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13. Dezember 1969 Agitation Free
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13. Dezember 1969 Agitation Free
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Übersicht über mehrsprachige Aufgaben und Übungen#
Auf der Plattform gibt es folgende mehrsprachige Aufgaben und Übungen:
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Beruht auf einem Inhalt unter www.sprichwort-plattform.org.
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Als Händler werden Personen oder Unternehmen bezeichnet, die Waren ankaufen und sie wieder verkaufen. Viele Händler haben sich spezialisiert (z. B. Autohändler, Fahrradhändler, Gemüsehändler). Früher wurden Händler auch als Kramer (norddeutsch), Krämer, Fragner oder Greißler (österreichisch) bezeichnet. Kleinhändler, vor allem auf Märkten, werden auch als Höker oder Detaillisten bezeichnet.
Allgemein und im Handelsrecht wurden sie mitunter auch Handeltreibender, Handelsmann oder Kaufmann, genannt, es gab und gibt aber verschiedene Unterscheidungen in den Regelwerken. Nach dem deutschen Handelsgesetzbuch gilt ein Händler meist als Kaufmann. Gegenüber dem Verbraucher ist ein Händler oder Kaufmann meist als Unternehmer zu qualifizieren, mit der Folge, dass das Recht zum Verbraucherschutz greift – in Österreich gibt es den Kaufmann nicht mehr, hier ist auch unternehmensrechtlich jeder freiberufliche Händler Unternehmer, im anderen Falle Verkäufer (Berufsgruppe Einzelhandel). Das deutsche Geräte- und Produktsicherheitsgesetz definiert: Händler ist, wer geschäftsmäßig ein Produkt in den Verkehr bringt und nicht Hersteller [...], Bevollmächtigter [...] oder Einführer [...] ist.
Zu einer Übersicht der Lehr- und Ausbildungsberufe und beruflichen Weiterbildung siehe Kaufmännischer Beruf.
Der Begriff Kaufmann, der regelmäßig Kaufgeschäfte treibt, wird in mittelalterlichen Quellen durchaus unterschiedlich verwendet und eine klare Begriffsunterscheidung kann recht schwierig sein, da dem Großhändler zwar der direkte Handel, mit Gewürzen zum Beispiel, verboten war, aber Kaufleute mitunter einfach Angestellte engagierten oder Niederlassungen gründeten, die für sie den lokalen Absatz übernahmen. Neben dem Fernhandel nahm also auch der Klein- und Kleinsthandel eine sehr wichtige Rolle im mittelalterlichen Handelssystem ein.
Buckelkrämer, synonym auch Hausierer oder Höker (vom mittelhochdeutschen hucke = Traglast des Hausierers), zogen durch das Land und boten aus ihrem Kramkorb oder Bauchläden vor allem auch lokale landwirtschaftliche Erzeugnisse an (z.B. der Grünhöker als Gemüsehändler). Sie gehörten meist keiner Zunft an.[1]
Einen höheren Rang in diesem Nahverteilernetz nahm der Krämer, nach dem lateinischen Begriff auch institor genannt (was im alten Rom der von dem Inhaber eines Gewerbes als Geschäftsführer im Allgemeinen oder in einem bestimmten Geschäftszweig angestellt worden war bedeutete) ein, der vor Ort einen Kramladen hatte und Märkte besuchte (nach dem althochdeutschen kram = Zelt, Marktbude und mittelhochdeutschen = Zeltdecke, Ware).[2] Dort, sowie auf Messen und an den Stapelplätzen, deckte er sich mit Waren ein, wenn er sie nicht gleich selbst importierte, und bot ein umfangreiches Sortiment feil, darunter Beutel, Kleinkram, Nähzeug und Pflegeprodukte. Hin und wieder auch Drogen und Gewürze, die auch als Namensgeber für diverse Krämerzünfte dienten, wie in Basel: zum Beispiel: „Zum Ingwer“, „Zum Pfeffer“ etc. Ein anderer Begriff für Kleinhandel treibende Händler mit eigenem Verkaufsstand (Gremplerbank) war der Gremper (auch Grempler).[3]
Städtische Verordnungen schützten einheimische Krämer vor Konkurrenz aus anderen Regionen und versuchten gleiche Bedingungen für alle ortsansässigen Krämer zu schaffen.
Der Krämer pflegte freien Standes zu sein. Schließlich mussten sie sich frei bewegen können. Einige wurden in italienischen Städten zum Beispiel sogar den Rossdienst leistenden Kriegsmannen zugerechnet oder standen zu den Burgmannen einer Stadt in näherem Verhältnis. Krämer konnten zu Reichtum und Einfluss kommen, Krämerzünfte, deren Vorsteher „Krämermeister“ genannt wurde, waren mitunter den Handelszünften an politischer Bedeutung ebenbürtig. Natürlich war der Handel (allein) nie eine Garantie für soziales Ansehen.
Im frühen 20. Jahrhundert wird der Beruf des Krämers wie folgt beschrieben: „Kramer (=Krämer) sind Minderkaufleute im Sinne des Handelsrechts. Der Kleinhändler heißt auch Krämer, seine Tätigkeit „Kramhandel“ …der Trödelhandel ist Kleinhandel mit gebrauchten Gegenständen.“
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Henry Ward Beecher wurde als achtes von dreizehn Kindern des presbyterianischen Theologen Lyman Beecher geboren. Eine seiner Schwestern war die Schriftstellerin Harriet Beecher Stowe. Nach dem Studium wurde er 1839 Prediger in Indianapolis, 1847 dann in Brooklyn. In seinen schon zu Lebzeiten als Bücher erschienenen Predigten trat er für die Gleichberechtigung der Frau und für die Befreiung der Sklaven ein. 1875 wurde er von seinem früheren Freund Theodore Tilton des Ehebruchs mit dessen Gattin Elizabeth Tilton angeklagt und durch Austin Abbott erfolgreich verteidigt. Sein bis heute berühmtestes Zitat ist:"Truths are first clouds, then rain, then harvest and food"
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Mit dem Gebot der Feindesliebe (Matthäus 5,43-48) endet die Auslegung von Matthäus 5. Eine Aussage hat mich mehr getroffen als andere in diesem dichten Kapitel:
Der Feind ist im Neuen Testament immer der, der mir feindlich ist. Mit einem, dem der Jünger feind sein könnte, rechnet Jesus gar nicht. Dem Feind aber soll zukommen, was dem … weiterlesen »
Archiv für das Schlagwort Nachfolge
Über „die Vergeltung“ hat Bonhoeffer einiges interessantes zu sagen. Wir befinden und nun in den Versen 38-42 von Matthäus 5. Das Gebot, lieber Böses zu leiden als Gleiches mit Gleichem zu vergelten, erscheint dem normalen menschlichen Verstand widersinnig. Deswegen hat die Reformation eine Unterscheidung zwischen Amt und Person eingeführt: Was der Person angetan wird, fällt … weiterlesen »
…weder ist das Gesetz selbst Gott, noch ist Gott selbst das Gesetz, so dass an die Stelle Gottes das Gesetz getreten wäre. So hatte Israel das Gesetz missverstanden. (Seite 117)
Laut Fußnote stammt der Gedanke nicht von Bonhoeffer sondern wurde von M.Noth in dessen Buch „12 Stämme Israels“ ausformuliert. Es ist ein interessanter Gedanke der näher … weiterlesen »
Das zweite Bild in Mathäus 5,13-16: Die Stadt auf dem Berge. Die Gemeinde kann nicht verborgen sein. Sie ist die Stadt auf dem Berge, man sieht sie, egal in welchem Zustande sie sich befindet. Bonhoeffer benutzt hier eine pointierte Umschreibung:
Sie ist weithin ins Land sichtbar, sei es nun als feste Stadt oder bewachte Burg, sei … weiterlesen »
Der Abschnitt über „die sichtbare Gemeinde“ legt Matthäus 5,13-16 aus. Teilweise klingen Bonhoeffers Gedanken, gerade wo sie falsche Auslegungen des Bibelwortes ansprechen, sehr modern. Insbesondere sind es zwei falsche Ansichten darüber, dass die Gemeinde das Salz der Erde ist, die mich angesprochen haben:
Ihr seid das Salz – nicht: ihr habt das Salz. Es wäre eine … weiterlesen »
Das sechste Kapitel legt die Bergpredigt aus. Es ist das längste und zugleich älteste Kapitel der „Nachfolge“ – Bonhoeffer schrieb diese Auslegung schon 1934 in London. Die Bergpredigt bildet einen Ausgangspunkt Bonhoefferscher Theologie und das Rückgrat der „Nachfolge“.
Ich werde vermutlich weniger zu diesem Kapitel schreiben als zu den anderen, weil es ein sehr exegetisches Kapitel … weiterlesen »
Zu Dietrich Bonhoeffer gibt es eine Menge an Forschungsmaterial. Mehr als die meisten anderen Theologen hat er die Öffentlichkeit berührt und man hat sich mit ihm auseinander gesetzt. Viele Nuancen erschließen sich einem modernen Leser nicht mehr, der nicht mit der theologischen Diskussion der 1930er Jahren vertraut ist.
An dieser Stelle bin ich der Bonhoeffer-Forschung und … weiterlesen »
Kapitel fünf: Die Nachfolge und der Einzelne. Im vorliegenden Kapitel schreibt Dietrich Bonhoeffer darüber wie das Kreuz den Einzelnen vereinzelt, ihn im Grunde genommen erst zu einem Einzelnen vor Jesus macht, indem es ihn aus der Menge herauslöst. Der einleitende Vers ist Lukas 14,26:
Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Frau, … weiterlesen »
Das erste Christusleiden, das jeder erfahren muss, ist der Ruf, der uns aus den Bindungen dieser Welt hinausruft. Es ist das Sterben des alten Menschen in der Begegnung mit Jesus Christus. (…) das Kreuz ist nicht das schreckliche Ende eines frommen glücklichen Lebens, sondern es steht am Anfang der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Jeder Ruf … weiterlesen »
Im vierten, kurzen, Kapitel beschäftigt sich Bonhoeffer mit der Nachfolge und dem Kreuz. Es legt die Stelle in Markus 8,31-38 aus in der es um die Kosten der Nachfolge geht. Obwohl es in dem Kapitel um Leiden geht, hat es einen positiven Unterton den ich, ehrlich gesagt, nicht erwartet hätte.
Kreuz ist nicht Ungemach und schweres … weiterlesen »
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Die Achse-Morgenlage
Tote gab es im Kongo bei Unruhen nach der Verkündung des Wahlergebnisses, bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt in Jemen und einer Schießerei in Mexiko. Ein Islamistenbündnis hat die Kontrolle über die syrische Provinz Idlib übernommen, die Türkei will nicht länger mit einem Einmarsch in Syrien warten, Donald Trump droht wegen der geplanten Grenzmauer mit dem Notstand und Schwedens Parteien drohen Neuwahlen.
Das Islamistenbündnis Hayat Tahrir al-Sham (HTS) hat nach eigenen Angaben am Donnerstag ein Abkommen über eine Waffenruhe in der Provinz Idlib geschlossen und damit die Region komplett unter ihre Kontrolle gebracht, meldet der Standard. Laut HTS sei das Abkommen mit rivalisierenden Rebellengruppen geschlossen worden, die vor allem in der von der Türkei unterstützten Rebellenallianz Nationale Befreiungsfront zusammengeschlossen seien.
HTS ist aus der Al-Nusra-Front, dem syrischen Al-Kaida-Ableger, hervorgegangen und soll bereits den größten Teil der Rebellenbastion, die neben der Provinz Idlib auch Teile von Hama, Aleppo und Latakia umfasst, kontrollieren. In den vergangenen Tagen habe HTS nach heftigen Kämpfen mit rivalisierenden Gruppen weitere Gebiete erobert.
Trotz einer vereinbarten Waffenruhe im Jemen sind Medienberichten zufolge bei einem Drohnenangriff von Huthi-Rebellen auf eine Militärparade der Regierung mehrere Menschen getötet worden, meldet der Standard. Der Angriff habe sich am Donnerstag in der Provinz Lahaj ereignet. Dem saudischen Sender Al Arabiya zufolge seien fünf Menschen ums Leben gekommen. Augenzeugen zufolge habe sich auch der stellvertretende Stabschef des Jemen unter den Verletzten befunden. Die Parade habe innerhalb eines Militärstützpunkts im Bezirk Al-Anad stattgefunden.
Die Huthi-Rebellen hatten zwar im November angekündigt, ihre Drohnen- und Raketenangriffe auf die jemenitische Regierung und deren Verbündete einzustellen, aber in jüngster Zeit hätten die Spannungen um die Umsetzung des Mitte Dezember vereinbarten Waffenstillstands zugenommen.
Bei Unruhen nach der Verkündung der offiziellen Ergebnisse der Präsidentenwahl in der Demokratischen Republik (DR) Kongo sind mindestens vier Menschen getötet worden, meldet orf.at. Zwei Polizisten und zwei Zivilisten seien bei der Niederschlagung einer Protestaktion in einer der Hochburgen des unterlegenen Kandidaten Martin Fayulu getötet worden, habe die Polizei berichtet.
Bei dem Zwischenfall in der Stadt Kikwit seien zudem zehn Menschen verletzt worden. Auch bei Protesten von Fayulus Anhängern in Kisangani im Zentrum des Landes sei es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.
Die nationale Wahlkommission CENI hatte den Oppositionskandidaten Felix Tshisekedi zum vorläufigen Gewinner der Präsidentenwahl erklärt. Fayulu, sein Hauptwidersacher auf Seiten der Opposition, habe von einem „Putsch“ gesprochen.
Bei schweren Gefechten zwischen mutmaßlichen Bandenmitgliedern im Nordosten von Mexiko sind 21 Menschen ums Leben gekommen, meldet die Augsburger Allgemeine. Ersten Ermittlungen zufolge werde von einer Auseinandersetzung zwischen zwei verfeindeten Kartellen ausgegangen, habe der Generalstaatsanwalt des Bundesstaats Tamaulipas, Irving Barrios Mojica, am Donnerstag dem Radiosender "Radio Fórmula" gesagt. Die Opfer seien in der Gemeinde Refugio Hinojosa der Nähe der Ortschaft Miguel Alemán in Tamaulipas direkt an der Grenze zu den USA entdeckt worden.
Es würde vermutet, dass es sich bei den Opfern um mutmaßliche Mitglieder des Cártel del Noreste (Nordost-Kartell) und dem Cártel del Golfo (Golf-Kartell) handele, so der Generalstaatsanwalt. Einige der Leichen seien verbrannt gewesen, wie auf veröffentlichten Fotos vom Tatort zu sehen war. Anwohner hätten laut einem Bericht des Fernsehsenders Televisa in der Nacht auf Mittwoch eine Schießerei zwischen verfeindeten Banden gemeldet. Soldaten entdeckten vor Ort zudem fünf in Brand gesteckte Geländewagen.
Etwa jeder zweite Asylbewerber aus der Türkei hat zuletzt Schutz in Deutschland erhalten, meldet die FAZ. Das gehe aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken im Bundestag, Sevim Dagdelen, hervor.
«Die Türkei ist kein sicheres Herkunftsland. Für andersdenkende türkische Staatsangehörige verschlimmert sich die Lage immer mehr», habe Dagdelen beklagt. «Die Bundesregierung handelt schlicht skrupellos, wenn sie das Erdogan-Regime mit Wirtschaftshilfen und Waffenlieferungen unterstützt, während gleichzeitig jeder Zweite, der vor Erdogan flieht, Schutz in Deutschland erhält. Es muss Schluss sein mit der Hilfe der Bundesregierung für einen Fluchtverursacher.»
Im September hätten mehr als 40 Prozent der türkischen Antragsteller Schutz in Deutschland erhalten, in den beiden Folgemonaten sei es dann rund jeder Zweite gewesen. Dabei gehe es um die so genannte bereinigte Schutzquote, bei der Ablehnungen aus formellen Gründen ausgeklammert bleiben - etwa, weil ein anderes EU-Land zuständig ist.
Die Türkei will mit einem Militärschlag gegen syrische Kurden nicht länger warten, meldet die Deutsche Welle. Sein Land werde über den Zeitplan entscheiden und "niemanden um Erlaubnis bitten", habe der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu dem Nachrichtensender NTV gesagt. Auch wenn sich der angekündigte Abzug der US-Truppen verzögere, werde Ankara seine Pläne umsetzen, hieß es weiter. Zugleich habe Cavusoglu Mitgliedern der US-Regierung vorgeworfen, den Truppenrückzug zu torpedieren. Forderungen aus Washington nach einer Schutzgarantie für die syrischen Kurden weise Ankara entschieden zurück.
Hinter den Kulissen habe die Türkei unterdessen um Hilfe der USA für Luftangriffe, Transporte und Logistik im Kampf gegen den IS gebeten. "Die türkischen Anfragen sind so umfangreich, dass, wenn sie voll erfüllt würden, das US-Militär seine Einbindung in Syrien vertiefen statt reduzieren würde", habe es in einem Bericht des "Wall Street Journals" geheißen.
Die USA steuern auf den längsten Shutdown ihrer Geschichte zu: Sollte der Stillstand in Teilen der US-Regierung über diesen Freitag hinausgehen, wäre der Rekord von 1996 unter Bill Clinton gebrochen, meldet die Deutsche Welle. Präsident Donald Trump habe den oppositionellen Demokraten die Schuld an der Situation gegeben und erst einmal seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in der Schweiz abgesagt. Das Forum in Davos findet vom 22. bis zum 25. Januar statt.
Bei einem Besuch in der texanischen Grenzstation McAllen habe Trump nochmals eine "enorme Flut von illegaler Einwanderung sowie Drogen- und Menschenhandel" beklagt, die durch eine Mauer zu Mexiko gestoppt werden könne. Die USA bräuchten eine Barriere. Deshalb habe der Präsident ein weiteres Mal und noch energischer als bisher damit gedroht, einen "Nationalen Notstand" auszurufen, sollten die Demokraten nicht bereit sein, die von ihm geforderten 5,7 Milliarden Dollar für den Mauerbau mitzutragen. Der Schritt gäbe ihm weitreichende Befugnisse. Trump könnte versuchen, sein Projekt ohne die Zustimmung des Kongresses zu verwirklichen. Er wolle zwar auf dem Verhandlungsweg eine Einigung mit den Demokraten, versicherte Trump. Aber wenn das nicht gelinge, werde er den Weg eines Notstandes wahrscheinlich gehen, "ich würde fast sagen definitiv".
Die US-Regierung bereite einem Medienbericht zufolge die Ausrufung des nationalen Notstandes für den Bau der Grenzanlage zu Mexiko schon konkret vor, meldet orf.at. Präsident Donald Trump könne dann ohne Zustimmung der demokratischen Kongressmehrheit Zugriff auf einen Armeefonds erhalten, habe die „Washington Post“ unter Berufung auf zwei Insider berichtet. NBC News zufolge könnte der fast 14 Milliarden Dollar schwere Fonds des Army Corps of Engineers, der eigentlich für den US-Katastrophenschutz und Präventionsprojekte vorgesehen ist, angezapft werden, heißt es weiter. Das Weiße Haus habe bestritten, dass Trump über einen solchen Plan informiert worden sei. „Die NBC-Geschichte ist völlig falsch, fake news“, habe Sprecherin Sarah Sanders gesagt. Das Verteidigungsministerium habe sich nicht dazu äußern wollen.
Seit gut vier Monaten wird in Schweden versucht, eine Regierung auf die Beine zu stellen, jetzt wird die Zeit dafür knapp: Sollte sich in den kommenden zwei Wochen keine Mehrheit für ein Kabinett finden, kommt es automatisch zu einer Neuwahl, meldet orf.at. Am Mittwoch werde über den nächsten Ministerpräsidenten abgestimmt, dabei stehe noch gar nicht fest, wer überhaupt zur Wahl steht.
Am Montag werde Parlamentspräsident Andreas Norlen bekanntgeben, wer sich am Mittwoch der Wahl im Parlament stellen wird. Es sei die vorletzte Chance, eine Regierung in Schweden zu bilden: Sollte der Kandidat erneut verlieren, werde in der Woche darauf noch ein letztes Mal gewählt, ehe es zwangsläufig zu einer Neuwahl komme.
Die Situation sei jedoch auch mehrere Monate nach der Wahl im September festgefahren. Weder der Mitte-links-Block rund um den bisherigen und momentan geschäftsführenden Ministerpräsidenten Stefan Löfven von den Sozialdemokraten, noch der Mitte-rechts-Block mit den Moderaten von Ulf Kristersson konnten bei der Wahl eine Mehrheit erreichen. Stark zugelegt haben hingegen die Schwedendemokraten. Sowohl Löfven als auch Kristersson stellten sich bereits einer Abstimmung – und verloren. Nun werde erwartet, dass einer der beiden sich erneut zur Wahl stellt. Entscheidend für den Erfolg werde dabei die Haltung der Zentrumspartei und der Liberalen sein, die eigentlich dem Mitte-rechts-Block zuzurechnen seien.
Brasilien steigt nach Angaben der Vereinten Nationen aus dem weltweiten UNO-Migrationspakt aus, meldet die Kleine Zeitung. Unter Führung des neuen Präsidenten Jair Bolsonaro folge das Land damit Ländern wie den USA, Ungarn, Österreich, der Tschechischen Republik, Israel und Polen, die gegen den Pakt stimmten. Unter Amtsvorgänger Michel Temer hatte Brasilien den Pakt im Dezember noch angenommen.
Bolsonaro hatte die Vereinbarung via Twitter kritisiert. Sein Land würde "Hilfe für Bedürftige niemals ablehnen, aber Migration kann nicht willkürlich sein", habe der Präsident geschrieben. "Brasilianer und die hier lebenden Einwanderer werden sicherer sein mit Regeln, die wir selbst bestimmen, ohne Druck von außen." Schon zuvor hatte Bolsonaro einen Ausstieg aus dem Pakt versprochen.
Brasilien habe Tausende Migranten aus dem Krisenland Venezuela aufgenommen. Allein im Staat Roraima im Norden Brasiliens seien schätzungsweise mehr als 50.000 Venezolaner angekommen.
Trotz massiver internationaler Proteste ist der venezolanische Präsident Nicolas Maduro für seine zweite Amtszeit vereidigt worden, meldet die Kleine Zeitung. Der sozialistische Staatschef habe am Donnerstag vor dem Obersten Gerichtshof seinen Eid für die Amtszeit 2019 bis 2025 abgelegt. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) erkenne Maduro allerdings nicht als rechtmäßigen Staatschef an.
"Der Ständige Rat der OAS hat beschlossen, die Amtszeit der Regierung von Nicolas Maduro ab dem 10. Jänner 2018 nicht als legitim anzuerkennen", habe die Organisation mitgeteilt. 19 Mitgliedstaaten hätten für die Resolution gestimmt, sechs dagegen, bei acht Enthaltungen.
Maduro ist im Mai vergangenen Jahres in einer umstrittenen Abstimmung wiedergewählt worden, doch zahlreiche Staaten, internationale Organisationen und die venezolanische Opposition erkennen das Ergebnis wegen des undemokratischen Wahlprozesses nicht an. Zuletzt hätten mehrere lateinamerikanische Staaten und Kanada angekündigt, Maduro nicht als rechtmäßigen Präsidenten anzuerkennen. Die USA und die EU haben bereits eine Reihe von Sanktionen gegen die venezolanische Führungsriege verhängt.
Der frühere Landesvorsitzende der AfD in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, hat offenbar eine neue Partei gegründet, meldet dernewsticker. Poggenburg habe in der Nacht zu Freitag die bisherigen AfD-Logos auf seinen Profilseiten in sozialen Netzwerken durch das Logo des "AdP" ersetzt. Die Abkürzung stehe für "Aufbruch deutscher Patrioten". Auch eine gleichnamige Internet-Domain sei registriert worden. Erst kurz zuvor war bekannt geworden, dass Poggenburg aus der AfD austrete, nachdem deren Bundesvorstand beschlossen hatte, dass der 43-Jährige zwei Jahre lang keine Parteiämter bekleiden dürfe.
Von 2014 bis 2018 war Poggenburg Vorsitzender der AfD-Sachsen Anhalt, seit 2016 sitzt er dort im Landtag. Bis 2018 war er Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion.
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Dezentrale Exchange
Dezentrale Exchange ist eine Online-Exchange für den Austausch digitaler Vermögenswerte, die nach dem Prinzip einer dezentralen Methode arbeitet. Ein solcher Austausch speichert keine Daten über Benutzer und deren Fonds, sondern ist nur eine Plattform für die Durchführung von Transaktionen ohne Zwischenhändler (p2p).
Inhaltsverzeichnis
Vor- und Nachteile eines dezentralen Austauschs[Bearbeiten]
Nicht alle Kryptowährungsbörsen, die eine Dezentralisierung erfordern, verfügen über diese Funktion. Einer der Hauptunterschiede des dezentralen Austauschs ist das Fehlen eines KYC-Prozesses und infolgedessen die Unfähigkeit des Benutzers, seine Daten wiederherzustellen. Dies ist einer der Hauptnachteile des dezentralen Austauschs.
Die Nachteile des dezentralen Austauschs sind:
- Viele dezentrale Exchange arbeiten auf der Grundlage Smart Contract. Kryptowährungen, die keine Smart Contract unterstützen, können mit solchen Börsen nicht verhandeln.
- Keine Unterstützung
- Kleinerer Liquiditätspool als zentralesierten Börsen
- Einige Funktionen, die zentralisierten Börsen inhärent sind, sind nicht verfügbar: Landing, Margin Trading und Stoploss.
Die Vorteile von dezentrale Exchange:
- Dezentrale Börsen verfügen nicht über ein autonomes Verwaltungsgerät, alle Transaktionen werden automatisch oder mit ein wenig Hilfe von Netzwerkmitgliedern reguliert
- Dezentrale Börsen machen Transaktionen völlig anonym
- Dezentrale Börsen sind resistent gegen Angriffe, da sie keine Benutzerdaten speichern
- staatliche Stellen können Konten nicht sperren oder einfrieren, da die dezentrale Exchange eine verteilte Architektur aufweist
- Transparenz der Operationen
Liste der dezentralen Börsen[Bearbeiten]
- IDEX ist eine dezentrale Börse für den Handel mit Ethereum-Token (ERC20).
- Waves Platform ist ein dezentraler Austausch aus dem Waves-Projekt, mit dem Kryptowährung für Fiat austauschen können.
- Hadax (Huobi Autonomous Digital Asset Exchange) ist der Austausch aus dem Huobi-Projekt.
- Bancor Network ist ein dezentraler Austausch mit automatischer Preisgestaltung. Ihre Dezentralisierung wurde nach dem Hack des Austauschs im Juli 2018 in Frage gestellt. Dann wurden rund 14 Millionen US-Dollar gestohlen.
- Binance DEX ist eine dezentrale Börse, die im Frühjahr 2019 gestartet wurde.
- Etherdelta
- Forkdelta
- Crypto-bridge
- Switcheo Exchange ist eine dezentrale Exchange, die auf der NEO-Blockchain basiert.
- Bisq
- Newdex
- Stellar Distributed Exchange ist ein dezentrale Exchange aus dem Stellar-Projekt mit der Möglichkeit, in fiat-Währungen umzutauschen.
Die gesamte Liste der dezentrale Exhanges 一 hier.
Entwicklungsperspektiven[Bearbeiten]
Jetzt erfüllen dezentrale Börsen die wichtigsten Regeln des Kryptohandels: Anonymität und Sicherheit. Aus diesem Grund wird der dezentrale Austausch bei Kryptowährungshändlern beliebt sein. Im Moment haben die meisten dezentralen Börsen eine ziemlich komplizierte Oberfläche, die für den durchschnittlichen Benutzer oder Anfänger nicht einfach sein wird. Die Vereinfachung der Benutzeroberfläche kann eine große Anzahl von Benutzern anziehen.
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Hinweis: Du bearbeitest eine grundständige Anleitung. Alle Änderungen, die du vornimmst, betreffen alle 24 Anleitungen, die diesen Schritt beinhalten.
Schritt 3 übersetzen
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Turn the computer 90 degrees clockwise again, and remove only the bottom screw on either side of the hinge.
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Kindergesundheit: Verbreitung von Viruserkrankungen bei Kindern durch Spielzeug
Manche Viren können bis zu 24 Stunden lang auf Spielzeug ansteckend bleiben. Insbesondere Spielzeug in Wartebereichen von medizinischen Einrichtungen, Kinderkrippen und Kindergärten kann als Quelle für Ausbrüche von Viruserkrankungen dienen.
Spielzeug in Kindertagesstätten oder Arztpraxen, wo viele Kinder damit spielen oder in deren Nähe niesen und husten, kann mit Krankheitserregern belastet sein. Davor warnen Forscher der Georgia-State-Universität.
Die amerikanischen Wissenschaftler untersuchten, wie lange Viren auf einem Plastik-Spielzeug, einem Quietsch-Frosch, überleben können. Sie konnten infektiöse virale Partikel bis zu 24 Stunden nach der Kontamination des Spielzeugs bei 60% relativer Luftfeuchtigkeit nachweisen und bis zu 10 Stunden bei 40% relativer Luftfeuchtigkeit.
Diese Befunde zeigen, dass vor allem behüllte Viren auf Spielzeug lange ansteckend bleiben. Beispiele für solche Viren sind u.a Influenza- und Coronaviren, die das schwere akute respiratorische Syndrom (SARS) oder MERS (Middle East Respiratory Syndrome Virus) verursachen können.
Die Studie wurde online in der Fachzeitschrift „Pediatric Infectious Disease Journal“ veröffentlicht.
„Die Leute denken nicht wirklich daran, dass sie sich über Gegenstände anstecken können“, kommentierte der Hauptautor Richard Bearden II die Studie. „Sie gehen eher davon aus, dass sie sich bei anderen Menschen infizieren. Kinder sind anfällig für Infektionskrankheiten, weil sie vieles anfassen und in den Mund stecken und weil ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt ist.“
Spielzeug kann ein wichtiger Faktor bei der Verbreitung von Viruserkrankungen bei Kindern sein. Frühere Studien haben virale Kontaminationen von Spielzeug belegt, das in Kindertageseinrichtungen, Arztpraxen oder Wohnungen von mehreren Kindern gemeinsam benutzt wurde. Insbesondere Spielzeug in Wartebereichen von medizinischen Einrichtungen kann als Quelle für Ausbrüche von Viruserkrankungen dienen.
Nach 24 Stunden und 60% relativer Luftfeuchtigkeit bleibt zwar nur noch 1% der ursprünglichen Virenbelastung auf dem Spielzeug infektiös, aber auch wenn nur wenige Viren zurückbleiben, können sich Kinder noch anstecken, geben die Experten zu bedenken.
Bei relativer Luftfeuchte von 40% waren die Viren weniger stabil. Diese Konzentration ist in Innenräumen häufiger üblich. In den ersten beiden Stunden blieb dabei 0,01% der Viren zurück, d.h., die Anzahl der infektiösen Viren ging um 99,9% zurück.
Quelle: Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.
Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de
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Hehe,
ich hab da einen netten Link gefunden ? lauter lustige Dinge zu sehen. Zu finden ist all das unter unf-unf.de. Viel Spaß damit
Hehe,
wer wollte das nicht immer schon? Einmal vor dem Bundestag demonstrieren ? und das ohne dort zu sein?
Bei Mein Demonstrant gibt es genau die Möglichkeit. Du schreibst deinen Spruch nieder und die (lassen) demonstrieren für dich.
Eine heiße Idee, find ich.
Buß- und Bettag ist heut!
Auch wenns ? leider ? schon lang kein gesetzlicher Feiertag ist, ist es dennoch heut.
Also vielleicht mal ein wenig besinnen und über den Sinn des (eigenen) Lebens nachdenken. Tut manchmal gut.
Hach,
heut ? ähm, gestern ? gabs im Uni-Kino "Lost in Translation". Natürlich hat man zum Ende wieder gemerkt, daß das Drehbuch von einer Frau stammte
Aber die Musik war gut ? hat mir gefallen. Und schöne Bilder von Tokyo und Kyoto gabs zu sehen.
Ja, japanisch ist schon eine witzig klingende Sprache. Aber auch sicher schwer zu erlernen, wenn man nicht dort aufwächst ?
Ich war reichlich erstaunt und hätte schon gar nicht mehr damit gerechnet.
Da erreicht mich vor ein paar Tagen ein Brief einer Freundin, die doch einige hundert Kilometer entfernt wohnt. Nach über einem Jahr schreibt sie mal wieder. Sie hätte ein ganz schlechtes Gewissen. Sie hatte weder auf emails noch auf eine eCard zu ihrem Geburtstag reagiert. Nicht mal eine Geburtstagskarte hatte sie mir geschickt (und das ist vorher wirklich nie vorgekommen).
Tja, geheiratet hat sie. Umgezogen ist sie ? schon seit Monaten. Und teilt mir nun ihre neue Adresse mit. Achja, und Mutter wird sie wohl in einigen Wochen sein.
Irgendwie bin ich enttäuscht. Hätte erwartet, daß sie sich mal früher meldet. Dass wir einen Kontakt haben wie früher. Traurig darüber, daß der Kontakt unter all dem so litt. Und wohl weiter leiden wird.
Und unschlüssig bin ich. Darüber, was ich machen soll. Ihr sagen, daß mir eine Geburtstagskarte im Jahr als Meldung reicht (was es ja eigentlich nicht tut). Oder ganz auf den Kontakt verzichten? Oder so tun, als sei nix geschehen?
Ich weiß es nicht. Aber vielleicht ihr?
Hi,
wer hat ähnliches erlebt? Wer hat am Dienstag, 26.10. in der Hauptmensa am Schneiderberg das Wahlmenü ohne Fleisch ? Möhrenschnitzel mit Sauce Mornay ? genossen und hatte hinterher Probleme mit dem Magen (Magenschmerzen bzw. Magenkrämpfe)?
Macht einfach einen Kommentar, wenn ihr solche Probleme hattet. Ich weiß nämlich nicht, woher ich diese starken Schmerzen habe. Die notwendige email-Adresse wird nicht angezeigt in dem Kommentar.
Manchmal frage ich mich schon, ob man in Deutschland alt werden sollte. Irgendwie erscheint es mir so, als ob man viel Geld haben müßte, um beruhigt alt werden und sterben zu können. Hat man kein Geld, wird man wohl zum Sozialfall, denn die spätere Rente ? sofern es sie dann noch gibt ? reicht nicht zum Leben. "Zuviel zum Sterben, zuwenig zum Leben", würde ich mal mutmaßen.
Bleibt nur noch die Selbstabsicherung. Doch im Falle von Arbeitslosigkeit ? und dieser Fall ist nicht allzu selten ? muß auch diese aufgebraucht werden. Also wird man wohl im Alter abgeschoben werden ins Altenheim. Denn meist können die näheren Verwandten ? selbst wenn man Familie hat ? nicht rund um die Uhr pflegen, da auch sie das Geld irgendwie verdienen müssen. Und so ein Altenheim kostet. Natürlich auch den Verwandten. Und die Zustände dort sind ja nicht gerade rosig, wie man mehreren Berichten entnehmen kann (und es wird sich sicher nicht in den nächsten Jahren verbessern).
Also ein Vor-sich-Hinwegetieren. Traurig. Also bleibt wohl nur Auswandern. Aber wohin? Und wieso bekommt es Deutschland nicht in den Griff? Oder sollte man gar nicht erst alt werden? Aber da kommen wir ja wieder zur Frage des Lebens bzw. der Frage nach dem Sinn des Lebens. Sicher nicht dieses Älterwerden. Doch wo kann man das?
Es gibt Nachbarn, die einfach nicht verstehen, daß Sonntag ein Ruhetag ist. Die müssen dann am frühen Sonntag morgen weiter Ihre Möbel umräumen. Lassen dabei natürlich auch was (um)fallen. Und lärmen so laut rum, daß man davon aufwacht.
Lieben Dank, ihr Nachbarn.
Nachtrag um 20.20 Uhr:
Und sie sind immer noch am lärmen ?
Ich liebe Referate!
Bisher haben sie immer dazu beigetragen, meine Noten zu verbessern. Aber es soll ja auch Leute geben, die einen Horror davor haben.
Eben grad hab ich einen netten Artikel über die Referatsvorbereitung gefunden ? in der Wikipedia im Bereich Tips und Tricks findet man eine nette Hilfestellung.
Vielleicht hilft das ja der einen oder anderen
Man,
wiki(Lebkuchen) gibt es nun schon seit Anfang September. Also kann wiki(Weihnachten) nicht mehr weit sein!
Tja, vielleicht sollte ich doch noch mal einen Weihnachtszettel (oder genauer: Wunschzettel) fertig machen ? sind ja wirklich nicht mal mehr 2 Monate hin. Und gefragt worden bin ich auch schon. Hm, vielleicht ne Bücherliste, da könnt ich so einiges brauchen ?
? wer mag, darf mir aber auch gern die Lottozahlen vom nächsten Samstag eintragen
Hach,
nun gibt es ja nach jahrelangen Beschwerden bei der Post endlich die Möglichkeit, auch am Automaten Wunschmarken zu erstellen.
Jedoch wär ich im Leben nicht drauf gekommen, wie engstirnig man ? die Deutsche Post AG ? dabei nach diesen vielen Beschwerden (zumindestens meinerseits) denken kann.
Ich habe also eine 2-EUR-Münze und benötige dafür mindestens eine 1,44 E Marke. Und gute Restwerte. So denke ich mir, kreiere ich doch mal folgendes:
2 * 0,01 E Wunschmarke
1 * 0,10 E Wunschmarke (zum Aufzahlen von 0,45 auf 0,55)
1 * 0,44 E Wunschmarke (zum Aufzahlen auf 1,44 nutzbar oder auf 0,45 E aufzahlbar)
1 * 1,44 E Standardmarke
ergibt zusammen 2 EUR (wenn ich mich nicht verrechnet habe).
Und was macht die Post? Man kann genau einen Wert für eine Wunschmarke erstellen, danach kann man nur noch aus Standardwerten oder aus diesem einen Wunschmarkenwert wählen!
Ich erhalte also 2 * 0,01 E und 1,44 E, danach eine Restrückzahlung aus diversen 0,10 E Marken sowie einer 0,45 E Marke.
Hirnrissig und engstirnig!
Wahrscheinlich haben die Programmierer dieser Automatensoftware soviel Geld, daß sie frankieren lassen ? bei der Reduzierung des Sondermarkenverkaufs ja eh kein Wunder. Oder gar nicht wissen, was ein Brief ist!
Man oh man. Willkommen in der Servicewüste Deutschland!
"Schönen guten Abend, Hirnlos mein Name vom Institut Humgrum Marktforschung. Wir machen eine Umfrage, haben Sie einen Augenblick Zeit?"
Aus diesem Augenblick werden meist viele, wer kennt das nicht? Und es nervt. Und wundert mich jedesmal wie denn ausgerechnet 4 verschiedene Institute an meine Nummer kommen, die doch angeblich eine Geheimnummer ist. Und die ja immer nur ein Computer ermittelt. Ja ja.
Nun hab ich das Gegenmittel! Gehört hatte ich ja schon davon, nur noch nicht in Gänze gesehen. Nun hab ich es gefunden. Durch ein anderes Blog.
Es ist ein Ablaufdiagramm, denn schließlich arbeiten ja auch die Anrufer mit einem solchen. Dieses dient aber der Verwirrung ebendieser Anrufer ? da freut man sich doch glatt schon auf die Anrufe dieser Marktforscher.
ick to view original sizeEinfach herrlich
So, nun hab ich geupdatet. Und noch einige Hacks hinzugefügt. Somit kann ich nun auch Links zur wiki(wikipedia,deutschen Wikipedia) anbieten. Ist das nicht schön?
Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen. Lauthals.
Da berichtet das Magazin Monitor unter anderem über die Maut. Fahrer berichten von Ausfällen und Falschberechnung, obwohl Toll-Collect schon am 21. September 2004 vom erfolgreichen Abschluß der Vortests berichtete.
Interessant ist zum Beispiel, daß die OBUs nichts mehr berechnen, wenn man erst mal im Ausland war mit dem LKW, da sie sich nicht mehr einbuchen. Oder daß ? laut einem Heise-Bericht ? die OBUs im Ausland vom Netz getrennt werden müssen, damit sie nicht weiterberechnen.
Zum 1. Januar 2005 soll also die Maut mit diesen OBUs berechnet werden. Oder die Fahrer buchen sich manuell am Terminal ein. Was seeeeeehr lange dauern soll. Und natürlich gibt es nicht genug Terminal. Und schon gar nicht OBUs, die im Ausland verbaut worden sind. Also bleiben nur Kontrollen. Nun ja, klingt für mich eher wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen.
Es wird also wieder Milliarden an Steuerausfällen geben. Und natürlich wird wieder niemand Schuld dran haben. Und niemand Ersatzzahlungen leisten.
Oh, du schöne neue Welt. Was waren eigentlich die Gründe, die gegen eine Vignette sprachen?
Uha, da sollte man aber schon gegessen haben. Besonders die Gewürztunke sieht doch lecker aus.
Wie gut, daß die Stellen der Kontrolleure immer weiter zusammengestrichen werden. So wissen wir wenigstens nicht, was wir serviert bekommen. Und wer kann schon sagen: "Ich esse nur in der Küche meines Vertrauens"?
Traurig, traurig. Vielleicht sollten doch die Politiker mal dazu verdammt werden, zwei Monate lang an einem Imbiß (oder meinetwegen auch in einem Restaurant) zu essen, der oder das nicht kontrolliert worden ist. Mal sehen, wie es danach mit der Streichung der Stellen aussieht
Ich hab mal wieder bei der ARD-Doku geguckt. Die Sache mit dem Lehrgeld. Nett, die Geschichte mit den Auszubildenen und den Schülern.
Die Auszubildenen lernen mangels Firma in einem Ausbildungszentrum. Und erhalten keinen Cent dafür. Andererseits sind ca. 20% der Schüler zu faul zum Lernen und müssen nachlernen, um überhaupt einen vernünftigen Abschluß zu erhalten. Das machen sie an einem privaten Institut. Und erhalten dafür 192 EUR Förderung im Monat!
In meinen Augen unverschämt. Aber leider notwendig, da sich die Anzahl der Kinder von Jahr zu Jahr reduziert. Meiner Meinung nach werden in 10 Jahren nicht mehr genug Erwerbstätige vorhanden sein, so daß man sich Facharbeiter aus dem "Ausland" teuer einkaufen werden wird. Ein trauriges Bild, was Deutschland da wieder abgibt. Dabei gibt es soviele verschiedene Möglichkeiten, dieses Fiasko zu vermeiden. Andere Länder wie Finnland machen es vor. Aber Deutschland braucht ja halbe Ewigkeiten für Reformen.
Gestern war ich eingeladen. Zu einer Geburstatgsfeier. Oh, wie wurde es wieder spät (oder sollte ich sagen: eher früh? ). Wie dem auch sei, nach dem Bowlen waren wir noch im Bistro. Und da ich irgendwann in den folgenden Stunden noch ein wenig Schlaf benötigte, bestellte ich mir ein Ki-Ba-Saft. Also Kirsch-Banane.
Nun ja, leider habe ich erleben müssen, daß jeder eine andere Vorstellung von der Mischung hat. Um dem zu entgehen sagte ich also bei der Bestellung: "Ich hätte gerne einen Ki-Ba mit einem Drittel Kirsche und zwei Drittel Banane." Kam doch als Antwort die Frage: "Also mehr Kirsche als Banane?" Es fiel mir sehr schwer höflich zu bleiben und das Mischungsverhältnis einfach nur noch einmal zu wiederholen.
Also, liebe Schüler, hier findet ihr zum Beispiel den Sinn in gutem Basiswissen Mathe. Denn nur das braucht. Aber das auf jeden Fall. Dann wird es in 10 Jahren in Deutschland nicht heißen: "Wir haben leider keine guten Schüler, wir müssen uns unsere Auszubildenen aus dem Ausland holen oder alternativ die Fachkräfte aus dem Ausland." Strengt euch an!
So ein Scheißtag heut. Hab ich selten erlebt, soviel Dreck, Unverschämtheit, Dreistigkeit und Arroganz wie heut. Ich bin fassungslos ob dessen, wie vorschnell manche bereit wären, einen Meineid zu leisten. Ich bin entgeistert darüber, welch einen Scheißdreck sich manche Fotografen trotz Verbots der Ablichtung eines selbst und Bitte um Löschung des digitalen Fotos kümmern. Und das alles nur um Rache und Neid anzuzetteln.
Was für ein Tag ?
ja, mehr steht dazu auch noch irgendwo. Aber es ist ein Gedächtnisprotokoll und von daher nicht öffentlich. Sorry dafür.
Juchheißa, es gibt was feines, chices für die deutsche Wortschöpfung
Ein Wortmuseum! Wird bestimmt einer meiner Lieblings-Links! Alte, fast vergessene Worte als Ausstellungsstück ? welch eine grandiose Idee!
Das ist cool ? DSL zum Mitnehmen. Hoffen wir mal, daß es Verbreitung findet, nicht nur in Stuttgart und Berlin. Ist supergünstig und schnell laut Heise-Ticker. Ist zwar etwas mehr Strahlenbelastung aber vielleicht soviel Konkurrenz für die Telekom und anderen, daß deren Preise wieder etwas fallen.
Barebacking ? aufmerksam geworden bin ich darauf durch einen Beitrag von Polylux am 8. September 2004 in der ARD ? ist in meinen Augen absoluter Wahnsinn.
Barebacking ist das Gegenteil von Safer Sex. Sex auch mit HIV-Infizierten. Und das In-Kauf-Nehmen des Infektes.
Der Erklärungsversuch, Männer suchen und brauchen etwas, um das sie sich (bei sich selbst) kümmern können ? und das bietet ja eine solche Infektion ? ist verrückt. Meines Erachtens.
Hat der Barebacker eigentlich mal dran gedacht, daß er "es" auf Kosten der Allgemeinheit betreibt?
Es ist betrüblich, geradezu erschreckend, wie mit HIV umgegangen wird. Ich bin sprachlos
Angenervt bin ich heut ein wenig. Da zahlt man teures Geld an seinen Provider (nicht den dieser Domain) und ? die Domain ist mal wieder tagelang nicht erreichbar. Das gibts doch nicht! Wofür hab ich denn dann das Geld bezahlt? Damit er kassiert, Pleite macht und untertaucht? Woah, wenn ich doch nur in Berlin leben würde ?
? ich würd ihn mir vorknöpfen. Kann doch alles irgendwie nicht sein
Jaja, diese Suchmaschinen.
Vor ein paar Tagen habe ich einen Link gefunden, will ihn niemandem vorenthalten
Grundlegendes zum Suchmaschinen-Ranking und wie man seinen Rank verbessert und austest ? zumindestens bei seekport.
Und nun der Link: www.seekport.de/seekbot/
Viel Spaß damit.
Nun ist es geschafft. Die Schule ist erstürmt, die Geiseln sind befreit. Oder getötet. Ein irrer Wahnsinn.
Warum nur kommt es immer zu solchen Konflikten? Irgendwie erinnert mich die ganze Situation an die Israels. Auch da flammt das immer wieder auf. Ist das wirklich die Stimme des Volkes? Oder sind es kleine Gruppen, die auf einer Meinung beharren und die mit allen Mitteln durchsetzen wollen, gegebenenfalls auch gegen das Volk? (Hintergrundwissen bei tagesschau.de)
Und warum versucht man nicht, diesen Streit zu schlichten? Ist die Politik des Herrschens wirklich so wichtig, um über Leichen zu gehen? Sollte es nicht Ziel sein, mit dem Volk zu arbeiten? Es ist einfach immer wieder traurig zu sehen, wie sich die Geschichte wiederholt, ohne daß die verantwortlichen (Politiker) draus lernen.
Tanzen war ich. Und wollte eigentlich zu einem Vorfall Stellung nehmen. Und setze gerade mit einer Erklärung an, wie sich das Ganze abgespielt hat ? und werde überfahren mit der Bemerkung "Ja, das habe ich schon von 2 Leuten gehört, wie aggressiv und penetrant du auf das B bestanden hättest.".
Hm, aggressiv würde ich mich nicht einschätzen. Zumindestens nicht in dieser Situation. Penetrant mag ja Auslegungssache sein. Aber dennoch hätte ich gerne als Beschuldigter die Möglichkeit, das Geschehene aufzuklären. Oder zu erklären. Aber scheinbar reicht für ein Urteil schon die Aussage von 2 mir Unbekannten.
Welch Voreingenommenheit. Und das bei einem Sport, in dem die Freundschaft, Freundlichkeit und Toleranz gegenüber anderen hochgehalten wird. Begeistert bin ich davon nicht. Oder anders gesagt: ich finde es ziemlich unfair.
Grad habe ich mir die Sendung Praxis angeschaut. Berichtet wurde da über die Pflanze Sutherlandia.
HIV-Infektionen nehmen ja leider wieder zu ? wohl eine Folge von falscher Sicherheit gepaart mit schlechter Aufklärung. Schade. Schlimm ist es in Afrika.
Neben einer hohen Infektionsrate kommt noch die Armut hinzu. Eigentlich ist da ein schneller tödlicher Ausgang schon vorprogrammiert. Doch ein Biologe hat interessante Fähigkeiten einer alten Pflanze entdeckt ? Sutherlandia. Diese Pflanze kann AIDS nicht heilen, aber den Ausbruch hinauszögern. Und das zu einem konkurrenzlos günstigem Preis.
Und genau das scheint für die Industrie ein Problem zu sein. Die Pflanze wird nicht für Tablettenproduktion genutzt. Und erforscht wird sie ebenso wenig. Schade. Aber Profitgier scheint alles in den Schatten zu stellen, was einen Menschen ausmacht.
Puh, welche eine Hast.
Natürlich haben wir gestern den Zug nicht mehr geschafft. Und natürlich habe ich heut 3 Automaten gebraucht, um letztendlich doch bar zu zahlen, für meine Fahrkarte. Und natürlich hatte ich keine 4 Minuten mehr zum Umsteigen (oder sollte ich sagen: quer durch den Bahnhof laufen?).
Aber egal. Dortmund war schön. Und die Feier heut nachmittag auch. Tja, und die Wohnung ist auch wieder bewohnbar.
Nur der Vermieter hat sich noch nicht gemeldet. Dafür haben wir aber einen neuen Schließzylinder. Warum das Auswechseln allerdings mehrere Stunden gebraucht hat, ist mir nicht klar. Und warum es nur einen Schlüssel dafür pro Haushalt gibt, auch noch nicht. Aber vielleicht ändert sich das noch.
So, grad hab ich noch mal einige Zahlen gehört. Und drüber nachgedacht.
27,5 Mio. Erwerbstätige gibt es zur Zeit. Recht wenig. Und ca. 4,5 Mio. Arbeitslose. Also zusammen ca. 32 Mio Personen, die arbeiten könnten.
Wenn man nun die Arbeitszeit nicht erhöhen würde, sondern verringern würde auf 35 Stunden, so würden die meisten auf ein Achtel ihrer Arbeitszeit verzichten. Rund 12 %. Obwohl ja manche tariflich eh nur 35 Stunden arbeiten müßten. Aber nehmen wir mal an, sie verzichten auf die Überstunden. Natürlich gäbe es Lohneinbußen, aber 12 % sind glaub ich tragbar. Wenn also 27,5 Mio. Leute auf ein Achtel Arbeitszeit verzichten, dann gäbe das für je 7 Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsplatz!
Oh ja, ich höre die Aufschreie: kann man doch nicht so rechnen, sind doch noch ganz viele Nebenkosten etc. Nun ja, die Nebenkosten. Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung und Rentenversicherung hängen prozentual vom Einkommen ab. Also würden diese Ausgaben auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite sinken! Und dann für den neuen Arbeitnehmer ausgegeben. Und wenn dann mehr Leute in die Sozialversicherungskassen einzahlen, dann sinkt der Beitrag wahrscheinlich auch noch mal.
Klar, man kann nicht das nicht so pauschal rechnen ? nicht überall arbeiten ein Vielfaches von 7 Mitarbeitern. Und nicht überall lassen sich für jeweils 7 Leute die Arbeitszeit einsparen. Aber nehmen wir mal an, es würde in 2/3 der Fälle klappen. Das würde bedeuten, rund 18 Mio. Leute reduzieren die Arbeitszeit. Das ergäbe etwas mehr als 2,5 Mio. neue Arbeitsstellen!
So,
ich bin erstmal raus! Es war einfach nicht mehr auszuhalten. Und Schlaf gab es auch keinen
Jetzt nächtige ich bei einer guten Bekannten. Erstmal ein paar Tage im Gästezimmer. Mal gucken, wie es dann bei mir wird. Und den Hauswirt noch anschreiben. Das geht so nicht! Ich komme fast um vor Dämpfen in meinem Bad.
Mal sehen, wie sich noch alles entwickelt.
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Schritt 14 übersetzen
14. Schritt
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Behold, the LCD cable removed.
Behold, the LCD cable removed.
Nächste Zeile
Letzte Zeile
Unterhalb eine neue Zeile einfügen
Oberhalb eine neue Zeile einfügen
Aktuelle Zeile einrücken
Aktuelle Zeile ausrücken
Aktuelle Zeile löschen
Zum nächsten Schritt springen.
Zum vorherigen Schritt springen.
Hilfe öffnen
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Die Entscheidung des LG Köln vom 07.05.2012 in der Rechtssache Wa. 151 Ns 169/11 hat im In- und Ausland ein lebhaftes Echo gefunden [Auf dem Verfassungsblog kommentierten bislang Maximilian Steinbeis, Hans Michael Heinig und Georg Neureither, A.K.]. Deutschland droht nicht weniger als ein veritabler Kulturkampf. Die Zukunft des jüdischen Lebens in Deutschland ist ernsthaft bedroht – nachdem man mit der gezielten Zuwanderung von Juden aus den ehemaligen GUS-Staaten und den damit verbunden erheblichen Integrationsanstrengungen doch gerade diese Zukunft staatlicherseits sichern wollte. Doch auch die Muslime in Deutschland erleben die Entscheidung des Gerichts, vielleicht aber noch mehr die anschließende medial ausgetragene Auseinandersetzung als eine Sarrazinisierung der öffentlichen Meinung in Deutschland und fragen sich, ob die lange Phase weitgerühmter Religionsfreiheitlichkeit und Religionsfreundlichkeit der deutschen Rechtsordnung tempi passati sind.
Der Bundesaußenminister hat die (außen)politische Brisanz des Kölner Gerichtsurteils früh erkannt und erklärt, dass die Entscheidung nicht das letzte Wort in der Sache sein könne. Mit einiger Verzögerung haben sich dann auch anderen Protagonisten aus den politischen Eliten positioniert. Die Bundesregierung, aber auch die Fraktionsspitzen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich inzwischen dafür ausgesprochen, schnell Rechtssicherheit zugunsten der Juden und Muslime in unserem Land zu schaffen, gegebenenfalls durch eine gesetzgeberische Klarstellung. Seitdem werden unterschiedlichste Ansätze für legislatives Handeln diskutiert, u.a. eine Ergänzung des Patientienrechtegesetzes. Dabei wird übersehen, dass es seit den 1920er Jahren bereits ein unmittelbar einschlägiges Gesetzeswerk gibt: Das Gesetz über die religiöse Kindererziehung. Es regelt u.a. Konflikte zwischen den Eltern in rebus religionis, trifft Anordnungen für den Fall der Pflegschaft oder Vormundschaft und bestimmt die Religionsmündigkeit Heranwachsender.
Dieses Gesetz könnte man wie folgt ergänzen:
„§ 3a
Die elterliche Sorgeberechtigung in religiösen Angelegenheiten umfasst auch die Einwilligung in eine von medizinisch qualifiziertem Personal de lege artis durchgeführte Zirkumzision, wenn eine solche nach dem religiösen Selbstverständnis der Sorgeberechtigten zwingend geboten ist. Im Falle einer Vormundschaft oder Pflegschaft findet § 3 Abs. 2 Anwendung.“
Die vorgeschlagene gesetzgeberische Klarstellung erfüllt drei Ziele:
– Eine solche Regelung schafft Rechtssicherheit und verhilft der elterlichen Freiheit, über die religiöse Beheimatung ihrer Kinder zu entscheiden, zur effektiven Entfaltung. Mit der ausdrücklichen Zuweisung der Entscheidung zum Bereich der elterlichen Sorgeberechtigung wird seitens des Gesetzgebers verdeutlicht, dass die Eltern rechtswirksam, d.h. die strafrechtliche Rechtswidrigkeit ausschließend, in die Zirkumzision einwilligen können.
– Eine solche Regelung entspricht der staatlichen Schutzpflicht für das gewichtige Rechtsgut der körperlichen Unversehrtheit. Deshalb wird nur die klassische Zirkumzision, d.h. die Beschneidung bei männlichen Personen, als relativ geringfügiger Eingriff in die körperliche Unversehrtheit von der Klarstellung erfasst. Die Genitalverstümmelung bei Mädchen oder andere gravierende Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte bleiben selbstredend strafbar. Zudem wird die Klarstellung an die Bedingung geknüpft, dass die Beschneidung von medizinisch qualifiziertem Personal de lege artis durchgeführt wird.
– Schließlich sollte eine gesetzgeberische Regelung auf Fälle beschränkt werden, in denen ein staatliches Verbot der Beschneidung zu einem ernsthaften Gewissenskonflikt der Eltern führen würden. Soweit die Beschneidung bloßer Ausdruck von Brauchtum und nicht Ausfluss des als zwingend erlebten religiösen Selbstverständnisses, kann der Gesetzgeber entscheiden, dass das Elterninteresse zurückzustehen hat. Im Zweifelsfall ist das religiöse Selbstverständnis zu plausibilisieren.
Den jüdischen Eltern in Deutschland läuft die Zeit davon – für das Judentum ist eine Beschneidung acht Tage nach der Geburt in der Tradition von Gen 17,12 religiös zwingend geboten. Für die Muslime in Deutschland ist der Zeitdruck mangels fester Altersgrenzen bei der Zirkumzision nicht ganz so gravierend, die Frage, ob man als Muslim, als Muslima (mit den identitätskonstituierenden religiösen Überlieferungen) „zu Deutschland gehört“ aber ähnlich drängend. Der Gesetzgeber ist deshalb aufgefordert, zeitnah und sachgerecht eine gesetzliche Klarstellung zu verabschieden. Das Gesetz über die religiöse Kindererziehung ist dafür der richtige systematische Ort.
Hans Michael Heinig ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insb. Kirchen- und Staatskirchenrecht an der Georg-August-Universität Göttingen und leitet im Nebenamt das Kirchenrechtliche Institut der EKD.
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All the best, Max Steinbeis
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Kometstück
Aus PokéWiki
---|---|---|---|---|---|---|
PGL-Artwork | ||||||
Effekt
Als Wertgegenstand erfüllt das Kometstück keinen anderen Zweck als den Verkauf.
Spielbeschreibungen
Spiele | Beschreibung |
---|---|
SW | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Sammler geben ihr letztes Hemd dafür. |
S2W2 | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Sammler geben ihr letztes Hemd dafür. |
XY | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Er ist von großem Wert. |
ΩRαS | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Er ist von großem Wert. |
SM | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Er ist von großem Wert. |
USUM | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Er ist von großem Wert. |
LGPLGE | Ein Kometensplitter, der aus dem All herabgefallen ist. Er ist von großem Wert. |
Fundorte
Im Anime
In anderen Sprachen
Sprache | Name |
---|---|
Deutsch | Kometstück |
Englisch | Comet Shard |
Japanisch | すいせいのかけら Suisei no Kakera |
Spanisch | Frag. Cometa (vor der sechsten Generation) / Fragmento Cometa (seit der sechsten Generation) |
Französisch | Morc. Comète (vor der sechsten Generation) / Morceau Comète (seit der sechsten Generation) |
Italienisch | Pezzo Cometa |
Koreanisch | 혜성조각 Hyeseongjogak |
Chinesisch | 彗星碎片 / 彗星碎片 Huìxīng Suìpiàn |
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Burkhard Müller stellt bei sueddeutsche.de drei neue Sachbücher über das Böse vor: „Das Böse“ von Terry Eagleton, „Die Lust am Bösen. Warum Gewalt nicht heilbar ist“ von Eugen Sorg und „Die dunkle Seite der Seele. Psychologie des Bösen“ von Robert J. Simon.
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Rondryschen Steilklippen
Die rondryschen Steilklippen liegen südlich des Tullhorst. Der Fels erstreckt sich hier in einer Höhe von fast 250 Fuß. Benannt wurden die Klippen an dieser Stelle nach Rondrya Hammerschild, die sich an dieser Stelle angeblich ins Meer stürtzen wollte, nachdem ihr Mann im Kampf gefallen war. Der Wind an den Klippen soll so stark sein, dass Rondrya im Fall mehrfach an die Klippen prallte und niemals die See erreichte. Ihre Gebeine sollen noch heute auf den scharfen Kanten der Klippen liegen.
Heute sind an den rondryschen Steilklippen vor allem Aasmöwen vorzufinden, die diese Stelle als Nistplätze verwenden. Wandernde sollten hier mit Vorsicht voranschreiten, denn die Aasmöwen verteidigen ihre Nester bis zum Tode.
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Alois Goldbacher
Inhaltsverzeichnis
LebenBearbeiten
Goldbacher studierte Klassische Philologie an der Universität Innsbruck bei Karl Schenkl und an der Universität Wien bei Hermann Bonitz und Johannes Vahlen. Nach der Lehramtsprüfung in Innsbruck (1861) vertiefte er seine Studien ein Jahr lang als Stipendiat in Wien. 1862 wurde er Hilfslehrer am Gymnasium in Olmütz, 1865 Gymnasiallehrer in Troppau. 1867 wurde er an der Universität Leipzig zum Dr. phil. promoviert und ein Jahr später von der Universität Graz nostrifiziert. 1869 ging er als Lehrer an das II. Staatsgymnasium in Graz. Ab 1871 war er außerdem als Privatdozent an der Universität Graz tätig. 1875 wechselte er als o. Professor an die Universität Czernowitz, deren Rektor er 1881/82 war.[1] 1882 kehrte er als o. Professor an die Universität Graz zurück, wo er 1891/92 das Rektorat bekleidete und 1908 in den Ruhestand trat.
Goldbacher beschäftigte sich durch den Einfluss seiner Lehrer Schenkl und Vahlen besonders mit der lateinischen Prosaliteratur. Als korrespondierendes Mitglied der Wiener Akademie der Wissenschaften beteiligte er sich am lateinischen Kirchenvätercorpus, für das er eine kritische Edition der Briefe des heiligen Augustinus erstellte.
LiteraturBearbeiten
- Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1959, S. 21. In:
- Gerhard Baader: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 6, Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, S. 602 f. ( ). In:
- Alois Kernbauer: Alois Goldbacher. In: Das Fach Klassische Philologie an der Universität Graz vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Mit Beiträgen von Herbert H. Egglmaier, Walter Höflechner, Alois Kernbauer, Walter Primig, Peter G. Tropper, Franz-Anton Wallisch. In: Beiträge und Materialien zur Geschichte der Wissenschaften in Österreich. Hrsg. Walter Höflechner (= Publikationen aus dem Archiv der Universität Graz 11), Graz 1981, S. 132–151.
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Die aktuelle große Windows-Version 1803 bereitet Microsoft immer mehr Probleme: Das Unternehmen berichtet in einem Artikel von einem Fehler in Verbindung mit SSDs des Herstellers Toshiba. Demnach könnten diese möglicherweise zu verkürzten Akkulaufzeiten führen, heißt es. Betroffen sind die SSDs der Serien BG3, XG4 und XG5, die als OEM-Hardware von Herstellern verbaut werden.
Das Modell XG5 hat Golem.de beispielsweise im aktuellen Dell XPS 13 (9370) entdecken können. Die XG4-SSD findet im Convertible Lenovo Thinkpad X1 Yoga mit LCD-Panel Platz. Die BG3 wird meist direkt auf Hauptplatinen verlötet und kann daher oft nicht ausgetauscht werden.
Fix Anfang Juni 2018 erwartet
Wie stark die Akkulaufzeit durch das April 2018 Update beeinträchtigt wird, teilte Microsoft nicht mit. Allerdings arbeitet das Unternehmen derzeit mit OEM-Partnern und dem Hersteller Toshiba selbst an einer Lösung des Problems. Einen groben Termin für den Fix gibt es auch: Er soll Anfang Juni 2018 fertiggestellt sein. Derweil blockiert Microsoft die Installation der Windows-Version 1803 auf betroffenen Geräten, so dass deren Besitzer wohl noch eine Weile ohne die neuen Funktionen auskommen müssen.
Ähnlich geht Microsoft auch bei Intel-SSDs vor: Geräte mit SSDs der Serien 600p oder der Pro 6000p können das neue Inhaltsupdate nicht installieren. Der Grund ist, dass Windows 10 1803 Geräte mit der genannten verbauten Hardware abstürzen lässt und diese danach in das UEFI statt in das Betriebssystem booten. Dieser Bug wird bereits seit dem 8. Mai 2018 von Microsoft kommuniziert. Auch hier werde an einer Lösung gearbeitet, heißt es. Ein Termin für den Fix steht noch nicht fest. Möglicherweise wird er Anfang Juni 2018 zur Verfügung gestellt - parallel zu einer Lösung der Probleme mit den Toshiba-SSDs.
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Sehr komfortable Gîte Fassungsvermögen bis zu 5 Personen, befindet sich in Privatbesitz, im Wald, am Anfang der Wanderwege.
2 Schlafzimmer
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Bewertung der Anzeige 40599
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Wir sprechen über den Kontrollverlust, mit Michael Seemann, der ein Buch darüber geschrieben hat („Das neue Spiel“) und mit Christoph Kappes, der das ein oder andere etwas anders sieht. Außerdem werfen wir einen Blick in den elektronisch erweiterten Kleiderschrank. Es geht um das Thema Wearable Electronics, das derzeit gleich mit zwei Festivals in Berlin erkundet und erbastelt wird. Auf den Straßen der Hauptstadt findet in diesen Tagen auch ein außergewöhnliches Überwachungsexperiment statt. Breitband war dabei. ►►
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Seibt, Ferdinand
Seibt, Ferdinand Franz
Historiker, * 9. 5. 1927 Strischowitz (Střížovice, Bezirk Dauba, Böhmen), † 7. 4. 2003 Haar bei München. (katholisch)
- Lebensdaten
- 1927 bis 2003
- Geburtsort
- Strischowitz (Střížovice, Bezirk Dauba, Böhmen)
- Sterbeort
- Haar bei München
- Beruf/Funktion
- Historiker
- Konfession
- -
- Normdaten
- GND: 118825178 | OGND | VIAF
- Namensvarianten
-
- Seibt, Ferdinand Franz
- Seibt, Ferdinand
- Seibt, Ferdinand Franz
- Chaipt'ŭ, P'erŭdinant'ŭ
- Jaibteu, Peleudinanteu
- Pe leu di nan teu Ja ib teu
- Peleudinanteu-Jaibteu
- Zajbt, Ferdinand
- mehr
- * NDB/ADB-Register [1912-]
- Gemeinsamer Verbundkatalog (GVK) des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) : 52
- * Katalog des Bibliotheksverbundes Bayern (BVB) : 194
- * Katalog der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) : 32
- Deutsche Digitale Bibliothek
- HBZ-Verbundkatalog (Open-Data-Ausschnitt des Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen)
- Österreichischer Bibliothekenverbund (OBV)
- * Deutsches Literaturarchiv Marbach - Kallías
- * Werknachweis in der Neuen Deutschen Biographie (NDB)
- Nordrhein-Westfälische Bibliographie (NWBib) : 7
- Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin
- Katalog der MGH-Bibliothek
- * Literaturnachweis in der Neuen Deutschen Biographie (NDB)
- Zentrales Personenregister des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung : 2
- Index theologicus - Zeitschrifteninhaltsdienst Theologie (IxTheo) : 16
- * Jahresberichte für deutsche Geschichte - Online : 153 von, 4 über Seibt, Ferdinand (1927-2003)
- * Regesta Imperii
Verknüpfungen auf die Person andernorts
Aus dem Register von NDB/ADB
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-
V Ferdinand (1897–1929), Lehrer in St., S d. Ferdinand (1856–1933), Oberlehrer in Neudorf (Vrchbělá, Bez. Weißwasser, Böhmen), u. d. Anna Röhrich (1864–1931);
M Maria Katharina (1900–80), T d. →Josef Breburda (1862–1921), Schulleiter in Thammühl (Staré Splavy, Bez. Dauba, Böhmen), u. d. Maria Hüschner (1870–1923);
⚭ München 1953 Gertrud (* 1927), aus Turn (Trnovany, Bez. Teplitz-Schönau, Böhmen), Dr. phil., Dipl.psychol., T d. Josef Haibach (1894–1950), Bauing. in Teplitz, u. d. Maria Masak (1893–1977);
1 S Nikolaus Ferdinand (* 1957), Dr. phil., Dipl.psychol., 1 T Johanna (* 1959), Ph. D. Dr. habil., Prof. f. Philos. in Århus (Aarhus, Dänemark). -
Nach Gymnasialausbildung in Leitmeritz, Kriegsabitur und Militärdienst (1944) erwarb S., nach Sachsen ausgewiesen, 1946 in Delitzsch die Hochschulreife. Im selben Jahr immatrikulierte er sich an der Univ. München, um Geschichte, Germanistik und Geographie zu studieren. 1952 wurde er bei Johannes Spörl mit einer Arbeit über Walter Maps „De nugis curialium“ promoviert; nach dem Staatsexamen 1953 wirkte S. zehn Jahre als Gymnasiallehrer in München. 1964 habilitierte er sich mit der Arbeit „Hussitica, Zur Struktur einer Revolution“ (1965, 21990) an der Univ. München, lehrte dort als Privatdozent und wiss. Rat und wirkte dann seit 1969 bis zur Emeritierung 1992 als Professor für Mittelalterliche Geschichte mit dem Schwerpunkt Spätmittelalter an der Ruhr-Univ. Bochum. S. trat zunächst als Hussitenforscher hervor. Seit seiner Habilitation galten viele seiner Studien dem Thema der Hussitenrevolution (Hussitenstudien, 1987), das er stets struktural auffaßte und in die europ. Geschichte vergleichend einordnete. So gelangte er schließlich auch zu einer anregenden typologisierenden Komparatistik früher Revolutionen vom 14. bis zum 17. Jh. (Revolution in Europa, 1984). Aus seinem schon in der Hussitenforschung angelegten Interesse an den Zusammenhängen zwischen Gesellschafts- und Ideengeschichte erwuchs als weiterer Schwerpunkt die Erforschung utopischer Gesellschaftsentwürfe des Mittelalters und der Frühneuzeit (Utopica, 1972, 22001). In Fachkreisen wie in einer breiteren Öffentlichkeit fand er besonderes Echo mit seinen bahnbrechenden Arbeiten über Kaiser Karl IV. (Karl IV., Ein Ks. in Europa, 1978, 82000, poln. 1995, tschech. 1999; Hg.: Ks. Karl IV., Staatsmann u. Mäzen, 1978), die die Forschung nachhaltig anregten. Darüber hinaus behielt er aber stets das gesamte Mittelalter im Blick, für das er ein prozeßhaftes Strukturmodell entwickelte (Konsolidierung, Intensivierung, Expansion, Krise, Revolution), welches auch seinen Mittelalterdarstellungen für ein breiteres Publikum zugrunde liegt (Glanz u. Elend d. Mittelalters, 1987, 61999, tschech. u. korean. 2000; Die Begründung Europas, Ein Zwischenber. über die letzten tausend Jahre, 2002, span. 2004). Von den Phasen dieses Modells beschäftigte er sich – neben der Revolution – insbesondere mit der Krise des Spätmittelalters, um deren begriffliches Verständnis er sich v. a. bemühte (Hg.: Europa 1400, 1984, span. 1992).
Ein besonderes Anliegen war S., der selbst tschechisch sprach, die Verbesserung des Verhältnisses zwischen Deutschen und Tschechen. Mit tschech. Historikern suchte und förderte er seit den 60er Jahren Kontakte und Zusammenarbeit, nach 1989 auch im institutionellen Rahmen. Eng vertraut mit den Mittelalter- und Neuzeitarbeiten der tschech. Historiographie, wußte er deren Leistungen ebenso sachlich zu würdigen wie er sich mit ihrer marxistischen Richtung kritisch auseinandersetzte (Bohemica 1970). Wissenschaftlich und publizistisch engagierte er sich seit den 50er Jahren beständig dafür, die Zerschlagung und dt. Besetzung der Tschechoslowakei (1938–45) sowie die Vertreibung der Deutschen aus größeren historischen Zusammenhängen der Geschichte Mitteleuropas zu begreifen und gegen ein rückwärtsgewandtes nationales Legitimationsdenken zu einer zukunftsweisenden Verständigung von Tschechen und Deutschen beizutragen (Deutschland u. d. Tschechen, 1974, 51998, tschech. 1997; Das alte böse Lied, 2000).
-
u. a. Obmann d. Hist. Komm. d. Sudetenländer (1968–87); Mitgl. d. Collegium Carolinum, München (1965, Vorstandsmitgl. u. Erster Vors. 1980–2003), d. Vorstands d. Adalbert Stifter-Ver. (1959–2002), d. J. G. Herder-Forschungsrats (seit 1969), d. dt.-tschech.-slowak. Historikerkomm. (1990–2000) u. d. Koordinierungsrats f. d. dt.-tschech. Dialogforum; – Offz.kreuz d. Verdienstordens d. Ghzgt. Luxemburg (1982); Georg-Dehio-Preis d. Künstlergilde Esslingen (1989); František Palacký-Medaille in Gold d. Tschech. Ak. d. Wiss. (1991); Dr. h. c. (Karls-Univ. Prag 1994); Kulturpreis d. Adalbert Stifter-Ver. f. dt.-tschech. Verständigung (1994); Verdienstorden 1. Kl. d. Tschech. Rep. (1995); BVK 1. Kl. (1996).
-
Die Schrift „De nugis curialium“, Studien z. Weltbild u. z. geistigen Persönlichkeit Walter Maps, 1952;
ca. 300 Studien, Fachaufss. u. Essays;
– Hg.:
u. a. Bohemia, Zs. f. Gesch. u. Kultur d. böhm. Länder, Jg. 26, 1986 ff.;
– W-Verz.
in: F. S., Deutsche, Tschechen, Sudetendeutsche (s. L), S. 569–98;
– wiss;
Ltg;
v;
Ausstellungen: Ks. Karl IV., Nürnberg 1978;
MA im Ruhrgebiet, Vergessene Zeiten, Essen 1990/91;
Transit Brügge-Novgorod, Eine Straße durch d. europ. Gesch., Essen 1997;
– Nachlaß:
Privatbes. -
MA u. Gegenwart, Ausgew. Aufss. zu seinem 60. Geb.tag, hg. v. W. Eberhard u. H.-D. Heimann, 1987 (P);
Hussitenstudien, Festgabe v. F. S. z. 60. Geb.tag, hg. v. Vorstand d. Collegium Carolinum 1987 (P);
Westmitteleuropa – Ostmitteleuropa, Vergleiche u. Beziehungen, FS f. F. S. z. 65. Geb.tag, hg. v. W. Eberhard u. a., 1992 (P);
Ks. u. Kirche, Aufss. aus d. J. 1978–1997, Festgabe z. 70. Geb.tag, hg. v. H. Lemberg u. a., 1997;
Deutsche, Tschechen, Sudetendeutsche, Analysen u. Stellungnahmen zu Gesch. u. Gegenwart aus fünf Jahrzehnten, FS zu seinem 75. Geb.tag, hg. v. R. Luft u. a., 2002 (W-Verz., P);
RUBENS, Zs. d. Ruhr-Univ., Nr. 76, Jan. 2003;
– Nachrufe:
M. Jeismann, in: FAZ v. 10. 4. 2003 (P);
F. Prinz, in: SZ v. 10. 4. 2003 (P);
H. Helbling, in: NZZ v. 11. 4. 2003;
H. Lemberg u. V. Strebel, in: Prager Ztg. v. 23. 4. 2003;
W. Eberhard, in: Jbb. f. d. Gesch. Osteuropas 51, 2003, S. 631–33;
– Biogr. Lex. Gesch.wiss.;
Kosch, Lit.-Lex.3;
Munzinger. - Winfried Eberhard
-
Eberhard, Winfried, "Seibt, Ferdinand" in: Neue Deutsche Biographie 24 (2010), S. 169-170 [Online-Version]; URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118825178.html#ndbcontent
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Politik: Recht & Co.Sind Querulanten Verfassungsfeinde?
BVG 2. Senat
Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat in drei Verfahren Missbrauchsgebühren in Höhe von 200 Euro (2 BvR 161/09 und 2 BvR 239/09) bzw. 1.000 Euro (2 BvR 191/09) gegen die Beschwerdeführer verhängt, weil deren Verfassungsbeschwerden offensichtlich unzulässig waren. Ein einsichtiger Beschwerdeführer hätte dies von Anfang an erkennen müssen, so dass in jedem zu entscheidenden Fall die Verhängung einer Missbrauchsgebühr gerechtfertigt ist.
Das Bundesverfassungsgericht muss es nicht hinnehmen, dass es durch für Jedermann erkennbar aussichtslose Verfassungsbeschwerden behindert wird, über grundsätzliche Verfassungsfragen zu entscheiden und dadurch anderen Bürgern den ihnen zukommenden Grundrechtsschutz nur verzögert gewähren kann.
- Im ersten Fall hatte sich der Beschwerdeführer u.a. gegen eine Gerichtsentscheidung gewandt, die ihn zur Begleichung eines für Falschparken ergangenen Bußgeldbescheids in Höhe von 5 Euro verurteilte; eine Verletzung seiner Grundrechte hat der Beschwerdeführer weder vorgetragen noch ist eine solche ersichtlich.
- Im zweiten Verfahren hatte der Beschwerdeführer - trotz eines entsprechenden Hinweises - darauf bestanden, dass über seine nicht ordnungsgemäß begründete Verfassungsbeschwerde entschieden wird; außerdem hatte er auch den Rechtsweg nicht erschöpft.
- Der Beschwerdeführer der dritten Verfassungsbeschwerde, ein Rechtsanwalt, verletzte die Darlegungspflicht, indem er dem Bundesverfassungsgericht u.a. den ursprünglich angegriffenen Bußgeldbescheid nicht vorlegte. Darüber hinaus fehlte auch die Angabe des Aktenzeichens des ursprünglichen Verfahrens, so dass der Sachverhalt unklar blieb und damit schon die Beschwer durch die angegriffene Entscheidung nicht festgestellt werden konnte.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts
Eine deutliche Kritik an all denen, die erst fühlen müssen, weil sie nicht hören konnten. Wer gegen einen Bußgeldbescheid über 5 (in Worten: fünf!) Euro eine Verfassungsbeschwerde einlegt, der kann froh sein, daß er nicht in eine geschlossene psychiatrische Klinik kommt; da sind 200 Euro Mißbrauchsgebühr doch relativ harmlos. Die meisten dieser "Beschwerden" dürften folglich darin begründet sein, daß es sich entweder um eine paranoide Störung handelt oder einem rechtsextremen Ansatz dient, mit dem man einfach nur einen Existenznachweis dadurch erbringen möchte, daß man ständig Prozesse führt und die soziale Umweltverschmutzung per youtube-spam und "Pressemitteilung" zum obersten Prinzip erhoben hat..
Wobei die Grenze zwischen "paranoid" und "rechtsextrem" natürlich fließend ist... - beziehungsweise rein akademisch. Jedenfalls ist es ein offenes Geheimnis, daß offensichtlich Rechtsextreme dieses Medium "Gerichtspost" liebend gerne nutzen, um im Ranking der Suchmaschinen auf vordere Ränge (z.B. hier Platz 5) zu klettern - und dabei natürlich auch besonders gern auf sogenannte "Bürgerzeitungen" und "Offene TV-Kanäle" zurückgreifen. Eine kostenlose Werbung für krudes Gedankengut, das meist weder gut ist noch mit Denken zu tun hat. Es wird auch gerne das "Zitiergebot" des Grundgesetzes (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 GG) herangezogen, und das ausgerechnet von Menschen, die ganz offensichtlich nie gelernt haben, was Zitieren ist und wie man das macht.
Auch Ayatollahs, falsche "Patres" und andere Haßprediger sind hier ausgesprochen geschickt darin, energiesparend Werbung für ihre abseitigen Ideen zu machen. Offenbar ein Ersatz für eine wirklich sinnvolle Lebensgestaltung nach dem Motto: "ich bin in Google, also bin ich!"
- Auszug aus der Datenbank der Pressemitteilungen des Bundesverfassungsgerichts, Suchwort "Missbrauch"
- 14.06.2006 Erneut Verhängung einer Missbrauchsgebühr gegen einen Rechtsanwalt
- Aktenzeichen: 2 BvR 719/06
- 18.05.2006 Verhängung einer Missbrauchsgebühr gegen Rechtsanwalt
- Aktenzeichen: 2 BvR 398/06
- 20.09.2005 Verhängung einer Missbrauchsgebühr gegen Prozessbevollmächtigte
- Aktenzeichen: 2 BvR 1435/05
- 14.02.2001 Keine rechtsextreme Demonstration am Holocaust-Gedenktag
- Aktenzeichen: 1 BvQ 9/01
- 24.10.2000 Verhängung von Missbrauchsgebühren
- Aktenzeichen: 2 BvR 1419/00
- 27.09.2000 Verhängung einer Missbrauchsgebühr wegen erfolgloser Verfassungsbeschwerde gegen strafrechtliche Verurteilung
- Aktenzeichen: 2 BvR 1466/00
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Zwischenstand zur neuen Version
Ich bin zu 90% fertig. Ich könnte jetzt schon viel vom Neuen hochladen und die Seite würde funktionieren. Was bleibt sind die üblichen Probleme: Cross-Browser-Kompatibilität in erster Linie und subjektives Empfinden als Zweites. Das Arbeiten mit einem festen Grundraster hat wie alles Vor- und Nachteile. Speziell wenn man wie ich, fast sämtliche Elemente floated, muss wirklich jeder Pixel exakt sitzen, oder aus dem schönen Raster wird ein dreckiges Etwas. Auch wenn es noch einen separaten und ausführlichen Eintrag zum Umgestaltung geben wird, möchte ich dennoch schon ein paar Worte verlieren.
Navigation
Die neue Navigation wird absolut auf das Blog-Format spezialisiert sein. Auch wenn ich mehr als deutlich, meine Hass-Liebe zur Footer-Navigation, formuliert habe, dann bin ich mitlerweile fast bekehrt worden. Es wird tatsächlich eine sinnvolle Navigation, am Ende der einzelnen Einträge geben. Ich hoffe ich habe da eine gute Lösung gefunden, um den Benutzer zu „belohnen“. Es ist interessant, wie sehr man auch eine solch kleine Navigation noch optimieren kann.
erstes Fazit
Wer immer auch mit einem Raster arbeiten möchte, dem sei gesagt, wirklich nur mit gleichen Spaltenabständen zu arbeiten, das betrifft besonders die äußeren Abstände, denn möchte man Elemente in jeder Spalten fließen lassen, dann brechen einem differente Außenabstände ganz schnell das Genick und man arbeitet Dutzende Elemente erneut durch, oder baut überflüssige neue Container DIVs hinein. Ein Grundraster ist dennoch ein Segen und lässt besonders in einer minimalistischen Gestaltung, unglaublich viele Möglichkeiten zu. Immer noch, kommt das neue Stylesheet mit nur 2 winzigen Icon-Grafiken aus. Weniger ist mehr.
Typografie bin ich immer noch sehr unsicher, habe ich festgestellt. Zumal auch Screen-Typografie absolut subjektiv ist. Auch mit wenigen Screen-Fonts und den CSS-Type Eigenschaften, sind soviel verschiedene Kombinationen möglich, dass ich mit einer sinnvollen Auswahl, fast überfordert bin. Gerade wenn die Gestaltung mit der Typo steht oder fehlt, ist die richtige Wahl schwer. Dies betrifft nicht nur die Typo.
Momentan stehe ich vor der Wahl, wie ich z.b. auf Templates mit sehr vielen Informationen (Archive oder auch Suchergebnisse), die Blöcke anordnen soll. Es gibt wirklich zwei Lösungen, die wunderbar funktionieren, doch dazu dann später mehr, dies soll nur ein kleiner Teaser-Eintrag werden.
Erfahrung
Die jetzige Gestaltung, war mein erster Versuch, mit tabellenlosem, CSS-gestütztem Webdesign, auch MT war für mich bis dahin unbekannt und das Arbeiten mit einem CMS sowieso. Logischerweise, hatte das Arbeiten damals mehr mit der Frage zu tun, „Wie-mache-ich-das?“. Diesmal ist es anders. Mitlerweile bin ich ziemlich sicher „Wie“ ich was realisieren kann. Auch wenn ich das Arbeiten doch eher technisch betrachte, so habe ich begriffen, was man unter Kreativpause zu verstehen hat. Der Maler hat alle Farben und Pinsel der Welt zu Verfügung und kann dennoch unsicher sein, was er malen soll. So ähnlich erging es mir, im Erstellungsprozess der neuen Version dieser Seite, besonders da ich etwas wirklich Neues versuchen wollte und nicht nur das Austauschen der Grafiken, als Redesign verkaufen möchte.
Um es ganz simpel zu formulieren, ich bin schon jetzt ausgesprochen zufrieden mit dem Ergebnis. Dabei kommt das große Feintuning, sicher erst in den kommenden Wochen. Ich hoffe nur, dass auch die Leser und Besucher, Gefallen am neuen Design finden werden. Zwei Termine stelle ich in Aussicht: geplant ist der nächste Dienstag (31.01.2006). Sollte ich noch irgend einen groben Schnitzer finden, wird es dann der Donnerstag (02.02.2006) werden.
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Die Akteure in unserer Miniwelt
Akteure identifizieren
Als nächstes wollen wir uns mit den einzelnen Akteuren genauer beschäftigen, die wir in unserer Miniwelt definiert haben. Du wirst feststellen, dass wir dabei bereits intuitiv Beziehungen ausmachen werden, die wir später modellieren müssen.
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Spieler:
Der Spieler sollte zunächst einen Namen oder irgendeine Identität haben. Da wir ein Spiel am PC spielen möchten, müssen wir zudem wissen, ob der Spieler ein echter Mensch ist oder vom Computer gesteuert wird. In unserer Miniwelt sitzt ein Spieler am Tisch und wirft sein Steinchen in das Spielfeld. Da es sich bei 'Vier Gewinnt' um ein zwei-Spieler-Spiel handelt, sollten immer zwei Spieler am Tisch sitzen.
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Das Spielfeld:
Das Spielfeld soll aus drei Teilen bestehen, um später einfacher damit arbeiten zu können:
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Das Raster:
Unser Spielfeld besteht aus 6x7 Feldern, in denen überall Steine liegen können. Wir haben also ein Raster mit 6 Zeilen und 7 Spalten. Also in das Raster können wir letztendlich die Steine reinwerfen. -
Die Wurfposition:
Wenn ein Spieler einen Stein in das Spielfeld einwerfen möchte, muss er eine Positionsangabe machen. Überlege dir, welche Daten man braucht, um eine genaue Position im Raster abzuspeichern. -
Das Aussehen:
Obwohl es immer nur um dasselbe Spiel geht, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie das Spielfeld aussehen kann, bspw:
Quelle: SD BRIoder so:
Quelle: SD BRIoder doch so:
Quelle: SD BRI
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Das Raster:
Quelle: SD BRI
In der Gebrauchsanleitung stehen die Spielregeln, die selbstverständlich eingehalten werden müssen. Wann immer also ein Spieler einen Stein in das Spielfeld wirft, muss in der Gebrauchsanweisung stehen, ob der letzte Wurf des Spielers überhaupt erlaubt war (Bsp.: Was ist wenn ich ein Stein in eine schon volle Reihe schmeißen will?). Des Weiteren sollte geprüft werden, ob ein Spieler gewonnen hat oder das Spielfeld vielleicht voll geworden ist, sodass es ein Unentschieden gibt.
Im Raum findet das eigentliche Spiel statt. Dort finden sich die beiden Spieler ein, dort steht irgendwo das Spielfeld und dort liegt auch die Gebrauchsanleitung. Wenn alles vorhanden ist, kann das Spiel im Raum gestartet werden.
Aufgabe 1
Stelle die Akteure 'Player' für Spieler, GUI für 'Aussehen', Field für 'Spielfeld', RuleSet für die 'Gebrauchsanleitung' als Klassen dar (GUI steht für Graphical User Interface und bedeutet grafische Benutzeroberfläche. Die GUI ist eine Software-Komponente, die dem Benutzer eines Computers die Interaktion mit der Maschine über grafische Symbole erlaubt. Quasi alles was du am Monitor siehst wird durch GUI Objekte erzeugt).
Aufgabe 2
Formuliere Methodennamen, die den beschriebenen Aktionen der einzelnen Akteuren entsprechen könnten, und weise sie der jeweiligen Klasse zu.
Quellen
- Fotos: Vier Gewinnt (verschiedene Ansichten)
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grosse genies
im land der dichter und denker hat sich die haltung, dass zum schreiben eine mischung aus genie und angeborener begabung gehört, noch nicht verflüchtigt. zwar wird in manchen bereichen zugestanden, dass kreativität und fantasie gefördert werden können, doch die letztendliche veröffentlichung schaffen nur „echte“ schriftstellerInnen.
das macht es jeder person, die die lust verspürt, geschichten oder romane zu schreiben, den anfang schwer und lässt wahrscheinlich viele gute schreiberInnen zurückschrecken. warum genügt es nicht, sich darauf zu einigen, dass literatur selten in einem ungetrübten schreibfluss entsteht. dass literatur schreiben eben auch arbeit ist. dies könnte vielen die tür öffnen, indem sie sich darauf einrichten, dass sie wie andere menschen einer arbeit nachgehen und dann mal schauen, wie das ergebnis ankommt.
aber nein, meist wird ein abschreckungsszenario formuliert. denn selbst wenn einem talent von anderen bescheinigt würde, dann könnte man sich lang noch nicht sicher sein, einen verlag zu finden oder leserInnen zu gewinnen. wer sich durch den dschungel der genie-talent-begabungs-argumentation durchwindet und trotzdem zu stift oder tastatur greift, muss schon ein dickes fell haben.
die einschüchterung beginnt schon früh. gehen wir einmal davon aus, eine person entscheidet für sich, ich nehme den job der literarischen arbeit auf und schreibt erste texte und geschichten. schon die ersten leserInnen werden häufig mit der erwartung an das geschriebene gehen, dass dies nun der ganz große wurf sein muss. dementsprechend fällt das feedback auch durch gute freunde und bekannte oder durch literaturkreise schnell vernichtend aus.
anscheinend muss vor dem schreiben lernen erst das feedback-geben gelernt werden. wie lässt sich konstruktive kritik lernen? vor allen dingen sollten sich alle feedbackgeberInnen vom geniegedanken verabschieden. die grundhaltung, dass geschriebenes natürlich überarbeitet und verbessert werden kann, ist unabdingbar. das mag für manche leserInnen lächerlich klingen, doch es ist nicht zu unterschätzen Weiterlesen
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Katrin Hartmann, Dr. sc. soc., MSc, lic. phil. I, Psychoanalytische Psychotherapeutin und Soziologin, ist psychotherapeutisch im interdisziplinären Zentrum für psychische Gesundheit Sollievo sowie in eigener Praxis in Bern tätig. Sie ist Mitglied der Wissenschaftskommission der ASP und dissertierte an der Université de Genève über die Psychoanalyse im Libanon.
Alternativ können Sie die PDF-Datei direkt auf Ihren Computer laden, von wo aus sie in einem PDF-Leseprogramm geöffnet werden kann. Um die PDF-Datei herunterzuladen, klicken Sie auf den Download-Link unten.
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Abu Garcia sea bass rod bait Sea Salty stage KR-X Sea bait bass SXSC-962ML KR From Japan e6740f
Zoomania (dt. Tagline: Ganz schön ausgefuchst. Originaltitel: Zootopia) ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm von Walt Disney Pictures, der am 3. März 2016 in die deutschen und einen Tag später in die US-amerikanischen Kinos kam. Der Film ist die 55. Produktion der Walt Disney Animation Studios. Er erhielt den Oscar 2017 für den Besten Animationsfilm.
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In einer von anthropomorphen Säugetieren bewohnten Welt erfüllt Judy Hopps aus dem ländlichen Dorf Bunnyborrow in Nageria ihren Traum, als erster Hase Polizist zu werden. Nachdem sie als Jahrgangsbeste in der Polizeiakademie abschließt, wird sie vom Bürgermeister Leodore Lionheart, einem Löwen, als neues Mitglied des Zoomania Police Departement (ZPD) vorgestellt. Polizeichief Bogo, ein Büffel, teilt sie jedoch nicht für die gegenwärtigen Untersuchungen von 14 vermissten Säugetieren ein, sondern als Politesse, da er an ihrem Potenzial, eine echte Polizistin zu sein, zweifelt. Während einer ihrer Schichten trifft sie auf den Fuchs und Trickbetrüger Nick Wilde.
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Judy wird während einer nächsten Schicht Zeuge eines Diebstahls bei einem Floristen und versucht den Dieb, ein Wiesel namens Herzog von Pitzbühl, zu fangen. Wegen Verlassens des Postens und Anstiftung zum Chaos, das während der Verfolgungsjagd entstand, wird sie darauf fast vom Dienst suspendiert. Das Erscheinen der Otterdame Mrs. Otterton, die Chief Bogo wegen ihres vermissten Mannes Emmett Otterton aufsucht, unterbricht allerdings die Suspendierung und Judy Hopps verspricht Mrs. Otterton, den Fall zu übernehmen. Als auch die zweite Bürgermeisterin Dawn Bellwether, ein Schaf, erscheint und davon erfährt, dass das Eingliederungsprogramm für kleine Säuger die ersten Erfolge zeigt, bleibt Chief Bogo nichts anderes übrig, als Judy nicht zu entlassen. Er gibt ihr 48 Stunden, den Fall zu lösen, andernfalls solle sie kündigen – was Judy widerstrebend akzeptiert. In der Fallakte findet sie einen Hinweis, der sie zu Nick Wilde führt. Mit einem Trick bringt sie ihn dazu, ihr bei diesem Fall zu helfen.
Nachdem sie in der Kfz-Behörde, in der nur Faultiere arbeiten, Ottertons Autokennzeichen erfahren konnten, führt Judy und Nick die
Spur zu Gangsterboss Mr. Big, einer Spitzmaus. Mr. Big informiert das Paar darüber, dass Otterton, sein Florist, wild geworden sei und seinen Chauffeur Manchas, einen schwarzen Jaguar, angegriffen habe. Judy und Nick lokalisieren Manchas, der aussagt, dass für Ottertons plötzlich wildes Verhalten „Könige der Nacht“ verantwortlich gewesen seien, bevor er selbst unkontrollierbar wild wird und die beiden in Rage verfolgt. Judy ruft Verstärkung, aber als Bogo und seine Verstärkung ankommen, ist Manchas verschwunden. Bogo verlangt darauf Judys Dienstmarke, doch Nick verteidigt Judy. Er weist darauf hin, dass Judy noch zehn Stunden hat, um den Fall zu lösen. Anschließend machen sie sich gemeinsam auf den Weg.Als Nick erkennt, dass die Straßenüberwachungskameras Manchas Verschwinden aufgezeichnet haben müssen, kontaktieren sie Dawn Bellwether. Sie beobachten auf den Aufzeichnungen seine Kidnapper, Timberwölfe, die Judy daraufhin für die erwähnten „Könige der Nacht“ hält. Judy und Nick lokalisieren Mr. Ottertons Standort in einem ehemaligen Krankenhaus, wo sie auch die anderen vermissten Säuger und Manchas finden. Sie alle sind Raubtiere, die genau wie Manchas wild geworden sind.
Judy und Nick belauschen Bürgermeister Lionheart bei einer Beratung mit Dr. Madge Honey Badger über den Zustand der Raubtiere, was Lionheart aufgrund seiner eigenen Natur als Raubtier nicht veröffentlicht haben möchte. Judy filmt dieses Gespräch und die beiden fliehen anschließend aus dem Krankenhaus. Dieses wird von der Polizei umstellt und Bürgermeister Lionheart und Dr. Honey Badger werden verhaftet.Artikelzustand: | Neu: Neuer, unbenutzter und unbeschädigter Artikel in nicht geöffneter Originalverpackung (soweit eine ... Mehr zum Thema Zustand | Brand: | Abu Garcia |
Model: | SXSC-962ML-KR | Fishing Type: | Saltwater Fishing |
Rod Length: | 9'6" | Fish Species: | All Saltwater |
Rod Power: | Medium Light | MPN: | 334465 |
UPC: | 036282334465 |
Zurück in Bunnyborrow erfährt Judy, dass bestimmte psychotrope Blumen im Volksmund auch „Könige der Nacht“ genannt werden. Judy kehrt zurück nach Zoomania und versöhnt sich mit Nick. Sie suchen Pitzbühl auf, der „Könige der Nacht“ für ein geheimes Labor gestohlen hatte. Beide finden das Labor mit Wissenschaftlern in einem alten U-Bahn-Wagen. Es sind alles Schafböcke, die an einem Serum arbeiten, das die Raubtiere wild macht und durch eine Pistole appliziert werden kann. Judy und Nick fahren mit dem U-Bahn-Wagen und den Beweisen Richtung ZPD, werden aber von den Böcken verfolgt.
Auf dem Weg zum ZPD verursachen sie mit dem U-Bahn-Wagen einen Unfall in einer U-Bahn-Station. Über diese erreichen sie ein Museum, in dem sie Bellwether begegnen,
die versucht, die Beweise an sich zu nehmen. In der Erkenntnis, dass Bellwether die Drahtzieherin hinter der Verschwörung ist, versuchen Judy und Nick zu fliehen. Bellwether erlangt die Beweise mit der Pistole und dem Serum. Sie schießt das Serum auf Nick, woraufhin er wild und unkontrollierbar wird. So versucht er Judy anzugreifen und drängt sie in eine Ecke. Währenddessen erklärt Bellwether ihre Verschwörung. Darauf wird deutlich, dass Nick die Rage nur gespielt hat und das Serum aus der Pistole vorher von ihm ausgetauscht wurde. Das Geständnis Bellwethers wurde aufgezeichnet, und wenige Momente später taucht die Polizei auf, die Bellwether festnimmt.Einige Monate später ist Judy wieder im Dienst. Die wild gewordenen Tiere sind durch ein Gegenmittel, das von Dr. Honey Badger entwickelt wurde, geheilt worden. Inspiriert vom Glauben, den Judy in ihn gesetzt hat, wird Nick der erste Fuchs als Polizist und Judys neuer Partner.
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Byron Howard und Rich Moore übernahmen die Regie des Films, die Arbeiten am Drehbuch wurden von Jared Bush und Phil Johnston übernommen. Der deutsche Animationsfilmer Matthias Lechner fungierte als künstlerischer Leiter und Art Director Environment des Films.Nach der Premiere des Films stellte Lechner auf seiner privaten Website eine große Auswahl von Konzeptzeichnungen zur Verfügung, die einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films gewähren, teilweise jedoch wieder verworfen wurden.
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In den USA hat sowohl der Film als auch die titelgebende Stadt den Titel Zootopia (als Kofferwort aus Zoo und Utopie). In den meisten europäischen Ländern wurden der Film und die Stadt als Zootropolis bezeichnet (als Wortschöpfung aus Zoo und Metropole). Als ein möglicher Grund für die Umbenennung wird von der britischen Pressedie Existenz einer in Europa eingetragenen Markeeines dänischen Zoos vermutet.
In Deutschland wurde der Film unter dem Titel Zoomania veröffentlicht, der auch der Name der im Film dargestellten Stadt ist. Die Umbenennung bezieht sich sowohl auf den Filmtitel als auch auf sämtliche Einblendungen und hörbare Erwähnungen des Stadtnamens; im Bonusmaterial der DVD/Blu-ray wird jedoch der Originaltitel Zootopia verwendet. Die Umbenennung von Zootropolis in Zoomania erfolgte aufgrund der Urheberrechte von Kay Fischer, der 2010 ein Buch mit dem ähnlichen Titel Zootopolis geschrieben hat.Yogakissen Meditationskissen Sitzkissen Kissen Kristall Amethyst weiß Kraftoase,
Die Filmmusik wurde von Michael Giacchino komponiert. Der Soundtrack zum Film umfasst 22 Lieder und wurde am 4. März 2016 veröffentlicht.Der Soundtrack stieg im März 2016 auf Platz 8 in die Soundtrack-Album-Charts ein.Das von Shakira gesungene Lied Try Everything erreichte mit Platz 65 seine höchste Platzierung in den Billboard Hot 100.Im Dezember 2016 wurde der Soundtrack als Anwärter bei der Oscarverleihung 2017 in der Kategorie Beste Filmmusik in die Kandidatenliste (Longlist) aufgenommen, aus denen die Mitglieder der Akademie die offiziellen Nominierungen bestimmen werden.Das auf dem Soundtrack enthaltene, von Shakira gesungene Lied Try Everything wurde in die Longlist für den Besten Filmsong aufgenommen.
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ADB:Aquila, Kaspar
Erasmus, erhielt sogar eine Predigerstelle (1514). Doch gab er dieselbe bald wieder auf und besuchte die damals blühende Universität Leipzig. Nach einjährigem Aufenthalte dort ernannte ihn Franz von Sickingen zu seinem Feldprediger, aber schon im J. 1516 wurde er Prediger zu Jengen bei Augsburg. Das Auftreten Luther’s begeisterte ihn so, daß er mündlich und schriftlich gegen die Mißbräuche der katholischen Kirche eiferte. Da er den Ermahnungen und Warnungen seines Vorgesetzten, des Bischofs Christoph von Stadion zu Augsburg, kein Gehör gab, ließ ihn dieser in ein unterirdisches Gefängniß nach Dillingen bringen. Hier hatte er viel Jammer und Elend auszustehen, bis die Bewohner von Augsburg die Schwester Kaiser Karl’s V., Isabella, Gemahlin Königs Christian II. von Dänemark, baten, sich beim Bischofe für dessen Befreiung zu verwenden. Aquila ging nach seiner Befreiung im J. 1520 nach Wittenberg, wurde 1521 Magister und Lehrer der beiden Söhne Franz von Sickingens auf der Ebersburg. Hier kam er bei der Belagerung der Burg durch die Kurfürsten von Trier, Pfalz und Hessen in große Gefahr. Die Soldaten brachten dem A. die erste vom Feinde hereingeschossene Stückkugel, um sie zu taufen, weil sie den Glauben hatten, der Ort könne dann nicht erobert werden. A. wies das Ansinnen zurück, und da er sich auch durch Drohungen dazu nicht bewegen ließ, steckten sie ihn in einen mit Pulver gefüllten Feuermörser, um ihn über die Mauer hinauszuschießen. Zum Glück zündete [510] das Pulver nicht, und man zog A. wieder heraus und ließ ihn laufen. 1524 wurde er kurfürstlicher Schloßprediger, ging dann 1527 auf Luthers Empfehlung als Prediger nach Saalfeld und wurde 1528 Superintendent. 1530 besuchte er den Reichstag zu Augsburg, wo ihn sein ehemaliger Gegner, der Bischof Christoph von Stadion, sehr freundlich empfing. Gegen das Interim trat A. 1548 mit großer Entschiedenheit auf, und schrieb dagegen: „Christlich Bedenken auf das Interim“ (1548 und 1549). Er zog sich dadurch die Ungnade des Kaisers in so hohem Maße zu, daß der letztere demjenigen, der den A. todt oder lebendig einliefern würde, 5000 Gulden zusicherte. Die Gräfin Katharina von Schwarzburg-Rudolstadt, Wittwe des Grafen Heinrich XXXVII., nahm sich seiner an und verbarg ihn anfangs auf dem Schlosse zu Rudolstadt, dann zu Unter-Maßfeld bei Meiningen. Später wurde er nach Schmalkalden gebracht, wo er 1550 Dekan an der Stiftskirche wurde. In den Osiandrischen Streitigkeiten trat er gegen Osiander auf. Nach der Rückkehr des Kurfürsten Johann Friedrich des Großmüthigen aus kaiserlicher Gefangenschaft (1552) wurde er von diesem wieder in sein voriges Amt nach Saalfeld berufen. Von nun an verlebte er den Rest seines Lebens in Ruhe.
Aquila: Kaspar A., eigentlich Adler, evangel. Theologe, geb. 7. Aug. 1488 zu Augsburg, † 12. Nov. 1560 zu Saalfeld. Er erhielt von seinem Vater, welcher Stadtsyndicus zu Augsburg war, eine gute Erziehung, kam 1502 auf die Schule nach Ulm und besuchte später nach damaliger Sitte Italien, um seine Studien fortzusetzen. In Rom hielt er sich einige Zeit auf und machte da die Bekanntschaft desA. war zweimal verheirathet. Seine 4 Söhne, welche ihn überlebten, waren: David, geb. 1540, † 1614 als Superintendent zu Saalfeld; Hoseas, geb. 1543, † an der Pest 1577 als Prediger zu Camsdorf bei Saalfeld; Zacharias, geb. 1544, † als Prediger zu Blankenburg im Schwarzburgischen; und Johannes, geb. 1547, † 1628 als Prediger zu Obernitz an der Saale. Die Namen dieser Söhne hatte er nach den biblischen Büchern, welche er zur Zeit der Geburt der einzelnen gerade erklärte, gewählt. Luther in seinen Briefen an A. sagt daher in der Regel am Schlusse: „Saluta matrem prophetarum“. Unter seinen zahlreichen Schriften sind vor Allem zu nennen: „Christliche Erklärung des kleinen Katechismus“ (1538), und „Kurze, aber zu unserer Seligkeit höchst nöthige Fragstücke der ganzen christlichen Lehre“ (1547). Uebrigens war er einer der thätigsten Gehülfen Luther’s bei der deutschen Bibelübersetzung. Luther selbst hat geäußert: „Wenn die Bibel verloren würde, so wollte ich sie wieder bei Aquila finden.“
- Biographien Aquila’s von Johann Avenarius (1718), Johann Gottlieb Hillinger (1731), Christian Schlegel (1737), Wilhelm Friedr. Aug. Gensler (1816), Schriftenverzeichniß in F. W. Strieder’s hess. Gel.- u. Schriftstellergesch. I. 109.
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Der Blüthenstaub
Wie vieles Andere in der Natur, woran man im gewöhnlichen Leben gleichgültig vorüber zu gehen pflegt, ist auch der Blüthenstaub ein höchst interessanter und beachtenswerther Gegenstand, indem von seinem Dasein die Existenz des Menschen zum großen Theil abhängt. Eben deshalb dürfte eine nähere Beschreibung desselben und seiner Bestimmung in diesen Blättern an ihrem Platze sein. Ich darf wohl als bekannt voraussetzen, daß man mit dem Namen Blüthenstaub jene feine, verschiedenartig gefärbte, staubartige Masse bezeichnet, die sich im Innern der hohlen, beutelförmigen Organe befindet, welche in keiner vollständigen Blume fehlen und daselbst meist auf zarten Stielen befestigt sind. Man nennt jene hohlen Organe in der Wissenschaft Staubbeutel oder Antheren, den Stiel den Staubbeutelträger oder Staubfaden und den ganzen Apparat ein Staubgefäß. Wenn Sie sich das Bild einer Lilie oder Tulpe vergegenwärtigen wollen, so werden Ihnen sogleich die sechs großen, langgestielten Staubgefäße, welche um den im Centrum der Blume befindlichen Stempel herumstehen, in die Augen fallen, und bei diesen Blumen haben Sie gewiß auch schon den Blumenstaub bemerkt, da derselbe in außerordentlich großer Menge in den Staubbeuteln enthalten ist und nach deren Aufspringen die Außenfläche derselben als dicke Staublage, bei der weißen Lilie von gelber, bei der Feuerlilie von rothbrauner, bei der Tulpe von graugrüner Farbe überzieht. Aber selbst der kleinsten und unansehnlichsten Blume dürfen die Staubgefäße nicht fehlen, wenn sie ihre Bestimmung, eine Frucht hervorzubringen, erfüllen soll.
Der Blüthenstaub wird durch die Lebensthätigkeit der Staubbeutel in deren Innern erzeugt. Nachdem er seine vollständige Ausbildung erlangt hat, öffnen sich die Staubbeutel, indem sich entweder Spalten oder Löcher an bestimmten Stellen ihrer Wandung bilden. Durch diese Oeffnungen entweicht nun der fertige Blüthenstaub; nicht selten wird er durch das plötzlich erfolgende Aufspringen und elastische Zurückschnellen der Staubbeutelwandung mit solcher Gewalt ausgestreut, daß die ganze Oberfläche der Blume mit demselben bedeckt erscheint. Das Aufspringen der Staubbeutel erfolgt gewöhnlich zu derselben Zeit, wo sich die Blumenknospe zu öffnen beginnt und deshalb findet man in den meisten vollständig aufgeblühten Blumen entleerte Staubbeutel. Seltner springen die Staubbeutel erst nach dem Aufblühen der Blume, noch seltner schon in der Knospe auf. Letzteres ist z. B. bei den blauen Glockenblumen (Campanula der Fall. Nach dem Entleeren des Blüthenstaubes hat der Staubbeutel und überhaupt das Staubgefäß seine Bestimmung erfüllt; es verwelkt und geht zu Grunde. Der Blüthenstaub beginnt nun aber erst die ihm obliegende Verrichtung auszuführen, welche keine andere ist, als die im Innern des sogenannten Fruchtknotens, d. h. des untern verdickten Theiles des im Mittelpunkte der Blume befindlichen Stempels oder Pistilles, enthaltenen Anfänge der zukünftigen Samenkörner, oder die Eier zu befruchten. Ueber diesen höchst merkwürdigen Vorgang werde ich vielleich ein anderes Mal meinen Lesern das Nähere mittheilen, heute wollen wir uns blos mit dem Blüthenstaube selbst beschäftigen.
Der Blüthenstaub, in der Sprache der Wissenschaft Pollen genannt, erscheint dem bloßen Auge, wie schon sein Name verräth, als eine feine staubartige Masse. Betrachtet man ihn aber unter dem Mikroskop, so gewahrt man, daß derselbe aus lauter einzelnen Körnern besteht, welche man in der Wissenschaft Pollenkörner oder Pollenzellen nennt. Ein jedes solches Körnchen ist nämlich weiter nichts als eine einzelne isolirte Pflanzenzelle. Bei der Mehrzahl der Pflanzen haben diese Pollenkörner eine kugeliche oder länglich-runde Gestalt, seltner sind sie linsenförmig zusammengedrückt. Es kommen aber auch höchst merkwürdige Formen vor, und manche der Leser und Leserinnen dieser Blätter würden gewiß in hohem Grade erstaunen, wenn sie den Staub gewisser, zum Theil sehr unscheinbarer Blumen bei ein- bis dreihundertfacher Vergrößerung erblickten. Die Pollenkörner mancher Pflanzen bieten rein geometrische Gestalten dar, indem sie vierseitig (tetraëdrisch), würfelförmig, zwölfeckig (dodekaëdrisch), prismatisch u. s. w. sind. Die Pollenkörner der Tanne sehen aus, wie zwei durch ein Band mit einander verbundene Kugeln, diejenigen des rauchhaarigen Weidenröschens (Epilobium hirsutum) sind dreieckig-kugelig und mit langen Fäden besetzt, diejenigen des im Meer wachsenden Seegrases, dessen man sich zum Ausstopfen und Polstern bedient, haben eine schlauch- oder fadenförmige Gestalt. Der beigedruckte Holzschnitt enthält die in stark vergrößertem Maßstabe entworfenen Abbildungen sowohl gewöhnlicher als einiger der auffallendsten Formen von Pollenkörnern. Fig. 1 sind Pollenkörner eines Leinkrautes (Linaria); Fig. 2 Pollenkörner der Dattelpalme; Fig. 3 ist ein Pollenkorn der Weißtanne; Fig. 4 ein solches der gemeinen Saudistel; Fig. 5 eines von der Passionsblume; Fig. 6 ein im Keimen begriffenes (s. unten) Pollenkorn von Epilobium hirsutum. Die Pollenkörner Fig. 4 und 5 haben ein ungemein zierliches Aussehen. Dies kommt von ihrer äußeren Haut her. Mit Ausnahme der Pollenkörner der unter dem Wasser blühenden Wassergewächse besteht nämlich die Wandung eines jeden Pollenkornes aus zwei in einander geschachtelten Häuten. Die innere Haut ist farblos, durchsichtig und überall gleichmäßig ausgebildet, die äußere Haut dagegen ist sehr häufig gefärbt, und bei sehr vielen Pflanzen an ihrer Außenfläche mit höchst verschiedenartig gestalteten Auswüchsen, als Haaren, Stacheln, Leisten, Warzen u. dergl. m., alle natürlich von mikroskopischer Kleinheit besetzt, welche ganz regelmäßig angeordnet sind. Die vorragenden Leisten pflegen fast immer zu solchen zierlichen netzförmigen Maschen, wie [266] in Fig. 5 verbunden zu sein. Auch die langen Fäden a in Fig. 6 sind Auswüchse oder Anhängsel der äußern Pollenhaut. Doch ist diese äußere Haut bei sehr vielen Pollenkörnern auch ganz glatt und durchsichtig. Sind im letzteren Falle die Pollenkörner gefärbt, so rührt die Farbe von dem Inhalt derselben her, der im Allgemeinen aus einem dickflüssigen Schleime besteht, in welchem kleine Oeltröpfchen und feste Körperchen verschiedener Art, als Stärkemehlkügelchen, Eiweißklümpchen u. s. w. schwimmen.
Die äußere Pollenhaut ist in der Regel mit Oeffnungen versehen, welche bald als rundliche Löcher, bald als längliche Spalten, bald als helle bandartige Streifen, die rings um das Pollenkorn herumlaufen, erscheinen, und daher das seltsame Aussehen der Pollenkörner oft noch bedeutend erhöhen. Diese Oeffnungen befinden sich stets an bestimmten Stellen des Umfangs der Pollenkörner. Bei Fig. 2 sind sie als drei in gleichen Abständen von einander befindliche Längsspalten, bei Fig. 5 als drei kreisförmige Spalten ausgebildet. Bei Fig. 4 erscheinen sie als runde Löcher in den breiten Netzleisten der äußern Haut, bei Fig. 6 als eben solche Löcher an den drei Ecken des Pollenkornes, welche durch zapfenartige Vorsprünge der innern Pollenhaut gebildet werden (b ist hier die innere, c die dieser locker anliegende äußere Pollenhaut, d sind die Löcher der letzteren, durch welche bei e die innere Pollenhaut blasenförmig bei f schlauchförmig hervorgetreten ist, a sind die fadenförmigen Anhängsel der äußern Pollenhaut). Diese Oeffnungen in der äußeren Pollenhaut haben eine wichtige Bestimmung. Wenn nämlich ein reifes Pollenkorn in eine zuckerhaltige Flüssigkeit gelangt (oft genügt schon bloßes Wasser), so beginnt die innere Pollenhaut aufzuquellen und sich auszudehnen, und, weil sie in dem engen von der äußeren Haut fest umschlossenen Raume nicht Platz hat, durch die Oeffnungen in der letzteren schlauchförmig hervorzutreten. Man nennt diesen seltsamen Vorgang die Keimung der Pollenkörner. Dieselbe erfolgt in der Natur regelmäßig auf der sogenannten Narbe des Stempels, indem diese immer mit einer klebrigen zuckerhaltigen Feuchtigkeit überzogen ist. Hier dringen die Pollenschläuche, was man die Auswüchse der innern Pollenhaut nennt, in das Zellgewebe des Stempels ein und gelangen, indem sie sich immer mehr verlängern, endlich bis in die Höhlung des Fruchtknotens und bis zu den Eiern, ja bis in deren Inneres. Durch den Pollenschlauch wird auch die im Innern des Pollenkorns befindliche Flüssigkeit, welche man jedenfalls als den eigentlichen befruchtenden Stoff ansehen muß, bis in’s Innere des Eies geleitet und auf diese Weise durch den Pollenschlauch die Befruchtung vermittelt.
Meine Leser werden nunmehr die hohe Wichtigkeit des Blüthenstaubes begreifen. Ihm allein verdankt der Mensch die saftigen und schmackhaften Baum- und Gartenfrüchte, welche einen so wesentlichen Theil seiner Nahrung, ja in manchen Gegenden der Erde, wie auf den Südseeinseln, deren Bewohner fast ausschließlich vom Genusse der Cocosnüsse, der Vendamen- und Brotfrucht leben, seine wichtigste Nahrung bilden, denn eine uralte Erfahrung hat gelehrt, daß unbefruchtet gebliebene Fruchtknoten sich niemals in eine Frucht verwandeln, sondern abfallen. Der Mangel eßbarer Früchte wäre jedoch noch zu ertragen. Eine viel größere Wichtigkeit des Blüthenstaubes ergiebt sich aus der eigentlichen Bestimmung desselben, das pflanzliche Ei zu befruchten, d. h. es fähig zu machen, sich in einen keimfähigen Saamen zu verwandeln. Da blos ein solcher eine neue Pflanze hervorzubringen vermag, die Mehrzahl der Gewächse sich aber durch Saamen vermehrt, so würde, wenn der Blüthenstaub nicht vorhanden, die Vegetation, mit ihr die wichtigste Bedingung des Thier- und Menschenlebens sehr bald zu Grunde gehen. Aus der Bestimmung des Blüthenstaubes ergeben sich aber auch noch einige wichtige Winke für das praktische Leben. Vor allen Dingen darf man, will man Früchte erzielen, die Pflanzen nicht der Staubgefäße berauben. Als im vorigen Jahrhunderte einmal in einigen Gebirgsgegenden der Oberlausitz zur Zeit der Roggenblüthe seltsamer Weise plötzlich Frost und starker Schneefall eingetreten war, da hatten alle Bauern, in der Meinung, ihr Korn würde verderben, wenn es vom Schnee bedeckt bliebe, ihr Leute auf das Feld geschickt, um mittelst Harken und Stangen die schneebedeckten Aehren abzuschütteln. Was war die Folge davon? Daß diese Unvorsichtigen fast kein Körnchen ernteten, indem sie mit dem Schnee die Staubbeutel, welche bei dem Roggen, wie bei allen Gräsern, an feinen, haarförmigen Staubfäden höchst locker hängen, abgeschüttelt hatten, während die weniger Furchtsamen, welche ihre Kornfelder unangetastet gelassen hatten, eine sehr reichliche Ernte hielten.
Aber nicht allein durch äußere Gewalt, sondern auch in Folge eines natürlichen Umbildungsprozesses können die Blumen ihrer Staubgefäße beraubt werden. Das ist die sogenannte Blumenfüllung, welche in der Umwandlung der Staubgefäße in Blumenblätter besteht, und bei manchen Pflanzen leicht durch wiederholtes Versetzen aus einem magern Boden in einen fetten bewirkt werden kann. Alle vollen oder gefüllten Blumen, wie die vollen Rosen, Nelken, Levkoyen, Hyazinthen, Primeln, Ranunkeln, Anemonen u. a. m. sind, einen so schönen Anblick sie auch gewähren mögen, doch weiter nichts, als verstümmelte, verunstaltete Blumen, weil sich an der Stelle der Staubgefäße Blumenblätter befinden, die Blumen selbst daher ihre Bestimmung, eine Frucht hervorzubringen, nicht mehr erfüllen können. Es giebt aber auch viele Blüthen, welche naturgemäß keine Staubgefäße, sondern blos einen Stempel oder gar blos nackte, d. h. von keinem Fruchtknoten verhüllte Eier besitzen. Man nennt solche Blüthen weibliche, indem man die Eier, weil sie sich nach geschehener Befruchtung in keimfähige Saamen verwandeln, als die weiblichen Geschlechtsorgane der Pflanzen betrachtet, im Gegensatze zu den männlichen Blüthen, worunter man solche versteht, welche blos Staubgefäße und keine Stempel oder Eier enthalten. Blüthen, in denen beiderlei Geschlechtsorgane gleichzeitig vorhanden sind, nennt man Zwitterblüthen. Es giebt nun eine große Anzahl von Pflanzen mit eingeschlechtigen Blüthen und zwar nicht wenige, wo ein Individuum blos männliche, ein anderes blos weibliche Blüthen trägt. Dahin gehören unter andern die Pappeln, Weiden, viele ausländische Nadelhölzer und Palmen. Hier scheint eine Befruchtung der weiblichen Blüthen unmöglich zu sein, allein die Natur hat dafür Sorge getragen, daß dieselbe erfolgen könne, selbst dann, wenn die männlichen Pflanzen sich weit entfernt von den weiblichen befinden. Bei allen Pflanzen nämlich, deren Geschlechter auf zweierlei Individuen vertheilt sind, besitzen die männlichen Individuen eine ungeheure Menge von Blüthen und jede Blüthe erzeugt wieder eine sehr bedeutende Menge von Pollen. So enthält z. B. ein einziger männlicher Blüthenkolben der südamerikanischen Oelpalme gegen 200,000 Blüthen und jede solche Palme trägt wieder eine Unzahl von Kolben! Auch die Dattelpalme bringt eine ungeheure Menge männlicher Blüthen hervor, und ich habe während meines Aufenthaltes im südlichen Spanien oft beobachtet, daß zur Blüthenzeit der Dattelpalme der gelblich gefärbte Blüthenstaub, wenn der Wind die Krone einer solchen Palme schüttelte, in Form gelber Wolken entwich und weithin verstreut wurde. Der Wind ist bei allen jenen Gewächsen mit getrennten Geschlechtern (es sind meist Bäume und Sträucher) der Vermittler der Befruchtung, indem er den in großer Menge von den männlichen Blüthen erzeugten Pollen über weite Strecken durch die Luft führt. Einige Körnchen gelangen dann gewiß zu jeder Blüthe der weiblichen Individuen und mehr als einige Körnchen sind nicht nöthig, um eine solche Blüthe zu befruchten, da bei jenen Pflanzen die weiblichen Blüthen immer nur wenige Eier zu besitzen pflegen.
Wenn der Wind über ganze Wälder von Bäumen mit getrennten Geschlechtern zu deren Blüthezeit hinwegstreicht (z. B. über Nadelwälder, wobei jedoch zu beachten ist, daß bei unseren Nadelhölzern männliche und weibliche Blüthen auf einem und demselben Baum vorhanden sind), so können ungeheure Massen von Blüthenstaub in die Luft geführt werden. Regnet es dann in der Gegend, wo die Atmosphäre von Blüthenstaub erfüllt ist, so wird letzterer von den Regentropfen mit fortgerissen und fällt zu Boden. War sehr viel Blüthenstaub in der Luft, so wird die ganze Oberfläche des Bodens mit einem gelblichen Ueberzuge bedeckt werden, und es aussehen, als ob gelbe Flocken aus der Luft herabfielen. Ein solcher Blüthenstaubregen ist schon im Alterthum wiederholt beobachtet worden. Man hielt damals und noch im Mittelalter, ja auch später sogar die herabfallenden gelben Flocken für Schwefel und nannte deshalb jenes Phänomen Schwefelregen. Da die Pollenkörner so außerordentlich klein sind (ihr Durchmesser wechselt zwischen 1/20 und 1/500 pariser Linie), so liegt es auf der Hand, daß zu einem solchen Schwefelregen Tausend von Millionen Pollenkörner gehören. Zu den Pflanzen mit getrennten Geschlechtern, und zwar zu denjenigen, wo sich die männlichen und weiblichen Blüthen auf besonderen [267] Individuen befinden, gehören auch mehrere wichtige Kulturgewächse der wärmeren Gegenden unserer Erde, unter andern die Dattelpalme und der Johannisbrotbaum. Wo diese Gewächse in großem Maßstabe angepflanzt werden, wie z. B. im südlichen Spanien und Portugal, da muß man begreiflicherweise dafür Sorge tragen, daß in jeder Plantage ein paar männliche Bäume stehen, sonst wird man niemals Früchte von den weiblichen Bäumen ernten. Die Kultur der Dattelpalme ist uralt und schon zu Herodot’s Zeit war es bekannt, daß nicht alle Dattelpalmen Früchte trügen und daß die unfruchtbaren unter die fruchtbaren gepflanzt werden müßten, wenn letztere Früchte tragen sollten. Dasselbe sagen noch jetzt die valencianischen Bauern, die gewiß keine Ahnung vom Geschlechtsunterschiede der Pflanzen haben. Weniger bekannt scheint die Trennung der Geschlechter bei dem Johannisbrotbaume zu sein. Wenigstens habe ich in den genannten Ländern wiederholt klagen hören, daß manche Anpflanzungen von Johannisbrotbäumen keine Früchte trügen, und bei genauerer Nachforschung immer in Erfahrung gebracht, daß alte unfruchtbare Bäume, wahrscheinlich also die männlichen, als unnütz niedergeschlagen worden seien. Es ist dies ein Beweis, wie sehr selbst in den Landvolksschulen eine Belehrung über die wichtigsten Kapitel aus der Bildungsweise und dem Leben der Pflanzen Noth thut.
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Es ist bestimmt nicht leicht, Thomas Fischer zu sein. Da hat man es zum Senatsvorsitzenden am obersten deutschen Zivil- und Strafgericht gebracht, zum Honorarprofessor an einer angesehenen süddeutschen Juristenfakultät, zum Verfasser des führenden Kommentars zum Strafgesetzbuch und Mitherausgeber einer der meistgelesenen strafrechtlichen Fachzeitschriften, jüngst auch zum Online-Kolumnisten und Redaktionsliebling der Leib- und Magenwochenzeitung des Bildungsbürgertums – und immer noch hören nicht alle auf einen. Immer noch gibt es Leute, die sagen, och ja, danke, aber das sehen wir ehrlich gesagt anders. Immer noch gibt es welche, die es besser wissen wollen als Thomas Fischers monumentale, überlebensgroße Riesensuperultraautorität in allen Dingen und Belangen des Strafrechts.
Letzte Woche war Fischer als Sachverständiger im Rechtsausschuss des Bundestags geladen. Die Grünen-Fraktion fordert, dass künftig als Vergewaltiger bestraft werden soll, wer mit jemandem Sex hat, der das nicht will. Die völkerrechtliche und strafrechtspolitische Debatte dazu läuft schon länger, und auch Fischer hatte sich in dieselbe schon wortmächtig eingeschaltet.
Jetzt bekam er Gelegenheit, seine Bedenken gegen den Vorschlag der Grünen direkt dem Gesetzgeber vorzutragen. Das muss, wenn man seine jüngste ZEIT-Online-Kolumne liest, eine traumatische Erfahrung für ihn gewesen sein. Die "pure Freude an der Macht" sah er da am Werk, ausgeübt von der Ausschussvorsitzenden Renate Künast, die von der "objektiven, aufmerksamen, sensiblen, chancengleichen Leitung einer großen kontroversen Sitzung (…) wenig Ahnung" hat, "die meisten Vorsitzenden von Kammern am Landgericht oder Verwaltungsgericht könnten es besser". Umringt sah er sich von lauter Abgeordneten, die ohnehin schon "im Zweifel alles über alles" wissen und ihre Ohren gegen jede sachverständige Belehrung fest verschließen. Vor einem Publikum aus Fraktionsmitarbeitern, Verbandsvertretern und insbesondere Journalisten, die "nicht nur wenig Ahnung von der Sache" haben, "sondern auch empörend geringes Interesse, Kenntnis zu erwerben".
Einer von diesen Journalisten, die oben auf der Galerie die Anhörung im Rechtsausschuss verfolgten, war ich. Ich bin eigentlich gerade im tief verschneiten Oberbayern beim Skifahren. Aber der Verlockung, mein empörendes Desinteresse am Kenntniserwerb zu dokumentieren und meine erschütternd ahnungslosen 5 Cent in diese Debatte einzuzahlen, kann ich jetzt doch nicht widerstehen.
Im Moment ist es in Deutschland strafrechtlich nicht verboten, mit einem erwachsenen und autonomen Menschen Sex zu haben, der weint und Nein sagt und das scheußlich findet, solange man dabei keinen Zwang oder Druck ausübt. Ob § 177 oder 240 IV Nr. 1 StGB, jedenfalls ist eine Nötigung erforderlich.
Soweit richtig, Herr Fischer?
Ich sehe drei Möglichkeiten, diese Rechtslage zu verteidigen: a) Man sagt, solche Fälle gibt es Wirklichkeit gar nicht. b) Man sagt, solche Fälle gibt es vielleicht, aber man kann strafrechtlich eh nichts dagegen tun. c) Man sagt, solche Fälle gibt es und man könnte auch etwas dagegen tun, aber das hätte anderweitig schlimme Folgen, die unter dem Strich diese Rechtslage als geringeres Übel erscheinen lassen.
Der Denial-Einwand
Den ersten Einwand sagt, das gibt es doch gar nicht, dass jemand gegen seinen Willen Sex über sich ergehen lässt, ohne dass der Andere dabei zumindest implizit, konkludent oder versteckt mit Gewalt oder sonst irgendeinem Übel gedroht hat. Das sind doch erwachsene Menschen! Die können doch für sich einstehen, wenn sie etwas nicht wollen! Tatsächlich nur daliegen und weinend warten, bis es vorbei ist – das glauben wir einfach nicht. So schlimm wird es dann schon nicht gewesen sein.
Nun, ich glaube das schon. Nicht nur, weil es eine Menge gut dokumentierter Fälle gibt. Es erscheint mir auch alles andere als unwahrscheinlich, dass Menschen – vor allem Frauen – so reagieren, wenn sie es mit jemandem zu tun bekommen, der tatsächlich gegen ihren Willen Sex mit ihnen will. Die schiere Tatsache, dass jemand sagt, es ist mir vollkommen egal, ob du das willst oder nicht, aber ich werde deinen Körper jetzt zu meiner sexuellen Befriedigung hernehmen, ist bereits etwas derart Aggressives, dass es mir alles andere als fernliegend erscheint, sich in der Konfrontation mit so jemandem gleichsam tot zu stellen. Und dann hinterher dem Opfer zu sagen, hättest du dich halt gewehrt oder um Hilfe geschrien, aber so ist das dein Problem – das soll keine Schutzlücke sein?
Die bestehenden Kategorien, mit denen das Strafrecht die Wirklichkeit erfasst, laufen darauf hinaus, dass man entweder autonom und erwachsen ist – dann muss man seine Autonomie durch entsprechenden Widerstand ausüben, und wenn der Widerstand gebrochen wird, dann ist das sexuelle Nötigung bzw. Vergewaltigung. Oder man ist nicht erwachsen oder nicht autonom, ein Kind, ein Mensch mit Behinderung, ein Gefangener – dann kommt es gar nicht darauf an, was man wollte oder nicht wollte, dann ist das sexueller Missbrauch.
Und genau zwischen beidem, da ist die Schutzlücke.
Der Impraktikabilitäts-Einwand
Der zweite Einwand sagt, dass man die Strafrechtspraxis in die größten Schwierigkeiten stürzen würde, wenn man Sex ohne Einverständnis kriminalisiert. Was heißt schon Einverständnis? Wie soll man das feststellen, wenn es an jedem äußeren, objektiv beweisbaren Zeichen fehlt, dass das Opfer das nicht wollte? Steht dann da nicht immer Aussage gegen Aussage? Wer hat etwas davon, wenn es diesen Tatbestand gibt, aber kaum jemals jemand deswegen verurteilt werden kann?
Dass die Staatsanwaltschaften wenig Lust verspüren, Ermittlungsverfahren eröffnen zu müssen, die mangels Beweisbarkeit nirgendwohin führen, glaube ich sofort. Aber trotzdem macht es einen Unterschied, ob sie das Verfahren einstellen, weil die Tat nicht bewiesen werden kann, oder ob sie einstellen, weil es die Tat gar nicht gibt. Im Moment müssen sie in den besagten Fallkonstellationen dem Opfer sagen: Das durfte der. Das war kein strafbares Verhalten. Was der mit dir gemacht hat, war aus Sicht der Strafrechtsordnung vollkommen okay.
Wenn das nicht mehr passiert, wäre das ein bisschen mehr Frustration in den Staatsanwaltschaften des Landes allemal wert.
Dies scheint mir im Übrigen der Standpunkt gewesen zu sein, den Renate Künast bei der Anhörung eingenommen hatte und den sich Thomas Fischer nur durch deren "Freude an der Macht" erklären konnte…
Der Kleinere-Übel-Einwand
Der dritte Einwand sagt, wir könnten diese Schutzlücke schon schließen, aber nur zu einem zu hohen Preis. Den müsste die Strafrechtsordnung zahlen, die aus den Fugen geriete. Oder die zwischenmenschliche Sexualität, die fortan nur noch unter dem prüfenden Blick des Staatsanwalts stattfinden könnte. Oder das Verhältnis von Mensch und Recht ganz generell.
Ich will hier nichts trivialisieren. Aber ich habe noch nichts gehört, was mir in dieser Hinsicht unlösbar erschiene.
Dass Missbrauchs- und Nötigungstatbestände dann ineinander fließen würden, mag schon sein. Aber wenn die Kategorien des Strafrechts nicht zur Wirklichkeit passen, dann zu sagen, um so schlimmer für die Wirklichkeit – das sagt man halt als Strafrechtler und -richter leichter als als Politiker. Wertungswidersprüche bei der Strafzumessung muss man natürlich vermeiden, aber doch nicht unbedingt auf der Ebene des Tatbestands.
Und das Sexualleben? Ich will hier gar nicht bewerten, was für Erfahrungen die kalifornischen Unis oder sonstwer mit ihrer strikten Sexual-Assault-Policy machen. Aber mir will nicht in den Kopf, dass wir irgendetwas Bewahrenswertes verlieren, wenn wir fortan wissen, dass wir uns auf verbotenes Terrain bewegen, wenn wir eine scheinbar günstige Gelegenheit ausnützen, Sex mit jemandem zu bekommen, der sonst niemals mit uns schlafen wollen würde. Dem zwischenmenschlichen Sexualleben geht da überhaupt nichts verloren. Im Gegenteil.
Vielleicht habe ich was übersehen. Vielleicht habe ich überhaupt alles ganz falsch verstanden. Vielleicht geht mir nach dem zweiten Teil Ihres Kolumnenbeitrags, den Sie für nächste Woche angekündigt haben, ein Licht auf. Das fände ich toll. Ich lerne ja immer gerne was dazu.
Ein kleiner Tipp zu guter Letzt noch, Herr Fischer, da Sie offenbar eine solch geringe Meinung von der Sorgfalt von uns Journalisten haben: Ihre Mit-Sachverständige aus der Anhörung, die Sie da in Ihrer Kolumne zitieren, die Geschäftsführerin des Bundesverbands "Frauen gegen Gewalt" e.V.. Die heißt Katja Grieger. Nicht Krieger. Grieger, mit G. Mein Name wird ja auch oft falsch geschrieben, und ich mag das überhaupt nicht. Es ist ja echt kein Aufwand, das zu vermeiden. In manchen Redaktionen ist so etwas ein Abmahnungsgrund, hat mir am Anfang meiner Journalistenkarriere ein älterer Kollege mal erzählt.
Das halte ich jetzt auch wieder für übertrieben. So etwas kann schon mal passieren.
Congrats!
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All the best, Max Steinbeis
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Anna Victoria von Savoyen
Anna Victoria war eine Tochter von Ludwig Thomas von Savoyen, Graf von Soissons (1657–1702), älterer Bruder des Prinzen Eugen. Dieser hatte 1680 tief unter seinem Stand geheiratet und war daraufhin enterbt worden. Er fiel gleich zu Beginn des Spanischen Erbfolgekrieges in kaiserlichen Diensten bei Landau in der Pfalz und ließ seine Familie völlig verarmt zurück.
Anna Victoria lebte bis zu einem Alter von 52 Jahren unverheiratet in einem Kloster und sah sich beim Tode ihres Onkels als eine der reichsten Erben Europas. Prinz Eugen hatte, nachdem seine Haupterben (Anna Victorias älterer Bruder und dessen Sohn) gestorben waren, kein neues Testament verfasst und so erbte Anna Victoria ein Vermögen von ungefähr zwei Millionen Gulden, dazu Schlösser, Güter, die berühmte Bibliothek und Gemäldesammlung.
Anna Victoria legte das klösterliche Leben ab und heiratete am 17. April 1738 in Paris den als gutaussehend geltenden, am Wiener Hof in hoher Gunst stehenden und 20 Jahre jüngeren Prinzen Joseph Friedrich von Sachsen-Hildburghausen, der als Morgengabe gleich 300.000 Gulden in bar sowie das Schloss Hof in Niederösterreich erhielt. Joseph Friedrich galt als großer Verschwender und Anna Victoria begann den Nachlass des Prinzen Eugen bald komplett zu versteigern und zu verschleudern. Für die Errichtung eines würdigen Grabmals für ihren Onkel gab Victoria allerdings kein Geld aus. Dieser musste sich in der Kreuzkapelle des Wiener Stephansdoms ein Grabgewölbe mit einem seiner Neffen teilen. Sein Herz setzt man in Turin in der Gruft seiner Ahnen bei.
Kaiserin Maria Theresia erwarb von der Erbin die Bibliothek, einige Schlösser und Güter.
Anna Victorias Ehe verlief kühl und das Paar ließ sich 1752 scheiden. Elf Jahre später erlag sie in Turin einem Schlaganfall.
LiteraturBearbeiten
- Max Braubach: Prinz Eugen von Savoyen. 5 Bände, Wien 1963–65.
- Heinrich Ferdinand Schoeppl: Die Herzoge von Sachsen-Altenburg. Bozen 1917, Neudruck Altenburg 1992.
Personendaten | |
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NAME | Anna Victoria von Savoyen |
ALTERNATIVNAMEN | Maria Anna Victoria von Savoyen-Carignan |
KURZBESCHREIBUNG | Prinzessin von Sachsen-Hildburghausen |
GEBURTSDATUM | 13. September 1683 |
GEBURTSORT | Paris |
STERBEDATUM | 11. Oktober 1763 |
STERBEORT | Turin |
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19. April 2012 | ||
19:30 | bis | 21:30 |
Der gigantische, prähistorische Affe King Kong gehört zu den bekanntesten Ikonen der modernen Kultur. Hinter dem Mythos aber steckt eine überraschend zärtliche Geschichte: die Liebe des Biests zur Frau. Seine Gefangenschaft und kommerzielle Ausbeutung, seine hilflose Wut und sein tragisches Ende berühren uns tief. Ein neues Musical mit temporeichen und eingängigen Melodien und großen Gefühlen.
Paul Graham Brown und James Edward Lyons haben den Kampf der Kulturen aufgenommen – den Kampf zwischen Mensch und Menschenaffe, Prähistorie und Moderne, Liebe und Hoffnung, zartem Schönen und gewaltig Monströsem, sicher Geglaubtem und Ungeahntem. In ihrem Musical King Kong, nach dem Abenteuerroman von Delos W. Lovelace der dreißiger Jahre, lassen sie drei Darsteller und einen Musiker auf King Kong treffen. Vom Ehrgeiz zerfressen und besessen vom Drang, die Welt – wenigstens in Bildern – zu erobern, fährt der Abenteurer Carl Denham bis ans Ende der Welt. Er zieht dabei die erfolglose Schauspielerin Ann Darrow und den zynischen Aussteiger Jack Driscoll in seinen Bann. Die Reise wird zu einer emotionalen und gefährlichen Odyssee, nicht nur für die drei der Gattung homo sapiens, sondern auch für King Kong, der sich in Ann verliebt. Das sicher geglaubte Rollenverhalten der beiden Männer gerät dadurch ins Wanken. Carl Denham und Jack Driscoll kämpfen nun nicht nur mehr gegeneinander um Anns Liebe. Kong wird auch hier zum ungleichen Gegner. Ann erlebt mit ihm zum ersten Mal so etwas wie Vertrautheit. Er zwingt die drei Eindringlinge, sich mit ihrer eigenen Natur zu konfrontieren, und wird zum Katalysator ihrer Ängste und Aggressionen, aber auch ihrer Möglichkeiten und Hoffnungen.
King Kong
Musical von Paul Graham Brown nach dem Roman von Delos W. Lovelace
Deutsche Fassung von Edward Lyons
Musikalische Leitung Jeff Frohner
Regie Nicole Claudia Weber
Bühne und Kostüme Judith Leihkauf | Karl Fehringer
Dramaturgie Sylvia Brandl
Bettina Mönch | Dominik Hees, Christof Messner
Österreichische Erstaufführung
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Bern - Die Schweiz hat am Mittwoch zum zweiten Mal den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) übernommen. Dabei will sich die Schweiz für Sicherheit, den Schutz der Menschenrechte und OSZE-Reformen stark machen.
Die Schweiz und Serbien hatten eine gemeinsame Bewerbung für die Jahre 2014 und 2015 eingereicht, was in der Geschichte der OSZE ein Novum darstellt. Die Schwerpunkte waren denn auch eng mit Serbien abgestimmt worden.
OSZE-Konferenz in Basel
Ziel des Schweizer Vorsitzjahres ist es, Sicherheit und Stabilität zu fördern, die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und die Handlungsfähigkeit der OSZE zu stärken.
Geografisch stehen der Westbalkan mit Kosovo sowie der Südkaukasus mit dem zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittenen Berg-Karabach im Vordergrund. Dazu ernannte die Schweiz zwei Sondergesandte. Strukturell will die Schweiz die OSZE reformieren, damit sie in Krisen rascher und effizienter reagieren kann.
Den ersten Auftritt als OSZE-Vorsitzender wird Bundespräsident Burkhalter am 16. Januar haben, anlässlich der ersten Sitzung des Ständigen Rates in Wien. Höhepunkt des Vorsitzjahres ist jeweils das Ministertreffen, das im Dezember 2014 in Basel durchgeführt wird. Die Schweiz hatte 1996 zum ersten Mal den OSZE-Vorsitz inne, kurznach dem Ende des Bosnien-Krieges.
(asu/sda)
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Bahnstrecke Pirna–Gottleuba
Pirna–Gottleuba | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ausschnitt der Streckenkarte Sachsen von 1902 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Streckennummer: | 6603; sä. PGl | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kursbuchstrecke: | 313 (1971) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Streckenlänge: | 17,610 km | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Streckenklasse: | CM4 (1999)[1] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Maximale Neigung: | 27 ‰ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Minimaler Radius: | 180 m | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Bahnstrecke Pirna–Gottleuba (auch: Gottleubatalbahn) war eine Nebenbahn in Sachsen. Sie verlief im Gottleubatal von Pirna über Berggießhübel nach Bad Gottleuba und wurde 1976 außerhalb von Pirna stillgelegt.
Inhaltsverzeichnis
GeschichteBearbeiten
VorgeschichteBearbeiten
In Sachsen setzte ab den 1830er Jahren ein intensiver Industrialisierungsprozess ein, der sich energetisch vor allem auf die umfangreichen Braunkohlevorkommen des Nordböhmischen Beckens stützte. Zwischen 1859 und 1868 erhöhte sich der Anteil der aus dem Nordböhmischen Becken um Aussig und Dux nach Sachsen importierten Kohle von 1.950 Tonnen auf 275.000 Tonnen.[2] Zwar erleichterte die 1847–51 erbaute Elbtalbahn den Kohletransport nach Sachsen, die umwegige Linienführung im Elbtal trieb allerdings die Transportkosten in die Höhe. Hinzu kam, dass die im Gottleubatal und im Lohmgrund betriebene Sandsteinbrecherei im Zuge der Industrialisierung ebenfalls einen starken Aufschwung erlebte und die Bruchbesitzer eine Verbesserung der Transportmöglichkeiten verlangten. Auch der ab 1870 in nennenswertem Umfang wiederaufgenommene Berggießhübeler Magnetitabbau erforderte bessere Verkehrswege zum Abtransport der Erze.
1859 entwickelte ein Dresdner Steinmetzmeister erste Pläne für eine von Neundorf zur Elbtalbahn führende Producteneisenbahn, die aber wegen Kapitalmangel nicht zur Ausführung kamen. Deutlich ausgereifter war der 1868 vorgestellte Plan einer durch das Gottleuba- und Bahratal von Pirna über Peterswald nach Dux führenden Eisenbahnstrecke, die Berggießhübel mit einer Zweigbahn angebunden hätte. Obwohl diese Strecke gegenüber der Elbtalbahn über 70 km kürzer war, kam sie infolge der Uneinigkeit über die Trassierung bei der Erzgebirgsüberquerung und der einsetzenden wirtschaftlichen Stagnation durch den Gründerkrach nicht zur Ausführung. Die Planungen wurden 1874 eingestellt.[3]
Zu dieser Zeit entwickelte sich die Wirtschaft im Gottleubatal außerordentlich positiv. 1875 waren hier über 60 Sandsteinbrüche in Betrieb, die jährlich 225.000 Tonnen Sandstein in täglich 125 Fuhren auf zunehmend zerfahrenen Wegen ins Elbtal transportierten.[4] Allein im Lohmgrund arbeiteten 1880 in 37 Brüchen etwa 800 Arbeiter. Vor dem Bau der Gottleubatalbahn waren auf der Straße Rottwerndorf – Pirna täglich bis zu 200 Sandsteintransporte unterwegs.[5] Die Berggießhübeler Bergwerke förderten zwischen 1870 und 1875 41.500 Tonnen Magnetit.[6] Prognosen sagten eine langfristig gewinnbare Erzmenge im Umfang von zwei Millionen Tonnen voraus.[7]
Mit Verweis auf die wirtschaftliche Entwicklung beantragten die Städte Berggießhübel und Gottleuba 1877 den Bau einer von Pirna durch das Gottleubatal führenden Stichbahn. Am 14. November 1877 wurde der Bahnbau im Sächsischen Landtag erneut beraten. Am 18. Februar 1878 stimmte man der Errichtung einer Sekundärbahn von Pirna nach Berggießhübel zu, das entsprechende Gesetz über den Sekundärbahnbau Pirna–Berggießhübel wurde am 29. März 1879 erlassen.[8] Die geforderte Weiterführung bis Gottleuba wurde wegen unzureichenden Frachtverkehrs, Einwänden zweier Grundbesitzer und der schwierigen Trassierung durch das Stadtgebiet von Berggießhübel zunächst abgelehnt. Da die Gottleubatalbahn vorrangig dem Transport schwerer Güter über Pirna hinaus dienen sollte und das Gelände keine Schwierigkeiten beim Bau erwarten ließ, wurde im Gegensatz zu den benachbarten Strecken der Müglitztalbahn und Weißeritztalbahn eine schmalspurige Ausführung der Gottleubatalbahn nicht in Erwägung gezogen.
Der Beschluss zum Bau der Gottleubatalbahn markierte den Beginn einer Phase, in der die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen das Hauptnetz nach ausländischem Vorbild mit einem Netz von Sekundärbahnen ergänzte, um insbesondere bislang abgelegenen Städten und Regionen einen wirtschaftlich notwendigen Streckenanschluss zu ermöglichen.
Bau der Strecke bis BerggießhübelBearbeiten
Die Gottleubatalbahn war vorrangig für den Güterverkehr konzipiert. Deshalb war außer dem Endbahnhof Berggießhübel nur ein Verkehrshalt in Rottwerndorf vorgesehen. Von hier aus sollte eine Zweigbahn den Abtransport der Sandsteine aus dem Lohmgrund ermöglichen. Nach einem Antrag des Gemeinderates und eines Gasthofbesitzers wurden auch in Langenhennersdorf und Neundorf Haltepunkte eingerichtet.
Nach der Streckenvermessung im Sommer 1878 begannen Ende Mai 1879 die Erdarbeiten. Der Bahnbau lag in den Händen der Firmen Romulus Späte (Dresden) und Robert Berndt (Chemnitz), die mit lokalen Baufirmen zusammenarbeiteten. Dabei waren auch tschechische Arbeiter beschäftigt. Bis November 1879 war der Oberbau auf einer Länge von knapp acht Kilometern bis Neundorf fertiggestellt. Ende 1879 stellte die Königin-Marien-Hütte in Cainsdorf die benötigten Brückenbauwerke fertig. Auch die Stahlkopfschienen stammten von hier.
Nach einer Bauzeit von einem reichlichen Jahr erfolgte am 15. Juli 1880 die Prüfungsfahrt, bei der keine Mängel festgestellt wurden. Die Strecke wurde dann am 19. Juli 1880 feierlich in Betrieb genommen, wobei die Bauarbeiten offiziell erst im September 1880 beendet waren. Insgesamt wurden für die knapp 15 km lange Strecke 81.000 m³ Erdreich bewegt, 17,8 km Gleis und 19 Weichen verlegt sowie zwei gewölbte Steinbrücken (70 m und 49 m lang) und acht kleinere Eisenbrücken errichtet. Entlang der Strecke befanden sich 258 Telegrafenmasten. Beim Bau der Strecke waren im Schnitt 200 bis 300 Arbeiter beschäftigt.[9] Die Baukosten betrugen 760.688 Mark. Sie lagen mit knapp 51.000 Mark pro Kilometer deutlich unter den Kosten der bislang in Sachsen errichteten eingleisigen Strecken, die 123.000 bis 180.000 Mark pro Kilometer kosteten.[10] Das bewies, dass der Bau von Sekundärbahnen tatsächlich deutlich preiswerter war.
Die Eisenbahn erschloss das bis dahin abseits gelegene Pirnaer Hinterland und verbesserte die Verkehrsverbindungen für etwa 3500 Menschen, die entlang der Strecke in Rottwerndorf, Neundorf, Kleincotta, Langenhennersdorf und Berggießhübel wohnten. Eines der Hauptziele des Streckenbaus wurde hingegen nicht erreicht – die Anbindung der Sandsteinbrüche im Lohmgrund. Dieses Steinbruchgebiet lag etwa 25 Höhenmeter über dem Niveau des Gottleubatales und sollte durch eine 3 km lange 600-mm-Schleppbahn angebunden werden (Kosten: 35.000 Mark).[11] Meinungsverschiedenheiten der Steinbruchbesitzer verhinderten diesen Plan, so dass das wichtige Steinbruchgebiet vorerst keinen Eisenbahnanschluss erhielt. Die wirtschaftlich notwendige Anbindung erfolgte erst mit dem Bau der Bahnstrecke Pirna–Großcotta 1894.
Betrieb bis 1905Bearbeiten
Wie bei schmalspurig ausgeführten Sekundärbahnen war für die Gottleubatalbahn ein Bahnverwalter verantwortlich. Er unterstand der Generaldirektion der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen in Dresden und war vor Ort nahezu allein für den Betrieb der Strecke (Fahrzeugeinsatz, kleinere Bauarbeiten etc.) zuständig.[12] Die Konzeption als Sekundärbahn ließ für die Strecke einen äußerst wirtschaftlichen Betrieb zu. Bereits 1884 war die Gottleubatalbahn die profitabelste Strecke der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen. Einnahmen in Höhe von 138.660 Mark, darunter 81.366 Mark aus dem Güterverkehr, standen Ausgaben von nur 45.515 Mark gegenüber. Mit dem erzielten Überschuss konnte das Anlagekapital mit 10,13 % verzinst werden. 1900 belief sich der Überschuss auf 140.123 Mark, was das Anlagekapital mit 7,25 % verzinste. Andere sächsische Eisenbahnstrecken erreichten im Durchschnitt nur eine Verzinsung von 3,7 %. Zur Jahrhundertwende war die Gottleubatalbahn immer noch die drittrentabelste Bahnstrecke der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen.[13]
Die Rentabilität basierte auf einem intensiven Güterverkehr, der insbesondere von Sandsteintransporten aus den Brüchen um Rottwerndorf und Neundorf getragen wurde und in den Anfangsjahren das Rückgrat des Bahntransportes darstellte. Der günstige Transportweg verbesserte die Absatzmöglichkeiten und brachte den Brüchen einen wirtschaftlichen Aufschwung. Hauptverladestelle für die Sandsteintransporte war die Station Rottwerndorf. Weitere Transportanteile entfielen auf verschiedene Betriebe, vorrangig sandstein-, holz-, glas-, papier- und metallverarbeitende Industrie, die sich entlang der Strecke, insbesondere im Stadtgebiet von Pirna, aber auch in Langenhennersdorf ansiedelten. Pirna erlebte ab 1885 ein industrielles Wachstum, in dessen Zuge sich die Bebauung der Stadt vor allem im Gottleubatal rasch in Richtung Süden ausweitete.[14] Entlang der Eisenbahn entstanden bis zur Streckenverlängerung nach Gottleuba im Jahr 1905 17 Anschluss- und Zweiggleise, wovon die Mehrzahl zwischen Pirna und Pirna Ost von der Strecke abzweigte.[15] Wegen des regen Anschlussbetriebes verkehrte ab 1890 ein Sonderzug, der ausschließlich die Anschlussgleise zwischen Pirna und Pirna-Haltestelle (ab 1894: Pirna Süd) bediente.[16]
Im Vergleich zur Sandsteinindustrie blieb das Frachtaufkommen des Berggießhübeler Bergbaus und des dortigen Eisenwerkes hinter den Erwartungen zurück. Die Gruben förderten seit 1880 nur 117.103 t Erz, bevor der Abbau 1892 weitgehend eingestellt wurde.[17] Das Frachtaufkommen der Gottleubatalbahn belief sich 1884 auf 87.598 t Wagenladungs-, 2238 t Stück- und 41 t Dienstgut. 1889 wurden 100.424 t Fracht transportiert, wobei Sandstein das Hauptfrachtgut darstellte.[18]
Obwohl die Gottleubatalbahn vorrangig für den Güterverkehr konzipiert wurde, erlangte auch die Personenbeförderung Bedeutung. In den fünfeinhalb Monaten des Eröffnungsjahres wurden 31.171 Fahrgäste befördert (187 pro Tag), 1884 waren es bereits 113.570 (311 pro Tag).[19] Mit der Eisenbahn fand eine wachsende Zahl von Ausflüglern und Wanderern den Weg ins Gottleubatal. Ein zeitgenössischer Wanderführer vermerkte dazu: „Ehe man vor Eröffnung dieser Bahn … in das Thal gelangte, war ein weiter ermüdender Weg bis Berggießhübel zum größten Theil auf harter staubiger Strasse erforderlich … und man musste … mindestens 3 – 3 ½ Stunden auf theils sehr unwegsamen Pfaden dem Thale … aufwärts folgend marschieren, um endlich nach Berggießhübel und Gottleuba zu gelangen. Jetzt bringt uns der Bahnzug in kurzer Zeit (1 Stunde 5 Minuten) von Pirna bis … Berggießhübel.“[20]
Auch die Zahl der ins Gottleubatal kommenden Kurgäste wuchs stetig. Zwar kurte man in Berggießhübel bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts, in Gottleuba begann der Aufschwung des Kurbetriebs aber erst mit dem Bau einer Badeanstalt 1880/81. Aufgrund der günstigen klimatischen Verhältnisse entsandte die Versicherungsanstalt für das Königreich Sachsen im Zusammenhang mit dem Aufbau des Systems der Sozialversicherungen in zunehmendem Maße Patienten nach Gottleuba. In den 1890er Jahren zählte Gottleuba etwa 600 Kurgäste pro Jahr.[21] Eine dritte Gruppe von Fahrgästen waren die Pendler von und zu den Pirnaer Industriebetrieben. Ihnen kam die Eröffnung der Station Pirna Haltepunkt an der Zehistaer Straße am 15. Mai 1881 entgegen. Die Station wurde nach der Eröffnung der Bahnstrecke Pirna–Großcotta 1894 verlegt und 1910 in Pirna Süd umbenannt.[22]
Fahrplanmäßig verkehrten ab 1880 im Sommer vier und im Winter drei Zugpaare als gemischte Züge. Die Fahrtzeit betrug im Sommerfahrplan 1881 zwischen 60 und 68 Minuten (Reisegeschwindigkeit: 13–15 km/h). Zwischen Berggießhübel und Gottleuba verkehrten abgestimmt auf die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Bahn Omnibusse mit wenigen Minuten Fahrzeit. In Pirna war der Fahrplan auf die Züge der Elbtalbahn abgestimmt, so dass Berggießhübel und Gottleuba von Dresden aus in reichlich zwei Stunden erreichbar waren.[23] Wegen des zunehmenden Personenverkehrs wurde 1886 im Winter- und 1887 im Sommerfahrplan ein zusätzliches Zugpaar eingesetzt. Ab 1890 verkehrte täglich ein reiner Personenzug.[24] Der Sommerfahrplan 1894 verzeichnete sechs Zugpaare.[25]
Streckenverlängerung bis Gottleuba (1905)Bearbeiten
In Gottleuba waren die Gewerbetreibenden und Stadtoberen keinesfalls erfreut darüber, dass die Bahnstrecke nur reichlich 2,5 km vor der Stadt endete, zumal sich Gottleuba ab 1880 besser entwickelte als Berggießhübel. Während Berggießhübel durch die weitgehende Einstellung des Magnetitbergbaus 1892 einen wirtschaftlichen Rückschlag erlitt, verzeichnete Gottleuba einen, wenn auch bescheidenen, industriellen Aufschwung, der seit 1895 zu einem wachsenden Stückgut- und Wagenladungsverkehr führte. Auch das Kurwesen war im Aufschwung begriffen, 1887 wurde das Kurbad erweitert und die Stadt als Heilbad in die Liste der sächsischen Bäder aufgenommen. 1902 begann die Landesversicherungsanstalt mit der Durchführungen von Kuren für die „einfachen Leute“ (Arbeiter, Angestellte).[26] So bemühte sich Gottleuba wiederholt um einen Bahnanschluss, für den vor dem Hintergrund einer immer noch diskutierten Eisenbahnlinie über das Osterzgebirge nach Böhmen verschiedene Trassenführungen erwogen wurden. Ein 1899 erarbeiteter Plan sah sogar den Bau eines Zentralbahnhofs nahe Vorderzinnwald (Přední Cínovec) vor, von dem aus die Weißeritztalbahn, Müglitztalbahn, Gottleubatalbahn und eine Eisenbahnstrecke durch das Seidewitztal nach Pirna angebunden werden sollten (geschätzte Gesamtbaukosten: 17 Millionen Mark).[27]
Aus der Diskussion ging letztlich die Streckenverlängerung durch das Gottleubatal nach Gottleuba als Vorzugsvariante hervor. Alle weiteren Pläne zur Weiterführung nach Böhmen wurden aus Rentabilitätsgründen abgelehnt. Ein Gutachten besagte zwar, dass die Verlängerung trotz der aufstrebenden wirtschaftlichen Entwicklung Gottleubas keinen Gewinn abwerfen, sondern ein Zuschussgeschäft bleiben würde. Da aber für die Gesamtstrecke positive Effekte erwartet wurden, begannen 1897 Vorarbeiten für die Verlängerung der Bahnstrecke.[28] Berggießhübel hatte eine Weiterführung der Bahn durch das Gottleubatal abgelehnt. Man befürchtete Nachteile für das eigene Kurwesen, da das enge Gottleubatal im Stadtgebiet nur eine Trassenführung in unmittelbarer Nachbarschaft zum Johann-Georgen-Bad und zum Kurhotel "Sächsisches Haus" zuließ. Auf den Bau eines Tunnels im Stadtgebiet wurde aus Kostengründen verzichtet.
Im Frühjahr 1900 wurde die Streckenverlängerung Berggießhübel – Gottleuba vom Sächsischen Landtag genehmigt. Am 14. Juli 1904 begannen die Bauarbeiten, die mit der Abnahmefahrt am 29. Juni 1905 endeten. Für die knapp drei Kilometer lange Verlängerung wurden drei Brücken über die Gottleuba und ein Betonviadukt im Stadtgebiet von Berggießhübel errichtet, die Baukosten beliefen sich auf 585.000 Mark. Der neue Endbahnhof in Gottleuba wurde so großzügig gestaltet, dass eine Weiterführung der Strecke nach Böhmen möglich war. Die feierliche Einweihung erfolgte am 30. Juni 1905.[29]
Betrieb bis zur StilllegungBearbeiten
Die Streckenverlängerung führte durch die Anreise von Kurgästen und einen zunehmenden Wander- und Ausflugsverkehr zu einer Belebung des Personenverkehrs. Insgesamt und im Vergleich zu anderen Strecken wurden aber keine größeren Verkehrsleistungen erbracht. Ende der 1960er Jahre wurde die Einstellung des Bahnverkehrs im Gottleubatal beschlossen, zumal eine umfassende Erneuerung von Gleisen und Anlagen nötig gewesen wäre. Für den Baustofftransport zur Talsperre Gottleuba wurde die Strecke jedoch vorerst noch benötigt, sodass sogar die Bahnhofsanlagen in Gottleuba noch erweitert wurden.
Mehrere Entgleisungen führten letztlich zur Einstellung des Personenverkehrs am 24. August 1970. Im Güterverkehr blieb die Gesamtstrecke noch bis zum 1. April 1976 in Betrieb. Danach wurde der Anschluss Hartpappenwerk in Langenhennersdorf noch bis 1977 bedient, dann wurde der Abschnitt Pirna-Neundorf–Gottleuba abgebaut.
Der im Stadtgebiet von Pirna gelegene Abschnitt blieb als Industriebahn zunächst erhalten. Dabei erfuhr der Bahnhof Rottwerndorf im Zusammenhang mit dem Beginn der Uranerzförderung der WISMUT in Königstein/Leupoldishain eine deutliche Erweiterung. Aufgrund des Höhenunterschiedes von 150 m konnte das Königsteiner Bergwerk nicht direkt an die Elbtalbahn angebunden werden, so dass Rottwerndorf zum zentralen Material- und Erzverladebahnhof erweitert wurde. Das Erz gelangte ab 1967 über eine 4,4 km lange Seilbahn (175 Gondeln à 1 m³) vom Bergwerk zum Bahnhof. In den 1970er Jahren gingen von hier täglich sieben Erz-Ganzzüge zu je 13 Wagen nach den Aufbereitungsbetrieben in Crossen und Seelingstädt. Ab 1983 wurde der Bahnhof wegen einer Umstellung der Fördermethode für die Abfuhr der Uranerze nicht mehr benötigt, und die Seilbahn wurde abgebaut.[30]
Nach der politischen Wende im Osten Deutschlands 1989/90 verlor die Reststrecke ihre Bedeutung, nachdem die meisten Güterkunden an der Strecke ihre Produktion eingestellt hatten. Für kurze Zeit war ein Wiederaufbau der Strecke bis Bad Gottleuba als moderne Regionalbahnverbindung im Gespräch. Die nach 1990 erfolgende Massenmotorisierung ließ allerdings einen solchen Plan unrealistisch werden. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde der Bahnhof Pirna-Rottwerndorf noch für das Entladen von Zement-Ganzzügen genutzt. Am 1. Januar 1997 wurde der Güterverkehr eingestellt.
Am 24. Februar 1999 genehmigte das Eisenbahnbundesamt die Stilllegung des Abschnittes Pirna–Pirna-Rottwerndorf, juristisch vollzogen wurde sie am 28. Februar 1999.[31] 2002 wurden die Gleise abgebaut.
StreckenbeschreibungBearbeiten
BetriebsstellenBearbeiten
- Bahnhof Pirna
In Pirna bestand bereits seit 1848 an der Elbtalbahn ein Bahnhof. Im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnstrecke nach Arnsdorf und Kamenz wurde er 1875 an seinen jetzigen Standort verlegt. Die Gottleubatalbahn nutzte die vorhandenen Anlagen dieser Strecke. Abfahrts- und Ankunftsgleis war bis zur Betriebseinstellung das Gleis 4 auf der Südseite des Bahnhofes.
- Haltepunkt Pirna-Solidarität
Der Haltepunkt Pirna-Solidarität wurde 1949 für den Berufsverkehr errichtet. Er entstand auf Kosten der umliegenden Fabriken und erhielt deshalb den Namen Solidarität. Er bestand zunächst nur aus dem Bahnsteig und einer Bude für den Streckenfernsprecher. In den 1960er Jahren wurde noch eine Wartehalle aus Betonfertigteilen gebaut.[32]
- Haltestelle Pirna Süd
Die Haltestelle Pirna Süd wurde 1896 im Zusammenhang mit dem Bau der Strecke nach Großcotta an der Abzweigstelle eingerichtet. Das Stationsgebäude lag im Keil zwischen den Gleisen beider Strecken. Pirna Süd war noch bis 1976 zur Sicherung der Abzweigstelle mit einem Fahrdienstleiter besetzt.
- Haltepunkt Pirna
Bereits bei der Projektierung der Strecke hatten sich Pirnaer Bürger für einen Haltepunkt im Süden der Stadt nahe der Kohlmühle eingesetzt. Das Gelände in dem Gebiet war allerdings seinerzeit noch unbebaut, sodass der Haltepunkt aus Rentabilitätsgründen nicht zur Ausführung kam. Die nötigen Verkehrsanlagen wurden später privat finanziert und am 15. Mai 1881 als Haltepunkt Pirna eröffnet. Mit der Einrichtung der neuen Haltestelle Pirna Süd wurde er 1894 wieder aufgelassen.[33]
- Haltepunkt Pirna Ost
Der Haltepunkt Pirna Ost (bis 1945: Pirna von Richthofenstraße) wurde 1940 durch Wehrmachtssoldaten als Zugangsstelle für die Pirnaer Südvorstadt errichtet. Er bestand nur aus einem schmalen Bahnsteig zwischen Gleis und Rottwerndorfer Straße. Der Fahrkartenverkauf fand bis 1965 in einer Blockhütte auf der gegenüberliegenden Straßenseite statt.[34]
- Bahnhof Pirna-Rottwerndorf
Der Bahnhof Rottwerndorf war der wichtigste Unterwegsbahnhof der Gottleubatalbahn. Hier wurden in den Anfangsjahren die im Lohmgrund gebrochenen Sandsteine verladen. Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Bahnhof deshalb mehrfach erweitert. Ab 1967 entstand auf dem ehemaligen Haldengelände der Sandsteinindustrie eine sechsgleisige Verladeanlage für die Uranerzverladung. Nach Einstellung der Wismut-Transporte 1976 wurden die überzähligen Gleise dann zum Abstellen von Schadwagen genutzt.[35]
- Haltestelle Pirna-Neundorf
Die Haltestelle Pirna-Neundorf bestand seit der Eröffnung der Strecke. Anfangs bestand nur ein einzelnes Zweiggleis zu einem Gasthof, später wurden noch zwei weitere zu den dort bestehenden Steinsägen eingerichtet. 1917 wurde die bisherige Haltestelle zum Bahnhof erklärt. Bis zuletzt bestand noch ein Anschlussgleis zur Textilchemie Agrotex GmbH.[36]
- Haltestelle Langenhennersdorf
Die Haltestelle Langenhennersdorf bestand als Haltepunkt seit Betriebseröffnung. Das Ladegleis mit Vieh- und Holzrampe wurde 1883 erbaut. Direkt gegenüber der Haltestelle wurde in den Jahren 1885 und 1886 eine Papier- und Pappenfabrik errichtet, die 1887 ein eigenes Anschlussgleis erhielt. Ein weiteres Zweiggleis diente der Firma Schmidt & Co. Vom 1. Januar 1905 bis in die 1960er Jahre war Langenhennersdorf als Bahnhof eingestuft.
Das Empfangsgebäude ist bis heute original erhalten. Es ist seit 2004 Eigentum des Vereins Bahnhof Langenhennersdorf e. V. und dient heute als Pension und Gaststätte.
- Haltepunkt Berggießhübel-Zwiesel
Die Stadt Berggießhübel hatte sich schon kurz nach Eröffnung der Strecke um einen Haltepunkt in Zwiesel bemüht, um den dortigen Bewohnern den Weg zur Bahn zu verkürzen. Wegen des erwarteten geringen Verkehrsaufkommens wurde das zunächst abgelehnt. Erst 1910 hatte ein weiteres Gesuch Erfolg und der Haltepunkt wurde am 1. Mai 1911 eröffnet. Der Fahrkartenverkauf fand bis zum Schluss in dem nahe gelegenen Gasthaus Zum Echo statt.
- Bahnhof Berggießhübel
Der Bahnhof ging mit Eröffnung der Bahnstrecke 1880 als Endbahnhof und Sitz der Bahnverwalterei in Betrieb. Seine Baukosten beliefen sich auf knapp 27.000 Mark. Aufgrund des schnell wachsenden Verkehrsaufkommens wurde das Empfangsgebäude bereits 1887 um ein Stockwerk aufgestockt. Mit Eröffnung der Bahnstrecke Pirna–Großcotta (1894) verlegte die Staatsbahnverwaltung die Bahnverwalterei nach Pirna Süd. Der zweiständige Lokschuppen wurde 1906 mit der Streckenverlängerung zum neuen Endbahnhof Gottleuba umgesetzt. Fortan waren auf dem Bahnhof Berggießhübel nur noch vier Bahnmitarbeiter beschäftigt, in Bad Gottleuba hingegen 18.
Nach Verlagerung des Güterverkehrs auf die Straße wurden 1968 alle Nebengleise abgerissen, 1970 war der Bahnhof mit der Einstellung des Personenverkehrs seiner Funktion verlustig geworden. Das Empfangsgebäude blieb erhalten und wird heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzt.
- Haltepunkt Giesenstein
Der Haltepunkt Giesenstein wurde 1907 auf Kosten des Gutsbesitzers Arnold eingerichtet. In den Folgejahren wurde er allerdings nur in geringem Maße genutzt. Im gesamten Jahr 1921 wurden nur 1684 Fahrkarten verkauft, was durchschnittlich vier bis fünf Reisenden täglich entsprach. Am 11. Dezember 1922 wurde der Haltepunkt aufgelassen.[37]
- Bahnhof Gottleuba
Im Bahnhof Gottleuba endete die Gottleubatalbahn. Er war so angelegt worden, dass eine etwaige Erweiterung der Strecke in Richtung Böhmen ohne bauliche Veränderung möglich gewesen wäre. Zu Beginn bestand er nur aus dem Bahnsteig-, dem Umfahr- und dem Ladegleis. Ein weiteres Gleis führte zum zweiständigen Lokomotivschuppen, der aus Berggießhübel umgesetzt worden war. Während seiner Existenz wurde der Bahnhof mehrmals erweitert, zuletzt Ende der 1960er Jahre zur Abwicklung der Baustofftransporte zur Talsperre Gottleuba. In den Jahren 1967 und 1969 wurden insgesamt 400 Meter Bahnhofsgleise und drei Weichen neu verlegt. An der Ladestraße wurde ein Bockkran aufgestellt.[38] Heute ist ein Teil des Bahnhofsareals in eine Parkanlage einbezogen. Das Empfangsgebäude und das Wirtschaftsgebäude sind noch vorhanden. Das Empfangsgebäude wurde ab 2012 saniert und beherbergt seit April 2014 ein Cafe.[39]
FahrzeugeinsatzBearbeiten
Lokomotiven und TriebwagenBearbeiten
- sä. VII TS: Die Lokomotiven der Gattung VII TS wurden eigens für den Nebenbahnbetrieb entworfen und sind somit die sächsischen Sekundärbahnlokomotiven schlechthin. Auf der Gottleubatalbahn kamen mit der Inbetriebnahme 1880 die beiden von der Sächsischen Maschinenfabrik erstgebauten Lokomotiven der Serie überhaupt zum Einsatz. Sie erhielten nach Orten an der Gottleubatalbahn die Namen BERGGIESSHÜBEL und ROTTWERNDORF und waren bis 1891 bzw. 1888 im Gottleubatal im Einsatz.[40]
- sä. VII T: Lokomotiven der leicht stärkeren Gattung VII T lösten ab 1888 die beiden Lokomotiven der Gattung VII TS ab. Von der Gattung VII T waren Ende des 19. Jahrhunderts wenigstens 15 verschiedene Lokomotiven auf der Gottleubatalbahn im Einsatz.
- sä. IIIb T: Die IIIb T waren ursprünglich für die Chemnitz-Aue-Adorfer Eisenbahn (CAAd) und die Muldenthal-Eisenbahngesellschaft gebaut worden. Weitere Lokomotiven beschafften später auch die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen für ihre regelspurigen Sekundärbahnen. Auch auf der Gottleubatalbahn ist der Einsatz dieser zweifach gekuppelten Lokomotiven nachgewiesen. Alte Bilder zeigen insbesondere ehemalige CAAd-Lokomotiven, die an ihrem kugelförmig abgerundeten Dampfdom erkennbar sind.
- BR 91.3 (pr. Gattung T9.3): Mit der Gründung der Deutschen Reichsbahn 1920 wurden auch ehemals preußische Lokomotiven in Sachsen stationiert. Im Dresdner Raum lösten vor allem die T9.3 die sächsischen Lokomotiven auf den Nebenstrecken ab. Auf der Gottleubatalbahn kamen sie bis Ende der 1930er Jahre vor allen Zuggattungen zum Einsatz.[41]
- BR 86: Die Lokomotiven der Baureihe 86 wurden ab 1934 auf der Gottleubatalbahn verwendet. Allerdings wurden sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg zur Stammlokomotive. 1963 beheimatete das Bw Pirna insgesamt 23 Lokomotiven dieser Baureihe, die auch auf den Strecken nach Arnsdorf und Neustadt (Sachs) zum Einsatz kamen.
- BR 64: Lokomotiven der Baureihe 64 kamen zwischen 1936 und 1939 vor den Personenzügen zum Einsatz. Wegen ihrer geringen Leistung wurden sie dann wieder durch die größere Baureihe 86 abgelöst.
- BR 110: Die Baureihe 110 (bis 1970 V100) löste ab 1968 die Baureihe 86 im Personen- und Güterverkehr ab. Sie bespannte auch die letzten Reisezüge und war bis in die 1980er Jahre auf der Strecke im Einsatz.[42]
- BR 106: Seit den 1960er Jahren kam die Baureihe 106 vor leichten Übergabezügen zum Einsatz. Nach Einstellung der WISMUT-Erztransporte wickelte dieser Typ den Verkehr auf der Gottleubatalbahn allein ab.[43]
- BR 171/172: Ein Triebwagen dieser Baureihe bediente im Sommerfahrplan 1970 ein werktägliches Personenzugpaar der Gottleubatalbahn. Der Einsatz beschränkte sich wegen der im selben Jahr erfolgten Einstellung des Personenverkehrs auf wenige Wochen.[44]
- BR 50, BR 52, BR 58.30: Lokomotiven dieser drei Baureihen kamen ab 1967 vor den Erztransporten der WISMUT von Rottwerndorf nach Pirna zum Einsatz.[45]
- BR 118: Die Baureihe 118 bespannte ab 1976 die Erzzüge der WISMUT, bevor diese Transporte 1983 eingestellt wurden.[46]
WagenBearbeiten
Für den Betrieb ihrer Sekundärbahnen beschafften die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen ab 1879 auch entsprechende leichter gebaute Wagen. Neuartig waren sowohl die niederflurige Bauart als auch das von den amerikanischen Bahnen übernommene „Interkommunikationssystem“. Diese Wagen besaßen erstmals Großräume, die über Plattformen an den Wagenenden betreten werden konnten.[47]
Nach dem Zweiten Weltkrieg bestanden die Züge der Gottleubatalbahn aus vierachsigen Abteil- und Großraumwagen unterschiedlicher Bauarten. Eine Zeitlang lief auf der Gottleubatalbahn auch ein von den Reichseisenbahnen in Elsaß-Lothringen stammender vierachsiger Großraumwagen der Gattung C4i.[48] Erst im letzten Jahr des Personenverkehrs 1970 wurden auch die zwei- und dreiachsigen Reko-Wagen der Bauarten Bag und Baag eingesetzt.
Störungen im BetriebsgeschehenBearbeiten
UnfälleBearbeiten
Die Gottleubatalbahn blieb während ihrer Betriebszeit frei von größeren Eisenbahnunglücken. Allerdings ereigneten sich an den zahlreichen niveaugleichen Wege- und Straßenkreuzungen immer wieder Unfälle. Unfallschwerpunkte waren die Bahnübergänge an der Dresdner Straße (heute Bundesstraße 172), Dippoldiswalder Straße und Zehistaer Straße (heute Staatsstraße 174) in Pirna sowie, nach der Streckenverlängerung, die Kreuzungen mit der Hellendorfer Straße und der Kirchbergstraße in Berggießhübel. Am Kirchberg ereignete sich 1925 ein tödlicher Unfall. Wegen des regen Kreuzungsverkehrs sollte die Trasse zwischen Pirna und der Zehistaer Straße zur Beseitigung der niveaugleichen Bahnübergänge auf einer Länge von etwa zwei Kilometern hochgelegt werden. Der Erste Weltkrieg verhinderte die Umsetzung des Planes. Der steigende Kraftfahrzeugverkehr der kommenden Jahrzehnte führte zur Sicherung der wichtigsten Bahnübergänge mit Warnlichtern und Schrankenanlagen.[49]
HochwasserBearbeiten
Das im Bereich des Sattelberges (Špičák) gelegene waldarme Quellgebiet der Gottleuba zählt zu den potenziellen Hochwasserentstehungsgebieten in Sachsen. Hier haben sich Aufzeichnungen zufolge in den letzten 500 Jahren über 50 schwere Hochwasser ereignet. Im Laufe ihrer Betriebszeit wurde auch die Gottleubatalbahn wiederholt von Überschwemmungen heimgesucht, wobei insbesondere die Fluten 1897, 1927 und 1957 schwere Schäden verursachten und den Bahnbetrieb teilweise mehrere Wochen zum Stillstand brachten.
- 1897: Tagelange Regenfälle und ein Wolkenbruch auf dem Erzgebirgskamm führten am 29./30. Juli 1897 zu einem schweren Hochwasser im Osterzgebirge. Die Wassermassen der Gottleuba beschädigten die Bahnstrecke und ihre Brücken an zahlreichen Stellen. Zwischen den Bahnkilometern 5,7 und 8,9 wurde die Trasse auf 750 Metern Länge total zerstört: „Über tiefen Schluchten und Löchern hingen die Schienen frei in der Luft, nach allen Richtungen hin verbogen …“.[50] Die Wassermassen waren so kräftig, dass ein mit 12,5 t Kohle beladener Eisenbahnwagen von Rottwerndorf aus über einen Kilometer weit mitgerissen wurde. In Langenhennersdorf unterspülte die Flut einen Pfeiler der Gottleubatalbrücke. Auch in Berggießhübel wurden Teile des Bahndamms zerstört. Erst am 22. August war die gesamte Strecke wieder befahrbar.[51]
- 1926: Nach einem Wolkenbruch stand die Strecke am 5. Juli in Neundorf unter Wasser, so dass nur der Abschnitt Langenhennersdorf – Bad Gottleuba befahren werden konnte. Ein durchgängiger Verkehr war bereits am nächsten Tag wieder möglich. Am 13. Juli musste der Abschnitt Pirna – Langenhennersdorf nach einem weiteren Gewitterregen erneut gesperrt und im Schienenersatzverkehr bedient werden. Drei Tage später, am 16. Juli, wurde die Strecke Pirna-Süd – Rottwerndorf erneut unter Wasser gesetzt. Größere Schäden blieben bei diesen Überschwemmungen aus.[52]
- 1927: In der Nacht vom 8. zum 9. Juli ereignete sich in den Flusstälern von Gottleuba und Müglitz eine der schwersten Hochwasserkatastrophen der jüngeren deutschen Vergangenheit. Innerhalb weniger Stunden fiel in den Quellgebieten der beiden Flüsse ein Viertel des normalen Jahresniederschlags. Die Gottleuba schwoll zu einem reißenden Strom an, der alles mit sich riss. An der Bahnbrücke oberhalb von Berggießhübel kam es zu einer Verklausung, die sich in einer etwa vier Meter hohen Flutwelle löste (Abfluss in Berggießhübel: 400 m³/s). In der Flutwelle starben allein in Berggießhübel 88 Menschen. Die Wassermassen zerstörten sieben kleinere Bahnbrücken und beschädigten und verschlammten die Bahngebäude und Nebenanlagen insbesondere in Berggießhübel und Rottwerndorf.[53] Der Oberbau der Strecke war an zahlreichen Stellen teils vollständig weggespült, in Rottwerndorf wurde die Strecke auf etwa 400 Metern Länge total zerstört.[54] Bis zum 10. September konnte die Strecke wieder vollständig in Betrieb genommen werden.[55] Die beiden größeren Brücken in Langenhennersdorf (Bahnkilometer 11,4 und 12,0) wurden 1927/28 durch Neubauten ersetzt.[56]
- 1957: Ein Regentief mit Starkregen verursachte am 22. und 23. Juli erneut schwere Überschwemmungen im Gottleubatal. Der Abendzug erreichte Bad Gottleuba auf bereits teilüberfluteten Gleisen. An zahlreichen Stellen war der Bahnkörper weggespült oder von Erdrutschen blockiert, die Gleisanlagen in Rottwerndorf und Berggießhübel waren teils einen halben Meter hoch mit Schlamm und Geröll bedeckt.[57] Insgesamt verursachte das Hochwasser 26 schwere Schadstellen, die Schäden summierten sich auf 7,4 Mill. Mark. Am 23. August konnte der durchgängige Betrieb wieder aufgenommen werden.[58]
Die Strecke heuteBearbeiten
Weite Teile der alten Bahntrasse sind öffentlich zugänglich, unterliegen aber keiner geregelten Nachnutzung. Im Stadtgebiet von Pirna wird die alte Trasse zwischen der Dresdner Straße bis zum ehemaligen Haltepunkt Pirna Ost weitgehend als Trampelpfad genutzt. Nur im Bereich des Geibeltbad Pirna erfolgte auf einem etwa 500 m langen Abschnitt eine Herrichtung als asphaltierter Radweg. Der bis Neundorf überwiegend neben der Talstraße verlaufende Gleiskörper ist weitgehend von Gras überwachsen. Im Abschnitt bis Zwiesel ist die Trasse teilweise mit jungen Bäumen bestanden und zugewachsen. Ab Zwiesel wurde die Trasse bis kurz vor den ehemaligen Endbahnhof Bad Gottleuba in den 1990er Jahren als überwiegend asphaltierter Fuß- und Radweg (Terrainkurweg) hergerichtet. Zwischen Zwiesel und Berggießhübel hat der Berggießhübeler Heimatverein einen Teil der historischen Beschilderung sowie der Signale wieder aufgestellt.[59]
In den 1990er Jahren existierten Planungen, welche in Pirna eine Nutzung der Trasse für eine innenstadtnahe Umgehung der Bundesstraße 172 vorsahen. Diese Pläne wurden zugunsten einer großräumigen Südumfahrung Pirnas aufgegeben. Durch das Gottleubatal verläuft eine der regionalen Hauptradrouten des SachsenNetz Rad, welche die Tyssaer Wände über Pirna mit der Bastei verbindet.[60] Für einen Ausbau des Radweges würde sich eine Nutzung der Bahntrasse zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und wegen des steigungsarmen Verlaufs anbieten. Entsprechende Planungen, die insbesondere die Stadt Pirna verfolgte, scheiterten bislang an den Grunderwerbskosten für die Strecke.
Ein nach der Jahrhundertflut 2002 von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen erarbeitetes Hochwasserschutzkonzept sah vor, im Stadtgebiet von Pirna entlang der Bahntrasse (Bahnkilometer 0,3 bis 2,9) einen Flutkanal anzulegen, der bei Hochwasser das Wasser der Seidewitz aufnimmt, um damit die Gottleuba und die Pirnaer Innenstadt zu entlasten.[61]
Siehe auchBearbeiten
LiteraturBearbeiten
- Moritz Fischer: Wanderungen durch das Gottleubatal. Verlag Friedrich Axt, Dresden 1881
- Rainer Fischer: Pirna – Gottleuba und Pirna – Großcotta. in: Wolf-Dietger Machel (Hrsg.): Neben- und Schmalspurbahnen in Deutschland. GeraNova Zeitschriftenverlag, München 1996
- Rainer Fischer: Sekundärbahnen von Pirna nach Großcotta und Gottleuba. Verlag Kenning, Nordhorn 1998, ISBN 3-927587-38-9.
- Tobias Nitsche, Jens Herbach: 100 Jahre Eisenbahn Pirna – Gottleuba. Dresden 2005 (Eigenverlag)
- Erich Preuß, Reiner Preuß: Sächsische Staatseisenbahnen. transpress Verlagsgesellschaft mbH, Berlin 1991
EinzelnachweiseBearbeiten
- STREDA – Gesamtstreckenverzeichnis der DBAG; Stand: 1. Februar 2003
- FISCHER 1998, S. 13
- FISCHER 1996, S. 1f.
- FISCHER 1998, S. 16
- FISCHER 1881, S. 6
- Jahrbücher für das Berg- und Hüttenwesen Sachsen 1872ff.
- Pirnaer Anzeiger Nr. 278/1871, S. 3
- FISCHER 1996, S. 2
- FISCHER 1998, S. 20f.
- FISCHER 1998, S. 27
- Strecke Abzw Pirna Süd – Lohmgrund auf Sachsenschiene.de
- Gottleubatalbahn.de: Eine Sekundärbahn
- FISCHER 1998, S. 38
- Hugo Jensch: Zur Industriegeschichte Pirnas. In: Pirnaer Hefte. Heft 2-1998/99. Pirna 1999. S. 63–110 (hier: S. 78ff.)
- FISCHER 1998, S. 45
- FISCHER 1998, S. 35
- Jahrbücher für das Berg- und Hüttenwesen Sachsen 1882ff.
- FISCHER 1998, S. 38
- FISCHER 1998, S. 38f.
- FISCHER 1881, S. 3
- Klinik Bad Gottleuba (Hrsg.): Von der Heilstätte zum Gesundheitspark 1913–1993. Bad Gottleuba 1993. S. 9
- Die Eisenbahn in Sachsen und der Sächsischen Schweiz: Pirna Süd (Memento vom 20. März 2005 im Internet Archive)
- FISCHER 1881, S. 50
- FISCHER 1998, S. 35f.
- Strecke Pirna – Gottleuba auf Sachsenschiene.de
- Heide Beichler: Zur Entwicklung des Kur- und Bäderwesens in Bad Gottleuba-Berggießhübel. in: Stadtmuseum Pirna (Hrsg.): Jahrhundertrückblicke. Pirna 2001. S. 97–106. (hier: S. 98f.)
- FISCHER 1998, S. 24
- Gottleubatalbahn.de: Der Bau kann beginnen
- FISCHER 1998, S. 24f.
- WISMUT GmbH: Chronik der WISMUT. CD-ROM. Chemnitz, S. 1864ff.
- Liste der seit 1994 stillgelegten bundeseigenen Strecken im Land Sachsen. (MS Excel; 27 kB) (Nicht mehr online verfügbar.) 21. August 2012, archiviert vom Original am 24. September 2015; abgerufen am 5. Januar 2013. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- FISCHER 1998, S. 47f
- FISCHER 1998, S. 50
- FISCHER 1998, S. 52
- FISCHER 1998, S. 55f
- FISCHER 1998, S. 57f
- FISCHER 1998, S. 64
- FISCHER 1998, S. 64f
- "Die Gäste können kommen", Sächsische Zeitung (Ausgabe Pirna) vom 17. April 2014
- Günther Reiche: Richard Hartmann und seine Lokomotiven. Oberbaum Verlag, Chemnitz 1998, S. 122
- Der Modelleisenbahner Nr. 3/75, transpress-Verlag für Verkehrswesen, S. 80
- FISCHER 1998, S. 77
- FISCHER 1996, S. 9
- FISCHER 1996, S. 9
- FISCHER 1998, S. 77
- FISCHER 1998, S. 77
- Rainer Fischer, Sven Hoyer, Joachim Schulz: Die Wagen der sächsischen Sekundärbahnen.; S. 45ff; EK-Verlag, Freiburg 1998 ISBN 3-88255-682-X
- Günther Meyer: Verbotene Reichsbahn S. 87; EK-Verlag, Freiburg 1993, ISBN 3-88255-257-3
- FISCHER 1998, S. 73
- Autorenkollektiv: Die große Wassernot in Sachsen 1897. Nach Berichten von Augenzeugen geschildert. Sächsischer Volksschriftenverlag. Leipzig 1897. S. 33 (Nachdruck Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 2002, ISBN 3-89876-071-5)
- Die Hochwasserkatastrophe in Sachsen 1897 auf Sachsenschiene.de
- FISCHER 1998, S. 30
- Verkehrsverband Sächsische Schweiz/Osterzgebirge: Hilf! Es ist immer noch größte Not im Hochwassergebiete des Osterzgebirges. Pirna 1927.
- FISCHER 1998, S. 31f.
- Die Hochwasserkatastrophe in Sachsen 1927 auf Sachsenschiene.de
- Eisenbahnbrücken in Sachsen auf Sachsenschiene.de
- Die Hochwasserkatastrophe in Sachsen 1957 auf Sachsenschiene.de
- Wolfgang Dörschel / Volkmar Köckeritz: Hochwassergefährdung und Hochwasserschutz der Eisenbahnen im östlichen Erzgebirge. in: transpress Verlag für Verkehrswesen (Hrsg.): Eisenbahn Jahrbuch 1980. Berlin 1979. S. 123–132, hier: S. 126ff.
- Fotogalerie 2002–2004. In: gottleubatalbahn.de. Abgerufen am 1. November 2013.
- Regionaler Planungsverband Oberes Elbtal/Osterzgebirge: Regionalplan Oberes Elbtal/Osterzgebirge. Beteiligungsentwurf der 1. Gesamtfortschreibung. Stand Juli 2007. Radebeul 2007.
- Studie Hochwasserschutzkonzept im Schadensgebiet der Fließgewässer 1. Ordnung: Gefahrenkarten Los 1 – Biela und Gottleuba mit Nebenflüssen. Ortslage Pirna Gottleuba/Seidewitz/Bahre (PDF; 450 kB)
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Die ePetition “89913 – Generelles Tempolimit von 130 km/h auf deutschen Autobahnen” auf der Petitionsplattform des Bundestages hat mit 57.578 Unterstützenden das Quorum erreicht. Viele Bürgerinnen und Bürger haben während des Sammlungszeitraums jedoch bemängelt, dass die Plattform zu kompliziert sei. Nun stellt sich auch die Frage, wie viele Menschen sich an der Petition beteiligt hätten, wenn das Verfahren des Bundestages nicht so abschreckend wäre. Rita Schuhmacher
Immer mehr Bürgerinnen und Bürger haben das Gefühl, dass über ihre Köpfe hinweg regiert wird. Sie glauben, Entscheidungen von großer Tragweite fallen hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der Betroffenen. Immer wieder ist von Politikverdrossenheit die Rede. Expertinnen und Experten warnen daher vor einem Vertrauensverlust in unser demokratisches System und empfehlen, mehr Transparenz und Partizipationsmöglichkeiten zu schaffen.
Bereits zum dritten Mal zeigen wir, wie Bürgerbeteiligung in den Bundesländern gelebt wird und zwar dort, wo Bitten und Beschwerden weiter ins Parlament getragen werden: In den Petitionsausschüssen. Wir vergleichen alle 17 Ausschüsse für Bürgeranliegen der Länder und des Bundes in den Kategorien Bürgernähe, Transparenz und Digitalisierung miteinander – insgesamt konnten 100 Punkte erreicht werden. Sind Sie neugierig, wie Ihr Bundesland abgeschnitten hat? Hier gibt’s die Antwort:
Pressemeldung: Bürgerbeteiligung wächst – Knapp 2 Mio. Unterschriften im ersten Halbjahr auf Petitionsplattform openPetition. Freie Plattform fordert Reform.
Berlin, 08.08.2018 – Während Abgeordnete Sommerpause haben, beteiligen sich Bürgerinnen und Bürger weiterhin an Politik und Gesellschaft mittels Petitionen. Jeden Tag werden 10.000 Unterschriften auf openPetition getätigt – sieben pro Minute!
Zum zweiten Mal hat openPetition umfassende Daten zur Arbeit der Petitionsauschüsse auf Bundes- und Landesebene ermittelt und analysiert, das Ergebnis ist der Länderbericht Petitionen 2016 inklusive Ländervergleichs-Ranking. Wie in der ersten Auflage zum Berichtszeitraum 2015 wird auf über 20 Seiten ein Überblick über das Petitionswesen in Deutschland gegeben. Jedes Bundesland wird mit einem Steckbrief, den aktuellen Zahlen zum Petitionsverfahren und den jeweiligen Besonderheiten vorgestellt, ebenso der Petitionsausschuss des Bundestages. Dafür hat openPetition von Juni bis Dezember 2017 Daten erhoben: Aus den Tätigkeitsberichten der Ausschüsse, mithilfe einer qualitativen und quantitativen Umfrage und in persönlichen Gesprächen.
Eine Petition einreichen kann laut Art. 17 GG jeder von uns. Der Petitionsausschuss des Bundestages ist für die Bearbeitung, Prüfung und Beschlussempfehlung eines Anliegens zuständig – das ist gut so, eine Antwort kann jedoch im Durchschnitt bis zu 18 Monate auf sich warten lassen.
Ob es sich um den Schutz eines Sees, den Bau einer Start-/Landebahn, die Erhebung von GEMA-Gebühren für Clubbetreiber, die Abschaltung riskanter AKWs, die Schließung kultureller Einrichtungen, Straßenbaubeiträge oder die Abschiebung asylsuchender Familien handelt – Petitionen sind wirksam. Das zeigt sich im Alltag von openPetition. Vor allem auf kommunalen Ebenen sind die Petenten auf openPetition.de erfolgreich.
Berlin, 01.12.2016 – Die Podiumsdiskussion „Online-Petitionen: Sinnvolle Bürgerbeteiligung oder Empörungsmaschinerie?“ am 30.11.2016 erweckt im Nachgang vor allem eines – den Eindruck, dass vielen Diskussionsteilnehmern die Unterschiede zwischen Online-Sammelpetition und klassischer Individualpetition nicht klar sind. Kritik an privaten Petitionsplattformen wie fehlende Transparenz, oder suggerierte Erfolgsversprechen für Petitionen konnten von openPetition ausgeräumt werden. Die Plattform wird in Zukunft Petitionen im Namen der Petenten einreichen.
Der Länderbericht Petitionen ist fertig. Er ist nun auf dem Weg zu den Petitionsausschüssen. Es gibt ihn auch online – weiter unten im Beitrag kann man ihn herunterladen.
In der Schweiz ist das Petitionsrecht im Artikel 33 der Bundesverfassung verankert. Der Artikel besagt, dass jede Person in der Schweiz das Recht hat eine Petition an eine Behörde zu richten, ohne daraus Nachteile zu erfahren. Die empfangende Behörde muss die Petition zur Kenntnis nehmen.
Bundeshaus in Bern. (c) Flooffy – Wikimedia Commons
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Kristeller-Handgriff
Als Kristeller-Handgriff (Synonym: Kristeller-Manöver, kristellern) bezeichnet man eine Methode, mit der durch wehensynchronen Druck auf das Gebärmutterdach (Fundus uteri) in der Austreibungsphase die Geburt des Kindes beschleunigt werden soll bzw. kann. Der Handgriff darf erst bei den letzten Austreibungswehen bei sichtbarem kindlichen Kopf angewandt werden; unter Geburtshelfern und Hebammen wird er kritisch gesehen: Der Druck auf den Oberbauch wird von der Gebärenden oft als unangenehm empfunden und ist mit medizinischen Risiken versehen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Anwendung des Kristeller-Handgriffes nicht: WHO-Experten haben demnach ernsthafte Bedenken, dass Mutter und Baby bei dieser Prozedur zu Schaden kommen können.[1] Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe 2010 wurde wegen der signifikanten Risiken an mehreren Stellen vor dem Kristellern gewarnt: Da es noch wenig wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zur Prozedur gebe, erscheine die Maßnahme bei einer sich komplizierenden Geburt eher wie eine hektische Verzweiflungstat.[2]
Die Methode ist nach dem Gynäkologen Samuel Kristeller (1820–1900) benannt, der sie 1867 beschrieb.
Inhaltsverzeichnis
Indikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Auftreten einer Gefahrensituation für das ungeborene Kind (Hypoxie)
- Erleichterung des Pressens bei Erschöpfung der Mutter i. S. einer Verkürzung der späten Austreibungsperiode
- Kopfentwicklung im Rahmen des Bracht’schen Manövers bei Beckenendlage
- Erleichterung der Entbindung per Vakuumextraktion bzw. Zange
- Veränderter/verzögerter Geburtsverlauf unter Periduralanästhesie
- (auch bei nicht vollständigem Muttermund) zur Unterstützung anderer Maßnahmen wie bei Amniotomie, Anlegen eines internen Cardiotokogramms (CTG), Mikroblutuntersuchung und Kaiserschnitt.
Absolute Kontraindikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Verkeilen der kindlichen Schulter hinter dem mütterlichen Schambein (Schulterdystokie, es besteht die Gefahr einer Läsion des Plexus brachialis)
- Nicht vollständiger Muttermund und/oder Kopf nicht mindestens Beckenboden/Beckenausgang
Relative Kontraindikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Fundusplazenta (Plazentalage im Fundus uteri)
- nicht ausreichende Wehentätigkeit
- Zustand nach Kaiserschnitt
- Wehensturm, drohende Uterusruptur
Komplikationen/Risiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Abriss des M. levator ani am Schambein (Levatoravulsion)
- Leberriss (Leberruptur)
- Brechen von mütterlichen Rippen (Rippenfrakturen)
- Ablösen des Mutterkuchens (vorzeitige Plazentalösung)
- Zerreißen der Gebärmutter (Uterusruptur)
- Auftreten von Damm- und Scheidenrissen
- Hirnschäden (beim Neugeborenen)
- Armlähmungen (beim Neugeborenen)
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Alexander Strauss: Geburtshilfe Basics. Springer Verlag, Heidelberg 2006, ISBN 978-3-540-25668-7.
- Zeitschrift: Archives of Gynecology and Obstetrics. Springer Verlag, Heidelberg, .
- Weltgesundheitsorganisation: WHO recommendations: intrapartum care for a positive childbirth experience. 2018, ISBN 978-92-4-155021-5, http://www.who.int/reproductivehealth/publications/intrapartum-care-guidelines/en/
Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- WHO | WHO recommendations: intrapartum care for a positive childbirth experience. Abgerufen am 2. August 2018.
- Martina Lenzen-Schulte: Geburtshilfe: Der Schein der schönen Geburt. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 2. August 2018]).
Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine Arztdiagnose. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten! |
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Pedal-Steel-Gitarre
Die Pedal-Steel-Gitarre ist ein in den 1930er-Jahren in den Vereinigten Staaten entwickeltes elektrisches Zupfinstrument. Sie ist verwandt mit der Lap-Steel-Gitarre (Hawaiigitarre) und findet insbesondere im Bereich der Country-Musik Verwendung.
Der wesentliche Unterschied zur Lap-Steel-Gitarre besteht in zusätzlichen Pedalen und Kniehebeln, die es erlauben, während des Spielens die Tonhöhe der Saiten zu ändern. Auf den offen gestimmten Saiten wird mit Hilfe eines über die Saiten gleitenden Slide Bar (wörtlich: Gleitstab, siehe Slide-Gitarre) in der Greifhand die Tonhöhe variiert, während die Zupfhand die Saiten anreißt, meist mit Hilfe von auf die Fingerspitzen gesetzten Fingerpicks.
Konstruktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Pedal-Steel-Gitarre besteht aus einem oder zwei Hälsen, die flach liegend in ein tischartiges Gestell (meist ein Holz- oder Metallrahmen mit vier Beinen) eingebaut sind. Der Spieler sitzt üblicherweise auf einem Stuhl oder Hocker hinter dem Instrument und bedient mit dem Fuß die an Metallstangen angebrachten Pedale, mit den Knien die unter dem Rahmen angebrachten Kniehebel.
Am gebräuchlichsten sind Pedal-Steel-Gitarren mit zwei Hälsen, die jeweils mit zehn Saiten bespannt sind. Die Konstruktion mit zwei Hälsen liegt insbesondere daran, dass die Pedal- und Hebelmechanik in frühen Versionen des Instruments nur geringe Tonhöhenänderungen erlaubte, so dass mit einem zweiten Hals eine größere Bandbreite an Tonlagen gespielt werden konnte. Trotz verbesserter Technik ist diese Bauweise als Standard beibehalten worden.
Gebräuchlich sind unterschiedliche Stimmungen der Saiten, am häufigsten ist die Stimmung E9 für den ersten und C6 für den zweiten Hals. Wie bei einer E-Gitarre werden die Schwingungen der Saiten mit Hilfe eines elektromagnetischen Tonabnehmers in elektrische Signale umgewandelt, die mit einem Gitarrenverstärker verstärkt werden. Zusätzlich ist die Benutzung eines Volume-Pedals gebräuchlich, mit dem die Lautstärke geändert werden kann.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Pedal-Steel-Gitarre hat sich in den 1930er-Jahren aus der Lap-Steel-Gitarre entwickelt. Statt auf einem Resonanzkörper basiert sie auf der Verwendung elektromagnetischer Tonabnehmer. Die Pedale zur Veränderung der Stimmung fanden bereits in den 1940er-Jahren Verwendung. Zahlreiche E-Gitarrenbauer wie Paul Bigsby, Leo Fender und Adolph Rickenbacher hatten sich schon vor der Entwicklung der E-Gitarre im Bereich der (Pedal)-Steel-Gitarren etabliert.
Seit der Entwicklung der E-Gitarre beschränkt sich die Anwendung der Pedal-Steel-Gitarre hauptsächlich auf den Bereich der Country-Musik, wo sie auch heute noch weit verbreitet ist. Aber auch in Jazz und Blues finden Pedal-Steel-Gitarren immer wieder Verwendung. Zudem wird das Instrument gelegentlich in der Rockmusik eingesetzt, so zum Beispiel von David Gilmour, dem Leadgitarristen der britischen Band Pink Floyd, und von Don Felder, einem zeitweiligen Mitglied der amerikanischen Band The Eagles.
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Das Infrastrukturprojekt Glasfaserausbau wurde Anfang Mai zusammen mit der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser in den Gewerbegebieten in Hofheim und Wallau gestartet. Aufgrund der großen Nachfrage seitens der Unternehmerschaft, wurde der flächendeckende Glasfaserausbau in den Gewerbegebieten beschlossen. Hierbei werden alle Unternehmen an die zukunftsorientierte Telekommunikationsinfrastruktur angeschlossen, die einen Vertrag mit Deutsche Glasfaser gezeichnet haben.
Die konkreten Ausbauplanungen und Bauabstimmungen zwischen Deutsche Glasfaser und der Stadt Hofheim laufen bereits. „Die Stadt Hofheim hat damit einen wesentlichen Schritt für die Zukunft ihrer Gewerbegebiete getan“, so Bürgermeisterin Gisela Stang. Sie ist sich sicher: „Nur die Verfügbarkeit von reinen Glasfaseranschlüssen mit symmetrischen Bandbreiten trägt zur langfristigen Attraktivität des Wirtschaftsstandortes bei und steigert das Interesse für neue Gewerbeansiedelungen.“
„Wenn alles nach Plan läuft, starten die Bauarbeiten im ersten Quartal 2018. Ziel ist es, dass die Unternehmen im zweiten Quartal aktiviert werden und ab dem Zeitpunkt die schnelle Datenautobahn nutzen können. Seitens der Stadtverwaltung ist der Wille vorhanden, mit einer schnellen Bauabstimmung zum Erfolg dieses, für den Main-Taunus-Kreis richtungsweisenden, Infrastrukturprojektes beizutragen“, so Frank Geltinger, Director Business Development, Deutsche Glasfaser Business GmbH.
Über die einzelnen Phasen der anstehenden Planungs-, Bau- und Anschlussarbeiten werden die Unternehmen von Deutsche Glasfaser in den kommenden Wochen detailliert informiert. „Noch bis zum 15. September 2017 haben die letzten Firmen die Möglichkeit Verträge zu zeichnen und von den Sonderkonditionen zu profitieren, die Deutsche Glasfaser Business bis dahin einräumt“, weiß Wirtschaftsförderer Thorsten Kolar. Ihm ist auch wichtig zu betonen, dass „ein gutes Breitbandangebot schon heute der Standortfaktor Nr. 1 ist. Dieses ist vergleichbar mit der Verkehrsinfrastruktur, sowie der Grundversorgung mit Gas, Wasser und Strom. Nur mit einem Glasfaseranschluss können unternehmerische Entwicklungschancen wahrgenommen werden. Kommunen, die nicht über eine Breitbandanbindung verfügen, werden auf Dauer kaum Chancen als Wirtschaftsstandort haben.“
Glasfaserausbau: Deutsche Glasfaser hat den Plan. Foto: Deutsche Glasfaser / Michael Bader
Über Deutsche Glasfaser Business
Deutsche Glasfaser Business ist der Glasfaserspezialist für gewerbliche Kunden. Das Unternehmen realisiert nachhaltige Infrastrukturen für Unternehmen und Kommunen in Industrie- und Gewerbegebieten. Deutsche Glasfaser Business bietet garantierte Bandbreiten von 200 Mbit bis 1 Gbit pro Sekunde, bei Bedarf auch bis zu 10 Gbit pro Sekunde. Glasfaseranbindungen sind nahezu unendlich skalierbar und decken bereits heute den Bedarf von morgen ab.
Deutsche Glasfaser Business steht Unternehmen als Diensteanbieter mit individuell zugeschnittenen Lösungen und einem auf Unternehmen spezialisierten Team zur Verfügung. Die Leistungen reichen vom Netzausbau über Telefonieangebote, Standortvernetzungen und Backup-Leitungen bis hin zu Glasfaseranbindungen von Mobilfunkmasten und Carrier-Services. Rechenzentren in Deutschland gewähren höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards.
Weitere Informationen unter www.deutsche-glasfaser.de/business.
Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Sitz in Borken, NRW, ist spezialisiert auf den Infrastrukturausbau mit echten Glasfaser-Direktanschlüssen („Fibre to the Home“, FTTH) von privaten Haushalten und Gewerbegebieten. Deutsche Glasfaser engagiert sich in überwiegend ländlich strukturierten Regionen. Als privatwirtschaftlicher und starker Investor ist Deutsche Glasfaser unabhängiger und kooperativer Partner der Kommunen. Deutsche Glasfaser hat ihren Ursprung in der niederländischen Investmentgesellschaft Reggeborgh, zu der mit Reggefiber der bedeutendste FTTH-Netzbetreiber der Niederlande zählte. Seit Mitte 2015 agiert das Unternehmen unter mehrheitlicher Beteiligung des international engagierten Investors KKR. Rund 1,5 Milliarden Euro Kapital stehen allein für die aktuelle Ausbauplanung mit der Versorgung von 1 Million Haushalten und Unternehmen bereit.
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Produktionscode
Der Produktionscode (englisch eigentlich "production code number") ist eine alphanumerische Kennzeichnung, die benutzt wird um Episoden einer Fernsehserie eindeutig zu identifizieren. Er ist üblicherweise am Ende des Abspanns und vor Einblendung der beteiligten Produktionsfirmen zu finden.
Inhaltsverzeichnis
Zuordnung[Bearbeiten]
Der Produktionscode wird in der Reihenfolge der Produktion an die einzelnen Episoden vergeben. Viele Produktionsfirmen versuchen dabei Codes zu finden, die noch keine andere Serie benutzt, sodass man am Produktionscode nicht nur die Episode innerhalb einer Serie eindeutig bestimmen, sondern auch die Serie selbst. So benutzt die Serie 24 beispielsweise das Kürzel "AFF" in der Mitte des Produktionscodes, Angel nutzt "ADH", Firefly "AGE" und die X-Files eben "X" bzw. "ABX" für die ersten 202 Episoden und AYW für die sechszehn Episoden der 10. und 11. Staffel.
Im Allgemeinen ist es so, dass Fernsehepisoden in der Reihenfolge produziert werden, in der sie auch ausgestrahlt werden sollen. Dies muss allerdings nicht immer der Fall sein, sodass es auch bei den X-Akten (in den Staffeln 4-9) teilweise radikale Änderungen in der Reihenfolge gibt.
Bei viele Serien, deren Episoden nicht aufeinander aufbauen (wie z.B. Die Simpsons), werden die Folgen in einer Reihenfolge unabhängig von der Produktion ausgestrahlt. Der Sender entscheidet dann z.B. nach Quoten oder dem jeweiligen Konkurrenz-Programm anderer Sender. Bei Serien mit fortlaufenden Handlungen (z.B. Emergency Room) werden die Episoden zumeist in der von den Autoren geplanten Reihenfolge gedreht und ausgestrahlt.
Da es bei den X-Akten sowohl Episoden übergreifende Handlungen gibt, als auch abgeschlossene Folgen, kann auch hier die Reihenfolge zum Teil geändert werden, allerdings nicht völlig frei. Während der 6. Staffel konnten so aber z.B. einige Episoden außerhalb der eigentlichen Reihenfolge gedreht werden, um die anderweitigen Drehpläne von David Duchovny und Gillian Anderson zu ermöglichen. Für die Erstausstrahlung dieser Episoden wurde die Reihenfolge dann wieder korrigiert.
Im Abspann jeder Akte X-Episode wird der jeweilige Produktionscode genannt.
Zusammensetzung[Bearbeiten]
Die Regel[Bearbeiten]
Akte X[Bearbeiten]
Der Produktionscode wird bei Akte X-Episoden so gebildet:
Staffeln 1-5
- Stelle 1: Nummer der Staffel (1-5)
- Stelle 2: Das Zeichen "X"
- Stelle 3-4: Nummer der Episode innerhalb der Staffel (1-25)
Staffeln 6-9
- Stelle 1: Nummer der Staffel (6-9)
- Stelle 2-4: Die Zeichenfolge "ABX"
- Stelle 5-6: Nummer der Episode innerhalb der Staffel (1-22)
Staffeln 10-11
- Stelle 1: Nummer der Staffel (1-2)
- Stelle 2-4: Die Zeichenfolge "AYW"
- Stelle 5-6: Nummer der Episode innerhalb der Staffel (01-10)
Um zu kennzeichnen, dass die Produktion der Serie nach der 5. Staffel von Vancouver (in British Columbia, Kanada) nach Los Angeles (in Kalifornien, USA) umgezogen ist, änderte man auch den Mittelteil des Produktionscodes von "X" auf "ABX". Die Fans rätseln noch heute, welche Bedeute das "AB" hat. Die am weitesten verbreitete Theorie ist "After Blackwood" (Blackwood ist einer der Handlungsorte im ersten Akte X-Kinofilm und war lange Zeit der Arbeitstitel). Wahrscheinlicher ist jedoch, dass das "ABX" gar keine echte Bedeutung hat und einfach noch frei war.
Ein Beispiel für einen Code ist "4X15". Dieser markiert also die Episode der vierten Staffel, die als 15. produziert wurde: Memento Mori.
Die Ausnahmen[Bearbeiten]
- Die Pilotepisode Gezeichnet besitzt dabei (wie bei Pilotfilmen üblich) mit "1X79" einen Produktionscode außerhalb der Reihe. Die 79 ist dabei eine beliebte Nummer für Piloten.
- Akte X - Der Film besitzt als Kino-Feature naturgemäß keinen Produktionscode, ist inhaltlich jedoch zwischen der 5. und 6. Staffel der Serie einzuordnen. Gefilmt wurde der Film zwischen den Staffeln 4 und 5.
- Das Serienfinale Die Wahrheit ist die einzige Episode der Serie in Doppellänge. Sie besitzt dementsprechend auch einen zweifachen Produktionscode, nämlich "9ABX19/20" (also Episoden 19 und 20 der 9. Staffel).
Welche Reihenfolge ist die richtige?[Bearbeiten]
Grundsätzlich sollte man die X-Files immer in der Reihenfolge der Erstausstrahlung auf FOX ansehen. Diese gibt in fast allen Fällen die Reihenfolge wieder, wie sie von den Machern gewollt ist und diese Reihenfolge wurde auch für die DVD und VHS-Sets übernommen und auch für den Episodenguide im Spookyverse.
Einziger echter Streitpunkt sind die zwei Episoden vor Memento Mori in der Mitte der vierten Staffel. Geschrieben und produziert wurden die Episoden in der Reihenfolge 4X13 Mutterkorn -> 4X14 Leonard Betts -> 4X15 Memento Mori. Am Ende von Leonard Betts erfährt Scully, dass sie Krebs hat, was die Überleitung zu Memento Mori sein sollte. Bedingt durch den Superbowl 1997, zog FOX Folge 4X14 allerdings um eine Woche vor und vertauschte sie somit mit 4X13. Leonard Betts wurde dadurch zur "Akte X"-Episode mit den höchsten Einschaltquoten der Serie, allerdings hat diese Änderung entscheidenden Einfluss auf Scullys Charakter. Denn nach der neuen Reihenfolge begibt sie sich nicht (wie ursprünglich geplant) ins Krankenhaus, um herauszufinden ob sie wirklich Krebs hat, sondern lässt sich in Mutterkorn auf ein kurzes Techtelmechtel mit Ed Jerse ein, bevor sie sich schließlich in Memento Mori ins Krankenhaus begibt. Chris Carter gab zu Protokoll, dass er diese neue Reihenfolge so zwar nie beabsichtigt hatte, er sie aber für fast noch besser hält. Die Fans hingegen diskutieren nach wie vor darüber, was mehr Scullys Charakter entspricht.
Es gibt noch weitere Fälle, in denen die zur Ausstrahlung Reihenfolge verändert wurde, die hat aber (wie bereits erwähnt) meist produktionstechnische Gründe. Während Cast & Crew also z.B. 5X03 Redux Teil 2 als 100. Episode feierte (da sie als 100. produziert wurde), wurde sie bereits als 99. ausgestrahlt. 5X01 Die unüblichen Verdächtigen hingegen wurde als 100. Episode ausgestrahlt, aber als 98. gedreht. In diesem Fall liegt der Grund im ersten Akte X-Kinofilm, der nach der 4. Staffel gedreht wurde; man startete die Produktion der 5. Staffel daher mit einer Folge, in der Duchovny und Anderson wenig bzw. gar keine Screentime haben.
Die Nummerierung der ersten und zweiten Staffel ist fortlaufend: 4C79 (Pilotepisode), 4C01-4C21, 5C01-5C23. In der 3. Staffel haben die Episoden 11 bis 19 die fortlaufende Nummer (6C11-6C19), während die restlichen Episoden einen neue Productioncode: 3ABC01-3ABC10, 3ABC20-3ABC22. Bemwerkenwert ist, dass ein in einer Staffel zwei verschiedene Productionscode verwendet wurde, dies könnte produktionsbedingte Gründe hinweisen
The Lone Gunmen[Bearbeiten]
Bei Chris Carter Adaption der Comics wurden für die 9 Episoden der Production Code ADC verwendet (1ADC79-1ADC08)
Bekanntheitsgrad[Bearbeiten]
"Akte X" ist eine der Fernsehserien, die zeitgleich mit dem Internet groß geworden ist, und war somit auch eine der ersten Serien, deren Fanbasis sich hauptsächlich online in Chats oder Foren traf. Gerüchte zu kommenden Episoden konnten so auf einer völlig anderen Ebene verbreitet werden und jedes Detail wurde von den Fans gesammelt und weitergegeben. Einzelne Episoden wurden dabei häufig nur mit dem Produktionscode genannt -- entweder, weil noch kein Titel feststand oder um abzukürzen. Trotzdem wusste jeder, was gemeint war.
Die Produktionscodes erreichten auf diese Weise speziell durch "Akte X" einen großen Bekanntheitsgrad, sodass nach einiger Zeit viele neue Internet-User glaubten es sei normal, dass die erste Episode einer zweiten Staffel einer Serie den Produktionscode "2X01" trägt. Dass das "X" in der Mitte des Codes speziell auf die X-Files hindeutete, wussten viele nicht -- obwohl es so nahe liegt. Man sieht auf Fanseiten zu beliebigen anderen Serien im Netz deshalb auch heute noch häufig eine Nummerierung vor den Episoden mit 2X01, 2X02, usw., obwohl diese Serien offiziell völlig andere Produktionscodes haben.
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Henkel verfügt weltweit über ein ausgewogenes und diversifiziertes Portfolio. Mit starken Marken, Innovationen und Technologien hält das Unternehmen mit seinen drei Unternehmensbereichen führende Marktpositionen – sowohl im Industrie- als auch im Konsumentengeschäft: So ist Henkel Adhesive Technologies globaler Marktführer im Klebstoffbereich. Auch mit den Unternehmensbereichen Laundry & Home Care und Beauty Care ist das Unternehmen in vielen Märkten und Kategorien führend. Henkel wurde 1876 gegründet und blickt auf eine über 140-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte Henkel einen Umsatz von rund 20 Mrd. Euro und ein bereinigtes betriebliches Ergebnis von rund 3,5 Mrd. Euro. Henkel beschäftigt weltweit etwa 53.000 Mitarbeiter, die ein vielfältiges Team bilden – verbunden durch eine starke Unternehmenskultur, einen gemeinsamen Unternehmenszweck und gemeinsame Werte.
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Neue Enthüllungen bestätigen die gelegentlich geäußerte Vermutung, dass der berüchtigte US-Computer-Geheimdienst NSA Bitcoin erfunden hat. Die Rekonstruktion der Leaks offenbart überraschende Gründe – und eine Behörde, die die Kontrolle über ihre eigene Schöpfung verloren hat.
[Der Artikel war ein Aprilscherz!]. April O’Shiggens ist auf dem Weg, der neue Edward Snowden zu werden. Die Harvard-Absolventin hat rund 15 Jahre als Psychologin für die geistige Gesundheit der Computer-Agenten des berüchtigten US-Geheimdienstes NSA gesorgt. Letzte Woche ist sie nun aus den USA geflohen, nachdem sie mehrere Terabyte an Daten mit Journalisten geteilt hat. Unter anderem haben die New York Times, die BBC und die Augsburger Allgemeine Einblick in die brisanten Informationen erhalten.
Die Datenleaks zeigen, was viele schon vermutet haben: Bitcoin ist eine Erfindung der NSA. Überraschender dürfte aber sein, welche Motive den Anstoß zur Entwicklung der Kryptowährung gegeben haben. Diese gehen aus einer E-Mail-Korrespondenz zwischen einem ranghohen NSA-Offizier und dem Vorsitzenden einer Städtevereinigung des sogenannten „Rust Belts“ hervor, einer Zone von mittlerweile weitgehend deindustrialisierten Städten im Nordwesten der USA. Die Korrespondenz beginnt Anfang der 2000er Jahre damit, dass der Vorsitzende der Städtevereinigung eine Frage zu Wei Dais b-money stellt. Er hat wohl die Idee, durch eine „durch Computerleistung geprägte digitale Währung“ den Rust Belt zu reindustrialisieren, indem der in Fülle vorhandene, aber kaum genutzte Strom der Region für das Mining genutzt wird. Der Offizier ist entzückt über den Vorschlag seines ehemaligen Verbindungsfreundes – „ich denke, das ist eine geradezu brillante Idee“ – und meint, er werde „einen Weg finden, dies mit dem Hinweis auf die nationale Sicherheit zu rechtfertigen.“
Tatsächlich enthalten die Leaks mehrere interne, streng geheime Analysen, die die angebliche Motivation der Behörde für die Schaffung einer Kryptowährung erklären. „Unter anderem sprechen Erwägungen der finanziellen Unterstützung des Netzes von Auslandsagenten anderer Geheimdienste ebenso für ein P2P-E-Cash-System wie die damit verbundene Möglichkeit, Daten sicher und diskret zu übertragen.“ Ein Sitzungsprotokoll schlägt die Datenübertragung per Blockchain sogar als Ersatz für das Anonymisierungs-Netzwerk TOR vor, das für die NSA derzeit noch ein notwendiges Werkzeug ist, dessen „Missbrauch“ man sich aber gerne entledigen würde.
Ein als Tonbandaufnahme enthaltenes Gesprächsprotokoll offenbart zudem den Kontakt mit einem unbekannten Mitarbeiter der US-Zentralbank FED. Dieser wurde wohl herangezogen, um die geldpolitischen Koordinaten des „Leviathan“ getauften Projekts festzuziehen. Dabei spricht er seine Sorge aus, dass die expansive Geldpolitik seiner Institution eine „schwer zu kontrollierende Belastung für die monetäre Zukunft unseres Landes“ darstellen kann. Das Gespräch zeigt, wie der Plan entsteht, die Geldmenge durch einen Algorithmus zu kontrollieren, um den Dollar von politischen Einflüssen zu befreien. Sehr schwer verständlich sind leider Abschnitte, in denen der FED-Mitarbeiter darauf hindeutet, durch entsprechende finanzpolitische Entscheidungen den Dollar zu schwächen, um Bitcoin zu befördern. Man könnte vor diesem Hintergrund darüber spekulieren, ob nicht Bitcoin eine Reaktion auf die Finanzkrise ab 2007 war, sondern vielmehr die Finanzkrise eine Reaktion auf Bitcoin.
Nach einigen Jahren der Planung wurde schließlich ab Ende 2006 ein Team unter Leitung des Mathematikers Matthew Goldsmith beauftragt, Bitcoin zu entwickeln. Über diesen Mathematiker scheint April O’Shiggens auf das Projekt „Leviathan“ aufmerksam geworden zu sein. Ein Protokoll der psychologischen Betreuung von Goldsmith zwischen 2011 und 2015 zeigt, wie sich dessen Geisteszustand fortlaufend verschlechtert: „Der Patient leidet unter einer zunehmenden Paranoia und Hybris, die im Begriff steht, pathologische Züge anzunehmen“, notiert die Psychologin bereits Anfang 2012. Zwei Jahre später schreibt sie: „Ungeachtet der medikamentösen Behandlung wächst die Psychose des Patienten fortlaufend. Weder eine Erhöhung der Dosis noch psychoanalytische sowie verhaltenstherapeutische Verfahren zeigen Erfolge.“ Mitte 2015 scheint die Therapie endlich anzuschlagen. Kurz darauf wird O’Shiggens jedoch durch einen ranghohen NSA-Offizier gezwungen, den Mathematiker einweisen zu lassen.
Die Psychologin hat offenbar seit 2015 begonnen, zum Projekt des Mathematikers zu recherchieren. Dabei stieß sie auf eine Fülle von Unterlagen, Protokollen und Dateien. Ein erhellender Teil davon ist eine interne Untersuchung, die aus 430 Seiten sowie einem Anhang von rund fünfhundert Dateien besteht. An ihrem Ende stand offenbar die unehrenhafte Entlassung des oben erwähnten Offiziers sowie einer Reihe anderer Mitarbeiter. Der Bericht beschreibt das Projekt Leviathan abschließend als „ein Experiment, das niemals hätte geschehen dürfen.“ Zwar seien während der ersten Jahren noch einige „Milestones“ erreicht wurden, doch im Laufe der Zeit sei das Projekt „außer Kontrolle“ geraten.
Es gibt Hinweise, dass Matthew Goldsmith Ende 2014 unter einem Pseudonym eine Backdoor in Bitcoin entfernt hat. Interne Ermittlungen in der FED führten zu einem zunehmenden Druck auf die NSA, während China den Städten des Rust Belts die Vorherrschaft über das Mining abläuft und der durch Bitcoin und andere Kryptowährungen betriebene Darkweb-Kommerz eine Breite erreicht hat, die die Projektmitarbeiter der NSA nicht erwartet hätten. Zu allem Unglück verstrickten sich mehrere NSA-Mitarbeiter offenbar in Insider-Spekulation, wodurch die Behörde im Zuge des Mt.Gox-Hacks mehr als 100 Millionen Dollar verlor.
All dies ist nur die Spitze des Eisbergs. Die von April O’Shiggins enthüllten Daten umfassen mehrere Terabyte. Ihre Auswertung wird noch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Die ehemalige NSA-Mitarbeiterin ist derweil an einen unbekannten Ort geflohen. Einige Länder, darunter Österreich, Nordkorea und Venezuela, haben ihr bereits Asyl angeboten.
Update: Bitte auf das Datum der Veröffentlichung achten!
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Irgendwas da drüben in Austin, Texas, macht etwas mit den Leuten. Bei der SXSW scheint die große Retrowelle ausgebrochen, seltsame Nachrichten und Zeichen erreichen mich von dort. Beispielsweise von Johannes Kuhn, der mir ein Blogstöckchen aus den frühen 2010ern über den Teich geworfen hat. Nun denn, tun wir etwas dafür, dass dieses Textsammelsurium wieder wie ein richtiges Blog aussieht…
…und ich, Name:
Nico Brünjes
verbringt seinen Tag…
…als teamleitender Frontend-Entwickler bei ZEIT ONLINE in Hamburg.
nutzt ein:
iPhone 6 Update: iPhone X
Wie würdest Du dein Verhältnis zu Deinem Smartphone bezeichnen?
Als Hassliebe? Ich entwickle Webseiten für Smartphones seit Steve Jobs das erste iPhone vorgestellt hat und halte es nach wie vor für die beste Erfindung seit geschnitten Brot. Ich gehe ohne mein Telefon (wie ich es immer noch nenne) nicht mal aufs stille Örtchen. Letztens hatte ich einen Termin mit reservierten Akku im Apple-Store ergattert, der Support hatte mir versprochen, dass ich auf den Akkuwechsel warten könne, im Store sagte man mir aber, sie hätten keine Kapazitäten und müsste das Gerät bis zu drei Tage dort behalten. Da bin ich wieder gegangen, mit Telefon, das konnte ich mir so adhoc einfach nicht vorstellen. Ich bin aber nicht süchtig, ich kann jederzeit damit aufhören… nein, ehrlich: ich bin bewußt abhängig weniger süchtig… Moment, das muss ich eben mal kurz googlen…
Gleichzeitig habe ich aber auch ein sehr kritisches Verhältnis zu meinem Telefon im Besonderen, weil es nicht von der Qualität ist, die ich heutzutage von einem solchen Produkt erwarten würde und zum Smartphone-Ökosystem im Allgemeinen, weil ich vieles von dem was sich seit dem iPhone 1 entwickelt hat und durch das Smartphone möglich gemacht wurde, sehr kritisch sehe. Letztere Kritik reicht vom Datenhunger der Software und Plattformen, bis hin zu webtechnischen Fehlentwicklungen wie bspw. AMP von Google.
Welche App/Funktion nutzt du am häufigsten (gerne in den Statistiken nachschauen oder aus dem Bauch schätzen)
Garantiert Twitter, ohne nachzusehen. Ich bin seit 10 Jahren dabei und ich war zwar mal Politiker und habe auch schon als Journalist gearbeitet und arbeitete im Verlagswesen, aber nach Defintion Bär bin ich einfach nur ein Psychopath. Hign functional psychopath, meinetwegen. Ich habe aber nicht mal 1000 Follower, weil ich meistens nur lese und gelegentlich sarkastische Kommentare über die Bahn absetze.
Welche App/Funktion nutzt du gar nicht?
Ich telefoniere nie und nutze kaum Pushdienste. Siehe auch weiter unten…
Arbeit und Handy — wie regelst Du das?
Mein Handy ist ein „Diensthandy“, soll heissen, es gehört dem Verlag und dient dazu mich erreichen zu können, wenn Notsituationen auftreten. Was nicht so oft passiert. Das heißt aber auch, dass ich auf dem Gerät alle Arbeitsmails bekomme und Slacknachrichten und weil ich nicht zwei Geräte herumschleppen möchte, auch alle privaten Mails usw. Übersetzt heisst das, ich kriege auch noch nach Feierabend Nachrichten und reagiere auch, wenn ich das für nötig erachte. Kommt beides auch eher selten vor.
Welche Notification hast Du eingeschaltet?
Ich habe vor kurzem alle Notifications deaktiviert und nur Mails, Tweets meiner Kollegen und die „Eilmeldungen“ von ZEIT ONLINE wieder eingeschaltet.
Warum?
Weil ich Pushs für eine Form von attention hacking und selbiges für die neue Geißel der (Medien-) Menschheit halte. Was ich journalismustechnisch von Eilmeldungen halte habe ich hier schon diskutiert.
Oder auch: als Entwickler hasse ich jede Ablenkung. Als Teamleiter ist die Ablenkung praktisch mein Job und an der geistigen Schnittstelle dieses Albtraums, sitzt mein durch den Arm verlängertes Hirn und zuckt jedes Mal zusammen, wenn es irgendwo vibriert oder pingt.
Hälst du dich an soziale Regeln bei der Smartphone-Nutzung? Wenn ja: Welche?
Ja, schon. Ich fahre viel Zug und erwarte von meinen Mitreisenden ein Mindestmaß an Smartphone-Etiquette: keine lauten Klingeltöne, Telefon nutzen nur für Chat oder Mail, bitte kein Brüllen, als wenn durchs offene Fenster kommuniziert wird und bitte bitte bitte keine Tastaturtöne. Letzteres gilt überall auf der Welt, selbst in Filmen.
Ja, ich halte mich an diese Regeln. Der Rest der Welt leider gewöhnlich nicht.
Gibt es Regeln, die du wieder verworfen hast?
Ach… ich habe in Sachen Smartphone schon alles versucht und vieles wieder fallen gelassen. Da war von all-in bis totaler Abstinenz alles dabei und alle Betriebssysteme.
Zum Abschluss: Was sollten mehr Menschen im Umgang mit Smartphones wissen?
Ich glaube nicht, dass uns die digitale Demenz droht, oder dass die Gesellschaft verroht durch die Smartphonenutzung, höchstens durch die Diskussion derlei Blödsinns. Die Nutzer sollten vielleicht endlich mal einschätzen lernen, wieviel und welche Daten sie über sich durch die Nutzung von Apps an Unternehmen und durch die Nutzung des Smartphones eventuell an die mitlesenden Behörden preisgeben, aber viel Hoffnung habe ich da nicht.
Foto von NeONBRAND.
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Neuer Titel
Neuer Titel: Tragt den Kapitalismus zu Grabe
Für eine bessere Welt!
Neuer Petitionstext: Ich fordere alle Politiker und alle politischen Parteien dazu auf, die Politik der Freien (Globalen) Marktwirtschaft zu beenden.
Die Politik der Freien Marktwirtschaft beruht auf Profitgier, Ausbeutung und Ausgrenzung. Raubbau an der Natur, Umweltkatastrophen, Hungersnöte, Kriege und Flucht sind die Auswirkungen. Diese Politik macht die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer. Reichtum beruht immer auf der Armut Anderer. Diese jahrzehntelange kontinuierliche Entwicklung ist u.a. im jährlich erscheinenden Armutsbericht der deutschen Bundesregierung dokumentiert.
Ich fordere alle Politiker und alle politischen Parteien dazu auf, eine Politik der Ökosozialen Marktwirtschaft zu installieren und zu etablieren. Eine Politik, die frei von Lobbyismus und reinem Gewinnstreben ist. Eine Politik, die auf sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit beruht. Eine Politik, die den Reichtum unserer Natur schützt und ökologisch verträglich allen Menschen zugänglich macht. Eine Politik, die Solidarität Solidarität, Toleranz, Humanität und Toleranz Verantwortung fördert. Eine Politik, die soziales Engagement belohnt.
Neue Begründung: Das Modell der Freien Marktwirtschaft und des ungezügelten Kapitalismus ist gescheitert. Es ist Zeit für Visionen und Innovationen.
Der Einfluss mächtiger Firmen, der Finanzinstitute und sonstiger Lobbyisten auf die Politik haben diese in eine Sackgasse geführt. Die politischen Instrumente dürfen nicht länger eine Marionette der Wirtschaft sein, sondern sich wieder auf das Wesentliche besinnen - sie sind die Vertreter des Volkes. Und bevor das Volk sich weiter radikalisiert, sich europa- und weltweit immer fanatischere und extremistischere Strukturen gründen, gilt es schleunigst Massnahmen gegen eine weiter steigende soziale Ungerechtigkeit zu ergreifen. Also: Beginnen wir mit der Ökosozialen Marktwirtschaft. Jetzt!
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Andrew Lloyd Webber ist ein britischer Komponist, der zahlreiche Musical-Welterfolge wie „Evita“ (1976), „Cats“ (1981), „Starlight Express“ (1984) und „Das Phantom der Oper“ (1986) schuf und neben vielen weiteren Auszeichnungen einen Oscar für den Song „You Must Love Me“ aus „Evita“ erhielt. Er wurde am 22. März 1948 in London geboren und feierte in diesem Jahr seinen 71. Geburtstag.
Geburtsdatum | Montag, 22. März 1948 |
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Geburtsort | London, England |
Alter | 71 Jahre (und 117 Tage) |
Sternzeichen | Widder |
– Andrew Lloyd Webber (Das Phantom der Oper)»Ich war dein Engel, gab deiner Stimme Klang! Doch du hast deinen Paten verleugnet und verraten. Was ihn zwingt zu leben, ist nur dein Gesang!«
Andrew Lloyd Webber wird in der Mitte des 20. Jahrhunderts geboren. Er kommt 1948 in der Nachkriegszeit zur Welt. Zu seiner Generation gehören etwa Elton John (1947) und Charles Mountbatten-Windsor (1948). Geboren am Ende der 1940er-Jahre erlebt er eine Kindheit in den 1950ern und seine Jugend in den 1960ern.
1948 | Geburt am 22. März in London |
---|---|
1984 | Heirat mit Sarah Brightman |
1990 | Scheidung von Sarah Brightman |
2019 | 71. Geburtstag in diesem Jahr am 22. März |
2028 | 80. Jubiläum des Geburtstages am 22. März |
In welchem Jahr wurde Webber geboren? Andrew Lloyd Webber wurde vor 71 Jahren am Ende der 1940er-Jahre im Jahr 1948 geboren.
Wie alt ist Andrew Lloyd Webber? In diesem Jahr wurde Andrew Lloyd Webber 71 Jahre alt. Er kam vor genau 26.050 Tagen zur Welt.
Wann hat Andrew Lloyd Webber Geburtstag? Webber hat im Frühling am 22. März Geburtstag. Er wurde an einem Montag geboren. In diesem Jahr fiel sein Geburtstag auf einen Freitag, im kommenden Jahr liegt er auf einem Sonntag.
In welchem Sternzeichen wurde Webber geboren? Andrew Lloyd Webber wurde im westlichen Tierkreiszeichen Widder geboren. Nach dem chinesischen Horoskop kam er im Jahr der Ratte (Element Erde) zur Welt.
Wo wurde Andrew Lloyd Webber geboren? Webber wurde in Westeuropa auf den Britischen Inseln geboren. Er kam in London zur Welt. Der Geburtsort liegt nahe des Nullmeridians.
Wie groß ist Webber? Andrew Lloyd Webber hat eine Körpergröße von etwa 1,75 m.
Das Ranking von Andrew Lloyd Webber auf geboren.am wird berechnet aus Faktoren wie Relevanz, Bekanntheit und Popularität.
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Runde Geburtstage:
18. Geburtstag – geboren 2001
20. Geburtstag – geboren 1999
30. Geburtstag – geboren 1989
40. Geburtstag – geboren 1979
50. Geburtstag – geboren 1969
60. Geburtstag – geboren 1959
70. Geburtstag – geboren 1949
75. Geburtstag – geboren 1944
80. Geburtstag – geboren 1939
90. Geburtstag – geboren 1929
Zeitungen vom 19.1.1949
Wählen Sie in der Kalender-Navigation erst das Jahr oder den Monat und dann den Tag!
Oder geben Sie das gewünschte Datum in das Feld ein!
Ein Geschenk zum 70. Geburtstag oder Jubiläum!
Noch 183 Tage bis zum nächsten Geburtstag oder Jubiläum
Vor 70 Jahren. Der 19.1.1949 war ein Mittwoch!
Erscheinungstermin 19.1.1949: Wichtige Ereignisse und Schlagzeilen um den 19.1.1949
Kultur | |||
1949 | Joseph Campbell veröffentlicht sein Werk: Der Heros in tausend Gestalten | ||
1949 | Erstmalige Vergabe des Hansischen Goethe-Preises | ||
Politik und Weltgeschehen | |||
1949 | In Afghanistan erklären die Afghanen die Durand-Linie für ungültig, als der Staat Pakistan entstand und fordern ihre besetzten Gebiete zurück. | ||
1949 | Verbot des Ku-Klux-Klan | ||
1949 | Einrichtung einer Beobachtergruppe der Vereinten Nationen im Grenzgebiet von Jammu und Kashmir (Indien/Pakistan) | ||
15.1.1949 | Nach heftigen Kämpfen erobern die chinesischen Kommunisten die Stadt Tianjin. | ||
19.1.1949 | Gründung der südafrikanischen Regierungskommission für Eingeborenenbildung (Eiselen Commission) unter der Leitung von Werner Willi Max Eiselen. | ||
20.1.1949 | Der wiedergewählte US-Präsident Harry S. Truman wird für seine zweite Amtszeit vereidigt. | ||
Wirtschaft | |||
1949 | Der Verpackungsmittelhersteller Schmalbach meldet ein Patent auf die erste Aerosol-Sprühdose an. |
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel 1949 aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. |
Die Geburtstagszeitung vom 19.1.1949
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Wichtige Ereignisse 1949
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Walter Langer (Schauspieler)
Inhaltsverzeichnis
LebenBearbeiten | Quelltext bearbeiten
Nachdem sich sein Berufswunsch, Maler zu werden, zunächst nicht erfüllte, arbeitete Langer nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Büro. Es zog ihn darauf jedoch bald zum Theater hin und zum Max-Reinhardt-Seminar, das er unter anderem mit seinem Jahrgangskollegen Edwin Zbonek erfolgreich absolvierte.
Er trat zunächst in diversen Kellerbühnen in Wien auf (Theater der Courage, Theater am Parkring). Danach spielte er neun Jahre an der Komödie Basel. 1965 folgte ein Engagement am Wiener Volkstheater, seinem Stammhaus, wo er besonders als Nestroydarsteller in der Gustav-Manker-Ära bekannt wurde. Von 1984 bis 1991 war Langer Mitglied des Wiener Burgtheaters, wo er auch seine Theaterlaufbahn beendete.
Populär wurde Walter Langer durch die Sendung Seniorenclub und durch die Fernsehserie Kaisermühlen Blues, wo er die Figur des Eberhart Kudrnac spielt. Er wirkte auch in einer Reihe von Kino- und Fernsehfilmen mit, darunter Felix Dvoraks Humor kennt keine Grenzen und sieben Folgen der Fernsehreihe Tatort.
AuszeichnungenBearbeiten | Quelltext bearbeiten
- 1978/1979: Karl-Skraup-Preis für schauspielerische Leistung
- 2002: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
- 2014: Verleihung des Berufstitels Kammerschauspieler
Filmografie (Auswahl)Bearbeiten | Quelltext bearbeiten
- Tatort (Fernsehreihe)
- 1992–1999: Kaisermühlen Blues
- 1996: Der Bockerer II – Österreich ist frei
LiteraturBearbeiten | Quelltext bearbeiten
- Julia Danielczyk: Walter Langer. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 1073.
- Walter Langer bei filmportal.de
- http://members.kabsi.at/specials/richter/langer.html
- orf.at : Ossobucco Milanese a la Kudernak
- Walter Langer in der Internet Movie Database (englisch)
EinzelnachweiseBearbeiten | Quelltext bearbeiten
- orf.at: Schauspieler Walter Langer gestorben. Artikel vom 13. Juni 2018, abgerufen am 13. Juni 2018.
Personendaten | |
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NAME | Langer, Walter |
KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schauspieler |
GEBURTSDATUM | 29. Oktober 1928 |
GEBURTSORT | Wien |
STERBEDATUM | 12. Juni 2018 |
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Émile Marcelin (Komponist)
LebenBearbeiten
Der Sohn des Tenors Émile Marcelin studierte am Conservatoire de Paris bei Jean und Noël Gallon und bei Henri Busser. Nach Preisen in Harmonielehre, Kontrapunkt, Fuge und Dirigieren am Conservatoire gewann Marcelin 19322 mit der Kantate Le Pardon den Ersten Second Grand Prix de Rome.
1935 wurde er zum Leiter des Konservatoriums von Saint-Quentin berufen. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs unterbrach seine musikalische Laufbahn, Marcelin leitete ab 1939 eine Abteilung von Sanitätssoldaten. Er kam in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er nach 18 Monaten 1942 entlassen wurde. Er übernahm dann die Leitung des Konservatoriums von Tourcoing, die er bis zu seinem Tode innehatte, und leitete außerdem die Société des concerts du conservatoire de Tourcoing und die 1854 gegründete Harmonie municipale.
Marcelin komponierte sinfonische Werke, darunter eine sinfonische Dichtung nach den Seerosen von Claude Monet und eine Suite brève, eine Suite für Klavier und Flöte (UA 1943), Lieder mit Klavier- und Orchesterbegleitung sowie kammermusikalische Werke, u. a. Suiten für Oboe und Klavier und für Flöte und Klavier und ein Streichtrio. Für seine Kompositionen wurde er mehrfach ausgezeichnet: mit dem Prix Clamageran-Hérold, dreimal mit dem Prix Yvonne de Gouy d’Arsy (1931–33), dem Prix Lili Boulanger und dem Prix Georges Hüe (1933).
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Datenschutzverordnung
Die Datenschutzverordnung DSGVO behindert investigative Dokumentarfilmer und schützt Mächtige vor Kritik. Investigative Journalisten sind darauf angewiesen, Informanten — zum Beispiel in Interviews — über Dritte zu befragen, denen ein Fehler zur Last gelegt wird. Das betrifft oft Politiker und Wirtschaftslenker. Wird diese Möglichkeit behördlich behindert, so erstickt das die Pressefreiheit… »
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Aus Square Enix Heavens: Final Fantasy XIV Wiki
Stahl-Bärlatschen.png (64 × 64 Pixel, Dateigröße: 2 KB, MIME-Typ: image/png)
Beschreibung[Bearbeiten]
Lizenz[Bearbeiten]
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aktuell | 18:39, 16. Nov. 2012 | 64 × 64 (2 KB) | Algoram | Kategorie:Bilder (Icons) |
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Varde
Varde (gespr. Warde) ist ein Beruf und Titel in der Wikingergesellschaft der Skarnländer.
Varden sind Wikinger, die ihrem Stamm durch die Durchsetzung von Recht und Sitten dienen und die Ordnung im Dorf aufrechterhalten. Sie sind ihrem jeweiligen Jarl unterstellt und werden von ihm ernannt und unterhalten. In der Regel gibt es einen Varde pro Dorfgemeinschaft.
Aufgabe
Varden kümmern sich um die öffentliche Ordnung der Wikingergesellschaft. Sie nehmen, sofern möglich, Rechts- und Sittenbrecher gefangen um sie dem Jarl vorzuführen und setzen seine Rechtsprechung durch. Bei Konflikten zwischen Stammesmitgliedern werden sie als Vermittler herangezogen. Außerdem werden von ihnen gewisse organisatorische Tätigkeiten (wie zum Beispiel das Eintreiben von Beiträgen) verlangt.
Stammesmitglieder tragen Anklagen und Anliegen in der Regel zunächst dem Varde vor. Je nach Sachlage kümmert sich der Varde um die Angelegenheit oder trägt sie seinerseits dem Jarl vor. Die Handlungs- und Methodenfreiheit des Varde variiert von Stamm zu Stamm und hängt stark von seinem Verhältnis zum Jarl ab.
Der Varde kann den Jarl um Krieger bitten, falls er diese benötigt um seine Aufgaben zu erfüllen.
Position & soziale Stellung
Die Position des Varde kann nur von einem Jarl vergeben werden. Diese Position abzulehnen ist zwar möglich, wird aber als eine Beleidigung des Jarl (und deshalb als unratsam) aufgefasst.
Gemeinhin werden Wikinger mit dieser Aufgabe betraut, die als besonnen und rechtschaffen gelten und sich ihrem Stamm gegenüber als loyal erwiesen haben.
Die Position ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite ist der Varde eine Respektsperson und genießt großes soziales Ansehen. Es ist ihm auf der anderen Seite aber aufgrund seiner Position als Ordnungshüter nicht gestattet sich auf Wikingerfahrt zu begeben. Aus der Sicht mancher Wikinger verhindert dies ein Ende als würdiger Wikinger, da sie die großen Plünderfahrten als einen Kernbestandteil ihrer Identität begreifen (auch wenn nur die wenigsten dies einem Varde ins Gesicht sagen würden). Die Ernennung eines Wikingers der zuvor noch keine Gelegenheit hatte sich auf Wikingerfahrt zu begeben gilt dementsprechend als Demütigung. Solche Varden werden weithin als „Schoßhunde“ des jeweiligen Jarl angesehen. Außnahmen bilden hierbei Wikinger die sich auf andere herausragende Weise um die Stammesgemeinschaft verdient gemacht haben.
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Die gegenwärtige Wetterlage beschert zumindest uns hier in der Kölner Bucht relativ kühle, aber sehr angenehme Wintertage. Ob wir das nun den Göttern oder Alkyone zu verdanken haben, vermag ich nicht zu sagen. Aber zumindest kann ich die ruhige Zeit der Halkyonischen Tage nutzen, um den inzwischen obligatorisch gewordenen TEXperimenTales-Blogpost zum Jahreswechsel zu schreiben.
Im Bereich Digital Humanities ist an der Uni Köln gerade vieles im Fluß, der Berufungsprozess zweier Professuren sollte bald abgeschlossen sein, ausstehend ist noch die Gründung eines Instituts für Digital Humanities und die Festlegung dessen Ansiedlung innerhalb der Fakultät. Alles andere als sicher ist die Zukunft der Mitarbeiter|innen, die – wie ich – zur Zeit an der Abteilung für Sprachliche Informationsverarbeitung beschäftigt sind, die es ab April 2018 so nicht mehr geben wird. Immerhin haben wir als kontinuierliche Einrichtung das Cologne Center for e-Humanities (CCeH), mit dem wir auf verschiedenste Weisen verbandelt sind und das für mich eine Art Anker in diesen unsicheren Zeiten des Übergangs darstellt. „Halkyonische Tage 2016/17“ weiterlesen
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Signatur:430 Titel:Leitung Enthält: unter anderem: Gründung des Instituts, Ernennungen, Entpflichtungen, internationale Kontakte, Auslandsreisen, Zusammenarbeit mit anderen pädagogischen Einrichtungen, Mitarbeiter, Tagungen, Rundschreiben, Übergabeprotokolle an die Sektion Pädagogik und Psychologie; Laufzeit: 1958 - 1969 Bestellnummer: Universitätsarchiv Rostock (2.01.2 Philosophische Fakultät 1945-1968) 430
Signatur:434 Titel:Erziehung und Ausbildung Enthält: unter anderem: vorzeitige Exmatrikulationen, Fachrichtung Methodik; Vortrag: Die Hauptbestandteile der Erziehung und ihre Bedeutung für die Hochschulpädagogik; Laufzeit: 1961 - 1968 Bestellnummer: Universitätsarchiv Rostock (2.01.2 Philosophische Fakultät 1945-1968) 434
Signatur:443 Titel:Untersuchung über die Steigerung der Wirksamkeit der Erziehung und Ausbildung an der Schiffbautechnischen Fakultät der Universität Rostock Enthält: Vorbereitung und Fragespiegel zur Durchführung der Analyse; Laufzeit: 1959 - 1961 Band [Sonstiges]:Band 1 Bestellnummer: Universitätsarchiv Rostock (2.01.2 Philosophische Fakultät 1945-1968) 443
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© Ascot EliteOXNnwpDaP7kImperium Oliver Armknecht Mittwoch, 14. Dezember 2016 Drama, Fantasy Filmfest, Thriller, USA („Imperium“ directed by Daniel Ragussis, 2016) „Imperium“ ist seit 9. Dezember auf DVD und Blu-ray erhältlich Auch wenn nichts davon bewiesen ist, allein die Vermutung, dass es ausgerechnet Neonazis waren, die in den Besitz des radioaktiven Materials gekommen sind, lässt das FBI sehr nervös werden. Um der Geschichte auf den Grund zu gehen und einen möglichen Anschlag zu verhindern, beschließt die Agentin Angela Zamparo (Toni Collette) daher, ihren Kollegen Nate Foster (Daniel Radcliffe) undercover in der Szene einzuschleusen. Große Felderfahrung hat er zwar nicht, bewies zuvor aber viel Einfühlungsvermögen. Und das wird er brauchen, um seine Tarnung aufrechtzuerhalten und den lebensgefährlichen Einsatz erfolgreich abzuschließen. Man kann ja von den diversen Teilen von Harry Potter halten, was man will, aber es ist faszinierend, in welchem Genrespektrum sich Daniel Radcliffe im Anschluss infolge seines Ruhms aufhalten kann. Wenn er nicht gerade in Horrorstreifen mitspielt (Horns, Victor Frankenstein – Genie und Wahnsinn) oder Indie-Liebeskomödien (The F-Word – Von wegen nur gute Freunde!), dann ist er als verklemmter, homosexueller Intellektueller (Kill Your Darlings – Junge Wilde) oder als furzende Leiche (Swiss Army Man) zu sehen. Warum also nicht auch mal als FBI-Agent, der sich mitten in den Wahnsinn rechtsextremistischer Gruppen wirft und droht, von diesem angesteckt zu werden? Die Wandlungsfähigkeit des Schauspielers, die Intensität beim Umgang mit dem Stoff, ist dann auch eines der größten Argumente, sich den Beitrag vom Fantasy Filmfest 2016 einmal anzuschauen. Es ist aber nicht das einzige. Zuletzt durften wir ja mit Sorge bis Entsetzen feststellen, wie sich rechtes Gedankengut immer weiter in die Mitte der Gesellschaft geschoben hat, dass das populistische Hetzen gegen Ausländer in einer Form salonfähig wurde, wie man es heutzutage nicht mehr für möglich halten wollte. Und so mancher wird sich bei vergangenen Wahlen gefragt haben, was das für Menschen sein mögen, die da ihr Kreuz hinter den so offensichtlich dümmlichen Parolen gesetzt haben. Eine Antwort darauf hat der auf einer Geschichte des ehemaligen FBI-Agenten Michael German basierende Film. Und es ist eine, die einen tatsächlich Angst und Bange machen kann. Ja, es gibt sie, die glatzköpfigen Schlägertypen, die schon die pure Anwesenheit eines andersfarbigen Menschen als Provokation empfinden, da gerne mal die Fäuste sprechen lassen. Oder die Eisenstange. Verstörender sind jedoch die Menschen, denen man ihre Überzeugungen nicht ansieht, die ein grundsolides Leben führen, mit einem Lächeln durch die Gegend laufen. Menschen mit denen man durchaus befreundet sein könnte. Gerade auch weil Nate diesen Menschen immer näherkommt, sich Sympathien entwickeln und man nicht mehr so genau sagen kann, wo die von ihm gespielte Rolle aufhört und der echte Nate beginnt, wird bei Imperium deutlich, wie fließend die Übergänge sind. Dass die wahre Gefahr nicht von den lauten und gewalttätigen Extremisten ausgeht, sondern denen, die man kaum wahrnimmt. Allgemein ist dieses Spiel mit den Wahrnehmungen in dem Film sehr interessant: Wie nehmen die Menschen mit den kruden Weltansichten sich wahr? Wie nimmt der Rest sie wahr? Der Kampf gegen den islamistischen Terror wird hier plötzlich mit einer eigenen Terrorgefahr gleichgesetzt. Aber auch der Kampf gegen den rechten Terror ist hier nicht so eindeutig, wie man es vielleicht erwarten würde, denn am Ende sind Worte und Taten doch nicht gleichzusetzen. Wer mit der Gewalt flirtet, muss sie nicht automatisch ausüben, manche Abscheulichkeit kann auch reine Gedankenlosigkeit sein. Das Finale macht die diversen klugen Gedanken zwar teilweise unnötig wieder rückgängig, insgesamt aber ist Imperium eine spannende Auseinandersetzung mit dem Abgrund vor der eigenen Haustür. Imperium 3.79 (75.71%) 14 Artikel bewerten Imperium„Imperium“ erinnert nicht nur daran, dass im Schatten des islamistischen Terrors auch vor der eigenen Haustür Terror droht, sondern zeigt auch auf erschreckende Weise, wie Wahrnehmung und Realität auseinanderklaffen können.7von 10 Hinterlasse eine Antwort Antwort abbrechen Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.KommentarName* Email* Webseite Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.
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Ökumenischer Empfang der Kirchen bei der Berlinale
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14.02.2019
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Jahreszeiten & Verfügbarkeiten Haus in Siniscola
Tarife Haus in Siniscola
Saison Nacht Wochenende Woche 2 Wochen Monat
Nebensaison - 100€250€450€800€
Übergangssaison - 120€350€650€1300€
Hauptsaison - 350€550€1050€1600€
Feiertagsangebot - - - - -
Sondersaison - - - - -
Service
DienstHäufigkeitInklusive / InklusiveGegen AufpreisTarife
Wäsche
Bettlaken1 mal pro Woche10€
Handtücher1 mal pro Woche5€
Haushaltswäsche1 mal pro Woche
Haus
Endreinigung50€
Flughafen-/Bahnhofstransfer50€
Praktische Infos
Informationen :
Kinderfreundlich
Tiere nur bedingt erlaubt (Vermieter fragen)
Mobilfunknetz
Eigenes Transportmittel empfehlenswert
Wasser : heiß/kalt
Stromspannung : 220-240V / 50Hz
Stromversorgung : Netz
Buchungskonditionen
Buchung :
Bezahlung bei Buchung : 30% des Mietbetrags
Bezahlung des Restbetrags : bei Schlüsselübergabe
Vermietung :
Inkl. Nebenkosten
Inkl. Kurtaxe
Endreinigungspauschale extra : 50€
Akzeptierte Zahlungsarten :
Internationale Zahlungsanweisung
Banküberweisung
Bar
Freizeitaktivitäten, Umgebung, Lokalisierung Haus 6662
Besondere Aktivitäten vor Ort oder weniger als 5 km/3 Meilen entfernt :
ANGELN Sardinien
Aktivitäten weniger als 20 km /12 Meilen entfernt : Baden, Tretboot, Schnorcheln, Tauchen, Wasserski, Jetski, Wellenreiten, Windsurfen, Segeln, Kitesurfen, Kanu/Kajak, Tennis, Reitschule, Mountainbike (Strecke), Landsegeln, Parascending, Bootsausflug, Pferdeausritt, Inlineskaten/Rollschuhfahren (Parcours), Fischen, Hochseeangeln, Angeln, Speerfischen
Betreute Aktivitäten : Segelschule
Attraktionen und Entspannung : Bar/Pub, Nachtclub, Restaurant, Karaoke
URLAUB MEER
Örtlichkeit :
Sandstrand in 5km
Kiesstrand in 7,5km
Felsstrand in 10km
FKK-Strand in 15km
Öffentlicher Tennisplatz in 1km
Windsurf-Spot in 5km
Surf-Spot in 5km
Wassersport-Center in 7,5km
Yachthafen in 5km
Helling für Boote in 5km
Helling für Jetskis in 5km
Annehmlichkeiten :
Dorfzentrum in 200m
Bushaltestelle in 500m
Strandbus in 500m
Fahrrad-/Mountainbikeverleih in 5km
Roller-/Motorradvermietung in 5km
Autovermietung in 500m
Bootsvermietung in 5km
Tauchausrüstungsverleih in 5km
Wäscherei/Wäscheverleih in 100m
Bäckerei in 100m
Feinkosthändler in 100m
Örtliche Geschäfte in 100m
Supermarkt in 100m
Luxus-/Markenboutiquen in 300m
Friseursalon in <50m
Internetcafé in 200m
Post in 300m
Bank in 100m
Apotheke in 200m
Arzt in 300m
Krankenschwester in 300m
Krankenhaus in 50km
Ambulanz in 300m
Lokalisierung AnfahrtHaus Siniscola
Adresse
via Sant Antonio
Baronia
08029 Siniscola
SardinienGPS Koordinaten der Unterkunft
Breitengrad 40°34'20"N
Längengrad 9°41'34"O
Anfahrtsmöglichkeiten Ferienwohnung 6662
in 47km
Bahnhof Nuoro
Nuoro, Provinz Nuoro, Sardinien, Italien
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La Caletta (7,5km)
Olbia (53km)
Cala Gonone (55km)
In der Nähe Riu Isalle, Punta Ferulargiu, Isola Molara, Monte Oddeu, Monte Tului, Punta Ruia, Fermata di Enas, Stazione di Golfo Aranci, Punta Sant'Anna, Punta sa Caletta, Grotta del Buemarino, Canale Terra Mala, Monte Gutturgios, Porto di Olbia, Cala Ginepro, Porto Brandinghi, Punta delle Casette, Monte Acuto, Punta dell' Asino, Stagno di San Teodoro, Riu Mannu
Lokalisierung
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Orte in der Nähe
Fotos Haus 6662
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Willkommen im Forth-Wiki des Forth-ev. Es wartet darauf, gefüllt zu werden. Die Syntax ist recht einfach. Neue Seiten legt man an, indem man zunächst einen Link erzeugt, auf diesen klickt, und dann das (noch nicht vorhandene) Dokument erzeugt.
Nur registrierte Benutzer können hier schreiben. Damit hoffen wir, Vandalismus in Grenzen zu halten. Automaten werden mit einem Captcha vom Registrieren abgehalten. Registriert euch, und sichert das Passwort dauerhaft. Mitmachen unbedingt erlaubt! Das Wiki hat seine eigene User-Verwaltung, d.h. es reicht nicht, beim kern.js angemeldet zu sein. Es ist aber sinnvoll, sich das gleiche Passwort zu geben.
Das Wiki ist nicht auf den deutschen Sprachraum beschränkt, wer will, kann auch Texte in anderen Sprachen einbringen (siehe Übersetzungsleiste oben rechts).
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1094
1094 | |
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Nach 118-jähriger Bauzeit wird in Venedig der Markusdom fertiggestellt. | |
1094 in anderen Kalendern | |
Armenischer Kalender | 542/543 (Jahreswechsel Juli) |
Äthiopischer Kalender | 1086/87 |
Buddhistische Zeitrechnung | 1637/38 (südlicher Buddhismus); 1636/37 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
Chinesischer Kalender | 63. (64.) Zyklus |
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 456/457 (Jahreswechsel April) |
Iranischer Kalender | 472/473 (um den 21. März) |
Islamischer Kalender | 486/487 (20./21. Januar) |
Jüdischer Kalender | 4854/55 (13./14. September) |
Koptischer Kalender | 810/811 |
Malayalam-Kalender | 269/270 |
Seleukidische Ära | Babylon: 1404/05 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1405/06 (Jahreswechsel Oktober) |
Spanische Ära | 1132 |
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1150/51 (Jahreswechsel April) |
Inhaltsverzeichnis
Politik und WeltgeschehenBearbeiten
SchottlandBearbeiten
Duncan II., Sohn des vorletzten schottischen Königs Malcolm III., setzt im Mai mit Hilfe englischer Truppen die gemeinsam regierenden Könige Donald III., seinen Onkel, und Edmund, seinen Halbbruder, ab. Duncan ist jedoch nur wenige Monate an der Macht, als er am 12. November in der Schlacht von Monthechin getötet wird. Donald und Edmund übernehmen daraufhin wieder gemeinsam die Herrschaft in Schottland. Donald herrscht über den nördlichen Teil des Reiches, Edmund über den südlichen Teil.
Iberische HalbinselBearbeiten
- 4. Juni: Bei der Belagerung der in maurischer Hand befindlichen Stadt Huesca kommt Aragoniens König Sancho I. zu Tode. Sein Sohn Peter I. wird neuer Herrscher.
- Eine Armee der Almoraviden unter Sir ibn Abi Bakr erobert Badajoz und Lissabon zurück.
- 15. Juni: Reconquista: Das von den islamischen Almoraviden eingenommene Valencia wird von El Cid zurückerobert. Die Almoraviden landen mit einer Armee aus Marokko in der Nähe von Cuarte und belagern Valencia mit 50.000 Mann. El Cid durchbricht den Belagerungsring und schlägt die Berber in die Flucht. Bis zu seinem Tod fünf Jahre später hält er die Region für das christliche Königreich Kastilien.
FrankreichBearbeiten
- 16. Oktober: Die Bischofssynode von Autun exkommuniziert König Philipp I. von Frankreich wegen des Bruchs zweier Ehen. Er war von seiner ersten Frau Bertha von Holland nicht geschieden, hat aber 1092 die entführte, verehelichte Bertrada von Montfort geheiratet.
Nordafrika und Naher OstenBearbeiten
- Abu l-Abbas Ahmad al-Mustazhir bi-llah wird 28. Kalif der Abbasiden. Er folgt seinem verstorbenen Vater al-Muqtadi und steht wie seine Vorgänger seit al-Qaim unter der Oberherrschaft der Seldschuken und ist politisch völlig machtlos.
- Nach dem Tod von Badr al-Dschamali übernimmt sein Sohn al-Afdal Schahanschah die Regentschaft der Fatimiden als Wesir. Als wenig später Kalif al-Mustansir stirbt, setzt al-Afdal Schahanschah dessen jüngeren Sohn Ahmad al-Mustaʿl als neuen Kalifen durch. Da dessen älterer erbberechtigter Bruder Nizār ibn al-Mustansir damit übergangen wird, kommt es zu Machtkämpfen bei den Fatimiden. Die schiitischen Ismailiten spalten sich in Nizariten/Assassinen und Musta'lis.
Urkundliche ErsterwähnungenBearbeiten
- Erste urkundliche Erwähnung von Berg (Schussental), Blansingen, Horgenzell, Immenstaad am Bodensee, Mötzingen, Orsingen, Tautenhofen und Zagreb
- Die portugiesische Gemeinde Alvarenga wird erstmals urkundlich erwähnt.
Religion und KulturBearbeiten
Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten
- Abd al-Mumin, erster Kalif der Almohaden († 1163)
- Richard d’Avranches, 2. Earl of Chester († 1120)
- Richard FitzGilbert de Clare, englischer Adeliger († 1136)
Geboren um 1094Bearbeiten
Todesdatum gesichertBearbeiten
- 24. März: Judith von Flandern, Gräfin von Northumbria und Herzogin von Bayern (* um 1030)
- 4. Juni: Sancho I., König von Aragonien (* um 1042)
- 27. Juli: Roger II. de Montgommery, normannischer Edelmann, Earl of Arundel und Shrewsbury (* um 1005)
- September/Oktober: Tarkan Chatun, Regentin des Seldschukenreichs
- 15. Oktober: Bertha von Holland, Königin von Frankreich (* um 1055)
- 12. November: Duncan II., König von Schottland (* 1060)
- 29. November: Roger de Beaumont, normannischer Adliger
- November: Mahmud I., Sultan der Großseldschuken
- 23. Dezember: Hugo I. von Le Puiset, Herr von Le Puiset und Vizegraf von Chartres
Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten
- Abu Abdullah Al-Bakri, spanisch-arabischer Geograf und Geschichtsschreiber (* 1014)
- Al-Mustansir, Kalif der Fatimiden (* 1029)
- Badr al-Dschamali, Regent der Fatimiden
- Chen Jingyuan, chinesischer Daoist und Gelehrter (* um 1024)
- Wulfnoth Godwinson, englischer Adliger (* 1035)
- Hildegard von Egisheim, Pfalzgräfin im Breisgau und Gräfin im Riesgau
- Wilhelm IV., Graf von Toulouse und Markgraf der Provence (* um 1040)
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PostgreSQL hat keinen globalen Cache für Ausführungspläne. Stattdessen gibt es einen optionalen Cache für prepared Statements. Das bedeutet, dass der Entwickler die Wahl hat, den Ausführungsplan für ein prepared Statement zu cachen, oder nicht. Der Cache wird auf jeden Fall verworfen, wenn das prepared Statement geschlossen wird.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie man diese Funktionalität benutzt:
- C
Die native C API stellt die Funktion
PQexecParams
zur Verfügung. Damit kann man schon während desPREPARE
Schrittes konkrete Werte angeben, die bei der Erstellung des Ausführungsplanes berücksichtigt werden.- Java
Beachte, dass der Wert standardmäßig fünf ist. Das bewirkt, dass die ersten vier Ausführungen die konkreten Werte benutzen, die weiteren Ausführungen dann nicht mehr. Das ganze geht wieder von vorne los, wenn ein neues
PreparedStatement
Objekt verwendet wird.Warnung
Einige Ausführungsumgebungen (Application Server) verwenden einen
PreparedStatement
Cache (z.B., mittelsprepared-statement-cache-size
in der data-source Konfiguration). Dadurch verliert der Entwickler womöglich die Kontrolle über diePreparedStatement
Instanzen, sodass das Limit jederzeit zuschlagen könnte.- Ruby
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Ameisengäste: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Ameisenwiki
K (+überarbeiten) |
K (+überarbeiten) |
Zeile 1: | Zeile 1: | ||
− | {{Überarbeiten|Zusammenführen mit [[ | + | {{Überarbeiten|Zusammenführen mit [[Ameisengast]] --[[Benutzer:DmdM|DmdM]] ([[Benutzer Diskussion:DmdM|Diskussion]]) 11:07, 9. Okt. 2013 (CEST)}} |
Ameisenkolonien und deren Nester beherbergen nicht selten einige Untermieter. | Ameisenkolonien und deren Nester beherbergen nicht selten einige Untermieter. |
Version vom 9. Oktober 2013, 11:07 Uhr
Dieser Artikel wurde zur Überarbeitung vorgeschlagen. Hilf mit, ihn zu verbessern! |
Ameisenkolonien und deren Nester beherbergen nicht selten einige Untermieter.
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Labialtaster: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Ameisenwiki
K (+wikilink) |
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− | Auch Lippentaster genannt. [[Mundwerkzeuge]], die wichtige Funktionen bei der Aufnahme, Weitergabe und Bearbeitung flüssiger oder sehr weicher Nahrung erfüllen. Ebenso finden sie für die eigene und soziale Körperpflege Verwendung. | + | Auch Lippentaster genannt. [[Mundwerkzeuge]], die wichtige Funktionen bei der Aufnahme, Weitergabe und Bearbeitung flüssiger oder sehr weicher Nahrung erfüllen. Ebenso finden sie für die eigene und soziale [[Körperpflege]] Verwendung. |
==Siehe auch== | ==Siehe auch== |
Version vom 3. Januar 2014, 21:46 Uhr
Auch Lippentaster genannt. Mundwerkzeuge, die wichtige Funktionen bei der Aufnahme, Weitergabe und Bearbeitung flüssiger oder sehr weicher Nahrung erfüllen. Ebenso finden sie für die eigene und soziale Körperpflege Verwendung.
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Keine Antwort
Entscheidungsträger
Karl Holmeier
- Partei
- Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU)
- Ergebnis
- Wohnort
- Geburtstag
- 10.12.1956
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Fragen & Antworten
Frage an Herr Holmeier
Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
Frau Merkels Flüchtlingspolitik ist eine Katastrophe. Deutschland braucht vor allem gut qualifizierte Arbeitskräfte. Deutschland braucht keinen ungesteuerten Zustrom von Flüchtlingen. Es ist noch dazu sattsam bekannt, daß Menschen mit islamischem Hintergrund sich erschwert eingliedern. Wir brauchen ein Einwanderungsgesetz, das unsere Bedürfnisse berücksichtigt. Deutschlands Sinn kann nicht darin bestehen, daß wir der Zahlmeister Europas sind, nach dem Motto „außer Spesen nichts gewesen“. Europa muß der Idee nach ein Bundesstaat sein, wo alle bereits sind zu geben und sich an den finanziellen Pflichten zu beteiligen. Es kann nicht sein, daß viele Länder am finanziellen Tropf von Deutschland hängen. Aber vor allem muß Europa demokratischer werden. Wo sind da die Ideen der Kanzlerin? Als Bürgerin bin ich immer weniger geneigt, den europäischen Gedanken mitzutragen, wenn er doch nur darin besteht, uns finanziell zu schröpfen. Wo ist der Schutz der Grundrechte? Merkel war unfähig, die NSA-Affaire zu handhaben! Wir Menschen und unsere Wirtschaftsunternehmen werden weiterhin abgehört und ausspioniert von unseren politischen Verbündeten. Die Grundrechte werden weiter eingeschränkt, siehe Vertrag von Lissabon, mit der Wiedereinführung der Todesstrafe. Es kann nicht sein, daß wir als deutsche Sparer immer weiter kalt enteignet werden. Ich will auch keine Zwangsenteignung zur Unterbringung von den Flüchlingsströmen erleben, wie sie angeblich sogar in der CDU schon diskutiert wird. Frau Merkel handelt gegen unsere Interessen. Sie ist eine Gefahr für Deutschland.
Darum muß Frau Merkel zurücktreten. Bitte setzen Sie sich für ein konstruktives Misstrauensvotum ein.
Mich interessiert Ihre Meinung als Abgeordneter. Wollen Sie Frau Merkel an der Macht lassen?
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Susanne Hilken
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eingestellt werden. Getestet mit Amazons
Kindle Touch
und Kindle Keyboard 3G.
Heinzelnisse kann als vollwertiges
Tolino eReader
Wörterbuch benutzt werden. Dafür muss die neueste *.zip
Datei aus dem
Downloadverzeichnis auf den PC heruntergeladen und entpackt werden. Die darin enthaltene Datei
NO-DE.quickdic
muss auf den Tolino in das Verzeichnis
.tolino/dictionaries (eventuell
versteckt) kopiert werden. Danach kann der Tolino auf das Heinzelnisse-Wörterbuch offline zugreifen.
Die Sprachkennung auf dem Tolino ist Deutsch <-> NX. Bei Problemen mit det Sprachwahl eventuell den Tolino einmal komplett neu starten. Mehr Information bei
papierlos-lesen.de. Getestet von F. Erdelt auf einem Tolino Vision 2, Software-Version 1.6.2.
Heinzelnisse kann als nahezu vollwertiges
Kobo eReader
Wörterbuch benutzt werden. Dafür muss eine der *.zip
Dateien aus dem
Downloadverzeichnis auf den Kobo in
das Verzeichnis
.kobo/dict als
dicthtml.zip legen (eventuelles existierendes
dicthtml.zip umbenennen. Danach greift
die nächste Suche automatisch auf dein Heinzelnissen-Wörterbuch zurück. Mehr Information:
http://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=196931#3. Leider werden
alle selbst installierten Wörterbücher beim Synchronisieren des Kobo wieder überschrieben und müssen neu installiert werden.
Dies ist die
Home Edition der
Heinzelnisse. Ein kleines Programm, das man ohne Netzwerkanbindung laufen lassen
kann. Eine Java-Version 6 oder höher wird
benötigt. Java ist kostenlos herunterladbar:
Java
Homepage. Heinzelnisse-HomeEdition2 beinhaltet nur das Wörterbuch.
Eine Offline-Version für die meisten
Smartphones oder leistungsfähigeren 'Feature' Phones. Diese Version ist auch für Android-Handys verfügbar, bedarf
jedoch einer speziellen
Anleitung
Dies beinhaltet den tagesaktuellen Quellcode der
für die Web-Version der Heinzelnisse benötigt wird. Er
richtet sich an diejenigen, die Lust haben,
die Heinzelnisse weiterzuentwickeln. Zur Weiterentwicklung werden
Programmierkenntnisse (Java/JSP, MySQL) benötigt.
Der tagesaktuelle Quellcode der Heinzelnisse_HE2 richtet sich an alle, die die HomeEdition der Heinzelnisse
weiterentwickeln wollen. Patches und Erweiterungen können gerne an uns eingeschickt werden.
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Kolumbien Benzinpreise, 15-Juli-2019
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---|---|---|
USD | 0.756 | 2.862 |
EUR | 0.672 | 2.544 |
Benzinpreise: Wir zeigen die Preise für Kolumbien von 08-Apr-2019
bis 15-Juli-2019. Der Durchschnittswert für Kolumbien in diesem Zeitraum betrug 2,417.70
(Colombian Peso) mit einem Minimum von 2,417.70 (Colombian Peso) am 08-Apr-2019 und
einem Maximum von 2,417.70 (Colombian Peso) am 15-Juli-2019. Zum Vergleich ist der
durchschnittliche Preis für Benzin in der Welt für diesen Zeitraum: 4,862.88 Colombian Peso.
Kolumbien: Die Daten für das Land und anderen Ländern werden von offiziellen staatlichen Quellen, Erdöl-Unternehmen, und den wichtigsten Medien-Quellen erhalten. Wir aktualisieren die Daten jede Woche.
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Hamburg Benzinpreise, liter
Hamburg: Wir verwenden historische Daten für Benzin. Die Daten werden mit gegenwärtigen Wechselkursen und internationalen Benzinpreise aktualisiert. Diesen Schätzungen zufolge ist der Preis für Benzin in Hamburg (Euro). Zum Vergleich ist der durchschnittliche Preis für Benzin in der Welt für diesen Zeitraum: 1.35 Euro.
Die Tabelle unten zeigt den Preis für Benzin in Hamburg im Vergleich zu anderen Ländern. Wir kennzeichnen Länder mit offiziellen Daten mit einem Stern.
Hamburg: Die Daten für das Land und anderen Ländern werden von offiziellen staatlichen Quellen, Erdöl-Unternehmen, und den wichtigsten Medien-Quellen erhalten. Wir aktualisieren die Daten jede Woche.
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Andachtsbeichte
"Obwohl es an sich nicht notwendig ist, lässliche Sünden zu beichten, wird dies von der Kirche nachdrücklich empfohlen (KKK 1493)“, als Mittel im Streben nach christlicher Vollkommenheit.[1] Auf die Andachtsbeichte wird im can 528 § 2 im gleichen Atemzug mit der sakramentalen Kommunion der Eucharistie hingewiesen.
Der Priesteramtskandidat (bzw. andere), soll sich "durch eine tägliche Gewissensprüfung" auf einen "regelmäßigen und häufigen Empfang des Sakramentes der Buße" vorbereiteten, und sei für den Seminaristen die Gelegenheit, in Demut seine Schwächen und Sünden anzuerkennen und vor allem die Freude zu verstehen und zu erfahren, sich durch den Herrn geliebt und von Sünden befreit zu fühlen.[2] „Daraus entspringen [darüber hinaus] der Sinn für Askese und innere Disziplin, der Opfergeist und die Bereitschaft zum Verzicht, die Annahme der Mühe und des Kreuzes“.[3]
„Selbst die Heiligen gingen regelmäßig beichten, wenn es möglich war. Sie brauchten das, um in der Demut und der Liebe zu wachsen und sich vom heilenden Licht Gottes bis in den letzten Winkel der Seele berühren zu lassen.“ (Youcat, Nr. 235: ).
Inhaltsverzeichnis |
Generalbeichte oder Lebensbeichte
Generalbeichte ist eine freiwillige Beichte über einen ganzen Lebensabschnitt (oder das ganze Leben: Lebensbeichte), vor allem bei bedeutenden Lebenseinschnitten (Ordenseintritt, Profess, Eheschließung) oder anlässlich von Exerzitien, also eine Form der Andachtsbeichte, die der Lebensorientierung dienen, keineswegs einer skrupulösen Sündenfurcht entspringen soll. Die Generalbeichte hat am offenkundigen Relevanzverlust der Beichte in weiten Teilen der heutigen Kirche teil; sie sollte aber auch in Zukunft Bestand haben in der Seelenführung und im seelsorglichen Gespräch (eventuell als Beichtgespräch). Vom Gesprächspartner muss man seelsorgliches Charisma erwarten; er muss aber, sofern die sakramentale Lossprechung nicht erbeten wird, nicht unbedingt Priester sein.[4]
Geschichtliches
Die Andachtsbeichte hat einen ihrer Ursprünge in der ostkirchlich-monastischen Praxis der Seelenführung. Mit den irischen Bußbüchern kam die alte monastische und kirchliche Tradition des Orients auf den Kontinent zurück. Im 9. Jahrhundert findet sich die Mahnung, einmal bzw. dreimal im Jahr zu beichten. Das IV. Laterankonzil 1215 (c. 21) fordert von jedem, der eine schwere Sünde begangen hat, wenigstens einmal im Jahr zu beichten (auch Konzil von Trient Session XIV cap. 5 und can 8). Nicht zuletzt "aus Sicherheit" wurde die Praxis auch auf lässliche Sünden ausgedehnt. Über den Sinn der Andachtsbeichte sagt das Konzil von Trient (DS 899, 917), sie sei "nützlich".[5] Papst Pius XII. zeigte in den Enzykliken Mystici corporis (1943) und Mediator Dei (1947) den Wert des frommen Brauches der häufigen Beichte auf: Durch ihn wird die rechte Selbsterkenntnis gefördert, die christliche Demut vertieft, die sittliche Schwäche an der Wurzel gefasst, die geistliche Nachlässigkeit und Lauheit bekämpft, das Gewissen gereinigt, der Wille gestärkt, eine heilsame Seelenleitung ermöglicht und kraft des Sakraments die Gnade vermehrt.[6]
Eine Verpflichtung zur Andachtsbeichte bestand im Kirchenrecht 1917 nur für Kleriker und Ordensleute. Die Kleriker sollten häufig, die Ordensleute und Alumnen des Seminars einmal in der Woche beichten (can. 125 n. 1; 595 § 1 n. 3; 1367 n. 2). Den Priestern wird auch im Apostolischen Mahnschreiben Menti nostrae (1950) die Andachtsbeichte empfohlen.[7]
An Stelle der Andachtsbeichte gibt es weitere Wege der Versöhnung für Sünden, "die nicht zum Tode sind", z. B. Fasten, Gebet, Almosen (Tob 12,8; vgl. DS 1543, vgl. Konzil von Trient DH 1690), Studium der Heiligen Schrift, Sorge um das Heil des Nächsten, Correctio fraterna.[8]
Literatur
- Leonhard von Porta Maurizio: Anleitung zur Generalbeichte, Für Beichtväter und Beichtkinder, Von dem seligen Leonhard von Porta Maurizio, Nach der neuesten römischen Originalausgabe, Georg Joseph Manz Verlag Regensburg 1856 (174 Seiten).
Anmerkungen
- Michael Schneider in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage, Band 1, Artikel Andachtsbeichte, Sp. 614; Johannes Obernhumer in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 1, Artikel Andachtsbeichte, Sp. 504.
- Kongregation für den Klerus: Grundordnung Ratio fundamentalis institutionis sacerdotalis 2016 für die Ausbildung der Priester, Das Geschenk der Berufung zum Priestertum vom 8. Dezember 2016, Nr. 106.
- Pastores dabo vobis, Nr. 48: AAS 84 (1992), 744.
- Reinhard Messner in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage, Band 4, Artikel Generalbeichte, Sp. 446.
- Michael Schneider in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage, Band 1, Artikel Andachtsbeichte, Sp. 614.
- Johannes Obernhumer in: Lexikon für Theologie und Kirche, 2. Auflage, Band 1, Artikel Andachtsbeichte, Sp. 504.
- Michael Schneider in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage, Band 1, Artikel Andachtsbeichte, Sp. 614-615.
- Michael Schneider in: Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Auflage, Band 1, Artikel Andachtsbeichte, Sp. 614-615.
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Sie glauben nicht, welch’ großes Aufsehen der Lausanner-Kongreß hier in der ganzen Presse gemacht hat. Nachdem die „Times“ den Ton angegeben, täglich Korrespondenzen gebracht hatte, hielten es auch die andern Blätter nicht mehr unter ihrer Würde, der Arbeiterfrage nicht nur Notizen, sondern sogar lange Leitartikel zu widmen. Nicht nur in allen täglichen, sondern auch in sämmtlichen Wochenblättern, war der Kongreß besprochen. Daß darunter ihn viele vornehm und ironisch behandelten, ist ganz natürlich. Hat nicht jede Sache neben der erhabenen auch ihre komische Seite, und warum sollte unser guter Arbeiterkongreß neben seinen plaudersüchtigen Franzosen ganz frei davon sein? Aber trotz alledem und alledem wurde er im Ganzen sehr anständig behandelt an au sérieux genommen. Selbst der „Manchester Examiner“, das eigentliche Organ John Bright’s und der Manchesterschule, hat ihn in einem sehr guten Leitartikel als wichtig und epochemachend hingestellt. Wurde er mit seinem Stiefbruder, dem Friedenskongreß, verglichen, so fiel der Vergleich stets zum Vortheil des ältern Bruders aus und man sah in dem einen drohende Schicksalstragödie und in dem andern nichts als Farce und Burleske.
Wenn Sie schon in den Besitz des Buches von Karl Marx gekommen sind, so rathe ich Ihnen, sofern Sie sich nicht schon, wie ich, durch die dialektischen Spitzfindigkeiten der ersten Abschnitte durchgearbeitet haben, jene über ursprüngliche Accümülation des Kapitals und moderne Colonisationstheorie zuerst zu lesen. Ich bin überzeugt, dass Sie diesen Theil, wie ich selbst, mit größter Befriedigung aufnehmen werden. Natürlich hat Marx keine spezifischen Heilmittel, wonach die Bourgeoiswelt, die sich jetzt auch sozialistisch nennt, so gewaltig schreit, parat, keine Pillen, keine Salben, keine Scharpie, um die klassenden, blutenden Wunden unserer Gesellschaft zu heilen; aber es scheint mir, dass er, nach der naturhistorischen Entwickelung des Entstehungsprozesses moderner Gesellschaft, die praktischen Resultate und Nutzanwendungen bis zu den kühnsten Konsequenzen gezogen hat und dass es keine Kleinigkeit war, den erstaunten Philister durch statistische Thatsachen und dialektische Manöver auf die schwindelnde Höhe folgender Sätze zu bringen: „Die Gewalt ist der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht. Sie ist selbst eine ökonomische Potenz … Manch’ Kapital, das heute in den Vereinigten Staaten ohne Geburtsschein auftritt, ist gestern in England kapitalisirtes Kinderblut … Wenn das Geld mit natürlichen Blutflecken auf einer Backe zur Welt kommt, so das Kapital von Kopf bis Zeh’ aus allen Poren blut- und schmutztriefend.“ Oder der ganze Passus von: „Die Stunde des kapitalistischen Eigenthums schlägt“ u.s.w., bis zum Schluß.
Ich muß aufrichtig gestehen, dass mich dieser einfache Pathos der Sache ergriffen und dass mir die Geschichte klar wie Sonnenschein. |
Zitiervorschlag
Jenny Marx an Johann Philipp Becker in Genf. London, vor Samstag, 5. Oktober 1867 (Auszug). In: Marx-Engels-Gesamtausgabe digital. Hg. von der Internationalen Marx-Engels-Stiftung. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Berlin. URL: http://megadigital.bbaw.de/briefe/detail.xql?id=B00371. Abgerufen am 19.07.2019.
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Krisen bewältigen heißt auch: Zum Licht streben.
Im letzten Artikel haben wir uns angeschaut, wie Angst entsteht, und welche Faktoren zur vermehrten Angstbildung beitragen. Erhöhte Angstbereitschaft heißt aber nicht unbedingt, dass der Mensch auf den ersten Blick einen ängstlichen Eindruck macht. Im Gegenteil: Je früher man angstfördernden Einflüssen ausgesetzt war, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass auch Strategien eingeübt wurden, um Angst zu bewältigen. Diese früh antrainierten Strategien gehen so in Fleisch und Blut über, dass sie schließlich den Charakter prägen und oft ein ganzes Leben überdauern. Wenn es gesunde, also der Realität gut angepasste Strategien sind; wenn ein vielfältiges Repertoire von Verhaltensweisen angelegt wird, hat der Betroffene gute Chancen, sein Leben erfolgreich zu bewältigen. Wenn es mit starken Nachteilen behaftete und wenig variable Strategien sind, entsteht eher ein problematischer Charakter.
Doch das ist noch keine Krankheit, wenn auch Mitmenschen sich beschweren mögen. Vielmehr sind die schwierigen Charakterzüge ja gerade entstanden, um eine Angst, die krank machen könnte, zu vermeiden. Angst ist unbeliebt. Nicht allein, dass sie sich schlecht anfühlt; sie ist wirklich hinderlich: Man kann sich nicht mehr normal bewegen, nicht klar denken und reden, macht einen kläglichen Eindruck. Also versuchen wir, das Angstgefühl klein zu halten, wobei wir vergessen, dass oft erst die Angst uns den nötigen Handlungsanschub verleiht. Die individuellen Voraussetzungen zur Angstabwehr sind natürlich unterschiedlich ebenso wie die Vorbilder, an denen wir uns orientieren, und so kommt es zur Ausprägung der unterschiedlichsten Charaktere, die wir uns hier vor Augen führen wollen.
1)Der kontrollierende Charakter
Kontrollieren kann man auf viele Weisen, zum Beispiel indem man sehr penibel alle Fehler ausmerzt. Das ist in vielen Situationen hilfreich, solange man vor Anspannung keine Migräne bekommt oder sich und andere mit Ordnungstyrannei verfolgt. Man kann auch kontrollieren, indem man manipuliert. Das geschieht zum Beispiel auf sexueller Ebene: Die Frau verspricht (weniger mit Worten als durch ihr Auftreten) große sexuelle Erlebnisse, der Mann hat Prestige zu bieten – aber beide nutzen ihre schönen Güter nur, um damit zu locken und zu lenken. Zur wirklichen Belohnung kommt es nicht, stets nur zum „Beinahe“. Die so Verführten bleiben unbefriedigt und mithin kontrollierbar. Man entschuldige das Rollenklischee, es kommt auch mal umgekehrt vor. Eine solche Haltung ist abzugrenzen von der eines Menschen, der mit seinen Reizen prunkt, um echte sexuelle Erfolge zu erzielen.
Kontrollieren kann man außerdem, indem man unter entsprechender Anstrengung Geld verdient und hortet. Geld ist Macht. Muskelkräfte sind heute nicht mehr so bedeutsam. Vielmehr ist die Willensstärke eine konstitutionelle (angeborene) Voraussetzung zur Ausbildung eines kontrollierenden Charakters. Es ist aber immer die Frage, ob Willensstärke zu mehr als nur zur Angstvermeidung eingesetzt wird. Man kann mit großen Leistungen die Menschheit weiterbringen. Man kann es aber auch machen wie Donald Duck, über den seine Neffen sagen:
„Wenn er so viel Energie zum Arbeiten aufbringen würde wie zum Nicht-Arbeiten, wäre er längst ein reicher Mann.“ Muss der eine Angst vor der Arbeit gehabt haben. Oder vor Entscheidungen. Für stark kontrollierende Menschen ist jede Entscheidung eine Herausforderung, weil Entscheidungen immer in die Zukunft weisen – und die Zukunft entzieht sich selbst den hartnäckigsten Kontrolleuren. Zudem bedeutet Entscheidung für das eine stets Verzicht auf das andere – eine Gottgegebenheit, die willensstarken Menschen nicht recht einleuchtet. Je klüger und kreativer sie sind, umso länger werden sie versuchen, beides zu kriegen: Das Geld und die Bequemlichkeit (wie Donald), die Freiheit und die Bindung, den Tabak und die intakten Bronchien. Aber leider gibt es echte Unmöglichkeiten in dieser Welt. Daran können sich die Willensstarken ganz schön ihre Zähne ausbeißen und möglicherweise auch ihrer Umgebung mit endlosen Versuchen und Ansprachen auf die Nerven gehen. Hier hilft nur mutiges Zupacken auf der einen und tapferer Verzicht auf der andern Seite.
2)Der vermeidende Charakter:
Man kann ausweichend werden, den Mund nicht aufmachen, Ziele niedrig stecken, andern den Vortritt lassen. Schüchternheit, die sich schon in der Schule nachteilig auf die mündliche Note auswirkt, wird nicht selten vererbt. Wo die nötige Ermutigung fehlt, wird sie vielleicht nie überwunden. Es kann ein Zustand dauernder Verlegenheit eintreten – „verhuscht“ nennt man diese Leute manchmal. Eine solche Problematik wird sich auf die Berufs- wie Partnerwahl auswirken. Vermeidende Personen siedeln ihre Fähigkeiten zu niedrig an, haben Hemmungen, jemanden anzusprechen, und fürchten die Nähe, wenn es tatsächlich zu einer Beziehung kommt. Angst vor Nähe heißt, Angst verletzt zu werden oder an Autonomie zu verlieren, und ist in Ansätzen bei jedem vorhanden. Kritisch wird es erst, wenn schon geringe Frustrationen großen Rückzug auslösen. Möglicherweise abwechselnd bei beiden Partnern, denn sehr häufig finden wir mit jemandem zusammen, der uns psychisch ähnlich ist. Das kann natürlich die Beziehung enorm erschweren.
Die Sache wird nicht einfacher, wenn wir uns klarmachen, dass neben der Angst eine große Sehnsucht nach Nähe bestehen kann – eben deshalb, weil es nur selten zu echter seelisch-körperlicher Berührung kommt, die wir eigentlich brauchen wie das Essen. Angst vor Nähe macht keineswegs liebesunfähig, erschwert aber die Befriedigung von Liebesbedürfnissen. Typisch Mensch, dieser innere Widerspruch.
Vermeidendes Verhalten wird im Berufsleben Probleme machen, weil eine konfliktscheue Person die in jedem Job unvermeidlichen Auseinandersetzungen fürchtet. Wenn ängstliche Menschen einen Konflikt wittern, fantasieren sie sogleich gewaltige Folgen herbei. Sie nehmen die Dinge zu tragisch und können deshalb ihre Interessen nicht angemessen vertreten. Meist werden sie ausweichen, manchmal aber auch mit übertriebener Heftigkeit vorpreschen. Das erzeugt auf die Dauer großen Stress.
Die Angst vor unangenehmen Wahrheiten (ob es sich nun um eigene Fehler oder die der andern handelt) kann von der Naivität bis zur Unaufrichtigkeit führen. Manche Menschen wollen die Wahrheit gar nicht wissen, sondern verleugnen und verdrängen die Tatsachen. Andere sehen schon, wie es um die Sache bestellt ist, reden aber gezielt an allen kontroversen Punkten vorbei. Es wird dann für Außenstehende schwierig, solche Personen von denen zu unterscheiden, die lügen, um sich unrechte Vorteile zu verschaffen.
3)Der passiv-fordernde Charakter:
Ängstliche Menschen haben oft den Eindruck, dass weniger furchtsamen Naturen das Leben leichter fällt. So entwickeln sie Verhaltensweisen, mit denen sie andere dazu bringen, ihnen das zu verschaffen, was sie allein nicht zu erlangen wüssten. Sie bitten, jammern, machen Versprechungen und Vorhaltungen. Darüber hinaus können sie auch drohen und schimpfen, wenn es sie ihren Wünschen näherbringt.
Gern suchen solche Leute sich einen Beschützer (Kamerad, Ehemann, Vater, Hund), wogegen im Prinzip nichts einzuwenden ist. Bleibt nur die Gefahr, dass man im Schatten eines noch so wohlwollenden Beschützers die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, immer mehr einbüßt. Und wer weiß, ob man die nicht doch nochmal braucht. Abgesehen davon, gibt es auch gar nicht so nette Beschützer, die eine Abhängigkeit fördern, um sie über Gebühr auszunutzen, zum Beispiel sexuell oder finanziell. Das ist dann nicht mehr bequem, sondern bedrückend. Umgekehrt finden sich Schützlinge, die mit manipulativen Techniken wie dem Liebesentzug die Kontrolle über ihre Helfer behalten und diesen (zur Verblüffung der Betrachter) das Leben sauer machen.
Manche Menschen wirken auf ihre Kinder ein, die zunächst ja in einer natürlichen Abhängigkeit stehen, um durch sie oder in deren Gestalt die erwünschten Erfolge zu erzielen. Kinder, die auf diese Weise eingespannt werden, können sich oft nur unter großen Anstrengungen von den fordernden Eltern lösen.
4)Der ironisch bis zynische Charakter:
Manche Leute entwickeln eine ironische, spöttische oder zynische Haltung, hinter der sie ihre Ängste sogar vor sich selbst verbergen. Sie wissen nicht, dass sie ausweichen, sondern meinen von oben herab: „Das habe ich nicht nötig“. In der Liebe machen sie nie den mutigen Sprung vom Dreimeter-Brett, indem sie „Ich liebe dich“ sagen, ehe der andere es getan hat. Eher kommen sie mit zweideutigen Sprüchen, die man als Antrag verstehen könnte; die sich aber jederzeit umdeuten lassen, falls die ersehnte Gegenliebe ausbleibt oder, wie in der Liebe häufig, eine aggressive Anwandlung sich abreagieren möchte. Die Durchkreuzung aller Hoffnungen mit dem Satz: „Was bildest du dir ein, das habe ich nie gesagt“, ist ein probates Mittel und entspricht bei solchen Leuten sogar der Wahrheit.
Allerdings sind auch ironische Menschen liebebedürftig. Da sie selbst ihre Gefühle tarnen, vermuten sie Gleiches bei andern und reagieren hellhörig auf jede Äußerung: Verbirgt sich dahinter vielleicht ein Geständnis? Oder eine Zurückweisung? Sie deuten jede flüchtige Bemerkung mit der Hingabe eines Schriftgelehrten. Auf diese Weise fantasieren sie großartige, aber widersprüchliche und abwegige Dinge über ihren Partner zusammen. Am Ende finden sie die Lage beängstigend undurchschaubar. Wenn gar eine Ironikerin ihren Ironiker trifft, werden die zwei sich zwar ein geistreiches Verwirrspiel liefern, irgendwann aber beide entmutigt mit ihrer Liebe zusammenbrechen. Tragisch, denn wenn sie ihre Ängste überwunden und mal Klartext geredet hätten, hätten sie wahrscheinlich gut zusammengepasst.
Sollte ein solcher Mensch das Pech haben, dass schließlich alles Vertrauen kaputtgegangen ist, stellt sich Verbitterung ein. Man schaut sich um und sieht, wie andere geschafft haben, was einem selbst versagt blieb. Die allfälligen Fantasien tragen auch hier ihren Teil bei und gaukeln dem Enttäuschten vor, dass in andern Häusern großer Reichtum, Wunderliebe, sagenhafte Zufriedenheit herrsche. Solche Vorstellungen sind natürlich unerträglich und müssen daher „erbittert“ bekämpft werden. Man sagt man sich, dass der andere dumm, spießig, korrupt und das Leben die Hölle ist. Ist ja auch schlimm, wenn ein intelligenter und sensibler Mensch so scheitert. Wo sich erst einmal Verbitterung eingestellt hat, wird man immer empfindlicher, kränkbarer und geht in Richtung passiv-fordernd: Kommt denn gar kein Wiedergutmachungsangebot vom lieben Gott? Oder von irgendwem sonst? So hoffen auch Leute, die nicht aus eigener Problematik, sondern aufgrund ungünstiger Schicksalsläufe gescheitert sind. Doch leider wartet man meist vergebens, wenn man sich nicht selbst wieder den nötigen Ruck gibt. Was auch heißen kann, dass man sich bei andern Menschen Ermutigung und Anleitung holt, um einen erneuten Anlauf zu nehmen – wie es in jedem Leben von der Wiege bis zur Bahre immer wieder nötig ist.
An dieser Stelle unterbreche ich, damit der Artikel nicht zu lang wird. Teil 2 kommt bald mit folgenden Bildern: Der dissoziative Charakter – der sammelnde Charakter – der schreckhafte Charakter – der kontraphobische Charakter.
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„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen“*
Wenn eins heute mit der bösen Monopolsuchmaschine nach „alternativen Medien“ sucht, dann findet eins seitenweise rechtsradikale, die „Lügenpresse“ schmähende, verschwörungsversessene etc. Medien, ganz sicher aber nichts von dem, was wir einmal als „alternative Medien“ bestimmt haben wollten.
Auch wenn es einem nicht darum zu tun ist, bei der bösen Monopolsuchmaschine gut dazustehen, ist dieser Befund doch eine ziemliche Niederlage, da er schon zutreffend indiziert, was im allgemeinen Bewusstsein als „Alternative“ betrachtet wird: Nicht unsereins, jedenfalls. Gewisslich: Das liegt vor allem daran, dass die „falschen Alternativen“ dem „falschen Bewusstsein“ das bieten, was ihm am einfachsten (am besten: kurzschlüssig) eingängig ist. Es liegt aber vielleicht auch daran, dass die Rechtsradikalen und selbst die Verschwörungstheoretiker bei allen sonstigen Defekten nicht dermaßen darauf versessen sind, sich voneinander abzugrenzen und einander zu bekämpfen, wie die diesbezüglich eher katholisch gestrickten linken Sekten. Der Erfolg der „neuen“ Rechten beruht wohl zu einem erheblichen Teil auch darauf, sich bei aller auch dort vorhandenen Sektenvielfalt großzügiger aufeinander zu beziehen, einander zu empfehlen, interessant zu machen und als wechselseitige Bestätigung darzustellen.
Uns geht es hier nicht um den Vergleich von PR- oder Werbestrategien – und schon gar nicht um die Propagierung eines freudigen Einlassens auf solche. Sich ohne zwingende Not so uninteressant wie möglich zu machen halten wir aber auch nicht für sehr erstrebenswert.
Da ist wohl in den letzten 20-30 Jahren so Einiges schiefgelaufen. Für das Meiste haben wir auch weder die rettende Erklärung noch die befreiende Lösung. Dass wenigstens auf publizistischem Gebiet das Eine oder Andere vorwärts zu bringen wäre glauben wir aber doch.
Seit der letzten Jahrhundertwende sind allüberall, und beachtlicher Weise ohne allzu große Verzögerungen auch in Wien, interessante gesellschaftskritische Initiativen entstanden. Die Beschränktheit der nichtradikalen, in hergebrachten politischen Fahrwassern schippernden Gruppierungen und Konzepte wurde Ende der 90-er Jahre auch allzu deutlich erlebbar und eine Radikalisierung dringend notwendig. Diese Notwendigkeit ist seither nicht geringer geworden.
Diese Initiativen fanden es zum Teil angebracht, von vornherein ihren je eigenen Zirkel samt eigenem Publikationsorgan zu gründen. Zum anderen Teil kam es zu der einen oder anderen „Spaltung“ und weiteren Ausdifferenzierungen mit konsequenter Ausdifferenzierung der publizistischen Aktivitäten.
Context XXI seinerseits wäre möglicherweise schon an den geläufigen ökonomischen und organisatorischen Kalamitäten eines solchen Projekts gescheitert – gut möglich. Den Ausschlag hat aber sicher gegeben, dass die innerlinken Ausdifferenzierungen in all ihrer seinerzeit akuten Feindseligkeit in die Redaktion unmittelbar durchgeschlagen haben, weil diese Sitz und Stimme für ProtagonistInnen aller angesprochenen „Strömungen“ bot. So konnte die Zeitschrift weder die von AutorInnen und Redaktionsmitgliedern gewünschten Abgrenzungen, noch für irgend eine der beteiligten Fraktionen eine „Organfunktion“, noch die im ureigenen Konzept angelegte Diskussionsfunktion weiter wahrnehmen. Womit auch die Motivation der „Restredaktion“, sich weiter mit den geläufigen ökonomischen und organisatorischen Kalamitäten herumzuschlagen, einer Erledigung zugeführt wurde.
All dies mit dem vorläufig endgültigen Ergebnis, dass die „Auseinandersetzung“ der radikalen, kritischen Linken gegenwärtig im eher noch günstigen Fall in demonstrativer Ignoranz besteht, im weniger günstigen Fall in „Seitenhieben“ oder Missfallenskundgebungen, die häufig weniger auf die bestrittenen Argumente als auf die intellektuelle oder charakterliche Abilität der Argumentierenden abzielen.
Diese Art der „Ausdifferenzierung“, geschätzte Genossinnen und Genossen, interessiert außerhalb der unmittelbar betroffenen Zirkel so gut wie niemanden, uns eigentlich auch nicht.
Die immerhin erstaunliche Aufmerksamkeit, die einzelne ProtagonistInnen (an sich ja durchaus verdient!) in dieser Situation finden, sollte nicht dahingehend missverstanden werden, dass die Gesamtentwicklung nicht in Richtung Selbstmarginalisierung voranschritte.
Beim gegenwärtigen Stand bleibt dem geneigten Leser, der geneigten Leserin nichts Anderes übrig, als sich die verstreuten Veröffentlichungen so mühsam wie das nun einmal ist zu einem „ideellen Gesamtmedium“ wieder zusammenzubasteln, das es dann halbwegs ermöglicht selbst zu entscheiden wem eins worin eher folgen möchte und wem worin eher nicht. Dass sich die an radikaler, irgendwie linker Gesellschaftskritik interessierten, potentiellen Lesenden und Mitdenkenden ein Medium, das sie möglicherweise lesen möchten, derzeit günstigstenfalls mithilfe der bösen Monopolsuchmaschine selbst zusammenstoppeln müssen, weil ihnen die TextproduzentInnen & PublizistInnen das Mitdenken und Selbstbestimmen ihrer eigenen, vorläufig endgültigen Positionen nicht zutrauen möchten, halten wir eigentlich für einen Skandal. So ein Medium redaktionell sorgfältig zusammenzustoppeln wäre nämlich nicht die Aufgabe der RezipientInnen sondern die Bringschuld der Publizierenden, die allerdings – wie die Erfahrung lehrt – besser zusammenstoppeln lassen sollten: Durch jene selten gewordene Art von SpinnerInnen, die sich für eine solche Art von Medien begeistern und an deren Zusammenbasteln auch Vergnügen finden können – sonst wird das ja für die lieben Lesenden auch wieder keins. Und ein bissl Vergnügen sollte schon dabei sein dürfen – bzw. werden die lieben Lesenden durch Folterung eher nicht oder nur um eher fragwürdige Charaktere vermehrbar sein. Das ist weder neu noch originell, aber wahr: Zum Radeln wurde noch nix Besseres als das Rad erfunden.
Dass die „Sektenbildung“ nicht bloss arbiträr, aus Jux und Tollerei erfolgt ist uns schon auch klar. Es gibt klarerweise inhaltliche Konflikte, Auffassungsunterschiede, Einschätzungsunterschiede, die auch ernst und ernst zu nehmen sind. Was aber bedeutet, die Konflikte ernst zu nehmen? In erster Linie und im Idealfall: sie auszutragen. Wo sie (vorläufig oder vorläufig endgültig) nicht austragbar sind (wegen Unüberbrückbarkeit und/oder Erschöpfung der Beteiligten), können sie nur statuiert und ausgehalten werden – so oder so, ob man nun eine weitere Neigungsgruppe samt Organ bildet oder nicht.
Die bloße Spaltung soll uns als Nicht-Angehörige einer „Task-Force [theoretisches Konzept einsetzen]“ (eher schon Angehörige einer „Task-Force Publizität“) auch recht bzw. wuršt sein. Bei dem, was allenthalben als „Spaltung“ bezeichnet wird geht‘s aber leider um mehr: Es geht nicht nur um die Herstellung solcher Gruppenstrukturen bzw. -formate, in denen produktives Theoreti- bzw. Kritisieren halbwegs friktionsfrei möglich ist, sondern es geht um‘s Absondern, Ausblenden, virtuell ums Ausschalten, man könnte vielleicht auch in Sartre‘scher Manier sagen: ums Nénantisieren.
Da die Néantisation in der Praxis nicht in aller Konsequenz herstellbar ist wie vorgestellt, beschränkt sie sich einigermaßen banaler Weise etwa auf Folgendes:
- nach außen darzustellen, dass man mit den „Anderen“ bzw. „Absonderlichen“ nichts, aber auch schon gar nichts mehr gemein hat (was in aller Regel eher als normativ/voluntaristisch denn faktisch zutreffend anzusehen ist) und
- sich mit den nunmehr „Anderen“ dank dieser Normierung/Willenserklärung nicht mehr auseinandersetzen, sie im „Idealfall“ nicht einmal mehr wahrnehmen, geschweige denn sie erwähnen oder sich gar mit ihnen im selben (Veranstaltungs-) Raum aufhalten zu müssen.
Das wird wohl auch dabei helfen, den eigenen Kopf irgendwie frei zu kriegen, und bei seinen „eigenen“ Themen und Argumentationssträngen im Kreis der mehr/minder Gleichgerichteten wieder „vorwärts diskutieren“ zu können. Es führt aber eben auch dazu, den „Anderen“ die Auseinandersetzung auch dort zu versagen, wo sie noch möglich und eventuell immer noch für alle Beteiligten und vor allem für alle Interessierten, am Rande Mitdenkenden fruchtbar sein könnte. In der sog. „Außenwirkung“ führt es zu einer äußerst tristen Hermetik, in die kein halbwegs normal sich reproduzierender Mensch mit einem halbwegs normalen Zeitkontingent für die Befassung mit gesellschaftlichen Fragen mehr Zugang findet. Oder: Falls er ihn doch findet, dann – so erscheint‘s uns – mit zunehmender Hermetik gehäuft in Form eines „Fan-“ bzw. „Adeptenverhaltens“.
Nur um nicht gleich mißverstanden zu werden: Freilich muss man von den potentiell Mitdenkwilligen auch etwas verlangen dürfen: Hauptsächlich deren Interesse am Mitdenken, nämlich. Demgemäß dürfen Texte und Auseinandersetzungen auch „schwierig“ sein und man wird immer auch gewisse Vorkenntnisse, Begleitlektüre etc. voraussetzen müssen. Allerdings wird man diesbezüglich immer weniger voraussetzen können und gewissermaßen auch dürfen, je enger man den „Kanon“ auf und um die je eigene Textproduktion eingrenzt bzw. wird man umso mehr voraussetzen können und gewissermaßen auch dürfen, je hilfreicher man den Lesenden beim Zugang auch zu den benötigten Vor- und Begleitkenntnissen ist. So ungefähr stellen wir uns Aufklärung in handwerklicher Hinsicht vor und so stellen wir uns ein kritisches Medium vor, das zu mehr taugt als zur Autosatisfaktion der Überzeugenden und eh schon Überzeugten.
So weit es uns – die „Restredaktion“ von Context XXI – betrifft etwa Folgendes: Das „Zerbröseln“ von Context XXI muss wohl als GAU des Versuchs betrachtet werden, unterschiedliche theoretische Strömungen radikaler, linker Kritik unter dem Hut einer Redaktion zu versammeln. Das bestätigt auf das Grausamste, dass „theoretische Strömungen“ in einer Redaktion vielleicht etwas zu suchen aber bitte keine Definitionsmacht zu finden haben sollen bzw. – als Regel No. 1 brauchbarer formuliert: dass ein kritisches Medium niemandes Organ sein soll, nicht einmal und schon gar nicht sein eigenes. Daraus ist unseres Erachtens der Schluss zu ziehen, dass – so weit es Context XXI „selbst“ betrifft – nur solche Menschen daran beteiligt sein und darin Funktionen haben sollen, deren hauptsächliches Interesse an der Herstellung eines kritischen Mediums & der Ermöglichung kritischer Öffentlichkeit liegt, nicht aber in der Propagierung eines Theoriestranges (oder eines „Leibthemas“ oder sonst eines eng gefassten Stranges). Also Personen – und zwar „natürliche“ – mit dem oben schon skizzierten Krankheitsbild.
Schon aufgrund der vorläufig endgültig hinzunehmenden „Autonomie-“ bzw. Abgrenzungsbedürfnisse der Gruppen wird eine „Fusionierung“ etwelcher Art weder erstrebenswert noch realistisch sein. Wir halten es aber für einen gangbaren Weg, die Organe in ihrer redaktionellen Selbständigkeit beizubehalten, deren Beiträge jedoch – neben der jeweiligen „genuinen“ Präsentation – in Context XXI als „Plattform“ zusammenzuführen und damit für die geneigten LeserInnen in Zusammenschau, eventuell sogar in Zusammenhängen, verfügbar zu machen so weit solche noch hergestellt werden. Die insgeheime Hoffnung bestünde natürlich darin, die auseinanderdriftenden Mikrogruppen auf diese überaus heimtückische Weise auch wieder dazu zu veranlassen, einander nicht bloß als „Aliens“ wahrzunehmen und sich vielleicht wieder – sei’s auf das Kritischste, sei’s auf das Produktivste, sei‘s im Idealfall auf das produktivst Kritische – aufeinander zu beziehen. Wobei wir in dieser Hinsicht eher auf Selbstbesinnung und Eigendynamik setzen als auf irgend welche edukativen Anstrengungen unsererseits.
Was synchronisch zu beklagen ist, ist es diachronisch ebenso: Die Geschichte linker Auseinandersetzungen ist in weiten Teilen eine Geschichte des Vergessens, des ständigen „zurück an den Start“. Besonders augenfällig erscheint uns dies bei jenen Zeitschriften, die „wir Kinder der 80-er und 90-er“ noch gekannt haben und die schon eine Generation später kaum noch den Titeln geschweige denn dem Inhalt nach bekannt sind. Das ist schade nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern vor allem deshalb, weil sich Zeitschriften, die dieser Bezeichnung gerecht werden, gut dafür eignen Vieles von dem nachzulesen, was man aktuell vielleicht gerne voraussetzen würde. Für „uns Kinder der 80-er und 90-er“ waren diese Zeitschriften noch bei Freunden, Bekannten, in Buchhandlungen und jenen ebenfalls nicht mehr existierenden Antiquariaten auffindbar, die ansonsten hauptsächlich Comics und „Bastei“-Hefte im Angebot hatten. Heute ist der Ort des möglichen, zufälligen oder unzufälligen Auffindens das WWW. Was gefunden werden soll, muss (auch, zumindest) online verfügbar gemacht werden – alles Andere ist eher ein sorgfältiges Verstecken. Naheliegend daher: In einem Projekt wie diesem auch Archive kritischer, alternativer Zeitschriften anzustreben.
Insgesamt sollte sich darauf was bauen lassen und so etwas sollte doch auch betreffend die nötige Infrastruktur und den personellen Einsatz in geordnete und sozial akzeptable Bahnen zu bringen sein. In zusammengebastelten Kämmerchen uns selbst nicht bloß ausgebeutet sondern geknechtet haben wir wohl alle genug und jünger ist auch niemand von uns geworden. Wir sagen: Entweder es geht auf eine dauerhaft akzeptable Tour oder es geht eben nicht.
Bei der Finanzierung so eines Projekts (in welchem Umfang auch immer) werden wir wohl vom Staat absehen müssen und uns vom Markt (Werbung u.dgl.) nicht zu viel erhoffen dürfen. Unserer grundsätzlichen Einschätzung nach bilden LeserInnen/UserInnen und SpenderInnen/FörderInnen die einzigen HoffnungsträgerInnen.
Im Prinzip gehen wir davon aus, dass die für die jeweiligen Projektumfänge bzw. zu definierenden Projektphasen erforderlichen Investitionen jeweils durch eine Art von „Campaigning“ (Fundraising, Crowdfunding …, wie immer man es nennen will) aufgebracht werden müssen. Von dieser Mittelaufbringung wäre die Durchführung des Projektes (bzw. der Eintritt in eine nächste, erweiterte Projektphase) abhängig zu machen.
Die laufenden Kosten (einschließlich erforderlicher Personalkosten) müssen demgemäß durch Beiträge der LeserInnen gedeckt werden.
Context XXI soll auch in seinem selbst gestalteten Redaktionsbereich als Web-Medium wieder zur Verfügung stehen. Inhaltlich will das freilich entwickelt werden, wobei wir präliminarisch zwei einfach gehaltene Grundregeln für zwingend erforderlich halten:
- Context XXI behält sich vor, seine eigene publizistische Tätigkeit nach seinem eigenen Ermessen und seinen eigenen Kriterien (im neuaufgestellten Medium wieder) auszuüben. Dabei wird es sich jedenfalls um ein gesellschaftskritisches, irgendwie linkes Medium handeln. Das lässt sich sicher noch etwas blumiger formulieren – weitergehende programmatische Festlegungen lassen wir uns aber nicht abpressen.
- Die Partner haben die Hoheit von Context XXI in den als „eigenen“ ausgewiesenen Bereichen des Mediums ebenso zu respektieren, wie Context XXI die Hoheit der Partner in den als die ihrigen ausgewiesenen Bereichen zu respektieren hat. Das spricht nicht dagegen, dass kritische Fetzen von einem Bereich in den anderen fliegen. Das spricht aber sehr wohl gegen wechselseitige Zensur-Begehren, AutorInnen-Mobbing und dergleichen, auf die sich Context XXI seinerseits nicht einlassen wird.
Wir gehen nach wie vor davon aus, dass kein Mangel an guten AutorInnen und wichtigen Texten, sondern ein Mangel an adäquaten Publikationsmöglichkeiten besteht. Eine immerhin schon reich bestückte, redaktionell gepflegte, strukturierte, erschließbar gemachte Website sollte doch eine bessere Adäquanz für Texte & Attraktivität für AutorInnen bieten als jene hunderte Webpräsenzen und „Blogs“, in die Texte gerade so hineinkopiert werden, dass eins sagen kann, eins hätte sie jetzt publiziert, und in denen die Strukturierung z.B. gänzlich dem „tagging“ der UserInnen überlassen wird.
Es sollten doch auch wieder welche zu finden sein, die Lust haben, Audio- oder auch Videobeiträge zu produzieren.
Weitergehende Projektideen im Sinne & Geiste des hier Ausgebreiteten sind am Köcheln, sollen hier aber, da dieses „Motivationsschreiben“ ohnehin schon recht umfangreich ist, noch nicht ausgebreitet werden.
Wie der sehr geschätzte Kollege Klaus Richter formuliert hat: „Die Würde des Scheiterns bemisst sich an der Größe und Schönheit der Klippe, an der man scheitert“. Schon ein flüchtiger Blick auf die hier – teilweise noch als Filmkulisse – aufgestellte Klippe offenbart jedenfalls eine erhebliche Größe, hoffentlich auch eine gewisse Schönheit.
So relativ kostenlos und – nach bereits getaner Vorarbeit – aufwandsarm der bloße „relaunch“ des Context XXI-Archivs zu bewerkstelligen ist, so rasch entsteht ein erheblicher Aufwand und sind auch erhebliche Kosten zu gewärtigen, wenn es an die Ausweitung des Projektes geht. Dafür sollen die elementaren Leitlinien etwa folgende sein:
- Auf Selbstausbeutung lassen wir uns schon ein, aber nur auf funktionierende. Zusätzlich unsere durch Fremdausbeutung ergatterten Euros aufs Spiel setzen zu müssen, um selbst noch die Selbstausbeutung bloß zu simulieren, kann von uns niemand und wollen wir von uns nicht mehr verlangen. Für alles, was an dem Projekt Arbeit ist, müssen raisonnable (sagen wir: marktübliche, auskömmliche) Löhne/Honorare kalkuliert werden. Sind diese zuverlässig aufbringbar, dann kann die Arbeit in Angriff genommen werden, nicht umgekehrt.
- Selbiges giltet für Infrastruktur/Sachmittel: Mit unzulänglichen, selbstgebastelten, -gebohrten, -genagelten, -geschraubten, kurzum – wenn auch gelegentlich genial – gepfuschten Produktionsmitteln gewerkt (mit dem Erfolg, bei subsozialistischer Produktivität die unbezahlte Arbeit noch einmal zu vermehren) haben wir alle schon und wir haben es vermutlich alle satt. Was es an Raum braucht, braucht‘s. Was es an Einrichtung braucht, braucht‘s und was es an Gerätschaft braucht, braucht‘s. Es braucht nicht zwingend das Neueste, Größte, Schillerndste – nur weil es „professionell“ heißt oder aussieht. Aber es braucht Zulängliches, rationell Bedienbares und eine Umgebung, in der man sich gerne für längere Zeit aufhält. Das „Höhlen-“Modell hat auch seine Romantik, die kippt aber ziemlich unweigerlich irgendwann ins Depressive.
Funds
Es wird daher mit größter Rigidität für jede „Projektphase“ oder jeden „Projektzweig“ alles zu kalkulieren sein, was erforderlich ist, um diese gemäß dem aktuellen Stand der Produktivkräfte zu realisieren – ganz als wär‘s ein stinknormaler Betrieb. Dann wird erst einmal zu erschrecken und mit Atemnot zu ringen sein. Dann wird die Zahl auf eine Tafel geschrieben und als Ziel statuiert werden müssen, mit einem zeitlichen Ziel zur Erfüllung des betraglichen. Und es wird – mit der Website als zentralem Medium – zur Kontribution getrommelt werden. Auf der Website gibt‘s dann ein „Erreich-O-Meter“, das den geneigten Förderwilligen anzeigt, wie viel an Förderung (Einzahlungen, Beitritten …) bereits erfolgte und wie viel noch folgen muss, damit das was wird.
Raising
Prämisse
Es wird nicht das kleinste Fitzelchen des Inhalts zum Handelsobjekt. Bedeutet: Es gibt nicht und wird niemals geben: „Paywalls“; zahlenden LeserInnen vorbehaltene, inhaltliche Beiträge; „Teaser“, zu denen der Volltext erst lesbar wird wenn dafür geblecht wurde und derlei Mätzchen. So sehr wir verstehen, dass vor allem Print-Medien um ihre Finanzierung auch in der (Selbst-)konkurrenz im Web ringen müssen: Die freie Verfügbarkeit des „Content“ ist uns wichtiger. Es wird überhaupt kein Feilschen um Inhalte geben – nicht mit LeserInnen, nicht mit Inserierenden, nicht mit Fördernden – punto e basta.
Schlussfolgerungen
Zur Aufbringung der jeweiligen Investitionserfordernisse werden also einmalige Zuwendungen gebraucht werden.
Zur Sicherstellung der laufenden Fixkosten werden lesende Mitglieder (also zahlende LeserInnen) in jeweils zu bestimmender Zahl benötigt werden.
Wir bilden uns nicht ein, dass irgend etwas an diesem Projekt einfach wäre. Wir bilden uns auch nicht ein, damit den Schuh gefunden zu haben, mit dem sich endlich die Revolution lostreten lässt. Wir sind aber allen Ernstes davon überzeugt,
- dass ein solches Projekt dazu geeignet ist, dem ewigen Kreislauf des Vergessens und im Sande Verlaufens linker, gesellschaftskritischer Auseinandersetzungen entgegenzuwirken,
- dass es bei ausreichend Interesse und Bereitschaft der in Betracht kommenden TeilnehmerInnen möglich sein muss, ein derartiges – an sich naheliegendes – Projekt in Angriff zu nehmen und
- dass wir uns die Angelegenheit im ersten Anlauf schon einmal recht gut ausgedacht haben (was zu verbessern ist soll immer verbessert werden!).
Alles Weitere kann und wird – wie immer schon – nicht nur von uns abhängen.
*) Vorsokratiker, Fragment 91
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Die neuen LED-Sneaker verfügen über 20 verschiedene Farb- und Lichteffekte. Von blinkend über umlaufend bis hin zur kompletten Sohlenbeleuchtung in unterschiedlichen Farbtönen reichen die Varianten.
Sind die LEDs ausgeschaltet, sehen die Sneaker aus wie herkömmliche Modelle. Auf Knopfdruck leuchtet und blinkt es jedoch an den Füßen. Das funktioniert sogar beim Laufen. Der eingebaute Akku hält nach Angaben von nat-2 bis zu 6 Stunden - ist er leer, wird er einfach mit dem mitgelieferten Doppel-USB-Kabel wieder aufgeladen.
Über dieses High-Light für die Füße dürften sich Trendsetter, Fashionfans uns Raver gleichermaßen freuen. Die Kollektion ist für Damen, Herren und Kinder erhältlich. Der Preis für die coolen nat-2 LED-Sneaker liegt je nach Modell zwischen 150,-- und 250,-- Euro.
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Kartenleser
Dieser Artikel behandelt den Sipal Kartenleser. Für die IQ-Fähigkeit aus Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Zeit, Dunkelheit und Himmel siehe hier, für die Team-Fähigkeit aus Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit hier. |
---|---|---|---|---|---|---|
Kartenleser ist ein Sipal, welcher in Pokémon Super Mystery Dungeon eingeführt wurde.
Effekt
Eingesetzt in einen Ringel bewirkt er, dass dem Träger beim Wechsel der Ebene die gesamte Karte angezeigt wird. Wird er von einem Pokémon verwendet, erhöht er die KP für den Dungeon-Aufenthalt leicht.
Spielbeschreibungen
Spiele | Beschreibung |
---|---|
PSMD | Kurz: Lang: Bewirkt als Ringelschmuck, dass beim Wechsel der Ebene die komplette Karte der neuen Ebene angezeigt wird. Wird er im aktuellen Dungeon als Item verwendet, erhöhen sich die KP leicht. Im Ringel: |
Fundorte
Spiele | Fundorte |
---|---|
PSMD |
In anderen Sprachen
Sprache | Name |
---|---|
Deutsch | Kartenleser |
Englisch | Surveyor |
Französisch | Cartographe |
Italienisch | Deciframappe |
Nahrung | Trageitems | Sonstige Items |
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4 Ni 50/17 (EP)
BUNDESPATENTGERICHT Leitsatz Aktenzeichen:
Ni 50/17 (EP)
Entscheidungsdatum:
29.05.2019 Rechtsbeschwerde zugelassen: nein Normen:
§ 81 PatG § 99 PatG §§ 260, 263 ZPO Blasenkatheterset
1. Dem Rechtsschutzinteresse der Klägerin an der Fortführung des Nichtigkeitsverfahrens, welches auch den Angriff auf sämtliche Unteransprüche des erloschenen Streitpatents umfasst, steht nicht entgegen, dass die Patentinhaberin im Entscheidungszeitpunkt der Nichtigkeitsklage im parallelen Verletzungsstreitverfahren die dortige Klage nur auf den Hauptanspruch stützt und die Unteransprüche im Nichtigkeitsverfahren auch nicht gesondert verteidigt.
2. Die Geltendmachung mehrerer Nichtigkeitsgründe gegen identische Patentansprüche mit der Nichtigkeitsklage begründet – jedenfalls soweit nicht ein Angriff wegen widerrechtlicher Entnahme umfasst ist – eine zulässige alternative Antragshäufung entsprechend § 99 Abs. 1 PatG i. V. m. § 260 ZPO, da die Nichtigkeitsgründe eigenständige Streitgegenstände bilden, welche auf ein einheitliches Klageziel gerichtet sind. Eine anfängliche oder nachträgliche im Wege der Klageänderung nach § 263 ZPO nur hilfsweise zur Entscheidung gestellte Geltendmachung weiterer Nichtigkeitsgründe (eventuelle Antragshäufung) erweist sich deshalb grundsätzlich als unzulässig.
BUNDESPATENTGERICHT Ni 50/17 (EP) (Aktenzeichen)
IM NAMEN DES VOLKES URTEIL An Verkündungs Statt zugestellt am 29. Mai 2019 …
In der Patentnichtigkeitssache …
betreffend das europäische Patent 1 145 729 (DE 697 34 737)
ECLI:DE:BPatG:2019:2905194Ni50.17EP.0 hat der 4. Senat (Nichtigkeitssenat) des Bundespatentgerichts auf die mündliche Verhandlung vom 29. Januar 2019 durch den Vorsitzenden Richter Engels, die Richterin Kopacek, den Richter Dipl.-Ing. Veit sowie die Richterin Dipl.-Phys. Univ. Zimmerer und den Richter Dipl.-Chem. Univ. Dr. Freudenreich für Recht erkannt:
I. Das europäische Patent 1 145 729 wird mit Wirkung für das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland dadurch teilweise für nichtig erklärt, dass die Patentansprüche 1 bis 11 folgende Fassung erhalten:
1. A urinary catheter assembly for intermittent self-catheterization comprising at least one urinary catheter (1), the catheter having a catheter tube coated on its external surface on a substantial part of its length from its distal end with a hydrophilic surface layer in the form of a hydrophilic coating intended to produce a low-friction surface character of the catheter by treatment with a liquid swelling medium prior to use of the catheter and a catheter package (7, 16, 29, 34, 42, 46, 51, 51´) made of a gas impermeable material formed by a multiple layer thermoplastic film material comprising aluminium, the package having a cavity (11, 18, 39, 48, 53) for accommodation of the catheter (1, 58, 69), wherein the cavity accommodates 2 to 30 ml of said liquid swelling medium for provision of a ready-to-use catheter assembly, and wherein the liquid swelling medium is accommodated in a storage body (14) of spongy or gel-like material in the cavity.
2. A catheter according to claim 1, characterized in that the catheter package (7) as a whole is made of a gas impermeable material.
3. A urinary catheter assembly as claimed in claim 2, characterized in that the catheter package (7) is formed from two sheets (8, 9) of gas impermeable film material connected with each other by a gas impermeable joint (10) defining the cavity (11) for accommodating the catheter (1) and the liquid swelling medium.
4. A urinary catheter assembly as claimed in claim 3, characterized in that the catheter package (7) is of a general elongate shape with said joint (10) arranged to define said cavity (11) to accommodate the catheter (1) in a substantially linear orientation.
5. A urinary catheter assembly as claimed in claim 3 or 4, characterized in that said joint (10) is arranged 10 provide said cavity (11) with a cross-section narrowly surrounding the catheter (1).
6. A urinary catheter assembly as claimed in any of claims 3 to 5, characterized in that said joint (10) is a welding joint.
7. A urinary catheter assembly as claimed in claim 6, characterized in that said welding joint (10) comprises at least a part (10a) at the end of the package remote from said compartment (12) providing a peel-off joint to separate said sheets (8, 9) from each other for withdrawal of said catheter (1) from the package (7).
8. A urinary catheter assembly as claimed in any of the preceding claims, characterized in that the catheter (1) is provided with means preventing said swelling medium from getting into contact with internal or external surface parts of the catheter not provided with said hydrophilic coating (6) for an activation period during which said medium is applied to the surface part provided with said hydrophilic coating (6).
9. A urinary catheter assembly as claimed in claim 8, characterized in that said means comprises a film layer (55) of a material soluble by said swelling medium applied to said parts not provided with said hydrophilic coating.
10. A urinary catheter assembly as claimed in any of the preceding claims, characterized in that said package includes a bag (52) communicating with the catheter (1) for collection of urine.
11. A urinary catheter assembly as claimed in any of the preceding claims, characterized in that said liquid swelling medium is selected from the group comprising an aqueous solution, an isotonic aqueous solution, an isotonic aqueous solution of sodium Chloride and sterile water.
II. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.
III. Von den Kosten des Rechtsstreits tragen die Klägerin 1/3, die Beklagte 2/3.
IV. Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von 120 % des zu vollstreckenden Betrages vorläufig vollstreckbar.
Tatbestand Die Beklagte ist Inhaberin des auch mit Wirkung für die Bundesrepublik Deutschland am 23. November 2005 vom Europäischen Patentamt erteilten, mit am 13. Dezember 2017 veröffentlichten Beschluss vom Europäischen Patentamt im Einspruchsverfahren beschränkten und am 19. September 2017 abgelaufenen Patents EP 1 145 729 (NK 43), deutsches Aktenzeichen DE 697 34 737 (Streitbzw. Klagepatent). Das Streitpatent ist aus der europäischen Anmeldung 0114582.8 vom 18. September 1997, einer ersten als EP 1 145 729 A1 (NK 2) veröffentlichten Teilanmeldung der europäischen Patentanmeldung EP 097918923.0, der als WO 98/11932 A1 (NK 3) veröffentlichten Stammanmeldung EP 0 923 398 vom 18. September 1997, hervorgegangen und beansprucht die Prioritäten DK 102396 vom 18. September 1996 und DK 122496 vom 1. November 1996. In der Verfahrenssprache Englisch trägt das Streitpatent die Bezeichnung ‚A ready-to-use urinary catheter assembly’ und betrifft ein gebrauchsfertiges Blasenkatheterset. Das Streitpatent umfasst nach der am 13. Dezember 2017 veröffentlichten und geltenden B2-Schrift elf Patentansprüche, die sämtlich angegriffen sind.
Patentanspruch 1 lautet in der Verfahrenssprache Englisch:
1. A urinary catheter assembly comprising at least one urinary catheter (1), the catheter having a catheter tube coated on its external surface on a substantial part of its length from its distal end with a hydrophilic surface layer in the form of a hydrophilic coating intended to produce a low-friction surface character of the catheter by treatment with a liquid swelling medium prior to use of the catheter and a catheter package (7, 16, 29, 34, 42, 46, 51, 51’) made of a gas impermeable material formed by a multiple layer thermoplastic film material comprising aluminium, the package having a cavity (11, 18, 39, 48, 53) for accommodation of the catheter (1, 58, 69), wherein the cavity accommodates said liquid swelling medium for provision of a ready-to-use catheter assembly.
Die Unteransprüche 2 bis 11 sind wortgleich mit dem erteilten Patent (B1-Schrift).
Die Klägerin macht geltend, dass der Gegenstand des Klagepatents nach Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 3 2. Halbsatz IntPatÜG i. V. m. Art. 138 Abs. 1 lit. c) 2. Halbsatz wegen unzulässiger Erweiterung des Inhalts der früheren Anmeldung und nach Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 1 IntPatÜG i. V. m. Art. 138 Abs. 1 lit. a) und Art. 56, 57 EPÜ wegen mangelnder Patentfähigkeit, insbesondere wegen fehlender erfinderischer Tätigkeit, für nichtig zu erklären sei.
Die Klägerin hat folgende Unterlagen vorgelegt:
NK 1 NK 2 NK 3 NK 4 NK 5 NK 6 NK 7 NK 8 NK 9 NK 10 NK 11 NK 12 NK 13 NK 14 NK 15 NK 16 NK 17 EP 1 145 729 B1 EP 1 145 729 A1 WO 98/11932 A1 Hilfsanspruchssatz 3 aus Einspruchsverfahren vom 17. November 2016, 2 S. Protokoll der mündlichen Verhandlung vom 23. Februar 2017 im Einspruchsverfahren T 1477/15 (4 S.) und angepasste Beschreibung (6 S.) Kopie Verletzungsklage vom 20. Juli 2009, LG Düsseldorf, Az. 4a O 133/09 Beschluss LG Düsseldorf vom 18. März 2010, Az. 4a O 133/09 Entscheidung der Einspruchsabteilung vom 11. Dezember 2008, Anm. Nr. 01 114 582.8, 7 S. und 2 S. Deckblatt Entscheidung der Beschwerdekammer T 0468/09 vom 28. September 2011 Entscheidung der Einspruchsabteilung vom 18. Januar 2013, Anm. Nr. 01 114 582.8, 15 S. und 2 S. Deckblatt Entscheidung der Beschwerdekammer T 0801/13 vom 27. Februar 2014, 22 S. Entscheidung der Einspruchsabteilung vom 8. Juli 2015, Anm. Nr. 01 114 582.8, 14 S. und 9 nicht nummer. S. sowie 2 S. Deckblatt Merkmalsgliederung des Patentanspruchs 1 (Deutsch und Englisch), 2 S. Schreiben der Patentinhaberin an das EPA vom 25. November 2004, 37 S. dänische Patentanmeldung DK 1023/96 vom 18. September 1996 dänische Patentanmeldung DK 1224/96 vom 1. November 1996 Entscheidung der Beschwerdekammer T 1155/13 vom 07. Mai 2014, 23 S. und 2 S. Deckblatt NK 18 NK 19 NK 20 NK 21 NK 22 NK 23 NK 24 NK 24a NK 24b NK 25 NK 26 NK 27 NK 28 NK 29 NK 30 NK 31 NK 31a NK 31b NK 32 NK 33 NK 34 NK 35 NK 36 NK 37 DE 25 11 198 A1 US 4 026 296 O’BRIEN, J.D. [Hrgs.]: „Medical Devices Packaging Handbook“,
Marcel Dekker Inc., 1990, S. 86–90, 118–119 SOROKA, W. [Hrgs.]: „Fundamentals of Packaging Technology“,
R. Warrington, Institute of Packaging Professionals, 1995, S. III–X,
315–349
„Handbook of Package Engineering“, Technomic Publishing Company, 1992, S. II–III, 3-50 – 3-59 EP 0 612 504 A2 CN 1106744 A Englischsprachige Übersetzung der NK24 Deutschsprachige Übersetzung der NK24 KROSCHWITZ, J.I. [Hrgs.]: „Polymers: Biomaterials and Medical Applications“, John Wiley & Sons, New York, 1989, S. 228–243 EP 0 217 771 A1 WO 94/16747 A1 EP 0 586 324 A1 WO 96/30277 A1 Hinweis des BPatG vom 25. Oktober 2013 im Verfahren Ni 37/12 (EP)
JP 55 12265 A Englischsprachige Übersetzung der NK31 Deutschsprachige Übersetzung der NK31 Wikipedia Artikel
„Retort pouch“.
URL:
https://en.wikipedia.org/wiki/Retort_pouch. [Abgerufen am:
20. März 2017]
US 2 947 415 US 3 035 691 US 3 967 728 US 4 204 527 US 5 454 798 A NK 38 NK 39 NK 40 NK 41 NK 42 NK 43 NK 44 NK 45 NK 46 NK 47 NK 48 NK 49 NK 50 NK 51 NK 52 NK 53 NK 54 GB 2 284 764 A Vollmacht H… vom 26. Oktober 2017 Prozessbürgschaft Nr. K17093331 d. B… S.A. vom 15. September 2017 Beschluss des EPA im Einspruchsverfahren zu Patent Nr. 01114582.8 vom 10. November 2017, 2 S. Entscheidung des EPA zur Aufrechterhaltung des Patents Nr. 01114582.8 vom 16. November 2017, 1 S. EP 1 145 729 B2 Einschätzung der großen Beschwerdekammer zum Überprüfungsantrag Patent Nr. 01114582.8 vom 9. März 2018 mit Verhandlungstermin 18. Juni 2018 Urteil LG Düsseldorf vom 18. Juli 2017, Az. 4a O 133/09 Berufungsbegründung der Klägerin gegen NK 45 vom 23. Oktober 2017 OLG Düsseldorf, Terminierung des Berufungsverfahrens vom 8. November 2017 MATTAELER, J.J. und BlLLET, I.: „Catheters and sounds: the history of bladder catheterisation“. Paraplegia 33, 1995, S. 429– 433 Wikipedia Artikel „French catheter scale“. Umrechnungstabelle Charrière in Millimeter, 2 S., undatiert EP 0 935 478 B1 Schriftsatz der Beklagten an LG Düsseldorf vom 15. Mai 2017 im Verletzungsverfahren 4a O 133/09, S. 1, 24–28 Geänderter Patentanspruch der Beklagten zu Patent 01114582.8, eingereicht beim EPA am 28. Januar 2004, 7 S. Schriftsatz der Beklagten im Einspruchsverfahren zu Patent Nr. 1145729 vom 20. Oktober 2008, 10 S. Schriftsatz der Beklagten zur Beschwerdebegründung zu Patent Nr. 1145729 vom 28. Mai 2013, 12 S.
NK 55 Deckblätter der in Abs. [0002] des Streitpatents zitierten US 3 035 691, US 3 648 704, US 3 967 728 und DE 2 317 829 NK 56 C… Gutachten vom 22. März 2018, englischsprachig, 28 S. und als NK56a deutschsprachig, 31 S. Annex 1: Curriculum Vitae, 5 S. Annex 2: EP 1 145 729 B1 & geltende Fassung Annex 3: EP 2 216 064 B1 Annex 4: US 4 026 296 Annex 5: ERNST, R.R.: „Ethylene Oxide Gaseous Sterilization for Industrial Applications“ in Industrial Sterilization, PHILLIPS, G.B., MILLER, W.S. [Hrgs.], Duke University Press, International Symposium, Amsterdam 1972, S. 181–208 Annex 6: TOCK, R.W., „Permeabilities and Water Vapor Transmission Rates for Commercial Polymer Films“, Adv. Polym. Techn. Vol. 3 (3), 1983; S. 223–231 Annex 7: CN 1106744A, englischsprachige Übersetzung; 15 S.
NK 57 Gerichtshof Den Haag, Akz. C/09/506452/HA ZA 16-255, Urteil vom 27. März 2018 und als NK57a deutschsprachig, 16 S.
NK 58 S…: Gutachterliche Erklärung vom 15. September 2005, S. 30/99–51/99 NK 59(1) Broschürenkonvolut zum Blasenkatheter „Lofric“ AstraZeneca GmbH, undatiert, 21 S.
NK 59(2) Hinweis des OLG Düsseldorf vom 25. Mai 2018, Az. 4a O 133/09, 2 S.
NK 60 Urteil des High Court of Justice [2018] EWHC 2797 (IPEC) vom 24. Oktober 2018 NK 61 Produktbroschüre "LoFric Cath-Kit", undatiert, 4 S. NK 62 Schreiben der Patentinhaberin an das EPA zur Namensänderung Astra Meditec Aktiebolag in Astra Tech Aktiebolag vom 2. Oktober 1992, 2 S. NK 63 Auszüge aus Antrag vor dem Department Of Health & Human Services, USA, nach Sektion 510k – "Bard" Katheter; 12 S.
NK 64 NK 65 NK 66 NK 67 NK 68 NK 69 NK 70 NK 71 NK 72 NK 73 NK 74 NK 75 NK 76 NK 77 NK 78 NK 79 NK 80 LAPIDES, J. et al.: Clean, Intermittent Self-Catheterization in the Treatment of Urinary Tract Disease; Journal of Urology 2017, 197, S. 122–124 "Oxford Reference Dictionary", HAWKINS, J.M. [Ed.], Clarendon Press Oxford, 1988, S. 167. ISBN 0-19-861148-X "New Shorter Oxford English Dictionary On Historical Principles", BROWN, L. [Ed.], Clarendon Press Oxford, 1993, S. 428 Schriftsatz der Beklagten vom 31. August 2018 im Verletzungsverfahren vor dem OLG Düsseldorf, Az. l-15 U 67/17 Erklärung Frau C1… vom 17. April 2018, Auszug, 5 S. Erklärung Herr T… vom 17. April 2018, 12 S. Schriftsatz der Beklagten vom 21. April 2009 im Beschwerdeverfahren Patent Nr. 1145729 vor dem Europäischen Patentamt, 10 S. Jahresbericht Coloplast 1998/1999, Auszug, 3 S. WO 00/30696 A1 WO 97/26937 A1 EP 1 642 611 B1 EP 1 642 611 A2 US 5 334 166 A US 5 409 463 A US 5 098 393 A US 5 163 448 A US 4 269 310.
Die Klägerin vertritt die Auffassung, das Streitpatent sei bereits deshalb nichtig, weil der Gegenstand des Patentanspruchs 1 unzulässig über den Inhalt sowohl der Teilanmeldung (NK 2) als auch der Stammanmeldung (NK 3) hinaus erweitert sei. Im parallelen Verletzungsverfahren (vgl. NK 6, S. 14 le. Abs.) stelle sich die Beklagte auf den Standpunkt, dass das Merkmal „Hohlraum“ (‚cavity‘) den gesamten Hohlraum innerhalb der Verpackung umfasse. Dies bedeute zum einen, dass entgegen der ursprünglichen Offenbarung der Patentanmeldung (vgl. NK 2:
Abs. [0014] bzw. NK 3: S. 4, Z. 10–19 und jeweils Patentanspruch 5) nach der Lehre des Streitpatents das flüssige Quellungsmedium und die hydrophile Beschichtung beide in demselben Hohlraum verortet sein könnten, dies aber, ohne dass – wie ursprünglich offenbart – eine sofortige Aktivierung der Beschichtung stattfinde. Darauf finde sich in der ursprünglichen Patentanmeldung weder ein Hinweis noch werde es offenbart.
Denn obwohl in Patentanspruch 1 ein Kompartiment nicht beansprucht werde, vertrete die Beklagte im Verletzungsverfahren wie auch das Streitgericht die Auffassung, dessen Gegenstand umfasse auch solche Ausführungsformen, bei denen der Hohlraum Barrieren aufweisen dürfe, die ein Fließen eines Quellungsmediums in flüssiger Form zur hydrophilen Beschichtung des Katheters verhinderten, was der Lehre sämtlicher in der Anmeldung (NK 2, NK 3) offenbarten Ausführungsformen widerspreche.
Es werde nämlich dort erfindungsgemäß nach der Offenbarung der Anmeldung unterschieden eine erste Serie von Ausführungsformen, deren charakteristisches Merkmal die direkte Fließverbindung (‚liquid flow communication‘) zwischen Quellflüssigkeit bzw. Kompartiment und Hohlraum sei, und einer zweiten Serie, bei der die Fließverbindung für Flüssigkeiten erst unmittelbar vor der Benutzung hergestellt werde, was dadurch erreicht werde, dass eine flüssigkeitsundurchlässige Barriere zwischen dem das Quellungsmedium aufnehmenden Raum (Kompartiment) und dem Raum vorgesehen sei, in dem sich der Katheter befinde (Hohlraum = ‚cavity‘).
Zur ersten Serie zähle eine erste Ausführungsform, welche durch die vollständige Integration von Kompartiment und Hohlraum charakterisiert sei, ein vom Hohlraum für den Katheter abgrenzbarer Raum innerhalb der Verpackung also überhaupt nicht existiere, und deshalb auch keine flüssigkeitsundurchlässigen Barrieren in der Verpackung aufweise (von der Klägerin mit L1 bezeichnete Ausführungsform), was eine sofortige Aktivierung der Katheteroberfläche durch die Quellflüssigkeit nach der Herstellung bedeute. Demgegenüber weise eine zweite Ausführungsform dieser Serie zwar einen abgrenzbaren Raum, ein Kompartiment auf, in dem sich ein Speicherkörper für die Quellflüssigkeit befinde, bei dieser Ausführungsform werde die Quellflüssigkeit bei zu jeder Zeit bestehender Fließverbindung zwar bis zu dem vom Nutzer bestimmten Zeitpunkt im Speicherkörper gehalten und fließe erst dann, z. B. durch Zusammendrücken des Kompartiments in den Hohlraum und an die Oberfläche des Katheters (von der Klägerin Ausführungsform L2 genannt), aber auch diese Ausführungsform weise keine flüssigkeitsundurchlässige Barriere auf. Es sei vielmehr wesentlich, dass auch bei dieser zweiten Ausführungsform stets eine Fließverbindung (‚liquid flow communication‘) zwischen dem Hohlraum für den Katheterort und dem Lagerort für das Quellungsmedium existiere, welche die Aktivierung des Katheters durch das flüssige Quellungsmedium erlaube, was auch für die Ausführungsform L2 gelte.
Hiervon unterscheide sich eine zweite Serie von Ausführungsformen (von der Klägerin Ausführungsform L3 genannt). Auch bei dieser werde erst unmittelbar vor der Benutzung die Fließverbindung für die Quellflüssigkeit hergestellt, welche ebenso wie die Ausführungsform ein Kompartiment aufweise. Im Unterschied zur Ausführungsform L2 weise das Kompartiment aber keinen Speicherkörper auf und das Kompartiment sei durch (temporäre) flüssigkeitsundurchlässige Barrieren vom Hohlraum für den Katheter getrennt, eine ‚liquid flow communication‘ („Fließverbindung für Flüssigkeiten“) bestehe deshalb nicht. Anders formuliert bedeute dies, dass jeder Anspruch, der kein Kompartiment vorsehe, ob er nun nur eine unmittelbare oder auch verzögerte Aktivierung der Katheteroberfläche lehre oder nicht, jedenfalls dann unzulässig erweitert sei, wenn er Barrieren für die Quellflüssigkeit im Inneren der Verpackung zulasse, was allein der Ausführungsform L3 vorbehalten sei.
Zusammenfasend sei deshalb festzustellen, dass die ursprüngliche Offenbarung somit in der ersten Serie zwei grundsätzliche Ausführungsformen beschreibe, nämlich entweder die sofortige Aktivierung der hydrophilen Katheteroberfläche mit Abschluss des Herstellungsprozesses (vgl. NK 2: Abs. [0014], NK 3: S. 4 Z. 10– 19) oder die Aktivierung durch den Benutzer (vgl. NK 2: Abs. [0015], NK 3: S. 4 Z. 20–26), wobei es für die Lehre des Streitpatents wesentlich sei, dass nach der ersten Ausführungsform der gebrauchsfertige Zustand des Katheters mit der Herstellung der Verpackung erzielt sei, während sich nach der zweiten Ausführungsform das Quellungsmedium nicht in dem „Hohlraum“, sondern in einem „Kompartiment“ befinde, das aber in einer „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ mit dem „Hohlraum“ stehen müsse. Beide Ausgestaltungen der ersten Serie seien deshalb von der zweiten Serie zu unterscheiden, bei welcher die „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ zwischen „Hohlraum“ und „Kompartiment“ nicht permanent bestehe und erst hergestellt werden müsse. In den ursprünglichen Unterlagen mache der Abs. [0015] deutlich, dass das Merkmal der „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ auch die Ausrichtung der Vorrichtung betreffe und nicht die funktionelle Beschreibung eines Vorgangs. Die Fig. 1 des Streitpatents falle unter die zweite Ausführungsform der ersten Serie, weil der Patient die Flüssigkeit erst durch Drücken des Schwammes in den „Hohlraum“ befördere.
Patentanspruch 1 lehre aber weder ein Kompartiment noch ein solches, welches eine ‘liquid flow communication‘ ermögliche. Dann aber falle ohne eine entsprechend einschränkende Formulierung auch eine Lehre der zweiten Serie unter den Anspruchswortlaut, bei der dieser Transfer nicht möglich sei, weil beispielsweise eine flüssigkeitsundurchlässige Barriere existiere, was den Inhalt der in der Anmeldung offenbarten Lehre unzulässig erweitere.
Ebenso liege eine unzulässige Erweiterung vor, wenn man die in Fig. 12 des Streitpatents gezeigte Ausführungsform als von Patentanspruch 1 und insbesondere von der ersten Serie von Ausführungsformen umfasst ansehe, da diese eine flüssigkeitsundurchlässige Barriere aufweise und nur die Ausführungsformen der zweiten Serie betreffe.
Darüber hinaus beruhe der Gegenstand des Patentanspruchs 1 des Streitpatents nicht auf einer erfinderischen Tätigkeit. Das Streitpatent betreffe eine gebrauchsfertige Verpackungsanordnung für Katheter mit hydrophiler Oberflächenstruktur.
Bereits die NK 29 offenbare sämtliche Merkmale des Streitpatents mit Ausnahme eines Teils der Merkmale des Verpackungsmaterials. Dort werde eine gasundurchlässige Verpackung für gebrauchsfertige hydrophile Katheter sowie deren Fertigung aus singulären Folien oder Laminaten mit Plastik, Metall und/oder Papier beschrieben. Auch in NK 18/NK 19 würden als Ausgangspunkte mit Ausnahme von Teilen des Verpackungsmaterials alle Merkmale des Patentanspruchs 1 des Streitpatents offenbart. NK 18/NK 19 offenbarten zwar eine gasundurchlässige Katheterverpackung, aber sie lehrten nicht ausdrücklich, die gasundurchlässige Verpackung auch aus einem mehrschichtigen Filmmaterial zu fertigen, das Aluminium enthalte. Dieses sei für den Fachmann jedoch im Lichte seines Fachwissens offensichtlich (vgl. NK 20–NK 23). Ausgehend von NK 24a mangele es dem Anspruch 1 des Streitpatents ebenfalls an der erforderlichen erfinderischen Tätigkeit. Die NK 24a nehme mit Ausnahme der expliziten Nennung eines hydrophil beschichteten Katheters und einzelner die Verpackung betreffender Merkmale sämtliche Merkmale des Patentanspruchs 1 des Streitpatents vorweg. Selbst unter der Annahme, dass NK 24a keine hydrophile Beschichtung verwende, weil der Katheter vollständig aus hydrophilem Material hergestellt sei, beschreibe sie aber ausdrücklich, dass mit PVP beschichtete Katheter im Stand der Technik bekannt gewesen seien und funktionierten. Das Streitpatent beschreibe die vollständige Herstellung aus hydrophilem Material gegenüber dem Vorsehen einer Beschichtung als gleichwertig (vgl. NK 1: Sp. 3 Z. 55 – Sp. 4 Z. 1). Die Ausgestaltung des Katheters spiele letztlich keine Rolle, da das Streitpatent auf das Bereitstellen einer Verpackungslösung gerichtet sei. Schließlich sei der Schritt, anstelle einer Polyethylenverpackung eine Verpackung aus einem mehrschichtigen thermoplastischen Filmmaterial mit einer Aluminium-Folie vorzusehen, für den Fachmann naheliegend und daher nicht erfinderisch gewesen (vgl. oben). Die NK 31 nehme ebenfalls sämtliche Merkmale des Patentanspruchs 1 des Streitpatents vorweg, mit Ausnahme der Verwendung einer Verpackung aus einem erfindungsgemäßen Schichtmaterial.
Der Patentanspruch 1 sei zudem auch im Hinblick auf die NK 73 für nichtig zu erklären, wobei die NK 73 bei der Auslegung, dass sich innerhalb der Katheterverpackung eine weitere Verpackung in der Ausgestaltung eines Containers befinde, sogar neuheitsschädlich wäre. Im Falle der von der Klägerin vorgeschlagenen Auslegung, dass von Patentanspruch 1 nur die Ausführungsform L1 erfasst werde, dass es also keine Barrieren innerhalb des einen Hohlraums in der Katheterverpackung geben dürfe, und die Katheteroberfläche unmittelbar nach Abschluss des Herstellungsverfahrens aktiviert werde, fehle es dem Streitpatent ausgehend von NK 73 jedenfalls an der erforderlichen Erfindungshöhe. Denn der Fachmann werde das dort in einem zusätzlichen Beutel verpackte Quellungsmedium direkt in der Katheterverpackung vorsehen und sei dazu durch den bekannten Kundenwunsch nach einem Katheterset mit einem feucht gelagerten bereits aktivierten Katheter veranlasst. In dem Bestreben, die Lagerfähigkeit des Kathetersets zu verbessern, werde er die Verpackung überall dort so gasundurchlässig wie möglich gestalten, wo die Gefahr bestehe, dass die Befeuchtungsflüssigkeit aus der Verpackung verdampfe und an diesen Stellen ein Laminat mit Aluminiumfolie vorsehen.
Bezüglich den von der Beklagten in das Verfahren eingeführten Hilfsanträgen vertritt die Klägerin die Ansicht, dass sie, soweit sie nicht bereits unzulässig seien, dem Streitpatent nicht zum Erhalt verhelfen könnten. Bei dem in Patentanspruch 1 nach Hilfsantrag 1 zusätzlich aufgenommenen Merkmal handele es sich um eine bloße Zweckangabe, die den Schutzgegenstand des Streitpatents nicht beschränke. Im Übrigen sei der Patentanspruch 1 des Hilfsantrags 1 aus denselben Gründen wie der Hauptantrag unzulässig erweitert und nicht patentfähig. Auch die mit Hilfsantrag 2 dem Patentanspruch 1 hinzugefügten Mengenangaben für das flüssige Quellungsmedium seien aus dem Stand der Technik bekannt und begründeten nicht die von der Beklagten geltend gemachten technischen Wirkungen. Der Patentanspruch 1 nach Hilfsantrag 3 sei unzulässig erweitert, da ausdrücklich solche Ausführungsformen offenbart seien, bei denen der Speicherkörper nicht in einem Kompartiment, sondern direkt im Hohlraum für den Katheter aufgenommen sei. Eine unzulässige Erweiterung liege auch unter dem Gesichtspunkt vor, dass es in dem modifizierten Patentanspruch 1 an der zwingend erforderlichen „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ zwischen dem Kompartiment (mit dem Speicherkörper) und dem Hohlraum für den Katheter fehle. Die Ergänzung eines schwammoder gelartigen Speicherkörpers zur Aufnahme des flüssigen Quellungsmediums in der Katheterverpackung sei überdies nicht erfinderisch wie sich aus den Druckschriften NK 76–NK 79 sowie NK 20 und NK 48 ergebe. Die Hinzunahme der Vorgabe in Hilfsantrag 4, dass der Hohlraum die Katheterröhre in seiner Gesamtheit aufnehmen soll, gehe nicht über den Hohlraum zur Aufnahme des Katheters nach Hauptantrag hinaus und sei darüber hinaus auch nicht erfinderisch gegenüber NK 18/NK 19, NK 24a, NK 29, NK 31a und NK 73. Die in Patentanspruch 1 nach Hilfsantrag 5 erfolgte Änderung der Patentkategorie in einen Verwendungsanspruch eines Kathetersets für die intermittierende Selbstkatheterisierung sei nicht zulässig, jedenfalls aber nicht erfinderisch. Denn die Verwendung eines für sich nicht schutzfähigen Sets für eine der beiden typischen und bekannten Behandlungsmethoden Dauerkatheterisierung und intermittierende (Selbst)Katheterisierung könne keine erfinderische Tätigkeit begründen. Entsprechend schutzunfähig seien auch die von der Beklagten mit den Hilfsanträgen 6 bis 8 geltend gemachten Verwendungsansprüche (jeweils Patentanspruch 1), welche den mit den Hilfsanträgen 2 bis 4 beanspruchten Erzeugnisansprüchen entsprächen. Soweit in Hilfsantrag 9 eine empfohlene Lagerfähigkeit von 36 Monaten bis fünf Jahren in den Patentanspruch 1 aufgenommen worden sei, beruft sich die Klägerin auf den Nichtigkeitsgrund der unzureichenden Offenbarung. Es sei dem Fachmann zum Anmeldezeitpunkt des Streitpatents nicht möglich gewesen, eine hydrophile Beschichtung für einen Katheter bereitzustellen, der eine feuchte Lagerung von 36 Monaten bis fünf Jahre überstehe sowie hierbei stabil und gleitfähig bleibe. Jedenfalls sei das Merkmal der Lagerfähigkeit nicht erfinderisch, denn es beschreibe nur eine Aufgabe, nicht aber die dazugehörige Lösung.
Auch die Gegenstände der Unteransprüche seien zum Teil nicht zulässig, jedenfalls naheliegend aus dem Stand der Technik zu verwirklichen oder rein handwerklich zu lösen.
Für den Fall, dass der Senat die erfindungsgemäße Lösung einer etwaigen im Stand der Technik bestehenden Problematik im Zusammenhang mit der Beschichtungsstabilität der hydrophilen Schicht als Aufgabe des Streitpatents ansehe, hat die Klägerin sich mit Schriftsatz vom 22. November 2018 hilfsweise auf den Nichtigkeitsgrund der fehlenden Ausführbarkeit berufen und in der mündlichen Verhandlung die Auslegung des Senats, dass hiermit nur hilfsweise ein weiterer Nichtigkeitsgrund im Wege der Klageänderung eingeführt werde, bestätigt. Die Beklagte hat der Zulässigkeit nicht widersprochen. Die Klägerin hat insoweit geltend gemacht, dass das Streitpatent nicht lehre, wie eine Katheterbeschichtung bzw. eine Katheterverpackung auszugestalten sei, damit die hydrophile Beschichtung auch für längere Zeit stabil und verwendbar bleibe, zumal wenn sie dauerhaft einer Quellflüssigkeit ausgesetzt sei.
Die Klägerin beantragt sinngemäß,
das europäische Patent 1 145 729 mit Wirkung für das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland in vollem Umfang für nichtig zu erklären.
Die Beklagte beantragt sinngemäß,
die Klage abzuweisen, hilfsweise die Klage abzuweisen, soweit das Streitpatent mit den Hilfsanträgen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, eingereicht mit Schriftsatz vom 8. Oktober 2018, verteidigt wird.
Die Beklagte ist der Auffassung, dass der Gegenstand des Patentanspruchs 1 nicht unzulässig erweitert sei und auch sämtliche Voraussetzungen für die Patentfähigkeit erfülle. Sie führt zur Untermauerung ihrer Darlegungen die folgenden Schriften und Dokumente in das Verfahren ein:
KAP 2 Antrag der Klägerin vom 5. Oktober 2017 auf Überprüfung der Entscheidung T 1477/15 vom 23. Februar 2017 KAP 3 KAP 3a KAP 4 KAP 5 KAP 6 KAP 7 KAP 8 KAP 9 KAP 10 KAP 11 KAP 12 KAP 13 KAP 14 Entscheidung T 1477/15 der Beschwerdekammer des EPA vom 23. Februar 2017, 60 S. und 2 S. Deckblatt Deutsche Übersetzung der KAP3, 63 S. und 2 S. Deckblatt Broschüre der Initiative Faktor Lebensqualität "intermittierende Katheterisierung" (nach 2013), 40 S. Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), "Management und Durchführung des intermittierenden Katheterismus (IK) bei Neurogenen Blasenfunktionsstörungen", Mai 2014, 22 S. PIECHOTA H. et al.: Katheterdrainage der Harnblase heute Deutsches Ärzteblatt 97 (4), 2000, S. A-168 – A-174 A…: Erklärung vom 8. Oktober 2012, 5 S. mit den Anlagen - PERESIN, M.S. et al.: Effect of Moisture on Elektrospun Nanofiber Composites of Poly(vinyl alcohol) and Cellulose Nanocrystals. Biomacromolecules 2010 (11), S. 2471–2477 - IDE, M.: Structure of Water Sorbed into Poly(MEA-co-HEMA) Films As Examined by ATR-IR Spectroscopy. Langmuir 2003 (19), S. 429–435 - 12 S. Anspruchsfassungen Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte, Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Nr. L 169/1, 12. Juli 1993, 44 S. Synopsis zur Katheterentwicklung, undatiert, 1 S. A…: Gutachten vom 18. Juni 2018, 3 S. S…: Gutachten vom 15. September 2005, 37 S. „The LoFric Story“, Astra Tech, undatiert, 12 S. VAIDYANATHAN, S. et al.: Urethral cytology in spinal cord patients performing intermittent catheterisation. Paraplegia 32, 1994, S. 493–500 POMFRET, I.J.: Catheters: design, selection and management. Brit. J. Nurs. 5(4), 1996, S. 245–251 KAP 15a DIN 8580: Fertigungsverfahren Einteilung, Jun. 1974, 6 S. und Deckblatt KAP 15b DIN 8580: Fertigungsverfahren Begriffe, Einteilung, Sept. 2003, 13 S.
KAP 16 Anlagenkonvolut umfassend - Witness statement C1… (ARC-1), 17. April 2018, 10 S. und Deckblatt - EP 0 923 398 B1 - Anlagen ARC-3 (6 S.) und ARC-4 (7 S.) zu ARC-1.
Der Fachmann entnehme dem Streitpatent unmissverständlich, dass anders als in der ursprünglichen Offenbarung der Anmeldung nur noch eine „erste“ Serie von Ausführungsformen von der Lehre des Streitpatents umfasst sei. Danach könne das in einem anderen Bereich des Hohlraums als der Katheter aufbewahrte flüssige Quellungsmedium den Katheter selbstständig und ohne zerstörende Einwirkung von außen auf die Verpackung erreichen. Nicht zutreffend sei, dass die umfasste und geschützte Lehre, welche auch die Ausführungsformen mit einem Kompartiment und eine Fließverbindung voraussetze, ohne eine entsprechend beschränkende Formulierung des Patentanspruchs nicht derart einschränkend gelesen werden könne und die gegenwärtige Fassung des Patentanspruchs 1 den Inhalt der ursprünglichen Offenbarung erweitere.
Auch habe der Angriff auf fehlende Patentfähigkeit, welcher ausschließlich auf fehlende erfinderische Tätigkeit gerichtet sei, keinen Erfolg. Was den aufgezeigten Stand der Technik betreffe, habe der Fachmann zum Anmeldezeitpunkt keinen Anlass gehabt, die hydrophile Oberfläche eines intermittierenden Katheters zu verbessern und eine hydrophile Oberflächenschicht in Form einer Beschichtung vorzusehen. Insbesondere habe es keinen Anlass gegeben, die bekannten trocken gelagerten Katheter im Hinblick auf die Verpackung zu verbessern und eine Verpackung bestehend aus einem mehrschichtigen, Aluminium umfassenden thermoplastischen Material vorzusehen.
Es sei unstreitig, dass keines der Dokumente NK 18/NK 19, NK 24a, NK 29 oder NK 31 eine Verpackung offenbare, die aus einem gasundurchlässigen Material gefertigt sei, das aus einem mehrschichtigen thermoplastischen Material bestehe, das Aluminium enthalte. Außerdem beträfen jedenfalls die Dokumente NK 18/ NK 19 und NK 31 keine atraumatischen Katheter bzw. ISK-Katheter, sondern Dauerkatheter, auf die die Lehre des Streitpatents nicht gerichtet sei. Hydrophile Beschichtungen könnten allenfalls den Dokumenten NK 29 und NK 31 entnommen werden. Die von der Klägerin zitierten Schriften zum Stand der Technik, nämlich NK 18/NK 19, NK 24a, NK 29 und NK 31 seien mit Ausnahme der NK 29 nicht als Ausgangspunkt für den nach einer Lösung suchenden Fachmann in Frage gekommen. Andernfalls beruhe deren Wahl als Ausgangspunkte ersichtlich auf rückschauender Betrachtungsweise. Im vorliegenden Fall liege der bestimmte Zweck nämlich darin, einen gegenüber bekannten Lösungen verbesserten atraumatischen Katheter bzw. ISK-Katheter bereitzustellen, insbesondere einem Verlust der Gleitfähigkeit zu begegnen.
Die NK 18/NK 19 offenbarten bereits keinen atraumatischen oder ISK-Katheter, sondern einen Dauerkatheter. Zudem zeigten sie keine hydrophile Oberflächenschicht, sondern lehrten, das Katheterrohr ganz oder teilweise aus hydrophilen Mischpolymeren herzustellen und andernfalls eine getrennte Herstellung eines inneren und äußeren Rohrs. Weiter sei die in NK 18/NK 19 genannte Flüssigkeit auch kein Quellungsmedium, sondern ein Arzneimittel, das über die Verweildauer des Katheters dem Körper zugeführt werden könne. Schließlich sei in NK 18/ NK 19 auch keine gasundurchlässige Verpackung offenbart. Der Katheter der NK 24a folge einer ganz anderen Konfiguration. Es sei keineswegs klar, ob der in NK 24a beschriebene Katheter tatsächlich zur intermittierenden Selbstkatheterisierung gedacht sei. Der genaue Mechanismus, der bei diesem Katheter zu guten Gleiteigenschaften führe, bleibe im Dunkeln. Weiterhin entnehme der Fachmann der NK 24a, dass es nicht auf die konkreten Eigenschaften der Verpackung ankomme. Ausgehend von der in sich geschlossenen Lehre der NK 24 finde der Fachmann somit keinen Anlass, die angegebene Polyethylenverpackung durch eine weit aufwändigere und vor allem teurere Aluminiumverbund-Verpackung zu ersetzen, die nur Kosten, aber keine Vorteile bedeute. Genauso wie die NK 18/ NK 19 vermittle die NK 31 dem Fachmann die Lehre eines zur Verabreichung von Medikamenten ausgebildeten Dauerkatheters, der in einem sterilen Zustand gehalten werde. Die Verpackung des Katheters gemäß NK 31 unterscheide sich deutlich von der streitpatentgemäßen Verpackung und sei sehr speziell gewählt vor dem Hintergrund, dass der Katheter nochmals mit Medikamenten zur Verabreichung in den Körper versehen werden und der sterile Zustand aufrechterhalten werden müsse. Der Fachmann hätte demzufolge kein gasundurchlässiges Material gewählt, das aus einem mehrschichtigen thermoplastischen Material bestehe, das Aluminium enthalte. Dadurch könnte die nachträgliche Einbringung eines Medikaments nicht sichergestellt werden. Zudem sei das in NK 31 für die Verpackung offenbarte Material Polyethylen nicht gasundurchlässig, sondern gasdurchlässig. Die Glasröhre selbst sei zwar gasundurchlässig, nicht aber der Gummistopfen. Wegen des Abstands von Glasröhre und Gummistopfen von 1 mm bestehe auf jeden Fall eine Durchlässigkeit. Die NK 29 offenbare zwar ein Blasenkatheterset mit atraumatischem bzw. ISK-Katheter, sie erwähne aber an keiner Stelle, dass sich ein Quellungsmedium in der Verpackung befinde, wenn die Verpackung mit dem darin befindlichen Katheter noch verschlossen sei. Deshalb enthalte bei der Katheterverpackung gemäß NK 29 der Hohlraum zur Aufnahme des Katheters kein flüssiges Quellungsmedium, wie anspruchsgemäß verlangt. Zudem sei die in NK 29 beschriebene Verpackung wegen der Schlitze nicht gasundurchlässig.
Für ein wie in der Lehre des Streitpatents offenbartes Zusammenspiel der Faktoren flüssiges Quellungsmedium, Katheter und schließlich Verpackung habe der Fachmann im Stand der Technik somit kein Vorbild gefunden.
Mit den zulässigen Hilfsanträgen würden vorteilhafte Maßnahmen zur Verbesserung des Sets beansprucht, die in ihrem Zusammenwirken mit den Merkmalen des Blasenkathetersets nach Hauptantrag eine weitere technische Verbesserung bedeuteten. Insbesondere könne der Fachmann bereits mit der Verwendung des Sets nach Hilfsantrag 5 nur rückschauend einen Stand der Technik in Betracht ziehen, der die Selbstkatheterisierung gerade nicht anspricht.
Für den Anspruchsgegenstand eines Blasenkathetersets für die intermittierende Selbstkatheterisierung nach Hilfsantrag 1 bildeten weder die NK 18/NK 19 noch NK 24a oder NK 31a einen geeigneten Ausgangspunkt für die Überlegungen des Fachmanns. Die dort beschriebenen Katheter seien als Dauerkatheter vorgesehen und nicht für die intermittierende Selbstkatheterisierung geeignet. Mit Hilfsantrag 2 werde nunmehr explizit die Menge an flüssigem Quellungsmedium im Patentanspruch 1 angegeben, die zusammen mit dem Katheter in den Hohlraum aufgenommen werde. Im Stand der Technik seien jedenfalls hinsichtlich hydrophil beschichteter Kathetern keinerlei Angaben darüber zu finden, wieviel flüssiges Quellungsmedium erforderlich sei, um eine ausreichende Aktivierung der Katheteroberfläche zu erzielen. Mit Hilfsantrag 3 werde in Patentanspruch 1 explizit eine bestimmte Konfiguration des Speichers für das flüssige Quellungsmedium im Hohlraum angegeben. Es gebe kein Vorbild im bisher in das Nichtigkeitsverfahren eingeführten Stand der Technik für eine derartige Kombination eines Speicherkörpers in der Form eines schwammartigen oder gelartigen Materials, weshalb eine erfinderische Tätigkeit gegeben sei. Nach Patentanspruch 1 gemäß Hilfsantrag 4 müsse der Katheter vollständig in dem von der Verpackung gebildeten Hohlraum aufgenommen sein. Im Stand der Technik zeige die NK 31a, dass ein Teil des Katheters aus dem Hohlraum herausrage. Soweit die Ansprüche gemäß Hilfsantrag 5 auf eine Verwendung eines Blasenkathetersets zur intermittierenden Selbstkatheterisierung gerichtet seien, sei dieser Wechsel der Anspruchskategorie von einem Produktanspruch zur Verwendung zulässig. Selbst wenn man in der Ausbildung eines Blasenkatheters zur intermittierenden Selbstkatheterisierung keine räumlich-gegenständliche Beschränkung sehe, sondern lediglich eine Zweckangabe, sei die Neuheit eines auf die Verwendung des Katheters zu diesem Zweck gerichteten Anspruchs anzuerkennen. Im Übrigen sei diesbezüglich sowie in Bezug auf die Hilfsanträge 6 bis 8 auf die Hilfsanträge 1 sowie 2 bis 4 zu verweisen. Die in Patentanspruch 1 gemäß Hilfsantrag 9 vorgesehene Lagerbarkeit zwischen 36 Monaten bis zu fünf Jahren finde sich ebenfalls nicht im Stand der Technik. Es sei nicht zu erwarten gewesen, dass man den Aktivierungszustand eines hydrophil beschichteten Katheters über einen so langen Zeitraum hinweg stabil halten könne.
Im Übrigen wird auf die zwischen den Parteien gewechselten Schriftsätze samt allen Anlagen sowie auf das Protokoll der mündlichen Verhandlung vom 29. Januar 2018 verwiesen.
Der Senat hat den Parteien einen frühen qualifizierten Hinweis vom 2. August 2018 nach § 83 Abs. 1 PatG zugeleitet, auf dessen Inhalt Bezug genommen wird.
Entscheidungsgründe I.
Die Klage ist zulässig.
1. Da das Streitpatent infolge Zeitablauf seit dem 19. September 2017 ex nunc erloschen ist, ist für die Nichtigkeitsklage ein besonderes, eigenes Rechtsschutzbedürfnis des Klägers erforderlich, da dieser sich für das als Popularklage ausgestaltete Nichtigkeitsverfahren nicht mehr auf das ein Rechtsschutzbedürfnis rechtfertigende Interesse der Allgemeinheit – das allgemeine Rechtsschutzinteresse bzw. Allgemeininteresse – an der Nichtigerklärung berufen kann (hierzu ausführlich BGH Urt. v. 24.5.2016, X ZR 28/14). Hierbei treffen Darlegungs- und Beweislast den Kläger (BGH GRUR 1995, 342 – Tafelförmige Elemente). Typischerweise liegt ein solches eigenes Rechtsschutzinteresse vor, wenn ein Verletzungsstreit zwischen den Parteien des Nichtigkeitsverfahrens im Entscheidungszeitpunkt schwebt (vgl. Keukenschrijver/Busse PatG 8. Aufl. § 81 Rn. 70). Gegenwärtig ist eine auf Patentanspruch 1 gestützte Verletzungsklage beim OLG Düsseldorf nach erstinstanzlicher Entscheidung des LG Düsseldorf, in dem eine Verletzung des Streitpatents bejaht wurde, anhängig.
Auch wenn die Verletzungsklage zwar gegenwärtig allein auf Patentanspruch 1 des Streitpatents gestützt ist, sieht der Senat einen uneingeschränkten Angriff des Streitpatents und damit auch den Angriff im Umfang der Unteransprüche 2 bis 11 als von einem Rechtsschutzbedürfnis getragen und damit als zulässig an. Denn erfahrungsgemäß ist es nicht ausgeschlossen, dass die Verletzung im Rahmen noch anhängiger Verletzungsverfahren in der ersten oder auch zweiten Instanz nachträglich auch auf weitere Ansprüche des Klagepatents gestützt wird; so ist vorliegend auch nicht auszuschließen, dass die derzeit beim OLG Düsseldorf noch anhängige Verletzungsklage noch zu einem späteren Zeitpunkt auch auf die abhängigen Unteransprüche des Streitpatents gestützt wird.
Das aber muss für die Bejahung des eigenen Rechtsschutzbedürfnisses des Nichtigkeitsklägers, ausreichen. Insoweit ist zunächst zu berücksichtigen, dass das (verfahrensrechtliche) Rechtsschutzbedürfnis (zur Terminologie Keukenschrijver/Busse PatG, 8. Aufl., vor § 34 Rn. 43) als berechtigtes Interesse des Klägers zur Erreichung des begehrten Rechtsschutzzieles ein Gericht in Anspruch zu nehmen, auch für die Nichtigkeitsklage großzügig zu bejahen ist. Dieses muss allerdings in der Person des Klägers liegen, d. h. aus einem aus seiner Beziehung zu dem angegriffenen Schutzrecht ableitbaren Interesse (zum Gebrauchsmuster BGH GRUR 1981, 515 – Anzeigegerät). Ein solches Interesse und hinreichender Anlass, den von staatlichen Einrichtungen gewährten Schutz in Anspruch zu nehmen, besteht schon dann, wenn der Kläger Grund zu der Besorgnis hat, er könne Ansprüchen des Patentinhabers ausgesetzt sein bzw. werden (BGH Urt. v. 24.5.2016, X ZR 28/14). Es reicht demnach, wenn die Durchführung des Nichtigkeitsverfahrens der Wahrung der Rechte dient (BGH GRUR 1974, 146 – Schraubennahtrohr).
Insoweit ist es in der Rechtsprechung auch anerkannt, dass für die Zuerkennung eines Rechtsschutzbedürfnisses nicht erforderlich ist, dass der Kläger wegen Verletzung des Patents durch eine Klage oder Abmahnung des Patentinhabers aus dem Streitpatent in Anspruch genommen worden ist (BGH GRUR 1974, 146 – Schraubennahtrohr). So hat es der Bundesgerichtshof auch als ausreichend angesehen, dass der Patentinhaber die außergerichtliche Aufforderung einer Mitbewerberin, auf alle Ansprüche aus dem Streitpatent zu verzichten, unbeantwortet gelassen hat. Bei dieser Ausgangslage sei die Besorgnis des Klägers nicht unbegründet, dass er von dem Beklagten und Patentinhaber wegen Verletzungshandlungen in der Zeit vor Erlöschen des Streitpatents in Anspruch genommen werde (BGH Urt. v. 20.12.2018, X ZR 56/17 – Schaltungsanordnung III; ebenso BPatG Urt. v. 20.2.2018 – 2 Ni 18/16 (EP) unter Hinweis auf BGH GRUR 1981, 515 – Anzeigegerät; GRUR 85, 871 – Ziegelsteinformling II). Kein Rechtsschutzbedürfnis für eine Klage besteht gegen ein erloschenes Patent hingegen, wenn der Patentinhaber auf alle Ansprüche aus dem Patent für die Vergangenheit verzichtet hat (BGH Urt. v. 20.12.2018, X ZR 56/17 – Schaltungsanordnung III; GRUR 2010, 1084 Rn. 10 – Windenergiekonverter).
Unter Berücksichtigung dieser Kriterien sieht der Senat auch für die derzeit im Verletzungsverfahren nicht gegenständlichen Unteransprüche 2–11 ein hinreichendes Rechtsschutzbedürfnis des Klägers für eine weiterverfolgte Nichtigerklärung als begründet an. Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 18. Juli 2012 (4 Ni 55/10) die Auffassung vertreten, dass ein Rechtsschutzbedürfnis für abhängige Unteransprüche („echte Unteransprüche“) auch insoweit für die Klage bestehe (ebenso BPatG Urt. v. 25.6.2013, 3 Ni 30/11 (EP)). Insoweit hat auch der 3. Senat darauf hingewiesen, dass echte Unteransprüche nur Ausgestaltungen des Hauptanspruchs betreffen und in diesem bereits enthalten sind und nicht über dessen Schutzumfang hinausreichen. Der Kläger habe deshalb ein berechtigtes Interesse, auch gegen derartige konkretisierte Ausgestaltungen des übergeordneten Patentanspruchs vorzugehen.
Soweit in der Rechtsprechung darauf abgestellt worden ist, dass die Voraussetzung eines dem Kläger zuzubilligenden Rechtsschutzbedürfnisses zumindest für nebengeordnete Patentansprüche jeweils gesondert zu prüfen sei (so BGH GRUR 2005, 749 – Aufzeichnungsträger; Senat Urt. vom 18.7.2012, 4 Ni 55/10 m. w. H.; Keukenschrijver/Busse PatG, 8. Aufl. § 81 Rn. 79 m. w. H.), steht dies nicht im Widerspruch hierzu, sondern bestätigt vielmehr die vorgenannte Rechtsauffassung. So hat auch der Bundesgerichtshof darauf abgestellt, dass bei selbstständigen Ansprüchen das Interesse an der Nichtigerklärung des einen Anspruchs nicht notwendigerweise auch das Interesse an der Nichtigerklärung des anderen Anspruchs begründen müsse, was im konkreten Streitfall angesichts einer Mehrzahl unterschiedlicher Gegenstände betreffender Nebenansprüche besonders deutlich werde (BGH GRUR 2005, 749 – Aufzeichnungsträger).
Dieser Aspekt korrespondiert auch mit der Bedeutung der unterschiedlichen Arten von Patentansprüchen für das Verletzungsverfahren. Auch dort ist eine Differenzierung von abhängigen und selbstständigen Ansprüchen im Hinblick auf die nach §§ 263, 264 ZPO mögliche Formulierung eingeschränkter Klageanträge oder für die Beurteilung und Entscheidung einer Aussetzung nach § 148 ZPO geboten (BGH GRUR 2010, 904 – Maschinensatz). Der Senat (Urt. v. 27.6.2017, 4 Ni 31/15 (EP) – Interdentalreiniger) hat insoweit bereits für die Frage der Klageveranlassung und Kostentragungspflicht der Parteien des Nichtigkeitsverfahrens im Rahmen des § 93 ZPO auf eine mögliche und gebotene Differenzierung auch unter Berücksichtigung der Bedeutung nebengeordneter Ansprüche als einem eigenständigen Verfahrensgegenstand im Gegensatz zu bloßen Beschränkungen im Verletzungsverfahren hingewiesen (hierzu Zigann/Werner in Cepl/Voß, Prozesskommentar zum Gewerblichen Rechtsschutz 2. Aufl. § 253 Rn. 104 und Rn. 105).
Ein Rechtsschutzbedürfnis für den Angriff auch der Unteransprüche 2–11 wäre deshalb vorliegend nur dann im maßgeblichen Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung entfallen, wenn die Beklagte zuvor verbindlich auf alle Unteransprüche aus dem Schutzrecht, auch für die Vergangenheit, aufgrund einer materiell-rechtlichen Verzichtserklärung oder jedenfalls aufgrund einer Erklärung gegenüber der Klägerin verzichtet hätte, was zumindest über den Einwand von Treu und Glauben nach § 242 BGB zu einem Rechtsverlust für das Verletzungsverfahren geführt hätte (zu schutzbereichsbeschränkenden Erklärungen: BGH GRUR 2006, 923 – Luftabscheider für Milchsammelanlage; NJW 1997, 3377 – Weichvorrichtung II; GRUR 1993, 886 – Weichvorrichtung I; Kühnen, Handbuch der Verletzung 10. Aufl., A III.2 Rn. 78) und wenn zudem im Verletzungsverfahren hierüber kein Streit bestünde. Vorliegend fehlt es aber bereits an einem derartigen bindenden Verzicht bzw. an einer prozessual bindenden Erklärung der Beklagten. Diese kann auch nicht darin gesehen werden, dass die Beklagte in der mündlichen Verhandlung vom 29. Januar 2019 ausdrücklich erklärt hat, die Unteransprüche nicht gesondert verteidigen zu wollen, da derartige Prozesserklärungen nicht einmal für das anhängige Nichtigkeitsverfahren selbst eine Bindungswirkung auslösen (hierzu Senat Urt. v. 15.11.2016, 4 Ni 42/14 – Intrakardiale Pumpvorrichtung, bestätigt von BGH Urt. v. 20.11.2018, X ZR 17/17).
2. Die von der Klägerin hilfsweise geltend gemachte fehlende Ausführbarkeit, welche auch sie als eine hilfsweise Geltendmachung eines weiteren Nichtigkeitsgrundes verstanden haben will und damit eine eventuelle Antragshäufung begründet, sieht der Senat als nicht zulässig und damit unbeachtlich an, da dem Senat damit die freie Auswahl der alternativ zur Entscheidung gestellten Nichtigkeitsgründe genommen würde. Auch wenn der Senat seine Entscheidung vorsorglich auf weitere geltend gemachte Nichtigkeitsgründe stützen kann, so besteht hierauf kein Anspruch des Nichtigkeitsklägers. Damit scheidet aber von vornhinein auch die Möglichkeit des Nichtigkeitsklägers aus, mehrere Nichtigkeitsgründe in ein Eventualverhältnis zu setzen, ob anfänglich oder nachträglich im Weg der Klageänderung.
2.1. Das Begehren der Klägerin stellt eine nachträgliche, auf einer Klageänderung nach § 263 ZPO beruhende Antragshäufung i. S. v. § 260 ZPO dar (BGH NJW 1985, 1841 m. w. H.; Reichold in Thomas/Putzo ZPO § 260 Rn. 3). Auch im Nichtigkeitsverfahren (wie auch im Einspruchsverfahren) finden die Vorschriften der §§ 260, 263 ZPO nach § 99 Abs. 1 PatG entsprechend Anwendung (vgl. nur BGH GRUR 2007, 309, Rn. 8 – Schussfädentransport; Keukenschrijver/Busse PatG, 8. Aufl., § 82 Rn. 32; Zigann/Werner in Cepl/Voß a. a. O. § 253 Rn. 162). Dabei bildet auch die unbedingte Geltendmachung eines weiteren Nichtigkeitsgrundes bei einheitlichem Antragsziel eine zulässige alternative Antragshäufung nach § 260 ZPO, gleich ob diese anfänglich oder nachträglich nach Eintritt der Rechtshängigkeit im Wege der Klageänderung nach § 263 ZPO erfolgt, nicht jedoch wenn die Antragshäufung nur hilfsweise, also bedingt erklärt wird.
Insoweit sieht der Senat keine Gründe, die ständige Praxis in Zweifel zu ziehen, wonach der Bundesgerichtshof in Nichtigkeitsverfahren, aber auch für die vergleichbare Frage der Einspruchsgründe im Einspruchsbeschwerdeverfahren (BGHZ 212, 351 = BGH GRUR 2017, 54 – Ventileinrichtung) davon ausgeht, dass die Nichtigkeitsgründe (Widerrufsgründe) eigene Streitgegenstände bilden und dass es bei einheitlichem Antragsziel den mit der Entscheidung befassten Senaten (oder dem DPMA) freisteht, selbst die Auswahl und Reihenfolge der für die Beurteilung des Rechtsbestands in Rede stehenden Nichtigkeitsgründe (bzw. Widerrufsgründe) zu treffen (vgl. hierzu nur BGHZ 199, 159; zum markenrechtlichen Löschungsverfahren BGH GRUR 2018, 411 – Traubenzuckertäfelchen; BGHZ 123, 30, 34 – Indorektal II; GRUR 2016, 500 – Fünf-Streifen-Schuh; Keukenschrijver/Busse PatG 8. Aufl., § 82 Rn. 75). Aus Sicht des zweigliedrigen Streitgegenstandbegriffs ist also im Falle einer unbedingten Geltendmachung eines weiteren Nichtigkeitsgrunds von einer zulässigen Antragshäufung in Form einer sog. alternativen Klagehäufung auszugehen, weil dieser der zu fordernden Verselbstständigung des Lebenssachverhalts bei identischem Antragsziel gleichkommt (hierzu Vollkommer in Zöller, a. a. O., § 260 Rn. 80; zum Markenrecht BGHZ 194, 314 – Biomineralwasser; GRUR 2012, 621 – OSCAR; GRUR 2011, 1043 – TÜV II, zu § 14 Abs. 2 Nr. 1–3 MarkenG; ferner 2. Senat BGH NJW 2018, 1259). Dieses Ergebnis hat sich im Hinblick auf die Prozessökonomie und auch die Folgen der materiellen Rechtskraft nach § 322 ZPO bewährt, wenn auch gefordert wird, dass nach Möglichkeit sämtliche Nichtigkeitsgründe im Hinblick auf das Berufungsverfahren aus prozessökonomischen Gründen geprüft werden sollten (vgl. Keukenschrijver/Busse PatG, 8. Aufl., § 82 Rn. 75).
2.2. Der Senat sieht diese Rechtsauffassung auch in dem hier in Rede stehenden Falle nicht im Widerspruch zu der in jüngerer Rechtsprechung insbesondere des I. Senats des Bundesgerichtshofs, wonach eine „alternative Antragshäufung“ im Hinblick auf das sich aus § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO ergebende Bestimmtheitsgebot als unzulässig anzusehen ist (BGHZ 189, 56 Rn. 10 – TÜV I; GRUR 2011, 1043 – TÜV II), was in der Literatur auf Zustimmung gestoßen ist (Thomas/Putzo, a. a. O. § 260 Rn. 3; Vollkommer in Zöller ZPO, 32. Aufl. § 260 Rn. 5; Becker- Eberhard in Münchener Kommentar ZPO, 5. Aufl. § 260 Rn. 26; a. A. zum eingliedrigen Streitgegenstand Roth in Stein-Jonas ZPO, 22. Aufl. § 260 Rn. 11).
Denn die Besonderheiten des patentrechtlichen (markenrechtlichen) Bestandsverfahrens sind mit den dortigen Sachverhalten des Zivilrechts nicht vergleichbar. Es ist nämlich zu berücksichtigen, dass in den als Popularstreitverfahren ausgestaltenden Bestandsverfahren Antragsteller oder Kläger aus materiellem Recht nur einen einzigen Anspruch auf Nichtigerklärung (Löschung), im Nichtigkeitsverfahren aus §§ 21,22 PatG oder Art. II § 6 IntPatÜG haben, ohne dass hiermit sowohl hinsichtlich des Anspruchsgrundes als auch des Antragsziels unterschiedliche Rechtsfolgen und subjektive Rechte des Antragstellers oder Klägers verbunden wären – die widerrechtliche Entnahme insbesondere im Hinblick auf ein mögliches Nachanmelderecht gemäß § 7 PatG im Einspruchsverfahren als bescheidungspflichtiger Streitgegenstand ausgenommen (hierzu Engels/Busse 8. Aufl. § 59 Rn. 278; § 73 Rn. 102).
Demgegenüber betreffen die Fallgestaltungen, in denen der I. Senat des Bundesgerichtshofs eine alternative Antragshäufung als unzulässig gesehen hat, Sachverhalte, wie insbesondere die Fälle eines einheitlichen Klagebegehrens aus mehreren Schutzrechten oder aus mehreren wettbewerbsrechtlichen Ansprüchen auf Verbot einer bestimmten Werbung, bei denen der I. Senat die unterschiedlichen Rechtsfolgen hinsichtlich der einzelnen Lebenssachverhalte hervorhebt, also richtigerweise nur vermeintlich ein einheitliches Klagebegehren vorliegt (so auch wegen der tatsächlichen Verschiebung der Prozessrechtsverhältnisse für die Prozessstandschaft BGH GRUR 2017, 397 – World of Warcraft II).
Hinzu kommt, dass andernfalls entgegen dem eigentlichen Normzweck des § 260 ZPO, welcher der Prozessökonomie dient, dem Gericht die ansonsten mögliche, freie Auswahl des Nichtigkeitsgrundes entzogen und stattdessen eine gegebenenfalls auch nicht verfahrensökonomische Prüfungsreihenfolge bestimmt würde. Dies obwohl nicht einmal die Kostenlast hierdurch – anders als Zivilverfahren wegen § 45 GKG – minimiert werden könnte, wenn man der ständigen Rechtspre- chung folgt, wonach der fehlende Erfolg eines von mehreren Nichtigkeitsgründen weder zu einer teilweisen Klageabweisung noch zu einem kostenmäßigen Teilunterliegen führt (a. A. Zigann/Werner a. a. O. § 253 Rn. 162). Soweit eine alternative Antragshäufung gegen das Gebot der Waffengleichheit im Hinblick auf das erforderliche Verteidigungsverhalten des Beklagten und die Prozesskostenlast verstoßen soll (BGHZ 189, 56, Rn. 11 – TÜV I), sieht der Senat diese Argumente für das Nichtigkeitsverfahren als nicht überzeugend an, da dem Patentinhaber daraus, dass er von Anfang gehalten ist, sich mit sämtlichen Streitgegenständen in gleicher Weise zu befassen, ebenso wenig unzumutbare Nachteile erwachsen wie im Hinblick darauf, dass sich die alternative Anspruchshäufung nicht im Prozesskostenrisiko niederschlägt.
Da vorliegend bereits die angestrebte eventuelle Antragshäufung nach § 260 ZPO unzulässig war, konnte die nach § 267 ZPO unwiderlegbar vermutete Einwilligung der Beklagten in die Klageänderung durch rügelose Einlassung dem Antrag nicht zur Zulässigkeit verhelfen (zur Anwendbarkeit Keukenschrijver/Busse PatG, 8. Aufl., § 82 Rn. 33), da die Änderung der Klage eine zulässige Art der Antragshäufung voraussetzt.
II.
Die zulässige Klage ist insoweit begründet, als das Streitpatent in der nach Hauptantrag verteidigten Fassung und den nach den Hilfsanträgen 1 und 2 verteidigten Fassungen hinsichtlich des Angriffs wegen fehlender Patentfähigkeit keinen Bestand hat, da sich die danach zulässig verteidigte Lehre nicht als erfinderisch erweist (Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 1 IntPatÜG, § 138 Abs. 1 lit. a) EPÜ, Art. 54 EPÜ).
1. Das Streitpatent (B2-Schrift bzw. B1-Schrift; NK 43 bzw. NK 1) betrifft ein gebrauchsfertiges Blasenkatheterset mit einem Katheter, der auf wenigstens zumindest einem Teil seiner Oberfläche eine hydrophile Oberflächenschicht in Form einer Beschichtung aufweist. Vor der Anwendung wird die Beschichtung mit einem flüssigen Quellungsmedium behandelt, um eine reibungsarme Oberfläche zur Verfügung zu stellen. Die Verpackung aus gasundurchlässigem Material weist einen Hohlraum (‚cavity‘) zur Aufnahme des Katheters auf (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0001]). Zum Stand der Technik gibt das Streitpatent bereits am Anmeldetag mit Verweis auf die Druckschriften NK 26–28 an (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0002] Z. 12– 13), dass derartige erfindungsgemäße Katheter mit einer hydrophilen Oberflächenschicht bekannt waren. Auch Verpackungssets für sogenannte „konventionelle“ (‚conventional‘) Blasenkatheter waren geläufig (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0002] Z. 14 – Abs. [0003] Ende). In diesem Zusammenhang wird in der Beschreibung insbesondere auf die Druckschriften US 3 648 704 (NK 55, Deckblatt), US 3 967 728 (NK 35 und NK 55, Deckblatt), US 4 269 310 (NK 80), GB 2 284 764 (NK 38) und EP 0 677 299 verwiesen, die Verpackungen für Blasenkatheter zum Thema haben, bei welchen die Katheterspitze vor Gebrauch mit einem gelartigen Schmiermittel vor dem Einführen versehen wird. Die zum Einsatz kommenden Schmiermittel werden in einem einreißbaren oder durch Druck zu öffnenden kleinen Beutel (‚rupturable pouch‘) aufbewahrt, der in der Packung gelagert oder dieser beigegeben war. Um einer Beschädigung der Harnröhre beim Einführen in die Blase zu begegnen, müsse der Katheter einen reibungsarmen Oberflächencharakter aufweisen (‚low friction surface character‘), der ein leichtes Gleiten (‚slide easily‘) durch die Harnröhre erlaube, was das Streitpatent als wichtig für die sog. intermittierende Katheterisierung (Abk. IKS), d. h. die mehrmals täglich erfolgende Entleerung der Blase beschreibt (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0004]). Dazu werde der relevante Teil des Katheters mit einer hydrophilen Oberflächenschicht versehen und diese Schicht oder Beschichtung unmittelbar vor dem Gebrauch mit einem flüssigen Quellungsmedium in Kontakt gebracht.
Nachteilig bei den aus dem Stand der Technik bekannten Kathetern sei (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0007]), dass ein Infektionsrisiko bestehe, sofern die Blasenkatheter außerhalb der sauberen Umgebung eines Krankenhauses genutzt würden. Denn dabei werde häufig Leitungswasser als Fluid verwendet, bei dem Probleme im Hinblick auf die Sauberkeit und Asepsis aufträten. Zudem stelle es insbeson- dere für behinderte Benutzer ein großes Problem dar, öffentliche Sanitärbereiche aufzusuchen, um den Katheter zu befeuchten.
2. Vor diesem Hintergrund beschreibt es das Streitpatent als Aufgabe, die Nachteile bereits bekannter Katheter zu überwinden und die Handhabung von Kathetern für die intermittierende Katheterisierung (unabhängig von der Umgebung) zu erleichtern (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0008]).
3. Nach Angaben der Streitpatentschrift wird diese Aufgabe durch ein Blasenkatheterset gelöst, bei dem der gebrauchsfertige Katheter in einem im wesentlich sterilen Zustand direkt in die Harnröhre eingeführt werden kann (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0008]).
3.1. Der nach Hauptantrag verteidigte Anspruch 1 in der geltenden beschränkten Fassung der B2-Schrift lautet nach technischen Merkmalen gegliedert in der maßgeblichen englischen Sprache sowie in deutscher Übersetzung wie folgt:
EN DE A urinary catheter assembly Blasenkatheterset mit comprising at least one urinary catheter,
mindestens einem Blasenkatheter,
2a the catheter having a catheter der Katheter hat eine Katheterröhre,
tube coated on its external sur- die auf ihrer äußeren Oberfläche auf face on a substantial part of its einem wesentlichen Teil ihrer Länge length from its distal end with a von ihrem distalen Ende mit einer hydrophilic surface layer in the hydrophilen Oberflächenschicht in der form of a hydrophilic coating, Form einer hydrophilen Beschichtung beschichtet ist,
2b intended to produce a low-fric- die [hydrophile Beschichtung] ist dazu tion surface character of the vorgesehen, vor Verwendung des catheter by treatment with a Katheters einen reibungsarmen Ober- liquid swelling medium prior to flächencharakter des Katheters durch use of the catheter and Behandlung mit einem flüssigen Quellungsmedium zu erzeugen, und a catheter package,
einer Katheterverpackung,
3a made of a gas impermeable gefertigt aus einem gasundurchlässimaterial formed by a multiple gen Material, das aus einem mehrlayer thermoplastic film mate- schichtigen thermoplastischen Filmrial comprising aluminium,
material besteht, das Aluminium enthält,
3b the package having a cavity die einen Hohlraum zur Aufnahme for accommodation of the des Katheters besitzt,
catheter,
3c wherein the cavity accommo- wobei der Hohlraum das flüssige dates said liquid swelling Quellungsmedium zur Bereitstellung medium for provision of a eines gebrauchsfertigen Katheterready-to-use catheter assem- Sets aufnimmt.
bly.
3.2. Mit den Hilfsanträgen 1 bis 3 wird das Blasenkatheterset in der nachfolgend dargelegten Weise weiter ausgestaltet:
Nach Hilfsantrag 1 dient das Blasenkatheterset dem intermittierenden Selbstkatheterisieren (‚for intermittent self-catheterization‘; neues Merkmal 1I). Die weiteren Patentansprüche bleiben im Übrigen unverändert.
Nach Hilfsantrag 2 kommt hinzu, dass der Hohlraum 2 bis 30 ml des flüssigen Quellungsmediums aufnimmt (‚…, wherein the cavity accommodates 2 to 30 ml of said liquid swelling medium …‘; neues Merkmal 3cII). Die weiteren Patentansprüche bleiben im Übrigen unverändert.
Nach Hilfsantrag 3 kommt hinzu, dass das flüssige Quellungsmedium in einen Speicherkörper aus schwammartigem oder gelähnlichem Material im Hohlraum aufgenommen ist (‚…, and wherein the liquid swelling medium is accommodated in a storage body of spongy or gel-like material in the cavity.‘; neues Merkmal 3cIII). Die weiteren Patentansprüche bleiben im Übrigen unverändert.
4. Als zuständigen Fachmann zur objektiven Problemlösung berufen sieht der Senat einen Ingenieur der Fachrichtung Medizintechnik, der über mehrjährige Erfahrung in der Produktentwicklung und Konstruktion von Blasenkathetern verfügt und sich nicht nur mit der Entwicklung des Blasenkatheters, sondern auch mit der Verbesserung der Verpackung eines Blasenkathetersets befasst.
III.
Die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche nach Hauptantrag und nach den Hilfsanträgen 1 bis 3 erfordern einige Erläuterungen zur Auslegung durch den maßgeblichen Fachmann. Grundlage für die Auslegung bildet dabei das Verständnis des Fachmanns zu Blasenkathetern und zu deren Verpackung am Anmeldetag des Streitpatents, insbesondere sein Wissen um ggf. zu berücksichtigende Unterschiede bei der Verpackung von Blasenkathetern mit unterschiedlicher Applikationsdauer. Da die beanspruchten Prioritäten der Schriften NK 15 (18.9.1996) und NK 16 (1.11.1996) nicht wirksam in Anspruch genommen sind, ist deshalb auf das Verständnis des Fachmanns am Anmeldetag des Streitpatents, 18. September 1997, abzustellen.
Hierbei geht auch der Senat in Bezug auf die Heranziehung der B1-Schrift zur Auslegung der B2-Schrift – wie auch das LG Düsseldorf in seiner Entscheidung (NK 45) – davon aus, dass ein solcher Rückgriff auf die B1-Schrift zu Auslegungszwecken ohne weiteres möglich ist, da sie von Gesetzes wegen zu dem zugelassenen Auslegungsmaterial zählt (vgl. auch Kühnen, Handbuch der Patentverletzung, 10. Aufl. A III.2 Rn. 77).
1. Das Streitpatent offenbart eine Verpackungsanordnung. Eine technisch weiterentwickelte Lösung zu Art und Aufbau der hydrophilen Oberfläche solcher Katheter, die offensichtlich nicht im erfinderischen Fokus lag, ist im Streitpatent nicht beschrieben. Ebenso präsentiert das Streitpatent keine Lösungen betreffend die Stabilität der hydrophilen Beschichtung bei feuchter Lagerung, die auch nicht zwingend beansprucht ist. Das Streitpatent schweigt zu strukturellen Unterschieden zwischen Blasenkathetern, die als Dauerkatheter Verwendung finden, und solchen für die intermittierende Katheterisierung.
Dies gilt auch, soweit die Beklagte Aspekte anführt, wie den Erhalt der Gleitfähigkeit der hydrophilen Beschichtung oder deren Haftfähigkeit auf der Katheterröhre oder darauf abstellt, der Fachmann habe stets nur solche Verpackungsanordnungen im Blickfeld gehabt, welche für einen Katheter zur intermittierenden Selbstkatheterisierung ausgelegt ist. Dabei sei erst Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts mit der Einführung des ‚LoFric’-Katheters durch die Firma A1… ein technischer Durchbruch gelungen. Dieser Katheter sei mit einer hydrophilen Beschichtung aus PVP (Polyvinylpyrrolidon) versehen, die unmittelbar nach der Zugabe eines flüssigen Quellungsmediums (Wasser) oder kurze Zeit danach einen fest an der Katheteroberfläche haftenden Oberflächenfilm mit überragender Gleiteigenschaft bilde, der besser sei als bei einem nicht beschichteten Katheter, auf welchen ein Gel aufgetragen werde (vgl. KAP 13). In diesem Lichte seien die im Streitpatent zitierten Druckschriften NK 26–NK 28 (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0002] Z. 11–13) als Fortentwicklung des ‚LoFric‘-Katheters zu betrachten.
Die Druckschriften NK 26–NK 28 behandeln hydrophile Katheter, darunter teilweise Blasenkatheter, und sind dabei auf die chemische Zusammensetzung der Oberflächenbeschichtung gerichtet, ohne eine Anweisung dahin, wie lange die Katheter im Körper verbleiben sollen. Nach den Ausführungen in NK 28 besteht die Oberflächenbeschichtung aus hydrophilen Polymeren in Form von Hydrokolloiden, die bei Kontakt mit Wasser zu Gelen aufschwellen, welche die niedrige Gleitreibung ermöglichen (vgl. NK 28: S. 5 Z. 14–18).
Im Streitpatent sind weiterhin auch bekannte Verpackungslösungen für „konventionelle“ Blasenkatheter zitiert, die gemeinhin als Gelkatheter bezeichnet werden (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0002] Z. 14 – Abs. [0003] Z. 20). Darunter sind die hinsichtlich ihrer Lehre näher besprochenen Druckschriften US 3 648 704 (NK 55, Deckblatt), US 3 967 728 (NK 35 und NK 55, Deckblatt), US 4 269 310 (NK 80), GB 2 284 764 (NK 38) und EP 0 677 299 gerade nicht durchweg auf Katheter für die intermittierende Katheterisierung gerichtet (vgl. z. B. NK 35: Sp. 1 Z. 30–36), wenngleich die intermittierende Katheterisierung als mögliche Anwendung beschrieben wird (vgl. NK 38: S. 1 Abs. 3).
Hierbei erschloss sich dem Fachmann aus den Angaben des Streitpatents übereinstimmend mit dem Wortlaut für das beanspruchte Blasenkatheterset keine beschränkende Vorgabe einer Anwendungs- bzw. Behandlungsmethode, sondern lediglich, dass die erfindungsgemäße Verpackung auch für den Einsatz intermittierend zu applizierender Katheter geeignet und möglicherweise von Vorteil ist. In der Beschreibung angesprochene Aspekte dahin, dass ein weitgehend steriles Arbeiten in klinischer Umgebung leichter fällt als außerhalb, oder dass unabhängig von der Bauart des Katheters das Einführen möglichst ohne Verletzung der Harnröhre und möglichst ohne Infektionsgefahr vonstattengehen soll, bilden dabei keine neuen Erkenntnisse.
Schon in dem angeführten, Katheterverpackungen für konventionelle Gelkatheter betreffenden Stand der Technik wird auf die Vorteile der aseptischen Handhabung hingewiesen. Die vorgestellten Verpackungen beinhalten ein aktives, sofort einsetzbares Gleitmittel als aufzutragendes Gel (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0003] ‚gellike lubricant’), wonach die im Streitpatent angesprochene Problematik eines Infektionsrisikos außerhalb der sauberen Umgebung eines Krankenhauses und des Zwangs, öffentliche Sanitärbereiche aufzusuchen, um den Katheter zu befeuchten, bereits gelöst sind. Auch die Beklagte bestreitet dies nicht, sondern weist auf die nachteiligen Gleiteigenschaften von Gelkathetern im Vergleich mit hydrophilen Kathetern hin.
Hydrophile Katheter und „konventionelle“ Gelkatheter unterscheiden sich folglich dadurch, dass das gelbildende Material, häufig ein Polymer, als Beschichtung auf der Katheterröhre vorliegt und durch ein Quellungsmedium zu einer gleitfähigen, auf der Röhre im Vergleich zum Gelkatheter oftmals besser haftenden gelartigen Beschichtung reagiert, während bei Gelkathetern das Gel separat verpackt ist und direkt aus der Verpackung auf die Katheterröhre aufgetragen wird, was oft eine im Vergleich schlechtere Haftung bedeutet und zudem mit geringerer Gleitfähigkeit verbunden ist.
Ersichtlich widerspruchsfrei fügt sich auch der vor dem Anmeldetag (und auch vor den Prioritätsdaten) des Streitpatents bekannte Stand der Technik in die Angaben des Streitpatents ein.
Dass gebrauchsfertige Blasenkathetersets unterschiedslos im Krankenhaus und im häuslichen Bereich für die Selbstkatheterisierung zur Anwendung kamen, belegt die Produktbroschüre NK 61, die ausweislich NK 62 vier Jahre vor dem Prioritätsdatum des Streitpatents der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, am Beispiel des ‚LoFric Cath Kit’. Aus der wissenschaftlichen Publikation von Ian Pomfret (KAP 14) geht der Einsatz hydrogelbeschichteter Latexkatheter auch als Dauerkatheter (vgl. KAP 14: S. 246–247 ‚Long-term-catheters’) hervor, wonach sich die Hydrogel-Beschichtung unabhängig von der Applikationsdauer als vorteilhaft erwiesen hat. Als Dauerkatheter dienen dabei solche Blasenkatheter, die bis zu 12 Wochen im Körper verbleiben, während eine kurzzeitige Applikation bei 14 bis 28 Tagen liegt, und die intermittierende Applikation durch Einführen eines Katheters mit einem Kanal zum Entleeren der Blase erfolgt. In diesem Artikel finden auch sich mögliche strukturelle Unterschiede, insbesondere in der Blase zu verankernde Befestigungsmittel, zwischen Dauerkathetern wie Foley-Kathetern und intermittierend zu applizierenden Kathetern beschrieben (vgl. KAP 14: Fig. 1–2, S. 245, 247). Ausweislich NK 48 war die Selbstkatheterisierung spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts geläufig (vgl. NK 48: S. 432 re. Sp. 3. ganzer Abs.) und nicht erst durch den ‚LoFric’-Katheter ermöglicht worden. Eine Unterscheidung von intermittierend zu applizierenden Kathetern und Dauerkathetern durch die Zugabe von Medikamenten in die Katheterbeschichtung, wie sie die Beklagte geltend macht, ist nicht festzustellen (vgl. KAP 14, S. 245, li. Sp. le. 6 Z. ‚… also used to instil medication‘; KAP 13: S. 500 li. Sp. Z. 12–3 v. unten).
In Summe ergibt sich aus fachmännischer Sicht ein wegen der besseren Gleiteigenschaften im Vergleich zu konventionellen Gelkathetern vorteilhafter Einsatz hydrophiler Katheter auf den Anwendungsgebieten der intermittierenden Katheterisierung ebenso wie als Dauerkatheter. Da die strukturellen Ausbildungen beider Kathetertypen fließend ineinander übergehen, wonach eine nachgewiesen wechselseitige Verwendung möglich ist, sieht der Senat keine von der Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts insoweit vorgenommene Beschränkung des Gegenstands des Streitpatents auf intermittierend zu applizierende Katheter gegeben (vgl. KAP 3: S. 47 ff. Pkt. 12.1). Denn ein weitgehend verträgliches Einführen des röhrenförmigen Katheters ohne Verletzung der Urethra wird in der Hauptsache durch eine individuelle Anpassung der Katheterröhre hinsichtlich Durchmesser und Länge an den Benutzer ermöglicht und dies unabhängig von der Applikationsdauer. Selbst wenn die einzuführenden Katheter als Dauerkatheter Befestigungsmittel für die Verankerung in der Blase wie aufblasbare Ballons etc. aufweisen, sind diese, der Anwendung geschuldet, derart ausgestaltet, dass sie im nicht verankerten Zustand nicht wesentlich von der Raumform intermittierend anzuwendender Katheter abweichen. Diese Abweichung beachtet der Fachmann bei der Gestaltung des den Katheter aufnehmenden Hohlraums. Sie stellt jedenfalls kein Ausschlusskriterium dar, das den Fachmann davon abbringt, Verpackungslösungen für Dauerkatheter zu missachten.
Denn der Fachmann erkannte das Kernproblem bei Verpackungen, die gebrauchsfertige Katheter mit hydrophiler Beschichtung bereitstellen sollen, nämlich das Verdampfen des Quellungsmediums über die Lagerdauer. Konsequent verbindet auch das Streitpatent die erfindungsgemäße Verpackungslösung ausschließlich mit dem Problem des Verdampfens (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0010]). Zudem war bekannt, dass hydrophile Beschichtungen von Kathetern schnell klebrig werden, wenn sie antrocknen (vgl. NK 76: Sp. 2 Z. 48–52). Die Frage, ob und in welchem Umfang sich das hydrophile Beschichtungsmaterial über die Lagedauer weiter hinsichtlich Haftvermögen, Verfärbung, ggf. Klebrigkeit etc. nachteilig verändert, mag in die patentgemäße Aufgabe mit hineinspielen, wird aber durch das Streitpatent nicht gelöst.
Was die Gelbeschichtungen anbelangt, war es schon am Anmeldetag des Streitpatents dem Grundwissen des Fachmanns zuzurechnen, dass gattungsgemäß zum Einsatz kommende Gele, i. d. R. Hydrogele (vgl. NK 76: Sp. 1 Z. 45–62, insb. Z. 54), disperse Systeme darstellen aus einem gelbildenden festen Material, das nicht verdampft und ein dreidimensionales Netzwerk ausbildet, sowie aus einer flüssigen Komponente (Quellungsmedium), bei welchen die Poren des Netzwerks durch das flüssige Medium ausgefüllt sind und sich beide Komponenten wechselseitig durchdringen. Somit wird der Fachmann unabhängig davon, ob flüssige Komponente und gelbildendes Material zusammen oder getrennt in der Verpackung vorliegen oder das gelbildende Material die Beschichtung der Katheterröhre eines hydrophilen Katheters bildet, für die Verpackungslösung jedwedes Material im Blickfeld haben, das die Lagerung von Gelen oder Quellungsmedien ermöglicht.
2. Blasenkatheterset (‚urinary catheter assembly’)
Das Set bzw. die Verpackungsanordnung (Merkmal 1) wird nachfolgend an der beispielhaften, für die intermittierende Katheterisierung vorgesehenen Ausgestaltung der Fig. 1 des Streitpatents (vgl. auch NK 43/NK 1: Abs. [0018]–[0024]) erläutert.
Nach dieser Ausführungsform befindet sich der mit einer hydrophilen Oberflächenschicht 6 versehene Katheter in einer aus zwei Folien gebildeten Verpackung 7 (Merkmal 3) mit einem den Katheter in der Gänze aufnehmenden Hohlraum, der in drei Sektoren, nämlich einen den Katheter eng umschließenden Teil 11, einen sich aufweitenden Übergangsbereich 13 und einen aufgeweiteten Bereich 12 aufgeteilt ist. Der mindestens eine zur Einführung in die Urethra geeignete Blasenkatheter 1 (vgl. NK 43: Abs. [0018]; Merkmal 2) und das flüssige, beispielhaft in einem Speicherkörper 14 (‚storage body‘) gelagerte Quellungsmedium (vgl. NK 43: Abs. [0022]–[0023]) befinden sich beide in dem Verpackungshohlraum. Dabei kann das Blasenkatheterset nach Anspruchswortlaut weitere Komponenten aufweisen (vgl. Merkmal 1 ‚comprising‘).
Der geltende Patentanspruch 1 ist allgemein auf einen Blasenkatheter ausgerichtet, der mit Ausnahme der hydrophilen Beschichtung räumlich-körperlich nicht weiter ausgestaltet ist. Entsprechend müssen im Streitpatent genannte ISK-Katheter lediglich für diese Anwendung geeignet sein (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0004] ‚used for intermittent catheterisation’, Abs. [0007], [0008] ‚the performance of intermittent (urinary) catheterisation’, Abs. [0018] ‚intended for intermittent catheterisation’). Dem Streitpatent sind folglich keine räumlich-körperlichen Abhängigkeiten oder gar Unterschiede zwischen verschiedenen Kathetertypen zu entnehmen. Somit ergibt sich aus dem Anspruchswortlaut und der Beschreibung des Streitpatents keine gegenständliche Beschränkung auf einen intermittierenden Blasenkatheter. Nach den Ausführungen oben sind für die dauerhafte Anwendung speziell ausgebildete Blasenkatheter auch ohne weiteres für die intermittierende Katheterisierung geeignet, da die Verankerungsmittel nicht zwingend zur Anwendung kommen müssen.
Bei dem zum Erzeugen eines reibungsarmen Oberflächencharakters der hydrophilen Beschichtung benötigten flüssigen Quellungsmediums (Teilm. 2b, 3c) kann es sich um isotonische oder nicht isotonische wässrige Lösungen handeln, aber auch um beliebige andere die Quellung ermöglichende Flüssigkeiten (vgl. NK 43/ NK 1: Abs. [0022]).
Der Anspruchswortlaut lässt offen, wie das Quellungsmedium in dem Hohlraum vorliegt. Nach Abs. [0023] des Streitpatents (NK 43/NK 1) ist die Aufbewahrung des Quellungsmediums in einem Speicherkörper (‚storage body‘) möglich, beispielsweise einem Gel oder, wie näher behandelt, einem Schwamm (vgl. NK 43/ NK 1: Abs. [0024], [0025], [0029], [0030] und [0033]).
Somit erlauben die den Speicherkörper kennzeichnenden Materialien das Binden und Halten des Quellungsmediums in einem separaten und abgegrenzten Bereich des Hohlraums (‚confined‘). Ersichtlich wird dabei keine für Flüssigkeiten undurchlässige Barriere geschaffen, wie diese bei einer auch gasdichten inneren Verpackung für das Quellungsmittel gegeben wäre, die zum Freisetzen des flüssigen Quellungsmediums zerstört werden müsste.
3. Hydrophile Beschichtung der Katheterröhre (‚hydrophilic coating‘; Merkmal 2a i. V. m. 2b)
Das Streitpatent gibt geeignete hydrophile Polymere für die hydrophile Beschichtung an (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0002] Z. 12–13). Nach dem Wortlaut des Patentanspruchs ist die hydrophile Beschichtung dazu vorgesehen, einen reibungsarmen Oberflächencharakter der beschichteten Katheterröhre zu ermöglichen. Ein Zeitpunkt, zu dem die hydrophile Beschichtung auf die Katheterröhre aufgebracht wird, ist nicht beansprucht.
Die Beklagte versteht die „hydrophile Beschichtung“ als Endresultat eines Fertigungsverfahrens nach der deutschen DIN-Norm 8580 (vgl. KAP 15a, KAP 15b), bei dem ein formloser Stoff auf eine Grundlage aufgebracht wird, was bereits wegen des maßgeblichen Wortlauts des Streitpatents in englischer Sprache nicht greifen kann. Gerade weil sich das Streitpatent nicht zum Beschichtungsverfahren verhält (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0020] ‚… a hydrophilic surface coating of a kind known per se, …’; Unterstreichung hinzugefügt), bildet die Beschichtung das Endprodukt eines in der Durchführung offenen Beschichtungsverfahrens und ist allgemein als eine Schicht zu verstehen, bei der ein weiterer Stoff in einer flächen- mäßigen Ausdehnung über einem Basismaterial vorhanden ist. Genau dieses Verständnis ergibt sich auch aus den von der Klägerin angeführten englischsprachigen und damit maßgeblichen Druckschriften NK 65 und NK 66. Angaben zum Haftvermögen der hydrophilen Beschichtung auf der Katheterröhre oder deren Gleitvermögen sind weder der Beschreibung noch dem Anspruchswortlaut des Streitpatents zu entnehmen.
Von besonderem Interesse ist insoweit die Druckschrift NK 19. Dort wird ein von der Beklagten als nicht erfindungsgemäß gewertetes und als „Fügen“ bezeichnetes Aufbringen der hydrophilen Beschichtung (‚…by slipping a thin tube from said hydrophilic swelled copolymer onto said tubular device.’) als allen anderen unter dem streitpatentgemäßen Begriff ‚coating‘ subsumierten Beschichtungsverfahren (‚dipping‘, ‚spraying‘, ‚painting‘) überlegen ausgewiesen (vgl. NK 19: Sp. 5 Z. 54– 62). In NK 19 findet sich kein Hinweis auf Schwierigkeiten bei der feuchten Lagerung des hydrophilen Katheters.
Was das Haftvermögen der Beschichtung anbelangt, trifft die Beschreibung des Streitpatents, wonach hydrophil beschichtete Katheter als erfindungsgemäß dargelegt sind (NK 43/NK 1: Sp. 1 Z. 11–13) und unabhängig davon Verpackungslösungen für konventionelle Gelkatheter angesprochen sind, zwischen beiden Arten der Beschichtung keine zwingende Unterscheidung (NK 43/NK 1: Sp. 1 Z. 14–29).
Ein gebrauchsfertiger Blasenkatheter (‚ready to use’) besitzt eine gleitfähige Oberfläche. Insoweit besteht kein Unterschied zwischen Gelkathetern, hydrophilen Kathetern oder auf andere Weise gebrauchsfertig hergerichteten Kathetern.
4. Zur Verpackung (‚package‘; Merkmale 3, 3a, 3b, 3c)
Wie die Fig. 3 der B2/B1-Schrift (NK 43/NK 1) i. V. m. der oben gezeigten Fig. 1 zeigen, kann der gesamte Katheter in einer aus zwei miteinander verschweißten Folien 8, 9 gebildeten Verpackung vorliegen (vgl. NK 43/NK 1: Fig. 1; Bz. 10; Merkmal 3). Dabei ist eine manuelle Trennung voneinander möglich, indem die Verschweißung als ‚peel off‘-Verbindung 10a ausgebildet ist (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0014]–[0015], [0028]).
In dem Hohlraum der Katheterverpackung (Merkmale 3b, 3c) befindet sich das flüssige Quellungsmedium an beliebiger Stelle. Soweit nach Teilmerkmal 3c durch das Quellungsmedium die Bereitstellung eines gebrauchsfertigen Katheter-Sets ermöglicht wird, ergibt sich diese Eigenschaft zwingend nicht nur aus dem Quellungsmedium, sondern redundant aus den drei Set-Komponenten Verpackung, Blasenkatheter und Quellungsmedium. Die Gebrauchsfertigkeit macht eine angefeuchtete hydrophile Oberfläche des Blasenkatheters notwendig.
Wenngleich nach dem Anspruchswortlaut der Hohlraum das Quellungsmedium aufnimmt (Merkmal 3c: ‚accommodates‘) und nur für die Aufnahme des Katheters ausgebildet ist (Merkmal 3b: ‚for accommodation of the catheter‘), erschließt sich aus der Verbindung der beiden Merkmale kein anderes Verständnis als ein gemeinsames Vorliegen von Quellungsmedium und Katheter im (geschlossenen) Hohlraum. Es besteht damit zwangsläufig eine Fließverbindung von Flüssigkeiten (‚liquid flow communication‘), d. h. es ist ein ungehinderter Flüssigkeitsaustausch zwischen dem Hohlraum mit dem Katheter und dem Raum des Quellmediums vorhanden.
Das Verpackungsmaterial besteht aus einem mehrschichtigen, d. h. mehr als zwei Schichten aufweisenden thermoplastischen Filmmaterial (Teilmerkmal 3a), das Aluminium enthält. Im einfachen Fall kann dies durch eine metallisierte Folie erfüllt werden. Das Material lässt sich in einem bestimmten Temperaturbereich (thermo- plastisch) reversibel verformen, solange nicht durch Überhitzung thermische Zersetzung des Materials einsetzt. Das Aluminium kann nach dem Anspruchswortlaut in beliebiger Form, z. B. ionisch oder metallisch und ebenso in jedweder räumlichkörperlichen Ausgestaltung (z. B. als Folie, Pulver, kolloidal etc.) vorliegen.
Schließlich wird die Gasundurchlässigkeit des Verpackungsmaterials (Teilm. 3a) im Streitpatent näher beschrieben und dahingehend definiert (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0010]), dass eine Dichtigkeit gegenüber Diffusion durch Verdampfung des flüssigen Quellmediums und damit eine Haltbarkeitsdauer von bis zu 5 Jahren, typischerweise 36 Monate, für die Aufbewahrung des vorbehandelten Katheters ermöglicht wird. Damit einhergehend ist auch die Verbindung der Filmmaterialien gasdicht ausgebildet (vgl. NK 43/NK 1: Abs. [0012] ‚gas impermeable joint‘; Abs. [0034] ‚gas-impermeable seal‘).
Nähere Angaben zum Verpackungsmaterial werden im Streitpatent mit Ausnahme von Aluminium als Bestandteil nicht gemacht. Dem Fachmann erschließen sich damit die gattungsgemäß geläufigen gasdichten thermoplastischen Verpackungsmaterialien, wie z. B. Polyethylen (PE), das in der ‚high density‘-Form auch in der zur Begründung der Priorität des Streitpatents herangezogenen Schrift NK 16 genannt ist (vgl. NK 16: S. 7 Z. 22–24 ‚a gas impermeable thermoplastic film material such as high density polyethylene‘), und weitere im Stand der Technik beschriebene Verpackungsmaterialien (vgl. NK 43: Abs. [0002] oder NK 20– NK 22).
5. Von den zusätzlich in die Hilfsanträge aufgenommenen Merkmalen gestaltet die Zweckangabe nach Merkmal 1I das nach Streitpatent beanspruchte Blasenkatheterset nur dahingehend weiter aus, dass das geschützte Erzeugnis für den genannten Zweck oder die genannte Funktion geeignet sein muss (BGH GRUR 2006, 923 – Luftabscheider für Milchsammelanlage; BGH GRUR 2009, 837 – Bauschalungsstütze). Danach umfasst das Blasenkatheterset nach Patentanspruch 1 auch mit dem Merkmal 1I weiterhin alle Katheter mit einer Eignung für die intermittierende Selbstkatheterisierung.
Die Volumenangabe für das in flüssiger Form im Hohlraum vorliegende Quellungsmedium nach Teilmerkmal 3cII bedarf als definierte Größe mit SI-Einheit keiner weiteren Auslegung.
Soweit nach Teilmerkmal 3cIII ein Speicherkörper aus schwamm- oder gelartigem Material hinzukommt, ist dieser Körper wegen der unterschiedlichen Bezeichnung im Kontext des Streitpatents als ein von der hydrophilen Oberflächenschicht nach Merkmal 2a getrennt vorliegendes Material zu betrachten, wenngleich es sich in beiden Fällen auch um gelähnliche Stoffe handeln kann.
IV.
Der von der Klägerin geltend gemachte Nichtigkeitsgrund der unzulässigen Erweiterung des Inhalts der Anmeldung nach Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 3 IntPatÜG, Art. 138 Abs. 1 lit. c) EPÜ hinsichtlich der Gegenstände nach Haupt- und Hilfsantrag bleibt ohne Erfolg. Denn alle durchgeführten Änderungen gehen in zulässiger Weise aus den Unterlagen vom Anmeldetag als erfindungsgemäße Lehre hervor.
1. Soweit die Klägerin aus den genannten Gründen die Lehre in den Patentanspruch 1 bereits wegen der fehlenden Aufnahme der Merkmale „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ (‚liquid flow communication’) und „Kompartiment“ (‚compartment’) als gegenüber dem Inhalt der ursprünglichen Anmeldung unzulässig geändert sieht, teilt der Senat diese Auffassung nicht.
Insoweit ist zunächst hervorzuheben, dass für die Beurteilung des Nichtigkeitsgrundes des Art. II § 6 Nr. 4 IntPatÜG bereits nach dem Wortlaut bei einem aus einer Teilanmeldung hervorgegangenen Patent auf die „frühere Anmeldung“, das heißt auf die Stammanmeldung abzustellen ist, hier die NK 3. Ob darüber hinaus auch die Teilanmeldung NK 2 zusätzlich auf eine ausreichende Offenbarung zu überprüfen ist (hierzu ausführlich Senat BPatG Mitt. 2015, 324 – Brustpumpe)
kann vorliegend dahinstehen, da sich der Offenbarungsgehalt der NK 3 von der NK 2 nicht unterscheidet.
Gemäß den Patentansprüchen 1 bis 2 der Anmeldeunterlagen (vgl. NK 2, NK 3) wird zutreffend zwischen einem „Hohlraum“ zur Aufnahme des Katheters und einem „Kompartiment“ zur Aufnahme des Quellungsmediums unterschieden, wobei beide Einheiten in einer „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ stehen. Weiter wird dargelegt, dass das „Kompartiment“ mit dem „Hohlraum“ integriert vorliegen (vgl. NK 2: Abs. [0014] Z. 53–55, NK 3: S. 4 Z. 10–15 und die auf die Patentansprüche 1–2 zurückbezogenen Patentansprüche 5 und 3) und die Flüssigkeit auch frei in den „Hohlraum“ eingebracht werden kann, was zu einer direkten Aktivierung der hydrophilen Oberfläche führt (vgl. NK 2: Abs. [0014], [0037], NK 3: S. 4 Z. 10–19, S. 9 Z. 32 – S. 10 Z. 11). Wegen der Gasundurchlässigkeit der Verpackung sei ein schwammartiges Material zur Aufbewahrung des Quellungsmediums nicht notwendig (vgl. NK 2: Sp. 6 Z. 13–15, NK 3: S. 9 Z. 32–34). Das bedeutet jedoch nicht, dass eine solche Ausgestaltung keinen Teil der Erfindung bildet. In Fig. 1 des Streitpatents ist offensichtlich die integrale Ausbildung des Kompartiments mit dem Hohlraum des Katheters im Sinne der Bildung eines als (gemeinsamer) Hohlraum zu benennenden Teils der Verpackung verwirklicht, welcher eine Übertragung des flüssigen Quellungsmediums auf die Oberfläche des Katheters erlaubt (vgl. NK 2: Abs. [0011], NK 3: S. 3 Z. 27–32). Das Kompartiment 12 (vgl. NK 2: Abs. [0031], NK 3: S. 8 Z. 17–22) stellt dabei die Endsektion des durch die Schweißnaht 10 gebildeten (gemeinsamen) Hohlraums dar. Wie schon die Patentanmeldung ausführt, kann die Flüssigkeit durch Druck auf die Wände des Kompartiments in den Hohlraum gebracht werden (vgl. NK 2: Abs. [0013], NK 3: S. 4 Z. 3– 9), wonach eine „Fließverbindung für Flüssigkeiten“ vorliegt. Damit ist dem Fachmann die Möglichkeit, eine Flüssigkeit vom Speicherkörper zum Katheter zu leiten, indem der Benutzer z. B. das flüssige Quellungsmedium zu dem gewünschten Aktivierungszeitpunkt aus dem Speicherkörper herausdrückt, ursprünglich offenbart.
Der Wegfall der Merkmale ‚compartment’ und ‚liquid flow communication’ in Patentanspruch 1 des Streitpatents resultiert somit aus der ursprünglich offenbarten integralen Ausbildung der beiden Verpackungsteilräume. Eine unzulässige Erweiterung ist damit jedoch nicht verbunden, denn dem Fachmann ist bewusst, dass es bei einer integralen Ausbildung auf die Lage des Speicherkörpers in dem (gemeinsamen) Hohlraum nicht ankommt, der inhärent eine „Verbindung für Flüssigkeiten“ und von durch die Flüssigkeit verursachten Dampf vom Bereich des Speicherkörpers in den Bereich der Katheteroberfläche zulässt.
Schließlich führt die Klägerin noch an, dass die Fig. 12 der A1-Schrift (NK 2) eine Weiterentwicklung der dort gezeigten zweiten Ausführungsform nach Fig. 9 mit einer ursprünglich durch Druck zu öffnenden Ampulle (‚ampoule 54‘) darstelle, die jedoch nicht mehr beansprucht sei. Sie macht geltend, dass in Fig. 12 nicht, wie von Patentanspruch 1 gefordert, das flüssige Quellungsmedium in dem „Hohlraum“ für den Katheter aufgenommen ist. Bezüglich der Aufnahme des flüssigen Quellungsmediums in den Hohlraum ist auch nach Fig. 12 eine integrale Ausbildung der Verpackung für alle Komponenten erfüllt.
Was Fig. 12 als streitpatentgemäße Ausführungsform betrifft, ist der Senat der Auffassung, dass der Leser dieser Zeichnung mangels Erläuterung des Bz. 54 entweder kein verschlossenes Kompartiment entnimmt, das jedoch in der Patentanmeldung beschrieben ist, oder, dass er bei entgegenstehender Annahme den Widerspruch in der Beschreibung nicht aufzulösen vermag und die Anmeldeunterlagen heranzieht, um zu erkennen, dass das Ausführungsbeispiel in Fig. 12 nicht unter die Lehre des Patentanspruchs 1 fällt (zur Zulässigkeit BGHZ 194, 107 – Polymerschaum; BGH GRUR 2015, 875 – Rotorelemente).
2. Auch die Gegenstände der Hilfsanträge sind zulässig. Sie finden sich, wie nachfolgend dargelegt, in den Unterlagen der Stammanmeldung (NK 3), der Teilanmeldung (NK 2), des erteilten (B1-Schrift: NK 1) sowie des beschränkt aufrechterhaltenen Patents (B2-Schrift: NK 43).
2.1. Teilmerkmal 1I (‚for intermittent self-catherization’): Der Ausdruck Selbstkatheterisierung geht nicht wörtlich aus den Anmeldeunterlagen hervor, ergibt sich aber aus den im Streitpatent geschilderten Problemen von Nutzern bei der Applikation der Katheter, u. a. in öffentlichen Toiletten, wo eine Assistenz nicht zugegen ist (vgl. NK 3: S. 2 Z. 23 – S. 3 Z. 12, S. 7 Z. 6–12; NK 2: Abs. [0007]–[0008], [0026]; NK 1 und NK 43: jew. Abs. [0007]–[0008], [0018]).
2.2. Teilmerkmal 3cII (‚2–30 ml of’) ist offenbart in NK 3 (S. 9 Z. 6–7), NK 2 (Abs. [0033] Z. 47–49), NK 1 (Abs. [0025] Z. 43–45) und NK 43 (Abs. [0025] Z. 35–37).
2.3. Teilmerkmal 3cIII (‚liquid swelling medium accommodated in a storage body of spongy or gel-like material in the cavity’) ist offenbart in NK 3 (S. 4 Z. 27–35, S. 8 Z. 19–22), NK 2 (Abs. [0016], [0031]), NK 1 und NK 43 (jew. Abs. [0023]) und in Fig. 1 dieser Druckschriften und aus den Gründen, die den Wegfall der Merkmale ‚compartment’ und ‚liquid flow communication’ rechtfertigen, gleichermaßen zulässig.
V.
Soweit sich der Nichtigkeitsangriff der Klägerin hinsichtlich des Merkmals ‚hydrophilic coating’ bzw. ‚hydrophilic surface layer’ nach Merkmal 2a gemäß Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 2 IntPatÜG, Art. 138 Abs. 1 lit. b) EPÜ auf fehlende Ausführbarkeit der geltenden Patentansprüche, insbesondere auf die von der Beklagten zum Thema gemachte Lagerfähigkeit des Katheters, richtet, bleibt dieser Angriff ohne Erfolg.
Die Klägerin stützt sich in ihrem Vorbringen auf die Behauptung der Beklagten, dass bekanntermaßen die Haftung zwischen Beschichtung und Katheterkörper bei feuchter Lagerung problematisch sei und feucht gelagerte Katheter klebrige Eigenschaften annähmen. Die Beklagte hat hierzu bereits widersprüchlich ausgeführt, indem sie im Einspruchsverfahren das Gegenteil geltend gemacht hat (vgl. NK 70: S. 6 Rn. 3.2.1). Selbst wenn die von der Beklagten getesteten Materialien sich als insoweit problematisch erwiesen haben, worauf die Druckschriften NK 58 und NK 71 hindeuten, bildeten hydrophil beschichtete Katheter einen geläufigen Stand der Technik, für welche das Streitpatent in Form der NK 43/NK 1 in Abs. [0002] mit den genannten Druckschriften verschiedene polymere Materialien auflistet, die der Fachmann auf ihre Eignung untersuchen wird. Das Streitpatent selbst gibt keine Lehre an, wie eine Katheterbeschichtung bzw. eine Katheterverpackung auszugestalten ist, um eine dauerhaft einem Quellungsmedium ausgesetzte hydrophile Oberfläche für längere Lagerzeiten stabil und verwendbar zu halten. Dabei ist aber festzuhalten, dass die Verpackungslösung des Streitpatents gerade nicht zwingend eine bereits aktivierte Geloberfläche erfordert. Das Quellungsmedium kann durchaus im Speicherkörper gelagert bleiben und erst durch Druck freigesetzt werden. Der Fachmann wird sich folglich den literaturbekannten hydrophilen Beschichtungsmaterialien zuwenden und sich bei den Beschichtungsverfahren nicht, wie es die Beklagte getan hat, auf das Verfahren der Tauchbeschichtung beschränken, um zur Lösung der Doppelbeschichtung nach NK 72 zu gelangen, sondern auch weitere Methoden der Beschichtung untersuchen, wie das von der Beklagten als „Fügen“ bezeichnete Verfahren, nämlich das Überziehen des röhrenförmigen Katheters mit einer Röhre aus hydrophilem Material, das im vorveröffentlichten Stand der Technik bereits zur Anwendung gebracht wurde. In NK 19 und im übrigen Stand der Technik findet sich kein Hinweis auf Schwierigkeiten bei der feuchten Lagerung. Somit kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich derart aufgezogene Schichten im aktivierten Zustand als nachteilig im Lagerprozess erweisen. Auch die Beklagte hat zu auf solche Weise gebildeten Beschichtungen nichts ausgeführt.
VI.
1. Das Blasenkatheterset nach Patentanspruch 1 ist neu, insbesondere findet sich in dem im Verfahren geltend gemachten Stand der Technik in keiner der Katheterverpackungen betreffenden Druckschriften ein Katheter und Quellungsme- dium aufnehmendes gasundurchlässiges, mehrschichtiges thermoplastisches und aluminiumhaltiges Verpackungsmaterial nach Merkmal 3a.
2. Das Blasenkatheterset nach Patentanspruch 1 gemäß Hauptantrag beruht nicht auf einer erfinderischen Tätigkeit. Für die Beurteilung, ob eine beanspruchte Lösung auf einer erfinderischen Tätigkeit beruht, ist von dem auszugehen, was die Erfindung gegenüber dem Stand der Technik im Ergebnis tatsächlich leistet (st. Rspr. BGH GRUR 2010, 607 – Fettsäurezusammensetzung; GRUR 2010, 602 – Gelenkanordung) und zu fragen, ob für den Fachmann ausgehend vom Stand der Technik die erfindungsgemäße Lehre nahelag.
2.1. Demgemäß orientiert sich auch die Formulierung der von der Erfindung gelösten, objektiven Aufgabe allein an dem, was diese gegenüber dem Stand der Technik tatsächlich, geleistet hat (BGH GRUR 2010, 607 – Fettsäurezusammensetzung; GRUR 2003, 693 – Hochdruckreiniger), hier auf die Bereitstellung eines Verpackungssets für hydrophile Blasenkatheter, das nach einer Lagerdauer und unabhängig von einer Fremdquelle für die Gleitbeschichtung die Bereitstellung der hydrophilen Blasenkatheter in gebrauchsfertiger, d. h. gleitfähiger Form ermöglicht.
Insoweit ist zunächst hervorzuheben, dass der zur Problemlösung berufene Fachmann am Anmeldetag hinsichtlich des Verpackungsmaterials ein bestimmtes fachmännisches Vorwissen besaß. So konnte der Fachmann bereits auf sein in der NK 20 (‚Medical Device Packaging Handbook‘) niedergelegtes Fachwissen zurückgreifen. Das Buch ist speziell auf die Verpackung von Medizinprodukten und noch spezieller auf die Verpackung von Gelen gerichtet und offenbart dem Fachmann bereits einen metallisierten und mit Polyethylen laminierten Polyesterfilm (vgl. NK 20: S. 88, 1. vollst. Abs.), was i. V. m. dem Material der ersten Wahl, nämlich Aluminium (vgl. NK 20: S. 87 2. vollst. Abs. ‚aluminium foil’) dem Merkmal 3a voll entspricht.
Auch Verpackungslösungen für Blasenkatheter nutzen die vorteilhaften Eigenschaften dieses Materials seit langem. So offenbart die die Verpackung eines hydrophilen Blasenkatheters lehrende und somit gattungsgemäßen Stand der Technik bildende Druckschrift NK 73 thermoplastische Aluminiumlaminate und ihre Eigenschaft als wasserundurchlässiges Material für die Lagerung des Quellungsmediums (vgl. NK 73: S. 10 Z. 24–27). Dass bei Gelkathetern auch Gele in solchen Verpackungsmaterialien gelagert werden, belegt schon der im Streitpatent zitierte Stand der Technik (vgl. NK 35: Sp. 2 Z. 45–54).
Die patentgemäße Lösung und Lehre erschließt sich dem Fachmann ausgehend von diesem Vorverständnis als Bereitstellung eines Blasenkathetersets, das dem Benutzer ermöglicht, den vorher zu lagernden hydrophilen Katheter weitgehend steril und gebrauchsfertig, kurzum direkt oder mit minimaler Vorbereitung (z. B. händischer Druck auf die Verpackung am Ort des Speicherkörpers) der Verpackung zu entnehmen.
Die sterile Bereitstellung des gebrauchsfertigen Katheters war danach am Anmeldetag bereits bei Gelkathetern bekannt. Die wesentlichen Unterschiede und damit die Leistung des Streitpatents sind darin zu sehen, dass bei Gelkathetern das abgepackte Gel – umständlicher als bei der erfindungsgemäßen Lösung – auf die Katheterröhre aufzutragen ist, wobei diese Beschichtung im Vergleich zum hydrophilen Katheter weniger stark haftet und darin, dass ein hydrophiler Katheter erfindungsgemäß ohne Öffnen der Verpackung in den aktivierten Zustand gebracht werden kann.
Ohne dass es einer weiteren Erläuterung bedarf, können sowohl hydrophile Katheter als auch Gelkatheter nach der Lagerung immer nur dann gebrauchsfertig vorliegen, wenn das Quellungsmedium währenddessen nicht verdampft, im erfindungsgemäßen Fall das auf die hydrophile Schicht aufzubringende oder aufgebrachte Quellungsmedium, bei Gelkathetern das als Gelbestandteil vorliegende Quellungsmedium.
3. Für die Frage der Veranlassung zur Problemlösung ist zu beachten, dass es für das Begehen eines von den bisher beschrittenen Wegen abweichenden Lösungswegs – abgesehen von dem hier nicht vorliegenden Fall, in dem es für den Fachmann auf der Hand liegt, was zu tun ist – in der Regel zusätzlicher, über die Erkennbarkeit des technischen Problems hinausreichender Anstöße, Anregungen, Hinweise oder sonstiger Anlässe dafür, die Lösung des technischen Problems auf dem Weg der Erfindung zu suchen (BGH GRUR 2009, 746 – Betrieb einer Sicherheitseinrichtung).
Hierbei bildet der Stand der Technik den Ausgangspunkt seiner Überlegungen und das Sprungbrett für eine mögliche Problemlösung, wobei die Einordnung eines bestimmten Ausgangspunkts als – aus ex-post-Sicht – nächstkommender Stand der Technik weder ausreichend (GRUR 2017, 498 – Gestricktes Schuhoberteil; BGHZ 179, 168 = GRUR 2009, 382 Rn. 51 – Olanzapin) noch erforderlich ist (GRUR 2009, 1039 – Fischbissanzeiger) und die Wahl des Ausgangspunkts deshalb der Rechtfertigung bedarf. Diese liegt in der Regel in dem Bemühen des Fachmanns, für einen bestimmten Zweck eine bessere oder andere Lösung zu finden, als sie der Stand der Technik zur Verfügung stellt (BGHZ 179, 168 – Olanzapin; BGH GRUR 2017, 148 – Opto-Bauelement).
Insoweit kann dahingestellt bleiben, ob die Druckschriften NK 18/19, NK 24a, NK 31 und NK 73 für den Fachmann beachtliche Ausgangspunkte bilden. Denn die Lösung des bereits angesprochenen Kernproblems der angestrebten einfachen Handhabung und der Optimierung der Verpackung unter Vermeidung des Verdampfens des darin enthaltenen Quellungsmediums lag für den Fachmann jedenfalls ausgehend von der Druckschrift NK 29 auf der Hand.
3.1. Als im Prioritätsintervall des Streitpatents veröffentlichte Druckschrift bildet die WO 96/30277 A1 (NK 29) einen nach Art. 56 EPÜ beachtlichen Stand der Technik, da das Streitpatent die Prioritäten NK 15 und NK 16 nicht in Anspruch nehmen kann. Denn dort ist ein Aluminium enthaltenes mehrschichtiges Filmmaterial (Merkmal 3a) nicht als zur Erfindung gehörend offenbart. Art. 87 Abs. 1 EPÜ setzt jedoch für eine wirksame Inanspruchnahme der Priorität voraus, dass die mit der Nachanmeldung beanspruchte Merkmalskombination in der Voranmeldung in ihrer Gesamtheit als zu der angemeldeten Erfindung gehörend offenbart ist (st. Rspr. GRUR 2012, 149 – Sensoranordnung; GRUR 2008, 597 – Betonstraßenfertiger; GRUR 2002, 146 – Luftverteiler). Maßgeblich ist deshalb der Anmeldetag des Streitpatents. Dies ist auch zwischen den Parteien nicht im Streit.
Die NK 29 bildet hierbei auch einen für den Fachmann zu beachtenden Ausgangspunkt, auf den er sein Augenmerk richtete. Vorgestellt wird dort ein steril handhabbarer Blasenkatheter für die intermittierende Selbstkatheterisierung (vgl. NK 29: S. 1 Z. 3–7, S. 2 Z. 21–31, Fig. 1; Merkmale 1, 2).
Die Katheterröhre trägt auf einem wesentlichen Teil ihrer Oberfläche, anwendungsbedingt ausgehend von ihrem distalen Ende her, eine hydrophile Oberflächenschicht in der Form einer durch Anfeuchten gleitfähig gestaltbaren und damit hydrophilen Beschichtung (vgl. NK 29: S. 2 Z. 32– 36, S. 7 Z. 23–36 und Patentanspruch 2; Merkmale 2a, 2b). Zum Stand der Technik werden auch die im Streitpatent zitierten Druckschriften NK 26 und NK 27 angeführt (vgl. NK 29: S. 3 Z. 6–7), die Blasenkatheter mit hydrophilen Beschichtungen offenbaren. Auch nach dem Dafürhalten der Beklagten handelt es sich bei der NK 29 um einen Stand der Technik, der im Blickfeld des Fachmanns liegt.
Weiter offenbart die NK 29 in den Fig. 1, 5 eine Katheterverpackung (Merkmal 3) mit einem Hohlraum zur Aufnahme des Katheters, der entsprechend Teilmerk- mal 3c die Funktion hat, das flüssige Quellungsmedium zur Bereitstellung eines gebrauchsfertigen Kathetersets aufzunehmen (vgl. NK 29: S. 7 Z. 37 – S. 8 Z. 4).
Wie auch die Klägerin einräumt, offenbart die NK 29 nicht unmittelbar eine Ausführungsform, nach der das Quellungsmedium schon in der Verpackung enthalten und der Katheter direkt gebrauchsfertig ist (Merkmal 3c). Gemäß den Ausführungen in der Beschreibung (vgl. NK 29: S. 8 Z. 30–35 ‚The method and the applicator according to the invention is not restricted to use in connection with a catheter of the kind which requires moistening prior to the application, but may to the same extent be used with a catheter which is packed in a ready-for insertion state’; Unterstreichung hinzugefügt) ist die Verpackung für einen gebrauchsfertigen Katheter geeignet. Nach dem Gesamtkontext der NK 29 handelt es sich danach um den bereits angefeuchteten hydrophilen Katheter. Dagegen meint die Beklagte, dass die Verpackung eines „konventionellen“ Gelkatheters angesprochen sei. Gelkatheter sind in der NK 29 mit keinem Wort erwähnt, sodass der in dieser Passage als Möglichkeit geschilderte gebrauchsfertige Zustand genau dem des Streitpatents, nämlich dem eines aktivierten hydrophilen, der Verpackung direkt zu entnehmenden Katheters entspricht.
Somit gab die NK 29 dem Fachmann die unmittelbare Anregung für ein Quellungsmedium als Bestandteil der Verpackungsanordnung (Merkmal 3c). Dies auch schon deshalb, weil die NK 29 auf eine verbessert handzuhabende Verpackung abzielt (vgl. NK 29: S. 2 Z. 32–33) und sich dem Fachmann mit der in der Fig. 5 vorgestellten umständlichen Handhabung zweier Komponenten, dem zu handhabenden Verpackungsset und dem separaten Behälter für das Quellmedium, keine körperlich eingeschränkten Personen leicht zumutbare Lösung darbietet. Dies umso mehr, als Komplettlösungen bei „konventionellen“ Gelkathetern bereits verwirklicht waren. Somit kommt der Fachmann nicht umhin, diese Passage im Kontext der Gesamtoffenbarung zu verstehen.
Selbst wenn der Fachmann, ferner liegend, bei der Lektüre dieser Passage nur Gelkatheter im Blick haben sollte, wusste er um die Verpackungen solcher Gele und berücksichtigt das insoweit bekannte Verpackungsmaterial auch für getrennt vorliegende Gelkomponenten.
3.2. Der Auffassung der Beklagten, die NK 29 lehre keine gasundurchlässige Verpackung, widerspricht eindeutig die Offenbarung der NK 29, da die Strahlungssterilisation (NK 29: S. 4 Z. 31–32) neben der Gassterilisation als Sterilisationsmethode beschrieben wird, welche stets keine gasdurchlässige Verpackung fordert. Damit übereinstimmend lehrt die NK 29 als Verpackungsfolien (‚foil blank‘) Plastiklaminate, also Thermoplasten, Metallfolien und/oder Papier (vgl. NK 29: S. 6 Z. 6– 8) einer aus zwei solcher Folien gebildeten Verpackung (vgl. NK 29: Abstract). Zwar ist die spezielle Ausgestaltung nach Merkmal 3a in NK 29 nicht unmittelbar offenbart, sie erschließt sich dem Fachmann allerdings als in NK 29 für die Lagerung zu berücksichtigendes und beabsichtigtes Verpackungsmaterial, für welches sein Fachwissen nach NK 20 oder die bereits Verpackungslösungen präsentierenden Druckschriften NK 73 oder NK 35 das Sprungbrett zu den geläufigen für Gele und Quellungsmittel verwendeten Materialien bildet.
Auch soweit die Beklagte bei der Wahl des Verpackungsmaterials eine rückschauende Betrachtung verwirklicht sieht, vermögen ihre Ausführungen nicht zu überzeugen. Die Beklagte führt an, der Fachmann wisse, dass für ein Blasenkatheterset mit mehreren Komponenten verschiedene Aspekte von Bedeutung sind, und die Verbesserung eines Aspektes mit der Verschlechterung eines anderen Aspektes einhergehen könne. Insbesondere wisse der Fachmann, dass er die mit der NK 29 bereitgestellte Lehre einer hervorragenden Gleitfähigkeit des Katheters nicht verschlechtern bzw. kompromittieren durfte. Zudem sei der NK 29 nichts zur Problematik der Lagerung zu entnehmen, weshalb diese Druckschrift keinen Anlass zu der erfindungsgemäßen Wahl des Verpackungsmaterials gebe.
Diese Ausführungen vermögen schon deshalb nicht zu überzeugen, weil die NK 29, ebenso wie das Streitpatent, nichts zur Gleitfähigkeit ausführt und weil es bereits bei Gelkathetern Stand der Technik war, Sets mit von äußeren Quellen unabhängigen Schmiermitteln bereitzustellen. Der Fachmann hätte keine von der Beklagten geltend gemachte Kompromittierung der Gleiteigenschaften erwartet, zumal keine entsprechenden Untersuchungen publiziert waren. Zudem würde er geringfügige Veränderungen um des Vorteils der Komplettlösung willen in Kauf nehmen. Schließlich spricht die NK 29 explizit als Verpackungsmaterialien Laminate und auch solche mit Metallfolien an, welche sich dem Fachmann aufgrund seines Fachwissens als besonders dampfundurchlässig und folglich als Verpackungsmaterial der Wahl anbieten.
3.3. Somit hat der Patentanspruch 1 nach Hauptantrag keinen Bestand, weil die darin gegenständliche Lehre ausgehend der NK 29 in Verbindung mit dem Fachwissen des angesprochenen Fachmanns (ausgewiesen durch NK 20, NK 77 und NK 35) nahelag.
Zur selben Einschätzung von dem mit NK 29 aufgezeigten Stand der Technik (geführt jeweils als „Rødsten“) gelangten auch der Gerichtshof Den Haag (NK 57, NK 57a) und der High Court Of Justice (NK 60). Auch der Beschluss der Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts vom 23. Februar 2017 (KAP 3a) steht diesem Ergebnis bereits deshalb nicht entgegen, weil die NK 29 (dort als D4 geführt) dort von den Einsprechenden, nicht zitiert worden war und deshalb in der Entscheidung keine Relevanz besaß.
4. Die weiteren Patentansprüche nach Hauptantrag bedurften keiner gesonderten Prüfung. Nach der Rechtsprechung des Senats bringt der Patentinhaber mit der Einreichung von Anspruchssätzen seinen Willen zum Ausdruck, in welcher Reihenfolge und in welcher Form er das Streitpatent beschränkt verteidigen will und eine Prüfung wünscht. Es besteht deshalb kein Anlass für die Annahme, dass er nur einzelne Patentansprüche aus dem jeweiligen Anspruchssatz vorrangig vor weiteren, hilfsweise eingereichten Anspruchssätzen verteidigen will (BPatG GRUR 2009, 46 – Ionenaustauscherverfahren), zumal der Patentinhaber in der mündlichen Verhandlung ausdrücklich insoweit das Streitpatent nicht isoliert verteidigt hat.
VII.
Soweit das Streitpatent in der jeweiligen Fassung der Hilfsanträge 1 bis 3 zulässig verteidigt wird, erweist sich nur die Verteidigung gemäß Hilfsantrag 3 als erfolgreich, sodass die Klage insoweit abzuweisen ist. Denn der Senat konnte nicht feststellen, dass sich der gegen diese zulässig beschränkte Fassung der Patentansprüche gerichtete Nichtigkeitsangriff im Hinblick auf den von der Klägerin geltend gemachten Nichtigkeitsgrund fehlender Patentfähigkeit (Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 1 IntPatÜG, § 138 Abs. 1 lit. a) EPÜ, Art. 52, Art. 56 EPÜ) als begründet erweist.
Mit den Hilfsanträgen 1 bis 3 wird das erfindungsgemäße Blasenkatheterset weiter ausgestaltet.
1. Nach Hilfsantrag 1 wird das Merkmal 1 um den Zusatz „für intermittierende Selbstkatheterisierung“ ergänzt (Teilmerkmal 1I). Auf die Zulässigkeit dieses Merkmals, das als Zweckangabe den Schutzgegenstand des Streitpatents nicht beschränkt, kommt es nicht an.
Denn es wird weiterhin ein Set mit jedweden für die intermittierende Katheterisierung geeigneten Kathetern beansprucht, sodass die Patentfähigkeit aus den bereits genannten Gründen nicht gegeben ist.
2. Der Hilfsantrag 2 fügt hinzu, dass der Hohlraum 2 bis 30 ml des flüssigen Quellungsmediums enthält (Teilmerkmal 3cII).
Für die Konzeption einer Verpackungslösung für hydrophile Blasenkatheter wird der Fachmann das mit zu verpackende Quellungsmedium auf ein Volumen zu optimieren haben, das bei möglichst geringem Gewicht des mitzuführenden Sets eine optimale Befeuchtung der hydrophilen Oberfläche ermöglicht. Diese Optimierung geschieht im Rahmen des handwerklichen Ausprobierens und findet zudem Anregungen im Stand der Technik, die den beanspruchten Volumenbereich weitgehend abdecken und ihn damit als fachüblich ausweisen (vgl. NK 18, S. 19 Z. 13,
S. 20 Z. 23 und NK 19, Sp. 8 Z. 55, Sp. 9 Z. 43: 20 ml; NK 31a, S. 8 Z. 10: 10 ml; NK 61, S. 3: 30 ml).
Die Beklagte sieht bei dieser Ausgestaltung einen Erfindungsgehalt darin verwirklicht, dass in der Kombination mit den anderen Merkmalen des Patentanspruchs 1 eine relativ geringe Menge Wasser realisiert werden könne. Da diese Menge jedoch auch im Stand der Technik beschrieben ist, könnte sogar ein überraschender Effekt, der im Streitpatent nicht dargelegt ist, keine erfinderische Tätigkeit begründen.
3. Mit Hilfsantrag 3 wird die Merkmalsgruppe 3 des Patentanspruchs 1 zusätzlich um die Vorgabe ergänzt, dass das flüssige Quellungsmedium in einem Speicherkörper aus einem schwammartigen- oder gelähnlichen Material in dem Hohlraum aufgenommen ist (Teilmerkmal 3cIII).
Zwar bleibt der zu dieser Ausgestaltung von der Beklagten geltend gemachte Effekt, es werde immer genau so viel flüssiges Quellungsmedium in den übrigen Hohlraum abgegeben, dass insgesamt ein sich von selbst einstellender stabiler Dampfdruck an Quellungsmedium in dem Hohlraum aufrechterhalten bleibe, als Behauptung unbelegt. Auf einen belegten besonderen Effekt kommt es jedoch nicht an, wenn sich für die beanspruchte räumlich-körperliche Ausgestaltung keine Anregungen im Stand der Technik finden und diese nicht beliebig erscheint.
Letzteres ist jedoch nicht der Fall. Erkennbar wird mit dieser Ausgestaltung zumindest die Möglichkeit eröffnet, die hydrophile Katheteroberfläche während der Lagerung weitgehend trocken belassen zu können. Auch werden im gattungsgemäßen Stand der Technik entweder bereits aktivierte verpackte hydrophile Katheter oder in der Verpackung separierte auf einen Katheter aufzutragende Gele gelehrt bzw. angeregt (vgl. NK 29: a. a. O. und NK 43/NK 1: Abs. [0003] „konventionelle Katheter“). Für die erfindungsgemäße Ausgestaltung ergibt sich nur bei rückblickender Betrachtung eine Veranlassung für ein von der Katheteroberfläche räumlich getrenntes Speichermedium, das mit der hydrophilen Oberfläche des Katheters um das Quellungsmedium zu konkurrieren vermag, und somit den weniger vorteilhaften Einsatz einer größeren Menge Quellungsmediums und damit eines größeren Gewichts des Verpackungssets befürchten lässt. Denn auch nach dem Auspressen wird der Speicherkörper stets eine Restmenge an Quellungsmedium aufweisen.
Dem Einwand der Klägerin folgend mag es geläufiges Fachwissen darstellen, dass Flüssigkeiten in einem Schwamm gebunden und für die Aufbewahrung von Quellflüssigkeiten, mit denen hydrophile Oberflächenschichten aktiviert werden. Insoweit lehrt die sich auch mit hydrophil-beschichteten Blasenkathetern befassende NK 76 eine Befeuchtungseinrichtung u. a. für hydrophil beschichtete Katheter (vgl. NK 76: Sp. 1 Z. 7–14 und 28) mit einem saugfähigen, bevorzugt schwammartigen, Material zum Befeuchten der hydrophilen Beschichtung eines Führungsdrahts oder Katheters (vgl. NK 76: Sp. 6 Z. 20–30). In dem Speicher wird ein flüssiges Quellungsmedium aufgenommen, das bei Bedarf vom Benutzer aus diesem herausgedrückt werden kann, um die hydrophile Beschichtung des Katheterdrahts zu befeuchten, d. h. zu aktivieren (vgl. NK 76: Sp. 6 Z. 2–6). Was die Verpackungslösung betrifft, lehrt die NK 76 zwar auch ein gemeinsames Verpacken von Katheter und Befeuchtungseinrichtung (vgl. NK 76: Sp. 5 Z. 47–52, Sp. 11 Z. 60–63), allerdings wird die Befeuchtungseinrichtung trocken verpackt und erst beim Einsatz angefeuchtet (vgl. NK 76: Sp. 10 Z. 58–63, Sp. 11 Z. 60 – Sp. 12 Z. 4 und Z. 48–50). Insoweit ergeben sich aus der NK 76 keine Anregungen für die erfindungsgemäße Ausgestaltung.
Den Druckschriften NK 77 und NK 78 entnimmt der Fachmann ebenfalls Kathetereinführhilfen, die einen mit Gleitflüssigkeit getränkten Schwamm (vgl. NK 77: Sp. 3 Z. 45–58 ‚… foam, e.g. urethane foam …‘; NK 78: Sp. 2 Z. 42 ‚… silicone soaked sponge …‘) zum Anfeuchten der Katheteroberfläche aufweisen. Beide Druckschriften schweigen zu jeglicher Art von Verpackung und können daher nicht zu der erfindungsgemäßen Lösung beitragen.
Ein Schwamm als Speicherkörper für Gleitflüssigkeiten, um die Gleitflüssigkeit zu dem gewünschten Zeitpunkt aus dem Schwamm herauszudrücken, ist auch in der NK 79 offenbart. Dort ist als Ausführungsform eine aus PE, PU etc. gefertigte Kondomverpackung (vgl. NK 79: Sp. 12 Z. 17–23) mit einem Gleitmittelspeicher aus porösem Material, wie z. B. einem Schwamm (vgl. NK 79: Sp. 11 Z. 45–54), gezeigt. Alternativ kann auch der Ring der Kondomüberzugshilfe selbst aus einem schwammartigen Material bestehen und als Speicher für die Gleitflüssigkeit dienen (vgl. NK 79: Sp. 13 Z. 63 – Sp. 14 Z. 5). Somit offenbart die NK 79 die Lehre, innerhalb einer Verpackung für ein Kondom einen Schwamm als Speicherkörper für eine Gleitflüssigkeit vorzusehen.
Es ist schon zweifelhaft, ob der Fachmann im Lichte der erfindungsgemäßen Aufgabe auf einen ferner liegenden Stand der Technik als Sprungbrett zurückgreift, der sich mit einer Überzugshilfe für Kondome und damit einem in den Materialeigenschaften bereits nicht vergleichbaren Gegenstand befasst. Eine Anregung zur Übertragung der dort vermittelten Lehre auf ein erfindungsgemäßes Verpackungsset kann der NK 79 jedenfalls nicht entnommen werden, da das dort beschriebene Set wegen des Vorhandenseins nur eines Speichermaterials die Situation einer konkurrierenden Speicherung des Quellungsmittels unberücksichtigt lässt.
Mit dem Patentanspruch 1 nach Hilfsantrag 3 haben auch die Unteransprüche 2 bis 11 Bestand, die vorteilhafte Ausgestaltungen des Blasenkathetersets beinhalten, da die Beklagte ausdrücklich in der mündlichen Verhandlung erklärt hat, die Unteransprüche nicht gesondert verteidigen zu wollen.
4. Auf die Zulässigkeit der jeweiligen Anspruchsfassungen bzw. die Patentfähigkeit der jeweiligen Gegenstände gemäß den Hilfsanträgen 4 bis 9 kam es bei dieser Sachlage nicht an.
VIII.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 84 Abs. 2 PatG i. V. m. § 91 Abs. 1 ZPO.
Dabei hat der Senat berücksichtigt, dass insbesondere der nach Hilfsantrag 3 als schutzfähig verbleibende Patentgegenstand wegen des nun erforderlichen das Katheterset in der Herstellung verkomplizierenden separaten Speicherkörpers, der das Quellungsmedium aufnimmt und mit der hydrophilen Beschichtung auf der Katheterröhre um das Quellungsmedium konkurriert, in nicht unerheblichem Maße eingeschränkt ist.
Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt aus § 99 Abs. 1 PatG i. V. m. § 709 Satz 1 und Satz 2 ZPO.
Rechtsmittelbelehrung Gegen dieses Urteil ist das Rechtsmittel der Berufung gegeben. Die Berufungsschrift muss von einer in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Rechtsanwältin oder Patentanwältin oder von einem in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen Rechtsanwalt oder Patentanwalt unterzeichnet und innerhalb eines Monats beim Bundesgerichtshof, Herrenstraße 45a, 76133 Karlsruhe eingereicht werden.
Die Berufungsfrist beginnt mit der Zustellung des in vollständiger Form abgefassten Urteils, spätestens aber mit dem Ablauf von fünf Monaten nach der Verkündung. Die Frist ist nur gewahrt, wenn die Berufung vor Fristablauf beim Bundesgerichtshof eingeht. Die Frist kann nicht verlängert werden.
Die Berufungsschrift muss die Bezeichnung des Urteils, gegen das die Berufung gerichtet wird, sowie die Erklärung enthalten, dass gegen dieses Urteil Berufung eingelegt werde. Mit der Berufungsschrift soll eine Ausfertigung oder beglaubigte Abschrift des angefochtenen Urteils vorgelegt werden.
Engels Kopacek Veit Zimmerer Dr. Freudenreich Fa
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Stillerfahrungen – Einfluss auf die soziale und emotionale Entwicklung
Ob ein Mensch auf emotionale Äußerungen eher mit einer positiv fröhlichen Neigung reagiert oder ob er eher zu ängstlichen Reaktionen neigt, kann man umgangssprachlich als „typabhängig“ beschreiben. Dass die jeweilige Neigung der neuralen Reaktionen auch mit in frühester Kindheit gemachter Stillerfahrung zusammenhängen könnte, legen die Ergebnisse einer neuen Studie aus der Forschungsgruppe „Frühe Soziale Entwicklungen“ unter Leitung von Tobias Grossmann nahe.
Unumstritten ist mittlerweile in der Forschung, dass dem Stillen eine bedeutende Rolle für das gesunde Aufwachsen eines Kindes, insbesondere auch für seine gesunde kognitive Entwicklung zukommt. Inwieweit die Erfahrung des Gestilltwerdens aber auch einen Einfluss auf die soziale und emotionale Entwicklung ausübt, hat bisher selten im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen gestanden. „Das ist eigentlich überraschend, sagt Kathleen Krol, Leiterin der Studie, „weil Stillen schließlich viel mehr ist als nur eine einfache Mahlzeit. Es ist ein komplexer, dynamischer, biologischer aber auch psychologischer Prozess, der von Natur aus sozial ist.“ Die Wissenschaftlerin konnte nun in einer gerade veröffentlichen Studie Daten präsentieren, die einen Zusammenhang zwischen der Zeitspanne, in der Babys ausschließlich gestillt wurden und ihrer neuralen Sensitivität gegenüber fröhlichen Körperausdrücken belegen.
Krol zufolge wiesen die Kinder, die länger ausschließlich gestillt wurden eine signifikant größere neurale Sensitivität gegenüber fröhlichen Körperausdrücken auf als Kinder, bei denen diese Zeitspanne kürzer war. Die Wissenschaftlerin spricht von einer „neuralen Neigung zu Fröhlichkeit oder Ängstlichkeit in Abhängigkeit von der ausschließlichen Stilldauer.“
Die sozial bedeutsame Fähigkeit, emotionale Ausdrücke anderer Menschen deuten zu können, besitzen die meisten Erwachsenen, Babys erwerben sie größtenteils im Laufe ihres ersten Lebensjahres. Vorangegangene Studien haben umfangreich dieses Aufkommen der neuralen Sensitivität gegenüber emotionalen Informationen im ersten Lebensjahr sowie die individuellen Unterschiede dokumentiert. „Es ist nun also sehr wichtig zu erforschen, welche Faktoren die individuellen Differenzen bei dieser Sensitivität beeinflussen, um dann auch das Entstehen von Störungen in diesem emotionalen Prozess besser zu verstehen“, sagt Krol.
Auf Basis vorangegangener Studienergebnisse hatten die Wissenschaftler zunächst die Hypothese entwickelt, dass länger ausschließlich gestillte Kinder eine höhere Sensitivität gegenüber positiven Emotionen bzw. Ausdrücken aufweisen müssten.
Im Experiment haben die Forscher dann acht Monate alte Babys getestet. Während die Kleinen auf dem Schoß der Mutter saßen, wurden ihnen auf einem Bildschirm ängstliche und fröhliche Körperhaltungen gezeigt. (Abb.) Währenddessen trugen die Babys eine EEG-Haube, mit deren Hilfe die feinen Hirnströme der Kinder aufgezeichnet wurden. Zusätzlich beantworteten die Mütter vielfältige Fragen zum Stillverhalten und zum Verhalten ihrer Babys.
„Die Auswertung der aufgezeichneten EEG-Kurven zeigte, dass Kinder die länger ausschließlich gestillt wurden eine gesteigerte neurale Sensitivität gegenüber positiven Körperausdrücken aufweisen, während Kinder, die kürzer gestillt wurden eine gesteigerte Sensitivität gegenüber negativen Ausdrücken haben“, sagt Krol. Außerdem konnten die Wissenschaftler einen linearen Zusammenhang zwischen Stilldauer und neuraler Orientierung ausmachen: Mit Zunahme der ausschließlichen Stillzeit wechselte die neurale Orientierung hin zu den positiven Expressionen.
Kathleen Krol führt hierfür zwei mögliche Erklärungen an: Zum einen könnte das Ergebnis mit der Funktionsweise des Oxytocins innerhalb des Prozesses zusammenhängen. Ähnlich der Wirkung dieses Hormons bei stillenden Müttern, würde der permanente Einfluss auf das gestillte Baby dessen Sensitivität gegenüber positiven Emotionen steuern. Dann würde also eine Art „Programmiereffekt“ in der sensiblen Phase der emotionalen Entwicklung bei Kindern vorliegen. „Alternativ wäre auch ein andere Erklärung denkbar“, meint Krol: „Möglicherweise ist die stärkere Sensitivität gegenüber negativen Emotionen ein Effekt des früheren Abstillens, bei dem die Kinder einen wichtigen Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit von der Mutter vollziehen. Mit dieser Veränderung wird auch die Fokussierung auf ängstliche Ausdrücke oder bedrohliche Informationen aus der Umgebung wichtiger. Länger gestillte Babys dagegen verlassen sich eben länger auf die Mutter und können es sich leisten, negative Emotionen weitgehend zu ignorieren.“
Unabhängig von diesen möglichen Erklärungen hat die vorliegende Studie zunächst gezeigt, welche Rolle das Stillen beim Entstehen individueller Differenzen bei der neuralen Verarbeitung von emotionalen Ausdrücken in der Kindheit spielt und lenkt den Blick der Wissenschaftler auf weitere zu erforschende Fragestellungen hinsichtlich des Einflusses des Stillens auf die soziale und emotionale Entwicklung im frühen Kindesalter.
Originalpublikation:
Kathleen M. Krol1 ,Purva Rajhans, Manuela Missana and Tobias Grossmann Duration of exclusive breastfeeding is associated with differences in infants’ brain responses to emotional body expressions; Front. Behav. Neurosci., 22 January 2015
http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fnbeh.2014.00459/abstract
Quelle: Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig
Internet: www.cbs.mpg.de
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Laut aktueller Berichterstattung des Bayerischen Rundfunks (www.br.de/nachrichten/am-muenchner-viktualienmarkt-grummelt-es-gewaltig-100.html) gehen die Planungen der Neugestaltung des Viktualienmarkts weit über eine leichte Veränderung hinaus. Sogar von "Flurbereinigung" ist die Rede.
Der Münchner Stadtrat wird aufgefordert, diese Pläne nicht zu genehmigen und sich stattdessen für den Erhalt der heutigen Struktur einzusetzen und damit auch die Existenz der Standbetreiber zu sichern.
Reason
Der Viktualienmarkt (de.wikipedia.org/wiki/Viktualienmarkt?wprov=sfla1) ist das Herz der Innenstadt. Ein Platz auf dem man sich trifft, der langjährige Kundenbeziehungen geschaffen hat. Ein Touristenmagnet und Sinnbild Münchner Lebensart.
Als UNESCO Weltkulturerbe steht er wie kaum ein anderer Ort in München für Gemütlichkeit, Vielfalt, Integration und Freude.
Diesen Markt in seiner bestehenden Form gravierend zu verändern ist ein unnötiger und essentieller Einschnitt in unser München und unsere Lebensart.
News
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on 16 May 2019
Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team
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Unterschiede
Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.
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adminstoriesnamensschemabeifirewallobjekten [20120823 09:38] (aktuell) Dirk Deimeke angelegt |
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Zeile 1: | Zeile 1: | ||
+ | ====== Namensschema bei Firewallobjekten ====== | ||
+ | * Urspruenglicher Autor: Ramon Kukla | ||
+ | * Urspruengliches Datum: 13.05.2011 | ||
+ | |||
+ | Wer aus der Programmierung kommt, oder sich zumindest mal etwas mehr mit der Programmierung beschaeftigt hat, der kennt das. Nach welchem Schema benenne ich Namen, Funktionen und so weiter? Ich persoenlich moechte beispielsweise, wenn moeglich, alleine Anhand des Variablennamens erkennen koennen von welchem Typ die Variable, bzw. deren Wert haben kann oder wird. Im Zusammenhang mit Programmierung gibt es auch verschiedene Empfehlungen und Dokumente. Mir fehlte sowas aber immer fuer den Bereich Firewall. | ||
+ | Was bei vielen richtigen Firewalls zu finden ist, sind so Dinge wie Hosts, Netzwerke Dienste und Gruppen von Zielen oder Diensten. Hier habe ich fuer mich einige Regularien definiert. | ||
+ | Generell versuche ich mich an folgende Punkte zu halten: | ||
+ | |||
+ | * Keine Verwendung von Leerzeichen. Zum trennen ein Unterstrich "_" verwenden | ||
+ | * Erstes Zeichen keine Ziffer | ||
+ | * Nur Gruppen (mehrere Hosts) bilden, die auch sinnvoll zueinander gehoeren. Alle Domino-Server z.B. nach Gruppe "Domino_Server". | ||
+ | |||
+ | Die einzelnen Objekte, exklusive Dienste, haben dann folgenden Aufbau: ''Typkennung_Ortkennung_Name_Nummerierung'' | ||
+ | |||
+ | <strong>Typkennung</strong>: | ||
+ | * "h" = Host | ||
+ | * "n" = Netz | ||
+ | * "g" = Gruppe | ||
+ | |||
+ | <strong>Ortkennung:</strong> | ||
+ | * "cgn" = Koeln | ||
+ | * "ber" = Berlin | ||
+ | * "ham" = Hamburg | ||
+ | * "nbp" = New York | ||
+ | * "ext" = extern, also keine Zweigstelle | ||
+ | |||
+ | <strong>Name:</strong> Name (Kleinschreibung). Bei internen Maschinen der (DNS)Hostname (nicht FQDN). Bei externem Host, wenn aufloesbar, DNS-Name. | ||
+ | |||
+ | <strong>Nummerierung</strong>: Wenn mehrere Objekte mit identischem Namen angelegt werden muessen. | ||
+ | |||
+ | Bei der Ortkennung erhaelt jede Zweigstelle, die an die Zentrale angebunden ist, einen eigenen "Namen". Des Weiteren gibt es natuerlich noch externe Ressourcen. Die Kuerzel der Orte sind an die sogenannten IATA-Codes angelehnt. Das sind die Codes, mit denen unter anderem Flughaefen abgekuerzt werden. Das passte bei uns so. Schwer wird es, wenn nicht alle Zweigstellen einen Flughafen in der Naehe haben. Dann kann man, wenn es innerhalb von Deutschland ist, schhauen ob man sich an Autokennzeichen orientiert. | ||
+ | |||
+ | Habe ich nun an der Zentrale einen Host, der ''abc123'' heisst, so wuerde ich das Geraet auf der Firewall wie folgt benennen: ''h_cgn_abc123''. Die abschliessende Nummerierung kann entfallen, da es den Host mit dem Namen nur einmal gibt. Der Host ''xyz789'' in Hamburg wuerden auf der Firewall ''h_ham_xyz789'' genannt. Wer Wert auf eine Sortierung nach Hostnamen legt sollte das Namensschema entsprechend anpassen. | ||
+ | |||
+ | Gerne ignoriert, aber auch nicht unwichtig, sind die angebotenen Kommentarfelder fuer Objekte und Regeln. Vor allem im Hinblick darauf, dass ein Hostname wie ''h_ext_drt445'' nicht wirklich erklaerend ist, darf man diese ruhig nutzen. Hier habe ich in der Regel folgendes Schema: ''NamenskuerzelDatum_Beschreibung'' | ||
+ | |||
+ | Als Namenskuerzel, klein geschrieben, kommt immer der Kuerzel, erster Buchstabe des Vornamen und Nachnamen, der Person, die das Objekt bearbeite hat in den Kommentar. Das Datum wird mit ''YYMMDD'' angegeben und die Beschreibung ist dann selbst erklaerend. Mein Host, den ich oben angelegt hatte, wuerde ich also mit dem Kommentar ''rk110508_Host_Kukla'' versehen. Das macht es Kollegen, oft aber auch einem selber, leichter zu erkennen, was das Objekt fuer einen Zweck hat. | ||
+ | |||
+ | [[adminstoriesartikel|Zurück zur Uebersicht]] |
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Georg Robin
Inhaltsverzeichnis
Familiäre Zusammenhänge[Bearbeiten]
Robin war Onkel des flämischen Bildhauers Peter Osten.
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Georg Robin war von 1547 bis 1552 als Bildhauer in Ypern tätig. 1553 vollendete er ein Modell der Festungswerke von Thérouanne bei St. Omer. 1557 arbeitete er am Hochaltar der Sakramentskapelle von St. Gudula in Brüssel, den Cornelis Floris nach Zeichnungen des Bruders Franz Floris begonnen hatte. Bis 1575 war er an verschiedenen Orten und für verschiedene Projekte tätig. Anfang August 1575 entwarf er erste Pläne für einen Schlossneubau und Langenburg. Ende 1575 hielt er sich wegen des Festungsbaues und des Planungsabschlusses über das Juliusspital in Würzburg auf. 1576 arbeitete er weiter am Modell des geplanten Schlossneubaues in Langenburg, dessen endgültiger Ausbau erst in den Jahren von 1610-1615 weitgehend nach dem Modell Robins vollzogen wurde.
Werke in Würzburg[Bearbeiten]
Am 12. März 1576 wurde der Grundstein gelegt für die 1585 fertiggestellte Uranlage des Juliusspitals nach den Plänen von Georg Robin als rechteckiger, um einen Hof angeordneter Komplex nördlich außerhalb der inneren Stadt und war der erste moderne Hospitalbau in Deutschland.
Mit Gründung der Universität beauftragte Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn Robin bereits 1582 mit der Planung und Auswahl des Standortes. Von 1582 bis 1586 besuchte Robin häufig Würzburg für die Planung und Bauüberwachung der Neubaukirche. Ab 1586 entstand nach seinen Plänen das groß angelegte quadratische Ensemble der heutigen Alten Universität mit der Neubaukirche im Südflügel durch Wolf Beringer.
Siehe auch[Bearbeiten]
Quellen und Literatur[Bearbeiten]
- Max H. von Freeden: Zum Leben und Werk des Baumeisters Georg Robin. in: Zeitschrift für Kunstgeschichte, 11. Band, Heft 1/2, 1943-1944, Seiten 28-43
- Reinhard Helm: Die Würzburger Universitätskirche 1583-1973. Zur Geschichte des Baues und seiner Ausstattung. Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Würzburg Band 5, Verlag Degener & Co., Neustadt an der Aisch 1976, S. 118-121
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Alternative für Deutschland
AfD
2013*
Mitgliederzahl in Bayern
4.750*
Landesvorsitz
Martin Sichert*
Wahlergebnis 2013
nicht angetreten
*nach Angaben der Partei
Der bayerische Landesverband trat 2013 nicht zur Landtagswahl an. Seit 2014 gelang der AfD bei jeder Wahl auf Landes-, Bundes- oder europäischer Ebene der Einzug in die Parlamente. In den Neuen Bundesländern erreichte die AfD teilweise mehr als 20 Prozent der Wählerstimmen. Bei der Bundestagswahl 2017 erzielte sie 12,6 Prozent. Kernthemen der AfD sind Migration und Asyl. Aber auch in der Gesellschafts- und Familienpolitik setzt die AfD deutlich konservative Akzente.
Wirtschaftspolitisch wendet man sich gegen eine "überbürokratische Bevormundung" und lehnt etwa das Erneuerbare-Energien-Gesetz ab. Die AfD gibt sich dezidiert antiklerikal und tritt für die Kündigung der Staatsverträge mit den Kirchen ein. In der Bildungspolitik fordert die AfD die einheitliche Prüfungen beim Übertritt ins Gymnasium und das Ende der "sinnfreien Integration von verhaltensauffälligen bzw. minderbegabten Schülern" in Regelschulen.
Im Wahlkampf 2018 tritt die AfD in Bayern ohne einen bayernweiten Spitzenkandidaten an.
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Kashyapa: Unterschied zwischen den Versionen
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− | Der Weise Kashyapa (Sansk. kaśyapa, Schildkröte ) gehört im [[Hinduismus]] zu den sieben Weisen oder [[Saptarishi]]s<ref> http://www.sacred-texts.com/tantra/maha/maha00.htm </ref> des gegenwärtigen Manvantara. Kashyapa war auch ein [[Manasputra]]. | + | Der Weise Kashyapa (Sansk. kaśyapa, Schildkröte ; alter Schildkröten-Mann) oder auch Kalipa gehört im [[Hinduismus]] zu den sieben Weisen oder [[Saptarishi]]s<ref> http://www.sacred-texts.com/tantra/maha/maha00.htm </ref> des gegenwärtigen Manvantara. Kashyapa war auch ein [[Manasputra]]. |
− | <br>Als Kashyapas Eltern werden nach dem [[Ramayana]] der [[Brahma]] - Sohn und Weise [[Marichi]](Lichtstrahl), den [[Brahma]] aus seinem Manas erschuf, und [[Kala]](Zeit, schwarz) angesehen. | + | <br>Als Kashyapas Eltern werden nach dem [[Ramayana]] der [[Brahma]] - Sohn und Weise [[Marichi]](Lichtstrahl), den [[Brahma]] aus seinem Manas erschuf, und [[Kala]](Zeit, schwarz) angesehen, manchmal auch Kardama Prajapati und [[Devahuti]]. |
− | Es gilt als sicher, daß es mehrere Personen mit gleichem Namen gab, so dass eine wechselnde hintergründige Allegorie der einzelnen Quellen evtl. zu Widersprüchen führt. | + | Es gilt als sicher, daß es mehrere Personen mit gleichem Namen gab, so dass eine wechselnde hintergründige Allegorie der einzelnen Quellen evtl. zu Widersprüchen führt. Der Name wird auch mit 7 Sonnen in Verbindung gebracht (kashyapaad-uditaas-sUryaah). |
[[Datei:Kashyapa in the form of animal.jpg|200px|thumb|rigt|Kashyapa in der Form eines Hundes ([[Ramayana]]) ]] | [[Datei:Kashyapa in the form of animal.jpg|200px|thumb|rigt|Kashyapa in der Form eines Hundes ([[Ramayana]]) ]] | ||
== Herkunft == | == Herkunft == | ||
− | Nach den [[Veda|Veden]], dem Ayodhya-Kanda des Valmiki - [[Ramayana]] und dem [[Mahabharata]]<ref> * Mahabharata : http://www.mahabharataonline.com/translation/mahabharata_01066.php Section LXV - Sambhava Parva </ref> ist Kashyapa, der Sohn von [[Prajapatis|Prajapati]] Marichi('Strahl des Lichtes'), der einer der 10 [[Manasputra|Manasaputras]](wunschgeborene Söhne) von [[Brahma]] und [[Kala]] | + | Nach den [[Veda|Veden]], dem Ayodhya-Kanda des Valmiki - [[Ramayana]] und dem [[Mahabharata]]<ref> * Mahabharata : http://www.mahabharataonline.com/translation/mahabharata_01066.php Section LXV - Sambhava Parva </ref> ist Kashyapa, der Sohn von [[Prajapatis|Prajapati]] Marichi('Strahl des Lichtes'), der einer der 10 [[Manasputra|Manasaputras]](wunschgeborene Söhne) von [[Brahma]] und [[Kala]]. |
− | Nach dem [[Mahabharata]] ehelichte er zwölf Töchter von Prajapati [[Daksha]] und wurde Vater verschiedenster Wesen : | + | Nach dem [[Mahabharata]] ehelichte er untige zwölf Töchter von Prajapati [[Daksha]] und wurde Vater verschiedenster Wesen : |
# Aditi , die Mutter der [[Devas]] und Adityas | # Aditi , die Mutter der [[Devas]] und Adityas | ||
# Diti, die Mutter der [[Asura]]s und der [[Daitya]]s | # Diti, die Mutter der [[Asura]]s und der [[Daitya]]s | ||
# Arishta, die Mutter der Gandharvas, | # Arishta, die Mutter der Gandharvas, | ||
− | # Kadru, die Mutter der [[Schlange|Nagas]] | + | # [[Kadru]], die Mutter der [[Schlange|Nagas]] |
# Vinata, die Mutter von [[Garuda]] und Aruna, der Wagenlenker von [[Surya]] | # Vinata, die Mutter von [[Garuda]] und Aruna, der Wagenlenker von [[Surya]] | ||
# [[Danu]], die Mutter der Danavas | # [[Danu]], die Mutter der Danavas | ||
# Kalaka, die Mutter des Monsters Kalkanja | # Kalaka, die Mutter des Monsters Kalkanja | ||
# Khasa, die Mutter der Yakshas | # Khasa, die Mutter der Yakshas | ||
− | # Krodhavasa, die Mutter der | + | # [[Krodhavasa]], die Mutter der [[Pishacha]]s (Fleischfresser) |
# Muni, die Mutter von Maumeya, | # Muni, die Mutter von Maumeya, | ||
# Puloma, die Mutter des Monsters Pauloma, | # Puloma, die Mutter des Monsters Pauloma, | ||
# Somathi, die Mutter von Sumathi, welche Sagara('Meer') heiratete. | # Somathi, die Mutter von Sumathi, welche Sagara('Meer') heiratete. | ||
− | + | Nach dem Matsya-Purana sind Kashyapas Frauen Aditi, Diti, [[Danu]], Arishta, Surasa, Surabhi, Vinata, Tamra, Krodhavasha, Ira, Kadru, Vishva und Muni. | |
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+ | Kashyapa gilt als Vater verschiedenster Wesen. | ||
Durch eine Vereinigung mit <b>Diti</b> ist er Vater der [[Daitya]]s ([[Daitya#Aditi|Aditi]], [[Daitya#Diti|Diti]], [[Danu]], Arisjht́á, Surasá, Surabhi, Vinatá, Támrá, Krodhavaśá, Id́á, Khasá, Kadru, Muni). | Durch eine Vereinigung mit <b>Diti</b> ist er Vater der [[Daitya]]s ([[Daitya#Aditi|Aditi]], [[Daitya#Diti|Diti]], [[Danu]], Arisjht́á, Surasá, Surabhi, Vinatá, Támrá, Krodhavaśá, Id́á, Khasá, Kadru, Muni). | ||
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Das [[Mahabharata]] sagt :''Angsa, Bhaga, Mitra, [[Varuna]], Dhatri, Aryaman, Jayanta, Bhaskara, Tashtri, Pushan, [[Indra]] und [[Vishnu]] gelten als die zwölf Adityas(Götter) und werden in den heiligen Schriften als die Söhne von Kasyapa erklärt.''<ref> http://www.mahabharata.pushpak.de/buch13/mahabharata_b13k150.html </ref> | Das [[Mahabharata]] sagt :''Angsa, Bhaga, Mitra, [[Varuna]], Dhatri, Aryaman, Jayanta, Bhaskara, Tashtri, Pushan, [[Indra]] und [[Vishnu]] gelten als die zwölf Adityas(Götter) und werden in den heiligen Schriften als die Söhne von Kasyapa erklärt.''<ref> http://www.mahabharata.pushpak.de/buch13/mahabharata_b13k150.html </ref> | ||
− | Nach dem [[Vishnu Purana]]<ref> http://www.sacred-texts.com/hin/vp/vp075.htm </ref> heiratete er die Töchter von Dkasha <ref> http://www.sacred-texts.com/hin/vp/vp050.htm </ref> und ist auch Vater der [[Devas]], der [[Asura]]s , der [[Schlange|Nāgas]], der Yakshas und der ganzen Menschheit. | + | Nach dem [[Vishnu Purana]]<ref> http://www.sacred-texts.com/hin/vp/vp075.htm </ref> heiratete er die Töchter von Dkasha <ref> http://www.sacred-texts.com/hin/vp/vp050.htm </ref>, u.a. [[Krodhavasa]], und ist auch Vater der [[Devas]], der [[Asura]]s , der [[Schlange|Nāgas]], der Yakshas und der ganzen Menschheit. |
Kashyapa heiratete [[Daitya#Aditi|Aditi]], mit der er [[Agni]] erzeugte und die Adityas( Aṃśa, Aryaman, Bhaga, Dhatr, Mitra, Pūṣan). Auch [[Vishnu]]s fünfter Avatar [[Vamana]] war ein Sohn von Aditi im siebten Manvantara<ref> https://archive.org/details/worksbylatehorace06wils : vishnu Purana : 1840, Bouch III: Kap. I. 265:22, Vishńu wurde als Zwerg geboren, Vámana, der Sohn von Adití und Kaśyap</ref> | Kashyapa heiratete [[Daitya#Aditi|Aditi]], mit der er [[Agni]] erzeugte und die Adityas( Aṃśa, Aryaman, Bhaga, Dhatr, Mitra, Pūṣan). Auch [[Vishnu]]s fünfter Avatar [[Vamana]] war ein Sohn von Aditi im siebten Manvantara<ref> https://archive.org/details/worksbylatehorace06wils : vishnu Purana : 1840, Bouch III: Kap. I. 265:22, Vishńu wurde als Zwerg geboren, Vámana, der Sohn von Adití und Kaśyap</ref> | ||
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Kashyapa war der Author der Kashyapa - Samhita bzw. des Jivakiya - Tantra, einem klassischen [[Ayurveda|ayurvedischen]] Referenzwerk bezüglich Kinderheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe. | Kashyapa war der Author der Kashyapa - Samhita bzw. des Jivakiya - Tantra, einem klassischen [[Ayurveda|ayurvedischen]] Referenzwerk bezüglich Kinderheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe. | ||
+ | Ihm werden auch das satyakāṇḍa, tarkakāṇḍa und das jnānakāṇḍa zugeordnet. | ||
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− | Die vielen Nachkommen und Stämme deuten auf die allegorische Bedeutung einer Kraft hin, die indirekt sowohl positive als auch negative Wirkungen hat. Sie entstand aus dem Zusammenwirken von Kala(Zeit) und [[Marichi]](Lichtstrahl) wie das Buddhi der [[Prakriti]] und das ''citta'' sowie der [[Nada#Pranava|Pranava]]. | + | Die vielen Nachkommen und Stämme deuten auf die allegorische Bedeutung einer Kraft hin, die indirekt sowohl positive als auch negative Wirkungen hat. Sie entstand aus dem Zusammenwirken von [[Kala]](Zeit) und [[Marichi]](Lichtstrahl) wie das Buddhi der [[Prakriti]] und das ''citta'' sowie der [[Nada#Pranava|Pranava]]. |
Es gibt allerdings einen Widerspruch, da das Mahabharata auch den höheren Vishnu als einen seiner Söhne zitiert. | Es gibt allerdings einen Widerspruch, da das Mahabharata auch den höheren Vishnu als einen seiner Söhne zitiert. | ||
== Literatur == | == Literatur == | ||
* [http://rithaavaree.files.wordpress.com/2012/08/parokshapriya_tantra_divakarannamboodri.pdf arokshapriya tantra] | * [http://rithaavaree.files.wordpress.com/2012/08/parokshapriya_tantra_divakarannamboodri.pdf arokshapriya tantra] | ||
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* [https://archive.org/details/kasyapasamhita014944mbp Kashyapa Samhita ] PDF | * [https://archive.org/details/kasyapasamhita014944mbp Kashyapa Samhita ] PDF | ||
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* Saklani, Dinesh Prasad, 1998, Indus Publishing Co, New Delhi. S. 74; ISBN 978-81-7387090-3 | * Saklani, Dinesh Prasad, 1998, Indus Publishing Co, New Delhi. S. 74; ISBN 978-81-7387090-3 | ||
− | * Vishnu Purana, Horace Hayman Wilson, 1840 | + | |
+ | * [https://www.pushpak.de/vishnu/pdf/vishnu_purana.pdf Vishnu Purana], Horace Hayman Wilson, 1840, deutsche Übersetzung | ||
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+ | * [https://books.google.de/books?id=DH0vmD8ghdMC&pg=PA201&lpg=PA201&dq=Danayu+veda Hinduism: An Alphabetical Guide], Roshen Dalal, S. 200-201 | ||
== Referenzen == | == Referenzen == | ||
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== Weblinks == | == Weblinks == | ||
* en Wiki über [//en.wikipedia.org/wiki/Kashyapa Kashyapa] | * en Wiki über [//en.wikipedia.org/wiki/Kashyapa Kashyapa] | ||
+ | * Wiki about [https://en.wikipedia.org/wiki/Kapila Kapila] | ||
* [//www.valmikiramayan.net/ayodhya/sarga110/ayodhya_110_prose.htm Valmiki - Ramayana 110] | * [//www.valmikiramayan.net/ayodhya/sarga110/ayodhya_110_prose.htm Valmiki - Ramayana 110] | ||
* [http://www.vedicbooks.net/kashyap-samhita-english-p-4028.html?cPath=21 Kashyapa - Samhita] | * [http://www.vedicbooks.net/kashyap-samhita-english-p-4028.html?cPath=21 Kashyapa - Samhita] | ||
* Der Stammbaum von [http://www.pushpak.de/vishnu/pic/b1k22_abstammung.gif Kashyapa] | * Der Stammbaum von [http://www.pushpak.de/vishnu/pic/b1k22_abstammung.gif Kashyapa] | ||
* [http://www.pushpak.de/vishnu/vp_b1k21.html Weitere Nachkommen von Kashyapa] | * [http://www.pushpak.de/vishnu/vp_b1k21.html Weitere Nachkommen von Kashyapa] | ||
− | + | * [https://en.brajdiscovery.org/index.php?title=Kashyapa and daughters] | |
− | + | * Wisdomlib : [https://www.wisdomlib.org/definition/kashyapa Kashyapa] | |
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Aktuelle Version vom 20. Mai 2019, 14:26 Uhr
Der Weise Kashyapa (Sansk. kaśyapa, Schildkröte ; alter Schildkröten-Mann) oder auch Kalipa gehört im Hinduismus zu den sieben Weisen oder Saptarishis[1] des gegenwärtigen Manvantara. Kashyapa war auch ein Manasputra.
Als Kashyapas Eltern werden nach dem Ramayana der Brahma - Sohn und Weise Marichi(Lichtstrahl), den Brahma aus seinem Manas erschuf, und Kala(Zeit, schwarz) angesehen, manchmal auch Kardama Prajapati und Devahuti.
Es gilt als sicher, daß es mehrere Personen mit gleichem Namen gab, so dass eine wechselnde hintergründige Allegorie der einzelnen Quellen evtl. zu Widersprüchen führt. Der Name wird auch mit 7 Sonnen in Verbindung gebracht (kashyapaad-uditaas-sUryaah).
Inhaltsverzeichnis
Herkunft
Nach den Veden, dem Ayodhya-Kanda des Valmiki - Ramayana und dem Mahabharata[2] ist Kashyapa, der Sohn von Prajapati Marichi('Strahl des Lichtes'), der einer der 10 Manasaputras(wunschgeborene Söhne) von Brahma und Kala.
- Aditi , die Mutter der Devas und Adityas
- Diti, die Mutter der Asuras und der Daityas
- Arishta, die Mutter der Gandharvas,
- Kadru, die Mutter der Nagas
- Vinata, die Mutter von Garuda und Aruna, der Wagenlenker von Surya
- Danu, die Mutter der Danavas
- Kalaka, die Mutter des Monsters Kalkanja
- Khasa, die Mutter der Yakshas
- Krodhavasa, die Mutter der Pishachas (Fleischfresser)
- Muni, die Mutter von Maumeya,
- Puloma, die Mutter des Monsters Pauloma,
- Somathi, die Mutter von Sumathi, welche Sagara('Meer') heiratete.
Nach dem Matsya-Purana sind Kashyapas Frauen Aditi, Diti, Danu, Arishta, Surasa, Surabhi, Vinata, Tamra, Krodhavasha, Ira, Kadru, Vishva und Muni.
Kashyapa gilt als Vater verschiedenster Wesen.
Durch eine Vereinigung mit Diti ist er Vater der Daityas (Aditi, Diti, Danu, Arisjht́á, Surasá, Surabhi, Vinatá, Támrá, Krodhavaśá, Id́á, Khasá, Kadru, Muni).
Söhne von Diti waren Hiranyakashipu, Hiranyaksha und die Tochter Sinhika, die spätere Frau von Viprachitti. Hiranyakashipu hatte die vier Daitya-Söhne, Anuhlada, Hlada, Prahlada und Sanhlada.
Das Mahabharata sagt :Angsa, Bhaga, Mitra, Varuna, Dhatri, Aryaman, Jayanta, Bhaskara, Tashtri, Pushan, Indra und Vishnu gelten als die zwölf Adityas(Götter) und werden in den heiligen Schriften als die Söhne von Kasyapa erklärt.[3]
Werke
Kashyapa war der Author der Kashyapa - Samhita bzw. des Jivakiya - Tantra, einem klassischen ayurvedischen Referenzwerk bezüglich Kinderheilkunde, Gynäkologie und Geburtshilfe. Ihm werden auch das satyakāṇḍa, tarkakāṇḍa und das jnānakāṇḍa zugeordnet.
Buddhismus
Sikhismus
Im Bachittar Natak ( Bachitar bzw. Bichittar) des Dasam Granth, welches Guru Gobind Singh zugesprochen wird, ist über den Brahm - Avatar nachzulesen : Rishi Kashapa ist der zweite Avatar von Brahma . Er hatte großes Wissen der Veden und interpretierte sie sehr sorgfältig. Er heiratete die 4 Frauen Banita, Kadru, Diti und Aditi und hatte viele Kinder, von denen eineige religiös und andere nichtreligiös wurden.
Allegorie
Die vielen Nachkommen und Stämme deuten auf die allegorische Bedeutung einer Kraft hin, die indirekt sowohl positive als auch negative Wirkungen hat. Sie entstand aus dem Zusammenwirken von Kala(Zeit) und Marichi(Lichtstrahl) wie das Buddhi der Prakriti und das citta sowie der Pranava. Es gibt allerdings einen Widerspruch, da das Mahabharata auch den höheren Vishnu als einen seiner Söhne zitiert.
Literatur
- Kashyapa Samhita PDF
- Saklani, Dinesh Prasad, 1998, Indus Publishing Co, New Delhi. S. 74; ISBN 978-81-7387090-3
- Vishnu Purana, Horace Hayman Wilson, 1840, deutsche Übersetzung
- Hinduism: An Alphabetical Guide, Roshen Dalal, S. 200-201
Referenzen
- http://www.sacred-texts.com/tantra/maha/maha00.htm
- * Mahabharata : http://www.mahabharataonline.com/translation/mahabharata_01066.php Section LXV - Sambhava Parva
- http://www.mahabharata.pushpak.de/buch13/mahabharata_b13k150.html
- http://www.sacred-texts.com/hin/vp/vp075.htm
- http://www.sacred-texts.com/hin/vp/vp050.htm
- https://archive.org/details/worksbylatehorace06wils : vishnu Purana : 1840, Bouch III: Kap. I. 265:22, Vishńu wurde als Zwerg geboren, Vámana, der Sohn von Adití und Kaśyap
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Zoomania (dt. Tagline: Ganz schön ausgefuchst. Originaltitel: Zootopia) ist ein US-amerikanischer Computeranimationsfilm von Walt Disney Pictures, der am 3. März 2016 in die deutschen und einen Tag später in die US-amerikanischen Kinos kam. Der Film ist die 55. Produktion der Walt Disney Animation Studios. Er erhielt den Oscar 2017 für den Besten Animationsfilm.
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In einer von anthropomorphen Säugetieren bewohnten Welt erfüllt Judy Hopps aus dem ländlichen Dorf Bunnyborrow in Nageria ihren Traum, als erster Hase Polizist zu werden. Nachdem sie als Jahrgangsbeste in der Polizeiakademie abschließt, wird sie vom Bürgermeister Leodore Lionheart, einem Löwen, als neues Mitglied des Zoomania Police Departement (ZPD) vorgestellt. Polizeichief Bogo, ein Büffel, teilt sie jedoch nicht für die gegenwärtigen Untersuchungen von 14 vermissten Säugetieren ein, sondern als Politesse, da er an ihrem Potenzial, eine echte Polizistin zu sein, zweifelt. Während einer ihrer Schichten trifft sie auf den Fuchs und Trickbetrüger Nick Wilde.
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Judy wird während einer nächsten Schicht Zeuge eines Diebstahls bei einem Floristen und versucht den Dieb, ein Wiesel namens Herzog von Pitzbühl, zu fangen. Wegen Verlassens des Postens und Anstiftung zum Chaos, das während der Verfolgungsjagd entstand, wird sie darauf fast vom Dienst suspendiert. Das Erscheinen der Otterdame Mrs. Otterton, die Chief Bogo wegen ihres vermissten Mannes Emmett Otterton aufsucht, unterbricht allerdings die Suspendierung und Judy Hopps verspricht Mrs. Otterton, den Fall zu übernehmen. Als auch die zweite Bürgermeisterin Dawn Bellwether, ein Schaf, erscheint und davon erfährt, dass das Eingliederungsprogramm für kleine Säuger die ersten Erfolge zeigt, bleibt Chief Bogo nichts anderes übrig, als Judy nicht zu entlassen. Er gibt ihr 48 Stunden, den Fall zu lösen, andernfalls solle sie kündigen – was Judy widerstrebend akzeptiert. In der Fallakte findet sie einen Hinweis, der sie zu Nick Wilde führt. Mit einem Trick bringt sie ihn dazu, ihr bei diesem Fall zu helfen.
Nachdem sie in der Kfz-Behörde, in der nur Faultiere arbeiten, Ottertons Autokennzeichen erfahren konnten, führt Judy und Nick die
Spur zu Gangsterboss Mr. Big, einer Spitzmaus. Mr. Big informiert das Paar darüber, dass Otterton, sein Florist, wild geworden sei und seinen Chauffeur Manchas, einen schwarzen Jaguar, angegriffen habe. Judy und Nick lokalisieren Manchas, der aussagt, dass für Ottertons plötzlich wildes Verhalten „Könige der Nacht“ verantwortlich gewesen seien, bevor er selbst unkontrollierbar wild wird und die beiden in Rage verfolgt. Judy ruft Verstärkung, aber als Bogo und seine Verstärkung ankommen, ist Manchas verschwunden. Bogo verlangt darauf Judys Dienstmarke, doch Nick verteidigt Judy. Er weist darauf hin, dass Judy noch zehn Stunden hat, um den Fall zu lösen. Anschließend machen sie sich gemeinsam auf den Weg.Als Nick erkennt, dass die Straßenüberwachungskameras Manchas Verschwinden aufgezeichnet haben müssen, kontaktieren sie Dawn Bellwether. Sie beobachten auf den Aufzeichnungen seine Kidnapper, Timberwölfe, die Judy daraufhin für die erwähnten „Könige der Nacht“ hält. Judy und Nick lokalisieren Mr. Ottertons Standort in einem ehemaligen Krankenhaus, wo sie auch die anderen vermissten Säuger und Manchas finden. Sie alle sind Raubtiere, die genau wie Manchas wild geworden sind.
Judy und Nick belauschen Bürgermeister Lionheart bei einer Beratung mit Dr. Madge Honey Badger über den Zustand der Raubtiere, was Lionheart aufgrund seiner eigenen Natur als Raubtier nicht veröffentlicht haben möchte. Judy filmt dieses Gespräch und die beiden fliehen anschließend aus dem Krankenhaus. Dieses wird von der Polizei umstellt und Bürgermeister Lionheart und Dr. Honey Badger werden verhaftet.Artikelzustand: | Neu: Neuer, unbenutzter und unbeschädigter Artikel in nicht geöffneter Originalverpackung (soweit eine ... Mehr zum Thema Zustand | EAN: | 8054242902730 |
Herstellernummer: | NAV XL9 45XG | Marke: | Navionics |
Zurück in Bunnyborrow erfährt Judy, dass bestimmte psychotrope Blumen im Volksmund auch „Könige der Nacht“ genannt werden. Judy kehrt zurück nach Zoomania und versöhnt sich mit Nick. Sie suchen Pitzbühl auf, der „Könige der Nacht“ für ein geheimes Labor gestohlen hatte. Beide finden das Labor mit Wissenschaftlern in einem alten U-Bahn-Wagen. Es sind alles Schafböcke, die an einem Serum arbeiten, das die Raubtiere wild macht und durch eine Pistole appliziert werden kann. Judy und Nick fahren mit dem U-Bahn-Wagen und den Beweisen Richtung ZPD, werden aber von den Böcken verfolgt.
Auf dem Weg zum ZPD verursachen sie mit dem U-Bahn-Wagen einen Unfall in einer U-Bahn-Station. Über diese erreichen sie ein Museum, in dem sie Bellwether begegnen,
die versucht, die Beweise an sich zu nehmen. In der Erkenntnis, dass Bellwether die Drahtzieherin hinter der Verschwörung ist, versuchen Judy und Nick zu fliehen. Bellwether erlangt die Beweise mit der Pistole und dem Serum. Sie schießt das Serum auf Nick, woraufhin er wild und unkontrollierbar wird. So versucht er Judy anzugreifen und drängt sie in eine Ecke. Währenddessen erklärt Bellwether ihre Verschwörung. Darauf wird deutlich, dass Nick die Rage nur gespielt hat und das Serum aus der Pistole vorher von ihm ausgetauscht wurde. Das Geständnis Bellwethers wurde aufgezeichnet, und wenige Momente später taucht die Polizei auf, die Bellwether festnimmt.Einige Monate später ist Judy wieder im Dienst. Die wild gewordenen Tiere sind durch ein Gegenmittel, das von Dr. Honey Badger entwickelt wurde, geheilt worden. Inspiriert vom Glauben, den Judy in ihn gesetzt hat, wird Nick der erste Fuchs als Polizist und Judys neuer Partner.
Preston World Champion Bait Bag,
Byron Howard und Rich Moore übernahmen die Regie des Films, die Arbeiten am Drehbuch wurden von Jared Bush und Phil Johnston übernommen. Der deutsche Animationsfilmer Matthias Lechner fungierte als künstlerischer Leiter und Art Director Environment des Films.Nach der Premiere des Films stellte Lechner auf seiner privaten Website eine große Auswahl von Konzeptzeichnungen zur Verfügung, die einen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Films gewähren, teilweise jedoch wieder verworfen wurden.
Lindy Landehandschuh Gr.M Rechts gelb Landehilfe Angeln Angelhandschuh,
In den USA hat sowohl der Film als auch die titelgebende Stadt den Titel Zootopia (als Kofferwort aus Zoo und Utopie). In den meisten europäischen Ländern wurden der Film und die Stadt als Zootropolis bezeichnet (als Wortschöpfung aus Zoo und Metropole). Als ein möglicher Grund für die Umbenennung wird von der britischen Pressedie Existenz einer in Europa eingetragenen Markeeines dänischen Zoos vermutet.
In Deutschland wurde der Film unter dem Titel Zoomania veröffentlicht, der auch der Name der im Film dargestellten Stadt ist. Die Umbenennung bezieht sich sowohl auf den Filmtitel als auch auf sämtliche Einblendungen und hörbare Erwähnungen des Stadtnamens; im Bonusmaterial der DVD/Blu-ray wird jedoch der Originaltitel Zootopia verwendet. Die Umbenennung von Zootropolis in Zoomania erfolgte aufgrund der Urheberrechte von Kay Fischer, der 2010 ein Buch mit dem ähnlichen Titel Zootopolis geschrieben hat.LINE SYSTEM JIGGING PE X8 200m 5 Fishing LINE From JAPAN,
Die Filmmusik wurde von Michael Giacchino komponiert. Der Soundtrack zum Film umfasst 22 Lieder und wurde am 4. März 2016 veröffentlicht.Der Soundtrack stieg im März 2016 auf Platz 8 in die Soundtrack-Album-Charts ein.Das von Shakira gesungene Lied Try Everything erreichte mit Platz 65 seine höchste Platzierung in den Billboard Hot 100.Im Dezember 2016 wurde der Soundtrack als Anwärter bei der Oscarverleihung 2017 in der Kategorie Beste Filmmusik in die Kandidatenliste (Longlist) aufgenommen, aus denen die Mitglieder der Akademie die offiziellen Nominierungen bestimmen werden.Das auf dem Soundtrack enthaltene, von Shakira gesungene Lied Try Everything wurde in die Longlist für den Besten Filmsong aufgenommen.
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© Tiberius Film KeI5cuZe2IwLiebe auf den ersten Schlag Oliver Armknecht Dienstag, 8. Dezember 2015 Frankreich, Komödie, Romanze („Les Combattants“ directed by Thomas Cailley, 2014) „Liebe auf den ersten Schlag“ ist seit 3. Dezember auf DVD und Blu-ray erhältlich Es sind nicht unbedingt ideale Bedingungen, um sich näherzukommen: Als sich Arnaud (Kevin Azais) und Madeleine (Adele Haenel) das erste Mal gegenüberstehen, dann als Gegner in einem Selbstverteidigungskurs. Während Arnaud mehr oder weniger in den Ring geschubst wird und überhaupt keine Lust hat, Frauen zu schlagen, ist Madeleine mit deutlich mehr Eifer dabei. Schließlich erwartet sie das Ende der Welt, und darauf will man vorbereitet sein! Auch die zweite Begegnung – Arnaud soll bei Madeleines Familie ein Poolhaus bauen – läuft wenig harmonisch ab. Erst als die Jugendliche sich bei einem Bootcamp anmeldet und ihr Verehrer dorthin folgt, bietet sich ihm eine Chance auf Annäherung. Es gibt ja die unterschiedlichsten Methoden und Orte, um seiner großen Liebe zu begegnen, im Film wie im wahren Leben: bei der Arbeit, in einer Bar, auf Partys, im Internet, an der Käsetheke. Ein improvisierter Kampfring an einem Strand in Südfrankreich? Das ist dann doch mal etwas Neues. Es ist dieses kämpferische Szenario, was Liebe auf den ersten Schlag von Anfang an von den unendlich zahlreichen Liebeskomödien unterscheidet, welche auf der Leinwand oder daheim um die Gunst des (meist weiblichen) Publikums kämpfen. Immer kokettiert der französische Film mit einem drohenden Weltuntergang. Der kommt hier zwar nie, die Geschichte bekommt dadurch aber immer etwas leicht Skurril-Unwirkliches, gerade auch weil das Unheil vor der malerischen Kulisse Südfrankreichs heraufbeschworen wird. Und auch die Figur der Madeleine entspricht nicht so ganz unserer Vorstellung einer romantischen Heldin – allein schon deshalb, weil ihr jeder Sinn für Romantik fehlt. Das führt immer wieder zu komischen Situationen, etwa wenn Arnaud freudestrahlend vor ihr steht, sie aber nur barsch reagiert, gar nicht erst versteht, was der junge Mann eigentlich von ihr will. Wirklich nachzuvollziehen ist das aus der Sicht des Zuschauers auch nicht immer, schließlich ist die junge Außenseiterin zwar hübsch, aber keine echte Schönheit, dazu noch abweisend und ohne großen Charme. Aber auch das gehört zum Gefühlschaos im Leben nun mal dazu, man sucht sich nicht immer aus, für wen das eigene Herz schlägt. Es ist sogar schön, dass Liebe auf den ersten Schlag auf optische und inhaltliche Genrekonventionen pfeift, die Figuren nicht idealisiert werden. Gespielt ist das auch noch sehr gut, die umwerfende Adèle Haenel wurde für ihre Leistung nicht unberechtigt mit dem César als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Für Kévin Azaïs gab es bei der wichtigsten französischen Filmauszeichnung immerhin den Preis als bester Nachwuchsdarsteller, auch Regisseur und Ko-Autor Thomas Cailley, der hier sein Spielfilmdebüt gibt, ging nicht leer aus. So richtig massentauglich ist Liebe auf den ersten Schlag dann aber doch nicht, dafür verläuft die Gefühlsbildung ein bisschen zu abrupt, auch die Gagrate hätte stellenweise noch etwas höher sein dürfen. Der ganz große Erfolg blieb an den heimischen Kinokassen dann auch aus, 400.000 Besucher sind für französische Verhältnisse noch überschaubar. Umso schöner, dass es die widerspenstige Liebeskomödie hierher geschafft hat, zunächst sogar ins Kino, nun auch nach Hause. Freunde romantischer Verwicklungen sollten der etwas anderen Interpretation einmal eine Chance geben. Aber auch wer dem Genre zweifelnd bis ablehnend gegenübersteht, findet hier einiges, für das es sich lohnt einzuschalten. Der Kampf um die Liebe, er ist auch ein Kampf für sich selbst, dafür in einer unsicheren Welt einen Platz für sich zu finden und sich der inneren Verödung entgegenzustellen. Liebe auf den ersten Schlag 3.33 (66.67%) 3 Artikel bewerten Liebe auf den ersten SchlagJunge trifft auf barsche Außenseiterin und macht ihr vergebens den Hof. Das ist aufgrund der Weltendefantasien und des militärischen Umfelds skurril-unwirklich, auch die Figuren entsprechen nicht den Standards von Liebeskomödien. „Liebe auf den ersten Schlag“ ist deshalb weniger massentauglich und auch nicht so witzig, wie man es sich manchmal wünscht, aber doch eine erfrischende und sehr gut gespielte Alternative zum Genreallerlei. 7von 10 Hinterlasse eine Antwort Antwort abbrechen Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.KommentarName* Email* Webseite Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.
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Vorschlags- und Verweiß-Schreiben. Antwort. Monsieur. Jch sehe mich beehret mit dessen angenehmen vom LXII. Ein anders. Da man einen Vorschlag thut wegen einer Monsieur. WAnn der Zustand meiner Handlung erfordert Vorſchlags- und Verweiß-Schreiben. Antwort. Monſieur. Jch ſehe mich beehret mit deſſen angenehmen vom LXII. Ein anders. Da man einen Vorſchlag thut wegen einer Monſieur. WAnn der Zuſtand meiner Handlung erfordert <TEI> <text> <body> <div n="1"> <div n="2"> <div n="3"> <pb facs="#f0329" n="309"/> <fw place="top" type="header"> <hi rendition="#b">Vorſchlags- und Verweiß-Schreiben.</hi> </fw><lb/> <div n="4"> <head> <hi rendition="#b">Antwort.</hi> </head><lb/> <salute> <hi rendition="#aq">Monſieur.</hi> </salute><lb/> <p><hi rendition="#in">J</hi>ch ſehe mich beehret mit deſſen angenehmen vom<lb/> 15. dieſes/ und zwar mit ſo viel groͤſſerm Vergnuͤ-<lb/> gen/ weil es mir das gute Vertrauen/ ſo mein Herr<lb/> durch <hi rendition="#aq">accepti</hi>rung meines Wechſel-Briefes in mich<lb/> geſetzet/ zu erkennen giebet: Jch werde ſolches/ in der-<lb/> gleichen und allen andern Faͤllen jederzeit danckbahr-<lb/> lich erkennen/ und/ um meinen Herrn auſſer aller<lb/> Sorge zu ſetzen/ uͤberſende hiemit eine <hi rendition="#aq">Aſſignation,</hi><lb/> von 62½. Rthlr. auf <hi rendition="#aq">Monſr. N. N.</hi> welcher mir den<lb/> Schimpff gethan/ und/ da ich ihm viel 100. mahl in<lb/> groͤſſern <hi rendition="#aq">occaſionen</hi> gedienet/ meinen auf ihn <hi rendition="#aq">tras-<lb/> ſi</hi>rten Wechſel von ſich abgewieſen/ ſo aber zu ſeiner<lb/> Zeit ſchon ſoll <hi rendition="#aq">reſſenti</hi>ret werden. Ferner ſende mei-<lb/> nem Herrn mit dem <hi rendition="#aq">ordinai</hi>ren Poſt-Wagen in ei-<lb/> nem Beutel verſiegelt und <hi rendition="#aq">J. D.</hi> gezeichet/ 150. Rthlr.<lb/><hi rendition="#aq">contant,</hi> welche man nebſt obigen <hi rendition="#aq">Asſignations-</hi><lb/> Geldern in Empfang zu nehmen/ und damit meinen<lb/> Wechſel zu vergnuͤgen geliebe. Jn Erwartung Nach-<lb/> richt von dem Erfolg verbleibe ich nechſt ſchoͤnſter<lb/> Begruͤſſung/ ꝛc.</p> </div> </div><lb/> <div n="3"> <head> <hi rendition="#b"><hi rendition="#aq">LXII.</hi> Ein anders.</hi> </head><lb/> <argument> <p> <hi rendition="#c"> <hi rendition="#b">Da man einen Vorſchlag thut wegen einer<lb/><hi rendition="#aq">mutuellen</hi> Wechſel-Handlung.</hi> </hi> </p> </argument><lb/> <salute> <hi rendition="#aq">Monſieur.</hi> </salute><lb/> <p><hi rendition="#in">W</hi>Ann der Zuſtand meiner Handlung erfordert<lb/> <fw place="bottom" type="sig">U 3</fw><fw place="bottom" type="catch"><hi rendition="#aq">con-</hi></fw><lb/></p> </div> </div> </div> </body> </text> </TEI> [309/0329]
Vorſchlags- und Verweiß-Schreiben.
Antwort.
Monſieur.
Jch ſehe mich beehret mit deſſen angenehmen vom
15. dieſes/ und zwar mit ſo viel groͤſſerm Vergnuͤ-
gen/ weil es mir das gute Vertrauen/ ſo mein Herr
durch acceptirung meines Wechſel-Briefes in mich
geſetzet/ zu erkennen giebet: Jch werde ſolches/ in der-
gleichen und allen andern Faͤllen jederzeit danckbahr-
lich erkennen/ und/ um meinen Herrn auſſer aller
Sorge zu ſetzen/ uͤberſende hiemit eine Aſſignation,
von 62½. Rthlr. auf Monſr. N. N. welcher mir den
Schimpff gethan/ und/ da ich ihm viel 100. mahl in
groͤſſern occaſionen gedienet/ meinen auf ihn tras-
ſirten Wechſel von ſich abgewieſen/ ſo aber zu ſeiner
Zeit ſchon ſoll reſſentiret werden. Ferner ſende mei-
nem Herrn mit dem ordinairen Poſt-Wagen in ei-
nem Beutel verſiegelt und J. D. gezeichet/ 150. Rthlr.
contant, welche man nebſt obigen Asſignations-
Geldern in Empfang zu nehmen/ und damit meinen
Wechſel zu vergnuͤgen geliebe. Jn Erwartung Nach-
richt von dem Erfolg verbleibe ich nechſt ſchoͤnſter
Begruͤſſung/ ꝛc.
LXII. Ein anders.
Da man einen Vorſchlag thut wegen einer
mutuellen Wechſel-Handlung.
Monſieur.
WAnn der Zuſtand meiner Handlung erfordert
con-
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2007–2019 Deutsches Textarchiv, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften.
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Hinweis: Du bearbeitest gerade die grundständige Anleitung, die du eben angeschaut hast. Alle Änderungen, die du vornimmst, betreffen alle 14 Anleitungen, die diesen Schritt beinhalten.
Schritt 4 übersetzen
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Use the point of a spudger to peel up the foam pad covering the two antenna connectors.
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Das Standard Rezept der Brauanleitung ist im Grund schon ein Pale Ale. Diese Variante ist etwas detaillierter und trifft den Nerv eines American Pale Ale genauer. Hopfung und Bierfarbe sind intensiver und dunkler, so dass das Ergebnis auch mehr in Richtung kommerzieller Beispiele dieses Bierstils gehen wird.
Die Schüttung
Bei diesem Bierstil ist die Basis Pale Ale Malz. Wer möchte kann auch mal zu Marris Otter oder Wiener Malz greifen. Beides verändert das Aroma und die Bierfarbe dezent. Ergänzt wird die Schüttung lediglich mit dunklem Karamellmalz. Manchmal maische ich ein paar kernige Haferflocken (ca. 100g) mit ein. Das unterstützt die Schaumstabilität und macht das Bier etwas „cremiger“.
Die Hopfung
Ich empfehle wirklich die bekannten USA Sorten einmal als Single Hop zu testen. An erster Stelle natürlich Cascade, Simcoe und Amarillo. Aber auch Athanum, El Dorado, Lemondrop und Mosaic sind spannende Sorten. Mit einem Single Hop Pale Ale kann man sich die einzelnen Aromen einfach am besten aneignen. Für diesen Bierstil sind aber US Hopfensorten kein Muss. Fruchtige Sorten aus Neuseeland und Australien eigenen sich ebenfalls bestens.
Die Hefe
Ich nutze für diesen Bierstil nur noch die US-05 mit durchgängig guten Ergebnissen. Wer möchte, oder falls die Hefe mal vergriffen ist, kann gerne zur BRY-97 „West Coast“ greifen.
Was noch?
Wer möchte, kann dieses Bier gerne kalthopfen („stopfen“). Ich habe meine Pale Ale früher nie gestopft. Heute mache ich es hin und wieder gerne. Dezent ist dabei eine Kalthopfung von 2g/L. Nach oben ist die Skala natürlich offen. Das Stopfen bringt noch mehr Aroma, ist aber kein Muss. Durch die recht herbe Hopfung ist ein American Pale Ale ein idealer Begleiter zu intensiven und gut gewürzten Gerichten. Auf der einen Seite sind damit deftige und scharfe Gerichte gemeint. Gut gewürzte Spare Ribs zum Beispiel oder scharfe Chicken Wings. Auf der andere Seite passt ein Pale Ale prima zu scharfer Thai Küche. Zu einem Curry ist ein Pale Ale wie gemacht und kompensiert wunderbar die Komplexität der Gewürze. Natürlich passt ein Pale Ale aber auch prima zu Burger, Steak und Pizza.
Download
Rezept Nr. 5: American Pale Ale
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Der Michaelsberg
Eine Stunde von Haßmersheim stromaufwärts, auf dem Gipfel des nahen, mit Reben bekränzten Berges, erscheint uns die einst von vielen Wallfahrern besuchte, dem heil. Michael geweihte Kapelle, von der auch die Höhe den Namen Michaelsberg führt. Der Fußwanderer kann vom Hornberg aus auf einem angenehmen, durch den Forst ziehenden Pfad hiehergelangen. Die Kapelle ist uralt und man hat von diesem Orte folgende Sagen der Vorzeit bewahrt:
Als die ganze Gegend noch eine schauerliche Wildniß war, hatte sich in diesen Gebirgen ein kühner und kräftiger Jüngling mit einer lieblichen Jungfrau verlobt. Beide liebten einander aufs Zärtlichste; aber sie war eine Christin, er dem Heidenthume noch zugethan. Auch hing er fest an seinen Götzen, und nachdem die Jungfrau sich vergeblich bemüht, ihn der reinen Lehre zuzuführen, trieb sie der tiefe Gram über seine Verblendung weit weg von der Wohnung ihrer Eltern in die tiefsten Wälder, wo sie in einer Felsenkluft ihre Tage unter Gebeten für das Seelenheil ihres für sie verlorenen Bräutigams hinbrachte. Selbst die wilden Thiere hatten Mitleid mit der Trauernden und trugen ihr Nahrung zu. Aber nach einigen Jahren ward sie von den Banden des irdischen Lebens befreit und der [600] Engel des Todes geleitete freundlich ihren Geist zu dem Reiche der Seligen. Oft durchschweifte, nachdem sie verschwunden war, der Jüngling düster und kummervoll die weite Gegend umher und suchte die Dahingeschiedene vergebens.
Da hielt er eines Tages Jagd mit seinen Hunden im buschigen Thale. Ein Wild sprang vor ihm auf, blieb aber sogleich stehen und sah ihn unverwandt und mit so traulichen Blicken an, daß er, gerührt, den schon gezückten Jagdspeer wieder zurückhielt. Das Thier schien ihm zu winken: er folgte nach, und es fühlte ihn zu einer Rasengruft, die er alsbald für die seiner Geliebten erkannte. Die Arme hatte sich selbst die dabei in einen Felsen geschnittene Grabschrift gesetzt und einige Bewohner des einsamen Thales hatten ihre Leiche darunter bestattet. Er warf sich auf den Hügel und näßte ihn mit heißen Thränen, während das Bild der Entschlummerten wie ein Engel des Himmels vor seine Seele trat.
Da kam plötzlich der reine Geist des Christenthums über ihn, und schnell war sein Entschluß gefaßt. Er pilgerte nach Worms und ließ sich von dem Bischof taufen. Darnach wieder in seine Heimath zurückgekehrt, baute er sich eine Hütte auf diesem Berge, wo er als Einsiedler heiligen Betrachtungen und Bußübungen lebte. Er ertheilte den Umwohnern fromme Lehren, erquickte den müden Wanderer mit Speise und Trank und geleitete den Verirrten wieder auf den rechten Weg durch die Wildniß. Weithin erscholl der Ruf seines gottseligen Wandels und zahlreiche Pilger kamen von allen Orten her zu seiner einsamen Hütte und holten sich bei ihm Trost und Stärke in den Drangsalen des Lebens. Als endlich der fromme Klausner ein hohes Alter erreicht und die Kräfte seinen Körper meist verlassen hatten, vernahm er einmal Nachts, wo Sturm und Regen tobte, ein Pochen an seiner Thüre. Er öffnete sogleich und in die kleine Zelle trat ein Wanderer von hoher schöner Gestalt; er trug ein schneweißes Pilgergewand mit lichtblauen Schleifen und aus seinen Augen leuchtete himmlischer Friede. Der Greis machte nun Feuer an, damit der Fremdling sich erwärme, setzte ihm Speise vor und verrichtete dann knieend und mit zitternder Stimme sein Nachtgebet. Aber staunend sah er jetzt beim Aufblicken, wie sein Gast, noch herrlicher als zuvor, das [601] Haupt von einer Strahlenkrone umkränzt, vor ihm stand. Mit erhabener Milde sprach der Engel, – denn ein solcher war der Fremdling – „Gott hat dein Flehen erhört; geh’ ein zur Ruhe, zum ewigen Frieden!“ – Mit diesen Worten gab er ihm einen Kuß auf die Stirne; der Greis sank zurück und seine Seele schwang sich empor in die bessere Welt. Am Morgen fanden die Waller den Verblichenen, als läg’ er nur im ruhigen Schlummer, an seinem kleinen Altare von Rinden und Moos. Sie begruben ihn unter Gebet und Thränen und erbauten auf dieser Stelle ein Kirchlein, das sie dem Erzengel Michael weihten.
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Bar-le-Duc | |
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Region | Lothringen |
Département | Meuse (Präfektur) |
Arrondissement | Bar-le-Duc |
Kanton | Hauptort von zwei Kantonen |
Gemeindeverband | Communauté d’agglomération Bar-le-Duc Sud Meuse |
Koordinaten | |
Höhe | 175–327 m |
Fläche | 23,62 km² |
Einwohner | 15.950 (1. Jan. 2013) |
Bevölkerungsdichte | 675 Einw./km² |
Postleitzahl | 55000 |
INSEE-Code | 55029 |
Website | http://www.barleduc.fr/ |
Der Ornain in Bar-le-Duc |
Die Stadt erstreckt sich auf einer Fläche von 23,62 Quadratkilometern, liegt innerhalb eines schmalen Tales und wird umschlossen von Wäldern und Weinhügeln. Sie liegt am Ornain, über den zahlreiche Brücken führen. Sie liegt an der Eisenbahnstrecke nach Paris und wird auch vom Canal de la Marne au Rhin (deutsch: „Rhein-Marne-Kanal“) erschlossen, der unter Ausnutzung weiterer Kanäle eine schiffbare Verbindung aus dem Raum Paris bis an den Rhein ermöglicht.
Der Ursprung der Stadt geht auf eine gallorömische Siedlung zurück. In der Merowingerzeit wurde ein „Burgum Barri“ genannt, als Hauptort des pagus Barrensis. 954 war Bar Sitz des Grafen von Bar und gehörte zum Heiligen Römischen Reich. 1243 erhielt Bar-le-Duc die Stadtrechte.
1301 musste der Graf von Bar seine westlich der Maas liegenden Besitztümer dem französischen König, der auf der Seite seiner Gegner stand, zu Lehen auftragen; diese Teile der Grafschaft wurden dann als Barrois mouvant bezeichnet (mouvant du roi de France = vom König von Frankreich lehensrührig). 1354 wurde die Grafschaft Bar zum Herzogtum erhoben. Das Herzogtum Bar fiel 1485 an das Herzogtum Lothringen und 1766 an Frankreich.
Eine historische Ansicht der Stadt Bar-le-Duc stammt von Matthäus Merian dem Älteren.
Während des Ersten Weltkrieges (1914–1918) führte von Bar-le-Duc nach Verdun eine wichtige Versorgungsroute. Sie war auf französischer Seite die einzig verbliebene Verbindungsstraße nach Verdun. Die gesamte französische Versorgung erfolgte während der Schlacht um Verdun 1916 über diese Straße, die man seitdem als Voie Sacrée bezeichnet.
Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 |
Einwohner | 18.346 | 19.159 | 19.288 | 18.471 | 17.545 | 16.944 | 16.002 |
Die Stadt Bar-le-Duc unterhält Städtepartnerschaften mit den deutschen Städten Wilkau-Haßlau, südlich vom sächsischen Zwickau und mit Griesheim, in der Nähe von Darmstadt. Außerdem besteht eine Partnerschaft mit der ungarischen Stadt Gyönk.
Die Stadt ist ein Zeugnis der Renaissancearchitektur. Sie enthält zwei historisch interessante Teile: die Unterstadt am Fluss Ornain und die Oberstadt auf dem Berghang. In der Unterstadt sind sehenswert unter anderem die Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert, die Brücke Notre-Dame und das Gebäude des Collège Gille de Trêves (1571).
In der Oberstadt sind viele Steinhäuser aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert erhalten. Das Schloss der Herzöge von Bar wurde 1670 weitgehend geschleift. Das Gelände ist heute ein großer Platz, geschmückt mit Blumenrabatten, Bäumen und Bänken. Direkt daneben befindet sich das Museum (Musée Barrois) in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche Saint-Étienne (15. Jahrhundert) enthält die berühmte Statue des Bildhauers Ligier Richier (ca. 1500–1567) Le Transi oder auch Das Skelett genannt. Ein Transi ist wie ein Gisant eine liegende Grabskulptur. Der Verstorbene wird aber im Gegensatz zum Gisant im Zustand der Verwesung dargestellt.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
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Kategorie:Operation Atalanta
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Der evangelikale Querdenker Steve Chalke hat sich Gedanken gemacht, wie man Menschen wieder ein Zutrauen zur Bibel vermitteln kann. Dabei stellt er fest, dass gerade der konservative Dogmatismus vielen das Bibellesen verleidet hat, weil er die Schrift gesetzlich als Regelwerk oder aber als dogmatisch sakrosankten Lehrkodex missversteht. Beide Vorverständnisse scheitern jedoch an der unübersehbaren Vielstimmigkeit der biblischen Texte. Für Gemeinden und einzelne hat das oft schwerwiegende Folgen.
Seine Frage an die evangelikale Bewegung ist, ob dort nicht nur die einzelnen Aussagen (oft ja auch eher eklektisch und selektiv) ernst genommen wird, sondern auch die Grundstruktur der kanonischen Schriften selbst. Die wichtigsten Punkte in Chalkes Argumentation sind – kurz gefasst – folgende:
- Er versteht die Schrift als „inspiriert“ und fordert, dass Ausleger sie mit Respekt lesen
- Die Bibel ist eine Sammlung von Schriften unterschiedlichster Art und als solche kein „göttlicher Monolog“, sondern Resultat eines vielstimmigen Gesprächsprozesses
- Wir begegnen darin sowohl Gottes veränderndem Handeln als auch der geschichtlich und kulturellen Bedingtheit der Menschen, die es beschreiben.
- Man kann die Bibel daher nicht als „irrtumslos“ oder „unfehlbar“ bezeichnen
- Die dialogische Natur der Bibel bedeutet, dass wir in diesen offenen Dialog auch selbst eintreten müssen und die Bibel gemeinschaftlich lesen und diskutieren
- Da sie eine fortlaufende (wenn auch nicht immer lineare) Entwicklung beschreibt, kann man die Bibel nicht einfach als ein statisches Dokument lesen
- Im Vertrauen auf den Geist Gottes und im Hören auf die Stimmen der Bibel wie auch der Christen anderer Zeiten können wir heute zu eigenen Standpunkten und Urteilen finden. Irrtümer sind dabei nicht auszuschließen.
- Jesus als das Wort Gottes und die Jesustradition als Mitte der Schrift ist der bleibende Orientierungspunkt in unserer Beschäftigung mit den Zeugnissen der Schrift und den Fragen unserer Zeit
- Dabei bleibt auch unser Verständnis der Bibel ein vorläufiges und in manchen Fragen werden Christen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen gelangen, die es dann geduldig auszuhalten gilt
Zum Ende hin fasst Steve Chalke zusammen, worum es ihm geht: „Wir glauben, wenn man die Bibel als einen heiligen Dialog versteht, bietet das einen authentischeren und eleganteren Ansatz, sie zu lesen und sich mit ihr zu befassen, als andere, eher dogmatische Methoden. Sie sind nicht nur anfällig dafür, Zwietracht zu säen und Konflikte zu schaffen, die der Ehre Christi abträglich sind, sondern sie führen rückblickend betrachtet oft auch zu problematischen Hypotheken, wenn neue Einblicke und neue Lesarten des biblischen Textes hervortreten.“
In eine ganz ähnliche Richtung denkt seit einigen Wochen Rob Bell, der eine Serie von Blogposts zur Frage „What is the Bible?“ schreibt, in der er an konkreten Fragen zu konkreten Bibeltexten dieses offene, dialogische Bibelverständnis durchspielt.
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Seit Jahren wird in der Europäischen Union über eine Reform des Urheberrechts diskutiert. Ziel ist, das Urheberrecht an die Erfordernisse des digitalen Zeitalters anzupassen und die Nutzung geschützter Werke wie Texte, Bilder, Videos und Musik im Internet klarer zu regeln. Das aktuelle EU-Urheberrecht stammt aus dem Jahr 2001 – einer Zeit als es Facebook, Twitter und YouTube noch nicht gab.
Mitte Februar dieses Jahres haben sich Vertreter/-innen der EU-Institutionen Rat, Kommission und Parlament im Trilog-Verfahren auf einen Kompromiss geeinigt. Sie sehen in der Reform eine Chance für Journalist/-innen und Kulturschaffende, eine faire Vergütung für ihre Arbeit zu erhalten. Doch gegen Teile des Entwurfs wird in vielen europäischen Ländern demonstriert: Die Kritiker/-innen halten die Pläne der EU – insbesondere die befürchteten Folgen so genannter Uploadfilter - für eine Gefahr für das freie Internet. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie Musik- und Filmunternehmen sehen dringend Handlungsbedarf, da von ihnen produzierte Inhalte auf Plattformen wie Google oder Facebook genutzt werden, ohne dass die Urheber/-innen bzw. Produzenten dafür vergütet werden.
Zwei zentrale Änderungen stehen in der Kritik
Widerstand gibt es insbesondere gegen Artikel 11 und 13 der geplanten Urheberrechtsreform. Artikel 11 regelt das Leistungsschutzrecht für Presseverleger. Ihm zufolge sollen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sowie Autorinnen und Autoren künftig mehr Geld für die Nutzung ihrer Inhalte durch Dritte bekommen. Nach dem jetzt vorliegenden Entwurf dürften Suchmaschinen wie Google dann nicht mehr ohne Weiteres kleine Artikel-Ausschnitte, sogenannte Snippets, in ihren Suchergebnissen oder bei Google News anzeigen. Sie müssten dafür künftig erst die Zustimmung der Verlage einholen und gegebenenfalls dafür zahlen.
Gegen diese Pläne macht vor allem Google mobil. Viele Verlage hingegen begrüßen den zuletzt erzielten Kompromiss. Der Verband Deutscher Zeitungsverleger und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger bezeichneten die Einigung als "große Chance für unabhängigen Journalismus in der digitalen Ära". Dabei sehen Kritiker/-innen wie die Piraten-Europapolitikerin Julia Reda auch Nachteile insbesondere für kleine Verlage: Diese seien darauf angewiesen, von Google, Yahoo und Co. gelistet zu werden, da diese zentrale Verbreitungskanäle ihrer Inhalte seien. Zudem habe das seit 2013 in Deutschland gültige und ähnlich geregelte nationale Leistungsschutzrecht nicht zu nennenswerten Zusatzeinnahmen bei den Verlagen geführt.
Besonders umstritten ist Artikel 13 des Entwurfs. Demnach sollen Plattformen, auf denen Nutzer/-innen etwa Videos oder Audiodateien hochladen können, künftig beim Kampf gegen Urheberrechtsverstöße stärker in die Pflicht genommen werden. Geschützte Werke müssten dann lizenziert sein, bevor sie auf den Plattformen abrufbar sind – oder sie dürfen nicht hochgeladen werden. Die Betreiber wären haftbar, wenn Nutzer/-innen dennoch urheberrechtlich geschützte Werke hochladen; bislang mussten sie solche Inhalte nur auf eine entsprechende Mitteilung hin entfernen. Eine solche umfassende und zeitnahe Kontrolle ließe sich nur mit sogenannten Uploadfiltern umsetzen.
Kritiker befürchten Zensur durch Uploadfilter
"Auch wenn Uploadfilter nicht explizit im Gesetzentwurf gefordert werden, wird es in der praktischen Anwendung auf sie hinauslaufen", warnt der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Ulrich Kelber. Nach seiner Einschätzung kann die Reform zu "erheblichen datenschutzrechtlichen Problemen führen". Beim Einsatz von Uploadfiltern bestehe die Gefahr, dass wenige große IT-Anbieter solcher Filter-Software verstärkt Daten über Nutzer vieler Plattformen und Dienste im Internet bekommen. Kleinere Anbieter könnten nicht den Programmieraufwand leisten, eigene Filter zu entwickeln.
Viele Foren, Blogs und Diskussionsplattformen haben zudem angekündigt, eher auf Upload-Möglichkeiten verzichten zu wollen, als intransparente Filter-Techniken und -Software einzusetzen. Zudem kritisieren viele Betreiber, dass Nutzer/-innen damit unter Generalverdacht gestellt würden und da Uploadfilter im Zweifel auch legale Inhalte wie Parodien oder Zitate filtern würden, käme das einer Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit im Netz gleich.
Ausnahmeregelung gilt nur für wenige Firmen
Von den neuen Regeln ausgenommen werden sollen nur Unternehmen, die jünger als drei Jahre sind, einen Jahresumsatz von maximal zehn Millionen Euro erreichen und zudem weniger als fünf Millionen Nutzer/-innen im Monat haben. De facto wäre damit der Großteil der Anbieter - nicht nur die großen US-Konzerne - von der Novellierung betroffen. Das Parlament hatte in den Verhandlungen mit den EU-Staaten eigentlich gefordert, dass Firmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 20 Millionen Euro ausgenommen bleiben.
Zustimmung der Bundesregierung – Europaweite Proteste
Vor allem die Parteien Die Linke, Teile von SPD und Grünen sowie die Piraten-Partei äußern sich zu den Plänen kritisch. Die Einigung berge die Gefahr, "das Internet, wie wir es kennen, ausschließlich in die Hände der Technologie- und Medienriesen zu legen", sagte die Piraten-Europapolitikerin Julia Reda. Auch manche Unions-Politiker/-innen sprechen sich gegen Uploadfilter aus, etwa die deutsche Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU). Auch im Koalitionsvertrag der schwarz-roten Bundesregierung wird die Verpflichtung zu Filtern als "unverhältnismäßig" abgelehnt. Dennoch hat die Bundesregierung dem Entwurf im EU-Ministerrat im Februar zugestimmt, was in vielen deutschen Städten Demonstrationen nach sich zog. Auch in anderen EU-Mitgliedsstaaten wird protestiert: Die Online-Petition "Save the Internet", die sich gegen den Artikel 13 richtet, haben europaweit fast fünf Millionen Menschen unterschrieben.
Mehrheit im EU-Parlament ungewiss
Der Kompromiss der Unterhändler/-innen der EU-Institutionen von Mitte Februar muss noch vom EU-Parlament und den EU-Staaten bestätigt werden. Der federführende Rechtsausschuss im EU-Parlament hat am 26. Februar bereits zugestimmt. Die Abstimmung im Plenum findet voraussichtlich Ende März statt. Ob die Reform im EU-Parlament tatsächlich eine Mehrheit findet, ist unsicher.
Quelle: www.bpb.de
Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/
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25 W (pat) 13/18
BUNDESPATENTGERICHT W (pat) 13/18
_______________________
(Aktenzeichen)
BESCHLUSS In der Beschwerdesache …
ECLI:DE:BPatG:2019:210519B25Wpat13.18.0 betreffend die Marke 30 2015 101 893 hat der 25. Senat (Marken-Beschwerdesenat) des Bundespatentgerichts am 21. Mai 2019 unter Mitwirkung des Vorsitzenden Richters Knoll, der Richterin Kriener und des Richters Dr. Nielsen beschlossen:
Auf die Beschwerde der Markeninhaberin wird der Beschluss der Markenstelle für Klasse 5 des Deutschen Patent- und Markenamts vom 4. Januar 2018 aufgehoben, soweit die Löschung der angegriffenen Marke 30 2015 101 893 in Bezug auf die Waren der Klasse 5 „pharmazeutische Erzeugnisse, Nahrungsergänzungsmittel für Menschen und Tiere“ aufgrund des Widerspruchs aus der Marke 2 045 874 Betapharm angeordnet worden ist. Der Widerspruch aus der Marke 2 045 874 wird auch insoweit zurückgewiesen.
Gründe I.
Die am 22. April 2015 angemeldete Wort-/Bildmarke ist am 1. Juli 2015 unter der Nummer 30 2015 101 893 für die nachfolgenden Waren und Dienstleistungen in das beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA)
geführte Markenregister eingetragen worden:
Klasse 3: Waschmittel; Bleichmittel; Putz-, Polier-, Fettentfernungs- und Schleifmittel; Seifen; Parfümeriewaren; ätherische Öle; Mittel zur Körper- und Schönheitspflege; Haarwässer; Klasse 5: Pharmazeutische und veterinärmedizinische Erzeugnisse ausgenommen für zahnärztliche Zwecke; Hygienepräparate für medizinische Zwecke; Diätetische Lebensmittel und Erzeugnisse für medizinische oder veterinärmedizinische Zwecke, Babykost; Nahrungsergänzungsmittel für Menschen und Tiere; Pflaster; Verbandmaterial; Desinfektionsmittel; Mittel zur Vertilgung von schädlichen Tieren; Fungizide; Herbizide; Klasse 35: Dienstleistungen einer Im- und Exportagentur; Klasse 39: Transportwesen; Verpackung und Lagerung von Waren; Logistik-Dienstleistungen auf dem Transportsektor; Klasse 42: Wissenschaftliche und technologische Dienstleistungen und Forschungsarbeiten und diesbezügliche Designerdienstleistungen; Industrielle Analyse- und Forschungsdienstleistungen; Entwurf und Entwicklung von Computerhardware und -software; Durchführung chemischer Analysen; Erstellung von wissenschaftlich-technischen Analysen und Gutachten; Dienstleistungen eines technischen Mess- und Prüflabors; Dienstleistungen von chemischen Labors; Durchführung technischer Tests und Checks; Durchführung von technischen Messungen; Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen; Forschungen auf dem Gebiet der Medizin, Pharmazie, Technik, Chemie, Bakteriologie, Biochemie, Physik, Kosmetik; wissenschaftliche Forschungen zu medizinischen Zwecken; Vermietung von Computerprogrammen in Datennetzen; Dienstleistungen eines EDV-Programmierers; Installation und Wartung von Software für Internetzugänge; Entwurf und Entwicklung von Computerhardware und -software; Erstellen von Programmen für die Datenverarbeitung; Aktualisieren, Design und Vermietung von Computer-Software; Gestalten, Nachforschungen, Recherchen in Datenbanken und im Internet für Wissenschaft und Forschung; Dienstleistungen eines Chemikers, Physikers, Biologen, Biotechnologen, Ingenieurs, Informatikers.
Gegen die Eintragung dieser am 31. Juli 2015 veröffentlichten Marke hat die Beschwerdegegnerin unter anderem als Inhaberin der seit dem 28. September 1993 für die Waren der Klasse 5 Pharmazeutische und veterinärmedizinische Erzeugnisse sowie Präparate für die Gesundheitspflege; diätetische Erzeugnisse für medizinische Zwecke, Babykost; Pflaster, Verbandmaterial; Zahnfüllmittel und Abdruckmassen für zahnärztliche Zwecke; Desinfektionsmittel unter der Nummer 2 045 874 eingetragenen Marke Betapharm gezielt gerichtet auf die Löschung der Waren der Klasse 5 mit beim Deutschen Patent- und Markenamt am 23. Oktober 2015 eingegangenen Schreiben Widerspruch erhoben.
Mit Beschluss vom 4. Januar 2018 hat die Markenstelle für Klasse 5 des Deutschen Patent- und Markenamts durch eine Prüferin des höheren Dienstes die Gefahr der Verwechslungen im Sinne des § 42 Abs. 2 Nr. 1, 9 Abs. 1 Nr. 2 MarkenG zwischen der angegriffenen Wort-/Bildmarke und der Widerspruchsmarke 2 045 874 teilweise bejaht und die teilweise Löschung der Marke angeordnet, nämlich für die Waren der Klasse 5 „pharmazeutische Erzeugnisse, Nahrungsergänzungsmittel für Menschen und Tiere“. Sie hat den Widerspruch in Bezug auf die übrigen angegriffenen Waren der Klasse 5 der prioritätsjüngeren Marke zurückgewiesen.
Die weiteren gegen die jüngere Marke erhobenen Widersprüche aus der Unionsmarke 003 540 051 und der geschäftlichen Bezeichnung
„b… GmbH“ hat die Markenstelle zurückgewiesen.
Zur Begründung ihrer Teillöschungsentscheidung in Bezug auf den entsprechenden Teil der Waren der Klasse 5 wegen des Widerspruchs aus der Widerspruchsmarke Betapharm führt die Markenstelle aus, dass die von Seiten der Widersprechenden auf die zulässigerweise bestrittene Benutzung der Widerspruchsmarke eingereichten Unterlagen gerade noch geeignet seien, eine ernsthafte Benutzung der Widerspruchsmarke Betapharm in Abgrenzung zu einer bloßen Scheinbenutzung glaubhaft zu machen. Die Widersprechende habe einige Unterlagen vorgelegt, die sich auf diverse pharmazeutische Erzeugnisse, Präparate für die Gesundheitspflege und Pflaster bezögen. Hinsichtlich der weiteren Waren, nämlich „veterinärmedizinische Erzeugnisse; diätetische Erzeugnisse für medizinische Zwecke, Babykost; Verbandmaterial; Zahnfüllmittel und Abdruckmassen für zahnärztliche Zwecke; Desinfektionsmittel“ sei bereits mangels eines Vortrags zu deren Benutzung keine Glaubhaftmachung der Benutzung der Widerspruchsmarke erfolgt. Die Unterlagen würden zudem zum Teil nur eine rein firmenmäßige Verwendung der Widerspruchsmarke enthalten und seien deshalb nicht geeignet, eine markenmäßige Benutzung der Marke glaubhaft zu machen. So sei die Verwendung auf den eingereichten Rechnungen und Gutschriften nur rein firmenmäßig, weil das Widerspruchszeichen lediglich im Briefkopf bzw. im Bereich der Fußzeile als Teil des Firmennamens oder als Bestandteil der DomainAdresse angegeben werde und die Marke insbesondere auch nicht als Zweitkennzeichnung der Waren im Rahmen der Produktbezeichnung Verwendung finde. Auch seien diejenigen eingereichten Unterlagen, in denen lediglich der Bestandteil „beta“ verwendet werde, nicht geeignet, eine Benutzung der Widerspruchsmarke „Betapharm“ glaubhaft zu machen, denn dazu seien die Abweichungen zu der Marke in der eingetragenen Form zu groß. Soweit die Widersprechende allerdings zum Nachweis der Benutzung der Widerspruchswortmarke Betapharm auf die Verwendung in Form einer Wort-/Bildmarke Bezug nehme, ergebe sich durch die zusätzlichen graphischen Elemente keine abweichende und den kennzeichnenden Charakter der Widerspruchsmarke verändernde Verwendung. Bei der Verwendung einer von der Eintragung abweichenden Schriftart, einem teilweisen Fettdruck und einer Ersetzung des Buchstabens „t“ durch eine personenähnliche, stilisierte Figur handele es sich lediglich um dekorative Elemente, denen der Verkehr keine eigenständige Bedeutung zumesse. Auch sei die Verwendung des Widerspruchszeichens auf den Warenverpackungen zumindest auch markenmäßig, bzw. könnte nicht nur firmenmäßig, sondern auch markenmäßig aufgefasst werden. Denn im relevanten Bereich der Arzneimittelkennzeichnung gebe es verschiedene Kennzeichnungsgewohnheiten. Übereinstimmend werde im oberen Bereich der Verpackungen und damit auf der Ware die Markenbezeichnung angebracht (hier z. B. Wirkstoffangabe und beta). Die eingereichten Unterlagen würden sich, soweit sie datiert seien, auf die Jahre 2011 bis 2013 und 2015, 2016 beziehen und somit die maßgeblichen Benutzungszeiträume abdecken. Auch sei die Benutzung der Marke für verschiedene Arzneimittel glaubhaft gemacht, die unter den Oberbegriff der „pharmazeutischen Erzeugnisse“ fielen. Nach der von der Rechtsprechung entwickelten erweiterten Minimallösung sei die jeweilige Hauptgruppe nach der Roten Liste maßgeblich, so dass hier eine Benutzung der Widerspruchsmarke für die Waren „Parkinsonmittel, Antiepileptika, Psychopharmaka (Antidepressiva, Tranquilizer, Neuroleptika), Neuropathiepräparate, Migränemittel, Magen-Darm-Mittel, Antihypertonika, Analeptika“ anzunehmen sei. Auch sei eine Benutzung für die Waren „Arzneimittelpflaster, nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel, Herpescremes und Vitaminpräparate“ belegt. Zwar habe die Widersprechende unter anderem keine konkreten Angaben zum Umfang der Benutzung gemacht, doch sei in der Gesamtheit aufgrund der mehrjährigen Dauer und Konstanz zu erkennen, dass es sich bei der Benutzung des Zeichens im Inland nicht bloß um eine Scheinbenutzung gehandelt habe. Die insoweit zu berücksichtigenden Widerspruchswaren „Parkinsonmittel, Antiepileptika, Psychopharmaka, Neuropathiepräparate, Migränemittel, Magen-DarmMittel, Antihypertonika, Analeptika; Arzneimittelpflaster, nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel, Herpescremes und Vitaminpräparate“ seien identisch zu den „pharmazeutischen Erzeugnissen“ der jüngeren Marke. Ebenso bestünde eine Identität zwischen den „Nahrungsergänzungsmitteln für Menschen und Tiere“ der jüngeren Marke und den Widerspruchswaren „Vitaminpräparate“. Angesichts der teilweisen Übereinstimmung der Vergleichszeichen im Wortanfang und der Wortmitte sei eine entferne klangliche Ähnlichkeit (trotz der Unterschiede in der Silbenanzahl, dem Sprachrhythmus und der Buchstabenfolge) gegeben. Insoweit sei unter Berücksichtigung der erhöhten Aufmerksamkeit des Verkehrs bei Waren im Gesundheitsbereich bei entfernter klanglicher Ähnlichkeit der Zeichen und durchschnittlicher Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke nur im Bereich der identischen Waren eine Verwechslungsgefahr anzunehmen. Im Übrigen bestehe keine Verwechslungsgefahr, so dass der Widerspruch darüber hinaus zurückzuweisen sei.
Gegen diesen, der Markeninhaberin am 11. Januar 2018 zugestellten Beschluss richtet sich die am 18. Januar 2018 elektronisch beim Deutschen Patent- und Markenamt eingegangene Beschwerde der Markeninhaberin. In ihrer Beschwerdebegründung erklärt sie, dass sie die Nichtbenutzungseinrede aufrechterhält und ausdrücklich erneuert.
Aus ihrer Sicht seien die von Seiten der Widersprechenden eingereichten Unterlagen, die das Wort-/Bildzeichen zeigten, nicht geeignet, die rechtserhaltende Benutzung der Wortmarke „Betapharm“ nachzuweisen. Denn die Unterschiede zwischen der Widerspruchsmarke und der benutzten Wort-/Bildmarke bestünden nicht in bloßen, zusätzlichen grafischen Elementen mit nur dekorativem Charakter. Vielmehr würde sich die eingetragene Widerspruchswortmarke von der benutzten Form durch den am Wortanfang unterschiedlichen Anfangsgroßbuchstaben, die zweifarbige und auch zweisilbige Gestaltung – Zweiwortmarke anstelle einer Einwortmarke –, die Verfremdung des dritten Buchstabens durch eine Ausgestaltung mit der Anmutung eines Männchens und des dadurch nicht mehr als Buchstabe wahrgenommenen „T“ in einer Weise unterscheiden, dass nicht mehr von „denselben“ Marken gesprochen werden könne. Bereits die Markenstelle habe selbst von einem „Wechsel der Markenkategorie“, nämlich der von der Wort- zu einer Bildmarke gesprochen. Damit sei es rechtsfehlerhaft, davon auszugehen,
dass der Verkehr in der eingetragenen Wortmarke und der abgewandelten Form nach wie vor dasselbe Wort erkenne. Auch belegten die von der Widersprechenden eingereichten Unterlagen nur eine firmenmäßige Benutzung und zudem könne aus den vorgelegten Unterlagen der konkrete Umfang der Benutzung nicht entnommen werden.
Ungeachtet des fehlenden Nachweises der Benutzung sei die Kennzeichnungskraft der Widerspruchsmarke als eher unterdurchschnittlich anzusehen. Denn bei dem Wortbestandteil „pharm“ handle es sich um den allgemeinen und beschreibenden Hinweis auf den Pharmaziebereich (BPatG 25 W (pat) 203/98). Bei dem Bestandteil „Beta“ handle es sich um einen griechischen Buchstaben. „Beta“ habe in der technisch-naturwissenschaftlichen, insbesondere in der chemisch-pharmazeutischen Nomenklatur, eine besondere Bedeutung. So seien Begriffe wie Betastrahlung, Betablocker, Beta-Software, Beta-Version, Betazerfall allgemein bekannt und gebräuchlich. Zudem sei „Beta“ im Arzneimittelbereich zur Bezeichnung von Generika gebräuchlich, also von solchen Arzneimitteln, die patentfrei geworden seien und von Zweit- oder den sogenannten „Beta-Unternehmen“ lizenzfrei als sogenannte „Beta-Versionen“ hergestellt werden könnten. Es fehle auch an der Zeichenähnlichkeit der sich gegenüberstehenden Zeichen. Die Vergleichszeichen seien angesichts unterschiedlicher Silbengliederung und einem deutlich veränderten Sprechrhythmus in klanglicher Hinsicht deutlich unterschiedlich.
Die Inhaberin der jüngeren Marke beantragt sinngemäß,
den Beschluss der Markenstelle für Klasse 5 des Deutschen Patent- und Markenamts vom 4. Januar 2018 aufzuheben, soweit die Löschung der angegriffenen Marke 30 2015 101 893 in Bezug auf die Waren der Klasse 5 „pharmazeutische Erzeugnisse, Nahrungsergänzungsmittel für Menschen und Tiere“ aufgrund des Widerspruchs aus der Marke 2 045 874 Betapharm angeordnet worden ist und den Widerspruch aus der Marke 2 045 874 Betapharm auch insoweit zurückzuweisen.
Hilfsweise beantragt sie die Durchführung einer mündlichen Verhandlung.
Gleichzeitig regt sie die Zulassung der Rechtsbeschwerde an. Die Widersprechende versuche, Rechte aus einer unbenutzten schutzunfähigen Marke durch die Darlegung der Benutzung einer vermeintlich benutzten schutzfähigen Wort-/Bildmarke geltend zu machen und die unbenutzte löschungsreife Marke dadurch am Leben zu halten. Sie habe den Widerspruch nur deshalb auf die nicht benutzte Wortmarke Betapharm gestützt, um sich größere Erfolgschancen im Widerspruchsverfahren zu sichern. Dieses Vorgehen bedürfe der höchstrichterlichen Überprüfung.
Die Widersprechende beantragt,
die Beschwerde der Inhaberin der angegriffenen Marke zurückzuweisen.
Aus ihrer Sicht ist der angefochtene Beschluss der Markenstelle, soweit aufgrund des Widerspruchs gelöscht werde, nicht zu beanstanden. Auch soweit der Widerspruch zurückgewiesen wurde, werde die Entscheidung akzeptiert. Sie trägt zudem vor, die Beschwerde der Markeninhaberin sei nicht begründet. Zur rechtserhaltenden Benutzung habe sie zahlreiche Unterlagen eingereicht, die die markenmäßige Benutzung der Widerspruchsmarke eindeutig belegten und auch weiterhin belegen könnten. Soweit der Senat einen Termin zur mündlichen Verhandlung anberaume, könne die Widersprechende ohne weiteres eine Auswahl der eingereichten Unterlagen bzw. Dokumente (wie beispielsweise Verpackungen) dem Gericht vorlegen.
Über die bereits im Verfahren vor der Markenstelle vorgelegten Unterlagen zur Glaubhaftmachung der Benutzung der Widerspruchsmarke hinaus hat die Widersprechende im Beschwerdeverfahren keine weiteren Unterlagen eingereicht. In Bezug auf die Benutzung der Widerspruchsmarke erfolgte zudem kein weiterer Vortrag. Die Widersprechende hat keinen Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung gestellt.
Wegen der weiteren Einzelheiten wird auf den angefochtenen Beschluss der Markenstelle, die Schriftsätze der Beteiligten und auf den übrigen Akteninhalt verwiesen.
II.
Die nach § 66 Abs. 1 Satz 1 MarkenG statthafte und auch im Übrigen zulässige Beschwerde der Markeninhaberin in Bezug auf die teilweise Löschungsanordnung wegen des Widerspruchs aus der Marke 2 045 874 Betapharm hat auch in der Sache Erfolg, da die Widersprechende auf die im Amtsverfahren in zulässiger Weise erhobene Nichtbenutzungseinrede der Inhaberin der angegriffenen Marke gemäß § 43 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 MarkenG (in der gemäß § 158 Abs. 5 MarkenG bis zum 14. Januar 2019 maßgeblichen Fassung) eine rechtserhaltende Benutzung der Widerspruchsmarke jedenfalls im auch nach § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG (Fassung bis zum 14. Januar 2019) maßgeblichen Benutzungszeitraum nicht hinreichend glaubhaft gemacht hat. Mangels berücksichtigungsfähiger Waren auf Seiten der Widerspruchsmarke im Sinn von § 43 Abs. 1 Satz 3 MarkenG für diesen Zeitraum konnte der Widerspruch – unabhängig von der Frage der Verwechslungsgefahr nach der Registerlage – keinen Erfolg haben und war auf die Beschwerde der Markeninhaberin hin zurückzuweisen.
Die mit dem Schriftsatz der Markeninhaberin vom 15. Dezember 2015 gemäß § 43 Abs. 1 MarkenG pauschal bzw. undifferenziert erhobene und mit der Beschwerdebegründung vom 24. April 2018 ausdrücklich weiter aufrechterhaltene Einrede der Nichtbenutzung der Widerspruchsmarke ist als zulässige Einrede nach § 43 Abs. 1 Satz 1 und Satz 2 MarkenG auszulegen (vgl. BGH GRUR 2008, 714 Rn. 23 – idw; BPatG GRUR 2016, 286 – Yosoja/YOSOI). Nach § 158 Abs. 3 und Abs. 5 MarkenG ist für den vorliegenden Widerspruch § 42 Abs. 1 und 2 MarkenG bzw. § 43 Abs. 1 MarkenG in der bis zum 14. Januar 2019 geltenden Fassung anzuwenden. Nachdem die Widerspruchsmarke Betapharm zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der angegriffenen Marke am 31. Juli 2015 bereits seit fünf Jahren eingetragen war, nämlich seit dem 28. September 1993, umfasst die nach § 43 Abs. 1 MarkenG wirksam erhobene Nichtbenutzungseinrede sowohl den Zeitraum nach § 43 Abs. 1 Satz 1 MarkenG als auch denjenigen nach § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG. Demnach hat die Widersprechende die rechtserhaltende Benutzung der Widerspruchsmarke innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Veröffentlichung der Eintragung der angegriffenen Marke, also in der Zeit vom 1. Juli 2010 bis zum 1. Juli 2015 (gemäß § 43 Abs. 1 Satz 1 MarkenG) und innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Entscheidung über den Widerspruch im Beschwerdeverfahren, also in der Zeit vom 21. Mai 2014 bis zum 21. Mai 2019 (gemäß § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG) glaubhaft zu machen. Dazu gehören die Verwendung der Marke nach Art, Zeit und Umfang. Aus den vorgelegten Unterlagen muss sich eindeutig ergeben, in welcher Form, in welchem Zeitraum und in welchem Umfang die Benutzung für welche Waren erfolgt ist.
Inwieweit die bisher im Verfahren vor dem Patentamt zu der Benutzung der Widerspruchsmarke Betapharm eingereichten Unterlagen (nach Ansicht der Markenstelle gerade noch) ausreichen, um eine rechtserhaltene Benutzung der Widerspruchsmarke für die Zeiträume nach §§ 43 Abs. 1 Satz 1 MarkenG von 1. Juli 2010 bis 1. Juli 2015 und nach § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG von 4. Januar 2013 bis 4. Januar 2018 als Zeitpunkt der patentamtlichen Entscheidung über den Widerspruch glaubhaft zu machen, kann vorliegend dahingestellt bleiben. Denn die Widersprechende hat jedenfalls keinen ausreichenden Vortrag und keine ausreichenden Unterlagen zur Glaubhaftmachung der Benutzung für den nun aktuellen Zeitraum nach § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG und damit für den Zeitraum von Mai 2014 bis Mai 2019 vorgelegt. Insoweit fehlt es jedenfalls an ausreichenden Angaben zum Benutzungsumfang der Widerspruchsmarke. Die Widersprechende hat zum Umfang der bestrittenen Benutzung weder allgemeine Angaben noch speziell für einzelne konkrete Produkte Angaben gemacht oder ausreichende Unterlagen vorgelegt. Der Benutzungsumfang wird in der Regel durch die Angabe von Umsatz- oder Stückzahlen in einer eidesstattlichen Versicherung glaubhaft gemacht (vgl. hierzu Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 43 Rn. 78 sowie § 26 Rn. 102 ff.). Eine solche hat die Widersprechende nicht vorgelegt.
Zwar hat die Widersprechende Rechnungen bzw. Gutschriften über den Verkauf von Produkten vorgelegt, unter anderem der Produkte HCT-beta, Ramipril beta, Amiobeta, Levetiracetam beta, Hydromorphon beta, Amoxi beta mit jeweils erkennbarer Rechnungsstellung in den Jahren 2010 bis 2015. Dabei bezieht sich eine einzige Rechnung über … Euro (für Hydromorphon beta) mit Datum vom 5. Oktober 2015 bzw. eine Gutschrift über … Euro (für Amoxibeta) mit Datum vom 5. November 2014 auf den nach § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG maßgeblichen relevanten Zeitraum von Mai 2014 bis Mai 2019. Darüber hinaus macht die Widersprechende keine Angaben zum Benutzungsumfang der Widerspruchsmarke, so dass bereits deshalb eine ausreichende Glaubhaftmachung einer rechtserhaltenden Benutzung der Widerspruchsmarke im Zeitraum von Mai 2014 bis Mai 2019 nicht bejaht werden kann.
Es kommt hinzu, dass nur eine auf konkrete Waren bezogene Glaubhaftmachung eine Bestimmung der eingetragenen Waren zulässt, für die eine Benutzung der Widerspruchsmarke anzuerkennen ist. Die konkrete Verwendung der Widerspruchsmarke für den bzw. in dem Zeitraum 2014 bis 2019 ist eindeutig allein der mit Schriftsatz der Widersprechenden als Anlage Nummer 8 gekennzeichneten Unterlage (offenbar einer Kopie einer Werbeanzeige, die die Verpackung für Celecoxib beta zeigt) zu entnehmen, die mit der Preisangabe vom 1. Januar 2015 diesem Zeitraum zweifelsfrei zuordenbar ist. Bei dem Produkt handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Mittel in Form einer Hartkapsel zur Behandlung von Gelenkerkrankungen, bei der sich im unteren Teil der als Celecoxib beta 200 mg bezeichneten Verpackung die Wort-/Bildmarke befindet. Zwar wäre den Ausführungen der Markenstelle entsprechend auch bei der konkreten veränderten Verwendung der Marke noch von einer Verwendung derselben Marke auszugehen. Das ist nach § 26 Abs. 3 MarkenG nämlich dann der Fall, wenn die Marke zwar in einer von der Eintragung abweichenden Form benutzt wird, die aber den kennzeichnenden Charakter der Marke nicht verändert. Davon ist auszugehen, wenn der angesprochene Verkehrskreis das abweichend benutzte Zeichen gerade bei Wahrnehmung der Unterschiede dem Gesamteindruck nach noch mit der eingetragenen Marke gleichsetzt, d. h. in der benutzten Form noch dieselbe Marke sieht (vgl. BGH Duff Beer GRUR 2013, 725 Rn. 13). Davon könnte hier deswegen ausgegangen werden, weil der Schwerpunkt der Kennzeichnung mit dem Wortbestandteil „betapharm“ jedenfalls übereinstimmt, auch wenn die farbliche Ausgestaltung und die Schreibweise mit dem veränderten Buchstaben „T“ und der Aufteilung in die Worte beta und pharm unterschiedlich sind. Bei den veränderten Elementen handelt es sich letztlich nur um grafische Ausgestaltungen, die nicht den Schwerpunkt der Kennzeichnung darstellen. Sofern zugunsten der Widersprechenden aber insoweit von einer ausreichenden Verwendung der Widerspruchsmarke für ein verschreibungspflichtiges Arthrose Mittel Celecoxib beta im maßgebenden Zeitraum ausgegangen wird, fehlt es für diese konkrete Ware an einem ausreichenden Vortrag zum Umfang der Benutzung, also der Angabe entsprechender Umsatz- oder Verkaufszahlen hierfür.
Insgesamt fehlen hinreichend konkrete Angaben zum Umfang der Benutzung der Widerspruchsmarke für den Zeitraum von Mai 2014 bis Mai 2019, also aussagekräftige Zahlen, die im Zusammenhang mit dem Verkauf von mit der Widerspruchsmarke gekennzeichneten konkreten Waren stehen. Zur Vorlage solcher Zahlen hat die Widersprechende ausreichend Gelegenheit gehabt, nachdem seit Zustellung der Beschwerde der Markeninhaberin mehr als ein Jahr vergangen ist.
Die Frage der Benutzung der Widerspruchsmarke in den nach § 43 Abs. 1 MarkenG maßgeblichen Zeiträumen unterliegt abweichend von dem das patentamtliche und das patentgerichtliche Verfahren ansonsten beherrschenden Untersuchungsgrundsatz, dem Beibringungsgrundsatz und Verhandlungsgrundsatz (vgl. Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 43 Rn. 5, 66). Bei der Glaubhaftmachung der bestrittenen Benutzung der Widerspruchsmarke handelt es sich um eine verfahrensrechtliche Obliegenheit der Widersprechenden, so dass die Widersprechende die volle Verantwortung für eine ausreichende Glaubhaftmachung trägt (Ströbele/Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 43 Rn. 60 und 61) und von sich aus laufend zu überprüfen hat, ob sich die Notwendigkeit einer weiteren Glaubhaftmachung ergibt (st. Rspr. des BPatG, vgl. Ströbele/Hacker/ Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 43 Rn. 18).
Eines rechtlichen Hinweises des Senats gemäß § 82 Abs. 1 Satz 1 MarkenG i. V. m. § 139 ZPO zur Glaubhaftmachung bedurfte es nicht. Dass die von Seiten der Markeninhaberin bereits im patentamtlichen Verfahren erhobene Einrede der Benutzung nach § 43 Abs. 1 MarkenG sowohl die Einrede des § 43 Abs. 1 Satz 1 als auch diejenige des § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG umfasst und letztere einen sich ständig verändernden Benutzungszeitraum betrifft, ist eine unmittelbar dem Gesetzeswortlaut in der bis zum 14. Februar 2019 geltenden Fassung zu entnehmende Tatsache, die ein Verfahrensbeteiligter berücksichtigen muss, wenn ihm die Glaubhaftmachung der rechtserhaltenden Benutzung seiner Marke obliegt. Auf den offensichtlichen Umstand, dass ein bisheriges Vorbringen zwischenzeitlich überholt sein kann, angesichts des Zeitablaufs unter Umständen einer Aktualisierung oder insgesamt der Nachbesserung bedarf, hat die Rechtmittelinstanz ebenso wenig hinzuweisen, wie auf andere offenkundige Mängel der Glaubhaftmachung (vgl. auch BPatG, 25 W (pat) 561/17 sowie 24 W (pat) 113/10 mit Verweis auf weitere Entscheidungen – der Entscheidungstext ist jeweils über die Homepage des Bundespatentgerichts öffentlich zugänglich). Ein Fall nach § 139 Abs. 2 Satz 2 ZPO, in dem ein Hinweis des Gerichts geboten sein kann, weil beide Verfahrensbeteiligten erkennbar von unzutreffenden tatsächlichen oder rechtlichen Gesichtspunkten ausgehen, liegt nicht vor, weil die Frage, ob die Widerspruchsmarke rechtserhaltend benutzt wird, seit dem 15. Dezember 2015 mit der Erhebung der Einrede gemäß § 43 Abs. 1 MarkenG der Markeninhaberin Thema des schriftsätzlichen Vorbringens der Beteiligten und insbesondere desjenigen der Markeninhaberin war (unter anderem auch sehr deutlich und ausführlich in der Beschwerdebegründung vom 24. April 2018). Im Übrigen hat angesichts der Neutralitätspflicht des Gerichts die Aufklärungspflicht dort ihre Grenze, wo Hinweise unmittelbar die Stärkung der prozessualen Position einer Beteiligten und damit gleichzeitig eine entsprechende Schwächung der Stellung der anderen Beteiligten nach sich ziehen würden (vgl. Ströbele/ Hacker/Thiering, MarkenG, 12. Aufl., § 43 Rn. 68 m. w. N.).
Auf die Beschwerde der Markeninhaberin hin war der Widerspruch aus der Marke 2 045 874 mangels ausreichender Glaubhaftmachung der Benutzung der Widerspruchsmarke nach § 43 Abs. 2 Satz 2 MarkenG zurückzuweisen.
Über die Beschwerde konnte ohne mündliche Verhandlung entschieden werden. Eine solche war lediglich von der obsiegenden Markeninhaberin hilfsweise beantragt worden, nicht aber von der unterliegenden Widersprechenden, § 69 Nr. 1 MarkenG. Die Ankündigung der Widersprechenden, sie könne, sollte das Gericht einen Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumen, ohne weiteres eine Auswahl der eingereichten Unterlagen beziehungsweise Dokumente (wie beispielsweise Verpackungen) dem Gericht vorlegen, kann nicht als eigenständiger Antrag auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung ausgelegt werden. Eine mündliche Verhandlung war auch nicht aus Gründen der Sachdienlichkeit veranlasst, § 69 Nr. 3 MarkenG.
III.
Rechtsmittelbelehrung Gegen diesen Beschluss können die am Beschwerdeverfahren Beteiligten das Rechtsmittel der Rechtsbeschwerde einlegen. Da der Senat die Rechtsbeschwerde nicht zugelassen hat, ist sie nur statthaft, wenn gerügt wird, dass
1. das beschließende Gericht nicht vorschriftsmäßig besetzt war,
2. bei dem Beschluss ein Richter mitgewirkt hat, der von der Ausübung des Richteramtes kraft Gesetzes ausgeschlossen oder wegen Besorgnis der Befangenheit mit Erfolg abgelehnt war,
3. einem Beteiligten das rechtliche Gehör versagt war, 4. ein Beteiligter im Verfahren nicht nach Vorschrift des Gesetzes vertreten war, sofern er nicht der Führung des Verfahrens ausdrücklich oder stillschweigend zugestimmt hat, 5. der Beschluss aufgrund einer mündlichen Verhandlung ergangen ist, bei der die Vorschriften über die Öffentlichkeit des Verfahrens verletzt worden sind, oder 6. der Beschluss nicht mit Gründen versehen ist.
Die Rechtsbeschwerde ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des Beschlusses beim Bundesgerichtshof, Herrenstr. 45 a, 76133 Karlsruhe, durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt als Bevollmächtigten schriftlich oder in elektronischer Form einzulegen.
Knoll Kriener Dr. Nielsen Fa
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Irakli sagt es auf seinen Vorträgen, ich weise genauso immer wieder darauf hin. Mache belächeln es, viele verstehen es aber: Handycam & Co sind nicht erst seit Gestern ein nicht zu unterschätzendes Problem in Sachen Öffentlichkeitsarbeit.
Nun untersützt sogar die Polizei auf ungewollte Weise die Argumentation, die Tatsache nicht zu unterschätzen, dass unsere Arbeit, die der Polizei oder anderen Organisationen binnen weniger Minuten die ganze Welt erreichen und man sich damit auch genauso ungewollt zur Lachnummer machen kann.
Während einer Polizeikontrolle filmten Jugendliche die Aktion eines Waldkraiburger Polizisten, der einen Motorroller überprüfen wollte und sich so richtig damit zur Lachnummer machte. In You Toube sahen bereits über 300.000 User diese Aktion. Einen besseren Beweis dafür und eine ausgezeichnerte Argumentationshilfe kann man sich kaum wünschen.
Der Link dazu: http://www.youtube.com/watch?v=XMGGgEmp9a8
Inzwischen wurde dies auch von den örtlichen Medien aufgegriffen: Mühldorfer Anzeiger vom Freitag
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fractal green blue flowers
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Stefan Fronz
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von Firefox-Benutzer 14436098,
vor 3 Monaten
Groovy!
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von Firefox-Benutzer 13790039,
vor 4 Monaten
Bewertet mit 5 von 5 Sternen
von Chalie07,
vor 9 Monaten
Bewertet mit 5 von 5 Sternen
von Jer & Linda,
vor 9 Monaten
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von Firefox-Benutzer 13835336,
vor einem Jahr
Aime bien
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von A2,
vor 2 Jahren
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von Firefox-Benutzer 6413693,
vor 2 Jahren
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von geraa48,
vor 2 Jahren
Again : LOVELY :-)
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von Firefox-Benutzer 13126820,
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von Jet City Woman,
vor 3 Jahren
quite lovely and ethereal
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von Lynda,
vor 6 Jahren
I like!
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von Evgeshka,
vor 7 Jahren
Красиво смотрится, мне нравится)))
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von Angelik,
vor 7 Jahren
хорошо смотрится.
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von Mymi,
vor 8 Jahren
Je trouve ce thème très joli! Frais et agréable :)
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von Shpome,
vor 8 Jahren
Very welldone !
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von Firefox-Benutzer 5771798,
vor 8 Jahren
gute Arbeit Stefan:)
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Bewertet mit 5 von 5 Sternen
von nadine,
vor 8 Jahren
schöne Blumen nicht schlecht
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Einsätze 2015
31.12.2015
Technische Hilfeleistung
Über den Jahreswechsel in Bereitschaft
>>weiter
27.12.2015
Brand
Weihnachtsbereitschaft der Dachauer Feuerwehr
>>weiter
20.12.2015
Technische Hilfeleistung
„Vui los in da stadn Zeit“
>>weiter
06.12.2015
Brand
Fünf Einsätze zum 2. Advent
>>weiter
05.12.2015
Technische Hilfeleistung
2 Verkehrsunfälle hintereinander
>>weiter
22.11.2015
Technische Hilfeleistung
Altstadtgarage verursacht zehnten Einsatz dieser Woche
>>weiter
06.11.2015
Technische Hilfeleistung
Verkehrsunfall mit zwei Verletzten
>>weiter
04.11.2015
Brand
BMW-Kombi brennt vollig aus
>>weiter
31.10.2015
Brand
Zwei Brandalarme in Folge
>>weiter
18.10.2015
Technische Hilfeleistung
2 Unfälle – 2 mal Fahrbahn reinigen
>>weiter
04.10.2015
Brand
Einsatzreiches Wochenende für die Feuerwehr Dachau
>>weiter
27.09.2015
Brand
Unruhiger Sonntag für die Dachauer Feuerwehr
>>weiter
21.09.2015
Brand
Rauchmelder schlägt Alarm - Mann im Tiefschlaf
>>weiter
21.09.2015
Technische Hilfeleistung
Verkehrsunfall bei Prittlbach nach 2 nächtlichen Einsätzen
>>weiter
07.09.2015
Technische Hilfeleistung
2 Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß
>>weiter
23.08.2015
Technische Hilfeleistung
Feuerwehr befreit Verletzte nach Verkehrsunfall
>>weiter
16.08.2015
Technische Hilfeleistung
Unwetterfront beschert mehrere Einsätze
>>weiter
16.08.2015
Technische Hilfeleistung
3 Unruhige Nächte für die Bereitschaft
>>weiter
11.08.2015
Brand
Wochenbericht mit 11 Einsätzen
>>weiter
27.07.2015
Brand
Wieder mal drei Einsätze in einem Tag
>>weiter
26.07.2015
Brand
Brandmeldeanlagenalarme am laufenden Band
>>weiter
22.07.2015
Technische Hilfeleistung
Zwei schwere Verkehrsunfälle in einer halben Stunde
>>weiter
15.07.2015
Brand
Rauchende Kohle in Keller-Bar
>>weiter
27.06.2015
Brand
Unbewachtes Lagerfeuer ruft Einsatzkräfte auf den Plan
>>weiter
15.06.2015
Technische Hilfeleistung
Pkw-Überschlag auf B 471 geht glimpflich aus
>>weiter
16.05.2015
Technische Hilfeleistung
Verkehrsunfall behindert Verkehr in der Münchner Straße
>>weiter
29.04.2015
Brand
2 Brände und etliche technische Hilfeleistungen
>>weiter
20.04.2015
Brand
Küchenbrand und 3 weitere Einsätze zum Wochenstart
>>weiter
17.04.2015
Brand
Nächtlicher Wohnungsbrand in Etzenhausen
>>weiter
08.04.2015
Brand
Dejà vu und ein Kleinbrand
>>weiter
01.04.2015
Technische Hilfeleistung
Sturm Niklas sorgt für Einsätze
>>weiter
24.03.2015
Technische Hilfeleistung
Eine ganz normale Woche
>>weiter
10.03.2015
Technische Hilfeleistung
Komplizierte Rettung nach Verkehrsunfall bei Webling
>>weiter
04.03.2015
Brand
Angebrannte Speisen und ausgelöste Rauchmelder
>>weiter
01.03.2015
Technische Hilfeleistung
Verkehrsunfall in der Mittermayerstraße
>>weiter
28.01.2015
Brand
Großbrand in Taxa
>>weiter
26.01.2015
Brand
Brennender Baum im Amperweg
>>weiter
10.01.2015
Technische Hilfeleistung
Zwischenbilanz der stürmischen Tage
>>weiter
05.01.2015
Brand
Einsatzserie reißt nicht ab
>>weiter
03.01.2015
Technische Hilfeleistung
Ruhiger Jahreswechsel, einsatzreiches Neujahr
>>weiter
Aktuelles
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http://www.feuerwehr-dachau.de/index.php?page=631
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