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Thema: «Der Bundesrat ist nicht fähig die Schweiz zu führen»
Montag, 7. Juni 2010 11:53 Uhr
Entschuldigung für den Grünschnabel
Mit Grünschnabel ging ich bestimmt etwas zu weit. Mich würde aber vor allem eine kompetente Stimme interessieren, die am GPK-Bericht entscheidend mitgearbeitet hat. Schon in der Arena haben sich GPK-Mitglieder geäussert und immer wieder darauf verweisen müssen, dass sie dieses und jenes Dossier nicht selbst gesichtet, aber von Kollegen davon erfahren hätten. Zum vernichtenden Bericht der GPK und zur mimosenhaften Reaktion des Bundesrats habe ich mich schon anderweitig geäussert. Es wird von vielen Seiten immer wieder zur Systemfrage hochgespielt. Aus meiner Sicht steht und fällt unsere Kollegialbehörde mit den Köpfen, welche unser Land regieren, dies ist nur am Rande eine Systemfrage. Reformvorschläge gab es genügend, sie werden vom Bundesrat aber allesamt abgelehnt, weil sie ihr eigenes Gärtlein behüten und ja nichts abtreten wollen.
10 Kommentare
· Erinnern wir uns... | JasonBond | Mo, 07.06.10 13:50 |
· Ein Lehrling sollte zuerst die Prüfung bestehen! | BigBrother | Mo, 07.06.10 10:49 |
· Grünschnabel | sananda | Mo, 07.06.10 11:29 |
· Entschuldigung für den Grünschnabel | BigBrother | Mo, 07.06.10 11:53 |
· ein bisschen Reform hilft nicht mehr. | ochgott | Mo, 07.06.10 12:39 |
· Lösungsansatz... | sananda | Mo, 07.06.10 12:48 |
· Stimmt schon | ochgott | Mo, 07.06.10 14:20 |
· Die liebe SVP | Steson | Mo, 07.06.10 15:17 |
· Seltsam, die von der SVP wissen immer ganz genau wie es geht. ... | kuwilli | Mo, 07.06.10 16:41 |
· Reform | sananda | Mo, 07.06.10 12:44 |
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- keinschaf aus Wladiwostok 2826
grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05 - Kassandra aus Frauenfeld 1781
Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58 - HentaiKamen aus Volketswil 1
Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13 - keinschaf aus Wladiwostok 2826
sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30 - Kassandra aus Frauenfeld 1781
Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25 - Pacino aus Brittnau 731
Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20 - PMPMPM aus Wilen SZ 235
Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43 - kubra aus Berlin 3232
Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
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2X06 Seilbahn zu den Sternen
"Seilbahn zu den Sternen" (US-Titel "Ascension") ist die dreißigste Episode der SerieAkte X - die unheimlichen Fälle des FBI.
Darsteller
Inhalt
Zusammenfassung
Zurück bei sich zu Hause findet Mulder eine Telefonnachricht von Scully, nach der er sofort die Suche nach Duane Barry wiederaufnimmt. Aber er macht keine Fortschritte, bis ein Polizei-Video von einem Verkehrsunfall ihn auf eine Spur bringt.
Inhaltsangabe
Mulder eilt zu Scullys Wohnung, nach dem er erkennt, dass sie von Duane Barry überfallen wurde. Als am Ort des Geschehens eintrifft, ermittelt die Polizei bereits. Es gibt Anzeichen für einen Kampf, zerbrochenes Glas und Bluttropfen auf dem Boden. Scully Mulder Margaret spricht mit Mulder über die Entführung: sie beschreibt einen Albtraum, den sie hatte, der das Geschehen vorausgesagt hat. Die anderen FBI Agenten sind skeptisch, als Mulder andeutet, dass Barrys UFO-Geschichte echt sein könnte. Skinner zieht Mulder von den Ermittlungen ab und schickt ihn nach Hause.
Unterdessen macht sich Barry auf den Weg zu einem Landeplatz der Außerirdischen. Ein Streifenpolizist hält ihn wegen überhöhter Geschwindigkeit an. Er bemerkt Blut an Barrys Händen und zieht seine Waffe. Doch auch Barry zieht eine Waffe und tötet den Polizisten. Mulder sieht eine Videoaufzeichnung von dem Vorfall, der von einer Kamera im Inneren des Polizeiwagens aufgenommen wurde. Mittels Videobearbeitung wird erkennbar, dass sich Scully lebt und sich in Barrys Kofferraum befindet. Daraufhin hört er sich erneut die Tonbänder der Geiselnahme an, Dabei stellt er fest, dass Duane auf dem Weg nach Skyland Mountain in Virginia ist.
In der Begleitung von Krycek fährt Mulder zu dem entlegenen Ort. Dort erfahren sie von einem Seilbahntechniker, dass Barry mittels einer Nebenstraße zum Berg unterwegs ist. In der Hoffnung, vor Barry auf dem Gipfel zu sein, besteigt Mulder die Passagierseilbahn und beginnt die Fahrt den Berg hinauf. Doch bevor die Seilbahn ihr Ziel erreicht, tötet Krycek den Seilbahntechniker und sabotiert die Steuerung, so das Mulder an Ort und Stelle bleiben muss. Als Mulder versucht, aus der Kabine zu klettern, startet Krycek die Seilbahn wieder, um Mulder mit dieser zu zerquetschen. Mulder gelingt es jedoch und unbeschadet an den Gipfel zu gelangen und seine Suche fortzusetzen.
Auf dem Gipfel sieht der Agent ein blendend helles Licht, dass über ihn hinweg fliegt. Als er Barry schließlich aufspürt, findet sich keine Spur von Scully. Barry beginnt hysterisch zu lachen. Er erklärt, dass die Außerirdischen ihn nun in Ruhe lassen würden, da sie nun eine neues Versuchskaninchen hätten. Mulder ist weiterhin skeptisch. Er hält Barry für unzurechnungsfähig und wird ihm gegenüber in einem Verhör handgreiflich. Kurz nachdem Krycek sein eigenes Verhör mit Barry durchführt, erleidet Barry einen Herzinfarkt und stirbt. Mulder sagt Skinner, das Krycek Barry vergiftet hätte und das Militär wüsste, wo Scully ist. Er glaubt, dass Scully der Wahrheit zu nahe gekommen ist, vor allem, als sie das metallische Implantat entdeckte. Mulder schlussfolgert, dass eine geheime militärische Operation, die vom Krebskandidat unterstützt wird, hinter der Vertuschungsaktion steckt. Dieser Verdacht bestätigt sich, als Krycek spurlos verschwindet. Skinner sieht nur einen Ausweg: die Wiedereröffnung der X-Akten.
Schauplätze
- Virginia
- Washington, D.C.
- Mulder's Apartment Alexandria, Virginia
Hintergründe
Notizen
- Die Stunts auf der Seilbahn wurden von David Duchovny selbst ausgeführt.
- Die Tagline dieser Episode lautet "Deny everything". X sagt diesen Satz in der Episode: "They only have one policy Mister Mulder... Deny everything" ("Sie haben nur eine Politik, Mister Mulder: Alles zu leugnen").
- Das Lied, das Duane Barry im Autoradio auf dem Weg zu Skyland Mountain hört, ist "Red Right Hand" von Nick Cave and the Bad Seeds. Es ist auch auf dem Akte X-Soundtrack "Songs in the Key of X" enthalten.
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Zwei Jahrzehnte Schweizer Vorreiterrolle bei neuen Malariamedikamenten
Medienmitteilung zum Welt-Malaria-Tag 2019
Swiss Malaria Group Am Welt-Malaria-Tag 2019 blicken Schweizer Organisationen auf zwanzig Jahre erfolgreicher Forschungskooperationen zu neuen Malariamedikamenten zurück. Die federführende Rolle der Schweiz im Kampf gegen Malaria erhielt vor zwanzig Jahren eine neue Dynamik mit der Gründung der ersten Produkteentwicklungspartnerschaft (PDP) Medicines for Malaria Venture (MMV). MMV widmet sich gänzlich der Erforschung von Malariamedikamenten, trug zur Entwicklung von elf neuen Medikamenten bei und half, mehr als 1,9 Millionen Leben weltweit zu retten.
Seither haben solche Produktentwicklungspartnerschaften die Entwicklung von Medikamenten und weiteren Gesundheitsprodukten revolutioniert. Am 24. April treffen sich Schweizer Behörden, die Swiss Malaria Group, globale Gesundheitsorganisationen und die diplomatische Gemeinschaft in Genf, um gemeinsam 20 Jahre erfolgreicher Schweizer Zusammenarbeit zu feiern und das weitere Vorgehen zur Elimination von Malaria zu diskutieren. (Foto: SMG)
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Stadt Wuppertal
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Kirche im Fluss / Liquid Church
Lese gerade in einem Buch über Kirchengeschichte – dabei bin ich auf folgenden Satz gestossen:
„Ansätze zu festen Formen der Organisation, des Kultes, der Sitte waren zwar vorhanden, aber der Enthusiasmus und die heidnische Herkunft gaben dem Gemeindeleben etwas Unbestimmtes und Fließendes.“
Was würdest du tippen – auf was bezieht sich der Autor hier?
– – –
I am reading a book about church history at the moment. In there I found a sentence about the liquid character of church [to be honest it is to complicated to translate it now – sorry].
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Datei:1994neu.pdf: Versionsgeschichte
Aus Madipedia
Zur Anzeige der Änderungen einfach die zu vergleichenden Versionen auswählen und die Schaltfläche „Gewählte Versionen vergleichen“ klicken.
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Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: firstname.lastname@example.org
Dieser Artikel beschreibt eine Straße in Calw; für weitere gleichnamige Straßen in der Region siehe August-Lämmle-Straße.
Die August-Lämmle-Straße ist eine Wohnstraße in Calw im Stadtteil Altburg.
Die August-Lämmle-Straße beginnt an der Beethovenstraße, führt in östliche Richtung und endet an der Theodor-Heuss-Straße.
nächste Haltestelle Küllenfeld von Buslinie 630.
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Türkische Operation in Afrin: Assad findet klare Worte
Archivmeldung vom 22.01.2018
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Andre OttSyriens Präsident Baschar Assad hat die Operation der Türkei im syrischen Afrin mit der Politik Ankaras zur Unterstützung der in Syrien agierenden Terrorgruppierungen in Verbindung gebracht. Er machte diese Erklärung bei einem Treffen mit einer Delegation des iranischen Rates für strategische Außenbeziehungen am Sonntag.
Weiter berichtet Sputnik Online: „Der grobe Überfall der Türkei auf die syrische Stadt Afrin ist nicht von der Politik zu trennen, die das türkische Regime seit dem ersten Tag der Krise in Syrien betreibt und die hauptsächlich auf der Unterstützung des Terrorismus und der Terror-Gruppierungen unter verschiedenen Namen beruht“, zitiert die nationale Agentur Sana Assad.
Die Türkei arbeitet mit der oppositionellen „Freien Syrische Armee“ (FSA) zusammen. Wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu am Samstag meldete, sind Einheiten der türkischen Streitkräfte und FSA-Abteilungen im Rahmen einer türkischen Operation gegen die Kurden in Afrin fünf Kilometer weit ins Stadtinnere vorgedrungen.
Der Generalstab der Türkei hatte am Samstag die Militäroffensive „Olivenzweig“ gegen die kurdischen Formationen in Afrin angekündigt. Die Operation wurde um 15.00 Uhr MEZ am Samstag gestartet. Nach Angaben des Generalstabs sind dabei 72 Flugzeuge eingesetzt und 108 der 113 vorgegebenen Ziele vernichtet worden. Der Beginn der Bodenoperation wurde später vom türkischen Premier Binali Yildirim bestätigt.Die syrische Regierung hat den Überfall der Türkei auf Afrin, einen unveräußerlichen Teil Syriens, entschieden verurteilt.
Quelle: Sputnik Deutschland
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Siebzehneck
Das Siebzehneck oder Heptadekagon ist eine geometrische Figur, die zur Gruppe der Vielecke (Polygone) gehört. Es ist definiert durch siebzehn Punkte, die durch siebzehn Strecken zu einem geschlossenen Linienzug verbunden sind.
Dieser Artikel behandelt im Folgenden das regelmäßige Siebzehneck, das konvex ist, siebzehn gleich lange Seiten hat und dessen Ecken auf einem gemeinsamen Umkreis liegen sowie das regelmäßige überschlagene Siebzehneck.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Eigenschaften
- 2 Mathematischer Hintergrund
- 3 Geometrische Konstruktionen
- 3.1 Konstruktion mithilfe der gaußschen Kurzfassung der Formel
- 3.2 Konstruktion nach Georg Paucker
- 3.3 Konstruktion nach Herbert Richmond
- 3.4 Konstruktion nach Duane DeTemple
- 4 Vorkommen
- 5 Regelmäßige überschlagene Siebzehnecke
- 6 Siehe auch
- 7 Literatur
- 8 Einzelnachweise
- 9 Weblinks
Eigenschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Besondere an einem regelmäßigen Siebzehneck ist die Tatsache, dass es konstruierbar ist – es kann somit unter alleiniger Verwendung von Zirkel und Lineal (den euklidischen Werkzeugen) gezeichnet werden –, diese Konstruierbarkeit jedoch über Jahrtausende nicht nachgewiesen werden konnte. Der Nachweis gelang erst Carl Friedrich Gauß im Jahr 1796.[1] Er zeigte, dass für den Kosinus des Zentriwinkels
gilt, woraus sich die Konstruierbarkeit ergibt. Außerdem lassen sich damit auch verschiedene Größen des Siebzehnecks wie Seitenlänge, Umfang, Inkreisradius, Diagonale über zwei Seiten und Flächeninhalt berechnen.
Am 21. Juni 1801 stellte Gauß der St. Petersburger Akademie für seine obige Formel eine sogenannte Kurzfassung in drei Schritten vor, die sich aus der Gruppierung von Summen einzelner Kosinuswerte ergibt. Friedrich L. Bauer beschreibt sie, im Jahr 2009, in seinem Buch Historische Notizen zur Informatik im Kapitel Carl Friedrich Gauß, das 17-Eck und MATHEMATIKA[2] ausführlich, es sei deshalb hier nur das Ergebnis der Kurzfassung erwähnt.
Mit den darin u. a. eingeführten Hilfsgrößen und
- und
gilt somit für den Kosinus des Zentriwinkels auch
- sowie
- [3]
Seitenlänge | |||
Umfang | |||
Inkreisradius | |||
Diagonale über zwei Seiten | |||
Flächeninhalt | |||
Innenwinkel |
Mathematischer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Entdeckung von Gauß liegt eine Auflösung der Kreisteilungsgleichung zugrunde, deren Lösungen – es handelt sich um die siebzehnten Einheitswurzeln – in der Gaußschen Zahlenebene der komplexen Zahlen ein regelmäßiges Siebzehneck mit Radius 1 bilden. Diese Gleichung kann allein durch den Gebrauch geschachtelter Quadratwurzeln gelöst werden (siehe oben für den Realteil der Lösung , die entgegen dem Uhrzeigersinn zur Lösung 1 am nächsten liegt). Gauß erkannte 1796 als 18-Jähriger diese Möglichkeit „Durch angestrengtes Nachdenken … am Morgen … (ehe ich aus dem Bette aufgestanden war)“[4] aufgrund allgemeiner zahlentheoretischer Eigenschaften von Primzahlen, in diesem Fall konkret der Primzahl 17: Die modulo einer Primzahl gebildeten, von 0 verschiedenen Restklassen können nämlich als Potenzen einer sogenannten Primitivwurzel dargestellt werden, wobei im Fall konkret gewählt werden kann:
Sortiert man nun die von 1 verschiedenen 17. Einheitswurzeln entsprechend, das heißt in der Reihenfolge
so erhält man durch Teilsummation von jeder zweiten, jeder vierten, beziehungsweise jeder achten Einheitswurzel aus dieser Auflistung die sogenannten Gaußschen Perioden: zwei 8-gliedrige Perioden mit je 8 Summanden, vier 4-gliedrige Perioden mit je 4 Summanden und acht 2-gliedrige Perioden mit je 2 Summanden. Aufgrund prinzipieller Eigenschaften oder aber durch explizite Berechnung lässt sich dafür zeigen:[5]
- Die beiden 8-gliedrigen Perioden sind Lösungen einer quadratischen Gleichung mit ganzen Koeffizienten.
- Die vier 4-gliedrigen Perioden sind Lösungen von zwei quadratischen Gleichungen, deren Koeffizienten aus den 8-gliedrigen Perioden berechenbar sind.
- Die acht 2-gliedrigen Perioden sind Lösungen von vier quadratischen Gleichungen, deren Koeffizienten aus den 4-gliedrigen Perioden berechenbar sind.
Dabei gilt für die zweigliedrige Periode zur „ersten“ Einheitswurzel .
Der beschriebene Ansatz lässt sich analog für jede Primzahl der Form durchführen. Fünf solche Primzahlen, die „Fermatsche Primzahlen“ genannt werden, sind bekannt: 3, 5, 17, 257, 65537. Daher gehören auch das regelmäßige 257-Eck und das regelmäßige 65537-Eck zu den konstruierbaren Polygonen.
Geometrische Konstruktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Konstruktion mithilfe der gaußschen Kurzfassung der Formel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Anlässlich der 150. Wiederkehr des Todestages von Carl Friedrich Gauß am 23. Februar 2005 gab es in Göttingen im Alten Rathaus am Markt vom 23.02. – 15.05.2005 die Ausstellung „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“ Carl Friedrich Gauß in Göttingen.[6] Der Katalog zu dieser Ausstellung, herausgegeben von Elmar Mittler, enthält Aufsätze in div. Rubriken. Im Abschnitt Mathematik ist der Beitrag 17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal von Hans Vollmayr zu finden. Die im Folgenden dargestellte Konstruktion ist prinzipiell dem Kapitel Das Siebzehneck: die Zeichnung entnommen.[7]
Die Kurzfassung der Formel für den Kosinus des Zentriwinkels (siehe Eigenschaften),
erleichtert eine Konstruktion mit Zirkel und Lineal, die mithilfe der Hilfsgrößen, quasi Schritt für Schritt, den Kosinus des Zentriwinkels liefert. Ein möglicher Lösungsweg ist, die Hilfsgrößen zeichnerisch separat in drei Bildern (1 – 3) mit elementaren algebraischen Operationen darzustellen. Dies macht die Konstruktion übersichtlich und allgemein gut nachvollziehbar.
Konstruktion der Hilfsgrößen p und q sowie des Produkts qq[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bild (1)
- Ab Punkt eine horizontale Halbgerade ziehen, darauf mit Lot auf Strecke in errichten und ab auf Lot übertragen ergibt
- Lot auf in mit Länge ergibt anschließend Halbgerade von durch
- Kreis um durch ergibt auf Halbgerade, ist Hilfsgröße
- Viertelkreis um durch ergibt und nun mit verbinden, anschließende Parallele zu ab ergibt sowie mit das Produkt
- Zu zweimal die Länge addieren, ergibt und anschließend in halbieren und um über Halbkreis ziehen.
- Lot auf in bis Halbkreis ergibt anschließend zu ab Hilfsgröße addieren, ergibt
- in halbieren ergibt Hilfsgröße
- Viertelkreis um ab ergibt anschließend Viertelkreis um ab ergibt
- mit verbinden, anschließende Parallele zu ab ergibt sowie mit das Produkt
Konstruktion der Hilfsgrößen p' und q'[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bild (2)
- Ab Punkt eine horizontale Halbgerade ziehen, darauf mit Lot auf Strecke in errichten und ab auf Lot übertragen ergibt
- Lot auf in mit der Länge ergibt anschließend Halbgerade von durch
- Kreis um durch ergibt auf Halbgerade, ist Hilfsgröße
- Viertelkreis um durch ergibt und nun mit verbinden, anschließende Parallele zu ab ergibt sowie mit das Produkt
- Zu zweimal die Länge addieren, ergibt und anschließend in halbieren und um über Halbkreis ziehen.
- Lot auf in bis Halbkreis ergibt anschließend von ab Hilfsgröße subtrahieren, ergibt
- in halbieren ergibt mit Hilfsgröße
Konstruktion der Wurzel aus qq-2q' und des Kosinus des Zentriwinkels μ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bild (3)
- Ab Punkt eine horizontale Halbgerade ziehen, darauf Produkt aus Bild (1) übertragen ergibt anschließend Länge aus Bild (1) ab übertragen ergibt
- Von die Länge aus Bild (2) ab Punkt subtrahieren ergibt anschließend in halbieren und um über Halbkreis ziehen.
- Lot auf in bis Halbkreis ergibt
- Horizontale Strecke einzeichnen und dazu Hilfsgröße aus Bild (1) ab addieren ergibt anschließend in halbieren, die Strecke ist der Kosinus des Zentriwinkels des Siebzehnecks.
- Um Punkt Umkreis mit dem Radius (z. B. mit Strecke ) ziehen, anschließend Radius horizontal einzeichnen, ergibt
- auf ab übertragen, ergibt
- Lot auf in bis Umkreis ergibt ersten Eckpunkt des entstehenden Siebzehnecks.
- fünfzehnmal gegen den Uhrzeigersinn auf dem Umkreis abtragen und abschließend die benachbarten Ecken verbinden. Somit ist das regelmäßige Siebzehneck fertiggestellt.
Grundsätzlich wäre es auch möglich, den von Gauß zuerst gefundenen (langen) Ausdruck als konstruierte Strecke darzustellen. In der einschlägigen Literatur wird aber keine derartige Lösung beschrieben.
Konstruktion nach Georg Paucker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Eine der ersten geometrischen Konstruktionsanleitungen für das regelmäßige Siebzehneck stammt von Magnus Georg Paucker, der sie 1819 der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst vorlegte, wo sie 1822 veröffentlicht wurde.[8]
- Zeichne auf dem horizontalen Durchmesser pa um den Mittelpunkt m den Umkreis des werdenden 17-Ecks.
- Errichte den senkrechten Durchmesser pA = pa auf p.
- Halbiere den Radius mp in B.
- Verlängere pa ab p.
- Trage die Strecke AB ab B auf die Verlängerung ab, Schnittpunkt ist C.
- Halbiere pA in D.
- Halbiere pC in E.
- Trage die Strecke ED ab E auf die Verlängerung ab, Schnittpunkt ist F.
- Errichte den senkrechten Radius mG auf m.
- Halbiere mC in H.
- Trage die Strecke HG ab H auf pa ab, Schnittpunkt ist I.
- Konstruiere den Halbkreis über pF.
- Konstruiere den Halbkreis über pI, Schnittpunkt mit mG ist K.
- Zeichne die Parallele zu mP ab K, Schnittpunkt mit Halbkreis über pF ist L.
- Fälle das Lot von L auf mH, Fußpunkt ist M.
- Zeichne den Kreisbogen mit Radius pM bis zum Umkreis, Schnittpunkt ist i.
- Trage die Strecke MF ab p auf dem Umkreis ab, Schnittpunkt ist c der Sehne pc, der Kreisbogen (pca) ist der doppelte Kreisbogen des 17-Ecks.
- Halbiere den Winkel cpa, Schnittpunkt ist b der Sehne pb, somit ist die Strecke ab die erste Seite des 17-Ecks.
- Trage die Strecke ab ab c fünfmal im Uhrzeigersinn auf dem Umkreis ab, es ergeben sich die Sehnen pd, pe, pf, pg und ph.
- Trage die Strecke ab ab i achtmal im Uhrzeigersinn auf dem Umkreis ab.
- Verbinde die so gefundenen Punkte zu einem vollständigen 17-Eck.
Konstruktion nach Herbert Richmond[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Im Jahr 1825 legte Johannes Erchinger eine Konstruktion der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen vor, die Gauß daraufhin in den Göttingischen Gelehrten Anzeigen besprach.[9] Die folgende einfachere Konstruktion stammt von Herbert William Richmond aus dem Jahr 1893.[10]
Ist der Umkreis um das entstehende Siebzehneck mit dem Mittelpunkt O gegeben, kann das Siebzehneck konstruiert werden durch:
- Zeichnen des Durchmessers durch den Mittelpunkt O; Schnittpunkt mit Umkreis ist A, später zusätzlich mit P17 bezeichnet.
- Errichten des Radius senkrecht zu AO auf O bis zum Umkreis; Schnittpunkt mit Umkreis ist B.
- Konstruktion des Punktes I durch Vierteln der Strecke BO; I liegt näher an O.
- Konstruktion des Punktes E durch Vierteln des Winkels OIA.
- Konstruktion des Punktes F mithilfe einer Senkrechten auf EI auf I; Halbierung des 90°-Winkels; Schnittpunkt mit Durchmesser ist F und Winkel FIE ist 45°.
- Konstruktion des Thaleskreises über AF; Schnittpunkt mit BO ist K.
- Zeichnen des Halbkreises um den Mittelpunkt E mit dem Radius EK; Schnittpunkte mit dem Durchmesser sind N3 und N5 (dabei liegt N3 sehr nahe beim Mittelpunkt des Thaleskreises über AF).
- Errichten der Senkrechten auf die horizontale Mittelachse ab N3; Schnittpunkt mit dem Umkreis ist der Eckpunkt P3 des Siebzehnecks; der Kreisbogen OAP3 ist somit 3/17 des Umkreisumfanges.
- Errichten der Senkrechten auf die horizontale Mittelachse ab N5; Schnittpunkt mit dem Umkreis ist der Eckpunkt P5 des Siebzehnecks; der Kreisbogen OAP5 ist somit 5/17 des Umkreisumfanges.
- Ein vierzehnmaliges Abtragen der Strecke AP3 auf dem Umkreis, ab dem Eckpunkt P3 gegen dem Uhrzeigersinn, ergibt der Reihe nach die Eckpunkte P6, P9, P12, P15, P1, P4, P7, P10, P13, P16, P2, P8, P11 und P14.
- Verbinden der so gefundenen Punkte P1, P2, …, P17, P1 vervollständigt das 17-Eck.
Konstruktion nach Duane DeTemple[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Duane W. DeTemple veröffentlichte im Jahr 1991 in der mathematischen Zeitschrift The American Mathematical Monthly eine Konstruktion des Siebzehnecks.[11] Für seine Lösung verwendete er u. a. vier sogenannte Carlyle-Kreise.
- Ziehe eine horizontale Linie und setze darauf den Punkt O .
- Zeichne um O den Einheitskreis c1 mit Radius ., Schnittpunkte mit c1 sind und .
- Konstruiere die vertikale Mittelachse vom Umkreis c1 des entstehenden 17-Ecks, Schnittpunkt mit c1 ist .
- Halbiere den Radius OQ in .
- Ziehe den Kreisbogen c2 mit dem Radius r2 = Q’P0 () um Q’.
- Errichte eine Senkrechte auf dem Radius OQ ab Q’, Schnittpunkt mit c2 ist .
- Ziehe den Carlyle-Kreisbogen Cc1 um M0 durch A (mit ) so, dass er die horizontale Mittelachse vom Umkreis c1 zweimal trifft, Schnittpunkte sind und .
- Halbiere die Strecke OH0,2 in .
- Halbiere die Strecke OH1,2 in .
- Ziehe den Carlyle-Kreisbogen Cc2 um M1,2 ab A bis auf die horizontale Mittelachse, Schnittpunkt ist
- Ziehe den Carlyle-Kreisbogen Cc3 um M0,2 ab A bis auf die horizontale Mittelachse, Schnittpunkt ist .
- Trage OH1,4 von Punkt A aus auf der Geraden OA ab. Du erhältst Punkt
- Verbinde Y mit H0,4.
- Halbiere die Strecke H0,4Y in .
- Ziehe den Carlyle-Kreisbogen Cc4 um M0,4 ab A bis auf die horizontale Mittelachse, Schnittpunkt ist H0,8.
- Ziehe den Kreisbogen c3 mit dem Radius OP0 um H0,8, Schnittpunkte mit dem Umkreis c1 sind die Eckpunkte P1 und P16, somit ist die Strecke P0P1 die erste Seite des gesuchten 17-Ecks.
- Ein vierzehnmaliges Abtragen der Strecke P0P1 auf dem Umkreis c1, ab dem Eckpunkt P1 gegen dem Uhrzeigersinn, ergibt der Reihe nach die Eckpunkte P2 bis P16.
- Verbinde die so gefundenen Punkte P1, P2, …, P16, P0, dann ist das 17-Eck vollständig gezeichnet.
Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In der Leipziger Mädlerpassage ist in der Kuppel der Rotunde eine Fensterrose eingelassen, deren Umriss einem Siebzehneck gleicht. Sie misst etwa zwölf Meter im Durchmesser und befindet sich ungefähr auf fünfzehn Meter Höhe.[12] Errichtet wurde die Fensterrose von dem Architekten Theodor Kösser innerhalb seines Projektes Mädlerpassage (1912 – 1914).
Regelmäßige überschlagene Siebzehnecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ein regelmäßiges überschlagenes Siebzehneck ergibt sich, wenn beim Verbinden der siebzehn Eckpunkte jedes Mal mindestens einer übersprungen wird und die somit erzeugten Sehnen gleich lang sind. Notiert werden solche regelmäßige Sterne mit Schläfli-Symbolen , wobei die Anzahl der Eckpunkte angibt und jeder -te Punkt verbunden wird. In der folgenden Galerie sind die sieben möglichen regelmäßigen Siebzehnstrahlsterne, auch Heptadekagramme genannt, dargestellt.
Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Godfrey Harold Hardy, E. M. Wright: An Introduction to the Theory of Numbers. Oxford University Press, 2008, ISBN 978-0-19-921986-5, Kapitel 5.8: Construction of the regular polygon of 17 sides, S. 71–77.
- Harold Scott MacDonald Coxeter: Introduction to Geometry. 2. Auflage. Wiley, 1989, ISBN 0-471-50458-0, S. 26–28.
- Karin Reich: Die Entdeckung und frühe Rezeption der Konstruierbarkeit des regelmäßigen 17-Ecks und dessen geometrische Konstruktion durch Johannes Erchinger (1825). In: Rüdiger Thiele (Hrsg.): Mathesis, Festschrift zum siebzigsten Geburtstag von Matthias Schramm. GNT-Verlag, Berlin / Diepholz 2000, S. 101–118.
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- H. Maser: Die Teilung des Kreises ..., Artikel 365. In: Carl Friedrich Gauss' Untersuchungen über höhere Arithmetik. Verlag von Julius Springer, Berlin 1889; Göttinger Digitalisierungszentrum, Universität Göttingen, S. 446 ff, abgerufen am 15. März 2018.
- Friedrich L. Bauer: Historische Notizen zur Informatik. Hrsg.: Springer-Verlag. Berlin, Heidelberg 2009, S. 413 (Google Books, Carl Friedrich Gauß, das 17-Eck und MATHEMATIKA, Die Methode der Gruppierung [abgerufen am 20. Juli 2018]).
- Hans Vollmayr: 17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In: Göttinger Bibliotheksschriften 30 „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“ Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005, ISBN 3-930457-72-5, S. 100 ff. (Das Siebzehneck: die Rechnung [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
- Zitiert nach Jörg Bewersdorff: Algebra für Einsteiger. Von der Gleichungsauflösung zur Galois-Theorie. Vieweg+Teubner Verlag, 4. Auflage 2009, ISBN 978-3-8348-0776-2, S. 68 (springerlink.com).
- Details siehe Bewersdorff, S. 71–74.
- Hans Vollmayr: 17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In: Göttinger Bibliotheksschriften 30 „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“ Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005, ISBN 3-930457-72-5, S. 90 ff. (17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
- Hans Vollmayr: 17 gleiche Ecken und Kanten mit Zirkel und Lineal. In: Göttinger Bibliotheksschriften 30 „Wie der Blitz einschlägt, hat sich das Räthsel gelöst“ Carl Friedrich Gauß in Göttingen. Hrsg.: Elmar Mittler. Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek, Göttingen 2005, ISBN 3-930457-72-5, S. 102 ff. (Das Siebzehneck: die Zeichnung [PDF; abgerufen am 15. Januar 2019]).
- Magnus Georg Paucker: Geometrische Verzeichnung des regelmäßigen Siebzehn-Ecks und Zweyhundersiebenundfünfzig-Ecks in den Kreis. In: Jahresverhandlungen der Kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst. Band 2, 1822, S. 160–219 (Einleitung, Beschreibung S. 187–188 und Abbildung nach S. 416 (Fig. 12)).
- Carl Friedrich Gauß: Göttingische Gelehrte Anzeigen. Band 87, Nr. 203, 19. Dezember 1825, S. 2025–2027 (books.google.de).
- Herbert W. Richmond: A Construction for a regular polygon of seventeen sides. In: The Quarterly Journal of Pure and Applied Mathematics. Band 26, 1893, S. 206–207 (Beschreibung und Abbildung (Fig. 6)]).
- Duane W. DeTemple: Carlyle Circles and the Lemoine Simplicity of Polygon Constructions. (Memento vom 11. August 2011 im Internet Archive). The American Mathematical Monthly, Vol. 98, No. 2 (Feb., 1991), S. 101–104 (JSTOR 2323939) aufgerufen am 3. April 2017.
- Anke Beesch: Mädlerpassage in Leipzig. In: Architektur Historische Baukunst mitten in Leipzig. Abgerufen am 3. November 2018.
- Wikibooks: Siebzehneck – Lern- und Lehrmaterialien
- Wiktionary: Siebzehneck – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
- Wiktionary: Heptadekagramm – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
- Eric W. Weisstein: Heptadecagon. In: MathWorld (englisch).
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- Wie destruktive Politik meine Existenz zerstört hat. -
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Dachsteinkalk
Allgemeines
Der hellgrau-weißliche, meist gut geschichtete Kalkstein mit Fossilien ist in der späten Obertrias (Rhätium) vor rund 220 bis 200 Millionen Jahren entstanden. Die Basis dafür war die seichte, weiträumige Dachsteinkalk-Lagune mit tropischen Klimabedingungen.
Die Dachsteinkalk-Formation beinhaltet verschiedene Kalktypen. Die Relevantesten sind:
- der gebankte Dachsteinkalk - er ist deutlich geschichtet, erreicht Mächtigkeiten bis zu mehr als 1 000 m ü. A. und ist oft intensiv verkarstet
- der Dachstein-Riffkalk - er ist ungeschichtet und massig
- der Megalodontenkalk - er ist meist nur 0,5 bis drei Meter mächtig, gebankt und nach seiner Vielzahl an Megalodonten (koloniebildende Muscheln mit Kuhtritt-förmigem Schalenquerschnitt) benannt.
Vorkommen im Bezirk Liezen
Diese Kalkstein-Formation erstreckt sich von der westlichen Bezirks- und Landesgrenze bis in den Osten und bildet zahlreiche hohe Berggipfel. Neben dem Dachstein bestehen unter anderem Tennengebirge, Hagengebirge (beide Gebirge liegen in Salzburg), Totes Gebirge, Hochschwab, Schneeberg und viele andere Gebirgsmassive größtenteils aus Dachsteinkalk.
Der massigere Dachstein-Riffkalk baut unter anderem den markanten Gosaukamm auf.
Bilder
Weiterführend
Für Informationen zu Dachsteinkalk, die über den Bezug zum Ennstal hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema
Quellen
- Eintrag zu Dachsteinkalk in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- Lobitzer, H. (2011). Geologische Spaziergänge. Ausseerland – Salzkammergut. Wien: Geologische Bundesanstalt
- Mandl, G. W., Van Husen, D. & Lobitzer, H. (2011). Geologische Karte der Republik Österreich 1:50.000, Erläuterungen zu Blatt 96 Bad Ischl. Wien: Geol. B.-A.
- Stüwe, K. & Homberger, R. (2015). Die Geologie der Alpen aus der Luft. Gnas: Weishaupt Verlag
- Weidinger, J. T., Lobitzer, H. & Spitzbart, I. (Hrsg., 2003). Beiträge zur Geologie des Salzkammergutes. Gmundner Geo-Studie, 2, Gmunden
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Division (Indien)
Eine Division ist eine Verwaltungseinheit in einigen Bundesstaaten Indiens. Sie steht zwischen der Bundesstaats- und Distriktebene und umfasst mehrere Distrikte. Divisionen bestehen in 12 von 28 indischen Bundesstaaten, namentlich Bihar, Chhattisgarh, Haryana, Jammu und Kashmir, Karnataka, Madhya Pradesh, Maharashtra, Punjab, Rajasthan, Uttarakhand, Uttar Pradesh und Westbengalen.
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Heinrich Wilhelm Heintz
Heinrich Wilhelm Heintz, auch Wilhelm Heinrich Heintz, (* 4. November 1817 in Berlin; † 1. Dezember 1880 in Halle an der Saale) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer an der Universität Halle. Heintz befasste sich besonders mit Fetten und organischen Stickstoffverbindungen.
Inhaltsverzeichnis
LebenBearbeiten
Als Sohn eines Kaufmanns wurde Heinrich Wilhelm Heintz am 4. November 1817 in Berlin geboren. Zuerst besuchte er das Joachimsthalsche Gymnasium, danach das Köllnische Gymnasium in seiner Heimatstadt. Seit 1834 wurde er zum Apotheker ausgebildet, diese Ausbildung schloss er 1836 mit einer Prüfung zum Apothekergehilfen ab.
Anschließend wirkte er als Apotheker, zunächst in Berlin, später in Ludwigslust, Schwerin wie auch Bromberg. 1840 absolvierte er außerdem seine Reifeprüfung, nachdem er seinen weiteren Bildungsweg mit privaten Mitteln fortgeführt hatte. In diesem und dem folgenden Jahr wirkte er als Militärapotheker im Berliner Garnisonslazarett. Die Humboldt-Universität zu Berlin bezog Heintz 1841 zum Naturwissenschafts- und Philosophiestudium. Nachdem er 1842 auch die Staatsprüfung meisterte, war er Apotheker erster Klasse. Sein Studium schloss er 1844 mit der Promotion zum Doktor der Philosophie ab. Anschließend eröffnete er auch ein Privatlabor.
Zwei Jahre nach seiner Promotion, 1846, habilitierte ihn die Universität Berlin für Chemie (an der Charité). Seit 1851 wirkte er dann als außerordentlicher Chemieprofessor an der Universität Halle. Die ordentliche Professur erhielt er 1855. Vorlesungen musste er zunächst noch in seiner eigenen Wohnung abhalten, 1862 ließ er ein neues Gebäude zum Experimentieren und Lehren errichten, indem er dann fortan Vorlesungen hielt. Dieses bot insgesamt 40 Arbeitsplätze, da aber auch das landwirtschaftliche Institut gegründet wurde und die Studentenanzahl zunahm, wurde das Gebäude schnell zu klein. Heintz fungierte mehrmals als Dekan der philosophischen Fakultät. Am 1. Dezember 1880 verstarb er in Halle 63-jährig an den Folgen einer Typhusinfektion.
Als Analytiker bestimmte er quantitativ den Anteil von Harnstoff im Harn und er bestimmte den Farbstoff von Gallensteinen. Er befasste sich in den 1850er Jahren mit Fettchemie und untersuchte die Zusammensetzung von Butter, Rinder- und Hammeltalg und Stearin. Er fand ein Verfahren zur systematischen Trennung und Isolierung höherer Fettsäuren (fraktionierte Trennung der Magnesiumsalze) und widerlegte die damalige Auffassung, dass das was man damals als Margarinsäure bezeichnete zwischen Palmitinsäure und Stearinsäure steht (er fand, dass sie kein Reinstoff, sondern ein Gemisch aus diesen war). Als Erster stellte er Margarinsäue aus Cetylcyanid (Palmitylcyanid) dar.
Er entwickelte Methoden der Analyse von Stickstoff und Schwefel in organischen Verbindungen, befasste sich mit der Chemie von Uran, Wismut, Cäsium, Rubidium und mit Metallphosphaten, mit Reaktionen der Chloressigsäure (z. B. auf Alkohole und Phenole, womit er einen wichtigen Beitrag zur Stoffklasse Ester leistete) und der Einwirkung von Ammoniak auf Aceton. Er war einer der ersten Chemiker, die die Konstanz des Schmelzpunkts als Reinheitskriterium benutzten und einer der Ersten, die den chemischen Strukturbegriff von Butlerow übernahmen und weiterentwickelten.
1853 veröffentlichte er ein Lehrbuch über Tierchemie und er war mit Giebel Herausgeber der Zeitschrift für die gesamten Naturwissenschaften. Er war als einziger Chemiker Gründungsmitglied der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.[1]
WerkeBearbeiten
- Lehrbuch der Zoochemie, Reimer 1853
- De acido saccharico eiusque salibus (Dissertation, 1844)
LiteraturBearbeiten
- Eintrag unter Wilhelm Heinrich Heintz, in Winfried Pötsch, Annelore Fischer, Wolfgang Müller: Lexikon bedeutender Chemiker, Harri Deutsch 1989
EinzelnachweiseBearbeiten
- DPG Mitglieder 1845-1945, pdf
- Mindat
- Formal in Zürich promoviert, er fertigte die Dissertation aber unter Heintz in Halle
Personendaten | |
---|---|
NAME | Heintz, Heinrich Wilhelm |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker |
GEBURTSDATUM | 4. November 1817 |
GEBURTSORT | Berlin |
STERBEDATUM | 1. Dezember 1880 |
STERBEORT | Halle an der Saale |
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Stammtisch
Stammtisch am 30.03.2017 um 19.30 Uhr im Schneiders in Michendorf (Am Bahnhof 1)
Anwesend:
- Mathias
- Jeannette
- Mike
- Gerhard
- Guido
- Katrin
- Andreas
- Roni
- Steffen
- Beginn: ca.20.15 Uhr
- Allgemeine Gesprächsrunde zu BPT in Düsseldorf, Landtagswahl Saarland, Unterstützungsunterschriften zur Bundestagswahl pp.
Termine/Sonstiges
- anstehende Aktionen siehe PMer wiki Hauptsaeite
- nächster Stammtisch am 04.05.2017 um 19.30 Uhr
- Ende ca. 22 Uhr
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Ich nutze schon sehr lange den Passwortspeicher KeePass bzw. KeePassX. Vor einigen Tagen bin ich mehr zufällig auf einen weiteren Fork „KeePassXC“ gestolpert welcher sehr aktiv entwickelt wird. Über Neuerungen wird regelmäßig in einem eigenen Blog berichtet. Es stehen für alle gängigen Betriebssysteme native Versionen zur Verfügung: Windows MacOS Linux Zudem wird über AES Algorithmus […]
/Update: Die Anleitung sollte grundsätzlich mit OC8 identisch funktionieren. Wurde auch bestätigt über die Kommentare. Für diejenigen die OC7.0.x am laufen haben, es gibt zwischenzeitlich einen Upgrade Leitfaden für Major Releases 7.0.x -> 8.0.2 auf der Synology. /updateEnde Ein Kollege hat mich auf die Idee gebracht mir mal ownCloud anzuschauen. In meinem Keller steht eine […]
Vor wenigen Tagen wurde die neue Firmware DSM 4.2 für Synology NAS final freigegeben. Auf meiner DSM211+ hat der Upgrade ohne Probleme geklappt. Ich bin absolut begeistert von den Synology NAS Systemen. Das war die beste IT Technische Anschaffung im Haushalt seit Jahren. Die Benutzeroberfläche DSM der Synology Systeme war schon immer ausergewöhnlich Benutzerfreundlich und […]
Nach dem relativen einfachen Jailbreak über evasi0n funktionieren derzeit leider noch nicht alle Apps aus cydia unter iPhone5 mit iOS 6.1. Ausserdem scheint der Andrang auf verschiedene Repositories die Server noch zu überfordern, teilweise bekomme ich HTTP Fehlermeldungen das die Server nicht erreichbar sind. Netterweise wird teilweise auch noch ein Banner eingeblendet: Etwas Geduld hierzu, […]
Gerade im AppStore darüber gestolpert. Sowohl die iPhone als auch die iPad Version der zwei Fruit Ninja Games sind gerade Gratis: Update: Ah, das erklärt natürlich auf FruitNinja:
Augmented Reality App und absolute Empfehlung für den nächsten T-Shirt aufdruck! 😀 Ihr braucht die App ChestBUrster (für iOS und Android) und diesen Aufdruck auf eurem T-shirt. Bei gestarteter App mit der Kamera auf das Bild draufhalten. Die App kommt vom Schwedischen Entwicklerteam www.fingerfunk.se Gibt natürlich auch Video dazu: Vom gleichen Entwicklerteam kommt auch dieses […]
In eher unregelmäßigen Abständen berichte ich über die Cydia Apps welche ich mir installiere und die mich dazu bewegen auf meinem iPhone den Jailbreak aus zu führen. Auch wenn Apple durch neuere iOS Versionen schon viele Funktionalitäten nachgebessert hat welche mich früher dazu bewogen haben zu „jailbreaken“ (was für n Wort) gibt es immernoch einige […]
Seit ein paar Wochen bin ich stolzer Besitzer der Parrot AR.Drone 2.0. Der nette kleine Quadrocopter lässt sich mit iOS und Adroid Geräten Steuern, hat eine HD Kamera (1920×720) verbaut welche das Livebild auf das Steuergerät übermittelt und man kann dieses auch Simultan aufnehmen lassen. Sehr spaßige Sache an relativ windstillen Tagen! […]
Meins… Meins… Meins… Endlich gibts eine Infoseite von Parrot über die AR.Drone 2 in Deutschland. 🙂
Ich hatte schon einmal darüber berichtet welche Apps es in meinen Augen wert sind das iPhone zu jailbreaken. Sicher habe ich hier nicht alle tollen Cydia Apps vorgestellt die es gibt, aber das ein oder andere zusätzliche App kam in der Zwischenzeit dazu: CyDelete – Eine hilfreiche App wenn man mit Cydia verschiedene Apps ausprobiert. […]
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Vorangegangene Veranstaltungen:
Der nächste KreativHack findet zum Thema EdTech statt - EdTech steht für Educational Technology, also für alles, was mit Technik-unterstützter Bildung zu tun hat, egal ob in Schule, Universität und privater oder beruflicher Weiterbildung.
Teilnahme kostenlos - Anmeldung
Verpflegung: Durch Unterstützer!
Freitag 3.11.2017, 16:00 Uhr bis Samstag 4.11.2017 19:30 Uhr
Ort: Toppoint + Opencampus/StarterKitchen
Veranstalter: Toppoint + Opencampus
Alle Details: KreativHack EdTech Einladung
Am 13.+14.10.2017 gibt es einen KreativHack Hackathon zur Spieleentwicklung (GameJam)! (siehe auch Meetup)
(Die Projekte werden auch in diesem Wiki hier dokumentiert werden!)
Teilnahme kostenlos - Anmeldung
Verpflegung: Selbstverpflegung, Getränke gibt's vor Ort gegen Bares oder man kann auch selbst etwas mitbrigen
Freitag 13.10.2017 18:30 Uhr bis zum Samstag 14.10.2017 19:00 Uhr
Ort: Toppoint
Es folgten in 2017 zu diesem Hackathon noch:
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Die Sicherheit einer Unternehmens-IT endet nicht bei Infrastruktursicherheit. Jede Firma, die selbst Software entwickelt oder individuelle Software entwickeln lässt, muss Sicherheitsaspekte in den gesamten Anwendungslebenszyklus integrieren. Wer hat wann welche Codeänderung durchgeführt? Welche Anforderung hat zur Codeänderung geführt? Wann wurde eine Codeänderung in Produktion übernommen? Wie schützt man sicherheitsrelevante Einstellungen und Daten in Produktivsystemen, ohne die Produktivität des Entwicklerteams zu ruinieren? Wie bindet man ein externes Entwicklerteam stabil und sicher ein? Rainer Stropek, Azure MVP und MS Regional Director, behandelt solche Fragen in diesem Webinar.
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Die Sirenen der Feuerwehrautos sind heute Abend häufig zu hören. Es regnet heute den ganzen Tag und das hat Spuren hinterlassen. Ich habe gerade in der Schwäbischen Zeitung Online gelesen, daß es in manchen Stadtteilen Friedrichshafens Überschwemmungen gegeben hat. Hauptsächlich verursacht durch verstopfte Abflüsse (Hochwasser in Friedrichshafen durch verstopfte Leitungen: Bürger sind sauer). Als ich heute Abend nach Hause gefahren bin, habe ich gesehen, wie das Wasser die Strassen entlang geronnen ist. Es waren richtige Bäche auf den Strassen zu sehen und teilweise hatten sich auch schon kleine Tümpel gebildet. Wie gesagt, es regnet heute schon den ganzen Tag und auch jetzt noch, wo ich diese Zeilen schreibe, regnet es weiter und gelegentlich höre ich mal wieder ein Martinshorn eines Feuerwehrautos, das bei mir vor dem Haus vorbei fährt. Ich habe heute Abend ein kurzes Video mit Eindrücken des Regens produziert. Die Aufnahmen habe ich heute Abend während der Fahrt durch Friedrichshafen aufgenommen.
Ich hoffe es hört bald wieder auf zu regnen. Erst war es vor kurzem so heiß und jetzt regnet es nur. Aber gegen das Wetter kann man nur seinen Unmut kundtun, denn letztendlich muß man es nehmen wie es kommt. Zum Glück bin ich von dem Hochwasser nicht betroffen, aber ich kenne es wenn das Wasser in den Keller strömt und alles überschwemmt. Dieses Erlebnis ist bei mir zwar schon sehr lange her, aber ich empfand es damals als sehr verstörend und unangenehm.
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Im dritten Quartal 2017 konnten die Temporärunternehmen 4,2 Prozent mehr Einsatzstunden vermitteln als im Vorjahr. Dies zeigt der Swiss Staffingindex, das Geschäftsbarometer der Temporärindustrie. Das Branchenwachstum verliert gegenüber dem zweiten Quartal zwar etwas an Dynamik, bleibt aber solide. Nachdem zahlreiche, namhafte Konjunkturforschungsinstitute ihre Erwartungen an das diesjährige BIP-Wachstum nach unten korrigiert haben, überrascht diese Entwicklung. Die robuste Geschäftstätigkeit auf dem Temporärmarkt deutet auf ein Anziehen der Konjunktur und eine gute Arbeitsmarktentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2017 hin.
Temporärarbeit ist für viele Stellensuchende eine wichtige Brücke im Arbeitsmarkt. «Gut 20 Prozent der Temporärarbeitenden waren vor ihrem Einsatz arbeitslos. 55 Prozent wären es ohne diese Beschäftigungsform geworden», weiss Dr. Marius Osterfeld, Ökonom bei swissstaffing, aufgrund der Analyse einer repräsentativen Erhebung des Branchenverbandes. Die Beschäftigungswirkung von 2/3 Temporärarbeit ist dabei nachhaltig, bestätigt Osterfeld weiter: «Bereits 12 Monate nach einem Einsatz hat jeder zweite feststellensuchende Temporärarbeitende die gewünschte Festanstellung gefunden.»
Branchenwachstum als Chance für Arbeitnehmende und Wirtschaft
Die Wachstumsraten der Temporärbranche sind in doppelter Hinsicht gute Nachrichten. Stellensuchende finden über einen Temporäreinsatz schnell wieder Tritt im Erwerbsleben und legen einen wichtigen Grundstein für die rasche Rückkehr in eine Festanstellung. Zweitens sind zunehmende Wachstumsraten bei den Temporärarbeitenden erfahrungsgemäss ein wichtiger Indikator für volle Auftragsbücher und eine anziehende Beschäftigung. Die Sorge vor dem Wachstum der Temporärarbeit als flexibler Arbeitsform verfängt somit nicht, sondern ist vielmehr eine Chance für zahlreiche Stellensuchende in der Schweiz.
Auf der Folgeseite finden Sie die Eckdaten des Index und die Entwicklung der zugrundeliegenden Indexwerte. Weitere Statistiken finden Sie über diesen Link.
(ps/pd)
Wenn auch Sie Ihre aktuellen Neuigkeiten zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zielgruppen- gerecht publizieren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Verkaufsteam.
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Valentinstag
Der Valentinstag am 14. Februar. Er ist oft beliebt bei Verliebten.
Durch kleine Geschenke oder Ausflüge (z.B. ein Spaziergang durch den Park , ein Essen im Restaurant,…)
wird dem anderen noch einmal klar gemacht wie sehr man einen liebt.
Aber nicht nur bei Verliebten sondern auch bei guten Freunden wird der Tag genutzt.
Dann kommt auch die Freundschaft nicht zu kurz.
Mit günstigen Angeboten, schöner Dekoration und viel Werbung locken Cafes, Blumenläden, Restaurants und auch Internetseiten seinem Liebsten doch etwas zu schenken!
Der Valentinstag kommt vom Valentinus.
Er war ein Bischof der zu Ehren seines Glaubens starb.
Überlieferungen zu Folge, soll der Bischof Brautpaare, Soldaten, … gesegnet und auch vermählt haben.
Ehepaaren schenkte er angeblich Blumen aus seinem Garten.
Es ist aber auch möglich das der Tag von einem römischen Fest, das zwischen dem 13. und 15.Februar stattfand stammt.
Einen schönen Valentinstag
Mona
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Post Tower
Der Post Tower in Bonn ist die Zentrale des Logistikkonzerns Deutsche Post DHL Group (zuvor Deutsche Post World Net) mit ihren zusammengefassten Geschäftsbereichen Deutsche Post und DHL. Er ist mit 162,5 Metern das höchste deutsche Hochhaus außerhalb von Frankfurt am Main und das elfthöchste in Deutschland überhaupt.
Post Tower | |
---|---|
Post Tower mit Sockel | |
Basisdaten | |
Ort: | Bonn, Rheinaue |
Bauzeit: | 2000–2002 |
Baustil: | postmodern |
Architekten: | Murphy und Jahn |
Nutzung/Rechtliches | |
Nutzung: | Konzernzentrale |
Eigentümer: | Deutsche Post AG |
Technische Daten | |
Höhe: | 162,5[1] m |
Etagen: | 41 Obergeschosse 5 Untergeschosse |
Aufzüge: | 19 |
Nutzfläche: | 107.000 m² |
Geschossfläche: | 7.000 m² |
Baustoff: | Stahl, Beton, Glas |
Baukosten: | 78 Mio. € |
Höhenvergleich | |
Bonn: | 1. (Liste) |
Deutschland: | 11. (Liste) |
Europa: | 60. (Liste) |
Anschrift | |
Stadt: | Bonn |
Land: | Deutschland |
Inhaltsverzeichnis
GebäudedetailsBearbeiten
Das Hochhaus liegt am Rheinufer am Rande des Rheinauenparks im Ortsteil Gronau und damit im Zentrum des Bundesviertels. Es hat 41 Ober- und 5 Untergeschosse. Der Tower wurde in moderner Stahl-Glas-Bauweise konstruiert. In jedem Geschoss sind Stahlverbundstützen, die im Foyer einen Durchmesser von 760 und in jedem weiteren Geschoss von 406 mm haben. Die Grundfläche hat die Form zweier um 7,4 Meter zueinander versetzter Kreissegmente.
Zwischen den Stockwerken gibt es insgesamt vier sogenannte Skygärten, das sind großflächige Verbindungsplattformen zwischen den beiden Gebäudesegmenten Nord- und Süd-Tower. Das Dach des Konferenzzentrums besteht aus einem einfach gekrümmten Stahlträgerrost aus Hohlprofilen. Dieser wird durch Stahlstützen gehalten. Das Konferenzgebäude ist mit Edelstahl- und Glaspaneelen bedeckt. Das Dach wölbt sich an der Nordwestseite nach unten und wird so zur Fassade. Auf den sonstigen Etagen befinden sich kleinere Verbindungsplattformen. Im Sockel des Post Towers, der bis unter die Erde geht, befinden sich 1.000 Fahrzeugstellplätze.
Im Dachbereich befindet sich eine umlaufende ca. 12 Meter hohe Fassade. Die Windlasten werden durch ovale Stahlstützen aufgefangen. Hinter der Fassade befinden sich ein Dachgarten, sowie ein Penthouse, in dem Tagungen des Postvorstands stattfinden. Zur schnellen Personenbeförderung gibt es 12 Hochgeschwindigkeits- und weitere Aufzüge. Die Aufzugbedienung (Zielauswahlsteuerung) zeichnet sich dadurch aus, dass das gewünschte Zielstockwerk außerhalb an einem von mehreren Terminals eingegeben wird. Eine heuristische Optimierung gibt dann die Buchstabenkennung des zugewiesenen Aufzugs zurück.
Die aus Weißglas bestehende Fassade ist zweischalig. Zwischen beiden Schalen ist ein rund 1,5 Meter breiter Zwischenraum. Die Fassade ermöglicht eine Belüftung über Steuerklappen. Das Tragwerk für die Fassade besteht aus Edelstahlprofilen. Es mussten 4.500 km Elektroleitungen verlegt werden. Weitere moderne Konzepte machen das Gebäude besonders energiesparend. Dazu zählt auch ein grundwasserbasiertes Kühlsystem, welches in einen dazu angelegten, zum Rhein hin gelegenen See mündet.
Glas ist bevorzugter Baustoff des Bonner Gebäudes und soll die Neugewichtung von „Offenheit“ in der Firmenkultur symbolisieren. Bürowände, Türen, Trennwände und Böden sind – so weit möglich – aus durchsichtigem oder mattiertem Glas.
GeschichteBearbeiten
Das Hochhaus wurde in nur zweieinhalb Jahren, von 2000 bis 2002, für etwa 78 Mio. Euro gebaut. Die Deutsche Post AG verlegte daraufhin ihre Zentrale aus dem Gebäude des ehemaligen Postministeriums am Robert-Schuman-Platz in das Gebäude. Dabei wurden auch mehrere Standorte zusammengeführt, wovon sich die Post Optimierungen versprach. Insgesamt wurde das Gebäude von 2000 Mitarbeitern bezogen. Der Bau dieses Hochhauses war in Bonn politisch umstritten, schließlich stimmte der Stadtrat mit Mehrheit dem Bau zu. Insbesondere aus den Reihen von CDU und Grünen gab es Gegenstimmen. Die Gegner des Entwurfs legten Wert auf den Bestand des Bonner Stadtbildes, in dessen Silhouette kein weiteres Hochhaus neben dem – ursprünglich nur als Provisorium gedachten – „Langen Eugen“ Platz haben sollte.
Beim Emporis Skyscraper Award belegte der Post Tower 2002 unter 350 nominierten Gebäuden den zweiten Platz.
Umstritten war die Außenbeleuchtung des Gebäudes: An der Fassade sind auf mehreren Ebenen Farbwechselscheinwerfer der Firma Martin Professional und 1.925 Leuchten mit jeweils drei Hochspannungsleuchtstoffröhren in den Farben Rot, Gelb und Blau (insgesamt 5.775 Rohre) der Firma LTW Lichttechnisches Werk mit 1.925 Dimmboxen der Firma Toni Maroni montiert. Dadurch kann die Fassade nachts in wechselnden Farben leuchten, wodurch sich einige Nachbarn gestört fühlen. Eine Zeit lang leuchtete der Post Tower stetig in verschiedenen Farben (blau, rot oder gelb) ohne die mittlerweile wieder aktivierten Blinkeffekte. Zur Zeit der Haupt-Vogelzüge von März bis Mai und von August bis November wird die Beleuchtung seit 2008 auf Blau umgestellt, auf 22 Uhr bis 1 Uhr begrenzt und durch bewegte Vogel-Silhouetten ergänzt. An Weihnachten wird mit den Leuchten ein Tannenbaum mit Kerzen dargestellt. Auch zu anderen Anlässen zeigt sich die Beleuchtung flexibel: So wurde während des Weltjugendtages 2005 ein Kreuz dargestellt, zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigte der Post-Tower einen Fußball, zum internationalen Beethovenfest 2006 ein Porträt von Ludwig van Beethoven, zur Bundestagswahl 2009 ein Wahlkreuz, um zur Stimmabgabe zu animieren, nach Deutschlands Finalsieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 den FIFA-WM-Pokal.
Kunstwerke vor dem Post TowerBearbeiten
Vor dem Gebäude in der Bonner Rheinaue befindet sich seit Anfang März 2007 die Skulpturengruppe Frauen De Formation von Tina Schwichtenberg. Am 3. Juli 2007 wurde Mercurius, eine Bronzefigur von Markus Lüpertz, enthüllt.
SonstigesBearbeiten
- Einmal im Jahr, am Tag der offenen Tür, besteht für Besucher die Möglichkeit, Teile des Gebäudes von innen zu besichtigen. Dabei kann vor allem die „Besucheretage“ im 30. Stock besichtigt werden.
- Beim Post Tower-Lauf & Familientag, der meist im Mai stattfindet, laufen Mitarbeiter des Konzerns und ihre Familien für einen guten Zweck. Je gelaufenem Kilometer spendet Deutsche Post DHL einen Euro zugunsten einer gemeinnützigen Organisation. Gestartet wird am Post Tower, die Erwachsenen können eine Strecke von 5 oder 10 km durch die Bonner Rheinaue absolvieren. Die Kinder laufen – je nach Alter – 400 bzw. 800 Meter.
- Der begehbare Dachbereich des Post Towers (ca. Paffelsberg ( ). ) liegt etwa 15 Meter höher als die ihrerseits unbebaute höchste Erhebung der Stadt Bonn, der
- Fans der ehemaligen TV-Vorabendserie Verbotene Liebe ist der Post Tower auch als Sitz der „Lahnstein Holding“ bekannt.
Deutsche Automatenmarke seit 24. Oktober 2008
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Von Island nach Jerusalem – Eine Visualisierung des Itinerars von Nikulás von Munkaþverá
Im Sommersemester 2013 wurde an der Karl Eberhard Universität Tübingen der Grundstein für eine neue zentrale Einrichtung gelegt: das eScience-Center. Aufgabe des Centers ist die aktive Unterstützung der Tübinger Wissenschaftler bei der Verwendung von computergestützten Methoden in der Lehre und der Forschung. Seit Herbst 2013 bietet das eScience-Center in erster Linie für Geistes- und Sozialwissenschaftler eigene Lehrveranstaltungen an, zu denen sich rasch auch gemeinsame Lehrveranstaltungen mit einzelnen geisteswissenschaftlichen Fächern gesellten. Die Tübinger Studierenden haben die Möglichkeit, im Rahmen ihres allgemeinen Teiles im Studiengang mehrere Kurse zu besuchen und ein Zertifikat „Digital Humanities“ als Zusatzqualifikation zu ihrem eigentlichen Studium zu erwerben. Zusammen mit der Skandinavistik wurde im Wintersemester 2014/15 ein Seminar über das Itinerar von Nikulás von Munkaþverá bzw. den sogenannten Leiðarvísir angeboten.
Die Idee dieses Seminars war es, den Text zusammen mit den Seminarteilnehmern für eine Webedition von der Handschrift her aufzuarbeiten und gleichzeitig den räumlichen Aspekt des Textes besser darzustellen, als es mit einer rein textuellen Darstellung der Edition möglich wäre. Hierfür wurde der Text des Itinerars in kleine, nach geographischen Gesichtspunkten ausgewählte Abschnitte eingeteilt, um diese schließlich auf einer interaktiven Karte zu verzeichnen. Die Webedition soll sich an ein größeres Publikum, vor allem an interessierte Laien richten, die sich prinzipiell für den Gegenstand interessieren, aber nicht unbedingt über die notwendigen Sprachkenntnisse und/oder über ein tiefes Hintergrundwissen zum Mittelalter verfügen. Für die Teilnehmer stand zwar die inhaltliche Arbeit im Mittelpunkt, aber nichtsdestotrotz setzten sie sich natürlich auch mit digitalen Methoden und der digitalen Genese von Daten auseinander.
Nikulás von Munkaþverá und seine Pilgerreise
Nikulás Bergsson (oder Bergþórsson) war ein weitgereister isländischer Gelehrter des 12. Jahrhunderts. Er gilt als Verfasser einiger Skaldengedichte und zweier Texte, die aufgrund ihrer Überlieferungslage in Gemeinschaft mit weiteren geographischen Texten in der Forschung zunächst als ein Teil des Landafræði (dt. Länderkunde) bekannt waren. Die beiden Texte werden aber auch häufig als Leiðarvísir (dt. Wegweiser) und Borgaskipan (dt. Städteverzeichnis) bezeichnet.
Bevor Nikulás am 15. Juni 1158 zum ersten Abt des 1155 gegründeten Klosters in Munkaþverá geweiht wurde, unternahm er eine Pilgerfahrt von Island über Rom nach Jerusalem. Seine Reise führte ihn durch Dänemark, Deutschland, die Schweiz, Italien und durch das östliche Mittelmeer bis in das Heilige Land und schließlich nach Jerusalem. Über diese Reise mit ihren wichtigsten Stationen wird im bereits erwähnten Leiðarvísir berichtet.
Der Stil des Itinerars ist durch die vielen kurzen Hauptsätze und wiederkehrenden Satzanfänge („Dann ist/kommt…“, „Das ist…“) äußerst schlicht gehalten. Die geradlinige Aufzählung von Orten und Entfernungsangaben in Tagen wird durch Wissenswertes zu einigen Orten und historische und mythologische Anekdoten aufgefüllt. Der Höhepunkt des Itinerars ist sicherlich die überraschend umfangreiche Beschreibung Roms, die die ebenfalls recht ausführliche Beschreibung Jerusalems, des eigentlichen Ziels, bei weitem übertrifft. Insgesamt betrachtet ist der Text eine einzigartige Mischung aus konkreter Reisebeschreibung und allgemeiner Gelehrsamkeit.
Die Überlieferung des Textes
Der Text ist nur in zwei mittelalterlichen Handschriften, die beide zur Arnamagnæanischen Sammlung gehören und sich in Kopenhagen befinden, überliefert. Beide Handschriften werden in das letzte Viertel des 14. Jahrhunderts datiert und sind in einem so schlechten Zustand, dass der Text der Handschriften über die Zeit an mehreren Stellen unleserlich geworden und insgesamt betrachtet heute nur schwer zu lesen ist. Vollständig überliefert steht er nur in der enzyklopädischen Sammelhandschrift AM 194 8vo. Dort ist das Itinerar ganz unscheinbar ohne Überschrift oder Ähnliches in einer Aneinanderreihung von verschiedenen geographischen Texten „versteckt“. Das zwei Blätter umfassende Fragment AM 736 II 4to, ist hingegen in der Überlieferung der kontinentaleuropäischen Städtenamen sehr fehlerhaft. Gewissermaßen liegt der Text nur in einer Handschrift vor, weil die Forschung in den parallelen Stellen fast ausschließlich AM 194 8vo folgt.
1908 legte Kristian Kålund eine diplomatische Edition der enzyklopädischen Handschrift AM 194 8vo vor, die, auch wenn sie nicht allen Ansprüchen an eine moderne diplomatische Edition genügt, heute noch immer genutzt wird, um auf den Text des Itinerars zu referenzieren, allein weil sie die einzige vollständige Edition der Handschrift ist. Auf Basis von Kålunds Edition nahmen Heinz Joachim Graf 1973 eine altisländische und Örnólfur Thorsson 1988 eine neuisländische Normalisierung des Textes vor. Darüber hinaus wurde das Itinerar in mehrere Sprachen, nämlich ins Lateinische (Werlauff 1821), ins Dänische (Kålund 1913), ins Englische (Magoun 1944 + Hill 1983; Pritsak 1981), ins Deutsche (Graf 1973, Simek 1990) und ins Französische (Lacroix 2000), übersetzt. Der Teil des Itinerars über Italien liegt außerdem in einer italienischen Übersetzung vor (Raschellà 1985). Bei allen genannten Übersetzungen handelt es sich um kommentierte bzw. annotierte Übersetzungen. Dies zeigt meines Erachtens deutlich, dass das Interesse der Forschung und interessierten Allgemeinheit an diesem außergewöhnlichen und einzigartigen Text über die Jahre hinweg ungebrochen ist. Den aktuellsten Forschungsstand und die genauen Seitenangaben der einzelnen Übersetzungen, die häufig ein Teil umfangreicherer Darstellungen sind, findet man in Maranis Dissertation von 2012, die als E-Publikation frei zugänglich ist.
Der Unterricht
Das Gemeinschaftsseminar mit der Skandinavistik begann mit 19 Studenten, von denen sich letztlich 17 mit Beiträgen an der Edition beteiligten. Bis auf einen Teilnehmer studierten alle Teilnehmer Skandinavistik bzw. hatten dies studiert und somit zumindest geringe Kenntnisse des Altnordischen. Nach kurzen Einführungen für die Seminarteilnehmer zum Text und dessen Hintergrund, zur Paläographie, einer kurzen Übung zum Lesen von mittelalterlichen Handschriften und zur angewendeten digitalen Technik bildeten sich aus zwei bis drei Teilnehmern bestehende Arbeitsgruppen, die sich dem Itinerar aus einem bestimmten Blickwinkel heraus näherten, um schließlich zu verschiedenen Textstellen inhaltliche Annotationen anfertigen zu können. Zu den Arbeitsgebieten gehörten bspw. Kirchen, Städte, Heilige und historisch belegte Personen. Am Ende des Seminars wurden von den Teilnehmern insgesamt mehr als 100 vorläufige Einzelannotationen abgegeben, die die Studierenden allein ausgewählt und nach selbständiger Literaturrecherche verfasst haben. Ziel einer jeden Annotation ist es, eine Textstelle, einen Namen oder einen Begriff bzw. ein Wort des Itinerars kurz und knapp, aber so ausführlich wie nötig mit Zusatzinformationen zu präsentieren, so dass der Leser der Edition den Text leichter verstehen und kontextualisieren kann. Hierbei wurden die Vorteile einer Webpublikation ausgenutzt, indem auf externe weiterführende Inhalte verlinkt und die Anschaulichkeit der Annotation durch geeignetes Bildmaterial erhöht wurde.
Außerdem wurde jedem Teilnehmer die Chance gegeben, sich anhand einer Handschriftenseite mit der handschriftlichen Überlieferung des Textes und der mittelalterlichen Paläographie auseinanderzusetzen. Dieser Herausforderung stellten sich die Teilnehmer gern, obwohl oder gerade weil keiner der Studierenden zuvor mit handschriftlichem Material gearbeitet hatte. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in die Materie transkribierten die Studenten selbständig, aber stets mit der Möglichkeit in den Sitzungen gemeinsam mit den Lehrenden schwierige Stellen durchzugehen. Auch wenn die Ergebnisse der Studierenden schließlich bei weitem nicht fehlerfrei waren, kam die sehr praktisch orientierte Herangehensweise an die handschriftliche Überlieferungslage sehr gut an, so dass der komplette Text von AM 194 8vo (11v bis 16r) in studentischer Bearbeitung vorliegt und das eigentliche Unterrichtsziel, die Teilnehmer an das Thema heranzuführen, übertroffen wurde.
Um die Transkriptionen der Teilnehmer für eine zeichengetreue Transliteration und die diplomatische Edition nachnutzen zu können, müssen diese allerdings genau geprüft und überarbeitet werden. Hierfür sind sichere Kenntnisse des Altnordischen und der Paläographie notwendig, die nicht unbedingt jeder hat, so dass die Arbeiten daran nur langsam vorangehen. In der ersten Veröffentlichung vom November 2015 ist daher nur ein Textabschnitt komplett in den Stufen Faksimile (Foto), Faksimiledruck (Transliteration), diplomatische Edition, Normalisierung und deutsche Übersetzung aufgearbeitet. Die weiteren Textabschnitte werden sukzessive ab Januar 2016 in die Webedition eingearbeitet, die ohne strenge Versionierung, aber durch Angabe des Datums und des Umfanges nachvollziehbar stetig aktualisiert wird.
Um die ausgearbeiteten Annotationen formal so einheitlich, wie nur möglich zu halten, aber dennoch den Bearbeiter einer Annotation nicht zu sehr einzuengen, wurden drei bzw. vier Annotationsklassen festgelegt: Annotationen zu Personen, Orten (und Ereignissen) sowie freie Annotationen. Für die ersten drei Klassen wurde der Aufbau der Annotation derart festgelegt, dass ein Annotationskopf entstand, in dem die Kernangabe zur Identifizierung der Person bzw. des Ortes stehen und auf weiterführende Informationen verlinkt wurde. Gerade bei Personen- und Ortsnamen bietet es sich an, auf die IDs der Normdatei Virtual International Authority File (VIAF) bzw. der Datenbank GeoNames zu verweisen, um eindeutig (historische) Personen und Orte zu identifizieren. Die eigentliche Annotation kann je nach Länge durch Absätze und Teilüberschriften gegliedert sein. Nur wenige Annotationen wurden als freie Annotationen bearbeitet; diese besitzen keinen Kopfbereich und sind nur mit einer minimalen Struktur (Überschriften, Absätze, Bilder) ausgestattet. Im Idealfall schließt jede Annotation mit der Angabe der verwendeten gedruckten Literatur, Webseiten befinden sich im Kopfbereich bzw. über der eigentlichen Annotation. Die Annotationen sind je nach Informationsstand unterschiedlich lang, sollen aber stets eine kurze Synthese der bekannten Informationen bieten. Hier wurde auch ein schwer zu überwindendes Problem offenbar, wenn viele (studentische) Autoren an der Arbeit beteiligt sind: Die Qualität der einzelnen Annotationen kann mitunter sehr unterschiedlich sein.
Im Sommersemester wurde das Projekt auch deshalb durch eine weitere Lehrveranstaltung unterstützt, in der jedoch fast alle Teilnehmer keinen skandinavistischen Hintergrund hatten. Ziel dieses Kurses war es, die noch unverbundenen Vorarbeiten zusammenzuführen, den Lesetext nach den Vorgaben des ONP zu normalisieren und die abgegebenen Annotationen inhaltlich zu prüfen und zu redigieren. Im Rahmen der Lehrveranstaltung mit nur sechs Teilnehmern konnte die Qualität der weniger gut ausgearbeiteten Annotationen nicht zur vollen Zufriedenheit erhöht werden, weil die Zeit dafür bei weitem nicht ausreichte, alle Annotationen genau zu prüfen und ggf. zu verbessern.
Die Webumgebung und ihre Funktionen
Das zusammengeführte Material der Teilnehmer, die Fotos der Handschriften und der aufbereitete Text selbst, sind als XML-Dokument nach dem Standard der Text Encoding Initiative (TEI) strukturiert, kodiert und somit nachvollziehbar abgespeichert. In der XML-Datei sind alle Bezüge der Textteile, Fotos und Annotationen untereinander hinterlegt, so dass sowohl diese Informationen vom Menschen verstanden als auch durch den Computer verarbeitet werden können. Die graphische Komponente, also die Darstellung der Informationen, erfolgt in Form von mehreren HTML-Dateien, die mithilfe eines Stylesheets (XSL-T) automatisiert aus der XML-Datei erzeugt werden. Jeder Textteil und jede Annotation werden als selbständige Datei abgespeichert und schließlich ins Content-Management-System Omeka mit dem Plug-In Neatline überführt und dort angezeigt. Omeka/Neatline eignet sich hervorragend, um mit geringem Aufwand Informationen in Raum und Zeit abbilden zu können. Diese Darstellung des Textes spiegelt den räumlichen Charakter des Itinerars viel besser wider, als es eine gewöhnliche (gedruckte) Edition je tun könnte.
Als Hintergrund fungiert in Neatline eine Basiskarte, auf die sogenannte Overlays, also weitere Karten, aufgelegt werden können, die der Nutzer über ein Auswahlmenü ein- und ausschalten kann. Um geographische Informationen der Basiskarte mit dem eingebundenen Kartenmaterial direkt in Relation bringen zu können, sind diese semitransparent gehalten. Die Einbindung der Karten wurde durch eine Georeferenzierung der Digitalfotos, die vom Digitalisierungszentrum der Tübinger Universitätsbibliothek bereitgestellt wurden und in dieser Form noch über keine geographische Information verfügen, ermöglicht. Die besten Ergebnisse wurden mit einer modernen Karte über die Stadtentwicklung Jerusalems von 1099 bis ca. 1750 aus dem Tübinger Atlas des Vorderen Orients (TAVO) erzielt. Das übrige Kartenmaterial, Länderansichten und eine Karte Roms aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, konnte leider nur unbefriedigend genau mit der Basiskarte in Einklang gebracht werden, und zeigt momentan mehr die Möglichkeit der Einbindung von Kartenmaterial auf, als dass es einen echten Informationsgewinn bietet. Das gesamte zusätzliche Kartenmaterial und die verzeichneten Orte auf der Basiskarte sind durch die Auswahl der Zoomstufe gesteuert. Je weiter man in die Karte hineinzoomt, um so detaillierter werden die Angaben zur rekonstruierten Reiseroute. Mittels zwölf Wegmarken, die am rechten Rand der Ansicht aufgelistet sind, kann der Nutzer per Mausklick zu einem Abschnitt der Pilgerreise in detaillierter Ansicht springen.
Aktueller Stand der Webedition
Für die erste Version der Webedition wurde der komplette Text des Itinerars als normalisierter altnordischer Text mit Übersetzung ins Deutsche vorbereitet. Die Normalisierung folgt dem Kopenhagener Wörterbuchprojekt Ordbog over det norrøne prosasprog/Old Norse Prose, die deutsche Übersetzung orientiert sich an Rudolf Simeks Übersetzung in Altnordische Kosmographie (1990). Alle Annotationen wurden von den Teilnehmern der beiden Seminare selbständig konzipiert und geschrieben. Die Vorarbeiten der Kursteilnehmer zur Transliteration der Handschrift AM 194 8vo werden in Zukunft sukzessive eingearbeitet. Die Edition wird ohne eine feste Versionierung andauernd erweitert. Sie soll offenbleiben, um stetig neue Annotationen hinzufügen und die Qualität der vorhandenen Annotationen schrittweise verbessern zu können. Denn momentan fehlt es noch an über den gesamten Text verteilte qualitative Annotationen. Idealerweise entstehen die neuen Annotationen im Rahmen weiterer Seminare mit einem Schwerpunkt in der Mediävistik, deren Thematik Schnittpunkte mit dem historischen Hintergrund des Itinerars hat. Anstatt einer Seminararbeit könnten zukünftige Teilnehmer eines solchen Seminars mehrere Annotationen schreiben, um ihr Seminar erfolgreich abzuschließen. Ob und inwiefern sich das hier skizzierte Szenario erfüllt, wird aber erst die Zukunft zeigen.
Link zur Webedition des Itinerars:
Fabian Schwabe
Angegebene Literatur
- Bieberstein, Klaus & Burgyone, M. Hamilton (Hgg.) 1992: Jerusalem. Baugeschichte. Von der Ankunft der Kreuzfahrer bis in frühosmanische Zeit (1099 bis um 1750) (Tübinger Atlas des Vorderen Orients, B IV 7.4), 1:500.000.
- Graf, Heinz J. 1973: Ein isländischer Itinerar für Pilger aus dem 12. Jahrhundert, Kempen.
- Hill, Joyce 1983: From Rome to Jerusalem: An Icelandic Itinerary of the Mid-Twelfth Century. In: The Harvard Theological Review 76/2, S. 175-203.
- Kålund, Kristian (Hg.) 1908: Alfræði Íslenzk: íslandsk encyklopædisk litteratur. I. Cod. Mbr. AM. 194, 8vo, København.
- Kålund, Kristian 1913: En islandsk vejviser for pilgrimme fra 12. århundrede. In: Aarbøger for nordisk oldkyndighed og historie, 3. serie, S. 51-105.
- Lacroix, Daniel W. 2000: L’itinéraire d’Islande en Terre sainte de l’abbé Nicholas. texte norrois du XIIe siècle. In: Labbè, Alain, Lacroix Daniel W. & Quéruel, Danielle (Hgg.): Guerres, voyages et Quêtes au Moyen Âge. Mélanges offerts à Jean-Claude Faucon, Paris, S. 233-253.
- Magoun, Francis Peabody 1944: The Pilgrim-Diary of Nikulas of Munkathvera: The Road to Rome. In: Medieval Studies 6, S. 314-54.
- Marani, Tomasso, 2012: Leiðarvísir. Its Genre and Sources, with Particular Referece to the Description of Rome, Durham. [Online: http://etheses.dur.ac.uk/6397/1/Marani__Tommaso__2012__Lei%C3%B0arv%C3%ADsir__Durham_PhD_Thesis.pdf?DDD11+]
- Pritsak, Omeljan 1981: The Origin of Rus, Vol. 1, Cambridge.
- Raschellà, Fabrizio D. 1985: Itinerari italiani in una miscellanea geografica islandese del XII secolo. In: Annali dell’Istituto Universitario Orientale di Napoli. Filologia Germanica 28-29 (1985-86), S. 541-84.
- Simek, Rudolf, 1990: Altnordische Kosmographie. Studien und Quellen zu Weltbild und Weltbeschreibung in Norwegen und Island vom 12. bis zum 14. Jahrhundert (RGA Ergänzungsbd. 4), Berlin & New York.
- Örnólfur Thorsson (Hg.) 1988: Sturlunga saga, 3. Bd., Reykjavík.
- Werlauff, Erich (Hg.) 1821: Symbolae Ad Geographiam Medii Ævi, Ex Monumentis Islandicis, København.
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Am 25. September 2012 trafen sich Vertreter aus Bayern, Bremen, Berlin, Baden-Württemberg und Hamburg als auch vom PortalU und von GDI-DE an unserem Institut Fraunhofer FOKUS in Berlin, um mit uns über die Metadaten-Struktur für OGDP zu diskutieren. Zudem wurde besprochen, wie bestehende Datenangebote in die OGDP überführt werden können.
Unter Harvesting versteht man das Zusammenführen von Metadaten aus verschiedenen Katalogen. Im Rahmen der OGPD werden die Metadaten der genannten Workshop-Teilnehmer sowie von DESTATIS geharvestet, insoweit sie den Minimalkriterien für Open Data entsprechen: Es werden nur solche Datensätze, Dokumente oder Applikationen übernommen, die eine frei zugängliche elektronische Ressource, eine Beschreibung und eine wohl definierte Lizenz haben.
Dazu habe ich die vorgeschlagene Metadatenstruktur erläutert. Sie wurde insbesondere bzgl. eindeutiger Bezeichner zur eindeutigen Rückverfolgung der Herkunft und zur Erkennung von Dubletten, des Umgangs mit Kontaktangaben, der Erkennung offener Lizenzen als auch der geographischen Abdeckung nachjustiert. Zudem wurden die Hauptkategorien zur Einordnung der Datensätze, Dokumente und Applikationen diskutiert und in die folgenden 14 Hauptkategorien zusammengefasst:
- Wirtschaft und Arbeit
- Transport und Verkehr
- Umwelt und Klima
- Geographie, Geologie und Geobasisdaten
- Gesundheit
- Verbraucherschutz
- Infrastruktur, Bauen und Wohnen
- Bildung und Wissenschaft
- Öffentliche Verwaltung, Haushalt und Steuern
- Gesetze und Justiz
- Soziales
- Kultur, Freizeit, Sport und Tourismus
- Bevölkerung
- Politik und Wahlen
Diese Hauptkategorien dienen der prinzipiellen Einordnung und werden um spezifische, beispielsweise fachspezifische, Unterkategorien ergänzt. Für das Harvesten werden bestehende Kategorisierungen wie beispielsweise in INSPIRE oder EVAS auf diese 14 Kategorien abgebildet.
Nach Klärung der Metadaten-Struktur als Zielstruktur für bereitzustellende Daten, Dokumente und Applikationen wurden verschiedene Wege zur Bereitstellung/Aufbereitung der Bestände im OGPD besprochen. Im Ergebnis werden vier verschiedene Wege realisiert und angeboten werden:
- Passives Bereitstellen per CSW, das beispielsweise für den Geodatenkatalog und PortalU angewendet wird
- Passives Bereitstellen per CKAN/JSON, was beispielsweise bei Berlin, Hamburg und Bremen genutzt wird
- Aktives Bereitstellen per CKAN-API, was beispielsweise von Bayern genutzt werden wird
- Manuelles Eintragen per Formular, das beispielsweise vom Bundesministerium der Finanzen für die Haushaltsdaten genutzt werden wird
Das Hauptergebnis unseres Harvesting-Workshops ist sicher die überarbeitete Metadaten-Struktur, die nun unter https://github.com/fraunhoferfokus/ogd-metadata, Kurzlink: http://s.fhg.de/ogd-metadata verfügbar ist.
Das Führen der Metadaten-Struktur für OGPD auf GitHub erlaubt eine transparente, kooperative Pflege durch Versionskontrolle. Änderungswünsche können veröffentlicht werden, die Historie der Metadaten-Struktur wird dokumentiert und der aktuelle Stand ist jederzeit sichtbar.
Gerade haben Florian Marienfeld und Thomas Scheel noch eine HTML-Darstellung des JSON-Schemas der Metadaten-Struktur für OGPD aufgenommen, die die Metadaten-Struktur lesbarer und einfacher verständlich macht: http://htmlpreview.github.com/?https://github.com/fraunhoferfokus/ogd-metadata/blob/master/OGPD_JSON_Schema.html, Kurzlink: http://s.fhg.de/ogd-metadata-html
Wir freuen uns auf Eure Hinweise und Vorschläge zur Metadaten-Struktur und/oder zum Harvesten – gerne direkt unter GitHub, aber ebenso gerne hier.
Dieses Werk bzw. Inhalt steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz.
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Convair Developments
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Unternehmensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Das Unternehmen Convair Developments begann 1957 in Leytonstone mit der Produktion von Automobilen.
1959 wurde die Produktion eingestellt.
Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- G. N. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, 1975 (französisch)
Pkw-Automobilmarken aus dem Vereinigten Königreich ab 1945
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Wie jedes Jahr bebt das Wave-Gotik-Treffen in den Diskussionen vielfältig nach. Befürworter fanden alles toll, Kritiker fand das Haar in der schwarzen Suppe. Jahr für Jahr kreisen die selben Schlagworte um das größte und bekannteste Gothic-Festival der Welt. Kommerzialisierung, Underground, Mainstream, Schaulaufen, Karneval, Kern der Szene. Du kannst es nicht mehr hören? Heute kommen die auf ihre Kosten, die es nicht mehr lesen können, wenn wieder ein Rückblick gepostet, ein Youtube Video geteilt oder ein Pressebericht verbreitet wird.
Diese Wochenschau ist frei von Rückblicken und Analysen, versprochen. Dafür sind dieses mal mehr englische Artikel dabei, weil die Deutschen ja unbedingt alle über das WGT berichten mussten. Wenn ihr trotzdem noch was vom WGT lesen wollt, bleibt dran. Der Rückblick auf das Spontis-Family-Treffen und weitere Artikel sind schon in der Warteschlange.
Kinder, die nicht religiös erzogen werden, sind empathischer und freundlicher. Sagt eine amerikanische Studie. “Across all countries, parents in religious households reported that their children expressed more empathy and sensitivity for justice in everyday life than non-religious parents. However, religiousness was inversely predictive of children’s altruism and positively correlated with their punitive tendencies. Together these results reveal the similarity across countries in how religion negatively influences children’s altruism, challenging the view that religiosity facilitates prosocial behavior.” Das beeinflusst sogar das Verhalten als Erwachsene. Religion, so das Fazit der Studie, ist für die kindliche Erziehung nicht geeignet.
Delila Berger (36) malt unter ihrem Nicknamen “Rose Black” Bilder, die ihr wehtun. So wird sie in einem Artikel des Alpha-Report zitiert, weiterhin heißt es dort: “Delila, oder auch Rose, malt seit ihrer Kindheit. Erst Zeichnungen, dann Skizzen und schließlich komplette Bilder in Acryl auf Leinwand. „Ich male die Dinge, die mich beschäftigen.“ Ihr bis vor zwei Jahren „beschissenes Leben“, wie sie sagt, hat ihren Stil geprägt [,,,]” Auch Spontis ließ sie eine Nachricht zukommen mit der Bitte, sich ihre Bilder anzuschauen. Hab ich dann gemacht. Obwohl ich ihre Tiefe und Emotion, die sie in die Bilder steckt, für authentisch halte, berühren mich ihre Kunstwerke leider nicht. Ich kann nicht nachempfinden, was sie beim malen der Bilder ausdrücken wollte. Mir fehlt da einfach der Zugang. Aber wie so oft liegt die Kunst im Auge des Betrachters, möglicherweise gefallen Euch ihre Bilder, die ihr bei Facebook durchstöbern könnt.
Wenn man in den 80ern in einer westdeutschen Schule als Punk herumgelaufen ist, war das den meisten Leuten im Grunde egal. Punkbands gründeten sich damals an jedem zweiten Wochenende und singen konnte man (fast) was man wollte. In der DDR kam man dafür ins Gefängnis. “Die Staatsmacht indes ließ sich das nicht gefallen. “Diese Elemente sind nicht mehr mit Samthandschuhen anzufassen”, hieß es in einem staatlichen Anti-Punker-Erlass von 1983. Die Szene sollte zerschlagen werden. Sie wurde mit zahlreichen Spitzeln unterwandert. Auch Jana Schlosser hat die Stasi versucht anzuwerben, erfolglos. […] Stattdessen wurde die komplette Band verhaftet und verurteilt. […] Sie landete im berüchtigten Frauengefängnis Hoheneck – mit Schwerverbrecherinnen in einer 16er-Zelle und vielen anderen Schikanen. Dreimal musste sie in den Arrest, einmal für 21 Tage.”
Je wilder der Jugendliche, desto besser der Erwachsene? | Open Culture
In den 80er machte man sich vor allem in den USA um minderjährige Metal-Fans besonders viele Sorgen. Wild sollen sie gewesen sein, als sie ihre Vorbilder auf der Bühne nacheiferten. Klar, das man da großflächige Untersuchungen anstellte, Anhörungen einberief und vor allem die Musik zur Rede stellte. “A study [,,,] found that, although metal enthusiasts certainly lived riskier lives as kids, they were nonetheless “significantly happier in their youth and better adjusted currently than either middle-aged or current college-age youth comparison groups.” This left the researchers to contemplate one possible conclusion: “participation in fringe style cultures may enhance identity development in troubled youth.” Not to mention that heavy metal lyrics don’t easily turn kids into damaged goods.”
Wir können das TIC nicht retten, deshalb machen wir es neu! | Szenerie.Rocks
In der letzten Wochenschau verkündete ich das baldige Ende des TIC (The Inner Circle) in Mülheim, das vor einigen Jahren angetreten war, der Szene eine neue Heimat zu bieten. Nach einigen Inhaber- und Teilhaber-Wechseln und der Anpassung des musikalischen Programms, streckte man jüngst die schwarzen Flügel. Sollte ein weiteres Wohnzimmer der Gruftis im Ruhrgebiet wegfallen? Schon ein paar Wochen später verkünden Tanja und Lea von der recht jungen Internetseite “szenerie.rocks“, man wolle das TIC weiterführen. “Wir werden im großen Stil umbauen müssen (ohne den liebgewonnenen Charme zu zerstören), um Kosten dauerhaft zu senken und Abgaben (z.B. Gema), die so ein Club nun mal leisten muss, zu optimieren.” Man konnte bereits einige Mitstreiter um sich scharen, woran es jetzt noch fehlt, ist Geld. Dazu soll in Zukunft eine Crowdfunding Kampagne online gehen. Wir bleiben am Ball.
Nero rockt die Gothic-Szene | Südkurier
Der Klassiker. Man nehme eine x-beliebige Veranstaltung, würze sie mit Worten wie zum Beispiel “düster” & “Gothic” und fertig ist die Schlagzeile. Beschrieben wir hier eine Oper, die die Zeit von Neros Herrschaft über Rom beschreibt, in der er die Stadt angeblich angezündet haben soll, um Platz für einen neuen Palast zu schaffen. Und weil die Darsteller in dieser Oper so “Gothic” aussehen und die Inszenierung so düster ist, rockt Nero die Gothic-Szene. “Wir schenken Ihnen diesen Artikel” steht da beim Südkurier als dezenten Hinweise auf ihre Paywall. Unfreiwillig muss ich an Krawatten zu Weihnachten denken. Irgendwie.
Ein neues Festival feiert Irland als Geburtsort von Halloween | Lonely Planet
Man munkelt, Halloween ist keine amerikanische Erfindung, sondern eine Irische. Spontis Leser wissen bereits, das Samhain der keltische Ursprung dieses amerikanischen Karnevals ist. Vom 31. Oktober bis zum 2. November will man in Irland nun das “Púca Festival” feiern, das diese alte Tradition wieder auferstehen lassen soll. “The Púca festival will take place this year in Ireland’s Ancient East from 31 October to 2 November. It will make Ireland the place to be this Halloween, and it is expected that visitors from around the world will come and celebrate the country’s ancient traditions. According to Irish folklore and more recent archaeological evidence, Halloween can be traced back to the ancient Celtic tradition of Samhain. Samhain means ‘summer’s end’ in old Irish, and it marked the end of the Celtic year and the beginning of the new one.”
Totengräbers Tagebuch | Hirnkost Verlag
Die Idee zu dem Buch entstand in einer Kneipe in Karlsruhe. Klaus N. Frick lauscht den Geschichten von Volker Langenbein, der aus seinem Alltag als Totengräber erzählt. Er ist so fasziniert, dass er beschließt mit Langenbein ein Buch zu machen. Ein Tagebuch. “Volker Langenbein alias Rusty erzählt in diesem außergewöhnlichen Band von seinem Werdegang im Geschäft mit dem Tod. Seine Geschichten vom Arbeitsalltag als Friedhofsgärtner, Totengräber und von seiner Zeit im Rufdienst als Springer, in der er Verstorbene am Sterbeort abzuholen hatte, sind gespickt mit Anekdoten und Beobachtungen, die vor Leben nur so strotzen.”
Wie Moderatorin Jennifer Sonntag in der Gothic-Philosophie Hilfe bei ihrer Erblindung fand | mdr KULTUR
Manchmal findet man Hilfe an den ungewöhnlichsten Orten. Die viel beschworene und in die Szene gewachsene Lebensphilosophie, sich mehr mit den dunklen Seiten des Lebens zu beschäftigen, macht die Szene selbst zu einer Gemeinschaft derer, die nach Antworten auf Fragen suchen, die sich in ihrem Alltag nicht finden. “Als die Moderatorin, Autorin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag als junge Frau erblindet, hilft ihr vor allem die schwarze Szene mit ihrer Lebensphilosophie. Dort habe sie viele Antworten für sich gefunden, sagt die Hallenserin im Gespräch mit MDR KULTUR. Auch habe sie sich “weicher gemacht”, indem sie sich ausführlich mit den schweren Aspekten ihres Lebens befasst.” Diese Lebensphilosophie entstand im Laufe der mittlerweile fast 40-jährigen Karriere der Szene und war mitnichten schon immer ein Bestandteil derselben. Schön, wenn sich eine Szene entwickelt.
Die Nine Inch Snails | Muppets
Hatten ihren Auftritt 1997 in der Episode 206 der Sendung “Muppets Tonight”, die leider nach knapp 2 Jahren wieder im Erdboden versunken ist.
1000 Synthesizer in einem Raum | YouTube
Ohne Synthesizer, die in den frühen 80ern immer erschwinglicher wurden, wäre die musikalische Revolution, die der Punk auslöste, wohl deutlich kleiner ausgefallen. Heute ist das Vintage und damit schwer angesagt, gerade bei Musikern, die wie damals klingen wollen. In der Schweiz sammelte einer rund 1000 Stück davon. Wahnsinn.
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(mit dieser Person gibt es leider noch keine Briefspieltexte)
Beschreibung
Born ist ein ehemaliger Schmied aus dem Albuminer Land und fungiert als Sprecher der Familie Albuminer. Er führte die Familie aus dem Albuminer Land und fand Zuflucht in Dachswies. Dort ist die Familie seither geblieben und arbeitet auf dem Hof mit.
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Bei der Kommunalwahl Ende März 2011 konnten die von der Piratenpartei vorgeschlagenen Listen insgesamt 31 Sitze erringen. In einigen Parlamenten reicht dies für eigenständige Fraktionen aus, in anderen wurden Fraktionsgemeinschaften gebildet. Weitere Informationen gibt es beim Landesverband. Im nächsten Kreistag wollen wir auch vertreten sein. Die entstehung unseres Programms können Sie hier "live" miterleben.
Dies sind die ersten beschlossenen Anträge vom Kreisparteitag 2013.
Bei kontrovers diskutierten Themen kann ein Bürgerentscheid als Form direkter Demokratie die Wogen glätten. Wir Piraten setzen uns deshalb für die Möglichkeit eines Bürgerentscheids im Landkreis Fulda ein. Dieser soll durchgeführt werden, wenn sich 3% der Wahlberechtigten mittels einer Petition für einen solchen aussprechen. Um die Beteiligung der Bürger zu gewährleisten, muss zu wichtigen Entscheidungen eine Bürgerbefragung erfolgen und deren Ergebnis in die Entscheidung einfließen. Dies muss insbesondere für PPPs (Public Private Partnerships), Raumordnungsverfahren, Planfestfestellungsverfahren und Landschaftsplanung gelten!
Neben dem Bürgerentscheid setzen wir uns für die Einführung einer Online-Beteiligungsplattform ein. Diese kann nach dem Vorbild "Liquid Friesland" mit der Software Liquid Feedback realisiert werden. Mithilfe einer solchen Plattform können Ideen eingebracht, bewertet und abgestimmt werden. Erfolgreiche Initiativen der Bürger sollen, ähnlich einer Petition, im Kreistag behandelt oder als Bürgerentscheid diskutiert werden.
Ausgaben sollen von denen kontrolliert werden, die von ihren Auswirkungen betroffen sind: die im Landkreis lebenden Menschen. Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass der Kreistag über die Verwendung der Haushaltsmitteln im Rahmen eines transparenten Diskussions- und Entscheidungsprozesses mit den Einwohnern und der Verwaltung entscheidet. Als Beispiele für eine solche Umsetzung eines Bürgerhaushaltes stehen der Stadtstaat Hamburg und die Gemeinde Groß-Umstadt, die zeigen, dass auf diese Weise bürgernahe Haushaltspolitik möglich ist.
Demokratie steht und fällt mit der Möglichkeit der Bürger, sich frei zu informieren, politische Arbeit zu prüfen und sich auf dieser Grundlage aktiv am demokratischen Prozess zu beteiligen. Ebenso können stete Verbesserungen der administrativen Prozesse nur angeregt und eingefordert werden, wenn diese gegenüber dem Bürger transparent und verpflichtend verlaufen. Die Einsicht in die Arbeit von Politik und Verwaltung ist ein fundamentales Bürgerrecht, das auch zum Funktionieren dieser Institutionen durchgesetzt werden muss. Wir stehen für einen transparenten Staat, nicht für den gläsernen Bürger. Wir verstehen Transparenz als entscheidendes Gegengewicht in der Beziehung von Bürgern zur Politik und Verwaltung. Jeder Bürger hat das Recht, sich bei der Verwaltung über deren Tätigkeit zu informieren. Im Gegensatz dazu untergräbt der bisher praktizierte Geheimhaltungsgrundsatz die demokratische Kontrolle und Legitimation, erschwert notwendige Kritik und leistet Filz und Korruption Vorschub. Die Piraten schlagen daher einen grundsätzlichen Wechsel zum Prinzip der größtmöglichen Öffentlichkeit von Politik und Verwaltung vor. Ein gläserner Staat ist transparent in seiner Arbeit und dient ausschließlich dem Gemeinwohl der Bürgergemeinschaft. Das heißt: Transparenz statt Lobbyarbeit und geheimer Absprachen, Bürgerwille statt Regieren von oben! Eine diese Forderungen entsprechende Transparrenzsatzung ist uns ein wichtiges Anliegen und steht im Einklang mit den Schutzbestimmungen anderer Gesetze. Es definiert außerdem genau und in engen Grenzen Regelungen, etwa zum Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und dem Schutz der personenbezogenen Daten der Bürgerinnen und Bürger. Die Piraten meinen, dass mit öffentlichen Mitteln produzierte und finanzierte Güter uneingeschränkt der Allgemeinheit zustehen. Wir sehen keinen einleuchtenden Grund dafür, dass das Open-Access-Prinzip auf den Bereich der Wissenschaftskommunikation beschränkt bleiben sollte. Daten, Dokumente und Prozesse, die durch Regierung und Administration erarbeitet werden, sollten nicht nur generell veröffentlicht werden, sondern gemeinfrei sein. Der Einsatz von Freier und Open-Source-Software in den öffentlichen Infrastrukturen darf nicht nur die wohlwollende Ausnahme, sondern muss die Norm sein.
Der "gläserne Staat" beginnt auf kommunaler Ebene. Und er betrifft allem voran den Ort, an dem Politik im Namen und im Wahlauftrag der Bürger gemacht wird: Das Parlament. Bislang aber sind die Vorgänge im Kreistag mit Ausnahme der eher spärlichen Berichterstattung der Print-Medien für die wenigsten Bürger des Landkreises zugänglich. Alle Sitzungen des Kreistages und seiner Ausschüsse müssen für Bild-, Film- und Tonaufnahmen zugänglich sein, um so eine echte und wirksame Kontrollmöglichkeit zu schaffen. Nur so wird Politik nachvollziehbar und für die Menschen verständlich. Zudem fordern wir eine Direktübertragung (Livestream) und Aufzeichnung der Kreistagessitzungen im Internet. Die hierbei entstehenden geringen Kosten werden durch die Vorteile höherer Transparenz und Akzeptanz der der Politik aufgewogen. Ebenso führen beobachtete Sitzungen zu bewussteren Entscheidungen des Kreistages. Sitzungsprotokolle bzw. Niederschriften der Kreistagessitzungen müssen an prominenter Stelle der Webpräsenz verlinkt werden, so dass sie schnell auffindbar sind.
Viele Betroffene wissen nichts von ihrem Recht, der umfangreichen Weitergabe von Meldedaten durch die Meldeämter zu widersprechen (Opt-Out), und nutzen es daher nicht. In der Abwägung zwischen den Interessen der Betroffenen und den Auskunftsbegehrenden kommen wir zu dem Schluss, dass die Interessen der Betroffenen deutlich überwiegen. Wir wollen erreichen, dass Meldedaten nur noch mit expliziter Zustimmung des Betroffenen an nicht staatliche Stellen weitergegeben werden dürfen (Opt-In). Vor der Weitergabe von Meldedaten sollen die Meldeämter auf Grundlage des Erforderlichkeitsgrundsatzes kritisch prüfen, ob die Auskunft notwendig ist. Stimmt das Meldeamt einem Antrag auf Meldeauskunft zu, so ist der Betroffene auf Kosten des Antragstellers schriftlich über die Identität, die ladungsfähige Adresse und den Zweck der Anfrage zu informieren und über seine Rechte aufzuklären. Dem Betroffenen ist eine angemessene Frist einzuräumen, um Widerspruch gegen diese Entscheidung einzulegen. Vor Ablauf dieser Frist und des Widerspruchsverfahrens dürfen keine Daten an den Antragsteller weitergegeben werden. Wir betrachten Datenschutz als Bildungsaufgabe und wollen alle Bildungsträger in diese Aufgabe einbeziehen. Aufklärung über Datenschutz ist nicht nur Aufgabe der Schulen, sondern auch der politischen Bildungseinrichtungen, der Volkshochschulen und Ausbildungseinrichtungen. Die Bürger müssen in die Lage versetzt werden, die Bedeutung der Privatsphäre für eine freiheitliche Gesellschaft und ein selbstbestimmtes Leben zu erkennen und frühzeitig über Gefahren aufgeklärt werden, die von staatlicher und wirtschaftlicher Datensammelwut sowie von unachtsamer Datenpreisgabe ausgehen. Auch der verantwortungsvolle Umgang mit den Daten Dritter muss vermittelt werden. Die Rechte, welche die Datenschutzgesetze einräumen, sind vielen Menschen nicht bekannt. Wir wollen durch Informationskampagnen und Hilfsangebote dafür sorgen, dass diese Rechte wahrgenommen werden können.
Wir sind für die Stärkung der regionalen und kommunalen Wirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen. Wir sind für die Förderung regionaler Arbeitsmärkte. Die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten gibt den Bürgern mehr Freiheit, wieder unabhängiger ihr Leben zu gestalten. Wir erkennen die unterschiedlichen Bedingungen der Infrastruktur und erstreben Wettbewerb, wo er die Bildung von Monopolen und Oligopolen verhindert. Wir setzen uns dafür ein, bestehende Monopole aufzulösen und plädieren für eine Infrastruktur in staatlicher Trägerschaft, in der Wettbewerb aus strukturellen Gründen nicht möglich ist.
Die Piratenpartei Fulda setzt sich für die Einschränkungen der Leiharbeit ein. Menschen, die zeitlich begrenzte oder saisonale Dienste ausüben, sollen entsprechend ihrer Arbeitszeit besser bezahlt werden als Festangestellte mit einem vergleichbaren Aufgabenfeld. Dauerhaft als Leiharbeiter Angestellte sollen schnellstmöglich fest angestellt werden. Die Kommunen sollten bei der Vergabe von Aufträgen darauf achten, dass die Unternehmen nicht zu stark auf Leiharbeit setzen. Die stadteigene Leiharbeitsfirma Pro Communitas wollen wir auf saisonale Arbeit beschränken. Dauerhaft angestellte Arbeiter sollen fortan direkt bei der Stadt angestellt werden. Die restlichen Leiharbeiter wollen wir pro Stunde höher bezahlen als ihre Festangestellten Kollegen, da Leiharbeiter weniger Rechte wie z.B. Kündigungsschutz haben. Damit wollen wir auch erreichen, dass Leiharbeit die Ausnahme bleibt und nicht zur Regel wird.
Eine nachhaltige Entwicklung des Verkehrs, des Bauens und der Stadtentwicklung hat angesichts der ökologischen, sozialen und ökonomischen Entwicklung im Landkreis Fulda einen hohen Stellenwert. Zu einer nachhaltigen Entwicklung gehören die Bereitstellung und Überprüfbarkeit eines klimafreundlichen Nahverkehrsangebotes, die Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes, die Reaktivierung von brachliegenden Flächen auf vielfältige Weise, der Erhalt von historisch bedeutsamer Bausubstanz und von städtischen und ländlichen Strukturen, die Vermeidung der Zersiedelungen von Landschaft und Natur und der Erhalt von zusammenhängenden Kulturlandschaften und Grünanlagen in städtischen Gebieten. Alle Planungen der öffentlichen Hand dienen einer gerechten Abwägung öffentlicher und privater Interessen im Zusammenleben der Menschen. Wir setzen uns für eine breite Mitgestaltung- und Mitwirkungsmöglichkeit bei der Stadt - und Regionalplanung durch die Bürger ein. Es muss sichergestellt sein, dass eine Beteiligung an geplanten Projekten frühzeitig und umfassend möglich ist. Planung soll immer ein ausgewogenes Mit- und Nebeneinander von Bedürfnissen des Wohnens, des Arbeitens, des Verkehrs, der Infrastruktur, der Kommunikation, der Bildung, des Sports und Kultur sowie der Freizeitgestaltung regeln. Die Piratenpartei Fulda erkennt Verkehrs- und Industrielärm als Umweltbelastung und als Gesundheitsrisiko an. Das Recht der Bevölkerung auf Schutz vor Verkehrs- und Industrielärm ist Teil des Grundrechtes auf körperliche Unversehrtheit. Besonders schützenswert ist die Nacht. Lärmemissionen sind in ihrer Wirkung unter Berücksichtigung aller Gesundheitskosten gesamtheitlich zu betrachten und wirtschaftliche Chancen den gesundheitlichen Risiken gegenüber zustellen.
Die Piratenpartei Fulda fordert, nicht benötigte Ampeln bei Nacht abzuschalten, um sogenannte "Ampel-Blitzer" zu vermeiden, welche aufgrund angeblich zunehmender Rotlichtverstöße notwendig sein sollen. Durch diese Minimierung können künstlich erzeugte Rotlichtverstöße, Kosten und Gefahrensituationen minimiert werden, während die Lebensqualität der Anwohner gesteigert und der Verkehrsfluss deutlich verbessert wird. Wir setzen uns für eine sinnvollere Ampelschaltung ein und fordern die Möglichkeit für Bürger, an der Planung und Verbesserung des Straßensystems mitzuwirken.
Die Piratenpartei Fulda setzt sich für eine Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Landkreis Fulda ein. Um Bürger zum Umstieg in den ÖPNV zu bewegen, sollen zunächst durch eine bessere Taktung geringere Wartezeiten erreicht werden. Die Anbindung des ÖPNV an wichtige Orte wie z.B. das Einkaufszentrum "Emaillierwerk" muss verbessert werden. Die Erarbeitung eines Konzepts soll transparent gestaltet sein, für Bürger muss die Möglichkeit bestehen, eigene Ideen mit einzubringen. Weiterhin solllen die Preise vor allem für Einzelfahrt-Tickets gesenkt werden. Wir wollen prüfen, ob ein fahrscheinloser ÖPNV in der Innenstadt bzw. im gesamten Kreis sinnvoll und möglich ist. In Zeiten geringer Auslastung setzen wir uns auch für die Benutzung von Kleinbussen und eine Förderung des AST-Verkehrs ein.
Elektroautos sind die klimafreundliche und günstige Alternative zum gewöhnlichen PKW. Wir wollen Elektroautos in Fulda fördern. Daher setzen wir uns für Stromtankstellen und Quickdrop-Stationen im Landkreis sowie für günstige Stromquellen in Parkplätzen, -häusern und Tiefgaragen ein.
Eine auf den Prinzipien von Selbstbestimmung und Mitbestimmung aufbauende Gesellschaft muss auch ihr Bildungssystem auf diese Grundlagen stellen. Die Entwicklung einer kritischen und selbstständigen Persönlichkeit wird durch die Demokratisierung von Bildungseinrichtungen unterstützt. Demokratische Werte werden dabei nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt. Freiheit und Vielfalt an kulturellen, religiösen und weltanschaulichen Sichtweisen in der Bildung kennzeichnen die modernen Gesellschaften. Die weltanschauliche Neutralität im gesamten Bildungsbereich ist eine notwendige Voraussetzung für die Inklusion aller Glaubensgemeinschaften.
Wir lehnen komplette Medienverbote an Schulen ab. Dagegen befürworten wir die kompetente Nutzung von Medien außerhalb des Unterrichts. Dabei dürfen keine anderen Personen benachteiligt werden. Im Unterricht sollten Mediengeräte nur nach Abstimmung mit den Lehrkräften benutzt werden. Durch diese Regelung wird auch das selbständige Lernen im Umgang mit neuen Medien gefördert. Wir fördern die Benutzung von Tablets oder Laptops im Unterricht, vor allem solche mit freier Software. Das trimmen der Lernenden auf die Benutzung bestimmter Markenprodukte lehnen wir ab.
Die Privat- und Intimsphäre sowie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung von SchülerInnen und LehrerInnen müssen gewahrt bleiben. Videoüberwachung und private Sicherheitsdienste haben keinen Platz in Schulen. Präventive Durchsuchungen und Kontrollen oder Urinuntersuchungen sind zu unterlassen. Die Unschuldsvermutung gilt auch für Schüler. Diese unter Generalverdacht zu stellen, zerstört das Vertrauen zu Schule und zu Lehrkräften, ohne welche Unterricht und Erziehung nicht möglich sind.
Die Piratenpartei Fulda setzt sich für eine möglichst barrierefreie Umwelt ein. Wir fordern, dass öffentliche Einrichtungen auch für Menschen mit Behinderungen besser benutzbar werden.
Menschen mit Behinderungen sind heute vielerorts noch Personen zweiter Klasse. Wir fordern, solche Menschen aktiv zu integrieren. Wir wollen Kindergärten, Schulen und Betriebe des Kreises motivieren, sich für schwache Menschen einzusetzen und diese zu fördern.
Nur eine nachhaltige Landwirtschaft wird der gesellschaftlichen Verantwortung und den damit verbundenen Anforderungen gerecht werden. Freilandversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen/Tieren lehnen wir auf Grund erwiesener Unbeherrschbarkeit ab. Wir setzen uns für die Erhaltung, Sammlung, Pflege und Weiterentwicklung tradierter Sorten in Saatgutdatenbanken ein. Entsprechend auch für die Erhaltung alter Nutztierrassen. Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist es, die Menschen mit gesunder Nahrung zu versorgen. Wir setzen uns dafür ein, die Rahmenbedingungen für die Bäuerliche Landwirtschaft deutlich zu verbessern. Wir unterstützen ausdrücklich Landwirtschaftsgemeinschaftshöfe und Projekte wie die CSA-Bewegung (Community Supported Agriculture) und deren französisches Pendant AMAP (Verbrauchervereinigung für die Beibehaltung der bäuerlichen Landwirtschaft). Auf für den Anbau von Nahrungsmitteln geeigneten Böden sollen diese auch bevorzugt angebaut werden.
Die Piratenpartei Fulda setzt sich daher für eine intakte und lebenswerte Natur und Umwelt für Mensch und Tier ein. Ein funktionierendes natürliches Ökosystem ist die Quelle gesunder Nahrung und damit unsere Lebensgrundlage. Der Schadstoffeintrag aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft in natürliche Lebensräume muss auf ein verträgliches Maß reduziert werden. Energieunternehmen sollen zu größtmöglicher Kostentransparenz verpflichtet werden. Die Energieerzeugung soll nach Möglichkeit auf natürlichen und regenerativen Ressourcen aufbauen. Gewinnung und Bereitstellung sollen möglichst umweltfreundlich gestaltet werden. Energienetze sind so anzupassen, dass sie den Anforderungen der Zukunft gewachsen sind. Sie gehören zur lebensnotwendigen Infrastruktur und in die öffentliche Hand oder sind staatlicher Kontrolle zu unterstellen. Eine funktionstüchtige Energieinfrastruktur muss gesichert sein. Wir treten für die Abschaffung des Anschlusszwanges für häusliche Abwässer an das Abwassernetz ein, wenn die Einhaltung der Ablaufparameter nach der EU-Rahmenrichtlinie eigenverantwortlich sichergestellt wird.
Wir Piraten sehen das Modell einer Bürgerenergiegenossenschaft als zukunftsfähig an. Bürgerenergiegenossenschaften setzen sich für eine ökologische, konzernunabhängige und dezentrale Umsetzung der Energiewende in ihrer jeweiligen Region ein. Durch gemeinschaftlich geschulterte Projekte können sich Bürger aktiv am Klimaschutz in ihrer Region beteiligen und unterstützen durch ihren Beitrag die Errichtung, den Betrieb und die Finanzierung von Bürgerkraftwerken (Bürgersolaranlagen), Blockheizkraftwerken, Biomasseheizkraftwerk oder Biogasanlagen, Wasserkraftwerken, Windparks oder einer sonstigen Form der nachhaltigen und erneuerbaren Energiegewinnung. Auch eine Beteiligung des Bürgers an Projekten der Stadt- und Kommunalwerke kann ermöglicht werden. Durch die Rechtsform der Genossenschaft wird ein von Mitgliedern getragenes Unternehmen mit den Organen der Generalversammlung, des Vorstandes und des Aufsichtsrates garantiert.
Die Piratenpartei Fulda setzt sich für eine große kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft ein. Auch im katholischen Fulda haben andere Religionsgruppen das Recht auf ein Gotteshaus, auch hier gilt das Grundrecht auf Religionsfreiheit. Wir verurteilen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und rufen dazu auf, religiösen Minderheiten Toleranz und Verständnis entgegenzubringen.
Die Piratenpartei Fulda setzt sich für die Einrichtung einer Halle für Rollsport und weitere alternative Sportarten und Veranstaltungen ein. Dafür möchten wir auf eine bestehende, leere Halle zurückgreifen. Die Planung soll transparent und gemeinsam mit betroffenen Sportlern stattfinden.
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Irgendwie lebe ich in zwei Welten gleichzeitig.
Es gibt unzählige Kniffe, um in einer Erzählung zwei Zeitebenen oder zwei Stränge einer Geschichte miteinander zu verzahnen. Nacha Vollenweider hat sich dafür grafische Fußnoten ausgedacht. Ein Ding oder Personen im Hier und Jetzt erinnern ihre Protagonistin in der Graphic Novel Fußnoten an Anekdoten aus ihrer Vergangenheit. Wie bei einer guten, aufgeblasen-wissenschaftlichen Arbeit nehmen die Fußnoten deutlich mehr Raum ein als die Rahmenhandlung.
Nacha Vollenweider erzählt in Fußnoten von sich und ihrer Familie, aber auch von Migration ganz allgemein. Ob Nacha Vollenweider gern in zwei Welten gleichzeitig lebt oder ob sie das anstrengt, hat Thibaud sie gefragt.
Danke an Dani Schremser, die grundsätzlich dem Grundsatz ihre Stimme leiht.
Nicht lange nach dem Brexit brennt es in London. Riots wüten durch die Straßen, das Vereinigte Königreich rückt nach rechts und eine Frau spürt, dass da was gehen könnte. In Zoë Becks “Die Lieferantin” versorgt Ellie Johnson die Stadt mit Drogen. Hochanonym übers Darknet, ausgeliefert per Drohne und macht sich so Feinde. Habe ich ein Buzzword vergessen?
Die Lieferantin (2017) ist ein Buch für Fans der Serie Black Mirror und Menschen, die im Morgen leben.
Im Podcast sprechen Zoë Beck und ich über unseren ambivalenten Umgang mit Drogen, die Frage, ob die Maschinen siegen werden und der Umgang von Autorinnen und Autoren mit der Zukunft.
Lose Notizen zum Interview:
– Das Buch über Drogen, das Beck empfiehlt, ist das hier: http://www.fischerverlage.de/buch/drogen/9783100024428
– Das Gespräch wurde vor 3 Wochen aufgezeichnet, zu dem Zeitpunkt war noch nicht klar, wie das Programm des BND zur Überwachung des TOR-Browsers ausgestaltet ist. Wen das interessiert, liest die Details auf netzpolitik.org: https://netzpolitik.org/2017/geheime-dokumente-der-bnd-hat-das-anonymisierungs-netzwerk-tor-angegriffen-und-warnt-vor-dessen-nutzung/
– Die Geschichte über Silk Road und Dread Pirate Roberts, auf die ich im Gespräch Bezug nehme, habe ich nicht bei Motherboard sondern bei Wired gelesen. Wirklich auch ultraspannend: https://www.wired.com/2015/04/silk-road-1/
– Zur aktuellen Heroinepidemie in den Vereinigten Staaten: http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/drogenkrise-in-den-usa-im-griff-des-heroins-15147779.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
– Zoë Becks Text über Chester Bennington: https://zoebeck.wordpress.com/2017/07/21/schwarz-innen/
Yannic
PS: Hier kann man das Popfeuilleton unterstützen. Wenn ihr das Interview gemocht habt, erwägt doch, es euren Freundinnen und Freunden zu empfehlen. Merci à vous.
Tatsachen schaffen – die Menschen upgraden. Im Dessauer Stadtviertel Törten goß Walter Gropius in den 1920ern seine Prinzipien der modernen Lebensführung in Beton und Stahl. Von seinem mäßigen Erfolg und von der berüchtigten Bauhaus-Schule für Kunst und Handwerk erzählt der Roman Blaupause.
Thibaud hat die Autorin und Herausgeberin Theresia Enzenberger nicht in Dessau, sondern in Nürnberg getroffen – neben einem anderen historischen Bauwerk: der Kongresshalle der Nationalsozialisten.
Form follows Fashion. Oder wie war das? Ein Gespräch über Architektur, Design und ihr Magazin Block.
In ihren Romanen geht es um viel oder noch mehr: Die Listensammlerin, Null bis unendlich oder Mehr schwarz als lila. Das sind die Titel letzten drei. Die Schriftstellerin Lena Gorelik hat starke Protagonisten, stark überzeichnete könnte man sagen – wenn das nicht so klingen würde als sei das irgendwie schlecht.
Im Popfeuilleton-Interview erzählt sie, warum sie fast jeden Tag Kleinigkeiten bloggt und wie sie sich sonst noch zwingt, produktiv am nächsten Roman zu arbeiten.
Mit gespitzten Augen und aufgerissenen Ohren haben sich Yannic und Thibaud in diesem Monat in die bunte Popkulturwelt gestürzt. Einige Ihrer Entdeckungen sind schon hier im Podcast gelandet. Hier kommen sie noch einmal gebündelt für alle, die lieber durchhören als zappen.
Angereichert wird das Magazin zum Monatsende mit zwei Geschichten und zwei Popkulturtipps. Exklusivcontent.
Pop-up: Der Roman In Gesellschaft kleiner Bomben von Karan Mahajan
Pop-down: Der Kinofilm Wonderwoman
Vorneweg wie immer: Die Woche von Vincent Raßfeld
Diese Woche zu Gast im Popfeuilleton ist der Radiofeature-Autor Johannes Nichelmann. Seine aktuelle Dokuserie Tod eines Stasi-Agenten gibt es in voller Länge als Podcast beim WDR.
Hier gehts zur Dokuserie: Lisbeth Jessen und Johannes Nichelmann, Tod eines Stasi Agenten, 2017, 6 Folgen.
Hier gehts zu Nichelmanns aktuellem Feature: Johannes Nichelmann, Der einsame Tod des Herrn D., 2017, 47min.
Das Popfeuilleton unterstützen: www.popfeuilleton.de/unterstuetzen
Wir alle sollten an jemandem festhalten, damit er oder sie nicht auseinanderfällt.
In einem einzigen Satz steckt manchmal eine komplette Anleitung für ein glückliches Leben. Und genau danach sucht Karl: nach den Gründen für Glück. Er reist in einen Ferienort, um dort die Bedingungen für ein zufriedenes Leben zu erforschen. In einem seiner ermöchtesogern-wissenschaftlichen Interviews fällt dieser Grundsatz. Karl ist der Protagonist in Anna Weidenholzers Roman Weshalb die Herren Seesterne tragen.
Mit dabei: Die Woche von Vincent Raßfeld und die Grunsatz-Stimme von Dani Schremser
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Informationen für Lehrkräfte
Fachbezug Bewegung und Sport Bezug zum
FachlehrplanFachkompetenz: Übungen am Boden (oder an einem Gerät) turnen
Sozialkompetenz: zielgerichtet Wahrnehmungen und Beobachtungen in Bewegung und Sport beschreiben
Selbstkompetenz: eigene Stärken und Schwächen reflektierenSchulstufe 6. Schulstufe Zeitaufwand 1-2 Unterrichtseinheiten Handlungsdimension - Wissen und Verstehen
- Anwenden und Gestalten
- Reflektieren und Bewerten
Digitale Kompetenzen 3. Betriebssysteme und Standard-Andwendungen 3.3 Präsentationssoftware4. Mediengestaltung3.3.1 Schülerinnen und Schüler gestalten Präsentationen unter Einbeziehung von Bildern, Grafiken und anderen Objekten4.2 Digitale Medien produzieren4.2.1 Schülerinnen und Schüler erleben sich selbstwirksam, indem sie digitale Technologien kreativ und vielfältig nutzen.
4.2.2 Schülerinnen und Schüler gestalten digitale Medien mittels aktueller Technologien, ggf. unter Einbeziehung anderer Medien: Texte, Präsentationen, Audiobeiträge, Videobeiträge sowie multimediale Lernmaterialien.Anmerkung Material- und Medienbedarf
Aufgabe 1 und 2
- LP: 1 Laptop/Tablet zum Zeigen des Videos, ausgedruckte Turn 10 Blätter
- Kinder: mobile Geräte zum Filmen
Aufgabe 3: Computer für Nachbearbeitung
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Aus Square Enix Heavens: Final Fantasy XIV Wiki
Kaktor-Fleisch für die Postkutsche
Baudry Wilder Buchhalter der Raptor-Eilboten
Die Postkutsche steht kurz vor der Abfertigung, doch kann sie nicht abreisen, ohne die schmackhaften Portionen Kaktor-Fleisch geladen zu haben. Weitere Verzögerungen werden nicht mehr toleriert, so dass unbedingt das Kaktor-Fleisch noch gefunden und verladen werden muss. Begib dich zu Camp Horizont, wo die Kaktoren ihr Zuhause haben, und verarbeite sie kleinen, gut tragbaren Portionen
Areal
Einschränkungen
Herausgeber
Erlass der Gilde
Besorge die folgenden Gegenstände:
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Öffentlicher Personennahverkehr
Als öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) wird der Personenverkehr als Teil des öffentlichen Verkehrs (ÖV) im Rahmen der Grundversorgung auf Straße, Schiene, Wasser und mittels Luftseilbahn bezeichnet. Trotz des Begriffs „öffentlicher Personennahverkehr“ ist dieser nicht nur im Nahverkehr sondern teils auch im Regionalverkehr anzutreffen.[1] Der Begriff grenzt sich jeweils ab vom Individualverkehr (nicht öffentlich), Güterverkehr (nicht Personen) und Fernverkehr (nicht Nahverkehr).
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
Der öffentliche Personennahverkehr hat historisch seine Wurzeln in regelmäßigen Fährverbindungen über Flüsse und Seen. Vorläufer des Taxitransports bedienten sich der Sänfte (Portechaise, die ab 1617 in Paris eingeführt wurde und sich von dort über ganz Europa verbreitete) und der Kutsche, sowie in Asien (teilweise bis heute) der Rikscha.
Eine Reihe von Erfindungen vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts bilden die technische Basis für den ÖPNV als Massentransportsystem:
- der Pferdeomnibus, im Gegensatz zu Kutschen oder Droschken von der breiten Bevölkerung zu nutzen (lat. omnibus = für alle)
- die Pferdebahn, insbesondere als Pferde-Straßenbahn genutzt, die durch das Rollen auf Schienen den Pferden die Arbeit erleichterte und den Fahrgästen das Rumpeln über Straßenpflaster ersparte
- Dampfmaschine
- die Dampflokomotive, für Vorortzüge der Eisenbahn, auch zur Traktion bei Straßenbahnen und Untergrundbahnen (London 1863) zur Erschließung von Ballungsräumen
- das Dampfschiff für regelmäßige Fahrten über Seen und Flüsse sowie in großen Häfen (z. B. Hamburger Hafen)
- der Dampfomnibus, der insbesondere in England Furore machte, aber schon bald an Zulassungs- und Geschwindigkeitsbeschränkungen scheiterte
- Durch Wasserballast angetriebene Standseilbahnen (seit 1882)
- Elektrische Bahnen
- die elektrische Straßenbahn, die das Halten von Pferden ersparte, die Geschwindigkeit steigerte und größere Wagen und Zugbildung ermöglichte
- die elektrisch betriebene Hoch- und Untergrundbahn als Verkehrsmittel für große Fahrgastströme auf unabhängigen Trassen
- elektrisch betriebene Triebwagen auf Eisenbahnstrecken im Nahbereich
- Gleislose Bahnen
- Kraftomnibusse
- die Magnetschwebebahn, die durch magnetische Kräfte in der Schwebe gehalten wird (seit 1914)
Der erste Linienbetrieb mit motorisierten Omnibussen in Deutschland wurde von der Netphener Omnibusgesellschaft im Jahre 1895 eingeführt.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der ÖPNV gewaltigen Aufschwung, als aufgrund der industriellen Revolution sich die Städte und Industrieregionen räumlich ausdehnten und die Bevölkerungsdichte zunahm. Die Entfernung zwischen Wohn- und Arbeitsplatz war nur noch durch stundenlange Fußwege oder mit dem Fahrrad zu überbrücken. Die Verkehrsträger reagierten darauf zunächst mit dem Ausbau der Pferdebahnen, ab 1890 begann der Siegeszug sowohl der elektrischen Straßenbahnen (Tram, Trambahn, Elektrische) als auch der elektrisch betriebenen U-Bahnen, wobei die letztere seit 1863 in London anfangs noch mit Dampflokomotiven fuhr. In Millionenstädten nahm der Verkehr allerdings so schnell zu, dass um 1900 Verkehrsstaus und Unzuverlässigkeiten den Straßenbahnen zu schaffen machten. Um die Leistungsfähigkeit des ÖPNV zu stärken, erhielten die Bahnen deshalb teilweise eigene Trassen über bzw. unter der Erdoberfläche (Hochbahn, U-Bahn, Metro und S-Bahn).
Neben den Pferdebahnen gab es damals auch weltweit mehr als einhundert mit menschlicher Muskelkraft betriebene Straßenbahnen. Am weitesten verbreitet war sie mit rund sechzig Betrieben im damals japanischen Taiwan. Die Shenten Straßenbahn fuhr dabei bis vor wenigen Jahren noch als Touristenattraktion. Weitere zwanzig solcher Bahnen gab es in Japan und Korea, 18 existierten in den damaligen europäischen Kolonien in Afrika, hauptsächlich im heutigen Mosambik.
Als sich Mitte der 1950er Jahre das Automobil in Europa zunehmend zum Massenverkehrsmittel entwickelte, sanken die Fahrgastzahlen im ÖPNV, eine Entwicklung, die in den USA bereits in den 1920er Jahren eingesetzt hatte. Die Verantwortlichen reagierten darauf zunächst durch Ausdünnung des Angebots und den Ersatz von Straßenbahnen durch Busse, da man diesen angesichts zunehmender Staus größere Flexibilität unterstellte. Die Straßenbahn galt vielfach zudem als veraltet und als Hindernis für den Kfz-Verkehr. Erst im Zuge der beginnenden Umweltdiskussion Anfang der 1970er Jahre wurde durch die Bildung von Verkehrsverbünden nach dem Motto „Verschiedene Verkehrsunternehmen, aber nur eine Fahrkarte“ und mit einer abgestimmten, unternehmensunabhängigen Fahrplangestaltung versucht, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Als erster Verkehrsverbund wurde im Jahre 1965 der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) gegründet, der (nahezu) alle Nahverkehrsmittel des gesamten Stadtgebiets sowie vieler Randgemeinden umfasste. Deutschlands größter Verkehrsverbund ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) aus dem Jahre 1980. In der Schweiz war der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) 1987 der erste Verbund. Andere Ballungsräume in Europa folgten. Der erste deutsche Bürgerbus nahm am 4. März 1985 im westfälischen Ahaus seinen Betrieb auf.
Im Bereich Omnibusverkehr gilt der 1967 vorgestellte und dann bis ins 21. Jahrhundert das Straßenbild vieler Städte prägende Standard-Linienbus als Meilenstein der Entwicklung. Mit ihm wurde versucht, Betrieb, Wartung und Reparatur von Bussen in den öffentlichen Verkehrsbetrieben durch die Reduktion auf wenige standardisierte Bustypen zu vereinfachen. Seitdem haben öffentliche Stadtbusse ein kubisch-schlichtes Design.
Seit Anfang der 1990er Jahre sind in Deutschland die Bundesländer für den Nahverkehr verantwortlich. Sie selbst oder von ihnen beauftragte (z. B. Zweckverbände) sind Aufgabenträger für den schienengebundenen Nahverkehr (S-Bahnen und Regionalverkehr). Die Landkreise und kreisfreien Städte sind Aufgabenträger für den übrigen ÖPNV (Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen). Zentrales Planwerk für den Nahverkehr sind die Nahverkehrspläne.[1]
Zunehmend gibt es auch ÖPNV-Sonderformen.
Beförderungsleistungen im Vergleich der VerkehrsmittelBearbeiten
Die verschiedenen im öffentlichen Personennahverkehr eingesetzten Verkehrsmittel weisen unterschiedliche maximale Beförderungskapazitäten auf. Die Beförderungsleistung hängt dabei stark von den Bedingungen ab, etwa eigenen Trassen für Straßenbahnen und Busse oder der Integration in den Individualverkehr.[2]
Verkehrsmittel | Personen pro Stunde [ P/h ] |
---|---|
Straßenbahn auf eigener Trasse | 12.000–20.000[3] |
Schnellbus optimiert, mit eigener Fahrspur | 9.000[3] |
Standseilbahn 1 | 8.000[4] |
Rollsteig | 8.000[3] |
Schnellbus optimiert, ohne eigene Fahrspur | 6.000[3] |
Schnellbus ohne eigene Fahrspur | 4.000–6.300[3] |
Automated People Mover | 4.500[4] |
Dreiseilumlaufbahn | 3.000–6.000[4] |
Zweiseilumlaufbahn | 3.000–6.000[4][5] |
Straßenbahn zusammen mit dem Individualverkehr | 3.400–4.600[6] |
Funitel | 3.200–4.000[7] |
Einseilumlaufbahn | 3.000–4.000[4] |
MiniMetro | 3.000[4] |
Pendelbahnen 1 | 2.800[4] |
Omnibus | 2.300[4] |
Gruppenpendelbahn 1 | 600[4] |
Schrägaufzug 1 | 500[4] |
Gruppenumlaufseilbahn 1 | 400[4] |
Taxi | 4–8 |
1 Bei allen Verkehrsmitteln im Pendelbetrieb, seien es Standseilbahnen, Pendelbahnen, Gruppenbahnen, Schrägaufzüge oder Aufzüge, ist die Beförderungsleistung von der Streckenlänge abhängig
Vergleiche zwischen den Beförderungskapazitäten verschiedener Verkehrsmittel sind nur statthaft, wenn die Zahlen unter den gleichen Bedingungen eruiert wurden. Die Beförderungsleistungen von Bus und Straßenbahn hängen wesentlich vom minimal möglichen zeitlichen Fahrzeugabstand ab. In der Kalkulation sind bei Straßenbahnen Zugfolgen von etwa 30 Sekunden möglich, in der Praxis wegen der Interaktion mit dem sonstigen Verkehr (Individualverkehr, Fußgänger) nicht.[8]
BedeutungBearbeiten
Soziale BedeutungBearbeiten
Das Regionalisierungsgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 27. Dezember 1993 definiert die Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr als eine Aufgabe der grundgesetzlich verankerten Daseinsvorsorge. Die Nahverkehrsgesetze der Länder beschreiben diese Aufgabe näher, indem sie genauere Angaben zur Berücksichtigung bestimmter öffentlicher Ziele setzen. So fordern die meisten Landesgesetze die Berücksichtigung der Interessen von Senioren, Familien, die Anbindung sozial wichtiger Ziele und die Verbindung zu den Mittel- und Oberzentren. Zur Sicherstellung der Mobilität der Bürger ist er nach wie vor von großer Bedeutung, ÖPNV wird dabei häufig als zu teuer angesehen.[9][10][11] Stand in früherer Zeit die Aufgabe im Vordergrund, überhaupt Verkehr zu ermöglichen, wird heute oft nur die „dienende“ Funktion des öffentlichen Personennahverkehrs in den Ballungsräumen im Gegensatz zum Motorisierten Individualverkehr (MIV) und bei der Entlastung der Umwelt von Schadstoffen betont. Infolge von Privatisierungen wird der ÖPNV zu einer marktwirtschaftlich ausgerichteten Dienstleistung, wodurch finanzielle Ausgleichszahlungen der öffentlichen Hand als Teil der Grundversorgung wegfallen.[12]
In grenzüberschreitenden Agglomerationen nimmt der ÖPNV einen höheren Stellenwert als der MIV ein.[13] Die komplexen gesetzlichen Rahmenbedingungen führen jedoch zu einem geringeren Angebot.[14] Öffentlicher Nahverkehr ist dabei ein Integrations-Katalysator, weil er dem integrationsfördernden Kontakt der Menschen über Staatsgrenzen hinweg dient.[15]
ÖPNV und MigrationBearbeiten
Für Ausländer ist die Nutzung des öffentlichen Personenverkehrs von Bedeutung für die Integration. Beispielsweise zeigte eine Studie auf, dass Migranten in Wien überproportional häufig am Öffentlichen Nahverkehr teilnehmen und im Vergleich zu Einheimischen weniger häufig – als Lenker oder Beifahrer – das Auto benutzen.[16] Auch in Deutschland gehen Migranten überproportional häufig zu Fuß oder nutzen den Öffentlichen Nahverkehr, und sie fahren seltener mit dem PKW als Deutsche.[17]
ÖPNV und ArmutBearbeiten
Arme und besonders Frauen im informellen Sektor (ungeregelte Arbeit, wildes Wohnen), die notwendigerweise auf mehrere Einkommensquellen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten angewiesen sind, benötigen ein flexibles und flächendeckendes ÖPNV-System auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten. Da es diese Systeme in den Armenvierteln der peripheren Stadtrandzonen nicht gibt (rund ein Achtel der Weltbevölkerung lebt in Elendsvierteln)[18] und dieser Personenkreis nur über ein geringes Haushaltseinkommen verfügt, müssen diese Personen lange Fußwege oder häufiges Umsteigen auf sich nehmen. Bei großen Reiseentfernungen sind Reisezeiten von teilweise über drei Stunden am Tag (mehr als 50 % aller Fahrten in Bogota) bzw. mehr als fünf Stunden am Tag (10 % der Arbeiter in Mexiko) üblich.[19]
Ab 2004 wurden in einigen südamerikanischen Metropolen vermehrt auf Hügeln gelegene Stadtviertel durch Seilbahnen mit mehreren Zwischenstationen erschlossen und in die Seilbahnstationen öffentliche Einrichtungen wie Bibliotheken, freie Internet-Zugänge und Ambulanzen eingerichtet.[20] Die Seilbahnen verkürzen die Fahrzeiten zur nächsten Métro-Station erheblich und die Armenviertel wurden „geöffnet“ und aufgewertet.[21]
In vielen Städten und Megastädten mit entsprechend hoher Verkehrsnachfrage werden Nahverkehrsleistungen auch durch Privatunternehmen (zum Teil des informellen Sektors) ohne jegliche staatliche Einflussnahme angeboten, die ohne öffentliche Zuschüsse auskommen (siehe dazu bedarfsorientierter ÖPNV).
Wirtschaftliche und ökologische BedeutungBearbeiten
Zwei wichtige Vorteile des ÖPNV im Vergleich zum MIV sind dessen höhere Kapazität und der geringere Flächenverbrauch. In Städten, die über einen gut ausgebauten ÖPNV verfügen, kann der Anteil der Wege, die mit dem Kraftfahrzeug zurückgelegt werden, weniger als 50 % betragen. In Wien werden zum Beispiel 65 % der Wege entweder mit „Öffentlichen“, mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. Während die durchschnittliche Belegung eines Pkw nur 1,3 Personen (26 %) und die Nutzungsdauer eines Pkw pro Tag im Schnitt eine Stunde beträgt, sind U-Bahnen und Straßenbahnen täglich bis zu 20 Stunden im Einsatz. Die Auslastung liegt während der gesamten Betriebszeit durchschnittlich bei rund 30 % und somit höher als beim MIV. Der spezifische Energieverbrauch und die spezifische Schadstoffemission pro Fahrgast sind deutlich geringer als beim MIV. Ein gut besetzter Linienbus verursacht pro Fahrgast nur etwa 10–25 % der Treibhausgas-Emissionen eines gut besetzten Autos und nimmt obendrein erheblich weniger Straßenraum in Anspruch. Hinzu kommt beim MIV noch der Flächenverbrauch für den ruhenden Verkehr (Parken), der sehr hoch ist und oft bei vergleichenden Betrachtungen nicht berücksichtigt wird.[22](dort[23] zitierend)
Die Einwohnermobilität in „Autostädten“ (nach amerikanischem Vorbild) ist volkswirtschaftlich gesehen etwa doppelt so teuer wie in Städten mit stark ausgebautem ÖPNV.[24]
In den Alpen gibt es diverse Ortschaften die "Autofrei" sind und ausschließlich per Öffentlichem Verkehr erreicht werden können. Prominente Vertreter in der Schweiz sind Wengen im Berner Oberland und Zermatt im Kanton Wallis.
BedienungsstandardsBearbeiten
Die Attraktivität bzw. die Qualität des Verkehrsangebotes ist eng mit dem Bedienungsstandard verbunden. Dabei handelt es sich um die Summe von Merkmalen einer Verkehrsbedienung durch öffentlichen Personennahverkehr. Zu diesen Merkmalen zählen Erschließungs- und Verbindungsqualitäten sowie die Verbindungshäufigkeiten und der Fahrzeugkomfort. Kennzeichnend für einen hohen Bedienungsstandard sind häufige Fahrtenfolgen mit modernen Fahrzeugen sowie geringe Warte- und Umsteigezeiten an attraktiven Haltestellen (→Verknüpfungspunkt).
Kulturelle BedeutungBearbeiten
DeutschlandBearbeiten
Manche Einrichtungen des ÖPNV haben aufgrund ihrer technischen Besonderheiten den Status von Touristenattraktionen. Hier ist in Deutschland in erster Linie die Wuppertaler Schwebebahn zu nennen. An ihrer westlichen Endstation befindet sich in der Rubensstraße eine Haltestelle des Solinger Oberleitungsbusses, der von dort aus unter anderem zum Bahnhof Solingen Mitte fährt. Mit Umstieg in den Müngstener über die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands wird via Remscheid Wuppertal-Oberbarmen erreicht. Gegenüber ist das östliche Ende der Schwebebahn. Weitere interessante Anlagen sind neben der Stuttgarter Zacke als einziger Zahnradbahn im Alltagsbetrieb die Dresdner Bergbahnen, die H-Bahn Dortmund, der SkyTrain am Flughafen Düsseldorf, die Stadtbahnbögen und Viadukte der Berliner S- und U-Bahn oder auch die vom dortigen Verkehrsunternehmen BVG angebotenen Cabrio-Fahrten in der offenen U-Bahn.[25] In dieser Stadt gibt es auch eine besondere Fähre, eine andere Verbindung überquert den Wannsee. Nahe am Wasser ist die Schmöckwitz–Grünauer Uferbahn am Rande der Hauptstadt unterwegs. Ferner ist die U-Bahn Hamburg am dortigen Hafen (St. Pauli-Landungsbrücken) bemerkenswert. Hier lässt sich auch eine kleine Rundfahrt zum Verbundtarif machen.[26][27] Empfehlenswert sind die verschiedenen Standseil- und Seilschwebebahnen. Außerdem genießen die Berliner Doppeldeckerbusse und die vier Inselbahnen auf Borkum, Langeoog, Spiekeroog (hier als Museumspferdebahn, wie auch in Döbeln) und Wangerooge eine hohe touristische Attraktivität. In der damaligen Kulturhauptstadt Essen fährt auch heute eine Straßenbahnlinie mit entsprechendem Informationsschwerpunkt. Darüber hinaus sind eine Vielzahl landschaftlich schöner Abschnitte wie die Rheintalstrecken zwischen Mainz oder Wiesbaden und Koblenz, die Schwarzwaldbahn, eine Nordseequerung auf dem Hindenburgdamm nach Sylt oder ähnliches über den Rügendamm in der Ostsee zu nennen; es lohnen sich auch viele Museums- und Schmalspurbahnen (z. B. Sauschwänzlebahn, Öchsle oder Harzquer- und Brockenbahn). In den bayerischen Alpen kann das Kehlsteinhaus bei Berchtesgaden auf der Straße ausschließlich mit einem Linienbus erreicht werden.[28]
Nicht zuletzt fallen manche Stationen auch in architektonischer Hinsicht auf, so beim Hundertwasser-Bahnhof Uelzen oder bei einigen Halten der U-Bahn München und es gibt zahlreiche Beispiele für die Nutzung als Kulturbahnhof.
ÖsterreichBearbeiten
In Wien ist vor allem die ehemalige Wiener Dampfstadtbahn mit den architektonischen Bauten von Otto Wagner zu nennen, aus der 1925 die Wiener Elektrische Stadtbahn hervorging. Auf den einstigen Stadtbahnstrecken fahren heute die U-Bahn-Linien U4 und U6 der Wiener Linien sowie die S45 der ÖBB. Am Gürtel befährt die U6 die denkmalgeschützten Stadtbahnbögen. Auch die alten Stationen blieben nach dem Umbau von der Stadtbahn zur U-Bahn im architektonischen Stil Otto Wagners erhalten. Der Heiligenstädter Ast, der früher von der Stadtbahnlinie G befahren wurde, ist heute stillgelegt. Die Bögen unterhalb der U6 sind an verschiedene Lokale und Geschäfte vermietet. Auf der an der Wientallinie (heutige U4) der Wiener Stadtbahn gelegenen Station Karlsplatz befindet sich auch heute noch der oberirdische Bau der Station, ebenfalls vom Architekten Otto Wagner.
Auf der Linie U3, die auch als „Kulturlinie“ vermarktet wird, befinden sich zahlreiche künstlerisch gestaltete Stationen, wobei besonders die Station Volkstheater, auf der die Linie U2 gekreuzt wird, mit einer Kunstmalerei zu erwähnen ist. Beim Bau der Wiener U-Bahn wurde am Stephansplatz die unterirdisch gelegene Virgilkapelle gefunden, die heute durch ein Schauglas direkt aus dem oberen Teil der U-Bahn-Station zu sehen ist und von dieser aus zugänglich ist.
InternationalBearbeiten
Internationale und als Touristenattraktionen bekannte ÖPNV-Angebote sind etwa die Vaporetti in Venedig, die Routemaster-Doppeldecker in London, die zahlreichen Schiffslinien auf dem Bosporus zur Verbindung der verschiedenen Stadtteile und Vororte von Istanbul, die Cable Cars in San Francisco, die Straßenbahn von Lissabon, die Moskauer Metro oder die Kusttram an der belgischen Nordseeküste. Ebenso können auch Luftseilbahnen Teil des innerstädtischen ÖPNV sein (siehe dazu Seilbahnen im ÖPNV).
ProblemeBearbeiten
Für Personen, die öffentliche Verkehrsmittel selten benutzen, können Fahrpläne oder unbekannte Abfahrtszeiten und schwer bedienbare Fahrausweisautomaten Hemmschwellen darstellen, vom Auto zum öffentlichen Verkehr zu wechseln.[29]
Rechtsgrundlagen und AngebotsformenBearbeiten
EuroparechtBearbeiten
Auf europäischer Ebene ist die Finanzierung des ÖPNV in der Verordnung (EU) Nr. 1370/2007[30] vom 23. Oktober 2007 geregelt. Der Verabschiedung dieser Verordnung ging eine längere Entwicklung und Diskussion voraus, vor allem in denjenigen Mitgliedsstaaten, in denen der ÖPNV in hohem Maße von kommunalen oder staatlichen Unternehmen erbracht wird, so in Deutschland und Österreich. Auf europäischer Ebene regelte lange Zeit die Verordnung (EWG) 1191/69 des Rates vom 26. Juni 1969 über das Vorgehen der Mitgliedstaaten bei mit dem Begriff des öffentlichen Dienstes verbundenen Verpflichtungen auf dem Gebiet des Eisenbahn-, Straßen- und Binnenschiffsverkehrs die Durchführung des öffentlichen Nahverkehrs. Die Inhalte und vor allem die juristische Auslegung dieser Verordnung waren gerade in Deutschland stark umstritten. Am 23. Oktober 2007 wurde die neue Verordnung 1370/2007[30] beschlossen, die die Verordnung 1191/69 ablöst. Die neue Verordnung ist am 3. Dezember 2009 in Kraft getreten.
Der Streit in Deutschland im Rahmen der alten Verordnung 1191/69 ging vor allem um die Frage, inwieweit die Finanzierung des ÖPNV über öffentliche Mittel, die direkt und ohne Rechtsanspruch an bestimmte Unternehmen gezahlt werden, gegen jene Verordnung verstößt. Ausgenommen – aber durchaus auch umstritten – waren davon die oben erwähnten Fahrgeldsurrogate, da auf diese jedes Verkehrsleistungen erbringende Unternehmen einen Rechtsanspruch hat, soweit es entsprechende Beförderungsleistungen nachweist. Ausgelöst durch einen Streit um Linienkonzessionen in der Altmark erging nach dem Gang durch die Instanzen am 24. Juli 2003 das sogenannte Altmark-Urteil (Rs. C-280/00) des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Demnach führt prinzipiell die öffentliche Co-Finanzierung zwecks Erbringung von Leistungen im öffentlichen Interesse zur Ausschreibungspflicht. Die EU-VO 1191/69 ließ es hiernach zwar zu, dass Mitgliedstaaten der EU den ÖPNV von der Gültigkeit dieser Verordnung ausnehmen. Der EuGH ließ aber die Frage offen, ob die damaligen Formulierungen des deutschen Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) eine solche Ausnahme definieren. Nur in diesem Fall wäre eine öffentliche Co-Finanzierung des ÖPNV ohne Ausschreibung auf Basis von vier durch den EuGH benannten Kriterien möglich gewesen. Diese vier Kriterien waren:
- Es muss eine vorherige, eindeutige und konkrete Vereinbarung zwischen Finanzier (also dem Aufgabenträger des ÖPNV) und dem Verkehrsunternehmen erfolgen.
- Der Kostenausgleich für die Leistungen im öffentlichen Interesse muss vorab festgelegt werden.
- Es darf keine Überkompensation stattfinden.
- Das auf diese Weise mitfinanzierte Unternehmen muss mit einem durchschnittlichen, gut geführten Unternehmen vergleichbar sein.
Zwischen den deutschen Bundesländern war umstritten, ob das deutsche Recht diese Ausnahme beinhaltet. Bis auf Hessen sahen alle Länder diese Ausnahme als gegeben an. Hessen sah die Formulierung des PBefG nicht als ausreichend an und verlangte daher von den hessischen Aufgabenträgern bei öffentlich co-finanzierten ÖPNV-Leistungen zwingend eine Ausschreibung. Im Oktober 2006 sprach sich das deutsche Bundesverwaltungsgericht für eine rechtssichere Ausnahme des PBefG von der Verordnung 1191/69 aus (Az.: 3 C 33/05). Demgegenüber hatte das Oberverwaltungsgericht Koblenz in einer Entscheidung vom November 2005 keine Ausnahmeregelung des PBefG festgestellt. Der Ansicht des BVerwG war auch eine ältere Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vorausgegangen, das die Mehrheitsposition der Bundesländer für rechtens erklärt hatte.
Im Zuge der Liberalisierung des gemeinsamen europäischen Dienstleistungsmarkts diskutierte die EU bereits um die Jahrtausendwende eine Novellierung der Verordnung 1191/69, mit dem auch die Streitfragen der bisherigen Verordnung geklärt werden sollten. Ein erster Vorschlag der Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Maßnahmen der Mitgliedstaaten im Zusammenhang mit Anforderungen des öffentlichen Dienstes und der Vergabe öffentlicher Dienstleistungsaufträge für den Personenverkehr auf der Schiene, der Straße und auf Binnenschifffahrtswegen vom 26. Juli 2000 stieß allerdings im Europaparlament auf Widerstand. Kritisiert wurde vor allem der obligatorische Zwang zur Ausschreibung bei öffentlicher Finanzierung. Vor allem deutsche und österreichische Parlamentarier forderten die Möglichkeit der kommunalen Eigenproduktion resp. der Direktvergabe an in kommunalem Besitz befindliche Verkehrsunternehmen.
Im Juli 2005 stellte die EU-Kommission auf der Basis der bisherigen Lesungen im Parlament einen neuen Vorschlag der Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über öffentliche Personenverkehrsdienste auf Schiene und Straße vom 20. Juli 2005 (KOM(2005)319) zur Diskussion. Gegenüber den älteren Entwürfen gab es zwar keine Angaben mehr zu mit dem ÖPNV zu verfolgenden Zielen im öffentlichen Interesse. Neu wurde allerdings eine sogenannte In-House-Vergabe ohne Ausschreibungen vorgesehen. Eine solche Regelung ermöglicht es den Aufgabenträgern, ÖPNV-Leistungen in Eigenproduktion zu erbringen oder ohne Ausschreibung an im eigenen Besitz befindliche Verkehrsunternehmen zu vergeben. Diese Unternehmen dürfen sich allerdings dann nicht an Ausschreibungen außerhalb des Gebiets ihres Eigentümers beteiligen. Neu ist ebenfalls der Verzicht auf eine Ausschreibungspflicht im Eisenbahn-Regional- oder -Fernverkehr. Die Regelungen riefen allerdings vielfach Kritik auf den Plan. Unklar – und vom VDV daher auch kritisiert – war vor allem die Abgrenzung der neuen Verordnung vom allgemeinen Vergaberecht.
Die neue Verordnung 1370/2007 wurde schließlich mit nicht mehr allzu vielen Modifikationen zum dritten Verordnungsvorschlag im Jahre 2007 verabschiedet, sie trat am 3. Dezember 2009 in Kraft. Die Verordnung beinhaltet allerdings großzügige Übergangsregelungen, die es den wurde nach der Verabschiedung, dass die Vorgaben besonders weit gehalten und unbestimmt sind. Dies mache es für die betroffenen Verkehrsunternehmen schwierig, sich in rechtssicherer Weise auf den neuen Regelungsrahmen einzustellen. In Deutschland war zunächst problematisch, dass eine Angleichung des PBefG und des AEG an die Verordnung erst mit deutlicher Verzögerung erfolgte. Die neue Verordnung galt daher unmittelbar, womit Reibungskonflikte und Widersprüchlichkeiten zwischen den nationalen Regelungen und der Verordnung nicht ausgeschlossen waren. Das deutsche PBefG wurde schließlich 2013 an die EU-Verordnung 1370/2007 angepasst.
DeutschlandBearbeiten
Rechtsgrundlagen für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Deutschland sind das Gesetz zur Regionalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs-Regionalisierungsgesetz (RegG), in dem die „Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr als eine Aufgabe der Daseinsvorsorge“ bezeichnet wird, und die Nahverkehrsgesetze der Länder.
Im Sinne des Regionalisierungsgesetzes ist „öffentlicher Personennahverkehr die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Verkehrsmitteln im Linienverkehr, die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu befriedigen. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Verkehrsmittels die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt.“[1]
Nach § 5 RegG bekommen alle 16 Bundesländer seit 2016 zusammen 8 Mrd. Euro pro Jahr bis 2031, dabei erhöht sich die Summe pro Jahr um 1,8 %.
Der öffentliche Personennahverkehr wird in Deutschland rechtlich gegliedert in
- den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) und
- den Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV) – auch als Stadtverkehr bzw. Regionalverkehr bezeichnet.
Schienenpersonennahverkehr (SPNV)Bearbeiten
Die gesetzliche Grundlage für den Schienenpersonennahverkehr im Eisenbahnbereich in Deutschland ist das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG). Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für inländische mehrheitlich im Besitz des Bundes befindliche Eisenbahninfrastrukturunternehmen und für inländische mehrheitlich im Besitz des Bundes befindliche deutsche Eisenbahnverkehrsunternehmen und in Deutschland operierende ausländische Eisenbahnverkehrsunternehmen ist das Eisenbahn-Bundesamt (EBA), im Übrigen die Länder.
Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV)Bearbeiten
Die gesetzliche Grundlage speziell für den Straßenpersonennahverkehr in Deutschland ist das Personenbeförderungsgesetz (PBefG), das für die „entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsomnibussen (O-Bussen) und mit Kraftfahrzeugen“ gilt.
Nach dem Personenbeförderungsgesetz sind Linienverkehre genehmigungspflichtig. Zuständig sind in Deutschland meistens die Bezirksregierungen oder die Landesverwaltungsämter.
Mit Straßenpersonennahverkehr werden die Dienste und Einrichtungen kreis- bzw. stadteigener und auch privater Verkehrsunternehmen bezeichnet, die dazu verschiedene Verkehrsmittel verwenden. Es handelt sich dabei um Straßenbahnen, Buslinien (Stadtbusse, Regionalbusse), Ortsbuslinien und ÖPNV-Sonderformen (Anrufbusse, Anrufsammeltaxen u. a.), in großen Städten oft auch um U-Bahnen oder Stadtbahnen. Seltener ist in Deutschland der O-Bus zu finden, in anderen Ländern, wie der Schweiz oder in Osteuropa ist er weit verbreitet. Zum Straßenpersonennahverkehr zählen aber auch „Exoten“ wie die Wuppertaler Schwebebahn, die H-Bahn in Dortmund oder der SkyTrain am Flughafen Düsseldorf. Darüber hinaus gibt es, vor allem in weniger dicht besiedelten Räumen, besondere Formen des Straßenpersonennahverkehr. Taxis werden nur dann zum ÖPNV gerechnet, wenn sie Aufgaben und Funktion des ÖPNV-Linienverkehrs übernehmen, diesen ersetzen oder ergänzen ( Absatz 2 PBefG), etwa als Anrufsammeltaxi. In der Regel sind sie als Sonderform des Gelegenheitsverkehrs gemäß PBefG genehmigt.
AufgabenträgerBearbeiten
Ein Aufgabenträger im öffentlichen Personennahverkehr ist eine von den Ländern benannte Behörde, die für eine ausreichende Versorgung mit ÖPNV-Verkehrsleistungen zuständig ist.[31] Das Regionalisierungsgesetz und die jeweiligen Ländergesetze weisen den Aufgabenträgern die Verantwortung für den ÖPNV als Leistung der Daseinsvorsorge zu.
Zuständig sind
- für den Schienenpersonennahverkehr die Länder oder die nach Landesgesetz zuständigen Zweckverbände oder die besonderen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr
- für den Straßenpersonennahverkehr in Deutschland die (Land-)Kreise und kreisfreien Städte
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonennahverkehr (BAG-SPNV) ist in Deutschland die Arbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV und vertritt die Interessen der Mitglieder in regional übergreifenden Angelegenheiten und koordiniert und bündelt Verfahren mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen. Weitere Arbeitsschwerpunkte der BAG-SPNV sind der Informationsaustausch zwischen den Mitgliedern, die gemeinsame Konzeptentwicklung und die Abstimmung von Verhandlungsstrategien. Die Aufgabenträger des Straßenpersonennahverkehr arbeiten bislang nur informell unter dem Dach der kommunalen Spitzenverbände in einer gemeinsamen BAG zusammen.
Die meisten Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehr und ÖPNV sind zudem in Verkehrsverbünden, Verkehrsgemeinschaften, Tarifverbünden oder Tarifgemeinschaften organisiert, in denen alle Verkehrsmittel mit einem Fahrschein genutzt werden können. Im Regelfall sind dies Zweckverbände, denen die Aufgabenträger bestimmte Regieaufgaben, neben der Tarifabstimmung beispielsweise die Aufstellung von Nahverkehrsplänen übertragen haben. Die gesetzliche Grundlage sind die betreffenden Nahverkehrsgesetze der Bundesländer, die teilweise bereits die Zusammenschlüsse gesetzlich vorgeschrieben haben, wie etwa in Hessen. Andere Bundesländer überlassen die Bildung von Verkehrsverbünden dem freiwilligen Zusammenschluss von Aufgabenträgern. Leistungen und Zahlungen im Personenverkehr werden häufig in einem Verkehrsvertrag geregelt.
Siehe auch:
BetriebBearbeiten
RechtsformBearbeiten
Der Betrieb des ÖPNV wird meist durch Verkehrsunternehmen in privater Rechtsform durchgeführt, die sich in staatlichem, kommunalem oder privatem Besitz befinden. Der Druck zur Reduzierung von Zuschüssen hat in den vergangenen Jahren in vielen Fällen zur Umwandlung kommunaler Eigenbetriebe in privatrechtliche, aber weiterhin in kommunalen Besitz befindliche Unternehmen geführt. Echte Eigenbetriebe erbringen daher nur noch in wenigen Kommunen ÖPNV-Leistungen. Verkehrsunternehmen in privater Rechtsform werden, sofern zur Erbringung des von den Aufgabenträgern für notwendig gehaltenen ÖPNV-Angebots eine öffentliche Co-Finanzierung erforderlich ist, entweder direkt beauftragt oder durch eine Ausschreibung ausgewählt. Die Form der Beauftragung richtet sich nunmehr nach der neuen Verordnung 1370/2007. Diese beseitigt Streitigkeiten, die mit der früheren umstrittenen Unterscheidung zwischen „eigenwirtschaftlichen“ und „gemeinwirtschaftlichen“ Verkehrsleistungen auftraten, die in § 13 und § 13a PBefG noch immer im Gesetz verankert ist.
Für Verkehrsleistungen, die ohne öffentliche Co-Finanzierung des Aufgabenträgers oder Eigentümers erbracht werden und damit entsprechend dem PBefG auf jeden Fall „eigenwirtschaftlich“ sind, war vor Inkrafttreten der Verordnung 1370/2007 lediglich die Genehmigung (Linienkonzession) durch die Genehmigungsbehörde nötig. Nunmehr ist juristisch umstritten, ob die neue Verordnung 1370/2007 auch eine Vergabe der Konzessionen verlangt. Eine solche Konzession erhalten Unternehmen auch für die co-finanzierten Linien. Sie schützt das Unternehmen zudem vor Konkurrenzangeboten. Sofern sich mehrere Unternehmen auf eine solche Konzession bewerben, erhält dasjenige Unternehmen mit dem „besten Angebot“ die Genehmigung (siehe Genehmigungswettbewerb). Als Kriterien für das „beste Angebot“ zählen allerdings in erster Linie Fahrtenanzahl und Tarif. Die beantragte Konzession muss zudem mit dem Nahverkehrsplan in Einklang stehen. Eine Konzession wird auf eine feste Laufzeit erteilt, beim Busverkehr in der Regel acht Jahre. Während dieser Zeit kann sich kein weiteres Unternehmen auf die Konzession bewerben.
VerkehrsmittelBearbeiten
Die Verkehrsmittel im ÖPNV verkehren nach einem Fahrplan, in Städten und Ballungsräumen in der Regel nach einem Taktfahrplan. Im ländlichen Raum werden Fahrpläne oft noch an Arbeits- und Schulzeiten orientiert und sind damit eher unregelmäßig. Vor allem in Städten der Dritten Welt, wo oft keine städtischen Nahverkehrsunternehmen existieren, wird der öffentliche Verkehr durch Linien-Taxis bewältigt. Generell ist (in den entwickelten Ländern) eine Konzession erforderlich, die von der Genehmigungsbehörde unter Beachtung der Vorgaben des vom Aufgabenträger aufgestellten Nahverkehrsplans erteilt wird.
Ferner gehören die fahrplanmäßig verkehrenden Schiffe im Hamburger Hafen oder in Venedig zum ÖPNV. Zum ÖPNV werden außerdem Fähren, Hafenfähren, öffentliche Fahrräder, Schiffslinien auf Flüssen, Seilbahnen und Hängebahnen, Schrägaufzüge, öffentliche Personenaufzüge (z. B. Schlossberglift in Graz) u. a. gezählt.
Ergänzend zum Linienverkehr gibt es verschiedene ÖPNV-Sonderformen im Bedarfsverkehr. Hierfür werden z. Zt. unterschiedliche Bezeichnungen verwendet: Anrufbus, Anruflinienfahrt (ALF), Anruflinientaxi (ALT), Linienbedarfstaxi (LBT), Linientaxi, Anrufsammeltaxi (AST) oder etwas unpräzise Taxibus. Es handelt sich um bedarfsorientierte Angebote, die nur auf Anforderung verkehren. Auch ehrenamtlich betriebene Bürgerbusse gehören dazu.
Beförderungsbedingungen und TarifbestimmungenBearbeiten
Die Beförderungsbedingungen regeln im öffentlichen Personennahverkehr das Zusammenspiel zwischen Verkehrsunternehmen und Fahrgästen, ihre jeweiligen Rechte und Pflichten sowie die Benutzungsmöglichkeiten der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Tarifbestimmungen sind im öffentlichen Personennahverkehr ein Regelwerk, in dem die Fahrpreise und die Benutzungsbedingungen der Fahrausweise festlegt sind. Sie gelten für die Beförderung von Personen sowie für die Beförderung von Sachen und Tieren. Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen gelten zusammen. Sie werden entweder durch das Verkehrsunternehmen oder durch den Aufgabenträger (z. B. Verkehrsverbund) festgelegt.
Daneben gibt es auch gebühren- und steuerfinanzierte Angebote. So wird in Hasselt (Belgien), Châteauroux (Frankreich)[32], Lübben und Templin der ÖPNV durch Steuern, Emissionsabgaben oder Kfz-Parkplatzgebühren finanziert. Ähnliches gilt für Systeme von öffentlichen Fahrrädern, die im Auftrag der Stadt zu einem jährlichen Pauschaltarif in Verbindung mit kostenpflichtigen ÖPNV-Angeboten bereitgestellt werden. Dieses Modell findet man auch in Teilanwendung für einzelne Benutzergruppen wie Studenten (Semesterticket) und Touristen (Gästekarte). Diese führen durch ihre Semesterbeiträge bzw. Kurtaxe die Fahrgeldeinnahmen ab.
Um den Nutzungsgrad des ÖPNV zu erhöhen, wird von verschiedenen Seiten seit Jahrzehnten die Einführung eines kostenlosen ÖPNV gefordert.[33] Ein prominentes Beispiel für die Umsetzung dieses Ansatzes ist die estnische Hauptstadt Tallinn. Im Ergebnis einer Volksabstimmung ist seit Anfang 2013 für gemeldete Einwohner, die im Besitz einer elektronischen Fahrkarte sind, die Benutzung von Bussen und Bahnen im Rahmen des ÖPNV kostenlos.[34]
ÖsterreichBearbeiten
In Österreich ist der öffentliche Personenverkehr im Öffentlichen Personennah- und Regionalverkehrsgesetz 1999 (ÖPNRV-G) bundesweit geregelt, das Kraftfahrliniengesetz ist die gesetzliche Grundlage für den Straßenpersonennahverkehr.[36] Nah- und Regionalverkehr steht in Kompetenz der Länder und Städte und Gemeinden.
SchweizBearbeiten
Das Schweizer Recht (Personenbeförderungsgesetz) teilt den öffentlichen Verkehr in die Kategorien:
- Fernverkehr, der Landesteile und Regionen verbindet
- Regionalverkehr, der der Grunderschließung der Regionen dient
- Ortsverkehr, der die Feinerschließung im Nahbereich wahrnimmt
- Ausflugsverkehr, der keine Erschließungsfunktion für ganzjährig bewohnte Ortschaften hat
In der Schweiz wird der Begriff Nahverkehr selten gebraucht und meist nur in Studien und Dissertationen oder als Synonym zu Ortsverkehr.
BesteuerungBearbeiten
DeutschlandBearbeiten
In Deutschland unterliegen die im öffentlichen Personennahverkehr incl. Taxi erhobenen Fahrpreise in der Regel für Entfernungen bis 50 km der Umsatzsteuer mit dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 % nach Abs. 2 Nr. 10 UStG.
ÖsterreichBearbeiten
In Österreich unterliegt die gesamte Personenbeförderung mit Verkehrsmitteln aller Art grundsätzlich dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 10 %.[37] Umsatzsteuerfrei ist der grenzüberschreitende Beförderungsverkehr mit Schiffen und Luftfahrzeugen, mit Ausnahme der Personenbeförderung auf dem Bodensee.[38] Für die Beförderung von Personen mit Luftverkehrsfahrzeugen im Inland gilt der besondere Umsatzsteuersatz von 13 %.[39]
Schweiz und LiechtensteinBearbeiten
In der Schweiz und in Liechtenstein wird der öffentliche Personenverkehr mit dem normalen Mehrwertsteuersatz von 7,7 % besteuert.
Globale SystemkostenBearbeiten
Der Begriff globale Systemkosten beinhaltet alle Kosten, die bis zur Inbetriebnahme anfallen, einschließlich Neuordnung der Verkehrsfläche entlang der Trasse „von Fassade zu Fassade“ inklusive neu angelegter Park and Ride-Anlagen, Beschaffungskosten der Fahrzeuge und Kosten für Leitungsverlegungen samt angemessener städtebaulicher Integration.[40]
Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen gibt dazu an:[41]
Globale Systemkosten für eine Straßenbahn auf Eigentrassen | |
---|---|
Strecken in Stadtzentren | 12–18 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Strecken(-verlängerungen) in gewachsenen städtischen Räumen außerhalb der Innenstädte | 12 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Strecken in Neubaugebieten auf frei gehaltenen Trassen oder durch unbebautes Gelände | 6,5 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Annahmewert für eine innerstädtische Durchmesserlinie und idealtypische Anforderungen | 16 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Globale Systemkosten für einen Großraumbus auf Eigentrassen | |
Strecken in Stadtzentren | 5–10 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Strecken(-verlängerungen) in gewachsenen städtischen Räumem außerhalb der Innenstädte | 4 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Strecken in Neubaugebieten auf frei gehaltenen Trassen oder durch unbebautes Gelände | 2,5 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Annahmewert für eine innerstädtische Durchmesserlinie und idealtypische Anforderungen | 8,5 Millionen Euro pro Streckenkilometer |
Nach Monheim u. a.[42] wären die Investitionskosten für eine Seilbahn in der Stadt geringer als die bei einer touristisch genutzten Seilbahn auf einen Berg, da die Baustellen üblicherweise leichter erreichbar sind. So schätzt er die Kosten einer Einseilumlaufbahn im urbanen Raum, mit Kabinen zu acht Plätzen:[43]
- Antriebsstation (mit Gondelgarage und Antrieb): 1,5–2 Millionen Euro
- Umkehrstation (Endstation): 1–1,5 Millionen Euro
- Mittelstation: 2–3 Millionen Euro,
- Rohrstützen: 90.000–180.000 Euro, (maximaler Stützenabstand 300 m)
- Drahtseil für 1.000 m je Richtung: 100.000–150.000 Euro
- je Fahrzeug komplett: 20.000–25.000 Euro
Zukünftige EntwicklungBearbeiten
Betriebswirtschaftliche Chancen und ProblemeBearbeiten
Der Kostendeckungsgrad der Betriebskosten des ÖPNV lag in Deutschland 2007 bei durchschnittlich rund 60 %.[44] Dazu tragen in erster Linie die Stammkunden mit Zeitkarten bei. Es gibt zahlreiche Politiker-Aussagen, die eine vollständige Kostendeckung im ÖPNV fordern. Damit werden die ÖPNV-Anbieter unter Druck gesetzt, wie privatwirtschaftliche Unternehmen zu reagieren und nicht mehr die Steigerung der Transportleistung, sondern nur noch die des zu erzielenden Betriebsergebnisses anzustreben. Zudem ist umstritten, inwieweit staatliche Leistungen, wie bspw. sogenannte Fahrgeldsurrogate, also Ersatzleistungen für aus sozialen Gründen ermäßigte Tarife etwa bei der Schüler- und Auszubildendenbeförderung nach § 45a PBefG, oder der steuerliche Querverbund mit gewinnbringenden kommunalen Versorgungsbetrieben beim Kostendeckungsgrad zu berücksichtigen sind.
Die Instrumente des Marketing werden im öffentlichen Personenverkehr mittlerweile verstärkt eingesetzt, um weitere Stammkunden zu gewinnen und auf diese Weise die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen zu verbessern. In jüngster Zeit wurden neue Angebote im Bereich des Gelegenheitsverkehrs (Einkauf und Freizeit) entwickelt: Shuttle-Busse bei Großveranstaltungen, rabattierte Einkaufstickets, „Bäderbusse“, Fahrradsonderzüge, Zusammenarbeit mit oder eigenes Angebot von Carsharing und Bikesharing zur Schließung der Transportkette von Tür zu Tür etc. gehören dazu.
Offen sind die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den ÖPNV. Auf der einen Seite gehen in den nächsten Jahren die Schülerzahlen deutlich zurück, zum anderen wird es auch absolut gesehen deutlich mehr Senioren geben, die aber eventuell wesentlich häufiger als früher einen Pkw nutzen. Die zukünftige Entwicklung der Nachfrage nach öffentlichen Nahverkehrsdienstleistungen werde, so Hans-Heinrich Bass vom Institute for Transport and Development der Universität Bremen, vor allem von drei Faktoren abhängig sein: siedlungsgeographischen Faktoren, sozio-demographischen Faktoren sowie dem Wertewandel in der Gesellschaft.[45]
Senioren und Schüler sind in ländlichen Gebieten derzeit zwei der wichtigsten Kundengruppen, der ÖPNV wird dort daher darauf angewiesen sein, neue Kundengruppen zu erschließen.
Auch die Auswirkungen der steigenden Benzinpreise im Rahmen der sich verknappenden Erdölförderung ist offen, aber es wird hier mit deutlichen Auswirkungen auf den Individualverkehr zu rechnen sein.
Einige, unter anderem durch europäische Rechtsnormen geforderte Privatisierungsmaßnahmen, wie die Trennung von Netz und Betrieb im Schienenverkehr und die zunehmende (auch europaweite) Ausschreibung von Verkehrsleistungen mit einem strikten Anforderungskatalog tragen teilweise zur Verbesserung der Kostendeckung im ÖPNV bei. Sie verbessern auch die Transparenz der Finanzierung von ÖPNV-Leistungen. Die Verkehrsleistungen werden dann von den Verkehrsunternehmen entweder mit eigenen Fahrzeugen oder mit über Fahrzeugmanagementgesellschaften geleasten Fahrzeugen des Trägers erbracht. Wartungsverträge sind Teil der Fahrzeugbeschaffung; die gesamte schwere Instandhaltung erledigen dann oftmals die Fahrzeughersteller. Die Bestellverträge sehen Konventionalstrafen gegen Hersteller oder Betreiber vor, falls Verfügbarkeitsstandards (Pünktlichkeit, Kapazität, Fahrzeugzustand) nicht gehalten werden. Für gute und schlechte Leistungen werden zudem oft Bonus-Malus-Regelung vereinbart. Oftmals werden separate Beschäftigungsgesellschaften gegründet, um die Tarifbestimmungen der Branche zu umgehen und die Lohnkosten unter anderem der Fahrzeugführer niedrig zu halten.
Technische WeiterentwicklungBearbeiten
BarrierefreiheitBearbeiten
Die Zugänge von Haltestellen in ein Fahrzeug werden bei neuen einheitlichen Systemen ohne Stufen, Rampen, Schwellen oder breite Spalten errichtet. So ist das Befahren bzw. Betreten durch Menschen mit Behinderung oder mit Kinderwagen, Handwagen und Rollkoffern und sonstigem Gepäck, Gehhilfen, Sackkarren, Inlineskates einfach und barrierefrei möglich.[46] (vgl. Barrierefreies Bauen#Zielgruppen und ihre Ansprüche sowie Unentgeltliche Beförderung für Schwerbehinderte).
Im Vergleich dazu kommen immer wieder Unfälle vor, wo Personen bei Schienenfahrzeugen in den Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteig fallen[47][48][49], ungeübte Rollstuhlnutzer Probleme damit haben und vor den Gefahren gewarnt werden müssen.[50] Solche breiten Spalten treten meist auf, wenn der Bahnsteig in einer Kurve liegt.
Das Beförderungsverbot für E-Scooter ist seit 2017 unter bestimmten Voraussetzungen aufgehoben.
Informationstechnik, Electronic TicketingBearbeiten
Der öffentliche Personennahverkehr wird nach den Vorstellungen der Verkehrsplaner in naher Zukunft stark durch vernetzte Informationstechnik geprägt sein. Schon in die Fahrplanauskunft über Zugzielanzeiger, das Internet oder Mobilgeräte (WAP o. Ä.) gehen dynamische Daten über den Betriebszustand des Netzes ein, so dass der (potenzielle) Fahrgast mit verhältnismäßig geringem Aufwand ein gültiges und optimales Beförderungsangebot mit Preisauskunft erhalten kann und minutengenau darüber informiert ist, wann sein Zug oder sein Bus abfährt oder ankommt. Das Informationsangebot kann auch direkt online das Rufen von AST- oder Rufbus-Diensten übernehmen. Andererseits ist mit Akzeptanzproblemen von Fahrgästen zu rechnen, die eine Auskunft von einer Person wünschen.
Die Fahrgelderhebung kann auch bargeldlos und berührungsfrei erfolgen, z. B. über Handyticket, auch über Transponderkarten, die entweder nach dem Prinzip der Guthabenkarte („Pre-Paid-Karte“) arbeiten oder als vorausbezahlte Zeitkarte gelten. Da die Transponder den Ein- und Ausstieg des Fahrgastes erfassen, sollte stets der günstigste Tarif berechnet werden. Alle Daten würden unmittelbar bei der Betriebszentrale erfasst und können dort für die Kapazitätsberechnung und Angebotsplanung genutzt werden. Dem stehen die Befürchtungen von Datenschützern entgegen, die in der elektronischen Erfassung der Fahrgäste einen weiteren Schritt in Richtung „Gläserner Mensch“ sehen. So gibt es auch Stimmen, die die der Sicherheit dienende massive Videoüberwachung kritisieren.
Die mit einem Chip ausgestattete Monatskarte wird unter anderem im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und im Verkehrsverbund Rhein-Sieg Wirklichkeit. Beispielgebend hierfür ist auch die in den gesamten Niederlanden geltende OV-chipkaart.[51] Ursprünglich war vorgesehen, auf die zurzeit nur mit speziellen Geräten lesbare Chipkarte automatisch arbeitende Transponderkarten folgen zu lassen. Ein solches Verfahren ohne aktives Zutun des Fahrgasts zur An- und Abmeldung seiner Fahrt wurde vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden getestet. Auch dort wird es aber auf absehbare Zeit nicht eingesetzt: Hinderungsgründe sind technischer, aber vor allem datenschutzrechtlicher Natur. Die bei den Marburger Stadtwerken 1996 eingeführte Guthaben-Transponderkarte als Pilotprojekt des RMV wurde wegen Überalterung der Technik zum 31. Juli 2005 eingestellt.
Die Informationstechnik lässt auch fahrzeugseitige Erfassungsmöglichkeiten zu, wie die elektronische Fahrgastzählung. Bei einigen Schienenfahrzeugen werden eine Auslastungsmessung durch Übertragung der Messung des Federweges der Waggongewichtsänderung durchgeführt.
Fahrzeuge und HaltestellenBearbeiten
Die Zugangsstellen sollen den inzwischen außerhalb der U- und Stadtbahn-Netze meist eingesetzten Niederflurfahrzeugen angepasst, vollständig barrierefrei und behindertengerecht, zentral videoüberwacht, mit Auskunftsterminals und Notrufeinrichtungen versehen sein. Während dies in Deutschland zumindest in den kommunalen Schienennetzen oft schon der Fall ist, hinkt man in der Schweiz nach. Das 2004 eingeführte Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) verlangt den Einsatz von behindertengerechten und barrierefreien Haltestellen. Den ÖPNV-Anbietern wird jedoch eine Übergangsphase von zwanzig Jahren gewährt. Das heißt, bis 2024 muss der ÖPNV behindertengerecht sein. Neue Fahrzeuge und neue Haltestellen müssen jetzt schon behindertengerecht sein. Alle Strukturen, die Raumängste auslösen oder Vandalen anziehen könnten, wie z. B. Aufzugschächte, sollen möglichst „transparent“ gestaltet und gebaut werden (Stichwort Subjektive Sicherheit). Einheitliche, ggf. farbkodierte Wegeleitsysteme sollen dabei der Übersicht dienen. Die verschiedenen Verkehrsarten sollten durch Kombibahnsteige und ähnliche Systeme eng vernetzt werden.
Die Fahrzeuge selbst würden dabei videoüberwacht und weitgehend vandalismussicher gebaut. Linienplan, Haltestellenfolge, Uhrzeit, Informationen, Werbung etc. können über Displays (Fahrgastinformationssystem) eingespielt werden. Zur Kapazitätsanpassung werden heute schon Fahrzeuge in möglichst unterschiedlichen Gefäßgrößen eingesetzt (auf der Straße: Mikrobus, Minibus, Midibus, Solobus, Gelenkbus, Doppelgelenkbus, Anhängerzug, Doppelstockbus; auf der Schiene: traktionsfähige Gliedertriebzüge in unterschiedlichen Längen). U-Bahn-Züge fahren größtenteils vollautomatisch und unbemannt. Alle Fahrzeuge sind in einer einheitlichen Corporate Identity ausgeführt, auch wenn sie von unterschiedlichen Verkehrsunternehmen gestellt werden. Der Verkehrsträger der Zukunft beschäftigt also zukünftig sehr viel weniger Betriebs- und Wartungspersonal.
Seilbahnen als innerstädtische VerkehrsmittelBearbeiten
Seilbahnen gelten als besonders energieeffizientes strombetriebenes Verkehrsmittel[52] (siehe dazu Energieeffizienz von Seilbahnen) mit geringen Schadstoffemissionen. Sie sind kostengünstig und vergleichsweise schnell zu errichten und erfordern aufgrund des automatischen Betriebs nur relativ wenig Personal. Die Einrichtung einer derartigen Verbindung in Wuppertal wurde im Mai 2019 jedoch bei einer Bürgerbefragung abgelehnt.
Siehe auchBearbeiten
LiteraturBearbeiten
- Hans-Heinrich Bass: Städtische Personentransportsysteme in Deutschland, 2010–2050. Determinanten und Optionen, in: Hans-Heinrich Bass, Christine Biehler und Ly Huy Tuan (Hrsg.), Auf dem Weg zu nachhaltigen städtischen Transportsystemen, Rainer-Hampp-Verlag, München und Mering 2011, ISBN 978-3-86618-639-2 (print), ISBN 978-3-86618-739-9 (e-book), S. 62–93
- Benjamin Linke: Die Gewährleistung des Daseinsvorsorgeauftrags im öffentlichen Personennahverkehr. Baden-Baden 2010, ISBN 978-3-8329-5502-1
- Astrid Karl: Öffentlicher Verkehr im Gewährleistungsstaat. Der ÖPNV zwischen Regulierung und Wettbewerb. Edition Sigma, Berlin 2008, ISBN 978-3-89404-251-6
- Sibylle Barth: Nahverkehr in der kommunalen Verantwortung: der öffentliche Personennahverkehr nach der Regionalisierung. Bielefeld 2000 (Schriftenreihe für Verkehr und Technik; Bd. 90) ISBN 978-3-503-05731-3
- Volker Eichmann, Felix Berschin, Tilman Bracher, Matthias Winter: Umweltfreundlicher, attraktiver und leistungsfähiger ÖPNV – ein Handbuch. Difu-Arbeitshilfen, Berlin 2006, ISBN 3-88118-395-7
- Hans-Liudger Dienel, Barbara Schmucki (Herausgeber): Mobilität für alle, Geschichte des öffentlichen Personen-Nahverkehrs in der Stadt zwischen technischem Fortschritt und sozialer Pflicht. Franz Steiner Verlag Stuttgart, 1997, ISBN 3-515-06892-9, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche
SoftwareBearbeiten
- DELFI: Durchgängige Elektronische Fahrplan-Information für Deutschland
- Finajour: erstes elektronisches Fahrplansystem für Heimanwender in der Schweiz
- GEOFOX: Fahrgastinformationssystem des Hamburger Verkehrsverbundes
- HAFAS: Fahrplansystem von HaCon Ingenieurgesellschaft (u. a. Deutsche Bahn, SBB, ÖBB)
- EFA: Intermodale Elektronische Fahrplanauskunft
- Metro: Fahrtenplanung auf PDAs
- Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)
- Verband öffentlicher Verkehr der Schweiz (VÖV)
- Glossar „Fachbegriffe des öffentlichen Verkehrs“ der ETH Zürich
- nahverkehr-info.de umfangreiche Sammlung
- ÖPNV-Karte auf OpenStreetMap-Basis
- Österreichisches Öffentlicher Personennah- und Regionalverkehrsgesetz 1999
EinzelnachweiseBearbeiten
- Regionalisierungsgesetz, ÖPNV-Gesetze der Länder.
- Anton Seeber, Bozen 2010, S. 91 ff.
- Vukan R. Vuchic: Urban Transit - Systems and Technology. Verlag John Wiley & Sons, Hoboken, New Jersey 2007, ISBN 978-0-471-75823-5, S.Straßenpersonennahverkehr (ÖSPV)192
- Seeber, Anton, Bozen 2010
- Funitel. (Nicht mehr online verfügbar.) Doppelmayr Garaventa Gruppe, archiviert vom Original am 4. Dezember 2013; abgerufen am 12. Januar 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.: Hinweise zu Systemkosten von Busbahn und Straßenbahn bei Neueinführung, Köln (2008), ISBN 978-3-939715-60-3.
- 3S und 2S Bahnen. (Nicht mehr online verfügbar.) Doppelmayr Garaventa Gruppe, archiviert vom Original am 4. Dezember 2013; abgerufen am 12. Januar 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Vukan R. Vuchic: Urban Transit: Operations, Planning, and Economics. John Wiley & Sons, New Jersey 2005, ISBN 978-0-471-63265-8.
- Im Schnitt zu teuer — Aktuelle Studien zum ÖPNV, taz, 18. Dezember 2001, abgerufen am 24. April 2012.
- Studie Öffentlicher Nahverkehr in Deutschland, Österreich & Schweiz (Stand 15.11.2010) (Memento des Originals vom 11. Januar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF-Datei; 10,56 MB), Studie von ab-in-den-urlaub.de, veröffentlicht bei auto.de, abgerufen am 24. April 2012.
- Endbericht zur Delphi-Studie „ÖPNV-Markt der Zukunft“ (Memento des Originals vom 30. Juni 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF-Datei; 210 kB), Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbes. Logistik, Technische Universität Dresden, Wagener&Herbst Management Consultants GmbH, erstellt im Auftrag von Deutsches Verkehrsforum, 2005, abgerufen am 24. April 2012.
- Jürgen Burmeister: Stadtverkehre vor neuen finanziellen Herausforderungen in: Thomas J.Mager (Herausgeber): ÖPNV-Finanzierung im Umbruch / Das neue ÖPNV-Gesetz in NRW. ksv, Köln 2009, ISBN 978-3-940685-05-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- Grenzüberschreitender Nahverkehr. (Nicht mehr online verfügbar.) Bündnis90 die Grünen, archiviert vom Original am 12. Januar 2014; abgerufen am 12. Januar 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Öffentlicher Personennahverkehr in grenzüberschreitenden Agglomerationen. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme Projektdatenblatt, archiviert vom Original am 12. Januar 2014; abgerufen am 12. Januar 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Grenzüberschreitender ÖPNV. Busse & Bahnen NRW, abgerufen am 12. Januar 2014.
- Thomas Aistleitner, Interview mit Ursula Reeger: Migration macht mobil(er). In: netzwerk-verkehrserziehung.at. 21. April 2014, abgerufen am 17. Mai 2018.
- „Es ist bereits bekannt, dass die Gesamtheit der mobilen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland wesentlich mehr Wege zu Fuß oder mit dem ÖPNV zurücklegen als Deutsche. Mobile Deutsche dagegen sind deutlich häufiger mit dem PKW unterwegs. Menschen mit Migrationshintergrund weisen mit 38,4 % (Deutsche 23,9 %) einen überproportionalen Anteil an regelmäßigen Fahrten mit dem ÖPNV, besonders am Anfang ihres Aufenthaltes in Deutschland, auf.“ B. Kasper, S. Schubert: Mobilität sozialer Gruppen. Stand des Wissens zu Mobilität- und Verkehrsverhalten von Menschen mit Migrationshintergrund. Frankfurt am Main, Offenbach, 2007. Zitiert nach: Isabella Geis: Ergebnisbericht Nahmobilität für Migranten als Bestandteiil einer erfolgreichen Integrationsstrategie. Eine Bedarfsanalyse für das Rhein-Main-Gebiet. (PDF) (Nicht mehr online verfügbar.) Institut für Materialfluss und Logistik, IML, 6. November 2017, S. 12–13, ehemals im Original; abgerufen am 17. Mai 2018. (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Leben im Slum, abgerufen am 20. Oktober 2011.
- Ralf M. Kaltheier: Städtischer Personenverkehr und Armut in Entwicklungsländern, Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH (PDF (Memento des Originals vom 31. Januar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , 657 kB), unter Hinweis auf: World Bank, Cities on the move, Urban Strategy Review-Draft; 01/2001, Chapter III, sowie: E. Peñalosa (Former Mayor of Bogota), Bogota's Experience and Achievements in Urban Transport. WB UTS-Review, Santiago-Konferenz; 11/2000.
- zeit.de Artikel Eine stolze Stadt, (Medellín, Kolumbien), abgerufen am 20. Oktober 2011.
- Frankfurter Rundschau: Seilbahn zum Erfolg, abgerufen am 20. Oktober 2011.
- Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Deutschland, abgerufen am 20. Oktober 2011.
- Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) Österreich Verkehr in Zahlen 2007, abgerufen am 20. Oktober 2011.
- Statistik der UITP, Wolfgang Meyer.
- U-Bahn-Cabrio: Unten oben ohne durch Berlin. 4. April 2016, abgerufen am 13. Januar 2019.
- HVV-Fähre 62. In: Unser Altona. 5. Oktober 2016, abgerufen am 13. Januar 2019 (deutsch).
- Hafenfähren - HADAG Hamburg. Abgerufen am 13. Januar 2019.
- Deutsche Bahn AG, Unternehmensbereich Personenverkehr, Marketing eCommerce: Kehlsteinhaus / Eagle's Nest. Abgerufen am 13. Januar 2019.
- Timo Bertucci: Einsatzbereiche von ÖPNV-Bedienungsformen im ländlichen Raum. Schriftenreihe Verkehr der Universität Kassel. Heft 19, Kassel, Juli 2009.
- EU-Verordnung 1370/2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste auf Schiene und Straße (PDF)
- § 8 Abs. 3 PBefG.
- Rudolf Balmer: „Versicherung“ fürs Schwarzfahren. In: taz, 4. Mai 2010 (abgerufen 5. Mai 2010)
- Helge Groß und Alexander Valerius: Kostenloser Nahverkehr – Ein Ausweg aus der Autostadt? (PDF) robinwood.de, 2016, abgerufen am 25. September 2016.
- Gratis-Busse und -Bahnen. Tallinn setzt auf freie Fahrt im Nahverkehr. In: faz.net. 19. Januar 2013, abgerufen am 25. September 2016.
- boy/jt/DL/dpa: Gratis-Transport: Auch Hauptstadt macht mit. In: Luxemburger Wort. Saint-Paul Luxembourg S.A., 21. Januar 2019, abgerufen am 21. Januar 2019.
- Recht. Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, bmvit.gv.at > Verkehr > Nahverkehr, abgerufen am 18. Januar 2012.
- UStG.
- UStG.
- UStG.
- Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.: Hinweise zu Systemkosten von Busbahn und Straßenbahn bei Neueinführung, Köln (2008), ISBN 978-3-939715-60-3.
- Christoph Groneck: Straßen, Stadt und U-Bahn-Bau im Kostenvergleich. In: Straßenbahn-Magazin. Heft 7/2003, GeraMond Verlag, zitiert bei: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V.: Hinweise zu Systemkosten von Busbahn und Straßenbahn bei Neueinführung, Köln (2008), ISBN 978-3-939715-60-3, München.
- Monheim u. a. Köln, 2010, S. 73
- Heiner Monheim, Christian Muschwitz, Wolfram Auer, Matthias Philippi: Urbane Seilbahnen – Moderne Seilbahnsysteme eröffnen neue Wege für die Mobilität in unseren Städten. kölner stadt- und verkehrsverlag, Köln 2010, ISBN 978-3-940685-98-8, Seite 73, (Kapitelverzeichnis) (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis..
- Finanzierungsbedarf des ÖPNV bis 2025 (Memento des Originals vom 20. Februar 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF-Datei; 756 kB) S. 65. Untersuchung im Auftrag des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), 2009.
- Hans-Heinrich Bass: Städtische Personentransportsysteme in Deutschland, 2010–2050. Determinanten und Optionen, in: Hans-Heinrich Bass, Christine Biehler und Ly Huy Tuan (Hrsg.): Auf dem Weg zu nachhaltigen städtischen Transportsystemen, Rainer-Hampp-Verlag, München und Mering 2011, ISBN 978-3-86618-639-2 (print), ISBN 978-3-86618-739-9 (e-book), S. 62–93.
- Richtlinie Barrierefreier Öffentlicher Verkehr pdf-Datei, abgerufen am 7. November 2011.
- Münchner Merkur, abgerufen am 7. November 2011
- News, abgerufen am 7. November 2011.
- Hannoversche Allgemeine, abgerufen am 7. November 2011.
- Presse-Service: Suche. 19. Mai 2016, abgerufen am 13. Januar 2019.
- Martin Unfried: Die Karte für alles: Bus, Bahn, Fahrrad, Auto. In: taz.FUTURZWEI. Nr. 8. taz Verlags- u. Vertriebs-GmbH, 12. März 2019, ISSN 2513-1729, S. 81 (oekotainment.eu [abgerufen am 20. Juli 2019] Artikel auf Seite 74).
- Heiner Monheim, Christian Muschwitz, Wolfram Auer, Matthias Philippi: Urbane Seilbahnen – Moderne Seilbahnsysteme eröffnen neue Wege für die Mobilität in unseren Städten, kölner stadt- und verkehrsverlag, Köln 2010, ISBN 978-3-940685-98-8.
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Berliner Morgenpost
Die Berliner Morgenpost ist eine deutsche regionale Tageszeitung im Großraum Berlin. Sie wurde 1898 gegründet und gehört seit 2014 zur Funke Mediengruppe. Das Blatt erscheint täglich. Die verkaufte Auflage beträgt 79.060 Exemplare, ein Minus von 56,2 Prozent seit 1998.[3]
Berliner Morgenpost | |
---|---|
Beschreibung | regionale Tageszeitung |
Verlag | Berliner Morgenpost GmbH[1] |
Erstausgabe | 20. September 1898 |
Erscheinungsweise | täglich |
Verkaufte Auflage | 79.060 Exemplare |
(IVW 1/2019, Mo–So) | |
Reichweite | 0,22 Mio. Leser |
(MA 2017 II) | |
Chefredakteurin | Christine Richter[2] |
Geschäftsführer | Görge Timmer[2] |
Weblink | morgenpost.de |
Artikelarchiv | Mai 2002 ff. |
ZDB |
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
Ullstein VerlagBearbeiten
Die erste Ausgabe erschien am 20. September 1898. Ihr Gründer und Verleger war Leopold Ullstein, unter dem die Berliner Morgenpost zu einer der größten Tageszeitung Deutschlands heranwuchs. 1899 hatte sie bereits rund 160.000 Abonnenten.[4]
Während in den 1920er Jahren fast alle Zeitungen einen klar erkennbaren Meinungsjournalismus betrieben, zeichneten sich die Redakteure der Berliner Morgenpost bis zum Ende der Weimarer Republik durch interpretativen Journalismus aus, bei welchem auf Neutralität und politische Ausgewogenheit geachtet wurde. Das Blatt erhielt während dieser Zeit einen ungeheuren Zulauf von Lesern und Anzeigenkunden. Nachweislich wechselten Tausende Abonnenten, wegen einer einseitigen Berichterstattung und zunehmenden Politisierung, insbesondere von der Berliner Volks-Zeitung, der Berliner Morgen-Zeitung sowie vom Berliner Tageblatt zu Ullstein, wodurch sich die Berliner Morgenpost mit einer exorbitanten Auflage von nachweislich 614.680 Exemplaren zur auflagenstärksten Zeitung in der Weimarer Republik entwickelte. Bis zuletzt praktizierten die Redakteure des Ullstein Verlags einen unparteiischen Journalismus.[5][6][7]
Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten wurde der Ullstein Verlag 1933 schrittweise „arisiert“ und 1937 in Deutscher Verlag umbenannt. Mehrere jüdische Mitarbeiter wurden entlassen, in die Emigration getrieben oder später in Konzentrationslager deportiert, wie beispielsweise Paul Hildebrandt (1870–1948) und Elise Münzer (1869–1942).[8] 1939 wurden die Berliner Morgen-Zeitung, 1943 die Berliner Allgemeine Zeitung und 1944 der Berliner Lokal-Anzeiger sowie die Berliner Volks-Zeitung mit der Berliner Morgenpost vereinigt.[9] Die Berliner Morgenpost blieb auch während der NS-Zeit eine der auflagenstärksten Zeitungen und zählte zu den wenigen, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs erschienen. 1944 hatte sie eine Auflage von werktags 582.300 und sonntags 772.300 Exemplaren.[10]
Nach Kriegsende wurden 1945 alle deutschen Zeitungen vom Alliierten Kontrollrat verboten. Zeitungen ohne Lizenz blieben bis zur Gewährung der Pressefreiheit 1949 verboten. Im September 1952 erfolgte durch Rudolf Ullstein, einem Sohn des Verlagsgründers, eine Neugründung der Berliner Morgenpost, die im wiederhergestellten Ullstein Verlag erschien.
SpringerpresseBearbeiten
Mitte der 1950er Jahre geriet der Verlag in eine schwere Finanzkrise. Axel Springer erwarb 1956 eine 26%ige Beteiligung an der Ullstein AG. Der Kauf ging mit der Vereinbarung einher, Druck- und Vertriebskapazitäten der Häuser Ullstein und Springer verstärkt gemeinsam zu nutzen.[11] 1959 erwarb Axel Springer die Aktienmehrheit.
Im Mai 1959 wurde der Grundstein zum neuen Druck- und Verlagshaus inmitten des ehemaligen Berliner Zeitungsviertels gelegt. Die Bauarbeiten erfolgten seit dem 13. August 1961 unter den Augen von DDR-Grenzsoldaten hinter der in unmittelbarer Nachbarschaft errichteten Mauer. Schon Monate vor der offiziellen Einweihung des Axel-Springer-Hochhauses im Oktober 1966 zog die Redaktionen der Berliner Morgenpost vom Druckhaus Tempelhof in das neue Axel-Springer-Hochhaus.[12]
Mit der Übernahme Axel Springers verfolgte die Berliner Morgenpost fortan eine konservative und antikommunistische Richtung. Verlagsintern gab Springer vier Ziele vor, die alle Redakteure seiner Zeitungen in der Berichterstattung zu beachten und zu verfolgen hatten:
- Die Wiederherstellung der Deutschen Einheit.
- Die Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen.
- Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus.
- Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.[13]
55 Jahre lang gehörte die Berliner Morgenpost zum Portfolio der Springerpresse. Ab 2006 legte der Verlag die Redaktionen der Berliner Morgenpost mit seiner bundesweit erscheinenden Tageszeitung Die Welt und deren Sonntagsausgabe Welt am Sonntag zusammen.[14] In diese Gemeinschaftsredaktion wurde 2012 auch das Hamburger Abendblatt eingegliedert.[15] Im Juli 2013 kündigte der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, den Verkauf der regionalen Tageszeitungen an die Funke Mediengruppe an, weil sich der Konzern für die digitale Zukunft aufstellen wolle.[16] Im Dezember 2013 bezog die Berliner Morgenpost eigene Räume am Kurfürstendamm.[17]
Funke-MediengruppeBearbeiten
Zum 1. Mai 2014 übernahm die Funke Mediengruppe die Zeitung.[18] Bis zum 31. August 2015 wurde die Berliner Morgenpost weiterhin von der Welt mit Inhalten beliefert, seitdem bezieht sie die überregionalen Inhalte von der Funke Zentralredaktion.[19]
AuflageBearbeiten
Das Berliner Morgenpost gehört zu den deutschen Tageszeitungen mit den größten Auflagenverlusten der vergangenen Jahre. Die verkaufte Auflage ist in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 5,8 % pro Jahr gesunken. Im letzten Jahr ist sie nahezu konstant geblieben.[20] Sie beträgt gegenwärtig 79.060 Exemplare.[21] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 57,3 Prozent.
Entwicklung der verkauften Auflage[22]
Chefredakteure seit 1952Bearbeiten
1952–1953 | Wilhelm Schulze |
1953–1959 | Helmut Meyer-Dietrich |
1960–1972 | Heinz Köster |
1973–1976 | Walter Brückmann |
1976–1978 | Werner Marquardt |
1978–1981 | Wolfgang Kryszohn |
1981–1987 | Johannes Otto |
1988–1996 | Bruno Waltert |
1996–1999 | Peter Philipps |
1999–2001 | Herbert Wessels |
2001–2002 | Wolfram Weimer |
2002–2004 | Jan-Eric Peters |
2004–2018 | Carsten Erdmann |
seit 2018 | Christine Richter |
Siehe auchBearbeiten
LiteraturBearbeiten
- Dieter Opitz (Hrsg.): Das Buch. 100 Jahre Berliner Morgenpost, 1898–1998, 100 Jahre Zeitgeschehen. Ullstein, Berlin 1998.
- So entstehen Berliner Morgenpost und BZ. Ullstein, Berlin 1955.
- Gerhard Fischer: 100 Jahre Berliner Morgenpost. In: Berlinische Monatsschrift, 9/1998, beim Luisenstädtischen Bildungsverein
EinzelnachweiseBearbeiten
- Aktuelles Impressum
- Neue Chefredakteurin für Berliner Morgenpost. In: Berliner Morgenpost. 18. Mai 2018, abgerufen am 7. August 2018.
- laut IVW (Details auf ivw.eu)
- Enderlein: Ullstein Chronik. 2011, S. 15.
- Karsten Schilling: Das zerstörte Erbe: Berliner Zeitungen der Weimarerer Republik im Portrait. Diss Norderstedt, 2011, S. 197–205.
- Werner Faulstich: Die Kultur der 30er und 40er Jahre. Fink Wilhelm Verlag, 2009, S. 155 f.
- Karl Schottenloher, Johannes Binkowski: Flugblatt und Zeitung: Von 1848 bis zur Gegenwart. Klinkhardt & Biermann, 1985, S. 116 f.
- Gerhard Fischer: 100 Jahre Berliner Morgenpost. In: Berlinische Monatsschrift, 9/1998, beim Luisenstädtischen Bildungsverein.
- Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- David Oels: Archiv für Geschichte des Buchwesens. Band 70. Walter de Gruyter, 2015, S. 158.
- Enderlein: Ullstein Chronik 2011, S. 343.
- Enderlein: Ullstein Chronik 2011, S. 346.
- Axel Springer AG – 60 Jahre Axel-Springer-Haus Hamburg (Memento des Originals vom 4. November 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- Zeitungsgruppe Welt / Berliner Morgenpost vereint Print- und Online-Redaktion horizont.net, 24. April 2006
- Welt-Titel und Abendblatt rücken zusammen meedia.de, 26. Oktober 2012
- Funke Mediengruppe übernimmt die Berliner Morgenpost morgenpost.de, 25. Juli 2013
- Ein neues Zuhause am Kudamm morgenpost.de, 14. Dezember 2013
- Funke übernimmt Springer-Titel zum 1. Mai dwdl.de, 30. April 2014
- Funke und Springer kooperieren noch etwas länger dwdl.de, 17. März 2015
- laut IVW, http://www.ivw.eu/aw/print/qa/titel/1010
- laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–So (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
- laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
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Im stern sprechen Helmut Kohl und seine Frau Maike über ihre Ehe, seine Krankheit und die Beziehung zu seinen Söhnen
Archivmeldung vom 06.11.2014
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Thorsten SchmittIn einem Gespräch mit dem Magazin stern in ihrem Haus in Ludwigshafen haben sich Altkanzler Helmut Kohl und seine Frau Maike Kohl-Richter erstmals gemeinsam zu ihrer Ehe, zur Beziehung zu seinen Söhnen, aber auch zum Umgang mit seiner Krankheit geäußert.
"Ganz eindeutig. Ich bin glücklich", sagt Helmut Kohl, 84, dem stern. Seine Frau habe ihm viel geschenkt. Er habe "das Leben" von ihr gelernt. Maike Kohl-Richter sagt, ihre Ehe sei ein Ausdruck von "Liebe, tiefe Verbundenheit." Helmut Kohl bezeichnet die Beziehung mit den Worten: "Eine schöne Ehe." Das Paar ist seit 2008 verheiratet. 2008 erlitt Kohl bei einem Treppensturz auch ein Schädel-Hirn-Trauma. Seitdem sitzt er im Rollstuhl.
Sein Verhältnis zu seinen zwei Söhnen Peter und Walter beschreibt Kohl als schlecht. "Wir haben kein gutes Verhältnis", sagt er. Und er wolle seine Söhne auch nicht sehen. Behauptungen von Peter Kohl, sie habe ihre frühere Berliner Wohnung wie ein "Helmut-Kohl-Museum" ausgestattet, weist Kohl-Richter zurück. "Das ist totaler Unsinn", sagt die 50-Jährige dem stern. "Und das ist beleidigend."
Kohl-Richter wehrt sich in dem Gespräch mit dem stern gegen Vorwürfe, sie zerre ihren Mann an die Öffentlichkeit. "Unser Leben ist nicht so negativ, wie die öffentliche Darstellung über uns ist", sagt Kohl-Richter. "Unser Leben hat viel Schönes".
Dennoch sei es schwer für sie gewesen, in das Haus zu ziehen, in dem Helmut Kohl mit seiner ersten Frau Hannelore gewohnt habe. "Es bleibt das alte Haus, das alte Gemäuer. Die Geschichte bleibt die alte Geschichte", sagt Kohl-Richter. "Das darf man nicht dramatisieren, aber es ist natürlich nicht meins." Jedoch sei das Haus "für uns der einzige Weg" gewesen zusammenzubleiben, und "für meinen Mann die einzige Chance, gesund zu werden". Sie liebe ihren Mann sehr, sagt Kohl-Richter. "Ich würde das alles wieder tun." Hannelore Kohl hatte sich 2001 in dem Haus im Ludwigshafener Stadtteil Oggersheim das Leben genommen. Maike Kohl-Richter hatte später bei einem Auftritt Hosenanzug und Schmuck Hannelore Kohls getragen. "Das war sicher ein großer Fehler", sagt sie dem stern. "Ich glaube auch, dass ich damit Gefühle verletzt habe, was mir leidtut. Aber es war nicht meine Idee, es war die Idee meines Mannes, und das ist die Idee einer Generation."
Die Kohls kritisieren Heribert Schwan: "Der ist verrückt"
In einem Gespräch mit dem Magazin stern haben Altkanzler Helmut Kohl und seine Frau Maike Kohl-Richter Kohls ehemaligen Ghostwriter Heribert Schwan scharf angegriffen. Helmut Kohl bezeichnet den Journalisten im stern als "verrückt", seine Frau sagt, Schwan sei ein "Wichtigtuer". Der langjährige CDU-Vorsitzende sagt, was Schwan über ihn schreibe, interessiere ihn nicht. "Dieser Mann ist mir völlig egal." Es sei sein Fehler gewesen, dass er Schwan vertraut habe. Maike Kohl-Richter wirft Schwan "einen unglaublichen Rechtsbruch" vor, "vor allem einen Diebstahl geistigen Eigentums. Hier hat sich ein Mensch auf das Vermächtnis von Helmut Kohl gesetzt und sich auch noch als sein Interpret bezeichnet, der dazu nicht berechtigt ist."
Schwan hatte im Oktober das Buch "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" veröffentlicht. Grundlage waren Gespräche Schwans mit Kohl. Kohl bestreitet, dass Schwan seine Aussagen hätte verwenden dürfen. Vor dem Landgericht Köln läuft zu dieser Frage ein Gerichtsverfahren. Kohl-Richter sagt, sie rechne in der ersten Instanz mit einem für sie positiven Ausgang. "Nach allem, was wir von unseren Anwälten hören, wird das für uns positiv ausfallen."
Maike Kohl-Richter, 50, bestätigt im stern, dass ihr Mann, 84, sie testamentarisch als Alleinerbin seines historischen Nachlasses eingesetzt habe. Zu Befürchtungen, sie beanspruche damit auch "Deutungshoheit" sagte sie: "Ich tue mich schon mit dem Begriff Deutungshoheit schwer. Was soll das eigentlich heißen? Mir geht es darum, dass ich eine Sicht der Dinge habe und haben darf."
Kohl sagt, er verstehe sich auch heute noch als Motor Europas. "Ich sehe mich weiter in der Pflicht." Jean-Claude Juncker, den neuen Präsidenten der EU-Kommission, lobt Kohl. "An den glaube ich. Das ist mein Mann", sage er. Lobende Worte fand Kohl auch für den ungarischen Premier Viktor Orban. "Er ist ein großer Europäer, er denkt und handelt europäisch." Orban und seine rechtspopulistische Regierung stehen wegen verschiedener Pläne, die Presse- und Redefreiheit einzuschränken, europaweit in der Kritik.
Kohl teilt die Kriegsängste mancher Menschen nicht. Er habe aber Sorge wegen der Entwicklung um die Ukraine, sagt er dem stern. Sollte ihn Bundeskanzlerin Angela Merkel um Rat fragen, würde er ihr sagen, was er allen sage, "dass man viel miteinander reden muss. Man muss die Dinge im Gespräch lösen", sagt Kohl.
Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)
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Tochter von Pink wünscht sich Auto zu Weihnachten
Archivmeldung vom 20.11.2013
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.
Freigeschaltet durch Thorsten SchmittPinks 2-jährige Tochter Willow hat sich zu Weihnachten ein Auto gewünscht. Zudem würden ein kleines Haus, ein See, ein Hügel und Truthahnspeck auf ihrer Wunschliste stehen, verriet die US-Sängerin nun über ihren Twitter-Account.
Schon in der vergangen Tagen veröffentlichte Pink Einblicke in ihr Leben als Mutter. So stellte sie ein Fotos von ihrer "Truth About Love"-Welttournee in das soziale Netzwerk ein, das sie mit ihrer Tochter zeigt und schrieb dazu: "Hab heute heute alte Fotos angesehen. Kann nicht glauben, dass diese kleine Frau so groß geworden ist."
Zudem habe die Sängerin vor einiger Zeit einen Auftritt ihrer Lieblingsband verpasst, weil ihre Tochter sie nicht gehen lassen wollte. "Ich habe mein ganzes Leben darauf gewartet, Pearl Jam zu sehen, aber wenn deine 2-jährige Tochter beim Abendessen anfängt zu weinen, die Nase läuft und sie nicht will, dass du gehst, dann gewinnt sie und du lässt alles fallen."
Pink und ihr Ehemann Carey Hart sind seit 2006 verheiratet und wurden im Juni 2011 Eltern der kleinen Willow.
Quelle: dts Nachrichtenagentur
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Die besten Schlittenpisten der Region
Der Scherbelberg im Rosental ist seit Jahren bei Rodlern beliebt.
Eingetragen am 15.01.2010 in den Stadtteil Zentrum.
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In diesmal beschäftigen wir uns mit der KFZ-Versicherung. Wir erklären die Unterschiede zwischen Haftpflicht und Kasko. Falls ihr wissen wollt, was so eine Karre eigentlich wirklich komplett kostet, schaut mal in unseren Beitrag “Was kostet des Deutschen teuerstes Spielzeug – das Auto?” rein.
Episoden Info: Länge 0:04:09 Veröffentlicht am 14-04-2016 Dieses Werk steht unter einer CC BY-NC-SA 4.0 Lizenz. Downloads: Teilnehmer:Stephan Busch | |||
Tom Wonneberger |
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Bürgerrechtler-Bündnis begrüßt EuGH-Urteil zur anlasslosen Vorratsdatenspeicherung (22.12.2016) |
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung begrüßt die gestrige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur
Vorratsdatenspeicherung und sieht sich in seinem langjährigem Einsatz
gegen die Totalprotokollierung der Telekommunikation bestätigt: Eine
anlasslose Speicherung von Kommunikations- und Standortdaten ist nicht
mit den Grundrechten vereinbar. "Wir begrüßen das gestrige Urteil des Europäischen Gerichtshofs", kommentiert Ingo Jürgensmann vom Arbeitskreis Vorratspeicherung. "Der EuGH stellt klar, dass eine anlasslose Massenüberwachung nicht mit den Grundrechten vereinbar ist und nur eine gezielte Speicherung von Daten überhaupt infrage kommt. Die Bundesregierung muss nun handeln und die Pläne für eine Vorratsdatenspeicherung ein für alle Mal zu den Akten legen und das 2015 beschlossene Gesetz zur 'Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten' unverzüglich aufheben." Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der die Verfassungsbeschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht vertritt, ergänzt: "Besser wäre, der Gesetzgeber handelt jetzt sofort, um zu verhindern, dass die Telekommunikationsanbieter eine teure Infrastruktur aufbauen müssen, die wieder verschrottet wird, wenn das Bundesverfassungsgericht die Neuregelung des TKG aufhebt. Regierung und Gesetzgeber dürfen jetzt nicht noch sehenden Auges zulassen, dass eine offensichtlich grundgesetz- und europarechtswidrige Vorratsdatenspeicherung zum 1. Juli 2017 in Kraft tritt, obwohl ihre Tage mit dem Urteil aus Luxemburg gezählt sind." Die im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zusammen geschlossenen Bürgerrechtler fordern weiter eine Vorab-Überprüfung aller zukünftigen Sicherheitsgesetze auf ihre Wirkung und schädlichen Nebenwirkungen. "Es geht nicht an," so Franziska Lux, "dass erst jahrelange Gerichtsprozesse auf höchstrichterlicher Ebene der Bundesregierung die entsprechende Nachhilfe zur Verfassungsmäßigkeit ihrer Vorhaben geben." |
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Der bürgerliche Name ist optional. Falls angegeben, kann er verwendet werden, um dir eine Zuordnung für deine Beiträge zu geben.
Zum Schutz des Wikis vor einer automatisierten Anlage von Benutzerkonten bitten wir dich, die folgende Frage zu beantworten (weitere Informationen):
Wie nennt man die anlasslose und massenhafte Speicherung von Telekommunikationsdaten?
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Bootsgasse
Eine Bootsgasse bzw. Floßgasse ist eine Passage für Wasserfahrzeuge wie Boote, Kanus oder Flöße. Sie wird als Abstiegsbauwerk eingesetzt, um in einem Fließgewässer parallel zu einer Staustufe den Niveau-Unterschied zwischen Ober- und Unterwasser ohne eine Schleusenanlage oder ein Schiffshebewerk zu überbrücken.
Umgangssprachlich werden diese Passagen auch Bootsrutsche bzw. Floßrutsche genannt, da die Wasserfahrzeuge, wie auf einer Rutschbahn auf dem schnell strömenden Wasser gleitend, herunterrutschen.
Die Gasse ist baulich so gestaltet, dass das Wasserfahrzeug unter Zuhilfenahme einer möglichst geringen Menge Wasser noch fahrtauglich bleibt. Erreicht wird dies vor allem durch eine Kanalisierung des Wasserweges durch Auskleiden mit Beton und eine Anpassung des Gassenquerschnittes an den Querschnitt der Wasserfahrzeuge (Breite und Tiefgang).
Um zu erreichen, dass die Wasserfahrzeuge beim Durchfahren der Bootsgasse nicht mit den Wänden kollidieren, wird in den meisten für Kanus oder Ruderboote gebauten Bootsgasse eine spezielle Strömung in Richtung Mitte der Bootsgasse erzeugt.
Um die Strömung zu erzeugen, werden am Boden der Bootsgasse Lamellen angebracht (Stahlgerüst oder im Beton eingearbeitet). Diese zeigen von der Mitte aus in Fließrichtung nach außen. Dadurch wird das in Richtung Unterwasser vorbeischießende Wasser am Boden in Richtung der Wände gedrückt, steigt an den Wänden auf und fließt an der Oberfläche von beiden Seiten auf die Mitte zu. Dadurch wird eine oft an der Wasseroberfläche sichtbare Rinne in der Mitte der Gasse erzeugt. Diese und die doppelte Kreisströmung hält das Boot automatisch in der Mitte der Gasse.
Befindet sich eine Bootsgasse an einer Staustufe mit Wasserkraftwerk, kann die Wasserzufuhr in die Gasse über Schieber oder andere absperrende Einrichtungen zu- und abgeschaltet werden. Dadurch ist der durchschnittliche Wasserabfluss über die Gasse geringer, was eine höhere Leistung des Kraftwerkes ermöglicht. Die Einfahrt in die Gasse ist hierbei durch eine Lichtzeichenanlage geregelt und erst nach Zuschaltung der „Wasserspülung“ gestattet.
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Gekürzte und etwas veränderte Dokumentation eines Projekts der Firma Sylphen, welches ich durchgeführt habe. Achtung! Diese Informationen sind relativ alt und ich würde es heute auch nicht mehr so machen. Wer keine Angst vor Microsoft hat, sollte sich auf jeden Fall den kostenlosen Hyper-V Server 2012 anschauen.
Projektbeschreibung
Aus Platz-, Kosten- und Energieeffizienzgründen sollen die bestehenden physikalischen Server eines Unternehmens virtualisiert und auf einem einzigen physikalischen Server in virtuellen Maschinen installiert werden.
Weiterhin soll ein Backupserver zur Verfügung gestellt werden, der bei einem Ausfall des Hauptservers dessen Arbeit übernimmt, so dass ein unterbrechungsfreier Arbeitsfluss gewährleistet wird. Hier wird ein Distributed Replicated Block Device (DRBD) angestrebt, welches, ähnlich einem RAID1-System, für Redundanz im Serverbetrieb sorgt und somit eine optimale Lösung für einen Ausfallserver darstellt.
Lösungsansätze
In Betracht kamen zwei Lösungsansätze:
- Synchronisierung des Hauptservers mit dem Ausfallserver über rSync
- Einsatz eines DRBD
Aufgrund der großen Datenmengen würde rSync schnell an seine Grenzen geraten, insbesondere da virtuelle Maschinen teilweise sehr groß (10 GB und mehr) werden können. Würde nun während einer Synchronisierungsphase der Hauptserver ausfallen, wäre die virtuelle Maschine, die gerade synchronisiert wird, auf dem Ausfallserver ebenfalls defekt. Der entscheidende Vorteil von DRBD ist jedoch aufgrund der Ähnlichkeit zu einem RAID1, dass hier jedes geänderte Bit einzeln übertragen wird und bei Ausfall des Hauptservers das Backup nur wenige Sekunden alt ist und die Arbeit nach nur einer kurzen Unterbrechung direkt wieder an der Stelle aufgenommen werden kann, die zum Zeitpunkt des Ausfalls bestand.
Der Einsatz von DRBD ist somit die geeignetste Lösung.
Realisierung
Grundsystem
Als Grundsystem wird ein Debian 5.0 (Lenny) 64bit installiert, auf dem der VMware-Server installiert wird. Da das Betreiben eines VMware-Servers auf dem Host-System keine großen Ansprüche hat, reicht die Basisinstallation des Debian-Systems.
Dabei werden dem System eine statische IP sowie ein Hostname zugewiesen. Der Server erhält folgende Netzwerkkonfiguration für die erste Netzwerkkarte (eth0):
Hostname: hauptserver
IP: 192.168.0.11
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Standardgateway: 192.168.0.254
Die Rolle des Standardgateways übernimmt hier der vorhandene DSL-Router.
Es wird zusätzlich zu root der Benutzer vmware eingerichtet.
Um zu gewährleisten, dass keine aktuell bekannten Probleme den Betrieb stören, wird ein Update des Debian-Systems mit apt-get update durchgeführt.
Der Backupserver erhält die gleiche Konfiguration wie der Hauptserver. Einzig die IP-Adresse und der Hostname werden anders gewählt:
Hostname: ausfallserver
IP: 192.168.0.12
DRBD
Auf beiden Systemen kann nun DRBD installiert werden. Dazu ist es notwendig, noch einige Pakete zu installieren:
apt-get install make gcc flex drbd8-utils drbd8-modules-2.6-686
apt-get install linux-headers-2.6.26-686 psmisc build-essential
Es wird zunächst in das Verzeichnis /usr/src gewechselt, um die Source-Dateien von DRBD herunter zu laden und zu entpacken:
wget http://oss.linbit.com/drbd/8.3/drbd-8.3.1.tar.gz
tar -xzf drbd-8.3.1.tar.gz
DRBD soll als Modul gestartet werden, also nicht direkt in den Kernel eingebunden werden. Deshalb wird folgender Befehl ausgeführt:
cd drbd-8.3.1
make clean all
Ist die Kompilierung zum Modul erfolgreich verlaufen, wird das Modul im System installiert:
make install
Beide Systeme erhalten nun auf der zweiten Netzwerkkarte IP-Adressen, um miteinander kommunizieren zu können. Die zweite Netzwerkarte ist insofern nützlich, als das der gewöhnliche Netzwerk-Verkehr durch das DRBD nicht eingeschränkt wird.
Das Hauptsystem, hauptserver, erhält die IP-Adresse 192.168.1.11 auf eth1 und der Backupserver, ausfallserver, erhält die IP-Adresse 192.168.1.12 auf eth1.
Wichtig ist es, in die Datei /etc/hosts beide Server mit ihren Adressen auf eth1 einzutragen, um später eine Namensauflösung zu ermöglichen:
192.168.1.11 hauptserver 192.168.1.12 ausfallserver
Die Systeme werden direkt miteinander verbunden, um den Umweg über einen Switch zu vermeiden, womit auch eine potentielle Problem- oder Fehlerquelle ausgeschlossen wird.
Nach der Installation des DRBD-Moduls und der Konfiguration der Netzwerkumgebung wird die Datei /etc/drbd.conf auf jedem Server angepasst.
global { usage-count no; } common { protocol C; } resource r0 { on hauptserver { device /dev/drbd0; disk /dev/sdb; address 192.168.1.11:7789; meta-disk internal; } on ausfallserver { device /dev/drbd0; disk /dev/sdb; address 192.168.1.12:7789; meta-disk internal; } }
Um das DRBD zu initialisieren, wird der Befehl drbdadm up r0 ausgeführt. Dieser Befehl beinhaltet die einzelnen Befehle create-md, attach, syncer und connect. Mit create-md werden die Metadaten des DRBD erstellt. Der Befehl attach asoziiert das DRBD mit seinem Gegenpart, während syncer die die Synchronisierungsparameter setzt und connect schließlich die Verbindung zum Gegenpart herstellt.
Um zu prüfen, ob das DRBD erfolgreich initialisiert wurde, wird der Befehl cat /proc/drbd eingegeben. Das Ergebnis sieht ungefähr wie folgt aus:
version: 0.7.22 (api:79/proto:74) SVN Revision: 2554 build by root@hauptserver, 2009-06-19 20:47:34 0: cs:Connected st:Secondary/Secondary ld:Inconsistent ns:0 nr:0 dw:0 dr:0 al:0 bm:752 lo:0 pe:0 ua:0 ap:0
Um dem DRBD nun noch mitzuteilen, welches System das Primärsystem ist, wird folgender Befehl auf hauptserver eingegeben:
drbdadm -- --overwrite-data-of-peer primary r0
DRBD beginnt nun, sich zu synchronisieren, was einige Minuten in Anspruch nimmt. Das DRBD ist somit erschaffen.
Im Anschluss wird das DRBD mit einem Dateisystem zu versehen, damit es verwendet werden kann:
mkfs.ext3 /dev/drbd0
Heartbeat
Damit ausfallserver im Notfall als Ausfallserver einspringen kann, ist es notwendig, zusätzlich ein Heartbeat-Service einzurichten. Andernfalls würde das DRBD nur ein nicht-lesbares Device auf ausfallserver zur Verfügung stellen.
Zunächst wird Heartbeat auf beiden Systemen installiert:
apt-get install heartbeat-2
Für die Konfiguration des Heartbeat-Services werden nun auf hauptserver die Konfigurationsdateien erstellt:
cd /etc/ha.d
cp -a /usr/share/doc/heartbeat-2/authkeys .
chmod 0600 authkeys
cp -a /usr/share/doc/heartbeat-2/ha.cf.gz .
gunzip ha.cf.gz
cp -a /usr/share/doc/heartbeat-2/haresources.gz .
gunzip haresources.gz
Die Datei ha.cf wird folgendermaßen angepasst:
logfacility local0 ucast eth1 192.168.1.12 auto_failback on node hauptserver node ausfallserver
Die Datei haresources wird mit folgenden Werten gespeichert:
hauptserver drbddisk::r0 \ Filesystem::/dev/drbd0::/data::ext3 \
Zum Abschluss der Grundkonfiguration wird in der Datei authkeys noch die Authentifizierungsmethode gewählt. Da es sich um eine vertrauenswürdige Umgebung handelt, wird die einfachste Methode „CRC“ gewählt:
auth 1 1 crc
Anschließend werden die Konfigurationsdateien, die auf beiden Servern, mit einer Ausnahme in der ha.cf, identisch sein müssen, nach ausfallserver übertragen:
scp ha.cf haresources authkey ausfallserver$PWD:
Auf ausfallserver wird in der ha.cf die IP-Adresse auf 192.168.1.11 geändert.
Initial wird der Heartbeat-Service mit folgendem Befehl auf beiden Systemen gestartet:
/etc/init.d/heartbeat
Unter /data ist nun der Speicherplatz vorhanden, der für die VMs genutzt werden soll.
VMware
Zur Installation des VMware-Servers sind weiterhin noch zusätzliche Pakete notwendig, die noch nachinstalliert werden müssen:
apt-get install psmisc build-essential
Vorbereitend zur Installation des VMware-Servers wird das Verzeichnis /data/VMs erstellt, in dem später die virtuellen Maschinen gespeichert werden sollen.
Der VMware-Server befindet sich bereits auf einer CD, die in das System gemounted wird. Das VMware-Server-Paket wird nach /tmp kopiert und dort entpackt.
cd /tmp
tar xvfz VMware-server-2.0.1-156745.x86_64.tar.gz
Nach dem Entpacken des Paketes wird der VMware-Server installiert.
cd VMware-server-2.0.1-156725.x86_64
./vmware-install.pl
Alle Abfragen, die das Installationsscript stellt, werden mit den Standardwerten beantwortet. Die Annahme der Lizenzvereinbarung wird mit der Eingabe „yes“ bestätigt. Bei der Abfrage nach dem Speicherort für die virtuellen Maschinen wird der Pfad /data/VMs angegeben.
Der Abschluss der Installation ist die Eingabe Seriennummer für den VMware-Server.
Nun können über die Weboberfläche des VMware-Servers (hier https://192.168.0.11:8333) die virtuellen Maschinen angelegt werden.
Fehlervermeidung und -behebung
Die virtuellen Maschinen werden bei einem Ausfall des primären Servers automatisch auf dem Sekundärserver gestartet. Da vorher in der Regel kein Beenden der virtuellen Maschinen auf dem Primärsystem durchgeführt wurde, kann es dazu kommen, dass die Dateisysteme der virtuellen Maschinen inkonsistent werden. Nach Möglichkeit sollten deshalb so bald wie möglich die virtuellen Maschinen neu gestartet werden, um Inkonsistenzen durch Checkdisk zu beheben.
Sollte die Verbindung zwischen beiden Systemen unterbrochen werden, starten sich die virtuellen Maschinen auf dem Sekundärsystem automatisch, wodurch jeder virtuelle Server nun zweimal im Netzwerk vorhanden ist. In diesem Fall müssen die virtuellen Maschinen auf dem Sekundärsystem manuell wieder heruntergefahren werden. Abhilfe kann hier die Implementierung von STONITH (Shoot the other node in the head) schaffen.
Um weitere Probleme zu vermeiden, sollte man, wenn nötig, immer zuerst das Sekundärsystem herunter fahren und danach das Primärsystem. Bei der Startreihenfolge ist die umgekehrte Reihenfolge zu beachten. Zuerst sollte das Primärsystem gestartet werden, danach erst das Sekundärsystem.
Präsentation
Unter folgendem Link steht die Präsentation des Projektes im PowerPoint 2007 Format zur Verfügung: Präsentation Redundante Servervirtualisierung
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Hackschnitzelheizung
Als Hackschnitzelheizung wird eine Heizanlage bezeichnet, die mit Holzhackschnitzeln als biogenem Festbrennstoff betrieben wird. Größere Heizanlagen für Hackschnitzel, die Wärmenetze oder Großabnehmer beliefern, werden als Hackschnitzelheizwerke bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Verfahren
- 2 Leistungsbereich und Wirkungsgrad
- 3 Brennstoff
- 4 Verbreitung und Entwicklung
- 5 Wirtschaftlichkeit
- 6 Nachhaltigkeit
- 7 Emissionen
- 8 Literatur
- 9 Weblinks
- 10 Quellen
Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ähnlich wie bei Pelletheizungen wird der Brennstoff periodisch angeliefert und mittels Zuführeinrichtungen automatisch bedarfsgemäß in die Brennkammer eingebracht. Für die Verbrennung kommen die in Holzheizungen übliche Festbettfeuerungen zum Einsatz. Mit der erzeugten Wärme wird Wasser aus dem Heizkreislauf im Kessel der Hackschnitzelheizung erwärmt. Die Wärmeverteilung erfolgt genauso wie bei anderen Systemen der Zentralheizung durch das erwärmte Wasser. Anders als bei Öl- oder Gasheizungen muss bei Hackschnitzelheizungen ein Warmwasserspeicher in das Heizsystem eingebunden werden, der die im Brennvorgang erzeugte Wärme bis zur Wärmeanforderung durch das Heizsystem verlustarm speichert.
Brennstofflagerung und -zuführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Je nach Anforderungen der Heizanlage an die Brennstoffqualität werden die Holzhackschnitzel frisch bis feucht oder in einer Hackschnitzeltrocknungsanlage vorgetrocknet angeliefert und in der Regel unter Dach, teilweise jedoch auch unter Vlies bzw. Folie oder offen im Freien gelagert. Der benötigte Lagerraum für Hackschnitzel ist relativ groß. Im Vergleich zu Öl benötigen Hackschnitzel etwa das zehnfache Lagervolumen, freilich bei geringerem Aufwand für den Raum, da Hackschnitzel keine wassergefährdenden Stoffe sind. Im Vergleich zu Pellets muss bei Hackschnitzeln etwa der dreifache Lagerraum gerechnet werden, da diese eine geringere Schüttdichte aufweisen.
Die Austragung des Brennstoffs aus dem Hackschnitzellager wird durch verschiedene technische Systeme wie Schnecken, Rührräder mit Schneckenförderer oder Schubböden erleichtert, die Zuführung zur Brennkammer erfolgt in der Regel über Schneckenförderer. Für ungleichmäßige Qualitäten kommen auch hydraulische Zuführungssysteme mit Förderkolben zum Einsatz, die überstehendes Material durchtrennen können und daher weniger störanfällig sind. Die zugeführte Brennstoffmenge regelt die Heizanlage in Abhängigkeit vom Wärmebedarf des Heizsystems.
Feuerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die als Festbettreaktor ausgeführte Feuerungsanlage wird automatisch mit Brenngut versorgt. Dabei wird der Brennstoff entweder seitlich (Quereinschubfeuerung) oder von unten (Unterschubfeuerung) in den Brennraum eingebracht. Bei sehr einheitlichen Hackschnitzelqualitäten (gesiebt) sind auch Abwurffeuerungen möglich, bei denen die Hackschnitzel von oben in den Brennraum fallen.
Die Steuerungs- und Regelungstechnik der Anlage führt den Brennstoff schrittweise in der Menge zu, die der benötigten Wärmeabgabe entspricht. Je nach Ausführung werden die zugeführten Hackschnitzel entweder mit Heißluftgebläsen automatisch entzündet, oder es wird im Brennraum dauerhaft ein Glutbett erhalten.
Die anfallende Asche fällt in einen Aschekasten. Vor allem bei der Verwendung aschereicher Brennstoffe wie Hackschnitzel mit hohem Rindenanteil werden auch Ascheaustragssysteme eingesetzt, bei denen die Brennrückstände mittels Förderschnecken in Sammelbehälter transportiert werden.
Wärmeübertragung und -speicherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Ebenso wie bei der Verwendung anderer Brennstoffe erhitzt die Verbrennung des Energieträgers im Kessel das Wasser, das als Wärmeüberträger eines Heiz- und/oder Warmwassersystems dient und die Wärmeenergie über Pumpen und Rohrleitungen an den Ort des Verbrauchs transportiert. Da eine weitestgehend vollständige Verbrennung der Hackschnitzel nur im Regelbetrieb möglich ist und während der Aufwärm- und der Ausbrandphase bei Kesseln mit Stahlbrennkammern größere Verluste und höhere Emissionen entstehen, wird das erwärmte Wasser wie bei Scheitholzheizungen in der Regel zunächst in einen Wärmespeicher geleitet, von wo es von den Verbrauchern je nach Bedarf abgerufen wird. Bei Kesseln mit vollschamottierter Brennkammer und Lambdasondenregelung ist ein Wärmespeicher nicht zwingend erforderlich, da dieser auch im langfristigen Teillastbetrieb bei gleichzeitig niedrigen Emissionen betrieben werden kann.
Messung, Steuerung und Regelung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Mess-, Steuer- und Regeltechnik der Hackschnitzelheizung ist in der Regel aufwändiger als die vergleichbarer Heizsysteme mit fossilen Brennstoffen. Zum einen erfordert die Einbindung eines oder mehrerer Wärmespeicher eine Regelung der Warmwasserspeicherung, -abgabe und -nachlieferung, zum anderen ist die Regelung von Brennstoffzufuhr, Brennluftzufuhr und Feuerung aufwändiger, unter anderem da der Brennstoff weniger einheitlich ist als Erdöl oder Erdgas.
Sicherheitseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Wegen der Besonderheiten des Brennstoffs verfügen Hackschnitzelheizungen über andere Sicherheitseinrichtungen als Öl- oder Gasbrenner. So ist die Brennstoffzuführung mit einer Rückbrandzuführung ausgestattet. Über Löschwassersysteme oder Systeme der Trennung des Stoffflusses wie Absperrschieber oder Zellenradschleusen wird verhindert, dass Feuer sich aus dem Brennraum über die Zuführung bis in das Brennstofflager ausbreitet. Unterdruckregelungen im Feuerraum verhindern das Austreten giftiger oder brennbarer Gase in den Heizungsraum. Ein Überhitzungsschutz wird durch Sicherheitswärmetauscher gewährleistet, der bei Überhitzung automatisch kaltes Wasser durch einen Wärmetauscher leitet.
Automatisierungsgrad, Betreuung und Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Moderne Hackschnitzelanlagen arbeiten weitgehend vollautomatisch. Die regelmäßigen Arbeiten an der Heizung beschränken sich auf die Befüllung des Lagers, die Entnahme der Asche und bei einfacheren Modellen die Reinigung der Rauchzüge. Wegen der geringen Uniformität des Brennstoffs ist jedoch die Störanfälligkeit höher als bei vergleichbaren Pelletfeuerungen, weshalb eine regelmäßige Kontrolle des Anlagenbetriebs vorteilhaft ist. Ebenso wie andere Anlagen werden Hackschnitzelheizungen im jährlichen Turnus gewartet.
Leistungsbereich und Wirkungsgrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hackschnitzelheizungen sind in allen Leistungsbereichen ab ca. 10 kW verfügbar. Die meisten heute verfügbaren Anlagen verfügen über eine Leistungsregelung über die Brennstoff- und Verbrennungsluftzufuhr, so dass sie sowohl bei Volllast als auch bei Teillast betrieben werden können. Derzeit erreichen Hackschnitzelkessel bei Volllastbetrieb (Nennwärmeleistung) einen feuerungstechnischen Wirkungsgrad von rund 80–93 %, das ist geringfügig weniger als die Werte für Pelletkessel (85–96 %).
Brennstoff[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hackschnitzelheizungen sind auf die Verwendung von Holzhackschnitzeln als Brennstoff ausgelegt. Je nach Anlagentechnik variieren die Anforderungen an die Brennstoffqualität. Teilweise können auch andere biogene Brennstoffe eingesetzt werden.
Hackschnitzelqualitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vor allem kleinere Anlagen benötigen für einen störungsfreien Betrieb trockene, gesiebte Ware mit definierten Größen der einzelnen Schnitzel, üblich sind hierfür Brennstoffe mit einer Teilchenlänge der Hauptfraktion von 3,15 bis 30 mm und einer Restfeuchte von weniger als 30 % (Klasse G30 S30 nach EN 14961-2). Größere Anlagen können häufig auch gröbere Ware mit größeren Abweichungen der Kantenlängen nutzen. Die Anlagen sind in der Regel auf bestimmte Feuchtebereiche des Brennstoffs ausgelegt. So sollten z. B. Anlagen zur Verfeuerung frischer Hackschnitzel mit höheren Feuchtegehalten nicht mit trockenem Material in Volllast betrieben werden, da es bei den dann herrschenden höheren Brennraumtemperaturen zu Schäden kommen kann.
Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Verbrennung ist der Aschegehalt der Hackschnitzel, der maßgeblich durch den Rindenanteil beeinflusst wird. Bei hohen Aschegehalten, wie z. B. bei Material von Kurzumtriebsplantagen oder aus der Landschaftspflege (Hecke- und Strauchschnitt), erfordert der höhere Ascheanfall eine häufige Leerung des Aschekastens oder eine automatische Ascheaustragung. Mit höherem Aschegehalt einher gehen auch höhere Anforderungen an die Ausführung der Brennkammer, um Verschlackungen und eine Korrosion der Materialien zu vermeiden. Zudem steigen die Emissionen an Schadstoffen, vor allem an Feinstaub, an. Die ab 2015 geltenden Grenzwerte für Kleinfeuerungsanlagen können heute marktübliche Hackschnitzelheizungen erfüllen, wenn hochwertige, aschearme Brennstoffqualitäten verwendet werden. Andernfalls wird eine Rauchgasreinigung erforderlich.
Brennstoffalternativen und Ergänzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Als förder- und verbrennungstechnisch einfachere, jedoch deutlich teurere Brennstoffalternative können in Hackschnitzelanlagen auch Holzpellets eingesetzt werden, umgekehrt können Hackschnitzel jedoch in der Regel nicht für Pelletheizungen verwendet werden. Anlagen, die auf die Verwendung verbrennungs-, förder- und emissionstechnisch anspruchsvoller fester Biobrennstoffe wie Getreideverbrennung oder Halmgütern wie Stroh, Heu oder Miscanthus ausgelegt sind, können in der Regel auch mit Hackschnitzeln betrieben werden.
Die Kombination von Hackschnitzelheizungen mit der Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung durch Sonnenkollektoren (Solarthermie) ist aus zwei Gründen vorteilhaft: Zum Einen können die Anlagen, die bei Teillastbetrieb und kurzen Betriebszeiten oft weniger effizient arbeiten, so in Zeiten geringer Wärmeanforderung über Monate hinweg außer Betrieb genommen werden. Zum anderen ist mit dem für Hackschnitzelheizungen teilweise nötigen Pufferspeicher (vereinzelte Hersteller benötigen nicht zwingend einen Pufferspeicher) bereits ein wesentlicher Anteil der für eine Wärmeversorgung über Solarthermie nötigen Anlagen bereits vorhanden.
Verbreitung und Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Vor allem wegen des hohen Lagerraumbedarfs von Hackschnitzeln, aber auch wegen der im Vergleich zu anderen Brennstoffen geringen Transportwürdigkeit auf dem Landweg sind Hackschnitzelheizungen vor allem in ländlichen Regionen verbreitet. Besonders häufig sind diese Heizanlagen in Regionen mit einem hohen Waldanteil. In Bayern sind pro tausend Einwohner Hackschnitzelheizungen mit einer Leistung von 23 kW installiert, während im waldärmsten Flächenbundesland Schleswig-Holstein pro 1000 Einwohner lediglich 2 kW liefen (Stand: 2009).
In den letzten Jahren hat sich der Anteil an Hackschnitzelheizungen erhöht. Die Marktentwicklung bleibt jedoch deutlich hinter den starken Zuwächsen bei den Pelletheizungen zurück. Der größte Mengenanteil der produzierten Hackschnitzel zur energetischen Verwertung wird derzeit von Biomasseheizwerken und Biomasseheizkraftwerken verbraucht.
Wirtschaftlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hackschnitzelheizungen sind im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen derzeit ab einem Leistungsbedarf von 20 kW wirtschaftlich sinnvoll und eignen sich deshalb vorzugsweise für größere Altbauten, Mehrfamilienhäuser oder Gebäudekomplexe. Die Anschaffungskosten sind in der Regel deutlich höher als bei herkömmlichen Öl-, Pellet-, oder Gasheizanlagen. Die Brennstoffkosten hingegen sind sehr viel niedriger als bei letztgenannten. Der Zeitraum, nach der sich die Investition in eine Hackschnitzelheizung finanziell auszahlt, ist daher stark von der Relation der Rohstoffmarktpreise abhängig.
Im Vergleich zu Öl- oder Gasheizanlagen wird für den Betrieb mehr elektrische Energie benötigt, z. B. für den Antrieb des Rührwerkes, die Förderschnecke und die automatische Aschenaustragung.
Förderung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Investition in automatisch beschickte Hackschnitzelheizungen wird von der Bundesregierung erheblich gefördert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt Investitionszuschüsse von 1.400 € pro Anlage zwischen 5 und 100 kW Leistung.[1] Größere Heizungen werden über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit Investitionszuschüssen gefördert. Zusätzliche Förderungen gewähren die Programme, wenn die Anlagen in energieeffizienten Gebäuden errichtet werden oder gleichzeitig eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung errichtet wird.
Nachhaltigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hackschnitzelheizanlagen gelten im Vergleich zu Heizanlagen für fossile Brennstoffe als umweltverträglich. Die Menge an CO2, die bei der Verbrennung von Hackschnitzeln freigesetzt wird, entspricht genau der Menge CO2, die beim Wachstum der Hölzer in diese eingebunden wurde. Auch bei Einberechnung der CO2-Freisetzung durch Waldbewirtschaftung, Transporte, Aufbereitung, Stromverbrauch der Heizung usw. („graue Energie“) erzeugen Hackschnitzel bei nachhaltiger Waldbewirtschaftung deutlich weniger klimarelevante Emissionen als fossile Energieträger. Der CO2-Ausstoß von Holzhackschnitzel beträgt etwa 35 g/kWh, bei Heizöl liegt der Wert bei 303 g/kWh.
Durch den Einsatz des biogenen Energieträgers Holzhackschnitzel wird die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert. Zudem kann im Unterschied zu fossilen Brennstoffen bei der Nutzung von Holzhackschnitzeln auf regional erzeugte Brennstoffe zurückgegriffen werden. Die Ausgaben für den Brennstoff bleiben dann weitgehend in der eigenen Region und erhöhen dort die Wertschöpfung.
Emissionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Emissionen von Kohlenmonoxid, flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen, Stickoxiden und Staub in den Rauchgasen liegen über denen von Heizöl- oder Gaskesseln, jedoch z. B. weit unter denen von Kaminöfen alter Bauart[2]. Die Schadstoffemissionen moderner Hackschnitzelheizungen liegen weit unter den aktuellen Grenzwerten, auch nach der Absenkung der Abgaswerte im Jahr 2015 gemäß 4. BImschV können die Anlagen die Grenzwerte einhalten. Bei schlechter Brennstoffqualität oder mangelhafter Wartung allerdings können die Abgasemissionen stark ansteigen.
Durch Systeme zur Rauchgasreinigung können die Emissionen weiter reduziert werden. In größeren Heizanlagen für Hackschnitzel, die den schärferen Abgasbestimmungen der TA Luft unterliegen, kommen Filtersysteme für Feinstaub und Stickoxide zum Einsatz. Für Hackschnitzelheizungen unter 100 kW sind erste Systeme zur Abgasreinigung für Feinstaub auf dem Markt.
Elektrostatischer Filter zur Feinstaubreduzierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mittlerweile ist auch eine Biomasseheizung mit integriertem Feinstaubfilter am Markt erhältlich.[3] Der Feinstaubfilter ist als elektrostatischer Staubfilter konzipiert. Er befindet sich in den letzten Rauchgaszügen der Hackschnitzelheizung. Gesteuert wird der elektrostatische Feinstaubfilter durch die bestehende Regelung der Biomasseheizung. Der Vorteil eines integrierten Feinstaubfilters liegt in der kompakten Bauweise, da weder ein zusätzlicher Platz für den elektrostatischen Feinstaubfilter noch eine externe Regelung für diesen benötigt wird.
Die Biomasseheizung mit elektrostatischen Filter zur Feinstaubreduzierung wurde auch durch den TÜV Süd nach der EN 303-5:2012 einer Prüfung unterzogen. Der in der Hackschnitzelheizung Biokompakt „ECO 80 E“ integrierte elektrostatische Feinstaubfilter erreichte während dieser TÜV-Prüfung bei der Volllast einen Staubwert von 0,9 mg/MJ und bei der Teillast sogar einen Staubwert von weniger als 0,1 mg/MJ.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Informationsbroschüre des schweizerischen Bundesamtes für Energie (PDF)
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), 4., aktualisierte Auflage 2012: Marktübersicht Hackschnitzel-Heizungen. PDF
- Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), 2007: Handbuch Bioenergie-Kleinanlagen.ISBN 3-00-011041-0 (pdf)
Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- BAFA: Förderung von Biomasseanlagen, abgerufen am 26. August 2012.
- IER Stuttgart, A. Voß: Herausforderung Energie (PDF-Datei; 597 kB), 10. Juni 2009.
- www.biokompakt.com (Memento des Originals vom 10. November 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
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Ich will Euch diese interessanten SEO Links zum Google Update für persönliche SERPs nicht vorenthalten. Es passiert kurz vor Weihnachten wieder eine Menge und wir bekommen in der ...
2009 drehen die Network Information Center völlig durch. So viele Änderungen und Erweiterungen bei den Toplevel Domain Richtlinien gab es noch nie wie in diesem Jahr. Was ist jetzt ...
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Es gibt viele Dinge die ich nicht mehr offline oder ganz anders mache als früher, weil sie jetzt kostenlos im Internet getan werden können. Ist das bei Euch auch so?
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Hallo Modellbaufreunde,
da es am Porsche 547 Kundenmotor keine berichtenswerten Fortschritte gibt und ich auch nicht dazu komme die Rennbahn für den Ferrari 312 zu präparieren, stelle ich heut, zumal das Thema unlängst zur Sprache kam, einige Bilder zu meinem vor 3 Jahren gebauten Franzis Porsche 6 Zylinder ein.
Zur gefälligen Beachtung: das da oben sind die Vergaser oob!
Für ein Scale-Modell ist der Bausatz insgesamt und besonders in nachfolgenden Punkten meiner Meinung nach sehr ausbaufähig:
-Kolbenform falsch (Original: Dachkolben mit Ventiltaschen, Modell: Flachbodenkolben)
-Motorblock (Original: vertikal geteilt, Modell: horizontal geteilt)
-Zylinder (Original: Einzellzylinder, Modell: pro Bank zusammengefasst)
-Zylinderköpfe (Ein- und Auslasskanäle nicht nachgebildet, Original: Einzellköpfe, Modell: pro Bank zusammengefasst)
-Verschraubungen (es sollten öfters die Verschraubungsstellen des Originals verwendet werden, auch wenn dazu ein paar Schrauben mehr notwendig sind)
-Ölkühler ist zu wenig detailliert, Ölleitungsanschluss fehlt, Kühlernetz nicht nachgebildet
-die Schellen des Endschalldämpfers sitzen zu weit auseinander
-Vergaserbatterie entspricht nicht wirklich den eingesetzten Typen. Am ehesten kann man die Modell-Vergaser wohl noch mit den Weber 40IDS-Vergasern vergleichen, die am Motor des 911S zum Einsatz kamen. Daher habe ich auch das Typenschild auf die Daten des S-Motors geändert.
Mit einige Verbesserungen gibt das Modell den Porsche-Motor äußerlich dennoch ganz ordentlich wieder. So habe ich:
-alle Motorenteile -bis auf die durchsichtigen und den Antriebsmotor- nach originalen Vorbildern lackiert.
-die Nockenlaufbahnen, die Schellen des Endschalldämpfers und die Stößelteller der Ventile mit Chrom-Folie beklebt, was auch das Ventilspiel verringert
-am Ölkühler den Leitungsanschluss und das Kühlernetz nachgerüstet.
-am Ventilator ein Spannband mit dem charakteristischen Aufkleber hinzugefügt
-dem Verteiler ein passendes Bosch-Schild gegeben
-die Vergaser mit Schrauben, Kraftstoffzuleitungen und Beschleunigerpumpe verfeinert
-am Endschalldämpfer das Endrohr geöffnet und mit einer verchromten Abschlußblende versehen.
-sowie einige Dichtungen (z.B. am Ventildeckel) hinzugefügt.
Leider habe ich damals noch darauf verzichtet, die leidigen Kreuzschlitz-Schrauben im Sichtbereich zu ersetzen. Auch mit den Vergasern bin ich nicht wirklich glücklich, Ersatz aus dem 3D-Drucker wäre besser gewesen. Ich hoffe der Motor gefällt Euch trotzdem ein bisschen.
Ein schönes, langes Wochenende wünscht Euch
Frank
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Die Kathpedia ist ein Projekt zum Aufbau einer freien katholischen Enzyklopädie. Jeder kann mit seinem Wissen beitragen und die Artikel direkt im Browser bearbeiten. - Die ersten Schritte sind sehr einfach.
Primär sind katholische Christen zur aktiven Mitarbeit eingeladen. Oberste Richtschnur in allen Zweifelsfällen sind die Heilige Schrift zusammen mit der Tradition der Kirche, wie sie in den kirchlichen Lehrdokumenten, dem Katechismus der Katholischen Kirche sowie dem Kompendium des Katechismus dargelegt werden.
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Dokumetation von Wikipedia edit-warsEs kommt immer wieder einmal vor, dass auf den Diskussionsseiten der kathpedia-Artikel edit-wars gegen katholische Beiträge in der Wikipedia dokumentiert werden. M.E. ist dies das falsche Gefäss für solche Informationen. Es geht hier vor allem um den Aufbau einer zuverlässigen, hochstehenden kahtolischen Enzyklopädie. Ich lösche im Moment Diskussionseiten, welche nicht auf den Kathpedia-Artikel direkt Bezug nehmen sondern auf Geschehnisse anderswo. Vielleicht hat jemand Vorschläge dafür, wie dieses Problem gut behandelt werden kann. --reto 15:13, 6. Jul. 2009 (CEST) |
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Es gibt mal wieder eine neue Aktion unserer Schülervertretung: Valentinsrosen! Sie werden wie die Nikoläuse für schlappe 50 Cent das Stück in den Pausen in der Pausenhalle verkauft. Am Valentinstag werden sie dann in den Klassen verteilt. Aber seid schnell! Die Auflage beschränkt sich auf 200 Stück!
Schenkt euren Liebsten etwas Schönes!
Von Paul Asmus, 7d
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Kfz-Kennzeichen (Weißrussland)
Die aktuellen weißrussischen Kfz-Kennzeichen werden seit Mai 2004 ausgegeben. Die meisten Kennzeichen sind mit schwarzer Schrift auf weißem Grund ausgestaltet. Am linken Rand befindet sich die weißrussische Nationalflagge, darunter das Nationalitätszeichen BY. Als Schriftart wird eine Variante der deutschen DIN-Schrift verwendet.
Inhaltsverzeichnis
Aktuelle KennzeichenBearbeiten
Nummernschilder für Privatfahrzeuge bestehen aus vier Ziffern und zwei Buchstaben; danach folgt, durch einen Bindestrich getrennt, die regionale Zuordnung in Form einer weiteren Ziffer. Bei Nutzfahrzeugen und Anhängern wird eine abgeänderte Gliederung verwendet, die Gebietsziffer steht aber stets am Ende. So rutscht bei Anhängerkennzeichen beispielsweise einer der beiden Buchstaben an den Anfang vor die vier Ziffern. Nummernschilder für Zweiräder sind zweizeilig. In der oberen Zeile erscheinen die vier Ziffern, unten Flagge und Länderkürzel, zwei Buchstaben und die Regionsziffer.
Mit Ausnahme der Kennzeichen von Polizei und Militär sowie Diplomatenkennzeichen werden nur jene Buchstaben verwendet, deren Glyphen sowohl im weißrussischen als auch im lateinischen Alphabet vorkommen (A, B, E, I, K, M, H, O, P, C, T und X).
VariantenBearbeiten
Für einige Fahrzeuggruppen werden besondere Kennzeichen ausgegeben, die sich vor allem durch eine andere Hintergrundfarbe von gewöhnlichen Nummernschildern unterscheiden.
Kennzeichen | Schema | Anwendung | Anmerkungen |
---|---|---|---|
1234 AB-5 | Privatfahrzeuge | letzte Ziffer = Woblasz |
AB 1234-5 | Nutzfahrzeuge | letzte Ziffer = Woblasz | |
A 1234 B-5 | Anhänger | letzte Ziffer = Woblasz | |
CD 1234-5 | Diplomatisches Korps | letzte Ziffer = Woblasz | |
CC 1234-5 | Konsularisches Korps | letzte Ziffer = Woblasz | |
1 TAX 2345 | Taxis | erste Ziffer = Woblasz | |
1234 AB | Polizei | Buchstaben = Woblasz | |
1234 AB | Militär | ||
1AB T 1234 | befristete Anmeldung | erste Ziffer = Woblasz; innerhalb des T erscheinen elf Mal die Buchstaben BY | |
AB-1 / 2345 | Traktoren, Arbeitsmaschinen | erste Ziffer = Woblasz |
Kennzeichen 1992–2004Bearbeiten
Die ersten weißrussischen Kfz-Kennzeichen wurden 1992 ausgegeben und hatten rote Schrift sowie eine rote Umrandung. Sie bestanden aus vier Ziffern und zwei Buchstaben, von denen der erste das Gebiet kodierte. Im Jahr 2000 wurde ein dritter Buchstabe hinzugefügt und die Kodierung der Gebiete leicht verändert. Verwendet wurden wie auch heute nur Buchstaben, die in beiden Alphabeten vorkommen. Zwischen Ziffern- und Buchstabengruppe befand sich von 1992 bis 1995 das damalige Nationalwappen. 1996 wurde es durch ein gedrucktes Siegel mit der Aufschrift BELARUS ersetzt.
VariantenBearbeiten
Kennzeichen | Schema | Anwendung | Anmerkungen |
---|---|---|---|
1234 AB | Privatfahrzeuge | 1992–1996, Buchstaben = Woblasz | |
1234 AB | Privatfahrzeuge | 1996–2000, Buchstaben = Woblasz | |
1234 ABC | Privatfahrzeuge | 2000–2004, Buchstaben = Woblasz | |
AB 1234 | kommerzielle Fahrzeuge | 1992–2004, Buchstaben = Woblasz, kein Siegel | |
AB 1234 A 1234 A 12345 |
diverse | CD = Diplomatisches Korps CC = Konsularisches Korps T = technisches Personal K = ausländische Medien M = ausländische Banken, Firmen, Joint Ventures P = Ausländer |
1234 AB | Grenztruppen |
Kennzeichen vor 1992Bearbeiten
Bis 1991 war Weißrussland als Weißrussische Sozialistische Sowjetrepublik Teil der Sowjetunion und führte keine eigenen Kennzeichen. Die Zulassungsbezirke im sowjetischen System waren weitgehend mit den heutigen identisch. Einzige Ausnahme bildet die Woblasz Molodetschno (Kürzel МЛ), die 1960 aufgelöst wurde.
Siehe dazu: Kfz-Kennzeichen (Sowjetunion)
Regionale KodierungBearbeiten
Woblasz | seit 2004 | Polizei | 2000–2004 | 1992–2000 | vor 1992 |
---|---|---|---|---|---|
Innen- und Verteidigungsministerium | 0 | ||||
Breszkaja Woblasz | 1 | БН | Axx | Ax IA, IB, IC, IE, IH, II |
БНx |
Wizebskaja Woblasz | 2 | ВТ | Bxx | Bx IK, IM, IO, IT, IX |
ВТx |
Homelskaja Woblasz | 3 | ГС | Exx | Ex Hx |
ГСx |
Hrodsenskaja Woblasz | 4 | ГК | Cxx | Cx XA, XB, XC, XE, XH, XI |
ГКx |
Minskaja Woblasz | 5 | МО | Oxx | Ox Px |
МБx |
Mahiljouskaja Woblasz | 6 | МГ | Txx | Tx XM, XO, XP, XT, XX |
МГx |
Stadt Minsk | 7 | MH | Mxx AAX, EAK |
Mx Kx HK, IP, РI, PH, XK |
МИx |
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Letmathe
Letmathe Stadt Iserlohn
---|---|
Höhe: | 135 (122–441) m |
Fläche: | 35,41 km² |
Einwohner: | 25.286 (31. Dez. 2018) |
Bevölkerungsdichte: | 714 Einwohner/km² |
Eingemeindung: | 1. Januar 1975 |
Postleitzahlen: | 58642, 58644 |
Vorwahl: | 02374 |
Inhaltsverzeichnis
GeographieBearbeiten
Räumliche LageBearbeiten
Letmathe liegt im unteren Lennetal in einem von Massenkalk durchzogenen Gebirge. Der tiefste Punkt ist die Lenne an der Stadtgrenze zu Hagen-Hohenlimburg, die höchste Erhebung der Hilkenhohl bei Lössel.
GliederungBearbeiten
Gliederung in zwölf (ehemalige) Stadtteile
GeschichteBearbeiten
Erstmals urkundlich erwähnt wird Letmathe in einem Güterverzeichnis des Klosters Werden aus dem Jahre 1036. Obwohl diese Urkunde inzwischen als Fälschung erkannt wurde, gilt der Inhalt dennoch als echt, zumal Genna schon 980 erwähnt wird. Genna bedeutet: „Jenseits des Wassers“ und wo es ein Jenseits gibt, muss es auch ein Diesseits geben (nämlich Letmathe).
Im frühen 13. Jahrhundert bildete die (Wall-)Burg auf dem Burgberg Oestrich als „Cometia Osteric“ die Keimzelle der Grafschaft Limburg. 1220 wird der Ortsteil Grüne erstmals erwähnt. Der Hof auf dem Honsel wird 1395 erwähnt. 1573 ist der Ort Letmathe im Atlas von Christian s'Grooten eingezeichnet.
Bis ins späte 14. Jahrhundert regierten die Herren von Letmathe auf Haus Letmathe. Danach folgten verschiedene Herren, u. a. im späten 16. Jahrhundert die Familie von Brabeck aus Kirchhellen bei Bottrop. 1812 wurde der Unternehmer Friedrich Wilhelm Ebbinghaus Herr von Haus Letmathe. Er errichtete 1818 an der Lenne eine Papiermühle, die im 19. Jahrhundert zu den größten Papiermühlen in Deutschland gehörte.
Neben der Eröffnung der ersten befestigten Chaussee nach Iserlohn 1813 trug die Errichtung der Bahnstrecke Hagen–Siegen zum enormen wirtschaftlichen Aufschwung im 19. Jahrhundert bei. Letmathe erhielt 1859 seinen Bahnhof am südlichen Lenneufer.
1816 kam Letmathe mit Oestrich, (Hohen-)Limburg, Elsey und Reh zum neuen Amt Limburg. 1903 schieden im Zusammenhang mit der Eingemeindung von Elsey nach Hohenlimburg die Gemeinden Letmathe und Oestrich aus dem Amtsverband aus und bildeten das Amt Letmathe-Oestrich. Die St. Kilian-Kirche wurde in der Zeit zwischen 1914 und 1917 von dem Dombaumeister Joseph Buchkremer errichtet. 1921 bildete die Gemeinde Oestrich zusammen mit der Gemeinde Lössel das Amt Oestrich, und Letmathe wurde eigenständig. Am 15. Dezember 1935 erhielt Letmathe die Stadtrechte.[1]
Anfang der 1930er wurde die 14 Morgen große „Klusenwiese“ in einen Park umgestaltet und 1934 eröffnet. Anfangs „Schlageterpark“ genannt, heißt der Park seit 1945 „Volksgarten“.[2] Das erste Letmather Altenheim entstand 1946 in der Villa des Unternehmers Wilhelm Ebbinghaus an der Oeger Straße.
1954 beschlossen die Gemeinden Oestrich und Lössel, mit der Stadt Letmathe eine neue Stadt Letmathe zu bilden. Doch erst am 1. Oktober 1956 wurde die neue Stadt Letmathe gegründet, allerdings musste die Gemeinde Oestrich große Teile an Iserlohn abtreten.[1] 1975 wurde Letmathe ein Stadtteil von Iserlohn. Im Rahmen der Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Sauerland/Paderborn schlossen sich Iserlohn, Letmathe, Hennen, Kesbern und Sümmern zur neuen Stadt Iserlohn zusammen.[3]
Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre wurde am Nordrand Letmathes die A 46 gebaut und 1974 eröffnet. Das beim Bau angefallene Erdreich (1,3 Mio. m³)[4] wurde entlang der Lenne aufgeschüttet und die Straße Lennedamm bis 1976 als Umgehungsstraße gebaut. In den folgenden Jahren wurde die Einkaufsstraße zu einem verkehrsberuhigten Bereich.
ReligionenBearbeiten
Durch den starken Einsatz der Adelsfamilie von Brabeck, die zur Zeit der Reformation Herren auf Haus Letmathe waren, ist Letmathe als einzige Gemeinde in der Grafschaft Limburg und als eine der wenigen Gemeinden im weiten Umland mehrheitlich katholisch geblieben. Letmathe hatte inzwischen im Bistum Paderborn so an Bedeutung gewonnen, dass bei der Teilung des großen Dekanats Iserlohn 1922 Letmathe Sitz eines neuen Dekanats mit den Gemeinden Altena, Hohenlimburg, Letmathe, Lüdenscheid Stadt und Land, Nachrodt, Oestrich, Plettenberg Stadt und Land und Werdohl wurde. Heute gehört die katholische Gemeinde zum Dekanat Märkisches Sauerland.
Erst Ende des 19. Jahrhunderts kamen im Zuge der Industrialisierung viele evangelische Bürger nach Letmathe. Seit 1845 wurden die Letmather Evangelischen zur Kirchengemeinde Oestrich gezählt, erst 1877 konnte eine eigene Gemeinde in Letmathe gegründet werden. Die Bevölkerung blieb aber mehrheitlich katholisch, bis nach dem Zweiten Weltkrieg etwa 6.000 Vertriebene aus den Ostgebieten – überwiegend evangelischen Glaubens – nach Letmathe zogen.
Heute ist das Verhältnis zwischen den Glaubensrichtungen ausgeglichen.
GebietsreformenBearbeiten
- 1. Dezember 1890 – Die Gebiete westlich des Grüner Bachs werden nach Iserlohn umgegliedert.
- 16. Juni 1933 – Der Nußberg und der nördliche Dördel kommen zur kreisfreien Stadt Iserlohn.
- 1. Januar 1941 – Kuhlo und das westliche Dröscheder Feld werden an die Nachbarstadt Iserlohn abgetreten.
- 1. Oktober 1956 – Oestrich (ohne Iserlohner Heide, Gerlingsen, Hombruch) und Lössel kommen zu Letmathe. Die Iserlohner Heide, Gerlingsen und Hombruch werden von Oestrich nach Iserlohn umgegliedert.[1]
- 1. April 1971 – Das Waldgebiet nördlich von Hombruch und östlich des Refflingser Bachs sowie ein Flurstück im Bereich „Vor'm Heu“ werden Iserlohn zugesprochen.[5]
- 1. Januar 1975 – Letmathe wird ein Stadtteil von Iserlohn.[5]
EinwohnerentwicklungBearbeiten
- 1806 – 664 Einwohner
- 1885 –
- Amt Letmathe-Oestrich:
- 1903 – 10.857 Einwohner
- 1913 – 14.514 Einwohner
4.355 Einwohner
- 1933 – 8.500 Einwohner
- 1956 – 23.835 Einwohner (davon 13.049 in Letmathe, 8936 in Oestrich und 1850 in Lössel)
- 1957 – 24.221 Einwohner
- 1961 – 24.918 Einwohner[5]
- 1968 – 27.307 Einwohner
- 1970 – 26.456 Einwohner[5]
- 1971 – 28.836 Einwohner
- 1974 – 28.882 Einwohner[6]
- 2003 – 27.815 Einwohner (als Stadtteil der Stadt Iserlohn)
- 2009 – 26.678 Einwohner[7]
- 2010 – 26.488 Einwohner[8]
- 2011 – 26.349 Einwohner[9]
- 2012 – 26.045 Einwohner[10]
- 2013 – 25.782 Einwohner[11]
- 2014 – 25.543 Einwohner[12]
- 2016 – 25.524 Einwohner[13]
- 2017 – 25.387 Einwohner[14]
- 2018 – 25.286 Einwohner[15]
PolitikBearbeiten
WappenBearbeiten
Das Wappen der ehemaligen Stadt geht zurück auf das Wappen der Herren von Letmathe und wurde 1936 anlässlich der Verleihung der Stadtrechte als Wappen bestätigt.
Wappenbeschreibung: In silbernem, mit Hermelin belegten Schilde ein dreireihig rot-golden geschachter Balken, darüber wachsend ein roter Löwe.[16] Es handelt sich um den Löwen der Grafschaft Limburg und gibt die frühere Zugehörigkeit Letmathes zu Limburg an. Im mittleren Feld verläuft ein rot-gelb geschachter Balken (3:8), das Zeichen der Grafschaft Mark, die Lehnsrechte in Letmathe hatte.
Die Hermelinschwänze werden auch Kaulquappen oder Külinge genannt. Die Külinge sind das Familienzeichen einer Linie derer von Letmathe (Letmathe-Küling).
StädtepartnerschaftBearbeiten
Seit 1966 besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Auchel. Unter anderem findet seit den 1970er Jahren ein regelmäßiger Schüleraustausch zwischen den deutschen und französischen Schulen statt. Seit der Eingliederung Letmathes nach Iserlohn 1975 wird die Städtepartnerschaft von der Stadt Iserlohn fortgeführt.
Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten
MuseenBearbeiten
- Städtisches Museum im Haus Letmathe
- Deutsches Höhlenmuseum Iserlohn
- Ostdeutsche Heimatstuben und Heimatmuseum Ohlau
Besondere SehenswürdigkeitenBearbeiten
BauwerkeBearbeiten
- Das Haus Letmathe ist ein altes Herrenhaus, in dem – nebst anderen Besitzern – die Herren derer von Letmathe und von Brabeck residierten. Heute ist das Gebäude im Eigentum der Stadt Iserlohn.
- Markantestes Gebäude ist die auch „Lennedom“ genannte Pfarrkirche St. Kilian, eine 1917 geweihte neugotische Hallenkirche.
- Das Letmather Rathaus wurde 1903/1904 mit neugotischen und Jugendstilelementen erbaut und war anfangs das Amtshaus des Amtes Letmathe-Oestrich. Ab 1936 war es dann das Rathaus der Stadt Letmathe.
- Erwähnenswert sind weiterhin einige Straßenzüge in Letmathe und Oestrich u. a. mit alten Fachwerkhäusern: Bachstraße in Letmathe und Kirchstraße in Oestrich.
- Auf dem nordwestlich von Letmathe gelegenen [17] hohen Humpfert steht seit 1908 der Humpfertturm, ein 10 m hoher, seit 1941 auch Carl-Hassel-Turm genannter Aussichtsturm.[18]
Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten
Die Kiliankirmes findet in jedem Jahr am dritten Wochenende im Juli statt. Sie geht auf das Patronatsfest des Heiligen Kilian zurück und wurde 2006 zum 555. Mal gefeiert. Die Kirmes wird traditionell am Freitagnachmittag durch den Bürgermeister der Stadt Iserlohn eröffnet und von Bürgern aus nah und fern besucht. Am Montagabend bildet stets ein Feuerwerk den Abschluss. Eine Besonderheit ist, dass die Stadt Iserlohn unmittelbarer Veranstalter der Kirmes ist. Nicht zuletzt daher treffen sich traditionell am Montag Vertreter der Stadtverwaltung und der lokalen Politik mit Bürgern im Kirmesfestzelt zum Frühschoppen.
Nach der Restaurierung der zum Letmather Bahnhof führenden alten Lennebrücke wurde 2002 erstmals das Brückenfest veranstaltet. Das seither jährlich Anfang September stattfindende Fest zieht auch Besucher aus umliegenden Städten an. Zum Programm gehören eine Gourmet-Meile, ein Autosalon, zwei Bühnen mit Live-Bands, diverse Fahrgeschäfte, ein Trödelmarkt, Show-Übung der Freiwilligen Feuerwehr und als Höhepunkt ein Abschlussfeuerwerk.
Auch das Lichterfest im Volksgarten gehört schon zu einem festen Bestandteil des Stadtteils. Mit Kerzen können Bilder auf die Wiesen gelegt werden. Der Park ist mit verschiedenfarbigen Lampen und Fackeln beleuchtet und es gibt ein Abschlussfeuerwerk.
An zwei Wochenenden im Dezember hat man die Möglichkeit, den Weihnachtsmarkt im Park von Haus Letmathe zu besuchen.
VerkehrBearbeiten
StraßenverkehrBearbeiten
ZugverkehrBearbeiten
Der Bahnhof Iserlohn-Letmathe liegt an der Ruhr-Sieg-Strecke (Hagen–Siegen) und der Bahnstrecke Letmathe–Iserlohn. Linienverkehr erfolgt über den RE 16 und RB 91 jeweils im Stundentakt, so dass sich durch Überlagerung in etwa ein Halbstundentakt nach Siegen, Iserlohn und Hagen ergibt. Die Züge aus Siegen und Iserlohn werden in Iserlohn-Letmathe vereinigt und fahren zusammen weiter. Umgekehrt erfolgt aus Hagen kommend eine Teilung in Iserlohn-Letmathe. Betreiber der genannten Linien ist Abellio Rail NRW. Der RE 16 fährt ab Hagen stündlich bis nach Essen. Früher hielten in Letmathe auch Fernzüge mit den Zielen Frankfurt am Main und Norddeich Mole mit Kurswagen von und nach Hagen.
Seit Juli 2012 gibt es im Bahnhofsgebäude keinen Fahrkartenverkauf mehr, zumal die Betreibergesellschaft Abellio einen Fahrkartenverkauf im Zug anbietet. Von 2013 bis 2015 wurde das Gebäude saniert, um danach ein Wohnprojekt für behinderte Menschen einzurichten.[19] Die 'Iserlohner Werkstätten' betreiben unter dem Namen Bahnsteig 42 seit April 2015 im Bahnhof ein Café und einen Kiosk, in denen Behinderte und Nichtbehinderte arbeiten sowie eine Zeitungsredaktion (caput); darüber hinaus finden dort Kulturveranstaltungen statt.[20]
BusverkehrBearbeiten
Der Busverkehr wird durch die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) geleistet. Buslinien bestehen nach Iserlohn-Zentrum (Linien S1, 1, 15, 16), Hemer (Linie 1), Altena und Lüdenscheid (Linien S1, 37), Hohenlimburg (Linien 1, 9) und Schwerte (Linie 5). Innerorts verkehren die Linien 6 und 8 sowie Schulbusse.
Ein Betriebshof der MVG war bis 2006 in der Untergrüne. Der Betriebshof wurde ursprünglich von der Iserlohner Kreisbahn (Straßenbahn) errichtet.
RadverkehrBearbeiten
Entlang der Lenne verläuft die regionale Lenneroute von Winterberg über Altena nach Hagen sowie von Hagen Richtung Iserlohn der Ruhr-Lenne-Achter. Seit 2014 wurden entlang der Lenne mehrere neue Radwegabschnitte abseits des Straßenverkehrs gebaut. Die Radwege sind durchgängig von Stenglingsen bis Auf der Insel, wobei die 2015/2016 gebaute Lennepromenade für den Radverkehr freigegeben, aber (noch) nicht im Radverkehrsnetz beschildert ist. Weitere separate Abschnitte von Auf der Insel bis Hohenlimburg sowie im Bereich Stenglingsen sind geplant.
Im Radverkehrsnetz sind Routen über Straßen durch die Untergrüne Richtung Iserlohn (Ruhr-Lenne-Achter) und durch die Innenstadt Letmathe beschildert. Weitere Routen sind im Radverkehrskonzept der Stadt Iserlohn vorgesehen, insbesondere durch das Nordfeld sowie über die Berliner Allee nach Oestrich und Dröschede.[21]
PersönlichkeitenBearbeiten
EhrenbürgerBearbeiten
- Julius von den Kuhlen (* 1848, † 1937), Pfarrer
- Karl Heimann (* 1873, † 1955), Ehrendechant
- Richard Heetmann (* 1881, † 1972), Hauptlehrer
Söhne und Töchter von LetmatheBearbeiten
- Jobst Edmund von Brabeck (1619–1702), Fürstbischof von Hildesheim
- Norbert Ley (1903–1983), Volkswirt und Landesplaner
- Willy Haarmann (1912–1990), Politiker (CDU) und Bürgermeister von Letmathe
- Franz Pöggeler (1926–2009), Professor der Pädagogik mit dem Schwerpunkt in Erwachsenenpädagogik
- Horst Westkämper (* 1936), Politiker und MdL (CDU)
- Friedhelm Jürgensmeier (* 1936), katholischer Theologe und Kirchenhistoriker
- Ursula Reinhardt-Kiss (* 1938), Opernsängerin mit der Stimmlage Koloratursopran
- Edmund Arens (* 1953), katholischer Theologe
- Dagmar Freitag (* 1953), Politikerin und MdB (SPD)
- Michael Scheffler (* 1954), Politiker und MdL (SPD), stellvertretender Bürgermeister 1984–1989 und seit 1994
- Tom Redecker (* 1958), Musiker, Produzent und Verleger
- Roland Wanek (* 1959), Bergrennfahrer, Europa-Bergmeister 2010
- Uta Hohn (* 1960), Geographin
- Karsten Oelze (1962–2016), Sportkletterer und Kletterbuchautor
- Thomas Wrede (* 1963), Fotograf
- Carsten Breuer (* 1964), General der Bundeswehr
- Dieter Wrobel (* 1968), Germanist und Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur (Universität Würzburg)
Personen, die vor Ort gewirkt habenBearbeiten
SportvereineBearbeiten
- ASSV Letmathe
- Letmather Turnverein 1877
- TTV Letmathe 1954
- Tennisclub Letmathe
- DLRG Ortsgruppe Letmathe
- SV Albatros Letmathe 96 e.V.
LiteraturBearbeiten
- Walter Vollmer: Westfälische Städtebilder. Gütersloh 1963, Abschnitt Letmathe S. 294ff.
- Peter Trotier: Letmathe im Dritten Reich. Letmathe 2011.
EinzelnachweiseBearbeiten
- Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 257.
- Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Volksgarten Letmathe in LWL-GeodatenKultur
- § 2 Sauerland/Paderborn-Gesetz
- Förderkreis Iserlohner Museen (Hrsg.): Iserlohner Straßennamen erzählen, S. 173.
- Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 333.
- Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 134.
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2009 (PDF; 133 kB)
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2010 (PDF; 495 kB)
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2011 (PDF; 495 kB)
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik 2012 (PDF; 245 kB)
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik (PDF-Datei), abgerufen am 8. Februar 2014.
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik (PDF; 32 kB), abgerufen am 8. Januar 2015
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik (PDF; 497 kB), abgerufen am 1. Februar 2017
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik (PDF; 869 kB), abgerufen am 11. Februar 2018
- Stadt Iserlohn: Beiträge zur Stadtforschung und Statistik (PDF; 333 kB), abgerufen am 23. Februar 2019
- Walter Hostert, Wappen, Siegel und Fahnen des märkischen Kreises und seiner Städte und Gemeinden, S. 18–19
- Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
- Humpfertturm Wissenskarte auf medienwerkstatt-online.de
- Artikel aus dem Iserlohner Kreisanzeiger vom 13. September 2013: „Bahnhof wird ein Vorzeigemodell“
- Bahnsteig 42
- Radverkehrskonzept, S. 75
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Deutsch
Freiburger historische Bestände - digital
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., H 4536
Amtliches Einwohnerbuch der Stadt Freiburg im Breisgau: für das Jahr 1931/32
Freiburg <Breisgau>, 1931
Seite: C 30
(PDF, 378 MB)
Bibliographische Information
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Adressbücher der Stadt Freiburg
(z. B.: IV, 145, xii)
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Titelblatt.
Inhaltsverzeichnis und alphabetisches Sachregister.
Abteilung I. Eilige Anrufe, städtische Fernsprechstellen, Feuermeldestellen, Verzeichnis der Haltestellen der städtischen Straßenbahnen, Winke für die Einwohnerschaft, Verkehr mit dem Grundbuchamt, Tarife für die Verrichtungen der Dienstmänner, Packer, Eilboten- und Überwachungsinstitute, Kraftdroschkentarif, Eintrittspreise zum Stadttheater, Sehenswürdigkeiten in Freiburg, Zeittafel der Geschichte der Stadt Freiburg im Breisgau, Freiburger Statistik.
Abteilung II. Einwohner- und Firmenverzeichnis.
A - E.
F - K.
L - R.
S - Z.
Abteilung III. Straßenverzeichnis.
A - E.
F - K.
L - R.
S - Z.
Abteilung IV. Verzeichnis der Handel- und Gewerbetreibenden, sowie andere Berufsarten. Versicherungsgesellschaften. Zeitungen und Zeitschriften, Geschäftsempfehlungen.
Abteilung V.Handelsfirmen-Verzeichnis.
Abteilung VI. Behörden, Vereine und Anstalten.
Abteilung VII. Verkehrswesen, Marktordnung, Satzung der Allgemeinen Ortskrankenkasse, Posteinrichtungen, Deutsche Reichsbahngesellschaft, Freiburg im Flugverkehr, Steuerwesen, Bank- und Börsenwesen, Maß- und Gewichtsordnung für das Deutsche Reich, Bestuhlungsplan des Stadttheaters.
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Spookyverse:Impressum
Aus Spookyverse
(Weitergeleitet von Impressum)
Dies ist eine private Webseite, ins Leben gerufen von Patrick Perkuhn und weitergeführt von Juliane Kempe.
Schneckenpost[Bearbeiten]
Juliane Kempe
Stichwort: Spookyverse
Klarastr. 6
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eMail[Bearbeiten]
spookyverse(at)habmalnefrage(dot)de
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Stadtansichten aus Bulgariens Schmelztiegel: verfallene Kulturdenkmäler, ein Hipsterviertel und ein Kino aus der Sowjetzeit
Trippstadt - Ein Mutmaßlicher Raser Hat In Trippstadt In Rheinland-pfalz Zwei Frauen Schwerst Verletzt, Eine Von Ihnen Schwebt In Lebensgefahr.
... Nacht zu schnell durch den Ort gefahren sein. Auf dem Weg in Richtung Ortskern kam das...
... Trippstadt in Rheinland-Pfalz zwei Frauen schwerst verletzt, eine von ihnen schwebt in...
... Trippstadt in Rheinland-Pfalz zwei Frauen schwerst verletzt, eine von ihnen schwebt in...
... Trippstadt in Rheinland-Pfalz zwei Frauen schwerst verletzt, eine von ihnen schwebt in...
... um De Gendt geprägt, der Belgier setzte sich auf dem anspruchsvollen Teilstück mit sieben kleineren...
... . Eine Begleitperson, ein sogenannter Operator, ist ebenfalls immer mit an Bord. Laut Wiener-Linien-Sprecher werde man nun...
... oder baten die Fotografen zur Hausmusik ins herrschaftliche Wohnzimmer. Dort spielte „Röschen“, wie der CDU-Patriarch seine...
... oder baten die Fotografen zur Hausmusik ins herrschaftliche Wohnzimmer. Dort spielte „Röschen“, wie der CDU-Patriarch seine...
... Weg zur Arbeit im Auto oder in der U-Bahn, am Schreibtisch im Büro, in der Kantine beim Essen, abends im...
... die Tour de France gewonnen - oder auch nicht. Die Siege ... von der pazifischen bis zur...
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Bodhicittavivaraṇa
Das Bodhicittavivaraṇa (tib. byang chub sems kyi 'grel pa; Darstellung des erleuchteten Geistes) ist ein Arya Nagarjuna zugeschriebener Text mit 112 Versen.
Der Text wurde wurde von dem indischen Abt Gunakara und dem Übersetzer Rapshi Shenyen übersetzt und bearbeitet. Später wurde er vom indischen Abt Kanakavarm und dem tibetischen Übersetzer Patsap Nyima Drak überarbeitet.
Eine englische Übersetzung erfolgte 2006 von Geshe Thupten Jinpa auf der Grundlage des Lesens des tibetischen Wurzeltextes gegen Smriti Jnanakirtis Kommentar (Derge Tengyur : rgyud 'grel Ci, S. 17a-142b) und Gomchen Ngawang Drakpas Kommentar Juwelen Girland (Die gesammelten Werke von Gomchen Ngawang Drakpa, Band ka)
Inhalt
Der Text stellt die höchste erleuchtete Einstellung(bodhicitta) als direkte Verwirklichung der Leere dar. Der positive Ansatz der höchsten Natur entspricht den Sutras und Kommentaren des drittten Rades der Lehre (Dharmacakra)[1].
Das Zhentong mit der Sichtweise 'Leer von anderem' und auch Gö Lotsawa Zhönnu Pel (1392-1481) und sein Schüler, der vierte Zhamarpa Chödrak Yeshé (1453-1524), folgten diesem Ansatz und sehen positive Beschreibungen des Höchsten im dritten Rad als Ergebnis direkter Erfahrung der Leere jenseits der Dualität der Wahrnehmung von Subjekt und Objekt.
Als Vertreter der Mahāmudrā('Grosses Siegel') - Tradition des Dakpo Kagyü wird von ihnen eine höchste Existenz des Geistes, so dass Selbstbewusstheit oder eine vollkommene Natur als Wesenheit existiert, nicht akzeptiert, ähnlich wie im Gelug die Buddhanatur umstritten ist.
In seiner Hellen Lampe(Pradipoddyotana) erklärt Chandrakirti das anfängliche Zitat im Text aus der Perspektive der Vollenduung des Guhyasamaja Tantra.Dabei erklärt er diese Zeilen anhand der sechs Alternativen und vier Modi, die eine Interpretation der Tantras in der indischen exegetischen Tradition darstellen. Nagarjuna beschäftigt sich hier alldings nicht mit dem tantrischen Verständnis des subjektiven Geistes des klaren Lichts sondern mit dem objektiven klaren Licht, mit anderen Worten einem Verständnis der Leere aus dem Blickwinkel des Mittleren Weges des Prasangika-Madhyamika.
- Mich vor dem glorreichen Vajra-Halter verbeugend, der den erwachenden Geist verkörpert, werde ich hier die meditative Praxis der Erweckung des Geistes erklären, der das zyklische Dasein zerstört:
Der Text beginnt mit einer Anrufung von Vajrasattva, erwähnt in Vers 93 Brahma, Indra und Vishnu sowie die schrecklichen Formen von Rudra, die Leere von den Phänomenen, den Mara der Trübsal und die verschiedenen Bodhisattvas. Er endet mit der Selbstverwirklichung des nicht vergänglichen Nirvana bei Samantabhadra.
Literatur
- bodhicittavivarana - sanskrit - Indica et Buddhica, Oxford, North Canterbury 2003, Dort unten das Sanskrit-Zip
- Uni Cambridge : Bodhisattvapratimokṣasūtra, Upāliparipṛcchā, Bodhicittavivaraṇa (MS Or.713) - A palm-leaf manuscript containing the Bodhisattvapratimokṣasūtra, Upāliparipṛcchā, Bodhicittavivaraṇa.
- The Bodhicittavivaraṇa : with the interwoven commentary of Ngawang dragpa and the oral commentary of Khensur Kangyur Lobsang thubten / Ilia Durovic, translator ; Nagarjuna, Ngawang dragpa, Khensur Kangyur Lobsang thubten, authors; Bib ID 6607918, Flinders Park, S.Aust. : Jamgon Publishing, 2014 ISBN 9780987142115 (ebook : kindle) 9780987142122 (ebook : epub)
Referenzen
- Rigpawiki : Commentary on Bodhichitta
- Chinabuddhismencyclopedia : Bodhicittavivarana
- Thlib : The Role of the Bodhicittavivaraṇa in the Mahāmudrā Tradition of the Dwags po bka’ brgyud
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4137 / 43867 Anzeigen
Apartment 4. Stock, gemeinsamer Eingang, in einem Wohnblock, 4 Stockwerke
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von 1 bis 10 Personen 6 Erwachsene(r), 4 kinder
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Örtlichkeit :
Beheiztes Schwimmbad in 300m
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Wassersport-Center in 500m
Fluss in 15km
Wald in 1,5km
Yachthafen in 500m
Annehmlichkeiten :
Stadtzentrum in <50m
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Feinkosthändler in 100m
Örtliche Geschäfte in <50m
Supermarkt in 1,5km
Friseursalon in 100m
Internetcafé in 50m
Post in 500m
Bank in 50m
Geldautomat in 50m
Apotheke in <50m
Arzt in 100m
Krankenschwester in <50m
Krankenhaus in 500m
Ambulanz in <50m
Lokalisierung AnfahrtApartment El Jadida
Adresse
16 bd bir anzarane coop. andalouss appt. 16
24000 El Jadida
Doukkala AbdaGPS Koordinaten der Unterkunft
Breitengrad 33°14'29"N
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Anfahrtsmöglichkeiten Coop. ANDALOUSS
in 95km / 1h
Autobahn (Ausfahrt) casa/eljadida
Casablanca, Grand Casablanca, Marokko
in 95km / 1h 15min.
Bahnhof Casa Voyageurs
Casablanca, Grand Casablanca, Marokko
in 95km / 1h 30min.
Busbahnhof Ouled ziane
Casablanca, Grand Casablanca, Marokko
Nahe gelegene Städte
Casablanca (100km)
Marrakesch (200km)
In der Nähe Sidi Brahim, Sidi Ahmed Ben Ali, Sidi Mohammed Ben Ahmed, Sidi Abd el Aziz, Oued Chechioua, El Jorf Lasfar, Sidi Mohammed, Sidi Borja, Daya Touila, Sidi Ahmed, Sidi Said Maachou, Sidi Mbarek, Daya Mazouch, Sidi Mohammed Bou el Ayoum, Sidi el Ouadoud, Sidi Messaoud, Ain el Haouara, Crique de Sidi Bou Zid, Sidi Mohammed Ben Abdallah, Sidi Moussa, Sidi Bou Brahim
Lokalisierung
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Satanta
Als Sohn von Red Tepee, einem berühmten Kiowa-Schamanen, gehörte Satanta früh zur Gruppe der Führungspersönlichkeiten in seinem Stamm. Da er auch ein wortgewandter und geschickter Stratege war, was er sowohl bei Verhandlungen als auch bei kriegerischen Aktionen oftmals bewies, erlangte er schnell Häuptlingswürden und war ein sehr beliebter Anführer bei den Kiowa. Zwischen 1850 und 1874 war er Anführer vieler sogenannter Kiowa-Raids (deutsch: Raubzüge), bei denen Pferde gestohlen, Siedler entführt oder Soldaten überfallen wurden. Nachdem 1866 der bisherige Oberhäuptling Dohasan gestorben war, wurde er zum Wortführer der Kriegsbefürworter innerhalb des Kiowa-Stamms. Trotz seiner kriegerischen Taten wird er von Zeitzeugen als offener und stets lächelnder Verhandlungspartner beschrieben. Satanta empfahl seinem Stamm auch entgegen seiner eigenen Haltung, nach den Friedensverhandlungen von Medicine Lodge 1867 in die vorgesehene Reservation zu ziehen. Allerdings rief er schon zwei Jahre später den Stamm dazu auf, die Reservation wieder zu verlassen und gegen die US-Armee zu kämpfen. Im November 1874 ergab er sich nach der Niederlage im Palo Duro Canyon und wurde wegen Verstoßes gegen die Bewährungsauflagen nach seiner ersten Haft (1871–1873) erneut inhaftiert. 1878 wählte er durch einen Sprung in den Gefängnishof den Freitod.
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Veranstaltungsort:
Bürgerhalle Wettringen
Under den Linden 6a
48493 Wettringen
20 Kommunalarchive im Kreis Steinfurt bieten wieder ein besonders abwechslungsreiches Programm zum „Tag der Archive 2018“, der unter dem Motto „KulturGut erhalten“ steht. Das Motto wurde bewusst in Anlehnung an das „Europäische Kulturerbe Jahr 2018“ gewählt. Die meisten Archive beschäftigen sich mit der Baugeschichte von Villen, Fabriken, Mühlen, Höfen und Heuerhäusern.
Programm:
11 Uhr: Begrüßung durch Berthold Bültgerds, Bürgermeister der Gemeinde Wettringen, und Dr. Klaus Effing, Landrat des Kreises Steinfurt.
20 Kommunalarchive werden Exponate mitbringen, präsentieren ihre Forschungsergebnisse auf großformatigen farbigen Ausstellungsplakaten an ihren Ständen und freuen sich, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.
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Schwarz-Weiß-Grafik im Hochformat, einseitig bedruckt.
Motiv: Eine Frau, stehend, in antiken Gewändern, hält in beiden Händen eine Stück Holz, dass mit Orgelpfeifen bestückt ist. Sie ist umringt von vier weiteren Personen. Diese Personen (von links nach rechts) sind der Heilige Paulus (Attribut: Schwert), der Evangelist Johannes (Attribut: Adler), der Heilige Augustinus und Maria Magdalena (mit Salbgefäß).
Zu den Füßen der Personen liegen diverse Musikinstrumente, u.a. Triangel, Schelle, Flöte, Laute.
Im Hintergrund im oberen Bereich des Bildes Motiv von Himmelswolken mit Engeln, die in zwei Bücher schauen.
Unter dem Bild links Text: "RAPHAEL SANZIO pinx." sowie rechts "A. H. PAYNE sc.". Darunter mittig: "HEILIGE CÄCILIE.", daneben "St. CECILIA.", darunter "Accademia delle belle arti. Bologna.". Darunter "Verlag v. A. H. Payne, Leipzig.".
Es wird das Motiv "Der Verzückung der Heiligen Cäcilie" dargestellt.
Der Grafik liegt ein Altarbild des Renaissancemalers Raffael Santi um 1514 zu Grunde, welches in der Kirche San Giovanni in Monte / Bologna hing. Heute wird das Gemälde in der Pinacoteca Nazionale di Bologna aufbewahrt.
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Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: firstname.lastname@example.org
Niefern-Öschelbronn
Von Stadtwiki
Niefern-Öschelbronn | |
Kreis: | Enzkreis |
Koordinaten: | 48° 91′ N, 8° 79′ O |
Höhe: | 240 m ü. NN |
Fläche: | 22,02 km² |
Einwohner: | 11.990 Stand: 31.12.2008 |
Bevölkerungsdichte: | 545 Einwohner/km² |
Postleitzahl: | 75223 |
Vorwahl: | 07233 |
Adresse der Gemeindeverwaltung: | Friedenstraße 11 75223 Niefern-Öschelbronn |
Webpräsenz: | niefern-oeschelbronn.de |
Bürgermeister: | Birgit Förster |
Lage von Niefern-Öschelbronn im Enzkreis | |
Inhaltsverzeichnis
Geografie
Geschichte
Wirtschaft
- Sektkellerei E. Schweickert (Niefern)
- Ingenieurbüro P. Rohrmann (Niefern)
- Klinik Öschelbronn
- Johanneshaus
Politik
Bürgermeister
Die parteilose Birgit Förster konnte sich 2016 mit 52,74% der abgegebenen Stimmen im ersten Wahlgang gegen ihre Konkurrenten durchsetzen.
Gemeinderat
Gemeinderat der Gemeinde Niefern-Öschelbronn, Stand 2019 | |||||
---|---|---|---|---|---|
Freie Wähler/FDP | 31,9 % | Erik Schweickert, Kim Burkhardt, Heiko Roller, Roland Barth, Stephan Brennenstuhl, Richard Stiel, Steffen Mangold | |||
CDU | 21,5 % | Nicole Saam, Friedhelm Burkhard, Rolf Härer, Vera Kollmar, Rüdiger Vetter | |||
FWV | 21,1 % | Sabine Albrecht, Helmut Bräuner, Jürgen Gremmelmaier, Uli Friesinger | |||
LMU | 17,5 % | Zeljko Beljanski, Britta Jahn, Volker Siedentopf, Jochen Schneider | |||
SPD | 8,1 % | Matthias Zick, Jürgen Aydt |
Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Niefern-Öschelbronn) mit aktuell 23 Einträgen
Wappen
Das Wappen zeigt einen goldenen Brunnen auf blauem Grund aus dem silbernes Wasser fließt. Am Himmel strahlen drei sechsstrahlige goldene Sterne.
Die Farben Blau und Gold weisen auf das ursprüngliche Ortsgeschlecht der Herren von Niefern hin. Der Brunnen als Hauptmotiv deutet auf die eigenständige Wasserversorgung aus eigenen Brunnen der Gemeinde. Die drei Sterne stammen aus dem Wappen des badischen Kanzlers Martin Achtsynit (1523-1592), der die Ortsgeschichte von Niefern deutlich prägte.
Partnergemeinden
Oelsnitz/Erzgebirge in Sachsen und Odry in Tschechien
Vereine und die Schulen in Niefern-Öschelbronn pflegen außerdem eine freundschaftliche Verbindung zu La Bresse (5500 Einwohner) in den Vogesen. Vor allem die Deutsch-Französische Gesellschaft in Pforzheim unterstützt diese Bemühungen.
Sehenswürdigkeiten
- Chartaque, Aussichtsturm
- Herrenhaus, Verwaltungsgebäude der ehemaligen Papierfabrik in der Bischwiese.
- Kirnbachmuseum
- Niefernburg
- Kirche
Kultur
Freizeit
- Erhard Fahlbusch-Bad
- Hallenbad
- In der Gemeinde gibt es außerdem ein Sportstadion, vier Sportplätze, zwei Turnhallen, eine Großsporthalle, mehrere Tennisplätze, eine Tennishalle, einen Schießstand und eine eine Minigolfanlage
Persönlichkeiten
Straßen
- A
- Ahornstraße, Allmendstraße, Am Eichhof, Am Enzfeld, Am Feldrand, Am Heckborn, Am Schießrain, Auf der Steig
- B
- Bahnhofstraße, Baumgartenstraße, Baumgarthstraße, Baumstraße, Beethovenstraße, Beim Schloß, Bergstraße, Berthold-Auerbach-Straße, Birkenstraße, Bischwiese, Bismarckstraße, Blumenstraße, Bohnenbergerstraße, Bräuningsrain,, Brückenäckerweg, Brühlstraße, Brunnenstraße, Buchenstraße, Burgstraße, Bussardweg
- C
- Carl-Bellmer-Straße
- D
- Drosselweg, Dürrmenzer Weg
- E
- Eichenstraße, Elsterstraße, Emil-Strass-Straße, Enzberger Straße, Enzberger Weg, Enztalstraße, Erbprinzenstraße, Eschenstraße, Eutinger Straße
- F
- Falkenstraße, Forststraße, Friedenstraße
- G
- Gartenstraße, Großer Kesselweg, Grünstraße
- H
- Hallhausenstraße, Hans-Thoma-Straße, Hardheimer Weg, Hauffweg, Hauptstraße, Hebelstraße, Heckenenstenweg, Hermann-Hesse-Straße, Hermann-Sonnet-Straße, Herenwingert, Hildastraße, Hippberg, Hirschgäßle, Höhenstraße
- I
- Im Heckbronn, Im Langendorf, In den Steingruben, Industriestraße
- J
- Johann-Peter-Hebel-Straße
- K
- Kanalstraße, Kanzlerweg, Karl-Friedrich-Straße, Karlstraße, Keltenstraße, Kelterstraße, Kirchstraße, Kleiner Kesselweg, Kniebisstraße, Kranichstraße, Kreuzstraße
- L
- Lautenschlager Staffel, Leopoldstraße, Lindenstraße, Luisenstraße, Lutzenrain
- M
- Marienstraße, Marktplatz, Melanchtonstraße, Mittelweg, Mühlstraße, Mühlweg
- N
- Nelkenstraße, Neuer Weg
- O
- Ob der Linden, Ob der Ziegelhütte, Obere Bachstraße, Oberer Bachweg, Öschelbronner Weg, Ostendstraße
- P
- Panoramastraße, Parkstraße, Pfarrstraße, Pforzheimer Straße
- R
- Raienbaumweg, Raisersweg, Rathausstraße, Reichstraße, Reuchlinstraße, Rosenstraße
- S
- Schauinslandstraße, Scheuernstraße, Schillerstraße, Schloßstraße, Schönblickstraße, Schulstraße, Schulzenstraße, Schützenstraße, Schwarzwaldstraße, Siedlungsstraße, Sofienstraße, Streiflingsweg
- T
- Tannenbergstraße, Tulpenstraße, Turnstraße
- U
- Uhlandstraße, Untere Bachstraße
- V
- Vogelsang
- W
- Waldstraße, Weichertstraße, Weiherstraße, Wielandstraße, Wildermuthstaffel, Wilhelm-Sihn-Straße, Wurmberger Straße
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From Freiheit statt Angst!
28.01.09 - Minidemo anlässlich des 3. Europäischen Datenschutztages und gegen die Schülerdatei
Das Bündnis gegen die Schülerdatei, ehedem (Dez.08) auch von der OG-Berlin ins Leben gerufen, hat die Gelegenheit des 3. Europäischen Datenschutztages wahrgenommen und hierzu eine PK und eine kleine Demo organisiert. Nach kurzer "Nachverhandlung" war sogar die Beflyerung der offiziellen Gäste des Abgeordnetenhauses möglich. | |
09.01.-21.01.09 - Filmfestival der Aktion Mensch in Berlin
Zur Eröffnung des bundesweiten Filmfestivals der Aktion Mensch im Berliner Zeughaus wurde der von uns unterstützte Film "Strange Cultures" gezeigt. Wir sind mit einem Infostand vertreten gewesen. Auf der anschließenden Podiumsdiskussion warnte Ricardo Cristof Remmert Fontes vor dem schleichenden Abbau der Meinungsfreiheit und der demokratischen Rechte. Überwachung und Einschüchterung erzeugen Angst und führen zu Verhaltensänderungen der Menschen. Das Filmfestival wird bis in den Herbst in 120 Städten der Bundesrepublik stattfinden. Es wird vom AK Vorrat und der "Aktion Freiheit statt Angst" begleitet. Näheres dazu unter Filmfestival_Aktion_Mensch_2009. | |
08.01.09 - Protest gegen die Schüler-ID
Im Rahmen unseres Engagements gegen die Schüler-ID "muß" es ja früher oder später zum Protest kommen. Auch wenn der Runde Tisch zur Schüler-ID sehr ordentlich gearbeitet hat und ein gutes Alternativmodell entwickeln konnte, muß hiermit nunmehr die Öffentlichkeit und die politische Ebene erreicht werden. Im Anschluss besuchten wir die Innenauschuss- Sitzung und waren dort mit 10-12 Leuten eine repräsentable Gruppe. Das Flyern nach der Sitzung konnten wir uns dann nicht verkneifen (Danke, Niklas and all!) | |
27.12.- 30.12.08 auf dem 25C3
Die OG-Berlin beteiligte sich zusammen mit dem Bundes-AK mit einem Infostand und einem Workshop auf dem Chaos Communication Congress 2008. Die Besucherzahl, wie auch das Interesse des Fachpublikums war so hoch wie nie. ;-) Ein "Entschuldig, kann ich mal durch..." war wesentlich erfolgloser als ein gepiepstes "Nerd, Nerd, Nerd". ;-). Selbstverständlich war unser "Big Brother" allgegenwärtig und wurde, wie es sich gehört, prominent aufgehängt. mehr hierzu ... | |
5.12.08 Infostand auf dem Kudamm Wie auch bei dem Infostand an der Gedächtniskirche konnte festgestellt werden, dass die Menschen hier im Gegensatz zur Wilmersdorfer Str. im "Bummmelmodus" sind und Zeit für Gespräche haben. | |
15.11.08 Infostand auf dem Delegiertenkongress der Grünen (Erfurt) Nach persönlicher Einladung aus der Bundesfraktion des Bündnis 90 / Die Grünen besuchten wir mit einem Infostand den Bundesdelegier- tenkongress der Grünen. "Bekehren" mussten wir hier niemanden... informieren durften wir schon. | |
12.11.08: Kundgebung am Reichstag zur Novellierung und Abstimmung des BKA Gesetz.
...noch mehr Bilder von der Kundgebung am Reichstag Nach der Kundgebung besuchten wir die Plenarsitzung. Es kam seitens 3er Aktivisten zu einen kurzen Zwischenfall indem 3 DinA3-Blätter mit folgender Botschaft hochgehalten wurden: "BKA-Gesetz gefährdet Demokratie". Die Aktivisten sind nach Anzeige und Feststellung der Personalien wieder auf freiem Fuß. | |
15.09.08:
Wir besuchten die gut besuchte öffentliche Sitzung des Innenauschusses des Bundestages. Die Experten und wir waren sich einig: SO geht das nicht! | |
04.09.08:
Spontane Demo aus Anlass des Datenschutzgifel vor der Bundespresse- konferenz | |
24.07-26.07.08:
Stand beim Freigeistmusic-Festival in Yaam | |
05.07.08: Stand bei "Rock für Links" | |
7.06-8.06.08: Stand beim Juso Kongress "Für eine Linke der Zukunft! - über eine jungsozialistische Perspektive für das 21. Jahrhundert" im E-Werk Kreuzberg | |
Bundesweiter Aktionstag (31. Mai '08) Parallel zum Berliner LinuxTag haben wir ein Grundrechtsfest im RAW-Tempel organisiert. mehr
LinuxTag 2008 (Mai '08) Auf dem Berliner LinuxTag wurden 4 Tage lang Informationen unter die Leute gebracht, Diskussion geführt, die Polippix-CD verteilt, Unterschriften gesammelt und vieles mehr. mehr | |
Erfassen der Verfassungsbeschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung
(Januar-März '08) Die Erfassung wurde am 6. März 2008 abgeschlossen. Es wurden insgesamt 34.939 Vollmachten erfasst. | |
Demonstrationen und Kunstaktionen in Berlin
Bereits auf mehreren Demonstrationen haben wir in Berlin gegen die Vorratsdatenspeicherung und den Überwachungsstaat demonstriert. Zuletzt waren wir im Endspurt am 6. November auf dem Platz der Republik anwesend. | |
Der kleine Überwachungsladen (November '07)
Knapp einen Monat durften wir in einer Galerie den kleinen Überwachungsladen einrichten. Vor Ort haben wir Passanten informiert und an unseren Projekten gearbeitet. |
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Sechzehnerstraße (Passau)
Die Sechzehnerstraße ist eine Straße in Passau-Haidenhof Süd. Sie führt von der Maierhofstraße, größtenteils parallel zur südöstlich von ihr verlaufenden Innstraße, bis zur Kreuzung Giselastraße/Franz-Stockbauer-Weg. Sie trägt ihren Namen in Erinnerung an das unter anderem in Passau stationierte 16. Infanterieregiment
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Ingerimm
Praios | Rondra | Efferd | Travia | Boron | Hesinde | Firun | Tsa | Phex | Peraine | Ingerimm | Rahja |
Ingerimm - Gott von Feuer und Erz, von Handwerk und Fleiß, Vater der Zwerge und des Kosch
Väterlicher Schutzgott des Kosch. Unermässlich viel gäb’s zu schreiben über die Bedeutung Ingerimms, der unumstritten, von Zwergen und Menschen gleichermaßen, als behütender Allvater des Koscher Landes angesehen wird. Fast jeder Tempel, jede Sippe und Zunft kennt eigene Bräuche die den Allmächtigen Baumeister ehren. Der hohe Stellenwert des Gottes wird schon daran deutlich, dass bei vielen nicht der Götterfürst Praios als höchster der Zwölfgöttlichen Geschwister gilt, sondern der Schmied der Welt. Eine Sichtweise, die wohl in den zwergischen Wurzeln gründet, aber auch bei vielen Menschen verbreitet ist. So mancher sieht Travia als Gemahlin Ingerimms, die das heimatliche Herdfeuer wahrt, während ihr Gatte die Esse der göttlichen Werkstatt hütet. Dass Simia als Sohn von Ingerimm und Tsa genannt wird, hält manch Koscher für eine unerklärliche Laune der Götter. Er wird vor allem im Ferdoker Land verehrt, gilt aber auch dort als bisweilen ungezogener Sprössling mit merkwürdigen Ideen, dessen Neuerungen sich dennoch bisweilen als Nützlich erwiesen. Der listenreiche Phex wird in vielen Legenden als gewitzter Geselle Ingerimms erwähnt und Rondra nennt nicht nur die Chronik der Zweiten Dämonenschlacht als seine getreue Waffengefährtin.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Aus der Historie
- 2 Feiertage
- 3 Wichtige regionale Heilige
- 4 Heilige Artefakte
- 5 Heilige Orte
- 6 Wichtige Tempel
- 7 Bedeutende Geweihte
- 8 Bedeutende Personen
- 9 Chronik
- 10 Briefspieltexte
- 11 Quellen
- 12 Kategorien
Aus der Historie
Freilich wissen die Zwerge schon seit ihrer Erschaffung, dass sie die Kinder Angroschs (so der zwergische Name des Gottes) sind. Ihre Geschichte ist eng mit dem Glauben an ihren Allvater verknüpft, so dass man sicher Seiten über jene frühen Tage füllen könnte. Man möge verzeihen, dass wir uns an dieser Stelle auf die Beschreibung des menschlichen Kultes beschränken, was nicht minder erbaulich sein mag. Erste Kontakte zwischen Menschen und Zwergen gab es bereits mit den ersten Siedlern unter Admiral Sanin. Doch ging man sich in jenen Tagen noch vorsichtig aus dem Wege und ahnte wenig vom jeweils anderen Volk. Erst Broderic, der von 763 bis 732 v. BF als Präfekt über das Land von Vadocia (dem späteren Ferdok) herrschte, sollte dies ändern. Als Jüngling geriet er in einen Steinschlag und wurde der Sage nach von Zwergen gerettet. Daraufhin lernte er der Überlieferung nach als erster Mensch deren Sprache und hörte ihre Sagen. Er war es auch, der den Horaskaiser in Bosparan dazu brachte mit Hochkönig Angbarosch Friedensverhandlungen aufzunehmen. Unter den Beratern des Hochkönigs war auch dessen Bruder Angbart Sohn des Asmond, Hoher Priester der Koschzwerge und Ratgeber in geistlichen Fragen. Den Legenden nach vernahmen Broderic und seine Nachfolger während der Verhandlungen 752 bis 712 v. BF durch ihn erstmals die Lehren Angroschs. Nachdem sich die beiden Völker letztlich friedlich geeinigt hatten, wünschte der Hochkönig, dass jenes Zwergendorf, in dem man so weise und glücklich beriet, fortan ein Hort des friedvollen Austausches bleiben und seinen Namen tragen sollte – Angbar. Sein Bruder Angbart blieb in Angbar, damit er weiter von der Kultur der Menschen lernte und selbst die zwergische Kultur lehren konnte. Schnell sah er, dass es unter den Menschen welche gab, die offen waren für den Glauben an Angrosch. In einer Höhle, die bereits damals eine geweihte Stätte des Zwergengottes gewesen sein soll, scharte sich bald eine Gruppe von Menschen um Lehrmeister Angbart, wie er bald genannt wurde. Eine einfache Schmiedin soll als erste menschliche Frau die Feuertaufe angenommen und fortan an den Messen der Zwerge teilgenommen haben – bald folgten ihre Zunftgenossen und mehr und mehr Handwerker deren Vorbild. Die Menschen jener frühen Tage waren des Rogolan noch kaum mächtig und nannten die Gottheit daher Ingarimm, weil sie die zwergische Bezeichnung für den Götterdienst „Angrarim“ für den Namen des Gottes selbst hielten. Später, als sich dieses Missverständnis mit der Annäherung langsam klärte, war dieser Begriff längst eingebürgert und selbst in den zwergischen Sprachgebrauch als Wort für die Verehrung ihres Gottes durch die Menschen eingegangen. Nach und nach sollte sich der Kult des Ingarimm auch jenseits von Angbar ausbreiten und wurde bald zu einem gemeinsamen Bindeglied für viele verstreute Gemeinden im Koscherland – das Feuer des behütenden Gottes wurde zu einem Hoffnungsschimmer inmitten der Dunklen Zeiten. In Kellern und Stollen entstanden erste Tempel, die Beile und Sensen frommer Werkzeugschmiede bannten die Wildnis, die Palisaden und Mauern von Baumeistern hielten die Gefahren fern, die Klingen der Waffenschmiede vertrieben die Unholde. In den Koschbergen erzählt man sich von einer bedrohlichen Belagerung der Almen durch die Orks. In ihrer Not fand die junge Geweihte Ingrimiane einen sonderbaren Stein, mit dem sie die Äxte, Klingen und Sensen der Siedler so sehr schärfen konnte, dass diese die Schwarzpelze damit vertreiben konnten. Mit den Lehren des Gottes wurde auch das zwergische Brauchtum selbst, vom Handwerk, dem Zunftwesen bis zur Kunst des Bierbrauens, verbreitet und verschmolz mit den Bräuchen der Bosparanischen Siedler zum Grundstein für die koscher Kultur. Gegen Ende der Bosparanischen Zeit war die Lehre des Gottes, vor allem unter den Handwerkern, derart verwurzelt, dass sich im Jahre 99 v. BF ein Zug von Geweihten und Pilgern unter der Führung des Angbarer Paares Anghalm und Angunde nach Bosparan aufmachte um Kaiser Silem-Horas seine Aufwartung zu machen. Sie hatten vernommen, dass der Horaskaiser eine nächtliche Vision hatte, die ihm offenbarte, dass es einzig zwölf wahre Götter gab, und nur er würdig sei die wahren von den unwahren zu scheiden. Nun sprachen allerlei Gemeinschaften und Sekten bei ihm vor um ihn davon zu überzeugen, dass ihre Gottheit eine jener Zwölfe war. Das Paar brachte ihm Angarin, ein heiliges Schwert – wie es heißt, das erste seiner Art aus Zwergenstahl (denn das Schwert war damals einzig eine Waffe der Menschen und der Stahl ein Geheimnis der Angroschim). Der Legende nach durchteilte er damit eine Säule seines Palastes in einem Hieb. Im folgenden Jahr wurde der Name Ingerimm in jenem heiligen Edikt genannt, das den Reigen der Guten Zwölfgötter von jenem der Götzen scheidet. Das Schwert wurde Teil der Kleinodien, zerbrach aber angeblich bereits in der Zweiten Dämonenschlacht, als Ingerimm selbst an der Seite von Praios, Rondra und Efferd auf Deren wandelte um die verderbte Hela-Horas zu strafen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt erstarkte der Kult auch außerhalb des Kosch in beträchtlichem Maße – doch auch finstere Götzendiener, die in Wahrheit seinem Widersacher dienten, traten auf den Plan. Ums Jahr 99 BF drang Wirdumar, ein besessener Brillantzwerg, in die heiligen Hallen von Xorlosch ein und tötete den Bewahrer der Kraft. Daraufhin erschütterten Erdbeben die zentralen Lande des Mittelreiches. Als auch Angbar vom Zorn Ingerimms zerstört zu werden drohte, trat ein Reigen von drei Geweihten zusammen, eine Menschenfrau und zwei Zwergenmänner. Gemeinsam entfachten sie eine Esse, beteten zu Ingerimm und baten ihn um Sanftmut, Verzeihung und Gnade. Als ersten gelang es ihnen an jenem denkwürdigen Tag Angrosch’ heiligen Stein herbei zu rufen. Mit diesem zogen sie vor die Tore - Ingrimma hielt die Esse und hütete sie, Rambasch schürte die Flamme und Brogosch trug den Stein. Und tatsächlich, das Beben legte sich und Ruhe kehrte ein im Gemüte Ingerimms und im gesamten Land. Da wurden die drei von den anderen Geweihten und Gläubigen zu den Anführern des Kultes erkoren und gemeinsam einten sie die bis dahin ungeordnete Kirche. Ihre Nachfolger tragen in ihrem Angedenken noch immer die Titel einer Hüterin der Flamme, des Schürers der Flamme und des Trägers des Steins. Viele bedeutsame Namen fanden sich unter und neben ihnen, darunter auch Heilige, die im Kosch wirkten. Der Abilachter Meister Rhÿs der Schnitter zog in hohem Alter durch den Kosch. Viele Werke schreibt man ihm heute zu. Als gesichert gilt, dass er um 727 BF Teile des Tempels der Flamme und das Garether Tor in Angbar schuf. Zwei Jahre später soll er im Simiakloster von Siebenessen auf die junge Ilpetta Ingrasim getroffen sein. Ilpetta offenbarte sich in jenem Moment die Erkenntnis, dass sie sich Ingerimm weihen solle. Tatsächlich wurde sie 767 BF als erste einfache Geweihte zur Hüterin der Flamme erkoren, öffnete die Kirche für inzwischen entdeckte Neuerungen und schrieb mit „Hammer und Amboss“ das Standardwerk der Schmiedekunst. Nicht nur diese lange Geschichte zeugt vom Wirken Ingerimms und seiner Diener. Wie sehr der Allvater noch immer über uns wacht, erwies sich im Jahre 1027, als jener heilige Choral, den der Hüter der Flamme Hilperton Asgareol Draschrüb anstimmte, und in den alle Gläubigen Angbars einfielen, die Macht des Alagrimm brach. Hilperton selbst starb noch an diesem Tage erschöpft, als er seine Bestimmung erfüllt hatte. Möge auch Hilpertons Nachfolgerin Sephira Eisenlieb dieses große Erbe würdig fortführen. Feiertage
Wichtige regionale Heilige
Wohl einzig die Kirche Rondras verzeichnet derart viele Heilige in ihren Büchern, wie Ingerimm. Nahezu jedes Handwerk nennt eine herausragende Meisterin oder einen legendären Meister, der ihre Zunft geprägt oder gar begründet haben soll. Nicht wenige haben im Kosch gewirkt oder haben zumindest ihre Werkstücke hier hinterlassen. Die Grob- und Kunstschmiede verehren den Heiligen Rhÿs den Schnitter, der auch als Meister der Geschicklichkeit gilt. Nicht selten klingt sein Name durch eine Werkstatt, wenn ein Prachtstück gelang oder ein Hammer sein Ziel verfehlt. Allerdings haben die Schmiede auch jene erste Menschenfrau, die den zwergischen Glauben des Angrosch annahm, nicht vergessen. Ihr Name wurde nicht überliefert, ebenso wenig ihre Zunft (weswegen alle Schmiede, ob Gold-, Grob- oder Waffenschmied, ihre Herkunft für sich beanspruchen), so dass sie einzig unter dem Ehrentitel „Anglagura“ () bekannt ist, was im Zwergischen soviel wie „Erstfeuertäufling“ bedeutet. Unvergessen blieb auch Meister Angbart, der den Menschen die Lehre brachte – und dem viele weise Grundsätze zugeschrieben werden. Das Heilige Paar Anghalm und Angunde wird gerne bei Handwerkerhochzeiten angerufen. |
»Sei gelehrsam wie Sankt Bosper, |
Die erste Hüterin der Flamme Ingrimma und ihre Gehilfen Rambasch und Brogosch werden dagegen merkwürdigerweise kaum verehrt, obwohl viele Riten auf sie zurück zu führen sind und sie als „Schmiede der Kirche“ gelten. Stattdessen wird Ingrimma gerne mit der Heiligen Ingrimiane von Twergentrutz verwechselt, die als Patronin der Waffenschmiede gilt und vor allem in ihrer Heimat Wengenholm unvergessen ist. Gerade auch im Hinblick auf die Hüterin der Flamme Sephira, die ebenso als einfache Priesterin die höchste Weihe erhielt, wird die Heilige Ilpetta Ingrasim zunehmend häufig zitiert. Da Geduld ihre größte Tugend war, wird ihr Beispiel gerne von Handwerksmeistern genannt, wenn ihr Lehrling allzu zappelig und hektisch wird. Auch wenn er noch nicht offiziell in den Reigen der Heiligen aufgenommen wurde, so gilt Hilperton Asgareol Draschrüb, Vorgänger der heutigen Kirchenoberen, schon seit seinem Märtyrertod im Kampf gegen den Alagrimm als Patron zum Schutz gegen Feuer und Brand. Vor allem in Angbar (doch längst nicht nur da) gedenkt man ihm innig – und im ganzen Land nähen Brandwehren das Antlitz Hilpertons auf ihre Banner.
Heilige Artefakte
Im Tempel der Ewigen Flamme zu Angbar werden seit frühesten Tagen die größten Meisterwerke und gesegneten Werkstücke der jeweiligen Zeit gesammelt und verwahrt. So lässt sich gleichsam die Blüte und Entwicklung der Handwerkskunst an den Schätzen ablesen, findet man darunter doch so legendäre Stücke wie den Güldenen Kamm von Prinzessin Arkenida, das erste Zahlenschloss oder den Pfeifenbalg von Hochkönig Angbarosch. Sie alle gelten als von Ingerimm gesegnet, und vielen werden wundersame Wirkungen nachgesagt. Als größte Heiligtümer gelten jedoch jene Artefakte, die von Heiligen, meist von Hüterinnen und Hütern der Flamme, geschaffen wurden. Darunter die Heilige Laterne der Ilpetta Ingrasim, die sicheres Geleit durch einsturzgefährdete Stollen und Höhlen bietet oder der Stein des Ingerimm, der den göttlichen Zorn bei Erdbeben zähmen kann. Der Verbleib des Ringes der Flammen des Hilperton Asgareol, der Brände zu bannen vermag ist seit dem Jahr des Feuers dagegen ungeklärt. Der Schleifstein der Heiligen Ingrimiane wird stets aufs neue gefunden, indem man den alten, verbrauchten Stein einen Berg hinabrollen lässt. Er verleiht den daran geschärften Klingen den Segen Ingerimms und wird stets am 21. Ingerimm eingesetzt. Der Erste Stein wurde von Rohal dem Weisen als Referenzgewicht für seine neu gegründete Maßeinheit erwählt. Auch manch kleinere Tempel bergen Meisterwerke in ihren heiligen Hallen, wie den Donnerhammer von Hammerschlag, der Metall ohne Essenglut zu schmieden vermag oder der aus einem einzigen Stück Fels gehauene Opferschrein von Lûr.
Heilige Orte
Dass der Kosch zu Ingerimms liebsten Landstrichen gehört, beweist auch die Tatsache, dass viele seiner legendenumwobensten Heiligtümer hier liegen. Allesamt sind sie uralt und viele sollen aus jenen frühesten Tagen stammen, in denen Ingerimm die Welt und seine Kinder schmiedete. So soll die Untere Pforte von Koschim, ein gewaltiger Bogen aus Basalt, den Vorfahren des Hügelvolkes den Weg nach Koschim gewiesen haben. Daneben kennt man in den Koschbergen viele heilige Höhlen und Tropfsteingrotten. Eine jener Höhlen, in denen einige der frühen zwergischen Siedler Zuflucht vor den Drachen fanden, wurde später zur Abtei von Ingrahall ausgebaut. Der Ambossfelsen, auf dessen Rücken sich heute die Stadt Koschtal emporschlängelt, soll dagegen am Tag des Zorns von Ingerimm zu Boden geworfen worden sein und seinen Kindern bis heute als Mahnung dienen. In der Hammerhöhle von Malmarzrom in den Ambossbergen hört man gar die Hammerschläge von Ingerimms Esse – und kundige Geweihte sollen daran das Nahen der letzten Schlacht der Zwerge erkennen können. Überhaupt kennt man im Amboss einige der bedeutsamsten Kultstätten, wie den Feuertempel von Algoram, die Glühenden Bingen von Roterz oder die beeindruckenden Feuerfälle von Algormosch (letztere bereits am Almadaner Gebiet). Selbst der Kampfplatz der Stählernen Hallen von Lûr oder die Schmieden von Hammerschlag gelten vielen als heilige Stätten. Wie sie, so gehört auch der Gründerstollen, durch den das spätere Ambossvolk vom Eisenwald aus seine neue Heimat besiedelte, zu jenen Heiligtümern, die zumindest teilweise von Zwergenhand erschaffen wurden.
Wichtige Tempel
Einige der wichtigsten Tempel gibt es freilich in den Bergkönigreichen, nicht nur weil sie häufig schon lange existierten, als es noch gar keine Menschen im Koscherlande gab. Der vermutlich bedeutsamste und älteste ist der Feuertempel Algoram tief in den Hallen von Murolosch – das größte Heiligtum der Ambosszwerge. Ähnlich, wie auch bei den Feuerfällen von Algormosch, so spielt auch hier die ewig glühende Lava eine große Rolle, die den Raum auf mystische Art umfließen soll. Ungleich karger, aber dennoch kaum weniger wichtig sind die Heiligen Hallen von Koschim. Durch das Feuer des Alagrimm wurde viel vom einstigen Schmuck zerstört – an seine Stelle sind bizarre Formen aus geschmolzenem Gestein getreten. Einzig der Altar ist auf wundersame Art unversehrt geblieben. Beide Stätten wurden bislang von kaum einem Menschen je gesehen. Das Kloster von Ingrahall an der Grenze zwischen Fürstenhort, Sindelsaum und Rohalssteg hingegen wurde schon zu den Dunklen Zeiten ein Ort des Austausches zwischen zwergischem Angrosch- und menschlichem Ingerimm-Glauben. Bis heute leben Geweihte beider Richtungen in dem Hort, der wie eine mächtige Zuflucht über dem Ort und Tal thront. In den altehrwürdigen Hallen verkündete Hochkönig Albrax vor wenigen Jahren das zwergische Heldenzeitalter. Das zweite bedeutsame Kloster ist die Abtei der Heiligen Ilpetta bei Siebenessen in den Ambossbergen, in welche sich würdige Handwerksmeister eine Weile zurückziehen um sich dort ganz dem Herrn Ingerimm und ihrem Werk zu widmen. Hier findet sich auch der wohl bedeutsamste Simia-Altar im Kosch. Jedoch die wichtigsten Stätten des Austausches zwischen den Völkern bleiben die Stadt Angbar und der Tempel der Flamme – Wiege des menschlichen Glaubenszweiges. Er ging aus einem zwergischen Kultstollen hervor, wurde in all den Jahren immer wieder erweitert und ist heute neben Xorlosch die größte Sakrale des göttlichen Schmieds. Davon gibt es freilich im Kosch noch unzählige mehr, und jede für sich zeugt von ihrer eigenen erwähnenswerten Geschichte – wie der Tempel von Ferdok, Mittelpunkt des Zwergenviertels, das Haus im rohalsstegschen Grünfels, das als Hochburg der hügelzwergischen Befürworter einer Rückeroberung Koschims gilt, der Schnitzerschrein von Koschtal, der Felsentempel von Tarkansch in Koschgau oder die Halle von Hammerschlag, welche gänzlich aus Schmiedewerk und Zwergenstahl errichtet wurde. Selbst in unseren Tagen werden noch immer neue Tempel gegründet, wie jener an der Zwölfgötterbrücke von Steinbrücken – den ein reuiger Baumeister stiftete, nachdem sein Übereifer beim Bau der Brücke ein tödliches Unglück verursachte – oder der Schrein von Oberangbar, den man gleichermaßen Ingerimm und Efferd weihte, weil man beiden die Rettung der Stadt vor Alagrimms Feuer zuschrieb. |
Bedeutende Geweihte
Leicht hat es Sephira Eisenlieb (geb. 989 BF in Butterbös), die Hüterin der Flamme nicht, ihre Stellung als Matriarchin der Ingerimmkirche gegenüber den Tempelvorstehern in Nah und Fern zu behaupten. Zwar gilt ihre Kür durch den göttlichen Schmied selbst als unbezweifelt, doch sind die Fußstapfen ihres Vorgängers Hilperton groß und ihre Herkunft als einfache Geweihte fördert den Respekt nur wenig. Schon hört man von Loslösungsneigungen im Horasreich und im tiefen Süden, die eine Abkehr von den zwergischen Wurzeln und eine Öffnung zum Manufakturwesen predigen. Umso erstaunlicher wie selbstbewusst und energisch die junge Kirchenführerin ihre Ämter verrichtet und die Achtung in Angbar gewinnt. Mehr noch als der eher ruhige und besonnene Hilperton gilt Sephira als vom Feuer Ingerimms getrieben – doch sie wird die Geduld einer Ilpetta Ingrasim brauchen um sich auch in der Ferne den nötigen Respekt verschaffen zu können. Ihre Gehilfen Ibralosch Sohn des Igen (geb. 953 BF in der Grafschaft Schlund) und Lorthax Sohn des Loin (geb. um 740 BF im Koschgau) verkörpern die heutigen Gegensätze innerhalb der ehernen Kirche. Einerseits Ibralosch, junger Schürer der Flamme, Spross der Zweihammersippe, aus der auch der Graf des Schlund und die Hüter des gleichnamigen Heiligtums entstammen, der energisch und heißblütig von den Wurzeln in der zwergischen Lehre von Angrosch predigt – andererseits der bedachte Lorthax, Träger des Steins, der die Heilige Ilpetta noch persönlich kannte, schon unter sechs anderen Hütern der Flamme diente und mit ruhigen Worten eine behutsame Öffnung zum Neuen anmahnt. Von den zahlreichen weiteren Geweihten in Angbar (die Zahl schwankt meist zwischen 20 und 40) sei an dieser Stelle noch Haranosch vom Eisenwald erwähnt. Der Weißbart, den lockere Zungen meist als zu klein geratenen Waldschrat beschreiben, ist seit Jahrhunderten Wissenshüter der Ingerimmkirche und soll schon Lehrmeister des Novizen Lorthax gewesen sein. Für den regen geistlichen Austausch zwischen Angrosch- und Ingerimmkult sorgt das Kloster Ingrahall mit seiner hoch angesehenen Äbtissin Indira Kupferblatt aus der Kupferblattsippe. Sie übernahm dieses Amt erst zum Tag des Aufbruchs 1030, als ihre in Ehren ergraute Vorgängerin Dorella Feuerstein entschied sich fortan als Einsiedlerin in die Koschberge zurück zu ziehen. Das Kloster ist nicht die einzige Stätte des Wandels in diesen Tagen. Roktrix S. d. Rolim, der Hochgeweihte von Ferdok, wurde kürzlich tot vor dem Altar seines Tempels gefunden. Seine Nachfolge ist derzeit noch ungeklärt. Unter den Namen der Anwärter finden sich durchaus bekannte Namen: Walbura aus Frams Sippe, die mütterliche Meisterin der Esse von Rhôndur, Thurgosch S. d. Thubax, bislang eher zurückgezogen wirkender Erschaffer von Steinskulpturen im bärenklammschen Firnsgraten, Anghild Bruttelschwart, die Hüterin des Ambros-Schreins am Stillen Grund oder Buddella Jochstrunk T. d. Bregga, eine ehemalige Oberweiblin der Angbarer Sappeure, sie sich nach ihren Erlebnissen bei der Trollpfortenschlacht weihen ließ. Der weise Abt des Klosters von Siebenessen, Angbart von Unterangen, hat bereits abgelehnt. Ingrimiane Lohsack, jene Schülerin Ibraloschs die sich schon in ihrem frühen Alter von kaum fünfundzwanzig Götterläufen als inbrünstige Predigerin einen Namen gemacht hat, gilt dagegen vielen als zu unerfahren und heißspornig. Ebenso wie beim bisweilen noch etwas ungelenk auftretenden Geweihten von Oberangbar Ingrosch Garnelstrunk oder dem Ingrahaller Meister der Schriften Murgron Schwarzhaupt glauben die meisten, dass ihre Zeit noch kommen wird. Abschließend sei nicht vergessen, dass auch die Urkirche des Angrosch selbst in den Bergkönigreichen noch immer lebendig ist und auch unter menschlichen Ingerimm-Gläubigen höchste Achtung genießt. So ist der weise Bergkönig Arombolosch S. d. Agam, nicht nur Oberster Richter der Ambosszwerge, sondern spielt als Angroschs Waffenmeister auch eine zentrale zeremonielle Rolle. Wahrhaft beeindruckend sind die seltenen Großen Feuermessen, die er gemeinsam mit „Oheim“ Artosch Sohn des Abatrox, dem Waffenträger Angroschs und Hohepriester des Amboss leitet. Ein weiterer legendärer Geweihter des Volkes ist Norgram vom Stein, seit langer Zeit Wächter der Hammerhöhle von Malmarzrom, der seit kurzem sein Ende nahen spürt und eine junge Zwergin Angraxa als Nachfolgerin anlernt. Auch der alte Haudegen Brelog S. d. Bantarg, Schlichter in den Heiligen Hallen von Lûr, erfreut sich weitreichender Bekanntheit – nicht erst seit er in einer Mine eine umgestürzte Lore alleine angehoben haben soll um eine eingeklemmte Bergmännin zu retten – die im übrigen heute seine Gattin ist. Auch der Hochgeweihte von Koschim Esbadosch S. d. Ertax, wird zwar respektiert – jedoch auch als menschenscheu und echsenverachtend gefürchtet. Man kennt ihn nicht nur als rechte Hand des Bergkönigs Gilemon, sondern sagt ihm auch enge Kontakte zum recht radikalen Orden der Hüter der Wacht nach. Seine Einstellung soll er auch auf seine Schüler, wie Gramosch S. d. Gillim, den Bruder des Bergkönigs, übertragen haben. Einzig die junge Garamine T. d. Garaxa gilt als mäßigende Stimme des Ausgleichs. |
Bedeutende Personen
Chronik
Briefspieltexte
Erwähnungen
- Gefallenes Himmelslicht gesichert: Fürst Anshold ließ den Stern von Fürstlich Gnaden bergen (Kosch-Kurier 61, 1042, Angbar)
- Odilbert und Niope - Reaktion in Zwietrutz (1042, Zwietrutz)
- Fünfzehn Jahre Hammerschlag (1042, Angbarer Zitadelle)
- Zwietrutz' Frühling - Wiedervereinigung (1041, Zwietrutz)
- Der letzte Ritterschlag (1041, Thalessia)
- … weitere Ergebnisse
Quellen
Offizielles
- Die Flusslande S. 97ff
Inoffizielles
Kategorien
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Ein tolles Nussbrot mit Trockenfrüchten von Evchen kocht ist sofort auf meine Nachbackliste gerutscht. Entdeckt natürlich über Zorras World Bread Day 2017. Leider habe ich es diesmal verpasst ein Brot einzureichen, aber ich verfolge wie jedes Jahr gerne Zorras Pinboard und lasse mich inspirieren.
Zu Brot braucht man Suppe. Letztens habe ich eine köstliche fruchtig-würzige Karottensuppe mit Ras el-Hanout probieren dürfen und möchte sie gerne nachbauen (es grenzt an ein kleines Wunder, dass ausgerechnet ich mich nach Karottensuppe umschaue – normalerweise ertrage ich noch nicht mal die Farbe). Für ein erstes Reverse Engineering werde ich mich wohl grob an dieser Karottensuppe von Tanja Grandits orientieren.
Bewährte Rezeptempfehlungen eurerseits werden trotzdem dankend angenommen. Schließlich liebe ich es, Rezepte miteinander zu vergleichen.
Apropos Suppe. Claudias Blumenkohl-Kokossuppe werde ich ganz sicher auch lieben.
Noch notiert: Bücher für die Schenkliste. Zufällig beide von Phaidon.
Der Ruf der veganen Küche hat hierzulande durch nervtötende Missionierer und Ersatzprodukte in Plastikkleidung enorm gelitten. Doch meiner Meinung nach haben wir es der Unwissenheit (über die Produktvielfalt, passgenaue Zubereitungstechniken, exakte Würzung, schmackhafte Rezepte) und somit einem begrenzten/langweiligen Kochrepertoire zu verdanken, weshalb veganes Essen hier keine breite Zustimmung findet. Letztlich (und auf Dauer) kann NUR Geschmack überzeugen. Und genau hier setzt das Buch an. Es ist ein dickes Nachschlagewerk mit 500 Rezepten, basierend auf traditionelle Gerichte aus 150 verschiedenen Ländern. Also „echte“ pflanzliche Küche aus allen Ecken der Welt. Gerichte, die sich selbst genügen. Gerichte, die nicht nachahmen wollen. Gerichte, die in erster Linie schmecken.
Noch mehr Grünzeug – und sehr persönliche Einblicke von Jeremy Fox. Über dieses Buch habe ich überall nur Gutes gehört. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Das Maximum an Geschmack aus Pflanzen herausholen zu können, macht für mich wahre Kochkunst aus. Fleisch kann doch (fast) jeder.
PS: Und die oben abgebildeten zwei Sorten von Gat (갓), breitblättriger Senf oder einfach Senfkohl genannt, werde ich gleich zu Kimchi verarbeiten.
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Empfohlene Zitierweise
Bayer, Udo: Vignettes: The Legacy of Jewish Laupheim, Heidelberg: heiBOOKS, 2017. https://doi.org/10.11588/heibooks.229.301
Weitere ZitierweisenLizenz
Dieses Werk ist unter der
Creative Commons-Lizenz 4.0
(CC BY-SA 4.0) veröffentlicht.
ISBN
978-3-946531-51-7 (PDF)
978-3-946531-52-4 (Softcover)
Veröffentlicht am 02.06.2017.
Udo Bayer
Vignettes
The Legacy of Jewish Laupheim
Aus der württembergischen Landgemeinde Laupheim ging eine für ihre Größe ganz überraschende, ja in Deutschland einzigartige Zahl bedeutender jüdischer Persönlichkeiten hervor, die auf unterschiedlichsten Gebieten Herausragendes leisteten. Dazu gehören unter anderem der Begründer der Württembergischen Vereinsbank und Mäzen Kilian von Steiner, der Künstler und Designer Friedrich Adler, der Komponist Moritz Henle, die Ärztin Hertha Nathorff, der Schriftsteller Siegfried Einstein und nicht zuletzt die Unternehmerfamilie Bergmann, aus der die erfolgreiche Hochspringerin Gretel Bergmann hervorging, deren Leben auch verfilmt wurde. Zum ersten Mal werden von dem anerkannten Laupheim-Experten Udo Bayer eine kompakte historische Überblicksdarstellung der ehemaligen Laupheimer Judengemeinde und Kurzporträts sechs dieser bekannten Persönlichkeiten miteinander vereint.
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Nähe bereitet mir Angstzustände,
doch Einsamkeit ist nur Hass.
Irgendwann soll mein einziges Gefühl nur aus Leere bestehen.
Je höher ich fliege, umso tiefer werd’ ich fallen.
Die Dämonen werden nicht ertrinken,
denn sie wissen wie man schwimmt.
Rebellion, Rebellion, Rebellion…
Das ist meine persönliche Rebellion um gegen Rebellionen zu rebellieren,
bitte vergiss nur kurz Gefühle und verliere dich in mir.
Rebellion.
Bist du wirklich noch ein Punk, wenn du reitest auf dem Ross?
Nur gegen Geister kämpfst, dich verlierst in deinem Stuss?
Bist du wirklich noch ein Punk, mit diesem Waffenarsenal?
Ist dies dein Ultimatum, dieses Schaffen einer Qual?
Bist du wirklich noch ein Punk, wenn du Fehler ignorierst?
Vergiss kurz deine verfickten Gefühle und verliere dich in mir.
Bist du wirklich noch ein Punk, ganz ehrlich, ich weiß nicht?
Ablehnung der Akademie, Seelenbruch, 1934.
<Hook>
Punk ist nicht nur Musik, auch nicht nur Rebellion,
Punk ist diese Liebe, Solidarität einer Generation.
Du bist kein echter Punker, mit der Hoffnung auf den Untergang,
am Ende sehe ich nur noch einen “Bring me the Horizon”-Punk.
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Einer von der Aral-Tankstelle
Saša Stanišić erzählt in „Herkunft“ von bosnischen Schlangen und Drachen – und wie es war, als Teenager in Heidelberg eine neue Heimat zu finden
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Heutzutage ist es ja total normal, dass deutsche SchriftstellerInnen nicht unbedingt – sagen wir – Schmidt heißen müssen. Das war nicht immer so. Als zum Beispiel Feridun Zaimoğlu vor drei Jahrzehnten die Literaturszene betrat, tat er das mit einem Knall. Mit seinem Buch „Kanak Sprak“ inszenierte er sorgfältig sein Außenseitertum. Inzwischen zählt er längst zu den Alten im etablierten Kanon.
Die etwas Jüngeren wie Saša Stanišić, Alina Bronsky oder Abbas Khider, die gut 20 Jahre später zu veröffentlichen begannen, hatten es nicht mehr nötig, mit ihrem mehrfachkulturellen Hintergrund besonders zu kokettieren. Die deutsche Gesellschaft ist sich ihrer Diversität inzwischen bewusst geworden, und die Literatur ist der Ort, an dem davon erzählt werden kann. Oder auch nicht. Der aus Bosnien nach Deutschland gekommene Saša Stanišić jedenfalls hat sich, nachdem sein erster Roman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ (2008) vom Bosnienkrieg handelte, anderen Themen und Gegenden zugewandt, hat Geschichten aus Brandenburg, Südamerika oder von sonst wo erzählt. Wie es jeder deutsche Schriftsteller halt machen könnte. Was ihm durchaus vorgeworfen wurde. Daher hat es etwas von programmatischer Besonderheit, wenn Stanišić sein neues Buch „Herkunft“ nennt.
„Müssten wir jetzt fliehen, wären also die Zustände an den Grenzen 1992 so restriktiv gewesen wie heute, würden wir Heidelberg nie erreichen“
Es gibt einen Friedhof in den bosnischen Bergen, da steht auf fast jedem Grabstein der Name Stanišić. Der Friedhof gehört zu dem entlegenen Weiler Oskoruša, aus dem ein Zweig der Familie stammt. Der Autor ist Sohn eines Serben und einer bosnischen Muslima und wuchs zunächst in der Stadt Višegrad auf. Im Alter von 14 Jahren floh er mit der Mutter nach Deutschland; Großeltern und Vater kamen nach. Er schreibt: „Müssten wir jetzt fliehen, wären also die Zustände an den Grenzen 1992 so restriktiv gewesen wie heute, würden wir Heidelberg nie erreichen. Die Reise wäre vor einem ungarischen Stacheldrahtzaun zu Ende.“ Die Großmutter väterlicherseits, Kristina, bleibt zurück, als Serbin droht ihr keine Gefahr.
16 Jahre nach der Flucht der Familie nimmt Kristina den Enkel, der gerade beginnt, sich als deutscher Autor einen Namen zu machen, erstmals mit zum Dorf der Vorfahren. Dieser Besuch wird zur Ausgangssituation von „Herkunft“. Saša Stanišić erzählt darin Szenen aus den ersten beiden Jahrzehnten seines Lebens – und dazwischen aus dem letzten Lebensjahrzehnt seiner Großmutter. Szene für Szene, Erzählung für Erzählung setzt sich die Geschichte seiner Familie zusammen, die durch den Krieg in verschiedene Länder verstreut wurde. Neue Wurzeln im Ausland zu schlagen ist für die Erwachsenen sehr schwer, für die Kinder eher nicht. Der junge Saša findet eine neue Heimat in einem Heidelberger Vorort und der örtlichen Aral-Tankstelle, wo sich eine Clique aus Zugewanderten trifft. Im Gegensatz zu den Eltern darf er später zum Studium in Deutschland bleiben und bekommt dank einer flexiblen Sachbearbeiterin in der Ausländerbehörde sogar eine weitere Aufenthaltserlaubnis – unter der originellen Bedingung, stets als selbstständiger Schriftsteller arbeiten zu müssen.
„Lügst du? Dann lies weiter auf Seite 342“
Das ist eine toll erzählte Erfolgsgeschichte. Stanišić ist sehr gut darin, existenzielle Härten nur dezent anzudeuten oder, noch besser, sie poetisch oder humoristisch zu verpacken. Ein großes Thema ist die fortschreitende Demenz der Großmutter, die den Enkel mit dem gemeinsamen Ausflug nach Oskoruša überhaupt erst auf das Herkunftsthema gebracht hat. Der zunehmende Verlust ihrer Erinnerungen bildet eine Gegenbewegung zur Erinnerungssuche des schreibenden Enkels. Und als ob der sich durch das allmähliche Verschwinden der Großmutter erst auf seinen Beruf Erzähler besonnen hätte, implodiert das Buch am Ende in einem Rausch von fantastischem Was-wäre-wenn.
Das Buch lässt jede Faktenbasiertheit hinter sich, wenn Erzähler und Großmutter sich heimlich aus dem Altersheim schleichen, um in den Bergen auf die Suche nach dem mythenumwobenen Drachen aus der örtlichen Heimatlegende zu gehen. Möglicherweise. Denn an dieser Stelle hat der Autor es schon lange seinen LeserInnen überlassen, welchem Ausgang der Geschichte sie folgen wollen, die sich in diversen Verästelungen gabelt („Lügst du? […] – dann lies weiter auf Seite 342. Sagst du die Wahrheit […] – lies weiter auf Seite 295“). Wobei die interaktive Wahlmöglichkeit natürlich augenzwinkernder Quatsch ist, denn kaum jemand wird sich wohl davon abhalten lassen, jedem einzelnen möglichen Ausgang dieser Geschichte nachzugehen. Schließlich kann man so oft zurückblättern, wie man will, und noch einmal anders anfangen. Das ist toll, denn im wirklichen Leben gibt es dazu ja nie die Gelegenheit.
Titelbild: Katja Sämann
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Hans Ernst Karl von Zieten
Inhaltsverzeichnis
LebenBearbeiten
HerkunftBearbeiten
Hans Ernst Karl war der zweite Husarengeneral namens Zieten. Der friderizianische Reitergeneral Hans Joachim von Zieten (gen. „Zieten aus dem Busch“) und der spätere Feldmarschall Graf Hans Ernst Karl von Zieten sind jedoch nicht miteinander verwandt. Beide Familien haben keinen gemeinsamen Stammvater, wenn man auch von einer älteren Linie der späteren Grafen von Zieten auf Dechtow im Havelland und der jüngeren Linie auf Wustrau im Allgemeinen spricht.
Er war der Sohn von Ernst Dietrich von Zieten (1739–1798), Herr auf Dechtow und dessen Ehefrau Charlotte Sophie Margarethe, geborene von Moeller.
MilitärlaufbahnBearbeiten
Im Leibregiment von Zieten, in das Hans Ernst von Zieten noch zu Lebzeiten Friedrichs des Großen als Fahnenjunker aufgenommen wurde, erhielt der junge Secondelieutenant 1789 sein Offizierspatent. 1793 diente er als Adjutant bei Generalleutnant Friedrich von Kalckreuth, dem späteren Generalfeldmarschall. Auf Grund seiner kavalleristischen Fähigkeiten betraute man ihn 1799 mit dem Posten eines Inspektionsadjutanten und beförderte ihn im folgenden Jahr zum Major.
In den Feldzügen gegen Napoleon bewährte er sich als Kavallerieführer und Korpsführer. Seine militärischen Erfolge brachten ihm am 18. Februar 1809 eine Beförderung außer der Reihe zum Oberst ein. Auf Scharnhorsts Vorschlag wurde er Mitglied einer Kommission für die „Abschaffung des Kavallerie-Exerzierreglements“. Am 20. März 1813 zum Generalmajor befördert, gelang ihm am 26. Mai 1813 ein wichtiger Erfolg, der das preußische Ansehen vor dem Waffenstillstand von Poischwitz stärkte: bei Haynau konnte er die Truppen des französischen Generals Maison in einen Hinterhalt locken und besiegen und dadurch den Abzug der alliierten Truppen von Bautzen nach Liegnitz erleichtern. Für diesen Erfolg erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Bei den Kämpfen in Frankreich 1814 leistete er ähnliches in der Schlacht bei Laon, wo er eine Umgehung des Gegners vornahm und dadurch den Sieg mitentschied. Den größten Teil an Geschützen und Munitionswagen in dieser Schlacht erbeuteten Zietens Schwadronen.
Im Feldzug von 1815
Nachdem Napoleon aus Elba zurückgekommen war, wurde ein neuer Waffengang gegen Frankreich notwendig. Zieten bekam das Kommando über das I. Korps unter dem Oberbefehl Blüchers. Am 16. Juni 1815 trugen seine Truppen in der Schlacht von Ligny an der Dorflinie Ligny, Brye und St. Amand die Hauptlast des Kampfes. Am 18. Juni, dem Tag der Schlacht bei Waterloo, brachte er dem Herzog von Wellington eine für den Ausgang der Schlacht entscheidende Hilfe. Am Nachmittag griffen die Franzosen mit großer Heftigkeit an, und der linke Flügel der Engländer geriet dadurch in schwere Bedrängnis. Zieten hatte von Blücher den Befehl bekommen anzuhalten, aber dem überzeugenden Rat Müfflings, der im Stabe Wellingtons tätig war, gelang es, Zieten zum Eingreifen in die Schlacht zu bewegen. Das rief bei den Franzosen Panik hervor und trug zum siegreichen Ausgang der Schlacht bei. Bedeutsam für die Kapitulation von Paris wurde schließlich das bei Issy am 20. Juli von General Zieten siegreich geführte Gefecht.
Zwischen Gneisenau und Zieten bestand eine Zeitlang ein gespanntes Verhältnis. Umso bedeutender ist die Einschätzung Gneisenaus über Zietens Charakter: „Der General von Zieten ist doch einer unserer besten Untergeneräle. Er sieht niemals Schwierigkeiten und führt ohne Anstand aus, was ihm aufgetragen wird.“ Als Oberbefehlshaber des Preußischen Okkupationskorps war Zieten noch über drei Jahre in Frankreich. 1817 wurde er in den Grafenstand erhoben und erhielt ein Geschenk von 25.000 Talern.
Am 11. Februar 1819 wurde Zieten Kommandierender General des schlesischen VI. Korps. Am 14. September 1824 wurde er zum Chef des 4. Husarenregiments ernannt und am 16. Juni 1825 zum General der Kavallerie befördert.
Als begeisterter Reiter interessierte sich Zieten, der 1839 mit dem erbetenen Abschied den Rang eines Generalfeldmarschalls erhielt, auch später noch für alle Fragen der Kavallerie und wurde zu entsprechenden Gutachten herangezogen.
Für seine Verdienste wurde Zieten mehrfach ausgezeichnet. Am 5. Dezember 1792 wurde er Ritter des Pour le Mérite, erhielt am 5. September 1813 das Eichenlaub für die Schlacht von Dresden sowie am 18. Juli 1844 die Goldene Krone. Aus Anlass seines 50-jährigen Dienstjubiläums erhielt er am 26. Mai 1835 die Brillanten zum Schwarzen Adlerorden. Zieten war außerdem Inhaber des Roten Adlerordens I. Klasse (1814), des Großkreuzes des Französischen Militärverdienstordens (1816), Knight Grand Cross des Bath-Ordens (1819), der Russischen Alexander-Newski- (1829) und Andreas-Orden (1835) sowie des Großkreuzes des k.u. Sankt Stephans-Ordens (1830).
FamilieBearbeiten
Zieten war seit 31. Januar 1797 mit Josephine, geborene Gräfin von Berlo-Suys (1776–1814) verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:
- Josephine Clementine (* 23. Oktober 1799; † 24. Februar 1862) ⚭ 5. Mai 1821 Leopold Christian Gotthard Graf von Schaffgotsch († 19. Oktober 1864), preußischer Kammerherr und Herr auf Maywaldau
- Leopold Karl (* 23. Mai 1802; † 19. Mai 1870), Geheimer Regierungs- und Landrat
- ⚭ Ernestine Hedwig Gräfin von Schaffgotsch (* 12. Januar 1805; † 31. Juli 1846)
- ⚭ 9. Juli 1849 Agnes Juliane Henriette Ernestine zu Lippe-Biesterfeld verwitwete Biron von Kurland (* 30. April 1810; † 21. April 1887)
LiteraturBearbeiten
- Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum. Band 4, Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg, o. O. [Hamburg], o. J. [1937], , S. 253–260, Nr. 1315.
- Jürgen Hahn-Butry (Hrsg.): Preußisch-deutsche Feldmarschälle und Großadmirale. Safari, Berlin 1937.
- Hermann von Petersdorff: Zieten, Hans Graf von. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 45, Duncker & Humblot, Leipzig 1900, S. 220–225.
- Genealogisches Taschenbuch der Ritter- u. Adels-Geschlechter, 1881, S.338
- Eintrag zu Hans von Zieten in Kalliope
- Eintrag über Zieten, Hans Graf in Digitaler Portraitindex
- Hans Ernst Karl von Zieten in epoche-napoleon.net
Personendaten | |
---|---|
NAME | Zieten, Hans Ernst Karl von |
ALTERNATIVNAMEN | Zieten, Hans Ernst Karl Graf von |
KURZBESCHREIBUNG | preußischer Offizier, zuletzt Generalfeldmarschall |
GEBURTSDATUM | 5. März 1770 |
GEBURTSORT | Dechtow |
STERBEDATUM | 3. Mai 1848 |
STERBEORT | Warmbrunn |
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Harry Ristock
Harry Ristock (* 20. Januar 1928 in Seemen, Kreis Osterode in Ostpreußen; † 5. März 1992 in Berlin) war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker, Berliner Senator für Bau- und Wohnungswesen und Geschäftsführer in der Industrie.
Inhaltsverzeichnis
HerkunftBearbeiten
Ristock, der aus einer bäuerlichen Familie stammte, ging nach der Mittelschule in Gilgenburg und kurzer Kriegsgefangenschaft mit 17 Jahren in den Westen, studierte von 1948 bis 1952 an der Deutschen Hochschule für Politik und schloss mit dem Diplom-Examen ab. 1952/53 folgten Arbeiten als Wissenschaftlicher Hilfsassistent.
WerdegangBearbeiten
Von 1960 bis 1965 war Ristock kaufmännischer Angestellter und von 1965 bis 1971 Bezirksstadtrat für Volksbildung im Bezirk Charlottenburg und setzte sich dort u. a. stark und erfolgreich für eine Gesamtschule in Charlottenburg-Nord ein. In den Jahren von 1971 bis 1975 arbeitete Ristock als Senatsdirektor beim Senator für Schulwesen. Von 1975 bis 1981 war er Senator für Bau- und Wohnungswesen. Nach 1981 war er Geschäftsführer in der metallverarbeitenden Industrie.
Ristock, der sich sehr um die Aussöhnung von Deutschen und Polen bemühte, veranstaltete jährlich Partys in seiner Gartenlaube, die sehr unterschiedliche Menschen und auch Parteigegner zusammenbrachten. Ristock war ein „unorthodoxer, ein interessanter, ein liebenswerter Linker“ – so beschrieb ihn Helmut Schmidt in seiner Trauerrede.
Mitgliedschaften und AktivitätenBearbeiten
Ristock trat 1950 der SPD und dem SDS bei.[1] An der Deutschen Hochschule für Politik gehörte er zunächst der „Unabhängigen Sozialistischen Studentengruppe“ an und nahm als deren Vertreter am Vorbereitungsausschuss zur Bildung einer unabhängigen Arbeiterpartei Deutschlands teil, der die Gründung einer titoistischen Partei in Westdeutschland anstrebte.[1] 1954 verfasste eine von ihm geführte Gruppe des SDS eine Stellungnahme zu einem anderen Thesenpapier, das die SDS-Gruppe an der FU zur Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl 1953 verfasst hatte. Das Papier verlangte als Konsequenz aus der SPD-Niederlage den Verzicht der Partei auf marxistische Symbole und Begriffe sowie eine Erneuerung des Funktionärskörpers. Demgegenüber erklärte die von Ristock geführte DHfP-Gruppe:
„... (die) zu wenig ‚bürgerliche‘ Haltung der SPD (sei) nicht für die Wahlniederlagen verantwortlich. ... Wir wissen, dass die Partei zu wenig sozialistisch und vielleicht sogar zu wenig revolutionär ist und darin sehen wir die Ursachen unseres Misserfolges.“
Von 1954 bis 1963 war er Landesvorsitzender der Berliner „Falken“. Von 1954 bis 1958 war Ristock Abteilungsvorsitzender und Parteitagsdelegierter, sowie mehrere Legislaturperioden Kreisvorsitzender der SPD Charlottenburg und Mitglied im SPD-Landesvorstand.
1968 wurde Ristock mittels eines Sofortausschlusses aus der SPD wegen Tragen eines Demonstrationsplakates „Ich protestiere gegen den Krieg der Amerikaner in Vietnam. Ich bin Sozialdemokrat“ ausgeschlossen. Der Ausschluss wurde jedoch wenige Tage später auf dem Parteitag in Nürnberg rückgängig gemacht. Seit 1973 gehörte er dem Bundesvorstand der SPD an und war von 1976/1977 stellvertretender SPD-Landesvorsitzender in Berlin. Ein Abwahlantrag als Volksbildungsstadtrat scheiterte in der BVV Charlottenburg am Sprecher der FDP-Gruppe Hartmut Röseler.
Nachdem die SPD die Berlinwahl 1981 verloren hatte, strebte Ristock, verwurzelt im selbst aufgebauten linken Parteiflügel der Berliner SPD, die Spitzenkandidatur der Berliner SPD für das Amt des Regierenden Bürgermeisters bei der Berlinwahl 1985 an und galt bereits als sicherer Herausforderer von Eberhard Diepgen (CDU).
Eine Firmenpleite im Jahr 1984 hinderte ihn jedoch daran, seinen Anspruch durchzusetzen, so dass an seiner Stelle Hans Apel gegen Diepgen antrat.
Weitere MitgliedschaftenBearbeiten
Ristock gehörte seit 1953 der ÖTV an.
Mandate und öffentliche ÄmterBearbeiten
Von 1975 bis 1979 und seit Juni 1981 war er Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
1975 berief Klaus Schütz ihn zum Senator für Bau- und Wohnungswesen. Das Amt übte er auch unter Schütz' Nachfolger Dietrich Stobbe aus, wurde jedoch im Januar 1981 nach der Garski-Affäre vom neuen Regierenden Bürgermeister Hans-Jochen Vogel nicht wieder zum Senator berufen.
SenateBearbeiten
ZitateBearbeiten
SchriftenBearbeiten
- Kindheit und Jugend in Ostpreußen. Langen Müller, München 1984.
- Neben dem roten Teppich. Begegnungen, Erfahrungen und Visionen eines Politikers. Edition Hentrich, Berlin 1991, ISBN 3-926175-93-1.
- 300 Jahre Straßenbeleuchtung in Berlin. Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen.
LiteraturBearbeiten
- Siegfried Heimann, Manfred Rexin (Hrsg.): Harry Ristock – Erinnerungen von Weggefährten, Schriftenreihe des Franz-Neumann-Archivs e.V., Berlin 1993
- Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 311.
EinzelnachweiseBearbeiten
- Tilman Fichter, Siegward Lönnendonker: Kleine Geschichte des SDS. Der Sozialistische Deutsche Studentenbund von 1946 bis zur Selbstauflösung, Berlin 1977, Rotbuch Verlag, ISBN 978-3-88022-174-1, S. 27: Thesenpapier zur SPD, S. 149: Unabhängige Arbeiterpartei und SDS-Eintritt
Personendaten | |
---|---|
NAME | Ristock, Harry |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdA und Industrieller |
GEBURTSDATUM | 20. Januar 1928 |
GEBURTSORT | Seemen (polnisch Samin), Landkreis Osterode in Ostpreußen |
STERBEDATUM | 5. März 1992 |
STERBEORT | Berlin |
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Für die heutige Stoffspielerei* hat Frifris das Thema „Knöpfe“ vorgeschlagen.
Dafür habe ich ein paar Varianten probiert, Knöpfe selbst zu machen.
1.
Knöpfe, für die man nur Garn und Sticknadel braucht, nach der Anleitung für Birds Eye Buttons.
Die grauen Kugeln sind solche „Vogelaugen“, aber unten zusammen gezogen. Es ist nicht so einfach, auf diese Art regelmäßige Knöpfe herzustellen, da muss ich mehr üben.
2.
Übung ist auch nötig, um Plastikringe sauber zu umhäkeln, Vorgehensweise ungefähr wie hier.
3.
Die Ringe (gibt es in Berlin z.B. am Perlenstand Maybachmarkt) mit Stoff überzogen und ein bisschen bestickt, siehe hier.
4.
Wollquadrate/Kreise zusammengezogen. Das kann auch viel besser und fester aussehen, wie bei diesen Mittelalter-Stoffknöpfen.
5.
Bei einer früheren Stoffspielerei hatte ich diese Knöpfe mit irischer Häkelei gezeigt. Sie warten noch auf einen Einsatz an prominenter Stelle.
6.
Ein weiterer Schmuckknopf, aus einem bestickten Kreis gefertigt. Viel schöner und inspirierender sind aber die Stickerei-Knöpfe dieser Flickr-Serie.
Am Ende konnte ich es nicht lassen, auch noch ein Armband mit Perlmuttknöpfen zu probieren. Man benötigt nur mehrere Knöpfe und Häkelgarn + feine Häkelnadel. Ich bin ohne Anleitung vorgegangen, aber es gibt Tutorials für ähnliche Armbänder hier, oder auch hier.
Nun bin ich gespannt, was Frifris und andere mit Knöpfen probiert haben. Vielen Dank für das Thema und das Sammeln der Links, liebe Frifris!
Im Juli machen wir mit den Stoffspielereien Sommerpause . Ende August sehen wir uns hier bei mir wieder. Thema ist „Es war einmal ein Oberhemd“. Das ist nur eine Inspiration, die ihr nicht so eng sehen müsst. Vielleicht reicht es euch ja, nur den Knopf eines Oberhemds verarbeiten. Wir freuen uns über jede Teilnahme!
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*
Die monatliche Stoffspielerei ist eine Aktion für textile Experimente. Sie ist offen für alle, die mit Stoff und Fäden etwas Neues probieren möchten. Der Termin soll Ansporn sein, das monatlich vorgegebene Thema soll inspirieren. Jeden letzten Sonntag im Monat sammeln wir die Links mit den neuen Werken – auch misslungene Versuche sind gern gesehen, zwecks Erfahrungsaustausch.
Der vorläufige Plan für die nächsten Monate, kurzfristige Terminänderungen sind möglich:
26. Juli SOMMERPAUSE
30. August – Suschna – Thema “Es war einmal ein Oberhemd”
27. September – Machwerke – Thema Falten
25. Oktober – Karen – Thema Spitze
29. November – Nahtzugabe
27. Dezember – WINTERPAUSE
.
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Edit 09.03.: Ich habe diese Positionierung als Positionspapiere eingereicht zum kommenden Landesparteitag der Piraten NRW 14.1 in Bielefeld am 05. und 06. April, als PP07 bis PP018. Da steht dann auch noch etwas mehr erklärender Text in den jeweiligen Antragsbegründungen. Und der X012 „Ergänzung zur Kasseler Erklärung“ stammt auch von mir.
Das heißt nicht, dass die Positionen fertig sein sollen. Es bleibt dabei, dass das Entwürfe sind, die noch Änderungen unterliegen sollen. Der derzeitige Stand ist halt erst mal eingereicht.
Vorbemerkung: Dies ist ein Arbeitsentwurf. Er wird noch fortlaufend geändert. Ich habe ihn am 21. Februar in mehreren Stunden hingeschrieben. Auch wenn er sich wie Pionierregeln liest, es soll keinesfalls ein Urteil sein, wer „guter“ Pirat ist und wer nicht. So stelle ich höchstpersönlich mir das vor, und ich kann falschliegen. Über Feedback freue ich mich.
Edit1: Deutlicher: Das hat nichts mit der Fraktion zu tun.
Edit2: Ich sehe, dass der Abschnitt zu Gewalt am ehesten kritisiert wird. Das ist offenbar am meisten erklärungsbedürftig, dazu will ich noch separat bloggen.
Edit3: Das soll kein neues Grundsatzprogramm werden – ich habe mich lediglich den Themen gewidmet, die in letzter Zeit so extrem polarisierend diskutiert wurden.
Edit4: Ich habe Michael Ebners Vorschläge zum Thema „Gewalt“ übernommen. Vielen Dank für die konstruktiven Vorschläge!
Edit5: Simon Weiß‘ Vorschläge zur Formulierung zum Thema Feminismus habe ich übernommen. Vielen Dank auch dafür!
Edit6: Nachdem mehrere Landesverbände sich auf ein Wording „sozialliberal“ festlegen, habe ich meinen eigenen Versuch eingefügt.
Edit7: Was der Gedanke von Plattformneutralität und Commons mit Kommunismus bzw. „Linken“ Ideen zu tun hat, habe ich ergänzt. Danke, Jacob.
Edit8: Gewaltmonopol ergänzt und Gewaltbegriff konkretisiert.
Edit9: Verfassungsschutz abschaffen. Resolution der vier Piratenfraktionen in diesen Text übernommen.
Edit10: Position zu Kritik an Israel und Palästina ergänzt.
Edit11: Abschnitt zu Revisionismus überarbeitet – Danke, Alex!
Edit12: Kleinere sprachliche Veränderungen im FDGO-Bereich und im PiratLinksLiberal-Kapitel.
-> direkt zu PiratLinksLiberal
-> direkt zu Freiheitlich-Demokratische Grundordnung
-> direkt zu Volk und Staat
-> direkt zu Demokratie
-> direkt zu Gewalt
-> direkt zu Verfassungsschutz
-> direkt zu Menschlicher Umgang
-> direkt zu Meinungsfreiheit
-> direkt zu Krieg und Revisionismus
-> direkt zu Antisemitismus und Antizionismus
-> direkt zu Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit
-> direkt zu Flügel
PiratLinksLiberal
Piraten sind in das klassische Links-Rechts-Schema des politischen Spektrums schwer einzuordnen.
Liberale Themenfelder der Piraten sind beispielsweise Bürgerrechte, Freiheit, Selbstbestimmung und Selbstentfaltung, Datenschutz, Privatsphäre und die Abwehr von Überwachung. Durch Plattformneutralität, Barrierefreiheit und bedingungslose Grundsicherung wird die individuelle Freiheit der Einzelnen vergrößert. Markt- und Neoliberalismus gehören jedenfalls nicht dazu.
Linke Themenfelder der Piraten sind beispielsweise soziale Gerechtigkeit, Partizipation und Teilhabe, Grundsicherung und internationale Verantwortung. Plattformneutralität und Commons, die Vergesellschaftung von Immaterialgütern und Infrastruktur sind ebenfalls mit linker Argumentation zu vergleichen. Allgemeiner Kollektivismus, gewaltsamer Umsturz und Planwirtschaft gehören jedenfalls nicht dazu.
Abgeleitet aus liberalen sowie linken Themenfeldern ist jener Politikbereich der Piraten, der sich mit dem digitalen Wandel und den gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Folgen des Übergangs zur internationalen Informationsgesellschaft befasst.
Als übergreifendes Thema verstehen wir Humanismus und Menschlichkeit.
Konservative, reaktionäre, nationalistische, autoritäre, elitäre und kollektivistische Politikströmungen sind nicht Teil der Piraten.
Gemessen an diesem Spektrum kann man Piraten als Sozialliberal oder Linksliberal bezeichnen. Beide Begriffe gelten als synonym. Wir bevorzugen Linksliberal, um die Unterschiede zur heutigen FDP und der heutigen SPD zu verdeutlichen. Es bietet mehr Identifikationsmöglichkeiten für die Strömungen in unserer Partei.
Allerdings lehnen wir Dogmatismus und einengende Ideologien nachdrücklich ab. Unsere Politik ist Themenorientiert. Wir stellen Fragen und in Frage. Wir denken selbst. Wir denken neu.
Piraten halten sich an die Hackerethik. Wir verwenden Systeme und Konzepte in unserem Sinne, jedoch nicht nach Gebrauchsanweisung. Wir verändern deren Funktionalität und Nutzen kreativ, ohne sie zu zerbrechen.
Wir lehnen klassische Koalitionen, Koalitions- und Fraktionszwänge ab.
Freiheitlich-Demokratische Grundordnung
Wir bekennen uns zu den in der Freiheitlich-demokratischen Grundordnung niedergelegten Prinzipien. Diese legen wir im Geiste des 21. Jahrhunderts aus. Soziale, gesellschaftliche, kulturelle und auch technologische Entwicklungen wollen berücksichtigt werden.
Zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne der Legaldefinition des § 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes (BVerfSchG) zählen:
- das Recht des Volkes, die Staatsgewalt in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung auszuüben und die Volksvertretung in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl zu wählen,
- die Bindung der Gesetzgebung an die verfassungsmäßige Ordnung und die Bindung der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung an Gesetz und Recht,
- das Recht auf Bildung und Ausübung einer parlamentarischen Opposition,
- die Ablösbarkeit der Regierung und ihre Verantwortlichkeit gegenüber der Volksvertretung,
- die Unabhängigkeit der Gerichte,
- der Ausschluss jeder Gewalt- und Willkürherrschaft und
- die im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechte
Von nicht zeitgemäßen Begrifflichkeiten aus dem vergangenen Jahrhundert wollen wir uns lösen. Wir stehen nicht für eine Staatspolitik der Ruhe und Ordnung, sondern für eine lebendige Demokratie des Diskurses und der Meinungsfreiheit.
Wir distanzieren uns von der Verwendung als politischem Kampfbegriff zur Ausgrenzung missliebiger Meinungen. Die Vermischung der Grundsätze mit dem Verfassungsschutz lehnen wir ab.
Volk und Staat
Piraten sind transnational. Wir denken, handeln und arbeiten global. Wir übernehmen Verantwortung für alle Menschen, ungeachtet der Herkunft, Abstammung oder Nationalität.
Wir entnehmen der FDGO kein Bekenntnis zum Nationalstaat. Die Existenz der Bundesrepublik Deutschland oder seine Struktur ist durch die FDGO nicht unveränderbar vorgegeben. An seine Stelle kann ein anderes Konstrukt treten – zum Beispiel ein vereintes Europa der Regionen, oder auch ein anderes – solange es der FDGO entspricht und die darin niedergelegten Rechte und Pflichten verwirklicht.
Den Begriff des Volkes verstehen wir nicht als Rasse oder Abstammung, sondern modern als Bevölkerung, als Bewohner unseres Landes unabhängig von Herkunft und Abstammung.
Demokratie
Wir bekennen uns zum Prinzip der Demokratie als Herrschaftsform. Wir begrüßen mehr und direkte Demokratie in unserer modernen Gesellschaft. Dazu können und sollen auch gerade digitale Medien und Plattformen beitragen.
Daraus darf jedoch keine Diktatur der Mehrheit erwachsen. Unsere Gesellschaft lebt gerade durch die Vielfalt und den Diskurs unterschiedlicher Meinungen.
Menschlichkeit, Menschen-, Bürger- und Minderheitenrechte müssen auch bei demokratischen Prozessen gewahrt bleiben.
Individualität, Selbstverwirklichung und Selbstentfaltung von Einzelnen oder Minderheiten sind hohe Prinzipien einer liberalen Gesellschaft. Diese Prinzipien sind uneingeschränkt zu garantieren, solange sie nicht zu objektiver Benachteiligung anderer oder Dritter führen.
Mehrheitsmeinungen und -entscheidungen dürfen niemals zur Einschränkung dieser Prinzipien führen. Auch moralische oder religiöse Mehrheitsmeinungen gehören ausdrücklich dazu.
Demokratie umfasst das uneingeschränkte Recht, an allen sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Prozessen ohne Hindernisse als Individuum zu partizipieren.
Gewalt
Wir bekennen uns zum grundsätzlichen Gewaltmonopol des Staates. Dieses wird beschränkt durch Notwehr- und Nothilferechte, grundgesetzliches Widerstandsrecht, Menschenrechte und Menschlichkeit.
Unter Gewalt verstehen wir nicht nur physische Gewalt. Auch psychische Gewalt, Bedrohung, Mobbing, Stalking und strukturelle Gewalt sind darunter zu zählen. Absichtliches Vorenthalten von Partizipationsmöglichkeiten kann ebenfalls Gewalt sein.
Gewalt ist keine akzeptable Maßnahme eines zuvor gewaltfrei geführten Diskurses. Gewalt ist kein akzeptables politisches Instrument. Den ersten Schritt zur Gewalt verurteilen wir.
Wir verpflichten uns, wo immer möglich, deeskalierend zu wirken. Wir bekennen uns dazu, alle verfügbaren Maßnahmen auszuschöpfen, um eine Eskalation zu verhindern. Wir erwarten von anderen, nicht-eskalierend zu handeln. Kreative Lösungen zum Verhindern von Gewalt ziehen wir vor.
Gewaltlosigkeit ist jedoch kein Gut, das über der Menschlichkeit, den Menschen- und Bürgerrechten oder über der Freiheit steht.
Jedes Individuum und jede Gruppe von Menschen hat das Recht, sich mit verhältnismäßigen Mitteln gegen Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung zu wehren. Das schließt auch die Anwendung von Gewalt ein.
Jedes Individuum und jede Gruppe von Menschen hat das Recht und die moralische Pflicht, sich auf Seiten von Unterdrückten, Verfolgten und von Gewalt betroffenen Menschen mit verhältnismäßigen Mitteln einzumischen. Dies schließt auch die Anwendung von Gewalt ein.
Anwendung von Gewalt darf sich aber unter keinen Umständen gegen Unbeteiligte richten. Gewalt kann allenfalls gegen diejenigen legitim sein, die selbst Gewalt anwenden.
Gewalt als Akt des Widerstandes gegen Unterdrückung, Verfolgung oder Gewalt können wir nicht verurteilen. Wir distanzieren uns ausdrücklich nicht von Menschen, die im Kampf gegen Faschismus, Verfolgung und Unterdrückung stehen, solange sie dabei nicht jedes Maß verlieren.
Gewalt gegen Sachen hat dabei einen ganz anderen, meist wesentlich niedrigeren Stellenwert als Gewalt gegen Menschen. Die Vermischung von Bewertungen dieser Formen von Gewalt lehnen wir ab.
Die Demonstrationsfreiheit hat einen hohen Wert und große Bedeutung in unserer Gesellschaft. Wir lehnen die zunehmende Tendenz ab, passiven sowie kreativen Widerstand als passive Gewalt zu diskreditieren.
Verfassungsschutz
Wir setzen uns dafür ein, Geheimdienste in Bund und Ländern abzuschaffen und die geheimdienstlichen Aufgaben keiner anderen Organisation zu übertragen.
Unsere Auffassung einer freien und demokratischen Gesellschaft ist mit der Existenz von Geheimdiensten nicht vereinbar. Nicht erst der NSU-Skandal und die Pannen und strukturellen Probleme beim Verfassungsschutz haben gezeigt, dass Geheimdienste sich einer demokratischen Kontrolle weitgehend entziehen und dazu neigen, ein bedenkliches Eigenleben entwickeln. Nicht erst der NSA-Skandal und die Enthüllungen um PRISM und TEMPORA haben gezeigt, dass die bestehende Logik der Geheimdienste im Informationszeitalter hin zu einer Totalüberwachung der Menschheitskommunikation führt.
Kein Staat hat das Recht, ohne Anlass und Verdacht seine Bevölkerung auszuspähen. Erst recht aber gilt dies für das Ausspähen von Menschen außerhalb seines Territoriums, die sich dagegen weder rechtlich noch über demokratisch legitimierte Institutionen zur Wehr setzen können. So wenig wie es ein Internet “auf deutschem Boden” gibt, gibt es einen “guten” Auslandsgeheimdienst.
Wir befürworten internationale Verhandlungen über das Abrüsten der weltweiten “Geheimdienstarsenale” unter der Kontrolle eines internationalen Aufsichtsgremiums. Der Logik der Deeskalation folgend, sollte Deutschland hier von sich aus schon die ersten Schritte tun. Letztendlich bedeutet das die Abwicklung von BND, Verfassungsschutz und MAD.
Nicht nur einzelne Dienste, sondern die gesamte sogenannte “Sicherheitsarchitektur” gehört auf den Prüfstand. Hier beobachten wir in den letzten Jahren – etwa beim BKA-Gesetz – eine zunehmende Übertragung von Befugnissen auf Polizeibehörden, die bereits in den nachrichtendienstlichen Bereich gehen. Diese Entwicklung muss zurückgedreht werden. Die Konsequenz aus einer Abschaffung der Geheimdienste darf nicht die Etablierung einer Geheimpolizei sein.
Mit der Abschaffung der Geheimdienste als langfristiges Ziel setzen wir uns bis dahin für alle Maßnahmen und Reformen ein, die geeignet sind, die Kontrolle über die bestehenden Dienste zu verbessern, unverhältnismäßige Grundrechtseingriffe ihrerseits zu unterbinden oder abzuschwächen und die öffentliche Diskussion über Sinn und Aufgabe von Geheimdiensten voranzubringen.
Auf dem Weg zur Abschaffung der Dienste, fordern wir folgende Sofortmaßnahmen zur Stärkung der Kontrolle:
- Informationspflicht (Überwachte nach der Maßnahme informieren);
- Veröffentlichungspflicht der Unterlagen der parlamentarischen Kontrollgremien nach 10 Jahren;
- Zusammenarbeit der nationalen Geheimdienstkontrollstellen, perspektivisch internationales Kontrollgremium zur Überwachung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Geheimdienste (auf EU-Ebene: beim Europaparlament angesiedelt);
- regelmäßiger öffentlicher Bericht über durchgeführte Maßnahmen;
- wirksame Richtervorbehalte einführen und volle Kontrolle durch die Gerichte;
- Zuständigkeit der Datenschutzbeauftragten klarstellen, Recht sich bei Beanstandungen an die Öffentlichkeit zu wenden;
- grundsätzlich öffentliche Sitzungen der parlamentarischen Kontrollgremien;
- Befugnisse und Personal der parlamentarischen Kontrollgremien stärken.
Menschlicher Umgang
Wir möchten einander friedlich und freundlich begegnen. Wir schätzen vielfältige Meinungen und Weltanschauungen und möchten miteinander und voneinander lernen. Nur so können wir unsere eigenen Ideen bilden und verbessern.
Im politischen und gesellschaftlichen Diskurs ist es nicht akzeptabel, Menschen zu bedrohen, zu beleidigen, zu diffamieren oder persönlich anzugreifen.
Die moderne Gesellschaft kennt kein Schwarz und Weiß. Es existieren Schattierungen und Nuancen aller Art. Die Aufteilung in Gut und Böse, Dafür oder Dagegen führt meist fehl.
Elektronische Kommunikation ist oft verkürzt und transportiert nur Teile von Botschaften. Wir wollen nachfragen, bevor wir eine negative Interpretation annehmen. Wir wollen Gelegenheiten zu Entschuldigungen und Einkehr geben. Wir wollen keine absolutistischen Urteile aufgrund von Einzelbotschaften stellen.
Wir wollen zwischen Botschaft und Botschafter unterscheiden. Wenn wir mit der Botschaft nicht übereinstimmen, sollen wir den Botschafter dennoch wertschätzen.
Wir bekennen uns zu unserer Aufgabe, Teilhabe und politische Bildung zu fördern. Eliten dürfen andere aufgrund ihrer geringeren Möglichkeiten nicht diskreditieren.
Meinungsfreiheit
Es ist unsere Pflicht, Menschen, die aufgrund ihrer Meinungen bedroht, beleidigt, diffamiert oder angegriffen werden zu schützen und uns vor sie zu stellen, auch wenn diese Meinungen nicht unsere sind.
Meinungsfreiheit hat jedoch da ihre Grenzen, wenn durch die Äußerung andere Menschen bedroht, verletzt, ausgegrenzt oder beleidigt werden. Hier haben wir die Pflicht, die Vertreter solcher Ansichten zum Schutze der Betroffenen aus unseren Reihen auszuschließen. Ein Diskurs mit menschenverachtenden Meinungen darf nicht stattfinden.
Aus der Meinungsfreiheit erwächst nicht die Pflicht, sich mit jeder Meinung auseinandersetzen zu müssen. Zur Meinungsfreiheit gehört auch das Recht, gewisse Meinungen nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.
Innerhalb der Partei haben wir das Recht, aus den Meinungen, denen wir eine Plattform bieten wollen, auszuwählen. Hierin besteht keine Einschränkung von genereller Meinungsfreiheit.
Krieg und Revisionismus
Von Deutschland ging Mitte des vergangenen Jahrhunderts ein verheerender Krieg aus. Dabei war die Vernichtung von Zivilbevölkerung von Anfang an ein Ziel des Krieges. Es gibt keine „gute“ Wehrmacht neben einer „bösen“.
Deutschland hat sich selbstbestimmt und freiwillig für das Dritte Reich entschieden. Die große Mehrheit der Deutschen hat das nationalsozialistische Regime mit all seinen Folgen gewählt, es zumindest gebilligt oder war darin involviert. Durch Wegsehen lädt man ebenfalls Schuld auf sich.
Der Krieg, den Deutschland in die Welt getragen hat, schlug auf Deutschland und die Deutschen zurück. Den Alliierten gebührt unser Dank, Deutschland vom selbstgewählten Nationalsozialismus befreit zu haben.
Akte der Alliierten, die diese im Willen ausgeübt haben, den Krieg zu verkürzen oder Unschuldige zu schützen, können wir nicht als Kriegsverbrechen ansehen. Eine Bewertung über die Angemessenheit solcher Maßnahmen mit heutigen Maßstäben steht uns nicht zu. Die Diffamierung solcher Aktionen der Alliierten als Massenmord ist falsch.
Geschichtsrevisionismus, beispielsweise in Form von Leugnung oder Relativierung der deutschen Kriegsschuld, der deutschen Kriegsverbrechen oder des Holocaust verabscheuen wir.
Freude über getötete Zivilbevölkerung (auch der deutschen) verurteilen wir. Es entspricht nicht unserem Menschenbild, sich über den Tod von Menschen zu freuen. Wir können nachvollziehen, das in Folge von Geschichtsklitterung und Naziaufmärschen Provokationen dieser Art erfolgen, auch wenn wir diese nicht unterstützen oder gutheißen.
Antisemitismus und Antizionismus
Wir lehnen Antisemitismus kategorisch ab. Dabei verstehen wir den Antisemitismus nicht nur als offenen, rassistischen Judenhass, wie er insbesondere von rechtsradikalen Gruppierungen verbreitet wird. Vielmehr hat antisemitisches Gedankengut zahlreiche Ausprägungen, die sich durch Verschleierung und unter dem Deckmantel legitimer Meinungsfreiheit gesellschaftsfähig zu machen versuchen.
So bedienen sich Vorstellungen, nicht näher benannte Gruppen von „Strippenziehern“, würden nach weltweiter Kontrolle über Wirtschaft und Politik streben oder wären für die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise verantwortlich, oftmals antisemitischer Klischees und Stereotypen und sind kritisch zu betrachten.
Ebenso sind einseitige, pauschal israelfeindliche und gegen das Existenz- und Selbstverteidigungsrecht Israels gerichtete Positionen zum Nahostkonflikt als antisemitisch anzusehen, sofern sie die Verfolgung und Diskriminierung von Juden verharmlosen, relativieren oder rechtfertigen, oder sich Stereotypen des dritten Reiches bedienen.
Wir stellen uns entschieden gegen jede Form von Antisemitismus – auch im modernen Deckmantel – und schließen jegliche Zusammenarbeit und Unterstützung von antisemitischen und antizionistischen Gruppierungen aus.
Damit soll gerade nicht jedwede Kritik an israelischer Politik untersagt sein – im Gegenteil. Beispielsweise in Siedlungspolitik, mangelhafter Pressefreiheit und Bevorzugung orthodoxer Gruppen gibt es eine Reihe Kritikpunkte.
Das Existenzrecht eines Staates, in dem Palästinenser frei, selbstbestimmt und friedlich leben können, ist davon unabhängig und wird von uns anerkannt.
Feminismus und Geschlechtergerechtigkeit
Wir stellen fest, dass Frauen noch immer benachteiligt sind und struktureller Gewalt unterliegen. Quoten können eine Maßnahme sein, diese Benachteiligung abzubauen. Die Diskussion über Quoten ist Teil des politischen Diskurses.
Geschlechtergerechtigkeit soll bei uns eine zentrale Rolle einnehmen, und ist keinesfalls ein Randthema. Ignoranz gegenüber diesem Thema verurteilen wir.
Feminismus als aktiven Kampf gegen die Benachteiligung von Frauen begrüßen wir. Er steht für uns in einer Reihe mit anderen Kämpfen gegen Diskriminierung, Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Diese Anliegen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Feminismus darf nicht selbst zu Diskriminierung oder Beleidigung greifen.
Geschlechtergerechte Sprache begrüßen wir ebenso wie andere Formen der sprachlichen Rücksichtnahme. Unser Ziel ist dabei kein verpflichtender Regelkatalog zur Umstellung der Sprache, sondern die Schaffung eines Bewusstseins dafür, wie viele Muster in unserer Sprache strukturell diskriminierend oder sogar verletzend sind, sowie einen darauf aufbauenden respektvollen Umgang.
Unserer Überzeugung nach gibt es weit mehr als zwei Geschlechter. Die Zuordnung zu einem, mehreren oder keinen Geschlechtern obliegt alleine den Betroffenen. Ein Urteil steht anderen nicht zu.
Flügel
Innerhalb der Piratenpartei gibt es unterschiedliche Meinungsfelder. Dies begrüßen wir als Teil der Demokratie und der Vielfalt ausdrücklich. Es gibt keine Meinungen, die per se richtig oder falsch sind. (Menschenhass ist keine Meinung.)
Wir tolerieren und akzeptieren diese unterschiedlichen Meinungsfelder. Sie haben Platz innerhalb unserer Partei. Ausgrenzung aufgrund der Zugehörigkeit zu einem Meinungsfeld verurteilen wir.
Wir sind der festen Überzeugung, dass uns alle mehr eint als trennt: Der Kampf für Freiheit, Menschen- und Bürgerrechte, das Recht auf Teilhabe aller, Gerechtigkeit und Humanismus.
Daniel Schwerd, Köln, 21.02.2014
Hinweis: Der Abschnitt zu „Antisemitismus und Antizionismus“ beruht auf der Beschlusslage des LV Bayern. Der Absatz zum Verfassungsschutz stammt von einer Resolution der vier Piratenfraktionen zur Abschaffung von Geheimdiensten.
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- Details
- Category: Short portraits
- Created: Tuesday, 06 May 2008 00:30
- Last Updated: Sunday, 16 November 2008 23:55
- Written by Antonin
- Hits: 10845
* 29.9.1901 Čeložnice b. Kyjov |
Návrat z Francie Seine bekannteste Komposition |
Václav Horák, Musikant, Dirigent, musikalischer Erzieher, lebensfroher Mensch, vor allem aber Komponist, war in der Kyjover Gegend eine herausragende Persönlichkeit. Musik galt für ihn als lebenslange Berufung. Er spielte in mehreren professionellen symphonischen und anderen klassischen Orchestern (er beherrschte mehrere Instrumente). Seit 1926 wurde er Mitglied des Autoren-Schutzverbandes OSA, wo seine über 400 Kompositionen registriert sind. Zu seinen Arbeiten gehören Kompositionen für große orchestrale Besetzungen (u.a. Militärmusik, Theater etc.) aber auch für übliche Kleinbesetzungen dörflicher Blaskapellen sowie Kompositionen für konkrete Anlässe (Tanz-, Fest-, Trauermusik). Er reiste gerne und viel. Im Kyjover Umland arbeitete er mit `Zadovjáci eng zusammen, wo er mit seinen Fähigkeiten nicht nur die musikalische Qualität, sondern auch den Charakter von Musikanten - manche leben noch heute - nachhaltig prägte. Welche Erinnerungen haben sie an ihn? "Richtiger, verlässlicher Kumpel, Musikprofi, verantwortlicher Mensch, Riesenoptimist, ausgezeichneter Erzähler." Miloš Procházka wird ihm seinen Beistand nie vergessen. |
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Veröffentlicht am 18. Mai 2019 Teilen mit:TweetAuf Tumblr teilenGefällt mir:Gefällt mir Wird geladen... Veröffentlicht in Landschaft BäumeFlußHimmelNaturPflanzenWaldWasserWolken Vorheriger Beitrag « Zurück Nächster Beitrag Weiter »
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Fakten
Lateinischer Name | Microcanthus strigatus |
Gebräuchlicher Name | Stripey |
Familie | Chaetodontidae - Microcanthus |
Herkunft | Australien, Japan, Indonesien, Ostpazifik, Neuseeland, Zentral/West Pazfik |
Max. Länge | 16 cm (6.3") |
Als Aquariumfisch
Futter
Vielleicht |
Meistens |
Empfohlen |
Frisst Röhrenwürmer
Diese Art frisst gerne Röhrenwürmer.
Zu wenig Information verfügbar
Da zu wenig Wissen über diese Art verfügbar ist könnte wichtige Information auf dieser Seite fehlen.
Hohe Nährstoffbelastung
Diese Art frisst grosse Mengen und daher ist ein Becken notwendig welches die erhöhten Nährstoffbelastung verarbeiten kann.
Am besten in Schwarmhaltung
Am besten als Schwarm zu halten.
Beschreibung der Familie (Chaetodontidae)
Falterfische sind bekannt für ihre attraktiven Muster und Farben. Sie sind eng mit den Kaiserfischen verwandt, können aber immer unterschieden werden, da ihnen die Stacheln auf jeder Seite des Kopfes fehlen.
Eine kleinerer Teil der Art geht primär an Weichkorallen oder Krustenanemonen. Ein größerer Teil der Spezies geht an verschiedene Arten von LPS-Korallen. Falterfische sind auch bekannt dafür Anemonen, Röhrenwürumer und Borstenwürmer zu fressen.
Daher ist es wichtig, die richtige Art passenden zum Korallenbesatz zu wählen, wenn man Falterfische in einem Korallen-Aquarium halten will.
Borstenwürumer, Röhrenwürumer und andere kleine Wirbellose sind auch ein Teil der Nahrung für viele Falterfische.
Anfangs kann die Fütterung problematisch sein. Jedoch können Zooplankton, lebenden Miesmuschlen oder zerdrückten Muscheln nicht widerstehen. Eine weitere Möglichkeit ist es, ihr natürliches Verhalten nachzuahmen, indem man ihre Nahrung in Korallen-Skelette oder in Steine steckt.
Sie ignorieren die meisten anderen Fische und sind in der Regel friedlich, daher kan mann durchaus mehrere verschiedene Falterfische vergesellschaften. Man sollte aber vorsichtig sein, ähnliche Arten zusammenzuhalten, wenn sie kein Paar sind.
Da diese Fische schwer zu anzupassen und zu füttern sind, ist es wichtig, gesunde Fische zu kaufen, um zu vermeiden, dass man mit weiteren Problemen umgehen muss. Vor dem Kauf sollte man auch überprüfen, dass sie keine Parasiten oder irgendwelche sichtbaren Infektionen haben.
Es gibt einige Arten, die nicht in einem Aquarium gehalten werden sollten, da sie Futterspezialisten sind und fast immer Ersatzfutter verweigern. Manche nachzuchten werden Friostfutterannehmen. Wenn ma ndennoch die Futterspezialsiten pflegen will ist der einzige Weg ihnen ihr natürlichse Futter aus Lebenden SPS-Korallen oder LPS-Korallen anzubieten.
Referenzen und weiterführende Literatur
Scott W. Michael. 2004. Angelfishes and Butterflyfishes (Reef Fishes Series Book 3) TFH Publications / Microcosm Ltd. - (Englisch)
Bob Fenner. Butterflyfishes; Separating the Good Ones and Those You Don't Want - Wet Web Media - (Englisch)
Collection of links to additional information - Wet Web Media - (Englisch)
Tea Yi Kai. 2014. Reef Nuggets 2: Aquatic Lepidopterans for your reef (Revised edition) - Reef Builders - (Englisch)
Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).
Tags
eats feather duster worm, Gruppe / "Schwarm", Falterfische |
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WARNUNG: DIE DATENBANK DER FOUNDATION IST
VERTRAULICH
ZUGRIFF DURCH UNBEFUGTE IST STRENGSTENS VERBOTEN
ZUWIDERHANDLUNGEN WERDEN VERFOLGT UND GEAHNDET
Vorgestellter deutscher Artikel
SCP-028-DE: Sonderkommando für Paranormales
von von Dr_Grom
Die Person eröffnete sofort das Feuer mit einer Waffe, bei der es sich vermutlich um eine vollautomatische Railgun-Pistole gehandelt hat, deren Geschosse Körperpanzerung und selbst die zwanzig Zentimeter dicken Wände aus Stahlbeton durchdringen konnten.
Vorgestelle Übersetzung
SCP-2959: Was Wir Taten, Was Wir Waren
übersetzt von Der Archivar
Die meisten O5 sind infiziert worden. Sie bleiben im Dienst, natürlich, doch versuchen wir sie so bald wie möglich in den Ruhestand zu bringen. Wir haben nur eine Handvoll Personal, das wir retten konnten, als wir sahen, dass die Dinge den Bach runtergingen.
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News Juni 2019
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Eine Sammlung von Übersetzungen der Ableger ins Englische
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Film des Tages – Wächter des Tages
Für Wächter des Tages gilt im Grund alles, was ich gestern schonüber „Wächter der Nacht“ gesagt habe. Einzige Einschränkung: Man merktdem Film sehr deutlich an, dass er ein notwendiger zweiter Teil ist. DieStory wird langsam dünne, im Directors Cut sogar eigentlich zu dünne.Die Grundsympathie die der erste Teil aufgebaut hat, rettet denFilmabend dann noch. Aber gut, dass es keinen dritten Teil gibt.
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Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: firstname.lastname@example.org
Haiterbach
Von Stadtwiki
Haiterbach | |
Kreis: | Landkreis Calw |
Koordinaten: | 48° 52′ N, 8° 64′ O |
Höhe: | 506 m ü. NN |
Fläche: | 28,92 km² |
Einwohner: | 5675 Stand: 31.12.2008 |
Bevölkerungsdichte: | 196 Einwohner/km² |
Postleitzahl: | 72221 |
Vorwahl: | 07456 |
Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 72221 Haiterbach |
Webpräsenz: | www.haiterbach.de |
Bürgermeister: | Andreas Hölzlberger |
Lage von Haiterbach im Landkreis Calw | |
Haiterbach ist eine Stadt im Landkreis Calw mit etwa 5.728 Einwohnern (Stand 31.03.2008).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Lage
Die Gemeinde liegt auf 502 Meter (Rathaus), der höchste Punkt der 2892 ha großen Gemarkung liegt auf 634 Meter.
Gemeindegliederung
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung Haiterbachs war im Jahr 1099. Herscher des Dorfs war damals Walther von Haiterbach. Etwa zweihundert Jahre später wurden die Pfalzgrafen von Tübingen als Ortsherren verzeichnet. 1349 hat Haiterbach das Stadtrecht erhalten. Im Jahr 1597 bekam Haiterbach das Jahrmarktprivileg. Altnuifra wurde 1936 eingemeindet. Im Frühjahr 1945 erlebte die Gemeinde einen Bombenangriff und das Rathaus wurde durch einen Brand zerstört.
Die Eingemeindung von Unterschwandorf und Beihingen fand 1972 statt.
Politik
Gemeinderat
Jetzige und ehemalige Gemeinderatsmitglieder A-Z: siehe Kategorie:Gemeinderat (Haiterbach) mit aktuell 1 Einträgen
Wappen
Das Wappen zeigt auf einem geteiltem Schild oben in Silber ein roter Adlerfang und ist unten Rot und Silber senkrecht gerautet.
Partnerschaft
Seit 1967 besteht eine Partnerschaft mit der Gemeinde Metnitz in Kärnten.
Bildung
In Haiterbach gibt es zwei Grundschulen und eine Werkrealschule. Kleinkinder werden vom Zwergennestle e.V. betreut.
Sport
- Hallenbad Burgschule
- Segelflugplatz Dürrenhardter Hof
Persönlichkeiten
Automatisch generierte Listen Ehrenbürger von Haiterbach
Geboren in Haiterbach
Gestorben in Haiterbach |
Tätig in Haiterbach |
Straßen
- B
- Beihinger Straße, Birkenweg, Bösinger Straße, Breitenäckerweg
- E
- Egenhauser Straße
- F
- Forchenweg
- G
- Goethestraße, Gründelweg
- H
- Haiterbacher Straße, Haldenweg, Hauffweg, Höhenreinstraße
- I
- Im Dellen, Im Schellenbusch, Industriestraße
- K
- Kurze Umbrüche
- L
- Lange Umbrüche
- M
- Metnizer Straße
- U
- Lautergasse
- S
- Schilfweg, Schillerstraße, Schwandorfer Straße
- T
- Talstraße
- U
- Uferstraße, Uhlandstraße
Adresse
- Stadtverwaltung Haiterbach
- Hohe Str. 54
- 72221 Haiterbach
- Telefon: (07 45 6) 93 88 0
- Telefax: (07 45 6) 93 88 39
- E-Mail:
info
haiterbach.de
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Alber V. von Zelking
Alber(!) (V.) von Zelking (* im 14. Jahrhundert; † 14. Jahrhundert, um 1398), auch Alber(!) von Zelking auf Weinberg oder Alber von Ebenthal, war ein Adeliger des Herzogtums Österreich[A 1]. Er gilt als Begründer der Linien Zelking-Weinberg.
Inhaltsverzeichnis
Herkunft und Familie
Alber (V.) von Zelking war zweimal verheiratet[2],
- ∞ in 1. Ehe mit Elisabeth von Wallsee, Tochter von Heinrich von Wallsee, Hauptmann zu Steyr
- ∞ in 2. Ehe mit Agnes von Rohr[A 2], Tochter von Christian von Rohr auf Leonstein
Belegt sind drei Kinder, vermutlich aus seiner zweiten Ehe[3]:
- Erhart von Zelking
- Wilhelm (I.) von Zelking
- Anna von Zelking († nach 1441; belegt zwischen 1418 und 1441)
- ∞ in 1. Ehe mit Heinrich (V.) von Liechtenstein († um 1418), Hofmeister von Herzog Leopold (IV.) von Österreich ("Leopold dem Stolzen"), im Besitz der Feste Feldsberg[4]
- Christoph (II.) von Liechtenstein († um 1445)
- Georg (IV.) von Liechtenstein († um 1444)
- ∞ in 2. Ehe mit Rudolf (IV.) von Liechtenstein-Murau († vor 1441)[5]
- ∞ in 1. Ehe mit Heinrich (V.) von Liechtenstein († um 1418), Hofmeister von Herzog Leopold (IV.) von Österreich ("Leopold dem Stolzen"), im Besitz der Feste Feldsberg[4]
Leben
1371 bezeichnete sich Alber (V.) von Zelking als Herr von Ebenthal[3], obwohl er zu dieser Zeit von seinem Vater einen Teil der Herrschaft Weinberg bei Kefermarkt geerbt hatte.[6] Diesen Titel führte er noch 1382. In diesem Jahr erwarb er von Dorothea, der Witwe von Hans von Traun, ihr Haus in Freistadt.[3]
Wegen seiner Tavernen in Lasberg und Weinberg (heute Teil der Gemeinden Lasberg und Kefermarkt) geriet er um 1375 in einen ökonomischen Konflikt mit dem Landesfürsten und den Bürgern von Freistadt.[3] Im März 1378 kaufte er gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf (oder Rüger) von Zelking († vor 1381) von Gottfried von Wildungsmauer dessen Lehen zu Weinberg.[6] Nach Rudolfs Tod belehnte Herzog Albrecht (III.) von Österreich ("Albrecht mit dem Zopfe) seinen anderen Bruder Otto (VI.) mit der Hälfte von Weinsberg, in einem daraus entstandenen Konflikt, entschied er aber 1381 zu Gunsten von Alber (V.). Dieser kaufte wenig von seinem Bruder Otto und dessen Ehefrau Katrey die Hälfte der Feste Weinberg.[7]
Als der Landesfürst wegen des "Schweizerkrieges" die Steuern erhöhte, pfändete das Stift Melk bei der Eintreibung seiner Außenstände 1387 und 1391 die Feste Weinsberg, ein weiterer Konflikt Albers mit dem Stift wegen des Zehents auf dem Hof zu "Reyhestarf" (Reichersdorf) wurde 1393 durch den Landmarschall Rudolph von Wallsee und Hans von Maissau, damals oberster Schenk des Herzogtums Österreich, als Schiedsrichter zu Gunsten des Stiftes entschieden.[3] Einige Jahre später wurde Kaspar von Starhemberg, damals Hauptmann der Herzogin Beatrix in Freistadt, beauftragt, Hans Lasberger wieder in den Besitz seines Zehenten zu Lasberg zu bringen, der ihm von Alber von Zelking abgenommen worden war.[8] Kurz vor seinem Tod erwarb Alber noch das in der Pfarre Lasberg gelegene Gut "Grilpawrcz" und den "Spießen" in der Pfarre Neumarkt.[9]
Erinnerung
- Lasberg: Nach seinem Tod wurde Alber in der Pfarrkirche in Lasberg beigesetzt. Sein Grabstein befindet sich unter dem Volksaltar.[9]
Literatur
- Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking. Eine Spurensuche. Melk, 2016
Einzelnachweise
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 124
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 152
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 153
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 154
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 155
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 151
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 152f.
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 153f.
- vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 156
Anmerkungen
- Das Herzogtum Österreich war aus der Markgrafschaft Österreich, die ursprünglich zum Stammesherzogtum Baiern gehört hatte und 1156 von diesem gelöst worden war, entstanden. Damals erfolgte die Erhebung der Markgrafschaft Österreich zum eigenständigen Herzogtum Österreich. Das Herzogtum umfasste ursprünglich nur das heutige Bundesland Wien und einige Teile des heutigen Bundeslandes Niederösterreich sowie drei Siedlungen im heutigen Bundeslandes Oberösterreich.
- In der Forschung findet sich als Ehefrau von Alber (V.) auch eine Agnes von Maissau, dabei dürfte es sich allerdings um eine Verwechslung mit der Ehefrau von Alber (IV.) von Zelking-Schallaburg handeln, vgl. Anton Harrer: Die Herren und Frauen von Zelking, 2016, S. 124
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Tägliches Foto 11.07.19
Handwerkszeug
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Entwicklung: Rawtherapee
Nachbearbeitung
Gimp: Skalierung.
Digikam: Verschlagwortung, Archivierung.
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Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.
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Dokumentarfilm: TRUE WARRIORS
Film und Gespräch mit Ronja von Wurmb, Seibel Niklas Schenck & Zia Moballegh
"True Warriors" - Filmvorführung und Gespräch
Film und Gespräch mit den Regisseuren Ronja von Wurmb Seibel und Niklas Schenck sowie Zia Moballegh, Regionalreferat Asien der Heinrich-Böll-Stiftung
Filmvorführung und Gespräch
Dienstag, 18. September 2018
Beginn: 20 Uhr
Thalia Filmkino, Potsdam
Über den Film:
Kabul, 11. Dezember 2014. Bei der Premiere eines Theaterstücks über Selbstmordanschläge sprengt sich ein 17 Jahre alter Junge in die Luft. Manche Zuschauer klatschen - sie halten die Explosion für eine besonders realistische Inszenierung. Erst als Panik ausbricht, verstehen sie, was passiert ist.
Der Dokumentarfilm TRUE WARRIORS erzählt die Geschichte der Schauspieler und Musiker, die an diesem Tag auf der Bühne standen. Sie wollten mit ihrem Stück über Selbstmordanschläge ein Zeichen setzen gegen den Terror, der ihre Gesellschaft zerfrisst. Jetzt sind sie selbst vor Angst gelähmt. Jemals wieder Theater spielen? Nicht vorstellbar. Als Musiker berühmt werden? Viel zu gefährlich.
"Wenn wir aufhören, gewinnen die anderen."
Erst als der Schock der Gewalt sie ein zweites Mal trifft, entscheiden die Künstler, sich mit aller Kraft ihrer Ohnmacht entgegenzustellen. Sie radikalisieren sich künstlerisch und beginnen so, ihr Trauma zu besiegen.
Quelle: Truewarriors.de
Weitere Information zum Film und den Trailer finden Sie hier. Die Veranstaltung inkl. Platzbuchung finden Sie auf den Seiten des Thalia-Programmkinos hier.
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Archiv - November 16, 2007
Am 3. April 2008 feiert in der Wiener Volksoper das Frederick Loewe & Alan Jay Lerner-Musical “My Fair Lady” Premiere. Es handelt sich dabei um eine Neueinstudierung (Robert Herzl) einer Fassung, die erstmals am 5. November 1979 in der Wiener Volksoper zu sehen war und mit bisher 362 Aufführungen das meistgespielte Musical des Hauses ist.
Josefstadtdirektor Herbert Föttinger wird den Henry Higgins geben, an seiner Seite agieren Volksoperndirektor Robert Meyer (als Müllkutscher Alfred P. Doolittle), Burgschauspieler Peter Matic (als Oberst Pickering) und Louise Martini (als Mrs. Higgins). In der Rolle des Freddy wird Lukas Perman zu sehen sein. Als Eliza wird Katharina Straßer ihr Volksopern-Debüt geben.
Weitere Vorstellungen: 5., 9., 11., 17., 20., 28., 30. April 2008; 1., 3., 11., 12. Mai 2008.
16. November 2007 |
20:00 | bis | 22:30 |
LITTLE SHOP OF HORRORS - DER KLEINE HORRORLADEN
ab 16.11.2007 bis 27.12.2007
Regie: Gerhard Ernst
Musikalische Leitung: Mario Pecoraro
Choreographie: Cedric Lee Bradley
mit den Rounder Girls (Tini Kainrath, Kim Cooper und Lynne Kieran), Caroline Vasicek / Sandra Högl, Eddie Cole, Gernot Kranner / Leopold Paul Dallinger, Rochus Millauer, Gerald Pichowetz / Gerhard Ernst, Mat Schuh, u.a.
Keyboard: Bernhard Eder
Bass: Juan Garcia
Gitarre: Christoph Helm
Drums: Silvio Berger
Klavier: Mario Pecoraro
Inhalt:
Der unscheinbare Seymour arbeitet als Aushilfe in Mushnick’s heruntergekommenem Blumenladen. Er hat eine neue Blumenart aus einer Kreuzung zwischen einer Butterblume und einer Venus Fliegenfalle gezüchtet. Doch diese fleischfressende Pflanze begnügt sich nicht mit Fliegen, hier müssen ganze Menschen verfüttert werden. Eigentlich ist Mushnick absolut dagegen, die Pflanze bringt als Attraktion jedoch sehr viele neue Kunden, so dass der angeschlagene Blumenhändler die Pflanze behält, was ihn und Seymour in Teufels Küche bringt, denn sie ist oft hungrig und …
16. November 2007 |
19:30 | bis | 22:00 |
MUSICALMANIA
der Wettstreit der Musicals
mit Werner Auer, Brigitte Treipl, Antje Kohler, Armin Rostami und Eva Klug & den Musicalmania Dancers
Entscheiden Sie mit, welches Musical zum „Musical des Abends“ gekürt wird. Mit GREASE, ELISABETH, JESUS CHRIST SUPERSTAR, CATS, JEKYLL & HYDE und TANZ DER VAMPIRE treten sechs der bekanntesten Musicals live gegeneinander an und kämpfen um die Gunst des Publikums. Die Zuschauer haben die Möglichkeit LIVE darüber zu entscheiden, wer zum Sieger gekürt wird!
Volksbildungshaus Oberlisse
2201 Gerasdorf bei Wien
Info & Tickets
Stadtgemeinde Gerasdorf
Telefon 02246/2272
Faxnummer 02246/2272-33 DW
E-Mail email@example.com
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Inklusion – Anspruch und Wirklichkeit
Nun ist es endlich Gesetz, die Inklusion ist beschlossen. An sich ist das eine gute Sache. Schon lange steht es laut unserem Grundgesetz allen Menschen offen, zu bestimmen auf welche Schule sie gehen. Seit einigen Jahren machen Eltern davon vermehrt Gebrauch. Ein kurzer Blick zurück und danach ein Ausblick.
In der Vergangenheit erschien mir das Thema Integration oft wie eine Virusinfektion. Einzelne Eltern kamen auf die Idee, ihr Kind nicht auf eine Förderschule, sondern auf eine „normale“ Schule zu schicken. Das brachte dann auch andere Eltern ganz schnell auf die Idee, ähnliches zu tun. Und so breitete sich das dann in einer Region relativ schnell aus, wie die Wellen um die Stelle, an der ein Stein ins Wasser fällt. Es fing an bei den Grundschulen und setzte sich dann natürlich in die weiterführenden Schulen fort. Schulträger waren gefordert, entsprechende Räumlichkeiten zu schaffen, sprich Klassenräume mit einem angegliederten Raum oder Klassenräume mit einer Abtrennung. Schulämter waren in der Pflicht, Pädagogen von ihren Förderschulen abzuziehen und je nach Stärke der – damals noch – Integrationsgruppe, den weiterführenden Schulen zuzuweisen.
Bei mir in der Region konnte ich die Anfänge beobachten. Die Widerstände aus den Kollegien und den Verwaltungen, aber auch von anderen Eltern, waren teilweise enorm. Die erste Integrationsklasse an einer weiterführenden Schule wurde in meiner Region an einer Hauptschule eingerichtet. Eine Förderschulpädagogin wurde zurückgewiesen. Ein oder zwei Kinder der Integrationsgruppe hatten ihren eigenen Zivildienstleistenden. Fehlte die Förderschulpädagogin, so wurden die Kinder der Integrationsgruppe kurzerhand in den Pkw eines Zivildienstleistenden gepackt und nach Hause gefahren, da sich die „normalen“ Lehrer außer Stande sahen, die Kinder der Integrationsgruppe angemessen zu betreuen.
Das ist jetzt sicher sieben oder acht Jahre her. Seither hat sich eine Menge getan. Integrationsklassen gehören heute mehr oder weniger zum Alltag. In meiner Region konzentrieren sich die Integrationsklassen jedoch auf die Hauptschulen. Eine uns benachbarte Realschule hatte einmal eine Integrationsklasse und führte diese bis zum Abschluss. Danach gab es dort nie wieder eine solche Klasse. Von den Gymnasien in der Region ist mir keines bekannt, welches eine Integrationsklasse eingerichtet hat. Es gibt sie aber in NRW. Was sich in den ganzen Jahren nicht geändert hat, ist das Thema „Versorgung mit Förderschulpädagogen“. Die Versorgung mit diesen Fachkräften ist schwierig. Sie fehlen an allen Ecken und Enden. Mit der Entsendung von Förderschulpädagogen an weiterführende Schulen steht und fällt jedoch letztlich das Konzept der Integration, beziehungsweise heute und zukünftig der Inklusion.
In Nordrhein-Westfalen will man alle Kinder, die bisher an Förderschulen unterrichtet wurden, an „normalen“ Schulen unterrichten. Eine Ausnahme soll nur die ganz besonders komplizierten Fälle bilden. Für die möchte man einen Restbestand an Förderschulen erhalten. Alle anderen sollen aufgelöst werden.
Das Ansinnen an sich ist vernünftig. Allerdings gibt es dabei Probleme. In anderen Ländern gab es ein vergleichbares Förderschulwesen wie in Deutschland nie, Schulen mit besonders ausgebildeten Pädagogen und baulich speziell auf die Bedürfnisse ihrer Schüler ausgelegten Gebäuden. So wie in anderen Ländern die Beschulung von Schülern mit besonderem Förderbedarf an Regelschulen historisch gewachsen ist, so ist bei uns eben dieses spezialisierte Förderschulwesen gewachsen. Beides hat sich auf seine Art und Weise bewährt. In Deutschland wurden und werden Schülerinnen und Schüler an Förderschulen hervorragend gefördert. An einem markanten Punkt hakt es bei unserem System jedoch, an der Integration. Kinder mit speziellen Förderbedarf wurden und werden durch das Förderschulwesen nicht integriert. Sowie den Kindern, die dort beschult werden, der Umgang mit den anderen Kindern fehlt, so fehlt jenen der Umgang mit den Kindern der Förderschulen.
Die Integrationsklassen haben gezeigt, dass Kinder mit speziellen Förderbedarf sich dort deutlich günstiger entwickeln als an Förderschulen. Zumindest an meiner Schule haben Förderschulpädagogen, die in beiden Schulformen unterrichtet haben, dieses mehrfach bestätigt. Auch die „normalen“ Schüler haben in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung deutlich profitiert. Das konnten selbst wir Pädagogen ohne Spezialausbildung beobachten.
An meiner Schule gehören Integrationsklassen mittlerweile zum beruflichen Alltag. Die Versorgung mit Förderschulpädagogen war nicht immer zufriedenstellend, klappte jedoch meistens. Schwieriger gestaltete sich die Sache mit den Räumlichkeiten. In unserem Gebäude mussten immer wieder Kompromisse gemacht werden, um räumliche Anpassungen zu machen für eine Integrationsklasse. Derzeit haben wir zwei Integrationsklassen und im kommenden Schuljahr werden es drei sein. Für eine Integrationsklasse brauchen wir entweder einen großen Klassenraum mit einer Abtrennung oder zwei nebeneinanderliegende Klassenräume. Ersteres ist für uns kaum zu machen. Also bleibt nur Lösung Nummer zwei. Doch auch die stößt in dem Moment an die Grenzen, wenn kein Klassenraum über ist. Sollte meine Hauptschule in den kommenden Jahren (falls sie nicht mit der benachbarten Realschule zu einer Verbundschule zusammengelegt wird) nur noch zweizügig laufen, so werden natürlich Klassenräume frei. Die ließen sich an die Klassenräume für Inklusionsklassen angliedern oder deren Klassenräume damit erweitern. Es wäre dann auf Dauer möglich, pro Jahrgang jeweils eine Integrations- beziehungsweise Inklusionsklasse einzurichten. Sollten die Hauptschulen weiterbestehen, so werden diese die neuen Förderschulen. Allerdings werden sie dann Förderschulen zweiter Klasse sein, was die Ausstattung angeht.
Ich denke, ein ganz entscheidender Punkt beim Thema Inklusion wird in Zukunft auch die Lehrerausbildung sein. Auch Inklusion wird ohne speziell ausgebildete Fachkräfte nicht auskommen. Sollte absehbar sein, das eine ausreichende Versorgung mit Förderschulpädagogen nicht möglich ist, so wird man nicht umhin kommen, gewisse Elemente der Förderschulpädagogik mit in die Ausbildung von Nicht-Förderschulpädagogen mit aufzunehmen. Schaden kann dieses grundsätzlich ohnehin nicht. Inklusion bracht andere Formen von Unterricht, nicht den, wie er gegenwärtig überwiegend praktiziert wird. Auch hier ist definitiv Handlungsbedarf. Wie die Dinge momentan in Bezug auf die Umsetzung von kompetenzorientierten Unterricht stehen, von schülerorientierten Unterrichtsformen, da ist die Entwicklung extrem langsam.
Die Gymnasien werden vermutlich auch in Zukunft nur einen sehr geringen Beitrag zum Thema Inklusion leisten. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen sind Schulträger nicht verpflichtet, Inklusion an allen ihren Schulen zu ermöglichen. Begrenzte finanzielle Mittel werden ihren Spielraum dort ohnehin begrenzten, so dass sie sich auf einige wenige Schulen beschränken werden, und dazu werden die Gymnasien und eher nicht gehören.
Schulträger werden in ihrer Region eine oder zwei Grundschulen auswählen und dort alle Inklusionsklassen beheimateten, um die verfügbaren Ressourcen dort zu bündeln. Damit schafft man wiederum spezialisierte Schulen, die zwar Inklusion bieten, jedoch irgendwo wiederum ein Schatten des alten Systems mit sich tragen, weil die Auswahl der Schulen, welche Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf zur Verfügung stehen, doch weiterhin eingeschränkt ist. Das wird auch im Sekundarbereich nicht anders sein. Im Bereich der gymnasialen Oberstufe erledigt sich das Thema quasi von alleine, da die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf ohnehin für diese Schulform aufgrund ihrer beschränkten Möglichkeiten nicht infrage kommen werden.
Ein Punkt sollte ich vielleicht noch erwähnen. Anders als an einer benachbarten Hauptschule hatten wir in unseren Integrationsklassen bisher immer Kinder mit Lerndefiziten. Kinder mit geistiger Behinderung, wie etwa Kinder mit Down-Syndrom, hatten wir bisher nicht. Ich denke Kinder mit derartigen Behinderung bringen noch einmal ganz andere Herausforderungen mit sich für Regelschulen. Was Kinder mit körperlichen Behinderungen angeht, für die gab es in meiner Region bisher zumeist nur physikalische Grenzen, etwa den fehlenden Aufzug im Schulgebäude. Kinder mit sehr sehr starken Sehbehinderung oder gar blinde Kinder habe ich an Regelschulen nie erlebt. Gleiches gilt für Kinder, die taub sind oder fast gar nichts hören.
Ein Thema sind auch die Schüler, die bisher an Schulen für Schwererziehbare landeten. Wir an den Hauptschulen waren in der Regel froh, wenn wir diese Schüler dorthin abschieben konnten. Zu oft hatten wir mit ihnen derartige Probleme im Schulalltag, dass uns die E-Schule der einzig sinnvolle Ausweg erschien. Jetzt bekommen wir diese Kinder wieder zurück an unsere Schule, da die E-Schulen scheinbar zu den ersten gehören, die man auflöst. Nach unserer Erfahrung kamen viele der Kinder an E-Schulen in diesem speziellen Umfeld besser zurecht. Wie sich die Sache nun gestalten wird für uns, ist noch offen. Wir sehen vor allem das Problem der fehlenden Ressourcen. Die Beschulung dieser Kinder an unserer Schule verlangt nach unserer Einschätzung zusätzliches Personal. Das aber werden wir nicht erhalten.
Ich bin kein Fachmann für Inklusion und sehe sie mehr aus den Erfahrungen der Integration heraus. Aus dem, was ich bisher beobachten konnte und dem, was man plant, erwachsen für mich jedoch viele Fragen bezüglich der Umsetzbarkeit. Bis 2015 will man in Nordrhein-Westfalen 80 % der Kinder aus Förderschulen in Regelschulen unterrichten. Man hat sich damit sehr viel vorgenommen.
Unter den gegebenen finanziellen wie auch personellen Bedingungen bin ich gespannt, wie weit Anspruchsdenken und Realität beim Thema Inklusion in Zukunft auseinanderklaffen werden. Vielleicht bleibt wirkliche Inklusion auf Dauer doch eher Wunschdenken.
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Sentai:Denshi Sentai Denjiman
Denshi Sentai Denziman (電子戦隊デンジマン Denshi Sentai Denjiman, übersetzt als Elektronische Einheit Denziman) ist Toeis 4te Serie für ihre Super Sentai Serie. Ausgestrahlt wurde die Serie vom 3.Februar 1980 bis zum 31.Januar 1981. Die Serie ist Toeis zweite mit einem Marvel Copyright, aber ohne Beteiligung von Marvel.
Inhaltsverzeichnis
Handlung[Bearbeiten]
Vor 3000 Jahren wurde der Denjistern vom Vaderclan zerstört und Denjiland, ein Teil des Planeten, landete zusammen mit dem Denjihund und dem Denji Mecha auf der Erde. Als der Vaderclan in der heutigen Zeit auf der Erde eintrifft, erwacht der Denjihund aus seinem Schlaf und macht fünf Nachfahren des Denjivolkes zu den Denjiman. Sie sollen unseren Planeten vor der drohenden Zerstörung durch den Vaderclan schützen.
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Ich „sitze“ schon ein paar Tage auf diesem Kommentar und wusste nicht, ob ich ihn freigeben soll … wenn ihr in lest, werdet ihr sehen, weshalb.
Er wurde gepostet zu diesem Artikel: Wenn es quakt wie eine Ente … und es geht dabei um das „Wundermittel“ Miracle Mineral Supplement (MMS)
Hier also ungekürzt und im Original (allerdings ohne Namensnennung – in dem Fall schütze ich auch die „Schuldigen“):
Es ist wieder einmal Typisch. Die Pharmaindustrie versucht wieder ein Mittel zu verbieten, dass gut ist für die Menschheit. Es geht immer nur um Profit. Der Profit der geht mir so auf den Wecker! Es stimmt mit MMS kann man Malaria heilen und auch das Zika Virus. Viele Leute haben nicht begriffen, dass man MMS mit Wasser verdünnen muss sonst ist es giftig. Das Wasser neutralisiert Natriumchlorit. Natronlauge ätzt auch aber wenn man es im richtigen Verhältnis mischt dann kann man sie sogar trinken. Sonst Könnte man auch keine Laugengipfel essen. Bitte Bitte Bitte wacht endlich auf. Glaubt nicht immer alles an der Pharmaindustrie!
Jetzt wisst ihr’s. Hätte ich ihn einfach so freischalten sollen? Wenn ihr wollt, darf das gerne jetzt hier kommentiert werden.
(Ich mag gar nicht erst anfangen – und ich gehöre ja offenbar zur bösen Pharmaindustrie, also glaubt mir so jemand sowieso wohl nichts.)
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Ich hatte mich ins Bockshorn jagen lassen und schon damit begonnen, meine Amazon-Links zu löschen. Das Gerücht, Amazon würde das nur den Teilnehmern ihres Partnerprogramms gestatten und sich gegen Zuwiderhandlungen mit Abmahnungen zur Wehr setzen, findet sich u.a. hier (ich werde dem Webmaster mal eine Mail schicken), ist aber ein verbreiteter Hoax im deutschen Netz (wie man das z.B. in dieser Diskussion sehen kann).
Mir ist knapp rechtzeitig eingefallen, daß es da ein Urteil des BGH in letzter Instanz gibt, das das Setzen von Links - und zwar auch jenes von Deep Links - explizit erlaubt (das sog. "Paperboy-Urteil").
Ich zerre das mal wieder ans Tageslicht, weil dieser Zusammenhang schließlich die Grundstruktur des Netzes betrifft.
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Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: firstname.lastname@example.org
Ludwig Mies van der Rohe
Von Stadtwiki
Ludwig Mies van der Rohe (geb. 27.3.1886 in Aachen; gest. 17.8.1969 in Chicago; eigentlich Maria Ludwig Michael Mies) war ein deutsch-amerikanischer Architekt. Sein Barcelona-Pavillon war Vorbild für das Pforzheimer Reuchlinhaus. Christoph Timm gibt folgende Bewertung für das Reuchlinhaus ab: „Als erster deutscher Museumsbau der Nachkriegszeit und Prototyp des multifunktionalen Kulturzentrums fand das Reuchlinhaus internationale Beachtung...Der von Lehmbruck entworfene Design der Innenarchitektur unterstreicht den Anspruch des Reuchlinhauses als Gesamtkunstwerk anknüpfend an die avantgardistische künstlerische Tradition von Werkbund und Bauhaus, wobei vor allem Mies von der Rohes Pavillon auf der Weltausstellung in Barcelona von 1928 als Vorbild gelten kann.“[1]
- ↑ Jahnstraße 42, Reuchlinhaus . In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 342-347, hier S. 370.
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Kann ein Quietscheentchen bei der Softwareentwicklung helfen? Kann es Probleme lösen, die man alleine nicht lösen konnte? Wäre eine ausgestopfte Ente besser geeignet?
OK, Spaß beiseite. Ob die Ente aus Gummi ist oder ausgestopft, spielt keine Rolle. Hauptsache sie ist tot. Wobei eine lebende Ente vielleicht auch…
Nein, ich hab keine Rauschmittel zu mir genommen. Ich will damit tatsächlich etwas Ernsthaftes sagen: Manchmal ist es hilfreich, ein Problem einfach nur mal detailliert zu erklären; und auf einmal löst es sich wie von selbst.
Mir ist das des öfteren schon selbst passiert. Ich stand vor irgend nem Problem und mir wollte die Lösung partout nicht einfallen. Also hab ich mich entschlossen, die Frage anderen zu stellen und auf ne hilfreiche Antwort zu hoffen. Sowas tue ich gerne auch in Webforen. Und in solchen Webforen muss man sein Problem genau erläutern:
– Was ist der Kontext?
– Was ist das Problem?
– Was hab ich gemacht?
– Was hätte passieren sollen?
– Was ist stattdessen passiert?
Dazu noch ein paar schöne Zeilen Code oder ein Beispiel und dann weiß jeder was mein Problem ist. So werden die anderen User in die Lage versetzt, hilfreich zu antworten. Und manchmal versetzt man sich so auch selbst in die Lage, das Problem zu lösen. In so einem Fall ist es gar nicht mehr nötig, die Frage auch wirklich zu posten. Man hätte die Frage genauso gut ner ausgestopften Ente stellen können.
Oftmals sitze ich auch auf der anderen Seite. Ich lese Fragen und beantworte sie. Manchmal lese ich Fragen, bei denen sich der Fragensteller augenscheinlich keine große Mühe bei der Formulierung gegeben hat. Das ist nicht nur unhöflich (jemand erwartet eine kostenlose Antwort, die mitunter Mühe kostet, will sich aber selbst keine Mühe machen), sondern erschwert auch die Hilfe. Und auch das Quietscheentchen wird einem nicht weiter helfen, wenn man es nicht erst nimmt und das Problem nicht genau erläutert.
Dazu fällt mir noch ein Erlebnis aus meiner Schulzeit ein: Im Physikunterricht hatten wir den Druck in Flüssigkeiten durchgenommen. Ich hatte mir schon einige Zeit vorher vorgenommen, bei Gelegenheit ne Frage zu stellen: Druck hat man ja früher in „Millimeter-Quecksilbersäule“ gemessen. Warum geht das? Müsste das nicht von der Bauart des Barometers abhängen?
Ich stellte also meine Frage. Der Lehrer wiederholte die Frage und auf einmal schoss mir die Antwort durch den Kopf. Ich konnte die Frage ja mit meinem eigenen Physikwissen beantworten! Des Rätsels Lösung ist das Hydrostatische Paradoxon, das wir schon kennen gelernt hatten. Ich hatte die Frage gestellt ohne selbst nochmal darüber nachzudenken. Kaum hatte ich die Frage gehört, war die Antwort sonnenklar. Hätte ich die Frage vorher ner Gummiente erzählt, wär mir ne kleine Peinlichkeit erspart geblieben.
Zu den Quietscheentchen:
(via)
Aaaalso, liebes Entchen, ich hab da mal ne Frage…
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schliessen (y)
ganze site nach „idioten“ durchsuchen.
christophkappes.de: Geworfen 3: Hallo Google (Juliensblog)# / erstens: ich finde es toll, dass sich christoph …
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Quelltext der Seite Veranstaltungen 2017 - 07 - Juli
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Bei einer Migration von VMWare auf Hyper-V in der man virtuelle Maschinen übernimmt, muss man die VMDK-Dateien der VMs in VHD bzw. VHDX-Dateien umwandeln. Es gibt natürlich hier Tools wie den Starwind V2V Converter – aber wenn man mehrere VMDKs hat ist so ein graphisches Tool in dem ich für jede einzeln das Programm durchklicken muss natürlich nichts. Dafür gibt es beim Microsoft Virtual Machine Converter 2.0 schöne Powershell-Befehle mit denen man das erledigen – und natürlich auch scripten – kann.
Nach der Installation öffnet man eine Powershell als Administrator
Dann muss man erstmal die Module importieren
Import-Module ‚C:\Program Files\Microsoft Virtual Machine Converter\MvmcCmdlet.psd1‘
danach kann konvertiert werden – z.B:
convertTo-MvmcVhd -SourceLiteralPath C:\Migration\sv-db.vmdk -DestinationLiteralPath d:\Hyper-V\VHDs -VhdType FixedHardDisk -VhdFormat vhdx
Der Name der VHDX-Datei ist der der VMDK-Datei – hier also sv-db. Abgelegt wird die in unserem Beispiel also die sv-db-vhdx im Ordner d:\Hyper-V\VHDs.
Aussehen wird das dann zum Beispiel so:
Das ganze kann man natürlich auch scripten:
cd /d c:\Migration
Import-Module ‚C:\Program Files\Microsoft Virtual Machine Converter\MvmcCmdlet.psd1‘
gci -Filter *.vmdk | foreach {ConvertTo-MvmcVhd -SourceLiteralPath $_.Fullname -DestinationLiteralPath D:\Hyper-V\VHDs -VhdType FixedHardDisk -VhdFormat vhdx}
Hier wird erst in den Ordner gegangen in dem die VMDK-Dateien liegen – hier also c:\Migration. Danach wird das Cmdlet geladen. mit gci (Alias für get-childitem) werden alle VMDK-Dateien aufgelistet und in den Konvertierungsbefehl geschickt. Es werden dann nacheinander alle VMDK-Dateien in unserem Zielordner (hier d:\Hyper-V\VHDs) als VHDX-Dateien konvertiert abgelegt.
Danach können die Maschinen angelegt werden.
Nähere Infos zu den Powershell-Befehlen gibt es in dem MVMC_cmdlets.doc beim Download.
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