Supercup und Relegation verzichten. Die Übertragungsrechte gingen an Sport1.FM.[2] Daher wurde der Betrieb am 2. Juni 2013 nach der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga eingestellt.[3] Der Sender sendete jedoch als Nonstop-Musiksender vorerst weiterhin über die alten Empfangswege. Nach einem Testbetrieb vom 24. Januar bis 27. Januar wurde 90elf am 31. Januar 2014 um 16 Uhr abgeschaltet und Radio Schlagerparadies auf dem Programmplatz im Bundesmux aufgeschaltet. Hierzu haben Regiocast und Radio Schlagerparadies einen Programmzulieferungsvertrag abgeschlossen.[4] Die Verbreitung von 90elf im Internet war bereits einige Monate zuvor eingestellt worden.
Im Rahmen der Fußball Europameisterschaft 2016 sendete 90elf wieder ein über die eigene Homepage verbreitetes Programm, das aus Nachrichten, Informationen zur EM sowie Musik bestand. Dieses Angebot der Regiocast war nur auf die Zeit des Turniers beschränkt.[5]
Inhaltsverzeichnis
Allgemeine InformationenBearbeiten
Die medienrechtliche Zulassung erhielt der Hörfunksender durch die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für Privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in ihrer Sitzung am 18. Februar 2008. Programmveranstalter ist die in Leipzig ansässige Regiocast Digital GmbH (RCD). Dazu erwarb die RCD von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Live-Audioübertragungsrechte der 1. und 2. Fußball-Bundesliga für digitale Verbreitungswege (Internet, DAB, DAB+, DVB-H, DMB, DVB-T) bis 2013 und setzte diese in einem werbefinanzierten audiobasierten Multimediaprogramm um.
ProgramminhalteBearbeiten
Das ganztägig ausgestrahlte Programm berichtete inhaltlich umfassend über alle Spiele der 1. und 2. Fußball-Bundesliga. Zum einen berichtete das Programm Live von jedem Spiel der ersten und zweiten Fußball Bundesliga und zum anderen beschäftigte es sich auch mit den aktuellen Neuigkeiten rund um diesen Sport. Die Spiele wurden durch einen Stamm von festen 90elf-Reportern aus dem Studio in Leipzig kommentiert[6]. Bei bedeutenden Partien wurden auch namhafte Kommentatoren wie beispielsweise Günter Netzer, Günther Koch[7] oder Manfred Breuckmann[8] live aus dem Stadion eingesetzt. Sofern keine Spiele anstanden, lieferte der Sender eine tagesaktuelle Berichterstattung über verschiedene Fußballthemen, umrahmt von Pop- und Rockmusik. Zudem gab es dienstags, mittwochs und donnerstags ab 20 Uhr die interaktive Talkshow Bolzplatz mit Markus Herwig und Alexander Ibenhain, in deren Rahmen auch ausgewählte Spiele der UEFA Champions League, UEFA Europa League und des DFB-Pokals in voller Länge übertragen wurden. Die Europameisterschaft 2012 wurde ebenfalls live und in voller Länge übertragen.
EmpfangBearbeiten
Seit Sendebeginn war der Sender online mittels Live-Stream zu empfangen. Seit dem 1. August 2011 war 90elf deutschlandweit im Digitalradio terrestrisch im DAB+-Standard zu empfangen. 90elf war bis zum 30. Juni 2009 im Rahmen eines Testprojektes über DVB-T in Berlin/Brandenburg aufgeschaltet.
Seit der Rückrunde 2009 bot 90elf auch eine eigene iPhone-App an.[9] Damit war es möglich das Programm und während der Spielzeiten auch alle Einzelspiele live zu verfolgen. Seit Dezember 2009 gab es eine App für ausgewählte Nokia-Telefone, die auf der iPhone-Applikation aufbaute. Seit August 2010 gab es diese App auch für Android,[10] seit Juli 2012 auch für Windows Phone[11].
Mit dem Noxon 90elf gibt es einen eigenen Internet-Radio-Empfänger.[12] Das Gerät unterscheidet sich durch fest belegte, programmspezifische Tasten und vorinstallierte Audio-Messages von üblichen WLAN-Radios.
AuszeichnungenBearbeiten
Der Sender gewann 2011 den Deutschen Radiopreis in der Kategorie „Beste Innovation“.
EinzelnachweiseBearbeiten
- Werbebanner für das Fußballradio 90elf. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 17. Oktober 2013; abgerufen am 24. Februar 2009.
- Sport1 stellt Fußballradio 90elf ins Abseits. 20. März 2013, abgerufen am 17. September 2017.
- Nico Nickel: REGIOCAST DIGITAL stellt 90elf ein. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) 21. Mai 2013, archiviert vom Original am 12. Dezember 2013; abgerufen am 21. Mai 2013.
- Daniel Kähler: "Cleverer Schachzug" Schlagerparadies über 90elf geduldet. RadioSzene, 23. Januar 2014, abgerufen am 26. Januar 2014.
- Stephan Munder: REGIOCAST mit 90elf Comeback. In: radioWOCHE - Aktuelle Radionews, UKW-News, Digitalradio-News und Radiojobs. 10. Juni 2016, abgerufen am 10. Juni 2016.
- Felix Hügel: Fußball live: 90elf überträgt die Bundesliga. 8. August 2009, abgerufen am 30. Juni 2015.
- Thomas Becker: Reporter-Legende Günther Koch: "Mein letztes Derby". 28. Oktober 2011, abgerufen am 30. Juni 2015.
- Kult-Reporter "Manni" Breuckmann gibt Comeback. 29. Juli 2011, abgerufen am 12. Juni 2015.
- iPhone-App 90elf. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original; abgerufen am 12. Oktober 2012.
- Android-App 90elf. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 12. Oktober 2012. (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
- App 90elf für Windows Phone. Abgerufen am 12. Oktober 2012.
- Hochzeit zwischen Content und Technik: 90elf und TerraTec bringen Internetradio-Empfänger NOXON 90elf auf den Markt. (Nicht mehr online verfügbar.) 28. Januar 2009, archiviert vom Original am 11. Juni 2009; abgerufen am 15. Dezember 2009.
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Vienna - Il «viandante europeo» Giuseppe Zoratti, dopo una traversata a piedi della Francia e dei paesi del Benelux, si è arenato ora davanti al confine con la Slovacchia, alla frontiera orientale dell'Unione Europea, dove ha cominciato uno sciopero della fame.
Egli vuole attraversare a piedi il paese in memoria di due francesi, l'ex ministro degli Esteri Robert Schumann e il primo presidente della Ceca (comunità europea del carbone e acciaio) Jean Monnet, con De Gasperi, Adenauer e Spaak considerati i padri dell'Europa.
Zoratti (55 anni) chiede che gli venga concesso di entrare in Slovacchia con la sola carta di identità, come ha fatto lo scorso anno la Repubblica Ceca, a dimostrazione dell'interesse della Slovacchia a far parte rapidamente dell'UE.
Ma finora gli slovacchi non hanno sentito ragioni e Zoratti si è installato con il suo piccolo cartello inneggiante a Schuman e Monnet davanti alla sbarra di confine. «Per ora provo con uno sciopero della fame di protesta - ha detto oggi all'Ansa, dopo avere passato la prima notte nel suo sacco a pelo - tra qualche giorno passerò allo sciopero della sete».
(sda)
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belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21 - keinschaf aus Wladiwostok 2826
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Die aller resistentesten Keime sind zweibeinig! Dazu zählen auch die Impfgegner. Sie wollen es nicht ... Sa, 22.10.16 20:22 - Unwichtiger aus Zürich 11
Schön gesagt Bakterien sind, im Gegensatz zum Menschen, nicht an Kapital gebunden. ... Sa, 22.10.16 10:40 - Kassandra aus Frauenfeld 1781
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Jüdische Gedenkstätte Gaukönigshofen
Inhaltsverzeichnis
Geschichte der Gedenkstätte[Bearbeiten]
Anlässlich des 50. Jahrestags des Pogroms wurde auf Anregung von Christian Will vom Landkreis Würzburg in der ehemaligen Synagoge in Gaukönigshofen eine Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus eingerichtet. Das ehemalige jüdische Gotteshaus ist eines der letzten Zeugnisse einer ehemals blühenden Kultur in Mainfranken. Am 16. Oktober 1988 wurde die Gedenkstätte an die Gemeinde Gaukönigshofen und der Öffentlichkeit übergeben.
Bei der Renovierung wurden im Hauptraum der Synagoge die Wandmalereien und der Davidstern an der Decke in ihren alten Mustern ergänzt und aufgefrischt. Im Original erhalten geblieben sind die Säulen des einstmaligen Thoraschreins sowie die Inschrift „Wisse vor wem du stehst“.
Judentum in Gaukönigshofen[Bearbeiten]
Bereits 1555 sind in Gerichtsbüchern aus Ochsenfurt Zeugnisse jüdischen Lebens in Gaukönigshofen belegt. 1768/69 wurde eine Synagoge mit einem rituellen Bad im Keller genannt (1817 wurde eines neues Badhäuschen erstellt). 1790 wurde eine neue Synagoge erbaut, damals umfasste die jüdische Gemeinde 17 Familien. 1842 und 1920 fanden umfangreiche Erneuerungs- und Renovierungsarbeiten darin statt. Am 10. und 11. November 1938 stürmten SA- und SS-Männer das Gotteshaus und verwüsteten es. [1] Die Synagoge mit Schule und Lehrerwohnung kam am 28. Juni 1939 für 1.500 RM (ein Viertel des wirklichen Wertes) an die Ortsverwaltung und wurde bis 1988 als Wohn- und Lagerhaus genutzt.
Judentum in Acholshausen[Bearbeiten]
Auch im benachbarten Ortsteil Acholshausen ist jüdisches Gemeindeleben dokumentiert mit einer eigenen kleinen Synagoge aus der Mitte des 19. Jahrhundert. 1919 lebten nur noch wenige Juden in Acholshausen, so dass die Gemeinde an Gaukönigshofen angeschlossen wurde. Die ehemalige Synagoge in Acholshausen fiel bei einem Luftangriff 1944 den Bomben zum Opfer.
Exponate[Bearbeiten]
Besichtigt werden können die ehemalige Synagoge und die Mikwe von 1819. Der Hauptraum der Synagoge ist heute Gedenkstätte und in der ehemaligen Lehrerwohnung ist eine Dauerausstellung zu sehen, die sich mit der Geschichte der jüdischen Gemeinden im Landkreis Würzburg beschäftigt. Eine Tonbildschau, Fotos und Dokumente ergänzen den Rundgang.
Im Museum ist auch das aus dem Jahre 1715 stammende Memorbuch zu sehen. Die Memorbücher der jeweiligen jüdischen Gemeinde wurden in der Synagoge aufbewahrt, um so auch die Totentage der verstorbenen Gemeindemitglieder einzuhalten. Eine weitere wichtige Funktion der Memorbücher war, die Geschichte der Gemeinde für die Nachkommen zu erhalten. So finden sich in den Memorbüchern nicht nur die Namen der Verstorbenen, sondern sind auch besondere Ereignisse, wie Anfeindungen oder Ausschreitungen gegen die Gemeinde festgehalten.
Kontakt[Bearbeiten]
- Jüdische Gedenkstätte Gaukönigshofen
- c/o Gemeindeverwaltung
- Am Königshof 22
- 97253 Gaukönigshofen
- Telefon: 09337 - 9719-55
Öffnungszeiten[Bearbeiten]
- Von Mai bis Oktober: jeweils erster Sonntag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr
- Sonderführungen nach Vereinbarung
- Der Eintritt ist frei! Die Synagogenführung kostet für Gruppen 25 €.
Siehe auch[Bearbeiten]
Quellen und Literatur[Bearbeiten]
- Gedenkstätte des Landkreises Würzburg (Faltblatt), 1988
- Landratsamt Würzburg (Hrsg.): Die Museen im Landkreis Würzburg. 2015, S. 10
- Georg Menig: Der Große Krieg im kleine Raum - Krieg und Kriegserfahrung im ländlichen Unterfranken am Beispiel des Ortes Gaukönigshofen 1914-1918/19. Mainfränkische Hefte 116, Spurbuchverlag, 2018, ISBN 978-3-88778-533-8
- Thomas Michel: Die Juden in Gaukönigshofen/Unterfranken (1550 - 1942). Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Band 38, Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH 1988 (Stadtbücherei Würzburg Dkl 1 Gau)
- Thomas Michel: Ein Streifzug durch die jüdische Geschichte von Gaukönigshofen. In: 741 - 1991. 1250 Jahre Gaukönigshofen. Gemeinde Gaukönigshofen (Hrsg.), S. 54 ff. (Stadtbücherei Würzburg Dem Gau) (Veröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis der Gemeinde Gaukönigshofen.)
- Jutta Sporck-Pfitzer: Die ehemaligen jüdischen Gemeinden im Landkreis Würzburg. Hrsg.: Landkreis Würzburg, Echter Verlag, Würzburg 1988
- Jüdische Synagoge in Gaukönigshofen in alemannia-judaica
- Main-Post: „Ein Ort wider das Vergessen“ (5. November 2018)
Hinweise[Bearbeiten]
- Zwischen 1948 und 1951 standen mehrere der beim Novemberpogrom 1938 Beteiligten (darunter einer aus Gaukönigshofen) in Würzburg vor Gericht. Elf von ihnen erhielten Gefängnisstrafen zwischen drei Monaten und einem Jahr.
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Eine Echte Perle aus dem Streit um Datenschutz in Niedersachsen, bei dem es um die Übertragung der Datenschutzfunktion in das Innenministerium geht:
Kritiker befürchten vor allem, dass mit der Verlagerung ins Innenministerium die Unabhängigkeit der Überwachung verloren geht. Minister Schünemann wies dies zurück, räumte aber ein, dass Sicherheits-Interessen und die Interessen des Datenschutzes durchaus nicht immer deckungsgleich seien.
Wow, das ist ja was ganz neues, wer hätte das gedacht, das im Innenministerium vielleicht Konflikte mit den Datenschutzinteressen bestehen könnten? Könnte das vielleicht der Grund sein, warum Datenschutzbeauftragte unabhängig von Ministerien sein sollen?
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ADB:Wehner, Paul Matthias
Rittershausen Altdorf, ferner Straßburg und Basel. Er unternahm eine wissenschaftliche Reise nach Italien und Frankreich, und wurde in Orleans, wo er längere Zeit verweilte, am 15. Januar 1605 zum Dr. utriusque juris feierlich promovirt. Hierauf nahm er Praxis beim Reichskammergericht in Speyer, wo namentlich Assessor Petrus Danaisius (Denais), ein Jurist von seltener Schärfe und vielen Kenntnissen die praktische Ausbildung Wehner’s förderte. Letzterer gründete dann seinen Hausstand, indem er sich mit Barbara Kummer v. Prixenstadt im Ansbachischen verheirathete, worauf er Kitzingen in Franken zu seinem Wohnorte wählte. Aus erwähnter Ehe gingen eine Tochter und zwei Söhne hervor, über deren Lebensgang nichts Näheres bekannt ist. Da er keine Lust hatte, eine feste Stellung anzunehmen, wurde er Advocat und Consulent, indem er als „Rath von Haus aus“ die Rechtsangelegenheiten von Fürsten und hohen Herrn – des Herzogs von Braunschweig, des Markgrafen von Ansbach, der Grafen von Erbach, Limburg, Leiningen und Anderer besorgte. 1610 ernannte ihn Kaiser Rudolf II. während eines vorübergehenden Aufenthaltes in Prag zum Comes Palatinus. Mit den Vertretungen waren sehr häufige und oft beschwerliche Reisen verbunden; so ersehen wir aus einem Briefe Wehner’s an den ihm befreundeten Melchior Goldast in Frankfurt a. M., daß er während zehn Monaten nur 30 Tage zu Hause gewesen. W. unterstützte Goldast bei dessen umfassenden Sammlungen kostbarer Bücher, Manuscripte und Miniaturen, und pflog außerdem mit dem Historiker Hortleder in Jena und dem Juristen Marquard Freher in Heidelberg regen Briefwechsel … Die Mühseligkeit des Berufes verbunden mit angestrengten Geistesarbeiten untergruben Wehner’s ohnedies schwächliche Gesundheit. Er suchte im Bade zu Schwalbach Genesung, kehrte jedoch ungebessert [434] zurück, und starb bald darauf am 24. December 1612 noch vor vollendetem 30. Lebensjahre.
Wehner: Paul Matthias W., Consulent und juristischer Schriftsteller, geboren zu Heldburg bei Meiningen am 24. Februar 1583, † zu Kitzingen am 24. December 1612. W., der Sohn eines herzoglich sächsischen Amtmanns, erhielt eine sorgfältige häusliche Erziehung, und bezog nach dem Besuche des Coburger Gymnasiums die Universitäten Jena und Ingolstadt – letztere um den Pandectisten Fachinäus zu hören, dann wegenW. gehört zu den tüchtigsten Praktikern seiner Zeit; er gelangte früh und rasch zu hohem Ansehen, und es ist aufrichtig zu beklagen, daß er in so jungen Jahren seinem Berufe und der Wissenschaft entrissen wurde. Mit Vorliebe der praktischen Jurisprudenz zugethan, fand er wenig Geschmack an rechtsantiquarischen Untersuchungen oder an juristischen Spitzfindigkeiten; für ihn hatte die Rechtswissenschaft nur Werth und Bedeutung in ihrer unmittelbaren Beziehung zum täglichen Leben. Dieser Richtung gab er auch bestimmten Ausdruck in der epistola dedicatoria seines Tractates „de modo appellandi in camera Imp.“; Wir brauchen weder alte Märchen (Fabulae) zu lernen, noch das zu wissen was nutzlos und längst abgeschafft. Was ist unsere Rechtswissenschaft, wenn sie der Anwendung auf das tägliche Leben, wenn sie des richtigen Gebrauches entbehrt, – eine Glocke ohne Klöppel (campana sine pistillo!) „Was vermöchte die Wissenschaft ohne Anwendung auf die Praxis! (Tolle usum quid poterit scientia!)“ Diese Verfolgung praktischer Ziele kehrt auch in Wehner’s Schriften wieder; sein Hauptwerk sind die „Observationes“, welche unter dem Titel erschienen „Practicarum juris observationum selectarum liber singularis“ (Francof. 1608). Das Werk fand sofort großen Beifall, sodaß der Verleger den Autor schon im folgenden Jahre bat, eine neue, um das Vierfache vermehrte Auflage auszuarbeiten. W. war hiemit beschäftigt, als er vom Tode ereilt wurde. Weitere Auflagen erschienen 1624, 1661, 1674, 1701, die letzte ist von 1735. Die Auflage von 1701 besorgte Schilter in Straßburg „cum novissimis diversorum ICtorum accuratissimis additionibus“, worunter hauptsächlich die Zusätze des Straßburger Juristen Peter Bitsch gemeint sind, zugleich fügte Schilter die in 4 Centurien getheilten „Observationes Joannis Rüdingeri“ an, welche 1611 und 1654 in Straßburg selbständig erschienen waren. Wehner’s Werk ist als juristisch-publicistische Encyklopädie zu betrachten, welche ähnlichen Arbeiten, wie dem bekannten thesaurus von Besold als Vorbild diente, und werden in demselben deutsche Worte und Formeln, welche sich auf das Rechtsleben, den Proceßgang, auf publicistische oder finanzielle Verhältnisse beziehen, näher erörtert. Bisweilen wachsen einzelne Artikel zu förmlichen Abhandlungen an. Dies gilt namentlich vom Artikel „Justiciwesen, de litibus abbreviandis. Justitia“, welcher bei Schilter von Seite 235–360 reicht, somit 123 Seiten in kl. folio einnimmt, und hauptsächlich die Mängel des Justizwesens, sowie die Mittel zu dessen Besserung bespricht. Der kammergerichtliche Schriftsteller Deckherr rühmt von diesem Excurse: „Quoties legimus, toties miramur, toties commendamus.“ Unter „Goldgulden, Müntz, Pfund etc.“ erhalten wir näheren Aufschluß über die Währungsfrage und das Münzwesen; unter „Kosten, Schäden, expensae“ über die Taxen der Procuratoren, Advocati, Commissarien, Kammerboten, Lectoren und Inventare; unter Matrikel über die alte Reichs-Matrikel u. s. f. … Die Observationen sind vorwiegend in deutscher Sprache abgefaßt, doch bedient sich W. bisweilen auch der lateinischen, und geht ab und zu wie z. B. im „Justiciwesen“ unvermittelt von der einen zur anderen über. Das Werk ist ohne tiefere wissenschaftliche Bedeutung aber von entschiedenem praktischen Werthe. Es erscheint als eine etwas flüchtig zusammengestellte Materialiensammlung, welche jedoch lange und vielfach im Gebrauch stand wegen des großen Stoffreichthums und der Besprechung von Gegenständen, über die man anderwärts nicht leicht näheren Aufschluß findet. Ernst erwähnt in seiner Biographie Wehner’s „die observationes seien dato (1735) noch so usuel, daß sie fast in eines jeden Rechtsgelehrten Bibliothek getroffen“ würden.
Eine weitere Arbeit Wehner’s ist der 6. Bd. zu Gylmann’s Symphoremata [435] supplicationum, T. 1–6, 1601–8. Reimann hat in seiner hist. liter. German. (S. 116 ff.) den aus 27 Capiteln bestehenden Band in einer für den Verfasser sehr ehrenvollen Weise besprochen. W. beabsichtigte auch eine Sammlung von 100 Frankfurter Consilien zu veröffentlichen, starb jedoch ohne das Werk druckfertig zu bringen. Aus diesem Grunde ist der Werth der einzelnen Consilien, welche 1615 in Frankfurt unter dem Titel „Consilia Franconica“ in fol. anonym erschienen, ziemlich ungleich; Summarien und Register hat ein Ungenannter geliefert.
- Leben des berühmten Cti. M. Wehner beschrieben von M. Chr. Ernsten mit Anmerkungen u. Vorrede v. Franken. Nürnb. 1735 (eine ziemlich dürftige Biographie). – J. P. Niceron’s Nachrichten etc. herausgeg. v. Fr. E. Rambeck, 19. Thl., S. 66–74. – Fahnenberg, Litteratur des kaiserlich. R. K. Ger. S. 74. – Stintzing, Gesch. der deutschen Rechtswissenschaft I, 730–32.
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Germaine de Staël
Anne-Louise-Germaine Baronin von Staël-Holstein bzw. Madame de Staël [sta:l], geb. Necker (* 22. April 1766 in Paris; † 14. Juli 1817 ebendort) war eine aus der Republik Genf abstammende französische Schriftstellerin. Sie gilt zugleich als Vorläuferin der Literatursoziologie und der vergleichenden Literaturwissenschaft. Ihr meistgelesenes Werk war De l’Allemagne („Über Deutschland“). Es hatte Einfluss auf das Deutschlandbild vieler Franzosen im 19. Jahrhundert.
Inhaltsverzeichnis
Leben und SchaffenBearbeiten
Kindheit und JugendBearbeiten
Madame de Staël war das einzige Kind des Genfer Citoyens (Vollbürgers) Jacques Necker[1] und der aus der damals bernischen Waadt (Schweiz) stammenden Suzanne Curchod. Sie wuchs in Paris auf, wo der Vater mit einem Genfer Kompagnon eine Bank aufgebaut hatte und später französischer Finanzminister (1777–1781) bzw. Finanzminister und Regierungschef (1788/89) wurde. Im Salon der Mutter lernte sie zahlreiche Autoren der Aufklärung kennen und entwickelte ihre vielfältigen Talente. Als Zehnjährige war sie erstmals länger in England. Schon früh versuchte sie sich literarisch; so verfasste sie mit zwölf Jahren eine Komödie. Fünfzehnjährig befasste sie sich eingehend mit Montesquieus De l'esprit des lois („Vom Geist der Gesetze“), das für ihre politische Orientierung bestimmend bleiben sollte. Über ihren Vater, der spätestens ab 1768 auf der Pariser politischen Bühne aktiv war, hatte sie früh Kontakt mit der Politik.
Zeit der RevolutionBearbeiten
1786 heiratete sie den 17 Jahre älteren schwedischen Botschafter in Paris Baron Erik Magnus Stael von Holstein, der schon acht Jahre vorher, noch als Botschaftsattaché, um ihre Hand angehalten hatte. Sie wurde von ihm am Königshof eingeführt und profitierte auch anderweitig von ihrem Status als Botschaftergattin. Im Verlauf der 14-jährigen Ehe mit ihm – man trennte sich offiziell im Jahr 1800, kurze Zeit vor seinem Tod 1802 – bekam Madame de Staël vier Kinder, deren erstes, Gustavine (geb. 1787), zweijährig starb und deren letztes, Albertine (geb. 1797), außerehelich gezeugt war. Eine treue Gattin war sie nicht. Bereits ab 1788 hatte sie einen ersten längerzeitigen Geliebten, den Grafen de Narbonne. Darüber hinaus lebte sie oft fern von ihrem Mann auf längeren Reisen oder in der Verbannung.
Im Jahre 1788 ließ sie ein erstes, kürzeres Werk drucken: die 1786 begonnenen, teils apologetisch-bewundernden, teils kritischen Lettres sur le caractère et les écrits de Jean-Jacques Rousseau („Briefe über den Charakter und die Schriften von Jean-Jacques Rousseau“). Die beiden 1786 und 1787 verfassten Dramen, Sophie, ou les sentiments secrets („Sophie, oder Die geheimen Empfindungen“) und Jane Gray, publizierte sie erst 1790, die 1786 verfasste Novelle Zulma schließlich 1794.
1789 sympathisierte Madame de Staël, wie so viele liberale Adelige und Großbürger, zunächst mit der Revolution. Ihr Salon war ein Treffpunkt der gemäßigten Revolutionäre, und große Teile der ersten Verfassung von 1790 wurden unter ihren Augen ausgearbeitet. Auch in der Folgezeit versuchte sie den Gang der Dinge mitzubestimmen, und zwar direkt über eine jedoch nicht sehr umfängliche publizistische Tätigkeit und indirekt über die Einflussnahme auf einflussreiche Männer, wie Narbonne, der 1790/91 kurze Zeit Kriegsminister war. Im Jahr 1790 bekam sie ihr zweites Kind, Auguste.
Als die Revolution sich 1792 zunehmend radikalisierte und die Gemäßigten ins politische Abseits und bald als Dissidenten auch in Todesgefahr gerieten, versuchte Madame de Staël im Juli, die königliche Familie zur Flucht aus Paris zu bewegen, was die Königin jedoch ablehnte. Sie selbst floh im September auf ihr Schlösschen in Coppet (Schweiz), wo sie wenig später ihr drittes Kind, Albert, bekam. Coppet, das ihr Vater 1784 gekauft hatte, diente ihr von nun an immer wieder als Zufluchtsort für kürzere oder längere Aufenthalte. Hierbei beherbergte sie häufig auch andere Flüchtlinge und empfing Besuche von bedeutenden Zeitgenossen, z. B. Chateaubriand oder Lord Byron.
Anfang 1793, kurz nach der Geburt von Albert, ging sie für mehrere Monate nach England. Dort traf sie sich mit französischen Emigranten, unter anderem Narbonne, und begann die größere philosophisch-politologische Schrift De l’influence des passions sur le bonheur des individus et des nations („Vom Einfluss der Leidenschaften auf das Glück der Individuen und der Nationen“), die 1796 gedruckt wurde. Im September 1793 setzte sie sich mit der Broschüre Réflexions sur le procès de la Reine („Überlegungen zum Prozess gegen die Königin“) vergeblich für Marie-Antoinette ein.
1794 lernte sie in Coppet den verheirateten, aber von seiner Frau getrennt lebenden Publizisten und Literaten Benjamin Constant kennen. Mit ihm unterhielt sie anschließend eine langjährige, nervenaufreibende Beziehung, wobei der etwas jüngere Constant einerseits von ihrer Genialität und Vitalität fasziniert war, sich andererseits aber immer wieder aus ihrem Bann zu befreien versuchte. Im Frühjahr 1795 brachte Mme de Staël ihre erste Buchpublikation heraus: einen Sammelband mit vermischten Schriften, darunter ein literaturtheoretischer Essai sur les fictions und zwei Novellen. Ebenfalls in Genf erschien damals ihre Broschüre Réflexions sur la paix, adressées à M. Pitt et aux Français („Gedanken über den Frieden, gerichtet an Herrn Pitt und die Franzosen“).
Nach dem Sturz Robespierres im Juli 1794 und dem Ende der Schreckensherrschaft kehrte sie im Mai 1795 zusammen mit Constant nach Paris zurück. Während er eine Karriere als vielbeachteter politischer Redner und Publizist begann, der 1799 kurzzeitig auch in der hohen Politik mitmischte, wurde sie schon im Oktober von den neuen Machtinhabern des Direktoriums verdächtigt, Sympathisantin eines Aufstandes königstreuer Kräfte gewesen zu sein. Sie wurde aus Paris verbannt und durfte erst Ende 1796 zurück.
1797 brachte sie im Juni in Paris ihr viertes Kind zur Welt, Albertine, deren Vater vermutlich Constant war. Ende des Jahres lernte sie Napoleon Bonaparte kennen, der sich nach seinem siegreichen Italienfeldzug anschickte, in die Politik einzusteigen, und den sie, zusammen mit Constant, zunächst unterstützte. Gegenliebe allerdings erlangte sie nicht, und als sie sich 1798, bei einer anderen Begegnung, gegen eine Intervention Frankreichs zugunsten der Helvetischen Revolution aussprach, war sie ihm endgültig unsympathisch. Spätestens nach seinem Staatsstreich 1799 ging sie auch ihrerseits in Opposition zu ihm und wurde zu einem der Eckpfeiler des Widerstandes gegen sein zunehmend diktatorisches Regime.
Zeit des EmpireBearbeiten
Nach zwei unsteten, in Paris, Coppet und auf Reisen verbrachten Jahren publizierte sie im April 1800 die bedeutende Abhandlung De la littérature considérée dans ses rapports avec les institutions sociales („Über die Literatur in ihren Verhältnissen mit den gesellschaftlichen Einrichtungen und dem Geiste der Zeit“). Hierin formuliert sie als eine der ersten die Theorie, dass literarische Werke durch das konkrete Umfeld, in dem sie entstehen, geprägt sind, worunter sie sinnfälligerweise vor allem die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse verstand, allerdings auch die klimatischen und geographischen sowie sonstige äußere Bedingungen. In diesem Sinne rief sie die quasi zwischen Nord und Süd platzierten französischen Literaten auf, sich nicht mehr nur an der heidnischen mediterranen Kultur der Antike zu inspirieren, sondern auch an der christlich-germanisch geprägten Kultur des mittelalterlichen Mittel- und Nordeuropas. Hiermit wies sie der beginnenden Romantik den Weg. Sie selbst begann, in Konsequenz ihrer Einsichten, Deutsch zu lernen und sich mit der deutschen Kultur zu befassen.
1802 erschien ihr erstes längeres erzählendes Werk, der teils in Coppet, teils in Paris entstandene Briefroman Delphine. Im Mittelpunkt steht eine für die damalige Zeit relativ emanzipierte Frau, die ihr Glück mit dem Mann, den sie liebt und der sie ebenfalls liebt, nicht findet, weil er sich in einer Krisensituation von ihr abwendet, heiratet und danach nicht die Kraft aufbringt, sich aus dieser Ehe zu lösen. Der Roman spiegelt sichtlich die Enttäuschung Mme de Staëls gegenüber Constant wider, der, nachdem sie verwitwet und frei war, sich nicht von einer Geliebten trennen und zur Heirat mit ihr durchringen konnte.
Da Madame de Staël sich 1802 an Umtrieben gegen Napoléon beteiligt hatte, wurde ihr im Dezember der Aufenthalt in Paris untersagt. Als das Verbot im Oktober 1803 auf das Pariser Umland ausgedehnt wurde, unternahm sie, z. T. begleitet von Constant, eine halbjährige Reise durch Deutschland. Erste Station war im Winter Weimar, wo sie u. a. Wieland, Schiller und Goethe traf. An ihre nächste Station im darauf folgenden Frühjahr erinnert eine Inschrift im Berliner Roten Rathaus: „Dem Schauspiel, das Berlin gewährte, kam in Deutschland kein anderes gleich. Berlin kann sich als ein Brennpunkt der Aufklärung und des Lichtes betrachten. Wissenschaften und Künste sind im Flor.“ Hier lernte sie, neben vielen anderen Intellektuellen, den Literaturkritiker und -historiker August Wilhelm Schlegel kennen, den sie als Mentor für sich selbst sowie als Hauslehrer für ihre Kinder gewann.
Ende 1804 trat sie zusammen mit Schlegel eine mehrmonatige Italienreise an. Dieser inspirierte sie zu ihrem zweiten, sehr erfolgreichen Roman Corinne ou l’Italie („Corinna oder Italien“), der 1805/1806 entstand und 1807 erschien. Er zeigt eine vitale, literatur- und kunstbegeisterte Frau, deren Liebe zu einem zunächst zwar gutwilligen und scheinbar seelenverwandten Mann scheitert, weil er ihre Emanzipiertheit letztlich nicht verkraftet und es vorzieht, eine weniger anstrengende und auffällige Person zu ehelichen. Auch Corinne ist sicher noch ein Reflex der Enttäuschungen, die Mme de Staël durch den wankelmütigen Constant erlitten hatte, von dem sie sich 1805, nach einem plötzlichen Heiratsantrag seinerseits, endgültig trennte.
1807 begann sie ihr meistgelesenes und langfristig wirksamstes Buch De l’Allemagne („Über Deutschland“), für das sie im Winter 1807/1808 in Wien nach ihrer ersten Deutschlandreise 1803/1804 weitere Informationen und Anregungen sammelte und in das auch ihr Briefwechsel mit dem in Deutschland lebenden Gelehrten Charles de Villers prägend mit einfloss.
Letzten JahreBearbeiten
De l’Allemagne wurde 1810 fertiggestellt, jedoch sofort nach dem Druck von der napoleonischen Zensur verboten, samt Manuskript konfisziert und eingestampft. Denn es zeigte den Franzosen ein stark idealisiertes Deutschland als Kontrast und teilweise auch als Vorbild für ihr militaristisches und zentralistisches, von Napoleon diktatorisch regiertes und mundtot gemachtes eigenes Land jener Jahre. Das Bild eines regionalistisch vielfältigen, musik-, philosophie- und literaturbegeisterten, gefühls- und phantasiebetonten, mittelalterlich-pittoresken, allerdings auch etwas rückständigen und harmlosen Deutschlands, das Madame de Staël so entwarf, sollte nach 1815 jahrzehntelang die Sicht der französischen Eliten prägen. Die Bezeichnung Deutschlands als „Land der Dichter und Denker“ geht auf De l’Allemagne zurück.
Die Jahre 1810–1812 verbrachte Mme de Staël überwiegend in Coppet, wo sie praktisch unter Hausarrest stand. Bei einem Aufenthalt im nahen Genf verliebte sich ein jüngerer, kriegsversehrter Offizier in sie, John Rocca, von dem sie 1812 ein fünftes Kind, Louis Alphonse, bekam und den sie 1816 heimlich heiratete. In Coppet begann sie 1811 an ihren Memoiren zu schreiben, die aber erst postum als Dix années d’exil („Zehn Jahre Exil“) erschienen. Daneben arbeitete sie an anderen Schriften.
Im Mai 1812 − kurz nach der letzten Entbindung − brach sie unerlaubt zu einer langen Reise auf, die sie offenbar als Propagandamission gegen Napoleon verstand, der gerade auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt war. Über Österreich, das 1809 widerwillig napoleonischer Satellitenstaat geworden war, reiste sie nach Russland, das ebenfalls widerwillig Frieden geschlossen hatte, aber während sie dort war, von Napoleons Truppen überfallen wurde. Als Mitteleuropa sich daraufhin in einen Kriegsschauplatz verwandelte, ging sie ins neutrale Schweden, in dessen Armee ihr Sohn Albert Offizier geworden war. Hier verbrachte sie als Gast des Kronprinzen Karl Johann den Winter und versuchte dabei, gegen Napoleon Stimmung zu machen.[2]
Aus Schweden reiste sie im Mai 1813 nach London, wo sie bald nach ihrer Ankunft die Nachricht erhielt, dass Albert in einem Duell ums Leben gekommen war. In London blieb sie kriegsbedingt fast ein Jahr. Sie ließ ihr Buch De l’Allemagne drucken, von dem Schlegel einen Satz Korrekturfahnen gerettet hatte, und begann ihre Schrift Considérations sur les principaux événements de la Révolution française („Betrachtungen über die Hauptereignisse der Französischen Revolution“, gedruckt 1818). Zugleich war sie Mittelpunkt eines regen gesellschaftlichen Lebens.
Noch mehr Aufmerksamkeit erlangte sie in Paris, als sie im Mai 1814 nach der Niederlage und Abdankung Napoleons dorthin zurückkehrte und wie eine Fürstin Hof hielt. Die Hundert Tage Napoleons, vom März bis Juni 1815, verbrachte Madame de Staël einmal mehr in Coppet. Im September ging sie nach Paris zurück und schloss sich demonstrativ dem neuen König Ludwig XVIII. an. Zum Dank erhielt sie von ihm die zwei Millionen Francs erstattet, die sein älterer Bruder Ludwig XVI. während der Revolutionszeit von ihrem Vater geliehen hatte.
1816 verheiratete sie in Pisa ihre Tochter Albertine mit dem Herzog Achille-Léon-Victor de Broglie und wurde damit zur Stammmutter einer ganzen Reihe bedeutender französischer Persönlichkeiten dieses Namens bzw. aus dieser Familie. Im Februar 1817 erlitt sie, knapp 51-jährig, in Paris einen Schlaganfall, der sie halbseitig lähmte und im Juli ihren Tod bewirkte.
WerkeBearbeiten
- Journal de Jeunesse, 1785.
- Sophie ou les sentiments secrets (Stück in drei Akten und in Versen), 1786 (veröffentlicht 1790).
- Jane Gray (Tragödie in fünf Akten und in Versen), 1787 (veröffentlicht 1790).
- Lettres sur les ouvrages et le caractère de J.-J. Rousseau, 1788 (erweiterte Neuausgabe 1789).
- Éloge de M. de Guibert.
- À quels signes peut-on reconnaître quelle est l’opinion de la majorité de la nation?
- Réflexions sur le procès de la Reine, 1793.
- Zulma : fragment d'un ouvrage, 1794.
- Réflexions sur la paix adressées à M. Pitt et aux Français, 1795.
- Réflexions sur la paix intérieure.
- Recueil de morceaux détachés (enthält: Épître au malheur ou Adèle et Édouard, Essai sur les fictions und die Novellen Mirza ou lettre d’un voyageur, Adélaïde et Théodore sowie Histoire de Pauline), 1795.
- De l’influence des passions sur le bonheur des individus et des nations, 1796.
- Des circonstances actuelles qui peuvent terminer la Révolution et des principes qui doivent fonder la République en France.
- De la littérature considérée dans ses rapports avec les institutions sociales, 1800.
- Delphine, 1802.
- Du caractère de M. Necker et de sa vie privée, 1804.
- Épîtres sur Naples.
- Corinne ou l’Italie, 1807.
- Agar dans le désert.
- Geneviève de Brabant.
- La Sunamite.
- Le Capitaine Kernadec ou sept années en un jour (Komödie in zwei Akten und in Prosa).
- La Signora Fantastici.
- Le Mannequin (Komödie).
- Sapho, 1811.
- De l’Allemagne (druckreif 1810, veröffentlicht 1813).
- Réflexions sur le suicide, 1813.
- De l’esprit des traductions.
- Considérations sur les principaux événements de la Révolution française, depuis son origine jusques et compris le 8 juillet 1815, 1818 (posthum).
- Œuvres complètes de Mme la Bonne de Staël, publiées par son fils, précédées d’une notice sur le caractère et les écrits de Mme de Staël, par Mme Necker de Saussure, 17 Bände, 1820/21 ( ).
- Dix années d’exil, 1821 (posthum).
- Essais dramatiques, 1821 (posthum).
ÜbersetzungenBearbeiten
- Versuch über die Dichtungen, 1796 (Übersetzung von Goethe in den Horen).
- Delphine oder das verliebte Gespenst, Leipzig 1800/1801; weitere Ausgaben.
- Über die Literatur in ihren Verhältnissen mit den gesellschaftlichen Einrichtungen und dem Geiste der Zeit, hg. von K. G. Schreiter, 2 Teile, Leipzig 1804.
- Corinna oder Italien, Berlin 1807/08, hg. von Friedrich Schlegel; weitere Ausgaben.
- Über Deutschland. Insel-TB, Frankfurt ISBN 3-458-32323-6; zahllose deutsche Ausgaben ab 1814.
- Memoiren. Die Demaskierung Napoléons. Hrsg. Ulrich Taschow, Avox, Leipzig 2011, ISBN 3-936979-03-0.
- Betrachtungen über den Selbstmord, hrsg. und mit Anmerkungen versehen von Gottfried Mühlhof, Saldenburg 2014, ISBN 978-3-9815841-1-0.
- Rettet die Königin! Aufruf zur Verteidigung von Marie-Antoinette und andere Dokumente zur französischen Revolution. Übersetzung und Nachwort Ruth Schirmer. Manesse Bücherei 22, Zürich 1989, ISBN 3-7175-8147-3.
LiteraturBearbeiten
- Ulrich Taschow: Einführung in das Leben und die Memoiren der Germaine de Staël. In: Germaine de Staël: Memoiren. S. 11–53. Avox Verlag, Leipzig ISBN 3-936979-03-0.
- Sabine Appel: Madame de Stael. Biographie einer großen Europäerin. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2006, ISBN 3-538-07231-0.
- Gertrude Aretz: Die Frauen um Napoleon. Aretz, Zürich 1912.1[3]
- Anne Amend: Zwischen „Implosion“ und „Explosion“. Zur Dynamik der Melancholie im Werk der Germaine de Staël. Wissenschaftsverlag, Trier 1991 (Reihe Literatur, Imagination, Realität, 2) ISBN 3-88476-028-9
- Monika Bosse: Metamorphosen des literarischen ‘Contre-pouvoir’ im nachrevolutionären Frankreich. Mme de Staël, Saint-Simon, Balzac, Flaubert. Wilh. Fink, München 1981, ISBN 3-7705-1586-2.
- Gerhard Danzer (Hrsg.): Frauen in der patriarchalischen Kultur. Psychographien über Rahel Varnhagen, Mme de Staël, Karen Horney und Simone de Beauvoir. Königshausen & Neumann, Würzburg 1997, ISBN 3-8260-1392-1.
- Klaus-Werner Haupt: Madame de Staël und das sittliche, gesellige, literarische Weimar. In: OKZIDENT & ORIENT. Die Faszination des Orients im langen 19. Jahrhundert. Weimarer Verlagsgesellschaft / Imprint des Verlagshauses Römerweg Wiesbaden, 2015, ISBN 978-3-7374-0220-0, S. 11–30.
- Christopher Herold: Madame de Stael. Herrin eines Jahrhunderts. Übers. Lilly von Sauter. List, München 1968.[4]
- Gerhard Kaiser, Olaf Müller (Hrsg.): Germaine de Staël und ihr erstes deutsches Publikum. Literaturpolitik und Kulturtransfer um 1800. Winter, Heidelberg 2008.
- Gerlinde Kraus: Bedeutende Französinnen. Christine de Pizan, Émilie du Châtelet, Madame de Sévigné, Germaine de Staël, Olympe de Gouges, Madame Roland, George Sand, Simone de Beauvoir. Schröder-Kraus, Mühlheim am Main 2006, ISBN 3-9811251-0-X.
- Anna Mudry (Hrsg. & Einl.): Madame de Stael. Union, Berlin 1989, ISBN 3-372-00195-8.
- Julia von Rosen: Kulturtransfer als Diskurstransformation. Die Kantische Ästhetik in der Interpretation Mme de Staëls. Winter, Heidelberg 2004 (Reihe Studia Romanica, 120.) ISBN 3-8253-1642-4.
- Charles-Augustin Sainte-Beuve: Literarische Porträts. Übers. und Erl. Rolf Müller; Ausw. und Einl. Katharina Scheinfuß. Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1958; Wissenschaftliche Buchgesellschaft WBG, Darmstadt 1958.[5] S. 174–250[6]
- Udo Schöning, Frank Seemann (Hrsg.): Madame de Staël und die Internationalität der europäischen Romantik. Fallstudien zur interkulturellen Vernetzung. Wallstein, Göttingen 2003. (Beiträge zur Nationalität, Internationalität und Intermedialität von Literatur und Film, 2.)
- Olga Gräfin Taxis-Bordogna: Madame de Staël. Der Leidensweg einer geistvollen Frau, der Europa huldigte. (Nachdr. der Ausg. Müller, Salzburg/Leipzig 1939.) Olms, Hildesheim 1999, ISBN 3-487-10810-0.
- Michel Tournier: Germaine Necker de Stael – Porträt einer Frau. In: Sinn und Form, 2/1992, S. 198–207.
- Birgit Urmson: Germaine. Leidenschaft und Macht. Roman. Königshausen & Neumann, Würzburg 2003, ISBN 3-8260-2595-4.[7]
- Melitta Wallenborn: Deutschland und die Deutschen in Mme de Staëls „De l’Allemagne“. Staaten, Landschaften und Menschen. Peter Lang, Frankfurt 1998 (= Europäische Hochschulschriften, Reihe 13: Französische Sprache und Literatur, 232). ISBN 3-631-32932-6.
- Brunhilde Wehinger: Conversation um 1800. Salonkultur und literarische Autorschaft bei Germaine de Staël. Tranvía, Frey, Berlin 2002 (= Gender Studies Romanistik; 7) ISBN 3-925867-62-7.
- Winfried Wehle: Trauma und Eruption. Literatur als ‘lieu de mémoire’ des Unbewussten. Mme de Staëls Roman „Corinne ou l’Italie“. In: Kirsten Dickhaut (Hrsg.): Geschichte, Erinnerung, Ästhetik. Narr, Tübingen 2010, ISBN 978-3-8233-6441-2, S. 313–349. (PDF)
- Winfried Wehle: De l’Allemagne – ein Buch über Frankreich oder: von der ästhetischen Erziehung des Menschen. In: Anja Ernst, Paul Geyer (Hrsg.): Deutschlandbilder aus Coppet: Zweihundert Jahre „De l’Allemagne“' von Madame de Staël. / Des images d'Allemagne venues de Coppet: „De l’Allemagne“' de Madame de Staël fête son bicentenaire. Olms, Hildesheim/Zürich/New York 2015, S. 161–177. (PDF)
- Michel Winock: Madame de Staël. Fayard, Paris 2010, ISBN 978-2-213-65451-5.
- ausführl. Rezension: Jerôme Pascal: Germaines Liebe zu Deutschland. In: Zs. Dokumente-Documents, H. 4, Bonn 2010, [8] , S. 81–88
- Peter Winterling: Rückzug aus der Revolution. Eine Untersuchung zum Deutschlandbild und zur Literaturtheorie bei Madame de Staël und Charles de Villers. Schäuble, Rheinfelden 1985. (= Reihe Romanistik; 63) ISBN 3-87718-763-3.
- Emil Wismer: Der Einfluss des deutschen Romantikers Zacharias Werner in Frankreich. Die Beziehungen des Dichters zu Madame de Staël. Peter Lang, Bern 1968 (= Europäische Hochschulschriften, 1; 9.)[9]
- Virginie Wortmann-Lacouronne: Germaine de Staël und George Sand. Eine inhaltliche Untersuchung über den Einfluß ihrer Frauenromane auf zeitgenössische deutsche Autorinnen. Röhrig, St. Ingbert 1997 (= Mannheimer Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft, 11.) ISBN 3-86110-120-3.
- Etienne Hofmann / GL: Staël, Germaine de. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
- Publikationen von und über Germaine de Staël im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek
- Literatur von und über Germaine de Staël im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werke von und über Germaine de Staël in der Deutschen Digitalen Bibliothek
- Anne Germaine, Baronin von Staël Holstein: Über Deutschland (Reutlingen 1815, Bibliotheca Augustana)
- Madame de Staël et le Groupe de Coppet (Auf Französisch)
- Namen, Titel und Daten der französischen Literatur, 2 von Gert Pinkernell
- Der Frau von Staël Verbannung aus Frankreich. (Memento vom 7. Juni 2007 im Internet Archive) Digitalisat eines Prospekts von 1813
- Über das Deutschlandbild Frankreichs in der Literatur, unter Berücksichtigung von de l'Allemagne (PDF-Datei; 150 kB)
- Die Entdeckung Deutschlands – Madame de Staël und ihr Buch De l'Allemagne (Memento vom 25. Oktober 2007 im Internet Archive) In: Rencontres.
- umfassende Informationen über Germaine de Staël, zusammengestellt von Birgit Urmson
- Germaine von Staël-Holstein im Werk Berühmte Frauen der Weltgeschichte von Gertrude Aretz, zuerst ersch. 1912
- de Staël: Discours préliminaire zu De la littérature considérée dans ses rapports avec les institutions sociales. 1800, eine Literatursoziologie
EinzelnachweiseBearbeiten
- Sohn eines aus dem damals brandenburgischen Küstrin (Preußen) gebürtigen Juraprofessors.
- Fritz Corsing: Jean Baptiste Bernadotte. Nauck, Berlin 1946, S. 203.
- ca. 20 Seiten über de Staël. Siehe Weblinks
- ausführliche Beschreibung über das Leben und die Zeit.
- übrige Teile über Jean de La Fontaine, Molière, Alain-René Lesage, Jean de La Bruyère, Diderot, Pierre-Jean de Béranger, Victor Hugo und Balzac
- Französisch in Wikisource online. Sainte-Beuves Text, diese Angabe fehlt hier, stammt aus der „Galerie des femmes célèbres“ von 1862. Er hat sich sehr oft über die Protagonistin literarisch geäußert.
- Von Napoleon verfolgt, reist de Staël nach Deutschland. Ihre Freundschaft mit A. W. Schlegel, Schelling, Caroline Schlegel-Schelling.
- Deutsch; frz. Kurzfass.
- Nachdr. der Ausg. 1928.
Personendaten | |
---|---|
NAME | Staël, Germaine de |
ALTERNATIVNAMEN | Staël-Holstein, Anne Louise Germaine de (vollständiger Name); Staël, Madame de |
KURZBESCHREIBUNG | französische Schriftstellerin |
GEBURTSDATUM | 22. April 1766 |
GEBURTSORT | Paris, Frankreich |
STERBEDATUM | 14. Juli 1817 |
STERBEORT | Paris, Frankreich |
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Aufsatz
Titel
Die heilige Cäcilia : [1822]
Verfasser
Brach, Bernard
Erschienen in
Musenalmanach aus Rheinland und Westfalen / hrsg. von Friedrich Raßmann
Online-Ausgabe
Münster : Univ.- und Landesbibliothek, 2014
Dateien
Die heilige Cäcilia
[0.55 mb]
Links
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Zentrale Kommunikationsplattform: Unterschied zwischen den Versionen
Aus LSR Wiki
(Die Seite wurde neu angelegt: „Die LDK möge beschließen, dass<br> der LSR eine zentrale Kommunikationsplattform für Schülervertreter aus Sachsen bereitstellt. Kategorie:45. LDK K…“) |
(kein Unterschied)
Aktuelle Version vom 20. April 2019, 10:02 Uhr
Die LDK möge beschließen, dass
der LSR eine zentrale Kommunikationsplattform für Schülervertreter aus Sachsen bereitstellt.
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Der koeln.de-Stadtplan
Hier finden Sie unseren Stadtplan mit Openstreetmap-Daten und zusätzlichen koeln.de-Informationen. Weitere Informationen finden Sie hier.Dieser Stadtplan verwendet Daten des OpenStreetMap-Projekts und von OpenCycleMap.org, jeweils veröffentlicht unter CC-BY-SA 2.0. Weitere Details zur Umsetzung und detaillierte Quellenangaben finden Sie in unserem Stadtplan-Blog.
Anwendung entwickelt von koeln.de und der Firma Klaus Benndorf / CloudGIS.de
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Wöchentlicher Blick auf die Angebote im autonomen Zentrum ProKonTra in Hohenems. Diesmal gibt es einen Rückblick auf die Kalenderwoche 18 und einen Ausblick auf die KW 19.
Informationen zum Beitrag
Produziert am:
06. Mai 2019
Veröffentlicht am:
07. Mai 2019
Ausgestrahlt am:
06. Mai 2019, 19:00
Thema:
Sprachen:
Tags:
RedakteurInnen:
Rainer Roppele
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Du bist einem Link zu einer Seite gefolgt, die noch nicht existiert. Du kannst die Seite mit dem Knopf [Seite anlegen] selbst anlegen und mit Inhalt füllen.
[Seite anlegen]
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Aus Square Enix Heavens: Final Fantasy XIV Wiki
Prüfungsinhalt: Orobon
Ryumomo Qimomo, Lotos-Einheit der Messingklingen
Die Messingklingen haben es sich zur Lebensaufgabe gemacht, im Notfall für die Verteidigung von Ul'dah einzustehen. Söldner sind in unseren Reihen ebenfalls stets willkommen, stellen sie doch eine verlässliche Kampfkraft dar, auf die man sich in Krisensituationen stützen kann. Wer uns im Kampf gegen niederträchtige Monster unterstützen will, meldet sich in Halatali zur Prüfung, welche darin besteht, die widerlichen Orobon auszurotten. Je nach Verlauf und erbrachtem Ergebnis werden den Prüflingen neue Aufgaben gestellt, in denen sie sich zu bewähren haben.
Areal
Einschränkungen
Herausgeber
Erlass der Gilde
Besiege auf deiner Patrouille folgende Gegner:
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Trinkfest
Man wurde von den Göttern mit genügend Körperfülle und einer großen, sehr zähen Leber gesegnet.
Charakteristika
Der Charakter kann sich in sämtlichen regionalen Trinkwettbewerben behaupten. Auch landesweit bekleidet er bei entsprechenden Ausschreitungen die vordersten Plätze.
Vorteil
Der Spieler ist in der Lage sich Respekt und Zutrauen durch Trinkwettbewerbe zu verschaffen, denn er sitzt auch bei erhöter Schlagzahl immernoch am Tisch selbst wenn auch der Wirt schon darunter liegt. Zudem ist ein Boni auf den Widerstand gegen schwache Gifte denkbar.
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Publinews Schweizer Kindermuseum Sie betreten eine Villa und entdecken darin Spuren Ihrer Vorfahren: den Schulsack Ihrer Mutter, ein Spielzeug Ihres Vaters, die Puppe der Urgrossmutter. Das Schweizer Kindermuseum in Baden zeigt in zwanzig Wunderkammern historische und aktuelle Entwicklungen rund um das Kind. mehr lesen
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Miete
Eintritt
Öffnungszeitensiehe Homepage
Umkleidemöglichkeiten
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Morgen 22. Juli |
Dienstag 23. Juli |
Mittwoch 24. Juli |
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Samstag 27. Juli |
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18°C
recht sonnig
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19°C
recht sonnig
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20°C
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https://t.co/5BDumEAng Z”
“@shabnum_ali Hi, did you apply for compensation for delayed bags on the Swiss website? Best regards, Mere”
“Do 10.10.2019 20:00 - Anna Rossinelli: Drei Jahre nach dem letzten Langspieler nimmt Anna Rossinelli den musikalisc… https://t.co/dXSkzoaIko”
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Französisches Jura – Vin Jaune & mehr
Das französische Jura erstreckt sich über 80 Kilometer von Salins les Bains über Arbois, L’Étoile und Beaufort bis nach St. Amour. Trotz seiner bekannten A.O.C.-Produkte (Appellation d’Origine Contrôlée) wie dem Comté oder dem aufstrebenden Schaumwein Crémant du Jura, ist das Anbaugebiet und seine eigentlich größten Schätze, die Vin Jaune (gelber Wein), in Deutschland nahezu unbekannt (selten erhältlich unter weinhalle.de) oder aufgrund seiner Eigenheit verkannt. Wir haben dem Jura einen Besuch abgestattet und möchte euch das Weinbaugebiet hier näher bringen, auch wenn wir Gefahr laufen, dass unser Geheimtipp am Ende keiner mehr ist.
Vin Jaune – Einzigartiger Genuss
Für das Highlight des Jura sollt ihr nicht lange lesen müssen. Der Vin Jaune ist ein Wein auf den sich jeder bekennende Weintrinker erstmal einlassen muss. Er birgt eine außergewöhnliche Geschmackspalette von Nüssen, Gewürzen und Trockenfrüchten, zeigt fast sherryartige Noten. Die Herkunft dieser einzigartigen Aromatik ist zu großen Teilen im Ausbau der Rebsorte Savagnin zu suchen. Exakt sechs Jahre und drei Monate reift der Wein in Eichenfässern. Im Laufe der Reifung verdunstet Flüssigkeit aus den Fässern, die jedoch nicht wie sonst üblich ersetzt wird (non ouillé). So bildet sich ein Leerraum im Fass und auf der Saftoberfläche eine Hefeschicht (voile), die den Wein schützt, während er langsam seine einzigartiges Aroma entwickelt. Abgefüllt wird der Wein anschließend in die so genannten Clavelin, 0,62 L Flaschen und kommt letztlich 75 Monate nach der Ernte auf dem Markt. Die kleinere Flasche wirkt quasi dem Verdunstungsverlust im Fass entgegen und ermöglichte eine gleichbleibende Zahl an Flaschen. Im Juragebiet wird Vin Jaune in Arbois, L’Étoile und Côtes du Jura angebaut. Die besten, finessereichsten und bekanntesten Vin Jaune stammen aber aus der kleinen, wunderschönen und mittelalterlichen Ortschaft Château-Chalon. Ältere Jahrgänge sind oftmals für überschaubare Aufpreise zu haben. Die Lagerfähigkeit eines Vin Jaune wird mit 50 bis 100 Jahren beziffert.
Als Einsteig in die Welt des gelben Weins eignen sich die weniger lang gelagerten Savagnin (non ouillé), die oft als „Tradition“ bezeichnet werden. Wird auf herkömmliche Keltermethoden zurück gegriffen, wird der Wein mit dem Zusatz ouillé (aufgefüllt) versehen. Für diese konventionellen Weine wird auch oft mit Chardonnay verschnitten oder Chardonnay reinsortig ausgebaut.
Alles anders – Rot vor Weiß
Und wenn die Weißweine schon mächtig und unkonventionell sind, bleibt für Rotwein nur der krasse Gegenentwurf. Neben dem klassischen Pinot Noir (Spätburgunder) sind es vor allem die beiden roten Rebsorten Poulsard (oder Ploussard) und Trousseau, die gekühlt einen leichten, filigranen und saftigen Genuss bieten. Wer mit dem Trollinger der Schwaben etwas anfangen kann, ist hier gut aufgehoben. Farblich oft wie Roséwein anmutend, werden die Rotwein im Jura überwiegend vor den Weißweinen getrunken. Verkehrte Welt also, aber erfrischend anders und gut!
Süße Versuchung – Macvin und Vin de Paille
Für die Süßmäuler unter den Weintrinkern gibt es im Jura gleich zwei Kostbarkeiten zu entdecken. Zum einen der Macvin, ein mit Marc du Jura (Tresterbrandwein aus dem Jura) aufgespriteter Traubenmost, der in Holzfässern finalisiert wird. Er zeigt meist fruchtige Obstnoten von Mirabelle bis Birne. Zum anderen Vin de Paille, ein sogenannter Strohwein. In früheren Jahren wurde die Trauben auf Strohmatten fast zu Rosinen getrocknet und anschließend gepresst und vergoren. Bis auf die Strohmatten ist die Vinifizierung heute die gleiche. Das Ergebnis ist ein erstklassiger Likörweine mit intensiver, vielschichtiger Aromatik von Orangen, Datteln, Pflaumen und getrockneten Tomaten.
Fotografische Eindrücke
Empfehlungen
Domaine André et Mireille Tissot
39600 Montigny-les-Arsures
Das Vorzeigeweingut im Jura mit den kreativen Tüftlern und Besitzern Béndicte und Stéphane Tissot. Stéphane erzeugt nicht nur einen Vin Jaune, sondern gleich vier und versucht unterschiedliche Terroirs heraus zu arbeiten. Für viele ist Tissot die Nummer eins, was sich natürlich auch in den Preisen niederschlägt.
Domaine Berthet-Bondet
39210 Château-Chalon
Direkt in der Spitzenregion Château-Chalon gelegen ist Berthet-Bondet sicher einer der Spitzenerzeuger dort. Im herrlichen Probierraum konnten wir uns unter freundlicher Bedienung von der Quailtät überzeugen. Neben den Vin Jaune waren er vor allem die Traditionsweine aus Savagnin und Chardonnay sowie die Vin de Paille, welche gefielen.
Domaine Désire Petit
39600 Pupillin
Den letzten Stop des Tages würden wir immer hier einlegen. Ein wenig rustikaler und ohne Französischkenntnisse schwer zu meistern, bietet Petit vor allem einen günstigen Châton-Chalon Vin Jaune für 30€ und hervorragende Rotweine.
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Produktbeschreibung: Clearasil Akut Pickel Creme reduziert sichtbar die Größe und Rötung von Pickeln in nur 4 Stunden. Bei der Bekämpfung von Unreinheiten gilt: je schneller, desto besser. Clearasil Ultra Akut Pickel Creme ist dermatologisch getestet. Sie reduziert sichtbar Pickelgröße und Rötung in nur 4 Stunden. Die wissenschaftliche Formel enthält Inhaltsstoffe mit einer maximaler Wirkung gegen Akne, die bis in die Poren eindringen. So wird deine Haut schnell sichtbar reiner. Vorteile: Reduziert sichtbar Pickelgröße und Rötung in nur 4 Stunden - die Wirkung ist klinisch nachgewiesen. Die Acceladerm Technologie beschleunigt den Transport der Wirkstoffe in die Haut. Dermatologisch getestet. Wann sollte ich dieses Produkt verwenden? Bei der Bekämpfung von Unreinheiten gilt: je schneller, desto besser. Wie wirkt dieses Produkt? Mit Acceladerm Technologie. Die hautklärenden Inhaltsstoffe von Clearasil helfen die verstopften Poren zu befreien, die Pickel und Unreinheiten zur Folge haben können. Die hautklärenden Inhaltsstoffe dringen tief in die Poren ein und beseitigen die Pickel (oder Unreinheiten) im Handumdrehen! Von Dermatologen getestet. Das passt dazu: schnell wirkendes Waschgel Wie wende ich es an? Wasche Dein Gesicht. Trage eine dünne Schicht direkt auf die Bereiche auf, in denen häufig Pickel (oder Unreinheiten) auftreten und lasse das Gel antrocknen. Nicht nachwaschen. Nach Gebrauch die Hände waschen. Wir kennen uns mit Hautpflege aus und wissen, wie unterschiedlich die Bedürfnisse jedes einzelnen sind. Darum hat Clearasil ein ganzes Sortiment an Produkten für unterschiedliche Ansprüche. Von der sanften täglichen Reinigung bis zur Akutbehandlung findest du bei uns alles, was du brauchst. Hast du dich schon mal gefragt, was die Inhaltsstoffe in deinen Hautpflegeprodukten tatsächlich tun? Wenn man weiß, auf welche Inhaltsstoffe man achten muss, hilft das, damit die Haut toll aussieht und sich gut anfühlt.; 1.1. Inhaltsstoffe / Zutat
Nur, weil ein Handelsgut der Testsieger ist, sollte dieses nicht unbedingt für dich die passende Auswahl darstellen. Aufgrund der Platzierung bei dem Test-Gewinner kann allerdings oft das Produkt weiterempfohlen werden. Der Test-Gewinner wird nicht mit Hilfe deiner Kriterien ermittelt, dadurch musst du nach wie vor einmal selbst die jeweiligen getesteten Bereiche für dich vergleichen. Wusstest du, dass in den meisten Fällen der Preis-Leistungs-Sieger die richtige Auswahl ist, weil dieser die angemessenen Funktionen vom Testsiegers mit ein paar Abstrichen zu einem leistbaren Preis kombiniert.
Vergleichssieger: Clearasil Sofort Pickel Fighter Creme, 1er Pack (1 x 15 ml) – Note 5 von 5 Sternen (Unsere Bewertung)
Preis-Leistungs-Sieger: – Note 4 von 5 Sternen (Unsere Bewertung)
Tests erhältst du beispielsweise bei der Stiftung Warentest oder bei Teste-und-Vergleiche.de, einer alternative zu Stiftung Warentest. Auf diesen Internetpräsentationen befinden sich Tests zu den verschiedensten Kategorien – zum Beispiel Beauty. Dazu gehören z.B. auch Reinigungsmilch & Cremes und Mode. Da hast du auch die Möglichkeit dich zu dem Thema Clearasil Sofort Pickel Fighter Creme, 1er Pack (1 x 15 ml), durch diversen Tests weiterbilden zu lassen.
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Der Amazon-Internetshop steht in puncto Verlässlichkeit komplett oben bei den Käufern. Damit die Interessenten zu Abnehmern werden, müssen Leistungsmerkmale sowie Qualität effektiv beworben werden. Durch die schlüssige Erklärung für die Preiszusammensetzung kann ein Hersteller seinem Kunden begreiflich machen, aus welchem Grund sein Artikel beziehungsweise die Dienstleistung das Geld wert ist. Folgerichtig fungieren die sympathische Präsentation des Herstellers und die Zielgruppen relevante Einbettung von sozialem Engagement, einen Kaufabschluss herbeizuführen.
Bei einem Produkttest wird eine Ware durch einen neutralen Dritten prüft. Die Testprobanden betrachten Reinigungsmilch & Cremes einzelner Hersteller z.B. Clearasil mit Hilfe vorher festgeschriebener Bedingungen. Bei dem Produktvergleich bewerten die Tester Reinigungsmilch & Cremes anhand der ausgewählten Bewertungskriterien. Der Abnehmer hat mit dem Test eine unparteiisch, unabhängige Produktbewertung. Die so entstandene Bewertung ist für ihn schlüssiger, als die charakteristischen Herstellergarantien, die weitgehend ausgezeichnet ausgehen. Abnehmer, die das beste Produkt für ihre Voraussetzungen suchen, können von Produkttests und Vergleichen nicht nur geldlich profitieren. Zudem ersparen Tests und Produktvergleiche auch die Lebenszeit und Kraftaufwand, die Kunden ansonsten in die eigene Recherche nach dem besten Artikel reingesteckt hätten.
Ähnliche Vergleiche zu Reinigungsmilch & Cremes
Chip Sony Alpha 6000 im Vergleich | Chip Whatsapp im Vergleich | Chip De Tablet im Vergleich | Chip Saugroboter im Vergleich | Chips Adventskalender Funny Frisch im VergleichEin Concealer (engl. „to conceal“ = verbergen, verstecken) ist der in der Kosmetik verwendete Begriff für eine Gesichtsabdeckcreme. Der Concealer soll Falten, Hautunreinheiten, Augenringe oder Pigmentflecken abdecken und dient als Vorbereitung für das Make-up. Concealer werden in Form von Stiften, Cremes oder Flüssigcremes in verschiedenen Varianten angeboten, speziell für die jeweils als Problem empfundenen Hautunreinheiten.
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Clearasil Abdeckstift Bestenliste: Was ist die beste Clearasil Abdeckstift? - unser Vergleichssieger Clearasil Sofort Pickel Fighter Creme, 1er Pack (1 x 15 ml) hat die Note 5 von 5 Sternen (Unsere Bewertung) und kostet nur -. Auch in der Kategorie Reinigungsmilch & Cremes findet sich unser Preis-Leistungs-Sieger in Wert von nur -.
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webcam, video, leoninfocafe
Folglich sind wir uns bewusst, dass du ein hohes Interesse an Clearasil Abdeckstift hast. Wir versuchen dir die bestmöglichen Informationen zu Clearasil Sofort Pickel Fighter Creme, 1er Pack (1 x 15 ml) zu besorgen. Nur für dich sind wir gründlich vorgegangen und haben uns Clearasil Abdeckstift genauestens angeguckt und alle wichtige Informationen für dich zusammengetragen. Ganz besonders ist unser Team auf die Tests eingegangen. Dadurch erleichtert unser Team dir einige Arbeit. Ihr könnt bei uns zusätzlich eine übersichtliche Produkttabelle mit diversen Rabatten von Clearasil Abdeckstift anschauen. Wichtig war uns der schöne Anblick der Produkttabelle.
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Recherchiere Firmenbekanntmachungen und finanzielle Kennzahlen
Nicht mehr Geschäftsführer: Berthold Brattig Handelsregisterbekanntmachung vom 27.07.2007 (Veränderung)
Auf einen Blick
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Diese Bekanntmachung bezieht sich auf einen vergangenen Zeitpunkt, und spiegelt nicht notwendigerweise den heutigen Stand wider. Der aktuellen Stand wird auf folgender Seite wiedergegeben: Mühlhof Brot- und Südfrüchte-Vertriebs GmbH, Mainz-Kastel. Zur Analyse wurde die Version 1.125 von Halfin verwendet.
Die Visualisierungen zu "Mühlhof Brot- und Südfrüchte-Vertriebs GmbH - Nicht mehr Geschäftsführer: Berthold Brattig" werden von North Data zur Weiterverwendung unter einer Creative Commons Lizenz zur Verfügung gestellt.
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Kleine Nebennotiz an alle begeisterten Wähler-, -Innen und -Xe der Grünen: Dieser ehemals pazifistische Friedensbewegungsladen gehört zusammen mit der CxU, die weder christlich, noch demokratisch, noch sozial, noch eine Union ist und den angeblich liberalen Marktradikalen von der FDP – no surprise here – zu denen, die gerade aktuell einem Einsatz der Bundeswehr offen gegenüber stehen, sollte Assad in Syrien Giftgas einsetzen.
Es geht in der Debatte wohlgemerkt darum, daß hier gezielt rumbombardiert werden soll. Nichts mit Rumfliegen und Aufklären für die anderen, die dann die Bomben werfen in dem Bürgerkriegsland.
Natürlich wird genau das behauptet und außerdem als „Verantwortung zum Schutz der syrischen Bevölkerung“ verkauft. Da isse mal wieder, diese übernommene Verantwortung. Deswegen dauert der Bürgerkrieg ja auch schon sieben Jahre. Wegen der bewußt übernommenen Verantwortung, mit der uns so ziemlich alle Parteien weiter fleißig Kriegsflüchtlinge ins Land bomben. Oder vielmehr, bomben lassen, da fühlt man sich moralisch als Grüner vermutlich einfach besser. Kann man so machen, aber es bleibt dann trotzdem scheiße. Derselben Ansicht ist auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages. Der schätzt nämlich eine militärische Vergeltungsaktion als Verstoß gegen das Völkerrecht und das Grundgesetz ein. „Glyphosat auf Sonnenblumen“ weiterlesen →
,,Die Vergangenheit ist passé, Darling.
Sie lenkt von der Gegenwart ab.“ Edna Mode
Das auf entsprechenden Festivitäten präsentierte Mittelalter macht auf mich in etwa denselben Eindruck wie Pornographie: Soll geil machen auf die Sache, aber kein Mensch mit mehr als drei Hirnzellen kann das für das echte Leben halten.
Alle reden in diesem Zusammenhang immer von Frauen-Diskriminierung. Das Männer reine Muskelberge sind, die möglichst lange den Ständer hochhalten müssen, damit sich die jeweilige Dame entsprechend in Szene rücken kann – oder die Szenen – wird von feministischer Seite seltsamerweise nie kritisiert.
Trotz dieser offensichtlichen Diskrepanz zwischen Realität und Fiktion haben Pornos meines Wissens großen Zulauf. Ein Drittel des Netzwerkverkehrs im Internet besteht aus pornographischen Inhalten, schätzt man in diversen Studien. Was dem Wort „Verkehr“ eine quasi völlig neue Bedeutung gibt. Man könnte auch sagen, das Internet wäre nicht das, was es heute ist, gäbe es keine Pornographie. Und damit wäre auch unsere Welt nicht so, was sie heute ist. Manchmal haben Wirkungen Ursachen, an die alle, die davon profitieren, nicht erinnert werden möchten.
Im Grunde ist das auf Burgfesten oder anderswo präsentierte Mittelalter sogar noch schlimmer. Es ist Softporno. Die Dinge, die wirklich interessant sind, werden also nur angedeutet, nicht wirklich gezeigt. Eine Art romantischer Wiedererweckung einer Zeit, die so weit zurückliegt, daß niemand ohne Expertenwissen genau sagen kann, ob diese Interpretation, die sich hier vor meinen Augen abspielt, nicht doch der Realität entspricht oder einmal entsprochen hat.
Die Kräuterfrau beispielsweise kann auf ihren Führungen mit profundem Fachwissen aufwarten, da hilft mir das eigene Biologiestudium weiter. Welche Kombination von Pflanzen sich wie auf welches Befinden auswirkt, meist unter Hinzufügen von Alkohol, ist eine Wissenschaft für sich. Nur wurde die Wissenschaft eben erst später erfunden. Vor zweitausend Jahren wurde dieses gesammelte Wissen von Druidenmund zu Druidenohr weitergegeben, wie wir aus Asterix wissen. Das kommt davon, wenn man keine Schriftkultur hat.
Wenn man dann eine entwickelt, kratzen Menschen Rezepte für Tränke und Tinkturen und anderes Zeug auf Pergament. Dazu braucht es übrigens Tinte. Diese wiederum ist eine Erfindung, die irgendwann im 4. Jahrtausend vdZ gemacht wurde und damals aus Ruß bestand, vermischt mit Gummi arabicum, also dem Harz diverser Baumarten. Dieses Zeug ist kein Verwandter des umgangssprachlichen Gummis, denn das ist Naturkautschuk, also abgezapfter Baumsaft von Hevea brasiliensis, dem Kautschukbaum, dessen ursprüngliche Heimat in Brasilien liegt, wie der Name zart andeutet.
Irgendwann im 3. Jahrhundert ndZ kam jemand auf die Idee, Galläpfel auszukochen. Wer wie ich als Kind noch Nahkampfkontakt mit Bäumen hatte, kennt diese Dinger. Mittelgroße, grünbraune Schwellungen an Blättern, Rinde oder Zweigen von Eichen. Die wiederum sind die Folge von Stichen der Eichengallwespe, die im Herbst ihre Eier in diesen Pflanzen ablegt, was als Abwehrreaktion zur Bildung der Gallen führt. Beim Rumklettern im Wald hängt man früher oder später an einem Ast, an dem es diese Beulen gibt.
Wenn man diese Dinger sammelt, zerstampft und zerkocht, entsteht Gallussäure. Dazu gibt man Eisenvitriol. Rein chemisch ist das Eisen(II)-Sulfat und das wiederum gewann man, indem man pulverisiertes Eisen in zwanzigprozentiger Schwefelsäure aufkocht. Vermischt mit Wasser und dem Gummi Arabicum – das im Gegensatz zum Latex wasserlöslich ist – entsteht das, was man über Jahrhunderte als Dokumententinte benutzt hat. Das Wort „Kanzleitinte“ spricht für die juristische Festigkeit des Stoffs.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, wer im 3. Jahrhundert auf dieses Rezept gekommen ist. Wir wissen nur noch, daß es irgendwer gemacht haben muß, sonst gäbe es noch weniger erhaltene Aufzeichnungen von Anno dunnemals, als das ohnehin schon der Fall ist.
Allerdings muß man diese Aufzeichnungen dann auch noch übersetzen, denn ein Rezept aus der damaligen Zeit liest sich vermutlich heute sehr seltsam. Überall wimmelt es in alten alchemististischen Kochbüchern von Drachenhirn, Drachenblut, Einhorn-Horn und Gewichten, die entweder Prise heißen oder auch Gran. Das stammt aus dem Altrömischen, nämlich „granum“ für „Weizenkorn“. Nicht das Getränk, für ordentlichen Schnaps muß man die richtige Art der Destillation erfunden haben und das war erst ab etwa dem 9. Jahrhundert der Fall. Das englische Wort „grain“ stammt aus dieser Wurzel.
Dummerweise ist ein „gran“, ebenso wie das griechische „stadion“, das ich schon mal vor langer Zeit erwähnte, eben ein uraltes Dingsbums und kommt außer in einer römischen auch in einer englischen, französischen und auch deutschen Variante im Mittelalter vor. Wobei die deutsche Variante auch nicht einheitlich ist, denn das, was mal Deutschland werden sollte, bestand ja aus mehr Kleinstaaten, Fürstentümern, Herzogtümern und Eigentümern, als es heute Nationalstaaten gibt. Gemeinsam ist allen Versionen, daß sie sich im Bereich von zweistelligen Milligrammen bewegen, aber das war es dann auch schon.
Um also mittelalterliche Rezepte überhaupt entstehen lassen zu können, brauchte es erst einmal das Rezept. Dann das Pergament. Die entsprechende Tinte. Jemanden, der auch schreiben konnte. Und um das nachzuvollziehen, braucht man ein einheitliches Meß- und Maßsystem. Heute benutzen wir wir Meter, Zentimeter und auch sonst überall recht dezimale Einheiten, aber das hat eine ganze Weile gedauert. Noch 1973 wehrten sich die skurrilen Engländer gegen die Einführung eines dezimalen Münzsystems, weil sie das für zu kompliziert hielten. Von immer noch vorhandenen imperialen Füßen und Zöllen reden wir da mal gar nicht.
Mittelalter als Porno. Das vermittelte Bild enstpricht nur recht bedingt der Realität.
Alleine hier wird also zweierlei deutlich: Schon zu mittelalterlichen Zeiten gab es keine „Technologie“. Auch damals mußten mehrere Dinge zusammenkommen und ineinandergreifen, um etwas Neues zu erschaffen. Wie beispielsweise Eisengallustinte, die uns auf unzähligen Dokumenten begegnet. „Technologie“ im singulären Imperativ der heutigen Zeit existiert nicht und hat so auch nie existiert.
Zweitens besteht unsere immer als so modern verkaufte Wissenschaft oft aus Dingen, die wir schon seit zig Jahrhunderten kennen und praktizieren, deren Grundlagen Menschen aber nicht verstehen oder verstanden. Bis sich dann endlich mal einer hinsetzt und sich fragt: „Warum?“
Die erwähnte Tinte ist nämlich ein eher wässriges Zeug, mit dem sich ganz gut schreiben läßt. Aber sehen kann man sie nicht besonders gut. Das ändert sich erst, wenn die Tinte trocknet. Denn erst dann entsteht die charakteristische tiefschwarze Farbe. Um das zu verstehen, muß man aber vorher die Chemie erfunden haben und auch den Sauerstoff als Element kennen. Das war im 18. Jahrhundert der Fall, als ein Mann namens Carl Wilhelm Scheele eben diesen Sauerstoff entdeckte und ein Franzose namens Lavoisier dann nachwies, daß bei einer Verbrennung Luftsauerstoff gebunden wird. Damit widerlegte er die bis dahin noch weit verbreitete Theorie vom Phlogiston und wurde zu einem der Väter der modernen Chemie. Ich hatte das mal vor einer Weile erwähnt.
Und exakt das passiert auch mit der Tinte. Sie nimmt Luftsauerstoff auf, sprich, sie oxydiert. Oder verbrennt. Der allseits bekannte Rost auf eisenhaltigen Metallen ist das Produkt einer Verbrennung, wenn man von spektakulären Flammenerscheinungen absieht.
Damit verwandelt sich das Eisen(II) aber in Eisen(III) und verfärbt sich entsprechend. Damit wäre also die Frage nach dem „Warum“ geklärt. Außerdem hilft es natürlich, wenn man rausfindet, daß Drachenhirn nichts anderes ist als Kampfer. Dieser kam zu mittelalterlichen Zeiten aus dem fernen Asien statt aus dem Supermarkt, und das waren unter anderem die Gegenden, über die auf Weltkarten gerne geschrieben stand: Hier hausen Ungeheuer.
Die Stadt, in der ich lebe, war mal ein Zentrum florierender Lederindustrie. Der Typ, der den Lederpanzer verkauft, den ich letzte Woche erwähnte, hat diverse Rezepturen alter Tage studiert, um eine Methode zu finden, ordentlich gegerbtes Leder für seine Zwecke herzustellen. Zumindest sagt er das. Nach einem Blick auf seine Hände neige ich dazu, ihm das sogar zu glauben. Das Färben des Materials stellt nämlich auch schon wieder ganz eigene Anforderungen. Und ebenso wie die Gerberlauge hinterläßt es Spuren.
Ein Prozeß, der in früheren Zeiten von ausgebildeten Handwerksmeistern durchgeführt wurde, ist im 19. Jahrhundert endgültig industrialisiert worden, wie so viele andere. Gerberlauge wurde nicht mehr alchemistisch zusammengebraut, sondern nach ordentlicher chemischer Analyse auf das Gramm genau angemischt. Allerdings bin ich mir sicher, daß die damaligen Chemiker hierbei anfangs auch auf die alchemistischen Zunftmeister zurückgreifen mußten. Denn ansonsten wird es spätestens bei der Übersetzung von Mengenangaben aus alten Dokumenten sehr amüsant im Bottich, könnte ich mir vorstellen.
Der Geruch des Gerbens und Färbens führte dazu, daß es in jeder Stadt in der richtigen Handelsregion und mit den richtigen mittelalterlichen Straßenzügen eine Färber- oder Gerbergasse gibt. Gerberlauge enthielt zu antiken Zeiten so leckere Dinge wie Gänsemist. Auch Urin natürlich, denn die darin enthaltene Harnsäure ist überaus nützlich. Meist liegen diese Gassen in der Nähe eines Flußes oder Flüsschens, das natürlich heute ein Abwasserkanal unter der Straßendecke sein kann.
Wir haben durch Wissenschaft viel gewonnen. Aber wir haben womöglich noch mehr verloren.
Unsere Art, die Dinge zu erledigen, ist es längst, andere Menschen diese Dinge erledigen zu lassen. Zug um Zug hat sich im Rahmen der Industrialisierung und Verwissenschaftlichung unsere Gesellschaft von Tätigkeiten befreit, die jahrhundertelang zum Alltag gehörten und die sehr viele Menschen beherrschten. Seltsam nur, daß wir dann heute nicht alle viel mehr Zeit für andere Dinge haben. Was wiederum daran liegt, daß die „Befreiung“ natürlich keine war.
Wir haben heute Freizeitplaner, Animateure am Urlaubsstrand und Seminare für Schlafmanagement. Das Letztere habe ich nicht erfunden.
Im Namen der Perfektionierung des Selbst wird sogar das Schlafen „optimiert“, damit wir hinterher um so besser funktionieren können. Die heutige Industriegesellschaft verlangt keine Teilhabe, kein Kopfzerbrechen über lokale Dinge. Sie erwartet Funktion.
Die angebliche Befreiung von den produktiven Lasten des alltäglichen Daseins war in Wahrheit ein Raubzug. Schritt für Schritt stahlen immer größer werdende Institutionen der menschlichen Gesellschaft ihren Kern, um ihn ihr dann anschließend zurückzuverkaufen. An guten Tagen mit Rabatt.
Hat der Methändler seinen Honig von eigenen Bienen? Oder hat er den irgendwo eingekauft? Von einem Imker? Oder womöglich sogar im normalen Supermarktregal?
Was ist mit den Färbemitteln für Leder und Stoffe? Setzen die Händler die selbst an? Oder bestellen die Mittelaltertypen hier diese Dinge nach Katalognummer im Internet bei BASF oder im Baumarkt?
Ich weiß es nicht. Ich sehe hier in den Marktständen nur die Endprodukte des gespielten Mittelalters. In dem waren Bienen waren übrigens nicht in rechteckigen Waben gefangen. Schon lange vor Erfindung des Mets oder der Destillation von Alkohol waren Menschen scharf auf Bienen. Wir wissen aus alten Höhlenmalereien, daß Bienen bereits vor über 10.000 Jahren von unseren Vorfahren belästigt wurden, um an den Honig heranzukommen. In Zentralanatolien finden sich Hinweise auf gezielte Zucht etwa im 6. Jahrtausend vdZ, und ganz sicher nachgewiesen ist das Geschäft der Imkerei dann etwa ab dem 4. Jahrtausend vdZ in Ägypten.
Der alte Grieche Hippokrates, den ich letzte Woche erwähnte, schrieb bereits etwas über die fiebersenkende Wirkung von Honigsalben und sagte, daß Honigwasser bei Athleten die Leistung steigern soll. Womit klar ist, daß auch Doping keinesfalls eine Erfindung der Neuzeit ist.
Gehalten wurden Bienen in Körben oder in der sogenannten „Klotzbeute“. Das ist nichts anderes als ein Stück hohler Baumstamm, in den man das Bienenvolk einziehen ließ. Oder die Bienen zogen freiwillig ein und der Bienenjäger sägte dieses Stück Baum dann eben ab und nahm es mit. Einschließlich der Bienen. Der Nachteil dieser ursprünglichen Haltungsmethode ist, daß man nur an den Honig herankommt, indem man die Waben zerstört. Und in denen wohnen ja die Bienen.
Also ersann man später Bienenkästen und mit dem 19. Jahrhundert, der Entwicklung von Wechselrähmchen und anderem Werkzeug, kam die Bauform auf, die man heute allgemein unter „Bienenstock“ so versteht: Ein kastenförmiges Dingsbums, das der Imker öffnen kann und aus dem dann die in Rahmen hängenden Waben entnommen werden können.
Tatsächlich sind die Waben hier sogar vorgebaut, es werden nämlich ausgeschleuderte Waben in die Rahmen eingesetzt und die vollen Waben entnommen. Der Vorteil ist, daß die Bienen dann eben keine neue Wohnung bauen müssen. Dann muß man ja erst wieder die Möbel zurechtrücken und sich überlegen, wo genau der Kamin hin soll und solche Dinge. So etwas kostet Zeit und Energie. Aber die hierzulande übliche westliche Honigbiene Apis mellifera soll ja Honig produzieren und nicht im Baumarkt die neuen Tapetenmuster betrachten. Also kriegen heutige Arbeitsbienen ihre Werkswohnung vom Imker gestellt.
Durch die Industrialisierung der Bienenzucht hat man den Tierchen also etwas weggenommen, damit sie optimaler Honig produzieren können. Statt Bienen da zu halten, wo sie etwas zum futtern finden, werden die Viecher heute in großen Kästen an die Ränder von Rapsfeldern gestellt, die sie dann innerhalb weniger Tage abernten. Danach geht es weiter zum nächsten Kunden. Monokulturbienen ernten Monokulturhonig. Im Schichtbetrieb. Fast möchte man meinen, hinter dem Flugloch das Klacken der Stechuhr zu hören.
Das angeblich so viel primitivere Mittelalter unterscheidet sich nicht wirklich von unserer Zeit, was Komplexität angeht. Im Umkehrschluß bedeutet das aber auch, daß unsere Zeiten nicht einfacher sind als die Zeit vor sechshundert Jahren. Die industrielle Skalierung unserer Gesellschaft läßt es nur so erscheinen.
Dinge, die früher Haushalte oder Zünfte erledigten, werden von Maschinen erledigt und von Großkonzernen. Und das auch nicht am Rande des Flußes, sondern womöglich fünfzehntausend Kilometer entfernt. Deswegen gibt es heute keine neuen Gerber- und Färbergassen mehr. Jedenfalls nicht in unseren Städten.
Die Wolle der hier ausliegenden Stoffe muß vorher mal von einem Schaf getragen worden sein. Zumindest nehme ich das für das Mittelalter mal an. Baumwolle ist eine Sache späterer Jahrhunderte, jedenfalls hier in Europa. In einer Gegend wie Indien ist Baumwolle und ihre Gewinnung eine Sache, die sich bis ins 6. Jahrtausend vdZ zurückverfolgen läßt.
Hier in Europa bedeutet Wolle normalerweise das Vorhandensein von Schafen. Außerdem kann man die Schafe auch noch essen, ganz im Gegensatz zur Baumwolle, die ist nämlich giftig. Baumwolle wiederum läuft nicht weg, erfordert also keine Hirten. Dafür muß man Schafe nicht gießen. So hat jede Methode ihre Vor- und Nachteile. Entscheidend ist aber, daß beide Vorgehensweisen eben Wolle produzieren und die lokalen Bedingungen berücksichtigen.
Auch Leder muß vorher irgendwann einmal zur Verpackung eines Tieres gedient haben. Eines Schafs, zum Beispiel. Wahlweise auch einer Kuh, eines Schweins oder einer Ziege. Irgendwer muß das Tier überredet haben, diese Verpackung aufzugeben, damit man daraus Leder machen kann.
Ob heute oder vor sechshundert Jahren – ganze Lieferketten und Herstellungskomplexe müssen hier ineinandergreifen, um am Ende die maßgefertigten Schuhe aus dem Leder herstellen zu können. Oder eben die Lederpanzerung.
Leder erfordert beispielsweise auch Salz zum Gerben. Außerdem wird das Tier, das seine Verpackung gespendet hat, zusätzlich noch, in mundgerechte Happen zerteilt, seinen weiteren Weg nehmen. Ohne Salz aber war zu mittelalterlichen Zeiten kein Fleisch haltbar zu machen. Außer durch Räuchern vielleicht.
Salz hat ganze Städte reich gemacht und den Wohlstand von Regionen begründet. Ganze Generationen von Kaufleuten in den Städten haben ihr Geld damit verdient und wurden dabei immer reicher und mächtiger. Bis schließlich Könige und Kaiser sich da Geld geliehen haben, wo es am meisten davon gab. Dafür wiederum bekamen die Städte, die Zünfte und Gilden Sonderrechte und Vergünstigungen. Wirkungen haben Ursachen, die oft nicht sofort ersichtlich sind. Europa zur Zeit des 16. Jahrhunderts aufwärts. Die erste Renaissance.
Mit ungebrochener Begeisterung verkaufen uns Experten ein endlos verlängertes Heute als Zukunft. Ich schätze, das Wahre Morgen wird sehr viel mehr Gestern enthalten.
Unsere Zeit ist nicht grundlegend anders als das Damals™, das hier so schön zur Schau gestellt wird. Immer lauter werden dieser Tage die Verkündungen der technologischen Hexenmeister des 21. Jahrhunderts. Das Credo des endlosen, des weltverbessernden Fortschritts ertönt überall.
Kaum ist die Concorde tot, verkünden neue Firmen dieser Tage den Bau eines neuen Modells. Eine Firma namens Boom hat Bestellungen eingesammelt für einen Nachfolger des Überschallfliegers. Nach einem Absturz im Jahre 2000, kurz nach dem Start vom Flughafen Charles de Gaulle bei Paris, wurde der Flugbetrieb mit dem Vorgänger 2003 endgültig eingestellt.
Aber die neue und verbesserte Concorde wird natürlich schneller sein. Und leiser. Und weniger Sprit verbrauchen.
Nichts daran wird jedoch etwas an der Tatsache ändern, daß der Kerosinverbrauch pro Kopf immer noch sehr viel höher sein wird als bei herkömmlichen Flugzeugen. Ganz besonders, weil der neue „Boom Jet“ lediglich 55 Sitzplätze bieten soll. Oder besser, „bis zu“ – man kann gespannt sein, was das am Ende bedeuten wird. Die ersten Flüge sollen 2023 stattfinden. Man darf ebenfalls gespannt sein, was Kerosin dann kosten wird, das ja, aus unerfindlichen Gründen, in den Industriestaaten oft unversteuert verballert werden darf.
Nichts daran wird die Tatsache verändern, daß die alte Concorde, trotz damals völlig anderer Spritpreise, niemals kommerziell erfolgreich war. Ich sehe keinerlei Grund, warum ein neues, verbessertes Modell an diesem Punkt etwas ändern sollte.
Der Mythos des Fortschritts hat außerdem so etwas wie Überschallreisen für alle versprochen. Das war doch immer die Kernsaussage des ewig wachsenden Kapitalismus, wenn ich das recht im Kopf habe. Immer mehr für alle.
Ich habe natürlich keine Ahnung, was ein Ticket in der neuen Concorde kosten wird, aber ich bin mir absolut sicher, daß es für die meisten Durchschnittsverdiener, seien sie Europäer oder Amerikaner, eindeutig außerhalb ihrer finanziellen Reichweite liegen wird.
Exakt da liegt die Marktlücke, die der neue Betreiber entdeckt zu haben glaubt. Der überschallschnelle Flug soll vor allem gut betuchte Geschäftsleute anlocken, die es mit den Kosten nicht so genau nehmen müssen oder wollen. „Gut betucht“ ist übrigens ein Ausdruck, der ebenfalls aus mittelalterlichen Zeiten stammt. Denn gutes Tuch mit guter Färbung war teuer.
Ich weiß nicht, ob dem neuen Anbieter des superschnellen Reisens das schon einer gesagt hat – aber exakt das gleiche Geschäftsmodell war auch schon für die alte Concorde geplant nach dem Willen der Betreiber. Nur hat es kommerziell niemals funktioniert.
Auch auf der anderen Seite des Fliegens, dem touristischen Massenviehtransport, sieht es nicht besser aus. Airbus hatte seinen A380 vor einigen Jahren vorgestellt, um die Kosten pro Passagierkilometer zu senken.
Diese Kalkulation kann aber nur funktionieren, wenn man eben immer mehr Passagiere durch die Luft befördert. Und exakt dieses Konzept geht nicht auf, wie es aussieht. Denn die Neubestellungen bleiben aus, Airbus muß die Produktion zurückfahren und stellte deshalb neulich eine Version seines Superfliegers vor, in der mit technischen Kniffen Sprit gespart wird. Außerdem will man die Bestuhlung ändern – damit noch mehr Menschen in das Flugzeug passen.
Was in meinem Kopf unmittelbar zu der Frage führt, ob man dann nicht wieder weniger Flugzeuge braucht. Wenn man alle Leute, die von Frankfurt/Main nach New York fliegen wollen, in einen Flieger kriegt, dann langt ein Flug pro Tag ja schließlich völlig. Aber vielleicht habe ich das mit dem ewigen Wachstum auch nicht ganz verstanden, schließlich habe ich ja nicht Ökonomie studiert.
Immer wieder versuchen die Verkünder des Forschritts dasselbe. Und immer wieder wundern sie sich, wenn ihr Konzept scheitert.
Die NASA betreibt sogar ein ganzes Programm mit „X-Planes“ verschiedener Hersteller. Das X steht hierbei für „Experimental“, Star-Trek-Fans wissen Bescheid.
Das ganze läuft sogar unter der Rubrik „Green Aviation“, also „grüne Luftfahrt“.
Erklärtes Ziel ist es, den Spritverbrauch um die Hälfte zu senken und auch den Lärm der Flieger auf die Hälfte der heute niedrigsten Werte zu drosseln.
Ich hätte zur Erreichung dieses Ziels ein recht pragmatisches Konzept: Man reduziere die Anzahl aller Flugbewegungen um mindestens 50 Prozent. Der Forschungsaufwand hierfür ist exakt Null, die Umsetzung relativ zu den finanziellen Mitteln recht unproblematisch.
Aber damit würde man von der Linie der immer besseren Zukunft durch neue „Technologie“ abweichen. Im Grunde bedeutet mein Vorschlag, daß so etwas wie Fliegen für einen Großteil der Weltbevölkerung wieder das würde, was es mal war. Ein Spielzeug des Jet-Set. Der hieß nicht umsonst so.
Der Witz ist, das exakt diese Entwicklung trotzdem eintreten wird, ganz egal, wer welches Programm unter welchem Namen betreibt, um Menschen in kommerziellen Mengen durch die Luft zu befördern. Die Zukunft der kommerziellen Luftfahrt in der Langen Dämmerung ist ganz klar zu sehen: Sie hat keine.
Bald schon, so verkünden die Sirenengesänge, bald werden wir zum Mond fliegen. Schon wieder. Ich könnte schwören, wir wären gerade erst dagewesen. Und dann zum Mars. Und bis dahin gibt es vorbereitete Kartoffelscheiben in der Folientüte, aus denen man etwas machen kann, daß ein bißchen, aber nicht völlig anders schmeckt als Bratkartoffeln.
Die Zukunft der Zivilisation wird gerettet werden durch Fusionsstrom. Oder ewiges Leben dank Nanomedizin. Oder dem sonstigen Heilsversprechen du jour.
Ich kehre aus Gefilden des 21. Jahrhunderts zurück in meine unmittelbare Umgebung. Diese Softporno-Version des Mittelalters, durch die ich hier spaziere, ist also trotz allem nicht mit dem wahren Gestern zu vergleichen. Das Leben im Mittelalter war unendlich viel komplexer als dieser Ausschnitt, der mir hier von wohlwollenden Menschen präsentiert wird.
Ebenso wie unsere Welt viel komplexer ist, als wir in unserem Alltag oft überhaupt wahrnehmen oder realisieren. Oder realisieren wollen. „Sieh nicht genau hin“, flüstern die Sirenengesänge. „Frag nicht, wo all das herkommt, was im Regal liegt. Kaufe und freue dich. Aber stell keine Fragen.“
Wie die Bienen bekommen wir alles gestellt, solange wir Honig produzieren.
Immer mehr Menschen hören diesem Versprechen des besseren und schnelleren Morgen nicht mehr zu. Sie wollen es nicht mehr hören. Aber noch wollen sehr viele nicht zugeben, daß sie durchaus fundamentale Zweifel hegen an der Richtigkeit der Gebete, die tagtäglich auf uns einströmen. Sie glauben nicht mehr, aber noch immer gehen sie in die Kirche.
Hier und da stellen Menschen Fragen an die Priester der High-Tech-Dreifaltigkeit aus Ewigem Fortschritt, Ewigem Wachstum und dem Mythos der Einzigartigkeit.
Fragen wie zum Beispiel: „Was sollen wir eigentlich auf dem verdammten Mars?“
Diese Frage stelle ich. Ein Science-Fiction-Fan und durchaus begeisterter Technologie-Fan. Ich bin eindeutig kein romantisierender Mittelalterverherrlicher. Mittelalter war stellenweise ganz schön hart. Eindeutig kein Softporno. Mehr so BDSM.
Warum also interessieren sich immer mehr Menschen für die Gestalt des Gestern und Vorgestern, einige eher als Konsumenten, andere wiederum als halbgare Kopisten – aber sehr viele durchaus mit Einsatz, Forschungswillen, Leidenschaftlichkeit und einem Arbeitsaufwand, der weit über ein bloßes Hobby hinausgeht?
Wenn alles immer schöner wird, immer besser, immer smarter, immer nützlicher – warum zur Hölle sitzen Menschen in selbstgewebter Kleidung um ein Lagerfeuer, trinken Bier aus eigener Herstellung, während sie nicht ihr Smartphone benutzen, keine Selfies knipsen und nicht fernsehen?
Nun, die Fröhlichkeit dieser Menschen erklärt sich auch daraus, daß irgendwo, nicht allzuweit entfernt, das 21. Jahrhundert wartet. Irgendwo wartet das Auto, in dem das mittelalterliche Geraffel nach ein paar Tagen gestapelt wird, um damit zum nächsten Karneval zu fahren.
Die Tatsache aber, daß sie überhaupt hier sind, ist Teil eines Prozesses, der typisch ist für eine Kultur, die in ihre akute Verfallsphase eingetreten ist. Wenn die Sirenengesänge nicht mehr verfangen, wenn die Narrative einer Zeit sich mehr und mehr als unzulänglich oder schlicht und einfach auch als erstunken und erlogen erweisen, beginnt eine Gesellschaft kollektiv, auf den Druck steigender kognitiver Dissonanz zu reagieren.
Es ist keine bewußte Handlungsentscheidung, zumindest bei den Meisten. Einige kommen hierher, um die Spinner zu betrachten im Mittelalter-Zoo. Wie Jurassic Park, nur ohne Dinos. Und abends sitzen dann alle wieder vor dem Tatort oder gucken Dokus über eine Zukunft voller Fusionsenergie und fliegender Autos und Marsflügen.
Die anderen sitzen am Lagerfeuer in dem Unbewußtsein, daß die Zukunft wohl doch keine High-Tech-Zivilisation mit Weltraumkolonien in fernen Sonnensystemen sein wird. Aber sie verdrängen die notwendige Frage, wie diese Zukunft denn dann aussehen wird.
Bienen bauen ihre Waben als gleichmäßige Sechsecke. Aber in kastenförmigen Behältern bauen sie die Ecken nie aus, wenn sie das vermeiden können. Im Winter oder auch in Baumhöhlen finden sie sich in traubenförmigen Gebilden zusammen. Unsere moderne, bessere, schnellere Art der Bienenzucht hat ihnen etwas weggenommen, dem sie normalerweise ganz natürlich folgen würden. Wir haben alles perfekt optimiert, auf höchste Effizienz getrimmt. Für die Industriegesellschaft, nicht für die Bienen. Das ist einer der Gründe, an denen diese Tierart ausstirbt.
Die Form des wahren Morgen wird auch kein neues Mittelalter sein. Wir müssen Dinge wiederentdecken, denen menschliche Gesellschaft ganz natürlich gefolgt ist. Es ist an der Zeit, menschliches Denken und Empfinden aus dem Kasten der industriellen Zivilisation herauszuholen. Im Gegensatz zu den Bienen haben wir eine Wahl.. Sollten wir beschließen, lieber eingesperrt bleiben zu wollen, werden wir das nicht überleben.
Das Beitragsbild stammt aus dem Bildband „Forest Punk“ von Dieter Klein. Weitere Bilder und Hintergrund zu Mann und Fotos lassen sich hier finden.
„Post-modern civilization: The Dark Ages with advanced technology.“ Marty Rubin
Eine wunderhübsche junge Dame mit langem Blondhaar und überaus strammen Waden, umgürtet von Spangen. Keltischen Ursprungs, wie ich vermute. Die Spangen, nicht die Waden. Die Spangen sind zu gleichmäßig gearbeitet und die Waden zu blaß und zu unverkratzt, um wirklich jeden Tag so ins Freie gehalten zu werden. Es ist ein unfaßbar heißer Tag heute. Über dem Gelände liegt die Hitze, als wolle einem der Himmel zwar nicht auf den Kopf fallen, aber sich zumindest draufsetzen.
Ich passiere zwei römische Legionäre, mit Helm und recht ausgefransten roten Umhängen. Demzufolge müßten sie beide Zenturionen sein, wenn ich mich da nicht irre. In der glühenden Sonne lassen sie sich an einem Stand mit Kleidung das Licht auf den Helm brennen. Die spinnen, die Römer.
Eine Gruppe fahrender Barbaren bietet ihre Gesänge dar. Ein Typ mit einer Kutte und Pestmaske läuft an mir vorbei. Eine diese Schnabelmasken, wie man sie von Aufzeichnungen aus dem 14. Jahrhundert und später kennt. Die damaligen Ärzte hatten unter den Schnäbeln nasse Tücher mit Kräutern eingebunden, um die verseuchte Luft nicht atmen zu müssen, die alle anderen Menschen krank machte.
Damals glaubte man nämlich noch an die Lehre vom Miasma, das stammt aus dem Griechischen und aus dem 5. Jahrhundert vdZ. Schon wieder so ein Grieche. Aber dieser Kerl war nicht irgendein alter Grieche, sondern Hippokrates. Ja, der Hippokrates. Der mit dem Eid, von dem viele glauben, daß Mediziner ihn heute noch ablegen. Was aber gar nicht stimmt.
Denn der antike hippokratische Eid würde bedeuten, daß ein Mediziner keine operativen Eingriffe vornehmen darf, um nur ein Beispiel zu nennen. Er ist, kurz und knapp, schlicht nicht mehr zeitgemäß.
Die Bedeutung des Mannes und seiner Auffassungen wird dadurch für eine medizinische Berufswahl nicht geringer. Denn Hippokrates erklärte auch, daß Hygiene ein Grundprinzip ärztlichen Handelns sein solle. Damit meinte er sowohl körperliche als auch geistige Hygiene, was schlicht bedeutet, daß auch der Arzt moralisch und ethisch verwerfliche Dinge nicht tun sollte und er sich in einem vernünftigem Zustand befinden muß, wenn er einen Patienten behandelt. Niemand möchte auf dem Tisch eines Neurochirurgen liegen, der ein Alkoholproblem hat und gerade darüber nachdenkt, mit wem seine Frau ihn gerade betrügt.
Der Arzt, so Hippokrates, soll sorgfältig beobachten und untersuchen und auch Befragungen durchführen, damit er systematisch eine Diagnose stellen und eine Therapie erarbeiten kann. Auch das geistige Wohl des Patienten ist hierbei zu beachten.
Die Technik der heutigen Anamnese, also der Vorgeschichte eines Patienten, entstammt dieser Zeit und ist bis heute gültig, ebenso wie die anderen genannten Prinzipien. An dieser Stelle ist Hippokrates von Kos völlig zeitlos.
Leider glaubte Hippokrates auch, daß die Erde selbst üble Wolken ausstößt, die wiederum zur Übertragung von Krankheiten führen. Miasmen eben. Denn das Wort bedeutet soviel wie „übler Dunst“, aber auch „Befleckung“.
Was heute irgendwie lächerlich erscheint, ist auf der anderen Seite nicht ganz falsch. Denn manche Krankheit wird ja tatsächlich über die Luft übertragen. Die Pest des 14. Jahrhunderts gehört nicht dazu, weshalb die Schnabelmasken den damaligen Pestärzten nicht hilfreich gewesen sein dürften. Strenggenommen gab es im 14. Jahrhundert noch keine Ärzte, insofern waren die Menschen damals ohne echte medizinische Versorgung. Die Lehre von den Miasmen hielt sich noch bis ins 19. Jahrhundert hinein, bis man eben dank Entwicklung der Optik endlich die vielen kleinen Tierchen betrachten konnte, die in einem Tropfen Blut oder Wasser so herumschwimmen können. Und von denen so manches unangenehme Wirkungen auf Menschen hat. „Das wahre Morgen“ weiterlesen →
„I’m learning to fly, but I ain’t got wings.
Coming down is the hardest thing.“ Tom Petty
Technologie oder – in meinen Begriffen hier in diesem Blog – die genaue Ausformung der Technosphäre ist immer auch eine Entscheidung der Gesellschaft.
Zumindest sollte sie das sein. In Wahrheit funken einem die Kräfte der viel gepriesenen freien Marktwirtschaft da natürlich ständig dazwischen.
Es gab nie eine Entscheidung der Gesellschaft für die vorgeblich zivile Nutzung der Kernenergie. Es gab eine politische Entscheidung, denn mit Reaktoren hat man die Hand eben auch irgendwo immer auf dem Stoff, aus dem die Bomben sind. Die Tatsache, daß Nationen wie Japan oder Deutschland über keine eigenen A-Waffen verfügen, ist ja nun nicht etwa technologischem Unvermögen geschuldet, sondern der Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Der freie Markt ist an solchen Stellen also normalerweise eben kein Markt. Und frei ist er auch nicht. Er funktioniert hier schlicht kommandowirtschaftlich. Hitler konnte in Hydrierwerken aus Braun- und Steinkohle Sprit für Flugzeuge und Panzer gewinnen lassen, weil es geht. Nicht etwa, weil das Verfahren ökonomisch Sinn ergibt. Es ist nämlich in jeglicher Hinsicht bei weitem zu teuer. Würde man Benzin heute aus deutscher Steinkohle herstellen wollen, kostete der Liter Sprit vermutlich irgendwas um die acht Euro. Dann mal Prost.
Mit Atomkraft war es ähnlich. Die Franzosen reihten sich als Atommacht Nr. 4 in den Reigen ein, weil Charles de Gaulle die Bombe haben wollte und dazu brauchte man eigene Reaktoren. Drum hat Deutschland auch keine eigenen Bomben, denn damit konnte Frankreich sicher sein, nicht noch einmal von deutschen Truppen überfallen zu werden. Deutschland hätte wiederum auch gerne die Bombe gehabt, Old Adenauer war jedenfalls sehr dafür, so weit ich das weiß. Nur gab es eben keine.
Dafür stehen die Franzosen heute da und erzeugen 70 Prozent ihrer Elektrizität aus Kernmeilern. Da fragt sich nur noch, wem zuerst das Licht ausgeht. Uns oder den westlichen Nachbarn. Sollte einer der Schrottmeiler an der deutschen Grenze wie Cattenom vorher noch platzen, werden womöglich deutsche Truppen doch noch einmal Frankreich überfallen. Wer weiß?
Wenn aber die industrielle Zivilisation den Bach runter geht und dabei auch durch weiteres Aufkommen von „Technologie“ – in welcher Form auch immer – nicht zu retten sein wird, ergibt sich ganz generell die Frage: Was wird überhaupt zu retten sein?
Das erfordert ein wenig ausgiebige Diskussion und Bestandsaufnahme.
In diesem Zusammenhang sollte man nicht unerwähnt lassen, daß die Bemühungen der meisten offiziell irgendwie grün-ökologisch bewegten Menschen, die in industriellem Maßstab stattfinden, eindeutig nicht Teil der Zukunft sein werden. Weder superleichte Elektroautos noch leichtere Flugzeuge noch Gebäudedämmung bis zum Abwinken werden den Zusammenbruch der industriellen Zivilisation verhindern. „Es geht kein Flug nach Irgendwo“ weiterlesen →
Einer der großen Über-Propheten der Technologiereligion ist ein Mann namens Raymond Kurzweil. Geschulten Nerds ist dieser Mann bekannt als der „Director of Engineering“ bei einer obskuren, kleinen Firma im Silicon Valley in den USA. Google oder so heißt der Laden, man hat den Namen vielleicht schon mal gehört.
Wer in einem Konglomerat aus digitalem Wahnsinn wie Google der Leiter der Abteilung ,,Technologische Entwicklung“ ist, gehört eindeutig zu den Leuten, deren Bücher über die Zukunft und die Entwicklung unserer Gesellschaft von jeder Menge Leute nicht nur gelesen werden. Sie werden anschließend auf Veranstaltungen geschwenkt und in heiliges Laserlicht gehalten, um den Worten des Propheten mehr Nachdruck zu verleihen. Solche Menschen haben keine Leser. Sie haben Jünger. Begeisterte Jünger.
Kurzweil gilt unter anderem als Futurologe. Das sind die Leute, die über eine Zukunft schreiben, die zum Mythos des ewigen Fortschritts paßt, wofür sie dann von der Fachpresse frenetisch bejubelt werden. Insofern bin ich also ein Anti-Futurologe, obwohl ich mich ja auch sehr wohl mit der Zukunft auseinandersetze.
Außerdem ist der Kerl von niemand Geringerem als Bill Gates schon einmal als führender Experte im Bereich der Künstlichen Intelligenz bezeichnet worden.
Witzigerweise ist das derselbe Bill Gates, der sich gemeinsam mit Menschen wie Stephen Hawking und dem ebenfalls in Kalifornien hausenden Propheten Elon Musk, dem Chef von Tesla, sehr besorgt über die mögliche Entwicklung einer echten Künstlichen Intelligenz geäußert hat.
Es ist übrigens auch derselbe Stephen Hawking, der zusammen mit dem russischen Milliardär Juri Millner einen Plan ersonnen hat, der sich „Breakthrough Starshot“ nennt und der es ermöglichen soll, andere Sonnensysteme zu erforschen. Nicht durch Hingucken, sondern durch Hinfliegen. Nicht in riesigen Schüsseln mit Warpantrieb, sondern mit eher kleinen Raumschiffen, etwa in Größe einer Postkarte oder so.
Klingt irre, würde aber gleich mehrere Probleme interstellarer Raumfahrt auf einen Schlag logisch angehen. Den enormen Energieaufwand, der im Zusammenhang mit der Raumschiffsmasse steht. Und die Reisedauer, die wiederum mit der Beschleunigung zusammenhängt, die wiederum eine Funktion der Schiffsmasse ist.
Anders gesagt: Kleine Roboter kann man eben mit einem Affenzahn beschleunigen. Schiffe mit einer menschlichen Besatzung eher nicht. Außerdem brauchen Menschen so lästige Sachen wie Luft, Wasser und Nahrung, also eine Lebenserhaltung an Bord. Da wollen wir von den allseits berühmten Kälteschlafkammern gar nicht reden, denn im wachen Zustand unternimmt niemand so eine Reise, die nach dem derzeitigen Stand der Dinge dann etwa 10.000 Jahre dauern würde. Vor 10.000 Jahren haben wir hier auf dem Planeten die Landwirtschaft erdacht.
Das ist die optimistische Schätzung. Zehn Jahrtausende bis zum nächsten Sonnensystem, das wäre Alpha Centauri in einer Entfernung von 4,3 Lichtjahren.
Da liegen übrigens auch die Baupläne aus, nach denen die Erde demnächst für eine Hyperraumumgehungsstraße gesprengt werden soll, aber das wissen wir ja inzwischen. Vielleicht könnten die Raumschiffe dann gleich unsere Beschwerde bei der galaktischen Bauaufsichtsbehörde überbringen. „Mythopolis“ weiterlesen →
„Civilizations die from suicide, not by murder.” Arnold J. Toynbee
„Etwas weiter weg befand sich ein weiterer unscharfer Umriß; dieser hier schwarz, mit einem anhaltenden Zischen, welches von großer, sich zurückhaltender Stärke kündete. Der lange Schornstein neben einer Esche und die Wärme, die von dem Punkt ausstrahlte, erklärte ohne die Notwendigkeit von viel Tageslicht, daß hier eine Maschine stand, die der Erste Beweger dieser kleinen Welt sein würde.
Neben der Maschine stand eine dunkle, bewegungslose Gestalt, eine verrußte und verschmutzte Verkörperung von Größe, in einer Art Trance, mit einem Haufen Kohlen an ihrer Seite. Solche Abgrenzung durch sein Auftreten und seine Farbe verlieh ihm den Eindruck einer Kreatur aus dem Tophet, abgeirrt in die durchsichtige Rauchlosigkeit dieser Gegend aus gelbem Weizen und blasser Erde, mit der er nichts gemein hatte, um ihre Eingeborenen in Erstaunen und Aufregung zu versetzen.
Wie er aussah, fühlte er auch. Er befand sich in der landwirtschaftlichen Welt, aber er war nicht Teil davon. Er diente dem Feuer und dem Rauch; diese Bewohner der Felder dienten der Vegetation, dem Wetter, dem Frost und der Sonne.“
Tess, ihr Geist erschöpft von seelenzerfressender Arbeit, eine ruinierte, innerlich verwüstete Frau, findet sich im gleichnamigen Roman von Thomas Hardy konfrontiert mit dem dampfgetriebenen Rhythmus der neuen Dreschmaschine, die von einem „Ingenieur“ geführt wird. Einem Exemplar einer neuen Klasse von Mensch. Losgelöst von den ihn umgebenden anderen Menschen erscheint er als Vertreter einer völlig fremden Art.
Das Tophet, das Hardy erwähnt, ist in der hebräischen Bibel ein Ort in Jerusalem, an dem Verehrer der alten kanaanitischen Religion Kinder bei lebendigem Leibe verbrennen, als Opfergabe an die Götter Moloch und Baal. Das Tophet wurde so zu einem theologischen Synonym für die Hölle innerhalb des Christentums. Der angebetete Baal, ursprünglich ein Import aus syrischen Landen und für Wetter und Fruchtbarkeit zuständig – in etwa wie der römische Kollege Saturn – verwandelte sich dann auch konsequent in einen Dämon innerhalb der christlichen Historie.
Auch das Primum Mobile im Originaltext ist eine theologische und astronomische Anspielung. Denn dies war in Zeiten des geozentrischen Weltbildes die äußerste der Himmelssphären, die mit ihren Sternen um die Erde rotierten und hinter der das Göttliche wohnte. Aristoteles, der berühmte alte Grieche, sprach in seiner „Physik“ bereits von einem „Unbewegten Beweger“ weil er in naturphilosophischer Denkweise davon ausging, daß es etwas gegeben haben muß, das alle andere Bewegung im Universum verursacht hat.
Die von der zurückgehaltenen Kraft des Dampfes getriebene Maschine ist also so etwas wie ein Ausdruck des Göttlichen in ihrer maschinellen Macht, wohingegen ihr Operateur eher aus der Hölle entsprungen scheint. So sind auch die Auswirkungen nicht zwingend erfreulich. Tess wird mit dem Rhythmus der Maschine konkurrieren müssen, um als menschliches Wesen weiter Bestand haben zu können in ihrer Welt.
Ein anderer Romancharakter, von Rußlands großem Schreiber Lev Tolstoi in Anna Karenina auf die Felder Rußlands gestellt, kehrt ebenfalls in einer Ernteszene wiederum zurück zum „Allerheiligsten des Menschen, die Tiefe des Landes“. Er nimmt teil am gleichmäßigem Schwung der Sensenblätter in den Feldern und stellt sich dabei die existentiellen Fragen: „Wer bin ich? Warum bin ich hier?“
Ein Bauer sagt zu Ljewin, daß es zwei Sorten von Männern gäbe: „Der eine lebt nur für sich und stopft sich voll. Der andere lebt für die Seele. Er erinnert sich an Gott.“
Über das Feld hinter dem Haus rumpelt und dröhnt der Mähdrescher, wirbelt Staub auf und verbrennt Diesel. Nachdem es in den Monaten von März bis Juni in unserer Gegend mehr geregnet hat als in den ganzen zwölf Monaten vorher, von März bis März, ist es jetzt wieder trocken. Mit unglaublicher Bullenhitze hat sich der Sommer zurückgemeldet in diesen Tagen, Luft wie aus einer Esse strömt mir entgegen, wenn ich morgens die Balkontür öffne.
Das Technikmonstrum rumpelt über den Hektar industriell zum Ackerland erklärten Drecks und befördert ermordeten Weizen in sein Inneres. Hier wird geschnitten, transportiert, gedroschen, eingesammelt und fusselige Halmreste wieder ausgestoßen. Alles in einem Arbeitsgang. Kein Sensenblatt bewegt sich von links nach rechts, keine Dampfmaschine, kein zugerußter Mann. Der Ingenieur mit dem Bauerndiplom sitzt in seiner gläsernen Kabine über den Dingen, vermutlich klimatisiert.
Heutige Maschinenmänner sind nicht mehr rußig. Sie sind klinisch sauber. Steril. Noch viel unbeteiligter an den Dingen, als es ein Thomas Hardy und seine Tess jemals erahnen konnten. Dieser Knöpfchendrücker und Hebelberührer hinter seinem Glas hätte Tess unendlichen Schrecken verheißen. „Mythopolis“ weiterlesen →
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ROMANE, NOVELLEN, ESSAYS, AUSSTELLUNGSKATALOGE, TAGEBÜCHER, BRIEFE, … ÜBER DEN ERSTEN WELTKRIEG
„Irgendeine ganz lächerliche Angelegenheit auf dem Balkan wird den nächsten Krieg auslösen.“ Reichskanzler Otto von Bismarck (1815–1898).
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Neben dem wohl bekanntesten Antikriegsroman über den Ersten Weltkrieg, „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque, setzt sich eine Fülle weiterer literarischer Publikationen mit den Ereignissen und Auswirkungen der Jahre 1914–1918 auseinander. Vielen von ihnen ist nicht nur eine hohe literarische Qualität zu eigen, sie führen den LeserInnen die menschenverachtenden Mechanismen des Krieges auch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven vor Augen.
SEITENINHALT
- Kriegseuphorie und Literatur in Deutschland und Österreich
- Kriegsbefürworter in Frankreich und Großbritannien
- Ernst Jünger und Maurice Genevoix
- Stimmen gegen den Krieg
- Literaturliste Erster Weltkrieg: Romane, Erzählungen, Essays, Tagebücher, Ausstellungskataloge, …
- Weitere Infos: 100 Jahre Erster Weltkrieg
Von der anfänglich weitverbreiteten Kriegseuphorie werden auch viele LiteratInnen erfasst. So lässt Hermann Hesse (1877–1962) sein Anfang 1915 veröffentlichtes Gedicht „Der Künstler an die Krieger“ mit folgenden Worten ausklingen: „Die ihr draußen in den Schlachten standet / Seid mir Brüder nun und mir geliebt.“ Robert Musil (1880–1942) schreibt in seinem Essay „Europäertum, Krieg, Deutschtum“ vom 3. August 1914: „Treue, Mut, Unterordnung, Pflichterfüllung, Schlichtheit, – Tugenden dieses Umkreises sind es, die uns heute stark, weil auf den ersten Anruf bereit machen zu kämpfen.“ Gerhart Hauptmann (1862–1946) ist einer von 93 Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftern, die den „Aufruf an die Kulturwelt“ vom 14. August 1914 unterzeichnen: „Glaubt uns! Glaubt, daß wir diesen Kampf zu Ende kämpfen werden als ein Kulturvolk, dem das Vermächtnis eines Goethe, eines Beethoven, eines Kant ebenso heilig ist wie sein Herd und seine Scholle. Dafür stehen wir ein mit unseren Namen und unserer Ehre.“
Auch Thomas Mann (1875–1955) zeigt sich vom Virus der Kriegstreiberei angekränkelt. Im August 1914 steht sein „Herz in Flammen“ und triumphiert über den Zusammenbruch der verhassten, von den „Zersetzungsstoffen der Zivilisation“ stinkenden „Friedenswelt“. Nachzulesen in seinem Aufsatz „Gedanken im Kriege“.
Und im Dezember 1914 schreibt er in einem Brief an Richard Dehmel, dass „Ausdeutung, Verherrlichung, Vertiefung der Geschehnisse“ im Krieg die Pflichten des Schriftstellers seien.
In „Betrachtungen eines Unpolitischen“, er schreibt an dem Buch von 1915 bis 1918, versucht er seine politische Haltung in Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg zu rechtfertigen.
Vier Jahre später bekennt er sich in seiner Rede „Von deutscher Republik“, er hält sie anlässlich des 60. Geburtstages von Gerhart Hauptmann, zur Weimarer Republik und erkennt im Laufe der kommenden Jahre zunehmend die vom Nationalsozialismus ausgehende Gefahr.
Auch Carl Zuckmayer (1896–1977) wird von der chauvinistischen Stimmung mitgerissen und meldet sich als Kriegsfreiwilliger. Gleichzeitig erweist er sich als hellsichtig und ahnt, Wochen vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, die kommenden Ereignisse voraus:
„Einmal, wenn alles vorbei ist,
Werden Mütter weinen und Bräute klagen,
Und man wird unterm Bild des Herrn Jesus Christ
Wieder die frommen Kreuze schlagen.
Und man wird sagen: es ist doch vorbei!
Laßt die Toten ihre Toten beklagen!
Uns aber, uns brach es das Herz entzwei,
Und wir müssen unser Lebtag die Scherben tragen.“
In Frankreich und Großbritannien bilden der Philosoph Henri Bergson (1859–1941) und Rudyard Kipling (1865–1936) die Speerspitze jener literarischen bzw. intellektuellen Kräfte, die den Krieg befürworten. Kipling, er wurde 1907 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet, spricht von den Deutschen als „Hunnen“ und vergleicht sie in einem Artikel in der „New York Times“ vom 14. Mai 1916 mit Bakterien:
„Eine Sache, die wir in unsere Dickschädel reinbekommen müssen, ist: wann immer der Deutsche – Mann oder Frau – eine geeignete Kultur bekommt, worin er gedeiht, dann bedeutet er oder sie Tod und Verlust für zivilisierte Menschen, genauso wie Bakterien irgendeiner Krankheit, die man sich vermehren läßt, Tod oder Verlust für die Menschheit bedeuten. Diese Auffassung beinhaltet nicht mehr Haß, Zorn oder Aufregung, als wenn man eine Spüle ausspült oder Öl auf Wasser gießt, um Stechmücken an der Vermehrung zu hindern. Für uns ist der Deutsche wie Typhus oder Pest – Pestis Teutonicus, wenn Sie so wollen. Aber bis wir diese grundlegende Tatsache in Friedenszeiten erfassen, werden wir immer Ausbrüchen der Antizivilisation ausgesetzt sein. Machen Sie sich dies mit allen in ihren Möglichkeiten liegenden Kräften klar.“
Henri Bergson wiederum, er erhält 1927 den Nobelpreis, gibt am 8. August 1914 als Präsident der Académie des sciences morales et politiques in seiner Rede die Linie gegen „die deutschen Barbaren“ aus: „La lutte engagée contre l’Allemagne est la lutte même de la civilisation contre la barbarie.“
Ernst Jünger (1895–1995) wird 1922 im Roman „In Stahlgewittern. Aus dem Tagebuch eines Stoßtruppführers“ das Lebensgefühl vieler Männer zu Beginn des Ersten Weltkrieges zusammenfassen: „Wir hatten Hörsäle, Schulbänke und Werktische verlassen und waren zu einem großen, begeisterten Körper zusammengeschmolzen. Aufgewachsen in einem Zeitalter der Sicherheit, fühlten wir alle die Sehnsucht nach dem Ungewöhnlichen, nach der großen Gefahr. Da hatte uns der Krieg gepackt wie ein Rausch. Der Krieg mußte es uns ja bringen, das Große, Starke, Feierliche. Es schien uns männliche Tat, ein fröhliches Schützengefecht auf blumigen, blutbetauten Wiesen. Kein schönrer Tod auf dieser Welt.“
Im Roman „In Stahlgewittern“ verurteilt Jünger weder die politischen Ursachen des Ersten Weltkrieges noch geht er darauf ein. Obwohl die Kämpfe an der Westfront in aller Brutalität geschildert werden, liefert es letztlich ein idealisierendes Bild der Kämpfe. Gelesen werden kann es trotzdem nicht nur als Verherrlichung des Krieges, sondern auch als furchtbare Anklage gegen ihn.
Der Franzose Maurice Genevoix (1890–1980), wie Jünger keineswegs ein Pazifist, veröffentlicht den ersten Teil seiner Kriegserfahrungen bereits 1916; bis 1923 folgen weitere Bände. Die Zensur greift ein und schwärzt so manche Passage. Der Missbrauch der Soldaten als Kanonenfutter oder anerkennende Worte für den Feind dürfen in Zeiten des Krieges ebenso wenig öffentlich gemacht werden, wie Gewalt gegen die eigene Bevölkerung und an den Gefangenen. Ebenso tabu ist es, über Plünderungen und Momente panischer Angst zu berichten. 1949 führt er die einzelnen Bände zu dem über 700 Seiten umfassenden Werk „Ceux de 14“ zusammen. Für den heurigen Herbst kündigt der Verlag André Thiele eine Übersetzung unter dem Titel „Die von 14. Band I: Vor Verdun an.“
Nur wenige AutorInnen wie beispielsweise Johannes R. Becher, Leonhard Frank, George Bernard Shaw, Ricarda Huch, Annette Kolb, Romain Rolland, René Schickele oder Heinrich Mann erheben bereits zu Beginn des Ersten Weltkriegs ihre Stimme für den Frieden.Allerdings lässt das Grauen des Krieges die Euphorie auf allen Seiten rasch schwinden. Neben der Veröffentlichung unzähliger, das Schlachten verherrlichender Elaborate, wird 1915 mit „Le Feu“ von Henri Barbusse der erste große Antikriegsroman des Ersten Weltkrieges veröffentlicht.
Die Steine feinden
Fenster grinst Verrat
Äste würgen
Berge Sträucher blättern raschlig
Gellen
Tod.
Patrouille von August Stramm (1874–1915)
Viele Werke aus der folgenden Literaturliste gingen im Rahmen der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen in Flammen auf. Bis auf einige wenige Autoren waren alle SchriftstellerInnen dieser Zusammenstellung, die sich nach der Machtübertragung an die NationalsozialistInnen im Deutschen Reich bzw. nach der Besetzung Österreichs in der sogenannten „Ostmark“ aufhielten, zur Flucht gezwungen oder wurden im Konzentrationslager ermordet.
Ernst Glaeser, dem Autor von „Jahrgang 1902“, blieb es vorbehalten, 1939 aus seinem Schweizer Exil in das nationalsozialistische Deutschland zurückzukehren und unter anderem für Frontzeitungen der Luftwaffe zu schreiben.
Auf der Seite „DER ERSTE WELTKRIEG IM INTERNET“, ebenfalls im „Duftenden Doppelpunkt“ veröffentlicht, finden Sie eine Zusammenstellung von online zugänglichen Themenportalen und Sites über den Ersten Weltkrieg: Nachschlagwerke, Zeitungen, Filme, Fotos, Tagebücher, Literatur, Veranstaltungen und vieles mehr.
Zusätzlich bietet der „Duftende Doppelpunkt“ Infos zu AUSSTELLUNGEN in Österreich, Belgien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien anlässlich „100 JAHRE ERSTER WELTKRIEG“.
Das Team des „Duftenden Doppelpunktes“ freut sich auf Ihre Ergänzungen und Anregungen!
In der Literaturliste sind AutorInnen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Polen, Russland, Serbien, Österreich, der Schweiz, der Tschechoslowakei und den USA vertreten. Die Jahreszahl hinter dem jeweiligen Titel bezieht sich immer auf das Erscheinungsjahr der Erstausgabe.
Einige der Bücher sind leider trotz des Gedenkjahres „100 Jahre Erster Weltkrieg“ lediglich antiquarisch erhältlich, manche im Internet nachzulesen.
Andrejew, Leonid (1871–1919): Igo voyny, 1917, Das Joch des Krieges, 1918 (lieferbar: Elektrischer Verlag) / Krasnyj smech, 1904, Das rote Lachen, 1905 (lieferbar)
„Mit abgründiger Ironie, aber auch mit dem existenzialistisch-düsteren Pathos der russischen Erzähler des 19. Jahrhunderts bricht Leonid Andrejew den Kriegszustand auf ein kaum erträgliches Maß herunter: aufs Persönliche. Und findet in der leidenschaftlichen Empathie seines tragischen Helden den Hebel, mit dem sich eine nur zu oft ins Groteske entgleitende Gegenwart aufbrechen lässt.“ Via Elektrischer Verlag
Bereits 10 Jahre vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges verfasste er den pazifistischen Roman „Das rote Lachen“ (Krasnyj smech). Im Geleitwort der deutschen Erstausgabe schreibt die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner: „Kaum jemand habe eine ’schärfere und glänzendere Waffe‘ für den Frieden geschmiedet als Leonid Andrejew.“
Auburtin, Victor (1870–1928): Was ich in Frankreich erlebte, 1918 (lieferbar: Elektrischer Verlag / Das Arsenal)
„Nach all den großmäuligen Berichten neuartiger Helden“ sieht Kurt Tucholsky in dem Buch eine „Wohltat und Erfrischung“. In „Die Weltbühne“ vom 20. Juni 1918, Nr. 25, S. 567.
Der Autor ist Korrespondent des „Berliner Tagblatt“ in Paris. In „Was ich in Frankreich erlebte“ protokolliert er seine Erlebnisse nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Er wird als vermeintlich deutscher Spion verhaftet, entgeht nur knapp dem Kriegsgericht und wird letztlich bis Dezember 1917 auf Korsika interniert.
Noch während des Ersten Weltkriegs veröffentlicht Auburtin seine Aufzeichnungen über die dreijährige Gefangenschaft als Zivilinternierter in Frankreich.
Barbusse, Henri (1873–1935): Das Feuer. Bericht einer Korporalschaft, 1916 (Elektrischer Verlag, E-Book, Tredition Classics, dearbooks) / Tatsachen. Mit einer Vorrede von Ernst Toller, 1929 (lieferbar: Elektrischer Verlag, E-Book)
Die französische Ausgabe von „Das Feuer“ wird unter dem Titel „Le Feu“ bereits 1915 veröffentlicht und mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet.
„Barbusse erzählt in dem Roman die Geschichte jener Korporalschaft, in der er selbst als einfacher Soldat den Ersten Weltkrieg durchgemacht hat. Das Leben im Labyrinth der Schützengräben, endloses Ausharren in Hitze, Schlamm, Kälte, das kleine Glück im Ruhequartier, gefolgt von den todbringenden Sturmangriffen im feindlichen Sperrfeuer – die Wirklichkeit des Krieges ist hier Thema und Handlung.“ Via Unionsverlag
Tatsachen: „Henri Barbusse folgt in diesem Buch der Spur einiger Zeitungsmeldungen von ‚Nebenschauplätzen‘ und ‚Zwischenfällen‘ des Ersten Weltkriegs, die allerdings drastisch und grausam genug sind, um diesen Krieg insgesamt zu beleuchten.“ Via Elektrischer Verlag
Beradt, Martin (1881–1949): Erdarbeiter. Aufzeichnungen eines Schanzsoldaten, 1919. Später auch unter dem Titel Schipper an der Front, Berlin 1929 (vergriffen: Antiquariat)
„Es ist die Figur des aus tiefstem Instinkt unsoldatischen Menschen, der gleichsam mit zwei linken Füßen in die Front tritt, und in allen, die den Krieg und den Zwang des Soldatseins in gleicher Weise erlebt und erlitten haben, wird Beradts Buch verwandte Seiten zum Klingen bringen.“ Der Dichter Martin Beradt, DIE ZEIT, 10. 8. 1950 Nr. 32.
Brod, Max, (1884–1968): Stefan Rott oder das Jahr der Entscheidung, 1931 (lieferbar: Wallstein Verlag)
„Das Jahr der Entscheidung ist das Jahr 1913 auf 14, also das Jahr vor dem Ersten Weltkrieg; Brod gibt hier ein Bild der Habsburger Gesellschaft im letzten Vorkriegsjahr –am Beispiel eines kleinen, diesmal nicht nur jüdischen, deutschen Kreises von Menschen in Prag. (…)Brod lässt auch keinen Zweifel daran, wo die Urheber der Katastrophe sitzen: in der Führung in Wien. Das Verhängnis kommt für die Menschen in Prag von Außen, wenn auch Brod deutlich macht, dass in den Beziehungen dieser Menschen eine Verkommenheit um sich greift, die ein verhängnisvolles Zeichen gibt.“ Via exil-archiv.de
Carossa, Hans (1878–1956): Rumänisches Tagebuch, 1924 (vergriffen: Antiquariat)
Im Ersten Weltkrieg war Carossa 1916 bis 1918 als Bataillonsarzt an der rumänischen Front und der Westfront tätig. Das „Rumänische Tagebuch“ beruht auf seinen Aufzeichnungen aus Rumänien, die er zu einem fiktiven Tagebuch dichterisch ausarbeitet.
Céline, Louis-Ferdinand (1894–1961): Voyage au bout de la nuit, 1932 / Reise ans Ende der Nacht, 1933 gekürzte Fassung, 2003 Neuauflage bei Rowohlt (lieferbar: Rowohlt Verlag)
„In einem sarkastischen, lakonischen Ton beschreibt der Ich-Erzähler sein Leben in Kriegszeiten – und gerade dieser Tonfall ist es, der dem Buch die besondere Tragik verleiht. Céline scheint manchmal zu einer nonchalanten Betrachtungsweise zu verführen, indem er spöttelt, ironisiert, um im nächsten Augenblick durch die Schilderung ungeheurer, aber wie selbstverständlich wirkender Brutalitäten den Leser zu ernüchtern.“ Via literatur.ch
Cendrars, Blaise (1887–1961): J‘ai tué, 1918. Ich tötete – ich blutete, 2014 (Lenos Verlag) / La Main coupée, 1946, Die rote Lilie, 2002 (Manesse Verlag)
„Ich tötete, 1918 in einer von Fernand Léger illustrierten schmalen Broschüre erschienen, ist das grausame Geständnis eines legalen Mordes, der Aufschrei eines Soldaten, der im Zweikampf um sein nacktes Überleben kämpfen musste. Zwanzig Jahre später erschien das bewegte, pathetische Gegenstück dazu, die Kurzgeschichte Ich blutete: Der frisch armamputierte Cendrars liegt im Lazarett, Schmerzen, Fieber und Erinnerungen an das Schlachtgetümmel umnebeln ihn, der Todesengel naht. Doch da geschieht ein Wunder. Ich tötete – ich blutete: Cendrars war im Grossen Krieg Täter und Opfer, er kannte beide Seiten.” Via Lenos Verlag
Die rote Lilie: „Der aus der Schweiz stammende Wahlfranzose Cendrars erinnert sich an den Ersten Weltkrieg, in dem er als Freiwilliger bei der Fremdenlegion gegen Deutschland kämpfte und 1915 seinen rechten Arm verlor. So gab er diesem Buch denn auch den Titel „La Main coupée“, obwohl dieses einschneidende Erlebnis nur in einer kurzen Vision (im Kapitel „Die rote Lilie“) vorkommt, die dieser deutschsprachigen Ausgabe den Titel gibt. Cendrars beklagt in diesem Erlebnisbericht von der Front nicht sich selbst, sondern schildert auf atemberaubende Weise, wie sich ein kleines Corps von Männern, die aus aller Welt kamen, um die Kulturnation Frankreich zu retten, in den Schützengräben mit allerlei Tricks am Überleben hielt – nicht nur gegen den deutschen Feind, sondern auch gegenüber der französischen Bürokratie. Ein Buch, das auch heute noch Aufschluss darüber gibt, was Krieg bedeutet: für die, die ihn an der Front mitmachen und die Aussichtslosigkeit militärischer Strategien am eigenen Leib erfahren.“ Via Lenos Verlag
Chevallier, Gabriel (1895–1969): La Peur 1930, Heldenangst, 2010 (lieferbar: Nagel & Kimche)
„Heldenangst umfasst die vier Jahre des Krieges. Chevallier beschreibt alle Tages- und Jahreszeiten auf dem Planeten Krieg und das Töten in allen Seelentemperaturen: das Töten aus Angst, aus Wut, aus Langeweile, ‚das Töten, um uns zu beruhigen‘ – und das Warten auf das Getötetwerden. Denn viele Tage vergehen wie in einer Massentodeszelle, in der sich jeder fragt: Wen trifft es heute, wen morgen, ist es mir schon anzusehen?“ Via ZEIT ONLINE
Christ, Lena (1881–1920): Die Rumplhanni, 1916 (ab 16. Oktober 2014 in einer Hörbuchfassung des LOhrBär Verlages erhältlich)
„Lena Christ ist ein Erzähltalent, das man aufgrund ihrer Biografie eigentlich nicht erwartet. In der Erzählung Die Rumplhanni schafft sie packende Atmosphäre, wenn man sich an den boarischen Dialogen nicht stört. Die Erzählung hat autobiografische Züge, aber – den Ausgang vergleichend – doch nicht zuviele. Lena Christ erzählt den Versuch von Johanna Rumpl, Köchin von Öd (nahe Grafing, Oberbayern), ihre Selbstständigkeit zu erreichen, die sich in ‚a Haus und a Kuah und a Millisupperl in der Fruah‘ zuspitzt (übrigens: wer das lesen kann, wird auch die Dialoge hinkriegen). Die ersten Versuche zuhause und in München scheitern, doch man lese weiter! Christ führt uns zu Beginn des Ersten Weltkriegs in eine schon längst versunkene Dienstbotenwelt, in einer treffenden Sprache, die für die Stimmung sorgt.“ Via Lesekost.de
Cobb, Humphrey (1899–1944): Paths of Glory, 1935 / Wege zum Ruhm, 1959 (vergriffen: Antiquariat)
Cobbs erzählt in Paths of Glory die Geschichte eines Angriffs durch ein französisches Regiment auf eine uneinnehmbare deutsche Stellung. Das Regiment wird durch einen ruhmsüchtigen General in die Vernichtung getrieben. Er verhindert die Aufklärung seiner verbrecherischen Vorgangsweise in dem er drei Soldaten wegen Befehlsverweigerung füsilieren lässt und einen aufrechten Offizier zu den französischen Kolonialtruppen versetzt.
Die Verfilmung des Romans wurde 1957 von Stanley Kubrick mit Kirk Douglas realisiert.
Crnjanski, Milos (1893–1977): Ithaka, 1919 (lieferbar: Leipziger Literaturverlag) / Tagebuch über Carnojevic, 1920 (lieferbar: Suhrkamp) / Ithaka und Kommentare, 1959 (lieferbar: Suhrkamp)
„Milos Crnjanski zählt zu den herausragenden Autoren der serbischen Avantgarde. Ihm ist es gelungen, die Schlachtfelder des ersten Weltkriegs zu überleben und eine Zuflucht zu suchen in imaginären Welten. Seine poetische Prosa hat die moderne serbische Literatursprache geradezu erschaffen. Die Ursprünge Crnjanskis liegen jedoch in der Lyrik. Ithaka ist kein harmloses Gedichtbändchen für den Nachttisch. Ithaka ist die grausame Abrechnung mit dem alten Mitteleuropa der k.u.k. Monarchie und in seiner sarkastisch-pazifistischen Haltung aktueller denn je zum Verständnis der fortwährenden Konflikte auf dem Balkan. Crnjanski bricht sowohl mit den Großmachtträumen Serbiens, die sich auf Zar Dusan und das Amselfeld berufen, als auch mit dem verlogenen Humanismus der Westmächte.“ Via Leipziger Literaturverlag
Seine Erfahrungen als österreichischer Soldat fanden ihren Niederschlag im Tagebuch über Carnojevic, einem Schlüsseltext der jugoslawischen Moderne. Via Suhrkamp Verlag
Unter dem Titel Ithaka und Kommentare schrieb Crnjanski seine Autobiografie. Sein Bericht reicht vom Aufwachsen in Temesvar bis auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs.
Döblin, Alfred (1878–1956): November 1918. Eine deutsche Revolution. Erzählwerk in drei Teilen, 1939–1950 (lieferbar: Fischer Taschenbuch / Der Hörverlag)
„Wie Döblin dies alles darstellt, setzte Maßstäbe für die Prosa eines ganzen Jahrhunderts. Er arbeitet mit ‚filmischen‘ Schnitten, abenteuerlichen erzählperspektivischen Experimenten, rekurriert aber auch auf konkrete zeitgenössische Quellen wie Berliner Zeitungen, die er für seinen Roman sichtete. Das Verblüffendste ist, wie fesselnd dieser Text trotz seiner Vielschichtigkeit wirkt. Döblin kreierte einen ganz eigenen Sound, den etwa Wolfgang Koeppen und Arno Schmidt nach 1945 aufzugreifen, zu imitieren und weiterzuentwickeln versuchten.“ Aus „Der Teufel blieb“ von Jan Süselbeck in Glanz & Elend, Magazin für Literatur und Zeitkritik.
Dobycin, Leonid (1894–1936): Evdokija, in russischer Sprache erstmals 1988 veröffentlicht, 2008 folgte die deutschsprachige Ausgabe. (lieferbar: Friedenauer Presse)
„Die Erzählung umfasst einen vollen Jahreszeitenzyklus – Sommer, Herbst, Winter, Frühling und wieder Sommer bis zum 1. August 1914, dem Tag der deutschen Kriegserklärung an Russland. In Dobycins Erzählung reduziert auf den Satz ‚Der Krieg ist erklärt‘, eingerahmt vom Tod eines Hündchens und dem Flußbad einer Sommerfrischlerin, die von der Nachricht überrascht wird. In so lakonisch-eindringlicher Form ist der Ausbruch des Ersten Weltkriegs literarisch bisher kaum dargestellt worden.“ Via perlentaucher.de
Dos Passos, John (1896–1970): Three Soldiers, 1921 / Drei Soldaten, 1922 (vergriffen: Antiquariat)
„‚Drei Soldaten‘ gilt als der erste bedeutsame amerikanische Roman über den Ersten Weltkrieg.
Darin schildert Dos Passos die Zerstörung dreier junger Menschen durch Staat, Armee und Krieg.“ Via Bücher-Wiki
Dwinger, Edwin Erich (1898-1981): Sibirische Trilogie, 1929-1932. (2. Bd. lieferbar: Stocker Verlag, 1. und 3. Bd. vergriffen: Antiquariat)
Die drei Bände „… behandeln in autobiographischer Form die Zeit von 1915 bis 1924 und beruhen im Wesentlichen auf den Tagebüchern, welche Dwinger in russischer Kriegsgefangenschaft („Armee hinter Stacheldraht“) und als Offizier der Koltschak-Armee („Zwischen Weiß und Rot“) geführt hatte. In einem dritten Band („Wir rufen Deutschland“) wird über die Rückkehr von Kriegsgefangenen in ein verändertes Deutschland berichtet. Via Wikipedia
Im Vorwort von „Armee hinter Stacheldraht“ schreibt Dwinger: “Dieses Buch enthält Aufzeichnungen aus den Jahren 1915 bis 1918. Es berichtet weder von Schlachten, noch von Heldentaten, sondern von der anderen Seite: von den ‚Hinterhöfen‘ des Krieges – auf denen ohne Frontbericht gestorben wurde.“
Alfred Kantorowicz meint in der „Vossische Zeitung“ vom 29.September 1929: „Wenn man den Dwinger liest, so ist es genau so, wie wenn man Remarque liest, man möchte jedem das Buch in die Hand geben, jeden zwingen zu lesen und zu verstehen: so war der Krieg an der Front, so war der Krieg hinter der Front, wie ist es möglich das zu vergessen oder es nicht wahrhaben zu wollen.“
Im dritten Teil, „Wir rufen Deutschland“ tritt Dwingers Nähe zum nationalsozialistischen Gedankengut bereits klar zutage. Er gehörte dem 1936 gegründeten und nationalsozialistisch geprägten Eutiner Dichterkreis an. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ist er im Rang eines SS Obersturmführer (Oberleutnant) als Kriegsberichterstatter tätig.
Dubnow, Simon (1860-1941): Istorija evrejskogo soldata. Ispoved‘ odnogo iz mnogich, 1918 / Geschichte eines jüdischen Soldaten. Bekenntnis eines von vielen (lieferbar: Vandenhoeck & Ruprecht)
Mit seiner während des Ersten Weltkriegs entstandenen Erzählung legte Simon Dubnow eine kollektive Biografie der russischen Judenheit vor. Er schildert die Ereignisse zwischen den Jahren 1881, der Zeit der Pogrome, und 1915 aus der Perspektive eines namenlosen jüdischen Soldaten, der in den Reihen der russischen Armee auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges kämpfte und starb. Sein Leben steht stellvertretend für 35 Jahre der Erniedrigung und Verfolgung, aber auch des Kampfes und der Hoffnung einer ganzen Generation russischer Juden. Dubnow reicherte seinen Text mit etlichen Fakten an und ließ immer wieder auch eigene Erlebnisse mit einfließen. Die Erzählung wird ergänzt durch einen ausführlichen Kommentar und Dokumente aus dem persönlichen Archiv Simon Dubnows, die hier erstmals veröffentlicht werden. Via Vandenhoeck und Ruprecht
Faulkner, William (1897–1962): Soldiers‘ Pay, 1926 / Soldatenlohn, 1938 (vergriffen: Antiquariat) / Sartoris, 1929. Auf Deutsch erschien der Roman erstmals 1961 (vergriffen: Antiquariat) / A Fable, 1954 / Eine Legende, 1955 (vergriffen: Antiquariat)
Soldatenlohn (1938) ist William Faulkners erster Roman, er wird 1926 unter dem englischen Originaltitel „Soldiers‘ Pay“ veröffentlicht.
Soldatenlohn: „Faulkner klagt hier den Krieg an in der Gestalt eines erblindet und todgeweiht in die Heimat zurückkehrenden Fliegeroffiziers, der unter den sich durch sein Schicksal nur lästig berührt fühlenden Mitmenschen kein Zuhause mehr findet. Eine unerbittliche Schilderung der moralischen Impotenz, die traurige Hinterlassenschaft des Krieges zu überwinden, und eine eindringliche Botschaft für uns, bei der eigenen Rettung aus der letzten Katastrophe nicht der satten Gefühlskälte anheimzufallen.“ Via Levin-Fischer
Der Roman „Sartoris“, er erscheint erstmals 1961 in deutschsprachiger Übersetzung, handelt von Bayard Sartoris, einem jungen Mann, der, nachdem er im Ersten Weltkrieg gekämpft hat, in die USA heimkehrt. Dort gelingt es ihm nicht, sich in das traditionelle Familiengefüge der Sartoris, einer aristokratischen Südstaatenfamilie, zu integrieren. Er stirbt an dem Tag, an dem sein Sohn geboren wird.
„A fable“ ist die legendenhafte Fabel einer Passion, in der ein junger Korporal an der Westfront 1918 Christus und ein Armeeoberbefehlshaber Gott spielt.
Fedin, Konstantin (1892–1972): Goroda y gody, 1924 / Die Städte und Jahre, 1927 (vergriffen: Antiquariat)
„Weltweit bekannt wurde er durch seinen ersten Roman ‚Städte und Jahre‘, der in eigenwillig expressiver Form die Zeit des Ersten Weltkrieges und der sozialistischen Revolution ins Bild setzt. Fedin konfrontierte in diesem Werk die Unmenschlichkeit des deutschen Militarismus mit dem Friedenswillen der Völker und seiner Erfüllung durch die Revolution in Russland.“ Via Bibliothek verbrannter Bücher.
Fernau, Hermann (1883–1935): Paris 1914 – Tagebuchaufzeichnungen eines deutschen Republikaners und Pazifisten (lieferbar: Donat Verlag)
„Sein Tagebuch ‚Paris 1914‘ ist eine einzigartige Quelle und gibt Auskunft, dass Frankreich alles andere als kriegswillig gewesen ist. Als erster Deutscher klagt er mit seinem vollen Namen die Kriegspolitik Berlins und Wiens an. Seine Schriften, in Deutschland verboten, werden ein Welterfolg. Die Behörden bekämpfen ihn als Landesverräter.“ Via Literaturhaus Bremen
Fleischhacker, Franz Xaver (1891-1976): Cattaro, 1957 (vergriffen: Antiquariat)
1957 veröffentlichte er den Roman „Cattaro“. „Ich selbst habe den Aufstand an Bord eines Torpedobootes mitgemacht“, schrieb Fleischhacker in einer Kurzpräsentation des 350 Seiten starken Romans, „seinen Sinn aber nur gefühlsmäßig erfaßt. Es war daher nicht schwer, mich und meinesgleichen vor dem Karren der verfahrenen Militärmaschine zu halten. Erst die nachfolgenden Geschehnisse ließen mich die Zusammenhänge verstehen, brachten mich dazu, organisiert für meine Überzeugung, zu der ich mich nach langen inneren Kämpfen durchgerungen hatte, aufzutreten.“ Via „Vergessener Büchelschreiber“ Der Arbeiterschriftsteller Franz Xaver Fleischhacker von Franz Mugrauer.
Ford, Ford Madox (1873–1939): Der Mann, der aufrecht blieb, Teil drei der Tetralogie Parade’s End / Ende der Parade 1924–1928 (lieferbar: Fischer Verlag)
„Mit diesem Band liegt nun der dritte Teil von Ford Madox Fords Tetralogie um den Helden Christopher Tietjens auf Deutsch vor und Rezensent Uwe Pralle ist beglückt. Denn für ihn gibt es nicht viele Romane, die so obsessiv den Ersten Weltkrieg ‚oder einen anderen Krieg‘ mit den ‚Gefühlsleben des Zivillebens‘ verbinden, wie diesen, in dem er einen erbittert geführten Ehekrieg in die Beschreibung des Ersten Weltkriegs eingebettet fand. Der Stoff faszinierte ihn als ‚Epos über grausame und romantische Züge der Liebe‘ sowie das ‚grausame Alltagsanlitz des Krieges‘“. Via perlentaucher.de
Frank, Leonhard (1882–1961): Der Mensch ist gut, 1917 (vergriffen: Antiquariat)
„Franks Geschichten mit dem provozierenden Titel ‚Der Mensch ist gut‘ kamen auf Schleichwegen nach Deutschland. Die Sozialdemokraten ließen 500.000 Exemplare auf Zeitungspapier drucken und an Frontsoldaten verschicken. Das Buch war ein europäisches Ereignis.“ Via FAZ vom 11.06.2008
Frank, Rudolf (1886-1979): Der Schädel des Negerhäuptlings Makaua, 1931; 1979 unter dem Titel „Der Junge, der seinen Geburtstag vergaß“ neu aufgelegt. (lieferbar: Ravensburger Buchverlag)
1931 legt Rudolf Frank das Jugendbuch „Der Schädel des Negerhäuptlings Makaua“ vor. Der Untertitel „Kriegsroman für die junge Generation“ dient der Verschleierung des eigentlichen Inhalts. Der Roman ist ein Plädoyer für eigenständiges Denken und Zivilcourage und handelt von dem in Polen lebenden Buben Jan. Nach der Zerstörung seines Dorfes freundet er sich mit den deutschen Soldaten an und hilft ihnen durch seine Sprachkenntnisse und seinen Einfallsreichtum. Er soll vom Kaiser ausgezeichnet und in Deutschland eingebürgert werden. Nachdem er die Bedeutung des Krieges zu begreifen beginnt, desertiert er.
Frei, Bruno (1897-1988): Die roten Matrosen von Cattaro. Eine Episode aus dem Revolutionsjahre 1918, 1927 (vergriffen: Antiquariat)
„Am 1. Februar 1918 kam es zur größten Erhebung in der Armee, zum Aufstand der Flotte in der Bucht von Cattaro, bei dem 6000 Matrosen auf 40 Schiffen die roten Fahnen hissten und sofortigen Friedensschluss verlangten. Entgegen den Versuchen mancher Historiker, den Aufstand für eine nationalistische Bewegung auszugeben, beweisen auch die neuesten Forschungen eindeutig den sozialistischen, proletarischen Charakter des Aufstands, wenngleich natürlich auch die Auflehnung gegen nationale Unterdrückung und Diskriminierung von Seiten der größtenteils deutschsprachigen Offiziere eine Rolle spielte.“ Bruno Frei: Neue Forschungen über die Matrosen von Cattaro. In: Weg und Ziel, Juni 1962, S. 522/523.
Frey, Alexander (1881–1957): Pflasterkästen: ein Feldsanitätsroman, 1929 (lieferbar: Elsinor Verlag)
„In einer glasklaren Sprache zeichnet er darin das Grauen des Krieges: ‚Das unbrauchbare Fleisch, vorgestern noch verwendbar als Gewehrträger, als Bajonettstich und Schuß, fällt in die Grube. Wenn es hier draußen etwas Würdiges, etwas Sinnvolles getan hat, so jetzt: Es düngt die Erde.‘“
Alexander Frey und „Pflasterkästen“ werden in „80 Jahre Bücherverbrennung – Literaturquiz Teil 6″ im „Duftenden Doppelpunkt“ vorgestellt.
Friedrich, Ernst (1894–1967: Krieg dem Kriege!, 1926 (vergriffen: Antiquariat)
„Krieg dem Krieg“ bildet in dieser Literaturliste eine Ausnahme. In dem Buch steht nicht das Wort, sondern die Fotografie im Mittelpunkt. Es ist eines der erschütterndsten Bilddokumente über den Krieg. Kurt Tucholsky schrieb über das Buch: „Im Verlag der Freien Jugend (…) ist ein Bilderalbum erschienen: ‚Krieg dem Kriege!‘ (…) Ernst Friedrich hat es zusammengestellt. (…) Wer das sieht und nicht schaudert, ist kein Mensch. Der ist Patriot.“ (Ignaz Wrobel: Waffe gegen den Krieg. In: Die Weltbühne, 23. 02. 1926, Nr. 8, S. 312)
Glaeser, Ernst (1902–1963): Jahrgang 1902, 1928 (lieferbar: Wallstein Verlag)
„Der Roman zeichnet ein soziologisch ausgefeiltes, genau beobachtetes Bild der wilhelminischen Gesellschaft und wird damit zur Anklageschrift gegen die in sexueller, moralischer und politischer Hinsicht ‚verlogene Gesellschaft der Väter‘. Die Wirkung des Romans war enorm, ‚ein verteufelt gutes Buch‘, soll etwa Ernest Hemingway geurteilt haben, und Thomas Mann wird nachgesagt, Glaeser ein außerordentliches schriftstellerisches Talent attestiert zu haben.“ Via ZVABlog
Graf, Oskar Maria (1894–1967): Wir sind Gefangene, 1927 (lieferbar: Ullstein Taschenbuch Verlag)
„Das Buch umfasst zwei Teile: ‚Frühzeit‘, schon 1922 in der ‚Roten Roman Serie‘ im Malik Verlag erschienen, erzählt von der dörflichen Kindheit und Lehrzeit in der väterlichen Bäckerei, der Flucht in die Stadt, dem Kontakt zu Anarchisten um Erich Mühsam (1878-1934) und einer mit simuliertem Irresein beendeten Militärzeit während des Ersten Weltkriegs.“ Via Historisches Lexikon Bayerns
Granach, Alexander (1890–1945): Da geht ein Mensch, 1945 (btb Verlag, Antje Kunstmann Verlag, Ölbaum Verlag)
„Da geht ein Mensch“, ist der autobiografische Roman des großen expressionistischen Schauspielers Alexander Granach. Er beschreibt in dem Buch seine Kindheit und Jugend in Galizien, seine Zeit als österreichischer Soldat im Ersten Weltkrieg und seine Karriere als Schauspieler im Berlin der 20er Jahre. Das Buch erschien erstmals 1945 im Exilverlag „Neuer Verlag“ in Schweden.
Grimm, Hans Herbert (1896–1950): Schlump. Geschichten und Abenteuer aus dem Leben des unbekannten Musketiers Emil Schulz, genannt „Schlump“, 1928 (lieferbar: Kiepenheuer & Witsch)
Volker Weidermann, der Autor von „Das Buch der verbrannten Bücher“, schreibt am 28. 4. 2013 unter dem Titel „Der Riss“ in der FAZ über „Schlump“: „Antinationalistisch, unheroisch, menschenfreundlich, pazifistisch, franzosenfreundlich, humanistisch, europäisch, ziemlich gut gelaunt und ziemlich gut geschrieben. Ein helles Buch aus dunkler Zeit.“
Graves, Robert (1895–1985): Good-bye to All That, 1929 / Strich drunter!, 1930 (vergriffen: Antiquariat)
„… ist eine Autobiographie von Robert Graves. Das 1929 zum ersten Mal veröffentlichte Werk, das den Alltag des Grabenkrieges im Ersten Weltkrieg darstellt, gilt als Meilenstein der englischen Anti-Kriegs-Memoiren. (…) Nach einer starken Überarbeitung veröffentlichte Graves das Buch 1957 erneut. Viele bedeutende Ereignisse und Personen wurden entfernt bzw. hinzugefügt. (…) Dabei entfernte er den rauen, bissigen Stil, der dem Original so viele Bewunderer eingebracht hatte.“ Via Wikipedia
Haffner, Sebastian (1907–1999): Geschichte eines Deutschen: Die Erinnerungen 1914–1933 (lieferbar: DVA, Pantheon, Der Hörverlag)
„1939 begann Haffner mit der Niederschrift seiner Jugenderinnerungen Geschichte eines Deutschen, in denen er seine Erlebnisse in den Jahren 1914 bis 1933 schildert. Die Niederschrift des Buches, das Haffner ursprünglich als Aufklärungsschrift über das nationalsozialistische Deutschland veröffentlichen wollte, brach er schließlich ab. Als publizistische Waffe gegen den Nationalsozialismus sei das Konzept unzulänglich.“ 1939 geschrieben, wurde e erst im Jahre 2000 postum veröffentlicht.“ Via Wikipedia
Hašek, Jaroslav (1883–1823): Osudy dobrého vojáka Švejka za svetové války, 1921 / Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk, 1923 (lieferbar: Verlag Nicol, Hörbuch Preiser Records).Neuübersetzung unter dem Titel Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk im Weltkrieg, 2014 im Reclam Verlag
„Es ist der kleine Mann, der in das riesige Getriebe des Weltkriegs kommt, wie man eben da so hineinrutscht, schuldlos, ahnungslos, unverhofft, ohne eigenes Zutun. Da steht er nun, und die andern schießen. Und nun tritt dieses Stückchen Malheur den großen Mächten der Erde gegenüber und sagt augenzwinkernd leise, schlecht rasiert die Wahrheit.“ Kurt Tucholsky, Herr Schwejk. In Die Weltbühne, 08.Juni 1926, Nr. 23, S. 892.
Hemingway, Ernest (1899–1961): A Farewell to Arms, 1929 / In einem anderen Land, 1930 (vergriffen: Antiquariat)
„Hemingway lässt seine Erlebnisse als Sanitäter an der norditalienischen Front bei den Isonzoschlachten einfließen, wenn er über die Liebe zwischen einem in der italienischen Armee dienenden Amerikaner und einer britischen Krankenschwester während des Ersten Weltkriegs erzählt.“ Via Wikipedia
Hirsch, Karl Jakob (1892–1952): Kaiserwetter, 1931 (lieferbar: JMB Verlag)
„Mit seinem ersten Roman Kaiserwetter, der auf brillante Weise die Atmosphäre des späten Kaiserreichs in einer Provinzstadt schildert, erzielte er einen großen Erfolg; die bereits geschriebene Fortsetzung konnte jedoch nach der ‚Machtergreifung‘ der Nationalsozialisten nicht mehr erscheinen und ging verloren.“ Via Wikipedia
Holitscher, Arthur (1869–1941): In England, Ostpreußen, Südösterreich. Gesehenes und Gehörtes, 1915 (lieferbar: Elektrischer Verlag)
„Kein Wandervogel-Bericht über gitarrenklimpernde Soldaten am Biwakfeuer, kein Kniefall vor den allmächtigen Militärs, keine abenteuernde Renommiersucht, sondern sensible Bestandsaufnahmen eines Ausnahmezustandes, der ein Skandalon ist: Das macht – bei aller Geduld, die dem Leser hie und da abgefordert wird – Holitschers Reisereportagen aus den Kriegs- und Krisengebieten 1914/15 noch heute lesenswert.“ Via Elektrischer Verlag
Ilg, Paul (1875–1957): Der starke Mann, 1916 (vergriffen: Antiquariat)
Paul Ilg veröffentlichte seinen Roman „Der starke Mann“ 1916. In dem Buch zeigte er den preußisch-autoritären Führungsstil vieler Offiziere in der Schweiz an einem besonders krassen Beispiel auf. Das Schweizer Offizierskorps tobt und die (bürgerlichen) DeutschschweizerInnen sprechen von einem abzulehnenden Tendenzwerk.
Nach der Veröffentlichung von „Der starke Mann“ verliert er das deutsche Publikum, das er insbesondere durch die Roman-Tetralogie „Das Menschlein Matthias“ gewonnen hat – und gewinnt es bis zum heutigen Tagen nicht mehr zurück.
Die Verfilmung des Romans durch Ernst Lubitsch scheitert, da die UFA 1925/26 den Kredit sperrt. Begründet wird dies mit der Behauptung, ein pazifistischer Film könne am Weltmarkt nicht reüssieren.
Inglin, Meinrad (1893–1971): Schweizerspiegel, 1938 (lieferbar: Limmat Verlag, Christoph Merian Verlag, Hörbuch ab August 2014)
„Meinrad Inglin hat in der Form eines grossangelegten Familienromans die Geschichte der Schweizer Neutralität im Ersten Weltkrieg geschrieben.
Im ‚Schweizerspiegel‘, der, darin dem grossen Vorbild Gottfried Kellers getreu, episches Kunstwerk und zugleich bedeutendes politisches Dokument ist, gibt er einen Rückblick auf das historische Geschehen der Jahre 1912 bis 1918 und einen Querschnitt durch den gesamten geistigen und seelischen Zustand des Schweizer Bürgertums.“ Via Limmat Verlag
Jakovljevic, Stevan (1890–1962): Srpska trilogija, 1937 / Serbische Trilogie, 2014
Erstmals auszugsweise in deutscher Sprache in „VELIKI RAT – DER GROSSE KRIEG. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der serbischen Literatur und Presse“ im Promedia Verlag 2014 veröffentlicht.
„Mit dem Begriff Serbisches Golgota wird der Rückzug der Armee des Landes und einer hohen Anzahl von Flüchtlingen aus dem besetzten Serbien im Ersten Weltkrieg bezeichnet. Im Winter 1915/16 gelangten sie nach einem dreimonatigen Fußmarsch über die montenegrinischen und albanischen Berge ans Meer zu den Hafenstädten Drac (Durrës), Valona (Vlorë) und San Giovanni di Medua (Shëngjini), von wo die Überlebenden auf Schiffen der Verbündeten (Frankreich, Italien und Großbritannien) nach Korfu und Bizerta transportiert wurden. (…) Auf diesem Marsch befand sich auch der spätere Schriftsteller Stevan Jakovljevic.“ Via junge Welt
Johannsen, Ernst (1898–1977): Vier von der Infanterie. Ihre letzten Tage an der Westfront 1918, 1929 (lieferbar: MEDIA Net-Edition)
„Es ist eines der Großen, eines unserer grundlegenden Themen, von dem in Ernst Johannsens beeindruckendem, pessimistisch-expressiven Antikriegsroman erzählt wird: ‚Vier von der Infanterie‘ handelt von Menschen im Krieg: genauer, von vier sehr unterschiedlichen Kameraden, einfachen Soldaten, ihren Erlebnissen und Gedanken, von ihrem Leben und Sterben.“ Via Medianet
Der Roman wurde unter dem Titel „Westfront 1918 – Vier von der Infanterie“ von G. W. Pabst verfilmt und kam 1930 in die Kinos.
Johannsen ist auch der Autor des bekanntesten deutschen Hörspiels über den Ersten Weltkrieg. Es wurde erstmals 1929 unter dem Titel „Brigadevermittlung“ gesendet.
Kautsky, Karl: (1854–1938): Wie der Weltkrieg entstand, 1919 (lieferbar: Elektrischer Verlag)
Neben dem erschütternden Bilddokument von Ernst Friedrich, „Krieg dem Krieg“ aus dem Jahre 1926, bildet Kautskys „Wie der Weltkrieg entstand“ die zweite Ausnahme in dieser sonst der Belletristik gewidmeten Zusammenstellung.
„Unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde Karl Kautsky von der Reichsregierung beauftragt, die Akten des Auswärtigen Amtes über den Ausbruch des Krieges herauszugeben: die gesamte diplomatische Korrespondenz des Deutschen Reiches mit den europäischen Regierungen.
Auf der Basis dieses Materials verfasste er das Buch ‚Wie der Weltkrieg entstand‘. Im November 1919 erstmals veröffentlicht, brachte es die zentralen Dokumente (einschließlich der frei von jeglicher diplomatischen Zurückhaltung geschriebenen Notizen Wilhelms II.) in einen historisch überzeugenden Zusammenhang.“ Via Elektrischer Verlag
Keyserling, Eduard von (1855–1918): Im stillen Winkel, 1918 (lieferbar: Manesse Verlag, Elektrischer Verlag)
„Kaum je wurde der Beginn des Ersten Weltkriegs, die zerbrechliche ländliche Idylle im Sommer 1914 so beiläufig und doch so eindringlich geschildert wie in den beiden meisterlichen Novellen Eduard von Keyserlings Im stillen Winkel und Nicky, die in diesem E-Book enthalten sind.
Subtile Stimmungen, leise Geräusche, betäubende Gerüche, verwischte Konturen, sublime Lichter, gedämpfte Farben und kaum artikulierte Laute – kleine Gesten, widerstreitende Gefühle, sexuelle Wallungen, hilflose Phrasen, geglaubte ‚Wahrheiten‘, unausgesprochene Konflikte: Inmitten Arkadiens lässt uns Keyserling durch die Augen Pauls an der Agonie einer in Konventionen erstarrten Adelsgesellschaft teilhaben, deren Ende mit Ausbruch des Weltkriegs im Sommer 1914 unmittelbar bevorstand.“ Via Elektrischer Verlag
Kisch, Egon Erwin (1885–1945) Als Soldat im Prager Korps, 1922 – ab 1929 unter dem Titel Schreib das auf, Kisch! (lieferbar: Aufbau Verlag)
„Die Geburtsstunde des ‚Rasenden Reporters‘: ‚Jeden Tag stenographiere ich meine Lebensweise und meine Gedanken, die Lebensweise und Gedanken von Hunderttausenden … Die Kameraden spotten: ‚Schreib das auf, Kisch!‘ Der Satz wird zur ständigen Redensart … Kisch schreibt auf, wenn der letzte Hosenknopf abreißt, wenn das einzige Stück Seife in den Brunnen fällt, wenn Blut in den Essnapf spritzt.“ Via Aufbau Verlag
Köppen, Edlef (1893–1939): Heeresbericht, 1930 (lieferbar: Nikol Verlag, Edition Apollon – Hörbuch)
„Mit ‚tragischer Wucht‘ (so Oskar Loerke in einer zeitgenössischen Besprechung) wird der Leser in das Kriegsgeschehen geworfen, das Köppen in einer Collage aus autobiographisch fundiertem Erlebnisbericht und historischen Dokumentation darstellt. Die Geschichte des Anton Reisiger führt den Leser vom ersten Kasernentag über die Westfront zur Ostfront und wieder zurück, und im Verlauf der Jahre wird der studentische Kriegsfreiwillige zum entschlossenen Kriegsgegner und Deserteur.“ Via satt.org
Kracauer, Siegfried (1889–1966): Ginster, 1928 (lieferbar: Suhrkamp, Hörbuch Hamburg)
„Ein ‚Drückeberger‘ als Held: Ginster ist 25, als der Erste Weltkrieg ausbricht, ein begabter Frankfurter Architekt. Der patriotischen Begeisterung seiner Zeitgenossen steht er skeptisch gegenüber, und so verwendet er einige Mühe darauf, sich immer wieder vom Kriegsdienst zurückstellen zu lassen – das Vaterland braucht seine Architekten schließlich nicht an der Front, sondern zu Hause, wo etwa Granatfabriken und Ehrenfriedhöfe für die gefallenen Soldaten zu planen sind.
Doch dann ereilt auch Ginster der Gestellungsbefehl. Weit weg von den Schlachtfeldern lernt er, mit militärischer Präzision ein Bett zu bauen, zu schießen und ‚gegen die Feinde Kartoffeln zu schälen‘“. Via Suhrkamp Verlag
Kraus, Karl (1874–1936): Weltgericht, 1919 (lieferbar: Verlagshaus Römerweg) / Die letzten Tage der Menschheit, 1922 (lieferbar: Verlag Jung u. Jung, Mandelbaum Verlag, Obalski u. Astor, Suhrkamp)
„Wie kaum ein anderer hat Karl Kraus es in ‚Die letzten Tage der Menschheit‘ verstanden, seiner scharfen Gesellschaftskritik und seiner eindringlichen Warnung vor dem Krieg die Form einer vor Witz und Sarkasmus funkelnden monumentalen Satire zu geben.“ Via Dieter Wunderlich
Weltgericht: „Der Band ‚Weltgericht‘ enthält die wichtigsten Satiren und Polemiken, die Kraus während des Kriegs verfasst hat. Sein scharfes satirisches Skalpell, gegen das auch die Zensur nichts auszurichten vermochte, steht hier im Dienst eines leidenschaftlichen Pazifismus. Die Lüge, die Phraseologie und die Stupidität der Kriegstreiber und Kriegsgewinnler konfrontiert er mit dem Leid der Opfer. Gerade heute, hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, ist ‚Weltgericht‘ eine eindringliche Mahnung vor der Barbarei des Krieges.“ Via Marix Verlag
Kreutz, Rudolf Jeremias (1876–1949): Die große Phrase, 1919 (vergriffen: Antiquariat)
Aus Zensurgründen ließ die deutschsprachige Erstausgabe auf sich warten. Zuvor wurde der Roman 1917 auf Dänisch und 1918 auf Schwedisch veröffentlicht.
„‚Die große Phrase‘ beschreibt das erste Kriegsjahr an der Ostfront und die Demoralisierung der Truppe, die systematisch verheizt werden von Feldherrn, die zu ihrem Amt ‚ausser der Protektion nichts von Belang‘ mitbrachten.“ Via Die Furche vom 06. März 2014
Latzko, Andreas (1876–1943): Menschen im Krieg, 1917 (Elektrischer Verlag und Milena Verlag) / Friedensgericht, 1918 (lieferbar: Nabu Press) / Frauen im Krieg, 1918 (vergriffen)
Latzko wird als Offizier der k. u. k. Armee an der Isonzofront eingesetzt und erleidet nach einem italienischen Artillerieangriff einen schweren Schock. Nach Monaten im Lazarett wird er aus dem Militärdienst entlassen und verbringt einen langen Kuraufenthalt in der Schweiz. 1917 schreibt er in Davos sechs Novellen für sein Buch „Menschen im Krieg“. Er beschäftigt sich darin mit dem Krieg an der Isonzofront. Kaum ist das Buch in der Schweiz veröffentlicht, wird es in allen Krieg führenden Staaten verboten. 1918 folgt der Roman „Friedensgericht“ über das Leben deutscher Soldaten an der Front.
Zu der im letzten Kriegsjahr in Bern stattfindenden internationalen Frauenkonferenz für Völkerverständigung schreibt er den Text „Frauen im Krieg“.
Lessing, Theodor (1872–1932): Das Lazarett. Novellen und Feuilletons zum Ersten Weltkrieg, 2013 (lieferbar: Elektrischer Verlag)
„Der Band vereint Lessings wichtigste, zwischen 1923 und 1933 veröffentlichte Beiträge zum Thema. „Nur wenige andere Schriftsteller haben mit so schonungsloser Offenheit über ihre Kriegs-Erlebnisse und Kriegs-Gegnerschaft Zeugnis abgelegt wie der Journalist und Philosoph Theodor Lessing.“ Via Elektrischer Verlag
Lewis, Cecil (1898 – 1997): Sagittarius rising, 1936 / Schütze im Aufstieg, 1937 – später unter dem Titel Schütze im Steigflug neu aufgelegt (lieferbar: Eichborn Verlag)
Cord Aschenbrenner schließt sich vollen Herzens der ersten Rezension von Cecil Lewis Erinnerungen als Kampfpilot im Ersten Weltkrieg an, die George Bernhard Shaw 1936 verfasst hat. Darin preist Shaw Lewis‘ Buch als „philosophisch und poetisch“ und stellt dankbar das Fehlen von jeglichem martialischem Schneid fest, der auch dem Rezensenten positiv ins Auge sticht. Aschbrenner erkennt in dem Buch nicht nur ein berührendes Werk über das Erwachsenwerden, sondern rühmt es zugleich als eines der feinfühligsten und feinsinnigsten „Antikriegsbücher“ des vergangenen Jahrhunderts. Und dem Enthusiasmus, den Lewis trotz seiner gefährlichen Kriegserlebnisse dem Fliegen entgegenbringt, gewinnt der Rezensent noch einen ganz eigenen Reiz bei der Lektüre ab. Via Perlentaucher.de – Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.05.2009
Lussu, Emilio (1890–1975): Un anno sull‘Altipiano, 1938. Ein Jahr auf der Hochebene, 1968 (lieferbar: Folio Verlag)
„Schauplatz des Buches ist das Hochplateau von Asiago, wo Emilio Lussu als junger Offizier von Juni 1916 bis Juli 1917 in Stellung lag. Lussu notiert höchst literarisch persönliche Erinnerungen, frei von Pathos und Sentimentalität. Er schildert episodenhaft ein Kriegsjahr mit den duldenden, kämpfenden, sterbenden ‚unbekannten‘ Soldaten als den eigentlichen Protagonisten. (…) Der Militarismus nimmt Fleisch und Blut an, etwa in der Gestalt des Generals Leone, der den Krieg um des Krieges willen liebt und einer Laune wegen Soldaten in den Tod hetzt, oder in jener des Generals Piccolomini, dessen Unfähigkeit nur von der patriotisch-professoralen Geschwätzigkeit überboten wird.“ Via Cultural Broadcasting Archiv
Mac Orlan, Pierre (1882–1970): U-713 ou les gentilshommes d‘ infortune, 1917 / U-713 oder die Unglücksritter, 2014 (lieferbar: Verlag Matthes & Seitz)
„U-713 oder die Unglücksritter“ ist ein Comic des Illustrators Gus Bofa (18883 – 1968) und des Schriftstellers Pierre Mac Orlan. Darin schildern die beiden kriegsversehrten Autoren die Irrfahrten eines deutschen U-Boot-Kommandanten. Ihre Satire antideutscher Tönung gerät zum Manifest gegen den Krieg der Maschinen.“ Via Wiener Zeitung v. 26. 4. 2014, Poetische Granatsplitter
Mihaly, Jo (1902–1989): … da gibt’s ein Wiedersehn! Tagebuch eines Mädchens 1914–1918, 1982 (vergriffen: Antiquariat)
„‚Meine Mutter hat mir geraten, über den Krieg ein Tagebuch zu schreiben; sie meint, es würde mir im Alter interessant sein‘, schreibt sie am 1. August 1914, dem Tag, an dem das deutsche Kaiserreich Rußland den Krieg erklärt. (…) Auch wenn sie sich der allgemeinen Kriegseuphorie zunächst kaum entziehen kann: Schon bald sind im Kriegstagebuch der 12jährigen auch nachdenklichere Töne zu vernehmen. (…) Das Nebeneinander von Welt- und Alltagsgeschichte, Allgemeinem und Privatem, Frontberichten und erstem Kuß, Tanzstunde und Todesmeldungen: eine der besonderen Qualitäten von Jo Mihalys Kriegstagebuch. Nachzuvollziehen ist nicht zuletzt, wie Menschen sich einrichten, sich gewöhnen an die Katastrophe, den Krieg.“ Aus Jo Mihalys Kriegstagebuch. Ein Kind erlebt den Krieg.von Raimund Hoghe, DIE ZEIT, 18. 6. 1982 Nr. 25.
Mühsam, Erich (1878–1934): Tagebücher 1910 – 1924 (lieferbar: Verbrecher Verlag)
35 von insgesamt 42 Heften sind erhalten geblieben. Sie wurden erstmals in Auszügen 1994 veröffentlicht.
„Er braucht lange, bis er die Propagandalügen durchschaut und zu einer eigenen Haltung findet. Das Kriegstagebuch dokumentiert sein Tasten und Irren, seine Suche nach der Wahrheit über den Krieg und nach einer neuen Rolle für sich selbst. So bleibt Mühsam trotz aller Abstürze bei sich und bei seinen Lesern: Als einer, der seine Wege und Irrwege offenlegt und zu einem Stück deutscher Geschichte werden lässt.“ Via Verbrecher Verlag
Die historisch-kritische Ausgabe der „Tagebücher“ wird von Chris Hirte und Conrad Piens herausgegeben. Sie erscheint in 15 Bänden im Verbrecher Verlag und zugleich als Online-Edition im Internet frei zugänglich.
Münzer, Kurt (1879–1944): Mich hungert, 1929 (lieferbar: Metrolit Verlag)
Kurt Münzer veröffentlichte „Mich hungert“ unter dem Pseudonym Georg Fink. „Finks Roman erzählt von der Kriegs-, Nachkriegs- und Inflationszeit, von Hunger und Elend, der Gier nach Leben, der Suche nach Liebe und moralischer Integrität. Dieses Buch ist Familienroman und Epochenroman und gleichzeitig eine Chronik deutscher Geschichte.“ Via Metrolit Verlag
Myrivilis, Stratis (1890–1969): I zoi ston táfo, 1924 / Das Leben im Grabe, 1986 (vergriffen: Antiquariat)
„Dieser Roman ist eines der bedeutendsten Prosawerke der griechischen Literatur des 20. Jahrhunderts. (…) Wenn der Neorealismus, mit dem alles geschildert wurde, manchmal außerordentlich roh wirkt, so deshalb, um die grauenvolle Wirklichkeit des Krieges unter Vermeidung jeglicher Verschönerung auszudrücken. Einige eingeblendete typische Rückblicke auf das friedliche Leben auf der Insel Lesbos bilden einen harmonischen Gegensatz dazu. So wird die Hölle der Gegenwart durch die Flucht in eine glückliche Vergangenheit gemildert und die Brutalität der Erzählung streckenweise von der Poesie einer feurigen Sehnsucht abgelöst. Dieser dialektische Übergang von der Gegenwart zur Vergangenheit und vom Realismus zur Poesie ist eines der wesentlichen Elemente der Faszination, die von diesem Roman ausgeht.“ Via Kindlers Literaturlexikon
Nemirovsky, Irene (1903–1942): Le malentendu, 1926, Das Missverständnis, 2013 (lieferbar. Knaus Verlag) / Les feux de l’automne, 1948 / Feuer im Herbst, 2008 (lieferbar: Knaus Verlag)
Das Missverständnis ist der Debütromanvon Irene Nemirovsky. Darin erzählt sie die Geschichte einer Affäre zwischen dem aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs traumatisiert zurückgekehrten Yves und der in ihrer Ehe gelangweilten Denise.
„Feuer im Herbst, französisch ‚Les feux de l’automne‘, ist der letzte 1941/42 vollendete und posthum 1948 zum ersten Mal erschienene Roman von Irène Némirovsky. (…) Die Romanhandlung umfasst den Zeitraum zwischen 1912 und 1941 mit dem Ersten Weltkrieg, der Zwischenkriegszeit und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs als Hintergrund für die Geschichte von Thérèse und Bernard Jacquelain, die beide 1897 geboren sind und nach dem Krieg ein Paar werden.“ Via Wikipedia
O’Casey, Sean (1880–1964): The Silver Tassie, 1927 / Der Preispokal, 1928 (vergriffen: Antiquariat)
Der Preispokal ist die Geschichte der irischen Fußballmannschaft Avondale United. Sie gewinnt einen riesigen Pokal, genannt „The Silver Tassie“. Noch im Siegestaumel schiffen sie sich nach Flandern ein, mitten hinein in das Grauen des Ersten Weltkrieges.
Harry, der Torschütze des entscheidenden Treffers, kehrt beinamputiert in die Heimat zurück und der Rechtsaußen der Mannschaft verliert das Augenlicht. Es ist vorbei mit der Karriere als Sportler, der Preispokal (Pott) hat nur noch Schrottwert.
Bernard Shaw bezeichnete das Drama „als ein verdammt gutes Stück“, das alle anderen modernen Kriegsdichtungen in den Schatten stelle.
1970 wurde Peter Zadeks Verfilmung des Bühnenstückes unter dem Titel „Der Pott“ im Westdeutschen Rundfunk aufgeführt.
Paasche, Hans (1881–1920): Fremdenlegionär Kirsch. Eine abenteuerliche Fahrt von Kamerun in den deutschen Schützengraben in den Kriegsjahren 1914/15, 1916 (lieferbar: Tredition Classics)
Karl Holl schreibt in seinem Beitrag „Im innersten Deutschland“ über Hans Paasche: „Was ihn in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg indes bereits entschieden hinausragen ließ über seine Altersgenossen in der bürgerlichen Jugend, das war die kritische Verarbeitung seiner Erlebnisse in der deutschen Kriegsmarine und im deutschen Kolonialdienst in Ostafrika. Hier reifte er heran zum unbestechlichen Kritiker deutscher Großmannssucht und deutschen Herrenmenschenwahns ebenso wie zum einfühlsamen, lernbereiten, schließlich bewundernden Beobachter afrikanischer Lebens- und Denkweise.“ Via DIE ZEIT, 2. 12. 1994 Nr. 49.
Paulhan, Jean (1884-1968): Le guerrier appliqué, 1917 / Der beflissene Soldat, 1995 (lieferbar: Suhrkamp)
„Breton und Aragon waren – genauso wie Gide und Valéry – unter den Bewunderern seines ersten Buchs, das 1917 erschienen war und Paulhans Erfahrungen in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs zum Gegenstand hatte.“ Aus Jean Paulhan: Die Blumen von Tarbes Rhetorik des Terrors, Terror der Rhetorik von Helmut Mayer, FAZ 23.07. 2009
Die heutige Sicht auf Der beflissene Soldat ist zumindest in der „Zeit“ vom 06. März 2014 eine andere. In seinem Beitrag Wut und Verwesung schreibt Benedikt Erenz:
„Es ist die Geschichte des 18-jährigen Jacques Maast, der ein besonders vorbildlicher Soldat sein möchte. Mit großen Augen sieht er auf den Krieg, schreibt seine Erlebnisse auf und versucht verzweifelt, mittels höchst eigenwilliger Meditationen aus diesen Erlebnissen Erfahrungen zu machen. Doch es will nicht gelingen. Sein Erfinder, der Pariser Autor Jean Paulhan (1884–1968), der viele Jahrzehnte die Nouvelle Revue Française leitete, war selbst wesentlich älter, als er in den Krieg zog. Sein Guerrier appliqué erschien 1917, eine deutsche Übersetzung, von Friedhelm Kemp, erst 1995. In einer Sprache, die mal an die geisterhaft naive Sicht Robert Walsers, mal an den bösen Blick Jules Renards erinnert, erzählt Paulhan die Geschichte einer Initiation. Es ist die Initiation in eine Welt des Schreckens, die sich jeder Erfahrung entzieht.“
Plievier, Theodor (1892–1955): Des Kaisers Kulis, 1929 (vergriffen: Antiquariat)
Plievier war von 1914 bis 1918 Marinesoldat und nahm 1918 am Matrosenaufstand in Wilhelmshaven teil. In „Des Kaisers Kulis“ schreibt er über seine Erfahrungen in der Kaiserlichen Marine und dem unmenschlichen Umgang der Offiziere mit der Mannschaft.
14 Jahre später veröffentlicht er einen der großen Antikriegsromane des Zweiten Weltkrieges: „Stalingrad“. Für diesen Roman darf Plievier gefangene deutsche Soldaten befragen und erhält Zugang zu sowjetischen Akten. „Stalingrad“ wird erstmals 1943/44 in der Zeitschrift „Internationale Literatur“ in Fortsetzungen veröffentlicht.
Priester, Eva (1910-1982): Begegnung im Morgengrauen, 1955 (vergriffen: Antiquariat)
Eva Priester widmete dem Matrosenaufstand von Cattaro eine Erzählung mit dem Titel „Begegnung im Morgengrauen“. Sie wurde veröffentlicht in Priester, Eva: Vom Baume der Freiheit. Sechs historische Erzählungen. Wien: Globus Verlag, S. 179-278.
Radiguet, Raymond (1903–1923): Le diable au corps, 1923 / Den Teufel im Leib (lieferbar: dtv, Hoffmann und Campe)
„Der französische Autor schildert eine verbotene Liebe zwischen dem 16-jährigen Francois und der mit einem Soldaten verlobten Marthe. Skandal hatte bei seinem Erscheinen 1923 nicht nur die mit gesellschaftlichen Tabus brechende Darstellung der Affäre gemacht, sondern insbesondere die pazifistische Grundhaltung des Protagonisten und die Abwesenheit patriotischer Bekundungen, die Radiguet den Gehörnten ausgerechnet als Soldaten in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs schildern lässt, …“ Via perlentaucher.de
Remarque, Erich Maria (1898–1970): Im Westen nichts Neues, 1929 (lieferbar: Kiepenheuer & Witsch, Der Hörverlag, Nomos Verlag) / Der Weg zurück, 1931 (lieferbar: Kiepenheuer & Witsch) / Drei Kameraden, 1938 (lieferbar: Kiepenheuer & Witsch)
Im Westen nichts Neues: „Der desillusionierte Ich-Erzähler Paul Bäumer, der 1916 als Achtzehnjähriger seinen Platz im Klassenzimmer mit einem Schützengraben an der Westfront vertauschte, schildert seine Erlebnisse episodenhaft in einer einfachen, lakonischen Sprache ohne Reflexionen, Erklärungen oder politische Überlegungen.“ Via Dieter Wunderlich
„Der Weg zurück“: „Das Werk ist mit seinen autobiographischen Zügen sehr authentisch, spannend und stellenweise humoristisch geschrieben. Der Weg zurück bildet die Fortsetzung zu dem zuvor erschienenen Roman Im Westen nichts Neues und beschreibt fortsetzend die zurückkehrende Generation von Soldaten im Jahre 1918/19. Diese jungen Männer haben auf dem Schlachtfeld all ihre Ideale, ihre Ziele und Zukunftsperspektiven verloren und stehen, zurück in der Heimat, vor dem Nichts. Sie scheitern in der Beschreibung von Remarque an dem ‚Weg zurück‘ ins normale Leben als Zivilisten.“ Via Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Drei Kameraden: „Das Buch beschreibt das Leben in Deutschland während der 1920er Jahre: Korruption, Elend und Hoffnungslosigkeit sind weit verbreitet. Die Drei Kameraden aus dem Ersten Weltkrieg Robert Lohkamp, Gottfried Lenz und Otto Köster versuchen in Berlin trotz der deprimierenden Umstände als Automechaniker zu bestehen. Zu ihnen kommt das Mädchen Pat (Patrice Hollmann), die bereits durch Schwindsucht gezeichnet ist. Zwischen Robert und Pat entwickelt sich eine intensive Liebesbeziehung. Am Ende stirbt sie und er bleibt alleine zurück.“ Via Wikipedia
Renn, Ludwig (1889–1979): Krieg, 1928 (lieferbar: Aufbau Verlag) / Nachkrieg, 1930 (vergriffen: Antiquariat)
„Krieg“: „Renn schildert vom proletarischen Standpunkt aus den Gegensatz von Mannschaft und Offizieren. Das ist um so überraschender, als Renn keineswegs als gemeiner Muschkote den Krieg mitgemacht hat, sondern als Berufsoffizier aus Sachsen, Adliger, mit dem Königshaus verwandt. Mit seinem ursprünglichen Namen: Vieth von Golßenau. Es bedurfte einer langwierigen inneren Umstülpung, bis er den Gemeinen Renn in sich entdeckte.
In dem Buch ‚Nachkrieg‘ zeichnet Renn noch schärfer den Gegensatz zwischen einer breiten Masse durchaus umsturzbereiter Soldaten und der sich neu formierenden Reaktion. Genau gesagt: Renn nimmt den Standpunkt eines in Abwicklung befindlichen Feldwebels in Dresden ein, der mitansehen muss, wie aus dem Feld zurückgekehrte Truppen sich unter dem Befehl von Noske und anderen kriegerischen Sozialdemokraten zur Schutzgarde der bestehenden Verhältnisse und ihrer Nutznießer neu formieren.“ Via kritisch-lesen
Ringelnatz, Joachim (1883–1934): Als Mariner im Krieg. Erstmals 1928 unter dem Pseudonym Gustav Heester veröffentlicht. (lieferbar: Diogenes)
„Wie viele seiner Schriftstellerkollegen war er anfänglich von großer Kriegsbegeisterung beseelt: ‚Ich dachte an Kriegsromantik und Heldentod, und meine Brust war bis an den Rand mit Begeisterung und Abenteuerlust gefüllt.‘ Ohne seinen anfänglichen Enthusiasmus zu verleugnen, dokumentiert Ringelnatz die Seemannswelt bei der kaiserlichen Marine mit all ihren Erlebnissen und all ihren Schrecken.“ Via Diogenes Verlag
Rolland, Romain (1866–1944): Au dessus de la mêlée, 1915 / Über den Schlachten, 1950 (vergriffen: Antiquariat)
Die Schweiz war Rolland in der Zeit des Ersten Weltkrieges Zufluchtsort. Er engagierte sich im Rahmen des Roten Kreuzes humanitär und schrieb für das „Journal de Genève“ eine Artikelserie, in der er die kriegsführenden Parteien scharf kritisiert und zu Verhandlungen aufrief. 1915 veröffentlichte er diese Essays in Paris unter dem Titel „Au dessus de la mêlée“ („Über dem Getümmel“).
1916 erhält er den Literaturnobelpreis, rückwirkend für 1915: „Als Anerkennung für den hohen Idealismus seines dichterischen Werkes und für die Wärme und Wahrhaftigkeit, mit der er die Menschen in ihrer Verschiedenartigkeit dargestellt hat.” Das Preisgeld stiftete er dem Roten Kreuz. Für die Zuerkennung des Preises dürfte „Au dessus de la mêlée“ eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben.
Roth, Joseph (1894-1939): Hotel Savoy, 1924 (lieferbar: Anaconda Verlag, dtv, Diogenes, Insel Verlag, Kiepenheuer & Witsch) / Flucht ohne Ende, 1927 (lieferbar: Diogenes, Kiepenheuer & Witsch) / Radetzkymarsch, 1932 (lieferbar: Anaconda Verlag, Der Audio Verlag, dtv, Diogenes Verlag, Fischer Verlag, Insel Verlag, Manesse Verlag, Reclam Verlag)
In „Hotel Savoy“ erzählt Roth die Geschichte von Gabriel Dan, der nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft 1919 aus Russland nach Lodz zurückkehrt. Dans Seelenzustand bzw. Perspektiv- und Richtungslosigkeit kulminiert in dem Satz: „Ich beschloß, weil ich keine Richtung wußte, hinter der Dame einherzugehen.“
„Flucht ohne Ende“: „Franz Tunda, Oberleutnant der österreichischen Armee, flieht aus russischer Gefangenschaft und wird auf dem langen Heimweg von Irkutsk nach Wien in den russischen Bürgerkrieg hineingezogen. Glücklich daheim angekommen, weiß der Offizier, einer der Verlierer des Ersten Weltkriegs, nichts mit sich anzufangen. Hilfe von der Nachkriegsgesellschaft kann er weder in Wien noch in Paris erwarten.“ Via Wikipedia
„Radetzkymarsch“ ist ein Requiem auf den Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn. Mit der Familiengeschichte der Trottas veranschaulicht Joseph Roth, wie die Traditionen der Monarchie zerbrechen und zeigt nicht zuletzt die Sinnlosigkeit und Barbarei des Krieges.
Šolochov, Michail Aleksandrovic (1905–1984): Тихий Дон, 1928–1940 / Der stille Don, 1947 (vergriffen: Antiquariat)
„Im Zentrum von Michail Scholochows Epos steht der Kosak Grigori Melechow, anhand dessen Geschichte, der seiner Familie und seines Kosakendorfes lässt der Autor eine Zeit aufleben, die gekennzeichnet ist durch Krieg, Revolution und Bürgerkrieg.“ Via Büchereule
Scharrer, Adam (1889–1948): Vaterlandslose Gesellen, 1930 (lieferbar: BS-Verlag-Rostock)
„Scharrer gilt als einer der ersten „Arbeiterschriftsteller“ in Deutschland. So wird sein Werk „Vaterlandslose Gesellen“ als proletarische Antwort auf Remarques „Im Westen nichts Neues“ angesehen, eine Abrechnung mit dem Wilhelminischen System und dem von diesem begonnenen imperialistischen Krieg.“ Via Wikipedia
Thomas, Adrienne (1897–1980): Kathrin wird Soldat. Ein Roman aus Elsaß-Lothringen, 1930 (lieferbar: Röhrig Universitätsverlag)
„Zum ersten Mal wurde hier in der deutschen Literatur die aller Kontrolle entgleitende Gewalt eines Krieges aus weiblicher Sicht dargestellt – von den Erfahrungen und Empfindungen einer freiwilligen Helferin und dann Krankenschwester des Roten Kreuzes her, die auf dem Bahnhof Metz die Züge mit anfangs begeisterungstrunkenen jungen Soldaten an die nahe Westfront rollen sah und in den zurückkommenden Lazarettzügen den Anblick entstellter menschlicher Körper aushalten musste.“ Via FAZ vom 24.03.2009
Toller, Ernst (1893–1939): Eine Jugend in Deutschland, 1933 (lieferbar: Anaconda Verlag, Reclam, Rowohlt Taschenbuch) / Hinkemann, 1923 (lieferbar: Reclam / Feuer aus den Kesseln, 1930 (vergriffen: Antiquariat)
Eine Jugend in Deutschland: „‚Ich bin dreißig Jahre. / Mein Haar wird grau. / Ich bin nicht müde.‘ So schlicht enden die eindrucksvollen autobiografischen Aufzeichnungen des Dichters Ernst Toller (1893 1939). Zu jenem Zeitpunkt, 1924, hatte er gerade fünf Jahre Festungshaft hinter sich gebracht, davor eine Revolution und davor einen Weltkrieg. Doch müde ist er wirklich nicht: Stets aufs Neue streitet er wortgewaltig für eine andere, friedliche Gesellschaft, auch und besonders mittels der Literatur.“ Via Anaconda Verlag
„Die Tragödie erschien 1923 unter dem Titel Der deutsche Hinkemann. Die Uraufführung des Heimkehrerstücks erfolgte am 19. September 1923 am Alten Theater Leipzig unter der Regie von Alwin Kronacher. Die Aufführungen in Berlin und Wien im darauf folgenden Jahr fanden unter Polizeischutz statt, da zuvor jene in Dresden im Januar 1924 von Nationalsozialisten gestört worden waren.“ Via Wikipedia
Das historische Schauspiel „Feuer aus den Kesseln“ wurde 1930 in Berlin uraufgeführt. Neben zwei Bühnenfassungen ist eine Buchfassung des Stückes überliefert. Es handelt von dem Matrosenaufstand im Sommer 1917, der nachfolgenden Gerichtsverhandlung und der Hinrichtung zweier Matrosen.
Auf der Skulptur „Wik“ oder „Feuer aus den Kesseln“, sie erinnert im Kieler Ratsdienergarten an den Matrosenaufstand, findet sich ein Zitat aus dem Stück: „Der die Pfade bereitet, stirbt an der Schwelle, doch es neigt sich vor ihm in Ehrfurcht der Tod.“
Trumbo, Dalton (1905–1976): Johnny Got His Gun, 1939 / in deutscher Übersetzung wurde das Buch unter folgenden Titeln verlegt: Süß und ehrenvoll, 1962 / Johnny zieht in den Krieg, 1985 / Und Johnny zog in den Krieg, 2012 (lieferbar: ONKEL & ONKEL)
Der Roman schildert das Schicksal des 21-jährigen Johnny Bonham, der freiwillig für die USA in den Ersten Weltkrieg zieht und seine Gliedmaßen und Sinnesorgane verliert. Seine anfängliche Erleichterung, noch am Leben zu sein, wandelt sich bald in Verzweiflung.
Dalton verfilmte den Roman 1971 selbst. Der Streifen wurde nach Intervention von Jean Renoir, Luis Buñuel und Otto Preminger ins offizielle Programm des Filmfestivals Cannes 1971 aufgenommen und erhielt dort den Großen Preis der Jury.
Tucholsky, Kurt (1890–1935): Gesamtausgabe. Texte und Briefe, Band 2 (1914–1918), 3 (1919) und 4 (1920) (lieferbar: Rowohlt)
„Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs verstummt er fast ganz; im April 1915 tritt er als Armierungssoldat den Dienst an der Ostfront an. Ab Herbst 1916 wieder Artikel, gegen Schieber und Kriegsgewinnler, gegen die Verteidiger des Krieges in Literatur und Universität, Glossen zum Kriegsalltag, Impressionen aus der Etappe in Kurland, wo er seit 1915 Kompanieschreiber einer Fliegerschule ist und Schriftleiter der Soldatenzeitung ‚Der Flieger‘ eines dem Genre entsprechend gegenüber der deutschen Kriegspolitik unkritischen bis affirmativen Blattes.“ Via Rowohlt Verlag
Die Bände drei und vier beinhalten unter anderem die „Militaria“-Serie aus der Weltbühne. In ihr hält er seine Einsichten und Erkenntnisse über den preußisch-deutschen Militarismus fest.
Unruh von, Fritz (1885–1970): Opfergang, 1919 (vergriffen: Antiquariat)
Der Erste Weltkrieg machte ihn zum Pazifisten und republikanisch gesinnten Militärgegner. Fortan ist er in den Augen deutschnationaler und nationalsozialistischer Kreise ein Nestbeschmutzer.
„Als guter Freund des Kronprinzen im März des Jahres 1916 beauftragt, das historische Ringen um Verdun in Worte zu fassen. Unter Vorbehalt des Schriftstellerethos nur die eigene künstlerische Sicht zu zeigen, akzeptiert. Entstanden ist eine unmittelbar zeitnahe Erzählung des großen Ringens um Verdun, …“ Via altearmee.de
Venesis, Ilias (1904-1973): Äolische Erde, 1949 (vergriffen: Antiquariat)
„Äolien das ist der Küstenstreifen im Westen der Türkei, gegenüber der lnsel Lesbos, wo seit alters her die Griechen lebten, bis mit Beginn des Ersten Weltkrieges die Christenverfolgung in der Türkei einsetzte und die Griechen nach dem verlorenen griechisch-türkischen Krieg Anfang der zwanziger Jahre das Land verlassen mußten. Von dieser Landschaft und ihren Bewohnern erzählt Ilias Venesis (1904-1973) in diesem Roman. Zusammen mit seinen Schwestern wächst der kleine Petros auf dem Gutshof seines Großvaters auf. Es ist eine glückliche Kindheit in einer in sich geschlossenen und intakten Gesellschaft inmitten einer paradiesischen Landschaft, der die Menschen aufs engste verbunden sind. Doch der Ausbruch des Ersten Weltkrieges zerstört auch diese Idylle.“ Via Insel Verlag
Wandt, Heinrich (1890–1965): Etappe Gent. Streiflichter zum Zusammenbruch, 1921 (vergrifffen: Antiquariat) / Erotik und Spionage in der Etappe Gent, 1928 (lieferbar: Dietz Verlag)
Nach einer Verwundung wurde Wandt 1915 in die Etappe in das belgische Gent abkommandiert. Mit „Etappe Gent“ wird die deutsche Besatzungspolitik in Belgien während des Ersten Weltkrieges schonungslos offengelegt. Wandt löst mit dem Buch einen großen Skandal aus. Am 26. Januar 1923 wird er aus dem von belgisch-französischen Truppen besetzten Düsseldorf nach Potsdam verschleppt. Das anschließende Verfahren, ‚deutscher Dreyfus-Prozess‘ genannt, führt zu seiner Verurteilung zu sechs Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. Aufgrund des Druckes der belgischen Öffentlichkeit wird er 1926 vorzeitig entlassen.
Werth, Léon (1878–1955): Clavel Soldat, 1919 (vergriffen: Antiquariat)
„1914 zog er als Soldat in den Ersten Weltkrieg, wo er bis zu seiner Verwundung 15 Monate an der Front kämpfte. Dieser Krieg zeichnete ihn dauerhaft und machte aus ihm einen überzeugten Pazifisten. Seine Erlebnisse fasste er in der pessimistischen und gnadenlos kriegskritischen Erzählung ‚Clavel Soldat‘ zusammen.“ Via Wikipedia
Da er den nationalen Konsens, die Gerechtigkeit der französischen Sache anzuzweifeln wagt, kann der Roman erst nach dem Waffenstillstand veröffentlicht werden.
Winder, Ludwig (1889–1946): Der Thronfolger. Ein Franz-Ferdinand-Roman, 1938 (lieferbar: Zsolnay Verlag)
„Winder hatte ein ambivalentes Bild von der Donaumonarchie. Von ihrem unausweichlichen Untergang war er überzeugt, von ihrer nationalen und kulturellen Vielfalt fasziniert. In Der Thronfolger, einem der klügsten Romane über die letzten Jahre der k. u. k. Monarchie, gelingt es ihm, im Charakterbild einer zugleich abstoßenden und in ihrer grimmigen Unrast doch bemitleidenswerten Tyrannennatur das Porträt einer ganzen Gesellschaft zu entwerfen, die ihrem Untergang entgegenzaudert.“ Via Die Zeit Nr. 5 vom 23. Jänner 2014
Wittlin, Jozef (1896–1976): Sól ziemi, 1935 / Das Salz der Erde, 1937 (lieferbar: Fischer Verlag)
„Peter Niewiadomski (pol.: Unbekannt) lebt zufrieden als Bahnwärter in den Karpaten. Er hat sein Auskommen, eine Geliebte, einen Hund. In diese Ruhe bricht die Nachricht: Der Thronfolger wurde erschossen, Peter wird an die Front einberufen. Die Schrecken des Weltkrieges vermag sich zu diesem Zeitpunkt noch niemand ausmalen. Dunkle Bedrohung und Hilflosigkeit lassen Peter klarer sehen, was ihm Heimat, Zukunft und Europa bedeuten.“ Via Fischer Verlag
Wolf, Friedrich (1888-1953): Die Matrosen von Cattaro, 1930 (vergriffen: Antiquariat), Der verschenkte Leutnant, Lichter überm Graben, Langemark – Ein Grabstein, Der Sprung durch den Tod, Die Nacht von Béthinville
Am 1. Februar 1918 kam es zum Aufstand der k. u. k. Kriegsmarine in der Bucht von Cattaro. Am 1. März 1918, 6 Uhr früh wurden an der Friedhofsmauer von Skaljari bei Cattaro vier Männer wegen „Empörung“ nach § 157 des österr. M. St. G. (Militärstrafgesetz) standrechtlich erschossen: Bootsmannsmaat Franz Rasch, Deckmatrose Anton Grubar und die Geschützmeister Jerko Sišgoric und Mate Bernicevic.
Ernst Busch spielte bei der Uraufführung von „Die Matrosen von Cattaro“ in der Volksbühne Berlin, unter der Regie von Erwin Piscator, den Franz Rasch.
Monty Jacobs schrieb in der „Vossische Zeitung“ über „Die Matrosen von Cattaro“: „Es ehrt sein Stück, daß es den Vergleich mit Hauptmanns Drama und mit dem gewaltigen Potemkin-Film weckt und aushält.“
Herzlichen Dank an Frau Tanja Trögel von der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte, die die folgenden Hinweise auf Erzählungen von Friedrich Wolf über den Ersten Weltkrieg zur Verfügung gestellt hat.
„Am bekanntesten wurde ‚Der verschenkte Leutnant‘ (1947). Eine Erzählung, die in mehrere Wolf-Ausgaben und Anthologien aufgenommen wurde. Die Erzählung ging auch in die Anthologie des Aufbau-Verlages zum Ersten Weltkrieg ‚Es muss einer den Frieden beginnen – Jahrhundertautoren gegen den Krieg‘ ein. Sie handelt von einem Leutnant, der 1915 an der Westfront aus Sehnsucht nach dem Eisernen Kreuz (EK) ‚Brustschmerzen’ hat und dafür seine Truppe sinnlos gegen die Franzosen ins Feuer schicken will. Beim Wasserholen kommt es zu Gesprächen zwischen Deutschen und Franzosen. Ein junger Franzose ist gerade Vater geworden und könnte einen Heimaturlaub gut gebrauchen. So geschieht es, dass der Leutnant unter einem Vorwand an die vorderste Linie gebracht wird und verschwindet. Der junge Mann kann zu seiner Familie aufbrechen.
Ein ähnliches Sujet hatte ‚Lichter überm Graben’ (1948), das den bekannten Waffenstillstand Weihnachten 1916 an der Front in Frankreich beschreibt. Wieder sind es die einfachen Soldaten, die miteinander über die Frontlinie hinweg kommunizieren, um das Zusammenführen eines Liebespaares zu bewerkstelligen. Es werden Lichter angezündet und die Waffen ruhen für eine Weile.
‚Langemark – Ein Grabstein’ (1917/1918) wurde erstmalig in dem Band ‚Auf wieviel Pferden ich geritten … – Der junge Friedrich Wolf’ (Aufbau-Verlag 1988) abgedruckt. Auch in der Erzählung ‚Der Sprung durch den Tod’ (1917) setzt sich Wolf mit dem sinnlosen Sterben blutjunger Männer für das Vaterland auseinander und verarbeitet den Tod seines Freundes Paul Bender und seine Erlebnisse als Arzt an der Westfront. In ‚Die Nacht von Béthinville’ (1936) beschreibt er die Kriegstrauung von 21 Paaren. Sie kommt spontan zustande, bevor die Männer wieder ins Feld ziehen, damit die eventuell zukünftigen Kriegswaisen einen legalen Vater haben und später Rente erhalten.
‚Der gekrümmte Arm’ (1917 – Auf wieviel Pferden ich geritten …) ist eine Erzählung Wolfs über Jugendzeit, Mannwerdung und die Erinnerung an den Anblick eines gekrümmten nackten Armes einer Tänzerin auf einem Foto. Es begleitet Baldamus Reinhardt als zivile Sehnsucht an die Front. Auf seiner Suche nach der Tänzerin wird er von einem fahrenden Zug gerissen, stürzt und stirbt.
‚Abnutzungsgebühr’ (1948, in verschiedenen Anthologien) spielt im Oktober 1918, als Wolf (als Ich-Erzähler) sich nach einer Verwundung als Patient und Arzt in einem Dresdner Lazarett befindet. Der Chefarzt ist vor den Zuständen geflohen, die Leichen stapeln sich im Keller und Wolf wird von den Patienten zum Vertrauensmann, später zum Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates gewählt. Er muss die Lazarettzüge mit Tausenden Verwundeten aus Serbien betreuen und funktioniert ein Hotel als Hilfslazarett um.“
Woolf, Virginia (1882–1941): Jacob’s Room, 1922 / Jacobs Zimmer, 1981 (lieferbar: Fischer Veralg, Der Hörverlag)
„Eine Schriftstellerin um die Vierzig im Prozess, ihren scharfen Blick auf die Welt, deren Politik und innere Mechanik in erfahrungsnaher Literatur darzustellen. Eine untergehende Gesellschaftsform im England der (Vor-)Kriegszeit und ein junger Mann, der im Ersten Weltkrieg stirbt, noch bevor er seine Persönlichkeit voll entfalten konnte. Virginia Woolf, ihr Gegenstand und der Wunsch nach einem neuen, unmittelbaren Ausdruck: Das sind die äußeren Koordinaten des Romans Jacobs Zimmer, der 1922 erschien und ein wenig bekanntes Meisterwerk der Moderne ist.“ Via BR Bayern2
Zuckmayer, Carl (1896–1977): Als wär’s ein Stück von mir. Horen der Freundschaft, 1966 (lieferbar: Fischer Verlag) / Engele von Loewen, 1955 (lieferbar: Th. Gut Verlag)
„Als wär’s ein Stück von mir“ – eine Zeile aus dem Gedicht „Der gute Kamerad“ von Ludwig Uhland – bildet nicht nur den Haupttitel von Zuckmayers Autobiografie, sondern auch den Titel des vierten Kapitels, in dem er über seine Teilnahme als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg schreibt.
„Engele von Loewen“ ist eine rührende Liebesgeschichte aus dem Ersten Weltkrieg, die ein wenig an das Märchen vom Aschenputtel erinnert.
„Helmut Käutner verfilmte Carl Zuckmayers Erzählung „Engele von Loewen“ unter dem Titel „Ein Mädchen aus Flandern“. „Bildwirksam und teilweise gut gespielt, aber spürbar unwahrscheinlich und zwischen romantischem Melodram und pazifistischem Appell schwankend. Der Blick auf geschichtliche und politische Zusammenhänge wird überdies von Sentimentalitäten getrübt.“ Lexikon des internationalen Films
Zweig, Arnold (1887–1968): Der Streit um den Sergeanten Grischa, 1927 (lieferbar: Aufbau Verlag) / Junge Frau von 1914, 1931 (lieferbar: Aufbau Verlag) / Erziehung vor Verdun, 1935 (lieferbar: Aufbau Verlag)/ Einsetzung eines Königs, 1937 (lieferbar: Aufbau Verlag) / Die Feuerpause, 1954 (vergriffen: Antiquariat) / Die Zeit ist reif, 1957 (vergriffen: Antiquariat)
Ein sechsbändiger Romanzyklus, dem der Autor selbst den Titel gab: „Der große Krieg der weißen Männer“. Zwei Bände davon erscheinen noch in der Weimarer Republik, zwei weitere während der Emigration und die beiden letzten in Ostberlin. Der Zyklus bleibt unvollendet, am siebten Band „Das Eis bricht“ (1969, Fragment) hat Arnold Zweig bis zuletzt gearbeitet.
„Mit dem packenden Antikriegsroman ‚Der Streit um den Sergeanten Grischa‘ prangert Arnold Zweig die Verabsolutierung der Staatsräson an. (…) ‚Der Streit um den Sergeanten Grischa‘ ist der erste Band des Romanzyklus ‚Der große Krieg der weißen Männer‘ (7 Bände, 1927–1958).“ Via Dieter Wunderlich
„Junge Frau von 1914“: „Eine Tochter aus gutem Hause und ein armer Schlucker, der Schriftsteller Werner Bertin, getrauen sich, über gesellschaftliche Konventionen hinauszugehen.“ Via Wikipedia
Arnold Zweig macht in dem Buch die Barbarei des 1.Weltkriegs greifbar und zeigt im Gegenzug die Kraft der Liebe und des Verstandes auf.
„Erziehung vor Verdun“: „Der zunächst vergleichsweise begeistert in den Krieg ziehende Werner Bertin entfernt sich im Verlauf des Krieges immer weiter von dieser Position. Als einfacher Soldat lernt er die unterschiedliche Deutung der Kriegswirklichkeit durch Mannschaftssoldaten, Unteroffiziere und Offiziere kennen.“ Via Wikipedia
Die Feuerpause: „Der fünfte Roman Die Feuerpause(1954) schließt zeitlich an den ersten von 1927 an und umfasst die Zeit von November 1917 bis Januar 1918. Er wurde schon 1930, vor der Emigration, begonnen und 1952/53 beendet. In der Rahmenhandlung werden die Reaktionen der kriegsmüden Soldaten an der Ostfront auf das Friedensangebot des revolutionären Russland geschildert.“ Via Kulturportal West – Ost
„Die Zeit ist reif“ ist der sechste und letzte Band des Romanzyklus. In ihm kehrt Arnold Zweig an den Beginn, zum Schicksal seiner Helden in der unmittelbaren Vorkriegszeit zurück.
„Feuchtwanger, der ein druckfrisches Exemplar erhalten hatte, schrieb am 11. Dezember 1957 begeistert in die Homeyerstraße: ‚Liebster Zweig, ich habe Ihr Buch gleich gelesen mit etwas wie schlechtem Gewissen. Den ich ersticke einmal wieder in Kleinarbeit. Aber ‚Die Zeit ist reif‘ hat mich sogleich so brennend interessiert, daß ich weiterlesen mußte, und da ich sehr langsam lese, hat also diese ‚Reife Zeit‘ den größten Teil der letzten Wochen beansprucht … Wie die Einzelschicksale eingebaut sind in die große rollende Welthistorie, das ist Ihnen wieder herrlich geglückt. Auf alle Fälle will ich den Roman meinem amerikanischen Verleger Putnam dringlich ans Herz legen. Oft und gern habe ich wahrgenommen, wie gut sich das Buch in Ihr großes Werk einfügt. Herzlichen kameradschaftlichen Glückwunsch und alles Gute immer Ihr alter Feuchtwanger.‘“ Via Ossietzky – Zweiwochenschrift für Politik / Kulur / Wirtschaft, Ausgabe 15/2010: Dieter Götze, Arnold Zweig in Niederschönhausen
Stefan Zweig (1881 – 1942): Ungeduld des Herzens, 1939 (lieferbar: Fischer Verlag) / Die Welt von Gestern, 1942 (lieferbar: Anaconda Verlag, Insel Verlag, Fischer Verlag, Mono Veralg – Hörbuch
Danke für den Hinweis auf Stefan Zweigs Roman „Ungeduld des Herzens“, „wo die Ermordung Franz Ferdinands ein entscheidendes Handlungselement darstellt. Und die Hauptfigur – der im Krieg wegen aussergewöhnlichen Mutes hochdekorierte Offizier – von seiner im Privatleben bewiesenen Feigheit erzählt.“ Hinweis via Mail vom 02. April 2014.
„In der ab 1939 entstandenen und 1942 veröffentlichten Autobiographie Die Welt von Gestern blickt Stefan Zweig aus der Perspektive eines etwa Sechzigjährigen zurück auf sein Leben, oder: ‚drei Leben’, wie er in der Einleitung betont. Damit meint er seine hauptsächlich in Wien verbrachte Kindheit und Jugend, die Zeit während und nach dem Ersten Weltkrieg sowie die im Exil verlebten Jahre bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs, mit dem die Erinnerungen eines Europäers, so der Untertitel, enden.“ Via Xlibris
Anthologien, Tagebücher, Briefe, Ausstellungskataloge, ZeitzeugInnen
Atze, Marcel / Waldner, Kyra (Hg.): Es ist Frühling und ich lebe noch. Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs in Infinitiven. Von Aufzeichnen bis Zensieren. Residenz Verlag, 2014, 440 S., Hardcover, € 29,90 (lieferbar)
„Stefan Zweig berichtet aus Przemysl, Arnold Schönberg lässt sich in Uniform fotografieren, Roda Roda schickt seiner Mutter ein Porträt mit dem Titel ‚Hier hast Du Deinen Sohn im Kriegszustand‘, Friedrich Qualtinger schreibt Liebesbriefe von der Front an seine Braut und der 11-jährige Hans Weigel an seinen Vater nach Sibirien. (…) Die mit Infinitiven wie ‚Dichten‘, ‚Essen‘, ‚Kämpfen‘, ‚Lieben‘ oder ‚Sterben‘ überschriebenen Kapitel geben dem reich illustrierten Bildband eine besondere Struktur und zeigen den Einbruch des Kriegs in heile Lebenswelten.“ Via Residenz-Verlag.
Buxbaum, Elisabeth: Des Kaisers Literaten. Kriegspropaganda zwischen 1914 und 1918. Edition Steinbauer, gebunden, ca. 240 Seiten € 22,50 (lieferbar)
„Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges ließen sich zahlreiche österreichische Autoren – darunter Robert Musil, Hugo von Hofmannsthal, Franz Werfel, Egon Erwin Kisch – im 1914 gegründeten Kriegspressequartier gerne zum „Dienst mit der Feder“ verpflichten.
Auch im Kriegsarchiv stellten Literaten wie Rainer Maria Rilke, Stefan Zweig, Felix Salten und Franz Karl Ginzkey ihre Schreibkunst der zu Ende gehenden k. u. k. Monarchie zur Verfügung.“ Via Edition Steinbauer
Chowanetz, Rudolf (Hg.): Vor Verdun verlor ich Gott. Geschichten von Menschen im Krieg, Verlag Neues Leben, 1984 (vergriffen)
Kurzgeschichten von Arnold Zweig, Ernst Toller, Carl Zuckmayer, Franz Kafka, Ludwig Renn u. a.
Feichtinger, Josef: Kämpfen für das Heiligste. Tiroler Stimmen zum Ersten Weltkrieg. Inklusive Hörbuch-CD „Der Heilige Krieg“, Edition Raetia, Hardcover mit Schutzumschlag, 424 S., € 29.90 (lieferbar)
„Volksdichter und Vertreter der Kirche wie Reimmichl oder Bruder Willram riefen in ihren Texten zum Kampf für Gott und Vaterland auf: Eine Kriegsverweigerung kam einer Todsünde gleich. Diesen kriegstreibenden Texten sind Splitter oppositioneller Literatur aus dem österreichischen und deutschen Sprachraum gegenübergestellt, die erst nach Ende des Krieges veröffentlicht werden konnten.
Josef Feichtinger hat die Archive nach Texten Tiroler Autoren durchstöbert, aber auch Journale, Frontbriefe, Aphorismen, Inschriften und Sprüche miteinbezogen. Seine kommentierte Zusammenstellung gewährt einen einzigartigen Einblick in die für uns heute unverständliche Stimmungslage.“ Via Edition Raetia
Forcher, Michael: Tirol und der Erste Weltkrieg. Ereignisse, Hintergründe, Schicksale. Haymon Verlag 2014, 448 S., 260 Abb., Paperback, EUR 13,95 (lieferbar)
Michael Forcher: „Ich will Geschichte nicht referieren, sondern erzählen, es soll nicht anstrengend zu lesen sein. Unterhaltsam ist es nicht, dazu ist das Thema zu ernst und nicht selten bedrückend, aber spannend sind die Ereignisse allemal. Und dass Zeitzeugen zu Wort kommen, bringt das Geschehen nahe an uns heran. Diese Aussagen berühren sehr stark.“ Via Haymon Verlag
Holzer, Anton (Hg.): Die letzten Tage der Menschheit. Der Erste Weltkrieg in Bildern. Mit Texten von Karl Kraus. Primus Verlag, 2013, gebunden, 144 S. mit ca. 100 Abb., € 29,90 (lieferbar)
In dem Buch stellt der Historiker Anton Holzer kommentierte Auszüge des Werks neben zeitgenössische Kriegsfotos.
„Um den Ersten Weltkrieg zu verstehen, muss man Karl Kraus lesen. Mit seinem Drama ‚Die letzten Tage der Menschheit‘ schuf er eines der großen Antikriegsbücher der Geschichte. Unerbittlich rechnet er mit den Kriegstreibern ab: den großen Kommandanten und den kleinen Profiteuren, den voyeuristischen Kriegsberichterstattern und Fotografen, den Schaulustigen und Mitläufern. ‚Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden‘, schreibt er in der Vorrede seines Dramas, ’sind wirklich geschehen.‘“ Via Primus Verlag
Ilić Marković, Gordana (Hg.): Veliki rat – Der große Krieg. Der Erste Weltkrieg im Spiegel der serbischen Literatur und Presse. Promedia Verlag, 272 S., € 19,90 (lieferbar)
Mit Texten von: Branislav Nušic, Miloš Crnjanski, Bora Stanković, Stanislav Vinaver, Momcilo Nastasijević, Isidora Sekulic, Rastko Petrovic, Egon Erwin Kisch, Karl Kraus, Archibald Reiss, John Reed, Roda Roda, Anton Holzer, Mile Bjelajac u. a.
„Dieses Buch eröffnet einen für deutschsprachige LeserInnen völlig neuen Blick auf die Katastrophe des Ersten Weltkrieges: Zu Wort kommt die serbische Seite. Wie haben Menschen in Belgrad, Šabac oder Kragujevac, in der Šumadija oder in Südserbien das große Völkerschlachten erlebt? Und wie wurde dieses Trauma in der serbischen Literatur und Presse verarbeitet? Tagebucheintragungen, Memoirenliteratur, Erinnerungen von Zeitzeugen, Gedichte, Erzählungen und Romanauszüge lassen das serbische Bild des Ersten Weltkriegs entstehen. Neben ihrer literarischen oder journalistischen Qualität weisen die Schriften nach 100 Jahren auch einen dokumentarischen Charakter auf.“ Via Promedia Vefrlag
Kachulle, Doris (Hrsgin.): Die Pöhlands im Krieg: Briefe einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie aus dem Ersten Weltkrieg. Verlag PapyRossa, 314 S., Paperback, € 17,90 (lieferbar)
„Briefe einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie aus dem Ersten Weltkrieg. Briefe aus dem Nachlaß der Eheleute Anna und Robert Pöhland aus Bremen. Im Frühjahr 1915 wurde Robert Pöhland eingezogen. Von da an schrieben sich die Eheleute fast täglich, bis Robert im Oktober 1916 fiel. Die Briefe sind proletarische Widerstandsliteratur gegen den Krieg. Sie berühren aber auch Themen wie Kunst und Literatur, Kindererziehung oder gleichberechtigte Beziehungen von Mann und Frau. Mit der ältesten Tochter der Pöhlands hat die jüngst verstorbene Historikerin Doris Kachulle viele Stunden über deren Eltern gesprochen. So entsteht ein lebendiges Bild vom Leben und Denken einer klassenbewußten Arbeiterfamilie vor und im 1. Weltkrieg. Die Neuausgabe wurde um weitere Briefe ergänzt und mit einem Vorwort von Rolf Becker und Karl Heinz Roth sowie einem Nachwort von Jörg Wollenberg versehen.“ Via PapyRossa Verlag
Kapfer, Herbert / Exner, Lisbeth: Verborgene Chronik 1914. Herausgegeben vom Deutschen Tagebucharchiv, Galiani Verlag, ca. 350 S., geb. mit Schutzumschlag, € 24,99. (Erscheint am 18. Juni 2014)
„Fast hundert Jahre lang blieben sie in privaten Händen, unveröffentlicht, dann fanden sie den Weg ins Deutsche Tagebucharchiv. Jetzt sichteten Lisbeth Exner und Herbert Kapfer, unterstützt von den Mitarbeitern des Archivs, für diesen Band erstmals die dort lagernden ca. 240 Tagebücher aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 und komponierten aus den dafür geeigneten die Verborgene Chronik, eine Art kollektives Tagebuch des Ersten Weltkriegs.“ Via Galiani Verlag
Kollwitz, Käthe (1867-1945): „Die Tagebücher 1908-1943“, btb Verlag 2012, Taschenbuch, 960 S., € 14,99 (lieferbar)
„Käthe Kollwitz war eine der großen Künstlerinnen des Jahrhunderts, sie war hellwache und engagierte Zeugin ihrer Zeit. Die fünfunddreißig Lebensjahre, die wir in ihrem Tagebuch hautnah miterleben, umfassen drei deutsche Reiche und zwei Weltkriege. Wir lesen von den Ängsten der Mutter um ihre Familie, vom Zweifeln und Leiden an der künstlerischen Arbeit. Und wir verfolgen die wechselhafte politische Biographie dieser außergewöhnlichen Frau – von revolutionärem Überschwang zu kritischer Distanz. Persönliche Erlebnisse verschmelzen in diesem Buch zu einem Dokument von einmaliger Intensität.“ Via btb Verlag
Krull, Wilhelm (Hg.): Krieg von allen Seiten. Prosa aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Wallstein-Verlag, 2013. 222 S., geb., Schutzumschlag, €19, 90 (lieferbar)
„Die Anthologie ‚Krieg von allen Seiten‘ versammelt achtzehn Texte aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Wilhelm Krull bildet das breite Spektrum zwischen Pazifismus und militanten Nationalismus ab – und stößt dabei auf die tiefen Ambivalenzen literarischer Kriegsrezeption.“ Via WDR 3
Lauinger, Horst (Hrsg.): Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur. Manesse, Zürich 2014. 784 S., geb., € 29,95 (lieferbar)
„Von Robert Musil stammt ein Satz, der im Rahmen der zahlreichen Gedenkfeierlichkeiten gern zitiert wird: ‚So sieht also Weltgeschichte in der Nähe aus; man sieht nichts.‘ Tatsächlich durchweht keinen dieser 70 Prosatexte – von Musil ist „Die Amsel“ vertreten – der hehre Geist der Weltgeschichte.
Dafür präsentieren sie uns unzählige Aspekte von den unterschiedlichsten Schauplätzen dieses welthistorischen Ereignisses: den Kampffronten, dem Lazarett, der Etappe, der Heimatfront, dem von Krieg verschonten Idyll. Mal ist der Krieg unmittelbares Erlebnis, mal ist er fernes Gerücht wie bei einigen amerikanischen Autoren, mal ist er Männer-, mal ist er Frauensache, mal ist er Blut und Schmerz und Gestank, mal ist er fernes Donnergrollen.“ Via Wiener Zeitung vom 26./27. 4. 2014, Kampffront und Idyll von Andreas Wirthensohn.
Odermatt, Christine (Hg.): Dieser Krieg ist uns zum Heil. 1914 – Wortgefechte in Texten der Zeit. Herausgegeben von Limmat Verlag, Zürich 2014, 184 Seiten, 20 Abbildungen, geb., € 29.00 (lieferbar)
„‚Dieser Krieg ist uns zum Heil‘ will keine weitere nachträgliche Erzählung und Deutung des Kriegsausbruchs liefern, sondern Zeugnisse aus der Zeit selbst sprechen lassen. Sie sind zeitgenössischen Schriften entnommen, überliefert in der Bibliothek der Museumsgesellschaft Zürich.“ Via Limmat Verlag.
Sauer, Andreas (Hrg.): Heilig soll der Grundsatz „Krieg dem Krieg“ sein!: Die Erinnerungen Karl Rosners an seine Kriegserlebnisse im Jahr 1916. Sutton Verlag. 128 S., 54 Bilder (Schwarz-Weiß), Broschur (vergriffen).
„Die Materialschlachten vor Verdun sind der Inbegriff der Grausamkeit des Ersten Weltkrieges. Hunderttausende verloren in der ‘Hölle von Verdun‚ ihr Leben in einem beispiellosen Stellungskrieg, in dem der Mensch lediglich als Rohstoff und Waffe gesehen wurde. Karl Rosner, Jurist aus Neustadt an der Waldnaab und später Richter in München, hielt seine Erfahrungen als Soldat vom 21. Januar bis 9. September 1916 in einem zweiteiligen Tagebuch fest, das bereits als Quelle für die ZDF Dokumentation ‘Die Hölle von Verdun‚ diente.“ Via Sutton Verlag
Steinbach, Matthias (Hg.): Mobilmachung 1914. Ein literarisches Echolot. Reclam Verlag, 300 S., € 12,95 (lieferbar ab Ende Mai 2014)
„Diese vielstimmige Anthologie unternimmt es, den oft beschworenen ‚Geist von 1914′ in seinen höchst unterschiedlichen Ausprägungsformen, die ‚Augusterlebnisse‘, zu rekonstruieren, die seelische Atmosphäre zu Beginn und die brutale Ernüchterung, die folgte, aus autobiographischen Texten und literarischen Selbstzeugnissen zu charakterisieren.“ Via Reclam Verlag
Steinberg, S.D. Hrsg.: So war der Krieg! Ein pazifistisches Lesebuch. Raschers Jugendbücher Band 5., Zürich 1919 (vergriffen)
Anthologie der pazifistischen Bewegung nach dem ersten Weltkrieg. Mit Beiträgen von H.Barbusse, R.Faesi, L.Frank, M.Geilinger, H.Hesse, K.Stamm u.a. Rascher
Es muss einer den Frieden beginnen. Jahrhundertautoren gegen den Krieg. Aufbau Verlag, 272 S., € 15,00 (lieferbar)
Remarque, Erich Maria / Fallada, Hans / Zweig, Stefan / Feuchtwanger, Lion / Becher, Johannes R. / Baum, Vicki / Frank, Leonhard / Glaeser, Ernst / Köppen, Edlef / Luxemburg, Rosa / Seghers, Anna / Trakl, Georg / Tucholsky, Kurt / Wolf, Friedrich.
Es muss einer den Frieden beginnen. Jahrhundertautoren gegen den Krieg. Aufbau Verlag, 1376 S., € 49,90 (lieferbar)
Band 1: Arnold Zweig, Junge Frau von 1914 / Band 2: Ludwig Renn, Krieg / Band 3: Egon Erwin Kisch, Schreib das auf, Kisch! Ein Kriegstagebuch / Band 4: Es muss einer den Frieden beginnen. Jahrhundertautoren gegen den Krieg. Ausgewählt von Nele Holdack.
18 große Autoren, die den Ersten Weltkrieg miterlebt haben, schreiben gegen das Vergessen und zeigen Momente berührender Menschlichkeit und höchster Dramatik. Texte von Vicki Baum, Johannes R. Becher, Hans Fallada, Lion Feuchtwanger, Leonhard Frank, Ernst Glaeser, Egon Erwin Kisch, Edlef Köppen, Rosa Luxemburg, Erich Maria Remarque, Ludwig Renn, Anna Seghers, Bertha von Suttner, Georg Trakl, Kurt Tucholsky, Friedrich Wolf, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Via Aufbau Verlag.
Wolff, Theodor (1868-1943): Tagebücher 1914-1919. Der Erste Weltkrieg und die Entstehung der Weimarer Republik in Tagebüchern, Leitartikeln und Briefen des Chefredakteurs am „Berliner Tageblatt“ und Mitbegründers der „Deutschen Demokratischen Partei“. Bernd Sösemann (Hrg.). Oldenbourg Verlag, München 1996, € 208,00 (lieferbar)
„Am 23. Juli 1914, dem Tag des österreichisch-ungarischen Ultimatums an Serbien, begann der Chefredakteur des liberalen „Berliner Tageblatts“, Theodor Wolff, systematisch Tagebuch zu führen.
Es gibt so gut wie kein politisch, militärisch oder gesellschaftlich relevantes Thema, dass Wolff nicht mit hochrangigen Gesprächspartner diskutiert hätte. Die Verlässlichkeit dieser Aufzeichnungen, die mindestens jeden zweiten Abend gegen Mitternacht am Stehpult in Wolffs Büro entstanden, ist außergewöhnlich.“ Via „Die Welt“ vom 02.01.2014: Sven Felix Kellerhoff, Das sind die besten Bücher zum Ersten Weltkrieg
1914 – 1918. Große Autoren erzählen vom Ersten Weltkrieg, 2 Audio-CDs, Buchfunk Verlag, 2013, € 19,90 (lieferbar)
Auf den beiden CDs finden Sie Texte von Hans Fallada, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Egon Erwin Kisch, Ludwig Renn, Georg Trakl, August Stramm, Klabund, Friedrich Wolf, Ernst Glaeser, Arnold Zweig, Richard Dehmel, Rosa Luxemburg, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Maria Remarque.
„Es sind eindringliche Warnungen und nachdenkliche Texte von Gewalt, Tod und Elend dieser ‚Urkatastrophe‘ des 20. Jahrhunderts. Sicher kein Hörbuch für zwischendurch, sondern eines, auf das man sich einlassen muss. Wer es tut, wird ein paar unvergessliche Minuten erleben.“ Via MDR Info „Hörbuch der Woche“, 30. 12. 2013
„Der Einsatz der Schriftsteller für den Frieden besteht nicht nur in ihrer Unterschrift unter Appelle, auch nicht nur in der Teilnahme an Kongressen, auch nicht nur in Vorträgen oder Artikeln. Was in den Programmen unserer Friedenskongresse ausgedrückt ist, das ist und das war schon lange in ihrem Werk ausgedrückt, wenn sie bewusst sind, gründlich, begabt, ob sie es englisch oder französisch, deutsch oder russisch schrieben. In unserem Programm in Paris gab es unter anderem folgende Punkte: Das Geheimnis des Krieges entschleiern – Die Achtung vor fremden Nationen und Rassen Das Recht, über sich selbst zu bestimmen Der friedliche Austausch aller Wirtschaftsprodukte und aller Kulturgüter.“ Anna Seghers (1900 – 1983), „Schriftsteller und Frieden“
Beiträge vor einem Jahr:
Schreibsalon mit den „Duftenden Doppelpunkten“
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13. Juni 2019 - Seniorengruppe
Kastanienhof in Bodelshausen
Neunzehn wanderbegeisterte Senioren machten sich am 13.06.2019 Richtung Bodelshausen auf. Vom Parkplatz "Kastanienhof" führte eine kleine, ca. 3 km lange und 1 Stunde andauernde Wanderung, bei sonnigem Wetter um das Gelände des Kastanienhofs, bis zum Randgebiet von Bodelshausen und wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Dabei konnte man die Tiere der Einrichtung (Hühner, Gänse, Pferde und den Streichelzoo mit Pony, Esel, Ziegen etc.) bewundern.
Den Abschluss machte man im Cafe des Kastanienhofs bei Kaffee und anderen Getränken sowie selbstgebackenem Kuchen und - gegen später - bei belegten Brötchen.
Nach dem Besuch des Hofladens mit seiner großen Auswahl an Obst und Gemüse, Blumen und jeder Menge Geschenkartikeln kehrte man, nach einem interessanten Nachmittag, nach Dusslingen zurück.
I.D.
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Bilgenentöler 10
Bilgenentöler 10 am Ausrüstungssteiger in Duisburg-Ruhrort
Die Bilgenentöler 10 ist ein Bilgenentöler der Bilgenentölungsgesellschaft (BEG) in Duisburg. Das Schiff wird seit Anfang 2018 von Regensburg aus auf der Donau und dem Main-Donau-Kanal bis Passau und Bamberg eingesetzt und ersetzt den Bilgenentöler 1.
Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Schiffsrumpf wurde von der Werft S.C. Santierul Naval Orsova S.A. in Rumänien für die niederländische Werft RensenDriessen Shipbuilding, Zwijndrecht gebaut und zum Ausbau über die Donau, den Main-Donau-Kanal, den Main und den Rhein zum weiteren Ausbau zur Ausbauwerft Doldermann in Dordrecht verbracht. Der Rumpf ist als Doppelhülle ausgeführt, 39,70 m lang, 7,33 m breit und hat maximal 2,20 m Tiefgang. Die sechs Edelstahlladetanks haben ein Gesamtvolumen von 171 m³, die Tragfähigkeit beträgt 214 Tonnen. Das Bilgenwasser wird mit modernster Technik gereinigt. An Deck ist ein Hydraulikkran zum Verladen von Ölfässern und anderen schweren Gegenständen installiert. Die Aufbauten sind aus Leichtmetall gefertigt.
Antrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Zwei 178 kW starke Elektromotoren treiben das Schiff über einen fünfflügeligen Highskew-Propeller mit 1250 mm Durchmesser an. Zwei Dieselaggregate von Caterpillar mit 200 kW erzeugen die elektrische Energie. In der Bergfahrt in fließendem Gewässer laufen beide Maschinen, für die Talfahrt oder Kanalfahrt reicht eine Maschine. Die Anlage ist im Vorschiff eingebaut, sodass die im Achterschiff liegende Wohnung von störenden Motorgeräuschen frei ist. Zum Manövrieren ist im Bug ein Verhaar-Omega-Bugstrahlruder mit Steuerrost vom Typ VBS600sr mit 120 kW installiert. Für den Hafenbetrieb ist ein gekapseltes Hatz-Stromaggregat vom Typ 2L41c an Bord.
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Archive for December 2009
I den in a garret
As void as a drum;
In lieu of plum-pudding—
I paint the plum!
No use in one’s grieving,
The shops you must suit:
Broken hearts are but potsherds—
Paint flowers and fruit!
How whistles my garret,
A seine for the snows:
I hum O furtuna,
And—paint the rose!
December is howling,
But feign it a flute:
Help on the deceiving—
Paint flowers and fruit!
Poems by Herman Melville. In 1860 Melville assembled a volume entitled Poems by Herman Melville, which failed to secure a publisher. No table of contents for this project survives, but several of the 1860 poems most certainly appear later in Timoleon and the unpublished Weeds and Wildings. At his death, Melville left twenty-five or so “miscellaneous” poems that do not fall into any project category. Among these are several neatly transcribed, fair-copy poems on high-quality yellow paper. According to Ryan, these works, here indentified as “yellow-paper poems,” predate Melville’s other manuscripts, which are inscribed on less refined paper. Although we cannot date the yellow-paper poems more specifically, they may have originally been included among the Poems of 1860. […]
Fruit and Flower Painter. Originally composed in the first person, the monologue concerns an artist (presumably male) who resorts to commercial painting to make a living and forget his “broken heart.” In revision, Melville shifts from first- to third-person female point of view, thus making the deceived artist a woman. Melville was not happy with his original title and considered four others including “Ashes of Roses.” The image, from Shakespeare’s Romeo and Juliet: “The roses in thy lips and cheeks shall fade to paly ashes” (IV.i.99), recurs in “The Swamp Angel“.
John Bryant: Tales, Poems, and Other Writings, Modern Library Classics 2002.
This is the first publication of both versions on the internet.
Fruit and Flower Painter
She dens in a garret
As void as a drum;
In lieu of plum-pudding—
She paints the plum!
No use in my grieving,
The shops I must suit:
Broken hearts are but potsherds—
Paint flowers and fruit!
How whistles her garret,
A seine for the snows:
She hums Si fortuna,
And—paints the rose!
December is howling,
But feign it a flute:
Help on the deceiving—
Paint flowers and fruit!
Image: William Adolphe Bouguereau: Une vocation, 1896.
Update zu Kapitel 44 oder 78774-mal E:
Cohu hat’s im MetaFilter gefunden: Verheerend optimistisch äußert sich im Vergleich zu uns Matt Kish, der sich vorgenommen hat, nicht alle Kapitel, sondern alle Buchseiten seines Moby-Dick auszugestalten. Das Projekt heißt One Drawing for Every Page of Moby-Dick:
About this Moby-Dick project: […] Impulsively, I grabbed the first paperback edition of Moby-Dick I could find, which turned out to be the Signet Classic edition from 1992 with 552 pages. Looking back, maybe I should have thought things through a bit more since I’ve seen quite a few editions with around 400 pages, which would have saved me an awful lot of time. But that’s the way things turned out and that’s the edition I am sticking with even though it will take me at least a year and half of constant and daily work to complete. Probably more. I seem to be able to average about 20 to 25 pieces per month. Sometimes more, sometimes less.
Über ein Jahr will der Gute brauchen? Über solche Dimensionen der Zeitplanung lächelt unsereins ja nur milde, aber macht nichts, er ist ja noch jung (Jahrgang 1969). Außerdem hat er weder eine Künstlerausbildung noch eine Ausstellung — einfach nur angefangen.
Seine veranschlagten 20 bis 25 Kunstwerke pro Monat hält er bis jetzt ganz tapfer durch und dokumentiert sie, wie sich das gehört, in seinem gleichnamigen Weblog. Wenn alles gut geht (“And I have a full time job too. And a wife. And a life”), ist er im März 2011 mit Seite 552 fertig.
Kish arbeitet nicht, wie es nahe liegt, auf den Seiten eines einzelnen Buches, sondern auf papierenen Überresten, die er pauschal und darum knapp an der Wirklichkeit vorbeigeschrammt found paper nennt, aus einem Antiquariat, in dem er als Schüler gejobbt hat — abgelegte Landkarten, Diagramme, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Reparaturführer — aus dem unverkäuflichen Bodensatz von Bücherkisten, die vor über zwanzig Jahren schon zum zweiten Mal weggeschmissen wurden. So entsteht nicht ein Unikat, das im Lauf täglicher Maltraktion immer bunter, zerfledderter und — vielleicht — wertvoller wird, sondern viele, stark unterschiedliche Blätter, die aus ihrem Material erwachsen. Diese Kunst hat auch etwas Naturwüchsiges.
Die seitenweise Einteilung bedeutet auch, dass Kish sich pro Kapitel mehrmals inspirieren lassen muss. Jedes Blatt heißt nach einer Textstelle, die einen Satz oder länger dauert. So viel Impact gibt Moby-Dick also allemal her.
Das passiert nach dem Vorbild von Zak Smith, den man als wenig jugendfreien Multitechniker kennt:
So I illustrated Gravity’s Rainbow — nobody asked me to, but I did it anyway.
Leben mit Herman Melville und Thomas Pynchon, täglich gestaltend und mit einer Verbissenheit, die nicht nach Sinn und Entlohnung fragt. Das ist ein Geist, der mir doch sehr imponiert.
Weitermachen — das sag ich vor allem auch zu uns selber. Guten Rutsch.
Danke an Matt, Zak — und Cohu!
Bilder: Matt Kish:
8.5″ by 11″
acrylic paint, collage and marker on found paper
September 15, 2009;
Page 086: “Cap’ain, you see him small drop tar on water dere? You see him? well, spose him one whale eye, well, den!” and taking sharp aim at it, he darted the iron right over old Bildad’s broad brim, clean across the ship’s decks, and struck the glistening tar spot out of sight. [From Chapter XVIII: His Mark.]
10.5″ by 8.25″
ink and marker on found paper
November 27, 2009.
Mehr als ein Dutzend Hörstücke, die auf Melvilles Roman beruhen, wurden auch vom deutschsprachigen Radio produziert: von Ernst Schnabels dreiteiliger Fassung aus dem Jahr 1948 bis zum destillierten Klassiker im Fünf-Minuten-Format aus den 1990ern.”
weiß Julian Doepp; wir arbeiten daran, alle davon für die Bücherliste nebenan zu verifizieren.
Die neueste deutsche Hörspielfassung stammt von Dr. Klaus Buhlert (Bearbeitung, Komposition und Regie) und basiert auf der Übersetzung vopn Matthias Jendis. Das wirklich Neue an ihr ist, dass er nicht die Stellen herausholt, in denen viel Sturmgebraus und “Da bläst er!”-Schreie vorkommen, sondern die Möglichkeiten der Übersetzung nutzt, um die stilistischen Kapriolen, die Vielschichtigkeit und die viktorianische Gesellschaftskritik, deren Aktualität sich begründen lässt, ins Radio holt. Der Bayerische Rundfunk bringt auf Bayern 2 zwischen 27. Dezember 2009 und 5 Januar 2010 alle zehn Teile à 53 Minuten. Das mitzuverfolgen ist ein Stück Leben mit Melville; falls weder das Christkind noch die Stadtrbücherei das Hörbuch hergeben (vor der 2009er Komprimierung sollte man eher vorsichtig sein), haben Sie doch jetzt sicher auch Urlaub.
Der Bayerische Rundfunk über seine Produktion:
- Herman Melville: Moby-Dick oder Der Wal (1-10);
- Mira Alexandra Schnoor: Melville, der Rätselhafte;
- Julian Doepp: Zu wüten gegen ein stummes Ding;
- Carl-Ludwig Reichert: Moby Medial.
Bayern 2 bietet Live-Stream an, ist also überall empfangbar.
Danke an unseren Leser Mario Sacco für die Aufmerksamkeit!
Bild: Amazon.de, Der Hörverlag München.
Update zu Bleeding Life:
- 30 Jahre The Wall (30. November);
- 60 Jahre Tom Waits (7. Dezember);
- “Klimakonferenz” (Dezember),
- Google Video lässt sich nichts mehr hochladen (März);
- und die Vollversion It’s A Wonderful Life ist raus aus Google Video (Dezember).
Die gute Nachricht: Essen ist fertig. Ergänzungen?
“Knecht Ruprecht schwang seine Rute und sprach:
Heißt es bei euch denn nicht mitunter:
Nieder den Kopf und die Hosen herunter?”Theodor Storm: Unter dem Tannenbaum, 1863.
Die Auswahl muss leider subjektiv bleiben. Es fällt jedoch auf, dass vor allem aus der Weimarer Zeit besonders viele, gute und böse Gedichte überliefert sind, welche sich gegen die bürgerliche Tradition weihnachtlichen Feierns richten, die als überholt, verlogen und der politischen Situation unangemessen empfunden wurde.
Nicht aufgenommen wurden die seit einigen Jahren verbreiteten deutsch-englisch-makkaronischen “Christmaslieder” (etwa “When the last Kalender sheets/flattern through the winter streets/and December wind is blowing/then is everybody knowing/that it is not allzuweit,/she does come, the Weihnachtszeit” pp.), weil offenbar jede Veröffentlichung eigene Veränderungen nach eigenem Richtigdünken anbringt und deshalb keine feststehende Version davon zu ermitteln war. Hier ist offenbar mit Hilfe des Internets ein Volksgut im Entstehen, was ich für ein großartiges Ereignis halte. Schauen wir in zehn Jahren nochmal.
Für Deutschland gesperrt, jedenfalls nirgendwoher einzubetten sind Sarah Silverman: Give the Jew Girls Toys, 2005, und eine anständige Aufnahme von 7 O’Clock News/Silent Night von Simon & Garfunkel 1966 — das Stille Nacht mit den Radionachrichten im Hintergrund, was dermaßen anrührend ist, dass man es zu den Russen auslagern musste: RuTube.
Meine noch zugänglichen Lieblinge sind die Pogues und der Ringelnatz. Sie dürfen gerne Themenverwandtes in Wort, Bild und Ton beisteuern; gerade anglophone und maritim besetzte Beiträge finde unterbesetzt! Mit dem, was Google und Forestle auf “Seemannsweihnacht” finden, hat man keine Freude. Und wenn Sie Verbesserungen und fehlende Veröffentlichungsdaten wissen?
Alphabetisch nach Autoren:
Arnfrid Astel: Stille Nacht (1972)
Eine trockene Angelegenheit
dieses Weihnachtsfest.
Krümel vom Christstollen,
Tannennadeln auf dem Teppich.
Aus Langeweile singen wir falsch,
vögeln aus Verzweiflung.
Wir besaufen uns. Es ist zum Heulen.
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~~~|~~~~~~~|~~~
F.W. Bernstein: Weihnachten in der Schule (1994)
Hör mal zu!
Auch du!
Wenn das Jahr zu Ende geht
wird es abends früher spät
alle tragen feste Schuhe
Ruhe!
Weißer Schnee füllt bald die Straßen
Markt und alles ist verlassen
will
Karlchen, sei doch still!
Willig kommt der Weihnachtsmann
hat ein rotes Röckchen an
hell wird jedes Licht
Peter, red jetzt nicht!
Und ein großer Kerzenschein
wollt ihr endlich ruhig sein!
Hüpfet über Stock und Stein —
Karlchen, dich sperr ich jetzt ein!
Und zu unsern Lieben
kommt aus Heu und Stroh
Ruhe endlich! Wo
bin ich steh’n geblieben?
~~~|~~~~~~~|~~~
Biermösl Blosn mit Die Toten Hosen (Campino, der Wahre Heino, Lazy Lemmy): Still, still, still.
Die Studioaufnahme 1998 wurde einst zu einem Funny Forward mit einer schlichten, aber wirkungsvollen 3D-Animation erweitert,
die inzwischen weitgehend aus den Speicherplätzen verschwunden ist.
~~~|~~~~~~~|~~~
Tarquin Britten: Credit Crunch Christmas, 2008.
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Get Well Soon: Christmas in Adventure Parks, 2008.
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Get Well Soon: Listen! Those Lost at Sea Sing a Song on Christmas Day, 2008.
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Heinrich Heine: Altes Kaminstück (1824)
Draußen ziehen weiße Flocken
Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
Hier im Stübchen ist es trocken,
Warm und einsam, stillvertraut.Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
An dem knisternden Kamin,
Kochend summt der Wasserkessel
Längst verklungne Melodien.Und ein Kätzchen sitzt daneben,
Wärmt die Pfötchen an der Glut;
Und die Flammen schweben, weben,
Wundersam wird mir zu Mut.Dämmernd kommt heraufgestiegen
Manche längst vergeßne Zeit,
Wie mit bunten Maskenzügen
Und verblichner Herrlichkeit.Schöne Fraun, mit kluger Miene,
Winken süßgeheimnisvoll,
Und dazwischen Harlekine
Springen, lachen, lustigtoll.Ferne grüßen Marmorgötter,
Traumhaft neben ihnen stehn
Märchenblumen, deren Blätter
In dem Mondenlichte wehn.Wackelnd kommt herbeigeschwommen
Manches alte Zauberschloß;
Hintendrein geritten kommen
Blanke Ritter, Knappentroß.Und das alles zieht vorüber,
Schattenhastig übereilt —
Ach! da kocht der Kessel über,
Und das nasse Kätzchen heult.
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Agnes Hüfner: Weihnachten zu Hause
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all,
zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall/Pst!
Und seht, was in dieser hochheiligen Nach/Ruhe!
Könnt ihr nicht mitsingen/Der Vater im Himmel/
Na wird’s bald/für Freude euch macht.O seht in der Krippe/leg die Puppe jetzt endlich weg/
im nächtlichen Stall/Hände auf den Tisch/
seht hier/Kopf hoch/bei des Lichtleins hellglänzendem/
zieh nicht son Gesicht/Strahl/
In reinlichen Windeln/du wäschst dir aber gleich mal die Hände/
das himmlische Kind/Schmutzfink/
viel schöner/abscheulich/und holder/und die Fingernägel/
als Englein/pfui Teufel/es sind.Da liegt es/lümmel dich nicht so rum/ihr Kinder, auf Heu/
das gute Sofa/und auf Stroh/war teuer genug/
Maria/ich muss das schließlich wieder sauber machen/und Josef/
du könntest deinen Kindern auch mal was sagen/betrachten
es froh/immer hab ich den Ärger/Die redlichen Hirten/
ich geb mir doch bei Gott genug Mühe/ knien betend/
auf den Knien/davor/für euch/hoch oben/
aber ihr/schwebt jubelnd/rotzfrech/der Engelein/Flegel/Chor.
~~~|~~~~~~~|~~~
Erich Kästner: Weihnachtslied, chemisch gereinigt (1928)
(Nach der Melodie: «Morgen, Kinder, wird’s was geben!»)Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Nur wer hat, kriegt noch geschenkt.
Mutter schenkte euch das Leben.
Das genügt, wenn man’s bedenkt.
Einmal kommt auch eure Zeit.
Morgen ist’s noch nicht soweit.Doch ihr dürft nicht traurig werden.
Reiche haben Armut gern.
Gänsebraten macht Beschwerden.
Puppen sind nicht mehr modern.
Morgen kommt der Weihnachtsmann.
Allerdings nur nebenan.Lauft ein bißchen durch die Straßen!
Dort gibt’s Weihnachtsfest genug.
Christentum, vom Turm geblasen,
macht die kleinsten Kinder klug.
Kopf gut schütteln vor Gebrauch!
Ohne Christbaum geht es auch.Tannengrün mit Osrambirnen —
lernt drauf pfeifen! Werdet stolz!
Reißt die Bretter von den Stirnen,
denn im Ofen fehlt’s an Holz!
Stille Nacht und heil’ge Nacht —
weint, wenn’s geht, nicht! Sondern lacht!Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!
Wer nichts kriegt, der kriegt Geduld!
Morgen, Kinder, lernt fürs Leben!
Gott ist nicht allein dran schuld.
Gottes Güte reicht so weit…
Ach, du liebe Weihnachtszeit!Anmerkung: Dieses Lied wurde vom Reichsschulrat für das Deutsche Einheitslesebuch angekauft.
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Klabund: Bürgerliches Weihnachtsidyll. (1927)
Was bringt der Weihnachtsmann Emilien?
Ein Strauß von Rosmarin und Lilien.
Sie geht so fleißig auf den Strich.
O Tochter Zions, freue dich!Doch sieh, was wird sie bleich wie Flieder?
Vom Himmel hoch, da komm ich nieder.
Die Mutter wandelt wie im Traum.
O Tannenbaum! O Tannenbaum!O Kind, was hast du da gemacht?
Stille Nacht, heilige Nacht.
Leis hat sie ihr ins Ohr gesungen:
Mama, es ist ein Reis entsprungen!
Papa haut ihr die Fresse breit.
O du selige Weihnachtszeit!
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Loriot: Advent. Erstsendung in Cartoon 11, 7. Dezember 1969.
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Gerhard Polt mit Gisela Schneeberger: Abfent, Abfent…!, 2001 (Audio).
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The Pogues featuring Kirsty McColl: A Fairytale of New York, aus: If I Should Fall From Grace With God, 1987. Besonders empfohlen wird die Demo-Version im Duett mit Ur-Pogue Cait O’Riordan, erhältlich auf Just Look Them Straight in the Eye!
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Joachim Ringelnatz: Einsiedlers heiliger Abend (1933)
Ich hab’ in den Weihnachtstagen –
Ich weiß auch, warum –
Mir selbst einen Christbaum geschlagen,
Der ist ganz verkrüppelt und krumm.Ich bohrte ein Loch in die Diele
Und steckte ihn da hinein
Und stellte rings um ihn viele
Flaschen Burgunderwein.Und zierte, um Baumschmuck und Lichter
Zu sparen, ihn abends noch spät
Mit Löffeln, Gabeln und Trichter
Und anderem blanken Gerät.Ich kochte zur heiligen Stunde
Mir Erbsensuppe mit Speck
Und gab meinem fröhlichen Hunde
Gulasch und litt seinen Dreck.Und sang aus burgundernder Kehle
Das Pfannenflickerlied.
Und pries mit bewundernder Seele
Alles das, was ich mied.Es glimmte petroleumbetrunken
Später der Lampendocht.
Ich saß in Gedanken versunken.
Da hat’s an der Türe gepocht,Und pochte wieder und wieder.
Es konnte das Christkind sein.
Und klang’s nicht wie Weihnachtslieder?
Ich aber rief nicht: „Herein!”Ich zog mich aus und ging leise
Zu Bett, ohne Angst, ohne Spott,
Und dankte auf krumme Weise
Lallend dem lieben Gott.
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Dieter Süverkrüp: Stille Nacht, heilige Nacht (1972)
Stille Nacht, heilige Nacht!
Weihnachtsgeld wird gebracht
durch Herrn Ruprecht vom Lo-hohnbüro.
Schweigend geht die Belegschaft aufs Klo,
zählend, wie viele Krümel
gnädig vom Herrntisch gefalln.Stille Nacht, heilige Nacht!
Falscher Trost. Oh, wie lacht
der Direktor mit randvollem Mund,
singt uns gnädig zu göttlicher Stund:
»Arbeitsfriede auf Erden!«
Wir fallen mal wieder drauf rein.Billige Nacht, eilige Nacht!
Ratenkauf, leichtgemacht
durch der Engel Alleluja.
Die gehören zum Werbe-Etat.
Denn der Vater im Himmel
ist Präsident vom Konzern.Stille Nacht, heilige Nacht!
Lichterbaum angemacht.
Und ein liebliches Liedlein gesingt!
Und ein Eierlikörchen getrinkt!
Und die Kinder geprügelt,
bis sie hübsch andächtig sind.Gute Nacht, peinliche Nacht!
Fernsehspiel ausgemacht.
Und im Magen ein flaues Gefühl,
weil die Liebe nicht hochkommen will.
Noch zwei Nächte zum Schlafen.
Dann wieder rinn in’ Betrieb!Stille Nacht, heilige Nacht!
Weihnachtsfest rumgebracht.
Großes Gähnen im Portemonnaie.
Überstunden tun immer noch weh.
Falscher Frieden auf Erden
feierten wir mit den Herrn.Wilde Nacht, streikende Nacht!
Eines Tages, nicht ganz sacht,
pfeifen wir auf die Gnade des Herrn,
übernehmen mal wir den Konzern
und die Führung im Staate.
Das wird ein Weihnachtsfest wer’n!!!
~~~|~~~~~~~|~~~
Kurt Tucholsky: Weihnachten (1918)
So steh ich nun vor deutschen Trümmern
und sing mir still mein Weihnachtslied.
Ich brauch mich nicht mehr drum zu kümmern,
was weit in aller Welt geschieht.
Die ist den andern. Uns die Klage.
Ich summe leis, ich merk es kaum,
die Weise meiner Jugendtage:
O Tannebaum!Wenn ich so der Knecht Ruprecht wäre
und käm in dies Brimborium
— bei Deutschen fruchtet keine Lehre –
weiß Gott! ich kehrte wieder um.
Das letzte Brotkorn geht zur Neige.
Die Gasse grölt. Sie schlagen Schaum.
Ich hing sie gern in deine Zweige,
O Tannebaum!Ich starre in die Knisterkerzen:
Wer ist an all dem Jammer schuld?
Wer warf uns so in Blut und Schmerzen?
uns Deutsche mit der Lammsgeduld?
Noch leben die Kanonenbrüder.
Ich träume meinen alten Traum:
Schlag, Volk, die Kriegsbrandstifter nieder!
Glaub diesen Burschen niemals wieder!
Dann sing du frei die Weihnachtslieder:
O Tannebaum! O Tannebaum!
Und alle Jahre wieder.1918 vertont von Hanns Eisler; 1952 Bearbeitung von Ernst Busch: Deutsche Weihnacht.
~~~|~~~~~~~|~~~
(Volksgut, ca. 1980)
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehn!
Es kam aus der Kneipe und konnte kaum stehn.
Auf Geschenke braucht ihr nicht zu hoffen:
Es hatte das ganze Geld versoffen.Es wankte hin zum Tannenwald,
es hatte den Arsch voll Hannen Alt.
Gestern hab ich es wieder getroffen —
Denkt nur, da war es schon wieder besoffen!Ich blieb gleich stehen und sprach es an:
“Sag, Christkind, wo ist der Weihnachtsmann?”
Da sprach es: “Auf den brauchst du nicht zu hoffen,
der liegt im Wald und ist besoffen.Gemeinsam gingen wir zum Weihnachtsmann.
Mit glasigen Augen sah er uns an.
Er lallte: “Guten Tag, lieber Bruder, guten Tag, liebe Schwester,
leckt mich am Arsch, bald ist Silvester!”
~~~|~~~~~~~|~~~
(Volksgut, ca. 1980)
Ich ging im Walde für mich hin,
recht weihnachtlich stand mir der Sinn.
Da sah ich ein frierend Mägdelein,
das wollt’ so gern gewärmet sein.Ich nahm es mit zu mir nach Haus
und zog ihr die nassen Kleider aus,
und weil ich wusste, was sie denkt,
da hab ich sie auch reich beschenkt.Da sah sie mich ganz böse an
und sprach: “Du bist kein Weihnachtsmann!”
Da sprach ich: “Meine Gute,
siehst du nicht Sack und Rute?”
~~~|~~~~~~~|~~~
Tom Waits: Christmas Card From a Hooker in Minneapolis, 1978.
~~~|~~~~~~~|~~~
The Who: Christmas (1969), in: Tommy (1975).
~~~|~~~~~~~|~~~
Urs Widmer: Im heilig Stall
Es sprach der Ochs zum Es:
wie lieb er trinkt, der Jes.
Auch wir woll bisschen prostern
so bis so gegen Ostern.Die Tier im heilig Stall
griff froh zur Flasche all.
Wed Es noch Ochs warn schüchtern.
Mar, Jes und Jos blieb nüchtern.Jes schlief, Mar träumt, doch Jos
schaut auf sein Frau ziem bos.
Der Es sagt: Jos, übs Jahr
hast du vergess wies war.
Dann weihnacht es schon wieder
und du sing Weihnachtslieder.
~~~|~~~~~~~|~~~
Paul Young: Love of the Common People, 1983.
Original | Judy Garland |
---|---|
Have yourself a merry little Christmas, Have yourself a merry little Christmas, No good times like the olden days, But at least we all will be together, |
Have yourself a merry little Christmas, Have yourself a merry little Christmas, Once again as in olden days, Someday soon we all will be together, |
Compelling what a deep-depressing threat there was in the original 1943 version that took MGM to have the lyrics mitigated — to live away from Louisiana Purchase Exposition in New York next year. Hey, it could be to Brooklyn seaside.
Crucial link: Chris Willman: There’s Something About Merry in: Entertainment Weekly, January 8, 2007.
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Béatrice La Palme
Marie Anne Béatrice Alice La Palme, auch Marie Anne Béatrix Alice La Palme (* 27. Juli 1878 in Belœil; † 8. Januar 1921 in Montreal) war eine kanadische Opernsängerin (Sopran), Geigerin und Musikpädagogin.
LebenBearbeiten
La Palme hatte Musikunterricht bei Alexis Contant und war Violinschülerin von Charles Lejeune und Frantz Jehin-Prume und hatte 1894 ihren ersten öffentlichen Auftritt mit dem Begleiter Joseph Saucier. Als erste Gewinnerin des Strathcona Scholarship reiste sie im Folgejahr nach London und setzte ihre Ausbildung dort bei Enrique Fernández Arbós fort. Daneben nahm sie Gesangsunterricht bei Gustave García und trat 1898 bei einem Konzert des Royal Conservatory erstmals als Sängerin auf. Auf Anraten von Emma Albani konzentrierte sie sich danach auf ihre Gesangslaufbahn und studierte in London bei Nelly Rowe, einer Schülerin von Mathilde Marchesi.
In Paris sang sie vor Jules Massenet, der sich beeindruckt zeigte und erkläre, sie habe es geschafft, ihn mit seiner eigenen Musik zu Tränen zu rühren. 1902 gab sie in Montreal ein Konzert mit der Begleiterin Bernadette Dufresne. 1903 vertrat sie kurzfristig Fritzi Scheff an der Covent Garden Opera als Musetta in einer Galaaufführung von La Bohème vor Eduard VII. Ihre Partner bei dieser Aufführung waren Nellie Melba, Alessandro Bonci, Antonio Scotti, Marcel Journet, Charles Gilibert und Eugène Dufriche. In der Saison 1903–04 trat sie in Lyon auf, im Sommer 1904 in Royan und ab 1905 an der Opéra-Comique in Paris. Dort lernte sie den Tenor Salvator Issaurel kennen, den sie 1908 heiratete.
Im Sommer 1909 trat La Palme als Mitglied der Moody-Manners Company im Lyric Theatre in London auf, im Folgejahr holte sie Thomas Beecham an das His Majesty’s Theatre. Diesem folgte sie im Herbst das Jahres an die Covent Garden Opera. 1911 gab sie in der Aeolian Hall zwei Konzerte als Liedsängerin.
Im Juli 1911 kehrte La Palme mit ihrem Mann nach Montreal zurück, dort gab sie ein Konzert im Monument National und schloss sich dann der von Frank Stephen Meighen und Albert Clerk-Jeannotte gegründeten Montreal Opera Company an, der sie bis zu deren Auflösung 1913 angehörte. Im November 1913 wechselte sie an das Century Opera House in New York. Wegen gesundheitlicher Probleme und der durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges eingetretenen ungewissen Lage kehrte sie Ende 1914 nach Montreal zurück. Dort widmete sie sich in ihren letzten Lebensjahren der Lehrtätigkeit. Zu ihren Schülern zählten u. a. Camille Bernard, Marie-Anne Couture, Graziella Dumaine und Flora Contant. Ihr Abschiedskonzert gab sie mit ihrem Mann am 14. November 1919 in Ritz-Carlton Hotel in Montreal. Kurze Zeit darauf erkrankte sie und starb Anfang 1921 im Alter von nur 43 Jahren.
La Palme beherrschte ein umfangreiches Repertoire, das von Gluck und Mozart, Massenet, Donizetti, Verdi und Wager bis zu Eugène d'Albert, Jean Nouguès und Wolf-Ferrari reichte und auch Werke von Operettenkomponisten wie Adolphe Adam, Jacques Offenbach und George H. Clutsam. Sie galt als erfolgreichste kanadische Sängerin neben Emma Albani.
QuellenBearbeiten
- Béatrice La Palme bei Operissimo auf der Basis des Großen Sängerlexikons
- The Canadian Encyclopedia – Béatrice La Palme
- Dictionary of Canadian Biography – La Palme, Béatrice
- Laurier Web: 4. Oktober 2014: Béatrice La Palme, une diva native de Beloeil
Personendaten | |
---|---|
NAME | La Palme, Béatrice |
ALTERNATIVNAMEN | La Palme, Marie Anne Béatrice Alice (vollständiger Name); La Palme, Marie Anne Béatrix Alice |
KURZBESCHREIBUNG | kanadische Opernsängerin (Sopran), Geigerin und Musikpädagogin |
GEBURTSDATUM | 27. Juli 1878 |
GEBURTSORT | Belœil |
STERBEDATUM | 8. Januar 1921 |
STERBEORT | Montreal |
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Steinhaus Doppel-/Reihenhaus, 2 Stockwerke, eigener Eingang, in einem Privatbesitz
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Adresse
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2300 Ráckeve
DonauregionGPS Koordinaten der Unterkunft
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Anfahrtsmöglichkeiten Gästezimmer 56297
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Gerade um 7½ Uhr, wo ich zufrüh ankam, kömt dein so unver
muthet wie der schöne Tag auffliegender Aufsaz abends an. Was mir
einmal Oertel schrieb, „im Intelligenzblat auch für die Höfer 328,10
Intelligenz zu arbeiten“ hast du zwar nicht befolget und weder für
das Gedächtnis noch für den Verstand der Intelligenz-Firma ist dein
Avant-Propos geformt; diese Unverständl[ichkeit] war aber das
einzige Mittel, daß der erste (du) und 2te Leser dabei gewannen.
Gleichwol sind — welches sonderbar ist — deine mündlichen Wen328,15
dungen in Geselschaften noch hieroglyphischer als deine schriftlichen
und ich wolte in einem Wetkomtoir 10 Honorarien gegen eines wetten,
daß unter 10 Wendungen deiner Tisch-, Kanapee-, Sessel- etc. und
andrer Reden von deinen meisten Zuhörer[n] wenigstens 10 nicht
verstanden werden, wenn du mich und dich und den Holofernes aus- 328,20
nimst.
So wenig ich deine physischen Vexier-Gesichter-Metamorphosen
aushalte: so sehr gefallen mir deine satirischen und geschriebnen (denn
eine Satire machen heisset blos ein metaphorisches Gesicht schneiden).
Das Wenige unterstrich ich, über dessen Aenderung oder Weglassung 328,25
du nachdenken solst.
sammendrücken: „Fände sich gar nichts (denn auf dem Turnierplaz
des J. B. wil die Intelligenz-Gallerie nur das Gebalge sehen, nicht
aber ob jemand zur Ehre der Ritterschaft oder als gedungner Cham328,30
pion aufreite, ob er seine Turnierübungen nach oder wider die Turnier
geseze und Regeln der Kunst vormache) so etc.“
b) Zwei vermodern in Kirchen neben andern Todten.
Eh ich iezt in deine Nachbarschaft gehe: wil ich noch an dich eine328,35
Bitte um Verzeihung der verschlimmerten Gestalt thun, in der du dein
Museum bekömst und die ich dem H. Fleischer zu danken habe, der 329,1
sonst fast noch reinlicher ist als ich und doch etwas beflekt hat wie ich.
Nims ia nicht übel und besorge keine Wiederholungen des Verleihens
und Besudelns.
Textgrundlage:
367. An Christian Otto. In: Jean Pauls Sämtliche Werke, Historisch-kritische Ausgabe. Dritte Abteilung, Band 1. Hrsg. v. Eduard Berend. Berlin: Akademieverlag, 1956.
Seite(n): 328-329 (Brieftext); 521-522 (Kommentar).
Zur Konkordanzliste aller Bände
Zitierempfehlung:
An Christian Otto. Schwarzenbach a. d. Saale, 14. März 1791. In: Jean Paul - Sämtliche Briefe digital. In der Fassung der von Eduard
Berend herausgegebenen 3. Abteilung der Historisch-kritischen Ausgabe
(1952-1964), im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
überarbeitet und herausgegeben von Markus Bernauer, Norbert Miller und Frederike
Neuber (2018).
< http://jeanpaul-edition.de/brief.html?num=I_367 >
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Quelltext der Seite Eschwege, Schloss
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Mohammed Nadschibullāh
Inhaltsverzeichnis
LebenBearbeiten
Mohammed Nadschibullāh wurde in Kabul als Sohn einer Ghilzai-paschtunischen Familie geboren. 1975 schloss er ein Medizinstudium an der Universität von Kabul ab. Er wurde Gynäkologe, wie eine seiner beiden Töchter, die Friedens- und Konfliktforscherin Heela Nadschibullah, in einem Interview 2017 mitteilte.[1]
WirkenBearbeiten
Bereits 1965 trat er der Partscham-Fraktion der kommunistischen Demokratischen Volkspartei Afghanistans bei. Diese führte 1978 einen erfolgreichen Staatsstreich durch, aber die Khalq-Fraktion der Partei gewann die Oberhand. Nach einem Zwischenspiel als Botschafter in Teheran wurde Nadschibullāh aus der Regierung entlassen und ging ins Exil nach Moskau.
1986 löste Nadschibullāh Babrak Karmal ab und wurde fünfter Präsident der Demokratischen Republik Afghanistan. Nach dem Abzug der Sowjets im Jahr 1989 überstand er 1990 einen Staatsstreich des Verteidigungsministers. Daraufhin lockerte er seine autokratische Herrschaft, um öffentliche Unterstützung zu gewinnen.
Nach seinem Sturz im April 1992 versuchte Nadschibullāh, Kabul zu verlassen, wurde aber von Einheiten Raschid Dostums daran gehindert. Er suchte Schutz im UN-Hauptquartier von Kabul. Dort blieb er bis zur Eroberung Kabuls durch die fundamentalistischen Taliban, die ihn am 27. September 1996 abholten, folterten und ermordeten[1] und den Leichnam, aufgehängt an einer Betonplattform für Verkehrspolizisten, vor dem Präsidentenpalast zur Schau stellten.[4][5][6]
- Olaf Ihlau: Der Drache verschlingt unsere Söhne. In: Der Spiegel. Nr. 26, 1986, S. 104–106 (online – Interview mit Mohammed Nadschibullah).
- Nur Extremisten setzen diesen Kampf fort. In: Der Spiegel. Nr. 10, 1987, S. 148–149 (online – Interview mit Mohammed Nadschibullah).
- Siegfried Kogelfranz: Die Afghanen sind kriegsmüde. In: Der Spiegel. Nr. 21, 1988, S. 148–150 (online – Interview mit Mohammed Nadschibullah).
- Christian Parenti: Wer war Nadschibullah? Die sowjetische Invasion und die Irrtümer der afghanischen Kommunisten. In: Le Monde Diplomatique. 7. Mai 2012, abgerufen am 27. August 2012.
LiteraturBearbeiten
- Prakash Bajpai (Hrsg.): Encyclopaedia of Afghanistan. 6 Bde. New Delhi 2001.
- Bernhard Chiari (Hrsg.): Wegweiser zur Geschichte. Afghanistan. Paderborn 2009.
- Karl-Heinz Golzio: Geschichte Afghanistans. Von der Antike bis zur Gegenwart. (= Bonner Asienstudien Band 9). Berlin 2010.
- Conrad Schetter: Kleine Geschichte Afghanistans. München 2010.
- Mohammad Nadschibullah Ahmadsai im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
EinzelnachweiseBearbeiten
- Viktoria Morasch: ‚Mein Vater sagte: Es ist Krieg‘. Tochter eines Ex-Präsidenten Afghanistans. taz, 5. Februar 2017, abgerufen am 12. Februar 2017.
- Articles about Stori – http://kabirstori.com/?page=DeStoriPaAraLeekaney&id=256
- Dr. Najibullah – http://www.khaama.com/dr-najibullah
- Sturm geerntet. In: Der Spiegel. Nr. 40, 1996, S. 185–186 (online).
- They cannot see why they are hated In: The Guardian.
- Matin Baraki: Die Talibanisierung Afghanistans.
Personendaten | |
---|---|
NAME | Nadschibullāh, Mohammed |
ALTERNATIVNAMEN | محمد, نجیب الله (arabisch) |
KURZBESCHREIBUNG | afghanischer Politiker |
GEBURTSDATUM | 6. August 1947 |
GEBURTSORT | Kabul |
STERBEDATUM | 27. September 1996 |
STERBEORT | Kabul |
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Hier findet Ihr Reparaturanleitungen für alle Volvos bis zur 900er Serie.
Sortiert sind die Artikel nach Oldies/ Moderne, sowie modell- und baujahrübergreifend nach Baugruppen. Die Bilder dienen jeweils als Link. Die Einteilung in Moderne und Oldies findet nach Modellreihen und nicht nach Baujahr statt: "Moderne" Volvos sind die 2er, 7er und 9er, Oldies dementsprechend alles vor der 200er Baureihe.
Da die frühen 200er Modelle auch schon zum "Alten Eisen" gehören und deren Technik stellenweise von der 140er Reihe übernommen wurden, finden sich auch Artikel bei den Oldies.
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Die Einstellung am 03. März 1987, also während des laufenden Fahrplans, erfolgte wegen eines Dammrutsches. Schon in der Zeit der Entstehung der Bahnlinie bereiteten die Ufer des Inn immer wieder Probleme. Schließlich führte dieser Umstand zur Einstellung des Verkehrs. Wasserburg ist von der Eisenbahngeschichte nicht gerade begünstigt worden. Schon Mitte …
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Newsbeiträge
Salzige Meeresküsten können Entlastung verschaffen
Meerwasser kann TI-Strahlenbeschwerden spürbar bessern. Nach positiven Rückmeldungen werden Aufenthalte an Gewässern mit hohem Salzgehalt empfohlen.
Minden/Hannover/Makarska. Im August gönnte sich Strahlenopfer Martin (Name geändert) wieder einen Urlaub an der kroatischen Küste. Seit 2012 fährt er jährlich an die Makarska-Rivera [1], um sich zu erholen.
Das Verblüffende daran: Trotz fortdauernder Betrahlung kann Martin an der Adriaküste tatsächlich regenerieren. Er ist seit vielen Jahren Opfer bewusstseinsverändernder Technologien. Eigentlich finden Betroffene wie er vor den unsichtbaren Attacken nirgendwo Ruhe.
Salziges Urlaubserleben eines TIs
Zum fünften in Folge hat Martin seinen Sommerurlaub in Kroatien verbracht. Sonnenbaden und regelmäßiges Baden im Meer waren tagsüber der mehr als angenehme Zeitvertreib.
Vom ersten Urlaubstag an der adriatischen Küste fühlte er sich erheblich besser. Endlich konnte er sich wieder erholen.
"Meine Hautbeschwerden verschwanden ganz schnell", berichtete Martin
am Telefon, noch immer in positiver Stimmung. Er konnte an der
Makarska-Rivera klarer denken. Dort war er auch nicht so ängstlich wie an seinem Wohnort Hannover. Seine ganz Psyche war signifikant stabiler.
Mobilfunkmasten hat Martin dort wenige gesehen. Handy-Telefonate waren allerdings problemlos möglich.
Die Region Makarska ist noch weitgehend von Umweltverschmutzung verschont. Das Meerwasser ist abseits seines Urlaubsortes total sauber.
Das Geheimnis Meersalz
Das Geheimnis hinter den überraschend positiven Urlaubserfahrungen: Salzhaltiges Wasser [2] wirkt positiv auf die vielfältigen Strahlenbeschwerden von TIs. Nach Martins (Name geändert) Bericht kann das inzwischen als sicher angesehen werden.
Denn Erfahrungen über eine Wirksamkeit gegen Strahlenschäden [3] gibt es längst. So leiten Fussbäder in Salzwasser elektrische Ladungen von der Körperoberfläche eines Menschen ab.
Ein Kissen aus Wasser mit Meersalz soll als Barriere gegen Strahlen wirken. Das wird im Buch Guinea Pigs empfohlen. Der Verfasser Physiotherapeut Dr. John Hall ist seit Jahren gegen sog. verdeckte Technologien engagiert.
Ein deutscher Naturheilpraktiker ist ebenfalls auf Salz [4] gestossen. Nach den privaten Forschungen von Dr. Dietrich Grün haben Salzkristalle die seltene Eigenschaft, die Belastungen für den Menschen durch Elektrosmog zu eliminieren.
Empfehlungen für TIs
Opfern verdeckter Bestrahlungungen werden Aufenthalte an einer Meerküste mit hohem Salzgehalt [6] wärmstens empfohlen. Die Erholungswirkung kann abhängig von der individuellen Belastung unterschiedlich ausfallen.
Als Mindestdauer werden 7, besser 10 Tage oder mehr empfohlen. Der Aufenthalt sollte in der warmen Jahreszeit liegen, damit sich Sonnenbaden und Schwimmen im Meerwasser möglich ist.
Betroffene, die finanziell besser gestellt sind, sollten pro Kalenderjahr mehrere Urlaube von 7 bis 10 Tagen zum Ableiten schädlicher Ladungen einplanen.
Zu bevorzugen sind die Küsten grossflächiger Gewässer. Im europäischen Raum kommen die Nordsee, und besonders das Mittelmeer bzw. die mittel- und südkroatische Adriaküste infrage.
Die Mündungsbereiche grosser Flüsse sind allgemein weiträumig zu meiden. Einmündendes Flusswasser verdünnt [5] das Salzwasser von Seen und Meeren. Der Salzgehalt sinkt in diesem Bereich. Wenn möglich sollte man sich über den Salzgehalt [6] vor einer Urlaubsplanung bzw. bei Umzugsüberlegungen informieren.
Weltweit gibt es einige Salzseen [7] mit einer extrem hohen Salinität von bis zu 44 %. Es liegen allerdings keine Erfahrungswerte vor, ob die regenerierende Wirkung dort möglicherweise (deutlich) besser ist oder eine Erholung schneller eintritt.
____________________
[1] Makarska Riviera, Wikipedia
[2] Meerwasser, Wikipedia
[3] Mind Control-Wellen lösen Strahlenkrankheit aus, Mind Control News am 27. November 2015
[4] Mit Wasser und Kristallen schädlichen Einfluss ausbremsen, Mind Control News am 16. Mai 2016
[5] Salzkarte der Meere zeigt Süßwasserfladen, T-online am 26. September 2011
[6] Salinität, Wikipedia
[7] Salzsee, Wikipedia
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Klassizismus bezeichnet die kunstgeschichtliche Epoche im Zeitraum etwa zwischen 1760 und 1840. Der Klassizismus löste den Barock bzw. das Rokoko ab. Zum Klassizismus gehören die Stile Louis-seize, Empire und Biedermeier. Es ist die Architektur des erstarkten Bürgertums. Man lehnt sich wieder an den Formenkanon des griechischen Tempelbaus, teilweise aber auch an die italienische Frührenaissance an. Der neue Stil ist das Gegenmodell zur Kunst des Barock mit einer läuternden Vereinfachung der Formen. Gegenüber dem vorangegangenen Rokoko zeichnet sich der Klassizismus durch eine Rückkehr zu geradlinigen, schlichteren, klaren Formen und einer stärkeren Anlehnung an klassisch-antike Vorbilder aus. Typisch war dabei die ausgiebige Verwendung von Marmor und u. a. die Einbeziehung von ganzen Antikensammlungen mit Büsten, Statuen, Reliefs und sogar Mosaiken, die als Dekoration in den Baukörper integriert wurden. Klassizistische Architektur findet man in Kirchen, Schlössern, Bürgerhäusern, Museen, Schulen und Krankenhäusern. Beispiele: Neue Wache, Altes Museum, Konzerthaus Berlin (Schinkel), Brandenburger Tor (Langhans) und Pariser Platz, Schloss Ludwigslust, Pantheon in Paris, Glyptothek in München u.a..
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visiontimes.com, Übersetzung mk
Ein halbes Jahr nachdem die Finanzchefin Huaweis, die Chinesin Meng Wanzhou, von der kanadischen Polizei festgenommen wurde, erleidet das weltweit größte Telekommunikationsunternehmen einen weiteren Schlag durch die US-Regierung: Das US-Handelsministerium setzte Huawei und etwa 70 seiner Partnerunternehmen auf die schwarze Liste derjenigen Firmen, denen der Erwerb von Teilen oder Technologien von amerikanischen Unternehmen untersagt wird. Die Einschränkungen werden in Kraft bleiben, es sei denn, die US-Behörden erteilen Huawei eine besondere Genehmigung für Akquisitionen.
Reuters berichtet, dass laut dem US-Handelsminister Wilbur Ross die Entscheidung durch den Präsidenten bestätigt wurde. Damit soll verhindert werden, dass amerikanische Technologien von ausländischen Unternehmen in einer Weise genutzt werden, die möglicherweise die nationale Sicherheit der USA oder seine außenpolitischen Interessen untergräbt.
Die Beziehungen zwischen China und den USA sind angespannt, seit die Trump-Administration im letzten Frühjahr einen Handelskrieg begann. Trump verkündete dies als Reaktion auf jahrzehntelange ungerechte Wirtschaftsmethoden und dem Nichteinhalten von Gesetzen seitens chinesischer Firmen und der chinesischen Regierungspartei.
Die massiven Investitionen ins Ausland werden von den chinesischen Behörden stark kontrolliert. Um wenig Kapital zu verlieren, steuert der Staat mit wohin Geld fließen soll. Dabei nimmt China die Regeln der Welthandelsorganisation wenig ernst. So gibt es unter anderem Vorwürfe zu staatlich gefördertem Lohndumping bis hin zu mangelnder Chancengleichheit für ausländische Firmen, die in China selbst keine Unternehmen gründen dürfen, sondern sich lediglich als „Juniorpartner“ an chinesischen Firmen beteiligen können. So bleibt die Kontrolle in chinesischer Hand, das Know-how wird jedoch geteilt.
Die diplomatischen Bemühungen zur Lösung der Handelskonflikte erlebten Anfang Mai einen weiteren Einbruch, als sich Peking plötzlich von früheren Fortschritten abwand, die in mehreren Verhandlungsrunden erzielt worden waren. Als Reaktion darauf erhöhten die Vereinigten Staaten die Zölle auf chinesische Importe von 10 auf 25 Prozent (auf 200 Milliarden US-Dollar) und beendeten damit eine „Waffenruhe“ die seit Dezember anhielt.
Risiko für die nationale Sicherheit
Präsident Trumps Anordnung wurde von Huawei nicht konkret genannt, jedoch stand der chinesische Tech-Gigant kürzlich im Mittelpunkt von Diskussionen bezüglich Cybersicherheit und Wirtschaftsspionage, welche die engen Beziehungen Huaweis zur chinesischen Regierungspartei aufzeigen.
Der Huawei-Gründer und CEO Ren Zhengfei war ein Nachrichtentechnikerfür die chinesische Volksbefreiungsarmee. Außerdem haben leitende Manager der angeblich privaten Firma Verbindungen zu chinesischen Geheimdiensten sowie zu Beamten, die mit Jiang Zemin, dem ehemaligen Generalsekretär der Kommunistischen Partei, in Kontakt sind.
Im Dezember wurde Huaweis Finanzdirektorin Meng Wanzhou, die Tochter von Ren Zhengfei, während eines Zwischenstopps in Vancouver, Canada, verhaftet. Nach ihr wurde aufgrund des vermeintlichen Verkaufs von elektronischen Komponenten an den Iran gefahndet, was die Missachtung von US-Sanktionen bedeutet. Momentan wird sie in Kanada gegen Kaution festgehalten. Lokale Gerichte sollen entscheiden, ob sie an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden soll oder nicht. Als voraussichtlicher Anhörungstermin wurde erst der 20. Januar nächsten Jahres festgelegt.
Huawei dementiert die Vorwürfe, als Akteur des chinesischen Staates zu fungieren, aber US-Außenminister Mike Pompeo wies diese Behauptungen zurück. Am 23. Mai gab er in einer Stellungnahme ab, dass chinesische Firmen, ob private oder staatliche, gesetzlich dazu verpflichtet sind, Peking in seiner Informationsbeschaffung zu unterstützen.
„Zu behaupten, dass sie nicht mit der chinesischen Regierung kooperieren, ist eine unwahre Aussage“, meinte Pompeo bezüglich der Stellungnahme von Ren Zhengfei aufgrund der Sperre. „Er ist nach chinesischem Gesetz dazu verpflichtet, so zu handeln. Jedenfalls sagt der CEO Huaweis weder dem amerikanischen Volk noch der Welt die Wahrheit.“
Meng Wanzhou wurde im Januar 2019 zusammen mit Huawei selbst und zweier seiner Tochterunternehmen im Bundesstaat Washington unter anderem wegen Bank- und Überweisungsbetrugs im Zusammenhang mit der Verletzung der Handelssanktionen gegen den Iran, von US-Staatsanwälten angeklagt. Des Weiteren wird Huawei von einem bundesstaatlichen Geschworenengericht in Seattle wegen Spionage an T-Mobile beschuldigt.
Laut dem Gericht hat Huawei seine Angestellten systematisch dazu ermutigt, Geschäftsgeheimnisse von US-Unternehmen zu stehlen. Die Anklage lautet, dass Huawei „einen formalen Plan für die Belohnung von Mitarbeitern für den Diebstahl von Informationen von Mitbewerbern auf der Grundlage des vertraulichen Inhalts der erhaltenen Informationen aufgestellt hat“.
Huawei wurde außerdem unter die Lupe genommen, da sich das Unternehmen selbst als einzig tragfähiger Lieferant von günstiger 5G-Mobilfunknetz-Infrastruktur bezeichnet. Ende Februar unterzeichnete es Verträge mit 30 Ländern für ihre 5G-Ausrüstung. Kritiker warnen allerdings davor, dass das Vertrauen in Huawei mit dieser Infrastruktur ein Sicherheitsrisiko darstellt, da das Unternehmen der chinesischen Regierung Zugang zu eingebauten Hintertüren in den Netzwerken gewährt, die für Spionage und Überwachung genutzt werden könnten.
Folgen eines Verkaufsverbots
Anfang 2018 verhängte die Trump-Administration ein vorübergehendes Verkaufsverbot für US-Technologie und elektronische Komponenten an ZTE, einen staatlichen chinesischen Mitbewerber von Huawei. Das Verbot wurde jedoch bald aus Rücksicht von Präsident Trump auf seine persönliche Freundschaft mit Chinas Präsident Xi Jinping aufgehoben. Es hätte die Geschäftsmöglichkeiten von ZTE eingeschränkt, da eine große Menge chinesischer Elektronik auf US-Bauteile zurückgreift, die noch nicht in China gefertigt werden können.
Beobachter meinen, dass eine Sperre für Huawei eine ähnliche Krise für das Unternehmen auslösen könnte, welches sich ebenso stark auf amerikanische Lieferanten stützt.
Am 19. Mai verkündete Google, dass es seine Partnerschaft mit Huawei auflöst, erklärte dann aber eine Gnadenfrist zu gewähren, um dem chinesischen Unternehmen Zeit für eine Umstellung einzuräumen. Um die Smartphone-Betriebssysteme von Android zu ersetzen, muss Huawei zu seiner eigenen HongMeng-Software zurückgreifen, einem Betriebssystem, das sich noch in der Entwicklung befindet.
Neben den USA haben sich auch viele andere Länder skeptisch zu den Geschäften mit Huawei geäußert. Japan und Großbritannien haben Einschränkungen bei der Nutzung von Huawei-Technologie beschlossen. Norwegen denke darüber nach, Australien äußerte seine Sicherheitsbedenken und ein voraussichtliches Verbot bereits letzten August, Neuseeland Ende November. Zwei der größten Mobilfunkbetreiber in Südkorea schließen die Lieferung von 5G-Geräten von chinesischen Unternehmen aus, ebenso Indien.
Die USA machen weltweit auf ihre Sicherheitsbedenken in Bezug auf Technologie aus China aufmerksam und künden an, ihre Zusammenarbeit mit Ländern, die sich beim 5G-Ausbau nicht von Huawei und anderen chinesischen Firmen distanzieren, zu überdenken.
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