text
string
id
string
dump
string
url
string
date
string
file_path
string
license_abbr
string
license_version
string
license_location
string
license_in_head
bool
license_in_footer
bool
license_parse_error
bool
license_disagreement
bool
language_script
string
language
string
language_score
float64
potential_licenses
dict
China Computersucht In China spielen viele Kinder Computer und leider werden einige richtig süchtig davon. Deshalb gibt es in China inzwischen hunderte von sogenannten "Bootcamps", in denen die Kinder mit viel Disziplin und Strafe von ihrer Sucht geheilt werden sollen.Freizeit der Kinder Viele Kinder gehen gerne Shoppen, vor allem in den riesengroßen Einkaufszentren der Großstädte. Sie surfen gerne im Internet, obwohl hier fast alles kontrolliert wird. Trotzdem können sie sich dabei mit ihren Freunden austauschen. Hierzu sitzen sie oft mit ihren Laptops in amerikanischen Schnellrestaurantketten wie McDonalds und surfen hier kostenlos. Hochzeit im Kindergarten Da man weiß, dass es für chinesische Jungs nicht leicht ist, eine Frau zu finden (es gibt viel mehr Männer als Frauen), werden mittlerweile schon in Kindergärten Hochzeiten gefeiert, die "Babyhochzeit". Dahinter steht die Hoffnung der Eltern, dass sich die Spielpärchen aus dem Kindergarten auch später weiter lieben und irgendwann mal heiraten. Zum Glück ist das keine richtige Vermählung und eher symbolisch zu verstehen. Allerdings heißt es dann noch einmal 20 Jahre warten, ob das auch klappt. Wenn die Kleinen die Großen hüten Früher kümmerten sich die Kinder um ihre Eltern im Alter. Jetzt gibt es gar nicht mehr so viele Kinder, die sich um ihre Eltern kümmern können. Die Leute werden älter, aber es gibt zu wenige junge Menschen, die einerseits Geld in die Staatskassen zahlen und sich später um die Alten kümmern können. Ein Sozialsystem, das sich um alle kümmern kann, ist nicht bezahlbar. Karaoke Der Begriff Karaoke kommt gar nicht aus China, sondern aus Japan und bedeutet "leeres Orchester". Aber nicht nur die Japaner, auch die Chinesen lieben Karaoke. Zu einer Melodie wird ein Text eingeblendet, den man dann nachsingt, so funktioniert Karaoke. Der Sänger oder die Sängerin hört also nur die Musik und kann den Text mitsingen. In China können solche Veranstaltungen auch schon mal im Park stattfinden. Es finden sich immer wieder Leute, die mitmachen. Majiang-Spiele in China Dieses Spiel ist in China sehr beliebt, bei uns ist es eher unter dem Namen Mah-jongg oder Mahjong bekannt. Es heißt in der Übersetzung "Sperlingsspiel". Es gibt 136 oder 144 Spielsteine, auch "Ziegel" genannt, die unterschiedliche Farben und Bedeutungen besitzen. Für das Spiel gibt es ganz viele verschiedene Regeln, die man erst einmal kennen muss. Ziel ist es, am Ende ein vollständiges Spielbild zu erhalten, in dem man Steine zieht und wieder abwirft. Das vollständige Spielbild muss möglichst wertvolle Figuren beinhalten und aus vier Figuren und einem Paar bestehen. Am Ende ruft man "Majang" oder eben "Mah-Jongg". Schau doch mal in deinen Spieleschrank, vielleicht haben deine Eltern das Spiel sogar, dann kannst du es mal ausprobieren.
<urn:uuid:6371954a-5180-46d2-b2d9-895f265556b2>
CC-MAIN-2019-30
https://www.kinderweltreise.de/kontinente/asien/china/alltag-kinder/kinder/
2019-07-16T18:50:09Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00337.warc.gz
by-nd
2.0
a_tag
false
false
false
true
Latn
deu
0.998599
{ "abbr": [ "by-nd", "by", "by", "by-sa", "by-nd" ], "in_footer": [ false, false, false, false, false ], "in_head": [ false, false, false, false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag", "a_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "2.0", "2.0", "2.0", "2.0", "2.0" ] }
Visual Library Server 2019 Impressum Datenschutzhinweis © 2019 Universitäts- und Landesbibliothek Münster Visual Library Server 2019 zum Hauptmenü zum Inhalt Digitale Sammlungen de en Letzte Trefferliste Titel Übersicht Seite suchen Schnellsuche: Detailsuche Einstieg Westfalen Benelux Fachgebiete Nachlässe, Handschriftliches und Bildmaterial Sammlungen historischer Drucke Historische Bibliotheken in Westfalen Listen Neuzugänge Titel / Beschreibung Autor / Beteiligte Druckorte Drucker / Verleger Jahr Clouds Orte Autoren / Beteiligte Verlage Jahre Startseite Nutzungsgrundsätze Open Digitization Policy Kontakt Aufsatz Titel Das Blumenfest zu Genzano Online-Ausgabe Münster : Univ.- und Landesbibliothek, 2013 Dateien Das Blumenfest zu Genzano [0.77 mb] Links Nachweis Kein Nachweis verfügbar IIIF IIIF-Manifest Lizenz Public Domain Mark 1.0
<urn:uuid:bb8fb4e2-c217-42f5-9380-3792d23ebc20>
CC-MAIN-2019-30
https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/periodical/titleinfo/2003775
2019-07-21T17:12:51Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527089.77/warc/CC-MAIN-20190721164644-20190721190644-00417.warc.gz
mark
1.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.89221
{ "abbr": [ "mark" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "1.0" ] }
Möchten Sie dieses Foto für Web oder Print mit einer individuellen Lizenz nutzen? Das kann z. B. sinnvoll sein, wenn Sie aus technischen Gründen nicht auf das Original-Bild oder die Bedingungen verlinken können oder wollen. Lizenz anfragen Informationen zum Foto Aufgenommen am 23.07.2019 mit der Kamera und diesen Einstellungen: f - - () - ISO Mehr Bilder zu Statue of Liberty with Happy independence day text:
<urn:uuid:0fb9a34e-2200-4095-9f21-7e86958fcfad>
CC-MAIN-2019-30
https://foto.wuestenigel.com/statue-of-liberty-with-happy-independence-day-text/
2019-07-23T01:10:39Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00017.warc.gz
by
2.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.984068
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "2.0" ] }
Anmelden Minecraft Wiki verwendet für die Anmeldung deinen globalen Curse-Account. Für eine Liste aller Wikis, bei denen du dich mit deinem Curse-Account anmelden kannst, besuche die Gamepedia-Übersicht. Minecraft Wiki verwendet für die Anmeldung deinen globalen Curse-Account. Für eine Liste aller Wikis, bei denen du dich mit deinem Curse-Account anmelden kannst, besuche die Gamepedia-Übersicht.
<urn:uuid:f23d3ce9-828a-40f3-9e85-992166475a2a>
CC-MAIN-2019-30
https://minecraft-de.gamepedia.com/index.php?title=Spezial:Anmelden&returnto=Spezial%3ALinkliste&returntoquery=target%3D1.12-pre2
2019-07-17T22:41:16Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525414.52/warc/CC-MAIN-20190717221901-20190718003901-00521.warc.gz
by-nc-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.984715
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Heiße Luft um ‚Hotspots‘ Veröffentlicht am 11. Februar 2016 von AngliLupe Beinahe wäre ‚Hotspot‘ zum Anglizismus des Jahres 2015 gekürt worden. Aber was versteht man darunter? Das Wort geistert mit unterschiedlichen Bedeutungen und kontroversen Debatten durch unsere Medien. Weiterlesen → Werbeanzeigen
<urn:uuid:1522ef5e-7198-45b9-a360-2c9221c9179c>
CC-MAIN-2019-30
https://anglilupe.org/tag/fluechtling/
2019-07-21T16:53:30Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527089.77/warc/CC-MAIN-20190721164644-20190721190644-00441.warc.gz
by-nc-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.993457
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
In dieser Ausgabe von Soziale Aspekte werden die Aufgaben und Leistungen des Roten Kreuz im Bezirk näher vorgestellt. In der Sendung hören Charles Pickering (Bezirksgeschäftsleiter und Bezirksrettungskommandant) und Gabi Troller, die Koordinatorin für Freiwillige Soziale Dienste (Sozialmärkte, Essen aus Rädern, Besuchsdienst, etc.). Weitere Informationen finden Sie auch hier: https://www.roteskreuz.at/ooe/dienststellen/freistadt/die-bezirksstelle/
<urn:uuid:2d4bfd3f-0f14-4674-9517-6de2186577f7>
CC-MAIN-2019-30
https://cba.fro.at/351740
2019-07-23T00:45:54Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00041.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.981228
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Liste der in Köln aktiven Cryptopartygruppen Gruppe Köln-Bonn Fachhochschule Köln Procube Kunsthochschule für Medien Köln Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Hürth
<urn:uuid:00c51dd7-97b9-4868-a9d3-817fd4236348>
CC-MAIN-2019-30
https://www.cryptoparty.in/koeln
2019-07-24T06:39:13Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00201.warc.gz
zero
1.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.915008
{ "abbr": [ "zero", "zero" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "1.0", "1.0" ] }
Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation Plone® Open Source Content Management System © 2000-2019 Plone Foundation und Freunde. Lizensiert unter der GNU-GPL-Lizenz.
<urn:uuid:5be2c46c-9da6-496b-8478-0467e7fa61e3>
CC-MAIN-2019-30
http://r99p.de/Members/radio/audio/r99p132_120427.mp3/view
2019-07-16T19:09:38Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00409.warc.gz
cc-unknown
null
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.87769
{ "abbr": [ "cc-unknown" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ null ] }
Impressum und Kontaktdaten HL-Handelsgesellschaft mbH Bahnhofstraße 10 67105 Schifferstadt Deutschland Geschäftsführerin: Helga Lochner E-Mail: email@example.com Tel.: 0 62 35 / 34 78 393 Fax: 0 62 35 / 34 78 395 E-Mail: firstname.lastname@example.org Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Helga Lochner Registergericht: Amtsgericht Ludwigshafen/Rhein Registernummer: HRB 62301 Steuernummer: 41/660/09809 USt - IdNr gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE273762312 Bankverbindung Kontoinhaber: HL-Handelsgesellschaft mbH. Sparkasse Vorderpfalz Bankleitzahl: 545 500 10 BIC: LUHSDE6AXXX IBAN : DE67545500100191294149 Haftung für Inhalte Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei bekannt werden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen. Haftung für Links Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei bekannt werden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen. Urheberrecht Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen. Datenschutz Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor. Quelle: eRecht24.de - Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert Foto für Überraschungspakete: sylvi piela, „Psst!“ Some rights reserved. Quelle: www.piqs.de
<urn:uuid:813f0a06-6078-459a-9eec-9568103e52e6>
CC-MAIN-2019-30
http://www.hl-grosshandel.de/Impressum-und-Kontaktdaten:_:4.html
2019-07-18T00:37:38Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00009.warc.gz
by
2.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.997918
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "2.0" ] }
Liegt es am Jedermannsrecht, dass die Schweden ihre Natur scheinbar mehr zu schätzen wissen als wir Deutschen? Nein, denn auch die anderen skandinavischen Länder setzen Trends in Sachen Nachhaltigkeit. Ein kleiner Überblick. Cycle Superhighway in Dänemark Autobahnen für Fahrräder? Gibt es rund um Kopenhagen tatsächlich! Ohne Autos und Ampeln, dafür so breit wie Landstraßen und mit Schneeräumdienst. Und die werden fleißig benutzt: Die Kopenhagener erledigen 43 Prozent ihrer Fahrten mit dem Rad, 62 Prozent der Menschen nutzen es für ihren täglichen Arbeitsweg. Zum Vergleich: In Deutschland sind es gerade einmal 9 Prozent – obwohl die Hälfte aller Berufstätigen einen Arbeitsweg von weniger als zehn Kilometern hat. Plastiktütenverbot in Island Ganz frisch hat Island ein Plastiktütenverbot erlassen. Ab dem 1. Januar 2021 sind sowohl die kleinen Gemüsetüten als auch die Einkaufstüten an der Kasse verboten. Damit ist Island in Skandinavien Vorreiter. Elektroflugzeuge in Norwegen Schon heute ist Norwegen das Mekka für grüne Mobilität: Einer von drei Neuwagen ist dort ein Elektroauto. Doch damit nicht genug. Während die Schweden gerade vom Flugzeug in die Bahn umsteigen, setzt Norwegen künftig auf Elektroflugzeuge. Ab 2040 sollen Inlandsflüge mit Elektroflugzeugen stattfinden. Zu wenig Müll in Schweden Schweden hat ein echtes Müllproblem: Das Land hat einfach zu wenig davon. Denn nur ein Prozent des Mülls landet auf der Deponie, alles andere wird weiterverarbeitet oder in Energie umgewandelt. Im Rahmen ihres „Waste to energy“-Programms generieren die Schweden Strom aus Müll. Doch der reicht dafür gar nicht aus und deshalb importiert Schweden Müll aus anderen Ländern. „ Siivouspäivä“ – Putztag in Finnland Ein landesweiter Putztag – kannst du dir das vorstellen? Die Finnen können es und verwandeln ihre Heimat an einem Tag im Jahr in einen riesigen Flohmarkt! In vielen Städten bringen die Menschen dann all das auf die Straße, was sie nicht mehr benötigen. Aber es wäre nicht Finnland, wenn es nicht auch ein bisschen digital organisiert würde: Auf einer Webseite können die Verkäufer vorher eintragen, was sie wo anbieten. Den Siivouspäivä gibt es schon seit 2012, nachdem eine Diskussion auf Facebook in einer Volksbewegung und später eben in dem landesweiten Flohmarkt mündete. Kennst du noch mehr Umwelttrends aus Skandinavien? Dann verrat sie mir unbedingt hier unten in den Kommentaren! Möchtest du noch mehr über nachhaltige Trends aus dem Norden lesen? Noch mehr nachhaltige Ideen liest du … in meinen anderen Artikeln:
<urn:uuid:b95f7e6f-0ee5-4315-b038-6ebaf1c17b4a>
CC-MAIN-2019-30
https://trollland.eu/skandinavien-nachhaltigkeit-fahrradautobahn-elektroflugzeug/
2019-07-19T05:46:01Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00169.warc.gz
zero
1.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.998743
{ "abbr": [ "zero", "zero", "zero" ], "in_footer": [ false, false, false ], "in_head": [ false, false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "1.0", "1.0", "1.0" ] }
Philipp Löhle Inhaltsverzeichnis LebenBearbeiten Löhle wuchs in Haueneberstein – einem Stadtteil von Baden-Baden – auf. Dort besuchte er das Richard-Wagner-Gymnasium, wo er 1998 in den Leistungsfächern Deutsch und Geschichte sein Abitur ablegte. Er studierte in Erlangen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Fächer Geschichte, Theater- und Medienwissenschaften, sowie Germanistik. Schon während des Studiums schrieb er seine ersten Stücke und war mit Kurzfilmen auch an den Erlanger StummFilmMusikTagen vertreten.[2] Nach dem Studium zog Löhle nach Berlin, wo er mehrere Praktika in den Bereichen Werbung, Journalismus und Programmentwicklung fürs Fernsehen absolvierte, unter anderem als Redaktionsassistent bei der Universum Film (UFA)[3] in Berlin. 2006 nahm er eine Stelle als Regieassistent am Theater Baden-Baden an. Dort konnte er mit Henning Mankells Der gewissenlose Mörder Hasse Karlsson berichtet die schreckliche Wahrheit, wie die Frau an der Eisenbahnbrücke zu Tode gekommen ist auch erstmals selbst ein Stück als Regisseur inszenieren.[4] Nach seinem Engagement in Baden-Baden ging Löhle mit einem Stipendium an das renommierte Londoner Royal Court Theatre. Zur Spielzeit 2008/09 wurde er Hausautor am Berliner Maxim-Gorki-Theater.[5] Seit der Spielzeit 2018/19 ist Philipp Löhle Hausautor am Schauspiel des Staatstheaters Nürnberg. WerkeBearbeiten Sein erstes Stück KAUF-LAND wurde 2005 im Theater Erlangen uraufgeführt. Den Durchbruch schaffte Löhle mit Genannt Gospodin, das am 28. Oktober 2007 unter der Regie Kristo Šagors am Schauspielhaus Bochum erstmals zur Aufführung kam und mehrere Auszeichnungen erhielt.[6] Auch am Bayerischen Staatsschauspiel wurde das Stück schon rund einen Monat nach der Bochumer Premiere aufgeführt.[7] Ergebnis eines von der Bundeszentrale für politische Bildung vergebenen Werkauftrags ist das Stück Die Kaperer oder Reiß nieder das Haus und erbaue ein Schiff , uraufgeführt im März 2008 am Wiener Schauspielhaus.[8] Big Mitmache, ein Stück, in dem Löhle die Thematik der RAF eher komödiantisch verarbeitet, wurde 2008 in der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin erstmals aufgeführt.[9] Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev… wurde zu den Werkstatttagen am Burgtheater Wien eingeladen. Die Fassung wurde von Löhle mit dem Regisseur Sebastian Hirn und dem Ensemble des Burgtheaters überprüft und weiterentwickelt. Teile von Lilly Link wurden im Rahmen der Werkstattage in einer szenischen Lesung präsentiert (szenische Einrichtung: Sebastian Hirn). Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev… gewann den Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts und wurde am Heidelberger Theater uraufgeführt.[10] 2010 wurde am Maxim-Gorki-Theater in Berlin sein Stück Die Überflüssigen uraufgeführt.[11] In der Werkstatt am Theater Bonn wurde sein Stück Der Wind macht das Fähnchen am 20. Januar 2012 uraufgeführt.[12] In Stuttgart wurde am 18. Dezember 2013 sein Stück Fluchtfahrer uraufgeführt, das als Gegenstück zu Alfred Anderschs Fahrerflucht entstand.[13] AuszeichnungenBearbeiten Löhle gewann 2007 mit dem Stück Genannt Gospodin den Werkauftrag beim Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, sowie den Dramatikerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.[14][15] und wurde zu den Mülheimer Theatertagen 2008 eingeladen. Löhle erhielt für Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev… 2008 den Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts[14] und 2012 mit der Globalisierungssatire Das Ding den Publikumspreis der Mülheimer „Stücke“-Tage. LiteraturBearbeiten - Philipp Löhle: Wie werde ich Dramatiker? In: Berliner Zeitung. 16. Juni 2011. - Jürgen Berger: Philipp Löhle meint es ernst. In: Schwäbische Zeitung. 5. Februar 2009 (Porträt von Philipp Löhle) - Steffen Weihe (Hrsg.): Philipp Löhle. Die Überflüssigen. Fünf Theaterstücke. Theater der Zeit, Berlin 2011, ISBN 978-3-942449-05-2. EinzelnachweiseBearbeiten - Löhle (Memento des Originals vom 1. April 2008 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf lyrikwelt.de - StummFilmMusikTage Erlangen (Memento des Originals vom 19. Juni 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. - SWR2 - Andreas Jüttner: First we take Baden-Baden. nachtkritik.de, Porträt Philipp Löhles - Maxim-Gorki-Theater Berlin - Genannt Gospodin bei nachtkritik.de - Willibald Spatz: Saublödes System. - Georg Petermichl: über Die Kaperer - Nikolaus Merck: Flucht aus Freiburg. - Lilly Link oder Schwere Zeiten für die Rev…. rowohlt-Theaterverlag. Abgerufen am 23. Dezember 2013. - FAZ, 2. Juni 2010, S. 32 - Fragen Sie den Präsidenten. In: FAZ, 25. Januar 2012, S. 31 - Steffen Becker: Fahrerflucht/Fluchtfahrer – In Stuttgart kombiniert Dominic Friedel zwei Texte von Alfred Andersch und Philipp Löhle. In: nachtkritik.de. 18. Dezember 2013. Abgerufen am 23. Dezember 2013. - taz.de - Kulturkreis der deutschen Wirtschaft (Memento des Originals vom 1. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Personendaten | | ---|---| NAME | Löhle, Philipp | KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dramatiker und Theaterregisseur | GEBURTSDATUM | 27. August 1978 | GEBURTSORT | Ravensburg |
<urn:uuid:67643885-924c-4beb-92c7-7e6859d1c9d5>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Philipp_L%C3%B6hle
2019-07-23T00:51:26Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00113.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.98049
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Date of publication: 11.03.1019 0,00 € – 19,90 € incl. VAT plus shipping costs Open Access: Der Titel Zieldimensionen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren früher MINT-Bildung (DOI: 10.3224/84742219) ist kostenlos im Open Access (PDF) herunterladbar oder kostenpflichtig als Print-Ausgabe erhältlich. Der Titel steht unter der Creative Commons Lizenz Attribution-ShareAlike 4.0 International (CC BY NC-ND 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/ Im Rahmen der Schriftenreihe „Wissenschaftliche Untersuchungen zur Arbeit der Stiftung ‚Haus der kleinen Forscher‘“ werden regelmäßig wissenschaftliche Beiträge von renommierten Expertinnen und Experten aus dem Bereich der frühen Bildung veröffentlicht. Diese Schriftenreihe dient einem fachlichen Dialog zwischen Stiftung, Wissenschaft und Praxis, mit dem Ziel, allen Kitas, Horten und Grundschulen in Deutschland fundierte Unterstützung für ihren Bildungsauftrag zu geben. Der elfte Band der Schriftenreihe mit einem Geleitwort von Rudolf Tippelt fokussiert die Zieldimensionen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren früher MINT-Bildung sowie einer frühen Bildung für nachhaltige Entwicklung. Olaf Köller und Esther Winther formulieren, basierend auf den Merkmalen erfolgreicher Lehrkräfte- und Erwachsenenbildung, ein Modell professioneller Kompetenz für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren früher MINT-Bildung. Olaf Köller, Johannes Magenheim, Uwe Pfenning, Jörg Ramseger, Mirjam Steffensky, Christian Wiesmüller, Esther Winther und Bernd Wollring erörtern zentrale Zieldimensionen guter MINT-Erwachsenenbildnerinnen und -bildner wie die motivationalen Orientierungen und Überzeugungen, die selbstregulativen Fähigkeiten, die fachspezifischen und fachdidaktischen sowie die pädagogisch-psychologischen Zieldimensionen des Professionswissens. Sie geben zudem Empfehlungen für die Priorisierung der Zieldimensionen und für die (Weiter-)Entwicklung der Stiftungsangebote. Heike Molitor kommentiert diese Zieldimensionen aus Sicht einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und beschreibt, welchen Anforderungen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Kontext einer (MINT-)Bildung für nachhaltige Entwicklung begegnen. Das Fazit des Bandes beschreibt die Umsetzung der fachlichen Empfehlungen in die inhaltlichen Angebote der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und gibt einen Ausblick auf die weitere wissenschaftliche Begleitung der Stiftungsarbeit. Die Herausgeber: Stiftung Haus der kleinen Forscher, Berlin seit 2006 für eine bessere Bildung von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik engagiert; Partner sind Helmholtz-Gemeinschaft, Siemens Stiftung, Dietmar Hopp Stiftung und Deutsche Telekom Stiftung; gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung Hier finden Sie den Waschzettel zum Buch (pdf- Infoblatt). Zielgruppen: Forschende, Lehrende und Praxis der Erziehungswissenschaft und Sozialen Arbeit Publisher | | ---|---| ISBN | 978-3-8474-2320-1 | eISBN | 978-3-8474-1352-3 | Size | A5 | Pages | 146 | Publication Year | 2019 | Publication Date | 11.03.1019 | Edition | 1. | Language | German | Book Series | Wissenschaftliche Untersuchungen zur Arbeit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ | Band | 11 |
<urn:uuid:cae0cf6e-25b9-4dc4-a9f7-9f7638319dca>
CC-MAIN-2019-30
https://shop.budrich-academic.de/product/fruehe-informatische-bildung-ziele-und-gelingensbedingungen-fuer-den-elementar-und-primarbereich-kopie/?lang=en&v=3a52f3c22ed6
2019-07-23T00:30:38Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00113.warc.gz
by-nc-nd
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.986131
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Der Impressionismus ist nicht wirklich meine liebste Stilrichtung. Doch es gibt dieses eine Bild von Claude Monet, das er kurz vor seiner Zeit in Giverny auf einer seiner Reisen durch die Normandie malte: Les Galettes (1882). Ein enger Bildausschnitt. Zwei … Weiterlesen Nach der letzten schweren Kost, heute schnell etwas Süßes ohne viel Gelaber. Drei Lagen, zwei Grundrezepte, sonst nix: Shortbread Salzkaramell-Konfitüre Schokolade nach Wahl (zimmerwarme Schokolade hacken, 2/3 der Menge über Wasserbad schmelzen und mit restlichem Drittel temperieren) Alles zusammenbauen, kurz … Weiterlesen Die ersten Plätzchen wurden gebacken. Der Winter naht. Genügend Wärme und Vorfreude versprechen ein molliger Traum, das Buch aus Shortcuts 8 und zwei Briten und ihre Winterlager. Vielleicht auch dieser Kuchen zum Einkuscheln. So in etwa muss sich ein Mantel … Weiterlesen Lauwarm, cremig, saftig, aus 1 Kilo (!) Quark schnell gerührt und ein Hauch Zitrone. Nur noch drei glückliche Eier in die Creme, ein Löffel Stärke, Zucker unbedingt. Alles auf den Mürbeteig und fertig ist der fixe Käsekuchen. Keine Butter schmelzen, … Weiterlesen Als überzeugte Puristin stehe ich natürlich auf Shortbread – Monster-Mountain-Triple-Choco-Chunky-Cookies haben es bei mir eher schwer. Ein Exemplar (alles über eins hinaus) zuviel und schon drohen Kopfschmerzen. Von Shortbreads könnte ich aber eine ganze Armee essen. Nur muss ich gestehen, … Weiterlesen
<urn:uuid:9d5f993e-260d-474b-8cc7-101b1f964f61>
CC-MAIN-2019-30
https://missboulette.wordpress.com/tag/murbeteig/
2019-07-24T06:31:07Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00297.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.996924
{ "abbr": [ "by-nc-nd", "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Nachdem der Verein einen Auflösungsbeschluss (vom Februar 2017) gefasst hatte, der nach Ansicht des Amtsgerichts (aus dem August 2017) ungültig war, haben sich einige unerschrockene und auch neue Mitglieder gefunden, haben den Vereinszweck erweitert, einen neuen Vorstand gewählt, den Vereinsnamen geändert und den Sitz nach Luckenwalde verlegt. Der Verein trägt seit der Mitgliederversammlung am 1.12.2017 den Namen Haus der Kultur der Welten – Fläming e.V. Ein Kontak ist möglich über die website <http://hkw-f.de> Darum: Diese Seite hier dient der Dokumentation der bisherigen Vereinstätigkeit und bleibt bis auf Weiteres bestehen (s.u.). Für Fragen zur Tätigkeit des Vereins bis Dez. 2017 und zu dieser webpräsenz bitte <kunstbutler> kontaktieren. Und ab hier folgt die Dokumentation: Die vorläufige Planung für das Jahr 2016 enthält eine Reihe von Vorhaben, auf die wir uns sehr freuen. Weitere können dazu kommen (s. Nachtrag v. 12.8.16 unten). Wir halten fest an unseren ‚Standards‘, der Reihe nach: Frühlingswanderung am Sa. nach Frühlingsanfang, das ist der 26.März (15:00) und damit dieses Jahr etwas ganz besonderes: Ostersonnabend. Grund genug, uns vom HKW aus aufzumachen auf den „Weg zur Quelle“ – des Pfefferfließes. workshop zum Färben mit natürlichen Farbstoffen in shibori-Technik 28.Jul. bis 6.Aug. (INFO) Keramikworkshop – Feldbrand – 28.Aug. bis 3.Sept. (INFO). Für beide: Teilnahme nur nach Anmeldung über Kontaktdresse (rechts); INFOs folgen. Wie in den Vorjahren auch, wird der art(T)raum Ausstellungsort sein. Die erste Vernissage feiern wir am Sa. nach dem Wiesencafé, 7.Mai 15:00 mit Musik. Wir freuen uns auf „DEJAVU werkschau :: aram peter tunkel“ fluxus und Architekturen von Aram Peter Tunkel. Die Ausstellung ist auch am Pfingstmontag (Dt. Mühlentag) offen; Finissage ist am 5.Juni 15:00. Mit der folgenden Vernissage am 11.Juni 15:00 eröffnen wir die Ausstellung „Schweres und Leichtes – Werke aus Erde und Blüten“ von Inès Tesche – Finissage dazu am 17.Juli 15:00. Wir beginnen eine Projektreihe zu „Verlorene Orte“ in Gottsdorf. Ein erster Termin ist der 25./26.Juni auf dem Gelände des ehemaligen Armenhauses. Nachtrag 12.8.16: Die Präsentation der bisherigen Ergebnisse des Projektes „Verlorene Orte I – Armenhaus Gottsdorf“ findet am 11.9.16 um 15:00 Uhr im art(T)raum statt. Wir werden ein Fachgespräch über die Architektur von Armenhäusern in Deutschland führen und die Vorschläge zum weiteren Umgang mit dem Gelände diskutieren. Eine Einladung ergeht schriftlich an alle Haushalte in Gottsdorf. Auch zum Tag des offenen Ateliers am 7./8. Mai werden wir uns beteiligen. Wir laden herzlich ein, die Termine schon jetzt vorzumerken (s.a. unseren – gemeinsam mit der privaten Initiative kunstbutler geführten – Kalender [gestrichen nach dem 3.12.16]) und freuen uns auf Freunde und Gäste.
<urn:uuid:be131221-f7dc-40d2-9938-54105b4fb11a>
CC-MAIN-2019-30
https://hkwgottsdorf.wordpress.com/tag/keramik-workshop/
2019-07-16T18:57:20Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00481.warc.gz
by-nc-sa
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.984652
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Seiten, die auf „V Jump Promo“ verlinken Aus Yugioh-Wiki ← V Jump Promo Wechseln zu: Navigation , Suche Links auf diese Seite Seite: Namensraum: alle (Seiten) Diskussion Benutzer Benutzer Diskussion Yugioh-Wiki Yugioh-Wiki Diskussion Datei Datei Diskussion MediaWiki MediaWiki Diskussion Vorlage Vorlage Diskussion Hilfe Hilfe Diskussion Kategorie Kategorie Diskussion Administration Administration Diskussion News News Diskussion Auswahl umkehren Filter Vorlageneinbindungen ausblenden | Links ausblenden | Weiterleitungen ausblenden Die folgenden Seiten verlinken auf V Jump Promo : Zeige (vorherige 50 | nächste 50) ( 20 50 100 250 500 ) Nummer ( ← Links ) Gimmick-Marionette ( ← Links ) VJMP (Weiterleitungsseite) ( ← Links ) Planeten ( ← Links ) Bahamut-Hai ( ← Links ) Nummer 106: Riesige Hand ( ← Links ) Galaxie ( ← Links ) Künstlerkumpel ( ← Links ) D/D ( ← Links ) D/D/D ( ← Links ) V-Jump Promo (Weiterleitungsseite) ( ← Links ) Shonen Jump Promo ( ← Links ) Meklord-Imperator Granel ( ← Links ) Nummer 34: Terror-Byte ( ← Links ) Phantommagier ( ← Links ) Elementar-HELD Neos Knight ( ← Links ) Lanzen-Lindwurm ( ← Links ) Unteroffizier Elektro ( ← Links ) Ewig infernaler Ritter ( ← Links ) Metaion, Herr der Zeit ( ← Links ) Tragödia ( ← Links ) Yugioh Wiki:Jobs ( ← Links ) Belial - Marquis der Finsternis ( ← Links ) Nummer 30: Säuregolem der Zerstörung ( ← Links ) Meklord-Astromaschine ( ← Links ) Meklord ( ← Links ) Finsterer Simorgh ( ← Links ) Erzherrscher Kristya ( ← Links ) Elementar-HELD Gaia ( ← Links ) Kasha ( ← Links ) Meklord-Imperator ( ← Links ) Finsterlord Asmodeus ( ← Links ) Finsterlord Superbia ( ← Links ) Finsterlord Edeh Arae ( ← Links ) HELD ( ← Links ) Finsterlord ( ← Links ) Elementar-HELD ( ← Links ) Neos ( ← Links ) Roter Oger ( ← Links ) Niederträchtiger Sternenstaubdrache ( ← Links ) Ungeheuermaschinenkönig Barbaros Ür ( ← Links ) Niederträchtiger blauäugiger weißer Drache ( ← Links ) Schwarzflügel - Gladius die Mitternachtssonne ( ← Links ) Der große Saturn ( ← Links ) Bergzak von Koa'ki Meiru ( ← Links ) Quasar der Raffgier ( ← Links ) Rüstungsroid ( ← Links ) Erzunterweltler ( ← Links ) Finsterer roter Zauberer ( ← Links ) Dunkler/s Magier ( ← Links ) Mächtiger Krieger ( ← Links ) Drachcard ( ← Links ) Himmlischer Wolfsherrscher, Blauer Sirius ( ← Links ) Gash der Staubherrscher ( ← Links ) Endlose Verwesung ( ← Links ) Die gewaltige Sonne ( ← Links ) Mutanten-Gedankenbeherrscher ( ← Links ) Bruderschaft der Feuerfaust - Pferdeprinz ( ← Links ) Nummer 42: Galaxie-Tomahawk ( ← Links ) Rosenhexe ( ← Links ) Phantomkönig Hydride ( ← Links ) Harpyien-Tänzerin ( ← Links ) Erzunterweltler-Kommandant ( ← Links ) Gimmick-Marionette Des Troy ( ← Links ) Galaxiedrache ( ← Links ) Hundertfüßler Schrecken ( ← Links ) Spionage-UFO ( ← Links ) Rosenbogenschützin ( ← Links ) Felis, Lichtverpflichteter Bogenschütze ( ← Links ) Schwarzer Illusionsmagier ( ← Links ) Shogi-Lanze ( ← Links ) Leitendes Licht ( ← Links ) Vorlage:Sets ( ← Links ) Getriebriaufbohrer ( ← Links ) Künstlerkumpel Silberklaue ( ← Links ) Ultimaya Tzolkin ( ← Links ) Ungeheueräugiger Pendeldrache ( ← Links ) D/D/D-Wellenkönig Cäsar ( ← Links ) Elementar-HELD Kern ( ← Links ) Primitiver Schmetterling ( ← Links ) Gerümpeldübel ( ← Links ) Werkzeug ( ← Links ) Galaxiewurm ( ← Links ) Gaia, zorniger Ritter (Thema) ( ← Links ) Auferstandener Gaia, zorniger Ritter ( ← Links ) Rose ( ← Links ) Priesterin mit den blauen Augen ( ← Links ) Proxydrache ( ← Links ) Trickstar Corobane ( ← Links ) Darkness Metal, the Dark Steel Dragon ( ← Links ) Streifenpolizistin aus der Unterwelt ( ← Links ) Security Dragon ( ← Links ) V-LAN Hydra ( ← Links ) Hope Magician ( ← Links ) Zeige (vorherige 50 | nächste 50) ( 20 50 100 250 500 ) Von „ http://yugioh-wiki.de/wiki/Spezial:Linkliste/V_Jump_Promo “ Navigationsmenü Ansichten Seite Diskussion Quelltext anzeigen Versionsgeschichte Meine Werkzeuge Benutzerkonto erstellen Anmelden Navigation Hauptseite Letzte Änderungen Zufällige Seite Hilfe TV-Programm Verbotene Karten Spielregeln Aktuelle Spoiler Aktueller jp. Booster Suche Community Chat Forum Yu-gi-oh! Portal Jobs im Wiki Impressum Werkzeuge Spezialseiten Über Yugioh-Wiki
<urn:uuid:801d5858-7335-4636-a19e-7f8d21570bc0>
CC-MAIN-2019-30
http://yugioh-wiki.de/w/index.php?title=Spezial:Linkliste/V_Jump_Promo&printable=yes
2019-07-19T06:46:44Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00241.warc.gz
by-nc-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.962207
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Mit Begeisterung schilderte der Kollege, wie er am Ende des Interviews Google Glass ausprobieren durfte. Er setzte sich das brillenähnliche Gerät auf. Am Rande seines Sichtfelds erschienen Notizen, die sein Interviewpartner vergessen hatte zu schließen. Der Journalist des Technology Review sah, dass sein Gegenüber sich die ganze Zeit im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen gehalten hatte, was ihm die Google PR-Abteilung als Leitlinien für solche Gespräche vorgegeben hatte. Wir sind auf dem Weg zu einer „Telepromter Nation“ schoß es mir durch den Kopf, als ich das las und mir vorstellte, wie in Zukunft alle mit so einer Art Gerät herumlaufen. Eine durchaugmentierte und -gamifizierte Welt. Keine wirklich schöne Vision, wie dieses Konzeptvideo hier zeigt. Wenn es nicht nur ein Hype ist, den Google derzeit mit seinem Projekt „Glass“ erzeugt, wird das Zeitalter des „wearable computing“ schon bald alltäglich erscheinen und enorme gesellschaftliche Konsequenzen mit sich bringen. „Tragbare Datenverarbeitung“ meint, dass ich mit digitalen Informationen interagieren kann ohne etwa extra stehenbleiben oder mein Mobiltelefon aus der Tasche ziehen zu müssen. Bluetooth-Headsets könnte man als frühe Form dazuzählen. Oder die gerade marktreife Pebble Watch, ein Kickstarter Projekt. Diese Uhr kann auf ihrem Display diverse Informationen anzeigen: SMS, E-Maileingang, wer ruft gerade an usw. usf.. Glass treibt es aber weiter: Es ist ein Gerät, dass über ein brillenähnliches Gestell per Linse einen Bildschirm über einem Auge darstellt. Um die Informationen zu erfassen, muss man den Blick etwas nach oben wenden – das Sichtfeld ist nicht direkt beeinträchtig. Es lassen sich alle möglichen Informationen einblenden: Eingehende Anrufe, E-Mail, Chatnachrichten, Websiten, Karten und Navigation, Wetter, Fotos und Filme – die Auflösung des Bildschirms soll dem eines neueren Smartphones entsprechen. Das Ganze steht für alle möglichen Apps offen: Es wird mit dem Android- und iOS-Betriebssystem kombinierbar sein. Ende diesen Jahres soll das Gerät schon auf dem Markt kommen und, so wird vermutet, rund 400 Dollar kosten. Ab und zu sind Produktvideos zu sehen. Heile Welt mit Kindern, Natur und Sport aus der First-Person-Perspektive. Hach. Und Fotos von jungen schönen Menschen, die diese doch noch etwas seltsame Gerätschaft auf der Nase tragen. Schon sind die Techblogs angetreten, ihrer Funktion als Marketingmultiplikatoren zu genügen (Yes, Glass wird es auch in einer Sonnenbrillenversion geben). Sie erhalten als erstes exklusiven Zugang zur Technologie; die Buzzmaschinerie fängt an zu summen. Sergey Brin, einer der beiden Google Gründer, ist ohne, dass er das Produkt trägt, nicht mehr abzulichten. Es will offenbar einen Gewöhnungseffekt erreichen, wird gemutmaßt. Und eben ging eine Art Ideenwettbewerb zu Ende. #ifIhadglass – Unter dem Hashtag sammelte der Konzern, was Leute mit dem Geräte anstellen würden. Es soll viele tausend Vorschläge gegeben haben; der Lohn für die kostenlose Ideenlieferung: mehrere tausende Einreicher erhalten das Vorrecht, am Glass Explorer-Programm teilnehmen zu dürfen; das gesteht ihnen zu, eine Entwicklerversion von Google Glass für 1500 Dollar kaufen zu dürfen. Kurz was zur Technik: Das Gehäuse von Glass liegt an der Schläfe und enthält den Prozesser, Speicher, ein WLAN- und Bluetooth- und später ein Mobilfunkmodul, GPS, einen Audioausgang/Kopfhörer, einen Bewegungssensor, Akku sowie außen ein Touchinterface. Über das lässt sich das Gerät steuern. Das kann alternativ auch per Gesten oder auch per Sprachbefehle geschehen: „Ok Glass, mache ein Foto“. In dem Gehäuse steckt nämlich auch noch eine Kamera und ein Mikrofon. Dieses dritte Auge schwebt schräg über dem rechten Auge. Abgesehen davon, dass der weareable computing-Veteran Steve Mann die Konstruktion in Zweifel zieht, weil sie zu Wahrnehmungsstörungen führen könnte, skizziert Marketingberater Mark Hurst eine bedenkenswertes Situation: „Die zentrale Frage, die durch Erfahrung zu klären sein wird, ist nicht wie es ist, Google Glass zu tragen – es ist die, wie es sein wird, von jemanden umgeben zu sein, der es trägt. Ich gebe ein einfaches Beispiel: Ein Vieraugengespräch mit jemanden, der Google Glass trägt, ist wahrscheinlich nervig, weil du vermutest, dass du nicht ihre gesamte Aufmerksamkeit erhältst. Und du nicht einfach bitten kannst, dass sie sie abnehmen (vor allem wenn das Gerät zwangsläufig mit einer verschriebenen Brille kombiniert ist). Schließlich – und hier beginnt das Problem erst richtig – du weißt nicht, ob sie gerade ein Video von dir aufnehmen.“ (Übersetzung aus dem Englischen) Hurst meint weiter, dass über das Mikrofon Gespräche aufgenommen werden können. Er beschreibt ein Szenario in einem Bus, in dem etliche Leute um einen herum Glass tragen. Und jeder Blick von ihnen inklusive Ton könnte mit dem Bildmaterial, Ortsangabe, Uhrzeit und Datum auf den Servern von Google landen. Dort de facto für immer lagern, ohne das man weiß, dass irgendwer einen gefilmt oder Gespräche eingefangen hat. In den Rechenzentren bei Google werden die Daten dann direkt oder später per Sprach- und Gesichtserkennung ausgewertet. Und mit Google+ Profilen etc. abgeglichen. Oder bei Bedarf dann auch von Sicherheitsbehörden verwertet, wenn die sich Zugriff darauf verschaffen können. Google arbeitet auch schon an anderen Identifikationsmethoden: Etwa Leute anhand ihres Kleidungsstil in großen Gruppen zu finden. Da ist doch sicher noch einiges drin; man denke nur an all die Werbeformaten, die möglich werden: Angebote können gleich ins Sichtfeld eingeblendet werden; auch lässt sich bspw. auswerten, welche Produkte im Regal angesehen und dann auch gekauft wurden. Muss noch erwähnt werden, dass Facebook-Gründer Mark Zuckerberg der größte Fan von Glass ist? Es ist klar: Wir brauchen schnell Regeln, die das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das Recht am eigenen Bild auch gegen Technologien wie Google Glass verteidigt. Signallampen, die zeigen, dass die Kamera von Glass gerade filmt oder fotografiert, dürften nicht reichen. Am besten kommt eine Regulierung noch gepaart mit Störsendern oder ähnlichem daher, die Belichtungssensoren von Digitalkameras blockieren und Mikrofone verrauschen. Digitale Selbstverteidigung. In Sorge sollten wir nicht zuletzt deshalb geraten, weil wir es hier mit einen Erzmonopolisten wie Google zu tun haben. Im Guardian erinnert Charles Arthur in einem Beitrag über Glass daran, dass der Konzern die Grenzen von dem, was bislang als privat galt, immer weiter ausgedehnt aufgeweicht hat. Und auch im großen Stil wissentlich Regeln gebrochen hat (z.B. die Aufzeichnung von WLAN-Standorten durch die StreetView-Autos). Die Vorstellung, dass Drohnen von Sicherheitsbehörden, die früher oder später permanent über Stadt und Land kreisen dürften, sich direkt mit hunderttausenden herumlaufenden Überwachungskameras verbinden könnten, löst bei mir jedenfalls etwas Paranoia aus. Die Technologie dafür steht mehr oder minder in den Startlöchern. Und nicht unwahrscheinlich ist, dass der weitverbreitete Technik- und Gadgetfetischismus Datenschutzbedenken überlagern wird. Weil irgendwie ist es ja schon geil, dieses Glass. — Siehe auch: „Eine egoistische Technologie„, netzwertig, 05.03.2013 Bild oben: Antonio Zugaldia, Juni 2012, CC:by – Link
<urn:uuid:4eb8a3c1-b22e-4fbc-9ee1-f647f06081b7>
CC-MAIN-2019-30
https://netzpolitik.org/2013/google-glass-und-der-datenschutz-die-herumlaufenden-uberwachungskameras/?replytocom=486225
2019-07-19T06:07:11Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00241.warc.gz
by-nc-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.998223
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Das was der emeritierte Professor für Strafrecht und renommierte Rechtsphilosoph Klaus Lüderssen mit seinem knapp 700-seitigen Werk „Rechtsfreie Räume?“ vorlegt, kann getrost als dessen Œuvre tituliert werden, wenngleich das Gros der hier versammelten Essays und Kommentare nicht mehr als zwölf Jahre alt ist. Download als PDF-Datei Zentrales Thema dieser Aufsätze sind die im Titel aufgeführten rechtsfreien Räume, die Lüderssen in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten lokalisiert und untersucht. Klaus Lüderssen: Rechtsfreie Räume? Suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2042, 2012, 694 S., ISBN: 978-3-518-29642-4, 24,00 €. Rezension von Gordian Ezazi Das was der emeritierte Professor für Strafrecht und renommierte Rechtsphilosoph Klaus Lüderssen mit seinem knapp 700-seitigen Werk „Rechtsfreie Räume?“ vorlegt, kann getrost als dessen Œuvre tituliert werden, wenngleich das Gros der hier versammelten Essays und Kommentare nicht mehr als zwölf Jahre alt ist. Zentrales Thema dieser Aufsätze sind die im Titel aufgeführten rechtsfreien Räume, die Lüderssen in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten lokalisiert und untersucht. Rechtsfreie Räume in der Realität Der Autor stellt in einem ausführlicheren Vorwort fest, dass „rechtsfreie Räume“, die ursprünglich ein eher spielerisch und ungenau verwendetes Beschreibungsmerkmal aus der Jurisprudenz darstellten, realiter immer häufiger auftreten würden. Klaus Lüderssen nennt gewisse Definitionsvarianten jener rechtsfreien Räume: a) „Gebiete, auf die sich das Recht von vorneherein nicht erstreckt, auch wenn das im einzelnen arbiträr ist“ (Lüderssen 2012: 12). (z.B. Schönheit), b) „Rechtsregeln, die sich auf etwas Unmögliches richten“ (ebd.), c) „Themen, bei denen rechtliche Bewertungen zwar willkommen wären, aber wegen der Ausweglosigkeit der Interessengegensätze nicht zustande kommen und am Ende der Moral überlassen werden“ (ebd.), d) bestehende Rechtslücken, die in diesem Band nicht näher behandelt werden (vgl. ebd.). Den rechtsfreien Raum will Lüderssen nicht dergestalt verstanden wissen, dass die Rechtsordnung per se darauf zu verzichten habe, ein betreffendes – „rechtsfreies“ Verhalten – zu bewerten. Artur Kaufmann meint beispielsweise, dass in solchen (rechtsfreien) Fällen für die Richtigkeit seiner Handlung der Handelnde nur sich selbst gegenüber verantwortlich sei. Diese „rechtsfreie“ Lesart Kaufmanns – welche strikt zu Ende gedacht rechtlich nicht sanktionierte Handlungen nur dem eigenen Gewissen unterwirft – hält Lüderssen für unrealistisch und geißelt sie als „Snobismus des eleganten Verzichts“ (ebd.: 13). Lüderssen führt im Folgenden auf, welche Formen von rechtsfreien Räumen es gibt. Hier offenbart sich auch ein Kritikpunkt dieses Bandes: Die Aufsätze nehmen keinen direkten Bezug aufeinander, was auch daraus resultiert, dass sie in unterschiedlichen Bänden, Aufsatzsammlungen oder Zeitungen und Magazinen veröffentlicht wurden. Manche Aufsätze werden so für fachfremde Vertreter, also Nicht-Juristen, zur schieren Paragraphen- und Fremdwörterqual. Ethische Fragen sind immer auch politische Fragen Gleichwohl weiß der Autor gesellschaftliche Konfliktfelder zu systematisieren. Beispielhaft kann hierfür das Kapitel zum „Schutz des Embryos und das Problem des naturalistisches Fehlschlusses“ aufgeführt werden. Geradezu wohltuend führt und ordnet Lüderssen hier die rechtlichen Fakten („Unstreitige und streitige Ausgangspunkte“) an, fernab von Glauben, Ideologie und individueller Präferenz. Er verweist auch darauf, dass bioethische Debatten rund um den Import und die Forschung an embryonalen Stammzellen wiewohl die Durchführung der so genannten Präimplantationsdiagnostik (kurz PID) mithilfe religiöser Argumente (Lebenskontinuität mit Beginn der befruchteten Eizelle) leichter zu führen seien als mit säkularen Argumenten. Übrigens lässt sich dies nicht nur im Bereich der besonders hitzig diskutierten Fragen am Lebensanfang feststellen, sondern auch ganz aktuell in der Debatte über das Lebensende bzw. der im Zuge der Organspende diskutierten Frage über das Hirntod-Kriterium (siehe Kittlitz 2012). Ob Sterbehilfe oder der Schutz des Embryos, diese bioethischen Fragen über das Lebensende und den Lebensanfang sind trotz aller gesetzlichen und naturwissenschaftlichen Gewissheiten schlussendlich „praktisch-technische Fragen der Gesetzgebung“ (Lüderssen 2012: 91) – gemeint ist der parlamentarische Gesetzgeber, der Deutsche Bundestag. Lüderssen beschäftigt sich in seinen Aufsätzen mit dem Jugendstrafrecht, der Rolle von verdeckten Ermittlern, aber auch theoretischen Aspekten, wie der „Viktomologie“, der „Entdeckung“ des Opfers und deren Wirkung auf die Kriminalpolitik. Dem emeritierten Frankfurter Rechtsphilosophen ist es hoch anzurechnen, dass er apodiktische Verdikte scheut. Lüderssen wägt ab und sieht in den titelgebenden „rechtsfreien Räumen“ keineswegs nur einen Segen – er verweist prononciert auf die Paradoxien, die derartige Lösungen hinterlassen würden, etwa im Falle des absoluten Folterverbotes, das situativ in Frage gestellt werde (man erinnere an den Fall des stellvertretenden Frankfurter Polizeipräsidenten Daschner 2002). Fazit: Eine theoretische Abwägung findet statt. Aber wer entscheidet – und wie? Kurzum: Lüderssens Buch verdeutlicht, dass rechtsfreie Räume – mit unterschiedlichen Merkmalsausprägungen (siehe oben) – zunehmen. Das stellt die Jurisprudenz wie auch den politischen Gesetzgeber vor neue Probleme. Paradoxien sind keiner gesetzlichen, völlig zufriedenstellenden Antwort zu unterziehen. Dieser kenntnisreichen Darlegung solcher Paradoxien – wie sie von Lüderssen ohnedies geleistet wird – gebührt, auch aus politikwissenschaftlicher Sicht, großer Dank. Zwei kritische Anmerkungen verbleiben: Gerne hätte man sich das Werk instruktiver gewünscht, gerade auch um es einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Der eher juristische Fachjargon und die bisweilen sehr voraussetzungsreichen Essays machen das Werk nur für monothematisch Interessierte Leser interessant, die sich nach Gusto gewisse Aufsätze aus Lüderssens Gesamtwerk herauspicken können. Lüderssen verdeutlicht, dass Fragen der Bioethik (Stammzellforschung, PID, im weiteren Sinne auch der Organspende oder der aktiven Sterbehilfe) politische Fragen sind, nicht nur ethische oder rechtliche. Der fortwährende Verweis auf den politischen Gesetzgeber, im Falle Deutschlands also des Deutschen Bundestages, verstärkt den Eindruck, dass die theoretische (rechtliche) Güterabwägung im Raum der politischen Gesetzgebung stattfindet. Rechtsfreie Räume nehmen zu, umso dringender erscheint hier eine politikwissenschaftliche Debatte darüber, wer und wie über derlei gesetzliche Regelungen entschieden wird, welche Folgewirkungen – auch für kommende Generationen – sich zeitigen könnten. Diese Fragen sind ethischer Natur, beinhalten mehr als eine „Technikfolgeabschätzung“, zugleich sind es keine sakrosankten Fragen, sondern können und müssen auf der Basis von bestehenden Gesetzen (siehe Lüderssen) einer politischen Entscheidung zugeführt werden. Literatur - Kittlitz, von Alard (2012): Hirntod. Was passiert mit Patienten, die potentielle Organspender sind? Kein Gesetz schützt sie oder ihre Angehörigen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 18.08.2012, abrufbar unter: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/organspende-hirntod-11860677.html (05.11.2012). - Lüderssen, Klaus (2012): Rechtsfreie Räume? 1. Aufl., Berlin: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft, 2042).
<urn:uuid:a73baeaf-4e11-4f54-a6e5-f5a4ea122965>
CC-MAIN-2019-30
https://regierungsforschung.de/klaus-luederssen-rechtsfreie-raeume/
2019-07-19T06:20:49Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00241.warc.gz
by-nc
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.990653
{ "abbr": [ "by-nc", "by-nc" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Truber, Primus Truber, Primus - Lebensdaten - 1508 bis 1586 - Geburtsort - Rašica - Sterbeort - Derendingen - Beruf/Funktion - Reformator ; evangelischer Theologe ; Begründer der slowenischen Schriftsprache - Konfession - katholisch,evangelisch - Normdaten - GND: 118761005 | OGND | VIAF - Namensvarianten - - Trubar, Primož - Philopatridus (Pseudonym) - Philopatridus lliricus (Pseudonym) - Truber, Primus - Trubar, Primož - trubar, primoz - Philopatridus (Pseudonym) - philopatridus - Philopatridus lliricus (Pseudonym) - philopatridus lliricus - Philopatridus, Illiricus - Primož, Trubar - Primus, Truber - Trubar, Primoš - Trubar, Primož, d. Ä. - Trubar, Primož, der Ältere - Trubar, Primus - Truber, Primosh - Trubern, Primus - Truberus, Primus - Trubar, Primož, der Älthere - mehr - * NDB/ADB-Register [1912-] - * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) : 22 - * Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB) : 75 - Gemeinsamer Verbundkatalog (GVK) des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) : 126 - Deutsche Digitale Bibliothek - HBZ-Verbundkatalog (Open-Data-Ausschnitt des Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen) - Thesaurus des Consortium of European Research Libraries (CERL) - * Landeskunde Entdecken Online - Baden-Württemberg (LEO-BW) [2015-] - Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV) - Index theologicus - Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie (IxTheo) : 14 - Virtuelle Fachbibliothek Musikwissenschaft (ViFa Musik) : 2 - Zentrales Personenregister des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung : 2 - * Jahresberichte für deutsche Geschichte - Online : 34 über Trubar, Primož (1508-1586) - Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (VD 16) : 37 Von der Person ausgehende Verknüpfungen Verknüpfungen zu anderen Personen wurden aus den Registerangaben von NDB und ADB übernommen und durch computerlinguistische Analyse und Identifikation gewonnen. Soweit möglich wird auf Artikel verwiesen, andernfalls auf das Digitalisat. Symbole auf der Karte Auf der Karte werden im Anfangszustand bereits alle zu der Person lokalisierten Orte eingetragen und bei Überlagerung je nach Zoomstufe zusammengefaßt. Der Schatten des Symbols ist etwas stärker und es kann durch Klick aufgefaltet werden. Jeder Ort bietet bei Klick oder Mouseover einen Infokasten. Über den Ortsnamen kann eine Suche im Datenbestand ausgelöst werden. - Truber: Primus T., Reformator in Krain, Begründer der slovenischen Schriftsprache und Litteratur. — Pr. T. ward 1508 in Raschiza bei Auersperg, drei Meilen von Laibach in Krain, geboren, ein Sohn des Zimmermanns Michael T. daselbst, ein Unterthan und Erbhold der Freiherren (später Grafen und Fürsten) von Auersperg. Sein Vater ließ ihn als 13jährigen Knaben (1521) die Schule in Fiume besuchen, später diejenigen in Salzburg und Wien, allein der junge Primus war so arm, daß er sich vielfach sein Brot als Currentschüler ersingen, als „Partekenhengst“ erbetteln mußte und dabei nicht im Stande war, an der Universität zu studiren, noch die Kenntniß der griechischen und hebräischen Sprache sich anzueignen. Der treffliche, dem österreichischen Humanistenkreise angehörige Bischof von Triest und Wien, Peter Bonomo, welcher damals (1523) in Wien lebte, mag an dem frommen Gesange und der schönen Stimme des|armen Knaben Wohlgefallen gefunden haben, denn er nahm ihn (1525) als Discantisten in seine Cantorei zu Triest auf und blieb ihm auch zeitlebens ein wohlwollender Beschützer und Wohlthäter. Schon 1529 verschaffte er dem jungen Manne die Caplanei bei St. Maximilian zu Cilli in Steiermark. Als aber hier in der Nähe in Untersteier und Unterkrain an der Save der Aberglaube des Landvolkes durch angebliche Visionen einiger übelberüchtigten Weiber aufgestachelt und durch den Eigennutz einiger Priester ausgebeutet wurde, konnte der junge Priester, obgleich noch in der römisch-katholischen Kirche stehend und an der Messe u. s. w. festhaltend, sich nicht enthalten, in dieser Gegend in öffentlichen Predigten das Volk zur rechten Buße und zur Erkenntniß des alleinigen Heilandes Jesu Christi mit deutlichen Zeugnissen der h. Schrift und nach Anleitung des christlichen Katechismus hinzuweisen. Nun hatte sich damals in Krain schon seit einigen Jahren unter den Gebildeten des Bürgerstandes und der Geistlichkeit, namentlich der Domgeistlichkeit in Laibach, eine der Reformation zuneigende Stimmung verbreitet, und so kam es, daß T. durch den Ruf seiner Predigten nach Laibach geführt wurde und hier, in seiner Richtung bestärkt, in gleichem Sinne im Dome zu predigen fortfuhr (1531). Da er aber hier gegen die Ehelosigkeit der Geistlichen und die Austheilung des Abendmahls unter Einer Gestalt seine Stimme erhob, verbot ihm der Bischof die Predigten im Dom. Die Bürgerschaft öffnete ihm dafür die unter städtischem Patronat stehende Spitalkirche der hl. Elisabeth, wo sich ihm (1536) der Domherr Paul Wiener (später der erste evangelische Bischof Siebenbürgens) als Prediger des Evangeliums anschloß. Im J. 1540 hatte T. neben seiner Caplanei in Cilli noch die Pfarrei St. Helena zu Lack (bei Ratschach) in Untersteier erhalten. Dies gab seinen Gegnern, die natürlich inzwischen auch nicht unthätig gewesen waren, eine gute Gelegenheit, ihn aus Laibach zu entfernen und zu erwirken, daß er sich auf seine Pfarrei in Lack zurückziehen mußte. Damit waren aber weder die Laibacher Bürger, noch T. selbst ganz zufrieden. Jene beschwerten sich (1541) beim (evangelisch gesinnten) Generalvicar Leonh. Mertlitz über die Abstellung der windischen (slovenischen) Predigten im Dom, wo nur noch deutsch und italienisch gepredigt werde, und baten, in der Spitalkirche windisch predigen zu lassen. T. aber hielt sich (1541) längere Zeit in Triest (bei Bischof Bonomo) auf, und erhielt bald darauf (Ende 1541 oder Anfang 1542) statt der Pfarrei Lack die ihm angenehmere, an seine Cillier Caplanei angrenzende Pfarrei St. Martin zu Tüffer in Untersteier. Doch auch das dauerte nicht lange; Truber's Freunde in Laibach hatten inzwischen wieder die Oberhand erhalten, und noch 1542 ward T. Domherr in Laibach, die Cillier Caplanei daneben beibehaltend. Schon 1543 predigte er wieder in windischer Sprache im Dom, und 1544 übertrug der neue Bischof von Laibach Urban Textor selbst ihm und dem Domherrn Paul Wiener die windischen und deutschen Predigten daselbst. Im J. 1546 ward ihm die unter dem Patronate des Laibacher Domcapitels stehende Pfarrei zu St. Bartholomäimfeld in Unterkrain verliehen, welcher Ort noch heute bisweilen im Munde des Volkes „luteranska vas“ (d. i. lutherisches Dorf) genannt wird. Bischof Urban Textor, der mit Ignaz v. Loyola und dessen Begleiter Claudius Jajus in vertrauter Verbindung und Briefwechsel stand, und als Hofprediger, Beichtvater und Almosenier des Kaisers Ferdinand (I.) am kaiserlichen Hofe in Wien lebte, erfuhr (1546—47), daß er sich in T. und Wiener gewaltig geirrt, daß beide Männer insgeheim das Abendmahl unter beider Gestalt austheilten, und daß Wiener sogar nach dem Tode seiner ersten Gattin sich zum zweiten Male verheirathet habe. Kaiser Ferdinand hatte 1541 der Geistlichkeit der Diöcese Laibach das Privileg ertheilt, nur von der geistlichen Obrigkeit gerichtet werden zu können (was vermuthlich T. von Lack nach|Triest geführt hatte), jetzt bediente sich der Bischof desselben, als der Kaiser nach Beendigung des schmalkaldischen Krieges im August 1547 von Wien zum Reichstage nach Augsburg abgereist war, um die Häupter der evangelischen Richtung in Laibach gefänglich einziehen zu lassen', von Geistlichen die Domherren Leonh. Mertlitz, Georg Dragolitz (der seine Haushälterin geheirathet hatte), Paul Wiener, Prim. T., von Weltlichen Math. Klombner (einen höheren Beamten der Landschaft, dann des Vicedomamts), Martin Pregl (später Stadtrichter und Bürgermeister von Laibach) und den angesehenen Kaufmann Adam Concili (aus Istrien stammend). Die Weltlichen, als der geistlichen Jurisdiction nicht unterworfen, wurden von der Verfolgung offenbar nicht weiter berührt, der alte Dompropst Dr. Leonh. Mertlitz ward seiner Pfründen beraubt und excommunicirt, der Generalvicar Georg Dragolitz und Paul Wiener wurden auf das Schloß Laibach gefangen gesetzt, von wo der letztere zu weiterer Untersuchung nach Wien geführt und dort im folgenden Jahre (1548) zur Auswanderung nach Siebenbürgen begnadigt wurde. T. hätte ohne Zweifel ein gleiches Schicksal getroffen, wenn er nicht gerade von Laibach abwesend und in seiner Pfarrei St. Bartholomäimfeld in Unterkrain, unfern der kroatischen Grenze, gewesen wäre. Von den Freunden rechtzeitig gewarnt, entzog er sich der Verfolgung, indem er sich (wol durch Kroatien nach Fiume und Triest) an sichere Orte begab. Sein Haus in Laibach jedoch wurde mit Gewalt erbrochen, er selbst ward vom Bischof seiner Pfründen, Güter und Bücher (im Werthe von mehr als 400 fl.) beraubt, obschon ohne erhaltene Vorladung und unverhört. T. scheint sich in dieser Zeit zum Theil in Triest als windischer Prediger, zum Theil auf einem der Adelsschlösser am Karst (in Krain) aufgehalten zu haben, in der trügerischen Hoffnung sich wiegend, daß es ihm möglich sein werde, in seine frühere kirchliche Stellung zurückzukehren. Allein die Fürbitten der krainischen Landstände in dieser Beziehung hatten nicht den gewünschten Erfolg, und als die letzte Hoffnung geschwunden war, begab er sich auf den Rath guter, evangelisch gesinnter Freunde außer Landes. Nicht ohne große Gefahr ging er flüchtend (wol durch Obertrain, dann) durch Kärnten nach Tirol, bis an dessen Grenze von Häschern verfolgt, von den Edelleuten auf ihren Schlössern aufgenommen und geschützt, und auch in Tirol noch nicht außer Gefahr, nach Oberdeutschland, denn in den österreichischen Ländern konnte für ihn, der als auf Vorladung Nichterschienener in des Landesfürsten Bann und Acht gekommen war, zunächst keines Bleibens sein. Er kam glücklich nach Nürnberg (1548), wo er von dem bekannten reformatorischen Prediger Veit Dietrich freundlich ausgenommen wurde. Hier ward T. (wie er selbst bekannte) erst ein rechter evangelischer Christ und in Lehre und Glauben recht gestärkt. Noch im selben Jahre (1548) verschaffte ihm Veit Dietrich die Stelle eines Frühpredigers in Rothenburg an der Tauber, wo die Reformation 1544 durch Thom. Venatorius eingeführt worden war. Damals (1544) hatte dazu Leonh. Kettner von Hersbruck dem Rathe in einem gedruckten Gedichte (in deutscher und lateinischer Sprache) Glück gewünscht, in welchem es gegen Ende (deutsch) also heißt: „Glertt, Christlich Prediger nimm on, — Den selben recht, vnd ehrlich lon. — Mer Glerter leut soltu auch haben, — Die recht leeren die jungen knaben. — Das nicht verschlossen wer vor dir, — Die jetz off steht, des himels thür“. — Als nun T. hier sich niederließ, seine Gattin Barbara N. heimführte und ihm sein erster Sohn (Primus) geboren wurde, ahnte Niemand, in wie weitem Sinne durch ihn die rechte Lehre ausgebreitet und des Himmels Thüre Vielen aufgethan werden würde. Aber bei aller unerwartet glücklichen Gestaltung seiner Lebensverhältnisse konnte T. seines Vaterlandes, aus dem er vertrieben war, und seiner windischen Landsleute nicht vergessen, und von dem Wunsche beseelt, auch|diesen Gutes thun zu können, beschäftigte er sich damit, deren (slovenische oder windische) bis dahin noch nicht in Buchstaben fixirte Landessprache in Schrift (natürlich zunächst mit deutschen Lettern) darzustellen, was ihm nach mancherlei nicht leichten Bemühungen endlich (1549) gelang. Im J. 1550 wurden seine ersten beiden Schriften, die ersten in slovenischer Sprache, ein Katechismus und ein ABCdarium nebst kleinem Katechismus in Tübingen unter erfundenen Namen mit deutschen Lettern gedruckt. Diesen Büchern folgten später (1555—1582) viele andere Katechismen, Gesangbücher, Postillen, der Psalter, das Neue Testament u. a., und nach seinem Tode noch die von ihm hinterlassene Uebersetzung von Luther's Hauspostille (1595), im ganzen 25 slovenische Druckwerke, welche er theils in geschäftlicher Verbindung mit P. P. Vergerius (1555—1557), der sich auch in diese Unternehmung einzudrängen versuchte, theils mit dem Freiherrn Hans Ungnad (1560—1564), der in Urach (Württemberg) eine Bibelanstalt begründet hatte, in welcher die meisten Werke Truber's, namentlich das Neue Testament, in krobatischer Uebersetzung mit glagolitischen, cyrillischen und lateinischen Lettern gedruckt wurden. — Im J. 1552 war T. Pfarrer von St. Mang in Kempten geworden, dessen bisherige Prediger wegen Nichtbeachtung des Interims von einer kaiserlichen Commission 1551 abgesetzt und aus Kempten verwiesen worden waren. Nach Aufhebung des Interims durch den Passauer Vertrag 1552 kehrte die Kemptener Kirche zu ihrer früheren Ordnung zurück, und T., unterstützt von zwei Adjuncten, konnte ungefährdet und ruhig seines Amtes hier walten. Inzwischen war in Krain die evangelische Bewegung immer weiter vorgeschritten und das Verhalten des katholischen Clerus gegen dieselbe immer unleidlicher geworden. Dies bewog die krainischen Landstände, deren weltliche Mitglieder nun schon fast sämmtlich der evangelischen Kirche angehörten, zur Ordnung und Leitung derselben den ausgewanderten Begründer derselben, Primus T., als Landschaftsprediger nach Krain zurückzuberufen. Nur schwer trennte sich dieser von seiner Gemeinde in Kempten und von seiner litterarischen Thätigkeit in Urach, wohin er gerade in Urlaub übersiedelt war und wo er sogar 1561 vom Herzog von Württemberg die Stelle als Pfarrer in Urach angenommen hatte. Allein sein Herz hing am Vaterlande und er war von Anfang an bei sich selbst entschlossen, dem Rufe zu folgen, was immer auch sein Schicksal in Laibach sein werde. Da die krainische Landschaft drängte, reiste er am 9. Juni 1561, vorläufig auf einige Zeit, nach Krain, und traf unter festlicher Einholung und großem Jubel der evangelischen Bevölkerung in Laibach ein, wo er am 29. Juni 1561 zuerst wieder in der Spitalkirche deutsch und windisch predigte. Sofort schritt er an die Einrichtung und Ordnung der evangelischen Gemeinden des Landes zu einer evangelischen Landeskirche; aus dem „Reformator" war ein „Instaurator“ der Kirche geworden, der er fortan als „Pastor“ (Oberhirt, Superintendent, Bischof) vorstand. Im September desselben Jahres (1561) reiste T. nach Urach zurück (seine Stelle in Kempten hatte er bereits im Juni aufgegeben), um seine dortigen Geschäfte abzuwickeln, und übersiedelte dann im Juni 1562 mit seiner Familie gänzlich nach Laibach. Allein auf Betreiben des hiesigen Bischofs trafen bald kaiserliche Befehle (vom 12. August 1562) ein, T. und andere evangelische Geistliche, auch Math. Klombnern, gefänglich einzuziehen. Infolge wirksamer Verwendung der Landstände ward dieser Befehl dahin abgeändert, daß T. vom Bischof verhört werden solle. Dies geschah (Decbr. 1562), allein gleichzeitig mit dem Berichte des Bischofs darüber, ging ein Bericht der Landstände über den Bischof und seine und anderer Domgeistlichen Unsittlichkeit an den Kaiser. Infolge davon war weder von Truber's früherer (mit Außerachtlassung der Rechtsvorschriften erfolgten) Aechtung, noch von der eingeleiteten Untersuchung gegen ihn hinfort die Rede, vielmehr ward eine solche gegen den Bischof angestrengt, der jedoch die weiteren Folgen derselben abzuwenden wußte. Bei seiner oberhirtlichen Thätigkeit fühlte nun T. sehr bald das Bedürfniß einer slovenischen Kirchenordnung, welche er deshalb aus der württembergischen, nürnbergischen und mecklenburgischen zusammenstellte und in Tübingen drucken ließ. Dies Unternehmen zog ihm aber nicht allein in Württemberg durch den übereifrigen Kanzler Jak. Andreä eine Verdächtigung seiner lutherischen Rechtgläubigkeit zu, die er nur mit Mühe beseitigte, sondern es ward auch die Veranlassung seiner wiederholten und nun gänzlichen Verbannung aus Krain. Erzherzog Karl, Sohn Kaiser Ferdinand's, welcher 1564 die Regierung der innerösterreichischen Länder übernommen hatte, erklärte auf Betreiben der Gegner Truber's die beabsichtigte Einführung dieser neuen Kirchenordnung für einen Eingriff in seine Hoheitsrechte, verbot dieselbe und verbannte ihren Urheber, T., für immer aus Krain. Mit Ende Juli 1565 verließ dieser seine Heimath abermals, die er nur noch einmal bei einem kurzen Besuche 1567 wiedersah. Er hinterließ derselben scheidend seine Büchersammlung, wodurch er die erste öffentliche Bibliothek (mit Ausleihen der Bücher gegen schriftliche Bestätigung) in Krain gründete. Er begab sich mit den Seinigen nach Württemberg, wo er zuerst (1565) Pfarrer in Laufen am Neckar, 1566 in Derendingen bei Tübingen wurde. Hier lebte er in einem eigenen von ihm selbst erbauten Hause bis an sein Lebensende, unermüdet thätig als Prediger und Seelsorger wie als Schriftsteller für seine slovenischen Landsleute. So nahete ihm das Greisenalter. Ehrwürdig war es, den viel erprobten Greis mit der hohen, festen Stirn, den spärlichen Locken ums Haupt, den klaren, klugen Augen, der edel geformten Nase, dem langen, vollen, Weißen Barte zu sehen inmitten der Seinigen, gepflegt von der treuen Gattin, umgeben von der Sorgfalt und den Liebkosungen seiner Kinder (zweier Söhne und dreier Töchter) und einer Enkelin. Geliebt und verehrt von Allen, die ihn kannten, war er nicht nur ein treuer Familienvater und ein milder Wohlthäter der Armen, sondern auch ein gesuchter Rathgeber und ein väterlicher Freund der Jugend, besonders der krainischen Jünglinge, die in Tübingen studirten, auch ein beständiger Helfer und Beschützer solcher, welche gleich ihm um ihres evangelischen Glaubens willen ihre Heimath hatten verlassen müssen. Zu ihrer Unterstützung verwendete er hauptsächlich den Jahrgehalt, welchen die krainischen Stände ihm bis an sein Ende auszahlen ließen. Da seine Körperkräfte immer mehr schwanden, verordnete ihm der Herzog von Württemberg 1582 zwei Diakone aus dem fürstlichen Stifte in Tübingen; aber seines Geistes Kräfte waren noch immer thätig. Als 78jähriger Greis dictirte er noch auf seinem letzten Krankenlager einem Schreiber das Ende der krainischen Uebersetzung von Luther's Hauspostille. Am Tage vor seinem Tode erließ er allen Armen, an die seine Erben hätten Anspruch machen können, ihre Schulden. Dann verharrte er bis zum letzten Augenblicke in Gebet und Anhörung vorgelesener Stellen der heiligen Schrift. Und als ein anwesender Prediger auf sein letztes Seufzen Amen gesagt, ist er still und sanft in dem Herrn entschlafen, am 29. Juni 1586. Jak. Andreä, Leichpredigt Pr. Truber's, Tüb. 1586. — Valvasor, Die Ehre Krains, 4 Bde., 1689. — Chr. Frdr. Schnurrer, Slavischer Bücherdruck in Württemberg im 16. Jahrh., Tüb. 1799 (daraus in Adami vitae german. theologorum, in Dobrowsky's Slavin, und in Safařik's Geschichte der südslawischen Litteratur). — Kopitar, Grammatik der slav. Sprache in Krain, Laibach 1808. — Mittheilungen des histor. Vereins in Krain, Laib. 1846—68 (verschiedene Aufsätze). — Rob. Prutz, Deutsches Museum, 1857, Nr. 33 (V. F. Klun, Primus Truber — unbrauchbar). — H. C. W. Sillem, Primus Truber, Erlangen 1861 (unbrauchbar). — Th. Elze, Die Superintendenten der evang. Kirche in Krain während des 16. Jahrh., Wien 1863. — Herzog's Real-Encyklopädie für Theol. u. Kirche, Suppl. III, 1866 (Truber, Primus, und die Reformat. in Krain, von Th. Elze; derselbe Aufsatz in der 2. Ausgabe etwas verändert). — J. Kostrenčič, Urkundliche Beiträge zur Geschichte der prot. Literatur der Südslaven von 1559—65, Wien 1874. — Aug. Dimitz, Geschichte Krains, 4 Bde., Laib. 1874—76. — Kausler u. Schott, Briefwechsel zw. Christoph, Herz. v. Württemberg u. P. P. Vergerius, Stuttg. (Litter. Verein) 1875. — Th. Elze, Die Universität Tübingen und die Studenten aus Krain, Tüb. 1877. — Jahrbuch der Gesellsch. f. d. Gesch. des Protestantismus in Oesterreich, Wien u. Leipz. seit 1880 [darin Th. Elze, Paul Wiener (1882); Ders., Die sloven. prot. Gesangbücher (1884); Ders., Die sloven. prot. Katechismen; Die sloven. prot. Postillen des 16. Jahrh. (1893)]. - - Th. Elze. - Elze, Theodor, "Truber, Primus" in: Allgemeine Deutsche Biographie 38 (1894), S. 669-674 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118761005.html#adbcontent
<urn:uuid:b45878c4-ebb6-46ca-9211-effbb523f92a>
CC-MAIN-2019-30
https://www.deutsche-biographie.de/ppn118761005.html
2019-07-20T12:32:37Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00401.warc.gz
zero
1.0
a_tag
false
false
false
true
Latn
deu
0.987111
{ "abbr": [ "zero", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "1.0", "3.0" ] }
Hinweis: Du bearbeitest gerade die grundständige Anleitung, die du eben angeschaut hast. Alle Änderungen, die du vornimmst, betreffen alle 17 Anleitungen, die diesen Schritt beinhalten. Schritt 3 übersetzen - Lift the keyboard out by pulling it up and away from you. Rest the keyboard, face down, on top of the trackpad.
<urn:uuid:4d033eb5-65cb-44c6-b69e-df6ad356d9e9>
CC-MAIN-2019-30
https://de.ifixit.com/Anleitung/%C3%9Cbersetzen/49/105/de
2019-07-21T19:18:07Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00001.warc.gz
by-nc-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.934933
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Babięta Babięta (deutsch Babienten, 1938–1945 Babenten) ist ein Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Es gehört zur Landgemeinde Piecki (deutsch Peitschendorf) im Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg). Babięta | || ---|---|---| Basisdaten | || Staat: | Polen | | Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | | Powiat: | Mrągowo | | Gmina: | Piecki | | Geographische Lage: | || Einwohner: | 154 (2011) | | Postleitzahl: | 11-710[1] | | Telefonvorwahl: | (+48) 89 | | Kfz-Kennzeichen: | NMR | | Wirtschaft und Verkehr | || Straße: | DK 58: Olsztynek–Szczytno–Stare Kiejkuty ↔ Stare Kiełbonki–Ruciane-Nida–Pisz–Szczuczyn | | DW 601: Nawiady–Prusinowo → Babięta | || Goleń–Machary → Babięta | || Schienenweg: | kein Bahnanschluss | | Nächster int. Flughafen: | Danzig | Inhaltsverzeichnis Geographische LageBearbeiten Babięta liegt am Babienter Fließ (1938–1945 Babenter Fließ, polnisch Babięcka Struga) in der südlichen Mitte der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 22 Kilometer südlich der Kreisstadt Mrągowo (deutsch Sensburg). GeschichteBearbeiten Zu dem um 1785 Babjenten und bis 1938 Babienten genannten Dorf gehörte bis 1945 eine Försterei, die fünfhundert Meter südwestlich des Dores lag und dem Staatsforst Ratzeburg (polnisch Racibórz) eingegliedert war. Im Jahr 1651 wurde die Wassermühle Babienten in einer Amtsrechnung erwähnt.[2] Von 1874 bis 1945 war Babienten Teil des Amtsbezirks Kelbonken[3] (polnisch Stare Kiełbonki), der – 1938 umbenannt in Amtsbezirk Kelbunken – zum Kreis Sensburg im Regierungsbezirk Gumbinnen (ab 1905 Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Babienten gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Babienten stimmten 300 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.[4] Am 3. Juni (amtlich bestätigt am 16. Juli) 1938 wurde die Namensschreibweise von Babienten in Babenten geändert.[3] In Kriegsfolge kam das Dorf 1945 mit dem gesamten südlichen Ostpreußen zu Polen und erhielt die polnische Namensform Babięta. Heute ist es Sitz eines Schulzenamtes (polnisch Sołectwo) und somit eine Ortschaft im Verbund der Landgemeinde Piecki (Peitschendorf) im Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. EinwohnerzahlenBearbeiten Jahr | Anzahl | ---|---| 1818 | 155[2] | 1839 | 256 | 1871 | 365 | 1885 | 426 | 1898 | 410 | 1905 | 476 | 1910 | 469 | 1933 | 359 | 1939 | 342 | 2011 | 145[5] | KircheBearbeiten Bis 1945 war Babienten bzw. Babenten in die evangelische Kirche Aweyden[6] in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische St.-Adalbert-Kirche Sensburg[2] im damaligen Bistum Ermland eingepfarrt. Heute gehört Babięta zur evangelischen Kirchengemeinde Nawiady, einer Filialgemeinde der Pfarrei Mrągowo in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, außerdem zur katholischen Pfarrei Nawiady im jetzigen Erzbistum Ermland in der polnischen katholischen Kirche. „Tatarische Wanderroute“Bearbeiten Ein beliebter Wanderweg ist die Tatarische Wanderroute,[7] die als markierter Weg von Szczytno (deutsch Ortelsburg) entlang des Markshöfer Sees (1938–1945 Marxöwer See, polnisch Jezioro Marksoby) und über Krawno (deutsch 1938–1945 Kaddig) bis nach Babięta führt und dabei der Spur der Tataren folgt, die 1656 in das südliche Masuren einfielen. VerkehrBearbeiten Babięta liegt an der verkehrstechnisch bedeutenden Landesstraße 58, die durch die südliche Woiwodschaft Ermland-Masuren bis in die Woiwodschaft Podlachien führt. In Babięta mündet die von der Landesstraße 59 bei Nawiady (Aweyden) herkommende Woiwodschaftsstraße 601 in die Landesstraße 58. Eine Nebenstraße verbindet das Dorf mit der nordwestlichen Ortsregion. Eine Anbindung an das Schienennetz besteht nicht. EinzelnachweiseBearbeiten - Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2013, S. 9 - Babienten bei GenWiki - Rolf Jehke: Amtsbezirk Kelbonken/Kelbunken - Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 111 - Wieś Babięta w liczbach - Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente. Göttingen 1968, S. 500. - Maren Rathke: Masuren entdecken. Mit Königsberg, Danzig und Thorn. 6. Auflage. Berlin 2007, ISBN 978-3-89794-096-3
<urn:uuid:89803290-3ec7-4638-acab-cc1f7f211ca3>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Babi%C4%99ta
2019-07-21T19:09:02Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00001.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.839044
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Bischwiller Bischwiller (deutsch Bischweiler) ist eine französische Stadt mit 12.561 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie liegt im Arrondissement Haguenau-Wissembourg an der Moder und ist Hauptort des Kantons Bischwiller. Bischwiller | || ---|---|---| Region | Grand Est | | Département | Bas-Rhin | | Arrondissement | Haguenau-Wissembourg | | Kanton | Bischwiller (Hauptort) | | Gemeindeverband | Haguenau | | Koordinaten | || Höhe | 123–147 m | | Fläche | 17,25 km2 | | Einwohner | 12.561 (1. Januar 2016) | | Bevölkerungsdichte | 728 Einw./km2 | | Postleitzahl | 67240 | | INSEE-Code | 67046 | | Website | www.bischwiller.com | | Mairie Bischwiller | Inhaltsverzeichnis GeschichteBearbeiten Bischwiller ist eine Gründung der Bischöfe von Straßburg, denen Kaiser Heinrich II. zu Beginn des 11. Jahrhunderts unbewohnte Ländereien und Jagdreviere geschenkt hatte. Ein erster dokumentierter Weiler namens „Bischofeswilre“ fiel 1263 einem Brand zum Opfer. Am Ende des 13. Jahrhunderts übergaben die Straßburger das Land in profane Hände, im Hoch- und Spätmittelalter wechselte es mehrfach den Besitzer. 1524 erwarben den Ort die Grafen von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld, in deren Besitz er bis zur Französischen Revolution verblieb. Ihre Residenz war das 1795 zerstörte Schloss Tiefental mit einem weitläufigen Park nördlich der heutigen protestantischen Kirche. Nach Einführung der Reformation nahm Bischwiller im 17. Jahrhundert zahlreiche Hugenotten-Flüchtlinge aus Lothringen, den Ardennen und der Picardie auf. Von Beruf häufig Tuchmacher und Tuchhändler, etablierten sie eine florierende Textil- und Wollindustrie. Im 19. Jahrhundert gab es im Ort mehr als 100 Werkstätten und Manufakturen. Man nannte Bischwiller aufgrund dieser wirtschaftshistorischen Parallele das „Mulhouse von Bas-Rhin“. Der Krieg von 1870/71 setzte dieser Ära ein Ende; mehr als 10.000 Einwohner verließen die Stadt. Im 20. Jahrhundert erholte sich Bischwiller nach zwei Weltkriegen nur langsam. Durch die Restaurierung seiner Fassaden, Werbung für seine historischen Wurzeln, Ausbau seiner kulturellen und sportlichen Initiativen und Einrichtung einer Reihe kleinerer Hotels und Gaststätten öffnet es sich allmählich dem Tourismus, die Infrastruktur ist aber nicht auf größere Besucherzahlen ausgerichtet. Seit den 1960er-Jahren leben in Bischwiller zahlreiche türkische Einwanderer, die zunächst als Gastarbeiter für die Textilfabriken angeworben wurden; allmählich bildete sich hier dann ein Zentrum der türkischen Gemeinde für die gesamte Region, so besteht etwa der Sportverein Union sportive turc de Bischwiller. Vor allem seit dem Niedergang der örtlichen Textilindustrie kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der einheimischen elsässischen Bevölkerung und den Migranten, deren Integration nur teilweise gelungen ist.[1] BauwerkeBearbeiten ProfanbautenBearbeiten Blickfang des Ortszentrums ist der Rathausplatz (Place de la Mairie) in harmonisch geschlossener Fachwerkbauweise. - Das alte Rathaus La Laub (errichtet 1665) entstand in Bischwillers wirtschaftsgeschichtlicher Blütezeit unter Herzog Christian II. (Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld). Unter seinen Arkaden wurden die Märkte und Messen der Tuchhändler abgehalten. Bis zur Französischen Revolution fanden alljährlich am 15. August – zu Mariä Himmelfahrt – musikalische Darbietungen statt. Heute beherbergt das Gebäude ein Museum. - Ein weiterer Fachwerkbau von 1620, die Herberge „Zum Goldenen Löwen“ (Auberge du Lion d’Or) war bis zur Französischen Revolution Sitz der Bruderschaft der Dorfmusikanten (Confrérie des Ménétriers). - Die Alte Apotheke (1681) ist ein Fachwerkbau mit Erker. - Das heutige Rathaus, das ehemalige Gasthaus A la Rose ist ca. 100 Jahre jünger; der langgestreckte Barockbau fällt am Marktplatz stilistisch aus dem Rahmen. SakralbautenBearbeiten (soweit bekannt) - Die reformierte Kirche von 1525 – errichtet unter Verwendung der Bausubstanz eines Vorgängerbaus um 1300 – wurde 1722 erweitert und 1729 mit einer Orgel von Andreas Silbermann ausgestattet. Die Kirche beherbergte im Laufe der Jahrhunderte sowohl deutsche als auch französische Gemeinden. Die zugehörigen Pfarrhäuser in der Rue d’Église aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind erhalten. Aus dem Bruchmaterial des zerstörten Schlosses entstand im 19. Jahrhundert der heutige Diakonatsbau. (Lage: ) - Die neoklassizistische Kirche Saint-Augustin wurde am 28. August 1837 durch den Generalvikar des Erzbistums Straßburg, Bruno Franz Leopold Liebermann, in Gegenwart aller Honoratioren des Kantons eingeweiht. (Lage: ) - Die Neuapostolische Kirche Saint-Nicolas (Lage: ) - Eine Simultankirche in Hanhoffen gibt es im südlichen Ortsteil von Bischwiller. (Lage (nicht belegt): ) - Die 1859 erbaute alte Synagoge wurde unter nationalsozialistischer Besetzung 1941 zerstört. (Lage ) - Die neue Synagoge wurde 1959 als Nachfolgebau errichtet.(Lage ) VerkehrBearbeiten Bischwiller hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Vendenheim–Wissembourg. PersönlichkeitenBearbeiten - Charles Hickel (1848–1934), Reichstagsabgeordneter - Otto Meissner (1880–1953), Leiter des Büros des Reichspräsidenten - Walter Rammelt (1890–?), deutsch-elsässischer Bildhauer - Guillaume Lieb (1904–1978), französischer Fußballnationalspieler - Claude Vigée (* 1921), Dichter - Lucien Muller (* 1934), französischer Fußballnationalspieler - Bernard Graeff (* 1948), Fußballspieler
<urn:uuid:9a1b3225-ccb4-4c45-9edf-75860c61685d>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bischwiller
2019-07-21T19:56:51Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00001.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.976322
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Staat und Freiheit bei Wilhelm von Humboldt Inhalt - Einleitung zu den drei Fragestellungen - Demokratie, Freiheit und Wirtschaft bei Humboldt - Zur Demokratie und Begrenzung der Staatsmacht - Zur Rolle des Freiheitsideals in der Erziehung - Zur Begründung einer Abgrenzung der Wirtschaft vom Staat - Ergebnis - Bibliographie Einleitung zu den drei Fragestellungen In den Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen (abgekürzt Ideen) reagiert Wilhem von Humboldt 1792 auf den kürzlich in der französischen Verfassung verankerten Anspruch des Staates, zuständig für das moralische und physische Wohl der Bürger zu sein. Seine Kritik trifft aber alle damaligen Staaten, ganz egal ob demokratisch oder nicht. Es ist daher zu fragen, ob seine Staatsauffassung sich mit dem demokratischen Ideal verträgt, auch wenn er offenkundig in seiner Verwirklichung keine Priorität gesehen hat. 1809 bringt ihn die Berufung zum Direktor der Sektion für Kultus und Unterricht durch den König von Preußen im Widerspruch zu seiner schon 1792 entwickelten Einsicht in die Gefahren einer öffentlichen d.h. staatlich gelenkten Erziehung. Eine nähere Auseinandersetzung mit Ausführungen aus dieser Zeit soll zeigen, ob er seinen Grundsätzen treu geblieben ist. Aussagen von John Stuart Mill, der sich mit den Ideen von Humboldt beschäftigt hat und Aussagen von Hegel, der schon gestorben war, als sie 1851 veröffentlicht wurden, werden aus dem Gesichtspunkte betrachtet, ob sie diesen Grundsätzen gewachsen gewesen sind. Es geht einerseits um die Frage der Eigenständigkeit von Erziehung und Staat, andererseits um die des Bezugs zwischen intellektueller und moralischer Bildung, der Einheit der Erziehung. Es hat ihn keine Berufung im Widerspruch zu seiner Ablehnung einer staatlich gelenkten Wirtschaft geführt. Es fragt sich aber worauf die Eigenständigkeit der Wirtschaft sachgemäß begründet werden kann, ob dem Wirtschaftlichen nicht nur ein anderes Ideal zugrunde liegen muß als dem Staatlichen-Rechtlichen sondern auch als dem Intellektuellen-Moralischen. Demokratie, Freiheit und Wirtschaft bei Humboldt Zur Demokratie und Begrenzung der Staatsmacht Im Gegenteil zu Mill, der sich für eine Erweiterung des Wahlrechts auf alle Mündigen eingesetzt hat, konnte ich bei Humboldt nicht einmal eine Stellungnahme über diese Frage finden. In den Ideen begründet er es dadurch, daß andere sich eben fast ausschließlich dieser Fragestellung widmen. Sie seien sich nicht darüber im Klaren, daß sie sich eigentlich eine Begrenzung der Staatsmacht wünschen und bleiben bei der Forderung nach Verteilung dieser Macht im Staat, bei der sogenannten Gewaltenteilung. Mill stimmt zwar zu, fordert aber gleichzeitig Verteilung und Begrenzung der Staatsmacht, so daß man ihn auf den ersten Blick für weniger einseitig als Humboldt halten könnte. Humboldt geht davon aus, daß die Erziehung nicht zu einer bestimmten bürgerlichen Form sondern zum Menschen erziehen soll, damit nicht nur Anpassung der Menschen an der Verfassung, sondern auch der Verfassung an den Menschen stattfinde. Würde eine Steigerung der Kraft der Menschen zur Forderung nach Erweiterung des Wahlrechts führen ? Meint Humboldt so eine Entwicklung unter Anpassung der Verfassung ? "Die Geschichte zeigt uns, wie sonderbar es auch scheint, gerade in der Epoche, wo dem Menschen, welcher, mit noch sehr wenig Eigentum versehen, nur persönliche Kraft kennt und schätzt und in die ungestörte Ausbildung derselben den höchsten Genuß setzt, das Gefühl seiner Freiheit das teuerste ist, nichts als Könige und Monarchien. (...) Denkt man über die Gründe hiervon nach, so wird man gleichsam überrascht, daß gerade die Wahl einer Monarchie ein Beweis der höchsten Freiheit der Wählenden ist."[1] Nicht einmal die Wahl des Monarchen sondern die der Monarchie! Die Monarchie bliebe zweckmäßig, wenn die Wahl des Monarchen Gott überlassen würde. Unter Anpassung der Verfassung meint also Humboldt eher eine von der Neuzeit geforderte Begrenzung der Macht des Staates als eine demokratische Verteilung dieser Macht im Staat. Wenn man sich aber den von ihm einzigen angegebenen Zweck der Monarchie ansieht, nämlich, daß es eine letzte und widerspruchlose Macht gebe, was den Begriff des Staates ausmache[2], dann kann das Prinzip der demokratischen Mehrheitsentscheidungen ganz genausogut dafür sorgen. Erst bei der Durchführung eines Krieges kann ich nachvollziehen, daß es notwendig wird, sich an einen Befehlshaber zu halten. Aber nicht schon bei der Entscheidung, ob der Krieg überhaupt geführt wird oder nicht. Ich finde es bemerkenswert, daß die Staatsauffassung Humboldts, die Aufgaben, die er dem Staat zuspricht, keine Bedenken dagegen mehr zulassen, in diesem gesellschaftlichen Bereich das Prinzip der demokratischen Mehrheitsentscheidungen durchzuführen. Diese Leistung unterscheidet ihn von fast allen anderen Denkern, auch von Mill. Mill fordert zwar die Erweiterung des Wahlrechts auf alle Mündigen, spricht sich aber für ein Mehrfachstimmrecht für Gebildete aus.[3] Daß man die Bildung (sowohl die intellektuelle als die moralische) am Besitz messen soll gilt nur vorläufig, also nur solange der Staat seiner Forderung nicht nachgeht, arme Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder direkt finanziell zu unterstützen und durch Stiftungen unterstützen zu lassen. Daß der Bildungsstand bei der Frage berücksichtigt wird, wieviele Stimmen der Einzelne erhält, sieht er dagegen als Ideal. Er würde auch nicht von seinem Ideal abkommen, wenn für die Erziehung aller gesorgt wäre. Wenn alle die Gelegenheit hätten, sich zu bilden, müßten die mehr Gewicht bekommen, die diese Gelegenheit auch ergriffen haben. Demokratische Entscheidungsorgane sollen kein getreues Bild der Meinung und Bildung der gesamten mündigen Bevölkerung geben sondern ihr voraus sein, nicht ein Abbild des schon vorhandenen sondern noch nicht allgemein vorhandenen Meinung und Bildung. Bei diesen Organen sollen einige hervorragende Köpfe für Nacheiferung sorgen. Was Mill sich von demokratischen Organen verspricht, findet man bei Humboldt wieder ... als er das Ideal einer freien Erziehung beschreibt.[4] Mill setzt sich nicht so sehr für eine Demokratisierung als für eine neuartige Erziehungsanstalt zur Weiterbildung von Erwachsenen ein. Nicht die letztinstanzlichen Entscheidungen solcher Organen sind ihm wert sondern die Gespräche, die ihnen vorangehen. Obwohl Mill in seinem Buch "Über die Freiheit" zum Teil auch versucht, den Aufgaben des Staates Grenzen zu ziehen, scheinen mir die bei ihm übrigbleibenden nicht nur eine letzte und absolute Gewalt, sondern die von ihm geforderte Auslese nach Bildung (eigentlich eher Erfahrung) notwendig zu machen. Dies wird bei den "Betrachtungen über die Repräsentative Demokratie" dort besonders deutlich, wo er zu den Aufgaben der Kommunalverwaltungen u. a. den Straßenbau, die Beleuchtung, Wasserversorgung, Kanalisation zählt.[5] Solche Elemente der Infrastruktur sind bei ihm also nicht von der Wirtschaft direkt, sondern durch Haushaltsentscheidungen von demokratisch gewählten Organen zu tragen. Die Staatsauffassung von Humboldt muß ich daher für eher demokratiefähig halten, im Sinne der Möglichkeit einer undifferenzierten Gleichberechtigung aller Bürger bei der Gestaltung der Rechtsverhältnisse, als die Staatsauffassung von Mill. Mill erwartet von einem Mehrfachstimmrecht für Gebildete einen breiten Erziehungseffekt und setzt sich deswegen für eine Repräsentantenregierung ein, die eben nicht repräsentativ, d.h. durchschnittlich werden darf, sondern die Menschheit vorantreiben muß. Humboldt bleibt bei der ihnen gemeinsamen Forderung nach einer freien Erziehung. Ihre Unfreiheit bei älteren Republiken sei nicht so schädlich gewesen, wie sie es bei neueren Republiken sei und bei neueren Monarchien sein würde, weil die Menschheit jetzt auf einem Entwicklungsstadium stehe, wo sie nur durch Ausbildung der Individuen weiterfortschreiten könne.[6] In dieser Erziehung sieht er die absolute Priorität. Daß heute immer noch relativ selten darin eine Priorität gesehen wird, die Erziehung auf nichtstaatliche also mehrheitsneutrale Grundlage zu stellen, liegt an der allgemeinen Angst vor Interessengruppen, die sich dadurch der Erziehung bemächtigen könnten. Eine Angst, die man auch bei Mirabeau findet.[7] Es fehlt immer noch an Mut, verschiedene pädagogische Ansätze nebeneinander bestehen zu lassen. Und doch "enge und mannigfaltige Verbindungen eigentümlicher Charaktere miteinander sind (...) ebenso notwendig, um zu vernichten, was nicht nebeneinander bestehn kann und daher auch für sich nicht zu Größe und Schönheit führt, als das, dessen Dasein gegenseitig ungestört bleibt, zu erhalten, zu nähren und zu neuen, noch schöneren Geburten zu befruchten."[8] Warum sollte dies nur beim Charakter von einzelnen Menschen gelten? Zur Rolle des Freiheitsideals in der Erziehung Humboldt unterscheidet zwei Ansätze in der Wissenschaft. Es kann um die Suche nach Vollständigkeit oder nach den Zusammenhängen (Einheit) gehen.[9] 1810 macht er sich bei der Gründung der Berliner Universität zur Aufgabe keine dieser beiden wissenschaftlichen Richtungen zu kurz kommen zu lassen, damit sie sich kräftig aneinanderreiben und gelegentlich gegenseitig weiterbringen können. Bei der Akademie soll diese Art der Lenkung wegfallen und das Risiko der Einseitigkeit eingegangen werden. Er steht selber deutlich auf der Seite derer, die nach Einheit suchen, so daß man sich gut denken kann, was für eine Einseitigkeit er sich bei der Akademie gewünscht hätte. Es kam anders. Den Unterschied zwischen diesen beiden Ansätzen kann man später bei Hegel in seiner "Wissenschaft der Logik" (1812-16) und bei John Stuart Mill mit seinem "A System of logic" (1843) besonders deutlich herausgearbeitet sehen. John Stuart Mill geht hier so weit in seiner Ablehnung jeder Art von Allgemeinaussagen, daß er sich vornimmt auch die mathematischen in Frage zu stellen. Regeln, die einem einleuchtend vorkommen, beruhen bloß auf Gewohnheit und könnten jederzeit durch eine neue Erfahrung umgeworfen werden, ganz egal, ob mathematische oder politische Regeln.[10] Die daher ewige Suche nach einer vollständigeren Erfahrung darf also nicht durch irgendwelche Verbote gehindert werden. Die Forderung nach Gedankenfreiheit findet sich hier zunächst im Mißtrauen begründet, das dem Denken ausgesprochen wird, Wahrheit herzugeben. Es könne die Wahrheit nicht erfassen sondern sich höchstens daran nähern. Ganz anders bei Hegel, der im Gedanken einen Vermittler sieht, wodurch zugleich das Innere des Menschen und der Welt ins Schwarze getroffen worden sei. Der Ansatz wird spätestens dann problematisch, wenn Hegel fest davon überzeugt ist, daß dies doppelte Innere sich bereits im äußeren damaligen Staat offenbart. Ein Kurzschluß des Idealismus. Man braucht selber nicht mehr zum Idealisten zu werden : die Welt sei selber Idealist und folglich auch, wer sie widerspiegele, sie "überliste" notfalls den einzelnen einsichtslosen Mensch, damit er unbewußt mitwirke. Deswegen ruft Hegel den Staat, das "sittliche Universum"[11] auf, solche die anders als er denken, auszuschalten. Das heißt eben überlisten. Hegel leitete lange die von Humboldt konzipierte Berliner Universität und konnte von dort aus bis zu seinem Tod den Impuls für ein zwar schräges aber immerhin intensives Suchen nach Einheit der Wissenschaft geben. Den Eintritt in die Akademie schaffte er aber nicht, weil es dort schon eher um Vollständigkeit ging und nach seinem Tod wurde sein Ansatz auch in der Universität zurückgedrängt. Humboldt kann im Gegensatz zu Mill den pädagogischen Wert der Mathematik anerkennen und steht insofern, wie vorhin angedeutet, eher auf der Seite Hegels. Nicht äußere Anreize, wie Drohung der Strafe bei Mill,[12] sondern die innere Harmonie der Kenntnisse soll zum Lernen und später Forschen anreizen und deswegen besonders betont werden. Die Suche nach der Einheit in der Wissenschaft ermöglicht ziemlich unerwartet einen eher vom Zwang befreiten Umgang schon mit den "Unmündigen" und nicht erst mit den Mündigen. Humboldt unterscheidet sich aber auch von Hegel darin, daß er nicht in der Geschichte ein Ideal sucht, was sich verwirklicht hat und das es nur zu reflektieren gilt, sondern ein Ideal, was erst durch menschliche Einsicht sich verwirklichen kann. Dieses Ideal nennt er Theorie,[13] meint aber nicht damit, daß es "Theorie", also unverwirklicht, bleiben soll. Dieses Ideal hat sehr wenig mit dem Ideal der älteren und neueren Staaten zu tun, damit auch wenig mit dem Staat von Hegel.[14] Da es auf menschlicher Einsicht angewiesen ist und jede Überlistung ausschließt ist es schon richtig, wenn gemeint wird, daß der Humboldtsche Staat nur mit lauter Humboldts möglich sei. Dies gilt aber auch für den Staat von Hegel. Darin können nur Hegels oder Marxisten leben. Dieses Bauen von Humbold auf die Einsicht bringt wiederum die Annäherung zu Mill, dem eine Wahrheit, wenn es eine gäbe, viel von ihrer Wirksamkeit auf den Willen verlieren würde, wenn sie zwangsverbreitet oder bloß auf Autorität angenommen würde. Die obenerwähnte Theorie, dieses Abbild des Nochnichtvorhandenen oder dieses Ideal stellt für Humboldt neben dem "ursprünglichen Prinzip", d.h. den schon verwirklichten Zusammenhängen, den zweiten Aspekt der Einheit der Wissenschaft dar. Wiederum zwei Pole, die später zusammenkommen sollen. Von diesem Ideal kann man erwarten, daß es Antrieb für den Willen und das Handeln wird. Ihm wird man nicht dadurch gerecht, daß man darum weiß und darüber redet sondern, daß es einem zum Charakter wird und damit eine Brücke zwischen Intellektuellem und Moralischem schlägt. Es wird aus der Tiefe des Geistes geholt und kann sich deswegen auf ihn auswirken. Für Humboldt übt aber nicht nur das Ideal sondern diese ganze wissenschaftliche Richtung diesen wohltuenden Einfluß auf die Moralität aus. Der Suche nach Vollständigkeit soll dagegen so einen Einfluß versagt bleiben. Eine genauere Begründung dieser Behauptung ist in dem hier herangeholten Text nicht zu finden. Wie aber im schon Verwirklichten der Keim zum Idealen und somit im Intellektuellen der Keim zum Moralischen gefunden werden kann, sobald man sich nicht dogmatisch an das schon Verwirklichte hält, versuche ich anschließend am Beispiel der wirtschaftlichen Arbeitsteilung zu zeigen. "Dem Staat geht es aber nicht um Wissen und Reden sondern um Charakter und Handeln" Es wird vom Staat erwartet, daß er sich nicht der Suche nach Einheit widersetzt. Dadurch läßt er einen freien Raum, wo der Mensch wieder zu dem finden kann, was hier seinen Charakter und in den Ideen seine Kraft genannt wird. Diese Kraft kann darin bestehen, die vorhandene Verfassung an der eigenen "Verfassung" oder Theorie zu messen.[15] Daß es dem Staat darum geht, wurde offenbar von wenigen eingesehen, nicht einmal von Hegel. Es bedurfte dafür eines höheren Gesichtspunkts als der des Staates selbst. Den nimmt Humboldt auch noch 1810 ein, als er auf seine Art das Interesse des Staates bestimmt und bezeichnenderweise ihm durch den Verzicht auf Unterdrückung einer Wissenschaftsrichtung gedient worden sieht. Es spricht dafür, daß seine Theorie ihm wirklich zum Charakter geworden war. Zur Begründung einer Abgrenzung der Wirtschaft vom Staat In den Ideen nimmt sich Humboldt ausdrücklich vor, alle Einrichtungen danach zu beurteilen, wie sie sich auf den Charakter auswirken, also auch Einrichtungen, die auf Erwerbung äußerer Güter zielen. Solche Beschäftigungen seien nur dadurch zu veredeln, menschenwürdig zu machen, daß sie von Mitteln zum Zweck zu Selbstzwecken werden. Entscheidend ist nicht, was der Mensch außer sich zustande bringt, sondern was er in sich selbst dadurch verbessert. Landwirtschaftliche Arbeit mal abgesehen vom Bodenertrag, könne den Bauern auch innerlich bereichern. Voraussetzung dazu sei allerdings eine angebrachte Erziehung. Versuche der Staat das physische Wohl zu fördern, gehe es ihm dabei wenig um derlei Innerlichkeiten aber auch nicht mehr so sehr um die Verwirklichung des eigenen Anliegens oder Ideals nämlich der Sicherheit. Der moderne Staat fördere das physische Wohl zunehmend um seiner selbst willen. Humboldt kritisiert zwar, daß Erfordernisse der Sicherheit wie die absolute Gewalt auf wirtschaftliche Einrichtungen ausgedehnt werden (Monopole, überwiegende Rechte),[16] aber auch die Einseitigkeit dieser Einrichtungen selbst, wenn sie nur auf das Ergebnis der Warenproduktion zielen. Er unterscheidet schon zwischen staatlichem und einseitig wirtschaftlichem Anliegen und bedauert, daß das Wirtschaftliche die Methoden des Staates und das Staatliche die Ziele der Wirtschaft übernehmen. Die von Humboldt dargestellte Art der Veredelung der Arbeit, die bei der Landwirtschaft oder dem Handwerk von damals noch möglich gewesen wäre, scheint mir heute nur noch bei wenigen Berufen praktikabel.[17] Auf jeden Fall nicht bei der Fließbandarbeit. An Bildungseffekt ist daraus wirklich nichts mehr zu holen, es mögen sich auch Lehrer so sehr darum bemühen, aus zukünftigen Fabrikarbeitern Künstler zu machen. Es kann nur noch auf die Freizeit gesetzt werden, die entsprechend länger als bei anderen Berufen sein sollte. Es fragt sich, ob nicht eben an dieser Entwicklung zur Arbeitsteilung das Ideal des Wirtschaftlichen erkannt werden kann, weil dadurch die Lerneffekte gegen Null zugehen und unberücksichtigt bleiben können. Es bleibt nur noch die Tatsache übrig, daß die früher weitgehende Selbstversorgung dahin ist. Nicht einmal Staaten können sich die Autarkie leisten. Der geschlossene Handelstaat von Fichte ist zum Scheitern verurteilt und muß zunächst dem Weltverkehr, dann der Weltwirtschaft Platz machen. Humboldt lehnt unter anderem Ein- und Ausfuhrverbote ab, insofern sie den Zweck haben, das physische Wohl der Bürger zu erhalten oder zu fördern. Es hängt aber bei ihm mit der Forderung zusammen, der witschaftlichen Beschäftigungen einen Beitrag zur Eigenbildung der Bürger abzuringen und von allen anderen Ergebnissen abzusehen.[18] Ihnen würde man immer noch nachgehen, wenn letztere wegfallen.[19] Wie verhält es sich aber mit der damals noch nicht erfundenen Fließbandarbeit, wo auch der Beitrag zur Eigenbildung wegfällt ? Was gibt es da noch für menschenwürdige Beweggründe, um im Wirtschaftlichen tätig zu werden ? Wenn nicht die äußere oder innere Belohnung, dann nur die Tatsache, daß die Anderen was davon haben. Das Kriterium dafür, wer diese Anderen sind, kann nicht die Volkszugehörigkeit oder die Staaatsbürgerschaft, sondern allein das Bedürfnis sein. Dieser weitere Grund, das Wirtschaftliche zur Eigenständigkeit zu bringen, muß unbedingt herangezogen werden, wenn es darum geht nicht nur - wie Humboldt - eine Grenze, sondern beide Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen. Das Anliegen oder Ideal des Wirtschaftlichen hat man darin zu sehen, daß der Mensch sich zum Werkzeug der Anderen macht.[20] Es hat natürlich nichts mit dem Ideal zu tun, das Humboldt seiner Betrachtung zum Maßstab setzt. Er setzt dieses Anliegen (Ideal würde er es nicht nennen !) aber auch nicht dem Ideal des Staatlichen gleich, so daß es doch allein aus diesem Grund außerhalb der Grenzen der Wirksamkeit des Staates liegen muß. Ein Staat, der das Wirtschaftliche lenkt, neigt immer dazu, diese Anderen danach zu fragen, ob sie seine Staatsbürger sind und falls sie es nicht sind, sie zu benachteiligen. Sofern sie es einem unmöglich macht für sich selber zu arbeiten, kann man in der heutigen allgemeinen Arbeitsteilung den Ansatz einer neuen Art der Veredelung der Arbeit sehen. Nicht mehr eine Veredelung durch die Freiheit, sondern durch die Brüderlichkeit. Bei Humboldt findet sich zwar eine Andeutung, daß er die Eigenständigkeit des Wirtschaftlichen vom Staatlichen als Bedingung zur Förderung der Brüderlichkeit ansieht, er macht aber nicht daraus den eigentlichen Grund sondern einen Grund für diese Verselbständigung.[21] Daß es bis heute im Wirtschaftlichen alles andere als "brüderlich" zugeht, liegt nicht an ihm, sondern an einer Erziehung, wo Intellektuelles nicht zum Moralischen findet. Jeder weiß und redet vom Taylorismus und Fordismus, vom Arbeitsersparnis durch Arbeitsteilung, es wird spätestens dann problematisch, wenn behauptet wird, daß schon allein dadurch die Wirtschaft sozial sei. Ein denkerischer Kurzschluß, der mindestens so gefährlich ist, wie der vorhin erwähnte von Hegel. Es wird nicht untersucht, wie die in der modernen Wirtschaft nur angelegte Brüderlichkeit konsequent zu ihrem Ideal gemacht werden könnte. Die Grundlage zur Beantwortung dieser Frage hat Humboldt durch seine Theorie der Bildung des Menschen geliefert.[22] Wer ihr gewachsen ist und etwas außer sich zustande bringt ("außer sich" im Sinne, daß es nicht nur für ihn brauchbar ist) gibt sich, und darin besteht sein berechtigter Egoismus, mit dem Beitrag zufrieden, den diese Tätigkeit zu seiner Eigenbildung leistet. Eine weitere Belohnung seiner Arbeit, einen zusätzlichen Anreiz zur Arbeit braucht er nicht, wenn sein Egoismus sich genug im Geistigen verlagert hat, so daß die äußeren Ergebnisse seiner Tätigkeit restlos auf andere übergehen können. Jede Selbstversorgung wird erst dann konsequent ausgeschaltet, wenn es keinen "Arbeitslohn" mehr gibt. Was der Einzelne aber braucht, ist die materielle Grundlage seiner Weiterarbeit. Bei der Beantwortung der Hauptfrage des Wirtschaftlichen, wie der Preis von Erzeugnissen so gebildet werden muß, daß der Einzelne und wer zu ihm gehört,menschenwürdig leben können, bis er neue hergestellt hat, ist von Humboldt keine Hilfe zu erwarten. Sein Bildungsideal ist aber Voraussetzung, um sie in dieser reinen Form stellen zu können. An ihr kann man dann die vorhandene Wirtschaftsverfassung messen . Nicht nur der Einzelne sondern auch die Verfassung müßte sich dann anpassen.[23] Ergebnis So paradox es zunächst erscheinen mag, ist eine sachgemäße Begründung einer demokratischen Staatsauffassung nicht bei John Stuart Mill sondern bei Wilhelm von Humboldt zu finden. Im Gegensatz zu John Stuart Mill sieht er die Aufgabe des Staatsmannes darin, Volksvertreter und nicht moralisches und intellektuelles Vorbild sprich Lehrer des Volkes zu sein. Als Staatsvertreter mit der Gründung einer öffentlichen Erziehung betraut, legt er die Weichen einer inhaltlichen Zurückhaltung des Staates in diesem Bereich. Er setzt sich dafür ein, daß keins der beiden von ihm identifizierten wissenschaftlichen Ansätze staatlich unterdrückt wird, obwohl er nur von einem dieser beiden einen moralisch positiven Einfluß auf den Menschen erwartet. Indem er den Wert jeder Betätigung ausschließlich im davon ausgehenden Bildungseffekt sieht, bricht er mit der Logik, die den Tätigen zur Forderung nach dem vollen äußerlichen Ertrag seiner Arbeit bringt. Mit dieser Bildungstheorie beseitigt er eins der Haupthindernisse auf dem Weg zu einer brüderlichen Wirtschaftsordnung, ohne selber zu ihr zu gelangen. Bibliographie G.W.F. Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts. Berlin 1821. Wilhelm von Humboldt: Ideen zu einem Versuch die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen. Stuttgart 1982. Wilhelm von Humboldt: Über die innere und äußere Organisation der höheren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin. In: Gelegentliche Gedanken über Universitäten. Leipzig 1990. Wilhelm von Humboldt: Werke in 5 Bänden. Hg. Flitner u. Kiel. Darmstadt 1960. John Stuart Mill: Autobiographie. Berlin 1873. John Stuart Mill: Betrachtungen über Repräsentativ-Regierung. Paderborn 1971. John Stuart Mill: Über die Freiheit . Stuttgart 1988. Rudolf Steiner: Kernpunkte der sozialen Frage. Basel 1919. Wissenschaft der Politik (Die). Hg. von Gablentz. Opladen 1963. Anmerkungen [3] John Stuart Mill: Betrachtungen über Repräsentativ-Regierung. Paderborn 1971 (abgekürzt BETRACHTUNGEN) VIII. Kapitel. [4] Ideen, VI. Kapitel, S.73. : "Bei freien Menschen entsteht Nacheiferung und es bilden sich bessere Erzieher, wo ihr Schicksal von dem Erfolg ihrer Arbeiten, als wo es von der Beförderung abhängt, die sie vom Staat zu erwarten haben." [5] BETRACHTUNGEN, XV. Kapitel, S.225 und 229. [6] Ideen, VI. Kapitel, S.69 : "Endlich steht, dünkt mich, das Menschengeschlecht jetzt auf einer Stufe der Kultur, von welcher es sich nur durch Ausbildung der Individuen höher emporschwingen kann; und daher sind alle Einrichtungen, welche diese Ausbildung hindern und die Menschen mehr in Massen zusammendrängen, jetzt schädlicher als ehmals." [7] Ideen, VI. Kapitel, S.74. Fußnote : "D"après cela, les principes rigoureux sembleraient exiger que l"Assemblée Nationale ne s"occupat de l"éducation que pour l"enlever à des pouvoirs, ou à des corps qui peuvent en dépraver l"influence." [9] Wilhelm von Humboldt : Über die innere und äußere Organisation der höheren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin. In : Gelegentliche Gedanken über Universitäten. Leipzig 1990. S.273-282. [10] John Stuart Mill : Über die Freiheit .Stuttgart 1988. S.11 : "Die Regeln die unter ihnen fortbestehen, erscheinen ihnen in sich selbst einleuchtend und berechtigt. Diese nur zu allgemeine Illusion ist eins der Beispiele des magischen Einflusses der Gewohnheit, die nicht nur, wie das Sprichwort sagt, eine zweite Natur ist, sondern auch dauernd mit ihr selbst verwechselt wird". [11] G.W.F. Hegel : Grundlinien der Philosophie des Rechts. Berlin 1821. Vorrede : S. XXI. [12] John Stuart Mill : Autobiographie. II. Kapitel. [14] G.W.F. Hegel : Einleitung in die Philosophie der Geschichte. S.93, zitiert nach : Die Wissenschaft der Politik. 9. Band. Opladen 1963.:."Das geistige Individuum, das Volk, insofern es in sich gegliedert, ein organisches Ganzes ist, nennen wir Staat. Diese Benennung ist dadurch der Zweideutigkeit ausgesetzt, daß man mit Staat und Staatsrecht im Unterschiede von Religion, Wissenschaft und Kunst gewöhnlich nur die politische Seite bezeichnet. Hier ist aber Staat in einem umfassenderen Sinne genommen, so wie wir auch den Ausdruck Reich gebrauchen, wo wir die Erscheinung des Geistes meinen." Es geht mir mit diesem Zitat nur um die Hegelsche Staatsauffassung, die Annahme des Volkes als geistiges Individuum führt aber nicht zwangsläufig zu einer solchen Staatsauffassung. Nimmt man jedes Volk als geistige Individualität an, wäre es eine konsequente Folgerung aus der Staatsauffassung von Wilhelm von Humboldt, für jede dieser Individualitäten, die für ihre Entwicklung notwendige Freiheit auch innerhalb von Vielvölkerstaaten zu fordern. Die Hegelsche Staatsauffassung würde dagegen zur Forderung nach Selbstbestimmung jedes Volkes in Form eines eigenen Staates führen. [15] Ideen, VI. Kapitel, S.70-71 : "Daher müßte, meiner Meinung zufolge, die freieste, so wenig als möglich schon auf die bürgerlichen Verhältnisse gerichtete Bildung des Menschen überall vorangehen. Der so gebildete Mensch müßte dann in den Staat treten und die Verfassung des Staates gleichsam an ihm prüfen". [16] Ideen, III. Kapitel, S.55.:."hier zeigt die Erfahrung die verderblichen Folgen, wenn die Absicht, Sicherheit zu erhalten und andere Zwecke zu erreichen, miteinander verbunden wird. Wer dieses Geschäft besorgen will, muß, um der Sicherheit willen, absolute Gewalt besitzen. Diese aber dehnt er nun auch auf das übrige aus, und je mehr sich die Einrichtung von ihrer Entstehung entfernt, desto mehr wächst die Macht und desto mehr verschwindet die Erinnerung des Grundvertrags." [17] vgl. Ideen, III. Kapitel, S.36 : "So ließen sich vielleicht aus allen Bauern und Handwerkern Künstler bilden, d.h. Menschen, die ihr Gewerbe um ihres Gewerbes willen liebten, durch eigengelenkte Kraft und eigne Erfindsamkeit verbesserten und dadurch ihre intellektuellen Kräfte kultivierten, ihren Charakter veredelten, ihre Genüsse erhöhten." [18] Ideen, III. Kapitel, S.30 : "Ich rede daher hier von dem ganzen Bemühen des Staats, den positiven Wohlstand der Nation zu erhöhen, von aller Sorgfalt für die Bevölkerung des Landes, den Unterhalt der Einwohner teils geradezu durch Armenanstalten, teils mittelbar durch Beförderung des Ackerbaues, der Industrie und des Handels, von allen Finanz- und Münzoperationen, Ein- und Ausfuhrverboten usf. (insofern sie diesen Zweck haben),(...). Alle diese Einrichtungen nun, behaupte ich, haben nachteilige Folgen und sind einer wahren, von den höchsten, aber immer menschlichen Gesichtspunkten ausgehenden Politik unangemessen." [19] vgl. Ideen, VIII. Kapitel, S.109-110 : "Wie strebend der Mensch nach Genuß ist, wie sehr er sich Tugend und Glückseligkeit ewig, auch unter den ungünstigsten Umständen, vereint denken möchte, so ist doch auch seine Seele für die Größe des moralischen Gesetzes empfänglich. Sie kann sich der Gewalt nicht erwehren, mit welcher diese Größe sie zu handeln nötigt, und nur von diesem Gefühle durchdrungen, handelt sie schon darum ohne Rücksicht auf Genuß, weil sie nie das volle Bewußtsein verliert, daß die Vorstellung jedes Unglücks ihr kein anderes Betragen abnötigen würde." [21] Ideen, III. Kapitel, S.34-35 : "Wenigstens muß die gemeinschatliche Hilfe da am tätigsten sein, wo das Gefühl am lebendigsten ist, daß auf ihm allein alles beruhe, und die Erfahrung zeigt auch, daß gedrückte, gleichsam von der Regierung verlassene Teile eines Volks immer doppelt fest untereinander verbunden sind". [22] Wilhelm von Humboldt : Werke in 5 Bänden. Hg. Flitner u. Kiel. Darmstadt 1960. Band 1. S. 234-240. [23] Besonders dieser Absatz verdankt der Beschäftigung mit Rudolf Steiner : Kernpunkte der sozialen Frage. Basel 1919. Dessen Auffassung der Aufgaben des Staates dem Wirtschaftlichen gegenüber (z.B. Ausgestaltung des Arbeitsrechts) scheint mir deswegen von der von Wilhelm von Humboldt abzuweichen, weil er die Notwendigkeit der Eigenständigkeit des Wirtschaftlichen anders als die der Wissenschaft, Kunst und Religion begründen kann. Bei den beiden anderen in dieser Arbeit behandelten Fragen gibt es auch Abweichungen zwischen Rudolf Steiner und Wilhelm von Humboldt, die hier aber nicht thematisiert werden. Artikel verbreiten - Dreigliederung - Kurzdarstellung - Themen - Nachrichten - Artikel & Essays - Literatur - Rudolf-Steiner-Dokumentation - Institut - Shop - Studium - Netzwerk - Kontakt
<urn:uuid:7312fd85-d6a2-44e1-8d9e-5ad104e24635>
CC-MAIN-2019-30
https://www.dreigliederung.de/essays/1992-03-001
2019-07-21T18:54:02Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00001.warc.gz
by-nc-nd
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997474
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Letra de canción de Silbermond - Krieger Des Lichts de Bravo Hits 68 lyrics Der sich nicht abbringen läßt egal wie schwer's ist Selbst den größten Stein fürchtet er nicht Auch wenn es Jahre dauert bis er ihn bricht Und wenn Dein Wille schläft, dann weck ihn wieder Denn in jedem von uns steckt dieser Krieger Dessen Mut ist wie ein Schwert Doch die größte Waffe ist sein Herz. Lasst uns aufstehn Macht Euch auf den Weg An alle Krieger des Lichts An alle Krieger des Lichts Wo seid Ihr Ihr seid gebraucht hier Macht Euch auf den Weg An alle Krieger des Lichts An alle Krieger des Lichts Das hier geht an alle Krieger des Lichts Hab keine Angst vor Deinen Schwächen Fürchte nie Deine Fehler aufzudecken Sei bedacht, beruhigt und befreit Sei auch verrückt von Zeit zu Zeit Lass Dich nicht täuschen, auch wenns aus Gold ist Lass Dich nicht blenden, erst recht von falschem Stolz nicht Lerne vergeben und verzeihen Lerne zu fesseln und zu befreien http://www.coveralia.com/letras/silbermond---krieger-des-lichts-bravo-hits-68.php Lasst uns aufstehn Macht Euch auf den Weg An alle Krieger des Lichts An alle Krieger des Lichts Wo seid Ihr Ihr seid gebraucht hier Macht Euch auf den Weg An alle Krieger des Lichts An alle Krieger des Lichts Das hier geht an alle Krieger des Lichts Und er kennt seine Grenzen und geht trotzdem zu weit Kein Glück in der Ferne nachdem er nicht greift Seine Macht ist sein Glaube um nichts kämfpt er mehr Und das immer und immer wieder Deswegen ist er ein Krieger Das ist ein Aufruf Und das hier geht an alle Krieger an alle Krieger Das ist ein Aufruf Und dieser Aufruf geht an alle Krieger des Lichts an alle Krieger des Lichts Das hier geht an alle Krieger des Lichts Tweet |
<urn:uuid:48cd22c0-b9e5-49eb-b80a-9225fc01762e>
CC-MAIN-2019-30
http://www.coveralia.com/letras/silbermond---krieger-des-lichts-bravo-hits-68.php
2019-07-23T01:06:03Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00161.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997607
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Wie berichtet, wird Uwe Kröger nicht als Gastjuror am Finale des ORF-Castingformats “Musical! Die Show” teilnehmen. Der Vertrag für Krögers Auftritt war bereits unterzeichnet, berichtet das österreichische Wochenmagazin TV-Media, da warf ihn die Sendungsverantwortliche Evelyn Pluhar aus der Show. Kröger dazu: Meine kritischen Beurteilungen der Show für TV-Media stießen bei den Machern auf Ablehnung. Ich wurde ausgeladen, da ich der Sendung angeblich nicht positiv gegenüberstehen würde. Krögers angeblich so kritische Beurteilungen waren, das ist der Standpunkt des Kultur-Channels, mit Sicherheit nicht zu kritisch, ganz im Gegenteil. Einen der wenigen tatsächlich überregional bekannten Musicaldarsteller auszuladen, wirkt höchst unprofessionell, während Krögers Statements sogar noch zu milde ausfielen. Schade ist es vor allem auch um eines: Im Mittelpunkt standen bei “Musical! Die Show” zunehmend nicht diejenigen, die für ihre Chance sangen, sondern Juroren, Gaststars, Quoten, und der Moderator. Schon jetzt erinnert man sich an einige der Ausgeschiedenen nur mehr schwach. Was bei Castingshows in England und den USA nie der Fall ist, wurde bei “Musical! Die Show” bis zur Perfektion getrieben: Das Orchester schien bei so manchem Song öfter im Bild zu sein als die Kandidaten … Und so würde man noch so manchen Punkt finden, der kritisierenswert wäre. Kritik, lieber ORF, ist übrigens nichts Schlechtes, vor allem, wenn sie wie im Falle von Uwe Kröger von jemandem kommt, der sich auskennt. Permalink Andrea wrote @ Mai 23rd, 2008 at 14:29 Sehr geehrter Herr Bruny! Ich bin überrascht - Sie besitzen ja doch etwas wie Loyalität für Ihre Opfer - oder dürfen gar nur Sie Ihre Lieben kritisieren?! Nach ihrem Bericht über die verkohlten Kaisersemmeln, den ich für überaus geschmacklos hielt,(wäre ich der betreffende Künstler, hätte ich geklagt) bin ich geradezu entzückt über diesen Artikel. Nur weiter so - vielleicht sind sie ja jetzt wieder lesbar. Liebe Grüße aus Wien, Andrea Kommentar: Sehr geehrte Andrea, wir hier haben keine Opfer, da können Sie ganz beruhigt sein. Das Märchen vom Kaisersemmerl ist ein Märchen, nichts weiter. Lesbarkeit liegt immer am Leser. Herzlichste Grüße, Martin Bruny tom wrote @ Januar 11th, 2008 at 14:43 Ich finde es auch äußerst peinlich vom ORF einen Herrn Kröger auszuladen, der sicherlich viel Positives eingebracht hätte. Zur Show möchte ich noch sagen, dass ich die Auswahl der Lieder und vorallem die Interpretation, die den Darstellern aufgezwungen wird, in manchen Fällen sehr unpassend und peinlich für die SängerInnen finde., z.B. der arme Werner im Lendenschurz, der den kleinen Mogli darstellen mußte. Es gibt so viele schöne Songs aus unzähligen Musicals und die Auswahl, die der ORF für die Darsteller trifft, geht sehr oft daneben. Herr Bruny hat mit seiner Kritik vollkommen recht. Ein absolutes Armutszeugnis für den ORF! In welchem Zeitalter befinden wir uns eigentlich? Die Entscheidung, Uwe Kroeger, einen Profi mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung, der am Musicalsektor enorm grosses Ansehen geniesst, aufgrund seines Statements, aus der Finalshow auszuladen, finde ich sehr bedenklich bzw. fragwürdig. Es stellt sich nun für mich die Frage, ob sämtliche Kommentare bzw. Kritiken die Show sowie die Darsteller betreffend vom ORF vorgegeben werden. Rückt auf alle Fälle die gesamte Sendung “Musical - die Show” in ein merkwürdiges Licht! Petra wrote @ Januar 10th, 2008 at 21:59 Danke für Ihren Bericht! Ich finde, dass sich der ORF einmal mehr eine Blöße gibt. Es gibt im deutschsprachigen Raum am Musicalsektor niemanden, der professioneller agiert als Uwe Kröger. Er ist mit Sicherheit ein absoluter Star und Publikumsliebling. Ich finde die Aktion des ORF einfach nur peinlich. Sie wertet die Show auf alle Fälle ab. Manche (Betonung bitte auf manche, denn es traf wirklich nicht alle) mussten sich ziemlich harte Kritik der Jury gefallen lassen, der ORF selbst kann nicht einmal den Funken einer Kritik einstecken. Schade, denn viele hatten sich auf die Show gefreut. isabell wrote @ Januar 10th, 2008 at 16:20 ich bin der gleichen meinung!!! ich persönlich wollte mir die show hauptsächlich nur ansehen, weil uwe kröger gekommen wäre und bin deshalb sehr enttäuscht. aber der orf wird schon sehen was er davon hat. Steffi wrote @ Januar 9th, 2008 at 23:09 Wunderbarer Bericht, vielen Dank dafür! Uwe Kröger aus solch nichtigen “Gründen” aus der Sendung auszuladen, hat also anscheinend nicht nur bei mir großes Kopfschütteln ausgelöst. Ein Armutszeugnis für den ORF! Goodie wrote @ Januar 9th, 2008 at 22:30 @ Elisabath Vielen Dank für die Erklärung! Und ich gebe dir vollkommen Recht! Diese Kritik muss man aushalten können. Uwe Kröger auszuladen war sicher ein großer Fehler! Uwe hat mehr oder weniger gesagt, dass die Show leider nicht nur darauf abzielt Talente zu entdecken und zu fördern, sondern leider auch sehr klischeehaft ist und den Beruf des Musicaldarstellers in ein verzerrtes Licht rückt. Er hat weder behauptet, dass die Kandidaten schlecht wären, oder die Jury unkompetent,… nichts dergleichen… Uwe hat es lediglich schade gefunden, dass dem Zuschauer durch die Show ein falsches Bild des Musicaldarsteller-Berufes vermittelt wird… Einen so bekannten Musical STAR wie Herrn Kröger daraufhin auszuladen, zeigt wirklich dass der ORF keine Kritik verträgt, und sie schneiden sich damit nur ins eigene Fleisch… Astrid wrote @ Januar 9th, 2008 at 22:05 Der Artikel bringt die Sache auf den Punkt, herzlichen Dank! Goodie wrote @ Januar 9th, 2008 at 21:43 Was war denn die Kritik von Uwe Kröger? Ich habe sie leider nicht gehört, aber sie würde mich sehr interessieren! Michaela wrote @ Januar 9th, 2008 at 19:38 Lieber Herr Bruny! Ich habe mich sehr über diesen Beitrag gefreut. Er spricht mir zu 100% aus der Seele. Insbesondere der letzte Satz Kritik, lieber ORF, ist übrigens nichts Schlechtes, vor allem, wenn sie wie im Falle von Uwe Kröger von jemandem kommt, der sich auskennt. Danke!!! Gruß, Michi HTML-Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <code> <em> <i> <strike> <strong>
<urn:uuid:f0594a6d-97fc-44ac-87f9-aa4b53ea32c4>
CC-MAIN-2019-30
http://www.kultur-channel.at/tv-media-skandal-um-musical-die-show-und-uwe-kroeger/
2019-07-23T00:37:51Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00161.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.998032
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Monika Simshäuser Monika Simshäuser (* 23. August 1951 in Bochum) ist eine Hammer Kommunalpolitikerin der SPD Hamm und seit 1999 zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamm. Bei der Kommunalwahl 1999 und 2009 war Simshäuser die Oberbürgermeisterkandidatin ihrer Partei. Gegen ihren Konkurrenten der CDU, Thomas Hunsteger-Petermann, verlor sie jedoch im Jahr 1999 in der Stichwahl sowie 2009 im ersten Wahlgang deutlich. Sie war Lehrerin für Englisch, Wirtschaftslehre und Sport an der Friedensschule in Hamm. Beruf und Leben Monika Simshäuser kam am 23. August 1951 in Bochum zur Welt. 1956 zog sie mit ihren Eltern nach Hamm-Heessen. Sie besuchte zuerst die evangelische Grundschule Heessen (heute Martin-Luther-Schule). Danach ging sie auf die Realschule der Stadt Heessen und besuchte den Aufbauzweig des städtischen Einsteingymnasiums in Dortmund, da Heessen kein öffentliches Gymnasium hatte. Durch ihren Vater, ein Mann des Bergbaus (Betriebsführer der Zeche Sachsen) und später Bürgermeister der Stadt Heessen, kam sie mit Politik in Berührung. Schon im Alter von 17 Jahren war sie Juso-Vorsitzende, mit 23 Jahren zur damaligen Zeit die jüngste Ortsvereinsvorsitzende Nordrhein-Westfalens. Sie machte ihr Abitur mit 18 am Einstein-Gymnasium in Dortmund und studierte danach in der Ruhrgebietsstadt. Monika Simshäuser ist ein musikbegeisterter Mensch und spielte während ihrer Schulzeit Orgel und sang in der Rockband ihres Bruders. Außerdem tanzte sie früher Ballett und spielte Tennis beim SCE Heessen. Seit 1979 ist sie ununterbrochen Mitglied des Rates der Stadt Hamm für die SPD. Sie gehört damit zu den erfahrensten Kommunalpolitikerinnen Hamms. Neben ihren politischen Tätigkeiten war Simshäuser als Lehrerin berufstätig. Zu Beginn ihrer Lehrerlaufbahn war sie in Ahlen, danach an der Sophie-Scholl-Gesamtschule in Bockum-Hövel beschäftigt. Zuletzt unterrichtete sie an der Friedensschule in Hamm in den Fächern Englisch, Wirtschaftslehre und Sport. Politik Monika Simshäuser tritt 1972 in die SPD ein. Schon vorher war sie bei den Jungsozialisten aktiv. Seit ihrem Eintritt füllte sie eine Vielzahl kommunalpolitischer Ämter für die Partei aus. Sie war Juso-Vorsitzende in Heessen, Vorsitzende des Ortsvereins Heessen-Süd und Mitglied im Vorstand der HammSPD. Im Jahr 1986 trat sie gegen den späteren Bundestagsabgeordneten Dieter Wiefelspütz um das Direktmandat für den Deutschen Bundestag an. Sie unterlag bei der Abstimmung gegen den Lünener knapp. Im Jahr 2002 kandidierte sie erfolgslos über die Landesliste der SPD auf Platz 38 für den Deutschen Bundestag. Die Liste zog bis Platz 21. Simshäuser zog somit nicht in das Parlament ein. Im Rat der Stadt Hamm war sie Vorsitzende des Kinder und Jugendhilfeausschusses, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, die wirtschaftspolitische und kulturpolitische Sprecherin der SPD Ratsfraktion. Sie war von 2008 bis 2013 Vorsitzende der Hammer Sozialdemokraten, deren Vorstand sie seit 1975 ununterbrochen angehörte. Auch ihrem Heimatortsverein ist Hamms führende Genossin noch immer verbunden und gehört dem Vorstand an. Auch landespolitisch ist Monika Simshäuser aktiv. Von 1994 bis 2014 war sie Mitglied des SPD-Landesvorstands. Von 2000 bis 2018 war Simshäuser Mitglied im Landesvorstand der SGK, der sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik. Außerdem ist sie alternierende Aufsichtsratsvorsitzende der Maximilianpark Hamm GmbH Vita - seit 1972: Mitglied der SPD - 1968-1974: Juso-Vorsitzende Heessen - 1970-1974: Lehramtsstudium in Dortmund - 1974-1979: OV-Vorsitzende Heessen-Süd - 1975-2013: Mitglied des SPD-Vorstandes Hamm - 1976-1988: Lehrerin in Bockum-Hövel an der Geschwister-Scholl-Schule - seit 1979: Mitglied im Rat der Stadt Hamm - 1984-1999: Vorsitzende des Kinder- und Jugendhilfeausschusses - 1986-1999: stellv. Fraktionsvorsitzende - 1988-201?: Lehrerin an der Friedensschule in Hamm in den Fächern Englisch, Wirtschaftslehre und Sport - 1989-1994: wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion - 1994-2014: Mitglied im SPD-Landesvorstand NRW - 1999 und 2009: Oberbürgermeisterkandidatin - seit 1999: 2. Bürgermeisterin der Stadt Hamm - 1999-2009: kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion - 2000-2018: Vorstandsmitglied der SGK NRW - 2002: Kandidatur für den Deutschen Bundestag über die Landeliste - seit 2004: alternierende Aufsichtsratsvorsitzende der Maximilianpark Hamm GmbH - seit 2004: Mitglied im Aufsichtsrat der Hammer Gemeinnützigen Baugesellschaft mbH (HGB) (bis 2014 als stellv. Vorsitzende) - seit 2004: Mitglied im Verwaltungsrat der Sparkasse Hamm - 2008-2013: Vorsitzende der HammSPD - seit 2009: Vorsitzende des Kulturausschusses Mitgliedschaften - Vorstand Förderverein Tierpark Hamm - Vorstand Förderkreis Spitzensport (SC Rote Erde Hamm) - Arbeiterwohlfahrt (AWO) - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) - Arnold-Freymuth-Gesellschaft - Verkehrswacht Hamm e.V. - ADFC - Heessener Wald e.V. - SC Eintracht Hamm (Gründungsmitglied Tennisabteilung) - SC Rote Erde Hamm - Akademische Gesellschaft Hamm - Sozialistische Bildungsgemeinschaft
<urn:uuid:36ee789c-96c1-4b81-81e9-6ca635202ac2>
CC-MAIN-2019-30
https://hammwiki.info/wiki/Monika_Simsh%C3%A4user
2019-07-23T02:00:06Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00161.warc.gz
by-nc-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.989777
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0", "3.0" ] }
Den geheimen sowie den öffentlichen GnuPG Schlüssel hatte ich damals gut in meinen persönlichen Daten gesichert. Diese Sicherungen konnte ich nun auf einem weiteren Rechner wie folgt einspielen: 1 | # gpg --import gpg-secret-key.asc | 1 | # gpg --import gpg-key.asc | Hierzu musste ich nun noch meinem geheimen Schlüssel auf dem neuen System vertrauen. 1 | # gpg --edit-key firstname.lastname@example.org | 1 | > trust | Dazu wurde Option „5 = Ich vertraue ihm absolut“ gewählt und mit 1 | quit | bestätigt. Um nun mit Evolution verschlüsselte Nachrichten senden zu können, wurden folgende Einstellungen gewählt. Ich versende nun als Standard signierte eMails. Bei Bedarf kann ich diese verschlüsseln. Hierzu füge ich die entsprechenden Adressen via Seahorse hinzu, mit denen ich chiffriert über GnuPG eMails austauschen möchte.
<urn:uuid:7a517d44-5bb4-4b2f-9cd5-a90fd07a5317>
CC-MAIN-2019-30
https://intux.de/2017/11/gnupg-schluessel-umziehen/?replytocom=61446
2019-07-23T01:53:56Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00161.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.998553
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Bitte füllen Sie alle Felder aus, um einen neuen Benutzer-Account in diesem Wiki anzulegen. Stellen Sie sicher, dass eine gültige E-Mail-Adresse angegeben wird - das Passwort wird an diese Adresse gesendet. Der Benutzername sollte aus einem Wort ohne Umlaute, Leer- oder Sonderzeichen bestehen.
<urn:uuid:b3f186e4-7fa9-4bf2-8c6e-368d7f978660>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.volkszaehler.org/development/standards?do=register
2019-07-24T06:23:32Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00321.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.999432
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Themen Struktur der Doku Doku neu bauen, nicht umbauen (parallel zur aktuellen Doku) Einstiegsseite mit 3 Buttons → Benutzer weiß sofort, welcher für ihn der richtige ist verlinkt auf eine neue Struktur (Link auf die alte Struktur weiterhin vorhanden; alte Struktur inkl. der Links bleiben) Doku nicht mehr so tief, statt dessen ein Link auf die Readme.md „in der Nähe“ der Stelle im Code auf github (das erleichtert auch die Pflege der Doku im Zuge der Code-Pflege) vzlogger Benutzerverwaltung derzeit nicht vorhanden könnte ergänzt werden, ohne das bestehende Konzept zu verändern Anmeldung würde erlauben, an mehreren Browsern auf alle Kanäle zuzugreifen Begriffe gerade ziehen Middleware und Frontend Frontend: Touchsupport → s. github-Issue Frontend: Feature Säulendiagramme in 2 Ausbaustufen → s. github-Issue Frontend: highcharts einschließlich Minimap Middleware: Umbau Aggregation (lohnt das?) Middleware: Virtuelle Kanäle (=rechnen mit Kanälen) → s. github-Issue Offtopic: PVlng push-server - Kanäle abfrage & schreiben (klassisch über Middleware) - "realtime" Updates (wie das Frontend sie heute schon über WAMP bekommt) Beim 2. Punkt schließt sich der Kreis zur Frage von Bernd "ich will mqtt & wieso gibts das nicht". Ich überlege gerade wie wir z.B. dem pushserver "einfache" websockets statt dem etwas sperrigen WAMP beibringen können. Den PHP-Support dafür gibt es und die Infrastruktur dafür haben wir auch. Anstatt dann weitere Protokolle wie MQTT etc. in pushserver oder vzlogger einzubauen könnten wir die über MQTT per drag & drop integrieren. offene Issues auf github durchgehen nicht angesprochen Kommunikation Homepage
<urn:uuid:5cee23f7-58c4-4895-8950-4b3965bf3448>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.volkszaehler.org/misc/vz_treffen_2016
2019-07-24T06:20:01Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00321.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.987657
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Neuer Plan für Linux-Kernel mit Langzeitunterstützung Gregs Vorschlag ist, pro Kalenderjahr einen Kernel mit -longterm zu betiteln. Dieser Kernel mit Langzeitunterstützung wird dann für zwei Jahre mit Updates und anderen Wartungen versorgt, bevor die Unterstützung ausläuft. Bei den normalen Kernel-Ausgaben ändert sich nichts. Mit den Kernel-Ausgaben für Langzeitunterstützung wollen die Entwickler speziell Enterprise-Anwender , wie zum Beispiel Red Hat Enterprise Linux oder SUSE ansprechen. Die -longterm-Kernel unterliegen den selben Regeln wie die normalen. Es wird also keine neuen Funktionen außerhalb des Merge-Fensters geben. Sie finden weitere Informationen im Blog von Greg Kroah-Hartman. Dich interessieren Kryptowährungen? Ich handle via Binance*. Am schnellsten kaufst Du Kryptowährungen / Bitcoin über Coinbase*. Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren ) oder Bitcoin-Adresse: 17F1hqc9LgsAC19DPv5PaRbqsEhuE8AmAA Ethereum-Adresse: 0x9cc684575721dc07b629ad5d81b43ab4b992e76e Verge-Adresse: DJaJtZeW494xhnRJJt19Lnt2R5pz7zRp5A Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
<urn:uuid:35cce9c9-5f12-4684-9471-7fbdf3e9630e>
CC-MAIN-2019-30
https://www.bitblokes.de/neuer-plan-fur-linux-kernel-mit-langzeitunterstutzung/
2019-07-24T08:11:34Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00321.warc.gz
by
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997475
{ "abbr": [ "by", "by" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Mimu (Miriam Moné) wird von mir in ein kleines Interview über Medienkunst, ihrem Werdegang als Künstlerin und ihrer Befindlichkeit zur Kunst verwickelt. Sie lebt und arbeitet in Wien und studiert “Digital Arts” an der Angewandten, kommt eigentlich aus dem Grafik / Visuals Bereich und ist neben ihrer Medienverbundenheit auch als Musikerin aktiv. (Interviewer Christian Kahr / veröffentlicht am 26. Mai 2007) CK: Miriam Moné steht für…? Hmm. das Produkt zweier Elterntiere, die mir diesen Namen gaben. Logischer Schritt, Nestflucht und Neuerfindung. Sich einen neuen Namen geben. Mimu. CK: Wie kamst du zur Kunst? So ganz tatsächlich fiel ich in der Mittelschule einem Zeichenlehrer auf, aufgrund einer Begabung in zeichnerischer Hinsicht. Der nahm mich in der fünften Gymnasium in seinen Maturantenkurs und beschloss dann quasi für mich, mich auf eine andere Schule zu verfrachten. Das war dann eine HTL für Grafikdesign. In den folgenden 5 Jahren lernte ich grundsätzliches der Verbrauchsgrafik und begann sukzessive mein Nervenkostüm zu zerrütteln. Nach Abschluss der Schule empfand ich eine tiefe Abneigung gegen alles was für mich in den vorhergegangenen Jahren als “Kunst” definiert wurde. Nach einem halben Jahr Auszeit begann ich zu erkennen, dass sich was auszudenken um es dann umzusetzen ohne Hierarchie und Druck von “oben” doch ganz geil ist und meinem Wesen entspricht. Somit definierte ich langsam alte Begrifflichkeiten neu und kam zu der Erkenntnis, dass alles nur so ist wie ich es in dem Moment sehe. Ich glaub so ganz ohne äußere Einflüsse ist es oft schwer seinen “Weg” zu erkennen. CK: Welche sind die Künstler die dich inspirieren und warum? Tja, es gibt verschiedenste Einflüsse. Die Jugendstilgrafik hat mich z.B. stilistisch sehr beeinflusst (z.B. Aubrey Beardsley). Die Geisteshaltung der Dadaisten kommt mir auch sehr vertraut vor, Kurt Schwitters Gedichte sprechen meine Sprache. die Situationisten und ihre Verfahrensweisen kann ich auch gut verstehen. CK: Wie würdest du deine Arbeitsweise beschreiben? Unterschiedlich. die Wahl der Waffen kommt auf die jeweilige Situation und ihre Anforderungen an. Intuitiv. Es geht meistens schnell und die Idee “pickt” grundsätzlich mal. Additiv. Ich zerlege, um wieder zusammen zu bauen. Ich füge ein Element an das nächste und stricke an dem gesamten bis ich das Gefühl habe es reicht. Letzteres trifft auf mich besonders zu, egal ob visuelles oder auditives Endprodukt. Vielleicht umgibt mich deshalb immer ein leiser hauch Chaos. Wer bei mir ein schwarzes Quadrat auf weißem Grund sucht, wird sich zuerst durch einen Haufen anderer Dinge wühlen müssen. Das ist Freud und Leid gleichzeitig. CK: Was beschäftigt dich zur Zeit/ hat Einfluss auf deine Arbeit? Großen Einfluss auf meine Arbeit hat das Internet, wenn auch in indirekter Form. Ich bin leidenschaftlicher Foundfootage-Sammler, Angebot und Target beeinflussen einander. Nach und nach stoße ich dann auf Thema und Ästethik die mich inhaltlich und formal interessieren. Natürlich gibt es bestimmte Kernfelder die mich immer wieder magisch anziehen, abhängig von der jeweiligen Lebenslage, meistens ergibt ein Thema das andere. Meine Produktionen sind generell mit einem kleinen Zwinkern und trockenem Humor ausgestattet, ohne dabei jedoch humoristisch zu sein. Ich verbinde gerne sanft Gegensätze, technische Zeichnungen und Pläne in ihrer geometrischen Filigranität sich einem Schmuckstück gleich von zb eher drolligen Ausschneide-Papierpüppchen bzw. generell humanoiden Elementen abheben. Was Grafik betrifft bin ich mittlerweile geübter Collageur, verbinde Fundstücke des Internets aller möglicher Jahrzehnte zu neuen Bedeutungen, Inhalten und Aussagen, genieße die Macht die dahinter steckt bis ins letzte Pixel hinein. Ich kann die Bilder sprechen lassen und unmerkbar verändern, gewaltsam dazu zwingen meine Denke weiterzugeben. Ein Zwiegespräch zwischen Pixel auf dem Opfertisch und mir. Das digitale Skalpell schon in der Hand. Ich denke den größten teil der Energie die es braucht um etwas schöpfe ich aus meinem inneren Antrieb. Viele Dinge die mich beschäftigen ergeben sich aus Gemütslagen, grundsätzlichen Orientierungen meiner selbst und Erinnerungen. Ich habe eine starke Identifikation mit allem was ich mache, daraus ergibt sich natürlich auch ein unglaublicher Hang zur Selbstkritik und Unsicherheit. Ich bin meine Arbeit, meine Arbeit bin ich. CK: Was genau ist ein found-footage-sammler? Jemand der das Internet durchstreift, bewaffnet mit diversen Suchbegriffen und gezielt Daten sammelt, die in irgendeiner Form interessant erscheinen. Manchmal Arbeitsmaterial, Information, Bilddaten und digitale Souvenirs jeder Art. Wieviele Stunden pro Tag verbringst du vor dem Internet? Ich könnte nicht behaupten jemals offline zu sein. Ich kommuniziere hauptsächlich auf diese Art. Der Datentransfer hat eigentlich kein wirkliches Ende. Aktiv würde ich sagen 8 bis 10 Stunden. CK: Du kommst eigentlich aus dem Grafikbereich studierst aber im Moment Medienkunst auf der Angewandten in Wien. Wie hat es dich dorthin verschlagen? Im Prinzip war es so, dass es mich von der Schaffung einzelner Bilder (Grafik) nach einiger Zeit zum bewegten Bild getragen hat. Eine sehr natürliche Entwicklung irgendwie. Beim bewegten Bild kommt die Tonkomponente dazu und schon ist der nächste Schritt bereit getan zu werden, in Richtung Audio und Musik. Der eine Interessenssektor schließt den anderen nicht aus, das eine profitiert vom anderen. So kann man in meinen Visuals z.B. eine starke Grafikkomponente ausmachen, wenig bis kein Videomaterial, wo meine Wurzeln absolut durchscheinen. Meine tatsächlichsten (aktiven) Ur-Anfänge liegen in der Handzeichnung. Mir kommt vor, dass besonders durch das Werkzeug Computer, die Verfahrensweise und der Weg hin zum Output jeglicher Art genormt und an sich ähnlich ist, für mich daher umso natürlicher das alles irgendwann ineinander greift. Ich wollte auf jeden Fall nicht nur im Segment Grafik mit all seinen wirtschaftlichen Ausprägungen bleiben. CK: Wo würdest du deine Kunst gerne einmal sehen? Siehst du dich mehr auf Messen oder doch klassisch im Museum? Kommt aufs Werk drauf an. Kann auch fernab von dem Ganzen existieren. Auf der Straße, im Netz, als Objekt im Regal, als teil des Alltags. Aber müsste ich wählen, nwürde ich die Messe nehmen. CK: Gibt es ein Publikum für Medienkunst? Ja. Und in gleicher Art wie sich Hightech in den Alltag schleicht wird Medienkunst auch in den traditionellen Kunstbetrieb hineinwachsen. Werte wandeln sich, so oder so. CK: Ist Medienkunst wichtig? Gibt es Entwicklungen in der Medienkunst die dir gar nicht zusagen? Ich denke Medienkunst ist eine logische Konsequenz unserer Zeit, unserer Gesellschaft. eine gewisse Wichtigkeit könnte sich z.B. ergeben wenn man den Künstler als den Joker sieht, der mit Technologien spielt, sie gezielt missbraucht um deren Tragweite auch dem technisch vielleicht nicht so versierten Mitmenschen klarzumachen. Ich denke Medienkunst ist jene Gattung die die Möglichkeiten hat globale Zusammenhänge, Actio und Reactio in allen möglichen Bereichen auf eine fast naturwissenschaftliche Weise aufzuarbeiten. Über bestimmte Entwicklungen könnte ich mich jetzt nicht mokieren, jedoch fällt mir schon auf, dass die meisten Leute, auch viele die teil des Kunstbetriebes sind, keinen Bezug zu Medienkunst haben. Das Spektrum reicht von Unverständnis bis Abneigung. Ich denke es ist gefährlich eine formal gelungene Umsetzung (im technischen Sinn) vor den Inhalt zu stellen, denn was dem Durchschnittsbetrachter bleibt, ist das Ergebnis. Versteht der Betrachter nicht, ist die Sache für mich gescheitert. CK: Das letzte erwähnenswerte “konsumierte” Medienkunstwerk war…? Hmm. Also eine Ruth Schnell Arbeit hat mir eigentlich sehr gut gefallen:eine senkrechte Reihe von LEDs baut in zeitlicher Abfolge einen Buchstaben Reihe für Reihe auf. Wenn man direkt drauf schaut sieht man nichts außer blinkender Lamperl. Wenn man jedoch sich weiter im Raum umsieht, sieht man in den Augenwinkeln das Wort entstehen. Im Prinzip wird die Latenz des Auges und des Bildaufbaus genutzt um die Message lesbar zu machen. Der Knaller ist halt dass man es erst sieht wenn man wegschaut. CK: Woher nimmst du deine Inspiration? Ich habe die frage eigentlich oben schon beantwortet mit “aus mir selber”. Irgendwer hat mal gesagt, alle Künstler sind Getriebene. Ich hatte schon immer Skrupel mich selber vorbehaltlos als Künstler zu definieren, aber getrieben und williges Opfer eines Schaffenszwangs bin ich auf jeden Fall. Wenn ich nun behaupte ich bin meine eigene Inspiration, mein eigener Motor, mag das subjektiv für mich stimmen, tatsächlich würde ich aber ehrlicherweise noch die gesamte Populärkultur der 80er, 90er und 00er anführen. Ich war ein völlig versautes Fernsehkind und ergötze mich immer noch geifernd und gewissenlos an dem Trash unsrer Zeit, bloß das Youtube und Co. durch ihren mist-ondemand, Funk- und Fernsehen den Rang abgelaufen haben. Elektronische Musik ist ein wichtiger Aspekt meines Lebens. Auch Extremzustände sind durchaus inspirierend. Verliebtheit, Trauer, Wut katalysieren und bündeln Potential, das sonst selig schlummert. Äußerst lähmend ist für mich Zwang von außerhalb. CK: Wenn wir youtube erwähnen mit seinem mist-ondemandreden wir automatisch über Partizipation der User durch das Internet. Das Kosewort Web2.0 fliegt durch die Datenkabel. Siehst du in dieser Welle der Partizipation auch neue Wege für Künstler Sachen zu transportieren? Auf jeden Fall ist die “Community” aus ähnlich interessierten hilfreich. Ich glaube Kosewort Web 2.0 beschreibt indirekt eine clevere Methode sich selbst effizient zu vermarkten. CK: Wieviel Zwang herrscht an deiner Universität? Im Moment fühle ich mich sehr gezwungen und das macht mich nicht froh. Link zu Mimu auf Facebook: https://www.facebook.com/mimu.merz
<urn:uuid:5c0714f3-1027-42f7-8796-16f8e108bd1a>
CC-MAIN-2019-30
https://www.eightmeasures.com/interviews/interview-miriam-mimu-mone/
2019-07-24T07:10:55Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00321.warc.gz
by-nc-sa
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.99821
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
at 14 Dec 2018 12:03 Begründungstext überarbeitet Neue Begründung: Die Induktionsphase (IP) stellt in seiner ihrer geplanten Form eine Verschlechterung der Ausbildung sowie Betreuung von Junglehrern dar. Diese Maßnahme trifft vor allem die Schülerinnen und Schüler! Schüler und somit die Zukunft Österreichs! In Zukunft werden Lehreinsteiger nicht vier bis sechs Stunden/Woche unterrichten, sondern voraussichtlich zehn Stunden/Woche. Diese Maßnahme, die Erhöhung der Unterrichtsstunden im ersten Jahr, hat jedoch massive Auswirkungen auf die Unterrichtsqualität! Junglehrer/innen haben nicht mehr die Chance, viel Zeit in die Vorbereitung zu investieren – vor allem, wenn man noch nicht auf bereits selbst angefertigte Materialien zurückgreifen kann. • Es wird die Zeit fehlen, möglichst verschiedene und kreative Methoden auszuprobieren und zu verbessern. • Es wird die Zeit fehlen, effektives Vorbereiten zu lernen, um auch in Zukunft einen abwechslungsreichen Unterricht darbieten zu können. • Es wird die Zeit fehlen, auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler ausreichend eingehen zu können. • Es wird die Zeit fehlen, um über die ersten Unterrichtsstunden reflektieren zu können, die Fehler zu analysieren und die Unterrichtsmaterialien zu verbessern. Die Induktionsphase (IP) stellt in seiner geplanten Form eine Verschlechterung der Ausbildung sowie Betreuung von Junglehrern dar. Diese Maßnahme trifft vor allem die Schülerinnen und Schüler und somit die Zukunft Österreichs! Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1372 (1370 in Österreich)
<urn:uuid:a1fe2339-121d-473f-a918-d679456a3e2d>
CC-MAIN-2019-30
https://www.openpetition.eu/at/petition/blog/fuer-eine-qualitative-lehramtsausbildung
2019-07-16T19:20:08Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00505.warc.gz
cc-unknown
null
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997187
{ "abbr": [ "cc-unknown" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ null ] }
Glück im Unglück hatte der Chauffeur eines Sattelschleppers bei einem spektakulären Selbstunfall am späten Montag Nachmittag bei Zunzgen BL auf der Autobahn A2. Während das Fahrzeug stark beschädigt wurde, blieb der Chauffeur praktisch unverletzt. Durch den heftigen Aufprall schob es geladene Kabelrollen so stark gegen die Führerkabine, dass diese vom Motorblock weggerissen wurde und auf dem Dach liegend auf dem Pannenstreifen zum Stillstand kam. Die Ladung sowie ein Teil der Ladefläche befanden sich schliesslich über dem Motorblock, wo sich normalerweise die Führerkabine befindet. Der Chauffeur aus Tschechien wurde durch die Sanität Liestal zur Kontrolle ins Spital eingeliefert, konnte dieses jedoch noch am gleichen Abend praktisch unverletzt wieder verlassen. Langer Stau Es entstand grosser Sachschaden in der Höhe von mindestens mehreren 10'000 Franken. Für die Dauer der aufwändigen Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es während mehreren Stunden zu starken Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn A2 in Fahrtrichtung Bern/Luzern war bis kurz nach 22.00 Uhr nur einstreifig befahrbar. Und wegen den langen Rückstaus, vor allem im Feierabendverkehr, musste der Arisdorftunnel in Fahrtrichtung Süd zeitweise komplett gesperrt werden, weil aus Sicherheitsgründen in Tunnels keine Staus geduldet werden. (Kapi Basel-Landschaft/news.ch mit Agenturen) - paparazzaphotography aus Muttenz 1 Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12 - Kassandra aus Frauenfeld 1781 Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54 - Mashiach aus Basel 57 Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56 - zombie1969 aus Frauenfeld 3945 Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06 - zombie1969 aus Frauenfeld 3945 Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38 - Kassandra aus Frauenfeld 1781 ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12 - Gargamel aus Galmiz 10 Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11 - Kassandra aus Frauenfeld 1781 Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25 - 15:22 Schaffhausen setzt Transferoffensive fort - 15:00 Tabata. Ein kurzes, hochintensives Intervalltraining für mehr Trainingserfolg - 17:29 Der FCB trifft Kader-Entscheidungen - 15:24 Lugano schnappt sich Marco Aratore - 12:38 KMU online. So funktioniert's - 15:20 Der FC St. Gallen verpflichtet Lukas Görtler - 19:39 Die erfolgreichsten App-Dienstleister bei «Best of Swiss Apps» - 16:28 Valon Behrami ist neuer Sion-Captain - 17:27 St. Gallen verpflichtet den Brasilianer Fabiano - 15:44 Perfekt: Valon Behrami unterschreibt in Sion - Letzte Meldungen - Freie Stellen aus den Berufsgruppen Versicherung: Agenturen, Versicherung: Schaden, Leistungen, Rettung Sanität, Feuerwehr - Mitarbeiter/in Alarm-&Einsatzzentrale 40-50% (Tag-,Nacht-,Sonn-&Feiertagsarbeit) Brugg - Ihre Aufgaben Veranlassung von Interventionsmassnahmen gemäss vorgegebener Weisung Komplette... Weiter - Spezialist/in Taggeld Leistungen Luzern - Eigenverantwortliches Betreuen von Firmenkunden im Bereich Kollektivkrankentaggeld. Inhaltliche und... Weiter - Leiter/in Schadenservice Sach/Haft 80 - 100 % Wallisellen - Operative Führung, Unterstützung und Weiterentwicklung des Teams (ca. 20 Mitarbeitende)... Weiter - Mitarbeiter Leistungen ambulant (w/m), 80-100%, Bern Bern - Überprüfung und Abklärung der Leistungspflicht (KVG und VVG) Prüfung und Abrechnung von Rechnungen... Weiter - Kundenberater (w/m), 50%, Winterthur Winterthur - Beantworten von Kundenanfragen zur Krankenversicherung am Telefon und per E-Mail Erstellung von... Weiter - Leistungsexpertin / Leistungsexperte Luzern - Beantworten von komplexen Leistungsfragen Beraten/Coachen und Entscheiden in Einzelfällen und... Weiter - Sachbearbeiter Unfallversicherung Brugg - Wir suchen für unseren Kunden per sofort oder nach Vereinbarung eine/n Sachbearbeiter/in... Weiter - Gestionnaire Entreprises (h/f) 80 % Genève - Gestionnaire Entreprises (h/f) 80 % à la Suva Genève Un emploi à la Suva est bien plus qu'un simple... Weiter - Sachbearbeiter/in Leistungen (100%) (ambulanter Bereich) in Bern, WankdorfCity Bern - Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir eine/n Sachbearbeiter/in Leistungen. Ihre Hauptaufgaben:... Weiter - Sachbearbeiter Leistungen Stationär (m/w) 100% Winterthur - Berechnen unserer Leistungen aus der Krankenpflege-Versicherung (KVG und VVG) Bearbeitung von... Weiter - Über 20'000 weitere freie Stellen aus allen Berufsgruppen und Fachbereichen. Internetpräsenz aufbauen? www.kennzeichen.ch www.erkenntnissen.swiss www.kontrolle.com www.fahrtrichtung.net www.arisdorftunnel.org www.waehrend.shop www.gesundheit.blog www.sicherheitsgruenden.eu www.bergungs.li www.verkehrsbehinderungen.de www.sanitaet.at Registrieren Sie jetzt komfortabel attraktive Domainnamen! - Schaffhausen setzt Transferoffensive fort - Der FCB trifft Kader-Entscheidungen - Lugano schnappt sich Marco Aratore - Der FC St. Gallen verpflichtet Lukas Görtler - Valon Behrami ist neuer Sion-Captain - St. Gallen verpflichtet den Brasilianer Fabiano - Perfekt: Valon Behrami unterschreibt in Sion - Mehr Fussball-Meldungen - Die erfolgreichsten App-Dienstleister bei «Best of Swiss Apps» - Baugewerbe: Hält der Boom an? - Die Arbeit einer SEO Agentur zur Umsetzung der eigenen Marketing-Strategie nutzen - Online Marketing für Restaurants - Kurze .uk Domains neu direkt registrierbar - Wie man die Wohnung gründlich reinigen kann - Haus sanieren - Weitere Wirtschaftsmeldungen - Gipfeltreffen für Digital Marketing und E-Business - Telefonmuseum Telephonica - Geschichte zum Anfassen - news.ch geht in Klausur - «Commitment Rings» blocken Serien-Fremdgeher - Prothese für High-Heel-Trägerinnen - Asus stellt Haushalts-Roboter vor - Anbieter sollen für langsames Internet zahlen - Letzte Meldungen - news.ch geht in Klausur - MIT-Forscher «heilen» defekte Solarzellen mit Licht - Hälfte des Stroms stammt aus Wasserkraft - «Solar Impulse 2» beendet 13. Etappe - Solar Impulse 2 ist zur 13. Etappe gestartet - Flug von Solarflieger von Ohio nach Pennsylvania verschoben - «Solar Impulse 2» auf dem Weg nach Ohio - Letzte Meldungen - Seminare zum Thema Erste Hilfe-Kurse - Nothelferkurs / Sommerkurs - e-Nothelfer (Praxisteil) - Nothilfe / Sommerkurs - e-Nothelferkurs (Praxisteil) - Nothelferkurs - Refresher - Nothelferkurs - Nothilfe - Nothilfe am Kind (0-8 Jahre) - BLS-AED-Komplettkurs (Generic Provider) - Notfälle bei Kleinkindern (0-3 Jahre) - Weitere Seminare
<urn:uuid:4596058e-0e8a-4e35-bfa3-b4745f8c870a>
CC-MAIN-2019-30
http://www.news.ch/Gesundheit+Spektakulaerer+Selbstunfall+auf+der+A2/661046/detail.htm
2019-07-18T01:35:08Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00105.warc.gz
by
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.985893
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Männer machen es eben gerne selbst, wenn diverse Reparaturen oder Self-Made-Projekte im Haus anstehen. Und das ist auch verständlich, spart man sich dadurch doch den einen oder anderen Handwerker eines Handwerkbetriebes und das Warten auf einen freien Termin. Um hier direkt loslegen zu können, bedarf es eines gewissen Grundstocks an Werkzeugen im Haushalt. Die wichtigsten Werkzeuge werden schließlich immer wieder benötigt und bei den meisten handwerklichen Vorhaben im Haus gebraucht. Wer wissen möchte, wie eine solche Heimwerker-Basis-Ausstattung aussieht, der erfährt es jetzt. das gewisse Grundstocks an Werkzeugen im Haushalt Die perfekte Ausrüstung für den Heimwerker Ob Werkzeugkoffer, Werkzeugkasten oder Werkzeugtasche – gewisse Werkzeuge dürfen in keinem Sortiment fehlen. Im Idealfall sind sie für viele Jahre einsatzfähig und stehen bei kleineren Reparaturen zur Verfügung. Dabei lohnt es sich übrigens, auf hochwertige Produkte zurückzugreifen, denn auch hier gilt meist der Grundsatz: „Wer billig kauft, kauft es zweimal“. Die Preise und die Qualität der einzelnen Werkzeuge unterscheiden sich natürlich enorm, wobei man gute Produkte nicht nur im ortsansässigen Baumarkt findet, sondern auch im Internet bekommt. gute Werkstatteinrichtung mit passender Ausrüstung für kleine und große Reparaturen zuhause 1. Knarrenkasten Ob Hobby-Heimwerker oder Profi, ein gut sortierter Knarrenkasten ist quasi ein Muss im Heimwerker-Sortiment. Denn egal wo, es fallen beinahe bei jeder Tätigkeit Schraubarbeiten an. Die Knarrenkasten gibt es in verschiedenen Ausstattungsstufen, angefangen von kleinen 20-teiligen Sets, bis hin zum Mammutkoffer mit über 200 Teilen. Innerhalb des Kastens befinden sich jedoch immer die wichtigsten Werkzeuge wie die Knarre, die passenden Steckschlüssel in verschiedenen Größen, die wichtigsten Verlängerungen und andere Elemente, je nach Angebot. Wer für sich den passenden Knarrenkasten finden möchte, der hat die Wahl zwischen verschiedenen Herstellern und Größen. Es lohnt sich natürlich immer, diese untereinander zu Vergleichen. der Knarrenkasten – ein Muss für jeden Profi oder Hobby-Heimwerker 2. Cuttermesser Auch das Cuttermesser sollte in jedem gut geführten Heimwerker-Sortiment zu finden sein. Dabei handelt es sich um ein (Teppich)messer mit einer sehr scharfen Klinge. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn stärkere Materialien wie beispielsweise Rigips, Teppiche oder Ähnliches möglichst präzise abgeschnitten werden soll. 3. Hammer und Maßband Der Hammer und das Maßband stellen die wohl gängigsten Werkzeuge im Haushalt dar. Sie lassen sich vielseitig einsetzen, beispielsweise um Nägel in der Wand zu befestigen oder zum Einschlagen von Drahtstiften. Zu kaufen gibt es den Hammer etwa mit unterschiedlichen Kopfgewichten. Das Maßband dient dem Abmessen von Brettern, Wänden oder Stahlschienen. zur Grundausstattung einer Heimwerker- Werkstatt gehören auch ein Hammer sowie ein Maßband 4. Seitenschneider Seitenschneider besitzen zwei Schneiden, welche direkt aufeinandertreffen und Nägel oder Drähte abknipsen können. Aber auch zum Durchtrennen von Kabelbindern oder Gummi sind sie perfekt geeignet. Die Schneiden des Seitenschneiders sollten dabei gehärtet sein, wenn man Eisen oder andere Metalle durchtrennen möchte. Bei Heimwerkzeugkästen genügen die Standard-Seitenschneider, Profis bedienen sich gerne Kraftseitenschneidern mit stärkeren Übersetzungen für leichteres Schneiden. 5. Schraubendreher und Schraubenschlüssel Schraubenzieher gibt es ebenfalls im Set und in verschiedenen Größen für unterschiedliche Schrauben zu kaufen. Unterschieden wird der Kreuz- und der Schlitzschraubenzieher. Schraubenschlüssel werden gerne auch durch einen Ratschenschlüssel ersetzt, da diese komfortabler und angenehmer in der Anwendung sind. Wer jedoch viel schrauben muss, der legt sich einen Knarrenkasten zu, um immer die individuell benötigte Größe parat zu haben. in jedem gut geführten Heimwerker-Sortiment sind noch einige Schraubenschlüssel und -dreher zu finden 6. Taschenmesser und Wasserwaage Das bekannte Schweizer Taschenmesser gehört natürlich auch in eine solide Standardausrüstung. Sie beinhalten verschiedene Funktionen, angefangen vom Schraubendreher, bis hin zum Flaschenöffner. Alternativ eignen sich auch die Multitools, welche aufgrund ihrer Form eher an eine Zange erinnern. Zu guter Letzt darf auch die Wasserwaage nicht fehlen, welche eine Mindestlänge von etwa 60 cm aufweisen und aus Aluminium oder Kunststoff bestehen sollten. Einige Modelle verfügen darüber hinaus über einen 45 Grad Winkel, was ebenfalls praktisch sein kann. die notwendige Heimwerkerausrüstung mit elektrischen Werkzeuge erweitern Gut gerüstet für Heimwerkertätigkeiten „Respekt wer´s selber macht?“ Klar doch! Und richtig Spaß macht es dann, wenn man immer die passenden Werkzeuge griffbereit hat. Natürlich dürfen später – je nach Vorhaben – auch elektrische Werkzeuge nicht fehlen. So können eine Bohrmaschine oder ein Akkuschrauber helfen, wenn man nicht jede Schraube per Hand eindrehen möchte. Auch ein Elektrohobel und ein Schleifgerät können das Sortiment für den Heimwerker erweitern. Und wer weiß, vielleicht wird dann auch bald der Traum aller Männer wahr und es lässt sich ein eigener Werkzeugraum im Keller einrichten.
<urn:uuid:2a607030-b968-4d51-a6c0-4224b80cf2cc>
CC-MAIN-2019-30
https://freshouse.de/was-gehoert-in-eine-gute-heimwerkerausruestung/
2019-07-18T02:14:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00105.warc.gz
by-nd
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.996967
{ "abbr": [ "by-nd" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
schnipsel // deutsch // 1 Min // 02.05.2003 // Hits: 489 ein teilnehmer zieht bilanz: "es wird wohl irgendwann so weit sein, dass wir gar nicht mehr auf die strasse gehn koennen, dann muessen wir um acht uhr zuhause sein." er findet"s zum kotzen. In Casanare, einer Region im Südosten Bogotás, wurden Mitte der 90er Jahre Ölvorkommen entdeckt. Seitdem haben Paramilitärische Truppen in Zusammenarbeit mit dem kolumbianischen Militär 2.600 Menschen umgebracht, um dem Ölkonzern BP Zugang zu den Ölvorkommen zu verschaffen. Die Bevölkerung wehrt sich weiter gegen ihre Vertreibung und fordert - bisher vergeblich - Gerechtigkeit und Widergutmachung. | laenge: 51 min | datum: 22-12-2010 | video-hits: 4.887 Seit 2008 ist Norditalien Schauplatz ungewöhnlicher Ereignisse. Unternehmen, Politik und Medien nutzen den Kriseneinbruch, um die ohnehin schon bröckelnden Arbeiter_innenrechte weiter auszuhöhlen; auf der anderen Seite formiert sich jedoch gerade am untersten Ende der Lohnskala ein lebendiger und schlagkräftiger Widerstand. Ausgerechnet den prekären und größtenteils migrantischen Arbeiter_innen in ... weiter | laenge: 3,43 min | datum: 18.05.2015 | video-hits: 8.928 >>Wenn wir Streikposten machen, dürften wir eigentlich weder Waren, noch Produktionsmittel noch Menschen blockieren. - Wir blockieren aber in der totalen Illegalität alles.<< Die (meist migrantischen) Logistikarbeiter_innen in Italien haben es in den letzten vier Jahren geschafft, durch militante Streiks ihre menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen grundlegend zu verbessern. Während sie früher regelmäßig ... weiter | laenge: 61,77 min | datum: 10.04.2014 | video-hits: 9.556 Februar 2014 - Interview mit Arbeiter_innen der Reinigungsmittelfabrik Dita in Tusla. Sie hatten am 5. Februar zusammen mit anderen Arbeiter_innen demonstriert und waren von der Polizei brutal angegriffen worden. Daraufhin hatten sich v.a. junge und arbeitslose Menschen mit ihnen solidarisiert und das Regierungsgebäude des Kantons Tusla gestürmt und in Brand gesetzt. In unserem Video erzählen sie die ... weiter | laenge: 8,3 min | datum: 21.02.2014 | video-hits: 2.866 01.11.2011, Berlin - Zweiter Diskussionsabend in der Veranstaltungsreihe "Was tun mit Kommunismus?". Auf dem Podium: renate Hürtgen, Helmut Bock, Christoph Jünke, Ralf G. Landmesser, Anne Seeck, Harry Waibel. Veranstalterin: Selbsthilfegruppe Ei des Kommunismus (SEK) | laenge: 150 min | datum: 20.12.2011 | video-hits: 4.103 "Im März besetzten 30 Frauen, Männer und Kinder ein leerstehendes Wohnhaus und ehemaliges Fabrikgelände. Sie wollten bezahlbaren Wohnraum und Platz zum selbstbestimmten Leben und Arbeiten. Von Anfang an waren sie im Kiez aktiv: Kino, Kultur und Kinder-Angebote organisierten sie sowohl für sich selbst als auch für die Nachbarschaft. " (Anne Frisius) | laenge: 1,77 min | datum: 09.11.2011 | video-hits: 905 Slavoy Zizek über die Ökonomie der Mildtätigkeit. Der slowenische Philosoph demontiert die Praxis des ethischen Konsumierens. Er erklärt, weshalb "es unmoralisch ist, Privateigentum zu verwenden, um die schrecklichen Übel einzudämmen, die von der Insitution des Privateigentums verursacht werden". - Anstattdessen müssen wir "versuchen, die Gesellschaft so neu aufzubauen, dass Armut unmöglich wird." ... weiter | laenge: 10:56 min | datum: 24.02.2011 | video-hits: 7.701 Live-Auftritt von Holger Burner In dem Stück wird die fragwürdige Debatte um die »Unterschicht« in der BRD thematisiert. Diese wurde erst in Folge der zunehmenden Reichtumsschere in der BRD im Jahr 2006 von Kurt Beck (SPD) benannt und ausgerufen und dann umgehend wieder im Rahmen anderer Begrifflichkeiten (»abgehängtes Prekariat«) politisch zurückgenommen, um der Idee »abgehängter Klassen« und ... weiter | laenge: 3:20 min | datum: 28.08.2009 | video-hits: 821 IWF gesteht: Statt Griechenland wurden Banken gerettet Mit wenigstens zwei Dritteln der Hilfsgelder, mit denen angeblich Griechenland gerettet worden sein soll, wurden internationale Gläubiger ausgezahlt und private Schulden durch Schulden an öffentliche Kreditnehmer ersetzt. Und es ist bekannt, dass davon ein großer Teil an deutsche und französische Institute geflossen ist. So blieb also bestenfalls ein Drittel für Griechenland, mit dem wiederum vor allem griechische Banken gerettet wurden. (telepolis - Ralf Streck) 12.07.2015 hits: 10573 Freiheit für das Imperium? Zwei Deutungen kursieren derzeit, um den Konflikt in der Ukraine zu erklären. Sie widersprechen sich - und haben beide viele Anhänger. Ein Vergleich (telepolis.de - Paul Schreyer) 07.05.2014 hits: 17100 EuGH erklärt Vorratsdaten-speicherungsrichtlinie für ungültig Heute Vormittag hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg ein Urteil verkündet, nach dem die EU-Vorratsdatenspeicherungs-richtlinie von 2006 ungültig ist, weil sie gegen die EU-Grundrechtecharta verstößt. Die Richtlinie verlangte von Telekommunikations-unternehmen sämtliche Verbindungsdaten ihrer Kunden mehrere Monate lang zu speichern, ohne dass ein konkreter Verdacht oder eine besondere Gefährdung vorliegt. (telepolis.de - Peter Mühlbauer) 09.04.2014 hits: 18331 Abhören in der EU jetzt grenzenlos Anordnungen von Hausdurchsuchungen, Spitzeleinsätzen, Telekommunikations-überwachung, Trojanern und zur Aufhebung des Bankgeheimnisses sind nun unter allen EU-Mitgliedstaaten möglich. (telepolis.de - Matthias Monroy) 25.03.2014 hits: 23110
<urn:uuid:ab891cd4-2165-49d8-ad54-437aa2a620e6>
CC-MAIN-2019-30
http://kanalb.org/index.php?play_id=400&modul=Clip
2019-07-19T06:46:03Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00265.warc.gz
by-nc-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.984023
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Mehdorn begrüßte Koalitionskonzept zum Börsengang der Deutschen Bahn Berlin (Deutschland), 10.11.2006 – Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG (DB), begrüßte gestern in Berlin die Einigung der Koalitionsspitzen der deutschen Bundesregierung auf ein Konzept zur Privatisierung der Deutschen Bahn. Die Koalitionsvereinbarung vom Mittwoch sieht 2008 oder 2009, also noch in dieser Legislaturperiode, einen Börsengang des Unternehmens vor. Das Schienennetz soll beim Bund bleiben, von der Bahn aber vorerst weiterhin bewirtschaftet werden. Durch eine Stärkung der Bundesnetzagentur soll die Aufsicht des Staates über das 34.000 Kilometer umfassende Schienennetz gewährleistet werden. Die Modalitäten dieses Kompromisses sind im Einzelnen jedoch noch unklar. Die Opposition hat bereits Widerstand dagegen angekündigt. Die Einigung der Koalition war nach einem seit Monaten schwelenden Streit um die Frage des Börsengangs der DB zustande gekommen. Die Einigung der Koalition war auch für die Gewerkschaften als wichtig eingeschätzt worden, weil sie sich davon eine Bestandssicherung der Arbeitsplätze bei der Bahn erhoffen. Wie verlautete, können die bei der Bahn bestehenden Arbeitsplätze bis 2010 garantiert werden. Das sagte Bundesverkehrsminister Tiefensee. Für den Fall eines Scheiterns der Verhandlungen über die Modalitäten des Börsengangs hatten die Gewerkschaften mit Streiks zur Sicherung der Arbeitsplätze bei der Bahn gedroht. Für die Zukunft der Bahn hat Mehdorn bereits große Investitionen im Ausland, schwerpunktmäßig in Osteuropa, angekündigt: „Wir leben in einem sehr lebendigen Markt. Der Markt für uns ist in Deutschland zu klein“, so Mehdorn. Themenverwandte Artikel Quellen - de.today.reuters.com: „Mehdorn nennt Bahn-Börsengang im Jahr 2008 realistisch“ (09.11.2006, 03:01 Uhr) Quelle nicht mehr online verfügbar - tagesspiegel.de: „Deutsche Bahn: Koalition einigt sich auf Börsengang“ (08.11.2006, 21:29 Uhr)
<urn:uuid:8e1c5f0d-6b5f-40bf-a13e-6d7dea0f6a22>
CC-MAIN-2019-30
https://de.wikinews.org/wiki/Mehdorn_begr%C3%BC%C3%9Fte_Koalitionskonzept_zum_B%C3%B6rsengang_der_Deutschen_Bahn
2019-07-19T05:50:56Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00265.warc.gz
by
2.5
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.997542
{ "abbr": [ "by", "by" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "2.5", "2.5" ] }
Das von Medien und in Teilen der Wissenschaft gezeichnete Bild des Lobbyisten, der illegitime Anliegen einzelner Unternehmen mit illegitimen Mitteln gegenüber der Politik durchsetzt, ist in der ministeriellen Praxis im Bereich der Medienpolitik zu relativieren. Lobbyisten sind als Vertreter der vielfältigen medienpolitischen Interessen unterschiedlicher Akteure in die Meinungsbildung der Regierung eingebunden. Der Austausch von Politikern und Beamten mit Lobbyisten dient der wechselseitigen Information, wobei der Nutzen für die Politik vor allem darin besteht, Informationen aus der Medienwirtschaft zu erfahren und den Lobbyisten ihre Position zu vermitteln. Modernes Regieren (Governance) ist laut Prof. Dr. Manfred Mai nur mit der informellen und formellen Einbindung organisierter Interessen in die Entscheidungsstrukturen der Ministerialbürokratie möglich. Interessenvertretung und Lobbyismus aus der Sicht der Ministerialbürokratie Erfahrungen aus dem Bereich Medienpolitik Autor Prof. Dr. Manfred Mai ist außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen und seit 1994 in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen als Leiter verschiedener Referate tätig. Zusammenfassung Das von Medien und in Teilen der Wissenschaft gezeichnete Bild des Lobbyisten1) , der illegitime Anliegen einzelner Unternehmen mit illegitimen Mitteln gegenüber der Politik durchsetzt, ist in der ministeriellen Praxis im Bereich der Medienpolitik zu relativieren. Lobbyisten sind als Vertreter der vielfältigen medienpolitischen Interessen unterschiedlicher Akteure in die Meinungsbildung der Regierung eingebunden. Der Austausch von Politikern und Beamten mit Lobbyisten dient der wechselseitigen Information, wobei der Nutzen für die Politik vor allem darin besteht, Informationen aus der Medienwirtschaft zu erfahren und den Lobbyisten ihre Position zu vermitteln. Modernes Regieren (Governance) ist nur mit der informellen und formellen Einbindung organisierter Interessen in die Entscheidungsstrukturen der Ministerialbürokratie möglich. 1. Einleitung – Lobbyismus und Interessenvertretung in der Regierungspraxis Um ihre Interessen gegenüber der Politik zu vertreten, stehen Unternehmen und organisierten Interessen zwei Optionen zur Verfügung: das direkte Gespräch mit Regierungsvertretern oder die Beauftragung spezialisierter Agenturen für professionelles Lobbying (Dogruel und Knox 2017), die sich nicht gegenseitig ausschließen. Im Unterschied zu den im Auftrag tätigen Lobbyisten sind die Vertreter von Unternehmen von politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen und verfügen über eine größere Expertise als Lobbyagenturen. Dennoch kann es aus Sicht von Unternehmen sinnvoll sein, ergänzend zu den Spitzengesprächen mit Politikern externe Agenturen mit ihrer Interessenvertretung zu beauftragen. Gespräche mit Spitzenpolitikern und -beamten finden in der Regel mit den Spitzen der Unternehmen oder Verbände statt. Ein „Auftragslobbyist“ würde als Gesprächspartner von Politikern kaum akzeptiert werden. Agenturen sind eher damit beauftragt, Kampagnen im Sinne eines Unternehmens durchzuführen. Die Durchsetzung politischer Issues ist dagegen in erster Linie eine Aufgabe, die die betroffenen Unternehmen selbst übernehmen. Im folgenden Beitrag geht es um das Gegenüber des Lobbyings: Die Ministerialbürokratie als Ansprechpartner und Gatekeeper für den Zugang zu den politischen Spitzen.2 Für jedes medienpolitische Issue, sei es die Vielfaltsregelung durch Fensterprogramme, die Definition von Telemediendiensten wie Homeshopping als „Rundfunk“, die Förderung der regionalen Produzentenszene oder die Veranstaltung eines Filmfestivals gibt es eine betroffene Klientel, die ihre Interessen artikuliert und der Regierung mitteilt. Das geschieht durch direkte Interventionen oder Eingaben beim jeweiligen Regierungs- oder Ressortchef und/oder über die Medien durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. In der Regel ergänzen sich beide Strategien zu einem Gesamtkonzept der Interessenvertretung. Je näher z. B. ein Regierungschef einem Intendanten oder Geschäftsführer persönlich oder politisch steht, umso wahrscheinlicher ist es, dass es zu einem direkten Gespräch zwischen dem Medienvertreter und der Politik kommt.3 Es gehört zur Routine einer Ministerialverwaltung, dass derartige Gespräche vorbereitet werden und auch die Vertreter der Medienunternehmen werden von ihren Stäben für ein solches Gespräch vorbereitet und z. T. auch begleitet. Je nach dem Issue des Gesprächs mit der Politik – Einspeisung in das Kabelnetz, Rundfunkaufsicht u.a. – können das das Justiziariat, die Programmdirektion, die Finanzexperten oder die Technische Direktion sein. 2. Wer sind die Lobbyisten und was sind ihre Ziele? Die Medienlandschaft ist durch sehr heterogene Akteure geprägt und ihre Interessen lassen sich kaum auf einen gemeinsamen Nenner bringen. In der Medienpolitik gibt es nicht wie etwa in der Wirtschafts- und Sozialpolitik stabile Akteursnetzwerke, deren Forderungen und kognitive Rahmungen jedem Akteur in diesen Policynetzwerken bekannt sind. Mit den revolutionären Umbrüchen in der Medienlandschaft – Privatisierung der Telekommunikation und des Rundfunks, globale Vernetzung durch Digitalisierung – betreten neue Akteure wie etwa Softwareunternehmen, Beteiligungsgesellschaften (Private Equity) oder kommunale Unternehmen die medienpolitische Arena, die zuvor weitgehend von einer stabilen Akteurskonstellation – Landesregierungen, Rundfunkanstalten, Verleger, Werbewirtschaft u. a. – geprägt war. Mit der derzeitigen Konvergenz der virtuellen mit der realen Welt zum „Internet der Dinge“ oder zur „Industrie 4.0“ kündigt sich ein neuer Umbruch an, der das Politikfeld Medien wiederum erweitert und an ihre Grenzen führt: War die Bandbreite von Kommunikationsnetzen bisher relevant für die Vielfalt von Anbietern und Nutzern, so ist sie künftig auch eine Frage der Sicherheit von autonomen Fahrzeugen und der Steuerung von Industrieanlagen. Medienpolitik ist das typische Beispiel eines „dynamischen Politikfeldes“ (Mai 2016, S. 88). Zeitungsverlage, Filmproduzenten, private Fernsehveranstalter, lokale Hörfunker, global agierende Medienkonzerne, Satellitengesellschaften, Netzbetreiber, medienspezifische Dienstleister, Spielehersteller u.v.a. haben jeweils unterschiedliche Interessen, die sie an die Politik adressieren. Wenn alle Medien das Gleiche wollten (z. B. „Irritation der Rezipienten“, „Beobachtung und Selbstreflexion der Gesellschaft“), dann wäre die Vielfalt der Einzelinteressen in der Medienpolitik nicht zu erklären, die häufig ein Nullsummenspiel ist: Ein Akteur kann in beschränkten Medienmärkten nur auf Kosten anderer wachsen. Das gilt für die Einspeisung von Fernsehprogrammen in digitale Kabelnetze, für die Verteilung lokaler Hörfunkfrequenzen oder für Beteiligungsgrenzen an Unternehmen.4 Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, Autorenfilmer und Qualitätszeitungen können sich trotz ihrer selbstgestellten Qualitätsansprüche der Marktlogik nicht entziehen, die alle Medienakteure zu Wettbewerbern auf unterschiedlichen Märkten macht – und sei es auf dem der Qualität: „Qualität beim Content ist und bleibt das entscheidende Merkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, auch in der multimedialen digitalen Welt.“ (Raff 2010, S. 283) Ein Qualitätsprogramm, das keine Reichweite hat, verliert seine politische Legitimation für die öffentlich-rechtliche Finanzierungsbasis (Schwarzkopf 2006). Ein Teil der Medienpolitik besteht darin, durch Förderung von Projekten Freiräume z. B. für Filmkünstler zu schaffen, die auf dem kommerziellen Markt gegenüber den Blockbustern keine Chance hätten. Dieser Klientel (z. B. unabhängige Produzenten) geht es vor allem darum, die öffentlichen Mittel für Medienkunst möglichst auf hohem Niveau zu verstetigen. Aber auch in der „Freien Szene“ gibt es Konkurrenz. Nicht alle Projekte können von der Politik unterstützt werden. Lobbying in eigener Sache macht also auch jenseits der Marktlogik Sinn. Es fällt schwer, Vertreter dieser heterogenen Gruppe kleiner Medienakteure als „Lobbyisten“ zu bezeichnen, zumal sie nicht wie die großen Verlage und TV-Veranstalter aus einer Position der Stärke heraus agieren und kein Drohpotenzial gegenüber der Politik haben. Dennoch sind auch kleinere Medienakteure (mittelständische Produzenten, regionale Dienstleister, freiberufliche Drehbuchautoren u.a.) daran interessiert, medienpolitische Entscheidungen zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Wie alle organisierten Interessen argumentieren auch sie mit dem Hinweis auf ihren Beitrag zum Gemeinwohl: Wenn es z. B. den unabhängigen Filmproduzenten gut geht, dann ist das auch gut für die Qualität und Vielfalt der Medien und letztlich für die Demokratie. Den kleineren Medienunternehmen geht es darum, ihre Unabhängigkeit bei ihren Produktionen für die großen TV-Anstalten zu erhalten, da sie sich durch die konzernabhängigen Produktionsfirmen bedroht sehen. Die Frage, wie hoch der Anteil konzernunabhängiger Produktionen an den Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist und ab welcher Beteiligung eines Senders an einer Produktionsfirma diese als unabhängig gilt, war Gegenstand der Verhandlungen zwischen Politik und Medienvertretern. Unabhängige Produzenten sehen sich gegenüber der Nachfragemacht von ARD und ZDF benachteiligt, die zudem unbequeme Vorschläge für Dokumentationen oder Features eher ablehnen. Da es der Landesregierung Nordrhein-Westfalen auch darum ging, die meist in Köln ansässige regionale Produzentenszene zu unterstützen und nicht mit den Rundfunkgebühren aus NRW den konkurrierenden Medienstandort München zu stärken, fanden die Lobbyisten der unabhängigen Film- und Fernsehproduzenten ein offenes Ohr in der Staatskanzlei NRW. Auch in anderen Bereichen gab es eine Allianz von Medienpolitik und Medienunternehmen. Als der Musiksender VIVA in Köln 1993 auf Sendung ging, nutzte ihm die Tatsache, dass der Konkurrent MTV zunächst bei der Einspeisung in das NRW-Kabel durch die Landesregierung nicht vorrangig berücksichtigt wurde. Erst nach Intervention von MTV wurde dieser Protektionismus aufgehoben. Aber das Ziel wurde erreicht: VIVA war vom Start weg eine Erfolgsgeschichte und zum ersten Mal schienen sich die Visionen der Landesregierung, NRW zu einem Medienland zu machen, zu erfüllen. Maßgeblich beteiligt an der Erfolgsgeschichte von VIVA war der damalige Geschäftsführer, der einen direkten Zugang zur Staatskanzlei hatte. Auf der anderen, nicht kommerziellen Seite stehen Institutionen wie das Adolf-Grimme-Institut, das Filmbüro NRW und verschiedene lokale Radiowerkstätten. Ihnen ging es in erster Linie um die Förderung des guten Journalismus und kulturell wertvoller Medien. Auch die Spitzen dieser Institutionen hatten im hier betrachteten Zeitraum von 1994-1998 regelmäßig Zugang zu den medienpolitischen Akteuren im Landtag und in der Staatskanzlei. Direkte Zugänge – also die Chance, jederzeit zum Regierungschef „durchgestellt“ zu werden oder seine Mitarbeiter sprechen zu können – haben besonders diejenigen, die früher selbst einmal in der Regierung gearbeitet haben wie z. B. der ehemalige Rundfunkreferent der NRW-Staatskanzlei und spätere Justiziar von VOX, ein ehemaliger Abteilungsleiter des Bundespostministeriums in den Diensten der Deutschen Telekom oder der ehemalige Bundesfinanzminister im Dienste des Bertelsmannkonzerns. Es war sicher auch kein Nachteil, dass viele medienpolitische Lobbyisten der SPD nahestanden und Abgeordnete sowie Spitzenbeamte von einschlägigen Arbeitskreisen und Fachtagungen kannten. Lobbying braucht auch eine Atmosphäre der Vertrautheit, die durch gemeinsam geteilte Erfahrungen der beteiligten Personen geschaffen wird. Wer die internen Abläufe einer Regierung kennt und den Kontakt zu den ehemaligen Kollegen pflegt, ist jedem externen Lobbyisten überlegen, der erst nach einem Termin fragen und sich selbst vorstellen muss. Faktisch sind die Seitenwechsler Doppelagenten, da sie die Loyalität ihrer ehemaligen Dienststelle auch in der neuen Funktion als Lobbyist für einen bestimmten Medienkonzern nie völlig aufgeben. Die von ihnen gelieferten Informationen über Interna aus den Medien sind auch der Grund, warum sich Politiker gern mit ihnen austauschen, obwohl man nie weiß, ob die angeblichen Interna nur gestreut werden, um die Reaktion der Politik zu testen oder auf eine falsche Fährte zu setzen. Erst im Nachhinein ließ sich feststellen, dass die meisten vertraulichen Informationen mehr oder weniger zutreffend waren. Lobbyisten der Medien waren früher oft in der Politik z. B. als Sprecher einer Fraktion tätig und werden von Unternehmen gerade deshalb beschäftigt, weil sie aus ihrer ehemaligen Tätigkeit gute Verbindungen zu Spitzenpolitikern und -beamten haben. Nicht selten sind Lobbyisten Abgeordnete und werden von allen auch als Interessenvertreter wahrgenommen. Ehemalige Regierungsbeamte oder Abgeordnete haben gegenüber externen Lobbyisten den Vorteil, dass sie das Innenleben des Politikbetriebs kennen und über Kontakte zu ihren ehemaligen Kollegen verfügen. 3. Gemeinwohlvorstellungen und Interessenegoismus In der modernen Gesellschaft gibt es eine Vielfalt von Vorstellungen über das Gemeinwohl. Nach der Pluralismus- und Demokratietheorie Ernst Fraenkels (1968) ist das Gemeinwohl kein objektiver Zustand wie etwa Rousseaus Idee der volonté générale, sondern es ergibt sich ex post – und nicht ex ante – aus dem Parallelogramm der gesellschaftlichen Kräfte. Ob die Kritik an diesem Pluralismusmodell, wonach sich wirtschaftliche mächtige Interessengruppen gegenüber eher schwachen und/oder schwer zu organisierenden Interessen eher durchsetzen, im Bereich Medien zutrifft, ist fraglich und dürfte davon abhängen, ob z. B. eine rot-grüne oder eine schwarz-gelbe Regierung die Medienpolitik gestaltet. Die jeweilige Klientel der unterschiedlichen Interessengruppen hat eine unterschiedliche Nähe zu den Parteien, die letztlich darüber bestimmt, welche Interessen sich unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Macht durchsetzt. So stößt z. B. ein bestens aufgestellter Medienkonzern bei einem „grünen“ Medienstaatssekretär mit seinem Anliegen zur Lockerung der Vielfaltsregeln im Medienrecht schnell an seine Grenzen, während etwa ein alternatives Filmprojekt gute Aussichten auf eine Förderung hat. In der funktional und segmentär differenzierten Gesellschaft kann sich jedes organisierte Interesse als Vertreter des Allgemeinwohls verstehen (Mayntz 1992), da die moderne Gesellschaft von den spezifischen Leistungen ihrer Institutionen und Bereiche abhängt. Der Streik kleiner Berufsgruppen wie Piloten oder Lokführer trifft nicht nur den Verkehr, sondern die gesamte Gesellschaft. Insofern kann jede noch so kleine Funktionsgruppe, die für die Erfüllung spezifischer Leistungen verantwortlich ist, behaupten, dass ihr Beitrag auch dem Gemeinwohl dient. In der Medienpolitik heißt das, dass im Prinzip jeder Akteur – vom Satellitenbetreiber bis zum Blogger – seinen Beitrag zum Gesamtsystem der Medien leistet, auch wenn einige behaupten, wichtiger als andere zu sein („Content is the King“)5) . Die Grenzen zwischen Allgemeinwohl und egoistischen Verbandsinteressen sind ebenso fließend wie die zwischen Selbstbild und objektiver Funktion der organisierten Interessen. Es sind nicht nur die Unternehmen, die ein Interesse an für sie günstige Rahmenbedingungen haben, sondern auch die Beschäftigten und die jeweiligen Standorte. Medienpolitik ist nicht mehr nur Kultur-, Presse- und Rundfunkpolitik wie in den Anfängen der Bundesrepublik, sondern mit wachsender Bedeutung der Medienwirtschaft zunehmend auch Standort- und Strukturpolitik. Mit dem Beschluss der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, mit Hilfe gezielter Ansiedlungen großer Medienunternehmen den Strukturwandel zu beschleunigen und Arbeitsplätze zu schaffen, wurde Medienpolitik von zwei sich teilweise widersprechenden Zielen bestimmt: Zum einen die Schaffung einer Infrastruktur („Mediapark Köln“, „Medienhafen Düsseldorf“) für die Ansiedlung von Medienunternehmen und zum anderen die Förderung anspruchsvoller Medieninhalte. Was an dieser Politik nachhaltig dem Gemeinwohl diente und was nur kurzfristige Interessen einiger weniger Unternehmen und Politiker befriedigte, lässt sich auch Jahre später kaum voneinander trennen. Was ist überhaupt das Allgemeininteresse in der Medienpolitik? Ist es ein starker binnenpluraler öffentlich-rechtlicher Rundfunk oder im Gegenteil ein starker außenpluraler Privatfunk? Ist es die Finanzierung durch Gebühren oder die Finanzierung durch Werbeerträge?6 Genau darüber ging der Streit bei der Einführung des Privatfunks in den 1970er Jahren (Fischer/Jubin 1996), der 1981 durch ein Rundfunkurteil des Bundesverfassungsgerichts entschieden wurde („FRAG-Urteil“ BVerfGE 57, 295). Garantiert ein möglichst eng reguliertes Internet mehr Gemeinwohl oder eines, das am besten gar nicht reguliert wird? Das Verständnis von Gemeinwohl hängt nicht nur in der Medienpolitik vom jeweils eigenen Standpunkt ab. 4. Theorie und Kritik des Lobbyismus In der Politikwissenschaft werden Lobbyismus und Interessenvertretung in mehreren theoretischen Ansätzen und Diskursen thematisiert: Neben der Einordnung aus parlamentshistorischer Sicht (Patzelt 2014) sind das vor allem die der Demokratietheorie, der Zivilgesellschaft, des Korporatismus, des Pluralismus, der Parlamentsforschung sowie die der Steuerungs- und Governancetheorie (Ritter 1979; Rucht 1991; Mayntz 1993; Scharpf 2000; Schmedes/Kretschmer 2014; Dose 2014; Zimmer/Speth 2015). Als ein gemeinsames Ergebnis aller dieser Ansätze kann festgehalten werden, dass die „repräsentative Demokratie […] vom Prozess der Interessenvertretung und Interessenabwägung [lebt]“ (Schmedes/Kretschmer 2014, S. 312). Die Frage ist allerdings, wie sich eine grundsätzlich legitime und demokratietheoretisch nicht zu beanstandende Interessenvertretung von einer illegitimen Einflussnahme trennen lässt. In der wissenschaftlichen und mehr noch in der publizistischen Debatte hat sich ein Verständnis von Lobbyismus etabliert, wonach dieser Begriff nur der illegitimen Einflussnahme vorbehalten wird. Es lässt sich aber weder in der Theorie7 noch in der Praxis der Interessenvertretung – abgesehen von eindeutigen Fällen der Korruption – eine klare Grenze zwischen legitimer und illegitimer Interessenvertretung ziehen. Wenn jede Form der Interessenvertretung als Lobbyismus gilt, steht die konstruktive Bedeutung korporatistischer Einbindung von Verbänden und jede Beteiligung von Betroffenen unter dem Verdacht der illegitimen Kungelei. Damit werden die korporatistischen und steuerungstheoretischen Kinder mit dem vermeintlich demokratischen Bade ausgeschüttet und die Ergebnisse ganzer Forschungsrichtungen (z. B. der Zusammenhang von Input- und Outputlegitimation politischer Entscheidungen8) ) in Frage gestellt. Kritik am Lobbyismus kommt weniger aus der Wissenschaft, die dieses Phänomen im Rahmen der Interessenvertretung, des Korporatismus und der Politikberatung verortet, als vielmehr aus dem Kreis der organisierten Interessen selbst. So sehen sich NGOs gern als uneigennützige und interessenlose Akteure der Zivilgesellschaft und des Gemeinwohls (Heins 2002). Dieser Anspruch muss bezweifelt werden, da auch NGOs wie andere Verbände Interessen an der Erhöhung der medialen Aufmerksamkeit sowie der Attraktivität für Mitglieder und Spender haben. So sind es zum Teil weniger Wissenschaftler, die die Themen vorgeben, sondern „Campaigner“, die den nächsten Hype inszenieren: „Welches Thema generiert die meisten Spendengelder“ (Ebert 2017; Mücke 2011). Auch der Anspruch einiger NGOs, im Namen bestimmter Gruppen oder des Gemeinwohls zu sprechen, scheint mehr konstruiert als durch ein Mandat legitimiert. Zudem werden auch NGOs in erheblichem Maße von der EU gefördert (Müller und Pauly 2017). Kritik am Lobbyismus gibt es auch in der Korporatismusdiskussion, obwohl die Beteiligung von Verbänden an der Formulierung von Zielen und ihrer Umsetzung als essentiell für die Lösung politischer Probleme gilt. Gut organisierte und starke Spezialinteressen, so lautet die Kritik, haben gegenüber schwer organisierbaren Allgemeininteressen einen Vorteil. Angesichts des Strukturwandels der Verbändelandschaft, wozu insbesondere das Erstarken zahlreicher NGO zählt, die die klassischen Theorien des Korporatismus (Olson 1992) nicht kannten, muss dieser Zusammenhang zwischen der Größe eines Verbandes und seinem politischen Einfluss in Frage gestellt werden. Es gibt zudem viele Lobbyisten, die in der Kritik am Lobbyismus keine Rolle spielen. Dazu gehören auch die hier besonders betrachteten Lobbyisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, von mittelständischen Mediendienstleistern, unabhängigen Produzenten, Bürgerfunkern, Programmkinobetreibern u.a. Kritik wird auch an der Intransparenz des Lobbyings geübt. Die Öffentlichkeit müsse wissen, wer wann mit wem wo über was gesprochen hat. Abgesehen davon, dass diese radikale Transparenz politische Gespräche einem Generalverdacht aussetzt, weiß jeder Politiker aus eigener Erfahrung oder durch die Vorbereitungen seines Hauses, mit wem er Gespräche führt. Deshalb ist auch die Einführung eines Lobbyistenregisters, wie es in einigen Parlamenten diskutiert wird, bestenfalls eine symbolische Maßnahme, die nicht verhindern kann, dass Vertreter von Unternehmen mit Politikern sprechen. Ähnliches gilt für Vorschläge, dass Abgeordnete ihre Gespräche mit Lobbyisten transparent machen sollen. Lobbyisten agieren in der Regel nicht verdeckt, sondern kommunizieren offen, für wen sie sprechen und was sie wollen. Schließlich werben sie gegenüber ihrer Klientel damit, dass sie wichtige Gespräche mit Politkern geführt haben. Lobbyisten müssen sich gegenüber ihren Auftraggebern und ihrer Klientel ebenso rechtfertigen wie Politiker gegenüber ihrer Fraktion und ihren Wählern. An der Lobbyforschung selbst wäre zu kritisieren, dass sie den Prozess der Gesetzgebung zu sehr in den Mittelpunkt stellt. Vielen Interessenvertretern geht es aber weniger um die Änderung von Gesetzen zu ihren Gunsten als vielmehr um die Finanzierung ihrer Projekte. Vielen autonomen Kultureinrichtungen und Medienprojekten ist mit einer Gesetzesänderung nicht geholfen, wohl aber mit der Erhöhung des entsprechenden Haushaltsansatzes. Auch wenn der Bundes- und Landeshaushalt formal Gesetze sind, geht es vielen Organisationen darum, aus einem vorhandenen Fördertopf möglichst viel für ihre Klientel zu bekommen. Vor allem der lokalen Medien- und freien Kulturszene geht es darum, Wettbewerber aus anderen Ländern von diesen „Töpfen“ fernzuhalten. Konkret: Es geht ihnen z. B. um Aufträge seitens der Regierung oder um die Finanzierung einer Geschäftsstelle für ihre Arbeit. Zudem ist die Lobbyforschung aufgrund ihres Gesetzes-Bias zu sehr auf Prozesse im Parlament fixiert, wobei die Exekutive ein wenig aus dem Blick gerät. Stephanie Baruth und Kai-Uwe Schnapp (2015) stellen daher zu Recht fest, dass „die Ministerialbürokratie ein logischer Einflussadressat ist“, wenn „man entstehende Regelungen also früh in eine bestimmte Richtung beeinflussen (will)“. Es gibt demokratietheoretisch keinen Grund, warum ein Medienminister das Gespräch mit dem Vorstand eines Medienunternehmens verweigern sollte. Es wäre vielmehr fragwürdig, jeden Kontakt mit Unternehmen oder Interessenvertretern zu verweigern, da Regierungsvorhaben in der Verhandlungsdemokratie nur mit den Ressourcen der betroffenen Akteure durchsetzbar sind. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Gespräche allen relevanten Akteuren der Medienpolitik möglich sind und dass es um die Erreichung legitimer politischer Ziele geht. „Kungeleien“, „Filz“, Einigungen zu Lasten Dritter und andere illegitime Folgen informeller Kommunikation sind damit ausgeschlossen (Isenberg 2007; Korte 2014). 5. Lobbyismus und Interessenvertretung in der Verhandlungsdemokratie Aus Sicht der Exekutive gehören Lobbyismus und Interessenvertretung zur Praxis der „kooperativen Verwaltung“ (Ritter 1979; Benz 1994; Schuppert/Zürn 2008; Jann 1998). Ulrich von Alemann (2000) konstatiert zutreffend einen Paradigmenwechsel vom „Korporatismus zum Lobbyismus“. Wenn ein Gesetzentwurf oder die Auflage eines Förderprogramms bestimmte Interessen berührt, werden die Vertreter dieser Interessen frühzeitig eingebunden. Es gehört zur Kultur der „kooperativen Verwaltung“, dass sich betroffene und interessierte Akteure (das können einzelne Unternehmen aber auch korporative Akteure sein) frühzeitig über die Planungen und Projekte der Regierung austauschen. Dieser Austausch geschieht durch formelle und informelle Verfahren und Strukturen (Kropp 2003; Isenberg 2007; Pannes 2014; Dose 2014). Auch im Bundestag und in den Landtagen werden bei Gesetzesvorhaben oder anderen Initiativen wie z. B. Anträge oder Große Anfragen die betroffenen Interessen durch bilaterale Gespräche, und /oder Anhörung beteiligt. Alle diese Formate sind Formen der Politikberatung und dienen der parlamentarischen Meinungsbildung. Besonders wichtig sind Anhörungen zu einem bestimmten Thema, die auf Antrag einer Fraktion vom Parlament durchgeführt werden. Dabei werden von den Fraktionen jeweils die Interessenvertreter als Experten benannt, die ihnen politisch nahe stehen. Die Stellungnahmen und Antworten der Experten in Anhörungen9 werden in den Fraktionsarbeitskreisen beraten und fließen in den Meinungsbildungsprozess der Fraktionen ein. Schließlich wird das Ergebnis der fraktionsinternen Meinungsbildung in Form von Anträgen im weiteren Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Diese Vielstufigkeit des parlamentarischen Verfahrens erschwert es Lobbyisten, ihre Interessen unverändert in einem Gesetzentwurf unterzubringen, obwohl sie vorher die Vertreter aller Fraktionen und der Regierung aufgesucht haben, um für ihre Position zu werben. Bei wichtigen Anliegen richten sich die Medienvertreter nicht nur an die Mitglieder des Fachausschusses, der die Anhörung durchführt, sondern zusätzlich an die jeweiligen Fraktions- oder Parteispitzen. Zusätzlich kann durch eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit für die eigenen Argumente geworben werden. So werben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für eine Erhöhung der Rundfunkgebühr, während die Privaten gegen die öffentliche Finanzierung sind. Beide behaupten, das bessere Programm im Sinne der Zuschauer zu bieten. Allein die Tatsache, dass ARD und ZDF eine derartige Werbekampagne („Schon GEZahlt?“)10) mit Gebührengeldern finanzieren wird, wird von den Privaten kritisiert. Das Ergebnis von parlamentarischen Anhörungen ist immer ein Ausgleich zwischen den verschiedenen Interessen der Regierung und Mehrheitsfraktion und auch zwischen den unterschiedlichen Interessen und Strömungen innerhalb der Regierungsfraktionen. Es gibt fast immer Unterschiede sowohl zwischen den Fraktionen einer Koalitionsregierung als auch innerhalb der einzelnen Fraktionen. Ein Lobbyist muss zur Kenntnis nehmen, dass sich seine Position oft stark reduziert im Ergebnis wiederfindet und damit leben, dass auch die anderen Interessen in irgendeiner Form berücksichtigt wurden. Ohne formelle und informelle – und dazu gehört auch das Lobbying – Einbindung organisierter Interessen kann eine Regierung kein Politikfeld gestalten (Florack und Grunden 2011). Verbände und andere Akteure sind bei der Formulierung von politischen Zielen, bei der Auswahl von Instrumenten und Maßnahmen sowie an der Umsetzung mehr oder weniger beteiligt. Organisierte Interessen sind Teile eines politikfeldspezifischen Netzwerks, in dem die Regierung bestenfalls der zentrale Knotenpunkt ist (Mayntz 1993). Ebendies kennzeichnet den Steuerungsmodus der Governance. Durch die Beteiligung der Adressaten staatlicher Politik erhöht sich auch die Legitimation der getroffenen Entscheidungen. Es gehört zur politischen Kultur moderner Regierungen, dass Entscheidungen der Politik in der Regel mit den Betroffenen und nicht gegen sie getroffen werden (Mai 2016). 6. Die Mikroebene des Lobbyismus: Was genau passiert in einem Gespräch zwischen Lobbyist und Regierung? Den Vertretern der Medien geht es nicht immer um Maximalforderungen („Abschaffung der Fensterprogramme“, „Keine Werbezeitbeschränkungen“), sondern eher um abgeschwächte oder weichere Formulierungen in einem Gesetz, damit Spielräume bleiben. Oft geht es ihnen um die Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen für ihre Klientel: Warum sollen deutsche Medienkonzerne (Springer, Bertelsmann, Kirch u.a.) strengere Auflagen etwa in der Medienkonzentration erfüllen, wenn wir dadurch gegenüber ausländischen Wettbewerbern (Warner, CNN, Viacom, Disney u.a.) benachteiligt sind, die um einiges größer sind? Wenn ein Lobbyist mit einem Gesprächswunsch an ein Ministerium herantritt, erhält die Arbeitsebene im Falle einer Zustimmung der Hausspitze von dieser den Auftrag, dieses Gespräch vorzubereiten. Dazu gehören Informationen zur Person des Gesprächspartners, zu seiner Organisation und zu seinen Anliegen. Lobbyisten werden wie Politiker bei ihren Gesprächen häufig von ihren persönlichen Referenten und Experten für bestimmte Fragen begleitet. Es ist nicht unüblich, dass nach dem Spitzengespräch die jeweiligen Fachleute die Themen weiter vertiefen, die ihre Chefs besprochen haben. Zumal ein Ergebnis derartiger Gespräche häufig darin besteht, sich weiter über bestimmte Themen auszutauschen und auf dem Laufenden zu halten. Spätestens hier sind die Experten unter sich, die sich bereits aus einem der themenspezifischen Politiknetzwerke (z. B. für Technik, Medienaufsicht oder Rundfunkfinanzierung) kennen. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass sich die Vertreter der Arbeitsebene beider Seiten seit langem kennen und ihre jeweiligen Chefs z. T. gemeinsam vorbereiten, indem z. B. die Gesprächsthemen abgesprochen oder einzelne Punkte vorgeklärt werden. Der wichtigste Teil dieser regierungsinternen Vorbereitung ist die Darstellung der in der Regel bekannten Positionen des Lobbyisten. Ebenso wichtig ist die Darstellung der Regierungsmeinung dazu. Zu jedem der einzelnen Punkte des Gesprächs gibt es eine Analyse (Was wird gefordert?), eine Bewertung (Wie stehen wir dazu? Welche politischen und finanziellen Konsequenzen hätte das für die Regierung?) und eine Empfehlung, wie sich die Hausspitze dazu verhalten soll (Ablehnung, wohlwollende Prüfung, Zustimmung oder schlichte Kenntnisnahme). Bei dem Votum für die Hausspitze wird vor allem der Bezug zur bisherigen Linie und zu den Aussagen im Koalitionsvertrag und/oder in Regierungserklärungen hergestellt. Der Gesprächswunsch seitens des Lobbyisten kann sehr kurzfristig sein, wenn sich z. B. ein Medienunternehmen durch eine geplante Gesetzesnovellierung betroffen sieht. Dies war z. B. der Fall, als aus dem Umfeld der damaligen Mehrheitsfraktion im Landtag über die Abschaffung der Werbung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nachgedacht wurde. Eine solche Regelung hätte nicht nur das ZDF und die ARD-Anstalten betroffen, sondern vor allem die Werbewirtschaft. Dazu ein Beispiel: In einem Gespräch in der Staatskanzlei NRW mit Vertretern des „Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW)“, dem Spitzenverband der Werbewirtschaft in Deutschland, wurden die möglichen Folgen einer Werbefreiheit für die Rundfunkfinanzierung deutlich und die Idee von der damaligen (1994) Landesregierung verworfen. Auch die Spitzen der ARD und von ZDF signalisierten in Gesprächen, dass sie über ein Werbeverbotnicht glücklich wären, da sie dann noch mehr von der Politik – die Höhe der Rundfunkgebühr wurde durch Staatsverträge geregelt, nachdem die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) den Finanzbedarf des öffentlich-rechtlichen Rundfunks feststellte (Beck/Bayer 2013) – abhängig wären. 7. Lobbying als Informationsressource Durch die o. g. Gespräche mit den Interessenvertretern der Werbewirtschaft und denen von ARD und ZDF erfuhr die Staatskanzlei einiges über die senderinternen Kalkulationen, die Bedeutung der Werbefinanzierung sowie über die Strategien der Werbewirtschaft und die ihrer Kunden. Lobbyismus ist keine Einbahnstraße, auf der Interessenvertreter ihre Forderungen gegenüber der Politik durchdrücken wollen. Die Politik erfährt durch diese Gespräche viele Interna aus Medienunternehmen: Wie z. B. die Gestaltung des Vorabendprogramms – minutengenau – berechnet wird, um durch Werbeeinnahmen Filme zu produzieren, von denen wiederum die Produzenten profitieren. Vertreter des Privatfernsehens lenkten auch den Blick der Regierungsbeamten auf die Tatsache, dass viele Kapazitäten (Technik, Studios, Personal) des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Vergleich zu denen des Privatfernsehens deutlich weniger ausgelastet sind. Dies wiederum ist für die Diskussion um die Effizienz von ARD und ZDF sowie um die Angemessenheit der Rundfunkgebühr wichtig, zumal vor Einführung des Privatfernsehens kaum Vergleichsmöglichkeiten in der Rundfunkökonomie bestanden. Die genauen Kalkulationen ermöglichen der Politik, die Kosten des Mediensystems realistischer einzuschätzen. Wichtig ist auch, dass die Medienpolitiker in ihren Gesprächen mit Medienunternehmen erfahren, welche Strategien sie z. B. in der Digitalisierung, der Rechteakquise oder in der Diversifizierung ihrer Produkte verfolgen. Damit wird eine wichtige Aufgabe der Medienpolitik, in den Gremien von ARD und ZDF den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu gestalten und Entscheidungen mitzutragen, auf eine sachlichere Basis gestellt. Der Austausch mit Lobbyisten ist somit eine wichtige Ressource für Expertise und eine Form der Politikberatung. Oft braucht man sich gegenseitig: Um die Dominanz US-amerikanischer Medienkonzerne bei Spielfilmen und Fernsehserien in Grenzen zu halten – ein erklärtes Ziel der EU – ist es z. B. sinnvoll, über den Begriff des Medienmonopols im deutschen Kartellrecht nachzudenken und das nicht nur als das offensichtliche Interesse deutscher Medienunternehmen darzustellen. Im internationalen Maßstab spielen Springer und die WAZ-Gruppe nicht annähernd die Rolle wie TimeWarner oder Disney. Aber auch die Lobbyisten müssen sich in Gesprächen mit der Politik sagen lassen, wo die Grenzen sind und was eine Regierung in jedem Fall einführen will, auch wenn es nicht im Sinne der Medienunternehmen ist. Ihnen bleibt dann nichts anderes, als auf eine andere Regierung zu hoffen und/oder bei Investitionen die verschiedenen Landesregierungen gegeneinander auszuspielen. Dies war z. B. der Fall, als Bayern Teleshopping rundfunkrechtlich ermöglichte, Nordrhein-Westfalen aber nicht. Um die Ansiedlung eines großen Teleshoppingsenders in NRW zu ermöglichen, wurde ihm von der Landesregierung signalisiert, dass die erwünschte Ansiedlung nicht an der strengen Rundfunkgesetzgebung scheitern wird. Ohne die Insiderinformationen aus der Medienwirtschaft hätte die Politik auch kaum Kenntnis über die Schwächen der anderen Seite. So berichteten private Rundfunkanstalten über die Ineffizienz bei öffentlich-rechtlichen Produktionen während sich Vertreter von ARD und ZDF über fragwürdige Praktiken des Outsourcings und prekäre Arbeitsverhältnisse bei den Privaten beklagten. Den einen ging es um die Infragestellung der Rundfunkgebühr als Wettbewerbsverzerrung, den anderen ging es darum, private Veranstalter generell zu diskreditieren und sie mit ihrer Orientierung an Zielgruppen („Formatierung“) als Bedrohung der freien Meinung darzustellen. Der Landesregierung Nordrhein-Westfalen verfolgte jedoch die medienpolitische Linie, beiden Seiten einen fairen Wettbewerb zu garantieren und gegenüber dem starken Medienstandort Bayern ein Gegengewicht zu schaffen. Das bedeutete: Die privaten Medien zu halten ohne die öffentlich-rechtlichen zu verärgern. Aus der Sicht der privaten und öffentlich-rechtlichen Sender gab es daher immer Gesprächsbedarf und jede Handlung des jeweils anderen wurde sofort kritisch der Landesregierung berichtet: Sei es der Kauf von Filmrechten in den USA, Verträge mit technischen Dienstleistern oder der Umfang von Aufträgen an regionale Produzenten. Alles dies waren Themen der jeweiligen Lobbyisten. Für die Landesregierung sind diese Gespräche wichtige Informationsquellen über technologische Trends, das Geschehen auf den internationalen Medienmärkten oder über Programminnovationen. Gerade in dynamischen Politikfeldern wie der Medienpolitik sind rechtzeitige Informationen aus erster Hand wichtige Frühwarnsysteme, die das eigene Handeln maßgeblich bestimmen – allerdings nicht unbedingt im Sinne der Medienwirtschaft. Ein anderes Beispiel soll die Relevanz von bilateralen Gesprächen zwischen Medienwirtschaft und Politik unterstreichen: Als 1993/94 der niederländische Fernsehriese NOB in Köln-Hürth Studios errichtete und seine Produktionen für RTL begann, fürchtete die lokale Produzentenszene um ihre Aufträge. Der rührige Verband dieser Szene, der „Verband der Fernseh-, Film- und Videowirtschaft NRW e.V. (VFFV)“, hatte mit seiner Geschäftsführerin und einem weiteren Vorstandsmitglied sofort bei der Staatskanzlei interveniert und über die Bedrohung durch Billigproduzenten und angelernte Arbeitskräfte („Kameraschwenker“ statt ausgebildete Kameraleute) geklagt. Auch die deutsche Tochter des niederländischen Studiodienstleisters NOB hatte gespürt, dass es ein Problem geben könnte und wurde in der Staatskanzlei vorstellig. Der damalige Chef dieses Unternehmens hatte persönlich seine Strategie erläutert und darlegen können, dass der deutsche Fernsehmarkt im Bereich Unterhaltung im Umbruch ist. Die Landesregierung ließ beide Parteien wissen, dass sie sowohl das Wachstum der Fernsehwirtschaft begrüßt als auch die Beteiligung lokaler Unternehmen. Im Prinzip hatten damit beide Interessengruppen ihre Ziele erreicht. Von der Lobby können also beide Seiten profitieren: Medienpolitik und Medienunternehmen. Die Politik nutzt Gespräche mit Medienunternehmen zudem nicht nur zur Informationsgewinnung, sondern immer auch als Gelegenheiten, ihre politischen Anliegen unmittelbar den Medienvertretern mitzuteilen: - Was ist kurz- und langfristig geplant (z. B. Einführung von privatem Lokalfernsehen)? - Wo gibt es Gemeinsamkeiten (z. B. die Entwicklung des digitalen Rundfunks)? - Was ist politisch nicht durchsetzbar (z. B. Sportübertragungen nur im Pay-TV)? Fazit – die Vielfalt des Lobbyismus Das in den Medien und in Teilen der Wissenschaft verbreitete Bild des Lobbyisten ist das eines in der Politik allgegenwärtigen Funktionärs, der illegitime Anliegen einzelner Unternehmen mit illegitimen Mitteln in Parlament und Regierung durchsetzt. In der Realität des Lobbyings in der Medienpolitik ist dieses Bild zu relativieren. Hinzu kommt, dass nicht nur gewinnorientierte Unternehmen, sondern auch NGOs, Kultureinrichtungen, Wissenschaftsorganisationen und nicht zuletzt die Medien in eigener Sache selbst Lobbying betreiben. Dass das Lobbying dieser nicht auf Gewinnmaximierung fixierten Gruppen nicht ohne Wirkung bleibt, zeigt eine empirische Studie über das Lobbying bei der EU: „NGOs sind eigentlich genauso gut darin, ihre Interessen in Gesetzgebungsprozessen einfließen zu lassen, wie Wirtschaftsverbände oder Unternehmen.“ (Heike Klüver in: Faller 2017:34) Für Birger Priddat ist „Lobby ist eine legitime, aber intransparente Interessenvertretung, gleichsam ihre verdeckte Form […].“ Sie „geschieht für die Bürger unsichtbar. Das ist demokratietheoretisch unklar: was nicht beobachtet werden kann, kann auch nicht kontrolliert werden.“ (2009: 64) Diese Sicht ist zu einseitig. Viele Vorgänge in Parlament und Regierung sind aus guten Gründen ebenfalls der öffentlichen Beobachtung entzogen – aber deswegen nicht undemokratisch. Zudem beruht die Kritik am Lobbyismus (Priddat/Speth 2007) überwiegend auf dem Lobbying von Konzernen oder Verbänden bestimmter Branchen. Wie gezeigt wurde, nutzen auch Medienakteure das Lobbying, um ihre legitimen Interessen einzubringen. Schließlich ist das Interesse eines Unternehmens, das z. B. den Bau von Studios plant und dafür um Unterstützung der Politik bittet, auch im Interesse der Region an der Schaffung von Arbeitsplätzen. Es greift zu kurz, dies als Kniefall der Politik vor den Interessen der Konzerne zu kritisieren. Medienpolitik wird wie viele andere Politikfelder nicht nur von wenigen Konzernen bestimmt, sondern auch von einer wachsenden Vielfalt unterschiedlichster Akteure der Zivilgesellschaft, die alle ihre spezifischen Interessen haben (Rucht 1991; Münkler 2002; Steiner/Jarren 2009). Die Vertreter der Zivilgesellschaft machen nichts anderes als die der Konzerne: Sie liefern Abgeordneten und Beamten Informationen, gehen mit ihrer jeweiligen Sicht an die Öffentlichkeit und bitten um Gespräche mit Entscheidungsträgern in Parlament und Regierung. Im Unterschied zu Lobbyisten etwa von Pharma- oder Automobilkonzernen haben sie hohe moralische Ressourcen sowie gesellschaftlich akzeptierte Anliegen. Das ist im Wettbewerb der organisierten Interessen um Aufmerksamkeit in der Politik und in den Medien ein großer Vorteil. Das von den Medien verbreitete Bild vom Lobbyismus, wonach Männer in dunklen Anzügen Politikern Textbausteine für eine ihnen genehme Gesetzgebung liefern11) , die dann durch sämtliche Instanzen der Gesetzgebung vom Referentenentwurf bis zur Ressortabstimmung und Beratungen in den Parlamenten ohne Änderungen durchgewunken wird, mag für einige Bereiche zutreffen.12 Verallgemeinerbar ist dies auf Grund der hier geschilderten Regierungspraxis nicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass in anderen Bereichen – Landwirtschaft, Chemie/Pharma, Bauindustrie, Automobilwirtschaft – andere Strukturen der Interessenvertretung herrschen als in der Medienwirtschaft. Insofern sind die hier geschilderten Erfahrungen politikfeldspezifisch und nur begrenzt allgemeingültig. Literatur: von Alemann, U. (2000): Vom Korporatismus zum Lobbyismus. Die Zukunft der Verbände zwischen Globalisierung, Europäisierung und Berlinisierung. Aus Politik und Zeitgeschichte B, 26-27,3-6. Baruth, St. /Schnapp, K.-U (2015): Ministerialbürokratie als Lobbyadressaten. In: A. Speth/A. Zimmer( Hrsg.), Lobby Work. Interessenvertretung als Politikgestaltung, Wiesbaden: Springer VS, S. 245-260. Beck, H. /Bayer, A. (2013): Rundfunkgebühr, Haushaltsabgabe oder Rundfunksteuer? Kriterien und Optionen zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Publizistik, 58, 69-91. Benz, A. (1994): Kooperative Verwaltung. Funktionen, Voraussetzungen und Folgen. Baden-Baden: Nomos. Czada, R. (2000): Konkordanz, Korporatismus und Politikverflechtung: Dimensionen der Verhandlungsdemokratie. In: E. Holtmann/H. Voelzkow (Hrsg.), Zwischen Wettbewerbs- und Verhandlungsdemokratie. Analysen zum Regierungssystem der Bundesrepublik Deutschland. Wiesbaden: Springer VS, S. 23-49. Dogruel, L. / Wolf, L. / Knox, H. (2017): Interessenvertretung auf Medienmärkten aus Akteursperspektive. Tätigkesfelder und berufliches Selbstverständnis von Medienlobbyisten. Publizistik, 62, 179-196. Dose, N. (2014): Informelles Verwalten aus governance-analytischer Perspektive, In S. Bröchler und T. Grunden (Hrsg.) Informelle Politik. Konzepte, Akteure und Prozesse. Wiesbaden: Springer, S. 247-262. Ebert, V. (2017): Was wäre, wenn Weltretter gar nicht die Welt retten möchten? In: www.spektrum.de/kolumne/ (abgerufen 20.11.2017). Fischer, H.-D. / Jubin, O. (Hrsg.): Privatfernsehen in Deutschland. Konzepte, Konkurrenten, Kontroversen. Frankfurt/Main: IMK. Fraenkel, E. (1968): Deutschland und die westlichen Demokratien. Stuttgart: UTB. Geschwandtner-Andreß, P. (1999): Medienwirtschaft in Köln. Theoretische Erklärungsansätze und politische Bestimmungsfaktoren eines regionalen Produktionsclusters Medien. Arbeitspapiere des Instituts für Rundfunkökonomie an der Universität zu Köln Heft 116 Köln. Heins, V. (2002): Weltbürger und Lokalpatrioten. Eine Einführung in das Thema der Nichtregierungsorganisationen. Opladen: Leske und Budrich Verlag. Isenberg, M. (2007): Verhandelte Politik. Informale Elemente in der Medienpolitik. Berlin: Vistas Verlag. Jann, W. (1998): Politik und Verwaltung im funktionalen Staat. In: W. Jann/K. König/Ch. Landfried/P. Wordelmann (Hrsg.), Politik und Verwaltung auf dem Weg in die transindustrielle Gesellschaft. Carl Böhret zum 65. Geburtstag. Baden-Baden: Nomos, S. 253-280. Faller, H. (2017): House of Cars? ZEIT-Magazin Nr. 46, S. 27-34. Florack, M. / Grunden, T. (Hrsg.) (2011): Regierungszentralen. Organisation, Steuerung und Politikformulierung zwischen Formalität und Informalität. Wiesbaden: Springer, S. 123-141. Klüver, H. (2013) Lobbying in the European Union: Interest Groups, Lobbying Coalitions, and Policy Change. Oxford University Press. Korte, K.-R. (2014): Über Informalität in der Regierungsforschung. In: In S. Bröchler und T. Grunden (Hrsg.) Informelle Politik. Konzepte, Akteure und Prozesse. Wiesbaden: Springer, S. 119-126. Kropp, S. (2003): Regieren als informaler Prozess. In Aus Politik und Zeitgeschichte B/43, S. 23-31 Langer, U. (1994): Niederländische Konzerne wollen den deutschen Produktionsmarkt für TV-Programme erobern: Angst in den Studios. „Die Zeit“ vom 11. März 1994. Leif, T. / Speth, R. (2003): Anatomie der Lobbyismus. Einführung in eine unbekannte Sphäre der Macht. In T. Leif & R. Speth (Hrsg.), Die fünfte Gewalt. Lobbyismus in Deutschland. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag. Mai, M. (2014): Politiknetzwerke als Institutionen des informellen Regierens – Cluster im Bereich der Innovationspolitik, in: Stephan Bröchler /Timo Grunden (Hrsg.), Informelles Regieren. Konzepte, Akteure und Prozesse. Wiesbaden: Springer, S. 291-304. Mai, M. (2016): Regieren in der modernen Gesellschaft. Governance aus der Sicht der Ministerialbürokratie. Opladen: Barbara Budrich. Mayntz, R. (Hrsg.) (1992): Verbände zwischen Mitgliederinteressen und Gemeinwohl. Gütersloh: Bertelsmann Mayntz, R. (1993): Policy-Netzwerke und die Logik von Verhandlungssystemen. In A. Héritier (Hrsg.), Policy-Analyse. Kritik und Neuorientierung. PVS-Sonderheft 24, S. 39–56. Mücke, L. (2011): Wider die Symbiose. Plädoyer für die Professionalisierung der Verhältnisse zwischen Hilfsorganisationen und Journalisten. Publizistik 56, S. 327-340. Müller, P. / Ch. Pauly (2017): EU-Förderung von NGOs. 1,2 Milliarden Euro für null Transparenz. In: Spiegel Online vom 01.04.2017 (abgerufen am 20.11.2017). Münkler, H. (2002): Neue Oligarchien? Über den jüngsten Wandel der Demokratie unter dem Einfluss von neuen Medien und veränderter Bürgerpartizipation. In: H. Münkler/M. Llanque/C. K. Stepina (Hrsg.), Der demokratische Nationalstaat in den Zeiten der Globalisierung. Politische Leitideen für das 21. Jahrhundert. Festschrift für Iring Fetscher. Berlin, S. 163-174. Olson, M. (1992): Die Logik des kollektiven Handelns. Tübingen: Mohr. Pannes, T. (2014): Informelles Regieren. Wiesbaden: Springer. Patzelt, W.J. (2014): Interessengruppen und Parlamente – Grundsätzliches und Forschungsaufgaben. In: Th. Von Winter/J. von Blumenthal (Hrsg.), Interessengruppen und Parlament. Wiesbaden: Springer, S. 15-44. Priddat, B. P. (2009): Politik unter Einfluss. Netzwerke, Öffentlichkeiten, Beratungen, Lobby. Wiesbaden: Springer. Priddat, B. P. / Speth, R. (2007): Das neue Lobbying von Unternehmen: Public Affairs. Arbeitspapier der Hans Böckler Stiftung Nr. 145. Düsseldorf. Raff, F. (2010): Bleibt Rundfunk Rundfunk? Der Wert des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Netzwelt. In D. Klumpp, H. Kubicek, A. Roßnagel und W. Schulz (Hrsg.), Netzwelt – Wege, Werte, Wandel. Heidelberg/New York: Springer, S. 279-288. Ritter, E.-H. (1979): Der kooperative Staat, in: Archiv des Öffentlichen Rechts. 104, 389-413. Rucht, D. (1991): Parteien, Verbände und Bewegungen als Systeme politischer Interessenvermittlung. WZB-Discussion Paper FS III 91-107. Berlin. Scharpf, F.W. (1997): Demokratische Politik in der internationalisierten Ökonomie. MPIfG Working Paper 97/9. Köln. Scharpf, F.W. (2000): Interaktionsformen. Akteurzentrierter Institutionalismus in der Politikforschung. Opladen. Schmedes, H.-J./Kretschmer, H. (2014): Interessen, Transparenz, Vertrauen – und die Legitimität von Politik. In: Th. Von Winter/J. von Blumenthal (Hrsg.), Interessengruppen und Parlament. Wiesbaden: Springer VS, S. 311-333. Schuppert, G. F. / Zürn, M. (Hrsg.) (2008): Governance in einer sich wandelnden Welt. PVS-Sonderheft 41, Wiesbaden: Springer VS. Schwarzkopf, D. (2006): Zwischen Anspruch und Akzeptanz. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Wandel. Münster: Dampfboot. Steiner, A. / Jarren, O. (2009): Intermediäre Organisationen unter Medieneinfluss? Zum Wandel der politischen Kommunikation von Parteien, Verbänden und Bewegungen. In: F. Marcinkowski/B. Pfetsch (Hrsg.), Politik in der Mediendemokratie. Wiesbaden: Springer VS, PVS-Sonderheft 42, S. 251-269. Ziemann, A. (2006): Soziologie der Medien. Bielefeld: transcript. Zimmer, A. / Speth, R. (2015): Von der Hierarchie zum Markt. Zur Koordination von Interessenvertretung heute. In: A. Speth/A. Zimmer( Hrsg.), Lobby Work. Interessenvertretung als Politikgestaltung, Wiesbaden: Springer VS, S. 31-51. Zitationshinweis Mai, Manfred (2018): Interessenvertretung und Lobbyismus aus der Sicht der Ministerialbürokratie- Erfahrungen aus dem Bereich Medienpolitik, Forschungspapier: Peer Reviewed, Erschienen auf: regierungsforschung.de, Online verfügbar: https://regierungsforschung.de/interessenvertretung-und-lobbyismus-aus-der-sicht-der-ministerialbuerokratie-erfahrungen-aus-dem-bereich-medienpolitik/ - „Die Kritik des Lobbyismus hat sich in den letzten 15 Jahren in allen Medien verbreitet und ist zu einer allgemein akzeptierten Form der Demokratiekritik geworden.“ (http://www.rudolf-speth.de/index.php/blog/45-test – abgerufen 13.11.2017 [↩] - Die Grundlage des Beitrags ist die Erfahrung des Autors als Leiter des Referats „Medien- und Rundfunkwirtschaft“ in der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen von 1994-1998. In dieser Zeit war die medienpolitische Agenda bestimmt durch den Aufbau der Filmstiftung NRW, den Ausbau privater Fernsehanstalten (VOX, RTL, VIVA), die zunehmende Digitalisierung („Multimedia“), die Ansiedlung größerer Projekte, die Konsolidierung des privaten Lokalfunks, die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Rechtsfragen der Medienaufsicht, die Novellierung der Rundfunkstaatsverträge, Wahrnehmung der Gremienarbeit im WDR und ZDF u.a. An dem Muster der Interessenvertretung dürfte sich bis heute wenig geändert haben. [↩] - Es wäre eine empirische Untersuchung wert, die Biographien von Lobbyisten, Beamten, Medienakteuren und Politkern auf Gemeinsamkeiten zu untersuchen. Nach meinen Erfahrungen haben sich die Lebenswege vieler Akteure in der Medienpolitik oft schon im Studium oder im Volontariat gekreuzt. Es ist von Zufällen abhängig, ob später jemand z. B. bei einem Privatsender landet oder in einer Aufsichtsbehörde. Gemeinsam verbindet Lobbyisten und Politiker bzw. Beamte, dass sie schon früher “irgendetwas mit Medien” zu tun hatten und über eine gemeinsame Sicht auf medienpolitische Angelegenheiten verfügen. Dies schafft einen gemeinsamen kognitiven Rahmen, der die Gespräche zwischen den unterschiedlichen Akteuren in einem bestimmten Politikfeld erleichtert. [↩] - So ging es im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag um die Frage, in welchem Ausmaß sich ARD und ZDF im Netz verbreiten dürfen. Die FAZ sah in der „ungebremsten Expansion des öffentlich-rechtlichen Internetangebots“ schon das Ende der freien Presse. Der ehemalige Intendant des Saarländischen Rundfunks – Fritz Raff – hält es dagegen für geboten, dass öffentlich finanzierte Sender getreu ihrem Auftrag ihren Rezipienten dahin folgen, wo sie sich befinden: im Netz (Raff 2010: S, 285). [↩] - “Content is where I expect much of the real money will be made on the Internet, just as it was in broadcasting. The television revolution that began half a century ago spawned a number of industries, including the manufacturing of TV sets, but the long-term winners were those who used the medium to deliver information and entertainment.” (Bill Gates 1996. Quelle: https://www.craigbailey.net/content-is-king-by-bill-gates/ abgerufen am 27.07.2017 [↩] - Der damalige Geschäftsführer von RTL, Helmut Thoma, behauptete immer wieder, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk nur ein Programm für seine Gremien mache, während sich die Privatsender an den wahren Interessen der Zuschauer orientieren, Es war Teil der damaligen Medienpolitik der Landesregierung, die Sender der Bertelsmanngruppe (RTL, VOX) gegen die Sender der KirchGruppe (Pro7, SAT1) in Stellung zu bringen. [↩] - Siehe dazu die Diskussion über die Begrifflichkeiten Lobby und Interessenvertretung sowie die Abgrenzungsproblematik in Baruth/Schnapp 2015, S. 246. [↩] - „Was das Volk will, ist nicht nur per se gut, sondern es muss auch getan werden. […] Politik erscheint hier als ein institutionalisiertes Verfahren zur Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme mit vorgegebenen Mitteln, nach vorgegebenen Regeln und mit vorgegebenen Beschränkungen. Ihre Legitimation gewinnt sie daraus, dass sie unter Beachtung ihrer normativen Beschränkungen und unter den gegebenen Umständen das im Interesse der Bürger Nötige und Mögliche tut. Nicht populistische Willfährigkeit ist hier also gefordert, sondern Problemlösungskompetenz und Ergebnisverantwortung.“ (Scharpf 1997, S. 20 [↩] - Anhörungen im Bundestag und in Landtagen sind öffentlich. Die Stellungnahmen der eingeladenen Institutionen und das Protokoll der Anhörung sind als Parlamentsdrucksachen allgemein zugänglich. [↩] - „Die schrägsten GEZ-Aktionen“ („Spiegel-online“ vom 27.12.2012 [↩] - „Kampf dem Lobbyismus“ (arte vom 16.05.2014) „Vorformulierte Gesetzestexte, Drohungen, Warnungen – all das bekommen EU-Abgeordnete von Lobbyisten zugeschickt. Die Internetplattform Lobbycloud hat es sich zum Ziel gesetzt, die Einflussnahme in Brüssel zu bekämpfen. Dazu will sie tausende Dokumente von Lobbyisten veröffentlichen, die bei den Parlamentariern kursieren. Eine Reportage von Nathalie Daiber.“ (Quelle: http://info.arte.tv/de/kampf-dem-lobbyismus, zugegriffen: 17.07.2017 [↩] - Im Zusammenhang mit der Einschätzung des Pflanzengifts Glyphosat durch das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) wurde den Autoren eines entsprechenden Berichts vorgeworfen, sie hätten die Angaben des Herstellers dieses Pflanzengifts teilweise wörtlich übernommen und damit die Risiken verschwiegen, zumal die WHO zu einer anderen Einschätzung kommt. Ein „Faktencheck“ zeigte, dass dies nicht zutrifft (Fakt oder Fake? Sind bei der Genehmigung des Pflanzengifts die Interessen der Industrie wichtiger als die Gesundheit der Bürger? In: Die ZEIT 46/2017, S. 26) [↩]
<urn:uuid:6f72495c-ba93-4cfa-a797-3d3345d448ae>
CC-MAIN-2019-30
https://regierungsforschung.de/interessenvertretung-und-lobbyismus-aus-der-sicht-der-ministerialbuerokratie-erfahrungen-aus-dem-bereich-medienpolitik/
2019-07-19T06:27:03Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00265.warc.gz
by-nc
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.994045
{ "abbr": [ "by-nc", "by-nc" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Risultati di ricerca per "amtszeit und wiederwahl des prsidenten" 1 centri 1.Mauretanien25. Juni 2006Amtszeit und Wiederwahl des Präsidenten
<urn:uuid:80a9d64c-56e5-4c85-ada3-3fd3d4e8fbd5>
CC-MAIN-2019-30
https://sudd.ch/list.php?lang=it&topic=amtszeit%20und%20wiederwahl%20des%20prsidenten
2019-07-19T06:41:49Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00265.warc.gz
by-nc-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.841707
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Die Los Angeles Lakers wollten sich verändern, mussten dies sogar, um konkurrenzfähig in den Playoffs zu sein. Nun hat man zur Trading Deadline reagiert und mit Ramon Sessions, Christian Eyenga und Jordan Hill drei neue Kräfte geholt. Im Gegenzug gab man Luke Walton, Jason Kapono und Derek Fisher ab. Haben die Lakers damit einen Schritt nach vorne getan? Kann man nun die Finals in Angriff nehmen? Die Analyse der beiden Trades Zunächst sind die Lakers sportlicher Sieger bei beiden Trades. Dabei scheint der Cleveland-Deal ziemlich unverständlich zu sein, zumindest aus Sicht der Cavaliers. Diese geben mit Ramon Sessions den klar besten Spieler in diesem Trade ab und nehmen das hinterste Ende der Bank der Lakers mit Walton und Kapono auf. Es darf sogar darüber gestritten werden, ob Projekt Eyenga nicht gar der zweitbeste Spieler in diesem Deal ist. Warum macht Cleveland dann diesen Tausch? Normalerweise stehen hinter unausgeglichenen Trades vier mögliche Absichten: Das Team verschlechtert sich absichtlich, da es keine Chance mehr, die Playoffs zu erreichen und nimmt stattdessen Talente auf, um neu aufzubauen. Ein anderer Grund wäre, dass man einen Logjam auf der Position hat und ein Spieler unzufrieden ist. Somit ist ein Trade eine Addition by Substraction – man erhält die Teamchemie, indem man Konflikte auf dem Tradeweg löst. Als dritte Absicht ist die der Akquisition von Picks zu nennen. Als letztes wären noch Gehaltseinsparungen zu nennen, um sich finanziell besser zu stellen. Cleveland hat einen First Rounder mit im Paket gehabt, der wahrscheinlich in den 20ern der nächsten Draft anzusiedeln ist. Das war es aber auch schon. Man bekommt kein Talent für Sessions, nicht mal einen jungen Spieler wie Devin Ebanks, Darius Morris oder Andrew Goudelock. Dazu hatte man keinen Logjam, man spart nicht mal Gehalt ein. Wohin Cleveland mit diesem Deal will, ist überhaupt nicht ersichtlich. Sessions und Eyenga verdienen in diesem Jahr 5,3 Millionen Dollar, Luke Walton erhält alleine schon 5,8 Millionen, dazu lässt man sich noch den Minimumvertrag von Kapono andrehen, womit man 1,6 Millionen Dollar mehr in dem Deal aufnimmt, aber den deutlich besten Spieler im Paket abgibt. Das kann auch der schlechte Erstrundenpick nicht herausreißen. Es gibt eigentlich gar keinen Grund für die Cavaliers, diesen Move zu machen. Hier zeigt sich aber auch abermals, warum erfolgreiche Franchises erfolgreich bleiben: Sie verhandeln sehr geschickt und positionieren sich damit weiterhin sehr gut. In einem zweiten Deal haben die Los Angeles Lakers überraschend Derek Fisher gegen Jordan Hill eingetauscht. Überraschend ist dies aus zwei Gründen. Zum einen ist Fisher eine Institution in der Organisation der Lakers, im Lockerroom ein vocal leader und auch generell eine Führungspersönlichkeit. Mit ihm verbindet Kobe Bryant eine engere Beziehung, da die beiden Weggefährten bis auf Fishers Intermezzo bei den Golden State Warriors und den Utah Jazz ihre gesamte NBA-Karriere miteinander verbrachten. Dass man Fisher zum Ende seiner Karriere dann tradet, ist verwunderlich. Des Weiteren war es überraschend, weil eigentlich Steve Blake in vielen Tradegerüchten auftauchte und eigentlich schon in einem Three-Way Deal mit Michael Beasley und Jamal Crawford die Teams tauschen sollte. Dass es nun ausgerechnet den Veteranen Fisher traf, war nicht abzusehen. Spielerisch muss man jedoch zur Kenntnis nehmen, dass die Lakers hier einen guten Deal gemacht haben. Derek Fisher ist einer der ineffizientesten Scorer der NBA. Laut SynergySports ist Fisher 324. in Points-per-possession. Das ist grausam ineffizient. Wobei Fisher in den Augen der Fans der Anti-LeBron ist: Er spielt 45 Minuten furchtbar, trifft dann aber hin und wieder einen Clutch-Shot und wird dafür gefeiert. Das befreit ihn aber nicht davor, in den vorherigen Minuten Leistungen zu bringen. Warum haben die Lakers also Fisher weggeschickt? Als Anführer und Dreipunkteschütze der Clutch Shots war er wichtig für das Team. Wahrscheinlich wurde Fish es zum Verhängnis, dass man Steve Blake nicht getradet bekam. Hier entstand mit Sessions, Blake und Fisher ein Logjam auf der Position des Point Guards, was die Lakers schnellstmöglich auflösen wollten. Spielerisch ist dies auch sehr sinnvoll, da man den schwächsten Point Guard abgab und dazu einen Small-for-Big-Trade einfädelte. Den Trade isoliert und ohne Emotionen betrachtet, kann man nur gutheißen. Die Lakers verjüngen sich, entlasten den Cap Space, lösen vor allem aber ein Problem, das hätte entstehen können: Die Diskrepanz zwischen Fishers Leistung und dem Status innerhalb des Teams. Hätte sich Fisher geduldig auf die Bank gesetzt und nur noch die 5-8 Minuten gespielt, obwohl er bisher alle Spiele für die Lakers gestartet ist? Bisher gab es keine Alternative zu Fisher, zumal Steve Blake auch noch verletzt war. Nun wäre Fisher ein Third-String-PG gewesen. Wie hätte dies teamintern funktioniert? Für Fisher kommt mit Jordan Hill ein mobiler Big Man ins Team, der ein exzellenter Rebounder auf beiden Seiten des Parketts ist und dem Frontcourt nochmals Tiefe gibt. Die Lakers tauschen hier einen 37-jährigen Point Guard gegen einen 24-jährigen Big, der beide große Positionen bekleiden kann. Das ist per se ein guter Deal, auch wenn man bezüglich der Kaderstrukturen und der Hierarchie innerhalb des Teams berechtigte Zweifel anmelden darf. Sind die Lakers nun Contender? Wie wir bereits ausgiebig in unserem Podcast zu den Lakers und den Gerüchten rund um Gilbert Arenas debattiert haben, hatten die Lakers vor der Deadline drei größere Probleme: Sie hatten keinen Ballhandler neben Kobe Bryant im Kader, der diesen entlasten konnte; man konnte auch bisher nicht für Spacing sorgen, was dazu führte, dass Bynum und Gasol gedoppelt werden konnten; es fehlte an konstanten Dreierschützen. Die Deals isoliert betrachtet, haben zu dem Ergebnis geführt, dass sich die Lakers zwei Mal verbesserten. Aber eine isolierte Betrachtung ist nicht hilfreich, wenn man ein Team bewerten will. Von den drei Needs der Lakers hat man sich ein Mal signifikant verbessert, weil Ramon Sessions ein weiterer Ballhandler ist und damit Kobe Bryant entlasten kann. Dabei muss man aber auch bedenken, dass Sessions bisher immer den Ball benötigte, um produktiv zu sein. Das bedeutet im Extremfall, dass Sessions am besten funktioniert, wenn Kobe Bryant auf der Bank sitzt. Eine optimale Lösung ist er also nicht, da er vor zu seinem nicht ausgeprägten off-the-ball-Spiel auch den Dreier nicht im Repertoire hat. Vor der Saison hatte Sessions 13 Dreier getroffen – in seiner gesamten Karriere! In dieser Saison gelang ihm dies 26 Mal mit einer sehr guten Quote von fast 42%. Das bedeutet aber auch, dass er nur 1,5 Dreier pro Spiel nimmt und weder eine Entlastung fürs Shooting noch fürs Spacing mit sich bringt. Im Gegenteil: Die Situation rund um das Spacing hat sich noch verschlimmert. Die Lakers haben mit Derek Fisher und Jason Kapono zwei anerkannte Dreierschützen abgegeben. Dabei ist es fürs Spacing irrelevant, ob Fisher und Kapono tatsächlich die Dreier treffen. Es geht darum, dass ein Gegenspieler bei ihnen bleiben muss, weil sie dafür bekannt sind, gute Werfer zu sein. Durch den Trade Fishers fehlt weiteres Spacing, das Ramon Sessions nicht ersetzen kann. Sessions ist sicherlich der bessere Spieler, aber ihm fehlen die Stärken, die ihn im System der Lakers wertvoll machen würden. Hilfreicher wären hier Kirk Hinrich oder Jamal Crawford gewesen, sie beide über einen Distanzwurf verfügen und somit zu kleineren (Crawford) oder größeren (Hinrich) Teilen neben Kobe Bryant ko-existieren könnten. Sessions lebt vor allem von seinen Drives zum Korb. Das ist in der heutigen NBA auch ein sehr probates Mittel und die Lakers haben so einen Spielertypen auch nicht im Kader gehabt. Problematisch ist dies nur, weil mit Andrew Bynum und Pau Gasol bereits zwei Spieler im Post zu finden sind und sowohl Kobe Bryant als auch Metta World Peace hier gut aufgehoben wären. Deswegen sollte auch Steve Blake starten, um wenigstens den Hauch einer Gefahr von außen ausstrahlen zu können. Fazit Die Lakers haben – isoliert betrachtet – zwei richtig gute Trades gemacht, die ihnen – im Gesamtbild – aber nicht signifikant weiterhelfen. Sessions passt von seiner Spielanlage nicht zu den restlichen Akteuren, obwohl er ein Upgrade zu Derek Fisher darstellt. Seine Stärken sind keine Komplemente zu den Stärken des bisherigen Teams, was bedeutet, dass viele Spieler dieselben Sweet Spots haben. Man gibt mit Derek Fisher einen verdienten Spieler ab, der zumindest für ein wenig Platz auf dem Feld sorgen konnte und den Gegenpart zu Kobe Bryant in Sachen Leadership bildete. Inwieweit Jordan Hill die Rotation knackt, ist indes ungewiss, weil das Spacing, das Troy Murphy als Stretch-Four erzeugt, nun noch wichtiger geworden ist. Wenn Gasol und Bynum alle Minuten auf Center belegen, könnte Hill maximal die schon schwindenden Minuten von Josh McRoberts übernehmen, weil er ein besserer Rebounder ist und denselben Motor besitzt. Die beiden Trades sind eigentlich ein schönes Beispiel dafür, dass man Tradegewinner sein kann, aber Trades nie für sich genommen bewertet werden sollten. Die Lakers sind nun jünger, schneller auf den Beinen, aber wahrscheinlich kaum besser als vorher. Contender sind sie auch nach zwei guten Trades nicht. Es fehlt weiterhin an Spacing und Shooting.
<urn:uuid:2617caa5-67ae-46bc-8177-a29f861b0488>
CC-MAIN-2019-30
https://go-to-guys.de/2012/03/16/extra-sessions-paying-off/
2019-07-20T12:13:49Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00425.warc.gz
cc-unknown
null
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.99888
{ "abbr": [ "cc-unknown" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ null ] }
Yeah, mein erster Gedanke beim Auftreten der Zahnschmerzen war: Aua, da muss ich nen Strip draus machen. So langsam schleicht es sich ein, dass ich Negativerlebnisse (siehe letzter Comic) sofort in Positives umwandle, nämlich Comics. :D Leider gehen die Zahnschmerzen davon auch nicht weg… A propos Schmerzen, ich habe mal wieder Comics gelesen! Diesmal war es der finale Teil von Uzumaki: Spiral Into Horror von Junji Ito (grossen Dank an dieser Stelle an Susumu!!!). Ich muss sofort dazu sagen, dass man diesen Manga fast in den Bereich “Special Interest” einordnen könnte. Für die Schubladisierungsfreunde lässt sich festhalten, dass Uzumaki zwar ins Horrorgenre fällt, aber die Thematik alleine ist so surreal, dass mir kaum Vergleichbares einfällt. Es geht bei Uzumaki um die fiktive Stadt Kurouzu, die von der geheimen Kraft der Spiralen in den Wahnsinn getrieben wird. Überall treten plötzlich Spiralen in den Vordergrund, ob es in der Form von Schnecken, Wirbelstürmen oder dem eigenen Gehörgang ist. Jedes Kapitel erzählt eine neue Anekdote um das Auftreten der Spiralen, ihre Macht über die Stadt und ihre Bewohner. Es ist, im wahrsten Sinne des Wortes eine dramatische Abwärtsspirale mit einem grotesken Bilderschatz, der mich beim Lesen immer mehr geekelt und gegruselt hat. Mit dem dritten Band ist die Trilogie abgeschlossen. Wenn Ihr einen stählernen Magen habt, holt Euch das Gesamtpaket. Ansonsten lasst die zartbesaiteten Finger davon und greift lieber beim Kleinod Anya’s Geist zu. Der ist nur etwas gruselig, sehr charmant und wie ich finde, absolut für Kinder ab 12 geeignet. Ich spaziere an diesem Tag wieder zurück von Dresden nach Köln und wünsche Euch schon mal ein schönes Wochenende! :)
<urn:uuid:fba37dbb-dc54-46d4-8646-8115710c9b45>
CC-MAIN-2019-30
https://sarahburrini.com/wordpress/comic/pokerface/
2019-07-20T11:23:08Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00425.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.996428
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Für die Menschheit, gegen die Finanzelite! Neuer Petitionstext: Wir fordern Volksabstimmungen, die in derzeitge Politik, die dieser derzeitgen Politik nicht nur in Deutschland, sondern auf der fast gesammten EU-Ebene fehlt gewährleisten. fehlen, gewährleistet wird. Des Volkes Stimme der gesammten EU-Mitgliedsbevölkerung mit deren Intersessen sollten grundsätzlich in Volksbefragungen erfasgt berücksichtigt und in politischen Entscheidungen berücksichtigt umgesetzt werden. Neue Begründung: Wir fordern den wahren Erhalt der Demokratie, so dass jede Bürgerin und jeder Bürger das Recht hat, an wichtigen Entscheidungen des allgemeinwohls im Sinne des Volkes Friedens und dem Miteinander, mit zu entscheiden hat, und dass diesem auch nachgegangen wird. Wir alle vermissen die Entscheidungskraft in der Politk des Allgemeinsinns, also des Volkes, welches die Politiker/der Staat zu verkörpern sollte. Wir möchten gefragt werden, wir wollen bewegen!
<urn:uuid:c7fe5943-679c-4034-aba4-f95a66378141>
CC-MAIN-2019-30
https://www.openpetition.de/petition/blog/grundsaetzliche-volksabstimmungen
2019-07-20T12:45:10Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00425.warc.gz
cc-unknown
null
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.993592
{ "abbr": [ "cc-unknown" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ null ] }
Start Über uns Vorgeschichte Gründungsprotokoll Vorstand Aktuell Ehemalig Mitglied werden Aktuelles Termine Kontakt Impressum Datenschutz Übersicht Start Über uns Vorgeschichte Gründungsprotokoll Vorstand Aktuell Ehemalig Mitglied werden Aktuelles Termine Kontakt Impressum Datenschutz sitemap.txt · Zuletzt geändert: 2018/06/05 17:59 von Torben Gliem Anmelden
<urn:uuid:2b47ab01-208a-4890-ae05-42ad55377e45>
CC-MAIN-2019-30
http://steen-eek.de/doku.php?id=sitemap
2019-07-23T01:48:13Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-nc
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.850521
{ "abbr": [ "by-nc" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Die Karriere des Briten David Harris zu beginn der 1990er Jahre als Tennisprofi sorgte kaum für aufsehen. Rang 622 auf der ATP-Weltrangliste war seine beste Platzierung, als Preisgeld kratzte er mit Ach und Krach 2.295 Dollar zusammen. Notgetrungen sattelte er auf einen bürgerlichen Beruf um und wurde Taxifahrer in London. Doch jetzt sicherte sich Harris einen festen Platz in der Chronik der britischen Hauptstadt. Als erster ,,Cabbie“ – wie die Fahrer der Schwarzen, ,,Cab“ genannten Vehikel bezeichnet werden – übernahm er das erste Londoner Taxi mit Elektroantrieb. Seit Jahren rühmt sich die Verwaltung Londons, über die Umweltzone der Welt zu regieren. Dazu zählt nicht nur die City, sondern die gesamte Region mit Städten und Gemeinden, die zu Gross-London zählen. Wer zudem mit dem Auto downtown zwischen Hyde Park und Tower Bridge tagsüber unterwegs sein will, muss von Montag bis Freitag pro Tag eine Maut von zehn Pfund (umgerechnet knapp 14 Euro) entrichten. Das gilt auch für Touristen. So wie in einigen Regionen Deutschlands, droht auch in London ein Fahverbot für Dieselautos. Schlimmer: Ab 2040 sollen in Grossbritannien Diesel- oder Benzinfahrzeuge überhaupt nicht mehr verkauft werden dürfen. Keine Zulassung für Verbrenner Das Taxigewerbe in der Metropole London hat es schon jetzt getroffen. Dort werden seit Mitte Januar keine neuen Taxis mehr mit traditionellen Verbrennungsmotor zugelassen. Doch jetzt hat die Stadt erst einem Modell, dem in Bristol von der London EV Company (LEVC) gebauten TX eCity, freie Fahrt in ganz London erlaubt. LEVC firmierte früher als The London Taxi Company, (LTC) die nach ihrer Insolvenz vor fünf Jahren vom chinesischen Geely-Konzern übernommen wurde. Zurzeit müssen die Fahrten allerdings ohne Passagiere stattfinden. Denn, wie die Tageszeitung ,,The Guardian“ berichtete, zeigt sein Taxmeter aus bislang unerfindlichen Gründen vorerst noch für die zurückgelegte Strecke falsche Werte an. Dennoch ist David Harris von seiner Neuerwerbung begeistert: ,,Ich habe mich sehr gefreut, als ich die Schlüssel für mein neues TX-E-Taxi bekommen habe und kann es kaum erwarten, die Reaktion der Passagiere zu beobachten.“ Harris glaubt, dass er im Gegensatz zu früher pro Monat zwischen 500 und 600 Pfund (570 bis 680 Euro) an Kosten sparen wird. Aufladen will er die Batterie seines Wagens an einer von mehreren Ladestationen am Londoner Flughafen Heathrow. Range-Extender und E-Motor in den Taxis Dabei ist der Kauf eines Elektrotaxis ein teurer Spass. Insgesamt kostet es nach Abzug von 7.500 Pfund (8.500 Euro) an Subventionen 55.600 Pfund (63.400 Euro). Dafür gibt es ein Range-Extender-Fahrzeug mit einem Elektromotor, dessen Stromversorgung von einem kleinen Dreizylinder-Benzin-Generator mit rund 200 Kilometer, die mit Hilfe des Benziners auf 650 Kilometer gesteigert werden kann. Innerhalb der Londoner City ist somit ein rein elektrischer Betrieb für bis zu sechs Fahrgäste möglich, denen im Wagen übriegens Steckdosen für Laptops und USB-Anschlüsse für mobile Geräte und WLAN zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden auch noch einige Taxis komplett von Diesel- auf Autogas-Antrieb umgerüstet. Bis allerdings die ganze Taxi-Flotte Londons durch neue Fahrzeuge ersetzt sind, wird noch viel Wasser die Themse herabfliessen. Insgesamt stehen zurzeit in London 110.000 Taxis zur Verfügung, bis 2020 sollen davon 9.000 Fahrzeuge durch E-Taxis ersetzt werden.
<urn:uuid:b7f3828a-533d-4339-87d0-e7f5964eb0ec>
CC-MAIN-2019-30
http://www.autogasfahrer.ch/?m=201805
2019-07-23T00:48:59Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-nc-sa
2.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.998539
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "2.0" ] }
Abenteuer Zur Navigation springen Zur Suche springen Abenteuer (Deutsch )[Bearbeiten] Substantiv, n[Bearbeiten] Singular Plural ---|---|---| Nominativ | das Abenteuer die Abenteuer Genitiv | des Abenteuers der Abenteuer Dativ | dem Abenteuer den Abenteuern Akkusativ | das Abenteuer die Abenteuer Worttrennung: - Aben·teu·er, Plural: Aben·teu·er Aussprache: Bedeutungen: - [1] ein ungewöhnliches, spannendes, prickelndes, (auch romantisches), seltsames Erlebnis - [2] auch abwertend: ein gefahrvolles, risikoreiches, gewagtes, verwegenes Unternehmen - [3] Sexualität: eine kurze Liebesbeziehung meist außerhalb einer bestehenden Partnerschaft Herkunft: - seit dem 12. Jahrhundert bezeugt; in den mittelhochdeutschen Formen āventiure und ābentiure nachweisbar, deren Genus weiblich war; das Wort wurde als ritterliches Fachwort aus dem Französischen aventure → fr f entlehnt; der Gebrauch des sächlichen Genus dringt aus dem Mittelniederdeutschen ein; das französische Wort entstammt seinerseits dem (nicht belegbaren aber rekonstruierten) Mittellateinischen *adventūra n Pl. „Ereignis“, welches seinerseits ein Partizip Futur des lateinischen Verbs advenīre → la „herankommen, sich ereignen“ ist[1][2] Sinnverwandte Wörter: - [1, 2] Begebenheit, Erlebnis, Robinsonade, Wagnis - [3] Affäre, Liebelei, Liebesabenteuer, Romanze, Seitensprung Gegenwörter: Oberbegriffe: Unterbegriffe: - [1] Action-Abenteuer, Fantasyabenteuer, Kinoabenteuer, Kriegsabenteuer, Spielabenteuer - [2] Jugendabenteuer, Kinderabenteuer, Reiseabenteuer, Weltraumabenteuer Beispiele: - [1] Mein letztes Abenteuer war, nüchtern betrachtet, nur ein teuerer Abend. - [2] Dass er sich immer wieder auf solche Abenteuer wie diese Bergbesteigung einlässt, dabei kann man doch auch ernsthaft verletzt werden oder sterben. - [2] „Aber statt mich von meinem Fernweh zu heilen, machte dieses wunderbare Abenteuer alles noch schlimmer.“[3] - [3] Er würzte seine Dienstreisen gerne mal mit einem Flirt oder auch einem schnellen Abenteuer. Charakteristische Wortkombinationen: - auf Abenteuer aus sein, auf Abenteuer ausgehen, sich auf ein Abenteuer einlassen, ein Abenteuer erleben, ein gefährliches Abenteuer, ein gewagtes Abenteuer, ein Abenteuer gut überstehen, einem Abenteuer entgegengehen, ein kurzes Abenteuer, sich in ein Abenteuer stürzen, ein Abenteuer suchen Wortbildungen: - Adjektive: abenteuerdurstig, abenteuerhungrig, abenteuerlich, abenteuerlustig, abenteuerreich, abenteuersüchtig - Substantive: Abenteuerbericht, Abenteuerbuch, Abenteuerdrang, Abenteuerdurst, Abenteuererzählung, Abenteuerfahrt, Abenteuerferien, Abenteuerfilm, Abenteuergeschichte, Abenteuerkomödie, Abenteuerlichkeit, Abenteuerliteratur, Abenteuerlust, Abenteuermodus, Abenteuerpark, Abenteuerreise, Abenteuerroman, Abenteuerserie, Abenteuerspiel, Abenteuerspielplatz, Abenteuerstory, Abenteuersucht, Abenteuertour, Abenteuertourismus, Abenteuertrip, Abenteuertum, Abenteuerurlaub, Abenteuerzeit, Abenteurer - Verb: abenteuern Übersetzungen[Bearbeiten] Dialektausdrücke: | |||| ---|---|---|---|---| - [1–3] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 81 - [1] Wikipedia-Artikel „Abenteuer“ - [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abenteuer“ - [*] canoonet „Abenteuer“ - [1–3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Abenteuer“ - [1, 3] The Free Dictionary „Abenteuer“ - ↑ vergleiche Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, , Seite 4 - ↑ vergleiche Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 81 - ↑ Lois Pryce: Mit 80 Schutzengeln durch Afrika. Die verrückteste, halsbrecherischste, schrecklich-schönste Reise meines Lebens. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2018 (übersetzt von Anja Fülle, Jérôme Mermod), ISBN 978-3-7701-6687-9, Seite 8. Englisches Original 2009.
<urn:uuid:d0bc9068-49a7-4289-82d1-1981365da4c7>
CC-MAIN-2019-30
https://de.wiktionary.org/wiki/Abenteuer
2019-07-23T01:23:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.97669
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Christian Müller wurde 2003 Deutscher U23-Meister im Straßenrennen. Ein Jahr später gewann er das Zeitfahren der Deutschen U23-Meisterschaft und gewann in derselben Kategorie bei der Europameisterschaft. Wie fälschlicherweise oftmals behauptet fuhr er nie für das deutsche Team Wiesenhof als Stagiaire. Seinen ersten Profivertrag bekam er beim dänischen ProTour-Team CSC von Bjarne Riis. Bei der Sachsen-Tour feierte er auf der letzten Etappe in Dresden seinen ersten Profisieg. Auch bei der Tour de l’Avenir gewann er eine Etappe im September. Am 27. August 2007 wurde er von seinem Team Skil-Shimano entlassen. Der 25-jährige Erfurter sei in der Öffentlichkeit mehrfach nicht so aufgetreten, wie es dem Image des Teams entspreche, lautete die Begründung des Sponsors. "Weil der Radsport sich gegenwärtig in einer krisengeschüttelten Zeit befindet, weist das Team daraufhin, dass die Entscheidung nicht von einem Dopingverdacht herrührt", heißt es in der offiziellen Erklärung. Ab der nächsten Saison wird Müller für Murphy & Gunn-Newlyn-M. Donnelly-Sean Kelly fahren, welches ab 2008 "An Post" (die irische Post) heißen wird. Erfolge - Bahn Bearbeiten 2001 Erfolge - Straße Bearbeiten 2003 2004 - 2008 - Mannschaftszeitfahren Vuelta a Extremadura Teams Bearbeiten - 2005 Team CSC - 2006 Team CSC - 2007 Skil-Shimano - 2008 An Post-M. Donnelly-Grant Thornton-Sean Kelly Team - 2009 Amore & Vita-McDonald's Personendaten | | ---|---| NAME | Müller, Christian | KURZBESCHREIBUNG | deutscher Radrennfahrer | GEBURTSDATUM | 1. März 1982 | Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia | Lokale Autorenseite, Lizenz: GFDL, |
<urn:uuid:8105bcb5-b2ea-4d0b-b66d-e67347f21b8e>
CC-MAIN-2019-30
https://vereins.fandom.com/wiki/Christian_M%C3%BCller_(Radsportler)
2019-07-23T01:09:30Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.988097
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Anmelden Wechseln zu: Navigation , Suche Benutzername Passwort Angemeldet bleiben Anmelden Hilfe beim Anmelden Passwort vergessen? Abgerufen von „ https://wiki.schmino.de/Spezial:Anmelden “ Navigationsmenü Meine Werkzeuge Anmelden Namensräume Spezialseite Varianten Ansichten Mehr Suche Menü Hauptseite Zufällige Seite Hilfe Projektseite schmino.de Portale Geschichte Politik Bauwerke Kirche Personen Vereine Karneval Malberg Werkzeuge Spezialseiten Druckversion Datenschutz Über KyllburgWiki Haftungsausschluss Mobile Ansicht
<urn:uuid:2dc0a170-0400-4d7f-bf9e-d6395c1886f6>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.schmino.de/index.php?title=Spezial:Anmelden&returnto=Wahl+1921&returntoquery=dpl_id%3D1966
2019-07-23T01:36:58Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-nc-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.926641
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Chancen und Perspektiven Inhaltsverzeichnis | Die Arbeit mit dem Wiki in der Schule Das Einzige, was man dafür braucht: einen funktionierenden Rechner mit Internetzugang und einem Browser ... Was ist das Wiki? An area where open collaboration and exchange of ideas is both natural and important as education. Wiki technology is a useful tool in this context. Ward Cunningham in: http://beat.doebe.li/projects/wiki04/sld021.htm | Die Wiki-Plattform ist eine über das Internet verfügbare Seitensammlung (im Sinne eines Hyper-Textes), die von den Benutzern online verändert werden kann, und durch ein Content-Management-System einfach verwaltet werden kann. Chancen auf einen Blick - 1. einfache Handhabung - Das Arbeiten im Wiki ist relativ leicht zu erlernen, sowohl für Schüler (auch der unteren Jahrgangsstufen), als auch für Lehrer, die wenig Knowhow im Umgang mit Rechnern besitzen - 2. flexibles System - (freie Layoutgestaltung, Einbindung unterschiedlichster Medien etc.) - Im Gegensatz zu anderen CMS-Systemen legt das Wiki von vornherein nicht fest, wie es genutzt werden soll. Das kann im Extremfall auch zu völligem Chaos führen, bietet gleichzeitig aber auch einen kreativen Spielraum/Freiraum. - 3. zahlreiche Neuerungen ermöglichen eine einfache Umsetzung verschiedener Aufgabenformate - 4. Einbindung unterschiedlichster Medien wie Bilder, Powerpointfolien, Einbindung von Filmen über Youtube etc. möglich - 5. gute Strukturierbarkeit der einzelnen Seiten - (kann gleichzeitig auch als Lernprozess dienen) bei freier Layoutgestaltung (jeder kann sich seine Seiten gestalten, wie er möchte) - 6. Offenheit der Plattform - Dieser Punkt wird von vielen als Schwäche gesehen. Dabei zeigt die Arbeit mit den Schülern im Alltag, dass gerade hier eine große Chance zum Erwerb der Medienkompetenz liegt, über die ständig diskutiert wird. Hält man Schüler zu bestimmten Verhaltensregeln im Internet und im Umgang mit dem Wiki an (gerade weil diese Plattform offen ist!), profitieren beide Seiten davon. Zum einen bedeutet dies eine Bereicherung für die Schüler, da sie von vornherein an ihrer Medienkompetenz arbeiten können, zum anderen eine Bereicherung auch für uns, da die Schüler neue, kreativere Wege gehen (müssen) und im Umgang mit dem Wiki eben nicht mehr nur alles abpinseln können/dürfen. Des Weiteren liegt auch in dieser Öffentlichkeit ein Reiz für Schülerinnen und Schüler, da sie in dieser Plattform über das WWW ihre eigenen Arbeiten nach außen präsentieren können. Und dies relativ einfach und unkompliziert. - 7. hilfsbereite Ansprechpartner im ZUM-Wiki - Gerade dies ist ein wichtiger Aspekt. Dank engagierter Kolleginnen und Kollegen erhält man an vielen Stellen Tipps und Hinweise. - Möglichkeit eines offenen Diskussionsforums - Dass das Wiki auch Raum für offene und sehr anregende Diskussionen bietet, zeigt das folgende Beispiel von Christian Spannagel. [Link einfügen] - Stärkung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern im Umgang mit dem Wiki - Im Zeitalter des WWW ist es unablässig, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den neuen Medien zu schulen. Dabei geht es nicht nur um den bestmöglichen Umgang mit den einzelnen Medien, sondern auch um die thematische Auseinandersetzung über die Probleme und Gefahren, die die neuen Medien mit sich bringen. Gerade das offene Arbeiten im Wiki macht Schülern deutlich, dass Sie sich an bestimmte Rahmenbedingungen halten müssen (Copyright, Verhaltenscodex im Internet etc.). Die Praxis zeigt, dass die Schüler dies sehr ernst nehmen und entsprechend damit umgehen können. Es hat sich gezeigt, dass Wikis vielseitig nutzbar sind. Vor allem konstruktivistisches Lehren und Lernen kann mit diesem Tool leicht umgesetzt werden. (Quantitativer Schwerpunkt bei „Lehren III“) Die Einfachheit seiner Handhabung und die kollaborativen Möglichkeiten unterstützen diesen Ansatz. Dies setzt kreative und engagierte Lehrende voraus, die ihre Lehrerrolle als „Wegbereiter und Wegbegleiter“ betrachten. Den Weg muss der Lernende aber selber gehen, „Generierung“ von Wissen und das Erlangen von Kompetenzen ist etwas Persönliches. [...] Wie oben erwähnt: Wikis sind vielseitig im Lehr-/ Lernprozess einsetzbar, ebenso wie Blogs, E-Portfolios, Suchmaschinen und andere E-Learning-Tools. Aber sie sind keine Allheilmittel, sondern können nur ein Teil in diesem Prozess sein. In Wikis Zeit und Engagement zu investieren, zahlt sich auf jeden Fall aus. Die Vergrößerung des „didaktischen Werkzeugkoffers“ der Lehrenden um den Bereich Wikis macht Unterricht einfach besser. Lernerorientierter Unterricht kann leichter stattfinden. Differenzierung und Individualisierung führen zu Motivation, Akzeptanz und Selbststeuerung der Lerner. http://teaching.eduhi.at/alfredklampfer/bachelor-wikis-schule.pdf Alfred Klampfer "Wikis in der Schule - Eine Analyse der Potentiale im Lehr-/Lernprozess" | Perspektiven Große Chance: Vernetzung von Inhalten; freier Informationsaustausch möglich ("kollektives Gedächtnis") Im Unterricht sprechen wir meist vom "kollektiven Gedächtnis". Dies gilt es auch beim Arbeiten im Netz zu nutzen. Nicht jedes Rad muss neu erfunden werden. Gerade die Wiki-Plattform der Zentrale für Unterrichtsmedien zeigt in beeindruckender Weise, wie schnell Wissen "konstruiert" werden kann und wie auf kreative Art und Weise gemeinsame Lernpfade entstehen können. Dies verfolgen auch wir als Ziel. ...
<urn:uuid:aec57c7a-6f53-42b9-996e-68d9eb9c358b>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.zum.de/wiki/Digitale_Schule_Bayern/Chancen_und_Perspektiven
2019-07-23T01:39:17Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.996801
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0", "3.0" ] }
Auf dieser Seite weisen verschiedene Netzlabels auf ihre neuen freien Veröffentlichungen hin. Bei Interesse kannst du dir die Musik auf den Seiten des jeweiligen Labels herunterladen. Die meisten Labels veröffentlichen ihre Musik unter einer creative commons Lizens. Diese Website verwendet Cookies. Wenn du die Website weiterhin nutzt, stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen, beispielsweise zur Kontrolle von Cookies, findest du hier: Cookie-Richtlinie
<urn:uuid:97bd3915-d77e-400b-829e-ecbb3e7b1b21>
CC-MAIN-2019-30
https://www.clongclongmoo.org/2014/11/07/shango-black-sands-ep/
2019-07-23T00:47:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
false
false
true
Latn
deu
0.999305
{ "abbr": [ "by-nc-nd", "cc-unknown", "cc-unknown" ], "in_footer": [ false, false, false ], "in_head": [ false, false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", null, null ] }
DFG-unterstütztes Open-Access-Projekt erprobt neue Publikationsmodelle Berlin, 13. März 2019 – Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) und die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft beginnen die Umsetzung des gemeinsamen Projekts Innovatives Open Access im Bereich Small Sciences, das die Open-Access-Zeitschrift Internet Policy Review exemplarisch ausbauen wird. Das Projekt zielt darauf ab, Open-Access-Publikationen nachhaltig zu unterstützen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das 18-monatige Projekt. Das Wissenschaftssystem, insbesondere im Bereich Internetforschung, lebt von einer dynamischen und vielfältigen Publikationslandschaft, in dem ForscherInnen ohne größere Hürden Ergebnisse und Erkenntnisse lesen und publizieren können. Oft stellen hohe Publikationsgebühren und intransparente Veröffentlichungsprozesse jedoch ForscherInnen und interessierte LeserInnen vor Schwierigkeiten. Die DFG, die seit einigen Jahren Innovationen in wissenschaftlichen elektronischen Publikationen fördert, unterstützt hiermit ein Projekt, das den Zugang zur Wissenschaft nachhaltig vereinfacht. Folgende konkrete Maßnahmen werden im Rahmen des Projekts umgesetzt: Es geht um die Implementierung eines automatisierten Redaktionssystems sowie um die Verbesserung des Community Managements der Open-Access-Zeitschrift Internet Policy Review. Zusätzlich wird eine gebührenfreies Open-Access-Modell im Bereich kleine Fächer – wie zum Beispiel Medieninformatik oder Journalistik – nachhaltig etabliert. Im Rahmen des Projekts werden neue Publikationsmodelle evaluiert und weiterentwickelt. Anschließend werden die Ergebnisse in White Papers für die Öffentlichkeit zusammengefasst. Das Projekt baut auf Vorarbeiten des seit 2012 vom HIIG veröffentlichten Internet Policy Review auf. Die Zeitschrift veröffentlicht unabhängig von einem Verlag, erhebt keine Publikationsgebühren und hat sich durch einen beschleunigtes und offenes Peer-Review-Verfahren einen Namen gemacht. „Des Weiteren erproben wir ständig neue Inhaltsformate, Organisationsformen, Techniken und Kooperationen mit der Fach- und Open-Access-Community“, sagt Frédéric Dubois, leitender Redakteur des Internet Policy Review. „Die Unterstützung der DFG bestätigt unsere qualitativ hochwertige Arbeit der letzten Jahre und ist ein entscheidender Anreiz unser Modell nachhaltig zu festigen und mit Interessierten zu teilen“, bekräftigt Dubois. Das Projekt geht im März 2019 in die Planung und wird von Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Direktorin des HIIG, Prof. Dr. Christian Katzenbach, Forschungsprogrammleiter am HIIG und Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW, geleitet. Weitere Informationen: Website des Internet Policy Review Pressekontakt: Florian Lüdtke | Tel. +49 30 200 760 82 | email@example.com Über Internet Policy Review Internet Policy Review (ISSN 2197-6775) ist eine Open-Access-Zeitschrift, die hochmoderne Internetforschung aus allen Teilen Europas veröffentlicht. Das Journal wird vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) herausgegeben in Kooperation mit dem RCUK Centre for Copyright and New Business Models in the Creative Economy, Institut des sciences de la communication und dem Internet Interdisciplinary Institute IN3. Internet Policy Review verfolgt sowohl rechtliche Änderungen als auch Entwicklungen von Internetstandards und -normen, die langfristige Auswirkungen auf die europäischen Gesellschaften haben. Die Zeitschrift ist eine Ressource für WissenschaftlerInnen, Zivilgesellschaft, UnternehmerInnen, Medien und PolitikerInnen gleichermaßen. Die Zeitschrift ist im Web of Science Emerging Sources Citation Index (ESCI), im Directory of Open Access Journals (DoAJ), in Scopus und als Mitglied der Association of Open Access Publishers (OASPA) gelistet. Über das ZBW Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist die weltweit größte Spezialbibliothek für Wirtschaftswissenschaften. Im Rahmen ihrer Aufgaben als nationale Informationsinfrastruktureinrichtung arbeitet die ZBW seit vielen Jahren auf dem Gebiet des elektronischen Publizierens, insbesondere mit dem Fokus auf Open Access. Über das HIIG Das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) erforscht die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive, um die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen. Als erstes Forschungsinstitut in Deutschland mit einem Fokus auf Internet und Gesellschaft hat das HIIG ein Verständnis erarbeitet, das die Einbettung digitaler Innovationen in gesellschaftliche Prozesse betont. Basierend auf dieser transdisziplinären Expertise und als Teil des Global Network of Interdisciplinary Internet & Society Research Centers will das HIIG eine europäische Antwort auf den digitalen Strukturwandel entwickeln. Das HIIG verfolgt einen Open-Science-Ansatz. Das HIIG wurde 2011 von der Humboldt-Universität zu Berlin (HU), der Universität der Künste Berlin (UdK) und vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gegründet mit dem Hans-Bredow-Institut Hamburg als integrierter Kooperationspartner. Die ForschungsdirektorInnen des Instituts sind Prof. Dr. Jeanette Hofmann, Prof. Dr. Dr. h.c. Ingolf Pernice, Prof. Dr. Björn Scheuermann, Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer und Prof. Dr. Wolfgang Schulz. Nachrichten vom institut Über das HIIG Das HIIG erforscht die Entwicklung des Internets aus einer gesellschaftlichen Perspektive mit dem Ziel, die damit einhergehende Digitalisierung aller Lebensbereiche besser zu verstehen. Presseverteiler Abonnieren Sie den Pressverteiler hier. Downloads und Medien Auf der Suche nach Pressefotos, Berichten zu unseren Aktivitäten oder Logos? Mehr gibt's hier
<urn:uuid:8eedfe8a-2a09-460c-a4f4-593f8bd2994c>
CC-MAIN-2019-30
https://www.hiig.de/dfg-unterstuetztes-open-access-projekt-erprobt-neue-publikationsmodelle/
2019-07-23T01:33:35Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00185.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.993073
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Surface Hub ist ein faszinierendes Multi-Touch Gerät für die Zusammenarbeit. Mehrere Personen können gleichzeitig daran arbeiten, präsentieren, Notizen machen, Videokonferenzen durchführen und kreativ sein. Intuitives Bedienen und die Einfachheit des Gerätes sind ein entscheidender Punkt für die Akzeptanz des Surface Hubs. Wer SharePoint, OneDrive, Miracast oder Skype for Business nutzt, ist fein raus Im Standardfall nutzt der Vortragende eines Meetings bekannte Microsoft Technologien wie SharePoint oder OneDrive, um auf Daten zuzugreifen. Alternativ verwendet er Miracast oder Skype for Business, um die Inhalte seines Notebooks via Surface Hub zu präsentieren. Aber: Surface Hub kann nicht auf Fileshares zugreifen Doch wer einfach nur schnell ein Dokument von seinem lokalen Gerät oder einem Netzwerk-Laufwerk bereitstellen will, der trifft auf unerwartete Hindernisse: Surface Hub kann nicht auf Fileserver-Laufwerke (Shares) zugreifen. Sunato App für Surface Hub: Shorty Genau dieses Problem löst Sunato mit der Entwicklung einer intuitiv bedienbaren Surface Hub App, die dem Anwender einfach und dennoch sicher Dokumente zur Verfügung stellt. Ihr Name ist „Shorty“. Ihre Aufgabe ist es, für eine kurze Zeit, geschützt durch eine PIN, Dokumente auf dem Surface Hub bereitzustellen. Shorty ist abgeleitet von „Short Time Storage“-App. „Wir schaffen mit Sunato immer besser die Verbindung zwischen der Datenwelt eines Unternehmens und dem Anwender, der nicht lange nachdenken, sondern die Daten einfach „zur Hand“ haben will. Mit Geräten wie HoloLens oder Surface Hub liefert Microsoft absolut zukunftsweisende Systeme, die wir dafür nutzen können.“Lorenz Goebel, Vorstand der Sunato Holding GmbH Einfach Mail mit Dokumenten an Surface Hub schicken Es funktioniert so, wie es das Management gewohnt ist: Während der Manager alter Schule bisher schnell der Assistenz eine Mail mit seiner Präsentation geschickt hat und sie gebeten hat, es auf dem Präsentationsnotebook aufzuspielen, kann er jetzt seine Mail einfach direkt an die Surface Hub App Shorty schicken. SURFACE HUB APP SHORTY – SEND DATA VIA MAIL TO SURFACE HUB Der Nutzer bekommt eine PIN per Mail zurück. SURFACE HUB APP SHORTY – SHORTY SENDS PIN TO USER, THAT HE CAN USE TO OPEN HIS DOCUMENTS ON SURFACE HUB Diese PIN gibt er auf dem Surface Hub ein – und bekommt seine Dokumente zur Verfügung gestellt. Dabei ist es völlig egal, ob er das vor oder während der Präsentation tut. Und ob er dazu sein Notebook, sein Handy oder seinen PC verwendet. Und so funktionierts auf dem Surface Hub Wer seine Mail mit Anlagen an Shorty geschickt hat, bekommt von Shorty eine PIN (s.o.). Diese PIN kann er dann auf dem Surface Hub eingeben. SURFACE HUB APP SHORTY – INPUT PIN FOR SHORTY ON SURFACE HUB Shorty kopiert in Windeseile alle Anlagen aus der Mail auf das Surface Hub. Und schon kann das Präsentieren und gemeinsame Arbeiten an Dokumenten losgehen. Wenn mehrere Benutzer präsentieren wollen, können sie nacheinander ihre PINs auf dem Surface Hub Gerät eingeben. Und bekommen auf diese Weise alle Dokumente angezeigt. Bei Änderungen nutzen sie einfach die Standard-Mailfunktionen des Hubs, um die Dokumente bei Bedarf an die Anwender zurückzusenden. SURFACE HUB APP SHORTY – DATA IS SUCCESSFULLY TRANSMITTED Automatisches Löschen nach dem Meeting Damit keine Sicherheitsrisiken entstehen und Teilnehmer nachfolgender Meetings keinerlei frühere Dokumente auf dem Surface Hub finden, werden alle Dokumente am Ende des Meetings automatisch vom Surface Hub gelöscht. Sunato ist zum siebten Mal in Folge mit der Microsoft Goldpartnerschaft ausgezeichnet worden. Wofür steht diese Zertifizierung: Microsoft vergibt das Gütesiegel an Unternehmen, die durch interne und externe Qualitätsbelege ihr spezifisches Fachwissen bewiesen haben. Interne Belege können entsprechend zertifizierte Mitarbeiterfortbildungen sein, externe Belege wiederum umfassen Kundenreferenzen, Produktprüfungen und Zufriedenheitsumfragen. Hierbei wird zum einen das Mitarbeiterwissen überprüft, als auch die erbrachten Leistungen und Lösungen in Kundenprojekten werden bestätigt. Interesse für Shorty geweckt… erfahren Sie jetzt Näheres über die technischen Anforderungen und erhalten hierzu eine kurze Präsentation von Lorenz Goebel. Unsere Erfolge mit Shorty Shorty wird bei mittelständischen Unternehmen und Konzernen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, aber auch den USA eingesetzt. Die Unternehmen entstammen u.a. diesen Branchen: Banken, Gerätehersteller, Gesundheitswesen, Großhandel, Kosmetik, Pharma, Strom-, Gas- und Wärmeversorger, öffentliche Verwaltungen, Versicherungen, Werkzeughersteller. Einige dieser Unternehmen nutzen unsere Apps auf Dutzenden von Geräten.
<urn:uuid:c8431b00-a7bd-4110-9672-04206c2e5196>
CC-MAIN-2019-30
https://www.sunato.de/2018/07/12/surface-hub-app-shorty-dokumente-via-mail-an-surface-hub-schicken-2/
2019-07-24T07:15:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00345.warc.gz
by
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.997351
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Bisher fand ich die #EnterDenRaab Aktion ja eher mittelmäßig bis unnötig, und sie hatte mich auch nicht weiter interessiert – bis ich den Stimmzettel des “Wahl-o-meter” gesehen hatte, der nicht einmal einem Mindestmaß des demokratischen Prinzips der chancengleichheit entspricht: Nicht einmal "sonstige" kann man ankreuzen? Entschuldigung. Werter Herr Raab(hoffentlich lesen Sie das!), das ist keine lautere Art der Erziehung zur Demokratie. Laut Piratig ist es auch gesichert, dass fünf solcher Stimmzettel zur Wahl abgegeben wurden. Selbst wenn diese Fake-Zettel ungültig sind, und die Stimmen dann auch nicht gewertet werden, hat der Wähler *wenigstens* das Recht zu erfahren, wie viele ungültige Stimmen es denn gab. Diese Stimmen wurden in der Sendung jedoch mit keinem Wort erwähnt, was natürlich den Eindruck vermittelte, dass es derartige Stimmen nicht gab. Das Recht, über die Anzahl der Ungültigen Stimmen aufgeklärt zu werden, hat jedoch selbst der Wähler einer Kommunalwahl in Hintertupfingen oder Oer-Erkenschwick. Twitterish ausgedrückt: "#raab #epic #fail" An was erinnert mich das ganze? "Where is my vote, Stefan?" – Ja, ich fühle mich tatsächlich an die Wahlen im Iran erinnert, auch wenn die TV Total-Wahlen natürlich keine amtlichen sind. Aber, und das ist der Punkt, sie nehmen natürlich Einfluss auf die Wähler. Dafür werden sie ja veranstaltet. Es geht hierbei nicht einzig um die Piratenpartei. Es ist ja okay, wenn nur Vertreter der bisher im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen werden. Es ist auch okay, wenn nur diese Parteien explizit auf einem Stimmzettel genannt werden. Es ist aber definitiv nicht okay, in einer Sendung mit einer exorbitant hohen Einschaltquote – kurz vor der Bundestagswahl – ein Wählervotum der Studiogäste zu erheben, das bezüglich der Wahlmöglichkeiten mit der eigentlichen Bundestagswahl nichts mehr gemeinsam hat. Es ist nicht okay, wenn diese Wähler nicht einmal in der Form von “Andere” die Möglichkeit haben, ihren Willen auszudrücken, wenn er von den Positionen der fünf Großparteien abweicht. Dass dieses Thema von Sympathisanten und Mitgliedern der Piratenpartei aufgegriffen wird, ist zwar logisch, konsequent und passt zum Profil dieser Partei, es ist aber auch in der Sache selbst irrelevant, da dieses Thema auch andere Parteien in gleichem Maße betrifft. Beispielsweise hatte die Tierschutzpartei bei der U18-Wahl 5,2% der Stimmen abgegriffen, wäre damit also nach dem U18-Wählervotum ebenso wie die Piratenpartei – wenn auch knapp – im Bundestag. Diese auch auf den Fake-Stimmzettel zu bringen wäre daher zumindest nicht falsch gewesen – insbesondere als Zeichen dahingehend, dass es sich nicht alleinig um eine Aktion zum Wahlkampf handelt, sondern um eine ganz grundsätzliche Angelegenheit. Ob es nun angebracht ist, den Fall bei der OSZE vorzutragen, damit sie das ganze unter die Lupe nimmt, wie es nun bei Piratig vorgeschlagen wird, vermag ich momentan allerdings noch nicht zu beurteilen. Update: Das dritte Bild habe ich mal aus Angst vor Abmahn-Terror ausgetauscht.
<urn:uuid:49d2a4fd-b8ff-45fe-9152-510ccd374c03>
CC-MAIN-2019-30
https://kruppzeuch.wordpress.com/2009/09/25/stefan-where-is-my-vote/
2019-07-16T19:12:50Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00529.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.998448
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Heinrich Graf von Berg Heinrich Graf von Berg (* unbekannt; † 14. April 1197 in Würzburg) war von 1169 bis ca. 1171 der 29. Bischof von Passau. Seine Brüder waren Diepold Graf von Berg und Manegold Graf von Berg, beide später ebenfalls Bischof von Passau, ein weiterer Bruder war Bischof Otto von Freising. Leben und Wirken Heinrich war zunächst Domherr von Speyer und wurde von Friedrich Barbarossa bei der Wahl zum Bischof von Passau unterstützt. Er scheint aber den Schwierigkeiten seines Amtes nicht gewachsen gewesen zu sein und resignierte um das Jahr 1171. Ihm folgte sein jüngerer Bruder Diepold nach. Heinrich begab sich wieder nach Speyer und stieg 1176 zum Dompropst auf und übernahm dieses Amt 1180 auch in Bamberg. Von 1191 bis 1197 war Heinrich Graf von Berg Bischof von Würzburg. Am 14. Februar 1193 war Kaiser Heinrich VI. bei ihm zu Gast in Würzburg, wo er mit Herzog Leopold von Österreich einen Vertrag über die Auslieferung des englischen Königs Richard Löwenherz aushandelte, der bei der Rückkehr vom Dritten Kreuzzug in Gefangenschaft geraten war. Literatur - August Leidl: Die Bischöfe von Passau 739–1968 in Kurzbiographien. Neue Veröffentlichungen des Instituts für Ostbairische Heimatforschung 38, Passau 1978
<urn:uuid:ad252d57-99a1-4d5c-a636-bd4a70383d40>
CC-MAIN-2019-30
https://regiowiki.pnp.de/wiki/Heinrich_Graf_von_Berg
2019-07-16T19:23:13Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00529.warc.gz
by-nc-sa
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.988706
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Pan-grüne Koalition Die Pan-Grüne Koalition (chinesisch 泛綠聯盟 / 泛绿联盟, Pinyin Fànlǜ Liánméng) oder das Pan-Grüne Lager (chinesisch 泛綠陣營 / 泛绿阵营, Pinyin Fànlǜ Zhènyíng) ist eine informale Parteienkoalition in der Republik China auf Taiwan, bestehend aus der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP), der Taiwanischen Solidaritätsunion (TSU) und der kleineren Taiwan-Unabhängigkeitspartei (TAIP). Der Name der Koalition stammt von der in Grün gestalteten Flagge der DPP. Im Gegensatz zur pan-blauen Koalition unterstützt die pan-grüne Koalition Taiwans formelle Unabhängigkeit. Jedoch gibt es rechte und linke Flügel in beiden Koalitionen, sodass in der pan-grünen Koalition die TSU sich als „leicht braun“ bezeichnet, was eine Radikalisierung des Grün sein soll. Die TAIP steht in der Tradition der TSU, die zuvor gegründet wurde, sich jedoch in die TAIP auflöste. Die pan-grüne Koalition wurde als Folge der Präsidentschaftswahlen 2000 gegründet, bei denen Lee Teng-hui aus der KMT ausgeschlossen wurde und seine eigene Partei – die TSU – gründete. Bei den Wahlen zum Legislativ-Yuan am 12. Januar 2008 erlitt die Pan-grüne Koalition eine schwere Niederlage gegenüber der oppositionellen Pan-blauen Koalition. Die Grüne Partei Taiwans gehört nicht zur pan-grünen Koalition. LiteraturBearbeiten - Thomas Weyrauch: Taiwans gemeinsame Farbe. Das demokratische Profil der Republik China. Heuchelheim: Longtai 2015, ISBN 978-3-938946-26-8.
<urn:uuid:eaa367ed-996b-4faf-9074-35ce0025dd8f>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pan-gr%C3%BCne_Koalition
2019-07-18T02:09:16Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00129.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.990034
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Polizzi Generosa Polizzi Generosa | || ---|---|---| Staat | Italien | | Region | Sizilien | | Metropolitanstadt | Palermo (PA) | | Lokale Bezeichnung | Pulizzi | | Koordinaten | || Höhe | || Fläche | 134 km² | | Einwohner | 3.241 (31. Dez. 2017)[1] | | Bevölkerungsdichte | 24 Einw./km² | | Postleitzahl | 90028 | | Vorwahl | 0921 | | ISTAT-Nummer | 082058 | | Volksbezeichnung | Polizzani | | Schutzpatron | San Gandolfo | Inhaltsverzeichnis Lage und DatenBearbeiten Die Einwohner arbeiten hauptsächlich in der Landwirtschaft und der in Bauindustrie. GeschichteBearbeiten Roger I. ließ 1076 ein Kastell errichten, um das sich der Ort entwickelte. Den Beinamen Generosa (deutsch:üppig, reichlich) erhielt der Ort von Friedrich II., da der Boden sehr fruchtbar und die Bewohner wohlhabend waren. SehenswürdigkeitenBearbeiten - Ruine des Kastells - Kirche SS. Salvatore aus dem 16. Jahrhundert - Rampolla-Palast - Marienkirche aus dem 17. Jahrhundert mit dem Sarkophag von San Gandolfo Söhne und Töchter der StadtBearbeiten - Giuseppe Antonio Borgese (1882–1952), italienischer Historiker, Literaturprofessor und Schriftsteller - Domenico Dolce (geb. 1958), Modedesigner und Mitgründer der Modefirma Dolce&Gabbana - Großeltern des Filmregisseurs Martin Scorsese - Die Familie des Schauspielers Vincent Schiavelli stammt aus Polizzi, er selbst lebte und arbeitete die letzten Jahre bis zu seinem Tod dort. EinzelnachweiseBearbeiten - Informationen zu Polizzi Generosa (italienisch)
<urn:uuid:5d8fb195-884d-4916-a1f7-271703d24ed6>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polizzi_Generosa
2019-07-18T00:37:40Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00129.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.832757
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
PKA, TORC1 und Co Aus Wiki Weiterleitung Wechseln zu: Navigation , Suche Yeast signalling Signalling Von „ https://wiki.matthiasbock.net/index.php?title=PKA,_TORC1_und_Co&oldid=922 “ Meine Werkzeuge Anmelden Namensräume Seite Diskussion Varianten Ansichten Lesen Quelltext anzeigen Versionsgeschichte Aktionen Suche Navigation Hauptseite Gemeinschafts-Portal Aktuelle Ereignisse Letzte Änderungen Zufällige Seite Hilfe Werkzeuge Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Spezialseiten Druckversion Permanenter Link Diese Seite wurde zuletzt am 27. Juni 2012 um 15:26 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 660-mal abgerufen. Inhalt ist verfügbar unter der Lizenz Creative Commons „Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ . Datenschutz Über Wiki Impressum Mobile Ansicht
<urn:uuid:d370442b-681d-4c5f-8c9a-cde775e42e4d>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.matthiasbock.net/index.php?title=PKA,_TORC1_und_Co&redirect=no
2019-07-18T00:22:23Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00129.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.973253
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0", "3.0" ] }
Vorlesen Hilfe Kategorie:Gegründet 1880 Aus AW-Wiki Wechseln zu: Navigation , Suche Im Jahr 1880 gegründet: Seiten in der Kategorie „Gegründet 1880“ Es werden 3 von insgesamt 3 Seiten in dieser Kategorie angezeigt. J Junggesellenverein Niederoberweiler e.V. M Männerchor 1880 Remagen e.V. W Walburgisstift Bad Neuenahr Abgerufen von „ https://www.aw-wiki.de/w/index.php?title=Kategorie:Gegründet_1880&oldid=24572 “ Kategorie : Gründungsjahr Navigationsmenü Ansichten Kategorie Diskussion Quelltext anzeigen Versionsgeschichte Meine Werkzeuge Benutzerkonto erstellen Anmelden Suche Navigation Hauptseite Letzte Änderungen Zufällige Seite Hilfe Hilfe Hilfe zum Vorlesen Sandkasten Werkzeuge Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Spezialseiten Permanenter Link Seiteninformationen googleadsensesidebar Drucken/exportieren Buch erstellen Als PDF herunterladen Druckversion Diese Seite wurde zuletzt am 29. Mai 2009 um 00:08 Uhr geändert. Diese Seite wurde bisher 553 mal abgerufen. Der Inhalt ist verfügbar unter der Lizenz Creative Commons „Namensnennung 2.0 Deutschland“ (Bilder ausgenommen) , sofern nicht anders angegeben. Datenschutz Über AW-Wiki Impressum Mobile Ansicht
<urn:uuid:c7b7b799-49cf-42e2-bf61-cdcd4e0fb843>
CC-MAIN-2019-30
https://www.aw-wiki.de/index.php/Kategorie:Gegr%C3%BCndet_1880
2019-07-18T01:23:44Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00129.warc.gz
by
2.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.981195
{ "abbr": [ "by", "by", "by" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "2.0", "2.0", "2.0" ] }
Deutscher Krieg Der Deutsche Krieg, auch preußisch-österreichischer Krieg, von 1866 war die kriegerische Auseinandersetzung zwischen dem Deutschen Bund unter Führung Österreichs einerseits und Preußen sowie dessen Verbündeten andererseits. Zu diesen Verbündeten Preußens gehörte außer kleineren deutschen Staaten auch Italien. Österreich hatte zudem einen Geheimvertrag mit Frankreich abgeschlossen, das neutral blieb. Den Konflikt bezeichnete man später als den zweiten deutschen Einigungskrieg. Der vorhergegangene Krieg, der Deutsch-Dänische von 1864, schuf mit der preußisch-österreichischen Eroberung von Schleswig-Holstein einen der Gründe für den Deutschen Krieg. Der dritte dieser Kriege war der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71. Eigentliche Ursache für den Deutschen Krieg war die Rivalität von Österreich und Preußen im Deutschen Bund. Österreich galt als die Präsidialmacht, wollte seine Stellung bewahren und den Deutschen Bund im Wesentlichen erhalten. Preußen hingegen drang darauf, den Deutschen Bund in einen Bundesstaat umzuwandeln. Dieses Ziel stellte der preußische Ministerpräsident Bismarck in einem Plan an die Mitgliedsstaaten am 10. Juni 1866 vor. Kurz darauf marschierten preußische Truppen in Holstein ein. Dieses Herzogtum wurde von Österreich verwaltet. Ein Beschluss des Deutschen Bundes vom 14. Juni 1866 ordnete Maßnahmen gegen Preußen an. Unmittelbar danach begann der Krieg. Während des Krieges gelang es Österreich nicht, die Armeen der bundestreuen Staaten unter einem gemeinsamen Oberbefehl zu vereinen. Die bedeutenden Armeen von Bayern und Hannover beschützten stattdessen die eigenen Gebiete. Österreichs Truppen wurden am 4. Juli bei Königgrätz von Preußen geschlagen. Preußen verzichtete auf maximale Ziele und strebte einen frühen Frieden mit Österreich an. Im Nikolsburger Vorfrieden erkannte Österreich bereits an, dass Preußen in Norddeutschland einen engeren Bund bilden durfte. Es folgten der Prager Frieden sowie die Friedensschlüsse mit den übrigen Kriegsgegnern. Sie kamen fast völlig ohne Gebietsverluste davon. Stattdessen annektierte Preußen mehrere Kriegsgegner sowie Frankfurt im nördlichen Deutschland. Aus preußischer Sicht hatte der Deutsche Bund schon am 14. Juni aufgehört zu bestehen, da der damalige Beschluss rechtswidrig gewesen sei. Die besiegten Staaten mussten nun anerkennen, dass der Deutsche Bund aufgelöst war. Preußen bildete mit seinen Verbündeten und den ehemaligen Kriegsgegnern im Norden das Augustbündnis vom 18. August. Es ersetzte den Staaten den militärischen Schutz des Deutschen Bundes und bereitete die Gründung eines norddeutschen Bundesstaates vor. Dies geschah mit der Bundesverfassung vom 1. Juli 1867. Dieser Norddeutsche Bund war die Vorstufe des Deutschen Reiches von 1871. Der Deutsche Krieg öffnete also die Entwicklung hin zum deutschen Bundesstaat und zwar als kleindeutsche Lösung, also einer nationalen Einigung Deutschlands ohne Österreich. Inhaltsverzeichnis BezeichnungBearbeiten Ursprünglich wurde der Deutsche Krieg als Preußisch-Deutscher Krieg[1] bezeichnet, womit die Hauptparteien des Konflikts – Preußen gegen den Deutschen Bund – wiedergegeben wurden. Heute ist der Ausdruck Deutscher Krieg die gängigste Bezeichnung in der Geschichtswissenschaft, außerhalb Deutschlands auch Preußisch-Österreichischer Krieg (in Österreich) benannt. Weitere historische oder alternative Bezeichnungen sind Einigungskrieg, Siebenwöchiger Krieg, Deutsch-Deutscher Krieg, Deutscher Bundeskrieg, Deutscher Bruderkrieg und Deutsch-Österreichischer Krieg. Trotz der Beteiligung des Deutschen Bundes behauptete keine Seite, es handele sich um einen „Bundeskrieg“. Das wäre ein Krieg des Bundes gegen einen fremden Angreifer gewesen, der nicht Mitglied des Deutschen Bundes war. Vielmehr war aus österreichischer Sicht die Auseinandersetzung eine Bundesexekution, nicht dem Namen, aber der Sache nach. Eine Bundesexekution ist eine Maßnahme gegen einen Gliedstaat (hier: Preußen), der gegen Bundesrecht verstößt. Aus preußischer Sicht hingegen war durch den angeblich widerrechtlichen Bundesbeschluss vom 14. Juni der Bund aufgelöst. Dieser Interpretation folgend sei die Auseinandersetzung daher nach völkerrechtlichen Maßstäben wie ein internationaler Konflikt zu bewerten. Wenn heute die Auseinandersetzung als „Krieg“ bezeichnet wird, dann liege das daran, dass Preußen seine Auffassung in den Friedensverträgen durchsetzen konnte, so Ernst Rudolf Huber.[2] An dem Ausdruck „deutsch“ im Begriff Deutscher Krieg lässt sich beanstanden, dass nicht nur Deutsche und auch nicht nur deutsche Staaten daran beteiligt waren. Das Bundesgebiet war nicht mit den Gebieten deckungsgleich, in denen ausschließlich oder überwiegend Deutsche lebten. Außerdem war Italien, das aufgrund des Preußisch-Italienischen Allianzvertrags mit Preußen verbündet war, an den Kriegshandlungen beteiligt. Sie machten aus italienischer Sicht den Dritten Italienischen Unabhängigkeitskrieg aus. VorgeschichteBearbeiten Die Ursachen für den Krieg lagen in der österreichisch-preußischen Auseinandersetzung um die Führungsrolle im Deutschen Bund (Deutscher Dualismus). Bereits in der Herbstkrise 1850 wäre es beinahe zu einem Krieg zwischen den beiden Hauptmächten im Bund gekommen. Vor dem Hintergrund der führenden Rolle Preußens im Deutschen Zollverein unter Ausschluss Österreichs, der wirtschaftlichen Prosperität, aber auch der in reaktionären Kreisen geschätzten preußischen Militärtradition boten sich Anreize, die endgültige Entscheidung der Machtfrage zu suchen. Vorwand des Krieges 1866 war der Streit um die Verwaltung der Herzogtümer Schleswig und Holstein nach dem Ende des Deutsch-Dänischen Krieges. Die Aussichten auf einen Sieg standen 1866 zudem für Preußen günstig, denn Österreich befand sich in einer schweren Finanzkrise und hatte seit seiner am Petersburger Zarenhof als undankbar empfundenen Haltung im Krimkrieg ein schwieriges Verhältnis zu Russland. Dies ließ trotz der familiären Beziehungen des Zarenhauses zu den pro-österreichischen Dynastien in Darmstadt und Stuttgart eine militärische Hilfeleistung unwahrscheinlich werden. Zudem bestanden Verstimmungen über das Ende der innerdeutschen Stabilität. Die Alvenslebensche Konvention von 1863 hatte Preußen bereits das Vertrauen des Zaren eingebracht, während Österreich Russlands gewaltsame Unterdrückung der Polen kritisiert hatte. St. Petersburg war zudem wegen innerer Probleme gebunden und nahm vor Kriegsausbruch nur mit erfolglosen Deeskalationsversuchen Einfluss auf das Geschehen. Großbritanniens Interessen berührte der drohende Krieg wenig. London setzte sich mit mäßigem Engagement für eine Friedensinitiative der nichtdeutschen Großmächte ein, jedoch gelang es Berlin, das in Bezug auf seine Deutschlandpolitik viel aktivere Frankreich zum Ausscheren zu bewegen. Der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck hatte die Pariser Bemühungen um eine Veränderung des territorialen Status quo für seine Zwecke genutzt. Er hatte den französischen Kaiser Napoléon III. in Biarritz (3. September 1865) getroffen und ihm Hoffnungen gemacht, Frankreich könne Gebiete wie Wallonien oder Luxemburg erwerben. Bismarck machte sich aber nicht vom Kaiser abhängig, da er die Option einer Verhandlungslösung mit Österreich vorerst bewahrte. So gewährte Paris die Neutralität zu Bismarcks Bedingungen und musste sich später (vergeblich) selbst um Grenzverschiebungen kümmern, während Berlin nicht zu aktiver Förderung verpflichtet sein sollte. Bismarck konnte außerdem das mit Frankreich freundschaftlich verbundene Italien für seine Pläne gewinnen, da dieses Venetien beanspruchte, das zu Österreich gehörte. Ein auf Druck Frankreichs unterbreitetes Angebot Österreichs, dieses Gebiet freiwillig abzutreten, kam zu spät: Am 8. April 1866 hatten Preußen und Italien bereits ein auf drei Monate befristetes geheimes Angriffsbündnis gegen Österreich geschlossen, durch das Preußen gegen Artikel XI (und die allgemein gehaltenen Art. III in Verbindung mit Art. II) der Deutschen Bundesakte verstieß. Österreich wiederum schloss einen Geheimvertrag mit Frankreich und stellte ihm ein französisch dominiertes Rheinland in Aussicht. Mit dem Plan einer Bundesreform vom 10. Juni, die den Gesandtenkongress unter österreichischem Vorsitz durch ein gewähltes Parlament ersetzen sollte, zielte die preußische Regierung propagandistisch auf die Gewinnung der Nationalbewegung. Der Preußische Verfassungskonflikt belastete das Verhältnis zum preußenfreundlichen, evangelisch dominierten Deutschen Nationalverein jedoch schwer. Um die Streitigkeiten auf bundesrechtlicher Basis auszutragen und mehr Rückhalt unter den Bundesstaaten zu erhalten, wandte sich Österreich am 1. Juni 1866 an den Bundestag des Deutschen Bundes und stellte ihm im Einklang mit der Bevölkerung die Entscheidung über die Zukunft Holsteins anheim. Das Herzogtum stand zwar unter österreichischer Verwaltung, Österreich duldete aber zum Verdruss Preußens die Nebenregierung des Herzogs Friedrich VIII. von Schleswig-Holstein und entschloss sich in Übereinstimmung mit ihm zur Einberufung der holsteinischen Ständeversammlung. Preußen betrachtete dieses Vorgehen als Bruch der Gasteiner Konvention, in der Preußen und Österreich 1865 ihre Einflusssphären im sogenannten Kondominium (gemeinsame Territorialherrschaft) Schleswig-Holstein aufgeteilt und ihre Politik festgelegt hatten. Am 9. Juni marschierten preußische Truppen in Holstein ein, worauf Österreich die Mobilisierung von Bundestruppen zwecks einer Bundesexekution wegen verbotener Selbsthilfe Preußens beim Bundestag beantragte. Ob Preußen wirklich militärisch zur Einhaltung der Bundesverpflichtungen gezwungen werden sollte, blieb offen. Am 14. Juni stimmte der Bundestag dem Antrag mehrheitlich zu[3] und ernannte bald darauf Karl von Bayern zum Bundesfeldherrn. Preußen behauptete, dies sei ein Bruch der Bundesverfassung, und erklärte den Bund für aufgelöst. Die formelle Selbstauflösung folgte nach der Niederlage parallel zum Prager Frieden am 23. August 1866 in Augsburg. BündnisseBearbeiten Preußens VerbündeteBearbeiten - die Großherzogtümer Oldenburg und Mecklenburg-Schwerin sowie die Freien Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck, die gemeinsam die 13. Division Goeben stellten, - das Herzogtum Braunschweig und das Herzogtum Sachsen-Altenburg, deren Truppen in den Reservearmeekorps kämpften, - das Herzogtum Anhalt, das ebenfalls Reservetruppen stellte, die aber nicht an den Kämpfen teilnahmen, - das Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha und das Fürstentum Lippe, deren Soldaten am Mainfeldzug beteiligt waren, - das Fürstentum Waldeck-Pyrmont, das über keine eigenen Truppen verfügte, sowie - das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz, das infolge einer verzögerten Mobilmachung ebenfalls keine Truppen stellte. Im Laufe des Krieges stellten sich auch einige anfangs neutrale Staaten auf Preußens Seite: am 26. Juni 1866 das Fürstentum Reuß jüngere Linie und am 5. Juli das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Die Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt und das Schwarzburg-Sondershausen schlossen erst nach dem Ende der Kampfhandlungen, am 18. August, ein Bündnis mit Preußen. Am selben Tag wechselte das Fürstentum Schaumburg-Lippe die Seiten. Deutscher BundBearbeiten Dem von Österreich geführten Deutschen Bund gehörten neben diesem die Königreiche Sachsen, Bayern und Hannover (schied am 29. Juni 1866 aus) mit ihren eigenen Armeen an. König Ludwig II. von Bayern wollte in dem sich anbahnendem Krieg zwischen Preußen und Österreich um die Führung in Deutschland neutral bleiben und sein Land aus dem direkten Kriegsgeschehen heraushalten. Österreich bestand aber auf der Einhaltung der im Deutschen Bund vereinbarten Bündnispflichten. Bayern und sein König lavierten zunächst zwischen Neutralitätswunsch und Bündnispflicht.[4] Das Königreich Württemberg, das Großherzogtum Hessen, das Großherzogtum Baden, das Herzogtum Sachsen-Meiningen, das Kurfürstentum Hessen, das Herzogtum Nassau und die Freie Stadt Frankfurt bildeten aus ihren Truppen das Bundeskorps. Das Fürstentum Liechtenstein unterstützte mit seinem Truppenkontingent ohne Feindberührung die österreichische Armee gegen Italien. Ohne dass es mit Preußen zu einer Regelung kam, schied es 1866 mit Ende des Bundes wegen seiner geographischen Lage aus Deutschland aus, war aber nachher eng an Österreich gebunden.[5] Das Großherzogtum Luxemburg, das wie das seit 1839 bundesangehörige Herzogtum Limburg vom niederländischen König regiert wurde, der kein Interesse an riskanter Parteilichkeit hatte, blieb neutral. Nach dem Krieg gehörte das durch seinen Provinzstatus relativ unbedeutende Limburg nur noch zu den Niederlanden. Die Londoner Konferenz erklärte 1867 Luxemburg für souverän und immerwährend neutral. Luxemburg blieb im Deutschen Zollverein. VerlaufBearbeiten Am 11. Mai 1866 unterschrieb Ludwig II. den Mobilmachungsbefehl, womit Bayern als Mitglied des Deutschen Bundes auf Seiten Österreichs in den Deutschen Krieg zwischen Österreich und Preußen eintrat. Gleichzeitig wurde Österreich aber auf preußischen Druck die Nutzung der strategisch wichtigen Eisenbahnlinie Regensburg–Pilsen–Prag verweigert.[6] Nach kampflosem Einmarsch preußischer Verbände in das Königreich Sachsen rückte die preußische 1. Armee unter Prinz Friedrich Carl am 23. Juni über Seidenberg und Zittau, die Elbarmee unter General Herwarth von Bittenfeld über Waltersdorf und Schluckenau in das habsburgische Königreich Böhmen ein. Am 25. Juni fand ein Gefecht bei Liebenau statt.[7] Am 26. Juni kam es zu ersten größeren Gefechten bei Hühnerwasser (Kuřívody), Sichrow, Turnau (Turnov) und der Schlacht bei Podol zwischen verschiedenen Einheiten der preußischen 1. Armee und der Elbarmee auf der einen und dem I. Österreichischen sowie dem Sächsischen Korps auf der anderen Seite. Tags darauf überschritt die preußische 2. Armee unter Kronprinz Friedrich Wilhelm über mehrere Pässe das Riesengebirge, wobei es zu den Gefechten bei Nachod und bei Trautenau kam. Das letztere Treffen war das einzige des gesamten Krieges, das für die österreichischen Truppen siegreich verlief. Am 28. Juni wurden die Österreicher in der Schlacht bei Skalitz und Soor sowie der Schlacht bei Münchengrätz besiegt. Schließlich fand am 29. Juni die Schlacht bei Gitschin zwischen der preußischen 1. Armee und dem zurückgezogenen österreichischen I. sowie dem Sächsischen Korps statt, im Osten kam es zu den Gefechten von Königinhof und Schweinschädel (Svinišťany). Nach diesen letztgenannten Begegnungen verloren beide Armeen die Fühlung zueinander, erst am 2. Juli wurde die Aufstellung der Österreicher und Sachsen nordwestlich von Königgrätz aufgeklärt. Preußische Truppen aus Minden und Hamburg (in der Stadtrepublik waren sie regulär stationiert) wurden von der Armee des Königreichs Hannover am 27. Juni 1866 bei Langensalza geschlagen. Die Hannoveraner mussten aber auf Grund ihrer hohen Verluste, des fehlenden Nachschubs und der mittlerweile großen zahlenmäßigen Überlegenheit der Preußen am 29. Juni 1866 kapitulieren. Noch heute erinnert ein Denkmal im Zentrum Mindens an den Sieg bei Langensalza. Die preußischen Verbündeten griffen Kassel und Frankfurt am Main an, während der rechte Flügel der preußischen Mainarmee überraschend vor den Toren Nürnbergs auftauchte. Im Süden hatte Österreich inzwischen am 24. Juni 1866 die italienische Armee unter General Alfonso La Marmora bei Custozza geschlagen. Die österreichische Adriaflotte unter Wilhelm von Tegetthoff siegte bei der Insel Lissa (Vis) am 20. Juli über die überlegene italienische Flotte. Es war wohl eine der letzten Marineschlachten, die durch die Rammtaktik gewonnen wurde. Die Notwendigkeit aber, die Truppen auf zwei Fronten zu verteilen, war neben der im Vergleich zu Preußen rückständigen Waffentechnik einer der Hauptgründe für die letztendliche Niederlage Österreichs – und damit formal des Deutschen Bundes. Preußen hatte die 4-Pfünder-Feldkanone C/64. Diese war deutlich leichter und mobiler als die Sechspfünder (C/61 und deren Nachfolgerin C/64), konnte bis zu 10 Schuss pro Minute abfeuern, hatte eine große Höchstschussweite (Granate) von 3450 m und eine gute Treffgenauigkeit. Die Entscheidung fiel schließlich in der Schlacht bei Königgrätz: Die vereinigten preußischen Armeen gewannen am 3. Juli 1866 bei Königgrätz in Böhmen unter der persönlichen Führung König Wilhelms von Preußen gegen Österreich. Preußischer Generalstabschef war Helmuth Graf von Moltke, der geistige Vater des gesamten preußischen Aufmarsches (siehe auch Strategische Bahn). Auf österreichischer Seite ruhten die Hoffnungen zum Großteil auf dem als militärisches Genie geltenden Oberbefehlshaber Ludwig von Benedek, denn Preußen war in dieser Schlacht Österreich zahlenmäßig leicht (221.000 zu 215.000)[8] und auch technisch überlegen. Benedek hatte zuvor versucht, das Amt des Oberbefehlshabers der Nordarmee abzulehnen, da er auf dem böhmischen Schauplatz keinerlei Erfahrung hatte und sich die Nordarmee in einem äußerst desolaten Zustand befand, was auch die Schlacht mitentscheiden sollte. Nach der Schlacht bei Königgrätz wurde er seines Amtes enthoben und vor ein Kriegsgericht gestellt. Das Verfahren wurde jedoch auf kaiserlichen Druck eingestellt und Benedek befohlen, bis an sein Lebensende über die Schlacht zu schweigen, woran er sich auch hielt. Helmuth von Moltke hatte sich entschieden, das preußische Heer in drei getrennten Armeen marschieren zu lassen. Zunächst eröffneten die Elbarmee unter Leitung von Eberhard Herwarth von Bittenfeld und die 1. Armee unter Leitung von Prinz Friedrich Karl Nikolaus von Preußen die Kampfhandlungen gegen die österreichische Armee, die nördlich der Festung Königgrätz Stellung bezogen hatte. Die preußischen Angriffe konnten trotz hoher Verluste zunächst keine nennenswerten Erfolge erzielen, sodass die schlachtentscheidende Rolle der 2. Armee unter Leitung des preußischen Kronprinzen Friedrich Wilhelm zufiel, die sich in Gewaltmärschen dem Schlachtfeld näherte. Der Kronprinz entschied sich für einen Flankenangriff auf die kaiserlichen Streitmächte, um die beiden anderen preußischen Armeen zu entlasten. Dabei gelang es ihm, die Höhe von Chlum zu besetzen, von der aus seine Artillerie ein verheerendes Flankenfeuer gegen die österreichische Armee eröffnen konnte. Die letzte Schlacht fand schließlich im Mainfeldzug am 26. Juli 1866 bei Uettingen statt, in der Preußen über die Bayerische Armee siegte. Mit dem Gefecht bei Blumenau am letzten Tag des Krieges wendeten die Österreicher noch die Besetzung Pressburgs durch preußische Truppen ab. Insgesamt kämpften auf Seiten des Deutschen Bundes ca. 600.000, für Preußen und seine deutschen Verbündeten rund 500.000 und für das Königreich Italien etwa 300.000 Soldaten. Durch die Allgemeine Wehrpflicht glich Preußen den Nachteil aus, dass das Land nur ungefähr die Hälfte der Einwohnerzahl des habsburgischen Vielvölkerstaates aufwies. Nach den jeweiligen Generalstabswerken betrugen die Verluste auf den böhmisch-mährischen, niederösterreichischen und ungarischen Kriegsschauplätzen im Einzelnen: - Österreich: 1.313 Offiziere, davon 330 gefallen, und 41.499 Mann, 5.328 gefallen - Sachsen: 55 Offiziere, davon 15 gefallen, sowie 1.446 Mann, davon 120 gefallen - Preußen: 359 Offiziere, davon 99 gefallen, sowie 8.794 Mann, davon 1.830 gefallen Die Streitkräfte Preußens, Italiens und ihrer Alliierten hatten insgesamt etwa 37.000 Tote und Verwundete zu beklagen, deutlich weniger als ihre Kontrahenten. Ausgang und FolgenBearbeiten Um einer französischen oder russischen Intervention zuvorzukommen und um einem künftigen Bündnis mit Österreich nicht die Grundlage zu entziehen, drängte Bismarck, den Sieg nicht voll auszunutzen, sondern einen schnellen Frieden zu schließen. Moltke und mehrere Offiziere des preußischen Generalstabs planten stattdessen nach Südosten weiterzumarschieren und Wien zu besetzen. Ähnliches plante auch König Wilhelm, der trotz seiner nur mühsam überwundener ursprünglichen Gegnerschaft zu den Angriffsplänen, Österreich harte Friedensbedingungen diktieren und in Wien als Sieger einziehen wollte. Mit erheblicher Mühe gelang es Bismarck, beide Seiten von seinem maßvollen Kurs zu überzeugen.[9] Der entscheidende Schritt zur Beendigung des Krieges gelang am 26. Juli 1866 im durch den französischen Kaiser Napoléon III. vermittelten Vorfrieden von Nikolsburg, nachdem Österreich in der Hauptsache (Austritt aus der gesamtdeutschen Politik) nachgegeben hatte, zumal seine militärische Lage aussichtslos war. Der Vorfrieden wurde später im Frieden von Prag mit Preußen bestätigt und zudem der Frieden von Wien mit Italien geschlossen. Italien gewann Venetien auf indirektem Wege, da Österreich es während des Krieges formell an Frankreich zur anschließenden Weitergabe an den Gegner abgetreten hatte. Preußen annektierte zum 1. Oktober die souveränen Bundesglieder Hannover, Nassau, Hessen-Kassel und die Freie Stadt Frankfurt. Das Großherzogtum Hessen-Darmstadt musste das Hessische Hinterland und die ehemalige Landgrafschaft Hessen-Homburg an Preußen abtreten, Bayern das Bezirksamt Gersfeld in der Rhön, das Bezirksamt Orb und die Exklave Kaulsdorf in Thüringen. Dadurch erlangte Preußen die Landverbindung zwischen seinen westlichen und östlichen Provinzen. Außerdem ließ es sich im Prager Frieden von Österreich die vollständigen Rechte an Schleswig und Holstein übertragen. Außerdem setzte Preußen in den Friedensschlüssen die Anerkennung seiner Rechtsauffassung von der Auflösung des Deutschen Bundes durch. In den Augustverträgen schloss es ein Militärbündnis in Norddeutschland und bereitete die Gründung des Norddeutschen Bundes als Bundesstaat vor. Nach dem Beitritt der vier süddeutschen Staaten im Verlauf des Deutsch-Französischen Krieges wurde der Norddeutsche Bund am 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich. Unmittelbar nach 1866 blieben diese süddeutschen Staaten aber noch unabhängig: das Königreich Bayern, das Königreich Württemberg, das Großherzogtum Baden (auf Drängen Frankreichs anerkannt) und partiell das Großherzogtum Hessen, das dank russischer Fürsprache mit einigen kleinen Gebietsabtretungen davonkam. Dessen Provinz Oberhessen wurde wie das Königreich Sachsen in den Norddeutschen Bund integriert, aber nicht annektiert. Die Realisierung des im Frieden von Prag vorgesehenen Südbunds vom Main bis zum Bodensee scheiterte, da die südwestdeutschen Regierungen eine bayerische Dominanz ablehnten. Im Friedensvertrag nach der Niederlage verpflichtete sich Bayern, eine Kriegsentschädigung von 30 Millionen Gulden an Preußen zu zahlen. Das war ein vergleichsweise geringer Betrag, auch die Gebietsverluste blieben gering. In Bayern machte man für die Niederlage vor allem die Minister und die militärische Führung verantwortlich, aber die bayerische Armee befand sich zu Kriegsbeginn in einem desolaten Zustand. Ausrüstung und Organisation waren seit Jahrzehnten vernachlässigt worden. Das lag auch am politischen Kurs seines Monarchen.[4] Nach Auflösung des Deutschen Bundes waren die vier süddeutschen Staaten ohne militärischen Schutz. Sie schlossen im August 1866 mit Preußen Militärkonventionen ab, zeitgleich mit den entsprechenden Friedensverträgen. Man spricht von den Schutz- und Trutzbündnissen. Im Kriegsfall wurde der preußische König Oberbefehlshaber ihrer Armeen. Die Verdrängung Österreichs aus der gesamtdeutschen Politik erwies sich im Nachhinein als beständig, auch wenn sich Kaiser Franz Joseph I. einstweilen nicht damit abfand. Zudem erzielte Bismarck aufgrund der Begeisterung einen großen innenpolitischen Erfolg, besonders da ihm bezüglich des Regierens ohne gesetzmäßigen Haushalt nachträglich vom preußischen Abgeordnetenhaus Straffreiheit zugebilligt wurde (Annahme der Indemnitätsvorlage). Der Streit über diese Frage spaltete die oppositionelle Deutsche Fortschrittspartei. Die bis dahin guten Beziehungen zwischen Frankreich und Preußen verschlechterten sich durch den Sieg Preußens nachhaltig. Der französische Kaiser Napoléon III. hatte eigentlich geplant, für seine Vermittlung territoriale Belohnungen zu bekommen (linkes Rheinufer), wurde aber von der Geschwindigkeit des Kriegsablaufs überrascht und kam mit seinen Forderungen zu spät. In Frankreich entstand daraufhin der Ruf nach „Rache für Sadowa“ (ein Ort der Schlacht bei Königgrätz). Da die Außenpolitik Napoléons III. ähnlich wie die preußische auf territoriale Expansion ausgelegt war, bedeutete die Nichterfüllung dieser (für Frankreichs Einfluss in Deutschland eher kontraproduktiven) Ambitionen eine Enttäuschung, die letztlich zur Achse Paris–Wien führte. Der vormals sächsische Ministerpräsident Friedrich Ferdinand von Beust konnte sich als Außenminister und späterer Reichskanzler der neuen Doppelmonarchie Österreich-Ungarn mit seiner Allianzpolitik nicht gegen Bismarcks raffiniertes Kalkül durchsetzen. Übersicht über Friedensverträge und AnnexionenBearbeiten Bundesstaat | Waffenruhe | Waffenstillstand (W)/Kapitulation (K) | Friedensvertrag (F)/Annexion (A) | Bemerkungen | ---|---|---|---|---| Kaisertum Österreich | 22. Juli 1866 | 26. Juli 1866 Vorfrieden von Nikolsburg (W) | 23. August 1866 Prager Frieden (F) | Verzicht auf Rechte am Kondominium in Schleswig und Holstein; Anerkennung der preußischen Vorherrschaft in Norddeutschland; 20. Mio Taler Kriegsentschädigung[10] | Königreich Bayern | 27. Juli 1866 | 28. Juli 1866 (W) | 22. August 1866 (F) | kleinere Gebietsverluste;[11] 30 Mio. Gulden Kriegsentschädigung | Königreich Hannover | 29. Juni 1866 (K) | 20. September 1866 (A) | Annexion durch preußisches Gesetz | | Königreich Sachsen | 21. Oktober 1866 | Beitritt zum Norddeutschen Bund | || Königreich Württemberg | 1. August 1866 (W) | 13. August 1866 | 8 Mio. Gulden Kriegsentschädigung | | Kurfürstentum Hessen | 20. September 1866 (A) | Annexion durch preußisches Gesetz | || Großherzogtum Baden | 29. Juli 1866 | 3. August 1866 (W) | 17. August 1866 | 6 Mio. Gulden Kriegsentschädigung | Großherzogtum Hessen | 1. August 1866 (W) | Friedensvertrag vom 3. September 1866 | 3 Mio. Gulden Kriegsentschädigung; Gebietsverluste[12], Gebietsgewinne;[13] mit der Provinz Oberhessen Beitritt zum Norddeutschen Bund | | Herzogtum Nassau | 20. September 1866 (A) | Annexion durch preußisches Gesetz | || Reuß ältere Linie | 26. September 1866 | Beitritt zum Norddeutschen Bund | || Sachsen-Meiningen | 8. Oktober 1866 | Beitritt zum Norddeutschen Bund[14] | || Schaumburg-Lippe | 18. August 1866[15] | Beitritt zum Norddeutschen Bund | || Freie Stadt Frankfurt | 20. September 1866 (A) | Annexion durch preußisches Gesetz | Faktoren des preußischen ErfolgsBearbeiten Der preußische Sieg war auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Genannt wird etwa die einheitliche Kommandostruktur der preußischen Armee mit ihrem Generalstab unter Moltke. Dieser strebte im Sinne eines „absoluten Krieges“, wie ihn der Militärtheoretiker Carl von Clausewitz (1780–1831) skizziert hatte, eine Vernichtung der feindlichen Truppen an. Zu diesem Zweck setzte er zur Dislozierung seiner Truppen mit großem Geschick die Eisenbahn ein, wie es kurz zuvor erstmals im amerikanischen Bürgerkrieg beobachtet worden war.[16] Der österreichische Oberkommandierende Benedek dagegen sah sich außerstande, die Truppen, die nach dem Sieg bei Custozza an der italienischen Front nicht mehr benötigt wurden, nach Böhmen zu verlegen: Das österreichische Schienennetz war mit dieser Aufgabe überfordert.[17] Auch das taktische Geschick bzw. Feuerdisziplin und Manövererfahrung der preußischen Soldaten sowie ihr höherer Bildungsstand spielten eine Rolle – in Preußen war die allgemeine Schulpflicht bereits 1717 eingeführt worden. Von erheblicher Bedeutung war nicht zuletzt das Zündnadelgewehr, das es den Preußen erlaubte, dreimal so schnell zu schießen wie mit einem herkömmlichen Karabiner. Damit konnten auch numerisch unterlegene Infanterieverbände eine bis dahin unerreichte Feuerkraft entfalten.[18] Alle Staaten, die nicht bereits Zündnadelgewehre hatten, änderten entweder die vorhandenen Vorderlader in Zündnadelgewehre um (wie z. B. Württemberg) oder nahmen andere Systeme zur Hinterladung an (wie Bayern, das das Gewehr M/1858 zum Podewils-Gewehr Infanteriegewehr M/1858/67 umänderte). Auch große Staaten wie England, das noch 1866 die Umänderung der Enfield Rifled Musket zur Snider-Enfield Rifle annahm oder Frankreich, das sowohl die Umänderung a la tabatière („nach Art der Tabakdose“)[19][20] als auch das Chassepotgewehr zur Ordonnanz annahm, wurden von dieser Welle erfasst. Schon am 3. August 1866 wurde gemeldet, dass Österreich die Umänderung in das Hinterladungssystem nach Lindner annehme.[21] BilderBearbeiten Schlacht bei Königgrätz: Prinz Friedrich Karl Nikolaus von Preußen befehligt preußische Truppen Anton Romako: Admiral Tegetthoff in der Seeschlacht von Lissa (gemalt 1878–1880, Öl auf Holz) Napoléon III., Gemälde von Franz Xaver Winterhalter, 1852 Frankfurt am Main muss innerhalb von 24 Stunden 25 Millionen Gulden Kriegskontribution an Preußen zahlen. Urkunde vom 20. Juli 1866 mit der Unterschrift des preußischen Generals Edwin von Manteuffel Mit Bayerns Niederlage aus dem Amt geschieden: Ministerpräsident Ludwig von der Pfordten König Georg V. von Hannover musste nach der Annexion seines Königreiches durch Preußen ins Exil. Hannover blieb 80 Jahre preußische Provinz. Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen-Kassel war bis zur Annexion der letzte Regent des nördlichen Hessen als selbständigem Staat. DenkmälerBearbeiten Kriegerdenkmal in Trotha Halle (Saale) Gefallenengedenkstätte für 1866 in Bad Kissingen Kriegerdenkmal in Haldenwang im Allgäu Das Denkmal für die Gefallenen des Feldzugs von 1866 in Koblenz Kriegerdenkmal Radeberg (1879) für die Opfer des Deutschen Krieges 1866 Denkmal der Schlacht bei Tovačov, Tschechien Siehe auchBearbeiten LiteraturBearbeiten - Winfried Baumgart: Bismarck und der deutsche Krieg 1866 im Lichte der Edition von Band 7 der „Auswärtigen Politik Preußens“. In: Historische Mitteilungen, 20 (2007), S. 93–115. - Klaus-Jürgen Bremm: 1866. Bismarcks Krieg gegen die Habsburger. Theiss, Darmstadt 2016, ISBN 978-3-8062-3287-5. - Gordon A. Craig: Königgrätz (Originaltitel: The Battle of Königgrätz, übersetzt von Karl Federmann). dtv, München 1987, ISBN 3-423-10820-7. - Theodor Fontane: Der deutsche Krieg von 1866. Mit Illustrationen von Ludwig Burger. Band 1: Der Feldzug in Böhmen und Mähren Decker, Berlin 1870 (Faksimile Ullstein, Berlin 1984), ISBN 3-548-04546-4; Band 2: Der Feldzug in West- und Mitteldeutschland. Decker, Berlin 1871 (Faksimile Ullstein, Berlin 1985), ISBN 3-548-04547-2. - Heinrich Friedjung: Der Kampf um die Vorherrschaft in Deutschland – 1859 bis 1866. Cottasche Buchhandlung, 2 Bände, Stuttgart & Berlin 1916. - Wolfgang von Groote/Ursula von Gersdorff (Hrsg.): Entscheidung 1866. Der Krieg zwischen Österreich und Preußen. Stuttgart 1966. - Winfried Heinemann, Lothar Höbelt, Ulrich Lappenküper (Hrsg.): Der Preussisch-Österreichische Krieg 1866. Schöningh, Paderborn 2018, ISBN 978-3-506-78825-2. - Theodor Schieder: Das Jahr 1866 in der deutschen und europäischen Geschichte. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Beilage zur Wochenzeitung Das Parlament 24 (1966). - Dieter Storz und Daniel Hohrath (Hrsg.): Nord gegen Süd. Der Deutsche Krieg 1866 (Kataloge des Bayerischen Armeemuseums Bd. 13), Ingolstadt 2016, ISBN 978-3-00-053589-5. - Adam Wandruszka: Schicksalsjahr 1866. Styria, Graz 1966. - Geoffrey Wawro: The Austro-Prussian War. Austria’s war with Prussia and Italy in 1866. Cambridge Univ. Press 1996, ISBN 0-521-56059-4. - Frank Zimmer: Bismarcks Kampf gegen Kaiser Franz Joseph. Königgrätz und seine Folgen. Styria, Graz 1996, ISBN 3-222-12377-2. - Preußisch-Deutscher Krieg. In: Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für gebildete Stände, 11. Auflage, Band 12 (1867), S. 88–94 Google-Digitalisat - Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände. Conversations-Lexikon, 12. Band, 11. Auflage, Brockhaus, Leipzig 1867 AnmerkungenBearbeiten - Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie Brockhaus 1867, S. 88. - Ernst Rudolf Huber: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Band III: Bismarck und das Reich. 3. Auflage, W. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1988, S. 556. - Thomas Nipperdey: Deutsche Geschichte 1800–1866. Bürgerwelt und starker Staat. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09354-X, S. 782. - Zweites Deutsches Fernsehen: Die Deutschen: Ludwig II.: Der Deutsche Krieg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: zdf.de. 7. Dezember 2010, archiviert vom Original am 3. Dezember 2016; abgerufen am 8. Mai 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. - lie:zeit-Redaktion: Sonderausstellung: «1866: Liechtenstein im Krieg – Vor 150 Jahren». In: lie:zeit. 11. Mai 2016, abgerufen am 25. Februar 2017. - zdf.de Download Folge 8 Ludwig II. und die Bayern pdf - Theodor Fontane: Der deutsche Krieg von 1866. Band 1: Der Feldzug von Böhmen und Mähren, 2. Auflage, Berlin 1871, S. 149–153. - Eric Dorn Brose: German history, 1789–1871. From the Holy Roman Empire to the Bismarckian Reich. Berghahn, Providence 1997, ISBN 1-57181-056-0, S. 342. - Gordon A. Craig: Geschichte Europas 1815–1980. Vom Wiener Kongreß bis zur Gegenwart. C.H. Beck, München 1984, S. 180 f; Heinrich August Winkler: Der lange Weg nach Westen, Bd. 1: Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik. C.H. Beck, München 2000, S. 176 f. - Eigentlich 40 Millionen Taler. Österreich wurden 15 Millionen, die ihm noch gemäß dem Frieden von Wien aus dem Deutsch-Dänischen Krieg zustanden, sowie 5 Millionen an freier Verpflegung für die preußischen Besatzungstruppen zugestanden. - Bezirksamt Gersfeld; Bad Orb; Exklave Kaulsdorf (Saale) - Hessisches Hinterland und Landgrafschaft Hessen-Homburg - Gebietsgewinne: Rumpenheim und Amt Dorheim (beides: ehemals Kurhessen). - Durch Preußen erzwungener Rücktritt von Herzog Bernhard II. zugunsten seines Sohnes Georg II.; Abtretung des Dorfes Abtlöbnitz an Preußen. - Siehe Deutsche-Schutzgebiete.de: Fürstentum Schaumburg-Lippe. - Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3: Von der „Deutschen Doppelrevolution“ bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges 1845/49–1914. C.H. Beck, München 1995, S. 294. - Gordon A. Craig: Geschichte Europas 1815–1980. Vom Wiener Kongreß bis zur Gegenwart. C.H. Beck, München 1984, S. 180. - Heinrich Lutz: Zwischen Habsburg und Preußen. Deutschland 1815–1866. Siedler, Berlin 1994, S. 460. - http://militarygunsofeurope.eu/listing/french-185769-rifle/ - http://peterhug.ch/lexikon/waenzlgewehr - Henry Drapsky: Die Umänderung der österreichischen Vorderladungs- in Hinterladungs-Gewehre. In: Polytechnisches Journal. 182, 1866, S. 280–283. - Peter Emerich: Kriegerdenkmal von 1866. In: http://www.loebaufoto.de/. 24. April 2019, abgerufen am 24. April 2019.
<urn:uuid:d2ed1b50-6037-4719-a0b2-2c6de9355958>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fisch-%C3%96sterreichischer_Krieg
2019-07-19T07:08:44Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00289.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.98841
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Kurt Max Runte Aus Spookyverse Er ist in folgenden Episoden der Serien zu sehen: Akte X[Bearbeiten] Millennium[Bearbeiten] - 4C17 Gesichter des Bösen als Federal Marshal Er ist in folgenden Episoden der Serien zu sehen:
<urn:uuid:6d056cc6-fa72-498d-b3c1-06d4aa72ff9a>
CC-MAIN-2019-30
https://spookyverse.de/index.php?title=Kurt_Max_Runte&amp;action=edit&amp;section=2
2019-07-19T06:26:50Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00289.warc.gz
by-nc-sa
4.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.994253
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0", "4.0" ] }
BILDUNG: Pisa ist eine sehr alte italienische Stadt mit einer der ältesten Universitäten Europas. Die Stadt beherbergt aber auch etwas Schiefes, einen Turm, den Campanile. Dass der zum Symbol europäischer Bildungspolitik avancierte, entbehrt jeder Grundlage. Nein, diese Stadt hat absolut nichts mit den viel diskutierten Pisa-Studien zu tun. PISA ist ein Akronym und steht für Programme for International Student Assessment. Ganz so abwegig ist der Vergleich mit dem schiefen Turm von Pisa aber nicht, denn die Ergebnisse der Schulpolitik von Grünen und SPD in Nordrhein-Westfalen sind genau so schief, wie der stadtbekannte Turm.Die Schulkatastrophe hat hierzulande ein Gesicht: Sylvia Löhrmann. Eltern und Lehrer sind frustriert über die Umsetzung der Inklusion. Überall fehlen Sonderpädagogen – ebenso wie zur Unterstützung der Schulen beim Unterricht für die zahlreichen schulpflichtigen Flüchtlingskinder. Miserable Stellenplanung lässt sich nicht dadurch ungeschehen machen, dass Lehrer von Münster ins Ruhrgebiet abkommandiert werden. Auch im ewigen Streit um Unterrichtsausfall machte Löhrmann keine gute Figur, denn sie verweigerte sich lange einer aussagekräftigeren Erhebungsmethode. Das war aber eher ein Förmchenkrieg im politischen Sandkasten als eine Auseinandersetzung, die an die ministerielle Substanz ging. Insgesamt ist Löhrmann eindeutig kein Aktivposten im rot-grünen Kabinett. Während Bayern und Niedersachsen sich für die Wiedereiführung von G 9 entschieden haben, zauberte Löhrmann einen ganz anderen Plan aus dem Hut: „Der Ansatz, dass Schüler unterschiedlich schnell lernen, müsse nicht nur am Gymnasium, sondern in allen Schulformen und für alle Schulabschlüsse gelten.“ Beobachter vermuten, dass die Grünen damit den Weg für die Einheitsschule freimachen wollen. Die Landeselternschaft der Gymnasien fordert: „Löhrmann solle sich lieber mit der Kritik an G 8 beschäftigen und nicht die Schulstruktur in Gänze infrage stellen.“ Die Pisa-Katstrophe lässt sich nicht mit einem einfachen Rezept bekämpfen. Zunächst sollte die Autorität der Lehrer wieder hergestellt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass diese sich als Autoritäten erweisen. Der Erfolg setzt allerdings auch voraus, dass Eltern ihren Teil zum Gelingen beitragen. Wie es um die Allgemeinbildung bestellt ist, wird an der Lehrstellen-Diskussion deutlich. Inzwischen gibt es nicht mehr zu wenig Lehrstellen, sondern zu wenig qualifizierte Schulabgänger, die die Grundanforderungen für den Beruf in Mathematik und Deutsch erfüllen. Bei Petrus beschwert sich ein Lehrer, dass er einen Busfahrer vor ihm durch die Himmelspforte geholt habe. Petrus antwortet, „Wenn Du unterrichtet hast, haben alle geschlafen. Wenn der Busfahrer gefahren ist, haben alle gebetet.“ Hoffentlich haben wache Lehrer bald wieder Vorrang an der Himmelspforte. JAGD: Die Jagd ist ein Handwerk. Sie ist mehr als Nahrungsgewinnung und Freizeitbeschäftigung. Nach heutigem Verständnis ist Jagd Wildtiermanagement: Flora und Fauna im Gleichgewicht halten und gezielt in die Populationsdynamik eingreifen. Jagd ist aber auch Leidenschaft. Für Förster gehört die Jagd zum Beruf. Andere gehen aktiv zur Jagd oder haben eine Eigenjagd. Genauso erlebnisreich ist es, als Treiber an einer Gesellschaftsjagd teilzunehmen, zum gemeinsamen Wurfscheibenschießen zu fahren oder mit einem Jäger anzusitzen. Deshalb ist die Jagd ein wichtiges Bindeglied in der Gesellschaft. Inzwischen treibt das nordrhein-westfälische Landesjagdgesetz einen Keil in die Gesellschaft. Zahlreiche Bestimmungen im neuen Gesetz sind rechtlich überaus fragwürdig, viele Regelungen sind zudem jagdlich völlig unpraktikabel und stellen in Bezug auf Tier- und Artenschutz eine eklatante Verschlechterung dar.Direkt nach Verabschiedung des Gesetzes vor einem Jahr hatte der Landesjagdverband angekündigt, politisch und juristisch gegen das Gesetz vorgehen zu wollen. So startete der Verband unter anderem eine Volksinitiative, die bewirken soll, dass sich der Landtag noch einmal mit dem Gesetz beschäftigen muss. Unter dem Titel “Volksinitiative für ein ideologiefreies, praxisgerechtes Jagdrecht in NRW” fordern die Jäger unter anderem praxisgerechte Regelungen zur Fang- und Baujagd sowie zur Ausbildung von Jagdhunden, oder auch die Sicherstellung einer flächendeckenden Bejagungsmöglichkeit. Inzwischen sind zwei Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden. Damit gehen die nordrhein-westfälischen Jäger auch juristisch gegen das Landesjagdgesetz vor. Nach ihrer Ansicht ist es eigentumsschädlich, ideologisch geprägt, richtet sich gegen bewährte jagdliche Praxis und missachtet den Einsatz der Jagd für Artenvielfalt und ungeteilten Tierschutz. Durch die ideologisch gefärbte Brille von Umweltminister Johannes Remmel gesehen ist das Gesetz zum Umwelt- und Artenschutz alternativlos. Umstritten ist vor allem die Art und Weise, wie Remmel mit den Kritikern des Jagdgesetzes umgegangen ist. Das wurde selbst auf der Bundesdelegiertenkonferenz 2016 der Grünen in Münster eingeräumt. Dieses Gesetz muss der im Mai 2017 neugewählte Landtag gründlich aufforsten. Dazu ist die FDP die beste Alternative für Deutschland und Nordrhein-Westfalen.
<urn:uuid:8f9c50cd-6c19-4b53-855d-49606bfe2bb6>
CC-MAIN-2019-30
https://westfalium.de/2017/05/05/kiepenkerl-blog-die-pisa-katstropheder-jagdunfall/
2019-07-19T06:50:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00289.warc.gz
by-sa
2.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.998089
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "2.0", "2.0" ] }
Aus dem Walde Aus dem Walde ist eine forstliche Schriftenreihe, die vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit Sitz in Hannover herausgegeben wird und vornehmlich für den nordwestdeutschen Raum bestimmt ist. Diese Mitteilungen aus der Niedersächsischen Landesforstverwaltung – so der Untertitel − erscheinen seit 1957 in unregelmäßigen Abständen. Im Jahr 2010 wurde mit Atlas vom Kommunionharz in historischen Abrissen von 1680 und aktuellen Forstkarten der 59. Band veröffentlicht. Das Themenspektrum deckt fast den gesamten Bereich der Forstwissenschaft und -wirtschaft vom Waldbau über Forstgeschichte bis hin zum Waldschutz ab. Ein überwiegender Teil der Bände sind Monographien, manche jedoch auch Anthologien kürzerer Abhandlungen verschiedener Autoren. Der Schwerpunkt liegt dabei recht deutlich auf Beiträgen aus der und für die Praxis. Dennoch sind in der Schriftenreihe eine ganze Reihe forstlicher Standardwerke erschienen, so dass ihr auch erhebliche wissenschaftliche Bedeutung zukommt. Die im DIN-A5-Format gehaltenen Ausgaben wurden bis einschließlich Band 36 als Paperback und seither als Hardcover herausgebracht. Die meisten Bände sind bei dem in Hannover ansässigen Fachverlag M. & H. Schaper gedruckt worden. Bekannte forstliche Autoren, deren Beiträge in Bänden von „Aus dem Walde“ veröffentlicht wurden, sind unter anderem Walter Kremser, Hans-Jürgen Otto, Horst Kramer, Kurt Borchers, Kurt Schmidt, Eilert Tantzen, Zoltán Rozsnyay, Karl Hasel, Wedig Kausch-Blecken von Schmeling und Fritz Schwerdtfeger. Der Name Aus dem Walde ist dabei seinerzeit ganz bewusst nach der gleichnamigen Schriftenreihe benannt worden, die der Königlich-Hannoversche und später preußische Forstdirektor Heinrich Christian Burckhardt (1811–1879) im Jahr 1865 begründet und herausgegeben hatte. Von diesen Mittheilungen in zwanglosen Heften erschienen bis 1881 insgesamt zehn Hefte im Verlag Rümpler in Hannover. Die Reihe behandelte vor allem die praktischen Aspekte der Forstwirtschaft, aber auch jagdliche Themen. An diese Tradition wollte die niedersächsische Landesforstverwaltung mit der Neugründung 1957 anknüpfen. Der langjährige Schriftleiter Hans-Jürgen Otto schrieb dazu in der „Vorbemerkung“ zu Band 53 (Oldenburg 2000, S. II): „Der Begründer der Schriftenreihe ‚in loser Folge‘, Heinrich Christian Burckhardt, hat im 19. Jahrhundert hiermit einer Stimme aus dem Walde Gehör verschaffen wollen. Die Gründung war bewußt gerichtet gegen eine geistige Strömung, die in kühler Intellektualität in den Wald hineinzuschreiben sich bemühte. Wenn Burckhardt an anderer Stelle, aber im gleichen Sinne, vermerkte, dass die mathematische Richtigkeit einer Sache mit der lebendigen Wirklichkeit zunächst noch gar nichts zu tun habe, so ist dies ein Merkmal nicht nur seines Wesens und Wirkens, sondern von Beginn an auch ein Leitgedanke von ‚Aus dem Walde‘ gewesen.“
<urn:uuid:bc7543ae-1564-4f1a-b1a3-ef4708758eed>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Aus_dem_Walde
2019-07-21T20:18:04Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00049.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.990025
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Berliner Erklärung (Religion) Die Berliner Erklärung ist eine am 15. September 1909 in Berlin im Hospiz St. Michael verfasste Resolution, in der sich die pietistische Gemeinschaftsbewegung von der entstehenden Pfingstbewegung distanzierte.[1] Inhaltsverzeichnis GeschichteBearbeiten Walter Michaelis, der Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes,[2] somit der Leiter der Gemeinschaftsbewegung, war von Georg von Viebahn ermuntert worden, einen Vorbereitungsausschuss für eine Resolution gegen die Pfingstbewegung einzuberufen. Von Viebahn hatte seine Sorge darüber zum Ausdruck gebracht, dass immer mehr Brüder in die Zungenbewegung hineingerissen wurden.[3] Ein Vorbereitungsausschuss kam zusammen und tagte zwei Tage im Hospiz St. Michael in Berlin. Der Ausschuss lud zu einem weiteren Treffen nach Berlin ein und stellte dann mit über 50 Geladenen diese Resolution in einer 19-stündigen Mammutsitzung auf.[4] In der Erklärung distanziert sich die landeskirchliche Gemeinschaftsbewegung scharf von der gerade entstehenden Pfingstbewegung und ihren als anstößig empfundenen Auswüchsen. Die Resolution ist eine weltweit einzigartige Erklärung, da es in keiner anderen Nation zu einer derartigen Trennung zwischen beiden Bewegungen gekommen ist wie in Deutschland. Konstatiert wird in ihr, dass es sich bei der Pfingstbewegung nicht um eine Bewegung von oben (also von Gott her) handele, sondern um eine von unten, also von Satan her, die viele Elemente mit dem Spiritismus gemein habe und von der man sich fernhalten solle. Durch die Berliner Erklärung kam es zu einer tiefen und lange andauernden Distanzierung zwischen pfingstlichen Freikirchen und den anderen evangelischen Freikirchen und Gemeinschaftsverbänden. Da mittels der Berliner Erklärung nicht nur einzelne theologische Ansichten oder Geschehnisse kritisiert wurden, sondern vielmehr die Pfingstbewegung insgesamt als von Satan ausgehend bezeichnet worden war, hatte die Gemeinschaftsbewegung das Klima zwischen den betroffenen christlichen Denominationen in Deutschland über Jahrzehnte nachhaltig vergiftet. Die diffamierenden Äußerungen, dass die Pfingstbewegung ihren Ursprung von Satan genommen habe und man sich von ihr fernhalten solle, wurden bis heute nicht explizit widerrufen. Erst in jüngerer Zeit sind vermehrte Anstrengungen unternommen worden, diesen Graben mit Erfolg zu überwinden, unter anderem durch die Kasseler Erklärung von 1996 oder gemeinsame Projekte wie ProChrist. Im Januar 2009, also 100 Jahre nach Unterzeichnung der Berliner Erklärung, haben der Gnadauer Gemeinschaftsverband sowie der Mülheimer Verband Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden eine gemeinsame Erklärung zur Berliner Erklärung veröffentlicht.[6] Diese beiden Verbände stehen dabei in den Traditionen jener beiden Lager, die sich 1909 gegenüberstanden, der Gnadauer Verband in der Tradition der Berliner Erklärung, und der Mülheimer Verband in der Tradition der Pfingstbewegung sowie der Mülheimer Erklärung. In der Erklärung von 2009 heißt es unter anderem: „Wir erkennen in der,Berliner Erklärung‘ wie auch in der Mülheimer Erwiderung ein ernsthaftes geistliches Ringen, in kritischer Zeit Schaden von der Gemeinde Jesu abzuwenden. Diese historischen Dokumente haben jedoch für das gegenwärtige Miteinander von Gnadauer und Mülheimer Verband keine Bedeutung. Wir wissen, dass in der jeweils anderen Bewegung der Geist Jesu Christi wirkt“ Des Weiteren begrüßt die Erklärung bereits bestehende Formen der Zusammenarbeit zwischen beiden Verbänden, und bekräftigt die Absicht, diese Zusammenarbeit künftig weiter zu vertiefen. Auch in der Erklärung von 2009 hat sich die Gemeinschaftsbewegung allerdings nicht dazu durchringen können, sich von ihrem historischen Pauschalurteil zu distanzieren; man hat lediglich auf die gegenwärtigen Verhältnisse Bezug genommen. UnterzeichnerBearbeiten Die Resolution wurde von 56 Brüdern angenommen; ihre aufgelisteten Namen standen unter der Erklärung. Vier Brüder hatten ihre Zustimmung verweigert: Zustimmungen wurden erbeten an Wittekindt in Wernigerode. Die Berliner Erklärung wurde also nicht handschriftlich von den einzelnen Brüdern unterschrieben. Es gibt heute von der damaligen Sitzung weder ein Protokoll noch die Original-Urkunde.[7] LiteraturBearbeiten - Ernst Giese: Und flicken die Netze. Dokumente zur Erweckungsgeschichte des 20. Jahrhunderts. 3. Auflage. Ernst-Franz-Verlag, Metzingen 1988. - Ludwig Eisenlöffel: bis alle eins werden. Siebzig Jahre Berliner Erklärung und ihre Folgen. 1. Auflage. Leuchter-Verlag, Erzhausen 1979, ISBN 3-87482-078-5. - Flugfeuer fremden Geistes. 4. Auflage. Gnadauer-Verlag, Denkendorf bei Esslingen 1976. - Walter Michaelis: Erkenntnisse und Erfahrungen aus 50jährigem Dienst am Evangelium. 2. Auflage. Giessen 1949. - W. J. Hollenweger: Enthusiastisches Christentum, die Pfingstbewegung in Geschichte und Gegenwart. Hrsg.: R. Brockhaus. Zwingli-Verlag, Wuppertal/Zürich 1969. - Paul Fleisch: Geschichte der Pfingstbewegung in Deutschland von 1900 bis 1950. Francke-Verlag, Marburg 1983 (Erstausgabe: 1957). - Paul Fleisch: Die Zungenbewegung in Deutschland. Hrsg.: H. G. Wallmann. Leipzig 1914. - Christian Hugo Krust: 50 Jahre Deutsche Pfingst-Bewegung. Missionsbuchhandlung, Altdorf 1958. - Eugen Edel: Der Kampf um die Pfingstbewegung. Humburg, Mülheim an der Ruhr 1949, OCLC 864861110. - Werner Beyer: Nach 100 Jahren: Versöhnung unter Evangelikalen. In: ideaSpektrum. Nr. 3/2009, S. 20. - Johannes Seitz: Erinnerungen und Erfahrungen. Linea-Verlage, Bad Wildbad 2009, ISBN 978-3-939075-33-2. - Die Berliner Erklärung und ihre Folgen (Mülheimer und Kasseler Erklärungen) - Wortlaut der Berliner Erklärung - Wortlaut der Berliner Erklärung im Rich Text Format (RTF) - Gemeinsame Erklärung des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden zur „Berliner Erklärung“ von 1909. (PDF; 61 kB) Januar 2009, archiviert vom Original am 19. April 2013; abgerufen am 12. Oktober 2017. EinzelnachweiseBearbeiten - Edel: Der Kampf um die Pfingstbewegung. 1949, S. 24 f. - Gerhard Ruhbach: Michaelis, Walter (1866–1953). In: Helmut Burkhardt, Uwe Swarat (Hrsg.): Evangelisches Lexikon für Theologie und Gemeinde. 2. Band. R. Brockhaus Verlag, Wuppertal 1993, ISBN 3-417-24642-3, S. 1339. - Michaelis: Erkenntnisse und Erfahrungen aus 50jährigem Dienst am Evangelium. 1949, S. 143. - Giese: Und flicken die Netze. 1987, S. 98. - Giese: Und flicken die Netze. 1987, S. 129–133 (gottes-haus.de). - Gemeinsame Erklärung des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden zur „Berliner Erklärung“ von 1909. (Nicht mehr online verfügbar.) In: ead.de, eine evangelische Allianz in Deutschland. Deutsche Evangelische Allianz e. V., 16. Januar 2009, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 20. Januar 2011. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. - Giese: Und flicken die Netze. 1987, S. 109.
<urn:uuid:8e74eae4-6108-42e2-9065-06ceb42a7cc5>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Berliner_Erkl%C3%A4rung_(Religion)
2019-07-21T19:30:46Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00049.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.979393
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Corneliu Papură Corneliu „Papi“ Papură (* 5. September 1973 in Craiova, Kreis Dolj) ist ein ehemaliger rumänischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Er absolvierte insgesamt 236 Spiele in der rumänischen Divizia A, 26 Spiele in der französischen Division 1, 25 Spiele in der israelischen ersten Liga, der Ligat ha’Al und 17 Spiele in der Chinese Super League. Außerdem nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 teil. Corneliu Papură | || Personalia | || ---|---|---| Name | Corneliu Papură | | Geburtstag | 5. September 1973 | | Geburtsort | Craiova, Rumänien | | Position | Abwehrspieler | | Junioren | || Jahre | Station | | Universitatea Craiova | || Herren | || Jahre | Station | Spiele (Tore)1 | 1991–1996 | Universitatea Craiova | 101 (4) | 1996–1999 | Stade Rennes | 26 (2) | 1999–2001 | Universitatea Craiova | 53 (3) | 2001 | FC Național Bukarest | 12 (1) | 2001–2002 | Beitar Jerusalem | 25 (1) | 2002–2004 | Universitatea Craiova | 60 (6) | 2004–2005 | AEL Limassol | 10 (1) | 2005 | Universitatea Craiova | 12 (0) | 2005 | Changchun Yatai | 12 (2) | 2006 | Guangzhou Pharmaceutical FC | 19 (1) | 2007 | FC Național Bukarest | 13 (0) | Nationalmannschaft | || Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) | 1994–1996 | Rumänien | 12 (0) | Stationen als Trainer | || Jahre | Station | | 2007 | FC Progresul Bukarest | | 2007–2008 | Primăvara Craiova | | 2009–2010 | Primăvara Craiova | | 2010 | Universitatea Craiova (Co-Trainer) | | 2010–2011 | Alro Slatina | | 2012 | FC Olt Slatina | | 2013 | CSU Craiova (Jugend) | | 2013–2014 | CSU Craiova (Co-Trainer) | | 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. | Inhaltsverzeichnis SpielerkarriereBearbeiten Papură begann das Fußballspielen in seiner Heimatstadt Craiova bei Universitatea Craiova. Im Jahr 1991 rückte er in die erste Mannschaft auf, die zuvor die rumänische Meisterschaft gewonnen hatte. Seinen ersten Einsatz in der höchsten rumänischen Fußballliga, der Divizia A, bestritt er am 21. Juni 1992 gegen Rapid Bukarest. Bei Universitatea Craiova verbrachte Papură den Großteil seiner Karriere und stand dort insgesamt viermal unter Vertrag. Er wurde bereits in der Saison 1992/93 zum Stammspieler und feierte am Saisonende mit dem Gewinn des rumänischen Pokals den größten Erfolg seiner Karriere. Nachdem er mit Universitatea Craiova stets um die rumänische Meisterschaft gespielt hatte, wagte er den Sprung ins Ausland und schloss sich im Jahr 1996 dem französischen Verein Stade Rennes an, der in der Division 1 spielte. Papură wurde Stammspieler und schaffte den Klassenerhalt. Aufgrund einer Verletzung kam er danach aber nicht mehr zum Einsatz und wechselte im Laufe der Saison 1998/99 zurück nach Craiova. Hier fand er zu alter Stärke zurück. Allerdings war Universitatea Craiova nicht mehr eines der führenden rumänischen Teams, sondern kämpfte lediglich um den Klassenerhalt. Im Mai 2001 löste Gigi Nețoiu, der Mäzen des Vereins, die Verträge mit Corneliu Papură und Gabriel Popescu auf. Die beiden Spieler schlossen sich FC Național Bukarest an, der von ihrem ehemaligen Mitspieler Cosmin Olăroiu trainiert wurde.[1] Im Herbst 2001 wurde Papură von FC Național an Beitar Jerusalem ausgeliehen[2], wo er am 5. November 2001 im Auswärtsspiel bei Maccabi Tel Aviv in der ersten israelischen Liga debütierte. Auch dieser Auslandsaufenthalt währte nicht lange, denn er kehrte bereits im Mai 2002 nach Rumänien zurück, nachdem er mit Beitar den Klassenerhalt geschafft hatte.[3] Im Juli 2002 unterschrieb Papură wieder bei Universitatea Craiova und avancierte dort zum Mannschaftskapitän. Im Rahmen eines Trainingslagers überwarf er sich im Juli 2004 mit Trainer Mircea Rednic, der ihm daraufhin die Kapitänsbinde abnahm.[4] Nach vier Spieltagen der Saison 2004/05 wurde Papură Ende August 2004 nach Zypern an AEL Limassol ausgeliehen.[5] Nachdem Universitatea Craiova im Laufe der Hinrunde ans Tabellenende gerutscht war, übernahm Vereinspräsident Pavel Badea das Traineramt und holte Papură im Januar 2005 vorzeitig von AEL Limassol zurück.[6] Doch auch mit dessen Unterstützung konnte lediglich ein Sieg in der Rückrunde errungen werden[7], so dass sämtliche Spieler des Vereins die Freigabe erhielten, als der Abstieg in die Divizia B feststand. Papură verließ Universitatea Craiova zwei Spieltage vor Saisonende[8] und wagte im Juli 2005 den Wechsel nach China zum zweitklassigen Team Changchun Yatai F.C. Mit diesem gelang ihm in den zehn noch ausstehenden Meisterschaftsspielen der Aufstieg in die Chinese Super League.[9] In der Saison 2006 spielte er für den chinesischen Zweitligisten Guangzhou Pharmaceutical FC und kehrte zum Jahresende nach Rumänien zurück.[10] Dort schloss er sich zur Rückrunde der Saison 2006/07 erneut FC Național Bukarest an und beendete nach dem Abstieg des Vereins aus der Liga 1 im Mai 2007 seine aktive Laufbahn. TrainerkarriereBearbeiten Am 8. Juni 2007 wurde Corneliu Papură zum neuen Trainer von FC Național ernannt, der seinen Namen vor Beginn der Zweitligasaison 2007/08 in FC Progresul Bukarest abänderte.[11] Das Engagement wurde allerdings bereits im Laufe der Hinrunde 2007/08 beendet. Nach der Ernennung von Ovidiu Stîngă zum Sportdirektor von Universitatea Craiova wurde Papură Ende November 2007 Trainer von Primăvara Craiova, der in der vierten Liga spielenden Nachwuchsmannschaft von Universitatea, bei der er Dragoș Bon ablöste.[12] Nachdem sein Halbjahresvertrag im Mai 2008 nicht verlängert wurde, übernahm Daniel Mogoșanu das Traineramt bei Primăvara[13] und Papură begann als Spielervermittler zu arbeiten. Im September 2009 wurde Daniel Mogoșanu als Trainer der ersten Mannschaft von Universitatea Craiova entlassen und übernahm erneut die zweite Mannschaft, die unter dem Namen Primăvara Craiova inzwischen in der Liga III antrat. Nach sechs Niederlagen in sechs Ligaspielen wurde er am 19. Oktober 2009 durch Corneliu Papură ersetzt.[14] Als Anfang Januar 2010 Mark Wotte neuer Trainer von Universitatea Craiova wurde, übernahm Papură die Aufgaben des Co-Trainers[15] und übergab Primăvara Craiova an seinen Nachfolger Petrișor Bondrea.[16] Nachdem Wotte Anfang Mai 2010 entlassen wurde, löste Papură seinen Vertrag ebenfalls auf.[17] Er übernahm im Juli 2010 das Traineramt bei Alro Slatina, einem Neuaufsteiger in die Liga II, wo er von Daniel Mogoșanu als Co-Trainer unterstützt wurde.[18] Nachdem Alro in den ersten sechs Ligaspielen der Saison 2011/12 nur drei Unentschieden erzielen konnte, wurde Papură am 26. September 2011 bei dem Tabellenvorletzten entlassen und durch Mogoșanu ersetzt.[19] Von Oktober bis Dezember 2012 betreute er den Lokalrivalen FC Olt Slatina. Im August 2013 wurde Papură zunächst Jugendtrainer bei CSU Craiova, Anfang Oktober 2013 Co-Trainer von Ovidiu Stîngă bei der ersten Mannschaft in der Liga II. Mit der Entlassung von Stîngă im März 2014 endete auch sein eigenes Arbeitsverhältnis. NationalmannschaftBearbeiten Papură bestritt insgesamt zwölf Spiele für die rumänische Fußballnationalmannschaft, ohne jedoch ein Tor zu erzielen. Sein Debüt gab er am 13. Februar 1994 gegen die USA. Nationaltrainer Anghel Iordănescu berief ihn in den Kader der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA, wo er zweimal zum Einsatz kam. In elf Spielen für die rumänische U-21-Fußballnationalmannschaft erzielte er zwei Tore. FamilieBearbeiten Papură ist seit 1998 mit der ehemaligen Langstreckenläuferin Lelia Deselnicu verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder. ErfolgeBearbeiten AuszeichnungenBearbeiten EinzelnachweiseBearbeiten - Gazeta de Sud vom 28. Dezember 2001, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 29. Mai 2002, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 13. Mai 2002, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 17. Juli 2004, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 2. September 2004, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 29. Dezember 2004, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Romania 2004/05 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 29. Dezember 2004, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - China 2005 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 12. Januar 2007, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 9. Juni 2007, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 5. Dezember 2007, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 15. Mai 2008, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta Sporturilor vom 19. Oktober 2009, abgerufen am 19. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta Sporturilor vom 9. Januar 2010, abgerufen am 19. Februar 2011 (rumänisch) - ASport vom 8. Februar 2010 (Memento vom 12. Februar 2010 im Internet Archive), abgerufen am 19. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta de Sud vom 4. Mai 2010, abgerufen am 26. Februar 2011 (rumänisch) - Gazeta Sporturilor vom 8. Juli 2010, abgerufen am 19. Februar 2011 (rumänisch) - ProSport vom 27. September 2011, abgerufen am 15. Januar 2012 (rumänisch) - Decorarea unor personalităţi ale fotbalului românesc. 25. März 2008, abgerufen am 24. Januar 2011 (rumänisch). - Corneliu Papură auf romaniansoccer.ro (englisch) - Corneliu Papură in der Datenbank von weltfussball.de - Corneliu Papură in der Datenbank von National-Football-Teams.com (englisch) Personendaten | | ---|---| NAME | Papură, Corneliu | ALTERNATIVNAMEN | Papi (Spitzname) | KURZBESCHREIBUNG | rumänischer Fußballspieler und -trainer | GEBURTSDATUM | 5. September 1973 | GEBURTSORT | Craiova, Rumänien |
<urn:uuid:eff3d3ea-2f4d-4f52-a60f-c7972937bee2>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Corneliu_Papur%C4%83
2019-07-21T20:33:25Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00049.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.894117
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Keine Antwort Abgeordneter Linda Teuteberg Fotoquelle: Karoline Wolf / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 / Ausschnitt - Partei - Freie Demokratische Partei (FDP) - Ergebnis - Wohnort - Geburtstag
<urn:uuid:76296808-9d2f-4847-9d65-c2f2ac7ff147>
CC-MAIN-2019-30
https://www.abgeordneten-check.de/individuelles-profil/linda-teuteberg/hauptseite/
2019-07-23T01:00:05Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00209.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.853938
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Der Olympic National Park wird von nur sehr wenigen USA-Urlaubern in ihre Reiseplanung mit einbezogen, was sich angesichts seiner Lage leicht erklärt, aber schade ist, denn in Hinblick auf Abwechslung, Wanderwege und Natürlichkeit macht dem gewaltigen Park kaum einem etwas vor. Von großen Seen über atemberaubende Ausblicke bis hin zu riesigen Stränden und echtem Regenwald gibt es knapp drei Stunden westlich von Seattle auf der Olympic-Halbinsel fast nichts, was es nicht gibt. Lesen Sie hier alle wichtigen Informationen für einen Besuch! Anfahrt & Ablauf Aufgrund der Lage ganz im Nordwesten der USA empfiehlt sich ein Besuch des Olympic National Parks im Grunde nur in Verbindung mit einer Reise nach Seattle oder im Rahmen einer Fahrt an der gesamten Westküste entlang.Sie erreichen die Olympic-Halbinsel entweder aus Süden kommend über die US-101 oder aber von Seattle aus. Hierbei empfiehlt sich die Nutzung der Fähre von Seattle nach Bremerton (Fahrzeit: ca. eine Stunde), um keinen unnötigen Umweg in Kauf zu nehmen; die gesamten Fahrzeit von Seattle bis zum ersten Visitor Center beträgt dann etwa drei Stunden. Das erste Visitor Center ist in diesem Fall Hurricane Ridge im Nordosten nahe Port Angeles, das jedoch nur eine von mindestens drei Stationen ist, die man bei einem Besuch der Halbinsel ansteuern sollte: Das zweite Muss ist der Hoh Rain Forest im Westen, darüber hinaus können unter anderem (!) die Sol Duc Falls, Lake Quinault und diverse Strände einen Abstecher und Umweg wert sein. Zu beachten ist dabei in erster Linie der enorme Umfang des Olympic National Park. Wenn Sie von Bremerton aus „nur“ eine komplette Runde um die Halbinsel herum fahren wollen, sind das bereits über 350 Kilometer, was jedoch all die Ziele, die sich ausschließlich auf Stichstraßen erreichen lassen, nicht mit einschließt. Anders formuliert: Wenn man nicht nur hier und da mal ganz kurz etwas sehen will, sollte man für einen Besuch gut drei Tage einplanen; einen für die Ecke rund um Hurricane Ridge, einen für Strände, Wasserfälle und Seen im Nordwesten sowie einen für den Hoh Rain Forest und eventuell Lake Quinault. Sinnvolle Zwischenstops sind Port Angeles und Forks, dazu mehr unter Übernachtungen. Neben dem Zeitaufwand gilt es auch das Wetter zu beachten. Zwar halten sich die Kälte im Winter und die Hitze im Sommer – für die Gegend äußerst typisch – im Wesentlichen in Grenzen, allerdings sind starke Niederschläge keine Seltenheit und auch Nebel zieht über das ganze Jahr hinweg gerne in den Park hinein, was den ein oder anderen schönen Ausblick durchaus zunichte machen kann. Ein bisschen Glück gehört, ehrlicherweise, für einen perfekten Besuch dazu. Trails & Viewpoints Weil die Ausmaße des Olympic National Park so riesig sind, ist es kaum möglich, nur eine kleine Auswahl zu treffen und nicht einfach das eigene Erkunden der Natur zu empfehlen – natürlich gibt es aber so etwas wie ein „Pflichtprogramm“, das bei einem ersten Besuch sowie ausreichend Kondition und Zeit absolviert werden sollte. Dazu zählen wir im Einzelnen: Der Hurricane Hill Trail in Hurricane Ridge, der bei gutem Wetter mit atemberaubenden Ausblicken aufwartet. Der Weg kann aufgrund enormer Steigungen und einer Länge von knapp 5 Kilometern allerdings auch atemberaubend sein, fühlt sich aber weitgehend gut befestigt an und sollte auch Menschen mit Höhenangst keine allzu großen Probleme bereiten. Ab etwa 20° C und Sonne jedoch unbedingt an Kopfbedeckung und ausreichend Wasser denken! Im Hoh Rain Forest sind der Hall of Mosses Trail und der Spruce Nature Trail Pflicht und mit einer Gesamtlänge von 3 Kilometern auf angenehmem Waldboden auch gut schaffbar. Zur Belohnung gibt es faszinierende Bäume, die vor allem bei geringem Besucheraufkommen eine märchenhafte bis unheimliche Atmosphäre erschaffen. Zwischen Hurricane Ridge und Hoh Rain Forest liegen Lake Crescent und die Sol Duc Falls, bei denen in erster Linie die zur Verfügung stehende Zeit über die Wegwahl entscheiden sollte. Sehenswert sind auf jeden Fall der Ancient Groves Nature Trail und der Moments in Time Nature Trail (beide kurz, Hoh Rain Forest ähnlich), sowie der Sol Duc Falls Trail und der Marymere Falls (jeweils etwa 2,5 km). Vor dem Abstecher nach Hoh Rain Forest empfiehlt sich darüber hinaus die Fahrt Richtung La Push, das mit etlichen einsamen Stränden aufwartet, die zum Teil nur durch lange Waldwege zu erreichen sind, was seinen ganz besonderen Reiz birgt. Unser Favorit ist der etwa 4 Kilometer lange Weg zum Third Beach, aber auch Rialto Beach und Second Beach sind einen Blick wert. Gleiches gilt für Lake Ozette und zahlreiche weitere Wege im Olympic National Park. Hotels, Motels & Campingplätze Die gesamte Olympic-Halbinsel ist nur sehr spärlich besiedelt, die einzige wirklich nennenswerte Stadt mit guter Infrastruktur im Rahmen einer Rundfahrt ist Port Angeles im Nordosten, das zugleich das Tor zu Hurricane Ridge darstellt. Hier finden Sie neben zahlreichen brauchbaren Motels (z. B. das Quality Inn Uptown) auch noch diverse große Supermärkte und die obligatorischen Fast-Food-Ketten.Je weiter Sie nach Westen kommen, desto dünner wird jedoch die Zivilisation: Forks, nahe der Einfahrt zum Hoh Rain Forest, verfügt über nur wenige (dürftige) Motels sowie eine Tankstelle, die zugleich „Supermarkt“ und Subway-Imbiss ist – das war’s dann aber auch. Akzeptabel wäre hier beispielsweise noch das Miller Tree Inn. Besser kommt man mit dem Mietwagen in einigen kleinen Hütten zwischen den genannten Städten sowie weiter südlich am Lake Quinault unter, die jedoch teuer und schnell ausgebucht sind. Wohnmobile tun sich wie so oft in National Parks auch im Olympic etwas leichter; in fast jeder Ecke der Halbinsel finden Sie ein, zwei sehr einfache Campingplätze, die allerdings nicht alle das gesamte Jahr geöffnet sind, häufig kein fließend Wasser bieten und zudem nicht reserviert werden können: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Darüber hinaus müssen natürlich auch RVs die mäßige Infrastruktur in Betracht ziehen, ein letzter Großeinkauf in Port Angeles ist bei einer Fahrt gegen den Uhrzeigersinn Pflicht! - Eintritt: 15$ pro Fahrzeug / 5$ pro Person - Öffnungszeiten: täglich, rund um die Uhr - National Park Pass: gültig - Wandern: viele tolle Wege, von einfach bis anstrengend - Zugänglichkeit: für PKW und RVs problemlos - Zeitaufwand: zwei bis drei Tage - Seattle, ca. 150 km entfernt
<urn:uuid:498b7497-0073-4095-9e53-ace032206d7a>
CC-MAIN-2019-30
https://usareisetipps.com/olympic-national-park/
2019-07-24T06:37:57Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00369.warc.gz
by
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997802
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
https://de.islcollective.com Die "Internet Second Language Collective", ist eine internationale Gemeinschaft von DaF Sprachlehrern, die ihre selbst erstellten Arbeitsmaterialien mit anderen teilen.
<urn:uuid:7f77f5ed-66ee-461d-bdf6-9c9dba7fd86c>
CC-MAIN-2019-30
https://www.edutags.de/bookmark/70825
2019-07-24T07:01:10Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00369.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.995075
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Merkmal Über grafische : - Serbien - Kupfer - Import ($) Quelle der Grafik : - Comtrade Erstellung : - Actualitix - Alle Rechte vorbehalten Grafik auf : Kupfer - Import ($) - Serbien Handel Serbien : Rangordnung - Kupfer - Import ($) Im Folgenden finden Sie die letzten Aufzeichnungen für den Indikator : Kupfer - Import ($) : Serbien Daten | Datum | Entwicklung | ---|---|---| 49 $ | 2012 | ~ -5.023.492 | 5.023.541 $ | 2011 | ~ -29.081.945 | 34.105.486 $ | 2009 | ~ -61.699.012 | 95.804.498 $ | 2008 | ~ 16.534.464 | Siehe die gesamte Klassifikation. Serbien : 7 Datensätze seit 2005 , dem Durchschnitt dieser Aufzeichnungen : 63.334.758 $ Die höchsten Daten : 2006 ist das höchste Jahr für den Indikator : Kupfer - Import ($). Das Resultat ist : 152.480.867 $. Die niedrigsten Daten : 2012 ist das niedrigste Jahr für den Indikator : Kupfer - Import ($). Das Resultat ist : 49 $. Im Folgenden finden Sie die letzten Aufzeichnungen für den Indikator : Kupfer - Import ($). Das analysierte Land ist: Serbien Serbien : Tabelle - Kupfer - Import ($) Klicken Sie neben “Suche”, um Ihre Anfrage. Sie können Daten aus der Tabelle im CSV-Format durch Klicken auf den Link auf der rechten Seite der Anzeige : Kupfer - Import ($) Daten | Datum der Informationen | ---|---| 49 $ | 2012 | 5023541 $ | 2011 | 34105486 $ | 2009 | 95804498 $ | 2008 | 79270034 $ | 2007 | 152480867 $ | 2006 | 76658828 $ | 2005 |
<urn:uuid:b2e5ba88-3b0b-409d-a4cf-9b59c3645178>
CC-MAIN-2019-30
https://de.actualitix.com/land/srb/serbien-kupfer-import.php
2019-07-16T18:32:00Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00553.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.841231
{ "abbr": [ "by-nc-nd", "by-nc-nd" ], "in_footer": [ true, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Albert Wagner (Politiker) Albert Wagner (* 22. November 1885 in Fürfurt; † 19. Januar 1974 in Weilburg) war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker (SPD). Von 1949 bis 1951 gehörte er als Minister der hessischen Landesregierung an. Inhaltsverzeichnis Leben und BerufBearbeiten Wagner wurde als Sohn eines Landwirts geboren. Nach dem Schulbesuch arbeitete er von 1906 bis 1919 als Volksschullehrer. Anschließend schlug er eine Beamtenlaufbahn ein, wurde 1919 Schulrat in Bütow und war später in gleicher Funktion in Breslau und Potsdam tätig. Er wurde 1928 zum Regierungsdirektor ernannt und amtierte von 1930 bis 1933 als Regierungsvizepräsident in Breslau. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Wagner aus allen Ämtern entlassen und zeitweise in den Konzentrationslagern Börgermoor und Lichtenburg interniert. Er arbeitete im Anschluss als Buchvertreter und war von 1942 bis zum Kriegsende als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter bei Buderus-Röchling in Wetzlar beschäftigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Wagner erneut als Beamter in der Verwaltung eingesetzt. Er war seit 1946 Leiter des Amts für Verwaltungsvereinfachung im hessischen Finanzministerium und wurde 1947 Leiter der Personalabteilung im hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr. Seit 1948 amtierte er als Regierungspräsident in Regierungsbezirk Darmstadt. ParteiBearbeiten Wagner war seit 1918 Mitglied der SPD. Am 19. Oktober 1950 wurde Wagner durch den Bezirksvorstand Hessen-Süd auf Antrag von Willy Knothe aus der Partei ausgeschlossen. Nachdem ihn die Wahlkreisdelegiertenversammlung des Wahlkreises 18 (Oberlahnkreis) mit 36 zu 4 Stimmen als Landtagskandidat gewählt hatte, musste Georg-August Zinn als Landesvorsitzender den Parteiausschlussbeschluss aufheben[1]. Hintergrund war die „Brotpreisaffaire“. Juli 1950 hatte die Bundesregierung unter Konrad Adenauer (CDU) beschlossen, die Subventionierung des Brotpreises einzustellen, was zu einer Erhöhung des Brotpreises führte. Albert Wagner vereinbarte daraufhin mit den Verbänden des Mühlen- und des Bäckereigewerbes in Hessen, dass die Bäckereien jeweils eine Brotsorte zum alten, niedrigen Preis anbieten sollten. Im Gegenzug sollten im Rahmen einer Quersubventionierung die Preise der übrigen Sorten stärker angehoben werden. Diese Regelung wurde parteiintern heftig kritisiert, da innerhalb der SPD Hessen die Brotpreiserhöhung als willkommenes Argument gegen die Politik der Bundesregierung gesehen wurde. Der Landesausschuss der SPD Hessen forderte seinen Rücktritt als Minister und wurde darin von Ministerpräsident Stock unterstützt. Der Vorsitzende der CDU Hessen (die CDU war Koalitionspartner der SPD in Hessen), Werner Hilpert unterstützte jedoch Albert Wagner. Stock überließ daher die Entscheidung über den Verbleib Wagners im Amt der Fraktion der SPD im Landtag, die Wagner ihr Vertrauen aussprach.[2] AbgeordneterBearbeiten Wagner war 1946 Mitglied der verfassungberatenden Landesversammlung des Landes Hessen. Er gehörte von 1946 bis 1966 dem Hessischen Landtag an und war dort von Juli 1947 bis November 1949 Vorsitzender der SPD-Fraktion. Von 1951 bis 1962 war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses. Öffentliche ÄmterBearbeiten Wagner war Ende 1918 Vorsitzender des Zentralrats der Arbeiter- und Soldatenräte in der Provinz Pommern. 1945 wurde er Landrat des Oberlahnkreises. Vom 9. November 1949 bis zum 10. Januar 1951 amtierte er als hessischer Staatsminister für Arbeit, Landwirtschaft und Wirtschaft in der von Ministerpräsident Christian Stock geführten Landesregierung. EhrungenBearbeiten EinzelnachweiseBearbeiten - Gerhard Beier: SPD Hessen. Chronik 1945 bis 1988. Bonn 1989, ISBN 3-8012-0146-5, Seite 125 - Sabine Pappert: Werner Hilpert. Politiker in Hessen 1945 bis 1952. 2003, ISBN 3-930221-12-8, Seite 260–261. - Der Hessische Ministerpräsident: Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille vom 7. Februar 1967. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1967 Nr. 8, S. 241, Punkt 741 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]). Personendaten | | ---|---| NAME | Wagner, Albert | KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsbeamter und Politiker (SPD), MdL, hessischer Staatsminister | GEBURTSDATUM | 22. November 1885 | GEBURTSORT | Fürfurt | STERBEDATUM | 19. Januar 1974 | STERBEORT | Weilburg |
<urn:uuid:97061f0c-98e6-4d63-b1b1-d2d31e28a888>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Albert_Wagner_(Politiker)
2019-07-16T19:21:52Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524685.42/warc/CC-MAIN-20190716180842-20190716202842-00553.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.987152
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
- eine gemeinschaftliche Wissensdatenbank zum Thema Kompostierung Dies ist eine Übersicht über alle vorhandenen Seiten und Namensräume.
<urn:uuid:faa7ada8-2d22-411d-ae80-f1c0843bad5d>
CC-MAIN-2019-30
http://www.kompostwiki.de/start?idx=playground
2019-07-18T00:56:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00153.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.999595
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Bielefelder Schule Als Bielefelder Schule der deutschen Geschichtswissenschaft wird eine sozialwissenschaftlich geprägte Schulrichtung bezeichnet, welche die Anfang der 1970er Jahre an die neu gegründete Universität Bielefeld berufenen Historiker Hans-Ulrich Wehler und Jürgen Kocka (inzwischen Berlin) prägten. Sie hat seitdem die deutsche Sozialgeschichte maßgeblich beeinflusst. Wehler definierte sein Arbeitsgebiet auch als Historische Sozialwissenschaft, für die er auf Theorien und Methoden der Soziologie, der Ökonomie (z. B. Konjunkturtheorien) und teilweise der Psychologie (insbes. Psychoanalyse) zurückgriff. Ebenfalls innerhalb der Bielefelder Schule entstand das Konzept der Gesellschaftsgeschichte. Sie strebt nach dem Vorbild der französischen Annales-Schule und von Eric J. Hobsbawm („history of society“) eine Geschichte ganzer Gesellschaften („histoire totale“) entlang der Leitachsen Wirtschaft, soziale Ungleichheit, Politik und Kultur an. Inhaltsverzeichnis KonzeptBearbeiten Wehler und Kocka entwickelten ihren Ansatz insbesondere in ihren Arbeiten zur Sozialstruktur der deutschen Gesellschaft gestützt auf Theorien von Sozialhistorikern des 19. Jahrhunderts und frühen 20. Jahrhunderts. Als Forum der Bielefelder Schule gilt die von Wehler und Kocka herausgegebene Zeitschrift Geschichte und Gesellschaft. Als Gegenbewegung zum Historismus wandte sich die Bielefelder Schule gegen die Konzentration der Geschichtsbetrachtung auf politische Ereignisse und betonte stattdessen die Bedeutung sozialstruktureller Phänomene. Ihre Vertreter lehnten die tragende Rolle von Einzelpersonen weitgehend ab oder definierten sie als gesellschaftlich bedingt. Zu ihren Gegnern zählten sie insbesondere Klaus Hildebrand und Lothar Gall, dessen Bismarck-Biografie 1980 einen Kontrapunkt setzte. Die Bezeichnung Bielefelder Schule wird oft – von konservativen Kritikern teilweise auch ironisch – als Synonym für den Ansatz Wehlers bzw. Kockas gebraucht; zur „zweiten Generation“ der von ihnen geprägten Schule werden die zeitweilig in Bielefeld lehrenden Heinz-Gerhard Haupt und Ute Frevert gerechnet. Die Brüder Wolfgang und Hans Mommsen, die in Düsseldorf bzw. Bochum lehrten, werden trotz einiger Überschneidungen in der Regel nicht zur Bielefelder Schule gezählt, da sie nicht in erster Linie sozial- oder mentalitätsgeschichtlich arbeiteten. Allerdings teilt Hans Mommsen mit der Bielefelder Schule ein „strukturalistisches“ bzw. „funktionalistisches“ Geschichtsverständnis, das er insbesondere auf die Interpretation des Nationalsozialismus übertrug und sich damit von einer stärker auf die Person Hitlers fixierten, „intentionalistischen“ Interpretation abgrenzte. Mit Konzentration auf die Modernisierungstheorie als Schlüsselaspekt der Historischen Sozialwissenschaft zählt Christof Dipper als ihre „konzeptionell wichtigsten Vertreter/innen“ auf: Gisela Bock, Ute Frevert, Jürgen Kocka, Hans Mommsen, Wolfgang J. Mommsen, Gerhard A. Ritter, Reinhard Rürup, Wolfgang Schieder, Winfried Schulze, Klaus Tenfelde und Hans-Ulrich Wehler.[1] KritikBearbeiten Zunehmende Kritik an der Bielefelder Schule übte seit den 1980er Jahren die „Neue Kulturgeschichte“ bis zur Forderung, die Leitkategorie „Gesellschaft“ durch „Kultur“ zu ersetzen. Diese Kontroverse hat die Bielefelder Schule dazu genutzt, sich neue Methoden (z. B. Diskursanalyse) und Themenfelder (Alltagsgeschichte, Geschlechtergeschichte) anzueignen. Die strukturgeschichtliche Betrachtungsweise und die Annahme eines Primats des Sozioökonomischen sind in diesem Zusammenhang stark relativiert worden, während Interdisziplinarität und die Nutzung theoretischer Modelle Kennzeichen der Bielefelder Schule geblieben sind. Andere WissenschaftenBearbeiten Die Bielefelder Schule in der Geschichtswissenschaft ist keinesfalls zu verwechseln mit der Theorie des ab 1968 an der Universität Bielefeld lehrenden Soziologen Niklas Luhmann und seiner Schüler, die zuweilen ebenfalls als Bielefelder Schule oder Bielefelder Systemtheorie bezeichnet wird. Des Weiteren existiert in der Entwicklungstheorie eine Bielefelder Schule, die außer ihrer Beheimatung an der Universität Bielefeld wiederum nichts mit den oben genannten Schulen gemeinsam hat.[2][3] LiteraturBearbeiten - Jürgen Kocka: Sozialgeschichte. Begriff, Entwicklung, Probleme. Göttingen 1977. ISBN 3525334516. - Hans-Ulrich Wehler: Historische Sozialwissenschaft und Geschichtsschreibung. Studien zu Aufgaben und Traditionen deutscher Geschichtswissenschaft. Göttingen 1980. ISBN 3525361769. - Jürgen Osterhammel, Dieter Langewiesche, Paul Nolte (Hrsg.): Wege der Gesellschaftsgeschichte. Göttingen 2006. - Bettina Hitzer, Thomas Welskopp (Hrsg.): Die Bielefelder Sozialgeschichte. Klassische Texte zu einem geschichtswissenschaftlichen Programm und seinen Kontroversen. Bielefeld 2010. ISBN 9783837615210 - Klaus Nathaus: Sozialgeschichte und Historische Sozialwissenschaft, Version: 1.0, in: Docupedia Zeitgeschichte, 24. September 2012 EinzelnachweiseBearbeiten - Christof Dipper: Moderne. In: Docupedia-Zeitgeschichte, 25. August 2010, abgerufen am 16. Juni 2013. - Bierschenk, Thomas. 2002. Hans-Dieter Evers und die Bielefelder Schule. Entwicklung und Zusammenarbeit 43 (10):273-276. - Vgl. zur an der Universität Bielefeld betriebenen Forschung den Sammelband Sonja Asal/Stephan Schlak (Hrsg.): Was war Bielefeld? Eine ideengeschichtliche Nachfrage. Wallstein, Göttingen 2009, ISBN 978-3-8353-0355-3 (Marbacher Schriften Neue Folge 4), dazu die Rezension auf H-Soz-u-Kult.
<urn:uuid:6bb5e15f-c9fa-4cbe-88d4-dba4c98d89c6>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bielefelder_Schule
2019-07-18T01:54:08Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00153.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.96439
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Vor 100 Jahren begann der 1. Weltkrieg. Die Art des Kampfes hatte sich grundlegend verändert. Neuartige Fernwaffen kamen erstmalig zum Einsatz. Bekanntestes Beispiel hierfür dürften die Gasangriffe sein. Neben den… ...wird man sein bei den Themen Bio und Fairtraid. Einfach deswegen, weil man scheinbar nie vollständig informiert sein kann. In der Sendung Klub Konkret wurden die Themen behandelt und auch ganz…
<urn:uuid:02fa7610-7e5b-4bd3-9620-5d4552c16dfc>
CC-MAIN-2019-30
https://livsverk.de/page/4/
2019-07-19T06:22:12Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00313.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.996678
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Diese Seite enthält momentan noch keinen Text und du bist auch nicht dazu berechtigt, diese Seite zu erstellen. Du kannst ihren Titel auf anderen Seiten suchen oder die zugehörigen Diese Seite enthält momentan noch keinen Text und du bist auch nicht dazu berechtigt, diese Seite zu erstellen. Du kannst ihren Titel auf anderen Seiten suchen oder die zugehörigen
<urn:uuid:11f09f25-7b54-42f2-b2c6-fb8a960a15cb>
CC-MAIN-2019-30
https://www.elderscrollsportal.de/almanach/Kategorie:Tamriel-Almanach_Projekte
2019-07-19T05:45:15Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00313.warc.gz
by
2.5
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.999012
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "2.5" ] }
Hauptmenü öffnen Suchen Anmelden Sprache: Deutsch | English Esperanto français español italiano Nederlands Вікіпедія wurde von Menschen wie dir erstellt. Melde dich an zum Mitarbeiten. Benutzername Passwort Angemeldet bleiben Anmelden Hilfe beim Anmelden Passwort vergessen? Du hast noch kein Benutzerkonto? Bei Вікіпедія anmelden Abgerufen von „ https://uk.wikipedia.org/wiki/Спеціальна:Вхід “
<urn:uuid:b7c3e27d-e523-4a52-9f2c-bf5ea1d612c1>
CC-MAIN-2019-30
https://uk.m.wikipedia.org/w/index.php?title=%D0%A1%D0%BF%D0%B5%D1%86%D1%96%D0%B0%D0%BB%D1%8C%D0%BD%D0%B0:%D0%92%D1%85%D1%96%D0%B4&uselang=de&returnto=%D0%A1%D0%BF%D0%B8%D1%81%D0%BE%D0%BA+%D0%B6%D1%96%D0%BD%D0%BE%D1%87%D0%B8%D1%85+%D0%BE%D1%80%D0%B3%D0%B0%D0%BD%D1%96%D0%B7%D0%B0%D1%86%D1%96%D0%B9+%D0%B2+%D0%BD%D0%B0%D1%83%D1%86%D1%96&returntoquery=
2019-07-20T13:00:26Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00473.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.903832
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Jacopo Stradas Magnum ac Novum Opus Als im Dreißigjährigen Krieg die Schweden die Kunstkammer des Herzogs von Bayern in München plünderten, wurde ihr bekanntestes Objekt aufgeteilt: das Corpus mit numismatischen Zeichnungen von Jacopo Strada, Magnum ac Novum Opus continens descriptionem vitae, imaginum, numismatum omnium tam Orientalium quam Occidentalium Imperatorum ac Tyrannorum, cum collegis ac coniugibus liberisque suis, usque ad CarolumV. Imperatorem. Die vier Bände mit den Darstellungen der Münzen der Römischen Republik kaufte Thomas Howard, Earl of Arundel. Sie befinden sich heute in der British Library in London. Die 29 Bände mit den kaiserlichen Münzen hingegen gelangten in die Bibliothek des Herzogs Ernst des Frommen von Sachsen-Gotha-Altenburg. Zwei weitere Bände mit ähnlichen Münzzeichnungen, die offensichtlich nie nach München gelangten, finden sich heute in der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie gehörten wohl ebenfalls zu dem Münzcorpus. Dieses wurde in damaliger Zeit als so bedeutend angesehen, dass es der allererste Eintrag im Verzeichnis der Münchner Kunstkammer von 1592 war. Strada hat wahrscheinlich einen Dukaten für jede der ca. 9000 Zeichnungen erhalten, in Feder und Tusche auf Folio ausgeführt. Sie waren von seinem ersten Patron, Hans Jakob Fugger, bei ihm in Auftrag gegeben worden. Herzog Albrecht V. von Bayern erwarb die losen Blätter später, zusammen mit Fuggers Bibliothek und Sammlung. Er ließ sie prachtvoll in rotes Leder binden und die Einbände mit seinem Porträt und Wappen versehen. Obwohl dieses Münzcorpus der Römischen Republik und des Kaiserreichs damals sehr hoch geschätzt wurde, ist es bis heute nicht eingehender untersucht worden. Die Gründe dafür liegen im Aufschwung der wissenschaftlichen numismatischen Forschung Ende des 18. Jahrhunderts. Da das Corpus deren Anspruch nicht mehr genügte, verlor es sehr an Renommee. Darüber hinaus hatte Herzog Albrecht nicht die komplementären Münzbeschreibungen Stradas erworben, ein separates Werk, das in zwei Kopien in Wien und Prag überliefert ist, mit dem Titel A<ureorum> A<rgenteorum> A<ereorum> NumismatΩn Antiquorum ΔΙΑΣΚΕΥΕ. Daher wurden dessen Beschreibungen nie mit den Zeichnungsbänden vereint. Diese elf Bände enthalten strukturierte und methodiosche Beschreibungen und Anmerkungen der gezeichneten Münzen und Herkunftsangaben, wo Strada sie gesehen hat. Damit ist eine genaue Untersuchung von Stradas Interpretationen der Münzen möglich, wodurch sich wiederum die Möglichkeit eröffnet, die Herangehensweise der damaligen Antiquare im Detail zu studieren. Die wichtigste Voraussetzung für diese vergleichenden Studien ist – in einem ersten Schritt – die Digitalisierung von Zeichnungen und Texten, um sie wieder zusammenzubringen. Im Rahmen der Datenbank des Census of Antique Works of Art and Architecture known in the Renaissance, dem Projektpartner, wird diese Digitalisierung ermöglicht, damit Zeichnungen und Texte den Forschern und weiteren interessierten Personen zukünftig zur Verfügung stehen. Durch den Vergleich von Text und Bild und in Verbindung mit Archivmaterial soll versucht werden, Stradas eigentliche Anordnung des Magnum Opus zu rekonstruieren. Diese Ordnung ging wegen der Bindung in einzelne Bände durch Herzog Albrecht verloren. In einem zweiten Schritt werden Stradas Münzzeichnungen und Beschreibungen mit Originalmünzen verbunden, die im Census enthalten sind bzw. entsprechend neu eingegeben werden. Erst dadurch – nämlich anhand seiner Textbeschreibungen und der bildlichen Darstellungen, die bis zu fünfmal größer sind als die Originalmünzen – wird eine genaue Analyse möglich, wie Strada mit Quellen umging. Zusammen mit Stradas einzig gedrucktem numismatischen Werk, den Epitome Thesauri Antiquitatum, erschienen in Lyon 1553, den Einleitungen zu seinen Münzwerken sowie der Korrespondenz mit seinem Patron Fugger soll seine numismatische Methode erforscht und mit der damaligen Vorgehensweise der zeitgenössischen Antiquare verglichen werden. Eine besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem möglichen Einfluß der Accademia della Virtù in Rom, einem Kreis von Antiquaren, Geistlichen und Künstlern, die sich intensiv mit dem Studium Vitruvs und der klassisch-römischen Architektur auseinandersetzten. Sowohl Fugger als auch Strada standen in Kontakt mit verschiedenen Mitgliedern dieses Kreises. Gleichfalls soll Stradas Praxis der Beschäftigung mit Münzen mit derjenigen seiner Patrone verglichen werden, nämlich der Kaiser Ferdinand I. und Maximilian II. ergänzend zu Fugger und dem Herzog von Bayern. Denn Stradas Magnum ac novum opus muss auch mit der umfassenden Sammlung der Kunstkammer in München im Zusammenhang gesehen werden, die unter Fuggers Aufsicht entstand und an deren Ausstattung Strada selbst sehr deutlich beteiligt war. Ein wichtiges Ziel ist es daher, den Platz des Münzcorpus in diesem Kunst- und Sammlungskomplex genauer zu bestimmen. Als Ergebnis des Projekts soll eine digitale Edition der Zeichnungen von Stradas Magnum ac novum opus und der dazugehörigen Beschreibungen des A<ureorum> A<rgenteorum> A<ereorum> NumismatΩn Antiquorum ΔΙΑΣΚΕΥΕ entstehen, die über die Datenbank des Census of Antique Works of Art and Architecture known in the Renaissance allgemein zugänglich sein soll. Zusätzlich sollen in einer Monographie ausgewählte Zeichnungen Stradas zusammen mit seinen Kommentaren und den Quellen veröffentlicht werden, auf die er seine Interpretationen stützt. Darüber hinaus soll die Monographie eine genaue Zustandsbeschreibung des Materials enthalten und dessen Herkunft rekonstruiert werden, wobei der ursprüngliche Auftrag und dessen Umsetzung in Stradas Werkstatt ebenfalls untersucht werden sollen. Dies umfaßt auch die Rekonstruktion der Reihenfolge der Münzzeichnungen, wie Strada sie ursprünglich geplant hatte. Ein Anhang soll eine Auswahl von Transkriptionen und Übersetzungen der wichtigsten Textstellen enthalten. Schließlich soll die Monographie eine Reihe von Beiträgen insbesondere zu folgenden Fragen enthalten: zu Stradas künstlerischer Persönlichkeit, wie sie sich in den Münzzeichnungen darstellt; zum Stellenwert des Magnum ac novum opus in der Wissenschaftsgeschichte der Numismatik und im Kontext der antiquarischen Studien im 16. Jahrhundert sowie zum Stellenwert antiker Münzen und deren Dokumentation in humanistischen und adligen Kreisen und an Fürstenhöfen. Laufzeit: 2015-2018
<urn:uuid:d72f200b-7faf-4893-ab86-666a769d997c>
CC-MAIN-2019-30
http://www.census.de/census/kooperationen/jacopostrada?set_language=de
2019-07-23T01:28:31Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00233.warc.gz
cc-unknown
null
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.993133
{ "abbr": [ "cc-unknown" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ null ] }
“Mein Gott, “My Fair Lady” ist doch ein MUSICAL!” Unglaublich, dass niemand in der Volksoper das zumindest mal leise vor sich hingemurmelt hat, am vergangenen Donnerstag, dem 3. April 2008, als “My Fair Lady” nach viereinhalb Jahren Pause wieder in das Haus am Währinger Gürtel einzog. Vielleicht haben es sich einige wenigstens gedacht. “My Fair Lady” ist kein Schauspiel mit Musik, es ist, wenn schon, Schauspiel mit Gesang, nicht mit Sprechgesang, oder wenn, dann von einer Güte, die ein Peter Matic (Oberst Pickering) liefert, bei dem jeder vorgetragene Text wie Musik klingt. Liest man sich die Kritiken der Tagespresse zu “My Fair Lady” durch, so scheint alles okay gewesen zu sein, bei der offiziellen Premiere der Neueinstudierung eines jener typischen Musical-Schlachtschiffe, die seit Jahrzehnten das “klassische” Musical weltweit am Leben halten. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Auch diese Version wird wohl einige Jahre im Haus am Währinger Gürtel laufen, und vermutlich wird jede Vorstellung restlos ausverkauft sein, und das auch durchaus mit einiger Berechtigung, nur: Ein wirkliches “Musical” habe ich zumindest nicht gehört. In der Wiener Volksoper hat man sich castingmäßig zu einem Publicity-Stunt entschlossen. An jenem 3. April 2008 war das Haus der kleinste gemeinsame Nenner von Burgtheater, Volkstheater, Josefstadt und den Vereinigten Bühnen Wien, Volksoper und Staatsoper - gesponsert von der Raiffeisen Bank. Wer kommt von wo? Katharina Straßer (Eliza Doolittle): Volkstheater Herbert Föttinger (Henry Higgins): Theater in der Josefstadt (Direktor) Peter Matic (Oberst Pickering): Burgtheater Robert Meyer (Alfred P. Doolittle): Volksoper (Direktor) Lukas Perman (Freddy Eynsford-Hill): Vereinigte Bühnen Wien Louise Martini (Mrs. Higgins): Theater in der Josefstadt Ulli Fessl (Mrs. Pearce): Burgtheater Chor und Orchester der Volksoper Wien Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper Bühnenorchester der Wiener Staatsoper Wie schon bei “Cabaret” (in der Produktion des Volkstheaters 2007) habe ich mit Katharina Straßer ein kleines Problem. Schauspielerisch ist die Rolle der Eliza bei ihr in guten Händen. Im Vergleich zu Dagmar Koller, zu einer ihrer Vorgängerinnen in dieser Rolle, ist sie fast schon burschikos, das ist auf eine bestimmte Art und Weise sehr ansprechend. Ihre Handhabung des Wiener Dialekts ist entzückend, wie sie das Blumenmädchen und die anglernte Lady spielt, schauspielerisch top. Andererseits ist Straßer stimmlich der Rolle einfach nicht gewachsen. Natürlich kann man das Konzept verfolgen, eher Schauspielerinnen als Musicaldarstellerinnen in dieser Rolle zu besetzen, nicht jedem muss das aber gefallen. Herrliche Musicalmelodien verpuffen ins Nichts, wenn solche Stimmen sie singen. Statt Gänsehaut zu bekommen, muss man sich räuspern, wenn Refrains fast schon ins Krächzen driften. Man kann das nicht mal verhindern. Wie unendlich schade ist es, wenn man gerade die Eliza nicht mit einer wunderbaren Sängerin besetzt. Ich meine damit keine operettenhaften Stimmen, sondern Musicalstimmen. Es gibt sie, wir haben sie, nehmt sie doch, besetzt sie. Robert Meyer als Müllkutscher Alfred P. Doolittle war der Star des Abends. Mehr Szenenapplaus, mehr Bravo-Rufe konnte keiner abstauben. Und das mit Recht. Er spielt Lerner-Loewe als wär es Nestroy-Raimund. Passt, könnte man sagen. Seine Songs bringt er wie Couplets, da ist einiges geschickt auf Showstopper angelegt, und mit Routine und Ausstrahlung gestaltet er die Rolle in der “Wiener Fassung” von “My Fair Lady” souverän, ohne jetzt eine besondere Charaktertiefe aufzeigen zu können. Herbert Föttinger gibt den Sprachforscher Higgins als modernen Single, ruppig, eigenbrötlerisch, weit weniger charmant als beispielsweise ein Michael Heltau, ein bisschen fehlt ihm dessen Funkeln, aber er hat andere Qualitäten und lässt erst gar nicht den Gedanken aufkommen, dass es sich bei ihm und Eliza um eine platonische Liebe handeln könnte. “My Fair Lady” wird da ganz unverblümt gedeutet. Da spielt kein Grandseigneur, sondern ein echter Kerl, der auch zupackt. Vielleicht fehlen manchmal die ganz leisen Zwischentöne. Lukas Perman ist, so unglaublich es klingt, der einzige tatsächliche Musicaldarsteller dieser Neueinstudierung. Er gestaltet den Freddy als verliebten schmachtenden Träumer und singt, wie man Musicals singen sollte. Und er hat den, wie es “American Idol”-Star Simon Cowell formulieren würde, X-Factor, er hat Ausstrahlung, er weiß seine stimmliche Ausdruckskraft zwischen Pop und Musical fein zu nuancieren, ohne je gekünstelt zu wirken. Mit Louise Martini ist eine tatsächliche Lady im Ensemble. Die Rolle der Mrs. Higgins ist gleichzeitig ihr Debüt an der Volksoper. Ihre Performance ist makellos. Peter Matic als Oberst Pickering schließlich ist quasi ihr männliches Pendant, eine stets fein nuanciert agierende Theatergröße, exaktest in der Diktion, jedes Wort ist da verständlich bis in die letzte Reihe des Theaters. Tanzszenen gibt es, sie fallen nicht sonderlich auf, und das ist wohl gut so, denn da, wo sie auffallen, wirken sie schrecklich banal und ohne Esprit. Am Ende des Abends war das Orchester ein wenig erschlafft, so scheints. Ein wenig mehr, so ein Zitat aus “My Fair Lady”, Pfeffer im Arsch, wäre gerade gut genug gewesen, um die Lady zum Finale schwungvoll in die Arme von Higgins zu begleiten. Nur mühsam kann man sich bei solchen Szenen zurückhalten, nicht doch zu versuchen, ein wenig anzutauchen, dem Dirigenten zuzurufen: “Und jetzt: Tempo, hopp!”. Am liebsten würde man mitdirigieren - aber es hilft alles nichts. Ein Hit, soviel ist sicher, das ist das Fazit der Tagespresse, und dem kann man durchaus zustimmen. Wien ist derzeit bis auf die Volksoper praktisch musicallos. Im Raimund Theater läuft ein Rockvarieté, ins Ronacher kommt eine Show, die musikalisch im Vergleich zu “My Fair Lady” wie aus einer anderen, längst vergangenen Epoche stammt, bleiben also die interessanten kleinen Produktionen und - “My Fair Lady”. „My Fair Lady“ Musical in zwei Akten nach Bernard Shaws “Pygmalion” und dem Film von Gabriel Pascal Alan Jay Lerner (Buch und Texte) Frederick Loewe (Musik) Volksoper Wien: Premiere: Donnerstag, 3. April 2008, 19:00 Uhr Leading Team Textliche Einrichtung: Alexander Steinbrecher und Hugo Wiener nach der deutschen Übersetzung von Robert Gilet Regie: Robert Herzl Bühnenbild: Rolf Langenfass Kostüme: Rolf Langenfass Choreinstudierung: Thomas Böttcher Choreographie: Susanne Kirnbauer, Gerhard Senft Dirigent: David Levi Musikalische Studienleitung: Gerrit Prießnitz Regieassistenz und Abendspielleitung: Monika Steiner Einstudierung der Tanzeinlagen und choreographische Assistenz: Lili Clemente, Ivan Lukas Inspizienz: Elisabeth Schubert, Celia Olszewski Souffleur: Rebecca Bedjai Kostümassistenz: Jennifer Podehl Techische Gesamtleitung: Friedemann Klappert Technische Einrichtung: Andreas Tuschl Technische Mitarbeit: Oliver Sturm, Lena Lentz Ton und Multimedia: Martin Lukesch Beleuchtung: Wolfgang Könnyü Leitung Kostümabteilung: Doris Engl Leitung Maske: Peter Köfler Produktionsbetreuung Dekoration: Herbert Kienast Produktionsbetreuung Kostüme: Christiane Burkhardt Cast Eliza Doolittle: Katharina Straßer Mrs. Higgins: Louise Martini Mrs. Pearce: Ulli Fessl Mrs. Eynsford-Hill: Regula Rosin Mrs. Higgins’ Zofe: Manuela Culka Henry Higgins: Herbert Föttinger Oberst Pickering: Peter Matic Alfred P. Doolittle: Robert Meyer Freddy Eynsford-Hill: Lukas Perman Harry: Stefan Cerny Jamie: Joseph Prammer Butler: Hermann Lehr Erster Obsthändler: Frederick Greene Zweiter Obsthändler: Christoph Neumüller Dritter Obsthändler: Heinz Fitzka Vierter Obsthändler: Raimund-Maria Natiesta Erste Zofe: Maja Wambersky Zweite Zofe: Christiana Costisella Dritte Zofe: Elisabeth Musger Ester Diener: Thomas Tischler Zweiter Diener: Tibor Levay Blumenmädchen: Klaudia Nagy Chor und Orchester der Volksoper Wien Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper Komparserie und Kinderkomparserie der Volksoper Wien Bühnenorchester der Wiener Staatsoper
<urn:uuid:3ba5c36e-18d8-4ad5-8582-7d11f63c4747>
CC-MAIN-2019-30
http://www.kultur-channel.at/volksoper-wien-my-fair-lady-premiere-2/
2019-07-23T00:53:25Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00233.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.988935
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Produktergonomie(Maschinen): Stufenmodell Ergonomische Daten, die einerseits in Analyse- und Bewertungsverfahren von Ergonomie-Tools sowie andererseits in aufbereitete menschliche Eigenschaften des Menschmodelles einfließen, kommen aus verschiedenen Quellen (s. Entwicklungs- und Gestaltungsprozess: Quellen ergonomischer Anforderungen). Sinnvoll ist es, das Ergonomiewissen zur Maschinenergonomie aus diesen verschiedenen Quellen in Stufen - in einem Stufenmodell -zu recherchieren, aufzubereiten und in Ergotyping-Tools (s. Ergonomieaspekte) einfließen zu lassen. Günstig ist ein Stufenmodell, bestehend aus zwei Stufen: Stufe 1: Stufe 1 umfasst Ergonomieaspekte aus dem Verzeichnis 1 der 9.VO zum GPSG und damit Inhalte aus den harmonisierten A-,B – und C-Normen, die harmon. Normen definieren dabei den Stand der Technik, sie lösen die Konformitätsvermutung aus. Weiterhin werden Inhalte aus dem Abschnitt 2 aufgenommen. Die nationalen Normen und technischen Spezifikationen dieses Abschnitts, die Anwendung finden, wenn keine harmonisierten Normen vorliegen, werden als hilfreich und wichtig für die sachgerechte Umsetzung der grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erachtet. Sie lösen keine Konformitätsvermutung aus. Für den Bereich Maschinen existiert ein übersichtlich strukturiertes Normenwerk. Typ-Zuordnungen europäischer Normen sind in neueren Normen selbst enthalten. Die als produktübergreifend anzusehenden A- und B-Normen, die sich in ihren Aussagen nicht auf eine einzelne Maschine beschränken, können als Grundlage jeder Entwicklung angesehen werden. Typ C-Normen enthalten detaillierte Anforderungen an spezifische Maschinenarten. Diese sind auf einen speziellen Anwendungsfall beschränkt. Allerdings enthalten C-Normen oftmals Verweise auf Typ A- und B-Normen. Stufe 2: Stufe 2 umfasst Ergonomiewissen aus den anderen Quellen wie allgemein anerkannte Regeln der Technik und andere Wissensstände.
<urn:uuid:a70eef23-7f60-4ff2-b0b1-b4e77de7f197>
CC-MAIN-2019-30
https://ergotyping.de/index.php?title=Produktergonomie(Maschinen):_Stufenmodell&oldid=569
2019-07-23T01:15:09Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00233.warc.gz
by
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.997861
{ "abbr": [ "by", "by" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
استن وینستون فارسی | Deutsch | |||||||||||||||||||||||||| فیلمشناسی[ویرایش] منابع[ویرایش] Stan Winston (* 7. April 1946 in Richmond, Virginia, USA; † 15. Juni 2008 in Los Angeles, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Experte für Spezialeffekte und Make-up-Design, der durch seine Arbeit in zahlreichen Hollywood-Produktionen bekannt wurde. Zu seinen Kreationen gehören die Geschöpfe aus den Terminator-, Predator- und Jurassic-Park-Filmen. Winston war auch als Regisseur aktiv, sein Debüt gab er 1987 mit dem Horrorfilm Das Halloween Monster. InhaltsverzeichnisLeben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Winston studierte Malerei und Bildhauerei. Nachdem er in seiner Jugend als Stand-Up-Comedian in seiner Heimat Virginia gearbeitet hatte, zog er 1968 nach Los Angeles, um Schauspieler zu werden. Als er aber keine guten Rollenangebote bekam, konzentrierte er sich auf einen Nebenjob als Make-up-Assistent bei den Disney-Studios. Schon wenige Jahre später erhielt er 1972 für die Effekte im Film Gargoyles einen Emmy Award, einen zweiten 1974 für The Autobiography Of Miss Jane Pittman, bei dem er mit Rick Baker zusammengearbeitet hatte. In den nächsten Jahren wurde Winston zusehends erfolgreicher und bekannter. Für das Star Wars Holiday Special entwarf er die Kostüme der Wookiees. 1984 folgte die Effektarbeit für James Camerons Terminator und 1986 Aliens – Die Rückkehr, für den er seinen ersten Oscar erhielt. Es folgten zahlreiche preisgekrönte Effektarbeiten in Filmen wie Predator, Terminator 2 – Tag der Abrechnung, Jurassic Park und Michael Jacksons Ghosts. Winston verschaffte sich damit mehr und mehr den Ruf, einer der führenden und innovativsten Spezialeffekt-Designer der Welt zu sein. Er arbeitete zuletzt als Creature Effects Supervisor für den Film Terminator: Die Erlösung, in welchem er auch einen kurzen Cameo-Auftritt hat. Winston war bereits bei den ersten drei Terminator-Filmen verantwortlich an den Spezial- und Maskeneffekten beteiligt. Er starb während der Produktion im Juni 2008 – der Film ist ihm gewidmet. Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Winston wurde viermal mit dem Oscar ausgezeichnet. Ebenso oft erhielt er den Saturn Award. Seinen ersten Oscar gewann er 1987 für die Effekte in Aliens – Die Rückkehr. Gleich zweimal gewann er die Trophäe in den Kategorien Beste visuelle Effekte und Bestes Make-up für Terminator 2 – Tag der Abrechnung im Jahr 1992. Den letzten Oscar gewann er 1994 für Jurassic Park. Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
<urn:uuid:a58a863a-ddec-4cb7-905d-52340cc79b1e>
CC-MAIN-2019-30
https://fa.wikipedia.org/wiki/%D8%A7%D8%B3%D8%AA%D9%86_%D9%88%DB%8C%D9%86%D8%B3%D8%AA%D9%88%D9%86?match=de
2019-07-23T01:27:34Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00233.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.997791
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ true ], "location": [ "link_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Änderungen an Seiten, die von „Kategorie:Geschichte“ verlinkt sind Diese Spezialseite listet die letzten Änderungen an den verlinkten Seiten auf (bzw. bei Kategorien an den Mitgliedern dieser Kategorie). Seiten auf deiner Beobachtungsliste sind fett dargestellt. Im ausgewählten Zeitraum wurden an den verlinkten Seiten keine Änderungen vorgenommen.
<urn:uuid:a410d4dc-8b6b-438a-8966-dc9e9b96b3d3>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.zum.de/index.php?title=Spezial:%C3%84nderungen_an_verlinkten_Seiten&days=7&from=&hideliu=1&target=Kategorie%3AGeschichte
2019-07-23T01:39:04Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00233.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.994215
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
30.5. | 30.11. | | ---|---|---| Gewicht | 116,2kg | 89,3kg | BMI | 34,698 | 26,665 | Bauch | 125cm | 90cm | WHtR | 0,683 | 0,492 | Es ist mir nicht immer leicht gefallen - im Gegenteil. Rauchen abgewöhnen war ein Scheiß dagegen. Etwas einfach aufhören ist vergleichsweise einfach. Über 40 Jahre Fehlverhalten korrigieren ist kein kleines Ding und trotz meiner Erfolge bin ich mir noch nicht sicher, ob ich schon über den Berg bin. Andererseits kann ich wirklich stolz sein, mein Gewicht ist um über 25kg runter, wie hoch mein Bauchumfang am Anfang war, weiß ich gar nicht (für den Wert in dem Kasten oben rechts habe ich das ganz naiv mit einem Dreisatz über die Differenzen geschätzt). Seit dem 27.7. ist er um 16cm weniger geworden. Meine Hosen in Größe 56 kann ich wegwerfen - die in Größe 52 kann ich nur mit Gürtel tragen. Meine XL-TShirts gehen wieder bis unter den Bauchnabel. Tatsächlich fühle ich mich kaum verändert - ich erschrecke nur, wenn ich mich in einem Spiegel sehe, ich bin meinen eigenen Anblick nicht mehr so recht gewohnt. Erst wenn ich mich bewege, werden die Unterschiede deutlicher. Vier Stockwerke Treppen bringen mich fast nicht mehr außer Atem und Einrad Bergauf ist auch nicht mehr so schwer. Der 1,5km von der S-Bahn zum Job bringt mich weder in Atemnot noch ins Schwitzen. Ich habe das Gefühl, ich brauche jetzt mehr Schlaf - das kann aber auch daran liegen dass ich eine ziehmlich heftige Erkältung hatte. Dafür scheinen meine nächtlichen Schwitzattacken weg zu sein - das kann natürlich auch am Wetter liegen. Mein ständiges Sodbrennen ist weg und wird nicht vermisst. Wahrscheinlich kommt jetzt der schwerste Teil, jetzt muss ich mein Gewicht halten. Das Ziel kann man erst mal so definieren: von jetzt an möchte ich den kleinen Rest 2012 und das gesamte 2013 mein Gewicht zwischen 85kg und 90kg halten. Um den Jojo-Effekt habe ich mir Gedanken gemacht. Wahrscheinlich gibt es keinen Weg, dem Jojo zu entgehen. Also muss ich es nutzen: wenn ich die Ausschläge des Jojos möglichst klein halte und rechtzeitig reagiere, dann sieht es so aus, als wäre mein Gewicht konstant. Ich habe mir absichtlich einen Korridor von 5kg gelassen, in dem ich mich bewegen will. Mal sehen.
<urn:uuid:8314a19f-b507-46b7-8c38-1ba6a5e230e0>
CC-MAIN-2019-30
https://montyzuma.blogspot.com/2012/11/
2019-07-24T07:25:02Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00393.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.999208
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
[400927–2-1] Freitag, am 27. September 1940. Herzallerliebster! Du, mein lieber, guter [Roland]! Eben fällt’s [sic: fällt es] mir wieder ein, mein Briefpapier ist alle. Ich bin noch nicht dazu gekommen, mir welches zu kaufen. Vollauf beschäftigt war ich gestern, heute und morgen den ganzen Vormittag auch noch. Ein schöner Tag war heute. Doch das Wetter fängt schon wieder an umzuschlagen. Es ist nicht länger als 2 Tage schön und dann regnet’s [sic: regnet es] wieder. Weiterlesen!
<urn:uuid:2eb86fec-22aa-481b-b993-034ce9176fd5>
CC-MAIN-2019-30
https://info.umkc.edu/dfam/tag/aussenpolitik/
2019-07-16T21:32:21Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524879.8/warc/CC-MAIN-20190716201412-20190716223412-00017.warc.gz
by-nc-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.998899
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Die Hacker-Gruppe „Anonymous International“, die mit der Veröffentlichung von betriebsinternen Dokumenten zur Innenpolitik Russlands berühmt wurde, veröffentlichte ein neues Datenmassiv, in dem dienstliche Dateien aus dem Briefwechsel zwischen den Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft der selbsternannten DVR und des „Ministeriums für Staatssicherheit“ der DVR offengelegt wurden. Wir erinnern, dass InformNapalm bereits früher Angaben veröffentlichte (russisch), die wir von den Hackern des „Anonymous International“ erhielten und die einen Briefwechsel zwischen dem berüchtigten Ideologen des russischen Faschismus Alexander Dugin und einer Reihe europäischer (und nicht nur) Politiker rechter Gesinnung darstellen. Aus dem neuen Datenmassiv des DVR-Briefwechsels wird ersichtlich, dass sich das Ministerium für Staatssicherheit in einer Konfrontation mit den „offiziellen Behörden“ der DVR und persönlich mit Alexander Sachartschenko befand, den das Ministerium der „Anführung einer verbrecherischen Gruppe“ und „antistaatlichen Tätigkeit“ beschuldigte. In ihrer Einleitung betonten die Hacker: „… vor einer gewissen Zeit wurden im Staatssicherheit-Ministerium und der Staatsanwaltschaft der DVR Dokumente verbrannt, einige davon stehen uns nun zur Verfügung. Die von uns veröffentlichten Dokumente sind dienstliche Dateien aus dem Briefwechsel zwischen den Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft und des Staatssicherheits-Ministerium der DVR. Die Dateien entstanden im Zeitraum zwischen Ende 2014 und Anfang 2015. Urteilt man nach diesen Dateien, gab es zu dem Zeitpunkt einen Konflikt zwischen Sachartschenko und der Staatsanwaltschaft wie auch mit dem Ministerium…“ Im Archiv, das nun öffentlich zugänglich ist, gibt es 18 Dateien. Man kann sich damit detailliert bekannt machen, indem man entweder aus diesem Archiv herunterlädt: mgb_dnr.rar, oder als pdf bei uns auf der Seite anschaut. Notiz über die Destabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Situation in der DVR zwecks späteren Rückkehr der DVR-Territorien unter die Kontrolle der Ukraine. Analytischer Bericht über die Untersuchung der sozial-politischen Stimmungen auf dem Territorium der DVR und Ukraine. Das Dokument weist eine „betriebsintern“- Markierung auf. Ursprungsname der Datei: „Soziale Umfrage 30.11.14.pdf“. Statistischer Bericht zu Resultaten der Durchführung einer soziologischen Express-Untersuchung unter den Einwohnern von Donezk und Makijiwka (29-30. November 2014) Statistischer Bericht über die Ergebnisse der Durchführung einer soziologischen Express-Untersuchung unter den Einwohnern von Donezk, Makijiwka, Schachtarsk und Jenakijewe (20-23. Dezember 2014). Liste der Anzeigen gegen die Soldaten des Bataillons „Wostok“ per 5. Januar 2015. Alle anderen Dateien, die von den Hackern ergattert wurden, entnehmen Sie bitte dem Archiv: mgb_dnr.rar.
<urn:uuid:a8f087aa-9d45-4b00-af12-41fe5f2288c9>
CC-MAIN-2019-30
https://informnapalm.org/de/hacker-der-anonymous-international-gruppe-veroeffentlichten-einen-briefwechsel-der-dvr-fuehrung/
2019-07-16T20:56:01Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524879.8/warc/CC-MAIN-20190716201412-20190716223412-00017.warc.gz
by
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.996997
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Anmelden Aus Wiki Wechseln zu: Navigation , Suche Anmelden Zur Anmeldung müssen Cookies aktiviert sein. Benutzername: Passwort: Mit diesem Browser dauerhaft angemeldet bleiben (maximal 30 Tage) Die Anmeldedaten vergessen? Von „ https://wiki.matthiasbock.net/index.php/Spezial:Anmelden “ Meine Werkzeuge 220.127.116.11 Diskussionsseite dieser IP Anmelden Namensräume Spezialseite Varianten Ansichten Aktionen Suche Navigation Hauptseite Gemeinschafts-Portal Aktuelle Ereignisse Letzte Änderungen Zufällige Seite Hilfe Werkzeuge Spezialseiten Datenschutz Über Wiki Impressum
<urn:uuid:53c109ff-f72b-4fac-b548-280f738dbd33>
CC-MAIN-2019-30
https://wiki.matthiasbock.net/index.php?title=Spezial:Anmelden&returnto=Kategorie%3APortal&returntoquery=direction%3Dprev%26oldid%3D2361
2019-07-18T01:53:18Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00177.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.947737
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Themen: - Google fördert Ende-zu-Ende Verschlüsselung - "Reset the Net" - Aktion findet hauptsächlich in sozialen Netzwerken Anklang - Auf den "Kindle" schwören / Erste Politiker werden damit vereidigt - Räumt Twitter mit den Spammern jetzt auf? - EuGH entscheidet "Anschauen" im Netz ist nicht strafbar - Nintendo schließt Hauptsitz Großostheim - Ab 13. Juni neues Widerrufsrecht im Onlinehandel - Oliver Stone will noch dieses Jahr mit den Dreharbeiten zu einem Edward Snowden Film beginnen - EU-Kommision will vorerst keine neue Richtlinie zur VDS - Die Abrams-Katastrophe: Star Wars 7 - Bilder vom Drehort - Rettet Star Wars [Video]
<urn:uuid:b4764ae7-76c3-444e-a289-b6b2b029e89c>
CC-MAIN-2019-30
http://wochensicht.thenetcasts.com/2014/06/ryos-wochensicht-2014-w23-wenn-google.html
2019-07-19T06:53:08Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00337.warc.gz
by
3.0
a_tag
false
true
false
true
Latn
deu
0.998864
{ "abbr": [ "by", "by-sa" ], "in_footer": [ true, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
9.2. Tempelhofer Damm Texte und Karten sind im Entwurfsstadium. Das Kartenmaterial stellt eine visuelle Ergänzung zum Text dar. Wir bitten um Kommentierung, Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge um eine gute Verständlichkeit zu erreichen. Die im Text genutzte Verortungsnummerierung wird aktuell überarbeitet und fliesst in die nächste Version der Detailkarten ein. (1) Bestand Der südwestliche Eingang liegt an der U- und S-Bahn Tempelhofer Damm und ist damit für viele Besucher aus anderen Stadtteilen Berlins oder Touristen der zentrale Eingang zum Tempelhofer Feld. Die Verleihstationen Verleiher für Fahrrad, Segway und GoKart findet man direkt am Taxiway. Ein Stück weiter liegen Hundeauslauf und Grillplatz. Abstand zum stark befahrenen Tempelhofer Damm schaffen Büsche und eine Wiese. Von den alten Bahngleisen aus in Richtung Feldmitte befindet sich betonierten Flächen. Nach der Öffnung des Tempelhofer Feldes waren Pionierprojekte angesiedelt, heute dominieren Modellflieger und Quadcopter (Drohnen) am Himmel. Die relativ große Fläche von xxx qm bietet Raum für weitere Ideen und Projekte. Der Standort Tempelhofer Damm ist geprägt von einem starken Gegensatz: an warmen Sommertagen drängen sich die Menschen im Eingangsbereich und auf den eingangsnahen Wiesen zum Liegen, Spielen und Picknicken, wohingegen bei schlechterem Wetter und unter der Woche erscheint es grau und trist. Diese Atmosphäre wird durch den großen Anteil an versiegelten Flächen aus Betonplatten, die nur im Falle von Großveranstaltungen vollständig genutzt werden, erzeugt. Für„Rollsportarten“, die auf dem Feld häufig ausgeübt werden, sind sie nicht geeignet. Der Eingang Tempelhofer Damm ist wenig strukturiert. Das größte Defizit stellt die Eingangssituation mit ihrer unübersichtlichen Wegeführung dar. Derzeit werden die Wege genutzt, die aus der Nutzung des Feldes als Flughafen stammen. Dies führt zu suboptimalen Wegeführungen und Übernutzungen. Die Aufgabe der Aufwertung in diesem Bereich liegt darin, die Bedürfnisse der Wochenendbesucher mit jenen der Anwohner zu verbinden. Die eingangsnahen Grünbereiche werden in ihrer Erholungsfunktion erhalten und mit kleinen Eingriffen verbessert. Gleichzeitig wird das Potential der großen versiegelten Flächen entwickelt, um Nutzungen angesiedelt, die den Nutzungsbedarfen der Anwohnenden der nahe gelegenen Quartiere entsprechen. (2) Ziele - Ergänzung von Nutzungen für Anwohner und weniger mobile Bevölkerungsgruppen in der Nähe der Eingänge Tempelhofer Damm und Paradestraße - Erhalt der bestehenden Wiesen als Spiel- und Ruheflächen und Erhöhung ihrer Aufenthaltsqualität - Erhalt und Aufwertung der Veranstaltungsfläche durch besucherorientierte Infrastruktur - Aufwertung des Eingangsbereiches S-Bahnhof Tempelhofer Damm und verbesserte Lenkung der Besucherströme - Ergänzung von Orten für Sport, Spiel und Kultur an geeigneten Stellen, Benachbarung - Vorhalten von Flächen und Ansiedlung von langfristigen und temporären Projekte - Neuordnung der zentralen versiegelten Fläche - Sichtbarmachung der Geschichte (3) Programmatik Tempelhofer Damm (Maßnahmenebene 1) Alle Wiesenflächen werden in ihrer Form und in ihrem Charakter erhalten. Um ihre Nutzbarkeit zu erhöhen, werden Möglichkeiten zum informellen Spiel integriert wie mobile Tore oder Hülsen für Netzstangen. An wenigen ausgewählten Stellen werden Sitzgelegenheiten und schattenspendende Bäume ergänzt. Der nördliche Bereich am Vorfeld bleibt als Veranstaltungsfläche erhalten. Um seine Nutzbarkeit zu erhöhen, wird im westlichen Teil eine neue Infrastruktur für Besucher aufgebaut, die folgende Elemente umfasst: Gastronomie, WCs, Sitzgelegenheiten, Regenschutz. Östlich davon wird eine multifunktional nutzbare Fläche mit besonders glattem Asphalt angelegt, die als Rollerskating Circle, als Tanzfläche o.ä. genutzt werden kann. Um die Aufenthaltsqualität für die Besucher zu erhöhen und die Erreichbarkeit des Feldes zu verbessern, wird die Wegeführung im Eingangsbereich S-Bahnhof Tempelhofer Damm und U-Bahnhof Paradestraße optimiert. Zur Erhöhung der Attraktivität der Eingangsbereiche für Anwohnende und zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Feldes für weniger mobile Besuchende werden - die Verleiher von Fahrrädern, Fahrradrikschas, Mobilitätshilfen (Rollstühle etc.) und anderen Bewegungssportgeräten vom bisherigen Standort näher an den Eingangsbereich verlagert bzw. dort neu angesiedelt. - neue Fahrradständer in größerer Zahl geschaffen Spielangebote entwickelt An Stellen, die bisher nur wenig frequentiert werden, werden gezielt Orte für Sport, Spiel und Kultur eingerichtet. Besonders geeignet erscheinen die Übergangsbereiche von Wiesenflächen und versiegelten Flächen in Höhe der nördlichen Startbahn sowie der südliche versiegelte Bereich. Typische Sportnutzungen in diesem Bereich sind Kleinspielfelder für Ballsportarten (z.B. Basketball auf den versiegelten Flächen). Ein sich weiter entwickelnder Kulturraum aus der aktuellen Nutzung befindet sich möglichst auf Höhe der nördlichen Startbahn. Spielangebote werden durch die Schaffung von Spielplätzen wachsen. Denkbar ist auch ein klassischer Spielplatzbau, abgestimmt auf den Charakter des Feldes (Flughafenstil, also Spielflughafen) oder ähnliches. Ebenfalls auf Höhe der nördlichen Startbahn im Übergangsbereich von Wiese und versiegelter Fläche wird Raum für Projekte bürgerschaftlichen Engagements zur Verfügung gestellt. Die Etablierung von Gartenprojekten kann mit einer Angliederung an die bestehenden Kleingartenkolonien geprüft werden. Die zentrale versiegelte Fläche ist derzeit durch die Nutzung durch Verleiher von Bewegungsgeräten sowie deren Container geprägt, die gleichzeitig den Blick auf das Feld verstellen. Die „Phalanx“ der Container kann aufgelöst und die Anbieter werden umgesiedelt. Der zentrale Teil der Fläche soll in Zukunft allen Besuchern zur Verfügung stehen. Die Verleihangebote konzentrierten sich künftig auf den westlichen Randbereich der Fläche, in der Nähe der Eingänge. Der Segway-Verleih bleibt an seinem Standort, da eine größere Übungsfläche als Parcours benötigt wird. Die Geschichte des Ortes soll durch Infotafeln und die (partielle) Sichtbarmachung des ehemaligen Splitterschutzgrabens durch kleinere Einlassungen im Boden oder spezielle Bepflanzung kenntlich gemacht werden. Eine Aktivierung der Gleisanlage für die Beförderung von Personen entfällt, da eine Wiederinbetriebnahme für den öffentlichen Nahverkehr speziellen Normen unterliegt, die im Widerspruch zum ThFG stehen. Die Gleise werden als Relikt sichtbar gemacht. (4) Maßnahmen auf der Detailebene 8.1 – Eingangsbereich - Verbesserung der Zugänglichkeit und Erweiterung des Eingangsbereiches - Neuordnung der gesamten Eingangszone inkl. Eingangsgebäude - Sicherheit verbessern durch die bessere Lenkung der Besucherströme - Lärm-Puffer zum Tempelhofer Damm - Anzahl der Fahrradständer im Eingangsbereich erheblich erhöhen - Schließfächer für die Besucherinnen und Besucher errichten - Informationen zur Orientierung auf dem Feld installieren - Ausleihmöglichkeiten für Spielgeräte - Ausleihmöglichkeiten für Bewegungsgeräte für weniger mobile Bevölkerungsgruppen (wie Rollstühle und Fahrradrikschas) 8.2 – Geschichte (erstreckt sich auf die räumlichen Bereiche 1 und 3) - NS-Geschichte des Ortes durch Infotafeln und kleinere Einlassungen im Boden / Pflanzungen etc. (z.B. Splitterschutzgraben, Baracken) dokumentieren 8.3 – Wiese am Tempelhofer Damm - Langgestreckte Wiese am Tempelhofer Damm, die derzeit nur wenig genutzt wird. - Aufwertung mit geringem Mitteleinsatz als wohnortnahe und leicht zu erreichende Spiel- und Aufenthaltsfläche - Spielmöglichkeiten schaffen z.B. durch Aufstellen mobiler Tore (mobiler Einsatz der Tore ermöglicht die Erholung übernutzter Rasenflächen sowie die flexible Einigung mit Ruhesuchenden über die Verortung der Tore), Einsetzen von Stangen zum Befestigen von Volleyball- und Federballnetzen. 8.4 – Wiese östlich des Eingangs Die Wiese östlich des Eingangs Tempelhofer Damm wird an warmen, sommerlichen Wochenenden in starkem Maße zum Liegen und ruhigem Aufenthalt genutzt. Ihre größte Qualität liegt in der räumlichen Nähe zum Eingang. - behutsame Aufwertung zur verbesserten Nutzung - Wiese wird als Wiesenfläche erhalten - einige Sitzgelegenheiten und Tische - wenige Bäume oder andere Schattenspender - ein Regenschutz - eventuell kleinen Spielort für Kinder integrieren, um Familien eingangsnah bessere Aufenthaltsmöglichkeiten zu bieten - höhere Objekte und Bäume vermeiden, da sie den Blick vom Eingang auf das Feld verstellen 8.5 – versiegelte Fläche Süd / Hundeauslaufplatz / Grillplatz Dieser Bereich wird bisher vergleichsweise gering frequentiert. Die Ansiedlung neuer Nutzungen bietet sich an. - Im westlichen Randbereich der versiegelten Fläche: Schaffung von zwei neuen Basketballplätzen und evtl. ein Beachvolleyballfeld - Hundeauslaufplatz durch Sitzgelegenheiten, Schattenspender und Wasserspender aufwerten - Auf der Fläche zwischen Hundeauslaufplatz und Grillplatz zwei weitere Kleinspielfelder (Basketball und/oder Fußball oder Beachvolleyball) ansiedeln - Grillplatz durch Sitzgelegenheiten und Tische verbessern - Attraktivität des Grillplatzes erhöhen durch die Benachbarung eines neuen Spielort am westlichen Rand - Im Randbereich zum Wiesenmeer wird ein Ausguck etabliert. 8.6 – zentrale versiegelte Fläche Dieser Standort ist derzeit einerseits Transitraum und andererseits dominieren die Verleihstationen mit ihren Funktionscontainern, die unangenehm raumgreifend sind. Neuordnung der Fläche: - einige Verleiher zum Eingangsbereich verlagern - die übrigen so anordnen, dass die derzeitige Container-Phalanx aufgelöst wird - Die Übungsstrecken für Ausleihende (z.B. Segways) möglichst im westlichen Randbereich der Fläche konzentrieren - Anlegen der zentrale Fläche, dass sowohl Bewegungssportler, als auch auf das Feld strömende Gästen genügend Raum finden und Engpässe verhindert werden - Im nördlichen Bereich der Fläche Ansiedlung neue Projekte 8.7 – Zentrale Wiese Diese Wiese ist auf Grund ihrer Nähe zum Eingang ein beliebter Aufenthaltsort. Sie soll daher als Spiel- und Liegewiese erhalten werden. Auf Maßnahmen zur Qualifizierung wird bewusst verzichtet. Eventuell können vereinzelte Bäume als Schattenspender angepflanzt werden. Darüber hinaus bietet die Wiese Raum für die Ansiedlung temporärer Gärten. 8.8 – Kulturraum Südwestlich der nördlichen Startbahn wird im Grenzbereich von Wiese und versiegelter Fläche eine überdachte wie wetterfeste Aktionsfläche geschaffen für - kulturelle Zwecke - Veranstaltungen - Schulungen - multikulturelles Miteinander der Menschen - ausreichend für 2 Schulklassen - Anlage eines Kleinspielfeldes auf versiegelter Fläche in direkter Nachbarschaft - Nördlich davon kann zusätzlich ein Fitnessbereich geschaffen werden 8.9 – der versiegelte Norden Der großflächige, versiegelte Bereich im Norden wird derzeit vor allem als Veranstaltungsfläche genutzt. Diese Nutzung soll beibehalten und nicht durch andere Nutzungen beeinträchtigt werden. - Einrichtung eines Rollerscating-Circle im westlichen Teil auf den Betonplatten Beschaffenheit so, dass er in Veranstaltungen integriert werden kann - Im Winter Nutzung als Eislauffläche - Wegen räumlicher Nähe zum Eingang Paradestraße Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen, die in direktem funktionalen Zusammenhang mit dem neuen Rollerscating-Circle sowie den Veranstaltungen stehen: - gastronomischen Einrichtung mit Toiletten - Sitzmöglichkeiten und Tische - Regenschutz
<urn:uuid:a0b477c2-59bf-4fd4-9103-5eaae4543c20>
CC-MAIN-2019-30
https://tempelhofer-feld-archiv.liqd.net/i/tempelhofer-feld/page/92_Tempelhofer_Damm.html
2019-07-19T05:58:39Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00337.warc.gz
by
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997893
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Diese Geschichte beginnt hier. Für alle, die es beinahe schon vergessen haben. Wir sind immer noch in der Parallelwelt…also im Comic. *tamtamTAAAM* (dramatischsei) Ich hab vor ein paar Tagen ein paar supertolle professionelle Fotos von Marco bekommen, der ein Fotoshooting genutzt hat, um zu zeigen, wie mein El Pilzo- Shirt ihm steht!. Schnieke, wa? Hier könnt Ihr das El Pilzo- Shirt bestellen und hier könnt Ihr ausserdem Marco buchen, falls Ihr einen wirklich talentierten Synchronsprecher braucht. Ein Traum von mir wäre einen kleinen Ponyhof-Teaser zu machen, wo er die Figuren spricht. Danke Marco! :) Die Gelegenheit nutze ich doch gleich mal, um ein unprofessionell geschossenes Foto hintendran zu hängen (Facebooker kennen es schon). In Gedenken an alle schräg von oben geschossenen Bilder bei StudiVZ präsentiere ich Euch hier mein Butterblume- Shirt, was Ihr hier bestellen könnt. Vielleicht findet Ihr ja was passendes für den Frühling!^^ Ausserdem kann ich noch ganz stolz berichten, dass ich für Lebensfenster – Der Kurt Schalker-Preis für grafisches Blogen nominiert bin! Hier ein Zitat des großen Urvaters aller “Bloger”: „Dieses Internetz scheint mir wie eine Laune der Natur. Es beherbergt katastrophale, unsinnige Dinge aber auch ganz wunderbar funkelnde Preziosen. Zu diesen gehören die Blog-Comics, digitale Comicstrips regelmäßig veröffentlicht. Die Zeichner sprechen über sich selbst und über ihren Alltag und es scheint wie im richtigen Leben: Mal hört man ihnen gerne zu, mal schläft man fast dabei ein.“ Kurt Schalker Mehr dazu auf Comicgate. Ich freue mich *schnüff* und tanze jetzt den Tanz des Oster-Beagles.
<urn:uuid:441e4ba4-f277-4b5c-b24b-6bb8dba41ce1>
CC-MAIN-2019-30
https://sarahburrini.com/wordpress/comic/beschwerden/
2019-07-20T11:18:00Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00497.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.996493
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Widerstand gegen Verwässerung des Schutzes von Verbindungsdaten (29.10.2008) | In einem heute veröffentlichten Brief an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos setzen sich 11 Organisationen gegen einen Vorstoß des Europaparlaments ein, Telekommunikationsunternehmen zukünftig die Sammlung von Verbindungs- und Standortdaten unter Berufung auf "Sicherheitszwecke" zu erlauben. Bürgerrechts-, Journalisten-, Anwalts- und Verbraucherschutzverbände warnen in dem Schreiben, der Beschluss des Europaparlaments zum Telekom-Paket vom 24. September sehe eine "Blankettermächtigung" vor, die ein zeitlich und inhaltlich unbegrenztes Recht zur Sammlung von Verbindungsdaten noch über die Vorratsdatenspeicherung hinaus begründen würde. Die Serie von Datenmissbrauchsfällen und Pannen gerade bei der Deutschen Telekom AG zeige jedoch, dass nur nicht gespeicherte Daten sicher seien. Der EU-Ministerrat, der das Telekom-Paket am 27. November behandeln wird, müsse den Vorstoß zurückweisen. Inhaltsgleiche Schreiben gingen an die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding, den Europäischen Datenschutzbeauftragten Peter Hustinx und an die Vorsitzende des Binnenmarktausschusses im Europaparlament. Das Schreiben wird unterstützt von dem Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, dem Chaos Computer Club, der Deutschen Vereinigung für Datenschutz, dem Deutscher Journalisten-Verband, der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, dem Deutschen Fachjournalisten-Verband, dem Forum InformatikerInnen für Fireden und gesellschaftliche Verantwortung, dem Netzwerk Neue Medien, dem Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, dem Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren und der Verbraucherzentrale Bundesverband. Ein zeitgleich veröffentlichtes Hintergrundpapier des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung weist darauf hin, dass der Vorstoß des Europaparlaments auf Lobbying des US-amerikanischen Verbands der Softwarehersteller BSA zurück geht. Die BSA hat vor kurzem ein bisher unveröffentlichtes Papier an alle EU-Mitgliedsstaaten verschickt, in dem noch weiter gehende Speicherrechte und die vollständige Ausklammerung von Internet-Nutzungsdaten aus dem Datenschutzrecht gefordert werden. Das Schreiben der 11 Organisationen an den Bundeswirtschaftsminister: Das Hintergrundpapier des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung: Das Lobbyingpapier der Business Software Alliance (BSA): Der Beschluss des Europaparlaments: | < zurück | weiter > | ---|
<urn:uuid:776d5365-9016-4a6e-8af1-77db0d6ae2ce>
CC-MAIN-2019-30
https://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/271/79/lang,de/
2019-07-20T11:56:01Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00497.warc.gz
by
2.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.995705
{ "abbr": [ "by", "by" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "2.0", "2.0" ] }
Auch Diary Slam genannt, um hier nichts durcheinander zu bringen. Der Tagebuch Slam ist vom Ablauf her ident mit dem klassischen Poetry Slam. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass das vorgetragene in einem Tagebuch stehen muss und der Eintrag von der/dem Vorlesenden selbst verfasst wurde.
<urn:uuid:a697f8e5-2755-45ad-b3db-b826ed759308>
CC-MAIN-2019-30
https://www.laendleslam.at/regeln/tagebuch?shared=email&msg=fail
2019-07-21T18:54:11Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00097.warc.gz
by
2.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.993297
{ "abbr": [ "by" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "2.0" ] }
Hinweis: Du bearbeitest gerade die grundständige Anleitung, die du eben angeschaut hast. Alle Änderungen, die du vornimmst, betreffen alle 36 Anleitungen, die diesen Schritt beinhalten. Schritt 3 übersetzen - Remove the two 6 mm Phillips #00 screws from either side of the right wall of the battery compartment (not the ones closest to the battery connector).
<urn:uuid:1ce27b3d-5723-4ea2-ab15-4044b6587547>
CC-MAIN-2019-30
https://de.ifixit.com/Anleitung/%C3%9Cbersetzen/310/1077/de
2019-07-23T01:31:45Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00257.warc.gz
by-nc-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.88539
{ "abbr": [ "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Berndt Niethammer Niethammer stammte aus der Eigentümerfamilie der nach dem Zweiten Weltkrieg enteigneten Papierfabrik Kübler & Niethammer in Kriebstein (Sachsen). Er war bis zur deutschen Wiedervereinigung als Werkleiter bei der Papierfabrik E. Holtzmann & Cie. in Weisenbach (Schwarzwald) tätig. 1990 kaufte er mit mehreren Vettern, darunter sein Cousin Frank Niethammer, den in der DDR zum Volkseigenen Betrieb gewordenen ehemaligen Familienbetrieb von der Treuhandanstalt zurück und wurde zum Vorstandsvorsitzenden der Kübler & Niethammer Papierfabrik Kriebstein AG, deren Modernisierung er vorantrieb. 1992 erhielt er den Managerpreis Aufschwung 92 der deutschen Wirtschaftszeitschrift Forbes und der Personalberatung Heidrick & Struggles für besondere Leistungen beim Aufbau der neuen Bundesländer[1]. 1995 wurde er für seine besonderen Verdienste um den Wiederaufbau mit dem Bundesverdienstorden am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet[2]. Er war nacheinander sowohl in Weisenbach als auch in Kriebstein als Gemeinderat tätig und wirkte maßgeblich am Zustandekommen der Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden mit. In Kriebstein war er Stellvertreter des Bürgermeisters. Niethammer war ein Urenkel des Firmengründers Albert Niethammer. Er war verheiratet und Vater von fünf Kindern, seit 1990 war er verwitwet. 2005 verstarb er im Alter von 73 Jahren. EinzelnachweiseBearbeiten - Der König von Kriebethal. In: !Forbes, Heft 11/November 1992, Seite 54 - Nachruf im Gemeindeanzeiger Weisenbach, 7. Juli 2005 (Memento des Originals vom 11. Januar 2006 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Personendaten | | ---|---| NAME | Niethammer, Berndt | ALTERNATIVNAMEN | Niethammer, Berndt Albert (vollständiger Name) | KURZBESCHREIBUNG | deutscher Manager und Unternehmer | GEBURTSDATUM | 5. Dezember 1931 | GEBURTSORT | Dresden | STERBEDATUM | 26. Juni 2005 | STERBEORT | Mittweida |
<urn:uuid:b4d4c398-e529-406b-aeae-e1566636537b>
CC-MAIN-2019-30
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Berndt_Niethammer
2019-07-23T01:08:11Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00257.warc.gz
by-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.981907
{ "abbr": [ "by-sa", "by-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Morgen tritt der 46-jährige Willem-Alexander in die Fußstapfen seiner Mutter, der Königin Beatrix, und besteigt den niederländischen Thron. In den Augen vieler Belgier gleicht dieser Thronwechsel einer „Generalprobe“ für ihr eigenes Land. Insbesondere weil „die [belgische] Gerüchteküche seit Monaten kocht“ und es immer wahrscheinlicher wird, dass „Albert II. abdankt und seinem Sohn Philipp den Thron überlässt“. Der König sei erschöpft und „der Prinz habe es eilig“, wird gemunkelt. Allerdings weist die belgische Tageszeitung auch darauf hin, dass die Aussicht auf eine politische Katastrophe nach den Parlamentswahlen am 25. Mai 2014 einen Thronwechsel noch komplizierter macht. Z,umal man sich seit Jahren fragt, ob [Prinz] Philipp tatsächlich in der Lage sein wird, die Rolle als König der Belgier zu erfüllen. Ungeachtet dessen gibt es zahlreiche Unterschiede zwischen den beiden Ländern, die einen „Vergleich beider Thronwechsel relativieren“.
<urn:uuid:76668506-384b-44f9-950c-474d85725c63>
CC-MAIN-2019-30
https://voxeurop.eu/de/content/news-brief/3730641-koenigsfamilie-sollten-wir-uns-die-niederlande-zum-vorbild-nehmen
2019-07-23T00:43:39Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00257.warc.gz
by-nc-nd
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.997645
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Angehörige bewegen sich im Inneren der Pflegeeinrichtung und repräsentieren gleichzeitig die Öffentlichkeit. Sie tragen das Bild, dass sie von der Pflege gewinnen nach außen. Sie tagen ihre Wünsche und Probleme nach innen. Für die Bewohner ist eine gute Zusammenarbeit von unschätzbarem Wert. Die Pflegenden sind in der Zusammenarbeit mit Angehörigen vor manche Herausforderung gestellt. Die Zielgruppe der Fortbildung: Alle Mitarbeiter eines Pflegeunternehmens. Termin: Im Herbst 2019 Anmeldung: Sekretariat Frau Holzmann Tel 07621-94 90 822 Fax 07621-94 90 824 Der Preis: 260,- € Die Referentin: Margarete Schneberger Seminarort: Belchen Institut, Wiesentalstraße 27 a, 79540 Lörrach Kontakt zur Informationsanfrage oder zur Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
<urn:uuid:510f14a1-fd9c-4467-8d71-4d376b5b58ac>
CC-MAIN-2019-30
http://belchen-institut.de/index.php/component/k2/item/11-die-zusammenarbeit-mit-angehoerigen-in-der-pflege
2019-07-24T06:45:06Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00417.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.99675
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Am 2. Juli 2018 landeten wir in Halifax im Osten Kanadas am Atlantik. Der erste Teil der Reise führte uns durch Novia Scotia, Prince Edwards Island, New Brunswick, Quèbeck entlang des St. Lorenz Stroms über Toronto und Montreal zu den Niagara Falls. Von da aus fuhren wir an den großen Seen entlang, durch die Prairies und die Rocky Mountains nach Vancouver. Auf Vancouver Island erreichten wir schließlich den Pazifik. Von hier reisten wir südwärts in die USA, teilweise an der Küste und teilweise im Landesinneren durch die Nationalparks. Seattle und Portland waren die ersten Stationen, Crater Lake und Lava Beds folgten, bevor wir dann über Sacramento San Francisco erreichten. Hier begann eine größere Schleife ins Landesinnere: Yosemite, Death Valley, Las Vegas, Hoover Dam, weiter zum Grand Canyon, südwärts nach Phoenix und zurück über Joshua Tree nach Los Angeles. Nach einem Abstecher nordwärts bis San Luis Obispo erreichten wir schließlich den südlichsten Punkt und das Ende dieser Etappe in San Diego. Die Karten auf dieser Seite verwenden Openstreetmap. Die Kartensymbole entstammen teilweise der Maps Icons Collection https://mapicons.mapsmarker.com und unterliegen den Lizenzbestimmungen der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license (CC BY SA 3.0). Die Route und die Wegpunkte wurden von Ralph erfasst. Die Originalkarte in Google Maps findet sich hier.
<urn:uuid:7a0f4c96-144c-4264-955d-a3bf426459d2>
CC-MAIN-2019-30
https://7aufweltreise.de/index.php/reiseroute/kanada-und-usa/
2019-07-24T07:35:41Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00417.warc.gz
by-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.996293
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "3.0" ] }
Ein Mann, Herkules, im Kampf mit einem Kentauren, dessen Hinterleib eine löwenhafte Gestalt hat. Herkules ist unbekleidet, bis auf ein Löwenfell, welches um seine Schultern liegt. Er bewegt sich im Ausfallschritt auf den Kentauren zu, der seinen Kopf nach hinten wirft und in den Armen Herkules gefangen ist. Der Kentaur soll Geron (Geryon, Geryoneus) darstellen. Herkules trägt das Haar offen, sodass seine Locken sichtbar werden. Im Hintergrund ist auf der linken Seite ein Gebäude zu sehen, mittig eine Landschaft und rechts ein Amphitheater, das leicht beschädigt ist.
<urn:uuid:c6e1f2c5-62a7-4e23-87da-3b07f5dff41c>
CC-MAIN-2019-30
https://st.museum-digital.de/index.php?t=objekt&oges=50420
2019-07-16T21:24:56Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524879.8/warc/CC-MAIN-20190716201412-20190716223412-00041.warc.gz
by-nc-sa
3.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.999458
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, false ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Unser Wissen über den Illuminatenorden hat sich in den letzten 20 Jahren im kleinen Expertenkreis grundlegend verändert. Die Zäsur bilden die 1990er Jahre, mit denen nach dem Fall der Mauer die Schwedenkiste größtenteils zugänglich wurde. Der... Read More | Share it now!
<urn:uuid:18009bac-9042-475c-a6ea-ae97832c1073>
CC-MAIN-2019-30
https://blog.factgrid.de/archives/tag/ernst-ii-von-sachsen-gotha-altenburg
2019-07-18T01:42:46Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195525483.62/warc/CC-MAIN-20190718001934-20190718023934-00201.warc.gz
by
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.998858
{ "abbr": [ "by", "by" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Is lieb? Nur zum Spaß Comic-Ansicht: Start | Galerie | Archiv Comics Infos Shirts Shop Hall of Fame islieb im Web: ^ nach oben ^ Datenschutz Impressum
<urn:uuid:6b43c774-1c0c-4fbc-a770-58b3ecbd43c1>
CC-MAIN-2019-30
https://islieb.de/ausschluss/
2019-07-19T06:08:25Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526064.11/warc/CC-MAIN-20190719053856-20190719075856-00361.warc.gz
by-nc-nd
4.0
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.868169
{ "abbr": [ "by-nc-nd" ], "in_footer": [ false ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Cheryl Cunningham Dieser Artikel enthält inhaltliche Spoiler für den 2ten Kinofilm von Akte X. Lesen auf eigene Gefahr! | Dieser wird in einem Schwimmbad auf sie aufmerksam. Aufgrund eines medizinisches Notfallarmbandes, auf dem ihre seltene Blutgruppe AB negativ vermerkt ist, drängt er sie mit ihrem Wagen von der Straße ab und entführt sie mit dem Zweck ihren Körper seinem Geliebten Franz zur Verfügung zu stellen. In der Gefangenschaft des Gaunt Man und seines Ärzteteams, versucht sie zu Fliehen, wird jedoch wieder gefangen genommen und eine Holzbox gesperrt. Scully und Skinner können jedoch in letzter Sekunde verhindern, dass die Operation durchgeführt wird und Scully rettet Cunningham.
<urn:uuid:92809f50-00de-4322-aa8e-1136aca2230d>
CC-MAIN-2019-30
https://spookyverse.de/wiki/Cheryl_Cunningham
2019-07-20T11:39:52Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195526508.29/warc/CC-MAIN-20190720111631-20190720133631-00521.warc.gz
by-nc-sa
4.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.998128
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0", "4.0" ] }
Die neusten Fotos: Alex Pfiffner Im Staubeweidli 5 CH-8820 Wädenswil Mobilephone: +4179 207 2720 e-Mail to Alex All this work is licensed under a Creative Commons License. Wiederholen Sie folgenden Code (Dies verhindert SPAM) Der Kommentar wird erst nach einer Überprüfung freigeschaltet! © by scout-out.ch | impressum |
<urn:uuid:047bbd9d-faed-4681-8095-06ae1e817f64>
CC-MAIN-2019-30
http://www.sportfotograf.ch/foto/northfacecorvatsch/source/north_face_corvatsch_(249).php
2019-07-21T18:54:14Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195527196.68/warc/CC-MAIN-20190721185027-20190721211027-00121.warc.gz
by-nc-sa
2.5
a_tag
false
false
false
false
Latn
deu
0.93388
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, false, false ], "in_head": [ false, false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "2.5", "2.5", "2.0" ] }
Anmelden Aus Kathpedia Wechseln zu: Navigation , Suche Anmelden Zur Anmeldung müssen Cookies aktiviert sein. Benutzername: Passwort: Mit diesem Browser dauerhaft angemeldet bleiben (maximal 180 Tage) Die Anmeldedaten vergessen? Von „ http://www.kathpedia.de/index.php?title=Spezial:Anmelden “ Ansichten Spezialseite Meine Werkzeuge 18.104.22.168 Diskussionsseite dieser IP Anmelden Navigation Hauptseite Letzte Änderungen Zufällige Seite Hilfe Cathopedia englisch spanisch italienisch rumänisch Externe Links Vatikan kath.net Radio kathTube kathTube kathHost stjosef.at DBK ÖBK SBK Suche Werkzeuge Spezialseiten Datenschutz Über Kathpedia Impressum
<urn:uuid:39134547-9617-495e-9e43-a9674cb1f6b3>
CC-MAIN-2019-30
http://www.kathpedia.de/index.php?title=Spezial:Anmelden&returnto=1586
2019-07-23T02:04:06Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195528635.94/warc/CC-MAIN-20190723002417-20190723024417-00281.warc.gz
by-nc-sa
3.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.929323
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true ], "in_head": [ true, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag" ], "version": [ "3.0", "3.0" ] }
Der Geschmack von Zucchini/Zucchetti ist nicht so ausgeprägt, dass er lange im Gedächtnis haften bliebe. Vielmehr ist es ihre Anpassungsfähigkeit an andere Aromen, die ihre Qualität ausmacht. Leider ist die Frucht auch enorm anpassungsfähig, was ihre Grösse betrifft. Riesenkeulen Marke Gärtnerstolz. Keulen, die sich durch ein schwammiges Gewebe und äusserst faden Geschmack auszeichnen. Ein Graus. Leserin Susanne aus Zürich hat mir ihr Rezept zugesandt, das aus solchen Riesenkeulen ein kleineres Gourmetwunder entstehen lässt. Sie hat schon alles mögliche unternommen, um ihr Rezept bekanntzumachen, Empfehlungen gegeben, es schon an Kochzeitschriften gesandt. Nirgends ein Echo. Ignoriert. Schubladisiert. Ich habe es nachgekocht… und wir waren platt. Für Frau L. und mich die besten Zucchetti, die wir je gegessen haben. Wir sind begeistert. Durch das lange Backen bei angelehnter Ofentüre verlieren die Zucchetti viel (mind. die Hälfte, wenn nicht mehr) Wasser, der schwache Eigengeschmack wird aufkonzentriert. Zusammen mit Käse, Rahm und den Gewürzen gibt das eine wunderbar schmeckende Beilage oder gleich ein Hauptgericht. Danke Susanne ! Zutaten Gemüsebeilage für 4 Personen oder Vollmahlzeit für 2 Personen eine Riesenzucchetti (Riesenzucchini), etwa so lang wie eine Hand mit Unterarm, mit Schale Salz, Pfeffer, Kräutermischung und/oder Oregano, ich habe noch ein Knoblauchzehe feinst gewürfelt darüber verteilt geriebener Sbrinz oder Greyerzerkäse, allenfalls Parmesan, wenns sein muss Rahm oder Halbrahm Butterflöckchen Zubereitung (1) Riesenzucchetti (eine Keule) längs halbieren, mit Schale (verstärkt den Zucchettigeschmack, wird nicht ledrig beim Garen) und, je nach Verholzungsgrad der Kerne mit oder ohne Kerne, in ca. 2,5-3 mm breite Scheiben hobeln und ziegelartig in Bahnen, relativ dicht aufeinander, auf ein gebuttertes grosses, rechteckiges Blech legen. Pro Blech hat eine halbe Riesenkeule Platz. (2) Mit den Gewürzen bestreuen, salzen, den Käse und wenig Rahm und ein paar Butterflocken über das Gemüse verteilen. In Abweichung vom Rezept habe ich (aus Platzgründen) die Keule nicht halbiert, die Scheiben aus der ganzen Keule gehobelt, dafür jede Lage auf Backpapier gelegt, mit ganz wenig Käse, Oregano und Knoblauch bestreut, bevor ich die nächste überlappende Lage Zucchetti draufgelegt habe. Wenig Salz, Halbrahm und Butterflocken habe ich dann zum Schluss drüber gegeben. (3) Ofen auf ca. 250° (U-/O-hitze, Schiene 2) vorwärmen, die Zucchetti während ca. 40 Minuten backen, Ofentüre leicht angelehnt mit einer Holzkelle, so dass die Feuchtigkeit entweichen kann. Der Ofen soll permanent etwa 225°C heiss sein. Die Zucchetti sind dann fertig, wenn Zucchetti, Rahm, die Butter und der Käse weitgehend miteinander verschmolzen und eingetrocknet sind und ein wenig braun-caramellisiert aussehen. Wir haben die ganze Keule aufs Mal gegessen, dazu noch Fleisch. Anmerkung Wer dieses Gericht einmal gegessen hat, will nur noch Riesenkeulen ! Wer den Mut zur Grösse aufbringt, findet bei Claus ein weiteres Gericht für Riesenkeulen. zum Schluss noch ein Originalbild von Susanne, so wie es richtig aussehen soll. Hier wurden die Zucchini geschält, was aber nach ihrer Aussage nicht nötig ist.
<urn:uuid:2182463f-1ba7-4322-bbd1-56879077a0e4>
CC-MAIN-2019-30
https://lamiacucina.blog/2010/07/26/wunderrezept-gebackene-zucchinikeulen/
2019-07-24T07:23:30Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195531106.93/warc/CC-MAIN-20190724061728-20190724083728-00441.warc.gz
by-nc-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.994867
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ true, true ], "in_head": [ false, false ], "location": [ "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0" ] }
Das Chronist-Wiki hat 1.244 Artikel. Nächster Meilenstein: 1.300 Artikel (noch 56 Artikel) Vortixx-Rhotuka-Streitaxt Vortixx-Rhotuka-Streitaxt | | ---|---| Objekt | | Waffe | Hitze und Kälte, Rhotuka abschießen, Nahkampf | Vortixx auf Xia | Mehrere | Außer Produktion | Fähigkeiten und Kräfte Die Vortixx-Rhotuka-Streitaxt war eine multifunktionale Waffe fortgeschrittener Technologie. Sie enthielt eine zweischneidige Axt, zwei Rhotuka-Werfer, kühlende Ventilatoren und Vorrichtungen, mit denen ihr Gewicht reguliert werden kann. Die Schneiden der Axt konnten entweder aufgeheizt oder durch die Ventilatoren abgekühlt werden, je nach Vorliebe des Benutzers. Die Ventilatoren konnten auch als Waffe eingesetzt werden. Die Streitaxt konnte außerdem Rhotuka-Rotoren verschiedener Kräfte abfeuern, je nach Benutzer. Der Griff der Axt enthielt eine Vorrichtung, die aus Kanoka-Disks der Levitation hergestellt wurde, mit der das Gewicht der Axt reguliert werden konnte. Trivia - Die Vortixx-Rhotuka-Streitaxt wurde von BZPower-Mitglied Sisen anlässlich des Xian Weapons-Wettbewerbs auf BZPower gebaut. Die Axt belegte den ersten Platz in der Kategorie MOC und wurde anschließend kanonisiert.
<urn:uuid:297cf964-874f-4708-9c2d-a24a434dcbf0>
CC-MAIN-2019-30
https://chronistwiki.de/wiki/Vortixx-Rhotuka-Streitaxt
2019-07-16T21:20:48Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524879.8/warc/CC-MAIN-20190716201412-20190716223412-00065.warc.gz
by-nc-sa
4.0
link_tag
true
false
false
false
Latn
deu
0.997081
{ "abbr": [ "by-nc-sa", "by-nc-sa", "by-nc-sa" ], "in_footer": [ false, true, true ], "in_head": [ true, false, false ], "location": [ "link_tag", "a_tag", "a_tag" ], "version": [ "4.0", "4.0", "4.0" ] }
A Chemex Method Quelle: hufort – A Chemex Method – Vimeo / Bild anklicken und Video genießen Hier werden 30g Kaffee mit 400g Wasser zubereitet. Einen Blogeintrag gibt es auch dazu, und zwar auf sproutedkitchen.com Veröffentlicht von Daniel am 31.10.2012 in Kaffee.
<urn:uuid:60a7f755-60d3-4150-a6ff-f8a7ea06d683>
CC-MAIN-2019-30
https://danielehniss.de/2012/10/31/a-chemex-method/
2019-07-16T20:40:49Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524879.8/warc/CC-MAIN-20190716201412-20190716223412-00065.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.967861
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }
Allie – Number 1 Allie hat ein Video zu seiner Neuen Single »Number 1« veröffentlicht. Wir hatten damals kurz über seine Idee ein Video mit einem Skater zu machen gesprochen, und mir gefällt das Ergebnis sehr gut. Die Single zum Song gibt es hier. Allie hat ein Video zu seiner Neuen Single »Number 1« veröffentlicht. Wir hatten damals kurz über seine Idee ein Video mit einem Skater zu machen gesprochen, und mir gefällt das Ergebnis sehr gut. Die Single zum Song gibt es hier.
<urn:uuid:f53cfe2a-bf27-43a1-ac23-941963ac1050>
CC-MAIN-2019-30
https://danielehniss.de/2013/08/09/allie-number-1/
2019-07-16T20:48:30Z
s3://commoncrawl/crawl-data/CC-MAIN-2019-30/segments/1563195524879.8/warc/CC-MAIN-20190716201412-20190716223412-00065.warc.gz
by-sa
4.0
a_tag
false
true
false
false
Latn
deu
0.997369
{ "abbr": [ "by-sa" ], "in_footer": [ true ], "in_head": [ false ], "location": [ "a_tag" ], "version": [ "4.0" ] }