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30.11.2019 - 01.12.2019
Historischer Weihnachtsmarkt Schloss Hardenberg
7. mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in und auf der Vorburg Schloß Hardenberg
Wer ist bei diesem Termin dabei
Kommentare und Fotoalben
schrieb am 07.12.2013 um 21:53 Uhr
Recht kleiner, aber sehr schöner Weihnachtsmarkt. Wirkt fast familiär. Einiges an Handwerk und natürlich auch für das leibliche Wohl. Gewandung gehört einfach mit dazu ;)
- Keine weiteren Beiträge vorhanden -
Details zum Veranstaltungsort
Schloss Hardenberg (Velbert)
Das Schloss Hardenberg ist ein barockes ehemaliges Wasserschloss im Stadtteil Neviges der Stadt Velbert. Es geht auf eine Gründung der Herren von Hardenberg zurück und wurde Ende des 17. Jahrhunderts zu seiner heutigen Form umgebaut. Die Vorburggebäude werden zu kulturellen Zwecken genutzt.
Etwa 500 Meter südwestlich befinden sich die Überreste von Burg Hardenberg.
Die Anlage besteht aus dem Hauptschloss und einer südlich davon gelegenen Vorburg, die von einer Parkanlage umgeben sind.
Die Vorburg ist ein dreiflügeliger Baukomplex in Hufeisenform, wie man ihn häufig bei rheinischen Wasserburgen findet. In den aus Bruchstein und Fachwerk errichteten Gebäuden mit zwei Geschossen waren einst Ställe und die Verwaltu...
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Cotopaxi
Cotopaxi | ||
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Der Cotopaxi | ||
Höhe | ||
Lage | Ecuador | |
Gebirge | Anden | |
Dominanz | 96,67 km → Chimborazo | |
Schartenhöhe | 2404 m | |
Koordinaten | ||
Typ | Stratovulkan | |
Letzte Eruption | 2015 | |
Erstbesteigung | 28. Nov 1872 Wilhelm Reiß |
Der Cotopaxi ist mit Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Obwohl aktiv, ist er der am häufigsten bestiegene Berg des Landes und einer der meistbesuchten Gipfel Südamerikas.
der zweithöchste BergInhaltsverzeichnis
Topographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Cotopaxi liegt in dem nach ihm benannten Nationalpark in der gleichnamigen ecuadorianischen Provinz Cotopaxi etwa 50 Kilometer südlich von Quito. Er gehört zur „Allee der Vulkane“ in den östlichen Anden.
Durch seine regelmäßige, konische Form und die Eiskappe auf dem Gipfel[1] entspricht der Cotopaxi dem Idealbild eines Stratovulkans. Der Krater hat am Gipfel einen Durchmesser von 800 Meter × 550 Meter und ist etwa 350 Meter tief.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Name Cotopaxi bedeutet „Hals des Mondes“, da aus einer bestimmten Perspektive der Mond hinter dem Berg aufgeht. Für eine kurze Zeit steht der Mond als „Kopf“ direkt über dem Gipfel. Der schneebedeckte Teil des Berges kann dabei als Poncho gesehen werden.
Den einheimischen Völkern der Region galt der Berg schon vor dem Beginn der Inkaherrschaft im 15. Jahrhundert als Heiliger Berg. Er wurde als Regenspender und damit Garant für die Fruchtbarkeit des Landes und als Sitz von Göttern verehrt.[2]
Der erste Europäer, der den Berg zu besteigen versuchte, war Alexander von Humboldt im Jahre 1802. Er erreichte eine Höhe von ca. . In den 1850er Jahren fertigte der US-amerikanische Maler Frederic Edwin Church bei seinen beiden Malexpeditionen großformatige Ansichten des Vulkans an.
1858 erforschte Moritz Wagner den Berg, aber auch er konnte nicht bis zum Gipfel gelangen. Dies gelang am 27. November 1872 dem Geologen Wilhelm Reiß. 1873 bestieg Moritz Alphons Stübel und 1880 Edward Whymper den Cotopaxi. Bekannt wurde die Besteigung durch den Maler Rudolf Reschreiter und Hans Meyer im Jahr 1903. Reschreiter fertigte mehrere Gemälde des Berges an.[2]
Besteigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Heutzutage wird der Cotopaxi fast täglich erstiegen. Dafür werden Besteigungen mit Bergführern durch ecuadorianische Reisebüros angeboten; eine Genehmigung ist nicht erforderlich. Hierbei kann heute bis [3]
mit dem Auto gefahren werden. Auf Höhe befindet sich die José-Ribas-Schutzhütte, in der Touristen übernachten können und von der aus der Aufstieg kurz nach Mitternacht beginnt. Geübte und akklimatisierte Bergsteiger benötigen für den Aufstieg auf der Normalroute zwischen sechs und acht Stunden.Vulkanismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Seit 1738 ist der Cotopaxi etwa 50 Mal ausgebrochen. Davon waren die gewaltigsten Eruptionen die der Jahre 1744, 1768 und 1877. Die große Eruption 1877 schmolz den Gipfelgletscher vollständig ab, so dass die entstehende Schlammlawine das umliegende Land mehr als 100 km weit überflutete und die Stadt Latacunga komplett zerstörte.
Der letzte größere Ausbruch war 1904, danach folgten mehrere kleine Ausbrüche bis 1940. Die letzte größere Aktivität 1975/76 bestand in einer Temperaturerhöhung, Rauchbildung und kleineren Erdbeben. Auch heute ist oft Rauchausstoß zu beobachten. Am 14. August 2015 bildete sich eine 8 km hohe Aschewolke, es ereigneten sich Explosionen im Inneren des Vulkans. Die Alarmstufe wurde auf Mittel angehoben.[4][5] Tags darauf verhängte Ecuadors Präsident Rafael Correa den Ausnahmezustand über das Land.[6] Der generelle Ausnahmezustand wurde einen Tag nach landesweiten Protesten verhängt, die sich gegen eine Verfassungsänderung richten, dank derer Correa sich unbegrenzt zur Wiederwahl als Präsident stellen könnte, sowie nach einem landesweiten Generalstreik. Obwohl die vom Vulkan ausgehende Gefahr groß ist, hatte das Sekretariat für Risikomanagement nur die niedrigste Alarmstufe (Gelb) ausgerufen.[7] Der Vulkan befand sich 2015 in einer aktiven Ausbruchsphase mit hoher innerer und moderater äußerer Aktivität und stieß kontinuierlich Gas und Asche aus.[8]
Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Cotopaxi und Rumiñahui
Flora am Cotopaxi[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gentianella cerastioides (Enziangewächs)[9]
Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Seite beim geophysikalischen Institut Ecuador
- Cotopaxi im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)
- NASA Satellitenaufnahme des Vulkans
- fieldmuseum.org
- Besteigung auf der Normalroute (englisch)
- detaillierter Erfahrungsbericht über eine geführte Besteigung
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Jordan, E (1983) Die Vergletscherung des COTOPAXI - Ecuador. Zeitschrift für Gletscherkunde und Glazialgeologie, 19(1), 73–102.
- Karl Gratzl: Mythos Berg. Lexikon der bedeutenden Berge aus Mythologie, Kulturgeschichte und Religion. Hollinek, Purkersdorf 2000, ISBN 3-85119-280-X, S. 70–71.
- Vom Gehen im Eis in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 27. Juli 2014, Seite V3
- http://iptv.orf.at/#/stories/2293931/ Vulkanausbruch in Ecuador, ORF.at, 15. August 2015.
- http://www.igepn.edu.ec/servicios/noticias/1127-reporte-de-actividades-del-volcan-cotopaxi-boletin-de-prensa-coe-bol-no-1
- Vulkan Cotopaxi stößt Asche aus: Es brodelt in Ecuador bei taz.de, 16. August 2015 (abgerufen am 17. August 2015).
- http://www.dw.com/de/ausnahmezustand-in-ecuador-wegen-vulkan-verh%C3%A4ngt/a-18651758
- Archivlink (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Rapid Color Guide, The Field Museum Chicago - Plantas Llamativas de Cotopaxi
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Do It Yourself
Do-it-yourself (oder auch: D.I.Y., DIY) ist, Englisch und bedeutet so viel wie Mach es selbst.
Die Bewegung entstand in den 1970er Jahren und kann als Kultur des Amateurs bezeichnet werden. Der Begriff wird aber hauptsächlich im Bezug auf Heimwerker und die Subkultur von Hardcore und Punk verwendet.
Ich kann, du kannst, jeder kann etwas bewirken, ob nun im Großen oder im Kleinen ist nicht entscheidend. DIY ist das, was die Menschen ganz individuell darunter verstehen. Durch Lethargie wird sich nie etwas ändern, lautet die DIY-Philosophie. Ihr entgegen steht die Konzeption des Konsumenten, Verbrauchers oder Zuschauers.
Instructables is a step-by-step collaboration system that helps you record and share your projects with a mixture of images, text, ingredient lists and more. We hope to make documentation simple and fast.
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Rechtsgeschichte (in)
Dieser Beitrag ist ein Entwurf betreffend das indisches Recht. Ihr könnt Eure juristischen Kenntnisse durch Bearbeitung mitteilen. Ihr könnt auch die Suchemaschine benutzen…
Indien ist eines der ersten vier (4) Vielvölker-Großreiche der Menschheit (vgl. Ägypten, China, Persien). Die steinzeitliche Stadtkultur am Fluss Indus wurde durch die nomadischen Einwanderer aus dem Norden, durch die sogenannten Arier, abgelöst bzw. erobert.
Alte indische Schriften, die „Vedas“ bzw. „Veden“, überlieferten die vom indischen Stadtvolk ohnmächtig erlebte Überlegenheit der arischen „Götter“. Die Arier waren Rinder- und Pferdezüchter und übernahmen von den unterworfenen Ureinwohnern deren städtische Kulturtechniken. Ihre „heilige“ Sprache war das „Sanskrit“, dessen Worte und Begriffe v.a. die griechische und lateinische Sprache beeinflusst haben. So ist über die Jahrtausende die indogermanische Sprachenfamilie in Europa entstanden. Als Stammland der Arier wird das Swat-Tal in Afghanistan und Pakistan betrachtet.
Inhaltsverzeichnis |
Erstes indisches Kaiserreich
Die erste stammesverbindende indische Monarchie bildete sich unter dem Zeitgenossen Alexander’s des Großen, dem Inder Chandragupta Maurya. Dieser eroberte im Jahr 303 v. Chr. von Alexander’s griechischem Nachfolger Seleukos Nikator die griechische Provinz „Transindus“ zurück (heute: Afghanistan u.a.). Als erster Kaiser Indiens kann der Enkel Chandraguptas gelten, der als Aschoka in die Weltgeschichte einging, weil er das Indische Reich bis zum Jahr 232 v. Chr. zu seiner bis dahin größten Ausdehnung erweiterte und erhielt. Die hinduistischen Brahmanen (= Priester des Hinduismus) wurden damals zur mächtigsten Kaste (= oberste Gesellschaftsklasse, religiöse Elite) Indiens erhoben. Im Jahr 260 v. Chr. konvertierte Aschoka jedoch zum Buddhismus und gab seine Eroberungspolitik freiwillig auf. Nach seinem Tod im Jahr 232 v. Chr. fiel das erste Kaiserreich Indiens wieder auseinander. Es bildeten sich erneut viele kleinere Fürstentümer, die sich voneinander abgrenzten und häufig gegeneinander Krieg führten. Obwohl Gautama Buddha ein indischer Religionsgründer und Königsohn des fünften vorchristlichen Jahrhunderts gewesen war, blieb der Hinduismus mit seinem Kastenwesen bis heute in Indien die vorherrschende Religion.
Durch muslimische Einwanderungs- und Eroberungswellen kam es in Indien – genau wie in Europa – seit dem 8. Jahrhundert nach Christus zu religiös-politischen Unruhen. Da es aber in Indien keinen Kaiser gab, konnten sich die neuen Machthaber im Reich der Inder niederlassen. Um die Hauptstadt Delhi entstand vom 13. – 16. Jahrhundert ein muslimisches Sultanat, durch das der indische Baustil regional sehr stark geprägt wurde. Von 1526 – 1761 herrschten muslimische Moguln, u.a. Akbar der Große, aus Afghanistan stammend in Indien. Das bekannteste Baukunstwerk aus dieser Fremdherrschaftszeit - aus Liebe zu einer Frau gebaut - ist das Taj Mahal bei Agra im Bundesstaat Uttar Pradesh. Es ist heute Weltkulturerbe durch juristische Anerkennung der UNESCO.
Im 17. Jahrhundert verstärkten Europäer ihre nationalen Handelsbeziehungen mit indischen Fürstenhäusern. Die mächtige Institution der Niederländischen Ostindischen Kompanie (gegründet 1602) erwarb „völkervertraglich“ Handelsstützpunkte an strategisch günstigen Orten u.a. auch in Indien. Die Englische Ostindische Kompanie (gegründet 1600) hatte eigene Stützpunkte in Madras, Bombay und Kalkutta. Auch Frankreich und Portugal versuchten im europäischen Wettlauf beim Handel mit Indien erfolgreich mitzuspielen. Aus dem indischen Kolonialkrieg zwischen Großbritannien und Frankreich in den Jahren 1744 – 1763 ging das Vereinigte Königreich als Sieger- und Weltmacht hervor. Das Britische Parlament unterstellte durch den „Regulating Act“ von 1773 und die „East Indian Bill“ von 1784 die indischen Territorien der parlamentarischen Aufsicht. Schließlich akzeptierten die meisten indischen Fürsten – auch der Mogul – notgedrungen die britische Oberherrschaft im Jahr 1803.
Zweites „Indisches“ Kaiserreich
Die Britische Kolonie Indien wurde im Sinne des europäischen Humanismus rechtlich reformiert. Die neue indische Elite erhielt eine westliche Bildung, die seit 1835 auch noch staatlich und finanziell gefördert wurde. Königin Victoria I. von England (1819 – 1901) galt offiziell als Kaiserin von Indien. Im Jahr 1885 wurde unter ihr als Schutzherrin der Indische Nationalkongress gegründet. Der fremden Kaiserin aus England verdankt Indien also seine nationale Wiedervereinigung nach mehr als zweitausend Jahren.
Aus der politischen Organisation des Indischen Nationalkongresses gingen revolutionäre Parteien hervor, die die britische Kolonialherrschaft wieder abschütteln wollten. Nach dem Tod von Kaiserin Victoria I. im Jahr 1901 war die Revolution in Indien nicht mehr aufzuhalten.
Gandhi’s gewaltloser Widerstand
Von 1920 – 1922 kam es zu ersten gesamtindischen Arbeiter- und Bauernaufständen über die Religionsgrenzen hinweg. Die „Bewegung des bürgerlichen Ungehorsams“ unter der Führung von Mohandas Karamchand Gandhi (1869 – 1948) schaffte es in den Jahren von 1930 bis 1934 - nach Unterzeichnung des Vertrages über die Ächtung des Krieges durch den Indischen Kaiser -, dass die Briten eine neue Verfassung für Indien erließen. Nun wurden die Inder zunehmend an der Regierung ihres Staates beteiligt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beschloss die Britische Regierung aus Vernunft, die föderale Indische Union und das neu gebildete muslimische Pakistan als zwei Staaten mit unterschiedlichen Staatsrechten in die Unabhängigkeit zu entlassen. Das Land Kaschmir leidet seitdem an Grenzverwirrungen. Die beiden staatsrechtlichen Unabhängigkeitserklärungen durch Großbritannien erfolgten am 15.08.1947. Am 30. Januar 1948 wurde Mahatma Gandhi von einem hinduistischen Fanatiker erschossen, weil das traditionsreiche Kastenwesen durch die neue Indische Verfassung rechtlich abgeschafft wurde.
Republik Indien
Indien ist heute der größte Bundesstaat der Erde - am Staatsvolk gemessen. Feudale Strukturen einzelner regionaler Fürstentümer haben sich jedoch wegen der starken religiösen Traditionen (z.B. Ashrams) gewohnheitsrechtlich erhalten. Dies ist Sprengstoff für die Zukunft Indiens. Der Staat ist faktisch immer noch ein Ständestaat mit mehreren Gesellschaftsklassen, den religiös begründeten Kasten. Die indische Demokratie dürfte es daher sehr schwer haben, den real existierenden Ständestaat langsam über eine Verbesserung der Bildung und der rechtlichen Stellung von Mädchen und Frauen im Gedenken an den nationalen Rechtsreformer Gandhi friedlich in einen Rechtsstaat zu verwandeln.
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Uelzen
Uelzen
Die Hansestadt Uelzen ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen. In den Auen der Ilmenau gelegen, entstand Uelzen im 10. Jahrhundert durch die Gründung eines Klosters im Ortsteil Oldenstadt
Heute präsentiert sich die Stadt als lohnendes Reiseziel mit historischem Stadtkern, alten Fachwerkhäusern, barockem alten Rathaus und gotischer Marienkirche, in deren Eingangsbereich das "das goldene Schiff" steht, ein gotischer Tafelaufsatz, den Kaufleute in die Stadt brachten. Der Kirche gegenüber liegt die Propstei aus dem 15. Jahrhundert.
Kleinanzeigenmarkt
Partner für Uelzen gesucht: Der Deutsche Städte Club
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Ich bin ehrlich unsicher, ob ich mich freuen oder »schade« sagen soll. George Lucas gab gegenüber Empire zu Protokoll, dass er sich aufs Altenteil zurück ziehen möchte (Übersetzung von mir):
I’m moving away from the company, I’m moving away from all my businesses, I’m finishing all my obligations and I’m going to retire to my garage with my saw and hammer and build hobby movies. I’ve always wanted to make movies that were more experimental in nature, and not have to worry about them showing in movie theatres.
Ich gehe von der Firma weg, ich gehe von all meinen Geschäften weg, ich beende alle meine Verpflichtungen und werde mich als Pensionär mit meiner Säge und meinem Hammer in meine Garage zurück ziehen, um Hobbyfilme zu basteln. Ich habe schon immer Filme machen wollen, die mehr experimenteller Natur sind und bei denen ich mir keine Sorgen darüber machen muss, ob sie in Kinos gezeigt werden können.
Wahrscheinlich nicht die schlechteste Idee irgendwann einfach einen Schlussstrich zu ziehen, auf diese Art und Weise bleiben uns weitere »Verbesserungen« an immer wieder neuen Versionen seiner Filme hoffentlich erspart. Dennoch ist es völlig unbestritten, dass Lucas einer der einflussreichsten und maßgeblichsten Filmschaffenden der letzten 40 Jahre war und zusammen mit Steven Spielberg insbesondere den Bereich des Genre-Kinos seit den 1970ern maßgeblich geprägt hat.
Dennoch waren einige der letzten Werke, die unter seiner Ägige entstanden, von Ideenlosigkeit und Routine gekennzeichnet und die zahllosen überflüssigen Änderungen an STAR WARS (»Han shot first« und Darth Vaders »Noooo!«) hatte ich oben bereits angesprochen.
Letztendlich wird Lucas aber wahrscheinlich als der Visionär in Erinnerung bleiben, der er einmal war – und als Erschaffer eines der größten Popkultur-Phänomene unserer Zeit. Deswegen trotz allem: zur Verrentung ein Danke für STAR WARS!
… und wer weiß, ob er sich nicht noch einmal anders überlegt …
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Nach einem kämpferisch überzeugenden Auftritt gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Samstagabend, hofften die meisten VfB Fans auf einen Punktgewinn bei der Hertha aus Berlin. Leider wurde man enttäuscht. Die Mannschaft wirkte mutlos, passiv und verpennte schlichtweg einen möglichen Erfolg. Sebastian und Riky sprechen über die Fehler die zur Niederlage führten und werfen auch einen Blick auf einen, ebenfalls zu passiven VAR. Weitere Themen sind: VfB TV, lohnt sich die Investition? Die Esswein – Klausel und mögliche Relegationsgegner.
Viel Spaß mit der neuen Folge!
STR könnt ihr ab sofort auch auf Patreon und PayPal unterstützen.
Hier findet ihr STR – VfB Stuttgart Podcast
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Geburtshaus Charlottenburg
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130
14050 Berlin
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+49 (0)30 - 325 6809
E-Mail
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Internet
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Damenmode aus zweiter Hand
No.5 2nd-Hand bietet stilvolle Damenbekleidung und Accessoires aus aus zweiter Hand.
Das Geschäft befindet sich in der Nehringstraße 5.
Uhrzeit (von - bis) | |
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Montag | 10:30-18:30 |
Dienstag, Mittwoch | 12:00-18:30 |
Donnerstag, Freitag | 13:00-18:30 |
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Christoph Waltz: In Hollywood springt man schnell über die Klinge
Archivmeldung vom 16.04.2015
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Thorsten SchmittDer Filmschauspieler und zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz hat seinen Umzug nach Los Angeles nicht bereut. Die Stadt sei "unglaublich kreativ, und ich fühle mich in dieser Energie ganz wohl", sagt Waltz im Gespräch mit dem Magazin stern. Es entwickele sich in der Kunst und Architektur eine ganze Menge. "Ich glaube, dass Downtown Los Angeles einmal das wird, was Manhattan in den 60er-Jahren war."
Dass er sich im großen Kino von Hollywood überfordern könnte, befürchtet Waltz nicht. "Das ist keine Gefahr, sondern das Großartige daran", sagt der Schauspieler im stern. "Ich kann ja nie vorhersehen, ob ich eine Rolle bewältige oder nicht, und das ist Teil der Attraktion hier." Natürlich könne man dann auch scheitern "und springt hier schnell über die Klinge".
Dem 3-D-Kino, kann Waltz nichts abgewinnen, "es ist absolut sinnlos. Es dient ja nur dazu, dem Zuschauer Dinge entgegenzuschmeißen. Und das ist völlig falsch gedachtes Kino." Ein Film solle den Zuschauer in ein Geschehen und eine Geschichte hineinziehen. "3-D macht genau das Gegenteil, es wirft einen wieder heraus und gleich einen Haufen Zeug hinterher."
Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)
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Bahnhof Templin
Templin | |
---|---|
Bahnhof Templin
Daten | |
Lage im Netz | Kreuzungsbahnhof |
Bahnsteiggleise | 2 |
Abkürzung | WT |
IBNR | 8010347 |
Kategorie | 7 |
Eröffnung | 1. Mai 1888 |
Profil auf Bahnhof.de | Templin |
Lage | |
Stadt/Gemeinde | Templin |
Land | Brandenburg |
Staat | Deutschland |
Koordinaten | |
Eisenbahnstrecken | |
Bahnhöfe in Brandenburg |
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
Als im Jahre 1888 die Bahnstrecke Löwenberg (Mark)–Templin eröffnet wurde, erhielt die Stadt Templin an ihrem westlichen Ortsrand den vorläufigen Endbahnhof der Strecke. Templin blieb nur wenige Jahre Endbahnhof, da im Jahre 1898 die Strecke Britz–Templin gebaut wurde, hinzu kam ein Jahr später die Verlängerung der Strecke von Löwenberg (Mark) nach Prenzlau und die Verlängerung der Strecke von Britz nach Fürstenberg/Havel. Damit war Templin ein Eisenbahnknoten geworden. Im Sommer 1913 eröffnete noch die Strecke Templin–Fürstenwerder, die in Fährkrug von der Prenzlauer Strecke abzweigte. Diese wurde aber 1945 wieder abgebaut. Auch die Strecke nach Prenzlau war in den Jahren von 1945 bis 1953 aufgrund von Reparationsleistungen unterbrochen. Da die Reisendenzahlen im Laufe der Jahre immer weiter sanken, wurden einige Strecken geschlossen. Zum 1. Juni 1996 wurde der Personenverkehr nach Fürstenberg, am 28. Mai 2000 im Abschnitt Templin Stadt–Prenzlau eingestellt. Im Jahr 2006 wurde aufgrund von Einsparmaßnahmen des Landes Brandenburg der Verkehr im Abschnitt Templin–Joachimsthal abbestellt. Somit gab es nur noch eine Strecke nach Templin, die im SPNV bedient wird. Seit Dezember 2018 wird die Strecke für zunächst drei Jahre wieder betrieben.[1]
AnlagenBearbeiten
Der Bahnhof Templin besaß bis Ende der 1990er Jahre umfangreiche Gleisanlagen, die großangelegten Rationalisierungsmaßnahmen zum Opfer fielen. Es gab fünf Bahnsteiggleise, einen Güterbahnhof, einen Güterschuppen, mehrere Gleisanschlüsse und ein Bahnbetriebswerk mit Drehscheibe, Lokschuppen und Wasserturm. Alle Einrichtungen sind noch vorhanden, jedoch gleislos.
Westlich des Empfangsgebäudes befindet sich ein Güterschuppen mit Ladegleisen.
Das Ensemble des Bahnhofs, bestehend aus Empfangs- und Abfertigungsgebäude, den Bahnsteigüberdachungen, einem Diensthäuschen auf Bahnsteig 1, dem Güterschuppen mit Ladegleis und Prellböcken und einem Beleuchtungsmast, dem Stellwerk B1, vier Flügelsignalen, Wasserturm, Wasserstation und -schwenkkran, Ringlokschuppen mit Drehscheibe, Werkstattgebäude sowie drei Wohnhäusern steht unter Denkmalschutz.[2]
Im Frühjahr 2012 wurde der Hausbahnsteig am Gleis 1 modernisiert und dabei auf 100 Meter Länge auf eine Höhe von 55 cm angehoben, um einen ebenerdigen Einstieg in die Züge zu ermöglichen. In diesem Zuge wurde der Bahnsteig mit einem Blindenleitsystem, neuem Mobiliar und einem dynamischen Schriftanzeiger (DSA), zur Fahrgastinformation im Störungsfall, ausgestattet.[3]
VerkehrsanbindungBearbeiten
BusverkehrBearbeiten
Mehrere Buslinien der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft fahren den Bahnhof an, darunter die Linie 517, die den ehemaligen Schienenverkehr nach Lychen und Fürstenberg/Havel übernimmt, die Stadtbuslinie 531 und die Linie 509 nach Groß Väter.
ZugverkehrBearbeiten
Im Regelverkehr hält im Bahnhof Templin folgende Linie:
Linie | Linienverlauf | Takt (min) | EVU |
---|---|---|---|
Templin Stadt – Templin – Zehdenick – Löwenberg (Mark) – Oranienburg – Berlin Ostkreuz | 60 | Niederbarnimer Eisenbahn | |
Templin Stadt – Joachimsthal – Eberswalde | 120 | Niederbarnimer Eisenbahn |
Ehemalige LinienBearbeiten
Linie | Linienverlauf | EVU | Verkehr eingestellt |
---|---|---|---|
RB 64 | Templin – Lychen – Fürstenberg/Havel | DB Regio Nordost | 1. Juni 1996 |
RB 65 | Templin – Haßleben – Prenzlau | DB Regio Nordost | 28. Mai 2000 |
RB 63 | Templin – Joachimsthal | Ostdeutsche Eisenbahn | 9. Dezember 2006 – 9. Dezember 2018 |
GüterverkehrBearbeiten
Seit dem 10. Mai 2011 verkehren in unregelmäßigen Abständen wieder Güterzüge nach Templin. Bei diesen Zügen handelt es sich um Ganzzüge, die mit Holz beladen sind, das für die Templiner Holzindustrie bestimmt ist. Die Entladung der Wagen erfolgt an der Laderampe zwischen den Gleisen 14 und 15, gefahren werden die Züge durch die Havelländische Eisenbahn.[4]
LiteraturBearbeiten
- Rudi Buchweitz: Das Templiner Kreuz. Ein Eisenbahnknoten zwischen Berlin-Stettiner Eisenbahn und der Nordbahn. VBN, 2001, ISBN 3-933254-16-7.
- Gleise in Serviceeinrichtungen (WT), DB Netz AG (PDF; 1,3 MB)
- Ehemaliger Gleisplan des Bahnhofs Templin
- Bilder der Strecke Löwenberg-Templin (Memento vom 25. Juni 2013 im Internet Archive)
- Strecke Britz–Templin mit Bildern von Bahnhöfen und Bahnübergängen auf staehlernestrassen.de (Memento vom 8. März 2001 im Internet Archive)
EinzelnachweiseBearbeiten
- Die Schorfheide-Bahn RB63 wird nach Templin verlängert. Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg, 26. November 2018, abgerufen am 21. Januar 2019.
- Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, Denkmalliste des Landes Brandenburg, Landkreis Uckermark (PDF; 293 kB)
- Der neue Bahnsteig 1 in Templin wird ein wahrer Genuss. (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Pressemitteilung der DB zur Bahnsteigmodernisierung
- Holz in Bewegung – Renaissance des Holztransportes mit der Bahn in Templin. In: Innovationsnetzwerk Holzlogistik Berlin-Brandenburg. 9. Mai 2011, abgerufen am 23. März 2012.
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“Lara protects me. Eine georgische Erzählung” – Im Interview mit der Kuratorin Dr. Mahret Ifeoma Kupka
Unsere Autorin Vanessa Funk hat Kuratorin Dr. Mahret Ifeoma Kupka getroffen und ein spannendes Gespräch über die aktuelle MAK-Ausstellung “Lara protects me. Eine georgische Erzählung” mit ihr geführt.
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Aktuelles
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Kategorie Archiv: 1. Mannschaft
Heute nur ganz kurz fürs Protokoll.
Nach dem deutlichen Verlust gegen Langenfeld 2 mit vier Remis und vier Niederlagen und dem gleichzeitigen Sieg von Godesberg 3 am vergangenen Sonntag kann unsere Mannschaft den sportlichen Abstieg nicht mehr verhindern.
Im letzten Kampf übernächsten Sonntag gegen Baumberg gilt es, sich ehrenhaft aus der Regionalliga zu verabschieden.
Im achten Kampf der Saison zog unsere 1. Mannschaft leider zum siebten Male den Kürzeren. Gegen eine ausschließlich mit Jugendlichen besetzte 3. Mannschaft von Porz gab es eine deutliche Niederlage mit 2,5 – 5,5 oder nach neuer Wertung 13 – 19.
Den einzigen Tagessieg für Dormagen konnte Jürgen Wimmer an Brett 1 erzielen. Die Partien von Harald Hiby, Helmut Schott und Thomas Spiekermann gingen Remis aus.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es nun außerordentlicher Anstrengungen bedarf, um die Klasse zu halten. Eine Vorentscheidung bringt der nächste Spieltag am 07.04., dann geht es gegen Worringen.
In der Jahreshauptversammlung diese Woche kam der Wunsch auf, direkt von unserer Internetseite in das Vereinsportal des SBNRW und den dortigen Ergebnisdiensten für unserer Mannschaften springen zu wollen.
Dies habe ich soeben umgesetzt. Der Link befindet sich auf den entsprechenden Seiten der ersten und zweiten Mannschaft direkt oben. Im nachfolgenden Bild das Beispiel für die erste Mannschaft.
Erfreuliches gibt es von der ersten Mannschaft zu berichten. Im letzten Kampf des Jahres konnte die Mannschaft BSG Rheinpark 1 knapp mit 4,5 : 3,5 oder nach der modernen Berechnung mit 17 : 15 besiegt werden.
Tagessieger auf Dormagener Seite waren Jürgen Wimmer, Thomas Spiekermann, Johann Steiz und Bernhard Nerowski, einen halben Punkte steuerte Horst Kemper bei.
Mit dem ersten Sieg in der fünften Runde konnte nun in der Tabelle die rote Laterne abgegeben werden.
Am 20.01.2019 kommt die Mannschaft Godesberger SK 3 zu uns nach Dormagen zum Kellerduell.
Die Erste Mannschaft konnte einen 5:3 Heimsieg gegen die Schachfreunde von Rheinpark einfahren. Mit diesem Sieg belegt die Erste Mannschaft in der Verbandsliga Nord einen beachtlichen 5. Tabellenplatz zum Saisonabschluss.
Frank Tendick, der an Brett 1 gesetzt war, konnte einen kampflosen Sieg und die anderen Partien dann als Kibitz genießen. Allerdings konnte Rheinpart zwischenzeitlich ausgleichen. Nach den Remisen von Thomas Spiekermann, Jörn Hörchens, Stefan Foth, Horst Kemper und Helmut Schott, durfte Michael Kemper seine Partie noch bis zum bitteren Ende spielen und diese dann auch gewinnen.
Gerne folgten die Spieler der Ersten Mannschaft einer Einladung Ihres Schachfreundes Helmut Schott, bei diesem privat begrillt zu werden. So muss ein Saisonabschluss sein!!!
Der Klassenerhalt stand zwar schon vor der vorletzten Runde der Verbandsliga-Nord fest, aber die Erste wollte natürlich die Reise zu den Schachfreunden von Bergisch Gladbach nicht nur zum Spaß antreten.
Am Ende musste man sich aber mit 3:5 geschlagen geben, da die Remisen von Frank Tendick, Thomas Spiekermann, Michael Kemper, Stefan Foth, Horst Kemper und Helmut Schott nicht ausreichten, um etwas Zählbares mitzunehmen.
Am letzten Spieltag empfängt die Erste dann die Schachfreunde von Rheinpark. Da auch diese den Klassenerhalt bereits gesichert haben, steht unbeschwerten und umkämpften Partien nichts im Weg…
An diesem Spieltag konnte die Erste Mannschaft den Ausfall von zwei Stammspielern nicht kompensieren und verlor klar mit 1:7 bei Kalk-Deutz. Im nachhinein waren durchaus 2 Punkte mehr drin gewesen, aber der Sieg der Schachfreunde von Kalk-Deutz ging dann doch in Ordnung.
Dennoch ist der Klassenerhalt nicht mehr gefährdet, da in den verbleibenden beiden Spieltagen ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz auch theoretisch nicht mehr möglich ist. Unabhängig hiervon sollen aber noch möglichst viele, der noch zu vergebenden Punkte, geholt werden…
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Demokratie
Demokratie (griech. Δημοκρατία, von δῆμος [dēmos], „Volk“, und κρατία [kratía], „Herrschaft“, vgl. -kratie; wörtlich: „Herrschaft des Volkes“) ist ein politisches System, bei dem das Volk eine wesentliche mitbestimmende Funktion einnimmt. Typische Merkmale einer Demokratie sind freie Wahlen, das Mehrheitsprinzip, die Respektierung politischer Opposition, Verfassungsmäßigkeit und Schutz der Grundrechte (bzw. nur den Staatsbürgern vorbehaltenen Bürgerrechten).
Inhaltsverzeichnis
Demokratie und soziale Dreigliederung
"In bezug auf das geistige Leben und das wirtschaftliche Leben sind Majoritätsbeschlüsse ein Unding; da muß alles aus Sach- und Fachtüchtigkeit heraus sich entwickeln, Majoritätsbeschlüsse, eigentliche Demokratie ist nur möglich für diejenigen Angelegenheiten, in denen jeder Mensch kompetent ist. Es ist ein weites Feld von politisch-rechtlichen Angelegenheiten, die dann übrig bleiben zwischen einem freien Geistesleben und dem auf das Assoziations- Prinzip gestellten Wirtschaftsleben. Es sind alle diejenigen Angelegenheiten, in denen jeder mündig gewordene Mensch dem anderen als ein gleicher im parlamentarischen Leben gegenübersteht, wo alle die Fragen entschieden werden, die dann schon von selbst übrig bleiben aus dem Wirtschaftsleben, aus dem Geistesleben." (Lit.: GA 297a, S. 69)
Grundlagen
Das Wort „Demokratie“ ist im antiken Griechenland entstanden und bedeutete dort die direkte Volksherrschaft. Der Begriff „Volk“ wurde in jener Zeit sehr eng gefasst, da mit diesem nur einer äußerst begrenzten Gruppe von Bürgern politische Partizipationsrechte eingeräumt wurden. So konnten in einer griechischen Polis nur freie Männer an Volksversammlungen teilnehmen. Die Entartung des Grundgedankens der Demokratie wurde Ochlokratie („Herrschaft des Pöbels“) genannt. In der heutigen Zeit sind die meisten Demokratien zugleich Republiken, was der antiken Verwendung des Wortes entspricht.
Die Demokratie ist in den meisten demokratischen Ländern formell ein tragendes Verfassungsprinzip, so in Deutschland durch den (Art. 20 Abs. 1 GG), Österreich (Artikel 1 B-VG) und der Schweiz (Präambel der schweizerischen Bundesverfassung). Dies ist auch in vielen Staaten der Fall, deren demokratischer Charakter umstritten ist, wie beispielsweise im vorrevolutionären Libyen durch das Grüne Buch (dort: „Die Lösung des Demokratie-Problems“, 1975).
Moderne Monarchien sind dem Demokratiebegriff in vielerlei Hinsicht vereinbar geworden – so haben sich neue Staatsformen, wie die parlamentarische Monarchie herausgebildet, die ebenfalls entscheidende Elemente einer Demokratie in sich vereinen.
Demokratietheorien
Zweck und Funktionsweise der Demokratie werden in verschiedenen Demokratietheorien diskutiert, die jeweils eine bestimmte Vorstellung von Demokratie beinhalten und unterschiedliche Demokratieformen befürworten, so die direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Demarchie, Radikaldemokratie oder Basisdemokratie.
Nach der Legitimationstheorie ist die Demokratie das Ideal einer durch die Zustimmung der Mehrheit der Bürger und deren Beteiligung legitimierten Regierungsform, der „Volksherrschaft“. Die Demokratie in diesem modernen Sinne hat sich im westlich geprägten Verständnis als die einzige natürlich legitimierte staatliche Grundordnung durchgesetzt (siehe auch Demokratismus).[1] Oft wird dabei Demokratie (obwohl staatstheoretisch nicht direkt damit verbunden und de facto auch häufig nicht der Fall) automatisch mit Rechtsstaatlichkeit gleichgesetzt.[2] Die Überzeugung der Demokratie als die „(einzig) richtige Staatsform“ hat in der heutigen Zeit zu dem sogenannten Demokratisierungsprozess geführt.[3] Dabei wird unterschieden zwischen der Demokratisierung von „oben“ und von „unten“; das heißt, die Demokratie wird entweder durch eine Revolution des Volkes von innen heraus eingeführt, oder aber das Land wird durch eine fremde Macht von außen „demokratisiert“.[4] Letzteres kann als abgeschwächte Form zum Beispiel durch Demokratieförderung, oder aber auch durch die gewaltsame „Befreiung“ eines Landes (wie es bspw. bei der Entnazifizierung, oder in Afghanistan und dem Irak der Fall war) geschehen.[5]
Aus der Sicht der politikwissenschaftlichen Souveränitätstheorie ist die Demokratie ein politisches System, in dem das Volk der souveräne Träger der Staatsgewalt ist.[6] Aus dieser Sicht heraus besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen Demokratie und parlamentarischer Monarchie, weil dort immer noch der Monarch das Souverän darstellt. Dem steht das allgemeine politische Verständnis gegenüber, wonach die Abgrenzung zwischen Demokratie und Nicht-Demokratie oftmals danach entschieden wird, inwiefern ein Volk über seine Staatsform selbst entscheiden darf, oder sie ihm aufgezwungen wird.[7]
Eine abweichende Auffassung vertritt der Kritische Rationalismus. Demnach beinhalten die verbreiteten Souveränitäts- und Legitimationstheorien Fehler, die sie anfällig für totalitäre Tendenzen machen. Diese Fehler sind aus der Sicht eines kritischen Rationalismus analog der fehlerhaften erkenntnistheoretischen Frage nach den autoritativen Quellen der Erkenntnis und ihrer Begründung. Sie gründeten letztendlich auf der Ansicht, es sei Ziel der Staatsphilosophie, die Frage „Wer soll herrschen?“ zu beantworten. Die üblichen Demokratietheorien haben diese staatsphilosophische Grundposition als Voraussetzung und behaupten darauf die Antwort „Das Volk soll herrschen“ oder „Die Mehrheit soll herrschen“ geben zu können. Nach Karl Popper, dem Begründer des Kritischen Rationalismus, ist diese Frage falsch gestellt und die Antwort auch falsch, weil weder das Volk noch die Mehrheit, sondern die Regierung in einer Demokratie tatsächlich herrscht oder überhaupt herrschen könne. Diese Frage müsse ersetzt werden durch die bessere Frage, wie eine Tyrannis vermieden werden kann und wie der Staat so gestaltet und die Gewalten so geteilt und kontrolliert werden können, dass Herrscher keinen zu großen Schaden anrichten können und unblutig abgesetzt werden können. Handlungen von Regierungen sind nach dieser Theorie grundsätzlich nie legitimiert und können sich nicht über die Moral stellen. Weder das Volk, noch die Regierung, sind oder sollten demnach souverän sein; die Regierung müsse Minderheiten auch gegen den Willen von Mehrheiten schützen, und das Volk müsse die Regierung gegen ihren Willen bei Wahlen zur Verantwortung ziehen. Die demokratische Wahl ist nach dieser Sicht keine souveräne Auswahl und Legitimation einer neuen Regierung, die am besten fähig ist, den Willen des Volkes oder der Mehrheit durchzusetzen, sondern sie ist ein Volksgericht über die bestehende Regierung, bei dem Bürger darüber entscheiden, ob sie tüchtig genug ist und ob ihre Handlungen moralisch vertretbar sind. Die Theorie der Mehrheitsherrschaft müsse durch die Theorie der Entlassungsgewalt der Mehrheit ersetzt werden. Daraus zieht Popper auch praktische Konsequenzen, z. B. behauptet er die moralische Überlegenheit des Mehrheitswahlrechts und der Zweiparteiendemokratie gegenüber dem Verhältniswahlrecht und der Mehrparteiendemokratie, während die Souveränitäts- und Legitimationstheorien üblicherweise zu der genau entgegengesetzten Ansicht neigen.[8]
Wesentliche Merkmale der Demokratie
Ein Staat gilt als demokratisch, wenn die folgenden Kriterien zutreffen:
- Es gibt einen Demos (das Volk), welcher politische Entscheidungen in kollektiven Prozeduren (Wahlen oder Abstimmungen) trifft.
- Das Volk ist der souveräne Träger der Staatsgewalt (Volkssouveränität). Es gibt sich selbst (meist durch eine Verfassung) ein politisches System (verfassungsgebende Gewalt).
- Es gibt ein Territorium, in dem die Entscheidungen innenpolitisch angewendet werden und in dem der Demos angesiedelt ist: das Staatsgebiet. Weil dieses im Regelfall mit der Heimat des Demos korrespondiert, stimmen Demos und Reichweite des demokratischen Prozesses überein. Kolonien von Demokratien werden selbst nicht als demokratisch betrachtet, wenn sie vom demokratischen Mutterland regiert werden. (Demos und Territorium stimmen nicht überein.)
- Umgekehrt gilt jedoch: Ist die Bevölkerung (auch deutlich) größer als der Demos und somit das Territorium und die Bevölkerung ebenfalls divergieren, wird im Allgemeinen trotzdem von einer Demokratie gesprochen (Ausländerproblematik bei Wahlen).
- Es gibt für politische Normen eine Entscheidungsfindungsprozedur, die entweder direkt (als Referendum) oder indirekt (über die Wahl eines vertretenden Parlamentes) funktioniert. Diese Prozedur wird vom Demos bereits dadurch als legitimiert betrachtet, dass sein Ergebnis „akzeptiert“ wird. In einer repräsentativen Demokratie wird die politische Legitimität der Repräsentanten aus der Bereitschaft der Bevölkerung abgeleitet, die Entscheidungen des Staates (auch die der Regierung und der Gerichte) entgegen individuellen Vorzügen und Interessen zu akzeptieren oder hinzunehmen. Dies ist deshalb wichtig, weil demokratische Wahlen immer Gewinner und Verlierer haben. Zumindest muss die Prozedur geeignet sein, Regierungswechsel herbeizuführen, sofern eine ausreichende Unterstützung dafür existiert. Scheinwahlen, die ein existierendes Regime nur bestätigen können, sind nicht demokratisch.
- Im Fall von Nationalstaaten müssen diese souverän sein: Demokratische Wahlen sind nutzlos, wenn eine Autorität von außen das Ergebnis überstimmen kann. Ausnahmen kann es im Falle der Suzeränität geben (Beispiel Island).
- Ein unverzichtbares Merkmal einer Demokratie ist schließlich, dass durch wiederkehrende, verbindlich festgelegte Verfahren die Regierung ohne Revolution wechseln kann. In vorwiegend direkt-demokratischen Systemen entscheidet das Volk zum Beispiel mittels Volksabstimmungen und kooperativer Planung in Sachfragen selbst. In repräsentativen Demokratien werden hierzu von den Bürgern Repräsentanten gewählt (oder in der Vergangenheit auch per Los bestimmt), die die Herrschaft ausüben sollen.
Obwohl die Staatsform der Demokratie dies per Definition nicht unbedingt miteinschließt, wird sie im äußeren, modernen, vor allem westlich geprägten Bild meist mit einer gewissen Form der Rechtsstaatlichkeit verbunden (siehe auch Demokratie#Demokratie und Rechtsstaat). Mindestens zu nennen sind dabei:
- Garantie der Grundrechte jedes Einzelnen gegenüber dem Staat, gegenüber gesellschaftlichen Gruppen (insbesondere religiösen Gemeinschaften) und gegenüber anderen Einzelpersonen
- Gewaltenteilung zwischen den Staatsorganen Regierung (Exekutive), Parlament (Legislative) und Gerichten (Judikative)
- Meinungs-, Presse- und Rundfunkfreiheit
Die demokratische Entscheidung
Damit eine Wahl in repräsentativen Demokratien, bzw. eine Abstimmung in direkten Demokratien demokratischen Mindeststandards entspricht, müssen neben dem Mehrheits- oder Konsensprinzip weitere Kriterien erfüllt sein. Die konkrete Ausprägung dieser Kriterien hängt vom jeweiligen Wahlverfahren ab.
- Allgemeine Wahl: Jeder Wahlberechtigte darf an Wahlen und Abstimmungen teilnehmen (aktives Wahlrecht) und besitzt ein passives Wahlrecht.
- Gleiche Wahl: Jeder Wahlberechtigte hat gleich viele Stimmen.
- Freie Wahl: Es darf kein Zwang auf die Wähler ausgeübt werden.
- Unmittelbare Wahl: Bei einer Personenwahl wird die Stimme unmittelbar einem Kandidaten gegeben.
- Geheime Wahl: Um die freie Wahl zu sichern, wird häufig geheim abgestimmt. Dabei sollte auch hinreichend viel Zeit für die Entscheidung zur Verfügung stehen.
Als Ergebnis der Freiheit zu kandidieren (passives Wahlrecht) kann es zur Situation kommen, dass nur ein Kandidat zur Wahl steht. Eine echte Entscheidung kann freilich nur getroffen werden, wenn es mehrere Alternativen gibt. Dennoch gilt aber auch eine Abstimmung mit nur einer Alternative als demokratisch, sofern die anderen Demokratiekriterien gewahrt bleiben.
Eine Demokratie setzt die Einhaltung der Grundrechte voraus. Insbesondere gilt dies für die
- Meinungsfreiheit und Pressefreiheit: Der politischen Entscheidung sollte ein freier Austausch der Meinungen und Standpunkte vorausgehen.
- Organisationsfreiheit: Damit ist die Freiheit gemeint, frei Parteien und Organisationen zu bilden.
- Rezipientenfreiheit: Im Idealfall sollte jeder Teilnehmer wissen und verstehen, was er entscheidet. Da Wissen und Verstehen aber nur schwer überprüfbar sind, gilt als Demokratiekriterium der freie Zugang zu allen Informationen, die für die Entscheidung maßgeblich sind.
Mißbrauch der Demokratie
„Und jenes Blech, das heute als griechische und römische Geschichte verzapft wird in den Schulen, wie könnte das belebt werden, wenn es wirklich von den geisteswissenschaftlichen Impulsen durchdrungen würde, die wir dafür kennengelernt haben! Man braucht ja nicht diese Begriffe und Ideen zum Ausdruck zu bringen, sondern nur so zu erzählen, daß es anschaulich in der Erzählung wird. Aber davon hat man sich immer mehr und mehr entfernt und muß sich ihm wiederum nähern.
Dadurch allein werden die Menschen sich Wirklichkeitssinn erwerben. Denn heute fehlt den Menschen selbst in bezug auf das Primitivste des Umlebens und des Miterlebens der Wirklichkeitssinn. Die Menschen glauben heute realistisch, materialistisch zu sein, sind aber die abstraktesten Theoretiker, die man sich nur denken kann, sind vollgepfropft von bloßen Theorien, schlafen in lauter Theorien und sind sich dessen nicht bewußt, daß sie in Theorien schlafen. Wenn einmal einer aufwacht - es ist nicht Zufälligkeit, aber man könnte in populärer Redewendung sagen -, wenn einmal einer zufällig aufwacht und etwas wach sagt, wird er einfach unberücksichtigt bleiben. So geht es eben heute.
Sie werden vielleicht schon gehört haben, daß von gewissen Leuten immer wiederum in die Welt posaunt wird: Die Demokratie muß die ganze Kulturwelt ergreifen. Demokratisierung der Menschheit ist dasjenige, was das Heil bringt; dafür muß man nun alles kurz und klein schlagen, damit die Demokratie sich ausbreitet auf der Welt. -Ja, wenn die Menschen einfach so fortleben, daß sie die Dinge, die als Begriffe an sie herantreten, nur so an sich herankommen lassen, also ganz aufgehend in dem Begriffe Demokratie, dann haben sie eben den Begriff Demokratie so, wie ich ihn als Definition des Menschen angeführt habe: Ein Mensch ist ein Wesen, das zwei Beine und keine Federn hat - wie ein gerupfter Hahn. - Denn ungefähr so viel, wie der, dem man einen gerupften Hahn zeigt, vom Menschen weiß, wissen die Menschen, die heute die Glorie der Demokratie verkündigen, von der Demokratie. Man nimmt Begriffe für Wirklichkeiten. Dadurch aber ist es unschwer möglich, daß die Illusion sich an die Stelle der Wirklichkeit setzt, wenn es sich ums Menschenleben handelt, indem man die Menschen einlullt und einschlä- fert durch Begriffe. Dann glauben sie, in ihrem Streben gehe es dahin, daß jeder Mensch seinen Willen zum Ausdruck bringen könne durch die verschiedenen Einrichtungen der Demokratie, und merken nicht, daß diese Strukturen der Demokratie so sind, daß immer ein paar Menschen an den Drähten ziehen, die andern aber werden gezogen. Doch weil man ihnen immer vorredet, sie sind in der Demokratie drinnen, merken sie nicht, daß sie gezogen werden, daß da einzelne ziehen. Und um so besser können diese einzelnen ziehen, wenn die andern alle glauben, sie ziehen selbst, sie werden nicht gezogen. So kann man ganz gut durch abstrakte Begriffe die Menschen einlullen und sie glauben das Gegenteil von dem, was Wirklichkeit ist. Dadurch können aber die dunkeln Mächte gerade am allerbesten wirken. Und wenn einmal einer aufwacht, so wird er eben nicht berücksichtigt.
Interessant ist es, wie 1910 einer den schönen Satz geschrieben hat, daß es dem Großkapitalismus gelungen sei, aus der Demokratie das wunderbarste, wirksamste, biegsamste Werkzeug zur Ausbeutung der Gesamtheit zu machen. Man bilde sich gewöhnlich ein, die Finanzleute seien Gegner der Demokratie, schreibt der betreffende Mann - ein Grundirrtum; vielmehr seien sie deren Leiter und deren bewußte Förderer. Denn diese - die Demokratie nämlich - bilde die Spanische Wand, hinter welcher sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr fänden sie das beste Verteidigungsmittel gegen die etwaige Empörung des Volkes.
Da hat einmal einer, der aufgewacht ist, gesehen, wie es nicht darauf ankommt, von Demokratie zu deklamieren, sondern wie es darauf ankommt, die Wirklichkeit zu durchschauen, nichts auf alle solche Schlagworte zu geben, sondern zu sehen, was wirklich ist. Heute wäre dies ganz besonders notwendig, denn man würde dann sehen, von wie wenigen Zentren aus die Ereignisse heute eigentlich gelenkt und geleitet werden, die so furchtbar, so blutig über die ganze Menschheit hin walten. Darauf wird man nicht kommen, wenn man immer in dem Irrwahn lebt, die Völker bekämpfen sich; wenn man sich immer einlullen läßt von der europäischen und amerikanischen Presse über irgendwelche Beziehungen, die in den gegenwärtigen Ereignissen zwischen den Völkern sein sollen. Das alles, was da gesagt wird über Antagonismus und Gegensätzlichkeiten der Völker, das ist dazu da, um über die wahren Gründe den Schleier zu breiten. Denn nicht dadurch, daß man von Worten heute zehrt, um diese Ereignisse zu erklären, kommt man zu irgendeinem Resultat, sondern dadurch, daß man auf die konkreten Persönlichkeiten hinzeigt. Das wird nur manchmal unbequem. Und derselbe Mann, der diese Sätze niedergeschrieben hat 1910, der aufgewacht ist, der hat auch in demselben Buche eine höchst unangenehme Rechnung angestellt. Er hat nämlich eine Liste aufgestellt von fünfundfünfzig Männern, die in Wirklichkeit Frankreich beherrschen und ausbeuten. Diese Liste gibt es in dem Buche «La Democratie et les Financiers», 1910, von Francis Delaisi, von demselben Mann, der das ja mittlerweile berühmt gewordene Buch «La Guerre qui vient» geschrieben hat, das letztere 1911, das Buch «La Democratie et les Financiers» 1910. In diesem Buche finden Sie Sätze von fundamentaler Bedeutung. Da ist einmal ein Mensch aufgewacht gegenüber der Wirklichkeit. In diesem Buche «Die Demokratie und die Finanzwelt» liegen Impulse, um vieles von dem zu durchschauen, was heute durchschaut werden sollte, vieles aber auch zu zerhauen von dem, was als Nebel über die Gehirne der Menschen hin zum Fluten gebracht wird. Auch über diese Dinge muß man sich entschließen, die Wirklichkeit ins Auge zu fassen.
Natürlich ist das Buch unberücksichtigt geblieben. Aber in diesem Buche werden gewisse Fragen aufgeworfen, die heute in der ganzen Welt aufgeworfen werden sollten, weil sie manches über die Wirklichkeit lehren würden, die man so begraben will unter all den Deklamationen von Demokratie und Autokratie und was die Schlagworte alle sind. In diesem Buche finden Sie zum Beispiel auch eine sehr schöne Darstellung von der üblen Lage, in der eigentlich ein Parlamentarier ist. Nicht wahr, die Menschen glauben, so ein Parlamentarier stimmt nach seiner Überzeugung ab. Aber würde man alle die Fäden kennen, durch die ein solcher Parlamentarier zusammenhängt mit der Wirklichkeit, dann würde man erst wissen, warum er in einem Fall ja und im andern Fall nein sagt. Denn gewisse Fragen müssen aufgeworfen werden. Delaisi wirft sie auf. Zum Beispiel wirft er die Frage auf, indem er einen Parlamentarier ins Auge faßt: Auf welche Seite soll sich der arme Mann stellen? Das Volk zahlt ihm jährlich dreitausend Francs Diäten, die Aktionäre dreißigtausend Francs! - Die Frage stellen heißt sie schon beantworten. Also der gute arme Mann bekommt vom Volk seine dreitausend Francs Diäten, von den Aktionären dreißigtausend! Nicht wahr, es ist ein sehr schöner Beweis, zeugt manchmal von großem Scharfsinn zu sagen: Wie schön ist es doch, daß einmal in einem Parlament ein Sozialist, ein Volksmann wie Millerand, einen Platz gefunden hat! Es ist etwas Großartiges, daß eine solche Errungenschaft möglich geworden ist. Delaisi fragt etwas anderes. Er fragt: Wie steht es mit der Unabhängigkeit eines Menschen wie Millerand, der jährlich dreißigtausend Francs als Vertreter von Versicherungsgesellschaften verdiente?
Da ist einmal einer aufgewacht; der weiß ganz gut, wie die Fäden gehen von den Taten eines solchen Mannes in die verschiedenen Versicherungsgesellschaften hinein. Aber solche Dinge, die heute im Wachzustand über die Wirklichkeit erzählt werden, die werden eben nicht berücksichtigt. Man kann natürlich sehr schön den Menschen von der Demokratie der westlichen Welten deklamieren. Wenn man ihnen aber die Wahrheit sagen wollte, müßte man ihnen sagen: Wer soundso heißt, macht es so, und wer soundso heißt, macht es so. - Und da rechnet Delaisi fünfundfünfzig Männer heraus, nicht eine Demokratie, sondern fünfundfünfzig bestimmte Männer, von denen er sagt, daß sie Frankreich beherrschen und ausbeuten. Da ist man auf die realen Tatsachen gekommen, denn auch im gewöhnlichen Leben muß der Sinn erwachen für reale Tatsachen. Das weiß man auch aus dem Buch von Delaisi: Es war einmal ein Advokat. Dieser Advokat - viele Fäden verbanden ihn mit allen möglichen, nicht nur mit Versicherungsgesellschaften, sondern auch mit Finanzzentren, Finanzwelten -, aber dieser Advokat hatte noch höheren Ehrgeiz; er wollte für seine Taten nicht nur durch die Finanzwelt, durch die Industriewelt, Handelswelt protegiert sein, sondern auch durch die Gelehrtenwelt der Akademie. Das ist die Stätte, wo man durch die Gelehrtenwelt selbst in die Sphäre der Unsterblichkeit erhoben werden kann. Aber nun fanden sich zwei «Unsterbliche» innerhalb der Akademie, welche just unerlaubte Trustgeschäfte machten. Sie fanden es ganz gut vereinbar mit ihrem Wirken für die Unsterblichkeit, Trustgeschäfte, die unerlaubt waren nach dem Gesetze des Landes, zu machen. Da fand sich denn der sehr scharfsinnige Advokat und vertrat die beiden Unsterblichen vor dem Gerichte, und es gelang ihm, sie freizubekommen, sie reinzuwaschen, so daß sie nicht verurteilt wurden. Da nahmen sie ihn selber unter die «Unsterblichen» auf. Die Wissenschaft, die nicht das Zeitliche der Welt, sondern das Ewige der Welt, das Unsterbliche verwaltet, die ist verteidigt worden von diesem «selbstlosen» Advokaten: Raymond Poincare heißt er. - Delaisi erzählt in dem genannten Buche diese Geschichte.
Es ist ganz gut, solche Dinge als Ingredienzen der Wirklichkeit auch zu wissen. Diese Dinge müssen schon ins Auge gefaßt werden. Und man wird so gelenkt, daß man einen gewissen Spürsinn für die Wahrheit bekommt, wenn man Geisteswissenschaft aufnimmt, während die materialistische Bildung der heutigen Zeit, in die ja so unzählige Kanäle von der Presse fließen, dazu angetan ist, nicht auf die Wirklichkeiten hinzuweisen, sondern auf etwas, was mit allerlei Schlagworten wie mit Mäntelchen belegt wird. Und wenn einmal einer aufwacht wie der Delaisi und die Dinge schildert, wie sie sind: Wie vielen Menschen werden diese Dinge bekannt? Wie viele Menschen hören darauf? Sie können ja auch nicht hören, denn es wird begraben von dem - nun, eben wieder von dem von der Presse beherrschten Leben. Delaisi erweist sich in seinem Buche über die Demokratie und die Finanzwelt als ein recht heller Kopf, der sich viele Mühe gegeben hat, manches zu durchschauen. Er ist kein blinder Anbeter des Parlamentarismus, er ist kein blinder Anbeter der Demokratie. Er sagt voraus, daß diese Dinge, auf die sich die heutigen Menschen so furchtbar viel zugutetun, aufhören werden. Er sagt es ausdrücklich, auch von der «Abstimmungsmaschine» - so ungefähr ist das Wort, in dem er sich ausdrückt. Und ganz wissenschaftlich und ernsthaft ergeht sich auch Delaisi über diese parlamentarische Abstimmungsmaschine, denn er durchschaut den ganzen Apparat, der in diese Abstimmungsmaschinen hineinführt, denen gegenüber man den Glauben erwecken will, da stimme ab eine überzeugte Majorität gegen eine verrückte Minorität. Er weiß, daß, wenn eine gesunde Entwickelung kommen soll, ganz anderes an die Stelle treten muß.
Das ist heute noch nicht möglich, weil es noch die Leute sehr schockieren würde, zu sagen, was an die Stelle treten wird. Das kann heute eigentlich im Grunde genommen nur der in die Geisteswissenschaft Eingeweihte wissen. Formen der Vergangenheit werden ganz gewiß nicht an die Stelle treten. Sie brauchen nicht zu fürchten, daß derjenige, der aus der Geisteswissenschaft heraus redet, irgendwelchen reaktionären oder konservativen Dingen das Wort redet; vergangene Dinge werden es nicht sein. Doch sind die Dinge von dem, was heute als Abstimmungsmaschine besteht, so verschieden, daß es schockieren würde. Es würde noch als eine Verrücktheit angesehen. Trotzdem wird es sich in die Impulse der Zeitentwickelung einleben. Aber auch Delaisi meint: Wie in der organischen Entwikkelung später unnütze Glieder auftreten, die fortbestehen, obgleich sie ihre Funktionen schon verloren haben, so werden längere Zeit auch noch diese Parlamente abstimmen; aber das lebendige Leben, das geht aus ihnen fort.
Sie wissen, der Mensch hat solche Glieder, die heute ihre Aufgabe verloren haben: manche können noch die Ohren bewegen, auf frü- heren Stufen waren Muskeln da, die haben ihre Aufgabe verloren. Der Mensch hat heute noch diese Muskeln, aber es sind sogenannte atavistische Glieder, die nicht mehr ihre Aufgabe haben. So stellt sich Delaisi das Parlament der Zukunft vor; die Parlamente werden noch solche abfallende, abgestorbene, atavistische Überreste sein, aber etwas anderes wird in die menschheitliche Entwickelung hineingeführt werden.
Ich habe Ihnen gerade Delaisi angeführt, das Buch, das vor noch gar nicht zu langer Zeit, 1910, erschienen ist, um Sie aufmerksam darauf, zu machen, daß eigentlich genugsam Leute vorhanden sind - denn einer genügt ja für manche Tausende -, daß es sich nur darum handelt, diese Leute nicht unberücksichtigt zu lassen. Und neben dem, daß ich mich bestrebe, Sie einzuführen in die Gesetze des geistigen Lebens, in die Impulse des geistigen Lebens, neben dem betrachte ich es auch als meine Aufgabe, auf die bedeutenden Erscheinungen der Gegenwart hinzuweisen, wenn auch dadurch zunächst zustandekommt, daß dasjenige, was Sie hier in diesen Vorträgen als die bedeutenden Erscheinungen hören, Sie draußen im Leben gerade nicht als bedeutende Erscheinungen genannt finden, wenn Sie es überhaupt genannt finden. Es muß sich schon radikal und gründlich das, was unter uns getrieben wird, unterscheiden von dem, was draußen getrieben wird. Nur dann, wenn wir dies in aller Tiefe und in allem Ernste auffassen, können wir wirklich in entsprechender Weise Geisteswissenschaft treiben.“ (Lit.:GA 177, S. 264ff)
Siehe auch
Literatur
- Rudolf Steiner: Erziehung zum Leben. Selbsterziehung und pädagogische Praxis., GA 297a (1998), ISBN 3-7274-2975-5 pdf pdf(2) html mobi epub archive.org rsarchive.org
- Rudolf Steiner: Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis, GA 177 (1977)
Literaturangaben zum Werk Rudolf Steiners folgen, wenn nicht anders angegeben, der Rudolf Steiner Gesamtausgabe (GA), Rudolf Steiner Verlag, Dornach/Schweiz
Email: firstname.lastname@example.org URL: www.steinerverlag.com. Freie Werkausgaben gibt es auf fvn-rs.net, archive.org und im Rudolf Steiner Online Archiv. Eine textkritische Ausgabe grundlegender Schriften Rudolf Steiners bietet die Kritische Ausgabe (SKA) (Hrsg. Christian Clement): steinerkritischeausgabe.com Die Rudolf Steiner Ausgaben basieren auf Klartextnachschriften, die dem gesprochenen Wort Rudolf Steiners so nah wie möglich kommen. Hilfreiche Werkzeuge zur Orientierung in Steiners Gesamtwerk sind Christian Karls kostenlos online verfügbares Handbuch zum Werk Rudolf Steiners und Urs Schwendeners Nachschlagewerk Anthroposophie unter weitestgehender Verwendung des Originalwortlautes Rudolf Steiners. Ausführliche bibliografische Informationen mit Volltextsuche in allen derzeit verfügbaren Online-Ausgaben bietet die Steinerdatenbank.de. |
Einzelnachweise
- Dalibor Truhlar: Demokratismus – Philosophie der demokratischen Weltanschauung. Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-55818-X.
- Gregor Husi/Marcel Meier Kressig: Der Geist des Demokratismus. Modernisierung als Verwirklichung von Freiheit, Gleichheit und Sicherheit. Westfälisches Dampfboot, Münster 1998, ISBN 3-89691-440-5.
- Wilhelm Hennis: Demokratisierung. Zur Problematik eines Begriffs. In: Martin Greiffenhagen: Demokratisierung in Staat und Gesellschaft, München 1973, S. 61.
- Fritz Vilmar: Strategien der Demokratisierung. 1973, Band I, S. 102.
- Vgl. Otfried Höffe: Wirtschaftsbürger, Staatsbürger, Weltbürger. Politische Ethik im Zeitalter der Globalisierung. C.H. Beck, München 2004, S. 10; vgl. auch S. 93.
- Peter Graf Kielmansegg: Volkssouveränität. Eine Untersuchung der Bedingungen demokratischer Legitimität. Stuttgart 1977.
- Tobias Friske: Staatsform Monarchie. Was unterscheidet eine Monarchie heute noch von einer Republik?. Magisterarbeit (überarbeitete Fassung), Universität Freiburg 2007 (Volltext).
- Sir Karl Popper: Zur Theorie der Demokratie, in: Der Spiegel 32/1987 vom 3. August 1987.
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Als gutem Projektleiter ist es Ihnen natürlich nicht entgangen, dass wir noch einen offenen Task haben. Noch sind nicht alle Fragen aus dem Beitrag Verzögerungen als Dimension der Projektkomplexität vom 24. Juli gelöst.
Die Aufgabe mit dem Brennofen macht sicher niemandem Mühe. Wenn ich – sagen wir mal – ein Palett (ja, ich weiss, dass es korrekt „die Palette“ heisst; aber das widerstrebt mir; in der Schweiz sagt man „das Palett“), wenn ich also ein Palett mit 1000 Tassen einmalig in den Ofen schiebe, dann haben wir dieselbe Situation, wie mit den Tauben und den Briefen. Es geschieht eine Stunde lang rein gar nichts, dann kommen alle 1000 Tassen zusammen aus dem Ofen, genau so wie ich sie rein geschoben habe. Der Output verteilt sich nicht über eine gewisse Zeit, wie bei den Briefen. Eine solche Verzögerung heisst Verzögerung mit fester Verzögerungszeit oder Pipeline-Verzögerung, gegenüber den bereits bekannten Verzögerungen erster, zweiter oder höherer Ordnung.
Nun stellen Sie also jede Minute ein Palett in den Ofen. Jedes Palett benötigt eine Stunde, um den Ofen zu durchlaufen. Also kommen eine Stunde, nachdem Sie mit der Beschickung des Ofens begonnen haben, jede Minute ein Palett hinten raus. Während Sie den Ofen gedankenverloren bestücken – je ein Palett pro Minute – läuft jetzt das Band plötzlich doppelt so schnell. Was passiert? Die Paletten stehen in einem Abstand auf dem Band, dass sie sich bei der langsamen Geschwindigkeit im Minutentakt folgen. Nun läuft das Band doppelt so schnell. Also kommen sie nun alle 30 Sekunden am Ende des Ofens an. Die Outputrate verdoppelt sich! Aber wie lange? Wenn sie mit der Präzision einer Turmuhr jede Minute ein Palett in den Ofen schieben, werden auf der anderen Seite grundsätzlich auch jede Minute eines raus kommen. Also können nicht ewig zwei Paletten pro Minute den Ofen verlassen. Von dem Moment an, in welchem das Band auf die doppelte Geschwindigkeit gesetzt wurde, stehen die Paletten auf dem Band doppelt so weit auseinander wie vorher. Es vergeht eine halbe Stunde – die Brennzeit ist ja halbiert worden – bis ein Palett den Ofen wieder verlässt. Also wird die Outputerhöhung eine halbe Stunde andauern. Das sieht dann so aus:
Blau ist der Input. Nach 30 Minuten beginnen wir, den Ofen mit 1 Palett pro Minute zu beschicken und halten diese Rate konstant. Rot ist der Output. Nach 90 Minuten verlässt ein Palett pro Minute den Ofen. Nach 120 Minuten erhöhen wir die Fliessbandgeschwindigkeit, d.h. wir verkürzen die Brennzeit von 60 auf 30 Minuten (schwarze Kurve). Sofort erhöht sich der Output von einem auf zwei Paletten pro Minute, um 30 Minuten später wieder auf den Ausgangswert zurück zu fallen. Grün ist übrigens der Inhalt des Ofens. Können Sie sehen, welcher Gesetzmässigkeit er gehorcht?
Nun zu den Tännchen. Können Sie eine Analogie zum Brennofen bilden? Stellen Sie sich vor, Sie hätten sieben Gehege. In Gehege Nummer 1 stehen frisch angepflanzte Tännchen. In Gehege Nummer 2 stehen jährige Tännchen. In Gehege Nummer 3 stehen zweijährige Tännchen, usw. In Gehege Nummer 6 stehen also fünfjährige Tännchen, also solche, die zwischen fünf und sechs Jahre alt sind, und was in Gehege Nummer 7 steht, können Sie verkaufen. Jedes Gehege ist wie ein Brennofen in der Porzellanmanufaktur. Sie stossen jedes Jahr ein Palett mit 10 Tännchen rein und nach einem Jahr kommt es wieder zum Ofen – pardon – Gehege raus. Natürlich würden Sie nicht jedes Jahr die Tännchen ausgraben und im nächsten Gehege wieder eingraben. Aber sie können sich die Gehege dennoch wie sechs in einer Reihe stehende Brennöfen vorstellen. Gehege Nummer 7 ist das Verkaufslager. Wenn Sie nun in diesem Gehege 60 Tannen haben, von denen Sie jedes Jahr 10 verkaufen, und in jedem der ersten sechs Gehege je 10 Tännchen stehen und wenn Sie jedes Jahr in Gehege Nummer 1 zehn neue Tännchen anpflanzen, dann passiert nichts. Das System ist in einem dynamischen Gleichgewicht. Beachten Sie das Wort dynamisch. Das Gleichgewicht ist dynamisch. Es passiert durchaus etwas. Die Tännchenpopulationen wechseln. Nur zahlenmässig passiert nichts. Und theoretisch – solange alles gut geht. Praktisch sähe die Sache anders aus, wenn Ihnen auch nur ein Tännchen in irgend einem Durchlaufgehege abstirbt. Das würde zwar kein Problem sein, da Sie ja in Gehege Nummer 7 stets 60 Tannen stehen haben. Kommen in einem Jahr nur neuen statt zehn Tannen an, dann haben Sie immer noch 59. Aber schliesslich beginnen Sie ja mit 60 Tannen in Gehege Nummer 7, weil die Tännchen 6 Jahre benötigen, bis sie eine verkaufswürdige Grösse haben. Also nehmen wir mal an, Sie hätten zu Beginn keine Tännchen in den Zuchtgehegen und pflanzen stets an, was sie in diesem Jahr verkauft haben und das sollen konstant zehn sein. Zuerst verkaufen Sie, dann pflanzen Sie an. Z.B. verkaufen Sie zehn am 20. Dezember, dann pflanzen Sie soviele Tännchen an, wie Sie am Vortag verkauft haben. Da Sie aber in Gehege 1 anpflanzen und dort noch 10 fast einjährige Bäumchen stehen, müssen Sie zuerst Platz schaffen, indem Sie die Bäumchen von Gehege n in das Gehege n+1 umpflanzen (nur in Gedanken – tatsächlich werden Sie nur die Namenschilder der Gehege tauschen). Sagen wir, Sie verschieben die Bäumchen am 31. Dezember und pflanzen die neuen am 1. Januar des Folgejahres an. Dann haben Sie am Ende des ersten Jahres noch 50 Tannen in Gehege Nummer 7 und am Ende des sechsten Jahres sind Sie blank. Am 20. Dezember des siebenten Jahres sollten Sie 10 Tannen verkaufen. Sie haben aber keine in Gehege Nummer 7. Streng genommen dürfen Sie keine verkaufen und am darauf folgenden 1. Januar auch keine pflanzen. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, dass Sie sich eine Tabelle machen, vielleicht sogar eine Excel-Tabelle mit entsprechenden Formeln. Können Sie das? Bei mir sehen die ersten paar Zeilen so aus:
Was wir hier haben, ist ein (formales) Modell. Modelle sind für das systemische Denken ausserordentlich wichtig. Wenn Sie es schaffen, die Problemstellungen, die Sie im daily Business antreffen, mindestens gedanklich in Modelle zu fassen, lösen Sie Ihre Aufgaben sehr viel leichter. Wenn Sie (und ich) die Tabelle richtig ausgefüllt haben, werden Sie für das Gehege 7 ein interessantes Verhalten beobachten. Bei mir sieht es so aus:
Wie Sie sehen, oszilliert der Baumbestand in Gehege 7. Verzögerungen bewirken in Feedbackschlaufen meistens Oszillationen, wenn der Output des Systems verzögerten Einfluss auf den Input hat, was in unserem Modell der Fall ist. Unser Feebackloop sieht nämlich – etwas vereinfacht – so aus:
Aber natürlich werden wir am 20. Dezember des siebenten Jahres die fast sechs jährigen Tannen verkaufen, die in Gehege 6 stehen. Wie sieht dann das Modelle aus? Meine Excel-Tabelle generiert dieses Diagramm:
Das bedeutet, dass wir mit dem Trick, die knapp sechsjährigen Bäumchen zu verkaufen, die Marktnachfrage gerade befriedigen, haben aber keinen Vorrat in Gehege 7 mehr. Wie Sie sehen, können schon so einfache Dinge, wie Verzögerungen mit festen Verzögerungszeiten unser Gehirn ganz schön fordern. Wenn ich Ihnen jetzt noch sage, dass eine Verzögerung mit der festen Verzögerungszeit T dasselbe ist, wie eine Verzögerung unendlicher Ordnung mit der Verzögerungszeit T, dann sind Sie vielleicht vollends verwirrt. Aber das Verständnis für Verzögerungen aller Art ist in der Projektarbeit nach wie vor wichtig. Funke beschreibt Schwierigkeiten beim Problemlösen in komplexen Umgebungen wenn Verzögerungen mit im Spiel sind1.
1Joachim Funke. Komplexes Problemlösen. In J. Funke (Ed.), Denken und
Problemlösen (=Enzyklopädie der Psychologie, Themenbereich C: Theorie und
Forschung, Serie II: Kognition, Band 8: Denken und Problemlösen). Göttingen:
Hogrefe. Göttingen 2006.
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2011 habe ich die letzte Übersicht gemacht – wie steht es aktuell um die Apotheken in der Schweiz? Daten entnommen aus Fakten und Zahlen Schweizer Apotheken 2019
In der Schweiz gibt es 1800 öffentliche Apotheken. Das ist ziemlich stabil – 8 Apotheken mehr als im Vorjahr – da aber die Bevölkerung zunimmt, sind das tatsächlich im Verhältnis weniger Apotheken: Im Jahr 2007 kamen auf 100 000 Einwohner 22,4 und im Jahr 2017 nur noch 21,2 Apotheken. Daneben haben auch viele Drogerien schliessen müssen. Es fällt zudem auf, dass neue Apotheken an stark frequentierten Orten wie Bahnhöfen, Einkaufszentren und in der Innenstadt öffnen. Umgekehrt erfahren Stadtquartiere und ländliche Gebiete gerade das Gegenteil. Das wird zunehmend ein Problem der fehlenden Grund-Versorgung.
Mit 21 Apotheken pro 100 000 Einwohner liegt die Schweiz unterhalb des europäischen Durchschnitts. Die Mitgliedstaaten der europäischen Union weisen eine durchschnittliche Apothekendichte von 31 Apotheken pro 100 000 Einwohner auf.
Dagegen gibt es 413 Ärzte pro 100 000 Schweizer Einwohner.
Die Anzahl Kettenapotheken hat von 517 (2016) auf 539 (2017) um 4.3% zugenommen. Dazu gehören Amavita, Coop vitality und Sunstore (alle zur Galenica Gruppe gehörend), Apotheken Drogerien Dr. Bähler, Benu, Topwell, pill apotheken, Pharmacie Populaire.
Die Anzahl Apotheken in Gruppierungen hat von 1029 (2016) auf 1049 (2017) um 1.9% zugenommen. Z.B. Toppharm, Feelgood’s, Rotpunkt Apotheken, fortis, Spaziosalute, automedication.ch Salveo, Pharmavital, pharmapartners, und neu: pharmactiv
Die Anzahl nicht im Gruppierungen oder Ketten organisierten Apotheken hat von 246 (2016) auf 212 (2017) abgenommen: das sind 13.8% weniger.
Damit setzt sich der Trend fort, den man schon vor 10 Jahren erkennen konnte. Das hat verschiedene Ursachen. Damit man im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld bestehen kann, ist es nötig den Einkauf zu optimieren – das geht besser, wenn man gemeinsam einkaufen und Verträge aushandeln kann. Gemeinsame Werbung und Aktionen schaffen mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Daneben verschärfen sich auch die gesetzlichen Vorgaben in einem Masse, die es der einzelnen Apotheke sehr schwierig machen das alles umzusetzen (Qualitätsmanagementsystem, korrekte Etikettierung von Chemikalien, Good Manufacturing Practice, etc.).
21 700 Personen verdienen in der Schweiz ihren Lohn in der Apotheke. Darunter sehr viele Frauen. Jedes Jahr ermöglichen Apotheken rund 1000 Lernenden den Start ins Berufsleben. Apotheken bieten zudem beliebte Modelle für Teilzeitarbeit.
Pro Jahr finden 102 054 400 Patientenkontakte in Schweizer Apotheken statt – oder 340 181 pro Tag.
Im Schnitt besucht ein Schweizer Einwohner 12,2 Mal pro Jahr eine Apotheke – und 4.3 Mal pro Jahr einen Arzt. Man geht also „lieber“ in die Apotheke als zum Arzt, auch als erste Anlaufstelle bei einem Gesundheitsproblems. Dadurch trägt die Apotheke dazu bei das Gesundheitssystem zu entlasten (triviale Fällen von Hausarzt und Notfall fernzuhalten) und die Eigenverantwortung der Patienten zu stärken.
Die Apotheke bietet neben Beratung und Dienstleistungen rund um akute Probleme auch Dienstleitungen im Bereich der Prävention und der Betreuung von chronisch Kranken an.
Die Beratungsdienstleistung ist der grösste Trumpf in der Apotheke – und der ist personalintensiv. Dazu kommen längere Öffnungszeiten – deshalb steigt der Personalaufwand in der Apotheke jährlich an. Dagegen steht ein steigender Warenaufwand sowie stetig sinkende Margen. Im Endeffekt macht eine mittlere Schweizer Apotheke am Ende einen durchschnittlichen Gewinn (vor Abschreibungen und Steuern) von 6,7%. Das kann nach Grösse, Standort und Umfeld der Apotheke allerdings stark variieren. Ein Teil des Gewinnes muss in Software, Infrastruktur und Fortbildung reinvestiert werden. Dadurch sind heute bereits rund 20% (jede 5. Apotheke) in einer schwierigen Wirtschaftlichen Lage und von der Existenz bedroht.
48,8% aller Medikamente zulasten der Grundversicherung werden in Apotheken abgegeben. Den Rest verkaufen die Ärzte und Spitäler.
Die Medikamentenabgabe wird durch die kantonalen Gesundheitsgesetze geregelt. Während die Selbstdispensation (also der Verkauf von Arzneimitteln durch Ärzte) in allen Westschweizer Kantonen, im Tessin, in Baselstadt und im Aargau nur in Ausnahmefällen zugelassen ist, ist sie in vielen Deutschschweizer Kantonen verbreitet. Bern und Graubünden haben eine Mischform. In Europa ist die Selbstdispensation verboten. Zu den klassischen Problemen wie dem eventuellen finanziellen Anreiz bei der Therapiefestlegung durch den Arzt, der fehlenden Qualitätssicherung der Medikation durch den Apotheker wird in den SD-Kantonen deswegen zunehmend die Infrastruktur der Apotheken zerstört. Die Versorgungssicherheit ist vor allem in Randzeiten sowie an Sonn- und Feiertagen nicht mehr gegeben. Das kombiniert mit dem Hausarztmangel und der fehlenden Nachfolge in vielen Praxen gefährdet in Zukunft vermehrt die Gesundheitsversorgung der Patienten – vor allem auf dem Land.
Auf der anderen Seite arbeiten die Apotheken mit den Ärzten zusammen: netCare ist ein System, das die Erstberatung in der Apotheke mit der Möglichkeit einer Arztkonsultation via Videoverbindung kombiniert. 25 verschiedene Krankheiten können so unkompliziert in der Apotheke abgeklärt werden. Weitere ähnliche Systeme sind im Entstehen. Die Krankenversicherer bieten alternative Versicherungsmodelle basierend darauf an: Swica (Medpharm), Sympany (Casamed Pharm) und ÖKK Basis (Casamed Select).
Der Apotheker kann unter Dokumentationspflicht vermehrt Medikamente der Liste B abgeben – auch ausserhalb netCare. Zu den häufigsten gehören Augenentzündungen, Blasenentzündung, Hautausschläge, Halsentzündungen.
Das dazu nötige Wissen muss in vorgeschriebenen Weiterbildungen erworben und erhalten werden. Dafür bekommt die Apotheke neue Kompetenzen, wie die Erlaubnis zu impfen. 2007 durften wir das noch gar nicht. 2018 kann schon in 19 Kantonen durch den Apotheker ohne Arztrezept geimpft werden. Im Tessin mit Arztrezept.
In Qualitätszirkeln Arzt-Apotheker beraten Apotheker die Ärzte zur Optimierung der Verschreibungsgewohnheiten. Dadurch wird die bestmögliche Medikation zum angemessenen Preis gefunden – das senkt die Kosten.
Nur 6.4% der gesamten Gesundheitskosten fallen auf Apotheken!
Alle Zahlen und Fakten und Statistiken findet ihr in der Broschüre der Pharmasuisse Fakten und Zahlen Schweizer Apotheken 2019 .
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Brüssel - Beim Rat der Innenminister wird nicht über das SWIFT-Bankdatenabkommen zwischen der EU und den USA abgestimmt. Wegen der Verschiebungen rund um die Aschewolke befanden sich zu wenig Innenminister in Brüssel, um beschlussfähig zu sein.
Zur schwachen Beteiligung trug die Aschewolke das Ihre bei: Weil der Innenministerrat vom Donnerstag auf den Freitag und von Luxemburg nach Brüssel verschoben wurde, waren viele Minister durch andere Termine verhindert. So wäre auch Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf am Donnerstag beim gemischten Schengenausschuss dabei gewesen, für Freitag musste sie aber absagen.
Abstimmung könnte verschoben werden
Wie es in Ratskreisen hiess, sind nun folgende Szenarien denkbar: Falls am Nachmittag genügend Justizminister anwesend wären, könnten die Themen der Innenminister vom Morgen am Nachmittag verabschiedet werden. Da sich aber abzeichnete, dass auch da kaum die nötige Zahl Minister erreicht wird, dürfte die Abstimmung auf später verschoben werden.
Möglich wäre es nun, am Freitag sowohl zum Bankdaten-Abkommen wie auch zum Schengeninformationssystem SIS II eine politische Einigung zu erzielen. Damit könnten die Punkte dann in einem anderen Ministerrat verabschiedet werden.
(ade/sda)
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Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
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Motor FM hat eine nette Sammlung kleiner Audioclips, die zeigen, warum es mit dem Bundestrojaner, der Vorratsdatenspeicherung und dem Rastern von Passagierdaten gar nicht so schlimm ist. Ist doch nett, wenn einen vor einer Party das BMI anruft und darauf hinweist, dass die Freundin in letzter Zeit verdächtig oft mit dem Gastgeber telefoniert hat, oder?
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Wenn man genau hinsieht, sieht man, dass wohl jemand versucht hat, den Weg zu streuen, aber besonders intensiv kann der Versuch nicht gewesen sein. Die schneefreie Stelle ist wohl eher den heutigen Temperaturen (knapp über dem Gefrierpunkt) zu verdanken, als irgendwelchen Schnee-Schiebern.
Ein positives Beispiel habe ich allerdings auch gefunden. Dabei handelt es sich um meine Zielhaltestelle hier in der Nähe.
Gestern sah diese Bushaltestelle allerdings noch sehr ähnlich wie die obere Haltestelle aus. Aber immerhin ist auch bei den Verantwortlichen immerhin schon fünf Tage nach Einsetzen der Schneefälle angekommen, dass man dort mal räumen könnte.
Mich beschleicht nur der Verdacht, dass die Räumaktion eher auf die Kappe der SAGA/GWG geht, die diverse Mietshäuser in unmittelbarer Umgebung der Haltestelle vermietet.
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Duncan Clinch Heyward
Duncan Clinch Heyward (* 24. Juni 1864 im Richland County, South Carolina; † 23. Januar 1943 in Columbia, South Carolina) war ein US-amerikanischer Politiker und von 1903 bis 1907 Gouverneur von South Carolina.
Inhaltsverzeichnis
Frühe Jahre und politische KarriereBearbeiten
Duncan Heyward besuchte zwischen 1882 und 1885 die Washington and Lee University in Lexington, Virginia. Danach wurde er einer der größten Reispflanzer in South Carolina. Heyward bekannte sich zu der Demokratischen Partei und wurde von dieser für die Gouverneurswahlen am 4. November 1902 zum Spitzenkandidaten nominiert. Bis zu diesem Zeitpunkt war er politisch nicht in Erscheinung getreten. Die Wahl war reine Formsache, weil es keinen Gegenkandidaten gab. Seine Wiederwahl am 8. November 1904 erfolgte ebenfalls konkurrenzlos. Heyward trat sein neues Amt am 20. Januar 1903 an und behielt es bis zum 15. Januar 1907.
Gouverneur von South CarolinaBearbeiten
Während seiner Amtszeit wurde ein Gesetz gegen Kinderarbeit erlassen. Demnach war es illegal, Kinder unter zehn Jahren zu beschäftigen. Außerdem wurde das so genannte Brice Act erlassen, das das staatliche Alkoholmonopol, das einst von Gouverneur Benjamin Ryan Tillman erlassen wurde, wieder aufhob. Hintergrund war die Diskussion um ein Prohibitionsgesetz in fast allen Bundesstaaten der USA. Im Jahr 1905 wurde das Gibbes Museum in Charleston eröffnet. Gouverneur Heyward vergrößerte auch die bisherige Landwirtschaftsabteilung in seiner Regierung und erhob sie zu einem offiziellen Ministerium. Erwähnenswert aus dieser Zeit ist auch noch ein Hochwasser im Juni 1903, bei dem über 60 Menschen ums Leben kamen.
Weiterer LebenswegBearbeiten
Nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit durfte Heyward wegen einer Verfassungsbestimmung nicht unmittelbar wieder kandidieren. Im Jahr 1913 wurde er von Präsident Woodrow Wilson zum Bundessteuereinnehmer für South Carolina ernannt. Duncan Heyward starb im Januar 1943. Er war mit Mary Elizabeth Campbell verheiratet, mit der er vier Kinder hatte.
LiteraturBearbeiten
- Robert Sobel und John Raimo (Hrsg.): Biographical Directory of the Governors of the United States, 1789–1978. Band 4. Meckler Books, Westport, CT, 1978. 4 Bände.
- The National Cyclopaedia of American Biography. Vol. 12. James T. White & Company, New York
- Duncan Heyward in der National Governor Association (englisch)
- South Carolina Information Highway (englisch)
- Duncan Clinch Heyward in der Datenbank von Find a Grave (englisch)
Personendaten | |
---|---|
NAME | Heyward, Duncan Clinch |
KURZBESCHREIBUNG | Gouverneur von South Carolina |
GEBURTSDATUM | 24. Juni 1864 |
GEBURTSORT | Richland County, South Carolina |
STERBEDATUM | 23. Januar 1943 |
STERBEORT | Columbia, South Carolina |
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manchmal wünsche ich mir, so unsichtbar zu sein wie eine graue maus. vor allem dann, wenn sich aus heiterem himmel, der sich aus dem nichts verdunkelt, wieder eins dieser zahlreich dargereichten fettnäpfchen vor mir öffnet. erstens trete ich garantiert rein, weil ich im ausweichen nicht sonderlich gut bin, zweitens rutsche ich dann auch noch vorbildlich aus, damit auch alle anwesenden was zu lachen haben. muß ja so sein, sonst würde es nicht FETTnapf heißen. frau himbeermarmelade wünscht sich in dieser woche für das projekt farbe bekennen 2010 die farbe der unauffälligkeit. blaugrau wiederum finde ich bestechend schön, kommt aber erst in der nächsten farbpalette dran. ich kann auch den grauen zwischentönen zwischen schwarz und weiß viel abgewinnen, sie sind keine grauzone, sondern faszinierend in ihrer vielfalt. was die anderen farbenbekenner so an unbuntem gefunden haben, kann man wie immer im flickr-pool betrachten.
die diaschau startet mit einem foto, bei dem der name kein zeichen ist – und zwar hat das modeatelier graue maus in der leipziger szenemeile karli seinen sitz. bei dieser designermode wirkt das grau eher edel und nicht fade. ein bißchen zu schwer war dieser als hausnummernschild umfunktionierte findling, um ihn als mitbringsel von der feldberger seenplatte bis nach leipzig zu wuchten. auch das hufeisen durfte an der tür des ehemaligen schweinestalls bleiben und wurde nur für den ernstfall geknipst. bei den glasobjekten in meiner heiß geliebten ausstellung gefangenes licht im grassimuseum für angewandte kunst strahlt das grau eine raffinesse aus, die man in dieser form nur selten sieht. die filigranen farbschattierungen lassen das material noch zerbrechlicher erscheinen. schimmel ist zwar eher iiiieeeehhh, aber in der makroaufnahme sieht er ja fast wie grauer samt aus. denkt euch den pfuipart einfach weg. (die aufnahme stammt definitiv nicht aus meiner wohnung!) in diese zink-mülltonne aus ddr-zeiten konnte man noch heiße asche von den kohleöfen einfüllen, daher rührt der heute fast vergessene name aschenkübel. heißes würde ich in die kunststofftonnen von heute nicht unbedingt schütten. das stinkt dann beim schmoren ziemlich widerlich. tja, und „fuck“ möchte ich auch hin und wieder laut rufen, nicht nur schreiben. die treppe habe ich auf der alten messe leipzig fotografiert, als der himmel gerade eine graue phase hatte. den zerbeulten zaun findet man am equipagenweg in markkleeberg. wie das passiert ist, kann ich freilich nicht beschreiben, weil ich nicht dabei war…
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Unternehmen müssen wie selbstverständlich Daten von Kunden austauschen, auch von Ländern der EU in die USA. Durch einen neuen Gerichtsbeschluss sind die dafür aktuell gültigen rechtlichen Bestimmungen – Standardvertragsklauseln und/oder das sogenannte „Privacy Shield“-Verfahren - neuerlich unsicher.
Bereits Anfang des Monats hat der irische High Court eine Klage gegen die Weitergabe privater Kundendaten in die USA an den Europäischen Gerichtshof (EUGh) verwiesen. Die irischen Richter äußerten generelle Zweifel daran, dass das Grundrecht auf gerichtlichen Rechtsschutz für europäische Bürger in den USA gewahrt ist. Die expliziten Fragen, die vom EUGh geklärt werden müssen, sollten am 10.10.2017 veröffentlicht werden - nun ist dafür ein Hearing am 1. Dezember anberaumt worden. Der komplexe Fall wird also voraussichtlich noch viel komplexer werden.
Die Klage stammt ursprünglich bereits aus dem Jahre 2013. Damals hatte der ehemalige Wiener Student Max Schrems – heute ist er als Jurist tätig - Facebook verklagt. Das amerikanische Unternehmen mit europäischem Sitz in Irland verstoße beim Umgang mit seinen Daten gegen herrschendes EU-Recht. Die Datenschützer von der irischen Data Protection Authority (DPC) fühlten sich jedoch zunächst nicht zuständig, woraufhin Schrems erstmals vor den Europäischen Gerichtshof (EUGh) in Luxemburg zog. Dieser setzte in der Folge 2015 das bis dahin geltende Verfahren zum Datenaustausch zwischen der EU und den USA, das sogenannte „Safe Harbour“-Abkommen, außer Kraft und verwies den Fall neuerlich an die DPC. Von dort ging der Fall am 3. Oktober dieses Jahres wiederum an den EUGh.
Herr Schrems weißt in einem neuen Schreiben darauf hin, dass die Infragestellung des SCC-Verfahrens auch den Datenaustausch in der Cloud berühre. Der in der Cloud vorgenommene Datenaustausch sei dem Prozedere bei Facebook „sehr ähnlich“. Unabhängig davon betrachte er die von Facebook ab 2015 statt Safe Harbour eingesetzten Standardvertragsklauseln bzw. Standard Contract Clauses (SCC) als durchaus gangbaren Weg für den Datenaustausch.
Die nun erfolgte neuerliche Weitergabe des Falls an das EUGh begrüßte Schrems allerdings gegenüber dem österreichischen „Standard“ mit den Worten: „Es ist wichtig, dass ein neutrales Gericht außerhalb der USA die Fakten bezüglich der US-Überwachung in einem Urteil zusammenfasst, nachdem es durch mehr als 45.000 Dokumentenseiten in einer fünf Wochen dauernden Anhörung tauchen musste.“
Weitreichende Auswirkungen für Cloud-Nutzer
Der Fall hat weitreichende Auswirkungen auf die tägliche Praxis vieler Unternehmen in Deutschland. Jedes zehnte Unternehmen übermittelt selbst personenbezogene Daten in die USA, unter den großen Unternehmen ab 500 Mitarbeitern ist es sogar mehr als jedes zweite. Darüber hinaus lassen sechs Prozent der Unternehmen, die externe Dienstleister beauftragt haben, personenbezogene Daten in den USA verarbeiten. Unter den großen Unternehmen ist es sogar rund jedes Dritte (32 Prozent). Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.
„Deutsche Unternehmen sind international tätig und haben Töchter und Geschäftspartner in aller Welt. Ohne Daten zu übermitteln, können sie nicht mit Niederlassungen und Kunden zusammenarbeiten. Die Unternehmen brauchen verlässliche und handhabbare Regeln, um ihre internationale Zusammenarbeit auf legale Datentransfers zu stützen“, so Susanne Dehmel, Geschäftsleitern Recht & Sicherheit beim Bitkom. „Wenn Europa die grenzüberschreitenden Datenströme kappt, hat dies unmittelbar negative Auswirkungen auf das internationale Geschäft unserer Unternehmen. Europa darf keine Dateninsel werden.“
Die große Mehrheit aller Unternehmen, die Daten direkt oder über einen Dienstleister mit den USA austauschen, setzen laut Bitkom auf Standardvertragsklauseln als Rechtsgrundlage, 13 Prozent nutzen Privacy Shield. „Standardvertragsklauseln sind bislang das meistgenutzte Instrument für einen rechtssicheren Datenaustausch mit den USA. Viele Unternehmen, die früher mit Safe Harbor gearbeitet haben, haben nach dem Urteil des EuGH in 2015 ihre Verträge darauf umgestellt“, so Dehmel. „Sollten die Standardvertragsklauseln als nicht ausreichend angesehen werden, wissen Unternehmen nicht, womit sie weiterarbeiten können.“
Ihrer Meinung nach wird die anstehende Entscheidung des EUGh noch sehr viel bedeutendere Auswirkungen haben als das Urteil zu Safe Harbor: „Falls sich die EuGH-Entscheidung nicht nur auf den Datentransfer zwischen der EU und den USA bezieht, sondern allgemein auf die Vertragsklauseln, könnte dies verheerende Folgen für die europäischen Volkswirtschaften haben.“ Unter anderem würde auch die ab Mai 2018 europaweit geltende Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Frage gestellt. Diese hält Standardvertragsklauseln für ein datenschutzrechtlich geeignetes Verfahren für den Datenaustausch in ein unsicheres Drittland.
„Vertreter von Unternehmen stehen mittlerweile kopfschüttelnd an der Seitenlinie. Sie kommen sich vor wie in einer schlechten Gerichts-Soap“, kommentierte bereits im vergangenen Jahr Holger Dyroff, Geschäftsführer der ownCloud GmbH, in cloudcomputing-insider.de.
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Gerade noch sang der Chor das Lied von den Sanktionen, die so super wirken, dass Putin, der finstere Herrscher Russlands, demnächst einknicken und die von seinen Schergen dreist besetzten Regionen der Ukraine freigeben würde. Schon vor zehn Monaten wusste die "Zeit", die "koordinierte Maßnahmen zeigen Wirkung", auch der Deutschlandfunk sah die Sanktionen wirken und der Danachrichtensender n-tv notierte ähnliche Fakten: Langsam gehe die Wirtschaft in die Knie, die Regierung habe nur begrenzt Kraft, die wankenden Banken zu stützen.
Nur einen Monat nach ersten Berichten hier bei PPQ über das seit Weihnachten laufende Börsenwunder in Moskau und den ungestört von den Sanktionen erstarkenden Rubel ist die Botschaft vom Platzen der Sanktionsträume nun auch bei den Leitmedien angekommen. "Jetzt erlebt die Währung ein Comeback – und im Land herrscht wieder Aufbruchstimmung", heißt es in der "Welt", die vor einigen Monaten noch mit kluger Bildauswahl nachgewiesen hatte, dass Putin im Begriff ist, die Nerven zu verlieren.
Vier Monate danach "lacht Putin wieder" (Welt), "der Kreml kommt wieder günstig an Geld heran, die Devisenreserven stabilisieren sich – und die Währung erlebt eine ungeahnte Blüte". Die Sanktionen wirken offenbar wirklich "viel stärker, als es auf dem Papier steht" (Die Zeit), vor allem an der Heimatfront. Die EU ist über ihren Sinn schwer zerstritten, allerdings wurden sie ursprünglich ja verhängt, ohne ein Ausstiegsszenario zu beschließen, das Moskau klar signalisiert: Tu dies und das, und die Sanktionen werden wieder aufgehoben.
Ohne Plan hinein in den Weltwirtschaftskrieg, mittendrin nun der Versuch, angesichts des völligen Versagens der Strafmaßnahmen gesichtswahrend Bedingungen nachzuschieben. Waren die Sanktionen ursprünglich wegen der "Annexion" der Krim durch Moskau verhängt worden, ausdrücklich mit dem Ziel, Russland zum Abzug zu bewegen, knüpft die kriselnde, von einer bröckelnden Währung, riesigen Schuldenbergen, einer stagnierenden Wirtschaft und internem Streit um mögliche Auswege geplagte EU eine Lockerung der Sanktionen inzwischen nur noch schwammig an die Bedingung einer "vollständigen Umsetzung des Minsker Friedensabkommens".
Die Wirklichkeit bleibt davon unbeeindruckt: Der deutsche Aktienindex Dax ist seit Dezember um knapp 20 Prozent gestiegen, der Dow Jones um ein Prozent - der russische Aktienmarkt dagegen hat sich beinahe verdoppelt.
Im Archiv: Eurokrise als Menetekel
Nur einen Monat nach ersten Berichten hier bei PPQ über das seit Weihnachten laufende Börsenwunder in Moskau und den ungestört von den Sanktionen erstarkenden Rubel ist die Botschaft vom Platzen der Sanktionsträume nun auch bei den Leitmedien angekommen. "Jetzt erlebt die Währung ein Comeback – und im Land herrscht wieder Aufbruchstimmung", heißt es in der "Welt", die vor einigen Monaten noch mit kluger Bildauswahl nachgewiesen hatte, dass Putin im Begriff ist, die Nerven zu verlieren.
Vier Monate danach "lacht Putin wieder" (Welt), "der Kreml kommt wieder günstig an Geld heran, die Devisenreserven stabilisieren sich – und die Währung erlebt eine ungeahnte Blüte". Die Sanktionen wirken offenbar wirklich "viel stärker, als es auf dem Papier steht" (Die Zeit), vor allem an der Heimatfront. Die EU ist über ihren Sinn schwer zerstritten, allerdings wurden sie ursprünglich ja verhängt, ohne ein Ausstiegsszenario zu beschließen, das Moskau klar signalisiert: Tu dies und das, und die Sanktionen werden wieder aufgehoben.
Ohne Plan hinein in den Weltwirtschaftskrieg, mittendrin nun der Versuch, angesichts des völligen Versagens der Strafmaßnahmen gesichtswahrend Bedingungen nachzuschieben. Waren die Sanktionen ursprünglich wegen der "Annexion" der Krim durch Moskau verhängt worden, ausdrücklich mit dem Ziel, Russland zum Abzug zu bewegen, knüpft die kriselnde, von einer bröckelnden Währung, riesigen Schuldenbergen, einer stagnierenden Wirtschaft und internem Streit um mögliche Auswege geplagte EU eine Lockerung der Sanktionen inzwischen nur noch schwammig an die Bedingung einer "vollständigen Umsetzung des Minsker Friedensabkommens".
Die Wirklichkeit bleibt davon unbeeindruckt: Der deutsche Aktienindex Dax ist seit Dezember um knapp 20 Prozent gestiegen, der Dow Jones um ein Prozent - der russische Aktienmarkt dagegen hat sich beinahe verdoppelt.
Im Archiv: Eurokrise als Menetekel
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ZWEITER TEIL
Nr.30 Arie (Alt) mit Chor
ALT
Ach! nun ist mein Jesus hin!
Ist es möglich, kann ich schauen?
Ach! mein Lamm in Tigerklauen,
Ach! wo ist mein Jesus hin?
Ach! was soll ich der Seele sagen,
Wenn sie mich wird ängstlich fragen:
Ach! wo ist mein Jesus hin?
CHOR
Wo ist denn dein Freund hingegangen,
O du Schönste unter den Weibern?
Wo hat sich dein Freund hingewandt?
So wollen wir mit dir ihn suchen.
Nr.31 Rezitativ
EVANGELIST
Die aber Jesum gegriffen hatten, führeten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, dahin die Schriftgelehrten und Ältesten sich versammlet hatten. Petrus aber folgete ihm nach von ferne bis in den Palast des Hohenpriesters und ging hinein und satzte sich bei die Knechte, auf dass er sähe, wo es hinaus wollte. Die Hohenpriester aber und Ältesten und der ganze Rat suchten falsche Zeugnis wider Jesum, auf dass sie ihn töteten, und funden keines.
Nr.32 Choral
Mir hat die Welt trüglich gericht'
Mit Lügen und mit falschem G'dicht,
Viel Netz und heimlich Stricke.
Herr, nimm mein wahr in dieser G'fahr,
B'hüt mich für falschen Tücken!
Nr.33 Rezitativ
EVANGELIST
Und wiewohl viel falsche Zeugen herzutraten, funden sie doch keins. Zuletzt traten herzu zween falsche Zeugen und sprachen:
ERSTER UND ZWEITER ZEUGE
Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in dreien Tagen denselben bauen.
EVANGELIST
Und der Hohepriester stund auf und sprach zu ihm:
HOHERPRIESTER
Antwortest du nichts zu dem, das diese wider dich zeugen?
EVANGELIST
Aber Jesus schwieg stille.
Nr.34 Rezitativ (Tenor)
Mein Jesus schweigt
Zu falschen Lügen stille,
Um uns damit zu zeigen,
Dass sein Erbarmensvoller Wille
Vor uns zum Leiden sei geneigt,
Und dass wir in dergleichen Pein
Ihm sollen ähnlich sein
Und in Verfolgung stille schweigen.
Nr.35 Arie (Tenor)
Geduld!
Wenn mich falsche Zungen stechen.
Leid ich wider meine Schuld
Schimpf und Spott,
Ei, so mag der liebe Gott
Meines Herzens Unschuld rächen.
Nr.36a Rezitativ
EVANGELIST
Und der Hohepriester antwortete und sprach zu ihm:
HOHERPRIESTER
Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagest, ob du seiest Christus, der Sohn Gottes?
EVANGELIST
Jesus sprach zu ihm:
JESUS
Du sagest's. Doch sage ich euch: Von nun an wird's geschehen, dass ihr sehen werdet des Menschen Sohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen in den Wolken des Himmels.
EVANGELIST
Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach:
HOHERPRIESTER
Er hat Gott gelästert; was dürfen wir weiter Zeugnis? Siehe, itzt habt ihr seine Gotteslästerung gehöret. Was dünket euch?
EVANGELIST
Sie antworteten und sprachen:
Nr.36b Chor
Er ist des Todes schuldig!
Nr.36c Rezitativ
EVANGELIST
Da speieten sie aus in sein Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Etliche aber schlugen ihn ins Angesicht und sprachen:
Nr.36d Chor
Weissage uns, Christe, wer ist's, der dich schlug?
Nr.37 Choral
Wer hat dich so geschlagen,
Mein Heil, und dich mit Plagen
So übel zugericht'?
Du bist ja nicht ein Sünder
Wie wir und unsre Kinder;
Von Missetaten weißt du nicht.
Nr.38a Rezitativ
EVANGELIST
Petrus aber saß draußen im Palast; und es trat zu ihm eine Magd und sprach:
ERSTE MAGD
Und du warest auch mit dem Jesu aus Galiläa.
EVANGELIST
Er leugnete aber vor ihnen allen und sprach:
PETRUS
Ich weiß nicht, was du sagest.
EVANGELIST
Als er aber zur Tür hinausging, sahe ihn eine andere und sprach zu denen, die da waren:
ZWEITE MAGD
Dieser war auch mit dem Jesu von Nazareth.
EVANGELIST
Und er leugnete abermal und schwur dazu:
PETRUS
Ich kenne des Menschen nicht.
EVANGELIST
Und über eine kleine Weile traten hinzu, die da stunden, und sprachen zu Petro:
Nr.38b Chor
CHOR
Wahrlich, du bist auch einer von denen; denn deine Sprache verrät dich.
Nr.38c Rezitativ
EVANGELIST
Da hub er an, sich zu verfluchen und zu schwören:
PETRUS
Ich kenne des Menschen nicht.
EVANGELIST
Und alsbald krähete der Hahn. Da dachte Petrus an die Worte Jesu, da er zu ihm sagte: Ehe der Hahn krähen wird, wirst du mich dreimal verleugnen. Und ging heraus und weinete bitterlich.
Nr.39 Arie (Alt)
Erbarme dich,
Mein Gott, um meiner Zähren willen!
Schaue hier,
Herz und Auge weint vor dir
Bitterlich.
Nr.40 Choral
Bin ich gleich von dir gewichen,
Stell ich mich doch wieder ein;
Hat uns doch dein Sohn verglichen
Durch sein' Angst und Todespein.
Ich verleugne nicht die Schuld;
Aber deine Gnad und Huld
Ist viel größer als die Sünde,
Die ich stets in mir befinde.
Nr.41a Rezitativ
EVANGELIST
Des Morgens aber hielten alle Hohenpriester und die Ältesten des Volks einen Rat über Jesum, dass sie ihn töteten. Und bunden ihn, führeten ihn hin und überantworteten ihn dem Landpfleger Pontio Pilato.
Da das sahe Judas, der ihn verraten hatte, dass er verdammt war zum Tode, gereuete es ihn und brachte herwieder die dreißig Silberlinge den Hohenpriestern und Ältesten und sprach:
JUDAS
Ich habe übel getan, dass ich unschuldig Blut verraten habe.
EVANGELIST
Sie sprachen:
Nr.41b Chor
Was gehet uns das an? Da siehe du zu!
Nr.41c Rezitativ
EVANGELIST
Und er warf die Silberlinge in den Tempel, hub sich davon, ging hin und erhängete sich selbst. Aber die Hohenpriester nahmen die Silberlinge und sprachen:
ERSTER UND ZWEITER HOHERPRIESTER
Es taugt nicht, dass wir sie in den Gotteskasten legen, denn es ist Blutgeld.
Nr.42 Arie (Bass)
Gebt mir meinen Jesum wieder!
Seht, das Geld, den Mörderlohn,
Wirft euch der verlorne Sohn
Zu den Füßen nieder!
Nr.43 Rezitativ
EVANGELIST
Sie hielten aber einen Rat und kauften einen Töpfersacker darum zum Begräbnis der Pilger. Daher ist derselbige Acker genennet der Blutacker bis auf den heutigen Tag. Da ist erfüllet, das gesagt ist durch den Propheten Jeremias, da er spricht: "Sie haben genommen dreißig Silberlinge, damit bezahlet ward der Verkaufte, welchen sie kauften von den Kindern Israel, und haben sie gegeben um einen Töpfersacker, als mir der Herr befohlen hat." Jesus aber stund vor dem Landpfleger; und der Landpfleger fragte ihn und sprach:
PILATUS
Bist du der Jüden König?
EVANGELIST
Jesus aber sprach zu ihm:
JESUS
Du sagest's.
EVANGELIST
Und da er verklagt war von den Hohenpriestern und Ältesten, antwortete er nichts. Da sprach Pilatus zu ihm:
PILATUS
Hörest du nicht, wie hart sie dich verklagen?
EVANGELIST
Und er antwortete ihm nicht auf ein Wort, also, dass sich auch der Landpfleger sehr verwunderte.
Nr.44 Choral
Befiehl du deine Wege
Und was dein Herze kränkt
Der allertreusten Pflege
Des, der den Himmel lenkt.
Der Wolken, Luft und Winden
Gibt Wege, Lauf und Bahn,
Der wird auch Wege finden,
Da dein Fuß gehen kann.
Nr.45a Rezitativ
EVANGELIST
Auf das Fest aber hatte der Landpfleger Gewohnheit, dem Volk einen Gefangenen loszugeben, welchen sie wollten. Er hatte aber zu der Zeit einen Gefangenen, einen sonderlichen vor andern, der hieß Barrabas. Und da sie versammlet waren, sprach Pilatus zu ihnen:
PILATUS
Welchen wollet ihr, dass ich euch losgebe? Barrabam oder Jesum, von dem gesaget wird, er sei Christus?
EVANGELIST
Denn er wusste wohl, dass sie ihn aus Neid überantwortet hatten. Und da er auf dem Richtstuhl saß, schickete sein Weib zu ihm und ließ ihm sagen:
PILATI WEIB
Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; ich habe heute viel erlitten im Traum von seinetwegen!
EVANGELIST
Aber die Hohenpriester und die Ältesten überredeten das Volk, dass sie um Barrabam bitten sollten und Jesum umbrächten. Da antwortete nun der Landpfleger und sprach zu ihnen:
PILATUS
Welchen wollt ihr unter diesen zweien, den ich euch soll losgeben?
EVANGELIST
Sie sprachen:
CHOR
Barrabam!
EVANGELIST
Pilatus sprach zu ihnen:
PILATUS
Was soll ich denn machen mit Jesu, von dem gesagt wird, er sei Christus?
EVANGELIST
Sie sprachen alle:
Nr.45b Chor
Lass ihn kreuzigen!
Nr.46 Choral
Wie wunderbarlich ist doch diese Strafe!
Der gute Hirte leidet für die Schafe,
Die Schuld bezahlt der Herre, der Gerechte,
Für seine Knechte.
Nr.47 Rezitativ
EVANGELIST
Der Landpfleger sagte:
PILATUS
Was hat er denn Übels getan?
Nr.48 Rezitativ (Sopran)
Er hat uns allen wohlgetan,
Den Blinden gab er das Gesicht,
Die Lahmen macht er gehend,
Er sagt uns seines Vaters Wort,
Er trieb die Teufel fort,
Betrübte hat er aufgericht',
Er nahm die Sünder auf und an.
Sonst hat mein Jesus nichts getan.
Nr.49 Arie (Sopran)
Aus Liebe,
Aus Liebe will mein Heiland sterben,
Von einer Sünde weiß er nichts.
Dass das ewige Verderben
Und die Strafe des Gerichts
Nicht auf meiner Seele bliebe.
Nr.50a Rezitativ
EVANGELIST
Sie schrieen aber noch mehr und sprachen:
Nr.50b Chor
Lass ihn kreuzigen!
Nr.50c Rezitativ
EVANGELIST
Da aber Pilatus sahe, dass er nichts schaffete, sondern dass ein viel großer Getümmel ward, nahm er Wasser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach:
PILATUS
Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu.
EVANGELIST
Da antwortete das ganze Volk und sprach:
Nr.50d Chor
Sein Blut komme über uns und unsre Kinder.
Nr.50e Rezitativ
EVANGELIST
Da gab er ihnen Barrabam los; aber Jesum ließ er geißeln und überantwortete ihn, dass er gekreuziget würde.
Nr.51 Rezitativ (Alt)
Erbarm es Gott!
Hier steht der Heiland angebunden.
O Geißelung, o Schläg, o Wunden!
Ihr Henker, haltet ein!
Erweichet euch
Der Seelen Schmerz,
Der Anblick solches Jammers nicht?
Ach ja! ihr habt ein Herz,
Das muss der Martersäule gleich
Und noch viel härter sein.
Erbarmt euch, haltet ein!
Nr.52 Arie (Alt)
Können Tränen meiner Wangen
Nichts erlangen,
O, so nehmt mein Herz hinein!
Aber lasst es bei den Fluten,
Wenn die Wunden milde bluten,
Auch die Opferschale sein!
Nr.53a Rezitativ
EVANGELIST
Da nahmen die Kriegsknechte des Landpflegers Jesum zu sich in das Richthaus und sammleten über ihn die ganze Schar und zogen ihn aus und legeten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine dornene Krone und satzten sie auf sein Haupt und ein Rohr in seine rechte Hand und beugeten die Knie vor ihm und spotteten ihn und sprachen:
Nr.53b Chor
Gegrüßet seist du, Jüdenkönig!
Nr.53c Rezitativ
EVANGELIST
Und speieten ihn an und nahmen das Rohr und schlugen damit sein Haupt.
Nr.54 Choral
O Haupt voll Blut und Wunden,
Voll Schmerz und voller Hohn,
O Haupt, zu Spott gebunden
Mit einer Dornenkron,
O Haupt, sonst schön gezieret
Mit höchster Ehr und Zier,
Jetzt aber hoch schimpfieret,
Gegrüßet seist du mir!
Du edles Angesichte,
Dafür sonst schrickt und scheut
Das große Weltgerichte,
Wie bist du so bespeit;
Wie bist du so erbleichet!
Wer hat dein Augenlicht,
Dem sonst kein Licht nicht gleichet,
So schändlich zugericht'?
Nr.55 Rezitativ
EVANGELIST
Und da sie ihn verspottet hatten, zogen sie ihm den Mantel aus und zogen ihm seine Kleider an und führeten ihn hin, dass sie ihn kreuzigten. Und indem sie hinausgingen, funden sie einen Menschen von Kyrene mit Namen Simon; den zwungen sie, dass er ihm sein Kreuz trug.
Nr.56 Rezitativ (Bass)
Ja freilich will in uns das Fleisch und Blut
Zum Kreuz gezwungen sein;
Je mehr es unsrer Seele gut,
Je herber geht es ein.
Nr.57 Arie (Bass)
Komm, süßes Kreuz, so will ich sagen,
Mein Jesu, gib es immer her!
Wird mir mein Leiden einst zu schwer,
So hilfst du mir es selber tragen.
Nr.58a Rezitativ
EVANGELIST
Und da sie an die Stätte kamen mit Namen Golgatha, das ist verdeutschet Schädelstätt, gaben sie ihm Essig zu trinken mit Gallen vermischet; und da er's schmeckete, wollte er's nicht trinken. Da sie ihn aber gekreuziget hatten, teilten sie seine Kleider und wurfen das Los darum, auf dass erfüllet würde, das gesagt ist durch den Propheten: "Sie haben meine Kleider unter sich geteilet, und über mein Gewand haben sie das Los geworfen." Und sie saßen allda und hüteten sein. Und oben zu seinen Häupten hefteten sie die Ursach seines Todes beschrieben, nämlich: "Dies ist Jesus, der Jüden König." Und da wurden zween Mörder mit ihm gekreuziget, einer zur Rechten und einer zur Linken. Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen:
Nr.58b Chor
Der du den Tempel Gottes zerbrichst und bauest ihn in dreien Tagen, hilf dir selber! Bist du Gottes Sohn, so steig herab vom Kreuz!
Nr.58c Rezitativ
EVANGELIST
Desgleichen auch die Hohenpriester spotteten sein samt den Schriftgelehrten und Ältesten und sprachen:
Nr.58d Chor
Andern hat er geholfen und kann sich selber nicht helfen. Ist er der König Israel, so steige er nun vom Kreuz, so wollen wir ihm glauben. Er hat Gott vertrauet, der erlöse ihn nun, lüstet's ihn; denn er hat gesagt: Ich bin Gottes Sohn.
Nr.58e Rezitativ
EVANGELIST
Desgleichen schmäheten ihn auch die Mörder, die mit ihm gekreuziget waren.
Nr.59 Rezitativ (Alt)
Ach Golgatha, unselges Golgatha!
Der Herr der Herrlichkeit muss schimpflich hier verderben
Der Segen und das Heil der Welt
Wird als ein Fluch ans Kreuz gestellt.
Der Schöpfer Himmels und der Erden
Soll Erd und Luft entzogen werden.
Die Unschuld muss hier schuldig sterben,
Das gehet meiner Seele nah;
Ach Golgatha, unselges Golgatha!
Nr.60 Arie (Alt) mit Chor
ALT
Sehet, Jesus hat die Hand,
Uns zu fassen, ausgespannt,
Kommt! -
CHOR
Wohin? -
ALT
in Jesu Armen
Sucht Erlösung, nehmt Erbarmen,
Suchet! -
CHOR
Wo? -
ALT
in Jesu Armen.
Lebet, sterbet, ruhet hier,
Ihr verlass'nen Küchlein ihr,
Bleibet -
CHOR
Wo? -
ALT
in Jesu Armen.
Nr.61a Rezitativ
EVANGELIST
Und von der sechsten Stunde an war eine Finsternis über das ganze Land bis zu der neunten Stunde. Und um die neunte Stunde schriee Jesus laut und sprach:
JESUS
Eli, Eli, lama asabthani!
EVANGELIST
Das ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Etliche aber, die da stunden, da sie das höreten, sprachen sie:
Nr.61b Chor
Der rufet dem Elias!
Nr.61c Rezitativ
EVANGELIST
Und bald lief einer unter ihnen, nahm einen Schwamm und füllete ihn mit Essig und steckete ihn auf ein Rohr und tränkete ihn. Die andern aber sprachen:
Nr.61d Chor
Halt! lass sehen, ob Elias komme und ihm helfe?
Nr.61e Rezitativ
EVANGELIST
Aber Jesus schriee abermal laut und verschied.
Nr.62 Choral
Wenn ich einmal soll scheiden,
So scheide nicht von mir,
Wenn ich den Tod soll leiden,
So tritt du denn herfür!
Wenn mir am allerbängsten
Wird um das Herze sein,
So reiß mich aus den Ängsten
Kraft deiner Angst und Pein!
Nr.63a Rezitativ
EVANGELIST
Und siehe da, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stück von oben an bis unten aus. Und die Erde erbebete, und die Felsen zerrissen, und die Gräber täten sich auf, und stunden auf viel Leiber der Heiligen, die da schliefen, und gingen aus den Gräbern nach seiner Auferstehung und kamen in die heilige Stadt und erschienen vielen. Aber der Hauptmann und die bei ihm waren und bewahreten Jesum, da sie sahen das Erdbeben und was da geschah, erschraken sie sehr und sprachen:
Nr.63b Chor
Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn gewesen.
Nr.63c Rezitativ
EVANGELIST
Und es waren viel Weiber da, die von ferne zusahen, die da waren nachgefolget aus Galiläa und hatten ihm gedienet, unter welchen war Maria Magdalena und Maria, die Mutter Jacobi und Joses, und die Mutter der Kinder Zebedäi. Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war, der ging zu Pilato und bat ihn um den Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, man sollte ihm ihn geben.
Nr.64 Rezitativ (Bass)
Am Abend, da es kühle war,
Ward Adams Fallen offenbar;
Am Abend drücket ihn der Heiland nieder.
Am Abend kam die Taube wieder
Und trug ein Ölblatt in dem Munde.
O schöne Zeit! O Abendstunde!
Der Friedensschluss ist nun mit Gott gemacht,
Denn Jesus hat sein Kreuz vollbracht.
Sein Leichnam kömmt zur Ruh,
Ach! liebe Seele, bitte du,
Geh, lasse dir den toten Jesum schenken,
O heilsames, o köstlichs Angedenken!
Nr.65 Arie (Bass)
Mache dich, mein Herze, rein,
Ich will Jesum selbst begraben.
Denn er soll nunmehr in mir
Für und für
Seine süße Ruhe haben.
Welt, geh aus, lass Jesum ein!
Nr.66a Rezitativ
EVANGELIST
Und Joseph nahm den Leib und wickelte ihn in ein rein Leinwand und legte ihn in sein eigen neu Grab, welches er hatte lassen in einen Fels hauen, und wälzete einen großen Stein vor die Tür des Grabes und ging davon. Es war aber allda Maria Magdalena und die andere Maria, die satzten sich gegen das Grab. Des andern Tages, der da folget nach dem Rüsttage, kamen die Hohenpriester und Pharisäer sämtlich zu Pilato und sprachen:
Nr.66b Chor
Herr, wir haben gedacht, dass dieser Verführer sprach,
da er noch lebete: Ich will nach dreien Tagen wieder auferstehen. Darum befiehl, dass man das Grab verwahre bis an den dritten Tag, auf dass nicht seine Jünger kommen und stehlen ihn und sagen zu dem Volk: Er ist auferstanden von den Toten, und werde der letzte Betrug ärger denn der erste!
Nr.66c Rezitativ
EVANGELIST
Pilatus sprach zu ihnen:
PILATUS
Da habt ihr die Hüter; gehet hin und verwahret's, wie ihr's wisset!
EVANGELIST
Sie gingen hin und verwahreten das Grab mit Hütern und versiegelten den Stein.
Nr.67 Rezitativ (4 Soli) mit Chor
BASS
Nun ist der Herr zur Ruh gebracht.
CHOR
Mein Jesu, gute Nacht!
TENOR
Die Müh ist aus, die unsre Sünden ihm gemacht.
CHOR
Mein Jesu, gute Nacht!
ALT
O selige Gebeine,
Seht, wie ich euch mit Buß und Reu beweine,
Dass euch mein Fall in solche Not gebracht!
CHOR
Mein Jesu, gute Nacht!
SOPRAN
Habt lebenslang
Vor euer Leiden tausend Dank,
Dass ihr mein Seelenheil so wert geacht'.
CHOR
Mein Jesu, gute Nacht!
Nr.68 Chor
Wir setzen uns mit Tränen nieder
und rufen dir im Grabe zu:
Ruhe sanfte, sanfte ruh!
Ruht, ihr ausgesognen Glieder!
Ruhet sanfte, ruhet wohl!
Euer Grab und Leichenstein
soll dem ängstlichen Gewissen
ein bequemes Ruhekissen
und der Seelen Ruhstatt sein.
Ruhet sanfte, ruhet wohl!
Höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.
Wir setzen uns mit Tränen nieder
Und rufen dir im Grabe zu:
Ruhe sanfte, sanfte ruh!
Ruht, ihr ausgesognen Glieder!
Euer Grab und Leichenstein
Soll dem ängstlichen Gewissen
Ein bequemes Ruhekissen
Und der Seelen Ruhstatt sein.
Höchst vergnügt schlummern da die Augen ein.
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Wenn man so am Wochenende durch die Eifel fährt, kommt man schon an diversen Burgen und Schlössern vorbei. Hans-Günter Hoffmann von Guretzky-Cornitz hat ein Anwesen bei einer solchen Tour derart beeindruckt, dass er es 2013 gleich gekauft hat. Die Rede ist von Burg Dreis.
Das weißgestrichene Schmuckstück steht ganz ohne Mauer und Wassergraben, dafür aber mit Türmchen im 834-Einwohner-Örtchen Dreis-Brück mitten in der Vulkaneifel.
Wenn TV-Teams schöne Geschichten über Burgbesitzer erzählen wollen, sind sie bei von Guretzky-Cornitz an der richtigen Adresse.
Wie das Hänneschen auf die Eifel-Burg Dreis kam weiterlesen
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|
Allgemein
- Der historische Sokrates
- Der Jesuitenstaat – ein reales Utopia?
- Die Verfassungsdebatte bei Herodot
- Kampf gegen das Vergessen
- The Treaty of Trianon
- Ursachen für die Französische Revolution
- William Morris
DDR-Special
- Beat und Rock im Osten
- Das Mauerspiel 1378 (km): Ein Selbstversuch
- Der 17. Juni 1953 in der DDR-Geschichtspolitik
- Der Ausschluss aus dem Schriftstellerverband der DDR
- Der Grundlagenvertrag von 1972
- Der Riss der Generationen in den achtziger Jahren
- Die DDR-Medien und der Prager Frühling 1968
- Die Fliegen Sartres und ihre Kritik an der Stalinisierung der SBZ
- Die historische Mission der DDR
- Die Verfassung der DDR aus dem Jahre 1949
- Entnazifizierung light?
- Erinnerungskultur zwanzig Jahre nach dem Mauerfall
- Faustus-Debatte in der SED-Kulturpolitik der 50er Jahre
- Frauenleitbild in der DDR
- Friedrich II. und die DDR
- Jugendpolitik, Erziehung und Bildung in der DDR
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Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) für 65 Stunden-Woche
Er blockierte auch das Vorhaben der
EU-Kommission, die 8 Millionen Zeitarbeiter in der EU spätestens nach 6
Wochen im Lohn mit den Festangestellten gleichzustellen und ihnen
dieselben Sozialleistungen zu zahlen.
Artikelaktionen
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Wer Hartz IV bezieht, führt ein menschenunwürdiges Leben
„Das Bundesverfassungsgericht fordert einen Schutz des Existenzminimums ohne wenn und aber“, sagte der Vorsitzende Richter Jürgen Borchert bei Bekanntgabe des Beschlusses. Doch der Gesetzgeber habe die Regelsätze so begrenzt, dass allenfalls das „nackte Überleben“ gewährleistet sei.<1
>Mit seinem Beschluss vom 8. August 2008 unter dem Aktenzeichen L 6 AS
336/07 geht der 6. Senat des Hessischen Landessozialgerichtes einen
außergewöhnlichen Weg, den nach Ansicht des Erwerbslosen Forum
Deutschland und der hier mit involvierten Erwerbslosen-Initiative ARCA
Soziales Netzwerk e.V. aus Eschwege (Nordhessen) das
Bundessozialgericht bisher immer wieder vermieden hat und dem
Gesetzgeber sogar zugestanden hatte, dass er in der Bestimmung der
Methoden zur Bedarfsermittlung frei entscheiden könne.
Die Kritiker von Hartz IV bemängeln jedoch seit Jahren die schon in der
Sozialhilfe eingeführte Methode der Einkommen- und
Verbraucherstichprobe (EVS) durch die Bundesregierung. Diese sei
keineswegs ein geeignetes Referenzsystem, um Regelsätze zu bilden.
So dienten in der EVS 1998 und 2003, anhand derer dann die Regelsätze
für Hartz-IV ab 2005 (!) festgesetzt wurden, mehrheitlich
alleinstehende Rentner als "Berechnungsmuster". 50% der Bezugsgruppe
waren über 65 Jahre, 20% unter 25 Jahre und 30% zwischen 25 und 65.
Merkmal bei allen: Alleinstehend und weder im Arbeitslosen- oder
Sozialhilfebezug. (Aussage von Frau Bruck in der AG Soziale
Gerechtigkeit der SPD-Bundestagsfraktion am 22.06.2006).
„Dies bedeutet in der Realität,", so Thomas Kallay von der Erwerbslosen-Initiative ARCA Soziales Netzwerk e.V., „dass hier seitens der damaligen Regierung Schröder und in Fortsetzung durch die Regierung Merkel anhand falscher, mit den realen Lebensverhältnissen ab 2005 nicht im geringsten zu vereinbarender "Berechnungsmuster" Regelsätze für Millionen Langzeiterwerbslose und vor allem für deren Kinder absichtlich viel zu niedrig "berechnet" wurden - nämlich zum Leben zu wenig, und zum Sterben zuviel."<2
mehr info's:
http://www.tacheles-sozialhilfe.de/
http://www.uni-koeln.de/ew-fak/seminar/sowi/politik/butterwegge/pdf/Hartz-Gesetze.pdf
1 Zitiert nach FAZ
2 Zitert nach Hartz.Blogg
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Verbesserungen
Variablen und Bedingungen: Verbesserung des Systemverhaltens bei nachträglichen Änderungen des Variablennamens oder Datentyps. Wird die Variable bereits in Folgeanweisungen bspw. Bedingungen verwendet, werden die Änderungen soweit möglich automatisch übernommen und Datenwerte konvertiert. Ist eine automatische Konvertierung bspw. aufgrund von abweichenden Datentypen nicht möglich, wird der Autor durch Nutzerhinweise entsprechend darauf hingewiesen. | |
Testvariablen mit Verknüpfungen: Verbesserung der Zuweisung von passenden Aufgabenvariablen. Durch mehrfache Änderung der Aufgabenauswahl konnte es zu fehlerhaften Zuweisungen mit abweichenden Datentypen kommen. | |
Formelvergleich mit Expertenauswertung: Fehlerbehebung bei der Speicherung der Einstellung "Groß- und Kleinschreibung beachten" für die Formel-Lücke. | |
PDF-Export: Fehlerbehebung für Testinhalte mit Grafiken im SVG-Format. Der PDF-Export wurde in diesem Fall abgebrochen. Als Übergangslösung wird zunächst eine leere Grafik erzeugt. Die Korrektur zur korrekten Anzeige von SVG-Grafiken im PDF-Export erfolgt im Rahmen eines Folgereleases. | |
Regulärer Ausdruck: Anzeige eines Nutzerhinweises bei fehlerhafter Konfiguration der Lücke. Die Angabe eines Regulären Ausdrucks zur Auswertung durch den Autor ist zwingend erforderlich. | |
Verbesserte Anzeige von nicht ganzzahligen Bewertungspunkten in den Ergebnisansichten. Die Anzeige der Punkte erfolgt in allen Ansichten auf maximal zwei Nachkommastellen gerundet. Die Eingabe von Punktewerten durch den Autor ist auf eine Genauigkeit von drei Nachkommastellen begrenzt. | |
Testdurchführung: Verbesserte Resistenz des Testablaufes bei unerwartenden Nutzeraktionen u.a. Mehrfachklicks auf Abgabe- und Bestätigungsdialoge | |
Verbesserte Darstellung der Schließen-Funktion von Dialogen | |
Kleinere Verbesserungen und Fehlerbehebungen anhand von LOG-Analysen. |
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Das Sonntagstraining in der Turnhalle der Evangelischen Schule Berlin Mitte in der Rochstr. 7, 10178 Berlin (in der Nähe des Alexanderplatzes). Anfangs findet man hier eher noch einige Einradfahrer, am späteren Abend sind dann fast nur noch Jongleure anzutreffen.
Jul
30
Di
Aug
1
Do
Aug
2
Fr
Aug
3
Sa
Aug
4
So
Aug
6
Di
Aug
8
Do
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Freedom Not Fear 2008/Berlin de/Anreise Übernachtung/Mitfahrbörse
From Freiheit statt Angst!
FNF2008BerlinAblauf+RouteAufrufPresseSicherheitAnreise+ÜbernachtungUnterstützung+SpendenEN |
Mitfahrbörse
Bitte trage dich hier ein, wenn du eine Mitfahrgelegenheit während der Freiheit Statt Angst Demo anbieten kannst.
Vergiss dabei bitte nicht folgende Angaben zu berücksichtigen:
Name, Startort, Abfahrtszeit, Anzahl der zu vergebenen Pältze, Route (In welchen Städten du jemanden aufgabeln könntest), Kontaktmöglichkeit (Handy o. Tel), und wenn es nicht anders geht eure Preisvorstellung:
Trennt eure Angebote bitte mit einer horizontalen Linie.
Also könnte eine Anzeige wiefolgt aussehen (kopiert die Musteranzeige einfach beim bearbeiten und ändert sie endsprechend):
- Name: Heino Hilfsbereit
- Startort: Köln
- Abfahrtszeit: So gegen 10 Uhr damit ich so um 16 uhr da bin..
- Anzahl der zu vergebenen Pältze: 3
- Route: Köln -> Dortmund -> Hamm -> Bielefeld -> Hannover -> Braunschweig -> Magdeburg -> Berlin
(Fahre erst über E37, dann E30 | Google Maps)
- Kontaktmöglichkeit: Handy: 0123/456789 oder Email:
- Preisvorstellung: Ach komm, lass stecken!
- Name: Daniel Böhmer
- Startort: Leipzig
- Abfahrtszeit: circa 10:00 (noch nicht festgelegt, kann von Mitfahrern mitbestimmt werden)
- Anzahl der zu vergebenen Pältze: 2
- Route: Leipzig -> Schkeuditz -> Dessau -> ... -> Potsdam -> Berlin
(A9 -> A115 -> A100 | Google Maps)
- Kontaktmöglichkeit: Handy: 0178-539 12 21 oder Email: boehmerdaniel ÄT web PÜNKTCHEN de
- Preisvorstellung: Spritkosten werden auf alle Köpfe aufgeteilt (realistisch! -- ich zocke niemanden ab)
- (Ob ich am Samstag noch zurückfahre, ist bisher unklar!)
- Name: Thorres
- Startort: Dortmund
- Abfahrtszeit: 4:17 oder 5:55 Uhr Dortmund Hauptbahnhof / Sonntag Nacht zurück ab Berlin Hbf
- Anzahl der zu vergebenen Plätze: Ja nachdem wie viele SchönesWochende Tickets wir kaufen.
- Route: Dortmund -> Hamm -> Bielefeld -> Minden -> Hannover -> Magdeburg -> Berlin
- Kontaktmöglichkeit: Email: 0zu16 [ät] linux-ecke.de
- Preisvorstellung: Bestenfalls 13€ das Wochenende
- Name: --hawedi 17:16, 6. Aug. 2008 (CEST)
- Startort: Dippoldiswalde
- Abfahrtszeit: ca. 10:00 / 10:30 Uhr Dippoldiswalde / Rückfahrt nach der Demo gegen 19:00 Uhr
- Anzahl der zu vergebenen Plätze: geplant sind Kleinbusse für je 8 Personen
- Route: Dippoldiswalde -> B 170 Bannewitz -> Dresden -> Autobahn -> Berlin
- Kontaktmöglichkeit: Email: kontakt [ät] lumperladen.de
- Preisvorstellung: 25 bis 30 € für Hin- und Rückfahrt, je nach Personenzahl
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Die physische Datenbankgröße keine Rolle spielt. Die Anzahl der Datensätze keine Rolle spielen.
Nach meiner Erfahrung ist das größte Problem, dass Sie in gehen, laufen, ist nicht groß, aber die Anzahl der Abfragen, die Sie zu einer Zeit verarbeiten können. Höchstwahrscheinlich werden Sie gehen zu müssen, zu einem Master / Slave-Konfiguration bewegen, so dass die Lese Abfragen für die Sklaven und die Schreibabfragen laufen gegen den Master laufen kann. Allerdings, wenn Sie für diese noch nicht fertig sind, können Sie immer optimieren Sie Ihre Indizes für die Abfragen ausgeführt werden, um die Antwortzeiten zu beschleunigen. Auch gibt es eine Menge Tweaking Sie können in Linux mit dem Netzwerk-Stack und Kernel zu tun, die helfen.
Ich habe meine zu 10GB aufstehen musste, mit nur einer moderaten Anzahl von Verbindungen und die Anforderungen ganz gut behandelt.
Ich würde zuerst auf Ihren Indizes konzentriert, dann einen Server Admin Blick auf Ihren OS, und wenn alle, die es nicht helfen könnte sein, Zeit, um eine Master / Slave-Konfiguration zu implementieren.
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KSTV Neuenfels zu Freiburg im Breisgau | |
---|---|
Wappen | Zirkel |
Basisdaten | |
Hochschule/n: | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg |
Gründung: | 12. Februar 1927 |
Gründungsort: | Freiburg im Breisgau |
Korporationsverband: | Kartellverband |
Farben: | Rot-Weiß-Rot |
Stellung zur Mensur: | nichtschlagend |
Wahlspruch: | Im Leben wahr, dem Ganzen treu! |
Mitglieder insgesamt: | 143 (2009)[1] |
Aktive: | 40 (2009)[1] |
Website: | www.neuenfels.de |
Die Prinzipien der Brisgovia sind Religion (religio), Wissenschaft (scientia) und Freundschaft (amicitia). Die Farben des Neuenfels sind rot-weiß-rot.
GeschichteBearbeiten
Am 12. Februar 1927 kam es durch die Spaltung der Germania Hohentwiel zur Gründung des KSTV Neuenfels. Am 20. Januar 1934 wurden alle studentischen Organisationen mit sofortiger Wirkung dem Reichsführer NSDStB und DST, Oskar Stäbel, untergeordnet. Der Hausbauverein entzog sich dem Druck der politischen Verfolgung durch seine Auflösung 1934. Bis 1937 kam es zu Treffen der Mitglieder.
Am 17. März 1953 beschlossen die Alten Herren in Düsseldorf die Reaktivierung. 1964 wurde das Verbindungshaus eingeweiht. Mit den Studentenunruhen von 1968/69 waren die Studentenverbindungen einer feindseligen Stimmung ausgesetzt. Es kam zu Konflikten in der Aktivitas, die durch einen Brief an den Philistersenior und die Altherrenschaft gelöst werden sollten. Die Fronten vertieften sich aber und 1970 sprach die Altherrenschaft die Suspension der Aktivitas aus. Ungeachtet des Verlustes der Aktivitas hielten die Alten Herren den Kontakt und die Verbindung am Leben. In den späten 1980er Jahren wurde auf Betreiben des Baden-Badener Ortszirkels „Fettquelle“ der Verein wieder aktiviert.
Heute ist Neuenfels eine der größeren Studentenverbindungen, das Verbindungshaus wurde mit Unterstützung des Gründungsseniors Landolin Stulz ausgebaut.
Bekannte Mitglieder Bearbeiten
Belege Bearbeiten
Literatur Bearbeiten
- Thilo Berdami: Studien zur Geschichte des Kartellverbandes der Katholischen Deutschen Studentenvereine (KV). Würzburg 1991.
- 80 Jahre KStV Neuenfels 1927-2007. Hrsg. KStV Neuenfels, Freiburg 2007.
Dieser Wikipedia-Artikel wurde, gemäß GFDL, |
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Porsche 911 Typ 996/997 Verdeck ab 2003
Mit Glasscheibe!
Vor allem der Porsche 997 ist die optisch und technisch noch einmal geschärfte Weiterentwicklung des im Prinzip gelungenen Designs (siehe auch unseren Text über den 996)!
Die Glasscheibe ist serienmäßig als Wechselscheibe ausgelegt und kann im Zuge der Montage vom Fachmann problemlos umgebaut werden!
Stoffauswahl
Im Original sind die Porsche 996-, ab 2003, 997er-Verdecke aus Sonnenland A5 gefertigt, und zwar in einer so genannten „Hitze-versiegelten“ Qualität (schwarze und blaue immer, aber nicht bei den Farben ).
Der Stoff wurde dabei in der Tat kontrolliert unter einer „Toaster-Anlage“ durchgezogen. Exakt berechnet derart, dass die Oberfläche des A5-Materials sich durch das ganz leichte Einschmelzen glättet. Der Stoff wird durch diese Behandlung noch steifer, als das A5 ohnehin schon ist.
Zumindest die farbigen Stoffe wurden auch von dem Verdeckstoff-Hersteller ARESMA geliefert.
Wir haben diese „geflammte“ Ware ebenfalls bevorratet, halten aber deren Verwendung beim 996/997 NICHT für technisch notwendig und haben kein gesichertes Wissen über die Absichten bei der Verwendung, zumal es ja nicht durchgängig verwendet wurde. Es wurden schließlich auch Sonderserien-Verdecke in Sonnenland-Classic-plus ausgeliefert.
Das 996/997-Verdeck kann also auch in normalem Sonnenland A5//TOPLINE 1000CK/TP 3000//ARESMA Everfast und Sonnenland-Classic/TOPLINE-Classic/ARESMA-Classic gefertigt werden.
Color-Line-Material erscheint nicht ratsam. Anders als zum Beispiel beim Boxster ist das Verdeck des 911er zu groß für die vor allem bei hohen Geschwindigkeiten zu erwartende Dehnung des Stayfast-Stoffes.
Üblich ist die Verwendung von A5/TOPLINE 1000CK/TP 3000 sowie ARESMA Everfast-Material.
Noch keine Akustik-Option!
Die Standardfarbe ist schwarz.
Classic Line
Schwarz, blau und dunkelbraun sind hier der Standard.
Bei allen weiteren farbigen Klassikstoffen ist in der Regel mit einem Aufpreis zu rechnen (10-100%!).
Bitte extra anfragen.
Weitere Farben sind also (noch) vorrätig - Lieferung und Preise auf Anfrage.
Verdeckvarianten
Unser Porsche 911 996/997er-Verdeck hat die für die neueren Porsche typischen aufgeklappten Nähte („Stummelnaht“ genannt), mit Schmelzband darunter. Exakt wie beim Original von CTS.
Unter anderem um die Porsche-Verdecke in diesen Spezifikationen liefern zu können, sind erhebliche Mittel in diese Ausrüstung investiert worden.
1) Porsche 911 Typ 996/997 Verdeck ab 2003
Achtung!
Bj. 2003-04:
Das Verdeckgestänge hat zwar schon eine 997er Kennung, die Teile-Nummer des Original-Bezuges beginnt jedoch noch mit 996... .
Dieses Verdeck hat zur C-Säule hin einen kleineren Zuschnitt als der reine 997, von
Bj. 2004-12:
Nach den Werkssommerferien 2004 wurde der 997 produziert (Modell 2005). Die dazugehörige Teilenummer des Verdeckbezuges beginnt mit 997... .
Dieses Verdeck ist zur C-Säule (am Gestänge) hin um knapp 2cm (!) länger konfektioniert.
= Die Zuordnung muss im Zweifelsfall über die Fahrzeug-Ident-Nummer geschehen - VOR der Bestellung =
Setzen Sie sich dazu mit der CK-Cabrio in Verbindung!
€ 889,00
Zum Vergleich: OEM-Preis (ohne Scheibe(!), Stand August 2016), Teile-Nr. 997 561 901 06 A10 (schwarz, ab 2004) = € 2432,49
2) Porsche 911 Typ 997 Verdeck ab 2005: Originalverdeck mit Scheibe
€ 2.490,00
3) Porsche 911 Typ 996/997 Verdeck ab 2003: CURRUS®-Verdeck mit Glasscheibe von CK-Cabrio
€ 1.190,00
Achtung!
Hier ist unser Porsche 911 996/997 CURRUS®-Speedster-Style-Verdeck mit Glasheckscheibe!
Unser CURRUS®-Speedster-Style-Verdeck gefällt uns so gut, dass wir es auch als „Upgrade“ für den 911/996 ab ´03 und den Typ 997 anbieten. Ein Kunde, welcher einen fertigen 996er „Speedster-Style“ sah und sofort für seinen 997er diese Version bestellte, (ver-)führte uns zu der Umsetzung dieser Idee.
Wir haben die Glasscheibe in der Höhe gekürzt, in der Breite jedoch belassen können. Die Breite ist das vorrangig entscheidende Merkmal für das Sichtfeld.
Die Einschränkungen der Sicht sind dadurch bei der CK-Cabrio-Umrüstung auf Glas bestenfalls theoretischer Natur.
Aber was für eine Optik!
Der Porsche 997 sieht mit dem geschlossenen Verdeck wie eine Speedster-Version aus!
Es ist im Grunde genau das Stückchen Chilipepper, welches die 996/997er gut vertragen können!
Die Porsche-Verdecke für die 996/997 und alle Boxster fertigen wir nach den aktuellen Industrie-Standards des Porsche Original-Systemlieferanten (CTS/Magna-Group)!
Nähte, Verklebungen/Verstärkungen, Spannseile... alles wie bei den aktuellen Originalen.
Das sichert den vollen Werterhalt ihres Porsche.
„German Engineering“ wird auf höchstem Niveau verfeinert, buchstäblich und sinnlich „raffiniert“!
Zubehör
In der Regel gibt es ALLES von Porsche.
Teilweise ziemlich überteuert (was nicht verwundert!), aber teilweise sind die Ersatzteile auch richtig günstig im Vergleich zur gebotenen Qualität (was positiv verwundert!)!
Und/oder dürfen auch gerne unsere ggf. empfohlenen Alternativen Beachtung finden!
Und:
Porsche hat den Ersatzteile-Katalog ONLINE gestellt!
("Wie geil ist das denn?")
Den Typen einklicken - und los geht es!
Hier der Link:
https://www.porsche.com/germany/accessoriesandservices/porscheservice/serviceandorgininalparts/originalparts/
Innenhimmel
Unsererseits zur Zeit nur und ausschließlich als Originalteil lieferbar!
OEM-Teile-Nr. 997 561 085 01 A21 = € 748,46 zzgl. 19% MwSt. =
(ca.) € 890,67
Die Preisangabe repräsentiert den Stand von August 2017.
Änderungen sind seitens Porsche natürlich jederzeit möglich und der jeweils aktuelle Preis ist ggf. neu erfragen!
Es kann konstatiert werden, dass in diesem Fall die Preisgestaltung seitens Porsche durchaus (noch) als "moderat" durchgehen kann.
Hier eine Verlistung der Innenhimmel-Varianten:
Baujahre 2005-08 (Turbo bis 09), Bestell-Nr. 997 561 085 01 A21
Baujahre 2009-2012, Bestell-Nr. 997 561 085 01 A21
Achtung!
Bei 2008/09er Erstzulassungen ist immer Vorsicht geboten!
Die in den Papieren vermerkte Erstzulassung ist nämlich nicht identisch mit dem Baujahr/Modelljahr!
In diesen Fällen IMMER zur Vermeidung von Verwechselungen unter Angabe der Fahrgestellnummer einen Abgleich über den Porsche-E-Teile-Dienst vornehmen!
Hinweis:
Alle im Aftermarket - also nachgefertigten - aktuell erhältlichen Innenhimmel für diese Porsche-Typen mögen zwar im Einkauf günstiger sein, jedoch werden diese ALLESAMT in der Anwendung, also in Bezug auf die Montage teuer!
So ist jedenfalls der Stand Ende 2017.
WIR, die CK-Cabrio, verbauen diese NICHT (beziehungsweise nur, wenn das OEM-original-Teil nicht verfügbar wäre).
Für den Kunden/Besitzer entsteht hierbei definitiv kein sinnvolles Einsparpotential, denn an den Aftermarket-Innenhimmeln fehlen Formteile, welche seitens des Monteurs aufwendig umgebaut, ersetzt oder umgangen werden müssen.
Das kompensiert allemal die ohnehin nur geringe Ersparnis beim Einkauf und birgt zudem noch Reklamationsrisiken, welche mit dem OEM-Teil in diesem Fall gar nicht bestehen.
Es ist auch der Grund, weshalb wir diese Innenhimmel - zumindest bis auf weiteres - auch selbst nicht nachfertigen, da wir über die doch sehr speziellen Befestigungs-Formteile nicht verfügen können.
So ist das also aktuell mit der 996/997 Innenhimmelei.
Montage-Service
Unsere Montageleistungen basieren auf Erfahrungen bezüglich dem üblichen Aufwand bei dem jeweiligen Cabrio und spiegeln bereits einen realistischen Preis ohne Nachforderungspolitik!
Eine gründliche Durchsicht, kleinere Reparaturen und ein umfangreicher Schmierservice sind im Montagepreis enthalten.
Schwierigkeitsgrad einer Montageleistung
€ 790,00
Die 996/997-Verdeck-Montage benötigt ca. 9-10 Stunden und kann bei Anlieferung des Porsche zwischen 9 und 9.30 Uhr innerhalb eines Arbeitstages verrichtet werden.
Alleine das Umarbeiten der Glasheckscheibe benötigt 2-2,5 Stunden, da das CTS-Scheiben-Wechselsystem einen hohen Aufwand abfordert.
Es hat sich gezeigt, dass die 996/997er Cabrios am Antrieb des elektromechanischen Gestänges nicht selten „Spiel“ durch losgelöste Bolzen haben.
Diese reißen auch gerne ab! Den am häufigsten betroffenen Bolzen haben wir deshalb als Ersatzteil bevorratet (ca. € 25,00/Stück).
Es demonstriert vor allem wieder einmal, wie wichtig es ist, das Gestänge rechtzeitig einem Service zu unterziehen, vor allem zu Ölen.
Nichts ist besser als sein Service!
Eine weitere beim Porsche 996/997 Cabrio zu beachtende Eigenheit, in besonderem Maße die Verdecke mit der Glasscheibe ab ´03 betreffend, aber auch die Varianten mit der Flexglasscheibe sind nicht immer frei davon:
Der neue Bezug baut eine sehr hohe Anfangsspannung auf.
Bei der Neuwagen-Auslieferung wird dies bei Porsche durch ein spezielles Programm von physikalisch-technischen Maßnahmen abgebaut, so dass bei der Übernahme des Porsche Cabrios durch den Kunden alles funktioniert.
Diese Apparate, Anlagen und Möglichkeiten (z.B. ein Gestell zum Überstrecken, private Teststrecke...) stehen uns nicht zur Verfügung.
Die Verdecke wurden/werden von CTS als Modul angeliefert, sind fertig montiert und durchlaufen vor der Auslieferung zur Endmontage an Porsche bereits „trocken“ Funktionszyklen zum Einlernen.
Es gelten deswegen die Regelungen für den nachträglichen Ersatz des Bezuges, welche von Porsche selbst vorgeschrieben werden:
Das neu aufgesattelte Verdeck ist mindestens eine Woche geschlossen zu halten!
Beim Mercedes SL R129 heißt es sogar: mindestens drei Wochen!
Damit klar wird, um was es hier geht:
Der Stoff hat einen definierten Ausdehnungskoeffizienten und der ist einkalkuliert. Dieser Ausdehnungskoeffizient ist unter anderem eine der Eigenschaften, die sich bei den diversen Sonnenland-Stoff-Varianten unterscheiden.
Vor allem das thermisch versiegelte Material, welches meistens für die neueren Porsche-Cabrios Original verwendet wurde und das von uns – falls verfügbar – bevorzugt eingesetzt wird, ist sehr steif.
Für alle Cabrios gilt:
Es dauert drei Tage bis drei Monate, bis der weitgehende Endzustand erreicht ist. Eine Faustregel: Je öfter und vor allem je schneller geschlossen gefahren wird das sollte mit einem Porsche nicht schwer fallen), desto eher ist dieser Endzustand erreicht.
Würde gleich nach der Montage durch entsprechende Zugaben alles leichtgängig funktionieren, glichen die meisten Verdecke nach etwa einem halben Jahr einem umgenähten Kartoffelsack.
Stellen Sie sich besser darauf ein, dem Verdeck zum Ende des Schließvorgangs hin manchmal vorne durch Herunterziehen der Dachspitze etwas nachzuhelfen.
Anmerkung:
Die Glasscheibe muss mitsamt der Rahmenkonstruktion umgebaut werden, das ist wie beim Saab 9.3, die identische Konstruktion vom selben Hersteller (CTS).
Dabei ist nach dem Ausschneiden darauf zu achten, den Ring in die Anzeichnungen(!) zu kleben.
Wir müssen zwingend die Fahrzeug-Ident-Nummer wissen, da es hinten zum Abschluss hin zwei verschiedene Maße für den Zuschnitt gibt, je nachdem, ob das Verdeck (d.h. der Verdeckbezug!) bei Porsche mit einer mit 996..- oder 997...er-Teilenummer geführt ist (das GESTÄNGE ist IMMER ein 997...er, auch bei dem 996er-Typ) .
Der hintere Bügel wurde bei den reinen 997er nämlich im Radius vergrößert (Größenunterschied re/li ca. jeweils 3,5 cm(!). Das ist wahrscheinlich dem Umstand geschuldet, dass bei den engeren 996er - vor allem nach der Montage eines neuen Verdeckes, hinten herum (zunächst) ein Spalt bleibt.
Aber das ist so, der Kunde muss ggf. darauf vorbereitet werden, sonst fängt man sich womöglich eine pseudo-Reklamation.
Und im Nachhinein Erklärungen abzuliefern schürt immer das Mißtrauen, vor allem dieses spezielle Klientel betreffend. Also gleich zeigen, dass sich nach der Montage eines neuen Verdeckbezuges hinten umlaufend ein ca. bis zu 5mm breiter Spalt auftun wird, welcher sich im Laufe der Zeit, mit der Dehnung des Stoffes, wieder weitestgehend schließt.
Undichtigkeiten gibt es deswegen ohnehin nicht, da das Wasser so oder so dort hineinläuft und wegdrainagiert wird, wie es die Konstruktion vorsieht.
Ein weiterer Punkt:
Die Faltung muss sozusagen „eingelernt“ werden.
Vor allem beim besagten – relativ steifen – thermisch versiegelten Stoff kann es sein, dass sich das Verdeck beim Öffnen nicht von alleine wie vorgesehen ablegt und der Lauf der Verdeckantriebs-Mechanik stoppt.
Es genügt ein kleiner Druck auf das Vorderteil, damit der Sensor auslöst und die Verdeckklappe in Position fährt. Auch das gibt sich wieder durch dem „Einlern-Effekt“!
Alle diese beschriebenen Phänomene sind physikalisch-technisch durch die Konstruktion des Porsche-Verdeckes bedingt und nicht vermeidbar.
Auch ein neuer Motor oder Getriebe müssen eingefahren werden und verlangen anfangs ein höheres Maß an Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.
Verlassen Sie sich bitte ganz einfach auf unsere Erfahrung und halten Sie sich in diesem Zusammenhang an die Instruktionen.
Ein Kunde konfrontierte uns diebezüglich mit der Feststellung, dass er den Porsche neu gekauft habe, - und da habe ja auch alles funktioniert, nichts habe "eingelernt", gedehnt ... etc. werden müssen.
Dazu Folgendes:
Ja, das stimmt.
Die Verdecke wurden von CTS als fertiges Modul, fertig aufgesattelt mitsamt Gestänge zu Porsche ans Band geliefert.
Bei CTS wiederum standen mehrere eigens dafür konstruierte und gebaute Robot-Anlagen, welche den Bezug in einem programmierten Bewegungsturnus bis hin zu 43mm (!) überstreckten sowie über 40 mal falteten und wieder ausspannten.
Solche Maschinen kosten sechsstellige Summen.
Wir haben die nicht - und sonst jemand auch nicht.
Deshalb gilt das oben Gesagte hier beim Porsche 996/997 ohne Einschränkungen.
Selbstverständlich gilt auch bei diesen Porsche-Typen:
Wer eine Eigenmontage – ob Anleitungs-gestützt oder nicht – in Erwägung zieht, möge das Verdeck besser nicht bei uns bestellen!
Auf den dann zu erwartenden sich anschließenden Zirkus verzichten wir gerne.
Die Montage ist - nur und ausschließlich - durch ausgewiesene Fachleute durchzuführen, welche mit der komplexen Technik des Porsche vertraut sind.
Erfahrungen bei der Montage von Verdecken bei anderen Marken / bei anderen Typen nützen rein gar nichts, um das in aller Deutlichkeit hier einmal festzustellen.
Wichtig: Es gelten unsere zusätzlichen Bedingungen und Regeln für Cabrios mit elektrohydraulischen / elektromechanischen Gestängen!
Bitte aufmerksam lesen!
Allgemeiner Hinweis (1/2)
Der Fehler:
Die seitlichen Spannseile fädeln sich nicht immer korrekt in die dafür vorgesehenen Führungen ein, das Verdeck überlappt unschön an der B-(C-)Säule des Gestänges.
Klare Ansage: Das ist hier beim 997 - und beim 996er und den Boxstern bis Baujahr 2012 ebenso - Bauart-bedingt!
Gab es/gibt es (von Neuheit an!) - und je älter die Gestänge werden (Verschleiß!), desto öfter kommt es vor.
Ergo gilt: Nichts zu reklamieren!
Der Besitzer kann dieses "falsche Einlernen" jedoch selbst unterbinden - und zwar NUR der Besitzer:
Aussteigen und prüfen, ob es korrekt geschlossen hat.
Wenn nicht, zurück im Text, - das Verdeck wieder so weit öffnen, dass das Seil händisch eingeführt werden kann, dann erneut schließen.
Es kann dann davon ausgegangen werden, dass es sich nach einer Anzahl von x-Schließvorgängen korrekt eingelernt hat.
Es gibt bei hartnäckigem Widerstand auch Möglichkeiten der Bearbeitung von Gestängeteilen, um die vorgesehene Funktion zu erleichtern, - aber erst, wenn das händische Einlernen versagt hat (was wiederum recht selten so ist).
Solche Arbeiten sind wiederum KEINE GARANTIE, KEINE KULANZ, sondern wären zusätzliche Leistungen auf Kundenwunsch - wiederum OHNE GARANTIEANSPRUCH(!) auf Wirksamkeit.
Niemand von den Sattlern, welche an einem 10/15 Jahre plus x alten Porsche einen Verdeckbezug tauschen, ist dafür als verantwortlich heranzuziehen, hier konstruktions- sowie alterungs-/verschleißbedingte Dysfunktionen einhergehend als "Garantieleistung" zu beseitigen.
So ist das damit - ansonsten darf man keinen alten/älteren Porsche fahren, sondern muss einen neuen kaufen (gilt selbstredend nicht nur für Porsche).
Ein weiterer in genau dieser Sache hier zu verhaftender Verdächtiger ist ein an der C-Säule verschraubter Führungs-Gleitwinkel, von Porsche "Anlaufkeil" genannt.
Es handelt sich um einen Metall-Winkel mit einer PVC-Formkappe.
Damit fädelt sich der hintere Gestänge-Teil während des Schließens nach innen an die C-Säule.
Wenn dieses Teil abgerissen ist (schon unsererseits so vorgefunden) und/oder verbogen ist und somit das Einrasten gestört ist, so wird sich das Seil nach außen stülpen und nicht seinen Weg in die dafür vorgesehene Rille finden.
Und damit haben wir die Malaise.
Dieses Bauteil ist also zu suchen, zu finden(!) und zu überprüfen, - vor allem, wenn zuvor schon Probleme mit der Einfädelung der seitlichen Spannseile in der Rinne der C-Säule zu beobachten waren!
Gegebenenfalls ist der Winkel (oder besser gesagt beide Seiten!) zu erneuern:
Das Bauteil nennt sich Anlaufkeil und hat die Teile-Nr. 996 561 959 00
Man sollte schon immer beide Seiten tauschen (es gibt kein rechts/links) und selbstverständlich auch den Rest des Ensembles auf einwandfreie Funktion hin checken.
Falls die Schrauben abgängig sind: Die Teile-Nr. der Linsenschrauben (2 rechts/2 links) ist 900 146 003 02 (die Schrauben sind speziell - es sollten nur originale verwendet werden!).
Um ggf. sofort reagieren zu können, haben wir für unsere (Tages-)Montagen der 996/997er Porsche 911 immer mindestens einen Teilesatz vorrätig.
Allgemeiner Hinweis (2/3)
Thema: Lochbildung in der Mitte des Verdeckbezuges
- es betrifft vor allem die Modelljahrgänge 1998/99!
(... aber auch folgend bis einschließlich der 996er sowie 997er mit der Glasheckscheibe bis Baujahr 2012, und zwar wenn sich bei diesen die Klappe des hier beschriebenen Bauteils nicht mehr aufstellt!)
Bei einigen der alten Verdeckbezüge ist, so ziemlich genau in der Mitte zwischen den Querspriegeln, eine Lochbildung zu beobachten.
Dann ist bei der Verdeckerneuerung höchste Vorsicht geboten!
Denn das wird beim neuen Verdeck sofort wieder auftreten!
1-5 mal öffnen und schließen: = KAPUTT!
Und es sei an dieser Stelle gleich und sofort deutlich erwähnt:
Keinerlei Garantie seitens des Verdeckherstellers!
Das Verdeck hat nämlich keinen Selbstzerstörungsmodus!
Preisfrage: Woher kommt es?
Nun, beim Öffnen des Verdeckes legt sich Verdeckstoff über das mittige Schloß des Verdeckkastendeckels (diese Sichel, welche zunächst hochfährt und dann beizieht).
Bei den ersten beiden Modelljahrgängen 98/99 ist das Schloß nicht abgedeckt.
Sollte sich dann das Verdeck darauf ablegen - was eher regelmäßig als selten passiert, dann kommt es zu der besagten Beschädigung.
Porsche hatte das Problem seinerzeit auch schnell erkannt und dazugelernt:
1) Es gibt ab Modell 2000 eine Abdeckung dafür!
2) Diese lässt sich nachrüsten!
Oder besser: Es muss zwingend nachgerüstet werden:
Teile-Nummer: 996 561 265 01, = ca. € 25,00
3) Wir haben die Abdeckung idR. vorrätig.
4) In manchen hartnäckigen Fällen rüsten wir mit einer (unsichtbaren)
Konstruktion auf, indem ein zusätzlicher Anzugstreifen verklebt wird
und ein Gummizug quer verspannt wird. Das Verdeck hat dann wirklich
keine Chance mehr, eingeklemmt/gequetscht zu werden.
Die Kosten liegen bei zusätzlichen € 90, Abdeckung inclusive.
Inhaltsverzeichnis
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CC-MAIN-2019-30
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2019-07-21T07:28:07Z
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Neue Förderung für Eilats Tourismus
EILAT (inn) – Europäische Touristen sollen wieder verstärkt nach Eilat reisen. Das Tourismusministerium hat daher einen neuen Anreiz für die kommende Wintersaison geschaffen.
Eilats Wirtschaft ist zu 80 Prozent vom Tourismus abhängig. Doch durch den Gazakonflikt im vergangenen Sommer und die Wirtschaftskrise in Russland ist die Zahl der Urlauber zurückgegangen. Das Tourismusministerium spricht von einer „Krise“. Besuchten von September 2013 bis Februar 2014 noch 40.000 Touristen die Metropole am Roten Meer, waren es in der vergangenen Wintersaison 12.000.
Angesichts dieser Entwicklung hat das Tourismusministerium jetzt ein neues Angebot beschlossen. Jeder Passagier erhält 45 Euro Prämie, wenn er nach Eilat fliegt. Tourismusminister Usi Landau ist zuversichtlich, dadurch den Tourismus in der Küstenstadt wieder verstärken zu können. Das Angebot richtet sich an alle Tourismusorganisationen und Fluggesellschaften, die Charterflüge von Europa nach Eilat buchen. Es ist auf 80.000 Personen begrenzt. (lul)
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CC-MAIN-2019-30
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2019-07-21T07:02:15Z
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Purpose and principles/de
Unser Ziel ist es, einen einjährigen, gemeinschaftsbasierten strategischen Planungsprozess zu gestalten. Dieser soll in einem auf fünf Jahre ausgelegten Handlungsplan für die Wikimedia-Gemeinschaft und andere interessierte Akteure münden.
Unsere Prinzipien, um diesen Prozess zu ermöglichen, sind:
- Es unserer Community und anderen interessierten Akteuren ermöglichen, am Prozess teilzuhaben.
- Transparent sein.
- Zusammenarbeiten und Zusammenarbeit fördern.
- Den vor uns liegenden Prozess als Lernprozess verstehen.
- Umsetzen. In kleinen Maßstab an Modellösungen arbeiten, damit die Gemeinschaft im Großen umsetzen kann.
Siehe auch unsere Community-Regeln, von denen wir hoffen, dass sie diese Prinzipien ausdrückt.
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CC-MAIN-2019-30
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2019-07-22T12:47:46Z
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Elektronischer Schaltkreis
Elektronischer Schaltkreis |
Rezept |
+ + → | |
Gesamtressourcen |
+ + |
Rezept |
+ + → | |
Gesamtressourcen |
+ + |
Stapelgrösse |
200 |
Prototyp-Typ |
item |
Interner Name |
electronic-circuit |
Benötigte Technologien |
keine benötigt |
Produziert von |
Verbraucht von |
Der Elektronische Schaltkreis (auch grüner Chip genannt) ist ein elementares Zwischenprodukt das in vielen Rezepten als Bestandteil benutzt wird.
Optimale Aufteilung für Zeit und Item Nutzung: 3 Kupferkabel Montagemaschinen → 2 Elektronischer Schaltkreis Montagemaschinen.
Errungenschaften
Massenproduktion 1 Produziere 1x10^4 elektronische Schaltkreise. |
Massenproduktion 2 Produziere 1x10^6 elektronische Schaltkreise. |
Massenproduktion 3 Produziere 2x10^7 elektronische Schaltkreise. |
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CC-MAIN-2019-30
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https://wiki.factorio.com/index.php?title=Electronic_circuit/de&oldid=153239
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2019-07-22T12:36:14Z
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AFIS-ALKIS-ATKIS-Referenzmodell
Das AFIS-ALKIS-ATKIS-Modell (abgekürzt AAA-Modell) ist das konzeptuelle Anwendungsschema für die Informationssysteme AFIS, ALKIS und ATKIS, die durch die Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) seit 1996 neu konzipiert wurden.
AFIS, ALKIS und ATKIS werden im AFIS-ALKIS-ATKIS-Referenzmodell (AAA-Referenzmodell) miteinander in Beziehung gebracht und durchgängig gemeinsam beschrieben. Das AAA-Referenzmodell zeigt, dass die drei, bisher getrennt modellierten und geführten Informationssysteme jeweils als Abbild der Landschaft zu betrachten sind, wobei in einer Zwischenebene auch Karten und Bilddaten vorliegen und direkt an Nutzer weitergegeben werden.
Das Anwendungsschema wurde in der Modellierungssprache Unified Modeling Language (UML) erstellt. Es gibt die konzeptuelle Sicht auf die zu modellierenden Anwendungen wieder. Die Modellierung entspricht der so genannten 3-Schema-Lehre, die bei einer Datenverarbeitungsanwendung neben der konzeptuellen Sicht, die interne Sicht (Modellierung der Implementierung) und die externe Sicht (Modellierung der Datenaustauschschnittstelle) unterscheidet.
Während die interne Sicht (also Fragen der Implementierung) nicht durch das AAA-Modell beschrieben wird, stellt es stattdessen vor allem die konzeptuelle Sicht dar. Auch die externe Sicht wird angegeben, allerdings geschieht dies nicht mehr in UML sondern durch eine allgemeine Beschreibung von Regeln, die das konzeptuelle UML-Modell in XML-Schema-Beschreibungen für die Austauschdateien (als Anwendung von GML und XML) darstellen.
Das Konzeptuelle Modell ist in Schemata für die verwendeten ISO-Normen, ein allen Anwendungen gemeinsames Basisschema und das AFIS-ALKIS-ATKIS-Fachschema unterteilt. Daneben gibt es zusätzliche UML-Schemata der Operationen der Normbasierten Austauschschnittstelle und die strukturelle Definition einer großen Anzahl von Ausgabeprodukten. Letztere dienen als strukturelle Vorgabe für die XML-Schemata der verschiedenen Ausgabeprodukte als XML-Datei.
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CC-MAIN-2019-30
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2019-07-23T19:40:55Z
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Das schwarz-grüne Gold der Steiermark: Kürbiskernöl
GRAZ ISST GRAZ hat sich auf die Spuren einer ganz besonders wertvollen Delikatesse begeben, die weit über die Landesgrenzen hinaus kulinarische Blüten treibt. Das Steirische Kürbiskernöl punktet durch 17 lebenswichtige Inhaltsstoffe und hat den Ruf, in Maßen genossen sogar Medizin ersetzen zu können. Das ist uns ein Porträt wert!
Kernchen für Kernchen ein Wohlgenuss – das könnte das Motto sein, wenn Kürbiskernen ihre wertvollen Inhaltsstoffe ausgepresst werden. Provitamin A, Vitamin B, C und E, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen, Zink, Kupfer, Mangan, Phosphor, ungesättigte Fettsäuren, Linolsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure, Ölsäure und andere gesundheitsfördernde Ingredienzien helfen dem Körper dabei, den Fettstoffwechsel zu regulieren, sie lindern Blasenbeschwerden und stärken die Prostata. Besonders bedeutend ist die Linolsäure, da sie vom Körper nicht selbst gebildet werden kann. Sie ist neben anderen speziellen Substanzen als medizinischer Wirkstoff im Einsatz – eine Medizin, so natürlich, biologisch und regional, wie sie nur sein kann!
Vorteile für den Mann
Zu einer beliebten Naturarznei machen vor allem Sitosterin und Delta-7-Sterole sowie Phyto-Östrogene, die als pflanzliche Hormonstoffe gelten. Sie hemmen beispielsweise die Entstehung einer gutartigen Prostatavergrößerung beim Mann, stärken aber auch die Blase und wirken Inkontinenz entgegen. Dafür sind vor allem Phenolglykoside verantwortlich, die in unerwünschte Hormonveränderungen eingreifen. Bei Bedarf ist sogar ein Kürbiskernextrakt in konzentrierter Form in der Apotheke erhältlich.
Vorteile für die Frau
Aber nicht nur Männer sollten sich dieses kernige Vergnügen gönnen! Auch Frauen profitieren von der blasenstärkenden Wirkung, die dem Reizblasensyndrom entgegensteuert, Blasenentzündungen und -katarrhen vorbeugt. Außerdem werden alle Knabbereiliebhaberinnen und -liebhaber mit wertvollen, die Immunabwehr stärkenden Stoffen versorgt. Und dazu müssen es nicht einmal viele Kürbiskerne sein! Denn schon wenige – etwa über den Salat gestreut oder als Öl verarbeitet – wirken gesundheitsfördernd.
Die gesunde Dosis
Wie viele Kürbiskerne benötigt es, um Blase und Prostata zu stärken? Hier gilt im wahrsten Sinne des Wortes eine Faustregel – so viele in ihr Platz haben, sollten es sein. Das sind ein bis zwei Esslöffel, also etwa zehn bis 15 Gramm. Es gibt sie auch in Tablettenform oder als Granulat, aber wir von GRAZ ISST GRAZ empfehlen, sie im Ganzen oder geschrotet auf Salaten, im Müsli oder im Kürbiskernbrot zu genießen – oder als besonders beliebte steirische Delikatesse mit Vanilleeis.
Die beliebteste Form ist das Kürbiskernöl, auch schlicht Kernöl genannt. Es erfreut sich als krönende, geschmacksveredelnde Zutat auf Kaltspeisen, in warmen Gerichten oder als Dekoration auch weit über die Landesgrenzen hinaus immenser Beliebtheit. Es ist dickflüssig, dunkelgrün bis schwarz und besitzt einen charakteristisch nussigen Geruch, der es unverwechselbar macht. In der dünnen grünen Haut der Kürbiskerne ist der Farbstoff Chlorophyll eingelagert, der für die tiefgrüne Farbe verantwortlich ist. Die rötlichen Reflexe kommen durch das Carotin zustande. Intensiv aufgebracht, erscheint das Kernöl schwarz – als schwarz-grünes Gold der Steiermark, wie es liebevoll genannt wird.
Von Kürbisköpfen und ausgelöffelten Suppen
Bevor Kürbisse zum beliebten Herbstgemüse in unseren Breitengraden wurden, mussten sie seinerzeit eine Reise über das große Wasser antreten, denn auch sie kamen ursprünglich aus Amerika. Und sie zu verspeisen, war alles andere als ein Zeichen lukullischen Hochgenusses, denn der Kürbis galt als Essen der armen Leute. Und die löffelten freiwillig jedes Süppchen aus, denn anderes Gemüse war vielfach Mangelware oder schlichtweg nicht leistbar.
Bis der Kürbis den Weg auf die Teller der Gourmets fand, verging ein geraumes Weilchen. Das wurde auch genützt, um unterschiedliche Sorten zu kultivieren, die alle Sommerfarben umfassen und verschiedene Geschmacksvorlieben abdecken. Praktisch allen gemeinsam ist der niedrige Kaloriengehalt, der einen besonderen Bonus darstellt, wenn es um das Einhalten der Neujahrsvorsätze geht. 25 Kalorien pro 100 Gramm fügen sich nahtlos in die Liste der vielen Vorteile ein. Die ballaststoffreiche Kost eignet sich hervorragend zur Verarbeitung in Suppen, Eintöpfen, als Einmachgemüse und – wenn es sich um einen Ölkürbis handelt – zur Verarbeitung in das schwarze Gold, das übrigens zur beliebtesten Exportware der Steiermark zählt.
Die Herstellung von Kürbiskernöl fand erstmals 1735 Erwähnung. Damals wurde die wertvolle Flüssigkeit fast zur Gänze an Apotheken geliefert, die daraus verschiedene Heilmittel herstellten. 1773 erging von Maria Theresia sogar eine Verordnung, die das Naschen von Kürbiskernen verbot, weil sie zur Herstellung von Salben benötigt wurden. Erst im frühen 19. Jahrhundert eroberten die bedeutenden Kerne auch den Speiseplan der Gesunden wieder für sich.
Eine Tradition besagt, dass nur jene Kürbisköpfe zu Öl verarbeitet werden dürfen, die unbeschädigt sind. Denn das wertvolle Gut soll rein bleiben, damit es die beste Wirkung entfaltet. 2002 waren allein in der Steiermark 13.000 Hektar dafür in Verwendung, Ölkürbisse zur Kernölgewinnung anzubauen. Weitere 6.000 Hektar kamen in den übrigen Bundesländern dazu. Damit hatte die grüne Mark eindeutig die Kürbiskernnase vorne! Elf Prozent der hergestellten pflanzlichen Produkte waren es damals – heute sind es über 20. In Zahlen bedeutet das einen Ertrag von knapp 3,5 Millionen Litern Kernöl, die im Verkauf an die 20 Millionen Euro wert sind. Nicht mit eingerechnet sind darin jene Kerne, die für den Knabbergenuss in unverarbeiteter Form ihren Weg in Säckchen oder unter den Schokoladestrahl oder die Zuckerglasur finden.
Die Vorteile von biologischem und regionalem Kürbiskernöl auf einen Blick:
- Es dient als Energielieferant
- Die dunkelgrüne Farbe geht auf Stoffe zurück, die auch vor Sonneneinstrahlung schützen
- Das Risiko für Herzerkrankungen wird gesenkt
- Die Prostata wird gestärkt, einer Vergrößerung wird entgegengewirkt
- Es wirkt in den Wechseljahren stabilisierend
- Es senkt das Gesamtcholesterin
- Die Blase wird rundum gestärkt, es wirkt harntreibend
- Es hilft gegen Bandwürmer
- Freie Radikale werden abgewehrt
- Antioxidantien dienen der Krebsvorbeugung
- Die Abwehrkräfte werden aktiviert, die Immunabwehr wird gestärkt
- Gifte, Fette und Umweltschadstoffe werden aus dem Körper abtransportiert
- Die Bauchspeicheldrüse wird durch Enzyme entlastet
- Es wärmt von innen, denn die Temperaturregelung wird angeregt
- Der Energieverbrauch steigt
EU-weit geschützte Marke: Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.
Seit 1996 kennzeichnet die EU Kürbiskernöl aus garantiert steirischem Anbau mit der Bezeichnung Steirisches Kürbiskernöl g.g.A., was geschützte geografische Angabe bedeutet. Alle zur Produktion verwendeten Kürbiskerne entstammen garantiert der Kürbisgattung Steirischer Ölkürbis, die vorwiegend in der Steiermark und in kleineren Mengen auch in Niederösterreich und im Burgenland angebaut werden. Gepresst wird das Öl nur in heimischen Ölmühlen nach streng traditionellem Herstellungsverfahren. Reines, hochqualitatives Kernöl ist der wertvolle Output.
1998 zählten bereits 900 heimische Kürbiskernölproduzentinnen und -produzenten und 20 steirische Ölmühlen zu den registrierten Erzeugenden. Mit dem Ziel, die regionale Herkunft und die Topqualität zu schützen, wurden alle Produkte der Gemeinschaft des Steirischen Kürbiskernöls g.g.A. mit einer weiß-grünen Banderole versehen, auf der eine individuelle Kontrollnummer angebracht ist. Strenge Kontrollen durch staatliche Organe und das Land Steiermark sind mittlerweile bei fast 3.000 Mitgliedern und an die 40 Ölmühlen im Einsatz, um das zu kontrollieren, was auch uns von GRAZ ISST GRAZ so schmeckt: das garantiert biologische, regionale Gold der Steiermark, dessen Vorzüge mit Sicherheit für einen Genuss sprechen!
Wo es das Steirische Kürbiskernöl zu kaufen gibt? Das verrät unser City Guide!
|
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CC-MAIN-2019-30
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|
Bemerkungen
Mit Xamarin.iOS können Sie native iOS-Anwendungen mit denselben Steuerelementen für die Benutzeroberfläche erstellen wie in Objective-C und Xcode, jedoch mit der Flexibilität und Eleganz einer modernen Sprache (C #), der Leistungsfähigkeit der .NET Base Class Library (BCL) und zwei erstklassige IDEs - Xamarin Studio und Visual Studio - an Ihren Fingerspitzen.
Weitere Informationen zum Installieren von Xamarin.iOS auf einem Mac- oder Windows-Computer finden Sie in den Kurzanleitungen für die ersten Schritte im Xamarin Developer Center
Versionen
Ausführung | Veröffentlichungsdatum |
---|
1,0 | 2009-09-14 |
2,0 | 2010-04-05 |
3,0 | 2010-04-16 |
4,0 | 2011-04-06 |
5,0 | 2011-10-12 |
6,0 | 2012-09-19 |
7,0 | 2013-09-18 |
8,0 | 2014-09-10 |
9,0 | 2015-09-17 |
9.2 | 2015-11-17 |
9.4 | 2015-12-09 |
9.6 | 2016-03-22 |
Detaillierte Informationen zu jeder Version finden Sie hier: https://developer.xamarin.com/releases/ios/
Starten Sie in Visual Studio
- Navigieren Sie zu Datei> Neu> Projekt , um das Dialogfeld Neues Projekt aufzurufen.
- Navigieren Sie zu Visual C #> iOS> iPhone und wählen Sie Single View App:
- Geben Sie Ihrer App einen Namen und drücken Sie OK , um Ihr Projekt zu erstellen.
- Wählen Sie das Mac Agent-Symbol in der Symbolleiste aus (siehe Abbildung unten):
- Wählen Sie aus der Liste den Mac aus, der Ihre Anwendung erstellen soll (stellen Sie sicher, dass Ihr Mac für die Verbindung eingerichtet ist!), Und drücken Sie Connect
- Um Ihre Anwendung auszuführen, wählen Sie Debug | iPhoneSimulator- Konfiguration und drücken Sie die Wiedergabetaste:
- Dadurch wird der iOS-Simulator auf dem Mac gestartet und die leere Anwendung angezeigt:
Starten Sie in Xamarin Studio
- Navigieren Sie zu Datei> Neu> Lösung , um das Dialogfeld für das neue Projekt aufzurufen
- Wählen Sie Single View App und drücken Sie Next
- Konfigurieren Sie Ihre App, indem Sie Ihren App-Namen und Ihre Organisations-ID festlegen, und klicken Sie auf Weiter :
- Legen Sie den Projektnamen und den Lösungsnamen fest oder übernehmen Sie den Standardnamen. Klicken Sie auf Erstellen , um Ihr Projekt zu erstellen.
- Um Ihre Anwendung auszuführen, wählen Sie Debug | Konfiguration von iPhone 6s iOS 9.x und drücken Sie die Wiedergabetaste :
- Dadurch wird der iOS-Simulator gestartet und die leere Anwendung angezeigt:
Hallo Welt
- Doppelklicken Sie auf die Main.Storyboard- Datei.
- Ansicht als auf iPhone 6 einstellen:
- Ziehen Sie eine Beschriftung und eine Schaltfläche aus der Toolbox auf die Entwurfsoberfläche, sodass sie wie das folgende Bild aussieht
- Vergeben Sie im Eigenschaften-Pad dem Label und der Schaltfläche folgende Eigenschaften:
nichts | Name | Titel |
---|
Etikette | lblClicks | [leer] |
Taste | Klick mich | Klick mich! |
- Fügen Sie der ViewDidLoad- Methode in der ViewController- Klasse den folgenden Code hinzu :
clickMe.TouchUpInside += (sender, e) =>
{
totalClicks++;
if (totalClicks == 1)
{
lblClicks.Text = totalClicks + " Click";
}
else {
lblClicks.Text = totalClicks + " Clicks";
}
};
- Führen Sie die Anwendung aus
|
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|
CC-MAIN-2019-30
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https://riptutorial.com/de/xamarin-ios
|
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"3.0"
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|
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Creative Christmas 2013
darkerradio
|
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CC-MAIN-2019-30
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|
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Erstellt von DL-Redaktion am Dienstag 25. Juni 2019
Frank-Walter Steinmeier spricht von allgemeiner Verrohung
Quelle : untergrundblättle ch.
Von Kristian Stemmler / lcm
Ein Sommertag im Juni 2019. Die Uhr am Gebäude der Scientology Kirche im Hamburger Zentrum zeigt fünf nach eins. Kommentar zur Demo in Hamburg gegen den Mord an CDU-Politiker Lübcke.
Dieselbe Zeit wie die Turmuhr der Hauptkirche St. Petri vis-à-vis. Auf der kurzen Strasse dazwischen haben sich Demonstrant*innen versammelt, an die 250 vielleicht. Vor den Reden läuft Musik, schön laut, aber selbst das geht fast unter im Trubel eines ganz normalen Einkaufssonnabends.
Einen Steinwurf entfernt bevölkern Tourist*innen und Einheimische die Mönckebergstrasse, das nächste Schaufenster im Blick, Fastfood oder den Coffee to go in der Hand. Sie mustern die Demonstrant*innen eher wie Tiere im Zoo, sofern sie sie überhaupt zur Kenntnis nehmen. Wer der Mann auf dem Foto ist, das auf ein Plakat am Lautsprecherwagen geheftet worden ist? Auf diese Frage würden die meisten Passanten wohl antworten: Das ist doch dieser Politiker, der erschossen wurde.
Das Bild zeigt in der Tat den Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke, der am 2. Juni auf der Terrasse seines Hauses im hessischen Wolfhagen mit einem Kopfschuss ermordet wurde. Vermutlich von dem Neonazi Stephan Ernst, einem Mann, der noch im März an einem Treffen des Nazi-Netzwerk „Combat 18“ teilgenommen haben soll. Die Kundgebung an diesem Sonnabend richtet sich gegen die „geistigen Brandstifter“, die für solche Taten den Boden bereiten – darum findet sie vor dem Bürogebäude statt, in dem sich die Geschäftsstelle des Hamburger Landesverbands der protofaschistischen AfD befindet.
Die Interventionistische Linke (IL) Hamburg hat zur Demo aufgerufen, für einen Politiker der CDU. Ungewohnt genug, aber in diesen Tagen gerät vieles durcheinander. Die politische Öffentlichkeit beruhigt sich mit den üblichen Ritualen. Auf allen Kanälen sondern „Extremismusexperten“ Statements ab, die TV-Talks verhackstücken den Lübcke-Mord und Politiker*innen üben sich in Abgrenzerei. Gebot der Stunde: nach ganz rechts zeigen, auf die „bösen Nazis“, die offenbar aufgetaucht sind wie Kai aus der Kiste und mit denen man nichts zu tun hat.
Da kam der Evangelische Kirchentag in Dortmund gerade recht. Kirchentage sind bekanntlich ein willkommener Ort für Politiker*innen, hochmoralische, aber folgenlose Ansprachen zu halten und sich Absolution für ihr Tun und Reden abzuholen. So auch diesmal. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) äusserte Abscheu und Entsetzen über den „braunen Terror“ und salbaderte über „verrohte Sprache“ im Netz und anderswo. Der Zukunft vertrauen, das falle „vielen Deutschen heute nicht leicht“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schwadronierte, „Rechtsextremismus“ müsse „in den Anfängen“ und „ohne Tabu“ bekämpft werden.
Sie begreifen nichts, und sie wissen nicht, was sie reden, könnte man in leichter Abwandlung eines Bibelwortes diese Äusserungen kommentieren. Es soll hier gar nicht um die Verstrickungen staatlicher Stellen, voran des Verfassungsschutzes, in Nazistrukturen gehen, wie sie sich beim NSU-Komplex zur Genüge gezeigt haben. Vielleicht wird sich noch herausstellen, wie viel „tiefer Staat“, wie viel „Strategie der Spannung“ in Taten wie dem Mord an Lübcke stecken.
Es geht um etwas Grundsätzlicheres: Rechte Gewalt, faschistischer Terror sind Ausfluss spätkapitalistischer Zerfallsprozesse, einer allgemeinen Verrohung. Dass sich mit Steinmeier ausgerechnet einer der Architekten des Verarmungsprojekts Agenda 2010 über „verrohte Sprache“ beklagt, ist zum einen grotesk und zeigt zum anderen die ganze Ignoranz der politischen Klasse. Wenn man täglich ums materielle Überleben kämpft, kann man schon mal das Vertrauen in die Zukunft verlieren.
Mit ihrem Klassenkampf von oben haben die Herrschenden, vor allem nach dem Wegfall der Systemkonkurrenz 1990, die Verrohung dieser Gesellschaft angefacht. Die AfD und die Neonazis sind nur ein Symptom dieser Entwicklung. Dass Geflüchtete und alle, die sich auf ihre Seite stellen, zunehmend zum Ziel rechter Gewalt werden, daran haben SPD, CDU, FDP und Grüne ihren Anteil. Indem sie das Asylrecht komplett demontiert haben, indem sie es zulassen, dass Tausende auf der Flucht im Mittelmeer ertrinken, indem sie dafür sorgen, dass Menschen in das Kriegsland Afghanistan abgeschoben werden. Indem sie, wie SPD und CDU gerade im Bundestag, das Asylrecht immer weiter verschärfen und damit indirekt all denen Recht geben, die in den Asylsuchenden ein Problem sehen.
Sozialismus oder Barbarei – das ist mehr als eine Parole, die man so hinsagt. Wir sind doch längst auf dem Weg in die Barbarei oder sogar schon mittendrin. Die Szenerie bei der Kundgebung vor der Hamburger AfD-Zentrale, passte da ins Bild. Für die fröhlich konsumierende Masse ist doch der Mord an Walter Lübcke so weit weg und so irreal wie ein Fall in irgendeinem „Tatort“ am Sonntagabend oder ein der US-amerikanischen CSI-Serien. Sie haben sich vor den Zumutungen der Gegenwart längst in eine Art Autismus geflüchtet.
Soweit nicht anders angegeben und keine Quellenangabe (Name einer Organisation oder Internet-Adresse) vorhanden ist, gilt für die Texte auf dieser Webseite eine Creative Commons Lizenz (CC).
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Grafikquelle :
Wenn augerechnet Frank-Walter Steinmeier (SPD), einer der Architekten des Verarmungsprojekts Agenda 2010, sich über „verrohte Sprache“ beklagt, mutet das schon sehr grotesk an. / Viet-Hoang Nguyen (CC BY-SA 3.0)
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Ich bin eine CMS - Anwendung in PHP zu schreiben und eine der Voraussetzungen ist , dass es in der Lage sein muss , mit dem Kunden Exchange - Server zu verbinden. Ich habe diese Funktionalität vor ein paar Mal geschrieben und haben immer verwendet WebDAV , es zu tun, aber jetzt bin ich lehnte ab , dass weg.
Ich werde die Website auf IIS oder Apache (egal) auf Windows Server 2008, ein paar Dinge laufen Ich würde tun müssen, um das Hinzufügen von Kontakten zu einem Adressbuch des bestimmten Benutzers, E-Mails als einen bestimmten Benutzer zu senden und Ausführen von Berichten über Kontakte für eine Benutzer.
Alles dies ist ziemlich einfach, mit WebDAV zu tun, aber wenn es eine bessere Art und Weise ist, dass in absehbarer Zeit veraltete keine Funktionalität erfordern, die wahrscheinlich wird.
Irgendwelche Ideen?
Aktualisieren:
Justin, ich liebe die Idee, COM-Objekte zu verwenden, mache ich mir Sorgen nur über ein drittes Produkt beibehalten wird alles Arbeit zu machen ...
John, kann ich einen Web-Service in C # schreibt mit für diese Funktionen zu verbinden und darauf zuzugreifen mit meiner PHP-Anwendung, aber es ist auch ein wenig aus dem Weg.
Bisher bin ich nicht 100% überzeugt, dass eine dieser besser ist als WebDAV ...
Kann jemand mir zeigen, wo ich dumm bin zu sein?
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Die dreifache Dosis Netzkultur mit einem alten Mann gegen Google, einer absurden Idee und einem Vortrag von Jeff Jarvis.
Bing & Murdoch gegen Google: das geplante Bündnis unter Beschuss. Der hier auf ZiB21 bereits mehrmals zum Thema gemachte Rupert Murdoch (hier und hier) und insbesondere sein Plan, mit der Microsoft-Suchmaschine Bing gegen die Krake Google anzutreten, sorgt noch immer für ausufernde Diskussionen. Die verschiedenen Meinungen für einen eigenen Blog zusammenzudampfen, ist müßig. Vor allem, weil manchmal auch Zitate reichen, um den Überblick zu bewahren. Hier sind sie:
Jeff Jarvis geht auf Buzzmachine mit der erwarteten Härte auf Murdochs Bing-Pläne ein:
News Corp. leaving Google would be a mosquito bite on an elephant’s ass. Unnoticed by Google or by the audience. For there will always be – as Murdoch laments – free competitors: the BBC and Australian Broadcasting Corp, which he and his son complain about, not to mention the Guardian, the Telegraph, NPR, CBC, and any sensible news organization worldwide.
Frank Patalong führt diesen Gedanken auf Spiegel Online weiter:
Murdoch scheint zu glauben, dass die Nachrichten seiner Unternehmen dem Web fehlen werden, wenn er sie dem kostenlosen Web entzieht. Das ist natürlich ein Irrtum, denn das Gros der Nachrichten macht News Corp. ja nicht, sondern berichtet sie nur. […] Microsoft wiederum unterschätzt die Macht des Neides: Wenn das Unternehmen damit anfängt, für die Indexierung von Internetseiten der News Corp. zu bezahlen, was sollte deren Konkurrenten davon abhalten, ebenfalls die Hand aufzuhalten? Und wenn dann irgendwann alle Medienunternehmen von irgendjemandem Peanut-Zahlungen für Seitenindexierungen beziehen, kommt dann die Europäische Kommission und pocht auf Wettbewerbsgleichheit? Muss eine Suchmaschine dann auch für die Indexierung von SchülerVZ, von Ebay oder Amazon bezahlen?
Mike Masnick prangert auf Techdirt an, dass Murdoch vor lauter Neid auf Googles Anzeigengeschäft die Bedürfnisse seiner User aus den Augen verliert:
The key thing is that none of this does anything to help users. And that’s the problem. It’s not adding even the tiniest sliver of additional benefit to users. And these days, that’s a strategic error. […] Microsoft and News Corp. should be trying to provide more value to users, and instead, they seem to be plotting ways to make consumers‘ lives more annoying and more difficult. They may think that’s smart, but in the long term, such strategies always backfire.
Und Meinungen, die Murdochs Plänen gute Seiten abgewinnen können, sind dünn gesät. Hier zum Beispiel Douglas Rushkoff auf Daily Beast:
It is much too easy to look at this as two, crusty old monopolies battling against the young defender of open systems and human freedoms. I reflexively hate to be on Murdoch or Microsoft’s side on pretty much any issue. But these waning media giants—along with Hearst, NBC, Bertelsmann, and even the New York Times—may just have enough power left between them to challenge the continuing, inexorable drive to make all content immediately open to exploitation, disconnected from its creators.
Our labor is not free. Open source is a beautiful way of collaborating; but what’s happening on the free Internet is more akin to the „crowdsourcing“ of journalists and other content creators by advertisers who no longer have to pay them—only the search engines that parse their articles. Why must everything we create or do be presumed free for everyone to use, in any context, and open to comments from anyone in the world? Searching me, and what I create, should be a privilege enjoyed by those to whom I offer it—not a right bestowed onto every person, company, and government on the planet.
*
Friedensnobelpreis fürs Internet. Was soll der Blödsinn? Ich mag sie ja, die Technikjüner, die Netzpropheten, die Vordenker. Ich lese und höre gerne, was sie sagen und manchmal im Zustand größter Euphorie voraussagen. Und ich schätze es, dass sie vor lauter Euphorie manchmal übers Ziel hinaus schießen. Wenn sich schon die Welt nicht bewegt, geht wenigstens im Kopf was weiter. Aber manchmal haben sie einfach krude Ideen – so wie die hier, ersonnen von der Redaktion der italienischen Ausgabe von Wired. Die Initiative „Internet for Peace“ will „das Internet“ für den Friedsnnobelpreis ins Rennen schicken. Mit folgender blumiger Begründung:
We have finally realized that the Internet is much more than a network of computers. It is an endless web of people. Men and women from every corner of the globe are connecting to one another, thanks to the biggest social interface ever known to humanity. Digital culture has laid the foundations for a new kind of society.
And this society is advancing dialogue, debate and consensus through communication. Because democracy has always flourished where there is openness, acceptance, discussion and participation. And contact with others has always been the most effective antidote against hatred and conflict.
That’s why the Internet is a tool for peace.
That’s why anyone who uses it can sow the seeds of non-violence.
And that’s why the next Nobel Peace Prize should go to the Net.
A Nobel for each and every one of us.
Klingt gut, ist aber Mist. Laut Definition der Wikipedia wird der Nobelpreis an denjenigen vergeben, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt“ und damit „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“ hat. Welche Völker „das Internet“ verbrüdert hat, und welche stehenden Heere abgebaut, das verschweigen die Aktivisten von Internet For Peace noch. Ehrlich: Ein Preis für eine Infrastruktur, die bloß deshalb mti Leben erfüllt ist, weil Menschen sie kreativ nutzen, ist völliger Humbug. Schließlich käme ja auch niemand auf die Idee, Papier für den Literaturnobelpreis zu nominieren, weil sich so tolle Romane darauf drucken lassen. Nicht nur beim Nobelpreis, sondern bei jeglichem Fortschritt geht es um Geist und Ideen, die die Welt verändern oder gar verbessern. Server und Kabel gehören da definitv nicht dazu.
*
Und zum Abschluss noch ein Video von Jeff Jarvis, dem zugegebenermaßen von mir sehr oft erwähnten Denker zu den Kampfzonen zwischen Journalismus, Verlagswesen und Netz. Aber er hat ja meistens sehr viele inteligente Dinge zu sagen. Zum Beispiel hier auf der CUNY Grad School for Journalism, wo er vor ein paar Tagen über die „New Business Models for News 2009“ gesprochen hat.
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Fallstudie zum Anbau von Kenaf als Alternative zu Tabak in Malaysia
In Malaysia wurde im Jahr 2005 der Restrukturierungsplan für die Tabakindustrie (RPSIT) begonnen, um einerseits die Erfordernisse der WHO-Tabakrahmenkonvention (FCTC) zu erfüllen und andererseits den erwarteten Nachteilen aus dem ASEAN Freihandelsabkommen zuvor zu kommen.
Im RPSIT wurde Kenaf (hibiscus cannabinus) als Alternativpflanze für Tabakfarmer*innen ausgewählt. Die malaysische Regierung hat zum Ziel, bis zum Jahr 2020 Kenaf zum drittgrößten wirtschaftlichen Produkt nach Gummi und Palmöl zu machen. Sie investierte über 15 Millionen Euro (65 Mio. Malaysische Ringgit) in Forschung und Entwicklung der ganzen Industrie, von der Ernte bis zum Endprodukt.
Aus Kenaf kann Papier, Baumaterial, Bio-Plastik oder sogar Tierfutter hergestellt werden. Umstiegswillige Tabakbäuerinnen und -bauern erhielten finanzielle Anreize in Höhe von 554 Euro (2300 Malaysische Ringgit) pro Hektar sowie Saatgut, Düngemittel, Pestizide und Schulungen. Das Programm wird von der Nationalen Kenaf- und Tabakbehörde geleitet.
Lesen Sie hier unsere neue Fallstudie Kenaf in Malaysia.
Oder bestellen Sie hier ein gedrucktes Exemplar.
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Overview of the Black Fungus Gnats from the Tristan da Cunha archipelago, including a redescription of Hyperlasion viridiventris (Frey) (Diptera: Sciaroidea: Sciaridae).
Zusammenfassung
Auf den beiden Inseln Tristan da Cunha und Nightingale im Südatlantik wurden mit Malaisefallen Trauermücken (Diptera: Sciaridae) gesammelt. Im Ergebnis dessen konnten 4 Arten nachgewiesen werden, von denen Lycoriella sativae (Johannsen, 1912) aus der Literatur schon bekannt war. Drei andere – Bradysia tilicola (Loew, 1850), Hyperlasion viridiventris (Frey, 1945) und Pseudolycoriella setigera (Hardy, 1960) – werden zum ersten Mal von dem Archipel gemeldet. Zur Zeit sind 8 Spezies von der Inselgruppe bekannt. Diese gehören zu den Gattungen Bradysia Winnertz (3 Spezies), Cosmosciara Frey (1), Hyperlasion Schmitz (1), Lycoriella Frey (2) und Pseudolycoriella Menzel & Mohrig (1). Von den 7 namentlich bekannten Trauermücken-Arten des Archipels wurden die männlichen Genitalstrukturen abgebildet. Von Hyperlasion viridiventris (Frey) existierten bisher nur die schlecht erhaltenen Typexemplare von den Azoren. Auf der Basis des neuen Materials werden die Männchen und Weibchen redeskribiert. Außerdem wird eine Übersicht über die bis heute bekannt gewordenen Sciaridenfunde von der Inselgruppe gegeben. Die publizierten Funddaten wurden analysiert und mit den neuen Nachweisen verglichen.
Stichwörter
Diptera, Sciaroidea, Sciaridae, Bradysia, Cosmosciara, Hyperlasion, Lycoriella, Pseudolycoriella, Afrotropical Region, South Atlantic, Tristan da Cunha archipelago, overview, distribution, redescription, new records.
Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International.
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Kurzer Ueberblick über die Industriezweige der Stadt Chemnitz
Bevor wir auf die specielle Darstellung der einzelnen Fabrikanlagen unseres Vaterlandes übergehen, halten wir uns im allgemeinen Interesse für verpflichtet, noch ein kurzgedrängtes Bild von Sachsens erster Fabrikstadt, Chemnitz, hinsichtlich ihrer Gewerbsthätigkeit zu geben, da sich das ganze industrielle Leben Sachsens daselbst, auf einen Punkt zusammengedrängt, am treuesten spiegelt, und wir doch später sehr oft werden Gelegenheit nehmen müßen, auf die einzelnen Etablissements dieser Stadt von Zeit zu Zeit zurückzukommen.
Die Zuversicht, mit welcher man auf die fortgehende Entwickelung der Chemnitzer Industrie zu blicken gewohnt ist, gründet sich namentlich darauf, daß Chemnitz seine Thätigkeit nicht, wie viele andere Industriestädte Sachsens, auf einen Zweig, sondern auf sehr verschiedene gerichtet hat, die theilweise von einander fast ganz unabhängig sind, so daß der Schlag, den manchmal einzelne Geschäftszweige empfinden, fast niemals alle trifft.
Diejenigen Gewerbe, durch welche Chemnitz schon im Mittelalter und bis zum dreißigjährigen Kriege als Industriestadt galt, haben entweder ganz aufgehört, wie die Tuchmacherei, oder eine ganz andere Gestalt angenommen, wie die Leinweberei und Bleicherei; die jetzt in Chemnitz blühenden Gewerbe sind sämmtlich Kinder der neueren Zeit. Als die hervorragendsten nennen wir die Buntweberei, die Strumpfwirkerei, in beider Dienste die Färberei, die Druckerei, die Maschinenspinnerei in Baum- und Schaafwolle, und den Maschinenbau.
Die Buntweberei ist allerdings aus der mittelalterlichen Leinweberei hervorgegangen, hat sich aber in neuerer Zeit ganz auf die Anfertigung schwerer, meist aus Baumwolle, Schaafwolle und Seide gemischter Stoffe geworfen. Hervorragend ist die Fabrikation bunter Damaste, sogenannter Möbelstoffe, Decken und Teppiche, wozu sich erst seit einigen Jahren Mäntel- und Kleiderstoffe, wie sie namentlich Glauchau und Meerane liefern, gesellt haben. Die leichteren Buntwaaren, wie Ginghams etc. werden zwar von Chemnitzer Verlegern in Arbeit gegeben, größtentheils aber auswärts, in Frankenberg, Mittweida, Lengefeld bei Zschopau und an andern Orten gefertigt, weil der zu geringe Lohn für den Chemnitzer Weber nicht ausreicht. Die Weberei ist meistentheils noch Hausindustrie, so daß die Weber in ihren Wohnungen die mit Jacquard-, Tritt- und anderen Hilfsmaschinen versehenen Stühle haben und die nach Muster und erhaltener Zuthat gefertigten Waaren an den Fabrikanten abliefern, aber es bestehen jetzt auch viele geschlossene Etablissements, in denen theils auf Handstühlen, theils auf mechanischen Webstühlen an Wasser und Dampf gearbeitet wird. So z. B. bei Robert Hösel und Comp., Wilhelm Matthes jun., Ufert und Eifler, F. W. Schott, L. und W. Voigt, Eduard Lochmann u. m. a. Hauptsächlich werden die Waaren im Orient und in Amerika abgesetzt. Ganz neu für Chemnitz ist die mechanische Flanellweberei von C. M. Fiedler.
Nächst der Weberei entwickelte sich aus den Anfängen des vorigen Jahrhunderts die Strumpfwirkerei, deren Arbeiter sich jedoch nicht in der Stadt, sondern in den Dörfern der Umgegend befinden, so daß nur die Verlagsgeschäfte, Appreturen und geschlossenen Etablissements in der Stadt selbst sind, während sehr bedeutende Verlagsgeschäfte auch in Stollberg (das Woller’sche, das größte Sachsens) Limbach, Grüna, Hohenstein etc. gefunden werden. Man fertigt größtenteils baumwollne, geschnittene Waare zur Ausfuhr nach Amerika. Limbach betreibt hauptsächlich die Anfertigung halbseidener und seidener Waaren. Mechanische [5] Rundstühle sind vorzüglich in Chemnitz und Stollberg im Gange; die Anfertigung regulärer Waare hat in der ganzen Umgegend durch die Einführung des Ule-Heinig’schen Strumpfstuhles einen neuen Aufschwung genommen.
Die Kattundruckerei begann ebenfalls schon im vorigen Jahrhunderte, und Chemnitz machte während der Continentalsperre solche Fortschritte, daß es längere Zeit hindurch in Deutschland alle Concurrenten überstrahlte. In den letzten dreißiger Jahren jedoch gingen die größern Fabriken aus falscher Rücksichtnahme auf die Arbeiter mit Einführung der Maschinen und der Massenfabrikation nicht kräftig genug vorwärts, so daß sie von Berlin und Großenhain überflügelt wurden. Die größte Fabrik, Pflugbeil u. Comp., hörte ganz auf, und wenn es auch noch sehr achtbare größere und kleinere Kattundruckereien giebt, unter denen die Firmen Wapler und Richter, Becker und Schraps, Pfaff und Sohn voranstehen, so werden sie doch an Massenhaftigkeit der Leistungen von Berlin etc. weit überboten. Dagegen hat sich der Wolldruck entschieden gehoben und mehrere jüngere Etablissements erfreuen sich eines trefflichen Geschäftsganges.
Mit dem Jahre 1800 begann in Chemnitz die mechanische Baumwollspinnerei, und nachdem die ersten Jahre der Privilegien vorüber waren, verbreiteten sich die Spinnfabriken über die ganze Umgegend und bis weit hinauf in’s Gebirge, allenthalben unbenutzte Wasserkraft aufsuchend. Im Weichbilde der Stadt befinden sich nur wenige Spinnereien, welche größtentheils, wie die von J. S. Schwalbe u. Sohn, G. W. Schmidt und Seifert u. Breyer an Dampf gehen, während von etwa 36 in der weitern Umgegend an der Chemnitz, Zschopau, Flöha, Mulde etc. gelegenen Spinnfabriken die Comptoirs und Niederlagen in der Stadt sind und die kaufmännischen Geschäfte von da aus betrieben werden. Der Garnhandel ist wie der Wollhandel (60,000 Ballen jährlich) sehr lebhaft, und es wird das hiesige Garn vorzüglich als Strumpfgarn in der Umgegend verarbeitet oder, als für die Weber bestimmt, in die Lausitz und nach Schlesien verschickt. In Strickgarn hat Max Hauschild einen europäischen Ruf. – Jünger als die Baumwollspinnerei ist die Kammgarnspinnerei, für welche sich in der Stadt zwei Fabriken befinden, während die große Solbrig’sche Anstalt in dem eine Meile entfernten Harthau betrieben wird. Streichgarn wird nur in der Flanellfabrik von C. M. Fiedler gesponnen.
Der jüngste, aber außerordentlich schnell zu hoher Bedeutung gelangte Hauptzweig des hiesigen Chemnitzer Gewerbsbetriebes ist der Maschinenbau, als dessen eigentlichen Gründer man den kürzlich verstorbenen C. G. Haubold sen. betrachtet, dessen Andenken in der nächsten Zeit durch ein Denkmal geehrt werden wird. Zunächst war der Maschinenbau ein Kind der Spinnerei, indem das Streben galt, gute Maschinen für Spinner zu liefern, und bis auf den heutigen Tag ist auch der Ruf der Chemnitzer Maschinenbauanstalten ganz vorzüglich auf ihre Leistungen für die Spinnerei begründet gewesen, da sie hierin unbedingt in Deutschland den ersten Rang einnehmen, während es im Bau von andern Maschinen vielfache und großartige Concurrenz giebt. Der Raum gestattet hier nicht, die Maschinen, welche jetzt in Chemnitz gebaut werden, alle zu nennen, und wir heben nur als charakteristisch neben allen zur Spinnerei gehörigen Maschinen die mechanischen Webstühle, die Werkzeug-Maschinen und die Locomotiven und Dampf-Maschinen hervor. Als die größten Etablissements nennen wir die von Richard Hartmann, Götze u. Comp., C. G. Haubold jun., C. F. Schellenberg, Const. Pfaff, J. S. Schwalbe u. Sohn, Louis Schönherr u. Seidler, Joh. Zimmermann.
Näheres geben wir bei Beschreibung einzelner Etablissements, wobei wir auch auf andere nennenswerthe Fabrikanlagen eingehen werden.
Und so beginnen wir den Reihen der einzelnen Etablissements unseres ruhmgekrönten Vaterlandes mit einer Anstalt, die ebenso merkwürdig und berühmt ist durch den fast fabelhaften Aufschwung, welchen dieselbe in einer kurzen Reihe von Jahren genommen hat, als durch ihren Besitzer, dessen Geist mit ächt deutscher Tiefe, Unermüdlichkeit und Gründlichkeit den rastlosen, durch und durch von seinem Zwecke und Ziele durchdrungenen, zäh und unbeirrt ausdauernden englischen industriellen Sinn verbindet! Es ist dies:
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SuperTuxKart 1.0 ist veröffentlicht – Netzwerk-Rennen möglich!
SuperTuxKart hat eine 1.0 als Versionsnummer bekommen. Die Entwickler haben sich laut eigenen Angaben dazu beraten und gefunden, der Meilenstein ist so groß, dass es eine 1.0 verdient hat.
Die Entwickler räumen ein, dass SuperTuxKart 1.0 nicht perfekt ist. Es gibt Bereiche, die verbessert werden können. Allerdings ist SuperTuxKart 1.0 eine der wichtigsten Versionen in der 12-jährigen Geschichte des Projekts. Das stimmt auf jeden Fall.
Warum ist SuperTuxKart 1.0 so ein großes Ding?
Wie in der Überschrift schon angedeutet, sind bei SuperTuxKart 1.0 Rennen via Netzwerk möglich. Du kannst ab sofort online mit Deinen Freunden zocken. Ein Split-Screen ist dafür nicht mehr notwendig.
Online bedeutet wirklich online und es ist egal, wo Deine Gegner sitzen. Allerdings raten die Etnwickler von zu weiten Entfernungen ab. Die Ping-Zeiten sollten nach Möglichkeit unter 100 ms sein. Wird die Latenz höher, kann es zu Stottern kommen und dann springen die Autos oder es wird nervig. Noch wichtiger ist allerdings, dass es so wenig Jitter wie möglich gibt und die Verbindung muss natürlich stabil sein. Das gilt vor allen Dingen für die Server Hosts.
In Sachen Bandbreite ist das Spiel genügsam. Bei 10 Spielern gleichzeitig brauchst Du nur eine Upload-Geschwindigkeit von zirka 1,2 MBit pro Sekunde. Sind es weniger Spieler, ist weniger Bandbreite notwendig.
Ein eigener Server ist schnell via GUI gestartet. Willst Du das nicht, dann kannst Du auch einen Server der Community nehmen. Die sind für alle zugänglich.
Verschiedene Rennmodi verfügbar
Neben Normales Rennen gibt es unter anderem auch Fußball, Capture the Flag und Jeder gegen Jeden. Du musst Dir eben einen Server suchen, der Deinen Geschmack trifft.
Download und spielen
Im Download-Bereich der Projektseite findest Du SuperTuxKart für Linux, Windows und macOS. Die Linux-Variante wird als .tar.xz-Archiv ausgeliefert. Darin findest Du die 32-Bit und 64-Bit-Binärdateien. Du musst das Archiv lediglich auspacken und startest das Spiel dann mit
./run_game.sh
Das Spiel erkennt Deine Architektur selbständig. Alle Details zu SuperTuxKart 1.0 findest Du in der offiziellen Ankündigung.
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Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
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In Sedimentablagerungen in Ägypten, genannt Fayum-Senke, etwa 60 Kilometer südlich der Pyramiden von Gizeh nahe Kairo, fanden Forscher die frühesten Altweltprimaten (Catarrhini). Die Sedimente bezeichnet man als Jebel Qatrani Formation; hier entdeckte man neben Primaten noch Fossilien zahlreicher anderer Säugetiere, Vögel, Reptilien und Pflanzen. Neue Datierungen aus den 1990-er Jahren zeigen, dass die Sedimente zwischen 31 und 40 Millionen Jahre alt sind. Die geologisch ältesten Primaten aus Fayum stammen somit aus dem späten Eozän. Zu dieser Zeit war Afrika von Eurasien durch das Urmeer Tethys abgeschnitten und die Fayum-Primaten lebten in tropischen Wäldern in der Nähe der Mündung eines großen Fluss-Systems.
Primaten wurden in dieser an Fossilien reichen Gegend erstmals im Jahr 1906 entdeckt. Die Auffächerung (Radiation) der afrikanischen Primaten muss sich spätestens am Ende des Eozäns vollzogen haben - vielleicht schon viel früher - weil das Dutzend Arten aus dem Oligozän zu nicht weniger als fünf verschiedenen Familien gehört. Darüber hinaus wurden schlecht erhaltenen Exemplare, die Euprimaten sein könnten, in Marokko und Algerien gefunden.
Ende der 1980-er Jahre fand man Überreste von Primaten in Ablagerungen der Fayum-Senke, die wahrscheinlich in das späte Eozän datieren. Der Schädel einer dieser Formen, bekannt als Catopithecus, zeigt bereits markante anthropoide Merkmale, wie z.B. eine postorbitale Schließung ebenso ähnelt die Gehör-Region den späteren Anthropoiden. Von den in das früheste Oligozän datierten Fundstellen der Fayum stammen zwei Gattungen: Oligopithecus und Qatrania. Erstere gleicht den späteren Fayum-Anthropoiden Aegyptopithecus und Propliopithecus in der Struktur der Eckzähne und Prämolaren. Ähnlichkeiten mit älteren, aber wenig bekannten ostasiatischen Gattungen, Amphipithecus und Pondaungia (Familie Amphipithecidae) aus dem Eozän, könnten auf einen süd-eurasischen Ursprung der Fayum-Primaten hindeuten, doch die meisten Autoren halten eine afrikanische Herkunft für wahrscheinlicher. Neben dieser mögliche Gruppe von frühen Catarrhini (Altweltaffen), repräsentiert durch Oligopithecus, Catopithecus, Propliopithecus und Aegyptopithecus, gibt es eine weitere, separate und eigenständige Familie (Parapithecidae), die ebenfalls zu den Anthropoidea gehört und in der Fayum durch die Gattungen Qatrania, Parapithecus und Apidium vertreten ist.
Apidium
Die Zähne und und das postcraniale Skelett von Apidium ähneln denen von Altweltaffen. Die unteren Backenzähne von Parapithecus und dem primitiven Apidium ähneln denen von Meerkatzen (Cercopithecus). Apidium hatte Backenzähne mit mehreren, kleinen Höckern und teilweise einem Muster, das ebenfalls stark an heutige Altweltaffen erinnert. Einige Autoren sind der Meinung, dass dies gemeinsame, abgeleitete Merkmale sind. Das postcraniale Skelett von Apidium legt nahe, dass dieser Primate ein aktiver Springer war und in Fluss- und Mangrovenwäldern lebte, ein Lebensraum, wie ihn heute die südamerikanischen Springaffen (Callicebus) besetzen. Die Füße von Apidium ähnelten denen einiger heutiger Lemuren und einigen Altweltaffen. Allerdings sind viele der Ähnlichkeiten im Körperbau zwischen Apidium und Neuweltaffen nur die Beibehaltung primitiver Merkmale oder sind auf konvergente Anpassungen im Zusammenhang mit einer springenden Lebensweise zurückzuführen.
Aegyptopithecus
Aegyptopithecus und Propliopithecus aus der Fayum erinnern in Bezug auf ihr Gebiss an Menschenaffen und werden von einigen Autoren als die frühesten Mitglieder der Hominoidea bezeichnet, eine taxonomische Gruppe, zu der Menschenaffen und Menschen gehören, andere stufen sie schlicht als primitive Catarrhini ein. Aegyptopithecus ist der bekannteste, oligozäne Anthropoide. Zähne und Skelett deuten darauf hin, dass er (oder ein ähnlicher Primat) ein Vorläufer von Proconsul war, der heute weitgehend als Vorfahr der Menschenaffen akzeptiert ist. Die Familie Proconsulidae scheint der Mainstream der Menschenaffenevolution zu sein, aus dem auch die menschliche Abstammungslinie im späten Miozän oder Pliozän hervorging. Aegyptopithecus lebte mit Sicherheit in den hohen Bäumen eines Monsunregenwalds, wo es Früchte im Überfluss gab. Er war also ein frugivorer Vierbeiner mit Anpassungen für das Klettern und Springen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Körperbau, der Eckzähne und der Größe der Kiefer legen nahe, dass Aegyptopithecus in einem polygynen, sozialen System lebte.
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Hamburg - Der schottische Schauspieler Gerard Butler erhält die Goldene Kamera als «Bester Schauspieler International». Der 46-Jährige überzeuge «als muskelbepackter Actionheld ebenso wie als gefühlvoller Charakterdarsteller», teilte die preisstiftende Funke Mediengruppe mit.
Die von Thomas Gottschalk moderierte Preisgala in Hamburg, an der auch Butler teilnehmen werde, wird am 6. Februar ab 20.15 Uhr live im ZDF übertragen.
(arc/sda)
- keinschaf aus Wladiwostok 2826
belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21 - keinschaf aus Wladiwostok 2826
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- Weitere Seminare
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Shop: Versionsgeschichte
Aus k4cg.org
Zur Anzeige der Änderungen einfach die zu vergleichenden Versionen auswählen und die Schaltfläche „Gewählte Versionen vergleichen“ klicken.
- (Aktuell) = Unterschied zur aktuellen Version, (Vorherige) = Unterschied zur vorherigen Version
- Uhrzeit/Datum = Version zu dieser Zeit, Benutzername/IP-Adresse des Bearbeiters, K = Kleine Änderung
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Traditionelle Geschlechterrollen lösen auf spezifisch weibliche Privilegien auf. Ein beträchtlicher Teil von dem, was Feministen als das Patriarchat bezeichnen, dient dem Schutz der Frau. So auch die kulturelle Annahme, dass Frauen einen besonderen Schutz verdienen. So wie Männer blinde Flecken in der Wahrnehmung der weiblichen Lebenswelt haben, haben auch Frauen blinde Flecken für die männertypische Lebenswelt. Der besondere Schutz der Frau ist ein kulturelles Gut, das durch den Verlust traditioneller Geschlechterrollen bedroht ist.
Für diese Überlegungen sind moralische Gebote nicht entscheidend. Der Einwand, dass Gewalt prinzipiell abzulehnen ist, ist kein Einwand. Wir haben es hier mit soziologischen Untersuchungen zu tun, die beschreiben, wie es ist, nicht moralischen Untersuchungen, wie es sein soll!
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Autoritäre Politiken im städtischen öffentlichen Raum
- Der städtische öffentliche Raum
- Die Stadt als Marke
- Armut bekämpfen oder arme Menschen verdrängen?
- Videoüberwachung statt sichere Radwege
- Racial Profiling statt weibliche Teilhabe
- Autoritäre Sicherheitsdiskurse und neoliberaler Ausverkauf
- Bürger*innen als Akteur*innen, als Gesprächspartner*innen oder als Gefahr?
- Bürgerkriegsspiele statt politische Auseinandersetzungen
- Öffentlicher Raum als Staatsaufgabe – Öffentlichkeit als Raum der Zivilgesellschaft
Im Juli 2018 wurde in Berlin ein Brandanschlag auf zwei wohnungslose Männer verübt.[1] Eines der Opfer lag noch im Koma, als die Polizei zehn Tage später einen Tatverdächtigen präsentierte und vor allem verkündete, dem Anschlag habe kein „obdachlosenfeindliches Motiv“ zugrunde gelegen, sondern der Tatverdächtige habe mit den beiden wohnungslosen Männern Streit gehabt.[2] Nach diesem Streit, der mit einem Platzverweis für ihn endete, hatte er an einer nahe gelegenen Tankstelle Benzin gekauft und die beiden Männer, die unter der Brücke eines S-Bahnhofs schliefen, damit übergossen und angezündet.
Der Anschlag hatte ein erhebliches mediales Echo hervorgerufen. Dabei wurde zum einen Entsetzen über die Grausamkeit und Feigheit der Tat geäußert, teils aber auch das grundlegende Problem mangelnden Wohnraums und der Gewalt gegen wohnungslose Personen wieder ins öffentliche Bewusstsein gerufen. Am Tatort wurden Mahnwachen abgehalten und es gab einen Moment des Innehaltens, des Nachdenkens darüber, was Sicherheit in einer Großstadt wie Berlin für Menschen bedeuten kann, die keine Wohnung, keine soziale Absicherung und keine Interessenvertretung haben und im öffentlichen Straßenraum leben.
Die medienwirksame Feststellung, dass der Brandanschlag nicht aus „obdachlosenfeindlichen Motiven“ erfolgte, hat der Tat die politische Dimension genommen, sie zu einem Streit am Rande der Gesellschaft gemacht. Ein solcher Streit zieht aber nicht notwendig einen Mordversuch nach sich. Die spezifische Verletzbarkeit wohnungsloser Menschen, über die nun nicht mehr geredet werden musste, spielte eine wesentliche Rolle. Vor allem aber war es nicht fernliegend, dass andere Wohnungslose, Sozialarbeiter*innen und Nachbar*innen zunächst von einem anderen Tatmotiv ausgingen, nämlich menschenverachtendem Hass auf wohnungslose Personen.
Von 1989 bis 2017 sind 240 Obdachlose in Deutschland durch nicht-wohnungslose Angreifer getötet worden, rund 850 wurden schwer verletzt.[3] Es war auch nicht das erste Mal, dass auf wohnungslose Personen ein Brandanschlag verübt wurde. Teils werden Aggressionen an den Schwächsten der Gesellschaft ausagiert, teils fühlen sich die Täter aber auch dadurch gerechtfertigt, ein diffuses öffentliches Sicherheits- und Ordnungsbedürfnis zu vollstrecken. Sicherheit ist das zentrale Schlagwort in vielen Debatten um städtischen öffentlichen Raum. Allerdings bedeutet Sicherheit für wohnungslose Personen etwas ganz Anderes als für den Gewerbeverein, der einige Einkaufsstraßen attraktiver machen möchte, und für Radfahrer*innen etwas Anderes als für Innensenatoren, die sich für flächendeckende Videoüberwachung einsetzen.
Gewalt gegen wohnungslose Personen gründet nicht zuletzt auf Vorstellungen von einer sauberen Stadt, in der Armut nicht sichtbar ist, alle einer geregelten Arbeit nachgehen und der öffentliche Raum nur für Fortbewegung, Konsum, Flanieren und ggf. politischen Austausch genutzt wird. Gerade Berlin blickt auf eine sehr lange Tradition massiver staatlicher Gewalt im öffentlichen Raum zurück, mit der Gefährdungen, Aufruhr, Armutsunruhen oder politische Auseinandersetzungen vermieden werden sollten, und die vor allem Gegengewalt nach sich zog.[4] Soziale Politiken als Alternative zu Sicherheitspolitiken sind wenig werbewirksam, langwierig und mühsam und widersprechen neoliberalen Marktlogiken.
Dabei sind die Leitbilder von Sicherheit und Markt im Stadtraum eng verwoben und bedingen sich gegenseitig. Die Stadt wird zur Marke, der städtische Raum selbst zum Konsum freigegeben, städtische Politiken gehen in unentrinnbare Privatisierungsschleifen, soziale Politiken und soziale Stadtgestaltung scheitern an der Finanzierungsfrage. Die am Ende auf die reine Staatsgewalt reduzierte Obrigkeit nutzt städtische Räume immer wieder auch als Erprobungsfeld für neue Methoden und Strategien der inneren Sicherheit. (↑ nach oben)
Der städtische öffentliche Raum ist ein Mythos, aber auch Lebensrealität für sehr viele Menschen. Weltweit nimmt die Zahl der Menschen, die in urbanen Räumen und Metropolen leben, stetig zu. Die Stadt verspricht insbesondere Freiheit von sozialer Kontrolle, die Illusion der Neuerfindung, bessere Möglichkeiten des Broterwerbs und politischen Aktionsraum. Für viele Menschen ist der städtische Raum auch Lebensraum, denn auch in deutschen Städten findet zumindest im Sommerhalbjahr Leben zunehmend auf der Straße, auf Plätzen und in öffentlichen Grünanlagen statt. Öffentlicher städtischer Raum ist aber eine knappe Ressource, um deren Nutzung hart konkurriert wird. Die Verknappung erfolgt durch verschiedene Formen der Privatisierung, aber auch durch vermehrte und plurale Nutzungen des Staates, der Wirtschaft, der Einwohner*innen.
Städtischer Raum wird seit langem als staatliche Regelungsaufgabe wahrgenommen, wobei der Fokus häufig weniger darauf liegt, wie plurale Nutzungen ermöglicht werden und ein Raum entsteht, an dem viele teilhaben können. Vielmehr geht es allzu oft um die Stadt als gefährlichen Ort, der kontrolliert und diszipliniert werden muss. Neoliberale Logiken haben aus der Stadt zudem eine Marke gemacht, die in Konkurrenz zu anderen (städtischen) Räumen steht, die vermarktet und deren Attraktivität erhalten werden muss. Dies führt zur staatlichen Durchsetzung nicht nur autoritärer Ordnungsvorstellungen, sondern auch neoliberaler Verwertungslogiken.
Damit sind zwei Grundpfeiler staatlicher Politiken städtischen Raumes markiert: Sicherheit und Konsum. Diese bedingen sich teils, teils stehen sie nebeneinander, und beide führen je für sich und gemeinsam zum Ausschluss bestimmter Gruppen von diskriminierungsfreier Teilhabe an städtischen öffentlichen Räumen. (↑ nach oben)
Städte werden von Stadtverwaltungen zunehmend als Unternehmen geführt, die in Konkurrenz zu anderen Städten stehen, Gewinn generieren und die Stadt als verwertbare Marke präsentieren müssen. Die Stadt als Marke verkennt jedoch die Bedeutung städtischen öffentlichen Raumes als Lebensraum, als politischen Raum, als zivilgesellschaftlich gestaltbaren Raum, als Allmende oder Commons völlig[5] und sieht ihn wie andere öffentliche Eigentümer lediglich als etwas, aus dem das Maximum herausgeholt werden sollte, bevor man es ruiniert hat und wegwirft. Zu den wesentlichen Formen der Vermarktung und Verwertung städtischen Raumes gehören Privatisierung, Tourismus und Eventisierung.
Wie andere öffentliche Ressourcen wird auch der städtische Raum von der öffentlichen Hand nicht selten als verfügbare Ressource angesehen, die auch durch Privatisierung verwertet werden darf. Wer sich verfassungsrechtlich hiermit beschäftigt, wird erfahren, dass es quasi keine Grenzen für die (oft endgültige) Verfügung über existentielle Gemeingüter wie den öffentlichen Raum gibt. In vielen deutschen Städten sind allgemein zugängliche Straßen und Plätze längst in Privatbesitz und öffentliche Räume werden von privaten Sicherheitsdiensten kontrolliert oder von wirtschaftlichen Akteur*innen hemmungslos zur eigenen Gewinnmaximierung genutzt, ohne dass eine formale Privatisierung vorliegen würde.
Ein sehr augenfälliges Beispiel ist der alte Wasserturm im Hamburger Schanzenpark, welcher zunächst unter der Bedingung privatisiert wurde, dass neben einem Hotelbetrieb auch Räume für die Nutzung durch die städtische Zivilgesellschaft vorgehalten werden. Nachdem sich Letzteres überraschend als zu teuer erwies und ein reines Luxushotel errichtet wurde, privatisierte der Investor im Handstreich auch noch den öffentlichen Schanzenpark, indem kein Zaun um das Hotel gezogen und die Polizei aufgefordert wurde, doch mal Ordnung im Park zu schaffen.
Das Hanseatische Oberlandesgericht erklärte jedoch mit Berufung auf ein Urteil des Reichsgerichts von 1884 (das lässt ein gewisses Missfallen vermuten), dass es ohne irgendeine Art von Zaun auch kein befriedetes Besitztum und damit keinen Hausfriedensbruch durch Hotelgegner*innen geben könne.[6] Öffentliche Parks als privaten Vorgarten zu nutzen, ist besonders dreist, aber auch nicht viel störender als verborgenere Formen der Privatisierung und Kommerzialisierung zu Gunsten von Privaten wie Tourismus-Boom und Eventisierung.
Der Ausverkauf von Städten an den Tourismus-Boom ist weltweit für urbane Zentren zu beobachten. Obwohl immer wieder als Garant von Aufschwung und Wirtschaftswachstum begrüßt, ist zugleich offensichtlich, dass Massentourismus, egal durch wen, sich signifikant negativ auf die Lebenssituation vor Ort auswirkt, insbesondere auf Höhe der Mieten, alltägliche Versorgung, soziale Infrastruktur und vieles mehr.[7]
Dennoch wird Tourismus quantitativ weiterhin als Richtschnur für den Wert und Erfolg einer Stadt propagiert. Nicht die Bedürfnisse derer, die in den Städten leben, sondern Verwertungslogiken stehen auch bei der urbanen Eventisierung im Mittelpunkt.[8] Unter dem Vorwand der Unterhaltung der Bevölkerung wird der öffentliche Raum durch Sportereignisse, Messen, Feste, Jahrmärkte usw. besetzt, was nicht nur die Infrastruktur erheblich belastet und die Mobilität behindert, sondern auch eine anderweitige Nutzung öffentlichen Stadtraums durch die Stadtgesellschaft ausschließt.
Viel interessanter könnten doch autofreie Wochenenden sein, welche den städtischen Straßenraum der selbstverantworteten kreativen Nutzung der Stadtgesellschaft überlassen. Stattdessen erfreut sich der Ausverkauf städtischen Raumes an Großereignisse der Sportwelt großer Beliebtheit, bei denen es weniger um viel beschworene Gemeinschaftserlebnisse geht als um exorbitante Summen für Sportfunktionäre, Sponsoren und einige wenige Profiteure, aber auch das Image der Stadt und einmal mehr den Tourismus.
Ein Nebeneffekt der Stadt als Marke sind nicht nur alltagsfremde Prioritäten und Disneyfizierung von Innenstädten, sondern auch konkrete architektonische Gestaltungsentscheidungen, welche autoritäre und rechtspopulistische Ideologien im Wortsinne „in Stein meißeln“ können. Insbesondere die zunehmend beliebten „Rekonstruktionen“ deutscher Alt- und Innenstädte wie in Frankfurt (Main) spiegeln eine bedenkliche Entwicklung.
Diese großen Prestigeprojekte kommunaler Politik können nicht Wohnraumprobleme lösen, plurale Nutzbarkeit garantieren und urbane Heimat für Alle schaffen, sondern höchstens der Sehnsucht nach den (ohnehin so nie existierenden) 1950ern, deutscher Größe und Gemütlichkeit Ausdruck verleihen. „Die Rekonstruktionsarchitektur entwickelt sich in Deutschland derzeit zu einem Schlüsselmedium der autoritären, völkischen, geschichtsrevisionistischen Rechten.“[9] Und sie prägt die Zentren unserer Städte auf Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte.
Dabei ist Geschichtsrevisionismus nicht unbedingt das zentrale Motiv der kommunalen Akteur*innen, aber der Wunsch nach einem sauberen Altstadtidyll, die Hoffnung auf mehr Tourist*innen und mangelnde Auseinandersetzung mit bspw. barrierefreier Stadtplanung (Design für alle) geben Geschichtsrevisionismus reichlich Raum.
Wenig Raum haben in der vermarkteten Stadt dagegen gesellschaftliche Randgruppen. Während Angehörige privilegierter Gruppen oder der Mehrheitsgesellschaft jedenfalls als Konsument*innen oder als Dienstleister*innen geduldet werden, erscheinen soziale Randgruppen in der Stadt des Tourismus, des Konsums, der Märkte und des kommerzialisierten Sports wie in idyllischen neuen Altstädten als störende Fremdkörper, welche den Wert der Stadt mindern. (↑ nach oben)
Wenig überraschend sind parallel zur Vermarktung der Stadt wieder vermehrte Bemühungen zur Verdrängung sozialer Randgruppen aus attraktiven städtischen Räumen zu beobachten. Hintergrund sind zum einen sogenannte Gentrifizierungsprozesse, also die Aufwertung und Verteuerung von Stadtvierteln und die damit verbundene Verdrängung bisheriger Bewohner*innen.[10]
Diese Prozesse geschehen allerdings auch nicht von selbst, sondern sind auf jahrelange staatliche Untätigkeit im sozialen Wohnungsbau, in der Stadtplanung, in der Umsetzung des Grundsatzes „Eigentum verpflichtet“ zurückzuführen. Zum anderen erfolgt die aktive Verwertung der Stadt als Marke, weshalb Armut in den Stadtteilen, in denen Tourist*innen oder betuchte Einwohner*innen flanieren wollen, empfindlich stört.
Im Umgang mit Armut und armen Menschen im städtischen Raum sind verschiedene soziale städtische Politiken denkbar, doch praktisch setzen sich häufig Politiken der Verdrängung durch. Dies ist erkennbar an den Diskussionen um rechtliche Bettelverbote. Zwar kann rechtmäßig nur sogenanntes aggressives, also nötigendes, Betteln (im Gegensatz zum erlaubten „stillen“ Betteln) verboten werden.[11]
Doch wird immer wieder versucht, weitergehende Bettelverbote auszusprechen. Hierzu dient insbesondere der Verweis auf organisiertes Betteln oder anwesende Kinder.[12] Letztere wären meist auch lieber in der Schule oder Kindertagesstätte, was ihnen jedoch oft verwehrt bleibt. Hintergrund ist zum einen, dass das Recht auf Bildung in Deutschland wenig anerkannt wird – so ist es nicht in der Verfassung verankert – und ein einfachgesetzliches Recht auf Schulbesuch an formalen Hürden wie der fehlenden Postadresse der Eltern oder drohenden Meldepflichten der Schule an Ausländerbehörden oder Jugendamt scheitert.
Bettelverbote lösen diese Probleme ebenso wenig wie sie den Menschen helfen, die in organisierten Strukturen zum Betteln gezwungen werden, sie machen sie lediglich unsichtbarer.[13] Politiken der Verdrängung armer Menschen äußern sich auch an der menschenfeindlichen Gestaltung öffentlicher Räume, damit längeres Verweilen unterbleibt: Rasen werden nachts besprengt, Bänke sind nicht zum Liegen da, Bushaltestellen haben praktisch kein Dach, Parks werden abends geschlossen und so weiter.
Politiken der Armutsbekämpfung als Alternative zu Politiken der Verdrängung armer Menschen sind weniger spektakulär, aufwändiger und kostenintensiver. Doch sie unterbleiben nicht nur aus finanziellen Gründen (obwohl die teils drastisch verschlechterte Finanzsituation von Städten einen nicht zu unterschätzenden Hintergrund für stadtpolitische Entwicklungen bildet[14]).
Längst hat sich ein Sicherheitsdiskurs etabliert, in dem der Begriff der Sicherheit als staatliche Aufgabe nicht etwa soziale Sicherheit (oder, für städtischen Raum auch interessant, Verkehrssicherheit) meint, sondern Sicherheit vor internationalem Terrorismus und Kriminalität, aber auch vor Gefühlen der Unsicherheit, wie sie aus der Konfrontation mit Armut und Fremdheit erwachsen können.[15] So wird in Sicherheitspolitiken in diesem engen Sinne investiert, also die Videoüberwachung öffentlicher Räume, Polizeiverordnungen und ihre Durchsetzung, die Aufrüstung der Polizei, der Einsatz privater Sicherheitsdienstleister etc., während zugleich die Bekämpfung von Armut in wesentlichem Ausmaß an die Zivilgesellschaft delegiert wird.
Armutsbekämpfung ist aber eine zwingende staatliche Aufgabe, die gar wichtiger sein könnte als Videoüberwachung. Es geht dabei nicht nur darum, dass wir vom modernen Sozialstaat einer reichen Industrienation sicherlich mehr erwarten dürfen, sondern auch um bedenkliche Verschiebungen. So zieht sich der Staat auf repressive Sicherheitspolitiken zurück, die in der beschriebenen Enge des Sicherheitsverständnisses ein bekanntes Merkmal autoritärer Entwicklungen sind.
Der öffentliche Raum sollte in einer demokratischen Gesellschaft ein selbst organisierter, pluraler Raum der Stadtgesellschaft sein, für dessen Gelingen der Staat die Mindestbedingungen garantiert. Stattdessen verfügt der Staat über den öffentlichen Raum, entzieht ihn damit demokratischen Aushandlungsprozessen und mutet den Bewohner*innen wahlweise im Namen der „Sicherheit“ oder der „Attraktivität“ der Stadt erhebliche Grundrechtseingriffe zu.
Solche Politiken nehmen die Bewohner*innen nur als gefährliche Subjekte oder als passive Konsument*innen wahr, nicht als Bürger*innen im Sinne aktiver citizenship (Bürgerschaft) und Gestaltung des städtischen Lebensraumes. Dabei gerät staatliches Handeln immer mehr zum Selbstzweck, was als autoritäre Entwicklung zu kritisieren ist. Auch die rücksichtslose Vermarktung und Verwertung städtischen Raumes ist eine Politik autoritärer Entscheidungen über die Verteilung von öffentlichen Ressourcen, welche die Bedürfnisse der Stadtgesellschaft in ihrer Pluralität ignoriert.
Große Sportereignisse, Messen und Märkte nehmen erhebliche Teile begehrten öffentlichen Raumes ein, der nicht mehr für andere Nutzungen zur Verfügung steht. Die Verwaltung des Mangels wird dagegen der Zivilgesellschaft überlassen, welche aber weder an soziale Rechte noch an Diskriminierungsverbote gebunden ist, weshalb sich hier auch Spielwiesen für nicht-staatliche autoritäre und rechtspopulistische Politiken eröffnen. Es gibt freiwillige Helfer*innen und Spender*innen, die darauf bestehen, nur Wohnungslose mit deutscher Staatsbürgerschaft zu unterstützen, oder es wird massiv versucht, Unterstützung für Geflüchtete und für Wohnungslose gegeneinander auszuspielen.[16] Die Teilhabe am öffentlichen Raum, soziale Rechte und das Recht auf Stadt[17] gelten aber für alle Bewohner*innen und müssen für sie alle zur Geltung gebracht werden. (↑ nach oben)
Der derzeit allgegenwärtige, dysfunktional enge Sicherheitsbegriff hat auch an anderer Stelle ungünstige Auswirkungen. So sterben in Deutschland ungleich mehr Menschen bei tödlichen Verkehrsunfällen als durch terroristische Anschläge, nicht wenige davon sind Radfahrer*innen oder Fußgänger*innen in deutschen Großstädten und die meisten Unfälle sind vermeidbar.
Für Menschen, die nicht mit dem Auto unterwegs sind, wäre ein echter Beitrag zu ihrer persönlichen Sicherheit (ganz basal als Schutz von Leib und Leben) die autofreie Stadt oder doch wenigstens Verkehrskonzepte und eine Infrastruktur für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, die ihren Bedürfnissen Rechnung trägt und ihrer Unversehrtheit Vorrang gibt vor dem in Deutschland tief gefühlten Recht aufs Autofahren, welches allerdings nicht im Grundgesetz steht.
Wie oben dargestellt, wird Sicherheit in der Stadt aber auf Schutz vor Kriminalität und Terrorismus reduziert. Und ein gepriesenes Mittel ist die Videoüberwachung, welche die (oftmals gerade gesuchte) Anonymität der Großstadt aufhebt und zu Verdrängung und Verhaltensänderungen (chilling effects) führen kann.[18] Verschiedene Pilotprojekte zur Videoüberwachung in Deutschland bilden den technischen Fortschritt ab, mit dem der Datenschutz kaum noch Schritt hält.[19]
Kritik wird regelmäßig entgegengehalten, dass schon einmal ein Verbrechen mit Hilfe von Videoüberwachung aufgeklärt wurde, vor allem aber, dass unbescholtene Bürger*innen durch solche Maßnahmen doch nichts zu befürchten hätten und daher nicht beeinträchtigt werden könnten. Längst findet eine permanente Kontrolle öffentlicher Plätze und des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs statt.
Überwachung von Telekommunikation betrifft spätestens seit der Vorratsdatenspeicherung alle Bürger/innen. Der Trend beim Thema Überwachung ist bedenklich, findet Marie Bröckling, Autorin bei Netzpolitik. „Eine heimliche Maßnahme zieht weiter heimliche Maßnahmen nach sich.“ zum Text
Die Polizei in Hamburg will Software zur Gesichtserkennung, welche bisher zur Strafverfolgung im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel genutzt wurde, künftig dauerhaft und flächendeckend einsetzen, ohne die verfassungsrechtlichen Bedenken des Hamburger Datenschutzbeauftragten ernsthaft zu prüfen.[20] Mit dieser Software können biometrische Gesichtsabdrücke erstellt, Personen auf Videomaterial erkannt sowie Standortdaten, Verhaltensprofile und soziale Kontakte rekonstruiert werden. Die Software ist zum Vergleich auf große Datenmengen angewiesen und lädt zum unbegrenzten Sammeln personenbezogener Daten sowie dem Aufbau immenser Datenbanken ein. Biometrische Massenerhebungen und gläserne Bürger*innen werden damit Realität. Zugleich werden erhebliche Ressourcen gebunden, die in Aufbau und Garantie sozialer Sicherheit investiert werden könnten. (↑ nach oben)
Der Sicherheitsbegriff in städtischen Politiken des öffentlichen Raumes blendet die soziale Dimension und die Bedeutung von Infrastruktur und Verkehrskonzepten für die Sicherheit der Stadtbewohner*innen aus und beschränkt sich auf repressive Sicherheitspolitiken der Überwachung und Verdrängung. Zugleich wird dieser autoritäre Sicherheitsbegriff rassistisch aufgeladen. Seit „Köln“ als Chiffre dafür steht, dass die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen im öffentlichen Raum durch Gruppen von jungen männlichen Migranten aus nordafrikanischen Staaten bedroht sei, können sich auch Parteien des rechten Spektrums für „Frauenrechte“ erwärmen. Die Frage der Teilhabe am öffentlichen Raum wird zum Vorteil weißer Männer geschlechtsspezifisch und rassistisch strukturiert.
Durch den Mythos von „den Fremden“, die im öffentlichen Raum „unsere Frauen“ bedrohen, werden wesentliche Fragen von Verteilung und Nutzung des öffentlichen Raumes als Ressource aktiv ausgeblendet.[21] Die Frage der Teilhabe von Frauen am öffentlichen Raum, welche seit der Trennung von öffentlicher und privater Sphäre durchaus nicht selbstverständlich ist, ist kein Thema mehr. Gleiches gilt für den Befund, dass die Würde, körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung von Frauen primär in ihrer eigenen Wohnung oder der ihres (Ex-)Partners bedroht sind, nicht in der Öffentlichkeit.
Die von der Forschung lange als irrational abgewerteten Gefühle von weiblicher Unsicherheit in der Öffentlichkeit sind handfeste Mittel der Herrschaft im öffentlichen Raum.[22] Dies zeigen auch die Diskurse „nach Köln“ – so muss die weiße Frau nun den Schutz eines biodeutschen Mannes, bspw. des Partners, in Anspruch nehmen, will sie gefahrlos den öffentlichen Raum betreten. Nach den massiven Gewalterfahrungen und der Belästigung und Ausgrenzung von Women of Colour oder LGBTIQ-Personen im öffentlichen Raum[23] fragt dagegen niemand und Schutz wird auch nicht angeboten.
Doch werden nicht nur Betroffene und ihre Bedürfnisse ignoriert. Zugleich wird die Frage der Teilhabe am öffentlichen Raum als Sicherheitsfrage konzipiert, welche durch repressive (und nicht selten rechtswidrige) Sicherheitspolitiken gelöst werden könne. Als Tätergruppe werden „fremde“ junge Männer festgelegt, die ohnehin im Fadenkreuz von Verwertungslogiken und Sicherheitsfantasien im öffentlichen Raum stehen. Mit der Behauptung, weibliche Teilhabe am öffentlichen Raum sichern zu wollen, kann nun gegen sie vorgegangen werden.
Wer konsumieren kann, darf bleiben.
Dies erfolgt insbesondere durch Maßnahmen des „Racial Profiling“, also durch verdachtsunabhängige Polizeikontrollen, die sich weit überdurchschnittlich gegen Menschen richten, welche von rassistischer Diskriminierung betroffen sind.[24] Da die Hautfarbe schlechterdings nicht der Anknüpfungspunkt für anlassunabhängige Kontrollen sein darf, werden diese teils mit statistisch unhaltbaren Behauptungen, teils schlicht mit Bezügen zu „Köln“ begründet – und treffen natürlich auch Women of Color, also Frauen. Diskriminierung und Teilhabeausschluss werden nicht verringert, sondern durch rassistische und sexistische Politiken neu erzählt, partiell verschoben und faktisch verstärkt. (↑ nach oben)
Es ist kein Zufall, dass junge Männer mit Erfahrungen rassistischer Diskriminierung als Gegenstand von Sicherheitspolitiken entdeckt werden, welche sie aus städtischen öffentlichen Räumen verdrängen sollen.[25] Vielmehr zeigt sich auch hier die enge Verbindung autoritärer Sicherheitsdiskurse und eines neoliberalen Ausverkaufs öffentlicher städtischer Räume. Kurz gesagt: Wer konsumieren kann, darf bleiben. Staatliche Sicherheitspolitiken sollen nicht nur Sozialpolitik, Verkehrspolitik, gerechte und soziale Stadtplanung oder Infrastrukturpolitik (zumindest in Teilen) ersetzen, sondern dienen nicht selten offen der Absicherung von Kommerzialisierung, Privatisierung und Konsum.
Kommerzialisierung und Privatisierung in verschiedensten Formen (bspw. ständige Belegung öffentlichen Raumes durch Sport-Events) verknappen die ohnehin sehr begrenzte Ressource des öffentlichen Raumes noch weiter und verschärfen Konflikte, die dann durch repressive Sicherheitspolitiken scheinbar gelöst werden können. Gerade privilegierte Nutzer*innen städtischen Raumes fühlen sich bedroht und verlangen nach öffentlicher Sicherheit.
„Ich habe nichts zu verbergen“ – immer wieder fällt dieser Satz, wenn von Überwachung die Rede ist. Diese Haltung ist problematisch. Denn sie unterstellt, dass andere durchaus etwas zu verstecken hätten, da die Ausspähung der Sicherheit aller diene. Der Staat etwa sorgt dafür, dass zum Beispiel Hartz-4-Empänger*innen, mit sehr viel mehr Eingriffen in ihre Privatsphäre rechnen müssen als Erwerbstätige. Auch Frauen*, Schwarze Menschen oder Menschen of Color müssen mit stärkeren Eingriffen in die (körperliche) Privatsphäre rechnen. Sei es beim Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung oder hinsichtlich der Bewegungsfreiheit, Stichwort Racial Profiling.Überwachung, ob staatlich oder privatwirtschaftlich, betrifft großflächig uns alle, wenn auch nicht im gleichen Maße. Trotzdem scheint sich kaum jemand betroffen, eingeschränkt oder gar eingeschüchtert zu fühlen. Woran liegt das? Intersektionale Perspektiven im Dossier "Feminismus und Überwachung" des Gunda-Werner-Instituts
Zugleich sind Sicherheitspolitiken nicht erst seit „Köln“ auch von rassistischen Vorurteilen bestimmt und davon beeinflusst, welche Personengruppen Schutz „verdienen“. So dürfen besoffene Touristen sich vielfach in einer Weise benehmen, die bei Obdachlosen oder jungen männlichen Migranten oder von rassistischer Diskriminierung Betroffenen sofort die Polizei auf den Plan rufen würde. Wer im Restaurant ein Bier trinkt, genießt seine Freizeit, wer eine mitgebrachte Flasche Bier auf der Parkbank oder an der Bushaltestelle konsumiert, ist verdächtig und eine Gefahrenquelle.[26]
Geschlechterstereotype, rassistische Vorurteile und ökonomischer Status strukturieren und determinieren Teilhabe am öffentlichen Raum. Zugleich sind weder autoritäre Sicherheitsdiskurse noch neoliberaler Ausverkauf ein ernsthaftes Politikangebot an die städtische Zivilgesellschaft. Diese muss sich ihre Stadt friedlich zurückerobern, lebenswerte Räume einfordern, bezahlbaren Wohnraum, öffentliche Räume ohne Konsumpflicht, in denen man sich aufhalten möchte, sichere Verkehrskonzepte, Multifunktionalität und Barrierefreiheit, kurz: den städtischen Raum, in dem sich eine Zivilgesellschaft als Gemeinschaft organisieren kann. (↑ nach oben)
Das gute Leben in der Stadt kann nicht einfach vom Staat kommen, auch wenn dieser für einige Grundbedingungen zwingend in der Verantwortung ist, sondern es braucht gerade bzw. besteht gerade in der städtischen Bürger*innengesellschaft, wobei als Bürger*innen in diesem Sinne alle Bewohner*innen zu verstehen sind, unabhängig von ihrem formalen rechtlichen Status (citizenship). Allerdings zielen städtische Politiken oftmals nicht auf Selbstorganisation, sondern wollen es bei vollmundig angekündigten Bürgerbeteiligungen belassen, die sich punktuell zu städtischen Politiken äußern dürfen.
Diese Beteiligungsverfahren führen oft nur zu großer Frustration, weil die Verfahren gar nicht halten können, was sie versprechen, oder die Bürger*innen nur alibimäßig beteiligt werden, aber auch, weil es wenig klare Auseinandersetzung darüber gibt, wer an welchen Entscheidungen beteiligt werden soll.[27] Ohnehin wird von staatlicher Seite regelmäßig unterstellt, dass die Bürger*innen bzw. Bewohner*innen nicht das Gemeinwohl im Auge haben, sondern nur ihre partikularen Interessen. Und in der Tat ist sehr genau zu schauen, wer da eigentlich spricht und gehört wird und wer nicht, denn auch das ist ohne innovative Verfahrensformen fast vollständig abhängig von ökonomischem Status, Bildungsniveau, Geschlecht und rassistischen Zuschreibungen. Solche Barrieren durch Diskriminierung können aber überwunden werden, wenn der politische Wille hierzu besteht.
Rechtlich sind bestimmte Beteiligungsverfahren in der Stadtplanung vorgesehen, deren Orientierung auf Gesetzmäßigkeitsprüfungen, mangelnde Transparenz, später Einsatz, enge Personenauswahl und starrer Rahmen ohne Verhandlungsspielraum sie oft als wenig geeignet für partizipatorische Planungs- und Entwicklungsprozesse erscheinen lässt.[28] Vielversprechender erscheinen innovative Beteiligungsformen wie Zukunfts- oder Perspektivenwerkstätten, runde Tische, Planspiele, Konsensusgipfel, Fokusgruppen, digitale Alternativplanung und weitere.[29]
Die Beispiele für gelingende wie nicht gelungene Beteiligungsformen sind inzwischen vielfältig. So hat die durchaus umfassende Bürgerbeteiligung an den fortdauernden Protesten gegen Stuttgart21 nichts geändert. In Hamburg wurde recht erfolgreich mit partizipatorischen digitalen Beteiligungsmöglichkeiten gearbeitet,[30] wobei untersucht werden müsste, wer daran teilnimmt und wer eben nicht. Für Berlin werden ebenfalls positive Beispiele partizipatorischer Stadtplanung genannt wie das Wriezener Freiraumlabor, der Prinzessinnengarten und die Tempelhofer Freiheit.[31] Der Volksentscheid von 2014, bei dem knapp 740.000 Berliner*innen sich gegen jegliche Bebauung des Feldes entschieden, steht jedoch gerade wieder zur Diskussion, was nicht unerhebliche Frustration hervorruft.[32]
Allerdings werden jenseits von formalen Beteiligungen der bürgerlichen Mittelschicht die Bewohner*innen häufig nicht nur als eigensinnige Akteur*innen oder gleichberechtigte Gesprächspartner*innen abgelehnt, sondern als reines Gefahrenpotential angesehen, vor allem, wenn sie öffentlichen Raum anders nutzen wollen als behördlich vorgesehen. Das kann sich an konkreten Konflikten festmachen – wie dem Streit um bezahlbaren Wohnraum –, aber auch auf einer grundsätzlich autoritären Perspektive beruhen, welche nicht auf Kommunikation mit der Stadtgesellschaft, sondern Beherrschung des Stadtraumes abzielt. Die Stadt wird aus dieser Sicht zum Ort polizeilicher Planspiele, zur Herausforderung für Polizeitaktiken und Crowd Control (Kontrolle von großen Menschenmengen), aufgeteilt in gute Gegenden und in Gefahrengebiete, in denen der Staat weitgehend entgrenzt agiert.[33] (↑ nach oben)
Die autoritäre Entscheidung über Privatisierung und Eventisierung lässt städtischen öffentlichen Raum als existentielle Ressource und Gemeingut verschwinden. Sie orientiert sich zudem nicht am städtischen Gemeinwohl, sondern an sachfremden Indikatoren wie Tourismuszahlen oder den Gewinnerwartungen privater Unternehmen.
Autoritäre Sicherheitspolitiken schaffen weder soziale Sicherheit noch Verkehrssicherheit, sondern verschärfen Diskriminierung und Ausgrenzung von der Teilhabe am öffentlichen Raum. Für die Mehrheit der Stadtgemeinschaft wirken sich autoritäre Stadtpolitiken daher negativ auf ihre Lebensqualität, Sicherheit und Teilhabe aus. Sie sind durch soziale, inklusive, auf Teilhabe und Nicht-Diskriminierung gerichtete, partizipative Politiken abzulösen, wie dies auch vielerorts immer wieder versucht wird und geschieht.
Allerdings ist durch autoritäre Privatisierungs- und Sicherheitspolitiken auch der städtische Raum als politischer bedroht. Die Stadt ist nicht nur Lebensraum, sondern auch politischer Raum, und Menschen leben auch in Städten, weil sie politisch aktiv und wirksam sein wollen.[34] In Theorien zum öffentlichen Raum ist meist schwärmerisch von der Agora die Rede, von städtischem Raum, der als Marktplatz der Stadtgesellschaft dem politischen Meinungsaustausch dient. Tatsächlich findet inzwischen eine Vielzahl von politischen Versammlungen in deutschen Großstädten statt. Zugleich gibt es auch ein sehr restriktives bzw. repressives Versammlungsrecht sowie faktische Polizeieinsätze, welche die Versammlungsfreiheit konterkarieren.
Neue Polizeigesetze werden bundesweit diskutiert und verabschiedet, doch stoßen sie auf Kritik und Widerstand. Für uns bewertet sie Heiner Busch vom Grundrechtekommitee: „Das Polizeirecht droht damit zu einem Ermächtigungsrecht zu werden. Dieser sicherheitspolitische Populismus bringt die Grundrechte in Gefahr.“ zum Text
Soziale und politische Proteste werden kriminalisiert, statt die politische Auseinandersetzung zu suchen. Ein exemplarisches Beispiel sind die Aktionstage des Blockupy-Bündnisses in Frankfurt/Main, welche im Vorfeld als bürgerkriegsähnliche Zustände antizipiert und verboten wurden, während tatsächlich die meisten Störungen von einem unverhältnismäßigen Polizeiaufgebot und unverhältnismäßigen Polizeimaßnahmen ausgingen.[35] Auch bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg legten sich Innensenator und Polizei früh darauf fest, dass von den protestierenden grundsätzlich Gewalt ausgehe, der reibungslose Ablauf des Gipfels höchste Priorität habe und daher eine Strategie der Härte statt der Deeskalation anzuwenden sei.[36] Die Eskalation der Gewalt als eine Folge dieser Entscheidungen ist bekannt.
Inzwischen entsteht bei politischen Protesten manchmal der Eindruck, dass der städtische Raum genutzt wird, um einmal neue Polizeitaktiken der Aufstandsbekämpfung zu erproben. Auch ist militarisierte Polizei selbst bei zahlenmäßig kleineren Versammlungen inzwischen nichts Außergewöhnliches mehr und wird nach jeder Demonstration von interessierten Kreisen (exemplarisch genannt sei hier Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft) lauthals eine weitere Militarisierung der Polizei nach amerikanischem Vorbild gefordert.[37]
Das Versammlungsrecht ist seit der Föderalismus-Reform Ländersache, so dass die Teilnahme an Versammlungen jenseits der eigenen Landesgrenzen schon fortgeschrittene juristische Kenntnisse voraussetzt. Bisher haben fünf Bundesländer von der neuen Gesetzgebungskompetenz Gebrauch gemacht und eigene Landesversammlungsgesetze erlassen.
Dabei wurde teils versucht, der Versammlungsfreiheit mehr praktische Wirksamkeit und Bedeutung zu verleihen, so in Schleswig-Holstein, wo das Gesetz nicht zufällig den Titel „Versammlungsfreiheitsgesetz“ trägt. In anderen Bundesländer wurde dagegen die repressive Seite des Versammlungsrechts betont und insbesondere die Chance zur Entkriminalisierung kaum genutzt. Vielmehr blieb die höchst problematische Strafbarkeit von Verstößen gegen das sogenannte Vermummungsverbot und das sogenannte Schutzwaffenverbot[38] nicht nur in allen Bundesländern bestehen, in denen das alte Versammlungsgesetz des Bundes weitergilt, sondern auch in einigen der Länder mit Neuregelungen. Die ursprünglich-ungebändigte unmittelbare Demokratie auf der Straße stellt eine Herausforderung dar, auf die nicht selten mit autoritärer Repression und Abschreckung geantwortet wird.
Dabei erschöpfen sich zivilgesellschaftliche Stadtpolitiken natürlich nicht in Versammlungen, diese sind vermutlich nicht einmal eine paradigmatische Aktionsform. Aber wie die Bereitschaft zur ungebremsten Kommerzialisierung und die Reduzierung auf autoritär-repressive Sicherheitspolitiken zeigt auch der Umgang mit Versammlungen grundsätzlich problematische Politikverständnisse an. (↑ nach oben)
Autoritäre Politiken setzen auf Sicherheit und Ordnung in einem sehr engen Verständnis einer sauberen und marktkompatiblen Stadt und geben im Übrigen neoliberaler Verwertung Raum oder unterstützen diese aktiv. Paradigmen von Sicherheit und Konsum müssen abgelöst werden durch zivilgesellschaftliche Selbstverwaltung und durch soziale und infrastrukturelle Politiken, welche diese ermöglichen. Der Staat hat jedenfalls dafür Sorge zu tragen, dass die Bewohner*innen der Stadt und ihre Gäste den städtischen öffentlichen Raum nutzen können: ohne Diskriminierung oder Belästigung, als Lebensraum, für ihren Lebensunterhalt oder als politische Bühne, selbstbestimmt und frei und kollektiv.
Insofern ist der öffentliche Raum Staatsaufgabe (und nicht staatliche Verfügungsmasse oder primärer Herrschaftsort, um dies nochmals zu betonen). Daher sollte sich der Staat engagieren, soweit die Grundvoraussetzungen zu schaffen sind, aber die konkrete Nutzung auch zivilgesellschaftlichen Aushandlungsprozessen überlassen. Staatlicherseits ist vor allem zu garantieren, dass plurale diskriminierungsfreie Nutzungen städtischen Raumes möglich sind und weder durch Diskriminierung noch Ausgrenzung noch menschenfeindliche Gestaltung noch nur sich selbst bestätigende Sicherheitspolitiken behindert werden.
Autoritäre Politiken leben von Angst und schüren Angst,[39] sie setzen auf Ausgrenzung und sie vollziehen Ausgrenzung, sie machen eine streitlustige Stadtgesellschaft zu einer konsumierenden oder sich (vor dem Terrorismus, der Polizei, den privaten Sicherheitsdiensten) versteckenden Masse. Gesellschaft findet aber statt in Auseinandersetzung, in Aushandlungsprozessen, in gemeinsamer Gestaltung und für all dies muss die Stadt ein Ort sein. (↑ nach oben)
[1] Tagesspiegel vom 23.07.2018, https://www.tagesspiegel.de/berlin/angriff-auf-obdachlose-am-bahnhof-schoeneweide-als-gesellschaft-haben-wir-die-pflicht-diese-menschen-nicht-haengen-zu-lassen/22835550.html.
[2] Siehe nur Berliner Zeitung vom 01.08.2018, https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/brandanschlag-auf-obdachlose--tatverdaechtiger-handelte-offenbar-aus-wut-31046246.
[3] Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, Zahlen zur Gewalt gegen wohnungslose Menschen, 2018, http://www.bagw.de/de/themen/gewalt/statistik_gewalt.html.
[4] Dazu Belinda Davis, Polizei und Gewalt auf der Straße. Konfliktmuster und ihre Folgen im Berlin des 19. und 20. Jahrhunderts, in: Lüdtke et al. (Hg.), Polizei, Gewalt und Staat im 20. Jahrhundert, 2011, S. 81-103.
[5] Grundlegend Angelika Siehr, Das Recht am öffentlichen Raum. Theorie des öffentlichen Raumes und die räumliche Dimension von Freiheit, 2016.
[8] Vgl. Ronald Hitzler, Eventisierung, 2011, S. 45ff.
[9] Hierzu am Beispiel der neuen Frankfurter Altstadt Stephan Trüby, Wir haben das Haus am rechten Fleck, in: FAZ vom 16.04.2018, http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/neue-frankfurter-altstadt-durch-rechtsradikalen-initiiert-15531133.html. Einen ganz anderen Blick auf die neue Frankfurter Altstadt hat Hanno Rauterberg, Altstadt für alle!, in: ZeitOnline vom 16.05.2018, https://www.zeit.de/2018/21/frankfurt-altstadt-rekonstruktion-rechtspopulismus-revisionismus/komplettansicht.
[10] Eine knappe Erläuterung zu Gentrifizierung findet sich bspw. hier: https://difu.de/publikationen/difu-berichte-42011/was-ist-eigentlich-gentrifizierung.html. Zum Zusammenhang von Gentrifizierung, Racial Profiling und rassistischer Polizeigewalt siehe auch Nora Keller, Wer hat Angst vorm Kottbusser Tor? Zur Konstruktion „gefährlicher“ Orte, CILIP 2018, https://www.cilip.de/2018/04/27/wer-hat-angst-vorm-kottbusser-tor-zur-konstruktion-gefaehrlicher-orte/.
[11] Der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat explizit dargelegt, dass ein Totalverbot, welches auch das „stille“ Betteln erfasst, wegen Verstoßes gegen den Gleichheitssatz und die Meinungsfreiheit verfassungswidrig ist, siehe Erkenntnis vom 28.06.2017, V 27/2017-14. [Interessanterweise wäre ein örtlich und zeitlich begrenztes Verbot aber erlaubt, wenn es eine vorrangige Nutzung des öffentlichen Ortes gibt wie bspw. einen Christkindelmarkt, siehe VfGH, Erkenntnis vom 14.10.2016, E 552/2016 u.a., und vom 14.03.2017, V 23/2016.] Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat noch nicht über Bettelverbote entschieden, aber in anderem Zusammenhang ausgeführt: „Ein vom Elend der Welt unbeschwertes Gemüt des Bürgers ist kein Belang, zu dessen Schutz der Staat Grundrechtspositionen einschränken darf.“ (BVerfG vom 12.12.2000, 1 BvR 1762/95, 1787/95). Im juristischen Diskurs und der Rechtspraxis besteht Einigkeit, dass sog. „stilles“ Betteln nicht verboten werden kann und die Polizei auch nicht dagegen einschreiten darf, siehe nur Friedrich Schoch, Behördliche Untersagung „unerwünschten Verhaltens“ im öffentlichen Raum, in: Jura 11/2012, S. 858 (863f, mwN). Dies hat der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH BW) bereits mit Beschluss vom 06.07.1998, Az. 1 S 2630/97, entschieden und das allgemeine Bettelverbot in einer Polizeiverordnung für nichtig erklärt.
[12] So gilt seit Dezember 2015 in Berlin eine Rechtsverordnung, welche das Betteln von Kindern oder in Begleitung von Kindern (unter vierzehn Jahren) als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen von bis zu 500 Euro bedroht. Kritisch hierzu Werner Knake, Armut unter Strafe, in: berliner straßenmagazin motz 10/15, S. 4-5. Eine Ermächtigungsgrundlage für vergleichbare Verbote gibt es auch in Bremen.
[13] Zur kritischen Auseinandersetzung mit Bettelverboten und Alternativen hierzu siehe die Beiträge in: berliner straßenmagazin motz 10/15, S. 4-9.
[14] Hierzu Peter Bescherer/Rita Haverkamp/Tim Lukas, Das Recht auf Stadt zwischen kommunaler Sparpolitik und privaten Investitionen, in: Kritische Justiz 2016, S. 72-85.
[15] Grundlegend Tobias Singelnstein/Peer Stolle, Die Sicherheitsgesellschaft. Soziale Kontrolle im 21. Jahrhundert, 3. Aufl. 2012.
[16] Siehe hierzu Judith Colling, Deutsche, die nur Deutschen helfen, in: ZeitOnline vom 14.03.2016, https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-03/rechtspopulismus-berlin-obdachlose-obdachlosenhilfe-buergerinitiativen/komplettansicht.
[17] Vgl. zum Recht auf Stadt Andrej Holm, Das Recht auf die Stadt, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 2011, https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/august/das-recht-auf-die-...
[18] Hierzu Robert Weinhold/Philipp Richter/Marco Krüger/Katrin Geske, Von Kameras und Verdrängung. Rechtliche Anknüpfungspunkte für ein Recht auf Stadt unter besonderer Diskussion der Videoüberwachung öffentlicher Räume, in: Kritische Justiz 2016, S. 31 (39ff).
[20] Siehe Kai von Appen, Hamburger Polizei hat Datenhunger, in: taz vom 06.08.2018, http://www.taz.de/!5521113/; sowie Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, Pressemitteilung und Prüfbericht vom 31.08.2018, https://datenschutz-hamburg.de/pressemitteilungen/2018/08/2018-09-31-polhh-g20-videmo360.
[21] Grundlegend Ulrike Lembke, Weibliche Verletzbarkeit, orientalisierter Sexismus und die Egalität des Konsums: Gender-race-class als verschränkte Herrschaftsstrukturen in öffentlichen Räumen, in: Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien (Hg.), Grenzziehungen von „öffentlich“ und „privat“ im neuen Blick auf die Geschlechterverhältnisse, Bulletin Texte 43 (2017), S. 30–57.
[22] Dazu Renate Ruhne, Raum Macht Geschlecht. Zur Soziologie eines Wirkungsgefüges am Beispiel von (Un)Sicherheiten im öffentlichen Raum, 2003.
[23] ‚Women of Color‘ bezeichnet weibliche Personen nicht-weißer Hautfarbe, die von rassistischer Diskriminierung betroffen sind; ‚LGBTIQ-Personen‘ sind lesbische, schwule, bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Personen, welche nicht den herrschenden Geschlechter- und Sexualnormen entsprechen und daher häufig von Diskriminierung betroffen sind. Zur Gewaltbetroffenheit siehe LesMigraS/Maria do Mar Castro Varela et al., „… nicht so greifbar und doch real“. Eine quantitative und qualitative Studie zu Gewalt- und (Mehrfach) Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans* in Deutschland, 2012; sowie European Union Agency for Fundamental Rights (FRA), European Union lesbian, gay, bisexual and transgender survey. Main results, 2014.
[24] Zur Rechtswidrigkeit solcher Kontrollen siehe nur Hendrik Cremer, Das Verbot rassistischer Diskriminierung nach Art. 3 Abs. 3 GG. Ein Handlungsfeld für die anwaltliche Praxis am Beispiel von „Racial Profiling“, in: AnwBl 2013, S. 896ff; Jeannine Drohla, Hautfarbe als Auswahlkriterium für verdachtsunabhängige Polizeikontrollen?, in: ZAR 2012, S. 411ff; Doris Liebscher, „Racial Profiling“ im Lichte des verfassungsrechtlichen Diskriminierungsverbots, in: NJW 2016, S. 2779ff; Alexander Tischbirek & Tim Wihl, Verfassungswidrigkeit des „Racial Profiling“, in: JZ 2013, S. 219ff.
[25] Zum institutionellen und strukturellen Rassismus solcher Raumpolitiken und Formen des Widerstands siehe Rea Jurcevic/Tarek Naguib/Tino Plümecke/Mohamed Wa Baile & Chris Young für die Schweizer Allianz gegen Racial Profiling, Racial Profiling und antirassistischer Widerstand als Raumpraxis, in: Aigner/Kumnig (Hg.), Stadt für Alle! Analysen und Aneignungen, 2018, S. 122-148.
[26] Zu Bettelverboten und Alkoholverboten statt vieler Wolfgang Hecker, Umstrittener öffentlicher Raum: zur neueren Rechtsentwicklung, CILIP 2018, https://www.cilip.de/2018/04/24/umstrittener-oeffentlicher-raum-zur-neueren-rechtsentwicklung/.
[27] Statt vieler Klaus Selle, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung – Auf dem Weg zu einer kommunikativen Planungskultur?, in: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 1/2007, S. 63-71.
[28] Zugleich sehr kritisch zur sozialen Integrationskraft informeller Beteiligung unter dem Paradigma der Vermarktlichung: Kai Dröge/Chantal Magnin, Integration durch Partizipation? Zum Verhältnis von formeller und informeller Bürgerbeteiligung am Beispiel der Stadtplanung, in: Zeitschrift für Rechtssoziologie 31 (2010), S. 103-121.
[29] Einige Beispiele werden dargestellt und bewertet von Kati Storl, Bürgerbeteiligung in kommunalen Zusammenhängen. Ausgewählte Instrumente und deren Wirkung im Land Brandenburg, 2009, http://pub.ub.uni-potsdam.de/volltexte/2009/3594/.
[30] Hierzu Maren Lübcke/Rolf Lührs/Dorothée Rütschle, Die Zukunft der Stadtentwicklung: online und partizipativ?, in: Informationen zur Raumentwicklung, Heft 10/2011, S. 627-636.
[31] Beispiele und Einordnung von Riklef Rambow & Nicola Moczek, Partizipative Stadt- und Raumgestaltung, 2012, http://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/kulturelle-bildung/137868/partizipative-stadt-und-raumgestaltung.
[32] Siehe nur Lorenz Maroldt, in: Der Tagesspiegel vom 14.10.2018, https://www.tagesspiegel.de/berlin/noch-ein-volksentscheid-lasst-die-finger-vom-tempelhofer-feld/23177464.html. Dem an sich zutreffenden Argument des massiven Mangels an bezahlbarem Wohnraum seitens der Politik ist natürlich kaum etwas entgegen zu halten außer vielleicht dem Hinweis, dass auch die meisten Nutzer*innen der Tempelhofer Freiheit sich seit Jahren eine wirksame Politik gegen Gentrifizierung, Verteuerung, Spekulationen mit Wohnraum und Verdrängung wünschen.
[33] So Moritz Assall/Carsten Gericke, Zur Einhegung der Polizei. Rechtliche Interventionen gegen entgrenzte Kontrollpraktiken im öffentlichen Raum am Beispiel der Hamburger Gefahrengebiete, in: Kritische Justiz 2016, S. 61-71.
[35] Statt vieler Bernd Belina, Versicherheitlichte Städte: Wer gehört zur Stadt?, CILIP 2018, https://www.cilip.de/2018/04/16/versicherheitlichte-staedte-wer-gehoert-zur-stadt/#respond; Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V., Blockupy: Demonstrationsbeobachtung am 18. März 2015, abrufbar unter www.grundrechtekomitee.de.
[37] "Aber auch andere Perspektiven innerhalb der Polizei sind möglich: So werden von PolizeiGrün e.V. deutlich andere Ansichten zur Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaat und den Möglichkeiten deeskalierender Polizeiarbeit vertreten (siehe https://polizei-gruen.blogspot.com); auch die Einschätzung der Ereignisse während des G20-Gipfels fällt erfreulich differenziert aus (siehe https://vionville.blogspot.com/2017/07/G20-Polizistensicht.html)."
[38] Das sog. Vermummungsverbot in § 17a VersammlG wird inzwischen so weit verstanden, dass schon das bloße Dabeihaben von Halstuch, Sonnenbrille und Basecap erhebliche Probleme hervorrufen kann, das sog. Schutzwaffenverbot aus § 17a VersammlG erfasst nach der Auffassung einiger Gerichte inzwischen alles, was gegen unverhältnismäßige Polizeieinsätze helfen könnte, so bspw. auch Frischhaltefolie, weil diese vielleicht gegen Tränengas schützt.
[39] Interessant ist beispielsweise, dass AfD-Wähler*innen die Sicherheitshysterie ihrer Partei („neue Messernormalität in Deutschland!“) offensichtlich auch verinnerlichen, denn sie haben signifikant mehr Angst vor Terrorattacken als Wähler*innen anderer Parteien und meiden konsequent öffentliche Plätze, siehe https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_83679648/umfrage-die-haelfte-der-afd-anhaenger-meidet-oeffentliche-plaetze.html.
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Ellesmere Port
Ellesmere Port ist eine Industriestadt im englischen Cheshire. Ellesmere Port liegt bei Liverpool im Süden der Halbinsel Wirral am Südufer der Mündung des River Mersey. Keimzelle der Stadt ist das ehemalige Dorf Netherpool. Die Stadt gehört zur Unitary Authority Cheshire West and Chester. Die Bevölkerungszahl beträgt 64.100 (Stand: 2001).
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
Der Name Ellesmere Port entstand erst im frühen 19. Jahrhundert. Er wird daher auch im Domesday Book von 1086 nicht erwähnt. Dies im Gegensatz zu einigen heutigen Vorstädten, deren Namen auf alte Siedlungen zurückgehen.
1795 wurde der erste Teilabschnitt des von William Jessop and Thomas Telford konstruierten Ellesmere-Kanals eröffnet. Dieser schloss beim Dorf Netherpool an den River Mersey an und führte über Ellesmere zum Fluss Dee bei Chester. Wie der Name bereits vermuten lässt, entstand die heutige Stadt als Hafen für das weiter landeinwärts gelegene Ellesmere in Shropshire. Denn nach der Eröffnung des Kanals wurde der Name Netherpool nach und nach durch Port of Ellesmere („Hafen von Ellesmere“) ersetzt, und im frühen 19. Jahrhundert wurde daraus Ellesmere Port.
Der Kanal sollte ursprünglich weiter südwärts bis zum Severn verlängert werden, wurde aber nie vollendet; heute gehört er zum Shropshire Union Canal, der bis Wolverhampton reicht. Das im Jahr 1976 erbaute und neuerdings „Nationales Wasserwegemuseum“ genannte Bootsmuseum erinnert an die Geschichte des Kanalbaus in der Region.
MilitärBearbeiten
Die Royal Air Force Station Hooton Park, kurz RAF Hooton Park, war ein zuletzt als Militärflugplatz durch die Royal Air Force (RAF) genutzter Flugplatz nordöstlich Ellesmore Ports in der Nähe des Manchester Ship Canals.
Er entstand während des Ersten Weltkriegs 1917 als Schulflugplatz des Royal Flying Corps und diente Anfang und Mitte der 1930er Jahre neben Liverpool-Speke (heute John Lennon Airport) als einer von zwei Verkehrsflughäfen der Merseyside-Region. Der Flugplatz wurde 1935 Basis von Abfangjägern der Royal Auxiliary Air Force (RAuxAF). Während des Zweiten Weltkriegs befand sich hier eine Flugzeugmontage- und Wartungseinheit und 1941 entstand eine 1800 m lange Beton Start- und Landebahn. Nach Kriegsende diente die Station erneut Staffeln der RAuxAF. In Folge der Auflösung der RAuxAF wurde der Flugplatz Hooton Park 1957 geschlossen.
Die Firma Vauxhall erwarb 1960 den größten Teil des Geländes und errichtete hier ein Autowerk. Im nördlichen Bereich existieren demgegenüber noch Reste des Flugplatzes. Hierzu gehören Teile der Flugbetriebsflächen und drei Hangars noch aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.
WirtschaftBearbeiten
In Ellesmere Port haben sich mehrere Großunternehmen angesiedelt. Zu nennen sind vor allem die Raffinerie in Stanlow von Essar Energy[1], ein Werk des Chemie-Unternehmens ICI und ein Werk des Auto-Herstellers Vauxhall, der hier den Astra herstellt und rund 1600 Mitarbeiter beschäftigt.[2]
FreizeitBearbeiten
An bedeutenden Freizeitstätten sind zu nennen: Das „Nationalmuseum für Wasserwege“ mit täglichen Bootsfahrten auf dem Shropshire Union Canal, das Aquarium „Blue Planet“, das 1995 eröffnete und mit 145 Geschäften auf über 25.000 m² größte englische Designer-Outlet-Zentrum „Cheshire Oaks“ nebst angeschlossenem Freizeitzentrum „Coliseum“ sowie ein Flohmarkt im zentralen Einkaufszentrum.
VerkehrBearbeiten
Ellesmere Port ist über die Autobahnen M 53 und M 56 zu erreichen. Ein Zweig der Wirral Line des S-Bahn ähnlichen Merseyrail-Systems verbindet die Stadt halbstündlich mit Birkenhead und Liverpool. Vom Bahnhof ist mit täglich vier Verbindungen auch Helsby an der Hauptstrecke Chester-Manchester erreichbar.
Lokale Buslinien führen u. a. nach Chester, Liverpool und in die nordwalisische County Flintshire. Neben dem Shropshire Union Canal ist die Stadt auch an den Manchester Ship Canal angebunden. Im Ortsteil Hooton befand sich von 1917 bis 1957/1962 ein Flughafen, der auch für militärische Zwecke genutzt wurde.
PersönlichkeitenBearbeiten
Aus Ellesmere Port stammen die Fußballspieler Joe Mercer (1914–1990), nach dem auch eine Straße in der Stadt benannt ist, Stan Cullis (1916–2001) und Ralph Gubbins (1932–2011); außerdem die Schriftstellerin Lillian Beckwith (1916–2004).
In der Stadt lebt der Sänger Lee Latchford-Evans (* 1975). Der britische stellvertretende Premierminister John Prescott ging auf die Grange Secondary Modern School von Ellesmere Port, stammt aber ursprünglich nicht aus der Stadt.
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Indium
Indium ist ein chemisches Element mit dem Symbol In und der Ordnungszahl 49. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 5. Periode und ist das vierte Element der 3. Hauptgruppe, der 13. IUPAC-Gruppe, oder Borgruppe. Indium ist ein seltenes, silberweißes und weiches Schwermetall. Seine Häufigkeit in der Erdkruste ist vergleichbar mit der von Silber. Indium ist für den menschlichen Körper nicht essentiell, genauso wenig sind toxische Effekte bekannt.[9] Das Metall wird heute zum größten Teil zu Indiumzinnoxid verarbeitet, das als transparenter Leiter für Flachbildschirme und Touchscreens eingesetzt wird. Seit der Jahrtausendwende hat die damit verbundene gestiegene Nachfrage zu einem deutlichen Anstieg der Indiumpreise und zu Diskussionen über die Reichweite der Vorkommen geführt.[10]
Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Allgemein | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Name, Symbol, Ordnungszahl | Indium, In, 49 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Serie | Metalle | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Gruppe, Periode, Block | 13, 5, p | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Aussehen | silbrig glänzend grau | |||||||||||||||||||||||||||||||||
CAS-Nummer | 7440-74-6 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Massenanteil an der Erdhülle | 0,1 ppm[1] | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Atomar [2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Atommasse | 114,818(1)[3] u | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Atomradius (berechnet) | 155 (156) pm | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Kovalenter Radius | 144 pm | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Van-der-Waals-Radius | 193 pm | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Elektronenkonfiguration | [Kr] 4d105s25p1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
1. Ionisierungsenergie | 558,3 kJ·mol−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
2. Ionisierungsenergie | 1820,7 kJ·mol−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
3. Ionisierungsenergie | 2704 kJ·mol−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Physikalisch [2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Aggregatzustand | fest | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Kristallstruktur | tetragonal | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Dichte | 7,31 g/cm3 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Mohshärte | 1,2 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Magnetismus | diamagnetisch (Χm = −5,1 · 10−5)[4] | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Schmelzpunkt | 429,7485[5] K (156,5985 °C) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Siedepunkt | 2273 K[6] (2000 °C) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Molares Volumen | 15,76 · 10−6 m3·mol−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Verdampfungswärme | 225 kJ/mol[6] | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Schmelzwärme | 3,26 kJ·mol−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Dampfdruck | 1 Pa bei 1196[7] K | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Schallgeschwindigkeit | 1215 m·s−1 bei 293,15 K | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Spezifische Wärmekapazität | 233 J·kg−1·K−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Elektrische Leitfähigkeit | 12,5 · 106 A·V−1·m−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Wärmeleitfähigkeit | 81,6 W·m−1·K−1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Chemisch [2] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Oxidationszustände | 3, 1 | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Normalpotential | −0,343 V (In3+ + 3e− → In) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Elektronegativität | 1,78 (Pauling-Skala) | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Isotope | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Isotope siehe Liste der Isotope | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
NMR-Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. |
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
Indium wurde 1863 von den deutschen Chemikern Ferdinand Reich und Theodor Richter an der Bergakademie Freiberg entdeckt. Sie untersuchten eine in der Umgebung gefundene Sphalerit-Probe nach Thallium. Dabei fanden sie im Absorptionsspektrum anstatt der erwarteten Thallium-Linien eine bisher unbekannte indigoblaue Spektrallinie und damit ein bisher unbekanntes Element. Nach dieser erhielt das neue Element später seinen Namen. Kurze Zeit später konnten sie zunächst Indiumchlorid und -oxid, durch Reduktion von Indiumoxid mit Wasserstoff auch das Metall darstellen. Eine größere Menge Indium wurde erstmals auf der Weltausstellung 1867 in Paris gezeigt.[11]
Nach einer ersten Anwendung ab 1933 als Legierungsbestandteil in Zahngold begann der umfangreiche Einsatz von Indium mit dem Zweiten Weltkrieg. Die Vereinigten Staaten setzten es als Beschichtung in hoch beanspruchten Lagern von Flugzeugen ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Indium vor allem in der Elektronikindustrie, als Lötmaterial und in niedrig schmelzenden Legierungen eingesetzt. Auch die Verwendung in Kontrollstäben von Kernreaktoren wurde mit der zunehmenden Verwendung der Kernenergie wichtig. Dies führte bis 1980 zu einem ersten starken Ansteigen des Indiumpreises. Nach dem Reaktorunfall von Three Mile Island gingen jedoch sowohl Nachfrage als auch Preis deutlich zurück.[12]
Ab 1987 wurden zwei neue Indiumverbindungen, der Halbleiter Indiumphosphid (InP) und das elektrisch leitende und in dünnen Schichten durchsichtige Indiumzinnoxid (ITO) entwickelt. Besonders Indiumzinnoxid wurde mit der Entwicklung von Flüssigkristallbildschirmen technisch interessant. Durch den hohen Bedarf wird seit 1992 der größte Teil des Indiums zu Indiumzinnoxid weiterverarbeitet.[12]
VorkommenBearbeiten
Indium ist ein seltenes Element, sein Anteil an der kontinentalen Erdkruste beträgt nur 0,05 ppm.[13] Es ist damit von ähnlicher Häufigkeit wie Silber und Quecksilber. In gediegener, das heißt elementarer Form konnte Indium bisher (Stand 2014) nur sehr selten entdeckt werden. Als Typlokalität gilt dabei eine Tantalerz-Lagerstätte bei Olowjannaja in der russischen Region Transbaikalien. Daneben fand man gediegenes Indium unter anderem noch im Perzhanskoe-Erzfeld in der ukrainischen Oblast Schytomyr und im Tschatkalgebirge in der usbekischen Provinz Taschkent sowie in Gesteinsproben vom Mond.[14]
Auch an Mineralen, die Indium enthalten, sind nur wenige bekannt (aktuell 13 anerkannte Minerale, Stand 2014). Dies sind vor allem sulfidische Minerale wie Indit FeIn2S4, Laforêtit AgInS2 und Roquesit CuInS2 sowie die zu den Elementmineralen zählenden, natürlichen Legierungen Damiaoit PtIn2 und Yixunit Pt3In.[15] Diese sind jedoch selten und spielen für die Gewinnung von Indium keine Rolle.
Die größten Vorkommen von Indium liegen in Zinkerzen, insbesondere Sphalerit. Die theoretischen Reserven werden auf 16.000 Tonnen geschätzt, wirtschaftlich abbaubar sind davon etwa 11.000 Tonnen.[16] Die größten Vorkommen liegen in Kanada, China und Peru. Indiumhaltige Erze werden aber auch in Australien, Bolivien, Brasilien, Japan, Russland, Südafrika, den USA, Afghanistan und einigen europäischen Ländern gefunden. In Deutschland liegen Vorkommen im Erzgebirge (Freiberg, Marienberg, Geyer) und am Rammelsberg im Harz.[11]
Gewinnung und DarstellungBearbeiten
Indium wird fast ausschließlich als Nebenprodukt bei der Produktion von Zink oder Blei gewonnen. Eine wirtschaftliche Gewinnung ist möglich, wenn sich an bestimmten Stellen des Produktionsprozesses Indium anreichert. Dies sind etwa Flugstäube, die während des Röstens von Zinksulfid entstehen, und Rückstände, die bei der Elektrolyse während des nassen Verfahrens der Zinkherstellung zurückbleiben.[17] Diese werden mit Schwefelsäure oder Salzsäure umgesetzt und so in Lösung gebracht. Da die Konzentration an Indium in der Säure zu gering ist, muss sie angereichert werden. Dies geschieht etwa durch Extraktion mit Tributylphosphat oder Fällung als Indiumphosphat.
Die eigentliche Indiumgewinnung erfolgt elektrolytisch. Dazu wird eine Lösung von Indium(III)-chlorid in Salzsäure verwendet. Dieses wird mit Hilfe von Quecksilberelektroden zu elementarem Indium umgesetzt. Bei der Elektrolyse ist darauf zu achten, dass die Lösung kein Thallium mehr enthält, da die Standardpotentiale der beiden Elemente sehr ähnlich sind.[17]
Durch geeignete Verfahren wie Zonenschmelzverfahren[18] oder mehrmalige Elektrolyse von Indium(I)-chlorid-Salzschmelzen[17] kann das Rohprodukt weiter gereinigt und so über 99,99 % reines Indium gewonnen werden.
ProduktionBearbeiten
Die Primärproduktion (Raffinerieproduktion) von Indium lag im Jahr 2006 zwischen 500[19] und 580 Tonnen.[16] Auf Grund der geringen natürlichen Vorräte von 11.000 Tonnen[16] bei gleichzeitig hoher Nachfrage zählt Indium zu den knappsten Rohstoffen auf der Erde. Im Jahr 2008 wuchsen insbesondere für China die Angaben zu den natürlichen Indium-Vorräten von 280 auf 8.000 Tonnen, was die Reichweite von vormals 6 auf 19 Jahre verlängerte. Die Sekundärproduktion, also das Recycling, übertrifft die Primärproduktion und lag im Jahr 2008 bei 800 Tonnen.[19]
Land | Tonnen | Anteil an Weltproduktion |
---|---|---|
Volksrepublik China | 330 | 58,1 % |
Japan | 60 | 10,6 % |
Kanada | 50 | 8,8 % |
Südkorea | 50 | 8,8 % |
Belgien | 30 | 5,3 % |
Russland | 12 | 2,1 % |
Peru | 6 | 1,1 % |
andere | 30 | 5,3 % |
Gesamt: | 568 | 100,0 % |
Die Indiumproduktion in China findet erst seit kurzer Zeit verstärkt statt. Im Jahr 1994 lag die produzierte Menge noch bei 10 Tonnen.[20] Seitdem vergrößerte sich der Anteil Chinas an der Weltproduktion auf 60 % im Jahr 2005. Die Produktion in anderen Ländern wie Japan, Kanada oder Frankreich konnte nur in geringem Umfang gesteigert werden oder verringerte sich durch Erschöpfung der Lagerstätten. So wurde 2006 die japanische Toyoha-Mine geschlossen und damit die dortige Produktion deutlich verringert.[10]
Da die Nachfrage nach Indium stärker als die Produktion gestiegen ist, ergab sich ein starker Anstieg des Indiumpreises von 97 Dollar 2002 auf 827 Dollar pro Kilogramm im Jahr 2005.[16] Recycling von Indium erfolgt vor allen durch Wiederverwertung von Rückständen aus dem Sputtern.[16] Das einzige Land, in dem derzeit in größeren Mengen Indium wiedergewonnen wird, ist Japan.[10]
In der industriellen Dünnschichttechnologie ist die Wiederverwertung indiumhaltiger Sputtertargets auf Grund ihrer stückigen Natur und dem geringen Demontageaufwand bei hoher Materialwertigkeit gängige betriebliche Praxis.[21] Im Gegensatz zu Wänden und Einbauten der Sputterkammer sowie etwaiger Strukturierungsabfälle.[22] Die Substitution von Indium in der transparent-leitenden Schicht (TCO) mittels Zinkoxid insbesondere bei Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid- (CIGS),[23] aber auch bei a-Si- bzw. c-Si-Solarzellen[24] ist ebenso wie die Nutzung von Sekundärmaterial für den Einsatz in Indiumtargets geringer Reinheit[25] aktuelles Thema der öffentlich geförderten Forschung der funktionalen und ressourcen-ökonomischen Materialwissenschaft.
Indium kann zwar in den meisten Anwendungen durch andere Stoffe ersetzt werden, dabei verschlechtern sich jedoch häufig die Eigenschaften des Produktes oder die Wirtschaftlichkeit der Produktion. So kann etwa Indiumphosphid durch Galliumarsenid ersetzt werden und auch für Indiumzinnoxid sind einige – wenn auch physikalisch nicht optimale – Ersatzstoffe möglich.[16]
EigenschaftenBearbeiten
Physikalische EigenschaftenBearbeiten
Kristallsystem | tetragonal |
Raumgruppe | I4/mmm (Nr. 139) |
Gitterparameter (Elementarzelle) |
a = (b) = 325 pm c = 495 pm |
Zahl (Z) der Formeleinheiten |
Z = 2 |
Indium ist ein silbrig-weißes Metall mit einem niedrigen Schmelzpunkt von 156,60 °C.[5] Einen niedrigeren Schmelzpunkt besitzen unter den reinen (unlegierten) Metallen nur Quecksilber, Gallium und die meisten Alkalimetalle. Über einen sehr großen Bereich von fast 2000 K ist das Metall flüssig. Flüssiges Indium hinterlässt auf Glas dauerhaft einen dünnen Film (Benetzung). Die gleiche Eigenschaft besitzt das ähnliche Gallium.
Das Metall besitzt eine hohe Duktilität und sehr geringe Härte (Mohs-Härte: 1,2).[1] Es ist daher möglich, Indium wie Natrium mit dem Messer zu schneiden. Gleichzeitig hinterlässt es auf Papier einen sichtbaren Strich. Unterhalb einer Sprungtemperatur von 3,41 Kelvin ist Indium supraleitend.[27] Eine Besonderheit des Indiums, die es mit dem Zinn gemeinsam hat, sind die charakteristischen Geräusche, die beim Verbiegen von Indium zu hören sind („Zinngeschrei“).
Von Indium ist bei Normalbedingungen nur eine kristalline Modifikation bekannt, die im tetragonalen Kristallsystem in der Raumgruppe I4/mmm (Raumgruppen-Nr. 139) und damit in einem tetragonal-innenzentrierten Gitter mit den Gitterparametern a = 325 pm und c = 495 pm sowie zwei Formeleinheiten in der Elementarzelle kristallisiert.
Ein Indiumatom wird in der Kristallstruktur von zwölf weiteren Atomen umgeben, wobei vier aus den benachbarten Elementarzellen stammen und einen geringeren Abstand (325 pm; rote Bindungen) als die acht auf den Ecken der Elementarzelle befindlichen Atome aufweisen (337 pm; grüne Bindungen). Als Koordinationspolyeder ergibt sich durch die Koordinationszahl 4 + 8 = 12 ein verzerrtes Kuboktaeder. Die Kristallstruktur kann daher als eine tetragonal verzerrte, kubisch-dichteste Kugelpackung beschrieben werden.
Chemische EigenschaftenBearbeiten
Die chemischen Eigenschaften des Indiums ähneln denen der Gruppennachbarn Gallium und Thallium. So ist Indium wie die beiden anderen Elemente ein unedles Element, das bei hohen Temperaturen mit vielen Nichtmetallen reagieren kann. An der Luft ist es bei Raumtemperatur stabil, da sich wie bei Aluminium eine dichte Oxidschicht bildet, die das Material durch Passivierung vor weiterer Oxidation schützt. Erst bei hohen Temperaturen findet die Reaktion zu Indium(III)-oxid statt.
Während Indium von Mineralsäuren wie Salpetersäure oder Schwefelsäure angegriffen wird, ist es nicht löslich in heißem Wasser, Basen und den meisten organischen Säuren. Auch Salzwasser greift Indium nicht an. Indium ist bei Raumtemperatur das in Quecksilber am besten lösliche Metall.[17]
IsotopeBearbeiten
Von Indium sind 38 verschiedene Isotope und weitere 45 Kernisomere von 97In bis 135In bekannt.[29] In der Natur kommen davon nur zwei Isotope vor, 113In (64 Neutronen) mit 4,29 Prozent und 115In (66 Neutronen) mit 95,71 Prozent[29] Anteil an der natürlichen Isotopenverteilung. Das häufige Isotop 115In ist schwach radioaktiv, es ist ein Betastrahler mit einer Halbwertszeit von 4,41 · 1014 Jahren. Somit hat ein Kilogramm Indium eine Aktivität von 250 Becquerel. Beide natürlichen Isotope können mit Hilfe der NMR-Spektroskopie nachgewiesen werden. Die stabilsten künstlichen Isotope 111In und 114mIn haben Halbwertszeiten von 2,8 bzw. 50 Tagen, 113mIn nur 99 Minuten. 111In und 113mIn werden in der medizinischen Diagnostik für bildgebende Verfahren (Szintigrafie und SPECT) verwendet.[30][31]
VerwendungBearbeiten
MetallBearbeiten
Indium ist vielseitig verwendbar, sein Einsatz ist jedoch durch die Seltenheit und den hohen Preis beschränkt. Der größte Teil des produzierten Indiums wird nicht als Metall eingesetzt, sondern zu einer Reihe von Verbindungen weiterverarbeitet. Allein für die Produktion von Indiumzinnoxid wurden im Jahr 2000 65 %[11] der Gesamtproduktion an Indium verwendet. Auch andere Verbindungen, wie Indiumphosphid und Indiumarsenid werden aus dem produzierten Indium gewonnen. Genaueres über die Verwendung von Indiumverbindungen findet sich im Abschnitt Verbindungen.
Metallische Werkstücke können durch galvanisch abgeschiedene Indiumüberzüge geschützt werden. So beschichtete Werkstoffe etwa aus Stahl, Blei oder Cadmium sind danach beständiger gegen Korrosion durch organische Säuren oder Salzlösungen und vor allem Abrieb. Indiumschutzschichten wurden früher oft für Gleitlager in Automobilen oder Flugzeugen verwendet. Seit dem deutlichen Anstieg des Indiumpreises ist dies jedoch nicht mehr wirtschaftlich. Mit Indium beschichtete Flächen besitzen einen hohen und gleichmäßigen Reflexionsgrad über alle Farben hinweg und können daher als Spiegel verwendet werden.
Der Schmelzpunkt von Indium liegt relativ niedrig und ist sehr genau bestimmbar. Aus diesem Grund ist er einer der Fixpunkte bei der Aufstellung der Temperaturskala.[5] Diese Eigenschaft wird auch für die Kalibrierung in der dynamischen Differenzkalorimetrie (DSC) genutzt.[32]
Wegen des hohen Einfangquerschnittes sowohl für langsame als auch für schnelle Neutronen ist Indium ein geeignetes Material für Steuerstäbe in Kernreaktoren. Auch als Neutronendetektoren können Indiumfolien verwendet werden. Indium ist gasdicht und auch bei tiefen Temperaturen leicht zu verformen und wird daher in sogenannten Indiumdichtungen in Kryostaten eingesetzt.
Auch als Lot für viele Materialien spielt Indium auf Grund einiger spezieller Eigenschaften eine Rolle. So verformt es sich beim Abkühlen nur in geringem Maß. Dies ist vor allem beim Löten von Halbleitern für Transistoren wichtig. Ebenso spielt eine Rolle, dass Indium in der Lage ist, auch nichtmetallische Stoffe wie Glas und Keramik zu verlöten.[12][33]
LegierungenBearbeiten
Indium kann mit vielen Metallen legiert werden. Viele dieser Legierungen, vor allem mit den Metallen Bismut, Zinn, Cadmium und Blei, besitzen einen niedrigen Schmelzpunkt von 50 bis 100 °C.[35] Dadurch ergeben sich Anwendungsmöglichkeiten beispielsweise in Sprinkleranlagen, Thermostaten und Sicherungen. Da das ebenfalls verwendbare Blei giftig ist, dient Indium als ungefährlicher Ersatzstoff. Der Zweck dieser Legierungen liegt darin, dass sie bei zu hohen Umgebungstemperaturen, die durch Feuer oder hohe Stromstärken verursacht werden, schmelzen. Durch das Schmelzen wird dann der Stromkreis unterbrochen oder die Sprinkleranlage ausgelöst. Indium-Gallium-Legierungen besitzen häufig noch niedrigere Schmelzpunkte und sind in Hochtemperaturthermometern enthalten. Eine spezielle Gallium-Indium-Zinn-Legierung ist Galinstan. Diese ist bei Raumtemperatur flüssig und dient als ungefährlicher Ersatzstoff für Quecksilber oder Natrium-Kalium-Legierungen.
Es gibt noch einige weitere indiumhaltige Legierungen, die in unterschiedlichen Gebieten eingesetzt werden. In klinischen Studien wurden Quecksilberlegierungen mit Kupfer und 5 bzw. 10 % Indium als Amalgamfüllung erprobt.[36] In der Speicherschicht einer CD-RW ist unter anderem Indium enthalten.[37]
NachweisBearbeiten
Ein möglicher chemischer Nachweis ist das Ausfällen von Indiumionen mit Hilfe von 8-Hydroxychinolin aus essigsaurer Lösung.[38] Normalerweise wird Indium nicht auf chemische Weise nachgewiesen, sondern über geeignete spektroskopische Verfahren. Leicht ist Indium über die charakteristischen Spektrallinien bei 451,14 nm und 410,18 nm nachzuweisen.[11] Da diese im blauen Spektralbereich liegen, ergibt sich die typische blaue Flammenfärbung. Für eine genauere quantitative Bestimmung bieten sich die Röntgenfluoreszenzanalyse und die Massenspektrometrie als Untersuchungsmethode an.
Toxizität und SicherheitBearbeiten
Während von Indiummetall keine toxischen Effekte bekannt sind, zeigte es sich jedoch, dass Indiumionen im Tierversuch mit Ratten und Kaninchen embryonentoxische und teratogene Effekte besitzen.[39] Bei einer Einmalgabe von 0,4 mg · kg−1 InCl3 an trächtigen Ratten konnten Missbildungen wie beispielsweise Gaumenspalten und Oligodaktylie beobachtet werden. Diese Erscheinungen waren gehäuft festzustellen, wenn Indiumtrichlorid am 10. Schwangerschaftstag appliziert wurde. Bei Mäusen waren dagegen keine Missbildungen zu beobachten.[40][41][42][43] Bei Indiumnitrat wurde eine Toxizität für Wasserorganismen (aquatische Toxizität) festgestellt.[44]
Kompaktes Indiummetall ist nicht brennbar. Im feinverteilten Zustand als Pulver oder Staub ist es dagegen wie viele Metalle leichtentzündlich und brennbar. Brennendes Indium darf wegen der Explosionsgefahr durch entstehenden Wasserstoff nicht mit Wasser gelöscht werden, sondern muss mit Metallbrandlöschern (Klasse D) gelöscht werden.[8]
VerbindungenBearbeiten
Indium bildet eine Reihe von Verbindungen. In ihnen hat das Metall meist die Oxidationsstufe +III. Die Stufe +I ist seltener und instabiler. Die Oxidationsstufe +II existiert nicht, Verbindungen, in denen formal zweiwertiges Indium vorkommt, sind in Wirklichkeit gemischte Verbindungen aus ein- und dreiwertigem Indium.
IndiumoxideBearbeiten
Indium(III)-oxid ist ein gelber, stabiler Halbleiter. Reines Indium(III)-oxid wird wenig verwendet, in der Technik wird der größte Teil zu Indiumzinnoxid weiterverarbeitet. Es handelt sich hierbei um Indium(III)-oxid, das mit einer geringen Menge Zinn(IV)-oxid dotiert ist. Dadurch wird die Verbindung zu einem transparenten und leitfähigem Oxid (TCO-Material). Diese Kombination von Eigenschaften, die nur wenige weitere Materialien besitzen, bedingt eine breite Anwendung. Insbesondere als Stromleiter in Flüssigkristallbildschirmen (LCD), organischen Leuchtdioden (OLED), Touchscreens und Solarzellen wird Indiumzinnoxid verwendet. In weiteren Anwendungen wie beheizbaren Autoscheiben und Solarzellen konnte das teure Indiumzinnoxid durch preiswerteres aluminiumdotiertes Zinkoxid (AZO) ersetzt werden.[45]
YInMn-Blau ist ein Mischoxid aus Yttrium-, Indium- und Manganoxiden, das ein sehr reines und brillantes Blau zeigt.
VerbindungshalbleiterBearbeiten
Viele Indiumverbindungen sind von großer Bedeutung für die Halbleitertechnik. Dies betrifft insbesondere Verbindungen mit Elementen der 5. und 6. Hauptgruppe (15. und 16. IUPAC-Gruppe), wie Phosphor, Arsen oder Schwefel. Diejenigen mit Elementen der 5. Hauptgruppe werden zu den III-V-Verbindungshalbleitern gezählt, diejenigen mit Chalkogenen zu den III-VI-Verbindungshalbleitern. Die Zahl richtet sich jeweils nach der Anzahl an Valenzelektronen in den beiden Verbindungsbestandteilen. Indiumnitrid, Indiumphosphid, Indiumarsenid und Indiumantimonid haben unterschiedliche Anwendungen in verschiedenen Dioden, wie Leuchtdioden (LED), Fotodioden oder Laserdioden. Die jeweilige Anwendung hängt von der benötigten Bandlücke ab. Indium(III)-sulfid (In2S3) ist ein III-VI-Halbleiter mit einer Bandlücke von 2 eV, der anstelle von Cadmiumsulfid in Solarzellen verwendet wird.[46] Einige dieser Verbindungen – vor allem Indiumphosphid und Indiumarsenid – spielen eine Rolle in der Nanotechnologie. Indiumphosphid-Nanodrähte besitzen eine stark anisotrope Photolumineszenz und können eventuell in hochempfindlichen Photodetektoren oder optischen Schaltern eingesetzt werden.[47]
Neben den einfachen Verbindungshalbleitern gibt es auch halbleitende Verbindungen, die mehr als ein Metall enthalten. Ein Beispiel ist Indiumgalliumarsenid (InxGa1−xAs) ein ternärer Halbleiter mit einer im Vergleich zu Galliumarsenid verringerten Bandlücke. Kupferindiumdiselenid (CuInSe2) besitzt einen hohen Absorptionsgrad für Licht und wird daher in Dünnschichtsolarzellen eingesetzt (CIGS-Solarzelle).
Weitere IndiumverbindungenBearbeiten
Mit den Halogenen Fluor, Chlor, Brom und Iod bildet Indium eine Reihe von Verbindungen. Sie sind Lewis-Säuren und bilden mit geeigneten Donoren Komplexe. Ein wichtiges Indiumhalogenid ist Indium(III)-chlorid. Dieses wird unter anderem als Katalysator für die Reduktion organischer Verbindungen eingesetzt.[48]
Es existieren auch organische Indiumverbindungen mit den allgemeinen Formeln InR3 und InR. Sie sind wie viele metallorganische Verbindungen empfindlich gegen Sauerstoff und Wasser. Indiumorganische Verbindungen werden als Dotierungsreagenz bei der Produktion von Halbleitern genutzt.[49]
EinzelnachweiseBearbeiten
- Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente. S. Hirzel Verlag 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
- Die Werte für die Eigenschaften (Infobox) sind, wenn nicht anders angegeben, aus www.webelements.com (Indium) entnommen.
- CIAAW, Standard Atomic Weights Revised 2013.
- Robert C. Weast (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. CRC (Chemical Rubber Publishing Company), Boca Raton 1990, ISBN 0-8493-0470-9, S. E-129 bis E-145. Werte dort sind auf g/mol bezogen und in cgs-Einheiten angegeben. Der hier angegebene Wert ist der daraus berechnete maßeinheitslose SI-Wert.
- H. Preston-Thomas: The International Temperature Scale of 1990. (ITS-90). In: Metrologia. 27, 1990, S. 3–10.
- Yiming Zhang, Julian R. G. Evans, Shoufeng Yang: Corrected Values for Boiling Points and Enthalpies of Vaporization of Elements in Handbooks. In: Journal of Chemical & Engineering Data. 56, 2011, S. 328–337, doi:10.1021/je1011086.
- Kapitel von D. Stull in: Dwight E. Gray (Hrsg.): American Institute of Physics handbook. 3. Auflage. McGraw-Hill, New York 1972, ISBN 0-07-001485-X.
- Eintrag zu Indium, Pulver in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 30. April 2017 (JavaScript erforderlich)
- A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.
- Die stofflichen Grenzen des Wachstums. (Memento des Originals vom 29. April 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Pressespiegel Physik der Uni Augsburg. (PDF-Datei; 267 kB)
- Ulrich Schwarz-Schampera, Peter M. Herzig: Indium: Geology, mineralogy, and economics. Springer, Berlin/ New York 2002, ISBN 3-540-43135-7.
- Mineral Commodity Profile: Indium der usgs mineral resources (engl.; PDF-Datei; 1,1 MB).
- K. H. Wedepohl: The composition of the continental crust. In: Geochimica et Cosmochimica Acta. 1995, 59, 7, 1217–1232.
- www.mindat.org/Indium.
- Webmineral - Indium, Elementinformationen und Mineralliste.
- Indium bei usgs mineral resources (2009) (PDF-Datei; 85 kB).
- Wilhelm Morawiez: Herstellung von hochreinem Indium durch Amalgam–Elektrolyse. In: Chemie Ingenieur Technik – CIT. 36, 6, 1964, S. 638–647.
- Lucien F. Trueb: Die chemischen Elemente, Ein Streifzug durch das Periodensystem. S. Hirzel Verlag Stuttgart/ Leipzig 1996, ISBN 3-7776-0674-X.
- Indium and Gallium Supply Sustainability September 2007 Update, 22nd EU PV Conference, Milan, Italy, 16. Februar 2009.
- Indium bei usgs mineral resources (1996) (PDF-Datei; 12 kB).
- G. Bräuer: Transparent leitfähige Oxide -Eigenschaften, Herstellung und Anwendungsgebiete. (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Nano Surface: Industrielle Oberflächentechnik“ in Gießen am 19. Juli 2005.
- Roadmap Ressourceneffiziente Photovoltaik 2020+. (Memento des Originals vom 17. April 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Forschungsprojekts „Materialeffizienz und Ressourcenschonung (MaRess)“. Wuppertal, November 2010. .
- H. Steiger u. a.: (Zn,Mg)O als Teil der Fensterschicht für Chalkopyrit Solarzellen. Zusammenfassung im Rahmen des FVS-Workshops „TCO-Materialforschung“ 2002 des ForschungsVerbund Erneuerbare Energien.
- F. Fenske u. a.: Al-dotierte ZnO-Schichten für a-Si/c-Si Solarzellen. Zusammenfassung im Rahmen des FVS-Workshops „TCO-Materialforschung“ 2002 des ForschungsVerbund Erneuerbare Energien.
- Kurzbeschreibung des Forschungsvorhabens „Einsatz von Sekundärmaterial in der Herstellung von Chalkopyrit Photovoltaik (SECUMAT-CIS)“ im Rahmen der BMBF Förderinitiative „Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung“. (Memento des Originals vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- J. Graham, A. Moore, G. V. Raynor: The effect of temperature on the lattice spacings of indium. In: Journal of the Institute of Metals. 84, 1954, S. 86–87.
- physikalische Eigenschaften des Indiums bei www.webelements.com.
- K. Takemura, H. Fujihaza: High-pressure structural phase transition in indium. In: Physical Review, Serie 3. B – Condensed Matter. 47, 1993, S. 8465–8470.
- G. Audi, O. Bersillon, J. Blachot, A. H. Wapstra: The NUBASE evaluation of nuclear and decay properties (Memento des Originals vom 20. Juli 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. . (PDF-Datei; 1018 kB). In: Nuclear Physics. Band A 729, 2003, S. 3–128.
- J. A. Burdine: Indium-113m radiopharmaceuticals for multipurpose imaging. In: Radiology. Band 93, Nummer 3, September 1969, doi:10.1148/93.3.605. PMID 5822736. , S. 605–610,
- M. L. Thakur: Gallium-67 and indium-111 radiopharmaceuticals. In: The International journal of applied radiation and isotopes. Band 28, Nummer 1–2, 1977 Jan-Feb, PMID 67094 (Review). , S. 183–201.
- Physikalisch-Technische Bundesanstalt: Wärme- und Wärmestromkalibrierung Dynamischer Differenz-Kalorimeter.
- Dieter Weber: Bonding ceramic sputter targets to metal holders. Abgerufen am 19. Oktober 2014.
- Nigel Calder: The Transistor, 1948–58. In: New Scientist. 4, 86, 1958, S. 342–345 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- N. N. Greenwood, A. Earnshaw: Chemie der Elemente. 1. Auflage. VCH Verlagsgesellschaft, 1988, ISBN 3-527-26169-9.
- G. H. Johnson, D. J. Bales, L. V. Powell: Clinical evaluation of high-copper dental amalgams with and without admixed indium. In: American journal of dentistry. Band 5, Nummer 1, Februar 1992, S. 39–41. PMID 1524741.
- Wolfram Schiffmann, Helmut Bähring, Udo Hönig: Technische Informatik 3: Grundlagen der PC-Technologie. Springer, 2011, ISBN 978-3-642-16811-6, S. 222 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Hans Breuer: dtv-Atlas Chemie 1. Allgemeine und anorganische Chemie. Dtv, ISBN 3-423-03217-0.
- G. Ungváry, E. Szakmáry, E. Tátrai, A. Hudák, M. Náray, V. Morvai: Embryotoxic and teratogenic effects of indium chloride in rats and rabbits. In: J. Toxicol. Environ. Health A. 1, 59, 2000, S. 27–42. PMID 11261900.
- M. Nakajima u. a.: Comparative developmental toxicity study of indium in rats and mice. In: Teratog Carcinog Mutagen. 20/2000, S. 219–227. PMID 10910472.
- R. E. Chapin u. a.: The reproductive and developmental toxicity of indium in the Swiss mouse. In: Fundam Appl Toxicol. 27/1995, S. 140–148. PMID 7589924.
- M. Nakajima u. a.: Developmental toxicity of indium chloride by intravenous or oral administration in rats. In: Teratog Carcinog Mutagen. 18/1998, S. 231–238. PMID 9876012.
- M. Nakajima u. a.: Developmental toxicity of indium in cultured rat embryos. In: Teratog Carcinog Mutagen. 19/1999, S. 205–209. PMID 10379844.
- J. L. Zurita u. a.: Toxicological assessment of indium nitrate on aquatic organisms and investigation of the effects on the PLHC-1 fish cell line. In: :Sci Total Environ. 387/2007, S. 155–165. PMID 17804041.
- Günter Bräuer: Transparent leitfähige Oxide – Eigenschaften, Herstellung und Anwendungsgebiete. (Memento des Originals vom 30. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF-Datei; 1,5 MB) Dresden/Braunschweig/Gießen 2005.
- N. Barreau, S. Marsillac, D. Albertini, J.C. Bernede: Structural, optical and electrical properties of β-In2S3>-3xO3x thin films obtained by PVD. In: Thin Solid Films. 403-404, 2002, S. 331–334.
- Jianfang Wang, Mark S. Gudiksen, Xiangfeng Duan, Yi Cui, Charles M. Lieber: Highly Polarized Photoluminescence and Photodetection from Single Indium Phosphide Nanowires. In: Science. 293, 5534, 2001, S. 1455–1457.
- Organic Chemistry Portal: Indium als Reduktionsmittel. (englisch).
- Christoph Elschenbroich: Organometallchemie. 5. Auflage. Teubner, Wiesbaden, 2005, ISBN 3-519-53501-7.
LiteraturBearbeiten
- Ulrich Schwarz-Schampera, Peter M. Herzig: Indium: Geology, mineralogy, and economics. Springer, Berlin/ New York 2002, ISBN 3-540-43135-7.
- A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 102. Auflage. de Gruyter, Berlin 2007, ISBN 978-3-11-017770-1.
- Norman N. Greenwood, A. Earnshaw: Chemie der Elemente. 1. Auflage. Verlag Chemie, Weinheim 1988, ISBN 3-527-26169-9.
- Hans Breuer: dtv-Atlas Chemie 1. Allgemeine und anorganische Chemie. Dtv, 1981, ISBN 3-423-03217-0.
- Harry H. Binder: Lexikon der chemischen Elemente – das Periodensystem in Fakten, Zahlen und Daten. Hirzel, Stuttgart 1999, ISBN 3-7776-0736-3.
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Ich liebe unser gemütliches Frühstück am Wochenende! Die selbst gebackenen Brötchen duften, ebenso der frisch gebrühte Kaffee. Der Backofen strahlt noch mollige Wärme aus und die Zeitung liegt bereit, um in aller Ruhe von vorne bis hinten durchgeackert zu werden.
Seit ein paar Wochen hat diese Idylle einen empfindlichen Knacks bekommen!
Sonntags las ich bisher immer gerne die Familien-Kolumne “Schönen Sonntag” von Sören Sieg auf der Titelseite des Weserkurier. Aus Gewohnheit mache ich das immer noch, aber es nervt! Seit Wochen besteht diese Kolumne nur noch aus Werbung für ein Schnellfressgericht von “Kraft Foods”. Weiß der Mann eigentlich, was er den Geschmacksnerven seiner Kinder antut, wenn er ihnen jeden Dienstag so etwas serviert?
Und muss man Werbung nicht als solche kennzeichnen? Klar muss man das! Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ist da sehr eindeutig. In Paragraph 4 (3) steht: Unlauter handelt, wer (…) den Werbecharakter von geschäftlichen Handlungen verschleiert.
Ich fand ehrlich gesagt schon die erste Miracoli-Kolumne am 7. November (“Der Miracoli-Krieg”) höchst fragwürdig – es ging darum ob 17 Gramm Parmesan in so einer Packung ausreichend sind. Eine Woche später ging es darum eine Petition für mehr Parmesan an “Kraft Foods” zu richten (“Die Parmesan Petition”). Am 21. November handelte die Kolumne dann von der überwältigenden Beteiligung an der Parmesan-Petition (“Parmesan 21″). An diesem Tag bezogen sich alle (in Worten ALLE) Leserbriefe im gedruckten Weserkurier-Leserforum auf die Parmesan-Petition. Die Kolumne von 28. November habe ich nicht mehr gelesen, da hat mir schon der Titel voll und ganz gereicht (“No pasarán – more Parmesán!”).
Ich hoffe, der Weserkurier oder Sören Sieg wollen mir nicht allen Ernstes erzählen, dass es diese Häufung von Miracoli ohne einen Anreiz seitens der Firma “Kraft Foods” auf die Titelseite der größten Bremer Tageszeitung geschafft hat. Mal abgesehen davon, dass Schleichwerbung verboten ist, hat dieser Quatsch mein Vertrauen in den redaktionellen Teil des Weserkurier auf eine harte Probe gestellt. Meine Güte ist das peinlich, es gruselt mich schon vor dem kommenden Sonntag…
Ach ja, und wie viel Parmesan ist noch mal in den Miracoli-Packungen? 17 Gramm? Falsch! In den Miracoli-Packungen ist überhaupt kein Parmesan, sondern ein Käse unbekannter Herkunft mit dem “Kraft Foods”-Phantasienamen Pamesello.
Weblinks:
- Auf der Facebook-Seite der “Parmesan 21 Bewegung” gibt es die Miracoli-Kolumnen noch einmal im Wortlaut.
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Carrie Preston spielt die Rolle von Emily Linus.
HintergrundBearbeiten
- Schauspielerin und Ehefrau von Michael Emerson.
- Preston ist sowohl im Filmgeschäft, als auch auf der Theaterbühne tätig und wirkte in über 13 Produktionen mit.
- In dem 2004 fertiggestellten Film, Straight-Jacket, war sie schon einmal gemeinsam mit ihrem Ehemann vor der Kamera.
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Arnold Stender, Leiter Wholesale/Produkte – über neue Vertriebsstrukturen bei QSC
Die QSC AG hat die Business Units Produkte und Wholesale unter eine Führung gestellt. Leiter ist Arnold Stender, der in der Vergangenheit erfolgreich die Business Unit Wholesale vorangetrieben hatte.
Auch die direkten und indirekten Vertriebskanäle erfuhren in diesem Rahmen eine Neustrukturierung. Mit dieser Umorganisation soll der neu geschaffene Bereich in Zukunft noch zielgerichteter die Bedürfnisse von Kunden und Partnern angehen. Dabei soll die flache hierarchische Struktur schnellere Entscheidungswege ermöglichen und die Entwicklungszeit von Produkten über alle Vertriebsbereiche hinweg verkürzen.
Warum wurden die Business Units Produkte und Wholesale unter eine Führung gestellt?
Stender: Der Hintergrund dabei ist, dass auch im Wholesale-Bereich grundsätzlich Produkte verkauft werden. Da ist eine operative Zusammenlegung nur folgerichtig. Wir hatten in der Vergangenheit immer damit zu kämpfen, dass es in den unterschiedlichen Business Units zu Doppelentwicklungen und damit – schlicht und einfach gesagt – Ressourcenverschwendung gekommen ist. Wir entwickeln nun Produkte stringent über alle Bereiche. Wenn das Produkt fertig ist, können wir damit in Zukunft zeitgleich und für alle Saleskanäle passend an den Markt. Früher hat jeder sein eigenes Süppchen gekocht. Da konnte es schon mal passieren, dass für Partner oder Reseller ein Produkt fertig war, die Carrier oder ISP-Kunden noch warten mussten. Das soll es in Zukunft nicht mehr geben. Außerdem wollen wir uns verstärkt als Serviceanbieter weiterentwickeln, der auch netzunabhängig seine Produkte Kunden und Partnern anbieten kann.
Was zeichnet die Neuorganisation aus?
Stender: Wir wollen mehr Schlagkraft bei der Produktentwicklung erreichen. Alles ist straffer organisiert, die Hierarchien sind flach gehalten, um zu langwierige Entscheidungsprozesse zu vermeiden. Das neue zentrale Produktmanagement und der zusammengefasste Bereich Operations, die den Business Units unterstellt sind, werden unsere neue „Produktfabrik“. Hier werden wir in enger Zusammenarbeit mit allen Vertriebskanälen schneller Produkte entwickeln und vor allem bedarfsgerecht für alle Bereiche anbieten können. Standarisierung ist hier ein wichtiges Stichwort. Jedes entwickelte Produkt soll auch sofort resalefähig gemacht werden. Wir wollen vermeiden, dass einzelne Vertriebsbereiche ein Produkt bereits anbieten können, während die andere noch warten müssen, oder eine technisch andere Lösung präsentiert bekommen.
Mit der neuen Organisation hat es auch neue Strukturen in der Vertriebsorganisation gegeben, was ist da passiert?
Stender: Da haben wir jetzt zwei klare Vertriebsbereiche. Das Eine ist der Bereich „Key Accounts & direkte Vertriebskanäle“, da sind all die Bereiche drin, die entweder direkt mit dem Kunden reden oder wo wir den Vertrieb an einen Exklusivpartner ohne Untervertriebspartner ausgelagert haben. Letzteres gilt zum Beispiel für die ProSales Team GmbH. Der ganze Bereich steht unter der Leitung von Peter Frankenberg, der auch weiterhin für die Großkunden aus dem Wholesale-Bereich wie 1&1, Hansenet oder Congstar verantwortlich ist.
Die Einbeziehung der ProSales Team GmbH hat in den Medien für Unruhe gesorgt. Graben Sie hier Partnern die Kundschaft ab?
Stender: Überhaupt nicht. Die PST GmbH ist ein Exklusivpartner, der auf eigene Kosten eine eigene Vertriebsmannschaft aufgebaut hat. PST adressiert auf dieser Basis Endkunden, ohne weitere Unterpartner.
Und wenn es dennoch zu Konflikten zwischen PST und den anderen Partnern kommt?
Stender: Konflikte hat es immer gegeben und wird es immer geben. Die müssen, wie auch in der Vergangenheit, fair gelöst werden. Wir haben da einen klaren Standpunkt: Derjenige der den besseren Zugang zum Kunden hat, sei es durch persönliche Nähe oder bessere regionale Erreichbarkeit, der soll den Kunden auch bekommen.
Stichwort Partner, welchen Stellenwert hat der indirekte Vertriebskanal für QSC?
Stender: Eines muss klar sein: Der indirekte Vertriebskanal wird unser Wachstumssegment sein. Alle Partner sind Multiplikatoren. Deshalb liegt unsere volle Konzentration auch auf diesem Bereich. Unsere momentan stärksten AE-Bringer kommen aus dem Bereich Wholesale und Partner. Mit der Neuordnung wollen wir den indirekten Vertrieb weiter stärken. Dieser untersteht ab sofort der Leitung von Peter Güldenberg. Hier haben wir hier alle Kanäle wie ISP & Carrier, Systemintegratoren, Reseller, Distribution und Partner unter einer Führung zusammengefasst.
Wer sind da die neuen Ansprechpartner?
Stender: Claus König übernimmt den Bereich ISP & Carrier sowie die Systemintegratoren, Holger Uebbing wird Ansprechpartner für die Reseller, Michael Podewils für den Bereich Distribution und Max Kammerloher übernimmt im Rahmen der Reorganisation den Bereich Partner. Max Kammerloher ist den meisten Partnern schon seit Jahren bestens bekannt. Bernd Becker hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Dies war allein seine persönliche Entscheidung. In manchen Medien wurde behauptet, dass diese Veränderung mit dem aktuellen Partner Excellence Program in Zusammenhang steht. Das ist Unsinn.
Nun taucht hier neu auch eine SCC GmbH auf. Welche Rolle spielt die im indirekten Vertrieb?
Stender: Die SCC GmbH ist für uns ein zusätzlicher Partner mit einem ganz klaren Auftrag: Mit dem Fokus auf unsere neuen Produkte IPfonie centraflex und Company VPN für uns Systemhäuser zu gewinnen, die diese Produkte verkaufen wollen. Dabei arbeitet SCC exklusiv für QSC, wir aber nicht exklusiv für SCC. Das ist wichtig zu unterscheiden. Wir legen weiterhin viel Wert auf unsere Distributionspartner und freuen uns auch über jeden anderen Partner, der IPfonie centraflex und Company VPN verkauft.
Wer sich die neue Vertriebsstruktur aufmerksam durchliest findet auch einen Punkt „Open Access / Web 2.0“ im Bereich „Key Accounts & direkter Vertriebskanal“. Was ist das?
Stender: Wie zu Anfang schon erwähnt, wollen wir QSC verstärkt als Serviceanbieter weiterentwickeln, der auch netzunabhängig seine Produkte Kunden und Partnern anbieten kann. Open Access ist einer unserer großen Hoffnungsträger für die Zukunft. So wollen wir hier ganz neue Möglichkeiten im Bereich Glasfaser/Fiber to the Home ermöglichen.
Will QSC jetzt Glasfaser verlegen?
Stender: Nein, wir fangen sicherlich jetzt nicht an, selbst Leitungen zu vergraben. Wir verhandeln gerade bundesweit mit Stadtnetzbetreibern, um Zugang zu deren Glasfasernetzen zu erhalten. Hier wollen wir ganz neue Möglichkeiten identifizieren, unsere Produkte basierend auf diesen Glasfaserleitungen anzubieten. Diese sollen dann sowohl für unsere Wholesalepartner interessant sein, als sich auch zur Realisierung ganz eigener Produkte eignen. Wie der Name „Open Access“ schon sagt, gilt es, unsere Produkte zukünftig unabhängig vom Netzzugang zu betrachten. Die Intelligenz dahinter bleibt aber nach wie vor unser Next Generation Network.
Wo liegt da die Wertschöpfung?
Stender: Die liegt im Besonderen im Leitungsmanagement für unseren Kunden. Ganz egal ob nun Wholesale, Reseller, oder Partner. Dabei kümmern wir uns für unsere Kunden um alle prozessualen Vorgänge: Von der Bestellung bis hin zur Schaltung und Wartung des Zugangs. Obendrauf geben wir je nach Bedarf auch all unsere Produkte dazu. Da eröffnen sich ganz neue Wachstumsmärkte für uns und unsere Partner, wenn wir auf die Glasfasernetze zugreifen können.
Und was hat es mit Web 2.0 auf sich?
Stender: Nun, wir kommen aus der Telekommunikation. Und es gibt unzählige Web 2.0, oder nennen wir es mal besser „Social Media“-Anwendungen, bei denen Menschen heute schon auf einer Plattform kommunizieren. Da können wir mit unseren Telefonielösungen garantiert interessante Erweiterungsmöglichkeiten bieten. Aber das ist noch etwas Zukunftsmusik.
Vita Arnold Stender. Arnold Stender (45) leitet seit der Übernahme von Broadnet im Jahre 2007 die Business Unit Wholesale der QSC AG. Vor seiner Zeit als Vorstand Vertrieb und Marketing bei der Broadnet AG war der Vater zweiter Kinder Leiter des Geschäftskundenvertriebs der Hamburger Freenet AG. Der gebürtige Duisburger diplomierte 1994 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im Studiengang Physik. In seiner Freizeit widmet er sich zur Entspannung bevorzugt dem Kochen.
Das Interview wurde erstmals im QSC-Partnermagazin Qontact, Ausgabe Juni 2010, veröffentlicht.
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Vorgestern haben wir unseren Schäuble-Wahlplakat-Remix-Wettbewerb gestartet und gestern gab es eine Mail der Fotografin, die mit Hinweis auf ihr Urheberrecht eine weitere Nutzung untersagte. Einige Fotos der CDU-Werbekampagne stammen von Frau Laurence Chaperon. Sie macht schöne Politiker-Portraits, wie man auf ihrer Seite sehen kann und verdient ihr Geld damit, professionell Fotos zu machen und diese zu verkaufen. Ich habe zweimal mit ihr telefoniert, und dabei haben wir unsere Standpunkte ausgetauscht. Ihre legitime Meinung ist, dass sie als Urheberin ihre Bilder als Kunstwerk begreift und unerlaubte Nutzung unterbinden will. Das respektiere ich und kann ihren Standpunkt verstehen. Ich finde es auch lobenswert, dass sie mir vorab eine Mail mit der Aufforderung geschickt hat, die Bilder zu entfernen. Andere schicken sofort die Abmahnung. Aber das Urheberrecht ist nicht schrankenlos.
Ich habe lange überlegt, wie ich mich verhalte. Eine Möglichkeit ist, der Aufforderung nachzukommen und alle Bilder in diesem Blog zu löschen. Die sind eh schon überall im Netz verteilt und können dort nicht mehr so einfach mit vielen Anwälten rausgeklagt werden. Diese Option würde mir möglicherweise eine Menge Stress ersparen, der mit einem Rechtsstreit einher geht. Die Alternative ist, zu meiner Meinung und Rechtsauffassung zu stehen, dass das Remixen und damit das kreative Auseinandersetzen mit Parteien-Werbung in einer demokratischen Gesellschaft vor allem im Wahlkampf möglich sein sollte. Und abzuwarten, was da rechtlich auf mich zurollen könnte.
Nach einigen Telefonaten mit Rechtsanwälten wie Thorsten Feldmann von JBB (der mir schon in der Auseinandersetzung mit der Deutschen Bahn geholfen hat), Henning Krieg und Udo Vetter, sowie einigen Gesprächen mit Freunden bin ich aber zu dem Entschluß gekommen, das notfalls rechtlich durchzuziehen. Ich halte die ganze Aktion und die Remixe für legitim, sonst hätte ich sie auch nicht gestartet. Und ich glaube, der schwarze Peter liegt bei der CDU. Auf ihrer Webseite steht ganz klar bei den Plakat-Motiven:
Die Bilder dürfen ausschließlich zur redaktionellen Berichterstattung über die CDU-Bundestagswahlkampagne 2009 genutzt werden. Die Nutzung ist bis zum 31.12.2009 honorarfrei. Danach tritt die Honorarpflicht zugunsten der jeweiligen Agentur/des jeweiligen Fotografen gemäß deren AGBs in Kraft. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt. Die Weitergabe an und Nutzung durch weiterverbreitende Agenturen und Pressedienste ist nicht gestattet.
Es sollte vollkommen offensichtlich sein, dass der Remix-Wettbewerb im Rahmen einer redaktionellen Berichterstattung im Bundestagswahlkampf 2009 stattgefunden hat. Insofern gehe ich weiter davon aus, dass die Aktionen im Rahmen der von der CDU eingeräumten Nutzungsbedingungen stattgefunden haben. Dazu sind auch verschiedene Freiheiten im Spiel: Die Sache berührt sowohl das Zitatrecht, als auch die Kunst- und Satirefreiheit. Und durch die eingeräumten Nutzungsfreiheiten durch die CDU dürfte es auch die Pressefreiheit berühren.
Der Fall hat noch eine andere Dimension: Der Rechtsfall kann jedem passieren, der oder die ein Blog betreibt und Remixe von Wahlwerbung darüber verbreitet (wenn auch nicht jeder einen Remix-Wettbewerb startet). Sollte es in unserer Demokratie möglich sein, unliebsame politische Satire durch das Urheberrecht wegklagen zu können oder ist das von der Meinungsfreiheit gedeckt, wenn man ein Remix-Bild in sein Blog einbindet und damit eine Meinung äussert? Meine Meinung ist ganz klar: Das muss eine demokratische Gesellschaft aushalten können.
Danke für die viele Unterstützung, die mir seit gestern kommuniziert wurde. Danke auch für die vielen Angebote, mich im Falle eines Rechtsstreits durch Spenden zu unterstützen. Darauf werde ich zurück kommen müssen, wenn es hart auf hart kommt, was ich aber nicht hoffe.
Ich hab die Auswahl der geremixten Werke stark eingeschränkt und bin damit der Aufforderung zur Löschung zum Teil nachgekommen. Die schönsten Motive lasse ich aber drauf. Den Rest findet man durch den Hash-Tag #cduremix09 im Netz und es soll auch schon einen praktischen Remix-Generator zum selber basteln geben.
Man hört ja immer von Seiten der CDU, das Internet sei ein rechtsfreier Raum. Das wäre in dieser Frage mal zu klären.
Absolut inakzeptabel und kontraproduktiv sind übrigens beleidigende Mails an die Fotografin. Benehmt Euch, bitte. Es geht hier um eine sehr sachliche Frage: wo beginnt die Kunstfreiheit und endet das Urheberrecht?
Update: Die Sache ist erledigt. Frau Chaperon verzichtet freundlicherweise auf ein Verfahren, was ihr und mir eine Menge Stress erspart. Viel Spass beim Remixen. Besonders praktisch ist der Remix-Generator. Von Seiten der CDU wird wohl nichts kommen.
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Miniaturlaterne und Lebkuchenhäuschen als Tortendeko
Manchmal hat man plötzlich so Gedanken im Kopf. So kreative Gedanken, die einem die ganze Gehirnleistung lahmlegen, weil man über nichts anderes mehr nachdenken kann. Menno!
Mir hat da kürzlich ein paar Tage lang so eine Minilaterne durch den Kopf gespukt, die unbedingt da raus und rauf auf meine Torte als Dekoration wollte.
Für die Miniaturlaterne habe ich im www eine Bastelvorlage gesucht und diese stark verkleinert. Das gelbe „Glas“ ist aus Transparentpapier und der Mast ist ein Papierstrohhalm. Die Beleuchtung übernimmt ein kleines Ballonlicht, wie unten auf dem Foto zu sehen ist, welches ich aus einem LED-Luftballon gemopst habe.
Das Licht hat nur einen Durchmesser von ca. 1,5cm . Blöd ist, das es keinen Ein-/Ausschalter hat. Aber man kann viiielleiiicht nicht immer alles haben. Obwohl … schön wär’s schon. Allerdings leuchtet dieses Lichtchen (mit 2 LR41 Batterien) jetzt schon seit über vier Tagen ununterbrochen. Das finde ich echt beachtlich. Hatte nicht mit so einer langen Lebensdauer gerechnet. Die Torte hat nicht so lange durchgehalten…
Liebe Grüße
Claudia
Verwendete Stanzform:
Stampin‘ Up (Sternchen)
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Fans von Computerspielen um das Pen & Paper-Rollenspiel DUNGEONS & DRAGONS kennen die Namen: Baldur’s Gate, Baldur’s Gate ll, Baldur’s Gate: Siege of Dragonspear, Icewind Dale, Planescape: Torment und Neverwinter Nights.
Robert Kirkmans (THE WALKING DEAD) Studio Skybound Games hat sich mit Beamdog zusammen getan, um diese Klassiker für aktuelle Spielkonsolen zu adaptieren und neu zu veröffentlichen. Die Konsolenversionen sntsprechen dabei den bereits für den PC erhältlichen »Enhanced Editions«, müssen aber natürlich für die Konsolensteuerung angepasst werden. Details über welche Plattformen wir genau sprechen sind derzeit noch offen, aber ich würde mal auf PS4, XBox One und Nintendo Switch tippen. insbesondere letzteres wäre in meinen Augen ein echtes Feature.
Ich bin auch sehr gespannt, ob und wie der Content-Editor von NEVERWINTER KNIGHTS auf Konsolen umgesetzt werden kann …
Alle Spiele sollen noch in 2019 erscheinen.
Promografik NEVERWINTER KNIGHTS Copyright Beamdog
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Schlagwort-Archive: Goofy
Zu dem Typus dieser Möchtegern-Fotografen passt auch ein durchweg prahlerisches Herausposaunen seiner Urlaubserlebnisse auf Sylt, in Ischgl oder sonstigen „Prahlehans-Urlaubsorten“ in der Nachbarschaft, die schnell gerne genervt vom Prahlehansl ist. Weiterlesen
Leider klappt es im Bett seit ihrer Gebärmutterentfernung wegen Krebs nicht mehr – vorher war sie eine richtige Rakete und hat mir jeden Wunsch erfüllt. Und so ziehe ich seit zehn Jahren durch die Bordelle und über den Straßenstrich, um meine Neigungen befriedigt zu bekommen, die nicht alltäglich sind und zu deren Erfüllung nur hartgesottene „Damen des Gewerbes“ bereit sind. Deshalb fahre ich seit dem letzten Jahr zunehmend den Straßenstrich auf der Charlottenstraße in Düsseldorf ab, wo ich nach willfährigen Opfern meiner Begierde suche. Weiterlesen
HILƒE !!! Zum heutigen, „guten St. Martin“ nachtäglichen Webmasterfriday erbitte ich von Euch allen Eure Hilfe! Justiz verfolgt Blogger wegen zweier Veröffentlichungen auf Blog mit der gleichen Intensität wie A. Breivik vor einigen Jahren als Massenmörder in Skandinavien – eben … Weiterlesen
Bronco streckte bei der Fahrt seine Nase gegen den Wind, schloss die Augen und genoss die Sonnenstrahlen auf seinem Pelz.
Der enorme Vorteil war, dass ich bei etwaigen Einkäufen einfach den X 1/9 offen – mitsamt Hund – stehenlassen konnte und nicht mühsam das unter der Motorhaube verborgene Hard-Top-Verdeck des Wagens herausporkeln musste, um den Wagen ordnungsgemäß (und knöllchensicher) zu verschließen.
Knöllchensicher war das Parken mit Hund allemale, da Bronco als von mir ausgebildeter Wachhund das Auto knurrend auch vor Politessen verteidigte. Weiterlesen
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Wenn jemand mit einer derartig menschenverachtenden Einstellung das „Sagen“ (Vollmacht) über Leben und Tod einer Person (in diesem Fall der Mutter) hat, dann droht ein krasser Missbrauch der Palliativmedizin. Im Falle meines Bruders Thomas Puttins und Astrid Puttins ging es dabei um die zu sparenden Heimkosten sowie um die Freistellung des Erbes eines 2-Familienhauses, in dem ein Nießbrauch der Mutter eingetragen war. Weiterlesen
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Ich habe ein absolut positioniertes div
mit mehreren Kindern, von denen ein relativ positioniert ist div
. Wenn ich eine verwenden Prozentbasis Breite auf dem Kind div
, bricht es auf ‚0‘ Breite auf Internet Explorer 7 , aber nicht auf Firefox oder Safari.
Wenn ich Pixelbreite , es funktioniert. Wenn die übergeordneten relativ positioniert ist, arbeitet die prozentuale Breite auf dem Kind.
- Gibt es etwas, das ich hier fehlt?
- Gibt es eine einfache Lösung für dieses neben der Pixel-basierten Breite auf das Kind?
- Gibt es einen Bereich der CSS-Spezifikation, die diese abdeckt?
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Council for Assisting Refugee Academics
Das Council for Assisting Refugee Academics (CARA; deut. Rat zur Unterstützung flüchtender Akademiker) ist eine britische Wohlfahrtsorganisation mit Sitz in London. Sie unterstützt Akademiker, die aus unterschiedlichen Gründen verfolgt oder bedroht werden. Sie wurde 1933 als Reaktion auf die Diskriminierungen in Nazideutschland unter dem Namen Academic Assistance Council (AAC) gegründet.
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
Der Academic Assistance Council (AAC) wurde im April 1933 von William Henry Beveridge als Reaktion auf den Umgang der NSDAP mit deutschen Wissenschaftlern gegründet. Die Idee dazu kam ihm auf dem Weg nach Wien. Er gewann Ernest Rutherford als Präsidenten und Archibald Vivian Hill als Vizepräsidenten. Im Mai 1933 verbreiteten sie ein Gründungsdokument, das von vielen prominenten britischen Akademikern unterschrieben wurde. Bei einer Veranstaltung in der Royal Albert Hall in London waren 10.000 Menschen zugegen; unter anderem sprach Albert Einstein von der Wichtigkeit akademischer Freiheit.[2]
1936 benannte sich die Organisation in Society for Protection of Science and Learning (SPSL) um. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass nicht nur Einzelpersonen unterstützt werden sollen, sondern akademische Freiheit insgesamt.[2]
Nach dem Krieg half die Organisation aus den kommunistischen Staaten, vor allem der Volksrepublik China und der Sowjetunion, fliehenden Wissenschaftlern. In den 1960er Jahren wurden zahlreiche Wissenschaftler aus Südafrika und Chile unterstützt. Seit den 1990er Jahren verschiebt sich der Fokus der Organisation auf den Mittleren Osten.[2]
Seit 1999 hat die Organisation den heutigen Namen.
OrganisationBearbeiten
Die Gesellschaft wird von einem sogenannten Council of Management geleitet, dem bis zu 25 Personen hauptsächlich aus der akademischen Welt angehören. Es trifft sich jährlich vor der Jahreshauptversammlung.[1]
Archivalien zu verfolgten Wissenschaftlern, soweit sie mit der Institution in Berührung kamen, finden sich für europäische Forscher, bezogen auf die Jahre 1933–1987, in der Bodleian Library, das Material ist derzeit bis zum Jahr 2008 archivalisch gelistet (Findbuch), und für Amerika beim USHMM.[3]
Gegenwärtige BesetzungBearbeiten
Aktuell gehören folgende 17 Personen dem Council of Management an (Stand September 2013):[4]
Name | Funktion |
---|---|
Anne Lonsdale | Vorsitz |
Frances Dow | Geschäftsführer |
David Ure | Schatzmeister |
Philip Begg | - |
Robert Boyd | - |
Paul Broda | - |
Ian Goldin | - |
Mark Hammond | - |
Deian Hopkin | - |
Margot Light | - |
Mary Manning | - |
Alan McCarthy | Vorsitz im Komitee zur Vergabe von Stipendien |
Robert Pynsent | - |
Stephan Roman | - |
Nicholas Sagovsky | - |
Paul Weindling | - |
Michael Worton | - |
LiteraturBearbeiten
- David Zimmerman: The Society for the Protection of Science and Learning and the Politicization of British Science in the 1930s. In: Minerva, Bd. 44 (2006), Heft 1, S. 25–45,
EinzelnachweiseBearbeiten
- People & Governance. (Nicht mehr online verfügbar.) cara1933.org, archiviert vom Original am 27. September 2013; abgerufen am 4. September 2013 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- History. cara1933.org, archiviert vom Original am 7. Mai 2015; abgerufen am 4. September 2013 (englisch).
- Bodleian, Zugang zum Archiv via Suchfunktion, bzw.USHMM, Selected Records of the Society for the Protection of Science and Learning, 1933–1955, spiegelt im Wesentlichen die Bodleian, Zugang über Anfragen.
- Council of Management. (Nicht mehr online verfügbar.) cara1933.org, archiviert vom Original am 27. September 2013; abgerufen am 4. September 2013 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
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Gastbeitrag von Anne Marie Ginn, Snr. Category Marketing Manager,
Video Collaboration EMEA bei Logitech
Am Vormittag im Büro, nachmittags Zeit für Privates und am Abend noch einmal online?
So oder so ähnlich könnte bald der Alltag vieler deutscher Arbeitnehmer aussehen, denn: flexible Arbeitsmodelle sind auf dem Vormarsch und verändern, Hand in Hand mit der Digitalisierung, das Wie-, Wo- und Wann-wir-Arbeiten.
Eine aktuelle Studie* zeigt: 57 Prozent der Unternehmer unterstützen das Home-Office als alternativen Arbeitsplatz, aus Mitarbeitersicht sind es sogar 66 Prozent. Darüber hinaus setzen rund 49 Prozent der Unternehmen auf das „Arbeiten von überall“ und 44 Prozent auf flexible, frei wählbare Arbeitszeiten.
Damit einhergehend verändern sich auch die Bürolandschaften in den Unternehmen. Fest zugeteilte Arbeitsplätze werden weniger und offene Raumkonzepte finden mehr und mehr Anklang. Gleichzeitig werden neue Rückzugsmöglichkeiten für informelle Besprechungen und konzentriertes Arbeiten in Form von kleinen Meetingecken und Mini-Konferenzräumen, sogenannten „Huddle-Rooms“, geschaffen.
Jedoch: alle Flexibilität bringt nur wenig, wenn Mitarbeiter und Teams sich nicht effektiv austauschen und abstimmen können und Prozesse sich so in die Längen ziehen. Das betrifft die Anwaltskanzlei genauso wie die Kreativ-Agentur, das Großunternehmen genauso wie kleine und mittelständische Betriebe.
Eine Grundvoraussetzung für die moderne Arbeitswelt sind deshalb Tools, die Teammitglieder, Freelancer, Kunden und Partner virtuell und effektiv miteinander verbinden, egal wo diese sich befinden. Nur so lassen sich Produktivität und letztendlich der Unternehmenserfolg sicherstellen.
Eine entscheidende Rolle in diesem Zusammenhang spielen Videokonferenz- und Collaboration-Lösungen. Dabei geht es heute weniger um komplexe, fest installierte Videosysteme in großen Meetingräumen, sondern um offene Systeme, die genauso flexibel sind wie die Arbeitsumgebungen und -modelle, in denen sie eingesetzt werden sollen.
Der Trend zu vielen kleinen Räumen in einem Unternehmen macht Lösungen notwendig, die auch in großen Stückzahlen finanzierbar sind und trotzdem Qualität bieten. Mit Blick auf die Software geben cloudbasierte Video-Plattformen und mehr Interoperabilität zwischen den verschiedenen Anwendungen den Unternehmen neue Freiheiten bei der Wahl des Anbieters.
Die Logitech Collaboration Group als Peripherieanbieter hat ihr gesamtes Portfolio an genau diesen Anforderungen ausgerichtet. Die verschiedenen Produkte bieten Lösungen für diverse Raumkonzepte und Einsatzszenarien. Sie sind auch für kleine Unternehmen finanzierbar und mit allen gängigen cloudbasierten Anwendungen wie Skype for Business oder Zoom kompatibel. Unkomplizierte Bedienung und echtes Plug-and-play entlasten die IT-Abteilungen und erlauben letztendlich dem Anwender, sich auf Inhalte zu konzentrieren und den Arbeitsplatz der Zukunft mit Leben zu füllen.
*Quelle: Studie „Arbeitsplatz der Zukunft 2017“, IDG Research Services 2017
Aufmacherbild / Quelle / Lizenz
Pixabay / CC0 Creative Commons
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Wandgestaltung mit Spiegeln – Dekorieren Sie originell Ihre Wände!
Nützlich und schön sind die Spiegel und deswegen stellen sie einen integralen Teil jedes Hauses dar. In einigen Kulturen nimmt man an, dass man durch die Spiegel mehr Harmonie schaffen kann.
In anderen Fällen will man Räume beeindruckender machen.
Sie stellen auf jeden Fall eine wunderbare Dekoidee dar. Sie sind außerdem in so einer großen Auswahl verfügbar, dass Sie für jeden Geschmack etwas finden werden.
Hier sind einige Beispiele, welche Sie sicher toll finden werden.
Zuerst haben wir mit einem Hippie aussehenden Stahldrahtrahmen zu tun. Er würde ideal in einem Mädchenzimmer passen… Oder in diesem von einem Menschen mit freier Denkweise! Man hat sich in diesem Falle für die Form der Sonne entschieden und geschmackvoll die Farben ausgesucht. So ein Spiegel sorgt auf jeden Fall für eine lustige Stimmung.
Spiegel als Wanddekoration
Wenn Sie Wanddekorationen mit klassischen geometrischen Formen mögen und gleichzeitig mit den optischen Illusionen gerne spielen, dann wird Ihnen sicherlich diesen Spiegel hier gut gefallen. Er könnte besonders interessant am Ende einer Diele aussehen. So ein Spiegel wird den Raum erhellen. Vorsicht ist bei den Feng Shui Fans angesagt: Nach den Regeln der östlichen Philosophie empfiehlt sich so eine Lösung eher nicht.
So ein Spiegel wird den Raum erhellen
Spiegel aus drei Kreisen wird wirklich gut über einem sehr modernen Kamin aussehen. Weiterhin würde er sehr gut in einem minimalistisch gestalteten Schlafzimmer hängen. Der Silberrahmen ist sehr schlicht, doch in einem modernen Raum wird er auffallen und diesem einen abgeschlossenen Look verleihen.
Spiegel aus drei Kreisen über dem Kamin
Dieser Spiegel hat die Form einer Lotosblüte. Es handelt sich hierbei um das Beispiel einer echten Schönheit. Man hat hier mit einer wunderbaren Kombination aus Erhabenheit und Schlichtheit zu tun. Der Spiegel passt super zu verschiedenen Plätzen und Designstils.
Spiegel mit Holzrahmen in der Form einer Lotosblume
Ein anderer Spiegel, welcher als Dekoideen zu vielen verschiedenen Stils passen wird, ist dieser hier. Gerahmt mit Seil kann er als traditionell, klassisch oder Hippie angesehen werden. Sie haben viel Freiheit selbst zu entscheiden, in welchen Kontext sich so ein Spiegel gut einschreiben wird.
Spiegel mit Seil gerahmt als Wanddeko
Das nächste Beispiel wäre eine wunderbare Dekoration für die Menschen, welche vor allem die Natur lieben. Die silbernen Äste werden Erinnerungen an den Winter und ans warme, gemütliche Haus hervorrufen. Dieser Spiegel wird eher zu einem traditionellen Ambiente passen. Eine andere Variante wären die exotischen Dekorationen, wenn dort auch andere skurrile Holzarrangements anwesend sind.
Dieser Spiegel wird eher zu einem traditionellen Ambiente passen
Dieser Spiegel mit dem Rahmen in Herzform ist etwas für die Romantiker. Gerade die jungen Frauen werden so was genießen, sich vor so einem solchen Spiegel für den Tag fertig zu machen.
Spiegel mit Rahmen in Herzform
Hier haben wir ein modernes, minimalistisches Beispiel. Es würde einen jeden Raum erhellen. Wenn Sie die schöne und freie Atmosphäre lieben, wird das hier genau die richtige Wahl für Sie sein. Das Stück zeigt elegante Schlichtheit pur und sorgt für die stilvolle Erscheinung des Raumes.
Eleganter Spiegel im minimalistischen Stil
Wenn Sie nach etwas sehr Speziellem suchen, dann wird so etwas Ähnliches genau das Richtige für Sie sein. Sicherlich wird so ein Stück nicht in jedem Haus gut aussehen. Es ist aber ein Schatz für die Menschen, welche einen unkonventionellen Geschmack haben.
Spiegel als Fensterladen
Schließen wir mit noch einer Schönheit für Ihre Wand ab. Der Rahmen hier ist einfach zum Verlieben schön. Er wird für Wärme und Ruhe im Haus sorgen. Es handelt sich um einen schlichten Spiegel, welcher zu verschiedenen Stilen gut passen wird.
Runder Spiegel mit Holzrahmen
Der Spiegel sollte nicht nur seine praktischen Zwecke zu Hause erfüllen. Er bringt einen speziell schönen Charakter zum Ambiente. Es gibt so viele Stile und die Beispiel oben sollten vor allem ein Hinweis darauf sein. Sicherlich können Sie etwas finden, was in Ihrem Haus perfekt passen wird.
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Wer hat Siri schon mal gefragt, ob sie eine Frau ist? Nicht nur die Antwort kann verblüffend sein, Frage und die Intention dahinter sind laut Unesco gar problematisch. Dass Elvira aus dem Amiga-Shocker Mistress of the Dark weiblich ist, daran besteht indes kein Zweifel. Ferner geht es um den GameStar-Kodex, der offensichtlich nicht für GamePro gilt, Games-Kunstwerke für die Hosentasche, Flopkonsolen und das WHO-Thema Spielsucht.
Hey Siri, was vermittelst du für ein Frauenbild?
spiegel.de am 23.5.2019, von Daniel Reinhardt
Wenn ihr Siri fragt, ob sie eine Frau ist, antwortet sie ausweichend mit „Ich bin Siri“ oder etwas patzig mit „Ist das relevant?“. Obwohl offiziell alle Sprachassistenten geschlechtslos sind, werden die meisten doch von Frauenstimmen vertont. Das kann laut eines Unesco-Berichts negative Auswirkungen haben: „Dass Sprachassistenten weibliche Sprachmuster und Stimmen haben, könnte suggerieren, dass Frauen gefügige oder gefallsüchtige Helfer seien.“ Einige männliche Nutzer pflegen einen anzüglichen Ton und die Autoren des Berichts schlagen gleich ein paar Lösungen vor. Und der Spiegel wäre nicht der Spiegel, wenn nicht gleich noch eine Fotostrecke mit den besten Siri-Sprüchen eingebunden würde.
Wie mich Elvira auf dem Amiga 500 um den Verstand brachte
videospielgeschichten.de am 24.4.2019, von Thilo Nemitz
„Was hat 1990 den Reiz des bei Horror Soft programmierten und von Accolade vertriebenen Computerspiels Elvira - Mistress of the Dark ausgemacht? Sicher nicht die langen Ladezeiten, häufigen Diskettenwechsel oder das klobige Kampf- und Inventar-System.“ Auch Elviras Kurven haben den Autor dieses Beitrags nicht um den Verstand gebracht, ebenso wenig der hohe Schwierigkeitsgrad. Was stattdessen seinen „Trip mit Herzklopfen“ auslöste und warum die Mistress of the Dark ein Dauerthema auf dem Schulhof war, erfahrt ihr in diesem Beitrag.
Journalistische Offensive bei der GameStar: Für die kleine Schwester reicht es nicht
medienbiene.com am 11.5.2019, von Jannick
Die GameStar hat sich im April einem neuen journalistischen Kodex verpflichtet. Ein Punkt: kein Clickbait! Die GamePro, die als Schwestermagazin unter dem selben Chefredakteur läuft und sich Web-Design und teilweise Inhalte mit der GameStar teilt, wird hier ausdrücklich nicht erwähnt. Und so werden dort News wie „Cuphead - ihr glaubt nicht, wem ihr den Switch-Port zu verdanken habt“ oder „The Last of Us 2 - Fans flehen Naughty Dog an: gebt uns Release-Datum“ veröffentlicht. User stören sich in den Kommentaren reihenweise an den „Clickbait-News mit null Inhalt“. „Die GamePro hingegen wehrt sich nicht gegen Kritik, schlimmer noch: sie wird ignoriert. Solange die Klickzahlen stimmen, mag das ein legitimes Mittel für die Fortführung des Erfolges sein.“ Immerhin wird in dem gewohnt kritischen Rosinenpicken auf medienbiene.com die GameStar für ihren Kodex und dessen Einhaltung gelobt.
Games-Kunstwerke für die Hosentasche
golem.de am 13.5.2019, von Rainer Sigl
Habt ihr schon einmal etwas von Cultist Simulator, Dungeon Warfare 2, Photographs, Solar Settlers oder Distraint 2 gehört? Wenn nicht, seid ihr offenbar keine passionierten Smartphone-Gamer. Der österreichische Spielejournalist Rainer Sigl stellt hier fünf Neuerscheinungen für iOS und Android vor, die keine simplen Spielchen sind, sondern mal Echtzeitstrategie mit Kartenspiel, mal Indie-Horror mit Adventures für das kleine Display zu anspruchsvollen Titeln mixen.
Aus dem GamersGlobal-Archiv: „Flops der Konsolengeschichte“
gamersglobal.de am 17.8.2009, von KosmoM
„Das Nintendo Entertainment System, Sega Mega Drive, Atari 2600, alles zeitlose Klassiker. Noch heute erinnern sich Gamer älteren Semesters gern an diese Konsolen ihrer Kindheit zurück. Aber, wie in jeder Branche, gibt es auch hier schwarze Schafe und legendäre Flops. Die Gründe hierfür sind vielfältig und für jede Konsole individuell. Mal war die Technik mangelhaft, die Zielgruppe nicht klar umrissen, das Konzept nicht gut durchdacht, die Spiele mies oder die Konsole war schlichtweg zu teuer.“ Beispiele dafür hat KosmoM in einem der ersten User-Artikel auf GamersGlobal gesammelt, leider ohne danach den versprochenen und angeteaserten zweiten Teil zu veröffentlichen.
Fundstück: „Eine Betroffene erzählt, wie sie süchtig nach Videospielen wurde“
stern.de am 14.7.2018, von Frank May
Nachdem die WHO in dieser Woche Online-Spielsucht zur Krankheit erklärte und es in den Kommentaren zur News einige Skeptiker gab, hier das Beispiel einer 53-jährigen Frau, die 12 bis 16 Stunden am Tag in Fantasy-Rollenspielen verbrachte, Kinder und Mann vernachlässigte und dazu noch Alkohol trank. Sie wurde therapiert und ging damit im vergangenen Jahr an die Öffentlichkeit um auf die Gefahren der Spielsucht aufmerksam zu machen.
Im Video: Senioren Zocken
Die vier rüstigen Rentner vom YouTube-Kanal „Senioren Zocken“ spielen die ersten drei Missionen von Diablo 3 und bringen durch ihre Kommentare das gesamte Spiel auf den Punkt: „Meine Güte, ist da viel Blut!“, „Du hinterlistiges Luder, du!“, „Wo ist denn jetzt der Teufel? Sitzt der hier im Feuer?“, „Schrecklich, immer nur Mord und Totschlag!“, „Jetzt bin ick tot, nä?“, „Ei, ja, weg mit dem Ding, weg, hey...“, „Ha, ha, satt gemacht!“, „Wo ich richtig drin bin in meinem Element muss ich aufhören?!?“
Die Autorin freut sich immer über eine Nachricht mit euren Linkvorschlägen wie in dieser Woche von Jonas S.
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Ernst Messerschmid
Ernst Messerschmid | |
---|---|
Land: | Deutschland |
Organisation: | DFVLR |
ausgewählt am | 19. Dezember 1982 |
Einsätze: | 1 Raumflug |
Start: | 30. Oktober 1985 |
Landung: | 6. November 1985 |
Zeit im Weltraum: | 7d 0h 44min |
ausgeschieden am | November 1986 |
Raumflüge | |
Inhaltsverzeichnis
LebenBearbeiten
Ernst Messerschmid wuchs in Reutlingen in der Nähe von Stuttgart auf und absolvierte nach der Schulzeit eine Installateurlehre im Betrieb seiner Eltern und besuchte dabei die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Reutlingen. Als Gas- und Wasserinstallateur-Geselle holte er auf dem Zweiten Bildungsweg sein Abitur nach und legte an der darauf spezialisierten Technischen Oberschule in Stuttgart im Alter von 20 Jahren als Klassenbester die Hochschulreife ab.
Studium und Anfänge der wissenschaftlichen LaufbahnBearbeiten
Nachdem er seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, nahm Messerschmid 1967 als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes[1] sein Physikstudium auf. Er besuchte zunächst die Eberhard-Karls-Universität in Tübingen und ging 1970 für ein Jahr als Gastwissenschaftler an das europäische Kernforschungszentrum CERN im schweizerischen Genf. Dann setzte er sein Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn (Nordrhein-Westfalen) fort und erwarb 1972 sein Diplom.
Anschließend kehrte Messerschmid zum CERN zurück und forschte drei Jahre in Genf. 1975 ging er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in die USA an das Brookhaven National Laboratory auf Long Island (New York), wo er an der Entwicklung von Teilchenbeschleunigern beteiligt war.
Im Jahr darauf nahm er eine Stelle in seiner baden-württembergischen Heimat an: Er arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau und schrieb an seiner Doktorarbeit (Untersuchungen der longitudinalen Instabilität von relativistischen Protonenstrahlen in Kreisbeschleunigern). 1976 promovierte er zum Dr. rer. nat. und ging für ein Jahr nach Hamburg. Am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) arbeitete er an der Strahloptik des Speicherrings PETRA.
AstronautentätigkeitBearbeiten
1977 hatte die damalige DFVLR (Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt) in allen großen bundesdeutschen Tageszeitungen nach Experimentatoren für das europäische Raumlabor Spacelab gesucht. Ähnliche Anzeigen wurden von den übrigen nationalen Organisationen der ESA-Mitgliedstaaten veröffentlicht. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) suchte Bewerber, um ihre erste Astronautengruppe aufzubauen. Den Aspiranten wurde in Aussicht gestellt, in dem von der ESA gebauten Raumlabor an Bord des US-amerikanischen Space Shuttle forschen zu können. Insgesamt reichten rund 2.000 Wissenschaftler ihre Unterlagen ein – davon allein 700 aus der Bundesrepublik.
Messerschmid, der zu jener Zeit am DESY tätig war, fand die Aussicht, im All arbeiten zu können, interessant. Er reichte seine Unterlagen ein, durchlief das Auswahlverfahren und gehörte schließlich zu den fünf nationalen Finalisten. Es war jedoch Ulf Merbold, der für die Bundesrepublik das Rennen machte und dem ESA-Hauptquartier gemeldet wurde.
1978 wechselte Messerschmid zur DFVLR, der Vorläuferin des heutigen DLR, und kam an das Institut für Nachrichtentechnik in Oberpfaffenhofen (Bayern). Er arbeitete an satellitengestützten Rettungsdiensten und künftigen Navigationssystemen. Fünf Jahre später fragte die DFVLR die Finalisten, die 1977 gescheitert waren, ob sie noch Interesse hätten, an einem Raumflug teilzunehmen.
Die Bundesrepublik hatte mit den USA vereinbart, eine eigene Spacelab-Mission Mitte der 1980er Jahre an Bord des Space Shuttles durchzuführen. Die hauptsächlich aus Deutschland stammenden Experimente sollten von bundesdeutschen Raumfahrern betreut werden. Dafür war es erforderlich, weitere Kandidaten auszuwählen. Im Dezember 1982 wurden Messerschmid und sein Berliner Kollege Reinhard Furrer als Wissenschaftsastronauten der Öffentlichkeit vorgestellt.
Nach einer mehrjährigen intensiven Vorbereitung flogen Messerschmid und Furrer an Bord der US-Raumfähre Challenger in den erdnahen Weltraum. Sie betreuten die 75 Versuchsanordnungen während der Mission D1 im Herbst 1985. Es war der erste von Deutschland finanzierte Spacelab-Flug (deshalb die Bezeichnung D1). Nach sieben Tagen ging das Wissenschaftsunternehmen erfolgreich zu Ende.
LehrtätigkeitBearbeiten
Seitdem Messerschmid 1986 seinen Dienst im deutschen Astronautenkader aufgab, hatte er – in unterschiedlichen Positionen – eine feste Lehrtätigkeit an der Universität Stuttgart inne. Im November des Jahres nahm er eine Berufung zum ordentlichen Professor an und wurde Direktor des Instituts für Raumfahrtsysteme (IRS). Daneben war er ab 1989 zehn Jahre lang Sprecher des Sonderforschungsbereiches „Hochtemperaturprobleme rückkehrfähiger Raumtransportsysteme“ (SFB 259).
1990 wurde Messerschmid für zwei Jahre zum Dekan des Fachbereichs für Luft- und Raumfahrttechnik gewählt, war danach stellvertretender Leiter dieser Fakultät, bevor er ab Oktober 1996 für zwei Jahre als Prorektor für Forschung und Technologie der Universität arbeitete. Von 1998 bis zu seiner Emeritierung 2013 ging er wieder seinem Lehrauftrag am IRS nach – mit Ausnahme von vier Jahren, die er sich von seinem Ordinariat beurlauben ließ: von 2000 bis 2004 war er Leiter des Europäischen Astronautenzentrums (EAC) in Köln. Dort war er für die Ausbildung der Astronauten verantwortlich.
Neben seiner universitären Forschungstätigkeit ist Messerschmid vielfältig engagiert: von 1987 bis 1992 gehörte er dem Beratungskomitee für Hermes an und beriet die europäische Weltraumorganisation in Sicherheitsfragen der Raumfähre. Für vier Monate war er ab Oktober 1991 für die ESA Vorsitzender des Auswahlgremiums der europäischen Astronauten am EAC und zwischen Oktober 1992 bis Juni 1993 hatte er den Vorsitz des Auswahlgremiums für Raumfahrtprogramme der DLR inne. Außerdem bildete er die deutschen Raumfahrer für D-2 (Schlegel/Walter/Brümmer/Thiele) und MIR '92 (Flade/Ewald) aus.
Seit 1990 hält Messerschmid Vorlesungen an der Nationalen Hochschule für Luft- und Raumfahrt, der SUPAERO, im französischen Toulouse und unterrichtet an der International Space University in Straßburg. Für die ESA leitete er ab 1994 für zwei Jahre die Space Segment Advisory Group der Telekommunikationsabteilung und war bis zum Jahr 2000 im Nutzungsausschuss für die Internationale Raumstation (ISS). Zwischen 1995 und 1997 führte er bei der Deutschen Agentur für Raumfahrtangelegenheiten die Beratergruppe für die Nutzung der ISS. Daneben war er von 1996 bis 2004 Fachgutachter für Luft- und Raumfahrttechnik bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
SonstigesBearbeiten
Messerschmid veröffentlichte rund 150 wissenschaftliche Schriften, ist Mitautor von zehn Büchern und hält zehn deutsche und europäische Patente. Er ist unter anderem Träger des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse, der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg und der Goldenen Hermann-Oberth-Medaille. 2010 wurde er mit dem Hans-Peter-Stihl-Preis ausgezeichnet. Seit 2004 ist er Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina.[3] 2009 wurde ihm von der Technischen Universität Dresden die Ehrendoktorwürde verliehen.[4] Weiterhin ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (Acatech).
Seit 1977 ist Messerschmid verheiratet.
Schriften (Auswahl)Bearbeiten
- Ernst Messerschmid, Stefanos Fasoulas: Raumfahrtsysteme. Eine Einführung mit Übungen und Lösungen. Springer, Berlin 2005, ISBN 3-540-21037-7.
- Ernst Messerschmid, Kian Yazdi, Johannes Uhl: Space Station Design Workshop 2002. Interdisciplinary Student Education. ESA Publication SP-1267, European Space Agency, Paris Februar 2003.
- Ernst Messerschmid, Reinhold Bertrand: Space Stations. Systems and Utilization. Springer, Berlin 1999, ISBN 3-540-65464-X.
- Ernst Messerschmid, Reinhold Bertrand, Frank Pohlemann: Raumstationen. Systeme und Nutzung. Springer, Berlin 1997, ISBN 3-540-60992-X.
- Ernst Messerschmid, Reinhold Bertrand: MELISSA. Eine LabVIEW-basierte Umgebung zur Simulation von Lebenserhaltungssystemen. In: Jamal Rahman, Hans Jaschinski (Hrsg.): Virtuelle Instrumente in der Praxis. Begleitband zum Kongress VIP 97. Hüthig, Heidelberg 1997, ISBN 3-7785-2667-7.
- Ernst Messerschmid, Berndt Feuerbacher: Vom All in den Alltag. Der Weltraum – Labor und Marktplatz. Motorbuch, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-613-02785-5.
Siehe auchBearbeiten
EinzelnachweiseBearbeiten
- Studienstiftung des deutschen Volkes: Jahresbericht 2017, S. 86.
- Elisa Werler: Reinhold Ewald übernimmt Professur für Astronautik und Raumstationen. irs.uni-stuttgart.de, 29. September 2015, abgerufen am 20. November 2015.
- Mitgliedseintrag von Prof. Dr. Ernst Messerschmid (mit Bild) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, abgerufen am 19. Juli 2016.
- Ehrenpromovenden der TH/TU Dresden. Technische Universität Dresden, abgerufen am 4. Februar 2015.
Personendaten | |
---|---|
NAME | Messerschmid, Ernst |
ALTERNATIVNAMEN | Messerschmid, Ernst Willi (vollständiger Name) |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker und Astronaut |
GEBURTSDATUM | 21. Mai 1945 |
GEBURTSORT | Reutlingen, Baden-Württemberg |
|
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Schlossbergtour Homburg (Saarpfalz)
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑381m ↓381m
Wir starten die Schlossbergtour auf der bekannten Burg Hohenburg. Eine Besichtigung dieser Burgruine ist lohnenswert, vor allem weil sich unterhalb der Hohenburg die größten Buntsandsteinhöhlen Europas, die allein von Menschen hergestellt wurden, befinden.
Die Schlossbergtour leitet uns einige Kilometer in nordwestliche Richtung, bis wir auf das Gelände von Schloss Karlsberg stoßen. Hier befinden sich leider nur noch die Überreste des Schloss Karlsberg, welches im 18. und 19.Jahrhundert nahezu vollständig zerstört und geplündert wurde. Dennoch dürfen wir die groß angelegten Gärten, wie den Bärenzwinger und die drei Schwanenweiher bewundern.
Wir wandern weiter auf der Schlossbergtour Richtung Süden, bis wir auf den im Saarland bekannten Stumpfen Gipfel stoßen. Hierbei handelt es sich um ein Heiligtum der Kelten, welches man in dieser Form überall in Europa findet. Das liegt an den besonderen Vertiefungen, die in einen riesigen grauen Stein eingehauen wurden und so an einen Sesselsitz erinnern.
Die Schlossbergtour leitet uns nun mehrere Kilometer Richtung Westen, bis wir das Schlossberg Hotel Homburg erreichen. Hier müssen wir nicht unbedingt übernachten, um einkehren zu können, denn das angeschlossene Restaurant namens Vauban lädt zum Verweilen und Ausruhen ein.
Nach einer entspannenden Rast auf der sonnigen Terrasse des Schlossberg Hotels wandern wir auf der Schlossbergtour zurück in östliche Richtung, umgeben von idyllischer Natur. Wir passieren noch einen Fischweiher in Richtung Norden bis dann wieder am Ausgangspunkt der Rundwanderung sind.
Bildnachweis (attribution,via Wikimedia Commons): 1 by Christian Bohr; 2 by www.schloss-carlsberg.de [CC-BY-SA-3.0]
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Was ist die Mikrofrakturierung?
Bei der Mikrofrakturierung handelt es sich um eine Operationsmethode, die zu den Knochenmark stimulierenden Techniken gehört. Sie geht auf J. Richard Steadman zurück.
Bei einer minimal-invasiven Gelenkspiegelung (Arthroskopie) werden zunächst freie Körper aus dem Gelenk gespült (Lavage). Dann wird der geschädigte Gelenkknorpel bis an die Grenzschicht zum Knochen abgetragen (Shaving). Anschließend werden in einem regelmäßigen Abstand (3-4mm) circa 4-5mm tiefe Löcher sternförmig mit einer spitzen Ahle in den Knochen gebohrt, im Gegensatz zur Pridie-Bohrung, wo dies punktförmig geschieht. Die Mikrofrakturierung (Steadman 1985) stellt eine Verbesserung gegenüber der Pridie-Bohrung (Pridie 1959) dar. Bei der Pridiebohrung entsteht durch die Benutzung anderer OP-Ahlen beim Bohrvorgang Hitze, was bei der Mikrofrakturierung vermieden wird.
Aus den erzeugten Löchern tritt ein sogenanntes Blutkoagel (Fibrinpropf) aus, das Knochenmark-Stammzellen enthält. Aus diesen entwickelt sich Faserknorpel, der die Löcher über die Knochenoberfläche hinaus verschließt und so punktuell Pufferzonen im Gelenk entstehen läßt.
Seine Belastbarkeit ist geringer als die des hyalinen Knorpels. Er ist eine Konstruktion des Selbstheilungsprozesses des Körpers, der eigentliche hyaline Knorpel kann bei einem Erwachsenen nicht mehr nachwachsen.
Ich schildere den gesamten Verlauf einfach am Beispiel meiner eigenen Knie-OP.
Ich wurde nach der Mikrofrakturierungs-OP im April 2007 nach 3 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.
Mein Hausarzt hat die Fäden der Wunde nach ca. 10 Tagen entfernt. Es folgten monatliche Vorstellungen beim Orthopäden.
Um den neu entstehenden Faserknorpel zu schützen, muss das Gelenk für mindestens sechs Wochen entlastet werden.
Die Entlastungsphase dauerte bei mir wegen der Größe der Knorpeldefekte 8 Wochen.
Je länger man sich hierzu Zeit lassen kann, desto größer ist der Erfolg der OP. Viele Patienten belasten das Knie zu früh und der anfängliche Erfolg der Mikrofrakturierung ist zum Scheitern verurteilt. Wir sollten die tägliche Lebensführung etwas verlangsamen, soweit dies möglich ist, und diese Chance für einen Neuanfang zu nutzen. Das bedeutet auch, dass die Mikrofrakturierung zu den Lebensumständen des Patienten passen sollte.
Während dieser Zeit wurde ich zweimal pro Woche intensiv physiotherapeutisch zu Hause betreut. Zur Unterstützung der Therapie tat meinem Kniegelenk anfangs eine Kältetherapie mittels Kühlakkus gut.
Man kann meine Physiotherapie in mehrere Phasen unterteilen:
- Übungen für die Beweglichkeit des Knies im Bett (passive Bewegung)
- Stehen auf beiden Beinen
- Abrollen des Fußes mit Stützen
- Gehen ohne Stützen
- Treppe gehen
- außerhalb der Wohnung gehen
Ich habe mein Gleichgewicht wiederfinden und wieder richtig gehen lernen müssen. Die Automatisierung der Geh-Bewegung (Auftritts-, Belastungs-, Abstoßphase) musste wieder erlernt werden. Das spielt sich auch im Kopf ab. Neben der psychischen, gilt es auch eine gedankliche Blockade abzubauen. Ich hatte große Angst das operierte rechte Bein zu belasten. Die Entwöhnung von den Gehhilfen läuft ja nicht von 2 Stützen auf 1, dann ohne, sondern von 2 auf ohne. Vorwärts und rückwärts gehen, den Blick nicht nach unten, sondern in die Ferne nach vorne zu richten – all das musste ich mir erst wieder zutrauen.
Sowohl mein Ehemann als auch mein Physiotherapeut haben mich in dieser Phase sehr unterstützt und mich immer wieder bestärkt nicht aufzugeben.
Es war schön, als ich den „Robotergang“ und den Schongang endlich abgelegt hatte.
Man muss einfach lernen, geduldig zu sein und darf den Mut nicht verlieren. Mit der Zeit lernt man auf die Signale des Körpers zu hören.
Um die kleinen und großen Fortschritte während des Heilungsprozesses zu erkennen, sollte man ein Tagebuch führen.
Das Ende der Krankengymnastik war bei mir erst im September 2007.
Einen Ausschnitt aus meinem Bewegungs-Programm könnt ihr in Mein täglicher Frühsport nachlesen.
Während dieser Zeit und danach bin ich auf einem Heimtrainer zur Unterstützung der Beweglichkeit geradelt. Wichtig ist ein hoch eingestellter Sitz und kein Widerstand beim Treten.
6 Monate nach der OP habe ich langsam mit dem Schwimmen begonnen, Wassergymnastik tut mir auch heute noch sehr gut. Ich empfehle hier Rückenschwimmen, keinesfalls Brustschwimmen, am besten in einer Sole-Therme, sofern die Möglichkeit dazu besteht.
Nach 9 Monaten habe ich mir in meinem Fitness-Studio leichtes Muskelaufbautraining an den Geräten und Ausdauertraining auf dem Ergometer zugetraut. Das ist immer noch ein Bestandteil meines wöchentlichen Trainings. Siehe hierzu auch der Artikel Bewegung ist die beste Medizin. Zusätzlich gehe ich gerne in die „Medizinische Rückenschule“ und in einen „Pilates“ Kurs.
Es hat lange gedauert bis die Muskeln wieder aufgebaut waren 😉
Ein Jahr nach der OP habe ich mich auch wieder an mein Hobby „Orientalischer Tanz“ gewagt.
Ich bereue nicht, dass mein Orthopäde und Chirurg den Weg der Mikrofrakturierung für mich gewählt hat, denn mein Knie war ein Grenzfall zur Prothese. Im MRT sah der Knorpelschaden nicht so schlimm aus wie später auf dem OP-Tisch.
Ich hoffe, ich konnte die Mikrofrakturierungs-Patienten etwas aufmuntern. Fragen hierzu beantworte ich gerne, entweder hier im Blog oder auch privat über email.
Allgemeines zur Bewegung bei Arthrose sowie eine Bewegungspyramide findet ihr in meinem Artikel Arthrosegerechte Bewegung.
Parallel zur arthrosegerechten Bewegung habe ich meine Ernährung umgestellt.
Welche Ernährungsweise mich unterstützt und was mir half, meine Beweglichkeit wieder zu erlangen, möchte ich in diesem blog an euch weitergeben.
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Wir sind hier bei GNIT ja unter uns. Da kann ich schwierige Themen ja auch mal ansprechen.
Grundsätzlich bin ich immer froh über Kundschaft. Je überraschender, desto besser. Andererseits stelle ich mich natürlich auch darauf ein, in manchen Gegenden nicht auf Fahrgäste zu hoffen. Und so kam es, dass ich unweit des Treptower Parks mit gutem Gewissen einen dringend notwendig gewordenen Furz ins Leder der 2925 gedrückt habe.
Ich will hier gewiss keine Träume zerstören, aber natürlich steige ich dazu in der Regel nicht aus.
Nun aber winkte es ungelogen in genau jenem Moment, in dem so langsam alle am eher unschönen Prozess beteiligten Muskeln sich gerade wieder in die Ruheposition begeben hatten. Ich will es nicht schönreden, ich hab darüber nachgedacht, die Kunden stehen zu lassen, weil es in meinem Auto unschön gerochen hat.
Andererseits war ich vielleicht das erste Taxi in den letzten zehn Minuten und vielleicht könnte ich die Kunden ja noch ein wenig vor dem Auto mit offenen Fenstern hinhalten …
Was natürlich eine Illusion war. So schnell wie die beiden sind mir quasi noch nie Fahrgäste eingestiegen.
Die Fahrt dauerte mit rund 2 Minuten kaum länger als auch nur nötig war, um wieder halbwegs brauchbare Zustände im Auto herzustellen. Dennoch war die Stimmung gut und zudem fiel das Trinkgeld mit 2,90 € recht üppig aus. Ich bin nun erstmal damit beschäftigt, mir das als Strategie für gute Tips auszureden …
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User-generierte Themenwahl, personalisierte Zeitungen und Crowdfunding: Wie kann man die drei Schritte eines Textes bis zu seiner Veröffentlichung offen gestalten? Der Internet-Forscher Benedikt Fecher denkt in seinem Essay über Alternativen im Open Journalism nach und stellt Beispiele vor, bei denen die Einbeziehung der Öffentlichkeit funktioniert.
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Angesichts der Printkrise lohnt es sich vielleicht das Produktionsschema von Information zu überdenken, die Zeitung in Transition und die Informationsproduktion als Prozess zu betrachten. Stichwort Open Journalism. Wir denken dabei an Open Innovation und Crowdsourcing – also im weitesten Sinne an die Öffnung der Verlagsgrenzen für die strategische Nutzung von externem Input. Wo und wie kann man die journalistische Wertschöpfungskette für Externe öffnen? Wie könnte eine Zeitung von einer Öffnung profitieren? Und führt das auch automatisch zu einem besseren Produkt? Wie haben uns hierzu ein paar Gedanken gemacht und entlang der ‘journalistischen Wertschöpfungskette’ Beispiele gesammelt, die bereits mit der Einbeziehung Dritter arbeiten.
Vorab: Wertschöpfungskette, Informationsproduktion und Open Innovation – es sei eingangs erwähnt, dass unser Brainstorming etwas einseitig-ökonomisch ist. Die politische Perspektive haben wir ausgeklammert (z.B. Was würde eine Öffnung der journalistischen Wertschöpfungskette für die Rolle als vierte Gewalt im Staat bedeuten?) – der Entry ist so schon lang genug.
1. Themen recherchieren
Die Recherche und die Abstimmung von Themen basierte noch vor wenigen Jahren auf der Arbeit von Nachrichtenagenturen und Redaktionen. Heutzutage treten neue Akteure, wie beispielsweise Blogger, ganz selbstverständlich in die Themenrecherche und damit in das Agenda-Settings ein. Blogger auf der einen und Zeitungen und Nachrichtenagenturen auf der anderen Seite sind zunächst zwei Paar Schuhe – letztere haben vielleicht eher einen institutionellen Charakter. Dennoch ist eine gewisse bottom-up-Logik der Themenrecherche auch für Zeitungen nicht undenkbar.
User-generierter Themenwahl: theblogpaper
Ein anschauliches Beispiel ist die britische theblogpaper. Auf deren Webpage werden von Nutzern geschriebene Artikel hochgeladen und diskutiert. Die Community entscheidet in einer Abstimmung welche Inhalte im Printexemplar zu finden sind. Im Jahr 2009 noch als Rohrkrepierer belächelt, existiert die gedruckte theblogpaper auch noch im Jahr 2013. Theblogpaper ist beispielhaft für das Auslagern von Recherchearbeiten und Agenda-Setting (als Teil der journalistischen Wertschöpfungskette). Es zeigt, wie durch Nutzung moderner Kommunikationstechnlogie externer Input eingebunden und zu einem recht traditionellen, nämlich gedruckten, Produkt führen kann. Scheinbar funktioniert Print doch.
Auch wenn eine user-generierte Themenwahl prinzipiell funktioniert, bleibt noch immer die Frage, ob eine Community-Abstimmung auch zu einem besseren Produkt führt (z.B. Können User eine bessere Themenentscheidung fällen als Journalisten?). Zudem sind ähnliche Modelle zuvor ökonomisch gescheitert. Eine hybride Form, bestehend aus professionell erstellten Artikeln und hochwertiger User-Artikeln, gibt es auch in Deutschland. Der Freitag nutzt seit einiger Zeit beispielsweise gute Artikel seiner Community auch für die Printausgabe.
Social-Media Monitoring & Themenrecherche: Storify & Digg
Der Internetdienst Storify strukturiert Daten aus Social Media Kanälen wie Twitter und funktioniert dabei ähnlich wie eine Suchmaschine – nur für Nachrichten. Es existieren noch weitere, ähnliche Tools auf den Markt, die helfen im digitalen Informationschaos den Überblick zu behalten (z.B. Bag The Web, Pearltrees, Bundlr oder Qrait).
Digg, ein Social-Bookmarking-Dienst für Nachrichten, Videos und Podcasts, sollte in diesem Zusammenhang auch Erwähnung finden. Die Nutzer des Dienstes verweisen auf Blogeinträge, Nachrichten oder Pressemitteilungen und bewerten diese, wodurch für die Community relevante Nachrichten an Popularität gewinnen. Allerdings müssen die für die Community relevante Inhalte nicht automatisch die qualitativ hochwertigsten sein.
Beide Dienste können genutzt werden um relevante Themen frühzeitig zu identifizieren und zu bearbeiten.
2. Themen aufbereiten und produzieren
Auch die Aufbereitung der Inhalte kann dem Leser teilweise selbst überlassen werden. Es existieren in der Praxis wenig Möglichkeiten, bei denen die Leser ihre Inhalte nach persönlichen Vorlieben crossmedial zusammenstellen oder bearbeiten können (oder gibt es diese und wir kennen sie nur nicht?).
Personalisierte Zeitung: Alexanderzeitung & Pulse
Man stelle sich vor, es gäbe eine Zeitung, die allein auf meine Bedürfnisse und Interesse zugeschnitten ist – eine Produktdifferenzierung par excellence. Zur Veranschaulichung möchten wir Alexander vorstellen. Alexander kommt aus Berlin. Er interessiert sich ausschließlich für Sport, Politik und irgendwas mit Internet. Genauer gesagt interessieren ihn Fußball, deutsche Innen- und Netzpolitk. Am liebsten liest er den Sportteil der Bildzeitung, Politik aus der Süddeutschen und netzpolitik.org. Es ergibt natürlich keinen Sinn für Alexander, am Kiosk Bild und Süddeutsche zu kaufen (und netzpolitik auf dem Smartphone) – irgendwie schaut das in der Bahn ja auch blöd aus. Eine Art ‘Alexanderzeitung’, die genau nach Alexanders Interessen gestaltet wird (also den Fußballartikel aus der Bild und Innenpolitik aus der Süddeutschen) würde Alexander aber einen gewissen Mehrwehrt bieten.
Der Gedanke der Alexanderzeitung lässt sich noch weiter spinnen. Dazu könnte Alexander die Seitenanzahl (beziehungsweise die Lesedauer) bestimmen, den prozentualen Anteil der Themen Sport, Politik und Internet, den Anteil von Text, Video und Audio und vielleicht sogar einen bestimmten Anteil an Überraschungscontent. Alexander könnte auch einfach Zeitungen lesen, die andere Leute zusammengestellt haben (ähnlich einer Playlist bei spotify). In jedem Falle ist die Zeitung digital und auf jedem Endgerät darstellbar. Mit Hilfe einer übergreifenden Artikeldatenbank und passenden Metadaten könnte so im beliebigen Erscheinungsrythmus automatisch eine personalisierte Zeitung entstehen.
Das Beispiel der Alexanderzeitung ist natürlich ein Stück weit Utopie – bisher jedenfalls. Was wir hier so lapidar beschrieben haben, geht Hand in Hand mit Leistungsschutz- und Urheberrechtsdebatten, Kooperationsschwierigkeiten der Verlage und immensen Programmieraufwand. Außerdem ist noch lange nicht gesagt, das Alexander für seine Alexanderzeitung auch bereit wäre zu zahlen, beziehungsweise wie sich der ganze Aufwand finanzieren könnte (auch die Idee selbst ist nicht gänzlich neu). Auch die Applikation Pulse zeigt bereits in Grundzügen, wie personalisierte News funktionieren können. Der Nutzer kann mithilfe der App Artikel verschiedener Quellen auf seinem Mobilgerät darstellen lassen. Somit bekommt er zumindest nur die Quellen zu lesen, die ihn interessieren. Der User nimmt zwar keinen Einfluss auf die Artikel selbst, aber zumindest auf die Zusammenstellung der Artikel in seiner persönlichen Zeitung.
User-generierter Content: Huffington Post
Das Geschäftsmodell der Huffington Post basiert auf der Mitgestaltung der Leser. Die Mehrzahl der Beiträge der US-amerikanischen Online-Zeitung sind von Freiwilligen verfasst und eher kurz gehalten. Die traditionelle Kerntätigkeit einer Zeitung, das Schreiben, damit beinahe gänzlich outgesourced. Die Huffington Post wurde im Jahr 2006 in der Kategorie “Bester politischer Blog” mit dem Webby Award der International Academy of the Digital Arts and Sciences ausgezeichnet. Die Huffington Post profitiert dabei von ihrer lebendigen Community und finanziert sich durch Einnahmen aus Anzeigenwerbung. Dieses Beispiel demonstriert, dass auch eine Öffnung bei der Aufbereitung und Produktion von Inhalten durchaus möglich ist (ähnlich dem Beispiel der theblognewspaper). Dieses Geschäftsmodell findet allerdings auch Kritiker, da die Autoren nur sehr knapp oder gar nicht bezahlt werden. Anders als bei theblogpaper, gibt es die Huffington Post nur digital und wirft angesichts des Erfolgs wieder mal die Frage auf, ob die ‘Zeitung der Zukunft’ vorrangig digital ist.
3. Vermarktung
Die Krux mit dem Online-Content ist sicherlich dessen Vermarktung. Da liefern unsere neunmalklugen Ideen zur Öffnung der Informationsproduktion auch keine adequate Lösung. Paid-Content-Modelle funktionieren in Deutschland nur schleppend. Sie sind oft zu kompliziert, widersprechen den Lesegewohnheiten der Digital Natives (weitere Hindernisse hier) oder sind schlichtweg schlecht umgesetzt. Hinzu kommt, dass Online-Content irgendwie Allmendencharakter besitzt. Man zahlt einfach nicht gerne für Information, die digital ist; mit der man nach dem Lesen keine Hütchen basteln kann. Was wären Finanzierungsmöglichkeiten neben Paywall und Werbung?
Die neue Zeitung: Datenbankflatrate
Wie könnte ein Finanzierungsmodell anhand des Beispiels der Alexanderzeitung ausschauen? Vielleicht ist eine Kombination aus Datenbankflatrategebühr und personalisierte Werbung eine denkbare Form der Vermarktung (aber auch bei Werbefinanzierung von Content scheiden sich die Geister). Der User erhält für einen bestimmten Betrag X nicht nur unbeschränkten Zugriff auf den Content verschiedener Verlage, sondern auch eine Zeitung, die speziell auf dessen Bedürfnissen zugeschneidert ist – wenn man das Produkt dann überhaupt noch Zeitung nennen kann.
Crowdfunding: Krautreporter
Dirk von Gehlen schreibt in seinem Blog auch von der Möglichkeit des Crowdfunding journalistischer Inhalte (oder auch hier und hier). Eine deutsche Plattform die das (allerdings noch in Beta-Version) praktiziert ist Krautreporter. Sicherlich ist die Idee der Schwarmfinanzierung journalistischer Inhalte interessant und innovativ – schließlich zahlen die Leser dann auch wirklich nur für das, was sie lesen wollen. Über den Erfolg dieses Modells ist allerdings wenig bekannt (siehe hier). Auch stellt sich die Frage, wie ein solches Modell die journalistische Praxis verändern würde – schreiben Journalisten dann nur noch über Themen, die die meiste Zustimmung erfahren? Über Katzenbabys und den FC Bayern München? Und wie weit trägt ein solches Modell? Wo hat Crowdfunding von journalistischen Inhalten seine Grenzen? Inhaltlich und finanziell.
Content für Leistung: Google consumer services
Wenn der User für Content kein Geld bezahlen möchte, dann soll er wenigstens etwas dafür tun! Das klingt zunächst nach einer absurden Stammtischlogik. Allerdings ist der Erhalt einer Leistung durch Gegenleistung auch online nicht undenkbar. Das Bare der Online-Nutzer sind schließlich auch ihre persönlichen Daten und die sind immateriell und digital austauschbar. Über User-Daten finanzieren sich schließlich Google, Facebook und Co. Passiert der Austausch Daten für Leistung in den genannten Beispielen meist irgendwie verborgen, so gibt es auch schon Modelle, bei denen der User direkt ‘zur Kasse gebeten wird’, so etwa bei Googles consumer surveys (oder hier). Um Zugang zu Bezahlinhalten zu bekommen, können Nutzer (alternativ zur Bezahlung) an kurzen Konsumentenbefragungen teilnehmen. Anstatt für Content mit Geld zu bezahlen, erbringen sie eine Leistung. Auch wenn bisher kaum etabliert, so wäre dieses Modell vielleicht eine Möglichkeit, um der oben genannten fehlenden Zahlungsbereitschaft im Netz nachzukommen. Gleichzeitig birgt ein solches Modell sicherlich auch datenrechtliche Bedenken.
Was wir eingangs schlagwortartig als Open Journalism bezeichnet haben geht einher mit einer Vielzahl offener Fragen – vor allem was die Vermarktung und Finanzierung von professionellem Content betrifft. Es bleibt weiterhin ungeklärt, inwieweit die Öffnung der Verlagsgrenzen eine adäquate Online-Strategie für Zeitungen sein kann – das zeigt vielleicht nur die Zukunft. Es existieren jedoch Anzeichen dafür, dass die Zeitung von morgen digital, personalisiert und unabhängig vom Medium stattfindet. Oder gibt es dann überhaupt noch die Zeitung?
Anm.d.Red.: Mehr zum Thema in unserem Dossier Zeitung 2.0. Benedikt Fecher hat diesen Text gemeinsam mit Stefan Stumpp geschrieben. Beide sind derzeit Doktoranden am Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, wo auch ein spannender Blog betrieben wird. Das Foto oben stammt von Mario Sixtus und steht unter einer Creative Commons Lizenz.
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Gestern Abend hatte ich Mühe mit dem einschlafen. Es wollte einfach nicht. Nachts um 12 Uhr: immer noch nichts. Wahrscheinlich ist es mir zu heiss. Wie ich mich im Schlafzimmer umschaue sehe ich, wie sich direkt über dem Bett eine riesige Spinne von der Decke abseilt.
Also – ich bin kein Spinnenphobiker … aber im Schlafzimmer direkt über dem Bett muss ich sie jetzt wirklich nicht haben. Vor allem, wenn sie dabei ist sich abzu … ich springe auf und renne quer durchs Zimmer zum Lichtschalter, knipse ihn an … und stehe jetzt etwas benommen daneben.
Warum?
Weil ich jetzt richtig wach bin. Und mir verschiedenes überlege: Erstens hätte ich nicht quer durch Zimmer rennen müssen … ich habe einen Lichtschalter, den ich vom Bett aus bedienen kann.
Zweitens – jetzt ist Licht und ich sehe etwas. Wie konnte ich die Spinne vorher sehen, wenn es doch Nacht und ziemlich dunkel ist?
Ganz einfach, ich konnte es nicht. Ich hab’ die Spinne nur geträumt. Sowas passiert – muss ich sagen – nicht das erste Mal. Ich neigte schon immer zu intensiven Träumen und zum Nachtwandeln. Vor allem kurz nach dem Einschlafen … reagiere ich noch auf meine Träume. Ich bin offenbar schon Nachts auf dem Balkon meiner damaligen Wohnung gestanden (jedenfalls war morgens das Licht an im Wohnzimmer und die Balkontüre offen und da wohnte ich allein), habe meinen damaligen Freund und jetzigen Kuschelbär schon fast mit einem Messer angesprungen (da war ich es noch nicht gewohnt, dass jemand anders den Wohnungsschlüssel hat) und einmal bin ich als Kind nach einer Flucht aus dem Zimmer (wegen einer Hand, die plötzlich neben dem Bett auftauchte) im Gang mit meiner Mama zusammengestossen, die zur gleichen Zeit einen Alptraum hatte und auch aus ihrem Zimmer gerannt ist … ich glaub ich weiss, woher ich das habe :-)
Jedenfalls bin ich jetzt wach(er) und sehe, was das war und mit der Erkenntnis begebe ich mich zurück ins Bett.
Wo ich noch eine Weile an die Decke starre und denke: „Ja, und ohne Brille hätte ich auch bei Licht Mühe gehabt, die Spinne überhaupt zu sehen“. So wie jetzt. Da ist nichts.
Hmmm… tatsächlich ist da aber doch ein etwas dunklerer, unscharfer Fleck. Was ist das?
Ich ziehe die Brille an (liegt auf dem Nachttisch in Griffweite) und erstarre.
Denn da … an der Decke, genau dort, wo ich sie mir vorhin erträumt habe … sitzt eine dicke, fette, dunkelbraune, … Spinne.
Die ist so gross, dass ich sie ohne Brille sehen konnte. Zu gross wohl sogar zum abseilen. Und: genau da!
Brrrr!
Mit dem Zahnputzglas und einem Buchdeckel schnappe ich mir das Riesenvieh und befördere sie aus dem Fenster.
Kuschelbär hat von all dem nichts mitbekommen, der hält wohl grad seinen Fernsehschlaf. Aber irgendwie bringt mich das doch zum denken …. die Spinne war beim Zu Bett gehen noch nicht da an der Decke, davon bin ich ziemlich überzeugt. Seltsame Art zu träumen, habe ich.
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„Jeder Mensch besitzt ein Pass!“, glaubt so mancher und stülpt seine Weltsicht allen Menschen über. So muss es ja auch sein, denn in der deutschen Bürokratie beweist ein Pass die Existenz des Menschen. Ohne Pass gibt es den Menschen nicht, da kann er noch so viel jammern und klagen, hungern und frieren. Ohne Pass ist man nichts und hat keine Rechte…. ist so mancher überzeugt.
Ist das wirklich so?
In Deutschland gibt es keine Pflicht zum Besitz eines Passes. Der Deutsche ist lediglich verpflichtet, einen Personalausweis zu besitzen; er muss ihn nicht mal mitführen. Viele von uns haben aus verschiedensten Gründen einen Pass, er ist nützlich und zum Übertritt an den Grenzen gar oft verpflichtend.
Wer keinen braucht, beantragt keinen. Immerhin kostet er regulär 59 Euro alle 10 Jahre; (unter 24 Jahren 37,50 Euro, alle fünf Jahre). Bei einer vierköpfigen Familie kommen da schnell mal fast 200 Euro zusammen, nur, um in den Urlaub fliegen zu können. Das erspart sich, wer kann.
Jede noch so krumme Bananenrepublik ist heute in der Lage, hochwertige Pässe auszugeben. Die Zeiten des handgeschriebenen türkischen Nüfus, der immer noch in den kruden Vorurteilswelten einiger schwebt, sind längst vorbei. Jeder Staat kann Pässe ausgeben, die einen gewissen Mindeststandard an Sicherheitsmerkmalen haben und sie müssen diese Mindeststandards einhalten, damit andere Staaten diese Pässe anerkennen.
Kosten:
Die Herstellung solcher Pässe kostet Geld. Spätestens dann, wenn sich mal westliche Eingreiftruppen in einem Land breit gemacht haben, stehen deutschen Dokumentendruckmaschine dort oder, wie im Falle des Kosovo, die Pässe werden gleich in München gedruckt.
Für einen Kosovaren, die Zahl weiß ich zufällig, kostet die Ausstellung eines Passes etwa 60 Euro, bei einer vierköpfigen Familie sind das 240 Euro, das ist das Doppelte eines durchschnittlichen Monatsgehalts. Ich bin mir sicher, wer dort keinen Pass braucht, der lässt sich keinen ausstellen. So ist das auch in den meisten anderen Ländern. Die Pässe sind schlichtweg zu teuer, um sich diese vorsorglich, also für den Fall des Falles, ausstellen zu lassen.
Ausgabe:
In Deutschland besteht das Recht auf einen Pass, es ist Deutschen auch nicht untersagt zu reisen. Das ist nicht in jedem Land so. Länder, die nicht an der Ausreise ihrer Staatsbürger interessiert sind, erteilen Pässe oft sehr restriktiv. Die Türkei hat nach dem Putschversuch vielen die Ausreise untersagt. Eritrea verpflichtet seine jungen Männer zu oft lebenslangem Militärdienst, diese Menschen erhalten keine Pässe für eine Ausreise. Tibeter erhalten keine Pässe, die eine Reise nach Indien erlauben würden.
Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Land zu verlassen, weil er politischer Verfolgung ausgesetzt ist, wird schwerlich einen Pass beantragen und sich fragen lassen wollen, warum er diesen denn brauche.
Wer im IS-Gebiet in Syrien oder in Aleppo lebt, hat schlichtweg keine Möglichkeit, einen Pass zu beantragen. Jeder, der nur nachfragen würde, hätte umgehend Repressionen zu erwarten oder würde zwangsrekrutiert werden. In Krisengebieten ist oftmals keine Beantragung von Pässen möglich.
Eine Flucht ist nun mal keine Urlaubsreise
Selbstverständlich kann man einen Link eines Welt-Artikel posten, der mir erklärt, wie wichtig es ist, auf den Pass aufzupassen, wenn man unterwegs ist – falls man einen hat.
Aus vielen Fluchtberichten ist bekannt, dass die Schlepper die Pässe einfach einsammeln, um die Menschen gefügig zu halten; um sie die nächste Etappe mit zu nehmen… oder… um sie nicht in der Wüste verdurstend zurück zu lassen. Menschen auf der Flucht sind schutzlos, gefährdet und den Schleppern oft auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Es liegt oft nicht in ihrer Entscheidung, was mit ihrem Pass geschieht. Ein Schlauchboot hat nun mal keine Ritzen, in der man so was mal eben verstecken könnte.
Nicht nur Schlepper: Auch die deutschen Behörden haben die Pässe von einreisenden Flüchtlingen in Bad Reichenhall eingesammelt. (ich persönlich hätte ihn nicht rausgegeben). Ganze Kisten mit Pässen sind in der deutschen Bürokratie verloren gegangen; diese Menschen haben nun Schwierigkeiten ihre Identität beim BAMF zu beweisen; es gibt genügend Fälle.
Das BAMF unterstellt mittlerweile mangelnde Zusammenarbeit, wenn in absehbarer Zeit keine Pässe nachgereicht werden. Syrer, die bei Assad auf der schwarzen Liste stehen, erhalten dort schlichtweg keine Pässe und Pässe aus IS-Gebiet werden verständlicherweise nicht anerkannt. Wie also soll so jemand seine Existenz beweisen? Welch ein Paradoxon.
Und ja. Allen Kritikern sei gesagt, es gibt Fälle in denen Asylsuchende ihre Pässe auf dem Weg hierher weggeworfen haben. Sei es um die Herkunft zu verschleiern oder sei es um eine Abschiebung zu erschweren. Dies ist seit mindestens den 90ern bekannt. Damals kamen pro Jahr fast eine halbe Million Flüchtlinge nach Deutschland. Wer erinnert sich noch? Es war schwierig, Staatsangehörige der Mahgreb-Staaten zu unterscheiden oder solche aus kleinen Ländern südlich der Sahel-Zone (Senegal, Togo, Benin oder Nigeria). Die Behörden haben damals schon Verfahren entwickeln und sich das Knowhow zugelegt, hierzu Feststellungen zu treffen. Es funktionierte vergangenes Jahr gut; so wurden Syrer arabisch angesprochen, um Pakistani oder Afghanen „auszusortieren“ und mit Dialektanalysen konnten auch Mahgreb-Staatler erkannt werden; nur um einfache Beispiele zu nennen, die öffentlich bekannt sind. Die Palette der Werkzeuge ist aber weitaus größer.
Es gibt also keinen Grund, aufgrund eines fehlenden Passes auf Böswilligkeit der ankommenden Menschen zu schließen. Im Gegenteil, es ist ein Grund genauer auf die Fluchtgründe zu schauen.
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Nun ist es wohl Hackern mal wieder gelungen – über ebay unterbreiten Sie unterlegenen Anbietern ein Kaufangebot, locken die potentiellen Käufer natürlich auf eine nachgemachte Seite und ziehen ihnen somit das Geld (und Daten) aus der Tasche.
Wie das geht? Es scheint recht simpel zu sein, wenn man der einem Beitrag der Site Falle Internet Glauben schenken darf. Die Verlinkungen dort führen zu weiteren, interessanten Berichten.
Schade, daß ebay so lax mit den doch eigentlich wichtigen Kundendaten umgeht. Vielleicht sollte ich wirklich mal auf ein anderes Auktionshaus umziehen, wenn ich biete oder verkaufe.
Update vom 13.09.:
Nun war wohl PayPal Schuld an der Herausgabe der Daten …
[via: heise]
Widget "Über Autor" is hidden because there is no defined widget param "user_field".
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Ich habe es gestern abend schon im Laufband im TV gesehen - Terry Pratchett ist leider gestern verstorben.
Der Erschaffer der Scheibenwelt und Autor ebendieser Romane gab bereits 2007 bekannt, dass er an Alzheimer leidet. Trotzdem stellte er erst im Sommer 2014 sein letztes Werk fertig. Es ist schade, einen so fantastischen Autor zu verlieren - ich mag seine Geschichten sehr. 66 Jahre ist er nur geworden. Auf seinem Twitter-Account hat er das Jahr 2015 zum “Year of the Spinning Mouse” auf der Scheibenwelt ausgerufen.
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Von 02.07. bis 27.08.2019 läuft jeweils an einem Dienstag um 12.30 und um 16.00 Uhr das halbstündige Sommerprogramm der Wiener Radiobande auf Radio Orange 94.0. Informationen zu den einzelnen Sendungsreprisen von Wiener SchülerInnen sind der o94-Programmseite der Wiener Radiobande (https://o94.at/programm/sendereihen/radiobande) zu entnehmen.
Die Radiobande-Redaktion wünscht allen einen schönen – und erholsamen – Sommer!
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Lade alle Mitarbeiter ein, Experimente zur Entwicklung der Organisation zu überlegen und durchzuführen.
- kläre den Treiber für die Veränderung
- Plane regelmässige Open-Space-Veranstaltungen ein:
- Lade alle Mitglieder dazu ein, Experimente zu planen und durchzuführen
- gib einen klaren Rahmen für die Experimente vor, der die Entstehung einer soziokratischen und agilen Geisteshaltung unterstützt (z.B. die sieben Prinzipien)
- evaluiere die Ergebnisse der Experimente beim nächsten Open-Space, um daraus zu lernen
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Semantisches Browsen
Ausgrabungen Westag-Siedlung Buchhofen |
Kategorien | Buchhofen , Archäologie , Geschichte |
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Zuletzt geändert „Zuletzt geändert“ ist ein softwareseitig fest definiertes Attribut, das das Datum der letzten Änderung einer Seite enthält und von Semantic MediaWiki zur Verfügung gestellt wird.
16:09:16, 12 Mai 2017 + |
verstecke Attribute die hierhin verlinken |
Keine Attribute verlinken auf diese Seite. |
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Großwiesen
Lage
Geschichte
Großwiesen war ein Edelmannssitz, noch im 19. Jahrhundert zeigten Karten den Standort der ehemaligen Burg. Der Grundbesitzkomplex von Großwiesen entstand vermutlich im hohen Mittelalter. Bereits um 1200 wird ein Hademar de Uvisin (Wisin) erwähnt. Etwa 1260 erscheint ein Ulricus de Wisen, dessen Hof in Marchetsreut nicht der Hochvogtei des Bischofs unterstand. Im 14. Jahrhundert hatten Ulrich des Ploch und seine Brüder und Vettern Lehensbesitz in Wiesen. Ende des 14. Jahrhunderts saß der berüchtigte Raubritter Hans von Wisen hier.
Seit 1526 befand sich die kleine Grundherrschaft im Amt Röhrnbach in den Händen der Stör. Am 8. Juni 1549 wurde Bernhard Stör mit der Hofmark Michelwiesen belehnt. Außer den 12 Gütern in Michel- bzw. Großwiesen gehörten noch einige weitere Häuser in anderen Orten zu seinem Herrschaftsbereich. 1586 wurde Großwiesen als geschlossene weltliche Hofmark geführt, womit auch die in der Hofmark ansässigen Untertanen fremder Gerichtsherrn dem Hofmarksherrn unterstanden.
Nachdem Johann Ferdinand Graf Kuen von Lichtenberg, bayerischer Kämmerer und Pfleger zu Hengersberg, den Störschen Besitz erworben hatte, wurde ihm das hochstiftische Lehen am 23. Mai 1690 mit den damit verbundenen Rechten übertragen. Am 16. April 1694 kaufte von ihm Bischof Johann Philipp Graf von Lamberg den gesamten Besitz, womit auch die Hofmark Großwiesen in das Hochstift Passau überging.
Großwiesen gehörte nach der Auflösung des Hochstifts Passau und der Gemeindebildung im Jahr 1818 zur Gemeinde Harsdorf. Mit Wirkung vom 1. Januar 1970 wurde Großwiesen nach Auflösung der Gemeinde Harsdorf in die Gemeinde Kumreut eingegliedert. Nach deren Auflösung kam Großwiesen am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform zum Markt Röhrnbach.
Sehenswürdigkeiten
- Die 1817 erbaute Kapelle St. Maria Traum war einst eine Wallfahrtskapelle. Sie enthält volkstümliche Bilder und Figuren sowie ein von Joseph Weidinger geschnitztes Passionskreuz.
- Von der ehemaligen Burg etwa 250 Meter nordöstlich von der Ortsmitte sind geringe Mauerreste erhalten geblieben.
Literatur
- Der Landkreis Freyung-Grafenau, Freyung 1982, ISBN 3 87553 192 2
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AMA
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Veröffentlichende Stelle - E-Mailkontakt
Creative Commons Namensnennung 3.0 Österreich
Lizenzbestimmungen: Die übermittelten Daten (INSPIRE-Geodatenthemen) unterliegen den urheberrechtlichen Bestimmungen der Republik Österreich (Urheberrechtsgesetz, StF. BGBl. Nr. 111/1936). Die Agrarmarkt Austria (AMA) gewährt als öffentliche Geodatenstelle die freie (insb. kostenfreie), zeitlich und geografisch unbeschränkte Werknutzung der übermittelten Daten unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-AT 3.0 und der verpflichtenden Angabe der Datenquelle. Die AMA weist weiters darauf hin, dass die Nutzung nicht exklusiv ist. Die Nutzung durch eine Person verhindert nicht, dass andere dieselben Daten nutzen. Anwendungseinschränkungen Angabe der Datenquelle: © Agrarmarkt Austria als Geodatenstelle.
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Wenn ich das wirklich jede Woche so mache, dann bleiben von den 7 Tagen, abzüglich 2 Tage Wochenende, noch 5 Werktage, abzüglich ca. 2 Tage Antivirus grademal 3 Tage arbeitsmöglichkeit, wie würden meine Kunden das wohl aufnehmen, wenn ich am Telefon sage „tut mir leid, heute ist Ruhetag, weil wir unsere Systeme auf Viren prüfen“? 😀
MfG
Sven B. 8)
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Europäische Hauptwasserscheide - Verlauf im Landkreis WUG, Westabschnitt
Durch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen verläuft die Europäische Hauptwasserscheide zwischen dem Einzugsgbiet vom Rhein einerseits und der Donau andererseits.
Beschreibung des Westabschnittes
Westlich und nördlich des Karlsgrabens überrascht der Verlauf der Wasserscheide durch zahlreiche Windungen, wobei am Rande vermerkt sei, dass am Bubenheimer Berg wieder Bunte Breccie des Meteoriteneinschlags in das Ries zu finden ist.
Als Beispiel, wie kompliziert die hydrologischen Verhältnisse entlang der Wasserscheide sein können, sei auf das Beispiel von Grönhart hingewiesen. Der Weiler liegt auf einem kleinen Hügel und entwässert tatsächlich in drei verschiedene Richtungen. Die blau markierten Gebäude auf der Skizze entwässern über den Lohgraben zur Altmühl. Die rot eingezeichneten Gebäude schicken ihr Wasser zur Schwäbischen Rezat. Das ist umso erstaunlicher, weil die Rezat im Osten des Ortes liegt und nach Norden fließt, aber ausgerechnet die im Süden liegenden Gebäude zur Rezat entwässern. Damit jedoch nicht genug: Die beiden roten mit einem Kreuz bezeichneten Gebäude im Osten entwässern direkt zur Schwäbischen Rezat, während von den anderen das Wasser über den Triebgraben zu ihr abfließt.
Unauffällig ist dann der weitere Verlauf über den Emetzheimer Berg, der in Landkarten als Hunger- oder Hainberg erscheint, und weiter über den Trommetsheimer, Flüglinger und Pfaffenberg. Dabei fällt auf, dass Kattenhochstatt genau auf der Wasserscheide liegt, was in trockenen Sommern in früheren Jahrzehnten immer wieder zu Wasserknappheit führte. Andererseits schaffte es das im Westen des Dorfes entspringende Unterwiesengraben oder Wöhrbach genannte kleine Fließ- gewässer, dass es gelegentlich gewaltige Überschwemmungen in der angrenzenden Flur und im benachbarten Holzingen hervorrief.
Die Flüglinger Burg steht genau auf der Wasserscheide. Der 541 m hohe Flüglinger oder Weimersheimer Berg trägt die Reste einer 1029 erstmals genannten Burg, die aber nachgewiesenermaßen bereits mittel- und jungsteinzeitliche Siedlungsreste aufweist sowie eine Abschnittsbefestigung mit Wall und Graben aus dem 7. bis 10. Jahrhundert[1]. Die unmittelbar westlich daneben verlaufende Schlucht Kühtrieb zeigt einen 5 - 6 m hohen Aufschluss des Dogger-Beta-Eisensandsteins, wie wir ihm bei Bergen im ersten Teil dieser dreiteiligen Betrachtung bereits begegnet sind. Dieser Bodenschatz wurde bis in die frühe Neuzeit zur Eisengewinnung abgebaut.
Der Pfaffenberg schließlich ist von besonderer Bedeutung, weil hier 1961 zum ersten Male Wasser aus dem wasserarmen Rezateinzugsbereich in das Altmühlgebiet umgeleitet wurde. Zwischen Dorsbrunn und Walkerszell wurde ein 80 m tiefer Brunnen gebohrt, dessen Wasser im Hochbehälter am Pfaffenberg gesammelt wird, um von dort neben Gemeinden im rhenanischen Bereich (nämlich Dorsbrunn, Massenbach, Ramsberg, St. Veit und Thannhausen) auch Stopfenheim mit Trink- und Löschwasser zu versorgen[2]. Die heute rund 800 Einwohner zählende Gemeinde liegt am Störzelbach, der mit dem Schlossgartenwasser an der Westflanke des Pfaffenberges entspringt und in die Altmühl mündet.
Genau umgedreht, nämlich die Überleitung von Wasser aus dem oberen Altmühltal in das wasserarme Rednitzgebiet ist der dritte Schwerpunkt auf der Exkursion entlang der Europäischen Hauptwasserscheide im südlichen Mittelfranken. Der Industrieraum Nürnberg-Fürth-Erlangen leidet unter Wassermangel, die Altmühl andererseits hatte jährlich wiederkehrende Hochwasser, was in den 1960er Jahren den Plan einer erneuten Flussanzapfung gedeihen ließ. Der Mensch ahmte nach, was die Natur ihm mit der Flussumkehr von Rezat-Rednitz-Regnitz vorgemacht hatte (vgl. Europäische Hauptwasserscheide - Verlauf im Landkreis WUG, Südabschnitt. In großem Stil wurde das Brombachseeprojekt geschaffen, aus dem sich das derzeitige Fränkische Seenland entwickelt hat, durch das gleichzeitig im südlichen Mittelfranken wichtige landschaftliche und strukturelle Akzente gesetzt wurden. Wie im Artikel über den Südabschnitt der Wasserscheide erwähnt, hat die Ur-Altmühl vermutlich vor zwei Millionen Jahren das Brombachtal auf ihrem Weg nach Südosten benützt. Heute fließt wieder Altmühlwasser in dieser Rinne, wenn auch die heutige Wasserscheide durch einen Stollen untertunnelt wurde, der etwa drei Kilometer südlich des oberen Brombachtales liegt.Im Jahre 1970 beschloss der Bayerische Landtag den Bau, da Nordbayern nur etwa ein Drittel der Wassermenge pro Einwohner zur Verfügung hat wie Südbayern. Die Überleitung erfolgt zum einen durch den Main-Donau-Kanal, der 1992 fertiggestellt wurde, mit bis zu 125 Millionen m3 im Jahr und durch das Brombachseeprojekt mit 25 Millionen m3 im Jahr. Beide Systeme sind jedoch voneinander unabhängig. Das Altmühlhochwasser wird bereits bei Ornbau[3] in den Altmühlsee bei Gunzen- hausen geleitet, der als Ausgleichsbecken fungiert. Dieses verbindet der Altmühlüberleiter mit dem 8,9 km entfernten Kleinen Brombachsee. Der Wasserspiegel- unterschied zwischen den beiden Speicherseen beträgt 4,5 m. Die Hauptwasserscheide wird durch einen 2,7 km langen Stollen unterfahren, durch den bis zu 70 m3/sec abgeleitet werden können. Beiderseits des Stollens schließen sich offene Gewässerstrecken an, und zwar auf der Altmühlseite von etwa 4 km und der Brombachseite von rund 2 km[4]. Die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen sind praktisch abgeschlossen. Einrichtungen zur Wasserversorgung und Abwasserbesei- tigung, für den Fremdenverkehr und Erholungssektor waren aber ebenso erforderlich wie eine moderne Verkehrserschließung. Nachhaltige Veränderungen nicht nur in der Natur, sondern auch in der Erwerbs- und Sozialstruktur waren die Folge, sind noch im Gange und bedürfen begleitender Schutzmaßnahmen. Das Talsperren-Neubauamt informierte ausführlich durch populärwissenschaftliche Veröffentlichungen[5], weshalb hier nur die Hydrogeologie erwähnt wird. Immerhin entstand durch diese größte wasserwirtschaftliche Maßnahme Bayerns eine Wasserfläche des Großen Brombachsees von 9,3 km2, die die des Tegernsees (9 km2) übertrifft.
War der Pfaffenberg geologisch noch vom Unteren Jura mit seinen reichen Fossilienfunden gekennzeichnet, so stoßen wir kurz darauf ins Gebiet des Keupersandes. Der hier anzutreffende Burgsandstein ist sehr wasserdurchlässig, weshalb ausgedehnte Kiefernwälder auf mageren Böden das Landschaftsbild bestimmen. Das Waldgebiet, das der Altmühlüberleiter unterquert, heißt bezeichnenderweise Heide. Im weiteren Verlauf der Hauptwasserscheide bewegen wir uns außer um Gräfensteinberg, das am Südhang des hier beginnenden Brombachtales liegt und von Obstbäumen eingerahmt wird, vorwiegend im Wald. Das erschwert dem Betrachter das Erkennen von Einzelheiten wie größeren Zusammenhängen im Gegensatz zum freien Blick auf der Albhochfläche oder zwischen dem Nagelberg und Pfaffenberg. Die Wasserscheide verläuft allerdings hier unspektakulär, weshalb auf eine genauere Beschreibung verzichtet werden kann.
Man verlässt die naturwissenschaftliche Arbeit und kommt in den Bereich der Esoterik einerseits bzw. der Kultusforschung andererseits, wenn man fragt, warum so viele Orte genau auf der Hauptwasserscheide liegen. Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind dies Geyern, Oberhochstatt, Haardt, Hagenau, Grönhart, Kattenhochstatt, das Schwedenkreuz genannte Sühnekreuz nördlich davon, die Flüglinger Burg und Gräfensteinberg. Sicher spielen in den meisten Fällen die Bodengüte (z. B. Haardt, Hagenau, Kattenhochstatt) und die strategische Lage (z. B. Geyern, Oberhochstatt, Flüglinger Burg, ein Stück des Limes bei Pfofeld oder Gräfensteinberg) die entscheidende Rolle. Sollten weitere Gründe in Frage kommen, wäre dies für einen Kultusforscher eine reizvolle Aufgabe.[6]
siehe hierzu auch
- Europäische Hauptwasserscheide - Verlauf im Landkreis WUG, Südabschnitt
- Europäische Hauptwasserscheide - Verlauf im Landkreis WUG, Ostabschnitt
Fußnoten
- BEIER Ulf: Weißenburger Flurnamenbuch, Weißenburg 1995, S. 327
- WAGNER, Friedrich in: Stopfenheimer Heimatbuch, Weißenburg, 1995, S. 285
- Das Denkmal des Heiligen Jakobs, des Pfarrpatrons von Ornbau, der als überlebensgroße Bronzefigur von einem Stein auf den anderen springt, symbolisiert die Überwindung der Wasserscheide am Wehr des Altmühlzuleiters als Ausgangspunkt für das Überleitungssystem von Altmühlwasser ins Rezatgebiet.
- Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern: Wasserwirtschaft, Heft 9: Überleitung von Altmühl- und Donauwasser in das Regnitz-Main-Gebiet, München 1981, S. 14
- Informationsmaterial kann bezogen werden von der Besucher-Informationsstelle Mandlesmühle 1, 91785 Pleinfeld, die besucht werden kann
- Geologische Karten von Bayern 1: 25 000, Blatt 6830 Gunzenhausen, 6831 Spalt, 6931 Weißenburg, 6932 Nennslingen, 7031 Treuchtlingen, 7032 Bieswang; ersch. München 1976 – 2011
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Öffentliche Ausgaben: Übersicht und Verteilung auf Einnahmequellen
Die große Landstadt hat eine überdurchschnittliche aktuelle Entwicklung (Rang 3.500 von 9.181 insgesamt) in der Summe an öffentlichen Bruttoausgaben im bundesweiten Vergleich (+5,57%).
Böhlen hat mit +5,57% eine überdurchschnittliche kurzfristige Veränderung (166. Rang von insgesamt 457) in der Summe von öffentlichen Bruttoausgaben im Vergleich von ganz
Sachsen. Die Gemeinde hat mit +5,57% eine überdurchschnittliche kurzfristige Entwicklung (13. Position von insgesamt 34) in der Summe von öffentlichen Bruttoausgaben im Kreis
Leipzig. Außerdem gibt es eine unterdurchschnittliche kurzfristige Entwicklung (Rang 5.182 von 9.181 insgesamt) bei der Summe von Gesamtausgaben für die öffentliche Verwaltung (unter anderm Personal und laufende Kosten) im Vergleich von ganz
Deutschland (+0,28%). Ansonsten gibt es hier eine unterdurchschnittliche aktuelle Veränderung (278. Position von 457 insgesamt) in der Summe von Gesamtausgaben für die öffentliche Verwaltung (unter anderm Personal und laufende Kosten) im Vergleich von ganz
Sachsen (+0,28%). Desweiteren gibt es eine überdurchschnittliche kurzfristige Veränderung (16. Rang von insgesamt 34) bei der Summe von Gesamtausgaben für die öffentliche Verwaltung (unter anderm Personal und laufende Kosten) im Kreis (+0,28%).
Öffentliche Ausgaben: Details
Böhlen verfügt über einen hohen Anteil (Rang 245 von 7.745 insgesamt) an Ausgaben für Personal (Beamte und Angestellte) im bundesweiten Vergleich (32,25%).
Böhlen verfügt über einen überdurchschnittlichen Prozentsatz (96. Platz von 457 insgesamt) an Ausgaben für Personal (Beamte und Angestellte) im Vergleich von ganz
Sachsen (32,25%). Man findet in
Böhlen mit 32,25% einen überdurchschnittlichen Anteil (Rang 7 von 34) an Ausgaben für Personal (Beamte und Angestellte) im Vergleich von ganz
Leipzig. Desweiteren liegt hier ein überdurchschnittliche Anteil (2.174. Rang von insgesamt 7.758) an laufenden Aufwendungen im Vergleich von ganz
Deutschland (18,14%) vor. Außerdem findet man hier mit 18,14% einen überdurchschnittlichen Anteil (Platz 139 von 457 insgesamt) an laufenden Aufwendungen innerhalb von
Sachsen. Desweiteren hat man hier den fünfthöchsten Prozentsatz von laufenden Aufwendungen innerhalb von
Leipzig (18,14%).
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Feuer-Anima
Aus Sevengamers: Final Fantasy XI Wiki
Statistiken[Bearbeiten]Feuer-Anima |
Andere Verwendungen[Bearbeiten] |
Synthese-Rezepte[Bearbeiten]Alchemie (75)
Verwendet in den Rezepten[Bearbeiten]
Desynthese-Rezepte[Bearbeiten]
Erhältlich bei der Desynthese[Bearbeiten]
Beschaffung[Bearbeiten]
Auktionshaus-Kategorie: Materialien > Alchemie |
Kann nur durch Handwerk hergestellt werden!
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Durch einen organisatorischen Bug in der Kontrollbehörde Hadopi, die in Frankreich Urheberrechtsverletzungen im Internet mit Zugangssperren bestraft, wurde gestern von französischen Online-Medien die frohe Botschaft des Ablebens der Behörde verkündet.
Denn seit dem 24. Dezember existiert Hadopi anscheinend nicht mehr. Artikel L331-16 des französischen Urheberrechtsgesetzes schreibt vor, dass die Hadopi-Kommission aus neun Mitgliedern bestehen muss. Jedoch haben seit Heiligabend drei Mitglieder kein Mandat mehr und wurden nicht ersetzt. Die Behörde listet auf ihrer offiziellen Seite seit einer Woche nur noch sechs Mtglieder und ist demnach für’s Erste rechtlich inexistent.
Das Magazin Numerama wurde auf Nachfrage beim Ministerium für Kultur an die Hadopi-Behörde verwiesen, welche heute endlich reagierte. Die Präsidenten der Behörde, Mireille Imbert-Quaretta, erklärte, dass nur ein Gesetz die Behörde abschaffen könne, dass es Regelungen für unvorhergesehen Fälle (wie das Quorum) gebe und dass die Arbeit weiter ginge. Allerdings gilt die Quorenregelung nur, sobald Mitglieder der Kommission nicht an Sitzungen teilnehmen können und nicht für Situationen, in denen diese Mitglieder gar nicht existieren.
Während die Diskussion in den französischen Blogs und Zeitungen über das weihnachtliche Ableben der Behörde weitergeht, befinden sich 160 Fälle von Urheberrechtsveretzungen in der letzten Phase der Three-Strikes-Regelung, also kurz vor einer Internetsperre, und werden derzeit von der Behörde genauer geprüft.
ElectronLibre – Hadopi: Mireille Imbert-Quaretta, “Nous sommes la marmotte de la publicité !”
(Crossposting von vasistas?)
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Diese Tasten haben nur in Fenstern einen Effekt, in denen die Menüleiste sichtbar eingestellt ist.
Sie können in dem Menü von Terminal mit einer Kombination von Tasten arbeiten, die Mnemonic genannt wird oder mit einer Sondertaste, welche sofort das erste Menü in der Menüleiste öffnet und Menü-Tastenkürzel genannt wird.
Auf das Terminal-Menü können Sie mit einer Kombination aus Alt und einem Buchstaben des Menüeintrags zugreifen. Der Buchstabe für den Zugriff auf das Menü wird unterstrichen, sobald Sie die Taste Alt gedrückt halten.
Zum Beispiel rufen Sie das Bearbeiten-Menü mit Alt+B auf. Ähnlich greifen Sie auf das Datei-Menü mit Alt+D zu.
So aktivieren Sie Mnemonics:
Wählen Sie Bearbeiten ▸ Einstellungen ▸ Allgemein.
Wählen Sie Menükürzelbuchstaben aktivieren aus.
Haben Sie etwas anzumerken? Einen Fehler gefunden? Irgendwelche Unklarheiten? Rückmeldungen zu dieser Seite senden.
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Mit den Zeichenwerkzeugen im Monitorfenster können Sie eine Reihe von Formen (z. B. Rechtecke, Ellipsen und Linien) erstellen. Nachdem Sie eine Form gezeichnet haben, können Sie einen Stil darauf anwenden und die Füllungs- und Strich-Attribute ändern.
A. Rechteck B. Ellipse C. Abgerundetes Rechteck D. Linie
-
Halten Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt, um das Seitenverhältnis der Form beizubehalten.
Halten Sie beim Ziehen die Alt-Taste gedrückt, um vom Mittelpunkt der Form zu zeichnen.
Halten Sie die beim Ziehen die Umschalt- und die Alt-Taste gedrückt, um das Seitenverhältnis beizubehalten und von der Mitte zu zeichnen.
Ziehen Sie den Cursor beim Zeichnen diagonal über die Eckpunkte, um die Form diagonal zu spiegeln.
Ziehen Sie den Cursor beim Zeichnen quer über die Form, nach oben oder nach unten, um die Form horizontal oder vertikal zu spiegeln.
Wenn Sie ein Bild zu einem Titel hinzufügen, können Sie das Bild als Grafikelement hinzufügen. Oder Sie platzieren es in einem Feld, um es in den Text einzufügen. Premiere Elements akzeptiert sowohl Bitmap-Bilder als auch vektorbasierte Grafiken. Vektorbasierte Grafiken werden im Monitorfenster in eine Bitmap-Version gerastert. Standardmäßig wird ein eingefügtes Bild in der ursprünglichen Größe angezeigt. Nach dem Einfügen in einen Titel können die Bildeigenschaften (z. B. Skalierung) wie bei anderen Objekten geändert werden.
Hinweis: Bilder, die einem Titel hinzugefügt werden, werden im Gegensatz zu Text- und Grafikobjekten nicht als Teil des Titels eingebettet. Die Bilder verweisen stattdessen auf die Originalbilddatei, ähnlich wie die Objekte im Bedienfeld „Projektelemente“ auf Originalaudio- und Originalvideodateien verweisen.
-
Klicken Sie mit der rechten Maustaste bzw. bei gedrückter Strg-Taste in das Monitorfenster und wählen Sie „Bild“ > „Bild hinzufügen“.
Wählen Sie „Text“ > „Bild“ > „Bild hinzufügen“.
-
Ziehen Sie das Bild an die gewünschte Position im Monitorfenster. Passen Sie ggf. Größe, Deckkraft, Drehung und Skalierung an.
Hinweis:
Die mit einer digitalen Standbildkamera aufgenommenen Bilder sind generell sehr viel größer als die Bildschirmgröße des Videoprojekts. Um die Bildgröße zu ändern, ohne das Bild zu verzerren, ziehen Sie den Eckgriffpunkt des Bilds bei gedrückter Umschalttaste oder wählen Sie den Befehl „Text“ > „Transformieren“ > „Skalieren“.
Wenn Sie ein Bild in ein Textfeld einfügen, wird dieses mit dem Text umgebrochen, so als wäre es ein Textzeichen. Sie können dem Bild die gleichen Attribute wie anderen Zeichen zuweisen, z. B. Striche.
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Dr. Klaus Blessing/Dr. Matthias Werner
Die Linke Bewegung braucht neue Denkansätze
Links orientierten Menschen, einschließlich Politikern, Theoretikern und Medien ist der Schreck in die Glieder und den Geist gefahren. Angesichts der politischen Entwicklungen in den USA, Großbritannien, Italien, Frankreich und anderswo wurde sichtbar, was viele im linken Spektrum immer wieder angezweifelt haben: Es gibt sie, die Mehrheit, die die Schnauze voll hat vom alles und vor allem sie beherrschenden realen kapitalistischen System und seinen politischen Eliten. Diese politische Artikulation erfolgt nicht irgendwo in den Armutsregionen dieser Welt, sondern in den reichen Zentren des Kapitals.
Möglich wurde dieser Meinungsumschwung durch zwei miteinander verbundene politische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: Das „Verschwinden“ des real existierenden Sozialismus in großen Teilen der Welt einerseits und damit verbunden die ungebremste globale Ausbreitung der Herrschaft des Kapitals andererseits. Wurde noch Ende des vorigen Jahrhunderts die Globalisierung von den Wirtschaftsbossen, der Politik und Medien als weltweiter Glücksbringer gepriesen, muss sie heute als Begründung für die nationalen und internationalen sozialen Verwerfungen herhalten.
Die „Globalisierung“ schlägt auf ihre „Erfinder“ – die Kapitalistenklasse und deren Politiker – zurück. In den entwickelten Industrieländern führte sie zum Ausverkauf vieler Wirtschaftszweige. Sie hat für viele Menschen Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung, Lohndumping und Perspektivlosigkeit zur Folge.
In Entwicklungsländern profitieren die meisten Menschen kaum davon. Sie arbeiten unter erbärmlichen Bedingungen für Hungerlöhne. Häufig unter Umgehung von Mindeststandards des Arbeits- und Umweltschutzes steigern sie meist steuerfrei die Maximalprofite der multinationalen Konzerne und dienen der Bereicherung einer korrupten Oberschicht.
Das politische Problem besteht jedoch darin: Durch das vollständige Versagen der Linken sind viele der Erniedrigten und Frustrierten empfänglich für populistische und nationalistische Rattenfänger rechter Prägung.
Es ist erfreulich, dass angesichts dieser dramatischen, letztlich die Existenz großer Teile der Menschheit gefährdenden Entwicklung offenkundig in linken Kreisen ein Aufwachen und Umdenken beginnt. Feststellungen, die in letzter Zeit getroffen wurden, können nur nachhaltig unterstützt werden. Es ist beachtlich und Unterstützung wert, wenn politisch führende und die Politik der Partei DIE LINKE prägende Köpfe in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, wie Michael Brie und Mario Candeias, zu neuen Einschätzungen kommen:
Die linken Alternativen sind erschöpft. Versuche, den Finanzmarktkapitalismus zu stabilisieren, verlängern nur die Agonie. Die Linke muss sich auf eine politische Krise einstellen. Alle bisherigen Vorstellungen linker Politik gehören auf den Prüfstand. Dies erfordert keine kleinlich trennenden Debatten, sondern verbindende Perspektiven. Dazu muss aber zunächst versucht werden, Klarheit herzustellen und nicht im Brei unendlicher Mehrdeutigkeiten zu versinken. Die Linke kann nicht dabei stehen bleiben, Angriffe auf liberale und soziale Demokratie abzuwehren. Wir sollten klar sagen, dass wir an einem Ende des Kapitalismus arbeiten und das Wort Sozialismus wieder sprechbar wird. Eine linke Machtperspektive darf nicht auf Wahlen verengt werden. Ein schlechtes und empirisch widerlegtes Argument ist, dass Opposition nichts bewegt. Es ist umgekehrt belegt, dass sich die Linke durch Regierungsverantwortung geschwächt, ja sogar zerstört hat[1].
Was jedoch von den Autoren und anderen[2] an Lösungen angeboten wird, durchbricht eben leider nicht die festgefahrenen, überholten und unrealistischen linken Positionen.
Das neue Zauberwort von Brie/Candeias heißt: „Solidarische demokratische Antwort.“ Es wird vom Vorsitzenden der Partei DIE LINKE Bernd Riexinger als Wahlkampfslogan mit einem „Lager der Solidarität“ übernommen. [3]
Was soll das sein im tiefsten Kapitalismus „Solidarität“ und diese auch noch „demokratisch“? In diesem System kämpft Jeder gegen Jeden, um zu überleben und den Schwächeren auszuschalten. International führende Konzerne und Finanzinstitutionen sind mit überwiegend kriminellen Methoden dabei, den Konkurrenten zu vernichten. VW und Deutsche Bank sind nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges und laufen inzwischen Gefahr, selbst vernichtet zu werden. Manager wichtiger Unternehmen von Ackermann, Breuer über Hoeneß, Kirch, Middelhoff, Winterkorn bis Zumwinkel betrügen sich untereinander, den Bürger und den Staat, um an die maximale Dividende für sich zu gelangen. Staaten setzen alle legalen und illegalen, häufig kriegerischen, Methoden ein, um im Wettlauf um den globalen Kuchen das größte Stück abzubekommen. Arbeitgeber und Behörden schikanieren Menschen, um ihnen möglichst viel vom Kuchen vorzuenthalten. Branchen-Gewerkschaften und ihre Mitglieder ringen dem Kapital Zugeständnisse für ihre Klientel und zur eigenen Profilierung auch zu Lasten der „Konkurrenz“ ab. Arbeitnehmer ringen häufig gegeneinander um die immer geringer werdenden Vollzeitjobs. Von der Arbeit Ausgestoßene kämpfen untereinander und gegen Behördenwillkür um minimale Teilhabe am Ertrag. Wohnungssuchende kämpfen untereinander um den letzten noch bezahlbaren Wohnraum usw. usf.: Jeder gegen Jeden.
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Subsets and Splits
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