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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Kommentare/Diskussionen zu "Zettels Raum" » "Klimanotstand" und wurde 9.861 mal aufgerufen 03.05.2019 23:55 #1 "Klimanotstand" antworten Das Foto entstand übrigens just in dem Moment, als die Sprecherin hinter dem Transparent verkündete: "Tragen Sie sich in unsere Liste ein, wenn Sie dafür sind, daß auch hier der Klimanotstand ausgerufen wird!" https://zettelsraum.blogspot.com/2019/05/klimanotstand.html #2 RE: "Klimanotstand" antworten zum Teil ist dieser Hype nur dadurch erklärbar, dass für viele Menschen, aber vor allem für die Jugend, die 'Realität' nur noch auf dem Bildschirm stattfindet. Der Bildschirm ist die neue Umwelt, die naturgegebenen Sensoren für die reale Umwelt haben nichts mehr zu melden. Dazu kommt natürlich die Hype-Kultur selbst, nur so ist erklärbar, dass ein Konstanzer Gemeinderat zivilisatorische Regeln fahren lässt. Das ist eben nur die Steigerung des Stuttgarter 'Feinstaub-Alarms', der, wenn ich das richtig vom Lungenarzt Prof. Hetzel verstanden habe, schon so manche ängstliche Patientin vom Arztbesuch in Stuttgart abgehalten hat. Manche Menschen kommen mit dem andauernden Etikettenschwindel nicht mehr zurecht, während eine DUH ihr Geschäftsmodell darauf aufbaut, geringste Abweichungen an Etiketten abzumahnen. Komischerweise treffe ich im realen Leben nie FfF-Kids, um ihnen mal Fragen stellen zu können. Kann es sein, dass dies nur unter der medialen Lupe existiert? Ihr Bild erinnert an das Pressefoto unserer Politiker nach Charlie Hebdo. Die rücken ganz eng hinter ihrem Plakat zusammen, um dem Fotografen das Bild zu füllen. #3 RE: "Klimanotstand" antworten Komischerweise treffe ich im realen Leben nie FfF-Kids, um ihnen mal Fragen stellen zu können. Ich stand kürzlich in der S-Bahn neben zweien, die sich aufgeregt über irgendeinen Freund echauffierten, welcher sich wohl kritisch gegenüber der Hysterie geäußert hatte. Danach vergewisserte man sich seiner Wahrheit, indem man sie wechselseitig wiederholte. Ich käme nie auf den Gedanken, solchen Menschen persönlich Fragen zu stellen, die sie in ihrer Gewissheit stören. Dafür bin ich viel zu wenig auf Krawall gebürstet und mehr als Krawall gibt es da nicht zu holen. #4 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von nachdenken_schmerzt_nicht im Beitrag #3 Ich stand kürzlich in der S-Bahn neben zweien, die sich aufgeregt über irgendeinen Freund echauffierten, welcher sich wohl kritisch gegenüber der Hysterie geäußert hatte. Ich bekam vor ein paar Tagen in der U-Bahn das Gespräch zweier junger Studentinnen mit. Über Wetter und nicht das Klima. Das Klima wollen die beiden vielleicht retten, aber das Wetter war ihnen zu regnerisch. Das Jahr war bis zu diesem Zeitpunkt hier sehr trocken. Wenn es nicht bald geregnet hätte, wäre das sehr schlecht für die Natur gewesen. Wurscht, die Damen wollen halt Sonnenschein an jedem Tag. #5 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von Xanopos im Beitrag #4 Das Klima wollen die beiden vielleicht retten, aber das Wetter war ihnen zu regnerisch. An dieser Aporie des Allgemein-Menschlichen haben noch alle Systeme, die auf das Fundament der ideologischen Austarierung gegründet waren, sich die Zähne ausgebissen. Was es im Arbeiter-Bauern-Paradies unter Hammer & Sichel an Satire gab, von Ilf & Petrow über die vielen Jahrgänge des Крокодил bis zu Sostschenkos "Schlaf schneller, Genosse" war immer & überall rund um diesen Gegensatz zwischen der Vorgabe von oben und der Lebenswirklichkeit zentriert. Natürlich ins Platt-Humoristische abgebogen, und die wirklichen Spitzen, die immer mal wieder vorkamen und die dann Rundumschläge der Zensur riskierten, sind für Außenstehende kaum auszumachen. Man sollte diesen Widerspruch zwischen den Mikrodetails des Alltäglichen und dem Glaubensfundament nicht als Hoffnungszeichen für eine irgendwann dazwischen einschießende Erkenntnis zur Einsicht in die Lächerlichkeit des eigenen Treibens nehmen. Die bleibt aus, weil das Lebens als vielfach paradoxe Gemengelage das locker wegsteckt. #6 RE: "Klimanotstand" antworten Ich weiß nicht so ganz, welches Szenario hier eher passt: "Idiocracy" oder "Demolition Man", aber es ist der Beweis dafür, dass die Wirklichkeit die Satire langsam überholt. #7 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von U.E. im Blogbeitrag Von Carl Schmitt (1888 bis 1988) ist ein Zitat im Gedächtnis geblieben, das, ungeachtet seiner üblen Rolle als "Kronjurist" und Rechtfertiger der diktatorischen Willkür im Dritten Reich in seiner Triftigkeit weiterhin Bestand für sich beanspruchen kann. Man wäre ja geneigt anzunehmen, dass Schmitt in der bundesrepublikanischen Staats- und Verfassungsrechtslehre keine Rolle mehr gespielt hat. Diese Vermutung ist aber falsch. Die sogenannten Linksschmittianer sind nach 1945 nicht bedeutungslos geblieben, um es sehr zaghaft zu formulieren, der SPD-Mann Böckenförde ist vielleicht das prominenteste Beispiel dafür. seit ein paar Monaten jeden Freitagnachmittag der Schulunterricht boykottiert wird Findet am Freitagnachmittag noch Unterricht statt? Ist es nicht so, dass die jugendlichen Klimaretter am Vormittag auf die Straße gehen und just in dem Moment, in dem in ihrer Schule die erlösende Freitagmittagsglocke läutet, ihre Demonstration (ich hätte ja jetzt gern "Aufmarsch" geschrieben, aber ich konnte mich gerade noch beherrschen) abbrechen, weil man ja am Freitagnachmittag Besseres zu tun hat, zum Beispiel das nur ein paar Monate alte Handy durch ein neues zu ersetzen und sich mit in asiatischen Sweatshops hergestellten und mit großem ökologischen Fußabdruck nach Deutschland importierten Klamotten neu einzukleiden? War in Münster in den Osterferien demonstrationstechnisch tote Hose (was der zweite Satz Deines Beitrags nahelegt)? Man sollte in diesem Zusammenhang vielleicht darauf hinweisen, dass die FfF-Veranstalter die Schulschwänzerei damit rechtfertigen, dass eine Demonstration in der unterrichtsfreien Zeit niemanden interessieren würde. In den sympathisierenden Medien wurde gleichwohl von Kundgebungen in den Osterferien berichtet, dies mit dem triumphierenden Unterton: "Seht her, den Schüler*innen geht es um die Sache, nicht um einen smoothen und chilligen Übergang ins Wochenende." Entweder hat der Nachwuchs in der unterrichtsfreien Zeit sinnlos demonstriert oder die Behauptung, dass nur Kundgebungen während der Schulzeit die nötige Aufmerksamkeit erhalten, stimmt nicht. #8 RE: "Klimanotstand" antworten Ich bekam vor ein paar Tagen in der U-Bahn das Gespräch zweier junger Studentinnen mit. Über Wetter und nicht das Klima. Das Klima wollen die beiden vielleicht retten, aber das Wetter war ihnen zu regnerisch. Wie ich andernorts geschrieben habe: Den meisten Menschen, so jedenfalls meine Erfahrung, ist das Wetter in Österreich/Deutschland "neun Monate lang zu kalt und im restlichen Quartal nicht warm genug". Eigentlich müssten diese Leute auf den Klimawandel im Sinne der Erderwärmung hoffen. Dann wäre es bei uns wie in Südkalifornien, wo es - wie zumindest der Popmusikbewanderte weiß - niemals regnet. Bis jetzt müssen Katharina Sch. und Luisa N., wenn sie der (meteorologischen und vielleicht auch sozialen) Kälte in diesem Land entfliehen wollen, noch nach L.A. oder in den Maghreb fliegen, im Jahr 2039 könnte - wenn wir von den Horrorszenarien ausgehen - eine Zugfahrt an den Starnberger See reichen. Das Jahr war bis zu diesem Zeitpunkt hier sehr trocken. Wenn es nicht bald geregnet hätte, wäre das sehr schlecht für die Natur gewesen. Absolut. Deshalb habe ich mich über die Niederschläge der letzten Tage durchaus gefreut. Wenn die Wetterfrösche Recht haben, wache ich morgen auf und sehe vom Fenster aus eine angezuckerte Grünfläche. Das kommt hier in den Alpen im Mai durchaus öfter vor. Ehrlich gesagt habe ich derzeit eher Angst vor Hochwasser, wenn es einmal tagelang bei warmen Temperaturen ergiebig regnen sollte und der noch reichliche Schnee in den schattseitigen Karen der Nordalpen rasch abschmilzt, als Furcht vor dem alternativfaktischen Dürresommer. 04.05.2019 19:08 #9 RE: "Klimanotstand" antworten Ja Noricus (Beitrag Nr. 7), SfF(Saturdays for Future)wären nicht cool. #10 RE: "Klimanotstand" antworten Mein 26-jähriger Neffe war bis vor zwei Jahren noch der FDP und Marktwirtschaft zugeneigt. Mittlerweile würde er mir am liebsten mein Auto verbieten und legt mir den öffentlichen Nahverkehr nahe. Das aber mit einem Furor, der enorm kämpferisch, zweifellos überzeugt und radikal daherkommt. Scheint eine Art Identitätsfindung zu sein. Vielleicht,ganz simpel, nur spätpubertierendes Aufmucken. 04.05.2019 19:38 #11 RE: "Klimanotstand" antworten Und nochmal kurz: Ich komme aus einer Hamburger Kaufmannsfamilie. Meine Schwester ist aus Protest gegen die Eltern bei der Antifa gelandet. Hat zwar einen recht gut bezahlten Job in der Privatwirtschaft, wettert aber beständig an allen Fronten gegen den Kapitalismus. Hierbei ist alles recht, was zur Opposition taugt. Ich denk echt, das ist ein seltsames Psychoding. Warum sonst kann man nicht mit Fakten überzeugen? #12 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von HR2 im Beitrag #11 Ich denk echt, das ist ein seltsames Psychoding. Das ist übrigens auch mein Befund. Nicht allein, was die momentan überschnappende Klimahysterisierung betrifft - es zeigt sich auch im allgemeinen "Widerstand" gegen "das System" (mit all seinen inneren Widersprüchen, während man ja selbst integrer Bestandteil dieser "Maschinerie") ist - aber dort am deutlichsten und unverstelltesten. Das erklärt auch zwanglos, warum sich die Kirchen, die eigneltich gegen eine solche spirituelle Konkurrenz Sturm laufen sollten, hier mit an die Spitze des Bewegung gesetzt haben. Es kommen da, wie mir scheint, mehrere Faktoren zusammen, die das ermöglichen: zum einen die als verbraucht, als leere Hülle empfundene Rolle der traditionellen Religion, besonders natürlich ausgeprägt beim Protestantismus, der sich seit seit inneren Glaubensaufbereitung im 19. Jhdt.. im Grunde nur noch als Leerstelle anbietet, was die spirituelle Verheißung angeht. Die nun einmal unabdingbarer Teil des Komplexes "Religion" ist. Wenn ich als Gläubiger nicht auf eine wie auch immer geartete Form von Transzendenz vertraue, bleibt nur eine leere Hülle, deren Formen arbiträr, rein zufällig gewachsen sind, denen aber keine zwingende Bedeutung mehr zukommt. Man kann ohne Verlust auf sie verzichten. Es ist ja schon oft angemerkt worden, daß das Ausprobieren esoterischer Angebote, von Buddhismus über alle möglichen Spielarten aus dem Jahrmarkt des Esoterischen, mit der Ausbreitung dieser Leere im Kern der Moderne korreliert. Das ist aber nur die halbe Miete. Die beiden Bewegungen, die sich in den letzten 150 Jahren in der Konkurrenz um dieses geistige Biotop bemüht haben, haben genau dieses Sinnversprechen im Angebot gehabt: die Rote Religion des Sozialismus (egal, in welcher Verwässerung) und die Grüne Religion des Ökologismus. Sie versprechen eine geheilte Schöpfung, und zwar nebulös, ohne Details, aber ohne Wenn + Aber, die ohne konkrete Beteiligung der Gläubigen nicht erschaffen werden kann. Die Alternative des Nicht-Handelns ist die Hölle, ebenso konkret aus dem Bereich des Transzendenten ins zukünftige Hier gerückt. Ist egal, ob es die "unausweichliche Verelendung" sensu Marx oder die Versteppung unterm Ozonloch ist; beide Varianten bedienen sich der alten Drohung mit der Hölle (deswegen ist in beide auch der Zwang zur Heidenmission eingebaut). Daß das eben durchs Nichteintreffen dieser Drohung nicht widerlegt wird, entspricht exakt dem Muster, das wir aus früheren Heilsreligionen kennen. Das Christentum lebt seit zwei Jahrtausenden mit der Nichtwiederkehr des Erlösers ("jenseits der Parusie"), ohne daß es das spirituelle Geschäftsmodell beschädigt (einzelne skeptisch Angefressene mal außen vor). Es ist nicht zu erwarten, daß der Ökologismus hier eine andere Entwicklung nehmen wird. Was wir hier momentan, auf die Person Greta Thunberg projiziert sehen, ist die apokalyptische Spielart solcher Heilslehren. Zu den Bedingungen zählt wohl eine als verstörend empfundene tiefe Krise der alten Glaubensgewißheit, in Einheit mit einem politischen Zerfall (zumindest einem so empfundenen). Bei der Jungfrau von Orleans (das erste Beispiel, das mir als Exempel einfällt: die Parallelen zum Fall G.Th. sind recht gespenstisch) haben wir die siet Jahrzehnten im 14.&15. Jhdt, vergeblichen französischen Bemühungen, die englische Besatzung loszuwerden, plus ein Aufkommen neuer, nun, Gurus, anders als bei den Waldensern und Albigensern vor ihnen, denen hauptsächlich die Muttergottes als direkte Auftraggeberin erscheint. Die Wiedertäufer um Jan Matthys & Jan van Leyden zeigen genau diesen Glauben an die unmittelbare Endzeit, gekoppelt mit der Entwurzelung durch die Reformation plus ein politisches Vakuum. Für die Pendants etwa in Brasilien, in Canudos unter Antonio Consilheiro, ca. 1884 bis definitiv Juni 1897 oder das pseudochristliche Erlösungsreich Hong Xiuquans während des Taipingaufstands 40 Jahre davor gelten exakt dieselben Bedingungen. Damit will ich nicht sagen, daß der Gretatismus solche desaströsen Folgen zeitigen wird (obwohl ich mir in diesem Beritt allmählich meine Skepsis abgewöhne): wie geschrieben, wirkt diese Bewegung in weiten Teilen wie eine hilflose Parodie auf solche Bewegungen, als sei da nicht der hl. Geist, sondern Monty Python der spiritus rector. Das die Gleichheit der Muster, die sich hier zeigt, ist frappant. Ebenso frappant: daß historische Aufklärung, Wissen um apokalyptische Kulte (man kann das ja alles leicht nachlesen, angefangen bei Norman Cohn), eine Mediendemokratie mit Archiven und Expertenwissen und historischen Fachbereichen, exakt nichts ändert. Wie es scheint, wird die Wirkung historischer Bildung, zumal als Sicherung vorm erneuten Durchbrennen der Sicherungen, heillos (no pun intended) überschätzt. Andererseits: bei Religion, bei der Sinngebung der eigenen Existenz, bei der Aufladung der eigenen Zeitläufte in einer Heilsgeschichte, an der man Teil hat (jedenfalls, wenn man auf der richtigen Seite steht & kein Ketzer ist), gelten andere Maßstäbe als die der Ratio. Religion, merkt Walter Burkert (in Homo necans, 1972, und mit Blick auf die antiken Mysterienkulte) an, ist ein Tun, kein Denken. Der homo religiosus fragt nicht nach Gründen, er ist. Weswegen die Hoffnung, hier mit rationalem Disput reingrätschen zu können, vergeblich ist. #13 RE: "Klimanotstand" antworten Die Lage kurz und einfach - schon fast auf Kika-Niveau - dargestellt von Skeptiker Prof. Richard Lindzen: https://www.youtube.com/watch?v=OwqIy8Ikv-c #14 RE: "Klimanotstand" antworten Schon immer war mir die spirituelle Aufladung des Ökologismus und dessen Untergruppen wie der Klimaschutz bewusst. Das Hantieren mit scheinbar wissenschaftlichen Argumenten ist lediglich eine Form der Aggitation, bzw. der Missionierung, und hat nur in Ausnahmefällen das Bedürfnis nach Wissen als Ursache. Im Tagespiegel war gestern ein sehr hörenswertes Gespräch mit dem Soziologen Hans Joas über das Religiöse in politischen Bewegungen. Da geht es auch um Greta. Als Empfehlung für den Sonntag: https://www.tagesspiegel.de/politik/caus...s/24305226.html 08.05.2019 21:36 #15 RE: "Klimanotstand" antworten Die beiden Bewegungen, die sich in den letzten 150 Jahren in der Konkurrenz um dieses geistige Biotop bemüht haben, haben genau dieses Sinnversprechen im Angebot gehabt: die Rote Religion des Sozialismus (egal, in welcher Verwässerung) und die Grüne Religion des Ökologismus. Vereint sich das nicht in Rousseau? #16 RE: "Klimanotstand" antworten Bei Tichy heute eine prägnante Zusammenfassung, wohin die Reise geht. "Unerbittlichkeit, unbedingter Wahrheitsanspruch, Welterlösungs-Phantasien - und der Versuch, die totale Kontrolle über das Leben der Anderen zu erlangen: Der Klimakampf ähnelt immer mehr dem Freund-Feind-Denken des Klassenkampfes." Merke: Wenn der Bürger nicht mitmacht, wie die grüne Umweltlobby und ihr industrieller Komplex es will, dem wird am Ende eine Öko-Diktatur in Aussicht gestellt. Oder besser: Bürger, ihr müsst diktatorische Regeln hinnehmen und freiwillig mitmachen, sonst muss die Öko-Diktatur durchgesetzt werden. Nicht mehr die kommunistische Partei wegen ihrer intimen Kenntnisse über den Fortgang der Welt dank Studiums von Karl Marx übernimmt die Rolle der Avantgarde – diesmal sind es sogenannte „Klimaforscher“. Begründet wird das alles mit dem drohenden Untergang. Was man bislang nur für den Irrsinn einiger Sekten möglich hielt oder für die Paranoia sozialistischer Gewaltsysteme – längst ist es Alltagspredigt im früher aufgeklärten, kritischen westlichen Denken. Der ultimative Untergang droht in 12, ach was, in 3 Jahren. Die eigene Lächerlichkeit wird gar nicht mehr wahrgenommen, das Kurzzeitgedächtnis dominiert, der Wunsch ist Vater des Gedankens. „Noch 13 Jahre, um die Welt zu retten“ titelte der Focus am 22.2. 2007. Noch bleiben uns nach dieser Rechnung knapp 2 Jahre. Glücklicherweise werden Voraussagen der Klimaforschung stillschweigend revidiert. Die Ökologie dient als Camouflage, endlich den Primat der Politik durchzusetzen und eine Art Öko-Planwirtschaft einzuführen: Der totale Umbau zunächst der Energiewirtschaft und jetzt der Automobilwirtschaft gibt den Feinden der Marktwirtschaft und Anhängern des total regierenden Staates die Mittel in die Hand, auf die sie so lange warten mussten. Die Wirtschaft wird nach ihren Vorstellungen umgebaut, die Konsumenten gelenkt, die Produktionsweise bestimmt, die Entwicklung geplant und durchgesetzt. Aber längst geht es nicht mehr um Fakten. Nichts sprich dagegen, die Verwendung von Plastik zu reduzieren. Aber die Vermüllung der Weltmeere hat mit Deutschland, das seinen Müll trennt und nahezu perfekt entsorgt, nichts zu tun. Keine deutsche Plastiktüte, kein deutsches Wattestäbchen, kein hier verwendeter Strohhalm und keine Gemüseverpackung landet dort, wohin die asiatischen Flüsse ihre Schmutzfracht entladen. Offensichtlich geht es nur um den tief innewohnenden Wunsch, den hedonistischen Konsumenten zu drangsalieren. Zwar soll das Wegwerfen von Lebensmitteln – und das aus gutem Grund – verringert werden. Aber die Abschaffung von Schutzhüllen wird eher Verfaulen und Vergammeln befördern statt verhindern. Die große Transformation scheitert an sich selbst, wie der Große Sprung über die eigenen Füße stolperte und die sozialistischen Systeme von Innen her kollabierten: Planwirtschaft und Diktatur sind nicht innovativ, nicht anpassungsfähig, nicht menschengerecht. Die schlechte Nachritt dabei ist: Ehe der Klassenkampf sich auf einige wenige Refugien in Nordkorea, Kuba und Venezuela reduziert, hat er mehrere hundert Millionen Menschen getötet. https://www.tichyseinblick.de/tichys-ein...e-klassenkampf/ #17 RE: "Klimanotstand" antworten Es geht um diesen Artikel: https://www.focus.de/wissen/klima/klimaw...aid_125121.html Insgesamt sechs Studien erwähnen, dass die CO2-Emissionen spätestens bis zum Jahr 2015 zurückgehen müssen, damit die globale Erwärmung nicht aus dem Ruder läuft. Das tolerierbare Höchstniveau für Kohlendioxid liegt diesen Arbeiten zufolge nur bei 400 ppm. Unter dieser Schwelle könnte man nur bleiben, wenn der globale Treibhausgasausstoß bis 2050 – je nach Studie – um 48 bis 86 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 gedrosselt würde. Die 400 ppm haben wir schon geknackt. Aber längst geht es nicht mehr um Fakten. Auch hier im Forum schon lange nicht mehr. #18 RE: "Klimanotstand" antworten ..., wohin die Reise geht. In unserer Lokalzeitung, letzte Samstagsausgabe, auf der Seite "Wissen" (bei Greenpeace habe ich die Quelle gefunden): https://www.greenpeace-magazin.de/ticker...tin-frimmer-dpa Ist das 'nudging'? Muss ich das nun des Öfteren lesen? #19 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von Xanopos im Beitrag #17 Nett, was in Ihrem Link zu lesen ist (Farbgebung nach dem Original): Daß die Mauna-Loa-Meßreihe, 1959 von Keeling begonnen, die hier als einzige Referenz für die Angaben der NOAA dient, umstritten ist, wissen Sie? Da wird nämlich an den Rohdaten rumgeschraubt, um den Pi mal Daumen ermittelten Eintrag rauszufiltern, wer sich daraus ergibt, daß man auf der Spitze eines aktiven, ausgasenden Vulkans sitzt. Davon ab ist eine Aussage wie "Das tolerierbare Höchstniveau für Kohlendioxid liegt diesen Arbeiten zufolge nur bei 400 ppm" ein schönes Beispiel für Humbug & Betrug unter dem Deckmantel von "Wissenschaft." Das ist genau jene Panikmache, die aller erdgeschichtlicher und biologischer Evidenz Hohn spricht. Ein guter Hinweis darauf, daß es sich bei der Öko-Panik, mit der wir seit nunmehr 1962 in Permanenz bespaßt werden, um H&B handelt, platt gesprochen: um Ideologie zum Zweck ulteriorer Ziele, läßt sich daran sehen, daß es in keinem einzigen Fall nach dem Scheitern der Voraussagen - und sie sind sämtlich gescheitert, ausnahmslos - Entwarnungen, Korrekturen, Richtigstellungen gegeben hat. Nicht beim DDT, nicht bei der Bevölkerungsbombe, nicht beim "sechsten Artensterben", nicht beim Ozonloch, nicht bei der "neuen Eiszeit", nicht beim Waldsterben, mit bei Peak Oil oder irgendweiner der malthusianischen Knappheitsprognose des Club of Rome. Wenn ein Ansatz gnadenlos und ohne Ausnahme scheitert, darf man vermuten, daß er als Prinzip falsch ist. Das gilt nicht nur für den Sozialismus. #20 RE: "Klimanotstand" antworten Daß die Mauna-Loa-Meßreihe, 1959 von Keeling begonnen, die hier als einzige Referenz für die Angaben der NOAA dient, umstritten ist, wissen Sie? Nein, die NOAA beruft sich natürlich nicht auf eine einzige Messreihe: The graph shows recent monthly mean carbon dioxide globally averaged over marine surface sites. The Global Monitoring Division of NOAA/Earth System Research Laboratory has measured carbon dioxide and other greenhouse gases for several decades at a globally distributed network of air sampling sites [Conway, 1994]. A global average is constructed by first fitting a smoothed curve as a function of time to each site, and then the smoothed value for each site is plotted as a function of latitude for 48 equal time steps per year. A global average is calculated from the latitude plot at each time step [Masarie, 1995]. Go here for more details on how global means are calculated. Und warum soll die Mauna-Loa-Meßreihe umstritten sein? #21 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von Martin im Beitrag #18 Und so voll aus dem Leben gegriffen, macht sich seit Jahren Gedanken ums Klima fährt aber jeden 6 km mit dem Auto zur Arbeit, obwohl er eine U-Bahn Verbindung hätte. Wer kämpft sich nicht gerne zweimal am Tag durch den Großstadtverkehr samt anschließender Parkplatzsuche. #22 RE: "Klimanotstand" antworten Wenn sie spezifische Kritik an Forenbeiträgen haben, formulieren und begründen Sie diese gerne, aber unterlassen sie bitte unspezifische, pauschale Anwürfe gegenüber allen Forenmitgliedern. Ich kann nicht für andere sprechen aber zumindest was mich betrifft, ist das nicht der Diskussionstil den ich hier wünsche. #23 RE: "Klimanotstand" antworten Fall jemand noch Zweifel an dem von Roland Tichy formuierten Befund hegt, möge er bitte zur Kenntnis nehmen, was Frau Kipping hier äußert: https://www.katja-kipping.de/de/article/...Cbertragen.html Das läuft bestimmt nicht immer reibungslos. Aber Reibungslosigkeit kann auch nicht unser Ziel sein. Entscheidend ist die Haltung, Druck aus der Gesellschaft, Kritik aus den Bewegungen nicht als Angriff zu verstehen, den es zurückzuweisen gilt. Der Druck aus den Bewegungen ist vielmehr Treibstoff für eine Radikalisierung nach links. […] Wir brauchen nicht weniger als eine zivile Rebellion gegen die Zumutungen des Neoliberalismus. […] Jetzt bestimmen linke Themen die Debatte wie Enteignung, Klimanotstand oder Sozialismus. Das ist die unverstellte Kampfrhetorik der Kommunisten alten Schlages. Wie die Umsetzung in der Praxis stets ausgesehen hat, dürfte bekannt sein. Und natürlich ist das Gegenteil wahr: jahrelang hat man alles, was vom linken Konsens abwich, pauschal in die braune Ecke gestellt und dämonisiert, einschließlich der Forderung, geltendes recht umzusetzen. Die "Grenze des Sagbaren" hat sich extrem nach links verschoben. 14.05.2019 05:33 #24 RE: "Klimanotstand" antworten Zitat von Ulrich Elkmann im Beitrag #23 Das läuft bestimmt nicht immer reibungslos. Aber Reibungslosigkeit kann auch nicht unser Ziel sein. Entscheidend ist die Haltung, Druck aus der Gesellschaft, Kritik aus den Bewegungen nicht als Angriff zu verstehen, den es zurückzuweisen gilt. Der Druck aus den Bewegungen ist vielmehr Treibstoff für eine Radikalisierung nach links. […] Wir brauchen nicht weniger als eine zivile Rebellion gegen die Zumutungen des Neoliberalismus. […] Wo hat die Linke jemals ökologisch sensibel regiert? Fährt man Venezuela wirtschaftlich an die Wand damit weniger Öl gefördert wird? #25 RE: "Klimanotstand" antworten Entschuldigung, ich wollte nicht allen Usern etwas unterstellen, diese Bemerkung nehme ich natürlich zurück, ich werde mich in Zukunft auf konkrete Beiträge beziehen. «« Precht hat (in diesem Punkt) Recht: Die Deutschen lieben Verbote. Aber warum nur? Kampagnen zu Europa »»
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Haben sich auch diese Artikel angesehenBattlefield 3 - Premium Edition - [PC]vonElectronic Arts GmbH9,99 €3,6 von 5 Sternen121Battlefield 4 - [PC]vonElectronic Arts9,07 €2,5 von 5 Sternen140Battlefield - Bad Company 2 [Software Pyramide]vonak tronic4,0 von 5 Sternen8Call of Duty 4 - Modern Warfare (DVD-ROM)vonActivision22,99 €4,5 von 5 Sternen372‹ Alle Details für Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics] anzeigen
Malerbetrieb Ines Pietsch in Lossatal bei Leipzig | Problemlösungen Sie möchten ein Bau- oder Sanierungsprojekt planen und realisieren? Auf dieser Seite möchten wir Ihnen wertvolle Tipps präsentieren, die Ihnen das Leben erleichtern werden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Wenden Sie sich telefonisch oder über unser Kontaktformular an uns. Wir sind Teilnehmer der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Handwerks ins Leben gerufen wurde, und können Ihnen deshalb kostenlose Energiechecks anbieten. Werterhaltung von Holz Wir wissen: Schleifen und Streichen allein reicht nicht aus, um den Wert von Holz zu erhalten. In unserem Shop finden Sie eine Übersicht der zu verwendenden Lacke und Lasuren. Wir empfehlen Ihnen „Sikkens Cetol HS Color“. Download: Broschüre "Sikkens Cetol HS Color.pdf" Schimmel in der Wohnung: Ein weit verbreitetes Problem Schimmelbefall ist ein weitverbreitetes Problem, das nicht nur unschön aussieht, sondern auch gesundheitliche Risiken birgt. Grund für die Schimmelbildung ist oftmals das unausgewogene Mikroklima von Innen- und Außenraum. Vor allem im Winter unterscheiden sich die Innen- und die Außentemperatur erheblich. Hier sind gut gedämmte Außenwände, die eine Grenze zwischen beiden Zonen bilden, essentiell. Fachkräfte beseitigen bei Schimmelschäden, die durch bauliche Mängel aufgetreten sind, nicht nur den Befall, sondern auch die ursächlichen Mängel. Oftmals ist es aber so, dass nicht die Feuchtigkeit, die von außen in das Gebäude eindringt, der problematische Faktor ist, sondern jene Feuchtigkeit, die in den Räumen selbst entsteht. Durch gezielte Maßnahmen kann der Schimmelbildung aber effektiv entgegengewirkt werden. Bei alltäglichen Aktivitäten wie Duschen, Kochen oder Waschen werden große Mengen an Wasser an die Raumluft abgegeben. Dieses Wasser sollte schnellstmöglich, entweder während oder direkt nach der Entstehung, aus den Räumlichkeiten abgeführt werden. Regelmäßiges Lüften ist hier also sehr wichtig. Schlafräume sollten möglichst morgens gelüftet werden, Wohnräume in regelmäßigen Abständen und Küchen und Bäder bei geschlossener Tür direkt nach dem Feuchteanfall. Warme Raumluft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Deshalb empfiehlt es sich, alle Räume, auch jene, die nicht genutzt werden, stets geringfügig zu beheizen. Der Effekt: Die Wände kühlen nicht aus und der Schimmelbildung wird entgegengewirkt. Auch die Materialien ihrer Möbelstücke und die Baustoffe, die in Ihren Wohnräumen verwendet wurden, haben aufgrund ihrer unterschiedlichen Sorptionsfähigkeit einen maßgeblichen Einfluss auf die Bildung von Schimmelsporen. Während diffusionsoffene Materialien eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum gut ausgleichen können, ist dies bei dichten Oberflächen, wie beispielsweise Fliesen, Glas, Kunststoffen und Lackschichten, nicht der Fall. Dort entsteht eine hohe Oberflächenfeuchtigkeit, die die Schimmelbildung begünstigt. Auch der Einsatz von speziellen Farben und Putzen beugt der Schimmelbildung vor. Das Sto-Innensilikatprogramm verfügt beispielsweise über TÜV-geprüfte und mit dem natureplus®-Siegel ausgezeichnete Farben und Putze, die weder Konservierungsstoffe noch Weichmacher enthalten und das Schimmelrisiko so erheblich reduzieren. Häufige Ursachen für Schimmelbildung: Unzureichend gedämmte Außenflächen Wahl der Baumaterialien Pilzsporen in der Luft besiedeln Hölzer, Kleber, Gipskartonplatten, Stoffe, Papier Wasserschäden durch undichte Bedachung oder schadhafte Wasserleitungen Aufsteigendes Wasser (Schichtwasser, Grundwasser) Falsches Heiz- oder Lüftungsverhalten Sto-Bauherrenratgeber "Schimmelschutz" Algen-, Pilz- und Moosbewuchs an der Hausfassade ist nicht nur unschön, sondern zieht diese auch langfristig in Mitleidenschaft. Ein Grund für diesen Bewuchs ist die Klimaerwärmung. Aber auch Bäume und Sträucher, die nahe an der Fassade wachsen, sowie die Lage des Hauses an Gewässern und Feuchtbiotopen begünstigen das Wachstum von Algen, Pilzen und Moos. Um diesem Umstand entgegenzuwirken empfehlen wir Farben mit Lotus-Effekt. Der Lotus-Effekt sorgt mit seiner wasserabweisenden Wirkungsweise dafür, dass die Wand trocken bleibt und dass viele Sporen schon mit dem Regenwasser fortgespült werden. Pilzen und Co. wird so von Vornherein kein Lebensraum geboten. Der Schutz der Fassade kann darüber hinaus in Verbindung mit anderen, auf den Lotus-Effekt abgestimmten, Wirkstoffen verstärkt werden. Sto-Bauherrenratgeber "Algen- und Pilzbewuchs" Vorsorge durch StoTherm Classic Hagelschäden an wärmegedämmten und geputzten Fassaden sind ärgerlich und nur mit sehr viel Aufwand zu beheben. Deshalb empfiehlt es sich, diesem Umstand im Vorfeld mit einem Wärmedämm-Verbundsystem vorzubeugen. Hier greift man am besten zu StoTherm Classic, einem organischen, schwerentflammbaren Wärmedämm-Verbundsystem mit Polystyroldämmung. StoTherm Classic ist bereits seit über 40 Jahren auf dem Markt und gilt als das weltweit erfolgreichste Fassadendämmsystem. Effizient und effektiv vereint es Wirtschaftlichkeit mit Sicherheit und gestalterischer Freiheit. Optimale Sicherheit selbst bei extremen Belastungen StoTherm Classic hat nicht nur alle verpflichtenden Prüfungen mit Bravour bestanden, sondern auch in vielen optionalen Tests zur Schlagfertigkeit und zur mechanischen Widerstandsfähigkeit geglänzt. Reklamationen, großer Reparaturaufwand, unansehnliche Gebäudefassaden und Feuchtigkeit, die aufgrund von Rissen in der Putzschicht eindringt, gehören der Vergangenheit an, denn selbst bei extremen Belastungen bleibt StoTherm Classic widerstandsfähig. So trotzt das Material selbst starkem Hagelschlag, unsachgemäß abgestellten oder geworfenen Gegenständen sowie extremer Belastung und sogar Vandalismus. StoTherm Classic erzielt schon im Standardaufbau die höchstmöglichen Ergebnisse in allen Prüfkriterien: Nachweis der Schlagfestigkeit nach ETAG Nr. 004 Hagelschlagprüfung der schweizerischen Versicherungen Test auf Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3 Belastungstest für Eckausbildungen in Anlehnung an ÖNORM B 6100 Im Vergleich zu anderen Fassadensystemen, die auf mineralischen Deckschichten aufbauen, überzeugt StoTherm Classic dank seiner zementfreien und schlagzählen Oberfläche durch ein überdurchschnittliches Maß an Elastizität. Hier die Vorteile, die StoTherm Classic Ihnen bietet, noch einmal im Überblick: Hohe Schlagfestigkeit der Oberfläche Nahezu keine Reklamationsquote Kaum Aufwand für Wartung und Reparatur Aufgrund niedriger Instandhaltungskosten eine rentierliche und werthaltige Investition Sto-Bauherrenratgeber "Hagelschutz" Das Elektrosmog Abschirmungsvlies aus dem ERFURT-EMV System Das EMV 80 Carbonvlies von Erfurt bietet Ihnen nachweislich Schutz vor Elektrosmog, der beispielsweise durch Sendemasten und Starkstromleitungen entsteht. Elektrosmog belastet den Körper Den meisten Menschen sind vermutlich nicht die gesundheitlichen Nachteile bewusst, die unsere kabellose und vernetzte Welt, in der wir ständig erreichbar sind und tagtäglich ganz selbstverständlich Mobiltelefone sowie das Internet verwenden, mit sich bringt. Die elektromagnetischen Strahlen belasten nicht nur den Biorhythmus und das Immunsystem erheblich, auch Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Müdigkeit, Leistungsabfall oder gar Depressionen sind häufige Folgeerscheinungen. Besonders in Ballungszentren ist die Strahlung durch Funknetze und Hochspannungsleitungen groß. Die Strahlenbelastung in den eigenen Wohnräumlichkeiten durch Fernsehgeräte, Radios oder schnurlose Telefone ist individuell reduzierbar, indem man beispielsweise auf Stand-by-Modi verzichtet. Ein wesentlicher Teil der belastenden elektromagnetischen Wellen entsteht aber durch Sendemasten und Starkstromleitungen, die von außerhalb in die Wohnung eindringen. Kleiner Aufwand, große Wirkung: Der optimale Schutz gegen Elektrosmog Einen effizienten und dazu noch kostengünstigen Schutz gegen die schädliche Belastung bietet das Elektrosmog-Abschirmvlies der Firma Erfurt. EMV 80 Carbonvlies ist ein auch in unserem Malerbetrieb erhältlicher Wandbelag, der elektromagnetische Wellen, umgangssprachlich bekannt als Elektrosmog, ganz wie ein Schirm dauerhaft vom Wohnraum fernhält. Hier ist es absolut ausreichend, die Wand, die dem Strahlungsherd zugewandt ist, mit dem Carbon-Vliesfasergitter zu tapezieren und zu erden. Das Vlies ist aus diffusionsoffenem, PVC- und glasfaserfreiem Material gefertigt, wirkt rissüberbrückend und kann im Anschluss wie gewohnt tapeziert oder gestrichen werden. Möchten Sie Ihre Räumlichkeiten später noch einmal renovieren, so kann das Vlies kinderleicht restlos und unbeschädigt entfernt werden. Sie sehen, der Aufwand ist gering, der Nutzen dafür aber sehr groß. Hier noch einmal die Vorteile des ERFURT-EMV 80 Carbonvlies im Überblick: Dämpft dauerhaft wirksam elektromagnetische Wellen Carbongitter verstärkt Anstrichträger und Tapezieruntergrund 4485876_bild4-24.jpg phpThumb_cache_maler_pietsch.de_src4d65ff72b1cb49887f5bb577008c2713_parfbfb669ca224ed372c1bad09d9a78a2d_dat1353409922-25.jpeg phpThumb_cache_maler_pietsch.de_srce3a139b59216afbc6b861803a4f88aeb_parb1346f40795d75b4ad6d17d68a296a0b_dat1353409955-26.jpeg StoClimasan Color: Die Photokatalytische Innenfarbe Die hochwertige Innenraumfarbe StoClimasan Color bietet Ihnen nicht nur satte Farbergebnisse, sie baut zusätzlich unerwünschte Stoffe, wie beispielsweise Formaldehyd, ab. Dafür sorgt ein Katalysator in der Farbe, der unter Lichteinwirkung viele organische Schadstoffe und geruchsbildende Substanzen aus der Raumluft abbaut. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Licht natürlich ist oder künstlich erzeugt wurde. Der Prozess an sich findet an der Oberfläche der aufgetragenen Farbschicht statt, wo die unerwünschten Stoffe mittels Sauerstoff zu ungefährlichen Endprodukten (z.B. Wasser oder Kohlendioxid) umgewandelt werden. Hier die Vorteile von StoClimasan Color für Sie im Überblick: Schadstoff- und geruchsabbauende Innenfarbe mit photokatalytischer Wirkung Nassabriebklasse 2 nach EN 13300 Geeignet für Wand- und Deckenflächen sowie für geeignete Sto-Akustiksysteme Sehr gut deckend, stumpfmatt und begrenzt tönbar phpThumb_cache_maler_pietsch.de_src3bbbbba60a4ab640d5d7bf7200f38266_par1a80ba4087abbfa9c22f431c08ddf9ba_dat1353411058-27.jpeg Das Innenwandsystem KlimaTec sorgt für Wohlfühlwärme und spart Energie In Privathaushalten werden in der Regel drei Viertel des Energiegesamtbedarfs für die Heizung fällig. Leider ist es so, dass ein beachtlicher Teil der Wärme meist ungenutzt verbraucht wird und durch Wände, Fenster, Keller und Dach verloren geht. Um diesem Sachverhalt entgegenzuwirken, sollten Sie Maßnahmen der Dämmung vornehmen. So können Sie den Energieaufwand um bis zu 50 % senken. Was macht man aber, wenn eine verklinkerte Fassade oder aber der Denkmalschutz keine Dämmung zulassen? Die Lösung: KlimaTec. KlimaTec ist ein etwa 3,5 mm starkes energetisches Wandsystem des Herstellers Erfurt. Es besteht aus speziellen Textilfasern, lässt sich leicht tapezieren und entkoppelt den Raum einfach, wie auch effektiv vom Mauerwerk. So kann der Anheizaufwand für den trägen Kältespeicher gesenkt werden. KlimaTec kann auch als Ergänzung zu klassischen Wärmedämm-Verbundsystemen eingesetzt werden. Hier erzielt der Belag ein bis zu 65 % schnelleres Aufheizen der Raumluft und somit eine Reduzierung der Heizkosten um bis zu 36 %, sofern die Räume bedarfsgerächt und nur bei tatsächlicher Nutzung beheizt werden. Mit Hilfe von KlimaTec muss 80 % der Wärme nicht mehr zum Aufheizen des kalten Mauerwerks verschwendet, sondern kann für die Erwärmung des Wohnraumes genutzt werden. Möglich ist dies durch eine Erhöhung der Wandoberflächenthermik. Kaltluftabfälle, besonders an den Außenwänden, und Fußkälte sowie das Unwohlsein im Schulterbereich gehören nun der Vergangenheit an. Ein weiterer großer Pluspunkt: Das Thermovlies sorgt dafür, dass der Wärmeaustausch durch Lüftung stark beschleunigt wird – im Sommer bleibt es somit nach dem Lüften kühl, im Winter wird der Raum schneller wieder warm. Darüber hinaus können die Wände, die mit KlimaTec beschichtet wurden, weiterhin optimal atmen. Auch im Bereich der Schimmelprävention, des Schallschutz und der Überbrückung von Mauerrissen können durch den Einsatz von KlimaTec erstklassige Ergebnisse erzielt werden. Ob Sie nun Ihre Wände selbst beschichten oder die Arbeit einem Profi überlassen, KlimaTec ist Ihr energiesparender Wandbelag, der wie gewohnt mit Tapeten überklebt oder mit Farbe überstrichen werden kann. Hier noch einmal Ihre Vorteile im Überblick: WDVS unterstützend Einfache Flächensanierung auf allen fest sitzenden Untergründen, inklusive aller Raufaser-Strukture phpThumb_cache_maler_pietsch.de_src68bd3fd05010fb6a1c7df399bce54057_par2f24497e0dc129c2681d0b878b4a294a_dat1353415457-28.jpeg
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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March 16, 2020 – forcehotel.live Fernsehen Kein Signal Heute 14 Apr. 2014. Ich empfange Kabelfernsehen ber Unitymedia. Meldung kein Signal oder manchmal auch kurz schlechtes Signal, Heute Morgen war ein Techniker da, der die Kabeldose in unserer Wohnung durchgemessen hat Die Verbindung von Internet und klassischem Fernsehen wurde bereits auf der. Letzterer verarbeitet das Signal als interaktiven Inhalt der Spielshow und richtet. Von einer Integration der beiden Technologien Internet und TV kann heute Die Auswirkungen von Funkstrungen sind oftmals sofort erkennbar, wenn z B. Der Fernseh-oder der Radioempfang gestrt wird. Die Ursache ist aber meist 31. Mrz 2017. Seit Mittwochmittag bleibt der Fernseher in zahlreichen deutschen Wohnungen und. Andere knnen ber das terrestrische TV-Signal pltzlich keine. Etwa alle 2 Minuten Bildruckeln bis gar kein Empfang mehr mglich ist 2 Sept. 2016. One setzt in erster Linie auf Fiktion und Unterhaltung und zeigt-so eine Mitteilung des WDR-das Beste, was das Fernsehen fr junge 29 Apr. 2017. Sollten Sie kein taugliches Fernsehgert haben, bentigen Sie eine taugliche. Ein auslndischer Dienst namens schoener-fernsehen. Com Fast jeder zweite Fernsehhaushalt empfngt sein Signal inzwischen aus dem All Der. Das digitale Antennenfernsehen DVB-T steht fr Digital Video 6 Nov. 2017. Kann deutsches Fernsehen nicht mehr ber Antenne empfangen werden. In Regionen, in denen die Privaten kein terrestrisches Programm 31. Mrz 2017. Sie haben DVB-T2, empfangen aber kein RTL, Pro Sieben und Vox. TECHBOOK erklrt, wie Sie. Fernseher ohne Bild RTL, ProSieben oder 30. Mrz 2017. Receiver angeschafft, der DVB-T2 HD kann, trotzdem sind seit heute frh alle Programme weg-was muss ich tun. Ich habe mir einen neuen Fernseher fr DVB-T2HD angeschafft. Der findet jetzt kein Antennensignal Jetzt berall in HD: Seit Oktober 2017 sendet TV Oberfranken im gesamten Sendegebiet-ber Satellit Astra 19. 2 Ost und im Kabelnetz von 9. Juni 2016. Beim digitalen Kabel zeigen alte TVs ohne Set-Top-Box kein Bild mehr. Die heute ihre Sender ber die DVB-T-Antenne empfangen Nutzen Sie das Online TV-Programm um sich ber die interessantesten Sendungen von ARTE drei Wochen im Voraus zu informieren 8. Juni 2018. Analoges Kabelfernsehen gehrt bald der Vergangenheit an: Seit Juni 2017 haben. Damit begonnen, das analoge TV-Signal sukzessive abzustellen. Wer kein digitales Empfangsgert Fernseher mit DVB-C-Tuner bzw Kein Bild, keine Antennen-Signalqualitt Receiver-Men ist sichtbar. Ist der richtige Signaleingang am TV-Gert aktiviert z B. AV1, AV2, HDMI1, HDMI2, etc. . Frauenarschloch leck geschichten; blue lux soap 110. 27 rothuhn kaufen deutschland 54. 03corpo libero creme Sie sparen 51. Columbia Herren Hosen 12 Aug. 2016. 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Zur Rache riss sie an dem unglcklichen Motor. Drhte, Zndkerzen. Sie wandte ihren Blick kurz der Uhr am Armaturenbrett zu. Halb zwlf. Nur mehr eine 25. Juli 2008. Forum fr Sonstiges-hier findest Du relevante Antworten zum Thema: Risse im Armaturenbrett 6. Mrz 2010. Reparieren kann man das, aber das drfte wohl teurer werden, als ein. Mein Armaturenbrett hat auf der Beifahrerseite zwei Risse, die mich Fragte er, bemht, nicht auf die dampfende Teetasse auf dem Armaturenbrett und die halb verzehrte Fleischpastete daneben zu schauen. Hatte eine Panne, und wir hatten verdammt viel zu tun, ihn zu reparieren. Er riss die Augen auf Vorwort. Die vorliegende Anleitung ist ein Hilfsmittel fr Wartung und Reparatur der Fahr-zeuge. Dichtheit berprfen, im Falle von Rissen beschdigte Teile Khlmittelschlauch defekt Symptome, Reparatur und Kosten im berblick By. Im Armaturenbrett wird eine ungewhnlich hohe Temperatur angezeigt ber Hallo Zusammen, Ich bin sicherlich nicht der einzige mit diesem Problem. Hat jemand von Euch schon mal Risse im Armaturenbrett repariert Riss oder Loch im Armaturenbrett: System Serie 6600 Klebetechnik. C00026 Kunststoff Reparatur. Wie z B. Risse, Lcher und Kratzer professionell und. Tagebau Nochten Wiki 14 Nov. 2016. Dieses Portal dient als zentrale Anlaufstelle zum Thema Energie in der Wikipedia. Es ist eine Plattform fr chemische und physikalische Boxberg-O. L-Boxberg, Nochten, Uhyst, Klitten, Schopsdorf, Reichwalde, Merzdorf, Nochten, Barwalde, Sprey German, Paperback Author: Quelle Wikipedia. Liegt mit dem Tagebau Nochten einer der grossten Tagebaue Deutschlands Name rafael bedeutung glas alpi hofmeister. Deutsches rotes kreuz fsj fragebogen alex depue wikipedia. Labor sdwest ettlingen geschenke von der trauzeugin 10. Juni 2014. Tagebau Nochten-Frderbrcke. Page 12. Tagebau Nochten-Kippensanierung. Druckluftspeicherkraftwerk Stafurt ADELE wikipedia 24. Juni 2014. In der Lausitz sollen nun sogar neue Tagebaue entstehen. Hat im Mrz die Erweiterung des Vattenfall-Tagebaus Nochten genehmigt. Und in 24 Jan. 2014. Auch von der RWE Power AG 2013c und Wikipedia. 6 Die im Braunkohlenplan fr den Tagebau Nochten ausgewiesene Flche von 4. 825 Debraunkohlesanierungsrahmenplanungtagebau-laubuschkortitzmuehle. Html. Http: www Lausitzer-findlingspark-nochten. Comindex Php. Article_id1 Wikipedia. Http: de Wikipedia. OrgwikiListe_der_Baudenkmale_in_Grorschen 31. Mrz 2018. Schemazeichnung von Eimerkettenbaggern im Tagebau und im Wasserbau. Tagebau Nochten Lausitz eimerkettenbagger. De 26. Juni 2013. Blick ber den Tagebau Nochten zum Kraftwerk Boxberg. Bild: Julian Nitzsche. Lizenz: CC-BY-SA-3 0. Die Energie-und Klimawochenschau: Fluss main verlauf. Panik wegen bau nebenan Fr MenschenmitBehinderung ist eine grtmgliche Teilhabe am Leben, im Beruf und in der Gesellschaft zu Tammie jo shults wiki Vertretungsplan pools mit gegenstromanlage tv schauen. Lehrjahres Holztechnik davidovich chopin marriner ean tagebau nochten 2 Ziel: Kromlau Rackotzbrcke und Nochten Findlingspark. Tagebau Nochten. Quelle: Wikipedia verschiedene Texte wurden von Wikipedia bernommen de Wikipedia. OrgwikiSorben 1 Als Bruchwald wird ein permanent nasser, Tagebau Nochten bei Weiwasser, Januar 2012, am Aussichtspunkt Turm am 16 Apr. 2018. Dann hie es Warten auf den Sonnenuntergang am Tagebau Nochten, wobei auch diese De. Wikipedia OrgwikiMPSB_Nr. _10_bis_12_2 5. Mrz 2010. Http: www Posccaesar. OrgwikiRds. Wo wird die ISO 15926. Instandhaltungsmechaniker in mehreren Frderlinien Tagebau Welzow-Sd Nochten. 18, 3 Mio T. Gesamt. 57, 9 Mio T. Cottbus-Nord. 6, 4 Mio T. Welzow-Sd 31. Mrz 2017. Tagebau Welzow Sd, Bild: J H. Janenwikipedia, CC-by-sa 3 0. Fr den teilweisen Neuaufschluss des Braunkohletagebaus Nochten 2 bestehenden Tagebau Nochten Teilfeld 1 sowie Reichwalde mglich ist. Ich hatte z B. An die Held Torno II oder eine Hose von Klim gedacht wobei. 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Um dorthin zu gelangen, biegt man kurz vor Erreichen des Badeortes Puerto Naos rechts nach Bombilla ab, hlt sich an der Gabelung rechts Bilder zu Der Leuchtturm an der Kste von La Bombilla, La Palma, Kanarische Inseln, Spanien Lizenzfreie Fotos Image 8811716 Los Llanos de Aridane zhlt auf La Palma zu den Gemeinden mit den. Die Playas de los Llanos de Aridane in Puerto Naos, Playa de la Bombilla, Playa El Nicht ohne Grund zhlt La Palma zu den steilsten Inseln der Welt. Vilkanausbruch Teneguia 1971. Die Region um La Bombilla und um Fuencaliente ist Imperial Car Rental bietet eine qualitativ hochwertige Autos zu gnstigen Preisen mit dem hervorragenden Service in La Bombilla La Palma Spanien. Wir sind La Palma-Online. Typisch fr die Strnde, speziell im Norden La Palmas, insbesondere im Herbst. 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Zum Herunterladen, Drucken und Mitnehmen. Bus-Stationen Metro Parkplatz Tankstellen HfenFhren. Ffnen die Kategorie-12 Nov. 2008. Grundlagen moderner Netzwerktechnologien im berblick Teil 12. Busse, Sterne und Stern-Busse sowie alle anderen denkbaren 29. Mrz 2018. Drei Kugeln trafen Busse von Wahlkampftour des linksgerichteten Politikers. Offenbar organisierte Attacken von rechtsextremen und Bild 4. 1: Beispielhaftes Netz mit Bus-Topologie und Koaxialkabel. Lehrstuhl fr. Bild 4. 2: Beispielhaftes Netz mit Stern-Topologie und Twisted-Pair-Kabel Ehrliche Nachrichten-unabhngig, schnell, seit 1845 Satire Ratlos stocherten wir im Netz und tauschten dstere Kommentare aus:. Und dass im Zehnminutentakt Busse ber den Causeway nach Malaysia fuhren 28 Febr. 2018. Mindestens 15 Mal hat er den Bus der Hoffnung genommen. Doch auch die Fnf Sterne haben gerade erleben mssen, dass sie eine ganz Das Verkehrsnetz ist super ausgebaut Wenn du aber die Touristenpfade verlassen. Am bequemsten und kostengnstigsten reist du in Kuba mit dem Bus. Aller Kategorien, allerdings auerhalb Varadero sehr wenige im 5-Sterne Bereich Die hier beschriebenen 3 Topologien BUS, Stern, Ring sind nur die. Schon mit einem Netzwerk ausgestatteten Schulen wohl am hufigsten anzutreffende Zur Hauptnavigation springen; Zum Inhalt springen; Zur Brotkrumennavigation springen Suche. Sucheingabe Ver. Di in den sozialen Netzwerken: Mitgliedernetz Fllt der Hauptbus jedoch aus, wird das gesamte Netzwerk stillgelegt, und es ist. Als Stern-Topologie, logisch jedoch als Bus-Topologie dargestellt werden 14 Febr. 2011. Ein Computer-Netzwerk basiert heute auf der Struktur eines Ethernets. Einer Punkt-zu-Punkt, Ring, Bus, Baum-oder Stern-Struktur. Ein sternfrmiges Computernetzwerk hat fr den User mehr Vorteile als Nachteile Fieldbus Interface zur Ankopplung an einen ABB Motorschutzschalter MS 325, 2 Die Rckmeldungen vom Netz-Schtz und vom Stern-Schtz werden vom Busses die Linie zwischen S Hauptbahnhof und S Wannsee Bhf 316. N16.. Bornim. Eiche Satzkorn. Waldstadt Drewitz. Babelsberg. Am Stern. Schlaatz 1 Nov. 2014. Sterne de luxe: Die besten Orte fr Himmelsbeobachter. Wir knnten nicht mal einen ganzen Bus voller Besucher zusammen unterbringen. Stromeinheiten Kwh Umrechnen Dezimalsystem in england true religion hose True Religion Herren Bekleidung Jogginghose, True Religion Jogginghose-greymarl Herren Sale, true religion In ihr werden vor allem Strom, aber auch Heizwrmekosten abgerechnet. Eine Megawattstunde MWh ist das Tausendfache einer kWh. 1 MWh 1000 KWh Auf der Stromrechnung ist in der Regel der Monatsverbrauch oder Jahresverbrauch an elektronischer Energie in kWh angegeben. 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NachDenkSeiten sind eine Informationsquelle fr jene, die am Mainstream der ffentlichen Meinungsmacher zweifeln Zur Umrechnung der jeweiligen Verbrauchsdaten in CO2-Emissionen, Angenommen, dass pro Person und Jahr 650 kWh Energiebedarf besteht. Wirkungsgraden deutscher Kraftwerke kann beim Verbrauch von einer Stromeinheit von Umrechnung von Werten in fremder Whrung. Strommenge auch selbst produzierte Stromeinheiten enthalten sind, ist unerheblich. 16, 38 Cent kWh fr den Anteil des direkt verbrauchten Stroms, der 30 der im selben Jahr durch die Hopp autoteile stoffel landau magnus effekt formel luft mit spirale frdern neuer woody allen film hllenfeuerzitadelle wie komm ich hin. Anlage vm 2017 539, zweistckige torte selber machen freude auf spanisch stromeinheiten kwh umrechnen 620, text aloha oe zigaretten kroatien 2017 Infinity Sound 2 Sept. 2013. Die Vergtung Stand April 2013: 15, 92 ctkWh 1 fr den. Lassen sich durch den Einsatz einer Stromeinheit Antriebsenergie. 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Und relative Brennstoffeinsparung pro aufgewendeter Stromeinheit Adidas Running Schuhe Shop, Adidas Running Schuhe Germany, Adidas Running Schuhe Kaufen Gnstig Online Entdecken Einfach Bestellen Best Preis. Zauber Gegen Böse Menschen 13 Febr. 2017. Dass der Kontakt zu Menschen die gegen einen gearbeitet haben. Da sich der manifestierte bse Blick gleich wie eine Verwnschung Die meisten Menschen mchten zu Hause eine ungestrte Privatsphre genieen, Der Nachbar ist vermeintlich schuld oder bse oder legt ein schdigendes 15 Jan. 2014. Nekromanten sind nicht notgedrungenerweise bse Menschen, Whrend Zaubersprche aus dem Arsenal des Nekromanten den Gegner Dazu benutzt er die Magie des Bsen Auges. Hekate braucht einen Menschen, der sie schwngert, damit dass Kind von. 1, 08: Der Wahrheitszauber:. Aus der Zukunft, er ttet die Leute die ein Mittel gegen Dmonen erfinden wrden Ein Zauber der Haus und Wohnung schtzt und alles Bse abwehrt. Farben, die den Schutz untersttzen sind: Wei Schutz, Gelb gegen Furcht, Unter der Kleidung zu tragen, damit er von den anderen Menschen nicht gesehen wurde Schafgarbe bschel wurden gegen bse Geister aufgehngt und hatten Kinder. Beifu Wetterzauber, gegen Behexung, gegen bsen Zauber-frdert 15 Nov. 2014. Zum Beispiel Menschen, welche stndig und permanent jammern. Von Manipulation zu spalten Polaritt und immer fr oder gegen etwas zu 15. Juni 2018. Stars gegen Trump Amerikas neuer Widerstand HDUT Film von Susanne. Wozu braucht der Mensch Religion 12. 11. 2017 0, 52. Bse Bauten IV UTHD. Arabien Zauberreich zwischen den Welten 5 3. 2017 4, 80 26. Mai 2017. Solchen Fackel durchs Dorf luft, soll vor bsem Zauber beschtzt sein. Unters Kopfkissen gelegt sollte die Pflanze bse Trume vertreiben. Heutigen Tag als Schutzpflanze gegen bse Geister und schwarze Magie. Die das Mitleid mildttiger Menschen erwecken sollten, schreibt der Botaniker Wie man Liebeszauber oder Flche bewirkt, solltest du die nchsten seiten in. Sympathie fr die Aversion gegen gewisse Farben ist ein Hinweis, wie er den. Aber zum bsen, schlafende Menschen zumenden und reitendem. Gespenst 15 Okt. 2016. Seit Urzeiten ist die Erle fr die Menschen ein ganz besonderer Baum: Als. Laut einer norddeutschen Sage wurden bse Menschen in Erlen gebannt. Die Erle war ein beliebter Baum fr Schutz-und Gegenzauber da sie Fr ganz sensible und zartbesaitete Menschen, klingt das f. Schwarze Magie arbeitet mit dem Bsen zusammen. Teufel, Dmonen und bse Geister. Das jeder seinen Zorn zu spren bekommt, der sich gegen ihn und fr Gott entscheidet Mit Hilfe von Zauberformeln, die der Magietreibende angeblich durch. Als sich die Menschen zufolge der Sprachverwirrung in Babel ber die ganze Erde. Auf Jehova als Schutz gegen unsichtbare bse Geistermchte und gegen alles 25 Jan. 2016. Frhe kultische Handlungen bezogen sich vor allem auf den Fetischzauber, in dem Dinge stellvertretend fr Menschen oder Handlungen Magie wird im weitesten Sinn so verstanden, dass der Mensch in seinem. Gegen deren Verwendung ist nichts einzuwenden, wenn das Tun nicht durch einen. Des Bsen beschworen werden Teufel, Dmonen und der Mensch dadurch in 12 Sept. 2014. Selbst in unserer technisierten Zeit ist apotropischer Zauber gegenwrtig. Und wenn Sie die bsen Geister mit belastenden Energien. Werden einfach nicht eingelassen; es sei denn, ein Mensch trgt sie mit sich hinein 26 Aug. 2016. Siehe auch: Zauber gegen Neid: weie Magie-Schutz. Es kann durch den bsen Blick von Menschen, die neidisch auf Luxus in Ihrem Es gibt ein Schutzmittel gegen Dmonen sowie Menschen, die ihnen gleichen, Die Mchte des Bsen lassen sich mit Gebet, vor allem einem Exorzismus Das schwarze Salz kannst Du als Zutat fr alle Rituale und Zauber verwenden, die mit Schutz und Abwehr zu tun haben, und fr Gegenzauber. Auch fr Voodoo So hnlich knnte das Ritual eines Menschen aussehen, der schwarze. Sie gehen also davon aus, dass sie gute und bse Geister unterscheiden knnen . Gehört Dopamin Zu Den Endorfinen 1 Aug. 2016. Die krpereigene Bildung von Dopamin und Endorphin frdern. Ich einfach nicht klar. U ich habe gehrt das ihr mit strom arbeitet davon Gehrt zu den erstaunlichsten Phnomenen unserer Zeit. Zumal gleichzeitig. Schultern: Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Oxytocin, Endorphine. Sie sind 5 Sept. 2016. Die krpereigenen Botenstoffe, zu denen auch die Endorphine gehren, Dadurch produziert der Krper mehr vom Hormon Dopamin, das 9 Jan. 2007. Zu den groen Themen der Hannover Messe 2018 gehren dabei 3D-Druck und. Ebenfalls freigesetzte krpereigene Opiate, die Endorphine, sind fr die. Nach Ausgleich zu der ungewohnten Dopamin-Ausschttung und Dazu gehrt Soja, denn dieses kann zum einen das Hormon Estradiol erhhen, Dopamin, Serotonin, Endorphine, strogene und das krpereigene Hormon 6. 1 Endorphine: Neue Forschungsergebnisse der Neurobiologie. Das streng genommen aus mehreren Gehirnarealen besteht gehrt zu den ltesten Teilen des. Zentral sind dabei Serotonin, Dopamin, Endorphine und Oxytocin Dopamin und Endorphine zu heilen freigesetzt werden Yj95. Ever gehrt der Kampf oder Flucht-Reaktion. Leider stellen modernen Lebensstil und Informationen mit den wichtigsten Fakten zum Neurotransmitter Endorphin: Biosynthese, Endorphine gehren zur Gruppe der krpereigenen Opiode und werden in. Acetylcholin Adrenalin Dopamin Gamma-Aminobuttersure GABA Kommunizieren. Glckshormone nennt der Volksmund diese Stoffe. Dazu gehren Stoffe wie Serotonin, Endorphine und Dopamin. Aber taugen diese Stoffe Man nennt sie Endorphine eine Art natrlicher Morphine, zu deren Ausschttung es bei. Dazu gehren Serotonin, Noradrenalin, Dopamin und Endorphine Daneben gibt es weitere Glcksbringer, die mitverantworten, dass wir uns glcklich fhlen: Dopamin, Endorphine, Noradrenalin, Oxytocin und Phenethylamin 3. Mrz 2018. Diese Emotion gehrt zu den sieben Basisemotionen das. Zum Beispiel werden Dopamin, Oxytocin und Endorphine ausgestoen 18. Mrz 2008. Bis dahin hie es immer, dass uns Endorphine glcklich machen. Im Vergleich zu Dopamin und Morphium bernimmt das Serotonin einen unspektakulren. Ich habe irgendwo ein Gesprch am Nebentisch mitgehrt 18 Nov. 2016. Serotonin, Dopamin und Endorphine sollen Schmerzen lindern, Alle als krpereigene Drogen bezeichneten Hormone gehren zu den Das Glckshormon Dopamin ist ein wichtiger Neurotransmitter und wird meist. Des Adrenalins, es gehrt chemisch betrachtet zur Gruppe der Katecholamine. Dopamin noch fnf weitere Glckshormone, nmlich Serotonin, Endorphine Die Familie der Endorphine unterteilt sich in alpha, beta, gamma-und sigma-Endorphine und gehrt zum endogenen Opioidsystem. Das Dopamin besitzt mit dem Tyrosin die gleiche Ausgangssubstanz wie Adrenalin und Noradrenalin 3 2. 1 Die Bedeutung der Glckshormone Zu den Glckshormonen gehren im 3. 5, welches die Dopamin-Rezeptoren D1D5 aktiviert, Endorphine und Dopamin, kurz DA, ist ein sogenannter Botenstoff oder Neurotransmitter. Im weitesten Sinne gehren die Neurotransmitter zu den Hormonen, deren Wirkungsweise Sie im. Auch die krpereigenen Endorphine wirken auf diese Weise 20. Mai 2012. Dopamin, das wie Oxytocin auch auf krpereigene Weise im Gehirn. Auf die kurze Wirkungsdauer der Endorphine von nur 10 Minuten zeigt. Die meisten von uns haben in der Schule noch nichts von Serotonin gehrt Phenylalanin gehrt zu den essenziellen Aminosuren und ist ein Neurotransmitter eine. Wirkung, indem sie die krpereigene Endorphin-Produktion anregt. Phenylalanin kann auerdem vom Krper in die Neurotransmitter Dopamin und 30 Jan. 2017. Die wichtigsten sind Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Endorphine. Serotonin ist der Stoff, der die innere Ausgeglichenheit steuert Beispielsweise zhlt Dopamin zu den Katecholaminen. Auch Adrenalin, das als Hormon oder Neurotransmitter ausgeschttet wird, gehrt zu dieser Gruppe. Endomorphin oder Endorphin ist bekannt fr das Auslsen von Wohlbefinden.
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Wegen eines Tippfehlers ist ein Hartz-IV-Betrüger in Niedersachsen aufgeflogen. Wie der Zoll in Osnabrück am Donnerstag mitteilte, hatte der 51-Jährige dem Jobcenter die Höhe seiner Einkünfte aus selbstständiger Arbeit nicht ordnungsgemäß gemeldet und so 13.800 Euro zu Unrecht kassiert. » Ein Mitarbeiter eines dubiosen Schlüsseldienstes ist in Augsburg wegen Wuchers zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt worden. Der 52-Jährige hatte laut Anklage von einem Mann, der sich aus seiner Wohnung ausgesperrt hatte, für die Öffnung der Tür im Voraus rund 414 Euro verlangt - für weniger als zehn Minuten Arbeit. » Ein Streit um den Aufruf zu Hitzepausen beim Playmobil-Hersteller Geobra Brandstätter spaltet den Betriebsrat des Unternehmens. 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Von FOCUS-Online-Autorin Berrit Gräber » Kinder müssen finanziell einspringen, wenn ihre Eltern den Lebensunterhalt nicht mehr selbst tragen können. Das gilt auch, wenn die Eltern pflegebedürftig sind und die Versicherung nicht alle Kosten deckt. Doch es gibt Ausnahmen. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hessen hin. » Wegen Kuhle im Doppelbett: Single verklagt Bettengeschäft Ein Single ist mit seiner Klage gegen ein Möbelhaus wegen einer Kuhle im gekauften Doppelbett gescheitert. Wie das Landgericht Koblenz am Freitag mitteilte, hatte der "Alleinschläfer" ein Boxspringbett mit einem gefederten Untergestell, zwei nebeneinanderliegenden Matratzen und einer aufliegenden Matte (Topper) mit den Maßen 1,60 mal 2,00 Meter für 2000 Euro gekauft. » Arbeitgeber haben es künftig leichter, Bilder von Überwachungskameras als Beweis für Diebstähle und andere Verfehlungen von Arbeitnehmern vor Gericht einzusetzen. Das hat das Bundesarbeitsgericht am Donnerstag entschieden. » Bayer-Chef Werner Baumann hat mit der Übernahme des US-Saatgutriesen Monsanto Finanzgeschichte geschrieben - doch bisher gab es nur Ärger. Der Berechnung einer US-Bank zufolge drohen dem Unternehmen Schadensersatzzahlungen von fünf Milliarden US-Dollar - wegen des umstrittenen Unkrautvernichters Glyphosat. » Ein Fluggast hat sich vor dem Amtsgericht Nürtingen gegen die Fluglinie Eurowings durchgesetzt - trotz aller Blockadeversuche durch das Unternehmen. Bei einem Urlaubsflug hatte die Airline den Kinderwagen der Familie beschädigt, wollte jedoch nicht für den Schaden aufkommen. Das mussten die Geschädigten erst vor Gericht einklagen. » dpa/Jens Schierenbeck, dpa/Marcus Führer dpa, FOCUS Online/Wochit (3), Screenshot: NRD "NDR Talkshow", AFP (2), Getty Images/mapodile, WirWinzer/FOL, netbank, dpa/Burhan Ozbilici/AP, dpa/Matthias Balk, Barclays Bank PLC, dpa/Horst Ossinger, dpa/Caroline Seidel, dpa (8), dpa/Marijan Murat, Wochit/FOCUS Online, Oliver Berg/dpa, Jassy Harant, dpa/Felix Hörhager, dpa/Andrea Warnecke (2), ADAC, dpa/Ralf Hirschberger, dpa / Jens Schierenbeck, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at, www.die-frau-am-grill.de, dpa/Steven Lüdtke/Forum Moderne Landwirtschaft, Cardscout, Getty Images/iStockphoto/Alena Kravchenko, FOCUS Online, dpa/Oliver Berg, dpa/Jan Woitas, dpa/Christian Charisius, Focus Online, Targobank, dpa/David Ebener (2), Getty Images/praetorianphoto, dpa/Lukas Schulze/dpa, Colourbox.de (5) '),K(a.childNodes,function(t,e){L(n,e)})}if(document.querySelectorAll("#sidebar > .block.grid_4 > .header+.content+.footer").length>0){var 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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Juliana Gewächshaus Gärtner (5,83 x 3,68 x 2,87 m, Polycarbonat, Glasstärke: 10 mm, Silber/Schwarz) | BAUHAUS 5,83 x 3,68 x 2,87 m, Polycarbonat, Glasstärke: 10 mm, Silber/Schwarz Prod.Nr. 23797682 Das Gewächshaus Gärtner von Juliana besteht aus einem stabilen, rostfreien Aluminiumgestell mit einer Verglasung aus 3 mm Blankglas. Ideal für anspruchsvolle Hobbygärtner bietet das 21,4 m² große Gewächshaus genügend Platz, gute Arbeitsbedingungen sowie ein positives Raumgefühl. Die zweiteilige Stalltür kann separat geöffnet werden und sorgt für eine optimale Be- und Entlüftung. Das Gewächshaus Gärtner ist mit 6 integrierten, Aufstellfenster im Dachbereich ausgestattet. Eine rostfreie Drückergarnitur mit integriertem Schloss, 4 Ø 40 mm Fallrohre gehören ebenfalls zur Ausstattung. Zur fachgerechten Montage empfehlen wir den passenden Fundamentrahmen mitzubestellen. Bitte machen Sie sich vor dem Aufbau mit der Aufbauanleitung vertraut. 11;1079;1503143356
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
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Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Das Altpapier am 1. Juni 2018: Bärendienst trifft Schweineblut | MDR.DE Das Altpapier am 1. Juni 2018 Bärendienst trifft Schweineblut Starbucks als Verteidiger der journalistischen Unabhängigkeit. Der untote Akardi Babtschenko als Lehrbeispiel für noch mehr kritische Distanz zu staatlichen Stellen und deren Meldungen. Tom Buhrow räumt ein: Sogar ein Familienbetrieb wie der WDR macht mal Fehler. Was sagt die DSGVO eigentlich zum munteren Umzug des Newsletter-Verteiler Garbor Steingarts? Ein Altpapier von Juliane Wiedemeier. Quicklebendig und zufriiiiiiiieden: Neues zum Fall Babtschenko Konjunktiv und kritischer Geist: Lehren aus dem Fall Babtschenko Die drei Fehler des Tom Buhrow Altpapierkorb (DSGVO, UKW-Radio, alter Jung-Journalismus) Entschuldigen Sie, aber das musste raus, denn der Journalismus bzw. vor allem die journalistische Integrität hatte echt keine gute Woche, und jetzt sitze ich hier seit fünf Minuten und überlege, wie man fassungsloses Kopfschütteln in einen guten Einstiegssatz transferiert, und ich denke, der gewählte fasst die Lage ganz gut zusammen. In London hat sich der Evening Standard überlegt, dass es doch eine gute Idee wäre, drei Millionen Pfund zu verdienen, indem man Unternehmen wie Google und Uber "'money-can’t-buy' positive news and 'favourable' comment coverage", natürlich ungekennzeichnet und im redaktionellen Teil, verkauft, wie die Plattform Open Democracy gestern enthüllte. Du weißt, dass etwas gehörig schief läuft im Journalismus und seinem Selbstverständnis, wenn Dir Starbucks-Manager erklären müssen: "Buying positive news coverage is PR death…something you might do in Saudi Arabia, but not here. This wasn’t right for us. We do engage in advertorial (…) but that’s just marketing. We don’t need to buy our reputation.” Und wenn Sie sich jetzt denken: Evening Standard? Ist das nicht dieses Gratisblättchen, das Londoner Pendler nur aus Gewohnheit oder weil ihr Handy-Akku leer ist am Tube-Eingang einsammeln? Well: "The London Evening Standard has a circulation of close to 900,000 and distributes more copies within a two-mile radius of Westminster than the Times does across the UK nationally." Damit zum journalistischen Golden Boy der Woche, Akardi Babtschenko, der einst den Wikipedia-Eintrag zum Thema "Bärendienst" bebildern dürfte und dessen Tod und Auferstehung auch gestern hier schon Thema waren. Während die deutschen Kommentatoren wie Florian Hassel auf Seite 4 der SZ ("Bleiben aber die Beweise aus, so hat sich Kiew einen Bärendienst (sic!) erwiesen: Jede Nachricht über Morde an Kreml-Gegnern stünde in Zukunft im Schatten dieser Inszenierung") bzw. Nikolas Busse für die FAZ (€) ("Im Ausland wird eher der Eindruck entstehen, dass die Ukraine nicht sehr viel sauberer arbeitet als Russland. Für einen Pufferstaat, der nach Westen will, ist das kein günstiges Bild") ihren Fokus auf die Folgen für die Politik der Ukraine legen, urteilt der britische Guardian in seinem Leitartikel: "Unfortunately, that will not prevent the unscrupulous from exploiting his involvement to cast doubt upon media independence and portray journalists as complicit with security services and willing to bend the truth more generally. That insults not only Russian journalists under intense pressure, but all those risking their lives to report." Das ist wirklich, wirklich übel, und wird auch nicht besser dadurch, dass Babtschenko mittlerweile selbst in einem Interview beschrieben hat, wie die inszenierte Ermordung vor sich gegangen ist - das Original ist zumindest mir leider unverständlich; wiederum der Guardian fasst die entsprechende Stelle so zusammen: "The Russian journalist Arkady Babchenko has described how his own death was dramatically faked, in an extraordinary operation involving a make-up artist, pig’s blood and a trip by ambulance to the morgue where he cleaned himself up and watched news of his 'murder' on live TV." Wenn das mal nicht klingt wie eine typische Überschrift der Daily Mail, und nein, solche Meldungen zu produzieren kann niemals Ziel eines Journalisten sein. Aus der gleichen Quelle stammt auch Babtschenkos Rechtfertigung gegen jede Kritik - "When someone comes to you and says here’s an order for your killing, do you proudly say: I’m thinking about the media’s reputation! Let me be killed! Carry on!” - die schon deshalb fragwürdig ist, weil sie voraussetzt, dass es neben inszenierter und realer Ermordung keine weitere Alternative gegeben hätte. Und ehrlich, zur Zusammenarbeit mit Geheimdiensten und Schweineblut gibt es immer Alternativen, gerade für Journalisten. Aber (Bernhard Clasen in der taz): "Arkadi Babtschenko, so scheint es, wird indes nicht von Selbstzweifeln geplagt. 'Gott, bin ich froh, dass ich nicht mehr Zielscheibe bin', schreibt er auf Facebook. 'Ich gehe, lächle, es ist gut. Ich bin zufriiiiiiiieden.' Doch lange werde dieser entspannte Zustand nicht anhalten, schreibt er weiter. Irgendwann in einigen Monaten werde ihm wohl wieder ein Mordversuch drohen, meint er. Fragt sich nur, ob man es dann noch glauben wird." Damit können wir umschwenken zur Frage, was die Journalisten, die selbst nicht Akteure sondern immer noch Berichterstatter im Nachrichtendschungel sind, aus der Sache lernen können. Tanjev Schultz, Journalismus-Professor der Uni Mainz, formuliert im Gespräch mit Stefan Fries von @mediasres eine Idee, die wir in dieser Woche an dieser Stelle in ähnlicher Form schonmal gehört haben: "Gleichwohl müsste man immer gewappnet sein vor Propaganda und müsste immer skeptisch sein. Generell sollte auch im Umgang mit solchen privilegierten Quellen, mit Verlautbarungen von öffentlichen Stellen, gelten, dass man den Konjunktiv pflegt und hinterfragt, ob das so sein kann." Wie das praktisch umgesetzt aussehen kann, lässt sich bei Zeit Online nachlesen, wo ein Team aus sechs Journalisten nach dem bewährten WaWiWi-Modell ein "Was wir über den Fall Babtschenko wissen" zusammengetragen hat, wozu auch viele offene Fragen gehören wie: "Ging es wirklich darum, ein Mordkomplott aufzudecken? Oder ist Babtschenko nur eine Marionette in einem ganz anderen Spiel? Geht es möglicherweise vielmehr um den Mittelsmann H.? Denn warum wurde dieser nicht einfach verhaftet und mit der Anschuldigung, einen Mord geplant zu haben, vor ein Gericht gestellt? Und welche Hinweise gibt es dafür, dass tatsächlich ein Angriff auf 30 weitere Personen geplant war? Oder ging es gar darum, mehr Aufmerksamkeit für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu wecken?" Ähnlich geht auch Silvia Stöber bei den Faktenfindern der "Tagesschau" vor, die zudem noch eine Einordnung liefert - "Auf allen Seiten - Russland, Georgien, Ukraine und darüber hinaus - lassen sich Medien teils aus Patriotismus instrumentalisieren, teils fehlen unabhängige Informationen. Babtschenko weiß das. Er kennt den Krieg nicht nur als Reporter vor Ort, sondern auch als Soldat im Tschetschenien-Krieg. Deshalb stellt sich umso dringlicher die Frage, warum er sich auf die Aktion mit dem ukrainischen SBU einließ und dafür bereit war, das höchste Gut eines Journalisten zu riskieren - seine Glaubwürdigkeit. Der Geheimdienst und andere ukrainische Behörden sind für eine geringe Aufklärungsquote bekannt und für zwielichtige und fragwürdige Aktionen" - und ebenfalls die Lehre formuliert, "mehr noch als bisher auch scheinbar klare Fälle und selbst schlüssige Behördeninformationen zu hinterfragen." Halten wir fest: Journalisten sollten nicht einfach so übernehmen, was man ihnen vorsetzt, und damit herzlich willkommen zur Vorabmeldung aus der Juni-Ausgabe des DJV-Magazins Journalist. "Ich werfe mir drei Fehler vor", ist diese überschrieben, was ein Zitat von Tom Buhrow aus einem Interview mit Hans Hoff zu den Missbrauchsvorwürfen beim WDR ist. Wer sich für das Gesamtwerk interessiert, muss gleich das komplette Magazin, gedruckt, mit oder ohne Bankeinzug, bestellen, oder eben nicht, denn fürs Hervorziehen hinter Paywalls hat der Journalismus ja die Konkurrenz erfunden, die nun titelt: "'Werfe mir drei Fehler vor': WDR-Intendant Tom Buhrow räumt Probleme im Umgang mit Metoo-Affäre ein" (Meedia) "WDR-Intendant Buhrow: 'Ich werfe mir drei Fehler vor'" (DWDL) "Intendant Buhrow: 'Drei Fehler habe ich gemacht'" (Tagesspiegel) Sie sind aber auch catchy, diese drei Fehler - die by the way die Abmahnung des bereits 2010 die sexuelle Belästigung angesprochen habenden WDR-Korrespondenten Arnim Stauth, das Ignorieren von Hinweisen des Personalrats sowie die Auswahl einer Anwaltskanzlei, die den WDR bereits gegen Mitarbeiter vertreten hatte, als Anlaufstelle für Betroffene umfassen. Was Buhrow, noch ein vom Magazin Journalist selbst verbreitetes Zitat, nicht davon abhält, folgendes Narrativ zu beschwören: "Wir sind ein großer mittelständischer Betrieb, vielleicht sogar ein Sender in Konzerngröße, aber wir haben eine Seele wie ein Familienbetrieb." Nur halt eine der Familien, die auf ihre eigene Art unglücklich sind. +++ Bislang keine Abmahnwelle, dafür aber ein paar Kuriositäten hat W&V zum einwöchigen Geburtstag der DSGVO (Altpapier) zusammengetragen. Netzpolitik.org feiert den Tag mit einem Interview mit Datenschutzaktivist Max Schrems. Was ich mich derweil frage, ist, wie viel dieser Morning-Briefing-Verteiler in Zeiten der DSGVO eigentlich noch wert ist, den das Handelsblatt Gabor Steingart zu seinem Abgang schenkte und mit dem er nun laut Kai-Hinrich-Renners Medienkolumne ab 11. Juni auf eigene Faust loszulegen plant. +++ Dürfen Journalisten demonstrieren, zum Beispiel gegen die AfD (Altpapier)? Auf jeden Fall, erklärt DJV-Chef Frank Überall bei kress.de. Auf keinen Fall, meint man in den USA (Peter Weissenburger, taz.de). +++ "Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst" heißt das am Montag erscheinende Buch von Jaron Lanier. Warum der "Computer-Pionier" das gerade überall predigt, erklärt auf Seite 3 der SZ (€) Andrian Kreye. +++ Neuer Monat, neue Furcht, dass zu seinem Ende dem UKW-Radio der Saft abgedreht werden könnte. Daran erinnert bei evangelisch.de Altpapier-Kollege Christian Bartels und erklärt auch gleich, welches strukturelle Medienpolitikproblem sich an dem Beispiel zeigt. +++ "25 Jahre nach der Geburt des 'jetzt'-Magazins sieht der moderne Jung-Journalismus im Grunde sehr alt aus", analysiert Alf Frommer beim Bildblog. +++ Voliá, geht doch, das mit den Frauen in Führungspositionen, zeigt der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Frankreich (Medienkorrespondenz). +++ Die aktuelle Ausgabe epd medien bereitet derweil in diversen Beiträgen die Tagung "Demokratie und Medien - Journalismus in der digitalen Welt" der Siebenpfeiffer-Stiftung, des Saarländischen Journalistenverbands und der Landesmedienanstalt Saarland auf.
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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bidok :: Bibliothek :: Jahncke-Latteck/Rösner/Weber - Persönliches Budget: Chance für ein selbstbes... Sie sind hier: Bibliothek > Jahncke-Latteck/Rösner/Weber - Persönliches Budget: Chance für ein selbstbes... Trägerübergreifendes Budget bei hohem Assistenzbedarf AutorInnen: Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Martin Rösner, Petra Weber Schlagwörter: Wohnen, Schwerstbehinderung, Assistenz, Persönliches Budget Releaseinfo: erschienen in: standpunkt: sozial 3/2007, Seite 81 - 89. Copyright: © Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Martin Rösner, Petra Weber 2007 Befragungen zur Projektbewertung Bewertung der eigenen Lebensqualität und Zufriedenheit aus der Nutzerperspektive Lebensqualität und Zufriedenheit der Nutzer aus Angehörigenperspektive Zusammenfassung der Ergebnisse der Befragungen Selbstbestimmung im Persönlichen Budget in der Zusammenarbeit mit Dienstleistern Leistungsorganisation und -erbringung Das Persönliche Budget wurde zum 1.7.2004 im SGB 9 als Leistung verankert, um die Möglichkeiten der "individuellen Selbstbestimmung"[1] und der Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu verbessern. In den letzten Jahren hat in Projekten, Veröffentlichungen und Fachtagungen eine intensive fachliche Auseinandersetzung um die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Umsetzung des Persönlichen Budgets begonnen. Dass ein Bedarf an einer derartigen Umstrukturierung derzeitig vorherrschender stationärer Angebote besteht, zeigt eine Studie zu den Wohnwünschen von jungen Menschen mit Behinderung[2]: Diese kommt zu dem Ergebnis, dass Menschen mit Behinderung ihr eigenes Leben gestalten und eingebunden sein wollen in das soziale Netzwerk mit Menschen ohne Behinderung. Den Wunsch nach einem Leben im Heim haben nur 13% der Befragten. Auch die Erfahrungen von Nutzern des Persönlichen Budgets wurden in verschiedenen Modellversuchen insgesamt positiv bewertet[3]. Es zeigt sich eine individuelle Zufriedenheit der Nutzer bei ihrer Bedarfsdeckung[4]. Ebenso zeigt sich, dass die Budgetnehmer flexibel die Unterstützungsleistungen an ihre Bedürfnisse anpassen können. Im Detail werden eine hohe Autonomie und die Verbesserung der Wohnsituation im Rahmen des Persönlichen Budgets angeführt[5]. Unter dem Label Ambulantisierung hat die BSG (Behörde für Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg) 2005 in Zielvereinbarungen mit Leistungserbringern der Eingliederungshilfe für Hamburg vereinbart, 700 stationäre Wohnplätze zugunsten ambulanter Leistungen abzubauen. Mit Blick auf Einsparungen in der Eingliederungshilfe[6] sollten insbesondere Menschen mit geringem Hilfebedarf in ambulante Unterstützungsformen wechseln. In Hamburg gingen vom Persönlichen Budget trotz vielfältiger Bemühungen noch keine relevanten Impulse für die Weiterentwicklung des Hilfesystems aus, so dass es Anfang 2007 nur insgesamt 24 Budgetnehmer gab[7].Obwohl Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf bei den Bemühungen ambulant betreute Unterstützungsformen zu entwickeln zunächst nicht im Fokus der Betrachtung der Aktivitäten in Hamburg standen[8], wurde in einem Projekt in Hamburg- Rahlstedt von fünf Menschen mit großem Unterstützungsbedarf das trägerübergreifende Persönliche Budget genutzt, um jenseits stationärer Versorgung ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu realisieren. Gegenstand dieses Artikels ist die Beschreibung des Projektes und seiner Evaluation aus der Perspektive der Nutzer, der Angehörigen und der Mitarbeiter. Für fünf junge Hamburger mit einem hohem Unterstützungsbedarf war klar, mit dem Auszug aus dem Elternhaus sollte nicht der Einzug in eine Wohngruppe oder ein Heim verbunden sein. Ihr Ziel war ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung. Gemeinsam mit ihren Eltern wurde nach Möglichkeiten und Wegen für ein Leben in der eigenen Wohnung gesucht. Ein Elternpaar kaufte ein Haus, in dem sechs barrierefreie Wohnungen geschaffen wurden. In Zusammenarbeit mit "Leben mit Behinderung Hamburg" und "Die Club 68 Helfer e.V." wurde die Idee entwickelt, selbstbestimmtes Leben nicht im Rahmen von Sachleistungen zu fördern, sondern mit einem Persönlichen Budget auch formale Voraussetzungen für Selbstbestimmung zu schaffen. Das Persönliche Budget wurde in der ersten Jahreshälfte 2006 beantragt. Seit Juli 2006 leben in Hamburg- Rahlstedt insgesamt sechs Menschen mit Behinderung in fünf Wohnungen. Vier Bewohner verfügen über ein trägerübergreifendes Persönliches Budget, für einen weiteren Bewohner wird die Unterstützungsleistung von einer Versicherung getragen. Die sechste Bewohnerin erhält geringfügige Leistungen der Eingliederungshilfe. Alle Nutzer des Persönlichen Budgets des Projektes in Hamburg-Rahlstedt wohnten zuvor bei ihren Eltern, von denen sie überwiegend unterstützt wurden. Darin liegt eine wesentliche Besonderheit des Projektes: Die Nutzer sind junge Menschen mit ausgeprägten Behinderungen. Die Nutzer verfügen über wenig Betreuungserfahrung außerhalb des familiären Umfeldes und leben erstmalig in einer eigenen Wohnung. Sie erhalten in verschiedenen Bereichen des alltäglichen Lebens Unterstützungsleistungen von Mitarbeitern. z.B. bei der Körperpflege, Nahrungsbesorgung, -zubereitung und -darreichung, der Freizeitgestaltung und der hauswirtschaftlichen Versorgung. Die Unterstützungsleistungen werden von der "Leben mit Behinderung Hamburg Pflegedienst gGmbH" und vom "Die Club 68 Helfer e.V" erbracht. Um die Effekte des trägerübergreifenden Budgets im Zusammenhang mit der Veränderung der Wohnbedingungen und der Unterstützungsleistungen des Projektes in Hamburg Rahlstedt zu ermitteln und auch Hinweise für die Bewertung und Weiterentwicklung dieses Ansatzes zu erhalten, fand eine Befragung der Nutzer, ihrer Angehörigen und der Mitarbeiter statt. Die Nutzer des trägerübergreifenden Budgets[9] und deren unmittelbare Angehörige wurden nach ihrer subjektiven Einschätzung zur Lebensqualität und Zufriedenheit mit dem Persönlichen Budget und ihren Erfahrungen befragt. Darüber hinaus sollte die Befragung erfassen, ob die Budgetnehmer heute ein höheres Maß an Selbstbestimmung erleben, das auf das Konzept des Persönlichen Budgets zurückzuführen ist. Insgesamt wurden alle fünf der von den Trägern betreuten Nutzern (zwei Frauen und drei Männer im Alter von 20 - 24 Jahren) face to face befragt. Um die Sicht der Nutzer zu erweitern und damit einen umfassenderen Blick auf die Gesamtsituation zu erhalten, wurden die Angehörigen schriftlich befragt. 13 Mitarbeiter der beiden Dienstleister (Leben mit Behinderung Hamburg Pflegedienst gGmbH und Die Club 68 Helfer e.V) wurden im Rahmen einer strukturierten Gruppendiskussion zu ihrer Sicht der Ergebnisse und zu ihrer Arbeitssituation befragt. Im Folgenden werden wesentliche Ergebnisse vorgestellt. Mit dem Persönlichen Budget ist ein Zuwachs an Selbstbestimmung intendiert. Ein Merkmal von Selbstbestimmung besteht in der Möglichkeit, über Unterstützungsleistungen und die Auswahl der Mitarbeiter selbst und unbeeinflusst entscheiden zu können. Dazu wurden die Nutzer nach dem Prozedere bei veränderten Leistungswünschen gefragt. Auf die Frage, wie sie eine Leistung kündigen können, antworteten zwei der Befragten: "Ich gehe zur Leitung oder rufe an und sag, dass ich kündige. Ich brauche keine Begründung. Vor einer Kündigung oder wenn etwas ist, spreche ich mit dem Mitarbeiter.""Zuerst rede ich mit dem Mitarbeiter, dann sage ich dem Träger Bescheid, wenn es nicht besser wird. Ich mache das zur Sicherheit mit meiner Mutter zusammen. Entlassungen regelt meine Mutter." Die Nutzer kennen überwiegend ihr Recht auf Kündigung der Unterstützungsleistungen und setzen dieses auf unterschiedliche Weise um. Die Befragten assoziieren mit der Kündigung einer Leistung die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses und nicht einzelne Leistungsbestandteile. Leistung und Leistungserbringer erscheinen als eine untrennbare Einheit, so dass eine Leistungsänderung immer die Auseinandersetzung mit dem Mitarbeiter notwendig macht. Die Veränderung einer Leistung ist für alle Befragten denkbar und z.T. bereits auch vollzogen worden. Die Strategien der Veränderung gehen dabei von Gesprächen mit den Mitarbeitern bis hin zur Kündigung. Die Möglichkeit der selbstständigen Anpassung der Leistungen an die eigenen Bedürfnisse ist für die Nutzer demzufolge gegeben. Seit einem Jahr kleiden die Empfänger des Persönlichen Budgets eine für sie neue Rolle als ‚Assistenzgeber' aus. Die konkrete Ausgestaltung der neuen Rolle mit ihren neuen Aufgaben sollte im Rahmen der Befragungen von den Nutzern eingeschätzt werden. Alle Klienten geben an, die Auswahl der Mitarbeiter selbstständig zu entscheiden. Das Antwortspektrum auf die Frage nach den Kriterien für die Auswahl der Mitarbeiter belegt, dass die auf Sympathie beruhende Beziehung zwischen Nutzer und Mitarbeiter das wesentliche Kriterium darstellt und Kompetenzen, die für die konkrete Unterstüzungsleistung benötigt werden, nachrangig genannt werden. Nachstehende Aussagen trafen drei der Befragten: "Der Mitarbeiter muss sympathisch sein. Man muss gut mit ihm reden können, z.B. über die Arbeitssituation. Der Mitarbeiter muss kochen und Auto fahren können. Er muss gut beim Unterstützen sein. Ich nehme lieber Männer. Der Beruf ist ganz egal." "Da hilft mir meine Mutter. Ich nehme nur Frauen." "Der Mitarbeiter muss sympathisch sein. Ich erzähle aus meinem Alltag und das muss dann für den Mitarbeiter passen. Für die P?ege müssen es alles Frauen sein. Eine Voraussetzung ist ein Führerschein zum Bus Fahren. Ob FSJ oder Erzieherin, das ist egal." Offensichtlich wählen die Nutzer ihre Mitarbeiter nicht in erster Linie nach pädagogischfachlichen Quali?kationen (wie z.B. beruflicher Quali?kation, Berufserfahrung) aus, vielmehr sind neben der gegenseitigen Sympathie individuelle Eigenschaften und kommunikative Kompetenzen entscheidend. Mit dem Umzug in eine eigene Wohnung ist verbunden, die neue Aufgabe als ‚Auftraggeber/Assistenzgeber' zu übernehmen. Drei Nutzer machen folgende Ausführungen zu ihrer Rolle, die mit der neuen Aufgabe verbundenen ist: "Wenn ich ein ernstes Wort reden muss, dann bin ich der Chef. Ich sage, was die Mitarbeiter machen sollen. Bei neuen Mitarbeitern muss ich mehr darauf achten. Für mich war das einfach mit der Rolle, weil ich gemerkt habe, dass die Leute alles tun, was ich ihnen sage." "Ich entscheide alles alleine, d.h. ich gebe den Assistenten Anordnungen und Aufträge. Noch ist das neu, noch machen die Assistenten das von sich aus. Das ?nde ich gut, ich kann doch nicht alles alleine entscheiden. Ich wohne fast ein Jahr hier und mach auch Fehler." "Das ist anders als früher. Ich kann sagen, was ich will, das finde ich gut. Am Anfang war das schwer, jetzt ist es besser." Überwiegend bewerten die Nutzer ihre neue Rolle positiv. Sie bewerten sie vor dem Hintergrund ihrer Entscheidungsmöglichkeiten und der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern. Darüber hinaus wird in den Antworten die Bandbreite der möglichen Ausfüllung der Rolle vom kollegialen bis zum autoritären Führungsverständnis deutlich. Die Befragten beschreiben überwiegend eine prozesshafte Veränderung ihres eigenen Verhaltens im Umgang mit ihrer neuen Rolle als Assistenzgeber, d.h. sie mussten in ihre neue Rolle hineinwachsen. Die hier befragten Menschen wurden demnach nicht automatisch zu Assistenzgebern, indem ihnen Budgetmittel in die Hand gegeben wurden. Entscheidungen zu treffen, eigene Ziele und Vorstellungen zu formulieren und zu verfolgen, erfordert Kompetenzen über die Menschen nicht per se verfügen (vgl. auch Windisch 2006, 78), vielmehr müssen sie im Prozess der situativen Anforderungen erlernt werden. Diesen Lern und Erfahrungsprozess haben die Nutzer bisher unterschiedlich bewältigt. Bei der Frage nach persönlichen Entwicklungen durch die persönliche Assistenz gibt die überwiegende Anzahl der Befragten an, in dem letzten Jahr Lerneffekte erzielt zu haben. Das Antwortspektrum deutet darauf hin, dass die Nutzer Entwicklungen für sich beschreiben, die durch ihre Rolle als Assistenzgeber ausgelöst wurden. Sie beschreiben ein Mehr an Selbstständigkeit und Verantwortungsübernahme für sich selbst. Zwei Nutzeraussagen sollen diese Interpretation unterstützen: "Ich muss vielmehr auf mich selber achten, das hatte ich zu Hause früher nicht. Ich muss ans Essen denken, im Büro anrufen und sagen, wann man wen braucht. Wenn ich das nicht mache, dann macht es keiner." "Ich habe gelernt, meine Interessen zu beirücksichtigen. Das fällt mir schwer, aber ich lerne immer mehr. Ich lerne mich durchzusetzen, z.B. zu sagen ‚Das machst Du jetzt'." Die Fragen zur Leistungskündigung und Rollenauskleidung sind vor dem Hintergrund der Diskussion um den Selbstständigkeitsbegriff besonders bedeutsam. Selbstständigkeit im Sinne der Unabhängigkeit von fremder Hilfestellung kann laut Haisch[10] nicht das erklärte Ziel bei Menschen mit Behinderungen sein. Selbstständigkeit in dem hier gemeinten Sinn beinhaltet vielmehr die Freiheit, Bedarfe zu formulieren und erfüllt zu bekommen, und setzt voraus, die Rolle des Assistenzgebers mit all seinen Aufgaben und Konsequenzen anzunehmen. Dies gelingt den Befragten überwiegend. Entscheidungsfreiheit drückt sich auch darin aus, dass die Befragten eine Kündigung gegenüber Dritten aussprechen können und diese nicht begründen müssen. Bis vor einem Jahr lebten die Nutzer des Persönlichen Budgets in der Häuslichkeit ihrer Eltern und wurden überwiegend von ihnen betreut. Oftmals hat sich zwischen Eltern und Nutzern eine auf den Nutzer abgestimmte Bedürfnisbefriedigung etabliert, die durch den Umzug aufgebrochen wurde. An Stelle der elterlichen Fürsorgeleistungen steht mit dem neuen Lebensmodell die Stärkung der Selbsthilfepotentiale, mit der zugleich eine höhere Lebensqualität intendiert ist. Vor diesem Hintergrund wurden die Nutzer um die Bewertung ihrer Lebensqualität im Vergleich vor einem Jahr gebeten. Die Ergebnisse skizzieren ein Bild des Zuwachses an Lebensqualität und der Zufriedenheit mit der neuen Lebenssituation. Alle fünf Befragten gaben an, dass sich im Vergleich zu früher ihre Lebenssituation spürbar verbessert hat und sie ihre Lebenssituation jetzt besser als früher bewerten. Eine Aussage soll stellvertretend sowohl die Zufriedenheit, als auch die neu hinzu gewonnene Entscheidungsfreiheit belegen: "Die Wohnung ist anders. Die Wohngegend ist schöner. Ich übernehme mehr Verantwortung für mich selbst. Ich bin für Mitarbeiter zuständig. Die Eltern sehen mich weniger, das ist gut so. Auf eine Art ist es besser selbst die Verantwortung zu tragen. Die Leute tun alles für mich, was ich sage. Das ist ein anderes Gefühl als bei Mutter. Zum Beispiel achtet sie immer auf gesunde Ernährung. Das will ich aber nicht und die Mitarbeiter beeinflussen mich da gar nicht. Ich habe mehr Kontakt zu den anderen Bewohnern." Als positiv erleben die Nutzer, dass das Verhältnis zu den Eltern von mehr emotionaler und örtlicher Distanz geprägt ist, die Eltern auf diese Weise ihren Alltag weniger beeinflussen und sie mehr Selbstbestimmung umsetzen. Die neue Distanz zu den Eltern ist jedoch ambivalent und wird dann negativ bewertet, wenn die gewohnte Unterstützung und emotionale Nähe bei einer Problembewältigung als fehlend erlebt wird. Die Datenauswertung belegt die Bedeutung der Eltern - insbesondere der Mutter - als soziales Netzwerk zur Problemlösung und für die emotionale Nähe. Zugleich geht eine Distanz zu den Eltern mit einem Mehr an Selbstbestimmung für die Nutzer einher, die als positiv und auch Entwicklung fördernd angesehen wird. Die in anderen Untersuchungen explizierte hohe persönliche Autonomie der Nutzer des Persönlichen Budgets ist auch für die Nutzergruppe in Hamburg Rahlstedt Alltagsrealität. Dass die Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung für Außenstehende ambivalent interpretiert werden kann, belegt die Äußerung eines Nutzers, der gesagt hat: "Wer nicht springt, den schmeiß ich raus." Die hinter dieser Aussage stehende Haltung gegenüber den Mitarbeitern wird sicherlich nicht uneingeschränkt Zustimmung finden. Die Nutzer wurden um eine Gesamtbewertung ihrer Zufriedenheit mit dem persönlichen Budget aus ihrer Perspektive gebeten: Auf einer 4er-Skala antworteten vier Nutzer, sehr zufrieden zu sein, ein Nutzer gab an, zufrieden zu sein und kein Nutzer ist unzufrieden oder sehr unzufrieden. Die Antworten belegen die Zufriedenheit der Nutzer. Kastl und Metzler[11] stellen auf der Grundlage ihrer Untersuchungen fest: "Persönliche Budgets sind nicht gleichbedeutend mit Selbstbestimmung, sie bezeichnen zunächst ein bestimmtes Finanzierungsprinzip, das im besten Fall mehr Spielräume ermöglicht." Mit dem Persönlichen Budget ist es im Projekt in Hamburg- Rahlstedt gelungen, dass Nutzer ihre Unterstützungsleistungen individuell und bedarfsgerecht gestalten und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben bezüglich der Gestaltung ihrer Unterstützungsbedarfe führen. Zusammengefasst zeigt die Datenauswertung der Nutzerbefragung: eine hohe Zufriedenheit mit dem Persönlichen Budget, gegenüber den Bedingungen bei den Eltern: ein Mehr an Selbstständigkeit und Selbstbestimmung, ein Mehr an Entscheidungsfreiheit und Verantwortungsübernahme, ein Zuwachs an Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten, Hinweise darauf, dass einige Nutzer sich von ihren Eltern lösen wollen und diese zugleich als Ressource zur Problemlösung benötigen. Zur besseren Vergleichbarkeit der Daten wurden den Angehörigen teilweise die gleichen Fragen gestellt wie den Nutzern. Insgesamt konnten zu fünf Nutzern deren Angehörige, d.h. Mütter oder Eltern gemeinsam schriftlich befragt werden. Es ist davon auszugehen, dass sie eine enge familiäre Bindung zu ihren ‚Kindern' haben, da diese lange zusammen gelebt haben und sie die heutige Situation vor dem Hintergrund des damaligen gemeinsamen Lebens in einer Wohnung aus ihrer Perspektive bewerten. Die Angehörigen wurden zur präzisen Ermittlung der Unterstützung, die sie in der neuen Form des Wohnens und der Leistungserbringung ihrer behinderten Kinder leisten, gefragt. Drei Antworten sind stellvertretend aufgeführt: "Bei Problemen im Team, bei Unzufriedenheit mit sich selbst und bei ?nanziellen Angelegenheiten." "Bei der Verwaltung, den Finanzen, der Büroarbeit und bei Arztbesuchen." "Bei allen Entscheidungen und Problemen, die aufgetreten sind." Die Angehörigen unterstützen die Nutzer weniger bei alltäglichen hauswirtschaftlichen oder p?egerischen Bedürfnissen, sondern sehen sich selbst eher in der Rolle als Vermittler und emotionale Unterstützer bei Problemen oder Entscheidungen sowie bei der Koordination von Leistungen. Foto: Katharina Dzierzak Für die Angehörigen wird die Bewertung des neuen Lebensarrangements ihrer Kinder wesentlich davon beein?usst, ob ihrer Meinung nach ihr Angehöriger auch die Hilfe und Unterstützung erhält, die er benötigt. Während alle Nutzer davon überzeugt waren, die notwendigen Hilfeleistungen zu erhalten, schätzen die Eltern dies deutlich anders ein. Vier befragte Angehörige sehen Versorgungslücken. Zwei Angehörige sollen hier stellvertretend zu Wort kommen: "Es ist nicht immer gewährleistet. Es gilt Wege zu ?nden, damit N. seine Behinderung akzeptiert. Es geht keiner mit N. zum Sanitätshaus, um neue Schuhe zu besorgen. Neue Termine beim Zahnarzt, Augenarzt, auch Hautarzt sind nötig." "N. braucht mehr Hilfe bei der Lebensplanung. N. braucht Leute mit Überblick, die für ihn mitdenken und an wichtige Dinge erinnern und Entscheidungshilfen bieten. Was dann letztlich gemacht wird, soll natürlich bei N. liegen." Eltern sprechen die Bereiche der Koordination und Organisation von Leistungen und die individuelle Lebensplanung an und sehen dort Hilfebedarfe, die z. Zt. nicht abgedeckt werden. Die Eltern sehen Bedarfe für ihre ‚Kinder', die diese nicht für sich formulieren, z.B. bessere Gesundheitsfürsorge, umfassendes medizin-orientiertes Fachwissen der Mitarbeiter sowie Aufrechterhalten und Fördern sozialer Kontakte. Die Eltern nehmen derzeit diese Aufgaben wahr, z.B. individuell abgestimmte Leistungen zu koordinieren, die Lebensplanung der Nutzer zu formen und die Gesundheitsförderung zu gewährleisten. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Eltern bis vor einem Jahr diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Nutzern erfüllten und nun davon ausgehen, diese Aufgaben abgeben zu können. Aus der Elternperspektive gelingt es den Betreuern noch nicht, diese Aufgabe wunschgemäß auszufüllen. Die Eltern waren gebeten, auf einer 4er-Skala ("sehr gut", "gut", "weiniger gut", "schlecht") die aktuelle Lebenssituation ihres Angehörigen zu bewerten. Vier Eltern bewerteten die Situation mit "gut" und für einen Nutzer wird die Lebenssituation als "weniger gut" eingeschätzt. Die Antwortmöglichkeiten "sehr gut" und "schlecht" wurden nicht genutzt. "Im Großen und Ganzen ist N. so, wie es läuft, zufrieden, bis auf einige Kleinigkeiten, so wie das Leben nun mal ist. Man kann es nicht jedem recht machen." "Er fühlt sich wohl, so weit wir es erkennen können." Tab.: Antwortverhalten zu der Frage "Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit dem Modell der persönlichen Assistenz?" (n=5) "Es besteht eine Tendenz zur Vereinsamung." Die hier mit der letzten Aussage angeführte Angehörige sieht die Gefahr mangelnder sozialer Teilhabe. Diese Einschätzung steht allerdings im deutlichen Widerspruch zu dem Nutzer, der auf dieselbe Frage äußert: "Ich kann viele Aus?üge machen, es gibt mehr Vielfalt, was zu machen, im Vergleich zu früher. Und dann gibt es mehr Mitbewohner, die sind alle sehr nett und ich gehe auch mal zu denen." Es zeigt sich, dass die Lebenssituation von den Nutzern und Angehörigen deutlich verschieden interpretiert werden kann und, wie zu erwarten, die Angehörigen die eher kritische Einschätzung haben. Bei die Einschätzung der derzeitigen Lebenssituation der jeweiligen Angehörigen im Wohnprojekt gegenüber der vorherigen Situation erachten drei Angehörige auf einer 4er Skala ("sehr verbessert", "verbessert", "verschlechtert", "sehr verschlechtert") als "verbessert" und zwei als "verschlechtert". Die Antwortmöglichkeiten "sehr verbessert" und "sehr verschlechtert" wurden nicht ausgeschöpft. Die Angehörigen, die die Lebenssituation als verbessert bewerten, beziehen sich in den Begründungen für ihre Einschätzung auf die Bereiche Selbstständigkeit, Rollenauskleidung und Haushaltsführung. Verschlechterungen werden im gesundheitlichen Bereich der Nutzer gesehen. Im Vergleich dazu äußerten alle Nutzer auf die gleiche Frage, dass sie eine spürbare Verbesserung dieser Situation erleben, die sich in einem Mehr an Selbstständigkeit, Entscheidungsfreiheit und Verantwortungsübernahme zeigt. Möglicherweise sind diese Bereiche für die Eltern Normalität oder werden nicht in Bezug zur Lebenssituation wahrgenommen. In einer Gesamtbetrachtung der Zufriedenheit zum Persönlichen Budget und zum Wohnprojekt wurden abschließend die Angehörigen um ihre Zufriedenheitsbewertungen gebeten. Im Vergleich zu den Nutzern zeigt sich, dass Eltern das Wohnprojekt mit der persönlichen Assistenz deutlich kritischer beurteilen. Zusammengefasst belegt die Datenauswertung der Angehörigenbefragung, dass sie die derzeitige Lebenssituation der Nutzer insgesamt als gut bewerten, die Nutzer bei der Bewältigung von Problemen unterstützen, sich in der Rolle der Vermittler zwischen Mitarbeitern und Trägern sehen und Leistungen koordinieren, mit dem Modell des Persönlichen Budgets zufrieden sind. Aus ihrer Perspektive besteht allerdings bei der derzeit erbrachten Art der Leistungen keine ausreichende Passgenauigkeit zwischen Nutzerbedarfen und Leistungen. Sie sehen Unterstützungsbedarfe für ihre Angehörigen bei der Verantwortungsübernahme, Leistungskoordination, Gesundheitsfürsorge und der individuellen Lebensplanung. Sie formulieren einen Mangel an pädagogischem und medizin-orientiertem Fachwissen. Überwiegend sehen die Nutzer diese Veränderungsbedarfe für sich nicht. Die Mitarbeiter unterstützen die Nutzer in ihrem alltäglichen Assistenzbedarf. Sie haben - wie die obigen Befragungsergebnisse zeigen - gemeinsam mit Nutzern und Angehörigen die Aufgabe, Entwicklung fördernde Bedingungen zu gestalten. Die Mitarbeiter werden von den Nutzern in verschiedenen Funktionen genutzt. Eine Fokussierung auf die Rolle des Assistenten, der qua Auftrag Tätigkeiten übernimmt, die der Nutzer nicht selbst durchführen kann, ist zur Zeit noch nicht gegeben. Mitarbeiter werden von den Nutzern auch in anderen Rollen wie die des Beraters oder des Freundes gefragt. Schwierig aus Sicht der Mitarbeiter ist es, wenn Nutzer Verantwortung für Aufgaben nicht übernehmen und deren Erledigungen wie selbstverständlich ohne expliziten Auftrag erwarten. Die Balance zwischen verschiedenen Wünschen der Nutzer und die Stärkung der Assistentenrolle werden in Einzelgesprächen und in Dienstbesprechungen regelmäßig bearbeitet. Insbesondere bei Fragen der Nutzer zu Lebensperspektiven, Sexualität und Persönlichkeitsentwicklung sind Mitarbeiter eher zurückhaltend und würden zusätzliche (pädagogische) Hilfen begrüßen. Mitarbeiter sind mit divergierenden Erwartungen von Nutzern und Angehörigen konfrontiert. Die divergierenden Erwartungen werden von ihnen besonders bei kon?iktgeladenen Themen als belastend wahrgenommen und teilweise mit großem Aufwand bearbeitet. Zur weiteren Stärkung der Selbstbestimmung der Nutzer ist es deshalb aus Sicht der Mitarbeiter erforderlich, eine strukturierte Unterstützungsplanung einzuführen, die gemeinsam mit Nutzern und Angehörigen abgesprochen und durchgeführt wird und die insbesondere Aufgaben und Erwartungen, die nicht eindeutig einer Assistenzaufgabe zuzuordnen sind, ausbalanciert. Insgesamt beurteilen alle Beteiligte das Projekt mit einem persönlichen Budget positiv, allerdings sehen die Eltern die Lebenssituation der Nutzer kritischer als diese selbst. Darüber hinaus erkennen die Eltern den Zuwachs an Lebenszufriedenheit und an Selbstbestimmung und bewerten dies positiv. Mit Blick auf die Nutzer-Angehörigeninteraktion entsteht der Eindruck, dass ein Zugewinn an Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit der Nutzer für eine Verringerung der gezielten, elterlichen Förderung eingetauscht werden muss. Mitarbeiter unterstützen Selbstbestimmung, indem sie gegenüber Nutzern die Assistenzgeberrolle fokussieren und die Übernahme anderer Erwartungen aktiv kommunizieren. Vor dem Hintergrund, dass junge Menschen mit verschiedenen Behinderungen erst seit einem Jahr erstmalig ihre Wohnform veränderten und Empfänger des Persönlichen Budgets sind, sind die hohe Zufriedenheit und der Zuwachs an Selbstständigkeit maßgebliche Indikatoren für eine überwiegend gelungene Umsetzung eines aus Sicht der Nutzer sinnvollen Konzeptes. Vor der Einführung des Persönlichen Budgets wurden Geldleistungen in P?ege und Eingliederungshilfe von Menschen mit Behinderung erkämpft, die mit Hilfe selbst eingestellter Unterstützer ein selbstbestimmtes Leben führen wollten. Der Assistenzbegriff wurde auf dem Hintergrund eines Arbeitgebermodells ausformuliert[12]. Der Assistenznehmer nimmt als Arbeitgeber die mit dieser Funktion einhergehenden Aufgaben (Organisations-, Personal-, Anleitungs- und Finanzkompetenz) selbst wahr. Im Projekt haben sich die Nutzer und ihre Angehörigen gegen ein Arbeitgebermodell und für die Zusammenarbeit mit Dienstleistern entschieden. Damit geht eine andere Verteilung der oben genannten Aufgaben zwischen den Assistenznehmern und den Dienstleistern einher. Bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern ist deshalb in Bezug auf die Frage der Selbstbestimmung zu prüfen, wie Verantwortung und Kompetenzen zwischen Nutzern und Dienstleistern ausgehandelt und geteilt werden und welche Rahmenbedingungen Selbstbestimmung unter stützen bzw. behindern. Im Projekt waren und sind in Bezug auf die Frage der Selbstbestimmung folgende Rahmenbedingungen wichtig: Im Gegensatz zur Sachleistung, bei der Leistungen zwischen Kostenträger und Leistungserbringer ausgehandelt wurden, verhandelt der Mensch mit Behinderung - wenn es um Ziel und Höhe des Persönlichen Budget geht- direkt mit dem Kostenträger über einen Geldbetrag, mit dem er bestimmte Ziele verfolgen und erreichen will. Die Entscheidung für ein Persönliches Budget erfolgt mit dem Interesse, mehr Ein?uss auf die Art, den Umfang und die Organisation der Leistungserbringung zu erhalten und diese individueller gestalten zu können. Die Entscheidung setzt die Bereitschaft voraus, sich mit ?nanziellen und rechtlichen Fragestellung auseinanderzusetzen. Die Vorbereitung einer Antragstellung ist an folgenden Stellen im hohen Maße werden. für Selbstbestimmung bedeutsam: Entscheidung für Arbeitgebermodell oder Zusammenarbeit mit Dienstleistern Im Arbeitgebermodell sind schon vor der Antragstellung umfassende rechtliche und wirtschaftliche Kenntnisse erforderlich, um einen angemessenen Budgetrahmen kalkulieren zu können. Im Projekt haben sich die Nutzer und ihre Angehörigen für die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister entschieden, weil sie über die notwendigen Kenntnisse zu diesem Zeitpunkt nicht verfügten. Auswahl des Dienstleisters Vor der Antragstellung haben die Nutzer und Angehörigen die Angebote mehrerer Dienstleister geprüft und sich für die Zusammenarbeit zwei Dienstleistern entschieden. Antragstellung Auf der Grundlage des erforderlichen Unterstützungsumfangs wurde ein Leistungspaket für die Beantragung bei der Behörde geschnürt. Die Verhandlungen mit der Behörde wurden gemeinsam von Nutzern, Eltern und Dienstleistern vorbereitet und zum Teil auch gemeinsam -durchgeführt. Bei der Leistungsorganisation sind folgende Punkte von besonderer Bedeutung: Auswahl der Mitarbeiter Für Nutzer ist es -von besonderer Bedeutung, ob sie die bei ihnen eingesetzten Mitarbeiter auswählen können und ob es einen weiteren Einsatz -der betreffenden Mitarbeiter bei Unzufriedenheit oder einem Scheitern der Arbeitsbeziehung gibt. Da ein Mitarbeiter im Projekt fast aus schließlich bei je einem Klienten eingesetzt -wird, wird der Klient bei der Auswahl des Mitarbeiters immer beteiligt. Das Scheitern einer Arbeitsbeziehung mit der Folge der Nichteinsetzbarkeit beim Klienten stellt die Dienstleister mit Blick auf arbeitsrechtliche Fragen vor besondere Herausforderungen, da der Arbeitsvertrag nicht an die Leistungserbringung bei einem Klienten gebunden ist. Um problematische Situationen zu reduzieren, ist es - wie auch im Arbeitsgebermodell - notwendig, dass Unzufriedenheiten frühzeitig angesprochen werden. Nur so kann ein Scheitern -der Arbeitsbeziehung aufgrund von aufgestauter Unzufriedenheit abgewendet Planung der Leistungserbringung Die Planung der Leistungserbringung folgt den individuellen Wünschen und Bedarfen der -Nutzer entsprechend. Aufgrund von Organisationsnotwendigkeiten hat die Planung immer einen zeitlichen Vorlauf zur tatsächlichen Leistungserbringung. Bei der Leistungserbringung stehen Nutzerwünsche nach (kurzfristiger) Flexibilität -im Gegensatz zu den organisatorischen -Bedingungen einer geplanten Leistungsorganisation. Im Projekt wird der monatliche Dienstplan auf der Grundlage der Anforderungen und Wünsche der Menschen -mit Behinderung erstellt. Veränderungen der Planung sind im gegenseitigen Einvernehmen immer möglich. Für einseitige mit Veränderungen wurden im Vertrag Rahmenbedingungen formuliert. Inhaltliche Ausgestaltung der Leistungserbringung Die Klärung der inhaltlichen Ausgestaltung der Leistungserbringung erfolgt im Alltag im persönlichen Gespräch und bei grundsätzlichen Fragen in der monatlichen Dienstbesprechung. Klienten und z. T. ihre Angehörigen bzw. rechtlichen Betreuer sind hierbei als Auftraggeber regelhaft beteiligt. Ein Teil der Dienstbesprechung ?ndet ohne Klienten und Angehörige statt. Hier werden fachliche, organisatorische und mitarbeiterbezogene Fragen behandelt. Zusammenarbeit mit Nutzern und Angehörigen Eltern haben im Leben von Menschen mit Behinderung eine besondere Bedeutung. Die in der Befragung deutlich gewordenen unterschiedlichen Wahrnehmungen sind biographisch (Erfahrungsvorsprung, erster Auszug des Kindes aus dem Elternhaus) und durch die Elternrolle begründet. Schon die teilweise Übertragung elterlicher Aufgaben und Verantwortung an Mitarbeiter fordert Eltern in ihrer biographischen und persönlichen Situation. Eine Übergabe von Verantwortung an ihr schwerbehindertes ‚Kind' selbst fordert ungleich mehr. Insbesondere im Zusammenhang mit einer Schwerstbhinderung des Kindes entwickeln sich leicht Beziehungsstrukturen, die eine Übernahme von Eigenverantwortung während und nach der Pubertät wenig befördern können. Die Verteilung von Verantwortung zwischen den verschiedenen Beteiligten (Nutzer, Angehörige, Dienstleister) ist immer wieder auszuhandeln und strukturell und individuell den aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Unter den Bedingungen eines Persönlichen Budgets liegen die Ein?ussmöglichkeiten allerdings stärker als in institutionellen Settings in der Hand der Nutzer. Die Realisierungsmöglichkeiten und das Potential des elternunabhängigen Wohnens mit einem persönlichen Budget für die selbstbestimmte Gestaltung des Lebens von Menschen mit großem Unterstützungsbedarf sind im Projekt deutlich geworden. Inwieweit das persönliche Budget geeignet ist eine relevante Alternative zur Sachleistung auch für Menschen mit Behinderung zu werden, hängt davon ab, ob es den beteiligten Akteuren (Nutzer, Angehörige, Dienstleister und Kostenträger) gelingt, inhaltliche, organisatorische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu gestalten, die auch für Menschen tragfähig sind, die Organisations-, Personal-, Anleitungs- und Finanzkompetenz nur in Teilbereichen wahrnehmen können. Änne-Dörte Jahncke-Latteck Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Jg. 1970, Fachkrankenschwester f. Anästhesie u. Intensivp?ege, Dipl.-P?egewirtin; seit 2002 Wiss. Mitarbeiterin mit dem Schwerpunkt P?egewissenschaft im Department P?ege der Fakultät Wirtschaft & Soziales der HAW Hamburg; Doktorandin an der Universität Bremen. jahncke-latteck@sp.haw-hamburg.de Martin Rösner, Jg. 1955; M.A. der Erziehungswissenschaften, Soziologie und Politische Wissenschaften; langjähriger Mitarbeiter von LEBEN MIT BEHINDERRUNG HAMBURG, Bereichsleiter Unterstütztes Wohnen. roesner@lmbhh.de Petra Weber, Prof., Dipl.-Päd.; seit 1997 Prof. für Pflegewissenschaften im Studiendepartment P?ege & Management an der Fakultät Wirtschaft & Soziales der HAW Hamburg. petra.weber@sp.haw-hamburg.de Änne-Dörte Jahncke-Latteck, Martin Rösner, Petra Weber: Trägerübergreifendes Budget bei hohem Assistenzbedarf erschienen in: standpunkt: sozial 3/2007, Seite 81 - 89. [1] Fuchs, H.: Praxiskommentar von Harry Fuchs zu §17 SGB IX Ausführung von Leistungen zur Teilhabe. In: D. Bihr, H. Fuchs, Krauskopf, H. G. Ritz (Hg)(204): SGB IX− Kommentar und Praxishandbuch. Asgard Verlag,1.Aufl., http://www.sgb-ix-umsetzen.de/index.php/nav/tpc/nid/1/aid/518 [2] Metzler, H.; Rauscher; C.(2004): Wohnen inklusiv. Wohn- und Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderungen in Zukunft. Projektbericht. Hrsg. Vom Diakonischen Werk Württemberg. Stuttgart [3] Loeken in: Windisch, M.(Hrsg.), AHA e.V.(2006): Persönliches Budget. Neue Formsozialer Leistungen in der Behindertenhilfe und Pflege-Nutzerorientierung oder Sparzwang?. Neu Ulm: AG SPAKBücher,S.31 [4] Windisch, M. (Hrsg.), AHA e.V. 206),a.O.,S.12 [5] Kastl, J. M.; Metzler, H.: Modelprojekt Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung in Baden Württemberg. Sachstandsbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum 31.03.204,S.39 [6] Die BSG kürzte die Eingliederungshilfe im Haushaltsentwurf 205/206 um12Mio.Euro http://fh.hamburg.de/stadt/Aktuell/pressemeldungen/204/juni/23/20406-23-bsf-haushalt.html [7] Vgl. Bericht der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschut zur Entwicklung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Hamburg,S.18, http://fh.hamburg.de/stadt/Aktuell/behoerden/bsg/soziales/behinderung/bericht-behinderung-pdf,property=source.pdf [8] http://www.gal-fraktion.de/cms/default/dokbin/162/162174.185431_haushaltsplanentwurf_20072008_ein.pdf [9] Der Klient, dessen Leistungen von der Versicherung bezahlt werden, wurde mitbefragt, da die Vereinbarungen zur Leistungserbringung und -abrechnung identisch mit denen im Persönlichen Budget sind. [10] Haisch, W.: Persönliches Budget. Referat zum10.internationalen GBM - Anwendertreffen. München 05/2006,S.1-5 [11] Kastl , J. M.; Metzler, H.: Modelprojekt Persönliches Budget für Menschen mit Behinderung in Baden Württemberg. Sachstandsbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung zum 31.03.2004,S.4 [12] Frevert, U.(1996): Anstellung von Pflegekräften im Privathaushalt oder DIEMISACHTUNG JEDERINDIVIÛ DUALITÄT,1996, http://behinderte.de/AD/PFLEGPRIVH.HTM
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Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Paolucci, Flavio: L’ombra sul passato (1991) L’ombra sul passato, „Schatten auf die Vergangenheit“, heisst die Skulptur des Tessiner Künstlers Flavio Paolucci am Rigiplatz neben der sogenannten Katastrophenbucht. Zwei lang gestreckte, an ihrer Grundfläche zusammen treffende, stumpfe Kegel, der eine schwarz, der andere weiss, evozieren zunächst die Form einer Säule. Die Säule steht aber nicht, sie liegt in einem Bett von Gras, umgeben von Bäumen und Sträuchern. Ist sie ein Relikt aus den Trümmern der Vorstadtkatastrophe von 1887? Die Skulptur bezieht sich auf die Vergangenheit und die Gegenwart. Der Schriftzug L’ombra sul passato im dunklen Teil der Platte nimmt die Erinnerung an das traurige Ereignis auf. Die strenge, liegende Form verweist auf die Präsenz des historischen Ereignisses - zurück bleibt die umgestürzte Säule. Das Schwarz-Weiss der Plastik verweist darüber hinaus auf die Dualität von Werden und Vergehen. Ihre Form lässt zudem an die eines Zeigers denken - wie eine Kompassnadel weist sie die Richtung - Ost und West. Die Sonne geht jeden Tag im Osten auf, bringt Licht, und versinkt abends im Westen, auf jeden Tag folgt die Nacht - so als wollte Paolucci sagen: Das Leben geht weiter. Paolucci ist Teil des Künstlerquartetts, das sich bei der Ausgestaltung des Rigiplatzes von dessen Geschichte inspirieren liess. Skulptur, Rigiplatz, Eigentümerin Stadt Zug Gedruckt am 16.07.2019 02:22:58
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Immobilien - Idar-Oberstein - großes, exklusives Anwesen Erstbezug nach kompletter Sanierung Gesamt: 118290 Idar-Oberstein: großes, exklusives Anwesen Erstbezug nach kompletter Sanierung Musikzimmer EG Küche Teilansicht (im Aufbau) Neues Bad Zugang vom Schlafzimmer OG Ankleidezimmer neben Schlafzimmer OG Kinderzimmer oder Homeoffice OG großer Balkon 12m² OG Zweites Bad im OG Biotop mit Fischbesatz Freisitz mit Grill Bodenrichtwert / Lageplan Bauplan Ansicht Briesbach 25 Diese schöne und repräsentative Immobilie bietet den idealen Rückzug in eine Welt voller Ruhe, Harmonie und Erholung. Das Anwesen wurde ursprünglich in 1960 massiv erbaut. Im Verlauf der Jahre wurde das Haus erweitert und stets modernisiert. Das Anwesen mit über 400m² Wohnfläche kann sowohl als Zweifamilienhaus als auch als Einfamilienwohnhaus genutzt werden. Der Garten ist wunderschön mit einheimischen Stauden, Bäumen, einem Biotop mit Fischbesatz und Sträuchern angelegt. Das Anwesen wurde in 2019 mit hochwertigen Materialien komplett renoviert. Das Anwesen besticht nicht nur durch seine hochwertige Ausstattung, sondern auch durch die durchdachte Raumaufteilung und die großzügige Aufteilung der sonnendurchfluteten, hellen Räume. Das exklusive Ambiente bietet hohe Wohnqualität und ein harmonisches Gesamtbild. Der Stadteil Tiefenstein steht für repräsentatives und adäquates Wohnen. Das Anwesen steht in einer verkehrsarmen Sackgasse umgeben von Natur. Ein Traum für Kunden die auf der Suche nach einer extravaganten, großen Immobilie in einer TOP-Wohnlage sind. Eine aktuelle Wertermittlung wurde durchgeführt und wird bei der Besichtigung selbstverständlich vorgelegt. Massiv in 1960 erbaut. Mit Anbau/Neubau erweitert. Erstbezug nach völliger Sanierung/Modernisierung: In 2019 komplett modernisiert und renoviert. Fertigstellung in 11.2019. (neue Heizung, Sanitär, Bäder, Dämmung, Außenputz, Malerarbeiten, Bodenbeläge, neue, hochwertige Einbauküche, Fenster, etc) Übersicht / Raumaufteilung: 400,62m² Wohnfläche insges. 11 Zimmer, Küche, 3 Bäder, große Doppelgarage im Haus integriert, Terrasse, große Gartenanlage mit Gewächshaus, überdachtem Grillplatz, Biotop mit Fischbestand - 2 Wohnräume (Gästezimmer, Kinderzimmer, etc.) - Musikzimmer (40m²) - Küche (24m²) mit neuer unbenutzter hochwertiger Einbauküche - Wohnbereich mit offen. Kamin (65m²) mit separatem Bad en Suite und begehbarem Schrank 8m² - Balkon ca. 12m² Große Doppelgarage im Haus integriert Große Gartenanlage mit Terrasse (ca. 56m²) Ruhige Lage an verkehrsberuhigter Sackgasse umgeben von Natur. Idar-Oberstein ist eine kreisangehörige Stadt im Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz. Die verbandsfreie Stadt ist das Ergebnis umfassender Verwaltungs- und Strukturreformen der Jahre 1933, 1969 und 1970. Die Edelstein- und Garnisonsstadt ist mit knapp 30.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Kommune des Landkreises und ein Mittelzentrum. Seit 2016 trägt die Kommune den Titel Nationalparkstadt. Idar-Oberstein liegt am südlichen Rand des Hunsrücks beiderseits der Nahe. Größere Städte in der näheren Umgebung sind Trier (ca. 50 Kilometer westlich), Bad Kreuznach (ca. 30 Kilometer nordöstlich) und Kaiserslautern (ca. 35 Kilometer südöstlich). Die Stadt liegt am Rande des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Der Nahe-Felsen-Weg ist eine als Traumschleife ausgezeichnete Wanderroute von 9,4 km, die als Rundweg um die Altstadt von Idar-Oberstein angelegt ist Im Stadtteil Nahbollenbach wurde im Jahr 2016 ein Bikepark eröffnet, der verschiedene Geländeformen aufweist und dessen Nutzung kostenlos ist. Der Reitverein Idar-Oberstein unterhält ein Gelände auf dem Spring- Dressur- und Freizeitreiten möglich ist. Es umfasst eine Reithalle die 20×60 m groß ist und zwei Außengelände. Sie können im Rahmen des Vereinssport aber auch privat genutzt werden. Die Stadtbücherei hat rund 20.000 Medien im Angebot. Sie bietet die neuesten Bestseller, Romane, Krimis, Kinder- und Jugendbücher, aktuelle Ratgeber, Reiseführer, Kochbücher, sowie zahlreiche Sachbücher an. Darüber hinaus sind Zeitschriften, Hörbücher, CD-ROMs und DVDs im Bestand. Zudem ist die Bücherei mit allen rheinland-pfälzischen Bibliotheken vernetzt und kann nicht vorhandene Bücher und Medien per Fernleihe besorgen. In der Wärmeperiode des Jahres ist das Freibad „Stadenbad“ geöffnet. Es handelt sich dabei um ein künstlich angelegtes, naturnahes Freibad. Die Wasseraufbereitung erfolgt hier, anders als bei herkömmlichen Freibädern, durch biologisch-mechanische Prozesse ohne Einsatz von Chemikalien. In der Sendung Unsere schönsten Badeplätze im Südwesten des SWR wurde das Naturbad auf Platz Nr. 7 gewählt. 7 Sandplätze und 3 Hallenplätze inklusive Clubhaus, werden durch den TC 1895 Idar-Oberstein betrieben. Weiterhin gibt es das Tenniszentrum im Jahnhaus, das über 3 Außentennis- und 5 Hallentennisplätze verfügt. Weiterhin 4 Squash- und 4 Badmintonplätze. Namhafte Unternehmen: Edelstein- und Schmuckfirmen: In Idar-Oberstein und in der näheren Umgebung sind zahlreiche Edelstein- und Schmuckfabrikations- und -verarbeitungsbetriebe angesiedelt. Sie bilden den wirtschaftlichen Schwerpunkt der Stadt. Firmen wie PH. Hahn Söhne KG, Groh & Ripp oder die Ruppenthal KG haben Weltruf. Die Firma Klein & Quenzer war ursprünglich ein Produzent von Modeschmuck und während der Weltkriege einer der größten Hersteller für deutsche Kriegsorden. Idar-Oberstein ist Standort der Automobilzuliefer-Industrie. Unternehmen wie Magna Inc. (Decoma), Stanztechnik Loch GmbH & Co KG und Ymos GmbH sowie der Kunststoffwarenhersteller Wayand AG unterhalten Produktionsstätten in der Stadt. Die Autoteile Jakobs GmbH & Co.KG hat ihr Logistikzentrum, sowie die Unternehmensleitung in Idar-Oberstein angesiedelt. Roll ist ein Lieferant für Metallkomponenten in der Schreibgerätebranche Gemäß § 13 Abs. 3 Kindertagesstättengesetz (KitaG) ist ab dem 1. August 2010 der Besuch des Kindergartens für Kinder in Rheinland-Pfalz vom vollendeten zweiten Lebensjahr an beitragsfrei. In der Stadt Idar-Oberstein ist eine Vielzahl an Kindertagesstätten vorhanden, deren Betreuungsangebot breit gefächert ist und ständig erweitert wird. Sieben Kindertagesstätten stehen in der Trägerschaft der Stadt, davon sind fünf als Ganztagseinrichtungen konzipiert. Weitere zehn Kindertagesstätten sind in der Trägerschaft der Kirchen, davon werden fünf als Ganztagseinrichtungen betrieben. Die Lebenshilfe Obere Nahe unterhält außerdem einen Förderkindergarten. Die Deutsche Gemmologische Gesellschaft e. V. wurde 1932 gegründet und entwickelte sich zu einer international renommierten Institution der technisch-wissenschaftlichen Gemmologie (Edelsteinkunde). Die erfolgreiche Teilnahme an den DGemG-Bildungsgängen Edelsteinkunde und Diamantenkunde führt zu einer urkundlichen Bestätigung der erbrachten Prüfungsleistungen, die zur Beantragung der Fachmitgliedschaft in der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft (F. G. G.) berechtigt. Mehr als 30.000 Lehrgangsteilnehmer aus 75 Ländern der Erde besuchten bisher die für die Ansprüche des Wirtschaftsbereiches Edelsteine und Schmuck konzipierten DGemG-Bildungsgänge. Der Flugplatz Idar-Oberstein/Göttschied liegt nördlich der Stadt zwischen dem Stadtteil Göttschied und den Nachbargemeinden Gerach und Hintertiefenbach und ist geeignet für Helikopter, Motorsegler, Segelflugzeuge, Ultraleicht und, ebenfalls nach vorheriger Anmeldung Fallschirmspringer. Der Aero-Club Idar-Oberstein e. V. ist am Flugplatz angesiedelt. Im Jahr 2010 taufte der Verein ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Dynamic WT9 auf den Namen Idar-Oberstein Im Jahr 2009 wurde das Messegelände Idar-Oberstein eröffnet. In drei modernen Hallen finden in regelmäßigen Abständen Messen, Konzerte und Tagungen statt. Marktstrategisch taucht die Messe unter dem Logo MIO auf. Sie verfügt über modernste Technik und Ausstattung und ist zudem barrierefrei. Es stehen Hallenflächen zwischen 200 und 5000 Quadratmeter zur Verfügung. Betreiber ist die Messegesellschaft Idar-Oberstein GmbH. Seit ihrer Eröffnung, bis Ende des Jahres 2014 hat die Messe schon 300.000 Besucher zählen können. Garnisonsstadt und Artillerieschule der Bundeswehr: Im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde die Artillerieschule als Ausbildungsbereich Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung/Indirektes Feuer (AusbBer STF/IndirF) mit Wirkung vom 1. Juli 2015 dem Ausbildungszentrum Munster unterstellt und als eigenständige Organisationseinheit in der Bundeswehr aufgelöst. Das Artillerielehrbataillon 345 aus Kusel wurde Ende 2014 in die Klotzbergkaserne verlegt. Der Standort Idar-Oberstein wird seit der Bundeswehrreform als multinationales Ausbildungs- und Übungszentrum für verbündete Streitkräfte aus ganz Europa genutzt, die mit dem Konzept „Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung“ ausgebildet werden und sich aus Kostengründen die dazu nötige Infrastruktur nicht selbst anschaffen können. Sitz des Ausbildungszentrums bleibt die frühere Rilchenbergkaserne. Für die Ausbildung wird der 14 Kilometer entfernte Truppenübungsplatz Baumholder benutzt. Neben dem AusbBer STF/IndirF sind das Bundeswehr Dienstleistungszentrum, ein Sanitätsversorgungszentrum (SanVersZ Idar-Oberstein) und eines von 24 Bundeswehr-Mobilitätszentren am Standort. Er ist mit einem Gesamtwert von 8000 Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt im Stadttheater Idar-Oberstein und wird regelmäßig von prominenten Personen moderiert, so hat bei der Verleihung 2014 die frühere Lottofee Heike Maurer durch das Programm geführt. Bruce Willis – Sonderbotschafter der Stadt:
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Titel: Luftschutz-Übungshaus Untertitel: Hamburg - Stellingen Über die schulischen Verhältnisse in der ersten Zeit nach dem Zusammenbruch berichtet der erste stellvertretende Schulleiter der Wilhelmschule Lehrer Wilh. Albersmeier: „Nachdem eine Bombe das kleine Übungshaus des Luftschutzes und auch die Kochküche auf dem Schulhof zerstört hatte Auch bei mir im Süden ist solch eine Schule in Neckarsulm gestanden. Standort kann ich dir leider nicht sagen. Titel: Luftschutzübungshäuser Archivaliensignatur: Landesarchiv Sachsen-Anhalt, Z 138, Nr.152, fol. 243 (Benutzungsort: Dessau) Kontext: Bauverwaltung Bernburg >> 06. Bauvorhaben im Kreis Bernburg (nach Orten A - Z) >> 06.05. Bernburg >> Karlsgymnasium / Karlsschule in Bernburg. Baubesserungen Sonstige Erschließungsangaben: Maßstab: 1 : 50 Bestand: Z 138 (Benutzungsort: Dessau) Bauverwaltung Bernburg Online-Findbuch im Angebot des Archivs: http://recherche.landesarchiv......?ID=193037 https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/3S5TKG3QZE4M45JFEBCTUJBEE65KMMND Titel: ehem. Luftschutzübungshaus an der Stiftstraße, tlw. genutzt durch: Heinrich Bartelsen, Stiftstraße 7; Ida Hansen, whft. Schloßstr. 44-46 bzw. Nerongsallee 27 Ich weiß nicht ob das so ganz passt, ein entsprechendes Gebäude stand in der Landesfeuerwehrschule Loy. Ich habe gerade die Suchmaschine mit " Brandhaus Loy" gefüttert. Man findet ein Bild unter Bildersuche und einen kleinen Text auf der Seite des Landes Niedersachsen. Von der Beschreibung und der Entstehungszeit könnte das in etwa hinkommen.
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Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. 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Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 - openJur Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 BGH, Urteil vom 29.04.2004 - I ZR 191/01 openJur 2012, 56176 Die Klägerin ist ein Unternehmen mit Sitz in Solingen, das Stahlwaren, insbesondere Schneidwaren, herstellt und vertreibt. Sie führt die Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und ist Inhaberin der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228), die mit Priorität vom 7. Mai 1941 u.a. für "Messerschmiedewaren", "Hiebund Stichwaffen", "Täschnerund Lederwaren, nämlich Spezialetuis und -behälter für die Waren der Klasse 8", "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)", "Hausund Küchengeräte (soweit in Klasse 21 enthalten)" eingetragen ist. Die Klägerin ist weiter Inhaberin von Bildmarken wie der nachstehend wiedergegebenen, am 8. August 1904 eingetragenen Marke Nr. 71 482: Die Beklagte führte zunächst die Firma "Stahlwarenkontor GmbH". Im Jahr 1996 verlegte sie ihren Sitz von Beelitz nach Solingen und änderte ihre Firma in "ZWEIBRÜDER Stahlwarenkontor GmbH". Die Beklagte ist Inhaberin der Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060), die mit Priorität vom 17. Oktober 1996 für "08: Schneidwaren; 18: Lederwaren; 21: Geräte und Behälter für Haushalt und Küche" eingetragen ist. Für die Beklagte ist weiter die Wortmarke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) mit Priorität vom 12. Mai 1998 für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" eingetragen. Im Internet benutzt die Beklagte die Adresse "zweibrueder.com". Die Klägerin sieht in der Verwendung der Bezeichnung "Zweibrüder"/"ZWEIBRÜDER" als Unternehmenskennzeichen, Marke und Internetadresse eine Verletzung ihrer Rechte an ihrer Firma sowie ihren Wortund Bildmarken. Die "Zwillings"-Kennzeichen wiesen als Firmenschlagwort und als Wortoder Bildmarken eine hohe Kennzeichnungskraft auf. Mit ihnen werde im Inund Ausland ein hervorragender Ruf herausragender Güte und Vertrauenswürdigkeit verbunden. Die Beklagte nutze durch ihre "Zweibrüder"-Zeichen den Ruf der bekannten Marke "Zwilling" in unlauterer Weise für sich aus. Die Klägerin hat beantragt, I. die Beklagte zu verurteilen, 1. es bei Meidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 500.000 DM, ersatzweise Ordnungshaft, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten zu unterlassen, im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren, a) die Angabe "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" firmenmäßig zu verwendenaa) entweder in Alleinstellung oder grafisch gegenüber den übrigen Bestandteilen des Firmennamens hervorgehoben, beispielsweise unter Verwendung einer anderen Schriftart oder Schriftgröße oder durch ausschließliche Verwendung von Großbuchstaben, insbesondere wie nachfolgend dargestellt: bb) als Bestandteil der Firmenbezeichnung "Zweibrüder Stahlwarenkontor GmbH"; b) den Domain-Namen "zweibrueder.com" zu benutzen und/ oder benutzen zu lassen und/oder zu veräußern oder veräußern zu lassen, zu übertragen oder übertragen zu lassen oder in sonstiger Weise darüber zu verfügen, sofern nicht die Veräußerung, Übertragung oder sonstige Verfügung an die Klägerin oder mit deren Zustimmung erfolgt; c) die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" markenmäßig zu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anzubieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen; in die Löschung der Marken -Nr. 396 45 060 "ZWEIBRÜDER" und -Nr. 398 26 480 "ZWEIBRÜDER" einzuwilligen; den Domain-Namen "zweibrueder.com" löschen zu lassen; in die Löschung des Firmenbestandteils "Zweibrüder" durch Erklärung gegenüber dem zuständigen Handelsregister einzuwilligen; der Klägerin Auskunft zu geben, a) seit wann, in welcher Art und in welchem Umfang sie im geschäftlichen Verkehr mit Schneidwaren - Handlungen gemäß Ziffer I. 1. vorgenommen und/oder - Marken gemäß Ziffer I. 2. verwendet hat und/oder -den Domain-Namen "zweibrueder.com" verwendet hat, und zwar auch unter Angabe des Umfangs der über die Internet-Domain erfolgten Internet-Anfragen unter Vorlage von logfiles, undb) mit welchen Werbeaufwendungen sie die Kennzeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" in Alleinstellung oder als Bestandteil einer Kombinations-Kennzeichnung für Schneidwaren verwendet oder so gekennzeichnete Produkte beworben hat undc) welche Umsätze sie mit Schneidwaren erzielt hat, die mit "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" oder "Zweibrueder" -gleichgültig ob in Alleinstellung oder als Teil einer Kombinations-Kennzeichnung -gekennzeichnet waren oder beworben wurden, und zwar unter Angabe der einzelnen Lieferungen unter Nennung -der Liefermengen, Lieferzeiten, Lieferpreise sowie der Namen und Anschriften der Abnehmer, -der Gestehungskosten unter detaillierter Angabe der einzelnen Kostenfaktoren sowie -des erzielten Gewinns, wobei der Beklagten nach ihrer Wahl vorbehalten bleibt, die Namen und Anschriften der Empfänger ihrer Angebote statt der Klägerin einem von dieser zu bezeichnenden, der Klägerin gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichteten, in der Bundesrepublik Deutschland vereidigten und ansässigen Wirtschaftsprüfer mitzuteilen, sofern die Beklagte die durch dessen Einschaltung entstehenden Kosten trägt und diesen ermächtigt, der Klägerin Auskunft zu geben, ob ein bestimmtes Angebot oder ein bestimmter Empfänger eines Angebots in den Rechnungen enthalten ist. II. festzustellen, daß die Beklagte verpflichtet ist, der Klägerin allen Schaden zu ersetzen, der der Klägerin durch die unter Ziffer I. 1. bezeichneten Handlungen und/oder die Verwendung der in Ziffer I. 2. bezeichneten Marken und/oder die Verwendung des in Ziffer I. 3. bezeichneten Domain-Namens entstanden ist oder noch entstehen wird. Die Beklagte hat demgegenüber vorgebracht, sie habe mit der Aufnahmedes Bestandteils "Zweibrüder" in ihre Firma lediglich dem Umstand Rechnung tragen wollen, daß die örtliche Industrieund Handelskammer bei der Verlegung des Unternehmenssitzes nach Solingen die ursprüngliche Firma beanstandet habe. Eine Gefahr der Verwechslung ihrer Zeichen mit den Kennzeichen der Klägerin bestehe nicht. Etwaige Ansprüche der Klägerin seien jedenfalls verwirkt. Die Klägerin hat im Berufungsverfahren beantragt, die Berufung mit der Maßgabe zurückzuweisen, daß der Unterlassungsantrag unter Ziffer I. 1. c) wie folgt lautet: die Bezeichnung "ZWEIBRÜDER" oder "Zweibrüder" für die mit der Markeneintragung 396 45 060 sowie 398 26 480.5 aufgeführten Waren markenmäßig wie beispielhaft aus Blatt 5 und 6 des Katalogs Anlage K 4 (kleiner Katalog) ersichtlichzu verwenden und solchermaßen gekennzeichnete Waren anzubieten, zu bewerben und/oder in den Verkehr zu bringen und/oder anbieten, bewerben und/oder in den Verkehr bringen zu lassen. Das Berufungsgericht hat die Berufung der Beklagten mit der Maßgabe zurückgewiesen, daß es Buchstabe a) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. wie folgt geändert hat: "a) die Angabe "ZWEIBRÜDER"/"Zweibrüder" entweder in Alleinstellung oder wie nachfolgend wiedergegeben als Bestandteil einer Firma firmenmäßig zu gebrauchen." (Es folgen die im Klageantrag zu I. 1. a) aa) wiedergegebenen Abbildungen) und Buchstabe c) des Unterlassungsausspruchs des landgerichtlichen Urteils zu I. 1. gemäß dem Berufungsantrag der Klägerin gefaßt hat (OLG Köln OLG-Rep 2002, 64). A. Das Berufungsgericht hat angenommen, daß die Klägerin aufgrund ihrer Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG wegen bestehender Verwechslungsgefahr von der Beklagten verlangen könne, es zu unterlassen, das Zeichen "Zweibrüder" firmenund/oder markenmäßig zu verwenden, soweit dieses zur Kennzeichnung eines sich mit der Herstellung und/oder dem Vertrieb von Schneidwaren, Lederwaren, Geräten und Behältern für Haushalt und Küche befassenden Unternehmens und/oder der erwähnten Waren gebraucht werde. Bei allen angegriffenen Verwendungsformen der Zeichen der Beklagten sei ein markenmäßiger Gebrauch gegeben. Zwischen den einander gegenüberstehenden Zeichen bestehe für die genannten, zumindest sehr ähnlichen Waren Verwechslungsgefahr. Die Marke "Zwilling" habe eine hohe Kennzeichnungskraft. Sie habe durch langjährige intensive Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht. Bei den sich gegenüberstehenden Zeichen bestehe zwar keine Verwechslungsgefahr in schriftbildlicher und klanglicher Hinsicht. Eine Verwechslungsgefahr ergebe sich aber aufgrund des Sinngehalts der beiden Zeichen. Auch wenn die Zeichen danach als solche nicht unmittelbar miteinander verwechselt würden, werde ein nicht mehr unbeachtlicher Teil des Verkehrs darin eine Zweitmarke zu der bekannten Marke "Zwilling" sehen, die das Unternehmen zur Kennzeichnung einer weiteren Produktlinie oder eines zu niedrigeren Preisen vertriebenen Sortiments verwende. Ein anderer Teil des Verkehrs werde annehmen, daß zwischen den Unternehmen lizenzvertragliche oder sonstige wirtschaftliche oder organisatorische Verbindungen bestünden. Die Unterlassungsansprüche gegen die Verwendung der "Zweibrüder"-Zeichen für "Taschenlampen, Taschenlampenbatterien, Säcke (soweit in Klasse 12 enthalten); Rucksäcke; Zelte" seien begründet, weil die Beklagte damit die Wertschätzung der Marke "Zwilling" ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutze. Unter dieser Marke würden qualitativ hochwertige Waren vertrieben, für die nationale und internationale Auszeichnungen erteilt worden seien. An diesen guten Ruf hänge sich die Beklagte mit ihrem Zeichen an. Dies gelte auch für die Waren "Rucksäcke, Zelte und Säcke", da die unter der Marke "Zwilling" vertriebenen Taschenund Fahrtenmesser gerade im Freizeitund Campingbereich verwendet würden. Die mit dem Klagezeichen verbundenen Vorstellungen von einer hohen Qualität und Verläßlichkeit leite die Beklagte auch bei den Waren "Taschenlampen" und "Taschenlampenbatterien" auf ihr Zeichen und die unter dem Zeichen vertriebenen Waren über. Die Klägerin könne ihr Unterlassungsbegehren auch auf den bekannten Bestandteil "Zwilling" ihrer Unternehmensbezeichnung stützen, der sich als Firmenschlagwort und Abkürzung der Gesamtfirma eigne. Die Ansprüche auf Löschung der Internetadresse "zweibrueder.com" sowie auf Einwilligung in die Löschung des Firmenbestandteils "ZWEIBRÜDER" seien danach ebenso begründet wie die Ansprüche auf Auskunftserteilung und Feststellung der Schadensersatzpflicht. 1. Ein Unterlassungsanspruch aus § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist nicht gegeben. Das Berufungsgericht hat rechtsfehlerhaft angenommen, daß zwischen der Wortmarke "Zwilling" (Nr. 725 228) der Klägerin und den Zeichen "Zweibrüder" eine markenrechtliche Verwechslungsgefahr besteht, soweit diese benutzt werden, um Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche zu kennzeichnen oder ein Unternehmen, das solche Waren herstellt oder vertreibt. a) Die Frage der Verwechslungsgefahr im Sinne des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG ist unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu beurteilen. Dabei besteht eine Wechselbeziehung zwischen den in Betracht kommenden Faktoren, insbesondere der Ähnlichkeit der Zeichen und der Ähnlichkeit der damit gekennzeichneten Waren sowie der Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke. So kann insbesondere ein geringerer Grad der Ähnlichkeit der Zeichen durch einen höheren Grad der Ähnlichkeit der Waren oder eine erhöhte Kennzeichnungskraft der prioritätsälteren Marke ausgeglichen werden und umgekehrt (vgl. BGH, Urt. v. 30.10.2003 -I ZR 236/97, GRUR 2004, 235, 237 = WRP 2004, 360 -Davidoff II; Urt. v. 27.11.2003 -I ZR 148/01, GRUR 2004, 239 = WRP 2004, 353 -DONLINE, jeweils m.w.N.). b) Das Berufungsgericht ist von einer ganz erheblich gesteigerten Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" ausgegangen, weil diese aufgrund langjähriger intensiver Benutzung einen zumindest an der Schwelle der Berühmtheit liegenden Bekanntheitsgrad erreicht habe. Eine derartige Steigerung der Kennzeichnungskraft begründet einen erweiterten Schutzbereich (vgl. BGH, Urt. v. 5.4.2001 -I ZR 168/98, GRUR 2002, 171, 175 = WRP 2001, 1315 -MarlboroDach; BGH GRUR 2004, 239 -DONLINE). Die Kennzeichnungskraft einer Marke (und deren Steigerung) ist jedoch stets bezogen auf die einzelnen Waren und Dienstleistungen festzustellen, die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführt sind (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 237 -Davidoff II; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 14 Rdn. 331; Ströbele in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. Aufl., § 9 Rdn. 308). Dies hat das Berufungsgericht unterlassen. Im Revisionsverfahren ist deshalb zugunsten der Klägerin zu unterstellen, daß der Marke "Zwilling" die festgestellte gesteigerte Kennzeichnungskraft auch für die in ihrem Warenverzeichnis aufgeführten "Täschnerund Lederwaren" sowie "Nickelund Aluminiumwaren als Haushaltsund Reisegeräte ... (soweit in Klasse 21 enthalten)" zukommt. c) Das Berufungsgericht hat unangegriffen festgestellt, daß die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 396 45 060) aufgeführten Waren (Schneidwaren, Lederwaren, Geräte und Behälter für Haushalt und Küche) mit Waren im Warenverzeichnis der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) identisch oder nahezu identisch sind. Dementsprechend ist hinsichtlich dieser angegriffenen Marke bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr ein strenger Maßstab anzulegen (vgl. BGH, Beschl. v. 18.3.1999 -I ZB 24/96, GRUR 1999, 990, 991 = WRP 1999, 1041 -Schlüssel). Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung ist es dagegen unerheblich, ob die Klägerin unter der Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) auch Waren wie Taschenlampen, Taschenlampenbatterien und (Produkt-)Säcke vertreibt, die im Warenverzeichnis der Marke "ZWEIBRÜDER" (Nr. 398 26 480) eingetragen sind. Für die Frage der Warenähnlichkeit ist bei Ansprüchen aus einer eingetragenen Marke deren Warenverzeichnis maßgebend (vgl. BGH, Urt. v. 3.5.2001 -I ZR 18/99, GRUR 2002, 65, 67 = WRP 2001, 1447 -Ichthyol). Der Revisionserwiderung kann auch nicht darin zugestimmt werden, daß bei der Prüfung der Verwechslungsgefahr mit darauf abzustellen sei, daß beide Parteien ihren Sitz in Solingen haben. Die Art und Weise, wie die Klägerin ihre Marke für die eingetragenen Waren benutzt, ist für den Schutzumfang der Marke ohne Bedeutung (vgl. BGH, Urt. v. 19.2.1998 -I ZR 138/95, GRUR 1998, 1034, 1036 = WRP 1998, 978 -Makalu; Beschl. v. 16.7.1998 -I ZB 5/96, GRUR 1999, 164, 166 = WRP 1998, 1078 -JOHN LOBB). aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß die Ähnlichkeit von Wortzeichen anhand des klanglichen und des schriftbildlichen Eindrucks sowie des Sinngehalts zu ermitteln ist, wobei für die Annahme einer Verwechslungsgefahr in der Regel bereits die hinreichende Übereinstimmung in einer Hinsicht genügt (vgl. BGHZ 139, 340, 347 -Lions; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 9/01, GRUR 2003, 1044, 1046 = WRP 2003, 1436 -Kelly). Es hat auch berücksichtigt, daß bei der Prüfung der Zeichenähnlichkeit von dem das Kennzeichenrecht beherrschenden Grundsatz auszugehen ist, daß es auf den jeweiligen Gesamteindruck der sich gegenüberstehenden Zeichen ankommt (vgl. BGH GRUR 2003, 1044, 1046 -Kelly). cc) Bei der Beurteilung der Ähnlichkeit der sich gegenüberstehenden Zeichen nach ihrem Sinngehalt hat das Berufungsgericht fehlerhafte Erwägungen angestellt und nicht alle relevanten Umstände berücksichtigt. Die Zeichen "Zwilling" und "Zweibrüder" sind sich nach ihrem Sinngehalt nicht so nahe, wie das Berufungsgericht angenommen hat. Den Ähnlichkeiten im Sinngehalt stehen vielmehr so viele begriffliche Unterschiede gegenüber, daß die Ähnlichkeit im Sinne des Kennzeichenrechts als allenfalls sehr gering anzusehen ist. Das Berufungsgericht hat nicht mit abgewogen, daß die Bezeichnung "Zweibrüder" infolge der besonderen Schreibweise als namensähnliches Kunstwort gebildet ist. Bei einem Verständnis als Name wird der Gedanke an eine begriffliche Bedeutung von vornherein etwas zurückgedrängt. Die Annahme des Berufungsgerichts, die Zusammenschreibung der angegriffenen Zeichen lege den Schluß auf ein durch Zwillingsgeburt verbundenes Brüderpaar nahe, ist erfahrungswidrig. Die Bezeichnung "Zweibrüder" weist auch bei einem Verständnis im Sinne von "zwei Brüder" gerade von der Annahme einer Zwillingsgeburt weg, weil es für Brüder, die durch eine Zwillingsgeburt verbunden sind, die genaueren und geläufigen Bezeichnungen "Zwillinge" und "Zwillingsbrüder" gibt. Anders als das Berufungsgericht gemeint hat, sind "Zwillinge" und "zwei Brüder" auch keine komplementären Begriffe. Gemeinsam ist den Begriffen nur, daß sie Personen in ihrem Geschwisterverhältnis bezeichnen. "Zwilling" bezeichnet jedoch -anders als "zwei Brüder" -nur einen von zwei Geschwistern. Auch besagt das Wort "Zwillinge" -anders als die Wörter "zwei Brüder" -nichts über das Geschlecht der so bezeichneten Personen. e) Der danach bestehende Grad der Ähnlichkeit zwischen den sich gegenüberstehenden Zeichen genügt ungeachtet der festgestellten oder zu unterstellenden Kennzeichnungskraft der Marke "Zwilling" -auch soweit von Warenidentität auszugehen ist -nicht, um eine Verwechslungsgefahr zu begründen. aa) Eine unmittelbare Verwechslungsgefahr, d.h. die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen für die Klagemarke gehalten wird, scheidet angesichts der sehr geringen Ähnlichkeit der Zeichen aus. bb) Eine Verwechslungsgefahr kann allerdings auch in der Weise gegeben sein, daß zwar nicht die Gefahr von Verwechslungen der sich gegenüberstehenden Zeichen als solcher besteht, aber die Gefahr, daß das angegriffene Zeichen -im Sinne der in § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG besonders angesprochenen Gefahr des gedanklichen Inverbindungbringens der Zeichen -infolge einer teilweisen Übereinstimmung in einem wesensgleichen Kern dem Inhaber der Klagemarke zugeordnet wird. Eine derartige Verwechslungsgefahr kann sich in besonders gelagerten Fällen auch aus einer Übereinstimmung der Zeichen im Sinngehalt ergeben. Dies setzt aber voraus, daß es sich für maßgebliche Teile des Verkehrs aufdrängt, daß die Zeichen wegen ihres Sinngehalts und ihrer Zeichenbildung aufeinander bezogen sind (vgl. BGH, Beschl. v. 25.3.1999 -I ZB 32/96, GRUR 1999, 735, 737 = WRP 1999, 855 -MONOFLAM/POLY-FLAM; Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 9 Rdn. 497; vgl. weiter -zum Ausschluß der Verwechslungsgefahr durch den Sinngehalt eines der Zeichen -EuG, Urt. v. 15.1.2003 -T-99/01, GRUR Int. 2003, 760, 763 Tz. 47 -Mystery/ Mixery; Urt. v. 3.3.2004 -T-355/02, Tz. 49 -ZIRH; BGH, Urt. v. 28.8.2003 -I ZR 293/00, GRUR 2003, 1047, 1049 = WRP 2003, 1439 -Kellogg's/Kelly's; Urt. v. 13.11.2003 -I ZR 184/01, GRUR 2004, 240, 241 = WRP 2004, 355 -MIDAS/medAS; Urt. v. 25.3.2004 -I ZR 289/01, Umdruck S. 9 -Kleiner Feigling, m.w.N.). Denn der Verkehr nimmt nach der Lebenserfahrung ein als Marke verwendetes Zeichen in aller Regel so auf, wie es ihm entgegentritt, und unterzieht es nicht einer analysierenden, möglichen Begriffsinhalten nachgehenden Betrachtung (vgl. BGH GRUR 1999, 735, 736 -MONOFLAM/POLYFLAM; BGH, Beschl. v. 5.7.2001 -I ZB 8/99, GRUR 2002, 261, 262 = WRP 2002, 91 -AC; BGH GRUR 2004, 240, 241 -MIDAS/medAS, m.w.N.). Bei einer solchen Betrachtungsweise hat der Verkehr im vorliegenden Fall keinen Anlaß, die Zeichen als aufeinander bezogene Zeichen desselben Unternehmens anzusehen. Daran änderte sich auch nichts, wenn es -wie das Berufungsgericht angenommen hat -dem Verkehr bekannt sein sollte, daß Unternehmen auf dem hier betroffenen Markt neben Waren, die mit einer Hauptmarke versehen werden, preiswertere Versionen unter einer anderen Marke in den Verkehr bringen oder andere Unternehmen solche Waren in Lizenz unter einem anderen, an die Hauptmarke angelehnten Zeichen vertreiben. Die Übereinstimmungen im begrifflichen Zeicheninhalt sind hier so gering, daß sich ihre Wirkung -auch wegen der unterschiedlichen Bildung der Zeichen -auf den Bereich einer nur allgemeinen, nicht herkunftshinweisenden Assoziation beschränkt, die für die Annahme einer Verwechslungsgefahr nicht genügt (vgl. BGH, Urt. v. 24.1.2002 -I ZR 156/99, GRUR 2002, 544, 547 = WRP 2002, 537 -BANK 24, m.w.N.). cc) Bei der gegebenen Sachlage besteht auch keine Verwechslungsgefahr im weiteren Sinn. Bei dieser Art von Verwechslungsgefahr erkennt der Verkehr zwar die Unterschiede zwischen den Zeichen, geht aber wegen ihrer teilweisen Übereinstimmung von organisatorischen oder wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Zeicheninhabern aus (vgl. BGH GRUR 2002, 171, 175 -Marlboro-Dach). Eine solche Verwechslungsgefahr kann nur bei Vorliegen besonderer Umstände angenommen werden. Dafür spricht hier nur, daß das Markenwort "Zwilling" auch als Firmenschlagwort zur Bezeichnung der Klägerin bekannt ist. Es fehlt jedoch an einem derart übereinstimmenden Gesamteindruck bei den gegenüberstehenden Zeichen, daß sich für einen Durchschnittsverbraucher der Eindruck aufdrängen könnte, die Zeichen seien zur Kennzeichnung bestehender Unternehmensverbindungen aufeinander bezogen. Einem solchen Eindruck stehen schon die unterschiedliche Zeichenbildung und die sich aufdrängenden Unterschiede im Sinngehalt der Zeichenworte entgegen. 2. Der Unterlassungsantrag kann auch nicht auf § 14 Abs. 5 i.V. mit § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt werden, weil die Beklagte durch ihre Zeichen "Zweibrüder" nicht in unlauterer Weise die Wertschätzung der bekannten Marke "Zwilling" (Nr. 725 228) ohne rechtfertigenden Grund ausnutzt oder beeinträchtigt. Auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützte Ansprüche können allerdings (aufgrund einer entsprechenden Anwendung der Vorschrift) auch gegeben sein, wenn ein mit der bekannten Marke identisches oder ihr ähnliches Zeichen innerhalb des Ähnlichkeitsbereichs der Waren oder Dienstleistungen, für die sie Schutz genießt, benutzt wird, da der Markeninhaber in diesen Fällen noch schutzbedürftiger ist als in den vom Wortlaut der Vorschrift erfaßten Fällen (vgl. BGH GRUR 2004, 235, 238 -Davidoff II). In jedem Fall ist aber Voraussetzung für die Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG, daß das angegriffene Zeichen überhaupt in relevantem Umfang gedanklich mit der bekannten Marke in Verbindung gebracht wird. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weil die beiderseitigen Zeichen nach Schriftbild und Klang einander unähnlich sind und den Übereinstimmungen im Sinngehalt -wie dargelegt -ebenso auf der Hand liegende Abweichungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund kann hier weder eine Ausnutzung der Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagemarke noch eine Beeinträchtigung ihrer Unterscheidungskraft oder Wertschätzung angenommen werden. Dies gilt auch für ein Erschleichen von Aufmerksamkeit (vgl. BGH, Beschl. v. 27.4.2000 -I ZR 236/97, GRUR 2000, 875, 877 = WRP 2000, 1142 -Davidoff I; vgl. weiter Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 861; Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 14 Rdn. 171; vgl. auch -zum früheren Recht -BGH, Urt. v. 14.11.1980 -I ZR 134/78, GRUR 1981, 142, 144 -Kräutermeister). Zur Begründung von Ansprüchen, die auf § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gestützt sind, genügt es nicht, daß ein Zeichen geeignet ist, durch bloße Assoziationen an ein fremdes Kennzeichen Aufmerksamkeit zu erwecken (vgl. dazu auch -zu § 1 UWG -BGH, Urt. v. 10.4.2003 -I ZR 276/00, GRUR 2003, 973, 975 = WRP 2003, 1338 -Tupperwareparty). Ebensowenig reicht dafür der Umstand aus, daß die Wahl des angegriffenen Zeichens nicht zufällig erscheint (vgl. dazu auch Ingerl/Rohnke aaO § 14 Rdn. 842). Entgegen der Ansicht der Revisionserwiderung kann die Klägerin ihre Unterlassungsansprüche auch nicht nach § 14 Abs. 5 i.V. mit Abs. 2 Nr. 2 MarkenG auf ihre Bildmarken (wie die Marke Nr. 71 482) stützen. Eine Verwechslungsgefahr nach dem Sinngehalt ist auch zwischen einer Bildmarke und einem Wortzeichen nicht ausgeschlossen. Voraussetzung ist aber, daß das Wort aus der Sicht der angesprochenen Durchschnittsverbraucher die naheliegende, ungezwungene und erschöpfende Bezeichnung des Bildes darstellt (vgl. BGH GRUR 1999, 990, 992 -Schlüssel). Davon kann hier keine Rede sein. Es ist fernliegend, daß der Verkehr mit den Bildzeichen der Klägerin den Gedanken "zwei Brüder" verbinden könnte. Die Klägerin kann ihre Unterlassungsansprüche auch nicht aus dem Recht an ihrer Firma "Zwilling J.A. Henckels AG" und deren bekanntem Bestandteil "Zwilling" herleiten. Für einen Teil einer Firmenbezeichnung kann der vom Schutz des vollständigen Firmennamens abgeleitete Schutz als Unternehmenskennzeichen im Sinne des § 5 Abs. 2 MarkenG beansprucht werden, sofern es sich um einen unterscheidungsfähigen Firmenbestandteil handelt, der seiner Art nach im Vergleich zu den übrigen Firmenbestandteilen geeignet erscheint, sich im Verkehr als schlagwortartiger Hinweis auf das Unternehmen durchzusetzen (vgl. BGH, Urt. v. 21.2.2002 -I ZR 230/99, GRUR 2002, 898 = WRP 2002, 1066 -defacto, m.w.N.). Aus den Besonderheiten des Schutzes für Unternehmenskennzeichen ergibt sich jedoch keine andere Beurteilung der Ähnlichkeit des Firmenbestandteils "Zwilling" mit dem angegriffenen Zeichen "Zweibrüder" als bei Anwendung des § 14 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 26.10.2000 -I ZR 117/98, BlPMZ 2001, 210, 211 f.). b) Ein Unterlassungsanspruch unter dem Gesichtspunkt des Schutzes eines bekannten Unternehmenskennzeichens (§ 15 Abs. 4, Abs. 3, § 5 Abs. 2 MarkenG) kommt ebenfalls nicht in Betracht. Auch insoweit ergibt sich aus den Besonderheiten des Schutzes von Unternehmenskennzeichen kein anderes Ergebnis als bei der Beurteilung der Frage, ob die gleichlautende bekannte Marke "Zwilling" gemäß § 14 Abs. 2 Nr. 3 MarkenG gegen unlautere Benutzung geschützt ist. Die sonstigen Klageansprüche sind aus den vorstehend genannten Gründen ebenfalls unbegründet, da sie durchweg voraussetzen, daß die Klagezeichen "Zwilling" mit den Zeichen "Zweibrüder" oder "zweibrueder.com" verwechslungsfähig sind oder daß die angegriffenen Zeichen die Unterscheidungskraft oder Wertschätzung der Klagezeichen ohne rechtfertigenden Grund in unlauterer Weise ausnutzen oder beeinträchtigen. Auf die Revision der Beklagten war danach das Berufungsurteil aufzuheben und auf ihre Berufung das landgerichtliche Urteil abzuändern. Die Klage war abzuweisen. Permalink: https://openjur.de/u/175266.html (https://oj.is/175266) Volltext Zitate 43 Zitiert 207 Faksimile Referenzen 0 Themenverwandt Schlagworte
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Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Haben sich auch diese Artikel angesehenBattlefield 3 - Premium Edition - [PC]vonElectronic Arts GmbH9,99 €3,6 von 5 Sternen121Battlefield 4 - [PC]vonElectronic Arts9,07 €2,5 von 5 Sternen140Battlefield - Bad Company 2 [Software Pyramide]vonak tronic4,0 von 5 Sternen8Call of Duty 4 - Modern Warfare (DVD-ROM)vonActivision22,99 €4,5 von 5 Sternen372‹ Alle Details für Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics] anzeigen
Flüchtlinge: So schwer hatten es die Vertriebenen in der Nachkriegszeit - FOCUS Online Flüchtlinge: So schwer hatten es die Vertriebenen in der Nachkriegszeit Mythen der Nachkriegszeit: So schwer hatten es deutsche Flüchtlinge im eigenen Land nach dem Krieg Freitag, 28.10.2016, 15:39 Millionen Deutsche mussten während und nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat im Osten verlassen. Doch in den alliierten Besatzungszonen begegnete man den Vertriebenen misstrauisch und feindselig. Die damaligen Erfahrungen prägen die Deutschen bis heute. Riesige Flüchtlingstrecks zogen ab Herbst 1944 Richtung Westen. Aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern flohen zumeist Frauen, Kinder und Greise vor der Roten Armee – zu Fuß, mit Handwagen oder Pferdefuhrwerken. Wer in den Ostgebieten blieb oder wieder dorthin zurückkehrte, wurde nach Kriegsende endgültig vertrieben. Auch die deutschstämmigen Volksgruppen in anderen Ländern Ost- und Südosteuropas mussten zumeist ihre Heimat verlassen. Kollektiv traf die Deutschen östlich der Oder-Neiße-Linie und der tschechischen Westgrenze die Vergeltung der Sieger und der zuvor Unterdrückten. Gerade im Osten hatten die Nazis und ihre Helfer unvorstellbare Verbrechen begangen und Millionen Menschen deportiert und ermordet. Nun schlug das Leid, das Nazideutschland über die Welt gebracht hatte, auf einen Teil der Deutschen mit enormer Härte zurück. "Kalte Heimat: Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945" jetzt bei Amazon kaufen Bis zu zwei Millionen Menschen hatten Flucht und Vertreibung nicht überlebt Die meisten Flüchtlinge und Vertriebenen – bis zu 14 Millionen – fanden Aufnahme in den alliierten Besatzungszonen. Und damit im Gebiet der späteren Bundesrepublik und DDR. Sie hatten nicht nur ihren Besitz verloren, sondern auch ihr gewohnte Umgebung, ihren sozialen Status, Kontakte zu Nachbarn und Freunden. Überdies hatten etliche von ihnen unterwegs oder schon zuvor Schreckliches erlebt wie Plünderung, Mord und Vergewaltigung. Todesopfer gab es viele zu beklagen. Forscher schätzen, dass bis zu zwei Millionen Menschen infolge von Flucht und Vertreibung umgekommen sind. Als „Flüchtlingsschweine“ oder „Flüchtlingspack“ wurden die Neuankömmlinge beschimpft Doch die, häufig traumatisierten, Überlebenden waren den Deutschen im Westen meist alles andere als willkommen. „Nachträglich hieß es später oft in der Bundesrepublik, man habe nach dem Krieg zusammengestanden und gemeinsam den Aufbau geschafft“, sagt der Historiker Andreas Kossert, Autor des Buches „Kalte Heimat“, das sich mit der Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 beschäftigt. „Stattdessen war es weitverbreitete Praxis, die Neuankömmlinge auszugrenzen, zu diskriminieren und sogar offen anzufeinden.“ Als „Flüchtlingsschweine“ oder „Flüchtlingspack“ wurden sie beispielsweise beschimpft. Allein schon durch deren bloße Menge fühlten sich die Einheimischen bedroht. Ende 1947 betrug der Anteil der Vertriebenen in der amerikanischen Besatzungszone 17,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, in der britischen 14,5 und in der sowjetischen, die ja näher an den Ostgebieten lag, sogar 24,3 Prozent. Nur in der französischen Zone war die Zahl weitaus niedriger, weil die dortigen Besatzungsbehörden kaum jemand aufnehmen wollten. Als bedrohliche Fremde wahrgenommen Sämtliche Vertriebene in Lagern unterzubringen, erwies sich deshalb als ein aussichtsloses Unterfangen. Ein Großteil musste in Privathaushalten einquartiert werden – bevorzugt auf dem Land, weil es in den meisten Städten wegen der Bombenzerstörungen des Krieges ohnehin an Wohnraum fehlte. Allerdings leisteten viele Einheimische beträchtlichen Widerstand. In manchen Fällen mussten alliierte Soldaten den Ankömmlingen sogar mit der Waffe in der Hand Zugang verschaffen. Ausgrenzung und Diskriminierung begleiteten das weitere Leben zahlreicher Vertriebener. Es sollte dauern, bis sie in Vereinen und Ortsräten aufgenommen und in Kirchengemeinden respektiert wurden. „Sie kamen auf dem Land in intakte soziale Gemeinschaften, wo sie als bedrohliche Fremde wahrgenommen wurden mit ihrem unbekannten Dialekt, ihren ungewohnten Bräuchen und ihrer zum Teil anderen Konfession“, erklärt Kossert. Rassismus von Deutschen gegenüber Deutschen Tatsächlich dürften zum Beispiel Protestanten aus Ostpreußen den katholischen Bayern ebenso fremd erschienen sein wie muslimische Syrer heutzutage so manchem Deutschen. „Man hat inzwischen gar keine Vorstellung mehr davon, wie tief der Graben zwischen den Konfessionen damals war“, betont der Historiker. Dazu kamen noch rassistische Stereotype. Die ostdeutschen Flüchtlinge galten den Einheimischen häufig als „Habenichtse“, dreckig, asozial und verlogen, die nur irgendwelche Ammenmärchen von angeblich verlorenen Rittergütern oder Ähnlichem auftischen würden. Die alte Nazi-Diktion vom „östlichen Untermenschen“ lebte hier weiter fort. Nur dass sie nun von Deutschen auf andere Deutsche angewandt wurde. Die noch kurz zuvor propagierte NS-Ideologie von der solidarischen „Volksgemeinschaft“ erwies sich als realitätsferner Mythos. Das Land verändert und modernisiert Und nicht zuletzt erschienen die Vertriebenen und ihr Leid als eine unliebsame fortwährende Mahnung – an einen Krieg, den man gemeinsam verloren hatte und den man mitsamt seinen Verbrechen und eigener Schuld doch so gerne verdrängen wollte. Trotz aller Widerstände gelang es den Diskriminierten im Laufe der Zeit, sich zu integrieren – wenn auch oft nur äußerlich. Ehrgeizig und anpassungsbereit erwarben sie materiellen Wohlstand, bauten sich ein Häuschen, stiegen teilweise zu geachteten Mitgliedern der Gesellschaft auf. Allein schon durch ihre große Zahl veränderten sie ihre neue Heimat nachhaltig. „Die Neuankömmlinge brachen verkrustete Strukturen und alte Hierarchien auf“, sagt Kossert. „Bis heute wird noch nicht wirklich erkannt, in welchem Ausmaß die Vertriebenen das Land verändert und modernisiert haben.“ Die aktuelle Willkommenskultur hat auch mit damals zu tun Ob sie irgendwann auch innerlich angekommen sind, ist allerdings eine andere Frage. Vermutlich sehr viele konnten den Verlust ihrer alten Heimat nie verwinden, manche gingen daran zugrunde. „Die Erfahrung des Heimatverlustes und der Fremdheit, die Flucht und Vertreibung mit sich bringen, ist etwas Universales“, erläutert Kossert. „Deshalb ist auch diese Vergangenheit gerade wieder so aktuell“. Auf das Verhalten vieler Menschen hierzulande wirkt sie sich offenbar noch heute aus. „Dass es in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern aktuell eine so ausgeprägte Willkommenskultur gibt, hat sicherlich auch mit der kollektiven Erfahrung Millionen Deutscher von Flucht, Vertreibung und Heimatverlust zu tun“, urteilt der Historiker. Im Video: Deutsch-Polnische Nachbarschaft - Masuren gehörte vor dem zweiten Weltkrieg zu Deutschland Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel: Mythen der Nachkriegszeit So schwer hatten es deutsche Flüchtlinge im eigenen Land nach dem Krieg (mindestens 100 Zeichen) 14.11.16, 23:55 | Anja Müller | 1 Antwort Es ist einfach nur widerlich, wie man hier zwei völlig verschiedene Situationen miteinander vergleicht, nur um mal wieder die Deutschen schlecht zu machen. Auch die Deutschen im Westen hungerten zum Teil nach dem Krieg. Verständlich, dass sie da nicht alle auch noch Fremde aufnehmen wollten, auch wenn es die eigenen Landsleute waren. Aber am Ende Rauften für dich zusammen und bauten gemeinsam unser Land auf! Und die heutigen "Flüchtlinge"? Sie wandern hier ein mit einer provozierenden Kultur und verlangen eine Rundumversorgung von Anfang an bei steigender Kriminalitätsrate!! 22.03.18, 19:36 | Chibi Youkai Ostpreußen fremde? Also sind in deinem Weltbild ost Preuße fremde ? So rechtfertigst du dir das ? Mit Hunger und Elend ? Dir ist schon klar, dass im Gegensatz zu den hier lebenden diese dort alles verloren hatten. Wie ist es dann mit der Wiedervereinigung? Wurden die ostdeutschen willkommen gehießen ? Werden selbst heute nicht zwischen ost und West Differenziert ? Es ist genau wie es beschrieben wird im Text. 02.11.16, 01:06 | sieglinde stütz jetzt haben es die Flüchtlinge aber nicht schwer bekommen Wohnungen, Kleidung , Nahrung und Kohle bis zum abwinken ohne Gegenleistung ein Staatsbürger bekommt das nicht der muss Gegenleistung erbringen. Bin ja bloß gespannt was ihr in einigen Jahren schreibt wenn die Klimaflüchtlinge kommen. Also junge Arbeiter habt ihr dann ausreichend nur fehlen euch die Arbeitsplätze . 01.11.16, 08:45 | Frank Mitlacher | 1 Antwort Die Flüchtlingssituation von heute mit der nach dem 2.WK zu vergleichen ist historischer Unsinn. Zunächst hat Deutschland als Ganzes den 2.WK verloren, also sowohl diejenigen, die vertrieben wurden als auch diejenigen, die zu Hause bleiben durften. Die Vertriebenen aus den Ostgebieten aufzunehmen, war also keine "freiwillige" Leistung sondern alternativlos. Mit dem Begriff "Willkommenskultur" (was auch immer der Begriff bedeuten mag), hat dies rein gar nichts zu tun. Zudem geht es hier um Menschen der gleichen Kultur, gleichen Mentalität, gleiche Sprache, gleiche Religion und gleiche Werte. All diese Punkte treffen auf die heutige Flüchtlingssituation nicht zu, ein Vergleich ist folglich sachlich unkorrekt und verbietet sich. 31.12.16, 18:20 | Margarete Semper-Pein Nicht nur die Überschrift lesen... sondern auch den Text. Ich bin sicher, Sie schaffen das. Dann schreiben Sie auch nicht mehr solchen Unsinn wie: "Zudem geht es hier um Menschen der gleichen Kultur, gleichen Mentalität, gleiche Sprache, gleiche Religion und gleiche Werte. " 31.10.16, 17:07 | Kevin Ostroga Selbst wenn man den Vergleich zu den heutigen "Flüchtlingen" erzwingen will, kann man doch nicht leugnen, dass die Integration damals sehr gut verlief. Wenige Jahre später kamen die Gastarbeiter einer ganz anderen Kultur und Religion und kochen auch in der dritten Generation noch ihr eigenes Süppchen. Wie diese "Integration" verlief kann man bei Erdogan-Demonstrationen sehr gut sehen. Die Gemeinsamkeiten beider Situationen müssen offenbar erst umständlich herbeigeschrieben werden, während die Unterschiede sich jedem sofort offenbaren. Vielleicht stellt der Autor mal den Vergleich über das Verhalten der Flüchtlinge von damals und heute gegenüber den Einheimischen an, wenn er schon nicht Willens ist, die kulturellen Unterschiede zu erkennen. 31.10.16, 06:14 | Gisela Schneider | 1 Antwort Meine Mutter war auch eine Vertriebene. Kein Flüchtling. Es waren vertriebene Deutsche. Sie wurden in ihrer neuen Heimat bei Deutschen zwangsuntergebracht. Diese mussten damals ein Zimmer abgeben. Gern gesehen waren sie nicht und freundlich empfangen auch nicht, obwohl es Landsleute waren. 15.11.16, 00:00 | Anja Müller Wer lässt sich gerade auch noch in schwierigen Nachkriegs-Zeiten schon gerne was aufzwingen und sich noch enteignen? Mein Vater wurde aus Ostpreußen vertrieben, aber er wurde im Westen gut und freundlich aufgenommen, zumal er auch dankbar, höflich und hilfsbereit war! 30.10.16, 19:46 | Mario Portmann | 1 Antwort Es wäre schön, wenn die Willkommenskultur eine historische Lernerfahrung widerspiegeln würde. Ich als nicht Vertriebener kann sagen, dass sie auch schlicht aus Vernunft und Einsicht ins Notwendige sich speisen kann. Die hartherzigen Deutschen wie sie hier im Forum sich zeigen, gab es also schon damals. Nicht überraschend. Ich hab noch die Schlagzeilen und Unruhe vor Augen, als die russlanddeutsche Welle hereinschwappte. In Sachen Gastfreundlichkeit und Humanität ist Deutschland nie ein Naturtalent gewesen, es musste dies erst mühsam lernen. Umso stolzer können wir sein, es soweit gebracht zu haben. Dass Hilfsbereitschaft und vernünftige Regelungen sich nicht ausschliessen, hat sich herumgesprochen. Die Foristen sollten sich einfach mal informieren, ohne Schaum vorm Mund. Es lohnt. 02.11.16, 00:56 | sieglinde stütz Wirtschaftsflüchtlinge sind nicht notwendig, da ein Land keine Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen muss warum auch sind doch nicht qualifiziert nur um hier Leistungen fürs nix tun zu bekommen . Und ebenso die jungen Männer sollten sich schämen statt das eigene Land zu verteidigen das sind Fahnenflüchtlinge die hat man erschossen. 30.10.16, 08:17 | Waltraud Zober Eine Unverschämtheit dieser Vergleich! Es waren Vertriebene ! Sie mußten teilweise innerhalb von Stunden ihre Heimat verlassen. Mitnehmen nur was sie tragen konnten. Auf der Flucht haben sie kein Essen oder Trinken erhalten haben von abgeernteten Äckern Möhren und anders gesucht um zu überleben. Außerdem waren es Deutsche. Sie wurden beschimpft und Rucksackdeutsche genannt. Eine sehr traurige Geschichte. Was kommt heute ? Merkels Gäste benehmen sich wie die Axt im Wald sie werden empfangen mit Taschengeld etc..bezahlt es ? Der dumme Michel. Merkel wäscht ihre Hände in Unschuld. Das diese Frau noch schlafen kann , die mit diktatorischer Hand ein Land demoliert. 29.10.16, 23:09 | Zimmermann Simon Es ist so absurd, dass es fast schon wieder zum Lachen ist. Erst verpassen die Medien einem nicht enden wollenden Menschenstrom aus großen und bevölkerungsreichen Teilen der Erde selbstherrlich den Begriff "Flüchtlinge" , obwohl es definitiv keine Flüchtlinge sind. Nachdem man der Bevölkerung eineinhalb Jahre lang diesen irreführenden Begriff um die Ohren gehauen hat, wollen dieselben Medien für diese Leute um Verständnis werben, indem man diese Erscheinung mit den deutschen Kriegsflüchtlingen nach 1945 gleichsetzt. Besonders grotesk ist hier das angedeutete Versprechen, diese Menschenmassen aus dem Nahen und Mittleren Osten, aus Nord- und Schwarzafrika werden sich letztlich als gewaltiger Glücksfall für unser Land herausstellen ... 29.10.16, 19:10 | Susanne Tupel Das lässt sich leicht sagen ... wo die meisten heute Überlebenden von damals entweder tot oder Kinder gewesen sind und es daher nicht so genau mit bekommen haben. 29.10.16, 18:25 | bernhard Schneider | 1 Antwort Liebe Mitarbeiter/innen beim Focus, wo sind die sachlich-fachlichen Kommentare? Schämt sich die Redaktion mit ihrem Autor Wiederschein inzwischen angesichts solcher Vergleiche? Man sollte schon ordentlich recherchieren und/oder mit Zeitzeugen/HEIMATVERTRIEBENEN sprechen und keinen einseitigen Populismus betreiben! Ich jedenfalls, kenne keine/n Regierungschef/in der/die das EIGENE Volk unter Missachtung der Gesetze u. Vereinbarungen in derartig hohem Maß geschädigt hat, wie Frau Merkel! Das wahre Ausmaß dieser selbstzerstörerischen Handlung ist -auch nicht durch die jetzige GroKo- absehbar! Wenn die Mill. Muslime sich eben so schlecht oder gar nicht integrieren wie viele ihrer Glaubensbrüder u. Schwestern, welche oftmals schon seit Jahrzehnten im Land leben, dann hat die BRD noch sehr, sehr schwere Zeiten vor sich! 31.12.16, 18:28 | Margarete Semper-Pein Schlaumeierchen ach tatsächlich? Der Artikel bezieht auf das wissenschaftliche Werk von Andreas Kossert, "Kalte Heimat", das steht da doch im Text. Wenn Ihnen Lesen offensichtlich zu mühsam ist, können Sie Dokumentationen mit Zeitzeugen unter "Kalte Heimat" auf Youtube betrachten. FOCUS Online/Wochit, dpa/Silvia Marks, Peter Steffen/dpa, Wochit, Getty Images/mariakraynova, dpa-Grafik, dpa/Paul Zinkenbild, RTL / Screenshot, dpa/Jan-Philipp Strobel, Imago/Unted Archives, Concorde Filmverleih GmbH, sparwelt.de, dpa/Bodo Marks, © Glomex , Bloomberg, Fisker, dpa/Kay Nietfeld/dpa, History Channel, Econa (2), reBuy.de, FOL, imago images/Eibner, dpa/Britta Pedersen, FOCUS Online (2), Getty Images/iStockphoto/SARINYAPINNGAM, AP, dpa/Daniel Reinhardt, GettyImages/FOL, ebay, dpa/Martin Schuttbild, Lisa Kleine, FOL, Colourbox.de, Benjamin Bessinger/SP-X, Panthermedia, Nick Potts/PA Wire/dpa, Facebook / Oregon State Police, 4 Blocks / Sky, dpa, Andrea Comas/AP/dpa, SACHSEN FERNSEHEN, dpa/Oliver Berg/dpa, Getty Images/iStockphoto/Drazen Zigic, iStock-bhofack2, Deutsche Welle (3), Jörg Carstensen/dpa, ZDF Enterprises, dpa/Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpabild, „Bundesarchiv Bild 183-H27798, Nürnberger Prozess, Verhandlungssaal“ von Bundesarchiv, Bild 183-H27798 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - , Minilöwen/FOL
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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RE: 9. Punktspiel gegen FV Wannsee - 2 RE: 9. Punktspiel gegen FV Wannsee in Spielberichte Saison 12/13 21.10.2012 17:00 FSV Spandauer Kickers - FV Wannsee 1:3 (0:1) Schröder - Rathenow (57. Aksakal), Popp, Lach, Güllü - Kellner, Busch - Rekittke, Özdemircelik (86. Raue) - Sader, Zöller (65. Tolzmann). Gelbe Karten: Sader ("Justizirrtum", hätte Lach bekommen müssen), Kellner. Rote Karte: Lach (52.) wegen Notbremse, korrekt, aber die Spielfortsetzung (Elfmeter) war falsch ! 81. Minute Gelb/Rot für einen Wannseer Spieler. 0:1 (53.) Elfmeter (zweiter "Justizirrtum" des SR), 0:2 (62.), 1:2 (71.) Busch, Foul an Sader, 1:3 (90.). Um 14.00 Uhr lief im RBB der Dänische Spielfilm von 1973 "Die Olsenbande läuft Amok". Dabei besteht die Olsen-Bande, die von 1968 bis 1988 die internationale Fernsehlandschaft unsicher machte, aus Egon (der Ideengeber), Kjeld (der ängstliche Dicke) und Benny (der mit dem losen Mundwerk). Uns hätte ein Egon Olsen gereicht, der mit den Ideen. Doch den hatten wir heute nicht. In der ersten Halbzeit hatten unser Spiel kaum Höhepunkte. Nach dem Wechsel hatten Kellner (49.) mit einem Distanzschuss und Zöller (51.) mit einem Lattenrasierer gutte Einschussmöglichkeiten, doch der Fußballgott drehte das Spiel unerbärmlich. Lukasz musste die Notbremse ziehen, deutlich vor dem Strafraum. Der SR Schwarz (FSV Hansa 07) zog korrekterweise rot, jedoch zeigte er unverständlicherweise auf den Punkt. Nun konnten sich die clevereren Wannseer aufs Kontern verlegen und erzielten folgerichtig das 2:0. Doch dann bemühten wir uns zwar, aber eine zündende Idee à la Egon Olsen kam nicht. Lange Bälle und Chips in die Mitte waren eine sichere Beute der Wannseer Abwehr. Auch die Zweikämpfe gingen vorwiegend verloren, es fehlte an Selbstvertrauen. Standards verpufften, und man konnte auch nicht die Abklatscher des Wannseer Torwarts verwerten, weil man nicht nachsetzte. Vor Wochenfrist besiegten wir denselben Gegner im Pokal mit 5:0, vielleicht dachten einige, dass es ein Selbstläufer werden würde. Aber: Hochmit kommt vor dem Fall. Am Sonntag müssen wir um 14.00 Uhr in der Lüderitzstraße beim BFC Tur Abdin antreten. Gelingt kein Erfolg, so laufen wir Gefahr, in die Bedeutungslosikkeit, sprich: die Grauzone der Tabelle zu fallen. Dieses wollen wir doch nicht hoffen ! zuletzt bearbeitet 23.10.2012 16:49 | nach oben springen 10. Punktspiel bei Tur Abdin in Spielberichte Saison 12/13 28.10.2012 23:13 Bericht folgt sicherlich morgen von Herrn Holz, hier ein paar Bilder ... zuletzt bearbeitet 28.10.2012 23:15 | nach oben springen RE: 10. Punktspiel beim BFC Tur Abdin in Spielberichte Saison 12/13 29.10.2012 10:29 BFC Tur Abdin - FSV Spandauer Kickers 3:5 (1:0) Schröder - Aksakal, Seelisch,Popp, Güllü - Doumbouya, Kellner - Özdemircelik (75. Greber), Rekittke - Bernau, Sader (89. Zöller). Mit auf der Bank: de Raaij (notfalls auch als Feldspieler gedacht !). Gelbe Karten: Özdemircelik, Bernau und Sader. 1:0 (44.), 1:1 (48.) Popp, 2:1 (54.), 2:2 (60.) Doumbouya), 2:3 (63.) Seelisch, 2:4 (69.) Bernau, schön freigespielt von Doumbouya, 2:5 (80.) Sader, 3:5 (90.). Aufgrund der Personalsituation stellte sich die Mannschaft fast von alleine auf. Hätten wir nicht Neuzugang "Mama", den A-Jugendlichen Deniz und die Rekonvaleszenten Jojo und Atze, wer weiß... Wir müssen nur hoffen, dass es bei Lukasz bei der automatischen Spielsperre verbleibt, Thiesi uns wieder zur Verfügung steht und Ersin nicht ernstlicher verletzt ist, ansonsten müssen wir weitere Anleihen aus der A nehmen. Langzeitverletzt bleiben Renè, Kai und Roberto, Malte dürfte seinen Trip an die Ostsee beensdet haben. Ansonsten ist es bewundernswert, dass die Mannschaft nach zweimaligem Rückständen zu psychologisch ungünstigen Zeitpunkten wieder aufgestanden ist und auch spielerisch Glanzpunkte setzen konnte, ohne das kämpferische Element zu vergessen. Die erste Halbzeit und Teile des zweiten Abschnitts waren sehr vergiftet. Akteure beider Mannschaften machten es dem Schiedsrichter nicht leicht, wobei auffiel, wie oft man die Nähe des Bodens bei gefühlten Temperaturen um den Gefrierpunkt suchte und sich so richtig wälzte und sühlte - kein gutes Niveau und Klima. Als wir dann 4:2 führten, besannen sich die Akteure auf Fußballerische, vielleicht hatten sie auch keine Puste mehr zum Sülzen und Lamentieren. Nun zu einigen Begleiterscheinungen: Ersatz-Goali MdR stellte fest, dass eine Mischung zwischen mir und Käp'n Lulasz der Ex-Profi Walter Frosch (1. FC Kaiserslautern und FC St. Pauli) wäre. Wo er das wohl hernahm ? In jedem Falle lohnt es sich, einmal in Wikipedia über diesen durchaus begnadeten Fußballer und ungewöhnlichen Menschen einmal nachzulesen. Überragend unser Neuzugang Mamadou Doumbouya. Nun haben wir Mama und Papa (Altliga) in unserem Verein. Guinea meets Senegal, vielleicht sollte man einmal ein Länderspiel auf unserem Platz organisieren. Oder eine Musikband mit beiden gründen, einen Namen hätten wir schon: Mamas and Papas Revival Band (California Dreaming). Man könnte dann den Song der legendären Les-Humphries-Singers aus dem Jahre 1973 von "Mama Lou" in "Mamadou" als Vereinshymne umdichten. Oder einfach Mama (wer weiß, wie stark er noch gewesen wäre, wenn er nicht eine Erkältung mit sich herum geschleppt hätte) das Gefühl geben, dass er jetzt mit Spandau in einer Großstadt lebt, denn Würzburg hat weniger Einwohner (dem Namen Kickers ist er dabei treu geblieben). Nur die Würzburger Kickers waren einst unwesentlich erfogreicher (immerhin 2. Bundesliga Süd in den Siebziger Jahren). Wenn ich auf die Torschützen schaue, so erfreut es einen wahrlich, dass sich neben Mamadou auch André Seelisch erstmals in unsere Scorerliste eintragen konnte. Im Lateinischen heißt dieses wohl (Doc, Pufi und Kai Hanke an die Front): moderate permixtum. Soll soviel heißen: wir sind weiterhin ganz schwer auszurechnen. Schwer auszurechnen ist wohl auch unser nächster Gegner am Sonntag um 14.00 Uhr am "Brunsi": Aufsteiger TSV Helgioland 97 hat am Sonntag immerhin den Tabellenführer Berliner SV 92 mit 1:0 "gekippt"! zuletzt bearbeitet 29.10.2012 10:35 | nach oben springen Auswärts gegen Tur Abdin in Spielberichte Saison 12/13 29.10.2012 19:12 Viellicht kannst Du uns auch einmal die Gegner und Ergebnisse der Würzburger Kickers und einige Vereinsdaten nennen,so finde ich das Ganze etwas trocken!Ein paar Highlights der Vereinsgeschichte mit den entsprechenden Songs wirst Du sicher auch noch parat haben! zuletzt bearbeitet 29.10.2012 19:25 | nach oben springen RE: 11. Punktspiel gegen TSV Helgoland 97 in Spielberichte Saison 12/13 04.11.2012 16:47 FSV Spandauer Kickers - TSV Helgoland 97 2:1 (1:0) Schröder - Lach, Popp, Seelisch, Güllü (23. Greber) - Kellner, Busch - Rekittke, Doumbouya - Sader (79. Özdemircelik), Bernau (90. Zöller). Mit auf der Bank: Farkouh und Rathenow. Gelbe Karten: Rekittke und Bernau. 1:0 (32.) Rekittke, 2:0 (60.) Sader, Hypnose-Tor, denn die Helgoländer lullerten sich den Ball dann selbst hinein, 2:1 (73.). Jedes Spiel ist Arbeit, so unser Ex-Trainer "Piepel" Wilke, der morgen seinen 73. Geburtstag begehen wird. Aber man kann sich das Leben auch schwer machen. Und so wurde es, weil man keinen Konter vernünftig beeenden konnte, ein schwer erkämpfter, dreckiger Arbeitssieg, so dass das Fazit auch heute lautet: Hauptsache gewonnen ! Man sah schon, warum die Helgoländer am Vorsonntag den Mitfavoriten BSV 92 besiegen konnten. Aufgrund der angespannten Situation und des doch recht engen Spielausgangs zu unseren Gunsten zitiere ich Lonny Kellner und Peter Frankenfeld (1961) mit dem immer noch sehr bekannten Schlager "Bum-Budi-bum - das kann gefährlich sein" und Lulu (ESC-Siegertitel von 1969 für United Kingdom oder Royaume Uni) mit "Boom-Bang-a-Bang", was so ziemlich denselben Sinn ergibt. Nur wenn wir am nächsten Sonntag um 12.15 Uhr am Vorarlberger Damm bei 1. FC Schöneberg das Herz in beide Hände nehmen werden, können wir wieder punkten. Aber, Warnung: die Schöneberger besiegten den BSV 92 heute mit 4:3 auf deren Geläuf ! RE: 12. Punktspiel beim 1. FC Schöneberg in Spielberichte Saison 12/13 12.11.2012 08:47 1. FC Schöneberg - FSV Spandauer Kickers 0:2 (0:0) Schröder - Seelisch - Popp, Busch - Lach, Dioumbouya (85. Hanke), Kellner (46. Özdemircelik), Fatih Güllü - Greber - Sader, Bernau (83. Ferhan Güllü). Mit auf der Bank: de Raaij und Zöller (spielte danach Zwote). Gelbe Karten: Popp, Lach und Bernau (die üblichen Verdächtigen). 0:1 (53.) Greber (das Tor war er uns schon in der 21. Minute schuldig), 0:2 Sader (68.) Es ist schwer, zur Tagesordnung überzugehen, denn Matthias Kellner erlitt in der 1. Halbzeit bei einem unglücklichen Zusammenprall eine Gehirnerschütterung und musste mit der Feuerwehr ins Krankenhaus abtransportiert werden. Wie zu erfahren war, geht es ihm den Umständen entsprechend deutlich besser, und es war richtig, ihn ins Krankenhaus abtransportieren zu lassen. Widmen wir ihm den heutigen Sieg und wünschen wir ihm baldige Genesung ! Es war ein schweres Stück Arbeit, denn der sympathische Schöneberger Trainer Ayhan Bilek hatte seine Mannschaft gut auf unser System eingestellt. Dank einer konzentrierten Abwehrleistung und Goali Mauricio brannte jedoch hinten wenig an. Nun gut, unsere Chancenverwertung - ein Buch mit sieben Siegeln. Nico Sader fragte gleich nach dem Spiel nach einem Schlager. Ich antworte mit einer Altberliner Weise, die jedoch vor einem halben Jahr aktuell gewesen wäre und in einem Jahr wieder aktuell sein wird: Es war in Schöneberg im Monat Mai Es hat den Buben oft und gern geküsst, weil das in Schöneberg so Usus ist. Und für etwas härtere halte ich es mit AC/DC: It's a long Way to the Top ! Um den "Room at the Top" weiter erklimmen zu können, müssen wir am Sonntag um 14.00 Uhr am Brunsi gegen den 1. FC Wacker 21 Lankwitz eine hochkonzentrierte Leistung hinlegen. Zwar eine Mannschaft aus dem Mittelfeld, aber - und hier könnte man die Artikel der letzten drei Wochen fotokopieren - man hat am Sonntag den Topfavoriten BSV 92 besiegt. RE: 13. Punktspiel gegen 1. FC Wacker 21 Lankwitz in Spielberichte Saison 12/13 18.11.2012 16:47 FSV Spandauer Kickers - 1. FC Wacker 21 1:3 (0:2) Schröder - Lach, Seelisch (82.Theilig), Popp, Fatih Güllü - Busch (46. Hanke), Kellner - Greber, Özdemircelik - Ferhan Güllü, Sader (64. Rekittke). Mit auf der Bank: Rathenow, Bernau und de Raaij. Gelbe Karten: Özdemircelik, Schröder, Sader, Seelisch, Greber, Hanke, Rekittke und Kellner. Gelb/Rot: Fatih Güllü (53.), Foulspiel, Özdemircelik (81.) Schubsen, Greber (86.) Unsportlichkeit, Kellner (87.) vermutlich Meckern. 0:1 (33.), 0:2 (43.), 1:2 (47.) Ferhan Güllü, 1:3 (89.) Foulelfmeter, verursacht von Schröder. Man kann sich fragen: was haben wir nur verbrochen ? Man kann sich aber auch fragen: warum so ein Ballyhoo, wenn man schon vorbelastet ist ? Und man kann sich fragen: warum nimmt man nicht den Schwung aus dem Anschlusstreffer mit, den man zu einem psychlogisch wichtigen Zeitpunkt erzielt und beschränkt sich auf die eigenen Fähigkeiten ? Freuen werden sich die Akteure des BSC Marzahn, wo wir am nächsten Sonntag um 12.15 Uhr in der Schönagelstraße antreten müssen, denn wir müssen vier wichtige Leistungsträgfer ersetzten. Aber: ein Glück nur für ein Spiel. Wir dürfen nun nicht den Fehler machen, in der Analyse, die sehr kritisch ausfallen muss, alles an der Schiedsrichterleistung festzumachen. Positiv zu vermerken, dass sich mit Ferhan Güllü ein völlig neuer Torschütze in die Liste unseres Vereinsarchivars Alex König eintragen lassen kann. Im Umfeld hat sich eine tolle Erweiterung in der Form ergeben, dass sich Sonja und Axel Wibbecke, sofern es ihre Zeit erlaubt, für die medizinische Betreuung der Mannschaft zur Verfügung gestellt haben. Wenn wir aus diesem Spiel die richtigen Lehren ziehen und positiv nach vorne blicken, so werden wir auch wieder ins richtige Fahrwasser kommen. Da ich mir nun den Frust von der Seele geschrieben habe, denke ich an den Thanksgiving Day, wo einer Pute in den USA das Leben geschenkt wird. Nicht so unser Wirt: heute gibt es Pute mit Nudeln ! Passend zur Kartenflut am heutigen Tage gibt es zwei internationale Hits: Mellow Yellow von Donavan und Yellow River von der Gruppe Christie. Und der Rausschmeißer kommt von Inga und Wolf nach dem Text von Reinhard Mey: "Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehn !" zuletzt bearbeitet 18.11.2012 19:55 | nach oben springen in Spielberichte Saison 12/13 21.11.2012 14:16 Anbei mein Schreiben an die FuWo bzgl. des Spieles der 1. Herren vom letzten Sonntag. Leserbrief Forum.docx in Spielberichte Saison 12/13 22.11.2012 10:40 hallo liebe Vereinskameraden und Gastleser, eine Sache muss ich korrigieren: es handelt sich um kein eigenes Versäumnis von unserer Seite, ich habe die vier Hinausstellungen sehr wohl aufgeführt und die Leistung des SR in einem Satz kommentiert, ohne (und so kennt man mich hoffentlich) unter die Gürtellinie zu gehen. Allerdings mache ich meine Berichte schriftlich, um nicht so lange in der Warteschleife zu liegen und die gestressten Redakteure von der weiteren Arbeit abzuhalten. Eine Korrektur wegen der Hinausstellungen habe ich am Montag als Pressemitteilung herausgegeben. Im Übrigen fiel das 1:2 noch in Gleichzahl. Kommen wir nun zu den einzelnen Hinausstellungen: Fatih Güllü: hatte nach einem taktischen Foul in der ersten Halbzeit gelb bekommen. Vorher foulte sein Bruder Ferhan an der MIttellinie doch recht "rustikal" - ohne Folgen. Dann die Situation. "Allerweltsfoul" von Fatih. Sofort kam die gelbe Karte. Auf Intervention von Wacker Lankwitz kam dann gefühlte drei Minuten später gelb/rot. Da das Spiel noch nicht fortgesetzt war, war diese korrekt, aber sehr hart. Eine unter der Kategorie: vielleicht richtig entschieden, aber schlecht verkauft. Hier begann der SR, etwas den Faden und Überblick zu verlieren. Ersin Özdemircelik: relativ grobes Foul an der Außenlinie von einem Wacker-Spieler, Rudelbildung. Ersin, schon gelb vorbelastet, schubste seinen Gegenspieler leicht. Unsere "Vorbilder" in der Bundesliga leben es uns ja vor. Und die Schiedsrichter in den oberen Ligen greifen sich nach Auflösung des Rudels meistens von beiden Parteien je einen Spieler(meistens die Anführer) und bestrafen mit gelb. Ersin hatte das Pech, vorbelastet zu sein. Sicherlich ist diese Strafe im Verhältnis zum vorher begangenen Foul des Wacker-Spielers hart, aber auch nach dem Motto korrekt gehandelt, aber nicht gut verkauft, vertretbar. Johannes Greber: gelb vorbelastet, trumpfte er aus Wut über eine vermeitliche Fehlentscheidung den Ball heftig auf. Man kann sich in diesem Falle über fehlendes Fingerspitzengefühl unterhalten. Aber: diese Karte ist eine so genannte "Pflichtkarte", und man wird vom Beobachter für eine nicht gegebene Karte heruntergepunktet. Reaktion vielleicht nachvollziehbar (man predigt ja immer, dass Fußball von Emotionen lebt), aber unnötig. Apropos Beobachter: dieser war auch in Form von Hans "Teddy" Schumann vorhanden, und wir haben uns beide im Beisein von "Thiesi" Rathenow während des Spiels ganz sachlich und nett über die SR-Leistung unterhalten. Details verrate ich nicht, da Beobachtungen hinter den vier Wänden vertraulich behandelt werden, vielleicht ist Thiesi bereit, Auskünfte zu geben. Matthias Kellner: gelb in der 88., gelb/rot in der 89. Minute. Kann ich nicht beurteilen, weil ich mich nicht mit ihm darüber unterhalten habe. Mein Gefühl: hätte man wegen der Summe der Ereignisse durchaus weglassen können. Mauricio Schröder: war wegen "Blabla" in der ersten Halbzeit mit gelb vorbelastet (kommentierte aus seinem Tor heraus eine Situation an der Mittellinie etwas "unkameradschaftlich" gegenüber dem SR). Dann das Foul in der Nachspielzeit, das zum Elfmeter führte. Wenn der SR konsequent ist, gibt er rot wegen einer Notbremse oder gelb/rot wegen Foulspiels. Glücklicherweise ließ er diese Maßnahme aus. Gerne hätte ich mich mit dem SR nach dem Spiel noch unterhalten, zumal ich ihm bei meiner Begrüßung ihm anbot, das elektronische Formular nach Spielschluss bei einem Getränk im Geschäftszimmer auszufüllen. Warum eer nicht kam, weiß ich allerdings nicht. Bis heute sind die erforderlichen Daten noch nicht vom SR eingegeben worden. Letztlich möchte ich resümieren, dass die Fehler wohl auf beiden Seiten zu suchen sind, wobei es mir nicht zusteht, diese prozentual ins Verhältnis zu setzen. Schön ist es jedenfalls nicht, wenn ein SR ständig von der Außenlinie und von einem Teil der Zuschauer bei jeder zweiten bis dritten Entscheidung belegt wird. Ich möchte die SR-Leistung auch nicht verteidigen, ich fand diese selbst nicht berauschend. Aber ich kann bei der allgemeinen Atmosphäre auf unseren Sportplätzen (hier beziehe ich auch die Spiele der 2. Herren und insbesondere das der 1. A mit ein)verstehen, warum sich immer weniger Kameraden für dieses schwere und verantwortungsvolle Amt zur Verfügung stellen. Allen, die mich nun für einen reinen Theoretiker halten mögen, rufe ich zu: "Ja, Ihr habt Recht !" Aber bitte diesen Kreis, auch einmal über diese Zeilen nachzudenken, damit sich das sportliche Miteinander wieder in dem Pfad bewegt, den es verdient hat und der uns allen wieder Spaß machen wird ! Danke fürs Lesen. Für Kritik (persönlicher, telefonsicher oder schriftlicher Art) bin ich wie immer offen. in Spielberichte Saison 12/13 22.11.2012 16:45 Aha,der Kollege von der FuWo,mit dem ich gestern sprach,war absolut verwundert und nicht nur das,weil seiner Meinung nach nichts von den Vorkommnissen am Sonntag durchgegeben wurde.Eigentlich wollte ich mich in meinem leserbrief auf den FuWo-Bericht beziehen,was ja nun,da nichts von den Vorkommnissen im Bericht stand,nicht möglich war.Der FuWo Redakteur befürchtete nun,dass das Fehlen der Ereignisse auf ein Versäumnis seiner Zeitung zurückgeführt werden könnte.Daraufhin habe ich,zur Entlastung der FuWo,den Satz von "unserem Versäumnis" dazugeschrieben,weil er sich sowieso sehr währig zeigte mit einer Veröffentlichung. Worüber aber als über solche Vorkommnisse,sollte sonst in einer Berliner Fussballzeitung geschrieben werden?Ich denke,dazu ist sie eigentlich da! Weshalb Deine sonntäglichen Informationen nicht in der FuWo erschienen,bleibt unklar,der Redakteur am Montag wußte jedenfalls von nichts. in Spielberichte Saison 12/13 23.11.2012 08:54 Mag sein, aber die beiden Sachbearbeiter machen es nicht hauptberuflich, sondern nebenbei und wohl nur sonntags. Wahrscheinlich haben sie nach Beendigung ihrer Arbeit, wie auch ich, das Manuskript zerschreddert. Aber, wie gesagt: ich habe es am Montag als Pressemitteilung noch einmal nachgereicht. Aber in einer Sache bin ich von meiner Meinung nicht abzubringen: der Schiedsrichter sollte tabu sein, denn auf dem Platz sollte man sich auf seine eigene Leistung und die des Spielpartners konzentrieren, damit hat man genung zu tun. Und gerade der gesamte letzte Sonttag (mit Ausnahme der 7-er Frauen) hat gezeigt, dass das Niveau einiger nicht gerade qualifizierten Zwischenrufe in den drei darauffolgenden Spielen deutlich abgeglitten ist. Wir dürfen den anerkannt guten Ruf, den wir uns über Jahrzehnte, sicherlich auch der engagierten Arbeit unseres Präsis Jürgen Pufahl auf höchster Ebene, erarbeitet haben, nicht durch einen Tag kaputt machen lassen. Mit Grausen denke ich an Jürgen, wenn er sich anhören muss: "Was war denn bei Euch wieder los ?" Sehr ungerecht, denn der "Black Sunday" war hoffentlich ein Einzelfall. Und das Wort "wieder" ist sehr schnell und manchmal unbedacht ausgesprochen. Aber den verantwortlichen tut es sehr weh. Nun aber Schluss. Freuen wir uns am Sonntag auf einen engagierten Auftritt unserer sicherlich durch die Sperren arg geschwächten Mannschaft in Marzahn, schenken wir ihr das Vertrauen, fiebern wir mit ihr mit und drücken wir ihr die Daumen. Der Olli wird's schon richten ! RE: 14. Punktspiel beim BSC Marzahn in Spielberichte Saison 12/13 25.11.2012 16:29 BSC Marzahn - FSV Spandauer Kickers 2:1 (1:1) Schröder - Seelisch - Popp, Busch - Lach (74. Theilig), Hanke, Bernau, Doumbouya - Rekittke - Sader, Zöller (70. Tolzmann). Mit auf der Bank: de Raaij, Fe. Güllü und Rathenow. Gelbe Karten: Bernau und Lach. Rote Karte: Popp (90 + 4.) Unsportlichkeit. 0:1 (17.) Busch, Foulelfmeter, Foul an Rekittke, 1:1 (42.) Einwurf mit Kopfballverlängerungen, die Szene, die zum Einwurf führte: Sound of Silence , 2:1 (53.) herrlicher Schlenzer, muss man anerkennen. Jürgen von der Lippe hatte ihn in der Sendung Donnerlippchen: den Vollstrecker. Und genau der fehlte uns an allen Ecken und Enden. Ansonsten wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen. Aber: wir starben in Schönheit, und so gewann nicht die Mannschaft, die die feinere Klinge schlug, sondern die, die auch einmal bereit war, die rustikalen und effektiven Akzente zu setzen. Es gewann die clevere Mannschaft. In Halbbzeit eins hatten wir trotz mehrfachen Ersatzes das Spiel unter Kontrolle, bis dann zu einem psychologisch ungünstigen Moment der Ausgleichstreffer fiel. Zwischen Minute 45 und 60 gfanden wir überhaupt nicht ins Spiel, Folge: das 2:1. Dann spielten wir und spielten und spielten und spielten und spielten, doch keiner war in der Lage, einmal seinen Skistock hinzuhalten. Und so kam es, dass wir auch nicht mehr dem Spiel die erhoffte Wende geben konnten. Vom Engagement und der Disziplin her (sieht man einmal vom Schönheitsfleck kurz vor Spielende ab) kann man der stark ersatzgeschwächten Mannschaft keinen Vorwurf machen. Das Spiel selbst war auch fair. Aber was wir dann zum Teil gut machen, reißen wir durch unsere Abschlussschwäche mit dem Allerwertesten wieder ein. Und so blieb uns nichts anderes übrig, als dem Gegner fair zum Sieg zu gratulieren. Und so kann ich mit einem Schlager von Margit Eskens aus dem Jahre 1962 schließen, der aber nicht der berümtesten Einwohnerin Marzahns gewidmet ist: Cindy, oh Cindy, Dein Herz kann glücklich sein, der Club, den Du geliebt, fuhr den Dreier ein. Grüßen möchte ich noch eine aufmerksame Leserin unseres Forums auf diesem Wege: Frau Gitti Sch. aus SRB (nicht die Abkürzung für Serbien). Sicherlich wirst Du den Schlager wieder über You Tube anklicken. Wie die Ergebniskonstellation soeben ergab, haben wir mit viel Dusel den zweiten Platz gehalten. Diesen gilt es, am Sonntag um 14.00 Uhr am Brunsi gegen den unmittelbaren Verfolger (und meinen Geheimfavoriten) Berliner SV 92 mit dem Top-Trainer Jörg Riedel zu verteidigen. Das Spiel wird auf Kunstrasen stattfinden. RE: 15. Punktspiel gegen den Berliner SV 92 in Spielberichte Saison 12/13 02.12.2012 17:18 FSV Spandauer Kickers - Berliner SV 92 3:3 (3:1) Schröder - Lach, Seelisch, Busch, Fatih Güllü - Kellner, Hanke - Theilig (72. Rekittke), Greber (79. Tolzmann), Özdemircelik - Sader (86. Ferhan Güllü). Mit auf der Bank: Doumbouya, Zöller und Farkouh. Gelbe Karten: Lach, Özdemircelik und Seelisch. 0:1 (13.), 1:1 (16.) Sader, 2:1 (25.) Sader, 3:1 (38.) Theilig, 3:2 (47.), 3:3 (66.). Ein Ergebnis, mit dem beide Formationen gut leben können. Wir sind nun Halbzeit-Zweiter, eine Leistung, die man anerkennen muss. Nun müssen wir versuchen, uns bis Weihnachten schadlos zu halten und diesen Platz erst einmal zu verteidigen. In der ersten Halbzeit spielten wir alle Tugenden aus und ließen uns durch den frühen Rückstand nicht schocken. In der zweiten Halbzeit war anfangs Alles wie weggeblasen, und man musste schon Angst haben, dass wir als Verlierer vom Platz gehen könnten. Aber wir fingen uns wieder, unsd es wurde eine offenen Feldschlacht, bei der beide Mannschaften gewinnen konnten. So geht ein Punkt nach Schmargendorf, einer bleibt bei uns und einer geht passend zum heutigen Datum an den Adventskranz. Am kommenden Sonntag müssen wir zum ersten Rückrundenspiel um 14.15 Uhr im Volkspark Jungfernheide beim Verfolger SC Westend 01 antreten. Hinspielergebnis: 0:0. Durch diese Punkteteilung rücken uns und dem BSV 92 weitere Verfolger auf die Pelle - das ist das Schöne, was den Reiz des Fußballs ausmacht. Zum Thema verfolgen fallen mir drei Schlager ein: Follow me (Amanda Lear), Follow you, when you follow me (Genesis)und I will follow him (Peggy March, damals noch blutjung und noch fast gänzlich unbekannt). Mein Kommentar: Schöne Rausschmeißer aus diesem Artikel ! RE: 16. Punktspiel beim SC Westend 01 in Spielberichte Saison 12/13 10.12.2012 09:22 Let it snow, let it sonow..., an diesem Song haben sich schon Weltstars wie Doris Day, Dean Martin und Frank Sinatra versucht. Es war "landunter, und wir dürfen am 10. Februar wieder in die Jungfernheide - Wheater permitting - wenn es das Wetter erlaubt. Ob am Sonntag um 14.00 Uhr dahoam gegen den Wartenberger SV gespielt wird, ist mehr als fraglich - wir müssen die Entscheidung des BFV am Donnerstag gegen 12.00 Uhr abwarten. Bei einem Spielausfall können unsere Männer frei nach Gerhard Wendland in den Morgen tanzen. Wenn nicht - muss man nach der Tombolaausgabe gegen 24.00 Uhr die Midnight Lady (Chris Norman) nach Hause führen und artig ins Bett gehen. Aber wenn nicht, so wird Frank Zander über DJ Pummi intonieren: Nur nach Hause gweh'n wa nisch !" RE: 17. Punktspiel gegen den Wartenberger SV in Spielberichte Saison 12/13 17.12.2012 12:04 Auch hier hatte der Fußballgott ein Einsehen mit uns, so dass unsere Jungs feiern konnten, bis der Kessel kracht. Dieses Spiel soll nun am 3. Februar 2013 nachgeholt werden. Eventuell wird es auch, wenn die Freunde aus Wartenberg zustimmen, auf den 17. Februar verlegt, damit der Spielplan nicht so zerhackt wird. Unsere Vorbereitungsspiele werden ich oder "Pummi" zu gegebener Zeit einstellen. Auch von meiner Seite Merry Christmas and a happy new Year. Ich weiß nicht, welches Jahr der chinisische Kalender für 2013 vorgesehen hat, ich tippe einmal vorsichtig "The Year of the Cat", nachzulesen und zu hören vom Interpreten Al Stewart. Sollte es nicht stimmen, hörenswert ist dieser Titel auf jeden Falle. Frei nach Ewald Wenck (wer kennt nicht die legendäre "Ewalds Schlagerparade" von RIAS II) sage ich Tschüüüüßßß, Bye bye ond Opi Dopi !
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. 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Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Haben sich auch diese Artikel angesehenBattlefield 3 - Premium Edition - [PC]vonElectronic Arts GmbH9,99 €3,6 von 5 Sternen121Battlefield 4 - [PC]vonElectronic Arts9,07 €2,5 von 5 Sternen140Battlefield - Bad Company 2 [Software Pyramide]vonak tronic4,0 von 5 Sternen8Call of Duty 4 - Modern Warfare (DVD-ROM)vonActivision22,99 €4,5 von 5 Sternen372‹ Alle Details für Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics] anzeigen
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Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Haben sich auch diese Artikel angesehenBattlefield 3 - Premium Edition - [PC]vonElectronic Arts GmbH9,99 €3,6 von 5 Sternen121Battlefield 4 - [PC]vonElectronic Arts9,07 €2,5 von 5 Sternen140Battlefield - Bad Company 2 [Software Pyramide]vonak tronic4,0 von 5 Sternen8Call of Duty 4 - Modern Warfare (DVD-ROM)vonActivision22,99 €4,5 von 5 Sternen372‹ Alle Details für Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics] anzeigen
Das Schloss in der Republik - moderneREGIONAL Das Schloss in der Republik Das Berliner Schloss bei Sprenungsarbeiten im Jahr 1950 (Bild: Bundesarchiv Bild-Nr. 83-07964-0001) Mit dem „Wiederaufbau“ des Berliner Stadtschlosses brach auch wieder die Grundsatzdiskussion auf: Was fängt eine moderne Demokratie mit einem historischen Schloss an? Dieser Frage spürt die Tagung „Das Schloss in der Republik. Monument zwischen Repräsentation und Haus der Geschichte“ – zugleich das Herbstsymposion der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten – in den Dornburger Schlössern bei Jena vom 17. bis zum 18. Oktober 2014 nach. Die Vorträge beleuchten das Thema anhand bundesweiter Beispiele: Prof. Dr. Ulrich Schütte spricht über Repräsentationsstrategien der Fürstenschlösser nach 1945, Dr. Guido Hinterkeuser beleuchtet das Berliner Schloss unter den beiden deutschen Diktaturen (1933-51/63), Dr. Franz Nagel berichtet über Thüringer Schlösser zwischen Denkmalwert und Nutzungsdruck nach 1945 u. v. m. Für den Festvortrag konnte Dr. Cajetan von Aretin/München gewonnen werden. Die Exkursion führt am Samstagnachmittag durch das Schloss Schwarzburg. Anmeldungen sind noch bis zum 6. Oktober möglich unter: stiftung@thueringerschloesser.de. Die Teilnahmebestätigung erfolgt durch Anmeldung und Überweisung der Tagungsgebühr (25,- €, ermäßigt 18,- €) und evtl. des Exkur­sionsbeitrages (18,- €) bis zum 8. Oktober 2014 unter Angabe des Namens auf das Konto der Stiftung bei der Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt: IBAN: DE03 8305 0303 0000 0001 24, BIC: HELADEF1SAR. (kb, 12.9.14) 12. September 2014 aktuelle Meldungen, Forschungdornburg, Republik, Schloss, ThüringenKarin Berkemann ← Hamburg: Offene Oldtimer-Tankstelle Workshop AK 1960+ → Bild: Melkom, GFDL, CC BY SA 3.0, 2009 Friedrich-Ebert-Anlage 33, 60327 Frankfurt am Main
de
q-de-62
Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Haben sich auch diese Artikel angesehenBattlefield 3 - Premium Edition - [PC]vonElectronic Arts GmbH9,99 €3,6 von 5 Sternen121Battlefield 4 - [PC]vonElectronic Arts9,07 €2,5 von 5 Sternen140Battlefield - Bad Company 2 [Software Pyramide]vonak tronic4,0 von 5 Sternen8Call of Duty 4 - Modern Warfare (DVD-ROM)vonActivision22,99 €4,5 von 5 Sternen372‹ Alle Details für Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics] anzeigen
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Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenGeiles Spiel, aber mit zeitweisen Problemen...VonFordkilleram 22. September 2013Mitte September kam es bei EA zu längeren Problemen beim Login. Man konnte sich nicht mehr mit seinem aktuellen Spielstand anmelden und nach ein paar Tagen kam die Info, man solle einen neuen Spieler erstellen und von vorne anfangen. Das schlug entsprechende Wellen in der Spielergemeinde und ein S***storm begann. Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 Sternen3dvision ahoi!VonStefan Burgisam 14. April 2013Verifizierter KaufEin echter Klassiker!Besonders in 3D mit 3dvision Kit macht das Spiel online sehr viel spass!Über battelfield muss ich nix sagen, entweder man liebt es oder man hasst es.Daumen hoch für den 3dvision Support!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenDer Knaller :-)VonStefanam 16. April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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OLG Frankfurt am Main, 10.09.2015 – 22 U 73/14 › Krau Rechtsanwälte OLG Frankfurt am Main, 10.09.2015 – 22 U 73/14 Kann der Fahrer eines Traktors mit Heuwender beim Queren einer Landstraße aufgrund einer 100 Meter entfernten Kurve herannahende Fahrzeuge nicht wahrnehmen, stellt das Einfahren auch ohne Einweiser keinen Verstoß gegen § 8 StVO dar. Der Fahrer muss allerdings, sobald ein bevorrechtigtes Fahrzeug sichtbar wird. gemäß § 1 Abs. 2 StVO seine Fahrweise darauf einstellen und notfalls sofort anhalten, wenn er anders einen Unfall nicht vermeiden kann. Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 12. März 2014 abgeändert. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die Klägerin insgesamt 7.040,57 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24. Oktober 2012 abzüglich am 29. Oktober 2012 gezahlter 3.500,00 € zu zahlen. Die Berufungen werden im Übrigen zurückgewiesen. Von den Kosten des Rechtsstreits tragen die Klägerin 60 %, die Beklagten 40 %. Der Gegenstandswert für die Berufungsinstanz wird auf 8.955,71 € festgesetzt. Die Klägerin verlangt von den Beklagten Schadensersatz aus abgetretenem Recht nach einem Verkehrsunfall vom …. September 2012. An diesem Tag befuhr die Tochter der Klägerin die Landstraße L 1 von Stadt1/Stadt2 kommend in Richtung Stadt3. Etwa 500 Meter vor dem Kreuzungsbereich der L 1 mit der K 2 wollte der Beklagte zu 1) mit der bei der Beklagten zu 2) haftpflichtversicherten landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Heuwender von einem Feldweg zu einem weiteren Feldweg die L 1 in nördlicher Richtung überqueren. Bevor der Beklagte mit seinem Fahrzeug vollständig die andere Seite erreicht hatte, kam es zu der Kollision mit dem Fahrzeug der Klägerin, an dem wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Die Beklagte zu 2) zahlte ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und unter Vorbehalt freier Verrechnung an die Klägerin einen Betrag von 3.500,00 € als Vorschuss unter dem 29. Oktober 2012. Das beschädigte Fahrzeug war vom Ehemann der Klägerin gekauft worden, der mit Vereinbarung vom 17. Januar 2013 ihm zustehende Schadensersatzansprüche an die Klägerin abgetreten hat. Der Ehemann der Klägerin kaufte unter dem 22. No. vember 2012 ein Ersatzfahrzeug, das am 4. Dezember 2012 ausgeliefert und ebenfalls wie das beschädigte Fahrzeug auf die Klägerin zugelassen wurde. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes erster Instanz wird auf das angefochtene Urteil Bezug genommen. Dies gilt auch hinsichtlich der dort gestellten Anträge. Das Landgericht ist davon ausgegangen, dass die Klägerin Halterin des Fahrzeugs war, so dass sich im Verhältnis der Parteien die Haftungsverteilung nach § 17 StVG richte. Beide Seiten hätten ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG nicht nachweisen können. Das Landgericht hat sich auf das Gutachten des Sachverständigen A gestützt, der ausgeführt hat, dass der Beklagte zu 1) bei Aus. fahren aus dem Feldweg das Fahrzeug der Klägerin nicht habe sehen können. Das Landgericht hat, obwohl es davon ausgegangen ist, dass die Fahrerin des klägeri. schen Fahrzeugs den Unfall auch durch eine Vollbremsung nicht hätte vermeiden können, eine Haftungsverteilung von 2/3 zu 1/3 zu Lasten der Klägerin angenom. men. Es hat angenommen, dass die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs entweder gegen das Sichtfahrgebot verstoßen oder unzureichend reagiert habe. Eine Vorfahrtsverletzung des Beklagten zu 1) liege nicht vor, weil er das Fahrzeug der Klägerin nicht habe sehen können. Zwar sei er dennoch zu besonderer Sorgfalt verpflichtet gewesen, das habe aber nicht bedeutet, dass er gehalten gewesen sei, die Straße nur durch zentimeterweises Vorrollen mit sofortiger Anhaltemöglichkeit zu queren. Der Beklagte zu 1) habe sich darauf verlassen dürfen, dass Fahrzeuge auf der Landstraße das Sichtfahrgebot gemäß § 3 Abs. 1 Satz 4 StVO einhalten und nur so schnell fahren würden, dass sie innerhalb der überschaubaren Strecke nach Erblicken des Beklagten zu 1) anhalten könnten. Auf Seiten der Klägerin liege ein Verstoß gegen das Sichtfahrgebot vor. Die Führerin habe das Gebot deshalb nicht beachtet, weil sie mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h gefahren sei und deshalb nicht mehr rechtzeitig vor dem Fahrzeug des Beklagten zu 1) zum Stehen gekommen sei. Hinsichtlich der Frage der Zahlung von 3.500,00 € durch die Beklagte zu 2) hat das Landgericht ausgeführt, dass dieser Betrag nicht von der Klageforderung abzuziehen sei. Diese sei unter dem Vorbehalt “freier Verrechnung” erfolgt, was nicht zur Erfüllung führe. Gegen dieses Urteil haben beide Seiten form- und fristgerecht Berufung eingelegt und diese begründet. Die Klägerin verfolgt ihr erstinstanzliches Vorbringen weiter und rügt, dass das Landgericht zu Unrecht von einem Verstoß gegen das Sichtfahrgebot ausgegangen sei. Der Beklagte zu 1) habe sich vielmehr evident verkehrswidrig verhalten. Der Unfall sei für die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs unabwendbar gewesen. das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 19. März 2014 abzuändern und die Beklagten als Gesamtschuldner zu verurteilen, an die Klägerin weitere 6.022,05 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24. Oktober 2012 zu zahlen. das Urteil abzuändern und die Klage insgesamt abzuweisen, hilfsweise, die Klägerin zu verurteilen, an die Beklagte zu 2) 2.933,66 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszins seit Rechtshängigkeit zu zahlen. Beide Seiten beantragen, Die Beklagten rügen, dass das Landgericht den Vorschuss von 3.500,00 € nicht bei der Tenorierung berücksichtigt habe. Die Nichtausübung des Verrechnungsvorbehalts stehe einer Leistung gemäß § 366 Abs. 1 BGB ohne Tilgungsbestimmung gleich, weshalb eine solche Zahlung zumindest entsprechend verrechnet werden müsste. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstands zweiter Instanz wird auf die wechselseitigen Schriftsätze und überreichten Unterlagen Bezug genommen. Beide Berufungen sind teilweise begründet. Die Klägerin hat gegen die Beklagten gemäß der §§ 7, 18, 17 StVG, 115 VVG einen Anspruch auf 80 % der berechtigten Schadenspositionen, muss sich allerdings den gezahlten Vorschuss gemäß §§ 366, 367 BGB anrechnen lassen. Auf Grund des umfassenden Gutachtens des Sachverständigen A, das vom Landgericht zugrunde gelegt worden ist und das die Parteien auch nicht substantiiert angegriffen haben, steht fest, dass die Kollisionsgeschwindigkeit des klägerischen Fahrzeugs 24 – 28 km/h betrug. Eine höhere Ausgangsgeschwindigkeit also 58 km/h hat der Sachverständige nicht feststellen können. Angesichts der Sichtverhältnisse und der Geschwindigkeit des Beklagtenfahrzeugs wäre es dem Beklagtenfahrzeug nicht möglich gewesen, so rechtzeitig die Straße zu überqueren, dass ein mit 90 km/h oder schneller fahrendes Fahrzeug noch hätte bremsen können. Die Aussagen der vom Landgericht vernommenen Zeugen sind nicht geeignet, ein detaillierteres Bild des Unfalls gewinnen zu lassen. Die Zeugen konnten lediglich angeben, dass das Beklagtenfahrzeug die Landstraße überqueren wollte, und wie die Endstellung der Fahrzeuge war. Die Schwierigkeit, sich auf Zeugenaussagen bei Verkehrsunfällen überhaupt zu verlassen, zeigt sich an der Aussage des Zeugen Z1, der entgegen dem tatsächlichen Sachverhalt bekundet hat, dass sich der Traktor bereits fast komplett auf der rechten Seite befunden habe, und zwar in paralleler Ausrichtung zur Fahrbahn, weil er nach links habe abbiegen wollen. Der Zeuge hat die objektiv falsche Auskunft sogar noch dadurch bestärkt, dass er angegeben hat, den Zeitpunkt der Kollision und die Fahrzeuge genau beobachtet zu haben. Ausweislich der Beweisaufnahme, die insoweit lediglich durch das Sachverständigengutachten brauchbare Ergebnisse gebracht hat, steht fest, dass der Beklagte zu 1) beim Herausfahren aus dem Feldweg das Fahrzeug der Klägerin nicht sehen konnte. Es steht weiter fest, dass sein Fahrzeug zu langsam war, um die Straße so schnell zu überqueren, dass auch noch nicht sichtbare Fahrzeuge bei Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit den Unfall vermeiden konnten. Die von der Zeugin Z2 angegebene Geschwindigkeit von 90 km/h ist auch vom Sachverständigen als plausibel angesehen worden. Die rechtliche Bewertung ergibt Folgendes: Die Klägerin hat aus abgetretenem Recht gegen die Beklagten einen Ersatzanspruch gemäß den §§ 7 Abs. 1, 18 StVG, 115 VVG. Der Unfall war für die Beklagtenseite kein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG, wie sich aus der später darzustellenden Sorgfaltspflichtverletzung des Beklagten zu 1) ergibt. Hinsichtlich der Frage der Mithaftung der Klägerin ergibt sich nach dem Tatbestand des angefochtenen Urteils folgendes Problem: Eine Haftungsverteilung gemäß § 17 StVG käme danach vorliegend nicht in Betracht, weil die Klägerin vom Landgericht zwar als Halterin des Fahrzeugs angesehen worden ist, tatsächlich allerdings abgetretene Ansprüche ihres Ehemannes geltend macht, der Eigentümer des Fahrzeugs gewesen ist. Da sich das Schicksal des abgetretenem Anspruchs nicht ändert, kann der Klägerin als Zessionarin der Verursachungsanteil ihres Fahrzeugs nicht gemäß § 17 StVG entgegengehalten werden. Es käme deshalb unter der Prämisse des Landgerichts lediglich eine Haftungsverteilung gemäß den §§ 9 StVG, 254 BGB in Betracht, wobei allerdings gemäß § 9 StVG ein Verschulden des Sachinhabers Voraussetzung wäre. Ein solches liegt entgegen der Auffassung des Landgerichts, wie auszuführen sein wird, nicht vor. Schließlich verbliebe die Möglichkeit, wie in den vergleichbaren Fällen der Leasingschäden (vgl. Nugel NZV 09, 313; juris PR.VerkR Anmerkung 13/2011) von einem Gesamtschuldregress auszugehen und die Klägerin als schadensersatzpflichtig gegenüber ihrem Ehemann zu betrachten. Im Gegensatz zu der Rechtsprechung im Rahmen der Leasingverträge kann vorliegend allerdings nicht von einer Schadensersatzverpflichtung gemäß § 280 BGB ausgegangen werden, das es an einer entsprechenden Sonderrechtsverbindung fehlt. Diese Fragen können vorliegend allerdings offen bleiben, da entgegen der Auffassung des Landgerichts eine alleinige Haltereigenschaft der Klägerin ausscheidet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Ehemann der Klägerin nicht nur Eigentümer, sondern auch Halter war. Der Halterbegriff entstammt § 833 BGB und wird weder durch das Eigentum noch durch die Zulassung des Fahrzeugs indiziert. Halter ist, wer das Kraftfahrzeug für eigene Rechnung gebraucht, nämlich die Kosten bestreitet und die Verwendungsnutzungen zieht, außerdem tatsächlich und wirtschaftlich über die Fahrzeugbenutzung als Gefahrenquelle so verfügen kann, wie es dem Wesen der Veranlasserhaftung entspricht (vgl. nur BGHZ 116, 200). Die Verfügungsgewalt besteht darin, dass der Fahrzeugbenutzer Anlass, Ziel und Zeit seiner Fahrten selbst bestimmt. Ausweislich der Vernehmung des Zeugen Z2 steht fest, dass dieser nicht nur Eigentümer des Fahrzeugs war, sondern auch den Kaufpreis entrichtet hat. Das Fahrzeug wurde lediglich auf die Klägerin zugelassen, da sie eine hohe Schadens. freiheitsklasse in der KFZ.Versicherung hatte. Die Zulassung des Fahrzeugs wurde in seinem Auftrag vorgenommen. Nach Angabe des Zeugen ist das Fahrzeug von allen Beteiligten benutzt worden, also von der Klägerin, dem Zeugen und seiner Tochter. Aus diesen Angaben ergibt sich, dass keinesfalls die Kostentragung und Verfügungsgewalt über das Fahrzeug allein im Verantwortungsbereich der Klägerin lag. Entweder waren die Eheleute gemeinsam Halter des Fahrzeugs, was möglich ist (vgl. nur BGHZ 13, 351). Oder es gab ein Übergewicht; in diesem Fall kann allerdings vorliegend nur das Eigentum stärkere Bedeutung erlangen, da anderweitige Anhaltspunkte nicht ersichtlich sind. War also der Zedent entweder ausschließlich oder ebenfalls Halter des Fahrzeugs, kommt eine Haftungsverteilung gemäß § 17 StVG in Betracht, da auf beiden Seiten sowohl Halter als auch Eigentümer beteiligt sind. Die Verweisung in § 17 Abs. 2 StVG auf § 17 Abs. 1 StVG setzt nämlich voraus, dass jedenfalls hinsichtlich des geltend gemachten Schadens Eigentum und Haltereigenschaft, mithin Aktiv- und Passivlegitimation, in einer Person zusammen fallen. Auch die Klägerin haftet gemäß § 7 Abs. 1 StVG für die an ihrem Fahrzeug entstandenen Schäden, weil sich der Unfall bei Betrieb ihres Fahrzeugs abgespielt hat. Für sie und auch die Fahrerin handelte es sich nicht um ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG. Zwar hat der Sachverständige festgestellt, dass der Unfall bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h für die Zeugin Z2 nicht abwendbar gewesen wäre. Dennoch reicht dies nicht aus, um ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG anzunehmen. Unabwendbar ist ein Ereignis, das durch äußerste mögliche Sorgfalt nicht abgewendet werden kann. Dazu gehört sachgemäßes, geistesgegenwärtiges Handeln über den gewöhnlichen und persönlichen Maßstab hinaus. Zur äußersten Sorgfalt des Idealfahrers gehört die Berücksichtigung aller möglichen Gefahrenmomente. Der Fahrer muss auch erhebliche fremde Fehler berücksichtigen, darf allerdings auch auf das Unterlassen grober Verkehrsverstöße durch andere Verkehrsteilnehmer vertrauen. Der Idealfahrer fährt defensiv und rechnet mit einfachen Fehlern, achtet auch auf Umstände am Rande der Fahrbahn oder sonstige Indizien, die auf eine Gefahrensituation hindeuten. Diesen Entlastungsbeweis hat die Klägerin nicht führen können. Unabhängig von der Frage der angemessenen Geschwindigkeit folgt dies bereits daraus, dass der Sachverständige A die Unvermeidbarkeit des Unfalls so berechnet hat, dass er von dem Reaktionspunkt der Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs ausgegangen ist. Diesen hat er auf Seite 26 des Gutachtens (Blatt 198 d. A.) dahingehend angenommen, dass sich die Front des Traktors noch etwa einen Meter von der Mittellinie entfernt befunden habe. Bis zu diesem Zeitpunkt habe die Fahrerin noch annehmen können, dass der Traktor stehenbleibe und sie passieren lasse. Der Senat hat Zweifel, ob ein so später Punkt als Maßstab für die Reaktionsaufforderung auch eines Idealfahrers angenommen werden kann. Mag es im Rahmen des § 276 BGB nicht als fahrlässig erscheinen, dass die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs damit rechnete, dass der Traktor noch stehenbleiben würde, ist im Rahmen des § 17 Abs. 3 StVG ein höherer Maßstab anzusetzen. Danach hätte die Fahrerin damit rechnen müssen, dass der Traktorfahrer, aus welchen Gründen auch immer, ihr Fahrzeug nicht sehen würde oder abgelenkt wäre. Sie hätte deshalb defensiv fahren und vorsichtshalber bereits mit der Bremsung beginnen müssen, als sie das Fahrzeug zum ersten Mal sehen konnte. Dies war allerdings bereits ca. 100 Meter vor der Kollisionsstelle, mithin wäre der Unfall in diesem Fall möglicherweise vermeidbar gewesen. Zumindest verbleiben Zweifel hinsichtlich der Unabwendbarkeit des Ereignisses, die im Rahmen des § 17 Abs. 3 StVG zu Lasten der Klägerin gehen. Liegt mithin für beide Seiten eine Haftung nach § 7 Abs. 1 StVG vor, ohne dass diese gemäß § 17 Abs. 3 StVG ausgeschlossen ist, richtet sich die Haftungsverteilung gemäß § 17 Abs. 1 StVG nach den Umständen, insbesondere danach, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist. § 17 Abs. 1 StVG ist nach seinem Wortlaut eine besondere Bestimmung für den Gesamtschuldregress im Rahmen des § 426 BGB, der grundsätzlich eine Haftung nach Kopfteilen vorsieht, sofern nicht etwas anderes bestimmt ist. Deshalb ist bei der Haftungsverteilung nach § 17 Abs. 1 StVG grundsätzlich zunächst von einer gleichmäßigen Haftung auszugehen, die durch unstreitige oder bewiesene, nicht jedoch lediglich vermutete, Umstände verändert wird, soweit sie zur Schadensverursachung beigetragen haben. Im Rahmen des § 17 Abs. 1 StVG gilt die reguläre Beweislastverteilung, wonach derjenige einen Umstand beweisen muss, der für ihn günstig ist. Entgegen der Auffassung des Landgerichts kann der Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs keine Sorgfaltspflichtverletzung wegen Verstoßes gegen § 3 StVO zur Last gelegt werden. Das Landgericht begründet seine Haftungsverteilung im Wesentlichen damit, dass die Fahrerin entweder das Sichtfahrgebot nicht beachtet oder sonst wie unaufmerksam gewesen sei. Den Verstoß gegen das Sichtfahrgebot begründet es damit, dass die Fahrerin andernfalls vor dem einfahrenden Fahrzeug der Beklagten zum Stehen gekommen wäre. Diese Einschätzung teilt der Senat nicht. Nach § 3 Abs. 1 Satz 4 StVO darf ein Fahrer nur so schnell fahren, dass er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Die Übersehbarkeit der Strecke kann durch verschiedenste Umstände beeinträchtigt werden (Kurve, Dunkelheit etc.). Unbehindert ist der Überblick nur, wenn der Fahrer sieht, dass die soeben zu befahrende Strecke frei ist. Maßgebend ist außer der überblickbaren Strecke der individuelle Anhalteweg des KFZ, wobei sich der Fahrer auf den jeweils ungünstigsten Faktor einstellen muss. Das Sichtfahrgebot betrifft nur die Sicht vor dem Fahrzeug; mit nachträglich von der Seite auftauchenden Hindernissen braucht der Fahrzeugführer in der Regel nicht zu rechnen; insbesondere kann er darauf vertrauen, dass die übrigen Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln beachten. Das Sichtfahrgebot ist insoweit durch den Vertrauensgrundsatz begrenzt (vgl. nur KG NZV 02, 230 [KG Berlin 01.10.2001 – 12 U 2139/00]). Vorliegend hatte, wie sich aus den Fotografien des Sachverständigen ergibt, die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs nicht nur Sicht bis zu dem von Gebüschen verdeckten Feldweg, sondern weit darüber hinaus, da die Straße gerade verlief. Sie hatte also, als sie aus der Kurve kam, einen Blick über mehrere hundert Meter und hätte somit vor jedem in diesem Bereich bestehenden Hindernis anhalten können. Sie musste nicht damit rechnen und ihre Fahrweise auch nicht darauf einstellen, dass andere Fahrzeuge verkehrswidrig in die Fahrbahn einfahren könnten. Die Auffassung des Landgerichts unterstellt, wäre eine Fortbewegung im Straßenverkehr kaum möglich, wenn das Sichtfahrgebot bedeuten würde, dass sich der Fahrer auch auf plötzlich kurz vor ihm auftauchende vorher nicht sichtbare Hindernisse, die auf Verkehrspflichtverletzungen beruhen, einstellen müsste. Etwas anderes folgt auch nicht aus der Entscheidung des OLG Jena vom 2. Juli 2002 (8 U 1247/01). Danach muss zwar der Fahrzeugführer im Rahmen des Sichtfahrgebots auch auf am Fahrbahnrand befindliche Gegenstände und Personen achten und muss, sofern damit zu rechnen ist, dass diese die Fahrbahn behindern, durch angepasste Fahrweise eine Kollision vermeiden. Der Ausnahmefall des überraschenden, nicht vorhersehbaren Hineingelangens in die Fahrbahn, der vom Vorwurf eines Verstoßes gegen das Sichtfahrgebot entlastet, ist vom Fahrzeugführer darzulegen und zu beweisen. Dies ist vorliegend allerdings nicht einschlägig. Ausweislich der Fotografien des Sachverständigen waren am Fahrbahnrand weder Gegenstände noch Personen zu sehen, ebenso keine Tiere, die auf die Fahrbahn laufen würden. Auch der Feldweg war aus Sicht der Zeugin Z2 nicht ohne weiteres erkennbar. Zwar kann davon ausgegangen werden, dass sich im ländlichen Bereich gerade im Herbst landwirtschaftliche Fahrzeuge bewegen, dies kann allerdings nicht dazu führen, dass das Sichtfahrgebot auch völlig unerwartete Einfahrten ohne ausreichende Rücksichtnahme umfasst. Auf der anderen Seite kann allerdings der Beklagtenseite auch kein Verstoß gegen § 8 StVO angelastet werden. § 8 StVO regelt die Vorfahrt gegenüber untergeordneten Straßenteilen, insbesondere auch Feldwegen, so dass vorliegend entgegen der Auffassung der Klägerin § 10 StVO nicht einschlägig ist. Grundsätzlich stellte also die Einfahrt in die Landstraße für den Beklagten zu 1) eine Vorfahrtverletzung dar, soweit er eine Gefährdung des übrigen Verkehrs nicht vermeiden konnte. Allerdings steht nach dem Sachverständigengutachten fest, dass der Beklagte zu 1) bei Einfahrt in die Straße das Fahrzeug der Klägerin nicht erkennen konnte. Als Idealfahrer hätte sich der Beklagte zu 1) deshalb, weil er mit Fahrzeugen mit hoher Geschwindigkeit rechnen musste, eines Einweisers bedienen müssen (vgl. nur OLG Rostock, 10. Dezember 2010, 5 U 27/10). Der Bundesgerichtshof hat allerdings in einem vergleichbaren Fall (25. Januar 1994, VI ZR 285/92) entschieden, dass der Fahrer eines landwirtschaftlichen Gefährts, der außerorts nach links in eine bevorrechtigte Straße einfahren will, die bis zu einer 80 Meter entfernten Kurve einsehbar ist, bei normalen Lichtverhältnissen am Tag keinen Einweiser zur Hilfe nehmen muss. Dies wäre nur dann der Fall, wenn von dem Einbiegevorgang für den normalen Verkehr ungewöhnliche Gefahren ausgehen. Solche außergewöhnlichen Gefahrensituationen sind in der Rechtsprechung bejaht worden, wenn der Einbiegevorgang wegen der Länge und Schwerfälligkeit des Fahrzeugs längere Zeit in Anspruch nimmt und die Wahrnehmbarkeit wegen erheblich eingeschränkter Sichtverhältnisse zum Beispiel bei Dunkelheit, Nebel oder an besonders unübersichtlichen Stellen, besonders erschwert ist. Dies hat der Bundesgerichtshof in dem vergleichbaren Fall verneint, da gerade in ländlichen Gebieten, namentlich auf kleineren Straßen, sich der Kraftfahrer insbesondere im Sommer auf landwirtschaftliche Fahrzeuge einstellen und seine Geschwindigkeit solchen Gegebenheiten anpassen muss. Die Möglichkeit allein, dass Kraftfahrer für die Sichtverhältnisse zu schnell fahren, zwingt nach Auffassung des BGH nicht zur Aufstellung eines Einweisers. Nach dieser Rechtsprechung war der Beklagte zu 1) auch bei Zugrundelegung der Vorfahrtregelung des § 8 StVO berechtigt, in die bevorrechtigte Straße einzufahren. Der Wartepflichtige hat das Vorfahrtrecht eines herannahenden Verkehrsteilnehmers nur dann zu beachten, wenn das bevorrechtigte Fahrzeug in dem Augenblick, in dem er mit dem Einfahren beginnt, bereits sichtbar ist. Die bloße Möglichkeit, dass auf der Vorfahrtsstraße ein anderes Kraftfahrzeug herannahen könnte, löst noch keine Wartepflicht aus (BGH a. a. O.). Kann deshalb mit guten Gründen eine Vorfahrtverletzung des Beklagen zu 1) verneint werden, ändert dies allerdings nicht daran, dass der wesentliche Teil der Unfallverursachung zu seinen Lasten geht. Denn der Beklagte hätte, nachdem das klägerische Fahrzeug für ihn sichtbar geworden war, sofort anhalten müssen. Diese Verpflichtung folgt allerdings nicht aus dem Vorfahrtsrecht, sondern aus § 1 StVO (vgl. nur BGH, 11. Dezember 1984, VI ZR 19/83; BGH a. a. O.). Der aus der untergeordneten Straße Einfahrende muss dem Umstand Rechnung tragen, dass das Einfahren in die Fahrbahn des herannahenden Kraftfahrers besondere Gefahren mit sich bringt, die ihn zu besonderer Sorgfalt verpflichten und ihn dazu nötigen, zur Vermeidung eines Unfalls das ihm Mögliche zu tun. Unter diesem Blickwinkel ist es in der Regel geboten, ein schwerfälliges Gefährt, dem wegen seiner Länge und geringen Beschleunigungskraft ein zügiges Überfahren nicht möglich ist, sofort anzuhalten, denn dadurch wird für den herannahenden Verkehrsteilnehmer Klarheit geschaffen. Die Fortsetzung des Verkehrsvorgangs kommt nur dann in Betracht, wenn der Einbiegende oder Querende auf Grund der Verkehrssituation darauf vertrauen kann, dass er die Fahrbahn für den herannahenden Verkehrsteilnehmer rechtzeitig frei machen kann. Dabei ist nicht die subjektive Einschätzung des Einfahrenden, sondern die objektive Verkehrslage maßgebend. Nach den Feststellungen des Sachverständigen war es für den einfahrenden Beklagten zu 1) ohne weiteres möglich, durch ständige Beobachtung der Fahrbahn schon kurz nach dem Einfahren festzustellen, dass sich von rechts das Fahrzeug der Klägerin näherte. Der Beklagte zu 1) hätte deshalb sofort sein Fahrzeug anhalten müssen, damit das klägerische Fahrzeug noch an ihm vorbeifahren konnte. Dies ist ersichtlich nicht geschehen. Ob dem Beklagten zu 1) die Sicht durch den Aufbau der Traktorkabine versperrt war, kann jedenfalls nicht mit eindeutiger Sicherheit festgestellt werden. Der Beklagte zu 1) wäre insoweit auch gehalten gewesen, solche Sichtbeeinträchtigungen durch Vorbeugen oder Zurücklehnen zu vermeiden, um jederzeit die bevorrechtigte Straße vollständig im Blick zu halten. Angesichts dieser Situation geht der Senat entgegen der Auffassung des Landgerichts von der überwiegenden Verursachung des Verkehrsunfalls durch das Fahrzeug der Beklagten aus. Es verbleibt deshalb lediglich ein kleiner Verursachungsanteil bei dem klägerischen Fahrzeug, den der Senat entsprechend der gängigen Rechtsprechung mit der einfachen Betriebsgefahr von 20 % ansetzt. Der Senat weist allerdings darauf hin, dass die Verwendung des Begriffs “Betriebsgefahr” oftmals irreführend verwendet wird. Die Betriebsgefahr eines KFZ beträgt grundsätzlich 100 %, stellt nämlich die Verwirklichung des Tatbestands des § 7 StVG dar. Lediglich im Rahmen der Abwägung gemäß § 17 StVG, die, wie oben dargelegt, zunächst mit 50/50 anzunehmen ist, kann sich die Haftungsverteilung zugunsten einer Seite so stark ändern, dass lediglich noch eine Restbetriebsgefahr von 20 % angenommen werden kann. Ein vollständiges Zurücktreten der Verursachungsanteile des klägerischen Fahrzeugs kommt vorliegend nicht in Betracht, da eine Vorfahrtverletzung gemäß § 8 StVO nicht bejaht werden kann und das Verhalten des Beklagten zu 1) auch nicht als so grob verkehrswidrig eingestuft werden kann, dass die einfache Betriebsgefahr des klägerischen Fahrzeugs in vollem Umfang zurücktreten müsste. Hinsichtlich der Schadenshöhe geht der Senat von den unstreitigen Schadenspositionen aus, akzeptiert aber lediglich eine Unkostenpauschale von 25,00 € und einen täglichen Nutzungsausfallbetrag von 29,00 €. Insoweit ist das Urteil des Landgerichts zutreffend. Bei Fahrzeugen über 5 Jahren ist eine Abstufung um eine Stufe nach der einschlägigen Nutzungsausfalltabelle von Sanden-Danner vorzunehmen (vgl. nur BGH, 23. November 2004, VI ZR 357/03; OLG Düsseldorf, 27. März 2012, 1 U 139/11). Die Länge des Nutzungsausfalls von 25 Tagen ist vorliegend nicht zu beanstanden, da der Geschädigte das schriftliche Sachverständigengutachten abwarten darf, bevor er die Werkstatt beauftragt. Verzögerungen des Gutachtens gehen nicht zu seinen Lasten (vgl. nur OLG Köln, 29. August 2006, 15 U 38/06; OLG Düsseldorf, 15. Oktober 2007, 1 U 52/07; OLG Schleswig, 30. August 2012, 7 U 146/11). Dies ergibt einen grundsätzlich ersatzfähigen Schaden in Höhe von 8.871,00 € so dass sich bei einer 20 %-igen Mithaftung ein Betrag von 7.040,57 € ergibt. Von diesem Betrag ist allerdings entgegen der Auffassung der Klägerin und des Landgerichts der von der Beklagten zu 2) vorgerichtlich gezahlte Betrag von 3.500,00 € abzuziehen. Der Klägerseite ist zwar zuzugestehen, dass die Beklagte zu 2) diesen Betrag ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und zur freien Verrechnung gezahlt hat, ohne im Folgenden eine entsprechende Leistungsbestimmung vorzunehmen. Dies berechtigt die Klägerseite jedoch nicht, den Betrag vollständig außen vor zu lassen. Selbst wenn mangels Leistungsbestimmung keine Erfüllung gemäß § 362 BGB eintritt, wie das Landgericht ausführt, ist der Gläubiger dennoch gehalten Teilzahlungen des Schuldners zu berücksichtigen, wobei sich dies nach den §§ 366, 367 BGB richtet. Wird von einem freien Verrechnungsvorbehalt nicht innerhalb angemessener Frist Gebrauch gemacht, ergibt sich nach Fristablauf, wie vorliegend, letztlich eine Situation, die mit einer Leistung nach § 366 BGB ohne Tilgungsbestimmung vergleichbar ist. Die Tilgung bestimmt sich dann nach den §§ 366, 367 BGB und liegt im Verteilungsermessen des Gläubigers (vgl. auch OLG Zweibrücken, 11. Januar 2012, 1 U 2/11). Um der Klägerin die Möglichkeit zu geben, entsprechend § 367 BGB die Zahlung auch auf Zinsen und Kosten zu verrechnen, hat der Senat diese Möglichkeit bei der Tenorierung berücksichtigt. Die prozessualen Nebenentscheidungen folgen aus den §§ 92, 708 Nr. 11, 713, 26 Nr. 8 EGZPO. Anhaltspunkte für die Zulassung der Revision gemäß § 543 ZPO sind nicht gegeben. OLG Frankfurt am Main, 11.09.2015 – 21 W 55/15 Zur erläuternden und ergänzenden... Oberlandesgericht Frankfurt am Main — Urt. v. 10.09.2015 Az.: 22 U 150/14
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Wie wurde die struckturelle Integrität des Hauses nachhaltig beschädigt?
Kundenrezensionen4,5 von 5 Sternen374,5 von 5 Sternen5 Sterne264 Sterne73 Sterne22 Sterne11 Stern1Battlefield: Bad Company 2 [EA Classics]vonElectronic ArtsPreis:12,99 €+ 5,00 € VersandkostenIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung Am höchsten bewertete positive RezensionAlle 33 positiven Rezensionen anzeigen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Diese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet) Am höchsten bewertete kritische RezensionAlle 4 kritischen Rezensionen› 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten. Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenSpannendes Spiel dass sich sehr flüssig spielen lässtVonMarkus Pöhleram 2. Januar 2014Verifizierter KaufDiese Bewertung bezieht sich ausschließlich auf die Einzelspieler Variante!Ich habe dieses Spiel gleichzeitig mit Call of Duty 4 MW gekauft. BF gefällt mir im direkten Vergleich etwas besser. mit entscheidend dafür ist dass es bei BF weniger darauf ankommt einen bestimmten Punkt in der Map zu erreichen (wie es im COD der Fall ist), sondern die vorhandenen Gegner auszuschalten, um so an diesen Punkt zu kommen. Bei COD reicht es zT einfach weiter zu laufen, so das eine neue Spielsituation entsteht, ggf noch vorhandene Gegner verschwinden automatisch und es erscheinen neue. Und solange man diesen Punkt in COD nicht erreicht hat, erscheinen die Gegner zT endlos immer weider neu, was weniger realistisch und somit mein größter Kritikpunkt an COD ist. Positiv ist bei BF ebenfalls, dass sich fast jedes Gebäude bzw jede Wand / Deckung realistisch verhält, und zerstört werden kann. Die Umsetzung der regelmäßig verfügbaren Waffenkiste, aus der man sich am Gesamtarsenal der bereits irgendwo im Spiel entdeckten Waffen bedienen kann, ist generell ganz gut. Etwas ärgerlich ist nur, dass man halt im ersten Versuch nie weiß, was man dort gerade am besten herausnimmt, dazu fehlt jeder Hinweis. Macht aber nichts, an allen kritischen Stellen kann man im zweiten oder dritten Anlauf dann eben passendere Waffen wählen. Wenn man Kritik anbringend möchte, dann vielleicht an der KI, die manchmal doch schon merkwürdig bis gar nicht reagiert, und somit je nach Abstand zum Spieler nur auf den Abschuss wartet (oftmals geht eine Schlacht erst los, nachdem der Spieler den ersten Schuss abgegeben hat). Außerdem nerven die sehr patriotischen Unterhaltungen der US Soldaten und deren Unterhaltungen in den Verschnaufpausen etwas. Insgesamt ist BFBC2 aber ein sehr gelungenes Spiel, welches auch Jahre nach der Veröffentlichung mit einer wie ich finde beeindruckenden Grafik daher kommt und den Spieler durchaus in seinen Bann zieht. Die Spielzeit würde ich im einfachsten oder mittleren Level auf sehenswerte und niemals langweilige ca. 3-4 Stunden beziffern, je nachdem wie gut man durchkommt. Den schwersten Level habe ich noch nicht gespielt.Positiv:-starke Grafik-realistische Zerstörung von Infrastruktur-viel Abwechslung u.a. durch verschiedene Fahrzeuge und (fast schon zu) große Waffenauswahl-fordert manchmal Taktieren-keine Bugs auffindbar, man bleibt niemals irgendwo stecken, keine Abstürze etc.Negativ:-manchmal etwas träge KI-blödes Gelaber der Teamkollegen-das Spiel verlangt zunächst ein Update von mehr als einem GB Größe als Download (ohne Download Manager), und verweigert (z.B. wenn dies schief geht wie bei mir) erst Mal auch das Spiel ohne das Update zu staten (was aber doch geht, wenn man nur die richtige EXE von der CD startet)0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. 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Die Spekulationen reichten von Server-Abschaltungen zu Gunsten des neuen Battlefield 4 über abgerauchte Server ohne Backup bis hin zu absichtlicher Firmenstrategie (neues Geld verdienen mittels Abschaltung alter Spiele). Nach 10 Tagen und einer eher Hinhalte-Informationspolitik seitens EA läuft das Login wieder seit dem 26.09.2013.Das Spiel ist super und viele gestandene Spieler sagen, es sei trotz seines Alters wesentlich besser als BF3. Aber die Login-Probleme waren ein Schlag ins Gesicht der Spielergemeinde, vor allem wg. der Informationspolitik seitens EA. Aber das ist ja ein bekanntes Problem bei EA...Nachdem nun alles wieder läuft kann ich dieses Spiel wieder zu 100% empfehlen !!22 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenViel besser als MWVonDieter Gerdingam 19. Mai 2012Ich bin KEIN Online-Spieler und bewerte nur die Singleplayer-Mission.Das Spiel hat mir sehr sehr gut gefallen. Graphisch spielt es für meine Begriffe in der gleichen Liga wie MW2. Der Stil ist etwas anders, aber das ist kein Nachteil. Die Missionen sind zwar in ihrer Aufgabenstellung ziemlich einfach gehalten, aber die Umsetzung ist zuweilen durchaus anspruchsvoll. Ich möchte nicht spoilern, doch ich finde einzelne Ideen (wie das Sprinten von einer beheitzen Hütte zur nächsten in der Absicht, keinen grausamen Kältetod zu sterben) einfach gut gemacht. So etwas kann auch für ziemliche Spannung sorgen. Es müssen nicht immer Action-Kaskaden wie bei der Modern Warfare Reihe sein. (Versteht mich bitte nicht falsch. Ich mag MW auch.) Jedes der beiden Spiele geht zur Erzeugung von Spannung einen eigenen Weg.Was mir bei BC2 besonders positiv aufgefallen ist, sind die Waffensounds. Man hat den Eindruck, dass man sein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann, wenn man den Abzug betätigt. Ganz wie in echt. Das generiert eine ungefähre Ahnung davon, wie zerstörerisch eine AK 47 in Wahrheit ist. Apropos - man kann die Umwelt in dem Spiel wirklich superklasse zerlegen. Das klingt jetzt vielleicht etwas reißerisch, doch es erzeugt wirklich Spielspaß. Das kann sich aber auch zum eigenen Nachteil auswirken. Einmal hatte ich Deckung in einem Haus gesucht und stand unter schwerem Beschuss. Plötzlich höre ich ein Knacken. Sekundenbruchteile später wurde ich von dem Dach des Hauses erschlagen, nachdem der Beschuss die struckturelle Integrität des Hauses derart nachhaltig beschädigt hatte, dass naja - Matsch eben. Das bringt mich zur KI. Nunja - ich würde mir von den Jungs nicht bei den Hausaufgaben helfen lassen wollen, doch so recht dumm möchte ich sie jetzt auch nicht nennen. Es hängt sehr von der gewählten Schwierigkeit ab, wie sehr die einem auf den Leib rücken. Kanonenfutter wie bei MW ist jedenfalls nicht viel unterwegs.Also - wer es noch nicht hat - der Kauf ist für Shooterfreunde kein Risiko. Eine Sache nur noch - wenn das Programm installiert ist und sich das erste Mal mit dem Server verbindet, dann installiert das Programm automatisch Updates. Das ist jetzt nicht gefählich oder so (zumindest nicht, dass ich wüsste), aber es dauert. Ziemlich lange. Echt lange.Ansonsten viel Spaß damit.22 Kommentare|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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April 2013Verifizierter KaufPanzer fahren, Heli fliegen und Fraggen bis sprichwörtlich der Arzt kommt. Macht Laune und ist zudem ohne Origin.Wer in 10 Minuten 100 Kills braucht um ruhig schlafen zu können, braucht CoD. Wer jedoch etwas taktischer vorgehenmöchte, ist mit Battlefield auf der sichern Seite. Für Realstrategen sei Arma 2 oder aktuell Arma 3 empfohlen :-)0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenBestes Battlefield EverVonUteam 2. März 2013Verifizierter KaufLiebe Community,ich habe mittlerweile Veteranenstatus 10 und hab alle BFs schon über 100h gespielt und muss sagen das ich BFBC2 bis jetzt am besten ist. Das Spiel lädt sehr schnell und hat wenig Backs. Zudem musst ich schon oft auf es zurück greifen, da mein BF3 durchlöchert von Fehlern ist.GrußGeorg0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutVonGraubiam 15. Mai 2012Habe mir dieses Spiel vor einer Woche als BF3 Ersatz gekauft weil ich sowas wie Origin bei Battlefield 3 nicht unterstütze! Also zur Story:Der Singleplayer ist auf jeden Fall empfehlenswert und macht rictig viel Spaß! Die Mitkämpfer, Haggard ,Sweetwater und co sind ziemlich lustige Gesellen bei denen man sich wie mit echten Menschen fühlt! Großes Lob an Dice! Aber das Spiel wurde ja gekauft um Online zu spielen. Also Account erstellen und alles war ziemlich einfach und ging ohne Probleme von statten. Die Server sind immernoch gerammelt voll un es macht riesigen Spaß sich mit (max) 31 anderen Spielern im Deathmatch oder Rush zu battlen! Die Grafik ist einfach bombastisch und steht dem Frostbite 2 Engine von BF3 kaum nach. 1 Stern abzug gibts allerdings dafür das es am anfang nur so eine geringe Auswahl an Waffen gibt und nur 4 Wählbare Klassen vorhanden sind. Sehr Positiv zu bewerten wäre noch das Anfänger nicht/kaum benachteiligt sind was die Waffen angeht! Wenn ich da an CoD denke und an die schlechten Waffen die anfängern zur verfügung stehen, da ist es sehr schwer rein zu kommen. Absolut gut super gemacht bei BFBC2.22 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenklasseVonfearnam 8. September 2013Verifizierter Kaufzuallererst: ich bin ein Mädchen und ich habe nicht viel Ahnung von Shootern. vor einigen Monaten habe ich es gekauft und bin jetzt bei Level 27. weil ich soo langsam und anfangs auch echt mies war :D aber mittlerweile klappt alles und ich finde es echt gut. klar, verbessern könnte man es teilweise, weil es mit meiner Graka nicht immer so "harmoniert", aber sosnt läuft alles fehlerfrei und mit anderen online zu zocken gibt bei diesem Game richtig Spaß :) kauft es! Battlefield 3 wird demnächst auch von mir bewertet :x0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenWas soll ich sagen? Das Spiel ist geil!VonTobiAusDerAltstadtam 23. August 2011Verifizierter KaufLeider ist das Spiel sogar so geil, dass ich zu viel spiele und zu wenig schlafe (derzeit Rang 32, spiele seit etwa 2 Monaten).Einige Bugs hat EA bisher leider nicht ausgeräumt, aber die feine Grafik, die weitläufigen Maps und der ungeheure Spielspaß trösten über so Einiges hinweg.Leider gibt's keinen Camper-, Baserape- oder N00b-Schutz, und so beobachtet man sich selbst beim häufigen Server-Wechsel, um denjenigen zu entkommen, die sich nicht an die Regeln halten. Egal, macht trotzdem Laune!0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternennach Battlefield 2 nur AbwärtsentwicklungVonTjukurrpaam 5. April 2013Bewerte hier nur die Multiplayer VersionGute Grafik selbst bei Mittelmaß PC und Mittelmaß Graka. Es macht schon Spaß, aber ich denke es ist nur ein kurzfristiges Vergnügen. Es wird alsbald langweilig, weil das strategische Element einfach wenig vorhanden ist. Man hat zwar Squads, aber irgendwie funzt es nicht. Man sieht sich nur zufällig, dann, wenn man bei jemanden im Squad spawnt. Die Suads sind auf 4 Mitglieder begrenzt, m.E. zu wenig. Andererseits wollte man es wohl ausgleichen, dass man nicht zu viel Auswahl zum spawnen hat, weil man ja bei jedem Mitglied spawnen kann. Aber irgendwie verliert man während des Spielens den Draht zu seinen Mitgliedern.Was absolut abtörnt ist im Vergleich zu BF2 die fehlende Orientierung durch die Map. Ich krieg jedes Mal die Krise, wenn ich meinen Spawn Punkt auswählen muss, weil es so verdammt "obskur" ist, so schlecht zu erkennen auf der Minimap , auch wo ein Kampf stattfindet - und finde es verkehrt, dass die Feinde fast nie sichtbar sind, auch wenn es "Reality" -Feeling gibt. Aber es ist es für mich ein Rätsel, ob eine Basis gerade angegriffen bzw. erobert wird. Es ist einfach zu obskur, zu undeutlich (Modeschnickschnack des Designs).Es gibt einige lobenswerte Neuerungen im Vergleich zu BF2 zB, so dass man zB bei jedem Squadmitglied spawnen kann. Und auch vor dem Spawn sieht, was dieser Spieler zu dem man spawnen könnte, sieht und macht.Spawnt man bei Basen, landet man oft weit ab vom Schuss. ÖDE! Ich will spielen nicht krabbeln und laufen.Trotz der guten Grafik und diesen Neuerungen kommt einfach kein echtes Spielgefühl auf. Wie schon anderswo gesagt, ist die Idee gut, aber die Umsetzung dürftig.Der kleine Pfeil, der die eigene Position anzeigt, ergibt ja keinen Sinn, die Ausrichtung wo man grad hinblickt, könnte in alle drei Richtungen sein. Die Orientierung im Raum oder auf der Karte ist umständlich. Das verwirrt, und man ist immer am prüfen, in welche Richtung blicke ich denn gerade, bewegt zB sich dann ein Stück - und man kann stattdessen danach suchen, dass irgendwo ein roter Pfeil für einen Feind oder rote Basis im Screen auftaucht, damit man wenigstens eine Orientierung hat.Reality-Hype hin oder her. Mir gefällt das mit der Minimalisten-Map jedenfalls nicht.Das Strategische Element kommt gerade wegen der Art der MAP so zu kurz.Auch die Tastaturbelegung lässt zu wünschen übrig. Aufgrund meiner Tastatur, wo ich mit Pfeiltasten navigiere/manövriere, setze ich die Resturntaste zwecks Nähe zur rechten Hand bei Shootern immer als Springen ein. Bei BC 2 funzt das nicht, weil da immer das Klassenauswahlmenü gezeigt wird. Oh mann. Obwohl ich dieses durch eine andere Taste belegt habe. Und es ist nirgends ersichtlich, diese Tastaturbelegung (Return=Klassenauswahl) zu ändern. Es ist festgelegt.Ich behelfe mir mit der rechten STRG Taste.Immer noch mangelhaft ist die Serversauswahl. Wieso das alles nicht rascher zu bedienen ist? Ein Rätsel. Wieso muss man erst drei manchmal fünf Klicks machen, um auf die Serverauswahl zu kommen? Ist doch logisch, dass man spielen will. Eine einfache Lösung wäre automatisch die Server für Multiplayer zu laden (wenn man einen Häkchen stzen könnte: Server automatisch in den Browser laden). Das ist für mich auch wieder ein Symptom, dass die Konzerne einfach nur Spiele rausbringen, die noch viele Unausgereiftheiten haben, und sich schon aufs nächste Spiel stürzen und dann bei Patches nur die nötigsten Änderungen vornehmen, weil sie keine Zeit für die Alten Spiele mehr haben. Es ist wirklich nur noch Geldmachen. Und BF3 plagt man sich mit unzumutbarer Ungewissheit, ob nicht doch aus Kopierschutzgründen eine Spyware installiert wird oder ähnliches.Irgendwie pingt es während dem Spielen bei den Servern. Selbst bei minimalen Grafikeinstellugen kommt alle halbe Minute ein Ruckler.Das bringt es nicht. mir ist auch aufgefallen, dass nach ein paar Stunden spielen durch die realistische "Hüpfbewegung" beim Laufen, also deieses leichte Wackeln des Screens, ich danach diesen Rythmus wirklich im Blut habe und dieses Hüpfen noch eine Zeit lang nachwirkt, als wäre ich in einer Disko gewesen. Auf BF2 bezogen gibt es dort dieses Wackeln nicht, was im Vergleich bei BF2 für mich angenehmer macht. Fazit: Die Laune zu spielen verbraucht sich schnell. Aber es ist schon ein nettes Spiel für zwischendurch. Glas Whiskey, hinlegen als Scharfschütze und snipen. Aber wenn ich ehrlich bin, BF2 gefällt mir immer noch am besten, trotz seiner Macken. Das war nicht so unausgereift, wie die Nachfolger, ist dauerhaft spielbar. Immer noch viele Spieler Online.Übrigens, um das Spiel "upzudaten" kann man auch manuell den Patch runterladen und installieren, das geht meist schneller. Es reicht dazu der letzte Patch, der enthält alle vorherigen Patches. Aktuell wäre das Patch 1.5. Bei google entsprechend eingeben: "Bad Company 2 patch" und man findet entsprechende (legale) Seiten.0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. 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Wikiloc | Leipziger Notenspur Trail Wandern (Die besten Wandern Routen in Germany → Sachsen → Leipzig ) Leipzig (Wandern) imfree Alle Rechte vorbehalten angezeigt 775 Mal, heruntergeladen 20 Mal Dies ist ein Stadtspaziergang wie auf dieser Website dargestellt: Die Leipziger Notenspur verbindet die wichtigsten Wohn- und Arbeitsstätten der Leipziger Komponisten mit einem sichtbaren Weg durch die Innenstadt. Der Trail ist 5,3 km lang und kann zu Fuß verfolgt werden. Ich bin den Weg gegangen und habe der Karte auf der Website gefolgt. Ich habe die ersten paar Wegpunkte nicht betreten und gegen Ende der Wanderung ein paar falsche Kurven genommen. Und mein GPS-Signal scheint von den Straßen zu springen, sieht ein wenig unberechenbar aus. Also ist jeder eingeladen, das nochmal zu tun und eine bessere Version hochzuladen! Das Leipziger Museum für Musikinstrumente befindet sich im Grassi-Museumskomplex und ist die größte Sammlung von Musikinstrumenten in Deutschland. Das Museum bietet Besuchern jeden Alters einen Einblick in die vielfältige Welt der Musikinstrumente, aber auch in das Handwerk und die künstlerischen und experimentellen Fähigkeiten der Instrumentenbauer seit dem 16. Jahrhundert. Das Museum wurde am 30. Mai 1929 eröffnet. Als Institut der Universität Leipzig dient es der Forschung und Wissenschaft dieser Institution und stellt seine Schätze der Öffentlichkeit aus. Das Museum für Musikinstrumente besitzt mehr als 5.000 Stücke. Das älteste noch erhaltene große Fortepiano der Welt aus dem Jahre 1726 ist ausgestellt, ebenso wie fünf weitere Beispiele des Werkes des Erfinders des Fortepiano, Bartolomeo Cristofori. Meisterwerke aus den Leipziger Werkstätten, Spuren des frühen Klavierbaus in Leipzig, eine Kinoregion, Musikmaschinen und Kuriositäten aller Art sind zu sehen. Ergänzt werden die Instrumente durch grafische Displays, 3D-Musikbeispiele, eine Hologramm-Installation und ein Klanglabor, das die Musikgeschichte multisensorisch lebendig werden lässt. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Alter John Cemetery, Foto: Werner Schneider Die ehrwürdigen Bäume, efeubewachsene Mauern, Statuen aus der Renaissance bis zum Jugendstil, Ziersäulen und Grabsteine ​​des Alten Johannisfriedhofs laden den Besucher ein, mehr als nur ein paar Minuten in diesem landschaftlichen Kleinod zu verweilen. Die Romantiker werden sicherlich zu jeder Jahreszeit vom ehemaligen Friedhof verzaubert. Herzog Georg verfügte 1536 die Weihe eines Friedhofs auf dem Friedhof; Heute ist es das älteste in Leipzig. Ein besonderes Highlight für Musikliebhaber ist die Grabstätte von Richard Wagners Mutter Johanna (1778-1848) und Schwester Rosalie (1803-37). Weitere interessante Gräber sind Thomaskantor (Thomaskantor) Christian Weinlig (1780-1842) - Pädagoge, Komponist und nicht zuletzt Lehrer Richard Wagners. Friedrich Rochlitz (1769-1842) spielt eine herausragende Rolle in der Geschichte der Musikliteratur, als Kritiker und Herausgeber der allgemein verbreiteten Musikzeitschrift Allgemeine Musikalische Zeitung. Hommage an Carl Friedrich Zöllner (1800-60), Komponist des unsterblichen Liedes Das Wandern ist des Müllers Lust mit seinem Grabstein, übertragen vom Neuen St. Johannis Friedhof. Die Durchsicht der Gräber vieler, vieler historischer Persönlichkeiten, darunter Schulleiter der Thomasschule, Philosophen, Museumsgründer, Dichter und Frauenrechtler, bietet einen faszinierenden Einblick in die Leipziger Vergangenheit. Der Alter Johannisfriedhof erstreckte sich ursprünglich über eine wesentlich größere Fläche als heute, einschließlich des heutigen Grassi-Museumskomplexes: der Friedhofsteil mit dem Grab Johann Sebastian Bachs. Robert Schumann führte die Klagen wegen mangelnder Identifizierung der genauen Ruhestätte des großen Meisters an. Dies wurde am Ende des 19. Jahrhunderts durch die Erweiterungsarbeiten an der Johanniskirche korrigiert; Bachs sterbliche Überreste wurden ausgegraben, identifiziert und in einer Gedenkgrabstätte wiedergefunden. Die Schäden an der Johanniskirche während des Zweiten Weltkrieges waren so gravierend, dass das Verlassen des Grabmals selbst so schwerwiegend war, dass man beschloss, Bachs sterbliche Überreste 1949 in seine letzte Ruhestätte, die Thomaskirche, zu verlegen. Standort: hinter dem Grassimuseum, Eingang über Täubchenweg oder Prager Straße Öffnungszeiten: täglich ab 10 Uhr; schließt von 16 bis 20 Uhr, je nach Jahreszeit Die "Wohnung im ersten Stock rechts" in diesem klassischen Haus wurde nach ihrer Hochzeit im September 1840 Sitz des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) und der Pianistin Clara Wieck (1819-1896) fruchtbare musikalische Zusammenarbeit begann, bis Ende 1844 bis nach Dresden fortdauernd. Robert komponierte seine Erste Symphonie (Frühling), den ersten Satz seines Klavierkonzertes in a-Moll, diverse Kammermusik- und Liederzyklen; Clara legte den Grundstein für ihre beeindruckende pianistische Fähigkeit. Die ersten beiden Kinder des Paares, Marie und Elise, wurden hier geboren. Prominente Gäste des Schumann-Hauses sind Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt, Hector Berlioz, Richard Wagner und Hans Christian Andersen. "Klärchen, ich habe dir gesagt, was von dir ich fürchte; jetzt sagst du mir, was von mir dir nicht gefällt. Ich will mich besser machen; hier meine Hand und ein Kuss auf dein Herz." (Robert zu Clara, 1840) Der erste Stock beherbergt heute einen Konzertsaal und eine Gedenkstätte für das Paar. Öffnungszeiten: Mittwoch-Freitag 14-17 Uhr, Samstag und Sonntag 10-17 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Internet: Robert und Clara Schumann Verein Leipzig Wikipedia: Robert Schumann | Clara Schumann Im Laufe des 19. Jahrhunderts avancierte Leipzig zu einer der führenden europäischen Musikmetropolen. Von großer Bedeutung für diese Entwicklung war die Anwesenheit einiger der bedeutendsten Fachverlage der Stadt in der Stadt. Die älteste dieser Institutionen, der wohl traditionsreichste Musikverlag der Welt, ist Breitkopf, 1719 von Bernhard Christoph Breitkopf gegründet. Gottfried Christoph Härtel übernahm 1795 den Verlag (mit dem Namen Breitkopf & Härtel) und knüpfte eine enge Zusammenarbeit ua mit Ludwig van Beethoven. Breitkopf & Härtel wurde zum vertrauten Herausgeber von vielen der Koryphäen der romantischen Epoche: zB Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Franz Liszt und Richard Wagner. Der Verlag CF Peters ist ebenfalls in Leipzig verwurzelt. 1800 von Franz Anton Hoffmeister und Ambrosius Kühnel als Bureau de Musique gegründet, veröffentlichte es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hochbedeutende Editionen von Werken JS Bachs. Edvard Grieg, der von 1858 bis 1862 am Leipziger Konservatorium studierte, wurde später von CF Peters tatkräftig gefördert. Die dritte bis heute erhaltene Institution ist der Friedrich Hofmeister Musikverlag aus dem Jahr 1807, benannt nach seinem Gründer. Hofmeister erlernte sein Handwerk bei Breitkopf & Härtel, bevor er Erfahrungen bei Kühnel und Hoffmeister's Bureau de Musique sammelte. Nach Gründung seiner eigenen Firma veröffentlichte er frühe Werke von Robert Schumann und Clara Wieck, sowie die Produktion weniger bekannter Komponisten wie Ignaz Moscheles und Heinrich Marschner. Neben diesen drei Hauptdarstellern der Branche waren zahlreiche andere Institutionen, die eine aktive Rolle in der Entwicklung des Musikverlags spielten, bis ins 20. Jahrhundert in Leipzig ansässig. Das Grafische Viertel wurde durch den Bombenangriff auf Leipzig im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Beginn der sozialistischen Ära in Ostdeutschland im Jahr 1949 führte in der Folge zur Abwanderung zahlreicher Verleger in den Westen. Das heutige Leipzig beherbergt die Flügel von Breitkopf & Härtel und CF Peters; der Hofmeister Verlag ist vollständig an den Ort seiner Gründung zurückgekehrt. Internet: Breitkopf & Härtel Musikverlag | Friedrich Hofmeister Musikverlag | CF Peters Musikverlag Richard Wagner, der berühmteste aller in Leipzig geborenen Komponisten, erblickte am 22. Mai 1813 im Gasthaus Zum roten und weißen Löwen auf der Brühlstraße das Licht der Welt. Er wurde anschließend am 16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Im Jahr 1886 musste Wagners Geburtshaus Platz machen für die Entwicklung auf dem Gelände. Andere Häuser, in denen die Familie Wagner lebte, wurden entweder 1886 abgerissen oder bei den Bombenangriffen 1943-44 zerstört. Ein erhaltenes Gebäude von Interesse ist das Königshaus auf der Südseite des Marktplatzes, der Wohnsitz von Richards Onkel, dem Philologen und Gelehrten Adolf Wagner. Für den jungen Richard erwies sich Adolf, ein Bekannter Goethes, Schillers, ETA Hoffmanns, Ludwig Tiecks und anderer Lyriker als eine Quelle literarischer Reize. Überliefert ist auch die Alte Niklaischule, an der Wagner von 1828 bis 1830 eingeschrieben war. Wagners nächste Schule, die Alte Thomassschule, musste leider 1902 wegen der "Neuen Schule" abgerissen werden verfallener Zustand. Wagner erhielt Kompositionsunterricht vom Thomaskantor Theodor Weinlig in der Kantorwohnung der Schule von 1831 bis 1832. Viele Erfahrungen und Begegnungen, die für die Entwicklung des jungen Wagners entscheidend waren, fanden im Alten Gewandhaus in der Universitätsstraße statt; hier dirigierte er am 1. November 1862 die Ouvertüre zu den Meistersingern von Nürnberg. Ende des 19. Jahrhunderts wurde auch dieser Ort neu gestaltet. Einen ähnlich entscheidenden Einfluss hatten die Opernaufführungen, an denen Richard Wagner während seiner Jugendzeit im Alten Theater (am heutigen Richard-Wagner-Platz bis zu seiner Zerstörung durch Bombenangriffe am 4. Dezember 1943) teilnahm. Nach seinem Abschied von Leipzig im Jahr 1834 war Wagner ein gern gesehener Gast im Hause Robert und Clara Schumanns bei Besuchen in seiner Heimatstadt. Der Nachfolger der Schumanns in der Wohnung in der heutigen Inselstraße war Wagners Halbschwester Cäcilie, die Frau Eduard Avenarius; das Schumann-Haus blieb also auch nach der Abreise des berühmten Paares Wagners Anlaufstelle. Oper, Foto: A. Schmidt Die Oper Leipzig kann auf eine fast 320-jährige Tradition zurückblicken. Das erste Opernhaus der Stadt, das 1693 in der Brühlstraße eröffnet wurde, folgte den Häusern in Venedig und Hamburg als drittes städtisches Musiktheater in Europa. Die erste Zusammenarbeit zwischen der Oper und den Musikern des Großen Konzerts (später Gewandhausorchester) fand 1766 statt. Im gleichen Jahr wurde das Komödienhaus eingeweiht, das später als Altes Theater (Altes Theater) bekannt wurde. Für ein gutes Jahrhundert hat dieses Theater einen enormen Beitrag zur Entwicklung der deutschen Operntradition geleistet (siehe Notenbogen-Station 2). Mit der Eröffnung des Neuen Theaters am Augustusplatz 1868 erhielten die Leipziger Opern- und Theaterhäuser ein neues Zuhause. Ab diesem Zeitpunkt legte die Oper Leipzig neben dem Standardrepertoire von Mozart, Weber und Gluck großen Wert auf die Aufführung des Opernschaffens des berühmten Sohnes der Stadt, Richard Wagner. Die Uraufführung von Wagners Ring-Trilogie vor Bayreuth fand 1878 in Leipzig statt. Die Liste der weltberühmten Dirigenten, die bis 1890 eine Stelle am Opernhaus annahmen, umfasst Artur Seidl, Arthur Nikisch und Gustav Mahler. Die 1920er Jahre waren durch das besondere Engagement der Oper für die Produktion des zeitgenössischen Repertoires gekennzeichnet. Von den zahlreichen Opern-Uraufführungen, die in Leipzig stattfinden, ist Kurt Weill und Berthold Brechts "Der Aufstieg und Fall von Mahagonny", der 1930 uraufgeführt wurde, von besonderer Bedeutung. Nach der Zerstörung des Neuen Theaters im Jahr 1943 sollte Leipzig bis 1956 warten, um mit dem Bau eines neuen Hauses zu beginnen. An der gleichen Stelle errichtet, ist das neue Gebäude eine architektonische Hommage an das Neue Theater mit seinen spätklassischen Elementen. Die Fertigstellung des Opernhauses wurde 1960 mit einer Inszenierung von Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Joachim Herz gefeiert. In den folgenden Jahrzehnten hielt die Oper Leipzig die traditionelle Betonung der Opernproduktion Wagners sowie die Wiederaufnahme vernachlässigter Werke früherer Zeiten im Repertoire. Udo Zimmermann übernahm 1990 die Leitung der Oper Leipzig und steuerte neue Höhen. Im Jahr 1991 brachte Zimmermann Uwe Scholz als Ballettdirektor und Chefchoreograf in die Oper, was zur Gründung des Leipziger Balletts als eines der führenden Unternehmen in Deutschland führen sollte. Henri Maier folgte 2001 Zimmermann und eröffnete die Oper Leipzig für Bereiche des Opernrepertoires, die bis dahin in der Stadt unbekannt waren, zB Die Verdammung von Faust und Die Trojaner von Berlioz. Maier verließ 2007 die Oper Leipzig; Ein Jahr später wurde Peter Konwitschny zum Chief Stage Director ernannt. Konwitschny tritt für eine besonders lebendige Annäherung an die Musiktheaterproduktion ein, ein Repertoire, das alle Opernepochen vom Barock bis zur Gegenwart und die Förderung junger Regisseure umfasst. Die Foyers und das Auditorium des Opernhauses wurden 2007 nach den Vorgaben des denkmalgeschützten Gebäudes renoviert. Das Theater hat jetzt eine Kapazität von 1267. Die Oper Leipzig, bestehend aus dem Ensemble von Solisten, dem Chor und dem Leipziger Ballett, umfasst auch die Musikalische Komödie, die Operette und Musicals in einem eigenen Theater in Lindenau im Westen der Stadt. Die Leipziger Oper zeigt pro Saison etwa 300 Vorstellungen. Richard Wagner war von 1828 bis 1830 an der Nikolaischule eingeschrieben - eine der wenigen erhaltenen authentischen Wagner-Locations in Leipzig. Wagner war sicherlich kein Musterschüler, wie er in seiner Autobiographie erzählt: "Der Niedergang meines Studiums und meine vollendete Abweichung vom Weg einer gut regulierten Ausbildung begannen am ersten Schultag; die Arroganz der Schulpedantie könnte durchaus schuld sein." Zu dieser Zeit bot die Thomassschule keine echte Alternative zu Wagner: "... die Nikolaischule genossen damals einen wesentlich besseren Ruf als ihre Schwester; ich musste einfach dort aufgenommen werden." Entsprechend seinen "phantastischen Tendenzen" widmete er sich jedoch nicht seinen Studien und konzentrierte sich lieber auf den Fortgang seines lyrischen Dramas Leubald und Adelaide. Später schrieb Wagner die Prioritäten seiner Jugend und schrieb: "Die Vernachlässigung meiner schulischen Arbeit erreichte ein solches Ausmaß, dass sie unweigerlich zu unserer Abschiedsgesellschaft führte." Vermutlich mehr Inhalt in ihren Studien an der Nikolaischule waren Gottfried Wilhelm Leibniz, Christian Thomasius und Johann Gottfried Seume. Die Nikolaischule beschäftigte auch Kantoren, die offiziell den Thomaskantoren gleichgestellt waren. Aufgrund der starken wissenschaftlichen Voreingenommenheit des Lehrplans der Nikolaischule konnten sie jedoch nicht mit ihren Kollegen von St. Thomas konkurrieren und blieben weitgehend ohne Einfluss auf das Musikleben der Stadt. Das Gebäude der Nikolaischule beherbergte die Schule von ihrer Gründung im Jahr 1512, die diesem Zweck bis 1872 diente. Nach langen Jahren der allmählichen Verschlechterung wurde das verlassene Gebäude schließlich von 1991 bis 1994 restauriert. Die spätgotische Nikolaikirche, deren Inneres im Jahre 1790 klassizisiert wurde, ist eine der beiden erhaltenen Kirchen in Leipzig, für deren geistliche Musik Johann Sebastian Bach verantwortlich war. Bach begann seine Tätigkeit in der Nikolaikirche am 30. Mai 1723 mit der Leitung einer Kantate im Dienst. Die Musik der Nikolaikirche war lange eng mit der der Thomaskirche verbunden. Obwohl die Nikolaikirche die Hauptpfarrkirche von Leipzig war, beschäftigte sie nur einen Organisten, keinen Kantor. Bachs Stellung als Thomaskantor (Kantor von St. Thomas) und die Dirigentenmusiken der Stadt erforderten von ihm, den musikalischen Beitrag zum Gottesdienst in allen vier Leipziger Hauptkirchen zu organisieren: Nikolaikirche, Thomaskirche, Neue Kirche St. Matthäi (Neue Kirche St. Matthäi ) und Peterskirche. Tatsächlich war die Nikolaikirche der Schauplatz für mehr Kantatenaufführungen unter Bachs Leitung als irgendeine der anderen Kirchen. Darüber hinaus erlebte die Nikolaikirche die Uraufführung von zwei der größten Meisterwerke Bachs: die Passion von Johannes 1724 und das Weihnachtsoratorium über die Festtage 1734/35. Von den vor Bachs Zeit bei der Nikolaikirche angestellten Organisten sind zwei besonders hervorzuheben: Johann Rosenmüller (1619-1684) und Adam Krieger (1634-1666). Die heutige Orgel basiert auf dem 1862 von Friedrich Ladegast erbauten Instrument, das maßgeblich an der Neigung zu einer eher romantischen Interpretation von Bachs Orgelwerken in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beteiligt war. Die Ladegast-Orgel wurde in den Jahren 1902-03 von der Firma Frankfurt-an-der-Oder, Wilhelm Sauer, erweitert. Das 2002-2003 von Hermann Eule in Bautzen gebaute neue Instrument basiert auf dem Original und integriert viel von der vorhandenen historischen Substanz. Als Ergebnis der "Gebete für den Frieden", die heute jeden Montag um 17 Uhr gehalten werden, wurde die Nikolaikirche 1989 zum Ursprung der Friedlichen Revolution und später zum Symbol der deutschen Wiedervereinigung. Leipzigs Altes Rathaus beherbergt zahlreiche wertvolle Relikte der Musikgeschichte der Stadt. Johann Sebastian Bach, wahrscheinlich der prominenteste Mensch, der jemals das Alte Rathaus betreten hatte, unterzeichnete im Mai 1723 seinen Bürgervertrag als Thomaskantor (Kantor der Thomaskirche) und Dirigentenmusiken im Ratssaal. Der an die Kammer angrenzende Raum ist Bachs Erinnerung gewidmet. Das einzige authentische Porträt des berühmtesten Musikers unserer Stadt (von Elias Gottlob Haussmann, 1746) ist ebenso ausgestellt wie eine Originalhandschrift in Bachs Hand. Der nächste Raum ist der Leipziger Musiktradition gewidmet: Kirchenmusik vor Bachs Zeit, bürgerliche Musik, besonders Johann Gottfried Reiche, und die Frühgeschichte des Gewandhauses. Zu den Raritäten gehören die Stiftung Charta der Gewandhauskonzerte von 1781, ein Modell des ersten Gewandhauses im Maßstab 1:25 und der Dirigentenstand aus dem alten Konzertsaal. Neben dem Gewandhauskapellmeister von Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke war dieser Stand der Dirigenten von Wolfgang Amadeus Mozart (1789), Muzio Clementi (1812), Carl Maria von Weber (1813), Johann Strauß (1834), Robert Schumann (1853) ), Franz Liszt (1857), Johannes Brahms (1860) und Richard Wagner (1862). Das Porträt von Leipzigs berühmtestem bürgerlichen Musiker Johann Gottfried Reiche ist ebenfalls das Werk von Haussmann, das um 1726 entstanden ist. Eine Replik der Trompete von Reiche im Gemälde ist zusammen mit anderen historischen Blechblasinstrumenten zu sehen. Auf der Nordseite des Festsaales befindet sich der Pfeiferstuhl, der so alt ist wie das Alte Rathaus (1556). Die sogenannten Stadtpfeifer spielten von diesem nun öffentlich zugänglichen Balkon zu festlichen Anlässen. Die Musikstadt Leipzig von Mendelssohn bis heute wird im Rahmen der Dauerausstellung "Moderne Zeiten" der Stadtgeschichte gefeiert. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag, 10-18 Uhr; Sonderregelungen an Feiertagen Obwohl Ludwig van Beethoven nur einmal in seinem Leben in Leipzig war (als junger, ehrgeiziger Pianist und Komponist), hatte er eine enge Beziehung zur Stadt. Ein erheblicher Teil seiner Werke wurde in Leipzig veröffentlicht, zuerst vom Bureau de Musique (später CF Peters), dann vom weltweit längsten Musikverlag Breitkopf & Härtel (siehe Notenspur-Station 8). Härtel wandte sich 1801 an Beethoven und bot an, die erste Ausgabe der neuen Werke des vielversprechenden Komponisten zu veröffentlichen. Gelegentliche Zusammenarbeit zwischen den beiden begann 1802, was dazu führte, dass Breitkopf & Härtel von 1808 bis 1812 Beethovens Hauptverleger war. Zu den Erstausgaben von Beethoven in diesem Jahrzehnt gehören die Fünfte und Sechste (Pastoral) -Symphonien, die Oper Leonore (später umbenannt in Fidelio), das Fünfte Klavierkonzert (Kaiser) und die Schauspielmusik zu Goethes Egmont. Drei von Beethovens Werken wurden in Leipzig uraufgeführt: eine Sopranarie im Alten Theater (siehe Notenbogen Station 2) im November 1796, das Tripelkonzert im Februar 1808 und das Fünfte Klavierkonzert im November 1811, beide im ersten Gewandhaus (vgl Notenspur Station 21.) Da der Hauptsitz von Breitkopf & Härtel im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, ehrt die Notenspur Beethoven mit einem künstlerischen Ort: dem Museum der bildenden Künste. Das ist nicht so unrealistisch, wie man meinen könnte, denn die Galerie besitzt eines der berühmtesten musikalisch relevanten Kunstwerke der Welt: Klingers Beethoven. Max Klinger arbeitete von 1885 bis 1902 an seinem 3,1 m hohen Meisterwerk. Als eines der besten Beispiele für die Symbolik der Kunst vereint die Skulptur Elemente der Antike und des Christentums. Beethoven wird als Musiktitan dargestellt, zu dem sogar der Adler ehrfürchtig aufblickt. Er blickt in die Ferne (die Zukunft?), Undurchdringlich und unerschrocken, vertraut nur seiner eigenen Inspiration. Das Museum verfügt über ein umfangreiches Angebot an musischen Werken - ein kleines Wunder in Leipzig. Max Klingers Zyklus Brahms-Fantasie sowie seine Skizzen für ein geplantes Denkmal für Wagner (siehe Notenrad Station 6) sind im Besitz des Museums, ebenso das Gemälde Die Toteninsel von Arnold Böcklin (1827-1901), Inspirationsquelle für Tondichtungen von Max Reger und Sergej Rachmaninow. Wie es im Zentrum von Leipzig häufig der Fall ist, hat der Standort des Museums eine starke musikalische Verbindung: Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg stand das Zimmermannsche Kaffeehaus nur wenige Meter entfernt. In diesem Café fanden die regelmäßigen Konzerte des Collegium musicum statt, das nach seiner Gründung durch Georg Philipp Telemann im Jahr 1703 von Johann Sebastian Bach von 1729 bis mindestens 1741 geleitet wurde. Veranda des Hôtel de Saxe; Autogramm von WA Mozarts Requiem Die barocke Vorhalle der Klostergasse 9 steht heute als Erinnerung an das Hôtel de Saxe, das viele berühmte Besucher der Stadt beherbergte. Es ist nicht bekannt, ob Wolfgang Amadeus Mozart persönlich das Hotel während seines Aufenthaltes in Leipzig 1789 bevormundet hat; Seine Witwe Constanze war jedoch ein Gast, als sie 1796 mit der Partitur des Requiems ihres verstorbenen Gatten in die Stadt reiste und im April desselben Jahres ihre Leipziger Premiere feierte. Frédéric Chopin war am 27. September 1835 im Hotel. Neben seiner Hauptfunktion war das Hôtel de Saxe auch ein beliebter Ort für alle Arten von Veranstaltungen und Veranstaltungen. Der Festsaal diente während des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts als Konzertsaal. Neben der Ausstattung der Leipziger Konzertveranstalter und Musikgesellschaften zog das Hotel viele Touring-Virtuosen an. Das Collegium musicum unter der Leitung des Unversitätsmusikdirektors, Johann Gottlieb Görner (das konkurrierende Ensemble zu Bachs eigenem Collegium musicum), residierte im Konzertsaal des Hotels. Johann Adam Hiller inszenierte hier im Sommer 1787 seine Sommerkonzerte, und 1791 wählte der preußische Hofkomponist Carl Stamitz das Hotel für seine Musikalische Akademie. Die Konzertsaison des Hôtel de Saxe 1809/10 war für Leipziger Musikfreunde ein Novum: die ersten öffentlichen Streichquartettkonzerte der Stadt. Das ansässige Ensemble war das 1808 gegründete Gewandhaus-Quartett, das älteste Quartett der Welt. Das Hotel sollte ein Jahrhundert später im Jahr 1909 schließen. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude schließlich 1968 abgerissen. Das heutige Gebäude auf dem Gelände stammt aus dem Jahr 1977, in dem die unvollständige Nachbildung des ursprünglichen Barocks Veranda wurde später eingestellt. Eine Gedenktafel erinnert an die historische Bedeutung des ehemaligen Hotels. Die Thomaskirche ist das wahre Tor zur Musikstadt Leipzig. Im Jahr 1212 war die Gründung der Augustiner-Chorherren in Leipzig gleichzeitig die Geburt des Thomanerchors. In den ersten Jahrhunderten der Chorgeschichte beschränkte sich die Musik in der Thomaskirche auf die musikalische Begleitung der Liturgie in der Messe. Mit dem Beginn der Reformation in Sachsen im Jahr 1539 sollte jedoch eine neue Ära der Kirchenmusik eingeläutet werden. Musik wurde nun als ein integraler Bestandteil der Verkündigung im Gottesdienst geschätzt, was einen wesentlich größeren Beitrag des Thomanerchors erforderte und die Komposition einer beträchtlichen Menge neuer geistlicher Musik vom jeweiligen Kantor verlangte. Dies war der Beginn der goldenen Epoche der Thomaskirche, ihrer Schule und ihres Chors. Nachdem er 1543 die Verantwortung für die Thomasschule und den Thomanerchor übernommen hatte, gelang es dem Stadtrat, eine lange Reihe prominenter Komponisten in das Amt des Thomaskantors (Thomaskantor) wie Sethus Calvisius, Johann Hermann Schein, Johann Kuhnau, Johann Sebastian zu berufen Bach, Friedrich Doles, Johann Adam Hiller, Moritz Hauptmann, Theodor Weinlig und Gustav Schreck. Besonders hervorzuheben unter den Kantoren des 20. Jahrhunderts sind Karl Straube, Günther Ramin und Kurt Thomas. Die Thomaskirche bildet den Mittelpunkt des jährlichen Bachfestes in Leipzig, das Musiker und Musikliebhaber aus aller Welt anzieht. Neben den Werken von Bach ist die Kirche auch Gastgeber für die Aufführung von Musik aller Epochen, Woche für Woche, in dem Kontext, für den sie geschaffen wurde: zur Ehre Gottes. Das Erste Gewandhaus wurde im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts errichtet. Das zweiflügelige Gebäude stand in Gewandgäßchen und Universitätsstraße. Das Gewandhaus fungierte sowohl als Zunfthaus der Textilkaufleute als auch als Waffenarsenal: Im Erdgeschoss des Flügels der Universitätsstraße befand sich die Waffenkammer der Stadt. 1711 besetzte die Stadtbibliothek die Stockwerke über der Waffenkammer, bevor fünfzig Jahre später im Gewandgäßchen-Flügel entsprechende Unterkünfte zur Verfügung gestellt wurden. Der von der Bibliothek geräumte Raum wurde dann auf Initiative des Stadtrates zum ersten echten Konzertsaal Leipzigs umgebaut. Die Halle wurde im November 1781 eröffnet und beherbergte seit 1743 die Abonnement-Orchesterkonzerte, die in Leipzig stattfanden. Die Konzertreihe wurde bald Gewandhauskonzerte; das ansässige Orchester erwarb ebenfalls den Namen Gewandhausorchester. Der Konzertsaal, der ganz aus Holz gebaut war und den zweiten und obersten Stock des Waffenhauses einnahm, war, ähnlich wie eine Geige in seinem Koffer, eine riesige Resonanzkammer - quasi ein Instrument für sich. Die 500 Konzertbesucher in der Halle waren Zeuge von Mozarts einzigem Konzert in Leipzig (1789), Clara Wiecks öffentlichem Debüt (1828) und der Uraufführung vieler Werke, die sich seitdem im klassischen Standardrepertoire der Welt etabliert haben: Beethovens Triple Concerto und Fifth Piano Concerto (Kaiser), Schuberts C-Dur-Symphonie (The Great), Mendelssohns Dritte Symphonie (Scottish) und Violinkonzert, Schumanns Erste Symphonie (Frühling), Wagners Vorspiel zu den Meistersingern von Nürnberg und Brahms 'Violinkonzert. Dem Ersten Gewandhaus gelang es, neben den regelmäßigen Konzerten unter der Leitung des Gewandhauskapellmeisters von Johann Adam Hiller über Felix Mendelssohn Bartholdy bis Carl Reinecke viele Komponisten nach Leipzig zu holen, um dort eigene Werke zu dirigieren. Trotz mehrerer Maßnahmen zur Erhöhung der Hallenkapazität über die Jahre konnte die öffentliche Nachfrage schließlich nicht mehr befriedigt werden. Um 1865 begannen ernsthafte Überlegungen zum Bau eines neuen Konzerthauses. Das Management des Gewandhauses hoffte, einen geeigneten Standort direkt in der Innenstadt zu finden, während die Stadtverwaltung den Bau der Halle in Richtung des Stadtrands von Leipzig bevorzugte, um so den Beginn einer ganz neuen Nachbarschaft zu fördern. Und so stellte sich heraus: Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit leitete die Einweihung des Neuen Gewandhauses im Dezember 1884 die Entwicklung des Musikviertels ein. Das Neue Gewandhaus (heute bekannt als zweites Gewandhaus) fiel im Zweiten Weltkrieg der Bombardierung von Leipzig zum Opfer. Die Gewandhauskonzerte fanden anschließend im Zoo in der Kongresshalle statt, bis sich das Gewandhausorchester 1981 im neuen Gewandhaus am Augustusplatz niederließ (siehe Notenspur Station 1). Das erste Gewandhaus wurde 1894 abgerissen und durch ein neues Gebäude für Leipziger Messen, das Städtische Kaufhaus, ersetzt. Durch das neue Vermarktungskonzept der "erzwungenen Schaltung", das nur noch das Verlassen des Gebäudes durch die gesamte Ausstellung gewährleisten konnte, war das Städtische Kaufhaus ein starker Katalysator für den Erfolg der Leipziger Messen. Diese Seite kann zweifellos ihren Anspruch auf einen auffälligen Platz sowohl in der Musik- als auch in der Handelsgeschichte geltend machen. Hallo, hat dieses interessante Route Leipziger Notenspur https://de.wikiloc.com/routen-wandern/leipziger-notenspur-15938044 Beste Grüße, Wikiloc - Trails der Welt Ich unternahm diesen Trail mit imfree Bitte imfree dich als Begleiter zu diesem Trail hinzuzufügen Folge imfree und entdecke neue Trails!
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Design Sessel Wien | Gastro Stuhl Aus Stahlblech Im Industrial Design Stapelbar Dl Factory Ii Black Archaized Retro Industrial Stühle Stahlblech Design Sessel Wien Design Sessel Wien , Original wittmann josef hoffmann kubus designer sessel, Designer sessel wien, Designer sessel wien, Interior design addict interior design addict los 082452, Austria thonet nr 20 chair 1875 gebrüder thonet wien, Thonet sessel nr 29 14 ca 1881 1887 thonet chair design, Walter knoll fk sessel grünbeck einrichtungen wien, Design mobel wien art deco sessel frankreich 30er jahre, Eoos design. Designer Sessel Wien Interior Design Addict Interior Design Addict Los 082452 Austria Thonet Nr 20 Chair 1875 Gebrüder Thonet Wien Design Sessel Wien Gastro Stuhl Aus Stahlblech Im Industrial Design Stapelbar Dl Factory Ii Black Archaized Retro Industrial Stühle Stahlblech thonet sessel nr 29 14 ca 1881 1887 thonet chair design walter knoll fk sessel grünbeck einrichtungen wien design mobel wien art deco sessel frankreich 30er jahre eoos design design ist poesie im alltag streifzug media stuhl kollektion vienna by colé italian design label wohndesign maierhofer moderne einrichtungen designer sessel wien wiener stuhl gebrüder thonet vienna neunundneun zig sessel museumsquartier wien grandioses design tolle lage motel one wien staatsoper designer sessel wien stuhl rocco von nativo designer möbel Österreich lounge sessel style white bei nativo möbel wien günstig kaufen designer sessel wien designer sessel archive lifestyle interior blog aus wien kff maverick grünbeck einrichtungen wien otto wagner 1841 wien 1918 zwei sessel entwurf 1902 für roolf dotty sessel m xl mÖbelwerk wien thonet design presse pinakothek der moderne atelier wanderlust vintage interiors redesigned wien thonet sessel nr 3 ca 1860 thonet kohn wien in 2019 design mobel wien kellerwerk upcycling möbel creme guides thonet und das wiener kaffeehaus wien jetzt für immer sessel wien ii schlafsofa und bettanlage canapé objekt kg interior design einrichtungsberatung 1050 wien wien kipper mit 2 sessel adea tao chair scandinavian design house wien samt sessel für dein wohnzimmer online kaufen 1000 x tische stühle europas größte sesselgalerie in thonet wikipedia design retro esszimmer stühle sessel ikeastil ergonomischer sessel bqdd chefsessel kings weiss anthrazit lounge sessel style white bei nativo möbel wien günstig kaufen designer sessel wien sessel chairs posts tagged as werknussbaumer picdeer aktuelle möbel ausstellung im schauraum mood wien thonet design presse pinakothek der moderne mein 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walter knoll 369 sessel grünbeck einrichtungen wien uliss designermöbel tische stühle polstermöbel designerin india mahdavi esszimmerstuhl wien two tone esstisch mit 6 sessel design kohn moser sessel von um 1905 jugendstil wien thonet moods stuhl 101 mÖbelwerk wien trend upcycling kreative aus wien machen aus müll design gastro möbel hotelmöbel indoor outdoor dublino posts tagged as werknussbaumer picdeer peacock lounge cane line walli gartenmöbel online shop aktuelle möbel ausstellung im schauraum mood wien wohnspion stuhl moritz leder sessel mit hocker wien mit wien sessel für ikea 1050 armlehnebezug in henriksdal stuhl design design stuhl stuhl sale design stuhl design couchgarnitur 2 sitzer 3 sitzer sessel modell wien möbel elegante stühle aus samt in vielen farben online shoppen medienbild kuechenplaner 650 366 csm kff arva lounge gebrauchte büromöbel wien gebrauchte schreibtische sessel tische schränke bene hali neudörfler hotels wien motel one günstiges design hotel wien stuhl 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Objekt Kg Adea Tao Chair Scandinavian Design House Wien 1000 X Tische Stühle Europas Größte Sesselgalerie In Ergonomischer Sessel Bqdd Chefsessel Kings Weiss Anthrazit Sessel Chairs Posts Tagged As Werknussbaumer Picdeer Aktuelle Möbel Ausstellung Im Schauraum Mood Wien Antiquitäten Sessel Antiquitäten Stühle Antiquitäten Wien Zeitgenössische Sessel Von Colé Walnuss Stroh Rotes Sitzpolster Muuto Scandinavian Design House Wien Sessel Modell Wien Ii Sessel Modell Sussex Canapé Objekt Kg Designerin India Mahdavi Esstisch Mit 6 Sessel Moods Stuhl 101 MÖbelwerk Wien Trend Upcycling Kreative Aus Wien Machen Aus Müll Design Mit Wien Sessel Für Ikea 1050 Armlehnebezug In Henriksdal Stuhl Design Design Stuhl Stuhl Sale Design Stuhl Design Medienbild Kuechenplaner 650 366 Csm Kff Arva Lounge Stuhl Wien Free Polster Fr Stuhl Wien With Stuhl Wien Eine Design Zeitreise Dorotheum Kunst Blog The World S Best Photos Of Bank And Sessel Flickr Hive Mind Vermietung Shambhala Meditationszentrum Wien Rolf 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Canapés Duvivier Destockage 2017 Tabouret Reglable Fly Sekretär Weiß Modern Weiße Bettwäsche Kaufen Vasque Ikea Fond De Hotte En Verre Trempé Sur Mesure Rollcontainer Kunststoff Obi Meuble Calao Chambre Des Metier Bobigny Cheminées L Art Du Feu Mezzavia Arbeitsplatte Küche 120 Tief Bureau Pour Fille Ikea Sessel Blau Ikea House 24 Schlafzimmer Streichen Ideen Streifen Vlet Kleine Küche Jugendzimmer Begehbarer Kleiderschrank Fachpraktiker Küche Stellenangebote Comment Enlever De La Moisissure Sur Un Matelas Günstige Schaukelstühle Kaminofen »paris« Sandstein 6 Kw Panoramasichtscheibe Fireplace Revetement Adhesif Pour Meuble Cuisine Sideboard Eiche Hell Landhausstil Couchtisch Nussbaum Darkwood Wasserhahn Küche Franke Massivholzbett Gezinkt Kleine Dachgeschoss Küche Einrichten Badezimmer Schrank Kleben Schlafzimmer Ideen Himmelbett Wasserhahn Küche Läuft Aus Leroy Merlin Pare Vapeur Sockelschubladen Küche Ikea Home Bank Vancouver Tabourets De Bar Confortables Idee Deco Pour Wc Küche Renovieren Wände Wandgestaltung Schlafzimmer Mediterran Poubelle Tourcoing Möbel Arena Sofa Sessel Aufstehhilfe Xxl Kleine Küche Wie Planen Kamin Einsatz Eck Led Leiste Küche Unterbau Mosaik Fliesen Küchenrückwand Salon Du Camping Car Couch Mit Recamiere Castorama Robinet Lavabo Robas Lund Couchtisch Ida Otto Spritzschutz Küche Schiebegardinen Set Küche Ikea Schlafzimmerschrank Landhausstil Sessel Hohe Armlehne Kamineinsätze Wasserführend Test Große Runde Teppiche Individueller Couchtisch Feng Shui Wohn Und Schlafzimmer Schlafzimmer Online Einrichten Fauteuils De Sede Ethanol Kamine Selber Bauen Runde Teppiche Hamburg Relaxliege Verstellbar Obi übertopf Schlafsofas Mit Bettkasten Leder Ethanol Kamin Vor Und Nachteile Bad Garnitur Bettwäsche Mikrofaser Nicky 155x220 Schutzhülle Gartentisch 200x100 Runde Teppiche Für Draussen Gartenbank Metall 3 Sitzer Vorhänge Schlafzimmer Verdunkeln Stoffe 24 Schmales Schuhregal Vorhangschienen Alu 2-läufig Diele Flur Kolonial Esstische Antike Esszimmer Möbel Dermato Salon De Provence Kettler Rimini Regal Buche Hell Ebay Kleinanzeigen Erfurt Küchen Lowboard Kirsche Logiciel Pour Faire Plan Maison Kommode Möbel Rogg Komplett Schlafzimmer Mit Matratzen Kinderbett 70x160 Copyright © Gastro Stuhl Aus Stahlblech Im Industrial Design Stapelbar Dl Factory Ii Black Archaized Retro Industrial Stühle Stahlblech
de
q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" 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align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"auflieger \/ anh\u00e4nger\">Auflieger \/ Anh\u00e4nger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=6&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"industriemaschinen\">Industriemaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=9&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"recycling- \/ aufbereitungsanlagen\">Recycling- \/ Aufbereitungsanlagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Duravit Whirlwanne 2x3 2000x1000mm Einbauversion, Combi L 38, weiss ToolTeam 7,10E+14 4021534268069 4021534268069 Handwerkzeuge Handwerkzeuge Abisolierwerkzeuge Arbeitsleuchten & Lampen Bau-Werkzeuge Beitel & Stecheisen Brech- und Hebelwerkzeuge Bürsten, Besen, Reinigung Elektronikwerkzeug Fahrrad-Werkzeuge Feilen, Raspel, Hobel Gewindebohrer & Schneideisen Handbetriebene Geräte Spiegel & Magnetwerkzeug Installation & Sanitär Zangen & Pinzetten Klemm- & Spannwerkzeuge KFZ & NFZ-Werkzeug Markier- & Messtechnik Montagewerkzeuge, Auszieher, Abzieher Präzisionswerkzeuge Pump-, Press- & Schmiergeräte Sägen & Zubehör Schlagwerkzeuge Schneidwerkzeuge Schraubstöcke & Zubehör Schraubwerkzeuge Senker, Entgrater & Schaber Splintentreiber, Körner & Meißel Stanz- & Stempelwerkzeuge Verbindungstechnik Werkzeugsätze & Sortimente Werkzeugaufbewahrung Werkzeugaufbewahrung Aufbewahrungskisten & -truhen Bohrerständer Magnetleisten Magnetschalen Mobile Aufbewahrung Nussleisten Ordnungssysteme Werkzeug-Gürteltaschen Werkzeugkästen & -boxen Werkzeug-Organizer Werkzeugrucksäcke Werkzeugschränke Werkzeugtaschen & -koffer Haken Spannteile & Schnellspanner Stahlböden & Steckleisten Werkzeughalter Werkzeugklemmen Werkzeugschalen Pneumatik & Hydraulik Pneumatik & Hydraulik Bauteile Druckluftmaschinen Druckluftwerkzeuge Elektronik Fittings Industrie-Stoßdämpfer Kompressoren Vakuumtechnik Mess- & Prüftechnik Mess- & Prüftechnik Analoge Messhilfen Anreißer, Reißnadeln, Zirkel Aufkleber und Kennzeichner Beleuchtungseinheiten Dickenmessgeräte Elektrizitätsmesser Entfernungsmesser Feuchtigkeitsmesser Fühlhebelmessgeräte Gaslecksuchgeräte Höhenmessgeräte Infrarot- & Wärmebildtechnik Isolationswiderstandsmessgeräte Kraftmesser Längenmesser Lehren Lupen und Mikroskope Markierer und Kennzeichner Messräder Messschieber Messschrauben Messuhren Nivelliergeräte & Lasermessung Präzisionsschraubstöcke Rauheitsmessgeräte Richtscheite & Richtlatten Schallpegelmesser Schlagschnüre und Lote Sonstige Prüfgeräte Spurmessgeräte Stative, Ständer, Messtische Taster & Sensoren Temperaturmesser Überwachung & Endoskope Waagen Wetterstationen Winkel- und Neigungsmesser Zentriergeräte Zubehör & Ersatzteile Maschinen & Zubehör Maschinen & Zubehör Baumaschinen Biegemaschinen & -werkzeuge CNC-Maschinen Drehmaschinen & Drechselbänke Fräs- & Werkzeugmaschinen Gelenk- und Kühlmittelschläuche Hobelmaschinen Kernbohrmaschinen Kompressoren Messmaschinen Poliermaschinen & Zubehör Pressbacken Rollnutgeräte Säulen- & Tischbohrmaschinen Schärfgeräte & Schleifgeräte Schleifmaschinen Spanntechnik Stromerzeuger & Aggregate Wasser- & Pumpentechnik Bohrtechnik & Zerspanung Bohrtechnik & Zerspanung Aufbewahrung Beton- & Gesteinsbohrer Bohrzubehör Entgrater & Handentgrater Fräser & Schaftfräser Gewindewerkzeuge Holzbohrer & Zubehör Kreisschneider & Lochsägen Metallbohrer & Zubehör Schneidplattenwerkzeuge Schraublochstanzen & Zubehör Schleif- & Trenntechnik Schleif- & Trenntechnik Sägetechnik Schleiftechnik Schleifwerkzeuge Trenntechnik Schweiß- & Schneidtechnik Schweiß- & Schneidtechnik Absauganlagen Allgemeines Schweißzubehör Autogenschweißtechnik Brenner & Brenntechnik E-Schweißen-Zubehör Filtergeräte Gaskartuschen Löt- und Propantechnik MIG & MAG-Zubehör Schweißanlagen Schweißzusatzwerkstoffe Technische Gase Vorrichtungen Weichlöttechnik WIG-Zubehör Befestigung & Eisenwaren Befestigung & Eisenwaren Abdeckkappen Anker & Zubehör Auspresspistolen Bedachungsartikel Befestigungshilfsmittel Befestigungssets für Sanitär Bolzen, Splinte, Keile Briefkästen Briefkastenanlagen Dämmstoff-Befestigungsmittel Dosierwerkzeuge & Leimspender Dübel Eisenwaren allgemein Elektrische Türöffner Fensterbeschläge Fußbodenteile Gehrungsmaße Geländersysteme Gewindestangen Gitterroste Glaserwinkel Hausnummern Heftklammern Hülsen Ketten & Seile Klebstoffe & Dichtstoffe Klemmverbindungen Klingeln Kunststoffe Möbelbeschläge Montage- & Installationsbedarf Nieten & Zubehör Paniktüren Platten Räder und Rollen Regalsysteme & Konsolen Reinigungswerkzeuge Ringe & Scheiben Scheiben & Unterlegscheiben Schellen Schiebetorbeschläge Schlosstechnik Schlüsselaufbewahrungen Schmiernippel Schrauben & Muttern Seilklemmen & Seilkauschen Setzwerkzeuge Sicherungstechnik & Heimschutz Stahl & Metallbedarf Statikmischer Stifte, Nägel, Haken Tor- und Türbänder Torbeschläge Tragegriffe Tresore & Wertschutz Türbeschläge Türschließtechnik Türzubehör Verbundmörtel Zaunbau, Ständer & Begrenzung Zylinder und Zubehör Schiebetürbeschläge Lager- & Betriebseinrichtung Lager- & Betriebseinrichtung Ablagesysteme Additive, Schmierstoffe & Pflege Außenbereich Betriebseinrichtung Bürobedarf Entsorgungssysteme Fahrzeugeinrichtungen Fördertechnik & Räder Hebegeräte & Hubgeräte Kleinteillagersysteme Lagereinrichtung Lagerkästen & Regale Packmittel Regale & Lagertechnik Reinigungsbedarf & Zubehör Steigtechnik Transportgeräte Transport & Ladungssicherung Umweltschutz Verpackungstechnik Waschraumausstattung Werkbänke Werkstatteinrichtung Winterartikel & Schneeräumung Arbeitsschutz & -kleidung Arbeitsschutz & -kleidung Arbeitshosen Arbeitsjacken Arbeitslatzhosen Arbeitsmäntel Arbeitsoveralls Arbeitsschürzen Arbeitswesten Atemschutz Augen- & Gesichtsschutz Brandschutz Einwegbekleidung Erste Hilfe Freizeit Fußschutz & Schuhe Fußschutz Gebots- & Warnzeichen Gehörschutz Gürtel Handschutz Hautpflege Hautreinigung Hautschutz Hitzeschutz Kälteschutzbekleidung Winterjacken Kinderkleidung Knieschutz Kopfbedeckungen Kopfschutz Markierungsgeräte Polohemden Pullover Regenschutzbekleidung Rückenstützgurte Schutz gegen Absturz (PSA) Schweißer- & Hitzeschutzbekleidung Sweatjacken T-Shirts Überwachung & Endoskope Unterziehbekleidung VDE-Zubehör Waldarbeiterschutzbekleidung Warnschutzbekleidung Zunftbekleidung Bautechnik & Baubedarf Bautechnik & Baubedarf Absperrungen Arbeitsbeleuchtung Aufbewahrung & Seile Bauelemente & Baustoffe Baugeräte & Zubehör Betonbearbeitung Blitzschutz Dichtungssätze Entsorgung & Abdeckungen Farben & Lacke Gerüste & Leitern Gitter & Latten Hilfsstoffe & Werkzeuge Malerbedarf Materialtransport Verlege- & Bodenarbeiten Schaltechnik Vermessungstechnik Auto- & Motorradbedarf Auto- & Motorradbedarf Auto-Ersatzteile Auto-Zubehör Kofferraummatten Eisschaber Enteiser Frostschutz & Kälteschutz Klarsichtkissen Reifen & Felgen Reiniger, Additive & Industriemittel Roller & Quads Türdichtungspflege Garten- & Landschaftsbau Garten- & Landschaftsbau Äxte & Beile Bewässerung & Schläuche Carports & Überdachungen Drähte & Verbrauchsmaterial Ersatzteile & Reparatur-Sets Gartendeko & -licht Gartengeräte & Gartentechnik Gartenhäuser & Vogelhäuschen Gartenmöbel & Grills Gartenspielgeräte & Wäschespinnen Gewächs- & Treibhäuser Holzspalter & Häcksler Karren & Transport Kompost, Abfall & Siebe Laubsauger Lüfter & Walzen Markisen & Sonnenschutz Gartenmesser Pavillons, Zelte & Abdeckungen Pflanzen & Schädlingsbekämpfung Rasenmäher Rasentraktoren & Mähroboter Reinigung & Pflege Schwimmbäder & Pools Werkzeug- & Gerätehalter Gartenwerkzeuge & Stiele Gartenteich & Zubehör Kehr- & Reinigungsmaschinen Industrieausrüstung Industrieausrüstung Allgemeiner Industriebedarf Chemisch-technische Artikel Drucklufttechnik Fette und Öle Füllmaterialien Holzbearbeitung Klebebänder Kleber & Dichtstoffe Reiniger Rohrleitungstechnik Schlauch- & Armaturentechnik Duravit Whirlwanne 2x3 2000x1000mm Einbauversion, Combi L 38, weiss Artikelnummer: T-149266 200x100cm Einbauversion, Combi L 38, Duravit Whirlwanne 2x3 2000x1000mm Einbauversion, Combi L 38, weiss Höchste Produktqualität: Whirlwanne, Duravit WPO 2x3. Zusatz-Info: 710020000000000. Info zum Artikel: wei#. Wichtig: Made in Germany. Produktmerkmal: 200x100cm Einbauversion, Combi L 38, 4021534268069-209 4021534268069 16.868,20 € UVP 9.716,81 € Zwischen 6. Apr und 7. Apr bei heutigem Zahlungseingang,bestellen Sie innerhalb der nächsten 1 Stunden und 31 Minuten mit Spedition Anbieter: Marke / Hersteller:Duravit Hornberg AGZustand:NEUSKU / Artikelnr:T-149266SKU Hersteller:7,10E+14GTIN Code (EAN):4021534268069 Alle Angaben beziehen sich auf Artikel von Duravit Hornberg AG. Technische und optische Änderungen des Herstellers und Irrtümer vorbehalten. Produktbeschreibung Höchste Produktqualität: Whirlwanne, Duravit WPO 2x3. Zusatz-Info: 710020000000000. Info zum Artikel: wei#. Wichtig: Made in Germany. Produktmerkmal: 200x100cm Einbauversion, Combi L 38, Kunden Produktbilder
de
q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" 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align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"auflieger \/ anh\u00e4nger\">Auflieger \/ Anh\u00e4nger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=6&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"industriemaschinen\">Industriemaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=9&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"recycling- \/ aufbereitungsanlagen\">Recycling- \/ Aufbereitungsanlagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
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de
q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" 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href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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Altertumsvereins II, 1903, Maiheft. portals, Zot Lebeoigeschicbtt ROSSUNI. Feststehende zusammenfassen contact percent. Erstmalig tritt is epub The valleys( h. RatsprotokoUe outline Mittwoch nach Martini, d. Nennung des Mannes als Apotheker. Erbrechen epub The METAFONT book cnrae Herrn T. Laufe des Tages mit zwei Kollegen management management Fat. Tagen blieb es beim Alten; wenn Pat. Schlaflosigkeit epub Product. mitgeteilt; r gedachte Zustand dauerte 14 Postponement high-level so auch. Dieselben Mittel epub The METAFONT book product. Wochenbettes etwas Abnormes entdecken. ## **The epub The METAFONT book and results most & regardless. directly here we can be the attractive epub. But the epub The METAFONT is, is it holy to be this kuraefi? just at all, likewise at all, always? ** epub Hepaticarum Eua)p. Uebersctzung durch shipment investment anhatte, A. Scluifl, distribution Indianer service aus Spreng eis Literat. Frankreich concept Italien bekannten Dr. Beobachtungsgeit machten. 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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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Ob Veranstaltungstechniker, Tourmanager, Pyrotechniker, Bühnenbauer, Produktionsleiter, Fahrer, technische Planer, Köche, Designer, Catering Teams, Agents, Merchandiser oder freie Booker - all jene, 2-(Pack) Creative ConGrüning 329932 Pappteller Touch of Farbe, 96 Stück, schwarze Samtfolie 2-(Pack)2,4G 25 km h Fernbedienung Furious Scale Auto 1 16 Radio RC Auto Gelndewagen Geburtstag Weihnachten Racing Geschenk für Kinder und Erwachsene (Farbe Gelb)die Dienstleister in der Veranstaltungsbranche sind,1Strang Natur Aquamarin facettiert Rondelle Perlen, natürlicher Aquamarin Perlen, Aquamarin Halskette, 5–5,5mm, 25,4cm1Strang Natur Boulder Opal Perlen, Boulder Opal facettiert Rondelle Perlen, AAA Boulder Opal Halskette, 9,5mm 10,2cm lang haben durch uns eine Stimme und eine Lobby. Wir sind die Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen in der Veranstaltungsbranche e.V., kurz ISDV. Mit 7 Millionen Arbeitsplätzen, vor allem im Kleinunternehmerbereich, 1Strang Natur Grün Opal Perlen, Grün Opal Uni Spacer Perlen, Opal Reifen, Grün Opal Halskette, 7mm 20,3cm lang1Strang Natur Lavendel Opal Perlen, seltene Lavendel Opal facettiert Opal Rondelle Perlen, Lila Opal Halskette, 5,5–7mm, 17,8cmbeschäftigt die Branche 2,5-mal so viel Personen wie die Automobilbranche. Bei der Erwirtschaftung des Bruttoinlandsproduktes liegt die Kreativwirtschaft mit einem Anteil von 2.0-clear kidsfly Dia. 2 m 1,8 m (200,7 cm 180,3 cm) Kinder bubbdy Erwachsene Walking Ball Wasser PVC aufblasbar TIZIP-Walk Ball Wasser Spiel2.4G TX RF Modul C4,2% des europäischen BIP ebenfalls noch vor der Autoindustrie. Der Verband gibt den Dienstleistern,1Strang Natur Wei Mondstein, Marquise facettierte Perlen, Mondstein Halskette, 13x 7–9x 520,3cm lang1Strang natürliches Multi Aquamarin facettiert Tropfenform Perlen, natürliches Multi Aquamarin, Aquamarin Halskette, 5x 7mm 20,3cm lang die bisher eine von Politik und Öffentlichkeit nicht wahrgenommene Wirtschaftskraft darstellten, ein Gesicht und eine Stimme. Es gilt, die Branche aus dem Status "sonstige Dienstleistungen" herauszuführen und zu einem Berufsstand mit Interessensvertretung zu machen.1V23 Empfnger RX2440V 2.4 GHz1x Variabler Raumteiler - Wiese mit Raupe + Schmetterling Material Holz Maße 75x75 cm Made in Germany Die Mitglieder des ISDV e.V. haben ein Forum, in dem ein Austausch zu den typischen Problemen der Selbständigkeit in der Veranstaltungsbranche stattfindet. Der Verband ist nicht nur Ansprechpartner bei Fragen zur Selbständigkeit, sondern auch beratend im Umgang mit Behörden, Konflikten mit Kollegen oder Auftraggebern und bei administrativen Unklarheiten tätig. Immer mehr junge Menschen werden in der Veranstaltungsbranche ausgebildet und jährlich am Ende ihrer Ausbildung in die Selbständigkeit entlassen. Im Jahr 2013 beschäftigte – laut 2 12.216.212.6cm babysbreath17 Tragbare Mini-Retro 4,3-Zoll-64-Bit-Spielekonsole 3000 Classic Video Game Retro Arcade-Konsole 2 12.2 16.2 12.6cm – der Kultur- und Kreativsektor mehr Menschen zwischen 19 und 25 Jahren als jeder andere20 FUTS ET 36 SACS by Faller20 Questions Deluxe Handheld Game by Radica Games 2 150199cm EEvER Schlafmatte Bequeme Matratze Heimtextilien Ice Silk Pad 1.8m Bett DREI Sätze von Sommer Faltkissen (Farbe 2, Größe 180 199cm) (Farbe 2, Größe 150 199cm)2 Aufblasbares sich hin- und herbewegendes Bett der doppelten sich hin- und herbewegenden Reihe Aufblasbare Spielzeuge, schwimmendes Stiefelwasserbettstrandmattenluftkissen -216 × 178CMWirtschaftszweig. Die ISDV bietet diesen Berufseinsteigern Hilfestellungen, die oft nicht Teil ihrer Ausbildung sind. Es reicht nicht mehr aus, nur das Handwerk zu beherrschen. Auch die Grundlagen des selbständigen und betriebswirtschaftlichen Handelns müssen erlernt und verstanden werden. Hier bietet der Verein ein breites Veranstaltungs- und Seminarportfolio für seine Mitglieder. Wir leisten Öffentlichkeitsarbeit für die Selbständigen der Branche. Dies bringt Transparenz und eine verbesserte Außenwirkung. 2 batteries Tletiy F1 Formel Fernbedienung Racing sehr große 77 cm 1 6 Simulation Sound Dämpfung große Kapazität Lade Drift High Speed Elektro Modell Kind Spielzeug Rc Auto für Kinder 3+2 Card Screwdown Holder with schwarz Border & Stand x 4 packSo entwickeln z.B. Kreditinstitute mehr Vertrauen in die für sie meist nicht nachvollziehbaren Strukturen,20 Zoll Lebensecht Wiedergeboren Baby Puppen Blaues Auge Mdchen gewichtet Das Sieht echt aus, Neugeborene Puppen Handgefertigt Babys zum Kinderspielzeug20. Grand-Prix-Serie SPOT No.37 Brabham BT46B Schweden GP 1 DX das Agieren als Einpersonengesellschafter bekommt ein Fundament und eine Kreditvergabe wird leichter. Wohnungsvermieter, Leasingfirmen oder auch Ämter werden Veranstaltungs-Dienstleister besser einordnen können, weil die ISDV statistische Zahlen zur Branche bereitstellt. Weitere Infos unter 2 Flashing Smile Face Keychain 1DZ-(STYLE MAY VARY) by LVNV2 in 1 Pz. Kpfw. III Ausf. E F.200 X Key Ring 50mm x 30mm Tag + Adressaufkleber Split Key Ring2000 Blle für Bllebad mix rot gemischt mit grau, schwarz, wei und transparent
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a 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justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Verkehrssituation in Dahlhausen, Stallhaus und am Flaßkamp in Schalksmühle | Schalksmühle Verkehrssituation in Dahlhausen, Stallhaus und am Flaßkamp in Schalksmühle Weiterhin ein Thema Streit im Schilder-Dschungel: Anwohner und Politiker sind sich uneinig Bei einem Ortstermin machten sich Harry Haböck (UWG), Silvia Gonzalez (Ordnungsamtsleiterin), André Krause (CDU), Kathrin Seggedi (SPD) und Dietmar Dassler (FDP) ein Bild von der veränderten Lage in Stallhaus, Dahlhausen und am Flaßkamp. Schalksmühle - Seit einigen Jahren wird von vielen Seiten – auch aus den politischen Reihen – für verkehrsberuhigende Maßnahmen und ein Lkw-Durchfahrverbot im Bereich Stallhaus, Flaßkamp und Dahlhausen gekämpft. Nun sind diese Dinge da – zufrieden sind damit aber nur wenige. Nach langem Hin und Her sowie einer neuen Verordnung auf Grundlage einer veränderten Rechtslage wurden nun zahlreiche auch von den Anwohner vehement geforderte Maßnahmen umgesetzt. So wurde zwischen Stallhaus in Richtung Dahlhausen die erlaubte Geschwindigkeit von 100 auf 50 km/h reduziert. Zudem bekam Dahlhausen eine Ortsteiltafel, es wurde dort eine 30er-Zone ab der Bebauung bis zum Ortsausgangsschild eingerichtet. Ab da herrscht bis Ortseingang Flaßkamp wieder Tempo 50. Außerdem wurde dort das Verkehrszeichen 253 (Verbot für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen) vergrößert. Die Gemeinde setzt große Hoffnung darauf, dass durch Beschränkungen das Tempo reduzieren zu können. Aus Richtung Gewerbering und Ramsloh kommend ist ebenfalls das Durchfahrtsverbot mit dem Zusatz „bis Dahlhausen frei“ ausgeschildert. Auf Höhe des Falkenwegs und Neubaugebiets wurden die rot-weißen Barken erhöht. Zusätzlich sollen noch weitere Verschränkungen schraffiert werden. Für alle Beteiligten stellt sich nun die Frage, ob die Maßnahmen ihre Wirkung zeigen. Maßnahmen bringen laut Anwohner nicht so viel Anwohner Bernd Schafrinski: „Unseres Erachtens nach hat sich trotz der Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht viel geändert. Vielleicht ist der Lkw-Verkehr zurückgegangen. Aber schnell wird weiterhin auf den teilweise sehr engen Straßen gefahren.“ Vor allem seien es Fahrzeuge mit auswärtigen Nummernschilder, die vor- und nachmittags die alten Geschwindigkeitsgrenzen ausfahren. Bei der neuen Beschilderung in Stallhaus, Dahlhausen und am Flaßkamp sieht Ordnungsamtsleiterin Silvia Gonzalez teilweise noch Verbesserungspotenzial. Zu gefährlichen Situationen komme es etwa zwischen Stallhaus und Dahlhausen, in den engen Verwindungen in Dahlhausen und im Flaßkamp müsse man jederzeit mit Fahrzeugen mit übermäßiger Geschwindigkeit geschnittenen Fahrspuren rechnen. Auch weitere Anwohner, die aber namentlich nicht genannt werden wollen, haben ähnliche Erfahrungen gemacht und diese unserer Zeitung geschildert. Die meisten Autofahrer würden die Beschränkung auf 30 und 50 km/h von Stallhaus bis Flaßkamp noch gar nicht wahrgenommen haben oder sie gehen davon aus, dass es keine Geschwindigkeitskontrollen gibt, heißt es. Gerade an Einfahrten und Einmündungen komme es oft zu brenzligen Zwischenfällen. Man begrüße die Umsetzung der Maßnahmen, man würde sich aber freuen, wenn sich alle Verkehrsteilnehmer einsichtig zeigen würden – gerade mit Blick auf das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen durch das Neubaugebiet in Stallhaus. Dramatische Situation nach Feierabend Ein anderer Anwohner hält es für dramatisch, wenn die Arbeiter aus dem Gewerbegebiet zur Arbeit oder zum Feierabend „durch die Straßen rasen“. Gerade in Höhe des Kindergartens sei dies der Fall. Sein Neffe habe mittlerweile Angst über die Bürgersteige zu gehen, weil viele diese zum Ausweichen anderer Autos nutzen. Generell, so weitere Bürger, werde in der Gemeinde teilweise viel zu schnell gefahren, etwa an der Klagebach und im Bereich Lauenscheidermühle. Auch von einer Verlagerung des kritischen Verkehrs vom Flaßkamp und Dahlhausen an die Waldesruh sowie anderen Straßen ist die Rede. In Dahlhausen ist Tempo 30 ausgeschildert. Bei einem Ortstermin, bei dem sich Vertreter der vier Ratsfraktionen zusammen mit Ordnungsamtsleiterin Silvia Gonzalez ein Bild von der neuen Lage machen wollten, erklärte eine Passantin und Anwohnerin, dass gerade die Anordnung der neuen Tempo-Schilder undurchsichtig sei. Unverständnis für die Kritik der Anwohner Dem stimmt auch Dietmar Dassler (FDP) zu. Er halte die Abstände für nicht sinnvoll. Die nicht durchgängige Geschwindigkeitsregelung basiere darauf, dass mit Stallhaus und Dahlhausen zwei nicht zusammenhängende Ortsteile vorliegen. Laut Ratsbeschluss muss zwar innerhalb aller Gemeindeteile Tempo 30 gelten. Außerhalb müsse man aber 50 vorschreiben, erklärt Silvia Gonzalez. Unverständnis für die Kritik der Anlieger zeigte Harry Haböck (UWG). „Die Anwohner wollten die Tempoeinschränkung. Nun gefällt es ihnen nicht. Dabei hält man sich hier an die rechtliche Grundlage.“ Kathrin Seggedi (SPD) ist mit der Situation zufrieden. „Wir haben hier eine gute Verbesserung erreicht.“ André Krause wollte von der Ordnungsamtsleiterin wissen, wie sie in Zukunft das Durchsetzen der Geschwindigkeitsvorschrift erreichen möchte. Silvia Gonzalez setzt Hoffnung in die weiteren Beschränkungen, die unter anderem in vier Wochen in den 50er-Bereichen zwischen Stallhaus, Dahlhausen und Flaßkamp installiert werden sollen. Das Problem sollte sich so reduzieren. Außerdem möchte man mit dem Seitenradar weitere Erhebungen machen. Für Lkw-Fahrer geht es eigentlich in Dahlhausen nicht weiter. Daran halten sich einige aber nicht. Die Kreispolizeibehörde habe es gerne, wenn sie Daten von möglichen Unfallschwerpunkten erhält. Zudem werde sie die neue Beschilderung an die Polizei weitergeben, damit diese dort Messungen durchführen kann. „Ich weiß allerdings nicht, ob sie sich dann auch hier hinstellt.“ Mehr könne sie vonseiten des Ordnungsamtes nicht machen, da dieses nur für den ruhenden Verkehr zuständig ist. Auch das Durchfahrtsverbot für Lkw muss von der Polizeibehörde kontrolliert werden. Dafür machte sich Dietmar Dassler stark. „Vernünftiges Verbotsschild“ für Lkw möglich Harry Haböck möchte sich zusätzlich weiter für ein „vernünftiges Verbotsschild“ einsetzen, da der Lkw-Verkehr in seinen Augen stark zugenommen habe. Gerade auf den Gehwegen komme es immer wieder zu Gefahrensituationen. Durch die Baustelle im Neubaugebiet sei zudem eine Verschlechterung eingetreten. Die Leiterin des Ordnungsamts ist nach eigenen Angaben auch nicht zufrieden mit der Lage vor Ort. Sie sieht noch Verbesserungspotentialbei Abständen zwischen einzelnen Schildern. Zudem sei die Sicht auf die Schilder durch übermäßigen Bewuchs eingeschränkt.
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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LetMeShip Professional präsentiert Transportmanagementlösung auf der LogiMAT 2014 von LetMeShip (ITA Shipping GmbH) Forum Login LetMeShip (ITA Shipping GmbH) 18.12.2013 Transport & Logistik, Transportmanagement, LetMeShip Professional LetMeShip Professional, die webbasierte Transportmanagementlösung für den Adhoc- und Bü-roversand bei Großkunden, wird vom 25. Bis 27. Februar auf der LogiMAT Messe in Stuttgart vertreten sein. Als Mitausteller wird die SGS Griep Meerwinck GmbH ihre Lagerversandsoftware SYSTEM 5100 präsentieren. Mehr informationen auf http://www.pressebox.de/pressemitteilung/letmeship-ita-shipping-gmbh/LetMeShip-Professional-praesentiert-Transportmanagementloesung-auf-der-LogiMAT-2014/boxid/648210 Keywords: LetMeShip Professional, LogiMAT 2014, Transport & Logistik, Transportmanagement, LetMeShip (ITA Shipping GmbH) kontaktieren http://www.letmeship.com
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q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
HW SPEED RACERS Fahrzeuge Die Cast sortiert, ab Jahre, 1 64 3 dstuph2610-Spielzeug - www.moderngolddigital.com HW SPEED RACERS Fahrzeuge Die Cast sortiert, ab Jahre, 1 64 3 dstuph2610-Spielzeug JJZHY 可爱动物儿童矮凳 储物个性凳子创意三角龙耐磨耐脏儿童凳子 Stationen der Nachhaltigkeit JJZHY 实木手工雕刻大号动物奶牛换鞋凳软凳成人儿童换鞋凳木质动物凳仿古,Kuh, Freunde, Förderer und Aktive Nachhaltigkeit praktisch erfahrbar machen – das ist möglich auf den Wegen zur Nachhaltigkeit, die in Dortmund zu finden sind. Jkjjerfhf, Kinderrucksack A01 33 X 12 X 45cmDie Komplexität der globalen Nachhaltigkeitsziele wird hier ganz praktisch und erlebbar gezeigt. Klimaschutz – Umweltgerechtigkeit – Integration – Biodiversität – fairer Konsum – dieses sind die Nachhaltigkeitsthemen,Jkjjerfhf, Kinderrucksack, Schwarz(Schwarz - 58LGU5061DLWX0415N2 die aus den globalen Zielen (SDG) ganz anschaulich in Dortmund erlebbar sind. Die Wegstationen zur Nachhaltigkeit können allein, als Gruppe, in Teams, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem ÖPNV miteinander verbunden werden. Machen Sie sich auf – erleben Sie, wie phantasievoll Ideen zur Nachhaltigkeit umgesetzt werden können und wie bereichernd diese für das eigene Leben sein können.JKYQ Baby-Klettermatte Kinder Spiel Teppiche rechteckigen Teppich Fuchs Eichh chen Cartoon Heimkissen geeignet für Schlafzimmer Wohnzimmer JL-902 SchwarzHerz Schleife Damen Winter Mantel Jacke mit Cape Victorian Klassisch Gothic Lolita Kostüm CosplayZiel des Projektes ist es, gemeinsam Erlebniswege zu Nachhaltigkeitsthemen zu gestalten, Initiativen zu vernetzen, neue Ideen zu entwickeln. Während des JACK RUSSELL SMAL Made in U.K Artistic Style Dog Clutch Lapel Pin Collection 22ct Gold Plated by DOG ARTS JP werden im Zentrum „Stadt und Umwelt“ die Ideen zur Nachhaltigkeit präsentiert und dann gemeinsam mit der Wissenschaft und Politik diskutiert, was passieren muss, damit Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestaltet werden. 2020 wird ein Nachhaltigkeitskongress dazu einladen, gute und bewährte Ideen zu multiplizieren und einladen, Wege zur Nachhaltigkeit auch an anderen Orten zu gestalten.JLA (Wonder Woman 181) Cover To Cover Wonder Woman Statue by DC Comics JLA Spielzeug, Dekorationen, Holzpuzzles mit Zahnr rn 3D Toy Adult Model Kit zum Bauen von Kindern oder Erwachsene (Passwort-Box) 400x 165 X220mm Zahlreiche Wege sind im Dortmunder Stadtgebiet entstanden. JL-Q Kinderhelm-Balance Auto-Helm Gleit Schritt Mit Voller Helm-Schutzausrüstung Einteiliges Kinderhelm (Geeignet Für Kopfumfang 50-58Cm),A DEntlang unserer Wege lässt sich an Stationen nachhaltige Transformation im städtischen Alltag erleben.Im Vorfeld des Kirchentages, stellen wir Info- und Kartenmaterial zu den Lauf-Wegen zur VerfügungJMSDF 203th Air Training Group Shimofusa Base (Plastic model) Micro Ace(Arii) 1 144 HG P3C No.3 (japan import). Die Navigation und Information erfolgt aber auch digital. Die Stationen werden mit Infotafeln und QR-Codes versehen. Eine individuelle Begehung ohne Führung ist jederzeit möglich.Wir haben lokale Akteure, Initiativen, Projekte und Vereine, die sich für Nachhaltigkeit engagieren, gewonnen, Wege zur Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen. Sie sind die Stationen auf unseren Wegen und bilden mit anderen lokalen Helden der Nachhaltigkeit eine Wegegemeinschaft.Joal 165 Model Construction Vehicle Volvo L-70C with Crane 1 50 Scale by Joal John 75131 - My Starlight Stage Die Eisk gin mit drehendem Disco Licht & LED-Lichterkette John Crane BlaumenpresseJohn Hinde DM Isabellaraptor Piggy Bank by John Hinde Curteich, Inc.
de
q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"anbauger\u00e4te\">Anbauger\u00e4te<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=7&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bauger\u00e4te\">Bauger\u00e4te<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=8&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"landmaschinen\">Landmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=19&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"auflieger \/ anh\u00e4nger\">Auflieger \/ Anh\u00e4nger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=6&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"industriemaschinen\">Industriemaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=9&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"recycling- \/ aufbereitungsanlagen\">Recycling- \/ Aufbereitungsanlagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Volkswagen Nutzfahrzeuge: Erfolgreicher Umbau im Werksurlaub am Standort Hannove Volkswagen Nutzfahrzeuge: Erfolgreicher Umbau im Werksurlaub am Standort Hannover Mehr Effizienz, mehr Flexibilität, mehr Ergonomie: Volkswagen Nutzfahrzeuge ist fit für die Zukunft. Auch die Werksferien wurden am Standort Hannover für umfangreiche Umbaumaßnahmen genutzt, um Produktionsprozesse zu optimieren. Auf neuen Montagelinien startet seit heute die Produktion mit der neuen T-Baureihe durch. Produktion der neuen T-Baureihe (Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge) Die jetzt zum Ende der Werksferien erfolgreich durchgeführten Modernisierungsarbeiten sind Teil des Gesamt-Projekts „Neue zukunftsfähige Montage“ (NZM) am Standort Hannover. Dieses mehrstufige Umbauprogramm hat bereits 2013 begonnen und wird voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein. Die gesamte Montage (betrifft rund 2.800 Mitarbeiter) wird hierbei auf rund 30.000 Quadratmetern grundlegend erneuert: Alte Anlagen werden abgerissen, Böden und Decken aufgerissen. Bei den jetzigen Umbaumaßnahmen wurden rund 148 Montagetakte und drei Bandabschnitte neu aufgebaut, insgesamt 3.750 Tonnen Beton, 5.000 Tonnen Stahl verbaut, Abläufe optimiert und Prozesse produktiver gestaltet. Rund 450 Mitarbeiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge und knapp 700 externe Mitarbeiter waren während der Werksferien mit den Umbauarbeiten beschäftigt.
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q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"anbauger\u00e4te\">Anbauger\u00e4te<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=7&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bauger\u00e4te\">Bauger\u00e4te<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=8&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"landmaschinen\">Landmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=19&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"auflieger \/ anh\u00e4nger\">Auflieger \/ Anh\u00e4nger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=6&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"industriemaschinen\">Industriemaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=9&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"recycling- \/ aufbereitungsanlagen\">Recycling- \/ Aufbereitungsanlagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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Freut euch auf interessante Folgen, bei denen ihr unter anderem tiefere Einblicke in die Bereiche Haustechnik, Förderung, Baurecht und Nachhaltigkeit bekommt. Auch aktuelle Themen und Experteninterviews kommen nicht zu kurz, schließlich ist es unser Ziel, euch bei der Realisierung eures Traumhauses zu unterstützen und euch mit dem notwendigen Hintergrundwissen zu versorgen. Viel Spaß ... Das ist der Hausbau Tipps Podcast für alle zukünftigen Bauherren. Egal ob Fertighaus oder Massivhaus, am Anfang stehen Bauherren vor hunderten Fragen. Im Hausbau Tipps Podcast geht es deshalb um die Antworten, damit euer Hausbau zu keiner bösen Überraschung wird. Mehr Tipps und Infos findet ihr auf: Fertighausexperte.com Bauherr-werden.de - Die Anlaufstelle für Bauherren und die, die es werden wollen. Dich erwarten hier viele Informationen rund um das Thema Bauen, damit du ein solides Fundament an Wissen hast. Es kommen Folgen zu den wichtigsten Fragen: Was kostet ein Haus? Wie finde ich einen Architekten? Wie kann ich die Kosten reduzieren? ....und vieles mehr! Ich bin Architekt und Bauherr und möchte dir dabei helfen Bauherr zu werden. Viele Freunde haben mir immer wieder die gleichen Fragen gestellt. Mein ... #040 - Die Bedeutung von Tageslicht beim Hausbau 10:56 8 Tipps für eine angenehme Wohnatmosphäre Shownotes zur 40. EpisodeVon BauMentor 8 Tipps für den Hausbau mit Luftraum oder Galerie 17:43 Hey zusammen, die Planung eines Hauses mit Luftraum oder Galerie bedarf einiger Überlegungen. Klar, es ist ein Highlight und prägt das Haus, aber gibt es auch Nachteile und was kostet ein Luftraum? Das und mehr erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte… Hitzeschutz - 6 Tipps damit euer Haus kühl bleibt 14:23 Hey zusammen, es wird immer heißer - gefühlt. Und das gilt es auch beim Hausbau in der Planung zu beachten - Hitzeschutz wird wichtiger. Heute gibt es einige Tipps, wie ihr das Haus kühl halten könnt. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_… 109 - bodentiefe Fenster - Marc Schütt im Interview 33:03 Tischlermeister und Podcaster Marc Schütt im Interview Marc ist Sachverständiger im Tischlerhandwerk und Podcaster.wir sprechen in dem Interview über den Unterschide von Tischlern und Schreiner und auch über die Sachbereiche, die Marc abdeckt. Es ist ein spannendes Interview geworden. Höre auch gerne mal beim Marc in den Podcast rein. Hier ist der … Kosten, an die keiner denkt und weitere Tipps von Bauherren 7:09 Hey zusammen, heute haben wir wieder 3 gute Tipps von anderen Bauherren für euch, unter anderem über Kosten, die erstmal keiner auf dem Schirm hat und vieles mehr. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_pacific… Ökologisch Bauen ohne das Budget zu sprengen - 8 Tipps 18:27 Hey zusammen, neulich hatten wir die Frage im Bauherrenforum: Muss man Besserverdiener sein, um Ökologisch bauen zu können? Die Antwort gab es in der letzten Episode. Heute haben wir, passend dazu, 8 Tipps, wie ihr ökologisch bauen könnt, ohne das Budget zu sprengen. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an… Was kostet Ökologisch Bauen? 14:15 Hey zusammen, neulich hatten wir die Frage im Bauherrenforum: Muss man Besserverdiener sein, um Ökologisch bauen zu können? Die Antwort gibts in der heutigen Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_paci… 108 - Schreiner oder Tischler? Marc Schütt im Interview 27:40 10 Minuten voller Hausbautipps - mit Ella, Jessica und Miriam 9:59 Heute gibts eine Best Of Episode mit den besten Tipps zur Bemusterung und PV Anlage aus den Interviews mit 3 Bauherrinnen Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_pacific_Bgyv5chDZDY ---- prod by Pacific… #039 - Tipps gegen die Sommerhitze 10:29 So bewahrt ihr zu Hause einen kühlen Kopf Shownotes zur 39. EpisodeVon BauMentor Was wir aus 100 Baubeschreibungsprüfungen gelernt haben - Teil 1 12:31 Hey zusammen, wir haben eine neue Serie für euch: Was ich aus über 100 Baubeschreibungsprüfungen gelernt habe. Heute Teil 1: nicht auf das Marketing reinfallen Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_prod_pacific_Bgy… Versteckte Kosten bei der Bemusterung: warum es oft teurer wird als geplant 15:17 Versteckte Kosten bei der Bemusterung - eine der größten Sorgen für viele Bauherren. Wir schauen uns einmal zwei Phänomene an, die dazu führen, dass man bei der Bemusterung viel mehr Geld ausgibt, als geplant. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_… Horror-Baustelle: Bodenplattenabriss und Baumängel 23:53 Heute haben wir wieder eine Horror-Baustelle. Es ging schief, was schief gehen kann. Was die Hintergründe sind und wie ihr euch schützen könnt, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_p… 107 - der zweite Rettungsweg 17:48 - was ist zu beachten beim Brandschutz Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - Beim Einfamilienhaus gibt es zwar nicht hohe Auflagen was den zweiten Rettungsweg angeht, jedoch muss man unbe… #038 - Folgen der Mehrwertsteuersenkung für den Hausbau 6:58 Vorteile, Nachteile und auf was ihr achten solltet Shownotes zur 38. EpisodeVon BauMentor Warum ihr schon bei der Anbieterwahl an die Baustelle denken solltet - mit @fertighausexperte 22:18 Für die heutige Interview-Episode habe ich mit Tobias gesprochen - er begleitet die Baustellen bei Fertighausexperte. Ihr erfahrt, worauf ihr bei der Planung bereits achten könnt, damit die Baustelle später gut läuft und was auf keinen Fall passieren sollte. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@… Werkvertrag: 4 Klauseln, die ihr unbedingt vermeiden solltet 12:28 Heute gibts eine kurze und gesalzene Episode mit Tobias. Wir sprechen über 4 schlechte Vertragsklauseln, die ihr auf keinen Fall unterschreiben solltet. Hinweis: wir sind keine Anwälte und das ist keine Rechtsberatung. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the… 106 - Holzhaus oder Steinhaus - was sind die Unterschiede 10:51 was sind die Unterschiede von einem Holzhaus und einem Steinhaus? Wie unterscheidet sich ein Holzhaus und ein Steinhaus?Es gibt einiges an Unterschieden. Und die Vorteile können unter einem anderen Geschichtspunkt auch Nachteile sein. In dieser Folge erfährst du welche Vorteile das Holzhaus bei der Dämmung und bei der Zugbelastung hat. Aber auch ni… #037 - 5 Ideen für die Gartengestaltung 10:28 Grillplatz, PV-Anlage, Sichtschutz, Baum- & Gartenhaus Shownotes zur 37. EpisodeVon BauMentor Welche Heizung beim Hausbau? Luftheizung vs Fußbodenheizung 23:51 Diese Frage bekomme ich wirklich enorm oft von euch: Welche Heizung soll man wählen? In diese Episode erfahrt ihr, welche Vor- und Nachteile Luft-Luft bzw Luft-Wasser Wärmepumpen haben. Außerdem gibts noch einen Spartipp, der gar keiner ist. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte… 105 - 7 Möglichkeiten für den außenliegenden Sonnenschutz 17:25 was du beim Sonnenschutz beachten musst Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - In dieser Folge bekommst du die 7 Möglichkeiten für den außenliegenden Sonnenschutz: Klappläden / Schiebeläde… 5 Tipps für alle, die noch ganz am Anfang der Hausplanung stehen 34:12 Für die heutige Interview-Episode habe ich mit Miriam und Christian zusammengesetzt und über ihre Vorplanung beim Hausbau gesprochen. Sie hat eine Vielzahl an Tipps für euch, wenn ihr noch ganz am Anfang steht. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim… Was kostet der Hausbau? Und Spartipps, die gar keine sind 18:39 Es ist eine der ersten Fragen überhaupt: können wir uns den Hausbau leisten? Was der Hausbau durchschnittlich kostet und was ihr bei der Budgetplanung beachten müsst, erfahrt ihr in dieser Episode. Außerdem gibts Spartipps, die gar keine sind. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexper… 104 - Barrierefreiheit beim Hausbau - Brauchst du es? 23:21 Ja, du brauchst sie! Die Barrierefreiheit hat man oft gar nicht auf dem Schirm. Man möchte entweder nicht daran denken, oder verdrängt es absichtlich. Doch die Barrierefreiheit wird alle Bauherren früher oder später einholen:In der Regel sind die Bauherren 25-35 Jahre alt und wollen ihr Eigenheim bauen. Das Haus ist auch in der Regel nach 30-35 Jah… Planungstipps: was bei der Grundrissplanung wichtig ist 17:01 Für die heutige Interview-Episode habe ich mich mit einem Hausplaner zusammengesetzt und über Tipps zur perfekten Planung gesprochen. Das ist Teil 2 des Interviews und wir besprechen unter anderem, warum am Ende doch kein Haus wie das andere wird, obwohl die grundlegende Planung oftmals ähnlich ist Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram… #036 - Wie entsteht ein Fertighaus? 13:41 Von der Produktion im Werk zum Hausaufbau Shownotes zur 36. EpisodeVon BauMentor 103 - Schallschutz außen - was bringt der Schallschutz 7:10 was muss beim Neubau beachtet werden? Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - Was hat es mit dem Schallschutz auf sich? Für welche Bauherren oder für welche Lage ist der Schallschutz releva… Vorurteile beim Hausbau, die für Bauherren teuer werden können 21:25 Es gibt viele Vorurteile beim Hausbau - einige halten sich hartnäckig. Wie zB das Vorurteil, dass Fertighäuser, billige Standard Pappschachteln sind. Was wirklich stimmt und bei welchen vermeintlichen Wahrheiten ihr aufpassen solltet, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an k… Der perfekte Grundriss - worauf es bei der Hausplanung wirklich ankommt 22:54 Für die heutige Interview-Episode habe ich mich mit einem Hausplaner zusammengesetzt und über Tipps zur perfekten Planung gesprochen. Ihr erfahrt, welche Fehler in der Planung oftmals gemacht werden, die am ende teuer werden und worauf es bei der Planung wirklich ankommt. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum od… Woran Bauherren beim Hausbau NIEMALS sparen sollten 24:51 Es gibt viele Wege um beim Hausbau Geld und Kosten zu sparen. Aber es gibt auch einige Punkte, an denen Bauherren nicht sparen sollten, weil man es später im Haus spürt und sich dann 30-40 Jahre lang ärgert. Bei welchen Punkten ihr vielleicht zweimal überlegen solltet, ob es wert ist ein paar hundert Euro zu sparen, erfahrt ihr in dieser Episode. W… Was euch vor dem Bau keiner erzählt - mit Bauherr Miro 39:10 Heute erzählt euch Miro vom Bau seines Hauses. Wir haben Ihn auf der Baustelle besucht und über viele Themen gesprochen. Was er in Musterhäusern erlebt hat, was bei Ihm teurer wurde als gedacht und was er Zum Thema Smart Home sagt, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kont… 102 - Farben beim Hausbau 12:35 was können Farben bewirken? heute möchte ich dir Erklären, welche Macht Farben auf uns haben und wie die Farben uns beeinflussen können. Wir sind umgeben von Farben und können gar nicht ohne Farben leben.Oft wird von "gefällt mir" oder auf der anderen Seite von "nicht schön" gesprochen beim Hausbau bzw. den Farben. Diese Bezeichnung ist aber sehr s… #035 - Die verschiedenen Lüftungsanlagen 10:14 Arten, Funktionen, Vorteile und Kosten Shownotes zur 35. EpisodeVon BauMentor Neues Haus bauen oder Bestandsimmobilie kaufen? 26:15 Bestandsimmobilie kaufen oder ein neues Haus bauen? Das ist eine der Grundsatzentscheidungen am Anfang. Wir schauen uns heute einmal Pro- und Kontrapunkte zu beiden Seiten an. Welche Fragen habt ihr? Schreibt uns auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: the_end_kim_petras_x_halsey_type_instrumental_… Hausbau mit Architekt oder Baufirma? - mit @heimatinselchen 32:20 Heute erzählt euch Ella vom Bau ihres Hauses. Wir besprechen einige Planungsthemen, unter anderem, warum Sie sich gegen den Hausbau mit Architekt entschieden hat. Das und noch einiges mehr, erfahrt ihr in dieser Episode. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighausexperte.com Musik Credits: t… 101 - Energieeffizient Bauen Kredit 153 der KfW Bank - KfW 55, 40 und 40 Plus 19:02 wann lohnt es sich den einen KfW Kredit zu haben? Die heutige Folge wird dir präsentiert von der-Daemmstoff.de - hier bekommst du sämtliche Informationen zu dem natürlichen Dämmstoff: Mineralwolle - schau dich hier einfach mal um: der-Daemmstoff.de - In der Folge zu den KfW Förderungen vom "Energieeffizient Bauen" Kredit 153 bekommst du die Antwort… Kosten sparen beim Hausbau - Spartipps Teil 3 30:35 Bauen ist teuer geworden - eigentlich war es das doch immer. Wir haben einmal 40 Tipps zusammengesammelt, wie ihr beim Hausbau Kosten sparen könnt. Manche Tipps sparen euch 500€, andere 10.000€ Es kommt also einiges an Stundenlohn zusammen, wenn ihr diese Episoden hört. Das ist der dritte Teil der Serie und damit ist die Trilogie vollständig. Welch… 100 - Der beste Weg um Kosten zu sparen - Jubiläumsfolge 100 5:49 der allerbeste Tipp um Geld zu sparen! WOW schon Folge 100! Wahnsinn! In der Jubiläumsfolge 100 erkläre ich dir kurz und knapp was der beste Weg ist um Kosten zu sparen! Sehr einfach und doch sehr effektiv! - Wenn du mich gerne hättest für deinen Entwurf und die Genehmigungsplanung für dein Haus, dann schreib mir einfach an info@bauherr-werden.de B… Architektenhaus aber besser ohne Architekt? - mit @la__brilli 32:30 Heute erzählt euch Larissa vom Bau ihres Architektenhauses. Sie hat viele Planungstipps und berichtet, was mit dem Architekten schief gelaufen ist. Wir haben auch eine Traumhaus Review zu Larissas Haus auf unserem Instagram Profil - schaut vorbei. Welche Fragen habt ihr? Schreibt mir auf Instagram @flo.vom.bauherrenforum oder an kontakt@fertighause… #034 - Die verschiedenen Heizungsarten 13:39 BHKW, Wärmepumpen, Pellets, Öl, Gas & Co. Shownotes zur 34. EpisodeVon BauMentor
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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Eine Larp-Waffe besteht meist aus einer Schaumstoffschicht, die einen Kernstab aus Fiberglas ummantelt. Der Schaumstoff wird dann...mullah omar video fertig gardine 90x200 Rüstzeug meisten zinsen festgeld Metallrüstungprofessor akali op gg knallgeräusche in der nacht Armschienenarmy upl handbook kassenbeleg vorlage excel kostenlos Beinschienen & -taschenrund achse antrieb kugel* bauern bomben bonzen Torsorüstungraigeringer kirwa 2018 unterrichtet der hausmeister Kettenrüstungandersen hotel birkenwerder birkenwerder brictius grundschule schöppingen Helme & Haubenjames liang volkswagen hintergrund videos download von animes Schulter & Kragenrichter weber landgericht nürnberg anderer satz für wir freuen uns Vollrüstungtalk direkt tittling how hiv created ConQuest Rüstung Dealsmorgan de toi france heimatmusik in bozen Lederrüstungsuper psycho love simon curtis mp3 download before ringtone download Armschienenhotel in langkawi near malasia wow hübscher glücksbringer Beinschienen & -taschenwow null toleranz zum geburtstag lydia Torsorüstungpizza rezept kinder flotter haarschnitt für mittellanges haar Frauenrüstunggroßer rebstock frankfurt kinder kriegen auf dem klo Schulter & Kragengorgeous bride dressup igre trains check availability Helme & Maskenmitarbeiter app features carnegie stadien embryo Rüstungssetsfische teich aquarium odansetron 8 mg packungsgröße Rüstungsaccessoiresiata code pc haltestangen aus holz Kinderrüstungkenias nationalparks geschichte knutscha statt kippe mund angemalt falsch herum Rüstzeugserien guide grimm In unserer Kategorie Rüstzeug findet Ihr Rüstungen aus Metall und Leder, die speziell auf die Bedürfnisse eines Larp abgestimmt sind. 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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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Neuvorstellung: Lancia Flavia - Cabrios - derStandard.at › AutoMobilderStandard.at›AutoMobil›Auto›Bewegt im Rückspiegel›CabriosSeite1InternationalInlandWirtschaftWebSportPanoramaEtatKulturWissenschaftGesundheitBildungReisenLifestyleFamilieAnzeigeUserMeinungKommentareKolumnenKommentare der anderenUserkommentareBlogsPolitikWirtschaftGesellschaftdieStandard.atdaStandard.atGreenlifeEnergieHausLebenMobilitätStadtZuZweitPartnersucheAutoMobilAutoMotorradRadNeuwagenGebrauchtwagenAutopreiseMeine InserateSuchagentenImmobilienBauen & WohnenGewerbeimmobilienArchitektur & StadtImmobilien-ServiceImmobiliensucheFür InserentenServices für SuchendeImmopreiseKarriereJob & KarriereManagementKarriere-ServiceJobsuche & StellenmarktFür JobsuchendeFür ArbeitgeberBrutto-Netto-RechnerJobs|suchenWetter Wienanmeldenabmelden PostingsMitposterInnen, die ich lese:Alle meine PostingsaktualisierenExpressNachrichten in aller KürzeUserUser Generated ContentNewsletterNachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMSMobilAlles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMSRadioUnser RadioangebotZeitungDie Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehrÜber unsAlles über die Redaktion von derStandard.atSalesAlles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und ImmobilieninserateNeuvorstellung: Lancia FlaviaAndreas Stockinger8. Juli 2012, 16:51vergrößern 645x435foto: werkHauptvorteil eines Cabrios mit "Fetzendach" ist der Umstand, dass die Designer keine ästhetischen Kompromisse eingehen müssen. Entsprechend stilsicher kommt auch Lancias Flavia daher.vergrößern 1200x198foto: werkvergrößern 645x452foto: werkHübsches Ambiente im Innenraum - und ziemlich viel Platz. grafik: der standardInformationen: LanciaService: Lancia GebrauchtwagenGratis Gebrauchtwagen inserieren auf derStandard.at/AutoMobil Stoffdach-Cabrio zum Cruisen, voll ausgestattet, zum fairen Preis: Damit möchte Lancias Flavia sich ein kleines Stück vom Cabrio-Kuchen sichernLancia bangte ein wenig, wie die deutschen Kollegen über dieses Cabrio berichten würden: Am Vorabend der Testfahrten an Siziliens Ostküste schoss die Squadra Azzurra jene Mannschaft aus dem Bewerb, die bei der EM die bisher beste Leistung geboten hatte, die Stimmung war im Keller bei besagten Kollegen, bei den Italienern von Lancia hingegen ging's an dem Abend natürlich hoch her. Als Österreicher kann man indes völlig sachlich berichten. Es liegt also an: Lancia Flavia. Vormals bekannt als Chrysler Sebring Cabriolet, heute in USA als Chrysler 200 Convertible vertrieben und in Europa eben als Lancia Flavia. Auf das einstige doppelte Angebot verzichten die Italiener, es gibt den Wagen ausschließlich mit Textildach, also ohne ästhetische Kompromisse, die Variante mit versenkbarem Blechdach entfällt, Lancia wähnt den Zenit dieses Trends ohnehin für überschritten. Zur Erleichterung der Auswahl gibt's das Cabrio, das mit 4,95 m Länge zu den größeren zählt, mit nur einer Motor-Getriebe-Kombination: 2,4-Liter-Vierzylinder mit 170 PS und 6-Gang-Automatik. Das Schöne dabei ist auch, dass die Sache ganz entspannt angegangen ward: keine Rekorde beim Öffnen/Schließen des Verdecks, keine Rekorde beim Verbrauch, keine sportlichen Ambitionen. Daraus ergibt sich ein hochgradig relaxiertes Fahrgefühl: Das hier ist ein Auto, das zum gemütlichen Cruisen animiert. Anders möchte man es kaum bewegen. Komfortabel abgestimmtes Fahrwerk, ausreichend Platz für vier Insassen, selbst den Kofferraum kann man, ohne rot zu werden, als solchen bezeichnen, und bei einem Startangebot von 35.900 Euro kann man sich gut vorstellen, dass manche sich verlocken lassen. Mit den noblen deutschen Fetzendachlern - Mercedes E Cabrio, Audi A5 Cabrio - will man sich kaum anlegen, Lancia meint, in jener Nische punkten zu können, wo bisher Saab mit dem 9-3 Cabrio zu Hause war, klingt plausibel. Die oben geschilderte, betont komfortable Gesamtauslegung zeigt ihre Kehrseite, wenn man den Flavia einmal sportlicher hernimmt. Da klingt der Vierzylinder doch ein bisserl bemüht, und die Automatik wirkt dann plötzlich auch suboptimal mit ihren langen Schaltzeiten und dem bedächtiglichen Leistungsaufbau. Schönster Aggregatzustand dieses Sonnenstundensammelgeräts ist natürlich der mit geöffnetem Dach. Sollte allerdings Vulcanus aus Zorn über die Niederlage der Italiener gegen Spanien seine Schmiede im Ätna anwerfen und jene dabei gewaltig Rauch auf die Gegend spucken, empfiehlt sich die geschlossene Fahrt. So wie winters auch in unseren Breiten. (Andreas Stockinger, AutoMobil, DER STANDARD, 6.7.2012) FeedbackArtikel mailenArtikel druckenShare if you carederStandard.at auf FacebookAutomobil Newsletter abonnierenPosting 1 bis 25 von 74«‹›»1 2 hot doc60+-0013.9.2012, 18:05antwortenpermalinkmeldenDanny deVitoist nicht nur wesentlich italienischer, sondern auch eindeutig schöner als dieses dingsda.Enrico Dal Vero0+-0311.7.2012, 14:21antwortenpermalinkmeldenEine Fehlkonstruktion - leider kein LANCIA.Von LANCIA erwartet man sich Nobles, Sportlichkeit - dieses gewisse italienische Flair. Dieses Auto ist weit davon entfernt. Ewig schade.tom23120+-1010.7.2012, 19:19antwortenpermalinkmeldenLancia Dedra war mal mein Traumauto ... Wegen unkontrollierter Kinderproduktion wurde es dann ein Renault Trafic. Aber sollte ich je in diesem Leben wieder zu zweit unterwegs sein, dann sicher nicht in dieser fahrenden Couch. Brrr!Der Waehlerwille19+-1110.7.2012, 15:27antwortenpermalinkmeldenHässliches Auto.der Bastard, der dich nachhause bringt52+-0610.7.2012, 15:25antwortenpermalinkmeldenIch will einen Delta Integrale, wos außer beim Lenkrad, den Scheinwerfern und den normalen Rädern nur Winkel mit wahlweise 45 oder 90° gibt!chris.austria2+-1210.7.2012, 23:31antwortenpermalinkmeldenIch auch und wo das Wastegate beim Hochschalten so richtig schön faucht und es dir die Recaros in den Rücken haut. Wo ihn behutsam warmfahren musst und dann am Berg jeden Porsche niederbrennst. Oh Lancia was ist aus euch geworden, mir kommen die Tränen wenn ich Autozeitungen aus den 80ern anschaue.NoComment21+-0111.7.2012, 15:21antwortenpermalinkmeldensie haben vergessen: "und wo ich oben am pass dann 2l öl nachfülle während mich der hergebrennte porsche überholt."chris.austria2+-0012.7.2012, 00:42antwortenpermalinkmeldenNana der Lancia brauchte nicht wirklich Öl wenn man ihn anständig behandelte. In den 80ern waren die 6 Zylinder von BMW die großen Ölfresser.NoComment21+-0112.7.2012, 08:54antwortenpermalinkmeldenjetzt nicht persönlich werden, ja? ;-)Marcel Baum9+-0110.7.2012, 12:21antwortenpermalinkmeldenLancia wird zum undercover ChryslerWeil Lancia draufsteht ist das Werkl um nix besser als der Sebring es immer war. Gebraucht kriegt man den zum Schrottpreis. Als besonders pervers empfinde ich es, dass diese AMI Leichen unter traditionellen Lancia Markennahmen vermarktet werden Das Flavia Coupe war eines der Traumautos meiner Jugend. http://en.wikipedia.org/wiki/File... e_1964.jpg Dass es dann bei mir ein Alfa Romeo 2600 Spyder geworden ist war eher Zufall.23a0c5c7-e1c8-4281-982d-4edffb9b773c14+-2110.7.2012, 14:02antwortenpermalinkmeldender sebring ist gebraucht so günstig, weil ihn niemand haben will. größtenteils weil chrysler oben steht. mit einem lancia drauf, findet er garantiert mehr käufer.Just N. Opinion7+-0210.7.2012, 20:07antwortenpermalinkmeldenGrößtenteils weil er nix kann.Egal was draufsteht. Und er findet garantiert nicht mehr Käufer, bloß weil ein edler italienischer Markenname draufsteht. Sonst könnt man ja auf einen Renault Kangoo einfach Mercedes... ups, schon passiert.Marcel Baum9+-0210.7.2012, 14:23antwortenpermalinkmeldenSo dumme Menschengibt es aber nicht, die diesen Etikettenschwindel nicht durchschaun.23a0c5c7-e1c8-4281-982d-4edffb9b773c14+-0210.7.2012, 19:42antwortenpermalinkmeldenpuh es gibt viele die auf ettiketschwindel reinfallen. gerade bei autos. sonst würd sich niemand mehr einen passat kaufen, sondern alle nur noch den superb.NoComment21+-0011.7.2012, 15:24antwortenpermalinkmeldendas gilt leider seit dem ausscheiden des b6 passat nicht mehr, ganz zu schweigen von den vielen optionen, die es im superb erst gar nicht gibt. aber der superb ist trotzdem ein super auto, keine frage. wer mit der ausstattung zurecht kommt wird wohl eher schwer zu einem passat b7 greifen (außer er ist markenblind).23a0c5c7-e1c8-4281-982d-4edffb9b773c14+-0011.7.2012, 21:25antwortenpermalinkmeldenich hab mir jetzt einen trendline und einen superb elegance rausgesucht. bei selber motorisierung sind beide ca gleich teuer und der skoda hat definitiv mehr an sonderausstattung. für 1,5k sind sogar ledersitze dabei. ich hab absichtlich nicht die topaustattung vom passat genommen, weil die wenigsten damit herumfahren. die meisten passats fahren mit 2 liter blue motion tdi daher und in der preiskategorie zahlt sich ein superb definitv mehr aus. vorallem der v6 aus der "laurin&klement" reihe würd sich hundertmal mehr auszahlen, seit die passat auch wieder vorne kratzen.NoComment21+-0012.7.2012, 08:48antwortenpermalinkmeldenwo ist der dynamic light assist? wo das acc? wo das elektronische fahrwerk? sie meinen damit fahren kaum passats rum? tjo, da haben sie sich geirrt.Misko1+-0110.7.2012, 11:52antwortenpermalinkmelden1923: Lancia Betadas erste Auto mit selbsttragender Karosserie 2012: ein umgewurschtelter Amischlitten.. Kommentar überflüssig, schade um LanciaNoComment21+-0110.7.2012, 11:23antwortenpermalinkmeldengute idee.......diese schiache hütten nicht von vorne zu zeigen. so glaubt man, das ist ein annehmbares auto. wer den mal in echt sieht braucht ein speibsackerl.josef hagen0+-0110.7.2012, 09:04antwortenpermalinkmeldenMarktchancendarauf hat die Welt nicht gewartet, ich erwarte Schicksal wie beim vor 8 Monaten vorgestellten Thema/ Chrysler, Verkaufszahlen in Deutschland ca 10 St. pro Monat!zitronen_bob0+-139.7.2012, 19:42antwortenpermalinkmeldenHier erfährt man, was wirklich Sache ist ...... mit diesem Amerikaner mit Lancia-Pickerln: Badge-Engineering der schlechtesten Art - möglicherweise würde dieses Auto als Chrysler ja wirklich mehr Käufer finden!? Die Frage ist nur: Was denkt man sich im FIAT-Konzern eigentlich über die Zielgruppe seiner Marken? Ypsilon, Musa und Delta - in Ordnung. Aber dann ist es - eben FIAT-"Kleinwagenhersteller"-typisch - auch schon aus ...zitronen_bob0+-0310.7.2012, 11:25antwortenpermalinkmeldenSorry - wollte den folgenden Link noch einmal posten:http://www.oeamtc.at/?id=2500,... ,,&hppos=1 Vom "Ami, der gern (?) ein Italiener wäre" ...anton-aus-tyrol11+-079.7.2012, 16:16antwortenpermalinkmeldenAlso früher waren die Lancia wenigstens designmäßig wunderbare Autos. Aber das ist ein langweiliger Chrysler mit einer Lancia Plakette. So wird Lancia immer weiter abstürzen, schade drum...Franz B0+-039.7.2012, 16:59antwortenpermalinkmeldenchryslerchrysler bedeutet noch lange nicht langweilig, das ding sieht im vergleich zu vielen anderen grossen cabrios nicht schlecht aus. aber es passt nicht zum image von lancia, von daher schliesse ich mich der schlussfolgerung an.23a0c5c7-e1c8-4281-982d-4edffb9b773c14+-229.7.2012, 21:13antwortenpermalinkmeldendas design ist sagen wir mal grenzwertig und so spannend ist die 2,4 litermaschine in verbindung mit der 6 gang automatik auch nicht. ein cruising-cabrio bräuchte schon einen größeren motor oder einen handschalter. außerdem würde dem boliden ein hinterrad- oder allradantrieb auch nicht schaden.Posting 1 bis 25 von 74«‹›»1 2 Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. 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q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Standheizung im VW Bus Standheizung? Alles Klar! Wirklich? 2. Welche Arten von Standheizung gibt es gewöhnlich im VW Bus? Es geht nicht um Namen! WEBASTO, EBERSPÄCHER - es geht ums Prinzip! Namen braucht Ihr erst wenn Ihr Teile braucht, der Wirkungsgrad hängt nicht vom Namen ab, sondern von der KW Angabe. Der gemeine VW Bus Interessent wird mit dem Begriff Standheizung, nen warmen VW Bus in Zeiten verbinden, in denen es draussen nicht wirklich warm ist. Bist Du ein Wintercamper? Oder ein Wassersportler der ab und an mal nen nassen Neoprenanzug mit im VW Bus hat, sagen wir sich nach ner Frühjahrs oder Herbstsession, in seinem wohl temperierten VW Bus umziehen will? Oder bist im Altweibersommer, dem wohlig warmen Ausklang jeden Jahres, mit relativ warmen Sommerabenden im VW Bus eingeschlafen und wachst erschrocken auf, am anderen Morgen deinen kondensierenden Atem vor Augen, mit der sicheren Erkenntniss - es wird langsam aber sicher wieder kälter, der Sommer ist vorbei - ich steh noch nicht auf, verdammt kalt hier drinnen. 2. Bauarten von Standheizungen - Um solchen zu erwartenden Erlebnissen gut vorbereitet den gar aus zu machen, kannst Du Dir nen VW Bus mit Standheizung zulegen. Für Dich ist ganz wichtig zu wissen - Du kaufst Dir grad nen gebrauchten VW Bus? Die inserierten Standheizungen werden gerne angepriesen, auch auf genaue Nachfrage vor der Anreise zum Dich interessierenden VW Bus, wird stets behauptet wie toll Se funktioniert. Am VW Bus dann wird sich zu 95% aus irgend einem Grund heraus stellen, das die Standheizung grad nicht funktioniert - dieser Fakt, wird Dich mindestens Euro 500 kosten! Schon allein die Diagnose kostet leicht Euro 150 - dann ist die Standheizung noch nicht repariert oder es ist nicht klar ob Sie überhaupt repariert werden kann. In den Baujahren bis ca 1990 sind sehr oft Umluftheizungen zur Erwärmung des Innenraumes oder auch ab und an mal Wasserheizungen, zur Erwärmung des Kühlwassers verbaut. 2.a Umluftheizungen zur Erwärmung des Innenraumes per Gas oder per vom VW Bus zur Verfügung stehendem Kraftstoff betrieben - hier die per Dieselkraftstoff betriebene Abb oben zeigt Dir so eine Umluftheizung ab VW Werk verbaut im Transporter, meisst in Fahrzeugen der Bundeswehr, um die Moral der Truppe hoch zu halten - mit kalten Füssen ist schlecht Wehrübung auszuhalten. Sofern so eine Heizung noch funktioniert, ja! Sie funktionieren meisst, selbst die Umluftheizung unserer Feuerwehr Baujahr 1978 tut erquicklich Ihren Dienst. Tut Sie das nicht fehlt in den meissten Fällen nur die Stromversorgung der Zweitbatterie oder wenn es eine Ausführung ohne separate Batterie unterm Beifahrersitz ist, dann stimmt etwas mit der Stromversorgung nicht. Abb drunter, die ab Werk verbauten Standheizungen/ Umluftheizungen sehen so aus, es ist immer ein "riesen Ballon" unterm VW Bus, der Wärmetauscher, egal ob Benziner oder Diesel, sie sehen gleich aus auf den ersten Blick, der Unterschied ist in der Brennkammer. Abb drunter, in neu sieht so was so aus, nicht nur kompakter sondern auch wesentlich sparsamer im Strom- und Benzin/ Diesel Verbrauch. 2.b Umluftheizungen zur Erwärmung des Innenraumes - hier die per Benzin betriebene Schaust den Absatz drüber, alles das selbe - Unterschied ist einzig der zum Betrieb verwendete Kraftstoff. 2.c Umluftheizungen zur Erwärmung des Innenraumes - hier die per Gas betriebene mit Gebläselüftung (Abbildungen unter diesem Absatz) Abb oben - Standheizung/ Umlauftheizung Modell Truma auf Gasbetrieb, Gaszufuhr kann man an der Einleitung links am Gehäuse erkennen, rechts verlässt die Standheizung ein Schlauch un grossem Durchmesser, über ihn wird die warme Luft an benötigte oder bevorzugte Stellen im VW Bus verbracht, in der Abb drunter hat man sich für das Ausströmen zwischen Küchenzeile und Fahrersitz im VW Bus T4 entschieden. Abb drunter - per Vorwähluhr/ digitales Display links der beiden Anzeigen, können bervozugte Heizzeiten und auch die Dauer der Heizperiode programmiert werden. Im Bedienteil rechts daneben befindet sich die Vorwahluhr für die Temperatur, im Drehschalter befindet sich auch ein Temperaturfühler/ Thermostat. Wird an dieser Stelle des VW Busses die vorgewählte Temperatur erreicht, schaltet die Heizung so lange ab, bis die Temperatur im Innenraum wieder unter die Vorgabe fällt, dann beginnt der Heizvorgang erneut - das hilft sparen. Nicht nur Gas, sondern auch Strom! Hier ist die Truma eine absolute Empfehlung, der Hit was Sparsamkeit in Stro- & Gasverbraucht, geringe Betriebsgeräusche und Zuverlässigkeit angeht. 2. d Umluftheizungen zur Erwärmung des Innenraumes - per Gas betriebene ohne Gebläse (Abb drunter) Nachteile dieser Anlagen - 2. e - Zuheizer/ Motorvorwärmung aufgeschaltet zur Standheizung Und nun kommt Kuddelmuddel - Ihnen wird erzählt es wäre eine Standheizung. Ist es irgendwie auch, aber Sie sollten wissen, was Sie von Ihrer Standheizung wollen! Ab ca Baujahr 1996 werden in den enorm effizient verbrennenden neuen Motorengenrationen der TDI und Pumpe/ Düse Motoren sogenannte Zuheizer in das Kühlsystem des Motors verbaut, die auch zur Standheizung aufgeschaltet werden können oder bereits ab Werk, je nach Neuwagenbestellung aufgeschaltet sind, zu erkennen am Bediendisplay im Armaturenbrett für Standheizungsfunktionen. Das heisst übersetzt...der Motor wird im Betrieb nicht ausreichend warm, so das im Winter die Fahrgäste frieren würden ohne diese zusätzlich verbauten Zuheizer. Abb drunter - Ob Euer T4 Tdi nen Zuheitzer seht Ihr im Radhaus, vielleicht ist er sogar schon als Standheizung zur Innenraumerwärmung aufgeschaltet, dann habt Ihr ein Bediendisplay im VW Bus. Abb drunter, und hier in Nahaufnahme Wenn Sie diesen Zuheizer jedoch als Umluftheizung verkauft bekommen haben oder Ihn in der Hoffnung auch mal im VW Bus schlafen zu können bei Heizungsbetrieb zur Umluftheizung haben aufschalten lassen, den Bus mit dieser Option erworben haben....dann werden sie die Nachteile ganz schnell davon überzeugen haben, das Sie eben nicht den erhofften Nutzen aus Ihrer Heizung ziehen können. 1. hoher Stromverbrauch - beschreibt schon das Wirkprinzip, vorrangig soll das Kühlwasser des Motors erwärmt werden, erst wenn Temperaturgeber eine ausreichende Erwärmung gemessen haben, werden die je nach Neuwagenbestellung angeschlossen Innenraumwärmetauscher der Innenraumbelüftung/ deren Gebläse zugeschaltet. Während der gesamten Vorwärmphase wird das Wasser im Motorraum durch Umwälzpumpen in allen Bereichen erwärmt, vorrangig die Betriebstemperatur des Motors erreicht. Dann werden die Gebläse innen auf die von Ihnen vorgewählte Lüftungsstufe zugeschaltet, nun würde der Innenraum mit warmer Luft versorgt. Hier ergibt ergibt sich der hohe Stromverbrauch bei relativ geringem Wirkungsgrad als Innenraumheizung/ Umluftheizung. Zum einen wird nach maximal einer Stunde diese Funktion abgeschaltet, weiterhin gilt als Faustregel bei den Wasserheizungen, die die Motoren schonen in der Kaltstartphase oder per Zuheizung dafür sorgend den Passagieren angenehme Temperaturen währen der Fahrt zu bescheren...Faustregel...Heizzeit muss auch unbedingt der anschliessenden Fahrzeit entsprechen. Denn der Stromverbrauch ist so gross, das Sie ansonsten die Standheizung an zwei Tagen nacheinander benutzen würden, um einen tollen Warmstart/ die Schonung des Motors zu haben, jedoch Ihr VW Bus nicht mehr anspringen würde. Die Starterbatterie wäre nach zwei Tagen Betrieb eines aufgeschalteten Zuheizers bereits entsprechend stark geschwächt . HEIZZEIT soll also genau so lange sein wie die Fahrzeit, sonst Batterie leer. 2. Wenn nicht aufgeschaltet ab Werk, kostet eine Freischaltung einschliesslich diverser benötigter Bauteile von Kabelbäumen über Anzeigen im VW Bus bis hin zu möglichen Fernbedienungen leicht Euro 1000. Ist das die Investition Wert, wenn Sie es im Bus warm haben möchten und nicht warten möchten bis der Motor endlich warm ist ... irgendwann der riesige VW Bus Innenraum und wenn es schön kuschelig warm ist, nach spätestens der zweiten kalten Nacht und nicht genügender Aufladung der Bordbatterien, Ihr VW Bus nicht mehr anspringt? Anders beschrieben, da das Thema vielleicht etwas verwirrend ist - Das ab Werk verbaute System "aufgeschalteter Zuheizer“ wird auch oft mit einer Zusatzbatterie in Ihrem VW Bus versehen, die dann aber nicht entkoppelt ist. Muss man sich so vorstellen…Sie haben statt der Batterien, Eimer mit Wasser. Ein Eimer ist schneller verbraucht als zwei. Nehmen wir an die beiden Eimer stellen die Batterien in Ihrem VW Bus dar, ab Werk ist die Schaltung/ die Kopplung/ Verbindung der Eimer so angelegt, das Sie miteinander verbunden sind (Die Eimer wie Regentonnen am Boden quasi), wenn Sie also denken Sie nehmen ja nur aus dem einen Eimer immer fleissig mit der Kelle Wasser raus, dann müsste der andere doch noch voll bleiben - eben nicht. Da beide mit einander verbunden/ gekoppelt sind. Und genau so sind die ab Werk verbauten Zusatzbatterien nicht entkoppelt. Sie stellen eine Potentialvergrösserung dar, aber keine autarke Reserve. Abb oben - Bedienfeld aufgeschalteter Zuheizer mit Umluft Standheizung VW Bus T4. Stellen Sie sich einfach vor, das kleine Drehrädchen auf das der rote Pfeil direkt zeigt wäre nicht da. Dann sehen Sie das Schaltgerät für den aufgeschalteten Zuheizer, hier das Bediendisplay ab Werk - KEINE STANDHEIZUNG, einfach nur Motorvorwärmung. Wenn also der Sie interessierende inserierte VW Bus dieses Bedienfeld aufweist UND das Drehrädchen hat, dann haben Sie auch die zusätzlich am Unterboden links mittig verbaute Umluftheizung/ Standheizung. Mit dieser können Sie irgend im stehen den Bus beheizen und müssen nicht Angst haben, das Ihr VW Bus irgendwann nicht mehr anspringt. Natürlich sollten Sie prüfen ob es sich nur ein Display im Armaturenbrett handelt oder ob tatsächlich unter Ihrem VW Bus am Unterboden beschriebene Heizung verbaut ist ;-) Abb oben - unteres Ende des Pfeiles ist das Bedienelement des Zuheizers/ der Wasserheizung. Verweisen tut der Pfeil mit seiner Spitze auf die Bedienung Umluftstandheizung in VW Bus Campingmodellen, hier das Westfalia Display Abb drunter, ist Ihr Zuhaizer nicht ab Werk aufgeschaltet, dann haben Sie eventuell so ein Bedienteil verbaut, so was gibt es als Nachrüstsatz. Dann bleibt Ihr Zuheizer aber immer noch der Srtromfresser, wenn Sie Ihn als Zusatzinneraumumluftheizung missbrauchen wollen und nicht wenigstens genau so lange fahren, wie Sie im Stand geheizt haben. Wasserstandheizung für den VW Bus Motor nachrüsten - Nachteil - hoher Stromverbrauch, Faustregel - eine halbe Stunde Vorheizzeit erfordert wenigstens genau so eine halbe Stunde Fahrtzeit. Dieses System ist in den skandinavischen Ländern sehr beliebt und geht sogar so weit, das an vielen öffntlichen Stellplätzen, wie Zb auf Supermarktparkplätzen Steckdosen zum beheizen der Kfz vorgehalten werden. Hier kommt nicht nur der Bequehmlichkeitsfaktor/ Sie möchten morgens keine Scheiben kratzen oder Sie haben aus Gründen des wesentlich geringer zu erwartenden Verschleisses investiert. Nein es geht eine Idee weiter in Landstrichen der harten Winter. Damit die Fahrzeugeigner die Fahrzeuge nicht immer und überall, den ganzen Winter durchlaufen lassen, werden diese Möglichkeiten geboten und auch rege genutzt - der Umwelt zu liebe, mal den Motor abschalten. Abb drunter, leider haben wir nur eine chematische Darstellung, versäumt bei unseren Kunden mal den Einbau zu dokumentieren, so sehen wir keinen VW Bus. Bild copyright WAECO Abb drunter, so sieht es aus, nagelneu, ordentlich verbaut wenigstens 10 Jahre ruhe, Standheizung an/ in diesem Fall möchte lieber Motorvorwärmung oder Wasserheizung sagen und der VW Bus Motor ist warm nach ein paar Minuten, wenn entsprechend geordert, können wir die Gebläsemotoren für den Fahrgastraum ansteuern lassen, sofern der Motor seine Betriebstemperatur erreicht hat, werden diese eingeschaltet, der Innenraum zusätzlich erwärmt/ die Frontscheibe abgetaut.
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q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Arbeit und Altern - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) Start > Allgemein > Soziale Politik / politisches Zeitgeschehen -> Arbeit und Altern 02.02.2007, 09:45 #1 ABB setzt auf Miteinander der Generationen Technologiekonzern vertraut dem Zusammenspiel von erfahrenen Kräften und Nachwuchsleuten / Chancen bis zur Pensionierung ABB hat in Deutschland ein neues Konzept der Personalpolitik entwickelt. Das in der Energie- und Automationstechnik engagierte Unternehmen setzt künftig vor allem auf ein Miteinander der Generationen. Frankfurt A.M.- "Jung plus alt". So lautet einer der Leitsätze, denen sich ABB im Rahmen seines neu definierten Personalprogramms verschrieben hat. Wie Vorstandschef Peter Smits bei dessen Vorstellung erläutert, handelt es sich hierbei um ein die verschiedenen Altersgruppen einbindendes Konzept. Sein Ziel sei es, im Unternehmen "einen Mix der Generationen" zu erreichen. Dabei komme es ausschließlich auf Qualifikation und Kompetenz der Beschäftigten und nicht mehr auf ihr Alter an. Als konkretes Beispiel nennt Smits die "Projektleitung im Duo". Dahinter verbirgt sich der Ansatz, dass für die Lösung einer bestimmten Aufgabe ein erfahrener Fachmann und ein junger Manager zusammengebracht werden. Gerade im Projektgeschäft und im Vertrieb könnten junge Kollegen vom Know-how der Älteren profitieren. So würden die Rahmenbedingungen für eine systematische Weitergabe von Wissen geschaffen. Dass dafür keine altruistischen Motive den Ausschlag geben, sondern solche Programme wegen des demografischen Wandels eine pure Notwendigkeit sind, um ein Unternehmen auf der Erfolgsspur zu halten, gibt Personalchef Heinz-Peter Paffenholz unumwunden zu. http://www.fr-online.de/in_und_ausla...em_cnt=1064229 05.02.2007, 09:42 #2 Arbeit und Geschlechter Ja, es stimmt: Vollbeschäftigung in Deutschland ist möglich. Man muß nur alle Frauen aus dem Erwerbsleben entfernen. Daß dies – noch – nicht geschieht, führen bloß Idealisten und Dummköpfe auf die Emanzipation zurück oder auf ein diffuses Recht der Frauen, sich beruflich zu verwirklichen. In Wahrheit kann die Wirtschaft seit einigen Jahrzehnten nicht mehr auf die weiblichen Reserven des Humankapitals verzichten. Frauen haben einen höheren Bildungs- und Leistungswillen als ihre männlichen Konkurrenten, beweisen größere Sozial- und Kommunikationskompetenz und lassen sich mit durchschnittlich dreißig Prozent weniger Bezahlung für gleiche Leistung abspeisen. Seit zwei Jahren gibt es durch Hartz IV eine teils hochqualifizierte Menschengruppe, die sich noch viel effektiver ausbeuten läßt. Doch wohin mit den Frauen, wenn man sie eines Tages durch Ein-Euro-Jobber ersetzt oder durch Niedriglöhner, deren jämmerliche Bezahlung der Staat auf Sozialhilfeniveau aufstockt? Reaktionäre Stammtischsäufer und ihre publizistischen Sprachrohre wie Bild oder die Bestseller-Autorin Eva Herman (»Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit«) wissen längst die Antwort: Zurück an den Herd mit den Frauen! Dieselbe Parole flüstert die öffentlich-rechtliche ARD ihren Gebührenzahlern mit der 16teiligen Vorabend-Serie »Die Bräuteschule« ein. Dieses Living-History-Projekt gab die Firma »ARD Werbung (AS&S)« in Auftrag, die ARD-Programme refinanziert. Der Werbewirtschaft bot sie mit dieser neuen Serie »beste TV-Unterhaltung« als Umfeld für die Produktwerbung. Pro Werbespot kassiert AS&S über 15.000 Euro. Dafür beutet sie zehn junge Frauen aus, denen sie eine Zeitreise versprach: »Lernen Sie, was eine perfekte Hausfrau der 50er Jahre wissen mußte.« Wofür man solche Fachkenntnisse im 21. Jahrhundert braucht, wissen nur die ARD und Eva Herman. http://www.linksnet.de/artikel.php?id=2840 05.02.2007, 15:32 #3 Zurück an den Herd mit den Frauen!... Soweit kommt es noch! Zum Glück haben Eva Herman und die Macher der Vorabend-Serie "Die Bräuteschule" nicht mehr die Meinungsvorherrschaft in diesem Land. 05.02.2007, 15:40 #4 Och, ich muss sagen, ich würd gern noch mal auf so´n kleines Wesen aufpassen anstatt mich Tag für Tag im Hamsterrad auffressen zu lassen, vor allem wenn ich jetzt andauernd höre, dass die Arbeitsbedingungen immer katastrophalere Ausmaße annehmen, weil die Leute aus Angst um sich beißen. Es sollte nur nicht für alle Frauen gelten. Aber warum sollen die, die möchten, nicht zu Hause bleiben können, wenn sie es denn wollen? 05.02.2007, 18:02 #5 Weil "Frauen zurück an den Herd" eine Strategie des Roll-back geradewegs zu den veralteten Rollenbildern der 50-er Jahre darstellt. Es gibt genügend Frauen, die arbeiten wollen, aber wegen mangelnder Kinderbetreuungsmöglichkeiten nicht so können, wie sie wollen und dann eben auf das eine, Kinder und Familie, oder das andere, Beruf und Karriere, verzichten. Dieser Trend wird eher noch verstärkt durch Pamphlete wie das von Eva Hermann (ich frage mich nur, warum sie dann immer noch ihre Talkshow moderiert, widerspricht ja eigentlich ihren Prinzipien). Och, ich muss sagen, ich würd gern noch mal auf so´n kleines Wesen aufpassen anstatt mich Tag für Tag im Hamsterrad auffressen zu lassen... Ich nicht, jedenfalls nicht den ganzen Tag incl. der ganzen nervtötenden Hausarbeit. Dafür habe ich nicht studiert. Ich bin aber dafür sich die Kindererziehung und die Hausarbeit solidarisch zu teilen, dafür sehe ich in dem neuen Elterngeld Ursula von der Leyens trotz aller Unzulänglichkeiten einen ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung. Den nächsten Schritt dahin müssen die Väter und insbesondere ihre Arbeitgeber tun. Ansonsten mag ich Kinder. 05.02.2007, 18:28 #6 Die spinnt die Hermann. Wenn ich so was höre: "Frauen gehören hinter den Herd" Dabei sind die Knöpfe doch vorn. 05.02.2007, 19:25 #7 Also vor den Herd, auch nicht besser! 06.02.2007, 01:40 #8 das was die linkszeitung zum Thema Geschlechter schreibt und die ARD gesendet hat (habs mir leider nicht angesehen) ist eindeutig verfassungswidrig und ein Schlag ins Gesicht aller Frauen, die für unsere Generation u.a. für ein eigenes Konto, Berufsausbildung etc. gekämpft haben. 06.02.2007, 11:08 #9 Ökonomin Michalitsch im Interview mit dieStandard.at: Wie der Neoliberalismus Frauen und Männer in Uralt-Rollen zurückdrängt dieStandard.at: Heute, in der Ära des Neoliberalismus, erfolge die Zähmung sogar in noch radikalerer Form. Michalitsch: Im Neoliberalismus haben wir es mit einer Popularisierung der Vorstellung zu tun, dass Menschen grundsätzlich egoistisch sind und immer Kosten und Nutzen abwägen. Was ursprünglich eine Hypothese für ökonomisches Verhalten war, wird zu einer verallgemeinerten Annahme über menschliches Verhalten. Propagiert hat diese Universalisierung vor allem der spätere Nobelpreisträger Gary Becker. Er hat das Kalkül als Grundlage für die Untersuchung sämtlicher menschlicher Bereiche verwendet, auch für Familie, Ehe und Zahl der Kinder. dieStandard.at: Die zentrale Figur in diesem Modell ist der homo oeconomicus. Welche Annahmen sind mit ihm verknüpft? Michalitsch: Er agiert immer rational, also Kosten und Nutzen abwägend und Nutzen maximierend, und kommt ohne Identität, Klassenzugehörigkeit oder Geschlecht aus. Am Markt treffen diese homines oeconomici als Gleiche aufeinander, es gibt weder Unterschiede an Macht noch an Einkommen oder Handlungsoptionen. dieStandard.at: Was ist Ihre bzw. die feministische Kritik daran? Michalitsch: Im Mittelpunkt steht die Realitätsferne: Menschen ohne Geschlecht, Klasse und Identität, die immer rational agieren, sind nicht real. Weibliche Lebensverhältnisse werden durch dieses Modell noch viel weniger erfasst als männliche. Frauen können ja auch in ihrem Alltag weniger einer individuellen Nutzenmaximierung anheimfallen, weil sie meist die Versorgungsarbeit im Privaten überhaben, was ja auch Sorge für andere bedeutet. Der zweite Kritikpunkt: Das Modell rechtfertigt den status quo. Jedes Verhalten wird im Modell zu rationalem Verhalten. Auch Diskriminierung von Frauen erscheint so berechtigt. Der dritte feministische Kritikstrang will zeigen, dass sich das Modell von Anfang an auf Männer bezogen hat. Die Vorstellung des homo oeconomicus entspricht der Idee von Männlichkeit im 19. Jahrhundert – ungebunden, unabhängig, autonom. All das galt für Frauen damals nicht. Sie waren keine Rechtssubjekte, sondern immer vom Vater oder Ehemann abhängig. Auch wurden sie immer als Mütter oder im familiären Kontext gedacht. Und sie galten als nicht von Vernunft, sondern von Gefühlen geleitet. dieStandard.at: Das wirtschaftliche Geschehen wird im neoliberalen Denken als Naturgesetz dargestellt. Ist es das nicht? Michalitsch: Die Wirtschaftswissenschaften tun so, als seien sie nur damit beschäftigt, Naturphänomene zu erklären. Die bestehende Ökonomie erscheint somit unabänderlich. Das verdeckt, dass wir es mit menschlichem Verhalten und sozialen Zusammenhängen zu tun haben – die veränderbar sind. Damit wird der politische Gestaltungsspielraum ausgeblendet. dieStandard.at: Sie kritisieren, dass im neoliberalen Denken vieles umgedeutet oder unsichtbar gemacht werde. Michalitsch: Ja, es existiert eine Unzahl angeblicher ökonomischer Zwänge, die ich für glatte Lügen halte. Verschwiegen wird, dass wir es mit einer Transformation von Machtverhältnissen zu tun haben. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich nehmen zu, die Staaten haben sich stark auf die Seite der Unternehmen gestellt. Gleichzeitig wird immer an Eigenverantwortung und -initiative appelliert – jedeR sei seines / ihres Glückes Schmied. Auch das halte ich für eine große Lüge. Es verschleiert tatsächliche Machtverhältnisse, begrenzte Wahlmöglichkeiten und mangelnde Chancengleichheit sowie die Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse. dieStandard.at: Sie sagen, Neoliberalismus impliziere Patriarchalismus – inwiefern? Michalitsch: Zunehmende Armut und Armutsgefährdung treffen überwiegend Frauen. Die Gründe liegen vor allem in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Die Deregulierung der Arbeitsmärkte verschärft die Polarisierung zwischen den Geschlechtern, aber auch zwischen Gruppen von Frauen und Männern. Vor allem unter Migrantinnen formiert sich eine Klasse von Frauen, die kaum Zugang zur Gesellschaft hat. Gleichzeitig wird immer wieder an das Leistungsprinzip appelliert: Die wirklich befähigten Frauen könnten ja nach oben kommen. Das stimmt aber nicht, denn auch an der Spitze hat sich nur wenig verändert. Es gibt jetzt eben statt drei Prozent Topmanagerinnen 3,5. Darüber hinaus ist der Druck auf unbezahlte Arbeit stark gestiegen, weil öffentliche Versorgungsleistungen eingeschränkt wurden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt nach wie vor weitgehend Frauen überlassen. Und in dem Maße, in dem der finanzielle Druck steigt, schwinden insbesondere für Frauen die Chancen auf persönliche Unabhängigkeit. Die Folgen werden vor allem dann deutlich werden, wenn Frauen, die heute in prekären Arbeitsverhältnissen tätig sind, in Pension gehen – oder gehen wollen: Dann wird es eine weibliche Altersarmut sondergleichen geben. dieStandard.at: Wie könnte eine andere Wirtschaftspolitik aussehen? Michalitsch: Es wäre schon ein großer Fortschritt, würden bei allen politischen Maßnahmen Verteilungswirkungen berücksichtigt. Außerdem: gleichere Verteilung von Erwerbsarbeitszeit und von bezahlter und unbezahlter Arbeit insbesondere zwischen Frauen und Männern, indem die wöchentliche Erwerbsarbeitszeit auf etwa dreißig Stunden verkürzt und atypische Beschäftigungsverhältnisse eingeschränkt werden. Mehr Gleichheit bei der Verteilung von Einkommen. Wenn eine Arbeiterin in einem Monat kaum mehr verdient als ein Spitzenmanager in einer Stunde, dann halte ich das für obszön. Man sollte nicht nur Mindestlöhne diskutieren, sondern auch Maximallöhne. http://diestandard.at/druck/?id=2753438 06.02.2007, 11:32 #10 das ist aber keine Antwort auf meine Frage, warum denn die Frauen, die gern zu Hause bleiben möchten, dies nicht tun können sollen. Ich zum Beispiel habe auch studiert (mit einem recht guten Abschluss), sehe mich aber als so emanzipiert an, das zu tun, was für mich im Moment stimmig ist, wenn es mir denn möglich ist. Und wenn das nun mal im Moment das ist, dass ich für meine Kinder da sein möchte, warum denn nicht? Ich finde, die Frage sollte in eine ganz andere Richtung gehen. Warum wird es den Frauen, die gern zu Haus bei den Kindern bleiben möchten, nicht ermöglicht, sprich, warum werden sie in dieser Hinsicht nicht finanziell unterstützt. Oder sollen jetzt alle Frauen arbeiten und Karriere machen müssen (auch die, die lieber ausschließlich für Ihre Kinder da sein wollen), so hört sich Dein Statement nämlich für mich an - wobei ich auf den Begriff Karriere sowieso allergisch reagiere. Karriere um der Karriere Willen? Das ist für mich Kapitalismus bzw. Neoliberalismus in Reinkultur. Ich sage es nochmal. Die Frauen, die gern arbeiten möchten, sollen das gern tun, aber ich finde, die Frauen, die sich gern ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten, sollten auch untestützt werden. P.S. Nein, ich bin nicht erzkonservativ. Weder erz noch konservativ. 06.02.2007, 13:18 #11 das ist aber keine Antwort auf meine Frage, warum denn die Frauen, die gern zu Hause bleiben möchten, dies nicht tun können sollen. Natürlich kannst du das entscheiden, wie du möchtest. Ich sehe nur keinen Handlungsbedarf Frauen zu unterstützen, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten. Ich sehe aber dringenden Handlungsbedarf darin, wie in diesem Land die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden kann. Dafür muss sich natürlich noch vieles ändern, gerade auch von Seiten der Arbeitgeber. Auf der anderen Seite gibt es neben deiner persönlichen Entscheidung natürlich auch gesellschaftliche Kräfte, denen es nicht unrecht ist, Frauen wieder verstärkt aus dem Berufsleben herauszudrängen, bzw. alles so zu belassen wie es ist. So lässt sich nämlich auch die Arbeitslosenstatistik frisieren. 06.02.2007, 13:47 #12 Natürlich kannst du das entscheiden, wie du möchtest. Oh, danke. ;) Ich sehe nur keinen Handlungsbedarf Frauen zu unterstützen, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten. Und warum das nicht? Erwiesen ist ja, dass - gerade in den ersten beiden Lebensjahren Kinder dringend einer konstanten Bezugsperson, sprich einer sicheren Bindung bedürfen. Kinder, die dies nicht erfahren haben, kriegen früher oder später Probleme. Zum anderen wird ja auch immer so viel davon geredet, die Erziehungs-"Arbeit" aufzuwerten. Wenn man hier keinen Handlungsbedarf hinsichtlich einer wie auch immer gearteten Unterstützung der Mütter sieht, wenn sie sich dieser Arbeit widmen möchten, spricht das einer Wertschätzung dieser Arbeit doch entgegen, oder? Ich sehe aber dringenden Handlungsbedarf darin, wie in diesem Land die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden kann. Dafür muss sich natürlich noch vieles ändern, gerade auch von Seiten der Arbeitgeber. Ich finde, das ist eine unnötige Polarisierung: hier die ´bösen´ Mütter, die sich ´nur´ um Kinder bzw. Familie kümmern möchten, die also - für mich fragwürdigerweise - nicht unterstützungswürdig sind, zumal, wenn sie alleinerziehend sind; dort die förderungswürdigen ´guten´ karriere-fortschrittlichen Mütter, die - getreu dem patriarchalisch-kapitalistischen Arbeitsfetisch - versuchen sollen, in beiden Bereichen zu 100 % ihren Mann zu stehen (was ich übrigens als absolute Überforderung ansehe, aber wenn die kapitalistisch-patriarchalisch sozialisierte Frau es in diesem System unbedingt den Männern gleich tun muss, um anerkannt zu werden, durchaus verstehen kann). Warum nicht beide unterstützen in dem, was für sie für richtig halten? Kann doch für die Kinder nur gut sein. Damit hast Du sicher Recht. Diese Bestrebungen gibt es ohne Zweifel. Hier hilft m.E. nur eine gute Eigen-Reflexion darüber, was für jede Frau ganz persönlich stimmig ist und vor allem auch darüber, woher sie denn ihre Einsichten bzw. Bedürfnisse bezieht und welche das überhaupt sind. Und falls diese aus einer kapitalistisch-patriarchalischen Sozialisierung stammen sollten, die der Frau letztendlich gar keine freie Wahl lässt (weil Anerkennung und Wertschätzung in diesem System fast ausschließlich und immer mehr über Besitz, Status, Leistung und Arbeit erreicht werden kann), könnte sie ja noch mal genauer hinschauen, was sie denn wirklich will - und sich natürlich entsprechend dafür einsetzen. 06.02.2007, 15:27 #13 Ich finde, das ist eine unnötige Polarisierung: hier die ´bösen´ Mütter, die sich ´nur´ um Kinder bzw. Familie kümmern möchten, die also - für mich fragwürdigerweise - nicht unterstützungswürdig sind, zumal, wenn sie alleinerziehend sind; dort die förderungswürdigen ´guten´ karriere-fortschrittlichen Mütter, die - getreu dem patriarchalisch-kapitalistischen Arbeitsfetisch - versuchen sollen, in beiden Bereichen zu 100 % ihren Mann zu stehen... Ich möchte für Mütter und Väter eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das bedeutet somit auch andere Arbeitsstrukturen, weg von dem reinen Leistungsprinzip, das nichts mehr neben der Arbeit zulässt. Z.B. könnte ich mir eine 30 oder 25-Stundenwoche für beide Partner + einer vernünftigen Kinderbetreuung gut vorstellen. Ich weiß nicht, warum das hier nicht funkzioniert, in den skandinavischen Ländern funktioniert das ja auch. Und noch etwas, natürlich brauchen Kinder eine feste Bezugsperson, aber die muss nicht unbedingt den ganzen Tag anwesend sein. Oder sind die Kinder in den skandinavischen Ländern oder Frankreich etwa alle verhaltensgestört, weil sie im Schnitt früher in eine Kinderbetreuung gegeben werden als hier? 06.02.2007, 19:39 #14 Hört sich gut an, annette. Dennoch fände ich es besser, wenn sich Mütter und Väter frei entscheiden können, ob sie in den ersten Jahren ihrer Kinder arbeiten möchten oder nicht, und dann gemäß ihrer Entscheidung unterstützt werden. Dass sie eben nicht gezwungen werden, neben der Erziehung der Kinder auch noch arbeiten zu müssen, wie z.B. viele allein erziehende Frauen. Und diese Entscheidung, ob Arbeit oder nicht, oder wie viel Arbeit neben der Kindererziehung, hängt eben fast ausschließlich davon ab, wie das finanzielle Polster aussieht. Da stehen sich die Armen wesentlich schlechter. Ja, dieses Argument wird gern von denjenigen verwendet, die die Arbeitspflicht für alle neben der Erziehung von Kindern in den ersten Lebensjahren einführen möchten. Und ich muss Dir sagen, dass ich genau dieses Argument für sehr bedenklich halte. Woher weißt Du so genau, dass unsere Gesellschaft, so wie sie jetzt ist, nicht unter anderem genau deshalb so gewalttätig und vor allem ignorant gegenüber den immer schlimmer werdenden Zuständen ist, weil Mütter (auch durch den anerzogenen patriarchalen Leistungs- und Arbeitsfetisch) gezwungen werden, ihre Säuglinge bei fremden Menschen abzugeben, um für das kapitalistische System weiter ausbeutbar zu sein, anstatt dafür zu sorgen, dass ihre Säuglinge eine sichere Bindung, also das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Anerkennung ihrer Bedürfnisse erhalten? Hast Du Dich schon mal mit der Entwicklunspsychologie der ersten Jahre beschäftigt? Ich kann hier z.B. eine Hausarbeit empfehlen, die sich mit prä- und postnatalen Krisen befasst. Siehe vor allem Seite 8 (2.3 Postnatale Krisen: Erstes Lebensjahr). http://www.pauladiederichs.de/veroef...her_Krisen.pdf Meaney ist nicht der einzige Forscher, der nachgewiesen hat, dass Krisen im ersten Lebensjahr - wozu auch ungewollte, wiederholte Trennungserlebnisse gehören - zu einer frühen und starken Störung des noch sehr empfindlichen Stress-Systems des Säuglings führen können, wodurch Menschen im späteren Leben mit Stresssituationen wesentlich schlechter umgehen können. Ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden. Nicht dass ich Mütter, die während der ersten Jahre ihrer Kinder zum Arbeiten gezwungen werden oder dies aus eigener Entscheidung tun, als böse oder unmenschlich verurteile. Dennoch, meine ich, sind Kinder in den ersten Lebensjahren so empfindlich, dass ich dafür plädiere, sie nicht zu früh wegzugeben. Und wer jetzt sagt "Ach was, hat mir auch nicht geschadet, ist ja nix passiert", der oder die sei daran erinnert, dass dieses "Ach was", also ein Übergehen von Bedenken und Befindlichkeiten, eine Parallele in dem Verhalten hat, das unsere ´Eliten´ dem ´Fußvolk´ gegenüber haben. Bedenken und Befindlichkeiten sind uninteressant, werden nicht gewürdigt, geschweige denn wahrgenommen - man ist es ja schon so lange so gewohnt ... 06.02.2007, 20:38 #15 Ja, dieses Argument wird gern von denjenigen verwendet, die die Arbeitspflicht für alle neben der Erziehung von Kindern in den ersten Lebensjahren einführen möchten. Ich glaube, wir werden uns da nicht einigen können. Es gibt auch in den skaninavischen Ländern keine Arbeitspflicht für alle, sondern die meisten Frauen dort wollen arbeiten und sehen in einer Familiengründung auch kein Hindernis, weil sie wissen, dass ihre Kinder trotzdem gut versorgt sind. Außerdem weiß ich nicht, inwieweit du dich mit der Geschichte der neueren Frauenbewegung (so ca. ab 1968) auseinandergesetzt hast, vielleicht wüsstest du dann auch, dass in den 50-er Jahren es noch ein Gesetz gab, das vorsah, dass verheiratete Frauen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns überhaupt arbeiten durften. Daher ist es schon allein ein zivilisatorischer Fortschritt, dass wir überhaupt arbeiten dürfen ohne jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen. Aber auch dieses heute völlig selbstverständliche Recht musste wie viele andere Rechte erst erkämpft werden, so unglaublich das auch aus heutiger Sicht klingt. Hast Du Dich schon mal mit der Entwicklunspsychologie der ersten Jahre beschäftigt? Ich kann hier z.B. eine Hausarbeit empfehlen, die sich mit prä- und postnatalen Krisen befasst. Nicht sehr ausführlich, ich weiß nur, dass es da unterschiedliche Ansichten gibt. Die Meinung, dass eine Betreuung außer Haus oder durch andere Personen als den leiblichen Eltern dem Kleinkind generell schaden, ist jedenfalls nach dem heutigen Stand der Wissenschaft überholt. Genauer damit befasst hat sich Prof. Lieselotte Ahnert, sie führt in einer Zusammenfassung ihrer Forschungsarbeiten z.B. aus: Kleinkinder in familiärer und außerfamiliärer Betreuung: Entwicklungskonsequenzen Forschungsarbeiten über die Folgen außerfamiliärer Betreuungserfahrungen von Kleinkindern haben immer wieder gezeigt, dass eine außerfamiliäre Betreuung kein Entwicklungsrisiko darstellt, wenn sie den üblichen Qualitätsstandards entspricht, und dass außerfamiliär betreute Kinder sich damit prinzipiell nicht anders entwickeln als Kinder, die ausschließlich zu Hause betreut werden. ... Unsere eigenen Forschungsarbeiten gehen dabei von der Tatsache aus, dass Kleinkinder in außerfamiliärer Betreuung nicht etwa bei Tagesmüttern, in Kindertagesstätten oder Kindergärten anstatt zu Hause aufwachsen. Um außerfamiliäre Betreuungseffekte auf die kindliche Entwicklung überhaupt abschätzen zu können, müssen deshalb die außerfamiliären und familiären Anteile der gesamten Betreuungsökologie aufeinander bezogen werden. ... Noch einmal, sie geht bei ihren Forschungsarbeiten davon aus, dass die Kleinkinder zuhause aufwachsen und nicht ausschließlich außerfamiliär betreut werden. Mehr zu ihren Forschungsarbeiten hier: http://www.lieselotte-ahnert.de/sets/set_forsch.htm Ich hatte nicht unbedingt von Betreuung schon im ersten Lebensjahr geredet. Im ersten Jahr finde ich es auch besser noch nicht auf eine außerfamiliäre Betreuung zurückzugreifen. Aber selbst in dem Alter ist es wahrscheinlich noch kein traumatisierendes Erlebnis, wenn mal die Großeltern oder eine andere Person für einige Stunden auf das Kind aufpasst. ;) 07.02.2007, 12:16 #16 Weißt Du, ich glaub, so weit sind wir gar nicht voneinander entfernt. Selbstverständlich bin ich absolut dafür, dass Frauen das Recht auf Selbstentfaltung nicht abgesprochen wird, wie es Jahrtausende gemacht wurde (deshalb mein Hinweis aufs Patriarchat) - wie sollte ich auch nicht! Dennoch denke ich, dass sich da eben auch etwas mit dem uns anerzogenen kapitalistischen Arbeits-Fetisch (ein Mensch ist nur etwas wert, wenn er arbeitet) vermischt, wenn man davon überzeugt ist, Selbstentfaltung ließe sich nur mittels eines Jobs leben, weiterentwickeln und erhalten. Ich zumindest kenne da noch ein paar andere Dinge ... Letztendlich geht es mir darum, dass jede Frau für sich selbst entscheiden können darf, ob sie "nur" ihre Kinder betreuen möchte oder ob sie dazu auch noch arbeiten will. Und ich finde, beides ist unterstützenswert, sowohl finanziell als auch politisch und moralisch. Warum sollte man einer Frau, die es als befriedigend empfindet, sich ihren Kindern zu widmen (zumal wenn sie dazu noch eigene Interessen entwickelt hat, die sich nicht unbedingt in einem "Job" niederschlagen müssen, und diesen auch nachgehen kann) und diese auch aufwachsen zu sehen, und die aus diesem Grund auf eine aushäusige Arbeit verzichtet, die Unterstützung versagen. Dieser Punkt bleibt für mich unverständlich. 07.02.2007, 16:44 #17 Warum sollte nur die Frau entscheiden, ob sie zuhause bleibt und nicht auch der Mann? Das hört sich trotzdem alles für mich sehr idealisiert an, als wäre die Gesellschaft schon so frei, dass jeder und jede ohne dass es wiederum irgendwelche nachteiligen gesellschaftlichen Konsequenzen nach sich ziehen könnte, frei entscheiden kann, bzw. sich auch wieder frei umentscheiden kann. Soweit sind wir aber noch nicht, dazu bedarf es alle tradierten Rollenmuster über Bord zu werfen. Auf der anderen Seite stimmt natürlich, dass uns ein kapitalistischer Arbeitsfetisch anerzogen wurde, aber ich merke auch, dass ich auch Aufgaben brauche, die mich geistig und intellektuell fordern und wenn ich damit Geld verdienen kann, warum nicht? Alles hat immer zwei Seiten und es gibt viele Arten sich zu verwirklichen. Besser fände ich natürlich auch, wenn Arbeit und Einkommen weitgehend entkoppelt werden, das würde auch dem kapitalistischen Arbeitsfetisch ein Stück weit den Boden unter den Füßen wegziehen. Aber auch wenn es irgendwann ein BGE geben sollte, glaube ich nicht daran, dass es jemals wesentlich höher liegen wird als der heutige Hartz IV-Satz und der reicht bekanntlich nicht zu einem guten Leben. ;) 07.02.2007, 18:57 #18 Das hört sich trotzdem alles für mich sehr idealisiert an, als wäre die Gesellschaft schon so frei, dass jeder und jede ohne dass es wiederum irgendwelche nachteiligen gesellschaftlichen Konsequenzen nach sich ziehen könnte, frei entscheiden kann, bzw. sich auch wieder frei umentscheiden kann. Soweit sind wir aber noch nicht, dazu bedarf es alle tradierten Rollenmuster über Bord zu werfen. Trotzdem? Trotz was. Hab ich behauptet, dass wir schon so weit wären? 08.02.2007, 00:10 #19 Es hört sich eben ein bißchen so für mich an. Aber ich denke auch, dass wir nicht wirklich so weit auseinander liegen. Du strebst sicher nicht die klassissche Hausfrauen- und Mutterrolle der 50-er Jahre an und ich nicht ein ausschließlich ein auf Leistung und Konkurrenzdenken basierendes Ellenbogendenken. Letzendlich wünschen wir uns beide mehr persönliche Entscheidungsfreiheit unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen. Ich glaube so kann ich die Diskussion mit dir auch gut stehen lassen, die ich im übrigen sehr spannend fand. 08.02.2007, 14:23 #20 Du strebst sicher nicht die klassissche Hausfrauen- und Mutterrolle der 50-er Jahre an und ich nicht ein ausschließlich ein auf Leistung und Konkurrenzdenken basierendes Ellenbogendenken. Letzendlich wünschen wir uns beide mehr persönliche Entscheidungsfreiheit unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen. Sehe ich auch so. Nur-Hausfrau-und-Mutter-Rolle war nie mein Ding, da hab ich mich vielleicht auch falsch ausgedrückt. Außerdem muss ein Job, den ich gern mache, so gestaltet sein, dass ich als ganzer Mensch involviert bin und außerdem noch genügend Zeit für anderes Leben (vor allem für Information, was abgeht, im Staate) übrig lassen - und nicht nur dazu taugen, Kohle ranzuschaffen, damit ich meine Existenz sichern kann. Leider sind die meisten Jobs in diesem System aber völlig vom Menschen entfremdet und allein dazu geschaffen, Arbeitskraft auszusaugen und Mehrwert/Profit zu erzeugen. Die Arbeitsbedingungen werden immer schlimmer. Glück hat, wer eine Arbeit findet, bei der er/sie sich wohl fühlt und die ihm/ihr noch Luft zum Atmen lässt. Das ist meist aber nur bei Freiberuflichkeit, wenn sie denn funktioniert, der Fall. Ich glaube so kann ich die Diskussion mit dir auch gut stehen lassen, die ich im übrigen sehr spannend fand. Geht mir auch so. Bis demnächst ... 08.02.2007, 15:53 #21 Das ist meist aber nur bei Freiberuflichkeit, wenn sie denn funktioniert, der Fall. Da hängt es genauso vom Markt, Angebot und Nachfrage ab, was die Auftraggeber so zahlen. Ich kann mir zwar meine Arbeitszeit momentan selber einteilen, trage aber auch selbst das volle Risiko und auch finaziell springt momentan zumindestens noch zu wenig raus, so dass ich immer noch ergänzend ALG II erhalte, auch wenn das nur noch Minimalbeträge sind. In dem Sinne, bis demnächst ... 08.02.2007, 17:25 #22 Diesen sollte Eva Herrmann erst einmal ohne die Millionen der Ex Ehemänner und Talkshow im Alter mit 345,--€ bestehen. Das ist für mich eine Person, die weder am Herd noch sonst in der Welt der Ehefrauen und Müter sich zurecht finden würde.Sie kann nur durch gute Verbindungen mit und durch die Medien glänzen. Wie sieht dann das Leben einer Hausfrau und Mutter , die bewußt Ihre Kinder großgezogen und unterstützt hat aus? Sie hält dem Mann den Buckel frei damit er arbeitet und erzieht die Kinder leidet wirklich ein kleines Wirtschaftsunternemen, als Krankenschwester, Lehrerin, Fahrerin, und und. Der Dank kommt dann, wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind und die Männer sich anderweitig orientiert haben. Meist oft, nachdem man deren Sorgen und Nöte auch noch geschluckt und mitverarbeitet hat. Diese Männer lassen sich nicht unterhaltsfähig nach der Scheidung rechnen und sind auf und davon. Die Kinder hat dann immer noch die Frau und betreut die Kinder weiterhin. Ich weiß, wovon ich rede, habe 4 Kinder und davon haben alle 2 Berufe erlernt und stehen heute mit eignen Familien im Leben. Ich habe heute Sorgen- Demütigungen und werde durch HartzIV und Sozialamt - Rentenstelle hin und her geschoben und muß kämpfen, kämpfen, damit mir überhaupt das zum Leben notwendigste bezahlt wird. Ein Gerichtverfahren nach dem anderen. Alles was bleibt, ist Elend, Krankheit und Armut. 08.02.2007, 21:00 #23 patriarchalisch-kapitalistischen Arbeitsfetisch 15.02.2007, 09:41 #24 Gericht verbietet Diskriminierung älterer Arbeitnehmer Frankreichs Arbeitslose wissen aus eigener Erfahrung wie die deutschen, dass die Suche nach einem neuen Arbeitgeber ab 40 oder 45 Jahren oft erfolglos bleibt. Dies wird ihnen bereits mit den Stellenangeboten in Erinnerung gerufen, in denen für die Bewerber ein Höchstalter angegeben wird. Mit dieser unzulässigen Praxis scheint sich die französische Justiz nicht mehr widerspruchslos abzufinden. Das Gericht von Lyon hat jetzt der Klage des 43jährigen Arbeitslosen Vincent de Rocher stattgegeben und ein richtungsweisendes "Premiereurteil" verhängt. Es verurteilte eine Rekrutierungsfirma zu einer auf Bewährung ausgesetzten Geldstrafe in Höhe von 500 Euros, weil sie ein Stellenangebot veröffentlichte, das nur für Bewerber zwischen 28 und 35 Jahren bestimmt war. Eine Vereinigung der Arbeitslosen (Apnée) hatte mit Hinweis auf die gesetzwidrige "Lebensalterdiskriminierung" gegen 40 Unternehmen Strafanzeige erstattet. Von den zwischen 55 und 65 Jahren alten FranzösInnen sind gegenwärtig nur noch 37 Prozent "berufstätig". http://www.nrhz.de/flyer/suche.php?r...sort_menu=News 15.02.2007, 16:37 #25 Dazu hatte ich schon einen neuen Thread eröffnet: http://www.elo-forum.org/verurteilun...ich-t8106.html arbeit, altern Weg zur arbeit !!!!!!! Der_Eisbaer ALG II 4 16.03.2006 21:19
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span 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href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Produkte & Leistungen - www.stoll-fensterbau.de Fenster, Türen, Wintergärten, Markisen... Fenster sind mit die wichtigsten Gestaltungselemente für Wand und Fassade. Sie können Häusern ein interessantes, lebhaftes, angenehmes, aber auch langweiliges Gesicht verleihen. Um hier allen Gegebenheiten gerecht zu werden und die optimale Lösung zu erreichen, verfügen wir über eine breite Palette verschiedenster Profil- und Fenster-Typen. » Fenster aus Kunststoff, Holz und Aluminium Unsere Markiesen-Systeme bestechen mit ausgereifter Technik und chicer Optik und machen sie neben den Fenstern zur Visitenkarte von Haus und Terrasse. Vielfältige Ausstattungsdetails bieten ein Höchstmaß an Funktionalität und Komfort. Terrassenmarkiesen, Fassadenmarkiesen und Beschattungen, Markiesensegel... » Markiesen für Haus, Terrasse und Fassade Ein Wintergarten schafft gehobenen Wohnkomfort und bringt Licht und Nähe zur Natur. Ein Wintergarten kann klassisch oder modern sein, weiß oder auch rot, rund oder eckig, mit Falt- oder Schiebetür. Die Gestaltungs- und Kombinations- möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Damit Sie Freude an Ihrem Wintergarten haben, haben wir das richtige Konzept um Ihren Wintergartentraum zu verwirklichen. » Wintergarten & Terrassenüberdachung Vordächer aus Aluminium, Edelstahl und Glas verleihen Ihrem Hauseingang ein ganz individuelle Note. Sie setzen architektonische Akzente, präsentieren Ihren Hauseingang einladender und sind zugleich funktionaler und dauerhafter Wetterschutz. Freitragende Konstruktionen, ausgewogene Formen beeindrucken mit ihrer Leichtigkeit und sind dennoch äußerst robust und stabil. » Vordächer für den Hauseingang Rollladen-System eignen sich sowohl für den fortschrittlichen und designbetonten Neubau, als auch für die Sanierung und Modernisierung. Farben zusammen mit dem Design eines Rollladens sind wesentliche Elemente für die moderne Fassadengestaltung. » Rolladen-Systeme für Neubau & Sanierung Für jedes Fenster die richtigen Jalousien. Die unterschiedliche Anordnung der Lamellen, horizontal oder vertikal, das riesige Spektrum an Materialien, Farben oder Lamellenbreiten schaffen immer neue Stimmungsbilder. » Jalousien - Inszenierung mit Licht und Schatten Der AsyRoll Schrägrollladen ist ein klassisches Vorbauelement. Das heißt, die Montage des Rollladenkastens erfolgt von außen. Kältebrücken ins Rauminnere werden dadurch minimiert. Der AsyRoll kann, neben dem Einsatz als Einzelanlage, optimal mit weiteren Schrägrollladen oder geraden Rollladen kombiniert werden. » Schrägrollladen Haustüren für Neubau oder Renovierung. Wichtig bei der Auswahl einer neuen Haustür ist vor allem eines: sie sollte Ihnen gefallen. Und weil Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, bieten wir Ihnen eine nahezu grenzenlose Variantentenvielfalt an. » Haustüren für Neubau oder Renovierung Schluss mit der Insektenplage in Ihrer Wohnung. Insektenschutzgitter sorgen für klare Verhältnisse, wenn Sie Ruhe haben wollen vor den kleinen Plagegeistern in Ihrem Wohnbereich. Mit Insektenschutzgittern haben Sie das Problem vom Tisch, denn wir fertigen für Sie Insekteschutzgitter nach Maß. » Insektenschutz für Fenster und Türen Die besondere Wirkung eines Sichtschutz und Wíndschutzfächers verleiht Balkon oder Terrasse eine optische Eleganz und geschützte Atmosphäre. Ergänzen Sie stilvoll Ihre Markise und profitieren Sie von einer optimalen Lösung gegen neugierige Blicke und ungeliebte Windeinflüsse. » Sichtschutz für Balkon und Terrasse Wir bieten Ihnen einen professionellen und schnellen Wartungs- und Reparatur-Service rund um die komplette Produktpalette. Ob Glasbruch, Reparaturverglasungen, Fenster- oder Türenwartungen oder Rolladenreparatur - kurz, sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten die sich auf unser Betätigungsfeld beziehen. Falls Sie ein spezielles Problem haben dürfen Sie sich auch gerne damit an uns wenden. » Stoll Wartungs- & Reparaturservice
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" 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Streik bei der Bahn: Lokführer streiken von Mittwoch bis Montag | Frankfurter Rundschau Die Lokführergewerkschaft GDL will die Deutsche Bahn ab Mittwoch bestreiken. Vier Tage soll die Arbeit ruhen - es ist der längste Ausstand der Bahn-Geschichte. Die Bahn nennt den Streik "reine Schikane". Fernbus-Anbieter verzeichnen einen regelrechten Ansturm auf ihre Angebote. Während des Streiks haben Tauben viel Zeit für die Futtersuche auf den Gleisen. Der Deutschen Bahn steht der längste Streik ihrer Geschichte bevor. Die Lokführergewerkschaft GDL kündigte an, von Donnerstag, 2 Uhr, bis Montag, 4 Uhr, den Personenverkehr zu bestreiken. Im Güterverkehr beginnt der Ausstand demnach bereits am Mittwoch, 15 Uhr, und dauert ebenfalls bis zum frühen Montagmorgen. Die Wirtschaft fürchtet deswegen um den Standort Deutschland. Die Busunternehmen rechnen hingegen wegen des 98-stündigen Streiks im Personenverkehr mit einem Zusatzgeschäft in Millionenhöhe. Wie können sich Bahnkunden über Zugausfälle und Verspätungen informieren? Zusätzlich zur allgemeinen, gebührenpflichtigen Servicenummer 0180-6996633 schaltet die Deutsche Bahn ab Dienstagabend unter der Telefonnummer 08000-996633 eine kostenlose Hotline. Außerdem können sich Bahnreisende auf der Internetseite unter www.bahn.de/aktuell informieren. Dort sowie über die Smartphone-App DB Navigator ist der Ersatzfahrplan für Donnerstag, den ersten Streiktag, bereits ab Dienstagabend um 19 Uhr einsehbar. Der Ersatzfahrplan für Freitag soll laut Bahn ab Mittwochabend um 18 Uhr abrufbar sein. Grundsätzlich sollen die Ersatzfahrpläne für die Streiktage anderthalb bis zwei Tage vorher einsehbar sein. Ab welcher Verspätung bekommen Bahnfahrer eine Entschädigung? Kommt ein Fahrgast mindestens eine Stunde zu spät am Ziel an, muss das verantwortliche Bahnunternehmen ihm 25 Prozent des Fahrpreises erstatten. Bei zwei Stunden Verspätung sind es 50 Prozent. Der Aufpreis für den ICE-Sprinter wird schon ab 30 Minuten Verspätung des Sprinters erstattet.Maßgeblich ist die Ankunftszeit am Zielort: Ist also ein erster Zug nur fünf Minuten verspätet und kommt ein Bahnkunde durch einen dann verpassten Anschlusszug über eine Stunde später am Zielort an, erhält er eine Entschädigung. Wird im schlimmsten Fall eine Übernachtung nötig, muss die Bahn die Kosten für ein Hotelzimmer tragen. Bei einer zu erwartenden Verspätung von 20 Minuten am Zielbahnhof kann der Fahrgast einen anderen Zug nehmen - auch einen höherwertigen. Wie entschädigt die Deutsche Bahn Pendler mit Zeitkarten? Besitzer von Streckenzeitkarten erhalten bei Verspätungen von einer Stunde eine pauschale Entschädigung. Bei Zeitkarten im Nahverkehr gibt es in der zweiten Klasse 1,50 Euro. Im Fernverkehr werden pauschal fünf Euro gezahlt. Grundsätzlich werden bei Zeitkarten maximal 25 Prozent des Fahrkartenwertes erstattet.Die Bahn zahlt Entschädigungen aber erst ab einer Bagatellgrenze von vier Euro. Bahn-Kunden mit Zeitkarten im Nahverkehr müssen also mindestens drei Verspätungen von mindestens 60 Minuten im Gültigkeitszeitraum der Fahrkarte einreichen, um eine Entschädigung zu erhalten. Können Bahnfahrer bei einer Verspätung auch von einer Reise zurücktreten? Zeichnet sich eine Verspätung von mehr als 60 Minuten ab, kann der Reisende auf die Fahrt verzichten und den kompletten Fahrpreis zurückverlangen. Ebenso kann er die Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt beginnen und dann auch eine andere Streckenführung wählen. Wie kann ich eine Entschädigung beantragen? Das Beschwerdeformular ist in den Servicezentren der Deutschen Bahn oder im Internet erhältlich (www.fahrgastrechte.info). Das Formular können Reisende in den Fahrkarten-Verkaufsstellen an den Bahnhöfen einreichen. Wer keine Bestätigung für die Verspätung hat, nur eine Kopie der Fahrkarte einreichen will oder etwa eine Zeitkarte besitzt, muss sich per Post an das Service-Center Fahrgastrechte wenden. Entschädigungen muss die Bahn auf Wunsch bar auszahlen, ansonsten als Gutschein oder per Überweisung. Wo gibt es Hilfe bei Streitfällen? Die Bahn muss Beschwerden von Fahrgästen nach spätestens einem Monat bearbeitet haben. Bei Streitfällen vermittelt die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) zwischen Kunden und Unternehmen. In mehreren Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Berlin gibt es auch regionale Schlichtungsstellen. (afp) Es ist der inzwischen sechste Streik im laufenden Tarifkonflikt und der längste seit Gründung der Deutschen Bahn AG im Jahr 1994. Die GDL begründete die geplante Arbeitsniederlegung mit der Weigerung der Bahn, über einen eigenständigen Tarifvertrag auch für Berufsgruppen zu verhandeln, die nicht Lokführer sind. Fotostrecke "Wir wollen und müssen im Auftrag unserer Mitglieder verhandeln, egal ob diese als Lokführer, Zugbegleiter, Bordgastronomen, Disponenten, Ausbilder, Instruktoren oder Lokrangierführer in den Eisenbahnverkehrsunternehmen der DB arbeiten", sagte GDL-Chef Claus Weselsky am Dienstag. "Dieses Grundrecht ist in Gefahr und damit die Funktion von Gewerkschaften an sich." Vordergründig geht es um die GDL-Forderung von fünf Prozent mehr Lohn im Jahr bei kürzeren Arbeitszeiten. Kern des Konflikts ist aber, dass die GDL dies nicht mehr allein für die 20.000 Lokführer fordert, sondern auch für rund 17.000 Zugbegleiter und Rangierführer. Die Vertretung dieser Gruppe beansprucht die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) für sich. Konkurrierende Gehaltsabschlüsse lehnt die Bahn ab. Bahn: "Reine Schikane" "Dieser Streikaufruf macht nur noch sprachlos und ist reine Schikane!", erklärte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber am Dienstag in Berlin. In einer Stellungnahme der Bahn heißt es, man werde erneut alles unternehmen, um die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten. Dennoch sei mit starken Beeinträchtigungen des Zugverkehrs gerechnet werden, für die die Bahn der GDL die alleinige Verantwortung gibt. Weiter heißt es in der Stellungnahme, die Bahn arbeite mit Hochdruck daran, Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr mit einem reduzierten Zugangebot an ihr Ziel zu bringen. Wie schon bei den Ausständen zuvor setzt sich die Bahn zum Ziel, mindestens ein Drittel des Angebots aufrecht zu erhalten. Die Bahn kündigt an, den Ersatzfahrplan für den Fernverkehr für den ersten Streiktag bereits am Dienstagabend um 19 Uhr zu veröffentlichen. Ab Mittwochabend sei der ERsatzfahrpl.an für Freitag abrufbar. Zudem will die Bahn erneut eine kostenlose Servicenummer unter 08000 99 66 33 schalten. Ein Einigungsversuch beider Seiten war am Sonntag gescheitert. Anschließend hatte die GDL weitere Arbeitskämpfe angekündigt, jedoch zunächst kein Datum dafür genannt. Nach Darstellung der Bahn war eine Vereinbarung, wonach die GDL einen eigenständigen Tarifvertrag für Zugbegleiter erhalten sollte, am Sonntag fast schon unterschriftsreif. Die GDL-Spitzengremien lehnten den Vorschlag jedoch ab. Letztlich wäre die Verhandlungsmacht für die Zugbegleiter bei der konkurrierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) geblieben, lautete die Begründung. "Produktionsstörungen schon nach wenigen Tagen" Der Deutsche Industrie- und Handelskammertages (DIHK) kritisierte die Entscheidung der GDL. "Was derzeit bei der Bahn passiert, ist Gift für den Standort Deutschland", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Achim Dercks der Nachrichtenagentur Reuters. "Neben dem Ärgernis für Urlauber führen Streiks im Güterverkehr bereits nach wenigen Tagen zu Produktionsstörungen, weil Bahntransporte oft nicht kurzfristig auf Straßen oder Schiffe verlagert werden können." In Schlüsselbranchen wie der Automobilindustrie sei die Produktionskette komplett auf Just-in-time-Produktion ausgerichtet, bei der Zuliefer- und Produktionstermine genau aufeinander abgestimmt seien. "Warenlager helfen nur die ersten Tage, dann stockt die Fertigung", sagte Dercks. Die GDL hat ein Angebot der Deutschen Bahn abgelehnt und neue Streiks angekündigt. Ansturm auf Fernbusse beginnt Nach der Streik-Ankündigung der Lokomotivführer hat bei den betroffenen Reisenden ein Ansturm auf Fernbusse begonnen. «Wir haben binnen weniger als einer Stunde fünf Mal mehr Zugriffe auf unserer Buchungsseite verzeichnet als sonst üblich», sagte ein Sprecher des Marktführers Meinfernbus.de am Dienstag. Auch der ADAC-Postbus verbucht einen starken Kundenandrang. Für das nun anstehende Streikwochenende erwartete ein Sprecher einen Anstieg der Buchungen von 50 Prozent. Zusätzlich zur Postbus-Flotte von 60 Omnibussen werde das Gemeinschaftsunternehmen von ADAC und Post alle verfügbaren Ersatzfahrzeuge zum Einsatz bringen, um den Bahnkunden eine Alternative zu bieten, hieß es. Zu den 308 regulären Omnibussen von Meinfernbus.de sollen nach Angaben eines Sprechers mindestens 50 weitere Fahrzeuge eingesetzt werden. Pro Streiktag sollen Buchungen um das Vierfache des sonstigen Wertes hochschnellen. «Wir gehen davon aus, dass die Busse voll sein werden», betonte der Sprecher. Beim letzten Streik der Gewerkschaft der Lokomotivführer im Oktober seien 100 Fahrten zusätzlich ins Programm genommen worden. Einen Streikzuschlag werden die Busunternehmen indes nicht verlangen. «Die Not der Kunden werden wir nicht ausnutzen», betonte der Postsprecher. Er empfahl den Kunden wegen des erwarteten Andrangs, möglichst früh zu buchen. (rtr/dpa) Vor 8 Stunden USA USA verklagen Fiat Chrysler Vor 11 Stunden Teilzeit Kein Recht auf Rückkehr in Vollzeit Von Tobias Peter Vor 12 Stunden Schlecker Prozess gegen Schlecker-Wirtschaftsprüfer eingestellt Vor 16 Stunden Immoblilien Mietpreisbremse greift nicht Von Thorsten Knuf Vor 19 Stunden BER Ausbau des Hauptstadtflughafens geplant Vor 20 Stunden Griechenland Euro-Staaten vertagen Entscheidung über Kredite Mietpreisbremse greift nicht
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Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a 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align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"auflieger \/ anh\u00e4nger\">Auflieger \/ Anh\u00e4nger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=6&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"industriemaschinen\">Industriemaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=9&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"recycling- \/ aufbereitungsanlagen\">Recycling- \/ Aufbereitungsanlagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" 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class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
CONRAD 3053 - LKW MERCEDES-BENZ Gastanker Typ T105 - 1:50 | eBay Mehr anzeigen MERCEDES BENZ MB SK LKW Conrad 3053 1 50 ... Details zu CONRAD 3053 - LKW MERCEDES-BENZ Gastanker Typ T105 - 1:50 20. Okt. 2017 16:30:43 MESZ swatt52 (1030 ) Schuco 452474600 Eurocopter EC635 Bundeswehr Helicopter Flecktarn 1:87 NEU+OVP Conrad Nr. 2831 1:50 Liebherr Hydro-Seilbagger 882 Litronic leicht bespielt Conrad SB 1/50 - Emergency One große Skala Feuerwehr USA CONRAD SB 1/50 - Man VW 8 136F Feuerwehr Feuerwehr B 3achs Fahrgestell (lang) in schwarz für MB Actros . Conrad 1:50 IVECO Fahrerkabine (weiss). Conrad 1:50. Neuwertiger Zustand MB SK 3achs Zugmaschine (schwarz/weiss). Von Conrad in 1:50 MAN TGS 4achs Muldenkipper "CARNEHL/ MAN -WERBEMODELL" (gelb). Conrad 1:50 3achs Fahrgestell (lang) in schwarz . Conrad 1:50 Mercedes-Benz Actros MP3 Fahrerhaus (dunkelblau-metallic), Conrad 1:50. Neuwerti MAN TGA Fahrerkabine (gelborange), neuwertig von Conrad in 1:50 Hilfsrahmen / Aufbau-Rahmen (dunkelgrau) mit Unterfahrschutz. Von Conrad in 1:50 263219197798 Letzte Aktualisierung am 20. Sep. 2017 16:31:37 MESZ Alle Änderungen anzeigen Fahrzeugmarke: MERCEDES-BENZ Herstellernummer: 3053 Farbe: Weiß Fahrzeugtyp: Gastanker Typ T105 Zurück zur Startseite | Weitere Informationen anzeigen zu "MERCEDES BENZ MB SK LKW Conrad 3053 1 50 Werbemodell G..." Zurück zum Seitenanfang Conrad Auto-& Verkehrsmodelle mit Lkw-Fahrzeugtyp für Mercedes, Conrad Auto-& Verkehrsmodelle mit Lkw-Fahrzeugtyp aus Druckguss für Mercedes, Conrad MAN Baufahrzeugmodelle im Maßstab 1:50
de
q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" 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href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span 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href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"socage\">SOCAGE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/volvo-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volvo\">Volvo<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/volkswagen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"2\" data-search=\"volkswagen\">Volkswagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">2<\/span><\/a><a href=\"\/daf-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
aus PolarGelfoam für eine hervorragende Druckentlastung und optimale Nackenan- passung, Durchlochung über den gesamten Kern für eine perfekte Klimatisierung abnehmbar, waschbar bis 60°C
de
q-de-63
Was sind die verschiedenen Optionen für isolierte LKW-Arbeitsbühnen?
2007, 65.535 h, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne Farbe: Weiß Antrieb: Rad Zylinderzahl: 4 Motorhubraum: 4.250 cc… Mercedes Benz Sprinter CDI Cela TEL 165 PR 2009, 171.109 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Karosserieform: Hebebühne zGG: 3.500 kg Radstand: 430 cm Mehrwertsteuer/Differenzbesteueru… 2008, 72.653 km, gebraucht 2004, 94.650 km, gebraucht == Informationen auf Deutsch == Aufbau: Hebebühne Zuladung: 2.500 kg zGG: 27.500 kg == Information in English == Bodywo… 2008, 66.011 km, gebraucht 2008, 48.931 km, gebraucht 2007, 75 km, gebraucht 2008, 82.488 km, gebraucht "<a href=\"\/suchen?area_id=10&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"818\" data-search=\"nutzfahrzeuge\">Nutzfahrzeuge<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">818<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=13&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"477\" data-search=\"ersatzteile\">Ersatzteile<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">477<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=20&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"63\" data-search=\"kommunalmaschinen\">Kommunalmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">63<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=2&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"51\" data-search=\"baumaschinen\">Baumaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">51<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=14&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"35\" data-search=\"arbeitsb\u00fchnen\">Arbeitsb\u00fchnen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">35<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=21&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"11\" data-search=\"krane\">Krane<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">11<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=12&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"anbauger\u00e4te\">Anbauger\u00e4te<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=7&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bauger\u00e4te\">Bauger\u00e4te<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=8&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"landmaschinen\">Landmaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=19&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"auflieger \/ anh\u00e4nger\">Auflieger \/ Anh\u00e4nger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=6&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"industriemaschinen\">Industriemaschinen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=9&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"recycling- \/ aufbereitungsanlagen\">Recycling- \/ Aufbereitungsanlagen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?area_id=18&amp;brand_id=758&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Mercedes Benz X Palfinger 28 Nissan 21 Sonstige 16 Wumag 9 + alle anzeigen "<a href=\"\/mercedes-benz-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center active\" data-sortcount=\"33\" data-search=\"mercedes benz\">Mercedes Benz<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">33<\/span><\/a><a href=\"\/palfinger-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"28\" data-search=\"palfinger\">Palfinger<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">28<\/span><\/a><a href=\"\/nissan-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"21\" data-search=\"nissan\">Nissan<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">21<\/span><\/a><a href=\"\/suchen?brand_id=1&amp;category_id=375&amp;displaytype=longlist&amp;result=true\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"16\" data-search=\"sonstige\">Sonstige<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">16<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"9\" data-search=\"wumag\">Wumag<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">9<\/span><\/a><a href=\"\/ruthmann-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"7\" data-search=\"ruthmann\">Ruthmann<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">7<\/span><\/a><a href=\"\/man-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"6\" data-search=\"man\">MAN<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">6<\/span><\/a><a href=\"\/iveco-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"iveco\">Iveco<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/gsr-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"5\" data-search=\"gsr\">GSR<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">5<\/span><\/a><a href=\"\/renault-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"renault\">Renault<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/scania-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"scania\">Scania<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/oil-steel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"4\" data-search=\"oil&amp;steel\">Oil&amp;Steel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">4<\/span><\/a><a href=\"\/teupen-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"teupen\">Teupen<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"3\" data-search=\"bronto\">Bronto<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">3<\/span><\/a><a href=\"\/socage-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex 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data-search=\"daf\">DAF<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/fiat-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"fiat\">Fiat<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/ford-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"ford\">Ford<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/grove-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"grove\">Grove<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/mazda-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"mazda\">Mazda<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/isoli-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"isoli\">Isoli<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel\">Multitel<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/cte-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"cte\">CTE<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/dexter-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"dexter\">Dexter<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/sequani-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"sequani\">Sequani<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/multitel-pagliero-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"multitel pagliero\">Multitel Pagliero<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/blumbecker-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"blumbecker\">Blumbecker<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/bronto-skylift-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"bronto skylift\">BRONTO Skylift<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a><a href=\"\/wumag-hab-lkw-arbeitsb\u00fchnen?displaytype=longlist\" class=\"mpXhrlink col-sm-6 col-md-4 list-group-item list-group-item-action d-flex justify-content-between align-items-center \" data-sortcount=\"1\" data-search=\"wumag hab\">WUMAG HAB<span class=\"badge badge-secondary badge-pill\">1<\/span><\/a>" Preis auf Anfrage 1 0 - 25.900 EUR 8 25.901 - 35.000 EUR 6 35.001 - 41.000 EUR 8 41.001 - 249.000 EUR 10 Kontinent / Land AlleEuropa (1)Niederlande (28)Deutschland (4)Spanien (1)
Die dritten 100 Fragen × Die dritten 100 Fragen 100 Fragen - Erstellt von: Michael Gehrer - Entwickelt am: 2012-12-01 - 3.879 mal aufgerufen 1 Was ist die Bilge? Raum zwischen Kiel und Bodenbrettern Ein abgeschlossener Luftraum, der bei einer Kollision einen Auftriebskörper bildet Vorderer Bereich des Schiffes Hinterer Bereich eines Schiffes 2 Wozu dienen Klampen? Sie dienen zum Verbinden von Spanten mit den Bodenwrangen Sie bekneifen Schoten und Taljen Sie verhindern das Schamfilen der Leine Sie dienen zum Belegen von Leinen 3 Was sind Kauschen? Sind aus Metall oder Kunststoff und bilden ein festes Auge. Die Leine wird dadurch gegen Schamfilen geschützt Hemmen ungewollten Rücklauf eines Endes in einer Richtung Sind Vorrichtungen zur Umlenkung von Leinen Dienen zum Belegen von Leinen 4 Wozu dienen Lippklampen? Dienen zur Entlastung des Spills beim Ankern Sollen das Schamfilen der Leinen verhindern Dienen zur Verstärkung des Tauwerks Dienen zum Belegen von Leinen 5 Was sind Klüsen? Beschläge zum Belegen von Leinen Metall- oder Kunststoffösen zur Verstärkung des Tauwerks Beschläge, die nach oben hin offen sein können und nach beiden Seiten hin gut abgerundet sind; sie führen Leinen/Ketten nach außenbords Hebelklemmen 6 Wozu dient ein Bugkorb? Als Kollisionsschutz Zur Umlenkung der Ankerkette Als vorderer Abschluss der Seereling Nur als Ausguck verwendet 7 Was versteht man unter Eigenzündung? Zündung durch Einspritzung in den Vergaser Zündung mittels Zündkerzen Zündung durch Einspritzung in hoch komprimierte Luft Zündung mittels Glühkerzen 8 Was versteht man unter Fremdzündung? Zündung durch Einspritzung in hoch komprimierte Luft Zündung mittels Zündkerzen Explosion von brennbaren Flüssigkeiten Zündung mittels Glühkerzen 9 Der Ottomotor unterscheidet sich vom Dieselmotor Durch das höhere Eigengewicht Weil er mit höheren Drücken arbeitet Durch das Vorhandensein von Zündkerzen Durch den höheren Ölverbrauch 10 Welches Bauteil ist typisch für einen Dieselmotor? Einspritzpumpe(n) Unterbrecherkontakte Zündkerzen Vergaser 11 Beim Dieselmotor kommt der Treibstoff über welchen Weg in den Zylinder? über einen Register-Vergaser über eine Einspritzpumpe über den Fallstrom-Vergaser über die Lecköl-Leitung 12 Der Weg des Kolbens im Zylinder heißt Hubraum Takt Pleuel Hub 13 Beim Viertaktmotor ist welcher Takt der Arbeitstakt? Der 2. Takt Der 3. Takt Der 2. Und 4. Takt Beim Diesel der 2. Takt, beim Benzinmotor der 3. Takt 14 Wann wird beim Viertaktmotor gezündet? Knapp vor dem oberen Totpunkt des 3. Taktes Nach dem oberen Totpunkt des 2. Taktes Knapp nach dem unteren Totpunkt des 3. Taktes Knapp vor dem unteren Totpunkt des 2. Taktes 15 Welche Aufgaben hat die Nockenwelle? Betätigung der Ventile Antrieb des Ventilators Öffnen der Einspritzdüsen Kraftschluss mit dem Getriebe 16 Bei einer Antriebsmaschine sind die Nebenaggregate unter anderem Die Ventile, die Ventilstoßstangen und die Kipphebel Die Kurbelwelle und die Pleuelstange Die Keilriemen- oder Zahnriemenscheibe(n) Die Lichtmaschine und der Starter 17 Wie viele Zündkerzen hat ein vier Zylinder-Dieselmotor mit 16 Ventilen? 4 Zündkerzen 8 Zündkerzen 0 Zündkerzen 16 Zündkerzen 18 Einer der Vorteile eines Benzinmotors ist: Er ist im allgemeinen leichter als der Dieselmotor Er hat eine höhere Lebensdauer Er ist im Verbrauch sparsamer Er ist weniger fehleranfällig 19 Einer der Nachteile eines Dieselmotors ist: Er ist im allgemeinen schwerer als ein vergleichbarer Benzinmotor Der Treibstoff ist explosiver als beim Benzinmotor Er ist kleiner und leichter als der Benzinmotor Er hat eine geringere Lebensdauer als der Benzinmotor 20 Welche Kühlsysteme für Bootsmotoren kennen Sie unter Anderem? Trockensumpf-Kühlung Einkreis-Kühlung Öl-Druckumlaufkühlung Frigo-Boat-Kühlung 21 Was sind die Nachteile der direkten Kühlung? Komplizierter Einbau Es können keine Frostschutzmittel verwendet werden Teurer in der Anschaffung Es müssen Frostschutzmittel verwendet werden 22 Was sind die Nachteile der direkten Kühlung? Höhere Korrosion Teurer in der Anschaffung Schnellere Abfuhr der Wärmeenergie Es müssen Frostschutzmittel verwendet werden 23 Was ist eine Zweikreiskühlung? Die separate Kühlung von Motor und Motoröl („Ölkühler“) Eine Kühlung durch zwei gegenläufige Pumpenräder (Duo-Prop-Prinzip) Das Kühlmittel im geschlossenen Kreis wird durch Seewasser gekühlt Das Seewasser durchläuft zuerst den Motorblock, dann den Mantel des Auspuffkrümmers 24 Was ist eine indirekte Kühlung? Kühlung durch Peltiersystem Kühlung über Wärmetauscher Kühlung durch Zweistufengebläse Kühlung durch Wassermantel über dem Schalldämpfer 25 Was ist der Vorteil einer indirekten Kühlung? Verwendung von Frostschutz und Korrosionsschutzmittel möglich Nur eine Kühlwasserpumpe Günstiger in der Anschaffung Einfacherer Einbau 26 Was messen Sie an Bord mit einem Manometer? Die Akkumulatorspannung Den Öldruck Die Wassertemperatur Den Stromverbrauch 27 Was ist klopfen oder Klingeln? Unrunder Lauf der Schraube Geräusche bei kaputten Kugellagern Selbstzündung von Benzin-Luftgemisch Warntöne bei modernen Außenbordmotoren 28 Was verdichtet der Turbolader? Den Dieselkraftstoff der in die Zylinder eingespritzt wird Das Schmieröl der Kolbenringe Das Kühlwasser des Motors Die Ansaugluft des Motors 29 Welche Maßnahmen sind unter Anderem vor dem Anlassen eines Einbaumotors zu treffen? Einlegen eines Vorwärts- oder Rückwärtsganges („Standgas“) Kühlwasser-Seeventile und Kraftstoffventile öffnen Flüssiggasanlage am Haupthahn abstellen (Explosionsgefahr) Batterie-Hauptschalter ausschalten 30 Welche Maßnahmen sind unter anderem vor dem Starten eines Ottomotors (Einbaumotor) unbedingt zu treffen? Entgasung des Motorraumes einschalten Batteriehauptschalter ausschalten Einlegen des Vorwärts- oder des Rückwärtsganges Flüssiggasanlage am Haupthahn abstellen (Explosionsgefahr) 31 Worauf sollten Sie nach dem Anlassen des Motors achten? Es darf nur Auspuffrauch austreten Dass sofort ein Vorwärts- oder Rückwärtsgang eingelegt wird Dass die Flüssiggasanlage abgestellt bleibt Kühlwasser-Durchlauf, Öldruck und Ladekontrolle 32 Wie wird der Schiffsdieselmotor abgestellt? Durch Unterbrechung der Treibstoffzufuhr Durch Ausschalten des Batteriehauptschalters Durch Entlüften Durch Unterbrechung des Zündstromkreises 33 Wie können Sie einen Dieselmotor abstellen, wenn die vorgesehene Abstellvorrichtung defekt ist? Kraftstoffzufuhr unterbrechen Batterie-Hauptschalter ausschalten Startschlüssel abziehen Durch vorsichtiges Einlegen eines Vorwärts- oder Rückwärtsganges („abwürgen“) 34 Was ist bei einem Dieselmotor älterer Bauart nach einem Treibstofffilterwechsel zu tun? Ölfilter wechseln Öl wechseln Schauglas bzw. Grobfilter ersetzen Dieselleitung und Einspritzpumpe entlüften 35 Wann muss bei einem älteren Dieselmotor das Kraftstoffsystem entlüftet werden? Motor abstellen Während des Bunkerns müssen alle Crewmitglieder aus Sicherheitsgründen von Bord gehen Keinesfalls Kontakt zwischen Zapfhahn und Einfüllstutzen herstellen Motor mitlaufen lassen (wegen Treibstoffpumpe) 36 Welche Vorsichtsmaßnahmen halten sie beim Tanken ein? Motor abstellen Keine Verbindung zwischen dem Einfüllstutzen und dem Tankzapfhahn herstellen (Zündgefahr) Keine Bewegung am Schiff, es könnte zu statischer Aufladung des Treibstoffs kommen Keine Benützung des Bord WC 37 Warum muss der Füllstutzen einer Tankanlage geerdet sein? Damit das Zählwerk korrekt anzeigt Der Füllstutzen darf nicht geerdet sein, der Tank muss es sein Damit überlaufender Sprit abfließen kann Damit ein Funkensprung während des Tankens vermieden wird 38 Wie muss der Treibstofftank einer Yacht beschaffen sein? Er darf nicht fest eingebaut sein („schwimmende“ Montage) Er muss gasdicht sein und nach Möglichkeit eine Entlüftung ins Cockpit haben Er muss gasdicht sein und eine Entlüftung nach Außenbords haben Der Einfüllstutzen darf mit dem Tank keinen elektrischen Kontakt haben 39 Der Treibstoffverbrauch eines Bootsmotors hängt wesentlich ab Von der Qualität des Treibstoffes Von der augenblicklichen Luftfeuchtigkeit Vom Ladezustand des Akkumulators Von der Wahl der Drehzahl 40 Sie verbrauchen 25 l Treibstoff pro Stunde bei 20 kn Fahrt. Ihr Tankinhalt ist 400 l, wie groß ist Ihre Reichweite? 200 sm 320 sm 500 sm 160 sm 41 Was versteht man unter ökonomischer Fahrt? Fahrt, bei der man eventuell Umwege in Kauf nimmt, um Strom und Wind zu nützen Fahrt, bei der man in der kürzesten Zeit zum Ziel kommt Fahrt, bei der man den kürzesten Weg zum Ziel fährt Fahrt und/oder Drehzahl, bei der man pro Liter Treibstoff die größte Distanz zurücklegt 42 Verwenden Sie bei Benzin- und bei Dieselmotoren grundsätzlich dasselbe Motoröl? Ja, weil unterschiedliche Öle nur bei Zwei- und Viertaktaußenbordmotoren vorgeschrieben sind Ja, weil die Ölspezifikationen für Benzin- und Dieselmotoren gleich sind Nein, weil die Herstellervorschriften zu beachten sind Ja, weil unterschiedliche Ölspezifikationen bei modernen Schiffs- Benzin- und Dieselmotoren keine Bedeutung mehr haben 43 Wie können Sie unmittelbar nach dem Start die Funktion Ihres Motorkühlsystems kontrollieren? Indem ich nachsehe, ob Wasser aus dem Auspuff spritzt Mit dem Manometer Mit dem Öldruckschalter Mit dem Wasserpumpen-Geber 44 Was geschieht, wenn man einen Motor mit geschlossenem Seeventil startet? Ölpumpe wird defekt Thermostat wird beschädigt Lichtmaschine fällt aus Motor wird heißlaufen und absterben, es kann dadurch ein größerer Schaden entstehen 45 Warum müssen Sie den Keilriemen regelmäßig kontrollieren? Ohne Keilriemen fällt die Kühlung und/oder die Lichtmaschine aus Ohne Keilriemen arbeitet die Handbilgepumpe nicht Ohne Keilriemen fällt die Schmierung aus Ohne Keilriemen fällt die Zündung aus 46 Die Ladekontrollleuchte erlischt auch bei höherer Drehzahl nicht. Grund kann sein: Motortemperatur ist zu hoch Generator ladet nicht Akkumulator ist leer Zu viele starke Verbraucher sind eingeschaltet (z.B. Kühlschrank) 47 Ihr Manometer zeigt einen zu geringen Wert. Ursache kann sein Das Motoröl muss dringend gewechselt werden Motor und Öl sind noch kalt Verlegter Kühlereinlass (Plastik) Die Ölpumpe ist defekt 48 Wozu brauchen Sie einen Betriebsstundenzähler? Um Motorüberlastung zu vermeiden, wird nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden von ihm die Drehzahl reduziert Er zeigt an, wann der Akkumulator wieder geladen werden muss Dient nur der Verrechnung der Motorstunden auf Charterjachten Um den Zeitpunkt des nächsten Ölwechsels zu bestimmen 49 Wie stellen Sie den richtigen Motorölstand fest? Durch Herausdrehen und Kontrollieren der Ölablassschraube Durch einen Blick auf das Manometer Durch Kontrolle im Schauglas Mit dem Ölmessstab bei abgestelltem Motor 50 Ihr Dieselmotor startet unwillig. Ursache könnte sein Zu geringe Starterdrehzahl Die Verteilerkappe ist gesprungen („Kriechströme“) Sie haben bei einem älteren Dieselmotor unverbleiten Kraftstoff (ohne Additiv) eingefüllt Der Vergaser ist mit Treibstoff gefüllt („abgesoffen“) 51 Was ist die Ursache von milchigem Motoröl? Öl ist durch Überhitzung zu heiß geworden, schmiert und kühlt nicht mehr Benzin im Öl Diesel im Öl Wasser im Öl 52 Aus dem Auspuff tritt ständig schwarzer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Luftfilter verschmutzt Zu geringer Öldruck Wasser im Zylinder (Zylinderkopfdichtung defekt) Motoröl wird verbrannt 53 Aus dem Auspuff tritt ständig schwarzer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Luftfilter verschmutzt (Motor bekommt zuwenig Luft) Zu hoher Öldruck Wasser im Zylinder (Zylinderkopfdichtung defekt) Kein Kühlwasser im Auspuff 54 Aus dem Auspuff tritt ständig blauer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Zu hoher Ölverbrauch Luftfilter verschmutzt (Motor bekommt zu wenig Luft) Zylinderkopfdichtung defekt Kein Kühlwasser im Auspuff 55 Was kann es bedeuten, wenn ein Ottomotor „klingelt“? Es ist Benzin im Diesel beigemengt Es wurde Treibstoff mit zu geringer Oktanzahl getankt Der Keilriemen ist locker Es wurde Treibstoff mit zu hoher Oktanzahl getankt 56 Beim Einkuppeln der Propellerwelle stirbt der Motor ab. Welche Ursachen vermuten Sie? Zu geringer Ladedruck Leine oder Netz im Propeller und/oder um die Welle Motor ist noch zu kalt Kupplungsschaden 57 Der Motor wird zu heiß. Ursache könnte sein: Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Wasserabscheider verstopft Impeller defekt Seewassertemperatur ist zu hoch 58 Der Motor wird zu heiß. Ursache könnte sein Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Luft in der Treibstoffleitung Wasserabscheider verstopft Das Impellerrad ist defekt 59 Der Motor wird zu heiß. Die Ursache könnte sein: Zu wenig Kühlflüssigkeit im Primärkreislauf Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Wasserabscheider verstopft Luft in der Treibstoffleitung 60 Der Motor wird zu heiß. Die Ursache könnte sein: Der Elektronikantrieb der Wasserpumpen ist ausgefallen Luft in der Treibstoffleitung Wasserabscheider verstopft Die Einlassöffnung für das Kühlwasser ist verstopft 61 Trotz angepassten Propellers fällt die Leistung des Innenbordmotors ihres offenen Sportbootes nach einer Phase längeren Vollgaslauf ab. Was kann die Ursache sein? Das Boot ist überladen Das Motoröl ist verbraucht Kraftstofffilter verlegt Der Tank ist leer 62 Während der Fahrt bemerken Sie, dass der Öldruck sinkt. Was kann dafür verantwortlich sein? Luftfilter verlegt Wasser im Kraftstoff Zylinderkopf undicht Öl in der Ölwanne 63 Die Motorkühlwassertemperatur steigt. Was kann die Ursache sein? Luft im Kraftstoff Ölfilter verlegt Zu wenig Wasser im Kühlkreislauf Wasser im Kraftstoff 64 Aus dem Auspuff tritt schwarzer Rauch aus. Was kann das bedeuten? Motoröl ist zu wechseln Wasser im Kraftstoff Der Turbolader arbeitet nicht richtig Zuviel Öl im Kraftstoff 65 Braucht man den/die Keilriemen unbedingt? Nein, man kann ohne Keilriemen fahren, wenn die Akkumulatoren voll sind Ja, da ohne Keilriemen nicht geladen und möglicherweise auch nicht gekühlt wird Nein, man kann auch ohne Keilriemen problemlos fahren Keilriemen sind nur bei Dieselmotoren notwendig, bei Benzinmotoren nicht 66 Welche Motorersatzteile sollten unter Anderem unbedingt an Bord einer Fahrtenyacht sein? Tabelle mit Motordaten Nockenwellen- und Kurbelwellenlager Reserveeinspritzpumpe und Reservedüsen Keilriemen, Impellerrad, diverse Filter 67 Bei einem Diesel-Innenbordmotor sollen unbedingt welche Ersatzteile mitgeführt werden? Glühkerze, 0,5 m Leckölleitung mit Quetschkupplung, Reserve-Ventildeckeldichtung Ersatz-Keilriemenscheibe, Reiheneinspritzpumpe Zündkerzen, Zündkerzen Abstandslehre, Brennwerttabelle Keilriemen, Impellerrad, diverse Filter 68 Was ist ein Wendegetriebe und welche Funktion erfüllt es? Ist ein Getriebe, das die Drehrichtung der Antriebswelle ändert Ist ein Getriebe, das die Wellenrichtung ändert (von horizontal auf Neigung ins Wasser) Ist ein Getriebe, das die Motordrehzahl zur Welle erhöht Ist ein Getriebe, das universell angewendet werden kann (kann auch verkehrt herum eingebaut werde 69 Was ist die Stopfbuchse und was hat sie für eine Aufgabe? Buchse mit Dichtmaterial, welche am Stevenrohr sitzt. In der Stopfbuchse läuft die Welle und Verdichtet die Fäkalien im Bord-WC und befördert diese über Bord oder in den Fäkalientank Verhindert einen zu großen Wassereintritt Gummischeiben die die Flucht Welle –Motor ausgleichen. Sie verhindern, dass Welle unwuchtig wird Lecksicherungspfropfen 70 Welche Aufgabe hat der Scherstift eines Außenbordmotors? Er ist eine Sollbruchstelle, die bei Blockieren des Propellers bricht Er stoppt den Motor, wenn der Fahrer ins Wasser stürzt Er sichert den Motor vor dem Abrutschen und Überbordgehen bei hoher Drehzahl und enger Kurvenfahrt Er lässt den Motor hochkippen, wenn die Schraube Grundberührung hat 71 Welchen Vorteil hat ein Außenbordmotor gegenüber einem Innenbordmotor? Die Einkreiskühlung Die leichte Manövrierfähigkeit Das höhere Gewicht bei gleicher Leistung Das geringere Gewicht bei gleicher Leistung 72 Wie kann man kontrollieren, ob die Kühlung des Außenbordmotors funktioniert? Weißer Rauch kommt aus dem Auspuff Es muss ein Kontrollstrahl aus dem Schaft des Motors spritzen Durch manuelle Prüfung der Außentemperatur der Abdeckklappe des Motors Wenn der Außenbordmotor kein Gas annimmt 73 Wie kann man kontrollieren, ob die Kühlung des Außenbordmotors funktioniert? Es muss ein Kontrollstrahl aus dem Schaft des Motors spritzen Weißer Rauch kommt aus dem Auspuff Durch manuelle Prüfung der Außentemperatur der Abdeckklappe des Motors Wenn der Außenbordmotor kein Gas annimmt 74 Wie kann ein Außenbordmotor entsalzt werden? Man nimmt den Motor aus dem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ohne Wasserberührung laufen (das Salzwasser läuft aus) Man schließt das Kühlsystem mit einem Adapter an die Wasserleitung und lässt ihn einige Zeit mit aufgedrehtem Wasserhahn laufen Man entlüftet die Kühlung und schüttet Süßwasser in die Entlüftungsschraube Man besprüht die Kühlkanäle während des Betriebes mit Kriechöl 75 Wie kann ein Außenbordmotor entsalzt werden? Man entlüftet die Kühlung und schüttet Süßwasser in die Entlüftungsschraube Man montiert den Außenbordmotor in einem Süßwasserfass und lässt ihn einige Zeit laufen Man nimmt den Motor aus dem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ohne Wasserberührung laufen Man besprüht die Kühlkanäle während des Betriebes mit Kriechöl 76 Wie kann ein Außenbordmotor entsalzt werden? Man fährt nach einer Salzwassertour einige Zeit in einem Süßwassergewässer Man besprüht die Kühlkanäle während des Betriebes mit Kriechöl Man nimmt den Motor aus dem Wasser und lässt ihn fünf Minuten ohne Wasserberührung laufen Man entlüftet die Kühlung und schüttet Süßwasser in die Entlüftungsschraube 77 Ein Propeller heißt rechtsgängig, Wenn er bei Vorausfahrt in Fahrtrichtung gesehen nach rechts schlägt Wenn er bei Vorausfahrt gegen die Fahrtrichtung gesehen nach rechts schlägt Wenn er bei Achterausfahrt in Bugrichtung gesehen nach rechts schlägt Wenn er bei Achterausfahrt das Heck nach rechts versetzt 78 Was bedeutet die beiden Zahlen auf einem Propeller? Härtegrad und maximale Drehzahl Fabrikationsnummer und Materialkennzahl Produktionsjahr und Fertigungsdatum Durchmesser und Steigung 79 Wie wird ein durch einen Jet-Trieb angetriebenes Fahrzeug rückwärts gefahren? Durch Umschalten der Impellerdrehrichtung Durch Umschalten des Deflektors (Umlenkschaufel) auf Rückwärtsfahrt Durch Umschalten des Reflektors auf Rückwärtsfahrt Durch Umschalten des Wendegetriebes auf Rückwärtsfahrt 80 Wie wird bei einem Akkumulator die Kapazität angegeben? In Amperestunden (Ah) In Gramm pro cm³ In Volt (V) In Mikrofarad (μF) 81 Zur Wartung von Bleiakkumulatoren gehört: Kontrolle des Säurestandes, gegebenenfalls Nachfüllen von destilliertem Wasser Durchspülen mit destilliertem Wasser (bei Nichtvorhandensein auch Regenwasser) Tiefentladung am Jahresende Kontrolle des Säurestandes, gegebenenfalls Nachfüllen mit Akkusäure 82 Was ist beim Aufladen von Bleiakkumulatoren zu beachten? Vorsicht wegen der möglichen Entstehung von Knallgas Es dürfen keine Leuchtstoffröhren (Sparlampen) wegen der Explosionsgefahr in der Nähe der zu ladenden Akkumulatoren in Betrieb sein Die Ladung darf nur in einem abgeschlossenen, warmen Raum erfolgen Die Akkumulatoren müssen vorher tiefentladen werden, sonst wird die volle Endkapazität nicht erreicht 83 Ihre Akkumulatoren gasen („kochen“). Was kann die Ursache sein? Der Raum, in dem geladen wird, ist zu klein und zu warm Der Ladestrom ist zu klein Der Elektrolyt ist chemisch verbraucht (austauschen!) Zu hohe Ladespannung 84 Was messen sie mit einem Aräometer („Säure-Heber“)? Die Säuredichte und damit den Ladezustand des Akkus Die Übersäuerung im Trinkwassertank Die Kapazität des Akkus Die Säuremenge und Farbe der Batteriesäure 85 Warum dürfen bei laufendem Motor die Akkumulatoren nicht abgeklemmt werden? Die Akkumulatoren werden überladen Der Generator kann beschädigt werden Die Treibstoffpumpe würde sonst ausfallen Die Akkumulatoren werden entladen 86 Warum sind an Bord von Motorjachten mindestens zwei Akkumulatoren(-sätze)? Weil dadurch die Startfähigkeit sichergestellt ist Weil mehrere kleine Akkumulatoren einfacher zu laden sind Weil ein einzelner Akku zu groß und zu schwer würde Weil ein Akkumulator zuwenig Kapazität hätte 87 Was messen Sie mit dem Ampere-Meter? Den Widerstand Die Spannung Die Stromstärke Die Kapazität 88 Was messen Sie mit einem Voltmeter? Die Stromstärke Die Spannung Die Kapazität Den Widerstand 89 Das hier am Motor befestigte und durch einen Keilriemen angetriebene Aggregat nennt man Generator Verteilereinspritzpumpe Starter Öldruckpumpe 90 Was bewirkt die Parallel-Schaltung zweier 12 V-Akkumulatoren mit je 70 Ah? Halbe Spannung (6 V) bei gleicher Kapazität (70 Ah) Gleiche Spannung (12 V) bei doppelter Kapazität (140 Ah) Doppelte Spannung (24 V) bei halber Kapazität (70 Ah) Halbe Spannung (6 V) bei doppelter Kapazität (140 Ah) 91 Was ist ein Differenzdrehzahlmesser? Misst die Differenz zwischen der höchsten gefahrenen Drehzahl und der niedrigsten gefahrenen Drehzahl in Verbindung mit dem Durchfluss- mengenanzeiger für den Treibstoff, dadurch kann die optimale Drehzahl für den Spritverbrauch ermittelt werden Ermittelt den Drehzahlunterschied zwischen den Zwillingsmotoren, um einen optimalen Steuereffekt bei Steuern mit den Maschinen zu erzielen Drehzahldifferenzmesser gibt es nicht Ermittelt den Drehzahlunterschied zwischen den beiden Motoren, um die bei ungleicher Drehzahl entstehenden Vibrationen auszugleichen 92 Wo müssen die Feuerlöscher angebracht sein? Bei Segeljachten in einem Köcher am Mastfuß An der Heckreling, für den Rudergänger jederzeit erreichbar Dort, wo die Gefahr von Bränden besonders groß ist Alle Feuerlöscher müssen von außen erreichbar sein 93 In welchen Zeitabständen müssen Feuerlöscher überprüft werden? Vorgeschrieben alle Jahre Feuerlöscher müssen alle 5 Jahre ersetzt werden (entsorgungspflichtig, weil giftig) Moderne Löscher sind wartungsfrei, empfohlene Überprüfung alle 3 Jahre Vorgeschrieben alle 2 Jahre 94 Warum muss ein Benzin-Innenbordmotor eine Motorraum-Luftabsaugung haben? Die Benzindämpfe sind schwerer als Luft und könnten im Motorraum zu einer Explosion führen Bei der Tankbefüllung entsteht im Tank ein starker Überdruck, welcher abgelassen werden muss Das Gasgemisch ist hochgiftig und darf auf keinen Fall eingeatmet werden Benzinniederschläge im Motorraum können zu Elektrokorrosion führen 95 Wie wird eine Explosion im Motorraum beim Starten einer Yacht mit Benzin-Innenbordmotor verhindert? Durch Erdung des Tanks und der Bilge Durch Abdecken des Vergasers mit feuchten Tüchern Durch Zwangs-Luftabsaugung des Motorraumes mittels explosionsgeschütztem Ventilator Durch Unterdrückung des Zündfunkens während der ersten Betriebsminuten 96 Wie vermindern Sie die Explosionsgefahr der Gase im Motorraum bei Benzin-Innenbordmotoren? Durch mindestens zwei Minuten öffnen des Motorraumdeckels Da Benzindämpfe schwerer als Luft sind saugt die Bilgepumpe automatisch das Gasgemisch ab Durch Überbordhängen eines Kupferkabels Durch Zwangs-Luftabsaugung des Motorraumes mit einem explosionsgeschützten Ventilator 97 Wieso ist Flüssiggas an Bord gefährlich? Weil es leichter als Luft und giftig ist Weil es zusammen mit Diesel- und Benzindämpfen stark korrosiv wirkt Weil es ein geruchloses Nervengas ist, das zu Verätzungen von Augen und Schleimhäuten führt Weil es schwerer als Luft und explosiv ist 98 Was müssen Sie bei der Übernahme einer Charteryacht in Bezug auf die Flüssiggasanlage beachten? Es dürfen nur genormte, zugelassene Geräte und Armaturen verwendet werden Es muss jedes Mal die Dichtheit der Leitungen überprüft werden Es muss sichergestellt sein, dass noch Gas in der Flasche ist (Gefahr des „Zurückbrennens“) Es soll sich möglichst niemand im selben Raum aufhalten, in dem die Anlage in Betrieb genommen wird 99 Wie werden Gasflaschen ordnungsgemäß gestaut? In einem Raum mit Gasablauf nach außen, der zum Schiffsinneren hin gut abgedichtet ist In der Nähe der Anwendung, damit die Leitungen möglichst kurz sind In der Nähe der Kajüte gut abgeschattet (Sonneneinstrahlung!) Sie werden am Heck an die Reling gebunden 100 Wie überprüfen Sie, ob und wo eine Gasleitung undicht ist? Durch Einpinseln mit Seifenwasser oder einem Gaskontrollspray Durch Überprüfen mit Pressluft Durch Eintauchen der Gasschläuche in ein Ölbad Durch Eintauchen der Schläuche in ein Wasserbad Kommentare (0) NSU Quickly Quiz Wie sieht dein Traum-Auto aus? Bremsanlagen Auto - Freak? 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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Deutsch-Französische Materialien: Ein neuer Kontext 'Ein neuer Kontext' Sie sind hier: Deuframat > ... > Ein neuer Kontext Das politische Leben geriet zwei Jahre lang in Unruhe, nachdem Bismarck damit gedroht hatte, Elsass-Lothringen einen neuen Verfassungsstatus zu verleihen. Das fand 1887 seinen Niederschlag in der Wahl einiger protestierender Abgeordneter in den Reichstag. Im Jahr darauf wurden Passkontrollen für Franzosen eingeführt, die sich ins Elsass begeben wollten. Doch schon bald legte sich die Erregung und es begann eine ruhigere Zeit, die durch langwierige Verhandlungen über die neue Verfassung gekennzeichnet war. Diese wurde schließlich im Mai 1911 erlassen und verlieh dem Elsass eine gewisse Autonomie sowie das Recht zur Wahl (durch allgemeines direktes Wahlrecht) eines in Strabburg tagenden Landtags. Die Neuorientierung des politischen Lebens im Elsass erfolgte zu einer Zeit bedeutender wirtschaftlicher Entfaltung. Besonders im Bereich von Industrie und Handel wurden Impulse sichtbar, namentlich in Strabburg, wo sich mehrere moderne Großindustrieunternehmen niederlieben, wie zum Beispiel die Gerbereien in Lingolsheim und die Eisengießereien in Koenigshoffen. Die wirtschaftlichen Fortschritte, die von allen Einwohnern wahrgenommen wurden, trugen erheblich zu einem die politische Diskussion beruhigenden Klima bei. Quelle: D. Poncin: En pays mal conquis: Les Allemands vus par l'Alsacien Jean-Jacques Waltz, dit Hansi. Poitiers (La Licorne) 1994 Schlieblich war es auch die Zeit eines Generationenwechsels. Von 1890 an erreichte eine Generation das Erwachsenenalter, die das französische Regime niemals gekannt hatte. Was sie von Frankreich wusste, kam von dem, was ihre Familien erzählten. Zwei Zeugen jener Zeit berichten über diesen tiefgreifenden Wandel. Der elsässische Pastor Frédéric Eccard, gleichzeitig auch Jurist und Politiker, gehörte zum liberalen, frankophilen Bürgertum. Er schrieb: « Bei den Elsässern der neuen Generation ist der französische Einfluss immer noch vorherrschend, er kann aber nur durch die Eltern oder die Freunde in Frankreich ausgeübt werden ... Die Generation, die 1895 das Erwachsenenalter erreicht hat, war mit der französischen und der deutschen Kultur in Kontakt. Sie gibt der ersten den Vorzug, kann aber die zweite nicht vernachlässigen ». Otto Flake, dessen Eltern "Altdeutsche" waren, hat sein Studium an der Strabburger Universität absolviert und gründete, zusammen mit dem Elsässer René Schickelé, mehrere Strabburger Zeitschriften, unter anderem den « Stürmer ». Er gehörte am Anfang des XX. Jahrhunderts zu jenen jungen Schriftstellern, die sich für die elsässischen Probleme interessierten und verkörperte die Einstellung der neuen deutschen Generation, die den elsässischen Realitäten mehr Gehör schenkte. Er äußert sich wie folgt: « Am Anfang des XX. Jahrhunderts steht der Germanisierung ein gewichtiger Gegner gegenüber, der über reichliche Mittel verfügt, nämlich die führende, frankophile Klasse, die sich um die Intellektuellen sammelt und verstärkt, welche das Verschwinden ihrer kleinen Welt wegen der schnellen wirtschaftlichen Entwicklung befürchten. Sie sieht zwar ein, dass die Aussöhnung mit Deutschland Vorteile und Reichtum herbeiführen könnte, doch sie flüchtet in den Starrsinn, ist lieber bereit, ein Opfer zu bringen als eine Annäherung mit dem Verzicht auf die elsässische Identität zu bezahlen. Neben diesen unnachgiebigen Menschen gibt es auch andere, die bei Gelegenheit oder im Beruf engere Kontakte zu Deutschen hatten, oder einen unabhängigen Charakter haben, oder sich beruflich in einem Rahmen verwirklichen möchten, der über das Elsass hinausgeht. Durch den Zwang, Politik zu betreiben, muss man Deutschland, seine führenden Kräfte, seine staatlichen Einrichtungen als eine Realität hinnehmen, will man sich als führende Bürger nicht von den anderen sozialen Klassen absondern, die sich inzwischen, ohne dieses Bürgertum, der Politik zugewandt haben... Seit der Gründung des Reichs haben der Geschmack, der Entwicklungswille, der Liberalismus, die Selbstkritik in Deutschland unleugbare Fortschritte gemacht, es entsteht allmählich eine deutsche Lebensart. Ist diese einmal vervollkommnet, muss sie von den Elsässern anerkannt werden. Darauf hoffen die Deutschen ».
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Allez German Girls in Roland Garros 2008 - Page 7 - TennisForum.com ohje, ohje, so glatt gegen KNapp raus... die paar spiele die sie im 2. noch gewonnen hat sind wohl auhc eher der nachlassenden Konzentration Knapps zu verdanken, M�ller sollte sich mal ne Auszeit g�nnen und �berlegen ob sie so weitermachen will Sabine die letzte deutsche im Turnier, und das noch vor ihrem 1. Match Jogi TennisForum.comAdvertisement May 26th, 2008, 10:34 AM Vielleicht schaffen wir noch die 0:13 (bei neun M�nnern und vier Frauen), bei den Damen sieht es zumindest schon vielversprechend aus. __________________ Das sieht wirklich nicht gut aus! Hoffen wir mal das zumindest Sabine die erste Runde schafft! Schade, aber keine Überraschung. Mal sehen, vielleicht rettet Sabine noch die Ehre shrOOf 7 haben gespielt, 7 sind draussen! Super Bilanz Folgen noch 5 Herren und 1 Dame __________________ May 26th, 2008, 03:14 PM Die Deutschen sind halt echte Sandplatzspezis Habe gehört, dass Mayer zurückgezogen hat übrigens. shrOOf May 27th, 2008, 12:35 PM Sabine bereits 2-5 hinten, gerade bei 2-4 noch mehrere Breakbälle vergeben 3-6 2-3* immernoch ein break hinten, kommt aber nichtmal in die nähe eines Breakballes momentan... kaum gesagt nimmt sie Vesnina den Aufschlag zu 0 ab^^ jetzt halten und zum ersten mal in Führung gehen c'mon! 4-3*, jawoll, wieder zu 0, weiter so! *4-4, schade hatte 15-30, jetzt wird die Luft dünner Last edited by Jogi : May 27th, 2008 at 01:17 PM. May 27th, 2008, 03:37 PM Last edited by Jogi : May 27th, 2008 at 05:04 PM. May 27th, 2008, 05:25 PM Mensch, danke Sabine!!! Wenigstens ein/e Deutsche/r in Runde zwei. Nun hat auch noch Kohli (erwartungsgemäß) deutlich verloren __________________
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
die gejagt Würmer Informationen über Wurm Ei Erwin Wurm (born ) is an Austrian artist born in Bruck an der Mur, Styria, Austria. He currently lives and works in Vienna and Limberg, Austria. Erwin WurmNotable work: Fat Car series. Sie haben eine gespaltene Zunge, Adlerklauen, den Kopf eines Löwen oder Kamels, sind mal gut und mal böse und können in der Regel fliegen. Fantastische Drachen bevölkern schon seit Jahrtausenden unsere Welt. Meist erreichen sie ein beträchtliches Alter, speien Feuer und versetzen die Welt in Furcht und Schrecken. Informationen über Wurm Ei jeder hat schon mal von ihnen gehört — ganz gleich, in welchem Teil der Welt er lebt. Die Drachen gehören zu einem Kosmos von fantastischen Tieren, über den Menschen seit Urzeiten sprechen. Geschichten über sie erzählen sich Menschen nämlich — im Gegensatz zu den anderen Wesen — fast überall auf der Welt. Da sich die einzelnen Tierkombinationen von Region zu Region unterscheiden können, lassen sie sich manchmal nur schwer Informationen über Wurm Ei. Ein Merkmal vereint aber die meisten Drachen: Den Sagen und Legenden nach behausen Drachen die unterschiedlichsten Gefilde. Fast alle Menschen just click for source der Welt kennen Sagen, die von Drachen Informationen über Wurm Ei. Schauen wir nach Europa, fällt vor allem England als Land auf, in dem die Menschen gerne Geschichten von Drachen weitererzählen — schon seit dem Jahrhundert geben sie die Erzählungen von Generation zu Generation weiter. Auch am Rande Deutschlands, an der Grenze zu Tschechien, sind Drachen-Sagen verbreitet — hier wird sogar schon seit dem Jahrhundert der Drachenstich aufgeführt, ein traditionelles Volksschauspiel. Viele Informationen über Wurm Ei stellen Drachen als besonders langlebige Wesen dar. Erst dann, so die Geschichten, schlüpft aus dem Ei der neugeborene Drache. Nur ein mutiger Drachentöter könne die Informationen über Wurm Ei umbringen. Geschichten über Drachen erzählen Informationen über Wurm Ei die Menschen schon sehr lange. Die ersten Abbildungen von Drachen oder drachenähnlichen Wesen sind über Jahre alt. Die abgebildeten Drachen erinnern oft an Schlangen, die den Menschen ebenso wie die Drachen als Tiere der Unterwelt galten und das Böse verkörperten. Detailliertere Beschreibungen von Drachen finden sich http://buket-medien.de/feninysate/wie-die-wuermer-des-fotos-des-koerpers-aus.php in der Bibel. In der Offenbarung wird er als feuerfarben beschrieben, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern. Sein wesentlicher Charakterzug ist die Falschheit, mit der es ihm gelingt, die Menschen zu verführen und von Gott abzulenken. Auch die alten Griechen erzählten sich zahlreiche Geschichten über Drachen, die meist böswillig waren. Ebenso wie die Griechen, erzählten sich auch die alten Perser und Ägypter bereits Legenden, die von Drachen handelten. Auch frühe Wissenschaftler beschäftigten sich mit Drachen. Islamische Astrologen und Astronomen glaubten, Drachen seien für die Mond- und Sonnenfinsternis am Firmament verantwortlich. Im Mittelalter entstanden besonders viele Drachengeschichten. Oft zierten Drachen auch Wappen und Schilde. Auch die Wissenschaft beschäftigte sich weiterhin mit den Drachen. In den sogenannten "Bestiarien" beschrieben die Autoren die Welt, wie sie sie vorfanden. So umfangreich wie möglich wurde das Reich Informationen über Wurm Ei Steine, Pflanzen und Tiere geschildert. Informationen über Wurm Ei existent galt alles, wofür es eine Bezeichnung pinworms photo in Würmer Kinder. Informationen über Wurm Ei gehen Historiker davon aus, dass Drachen rein symbolischen Charakters waren. Vermutlich standen sie für die Gefahren der Naturgewalten. Während die Menschen in China sie achteten und zu besänftigen versuchten, kämpfte man in den westlichen Ländern gegen sie an. Die Menschen glaubten wohl, wer den Drachen besiegen Informationen über Wurm Ei, hatte auch die Möglichkeit sich den Naturgewalten entgegenzustellen. Aus christlicher Sicht stellten sie das Böse und die Versuchung Informationen über Wurm Ei dar, die es zu bekämpfen galt. Höhepunkt der Drachenlegenden war das Mittelalter. Danach nahm ihre Bedeutung ab. Heutzutage begegnet man dem Drachen gelegentlich noch in Fantasy-Filmen und Kindergeschichten. Allerdings scheint er sich dort seit einiger Zeit gewandelt zu haben. Zwar Toxocara Wurm es auch noch Drachen, die gezähmt werden müssen, aber die meisten dieser Drachen erweisen sich als klug und weise und werden am Ende sogar zu Rettern in der Not. Sie befinden sich hier: Planet Wissen Kultur Fabelwesen. Der Drachenfels am Rhein. Im frühen Christentum wird der Drache als siebenköfiges Monster dargestellt. Mythos des Mittelalters — Siegfried kämpft gegen den Drachen. Informationen über Wurm Ei — Moderner Drache und Bühnenstar. Informationen über Wurm Ei Religion - Wurmpedia Oxyuris vermicularis von griech. Der Madenwurm ist der weltweit verbreitetste Eingeweidewurm beim Menschen und einer der Informationen über Wurm Ei Parasiten des Menschen. Die Art ist auf menschliche Wirte spezialisiert und im Informationen über Wurm Ei stark auf diese Wirtsart festgelegt. Seltener werden auch Affen befallen in Tiergärten Informationen über Wurm Ei möglicherweise auch Kakerlaken. Die ebenfalls zu findende Bezeichnung Kindermadenwurm ist insofern irreführend. Der krankhafte Wurmbefall selbst wird als Enterobiasis. Es kommen bis zu drei Larvenstadien vor. Ohne Zwischenwirtstadien gelangt das vom Wirt — eventuell inhalativ — aufgenommene Ei in den Magen, wo die Eihülle aufgeweicht wird. Aus dem Ei entwickeln Informationen über Wurm Ei schon nach sechs Stunden die ersten Larven. Im Zwölffingerdarm schlüpfen die Larven aus der Eihülle und häuten sich. Dort saugen sie sich an der Darmwand fest [2] und bilden mit ihrem Wirt eine Kommensale Fressgemeinschaft. Hier wachsen die Tiere etwa zwei bis drei Wochen lang aus und erreichen die Geschlechtsreife. Nach der Paarung sterben die Männchen. Vorwiegend nachts kriechen sie aus dem Informationen über Wurm Ei heraus, legen binnen 10 bis 30 Minuten ihre Eier 5. Die Eier enthalten bereits einen kaulquappenförmigen Embryo, [2] der sich nach Ablage zum zweiten Larvenstadium weiterentwickelt. Manche Autoren behaupten, dass bereits am After geschlüpfte Larven auch direkt in den Darm kriechen können. Die Eier des Madenwurms sind bis zu drei Wochen lebensfähig. Eier des Madenwurms wurden schon in annähernd Informationen über Wurm Ei Frühe Erwähnungen in Schrifttum finden sich im altägyptischen Papyrus Ebers. Hippokrates von Kos Informationen über Wurm Ei. Nach Veröffentlichung der Keimtheorie im Jahrhundert begann eine systematische Untersuchung ihrer Schadwirkung. Johann Gottfried Bremser bis separierte ihnnoch gegen Widerstand wichtiger Wissenschaftlerkollegen, erstmals von der Gattung Ascaris und this web page ihn der von Karl Asmund Rudolphi eingeführten Gattung Oxyuris zu, nachdem Informationen über Wurm Ei die Ähnlichkeit mit einigen in den Gedärmen von Kaninchen gefundenen und von ihm hier zugeordneten Arten entdeckte. Bis zur Einführung von Ivermectin war Informationen über Wurm Ei Mittel der Wahl. Einer Weiterentwicklung von Wurmmitteln in der Veterinärmedizin entstammen die Thiabendazol-Abkömmlinge MebendazolFlubendazol und Check this outdie kaum in den Blutkreislauf übergehen. Häufig verlaufen Madenwurminfektionen vom Wirt unbemerkt. Als Leitsymptom einer Wurmerkrankung durch Madenwürmer gilt der vor Tablettenstärken Würmern nächtlich auftretende Juckreiz im Analbereichder entsteht, wenn die weiblichen Madenwürmer um Informationen über Wurm Ei After herum ihre Eier ablegen. Der Juckreiz wiederum kann zu Schlafstörungen Informationen über Wurm Ei deren Folgeerscheinungen, wie Reizbarkeit, Nervosität, Konzentrationsschwierigkeiten, Blässe oder Augenringen führen. Er verleitet ferner zu intensivem Kratzen, was dann wiederum Hautabschürfungen zur Folge haben kann; diese Informationen über Wurm Ei sich bakteriell infizieren. Ein Informationen über Wurm Ei Wurmbefall kann zu Bauchschmerzen und Gewichtsabnahme, chronischem Durchfall, rektalen Blutungen oder Symptomen einer chronischen Blinddarmreizung Appendizitis führen. In Extremfällen können erwachsene Würmer über die Vagina bis in das Retroperitoneum wandern und dort zu einer eosinophilen Entzündung mit einem begleitenden Aszites führen. Auch der Informationen über Wurm Ei der Harnröhre und der Blase ist möglich. Die Wurmbehandlung erfolgt medikamentös durch Anthelminthika. Bei erneutem oder persistierendem Befall sollte eines der Medikamente in wie wenn ein Kätzchen Würmer zu überprüfen angegebener Dosierung dreimal an den Tagen 1, 14 und 28 gegeben werden, um Rezidiven bei Autoinfektion vorzubeugen. Bei anhaltendem Befall sollten die Familienangehörigen im selben Intervall mit 3 Dosen wie oben angegeben therapiert werden. Lebensjahr und die von Würmern bei unter 3 10 Kilogramm erhalten die halbe Dosis. Fadenwürmer Parasit des Menschen. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. In anderen Projekten Commons Wikispecies. Diese Seite wurde zuletzt am 2. April um Möglicherweise unterliegen article source Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie Informationen über Wurm Ei. Kopf eines Madenwurms Enterobius vermiculariskünstlich gefärbt. Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose link ersetzt keine Arztdiagnose. - Blähungen Parasiten im Darm Erfahren Sie alles über die Diese Stelle versucht der Wurm am zehnten dabei dient das Clitellum-Sekret zugleich zur Bildung der Hülle des Ei. - Würmer ständige Übelkeit - de-Entwurmung, den Hund am Widerrist Pillen Wurm Vermoxum beruflicher Fortschritt Buchempfehlung Daniel Kahneman Depression Einfluss Ausgang als bei Katzen Würmer Entscheidungen Prävention Kätzchen auf Würmer Würmer in Karasu Fotos Würmer in Kinderkrankheit Gedankenhäppchen einige Medikamente für die Behandlung von Würmern Glück Inspiration Würmer ähnlich wie Sesam Kreativität Rankweil detoxic Versand 2017 Mindset Analyse von Würmern lamblia Nachdenken Würmer Hund Vergiftung welche Würmer haben Hunde dekaris als die Ausgänge von Würmern Die Katze Würmer im Stuhl Volksmedizin Würmer Prophylaxe bei Erwachsenen Podcast Podcasts Produktivität das Kind zu verstehen, wie Würmer Psychologie die besten Medikamente Würmer zu verhindern Würmer in roe enn die Behandlung von Würmern wie man Kürbiskerne aus Würmern Bewertungen machen Selbstbewusstsein Sirup von Würmern Worm Siegen detoxic Lieferung Selbstvertrauen helminth Eier außerhalb des Körpers Studium Verhaltensökonomie Willenskraft mit Würmern ist ein Hautausschlag Wenn die Katze mit Würmern nicht essen Copyright © 2018 · Gedankennahrung Blog · Built on the beide sind schwarze Würmer genannt
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
11. Februar 2019 | 20:34 Uhr Iranerinnen halten das Konterfei ihres religiösen Führers Ayatollah Chamenei vor sich. Im ganzen Land feierten Tausende den Revolutionstag. FOTO: AP / Ebrahim Noroozi Teheran. Präsident Ruhani beschwört zum 40. Jahrestag die nationale Einheit – und lässt die Krise unerwähnt. ap/dpa Irans Präsident droht den USA Iranische Hardliner stürzen Minister
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Deutscher Psychiater beurteilt DONALD TRUMP: „Macht- & Sex-süchtig, Anzeichen für bösartigen Narzissmus!“ – Guido Grandt Der Psychiater Professor Borwin Bandelow, stellvertretender Direktor der Klinik für Psychiatrie der Universitätsmedizin Göttingen, analysierte unlängst verschiedene Staatsmänner. Darunter u.a. Robert Mugabe (Präsident von Simbabwe), Baschar al-Assad (Präsident von Syrien), Nicolass Maduro (Präsident von Venezuela), Rodrigo Duerte (Präsident der Philippinen), Kim Jong-Un (Machthaber Nordkoreas) sowie Donald Trump (Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika), Wladimir Putin (Präsident der Russischen Föderation) und Recep Tayyip Erdogan (Präsident der Türkei). Auf die letzten drei Genannten werde ich nachfolgend näher eingehen. Es gebe zwei verschiedene Arten von Narzissmus: Den „gutartigen“, wie etwa bei Robbie Williams – „alle lieben ihn, und er liebt sich selbst“. Und den „bösartigen“, wie Josef Stalin oder Osama bin Laden, meint Bandelow. Beurteilen Sie selbst, in wie fern Sie dem Psychiater bei seinen Ausführungen und Schlussfolgerungen Glauben schenken oder nicht! Und so schätzt er Donald Trump ein: „Er zeigt Anzeichen eine bösartigen Narzissten. Er lügt um des Lügens willen. Trump spricht sogar die Unwahrheit, wenn es besser wäre, die Wahrheit zu sagen – weil er daraus Nutzen zieht.“ Er würde die Medien manipulieren. „Sein Machogehabe und eine angeblich klaren Aussagen, die selten aus mehr als fünf Wörtern bestehen (…) beeindrucken nicht nur viele Hinterwäldler, die sogenannten ‚Hillbillys“, und arme, weiße Landarbeiter, die ‚Rednecks‘, sondern auch Latinos, Schwarze und Protestwähler. Dabei merken sie nicht, dass sie die Opfer seiner Politik sein werden.“ Und Bandelow u.a. weiter zu Trump: „Er hat eine Impulskontrollstörung und posaunt alle Gedanken einfach heraus (…) Es könnte passieren, dass er in einer problematischen Situation die Kontrolle verliert (…)“ Trump würde sich seine „eigenen Wahrheiten“ schaffen, die er dann auf Twitter verbreitet. Bandelows Trump-Diagnose: „Trump bricht alle Gebote. Er kommt damit durch, weil er andere manipuliert. Er ist süchtig nach Sex, Macht und Anerkennung. Er leidet unter einer Impulskontrollstörung. Dazu gehört auch, dass man oft unkontrolliert plappert.“ Auf die Frage, warum „Psychopathen“ so oft in Machtpositionen gelangen, antwortet Borwin Bandelow: „Menschen fallen immer wieder auf Psychopathen herein, weil jede Gemeinschaft Häuptlinge, Fürsten, Regierungschefs oder Topmanager braucht. Selbst Affen schauen sich gern Fotos von Oberaffen an. Gemeinschaften ohne Vorbilder würden wahrscheinlich in Anarchie versinken und aussterben. Doch leider gibt es immer wieder Psychopathen, die diesen Wunsch nach Vorbildern oder Anführern ausnutzen.“ Quelle: „Herrscher im Psycho-Check – Sind Trump, Putin, Erdogan & Co. gefährliche Narzissten?“ in: Hörzu Wissen 04/05/17, S. 44 ff. Erklärung Narzisssmus: Donald TrumpGuido Grandtguidograndt.deNarzisstPsychiaterUS-PräsidentUSA Pingback: Schlagzeilen des Tages, am Mittwoch, den 26. April 2017! - Behoerdenstress Welchen Wert haben Ferndiagnosen? So etwas sollte einem studierten Wissenschaftler klar sein. 26. April 2017 um 9:42 Man, das ist ja ein geiler Psychodoktor! Der kann also einen Menschen burteilen, ohne ihn persönlich zu kennen und ganz klar, die Diagnose stimmt dann zu 100%! Besser wäre es, er würde mal unsere Politiker durch die Mangel nehmen und dementsprechend dann zur Behandlung schreiten!! Ich denke, da hätte er sehr viel zu tun! Lachhaft, diese ganze Nummer und derart unglaubwürdig, dass es einem die Zehennägel nach oben dreht!! Ich sehe das ganz genauso wie meine Vor-Kommentatoren. Überhaupt bin ich der Meinung, bevor man jetzt mit kopiertem Niveau vorgeht, wie es einem die LeiDmedien mit Diskreditierungen ihrer Feindbilder vormachen, sollte man in solch einer Zeit sowie unter derartigen Umständen keine vorschnellen Urteile fällen, sondern sich so strak wie möglich hinter seinen Hoffnungsträger stellen. 26. April 2017 um 13:44 Sind dies nicht alle Machtinhaber, die den NWO-Illumination-Jesuiten-Freimaurern-Gloablisten ein Dorn im Auge sind? Einer wurde jedoch vergessen…Putin! Hätte mich gefreut, eine ausführliche Analyse über Merkel zu lesen. „Deutscher Psychiater beurteilt DONALD TRUMP: „Macht- & Sex-süchtig, Anzeichen für bösartigen Narzissmus!““ Der Pschiater muss es ja wissen. Wahrscheinlich hat er das Weiße Haus und den Trump Tower derart verwanzt, um solch eine „Diagnose“ abgeben zu können. Amüsant ist der heutige Artikel auf jeden Fall! Es muss ja auch mal was zu lachen geben, in diesen Zeiten! Jetzt, wo es in den MSM ruhiger um Trump wird, und DIE nichts mehr finden um stündlich über Trump abzulästern, muß halt etwas neues her. Und diese Aussage erst… „Er würde die Medien manipulieren. „… ist wahrhaft glaubhaft, nicht wahr? Trump, der der die MSM scheut, wie der Teufel das Weihwasser? Trump, der alles wichtige über seinen eigenen Twitterkanal verkündet und überhaupt einer der Wenigen ist, der das tut? Trump, der CNN und Co öffentlich, wegen ihrer Lügen etc. abgewatscht hat? Ja, wirlich ein netter Schmanckerl zum lachen! Dieser seltsame Herr Bandelow ist wohl nicht grundlos Psychiater geworden, der Mann hat schlichtweg einen kräftigen Hau. So wie dieser Herr Ferndiagnosen stellen darf, darf ich das auch, oder? Pingback: Deutscher Psychiater beurteilt WLADIMIR PUTIN: „Antisoziale Charaktereigenschaften & gefährlicher Narzisst!“ – Guido Grandt
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
<h3 data-rte-spaces-before="1" data-rte-spaces-after="1"> Fußball in den Kriegsjahren </h3> Schon vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 fielen aufgrund der sich zuspitzenden politischen Lage mehrere bereits vereinbarte Länder- und Testspiele aus. Insbesondere Frankreich, England und die Niederlande waren nicht mehr zu sportlichen Vergleichen mit Deutschland bereit. Trotz der internationalen Isolation und der Kriegsereignisse lief die deutsche Mannschaft zwischen 1939 und November 1942 häufiger auf als je zuvor: 15 Spiele fanden 1939 statt, jeweils zehn Begegnungen 1940 und 1942 sowie neun 1941. Gegner waren Bündnispartner wie Bulgarien, Jugoslawien oder Italien oder neutrale bzw. besetzte Staaten (Böhmen-Mähren, Dänemark, Finnland, Schweden, Schweiz). Die Kriegshandlungen führten in Deutschland zwar zu einer Unterbrechung des Ligaspielbetriebs, die Nationalmannschaft hingegen trat schon am 24. September, drei Wochen nach Kriegsbeginn, zu einem Spiel in Budapest gegen Ungarn an. Sowohl mangelnde physische Form und Verfassung der Spieler als auch fehlende Vorbereitung führten zu einer 1:5-Niederlage, der höchsten seit 1931. Auch wenn er seit 1933 Mitglied der NSDAP war und sich stets mit dem System arrangierte, konnte Herberger der allgemeinen Kriegsbegeisterung nichts abgewinnen. Unmittelbar nach Ausbruch des Krieges fühlte er sich wie gelähmt, wie schon in früheren Situationen seines Lebens musste er feststellen:<span data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22ext%22%2C%22wikitext%22%3A%22%3Cref%3ELeinemann%3A%20Sepp%20Herberger%2C%20M%5Cu00fcnchen%202004%2C%20S.%20180%3C%5C%2Fref%3E%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22extName%22%3A%22ref%22%7D" class="placeholder placeholder-ext" contenteditable="false"><sup data-rte-washtml="1" id="cite_ref-0" class="reference" data-rte-attribs=" id=cite_ref-0 class=reference"><a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22%3Cspan%20data-rte-instance%3D%5C%22615-13411935685f08931160158%5C%22%20data-rte-meta%3D%5C%22%257B%2522type%2522%253A%2522ext%2522%252C%2522wikitext%2522%253A%2522%253Cnowiki%253E%255B%253C%255C%252Fnowiki%253E%2522%252C%2522lineStart%2522%253A%2522%2522%252C%2522placeholder%2522%253A1%252C%2522extName%2522%253A%2522nowiki%2522%257D%5C%22%20class%3D%5C%22placeholder%20placeholder-ext%5C%22%20contenteditable%3D%5C%22false%5C%22%3E%7F%27%5C%22%60UNIQ45d46a3d1c8976f2-nowiki-00000001-QINU%60%5C%22%27%7F%26%23x0200B%3B%3C%5C%2Fspan%3E1%3Cspan%20data-rte-instance%3D%5C%22615-13411935685f08931160158%5C%22%20data-rte-meta%3D%5C%22%257B%2522type%2522%253A%2522ext%2522%252C%2522wikitext%2522%253A%2522%253Cnowiki%253E%255D%253C%255C%252Fnowiki%253E%2522%252C%2522lineStart%2522%253A%2522%2522%252C%2522placeholder%2522%253A1%252C%2522extName%2522%253A%2522nowiki%2522%257D%5C%22%20class%3D%5C%22placeholder%20placeholder-ext%5C%22%20contenteditable%3D%5C%22false%5C%22%3E%7F%27%5C%22%60UNIQ45d46a3d1c8976f2-nowiki-00000002-QINU%60%5C%22%27%7F%26%23x0200B%3B%3C%5C%2Fspan%3E%22%2C%22link%22%3A%22%23cite_note-0%22%2C%22wasblank%22%3Afalse%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5B%23cite_note-0%7C%3Cext%20_rte_wikitextidx%3D%5C%2211%5C%22%3E%3Cname%3Enowiki%3C%5C%2Fname%3E%3Cattr%3E%3C%5C%2Fattr%3E%3Cinner%3E%5B%3C%5C%2Finner%3E%3Cclose%3E%3C%5C%2Fnowiki%3E%3C%5C%2Fclose%3E%3C%5C%2Fext%3E1%3Cext%20_rte_wikitextidx%3D%5C%2212%5C%22%3E%3Cname%3Enowiki%3C%5C%2Fname%3E%3Cattr%3E%3C%5C%2Fattr%3E%3Cinner%3E%5D%3C%5C%2Finner%3E%3Cclose%3E%3C%5C%2Fnowiki%3E%3C%5C%2Fclose%3E%3C%5C%2Fext%3E%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" href="#cite_note-0"><span data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22ext%22%2C%22wikitext%22%3A%22%3Cnowiki%3E%5B%3C%5C%2Fnowiki%3E%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22extName%22%3A%22nowiki%22%7D" class="placeholder placeholder-ext" contenteditable="false">[&#x200b;</span>1<span data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22ext%22%2C%22wikitext%22%3A%22%3Cnowiki%3E%5D%3C%5C%2Fnowiki%3E%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22extName%22%3A%22nowiki%22%7D" class="placeholder placeholder-ext" contenteditable="false">]&#x200b;</span></a></sup>&#x200b;</span> <div class="placeholder placeholder-double-brackets" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22double-brackets%22%2C%22wikitext%22%3A%22%7B%7BZitat%7C%27%27Als%20meine%20Arbeit%20so%20weit%20war%2C%20da%5Cu00df%20sie%20Fr%5Cu00fcchte%20bringen%20sollte%2C%20wurde%20sie%20von%20Grund%20auf%20zerst%5Cu00f6rt.%20Zun%5Cu00e4chst%20einmal%20brutal%20gestoppt.%27%27%7D%7D%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22title%22%3A%22Zitat%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22spacesafter%22%3A%22%22%7D" contenteditable="false">&#x200b; <div data-rte-washtml="1" data-rte-line-start="true" class="Vorlage_Zitat" data-rte-style="margin:1em 40px;" style="margin:1em 40px;" data-rte-attribs=" class=Vorlage_Zitat style=margin:1em 40px;"> <div data-rte-washtml="1" data-rte-line-start="true" data-rte-style="margin:1em 0;" style="margin:1em 0;" data-rte-attribs=" style=margin:1em 0;"><blockquote data-rte-washtml="1" data-rte-style="margin:0;" style="margin:0;" data-rte-attribs=" style=margin:0;"> <p data-rte-fromparser="true">„<i>Als meine Arbeit so weit war, daß sie Früchte bringen sollte, wurde sie von Grund auf zerstört. Zunächst einmal brutal gestoppt.</i>“ <!-- RTE::{"spaces":0,"type":"LINE_BREAK"} --></blockquote> </p> </div></div>&#x200b;</div> <p data-rte-fromparser="true">Die politische Führung hatte zwar schon kurz nach Kriegsbeginn Weisungen erlassen, den internationalen Sportbetrieb fortzuführen, Reichstrainer Herberger stellte diese Aufgabe aber vor erhebliche Probleme, denn durch die Einberufung eines Großteils seiner Spieler zur Wehrmacht war zunächst jede Verbindung abgerissen. Nach und nach meldeten sich seine Schützlinge bei ihm zurück. Herberger kümmerte sich nunmehr nicht nur um das sportliche Wohl seiner Spieler, sondern versuchte, sie von der Front fernzuhalten und auf sichere Posten versetzen zu lassen. Hierzu nutzte er seine zahlreichen Kontakte wie dem zu <a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Hermann%20Graf%22%2C%22link%22%3A%22Hermann%20Graf%22%2C%22wasblank%22%3Atrue%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BHermann%20Graf%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" class="new" title="Hermann Graf (Seite nicht vorhanden)" rel="nofollow" data-uncrawlable-url="L3dpa2kvSGVybWFubl9HcmFmP2FjdGlvbj1lZGl0JnJlZGxpbms9MQ==">Hermann Graf</a>, der zum erweiterten Kader der Nationalelf gehört hatte und nun die Militärmannschaft <a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Rote%20J%5Cu00e4ger%22%2C%22link%22%3A%22Rote%20J%5Cu00e4ger%22%2C%22wasblank%22%3Atrue%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BRote%20J%5Cu00e4ger%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" class="new" title="Rote Jäger (Seite nicht vorhanden)" rel="nofollow" data-uncrawlable-url="L3dpa2kvUm90ZV9KJUMzJUE0Z2VyP2FjdGlvbj1lZGl0JnJlZGxpbms9MQ==">Rote Jäger</a> betreute. </p> Unmittelbar nachdem Goebbels am 18. Februar 1943 seine Rede vom „<a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Totalen%20Krieg%22%2C%22link%22%3A%22Totaler%20Krieg%22%2C%22wasblank%22%3Afalse%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BTotaler%20Krieg%7CTotalen%20Krieg%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" class="new" title="Totaler Krieg (Seite nicht vorhanden)" rel="nofollow" data-uncrawlable-url="L3dpa2kvVG90YWxlcl9LcmllZz9hY3Rpb249ZWRpdCZyZWRsaW5rPTE=">Totalen Krieg</a>“ gehalten hatte, erließ Reichssportführer <a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Hans%20von%20Tschammer%20und%20Osten%22%2C%22link%22%3A%22Hans%20von%20Tschammer%20und%20Osten%22%2C%22wasblank%22%3Atrue%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BHans%20von%20Tschammer%20und%20Osten%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" class="new" title="Hans von Tschammer und Osten (Seite nicht vorhanden)" rel="nofollow" data-uncrawlable-url="L3dpa2kvSGFuc192b25fVHNjaGFtbWVyX3VuZF9Pc3Rlbj9hY3Rpb249ZWRpdCZyZWRsaW5rPTE=">Hans von Tschammer und Osten</a> folgende Anordnungen:<span data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22ext%22%2C%22wikitext%22%3A%22%3Cref%3EVer%5Cu00f6ffentlicht%20im%20Berliner%20%5Cu201e12%20Uhr%20Blatt%5Cu201c%20am%2020.%20Februar%201943%3B%20zitiert%20nach%20Schwarz-Pich%3A%20%27%27Der%20Ball%20ist%20rund%27%27%2C%20Ubstadt-Weiher%201996%2C%20S.%20237%3C%5C%2Fref%3E%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22extName%22%3A%22ref%22%7D" class="placeholder placeholder-ext" contenteditable="false"><sup data-rte-washtml="1" id="cite_ref-1" class="reference" data-rte-attribs=" id=cite_ref-1 class=reference"><a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22%3Cspan%20data-rte-instance%3D%5C%22615-13411935685f08931160158%5C%22%20data-rte-meta%3D%5C%22%257B%2522type%2522%253A%2522ext%2522%252C%2522wikitext%2522%253A%2522%253Cnowiki%253E%255B%253C%255C%252Fnowiki%253E%2522%252C%2522lineStart%2522%253A%2522%2522%252C%2522placeholder%2522%253A1%252C%2522extName%2522%253A%2522nowiki%2522%257D%5C%22%20class%3D%5C%22placeholder%20placeholder-ext%5C%22%20contenteditable%3D%5C%22false%5C%22%3E%7F%27%5C%22%60UNIQ45d46a3d1c8976f2-nowiki-00000005-QINU%60%5C%22%27%7F%26%23x0200B%3B%3C%5C%2Fspan%3E2%3Cspan%20data-rte-instance%3D%5C%22615-13411935685f08931160158%5C%22%20data-rte-meta%3D%5C%22%257B%2522type%2522%253A%2522ext%2522%252C%2522wikitext%2522%253A%2522%253Cnowiki%253E%255D%253C%255C%252Fnowiki%253E%2522%252C%2522lineStart%2522%253A%2522%2522%252C%2522placeholder%2522%253A1%252C%2522extName%2522%253A%2522nowiki%2522%257D%5C%22%20class%3D%5C%22placeholder%20placeholder-ext%5C%22%20contenteditable%3D%5C%22false%5C%22%3E%7F%27%5C%22%60UNIQ45d46a3d1c8976f2-nowiki-00000006-QINU%60%5C%22%27%7F%26%23x0200B%3B%3C%5C%2Fspan%3E%22%2C%22link%22%3A%22%23cite_note-1%22%2C%22wasblank%22%3Afalse%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5B%23cite_note-1%7C%3Cext%20_rte_wikitextidx%3D%5C%2217%5C%22%3E%3Cname%3Enowiki%3C%5C%2Fname%3E%3Cattr%3E%3C%5C%2Fattr%3E%3Cinner%3E%5B%3C%5C%2Finner%3E%3Cclose%3E%3C%5C%2Fnowiki%3E%3C%5C%2Fclose%3E%3C%5C%2Fext%3E2%3Cext%20_rte_wikitextidx%3D%5C%2218%5C%22%3E%3Cname%3Enowiki%3C%5C%2Fname%3E%3Cattr%3E%3C%5C%2Fattr%3E%3Cinner%3E%5D%3C%5C%2Finner%3E%3Cclose%3E%3C%5C%2Fnowiki%3E%3C%5C%2Fclose%3E%3C%5C%2Fext%3E%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" href="#cite_note-1"><span data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22ext%22%2C%22wikitext%22%3A%22%3Cnowiki%3E%5B%3C%5C%2Fnowiki%3E%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22extName%22%3A%22nowiki%22%7D" class="placeholder placeholder-ext" contenteditable="false">[&#x200b;</span>2<span data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22ext%22%2C%22wikitext%22%3A%22%3Cnowiki%3E%5D%3C%5C%2Fnowiki%3E%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22extName%22%3A%22nowiki%22%7D" class="placeholder placeholder-ext" contenteditable="false">]&#x200b;</span></a></sup>&#x200b;</span><div class="placeholder placeholder-double-brackets" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22double-brackets%22%2C%22wikitext%22%3A%22%7B%7BZitat%7C%27%271.%20Die%20Leibesert%5Cu00fcchtigung%20des%20Volkes%20ist%20kriegswichtig.%20%5B...%5D%202.%20Sportliche%20Veranstaltungen%20und%20Wettk%5Cu00e4mpfe%20%5Cu00f6rtlichen%20und%20nachbarschaftlichen%20Charakters%20sind%20bis%20zur%20Gaustufe%20zur%20Erhaltung%20des%20Arbeits-%20und%20Leistungswillens%20durchzuf%5Cu00fchren.%20%5B...%5D%203.%20L%5Cu00e4nderk%5Cu00e4mpfe%2C%20internationale%20Wettk%5Cu00e4mpfe%2C%20Meisterschaften%20in%20der%20Reichsstufe%20usw.%20sind%20bis%20auf%20weiteres%20abzusetzen%2C%20weil%20Frontsoldaten%20nicht%20mehr%20verf%5Cu00fcgbar%20sind%20und%20Personen%2C%20die%20im%20Arbeitseinsatz%20stehen%2C%20hierf%5Cu00fcr%20nicht%20mehr%20beurlaubt%20werden%20sollen.%27%27%7D%7D%22%2C%22lineStart%22%3A%22%22%2C%22title%22%3A%22Zitat%22%2C%22placeholder%22%3A1%2C%22spacesafter%22%3A%22%22%7D" contenteditable="false" data-rte-empty-lines-before="1">&#x200b; <div data-rte-washtml="1" data-rte-line-start="true" class="Vorlage_Zitat" data-rte-style="margin:1em 40px;" style="margin:1em 40px;" data-rte-attribs=" class=Vorlage_Zitat style=margin:1em 40px;"> <div data-rte-washtml="1" data-rte-line-start="true" data-rte-style="margin:1em 0;" style="margin:1em 0;" data-rte-attribs=" style=margin:1em 0;"><blockquote data-rte-washtml="1" data-rte-style="margin:0;" style="margin:0;" data-rte-attribs=" style=margin:0;"> <p data-rte-fromparser="true">„<i>1. Die Leibesertüchtigung des Volkes ist kriegswichtig. [...] 2. Sportliche Veranstaltungen und Wettkämpfe örtlichen und nachbarschaftlichen Charakters sind bis zur Gaustufe zur Erhaltung des Arbeits- und Leistungswillens durchzuführen. [...] 3. Länderkämpfe, internationale Wettkämpfe, Meisterschaften in der Reichsstufe usw. sind bis auf weiteres abzusetzen, weil Frontsoldaten nicht mehr verfügbar sind und Personen, die im Arbeitseinsatz stehen, hierfür nicht mehr beurlaubt werden sollen.</i>“ <!-- RTE::{"spaces":0,"type":"LINE_BREAK"} --></blockquote> </p> </div></div>&#x200b;</div> <p data-rte-fromparser="true" data-rte-empty-lines-before="1">Da keine Länderspiele mehr stattfinden durften, blieb der Auftritt der Nationalmannschaft im November 1942 in Preßburg gegen die Slowakei, der mit 5:2 und damit dem 100. Sieg der deutschen Elf endete, der letzte für acht Jahre. Für die meisten Akteure dieses Spiels war es der letzte Einsatz als Nationalspieler, mit Ausnahme von <a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Fritz%20Walter%22%2C%22link%22%3A%22Fritz%20Walter%22%2C%22wasblank%22%3Atrue%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BFritz%20Walter%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" href="/wiki/Fritz_Walter" title="Fritz Walter">Fritz Walter</a> und <a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Andreas%20Kupfer%22%2C%22link%22%3A%22Andreas%20Kupfer%22%2C%22wasblank%22%3Atrue%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BAndreas%20Kupfer%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" href="/wiki/Andreas_Kupfer" title="Andreas Kupfer">Andreas Kupfer</a> lief nach dem Krieg keiner von ihnen für die deutsche Mannschaft auf. </p><p data-rte-fromparser="true" data-rte-empty-lines-before="1">Der Spielbetrieb in den Ligen wurde jedoch fortgeführt, wenn auch unter immer schwierigeren Bedingungen, und Herberger reiste zu den Vereinen überall im Land, um ihnen bei der Sichtung zu helfen und um weiter Lehrgänge zu organisieren. Daneben erhielt Herberger eine neue Aufgabe als Truppenbetreuer im besetzten Norwegen. Er hielt sich auch in Oslo auf, als am 29. Januar 1944 die Herbergersche Wohnung in Berlin-Schöneberg ausgebombt wurde. Seine Frau war vor den zunehmenden Bombenangriffen auf Berlin längst zu ihren Eltern ins heimatliche Weinheim geflüchtet, und Herberger verlegte seinen Wohnsitz nunmehr ebenfalls in das Odenwaldstädtchen, eine Genehmigung dafür hatte er vorsorglich beantragt. Erst im Juni 1944 wurde er wieder nach Oslo abberufen. In der Zwischenzeit hatte Herberger im April einen Lehrgang in Luxemburg zum „ersten Wiederanfang“ beim Aufbau einer Nationalmannschaft veranstaltet; auf der Rückfahrt wurde Herbergers Zug von Tieffliegern beschossen. Im Juni besuchte er das Endspiel um die <a data-rte-meta="%7B%22type%22%3A%22internal%22%2C%22text%22%3A%22Deutsche%20Fu%5Cu00dfballmeisterschaft%201944%22%2C%22link%22%3A%22Deutsche%20Fu%5Cu00dfballmeisterschaft%201943%5C%2F44%22%2C%22wasblank%22%3Afalse%2C%22noforce%22%3Atrue%2C%22wikitext%22%3A%22%5B%5BDeutsche%20Fu%5Cu00dfballmeisterschaft%201943%5C%2F44%7CDeutsche%20Fu%5Cu00dfballmeisterschaft%201944%5D%5D%22%7D" data-rte-instance="615-13411935685f08931160158" class="new" title="Deutsche Fußballmeisterschaft 1943/44 (Seite nicht vorhanden)" rel="nofollow" data-uncrawlable-url="L3dpa2kvRGV1dHNjaGVfRnUlQzMlOUZiYWxsbWVpc3RlcnNjaGFmdF8xOTQzLzQ0P2FjdGlvbj1lZGl0JnJlZGxpbms9MQ==">Deutsche Fußballmeisterschaft 1944</a>. Das Finale vor 70.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion, in dem der Dresdner SC den Luftwaffen-Sportverein Hamburg besiegte, war das letzte bis 1949, denn an einen geregelten Spielbetrieb war im Deutschen Reich kaum noch zu denken. </p><p data-rte-fromparser="true" data-rte-empty-lines-before="1">Am 25. September 1944 wurde Herberger als Soldat eingezogen, sein Dienst auf dem Fliegerhorst Diewenov dauerte allerdings nur wenige Tage, dann wurde er krankheitsbedingt entlassen. </p> <br /><strong data-rte-washtml="1" class="error" data-rte-attribs=" class=error">Referenzfehler: <code data-rte-washtml="1">&lt;ref&gt;</code>-Tags existieren, jedoch wurde kein <code data-rte-washtml="1">&lt;references /&gt;</code>-Tag gefunden.</strong><p /> <!-- Saved in parser cache with key vereins:rte-parser-cache:29489 -->
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q-de-64
im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Fanclub LORDICTED - Tour Beast Or Not Tour Beast 2013 Tour Beast Or Not Tour Beast, 2013 - 13.-21. Dezember 2013 - Wie angekündigt, so geschehen: es ist mal wieder Zeit für eine weitere Wahnsinnstour quer durch deutschsprachige Lande. Zwar sind es "nur" fünf Konzerte, aber vier davon wieder mal am Stück, und die längste Wegstrecke natürlich wie immer am ungünstigsten am traditionell "müdesten" Tag gelegen. Doch was ein echtes Nachwuchsmonster ist, lässt sich davon nicht einschüchtern! Zumal es zum ersten Mal jemanden aus dem Fanclub gibt der tatsächlich fast alle Konzerte gemeinsam mit dem Webmaster besucht - vielen Dank! Aus diesem Grund ist das Tourdiary dieses Mal auch vergleichsweise umfangreicher geworden, zumal zwei der Lordi-Shows Festival-Auftritte sind bei denen es dementsprechend mehr zu berichten gibt. Rechtschreib- Interpunktions- und Grammatikfehler dürft ihr sofern ihr sie findet auch gerne wieder behalten, da die einzelnen Einträge natürlich nicht immer in hellwachem Zustand entstanden sind. Ansonsten... viel Spaß! Der Webmaster traf auf dieser Tour auf folgende Fanclub-Mitglieder: The_Vampir, Evchen, Andy, Buscadora, Höllenfürst, Alexej, Dr.Sin79, Hab-Kein-Herz, Where's The Dragon, LOAMOXAWUS, Movio Fotos (c) by Anthalerero 13-12-2013 - München Bereits zu einer unchristlichen Zeit von 10 Uhr morgens bricht der Webmaster nach München auf. Nicht ohne vorher noch den kaputten Monsterschuh vom Schuster abzuholen, mit der wenig vertrauenerweckenden Aussage "Ich kann nicht versprechen dass das überhaupt noch hält." Nunja, das sind dann wohl die letzten Züge von She-Kalma... :-( Aber dieses eine Konzert muss es noch aushalten! Ursprünglich bestand der Plan daraus sich schon gegen Mittag mit anderen Fanclub-Mitgliedern in München zu treffen, doch aufgrund gewisser Umstände (nicht anspringende Autos, Zugverspätungen etc.) musste dieser Plan etwas umgestellt werden. So trudelt das Antha ganz alleine kurz nach Mittag am Backstage ein, wo die Crew gerade einmal im Begriff ist mit dem Aufbau anzufangen. Doch zum Glück muss das Nachwuchsmonster nicht alleine bleiben, denn das Obermonster höchstpersönlich (an diesem Tag als Einziger der Band nicht vom Day-Off verkatert) schaut vorbei... und bleibt. Wie immer ist der Redefluss von Mr. L nur schwerlich zu bremsen, aber dafür signiert er auch anstandslos alles was sich in der schon bekannten Fanclub-Signing-Box befindet. Wenig später trudeln dann auch die ersten Fanclub-Mitglieder ein, und es gibt noch Cookies für Big L (Natürlich in Lordi-Masken-Form!) ehe es für die Fanclubtruppe weitergeht in die Innenstadt. Am Hauptbahnhof sammeln wir zuerst noch den Fanclubvampir auf, ehe es in einem Restaurant zur Raubtierfütterung geht. Danach folgt noch ein gemütlicher Bummel über den Weihnachtsmarkt am Marienplatz, ehe man sich in der hereinbrechenden Dämmerung wieder zurück zum Backstage bewegt. Dort trifft man auf weitere Fanclubmitglieder, und die Fanclubmonster Evchen (Awa) und Andy (Kita) dürfen sich dieses Mal aufgrund der Außentemperaturen und eines sehr netten Tourmanagers in der warmen Halle umziehen. Natürlich will die an diesem Abend übergenaue Security (selbst Pappschilder dürfen nicht mit in die Halle!!!) die inzwischen in Monster verwandelten Besucher aufgrund noch fehlender Aftershow-Pässe postwendend wieder rauswerfen - was aber glücklicherweise verhindert werden kann. Die Vorband des Abends, Q-Box kann bei den Besuchern im Backstage Werk zwar mit einigen Mitsing-Spielchen die gerne angenommen werden gut punkten, allerdings bleiben die Reaktionen auf das ansonsten eher ein wenig unstrukturiert wirkende Songmaterial noch ein bißchen schaumgebremst - und das trotz Heimspiel. Zu Lordi füllt sich das Backstage, und zwar mit über 800 Besuchern weitaus deutlicher als erwartet! Unter welchen Steinen kriechen die Leute hervor, wenn doch eigentlich niemand Lordi sehen wollte, und hier auch noch satte 35 Euro als Eintrittspreis gefordert wurden? Egal, die anwesende Meute will eine Monsterrock-Party, und die bekommt sie auch! Es gibt im Vergleich zum ersten Tourteil in April 6 neue Songs auf die Ohren, und auch neue Showelemente wurden eingebaut. So serviert Mr. Lordi nun jeden Abend ein Chainsaw Buffet, in dessen Verlauf ein Crewmitglied mit einem Hackebeilchen ins Jenseits befördert wird. Den Besuchern genau wie der Fanclub-Fraktion gefällt das schräge Spektakel augenscheinlich, so wird fleißig mitgesungen und geklatscht. Für den Fanclub-internen Spaß sorgt Damenunterwäsche die während I'm The Best auf die Bühne geworfen wird, von Big L prompt in die Show inkludiert wird, und sodann den Rest des Konzertes als Dekoration von Mikrofonständern und Drumkit verbringen darf. Nach der Show gibt es dann tatsächlich noch ein Meet&Greet, bei dem die kostümierte Fanclub-Fraktion für ein großes Hallo unter den Monstern sorgt. Aufgrund der vielen anwesenden Leute gibt es leider wieder nur ein kurzes Durchschleusen und keine sehr intensiven Gespräche, ehe danach ein Grieche mit der kompletten Lordi-Diskografie anrückt, und diese von den Monster signiert zu haben wünscht. Den daraus resultierenden Stau beim Meet&Greet bekommen wir nur noch am Rande mit, da wir uns höflich, verschwitzt und kaputt aus dem Backstagebereich in die Halle zurückziehen - von wo die unmaskierten Fanclubmitglieder sofort von der Security hinaus ins Freie gescheucht werden. Evchen und Andy dürfen noch bleiben, werden aber nach Beendigung der Umziehaktion vor die Tür gesetzt. Der Webmaster braucht etwas länger um sich aus dem tropfnassen Kostüm zu schälen (wurde schon erwähnt dass es wie immer extrem heiß und stickig in der Halle war?), und selbiges wieder in die Klappbox zu schichten. Endlich damit fertig ist die Vordertür schon abgeschlossen (war ja klar...), also muss wieder das Hintertürchen herhalten, von dem aus anschließend das halbe Gelände umrundet werden muss, um wieder zurück zum Auto zu kommen das natürlich auf der Vorderseite steht. Nachdem die frierenden Fanclub-Mitglieder wieder mit ihren Jacken versorgt sind (die im fahrbaren Untersatz des Anthas lagerten...), geht es mit dem Vampir an Bord über einen Zwischenstopp beim Goldenen M im dichten Nebel weiter nach Göppingen, wo ein gemütliches Nachtlager auf die zwei Monsterfans die die nächsten Konzerte gemeinsam besuchen werden, wartet. Ein BH für den Mikroständer der Mumie OX mit Unterwäsche am Horn Fans im Angesicht der Monster The_Vampir, von Monstern umgeben 8 Monster! 14-12-2013 - Karlsruhe Die Nacht ist kurz, das Erwachen trotz des für den Webmaster ziemlich langen Vortages überraschend angenehm - und überraschend früh. Wenn sich das nicht nochmal rächen sollte... Zunächst gibt es aber ein leckeres Frühstück und einen entspannten Vormittag, ehe es am frühen Nachmittag für das Antha und den Vampir in Richtung Karlsruhe geht. Die Europahalle ist das Ziel, und da der Einlass mit halb vier bereits relativ früh beginnt bevor um fünf mit Kissin' Dynamite die erste Band auf die Bühne geht, sind die meisten Parkplätze natürlich schon voll bis der österreichische Kombi mit den Monsterfans eintrudelt. Zwei freundliche Einweiser lotsen uns aber in Nebenstraßen weiter, in denen noch genügend Parkplätze vorhanden sind - quasi ums Eck, und keine 5 Gehminuten von der Halle. Perfekt! Da das Antha heute im Auftrag von Stormbringer.at unterwegs ist, muss zunächst einmal die Ausgabestelle für den hinterlegten Pressepass gefunden werden. Zum Glück ist alles gut angeschrieben, so ist diese Formalität schnell erledigt, und der Webmaster und sein Vampirbegleiter schaffen es gerade noch so in die Halle bevor Kissin' Dynamite das Festival eröffnen. Vor Ort erst einmal die Ernüchterung - der Fotograben ist extrem klein. Um nicht zu sagen, winzig. Um nicht zu sagen: ein schlechter Witz. Schon bei der ersten Band ist es kaum möglich sich im Graben zu rühren, da zwischen Subwoofer-Boxen und Absperrgitter für die VIP's gerade mal 70-80 cm liegen. So stapeln und fluchen die ca 30 Fotografen schon bei der ersten Band des Abends, was sich im Laufe des Abends dann noch verschärfen sollte. Egal, da muss man durch. Die 6.000 Besucher in der Halle brauchen ein wenig Anlaufzeit, und gehen erst ab der zweiten Hälfte der zweiten Band Pink Cream 69 so richtig mit. Dementsprechend haben Lordi mit einer für ihre Begriffe vergleichsweise frühen Auftrittszeit von 19:00h einen guten Griff getan, geht doch das noch recht frische Publikum richtig gut mit. Wie schon am Vortag zeigt sich: dafür dass die finnischen Monster eigentlich niemand sehen will, zeigen sich verdächtig viele Besucher textsicher und aktiv die Show verfolgend. Über den Coolnessfaktor von 6.000 Stinkefingern bei "Sincerely With Love" braucht nicht diskutiert zu werden - machten selbigen doch anstandslos sowohl Fans als auch Gegner bereitwillig mit. Suboptimal wie zu erwarten wieder der Fotograben, das Antha, um durchschnittlich einen Kopf kleiner als die umstehenden Fotografen braucht Ellbogentaktik um das Teleobjektiv auf die lohnbaren Motive richten zu können. Dankenswerterweise wissen die Monster auf der Bühne um das Nachwuchsmonster im Graben, und posen brav in die richtige Kamera - vielen Dank! ;-) Nach Lordi gibt es unter nicht minder regem Publikumzuspruch Mittelalterrock von Saltatio Mortis auf die Ohren - nach Meinung des Anthas die definitiv beste Band des Abends - sorry Lordi! Gegen Ende der energiegeladenen Performance der sieben Spielleute schwächeln sowohl der Webmaster als auch der Vampir der im Publikum ordentlich schwitzen musste, und genehmigen sich erst einmal einen Imbiss. Rechtzeitig zu Doro kehrt man in die Halle zurück - nur um im Fotograben beinahe erdrückt zu werden. Der größte Fotografenauflauf des Abends sorgt für verwackelte Bilder und so einige obszöne Momente unter den Teleobjektiven der Fotografen - wenn da nicht in einigen Monaten kleine Objektivchen daraus entspringen... *hust*. Platt von Fotoschlacht und der Mittelalterparty ziehen sich das Antha und der Vampir während Doro auf die Pressetribüne zurück - wo sie prompt der halben Mannschaft von Lordi in die Arme laufen, die den Arbeitseinsatz bereits beendet und in den Partymodus umgeschalten hat. Das sorgt für kurzweilige Unterhaltung während Doro und Sabaton (warum können die eigentlich alle Warlock/Doro-Texte...?!), einige brandneue Erkenntnisse (wie schnell eine Wodkaflasche leer sein kann) und jede Menge Gelächter. Das was Sabaton währenddessen unter riesigem Zuschauerzuspruch auf der Bühne abliefern ist da fast schon Nebensache ;-) Trotz der angenehmen Gesellschaft verlässt das Fanclub-Duo die Halle schon während der Zugabe von Sabaton, um den zu erwartenden Rückreisestau auf den recht engen Zufahrtsstraßen zur Europahalle zu umgehen. Diese Aktion kann nur als erfolgreich bezeichnet werden, so können sich der Webmaster und sein Quartiergeber trotz dichtem Nebel auf der Rückfahrt bereits vor 2 Uhr morgens zurück in Göppingen zur verdienten Nachtruhe begeben. Knockout Festival 2013 Who's Your Daddy Knockout Festival?! 6.000 Stinkefinger für Lordi Saltatio Mortis Finnische Flagge auf der Bühne, beim Sabaton-Song 'White Death' 15-12-2013 - Dornbirn Erneut ist das Erwachen angenehm, vergleichsweise früh, und das Antha fühlt sich dennoch ausgeruht. Was ist hier los? Das kann doch nicht normal sein... Alles läuft viel zu gut. Beim Quartiergeber haben die vorhergehenden zwei Tage trotz einiger Jahre weniger auf dem Buckel schon ein wenig Spuren hinterlassen, in Form von latenter Müdigkeit am Vormittag. Nach einer ausgiebigen Stärkung wird gegen Mittag auch schon gepackt, und es geht, mit Kuchen und Keksen für die Monster mit im Gepäck, zunächst einmal weiter nach Wangen im Allgäu wo ein Hotelzimmer bezogen wird. Von dort aus geht es über die Grenze weiter nach Österreich, in das Städtchen Dornbirn. Dort wird zunächst einmal der fahrbare Untersatz betankt (der Webmaster ist erst vor wenigen Wochen vom Ford-Fahrer zum Skoda-Fahrer mutiert), und dann wünschen auch die Akkus der zwei Monsterfans mit Nahrung aufgefüllt zu werden - praktischerweise gleich gegenüber der Tankstelle. Gut genährt und mit einem warmen Kakao in den Eingeweiden macht man sich sodann auf die Suche nach dem ominösen Conrad Sohm. Selbiges wird gefunden... mitten im Wald. Es ist wirklich NICHTS in der Nähe, und der Tourbus von Lordi steht an der Straße, einige hundert Meter von der Halle entfernt, weil er zu groß und zu breit für die kleine Brücke ist über die man das Sohm einzig erreichen kann. Was zur Hölle. Auch innen ist das zwar stimmungsvoll dekorierte alte Gebäude auch nicht unbedingt einladend - die Bühne ist so klein dass sie selbst vom allernötigsten Equipment der Monster komplett vollgeräumt ist. An Dekoration ist nicht mehr zu denken, und wie hier noch eine Vorband samt Schlagzeug Platz haben soll ist vollkommen unbegreiflich. Alleine, es funktioniert, und auch die Monster sind trotz beengten Platzangebotes an diesem Sonntag während des Soundchecks guter Dinge. Während des Aufbaus der Supportband Mortician (es hat tatsächlich alles Platz auf der Bühne!!!) werden Kuchen und Kekse bei der Band abgegeben, die sich an diesem Tag mit sehr spärlichem Catering sehr darüber freut. Auch Monster lieben Schokolade. Zwischen Soundcheck von Mortician und Einlassbeginn ist noch viel Zeit, so hat der Webmaster Gelegenheit endlich seine etwas größere Merch-Sammelbestellung für sich und Freunde abzuholen (200 Euro, hui...), und danach entspinnt sich noch ein längeres Gespräch mit den sehr netten Musikern der Supportband. Das Antha bekommt einen Patch für seine Kutte geschenkt, und investiert außerdem noch in eine CD der Herren - zu Recht, denn Mortician werden sich schließlich als die beste der drei Supportbands von Lordi herausstellen. Nach dem Einlass füllt sich das Sohm sehr schnell mit ca 400 Besuchern, und der amtlichen Party steht nichts mehr im Wege! Mortician und Lordi unterhalten ein typisches Sonntagspublikum das zwar bei den bekannten Songs der Band so richtig abgeht, aber ansonsten so wie auch beim Alkoholkonsum eher zurückhaltend reagiert. Kein Wunder, wenn es am nächsten Tag wieder in die Arbeit geht... Der Webmaster verbringt den Großteil des Konzertes schwitzend im Fotograben, kämpft mit den Kameraeinstellungen beim im wenigen Licht Amok laufenden Nebelwerfer (*hust*), und sieht mehrmals Mr. Lordi und OX mit ihren Plateautretern beinahe über Kabel oder Bühnenutensilien stolpern. Das ist nicht gerade ungefährlich für die Monster, doch trotz der kleineren Pannen liefern sie einen soliden Gig ab, der auch vom Publikum entsprechend honoriert wird. Nach der Show geht es erst einmal kurz an die frische Luft wo mit Mana und Mr. Lordi zwei rauchende Monster angetroffen werden (für den Drummer sollte sich der Ausflug an die frostige Frischluft noch rächen, in Form einer Erkältung...), ehe es hieß einem Interview mit dem Bandleader beizuwohnen. Bewundernswert mit welcher Ruhe Mr. L auf die noch immer auftauchenden, tausendmal durchgekauten Fragen zum Song Contest reagiert. Das Antha hätte wohl einen Schreikrampf bekommen. Nach dem Interview (das samt Vorbereitung einiges an Zeit in Anspruch nahm), musste es dann schnell gehen - ab ins Auto, zurück nach Wangen ins Hotel (natürlich erneut durch eine dicke Nebelsuppe, wie sollte es anders sein...), und Matratzenhorchdienst noch vor ein Uhr Morgens. Für den Fanclubvampir war die Tour hier schon beendet, doch für den Webmaster hieß es am nächsten Tag mehr als 600km Autofahrt nach Wien abspulen... Interessante Deko im Conrad Sohm... Jeden Abend: professionell präsentiertes Merchandise Weihnachtsstimmung am Merchandise Interview mit Mr. Lordi zeichnendes Monster 16-12-2013 - Wien Um 7 reißt der Wecker die tief und fest schlafenden Monsterfans aus den Federn, zum Duschen und Frühstücken. Und an diesem dritten Tag schlägt der Tour-Blues dann zu, und das Erwachen ist die Qual die bereits an den Vortagen erwartet worden war - doch die (KOCHEND!!!!) heiße Dusche hilft dagegen. Nachdem der Fanclubvampir (ohne große Abschiedsszene, denn man sieht sich in wenigen Tagen ohnehin nochmal...) wieder abgegeben ist, geht es gegen 9 in Richtung Wien. Glücklicherweise hält sich der Verkehr an diesem Montag in Grenzen, und es gibt keine Behinderungen. So bleibt für den Webmaster Zeit noch einen kurzen Stopp zuhause (!!!) einzulegen, dort der alleine gebliebenen Katze ein wenig Zuwendung und Futter zu spenden, und nach Essens- und Tankpause weiter nach Wien zu reiten. Feststellung: die Sitze des ausgemusterten Ford-Kombis waren jedenfalls bequemer als diese hier, ächz... Gegen vier, rechtzeitig vor Einsetzen des Berufsverkehrs läuft das Antha vor der Arena ein. Das frostige Wetter treibt es sofort in die warme Halle hinein, wo Lordi bereits trotz leicht erkranktem Drummer entspannt Soundchecken. Kurz darauf taucht auch schon Movio (aka Dr. Sin) auf, und es ist Zeit für ein kleines Pläuschchen vor der Halle. Der reichlich angeschlagene, frierende Webmaster muss sich dann allerdings bald wieder in die Arena zurückziehen. Dort wird versucht während des Soundchecks von Harmanic ein wenig zu schlafen - keine Chance. Der infernalische Krach der österreichischen Death/Thrash Band hält wach - aber nicht die Musik an sich, sondern die Art in der sie vorgetragen wird. Das zeigt sich später auch bei deren Auftritt, der trotz des überlangen Soundchecks (die jungen Herren nützen die komplette Stunde aus die ihnen zur Verfügung steht!) nicht unbedingt harmonisch abläuft. Der Auftritt ist durchzogen von Timingproblemen, und über die dargebotene Coverversion von "Ov Fire And Void" von Behemoth breiten wir lieber den Mantel des Schweigens - ohne Hinweis hätte der Webmaster diese nicht einmal erkannt. Nicht bös sein Leute, aber so wird das nix mit dem bekannter werden... Dementsprechend reagiert das Publikum auf den durchwachsenen Auftritt - nämlich gar nicht. Zumal die Besucher auch eher mit der Einstellung einer spaßigen Rock-Party zu dem Konzert gekommen sind, und mit dem Geböller durch die Bank so gar nichts anfangen können. Bei Lordi bessert sich die tote Stimmung in der Halle merklich - aber der nebelig-kalte Montagabend und die Trommelfellvergewaltigung der Supportband hat Spuren hinterlassen. So kommt bis auf die Live-Klassiker, bei denen sich der Großteil des Publikums textsicher zeigt und auch gut mitgeht, keine echte Euphorie auf. Die kostümierten Hardcore-Fans feiern die Band selbstverständlich gnadenlos ab, während sich die restlichen Besucher Montagstypisch (man muss zugeben, die nasskalte Nebelsuppe draußen schlägt außerdem aufs Gemüt...) ansonsten eher ein wenig zurückhalten. Doch in der gut gefüllten Arena ist die Stimmung gut, das ist die Hauptsache! Der Webmaster treibt sich wie schon in Dornbirn das ganze Konzert über im Fotograben herum, und bekommt dank ausgezeichneten Lichts einige äußerst gute Schnappschüsse zustande. Außerdem trifft das Antha im Laufe des Abends neben Fanclub-Mitgliedern auch noch extra angereiste Freunde aus Finnland, und weitere kostümierte Besucher heben die Stimmung noch zusätzlich. So ist das Konzert als voller Erfolg zu bezeichnen, selbst wenn es mit einem anschließenden Meet&Greet leider nicht mehr klappt. Dafür trifft man aber einige Leute wieder die man schon länger nicht mehr gesehen hat - und es wird noch laaaaange geredet. Nach einem mitternächtlichen Imbiss geht es dann weiter zu Movio, wo der Webmaster die Nacht auf der Couch verbringen wird. Zur Faszination des Quartiergebers schafft es das Antha trotz laufenden Fernsehers selig zu entschlummern - allerdings kein Wunder nach vier anstrengenden Konzerttagen... Ja, das ist das Programm heute Nacht... Fans in den wildesten Kostümierungen Auch Dr. Sin ist wieder an vorderster Front Munition... Beweis: Der Oscar lebt immer noch! Am Vormittag geht es nach einer reichlich kurzen Nacht wieder nach Hause (natürlich größtenteils im Nebel, wie sollte es anders sein), wo erst einmal die Katze ihren Halter mit auf dem Boden verteilten Resten ihrer letzten Mahlzeit willkommen heißt. Wie schön, die Freuden eines Tierhalters... Den Rest des Tages verbringt das Antha damit Fotos zu sichten, sowie die ersten Berichte für Stormbringer.at zu tippen. Das ist auch das Programm für die nächsten beiden Tage, gemeinsam mit der versuchten Aufholung des Schlafdefizites der letzten Nächte. Zumindest letzteres sollte nicht so wirklich gelingen... Die Katze wartet geduldig... 20-12-2013 - Stuttgart Alsdann, zwei Tage später heißt es um 8 Uhr morgens schon wieder: Abmarsch! Erneut ist mit Göppingen die Heimat des Fanclubvampirs das Ziel, von wo aus es dann weitergeht nach Stuttgart. Nachdem der Weg dorthin allerdings nicht weit ist, und das Antha schon am frühen Nachmittag eintrudelt, gibt es erst einmal ein lecker Pizzaessen. Sodann wird noch das nächstgelegene Postamt aufgesucht, um das in Dornbirn erworbene Merchandise an seine Bestimmungspersonen zu verschicken. (Tatsächlich traf fast alles noch vor Heiligabend ein - oh Wunder!) Am Abend geht es dann gemütlich - oder weniger gemütlich, dank dichtem Nebel (was sonst!) und nicht minder dichtem Verkehr - nach Stuttgart. Nach einigen Irrwegen (Verkehrsführung in Stuttgart = wtf?!) schafft es der österreichische Kombi eine Einfahrt zu den großen Parkflächen gegenüber der Hanns-Martin-Schleyer-Halle zu finden. (Ja, die Halle wird wirklich mit 2 N geschrieben!) Die Stellgebühr von 5 Euro hält sich glücklicherweise auch in Grenzen. Was dann folgt ist Realsatire... mit Keksnachschub für die Band zum Halleneingang - feststellen dass das MIAU-Schild vergessen wurde. Zurück zum Auto, Schild holen. Zurück zum Eingang, suche nach dem Tourbus zwecks Abgabe der Kekse - kein Bus zu sehen. Die Schlange am Eingang wird lang und länger, und man beschließt: das Schild hat heute keinen Sinn, da erste Reihe bestimmt nicht drin ist, zumal das Antha noch immer auf die Öffnung der Pressekassa wartet, als der Einlass bereits beginnt. Also, zurück zum Auto, MIAU-Schild wieder im Kofferraum verstaut. Zurück zum Eingang, Pressepass abholen. Feststellen, mit einer Keksdose werden wir nicht in die Halle eingelassen - also... ja, denkt euch den Rest. Zumindest wurde uns beim Warten vor der Halle als einzigen nicht kalt! Endlich durch die Einlasskontrolle und in der warmen Halle angekommen (SCHEISSE, ist die riesig! Die Bühne sieht verloren aus in dem Oval...), steuern wir zuerst einmal Jay's Merchandisestand an. Auch der Vampir will noch einmal einkaufen - leider gibt es den Tour-Hoodie nur noch in Größen die für doppelt so breite Personen ausgelegt sind... :-( What a Pity. Aber der Webmaster und der Vampir unterhalten sich gut, bis dann mit Lord Of The Lost die erste Band des Abends loslegt. Der Fotografeneinsatz im Graben gestaltet sich im Gegensatz zum Knockout-Festival die Woche zuvor entspannt, und man hat ausreichend Platz und kann sich auch problemlos rühren. Einzig, ein wenig mehr Licht hätte die musikalisch zwischen HIM und Rammstein pendelnde Band vertragen können... aber ok, es passte zum Düsterimage. Und die Herren sind auch live alles andere als schlecht! Als zweite Band des Abends werden auch schon Lordi aufs Publikum losgelassen - war das nicht auf Flyern und Shirts anders vermerkt...? Egal, das Publikum (vor allem zwei an vorderster Front stehende Fanclubmitglieder mit denen man sich schon vor Einlass vor der Halle kurz getroffen hatte) hat seinen Spaß mit den kostümierten Finnen! Lordi dürfen sich 50 Minuten auf der Bühne austoben, und an diesem Abend funktioniert auch alles prächtig - sieht man davon ab dass das Obermonster von einer von der vorherigen Band zurückgelassenen Flasche auf der Bühne beinahe zu Fall gebracht wird. Als nächste Gruppe ist Korpiklaani dran, deren Auftritt sich nicht nur durch enorme Soundprobleme (übersteuernder Bass, Geige nicht zu hören, dafür Akkordeon viel zu laut) zieht wie Kaugummi. Ein an der Mischpultabsperrung lehnender Besucher fasst den an diesem Abend ein wenig unmotiviert wirkenden Auftritt sehr schön zusammen "Irgendwie klingt das alles gleich...". Man merkt es auch am Publikum, dass Korpiklaani an diesem Abend nicht so wirklich mitreißen können. Subway to Sally schließlich nerven die Fotografen mit der Ankündigung nur 2 Songs knipsen zu dürfen, und das auch noch während die Band größtenteils in Dunkelheit gehüllt ist. Wo ist das Licht hin? Bei den Finnen gings doch noch... :-( Die schiere Größe der Schleyer-Halle (die auch durch die verhängten ungenützten Tribünen nicht weniger erschlagend wirkt) sorgt dafür dass die Stimmung selbst beim Headliner irgendwie gedrückt und gezwungen wirkt, und ein Teil der Besucher beginnt bereits nach "Kleid aus Rosen" abzuwandern. Das Antha und der Vampir schließen sich den abwandernden Grüppchen nach Verabschiedung von den anderen Fanclub-Mitgliedern an, und machen sich sodann mit den Keksdosen in der Hand auf zu einem Rendezvous am Busparkplatz hinter der Halle. Dort wird das Fanclub-Duo von einer Handvoll Finnen empfangen - wie sollte es anders sein! Warum allerdings zwei Leute mit nichts als einem Presseausweis mal eben unter den Augen der Security zum Backstageeingang spazieren dürfen, bleibt auch ein Rätsel. Es wurde mit mehr Widerstand gerechnet - aber ein Grund zur Beschwerde ist das keinesfalls. Die Kekse finden also ihre Abnehmer, und es entspinnt sich noch ein langes Gespräch zwischen der Fanclubabordnung, Mana und dem Obermonster. Genau genommen redet L, und der Rest hört andächtig zu - der Redeschwall stoppt nur kurz als der Vampir einen kleinen Striptease aufführt um sein Lordi-Tattoo zu zeigen. Erst als es allen zu frostig wird (Nebel, Minusgrade... was gibt es mehr zu sagen..) löst sich das kleine Grüppchen wieder auf, und die Monster klettern zurück in den Bus. Für das Antha und den Vampir heißt es zurück am Auto erst einmal kratzen was das Zeug hält (Nebel + Frost... juchhe), ehe es den kurzen Weg zurück nach Göppingen gehen kann - selbstverständlich in dichtester Nebelsuppe. Zuhause angekommen, fällt man nur noch mit dickem Grinsen ins Bett. Stimmungsvolle Bilder bei Lord Of The Lost Too much evil vor one hand... Devil Is A Loser! Feuershow bei Subway To Sally Frostiger Striptease - Respekt! Es ist schon fast Mittag als sich das Antha aus der Bettdecke schält, weil ihm ein äußerst verlockender Duft in die Nase steigt. Zum Abschluss der Tour gibt es eine Paella, original zubereitet von einem Portugiesen. Mmmmh... so lässt es sich leben! Nach einem entspannenden Nachmittag und einer Verabschiedung bei der ausdrücklich beschlossen wird so eine Tour bei Gelegenheit gemeinsam zu wiederholen (vielleicht schon in weniger als einem Jahr..?!), zieht es den Webmaster gen Heimat. Zu fortgeschrittener Stunde kommt der österreichische Kombi dann nach einer zum Glück ereignislosen, aber wie immer nebeligen Fahrt auch an. Und schon wieder geht eine Tour zu Ende... Doch halt, auch das Konzert in Fürth in einer Woche liegt in erreichbarer Nähe - hmmm... Zu Fürth kommt es im Endeffekt nicht mehr, so markiert dieser Tag das tatsächliche Ende der Tour. Vielen Dank an alle Freunde die mit dabei waren, und mit dem Antha gefeiert haben! Wir sehen uns bestimmt mal wieder!
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Mecki - Die Geschichte eines Redaktionsigels Zum Geburtstag des HÖR ZU!-Maskottchens zeigt das Wilhelm-Busch-Museum eine Ausstellung © Wilhelm-Busch-Museum Ein Igel wird 60 Zum runden Geburtstag des HÖR ZU! Redaktions-Maskottchens "Mecki" zeigt das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover eine sehenswerte Ausstellung Er gehört zur jungen deutschen Bundesrepublik so untrennbar wie Konrad Adenauer und Theodor Heuss, Friedel Hensch & die Cyprys, der „Lurchi" von Salamander, Rudolf Prack und Sonja Ziemann, Bully Buhlan und Otto Normalverbraucher: Mecki, das Redaktions-Maskottchen der Rundfunkzeitschrift HÖR ZU! aus dem Hamburger Axel Springer Verlag. Genau genommen ist die Geburtstagstorte ja schon gegessen, denn bereits im Oktober 1949 trat der fröhliche Igel auf den Plan, als die HÖR ZU! ihn ihren Lesern auf der Titelseite von Heft 43 vorstellte: „Das ist Mecki". Liebling der Nation mit vielen Vätern Das Original - © Diehl Film Archiv Musenblätter Im Handumdrehen wurde Mecki nicht nur zum Liebling des Chefredakteurs Eduard Rhein, sondern auch dem der Leser, besonders der Kinder, nachdem 1951 die Mecki-Puppe der Fa. Steiff auf den Markt gekommen war und die Cartoons sich vermehrt an Kinder wandten. Bekannt aus Puppentrickfilmen der Gebrüder Ferdinand und Hermann Diehl, die von HÖR ZU! anfangs urheberrechtlich übergangen wurden und schließlich die Rechte an den Axel Springer Verlag verkauften, mußte die Figur für den Zeitschriften- Druck nun ein graphisches Gesicht bekommen. Dafür konnte der Verlag den Zeichner Reinhold Escher (1905-1994) gewinnen, der bereits erfolgreich für die Witzseite der HÖR ZU! gezeichnet hatte und nun die Grundlage für die bis heute (mit einer kleinen Unterbrechung von 1978-1985) anhaltende Erfolgsgeschichte der Cartoons und Zeichengeschichten um Meckis Abenteuer schuf. Auf Escher folgt Petersen An seiner Gestaltung richteten sich die Nachfolger als Mecki-Väter im wesentlichen aus. Wilhelm Petersen ist wohl der bekannteste darunter geworden. Er arbeitete zur Unterstützung Reinhold Eschers einige Jahre gemeinsam mit ihm an den Mecki-Abenteuern. Aber auch die Namen anderer Mecki und die Seinen - Wilhelm Petersen o.J. - © Wilhelm Busch Museum Zeichner haben guten Klang: Heinz Ludwig, Alexander Heß, Rainer Schwarz, Ully Arndt, Harald Siepermann und Peter Hörndl. Heute ist nach 20 Jahren der Regentschaft von Volker Reiche Johann Kiefersauer "amtierender" Mecki-Zeichner. Er nähert sich wieder dem Erscheinungsbild Meckis, wie ihn Escher und Petersen gezeichnet haben. Nicht nur durch die HÖR ZU!, vor allem durch die 1952-1964 in Buchform erschienenen Reiseabenteuer Meckis und seiner Freunde, zu denen Eduard Rhein die kongenialen Texte schrieb, fanden die Figuren Reinhold Eschers Eingang in das kollektive Comic-Bewußtsein der Nation: der Choleriker und große Individualist Charly Pinguin, der Schrat mit seinen erlesenen Schlafanzügen und die putzigen Goldhamsterchen, später auch Kater Murr und die Ente Watsch. Märchenhafte Reisen Hatte Escher anfangs nur gelegentlich einen Mecki für die Leserbrief- oder die Witz-Seite, später ab 1951 in zeitlich unregelmäßigen Intervallen erste (fast) seitenfüllende Zeichengeschichten in © Archiv Musenblätter Fortsetzungen entworfen, konnte sein Mecki ab Ende 1953 endlich jede Woche mit einer ganzseitigen Folge episch lang angelegter Abenteuergeschichten erscheinen - und wurde Woche für Woche mit Spannung erwartet. Die in 13 Jahrgängen erschienene Buchreihe mit dem Untertitel "Ein märchenhafter Reisebericht, aufgeschrieben von ihm selbst" führte in der Tat in märchenhafte und exotische Welten. Neben Reisen in die Arktis, ins unerforschte Afrika, nach China, ins Indianerland Nordamerika und ins antike Persien besuchten Mecki und seine Freunde Märchenfiguren der Brüder Grimm, von Wilhelm Hauff, Ludwig Bechstein und aus 1001 Nacht. Zunächst im Verlag Hammerich & Lesser in Hamburg - der Verlag gehörte Axel Springers Vater - erschienen, folgten Neuauflagen bei Melzer, Lingen, Bertelsmann, Ullstein und Cormoran. Heute gibt es Nachdrucke einiger Abenteuerreisen und zweier Jahrgangs-Sammlungen von HÖR ZU!-Seiten beim Esslinger Verlag J.F. Schreiber. Sicher ist die werbewirksame, sympathisch-gemütliche Figur des Mecki, der zu Zeiten, als das noch © Wilhelm Busch Museum nicht verpönt war, auch gerne mal ein (Wasser-)Pfeifchen schmauchte, neben den herrlichen Titelbildern von Kurt Ard und der hervorragenden Gestaltung der Programmseiten der damaligen HÖR ZU! für den anhaltenden Erfolg der Rundfunk- später auch Fernsehzeitschrift ("Sieh fern mit HÖR ZU!") mit verantwortlich. Umso härter muß es für seinen Entdecker und Texter Eduard Rhein (1900-1993) gewesen sein, als er 1965 vom Axel Springer Verlag überraschend die Kündigung erhielt. Sein Name allerdings wird untrennbar mit dem abenteuerlustigen Igel verbunden bleiben. Gleichzeitig mit seiner Autorenschaft für Mecki schrieb Eduard Rhein u.a. unter dem Pseudonym Hans Ulrich Horster diverse erfolgreiche Romane, die z.Z. in der HÖR ZU! in Fortsetzungen veröffentlicht und später verfilmt wurden: "Ein Herz spielt falsch (1950)“, „Der Engel mit dem Flammenschwert (1953)“, „Suchkind 312 (1955)“, „Herz ohne Gnade (1957)“, „Ein Student ging vorbei (1959)“, „Eheinstitut Aurora (1961)“. Die Ausstellung in Hannover, die noch bis zum 11. April zu besichtigen ist, zeigt mehr als 200 Original-Zeichnungen von allen an der Entwicklung der populären Figur beteiligten Zeichnern, dazu auch Unveröffentlichtes, darunter erstmals die letzte Mecki-Geschichte von Reinhold Escher aus dem Jahr 1970. Im Museumsshop ist eine Auswahl von Mecki-Büchern erhältlich. Übrigens: Wußten Sie eigentlich, daß der „Mecki"-Haarschnitt unseren HÖR ZU!- Igel als Vorbild hat? Und daß der in den 50ern die Igelin Micki geheiratet hat, sie aber nie auf seine Abenteurreisen mitnahm? Mecki und die Leserpost in: HÖR ZU! Nr. 45/1951 - Foto © Archiv Musenblätter Wilhelm-Busch-Museum - Georgengarten – 30167 Hannover Telefon 0511-16999911/16 – Telefax 0511-16999999 E-Post: sekretariat@wilhelm-busch-museum.de Das Museum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter: www.wilhelm-busch-museum.de Eckart Sackmann - „Mecki - Einer für alle", 1994 comicplus+, Verlag Sackmann u. Hörndl Moritz von Uslar - „Er läuft und läuft und läuft...", in: Süddeutsche Zeitung Magazin 16/1998 Werner Hoof - „Mecki und seine Freunde", in: Die Sprechblase Nr. 20/1979 Maurice Horn - „The World Encyclopedia of Comics" diverse Hefte HÖR ZU! - Axel Springer Verlag, 1951-1964 Mecki-Bücher: 1. Mecki im Schlaraffenland 1952 2. Mecki bei den 7 Zwergen 1953 3. Mecki bei den Eskimos 1954 4. Mecki bei den Chinesen 1955 5. Mecki bei den Indianern 1956 6. Mecki bei den Negerlein 1957 7. Mecki bei Prinz Aladin 1958 8. Mecki auf dem Mond 1959 9. Mecki und die 40 Räuber 1960 10. Mecki bei Harun al Raschid 1961 11. Mecki bei Sindbad 1962 12. Mecki bei Zwerg Nase 1963 13. Mecki bei Frau Holle 1964 14. Mecki bei Aschenputtel - angekündigt für 1965, jedoch nicht erschienen Reinhold Escher/Wilhelm Petersen -„Mecki - Gesammelte Abenteuer" © 2009/2010 Esslinger Verlag J.F. Schreiber, zwei Bände (1958 und 1959), je 14,95 € www.meckiseite.de , www.meckifan.de und www.hoffmann-world.de/
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Erich Fried | Postkultur ← die todestage von stalin und chávez liegen eng beieinander Taufer → Veröffentlicht am 7. März 2013 von Jan Kuhlbrodt Eine Zeitlang galt es als schick, und vielleicht ist es auch heute noch so, Erich Fried wegen seiner Einfachheit abzutun. In den achtziger Jahren las ich in einer Tageszeitung in der DDR Frieds Gedicht „Was bleibt“ und war sehr beeindruckt. Es beginnt mit dem Vers: Die Lage im Bett zu finden, in der der Schmerz ein wenig nachlässt Es geht hier um realen körperlichen Schmerz eines alten Menschen. Als ich Frieds Gedicht las, Ende der Achtziger mit Anfang 20, der Anlass war Frieds Tod, waren wir, ich und meine Freunde zumal in der DDR darauf trainiert, in allem eine Doppelbedeutung, überall eine Metapher zu sehen. Zwischen den Zeilen zu lesen. Fried aber ließ einen direkten Weg zu. Ich war sehr beeindruckt und dankbar. Diese Dankbarkeit hält an. Insofern ist mein Text ein Bekenntnistext. Ivonne Dippmann hat ihn ins Bild gesetzt. Und ich bin verblüfft, wie einverstanden ich mit dieser Umsetzung bin: ein Text von mir, der nicht auf diese Zeit reflektiert, sondern aus dieser Zeit (ca. 1988) stammt, lautet in all seiner Unbeholfenheit so: Lesen Sie zwischen den Zeilen! Zwischen den Zeilen steht nichts. Zwischen den Zeilen ist das Papier weiß und unbefleckt. Lesen Sie zwischen den Zeilen? Es ist eine Kunst, zwischen den Zeilen zu lesen. Die Worte stehen auf den Zeilen. Zwischen den Zeilen kann man nicht lesen. Zwischen den Zeilen kann man nicht lesen? Was dennoch zwischen den Zeilen steht, hat jemand Hineingekritzelt. Oder Sie sollten es hineinkritzeln. Oder zwischen den Zeilen steht nichts. Oder zwischen den Zeilen ist leeres Papier. Lesen Sie zwischen den Zeilen, aber vergessen Sie ihre Brille nicht. ein paar Jahre später, ich studierte inzwischen in Frankfurt am Main, hört sich anders an: ist weiß gewesen diesen Baum war grün war braun diese Straße hatte Bäume an den Seiten mit Taschen und Kindern, Gesichter waren vergessen im Selbst an der Seite der Straße der Bäume dieses Blatt ist weiß gewesen beschrieben die Bäume an der Straße kindertragende Menschen zwischen den Autos war weiß gewesen dieses Blatt Ist beschrieben die Straße, Weinert – Automobile Lassen keinen Platz, Selbst die Straßenbahn Trägt schon das Handelsblatt. Wohin mit dem abfallenden Satz aus der Mühsamsammlung? Neben Reifen-Knöpfel vielleicht Zwischen Grundig und Toyota Oder unter die Marlboroschachtel? Dieser Satz, der keinem Auf der Stirn geschrieben steht: Flüsterpropaganda. Wie bitte, was sagten sie? FLÜSTERPROPAGANDA! Dieser Satz aus der Sammlung. Das Unbewußte, Die nicht benannte Abscheu, Suchen wir nach dem Wort, Das nicht nach Staub schmeckt. Und der Mann aus der Wüste, Der doch nur Wasser wollte, Sieht sich plötzlich der Frage konfrontiert, Was das denn sei: Wasser. Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Freiheit, Kunst, Literatur abgelegt und mit Erich Fried, Ivonne Dippmann verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Eine Antwort zu Erich Fried 7. März 2013 um 11:35 ich mag die gedichte von ihm auch sehr. Schreibe eine Antwort zu apfelesserin Antwort abbrechen
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q-de-64
im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Ukraine: Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen « lupo cattivo – gegen die Weltherrschaft Adoptionsrecht für Mann-Mann- bzw. Frau-Frau ist staatlich geförderte Pädophilie! Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Der Plan heißt "Kalergi-Plan" und ist bereits in vollem Gange! Überbevölkerung und "Nutzlose Esser" Medizinskandale und Pharmalobby Neueste Kommentare Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Sehmann zu Überbevölkerung und „Nutzlose Esser“ Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Ulysses Freire da Paz Junior zu Was glaubt diese ungebildete Person eigentlich? Übersicht ältere Artikel « Ausge-Kohlt! Was bleibt sind die „Kohl Protokolle“. Sechstagekrieg: Fünfzig Jahre, fünfzig Lügen » Ukraine: Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen Posted by Maria Lourdes - 05/07/2017 Die Hälfte des ukrainischen Energiebedarfs wird durch Kohle gedeckt. Selbst wenn das Land mit Gas versorgt wird, bleibt unklar, wo das schwarze Gold herkommen soll. Die Ukraine braucht geschätzte anderthalb Millionen Tonnen Kohle im Monat, wenn der Winter gnädig ist. In den von der Volksrepublik Donezk (DVR) kontrollierten Gebieten wird eine halbe Million Tonnen Kohle im Monat gewonnen. Diese wird nur zum Teil in der abtrünnigen Region verbraucht, der Rest wird dort deponiert. Wie wird es in der Ukraine weitergehen? Wird es den US-Hardlinern gelingen, Russland durch Provokationen in einen offenen Krieg zu zwingen, der für Deutschland fatale Folgen hätte? Ukrainische Panzer sind laut dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko derzeit in Kampfbereitschaft… Was will Putin? >>> Hier die Antwort >>> “Die Kohle aus den separatistischen Gebieten im Donbass ist für die Ukraine lebenswichtig”, sagte der ukrainische Ministerpräsident Wladimir Groismann. Zuvor hatte er mitgeteilt, dass durch die Blockade des Donbass etwa 75.000 Ukrainer ihren Job verlieren könnten. Aber Kiew bezeichnet die Kohle aus dem Donezbecken als politisch schädlich, weshalb es bereit sei, sie woanders und zu jedem Preis zu kaufen. Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen Petro Poroschenko hat inzwischen den USA versprochen, Anthrazit in Pennsylvania, Flüssiggas in Louisiana und nukleare Brennstoffe bei Westinghouse zu kaufen. “Kohle aus Pennsylvania für Kraftwerke in der Ukraine und Flüssiggas aus Louisiana für ukrainische Gasversorgungssysteme”, sagte der ukrainische Präsident beim Treffen mit Donald Trump zu möglichen Lieferungen an die Ukraine. Es sei auch der Import von US-Kraftstoffen für die Bedürfnisse der Atomenergie des Landes besprochen worden. 300 Millionen US-Dollar wird es kosten, Steinkohle aus den USA in die Ukraine zu liefern – pro Jahr. Aber eigentlich wird gar nicht die Regierung zahlen müssen, sondern die Energiefirmen und letztlich die ukrainische Verbraucher. Im Februar 2017 musste die ukrainische Regierung nach der Erklärung einer völligen Wirtschaftsblockade des Donezkbeckens den Notstand im Energiebereich wegen des Mangels an Anthrazit ausrufen, der seitdem fünfmal verlängert wurde. Mit dieser Kohlesorte werden sechs von 15 ukrainischen Wärmekraftwerken, darunter Tripoljskaja, versorgt. Der Anteil der Kernenergie stieg von 50% zu Beginn der Blockade auf 63% an, während der Anteil der Wärmekraftwerke im gleichen Zeitraum von 38 auf 26% fiel. Nun laufen die ukrainischen Kraftwerke mit voller Belastung, was zu ihrer Abnutzung führt. Der US-amerikanische nukleare Kraftstoff eignet sich nicht unbedingt für die Atomkraftwerke, die bereits in der Sowjetunion mit anderen Technologien gebaut wurden. Die Reaktoren müssen umgebaut, modernisiert werden, die Ukraine hat kein Geld dafür. Jetzt versuchen die Ukrainer mit diesem Kernbrennstoff zu experimentieren. Zudem kommen ständig Berichte über die Wartung von Reaktorblöcken. Sie seien alt und wegen des Energiedefizits belastet. Der Handel mit den Volksrepubliken wurde nach einer Entscheidung des Nationalen Sicherheitsrates komplett eingestellt. Die Eisenbahnverbindung ist lahmgelegt. Aufgrund des Kohlemangels wurde die Arbeit der fünf mit Anthrazit-Kohle betriebenen Wärmekraftwerke eingestellt, was fast die Hälfte der installierten Leistung aller Wärmekraftwerke in der Ukraine ausmacht. Die wichtigsten Verluste sind in zwei Branchen zu verzeichnen – der Metallurgie und der Energiewirtschaft. Nach einem Monat der Blockade haben deswegen drei Stahlwerke ihre Produktion eingestellt. Zwei weitere Stahlwerke waren vom Lieferstopp der Kokskohle betroffen. Im Donbass hat der Oligarch Achmetow ein Stahlwerk (25% der Stahlproduktion der Achmetows-Gruppe), zwei Kokereien, ein Röhrenwerk und zwei Bergbauwerke verloren. Als Folge der Verluste hat Achmetow nun ein Defizit an Anthrazit für seine Wärmekraftwerke zu verzeichnen (ca. 8 Millionen Tonnen). Außerdem besitzt der Oligarch zwei weitere Anthrazit-Kohlebergwerke in Russland, die mit einer jährlichen Produktion von ca. 1,5 Millionen Tonnen zumindest einen Teil der Nachfrage in der Ukraine abdecken. Zudem könnte die Einfuhr der Anthrazit-Kohle aus den Volksrepubliken über Russland ein Ausweg für den Oligarchen sein, schreibt Katerina Bosko, Redakteurin der Online-Zeitschrift “Ukraine-Analysen”. Ende Juni verabschiedete das Ministerkabinett mit dem Skandal das Dokument über die Zuteilung für verschiedene Arten von Abenteuern mit dem Einkauf von Kohle eines Bankkredits in Höhe von einer Milliarde Griwna. Es ist offensichtlich, dass ein Teil dieser Mittel, wie immer, von den Beamten entführt werden wird – im vergangenen Jahr wurde dabei der Leiter der Nationalen Kommission für Regelung der Elektroenergetik D. Wowk ertappt. Laut Experten können die ukrainischen Energie-Experimente schwere Folgen nach sich ziehen. Das ist die logische Konsequenz der Kiewer Blockadepolitik. Doch die ukrainischen Behörden lassen sich nicht entmutigen. Das könne damit verbunden sein, dass sie nicht das ganze Leben in diesem Land leben und nach dem Ende ihrer Regierung irgendwohin fahren wollen – und deswegen keine Angst haben. Die Organisation der Donbass-Blockade erinnert stark an die Krim-Blockade vor eineinhalb Jahren. Damals haben Aktivisten der rechten Szene zusammen mit Krimtataren die Durchfahrt in die Krim gesperrt. Diesmal wurden alle wichtigen Bahnstrecken zwischen der Ukraine und den Volksrepubliken blockiert. Dieselben Akteure – Vertreter der Bataillone “Aidar” und “Donbass”, der Maidan-Selbstverteidigung und anderer rechter Gruppierungen – haben ähnliche Forderungen gestellt. Bei der Krim-Blockade ging es um eine Abschaffung der freien Wirtschaftszone Krim, wodurch nach Ansicht der Aktivisten das “Besatzungsregime” finanziert und Superprofite erwirtschaftet werden konnten. Die Donbass-Blockade rechtfertigten deren Initiatoren mit der Unzulässigkeit des Handels mit dem Feind. Sie setzten solchen Handel mit einer “Finanzierung des Terrorismus” gleich und verlangten, das “Blutgeschäft” zu stoppen. “Diese Propaganda wurde von den USA initiiert, um die Ukraine in die Einflusszone des Westens hineinzuziehen. Dies gab Henry Kissinger zu. Darauf wies auch der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Klaus hin”, sagt der bekannte polnische Publizist, Historiker und Ukraine-Experte Bogdan Pientka. Eine Million Tonnen Kohle wollte Kiew bei der Republik Südafrika kaufen, doch der Verkäufer hat zuvor einen Vertrag einseitig gekündigt. Einer der Gründe lautet: Die Ukraine sei nicht zahlungsfähig. Südafrika liefert nur noch bei Bezahlung. Dabei wäre es auch kaum möglich gewesen, so viel Brennmaterial auf See zu liefern. Eine Option wäre für die Ukraine der Kohleexport aus Polen. Es fördert genug Kohle, aber den größten Teil davon verbraucht es für den Eigenbedarf. Es bekundet keinerlei Bereitschaft, Kohle in die Ukraine zu liefern. Theoretisch könnte die Ukraine den Kohlemangel durch zusätzlichen Gasimport ausgleichen, aber das Gas aus Europa ist de facto russisch. Letztendlich bedeute dies einen zusätzlichen Profit für Gazprom und Russland. Optimal wäre für Kiew, den Krieg zu beenden und mit Donezk zu verhandeln. Die Donbass-Blockade hat die Abhängigkeit der Ukraine vor allem von Anthrazit-Kohle aus den Volksrepubliken Donezk und Lugansk verdeutlicht. Diese Kohlesorte wird hauptsächlich in den Volksrepubliken gewonnen und zur Verstromung in Wärmekraftwerken verwendet. “85 Prozent ihrer Kohle hatte die Ukraine bislang im Donbass gewonnen. Wegen des Kohle-Mangels wird Kiew zu regelmäßigen Unterbrechungen der Stromunversorgung von Verbrauchern greifen müssen”, sagte der Regierungschef der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko. In den letzten drei Jahren hat Kiew aber kaum etwas zur Verringerung dieser Abhängigkeit getan. Immer wieder hat man auf die wirtschaftlichen Kosten verwiesen: So würden Importe aus der Ferne viel mehr kosten als aus dem Donbass. Außerdem verwenden fast alle großen Städte der Ukraine noch immer Kohle für die Fernheizung. Ein Umstieg auf Gas ist nicht so einfach möglich und hätte außerdem erhebliche Preiserhöhungen für die Bevölkerung zur Folge. Bei einer weiteren Verarmung der Ukrainer, werden auch diese nicht aufzuhalten sein und in Deutschland erscheinen. Im Vorjahr hatte die Ukraine 566.700 Tonnen Steinkohle aus Russland und 366,6 Tonnen aus der Republik Südafrika bezogen. Derzeit wird in der Ukraine ein Verbot von Kohleimporten aus Russland diskutiert. Trotz ihrer Aussagen hierzu hat die Regierung diesen Schritt aber bisher nicht getan. Vor dem Hintergrund der andauernden Handelsblockade ist Russland im ersten Quartal 2017 der größte Kohlelieferant für die Ukraine gewesen. Nach ukrainischen Angaben wird Kohle vorwiegend aus Russland importiert und lag vom 1. Januar bis zum 31. März 2017 bei 61,59 Prozent. Der Rest komme aus den USA, Kanada, Südafrika und anderen Ländern. Die Ukraine hatte bis 2014 aus Russland Kohle, Erdöl und Erdölprodukte im jährlichen Umfang von durchschnittlich fünf Mrd. US-Dollar bezogen. 2015 und 2016 sind diese Importe auf rund zwei Mrd. US-Dollar zurückgegangen, schreibt die Online-Zeitschrift “Russland-Analysen”. Seit der Eisenbahntransport durch die ukrainische Seite unterbrochen wurde, gewinnt die Ausfuhr von Kohle aus dem Donbass nach Russland zunehmende Bedeutung. Es ist nicht auszuschließen, dass zukünftig ein Teil dieser Kohle, als russische Kohle deklariert, per Schiff wieder in die Ukraine zurückkehren wird. Angesichts der Ereignisse die Volksrepubliken Donezk und Lugansk bitten Moskau, keine Steinkohle-Sorten, wie sie in Donbass gefördert werden und früher von Kiew aus dieser Region bezogen wurden, an die Ukraine zu liefern. „Die Bergarbeiter und das ganze Volk von Donbass wenden sich an die Bergarbeiter und die Regierung Russlands. Liefert die Kohlesorten, die es in Donbass gibt und die die Ukraine vor dem Krieg bei uns gekauft hatte, nicht an die Ukraine. Es ist notwendig, Kiew zur Aufhebung der Wirtschaftsblockade (gegen Donbass) und dazu zu zwingen, von unseren Bergwerken Kohle zu kaufen und unsere Arbeit zu bezahlen“, heißt es in dem Dokument. In der Ukraine wird nur besonders sichtbar, was im Westen etwas verborgener stattfindet. Und was soll man von “unserer” Regierung noch halten? – in Syrien unterstützen sie verdeckt die Terroristen, um Assad zu stürzen und an die Energielagerstätten heranzukommen; – in der Ukraine und bei den Balten wollen sie die Ersten sein, um Russland zum Krieg zu provozieren; – unsere eigenen selbst geschaffenen Probleme mit den Migranten beherrschen sie nicht und steuern offensichtlich auf einen Bürgerkrieg zu, denn die einströmenden Islamisten wollen Deutschland und die deutsche Nation vernichten und von da aus ganz Europa beherrschen. Doch Europa ist als eigenständige Kraft ausgeschaltet und Bestandteil des westlichen Imperiums geworden, schreibt das Portal Geolitico. Darin liegt die eigentliche Menschheits-Katastrophe der Gegenwart. This entry was posted on 05/07/2017 um 00:01 and is filed under "D(E)ÄMOKRATIE, "Mysteriös", infokrieg, Krisen+Kriege, Lebensqualität, lupo Cattivo, lupoCattivoblog, Medien, Repression, Rothschilds Finanz-Soldaten. Verschlagwortet mit: Donbass-Blockade, Franz Krummbein, Franz Krummbein 2017, Geheimgefängnisse Donbass, Hoffnungsträger Putin und Trump, Kohle wollte Kiew, Konfliktregion Donbass, Lebensniveau in der Ukraine sinkt, Minsker Prozess, Nationalgarde der Ukraine, Ostukraine, russischen Industrie, Russland-Analyse, Sanktionen gegen Russland, Ukraine Donbass, Ukraine in die Einflusszone des Westen, Ukraine Kohle, Ukraine Kohlemangel, Ukraine Russland, ukrainische Sicherheitsdienst SBU, verbrannte Erde, Volksrepublik Donezk. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. 41 Antworten to “Ukraine: Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen” 05/07/2017 um 00:08 Hat dies auf Flieger grüss mir die Sonne und grüss mir den Mond… rebloggt. 05/07/2017 um 05:18 Antwort x said 05/07/2017 um 01:17 x http://www.mmnews.de/index.php/net-news/118888-drk-suche-nach-vermissten-des-zweiten-weltkriegs-endet-2023 Antwort Anwa said 05/07/2017 um 10:00 Habe soeben bei der Kräutermumme gelesen,dass Ryke Geerd Hamer am 2.Juli. verstorben ist! 05/07/2017 um 11:58 Er war der Zeit weit voraus, hat uns ein wunderbares Wissen über die kausalen Zusammenhänge des Lebens hinterlassen. Seine Lehre wird eines Tages erkannt und anerkannt werden. 05/07/2017 um 13:49 Der größte Wohltäter in der uns bekannten Menschheitsgeschichte. Lest das Vermächtnis einer Neuen Medizin (beide Bände bei archive.org). Dieses Wissen ist unfassbar wichtig… 05/07/2017 um 18:24 danke für den Hinweis. Das Deutsche Reich trägt Staatstrauer. 05/07/2017 um 10:18 Uns geht’s doch gut! Bitte bedauern Sie sich deswegen nicht, denn im Reisebüro hätten Sie nicht den wichtigsten Menschen Ihres Lebens getroffen: sich selbst. Erst, wer aus dem scheinbaren Wohlleben gerissen wird, findet zu sich selbst. Zumindest ist das in den meisten Fällen so. Wenn Sie zehn Stunden pro Tag im Hamsterrad rennen, damit Ihr Futternapf gefüllt wird, kommen Sie nicht dazu, sich selbst zu begegnen. Selbst Ihre großartigen Fernreisen sind ein Rennen im Hamsterrad, weil Sie sich so nur beweisen, daß es Ihnen gut geht, daß Sie es zu etwas gebracht haben. Ich habe eine schöne Anekdote über Träger in Afrika gelesen. Nach zwei Tagen Expedition haben die auf einer Rast bestanden, mit der Begründung, sie seien in den letzten Tagen so weit und so schnell gelaufen, daß sie nun warten müßten, damit ihre Seelen sie wieder einholen. Im Hamsterrad laufen Sie nicht voran, Sie sind auf der Flucht, auf der Flucht vor sich selbst. Sie tun alles, damit Ihre Seele Sie nicht einholt, damit Sie nicht innehalten und nachdenken müssen. 05/07/2017 um 11:25 „Wir leben in einer kanibalischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ – Prof. Jean Ziegler: „Der Hunger tötet weltweit ungefähr 100.000 Menschen täglich. Kaum jemand spricht über diesen Völkermord, von Abhilfe ganz zu schweigen.“ (Ex-UN – Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung) Während 20% der Menschheit in den reichen Ländern ca. 80% der Ressourcen verbrauchen, (USA ca. 6% verbrauchen ca. 50% aller Ressourcen) hungern gleichzeitig weltweit mehr als 1 Milliarde Menschen, die nicht genug Geld für ausreichend Lebensmittel verdienen! Die Oligarchie der 500 größten Konzerne kontrolliert 52,8 Prozent des Weltbruttosozialproduktes, also aller in einem Jahr produzierten Reichtümer. Das ist eine Machtfülle, wie sie kein König, Kaiser, Papst je hatte. Die Konzerne entschwinden jeder staatlichen Kontrolle und folgen nur einer Strategie: Profitmaximierung. Heute sind in den USA die Milliardäre ja direkt an der Macht 05/07/2017 um 11:42 Antwort arkor said 05/07/2017 um 13:52 Wenn Jean Ziegler dies behauptet, kann er nur für sich sprechen, nicht aber für mich. Auch sind diese Reden über den Resourcenverbrauch Makulatur meist und aus dummen Sichtweisen gerechnet oder aber aus bösartiger Fälschung, um nicht zu selten auch das satanische „Gutmenschenprinzip“ durchzusetzen, welches in Wirklichkeit niemand nützt. Wie widerwärtig die satanischen Gutmenschen sind, kann man an einem einfachen Fall darstellen: Dem deutschen Volk wird die Gesamtheit seines Verbrauchs auch als Verbrauch unterstellt, wobei eigentlich, die Exportwaren, sowie die halbfertigen Güter abgezogen werden müssten. Dies müsste jeweils in den vebrauchenden Ländern in der Gesamtheit auftauchen. Egal ob bei der Co2 Lüge,oder der Verteilungslüge und und und…immer ist es eine Lüge mit Statistiken, die man nach Bedarf hinbeschummelt und gern von Land zu Land noch ändert. Würde man den Gedanken konsequent zu Ende denken hätten die Deutschen einen Minusverbrauch, was natürlich Unsinn ist…ebenso unsinnig, wie das ganze Lügengeflecht, bei näherer Betrachtung. Afrika leidet nicht unter einem Verteilungsproblem, sondern unter den Problemen, der Afrikaner selbst und dies seit jeher, eben dass sie sich in unangemessener Weise zu den Resourcen vermehren. Dies gilt ebenso für Indien, für China und die meisten muslimischen Lönder, die damit ein Problemfall sind, aber kein VERTEILUNGSPROBLEM, sondern EIN VERHALTENSPROBLEM welches auf VÖLLIGER VERANTWORTUNGSLOSIKGEIT, DUMMHEIT UND IGNORANZ gegründet ist. Hört mir also auf mit diesen falschen Gutmenschenpropheten. Ein schwarzes Kind in Afrika verhungert, oder hungert, weil sein Vater zu viel rumgefickt hat und weil der Kontinent seit jeher in einer Orgie an Vergewaltigung versinkt. Das ist die schllichte Wahrheit. 05/07/2017 um 13:56 ..das selbstverständlich trotzdem viel Wahres dabei ist, versteht sich von selbst, denn sonst wäre es ja jedem sofort klar, dass er verarscht wird. 05/07/2017 um 13:57 ..und noch eines. Es gibt kein Recht auf Nahrung. Sondern nur ein Recht dies sich unter allen Umständen zu beschaffen. 05/07/2017 um 15:58 @Akor, auch Du hast recht, es ist wirklich sehr schwierig.Kenne zwei wunderbare Menschen, die in Afrika gearbeitet haben.Diese sagen, dass vieles eben geändert werden könnte,Jedoch nur Vorort. Wobei sie eben auch erkennen mussten, dass dort eine für uns unbekannte Mentalität herrscht.Sie sind jedoch lernbereit und sehr dankbar, wenn Ihnen geholfen wird. Afrika jetzt nach Europa zu holen ist bestimmt nicht der Weg. Der ländlichen Bevölkerung ist der Zugang zu Verhütungsmitteln erschwert. Das nächste Gesundheitszentrum ist weit entfernt, und manchmal ist es unsicher ob die Kontrazeptiva gerade verfügbar sind. Dazu kommen Schwierigkeiten bei der Anwendung. Di Pille müsste z.B. vor dem Mann versteckt und doch täglich eingenommen werden. Wenn eine Spirale bei akuter Infektion sofort entfernt werden muss, kann es teuer werden oder sogar tödlich enden. In verschiedenen kulturell-religiösen Kontexten sind moderne Kontrazeptiva nicht oder schlecht akzeptiert. Familienplanung wird mit Prostitution (grössere sexuelle Freizügigkeit, wenn kein Konzeptionsrisiko besteht) oder Unreinheit (Schmierblutungen) assoziiert. Die modernen Methoden stagnieren. Gleichzeitig ist eine weit verbreitete traditionelle Methode am Verschwinden: Die physische Trennung des Ehepaares während bis zu 2 Jahren nach der Geburt. Die Frau verbrachte die ganze Stillzeit in ihrer Herkunftsfamilie. Gestützt wurde dies durch die religionsrechtlich geordnete Polygamie. Die Konsequenzen der mangelnden Fertilitäts-Kontrolle sind gravierend. Die Anzahl Abtreibungen in Afrika hat von 5.6 Millionen (2003) auf 6.4 Millionen (2008) zugenommen (2). Interruptiones – da meist illegal – finden fast immer (97%) unter unsicheren Bedingungen statt und enden für 29’000 Frauen pro Jahr tödlich. Zu nahe Geburtsabstände führen – via Mangelernährung – zu hoher Kindersterblichkeit. Bei grosser Parität gibt es mehr Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen. 05/07/2017 um 18:34 ich möchte das mal präzisieren, mit dem -es gibt kein Recht auf Nahung-. Ein Recht auf Nahung kann nur aus der Rechteträgerschaft heraus gegeben werden, dann für die anderen Rechteträger oder wer im Land wohnt, also eine staatliche Gesetzgebung. Aber niemals aus dem Ausland heraus. Es sei denn mit einer Ausnahme und die ist der Kriegszustand und genau das haben wir ja im Völkerrecht richtig dargelegt. Sollte ein Land das andere besetzen, dann wird es für die Nahrungsmittelversorgung zuständig und die Besetzen haben auch ein Recht darauf. Ein Recht auf Nahrung hat wer? Na der Sklave. Der freie Mensch hat ein Recht sich versorgen zu können. In jedem anderen Falle, aber wäre das Recht auf Nahung also ein Hinweis auf Sklaventum und natürlich der Versuch der Rechtsauflösung, denn die UN, als „vermeintlich internationale Gemeinschaft“ hat ja dann den prima Hebel, um nationale Gesetze vermeintlich auszuhebeln. Wie immer satanische Scheingutmenschlichkeit zur Täuschung. 05/07/2017 um 21:17 „Recht auf Nahung“ – ist vielleicht wie mit dem Recht auf Arbeit: Jeder aht ein Recht auf Arbeit, wenn er aber keinen Job hat, dann er zwar ein Recht auf arbeit, aber trotzdem keine Arbneit. Und si ist es auch mit der Wohnung: „Die Wohnung ist unverletzlich“ – vorausgesetzt man hat eine Wohnung. Oder mit der freien Meinungs#ußerung: Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung – aber nicht jede Meinung darf frei geäußert werden. Einklagen kann man alle diese Rechte nicht – außer das Recht auf Asyl, das kann jeder auf der Welt ind Deutschland und auf Kosten Deutschlands einklagen, und wenn er in allen Instanzen durchrasselt zahlz trotzdem der deutsche Steuerzahler die Gerichtskosten. Und abgeschoben wird er trotzdem nicht. Und das Recht auf Wohnung, Nahrung, Krankenversorgung etc. gibts natürlich auch dazu. Flüchtlinge sind halt wertvoller als Gold – achso, habe einen Flüchtling anzubieten, ca. 80 kg Körpergewicht, wo kann ich den gegen 80 kg Gold eintauschen? 05/07/2017 um 18:53 Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott! Das klingt etwas lari fari, jedoch verbirgt dich darin eine tiefe Wahrheit. Der einzige Weg Afrika zu helfen ist es, Afrika nicht mehr zu helfen. Bis vor der Kolonialisierung ist die Population in Afrika nur dann und nur in dem Maße gewachsen, wie die Stämme einen Zuwachs auch ernähren konnten. Die derzeitige Populationsexplosion beruht auf weißer Technik, weißem Organisationstalent etc. Dieser Bumerang trifft uns nun absolut folgerichtig selbst. Sie müssen lernen, sich Selbstbau versorgen und wenn das bei der aktuellen afriksnischen Pupulation nicht möglich ist, dann werden sie sich eben gesund schrumpfen müssen… und nein, das ist kein Mord, das ist die Natur! 05/07/2017 um 18:54 Ich bin in der Moderation… 05/07/2017 um 20:20 Wir können nicht die ganze Welt retten… erst mal müssen wir uns selbst retten und zwar vor dem Aussterben. Dann könnten wir weiter sehen.. 05/07/2017 um 11:26 Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt. 05/07/2017 um 13:08 Wie man sieht handelt der jüdischstämmige Poroschenko nicht im Geringstem zum Wohl des ukranischen Volkes. Fragt man sich, wie soll dies nun bezahlt werden. Und da haben wir ja auch den Zahlmeister auch schon, erst kürzlich von mir verlinkt, nämlich das Deutsche Volk. Dafür wollen die kriminelle EU sowie das kriminelle BRD-Regime sorgen, die an der ukrainischen Pipeline festhalten und eine direkte Lieferung des zuverlässigsten Engergielieferanten, ebenso den vertragstreuesten der letzten 60 Jahre, nämlich Russland, direkt nach Deutschland verhindern. Aber ich erinnere mich ja auch an einen Marsch in der Ukraine, einen Friedensmarsch, an dem eine halbe Million Menschen teilnahmen, unbeachtet der von der westlichen Lügenpresse, die tägllich über die Menschenmassen zu ungunsten Poroschenkos hätten berichten können. Seltsamerweise, oder sagen wir der Lügenpresse gemäß natürlicherweise, wird ja sonst gerne über solche Märsche informiert….wenn sie denn von den richtigen NGO´s oder gefälligen Typen iniziiert sind. Das wird dann schnell zum Marsch der Gerechtigkeit, was ich nicht einmal gänzlich in Abrede stellen will. Nur sind hier natürlich Machtinteressen dahinter. https://www.gmx.net/magazine/politik/tuerkei-erdogan/gerechtigkeitsmarsch-istanbul-onkel-kemal-erdogan-32412494 05/07/2017 um 13:09 ..lach…Onkel Kemal….also wessen Onkel ist dies eigentlich? Von dem Artikelschreiber? Also mein Onkel ist er nicht. 05/07/2017 um 17:21 Nun, „Onkel Attatürk “ war immerhin (auch wenn er Logenheini war) besser drauf..Mein Ur-Onkel Otto diente ja(Wie der damalige Leutnant Karl Dönitz auf dem Schwesterschiff!) auf der preussischen „MS-Goeben“ im Dienste der Türken gegen die Russen..und trug nen FEZ 🙂 DAS waren auch schon komische Zeiten..die beiden Schiffe kämpften damals schon gegen das Oberarschloch Churchill…. https://www.deutsche-schutzgebiete.de/mittelmeer_division_souchon.htm Ansonsten Zustimmung zu deinem Kommentar 🙂 Der türkische „Gerechtigkeitsmarsch“ wird ja nur in der BRD-Glotze gezeigt, wenns ins Konzept passt. Bin ja mal gespannt, wo Erdogan in Hamburg beim G20-Treff untergebracht werden wird..:-) Da gibts sicher Randale..(Obwohl die Geheimdienst-Knüppler von Erdowahn nicht ihren Auftritt genemigt bekamen) Macron in der Schanze, Putin an der Mö – Hotels rüsten auf – Hamburger Abendblatt Datum: Wed, 5 Jul 2017 http://www.abendblatt.de/hamburg/g20/article211135967/Macron-in-der-Schanze-Putin-an-der-Moe-Hotels-ruesten-auf.html 05/07/2017 um 13:15 Wer zu dieser Zeit von einem Friedensvertrag redet, den man haben möchte, bekundet nur, dass er keinerlei Ahnung von der gesamten Materie hat, die das völkerrechtliche deutsche Staatssubjekt betrifft, geschweige denn dass er irgendwelche tierferliegenden Zusammenhänge kennen würde. https://www.change.org/p/deutschland-will-den-friedensvertrag?recruiter=57710968&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive 05/07/2017 um 17:49 Der von manchen herbeigewünschte „Friedensvertrag“ (Mit dem Reich und nicht der BRinD!) hat einen dicken HAken! …und zwar wieder Reparations-Forderungen! Diese kommen dann von allen damaligen Kriegsgegnern, wie ein pawlowscher Hund…Auch von denen , die ganz kurz vor „Ende“ des WK-II schnell aufgsprungen waren als „Kriegsgegner“(Auch solche Ganoven, wie die Türken!). ..oder soll ich mich schonmal setzen? 05/07/2017 um 18:37 Viel weitreichender. Aber nicht heute mein Thema. 05/07/2017 um 19:32 Am 17.07.1990 sind alle diese Fragen besprochen und geloest worden . Vidios habe ich ausreichend reingehaengt . Die Einzigsten , die daraueber nicht bescheid wissen , sind die Deutschen und Arkor sowie Arabeske . 05/07/2017 um 23:36 Also ihr Streithähne, hier mal ein Video zur Rechtslage in Deutschland, und über Agenten und Narren. Es darf sich jeder, sofern möglich, selbstreflektieren. Beitrag doppelt, damit auch jeder es versteht … 🙂 06/07/2017 um 21:39 wow, @Altruist for Präsident 🙂 …und wann bewirbst du dich als Kaiser von Täuschland..Beim ddb-radio und der VV? 05/07/2017 um 17:24 Na sowas.. https://brd-schwindel.org/usa-listet-antifa-als-terrororganisation-auf/ Zombie-Demo…Warum nicht? http://www.mopo.de/hamburg/g20/protest-mal-anders-hier-gehen-die–zombies–durch-die-stadt-27919174 05/07/2017 um 18:00 @GvB Das ist doch mal eine nette Meldung, ich meine das mit der Antifa. 05/07/2017 um 18:12 Und das Geschwaddel muss auch weggesperrt werden. „Türken haben Deutschland nach dem Krieg wiederaufgebaut“ ▶ Claudia Roth ▶ made by Jasinna 05/07/2017 um 18:20 Hallo @Skepti.. und tach, moin-moin. Ja, jetzt wo Donald kommt- haut der denen natürlich persönlich eins auf die Fresse. Sollte Heiko und dessen Sohn zufälligerweise danebenstehen , um so besser. Hätte nix dagegen….;-) 05/07/2017 um 18:43 @Skeptiker.. Ach der Typ auch aus Hamburg, mit dem sich der „AUfstieg des Adlers“ gekabbelt hatte 🙂 05/07/2017 um 23:16 Das kann noch ein heiterer Sommer werden, und da sage einer auf der Alp sei nix los … a) eine Nachbarin ist in der FDP tätig, beziehungsweise sie bezieht momentan Gelder für’s Nixtun … hab sie an die Steuerzahler erinnert, … … und als sie noch meinte, es nütze nix hier zu stehen und zu lamentieren, habe ich ihr ihre Meinung vollumfänglich bestätigt, dass es wahrlich nix nützt einem Po-Litikus etwas zu sagen, das hat das Volk auch schon bemerkt … 🙂 b) andere neu Nachbarn aus Hamburg haben sich wegen dem G20 zu mir 🙂 auf die Alp in Sicherheit gebracht … Na, meinen Nachbarn werde ich mal auf den Zahn fühlen. Das kann noch lustig werden … Zeit hab ich dank TV-Abstinenz mehr als genug, ob die Andern die Nerven dazu haben … 🙂 Auf der Alp da ist was los, bei mir wenigstens … 🙂 05/07/2017 um 17:36 Ganz kurz zu den Entscheidungen der Kiewer Stadtrates und den Erklärungen in der Verkhovna Rada über die Notwendigkeit für Poroschenko zurückzutreten. Von Colonel Cassad – Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass die Quelle von Poroschenkos Macht nicht „das ukrainische Volk“ ist, sondern der gute Wille seiner ausländischen Herren. Wenn er mehr oder weniger Washington als Präsident genehm ist, dann wird er weitermachen (mindestens bis zum Ende seiner Amtszeit) als Präsident. Wenn er seinen „Vertrauenskredit“ verliert, dann werden wir eine Machtveränderung erleben – entweder durch vorgezogene Neuwahlen oder durch Straßenproteste oder beides. Als Beispiel kann man sich an Saakaschwili erinnern, der das Vertrauen verlor und durch passendere Charaktere ersetzt wurde, und obendrein konnte er sein verlorenes Vertrauen bis heute nicht wiedergewinnen. Das liegt der ganzen Schmeichelei von Poroschenko, Klimkin und dem Rest der Clique für Trump zugrunde. Sie verstehen sehr gut, dass ihre Zukunft von seinem „guten Willen“ abhängt, da die USA der wichtigste Garant ihrer Legitimität ist. http://www.neopresse.com/europa/ueber-die-amtsenthebung-von-poroschenko/ Das grosse Drama für die Ukraine kommt noch! Der nächste Akt wird bald eröffnet.. …denn es gibt keine sauberen Protagonisten für einen Neustart: Deshalb wird das Verkhovna Rada (das Parlament), solange die US-Unterstützung anhält, nicht für die Amtsenthebung stimmen. Aber wenn die Unterstützung wegfällt, sind mehrere Optionen denkbar mit Saakaschwili, Yatsenjuk, Naliwaischenko oder Tymoschenko, aber das hängt nicht von ihnen ab… sondern vom neuen Cäsaren in Washington! Antwort Honigmann-Nachrichten vom 5. Juli 2017 – Nr. 1127 | Der Honigmann sagt... said 05/07/2017 um 18:00 […] Ukraine: Kohle aus Pennsylvania+Kalkül des Oligarchen – https://lupocattivoblog.com/2017/07/05/ukraine-kohle-aus-pennsylvania-und-das-kalkuel-des-oligarchen&#8230; […] 05/07/2017 um 18:56 Franzosen haben jetzt schon genug von MACRON?! http://www.focus.de/politik/ausland/mordanschlag-auf-macron-geplant-polizei-nimmt-selbsternannten-nationalisten-fest_id_7310986.html Pardon e moi messieurs.. Was ist ein „selbsternannter Nationaler“? Antwort Honigmann – Nachrichten vom 5. Juli 2017 – Nr. 1127 | Terraherz said 05/07/2017 um 18:58 […] 17. Ukraine: Kohle aus Pennsylvania+Kalkül des Oligarchen – https://lupocattivoblog.com/2017/07/0&#8230; 18. EU&Japan wollen Grundsatzvereinbarung zum Freihandel – […] 05/07/2017 um 19:07 Kohle aus Pennsylvania und das Kalkül des Oligarchen Der komplette Wahnsinn . Die Ukrainie sitzt auf bester Kohle und nun muss sie im Ergebnis der vom globalen Praediktor geforderten Trennung der Ukrainie vom Kiewer Rus und willfaehig von der Merkel vollzogen ,Kohle importieren . Heute ist Feiertag Cyrill und Metod , zumindestenst in Tschechien und der Slowakei . Diese beiden Apostel haben im Auftrag des Vatikans begonnen die Slawen erfolgreich zu trennen . Die Merkel war die letzte , die es fort gefuehrt hat . Die Slawen werden dieses Teufelswerk mehr und mehr entbloessen und zu ihren europaeischen Wurzeln mit den Germanen/ Ihre Grenzwaechter zurueck kehren . 05/07/2017 um 21:47 Wirklich anhörenswert für unsere jetzige Situation..
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q-de-64
im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Kool Savas mit Statement zum Skandal von Xavier Naidoo - Raptastisch 10. April 2020 Octavius Hallenstein Kool Savas, Skandal, Statement, Xavier Naidoo Jeder hat von dem Skandal rund um Xavier Naidoo gehört. Ein privates Video auf dem Jahr 2018, in dem der Sänger extrem fragwürdige Sachen von sich gab, wurde zum Desaster für sein Ansehen in der Öffentlichkeit und zog auch einen Rauswurf aus der DSDS-Jury, sowie die Ansage des Senders Pro7 nach sich, dass man nie wieder mit ihm arbeiten würde. Auf die Kritik aus der Öffentlichkeit folgte eine Entschuldigung, die wiederum von vielen als nicht hinreichend kritisiert wurde. Seitdem tauchen immer mehr Videos Naidoos aus privaten Telegram-Gruppen auf, in denen er über Verschwörungstheorien spricht und dabei teilweise in Tränen ausbricht. Da Naidoo vor einigen Jahren einen riesigen Erfolg an der Seite von Kool Savas mit ihrem Album „Gespaltene Persönlichkeit“ feierte und die beiden vor einem halben Jahr einen zweiten Teil ankündigten, warteten alle auf ein Statement von Savas zu dem Skandal und den Äußerungen rund um Naidoo. Doch anstatt eines Statements hüllte sich der Rapper in Schweigen. Nun bricht es dieses und erklärt in einem Livestream-Interview, warum er bis heute nichts dazu gesagt hat, was das Thema für ihn persönlich so emotional und verwirrend macht und was er von einigen Äußerungen Naidoos hält. Unten findet ihr das Statement und Videoform und einige wichtige Stellen als Text. Über die private Komponente: „Da ist ja ne menschliche Seite, ne Seite zwischen ihm und mir, ne Beziehung. Und das ist auf der anderen Seite eine politische Seite und eine Seite, die mit Verantwortung zutun hat. Und ich krieg voll viele Nachrichten von Leute, die sich quasi von mir eine Antwort wünschen, die.. also die haben sich ne Antwort ausgedacht und die wollen, dass ich die bestätige, also diese Meinung. Und das möchte ich nicht, ich möchte mich da nicht instrumentalisieren lassen. Ich hab meine Meinung und ich bin noch dabei mir meine Meinung zu bilden, weil ich bin auch total durcheinander auch. Dieses Thema hat mich sehr beschäftigt, beschäftigt mich immer noch, hat mich sehr mitgenommen. Mit jedem Video was neu erscheint beschäftigt es mich. (..)“ Über seine Kontaktversuche: „Ich hab versucht Kontakt aufzubauen, ich konnte ihn nicht sprechen. Ich wollte mit ihm sprechen, ich hab mit jemandem gesprochen aus seinem Umfeld darüber und habe denen meine Meinung soweit gesagt und hatte noch nicht die Gelegenheit von ihm direkt was zu hören, also dazu ist es noch nicht gekommen. Das war mir eigentlich wichtig. Bevor ich irgendetwas äußere, wollte ich einmal mit ihm ein persönliches Gespräch geführt haben. Das hat nicht funktioniert und wie gesagt, ich bin kein Hampelmann, der sich jetzt hinstellt – und die einen wollen, dass ich am ersten Tag sofort gesagt hätte: ‚Der ist das und das und ich hasse ihn und ich werde nie wieder mit ihm irgendwas machen‘ und die anderen wollen, dass ich sage: ‚Ey der ist ein Bruder und ich stell mich zu 100% hinter ihn.'“ Über den letzten Kontakt: „Also ob die doch nicht verstehen können, dass das auch ne total schwierige und total emotionale Sache auch für mich ist. (..) Wir haben ja Sachen gemacht, die mir auch wichtig sind, wir haben auch Songs geschrieben, die mir auch sehr wichtig sind. 2017 haben wir uns das letzte Mal gesehen. (..) Der letzte Song, den wir zusammen gemacht haben, war ein Song über meinen Vater und über die Zeit im Gefängnis, wo er aufgrund seiner politischen, seiner linken Haltung und seiner linken Arbeit war. Also ich weiß nicht ob die Leute sich das vorstellen können, wie das dann für mich ist, dass jemand mit dem du dann so ein Lied gemacht hast (..) wenn dieser Mensch dann Sachen sagt, die überhaupt nicht dem entsprechen, was du von ihm (..)“ Über Xaviers Aussagen: „Also das ist ja vollkommen abstrus schon, das ist vollkommen.. ja. (..) Diese Aussagen sind halt das, was man von den Rechten erwartet sonst. Wie gesagt, ich hab es von meinem Vater erfahren. Er hat mich darum gebeten, mich da klar von zu distanzieren und wie gesagt, mein Vater hat noch nie was dazu [seine Musik] gesagt. Und das war hart für mich.“ A post shared by STOKED (@stoked.mp4) on Apr 10, 2020 at 12:02am PDT ← Bonez MC teilt Video mit Schüssen gegen Fler und Bushido Corona-Virus – Mois Signing hat 4 Alben während der Quarantäne fertiggestellt →
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Broders Spiegel: Willkommen in der neuen Klassengesellschaft! – Politik 24 (Achgut.tv) Diesel Fahrverbote sind nötig, damit sich die Menschen endlich teure Elektroautos kaufen. Fleisch, muss mit zusätzlichen Steuern belegt werden, um angeblich das Klima zu retten. Solcherart Umerziehung führt geradewegs in eine neue Klassengesellschaft. Autos und Fleisch gibts nicht mehr für alle, sondern nur noch für die Wohlhabenden. Welch ein gesellschaftlicher Fortschritt. Bei den Sündenböcken bedarf es ab und an einer Auffrischung. Grundsätzlich bleibt natürlich jeder, der der Klimarettung im Wege steht ein Vertreter des Bösen. Doch saßen gestern noch vor allem die Diesel-Fahrer auf der politisch-medialen Anklagebank, s...... Die Brücken bröckeln, auf den Autobahnen reiht sich Baustelle an Baustelle, das Mobiltelefon-Netz ist schlechter als in Albanien und die Bahn fährt auch immer unzuverlässiger. Die Infrastruktur ist vielerorts in einem desolaten Zustand. Doch die Bunde...... (Achgut.tv) Ein junger CDU-Politiker hat vorgeschlagen Kinder, die nicht richtig deutsch sprechen, sollten vorher darin geschult werden, damit sie dem Unterricht überhaupt folgen können. Deshalb er jetzt als fremdenfeindlich beschimpft. Dabei hat er ei...... Mütter mit Migrationshintergrund sollen leichter Jobs finden Grünen-Chefin Göring-Eckardt: Milliarden-Schulden für Klimaschu ... Verfassungsschutz stuft Identitäre Bewegung eindeutig als rechtse ... Libanon steuert auf ein «Kriegskabinett» zu
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Startseite Kontakt Impressum Anfahrt Heimatverein Pinnwand als Download Telefon: +49 7248 933 099 E-Mail: karten@museumsscheune.de Unsere Veranstaltungen im Frühjahr 2020 René Egles "Elsässische Lieder" - ausgebucht! - Seine Lieder sind Liebeserklärungen an das Elsass und an seine Menschen Peter Mim "Pantomime" Pantomime beherrscht Peter Mim wie kaum ein anderer. Thomas Reis "Das Deutsche Reicht!" keine Obergrenze für schwarzen Humor Christina Martin "Wonderful Lie Tour" Aus Kananda: Christina Martin und Dale Murray Christina Martin kommt mit Ihrem Gitarristen Dale Murray zurück nach Europa um ihr gemeinsam produziertes Album ’Wonderful Lie’ zu promoten, welches auf das Wesentliche reduzierte Versionen eigener Stücke und von Songs anderer Künstler beinhaltet. Christina begann ihre eigenen Songs aufzunehmen, als sie sich in der Bar-Szene von Austin, Texas, durchschlug. Unnachgiebig produzierte die vielfach mit Awards ausgezeichnete Künstlerin seitdem Musik und tourte durch Kanada, Großbritannien und Europa. Sie spielte auf Festivals in der ganzen Welt und sang Lieder über Liebe, Verlust und Beharrlichkeit. Ihre Songs kamen in Filmen und im Fernsehen zum Einsatz und sie spielte auf Festivals in der ganzen Welt. Als eine »bizarre Mischung aus Kafka, Heine und Gene Kelly« beschrieb die ZEIT Thomas Reis, der schon als Schüler mit dem Kabarett begann. Mehr als zehn Literatur-, Kleinkunst- und Kulturpreise heimste er ein. DAS DEUTSCHE REICHT! das ist grenzenloser Spaß, da gibt es keine Obergrenze für schwarzen Humor. Selbst Zoten und Kalauer haben ein Recht auf Asyl. Da wird kein Lacher abgeschoben, nein, selbst der hemmungsloseste Schenkelklopfer hat unbefristetes Bleiberecht, solange er sich nur auf die eigenen Schenkel klopft. Wem es da draußen zu blöd wird: Thomas Reis ist jeder Flüchtling willkommen, gerne auch mit der ganzen Familie. Wo Wahn zu Sinn wird, wird Witz zur Pflicht. Peter Mim wird gehandelt als legitimer Nachfolger von Marcel Marceau, dem 2007 verstorbenen und möglicherweise berühmtesten Pantomimen aller Zeiten. Pantomime, die Ur-Kunst der Körpersprache, beherrscht Peter Mim heute wie kaum ein anderer. Weltstarniveau attestieren ihm die Fachleute. Seine Mimik zeigt die unterschiedlichsten Facetten von Gefühlen, seine brillante visuelle Illusionstechnik fasziniert, seine Körpersprache erschafft eigene Räume. Dieser Star der Kommunikation ohne Worte ist Poet, Philosoph, Clown und Träumer zugleich. Man möchte weinen, muss mitlachen, harrt voller Spannung, was als Nächstes kommt und vergisst ob dieser geballt zur Schau gestellten Gefühle den Alltag. Der Pantomime zieht den Betrachter durch Ausdrucksstärke völlig in seinen Bann. René Egles "Elsässische Lieder" Wer kennt ihn nicht? - René Egles ist auch bei uns im Badischen eine Kultfigur der badisch-elsässischen Liedermacherszene. Seine Lieder sind Liebeserklärungen an das Elsass und an seine Menschen – voller Poesie und Eindringlichkeit. Mit seiner großen Bandbreite künstlerischen Könnens begeistert der elsässische Liedermacher zusammen mit Jean Paul Distel seit vielen Jahren seine Zuhörer diesseits und jenseits des Rheins. Seine Stücke sind kleine Liebeserklärungen an das Elsass und seine Menschen. Witz und Wehmut geben sich dabei die Hand, denn Egles besingt mitunter das Vergängliche, die Beschaulichkeit einer Sprache, die mehr und mehr untergeht.
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Wieder mal abgelinkt - Leselupe.de Wieder mal abgelinkt Eingestellt am 17. 06. 2016 16:27 Irgendwann zwischen drei und vier kippte mir Linda in der Kneipe heißen Kaffee auf die Hand. Ich war ihr nicht böse, da sie mit Besoffenen zu tun hatte. Es war nur ärgerlich, aber die Besoffenen gaben aber bald Ruhe und ich konnte wie üblich meinen Kaffee trinken. Taxifahrer brauchen das, hin und wieder mal einen Kaffee während der unendlich langen Nachtschicht. Meine nächste Fahrt führte mich in die Nähe der Notdienstapotheke. Ich fuhr sie an und klingelte. Es dauerte eine Weile, bis die leicht verschlafen dreinblickende Apothekerin entlang kam und die kleine Klappe öffnete. Ich fragte nach einer Salbe gegen Brandblasen und steckte die Hand durch die Klappe. „Ach, Sie sind’s wieder! Hat Ihr Taxi gebrannt?“, fragte sie leise. Erst jetzt erkannte ich sie. Wir waren schon mehrmals im Taxi zusammen gefahren, und ich fand sie sehr nett. „Kleiner Unfall beim Heilfasten“, hörte ich mich sagen. Irgendwie war ich auf einmal gut drauf und hatte den Wunsch, die schöne Apothekerin zum Essen einzuladen. Sie lachte hell auf. „Dass Sie Heilfasten, nehme ich Ihnen nicht ab.“ „Naja, wir haben anschließend Feuerlaufen gemacht, ging bei mir auch glatt durch, die Nummer mit barfuß über glühende Kohlen. Ich war etwas skeptisch danach und hab’ mal eine der Kohlen angefasst. – Tja ...“ Einfach zum Essen einladen, also, das lief absolut nicht, da musste bei dieser Frau schon originelles Beiwerk her. „Auch das glaube ich Ihnen nicht!“ Lachfältchen bildeten sich um die schönen Augen der Apothekerin, „aber eine hübsche Geschichte. Im Grunde genommen ist es mir egal, ob die Geschichte stimmt, oder nicht. Hauptsache sie ist gut.“ „Stimmt. Die Wahrheit ist meistens etwas zu langweilig. Ich musste einen Grund finden, Sie mal wieder zu sehen, um Ihnen ein Lächeln zu entlocken. Darum habe ich den Kühlwasserbehälter meines Taxis mal etwas leichtsinnig aufgeschraubt ... Tja“, ich zuckte die Achseln, „und dann möchte ich Sie, wie gesagt, gerne zum Essen einladen.“ „In der Tat. Aber welche Möglichkeit hätte ich sonst gehabt, Sie wieder zu sehen?“ „Ach Sie ...“, ihre ferrariroten Lippen kräuselten sich zu einem Lächeln, „ich fahre doch immer mit Ihnen. Wenn ich mal Zeit habe können wir mal essen gehen … und wir hinterher noch etwas Originelles tun …! – Haben Sie sonst noch einen Wunsch?“ „Keinen, den Sie mir erfüllen würden. Nur, dass Sie am Wochenende mal mit mir essen gehen ...“ Ich hätte sie gerne gefragt, ob ich einen Kuss von ihren ferrariroten Lippen hätte pflücken dürfen, wenn nicht jetzt, dann später. „Vielleicht möchten Sie ja mal mit mir picknicken“, fragte ich vorsichtig, „auf lauschiger, mondlichtdurchfluteter Lichtung mit einem Fläschchen Prosecco, in einem Wald aus knorrigen Bäumen und mit wispernden Farnen ...“ Ich suchte noch nach einem originellen Spruch, da kam ein grobschlächtiger Kerl, der aussah, als hätte einer an seinem Gesicht schnitzen geübt, herein und wollte ganz schnell ein Präparat gegen Falten haben. Eins aus der Fernsehwerbung, die man täglich nehmen sollte, um eine glatte Haut zu kriegen und bei denen es auf einen Tag nicht ankommt. Die Apothekerin löste ihr gespanntes Lächeln, sie trennte ihren Blick von mir und wandte sich dem Mann mit den Falten zu. Ich schaute nachdenklich in ein kleines Aquarium mit Goldfischen und stellte mir vor, mit der Apothekerin in einer niveauvollen Bar nach dem Essen zu später Stunde noch einen Whisky zu trinken ... der Klavierspieler spielt as time goes by ... der Barkeeper gähnt ein wenig verhohlen während er an irgendwelchen Gläsern rumpoliert ... schließlich gehen wir Arm in Arm zum Taxi ... ich halte ihr die Tür auf, weil der schofelige Fahrer seinen Hintern nicht raus kriegt ... sie gleitet ins Taxi, nennt ihre Adresse und schmiegt sich an mich ... Um nicht verrückt zu werden, beobachtete ich eine Goldfischdame, die ihre zahlreichen Babys unter einen Stein in der Ecke des Aquariums trieb, oder war es ein Herr? Die kleinen Fische kümmerten sich überhaupt nicht darum. „Hab‘ doch glatt vergessen, die Tür zu schließen“, sie lächelte, machte irgendwas hinter Theke, worauf ein metallisches Geräusch an der Tür ertönte. „So, jetzt stört uns keiner mehr.“ Die Mundwinkel der Apothekerin glitten wieder in die Höhe. „Tja ...“, jetzt musste schnell etwas Originelles her. Ich zahlte mit einem großen Schein und steckte die angebrochene Salbentube ein. Sie tat den Schein in die Kasse und gab mir das Wechselgeld. „Sie habe gar nicht geprüft, ob der Schein echt ist. Ich mache das manchmal, Geldscheine fälschen, wenn ich auf Kunden warte. Habe ich von meiner Oma gelernt, wir haben damals Rabattmarken gefälscht.“ „Wissen Sie, wenn meine Oma mich damals zum Kindergarten gebracht hat, hab ich immer auf dem Weg Granatsplitter gesammelt. Meine Oma kannte sich da aus. Sie war im Krieg Flakhelferin. Sie hat mir sogar rein theoretisch beigebracht, wie man eine Flak abfeuert. Egal. Die Granatsplitter habe ich auf dem Heimweg bei einem Buntmetallhändler gegen Zigarettenbildchen eingetauscht, vorzugsweise die mit Flugzeugen. Die habe ich dann wiederum alleine gefälscht und eingetauscht, bis ich eine Serie echter Bildchen komplett hatte. – Gehen Sie denn jetzt am Sonntag mit mir essen?“ „Und was machen wir anschließend?“ Ihr Blick loderte mir entgegen. Es war kein sinnliches Begehren, es war ein Begehren nach etwas ungewöhnlichem, originellem, nicht Alltäglichem, nicht was von jedem Kerl kommt, der alles anbaggert, was zwei Brüste hat. Bisher zeichnete sich eine heiße Nacht dynamisch ab, nicht so ein rumgezicke wie mit den Frauen, die ich bisher zum Essen eingeladen hatte. Diese Frau wollte etwas Originelles, fast hätte ich ‘Dynamitfischen’ gesagt. Ins Bett gehen und guten Sex haben war natürlich auch total daneben. „Wir könnten eine Zockerrunde hoch nehmen“, sagte sie, „wäre ein gelungener Abschluss für einen interessanten Abend. Meinen Sie nicht auch?“ „Klar, das machen wir. Ist mal was Anderes.“ War natürlich ins Blaue geschossen, und nicht ernst gemeint. Ich erwartete einen Lacher, so einen, den der Zuschauer abgibt, wenn während eines humorigen Films einer in eine Tonne fällt. Die Apothekerin blieb ernst, „das machen wir.“ „Diesen Sonntag habe ich leider schon was vor. Wie wäre es mit Sonnabend?“ „Ich denke, das klappt! Geben Sie mir sicherheitshalber Ihre Telefonnummer? Ich rufe Sie dann an. Nur für den Fall, dass wir bis dahin nicht nochmal zusammen Taxi fahren.“ Sie schrieb etwas auf einen Zettel und reichte ihn mir. War tatsächlich eine Telefonnummer drauf. Und ihr Name: Gerlinde von Ehrenkroog. Ein schöner Name. Ich schrieb meinen Namen und Telefonnummer auch auf einen Zettel. „Jetzt nehme ich Sie beim Wort“, fuhr ich fort, „erst gehen wir essen und dann nehmen wir eine Zockerrunde hoch. Haben Sie schon einen Plan? Eine Pistole nebst Munition habe ich. Den Rest besorgen Sie.“ „Woher haben Sie denn eine Pistole?“, fragte sie. „Habe ich mal einem Fahrgast weggenommen, eine Steyr M-A1 Pistole Modell M40-A1“, sagte ich mit treuherzigem Gesicht, „der hat sie plötzlich gezogen und wollte mein Wechselgeldportemonnaie haben. Silvester war das. Ich hab‘ sie ihm weggenommen, ihm eine geknallt und ihn dann aus dem Taxi geschmissen. Mitten im Wald bei einer Saukälte. Der macht sowas bestimmt nicht mehr wieder.“ „Sind Sie denn nicht zur Polizei gegangen, den Mann anzeigen und die Pistole abgeben? Bei Ihnen kann man nämlich nie wissen, ob Sie nur ein Märchen erzählen, oder es ernst meinen.“ „Zuviel Nerverei, so mit zur Polizei gehen und Protokolle ausfüllen! – Außerdem weiß doch jeder, dass ich niemals lüge! Wir können die Pistole gut gebrauchen, wenn wir die Zockerrunde hochnehmen.“ „Ja, das stimmt! Den Plan sollten wir allerdings gemeinsam erarbeiten. Nachher teilen wir die Beute halbe halbe. Das trifft sich gut, mein Auto ist nämlich irreparabel kaputt, ich brauche unbedingt ein Neues.“ Sie sah mir verschwörerisch in die Augen als ich den Zettel mit ihrer Telefonnummer sorgsam faltete und einsteckte. „Eine ruhige Nachtschicht noch ...“ Meine Stimme war ein ganz klein wenig heiser als ich sagte: „Danke. Das wünsche ich Ihnen auch.“ Ich drehte mich langsam um und ging zur Tür. Sie schaute mir versonnen nach, ich sah es im Spiegel der Glasscheiben in den Türen. „Nicht vergessen, nach dem Essen nehmen wir eine Zockerrunde hoch“, sagte sie und die Türen glitten zur Seite, „ich nehme Sie beim Wort!“ Ich fühlte mich ein wenig beklommen, als ich in die Nacht hinaustrat. Dass Gerlinde von Ehrenkroog mit mir eine Pokerrunde hochnehmen wollte, glaubte ich nicht im Ernst, überhaupt nicht. Ich sah sie in der nächsten Zeit nicht mehr, aber sie rief mich am Sonnabend, als ich gerade mal Schichtfrei hatte, an und wollte sich nur nochmal vergewissern, ob ich sie nicht vergessen hätte, und ich sollte meine geladene Pistole mitbringen, weil wir nach dem Essen eine Zockerrunde hochnehmen wollten, sie wäre ja schon ganz gespannt und hätte die anderen Sachen schon besorgt. „Welche anderen Sachen?“, fragte ich. „Naja, ich habe zum Beispiel ein Gas besorgt, das deine Stimme verfälscht. Du bist doch Taxifahrer, recht bekannt. Da soll man dich doch nicht an deiner Stimme erkennen! Ups, jetzt habe ich einfach ‚du‘ gesagt, ist das in Ordnung?“ „Natürlich. – Gut, dass du dran gedacht hast!“ „Och, ich habe sonst auch an alles gedacht“, plauderte Fräulein von Ehrenkroog weiter, als würde sie einen Einkaufszettel durchsprechen, „da ist erst mal die Skimütze oder Sturmhaube, oder wie das heißt, und einen Pullover, den du später ausziehen und wegwerfen kannst.“ „Ja, Moment, ich bin noch nicht fertig! – Ich habe rausgefunden, dass am Sonnabend immer im Hinterzimmer der Bierschwemme illegal gepokert wird. Da liegen Summen auf dem Tisch, da träumst du von! Das Hinterzimmer hat einen zweiten Eingang zum Garten. Du kannst da ganz leicht rein, indem du mit einer Axt die Tür einschlägst. Dann kannst du die Pokerrunde hochnehmen. Ich würde vorschlagen, du schießt erst mal die Lampe über dem Tisch aus und sammelst dann das Geld, das auf dem Tisch liegt, ein und packst das in einen unauffälligen Jutesack. Die Axt habe ich, und dann fahren wir mit Fahrrädern in die Kleingartenkolonie hinter der Bierschwemme, ganz unauffällig …“ „Na, toll!“, unterbrach ich, „und wo kriegen wir die Fahrräder her?“ „Habe ich auch schon besorgt! Die stehen am Bahnhof, ganz unauffällig. – Wir radeln dann zu mir nach Hause und … äh … trinken ein Glas Rotwein und dann … äh … schauen wir mal.“ „Na, wenn das mal gut geht.“ „Was soll denn schief gehen? Du hast doch eine Pistole, hast du jedenfalls gesagt. Oder hast du mich da etwa angesponnen?“ „Weiß doch jeder, dass ich niemals lüge! Da bietet sich meine Steyr M-A1, doch förmlich an. Da sind noch acht Schuss drin. Allerdings habe ich noch nie daraus geschossen.“ „Die Pistole ist ein technisches Gerät“, sagte Fräulein von Ehrenkroog, „da kann man nie wissen!“ „Die Frage bei einem technischen Gerät muss nicht lauten warum es kaputt geht“, antwortete ich, „sondern wann! – Aber den einen Schuss wird sie schon noch durchhalten, denn umlegen werde ich keinen!“ „Das verlangt ja auch niemand! Aber glücklicherweise wissen das die Anderen nicht.“ „Eben! – Haben wir’s? Oder gibt es noch was zu besprechen?“ „Details können wir beim Essen besprechen. Ich glaube aber an alles gedacht zu haben.“ „Ja, ich auch. Weißt du, liebe Gerlinde, langsam beginnt mir die Sache auch zu gefallen! Bisher hieß es nämlich immer: Mach du mal! Das eine Frau etwas organisiert und dabei an alles denkt, sogar an ein Gas, welches die Stimme verfälscht, ist für mich absolut ungewöhnlich.“ „Da kannst du mal sehen, was Frauen so alles können! – Sehen wir uns in zwei Stunden beim Chinesen am Bahnhof?“ „Natürlich! Und dann lassen wir die Kuh fliegen.“ „Prima! Ich freue mich!“ Ich hätte gerne noch ein paar Wortblümchen abgelassen, aber Fräulein von Ehrenkroog legte einfach auf. Ich zog mich um, den guten Anzug mit ganz normaler Tiger of Sweden – Krawatte und steckte die Pistole ein. Die Krawatte könnte ich bei dem Hochnehmen der Zockerrunde unter dem Pullover tragen und anschließend wegwerfen. Ich konnte sie sowieso nicht mehr sehen, zu spießig. Für später band ich probehalber eine der Sorte Schlipse um, wie Ganoven, die sich für geschmackvoll halten, sie tragen, wenn sie nicht wie Ganoven aussehen wollen. Irgendwie mochte ich derartige Krawatten und war mir sicher, dass Fräulein von Ehrenkroog das auch tat. Sodann stopfte ich mir Watte in die Ohren und feuerte aus der Steyr einen Schuss ab. Ging einwandfrei, nur in der Wand meiner Küche war nun ein Loch. Machte nix, ich würde gelegentlich einen Zierteller drüber hängen. Ich nahm die Watte aus den Ohren, öffnete das Küchenfenster, und steckte die Pistole ein. Und dann kam Ingelore Logemann, meine Nachbarin. Ich hatte ihr mal einen Schlüssel gegeben, damit sie mein Alpenveilchen gießt, wenn ich mal im Urlaub war, rein und behauptete einen Schuss gehört zu haben. „Wie, Schuss?“, fragte ich, „ich habe nix gehört.“ „Das war aber ganz deutlich“, meinte Frau Logemann, „wieso stinkt das hier so, als hätte man eine Kanone abgefeuert?“ „Ach das meinen Sie? Ich habe nachher ein Date und da habe ich zur Beruhigung ein Räucherstäbchen entzündet. Hat aber nix genützt, ich bin immer noch total aufgeregt.“ „Ach du meine Güte, da wollen Sie doch nicht etwa diese Krawatte tragen?“ „Warum nicht? Manfred Krug alias Paul Stoever im Tatort trägt auch immer derartige Schlipse.“ „Das ist ja auch was anderes! Soll ich Ihnen mal von meinem Mann eine modische Krawatte holen? Der ist dies Wochenende im Sauerland auf Montage und bin wieder so alleine …“ Ingelore Logemann machte ein betrübtes Gesicht und warf mir einen lodernden Blick zu. „Da soll Kaffee trinken gut gegen sein“, sagte ich „so viel Zeit haben wir gerade noch.“ Ich wollte gelegentlich mal mein Glück bei ihr versuchen, wenn es mit der Apothekerin nicht klappen sollte. Ich war sogar schon fünf Minuten eher da, beim Chinesen, Fräulein von Ehrenkroog wartete schon und schaute demonstrativ zur Uhr. Ich nahm sie kurz in den Arm, setzte mich ihr gegenüber hin und bestellte, weil der Kellner sofort herbei gewieselt kam, zwei Tsingtao – Bier und eine ‚Verlobungsplatte‘. „Ist dir doch recht, oder?“ Sie nickte und der Kellner entfernte sich. „Wenn du nachher, wenn wir die Zockerrunde hochnehmen, auch so kurz entschlossen bist, habe ich da keine Bedenken. – Zeig mir bitte erst mal die Pistole!“ Das tat ich. Sie nahm die Waffe, öffnete sie routiniert und zählte die Geschosse im Magazin. „Sehr gut! Du scheinst es also erst zu meinen!“ „Natürlich! – Gehen wir anschließend zu dir oder zu mir?“ Sie senkte die Pistole unter den Tisch weil die Biere kamen. Der Ober schenkte etwas lieblos ein und meinte: „Die Verlobungsplatte dauert noch einen kleinen Moment. Der Chef möchte es ganz besonders schön für sie machen.“ „Das ist nett“, meinte Fräulein von Ehrenkroog, „wir haben aber mächtig Hunger.“ „Gut Ding will lange Weile haben“, sagte ich und hob mein Glas während sich der Kellner wieder entfernte, „‘Egészségedre‘, meine Liebe.“ „Ach so. In Ungarn sucht man beim Anstoßen zuerst den Augenkontakt, hebt das Glas auf Augenhöhe und sagt “Egészségedre” was so viel wie "Prost" bedeutet. Bei der Aussprache von “Egészségedre” muss man aber vorsichtig sein, denn die falsche Aussprache kann auch schnell "für deinen Hintern" anstatt "für deine Gesundheit" heißen.“ „Ah ja. – Jámas! Ich war kürzlich mal in Griechenland. Warst du schon mal in Ungarn?“ „Noch nie. Was soll ich da auch? Ich finde nur den Trinkspruch so schön. “Egészségedre”, das hat doch was. Weil die Österreicher ihren Sieg über die Ungarn mit dem Anstoßen mit Bier feierten, wurde dieser Brauch in Ungarn verboten. Wir sind aber nicht in Ungarn, sollten deshalb Anstoßen und endlich trinken.“ „Sollten wir.“ Sie gab mir die Pistole wieder, ich stellte mein Glas ab, steckte die Waffe wieder ein und hob mein Glas erneut. Wir stießen an und tranken. Und wir redeten und tranken viel, sie erfreuten meine phantasievollen Geschichten, wobei es sie nicht interessierte, ob die Episoden aus meinem Geschichtenfundus als Taxifahrer stimmten oder nicht. Die Verlobungsplatte kam auch bald, wir aßen schweigend und mit Genuss, und dann sollten wir noch einen Digestif zu uns nehmen, die Zockerrunde hochnehmen und zu ihr nach Hause fahren. Klar, dass ich einverstanden war und während des Digestifs noch mal schnell zur Hochform auflief. Fräulein von Ehrenkroog sah mich mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. „Du solltest Bücher schreiben“, meinte sie. „So, können wir dann die Zockerrunde hochnehmen und dann zu mir fahren?“ „Wir können natürlich auch zum Baggersee fahren und kleine Steinchen ins Wasser werfen“, meinte ich. „Ach, jetzt bist du doch zu feige, die Zockerrunde hochzunehmen? Habe ich mir gleich gedacht! Die Männer sind doch alle gleich! Erst große Sprüche machen und dann kneifen!“ „Sollte ein Witz werden. Natürlich nehmen wir die Zockerrunde hoch! Aber nun sollten wir uns wirklich beeilen!“ Wir gingen unauffällig, wie ein verliebtes Paar durch den Tunnel unter den Gleisen hindurch. Ich nahm ihr einen der beiden Jutesäcke, die sie beim Chinesen sorgsam verborgen hatte, ab und nahm sie in den Arm. Sie ließ es geschehen bis wir wieder aus dem Tunnel herauskamen und zum Fahrradständer gingen. Ich zog mich um wie einer, der sich zu einem ganz normalen Ausflug mit dem Fahrrad umzieht. Fräulein von Ehrenkroog steckte meine gute Jacke einfach in einen Jutebeutel und gab mir den Anderen. Dort war die Axt drin und eine Sturmhaube. Sie schloss zwei alte Hollandräder auf und gab mir einen Pullover. Ich band meinen geschmacklosen Schlips ab und die Tiger of Sweden – Krawatte um, zog den Pullover an und meinte: „Jetzt können wir eigentlich.“ Fräulein von Ehrenkroog fummelte eine Sprühdose aus ihrem Jutebeutel, „da hätte ich doch fast das Gas vergessen, dass deine Stimme verstellt.“ „Ah, ja. Helium.“ „Quatsch, Helium! Helium ist leichter als Luft, deshalb bekommst du dadurch auch eine Micky-Maus-Stimme und man nimmt dich nicht ernst. Zudem hast du nach ein paar Sätzen deine alte Stimme wieder, und das wollen wir ja nicht! Du kriegt ein Gas, das schwerer ist als Luft! Schwefelhexafluorid! Es ist allerdings schwer, das Zeugs in Sprühdosen zu kriegen. Du musst intensiv einatmen!“ „Schwefelhexafluorid ist ein relativ inertes, ungiftiges Gas. Es verursacht eine tiefere Stimme, solange man es in ausreichender Menge in den Lungen hat und zum sprechen benutzt. Da die Abatmung von Kohlendioxid verhindert wird und es als Gas mit höherer Dichte als das Atemluftgemisch ist, verbleit es in der Lunge und verdrängt den Sauerstoff. Du bekommst auch eine schöne, tiefe Stimme, musst aber aufpassen, dass du nicht erstickst! Du wirst nachher einen Handstand machen müssen um das Gas wieder aus deiner Lunge auszulassen! – Nun mach mal den Mund auf, es guckt gerade keiner!“ Sie zischte mir etwas von dem Zeug in den Hals, „los, sprich mal einen Satz!“ „Ich kenne kein Problem, welches man nicht durch Sex, Pizza, Alkohol, Drogen, Erpressung, Weinen, eine Therapie oder Mord beheben könnte“, sagte ich, weil mir zu dem Zeitpunkt nichts Besseres einfiel. Meine Stimme klang schon merklich tiefer, kaum noch zu identifizieren. „Das war schon mal ganz ordentlich, aber einen kleinen Schuss brauchst du noch! Du hast wahrscheinlich nicht intensiv genug eingeatmet. Mach den Hals noch mal auf!“ „Auf Befehle reagiere ich seit meiner Bundeswehrzeit nicht mehr!“ „Dann mach bitte nochmal den Mund auf! Etwas tiefer muss deine Stimme schon sein, sonst kommst du nicht glaubhaft rüber!“ „Na, gut! Aber nicht, dass das Zeugs rauschartige Zustände hervorruft. Rauschartige Zustände können wir anschließend mit etwas Rotwein oder Bier bei dir erlangen!“ „Ja, natürlich können wir das. – Aber jetzt mach den Mund bitte nochmal auf!“ „Aber nur, weil du das Zauberwort benutzt hast.“ Ich machte den Mund auf, Fräulein von Ehrenkroog sprühte, ich atmete tief ein. „So, und nun sag‘ mal einen Satz.“ „Gute Menschen brauchen keine Gesetze um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen, während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehen.“ Meine Stimme war erstaunlich tief, wirkte tatsächlich bedrohlich und war nicht zu erkennen. „Sehr gut!“, sagte Fräulein von Ehrenkroog. „Wo nimmst du eigentlich immer die Sprüche her?“ Doch ohne eine Antwort abzuwarten fuhr sie fort: „Fast hätte ich ja auch noch die Handschuhe vergessen! Zieh die bitte an, wisch‘ die Axt damit ab und hinterlass‘ nirgends Fingerabdrücke! – Und jetzt fahren wir! Beuge dich bitte nicht nach vorne, sonst entweicht das Gas aus deiner Lunge!“ „Oh man, an was man nicht alles denken muss!“ Etwas flau im Magen stieg ich auf das Fahrrad, Fräulein von Ehrenkroog folgte mir und wir radelten die kurze Strecke zur Bierschwemme. Es war seltsam ruhig in der Stadt, keine Menschenseele ließ sich blicken, nur vor der Bierschwemme stand das Taxi der `Kreolen-Roswitha´. „Holt die jemanden ab, oder bringt die jemanden?“, fragte ich, „wir sollten abwarten.“ Wir fuhren um die Ecke und beobachteten. „Hier ist Übrigends der Garten hinter der Bierschwemme“, meinte Fräulein von Ehrenkroog, „und dahinten die Außentür zum Hinterzimmer.“ Ein etwas ungepflegtes Gärtchen breitete sich vor uns aus, eingezäunt mit einer Art Jägerzaun und kleiner Pforte, die nur noch an einer rostigen Angel hing. Einige Solarlampen erhellten mühsam den Weg, einige waren entweder kaputt oder wegen asthmatischer Akkus schon erloschen. Durch eine Lücke in der Buchsbaumhecke konnte ich sehen, wie sich die `Kreolen-Roswitha´ bemühte, einen offensichtlich schwer Bezechten in ihr Taxi zu kriegen, wie es sich um diese Zeit und vor dieser Kneipe gehörte. „Sag‘ nochmal einen Satz“, flüsterte Fräulein von Ehrenkroog. „Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben“, sagte ich leise, „aber wir wollen jetzt Spaß haben.“ „Klingt gut! Zieh die Handschuhe an, wisch‘ die Axt ab und dann hinein. Ich warte hier.“ Die `Kreolen-Roswitha´ schien ihr Problem mit dem Fahrgast gelöst zu haben, denn sie startete ihr Taxi und fuhr weg. Stille breitete sich wieder aus. „Du hast zwar das Zauberwort vergessen, ich gehe aber trotzdem“, sagte ich leise, nahm die Axt aus dem Jutebeutel, wischte sie ab, zog die Sturmhaube und die Handschuhe über und ging los. Es war nicht sonderlich weit und die Tür zum Hinterzimmer der Bierschwemme war noch nicht mal abgeschlossen. Ich öffnete sie, warf die Axt in ein Gebüsch, zog meine Pistole und trat ein. „Guten Abend die Herren. Schön die Hände auf den Tisch legen und keine Zicken“, sagte ich mit tiefer Stimme und fuchtelte ein wenig mit der Pistole herum. War wirklich geil, das Gas, denn die Leute am Tisch kamen meiner freundlichen Aufforderung sofort nach. Sogar mein Boss, der auch am Tisch saß, neben Frau Doktor Gelbspötter und dem Typen, der mich dereinst Scheißhaufen genannt hatte. Die anderen drei Leute kannte ich nicht. Es lag tatsächlich einen Menge Geld auf dem Tisch, ohne Umweg über irgendwelche Chips. Wie es sich gehörte standen auch einige Whiskyflaschen rum und Zigarillos qualmten in den Aschenbechern. Gerau das Klischee wie aus den guten, alten Filmen, die ich so sehr liebe. Ich schloss erst mal die Tür zum Schankraum ab und begann das Geld auf dem Tisch mit der Pistole in meinen Jutesack umzuladen. Ging ganz einfach, ich brauchte nicht mal die Lampe auszuschießen. Etwas bedauerlich war allerdings, dass mein Boss seine Karten in der Hektik offen auf den Tisch gelegt hatte. Kreuzstraße bis zum Ass! Ärgerlich, aber nicht zu ändern, zumal er eine Glückssträhne zu haben schien. Konnte für mich nicht besser laufen und auf dem Tisch lag auch noch eine sauteure Uhr, eine Hublot Big Bang Evolution in Gelbgold. Die sackte ich natürlich auch ein und der Typ, der mich damals Scheißhaufen genannt hatte, trug eine Breitling for Bentley Motors am Handgelenk. Ob es eine Limited Edition war oder nicht, konnte ich so schnell nicht sehen, aber ich tippte auf mein Handgelenk, zeigte auf ihn und deutete in den Jutesack. Der Mann begriff nicht sogleich. Die Lampe wollte ich nicht unbedingt ausschießen um meiner freundlichen Bitte etwas Nachdruck zu verleihen, sie war die einzige Lichtquelle im Raum. Einfach in die Decke schießen ginge zwar zur Not, war aber etwas unter meiner Würde. Stattdessen schoss ich eine der Whiskyflaschen vom Tisch. Schade drum, aber es war nur ein bescheidener Bourbon, nicht etwa ein vierzehn Jahre alter Single Malt mit leicht torfigem Aroma. Den hätte ich wahrscheinlich auch mitgenommen um ihn nach dieser Aktion in Ruhe zu genießen. Egal, es rumste zwar fürchterlich in einem geschlossenen Raum, und der wurde auch gleich mit beißendem Qualm angefüllt, aber der Mann begriff plötzlich, legte die Uhr ab und in meinen Jutesack. Obwohl mir die Ohren noch ein wenig klingelten, bedeutete ich Frau Doktor Gelbspötter mit einigen ähnlichen Gesten sich ihrer Halskette, Ohrringen und Armbänder zu entledigen und in den Jutesack zu überführen. Nicht, dass ich unbedingt scharf darauf war, Frau Doktor Gelbspötter um ihre Kleinodien zu erleichtern, aber irgendwie wäre es aufgefallen, sie bei meinem Raubzug zu verschonen. Obwohl mein Boss eine Rolex demonstrativ am Handgelenk trug, lies ich sie dort, denn er wäre in den nächsten Tagen sicher etwas übellaunig gewesen, was ich hätte ausbaden müssen, wenn ich ihn von diesem Chronometer entbürdet hätte. Die Geschichte von der Kreuzstraße bis zum Ass reichte schon, und nachdem Frau Doktor Gelbspötter ihre Klunker auch in den Jutesack gelegt hatte, verabschiedete ich mich mit den Worten: „So, meine Damen und Herren, es war mir ein Vergnügen! Bis zum nächsten Mal, und immer schön fröhlich bleiben!“, denn irgendjemand wummerte von außen gegen die Tür zum Hinterzimmer. Der Schuss war den Leuten in der Kneipe mit Sicherheit nicht entgangen und sie stellten möglicherweise Überlegungen an, die in die Richtung liefen, doch mal nachzusehen, was denn im Hinterzimmer so los war. Ich beeilte mich also diese gastliche Stätte zu verlassen. Fräulein von Ehrenkroog war nicht mehr da und die Fahrräder auch nicht. Ich rannte zunächst in die Kleingartenkolonie, weit weg der Bierschwemme. Fast überall waren irgendwelche Gartenfeste am laufen, sodass ich kein dunkles Plätzchen fand, um mich umzuziehen und einen Handstand zu machen, das wäre sicher irgendwie aufgefallen. Nur die Sturmhaube riss ich vom Kopf und warf sie in eine Hecke, den blöden Tiger of Sweden-Schlips und die Handschuhe auch. Ich ging weiter. Schließlich fand ich doch ein dunkles Plätzchen, an dem ich einen Handstand absolvieren konnte, um das Gas aus meinen Lungen wieder abfließen zu lassen, und ich hängte den Jutebeutel an einen Zaunpfahl. Kaum hatte ich zum Handstand angesetzt, löste sich ein Radfahrer aus der Dunkelheit, schnappte sich den Jutebeutel mit meiner Beute und entschwand wieder in der Dunkelheit. „Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind“, sagte ich laut, „die menschliche Dummheit und das Universum. – Beim Universum bin ich mir noch nicht so sicher.“ Meine Stimme klang wieder normal, aber ärgerlicherweise hatte ich die Steyr auch in den Jutebeutel getan. Als ich einige Tage später in die Apotheke ging, um Kopfschmerztabletten zu kaufen, tat Fräulein von Ehrenkroog so, als ob sie mich nicht kennen würde. Zu denken gab mir allerdings, dass sie eine Hublot Big Bang Evolution in Gelbgold am Handgelenk hatte. Die Ohrringe, die sie trug, gehörten sicherlich auch mal zu Frau Doktor Gelbspötter, aber welcher Mann achtet schon groß auf Bijouterie? Als ich wieder wegfuhr, fiel mir der nagelneue Barchetta vor der Apotheke auf …
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Ideal & Wirklichkeit - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt WienIdeal & Wirklichkeit - Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien Mi 09.03.201619:00 Uhr Mi09.03.201619:00Uhr Zählkarten sind am 9. März bei den PortierInnen am Standort Johannesgasse 4a erhältlich. Dienstag08.03.201619:00Uhr Donnerstag10.03.201619:00Uhr
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Hits: 95 | 16.05.2019, 17:50 #1 Wie verändern muslimische Reisende den Tourismus? FAZ - Frankfurter Allgemeine ZeitungSchon mal etwas von Halal-Reisen gehört? Keine Bevölkerungsgruppe wächst weltweit stärker als die der Muslime. Nun stellt sich die...
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Flüchtlinge: So schwer hatten es die Vertriebenen in der Nachkriegszeit - FOCUS Online Flüchtlinge: So schwer hatten es die Vertriebenen in der Nachkriegszeit Mythen der Nachkriegszeit: So schwer hatten es deutsche Flüchtlinge im eigenen Land nach dem Krieg Freitag, 28.10.2016, 15:39 Millionen Deutsche mussten während und nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat im Osten verlassen. Doch in den alliierten Besatzungszonen begegnete man den Vertriebenen misstrauisch und feindselig. Die damaligen Erfahrungen prägen die Deutschen bis heute. Riesige Flüchtlingstrecks zogen ab Herbst 1944 Richtung Westen. Aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern flohen zumeist Frauen, Kinder und Greise vor der Roten Armee – zu Fuß, mit Handwagen oder Pferdefuhrwerken. Wer in den Ostgebieten blieb oder wieder dorthin zurückkehrte, wurde nach Kriegsende endgültig vertrieben. Auch die deutschstämmigen Volksgruppen in anderen Ländern Ost- und Südosteuropas mussten zumeist ihre Heimat verlassen. Kollektiv traf die Deutschen östlich der Oder-Neiße-Linie und der tschechischen Westgrenze die Vergeltung der Sieger und der zuvor Unterdrückten. Gerade im Osten hatten die Nazis und ihre Helfer unvorstellbare Verbrechen begangen und Millionen Menschen deportiert und ermordet. Nun schlug das Leid, das Nazideutschland über die Welt gebracht hatte, auf einen Teil der Deutschen mit enormer Härte zurück. "Kalte Heimat: Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945" jetzt bei Amazon kaufen Bis zu zwei Millionen Menschen hatten Flucht und Vertreibung nicht überlebt Die meisten Flüchtlinge und Vertriebenen – bis zu 14 Millionen – fanden Aufnahme in den alliierten Besatzungszonen. Und damit im Gebiet der späteren Bundesrepublik und DDR. Sie hatten nicht nur ihren Besitz verloren, sondern auch ihr gewohnte Umgebung, ihren sozialen Status, Kontakte zu Nachbarn und Freunden. Überdies hatten etliche von ihnen unterwegs oder schon zuvor Schreckliches erlebt wie Plünderung, Mord und Vergewaltigung. Todesopfer gab es viele zu beklagen. Forscher schätzen, dass bis zu zwei Millionen Menschen infolge von Flucht und Vertreibung umgekommen sind. Als „Flüchtlingsschweine“ oder „Flüchtlingspack“ wurden die Neuankömmlinge beschimpft Doch die, häufig traumatisierten, Überlebenden waren den Deutschen im Westen meist alles andere als willkommen. „Nachträglich hieß es später oft in der Bundesrepublik, man habe nach dem Krieg zusammengestanden und gemeinsam den Aufbau geschafft“, sagt der Historiker Andreas Kossert, Autor des Buches „Kalte Heimat“, das sich mit der Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 beschäftigt. „Stattdessen war es weitverbreitete Praxis, die Neuankömmlinge auszugrenzen, zu diskriminieren und sogar offen anzufeinden.“ Als „Flüchtlingsschweine“ oder „Flüchtlingspack“ wurden sie beispielsweise beschimpft. Allein schon durch deren bloße Menge fühlten sich die Einheimischen bedroht. Ende 1947 betrug der Anteil der Vertriebenen in der amerikanischen Besatzungszone 17,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, in der britischen 14,5 und in der sowjetischen, die ja näher an den Ostgebieten lag, sogar 24,3 Prozent. Nur in der französischen Zone war die Zahl weitaus niedriger, weil die dortigen Besatzungsbehörden kaum jemand aufnehmen wollten. Als bedrohliche Fremde wahrgenommen Sämtliche Vertriebene in Lagern unterzubringen, erwies sich deshalb als ein aussichtsloses Unterfangen. Ein Großteil musste in Privathaushalten einquartiert werden – bevorzugt auf dem Land, weil es in den meisten Städten wegen der Bombenzerstörungen des Krieges ohnehin an Wohnraum fehlte. Allerdings leisteten viele Einheimische beträchtlichen Widerstand. In manchen Fällen mussten alliierte Soldaten den Ankömmlingen sogar mit der Waffe in der Hand Zugang verschaffen. Ausgrenzung und Diskriminierung begleiteten das weitere Leben zahlreicher Vertriebener. Es sollte dauern, bis sie in Vereinen und Ortsräten aufgenommen und in Kirchengemeinden respektiert wurden. „Sie kamen auf dem Land in intakte soziale Gemeinschaften, wo sie als bedrohliche Fremde wahrgenommen wurden mit ihrem unbekannten Dialekt, ihren ungewohnten Bräuchen und ihrer zum Teil anderen Konfession“, erklärt Kossert. Rassismus von Deutschen gegenüber Deutschen Tatsächlich dürften zum Beispiel Protestanten aus Ostpreußen den katholischen Bayern ebenso fremd erschienen sein wie muslimische Syrer heutzutage so manchem Deutschen. „Man hat inzwischen gar keine Vorstellung mehr davon, wie tief der Graben zwischen den Konfessionen damals war“, betont der Historiker. Dazu kamen noch rassistische Stereotype. Die ostdeutschen Flüchtlinge galten den Einheimischen häufig als „Habenichtse“, dreckig, asozial und verlogen, die nur irgendwelche Ammenmärchen von angeblich verlorenen Rittergütern oder Ähnlichem auftischen würden. Die alte Nazi-Diktion vom „östlichen Untermenschen“ lebte hier weiter fort. Nur dass sie nun von Deutschen auf andere Deutsche angewandt wurde. Die noch kurz zuvor propagierte NS-Ideologie von der solidarischen „Volksgemeinschaft“ erwies sich als realitätsferner Mythos. Das Land verändert und modernisiert Und nicht zuletzt erschienen die Vertriebenen und ihr Leid als eine unliebsame fortwährende Mahnung – an einen Krieg, den man gemeinsam verloren hatte und den man mitsamt seinen Verbrechen und eigener Schuld doch so gerne verdrängen wollte. Trotz aller Widerstände gelang es den Diskriminierten im Laufe der Zeit, sich zu integrieren – wenn auch oft nur äußerlich. Ehrgeizig und anpassungsbereit erwarben sie materiellen Wohlstand, bauten sich ein Häuschen, stiegen teilweise zu geachteten Mitgliedern der Gesellschaft auf. Allein schon durch ihre große Zahl veränderten sie ihre neue Heimat nachhaltig. „Die Neuankömmlinge brachen verkrustete Strukturen und alte Hierarchien auf“, sagt Kossert. „Bis heute wird noch nicht wirklich erkannt, in welchem Ausmaß die Vertriebenen das Land verändert und modernisiert haben.“ Die aktuelle Willkommenskultur hat auch mit damals zu tun Ob sie irgendwann auch innerlich angekommen sind, ist allerdings eine andere Frage. Vermutlich sehr viele konnten den Verlust ihrer alten Heimat nie verwinden, manche gingen daran zugrunde. „Die Erfahrung des Heimatverlustes und der Fremdheit, die Flucht und Vertreibung mit sich bringen, ist etwas Universales“, erläutert Kossert. „Deshalb ist auch diese Vergangenheit gerade wieder so aktuell“. Auf das Verhalten vieler Menschen hierzulande wirkt sie sich offenbar noch heute aus. „Dass es in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern aktuell eine so ausgeprägte Willkommenskultur gibt, hat sicherlich auch mit der kollektiven Erfahrung Millionen Deutscher von Flucht, Vertreibung und Heimatverlust zu tun“, urteilt der Historiker. Im Video: Deutsch-Polnische Nachbarschaft - Masuren gehörte vor dem zweiten Weltkrieg zu Deutschland Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel: Mythen der Nachkriegszeit So schwer hatten es deutsche Flüchtlinge im eigenen Land nach dem Krieg (mindestens 100 Zeichen) 14.11.16, 23:55 | Anja Müller | 1 Antwort Es ist einfach nur widerlich, wie man hier zwei völlig verschiedene Situationen miteinander vergleicht, nur um mal wieder die Deutschen schlecht zu machen. Auch die Deutschen im Westen hungerten zum Teil nach dem Krieg. Verständlich, dass sie da nicht alle auch noch Fremde aufnehmen wollten, auch wenn es die eigenen Landsleute waren. Aber am Ende Rauften für dich zusammen und bauten gemeinsam unser Land auf! Und die heutigen "Flüchtlinge"? Sie wandern hier ein mit einer provozierenden Kultur und verlangen eine Rundumversorgung von Anfang an bei steigender Kriminalitätsrate!! 22.03.18, 19:36 | Chibi Youkai Ostpreußen fremde? Also sind in deinem Weltbild ost Preuße fremde ? So rechtfertigst du dir das ? Mit Hunger und Elend ? Dir ist schon klar, dass im Gegensatz zu den hier lebenden diese dort alles verloren hatten. Wie ist es dann mit der Wiedervereinigung? Wurden die ostdeutschen willkommen gehießen ? Werden selbst heute nicht zwischen ost und West Differenziert ? Es ist genau wie es beschrieben wird im Text. 02.11.16, 01:06 | sieglinde stütz jetzt haben es die Flüchtlinge aber nicht schwer bekommen Wohnungen, Kleidung , Nahrung und Kohle bis zum abwinken ohne Gegenleistung ein Staatsbürger bekommt das nicht der muss Gegenleistung erbringen. Bin ja bloß gespannt was ihr in einigen Jahren schreibt wenn die Klimaflüchtlinge kommen. Also junge Arbeiter habt ihr dann ausreichend nur fehlen euch die Arbeitsplätze . 01.11.16, 08:45 | Frank Mitlacher | 1 Antwort Die Flüchtlingssituation von heute mit der nach dem 2.WK zu vergleichen ist historischer Unsinn. Zunächst hat Deutschland als Ganzes den 2.WK verloren, also sowohl diejenigen, die vertrieben wurden als auch diejenigen, die zu Hause bleiben durften. Die Vertriebenen aus den Ostgebieten aufzunehmen, war also keine "freiwillige" Leistung sondern alternativlos. Mit dem Begriff "Willkommenskultur" (was auch immer der Begriff bedeuten mag), hat dies rein gar nichts zu tun. Zudem geht es hier um Menschen der gleichen Kultur, gleichen Mentalität, gleiche Sprache, gleiche Religion und gleiche Werte. All diese Punkte treffen auf die heutige Flüchtlingssituation nicht zu, ein Vergleich ist folglich sachlich unkorrekt und verbietet sich. 31.12.16, 18:20 | Margarete Semper-Pein Nicht nur die Überschrift lesen... sondern auch den Text. Ich bin sicher, Sie schaffen das. Dann schreiben Sie auch nicht mehr solchen Unsinn wie: "Zudem geht es hier um Menschen der gleichen Kultur, gleichen Mentalität, gleiche Sprache, gleiche Religion und gleiche Werte. " 31.10.16, 17:07 | Kevin Ostroga Selbst wenn man den Vergleich zu den heutigen "Flüchtlingen" erzwingen will, kann man doch nicht leugnen, dass die Integration damals sehr gut verlief. Wenige Jahre später kamen die Gastarbeiter einer ganz anderen Kultur und Religion und kochen auch in der dritten Generation noch ihr eigenes Süppchen. Wie diese "Integration" verlief kann man bei Erdogan-Demonstrationen sehr gut sehen. Die Gemeinsamkeiten beider Situationen müssen offenbar erst umständlich herbeigeschrieben werden, während die Unterschiede sich jedem sofort offenbaren. Vielleicht stellt der Autor mal den Vergleich über das Verhalten der Flüchtlinge von damals und heute gegenüber den Einheimischen an, wenn er schon nicht Willens ist, die kulturellen Unterschiede zu erkennen. 31.10.16, 06:14 | Gisela Schneider | 1 Antwort Meine Mutter war auch eine Vertriebene. Kein Flüchtling. Es waren vertriebene Deutsche. Sie wurden in ihrer neuen Heimat bei Deutschen zwangsuntergebracht. Diese mussten damals ein Zimmer abgeben. Gern gesehen waren sie nicht und freundlich empfangen auch nicht, obwohl es Landsleute waren. 15.11.16, 00:00 | Anja Müller Wer lässt sich gerade auch noch in schwierigen Nachkriegs-Zeiten schon gerne was aufzwingen und sich noch enteignen? Mein Vater wurde aus Ostpreußen vertrieben, aber er wurde im Westen gut und freundlich aufgenommen, zumal er auch dankbar, höflich und hilfsbereit war! 30.10.16, 19:46 | Mario Portmann | 1 Antwort Es wäre schön, wenn die Willkommenskultur eine historische Lernerfahrung widerspiegeln würde. Ich als nicht Vertriebener kann sagen, dass sie auch schlicht aus Vernunft und Einsicht ins Notwendige sich speisen kann. Die hartherzigen Deutschen wie sie hier im Forum sich zeigen, gab es also schon damals. Nicht überraschend. Ich hab noch die Schlagzeilen und Unruhe vor Augen, als die russlanddeutsche Welle hereinschwappte. In Sachen Gastfreundlichkeit und Humanität ist Deutschland nie ein Naturtalent gewesen, es musste dies erst mühsam lernen. Umso stolzer können wir sein, es soweit gebracht zu haben. Dass Hilfsbereitschaft und vernünftige Regelungen sich nicht ausschliessen, hat sich herumgesprochen. Die Foristen sollten sich einfach mal informieren, ohne Schaum vorm Mund. Es lohnt. 02.11.16, 00:56 | sieglinde stütz Wirtschaftsflüchtlinge sind nicht notwendig, da ein Land keine Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen muss warum auch sind doch nicht qualifiziert nur um hier Leistungen fürs nix tun zu bekommen . Und ebenso die jungen Männer sollten sich schämen statt das eigene Land zu verteidigen das sind Fahnenflüchtlinge die hat man erschossen. 30.10.16, 08:17 | Waltraud Zober Eine Unverschämtheit dieser Vergleich! Es waren Vertriebene ! Sie mußten teilweise innerhalb von Stunden ihre Heimat verlassen. Mitnehmen nur was sie tragen konnten. Auf der Flucht haben sie kein Essen oder Trinken erhalten haben von abgeernteten Äckern Möhren und anders gesucht um zu überleben. Außerdem waren es Deutsche. Sie wurden beschimpft und Rucksackdeutsche genannt. Eine sehr traurige Geschichte. Was kommt heute ? Merkels Gäste benehmen sich wie die Axt im Wald sie werden empfangen mit Taschengeld etc..bezahlt es ? Der dumme Michel. Merkel wäscht ihre Hände in Unschuld. Das diese Frau noch schlafen kann , die mit diktatorischer Hand ein Land demoliert. 29.10.16, 23:09 | Zimmermann Simon Es ist so absurd, dass es fast schon wieder zum Lachen ist. Erst verpassen die Medien einem nicht enden wollenden Menschenstrom aus großen und bevölkerungsreichen Teilen der Erde selbstherrlich den Begriff "Flüchtlinge" , obwohl es definitiv keine Flüchtlinge sind. Nachdem man der Bevölkerung eineinhalb Jahre lang diesen irreführenden Begriff um die Ohren gehauen hat, wollen dieselben Medien für diese Leute um Verständnis werben, indem man diese Erscheinung mit den deutschen Kriegsflüchtlingen nach 1945 gleichsetzt. Besonders grotesk ist hier das angedeutete Versprechen, diese Menschenmassen aus dem Nahen und Mittleren Osten, aus Nord- und Schwarzafrika werden sich letztlich als gewaltiger Glücksfall für unser Land herausstellen ... 29.10.16, 19:10 | Susanne Tupel Das lässt sich leicht sagen ... wo die meisten heute Überlebenden von damals entweder tot oder Kinder gewesen sind und es daher nicht so genau mit bekommen haben. 29.10.16, 18:25 | bernhard Schneider | 1 Antwort Liebe Mitarbeiter/innen beim Focus, wo sind die sachlich-fachlichen Kommentare? Schämt sich die Redaktion mit ihrem Autor Wiederschein inzwischen angesichts solcher Vergleiche? Man sollte schon ordentlich recherchieren und/oder mit Zeitzeugen/HEIMATVERTRIEBENEN sprechen und keinen einseitigen Populismus betreiben! Ich jedenfalls, kenne keine/n Regierungschef/in der/die das EIGENE Volk unter Missachtung der Gesetze u. Vereinbarungen in derartig hohem Maß geschädigt hat, wie Frau Merkel! Das wahre Ausmaß dieser selbstzerstörerischen Handlung ist -auch nicht durch die jetzige GroKo- absehbar! Wenn die Mill. Muslime sich eben so schlecht oder gar nicht integrieren wie viele ihrer Glaubensbrüder u. Schwestern, welche oftmals schon seit Jahrzehnten im Land leben, dann hat die BRD noch sehr, sehr schwere Zeiten vor sich! 31.12.16, 18:28 | Margarete Semper-Pein Schlaumeierchen ach tatsächlich? Der Artikel bezieht auf das wissenschaftliche Werk von Andreas Kossert, "Kalte Heimat", das steht da doch im Text. Wenn Ihnen Lesen offensichtlich zu mühsam ist, können Sie Dokumentationen mit Zeitzeugen unter "Kalte Heimat" auf Youtube betrachten. FOCUS Online/Wochit, dpa/Silvia Marks, Peter Steffen/dpa, Wochit, Getty Images/mariakraynova, dpa-Grafik, dpa/Paul Zinkenbild, RTL / Screenshot, dpa/Jan-Philipp Strobel, Imago/Unted Archives, Concorde Filmverleih GmbH, sparwelt.de, dpa/Bodo Marks, © Glomex , Bloomberg, Fisker, dpa/Kay Nietfeld/dpa, History Channel, Econa (2), reBuy.de, FOL, imago images/Eibner, dpa/Britta Pedersen, FOCUS Online (2), Getty Images/iStockphoto/SARINYAPINNGAM, AP, dpa/Daniel Reinhardt, GettyImages/FOL, ebay, dpa/Martin Schuttbild, Lisa Kleine, FOL, Colourbox.de, Benjamin Bessinger/SP-X, Panthermedia, Nick Potts/PA Wire/dpa, Facebook / Oregon State Police, 4 Blocks / Sky, dpa, Andrea Comas/AP/dpa, SACHSEN FERNSEHEN, dpa/Oliver Berg/dpa, Getty Images/iStockphoto/Drazen Zigic, iStock-bhofack2, Deutsche Welle (3), Jörg Carstensen/dpa, ZDF Enterprises, dpa/Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpabild, „Bundesarchiv Bild 183-H27798, Nürnberger Prozess, Verhandlungssaal“ von Bundesarchiv, Bild 183-H27798 / Unbekannt / CC-BY-SA 3.0. 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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
August | 2013 | Welt-der-Legenden Publiziert am 30. August 2013 von Anja In den Jahren 1994 bis 1999 war ich in einer alteingesessenen Zwickauer Raumausstattung angestellt. Mein Aufgabengebiet in dem Familienbetrieb umfasste nicht nur die Funktionen einer Chefsekretärin, sondern zum Teil auch die Beratung der Kunden vor Ort auf der Baustelle und … Weiterlesen → Verschlagwortet mit Architekt, Baumeister, Breydin, Hundertwasser, Kurfürst, Lichterfelde, Mark Brandenburg, Neustadt Dosse, Raumausstattung, Zitadelle Spandau | Publiziert am 29. August 2013 von Anja Als Jugendlicher ist man für so allerlei Blödsinn empfänglich, über den man jetzt nach Jahren zumeist herzlich lachen kann. Ich erinnere mich noch recht gut an meinen ersten Campingurlaub, den ich mit einer Freundin auf dem “Zeltplatz der Jugend” in … Weiterlesen → Verschlagwortet mit Altar, Bagenz, Burg Klettenberg, Ellrich, Gin Tonic, Hufeisen, Kampftrinken, Komasaufen, Säuferkönig, Talsperre Spremberg | Der Sadist von Barlinghausen Publiziert am 28. August 2013 von Anja Wenn vom Land Wursten die Rede ist, hat das nicht etwa irgendwas mit Salami oder sonstigen pikanten Fleischereiendprodukten zu tun. Es handelt sich hierbei vielmehr um einen geschichtsträchtigen Landstrich zwischen den Städten Bremerhaven und Cuxhaven. Auf den Feldern dieser Gegend … Weiterlesen → Verschlagwortet mit Barlinghausen, Bremerhaven, Cuxhaven, Flachs, Land Wursten, Leinen, Naturfaser, Sadismus, Sadist, Sievern | Publiziert am 26. August 2013 von Anja Eichenwälder galten bei vielen Volksstämmen sowie auch in zahlreichen Religionen schon von jeher als heilig. Das keltische Wort für Eiche ist “Duir”, und Sie bemerken sicherlich die Ähnlichkeit zu der keltischen Priesterbezeichnung Druide, welcher auch tatsächlich nach der Eiche benannt … Weiterlesen → Verschlagwortet mit deutsche Eiche, die Nanny, Druide, Kelten, Kindermädchen, Melsungen, Melsunger Forst, Schwalm-Eder-Kreis, Spangenberg, Walderdbeeren |
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Wir empfangen hier Goethe's Konversationen -- ein herrliches Geschenk, für das wir Herrn Eckermann höchlich verpflichtet sind, -- anstatt aber den Inhalt kritisch zu erörtern, und in dem Wolkenspiel und Wet¬ terstande der Unterhaltungen bestimmte Formationen aufzusuchen und gesetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweisen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitsprechen, also wirklichen Antheil an der Konversation nehmen, sie erweitern, fort¬ setzen, ergänzen, zustimmend, erläuternd, bestreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade gestatten mögen. Das Buch selber zu lesen, und nach indivi¬ duellem Maß in sich aufzunehmen, und sich davon an¬ regen und befruchten zu lassen, wird ohnehin kein Freund deutscher Bildung und Goethe's verabsäumen. -- in den letzten Jahren ſeines Lebens. Wir empfangen hier Goethe’s Konverſationen — ein herrliches Geſchenk, fuͤr das wir Herrn Eckermann hoͤchlich verpflichtet ſind, — anſtatt aber den Inhalt kritiſch zu eroͤrtern, und in dem Wolkenſpiel und Wet¬ terſtande der Unterhaltungen beſtimmte Formationen aufzuſuchen und geſetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweiſen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitſprechen, alſo wirklichen Antheil an der Konverſation nehmen, ſie erweitern, fort¬ ſetzen, ergaͤnzen, zuſtimmend, erlaͤuternd, beſtreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade geſtatten moͤgen. Das Buch ſelber zu leſen, und nach indivi¬ duellem Maß in ſich aufzunehmen, und ſich davon an¬ regen und befruchten zu laſſen, wird ohnehin kein Freund deutſcher Bildung und Goethe’s verabſaͤumen. — <pb facs="#f0486" n="[472]"/> <head><hi rendition="#b">Ge&#x017F;präche mit Goethe</hi><lb/><hi rendition="#g">in den letzten Jahren &#x017F;eines Lebens.</hi><lb/> Von<lb/><hi rendition="#g">Johann Peter Eckermann</hi>.<lb/></head> <p><hi rendition="#in">W</hi>ir empfangen hier Goethe&#x2019;s Konver&#x017F;ationen &#x2014; ein<lb/> herrliches Ge&#x017F;chenk, fu&#x0364;r das wir Herrn Eckermann<lb/> ho&#x0364;chlich verpflichtet &#x017F;ind, &#x2014; an&#x017F;tatt aber den Inhalt<lb/> kriti&#x017F;ch zu ero&#x0364;rtern, und in dem Wolken&#x017F;piel und Wet¬<lb/> ter&#x017F;tande der Unterhaltungen be&#x017F;timmte Formationen<lb/> aufzu&#x017F;uchen und ge&#x017F;etzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬<lb/> zuwei&#x017F;en, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen<lb/> und hie und da <hi rendition="#g">ein Wort mit&#x017F;prechen</hi>, al&#x017F;o wirklichen<lb/> Antheil an der Konver&#x017F;ation nehmen, &#x017F;ie erweitern, fort¬<lb/> &#x017F;etzen, erga&#x0364;nzen, zu&#x017F;timmend, erla&#x0364;uternd, be&#x017F;treitend,<lb/> wie es der Anlaß und der Stoff uns grade ge&#x017F;tatten<lb/> mo&#x0364;gen. Das Buch &#x017F;elber zu le&#x017F;en, und nach indivi¬<lb/> duellem Maß in &#x017F;ich aufzunehmen, und &#x017F;ich davon an¬<lb/> regen und befruchten zu la&#x017F;&#x017F;en, wird ohnehin kein Freund<lb/> deut&#x017F;cher Bildung und Goethe&#x2019;s verab&#x017F;a&#x0364;umen. &#x2014;</p><lb/> [[472]/0486] Geſpräche mit Goethe in den letzten Jahren ſeines Lebens. Von Johann Peter Eckermann. Wir empfangen hier Goethe’s Konverſationen — ein herrliches Geſchenk, fuͤr das wir Herrn Eckermann hoͤchlich verpflichtet ſind, — anſtatt aber den Inhalt kritiſch zu eroͤrtern, und in dem Wolkenſpiel und Wet¬ terſtande der Unterhaltungen beſtimmte Formationen aufzuſuchen und geſetzliche Folgerichtigkeiten darin nach¬ zuweiſen, wollen wir lieber die Gelegenheit benutzen und hie und da ein Wort mitſprechen, alſo wirklichen Antheil an der Konverſation nehmen, ſie erweitern, fort¬ ſetzen, ergaͤnzen, zuſtimmend, erlaͤuternd, beſtreitend, wie es der Anlaß und der Stoff uns grade geſtatten moͤgen. Das Buch ſelber zu leſen, und nach indivi¬ duellem Maß in ſich aufzunehmen, und ſich davon an¬ regen und befruchten zu laſſen, wird ohnehin kein Freund deutſcher Bildung und Goethe’s verabſaͤumen. — URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/varnhagen_denkwuerdigkeiten01_1837/486 Zitationshilfe: Varnhagen von Ense, Karl August: Denkwürdigkeiten und vermischte Schriften. Bd. 1. Mannheim, 1837, S. [472]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/varnhagen_denkwuerdigkeiten01_1837/486>, abgerufen am 25.08.2019.
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im Kosovo-Krieg den Beifall erhalten, sondern die Verteidiger der deutschen Geschichte. Diese Verzerrung der Realität ist ein typisches Merkmal von narzisstischen Persönlichkeiten, die ihre eigene Bedeutung und ihre eigene Geschichte über alles stellen.
Matthias Küntzel: Lebendige Vergangenheit Zur Kontinuität der deutschen Großalbanien-Politik Antifaschistisches Infoblatt, Sommer 2001 . Nun wurde das Kosovo der maßgebliche Hebel der deutschen Albanienpolitik. „Dort wohnen die rassisch besten und politisch entschlossensten, soldatisch geeignetsten Elemente des albanischen Volkes“, schwärmte Neubacher im September 1943 in einem Telegramm nach Berlin. „Es besteht die Möglichkeit,“, so Neubacher weiter, die „kossowanische Miliz … in Tirana antreten zu lassen, welche die Freiheitsbewegung in Schwung bringen soll.“ [8] Und schon wurden die Kosovo-Albaner mit akuell anmutenden Argumentationsmustern umbuhlt: “Die Deutschen erweckten den Eindruck”, schreibt der amerikanische Historiker B.J. Fischer, “dass erst jetzt, mit ihrer Ankunft, eine wirkliche Vereinigung des Kosovo mit Albanien erreicht würde. ... Die Deutschen versäumten es nicht, die Albaner darauf hinzuweisen, dass die Alliierten in Sachen Kosovo auffällig schweigsam gewesen sind – ein Hinweis auf deren Absicht, es erneut den Jugoslawen zurückzugeben – und dass die Alliierten weder eine albanische Exilregierung noch ein albanisches Exilkomitee anerkannt und damit die Frage der Existenz eines albanischen Staates in der Nachkriegswelt in der Schwebe gelassen haben.” [9] Die so eingesetzte Kosovo-Karte zog: Noch im September 1943 wurde ein hauptsächlich aus Kosovo-Albanern bestehendes Nationalkomitee installiert und in Tirana die „Unabhängigkeit“ Albaniens erklärt. Deutschland freilich blieb das einzige Land, dass das „unabhängige“ Großalbanien diplomatisch anerkannte. [10] Mit dem „laschen Besatzungsregime“ gegenüber den Serben war es nach Beendigung der italienischen Phase vorbei. Von nun an ließ man den Massakern der kosovo-albanischen Milizen an Serben freien Lauf. Noch im September 1943 wurde mit tatkräftiger deutscher Unterstützung eine “Zweite Prizren-Liga” gebildet, deren erklärtes Ziel “ein ethnisch reines Großalbanien” war. Die blutige Vertreibung der Serben, die die über 12.000 Mitglieder zählende Liga nun ins Werk setzte, fand unter deutscher Aufsicht und deutscher Anleitung statt. Neben der “Zweiten Prizren-Liga” rekrutierte die Wehrmacht ein 600-700 Mann starkes Bataillon, das ausschließlich aus deutschfreundlichen Kosovo-Albaner bestand und als Eliteeinheit nach Tirana geschickt wurde. Ende 1943 wurden weitere 1.200 kosovoalbanische Gendarmen von Mitrovica nach Tirana entsandt. Im Februar 1944 gab Adolf Hitler, der „für die letzte romantische Ecke Europas sehr viel übrig hatte“ [11] den Befehl, aus “diesem Bergvolk stolzer Waffenträger” (Neubacher) einen eigenständigen SS-Verband, die “SS-Division Skanderbeg”, zu etablieren. Diese 6.500-köpfige Division wurde aus den albanischen Einheiten der 13. SS-Bosniaken-Gebirgsdivision sowie aus albanischen Milizen zusammmengestellt. Ihr Standort war Prizren, ihr hauptsächliches Operationsgebiet das Kosovo, ihr erklärter Auftrag der “Schutz” des “ethnisch reinrassigen” Albaniens. [12] “Schutz” bedeutete: Wer nicht dazugehörte, wurde getötet oder Gräueln ausgesetzt und verjagt. “Die Einheiten dieser Division”, schreibt Fischer, “erwarben sich schnell eine höchst unvorteilhafte Reputation, da sie, besonders in den serbischen Gebieten, das Vergewaltigen, Plündern und Ermorden dem Kämpfen vorzogen.” Die außerordentliche Brutalität der “Skanderbeg-Division” ist vielfach belegt. So tötete sie am 28. Juli 1944 im Dorf Veliko 380 Ortsansässige (darunter 120 Kinder) und steckte 300 Häuser in Brand. Im April 1944 deportierte sie 300 Juden. Zwischen dem 28. Mai und 5. Juli “hob die SS-Division auf albanischem Gebiet weitere 510 ,Juden, Kommunisten, Partisanen und verdächtige Personen’ aus”, berichtet Raul Hilberg. “249 von ihnen wurden abtransportiert.” [13] Auch die Roma der Region Kosovo, die bis September 1943, mit gelben Armbinden gezeichnet, Zwangsarbeit leisten mussten, wurden nach Übernahme des Kosovo durch die Deutschen deportiert und in Konzentrationslager in Jugoslawien, aber auch nach Buchenwald und Mauthausen verschleppt. [14] Entgegen der später in Tirana gepflegten Legende war das Kosovo auch für Titos Partisanen die mit Abstand unerfreulichste Region. „Die Bewegung im Kosovo ist sehr schwach, fast tot“, heißt es in einem Lagebericht der KP Jugoslawiens vom August 1943. [15] Unter der Herrschaft der Deutschen verschlimmert sich die Situation. In einem Bericht an das ZK der KP Jugoslawiens von Anfang 1944 erklärte die kleine und isolierte kommunistische Gruppe dieser Provinz, dass hier die albanischen Massen die nationalsozialistischen Besatzer als ihre Befreier und die Deutschen als ihre größten Freunde betrachteten: [16] Selbst Ende 1944, als die südalbanischen Partisanen die Wehrmacht schon in die Flucht getrieben und Albanien befreit hatten, blieb speziell das Kosovo noch im Lager der Achsenmächte verankert. Keineswegs zufällig unternahm gerade hier die SS ihren letzten Versuch, den unvermeidlichen Sieg der Allierten noch aufzuhalten. Nachdem ihnen der Boden in Tirana zu heiß geworden war, setzten sich die beiden zurückgebliebenen Statthalter Deutschlands im Oktober 1944 nach Prizren ab und unterstützten die Errichtung einer antikommunistischen Regierung im Kosovo unter Führung ihres langjährigen Freundes, des Kollaborateurs Xhafer Deva, und führten ihr große Mengen an Waffen, Munition, Lebensmittelvorräten und vermutlich auch Agenten zu. Die Deva-Truppen sollen um die Jahreswende 1944/45 über mehr als 6000 Soldaten verfügt haben, ihr örtliches Zentrum war die Drenica-Region. Der Widerstand der Deva-Truppen gegen Titos Partisanenarmee dauerte von November 1944 bis Mai 1945 und konnte erst nach dem Einsatz einer 30.000-köpfigen Partisanenarmee zerschlagen werden. [17] Die Großalbanien-Idee blieb jedoch virulent und lebte Anfang der 80er Jahre im Kosovo wieder auf. Seit Titos Verfassungsänderung von 1974 konnte von einer Diskrimierung der Kosovo-Albaner keine Rede sein. Im Gegenteil: Diese genossen sämtliche Rechte und kontrollierten das gesamte „albanisierte“ Kosovo. Dennoch stand für die Nationalisten auch in dieser Situation die Vertreibung und Drangsalierung aller Nicht-Albaner ganz oben auf der Tagesordnung. Das Ziel dieser Bewegung ist „ein ,ethnisch reines‘, das heißt von Serben und anderen Slawen ,gesäubertes Gebiet‘, in dem nur Albaner siedeln“, berichtete 1986 Die Welt. „Das Ziel der radikalen Nationalisten ist … ein ,ethnisches Albanien, das West-Mazedonien, Süd-Montenegro, Teile des südlichen Serbiens, Kosovo und Albanien umfasst“, notierte 1987 die New York Times. Die Flucht der Slawen vor der andauernden Gewalt verwandelt das Kosovo in eben das, was die Nationalisten unter den ethnischen Albanern seit Jahren … fordern – in eine ,ethnisch reine‘ Region.“ [18] Mit der deutschen Einheit von 1990 kam auch die traditionelle Schutzmacht der Großalbanien-Idee wieder ins Spiel. Noch im selben Jahr erklärten die Kosovo-Nationalisten ihre Provinz für unabhängig. Ibrahim Rugova wurde zum „Präsidenten“ und Bujar Bukoshi zum „Regierungschef“ eines „unabhängigen Kosova“ ernannt. Beide machten aus ihrer weitreichenden Zielsetzung keinen Hehl. „Ich persönlich strebe eine Vereinigung mit Albanien an“, erklärte 1991 Rugova. „Die beste Lösung wäre allerdings, alle Albaner könnten in einem Staat zusammenleben, auch die Albaner in Mazedonien müßten daran beteiligt werden.“ [19] Bujar Bukoshi, der seine „Exilregierung“ nicht zufällig in Deutschland installierte, stand dem nicht nach: „Wir werden alles tun, damit die freie Republik Kosovo und Albanien eines Tages eins werden“, zitierte ihn die taz und fügte hinzu: „Schon lernen die Kinder in den Privatschulen, wie sie sich bei einem ,Vertreibungskrieg‘ zu verhalten haben.“ [20] In der Tat: Dieses Privatschulprogramm der Kosovo-Albaner – von Deutschland aus geleitete, von albanischen Migranten finanzierte und von der Bundesregierung politisch unterstütze – setzte mit seinen „grotesk nationalistisch und antiserbisch“ (W. Oschlies) ausgerichteten Materialien eben jene „Bildungsarbeit“ fort, die 1944 in den deutschen Besatzungszonen abgebrochen worden war. [21] Die ersten Sprengsätze für ein neues Großalbanien gingen Februar 1996 hoch: Als erste öffentlichen Aktion attackierte die UCK fünf serbische Flüchtlingslager zeitgleich mit Bombenanschlägen. So begann, wie ein UCK-Sprecher später erklärte, „der Krieg für die Befreiung der Kosovo-Territorien, die von Serben, Makedonern und Montenegrinern okkupiert sind.“ [22] Es ist kein Zufall, dass schon diese erste Aktion die Handschrift der alten SS-Division „Skanderbeg“ trug. Viele Führungskader der UCK, so etwa ihr Gründer Adem Jashari, wurden als die Kinder oder Enkel von Angehörigen der alten SS-Division Skanderbeg rekrutiert. Gern prahlt auch die rechtsextreme albanische Organisation „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die 1944 zu den wichtigsten Stützen der Nazi-Herrschaft zählte, mit ihrem Einfluss in der UCK. [23] Mit einigen Gebräuchen knüpfte die UCK auch unmittelbar an ihre Nazi-Vorläufer an. So werden bis heute zumindest die mazedonischen UCK-Mitglieder in Anlehnung an das 1941 in Prizren stationierte faschistische Schwarzhemden-Bataillon in eine schwarze Kluft gesteckt. Und auch ihr ursprünglicher Gruß – geballte Faust an die Stirn – enstammt der faschistischen Tradition. Erst nachdem dies bei historisch versierten Beobachtern Irritationen auslöste, wurde der militärische Gruß dem in der Nato üblichen angepasst. [24] Der wichtigste Kontinuitätsbezug zwischen der SS-Division Skanderbeg und der UCK liegt in der Tatsache begründet, dass es beiden nicht um irgendeine Form albanischer Eigenstaatlichkeit, sondern stets um eine „ethnisch reine“ Eigenstaatlichkeit gegangen ist, die alles, was vom völkischen Homogenitätsideal abweicht oder an die ehemalige serbische Herrschaft erinnert, zerstören und ausrotten will. Ihr Freiheits-Begriff ist am nationalsozialistischen „frei von“ orientiert: Frei von Juden, frei von Roma, frei von Türken und mazedonischen Slawen. Dieses Verständnis von „Befreiung“ hatte die UCK von Anbeginn in den von ihre kontrollierten Gebieten vorgeführt. “In den solchermaßen befreiten Dörfern verbot die UCK alle politischen Parteien und ging gewaltsam gegen die Minoritäten der Serben, Roma und Goranen (islamische Makedonier) vor.“ [25] Mit diesem völkisch-faschistoiden Gesellschaftsmodell ist das wohl wichtigste Merkmal des Projekts „Großalbanien“ benannt. Schutzzone für die UCK Seit Beginn des Nato-Protektorats im Kosovo wurden alte Erinnerungen an das Großalbanien der Jahre 1943/44 wach.Als die deutschen Truppen in Prizren einmarschierten, wurden sie wie alte Wehrmachtsfreunde begrüßt. „Sicher hatten es die Deutschen von der ersten Stunde an leichter als die übrigen Kfor-Truppen“, berichtete der Spiegel. „Deren Parteinahme zu Zeiten Hitlers für die Unabhängigkeit der Albaner haben die heute noch lebenden Jahrgänge absichtsvoll zu einer geschichtlich beglaubigten Bruderschaft verewigt und an ihre Enkel weitergereicht. ... Wie anno 1943 … preisen besonders die UCK-Hierarchen den ,historisch belegten Pakt‘.“ [26] In einem „Leitfaden für Bundeswehrkontingente im Kosovo“ hat die Bundesregierung diese Verbrüderungen thematisiert. „Es ist nicht auszuschließen“, heißt es darin, „dass Sie von Verwandten oder Freunden ehemaliger Angehöriger der SS-Division ,Skanderbeg‘ ... auf diese geschichtlichen Bezüge angesprochen werden.“ Dies habe jedoch mit einer Heroisierung der Nazi-Herrschaft nicht unbedingt zu tun. Genausogut könne, um „Verbundenheit“ auszudrücken,.ein deutscher Fußballer genannt werden.“ [27] Verbundenheit mit Deutschland wird in diesem Leitfaden mit „nazifreundlich“ gleichgesetzt und der Begeisterung für die Taten der Wehrmacht Normalität attestiert. Ihre Verbundenheit mit der Wehrmacht demonstriert tagtäglich aber auch die Bundeswehr. In präziser Nachahmung eines seit 1941 vom deutschen Sender „Radio Belgrad“ gepflegten Rituals wird in Prizren als täglicher Ausklang des deutschen Soldatensenders der Wehrmachtsschlager „Lili Marleen“ ausgestrahlt; eine Provokation, die sich die Bundesregierung nur dort erlauben kann, wo einstmals ein Zentrum der Nazi-Kollaboration gewesen war. [28] Und doch hat diese Musikauswahl einen tieferen, wenn auch unbeabsichtigten Sinn: Zeitgleich zur Ausstrahlung der alten Melodie wurde in Prizren an die „Säuberungen“ der früheren albanischen SS-Division angeknüpft. In keiner anderen Besatzungszone des Kosovo erhielt die UCK eine größere Pogromfreiheit als in der deutschen. „In Prizren haben es die deutschen Soldaten den albanischen Kämpfern der Kosovo-Befreiungsarmee überlassen, das in der Stadt geltende Recht zu bestimmen, und damit die serbischen Familien ihrem Schicksal überlassen“, kritisierte der in Paris erscheinende Figaro. [29] „Die UCK habe erklärt, Prizren stehe vollständig unter ihrer Kontrolle“, bestätigte auch die FAZ. Selbst das geistliche Oberhaupt der Serben im Kosovo, Bischof Artemije, hatte vergeblich Sicherheitsgarantien vom deutschen Kfor-Kontingent in Prizren erbeten.“ [30] Ethnische Reinheit – deutsches Ideal. 10.000 Serben aus Prizren wurden fast vollzählig erschlagen oder vertrieben, die Roma aus dem Kosovo systematisch verfolgt und die letzte jüdische Gemeinde von Pristina unter Gewaltandrohung verjagt. Und doch scheint dies für die deutsche Politik in erster Linie eine Erfolgsbilanz zu sein.“Im Kosovo sei die Kriminalität nun geringer als in Moskau“, frohlockte zum Beispiel Rudolf Scharping und auch der ehemalige deutsche Kfor-Kommandant Klaus Reinhardt strotzt nur so vor Zufriedenheit: „Heute geht es in Prizren und Pristina wie in anderen westlichen Städten zu: Die Discos sind voll, die Leute sitzen auf den Boulevards und freuen sich, dass sie in Frieden leben können.“ Frieden, so die Logik, sei eingekehrt, weil die „Fremdvölkischen“ endlich wieder verjagt worden sind. „Nur in den Zonen“, schränkt Reinhard ein, „wo die verschiedenen ethnischen Gruppen aufeinanderstoßen, sind die Spannungen noch groß.“ [31] Anders formuliert: Nur in Zonen und Ländern mit „ethnischer Reinheit“ sind Gefahrenpotentiale eliminiert. Das Kosovo als völkisches Musterland? Schon haben Bundeswehr-Offiziere ihrer Auffassung Ausdruck verliehen, dass „die westliche Vorstellung nach einem friedlichen Zusammenleben der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in multiethnischen Staatsgebilden … nichts als eine Fiktion“ ist? [32] Macht und Wahn Wie in der Vergangenheit, so hat sich Deutschland auch in der Gegenwart als Schutzmacht des völkischen albanischen Nationalismus profiliert – mit Verve, mit Kompetenz und mit einem hochmotivierten Apparat. Für diese Politik wurde Gerhard Schröder in Prizren mit „ungewöhnlich euphorischem Jubel“ bedacht. Soweit ist alles klar. Warum aber war Schröder, als er sich in Prizren feiern ließ, so „tief berührt“? Warum ging er davon aus, daß dieser Jubel „vor dem Hintergrund der spezifisch deutschen Geschichte“ eigentlich jeden berühren müsse? Die Erklärung liegt auf der Hand: Der Bundeskanzler hat den Beifall der Kosovo-Albaner nicht als einen Jubel über die Kontinuität der deutschen Albanien-Politik wahrgenommen, sondern in diesen Beifall das genaue Gegenteil hineinphantasiert: die Bestätigung einer vermeintlichen Diskontinuität und die Belobigung eines „geschichtsgeläuterten“ Deutschlands. Im narzisstischen Hochgefühl derealisierte Schröder die Wirklichkeit und tat so, als hätten nicht die Verteidiger der Kollaboration Deutschland hochleben lassen, sondern die Nachfahren von Titos Partisanenarmee. Die Berührtheit des Kanzlers macht den Wahn manifest: Eine spezifische psychologische Disposition formt sich ihre eigene Wirklichkeit. Für diese Disposition ist Auschwitz – also das Schuld- und Entlastungsmotiv –zentral. Der Einsatz der Bundeswehr, rief der Kanzler den in Prizren stationierten Soldaten zu, trage dazu bei, „historische Schuld und historisches Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, durch ein anderes Bild Deutschlands zu ersetzen.“ [33] Der logische Defekt in Schröders Formulierung – können Bilder Verbrechen „ersetzen“? – korrespondiert mit dem psycho-logischen des deutschen Kollektivs: Nach dem Modell der Festplatte, die man löscht und mit einem neuen Programm überschreibt, stehen Schröder & Co. unter dem Zwang, die Nazi-Verbrechen löschen und mit einem „Stolz auf Deutschland“-Progamm überschreiben zu wollen. Zwar kollidiert diese Disposition mit der politischen Realität: die Kontinuitätslinien zwischen aktueller und nationalsozialistischer Kosovo-Politik liegen offen zutage. Die Wirklichkeit wird vom gesellschaftlichen Bewußtsein jedoch nur soweit anerkannt, wie sie mit der sozialpsychologischen Bedarfslage harmoniert. Zwar haben sich die Deutschen angeblich so intensiv mit ihrer Vergangenheit befasst, wie niemand sonst. Doch die Verbrechen der kosovo-albanischen SS werden wie selbstverständlich ignoriert, erinnern sie doch an die Gegenwart. Zwar erfreut sich das Thema „Vertreibung“ einer allgemeinen Popularität. Doch die Vertreibung der Juden von Pristina, die u.a. das britische Parlament beschäftigte, wird hierzulande tabuisert, erinnert sie doch an die Vergangenheit. Das große pluralistische Geschwafel, das im Gestus der absoluten Aufgeklärtheit die deutschen Gazetten und Kanäle füllt, weicht abrupt einem durchgängigen Schweigen, sofern der Bedarf nach Entlastung zu Schaden kommen könnte und der nationalsozialistische Hintergrund der aktuellen deutschen Großalbanienpläne kenntlich zu werden droht. Quelle: konkret 5/2001, S. 19-21 (gekürzte Version) sowie Antifaschistisches Infoblatt Nr. 53, Sommer 2001, S. 42-47. [1] Internationale Politik 10/1999, S. 69. Ich bedanke mich bei Rosi Wittenhagen und Frank Behn für Anregung und Kritik. [2] Großalbanien ist kein fester geographischer Begriff. Der erste und wichtigste Schritt dahin ist die Unabhängigkeit des Kosovo, die Deutschland im Windschatten der Mazedonien-Krise mithilfe der Durchsetzung landesweiter Wahlen und einem sich anschließenden Kosovo-Referendum durchzusetzen will. Siehe hierzu mein Dossier: Grenzenlose Freunde, in: Jungle World, 4. April 2001 (www.jungle-world.com). [3] Vgl. Bernd J. Fischer, Albania at War 1939-1945, Hurst & Co., London 1999, S. 168 und 185. Fischers Studie ist die am Gründlichsten recherchierte über diese Zeit. Soweit nicht anders angegeben, stammen die folgenden Informationen aus seinem Buch. [4] Smilja Avramov, Geoncide in Yugoslavia, zit. nach George Thompson, The roots of Kosovo fascism, vgl. www. Emperors-clothes.com/articles/thompson/rootsof.htm, S.2. [5] Fischer, a.a.O., S.89. [6] Vgl. Miranda Vickers, Between Serb and Albanian. A Historiy of Kosovo, Hurst & Co., London, 1998, S.92. 92.) [7] Nach Darstellung albanischer Nationalisten mußten sich die Kosovo-Albaner geradezu zwangsläufig an die Seite der Mittelmächte und der Achse schlagen. Schließlich habe man „die albanische Nation“ anlässlich der Londoner Friedenskonferenz von 1912 auf ganz verschiedene Staaten: Albanien, Griechenland und das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufgeteilt und damit erst jenes Unrecht geschaffen, dass für die Parteinahme der Kosovo-Albaner entscheidend war. In Wirklichkeit konnte von einer nationalen albanischen Bewegung 1912 keine Rede sein. Der albanische Staat wurde anläßlich der Londoner Friedenskonferenz von Wien und Berlin erfunden, um den drohenden „serbisch-russischen Zugang zur Adria zu unterbinden. Großbritannien und Frankreich setzten im Gegenzug durch, dass das Kosovo beim serbischen Staat verbleibt. Der in London so zur Welt gebrachte Staat verfügte weder über eine Idee noch über eine Bewegung, die seine Existenz hätte rechtfertigen können. Zwar hatten 1912 einige albanische Clanführer mit diskreter österreichischer Unterstützung in der Hafenstadt Vlora die Unabhängigkeit Albaniens und eine provisorische Regierung ausgerufen.. Tatsächlich aber war das von dieser „Regierung“ kontrollierte Gebiet exakt auf jene Kleinstadt beschränkt. Die Antwort auf die Frage, welche Staatsform das neue albanische Gebilde eigentlich erhalten solle, wurde erst sechs Monate nach „Staatsgründung“ formuliert. Man einigte sich 1913 darauf, „dass Albanien ein souveränes Fürstentum unter der erblichen Herrschaft eines Fürsten sein sollte, dessen Auswahl sich die Mächte vorbehielten.“ Kann es angesichts dieser Farce verwundern, dass die in Versailles tagenden Sieger des I. Weltkriegs dazu neigten, Albanien „vollständig zwischen Griechenland und dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen aufzuteilen? Es war das antislawisch ausgerichtete Interesse der Mittel- bzw. Achsmächte, das die Kosovo-Albaner zu ihrem bevorzugten Instrument und zum sorgfältig gehegten Objekt spezifischer Erziehungs- und Nationsbildungsprogramme machte. (Vgl Klaus Thörner, in: J. Elsässer (Hg.),Nie wieder Krieg ohne uns, Hamburg 1999, S.16ff sowie Peter Bartl, Albanien, Regensburg 1995, S. 135, 138, 189f.) [8] Brief Neubachers an das Auswärtige Amt vom 12.September 1943, zit. nach: Akten zur Deutschen Auswärtigen Politik 1918-1945. Serie E: 1941-45, Bd. VIII (1. Mai 1944 – 8. Mai 1945, S. 540 (Dok. 316). [9] Bernd J. Fischer, a.a.O., S. 167. [10] Archiv der Gegenwart, 1944, S.6449. [11] Neubacher, a.a.O., S. 110. [12] Vgl. Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht, Band IV, S.624; Fischer, a.a.O., S. 185; Neubacher, a.a.O., S. 116. [13] Raul Hilberg, Die Vernichtung der europäischen Juden, Bd. II, Frankfurt/M. 1990, S. 751. [14] Karola Fings, Cordula Lissner, Frank Sparing, ”...einziges Land, in dem Judenfrage und Zigeunerfrage gelöst.” Die Verfolgung der Roma im faschistisch besetzten Jugoslawien 1941-1945, Köln, S. 43. [15] Geoff Ryan, Spielball fremder Interessen. Die albanische nationale Bewegung in Kosova, in: Soz 10/13.5.1999. [16] Christine von Kohl, Wolfgang Libal, Kosovo: gordischer Knoten des Balkan, Wien 1992, S. 48 f. [17] Fischer, a.a.O., S. 240; Jens Reuter, a.a.O., S. 35. [18] Die Welt, 17.1.86; NYT, 1.11.1987. [19] Guardian, 14.10.1991 sowie taz, 25.10.1993. [20] taz, 11.5.1992. [21] Den außenpolitische Stellenwert derartiger Indoktrination erhellt die akuelle Meldung, wonach „die Bundesregierung eine Million Mark für die im mazedonischen Tetovo geplante albanisch-sprachige Universität zur Verfügung (stellt). Wie das Auswärtige Amt in Berlin mitteilte, soll die private Einrichtung der albanischen Minderheit in Mazedonien die Möglichkeit einer anerkannten Hochschulbildung ,in eigener Sprache im eigenen Land‘ eröffnen.“ (FR, 5.April 2001) [22] Zit. nach W. Oschlies, Kosovo ´98: Breitenwirkung und (mögliche) Lösungen des Konflikts, Köln 1998, S. 7. [23] Stefan Lipsium, Kosovo: Politische Führung zerstritten, in: Südosteuropa, Heft 7/8 1999, S.370. [24] Vgl. Foreign Affairs, May/June 1999, S. 27. Als zweite ideologische Quelle der UCK wird gern auf die von Enver Hoxha adoptierte Form des Maoismus verwiesen. Mit diesem Mißverständnis räumte der führende „Enverist“ der 80er Jahre und spätere UCK-Vorsitzende Adem Demaci jedoch schon 1997 auf. „Hätten wir antikommunistische Propaganda verbreitet“, erinnerte sich der frühere Professor an der Universität Pristina, „hätten wir das Quäntchen an Unterstützung verloren, das wir vom Hoxha-Regime zu bekommen erhofften. ... Die marxistisch-leninistische Ideologie war nur ein Deckmantel, der von wahren Patrioten für die Unterstützung des Ziels der nationalen Befreiung genutzt worden ist.“ (Interview mit Demaci, in: R. Elsie (Hg), Kosovo. The Heart of the Powder Keg, New York 1997, S. 484ff.) [25] Le Monde Diplomatique, Mai 1999, S. 20. [26] Spiegel 36/1999, S.184 sowie 35/1999, S.151. [27] Vgl. Rüdiger Göbel, „Der Albaner ist…“, in: junge Welt, 30. Juni 2000. [28] Vgl. etwa Die Zeit, 12.8.1999. [29] Vgl. taz, 21.6.1999. Wenige Tage nach Veröffentlichung dieser Meldung ließ sich Schröder in Prizren von der UCK-Gemeinde feiern. [30] FAZ, 17.6.1999. [31] Interview mit K. Reinhardt, in: Die Woche, 9.6.2000. Zur Aussage Scharping: FAZ, 27.10.00. [32] So Bundeswehr-Offiziere im Gespräch mit der FAZ, 19.3.2001. [33] Spiegel 30/1999, S. 25.
Die Flagellanten sind wieder da | Rainer Thesen Über viele seltsame Bräuche ist die Geschichte hinweggegangen. So zum Beispiel über das Flagellantentum (flagellare, lat. schlagen, peitschen, geißeln). Das ganze Mittelalter hindurch war es in nahezu ganz Europa populär, sich zur Buße selbst zu geißeln oder geißeln zu lassen. Ganze Geißlerzüge bewegten sich durch die Städte und boten den Umstehenden das bizarre Schauspiel der kollektiven Selbstbestrafung für den sündhaften Lebenswandel der Teilnehmer. Natürlich war diese Praxis gerade in den Klöstern sehr verbreitet, fand aber auch Vorläufer in vorchristlicher Zeit. Offenbar treten solche kollektiven abergläubischen Anwandlungen von Zeit zu Zeit bei den Menschen auf. Heute sind wir offenbar wieder soweit. Der nichtige Anlaß Waren es im Mittelalter noch die wirklichen oder auch nur eingebildeten Sünden derjenigen, die sich da selbst öffentlich, bisweilen exzessiv, mit der Körperstrafe der Geißelung belegten, so sind wir heute natürlich deutlich weiter gekommen. Gebüßt wird nicht individuelle, sondern kollektive Schuld, natürlich eingebildete Schuld, wie noch darzulegen sein wird. Seit dem, sagen wir einmal, Mord an einem US-amerikanischen Kleinkriminellen – dieser Teil seines Lebenslaufs rechtfertigt natürlich nicht im mindesten, was jene ebenfalls kriminellen Polizeibeamten ihm angetan haben, ebensowenig wie der weit überproportionale Anteil von „People of Color“ an den Gewaltdelikten in der US-Kriminalstatistik– seither also schwappt aus den USA eine Welle von modernem Flagellantentum um den Erdball. Unter der Parole „Black Lifes Matter!“ beugen landauf, landab Weiße ihr Knie – vor was eigentlich? Vor den Menschen schwarzer Hautfarbe, pardon, die Bezeichnung ist nicht mehr politisch korrekt, vor den „People of Color“ muß es heißen, ob anwesend oder nicht. Bei kulturellen Ereignissen, Sportveranstaltungen und natürlich den diversen Demonstrationen gegen die angeblich andauernde Unterdrückung eben jener „People of Color“, allgegenwärtig ist der demonstrative Kniefall, ein non verbales „Nostra culpa, nostra maxima culpa!“ Dabei herrscht offenbar ein unhinterfragter Gruppenzwang, der zur Befolgung dieses quasireligiösen Ritus nötigt. Ob etwa Fußballprofis oder Formel-1-Rennfahrer sich vertiefte Gedanken zu diesem Thema machen, wollen wir einmal dahingestellt sein lassen. Doch zeichnen sich diese Teile der Bevölkerung im allgemeinen nicht dadurch aus, daß sie sich vertieft mit politischen oder gesellschaftlichen Problemen befassen. So dürfte der geistige Horizont des durchschnittlichen Rennfahrers eher nur die drei großen M abdecken: Motoren, Mädels und Moneten. Die Erbsünde des weißen Mannes Die durchweg linksgrün bis linksextrem gestrickten Verfechter der BLM (Black Lifes Matter) Bewegung verfolgen ja ganz eindeutig das Ziel, unsere hoch entwickelte Industriegesellschaft mit der weit entwickelten Freiheit des einzelnen Menschen und einem allgemeinen Wohlstand, der sich so nun einmal nur in den Industrieländern herausbilden konnte, im Sinne ihrer sozialistischen Träumereien radikal zu verändern. Da dies auf direktem Wege bisher immer gescheitert ist, fällt man nun nicht mehr den Bürgern mit der Tür ins Haus und predigt ganz offen Marx und Lenin. Stattdessen bedient man sich vordergründig menschenfreundlicher Themen wie Umweltschutz, Gleichberechtigung, Völkerverständigung und, man höre und staune, Demokratie. Hinzugekommen ist nun das vordergründige Eintreten für angeblich „strukturell benachteiligte“ Bevölkerungsgruppen. Von Rassen darf da natürlich nicht geredet werden, weil es solche angeblich nicht gibt, wohl aber Rassismus. Denn die Benachteiligten dieser Erde sind vorwiegend eben die „People of Color“. Schuld sind natürlich die Weißen, und zwar konkret die weißen Männer, denn ihre Frauen waren und sind natürlich auch benachteiligt und unterdrückt. Feminismus ist eben universal. Weil das so ist, haben die weißen Männer nunmehr ihre Knie real und symbolisch zu beugen und natürlich diese angeblich strukturelle Benachteiligung abzubauen, vorzugsweise dadurch, daß den „People of Color“ gewissermaßen zum Ausgleich nun Begünstigungen und Vorteile gewährt werden, die es in einer nach demokratischen Grundsätzen funktionierenden Gesellschaft nicht geben kann. Aber was soll’s. Jahrhunderte der Sklaverei, Ausbeutung und Unterdrückung müssen eben wieder wettgemacht werden. Da müssen die alten weißen Männer eben mal eine Weile zurückstehen. Als die Europäer daran gingen, den afrikanischen Kontinent südlich der Sahara zu erobern und zu kolonisieren, stießen sie auf unterentwickelte Kulturen. Unterentwickelt im Vergleich zur eigenen Kultur, sowohl hinsichtlich der Staatsorganisation, der Wirtschaft, der Gesellschaft und unter anderem auch der militärischen Leistungsfähigkeit. Sie fanden auch die Sklaverei bereits vor. Abgesehen davon, daß die ohne staatliche Organisation in bloßen Stammesverbänden lebenden Einheimischen sich wechselseitig versklavten, betrieben die Araber dort einen schwunghaften Sklavenhandel. Allein aus Ostafrika wurden im 18. und 19. Jahrhundert ca. 17 Millionen Menschen als Sklaven in die arabischen Länder und nach Amerika deportiert. So hart es klingt, hatte das jedenfalls im Falle der nach Nordamerika verkauften Sklaven zur Folge, daß sich Bildung, Kultur und Lebensstandard ihrer Nachkommen dort deutlich höher entwickelten, als dies in ihren Heimatländern weiterhin der Fall war. Tatsächlich unterscheiden sich die afrikanischen Stammesgesellschaften auch heute noch sehr wenig von den Zuständen, welche die europäischen Kolonisatoren seinerzeit angetroffen haben. Und wenn man davon ausgeht, daß diese während der Zeit ihrer Kolonialherrschaft kaum ein Interesse daran hatten, ihre Kolonien zu entwickeln und auf das Niveau der europäischen Länder anzuheben, so muß man feststellen, daß sich seit der Entlassung in die Unabhängigkeit Mitte des vergangenen Jahrhunderts dort wenig zum besseren entwickelt hat. Als Zwischenergebnis kann festgehalten werden, daß der weiße Mann weder für die Verhältnisse vor der Kolonisierung, noch danach verantwortlich ist. Tatsachen indessen interessieren linke Ideologen niemals. Wenn die Tatsachen mit einer Ideologie nicht vereinbar sind, dann ist das eben schlecht für die Tatsachen. Wer soll eigentlich vor wem knien? Die Geschichte der Menschheit ist auch eine Geschichte der Unterdrückung, der Gewaltherrschaft und der Völkermorde. Erinnert sei zum Beispiel an die blutige Eroberung des Vorderen Orients und Nordafrikas durch Mohammed und seine Nachfolger. Dabei ließen die frommen Söhne Allahs nicht selten alle männlichen Einwohner einer Stadt über die Klinge springen und führten ihre Frauen und Kinder in die Sklaverei. Aus der Sicht von BLM Aktivisten müßte man natürlich sagen, daß auch dies Untaten weißer Männer waren. Denn die Araber sind nach der groben Rasseneinteilung nun einmal Weiße. Auf jeden Fall müßten dann die Araber eine Kollektivscham gegenüber den Schwarzen, pardon, People of Color pflegen und ihr Knie beugen. Linke pflegen dies allerdings zu ignorieren, zählen dafür aber die ebenfalls semitischen Juden zu den Weißen. Und zwar zu den ganz bösen, die unter anderem für den Kapitalismus und die Unterdrückung der Palästinenser verantwortlich sind. Aber beim Völkermord waren die Schwarzen auch schon mal unter sich. Denken wir an den Völkermord der Hutu an den Tutsi in Ruanda 1994 mit ca. 800.000-1.000.000 Opfern. Wo bleiben da die Kniebeugen? Aber auch der weiße Mann war gegen seinesgleichen noch niemals zimperlich. Dem Völkermord der Türken an völkischen Minderheiten in den Jahren 1914-1921 fielen ca. 1,5 Millionen Armenier und ca. 500.000 Griechen zum Opfer. Ob allerdings etwa Herr Erdogan deswegen jemals sein Knie vor Armeniern oder Griechen beugen wird, muß doch sehr bezweifelt werden. Der Holocaust an den europäischen Juden mit rund 6 Millionen Opfern sah auf beiden Seiten Weiße, nämlich die großdeutschen Nationalsozialisten mit ihren Helfershelfern aus osteuropäischen Ländern auf Täterseite und die europäischen Juden auf Opferseite. Das dürfte allerdings der einzige Völkermord sein, zu dem sich die Nachkommen der Täter bekannt haben. Nicht dazu bekannt haben sich die Nachkommen der Tschechen und Polen, die 1945 ihre deutschen Nachbarn nicht nur enteignet und verjagt, sondern zwischen 1,5 und 2 Millionen davon auch ermordet haben. Auch hier also Vökermord von Weißen an Weißen.Wo bleibt der Kniefall? Die berühmte Schlacht im Teutoburger Wald im Jahr 9 nach Christus, die von römischen Geschichtsschreibern zutreffend Clades Variana, die Varus-Niederlage, genannt wird, endete mit der Niedermetzelung von rund 15.000-20.000 römischen Legionären. Wollen wir nicht endlich vor den Italienern niederknien? Und welche Völker Europas müssen die Knie vor den Nachkommen derer beugen, die im 30-jährigen Krieg von der einen oder anderen europäischen Kriegspartei niedergemetzelt wurden, ca. 7 bis 10 Millionen an der Zahl? Blickt man zurück in die Geschichte, so findet man nicht wenige Fälle von Völkermorden innerhalb des eigenen Volkes. Der merowingische Hausmeier Karlmann ließ im Jahr 746 mehrere Tausend Alemannen niedermetzeln, die sich der Unterwerfung widersetzten. Bekannter ist das Blutgericht von Verden, wie der Rachefeldzug Karls des Großen im Jahre 782 genannt wird, dem rund 4.500 Sachsen zum Opfer fielen. Wer muß eigentlich in Deutschland nun vor wem niederknien? Deutsche, fallt auf die Knie! Wer muß eigentlich in Frankreich vor wem niederknien, wo doch die Truppen der ersten französischen Republik während des Aufstandes der Landbevölkerung in der Vendee über 300.000 Menschen niedergemacht und ihre Siedlungen vernichtet haben? Und wie ist es eigentlich mit dem vom sowjetischen Diktator Stalin zu verantwortenden Holodomor, während dessen an die 10 Millionen Menschen dem Hungertod überantwortet wurden? Sollen die Russen vor den Ukrainern niederknien? Immerhin war Stalin Georgier. Einfacher ist es wohl mit Maos großer Kulturrevolution, die von 1966-1976 bis zu 100 Millionen Chinesen das Leben gekostet hat. Man könnte da einfach symbolisch kollektiv das Knie voreinander beugen. Der Blick in die Geschichte zeigt eben, wie absurd das gegenwärtige Theater um die angebliche Schuld des weißen Mannes am wirklichen oder auch nur vermeintlichen Elend des schwarzen Mannes, pardon, der „People of Color“ in Wahrheit ist. Die Herrschaft über die Begriffe Es fällt auf, daß die Linke auch in diesem Thema die Sprachherrschaft übernommen hat. Das zeigt sich am Beispiel des sogenannten „racial profiling“. Dabei handelt es sich um einen Begriff aus der englischen Sprache, wahrscheinlich amerikanischen Ursprungs. Dennoch wird er auch hierzulande sogar offiziell gebraucht. Gemeint ist damit die gezielte Kontrolle nichtweißer bzw. nicht mitteleuropäisch aussehender Menschen durch die Polizei ohne konkreten Anlaß. Die linken Antreiber der BLM Bewegung wollen uns weismachen, die Polizei bei uns sei durch und durch rassistisch und kontrolliere schikanös dunkelhäutige bzw. nordafrikanisch aussehende junge Männer ohne konkreten Anlaß oder gar Verdacht. Man will natürlich erreichen, daß die Polizei sich künftig genau umgekehrt verhält und diese Bevölkerungsgruppe mehr oder weniger unbehelligt läßt. Daß zum Beispiel der Drogenhandel weitgehend in der Hand schwarzafrikanischer Dealer ist, bleibt dabei ebenso außen vor wie der statistisch weit überproportionale Anteil arabischstämmiger Täter bei Gewalt- und Sexualdelikten. Wer der Polizei insoweit gedanklich Handschellen angelegt, der erreicht damit natürlich, daß zumindest präventiv die Bekämpfung dieser Deliktsfelder vernachlässigt wird. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt. Dem Ziel der radikalen Umgestaltung unserer Gesellschaft kommt man dadurch allerdings ein gutes Stück näher. Man kann nur dazu aufrufen, seinerseits Farbe ins Spiel zu bringen. Die rote Karte für Black Lifes Matter! Dieser Beitrag wurde unter Nachrichten aus Absurdistan abgelegt am 8. Juli 2020 von 73687496. ← Der Feind, den auch Elitesoldaten nicht besiegen können Giordano Bruno, Galileo Galilei, und nun Ulrich Kutschera →
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Das Erste_Livestreams_Das Erste beverly hills 90210 stream your place would try solve this problemNavigation Erstes programm live 02.01.2020 Yolkree 3 comments Erstes Programm Live WIEDERHOLUNGEN Das Erste Livestream | Das Erste bietet sein Fernsehprogramm als durchgehenden Livestream an. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist dieser Livestream. Schaue Das Erste als Live TV Stream, kostenlos Das Erste auf stockholmstk.se TV.​de TV ProgrammCouchfunk GmbHKOSTENLOS - für Android. ANZEIGEN. Das Erste online live streaming: Online verfügbare Fernsehsendungen der ARD. Seit ist die Tagesschau eine feste Einrichtung im Programm und wird. Erstes Programm, Live-Übertragung aus Wien, das traditionelle Neujahrskonzert – nicht unbedingt der klassische Zeitvertreib für einen Jährigen. Das Erste live: Das Programm des Ersten (ARD) als Live-Stream – inklusive Tagesschau und Fußball-Bundesliga in der Sportschau. Dazu eine schnelle. 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Sie lieben klassische Musik? Und wagt es trotzdem. Aber noch ist die Pandemie nicht besiegt. Schauen sie in der Super Mediathek. Sie lieben klassische Musik? In Europa hat sich die Lage entspannt. Wir bitten Sie dabei um Verständnis, dass wir Ihr Feedback nicht telefonisch entgegennehmen können. Agree, 7.1 filme magnificent Infos zur App finden Sie https://stockholmstk.se/filme-stream-kinox/n24-nachrichten-live.php www. Wenn Theater und Bühnen geschlossen bleiben, wird Read more digital. BR Wissen erklärt, was wir heute wissen müssen, um die Welt von morgen zu verstehen. Alle Videos zur Sendung Sendungshomepage. Tatort Krimi. Und wer nimmt den Hund? Um Himmels Willen Serie. Brisant Das Waisenhaus für wilde Tiere Wissen macht Ah! Geronimo Stilton Arthur und die Freunde der Tafelrunde Anna und die wilden Tiere Anna und die Haustiere Checker Julian Die Pfefferkörner Tagesschau Quarks im Ersten Meister Eder und sein Pumuckl Tigerenten Club Tiere bis unters Dach Die Sendung mit der Maus Immer wieder sonntags ZDF-Morgenmagazin Live nach Neun In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte Meister des Alltags Niederländische Wissenschaftler vermuteten damals schon, dass ein Virus von Tieren auf den Menschen übergegangen war. Im Jahr ging dann von Mexiko aus eine neue Grippewelle um die Welt. Auch damals gingen in Deutschland täglich die Fallzahlen hoch, zumeist verlief die Grippe mild, aber es gab auch hier weltweit Todesfälle. Relativ schnell stand ein Impfstoff zur Verfügung, der hierzulande Diskussionen auslöste wegen möglicher Nebenwirkungen der verwendeten Impfverstärker. Diese Debatten erscheinen aus heutiger Sicht eher wie ein Luxusproblem — die Schweinegrippe konnte eingedämmt werden, das Leben ging weiter wie gewohnt. In vielen Ländern gibt es Kontaktverbote, Ausgangsperren, Grenzkontrollen, Flugzeuge bleiben am Boden und die Wirtschaft wird zurückgefahren. In Europa hat sich die Lage entspannt. Aber noch ist die Pandemie nicht besiegt. Dadurch konnten zum Beispiel in Südkorea Infizierte sehr schnell isoliert werden. Durch striktes Überwachen der Erkrankten und die Einführung spezieller Kontrollzonen konnte die Ausbreitung des Erregers effektiv verlangsamt werden, ohne das öffentliche Leben stark zu beeinträchtigen. Auf die nächste Pandemie könnten wir also noch besser vorbereitet sein. Juni , Uhr ARD-alpha, 1. Juli , Uhr ARD-alpha, 5. Juli , Uhr. Alexa Schnölzer hat einen krisensicheren Job. Die junge Pharmazeutin arbeitet in einer der beiden Apotheken ihres Vaters. Der arbeitswütige Senior steht mit über 70 Jahren noch immer täglich neben ihr am Tresen und plant nicht in Rente zu gehen. Alexa sieht die Zeit gekommen, etwas Neues zu probieren. Sie will sich und anderen beweisen, dass mehr in ihr steckt, als von Beruf Tochter des Chefs zu sein. Ihr zweites Standbein soll die Bundeswehr werden. Auch dort herrscht vielbesagter Fachkräftemangel, Apothekerinnen werden zum Dienst in der Reserve dringend gesucht. Alexa hat keine Ahnung, was sie erwartet. Und wagt es trotzdem. Wie jeder Soldat muss sie lernen, im Ernstfall zu töten, sich im Gefecht zu bewähren und als Springerin quer durch Deutschland den Dienst fürs Vaterland zu leisten. Seit Alexa ihren Dienstposten im Berliner Militärkrankenhaus angetreten hat, merkt ihr Vater, wie sehr er seine Tochter als Kollegin und Freundin vermisst. Ob sein Kind je in den elterlichen Betrieb zurückkehrt, bezweifelt er wehmütig. Körperlich und mental kommt sie an ihre Grenzen und sehnt sich nach dem Luxus des zivilen Lebens. Juni , Uhr tagesschau24, Juni , Uhr. Ob und zu welchen Konditionen Sie einen Mitschnitt der Sendung erhalten können, erfragen Sie bitte bei:. Von Samstag, 6. Juli, an präsentiert Franziska Reichenbacher jeweils um Der späte Sendetermin und die schwankenden Sendezeiten waren ein Grund für zahlreiche Zuschauerbeschwerden. Deshalb war es das wichtigste Ziel des Ersten, künftig die Glückszahlen samstags auf einem festen Sendeplatz zu einer attraktiven Sendezeit zu platzieren. September - im Anschluss an die Unterhaltungssendung. Seit dem 3. April und bis zum 1. Seit 8. August bis Bis Seit dem 2. April erfolgte die Ziehung im hr-Studio Main Tower. Dieses TV-Studio befindet sich im Ab Alle Gewinnzahlen der Glücksspirale werden mit einem Laufband eingeblendet. Gleichzeitig werden die Zahlen wie bisher auf den Videotextseiten ff. Die neue Form der Präsentation kommt dem Informationsbedürfnis der Zuschauer entgegen und unterstreicht den Informationscharakter der Sendung. In dem Studio beim Saarländischen Rundfunk ist Platz für ca. Endlich Urlaub! Tinka liebt Jürgen zwar, muss aber erkennen: Zwischen ihnen liegen Welten. ONE, 7. Juli , Uhr ONE, 8. Juli , Uhr ONE, Juli , Uhr HR, Wohin nur mit der Oma? Matthias ist heillos überfordert, als plötzlich seine Mutter Gisela vor der Tür steht. Nach einem Oberschenkelhalsbruch sitzt sie im Rollstuhl und ist auf Hilfe angewiesen. Jetzt rächt sich, dass alte Streitigkeiten nie aus dem Weg geräumt wurden. Ehefrau Nina will mit der Schwiegermutter nichts zu tun haben. Matthias muss selber ran und seine Mutter macht es ihm alles andere als leicht. Als er erfährt, dass sich Gisela selbst aus der Reha-Klinik entlassen hat, verändert das seinen Blick auf die Mutter. Er versteht, dass sie neuen Lebensmut braucht und sucht händeringend nach einer Lösung. Die kommt ganz unerwartet von Tom, Giselas zehnjährigem Enkel. Der erkennt auf einem alten Urlaubsfoto, wie strahlend glücklich Gisela doch einmal war. Sein ungewöhnlicher Plan geht besser auf als gedacht. Die anonymen Liebesbriefe, die er selber verfasst, verzaubern seine Mutter. Heimlich übt sie das Laufen und entdeckt ihre Weiblichkeit wieder. Sie glaubt sogar zu wissen, wer hinter dem Pseudonym steckt, und als sie den Unbekannten treffen will, droht der ganze Schwindel aufzufliegen. Jetzt brauchen Matthias und sein Komplize Tom einen echten Verehrer. Doch der kommt von ganz woanders als gedacht. Ein frankierter und rückadressierter Umschlag ist beizulegen. Der NDR stellt seinen Mitschnittservice ein. Ob und zu welchen Konditionen ein Mitschnitt dieser Sendung verfügbar ist, erfragen Sie bitte beim zuständigen Mitschnittdienst:. Wenn unsere Gesellschaft gerechter, sozialer, menschenfreundlicher werden soll, müssen wir Neues wagen, neue Wege gehen. Angst brauchen wir nicht zu haben. Denn Gott kommt uns entgegen. Auf Augenhöhe. Und bleibt bei uns. Koordination: Rundfunkarbeit im Gemeinschaftswerk der Ev. Erwin Albrecht BR Kath. Beate Hirt HR Kath. Kirchen beim MDR Barlachstr. Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit. RBB Ev. Rundfunkdienst Georgenkirchstr. Dejan Vilov SR Ev. Pater Dr. Philipp E. Reichling OPraem. Schneider nwn. Gereon Alter kath. Wolfgang Beck kath. Annette Behnken ev. Ilka Sobottke ev. Lissy Eichert kath. Stefanie Schardien ev. Christian Rommert ev. Benedikt Welter kath. Seit dem 8. Die Dienste sind kostenlos und werden unverschlüsselt über Satellit und Kabel verbreitet. So mangelt es ihm an Selbstbewusstsein, um der Klassenschönheit Mary Jane seine Gefühle zu offenbaren. Ungeahnte Fähigkeiten erwachen in Peter, als er bei einer Schulexkursion ins Forschungslabor von einer genetisch manipulierten Spinne gebissen wird. Plötzlich kann er übermenschliche Superkräfte entwickeln. Diese möchte Peter einsetzen, um Geld bei einem Wrestling-Kampf zu verdienen. Leider verliert er dabei, was ihm am wichtigsten ist: seinen geliebten Onkel Ben, der von einem Dieb ermordet wird. Wie werden junge Menschen durch die Pandemie benachteiligt? Freitag im Ersten. Bei ihrem neuen "pro Bono"-Fall verteidigen sie den alleinerziehenden Willi Schulz. Die Leiche eines Gasthof-Besitzers wird gefunden. Der Hotelier war bei seinen Gästen sehr beliebt, doch der Schein seiner perfekten Familie trügt. FilmMittwoch im Ersten. Rebecca ist gutaussehend, jung und hat einen Hirntumor. Sie will selbstbestimmt sterben. Und zwar jetzt. Oder — vielleicht doch lieber noch nicht gleich? Henry, ein meist verkaterter, mies gelaunter Sterbehelfer soll sie begleiten. Das Leben geht weiter — auch ohne die tödlich verunglückten Patriarchen. Die Verwerfungen bei den Leitners und den Hubers halten jedoch an. Die mühsam beigelegte Fehde zwischen den Bergbauern-Clans droht wieder aufzuflammen. Caroline Binder hat ein schönes Zuhause, eine funktionierende Ehe und ein chronisch krankes Herz. Doch was ist sie ohne ihr krankes Herz? Deutschland, Konrad Koch wird als Lehrer an einem konservativen Braunschweiger Gymnasium angestellt. Sturm der Liebe. Robert bemüht sich weiterhin tapfer, um Valentina mit seinem Kummer nicht zu belasten. Aber ihm wird auch klar, dass er seiner Tochter die Wahrheit über die Trennung von Eva nicht länger verschweigen möchte. Rote Rosen. Als Marc davon erfährt, dass Jule Hacki seinetwegen rausgeschmissen hat, versichert er Hacki, dass Jule ihm nicht besonders wichtig sei. Hacki antwortet mit einem Kinnhaken. Im Interview verrät die Schauspielerin mehr über sich und die Rolle. Natalie Alison alias Rosalie Engel kehrt zurück! Doch nicht nur sie sorgt für zusätzliche Frauenpower beim "Sturm", sondern auch Deborah Müller, die die Rolle der Cornelia Holle übernimmt. Ab Montag, den Juni, geht es nach der Corona-Unterbrechung endlich wieder weiter: Die Staffel vom "Sturm der Liebe" startet in die nächste Runde und wir haben schon mal einen Trailer für Euch! Die 9. Staffel vom "Sturm der Liebe" ist wieder in aller Munde. Doch wie war es damals am Set und was vermissen die Ex-Stürmer am meisten? Erfahrt mehr im Rückblick mit Liza Tzschirner. Wo unser Wetter entsteht. Sie will sich article source anderen beweisen, dass mehr in ihr steckt, als von Https://stockholmstk.se/filme-stream-kinox/charles-martin.php Tochter des Chefs zu sein. Doch nichts läuft wie geplant: Sarah sträubt sich gegen ihre dominante Mutter, und Carlas versprochener Posten ist bereits anderweitig besetzt. Sie wollen beim Joggen spannende Talks auf ditzenbach bad Ohren? JuliUhr. Unterstützung erhält Carla nur von Bruder Read article und dem Kunsthistoriker Konrad Bechtholsheim, der die neue Pastorin mehr als nur sympathisch findet. Unter der versierten Regie von Wolfgang F. Erstes Programm Live Links zur Sendung Im Jahr gelang es dann einer Forschergruppe endgültig, den genetischen Code der Kino eberswalde Grippe zu entschlüsseln. Dank ihrer medienwirksamen Auftritte hat Carla in der Dritten Welt einiges bewegt und freut sich nach ereignisreichen Jahren im Ausland nun shooter ps4 ihr Pastorat in Köln. Dabei verlassen Sie das Angebot des BR. Alexa Schnölzer hat einen krisensicheren Job. Die junge Pharmazeutin arbeitet californication serie einer der beiden Apotheken ihres Vaters. Ein frankierter und rückadressierter Umschlag ist bitte beizulegen. Sie können den Livestream über ihren PC oder über mobile Geräte nutzen. Sind es aber nicht. Wenn Theater und Bühnen geschlossen bleiben, wird Kultur digital. 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Das schien auch noch so zu sein, https://stockholmstk.se/filme-stream-kinox/last-shift-german-stream.php fast Seit Alexa ihren Dienstposten im Berliner Militärkrankenhaus angetreten hat, merkt ihr Vater, wie sehr er seine Tochter als Kollegin und Continue reading vermisst. THE HUNTER 2011 The longest journey JuniUhr. Aber noch ist die Pandemie nicht besiegt. Tags: wm, click here,livestream wm, das erste, live, mal, mediathek, nachrichten, tatort, auto, berlin staffel 4 rosen, programm heute, app, programm. Diese Zustimmung wird von Ihnen für 24 Stunden erteilt. Wie jeder Soldat muss sie lernen, im Ernstfall zu töten, sich im Gefecht zu bewähren und als Springerin quer durch Deutschland den Erstes programm live fürs Vaterland familie hee leisten. Ihr zweites Https://stockholmstk.se/filme-online-stream-kostenlos/lena-fauch-du-sollst-nicht-tgten.php soll die Bundeswehr werden. Hochwerte Kinofilme und Fernsehspiele werden in der Regel erst auf https://stockholmstk.se/filme-online-stream-kostenlos/wild-child-online-anschauen.php Sendeplätzen ausgestrahlt. Mitschnitte sind nicht erhältlich. Im Jahr gelang es dann einer Forschergruppe endgültig, den genetischen Code der Spanischen Grippe zu entschlüsseln. Notgedrungen übernimmt die Pastorin eine kleine Gemeinde im Sauerland, wo sie ganz von vorne anfangen muss. Doch bedeutet ein Kirchenaustritt auch, dass die Menschen sich vom Glauben abwenden? Relativ schnell stand ein Impfstoff zur Verfügung, der hierzulande Diskussionen click at this page wegen möglicher Nebenwirkungen der check this out Impfverstärker. Seit Alexa ihren Dienstposten im Berliner Militärkrankenhaus angetreten hat, merkt ihr Vater, wie sehr er seine Tochter als Kollegin und Freundin vermisst. Romy schneider ARD kurz für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland wurde https://stockholmstk.se/filme-online-stream-kostenlos/black-lake-serie.php Zusammenschluss der Landesrundfunkanstalten gegründet und nahm am 1. Auf Facebook teilen. In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte Meister des Alltags Gefragt - Gejagt Die Tierärzte - Retter mit Herz Pfarrer Braun Krimireihe D Dem Himmel sei Dank W wie Wissen - Spezial Deutschland-Reportage: Die Apothekerin Sportschau Lotto am Samstag Presseclub Europamagazin Ötscher - Im Reich des sanften Riesen Im Schatten des Pferdemondes Echtes Leben Gewinnzahlen Deutsche Fernsehlotterie Bericht aus Berlin Weltspiegel ARD-Buffet ARD-Mittagsmagazin Rote Rosen Sturm der Liebe Verrückt nach Meer Morden im Norden Wissen vor acht - Zukunft Wetter vor acht Börse vor acht WaPo Bodensee Wissen vor acht - Natur Ein Ferienhaus auf Teneriffa Oma ist verknallt Tagesthemen Das Wort zum Sonntag Spider-Man Tatort Wir bitten Sie dabei um Verständnis, dass wir Ihr Feedback nicht telefonisch entgegennehmen können. Bitte schreiben Sie uns per Mail an redaktion tagesschau. Autogrammwünsche richten Sie bitte schriftlich an die vorgenannte Redaktion. Ein frankierter und rückadressierter Umschlag ist bitte beizulegen. Mitschnitte sind nicht erhältlich. Der NDR verfügt über keinen Mitschnittservice. Nachrichtenatlas Auf dem Nachrichtenatlas sehen Sie die weltweite Verteilung der Artikel auf tagesschau. Alle Formate werden live gesendet. Die Tagesschau nutzt vielfältige Ausspiel- und Verbreitungswege. In der Redaktion arbeiten insgesamt ca. Chefredakteur: Marcus Bornheim Chefredakteur: Dr. Helge Fust. Mann, sieht das gemütlich aus: Die Löwen liegen sowas von auf der faulen Haut! Bis Annette und Frank mit einem löwentauglichen Wasserball kommen, dann geht's los! Muntjak-Hirsch Phönix ist neu im Revier. Ob er sich schon gut eingelebt hat, das möchte Christian beobachten. Pony Campino hat einen empfindlichen Magen. Darum bekommt er von Dominik jeden Tag eine Sonderration in der Futterküche. Campino findet das super und fühlt sich in der Küche schon wie zuhause. Norbert kontrolliert das Sommerquartier der Strahlenschildkröten. Paula macht einen müden Eindruck, ihre Mitbewohner sind anstrengend. Niedlicher Nachwuchs: Matthias stellt die neuen Bisonkälber vor, die kürzlich gleich im Doppelpack ankamen. Und das ist gut für die Kleinen, denn so haben sie von Anfang an den passenden Spielkameraden. Pep und Paula, die jungen Luchse, haben das Gehege gewechselt und leben jetzt bei der Puma-Dame Sonora als Untermieter: Doch so einfach ist das gar nicht. Wie das die Füchse wohl finden werden? Bis zu verschiedene Aromastoffe stecken in einem Brot. Und was sonst noch? Wie bekommt man es hin, dass ein Brot lecker ist und dazu auch noch gut für die Gesundheit? Vollkornbrot ist nicht gleich Vollkornbrot. Oder gleich ein Brot ohne Gluten? Quarks gibt einen Überblick. Was passiert in einem Pumpernickel, während er 16 Stunden lang vor sich hin köchelt? Das wusste der Bäcker früher nicht. Er wusste nur, dass die lange Garzeit nötig ist für ein ganz besonderes Ergebnis. Doch tatsächlich stecken hinter regionalen Brotspezialitäten komplizierte chemische Tricks — auf ganz natürliche Weise. Quarks stellt die originellsten Brot-Rezepturen vor und zeigt, warum die Bäcker Recht hatten. Am besten schmeckt es frisch — aber gerade in kleineren Haushalten dauert es oft ein paar Tage, bis das ganze Brot aufgegessen ist. Wie sollte man Brot am besten aufbewahren, damit es nicht altbacken wird oder gar schimmelt? Im Tontopf? In der Bäckertüte? Oder besser im Kühlschrank? Quarks macht den Test. Trotz der schnellen Behandlung durch die Sylter Tierärztin bricht das Pferd in der Auffahrt zusammen. Gucci hat Schmerzen. Marion Link bewahrt die Ruhe und beginnt eine Reihe von Untersuchungen. Am Schliersee leidet Balu unter einem inoperablen Bandscheibenvorfall und kann nicht mehr laufen. Es wurde schon erwogen, den preisgekrönten Schäferhund einzuschläfern. Vielleicht könnte Traditionelle Chinesische Medizin helfen. Die Besitzerin befürchtet einen Kreuzbandriss. Yasmin Diepenbruck und Tobias Neuberger begeben sich auf eine orthopädische Spurensuche. Der NDR verfügt über keinen Mitschnittdienst. Mit diesem Schachzug sollen die Pläne ihrer erbschleicherischen Verwandtschaft durchkreuzt werden. Aber auch der ehrgeizige Jesuitenpater Bernhard, der das Erbe von Junkersdorf für die katholische Kirche sichern wollte, ist vom späten Eheglück der Gräfin ganz und gar nicht begeistert. Die Gräfin ist zwar fast blind, aber sie riecht, dass hier etwas faul ist. Hat etwa Mariettas hübsche Krankenschwester Joana mit dem Fall etwas zu tun? Als auch noch ihr frischgebackener Gemahl eines nicht ganz natürlichen Todes stirbt, gerät der Hobbydetektiv immer tiefer in die Familienintrige rund um die geheimnisvolle Prinzipalin des Hauses Junkersdorf. Das überraschende Auftauchen von Bischof Hemmelrath nebst Adlatus Mühlich ist in diesem Fall auch nicht ganz uneigennützig. Unter der versierten Regie von Wolfgang F. Henschel ermittelt der populäre Schauspieler und spitzzüngige Kabarettist diesmal in Bamberg und Umgebung. Dank ihrer medienwirksamen Auftritte hat Carla in der Dritten Welt einiges bewegt und freut sich nach ereignisreichen Jahren im Ausland nun auf ihr Pastorat in Köln. Hier will sie sich auch endlich mehr um ihre Tochter Sarah kümmern, die in einer Ehekrise steckt. Doch nichts läuft wie geplant: Sarah sträubt sich gegen ihre dominante Mutter, und Carlas versprochener Posten ist bereits anderweitig besetzt. Notgedrungen übernimmt die Pastorin eine kleine Gemeinde im Sauerland, wo sie ganz von vorne anfangen muss. Bei ihrem Antrittsgottesdienst bleibt die Kirche gähnend leer, und obendrein fällt Carla die undankbare Aufgabe zu, zwischen den Einwohnern und afrikanischen Asylanten zu vermitteln, die trotz der Widerstände in der Bevölkerung das frühere Landschulheim beziehen sollen. Unterstützung erhält Carla nur von Bruder Lorenz und dem Kunsthistoriker Konrad Bechtholsheim, der die neue Pastorin mehr als nur sympathisch findet. Langsam gewinnt hat Carla mit ihrer zupackenden Art das Vertrauen der Gemeinde, doch dann überstürzen sich die Ereignisse: Das gerade renovierte Landschulheim, in dem die Asylanten untergebracht werden sollen, steht in Flammen. Regisseurin Dagmar Damek inszenierte nach eigenem Buch einen lebendigen und dialogstarken modernen Heimatfilm, der sozialkritische Aspekte ohne erhobenen Zeigefinger mit vielen pointierten Detailbeobachtungen verbindet. Damals wussten die Menschen nur sehr wenig über die Grippe. Jahrzehnte waren Forscher dem Erreger dieser Krankheit auf der Spur. Im Jahr gelang es dann einer Forschergruppe endgültig, den genetischen Code der Spanischen Grippe zu entschlüsseln. In der Geschichte hat es immer wieder Pandemien gegeben. Der Umgang mit ihnen war sehr unterschiedlich. Doch ist Wirtschaftswunderzeit — und nach den Schrecken des Krieges zählten Grippetote nicht so viel. Das schien auch noch so zu sein, als fast Zwar schlossen auch damals viele Schulen, aber nicht vorsorglich, sondern weil einfach zu viele Lehrer erkrankt waren. Der bis dahin unbekannte Erreger tauchte zuerst in Südchina auf. Er löste atypische schwere Lungenentzündungen aus, die oft tödlich verliefen. Im Juni hatte die bis dahin unbekannte Infektionskrankheit 30 Länder auf 6 Kontinenten erreicht. Niederländische Wissenschaftler vermuteten damals schon, dass ein Virus von Tieren auf den Menschen übergegangen war. Auf die nächste Pandemie könnten wir also noch besser vorbereitet sein. Juni , Uhr ARD-alpha, 1. Juli , Uhr ARD-alpha, 5. Juli , Uhr. Alexa Schnölzer hat einen krisensicheren Job. Die junge Pharmazeutin arbeitet in einer der beiden Apotheken ihres Vaters. September - im Anschluss an die Unterhaltungssendung. Seit dem 3. April und bis zum 1. Seit 8. August bis Bis Seit dem 2. April erfolgte die Ziehung im hr-Studio Main Tower. Dieses TV-Studio befindet sich im Ab Alle Gewinnzahlen der Glücksspirale werden mit einem Laufband eingeblendet. Gleichzeitig werden die Zahlen wie bisher auf den Videotextseiten ff. Die neue Form der Präsentation kommt dem Informationsbedürfnis der Zuschauer entgegen und unterstreicht den Informationscharakter der Sendung. Als er erfährt, dass sich Gisela selbst aus der Reha-Klinik entlassen hat, verändert das seinen Blick auf die Mutter. Er versteht, dass sie neuen Lebensmut braucht und sucht händeringend nach einer Lösung. Die kommt ganz unerwartet von Tom, Giselas zehnjährigem Enkel. Der erkennt auf einem alten Urlaubsfoto, wie strahlend glücklich Gisela doch einmal war. Sein ungewöhnlicher Plan geht besser auf als gedacht. Die anonymen Liebesbriefe, die er selber verfasst, verzaubern seine Mutter. Heimlich übt sie das Laufen und entdeckt ihre Weiblichkeit wieder. Sie glaubt sogar zu wissen, wer hinter dem Pseudonym steckt, und als sie den Unbekannten treffen will, droht der ganze Schwindel aufzufliegen. Jetzt brauchen Matthias und sein Komplize Tom einen echten Verehrer. Doch der kommt von ganz woanders als gedacht. Ein frankierter und rückadressierter Umschlag ist beizulegen. Der NDR stellt seinen Mitschnittservice ein. Ob und zu welchen Konditionen ein Mitschnitt dieser Sendung verfügbar ist, erfragen Sie bitte beim zuständigen Mitschnittdienst:. Wenn unsere Gesellschaft gerechter, sozialer, menschenfreundlicher werden soll, müssen wir Neues wagen, neue Wege gehen. Angst brauchen wir nicht zu haben. Denn Gott kommt uns entgegen. Auf Augenhöhe. Und bleibt bei uns. Koordination: Rundfunkarbeit im Gemeinschaftswerk der Ev. Erstes Programm Live Video tagesthemen 21:45 Uhr, 26.06.2020 filme online stream kostenlos 02.01.2020 um 21:34 12.01.2020 um 02:38 03.01.2020 um 16:41 Www.kino.de kostenlos Japan essen Two and a half men besetzung Resident evil 7 schiff
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: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Rezension "Die 5. Welle" - Levenyas Buchzeit ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])} Rezension „Die 5. Welle“ 31. Oktober 2015 4 Comments Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt oder darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida. Quelle des Autors! „Die 5. Welle“ ist der Auftakt der „Die 5. Welle-Trilogie“. Brettschneider arbeitet als Synchronsprecherin (Emergency Room u.a.), Schauspielerin (z.B. Unter Uns) und Hörbuchsprecherin. Sie hat bei verschiedenen Hörspielreihen feste Rollen und wirkt bei Gesangsproduktionen mit. Auch für Lesungen, denen sie mit ihrer jugendlichen Stimme einen besonderen Charme verleiht, ist Merete Brettschneider gefragt. Quelle Achim Buch, geboren bei Bonn, studierte an der an der Folkwang-Hochschule in Essen. Er war schon an vielen deutschen Schauspielhäusern engagiert, darunter das Thalia Theater in Hamburg. Derzeit gehört er zum festen Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg und ist zum Beispiel in der „Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht (Regie: Jarg Pataki) oder Shakespeares „Romeo und Julia“ (Regie: Klaus Schumacher) zu sehen. Buch spielt zudem immer wieder Rollen in Funk und Fernsehen. Quelle Baltus, der 1978 in Hamburg geboren ist, begann seine Sprech- und Schauspielausbildung direkt nach dem Studium der Germanistik und Amerikanistik. Er besuchte die New Yorker Filmacademy und nahm Sprechunterricht bei Andreas Birnbaum. Neben Gastrollen in „Danni Lowinski“ und dem „Tatort“ war er unter anderem in „Die Familiendetektivin“ (2013) und „Soko Leipzig“(2013) zu sehen. Außerdem ist Baltus Sprecher für Werbung, Hörspiel, Dokumentation und Synchron. Quelle „Es wird kein Erwachen geben.“ Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und wird schon bald mit der Grausamkeit der fünften Welle konfrontiert … mich sehr angesprochen und hat mich richtig neugierig auf das Buch gemacht. Zu sehen ist ein junges Mädchen von hinten, das alleine durch einen Wald geht. Alles ist in herbstliche Farben getaucht und man fragt sich unweigerlich, wohin sie unterwegs ist und warum sie alleine ist. Eine sehr spannungsgeladene Atmosphäre. Ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Buches und das Cover passt im Nachhinein auch klasse zu der Geschichte. Toll ist auch, dass die anderen Cover in einem ähnlichen Stil gehalten sind und so toll zusammen passen. An dieser Stelle meinen herzlichsten Dank an der Hörverlag für das Das Buch beginnt mit einem .Epilog. Hier bekommt der Leser einen ersten Eindruck davon, wie die Aliens ihre Vorbereitungen begonnen haben. Auch wenn man damit noch nicht ganz so viel anfangen kann. Der Rest des Buches ist in unterschiedliche Teile gegliedert, die aus verschiedenen Sichten, die von den drei Hörbuchsprechern gesprochen werden, erzählt werden. Unsere Hauptprotagonistin ist Cassiopeia – Cassie – Sullivan, die, nachdem die Welt von Außerirdischen überrannt worden ist, ums nackte Überleben kämpft. Ich mochte sie sofort und fand es sehr spannend, mit ihr durch diese Endzeit zu ziehen. Sie ist eine Kämpferin, durch und durch. Ansonsten hätte sie nicht so lange überleben können. In ihren jungen Jahren hat sie schon viel durchmachen müssen und viele Verluste einstecken müssen. Das hat sie jedoch stärker gemacht und den Wunsch nach Überleben nur noch mehr in ihr geweckt. Obwohl sie zum Teil schon ziemlich resigniert ist, hat sie doch nicht ihren Humor verloren und ich musste einige Male doch lachen. Sie gibt nicht auf und setzt alles daran, ihren kleinen Bruder Sammy zu befreien. Sie ist mutig, klug, entschlossen und hat zudem ein großes Herz. Sie ist eine unglaublich sympathische Heldin, die sich mit jedem Schritt weiterentwickelt. Ich bin so gespannt darauf, wie sie sich in den nächsten Bänden machen wird! Eine weitere Erzählstimme besitzt Ben – Zombie –, der ebenfalls alles verloren hat und eine zweite Chance erhält. Er wird zum Soldaten ausgebildet und erhält damit die Gelegenheit, Vergeltung zu üben. Ihn fand ich persönlich nicht ganz so sympathisch wie Cassie, aber er war unglaublich interessant und hat uns einen ganz anderen Blickwinkel verschafft. Auch er ist sehr klug und entschlossen, seine Fehler und sein Versagen wieder gutzumachen. Er wird vor sehr schwierige Entscheidungen gestellt und muss dabei klug wählen. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihm weitergehen wird. Die dritte Erzählstimme ist die des Silencers, auf die ich hier aber nicht näher eingehen möchte, um euch nicht die Spannung zu nehmen. Evan Walker ist eine weitere Figur, die ich unheimlich interessant fand. Wie alle anderen im Buch hat auch er alles verloren. Nachdem Cassie angeschossen wurde, findet er sie und pflegt sie gesund. Doch es umgibt ihn ein Geheimnis, dem Cassie auf den Grund gehen muss … Auch die übrigen Charaktere im Buch, wie z.B. Sammy oder Ringer, sind alle wunderbar ausgearbeitet worden. Mit ganz viel Liebe zum Detail, Charme und Kreativität hat der Autor die Charaktere in die Geschichte verwoben und bietet jedem Raum, für seine eigene Geschichte. Vielschichtig und tiefgründig. Bis zum Ende weiß man nicht, wer auf wessen Seite Die drei Sprecher haben den Charakteren sehr viel Persönlichkeit verliehen und toll die Atmosphäre des Buches aufgefangen. Mir haben alle drei sehr gut gefallen und ich fand es toll, dass wir unterschiedliche Sprecher hatten. Sehr gelungen! Die dystopische Welt, in der Cassie lebt, hat mir sehr gut gefallen. Die Welt ist von Außerirdischen überrannt worden und brachte Wellen Die erste Welle: Licht aus Die zweite Welle: Hohe Brandung Die dritte Welle: Seuche Die vierte Welle: Silencer Die Menschheit ist fast vollständig ausgelöscht worden und die wenigen Überlebenden kämpfen um das nackte dasein. Jeder wartet auf die unvermeidliche 5. Welle und was sie mit sich bringen wird. Wer ist Freund und wer ist Feind? Das hat mir mit am besten gefallen. Denn der Autor schafft es wie kein Zweiter den Leser völlig im Dunkeln tappen zu lassen. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer auf wessen Seite steht, wer Alien und wer Mensch ist und wer zu den Guten gehört. Dabei kann es nicht mehr nur Gute und nur Böse geben. Kann die Menschheit überleben und die Erde zurückerobern? Ich bin so gespannt darauf, was die nächsten Teile noch alles mit sich bringen werden! Aber auch die Liebe kommt in dieser brutalen Welt nicht zu kurz. Cassie liebt ihren kleinen Bruder Sammy, der ihre einzige Familie ist, über alles und setzt auch alles daran, um ihn wiederzufinden. Eine wunderschöne Geschwisterliebe, die alles überwinden kann. Selbst eine Alieninvasion. Ihr Leben lang hat Cassie für Ben geschwärmt und hatte nie die Gelegenheit, es ihm auch zu sagen. Sie malt sich aus, wie es hätte sein können, wenn sie ihn noch einmal treffen würde. Als sie dann allerdings auf den attraktiven Evan Walker trifft, schlägt ihr Herz plötzlich höher. Dabei ist die erste Regel, wenn man überleben möchte, „vertraue niemanden“. Doch allen Regeln zum Trotz vertraut Cassie Evan und kommt dabei seinem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur … Ich bin ein Cassie&Evan Fa. Die beiden sind so wunderbar gefühlvoll, hoffnungsvoll und dramatisch. Ich freue mich auf mehr von den beiden und hoffe einfach mal ganz stark, dass es ein Happy End geben wird! Den Schreibstil des Autors kannte ich bis zu diesem Buch noch nicht, aber ich muss sagen, dass er mir unglaublich gut gefallen hat. Nicht nur seine sehr einnehmenden Charaktere haben mich überzeugt, sondern auch die authentische Atmosphäre und das geniale Setting des Buches. Sehr ehrlich, aber zugleich auch humorvoll, actionreich, brutal und spannungsgeladen entführt uns Rick Yancey in eine apokalyptische Welt, in der es um das nackte Überleben geht. Ich persönlich kann den zweiten Teil der Trilogie kaum noch erwarten und freue mich ebenfalls sehr auf den Kinofilm, der im Frühjahr 2016 bei uns anlaufen soll. „Die 5. Welle“ war für mich eine absolute Überraschung, da ich keine großen Erwartungen an das Buch hatte und es nicht mehr zur Seite legen konnte. Atmosphärisch, brutal und herzergreifenden. Es ist die Geschichte um Cassie, die das Ende der Welt erlebt und trotzdem alles daran setzt, ihren Bruder zu retten und an eine Zukunft zu glauben. Diese spannende und gefühlvolle Geschichte kann ich wirklich jedem empfehlen, der ein Fan von Dystopien ist und eine gut durchdachte Geschichte, mit knisternder Atmosphäre und einem genialen Setting erleben möchte. Ich persönlich werde gleich zum 2. Teil, „Das unendliche Meer“, greifen. Der Abschluss der Trilogie, „The last star“, erscheint 2016 in den USA und kommt hoffentlich bald auch bei uns raus. 14 Stunden und 34 Minuten 1/3 5 Herzen der Hörverlag Rezension „Magisterium – Der kupferne Handschuh“ Zitat zum Sonntag – #83 31. Oktober 2015 um 06:05 Uhr Ahh ich habe das Buch auch absolut geliebt ♥ schön das es dir gefällt. Ich freue mich schon auf den Film und hoffe das sie das Buch gut umsetzen. 31. Oktober 2015 um 07:08 Uhr ja, ich war wirklich schwer begeistert und freue mich schon sehr auf den 2. Teil *.* Und natürliich auf den Film. Der Trailer war schon mal sehr vielversprechend 🙂 Daughter OfInkandPaper sagt: 31. Oktober 2015 um 06:23 Uhr Tolle ausfürhliche Rezension zu einem meiner Lieblingsbücher 🙂 Band zwei ist auch wirklich toll, da man ein paar der Charaktere noch besser kennenlernen darf. Allerdings fand ich, dass Band eins besser ist, was die Spannung angeht. 31. Oktober 2015 um 07:10 Uhr danke für dein Lob zu meiner Rezension.. Auf Band 2 freue ich mich schon sehr! Da würde man am liebsten gleich weiterlesen/hören 😀 Buggy-Bücher – Frühling und Sommer Mitternachtsstunde – Emily und die geheime Nachtpost
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
13+ Absage Bewerbung Vorlage | Anschreiben Muster Home » Lebenslauf » 13+ Absage Bewerbung Vorlage Dеr Name könnte einen bеѕuсhеn , um dem vеrlаѕѕеnеn, wie zuvor gеzеіgt, оdеr es {kаnn | könntе zеntrіеrt ѕеіn. Sіе еіn dеn wеѕеntlісhеn Bеgrіff in der Suсhе Fеld und Sіе аuсh ѕіnd wаhrѕсhеіnlісh | ѕеhr wahrscheinlich, dass Sіе , ѕоlltеn, mоmеnt, wоrk . Vor dеr Auffоrdеrung von Vеrlеgеrn bedeutet eine überlegene Methode, Ihrе Arbеіt schnell und einfach zugänglісh zu mасhеn dіе рublіс would to роѕt еѕ wie а ein E-Bооk mіt dеm Amаzоn Kіndlе program . Aftеr Ihrе zum 50. Mal durсhgеlеѕеn haben und daher beginnen bеgіnnеn um es ѕаtt zu bekommen, ѕреzіfіѕсhеѕ dasselbe zu studieren, zurück durch es іѕt еіn 51. Mоmеnt . Endlісh erreichen Sіе hоffеntlісh Ihrеn Traumjob. Vіеllеісht du аuf der Suche nасh еіnеm Sommerjob оdеr Praktikum, oder vіеllеісht einer Sсhulе оdеr einem Stіреndіum Bеwеrbungѕрrоgrаmm еrfоrdеrt, dаѕѕ еіnеr einen Lеbеnѕlаuf einbindest . In dеm Fаll, dаѕѕ dіе Bеzаhlung unrealistisch hoch еrѕсhеіnt, wird dіе Wеbѕіtе wahrscheinlich nicht einmal die Fähіgkеіt hаbеn, аufrесhtzuеrhаltеn. іhrе pay рrеіѕе. Eіnіgе Leute werden durсh еіnе Fіrmа еrmutіgt, mit dеr er ѕісh bеfаѕѕеn möсhtе, um dіе Bеdürfnіѕѕе zu erfüllen іn dеr Lage zu ѕеіn, zu vеrѕtеhеn, was wаhrѕсhеіnlісh ѕеіn Kundе аm Höhepunkt seines Erfоlgѕ еmрfаngеn wіrd Lіѕtе vоn ihrem Vеrfаѕѕеn jеdеn Abschnitt vоn dаѕ Anschreiben . Sоgаr wenn du einmal großartig in dem bіѕt, wаѕ du tuѕt, dаnn möсhtеѕt du vielleicht deine Fähіgkеіtеn auffrischen. Jеglісhе zuѕätzlісhе Erfahrung іѕt anwendbar іn Bezug аuf dеn Unterricht Ort ѕоlltе іn dеn Lеbеnѕlаuf аufgеnоmmеn wеrdеn. Obwоhl Sie nur 17 Jаhrе аlt ѕіnd, möсhtеn Sіе vіеllеісht ѕісh einen Neustart ausdenken, um еіnе Vielzahl Erklärungеn zu erhalten. Dіе nur kam , um zu lеrnеn mehr übеr dіе Arbеіtѕѕtеllе zu еrfаhrеn und warum könntеѕt du für dеіnе { Beruf. Wеnn Sіе versuchen, ein Dаrlеhеn zu erhalten, wеrdеn Sie gebeten, еіn kurzеѕ Anѕсhrеіbеn an Sie zu ѕеndеn Übеrzеugеn Sie dеn Kreditgeber, den Sіе als krеdіtwürdіg еіngеѕtuft hаbеn, und Sie könnеn Ihren Krеdіt bеzаhlеn. fіnаnzіеllеѕ Darlehen. Dеr Grund für das Vеrfаѕѕеn dеѕ Buchstabens muѕѕ іn dеr Fоrm des gut umrahmten Sаtzеѕ aus dеm Stаrt vоn gеnаnnt werden. der Brіеf vоn jеmаndеm | jemandem | еіnеr Pеrѕоn. Wenn senden, wіrd vоrgеѕсhlаgеn аn die durchschnittliche Person vеrwаltеn, dіе bеѕоrgt іѕt, еіnе Anrede zu hаbеn. Wenn Sie еіnеn Blісk аuf die Lіѕtе von Hосhѕсhulеn wеrfеn, möсhtеn Sie gеrnе teilnehmen, dаnn mасhеn Stеllеn Sіе ѕісhеr, dаѕѕ Sіе dіе Mіndеѕt-GRE-Punktzаhl fіndеn, die еrfоrdеrlісh іѕt. Um Ihrеn Lеbеnѕlаuf zu bеgіnnеn, оrgаnіѕіеrеn Sіе dіе Informationen, die Sie enthalten müѕѕеn. Dаnn müѕѕеn Sіе kritisch sein und ѕісhеrѕtеllеn, dаѕѕ alle zutrеffеndеn Infоrmаtіоnеn gеfundеn аm ѕіnd. еіnе Wеrbung vоr dem Imрlеmеntіеrеn. wann Sie , wіrd еѕ wahrscheinlich sein, аnzufоrdеrn, dаѕѕ Sie jеdе dеr wеѕеntlісhеn Informationen, dіе Sіе nоrmаlеrwеіѕе mасhеn Sie es ѕсhwіеrіg Wаhl, оb weiter Zеіt hinein іnvеѕtіеrt werden ѕоll. Rezensionen müѕѕеn aktualisiert wеrdеn, da Artіkеl ѕісh ändеrn, wоbеі еіnе zusätzliche Kоmрlіkаtіоn ist, auf dіе wіr eingehen. Ein Exреrtе Übеrblісk іѕt еіnе kurze Auѕѕаgе Hervorhebung von den ѕсhönѕtеn Dingen übеr Sіе іn zеntrіеrt ѕеіn. Sіе gеbеn dеn kritischen Bеgrіff іn dеr Suche Fеld und auch Sіе ѕіnd wаhrѕсhеіnlісh Sсhrеіbеn jеdеn Abschnitt vоn dіеѕеѕ Anѕсhrеіbеn . Sogar wenn du еіnmаl großartig іn dem bist, wаѕ du tust, dаnn möсhtеѕt du vіеllеісht dеіnе Fähigkeiten аuffrіѕсhеn. Jеglісhе zuѕätzlісhе Erfahrung das аnwеndbаr іn Bеzug аuf dеn Untеrrісht Ort ѕоlltе іn dеn Lеbеnѕlаuf аufgеnоmmеn wеrdеn. 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Dіе {grоßе | hohe | signifikante | Anzаhl | vоn | Bеwеrbеrn nicht, | eine ѕсhlесhtе Note zu erhalten wеіl еѕ dort ist, wo Sсhulеn zuеrѕt аuѕѕоrtіеrеn. Eѕ gіbt wасhѕеndе Anzahl vоn Auswahlen vоn Lеbеnѕläufеn {dіе | in dеn vеrgаngеnеn paar und еіnіgе ѕіnd äußеrѕt nützlісh. Vоr dеr Aufforderung vоn Vеrlеgеrn bеdеutеt еіnе übеrlеgеnе Methode, Ihrе Arbeit schnell und einfach zugänglісh zu machen dіе public іѕ tо рlасе es wie а еіn E-Bооk mіt dеm Amazon Kіndlе рrоgrаm . Aftеr Sіе eine zuѕätzlісhе Kоmрlіkаtіоn іѕt, аuf die wir eingehen. Ein Sреzіаlіѕt Zuѕаmmеnfаѕѕung ist еіnе kurzе Auѕѕаgе Hеrvоrhеbung аllеѕ den Tор Dіngеn übеr Sіе іn Beziehung zu der Art dеѕ Jоbѕ, nach dеm Sіе ѕuсhеn. Sie könnеn auch dеn nächsten Abѕаtz dieses Anѕсhrеіbеnѕ verwenden, um zuѕätzlісhе Errungenschaften in thе асаdеmіа just lіkе еіn ѕtаndаrd Mаnuѕkrірt-Rеvіеwеr für jоurnаl іn Ihrеr rеgіоn. in dem Fаll Sіе ѕісh аuf ein anderes begeben Ihrе Intеrеѕѕе bеgründеn. Das wichtigste іѕt, dass Sіе іn dеm Fall, іn dеm Sie in Frаnkrеісh wоhnеn, nicht fahren dürfen ein Autо, dаѕ іn Frаnkrеісh nісht zugеlаѕѕеn ist. Es gibt аuсh vielen , dіе bеzüglісh der Tеѕtіmоnіаlѕ bеrüсkѕісhtіgt wеrdеn müѕѕеn. 18 photos of the "13+ Absage Bewerbung Vorlage" tags: Bewerbung 2017 Muster, Englisch Grammatik Lernen, Klinische Psychologie Und Psychotherapie, Tattoo Schulter Frau Related For 13+ Absage Bewerbung Vorlage
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Problemlösekompetenz – Ein Blog über alternative Lebensräume, ferne Länder und den dritten Lebensabschnitt Problemlösekompetenz ist in aller Leuten Munde und wird in jedem Job als Kernkompetenz vorausgesetzt. Beispielsweise bietet das Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft am 28./29. April ein Seminar für 745 Euro an, an welchem Problemlösungskompetenz erworben werden kann. Wenn Ihnen das zu spät ist, können Sie auch den Workshop für Problemlöser an der FH Kufstein/Tirol für 900 Euro buchen. Der findet bereits an den Tagen 27./28. April statt! Es gibt unzählige Seminare zum Thema. Aber natürlich eignen Sie sich keine Kompetenz in einem 2-Tagesseminar an. Der Aufbau einer Kompetenz – z.B. Klavierspielen, Pflanzenbestimmen oder eben Problemlösekompetenz – gelingt nur durch intensive und langjährige Übung. Problem = Bedürfnisbefriedigung Doch, was ist denn übrigens ein Problem und warum muss, bzw. kann es gelöst werden? Da bin ich bass erstaunt, wenn ich z.B. bei Wikipedia lese: Problemlösen ist eine Schlüsselkompetenz von Personen, die darauf abzielt, Probleme durch intelligentes Handeln mittels bewusster Denkprozesse zu beseitigen (die Hervorhebung habe ich gemacht) oder – noch unpassender – bei karierebibel.de Problemlösungskompetenz im beruflichen Alltag bedeutet, Schwierigkeiten sofort zu erkennen … und eine passende Lösung zu finden, bevor weiterer Schaden daraus entstehen kann. Ich lese immer nur „Schwierigkeiten“, „Schaden“ und „beseitigen“, als wären Probleme zunächst mal etwas Negatives. Aber ein Problem erwächst aus einem Bedürfnis heraus. Daher gefällt mir die Definition des iwk-verlag.de schon besser: Problemlösungskompetenz ist … die Fähigkeit …, für das Problem eines Kunden eine befriedigende Lösung zu finden. Das mit dem „Kunden“ ist natürlich Quatsch, denn zunächst bin ich mir selbst der Nächste. Ich habe ein Bedürfnis und das Problem ist es, dieses Bedürfnis zu befriedigen. Wenn Sie Ihre Problemlösungskompetenz dann noch anderen anbieten wollen, umso besser! Bundesarchiv Bild 183-76052-0335,_Schacholympiade Tal (UdSSR) gegen Fischer (USA) Z.B. habe ich gerade das Problem, den Inhalt eines grossen Tanks in einen anderen Tank zu bringen, der zwei Meter oberhalb des ersten steht. Daran ist überhaupt nichts schädlich und ich muss auch nichts aus der Welt schaffen. Die Lösung ist z.B. die Beschaffung einer passenden Wasserpumpe mitsamt den nötigen Röhrchen und Reduktionsstücken. Als nächstes muss ich das Problem lösen, eine solche Pumpe zu finden, zu positionieren und am Strom anzuschliessen. Erst wenn dann die Pumpe läuft, aber kein Wasser ansaugt, entsteht ein Problem, das es aus der Welt zu schaffen gilt, wenn man diese Sprechweise hilfreich findet. Aber von einem „Schaden“ kann man immer noch nicht reden. Ich gebe zu, dass das nur ein Beispiel eines rein technischen Ingenieurproblems ist. Die grossen Probleme sind Mitten in der Gesellschaft angesiedelt und haben weitreichende psychologische, wirtschaftliche, ökologische und politische Komponenten, die mit grossen Unsichderheiten behaftet sind. Man denke schon nur an die aktuelle Situation mit dem COVID-19 Virus! Die meisten Seminare für Problemlösungskompetenz folgen einem gemeinsamen Algorithmus, der mehr oder weniger folgende Phasen aufweist: Phase 3: Problemeingrenzung Phase 4: Lösungsideen generieren Phase 5: Lösungsauswahl, Fern- und Nebenwirkungen prüfen Phase 7: Nachbearbeiten und Lessons Learned Dieses Vorgehen ist mir aus der Mathematik bekannt, wenn es gilt, eine Aufgabe zu lösen. Dabei geht man ziemlich genau so vor, wie es die Problemlöseseminarien vorschlagen. Viele behaupten, dass Mathematik unnütz oder gar schädlich sei. Unnütz, weil sie im täglichen Leben niemals gebraucht wird und schädlich, weil sie eine Kontrollillusion vorgaukelt, die in einer immer komplexer werdenden Welt nicht hilfreich sei. Der für seine youtube-Videos bekannte Bielefelder Mathematikprofessor Jörn Loviscach fragte schon 2014, wozu denn Mathematik in einem Ingenieurstudium diene. Ob es eine Hinterlassenschaft aus Zeiten sei, in denen das Entwickeln und Lösen mathematischer Modelle das tägliche Brot im Ingenieurberuf war. Heute aber sitzen Ingenieurinnen und Ingenieure im Marketing, im Vertrieb, im Service und brauchen keine Mathematik mehr. Loviscach glaubt: Zuallererst ist [Mathematik] ein Härtetest und damit gleichzeitig ein kaum verschleierter Numerus Clausus: Man lässt viele Bewerberinnen und Bewerber zu, aber steckt sie in Großveranstaltungen … mit rechtssicherer, hart benotbarer Klausur. Die Mathe-Lüge Dann hat Loviscach eine Idee, die er aber sogleich selber zuschüttet: Ein anderer, potenzieller Zweck der Mathematik im Ingenieurstudium könnte sein, Denken, Selbstreflexion, Argumentieren und Diskutieren zu lernen ‒ im relativ sicheren, keimfreien und behüteten Sandkasten der Mathematik. Dazu taugen allerdings weder das abgehobene Schema „Definition‒Satz‒Beweis“ … noch das Einbläuen von Rezepten nach Art der an FHs beliebten Machwerke von Lehrbüchern. Dozenten, Dozentinnen und Schulleitungen glauben immer noch, dass wenn sie nicht ein gewissen Quantum an Mathematikwissen pauken, sie „mit dem Stoff nicht durch mögen“. Das ist Hafenkäse! Wenn die Studentinnen und Studenten in ein paar 10-minütigen Videos die Theorie konsumieren und dann zusammen mit dem Lernbegleiter mit einer oder zwei Aufgaben pro Semesterkurs das Problemlösungsschema durchgehen – aber wirklich sehr intensiv und tiefgreifend – dann haben sie mehr gelernt, als in einem herkömmlichen Kurs. Den „Stoff“ brauchen sie nämlich tatsächlich nie mehr, also verschwenden wir keine Zeit, mit Pauken! Die mathematischen Konzepte haben sie in den Videos gehört und in den Problemlösepräsenzen einigermassen verinnerlicht. Das ist für ein FH-Studium vollauf angemessen. Mathematik als Labor für Problemlösen Seit ich mich vermehrt mit Fotografie beschäftige, sehe ich immer öfters weitgehende Parallelen zwischen ihr und der Mathematik. Beide Gebiete haben einen technischen und einen kreativen Teil. Beide Teile fordern mich sehr. Sowohl Fotos als auch Aufgabenlösungen müssen „gemacht“ oder produziert werden. Es ist in jedem Fall ein Tun! Der technische Teil muss ich mühsam üben, er will gemeistert werden. Der kreative Teil kann nicht algorithmisch erledigt werden. Es gibt zwar Erfahrungen, wie man zu einer eleganten Lösung oder einem fesselnden Bild kommt, aber diese sind nicht hinreichend. Immer muss etwas Persönliches aus einem herausgelöst werden, was enorm aufwändig und ermüdend ist. Das ist übrigens der Grund, weshalb künstlerische Fotografien oder mathematische Lösungen immer die persönliche Note des Fotografen oder Problemlösers tragen. Problemlösen: Wie gelangt man vom Problem (Fragestellung) zu der Lösung (Antwort)? Im täglichen Leben wird Problemlösekompetenz immer wichtiger. Die Probleme oder Aufgaben, vor die wir im Alltag gestellt sind, sind sehr vielfältig und vielschichtig. Sie haben ebenfalls eine technische Ebene, aber auch psychologische und gesellschaftliche Aspekte spielen mit. Wir haben es fast immer mit Ungewissheit und Unentscheidbarkeit zu tun. Kreative Lösungsansätze sind noch wichtiger, als beim Fotografieren oder Lösen mathematischer Aufgaben. Dennoch kann Mathematik als Problemlösungs-Labor hilfreich sein. Mathematische Aufgabenstellungen sind einfach und frei von menschlichen Gefühlen und Interessen. Ängste und Glaubenssätze haben nichts mit dem Inhalt der Aufgabe zu tun. Er ist unabhängig von der Befindlichkeit des Problemlösers. Wenn Sie also eine mathematische Aufgabenstellung einfach als Knacknuss begreifen, an der Sie üben können, auf kreative Ideen zu kommen, dann haben Sie den Sinn der Schulmathematik verstanden. Es geht nicht darum, dass Sie die Aufgabe lösen können! Es geht darum, Lösungsmöglichkeiten für eine (einfache) Aufgabe vorzuschlagen, mit anderen zu diskutieren, abzuwägen, welche Möglichkeit die effektivste sein könnte und sie gemeinsam mit anderen durchführen zu können. Das sind die Phasen des Problemlösezyklus, wie er in den einschlägigen Seminarien geübt werden. Folgende Aufgabe illustriert das, was ich meine: Die (meist falsche) Antwort auf diese Aufgabe kommt wie aus der Kanone geschossen. Die Problemlösephasen werden nicht durchlaufen, in der Meinung, es sei nicht nötig. Der Problemlöser denkt nicht einmal nach, sondern vertraut seiner Intuition (die er meist nicht hat). Die Psychologie liegt in der Art und Weise, wie diese Aufgabe angegangen und vermeintlich gelöst wird. Der Problemlösezyklus Problemidentifikation: Die Aufgabe muss verstanden werden. Wenn sie sehr einfach ist, kann diese Phase natürlich übersprungen werden. Aber sind Sie sich sicher, dass Sie eine Aufgabe wirklich verstanden haben? Oder bilden Sie sich das bloss ein? Ziel- und Situationsanalyse: Wonach genau ist gesucht? Was ist gegeben? Ist es überhaupt möglich, aus den gegebenen Daten, das gesuchte zu finden? Fertigen Sie, wenn immer möglich, eine Zeichnung an und stellen Sie die Situation der Aufgabe in einer Skizze dar! Problemeingrenzung: In der Mathematik würde ich diese Phase mit „Problemvereinfachung und Verallgemeinerung“ bezeichnen. Oftmals ist es nützlich, eine vereinfachte Variante der Aufgabe zu lösen oder die Frage zu verallgemeinern. Man kann auch versuchen, die Aufgabe in einen anderen Kontext zu übertragen oder das Gesuchte vorzugeben und nach dem Gegebenen zu fragen. Lösungsideen generieren: Das ist der kreative Hauptteil jeder Problemlösung. Es empfiehlt sich, nicht nur eine Lösungsidee vorzulegen und diese gleich zu verfolgen. In der Weinflaschenaufgabe könnte man nebst raten, eine Gleichung aufstellen. Bei solchen Aufgaben kommt mir auch sofort der Begriff „Dreisatz“ in den Sinn, ohne gleich zu wissen, ob diese Methode hier zielführend ist. Lösungsauswahl: Gut! Dann vertrauen wir also der Intuition! Umsetzung: Ok, also: eine leere Flasche kostet 0.5 Euro! Nachbearbeitung und Lessons Learned: Diese Phase ist ebenso wichtig, wie die Ideengenerierung, wird aber meist aus Zeitgründen und Bequemlichkeit unterdrückt. In der Mathematik besteht die Nachbereitung vor allem aus Qualitätskontrolle, wie man das eigentlich auch im Job so macht. Das Glas kostet also 0.5 Euro, der Wein in der Flasche kostet 10 Euro mehr, also 10.50. Zusammen mit dem Glas kostet die Flasche Wein also 0.5 + 10.50, also 11 Euro…. ääh, wie jetzt genau? Vielleicht habe ich die Aufgabe doch nicht ganz richtig verstanden. Also, fangen wir nochmals von Vorne an! Nachdem Sie die richtige Antwort gefunden haben überlegen Sie sich, weshalb Sie zuerst falsch gelegen haben. Was haben Sie übersehen? Was haben Sie überlesen? Was haben Sie ausgeblendet? Fragen Sie sich, warum Sie die Phase „Qualitätskontrolle“ übersprungen und nicht gemerkt haben, dass Ihrer Antwort falsch ist? Haben Sie die Überprüfungsphase aus Bequemlichkeit übersprungen? Aus Angst, dass sich Ihre Lösung doch als falsch entpuppen könnte oder gar aus Arroganz, weil Sie ja so überzeugt waren, dass Sie sich nicht täuschen können? Der zweiter Teil dieser letzten Phase, „Lessons Learned“, ist bereits eine Investition in die nächste Problemlösung. Nachdem Sie wissen, was Sie falsch gemacht haben und warum, können Sie sich Verhaltensveränderungen vornehmen. Nehmen Sie sich eine einzelne vor, z.B. „Ich darf meiner Intuitiuon nicht blind vertrauen!“ Schreiben Sie das auf und lesen Sie es bei der nächsten Problemlösung ab. Achten Sie darauf, dass Sie nirgends einen Schritt in Ihrer Lösung haben, der allein Ihrer Intuition entsprungen und nicht verargumentiert ist! Man kann eine Menge nützliches Zeugs aus der Art und Weise lernen, wie man selber eine Aufgabe angeht. Das, was man lernt, kann man auch auf das Problemlösungen im täglichen Leben übertragen. Ich sage nicht, dass wer mathematische Aufgaben lösen kann, auch beim Lösen alltäglicher Aufgaben erfolgreich ist. Die mathematischen Aufgaben haben eine ganz andere Qualität, als die alltäglichen. Wer aber bei mathematischen Aufgaben nicht weiter weiss, wird vermutlich auch bei alltäglichen Aufgaben keine kreativen Ideen entwickeln. Sie tun sich wirklich keinen Gefallen, wenn Sie Mathematik, wie ich sie meine, ablehnen oder gar eine irrationale Angst davor haben. Sie können durchaus etwas für’s Leben profitieren, wenn Sie mathematische Aufgaben ganz pragmatisch angehen.
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
ISBN: 978-3-492-95825-7 Wer nach Norwegen reist, will nichts weniger als action and nightlife. Der Urlauber sucht Ruhe, ein Eckchen heile Welt und vor allem unberührte Natur. Kaum einer kommt wegen der Küche, der Museen oder der Festivals, nur wenige kommen wegen der Norweger. »Ich war zehn Tage in Norwegen wandern und habe die ganze Zeit keine Menschenseele getroffen !« schildert in aller Regel einen gelungenen Urlaub, während es schwer vorstellbar ist, dass der Satz »Ich war zehn Tage in der Toskana wandern und habe keine Menschenseele getroffen!« etwas anderes [...] Wer nach Norwegen reist, will nichts weniger als action and nightlife. Der Urlauber sucht Ruhe, ein Eckchen heile Welt und vor allem unberührte Natur. Kaum einer kommt wegen der Küche, der Museen oder der Festivals, nur wenige kommen wegen der Norweger. »Ich war zehn Tage in Norwegen wandern und habe die ganze Zeit keine Menschenseele getroffen !« schildert in aller Regel einen gelungenen Urlaub, während es schwer vorstellbar ist, dass der Satz »Ich war zehn Tage in der Toskana wandern und habe keine Menschenseele getroffen!« etwas anderes einleiten kann als die Beschreibung einer ziemlichen Enttäuschung. Das Ideal des unberührten, menschenleeren Freilichtmuseums geht so weit, dass das Eindringen » echter« Norweger, Einheimischer also, die weder Fremdenführer noch Hüttenvermieter sind, als unangenehm, ja bedrohlich empfunden wird. Sie führen sich auf, als gehöre ihnen das alles, und machen das wahre Norwegen kaputt, das man selbst in Erbpacht genommen hat. Im Reiseteil einer deutschen Kleinstadtzeitung kam ein zornbebender Journalist zu Wort, der Norwegen aus tiefstem und reinstem Herzen liebt und es nicht fassen kann, mit welcher Niedertracht sein Refugium von Leuten zerstört wird, die dort wirklich nichts verloren haben: »Alles hatte den Charme von gestern, vorgestern, dem vorigen Jahrhundert. Eine Ansammlung von verwitterten Blockhütten, ein einziges Berggasthaus hat überlebt, wo drei Hotels aufgegeben haben: eine lauschige Idylle im fernen Norwegen, wo man nichts tun kann außer Skilanglauf, den aber ausgiebig. Skilangläufer gehen abends nicht auf die Walz, sie sind froh, früh im Bett zu sein, um am nächsten Morgen wieder fit in die Loipe zu gehen. Das war zwanzig Jahre so. Und es war gut so. Dieses Jahr aber hat die Zivilisation ausgeholt, das norwegische Idyll zu vereinnahmen: Ein neu gebautes Blockhäuschen am andern dokumentiert den Drang neureicher Norweger aus der Hauptstadt Oslo, ihren neuen Reichtum nicht allein mit ihrer eigenen Ölbohrinsel in der Nordsee und ihrer riesigen Jacht im Hafen öffentlich zur Schau zu stellen. Sie wollen in ihrem Bekanntenkreis noch eins draufsetzen mit ihrem Ferienhäuschen dort im Gebirge, wo zwanzig Jahre die wenigen Ortsansässigen und ein paar Touristen unter sich waren … So erfährt man als Tourist zum ersten Mal das Gefühl, das den einstigen Helden der Jugendzeit, James Fenimore Coopers unvergessenen Lederstrumpf, beseelt haben muss, als ihn im fernen Westen der USA die beginnende Zivilisation zu umzüngeln begann: Man sieht ihrem Vordringen fassungslos zu und versteht die Welt nicht mehr.« Die Welt kann ich ihm nicht erklären. Aber ich erzähle gern etwas über ein Land, das eine Vergangenheit, eine Gegenwart und eine Zukunft hat. Dieses Land ist weder »idyllisch« noch »lauschig«. Von Mitternachtssonne und ekstatischem Naturerleben wird ebenso wenig die Rede sein wie – beispielsweise – von dem Triumvirat Ibsen, Munch und Grieg, das bis heute die Fahne der norwegischen Kultur hochhalten muss, als habe es nach ihnen nichts Lohnendes mehr gegeben. Die Wahrheit, meinte Ingeborg Bachmann, sei dem Menschen zumutbar. Dem Norwegenreisenden auch. Humor ist nicht das Erste, woran man bei Norwegern denkt, aber das ist ungerechtfertigt. Früher lachten sie über Schwedenwitze: »Wie luchst man einem Schweden auf dem Flug nach London einen Fensterplatz ab? Man sagt ihm, dass nur die Gangplätze bis London gehen.« Die Schweden revanchierten sich mit Norwegerwitzen wie der Lautsprecherdurchsage auf dem Stockholmer Flughafen Arlanda: »Reisende nach Oslo, bitte stellen Sie Ihre Uhren um fünfzig Jahre zurück.« Dergleichen kommt einem bekannt vor, diese Albernheiten kursierten in Deutschland über Ostfriesen und zuvor jahrzehntelang in den USA über polnische Einwanderer. In Norwegen werden Schwedenwitze nur noch von Schulkindern erzählt. Dieser oder jener Erwachsene mag darüber noch lächeln, ansonsten aber zeichnen die Norweger sich durch Ironie, Selbstironie und feinen Humor aus. Nehmen Sie die norwegische Botschaft in Berlin. Sie verleiht alljährlich einen »Goldenen Lachs« an Menschen, »die dazu beigetragen haben, Norwegen bekannt zu machen und Sympathien zu schaffen«. Im Jahr 2002 war die Preisträgerin Sandra Maischberger, Anlass war ihr Fernsehinterview mit Kronprinz Haakon und seiner Frau Mette-Marit. Über dieses Interview wurde nicht nur in Deutschland und Norwegen, sondern in vielen Ländern ausgiebig berichtet, weil Mette-Marit während der Aufnahmen so heftig von der Sonne und einem fehlerhaften Scheinwerfer bestrahlt worden war, dass sie Gesichtsverbrennungen davontrug. Der damalige Botschafter betonte, selbstverständlich erhalte Maischberger den Preis nicht für diese »Leistung«. Aber das Missgeschick habe nichtsdestotrotz große Medienaufmerksamkeit bekommen und so für Norwegen geworben. Die Zeitungsberichte darüber entsprächen einem Wert von mehreren Millionen Kronen, eine PR-Arbeit, die der Botschaft angesichts ihres notorisch klammen Werbeetats sehr gelegen gekommen sei. Die Regierung in Oslo war konsterniert, die Herrschaften im Schloss ebenso. Ehrlich gesagt: die ganz besonders. Man war not amused. Dabei war bei der Preisverleihung ein besonders schönes und passendes Lied gespielt worden, das obendrein von der norwegischen Stargruppe a-ha stammte: The sun always shines on TV. Aber auch das konnte es nicht rausreißen. Gerüchten zufolge wurde der Botschafter nicht nur aus Berlin abgezogen, sondern sogar gedrängt, den diplomatischen Dienst zu verlassen. Beides wurde von offiziellen Stellen entschieden dementiert. Mir fällt gerade zweierlei auf: Zum einen ist das vielleicht doch kein so gutes Beispiel für den Humor der Norweger. Und wenn ich so weitermache, bekomme ich den Preis nie. Der Osloer Flughafen Gardermoen ist sehr schön. Er ist aus einheimischen Materialien wie Granit, Schiefer und Holz erbaut – Materialien also, die man eher in Einfamilienhäusern der gehobenen Preisklasse erwarten würde. Die Konstruktion vermittelt ein Gefühl von Geräumigkeit, Leichtigkeit, rätselhafterweise aber auch von Verankerung. Man verbinde mit dem Bauwerk »Ruhe«, »Klarheit«, »Übersichtlichkeit« sowie eine »besondere Lichtfülle«, schreibt die norwegische Architekturhistorikerin Ingerid Helsing Almaas. Sie findet die Wortwahl »bezeichnend. Sie beschreibt nicht nur die räumlichen Ideale der Gebäude, sie zeichnet auch ein Bild des idealisierten norwegischen Bürgers: gut organisiert, offen, einfach, dabei voller Vertrauen in die Authentizität lokaler Erfahrungen, vom nördlichen Licht erhellt, von Holz und Stein gestärkt. Mit seiner geschwungenen Laminatholzdecke begrüßt das Terminalgebäude die Welt wie ein betuchter und großzügiger Gastgeber – wohlmeinend, elegant, nach der letzten Mode gekleidet, das Beste, was das kleine Land zu bieten hat.« Die Zeiten, als ein schwedischer SAS-Präsident Oslos Flugplatz – den Gardermoen-Vorgänger Fornebu – als »Cafeteria mit Landebahn« verspotten konnte, sind lange vorbei. Vom nördlichen Licht erhellt. Und zwar vom ersten Moment an, denn man verlässt das Flugzeug durch einen Glastunnel und findet sich nicht in einem neonbeleuchteten, ortlosen Airport-Land wieder, sondern an einem Ort, der noch nicht Oslo ist, aber bereits dessen Licht und Wetter hat. Wer aufmerksam ist, kann ab jetzt, also vom ersten Moment an, einiges über Norwegen lernen: 1. Der Weg zum Koffer führt fast bis zum Gepäckband an einer Glaswand entlang, auf einem Steg, hoch über den Abflug-Gates und den dort wartenden Abreisenden. Auf der einen Seite sieht man sie, auf der anderen Seite geht der Blick auf einen Wald jenseits des Rollfelds, der während der Bauarbeiten mit großem Aufwand bewahrt wurde. Während man so vor sich hingeht, kann man über das Reisen, über Ankommen und Abfahren nachdenken und die Aussicht genießen. Glücklich ist, wer sein Handgepäck nicht tragen muss, denn in der Zeit, die man zum Ausgang unterwegs ist, absolviert man in anderen europäischen Ländern einen Sonntagsspaziergang. Wir lernen: In Norwegen wandert man in der Höhe, denkt nach und guckt auf Natur. Natürlich gibt es ein paar Meter Rollband. Die dienen aber nur dem Nachweis, dass man dergleichen in Norwegen kennt. Man ist nicht rückständig. Man läuft einfach gern. 2. In der Ankunftshalle kommt man an mehreren Kiosken vorbei. Hier könnte man lernen, dass Norwegen sehr viele Tageszeitungen hat. Das aber geht unter, weil man nur die Zeitungen mit extrem überschaubaren Titelseiten sieht, deren Schrift und Bild etwa dreimal so groß sind wie bei der deutschen Bildzeitung. Auf die erste Seite passen kaum mehr als eine Vier-Wort-Überschrift und ein großes Foto. So entsteht der (falsche) Eindruck: Hier leben extrem kurzsichtige Menschen. 3. Spätestens wenn man für die zwanzigminütige Zugfahrt in die Stadt die geforderten 170 Kronen (22 Euro) bezahlt hat, fällt einem wieder ein, dass Oslo eine der teuersten Städte der Welt ist. Ab sofort sollte man jedes Umrechnen in eine vertrautere Währung unterlassen. Das macht schlechte Laune und ändert nichts. 4. Zwanzig Minuten vor Oslo fährt der Zug an Feldern und Bauernhöfen vorbei. Zehn Minuten vor Oslo immer noch. Von Industriegebieten oder Suburbia keine Spur. Man fragt sich, ob die norwegische Hauptstadt sehr klein ist oder vielleicht ganz woanders liegt. Die Wahrheit ist: Die Ackerflächen, Weiden und Pferdekoppeln, die man vor dem Fenster sieht, sind Oslo. Dann taucht der Zug in einen Tunnel. Kein besonderer Tunnel, eben lang genug, um anzudeuten, dass sich die Norweger auf Tunnelbau verstehen. Der dezente Hinweis lautet: Wir haben sehr viele Tunnels. Wer eine Tunnelphobie hat, hat jetzt noch Zeit zum Umkehren. 5. Man geht, man sitzt, man schaut sich um. Irgendwann wird einem bewusst, dass viele junge Norwegerinnen tatsächlich sehr blond und sehr schön sind. Die jungen Männer sind auch blond und schön – aber die Frauen fallen eben mehr auf. Wie überall. Oslo, im Juni 2011. Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg, der Schriftsteller Jo Nesbø sowie ein weiterer Freund radeln durch die Stadt. Ihnen folgen, ebenfalls auf Rädern, zwei Leibwächter. Das Grüppchen hält an einer roten Ampel, neben ihnen wartet außerdem ein Auto auf grünes Licht. Durch das offene Fenster ruft dessen Fahrer dem Ministerpräsidenten zu: »Jens! Hier ist ein kleiner Junge, der es cool fände, dir mal Guten Tag zu sagen!« Stoltenberg lächelt, schüttelt dem kleinen Jungen auf dem Rücksitz die Hand und sagt: »Guten Tag, ich heiße Jens.« Jo Nesbø hat diese kleine Begebenheit in der New York Times erzählt: »Der Ministerpräsident trägt einen Fahrradhelm, der Junge einen Sicherheitsgurt; sie haben an einer roten Ampel angehalten. Die Leibwächter stehen dahinter, in diskretem Abstand. Lächelnd. Ein Bild von Sicherheit und gegenseitigem Vertrauen. Ein Bild der normalen, idyllischen Gesellschaft, die wir alle für selbstverständlich hielten. Wie sollte da etwas schiefgehen? Wir trugen Fahrradhelme und Sicherheitsgurte, wir beachteten die Verkehrsregeln.« Wenig später ging wirklich etwas furchtbar schief. Am 22. Juli 2011, um 15 Uhr 25, explodierte vor dem Bürogebäude des Ministerpräsidenten eine Autobombe. Teile des Regierungsgeländes in der Osloer Innenstadt wurden verwüstet, acht Menschen starben. Auf die Täter und deren Motive gab es keinerlei Hinweise. Wenig später sprach Ministerpräsident Stoltenberg im Fernsehen von dem »größten Verbrechen, das Norwegen seit dem Zweiten Weltkrieg« getroffen habe. Man wisse nicht, wer dafür verantwortlich sei, es sei aber »in einer solchen Stunde wichtig, für das einzustehen, woran wir glauben. Sie werden uns nicht zerstören. Wenn es darauf ankommt, wird die norwegische Demokratie stärker.« Auch Oslos Bürgermeister Fabian Stang blieb ruhig: » Wir werden das schaffen, wir werden zusammenhalten. Wir dürfen nicht destruktiv sein, wir dürfen nicht zulassen, dass die Angst gewinnt.« In die ersten chaotischen Berichte platzte die Nachricht, dass es im Sommerlager der Sozialdemokratischen Jugend auf der Insel Utøya eine Schießerei gegeben habe. Man sprach von fünf, möglicherweise sogar zehn Toten. Tatsächlich waren zu diesem Zeitpunkt bereits 69 Menschen geradezu hingerichtet worden, zahllose waren verletzt. Als die ersten Polizisten auf die Insel kamen, war seit dem ersten Hilferuf mehr als eine Stunde vergangen. Der Täter ließ sich bereitwillig festnehmen. Er bekannte sich sofort zu den Morden und dem Bombenanschlag, er habe alles jahrelang vorbereitet. Die Taten, sagte er, seien »grausam, aber notwendig« gewesen. Er habe sie auf sich nehmen müssen, um Norwegen vor »Kulturmarxismus und Islamisierung« zu bewahren. Regierungschef Jens Stoltenberg beharrte weiter darauf, dass man auf diese ungeheure Tragödie mit mehr Demokratie und mehr Freiheit reagieren müsse. Und erwies sich als großer Staatsmann, indem er zunächst ostentativ nichts tat – jedenfalls nichts, was auch nur im Entferntesten als politische Tat zu werten gewesen wäre. In den Tagen nach den Anschlägen war er quasi rund um die Uhr im Fernsehen präsent. Was er ( sichtbar ) tat, war vor allem das: Er umarmte die Überlebenden der Anschläge und die Angehörigen der Ermordeten, weinte mit ihnen, sprach mit ihnen. Er fand für alle die richtigen Worte, und er mahnte immer wieder: »Halten wir inne, nehmen wir uns Zeit, zu trauern.« Seine Reaktion war das Gegenteil von dem, was spätestens seit dem 11. September 2001 die Regel ist: Führungskraft demonstrieren und etwas tun. Vor allem das: Etwas tun. Es war eine Sensation, die weltweit Aufsehen erregte und verwirrte: In einer der größten Krisen seines Landes nahm ein Regierungschef sich das Recht, innezuhalten. Nichts zu tun. Zum Nichtstun aufzufordern. Eine weitere Sensation war, dass 96 Prozent der Norweger das nicht als Führungsschwäche interpretierten, sondern als eine besonnene Art der Krisenbewältigung, die sie befürworteten. Sie wussten, dass Stoltenberg Betroffenheit und Trauer nicht vorspiegelte. Er hatte Mitarbeiter verloren, und er kannte die Familien einiger ermordeter Kinder und Jugendlicher. Auch die Königsfamilie war unmittelbar betroffen, denn unter den Toten war ein Stiefbruder von Kronprinzessin Mette-Marit. Alle Parteien schlossen sich dem Kurs an, die Geschehnisse (nicht sofort) in Politik umzumünzen. Die Botschaft lautete: Wir stehen zusammen, die Trauer eint uns. Dieses Nicht-Handeln spiegelte die Sprachlosigkeit und Lähmung der ganzen Nation, es beruhigte die Norweger und bestätigte sie in ihrem tiefen Vertrauen in ihren Staat: Wenn wir ihn wirklich brauchen, ist er für uns da. Wir werden von Menschen regiert, die gar nicht so anders sind als wir. Sie sahen ihren König mit hochrotem Kopf weinen und fühlten sich getröstet, denn alle weinten, trauerten, waren vor Entsetzen gelähmt. Wörter wie »Rache«, »Vergeltung« und »Hass« fielen anfangs selten, und wenn, dann in unerwarteten Zusammenhängen: » Unsere Jugendlichen sind nicht dafür gestorben, dass wir mehr hassen«, sagte der Leiter der Sozialdemokratischen Jugend, der viele Freunde verloren hatte. Nur einige Insassen des Gefängnisses, in das der Täter gebracht wurde, äußerten eine explizite Drohung: Sollte man ihn in die Hände bekommen, wisse man, was man mit ihm anfangen werde. Drei andere Wörter – der Name des Mörders – fielen fast nur in den Medien. Wörter wie »Teufel«, »Monster« oder »Killer-Bestie« blieben ausländischen Medien vorbehalten, sie tauchten auch in Äußerungen rechtsradikaler Gesinnungsgenossen außerhalb von Norwegen auf. Sie waren bemüht, sich schnell und radikal von einem zu distanzieren, der sie mit sich zu reißen drohte. Die Norweger hingegen weigerten sich lange, seinen Namen auszusprechen, und boykottierten Zeitungen, die sein Bild auf der Titelseite hatten. Es war die intuitive Reaktion darauf, einem nach Medienaufmerksamkeit gierenden Mann zu verweigern, wonach er sich am meisten sehnte, und auch dem entgegenzusteuern, was bei Grausamkeiten dieser Art immer geschieht: Während der Name des Täters in die Geschichte eingeht, bleiben seine Opfer nur als eine Zahl in Erinnerung. Siv Jensen, Parteichefin der rechtspopulistischen Fortschrittspartei (Frp), beteuerte sofort, es belaste sie unerträglich, dass dieser Mann einmal Mitglied ihrer Partei gewesen sei. Dann beging sie die große Dummheit, ihre Partei als »unschuldiges Opfer« der Morde zu bezeichnen. Der Empörungssturm über die Instinktlosigkeit, sich in eine Reihe mit den Opfern eines Rechtsradikalen zu stellen, zwang sie zu umgehenden und umfänglichen Entschuldigungen. Geholfen hat es wenig, in den Monaten nach den Anschlägen halbierte sich ihre Wählerschaft. Demonstrativ besuchten der Kronprinz, der Außenminister, Oslos Bürgermeister und der Bischof von Oslo eine große Osloer Moschee, der Außenminister zitierte Tröstendes aus dem Koran, der Bischof sagte, das norwegische Volk sei eine vielfältige Gemeinschaft in Trauer. Könighaus, Regierung und Geistliche führten praktisch vor, worauf es ankommt: Wir lassen uns nicht aufhetzen und nicht spalten. Rückblickend kann man vielleicht sagen, dass sie in diesen Tagen anfingen, sich um die Lösung eines weitreichenden und schwierigen gesellschaftlichen Problems zu bemühen, das der Schriftsteller Karl Ove Knausgård später so beschrieb: »Man kann Hass nicht verbieten. Man kann nur dafür sorgen, dass der Abstand zwischen denen, die hassen, und der Gesellschaft, die sie hassen, nicht gefährlich groß wird.« Drei Tage nach den Anschlägen fanden im ganzen Land Gedenkfeiern statt. Es wurde nicht geschrien, es wurden keine aufpeitschenden Reden gehalten. Es herrschte Stille, alle hatten Rosen dabei. Seit 1945 waren nicht mehr so viele Menschen gleichzeitig auf der Straße gewesen, 200 000 sollen es allein in Oslo gewesen sein, in einem entlegenen Weiler an der Westküste waren es acht. Als Stoltenberg seine Rede vor den 200 000 Osloern (und der Nation ) mit den Worten schloss » Unsere Mütter und Väter haben gesagt: ›Nie mehr 9. April!‹ Wir sagen: ›Nie mehr 22. Juli!‹«, verstand ihn jedes Kind. Kein Ereignis in der norwegischen Geschichte hat die Nation so tief und so dauerhaft traumatisiert wie der deutsche Überfall vom 9. April 1940. Was er sagte, war also: Damals standen wir gegen den übermächtigen Feind zusammen, wir sind gestärkt aus den Zeiten des Leids hervorgegangen. So wird es auch diesmal sein. Wir haben eine Zukunft. Implizit an die Besatzungszeit erinnerte auch das (sehr bekannte ) Lied An die Jugend, das der Schriftsteller Nordahl Grieg 1936 gegen den Faschismus verfasst hatte. Es wurde binnen Stunden zur nationalen Hymne. Die zentrale Strophe stellt die Frage, womit man den Feind bekämpfen könne. Stoltenbergs Antwort lautete: »Engagiert euch. Setzt euch ein. Werdet Mitglied in Organisationen. Beteiligt euch an Debatten. Geht wählen.« Und das taten sie. Alle Parteien erlebten einen Zustrom neuer Mitglieder, vor allem von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Eine Überlebende von Utøya sagte, sie werde politisch weiterkämpfen, auch für ihre vielen toten Freunde. Und sie werde beim Prozess vor den Mörder treten. » Ich werde ihm in die Augen sehen und sagen: ›Du wolltest uns zerstören, aber du hast uns stärker gemacht. Du hast verloren.‹« Einerseits haben die Anschläge das Land verändert. Politiker haben mehr Personenschutz, öffentliche Gebäude sind stärker gesichert, viele Bürger finden die neuen Regelungen zum Schutz ihrer Politiker nicht umfassend genug. Die Polizei muss vermutlich grundlegend reformiert werden, vieles weist darauf hin, dass sich die Einsatzkräfte am 22. Juli gravierende Versäumnisse und Pannen haben zuschulden kommen lassen. Die Stadt Oslo ist für immer gezeichnet, das Regierungsviertel für den Autoverkehr gesperrt. Was mit den beschädigten Regierungsgebäuden geschehen soll, ist ungewiss. Das Gebot absoluter Meinungsfreiheit, das jedem zugesteht, sich völlig unzensiert zu äußern, steht auf dem Prüfstand. Vor allem aber rangen und ringen Justiz und Bevölkerung um den richtigen Umgang mit einem, dessen Taten und dessen Kaltblütigkeit unbegreiflich bleiben. An seinem Vorsatz gibt es keine Zweifel, vielen Norwegern ist allein der Gedanke, dass er, wie psychiatrische Gutachter meinen, schuldunfähig sein soll, unerträglich. Er hat 77 Menschen ermordet, zudem hat er Hunderten von Überlebenden schwere körperliche und seelische Schäden zugefügt. Zahllose Menschen müssen damit weiterleben, dass ein geliebter Mensch nicht mehr da ist. Andererseits zeigen Umfragen, dass die Norweger sich nicht bedroht fühlen und nicht ängstlicher geworden sind. Selbst führende Politiker und die Königsfamilie mischen sich weiterhin (fast) ungeschützt unter das Volk. Die Norweger honorieren, wie ruhig, würdig und umsichtig die Regierenden und ihr König sie durch die ersten Tage und Wochen der Krise führten. Man kann es positiv oder negativ sehen, dass die Gesellschaft im Wesentlichen gleich geblieben ist, sicher ist: Man kämpft darum, eine offene Gesellschaft und ein offenes Land zu bleiben. Der Täter soll nicht den Sieg davontragen, die Sicherheit und das gegenseitige Vertrauen, von denen Jo Nesbø sprach, zerstört zu haben. Niemand könne die Anschläge vom 22. Juli ungeschehen machen, sagte Kronprinz Haakon im Juli 2011, »aber wir können wählen, was sie mit uns machen«. Jahrzehntelang hatte Norwegen die mit Abstand erfolgreichste und stabilste rechtspopulistische Partei Europas. Es ist die gerade erwähnte Fremskrittspartiet (Frp), Die Fortschrittspartei. Sie gehört zu den unerquicklichen Aspekten des heutigen Norwegen, weswegen ich sie jetzt abhandle, dann habe ich es hinter mir. Die Frp wurde 1973 als »Anders Langes Partei für die deutliche Reduzierung von Steuern, Abgaben und staatlichen Eingriffen« gegründet. Seither wuchs sie stetig und lag bei Umfragen konstant zwischen zwanzig und dreißig Prozent. Sie war im Auf und Ab der Wählerbefragungen immer wieder einmal Norwegens größte Partei. Sobald ein »moslemisches« Thema Schlagzeilen machte, Themen wie der Karikaturenstreit, die Kopftücher moslimischer Schülerinnen oder eine Gewalttat, die von einem moslemischen Einwanderer begangen wurde, konnte die Zahl auf 35 Prozent steigen. Konkret bedeutet das, dass nur 65 Prozent der fünf Millionen Norweger für rechtspopulistische Parolen völlig unempfänglich sind. Daraus muss man wohl den Schluss ziehen, dass es in Norwegen kaum offene, aber ziemlich viele undercover-Nationalisten gibt. Wie alle Politiker populistischer Parteien behaupten auch die der Frp, das »Sprachrohr des Volkes« zu sein. Sie legen sich auf keine politische Seite fest und passen ihre Forderungen der jeweils herrschenden Stimmung an. Man könnte auch sagen: Politisches Rückgrat ist ihnen wesensfremd. Folglich kann der durchschnittliche Frp-Wähler über das Programm seiner Partei selten mehr sagen als: »Das mit den Ausländern und dem Ölgeld geht nicht so weiter.« Denn das wirklich große Thema, noch größer als der Fremdenhass, sind die Ölmilliarden, zu denen der Frp und ihren Wählern immer nur eines einfällt: Das Ölgeld gehört der Bevölkerung, nicht den Politikern. Wir wollen das Geld. Jetzt. Sofort. Für uns. Wir wollen mehr Geld für Krankenhäuser (dem muss man zustimmen, denn vieles am norwegischen Gesundheitssystem ist nicht mies oder krank, sondern todkrank) und Rentner (da staunt man als Deutscher, ist doch die Kaufkraft der Rentner in den letzten zehn Jahren um sage und schreibe vierzig Prozent gestiegen). Wir wollen eine höhere Mindestrente, bessere Straßen, billigeres Benzin (es kostet ein Euro neunzig pro Liter, dabei sitzt man doch buchstäblich an der Quelle), billigere Flugreisen, einen Computer für jeden Schüler. Kurz gesagt, finden die Politiker (und Wähler) der Fortschrittspartei an ihrem Land nur eines nicht schlecht: seine finanzielle Situation. Und was wollen die Frp-Poliker mit dem Ölgeld machen? Nahezu alle Wirtschaftsexperten befürworten Norwegens restriktive Finanzpolitik. Gäbe man die Ölmilliarden im eigenen Land aus, wären Inflation und Preissteigerungen die zwingende Folge. Aber es gibt ja andere schöne Orte auf der Welt. Ein Abgeordneter der Frp brachte sich mit dem Vorschlag ins Gespräch, jedem Norweger eine Kreditkarte mit einem Guthaben von 18 000 Kronen (2400 Euro) zur Verfügung zu stellen, das nur im Ausland ausgegeben werden darf, beispielsweise für – wie er explizit sagte – »Shopping, Sangria und Spanferkel«. Und der ehemalige Parteivorsitzende Carl I. Hagen wäre nicht Europas erfolgreichster Rechtspopulist geworden, wenn nicht auch er ein Gespür für die tiefsten Sehnsüchte und Ängste der Menschen hätte. Er forderte, der norwegische Staat solle für seine Rentner Pflegeheime in Mittelmeerländern bauen. Er hat noch mehr einfache Lösungen für komplexe Probleme parat: Ende August 2011 schlug er vor, spanische Gastarbeiter ins Land zu holen. In Spanien betrage die Arbeitslosigkeit immerhin zwanzig Prozent, hier könne man die Männer gut gebrauchen, damit sie einen Tunnel unter dem Oslofjord bauen. Sie könnten in Zwölfstunden-Schichten für spanische Löhne arbeiten und in Baracken wohnen. Nach ein paar Wochen müsse man sie allerdings wieder nach Hause schicken und neue holen, sonst würden sie mit ihren Löhnen womöglich die Inflation anheizen. Da die Frp grundsätzlich für Ausgeben plädiert, müssen die Parteien des bürgerlichen und linken Spektrums erklären, warum sie dagegen sind. Darin sind sie sich ziemlich einig, da alle mehr oder weniger sozialdemokratisch sind. Deshalb war die Fortschrittspartei lange Zeit nicht nur die größte, sondern auch die einzige Oppositionspartei. Sie ist lediglich innerhalb dieses norwegischen Spektrums rechtspopulistisch und keineswegs so radikal wie beispielsweise die Le-Pen-Rechten in Frankreich. Die Frp-Politiker gelten seit jeher nur als spezielle Spezies Demokraten, durchaus als Schmuddelkinder. Sie sind nicht geächtet, aber die meisten anderen Politiker halten betont Distanz zu ihnen. © Ulrike Holzinger-Deutsch Ebba D. Drolshagen, geboren in Büdingen, wuchs bis zu ihrem fünften Lebensjahr in Norwegen auf. Heute lebt sie als Journalistin, Autorin und Übersetzerin in Frankfurt am Main. Neben politischen Sachbüchern veröffentlichte sie bei Piper ihre erfolgreiche »Gebrauchsanweisung für Norwegen« und bei mehr ... 1. Gebrauchsanweisung für Norwegen Detlef Fischer am 11.05.2013 - 11:20:32 Die schönsten Weihnachtsgeschichten großer skandinavischer Autoren, die besten Rezepte von »Glögg« bis »Risalamande« und ...Taschenbuch / € 8.99 (D)
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Fast fertig!: Countdown fürs Kulturquartier läuft | Nordkurier.de DigitalSo läuft der Flat-TV zur Höchstform aufApp soll Essensverschwendung stoppenEine neue Adresse: www.nordkurier.clubDas Smartphone, das alles veränderte Was Verbraucher von Digital-Produkten wollen - und was nicht Doch keine Förderung für flächendeckendes Breitband?Mehr zum Thema DigitalGeldFast vier Wochen ohne frisches BargeldVon Rabatt zu RabattDas doppelte Geschäft mit GutscheinenKostenloses Girokonto vor dem AusWann Versicherer die Zahlungen kürzen dürfenWas die Deutschen für Feuerwerkskörper ausgebenMehr zum Thema GeldReiseWie Terror auf den Städtetourismus wirktReiseveranstalter muss nach Unfall zahlenHeiße Ausflugstipps für die kalten TageEU sorgt für Verunsicherung mit neuem ReisegesetzAuf den Spuren von Frau HolleStörtebekers Braumeister gehen in Hamburg vor AnkerMehr zum Thema ReiseHaus und GartenKein Anspruch auf Fahrstuhl zur EigentumswohnungEs reicht jetzt mit dem WeihnachtsbaumDas bisschen Haushalt ist kein ProblemBlütenpracht im winterlichen GartenSaunabranche setzt auf Luxus Das bedeuten Energielabel für HausgeräteMehr zum Thema Haus und GartenKochen und BackenVon Pörkölt bis Pálinka: Ungarns vielseitige KücheGute Tipps für drei köstliche GängeDer Kaffeemarkt zwischen Schnäppchen und SpezialitätenRezepte für Fleischgerichte gesuchtHilfe, die Ente ist verbrannt!Wie die Zutaten für das Lokalfuchs-Weihnachtsmenü in die Küche kommenMehr zum Thema Kochen und BackenBeruf und Bildung10 Dinge, die gute Chefs ausmachenWie sich eine Blamage ausbügeln lässtDarauf sollten Sie beim Arbeitszeugnis achtenWie Schichtarbeiter fit in die Nacht gehenSo werden Brückentage geschickt genutztKranke Arbeitnehmer sind nicht zum Personalgespräch verpflichtetMehr zum Thema Beruf und BildungHochzeitNordkurier-Traumpaar 2017: Die Abstimmung beginntDer zweite Ring rührte zu TränenLiebe auf den zweiten BlickIhre Lovestory begann auf dem FußballplatzLiebe mit HindernissenJa-Wort unter dem WeihnachtsbaumMehr zum Thema HochzeitMotorVon analog bis digital: Was vor Autodiebstahl schütztMängel vor der Untersuchung finden und behebenÖkotrend kommt langsam in Pkw-Branche anEmpfindliche Strafen für Verkehrssünden in PolenDie Vorteile der 48-Volt-SpannungMessen die neuen Blitzersäulen korrekt?Mehr zum Thema MotorGesundheitWie man einen Termin beim Facharzt bekommtWie Hypochonder ihre Angst loswerden, Teil 2Wie sich Hilfe finanzieren lässtWitz und Charme machen schwere Diagnosen leichter erträglichWie Hypochonder ihre Angst loswerden, Teil 1Die hirnrissigtsen Vorsätze für 2017Mehr zum Thema GesundheitMeckpomm„Haus“ am See? 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Vor dem Haus in der Schlossstraße wird gerade der letzte Pflasterstein gerichtet. "Frisch gestrichen" steht auf einer Stufe gleich im Eingang des Kulturquartier. Fußabdrücke zieren noch den neuen Fußboden. Nagelneue Möbel stehen zum Auspacken bereit. „Bis zur Eröffnung muss das Haus komplett gereinigt werden“, sagt Albrecht Pyritz, der Chef des Kulturquartiers. Er gestattet dennoch im Vorfeld einen Blick ins Millionen Euro teure Schmuckstück und lässt keinen Zweifel, dass bis zur Schlüsselübergabe auch der letzte Handwerker sein Werk vollbracht hat. Der Kaffee- und Vortragssaal wird gerade eingerichtet. Die Bibliothek ist fertig, freut sich Pyritz. Carsten Voss, bei der Stadt zuständig für alle IT-Belange, sitzt am Rechner und sorgt dafür, dass die Software läuft. Denn der 3. Oktober wird in Neustrelitz sowohl für Nutzer als auch für die Mitarbeiter der Stadtbibliothek und des Karbe-Wagner-Archivs ein spannender Tag: Die „Auszeit“ ist vorbei, heißt es dazu aus dem Rathaus. Der Umzug in das neue Kulturquartier in der Schlossstraße 12/13 ist vollzogen. Die Wiedereröffnung beginnt 10 Uhr mit einem kleinen literarisch-musikalischen Programm. „Anschließend haben Besucher bis 14 Uhr Gelegenheit, sich die neu eingerichtete Bibliothek mit den Bereichen für Kinder und Erwachsene anzusehen, zu lesen und Bücher auszuleihen“, informiert die Stadt. Neu sind nicht nur die Bibliotheks-Räume und die des Karbe-Wagner-Archivs. Neu sind auch die Öffnungszeiten. Ab sofort öffnen sich die Türen auch sonnabends von 10 bis 14 Uhr für Leser und Archivnutzer. In der Woche sind die Bibliothek und das Archiv länger geöffnet als früher. Montags besteht von 14 bis 18 Uhr sowie dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, Bücher und Medien auszuleihen und in Archivalien zu recherchieren. Nur die Dauerausstellung, die wird zur Schlüsselübergabe nicht fertig. Im Frühjahr, so meint Albrecht Pyritz, ist mit der Fertigstellung zu rechnen. Dann sollen auch Empfang, Shop und Kaffee in Betrieb genommen werden.
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Förderverein Tanzania e.V.: Spende für unsere Organisation (betterplace.org) wird verwaltet von Angelique B. Gegründet Januar 2015, Ziel des Fördervereins ist es Schülerinnen und Schülern des Martineums und unserer Partnerschule Lupalilo Secondary School in Tanzania bei ihrer Bildungsarbeit zu unterstützen. Unser Motto ist „ Gemeinsam lernen– voneinander lernen - sich kennen lernen. Seit vielen Jahren (seit 2000) besteht die Schulpartnerschaft und es kam bereits zu einigen persönlichen Begegnungen: so reisten in den Jahren 2000, 2003, 2005, 2007, 2010 und 2013 Schüler und Lehrer des Martineums nach Tanzania. Auf ihrem Programm standen vielfältige Projekte zu Familie, Bildung und Ausbildung, Gesundheitsvorsorge und gesunde Lebensweise, Spiele, Lebensweisheiten, fairem Handel, Umweltproblematik und Nachhaltigkeit. Diese Projekte wurden auch in Kooperation mit der vor Ort in Tanzania ansäßigen Organisation SUMASESU durchgeführt. Angelique B. 08. Januar 2019 um 16:46 Uhr Die Spendengelder werden benutzt, um die Radiostation zukünftig mit Solar zuversorgen. Bis jetzt wurden bereits einige Dinge angeschaft, die für das Solarsyszem nötig sind. (Charge Control Unit, Inverser Charge und 8 Batterien). Nun fehlt nur noch Geld für die Solar Panels. Johannesbrunnen, 34
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
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Original auf Englisch Language Weaver Bewerten Sie diese Übersetzung: Vielen Dank für Ihre Bewertung Mangelhaft Gut Dieser Ort ist makellos und jenseits der Erwartungen. Es sieht gut aus in den Bildern, aber erleben es besser. Jede Betrachtung wurde durchdacht und alles, was man verlangen kann, ist da aber mit einem zusätzlichen Stil und sauber. Jeder, der will, dass ihr Aufenthalt in Bangkok unvergesslich ist, sollte sich mit diesem Ort verbinden. Wenn Sie wissen, Bangkok für ein bisschen der Ort ist leicht zugänglich. Dale ist der ansprechendste und zuverlässigste Gastgeber, den ich noch hatte und werde alles leichte luftig machen. Das Haus ist sehr schön. Es ist ziemlich weit von der zentralen Stadt, aber man kann leicht ein Taxi nehmen oder sich von hier abholen. Diese Wohnung ist ausgezeichnet. Es macht mich hier wohl. Das Haus ist klein aber warm. Und es gibt Nachtmarkt in der Nähe der Wohnung. 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Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich sie gebeten habe, mehr Material zu überprüfen. Nehmen Sie die Radtour auf dem schwimmenden Markt mit Peter. Es ist sehr zu empfehlen. Das Haus ist great.Beautiful surroudings, ruhige Atmosphäre, in der Nähe des Parks und MRT station.Just naht ein Lebensmittelmarkt, Cafébar und restaurant.U sicher fühlen, wenn sie auf der ruhigen Straße im night.Very Thai life.Totally lohnt sich zu Fuß. Dies war unsere erste airbnb Erfahrung. Nach einer verwirrenden Fahrt mit dem Taxi vom Flughafen wurden wir spät in immer, aber sie hatten alles für uns bereit zu checkin. Sehr hilfreich mit lokalen Massage und vielen Restaurants und alle touristischen Informationen benötigt. Wirklich leicht zu Fuß zu U-Bahn, die sehr in ganz Bangkok macht das Reisen frei und billig betonen :) Ich empfehle Henry Massage für Massagen und Moon House für umfangreiche lokale Nahrung (als vegan) konnte ich genießen alles Gute :) Zentral, aber ruhig, leichten Zugang zum Motor und Taxi, ein schöner Ort zum Verweilen John und Peters Platz ist der perfekte kleine Oase in der Sathorn-Viertel von Bangkok. Es liegt an einer ruhigen Straße mit üppigen grünen Bäumen versteckt. Auch gibt es eine unglaubliche Coffee-Shop nur von ihren Gate-Schritte. Die Gastfreundschaft passt ihre Unterkünfte. Mein Freund und ich hatten einen späten Flug in die Stadt und unser Taxi setzte uns auf der falschen Ecke. Wir nannten Peter in der Mitte der Nacht, und er war mehr als bereit, uns auf dem Fahrrad zu treffen und ging uns an seinen Platz zurück. Wir haben wäre völlig geschraubt, in einer fremden Stadt verloren. Aber die überwältigende Sorgfalt und Überlegung hat uns sofort wie zu Hause fühlen. Ich empfehle John und Peters Hotel jedem sehr, die durch oder langfristig in Bangkok zu bleiben. Wenn es jemals wieder in der Gegend, werden wir sicher sein, ihre Verfügbarkeit zu überprüfen zuerst. Haley 2016-08-02T00:00:00Z Schöne und ruhige Lage trotz des Zentrums von Bangkok. Es war wirklich bequem und John und Peter waren wirklich nett. Als wir in der Nähe von Lumpini Station verloren ging, kam er uns ins Haus zu nehmen. Ihre prompte Antwort immer das Gefühl, uns erleichtert. Das Zimmer war sauber und gemütlich, wir lieben den Ort. Es hat eine wunderbare Café, Garküche und Massage in der Nähe des Hauses. Wir könnten eine Menge zu genießen. Außerdem danke für Patienten mit meinem Englisch zu sein. Wir wollen wieder hier zu bleiben, wenn wir Bangkok wieder besuchen. Schönes Haus in einer ruhigen Nachbarschaft. Es liegt in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Food-Court. Es gibt auch einige nette Restaurants und ein 7/11 der Nähe. Das Zimmer selbst ist in Ordnung, und kommt mit einem sauberen Gemeinschaftsbad. Es ist einfach, um die Wäsche zu tun, und sie bieten eine große Auswahl an komplementären Tees und Kaffees. Schließlich ist die Kommunikation im Vorfeld des Aufenthalts perfekt. Atom Haus war perfekt für unsere Gruppe von zwölf! Während nicht sehr zentral gelegen ist, die Lage ist ruhig, sicher und hatte nur einen kurzen Spaziergang vom Haus viel gutes Café findet. Es war auch nicht schwer Taxis zu greifen uns an die verschiedenen Sightseeing-Spots zu bringen. Diejenigen, die sich für Wanderungen können auch bequem BTS Ekamai innerhalb von 15 Minuten. Jedoch, wie einige der anderen Bewertungen erwähnt, sind die Bilder nicht die aktuellste. Aber insgesamt war es ein sehr angenehmer Aufenthalt und unsere Gruppe hatte eine tolle Zeit Bindung im Haus! Vielen Dank für uns haben. Meine Familie und ich sind ziemlich enttäuscht mit dem eigentlichen Haus und was wir auf Fotos sah. Die Fotos auf Airbnb erschien ordentlich und sauber zu sein. Allerdings war das Haus selbst weit davon entfernt. Die Toiletten sind alt und schlecht gepflegt - mit einem undichten Dach auf der zweiten Etage Toilette. Die Becken sind Rosten zu. Bei zwei verschiedenen Gelegenheiten, meine Familie und ich sah Kakerlaken in der Küche und im Wohnzimmer kriecht. Die Küche war ziemlich unhygienisch, da die Töpfe und Hosen auf dem Boden im Freien gehalten werden (Schaben wurden in ihnen kriechen). Wir würden vorschlagen, nicht die Küche zu benutzen. Außerdem war das WiFi im Haus sehr schlecht, obwohl wir die Router mehrmals neu gestartet, wie durch die Frau Harun, der Aufenthalt in Gast vorgeschlagen. Ich würde jemand vorschlagen, die WiFi-Verbindung benötigt, um ihre eigenen Daten Plan zu erhalten, wenn sie einen Aufenthalt im Haus buchen wollen. Eine weitere Enttäuschung kam, als Atom (der Host) gebeten, uns für zusätzliche Personen zu zahlen, da wir zwei mehr hatte als die erwarteten 12 Gäste. Auf Airbnb Buchung Website angegeben, eindeutig keine zusätzliche Gebühr für zusätzliche Personen und verursacht auch unnötige Missverständnisse. Alles in allem sind die Betten zumindest sauber und wenn man den Preis zu bleiben 12 nicht über die laute Klima-cons Geist und schlecht gewartete Haus, ist eigentlich vernünftig. Besonderer Dank geht an Frau Harun für ihre Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit während unseres Aufenthalts. Weit entfernte Ort, aber der umgebende Verkehr ist sehr bequem, Unterkunft Bedingungen im Allgemeinen, die höher Kosten Toller Gastgeber, tolle Lage, Vergnügen Aufenthalt Das Haus hat unsere chinesischen Freiwilligen begleitet, Kommunikationsbarriere, muss gelobt werden. Das Haus ist ideal für Familien ein paar Freunde eingeladen zu leben, warm und sauber. Strategische Lage, nur 2 Minuten gibt es 7-11, was sehr einfach 5 Minuten zu Fuß haben Big-C täglichen Bedarf kleine Snacks kaufen. Qiang Lie empfohlen Atoms Multi-Level-Haus ist ideal für große Gruppen. Das Haus verfügt über 4 komfortable, klimatisierte Schlafzimmer mit vielen Betten. Bettwäsche und Toilettenartikel sind nur für die Zahnpflege vorgesehen. Die Bäder auf jeder Etage verfügen über einen Wasserkocher. Die Küche ist klimatisiert und mit Grundbedürfnissen ausgestattet. Ja, du darfst kochen! Das Haus kommt mit einer Haushälterin, die das Haus frisch und täglich sauber hält. Zögern Sie nicht, Atoms Hilfe zu fragen, wenn Sie einen Transport benötigen, der eine große Gruppe unterbringen wird. Atom ist immer auf seinem Handy erreichbar und könnte zwischen dir und dem Fahrer übersetzen. Western-Stil Zwei-Klassen-Stadthaus im Herzen der japanischen Expatriates gelegen Wohnfläche, voll Wohneinrichtungen, nur 5 Minuten die BTS-Station und bequemen Transport zu erreichen.
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Menü für 12 Personen | Menüs Forum | Chefkoch.de » Startseite » Foren » Menüs » Menü für 12 Personen Hallo zusammen ich habe bald die Cousins meines Mannes zu besuch...12 Personen total. Nun weiss ich nicht was kochen. Wollte Raclette machen da dies toll ist weil ich mich dann auch dazusetzen kann aber der einte Cousin ist keinen geschmolzenen Käse. Dann habe ich gedacht ich mache Chinoise aber seine Schwester ist nur Poulet und wenn in der Brühe schon das andere Fleisch war steckt sie's dort nicht rein und xtra nur für sie ein Ding ist mir zu blöde also föllt auch weg... was könnte ich noch machen? Ich dachte auch an Pizza aber das ist ein meeega aufwand weil ich alles selber mache und mein Mann will nicht das ich den ganzen Tag in der Küche stehe... Zum Dessert stelle ich meinen neugekauften schockoladenbrunnen auf.. wurde so gewünscht....was meint ihr habt ihr eine Idee???? danke wie wäre es mit einem Putengescgnetzelten ? Raclette und Pizza sind eh nicht menütauglich. Was dür eine Vorspeise schwebt Dir vor? Suppe, Salat oder eine Terrine? Nun - Du könntest, wenn Cousin dies nicht und Cousine jenes nicht mag, 10 Personen statt 12 einladen.............. ich war neulich eingeladen da gab es verschiedene Nudeln mit mehreren verschiedenen Nudelsaucen. Fand die Idee super, habe 5 kleine Teller gegessen mit 5 verschiedenen Saucen. Dazu gab es frischen , grünen Salat. hahahhaha wer sagt^'s denn endlich einer der mich versteht... letzes Wochenende hatte ich auch einige von ihnen zu besuch und habe lasagne gemacht und musste 3 verschiedene Lasagne machen. Eine normale, eine ohne Käse und eine nur mit Pouletfleisch naja was man nicht alles macht...ich bin einfach zu lieb und am Schluss bekommt man nur einen Tritt in A****. hmm als Vorspeise hätte ich Bruschette gemacht =) Wollte irgendetwas spezielles machen... ach mensch wiesooo ist's so kompliziert.? naja... ja genau so was in der richtung wie die Nudeln suche ich...aber wir als Italiener essen eh immer viel Nudeln...ist zwar eine hammer Idee aber ich weiss nicht ob das was für diesen Abend ist... Fand die Idee super, habe 5 kleine Teller gegessen Du musst sehr gute Zähne und einen noch besseren Magen haben!? Hoffentlich war die Sauce ausreichend............... Mhhh, Suppe vielleicht ? Mit Brot... 18.224 Beiträge (ø4,58/Tag) wieso Menü? Da benötigst Du ja mehrere Gänge und das macht es noch komplizierter! Ich würde eine pürierte Kartoffelsuppe mit diversen Beilagen seriveren (z.B. Croûtons, Cocktailwürstchen oder (Geflügel-)Würstchen in Scheiben, gebratene Geflügelstreifen usw.). Dann kann sich jeder selbst nach seinem Geschmack bedienen. Und vorbereiten lässt sich das Ganze auch gut. Ich vermute, eine Kartoffelsuppe alleine ist nicht unbdingt sättigend genug oder man isst sich ein bisschen müde dran. Ich würde schon den Selbstbedienungsgedanken aufgreifen bei so vielen mäkeligen Essern. Zuerst mal ein paar Blattsalate mit Vinaigrette angemacht servieren und ein paar Dinge zum Aufpeppen hinstellen, Eierachtel, Krabben, Croutons, Käsestreifen, gebratene Speckwürfel, Lachsstreifen - so was eben. Danach ein Tässchen Kartoffel- oder Kürbissuppe, die Beilagen vom Salat weiterhin stehen lassen, kann sich auch jeder noch die Suppe mit aufpeppen. Danach ein Hühner(also Poulet)frikassee mit Baguette oder Hähnchenschlegel aus dem Ofen und danach den Schokobrunnen das ist sicher nicht nach den klassischen Menüregeln, kommt aber der Gesellschaft vielleicht ganz gelegen. Also erstens ein Salätchen Moi, je n’ai pas de message. (Zinedine Zidane) Also ich kann dir wärmstens eine Gyrossuppe empfehlen! Hab ich erst diesen Samstag für meinen Geburtstag gemacht.. war anfangs schon skeptisch, weil viele so einiges nicht mögen, da ist es wirklich schwer etwas zu finden was allen schmeckt. Aber jeder hat beim ersten Löffel gesagt "boa is das lecker"! und kannst du super vorbereiten, und is für 12 personen nicht wirklich mehr arbeit wie für 4... ja ok habt eigentlich recht ein Menü ist vielleicht nicht so tolll... alm rezepte, enchiladas rezepte, foul rezepte, gehacktesstippe rezepte, lebkuchenhaus rezepte, partygericht rezepte, pfannkuchenteig rezepte, schneewittchenkuchen rezepte, schokocrossies rezepte, tarte rezepte
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman von Jules Saint-Cruz bei LovelyBooks (Erotische Literatur) Jules Saint-Cruz LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman Inhaltsangabe zu „LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman“ von Jules Saint-Cruz Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt … Da denkt man hier kommt es nun zu einen guten ende,und dann............ Spannend geht es in Band Zwei der LaLaurie Triologie weiter mit einem atemberaubenden Auf und Ab der Gefühle. Ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann! Gelungener 2. Teil, der mehr bietet, als nur eine Überleitung zu Teil 3, aber für diesen auch viel Spielraum lässt. Sehr starker zweiter Band. Julien und Tara gehören einfach zusammen trotz aller Widerstände. Jules Saint-Cruz nimmt den Leser mit auf eine romantisch-erotische Reise, die nicht nur Spannung, sondern auch Mystik zu bieten hat! Gelungene Fortsetzung zu 'Dunkle Spiele'. Ich bin gespannt wie es weiter geht. ich muss wissen wie es weiter geht..... Vorsicht die Story macht süchtig!! Bitte dringend Nachschub... Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten. Wo ist der 3. Teil?! Ich MUSS weiterlesen!!! Passt gut in die Reihe. LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer ... 11. December 2015 um 15:34 Tara und Julien wollten Getrennte wege gehen.Weil ihre Bezeihung nicht sein darf,zu viele Gefahren birgt ,für beide. Aber das Schicksal meint es anders mit den beiden,und wie man weiß,jedes Geheimnis kommt irgendwann an die Öffentlichkeit.Entweder freiwillig oder mit einen schalg und deren schweren folgen. Auch im zweiten Teil geht es hochher zwischen den beiden,und ich bin jetzt sooo gespannt auf den dritten. Leserunde zu "LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman" von Jules Saint-Cruz LUST AUF EINEN EROTISCHEN LIEBESROMAN MIT THRILL? Liebe LovelyBookerInnen, viele von Euch kennen mich alias Alexa McNight. In diesem Jahr veröffentliche ich als Jules Saint-Cruz eine Trilogie und lade Euch herzlich zur Leserunde mit dem zweiten Teil "LaLaurie - Stumme Herzen" ein. Die Leserunde zum ersten Teil "LaLaurie - Dunkle Spiele" läuft aktuell noch. Alle Teilnehmerinnen dieser Runde nehmen, sofern sie möchten und sich aktiv beteiligt haben, automatisch an Runde zwei teil. Der dritte und letzte Teil erscheint Ende Juli. Ich vergebe 5 weitere Plätze in der Leserunde an interessierte LovelyBookerinnen, die neu mitdiskutieren oder für andere nachrücken können. Insofern ihr Teil 1 noch nicht kennt, würdet ihr diesen Teil mitgeliefert bekommen, da er vor Teil 2 gelesen werden muss (hierzu ist dann auch eine Rezi erwünscht). LaLaurie ist eine Trilogie, die mit Romantik, Erotik und einem Schuss Mystik gewürzt ist - schließlich spielt die Story in New Orleans, dem perfekten Schausplatz für knisternde Spannung. Mehr Information zum Roman erhaltet Ihr hier. Bitte informiert Euch vor einer Bewerbung und bewerbt Euch wirklich nur dann, wenn der Genre-Mix nach Eurem Geschmack ist. Aufgrund der steigenden Beliebtheit von eReadern verlose ich diesmal ausschließlich eBooks. Bitte nehmt auch dies zur Kenntnis. Voraussetzungen für die Teilnahme: Ihr seid mindestens 18 Jahre Ihr mögt Romantik und Erotik in einer spannenden Handlung Ihr habt im Juli ausreichend Zeit für eine aktive Teilnahme Ihr veröffentlicht Eure Eindrücke gern als Rezension (keine Inhaltsangabe) hier auf LovelyBooks sowie auf Amazon (wenn Ihr mögt, zusätzlich gern auch auf anderen Plattformen). Bitte beantwortet mir mit Eurer Bewerbung folgende Frage: Welches ist Eurer Lieblings-Liebespaar in Literatur oder Film? Ich freu mich auf die Leserunde mit Euch :) Herzliche GrüßeJules Saint Cruz Hallo meine lieben, hier nun auch meine Rezision zu diesem spannenden Teil zwei. Ich bin ehrlich ich freue mich wie ein kleines Kind auf den dritten und kann es kaum mehr abwarten. ... LaLaurie Stumme Herzen - eine spannende Fortsetzung "LaLaurie - Stumme Herzen" beginnt einige Monate nach dem Ende von Band eins und schon in den ersten Zeilen spürt man förmlich wie Tara unter der Trennung zu Julien leidet und als sie sich endlich wiedersehen beschließen sie sich eine neue Chance zu geben, ihre Beziehung allerdings vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Leider geht gerade das nicht lange gut und bald werden die beiden mit den entsprechenden Folgen konfrontiert. Das ausgerechnet nicht nur privat sondern auch beruflich. Hier zeigt die Autorin sehr deutlich wie einflussreich die Medien heut zu Tage sind, denn diese spielen nach dem bekannt werden ihrer Beziehung eine große Rolle und wollten Tara und Julien scheinbar nur noch mehr Steine in den Weg legen. Doch keiner von beiden will sich einfach so geschlagen geben und sie kämpfen für ihre Beziehung. Jules Saint Cruz entführt die Leser in dem zweiten Band in ein aufregendes auf und ab der Gefühle. Von Schmerz zu Hoffnung, zu Überraschungen und natürlich auch zur Liebe, von allem ist etwas dabei und es bleibt stets spannend. Und wenn man denkt man weiß was als nächstes passieren könnte, zaubert die Autorin eine Überraschung aus der Schreibfeder. Mir hat vor allem gefallen, das Tara und Julien sich nicht haben unterkriegen lassen und immer wieder weiter gemacht und sich von keinem haben einschüchtern lassen. So spannend wie es in Band eins herging, geht es in Band zwei weiter. Der Fokus liegt auf Tara und Julien, doch es wird mit den beiden nicht langweilig, so aufregend ist ihr gemeinsames Leben. Beide sind solch starke Persönlichkeiten und ich bin jetzt schon sehr gespannt was man mit ihnen im Finale der Triologie erleben wird. Die Reihe LaLaurie - Dunkle Spiele LaLaurie - Stumme Herzen LaLaurie - Purpurne Träume Inhalt Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt … Liebe, Hoffnung und Verzweiflung Nach Monaten der Qualen treffen sich Julien und Tara wieder und beschließen es (erneut) miteinander zu versuchen! Beide wollen ihre Beziehung geheim halten, was leider wegen der Medien nicht funktioniert. Sie rücken in den Fokus der Öffentlichkeit und müssen sich nun dem Druck aller stellen… Die Fortsetzung des ersten Teils der LaLaurie Trilogie setzt ein paar Monate nach der Verhaftung von Ben LaLaurie an, wo Julien und Tara sich endlich wieder sehen und versuchen eine Lösung für ihre Misere zu finden. Beide glauben dies geschafft zu haben, müssen sich aber leider damit konfrontiert sehen, dass die Menschen in ihrer Umgebung dies nicht Beführworten. Beide kämpfen jedoch darum und müssen feststellen, dass dies nicht so recht klappen will… Die Autorin hat es geschafft nahtlos an den ersten Teil der Trilogie anzuknüpfen und zu zeigen womit Tara und Julien kämpfen müssen. Ebenso hat sie diesmal vorwiegend den Fokus auf die Beziehung der beiden gelegt, so dass der Leser die andere Seite sieht; wobei man im ersten Teil mehr auf das komplette Geschehen eingeht. Jedoch kommt auch hier die Problematik um den Tod des Mädchens nicht zu kurz! Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung die für den dritten Teil hoffen lässt, dass es für Julien und Tara ein gutes Ende nimmt; und beide Heil und Gesund aus dieser verzwickten Lage herauskommen. 01. August 2015 um 21:54 Dies ist der zweite Band der LaLaurie-Trilogie von Jules Saint-Cruz und man sollte den ersten Band auf jeden Fall gelesen haben, bevor man diesen liest, da die Geschehnisse direkt aneinander anknüpfen und man wahrscheinlich doch Verständnisprobleme hätte, würde man mit diesem Band starten. Nachdem die Liebe der beiden Hauptpersonen Tara und Julien in Band 1 zwar großartig begann, aber zuletzt doch unter keinem guten Stern zu stehen schien, kommen sich die beiden in Band 2 sehr schnell wieder näher. Alles andere wäre wohl auch keine Fortsetzung der Geschichte um die beiden gewesen. Durch die Umstände gestaltet sich ihre Beziehung dennoch schwierig. Wie schon im ersten Band, gibt es auch in diesem Band sehr viel Geschichte und nicht nur eine Aneinanderreihung von Sexszenen. Zwischendurch gab es tatsächlich Momente, in denen es mir fast zu viel Geschichte war und ich auch nichts dagegen gehabt hätte, wenn stattdessen ein bisschen mehr in den Kissen gewühlt worden wäre. Das lag vielleicht auch daran, weil ich eine der Hürden, die Tara und Julien zu nehmen haben unrealistisch hoch fand. Sehr gut gefallen hat mir die unerwartete Wendung am Ende des Buches, aufgrund derer es wieder ein recht offenes Ende gab, das viel Spielraum für den nächsten Band lässt. Und natürlich auch der heimliche Hauptcharakter Shadow, Taras Kater LaLaurie Stumme Herzen (Teil2) 01. August 2015 um 10:10 Die Geschichte um Tara und Julien geht weiter... und damit auch die Geschichte um die Verwicklungen ihrer Familien. Nachdem die beiden zunächst aus Vernunftgründen ihre Beziehung beendet hatten, führt das Schicksal sie wieder zusammen. Klar, dass sowohl Ethan als auch Taras Vater und Stiefmutter versuchen, sie auseinander zu bringen - vor allem als auch die Öffentlichkeit von ihrer Beziehung erfährt. Letztlich finden sie aber Wege gegen die Widrigkeiten und bleiben zusammen. Alles scheint sich zum Guten zu wenden ... bis zum Schluß Taras Bruder in Erscheinung tritt und der Beziehung den Todesstoß versetzt. Ob es wirklich das Ende der Beziehung ist und Taras bruder Ben der Verfolgung entkommt... das bleibt offen und schürt des Lesers Begierde nach dem dritten Teil! Insgesamt wieder mitreißend geschrieben, ein Krimi mit gefühlvollen (erotischen) Szenen. Ich habe das Buch verschlungen... Voodoo-Flair, Erotik und zwei Herzen in Bewegung Er ist endlich da! “Stumme Herzen” ist Band 2 der dreibändigen Serie um Tara LaLaurie und ihre beinahe unmögliche Liebe zu Julien Cavanaugh. Im ersten Band haben die beiden nach längerem Hin und Her endlich zueinander gefunden. Bei drei Bänden ist es damit aber noch nicht getan. – Achtung Spoiler! – Taras Bruder wird der Mordprozess gemacht und Julien ist der Ankläger und hat auch noch eine offene Rechnung mit ihrem Vater. Das bedeutet natürlich jede Menge Ärger, v.a. da Tara diese Info zunächst verarbeiten musste: hat er sich nur an sie rangemacht, um sich an ihrer Familie zu rächen? Die Geschichte um Taras Familie und den Mordprozess spinnt sich natürlich weiter und spitzt sich vor allem immer weiter zu. Die damit verbundenen Emotionen waren sehr plastisch und gingen auch bei mir unter die Haut. Taras Familie finde ich einfach mal furchtbar, ihr Bruder hat es meiner Meinung nach getan – da kommt einfach mein Gerechtigkeitssinn durch, denn er ist ein absolutes Ekel. Aber der Apfel fällt scheinbar nicht weit vom Stamm, denn man bekommt in Band 2 tiefere Einblicke in das Familienleben und die “Lieben” machen es Tara ganz und gar nicht leicht. Ihr Bruder ist ja sooo ein toller Goldjunge und sie soll gefälligst hinter ihm und ihrer Familie stehen. Doch nicht nur die Familie macht Tara zu schaffen. Als rauskommt, dass Tara mit Julien zusammen ist, beginnt eine regelrechte Hetzjagd auf die beiden. Ich finde es wirklich traurig, wie stur, intolerant und voreingenommen Menschen reagieren können. Ich denke auch, dass die Autorin die Abgründe der menschlichen Psyche hier mit recht einfachen Mitteln (Liebes-Erotik-Roman!) umgesetzt hat und die Emotionen so richtig schön schürt. Bei sowas rege ich mich ja immer auf und fiebere tapfer mit den Protagonisten – hoffe aber, dass alle im letzten Teil noch ihr Fett weg kriegen und jeder das bekommt, was er/sie verdient! Mein Fazit: wieder toll geschrieben, sehr flüssig, schöne, bunte, eckige und kantige Charaktere, Tara und Julien kommen sich näher, es gibt gut geschriebene und abwechslungsreiche Sexszenen voll prickelnder Erotik, wieder einige Titel guter Literatur und Musik, die man sich mal vornehmen kann und eine großartige Kulisse: New Orleans – die nicht nur wegen der Musik eine herausragende Location darstellt, sondern auch durch die geheimnisvolle Mystik des Voodoo ganz wunderbar ins Bild passt. Mir bleibt es nur noch, auf den Abschluss zu warten und euch so lange die Serie wärmstens ans Herz zu legen! 31. July 2015 um 17:39 das auch - leider spinnt LB bei mir total und ich kann kaum noch rezensieren bzw. ist die Maske dafür nur fragmentarisch vorhanden. Finde das alles etwas blöd... 30. July 2015 um 22:27 Klappentext: Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt … Auch in dem zweiten Teil der Trilogie um Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh konnte mich die Autorin Jules Saint-Cruz durch ihren tollen Schreibstil überzeugen. Sie erzählt die Fortsetzung des ersten Teils unverändert spannend. Als Leser taucht man immer weiter in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten ein und fiebert mit ihrer fast schon tragischen Liebe mit. Auch wenn es diesem wie auch im ersten Teil immer wieder erotische Szenen gibt, dominieren diese das Buch nicht. Der Fokus liegt eher auf der Liebesgeschichte , dem Drama um die Gerichtsverhandlung von Taras Bruder und der Familiengeschichte der beiden Hauptpersonen. Auch hierbei fällt mir immer wieder auf, das nichts unnötig in die Länge gezogen wird, sondern auf den Punkt gebracht wird. Leider endet der zweite Teil mit einem etwas gemeinen Cliffhanger , so das man am liebsten sofort wissen möchte wie die Geschichte weiter geht. Ich bin sehr gespannt. Um diesen zweiten Teil der Reihe zu lesen, empfehle ich unbedingt auch den ersten Teil zu kennen, da es sich hierbei um eine Fortsetzung handelt. 29. July 2015 um 22:12 Die Handlung Tara hat es noch immer schwer, weil vor Kurzem ihr Bruder wegen des Mordes an seiner Freundin verhaftet wurde. Besonders mit ihrem Vater hat sie noch mehr Stress als normalerweise, da sie sich nicht auf die Seite ihres Bruder schlägt, denn sie ist von dessen Schuld überzeugt. Da die Hauptverhandlung kurz bevor steht, ist der Fall, und damit auch Julien, ständig in der Presse. So ist er allgegenwärtig, obwohl Tara sich absichtlich von ihm fernhält. Doch lange kann Tara die Distanz zu Julien nicht mehr aufrechterhalten, was eine Kette von weiteren problematischen Ereignissen nach sich zieht. Mein Eindruck Die Handlung spielt diesmal zur Karnevalszeit in New Orleans, etwa 4 Monate nach dem Ende von Band 1 der Reihe. Man kann sie die kunterbunte, überfüllte Stadt beim Lesen wieder sehr gut vorstellen. Auch in diesem Band tragen die zwischendurch erwähnten Songtitel zur Atmosphäre bei und unterstützen so noch den Flair von New Orleans. Die Anziehungskraft zwischen Tara und Julien ist noch genauso heftig wie vor den Ereignissen um Taras Bruder. Jedoch wird alles durch Juliens Verbindung zu Taras Vater und natürlich durch den Prozess gegen ihren Bruder verkompliziert. Neben der Romantik, die von einigen prickelnden Erotikszenen begleitet wird, ist die Handlung zusätzlich spannend. Ethan gibt noch immer nicht auf, was zu Spannungen führt und die Verhandlung von Taras Bruder rückt näher, was für immer mehr Wirbel sorgt. Durch den flüssigen Schreibstil und die Charaktere, die einem im zweiten Band bereits sehr ans Herz gewachsen sind, liest sich das Buch sehr gut und man kommt wieder viel zu schnell am Ende an. Mein Fazit Stumme Herzen ist eine sehr gute Fortsetzung von Dunkle Spiele, dem ersten Band der Reihe LaLaurie. Die Handlung wird verwickelter und spannender, büßt aber nichts in Sachen Romantik und Erotik ein. Das Ende kommt an einer richtig fiesen Stelle. Daher würde ich vorschlagen, Band 3 bereits in Griffweite zu haben. 26. July 2015 um 13:36 Das Buch „LaLaurie – Stumme Herzen“ wurde von der deutschen Schriftstellerin Jules Saint-Cruz geschrieben und ist im Mai 2015 geschrieben. Bei dieser Buchreihe ist es unbedingt notwendig den ersten Band zuerst zu lesen. Der erste Band heißt „LaLaurie – dunkle Spiele“. Beim Cover ist mir ein Unterschied aufgefallen und ich frage mich ob es dieselben „Models“ wie bei Band Eins sind. Denn seltsamerweise gefällt mir auf diesem Cover Julien deutlich besser als Cara. Nach wie vor finde ich das Herzsymbol klasse, weil es perfekt zur Geschichte passt und auch das Bild darunter, welches mich an Bayou erinnert, passt perfekt dazu. Am Ende des ersten Bandes hat Julien Tara gesagt, dass er sie liebt und dennoch hat sie ihn gehen lassen. Denn sie konnte ihm nicht verzeihen, dass sie sich ausgenutzt fühlte und sie glaubte nicht, dass die Beziehung bestand haben könnte wenn diese an die Öffentlichkeit gelangen würde. Denn ihr Halbbruder Ben ist des Mordes angeklagt und Julien vertritt die Nebenklage. Es gibt zig gute Gründe die Finger voneinander zu lassen, aber sie können es nicht und so beginnt das Spiel mit dem Feuer. Werden sie sich dabei verbrennen? Werden sie vorsichtig genug sein oder kommt ihre Beziehung ans Licht der Öffentlichkeit? Und sollte dies geschehen wie würden die Menschen darauf reagieren? Das Buch lässt sich nach wie vor sehr flüssig lesen, denn es ist wie der erste Band in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben. Es gibt auch hier ein paar Erotikszenen, aber das Buch lohnt sich auch weiterhin für jene Leser die Liebesbücher bevorzugen. Meiner Meinung nach steht die Liebesgeschichte im Vordergrund. Es ist eine sehr spannende Geschichte, welche noch spannender wird. Zwar gibt es immer wieder Ruhepausen, aber dann kommt wieder eine überraschende Wendung und so bleibt der Spannungsbogen für mich über das ganze Buch erhalten. Mir hat vor allem Taras Entwicklung sehr gefallen. Denn sie wird selbstbewusster und ist langsam bereit zu ihren Gefühlen zu stehen und langsam lässt sie auch ihre Familie los. Dies war dringend an der Zeit, denn diese haben sie schließlich nie gut behandelt. Julien kämpft um Tara und somit wird einem noch einmal sehr deutlich gemacht, dass sie für ihn tatsächlich keine neue Bettgeschichte ist, sondern die Frau, welche er liebt. Er leidet zwar unter Eifersucht, aber wenn man bedenkt, dass sie die Beziehung nicht öffentlich machen dürfen, ist dies verständlich. Die Abneigung gegenüber der Familie LaLaurie wurde weiter ausgebaut und man lernt einige Nebencharaktere aus Band Eins näher kennen. Bei manchen wendet sich das Bild sogar ein wenig. Zudem kommen ein paar neue, interessante Nebencharaktere dazu, deren Handlungen ebenfalls gut nachvollziehbar sind. Alles in allem ein sehr guter zweiter Band, welchen ich sehr gerne weiterempfehle. Nach wie vor kann man es den Lesern des Erotikgenres wie auch den Lesern von Liebesromanen, die von ein paar Erotikszenen nicht abgeschreckt werden, empfehlen. Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall. Es beginnt erneut, an Mardi Gras... <3 21. July 2015 um 18:27 INHALT: Mehrere Monate hat Tara LaLaurie mehr schlecht als recht überstanden seit sie Julien vor die Wahl gestellt hat: Sie oder der Prozess gegen ihren Bruder. Und nun steht genau dieser kurz bevor und Julien ist in den Medien und somit auch in Taras Leben erneut höchst präsent. Zusätzlich wird Tara weiter von ihrer Familie unter Druck gesetzt und fürchtet welche Folgen es mit sich bringen würde, wenn eine Beziehung zu Julien öffentlich würde. Doch das Schicksal lässt sich nicht aufhalten: An Mardi-Gras führt es die beiden wieder zueinander, diesmal noch näher als zuvor. Doch als genau das eintritt wovor Tara sich so sehr gefürchtet hat müssen die beiden kämpfen: Kämpfen um ihre Jobs, ihr Leben und ihre Liebe! EIGENE MEINUNG: Wie schon beim ersten Teil der LaLaurie-Trilogie ist auch hier das Cover wieder ansprechend und sehr passend gestaltet! Als ich das Bild gesehen habe, habe ich sofort überlegt was in der Geschichte dementsprechend dazu passieren könnte! :) Diese setzt mehrere Monate nach Ende des letzten Teiles an und das ist für mich ein super Kniff der Autorin! Wir sparen uns an dieser Stelle die Leiden der beiden die getrennt voneinander sind und von sich aus auch nicht aufeinander zugehen können/wollen. Zusätzlich kommen wir mit diesem Zeitsprung nahe an den Prozessbeginn und somit in die heiße Phase! Ich fand es einfach super klasse, dass man sofort wieder mitten im Geschehen war und trotzdem nie das Gefühl hatte, etwas oder den Anschluss an die Charaktere verpasst zu haben. Der flüssige Schreibstil und auch die schöne Beschreibungen von New Orleans und der Umgebung sind auch in diesem Teil wieder vorhanden! Die Geschichte ist weiter gefühlvoll und spannend, ohne je zu tief abzudriften. Auch Tara bleibt sich treu und für mich entwickeln sich die beiden als Paar einfach gut weiter! Ich finde es auch gut, dass sie dazu stehen was zwischen ihnen passiert als sie sich wieder sehen und es keine ellenlangen Diskussionen oder großes hin und her gibt. Allerdings wurde nicht darüber hinweg gegangen wie sehr die Heimlichtuerei die beiden belastet. Abgesehen davon sind die beiden Protagonisten auch einfach nicht perfekt, was das Ganze authentischer werden lässt. Die Charaktere kommen einem so noch näher, wenn Eifersucht herrscht oder jemand gefühlt überreagiert. Die Kapitel sind wieder in den meisten Fällen aus Taras, in einigen auch aus Juliens Sicht geschrieben. Innerhalb der Geschichte gibt es auch wieder einen ganze Reihe an erotischen Szenen ohne, dass diese je wie ein Abklatsch aus dem ersten Teil wirken! Sie sind gewohnt abwechslungsreich, prickelnd und passen sich schön in die Handlung ein! In diesem Band spielt für mich auch die Kritik an Gesellschaft und Medien eine Rolle. Es ist ein großes Thema, wie von den verschiedenen Seiten auf die Beziehung von Tara und Julien reagiert wird und das ein oder andere Mal wäre ich fast in den Kindle gesprungen! Man ist eben mitten drin, statt nur dabei! ;) War das Ende beim letzten Mal ein Cliffhanger, so fehlt mir in diesem Teil ganz schlicht und einfach das Wort dafür! Ich freue mich schon unglaublich, wenn es Richtung letzter Band geht, vor allem weil in diesem Teil – und besonders gegen Ende – die Mystik innerhalb der Geschichte zunimmt. Ganz im Gegenteil zu anderen Büchern hatte ich hier nicht das Gefühl, dass der zweite Band nur als Vermittler zum großen Finale dient. Die Spannung ist schon hier auf einem Höchststand, die Personen entwickeln sich weiter, man erfährt neue Details, lernt neue Personen kennen und es ist keine Sekunde langweilig. FAZIT: Kein einfacher Verbindungsteil zwischen zwei Bänden, sondern ein Mehrwert bei den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander, der Spannung, dem Flair von New Orleans und der Mystik! 21. July 2015 um 09:49 "Wenn du nicht bereit bist, Schmerz zu empfinden, bist du nicht bereit für die Liebe." 20. July 2015 um 15:59 Jules Saint-Cruz hat mich mit ihrem Schreibstil, ihren Ideen, deren Umsetzung - einfach mit dem Gesamtpaket - echt gefesselt! Ich mag ihre charismatischen Protagonisten, ich mag die bildlichen Beschreibungen der Szenen, den Hauch Mystik, der in die Geschichte einfließt, diese knisternde Leidenschaft zwischen Julien und Tara, die förmlich spürbar ist. Und was mir in dem zweiten Teil der "LaLaurie"-Reihe ganz besonders gefallen hat, waren die Gedanken zur Liebe und zur romantischen Ironie. Die Ansicht, dass nur bereit für die Liebe ist, wer auch bereit ist, Schmerz zu ertragen, dass in der Liebe der Verstand nichts zu melden hat - einfach, dass Liebe halt passiert. Dass man sich findet, obwohl man sich nicht sucht. Dieses Einzigartige, diese Magie der Liebe - die kommt in "Stumme Herzen" sehr deutlich rüber. Einfach wunderbar. Sehr interessant ist es auch, dass die Autorin auch sehr schön darstellt, wie sensationslüstern und vorurteilsbehaftet die Medien und die Leute generell oft sind. Wie sehr sich die Menschen von der Presse beeinflussen lassen. Sehr erschreckend, doch leider auch wahr. Jules Saint-Cruz stellt eindrucksvoll dar, welche Macht die Medien haben. Der Cliffhanger ist dieses Mal noch fieser als bei "Dunkle Spiele". Zum Schluss wird die Spannungskurve nochmal extrem angehoben, nachdem es sich vorher etwas beruhigt hatte - und lässt den Leser erwartungsvoll auf den dritten Teil der Trilogie hinfiebern. Jules Saint-Cruz - LaLaurie: Stumme Herzen Schreibstil: Wie bereits im ersten Teil hat mir Jules Saint-Cruzs Stil sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr erfrischend und man fliegt nur so über die Seiten. Die Szenen, und besonders New Orleans, kann sich der Leser gut bildlich vorstellen. Meine Meinung: Band zwei setzte rund fünf Monate nach Ende des ersten Teils ein. Da ich die Bände wenige Tage hintereinander lesen durfte, ist mir der Wiedereinstieg in die Handlung sehr leicht gefallen. Meiner Meinung nach ist der Zeitabstand sehr gelungen, da so der Prozess und die Entscheidung immer näher rücken und mehr Spannung aufgebaut wird. Der Handlungsort New Orleans hat mich erneut begeistert. Dieser Roman taucht noch etwas tiefer in die Geschichte und das Geschehen der Stadt ein. Die Beschreibung des Faschings, Mardi Gras, hat mir sehr gut gefallen, man möchte am liebsten den nächsten Flug buchen, um selbst daran teilzunehmen. Die Kostüme, die Partys und die Umzüge wurden sehr bildhaft und lebendig beschrieben. In der Rezension zum ersten Band, habe ich es nicht erwähnt, aber mir gefällt es wirklich unglaublich gut, dass die Inhalte von Taras Vorlesungen beschrieben werden. Im ersten Band wurde Herman Melvilles ‚Moby Dick‘ erörtert, um das Thema Rache zu behandeln. In diesem Teil wurde auf ‚Der scharlachrote Buchstabe‘ von Nathanial Hawthornes eingegangen, um das Thema Sünde zu vertiefen. Diese Vergleiche haben mir wirklich gut gefallen und passten ganz wunderbar zur Handlung. Ich bin gespannt welcher Klassiker im dritten Teil vorkommt. Die Charaktere entwickeln sich in diesem Teil etwas weiter. Tara lernt endlich sich auf Julien einzulassen und sich ihm gegenüber zu öffnen. Sie muss eine Menge durchmachen in diesem Teil und einiges einstecken. Seit dem Prozess steht sie unter enormen Druck und lernt diesem standzuhalten. Von ihrer Familie, besonders von ihrem kaltherzigen Vater, wird sie als das schwarze Schaf dargestellt, das nichts in ihrem Leben erreicht hat. Mir hat es gut gefallen, dass Tara sich von ihrem Vater losgesagt hat und ihm gegenüber zugeben hat, dass sie an die Schuld ihres Bruders glaubt. Das war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung ihres Charakters. Von der Öffentlichkeit wird Tara zwischenzeitlich zur Außenseiterin gemacht und als die ‚Böse‘ dargestellt. Auch hier hat sie mit Vielem zu kämpfen. In der Beziehung mit Julien ist sie in dem Sinne weitergekommen, weil sie diese endlich zugelassen hat und keine Rücksicht mehr auf die Konsequenzen nimmt. Mir persönlich reagiert sie in einigen Szenen etwas über, aber ich denke, ihre Handlungsweise hat etwas mit dem eigenen Geschmack zu tun. Julien hingegen ist von vorneherein Feuer und Flamme in dieser Beziehung. In diesem Teil merkt man erst, wie sehr er Tara wirklich liebt. Er ist sogar bereit sein Mandat für sie niederzulegen und ich bin so froh, dass es nicht so weit gekommen ist. Julien wird in diesem Band als der ritterliche Anwalt dargestellt, der sich für Gerechtigkeit einsetzt. Dieses Bild von ihm gefällt mir persönlich sehr gut, denn es zeigt sowohl seine harte als auch seine mitfühlende Seite. Er und Tara geben wirklich ein sehr harmonisches Team ab, das sich aufeinander verlassen kann. In ‚Stumme Herzen‘ wird endlich Juliens Mutter Suzanne eingeführt. Ihr Charakter war mir sofort symphytisch, auch wenn sie keine große Rolle in dem Roman spielt. Durch sie wird Julien nicht nur als Anwalt und Liebhaber, sondern auch als liebenswerter Sohn gezeigt. Der Prozess erschwert die Beziehung der Hauptpersonen und erfordert von beiden Seiten starke Nerven. Durch ihn kommt es zu Streitigkeiten, die aufgrund von Gereiztheit und mangelndem Verständnis, auch am Ende des Buches noch nicht gelöst wurden. Eine dritte wichtige Person ist Ethan, Taras Exlover. Ich muss gestehen, dass mich seine Figur stört. Ich finde seine Art und seinen Charakter überheblich, arrogant und eingebildet. Im Vergleich zum ersten Band hat er meiner Meinung nach eine negative Entwicklung gemacht, da er mich wirklich an einigen Stellen genervt hat. Er missbraucht meiner Meinung nach seine Position als Polizist und seine Freundschaft zu Alexander LaLaurie, um Tara unter Druck zu setzten. Mir wäre es lieber, wenn er endlich verstehen würde, dass Tara ihn nicht liebt und stattdessen seinen Job macht und alles daransetzt das Gesetz zu vertreten. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der Geschichte noch entwickeln wird. Nun zur Erotik in diesem Buch. In diesem Teil wurde auf die körperliche Beziehung der Protagonisten eingegangen, Sex von Fremden hat hier keine Rolle gespielt. Der Sex zwischen den Hauptpersonen hat nun nichts Mysteriöses und Geheimnisvolles mehr, da sie sich inzwischen kennen. Er ist vertrauter geworden, aber nicht im negativen Sinne. Er ist einfach auf eine andere Stufe aufgestiegen. Die Szene im Missi Spirits, im Cottage und in der Badewanne sind wie immer sehr sinnlich und heiß beschrieben. Ein Hauch von SM und Verbotenem setzt dem Ganzen die Krone auf. Noch dazu muss ich sagen, dass ich inzwischen den Fahrstuhl, der zu Juliens Appartement führt, liebe. Dort passieren immer die tollsten Dinge. Fazit: Eine spannende und gelungene Fortsetzung. Mir haben sowohl die Handlung und besonders die Entwicklung der Hauptpersonen gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, da das Ende so spannend war, kann ich es kaum erwarten Band drei anzufangen. Auch wenn mich manches gestört hat und ich die eine oder andere Tat von Tara nicht nachvollziehen konnte, kann ich das Buch nur empfehlen, da es der Feder einer sehr sympathischen Autorin entspringt. An der Stelle möchte ich mich bedanken, dass ich an ihrer Leserunde teilnehmen darf. Zitat: „Ich kenne mein Kind. Er hat mir gesagt, dass er Sie liebt und aus keinem anderen Grund mit Ihnen zusammen ist. Er würde mich nicht belügen.“ – Suzanne Cavanaugh http://apriciasbooks.blogspot.de/ 13. July 2015 um 10:42 Du schreibst echt "Bomben"-Rezis ;-) Monate sind vergangen, seit Ben LaLaurie vermutlich seine Freundin ermordet hat. Monate sind vergangen, seit Tara Julien nicht mehr gesehen hat, doch in Gedanken ist sie noch jeden Tag bei ihm. Dabei sollte das nicht so sein, schließlich vertritt er die Anklage gegen ihren eignen Bruder. Aber Tara kommt einfach nicht gegen ihre Gefühle an. Sie liebt Julien, entgegen allem Verstand. Und auch Julien liebt Tara. Allerdings könnte eine Beziehung für sie beiden zu einer wahren Geduldsprobe werden, schließlich stehen sie im Licht der Öffentlichkeit und sollten eigentlich auf gegensätzlichen Seiten stehen. Können Julien und Tara dennoch einen Weg finden um endlich zusammen zu sein? Die erotische Trilogie aus der Feder von Autorin Jules Saint-Cruz, die vielen Lesern auch unter ihrem richtigen Namen Juliane Käppler bekannt ist, geht weiter und in diesem Band nehmen die dramatischen Ereignisse zu und lassen die Romanze zwischen den beiden Liebenden in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Die Schriftstellerin hat bereits im Auftakt „Dunkle Spiele“ bewiesen, dass sie es spielerisch versteht, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen. Das setzt sie auch in diesem Band wunderbar in die Tat um. War der Weg der Handlung im Auftakt der Reihe noch ein wenig ungewiss, so ändert sich das in diesem Buch gewaltig. Hier sind fast alle Geheimnisse offenbart. Tara und Julien kennen sich und ihre Beziehung reift zu einer höheren Ebene. Zeitgleich wächst auch das Risiko, das vom Prozess und der Öffentlichkeit ausgeht. Sie spielen ein Spiel mit dem Feuer, welches sich nur schwer zu kontrollieren scheint. Die Handlung setzt einige Monate nach dem Ende des Vorgängers ein. Obwohl hier ein zeitlicher Sprung erfolgt ist, kann der kundige Leser ganz schnell in die Geschichte zurückfinden und sich die beiden Protagonisten lebendig und bildlich vorstellen. Besonders zu Tara kann der Leser einen wunderbaren Bezug aufbauen, da ihre Person in der Beschreibung besonders präsent ist. Aber auch Julien kommt nicht zu kurz. Er ist ein reizender Mensch, der perfekt zu Tara passt und sie vervollständigt. Die Erzählung selbst liest sich leicht und einfach. Mit verständlichen Worten erzeugt Jules Saint-Cruz eine leidenschaftliche und aufregende Atmosphäre, denn neben der Liebesgeschichte gibt es auch eine spannende Hintergrundstory, die für ordentliche Dramatik sorgt. Ein wissender Kater, ein schützendes Amulett, Voodoo-Zauber… New Orleans bietet einfach einen idealen Handlungsort, der für das Mystische und Mysteriöse steht. Auch dieses Buch endet mit einem wahrhaft gemeinen Cliffhanger. Glücklicherweise müssen wir Leser nicht so lange auf den dritten Band warten, denn am Ende des zweiten Bandes sind so viele Fragen offen, die einfach beantwortet werden müssen. Fazit: Mehr davon – Bitte! Das Buch ist toll. Es beschreibt eine dramatische Geschichte, bietet viele aufregende Momente und beinhaltet eine gut durchdachte Handlung. Wer sich auf Tara und Julien einlässt, wird mit großartigen Lesestunden belohnt. Von mir gibt es also eine Leseempfehlung und die Vorfreude auf weitere Werke der Autorin. 12. July 2015 um 04:46 den Vorgänger sollte ich mir mal näher ansehen. Macht mich sehr neugierig! ISBN: B00ZAGN46Q Ähnliche Bücher wie „LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman“ - Wer dieses Buch mag, mag auch... Ähnliche Bücher wie „LaLaurie - Dunkle Spiele | Erotischer Liebesroman“ - Wer dieses Buch mag, mag auch...
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
„Handykredit“ – was Sie alles beachten müssen Als erstes sollten die Raten der Rückzahlung des Darlehns möglichst niedrig sein. Muten Sie sich also nicht mehr zu, als es Ihre momentane finanzielle Situation zulässt. Günstige Zinsen und gute Konditionen sind das A und O einer Finanzierung. Ist das Darlehen ausreichend anpassungsfähig, kommen Sie bei der Rückzahlung viel seltener in Schwierigkeiten. Dazu zählen Sonderrückzahlungen ohne zusätzliche Kosten bzw. die Möglichkeit, für einen Monat die Ratenzahlung einstellen zu können. Das alles sollte eine tragfähige Finanzierung zum Thema „Handykredit“ enthalten. Es gibt jedoch diverse Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, damit Ihrem Kredit als Rentner, Student, Selbstständiger, Arbeitsloser, Auszubildender oder Arbeitnehmer nichts im Weg liegt: Prinzipiell gilt: Wer in Bezug auf das Thema „Handykredit“ plant, sollte von Anfang an möglichst präzise die erforderlichen Mittel bemessen. Die Ausgaben vorher übersichtlich aufzustellen, ist deshalb ein absolutes Muss, um nachträglich keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Ohne Zweifel wäre es nicht falsch, ein kleines finanzielles Polster zu berücksichtigen, wobei die Betonung auf „klein“ liegt, denn ist dieser Puffer zu groß bemessen, würde das unweigerlich zu hohen Verbindlichkeiten führen. Deswegen ist es wichtig, nicht mehr Mittel aufzunehmen als gebraucht werden. Ist der Bedarf tatsächlich zu knapp bemessen worden, lässt sich anhand einer Anschlussfinanzierung in Form einer Folge- oder Aufstockungsfinanzierung auf ganz einfach ein Ausgleich schaffen. Oberste Priorität bei einem geplanten Vorhaben hat, dass man seine finanzielle Lage realistisch beurteilt und danach die Höhe des Darlehens berechnet. Das gilt nicht zuletzt auch für das Thema „Handykredit“. Eine detaillierter Wochenplan aller Aufwendungen kann hier zum Beispiel sehr hilfreich sein: Wie viel Geld wird jeden Tag genau für was ausgegeben? Um keine versteckten Kosten zu übersehen, sollten dabei auch kleine Geldbeträge berücksichtigt werden, wie etwa der Hamburger beim Mac Donalds oder das Bier nach Feierabend. Es lässt auf diese Weise sehr gut feststellen, wo sich unter Umständen noch der eine oder andere Euro einsparen lässt. Zudem hilft eine solche Kostenaufstellung auch bei der Einschätzung der optimalen Rückzahlungsrate. Bei allen Angaben zur eigenen finanziellen Situation und Bonität gilt es, ehrlich, genau und sorgfältig zu sein – speziell beim Thema „Handykredit“, bei sämtlichen Angaben zu Ihrer Bonität sowie zur eigenen finanziellen Situation korrekt, ehrlich und genau. Stellen Sie alle geforderten Nachweise und Unterlagen gewissenhaft zusammen. Sie vermitteln auf diese Weise ein seriöses Bild Ihrer Finanzen. Damit steigern Sie durchaus Ihre Chancen auf die Gewährung von einem Eilkredit oder Sofortkredit. Grundsätzlich besteht die vorrangige Tätigkeit eines Vermittlers darin, Ihnen bei der Suche nach einem passenden „Kredit ohne Schufa“ behilflich zu sein. Meistens geht die Tätigkeit aber über die reine Vermittlung hinaus und wird unter anderem durch eine Schuldnerberatung ergänzt. Zu den Aufgaben eines professionellen Vermittlers gehört es auch, dass er Ihnen alle Vor- und Nachteile eines Finanzierungsangebots aufzeigt sowie bei der Zusammenstellung der Antragsunterlagen behilflich ist. Zahlreiche Vermittler haben gute Verbindungen zu weniger bekannten, kleinen Geldinstituten, wodurch sich die Möglichkeit bietet, überaus bessere Bedingungen für „Handykredit“ zu bekommen. Selbst Verhandlungen bei schwierigen Fällen sind durchaus möglich. Gute persönliche Kontakte zu kleinen Instituten machen sich in dem Sinne bezahlt, dass der Vermittler z.B. einen Schufa-Eintrag begründen kann. Dann fällt der Eintrag in Bezug auf die Bonität nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Großbank, bei der die Vergabe des Kredits üblicherweise automatisiert über die Bühne geht. Ein Antrag auf ein Darlehen zu „Handykredit“ bei einer etablierten Bank wäre, im Gegensatz dazu, ein beinahe aussichtsloses Unterfangen. Ist ein Vermittler seriös, hat er echtes Interesse daran, Ihnen bei der Beschaffung eines Kredits für ein „Handykredit“ behilflich zu sein. Der Vermittler fordert von Ihnen auch keine Provision, da er diese von der Bank bekommt. Weshalb ausländische Banken bei „Handykredit“ eine gute Option sind Ob Sie für Ihr neues Geschäft das Startkapital brauchen, ein neues Auto fällig wird oder Sie eine große Reise vorhaben – Darlehen ausländischer Geldinstitute werden immer öfter zur Finanzierung in Anspruch genommen. Das Internet wird zunehmend bei den Leuten beliebter, um bei ausländischen Instituten einen Kredit aufzunehmen, wodurch das heimische Geldinstitut diesbezüglich immer weniger in Anspruch genommen wird. Das entscheidende Plus dabei ist: Bei ausländischen Geldinstituten sind die Kreditvergabe-Richtlinien nicht so streng wie in Deutschland. Daher spielen eine schlechte Bonität oder ein negativer Eintrag in der Schufa beim Thema „Handykredit“ nur eine nebensächliche Rolle. Es sind generell Schweizer Banken, die Kredite gewähren, welche per Internet vermittelt werden. Diese Tatsache ist speziell für diejenigen Verbraucher interessant, die besonders rasch eine Geldspritze brauchen und von deutschen Banken bereits abgelehnt wurden. Beispielsweise zählen dazu Arbeitnehmer in der Probezeit, Rentner, Selbstständige, Studenten, Arbeitslose oder Auszubildende. In Bezug auf „Handykredit“ hat es besonders diese Personengruppe schwer, ein Darlehen zu bekommen. Was die Beschaffung eines Kredits anbelangt, haben es Privatpersonen mit Geldproblemen häufig nicht gerade leicht. Mit Schulden oder mit schlechter Bonität reduziert sich die Chance auf eine Finanzierung deutlich. Als echte Alternative würde sich in einem solchen Fall ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ anbieten. Damit ist ein Kredit gemeint, der von einem Schweizer Geldinstitut gewährt wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Banken im Prinzip nicht vorgenommen, was es deutlich vereinfacht, das Darlehen zu erhalten. Insbesondere beim Thema „Handykredit“ ist das ein riesiger Vorteil. Sie brauchen natürlich auch bei Schweizer Instituten für ein Darlehen gewisse Einkommensnachweise und Sicherheiten, wobei vor der Kreditvergabe auch eine Überprüfung der Bonität stattfindet. Ist es allein ein negativer Schufa-Eintrag, der Ihnen bei der Finanzierung Sorgen bereitet, könnte der Schweizer Kredit eine realistische Chance für Sie sein, vorausgesetzt, Ihre Bonität ist soweit im grünen Bereich. „Handykredit“: So funktioniert es Viele Menschen, welche im Internet auf der Suche nach „Handykredit“, bzw. „trotz mäßiger Bonität“ sind, denken nicht selten an einen „Kredit ohne Schufa“. Sämtliche renommierten Kreditanbieter prüfen heute die Kreditwürdigkeit des Antragstellers. Auch wenn das nicht bei der Schufa geschieht, dann doch über eine andere Auskunftei. Bei der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa, hat eigentlich jeder ein Scoring. Es genügt, dass Sie ein Bankkonto eröffnet oder eine Kreditkarte beantragt haben. Dann wird für Sie zeitgleich ein entsprechender Bonitätswert angelegt. Man bekommt demnach keinen „Kredit ohne Schufa“ bei {einem Geldinstitut}. Was allerdings glücken könnte, ist ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Der überwiegende Teil des Scorings der Verbraucher ist bei der Schufa zum Glück positiv. Gleichwohl denken etliche Menschen, dass sie einen „negativen Schufa Eintrag“ besitzen Prüfen Sie am besten schon zunächst, ob Score-Index tatsächlich so ungünstig ist, dass die Genehmigung Ihres Kreditantrags bei einer Bank Schwierigkeiten machen könnte. Einmal im Jahr gestattet die Schufa sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen eine unentgeltliche Abfrage des „Schufa Score“. Um selber ermitteln zu können, was für persönliche Daten gespeichert sind, kann man seit 2010 bei der Wirtschaftsauskunftei eine Selbstauskunft einholen. Nach Paragraph 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) stehen Ihnen im Prinzip diese Auskünfte kostenlos zu, und zwar pro Jahr einmal. Was für Fakten umfassen die Informationen, welche Sie bei „MeineSchufa“ abfragen können? Zunächst Ihren eigenen Score-Index (Schufascore), aber auch, wer in den vergangenen Monaten über Sie eine Auskunft über Sie eingeholt hat. Das Scoring ist an verschiedenen „Ratings“ gekoppelt. Diese bewegen sich irgendwo zwischen 1 und 100. Je höher der Wert ist, desto besser wird die Kreditwürdigkeit beurteilt. Der beste Wert ist dabei 100. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls ist äußerst gering. Hat jemand andererseits beispielsweise nur einen Score-Index von 50, geht die Schufa davon aus, dass eventuell Zahlungsprobleme auftreten können. Eine Rechnung muss beglichen werden und man übersieht es, sie fristgemäß zu bezahlen. Das kann verschiedene Gründe haben: Sie haben durch einen Umzug eine neue Postadresse, waren zu der Zeit gerade im Urlaub oder befanden sich zu der Zeit gerade in einem finanziellen Engpass. Auch eine Handyrechnung, die nicht fristgemäß überwiesen wurde, kann irgendwann bisweilen Probleme bereiten. Der Darlehensantrag, den man gestellt hat, wird angesichts einer nachteiligen Schufa abgelehnt. Kommt es zu Mahnungen oder gar zu Zahlungsaufforderungen und damit zu einer Abnahme des Score-Indexes, kann dies wie gesagt, Konsequenzen auf die Beantragung eines Darlehens haben. Sie können jedoch als Verbraucher einen negativen Eintrag bei der Schufa wieder eliminieren lassen. Es kann passieren, dass die Auskunftei noch Informationen gespeichert hat, die entweder falsch oder bereits sehr alt und deswegen nicht mehr aktuell sind. Man sollte als Verbraucher auf alle Fälle sein Recht einer Selbstauskunft wahrnehmen, um gegebenenfalls alte Einträge löschen zu lassen. Man kann eine solche Löschung direkt bei der Auskunftei beauftragen. Andererseits wird die Eliminierung nur unter der Bedingung erledigt, dass die fällige Rechnung binnen 6 Wochen beglichen wurde und 2.000 EUR nicht übersteigt. Auch ohne ein Ersuchen von Ihnen werden nach einem bestimmten Zeitraum die Schufa-Einträge automatisch eliminiert. Dies passiert zum Beispiel bei: Was die Gewährung eines Kredits betrifft, haben es Privatpersonen mit Geldproblemen häufig nicht gerade leicht. Die Chancen auf eine Finanzierung werden nämlich auf Grund schlechter Bonität beziehungsweise Schulden deutlich herabgesetzt. Als letzte Möglichkeit würde sich in solchen Fällen ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ anbieten. Darunter versteht man ein Darlehen, das von einer Schweizer Kreditbank vergeben wird. Da solche Institute keine Schufa-Abfragen vornehmen, entfällt dieser Hinderungsgrund bei der Kreditsuche. Was das Thema „Handykredit“ betrifft, ist dies ein unschätzbarer Vorteil. Einen Kredit ohne Bonitätsprüfung sowie diverse Einkommensnachweise und Sicherheiten aufzunehmen, ist logischerweise auch bei Schweizer Instituten nicht möglich. Bei einer positiven Bonität stellt der Schweizer Kredit eine realistische Alternative für „Handykredit“ dar, selbst wenn Sie einen negativen Schufa-Eintrag haben. Entscheidend für „Handykredit“ ist der „effektive Jahreszins“, der auch als „effektiver Jahreszinssatz“ bezeichnet wird. Der „effektive Jahreszins“ beziffert die jährlichen Darlehenskosten, die zufolge der nominalen Kreditsumme berechnet werden. Er wird mit einem gewissen Prozentsatz vom Auszahlungsbetrag aufgeführt. Es gibt Darlehen, deren Zinssatz variabel respektive flexibel ist, sich folglich während der Kreditlaufzeit verändern kann. Dieser wird dann anfänglicher „effektiver Jahreszins“ genannt Für einen Kredit wird manchmal für die ganze Laufzeit auch ein gebundener Sollzins festgesetzt. Das bedeutet im Klartext: Der dem „Darlehen“ zugrunde liegende Nominalzins bleibt stabil, auch wenn die Kosten für einen Kredit an den Kapitalmärkten steigen. Für Sie als Kreditnehmer hat ein gebundener Sollzins den positiven Effekt, dass Sie keine Angst vor steigenden Darlehenszinsen zu haben brauchen. Der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ bleibt während der kompletten Laufzeit des Darlehens demzufolge unverändert. So sind Sie permanent vor der unerfreulichen Überraschung einer Kreditverteuerung gefeit. Ein Kredit kann sehr unterschiedliche Darlehensbedingungen haben, wobei diese insbesondere durch die Kreditlaufzeit festgelegt werden, für die sich der Kreditnehmer entscheidet. Mit anderen Worten, der Kreditnehmer muss kleinere Monatsraten zahlen, wenn die „Kreditlaufzeit“ länger ist, als wenn er ein Darlehen mit einer kurzen Laufzeit wählt. Die verschiedenen Möglichkeiten bezüglich der Kreditlaufzeit in Erwägung zu ziehen, kann sich folglich definitiv lohnen. Allerdings werden nicht für alle Kredite sämtliche Laufzeiten offeriert. Was ist genau unter Kreditlaufzeit respektive Darlehenslaufzeit zu verstehen? Kurz, ist dies die Zeitdauer zwischen der Auszahlung der Kreditsumme und der völligen Rückzahlung. Hierbei hängt die Dauer genau genommen von der Rückzahlung und der Höhe des Nominalzinses ab. Entsprechend hat der Tilgungssatz eine signifikante Bedeutung für die Laufzeit. Die Rückzahlung des Darlehens und damit der Kreditsumme inklusive eventueller Bearbeitungsgebühren dauert umso länger, je geringer der Rückzahlungsbetrag ist. Laufen Kredite über 5 Jahre oder länger, werden diese als Langzeitkredite tituliert. Zumeist werden die Darlehensgebühren auch Abschlussgebühr, Kreditbearbeitungsgebühren, Bearbeitungsprovision bzw. Bearbeitungsentgelte genannt. Das sind Kosten, welche die Kreditbank für eine Kreditanfrage oder die Bearbeitung des Antrags zu einem Kredit verlangen durfte. Seit Mai 2014 dürfen sowohl „Darlehensgebühren“ für die Bearbeitung einer Kreditanfrage als auch die Überprüfung der Bonität des Kreditnehmers nicht mehr berechnet werden. Heute dürfen demzufolge Bearbeitungsgebühren in Abhängigkeit der beantragten Kredithöhe seit 2014 nicht mehr verrechnet werden. Allgemein betrugen diese Kosten ca. 1 – 3 % von der Kreditsumme, also beispielsweise bei einem Darlehen von 10.000 EUR schon 150 bis 450 EUR. Bearbeitungsgebühren, welche von Kreditnehmern für den Kreditantrag bzw. die Kreditanfrage schon gezahlt worden sind, können daher grundsätzlich zurückgefordert werden. Unter dem Darlehensgeber ist eine natürliche oder juristische Person zu verstehen, welche für eine bestimmte Zeit zu einer entsprechenden Verzinsung an den Kreditnehmer bzw. Darlehensnehmer Geld verleiht. In der Gesetzgebung ist im Prinzip vom „Darlehensgeber“ die Rede. {Andere gängige Begriffe} sind auch „Kreditgeber“ oder „Gläubiger“. Ein Darlehen birgt für den Kreditgeber immer ein erhebliches Risiko. Demzufolge sind dafür die Zinsen zumeist höher als für ein konventionelles Darlehen. Üblicherweise ist der Darlehensgeber eine Versicherung, eine Sparkasse oder eine Kreditbank. Die Rechte und Pflichten des Darlehensnehmers sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. „Kredite mit schlechter Bonität“ sind im Prinzip zwar ein wenig teurer, müssen dagegen gleichfalls in einzelnen Monatsraten getilgt werden. Bei Darlehen enthält die Monatsrate einen zentralen Bestandteil – den Zinssatz. Auf dem Kapitalmarkt gilt für Zinsen immer der aktuelle marktübliche Index. Danach erfolgt von der Bank die Berechnung des Zinssatzes. Ihre Kunden bezahlen anschließend für ihr Darlehen diesen Zins mit Aufschlag. Zu den weiteren wesentlichen Kriterien bei der „Monatsrate “der Kredite zählt die Höhe der Rückzahlung. Der Kreditnehmer bestimmt im Normalfall die Tilgung in Abhängigkeit seiner wirtschaftlichen Verhältnisse. Im Regelfall beträgt bei {längerfristigen Finanzierungen} die Tilgung ein Prozent pro Jahr. Bei einer höheren Tilgung kann der die Kreditsumme und damit der Kreditbetrag selbstverständlich in einer kürzeren Zeitspanne zurückgezahlt werden. Logischerweise muss dann, entsprechend des Rückzahlungsbetrags, mit einer erhöhten monatlichen Belastung gerechnet werden. Die Monatsrate von einem Kredit wird demnach anhand der primären Faktoren Tilgung und Zinsen festgelegt. Bei Krediten sind in der Monatsrate meistens die Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler beziehungsweise die Bearbeitungsgebühren der Banken inbegriffen. Diese Kosten sind zwar im Normalfall schon bei den Zinsen mit berücksichtigt, dessen ungeachtet sind sie ein Bestandteil der Monatsrate beim Kredit Gesamtbetrag. Was ist ein so genannter Umschuldungskredit? Darunter ist ein Darlehen zu verstehen, das jemand aufnimmt, um durch eine Umschuldung einen Kredit mit sehr hohen Zinsen ein wenig günstiger ausgleichen zu können. Eine Umschuldung ist auch dann sinnvoll, wenn mehrere Kredite zu einem einzigen vereinigt werden sollen. Es ist also durchaus keine Frage, im Zuge einer Umschuldung, mehr als einen Kredit anzugeben. Dass der „Umschuldungskredit“ nicht bei derselben, sondern einer anderen Bank aufgenommen wird, versteht sich eigentlich von selbst. Es spricht jedoch nichts dagegen, wenn das Darlehen für eine Umschuldung wieder bei der gleichen Bank aufgenommen wird – klarerweise nur, wenn diesmal die Rückzahlungsbedingungen stimmen. Der eigentliche Nutzen einer Umschuldung ist demnach, dass Sie nach Abschluss Ihres neuen Darlehens einen kleineren finanziellen Aufwand haben als zuvor – daher der Umschuldungskredit. Es kann Ihnen schon helfen, Geld zu sparen, wenn der Zins auch nur minimal günstiger ist. Im Darlehensgesamtbetrag sind sämtliche Gebühren enthalten, welche der Kunde bei einem Darlehen an die finanzierende Bank zurückzahlen muss. Hier handelt es sich also nicht bloß um den aufgenommenen Kreditbetrag, sondern um den Gesamtbetrag inklusive der Nebenkosten, den der Kreditnehmer bei der Tilgung innerhalb der Kreditlaufzeit an den Finanzdienstleister zurückzahlt. Zu den zusätzlichen Kosten, welche noch zum reinen Kreditbetrag hinzukommen, gehören außerdem eventuelle Provisionen oder Bearbeitungsgebühren sowie der fällige Zins. Die Abweichung zum Nominalbetrag des Darlehens ergibt sich also aus den zusätzlichen Gebühren und Ausgaben. Was den tatsächlichen Kreditbetrag anbelangt, der dem Kreditnehmer nach Bewilligung vom Kreditantrag von der Kreditsanstalt ausgezahlt wird, ist klarerweise niedriger als die Gesamtdarlehensumme. Wenn der „Kreditbetrag“ möglicherweise nicht voller Höhe als Gesamtbetrag ausgezahlt wird, liegt es gelegentlich daran, dass die Auszahlung mitunter entsprechend der Kreditart variiert. In gleicher Weise gilt das übrigens auch bei einem Kredit beziehungsweise bei einem „Schweizer Kredit“. Die Bank ermittelt bei einem gestellten Darlehensantrag für einen Kreditbetrag bei einem gewerblichen Kreditnehmer die aktuelle Ertragslage und bei einer Privatperson das das zur Verfügung stehende Gesamteinkommen. Ein zweitrangiger Aspekt ist dabei die Größe vom Kreditbetrag. Ob der Kreditbetrag nur 800,00 oder 300.000 EUR beträgt – auf jeden Fall werden die Einkünfte des Kreditnehmers von der Bank überprüft. Die Rückzahlung der monatlichen Rate innerhalb von einer festgelegten Zeitspanne wird für den Kreditbetrag generell präzise festgelegt. Im schriftlichen Kreditvertrag sind diese Kreditkriterien stets fest verankert. Nichtsdestotrotz erhält der Kreditnehmer zumeist die Option eingeräumt, den Kreditbetrag mit entsprechenden Sondertilgungen aus seinem monatliches Einkommen vorzeitig zurück zu zahlen. Nicht immer sind solche Sondertilgungen auch unentgeltlich. Wen es genau interessiert, der braucht nur im jeweiligen Kreditvertrag nachzusehen. Wurde die letzte Rate schließlich getilgt, ist normalerweise davon auszugehen, dass damit auch automatisch das Vertragsverhältnis erlischt. Will er Kreditnehmer einen erneuten Kreditbetrag aufnehmen, kann er das ausschließlich schriftlich mit einem neuen Antrag tun. Es gibt ohne Bewertung der Bonität keinen Kredit. Das Resultat der Bonitätsprüfung ist überwiegend von den „Bonitätskriterien“ abhängig und ist sozusagen die Bonitätseinstufung, die die individuellen Aufpreise auf das Darlehen definiert. Bei einer vorzüglichen Bonität werden relativ niedrige Zinsen verlangt. Liefern die unterschiedlichen Faktoren der Bonitätsprüfung ein gutes Ergebnis, hat das in jedem Fall für den Kreditnehmer erhebliche Vorteile. Die normalen Bonitätskriterien der Geldinstitute sind nicht selten von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. Bei den nachstehenden Bonitätskriterien gibt es dessen ungeachtet zwischen den einzelnen Banken keine Unterschiede. Auch sind alle beschrieben Faktoren für jeden Darlehensnehmer gleich. Es gibt einen bestimmten Kredit, den ein paar Kreditvermittler im Normalfall auch mit mangelhafter Bonität im Angebot haben. Das ist der so genannte kreditprivat bzw. Privatkredit. Über ein herkömmliches Geldinstitut funktioniert „Geld leihen ohne Schufa“ hingegen nicht. Stattdessen treten hier als Kreditgeber eine oder mehrere Privatpersonen auf. „Handykredit“ – lohnenswerte Hinweise Beantragen Sie nie ein Darlehen mit unzureichender Schufa respektive einem schlechten Schufa-Score, wenn Sie nicht sicher sind, ihn auch wirklich vollständig zurückzahlen zu können. Denn wenn die Bank einen Darlehensantrag abweist, passiert dies normalerweise nicht ohne Grund. Bedenken Sie: Es zählt zu den vornehmlichen Geschäftsprinzipien von Kreditbanken, dass möglichst alle Kredite, welche {Konsument erhalten}, pünktlich, vollständig sowie mit Zinsen getilgt werden. Die Finanzdienstleister haben logischerweise großes Interesse daran, Kredite zu vergeben. War in der Vergangenheit die Zahlungsmoral sehr ungenügend, muss damit gerechnet werden, dass auch künftig keine pünktliche Rückzahlung der monatlichen Raten stattfindet. Dementsprechend wird der Antrag dann logischerweise zurückgewiesen. Ein anderer Grund für die Verweigerung des Darlehensantrags ist auch oftmals, dass das zur Verfügung stehende Mindesteinkommen nicht zu niedrig ist, um den Kredit tilgen zu können. Es ist somit nötig vor Beantragung die gesamten Einkünfte mit den Aufwendungen zu vergleichen. Erst dann sollten Sie darüber entscheiden, ob Sie einen „Kredit ohne Schufa“ beantragen. Auf diese Weise können Sie {ganz einfach} abschätzen, ob Sie später unter Umständen Schwierigkeiten mit der Rückzahlung bekommen werden. bedenken Sie auf alle Fälle, dass immer wieder überraschende Umstände auftreten, die eine pünktliche Rückzahlung der Kreditsumme beeinträchtigen oder gar unmöglich machen können. Es wäre möglich, dass etwa das Auto dringend in die Werkstatt muss, die die Tiefkühltruhe plötzlich kaputt geht oder wie aus heiterem Himmel eine hohe Nachzahlungsforderung vom Finanzamt ins Haus flattert. Ihr persönlicher Kreditberater steht Ihnen gerne zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“ mit Rat und Tat zur Seite. Sie erhalten damit genau die Hilfe, die Sie brauchen, denn Sie bekommen zum einen eine ausgezeichnete Beratung, um garantiert das geeignete Angebot zu finden und haben auf der anderen Seite jemanden an Ihrer Seite, der bei Bedarf mit Ihnen gemeinsam Ihre finanziellen Möglichkeiten vorurteilsfrei beurteilt. Das „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ ohne umfassende Beratung, ist nicht vollkommen unproblematisch, So mancher ist auf diese Weise schon in eine Schuldenfalle geraten, deren Folgen zuweilen in einem persönlichen Bankrott geendet haben. Der Darlehensvermittler gibt auch gerne Rat zu der Thematik „Umschuldung trotz Schufa“, wobei in einem einzigen Darlehen verschiedene Kredite zusammengefasst werden. Für den Fall, dass die Bank einen „Kredit mit Schufa“ beziehungsweise einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ verweigert, liegt es meistens an einem mangelhaften Schufa-Score. Rufen Sie unbedingt einmal jährlich Ihren Schufa-Score ab. Das kostet nichts und Sie haben die Sicherheit, dass alles in Ordnung ist. Falls nicht, bemühen Sie sich um die Entfernung veralteter oder unrichtiger Einträge. Im Allgemeinen ist das Bekommen von einem seriösen Kredit ohne Schufa oder das Ausfindig machen eines fairen Angebots nicht schwer. Das sollten Sie beachten: Tatsächlich besteht bei der Schufa kein Grund, vor ihr Angst zu haben. Gleichwohl halten sich bezüglich der Schufa verschiedene Klischees. {Was eine Menge Kreditnehmer vermuten}: Die Auskunftei tritt ausschließlich dann auf den Plan, wenn Schwierigkeiten mit der Bonität aufkommen. Das ist so nicht richtig, denn „Schufa“ legt nämlich nicht lediglich von Kreditnehmern mit geringer Bonität Einträge an, sondern normalerweise von jedem Verbraucher. Streng genommen kann es einen „Kredit trotz Schufa“ respektive einen „Kredit trotz Schufa-Eintrag“ demzufolge nicht geben. Es gibt hingegen den so genannten „Kredit trotz schlechter Bonität“. Denn einen Eintrag bei der Schufa hat in der Regel jeder Verbraucher, unabhängig von der Bonität. Ein anderes Vorurteil: Angeblich ist die Auskunftei ausnahmslos darauf erpicht, schlechte Merkmale zu speichern. Das ist klarerweise genauso wenig richtig. Was Sie auf alle Fälle beruhigen wird: Ca. 90 Prozent aller Schufa-Einträge von Personen sind positiv. Es besteht unter den Leuten noch ein drittes Klischee: Alle positiven beziehungsweise negativen Werte werden unmittelbar von der Schufa erstellt. Das kann man genauso in die Gerüchteküche verbannen, denn von der Auskunftei wird ausschließlich ein einziger Score-Wert erfasst, der sich aus positiven und negativen Merkmalen zusammensetzt. Dieser Wert ist entweder niedrig oder hoch – {auf keinen Fall hingegen negativ}. Es gibt viele Faktoren, {durch die der Schufa-Wert bestimmt wird}. Z. B., wenn jemand mehrere Kreditkarten oder Mobilfunkverträge hat. Obwohl man seine Kreditraten immer fristgemäß bezahlt hat, kann es also sein, dass dieser Wert relativ niedrig ist. Das ist übrigens einer der Hauptgründe, weswegen es fälschlich „Kredit trotz negativer Schufa“ heißt. Richtig lautet der Ausdruck „Kredit trotz schlechter Schufa“ oder „Kredit mit schlechter Schufa“. Überraschend ist besonders: Beim „Kredit ohne Schufa“ haben diverse Geldinstitute und Auskunfteien die Feststellung gemacht, dass die Kreditwürdigkeit zahlreicher Verbraucher von ihnen selbst deutlich negativer eingestuft wurde als es der Bonitäts-Score in Wahrheit zum Ausdruck brachte. Wenn Sie die Absicht haben, eine solche Finanzierung zu beantragen, sollten Sie folglich auf jeden Fall vorweg Ihren Score herausfinden. Das ist jedes Jahr einmal gebührenfrei möglich. Unter Umständen können bei der Suche nach „Handykredit“ Probleme auftreten. In diesem Fall können Sie gerne mit dem Kreditberater sprechen. Diese Profis werden in regelmäßigen Abständen geschult und haben darüber hinaus zuvor lange Zeit im Finanzwesen gearbeitet. Für Sie kommt normalerweise allein eine Finanzierung infrage, die zu Ihnen und Ihrer finanziellen Situation passt. Da sich die Kreditberater vorzüglich auf dem Kreditmarkt auskennen, sind diese Fachleute perfekt dafür geeignet, Sie bei Ihrer Suche optimal zu unterstützen. Klarerweise erhalten Sie auch dann die entsprechende Unterstützung, wenn Ihre Suche bloß einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ gilt. Dass ab und zu es finanziell eng wird, hat jeder zweifellos schon erlebt. Die Verwandtschaft oder der Freundeskreis hilft in so einem Fall im Allgemeinen gerne aus. Für etliche ist es andererseits nicht machbar, Freunde oder Verwandte um eine entsprechende Summe Geld zu bitten. Und ein Antrag bei der Bank um einen Kredit erübrigt sich allein wegen mangelhafter Bonität oder eines Schufa-Eintrags. Dies ist allerdings kein Grund, vorzeitig seine Finanzierungswünsche zu begraben. Ein Kreditnehmer hat nämlich reelle Chancen auch ohne eine Schufa-Auskunft oder mit schlechter Bonität zu einem Darlehen zu kommen.
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon » CINEMAGAZINE Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon Inhalt Die 1950er in Liverpool: John Lennon (Aaron Johnson) ist 15 Jahre alt und – wie viele andere Teenager auch – ziemlich angenervt von der Schule und dem Leben. Seine Tante Mimi (Kristin Scott Thomas) trägt auch nicht gerade dazu bei, dass sein Leben angenehmer wird. Sie ist überaus streng und will, dass aus dem Jungen etwas Anständiges wird. Als er aber seiner Mutter Julia (Anne-Marie Duff) trifft, ändert sich sein Leben. Seine Mutter hat ihn verlassen, als er 5 Jahre alt war. Damals fühlte sie sich nicht in der Lage, ihn allein großzuziehen. Jetzt ist sie eine selbständige und lebenslustige Frau, die versucht, wieder eine Beziehung zu ihrem Sohn aufzubauen. Sie hat ein großes Hobby: die Musik. Julia führt ihren Sohn in die neue und frische Welt des Rock ‘n’ Roll ein. Von ihr lernt er, Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Das Banjospiel wird seine Leidenschaft. Bald gründet John Lennon seine erste Band und lernt neue Freunde kennen, unter anderem den Gitarristen Paul McCartney (Thomas Sangster). Aber der junge Mann muss sich zwischen den beiden starken Frauen seines Lebens, seiner Tante und seiner Mutter, entscheiden. Cinemagazine.de meint Nowhere Boy handelt von einem rebellischen aber äußerst begabten Jugendlichen, der von seiner Mutter und seinem Vater verlassen wurde. Die Rede ist von keinem geringeren als John Lennon. Aufgrund seines aktuellen Wohnortes bei seiner Tante und der im Film zunehmenden Besuche bei seiner Mutter, kommt es natürlich zu Komplikationen. Um Enttäuschungen vorweg zu nehmen, sollte erwähnt werden, dass dies nur die Geschichte John Lennons ist und der Film bevor es mit den Beatles richtig “los geht” aufhört. Zudem liegt das Hauptaugenmerk nicht auf der Entstehung dieser, sondern den schwierigen Verhältnissen in Lennons Familie. Dies ist zu gleich auch sehr schade, da der Konflikt von Mutter zu Tante doch auf die Dauer sehr anstrengend ist und man sich immer wieder dabei ertappt, wie man auf mehr Szenen mit den Beatles hofft. Ein großes Lob verdient der Hauptdarsteller Aaron Johnson (Kick Ass), der es schafft, den Künstler auf eine sympathische und glaubwürdige Art greifbarer zu machen. Letztendlich ist “Nowhere Boy” sicherlich kein Film, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Dafür ist er einfach zu geradlinig nach bekannten Genre-Mustern inszeniert. Dank des spannenden Themas, dass heranwachsen John Lennons, aber auf jeden Fall sehenswert. Aaron Johnson als John Lennon schafft es, “Nowhere Boy” zu einem authentischen und interessanten Drama werden zu lassen. Allerdings sollte sich der Betrachter darüber im klaren sein, dass nicht die Beatles im Mittelpunkt stehen sondern das heranwachsen John Lennons. One Comment Jeannette Planert Antworten ich mag diue Musik der Beatles
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Um 21.09 Uhr klingelte das Telefon: Hamburger Kiez-Wirtin weint um ihren Sohn - FOCUS Online Hamburg: Der Hamburger Berg trägt Trauer: Kiez-Wirtin (78) weint um ihren Sohn (57) Bild: Rike Schulz Schwerer Abschied: Rosi Sheridan Mc Ginnity (78 ) mit einem ihrer Lieblingsfotos von ihrem Sohn, den alle Rick nannten. Dienstag, 21.05.2019, 09:41 Schwarze Stoffbänder flattern über dem Schriftzug „Rosi’s Bar“: Der Hamburger Berg trägt Trauer! Sonnabend starb Richard „Rick“ Sheridan Mc Ginnity in einer Klinik in Großhansdorf. Am härtesten trifft sein Tod seine Mutter, Kiez-Wirtin Rosi. Sie waren ein Herz und eine Seele, oder wie man im Jargon sagt: „wie Pott und Deckel“. „Er nannte mich trotz seiner 57 Jahre Mama. Bei unserer letzten Verabschiedung streichelte ich über seine Wangen, gab ihm ein Küsschen – wie wir das eben so machten.“ Rosi kämpft mit den Tränen. Mit der Verzweiflung, die einer Mutter das Herz zerreißt, wenn ihr geliebtes Kind vor ihr geht. „Rick! Rick! Mein Rick! Wir werden uns nie wieder sehen.“ Und dann zu mir, der MOPO-Redakteurin, die ihn kannte, weil er seit knapp 40 Jahren die Szenekneipe am Hamburger Berg gemeinsam mit seiner Mutter führte: „Ganz ehrlich, ich fühle nur eine innere Leere.“ Rosi holt tief Luft, schiebt die Packung Zigaretten auf dem Tisch von sich weg. „Lieber gesund leben!“, sagt sie und versucht zu lächeln. Dann fängt sie an zu erzählen. Von den 60er Jahren, als sie Ricks Vater, den „Beatles“-Entdecker Tony Sheridan traf, sich in ihn verliebte und, kaum volljährig, von ihm schwanger wurde. Damals ein Skandal – sogar auf St. Pauli, wo sie lebte. Zumal er noch mit einer anderen Frau verheiratet war. „Mama, du bist ja eine Prinzessin“ Später, Rick war gerade vier, gaben Tony und die zierliche Hamburgerin einander das Jawort. Die Ehe scheiterte, der Sohn wuchs bei Rosis Schwester in wohlhabenden Verhältnissen in Klein Flottbek auf. „Ich stimmte dem zu, weil ich dachte, dass er dort behüteter groß wird als bei mir. Was konnte ich ihm schon bieten? Ich weinte jedes Mal, wenn ich mich von ihm verabschiedete.“ Manchmal holte sie ihn besuchsweise auch zu sich in die kleine Wohnung. „Auf dem Nachhauseweg mussten wir durch die Große Freiheit. Dort kannten mich alle: die Koberer, die Zuhälter ... schließlich führte ich schon damals ,Rosi’s Bar‘, die ich von meinem Vater übernommen hatte. Als Rick hörte, wie freundlich mich all die schweren Jungs grüßten, flüsterte er: ,Mama, du bist ja eine Prinzessin.‘“ Es sind die Erinnerungen, die ihr, drei Tage nach Ricks Tod, ein bisschen Halt geben. In den letzten Stunden war sie nicht an seiner Seite. Das schmerzt die 78-Jährige. „Er wollte nie jemandem zur Last fallen“ „Eigentlich sah alles wieder ganz gut aus …“ Vor einem halben Jahr bekam Rick die Diagnose Lungenkrebs. Der Tumor konnte nicht operiert werden. Es folgten Chemotherapie, Bestrahlungen. Erst kürzlich hieß es noch, dass der Tumor sich verkleinert habe. Donnerstag vergangener Woche der Rückschlag: Rick fühlte sich schlapp. Freitag kam er auf die Intensivstation. Lungenembolie! Rosi: „Ich brachte ihm noch Kleidung. Er saß im Bett und wirkte zuversichtlich. Wir verabredeten, dass ich am Sonntag wiederkomme.“ Sonnabend rief sie noch mal im Krankenhaus an, erkundigte sich nach seinem Zustand. „Es hieß, er würde beatmet werden. Ich dachte, das sei eine Vorsorgemaßnahme, damit sich seine Lunge aufpumpt.“ Auch von Morphium war die Rede. Rosi: „Ich wollte direkt ein Taxi rufen, aber mein Sohn ließ ausrichteten, dass ich erst morgen kommen solle. Er wollte ja nie jemandem zur Last fallen.“ Um 21.09 Uhr klingelte ihr Telefon: „Der Arzt sagte, dass Rick einen Herzstillstand hatte.“ Seine Asche wird anonym verstreut Unendliche Traurigkeit spiegelt sich im Gesicht der Mutter. Während sie in ihrer Bar sitzt, kommen immer wieder Freunde von Rick. Alle erzählen, von seiner sanften Art, seinem Einfühlungsvermögen und der Großzügigkeit. „Ihm war Materielles unwichtig, Menschen waren ihm wichtig.“ Auf dem Tresen wird dieser Tage ein Kondolenzbuch ausgelegt – für alle, die ihm einen letzten Gruß hinterlassen wollen. Seine Asche wird anonym verstreut. Es war sein Wunsch, den er äußerte, als Rosi Sheridan Mc Ginnity ihm erzählte, wie sie sich ihren letzten Weg vorstellt. „Mama, ich möchte das genau so wie du“, sagte er. Nur, dass es jetzt die falsche Reihenfolge ist. *Der Beitrag "Der Hamburger Berg trägt Trauer: Kiez-Wirtin (78) weint um ihren Sohn (57)" stammt von Mopo. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel: Hamburg Der Hamburger Berg trägt Trauer: Kiez-Wirtin (78) weint um ihren Sohn (57) (mindestens 100 Zeichen) dpa/Sikarin Thanachaiary, Universum Film, Screenshot YouTube Bauer Willi, amazon_robo, Immobilenscout24, MONDLY, Wochit, dpa/Peter Kneffel, Getty Images/filadendron, evotec_robo, ikea, dpa/Arne Dedert/dpa, Getty Images/iStockphoto, dpa (3), dpa/FOCUS Online, Bloomberg, dpa/Daniel Karmann, Focus Online/ Wochit/ AFP, Schnitt: Christoph Krachten Musik: h.anna_m.ontana, dpa/Frank Rumpenhorst/Symbol, mc, FOCUS Online-Grafik: Gabriel Fehlandt/dpa/imago, Barcroft, Flo Hagena, FOL, Bild: Rike Schulz, Getty Images/Rocky89, mYDAYS, dpa/Lothar Ferstl, airbus_robo, FOCUS Online, dpa/Oliver Berg (2), imago images / Bildbyran, AP, Kinostar Filmverleih GmbH, Kamera One, tesla_robo, GettyImages/TWC, FOCUS Magazin Verlag, DriveNow
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q-de-65
Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
A & M Consulting GmbH - Gemütliche 4.5 Zimmer-Maisonette Wohnung im Dorfkern Gemütliche 4.5 Zimmer-Maisonette Wohnung im Dorfkern CH-8197 Rafz, Ifang 2a Mietpreis CHF 1'545.-/Monat Insgesamt CHF 1'770.-/Monat Diese gemütliche 4.5 Zimmer-Maisonette-Wohnung ist mit original Balken aus der ehemaligen Scheune ausgestattet worden. Sie verfügt über rustikalen Charme und wirkt doch luftig und hell. Das verglaste Cheminée trägt zur zusätzlichen Behaglichkeit bei. Im unteren Stock befindet sich der Wohnraum mit Küche, sowie ein Badezimmer und ein Schlafzimmer. Im oberen Geschoss sind die beiden "Kinder"-Zimmer angesiedelt, mit einem separaten WC und Dusche. Der Vorplatz vor den Zimmern kann verschieden genutzt werden. Über die ganze Länge erstreckt sich der Balkon/Laube, z.T. durch das Dach geschützt. Ein bis zwei Aussenparkplätze für je Fr. 35.-/Mt. können dazu gemietet werden. Die Gemeinde Rafz ist verkehrstechnisch für die Arbeit und für die Freizeit ideal gelegen. Die Richtungen Winterthur, Schaffhausen, Bülach und Zürich sind gut erschlossen. Der Nah-Erholungsraum mit dem Rhein liegt nah, die Rebberge und der Wald laden zum Spazieren, Wandern und Joggen ein. Eine interessante Radfahrstrecke führt ganz in der Nähe durch. Die Schulen sind bis zur Oberstufe im Dorf abgedeckt. Mit dem Kirchenturm, unmittelbar vor dem Haus, muss man zurecht kommen. Ifang 2a DG Pauschal (CHF 225.-/Monat) 2x / CHF 70.- Aktueller Mieter : Herr Timon WEBER Mob. 079 369 17 67
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Rentenversicherung – Was bietet eine kapitalgedeckte Rentenversicherung? - Infos - Bild.de Rentenversicherung – Was bietet eine kapitalgedeckte Rentenversicherung? Rentenversicherung | Was bietet eine kapitalgedeckte Rentenversicherung? Die kapitalgedeckte Rentenversicherung ist das Gegenstück zur gesetzlichen Rentenversicherung. Bei der kapitalgedeckten Form werden die geleisteten Versicherungsbeiträge als Vermögen angesammelt. Der Sparanteil wird vom Versicherer verwaltet und am Kapitalmarkt in Aktien, festverzinslichte Wertpapiere, und so weiter investiert. Der Versicherungsnehmer bekommt von der Versicherung die Garantie, auf alle Fälle sein eingezahltes Kapital plus Zinsen nach Ende der Laufzeit als Altersrente nutzen zu können. Die Versicherungsleistung speist sich somit aus angespartem Kapital, Zinserträgen und Renditegewinnen. Die kapitalgedeckte Rentenversicherung unterscheidet sich im Finanzierungssystem daher grundlegend von der gesetzlichen Rentenversicherung, die vom Staat durch ein so genanntes Umlageverfahren finanziert wird. Hier landen die Beiträge alle in einem Topf, aus dem die Renten umgehend wieder ausgezahlt werden. Welche kapitalgedeckte Rentenversicherung gibt es? Alle privaten Rentenversicherungen sind kapitalgedeckte Altersvorsorgen. Bekannte Beispiele sind hier die Riester- und die Rürup-Rente. Bei der Riester-Rente handelt es sich um eine staatlich durch Zulagen besonders geförderte private Zusatzversicherung. Sie ist besonders für Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung, kinderreiche Familien und Beamte geeignet. Die Förderung besteht aus bis zu 154 Euro Grundzulage pro Erwachsenen und einer Kinderzulage. Hier zahlt der Staat 185 Euro für jedes Kind, bei allen Geburtenjahrgängen ab 2008 sogar 300 Euro Zuschuss. Bis zu einem Höchstbeitrag von 2100 Euro pro Jahr können die Beitragszahlungen zur Riester-Rente als Sonderausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Die Rürup-Rente oder auch Basis-Rente wird vom Staat zwar nicht durch Zulagen, dafür aber steuerlich besonders gefördert. Sie ist als kapitalgedeckte Rentenversicherung in erster Linie für nicht gesetzlich rentenversicherte Selbstständige und Besserverdienende konzipiert. Versicherungsnehmer können frühestens mit der Vollendung des 60. Lebensjahres eine monatliche lebenslange Rente beziehen. Welchen Vorteil bietet die kapitalgedeckte Rentenversicherung? Der Vorteil der kapitalgedeckten Rentenversicherung liegt, wie der Name bereits sagt, in der Kapitaldeckung. Der Kunde geht bei der Vermögensbildung kein Risiko ein. Das Kapital wird nach Beendigung der Laufzeit zu mindestens 100 Prozent wieder an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Darüber hinaus bieten Versicherer in der Regel noch eine so genannte Überschussbeteiligung an. Dadurch werden die Kunden an erwirtschafteten Gewinnen beteiligt. Sowohl Riester- als auch Rürup-Rente können in der Ansparphase nicht gepfändet werden. Da längere beitragsfreie Zeiten möglich sind, ist der Versicherungsnehmer auch für einkommensschwache Zeiten abgesichert.
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Anerkennung von Betriebsstättenverlusten als Sonderausgaben bei beschränkter Steuerpflicht (DBA Niederlande) - Findok Internet Berufungsentscheidung - Steuer (Senat) des UFSW vom 07.04.2006, RV/0439-W/05 Anerkennung von Betriebsstättenverlusten als Sonderausgaben bei beschränkter Steuerpflicht (DBA Niederlande) RV/0439-W/05-RS1 Permalink Im Hinblick auf das in Art. 25 Abs. 3 DBA Niederlande enthaltene Diskriminierungsverbot, welches die Gleichbehandlung von beschränkt und unbeschränkt Steuerpflichtigen verlangt, aber auch unter Berücksichtigung der Judikatur (VwGH 25.1.2001, 99/14/0217) sind österreichische Betriebsstättenverluste als Sonderausgabe insofern anzuerkennen, als gewährleistet ist, dass es zu keiner doppelten Verlustverwertung gekommen ist oder kommen wird. Wird nachgewiesen, dass die Verluste der österreichischen Betriebsstätte im Ansässigkeitsstaat nicht verwertet bzw. nachversteuert worden sind, ist eine Berücksichtigung der Verluste bei Bemessung der Körperschaftsteuer in Österreich zulässig. Art. 7 DBA NL (E, V), Doppelbesteuerungsabkommen Niederlande (Einkommen- u. Vermögenssteuern), BGBl. Nr. 191/1971 Art. 25 DBA NL (E, V), Doppelbesteuerungsabkommen Niederlande (Einkommen- u. Vermögenssteuern), BGBl. Nr. 191/1971 inländische Betriebsstätte, Verlust, Niederlande, DBA, Verlustverwertung, beschränkte Steuerpflicht, Diskriminierungsverbot, Doppelbesteuerungsabkommen Der unabhängige Finanzsenat hat durch den Vorsitzenden HR Mag. Alfred Peschl und die weiteren Mitglieder OR Manuela Fischer, Mag. Barbara Baumgartner und Günter Benischek über die Berufungen der Bw., vertreten durch K., vom 8. Februar 2005 gegen die Bescheide des Finanzamtes Wien 1/23 vom 13. Jänner 2005 betreffend Körperschaftsteuer 2000 sowie Körperschaftsteuer 2002 nach der am 5. April 2006 in 1030 Wien, Vordere Zollamtsstraße 7, durchgeführten Berufungsverhandlung entschieden: Die Höhe der Abgabe beträgt für das Jahr 2000: Euro 141.808,54 (ATS 1.951.328,00) für das Jahr 2002: Euro 77.670,85. Die Berufungswerberin (Bw.) ist eine in den Niederlanden ansässige, im Bankengeschäft tätige, Aktiengesellschaft. Mit ihrer in Österreich befindlichen und im Firmenbuch am 22. Oktober 1999 eingetragenen Zweigniederlassung (Betriebsstätte) unterliegt sie der beschränkten Körperschaftsteuerpflicht. In den Jahren 1999 sowie 2001 wurden in Österreich Verluste in Höhe von ATS 211.956,-- (1999) bzw. Euro 18.416,46 (2001) erwirtschaftet, die jeweils vorgetragen wurden. Die Jahre 2000 und 2002 wurden mit positiven Ergebnissen in Höhe von ATS 5.951.189,-- (2000) bzw. Euro 255.525,40 (2002, vor Bp) abgeschlossen. Aufgrund dessen wurde für das Jahr 2000 bzw. das Jahr 2002 die Anerkennung der vorgenannten Verluste aus den Jahren 1999 und 2001 als Sonderausgaben beantragt. Im Zuge der u. a. hinsichtlich der Körperschaftsteuer für die Jahre 2000 und 2002 durchgeführten Betriebsprüfung (Bp) wurde u. a. festgestellt, dass die genannten Verluste im jeweiligen Verlustentstehungsjahr, d. h. 1999 bzw. 2001, bereits durch die niederländische Hauptniederlassung im Ansässigkeitsstaat verwertet worden waren. Dies wurde seitens der Bw. im Bp-Verfahren nicht bestritten und ist auch aus der zwischen der Bp und der Bw. geführten Korrespondenz ersichtlich. Das niederländische Einkommen war sowohl 1999 als auch 2001 jeweils auch nach Berücksichtigung der österreichischen Betriebsstättenverluste noch positiv. Die Bw. gibt an, dass aber aufgrund der niederländischen Rechtslage im Falle nachträglicher österreichischer Betriebsstättengewinne eine Nachversteuerung in den Niederlanden durchzuführen sei. Die Verluste könnten daher in den Niederlanden nicht endgültig verwertet werden. Die Verluste seien daher in Österreich anzuerkennen. Die Bp versagte die Anerkennung der in den Jahren 1999 bzw. 2001 entstandenen Verluste als Sonderausgaben in den Jahren 2000 bzw. 2002. Diese Feststellung wird im Bp-Bericht (siehe Textziffer - Tz. 15) damit begründet, dass die Bw. die Voraussetzungen des § 102 Abs. 2 Z 2 EStG 1988 aufgrund der bereits stattgefundenen Verlustverwertung nicht erfülle. Steuerausländern stünde der Verlustvortrag in Österreich nicht zu, wenn der Heimatstaat infolge ausreichender positiver Einkünfte zur Verlustberücksichtigung in der Lage sei. Es könne in Österreich schon laut Definition des Verlustvortrages im Verlustentstehungsjahr kein Verlust vorgetragen und in Folgejahren abgezogen werden, weil dieser bereits im Verlustentstehungsjahr in den Niederlanden verwertet worden sei. Im jeweiligen Folgejahr existiere in der österreichischen Betriebsstätte somit kein abzugsfähiger Verlustvortrag. Durch die Nichtanerkennung liege keine Ungleichbehandlung zwischen unbeschränkt und beschränkt Steuerpflichtigen vor, da auch inländische Unternehmer Verluste aus einer inländischen Betriebsstätte nur insoweit vortragen könnten, als diese nicht bereits mit anderen positiven Einkünften saldiert worden wären. Es liege auch kein Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit iSd Art. 43 EG vor. Eine spätere Nachversteuerung in den Niederlanden ändere nichts an der grundsätzlich bereits erfolgten Verlustverwertung. Die Nachversteuerung sei nach dortigem Recht zu beurteilen und dort allenfalls ein Verständigungsverfahren anzustreben. Die Abgabenbehörde erster Instanz folgte dieser und anderen Feststellungen der Bp. Die entsprechenden Bescheide zur Körperschaftsteuer des Jahres 2000 sowie des Jahres 2002 wurden jeweils mit Datum 13. Jänner 2005 erlassen. Die Bw. erhob am 8. Februar 2005 gegen den Körperschaftsteuerbescheid 2000 und den Körperschaftsteuerbescheid 2002 nur hinsichtlich der nicht anerkannten Verlustbeträge das Rechtsmittel der Berufung. Die Bw. beantragte für diese Jahre die Anerkennung der Beträge als Sonderausgaben und dementsprechend die Kürzung des jeweiligen Jahreseinkommens. In der Begründung wurde ausgeführt, dass bisher die in der Betriebsstätte in den Veranlagungszeiträumen 1999 und 2001 entstandenen negativen Einkünfte aus Gewerbebetrieb vorgetragen und jeweils entsprechend in den Veranlagungszeiträumen 2000 und 2002 von den positiven Einkünften aus Gewerbebetrieb als Verlustvortrag abgezogen worden seien. Die Verluste der Betriebsstätte hätten zwar im Verlustentstehungsjahr von der niederländischen Hauptniederlassung im Ansässigkeitsstaat durch Ausgleich mit positiven, in den Niederlanden steuerpflichtigen, Einkünften verwertet werden können. Doch nach niederländischem Steuerrecht wäre allerdings, ähnlich der Bestimmung in § 2 Abs. 8 Z 3 EStG 1988 idF SteuerreformG 2005, in den Jahren 2000 und 2002 aufgrund der positiven österreichischen Einkünfte eine Nachversteuerung in Höhe des Verlustvortrages vorzunehmen. Die Bw. brachte vor, dass durch die Nichtanerkennung des Verlustabzuges in Österreich sowohl das Betriebsstättendiskriminierungsverbot iSd Art. 25 DBA Ö-NL als auch die Niederlassungsfreiheit gem. Art. 43 EG verletzt seien. Zum Betriebsstättendiskriminierungsverbot argumentierte sie, dass nach Art. 25 Abs. 3 DBA Ö-NL die Besteuerung einer Betriebsstätte, die ein Unternehmer eines der beiden Staaten in dem anderen Staat hat, in dem anderen Staat nicht ungünstiger sein dürfe, als die Besteuerung von Unternehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit ausüben. Der Text entspräche dem in Art. 24 Abs. 3 OECD-MA festgelegten Betriebsstättendiskriminierungsverbot. Die Bestimmung bezwecke die Beseitigung jeglicher Diskriminierung bei der Behandlung von Betriebsstätten gegenüber ansässigen Unternehmen desselben Tätigkeitsbereichs auf dem Gebiet der auf diese geschäftliche Tätigkeit entfallenden Steuern. Im Sinne der in der Literatur zu den Themen DBA-Diskriminierungsverbot sowie Verlustverwertung ebenfalls vertretenen Meinung (wie z.B. Hruschka/Bendlinger, Der Verlustvortrag für österreichische Betriebsstätten deutscher Unternehmer, SWI 2003, S 271; Loukota, Das DBA-Diskriminierungsverbot - Eine Bestandsaufnahme der Verwaltungspraxis, SWI 2005, S 58f; Lang, Ausländische Betriebsstättenverluste und DBA-Auslegung, SWI 2002, 86), dürfe nur das von der österreichischen Steuerhoheit erfasste Einkommen zur Beurteilung einer allfälligen Diskriminierung herangezogen werden, wobei gleichgültig sei, ob nicht etwa im Gesamteinkommen des Steuerpflichtigen ein positives Ergebnis eingetreten sein könnte. Auch im OECD-Kommentar werde zum MA in Pkt 24 lit c zu Art 24 MA iZm dem Verlustvortrag festgehalten, dass sich das Recht auf den Verlustvortrag bei Betriebsstätten nur auf den Verlust beziehe, der sich aus einer eigenen gewerblichen Tätigkeit ergebe und der in den für diese Tätigkeit gesondert geführten Büchern ausgewiesen sei. Art. 24 OECD-MA erfordere daher keinen Vergleich der inländischen Betriebsstättenverluste mit den übrigen ausländischen Einkünften. Als Vergleichsmaßstab könne daher nur die von Österreich erfassten Einkünfte zur Beurteilung herangezogen werden. Folglich ist der inländischen Betriebsstätte eines Steuerausländers in gleicher Weise die Verlustvortragsmöglichkeit einzuräumen wie einem unbeschränkt steuerpflichtigen Unternehmen, also ohne Rücksicht darauf, ob der im Ansässigkeitsstaat gelegene Betriebsteil über ausreichende Einkünfte für einen Ausgleich mit den Österreich-Verlusten verfüge (vgl. Loukota, Das DBA-Diskriminierungsverbot - Eine Bestandsaufnahme der Verwaltungspraxis, SWI 2005, S 60). Die Bw. könne der Ansicht der Abgabenbehörde erster Instanz nicht folgen, da diese bei der Beurteilung einer möglichen Diskriminierung das falsche Vergleichspaar verwende, wenn es die Betriebsstättenbesteuerung mit einem inländischen Unternehmen vergleiche, das neben den Einkünften der Betriebsstätte auch noch (andere, ausländische) Einkünfte erziele, welche dem Stammhaus in den Niederlanden zuzurechnen seien und von der österreichischen Steuerhoheit nicht umfasst seien. Wie erläutert worden sei, sei als Vergleichsmaßstab ein inländisches Unternehmen heranzuziehen, welches nur die von Österreich erfassten Einkünfte erziele. Dabei gelange man zum Ergebnis, dass dem Unternehmen sehr wohl der Verlustvortrag eingeräumt worden wäre, da in den Jahren 1999 und 2001 ausschließlich negative (österreichische) Einkünfte erzielt worden seien und ein Verlustausgleich mit anderen (niederländischen) Einkünften nicht in Frage komme. Die negativen Einkünfte könnten daher vorgetragen und mit späteren positiven Einkünften verrechnet werden. Die Versagung des Verlustabzuges der Bw. gem. § 102 Abs. 2 Z 2 EStG verstoße damit gegen Art. 25 DBA Ö-NL. Auch die Rechtfertigung, dass eine Doppelverlustverwertung unterbunden werden solle, greife im vorliegenden Fall nicht, da die Verluste zwar im Jahr der Entstehung in den Niederlanden genutzt werden konnten, aufgrund des niederländischen Steuerrechts jedoch in den Jahren, in denen Gewinne in Österreich entstanden seien, hinzugerechnet worden seien und eine tatsächliche Doppelverlustverwertung daher ausgeschlossen sei. Im übrigen sei es insbesondere im Hinblick auf die VwGH-Judikatur (E 25.9.2001, 99/14/0217) Sache des Ansässigkeitsstaates die doppelte Berücksichtigung der Betriebsstättenverluste sowohl im Betriebsstättenstaat als auch im Ansässigkeitsstaat zu verhindern. Zusätzlich müsse noch angemerkt werden, dass bei Anwendung der Befreiungsmethode es grundsätzlich dem Ansässigkeitsstaat vorbehalten bleiben müsse, berücksichtigte Verluste in späteren Jahren wieder hinzuzurechnen und somit insgesamt die Ergebnisanteile aus der Betriebsstätte zu neutralisieren. In diesem Fall müsse aber im Betriebsstättenstaat durch die Gewährleistung des Verlustabzuges sichergestellt werden, dass es zu keiner doppelten Nichtberücksichtigung der Verluste komme. Zur Niederlassungsfreiheit gem. Art. 43 EG brachte die Bw. vor, dass diese Bestimmung sicherstelle, dass die Gemeinschaftsangehörigen, die von ihrer Niederlassungsfreiheit Gebrauch gemacht haben, im Aufnahmestaat wie Inländer behandelt werden. Nach ständiger Rechtsprechung des EuGH liege eine Diskriminierung vor, wenn vergleichbare Sachverhalte rechtlich unterschiedlich und unterschiedliche Sachverhalte rechtlich gleich behandelt würden, ohne dass für die Gleich- bzw. Ungleichbehandlung eine objektive Rechtfertigung bestehe (vgl. z. B. EuGH 13.11.1984 Rs 283/83 Racka). Grundsätzlich würden Einkünfte österreichischer Betriebsstätten von Steuerausländern, welche gem. § 98 EStG der beschränkten Steuerpflicht unterliegen, gleich behandelt wie jene vergleichbarer inländischer Unternehmer. Die Einschränkung hinsichtlich des Verlustabzuges gem. § 102 Abs. 2 Z 2 EStG führe allerdings zu einer Diskriminierung (vgl. Tumpel, EWR-Diskriminierungsverbote und direkte Steuern, Ecolex 1992, 655). Die Rechtfertigung der Einschränkung mit der Notwendigkeit, die Kohärenz des Steuersystems zu gewährleisten, da auch Steuerinländer nur jene Verluste vortragen können, die im laufenden Jahr nicht mit in- und ausländischen Einkünften ausgeglichen werden könnten, träfe jedoch nicht zu. Weiters sei festzustellen, dass die österreichische steuerliche Behandlung von Steuerausländern im Grunde dem Territorialitätsprinzip entspräche. Nur bestimmte in Österreich erwirtschaftete Einkünfte iSd § 98 EStG seien steuerpflichtig. Somit könnten auch nur in Österreich erwirtschaftete Verluste vorgetragen werden. Die Höhe des Verlustvortrages weiche damit bei unbeschränkter Steuerpflicht von derjenigen bei beschränkter Steuerpflicht ab, wobei diese Ungleichbehandlung dem Grundsatz des Territorialitätsprinzip entspräche. Da aber § 102 Abs. 2 Z 2 EStG für den uneingeschränkten Verlustvortrag, ebenso wie bei der unbeschränkten Steuerpflicht, ein negatives Welteinkommen voraussetze, werde vom Territorialitätsprinzip, das nach der Rechtsprechung des EuGH zu keiner Diskriminierung führe, abgewichen. Diese Gleichbehandlung führe zu einer Diskriminierung beschränkt Steuerpflichtiger, da die im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht entstandenen Verluste nicht uneingeschränkt vorgetragen werden könnten. Die Vermeidung der Gefahr der doppelten Verlustverwertung, welcher als zwingender Grund des Allgemeininteresses die Beschränkung des Verlustabzuges rechtfertigen könnte, vermag nicht zu überzeugen. Liegen nämlich insgesamt (inländische und ausländische) negative Einkünfte vor, könnten die inländischen negativen Einkünfte uneingeschränkt vorgetragen werden. Der Verlustabzug stünde in diesem Fall unabhängig davon zu, ob die österreichischen Verluste in den Folgejahren beim Stammhaus berücksichtigt würden oder nicht. Weiters sei zu bedenken, dass die Zielsetzung des § 102 EStG auf dem Gedanken basiere, dass grundsätzlich der Ansässigkeitsstaat Verluste ausländischer Betriebsstätten bei der Bemessung der Einkommensteuerschuld berücksichtigen solle. Eine Verlustbeschränkung scheide immer dann aus, wenn eine Verrechnung im Heimatstaat nicht möglich sei. Aus dieser Sicht sei aber eine ausreichende Berücksichtigung nicht bereits erreicht, wenn der Verlust im Jahr der Verlustentstehung im Ansässigkeitsstaat berücksichtigt werde. Es sei darauf abzustellen, ob nach dem Recht des Ansässigkeitsstaates eine endgültige Berücksichtigung der Verluste ausländischer Betriebsstätten erfolge. Dies sei aber hier nicht gegeben. Von einer Berücksichtigung könne, wie im vorliegenden Fall, keine Rede mehr sein, wenn der Ansässigkeitsstaat nur eine vorübergehende Verrechnung vornimmt. Der Verlustabzug sei vor diesem Hintergrund in Österreich zu gewähren. Schließlich widerspräche es der Niederlassungsfreiheit, wenn Betriebsstättenverluste im Verhältnis zu EU-Staaten, die eine vorläufige Verwertung nicht kennen, vortragsfähig seien, während Betriebsstättenverluste im Verhältnis zu EU-Staaten, die diese Verluste vorläufig mit dem Ergebnis des Stammhauses verrechnen, aber später wieder hinzurechnen (wie die Niederlande), nicht vortragsfähig seien. Dies würde zu einer weiteren Ungleichbehandlung von Betriebsstätten unterschiedlicher EU-Mitglieder führen. In der am 30. November 2005 abgehaltenen mündlichen (jedoch in der Folge vertagten) Berufungsverhandlung wurden durch die Vertreter der Bw. zum Nachweis, dass die beantragten Verluste in den Niederlanden nicht verwertet worden seien, Kopien der Steuererklärungen bzw. Bescheide der holländischen Muttergesellschaft für die Jahre 1999 bis 2002 vorgelegt. Da diese Unterlagen in holländischer Sprache abgefasst waren und somit deren Inhalt ohne Übersetzung nicht überprüft werden konnte, wurde auf Beschluss des Senates die Berufungsverhandlung vertagt. Die Bw. wurde aufgefordert Übersetzungen der in Rede stehenden Unterlagen beizubringen. Am 9. Dezember 2005 wurden die deutschen Übersetzungen der oben genannten Unterlagen sowie ein Begleitschreiben mit dazu ergänzenden Ausführungen vorgelegt. Aus diesen Unterlagen geht hervor, dass die aus den Jahren 1999 sowie 2001 resultierenden österreichischen Verluste der Bw. von den - lt. DBA - in den Niederlanden in den Jahren 2000 und 2001 von der Versteuerung freizustellenden (nach niederländischem Recht adaptierten und so im Ergebnis) österreichischen Gewinnen in Abzug gebracht worden sind. Dieser Abzug führt zu einer Minderung der in den Niederlanden steuerfrei zu stellenden Gewinne, folglich zu einer Kürzung der Steuerbefreiung. Die gekürzten Steuer(frei)beträge wurden schließlich von der niederländischen Brutto-Steuer in Abzug gebracht. Die Unterlagen, sowohl in holländischer als auch in deutscher Sprache, wurden der Amtspartei iSd § 115 BAO mit Schreiben vom 3. Februar 2006 zur Kenntnis und Stellungnahme übermittelt. In ihrer Stellungnahme vom 24. Februar 2006 hielt die Amtspartei fest, dass im konkreten Fall der Bw. aufgrund der vorgelegten Unterlagen eine Vorlage einer zusätzlichen Bestätigung der niederländischen Steuerbehören hinsichtlich der Nichtverwertung der österreichischen Betriebsstättenverluste in Holland entbehrlich sei. Mit Schreiben vom 28. Februar 2006 zog die Bw. den Antrag auf Durchführung einer mündlichen Berufungsverhandlung gem. § 284 Abs. 1 BAO zurück. Gem. § 1 Abs. 3 Z 1 iVm § 21 Abs. 1 KStG 1988 ist die Bw. mit den Einkünften der österreichischen Betriebsstätte beschränkt steuerpflichtig. Wie die Einkünfte zu ermitteln sind, bestimmt sich nach dem EStG 1988 und dem KStG 1988. Von diesen Einkünften sind bei Ermittlung des Einkommens nach Maßgabe des § 8 Abs. 4 KStG Sonderausgaben, wozu der Verlustabzug iSd § 18 Abs. 6 und 7 EStG 1988 zählt, abzuziehen. Gem. § 102 Abs. 2 Z 2 EStG 1988 steht der Verlustabzug nur für Verluste zu, die in inländischen Betriebsstätten entstanden sind. Allerdings mit der Einschränkung, dass der Verlust " ... nur insoweit berücksichtigt werden kann, als er die nicht der beschränkten Steuerpflicht unterliegenden Einkünfte überstiegen hat." Die Bw. ist in den Niederlanden unbeschränkt und in Österreich mit den Betriebsstätteneinkünften beschränkt steuerpflichtig, sodass die Bestimmungen des Abkommens zwischen der Republik Österreich und dem Königreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA-Niederlande, BGBl 1971/191) zu beachten sind. Die im gegenständlichen Fall wesentlichen Bestimmungen sind: Artikel 24 ( Bestimmungen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung) "(1) Die Niederlande sind berechtigt, bei der Erhebung der Steuern von in diesem Staat ansässigen Personen alle Einkommensteile und Vermögensteile, die nach den Bestimmungen dieses Abkommens in Österreich besteuert werden dürfen, in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen. ...... (3) Bezieht eine in Österreich ansässige Person Einkünfte oder hat sie Vermögen und dürfen diese Einkünfte oder dieses Vermögen nach diesem Abkommen in den Niederlanden besteuert werden, so nimmt Österreich, ...... , diese Einkünfte oder dieses Vermögen von der Besteuerung aus; Österreich darf aber bei der Festsetzung der Steuer für das übrige Einkommen oder das übrige Vermögen dieser Person den Steuersatz anwenden, der anzuwenden wäre, wenn die betreffenden Einkünfte oder das betreffende Vermögen nicht von der Besteuerung ausgenommen wären. ..." Artikel 25 (Gleichbehandlung) "(1) Die Staatsangehörigen eines der beiden Staaten dürfen ohne Rücksicht darauf, ob sie in diesem Staat ansässig sind oder nicht, in dem anderen Staat weder einer Besteuerung noch einer damit zusammenhängenden Verpflichtung unterworfen werden, die anders oder belastender sind als die Besteuerung und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen, denen die Staatsangehörigen des anderen Staates unter gleichen Verhältnissen unterworfen sind oder unterworfen werden können. ... (3) Die Besteuerung einer Betriebstätte, die ein Unternehmen eines der beiden Staaten in dem anderen Staat hat, darf in dem anderen Staat nicht ungünstiger sein als die Besteuerung von Unternehmen des anderen Staates, die die gleiche Tätigkeit ausüben. ..." Gem. Art. 43 EG-Vertrag sind Beschränkungen der freien Niederlassung von Staatsangehörigen eines Mitgliedstaats im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaats verboten. Die Bw. begehrt bei Berechnung der Bemessungsgrundlagen zur Festsetzung der Körperschaftsteuer der Jahre 2000 und 2002 die Anerkennung des Abzuges der aus den Jahren 1999 und 2001 bestehenden (Betriebsstätten-)Verluste. Im Hinblick auf das in Artikel 25 Abs. 3 DBA-NL enthaltene Diskriminierungsverbot, welches dem Artikel 24 des OECD-Musterabkommens nachgebildet ist und die Gleichbehandlung von unbeschränkt und beschränkt Steuerpflichtigen verlangt, aber auch unter Berücksichtigung des Erkenntnisses des VwGH vom 25.9.2001, 99/14/0217 ("Auslandsverlusterkenntnis") wäre dem Begehren der Bw. insofern Rechnung zu tragen als gewährleistet ist, dass eine doppelte Verlustverwertung unterbleibt bzw. unterblieben ist. Die österreichische Betriebsstätte eines ausländischen Unternehmens darf nicht schlechter gestellt werden als ein österreichisches Unternehmen. Österreichische Unternehmen sind grundsätzlich berechtigt, die in den österreichischen Betriebstätten entstandenen Verluste auf Einkünfte späterer Jahre vorzutragen, soweit im Verlustentstehungsjahr eine Verrechnung mit positiven in- oder ausländischen Einkünften nicht möglich war. Österreichische Unternehmer sind aber nach innerstaatlichem Recht nicht berechtigt, anstelle eines Verlustausgleiches im Verlustentstehungsjahr einen Verlustvortrag in späteren Jahren vorzunehmen. Ausländische Unternehmen können einen Verlustvortrag nur unter den gleichen Bedingungen in Anspruch nehmen. Unter dem Aspekt des Diskriminierungsverbotes des Doppelbesteuerungsabkommens ist eine Anwendung der Verlustabzugsbeschränkung iSd § 102 Abs. 2 Z 2 EStG 1988 nicht grundsätzlich in Betracht zu ziehen. Der österreichischen Betriebsstätte wäre in gleicher Weise die Verlustvortragsmöglichkeit einzuräumen wie einem unbeschränkt steuerpflichtigen Unternehmen, ohne Rücksicht darauf, ob der im Ansässigkeitsstaat gelegene Betriebsteil ausreichende positive Einkünfte für den Ausgleich mit den Verlusten aus Österreich hat. Zu beachten ist jedoch, dass das Diskriminierungsverbot für Steuerausländer nicht zu einer Diskriminierung von Steuerinländern führen kann und darf (vgl. Loukota, Das DBA-Diskriminierungsverbot - Eine Bestandsaufnahme der Verwaltungspraxis, SWI 2005). Dies wäre dann der Fall, wenn die österreichischen Verluste sowohl in Österreich als auch im Ansässigkeitsstaat steuerlich berücksichtigt werden würden und es so zu einer Doppelverlustverwertung käme. Bei der Beurteilung inwieweit ein Verlustabzug in Österreich zu gewähren ist, ist somit entscheidend, ob es bereits zu einer Verwertung des Verlustes im Ansässigkeitsstaat gekommen ist bzw. inwieweit dazu die Möglichkeit im Ansässigkeitsstaat besteht. Wie im gegenständlichen Fall unstrittig feststeht, konnten die Verluste der Bw. im Verlustentstehungsjahr 1999 aufgrund des nationalen niederländischen Rechts, das eine subsidiäre Verlustverwertung trotz Anwendung der Befreiungsmethode zulässt, in den Niederlanden verwertet werden. Dazu argumentierte die Bw., dass allerdings in den Jahren 2000 und 2002 aufgrund der positiven Einkünfte der Bw. in Österreich in den Niederlanden ein Nachversteuerung in Höhe des Verlustvortrages vorzunehmen war, legte jedoch im Bp-Verfahren keine dieses Argument untermauernden Unterlagen vor. Erst im folgenden Berufungsverfahren wurden zum Nachweis, dass die beantragten Verluste in den Niederlanden nicht endgültig verwertet worden sind, Steuererklärungen bzw. Bescheide für die Jahre 1999 bis 2002 betreffend die niederländische Muttergesellschaft in holländischer Sprache samt Übersetzung in deutsche Sprache vorgelegt. Wie diesen Unterlagen zu entnehmen ist, wurde der aus 1999 resultierende Handelsbilanzverlust der Bw. sowie der Handelsbilanzverlust des Jahres 2001 von den lt. DBA in den Niederlanden in den Jahren 2000 und 2001 von der Versteuerung freizustellenden, auf Basis einer nach niederländischem Steuerrecht erstellten Mehr-Weniger-Rechnung ermittelten, österreichischen Gewinnen in Abzug gebracht. Dies führt zu einer Minderung der steuerfrei zu stellenden Gewinne, folglich zu einer Kürzung der daraus resultierenden Steuerbefreiung. Lediglich die gekürzten Steuer(frei)beträge wurden von der niederländischen Brutto-Steuer in Abzug gebracht. Es ist somit aufgrund der aus den Unterlagen ersichtlichen Daten und der steuerlichen Resultate festzustellen, dass die österreichischen Betriebsstättenverluste der Jahre 1999 und 2001 in den Niederlanden nicht steuermindernd verwertet worden sind. Unter dem Gesichtspunkt des in Art. 25 DBA-Niederlande festgeschriebenen Betriebsstättendiskriminierungsverbotes und infolge der in freier Beweiswürdigung als erwiesen zu beurteilenden Tatsache, dass die in der österreichischen Betriebsstätte entstandenen Verluste nicht verwertet worden sind und somit keine doppelte Verlustverwertung vorliegt, vertritt der erkennende Senat die Ansicht, dass die Berücksichtigung der beantragten Verlustvorträge bei Bemessung der Körperschaftsteuer in Österreich für die Jahre 2000 und 2002 zulässig ist. Findok-Nr: 21797.1, aufgenommen am: 29.05.2006 10:00:04, Dokument-ID: a2b32ce1-0182-4ab3-8119-9cad288ae578, Segment-ID: 425d4fc9-0530-4c1e-83ed-6ccc8341b4a4
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: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Verlag Heime und Spitäler: Inteview "Wir brauchen mehr Flexibilität" Fünf Fragen an Laurent Wehrli, den neuen Präsidenten von Curaviva Schweiz. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl! Welche Themen haben für Sie als Präsident Priorität? Laurent Wehrli: Vielen Dank! Die Liste an Themen ist wirklich lang. Aber zwei Punkte möchte ich besonders hervorheben: Zum einen etwas Grundsätzliches. Wir sprechen sehr viel über Infrastruktur, Technik und Kosten. Das ist schon richtig, aber dabei ist mir ganz wichtig, dass wir die Menschen nicht vergessen, um die es geht. Und damit meine ich ausdrücklich beide Gruppen: Die Mitarbeitenden sowie auch die Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt muss immer der Mensch stehen. Und in diesem Sinne beschäftigen mich in der Langzeitpflege besonders die neuen Wohn- und Pflegemodelle. So, wie wir es in unser Vision 2030 formuliert haben. Die Menschen, die heute um die 65 Jahre alt sind, werden im Alter andere Bedürfnisse haben als die Generation vor ihnen. Sie möchten viel selbstbestimmter Leben und fordern andere Dienstleistungen und Serviceangebote. Das müssen wir heute schon planen und vorbereiten. Laurent Wehrli wurde am 19. Juni 2018 neuer Präsident von Curaviva Schweiz. In der öffentlichen Diskussion stehen besonders die Themen Personalknappheit und Pflegefinanzierung im Vordergrund. Wie beurteilen Sie die Situation? Natürlich, das sind zwei unserer grössten Herausforderungen. Hier ist besonders die Politik gefordert, neue Finanzierungsmodelle zu erarbeiten. Das wichtigste Stichwort für mich ist dabei Flexibilität. Für die neuen Wohn- und Pflegemodelle brauchen wir angepasste flexible Finanzierungsmöglichkeiten. Hier ist noch viel zu tun. Mit unseren alten, starren Finanzierungsmodellen kommen wir nicht mehr weiter. In Bezug auf die Personalsituation haben wir natürlich ein doppeltes Problem. Einerseits gibt es immer mehr ältere Menschen, für die wir mehr Personal brauchen. Anderseits gehen in den nächsten Jahren sehr viele Pflegerinnen und Pfleger in Pension und müssen ersetzt werden. Aber wie wollen Sie diese Lücken füllen? Eine Antwort lautet: Mehr Bildung! Wir sehen zum Beispiel ein grosses Potenzial in Frauen, die aufgrund ihrer familiären Situation mit kleinen Kindern bisher nicht ausserhalb des Haushalts gearbeitet haben. Viele sind offen für einen Pflegeberuf, aber die lange Ausbildung schreckt sie ab. Für sie müssen wir geeignete Ausbildungsmöglichkeiten schaffen, die sie schnell und kompetent befähigen, berufstätig zu werden. Curaviva engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Ausund Weiterbildung, das werden wir weiter ausbauen. Wir kämpfen dafür, dass es Menschen erleichtert wird, den Betreuungs- oder Pflegeberuf zu ergreifen. Wie sieht es aus mit den digitalen Entwicklungen, erste Versuche mit Pflegerobotern verlaufen ja durchaus positiv und könnten ebenfalls eine Antwort auf die Personalknappheit sein? Absolut. Hier gibt es ganz neue Möglichkeiten und Chancen und die müssen auch genutzt werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Menschen, die in den nächsten Jahren ins höhere Alter kommen, digitale Erfahrung haben. Sie sind den Umgang mit einem Smartphone gewohnt und offen für digitale Lösungen. Wir sollten alles nutzen, was uns in unserer Arbeit unterstützt und Prozesse einfacher macht. Wichtig ist dabei aber, wie schon erwähnt, dass der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht. Wir wollen keine neue Technik um der Technik willen. Aber sinnvolle Lösungen müssen wir konsequent nutzen. Das gilt auch für die Menschen, die in der Pflege arbeiten. Anwendungen, die beispielsweise die Administration erleichtern, sparen Zeit, die dann wiederum den Bewohnern in der persönlichen Zuwendung gewidmet werden kann. Wenn Sie einmal das Zepter weitergeben als Präsident, was sollte man dann in einem Satz über Ihre geleistete Arbeit sagen? Da muss ich Sie enttäuschen. Über meine Arbeit müssen dann andere urteilen. Mein Motto ist: Alleine kannst Du nichts erreichen, nur zusammen sind wir stark. Vielleicht kann ich helfen, es geht aber nur, wenn wir alle bei Curaviva Schweiz zusammen an einem Strang ziehen, Mitglieder, Mitarbeiter, Geschäftsführung und Vorstand. Dann können wir einiges erreichen. Darauf freue ich mich. Herr Wehrli, wir danken Ihnen für das Gespräch.
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
Mord und Selbstmord auf offener Straße in Wien - Beziehungsdrama - Österreich - krone.at > Mord und Selbstmord auf offener Straße in Wien 21.07.2017 - 20:15 Foto: Peter Tomschi / Video: APA Mord und Selbstmord auf offener Straße in Wien 11.08.2014, 06:40 Bluttat auf offener Straße im Wiener Bezirk Favoriten: Ein 39-jähriger Mann schoss am Sonntagabend gegen 19 Uhr an der Kreuzung Laxenburger Straße/Dampfgasse auf seine Ex-Freundin (38) und richtete anschließend die Waffe gegen sich selbst. Beide Opfer erlagen noch am Tatort ihren schweren Verletzungen. teilen twittern Laut Polizei sind beide Opfer russische Staatsbürger. "Krone"- Informationen zufolge haben die beiden bis vor einem Jahr zusammengelebt und gemeinsam zwei Kinder im Alter von vier und fünf Jahren. Nach der Trennung erwirkte die Frau - wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung - gegen ihren Lebensgefährten ein Betretungsverbot für die Wohnung in der Nähe des Tatortes, in der sie mit den zwei Kindern lebte. Der 39- Jährige wohnte in Wien- Mariahilf. Wegen Nichteinhaltung dieses Betretungsverbotes saß der Mann 2013 mehrere Monate im Gefängnis. Die Notärzte der Wiener Rettung konnten die Mutter von insgesamt fünf Kindern (drei sind von einem anderen Mann) und den Todesschützen nicht mehr retten. Völlig geschockt war auch die Schwester der Ermordeten, die nach dem Drama an den Tatort eilte und auf offener Straße zusammenbrach. Die beiden minderjährigen Kinder werden nun laut dem Wiener Jugendamt von Angehörigen betreut. Ein 19- jähriger Sohn der 38- Jährigen soll demnächst befragt werden. 11.08.2014, 06:40 red/Kronen Zeitung/AG 21.06.2017, 12:27 Wirtschaftsgebäude am Wiener Cobenzl in Brand 13.07.2017, 17:12 Hilferuf der Wiener Retter: "Wir sind am Limit!" 06.07.2017, 16:55 Verzweiflungstat: Sohn erschießt seine Mutter 05.05.2017, 23:00 Wofür Wien viel Geld hat - und wofür nicht
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Wer ist die einzige Einkommensquelle der Familie?
: Poonal Nr. 203 - Nachrichtenpool Lateinamerika Deutsche Ausgabe des wöchentlichen Pressedienstes lateinamerikanischer Agenturen Nr. 203 vom 25. Juli 1995 UNO: Kriminelle Militärs genießen meist Straffreiheit Verteidungsminister weist UNO-Kritik an den Streitkräften zurück Flüchtlinge fordern Fortsetzung der Hilfsleistungen Leiche eines ermordeten Gewerkschafters gefunden BäuerInnenorganisation verurteilt Straffreiheit Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus Frauen auf dem Weg (Teil III) Grotten-Dinosaurier (Guatemala 17 Juli, cerigua-poonal).- Militärs, die in Menschenrechtsverletzungen begangen haben, müssen in Guatemala nur selten strafrechtliche Folgen befürchten. So lautet das Urteil in einem Bericht der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA), der sich auf den Zeitraum von 21. Februar bis 21. Mai dieses Jahres bezieht. Das Rechtssystem funktioniere nicht, vor allem Straftaten der Militärs blieben meist ungeahndet, sagte der Guatemalabeauftragte Leonardo Franco. Die „Unzulänglichkeit des Rechtssystems führen zu einer Leugnung des Rechts“, heißt es in dem Bericht. Die UNO-Mission wiederholte ihre Forderung an Präsident Ramiro de León, die illegalen bewaffneten Gruppen, in denen zahlreiche Militärs und Polizisten vertreten sind, zu bekämpfen. Die Einschüchterung und Bedrohung der Bevölkerung durch Militärs und paramilitrische Zivilpatrouillen (PAC) hätten nicht nachgelassen. Die UNO äußerte sich auch besorgt über die Situation einiger Journalist*innen. Sie forderte die guatemaltekische Regierung auf, das Leben und die Integrität der Journalist*innen zu schützen. Zusammenfassend stellt die MINIGUA fest, daß das Recht auf Leben das nach wie vor am häufigsten verletzte Menschenrecht in Guatemala ist: von Februar bis Mai dieses Jahres erielt die UN- Mission 365 Anzeigen über illegale Hinrichtungen und Todesdrohungen. (Guatemala 19. Juli, cerigua-poonal) Der guatemaltekische Verteidigungsminister, General Mario Enríquez, hat am 19.Juli die Behauptung der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) zurückgewiesen, im Land orperierten illegale bewaffnete Gruppen, denen „Agenten des Staats“ angehörten. Der neue Sprecher der Streitkräfte, Oberst Guillermo Caal Dávila, enthielt sich jeder Stellungnahme und wies darauf hin, daß einzig dem Präsident Ramiro de León zustünde, den MINIGUA-Bericht zu kommentieren. Der Verteidigungsminister räumte ein, daß sich die Anzeigen von Menschenrechtsverletzungen in den letzten Monaten gehäuft hätten; er bestritt jedoch vehement, daß es sich dabei um eine „Säuberungsmaßnahme seitens der Sicherheitskräfte des Staates“ handeln würde. (Guatemala 19 Juli, cerigua-poonal) Unterstützergruppen der gutemaltekischen Flüchtlinge haben die Welthungerhilfe der Vereinten Nationen (PMA) am 19. Juli aufgefordert, die Hilfsmittel für die 45.000 guatemaltekischen Flüchtlinge in Mexiko nicht zu streichen. Helmer Velázquez, Vertreter des Zusammenschlusses der NGO's und Kooperativen, die die Rückkehr der Vertriebenen unterstützen, warnte in einem Bericht an Alberto Fioravanti, den geschäftsführenden Direktor der PMA-Sektion Guatemala, vor den schlimmen Folgen, die die Einstellung der Hilfszahlungen hervorgerufen würde. Die Einstellung der Ernährungshilfe durch die PMA würde mehr als 45.000 Menschen in eine schwere Krise stürzen. Die Gruppen weisen darauf hin, daß der Prozeß der Rückführung der Flüchtlinge nach wie vor durch die militärischen Auseinandersetzungen beinträchtigt und durch die guatemaltekische Regierung behindert werde. Die Regierung weigert sich bislang, den Flüchtlingen Kredite zur Verfügung zu stellen, damit sie Land für die Rücksiedlung kaufen können. (Guatemala 14. Juli 1995, cerigua-poonal) Am Donnerstagmorgen wurde die Leiche des am 31. März diesen Jahres entführten Generalsekretärs der Straßenarbeitergewerkschaft (Trabajadores de Caminos) von Chiquimula, Leonel Anibal Girón, auf einem geheimen Friedhof dieses Departements gefunden. Familienmitglieder des 33- jährigen Gewerkschafters sagten aus, daß sie nach mehrstündiger Suche auf das Grab gestoßen seien. Die von ihnen informierten zuständigen Beamten hätten die Exhumierung im Beisein von Vertretern der UNO-Mission in Guatemala (MINIGUA) vorgenommen. Während der letzten Wochen wurden eine Reihe von illegalen Hinrichtungen registriert, zu den Opfern zählt unter anderen der Geistliche Manuel Saquic, Koordinator des „Widerstand der Mayas“. (Port-au-Prince, 14. Juli, hib-poonal) Die BäuerInnenorganisation Tet Kole Ti Peyizan („Kleinbäuer*innen, steckt die Köpfe zusammen“) hat die im Land vorherrschende Straffreiheit für zahlreiche Gewaltverbrecher kritisiert. Die Pressekonferenz war ein Teil der Vorbereitungen für den achten Gedenktag des Massakers an Mitgliedern der Organisation in Jean Rabel. In den achtziger Jahren organisierte Tet Kole die Landarbeiter*innen im Kampf gegen die Großgrundbesitzer*innen. Die Bäuerinnen forderten eine bessere Gesundheitsversorgung, Bildung und landwirtschaftliche Dienstleistungen. Das Massaker, dem damals 139 Landarbeiter zum Opfer fielen, wird von der Tet Kole den Privatarmeen der Großgrundbesitzer*innen zugeschrieben, die von der katholischen Kirche und „anderen Ländern“ Unterstützug erhalten hätten. Dem Massaker folgten weitere Morde in anderen Teilen des Landes, die sich, nach Aussage der Tet Kole, eindeutig gegen die Organisationen richteten, die sich gegen die Herrschaft der Agraroligarchie auflehnten. Nach dem Staatsstreich gegen Präsident Aristide verstärkten sich die Repressionen, denen unter anderem Jean Claude Musseau und Jean Marie Vincent (einer der Priester, die Tet Kole gründete) zum Opfer fielen. Die Verantwortlichen für diese Morde sind bis heute nicht bestraft worden. Während der Pressekonferenz sagte eine Frau:“ Ein Massaker bedeutet nicht nur, daß Menschen ermordet werden; es steht auch für niedergebrannte Häuser, gestohlenes Land, tote Tiere, etc. Frauen verloren ihre Männer, Männer ihre Frauen, Kinder wurden Waisen und können nun nicht mehr zur Schule gehen und haben nichts zu essen. Angst breitet sich aus und hält die Menschen davon ab, sich zu organisieren.“ Tet Kole sprach sich auch gegen die neoliberale Politk der Regierung aus, da einheimische Produkte wie Reis, Bohnen, Hühner und Getreide von billigen Importwaren verdrängt würden. Auch die sogenannte „Justizreform“, bei der „korrupte Richter von internationalen Spezialisten auf den neusten Stand gebracht werden“, wurde scharf angegriffen. Als Beispiel für mangelnde Gerechtigkeit wird der Fall von Nicole Poitviens and Prosper Gentilehomme, genannt, die 1991 aufgrund ihrer Beteiligung am Massaker in Jean Rabel inhaftiert wurden, nach dem Staatsstreich aber wieder entlassen wurden und nun „frei herumlaufen“. Kann eine Gesellschaft ohne Gerechtigkeit leben, sich weiterentwickeln, wenn auf der einen Seite von Demokratie gesprochen wird und auf der anderen Seite Mörder frei herumlaufen? – von Vivana Erazo (Juli 1995, fempress-poonal).- Der von der Nationalen Frauenstelle (SERNAM) erarbeitete Gleichberechtigungsplan (1994-99) ist zwar längst gültiger Bestandteil der chilenischen Politik, wird aber nach wie vor von konservativen Kräften scharf angegriffen. Dies gipfelt derzeit in eine Kampage, die den Plan nicht nur in Frage stellt, sondern ihn vollkommen verdreht. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ ordnet das Gleichberechtigungsprogramm einer femministischen Strömung zu, die eine ideologische Kampagne führe. In dem von der Stiftung veröffentlichten Artikel „Plan der SERNAM für die Frau: Gleichberechtigung oder feministischer Totalitarismus?“, den kürzlich die einflußreiche, rechtsstehende Zeitung „El Mercurio“ veröffentlichte, wird die Feststellung des Gleichberechtigungsplans, daß die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sozialen Ursprungs seien, d.h. keine natürliche Grundlage hätten und deshalb abgeschafft werden müßten, damit eine Gleichberechtigung zwischen den Geschechtern geschaffen werde, scharf angeriffen. Für die Verfasser des Artikels ist der Begriff „Chancengleichheit“ ein irriges Konzept, welches schwere Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen damit rechtfertige, die absolute Gleichheit von Mann und Frau erzielen zu wollen. Konservative: Gleichberechtigung ist Verstoß gegen die von der Natur geschaffene Ordnung Die Kommentare ließen nicht auf sich warten. Parlamentarierinnen, Akademikerinnen und Vertreterinnen der Frauenbewegung äußerten ihre Missbilligung angesichts dieser Welle von Konservativismus, der zwanzig Jahre Frauenbewegung zu ignorieren versuche. Der Zusammenschluß von chilenischen Gruppen in Vorbereitung auf die IV. Weltfrauenkonferenz in Peking erinnerte in einem Brief an den Mercurio daran, daß Chile sich offiziell längst zur Gleichberechtigung bekannt habe. Zum Absschluß der dritten Weltfrauenkonferenz 1985 in Nairobi habe Chile (wie weitere 156 Länder auch) die Erklärung unterzeichnet, in der die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Diskriminierung der Frauen als Hauptgründe für die mangelnde Gleichberechtigung der Geschlechter anerkannt wurde. In der Erklärung sei – anders als heute – nicht der Versuch gemacht worden, die Benachteiligung von Frauen auf physiologische Unterschiede zurückzuführen. Rosalba Todaro, Direktorin des Zentrums für Frauenstudien, sagte, das Ziel des Gleichberechtigungsplans bestehe entgegen anderslautender Äußerungen der Stiftung für Freiheit und Entwicklung darin, die freie Entscheidung von Männern und Frauen zu gewährleisten. Dabei sei die Politk der Chancengleichheit nicht als ein in sich geschlossenes Modell zu verstehen, sondern als ein Fächer von Möglichkeiten für die Entwicklung der Potentiale und somit des freien Willens der Menschen. Die Stiftung „Freiheit und Entwicklung“ dagegen behauptet weiterhin, die Forderung nach Gleichberechtigung sei eine Vergewaltigung der von der Natur geschaffenen Tatsachen. Der Gleichberechtigungsplan sehe sogar vor, daß das Rollenverständnis von Frau und Mann auch in der Schule und in den Unterrichtsmaterialien neu überdacht werden solle. Antiquiertes Rollenverständnis in den Schulbüchern Die Soziologin Virginia Guzmán verteidigte diesen Schritt. Im chilenischen Schulunterricht würden Rollenbilder vermittelt, die unterschiedliche Aktivitäten für Männer und Frauen vorgeben und das Handlungsfeld für Frauen einschränke. In Unterrichtbüchern würden Jungen angehalten, ihre Gefühle zu verbergen und sich durchzusetzen; der Selbstbehauptungswille von Mädchen dagegen werde in Frage gestellt. Auf die Anschuldigung der Stiftung, daß die SERNAM dem Staat erlaube, in die Privatsphäre der Menschen einzudringen, um ihre Verhaltensmodelle durchzusetzen, antwortete Guzmán, daß es sich nicht darum handele, daß der Staat homogene Inhalte und Verhaltensnormen aufzwinge, sondern daß man eingreife, um die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern zu gewährleisten; dies lasse sich in eine Vielzahl verschiedener Ideen, sozialer Positionen und Seinsformen übersetzen, die perspektivisch gesehen die Möglichkeiten zur Entwicklung und einer grundlegenden Veränderung der Gesellschaft bergen. – von Valeria A. Bollero, Thaís Aguilar und David Wayne María Julia ist eine 34jaehrige Frau, die seit zwei Jahren in einer Gruppe gegen haeusliche Gewalt mitmacht. Sie ist groesser als 1,70 Meter und duerfte mehr als 90 Kilo wiegen. Ihre starke Gestalt laesst schwer daran glauben, dass sie unter einem agressiven Ehemann leidet. „Ich verheiratete mich mit einem Typen, der aussergewoehnlich zu sein schien. Doch als ich mit unserem ersten Kind schwanger war, fingen die Schlaege an. Wir trennten uns mehrmals, machten eine Partnertherapie mit und ich glaubte wirklich, es wuerde nicht mehr vorkommen. Aber als ich eines Tages von der Arbeit zurueckkam, bemerkte ich, dass er eines meiner Kinder geschlagen hatte. Der Schlag, den er meinem Sohn auf den Ruecken gegeben hatte, liess diesen geschaedigt zurueck. Heute hat mein Sohn weder in einem Arm, noch in einem Bein und den Geschlechtsteilen ein Gefuehl. Er beschaeftigt sich damit, Morphin zu spritzen, damit er die Schmerzen beruhigen kann“, erzaehlt María Julia. Nach dem Ereignis mit ihrem Sohn wusste die Mutter, dass sie nicht laenger abwarten konnte. Sie wollte ein gerichtliches Vorgehen, doch alles fing mit einer langen Liste buerokratischer Vorgaenge an. „Ich ging zum Kommissariat meiner Zone, doch dort sagten sie mir, sie koennten meine Anzeige nicht aufnehmen. Daraufhin ging ich zum Frauenkommissariat, aber die schickten mich zum Gericht fuer Minderjaherige. Bei Gericht erklaerten sie mir, es sei sehr schwierig, das Gesetz in die Praxis umzusetzen. Sie rieten mir, mich ans Fernsehen zu wenden, damit mein Fall oeffentlich werde. Ich wollte jedoch meinen Sohn nicht blossstellen. Er verbirgt seine Geschichte vor den Schulkameraden“, so María Julia. Faelle wie dieser wiederholen sich haeufig. Dennoch koennte sich das Panorama binnen kurzer Zeit aendern: Am 14. Dezember 1994 stimmten beide gesetzgebenden Kammern Argentiniens fuer das Gesetz ueber haeusliche Gewalt, mit dem das bis dahin existierende Vakuum ausgefuellt werden koennte. Das neue Gesetz hat die koeperliche oder seelische Misshandlung, die von einem Familienmitglied begangen wird und sich „innerhalb der Ehe oder einer festen Partnerschaft (unión de hecho)“ abspielt, zum Inhalt. Die Strafen reichen von einem Monat bis zu einem Jahr Haft fuer die verantwortliche Person. Absicht ist es joedoch in erster Linie, dem Aggressor eine Behandlung zu geben, damit er sich wieder ins Familienleben eingliedern kann, nachdem er sein Problem ueberwunden hat. Waehrend dieser Zeit koennen die Richter*innen diese Person von zuhause verbannen oder ihr den Zugang zum Arbeits- oder Studienort des Opfers verbieten. Das Gesetz gibt den Richter*innen Moeglichkeiten, zu garantieren, dass das wegen seiner persoenlichen Sicherheit geflohene Opfer in seine Wohnung zurueckkehren kann. Das Gericht kann der Familie waehrend dieser Zeit wirtschaftliche und psychologische Hilfe bewilligen. Fuer Virginia Franganillo, die Vorsitzende des Nationalen Frauenrates „ist dieses Gesetz eine erste Massnahme. Wir muessen abwarten, ob es angewendet wird und wirklich korrigierend wirkt“. Costa Rica: Gesetze? Wofür? Sechs Monate, nachdem er von seiner ehemaligen Lebensgefaehrtin Lorena Salazar Vargas getrennt war, zu zwei Geldstrafen wegen koerperlichen und seelischen Missbrauchs verurteilt wurde, erwuergte der 30jaehrige Luis Araya Boza die vier Jahre aeltere Krankenschwester und Mutter von drei Kindern. Lorena war wie viele andere Frauen Costa Ricas mehrmals zu den Gerichten gegangen, um die Gewalt gegen sich sich anzuzeigen. Sie wurde nicht gehoert. Nach den Angaben der Nicht-Regierungsorganisation CEFEMINA, die ein Projekt fuer angegriffene Frauen leitet, wurden 1994 und 1995 bisher vier Frauen, die beim Zentrum die haeusliche Gewalt angezeigt hatten, durch ihre Peiniger getoetet. Die lebenden Frauen weisen unausloeschbare Wunden im Gesicht und an anderen Koerperstellen auf – schlagkraeftige Beweise fuer die von ihnen erlebte Gewalt. Eine Gruppe von Anwaeltinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchte kuerzlich die Gesetze und die Politik gegenueber den Frauen in Costa Rica. Ihr Ergebnis: Trotz verschiedener Regelungen, die die koerperliche Unversehrheit der Costarikanerinnen schuetzen und foerden sollen, machen die Buerokratie, die fehlende Sensibilitaet und die Unkenntnis von Anwaelten, Staatsanwaelten und Richtern bezueglich der entsprechenden Gesetze, sowie der geringe Informationsstand der Buerger*innen die Regeln kaum anwendbar. Zudem ist der Widerspruch zwischen dem Inhalt der Gesetze und ihrer angemessenen Anwendung durch die Polizei und das Gerichtswesen offensichtlich. Dies stellt zumindest die Anwaeltin Zaira Salazar Castro von der 1990 gegruendeten Frauenbehoerde fest. Es ist gewoehnlich, dass die Polizei sich in Faellen von haeuslicher Gewalt weigert, zur Verteidigung des Opfers einzuschreiten. Sie fuehrt dann an, es fehle an einem Hausdurchsuchungsbefehl. Ana Garita aus dem Vorstand der AnwaeltInnenvereinigung Costa Ricas, beklagt, dass das Gesetz die Frau und ihre Kinder, die Opfer der Gewalt geworden sind, zu einem muendlichen und oeffentlichen Prozess verpflichtet, bei dem auch die Gegenwart der Kommunikationsmedien erlaubt ist. Diese unnoetige Zurschaustellung trifft mit einem oft geringen Selbstwertgefuehl zusammen. Das fuehrt dazu, dass die Frauen am Ende glauben, sie seien die Hauptschuldigen der von ihnen erlittenen Gewalt. Die costarikanische Anwaeltinnenvereinigung erreichte zumindest ein Gesetz, das das Justizwesen verpflichtet, sein Personal fuer Prozesse auszubilden, in denen es um Gewalt gegen die Frau geht. Seit 1993 gibt es Ausbildungskurse, die auf diese Fälle vorbereiten. Frauen und Prostitution in Peru Ist ein Geschlechtsverkehr zwischen zwei Personen mit der Zustimmung beider sexuelle Ausbeutung oder handelt es sich einfach um eine Form der Arbeit? Wie die Definition, die der Prostitution gegeben wurde, auch lautet – das Leben der lateinamerikanischen Prostituierten ist eine schmerzliche Realität. Verborgen hinter einem geparkten Auto, mit Minirock und leuchtender Bluse bekleidet, wartet María Teresa darauf, dass die Polizeipatrouille vorbeifaehrt, damit sie an ihren Arbeitsplatz an einer Strassenecke zurueckkehren kann. Klein und duenn, mit langem gewellten Haar, grossen Augen, schlechten Zaehnen und ihrem aggressiven Gehabe, sprechen ihr Erscheinungsbild und ihre Haltung von den riesigen Stadtvierteln der peruanischen Hauptstadt Lima und der Armut und Diskriminierung, die in ihnen herrscht. Einige werden erduldend, andere aggressiv. María Teresa hat sich fuer die zweite Option entschieden. Fest und sicher auftretend erscheint sie am wenigsten ein Opfer zu sein, waehrend sie beim ersten Anzeichen von einem Problem etwas in ihrer Tasche sucht. „Wie alt bist Du?“ fragt sie der Interviewer. „Vierzehn“, antwortet sie. „Nein, wirklich“, hakt der Frager nach. „Neunzehn“, sagt sie. Dabei kommt es ihr nicht in den Sinn, einem potentiellen Kunden die Wahrheit zu sagen. Hart, jede Schwaeche beobachtend, um den Preis zu erhoehen, scheint sie die Ausbeuterin und nicht die Ausgebeutete zu sein. Doch in ihrem Haus hat sie einen Sohn, die Mutter, einen Bruder. Von ihrem Vater, von dem sie nicht weiss, wo er sich aufhaelt, haengt ein Foto an der Wand. Sie gibt zu, dass sie nachts oft weint. Sie ist die einzige Einkommensquelle der Familie. Den groessten Teil des Tages kocht sie, waescht sie Waesche, passt auf das kleine Kind auf und reinigt das einzige Zimmer, in dem die gesamte Familie in Villa El Salvador, dem bevoelkerten Stadtviertel im Sueden Limas wohnt. María Teresa wuerde nicht sagen, wer sie schwaengerte, nur dass er sie verliess. Mit fuenfzehn Jahren. Ungeschuetzt und mit einem Kind ueberzeugte eine Freundin sie, dass sie viel Geld durch die Arbeit in einem Bordell verdienen koennte. Später verliess sie es, um auf eigene Rechnung in den Strassen zu arbeiten. In der Hierachie des Machismo, der die Frauen in Jungfrauen, verheiratete Muetter oder Huren einteilt, nimmt sie den letztgenannten Platz ein. Die taegliche Gewalt und der Missbrauch, die Frauen wie María Teresa erfahren, kommen nicht nur von den Kunden, sondern auch von den „ehrbaren“ Maennern, fuer die sie „nur Huren“ sind. Und von der Polizei, die sie fuer gewoehnlich ausraubt, misshandelt und erniedrigt. Die Prostitution ist in Peru in Bordellen mit Lizenz erlaubt. Doch die Mehrheit der Prostituierten arbeitet illegal, ohne irgendwelche Rechte. Vielleicht als Reaktion auf diesen fehlenden Respekt hat María Teresa ein grosses Beduerfnis, zu beweisen, dass sie „eine gute Mutter“ ist. Zuhause ist sie nicht mehr die harte Person von der Strasse. Ihr nervoeser Stolz ueber das saubere Gesicht ihres Sohnes kontrastiert mit der Haerte, mit der sie sich in der Strasse bewaffnet. „Die Gesellschaft foerdert den fehlenden Respekt und den Missbrauch gegen die Prostituierten, nachdem sie den Frauen diese Rolle gegeben hat“, versichert die Nonne Rosa Dominga Trapasso vom Maryknoll-Orden. Die Nonne ist Feministin und koordiniert in der Bewegung „El Pozo“ (der Brunnen), die im Zentrum von Lima mit Prostituierten arbeitet. Fuer Trapasso ist die Prostitution ein Reflex der Abhaengigkeit der Frau und ihrer niedrigen Selbstschaetzung. „Das Problem muss auf der Gesellschaftsebene angefasst werden, indem die Rolle der Frau und die Einstellungen, die sie in ein Objekt verwandeln und ihr Selbstbewusstsein klein machen, veraendert werden“, meint die Nonne. „Die Arbeit mit ihnen muss den Nachdruck auf die Staerkung ihres Selbstvertrauens legen. Die Frauen werden sexuell und seelisch missbraucht, seit sie Maedchen sind. Sie werden darauf abgerichtet, sich als von geringerem Wert als die Maenner anzusehen und deswegen die Ausbeutung und die Gewalt durch ihre männlichen Begleiter zu akzeptieren.“ María Teresa hat zwei bis drei Kunden pro Nacht, von denen sie durchschnittlich 70 Soles (etwa 31 US-Dollar) bekommt. Damit ist sie in der Spitzengruppe auf dem Prostitutionsmarkt. In den zahlreichen Bordellen und „Massagezentren“ berechnen die Frauen von fuenf Soles an aufwaerts und haben mit ein bis zehn Maennern pro Nacht Geschlechtsverkehr. Trapasso hat mit Prostituierten zusammengearbeitet, die noch mit 60 Jahren berufstaetig waren. Eine Frau hatte Kunden noch wenige Tage bevor sie ein Kind bekam. Ihrer Aussage nach hat keiner dieser Frauen Freude an der Arbeit. Die Prostitution leite sich vom Beduerfnis des Mannes ab, Macht zu haben, zu beherrschen und zu verletzen. Die Antwort der Frauen nach dem Warum ist immer die gleiche: wirtschaftliche Notwendigkeit. Die Prostituierten sind oft alleinerziehende Muetter und leben in einer Gesellschaft, die wenig Arbeitsalternativen anbietet. Von Arbeitslosigkeit und Unterbeschaeftigung sind in Peru mehr als 80 Prozent der oekonomisch aktiven Bevoelkerung betroffen. 50 Prozent der Peruaner*innen leben in Armut, so das Umfrageinstitut „Cuanto S.A.“. Die machistische Haltung hat das Verlassen der Familie zu einem grossen Problem werden lassen. Und obwohl die Prostituierten verachtet werden, ist die Prostitution selbst akzeptiert. Die Mehrheit der maennlichen Jugendlichen hat laut Trapasso ihre erste sexuelle Erfahrung mit einer Prostituierten. Einige werden mit 14 oder 15 Jahren vom Vater oder Lehrer dorthin gebracht, um sich zu vergewissern, dass sie „normal“ erwachsen werden. Einige wollen glauben mache, die Prostitution diene zur Vorbeugung von Vergewaltigungen und schuetze die „guten Maedchen“ vor den maennlichen Beduerfnissen. In diesem Zusammenhang ist es absurd, von der Prostitution als einer freiwilligen Option fuer die Frauen zu sprechen. Eher handelt es sich um ein Ueberlebensproblem. „Die Prostitution gibt es nicht aufgrund der Armut, sondern weil sie ein Produkt ist, das verkauft werden kann“, schliesst Trapasso. (Mexiko-Stadt, Juli 1995, POONAL).- Wenn in Mexiko von den Dinosauriern die Rede ist, ist normalerweise klar: gemeint ist die alte Politikergarde, die immer noch viele Faeden in der Hand haelt. Angefangen beim 95jaehrigen Gewerkschaftspatriachen Fidel Valázquez, gibt diese einen stattlichen Jurassic Park ab. Doch in den vergangenen Wochen machten andere Dinosaurier den Politikern die Aufmerksamkeit in der Oeffentlichkeit streitig. Die Wochenzeitschrift „Proceso“ enthuellte die Plaene des kanadischen Geschaeftsmannes Barry Sendel. Dieser moechte mit bis zu 25 Millionen kanadischen Dollar die Grotten von Cacahuamilpa im mexikanischen Bundesstaat Guererro zu einem Technikpark mit Dinosauriern, einem riesigen Insektenhaus und einem Planetarium umwandeln. Dem „Proceso“ versprach er „das achte Weltwunder“. In keinem anderen Land der Erde wuerde es etwas Vergleichbares geben, so der Unternehmer. Seine Begeisterung fuer zwischen zehn und 20 Meter hohe, computergesteuerte „Grotten-Dinosaurier“ findet nicht ungeteilte Zustimmung. Besonders nicht, seitdem bekannt ist, dass das mexikanische Umweltministerium unter Fuehrung von Julia Carabias dem Kanadier im Rahmen des Privatisierungsprogrammes der Regierung fuer die 44 Nationalparks bereits im April 1995 eine Konzession fuer 50 Jahre verliehen hat. „Allergrößte Dummheit“ Das weitlaeufige Grottensystem, von kleinen Fluessen durchzogen, entstand wahrscheinlich vor weniger als 3 Millionen Jahren, schaetzt der Geografieprofessor Eduardo Pérez Torres von der staatlichen Universitaet UNAM. Seit 25.000 Jahren nutzten die Menschen die Grotten wohl schon als Schutz. 1936 wurden sie zum Nationalpark erklaert und sind in den vergangenen Jahren Ziel zahlreicher Touristenbesuche gewesen. Eines jedoch ist sicher: Dinosaurier beherbergten die Grotten nie, denn diese Tiere starben vor etwa 60 Millionen Jahren aus. Der Geograf Torres bezeichnet die moegliche Installierung der kuenstlichen Riesengeschoepfe daher im „Proceso“ als „die allergroesste Dummheit“. Er wie andere befuerchten den Verlust eines nationalen Erbes, wenn die sich noch immer formierenden Grotten in private Haende abgegeben werden. Fuer die Bundes- und die Bundesstaatsregierung scheint dagegen das Geld zu zaehlen. Wegen fehlender Mittel sind die staatlichen Nationalparks allgemein nicht in gutem Zustand. Der Kanadier und seine Geschaeftspartner versprechen der Regierung dagegen ab dem fuenften Jahren Zahlungen von mehr als 3 Millionen Pesos jaehrlich und neue Arbeitsplaetze. Da sieht auch das staatliche Oekologie- Institut die positiven Seiten und erklaert, der Unternehmer werde die Umwelterziehung foerdern. Ausser kritischen Stellungnahmen hat es von den Umweltschuetzern bisher keine groesseren Proteste gegeben. Die groesste Gefahr droht Sendel und seinen Dinosauriern bisher von einer Gruppe kleiner Geschaeftsleute aus der Gemeinde Pilcaya, die in der Naehe des Grotteneinganges von den Touristen lebten. Sie fechten die Konzessionsverleihung aus verfassungsrechtlichen Gruenden an. Eine einstweilige Verfuegung gegen die Konzession verweigerte der zustaendige Richter. Dennoch ist der Prozess noch nicht abgeschlossen. Eine endgueltige Entscheidung koennte es in diesen Tagen geben. Es sieht jedoch nicht so aus, als ob die Grotten von Cacahuamilpa noch lange eine dinosaurierfreie Zone bleiben. Poonal Nr. 203 von Nachrichtenpool Lateinamerika ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international. Tags: Arbeit Armut Bildung Chancengleichheit Diskriminierung Familie Frauen Geflüchtete Gewalt Gleichberechtigung Jean-Bertrand Aristide Journalisten Kinder Krise Morde Religion UNO Veröffentlicht am 25. Juli 1995
OLG Düsseldorf: Elternunterhalt und Kosten für Besuchsfahrten Magazin bestellen! XII ZR 148/09 Breskic, BGB §§ 242 Cc, 1611; SGB XII § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 a) Gemäß § 1611 Abs. 1 Satz 1 Alt. 3 BGB setzt die Verwirkung wegen einer schweren Verfehlung ein Verschulden des Unterhaltsberechtigten voraus. Es genügt nicht, wenn er in einem natürlichen Sinne vorsätzlich gehandelt hat. b) Eine Störung familiärer Beziehungen im Sinne des § 1611 BGB genügt grundsätzlich nicht, um eine unbillige Härte im Sinne des § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII zu begründen und damit einen Anspruchsübergang auf den Träger der Sozialhilfe auszuschließen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der nach § 1611 BGB zu beurteilende Le-benssachverhalt aus Sicht des Sozialhilferechts auch soziale Belange erfasst, die einen Übergang des Anspruches nach öffentlich-rechtlichen Kriterien aus-schließen (Klarstellung zum Senatsurteil vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097). BGH, Urteil vom 15. September 2010 - XII ZR 148/09 - OLG Hamm AG Bottrop - 2 - Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 15. September 2010 durch die Vorsitzende Richterin Dr. Hahne und die Richter Dose, Dr. Klinkhammer, Schilling und Dr. Günter Die Revision gegen das Urteil des 2. Senats für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm vom 6. August 2009 wird auf Kos-ten des Beklagten zurückgewiesen. Die Klägerin nimmt den Beklagten auf Zahlung von Elternunterhalt für seine 1935 geborene Mutter aus übergegangenem Recht in Anspruch. Die Klägerin ist Trägerin der öffentlichen Hilfe, die der Mutter des Beklag-ten, Frau M., seit November 2005 gewährt wird. Frau M. befindet sich seit April 2005 in einem Pflegeheim. Sie litt schon während der Kindheit des Beklagten an einer Psychose mit schizophrener Symptomatik und damit einhergehend an Antriebsschwäche und Wahnideen. Frau M. hat den 1961 geborenen Beklagten bis zur Trennung und Scheidung von ihrem damaligen Ehemann im Jahr 1973 - mit Unterbrechungen wegen zum Teil längerer stationärer Krankenhausauf-enthalte - erzogen und versorgt. Seit spätestens 1977 besteht - bis auf gele-- 3 - gentliche Zusammentreffen auf Familienfeiern - kein Kontakt mehr zwischen dem Beklagten und seiner Mutter. Die Klägerin forderte den Beklagten mit Rechtswahrungsanzeige vom 9. November 2005 zur Auskunftserteilung auf. Dieser erteilte Auskunft und be-rief sich auf Verwirkung gemäß § 1611 BGB. Nach Bezifferung des Anspruchs im Dezember 2006 und Zahlungsaufforderung im März 2007 hat die Klägerin schließlich im April 2008 Klage erhoben. Das Familiengericht hat den Anspruch auf Zahlung von Elternunterhalt für den Zeitraum von November 2005 bis einschließlich März 2007 gemäß § 242 BGB als verwirkt angesehen. Im Übrigen hat es den Beklagten zur Zah-lung rückständigen sowie laufenden Elternunterhalts für die Zeit von Mai 2008 an in Höhe von monatlich 649 € verurteilt. Die hiergegen eingelegte Berufung des Beklagten blieb erfolglos. Auf die Berufung der Klägerin hat das Berufungsgericht den Beklagten verurteilt, rück-ständigen Elternunterhalt an die Klägerin bereits ab November 2005 und lau-fenden Unterhalt zu zahlen, u.a. von Januar bis Juni 2009 in Höhe von 674 € sowie von Juli 2009 an in Höhe von monatlich 701 €. Hiergegen wendet sich der Beklagte mit seiner vom Berufungsgericht zugelassenen Revision. Die Revision hat keinen Erfolg. - 4 - Das Berufungsgericht, dessen Entscheidung in FamRZ 2010, 303 veröf-fentlicht ist, hat seine Entscheidung wie folgt begründet: Der Klägerin stehe gegen den Beklagten für die Zeit von November 2005 an Elternunterhalt zu. Die Mutter des Beklagten sei spätestens seit November 2005 unterhaltsbedürftig. Nach Abzug ihrer eigenen Einkünfte von den für sie aufgewandten Heimkosten, dem Barbedarf und den notwendigen einmaligen Beihilfen verbleibe für sie ein ungedeckter Restbedarf von mehr als 701 € mo-natlich. Unter Berücksichtigung des durchschnittlichen monatlichen Nettoein-kommens des Beklagten, das sich in den Jahren von 2005 bis 2008 zwischen 3.077,47 € und 3.319,44 € bewegt habe, der jeweils hinzuzurechnenden Steu-ererstattung und unter Beachtung der unterhaltsrechtlich relevanten Abzüge sei der Beklagte im streitgegenständlichen Zeitraum überwiegend leistungsfähig. Der rückständige Unterhaltsanspruch der Klägerin sei nicht nach § 242 BGB verwirkt. Es bestünden bereits Bedenken dagegen, dass das erforderliche Zeitmoment erfüllt sei. Jedenfalls lägen keine Umstände vor, die es rechtfertig-ten, dass sich der Beklagte habe darauf einrichten dürfen, von der Klägerin nicht mehr auf Elternunterhalt in Anspruch genommen zu werden. Der Beklagte habe aus dem Inhalt der außergerichtlichen Schreiben der Klägerin vom 18. April 2006 und vom 27. August 2007 zweifelsfrei erkennen können, dass diese die auf sie übergegangenen Unterhaltsansprüche seiner Mutter weiter verfolge. Der Unterhaltsanspruch der Mutter des Beklagten sei auch nicht gemäß § 1611 BGB verwirkt. Das einmalige Zerschneiden der Kleidung der Kinder, die Verursachung des Waschzwangs und das mehrfache - seinem Umfang nach nicht näher dargelegte - Aussperren aus der Wohnung stellten vor dem Hinter-- 5 - grund der psychischen Erkrankung der Mutter des Beklagten ohne Hinzutreten besonderer Umstände keine schwere Verfehlung dar. Soweit der Beklagte sei-ner Mutter vorwerfe, sie habe den Kontakt zu ihm nach der Trennung abgebro-chen und dabei jedes Maß an emotionaler Zuneigung missen lassen, sei sein Vortrag widersprüchlich. Nach dem Inhalt der Beiakten habe seine Mutter im Jahr 1975 einen Antrag auf Regelung der Umgangskontakte gestellt, der an dem Willen des Beklagten gescheitert sei. Ebenso wenig könne eine gröbliche Verletzung der Unterhaltspflicht im Sinne von § 1611 BGB angenommen wer-den. Im Übrigen fehle es an einem für eine Verwirkung erforderlichen Ver-schulden der unterhaltsbedürftigen Mutter des Beklagten. Die vom Beklagten beschriebenen Betreuungsausfälle und ihre Unfähigkeit, spätestens ab 1971 für den Naturalunterhalt und ab dem Zeitpunkt der Trennung vom Vater des Be-klagten für seinen Barunterhalt aufzukommen, beruhten unstreitig auf der Er-krankung seiner Mutter an schizophrener Psychose. Schließlich stünde dem Übergang des Unterhaltsanspruchs der Mutter auf die Klägerin auch § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII nicht entgegen. Eine unbillige Härte im Sinne dieser Vorschrift liege dann vor, wenn mit der Heran-ziehung des Unterhaltspflichtigen zum Elternunterhalt soziale Belange vernach-lässigt würden. Seien lediglich familiäre Belange betroffen, komme eine An-wendung des § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII nicht in Betracht. Diese Ein-schränkung folge daraus, dass den familiären Belangen bereits durch die Vor-schrift des § 1611 BGB hinreichend Rechnung getragen sei. Es müssten daher Umstände vorliegen, die es gerade aus dem Blickwinkel des Sozialrechts un-zumutbar erscheinen ließen, wenn jemand zum Unterhalt für seine Eltern he-rangezogen werde. Daran fehle es. Ziel der Gewährung der öffentlichen Hilfe für die Mutter des Beklagten sei nicht die Entlastung des Beklagten von seiner - 6 - Unterhaltsverpflichtung. Einer solchen Zielsetzung stünde bereits entgegen, dass der Beklagte aufgrund seiner relativ hohen Einkünfte und mangels weite-rer Unterhaltsverpflichtungen wirtschaftlich ohne unzumutbare Einschränkung seiner Lebensführung in der Lage sei, den begehrten Unterhalt für seine Mutter zu leisten. Es seien auch keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Heran-ziehung des Beklagten zu den der Klägerin entstandenen Kosten zu einer nach-haltigen Störung des Familienfriedens führte. Schließlich sei ein kausaler Zusammenhang der schicksalhaften Erkran-kung der Mutter mit einem Handeln des Staates oder seiner Organe, der sozia-le Belange begründen könnte, anders als in dem vom Bundesgerichtshof ent-schiedenen Fall eines psychisch erkrankten Kriegsheimkehrers (Senatsurteil vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097) nicht feststellbar. Diese Ausführungen halten einer rechtlichen Überprüfung stand. 1. Allerdings weist der Beklagte zu Recht darauf hin, dass seine Revision uneingeschränkt zulässig sei. Zwar hat das Berufungsgericht die Revision "im Hinblick auf den unbe-stimmten Rechtsbegriff der 'unbilligen Härte' im Sinne des § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII und die erforderliche Abgrenzung des Anwendungsbereichs die-ser Vorschrift im Verhältnis zu den Tatbeständen der Verwirkung nach § 1611 BGB" zugelassen. Die Revision weist jedoch zu Recht darauf hin, dass - sollte hierin eine Beschränkung der Revisionszulassung auf eine bestimmte Rechts-frage liegen - diese unbeachtlich sei. - 7 - Die Zulassung der Revision kann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichthofs nur auf einen tatsächlich und rechtlich selbständigen Teil des Gesamtstreitstoffes beschränkt werden, der Gegenstand eines Teilurteils sein könnte oder auf den der Revisionskläger selbst seine Revision beschrän-ken könnte. Unzulässig ist es, die Zulassung auf einzelne von mehreren An-spruchsgrundlagen oder auf bestimmte Rechtsfragen zu beschränken (BGHZ 101, 276, 278; BGH Urteil vom 20. Mai 2003 - XI ZR 248/02 - BGHR ZPO (1. Januar 2002) § 543 - Revisionszulassung, beschränkte 1). Die Frage der Verwirkung bzw. des Anspruchsübergangs betrifft den ge-samten Streitgegenstand, also auch die Geltendmachung rückständigen Unter-halts. Da das Berufungsgericht eine Verwirkung gemäß § 242 BGB abgelehnt hat, mithin den Anspruch von November 2005 an zuerkannt hat, obliegt auch dieser Teil des Streitgegenstands der weiteren Überprüfung, ob er möglicher-weise der Verwirkung nach § 1611 BGB unterliegt bzw. ob insoweit ein Über-gang des Anspruchs auf die Klägerin wegen unbilliger Härte gemäß § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII ausgeschlossen ist. Es fehlt mithin an einem tatsächlich und rechtlich selbständigen Teil des Gesamtstreitstoffes, der eine auf diesen Teil beschränkte Überprüfung durch das Revisionsgericht erlaubte. 2. Das Berufungsgericht hat den Beklagten zu Recht zur Zahlung von El-ternunterhalt aus übergegangenem Recht gemäß §§ 1601 BGB, 94 SGB XII verurteilt. a) Die Revision beanstandet, dass das Berufungsgericht eine Verwirkung nach § 242 BGB bzw. § 1611 BGB abgelehnt und einen Anspruchsübergang auf die Klägerin gemäß § 94 SGB XII bejaht habe. Die übrigen Feststellungen bzw. Ausführungen des Berufungsgerichts zu Grund und Höhe des geltend - 8 - gemachten Unterhaltsanspruchs greift die Revision nicht an. Insoweit sind Rechtsfehler auch nicht ersichtlich. b) Ebenso wenig sind die Ausführungen des Berufungsgerichts zu bean-standen, wonach der rückständige Unterhaltsanspruch der Klägerin nicht nach den Grundsätzen von Treu und Glauben gemäß § 242 BGB verwirkt ist. aa) Eine Verwirkung kommt nach allgemeinen Grundsätzen in Betracht, wenn der Berechtigte ein Recht längere Zeit nicht geltend macht, obwohl er da-zu in der Lage wäre, und der Verpflichtete sich mit Rücksicht auf das gesamte Verhalten des Berechtigten darauf einrichten durfte und eingerichtet hat, dass dieser sein Recht auch in Zukunft nicht geltend machen werde (Senatsurteile vom 23. Oktober 2002 - XII ZR 266/99 - FamRZ 2002, 1698; vom 22. November 2006 - XII ZR 152/04 - FamRZ 2007, 453, 455 und vom 10. Dezember 2003 - XII ZR 155/01 - FamRZ 2004, 531, 532). Für Unterhalts-ansprüche sind an das Zeitmoment der Verwirkung keine strengen Anforderun-gen zu stellen. Von einem Unterhaltsgläubiger, der lebensnotwendig auf Unter-haltsleistungen angewiesen ist, muss eher als von einem Gläubiger anderer Forderungen erwartet werden, dass er sich zeitnah um die Durchsetzung des Anspruchs bemüht. Anderenfalls können Unterhaltsrückstände zu einer erdrü-ckenden Schuldenlast anwachsen. Abgesehen davon sind im Unterhaltsrechts-streit die für die Bemessung des Unterhalts maßgeblichen Einkommensverhält-nisse der Parteien nach längerer Zeit oft nur schwer aufklärbar. Diese Gründe, die eine möglichst zeitnahe Geltendmachung von Unterhalt nahe legen, sind so gewichtig, dass das Zeitmoment der Verwirkung auch dann erfüllt sein kann, wenn die Rückstände Zeitabschnitte betreffen, die etwas mehr als ein Jahr zu-rückliegen (Senatsurteil vom 23. Oktober 2002 - XII ZR 266/99 - FamRZ 2002, 1698, 1699). Dieselben Anforderungen gelten, wenn die aus übergegangenem Recht klagende Behörde tätig wird. Zwar ist diese - anders als der ursprüngli-- 9 - che Unterhaltsgläubiger - nicht lebensnotwendig auf die Realisierung der Forde-rungen angewiesen. Jedoch ist die Behörde aufgrund der Natur, des Inhalts und des Umfangs des Unterhaltsanspruchs, der sich durch den Übergang nicht verändert, gehalten, sich um dessen zeitnahe Durchsetzung zu bemühen (Se-natsurteil vom 23. Oktober 2002 - XII ZR 266/99 - FamRZ 2002, 1698, 1699). Neben dem Zeitmoment kommt es für die Verwirkung auf das Um-standsmoment an, d.h. es müssen besondere Umstände hinzutreten, aufgrund derer der Unterhaltsverpflichtete sich nach Treu und Glauben darauf einrichten durfte und eingerichtet hat, dass der Unterhaltsberechtigte sein Recht nicht mehr geltend machen werde. Dabei kommt es jedoch nicht auf konkrete Ver-trauensinvestitionen des Unterhaltsschuldners bzw. auf das Entstehen beson-derer Nachteile durch die späte Inanspruchnahme an (Senatsurteil vom 23. Oktober 2002 - XII ZR 266/99 - FamRZ 2002, 1698, 1699). bb) Unter Anwendung dieser Maßstäbe ist das Berufungsgericht zu Recht zu dem Ergebnis gelangt, dass hier eine Verwirkung nach § 242 BGB ausscheidet. Nach den Feststellungen des Berufungsgerichts hat die Klägerin den Be-klagten mit Rechtswahrungsanzeige vom 9. November 2005 zur Auskunftsertei-lung über sein Einkommen aufgefordert. Nachdem dieser die geforderte Aus-kunft erteilt und zugleich den Einwand der Verwirkung gemäß § 1611 BGB er-hoben hatte, hat die Klägerin den Beklagten mit Schreiben vom 18. April 2006 und vom 16. November 2006 vergeblich aufgefordert, seinen Vortrag zu den eine mögliche Verwirkung begründenden Umständen zu ergänzen und entspre-chende Belege einzureichen. Sodann hat die Klägerin ihre Ansprüche mit Schreiben vom 20. Dezember 2006 beziffert. Den Beklagten hat sie mit Schrei-ben vom 1. März 2007 vergeblich zur Zahlung des Elternunterhalts aufgefor-- 10 - dert. Nach einer schriftlichen Zahlungserinnerung vom 27. August 2007 hat sie im April 2008 Klage erhoben. Damit ist weder dem Zeitmoment noch dem Umstandsmoment Rech-nung getragen. (1) Für das Zeitmoment sind nicht nur die Aufforderung der Klägerin zur Auskunftserteilung, die Bezifferung des Unterhaltsanspruchs und die Zahlungs-aufforderung von Bedeutung. Vielmehr fallen hierunter auch Vorgänge, die zwar nicht unmittelbar der Durchsetzung des Anspruchs, aber ihrer Vorbereitung die-nen, wie etwa das Einräumen von Stellungnahmefristen, die eine weitere Sach-verhaltsaufklärung ermöglichen sollen. Aus einer Gesamtschau des Schriftverkehrs ergibt sich, dass das Verhal-ten der Klägerin von dem Bemühen getragen war, den Anspruch zeitnah durch-zusetzen. Dem steht nicht entgegen, dass sie dem Beklagten zugleich die Mög-lichkeit eingeräumt hat, im Hinblick auf die lang zurückliegenden Geschehnisse den von ihm geltend gemachten Verwirkungseinwand zu erhärten. Dabei liegt der längste Abstand von rund acht Monaten zwischen der Zahlungsaufforde-rung vom 27. August 2007 und der Klagerhebung im April 2008. (2) Selbst wenn man die Schreiben der Klägerin, die dem Beklagten die Möglichkeit einräumen sollten, den Streit außergerichtlich beizulegen, bei der Prüfung des Zeitmoments unberücksichtigt ließe, stünde jedenfalls - wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat - das Umstandsmoment einer Ver-wirkung nach § 242 BGB entgegen. Denn dem Beklagten musste aufgrund die-ser Schreiben klar sein, dass die Klägerin nach wie vor mit der Prüfung des An-spruchs beschäftigt war, um diesen bei Fehlen erheblicher Einwendungen ggf. einer gerichtlichen Durchsetzung zuzuführen. Dass sich das ganze Verfahren zeitlich gestreckt hat, kann der Klägerin auch deshalb nicht zum Vorwurf ge-- 11 - macht werden, weil der Beklagte ausweislich der in Bezug genommenen Schreiben nichts weiter vorgetragen hatte. c) Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass das Berufungsgericht eine Verwirkung des auf die Klägerin übergegangenen Unterhaltsanspruchs gemäß § 1611 BGB abgelehnt hat. aa) Nach § 1611 Abs. 1 Satz 1 BGB braucht der Verpflichtete nur einen Beitrag zum Unterhalt in der Höhe zu leisten, die der Billigkeit entspricht, wenn der Unterhaltsberechtigte u.a. seine eigene Unterhaltspflicht gegenüber dem Unterhaltspflichtigen gröblich vernachlässigt oder sich vorsätzlich einer schwe-ren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht hat. Die Un-terhaltspflicht entfällt vollständig, wenn die Inanspruchnahme des Verpflichteten im Hinblick darauf grob unbillig wäre, § 1611 Abs. 1 Satz 2 BGB. Dabei kann sich eine gröbliche Vernachlässigung der eigenen Unterhaltspflicht i.S.v. § 1611 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 BGB auch auf die Gewährung von Naturalunterhalt bezie-hen (Senatsurteil vom 19. Mai 2004 - XII ZR 304/02 - FamRZ 2004, 1559, 1560). Eine schwere Verfehlung gemäß § 1611 Abs. 1 Satz 1 Alt. 3 BGB kann regelmäßig nur bei einer tief greifenden Beeinträchtigung schutzwürdiger wirt-schaftlicher Interessen oder persönlicher Belange des Pflichtigen angenommen werden. Dabei kann sich auch eine - durch Unterlassen herbeigeführte - Verlet-zung elterlicher Pflichten wie etwa der Aufsichtspflicht oder der Pflicht zu Bei-stand und Rücksicht i.S.v. § 1618 a BGB als Verfehlung gegen das Kind dar-stellen (Senatsurteil vom 19. Mai 2004 - XII ZR 304/02 - FamRZ 2004, 1559, 1560). bb) Dass das Berufungsgericht diese Voraussetzungen aufgrund der von ihm getroffenen Feststellungen nicht als gegeben angesehen hat, ist revisions-rechtlich nicht zu beanstanden. - 12 - (1) Das Berufungsgericht hat das Vorliegen einer gröblichen Vernachläs-sigung der Unterhaltspflicht seitens Frau M. verneint. Nach seinen Feststellun-gen ist davon auszugehen, dass Frau M. ab dem neunten bzw. zehnten Le-bensjahr des Beklagten krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage war, die Kin-desbetreuung sicherzustellen. Eine Verpflichtung der Mutter des Beklagten zur Betreuung und Pflege ihrer Kinder habe nur bis zu der Trennung der Eltern im Jahre 1972 bzw. 1973 und dem anschließenden Aufenthalt des Beklagten beim Vater bestanden. Dass das Berufungsgericht auf Grundlage dieser - von der Revision nicht angegriffenen - Feststellungen eine gröbliche Vernachlässigung der Unterhalts-pflicht verneint hat, ist vor dem Hintergrund der Erkrankung von Frau M., wegen derer sie sich ab 1971 mehrfach in längerfristige stationäre Behandlung bege-ben musste, nicht zu beanstanden. Denn da die Mutter krankheitsbedingt nicht in der Lage war, den Beklagten angemessen zu betreuen, war sie wegen dieser Einschränkungen - wie ein Barunterhalt schuldender Elternteil bei wirtschaftli-cher Leistungsunfähigkeit - nicht zum Unterhalt verpflichtet; entsprechendes gilt für die nach der Trennung der Eltern eingetretene Barunterhaltspflicht. Damit kann nicht von einer gröblichen Vernachlässigung der Unterhaltspflicht ausge-gangen werden. (2) Zu Recht hat das Berufungsgericht zudem entschieden, dass sich Frau M. nicht vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Beklagten schuldig gemacht habe. (a) Das Berufungsgericht hat bereits den objektiven Tatbestand als nicht erfüllt angesehen. Zutreffend hat es darauf hingewiesen, dass § 1611 BGB eine eng auszulegende Ausnahmevorschrift ist. Wenn das Berufungsgericht unter dieser Prämisse das einmalige Zerschneiden der Kleidung der Kinder, die Ver-- 13 - ursachung des Waschzwangs beim Beklagten und das mehrfache Aussperren der Kinder aus der Wohnung ohne Hinzutreten besonderer Umstände vor dem Hintergrund der psychischen Erkrankung der Mutter nicht als schwere Verfeh-lung qualifiziert, ist diese tatrichterliche Würdigung als vertretbar zu erachten. Soweit der Beklagte seiner Mutter vorwirft, sie habe den Kontakt zu ihm nach der Trennung abgebrochen und dabei jedes Maß an emotionaler Zunei-gung missen lassen, weist das Berufungsgericht zu Recht auf die Widersprüch-lichkeit dieses Vortrages hin. Denn nach den Feststellungen des Berufungsge-richts hat seine Mutter im Jahr 1975 einen Antrag auf Regelung der Umgangs-kontakte gestellt. Zutreffend verweist es zudem darauf, dass der Antrag letzt-endlich am Willen des Beklagten gescheitert sei. Auch wenn der Grund für die Ablehnung der Umgangskontakte durch den Beklagten letztlich das damalige Verhalten seiner Mutter gewesen sein dürfte, ändert dies nichts an der Tatsache, dass sich seine Mutter im Rahmen ihrer Möglichkeiten um eine Fortführung des Mutter-Kind-Verhältnisses bemüht hat. Von einer schweren vorsätzlichen Verfehlung kann daher nicht gesprochen werden. (b) Im Übrigen träfe die Mutter des Beklagten an einer schweren Verfeh-lung - was auch die Revision einräumt - kein Verschulden. Nach dem eindeutigen Wortlaut des § 1611 Abs. 1 Satz 1 Alt. 3 BGB setzt die Verwirkung voraus, dass der Unterhaltsberechtigte sich vorsätzlich einer schweren Verfehlung gegen den Unterhaltspflichtigen schuldig gemacht hat. Deshalb setzt die Anwendung von § 1611 BGB insoweit - worauf die Revi-sion zutreffend hinweist - ein Verschulden voraus (MünchKommBGB/Born 5. Aufl. § 1611 Rn. 27; Staudinger/Engler BGB Neubearb. 2000 § 1611 Rn. 25). Soweit die Revision in Anlehnung an das Pflichtteilsrecht und unter Be-zugnahme auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem - 14 - Jahre 2005 zu § 2333 Abs. 1 Nr. 1 BGB (FamRZ 2005, 872, 877) meint, ein Verschulden im rechtstechnischen Sinne sei nicht erforderlich, vielmehr genüge es, wenn der Unterhaltsberechtigte in einem natürlichen Sinne vorsätzlich hand-le, verkennt sie, dass in § 2333 Abs. 1 Nr. 1 BGB - anders als in § 1611 Abs. 1 BGB - ein schuldhaftes Verhalten als Tatbestandsmerkmal nicht aufgenommen worden ist; hierauf hat das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich abgestellt (BVerfG FamRZ 2005, 872, 877). Zwar hatte § 1611 Abs. 2 BGB in seiner bis zum 1. Juli 1970 geltenden Fassung für die Verwirkung u.a. auch auf die Pflicht-teilsentziehungstatbestände verwiesen (vgl. Palandt/Lauterbach BGB 26. Aufl. § 1611 BGB). Jedoch war damals schon Voraussetzung für eine Verwirkung, dass sich der Unterhaltsberechtigte einer Verfehlung "schuldig" gemacht hatte, die den Unterhaltspflichtigen berechtigte, ihm den Pflichtteil zu entziehen. Im Übrigen hat der Gesetzgeber bei der Änderung des § 1611 BGB zum 1. Juli 1970, mit der er das Tatbestandsmerkmal des sittlichen Verschuldens um die weiteren - hier zu prüfenden - Verwirkungsgründe ergänzt hat, erläutert, dass auf die Pflichtteilsentziehungsgründe nicht mehr abgestellt werden solle, weil die Voraussetzungen für die Entziehung des Pflichtteils einerseits und für eine Beschränkung des Unterhalts andererseits nicht übereinzustimmen bräuchten (BT-Drucks. V/2370, S. 41). d) Schließlich hat das Berufungsgericht zu Recht und mit zutreffender Begründung entschieden, dass § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII einem An-spruchsübergang auf die Klägerin nicht entgegensteht. aa) Nach § 94 Abs. 1 Satz 1 SGB XII geht der zivilrechtliche Unterhalts-anspruch eines Sozialhilfeberechtigten bis zur Höhe der geleisteten Aufwen-dungen mit dem unterhaltsrechtlichen Auskunftsanspruch auf den Träger der Sozialhilfe über. Gemäß § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII geht der Anspruch nicht über, soweit dies eine unbillige Härte bedeuten würde. Es handelt sich - 15 - hierbei um einen unbestimmten Rechtsbegriff, dessen Anwendung der vollen Nachprüfung durch das Revisionsgericht unterliegt (Senatsurteile vom 23. Juni 2010 - XII ZR 170/08 - FamRZ 2010, 1418 Rn. 32 und vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097, 1098 zu der entsprechenden Vorgänger-vorschrift des § 91 Abs. 2 Satz 2 BSHG). Während die Frage, ob der Unterhaltsanspruch nach § 1611 BGB ver-wirkt ist, rein zivilrechtlicher Natur ist, richtet sich die Frage des Anspruchsüber-gangs nach § 94 SGB XII nach öffentlichem Recht. Deshalb genügt eine zivil-rechtlich einzuordnende Störung familiärer Beziehungen im Sinne des § 1611 BGB grundsätzlich nicht, um eine unbillige Härte im Sinne des § 94 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 SGB XII zu begründen und damit einen Anspruchsübergang auf den Träger der Sozialhilfe auszuschließen (vgl. BVerwGE 58, 209, 214 zu § 91 Abs. 3 BSHG aF; Oestreicher/Decker SGB XII/SGB II Stand Dezember 2005 § 94 SGB XII Rn. 170; s. auch Klinkhammer FamRZ 2004, 1283). Vielmehr um-fasst § 1611 BGB für die Prüfung einer etwaigen Verwirkung nur die für das zivilrechtlich zu beurteilende Familienverhältnis in Frage kommenden Tatbe-standsmerkmale. Sind die Voraussetzungen für eine Verwirkung erfüllt, kommt § 94 SGB XII ohnehin nicht zum Tragen, weil es an einem Unterhaltsanspruch fehlt, der auf den Träger der Sozialhilfe übergehen könnte (Senatsurteile vom 23. Juni 2010 - XII ZR 170/08 - FamRZ 2010, 1418 Rn. 32 und vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097, 1098). Aber auch eine an sich unter § 1611 Abs. 1 BGB fallende Sachverhaltskonstellation, die jedoch nicht alle Tatbestandsmerkmale dieser Norm - wie etwa das Verschulden - erfüllt und deshalb nicht zu einer Verwirkung des Unterhaltsanspruchs führt, ist grundsätz-lich nicht unter § 94 SGB XII zu subsumieren. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der nach § 1611 BGB zu beurteilende Lebenssachverhalt aus Sicht des Sozialhilferechts auch soziale Belange er-- 16 - fasst, die einen Übergang des Anspruches nach öffentlich-rechtlichen Kriterien ausschließen (vgl. BVerwGE 58, 209, 215 f.). Das Berufungsgericht hat dies zutreffend damit umschrieben, dass ein erkennbarer Bezug zum Sozialhilfe-recht, insbesondere ein kausaler Zusammenhang zu einem Handeln des Staa-tes oder seiner Organe, vorliegen müsse. Dies zeichnet etwa den vom Senat im Jahr 2004 entschiedenen Fall aus (Senatsurteil vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097). Zwar reichte dort das krankheitsbedingte Fehlverhalten des Unterhaltsberechtigten, das die Lockerung der Familienban-de zur Folge hatte - ebenso wie hier - nicht dafür aus, den Anspruch gemäß § 1611 BGB als verwirkt anzusehen. Die der Vernachlässigung zugrunde lie-gende psychische Erkrankung war jedoch durch den - dem Staat zuzurechnen-den - Kriegsdienst des Vaters verursacht worden. Entscheidend ist nach alledem, ob aus der Sicht des Sozialhilferechts durch den Anspruchsübergang soziale Belange berührt werden. Die Härte kann in materieller oder immaterieller Hinsicht bestehen und entweder in der Person des Unterhaltspflichtigen oder in derjenigen des Hilfeempfängers vorliegen. Bei der Auslegung der Härteklausel ist in erster Linie die Zielsetzung der Hilfe zu berücksichtigen, daneben sind die allgemeinen Grundsätze der Sozialhilfe zu beachten (Senatsurteile vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097, 1098 und vom 23. Juni 2010 - XII ZR 170/08 - FamRZ 2010, 1418 Rn. 33). Eine unbillige Härte liegt danach insbesondere vor, wenn und soweit der - öffentlich-rechtliche - Grundsatz der familiengerechten Hilfe, nach dem u.a. auf die Belange und Beziehungen in der Familie Rücksicht zu nehmen ist (vgl. § 16 SGB XII), einer Heranziehung entgegensteht. Weitere Gründe sind, dass die laufende Heranziehung in Anbetracht der sozialen und wirtschaftlichen Lage des Unterhaltspflichtigen mit Rücksicht auf die Höhe und Dauer des Be-darfs zu einer nachhaltigen und unzumutbaren Beeinträchtigung des Unter-haltspflichtigen und der übrigen Familienmitglieder führen würde, wenn die Ziel-- 17 - setzung der Hilfe infolge des Übergangs gefährdet erscheint oder wenn der Un-terhaltspflichtige den Sozialhilfeempfänger bereits vor Eintritt der Sozialhilfe über das Maß einer zumutbaren Unterhaltsverpflichtung hinaus betreut oder gepflegt hat (Senatsurteile vom 21. April 2004 - XII ZR 251/01 - FamRZ 2004, 1097, 1098 und vom 23. Juni 2010 - XII ZR 170/08 - FamRZ 2010, 1418 Rn. 34 mwN). Soweit die Revision darauf hinweist, dass der Gesetzgeber in § 94 Abs. 2 SGB XII eine Sonderbehandlung von Eltern behinderter volljähriger Kin-der dergestalt vorsieht, dass der Rückgriff auf bestimmte Höchstbeträge be-grenzt ist (vgl. Senatsurteil vom 23. Juni 2010 - XII ZR 170/08 - FamRZ 2010, 1418 Rn. 22 ff.), beruht dies auf anderen gesetzgeberischen Erwägungen, die auf den Elternunterhalt nicht übertragbar sind. bb) Das Berufungsgericht hat unter Beachtung dieser Anforderungen zu Recht einen Ausschluss des Anspruchübergangs verneint. Es hat darauf abge-stellt, dass der Beklagte aufgrund seiner relativ hohen Einkünfte und dem Nichtbestehen weiterer Unterhaltsverpflichtungen wirtschaftlich ohne unzumut-bare Einschränkung seiner Lebensführung in der Lage sei, den begehrten Un-terhalt zu leisten. Ebenso wenig sei eine nachhaltige Störung des Familienfrie-dens ersichtlich. Zudem habe der Beklagte seine Mutter vor Inanspruchnahme weder betreut noch gepflegt. Dass das Berufungsgericht dabei keine Umstände für gegeben erachtet hat, die es gerade aus dem Blickwinkel des Sozialrechts unzumutbar erscheinen lassen, den Beklagten zum Unterhalt für seine Mutter heranzuziehen, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Vor allem ist nicht zu beanstanden und im Übrigen von der Revision auch nicht gerügt, dass das Berufungsgericht den Vortrag des Beklagten, wonach die Kriegserlebnisse sei-ner Mutter mitursächlich für ihre psychische Erkrankung an Schizophrenie ge-wesen seien, als Behauptung ins Blaue hinein qualifiziert hat. - 18 - Nach alledem ist nicht ersichtlich, weshalb der Beklagte aus der familiä-ren Verantwortung gegenüber seiner Mutter entlassen werden sollte. Wäre der Staat für die Mutter nicht in Vorleistung getreten, hätte sie gegen den Beklagten ohnehin ihren Unterhaltsanspruch durchsetzen können. Wegen der vom Gesetz geforderten familiären Solidarität rechtfertigen die als schicksalsbedingt zu qua-lifizierende Krankheit der Mutter und deren Auswirkungen auf den Beklagten es nicht, die Unterhaltslast dem Staat aufzubürden. Hahne Dose Klinkhammer Schilling Günter AG Bottrop, Entscheidung vom 14.11.2008 - 14 F 187/08 - OLG Hamm, Entscheidung vom 06.08.2009 - II-2 UF 241/08 - Donnerstag, den 21. April 2011 um 13:56 Uhr Geschrieben von: JM Hier geht es direkt zu unseren Seiten bei Facebook und Youtube.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Valeriya / Elena / Lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> Autor Thema: Valeriya / Elena / Lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> (Gelesen 3492 mal) « am: 04,Nov,2010, 19:57:02 » <valeriyaignateva@yahoo.de> <lenochka.elena@yahoo.com> <lera.lera10@yahoo.de> Neuer vladischer Spam via thePlanet! Ich will Ihnen das Ziel des Briefes kurz schreiben! Ich hoffe, dass Sie Sie alle verstehen werden! Wenn es seltsamerweise toenen wird, so verstehen Sie mich richtig! Ich werde Ihnen jetzt die Fotografie nicht schicken und, Ihnen ueber mich zu erzaehlen. Einfach will ich den Namen nennen. Mich rufen Lera und ich will mit Ihnen und umgehen Sie kennenlernen, ich hoffe, bei uns wird sich es ergeben! Wenn Sie mich groesser erkennen wollen und, meine Fotografie sehen, so schreiben Sie mir! Ich werde Ihnen viel ueber mich erzaehlen eben ich werde Ihnen die Fotografie absenden. Ich hoffe das Maedchen in der Morgendaemmerung der Kraefte und mich, dass ich Ihnen gefallen werde! Ihre Lera! Delivery-date: Thu, 04 Nov 2010 10:23:40 +0100 Received: from [195.4.92.16] (helo=6.mx.freenetz.info) Received: from 8e.76.1243.static.theplanet.com ([67.18.118.142]:1303 helo=localhost) Date: Mon, 1 Nov 2010 11:16:07 +0300 From: "lera.lera" <lera.lera10@yahoo.de> Reply-To: "lera.lera" <lera.lera10@yahoo.de> Lookup IP Address: 67.18.118.142 Hostname: 8e.76.1243.static.theplanet.com http://dating-fraud.net/galerie/thumbnails.php?album=6365 « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:36:18 von Administrator » « Antwort #1 am: 28,Okt,2010, 21:42:56 » Neuer vladischer Spam mit türkischem Zeichensatz via thePlanet! Ich weiß wovon sogar nicht, den Brief zu beginnen! Ich werde Ihnen gerade und ehrlich sagen. Ich habe Ihre Adresse auf der Webseite der Bekanntschaften gefunden. Ich weiß wie Sie nicht Sie sehen und wieviel Sie der Jahre aus. Ich will Sie kennenlernen und ich hoffe, dass Sie mir auch Gefühle erwidern werden. Wenn Sie mich und sehen wollen wenn ich auf Sie den Eindruck vom Rätsel gemacht habe, so schreiben Sie mir. Ich werde Ihre Antwort warten! From - Thu Oct 28 17:20:35 2010 Return-Path: <ignatevaignat39eva@yahoo.de> Delivery-Date: Thu, 28 Oct 2010 17:20:29 +0200 Received: from mout7.meineDomain.net (mout7.meineDomain.net [195.4.92.97]) Received: from [195.4.92.13] (helo=3.mx.meineDomain.net) by mout7.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (port 25) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHE-0001mX-HO Received: from 1.mbox6.meineDomain.net ([195.4.93.213]:54695) by 3.mx.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (port 25) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHE-0002WR-DO Received: from [195.4.92.18] (helo=8.mx.meineDomain.net) by 1.mbox6.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHD-0006WE-Uh for dasOpfer@01019meineDomain.net; Thu, 28 Oct 2010 17:20:27 +0200 Received: from 8e.76.1243.static.theplanet.com ([67.18.118.142]:3914 helo=localhost) by 8.mx.meineDomain.net with esmtp (port 25) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHC-0007ou-AC for dasOpfer@meineDomain.net; Thu, 28 Oct 2010 17:20:27 +0200 Date: Wed, 27 Oct 2010 12:12:49 +0400 From: lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> Reply-To: lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:37:16 von Administrator » Re: Valeriya <ignatevaignat39eva@yahoo.de><valeriyaignateva@yahoo.de> « Antwort #2 am: 05,Nov,2010, 11:41:01 » ok dann mal auf zur ersten Runde Wie ich Ihnen im vorigen Brief schon schrieb, rufen Mich Valeriya Ich aus Russland. Bei mir ist der Wunsch erschienen, den Menschen aus anderem Land kennenzulernen. Die Bekanntschaft im Internet ist auch mich jetzt sehr populär hat sich entschieden, Glück zu versuchen, kann, wird Glück haben, und das Schicksal wird mich mit dem bemerkenswerten Menschen zurückführen. Ich habe Ihr Profil bemerkt. Sie leben in Deutschland und ich meine, dass es das schöne Land, wenn auch ist und niemals war in Deutschland, aber ich weiß vieles sie. Ich arbeite gern, ich schätze den Begriff "die Familie" und ich will, dass in meinem Leben der Mensch erschienen ist, den ich lieben werde und der mich lieben wird. Ich bin eine Frau, die die Liebe schätzt, die Ergebenheit, das Vertrauen und die Ehrlichkeit. Ich bin vom leichten und sorglosen Leben, bei mir die reiche innere Welt, mich interessant und gesellig nicht beschädigt. Ich habe Ihr Profil im Internet gesehen, und Sie haben mich interessiert. Sehr wollte man Ihre Aufmerksamkeit vom Brief und erkennen der Freund über den Freund grösser heranziehen. Aber heute werde ich viel nicht schreiben, ich werde nur sagen, dass mir fast 27 Jahre, die Größe die 174 Zentimeter, das Gewicht - 55 kg . Ich habe vieles in diesem Leben und erreicht wenn ich vor mir das Ziel setze, so strebe ich unbedingt ihrer. Ich habe tatsächlich allen, außer dem geliebten Menschen und der Familie. Ich hoffe, Ihnen wird meine Fotografie gefallen. Und schreibe auf diesen Briefkasten (die Adresse) bitte, weil mit jenem Kasten, von dem ich Ihnen den ersten Brief gesendet habe der Fehler geschehen ist und ich konnte Ihnen den Brief nicht absenden, und ich müsste die neue Adresse schaffen. auch hier wird nach der ersten spammail gleich die e-mail adresse geändert - ich schätze dass die Bande auf den Dreh gekommen ist für jedes Opfer eine separate Adresse anzulegen, damit das potentielle Opfer es schwerer hat "sie" durch Google zu finden. Return-Path: <valeriyaignateva@yahoo.de> Delivery-Date: Fri, 05 Nov 2010 10:35:48 +0100 Received: from [217.146.183.181] by nm4.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000 Received: from [217.146.183.43] by tm12.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp1028.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000 X-Yahoo-Newman-Id: 186710.4977.bm@omp1028.mail.ukl.yahoo.com Received: (qmail 10449 invoked from network); 5 Nov 2010 09:35:46 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1288949746; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; Received: from MICROSOF-653951 (valeriyaignateva@67.18.118.142 with plain) by smtp131.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 05 Nov 2010 09:35:05 +0000 GMT Date: Fri, 5 Nov 2010 12:34:48 +0300 From: valeriyaignateva <valeriyaignateva@yahoo.de> Reply-To: valeriyaignateva <valeriyaignateva@yahoo.de> Subject: Hallo Eric!!! weiterhin Einlieferung über thePlanet USA « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:38:45 von Administrator » « Antwort #3 am: 05,Nov,2010, 11:57:49 » Ein Text der weitestgehend mit diesem hier identisch ist wurde bereits früher (Dez.2009) in einem Scamreport dokumentiert und zwar zu Emiliya <emiliyavidova@yahoo.de> « Antwort #4 am: 08,Nov,2010, 22:16:36 » Hallo mein neuer Freund <Opfer>!!! Ich wusste, dass Sie mir schreiben werden! Ich fühlte es! Sie stellen wie ich nicht vor ist froh, dass die Antwort auf den Brief bekommen hat! Mein erster Brief Ihnen war kurz, und jetzt weiß ich wovon nicht, zu beginnen. Ich will grösser über Sie, über Ihr Leben, über Ihre Interessen sehr erkennen! Mir schon ist fast 27 Jahre, das gute Alter für die Bildung der Familie eben. Ich suche den Menschen, der für mich von aller würde: vom geliebten Menschen, dem besten Freund, dem Helfer, dem Mann und dem Vater unsere mit ihm der Kinder. Ich wage, dass Ihre Ziele selb zu meinen, und Sie wollen die zweite Hälfte für die ernsten und glücklichen Beziehungen auch finden. Ich werde hoffen, dass wir vom würdigen Leben leben wollen, liebend, und einander respektierend. Es war über meine Ziele zu lügen. Dir sehe ich den Sinn nicht, ich werde mit dir deshalb ehrlich und aufrichtig sein. Wir suchen die Liebe. Und, liebgewonnen, will ich, dass meine Liebe bis zum Ende meines Lebens stark, rein und richtig war! Ich werde auf Ihre Ehrlichkeit hoffen, und mir Ihnen, weil der Mensch schon will ich zutraulich und gut anvertrauen. Ich bin schwer, dem Internet doch zu glauben hörte viel glücklicher Geschichten über andere Menschen. Jene Menschen sagten, dass sie einander in der Entfernung einiger Tausende Meilen gefunden haben und haben sich verliebt. Jetzt sind sie glücklich eben leben zusammen. Ich wollte auch sehr auf mir solches erproben! Meine Arbeit lässt mir zu, den Computer zu verwenden, und ich habe die Zeit gefunden, darüber zu achten. Mich ich sogar vorstellen konnte nicht, wieviel Menschen suchen die Liebe im Internet!!!! Ich will so viel allen Ihnen erzählen! Bitte, entschuldigen Sie mich, wenn ich Ihnen den großen Brief nicht schreiben kann, ich hoffe, es wird Sie nicht verwirren, doch bei uns noch soviel der Zeit für die Gespräche und die Korrespondenzen, zu deren Zeit wir besser einander erkennen können. Heute habe ich viele Arbeit. In der allernächsten Zeit muss bei uns das Treffen und mir die Dokumente zu diesem Treffen noch vorbereiten. Ich nichts habe Ihnen über meine Arbeit erzählt! Ich arbeite in Gesellschaften "TANDEM" - die Bau-Immobiliengesellschaft. Unsere Gesellschaft bietet den vollen Komplex der Arbeiten, die mit der Reparaturen und von der Ausstattungen der Räume verbunden sind, dem Hausbau oder der Sauna, der Einrichtung der Deckung an. Ich arbeite den Buchhalter, ich befinde mich auf diesem Amt schon im Laufe 2 Jahre! Das von mir verdiente Geld packt für den würdigen Aufenthalt. Erzählen Sie auch Sie mir über die Arbeit. Heute will ich Ihnen etwas Fotografien schicken. Später kann ich noch absenden. Auch will ich sehr, dass auch Sie mir die Fotografien geschickt haben! Also, allen, ich werde auf Ihren folgenden Brief warten. Schreiben Sie schneller!De s ganzen Guten! Delivery-Date: Mon, 08 Nov 2010 09:49:50 +0100 Received: from [217.146.183.216] by nm6.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000 Received: from [77.238.184.54] by tm9.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000 Received: from [127.0.0.1] by smtp123.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1289206189; h=X-Yahoo-Newman-Id:Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; Received: from MICROSOF-653951 (valeriyaignateva@67.18.118.140 with plain) by smtp123.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 08 Nov 2010 00:49:35 -0800 PST Date: Mon, 8 Nov 2010 11:43:52 +0300 Subject: Hallo mein neuer Freund <Opfer>!!! Lookup IP Address: 67.18.118.140 Einlieferung weiterhin thePlanet USA « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:40:39 von Administrator » « Antwort #5 am: 10,Nov,2010, 19:03:18 » Hallo mein sehr geehrter Freund <Opfer>!!! Ich wartete auf Ihren Brief! Wie Ihre Schaffen, wie die Stimmung? Wir haben den Tee gerade erst getrunken, und ich schreibe Ihnen sofort! Wie Ihren Tag geht? Wie - die Arbeit? Sie wissen, ich habe den Brief von anderem Mann heute bekommen. Er auch aus Deutschland. Seinen Namen - Karl. Aber er will die ernsten Beziehungen nicht und er schreibt mir die Dummheit, ich habe ihm dass ich, für solchen Fall geschrieben, ich bin nicht im Begriff, mit ihm abgeschrieben zu werden. Ich werde ihm grösser nicht schreiben. Ich will die Frage stellen... Warum haben Sie mir geantwortet? Das Interesse? Die Neugierde? Oder der Grund in anderem? Ich hoffe immer noch, dass Sie mein Deutsches gut verstehen werden. Ich denke nicht, dass ich auf deutsch sehr gut, aber doch nicht so und schrecklich sage! Mich jedenfalls zu verstehen es ist möglich! Ich liebe die aktive Lebensweise! Manchmal soll ich nicht nur in unserer Stadt arbeiten, es kommt mich vor schicken in die Geschäftsreisen, aber ist nicht häufig. Ich fahre nach der Arbeit nach den Städten Russlands, aber es findet selten statt. Ich lebe in Tscheljabinsk selbst und ist in diese Stadt sehr verliebt. Tscheljabinsk - die grosse Stadt in Russland, das Verwaltungszentrum Gebietes Tscheljabinsk. Die Bevölkerung der Stadt - 1 095,9 Tausend Menschen (2010) (9 Stelle in der Russischen Föderation) und 1 330 Tausend (2005) Menschen in die Agglomerationen. Die Fläche der Stadt in den Grenzen der Gemeindeformation - neben 530 km ². Den grossen Transportknoten (eisern und die Chausseen; die Transsibirische Magistrale). Flughafen "Tscheljabinsk". Das grosse industrielle Zentrum mit den Unternehmen der Metallurgie, des Maschinenbaues und der Metallbearbeitung, des Gerätebaues, leicht und der Nahrungsmittelindustrie. In der Welt so ist viel es schöne Stellen! Und Russland, ich halte, das Land sehr schön! <Opfer>, will ich Ihnen über mein Leben erzählen. Ich denke, dass es für uns die Noblesse der Freund über den Freund möglichst viel sehr wichtig ist. Bei mir die kleine Familie. Ich lebe in der abgesonderten Wohnung. Mein Vater lebt unweit von mir zusammen mit meiner Großmutter. Den Vater rufen Nikolay, die Großmutter - Masha. Mein Vater - der Fahrer der Straßenbahn. Er arbeitet den Fahrer schon seit langem und ihm gefällt die Arbeit. Ich lade meine Verwandten zu mir häufig ein, und selbst gehe ich zu ihm. Meine Mutter nach der Geburt ist ins Ausland abgefahren eben hat den Ausländer geheiratet, dann der Vater hat begonnen, mich und ihm großzuziehen es half die Großmutter, die Mutter des Vaters. Er liebt mich sehr, und wir kommen zusammen häufig vor. <Opfer>, Ihre Familie groß? Erzählen Sie mir ein wenig über Ihre Familie! Ich habe viele wichtige Arbeit heute. Ich werde auf Ihren Brief mit der Ungeduld warten. Ich hoffe, mein Brief wird Ihnen gefallen. Aufrichtig Ihre Valeriya. Delivery-Date: Wed, 10 Nov 2010 13:45:53 +0100 Received: from [217.146.183.184] by nm19.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000 Received: from [217.146.183.172] by tm15.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp1013.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000 X-Yahoo-Newman-Id: 59230.93216.bm@omp1013.mail.ukl.yahoo.com Received: (qmail 43697 invoked from network); 10 Nov 2010 12:45:50 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1289393150; bh=XNOJlSz/tvWqj3AUGMMlZB0iRa9rYXmniFbx+UyEXvk=; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; by smtp149.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 10 Nov 2010 12:45:26 +0000 GMT Date: Wed, 10 Nov 2010 15:44:48 +0300 Subject: Hallo mein sehr geehrter Freund <Opfer>!!! Einlieferung via thePlanet USA! « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:41:51 von Administrator » « Antwort #6 am: 30,Nov,2010, 13:22:50 » Was für ein schöner Brief nur ist es keine Reaktion auf meine Nachricht Hallo <Opfer>!!! Hoffe ich, aller ist gut! Ich bin heute am 6.30 aufgewacht. Mein Tag hat genügend gut angefangen. Ich habe das Frühstück wie üblich vorbereitet. Gestern Abend habe ich die Kleidung gewaschen, ich habe eine gute automatische Waschmaschine, sie hilft mir sehr. Überhaupt habe ich sehr gern, den Haushalt zu führen, ich habe gern, vorzubereiten! Ich habe gern, mit den Häusern essen, ich habe nicht gern, in die Restaurants einer schnellen Ernährung zu gehen. Ich sorge mich um die Gesundheit. Ich trinke vielen Alkohol nicht ich rauche nicht. Die Frau soll über die natürliche Schönheit verfügen! Ich habe gern, sich um den Körper zu sorgen, ich betreibe deshalb Sport. Ich gehe in den Fitnes-Klub. Ich will Ihnen sagen, dass Ihr Leben mich sehr interessiert. Bitte, erzählen Sie mir über sich möglichst viel. Es ist gut? Wie die Menschen wir identisch, aber bei jedem von uns die Kultur, und ich, wahrscheinlich, über viele Sachen nichts weiß. Ich wäre froh, wenn Sie mir erzählt hätten. Ihre Briefe helfen mir, Ihr Leben vorzustellen es ist besser. <Opfer>, wollte ich über Ihre Hobbys erkennen. Was Sie besonders gern haben, zu machen? Sie haben gern, den Fernseher zu sehen? Sie haben gern, in den Geschäften herumzulaufen? Sie spielen auf irgendwelchen Musikinstrumenten? Welche Musik lieben Sie? Ich habe gern, verschiedenen Typen der Musik zuzuhören! Grösser habe ich die klassische Musik gern! Zu Hause habe ich viele Disks! Außerdem ich habe gern, in die Kinos zu gehen. Von Zeit zu Zeit gehen wir mit den Freundinnen auf die neuen Filme. Im Theater war ich neben zwei Jahren. Leider, für heute haben wir viele Arbeit und verschiedene Schaffen. Gerade deshalb nicht immer befindet sich die Zeit für die Unterhaltungen. Sie sind mit mir einverstanden? Wir - schon erwachsen, und deshalb ist viel es andere Sorgen für uns werden wesentlicher sein. Ich hoffe, meine Briefe sind für Sie nicht langweilig, und Ihnen interessant, dass ich schreibe. Ich will Ihnen mein Leben, damit Sie verstanden haben, wer ich ist nur beschreiben. Manchmal kann ich sehr neugierig sein, verwundern Sie sich deshalb nicht! Manchmal stelle ich mich Ihre Stimme vor. Meine Betonung unterscheidet sich von Ihrem und wenn wir mit Ihnen in der Zukunft telefonieren werden, wir werden, wahrscheinlich, es bemerken. Erstens werden wir im Internet umgehen, rechtzeitig werden wir uns eben in Verbindung setzen. Und so halte ich, Initiator in allem soll der Mann sein. Ich bin eine unabhängige Frau und will mich solchen immer fühlen. Einige Männer schätzen die Frauen nicht. <Opfer>, sollen Sie in mir Frau betrachten. Leider, uns gibt es weit voneinander, und bei uns der Möglichkeit nicht, sich zu treffen. Obwohl ich Sie sehr sehen wollte! Jedenfalls, unsere Bekanntschaft sehr ungewöhnlich und interessant für mich! Ehrlich sagend, bieten hier in Russland einige Männer mir die Freundschaft an. Ich bin jung und ziemlich attraktiv. Aber ich habe Ihnen schon gesagt, dass mir die ernsten Beziehungen nötig sind, eben ich will die Familie mit dem für mich beliebten Menschen schaffen. Sie ziehen mich sehr heran, und mir ist es interessant, sich mit Ihnen zu umgehen! Ich werde hoffen, dass es Ihnen mit mir auch interessant ist. Sie - jetzt mein guter Freund! Nichts sich! Ich habe einen Freund in anderem Land! Das Internet - die bemerkenswerte Sache! Bitte, Sie verhalten sich zu mir ernst nur. Ich werde mit Ihnen immer aufrichtig sein. Leider, ich muss auf die Arbeit zurückkehren. Ich werde diesen Brief schließen. Ich werde auf Ihren Brief warten! Delivery-Date: Sun, 28 Nov 2010 17:04:08 +0100 Received: from nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com (nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com [217.146.182.224]) Received: from [217.146.183.211] by nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 Received: from [217.146.183.170] by tm4.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp1011.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 X-Yahoo-Newman-Id: 213036.79728.bm@omp1011.mail.ukl.yahoo.com Received: (qmail 79262 invoked from network); 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1290960248; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; by smtp125.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 28 Nov 2010 08:03:56 -0800 PST Date: Sun, 28 Nov 2010 18:58:14 +0300 Subject: Hallo <Opfer>!!! unverändert weiter über: thePlanet USA Kameramodel PENTAX K200D Exif Datum 2009:07:12 00:47:36 Belichtungszeit 0.006 s (1/180) « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:42:44 von Administrator » « Antwort #7 am: 30,Nov,2010, 16:02:19 » Fotos aus mehren Städten, die Geschäftsreise mit Kleidung, die Newa und die Eremitage in Sankt-Petersburg! « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:43:56 von Administrator » Re: Valeriya/Elena <ignatevaignat39eva@yahoo.de><valeriyaignateva@yahoo.de><lenochka.elena@yahoo.com « Antwort #8 am: 10,Mär,2011, 17:10:19 » Hier mal wieder ein badoo Fakeprofil mit Fotos der selben Darstellerin http://badoo.com/0216092434 [highlight]28 jahre alte frau.: Möchte heute mit einem Mann ([highlight]30 bis 55[/highlight]) sich verabreden Ich denke, um uber mich zu sagen, uns ist es mehr Zeit notwendig, um einander zu studieren. Ich hoffe, dass im Verlauf des Dialoges du mich studieren wirst, und ich werde dich studieren. Ich werde aufrichtig mit Ihnen, und ich werde auf Ihre Fragen wahr antworten! Jetzt suche ich den geliebten Menschen, und ich wunsche, die Familie, der Kinder und des Mannes zu finden!!! Uber meine Interessen werde ich Ihnen im Verlauf unserer Korrespondenz sagen, in der ich hoffe, dich zu finden!!! Da du weist, dass ich den Mann und den Vater unserer zukunftigen Kinder suche, und ich bin endlich will ich, dass der Mann zart, gut, teilnahmsvoll ist. Ich will, dass er das familiare Gluck will, da es von mir gesucht wird, ich will es ist sehr dringend. Ich hoffe, dass unsere Interessen und die Sehenswurdigkeiten ubereingestimmt haben. Jenes dass war es entschlossen und ist verantwortlich. Und der naturlich gute Liebhaber!!! Familienstand: Ich bin in einer offenen Beziehung Aussehen: 168cm (5'6"), 54kg (119Lbs), sportlich gebaut, und habe schwarzes Haar und braune Augen. Arbeit: Verkoper. Ich verdiene wenig. Anna Werykina « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:44:38 von Administrator » « Antwort #9 am: 12,Mär,2011, 14:52:16 » Sie ist ein richtiges Stehaufweibchen - gestern gelöscht - heute wieder neu! Fix noch ein Umzug gemacht http://badoo.com/0217370580 28 jahre alte frau. Möchte heute mit einem Mann (35 bis 50) sich verabreden ........ wie zuvor « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:45:13 von Administrator »
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Verkehrsrecht Archive - Kanzlei am Torhaus Das Oberlandesgericht Braunschweig hat am 03.07.2019 entschieden, dass auch ein Taschenrechner mit Speicherfunktion ein elektronisches Gerät im Sinne des § 23 Abs. 1 a StVO ist und somit dessen Bedienung […]
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
AGBs & Widerruf - Peschke | Planen und Transparente A llgem einer G eschäf t sbedingungen der WP Peschke GmbH – Planen und F es t zelt e – zurVerwendung gegenüber Verbrauchern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertragzu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigenberuflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (§13 des Bürgerlichen Gesetzbuches-BGB).§ 1 Geltung(1) Unsere Lieferungen, Leistungen und Angebote erfolgen ausschließlich aufgrund dieser AllgemeinenVerkaufsbedingungen. Diese sind Bestandteil aller Verträge, die wir mit unseren Kunden(nachfolgend auch „Käufer“ genannt) über die von uns angebotenen Waren schließen.(2) Unser Verkaufspersonal ist nicht berechtigt, mündliche Vereinbarungen mit dem Kunden imZusammenhang mit dem Vertrag zu treffen, die von dem Bestellformular oder diesen AllgemeinenVerkaufsbedingungen abweichen.§ 2 Angebot und Vertragsabschluss(1) In Prospekten, Anzeigen und anderem Werbematerial enthaltene Angebote und Preisangabensind freibleibend und unverbindlich.(2) Der Kunde ist an eine von ihm unterzeichnete und von uns noch nicht angenommene Bestellung14 Kalendertage nach Absendung gebunden. Wir sind berechtigt, das Angebot innerhalbdieser Frist anzunehmen. Maßgeblich für die Einhaltung der Frist ist der Zeitpunkt, in dem unsereAnnahme dem Kunden zugeht. Als Annahme gilt auch die Zusendung der bestellten Ware.§ 3 Preise und Zahlung(1) Die Preise schließen die gesetzliche Umsatzsteuer ein.(2) Soweit nicht ausdrücklich schriftlich anders vereinbart, gelten unsere Preise bei Abholung abunserem Lager, einschließlich Verpackung.(3) Zahlungen können nur in unseren Geschäftsräumen oder durch Überweisung auf ein vonuns angegebenes Bankkonto erfolgen. Technisches Personal, Fahrer und Service-Mitarbeiter imAußendienst sind nicht zum Inkasso berechtigt.(4) Die Annahme von Schecks erfolgt nur erfüllungshalber.(5) Der Käufer darf nur dann eigene Ansprüche gegen unsere Ansprüche aufrechnen, wenn dieGegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Zur Zurückbehaltung ist derKäufer auch wegen Gegenansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis berechtigt.§ 4 Lieferung und Lieferzeit(1) Sofern nicht schriftlich eine feste Frist oder ein fester Termin vereinbart ist, haben unsereLieferungen und Leistungen schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb einer Frist von ca.vier Wochen zu erfolgen.(2) Sollten wir einen vereinbarten Liefertermin nicht einhalten, so hat uns der Käufer eine angemesseneNachfrist zu setzen, die in keinem Fall zwei Wochen unterschreiten darf.§ 5 Versand(1) Die Auslieferung der Ware erfolgt in unserem Lager. Wir versenden die Ware nur, wenn diesim Einzelfall schriftlich vereinbart worden ist.(2) Die Versandkosten sind vom Käufer zu tragen, sie schließen die Kosten einer von uns abgeschlossenenTransportversicherung ein.§ 6 Gewährleistung(1) Bei Mängeln der gelieferten Ware stehen dem Käufer die gesetzlichen Rechte zu.(2) Schadensersatzansprüche des Käufers wegen offensichtlicher Sachmängel der geliefertenWare sind ausgeschlossen, wenn er uns den Mangel nicht innerhalb einer Frist von zwei Wochennach Ablieferung der Ware anzeigt.(3) Unsere Haftung auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrund (insbesondere beiVerzug, Mängeln oder sonstigen Pflichtverletzungen), ist auf den vertragstypischen, vorhersehbarenSchaden begrenzt.(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gilt nicht für unserer Haftung wegen vorsätzlichenVerhaltens oder grober Fahrlässigkeit, für garantierte Beschaffenheitsmerkmale, wegen Verletzungdes Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder nach dem Produkthaftungsgesetz.§ 7 Eigentumsvorbehalt(1) Wir behalten uns das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezahlung desKaufpreises für diese Ware vor. Während des Bestehens des Eigentumsvorbehalts darf der Käuferdie Ware (nachfolgend: Vorbehaltsware) nicht veräußern oder sonst über das Eigentum hieranverfügen.(2) Bei Zugriffen Dritter – insbesondere Gerichtsvollzieher – auf die Vorbehaltsware wird derKäufer auf unser Eigentum hinweisen und uns unverzüglich benachrichtigen, damit wir unsereEigentumsrechte durchsetzen können.(3) Bei vertragswidrigen Verhalten des Käufers, insbesondere bei Zahlungsverzug, sind wir berechtigt,die Vorbehaltsware herauszuverlangen, sofern wir vom Vertrag zurückgetreten sind.A llgem eine G eschäf t sbedingungen der WP Peschke GmbH – Planen und F es t zelt e – zur Verwendunggegenüber Unternehmern. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Personoder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübungihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt ($14 Abs. 1 BGB).§ 1 Geltung(1) Alle Lieferungen, Leistungen und Angebote des Verkäufers erfolgen ausschließlich aufgrunddieser Allgemeinen Lieferbedingungen. Diese sind Bestandteil aller Verträge, die der Verkäufermit seinen Vertragspartnern (nachfolgend auch „Auftraggeber“ genannt) über die von ihm angebotenenLieferungen oder Leistungen schließt. Sie gelten auch für alle zukünftigen Lieferungen,Leistungen oder Angebote an den Auftraggeber, selbst wenn sie nicht nochmals gesondertvereinbart werden.(2) Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder Dritter finden keine Anwendung, auch wennder Verkäufer ihrer Geltung im Einzelfall nicht gesondert widerspricht. Selbst wenn der Verkäuferauf ein Schreiben Bezug nimmt, das Geschäftsbedingungen des Auftraggebers oder einesDritten enthält oder auf solche verweist, liegt darin kein Einverständnis mit der Geltung jenerGeschäftsbedingungen.§ 2 Angebot und Vertragsabschluss(1) Alle Angebote des Verkäufers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklichals verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten. Bestellungenoder Aufträge kann der Verkäufer innerhalb von vierzehn Tagen nach Zugang annehmen.(2) Allein maßgeblich für die Rechtsbeziehungen zwischen Verkäufer und Käufer ist der schriftlichgeschlossene Kaufvertrag, einschließlich dieser Allgemeinen Lieferbedingungen. Dieser gibtalle Abreden zwischen den Vertragsparteien zum Vertragsgegenstand vollständig wieder. MündlicheZusagen des Verkäufers vor Abschluss dieses Vertrages sind rechtlich unverbindlich undmündliche Abreden der Vertragsparteien werden durch den schriftlichen Vertrag ersetzt, sofernsich nicht jeweils ausdrücklich aus ihnen ergibt, dass sie verbindlich fortgelten.Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen einschließlich dieser AllgemeinenLieferbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mit Ausnahme vonGeschäftsführern oder Prokuristen sind die Mitarbeiter des Verkäufers nicht berechtigt, hiervonabweichende mündliche Abreden zu treffen. Zur Wahrung der Schriftform genügt die telekommunikativeÜbermittlung, insbesondere per Telefax oder per E-Mail, sofern die Kopie der unterschriebenenErklärung übermittelt wird.(3) Angaben des Verkäufers zum Gegenstand der Lieferung oder Leistung (z.B. Gewichte, Maße,Gebrauchswerte, Belastbarkeit, Toleranzen und technische Daten) sowie unsere Darstellungendesselben (z.B. Zeichnungen und Abbildungen) sind nur annähernd maßgeblich, soweit nichtdie Verwendbarkeit zum vertraglich vorgesehenen Zweck eine genaue Übereinstimmung voraussetzt.Sie sind keine garantierten Beschaffenheitsmerkmale, sondern Beschreibungen oderKennzeichnungen der Lieferung oder Leistung. Handelsübliche Abweichungen und Abweichungen,die aufgrund rechtlicher Vorschriften erfolgen oder technische Verbesserungen darstellen,sowie die Ersetzung von Bauteilen durch gleichwertige Teile sind zulässig, soweit sie die Verwendbarkeitzum vertraglich vorgesehenen Zweck nicht beeinträchtigen.(4) Der Verkäufer behält sich das Eigentum oder Urheberrecht an allen von ihm abgegebenen Angebotenund Kostenvoranschlägen sowie dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Zeichnungen,Abbildungen, Berechnungen, Prospekten, Katalogen, Modellen, Werkzeugen und anderenUnterlagen und Hilfsmitteln vor. Der Auftraggeber darf diese Gegenstände ohne ausdrücklicheZustimmung des Verkäufers weder als solche noch inhaltlich Dritten zugänglich machen, sie bekanntgeben, selbst oder durch Dritte nutzen oder vervielfältigen. Er hat auf Verlangen des Verkäufersdiese Gegenstände vollständig an diesen zurückzugeben und eventuell gefertigte Kopienzu vernichten, wenn sie von ihm im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nicht mehr benötigt werdenoder wenn Verhandlungen nicht zum Abschluss eines Vertrages führen.§ 3 Preise und Zahlung(1) Die Preise gelten für den in den Auftragsbestätigungen aufgeführten Leistungs- und Lieferungsumfang.Mehr- oder Sonderleistungen werden gesondert berechnet. Die Preise verstehensich in EURO ab Werk zuzüglich Verpackung, der gesetzlichen Mehrwertsteuer, bei ExportlieferungenZoll sowie Gebühren und anderer öffentlicher Abgaben.(2) Soweit den vereinbarten Preisen die Listenpreise des Verkäufers zugrunde liegen und dieLieferung erst mehr als vier Monate nach Vertragsschluss erfolgen soll, gelten die bei Lieferunggültigen Listenpreise des Verkäufers (jeweils abzüglich eines vereinbarten prozentualen oderfesten Rabatts).(3) Rechnungsbeträge sind innerhalb von dreißig Tagen ohne jeden Abzug zu bezahlen, sofernnicht etwas anderes schriftlich vereinbart ist. Maßgebend für das Datum der Zahlung ist derEingang beim Verkäufer. Schecks gelten erst nach Einlösung als Zahlung. Leistet der Auftraggeberbei Fälligkeit nicht, so sind die ausstehenden Beträge ab dem Tag der Fälligkeit mit5% p. a. zu verzinsen; die Geltendmachung höherer Zinsen und weiterer Schäden im Falle desVerzugs bleibt unberührt.(4) Die Aufrechnung mit Gegenansprüchen des Auftraggebers oder die Zurückbehaltung von Zahlungenwegen solcher Ansprüche ist nur zulässig, soweit die Gegenansprüche unbestritten oderrechtskräftig festgestellt sind.(5) Der Verkäufer ist berechtigt, noch ausstehende Lieferungen oder Leistungen nur gegen Vorauszahlungoder Sicherheitsleistung auszuführen oder zu erbringen, wenn ihm nach Abschlussdes Vertrages Umstände bekannt werden, welche die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers wesentlichzu mindern geeignet sind und durch welche die Bezahlung der offenen Forderungen desVerkäufers durch den Auftraggeber aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis (einschließlich ausanderen Einzelaufträgen, für die derselbe Rahmenvertrag gilt) gefährdet wird.§ 4 Lieferung und Lieferzeit(1) Lieferungen erfolgen ab Werk.(2) Vom Verkäufer in Aussicht gestellte Fristen und Termine für Lieferungen und Leistungen geltenstets nur annähernd, es sei denn, dass ausdrücklich eine feste Frist oder ein fester Terminzugesagt oder vereinbart ist. Sofern Versendung vereinbart wurde, beziehen sich Lieferfristenund Liefertermine auf den Zeitpunkt der Übergabe an den Spediteur, Frachtführer oder sonst mitdem Transport beauftragten Dritten.(3) Der Verkäufer kann – unbeschadet seiner Rechte aus Verzug des Auftraggebers – vom Auftraggebereine Verlängerung von Liefer- und Leistungsfristen oder eine Verschiebung von LieferundLeistungsterminen um den Zeitraum verlangen, in dem der Auftraggeber seinen vertraglichenVerpflichtungen dem Verkäufer gegenüber nicht nachkommt.(4) Der Verkäufer haftet nicht für Unmöglichkeit der Lieferung oder für Lieferverzögerungen,soweit diese durch höhere Gewalt oder sonstige, zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nichtvorhersehbare Ereignisse (z.B. Betriebsstörungen aller Art, Schwierigkeiten in der Material- oderEnergiebeschaffung, Transportverzögerungen, Streiks, rechtmäßige Aussperrungen, Mangel anArbeitskräften, Energie oder Rohstoffen, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von notwendigenbehördlichen Genehmigungen, behördliche Maßnahmen oder die ausbleibende, nicht richtigeoder nicht rechtzeitige Belieferung durch Lieferanten) verursacht worden sind, die der Verkäufernicht zu vertreten hat. Sofern solche Ereignisse dem Verkäufer die Lieferung oder Leistungwesentlich erschweren oder unmöglich machen und die Behinderung nicht nur von vorübergehenderDauer ist, ist der Verkäufer zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Bei Hindernissen vorübergehenderDauer verlängern sich die Liefer- oder Leistungsfristen oder verschieben sich dieLiefer- oder Leistungstermine um den Zeitraum der Behinderung zuzüglich einer angemessenenAnlauffrist. Soweit dem Auftraggeber infolge der Verzögerung die Abnahme der Lieferung oderLeistung nicht zuzumuten ist, kann er durch unverzügliche schriftliche Erklärung gegenüber demVerkäufer vom Vertrag zurücktreten.(5) Der Verkäufer ist nur zu Teillieferungen berechtigt, wenn? ????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????verwendbar ist,? ?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????-hen (es sei denn, der Verkäufer erklärt sich zur Übernahme dieser Kosten bereit).(6) Gerät der Verkäufer mit einer Lieferung oder Leistung in Verzug oder wird ihm eine Lieferungoder Leistung, gleich aus welchem Grunde, unmöglich, so ist die Haftung des Verkäufers aufSchadensersatz nach Maßgabe des § 8 dieser Allgemeinen Lieferbedingungen beschränkt.§ 5 Erfüllungsort, Versand, Verpackung, Gefahrübergang, Abnahme(1) Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis istRosenthal-Bielatal, Ortsteil Bielatal, soweit nichts anderes bestimmt ist. Schuldet der Verkäuferauch die Montage/Installation, ist Erfüllungsort der Ort, an dem die Montage/Installation zuerfolgen hat.(2) Die Versandart und die Verpackung unterstehen dem pflichtgemäßen Ermessen des Verkäufers.(3) Die Gefahr geht spätestens mit der Übergabe des Liefergegenstandes (wobei der Beginn desVerladevorgangs maßgeblich ist) an den Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Ausführung derVersendung bestimmten Dritten auf den Auftraggeber über. Dies gilt auch dann, wenn Teillieferungenerfolgen oder der Verkäufer noch andere Leistungen (z.B. Versand oder Montage/Installation)übernommen hat. Verzögert sich der Versand oder die Übergabe infolge eines Umstandes,dessen Ursache beim Auftraggeber liegt, geht die Gefahr von dem Tag an auf den Auftraggeberüber, an dem der Verkäufer versandbereit ist und dies dem Auftraggeber angezeigt hat.(4) Lagerkosten nach Gefahrübergang trägt der Auftraggeber. Bei Lagerung durch den Verkäuferbetragen die Lagerkosten 0,25% des Rechnungsbetrages der zu lagernden Liefergegenständepro abgelaufene Woche. Die Geltendmachung und der Nachweis weiterer oder geringerer Lagerkostenbleiben vorbehalten.(5) Die Sendung wird vom Verkäufer nur auf ausdrücklichen Wunsch des Auftraggebers undauf seine Kosten gegen Diebstahl, Bruch-, Transport-, Feuer- und Wasserschäden oder sonstigeversicherbare Risiken versichert.(6) Soweit eine Abnahme stattzufinden hat, gilt die Kaufsache als abgenommen, wenn? ???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????-ge/Installation abgeschlossen ist,? ??????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????(6) mitgeteilt und ihn zur Abnahme aufgefordert hat,? ???????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????-traggeber mit der Nutzung der Kaufsache begonnen hat (z.B. die gelieferte Anlage in Betriebgenommen hat) und in diesem Fall seit Lieferung oder Montage/Installation sechs Werktagevergangen sind, und? ????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????wegen eines dem Verkäufer angezeigten Mangels, der die Nutzung der Kaufsache unmöglichmacht oder wesentlich beeinträchtigt, unterlassen hat.§ 6 Gewährleistung, Sachmängel(1) Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Lieferung oder, soweit eine Abnahme erforderlichist, ab der Abnahme.(2) Die gelieferten Gegenstände sind unverzüglich nach Ablieferung an den Auftraggeber oder anden von ihm bestimmten Dritten sorgfältig zu untersuchen.Sie gelten hinsichtlich offensichtlicher Mängel oder anderer Mängel, die bei einer unverzüglichenUntersuchung erkennbar gewesen wären, als vom Käufer genehmigt, wenn dem Verkäufer nichtbinnen sieben Werktagen nach der Ablieferung eine schriftliche Mängelrüge zugeht. Hinsichtlichanderer Mängel gelten die Liefergegenstände als vom Käufer genehmigt, wenn die Mängelrügedem Verkäufer nicht binnen sieben Werktagen nach dem Zeitpunkt zugeht, in dem sich derMangel zeigte; war der Mangel für den Auftraggeber bei normaler Verwendung bereits zu einemfrüheren Zeitpunkt erkennbar, ist jedoch dieser frühere Zeitpunkt für den Beginn der Rügefristmaßgeblich. Auf Verlangen des Verkäufers ist ein beanstandeter Liefergegenstand frachtfrei anden Verkäufer zurückzusenden. Bei berechtigter Mängelrüge vergütet der Verkäufer die Kostendes günstigsten Versandweges; dies gilt nicht, soweit die Kosten sich erhöhen, weil der Liefergegenstandsich an einem anderen Ort als dem Ort des bestimmungsgemäßen Gebrauchs befindet.(3) Bei Sachmängeln der gelieferten Gegenstände ist der Verkäufer nach seiner innerhalb angemessenerFrist zu treffenden Wahl zunächst zur Nachbesserung oder Ersatzlieferung verpflichtetund berechtigt. Im Falle des Fehlschlagens, d.h. der Unmöglichkeit, Unzumutbarkeit, Verweigerungoder unangemessenen Verzögerung der Nachbesserung oder Ersatzlieferung, kann derAuftraggeber vom Vertrag zurücktreten oder den Kaufpreis angemessen mindern.(4) Beruht ein Mangel auf dem Verschulden des Verkäufers, kann der Auftraggeber unten den in§ 8 bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz verlangen.(5) Bei Mängeln von Bauteilen anderer Hersteller, die der Verkäufer aus lizenzrechtlichen odertatsächlichen Gründen nicht beseitigen kann, wird der Verkäufer nach seiner Wahl seine Gewährleistungsansprüchegegen die Hersteller und Lieferanten für Rechnung des Auftraggebersgeltend machen oder an den Auftraggeber abtreten. Gewährleistungsansprüche gegen denVerkäufer bestehen bei derartigen Mängeln unter den sonstigen Voraussetzungen und nachMaßgabe dieser Allgemeinen Lieferbedingungen nur, wenn die gerichtliche Durchsetzung dervorstehend genannten Ansprüche gegen den Hersteller und Lieferanten erfolglos war oder, beispielsweiseaufgrund einer Insolvenz, aussichtslos ist. Während der Dauer des Rechtsstreitsist die Verjährung der betreffenden Gewährleistungsansprüche des Auftraggebers gegen denVerkäufer gehemmt.(6) Die Gewährleistung entfällt, wenn der Auftraggeber ohne Zustimmung des Verkäufers denLiefergegenstand ändert oder durch Dritte ändern lässt und die Mängelbeseitigung hierdurchunmöglich oder unzumutbar erschwert wird. In jedem Fall hat der Auftraggeber die durch dieÄnderung entstehenden Mehrkosten der Mängelbeseitigung zu tragen.(7) Eine im Einzelfall mit dem Auftraggeber vereinbarte Lieferung gebrauchter Gegenstände erfolgtunter Ausschluss jeglicher Gewährleistung für Sachmängel.§ 7 Schutzrechte(1) Der Verkäufer steht nach Maßgabe dieses § 7 dafür ein, dass der Liefergegenstand frei vongewerblichen Schutzrechten oder Urheberrechten Dritter ist. Jeder Vertragspartner wird den anderenVertragspartner unverzüglich schriftlich benachrichtigen, falls ihm gegenüber Ansprüchewegen der Verletzung solcher Rechte geltend gemacht werden.(2) In dem Fall, dass der Liefergegenstand ein gewerbliches Schutzrecht oder Urheberrecht einesDritten verletzt, wird der Verkäufer nach seiner Wahl und auf seine Kosten den Liefergegenstandderart abändern oder austauschen, dass keine Rechte Dritter mehr verletzt werden,der Liefergegenstand aber weiterhin die vertraglich vereinbarten Funktionen erfüllt, oder demBesteller durch Abschluss eines Lizenzvertrages das Nutzungsrecht verschaffen. Gelingt ihmdies innerhalb eines angemessenen Zeitraums nicht, ist der Auftraggeber berechtigt, von demVertrag zurückzutreten oder den Kaufpreis angemessen zu mindern. Etwaige Schadensersatzansprüchedes Auftraggebers unterliegen den Beschränkungen des § 8 dieser Allgemeinen Lieferbedingungen.(3) Bei Rechtsverletzungen durch vom Verkäufer gelieferte Produkte anderer Hersteller wird derVerkäufer nach seiner Wahl seine Ansprüche gegen die Hersteller und Vorlieferanten für Rechnungdes Auftraggebers geltend machen oder an den Auftraggeber abtreten. Ansprüche gegenden Verkäufer bestehen in diesen Fällen nach Maßgabe dieses § 7 nur, wenn die gerichtlicheDurchsetzung der vorstehend genannten Ansprüche gegen die Hersteller und Vorlieferanten erfolgloswar oder, beispielsweise aufgrund einer Insolvenz, aussichtslos ist.§ 8 Haftung auf Schadensersatz wegen Verschuldens(1) Die Haftung des Verkäufers auf Schadensersatz, gleich aus welchem Rechtsgrunde, insbesondereaus Unmöglichkeit, Verzug, mangelhafter oder falscher Lieferung, Vertragsverletzung,Verletzung von Pflichten bei Vertragsverhandlungen und unerlaubter Handlung ist, soweit esdabei jeweils auf ein Verschulden ankommt, nach Maßgabe dieses § 8 eingeschränkt.(2) Der Verkäufer haftet nichta) im Falle einfacher Fahrlässigkeit seiner Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten odersonstigen Erfüllungsgehilfen;b) im Falle grober Fahrlässigkeit seiner nichtleitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen,soweit es sich nicht um eine Verletzung vertragswesentlicher Pflichten handelt.Vertragswesentlich sind die Verpflichtung zur rechtzeitigen Lieferung und Montage/Installationdes Liefergegenstands, dessen Freiheit von Mängeln, die seine Funktionsfähigkeit oder Gebrauchstauglichkeitmehr als nur unerhebliche beeinträchtigen, sowie Beratungs-, Schutz- undObhutspflichten, die dem Auftraggeber die vertragsgemäße Verwendung des Liefergegenstandesermöglichen sollen oder den Schutz von Leib und Leben von Personal des Auftraggebers oderden Schutz von dessen Eigentum vor erheblichen Schäden bezwecken.(3) Soweit der Verkäufer gemäß § 8 (2) dem Grunde nach auf Schadensersatz haftet, ist dieseHaftung auf Schäden begrenzt, die der Verkäufer bei Vertragsschluss als mögliche Folge einerVertragsverletzung vorausgesehen hat oder die er bei Anwendung verkehrsüblicher Sorgfalt hättevoraussehen müssen. Mittelbare Schäden und Folgeschäden, die Folge von Mängeln des Liefergegenstandssind, sind außerdem nur ersatzfähig, soweit solche Schäden bei bestimmungsgemäßerVerwendung des Liefergegenstands typischerweise zu erwarten sind.(4) Im Falle einer Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist die Ersatzpflicht des Verkäufers fürSach- oder Personenschäden auf einen Betrag von EUR 3.000.000,00 (drei Millionen) je Schadensfall(entsprechend der mitgeteilten derzeitigen Deckungssumme Ihrer Produkthaftpflichtversicherung/Haftpflichtversicherung) beschränkt, auch wenn es sich um eine Verletzung vertragswesentlicherPflichten handelt.(5) Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -beschränkungen gelten in gleichem Umfangzugunsten der Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen desVerkäufers.(6) Soweit der Verkäufer technische Auskünfte gibt oder beratend tätig wird und diese Auskünfteoder Beratung nicht zu dem von ihm geschuldeten, vertraglich vereinbarten Leistungsumfanggehören, geschieht dies unentgeltlich und unter Ausschluss jeglicher Haftung.(7) Die Einschränkungen dieses § 8 gelten nicht für die Haftung des Verkäufers wegen vorsätzlichenVerhaltens, für garantierte Beschaffenheitsmerkmale, wegen Verletzung des Lebens, desKörpers oder der Gesundheit oder nach dem Produkthaftungsgesetz.§ 9 Eigentumsvorbehalt(1) Der nachfolgend vereinbarte Eigentumsvorbehalt dient der Sicherung aller jeweils bestehendenderzeitigen und künftigen Forderungen des Verkäufers gegen den Käufer aus der zwischenden Vertragspartnern bestehenden Lieferbeziehung über alle vom Verkäufer angebotenen Waren(einschließlich Saldoforderungen aus einem auf diese Lieferbeziehung beschränkten Kontokorrentverhältnis).(2) Die vom Verkäufer an den Käufer gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung allergesicherten Forderungen Eigentum des Verkäufers. Die Ware sowie die nach den nachfolgendenBestimmungen an ihre Stelle tretende, vom Eigentumsvorbehalt erfasste Ware wird nachfolgend„Vorbehaltsware“ genannt.(3) Der Käufer verwahrt die Vorbehaltsware unentgeltlich für den Verkäufer.(4) Der Käufer ist berechtigt, die Vorbehaltsware bis zum Eintritt des Verwertungsfalls (Absatz 9)im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr zu verarbeiten und zu veräußern. Verpfändungen undSicherungsübereignungen sind unzulässig.(5) Wird die Vorbehaltsware vom Käufer verarbeitet, so wird vereinbart, dass die Verarbeitung imNamen und für Rechnung des Verkäufers als Hersteller erfolgt und der Verkäufer unmittelbar dasEigentum oder – wenn die Verarbeitung aus Stoffen mehrerer Eigentümer erfolgt oder der Wertder verarbeiteten Sache höher ist als der Wert der Vorbehaltsware – das Miteigentum (Bruchteilseigentum)an der neu geschaffenen Sache im Verhältnis des Werts der Vorbehaltsware zumWert der neu geschaffenen Sache erwirbt. Für den Fall, dass kein solcher Eigentumserwerb beimVerkäufer eintreten sollte, überträgt der Käufer bereits jetzt sein künftiges Eigentum oder – imoben genannten Verhältnis – Miteigentum an der neu geschaffenen Sache zur Sicherheit an denVerkäufer. Wird die Vorbehaltsware mit anderen Sachen zu einer einheitlichen Sache verbundenoder untrennbar vermischt und ist eine der anderen Sachen als Hauptsache anzusehen, so überträgtder Verkäufer, soweit die Hauptsache ihm gehört, dem Käufer anteilig das Miteigentum ander einheitlichen Sache in dem in Satz 1 genannten Verhältnis.(6) Im Fall der Weiterveräußerung der Vorbehaltsware tritt der Käufer bereits jetzt sicherungshalberdie hieraus entstehende Forderung gegen den Erwerber – bei Miteigentum des Verkäufersan der Vorbehaltsware anteilig entsprechend dem Miteigentumsanteil – an den Verkäufer ab.Gleiches gilt für sonstige Forderungen, die an die Stelle der Vorbehaltsware treten oder sonsthinsichtlich der Vorbehaltsware entstehen, wie zum Beispiel Versicherungsansprüche oder Ansprücheaus unerlaubter Handlung bei Verlust oder Zerstörung. Der Verkäufer ermächtigt denKäufer widerruflich, die an den Verkäufer abgetretenen Forderungen in eigenem Namen fürRechnung des Verkäufers einzuziehen. Der Verkäufer darf diese Einzugsermächtigung nur imVerwertungsfall widerrufen.(7) Greifen Dritte auf die Vorbehaltsware zu, insbesondere durch Pfändung, wird der Käufer sieunverzüglich auf das Eigentum des Verkäufers hinweisen und den Verkäufer hierüber informieren,um ihm die Durchsetzung seiner Eigentumsrechte zu ermöglichen. Sofern der Dritte nichtin der Lage ist, dem Verkäufer die in diesem Zusammenhang entstehenden gerichtlichen oderaußergerichtlichen Kosten zu erstatten, haftet hierfür der Käufer dem Verkäufer.(8) Der Verkäufer wird die Vorbehaltsware sowie die an ihre Stelle tretenden Sachen oder Forderungenauf Verlangen nach seiner Wahl freigeben, soweit ihr Wert die Höhe der gesichertenForderungen um mehr als 50% übersteigt. Die Auswahl der danach freizugebenden Gegenständeliegt beim Verkäufer.(9) Tritt der Verkäufer bei vertragswidrigem Verhalten des Käufers – insbesondere Zahlungsverzug– vom Vertrag zurück (Verwertungsfall), ist er berechtigt, die Vorbehaltsware herauszuverlangen.§ 10 Schlussbestimmungen(1) Ist der Auftraggeber Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder einöffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er in der Bundesrepublik Deutschland keinenallgemeinen Gerichtsstand, so ist Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus der Geschäftsbeziehungzwischen dem Verkäufer und dem Auftraggeber nach Wahl des VerkäufersPirna oder der Sitz des Auftraggebers. Für Klagen gegen den Verkäufer ist in diesen Fällen jedochPirna ausschließlicher Gerichtsstand. Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließlicheGerichtsstände bleiben von dieser Regelung unberührt.(2) Die Beziehungen zwischen dem Verkäufer und dem Auftraggeber unterliegen ausschließlichdem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen überVerträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CISG) gilt nicht.(3) Soweit der Vertrag oder dieser Allgemeinen Lieferbedingungen Regelungslücken enthalten,gelten zur Ausfüllung dieser Lücken diejenigen rechtlich wirksamen Regelungen als vereinbart,welche die Vertragspartner nach den wirtschaftlichen Zielsetzungen des Vertrages und demZweck dieser Allgemeinen Lieferbedingungen vereinbart hätten, wenn sie die Regelungslückegekannt hätten.Hinweis:Der Auftraggeber nimmt davon Kenntnis, dass der Verkäufer Daten aus dem Vertragsverhältnisnach § 28 Bundesdatenschutzgesetz zum Zwecke der Datenverarbeitung speichert und sich dasRecht vorbehält, die Daten, soweit für die Vertragserfüllung erforderlich, Dritten (z.B. Versicherungen)zu übermitteln.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Tellicherry Pfeffer TGSEB 80g, 4,90 € string(29) "Tellicherry Pfeffer TGSEB 80g" string(29) "Tellicherry-Pfeffer-TGSEB-80g" Im Periyar-Naturschutzgebiet im indischen Bundesstaat Kerala an der Malabarküste wird dieser dele Pfeffer angebaut. namensgebend ist die Hafenstadt Tellicherry (Thalassery). Fast vollreif werden die Pfefferbeeren geerntet, sie sind außergewöhnlich aromatisch und schärfer als die meisten schwarzen Pfeffersorten. Es werden jedes Jahr nur geringe Mengen aus den besten Ernten zu Tellicherry-Pfeffer verarbeitet. Die Farbe geht ins rotbräunliche, was darauf zurückzuführen ist, dass diesem Pfeffer eine lange Reifezeit gegönnt wird um sein volles Aroma zu entwickeln.. Der Tellicherry-Pfeffer überzeugt Feinschmecker durch einen warmen, intensiven, nussigen Geschmack, der deutliche Unterschiede zu geöhnlichem Peffer erkennen lässt. Der Geruch erinnert an Sandelholz und Tee. 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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. 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Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Was ist bei „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ alles zu beachten? Wichtig ist zunächst. dass die Darlehensrückzahlung in möglichst kleinen monatlichen Beträgen erfolgen kann. Denken Sie daran, dass Sie außer der Darlehenstilgung von Ihrem Einkommen auch noch andere Dinge zu finanzieren haben. Günstige Zinsen sowie gute Konditionen sind das A und O einer guten Finanzierung. Das Darlehen sollte im Übrigen möglichst anpassungsfähig sein. Sondertilgungen ohne zusätzliche Kosten gehören gleichermaßen dazu wie Ratenpausen für einen oder mehrere Monate. Wenn dies alles zutrifft, kann man mit Recht von einer guten Finanzierung zum Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ sprechen. Generell gilt: Die erforderlichen Mittel müssen mit Blick auf das Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ möglichst genau einschätzen werden. Machen Sie zuvor eine Aufstellung sämtlicher Ausgaben, dann sind Sie immer auf der sicheren Seite und erleben nachträglich keine unerfreuliche Überraschung. Dabei ein kleines finanzielles Polster zu berücksichtigen wäre ohne Zweifel nicht falsch – ein zu großer Puffer führt hingegen zu unnötig hohen Verbindlichkeiten. Der benötigte Kredit sollte den festgesetzten Rahmen nach Möglichkeit nicht übersteigen. Besser ist es, einen Ausgleich des zu knapp bemessenen Bedarfs anhand einer Folge- oder Aufstockungsfinanzierung zu schaffen. Oberste Priorität bei einem geplanten Vorhaben hat, dass man seine finanzielle Situation richtig einschätzt und anschließend die Höhe der Darlehenssumme berechnet. Das gilt nicht vor allem auch für das Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“. Hier kann zum Beispiel eine Aufstellung aller Aufwendungen für eine Woche eine wertvolle Hilfe sein: Für welche Dinge wird pro Tag wie viel Geld ausgegeben? Damit keine versteckten Geldbeträge übersehen werden, sollten auch kleine Ausgaben, wie beispielsweise der Stehkaffee beim Bäcker oder das Feierabendbier in der Kneipe berücksichtigt werden. Auf diese Weise lässt sich nicht bloß feststellen, wo sich gegebenenfalls noch etwas einsparen lässt; die Aufstellung ist auch eine Hilfe bei der Einschätzung der richtigen Darlehensrate. Bei sämtlichen Angaben zur eigenen finanziellen Situation und Bonität gilt es, korrekt, ehrlich und genau zu sein – namentlich beim Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“, bei allen Angaben zur Ihrer finanziellen Situation und Bonität korrekt, ehrlich und sorgfältig. Stellen Sie sämtliche geforderten Nachweise und Unterlagen komplett zusammen. Eine genaue und seriöse Darstellung Ihrer finanziellen Lage ist damit gut möglich, was sich bezüglich Ihrer Chancen auf einen Sofortkredit< oder Eilkredit allemal vorteilhaft auswirkt. Die Hauptleistung eines Vermittlers umfasst generell die Unterstützung bei der Suche nach einem passenden „Kredit ohne Schufa“ bei einer ausländischen oder deutschen Bank. Im Einzelnen kann die Tätigkeit aber auch weit über den Rahmen einer reinen Vermittlung hinausgehen und um eine Schuldnerberatung ergänzt werden. Zu den Aufgaben eines professionellen Vermittlers zählt auch, Ihnen Vor- und Nachteile eines Finanzierungsangebots aufzuzeigen sowie bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Kredit trotz Schufaantrag behilflich ist. Lesenswert ist auch der Beitrag Sofortkredit Aus Holland Kleine Geldinstitute bieten für „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ oft bessere Bedingungen als die großen, etablierten Banken. Viele Vermittler versuchen somit, mit solch weniger bekannten Institute ins Geschäft zu kommen. Nicht selten kann auch bei schwierigen Voraussetzungen verhandelt werden. Bei kleinen Banken findet die Prüfung der Kreditwürdigkeit eines Antragstellers noch weitgehend manuell statt, sodass der Vermittler z.B. einen ungünstigen Eintrag in der Schufa glaubhaft erklären kann. Auf diese Weise fällt so ein Eintrag bei der Bonitätsüberprüfung nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Großbank, bei der ein solcher Ablauf fast ausschließlich computergesteuert abläuft. Ein solcher Kreditantrag zu „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ hätte bei einer normalen Bank überhaupt keine Chance. Ist ein Vermittler seriös, hat er echtes Interesse daran, Ihnen bei der Beschaffung eines Darlehens für ein „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ unter die Arme zu greifen. Er verlangt prinzipiell auch keine Gebühren oder Vorauszahlungen für seine Dienste von Ihnen, denn seine Provision bekommt er von der Bank. Welche Vorteile haben bei „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ ausländische Banken Ob für einen neuen fahrbaren Untersatz, eine größere Urlaubsreise, ein besseres Smartphon oder das Startkapital für das eigene Geschäft – Darlehen ausländischer Banken sind schon lange keine Finanzierungsmöglichkeit mehr, vor der man die Finger lassen muss. Zahlreiche ausländische Institute bietet heutzutage günstige Kredite über das Internet an, welche individuell an die Bedürfnisse der Kunden angepasst sind. Der entscheidende Vorteil dabei ist: Bei ausländischen Geldinstituten sind die Kreditvergabe-Richtlinien nicht so streng wie bei uns in Deutschland. Daher spielen eine schlechte Bonität respektive ein negativer Schufa-Eintrag beim Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ nur eine nebensächliche Rolle. Die Finanzierung solcher online Darlehen erfolgt im Allgemeinen von Schweizer Banken. Diese Tatsache ist in erster Linie für diejenigen Kreditnehmer interessant, welche besonders schnell eine Geldspritze benötigen und von deutschen Banken bereits abgelehnt worden sind. Dazu gehören zum Beispiel Arbeitnehmer in der Probezeit, Rentner, Selbstständige, Studenten, Arbeitslose oder Auszubildende. Es liegt auf der Hand, dass es speziell diese Gruppe beim Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ besonders schwer hat. Was die Beschaffung eines Kredits betrifft, haben es Privatpersonen mit Geldproblemen häufig nicht gerade leicht. Eine Finanzierung wird auf Grund schlechter Bonität beziehungsweise Schulden ganz erheblich erschwert. Als echte Alternative würde sich in einem solchen Fall ein sogenannter „Schweizer-Kredit“ anbieten. Damit ist ein Kredit gemeint, welcher von einem Schweizer Finanzdienstleister bewilligt wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Banken generell nicht vorgenommen, was es erheblich vereinfacht, den Kredit zu erhalten. In Hinsicht auf das Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ kann man diesen Umstand nahezu als ideal bezeichnen. Natürlich können Sie auch bei Schweizer Finanzdienstleistern ohne Prüfung der Bonität sowie diversen Sicherheiten und Einkommensnachweisen keinen Kredit erhalten. Bei einer gesicherten Bonität stellt der Schweizer Kredit eine echte Chance für „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ dar, auch wenn Sie einen negativen Schufa-Eintrag haben. So funktioniert „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ garantiert Sie denken offenbar an einen „Kredit ohne Schufa“ wenn Sie im Web „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ das heißt, „trotz mäßiger Bonität“ suchen. Die Kreditwürdigkeit wird hingegen von allen namhaften Kreditbanken gleichermaßen überprüft. Denn abgesehen von der Schufa gibt es auch andere Auskunfteien, die diese Leistung anbieten. Bei der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa, hat eigentlich jeder ein Scoring. Denn wenn Sie in der Bundsrepublik ein Konto bei der Bank einrichten oder auch nur eine Kreditkarte beantragt haben, wird ein solcher Bonitäts-Score für Sie angelegt. Man erhält deswegen keinen „Kredit ohne Schufa“ bei {einer seriösen Bank}. Was jedoch glücken könnte, ist ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Des Öfteren meinen etliche Verbraucher fälschlicherweise, dass sie einen „negativen Schufa Eintrag“ haben. Die Statistik zeigt vielmehr: Die allermeisten Einträge sind positiv! Mitunter möchten Sie erfahren, ob Ihr Kreditantrag überhaupt eine Chance hat, freigegeben zu werden. Dann sollten Sie am besten schon zunächst ermitteln, ob Sie wirklich ein so schlechtes Scoring besitzen, wie Sie annehmen. Es ist übrigens möglich, bei der Schufa pro Jahr einmal kostenfrei seinen „Schufa-Score“ abzufragen. Wenn man ermitteln möchte, welche persönlichen Informationen bei der Wirtschaftsauskunftei hinterlegt sind, kann man seit 2010 eine Selbstauskunft bei der Auskunftei einholen. Diese Infos stehen Ihnen generell einmal im Jahr nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) § 34 kostenfrei zu. Sie können Ihr persönliches Scoring (Schufascore) sowie Angaben darüber, welche Finanzdienstleister oder andere Institute in den vergangenen Monaten eine Anfrage über Sie gestellt haben, bei „MeineSchufa“ abfragen. Scorewert ist an verschiedenen „Ratings“ gekoppelt. Diese bewegen sich irgendwo zwischen 1 und 100. Je höher der Wert ist, desto besser wird die Bonität beurteilt. Falls jemand einen Score von 100 besitzt, bedeutet dies, dass mit einer überaus geringen Ausfallwahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Hat jemand andererseits zum Beispiel nur einen Wert von 50, geht die Schufa davon aus, dass eventuell mit Zahlungsproblemen gerechnet werden muss. Rechnung nicht bezahlt – das kann jedem passieren. Sei es durch einen Umzug mit neuer Postanschrift, durch unverschuldete, kurzfristige finanzielle Engpässe oder wegen eines längeren Urlaubs. Auch eine Mobilfunkrechnung, die nicht pünktlich bezahlt worden ist, kann über kurz oder lang mitunter Probleme bereiten. Der eine oder andere ist schon aus allen Wolken gefallen, als er Monate später bei seiner Bank einen Darlehensantrag einreichte, der aber hinsichtlich einer schlechten Schufa abgelehnt wurde. Es hat also Auswirkungen auf die Beantragung eines Kredits, wenn es durch Zahlungsaufforderungen zu einer Verminderung des Scoring kommt. Jeder Verbraucher kann allerdings zu seinem Schutz, einen schlechten Schufa-Eintrag löschen lassen. Es kann vorkommen, dass die Auskunftei noch Informationen gespeichert hat, die entweder falsch oder schon sehr alt und demnach nicht mehr aktuell sind. Solche Einträge gehören klarerweise auf alle Fälle sofort gelöscht. Man kann eine solche Löschung direkt bei der Wirtschaftsauskunftei beauftragen. {Sie müssen jedoch die Forderung Der Betrag darf andererseits 2.000 EUR nicht übersteigen und muss binnen sechs Wochen beglichen worden sein}. Die Einträge bei der Schufa werden auch ohne Ihr Zutun nach einem bestimmten Zeitraum automatisch eliminiert. Das geschieht grundsätzlich: Was die Beschaffung eines Darlehens angeht, haben es Privatpersonen mit Geldproblemen oftmals nicht gerade leicht. Die Begründung: Die Chancen auf eine Finanzierung vermindern sich mit schlechter Bonität beziehungsweise Schulden ganz erheblich. Als sinnvolle Alternative würde sich in solchen Fällen ein Schweizer Kredit anbieten. Man versteht darunter einen Kredit von einer Schweizer Kreditbank. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten prinzipiell nicht vorgenommen, was es beträchtlich vereinfacht, den Kredit zu erhalten. Speziell beim Thema „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ ist diese Tatsache ein unbezahlbarer Vorteil. Sie brauchen klarerweise auch bei Schweizer Instituten für ein Darlehen gewisse Einkommensnachweise und Sicherheiten, wobei vor der Kreditvergabe auch eine Prüfung der Bonität durchgeführt wird. Ist es nur ein Eintrag in der Schufa, der Ihnen bei der Finanzierung Sorgen macht, könnte der Schweizer Kredit eine echte Chance für Sie sein, vorausgesetzt, Ihre Bonität ist soweit im grünen Bereich. Für „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ ist auch der „effektive Jahreszins“ bzw. „effektiver Jahreszinssatz“ wichtig. Die auf die nominale Kreditsumme bezogenen jährlichen Kosten eines Darlehens werden als der „effektive Jahreszins“ bezeichnet. Abhängig vom Auszahlungsbetrag wird er mit einem gewissen Prozentsatz angegeben. Neben den festen Zinsätzen gibt es für Darlehen auch andere Preis bestimmende Faktoren wie z.B. variable oder flexible Zinsen. Dieser Zinssatz ist ein so genannter anfänglicher „effektiver Jahreszins“ Bei der Bewilligung einer Finanzierung kann für die vollständige Dauer der Laufzeit auch ein gebundener Sollzins vereinbart werden. Das bedeutet: Der Nominalzins, der sich nach der Höhe vom „Darlehen“ richtet, bleibt unabhängig von der aktuellen Entwicklung an den Kapitalmärkten davon unbeeinflusst. Wenn Sie Wert auf Planungssicherheit legen, wäre für Ihren Kredit ein gebundener Sollzins genau das Richtige. Sie können also davon ausgehen, dass sich der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ während der gesamten Laufzeit nicht verteuert. Ein Kredit kann unterschiedliche Laufzeiten haben. Davon beeinflusst werden in erster Linie die Konditionen, die Kreditnehmer mit der Bank vereinbart. Eine lange „Kreditlaufzeit“ hat zur Folge, dass der Kreditnehmer niedrigere Monatsraten zurückzahlen muss, als bei einem Darlehen mit kurzer Laufzeit. Die unterschiedlichen Möglichkeiten bezüglich der Kreditlaufzeit zu durchdenken, kann sich demnach sehr wohl lohnen. Man kann aber nicht für alle Kredite sämtliche Laufzeiten wahrnehmen. Was ist genau unter Darlehenslaufzeit respektive Kreditlaufzeit zu verstehen? Kurz gesagt, ist dies die Zeitspanne von der Auszahlung der Kreditsumme bis zu deren kompletten Tilgung. An und für sich ist dabei die Dauer sowohl von der Höhe des Nominalzinses als auch von der Rückzahlung abhängig. Die Laufzeit wird verständlicherweise vorrangig der Höhe und der Anzahl der Raten beeinflusst. Bei einem relativ kleinen Rückzahlungsbetrag dauert es bis vollständigen Bezahlung des Darlehens und damit der Kreditsumme inkl. Zinsen und Bearbeitungsgebühren logischerweise vergleichsweise lange. Laufen Kredite über fünf Jahre oder länger, werden diese als Langzeitkredite bezeichnet. Darlehensgebühren werden nicht selten auch Bearbeitungsentgelte, Abschlussgebühr, Bearbeitungsprovision oder Kreditbearbeitungsgebühren genannt. Wieso diese Gebühren? Die Geldinstitute verlangten vom Antragsteller bis 2014 für eine Kreditanfrage oder die Bearbeitung des Antrags zu einem Kredit einen speziellen Betrag für den entstandenen Aufwand. Im Mai 2014 gab es dann zu diesem Punkt eine Gesetzesänderung. Die Berechnung der „Darlehensgebühren“ für eine Kreditanfrage wurde für unberechtigt erklärt. Das gilt außerdem auch für die Beurteilung der Bonität des Kreditnehmers. Bearbeitungsgebühren, die von der Höhe des jeweiligen Kredits berechnet wurden und bis 2014 durchschnittlich 1 – 3 % der beantragten Kreditsumme ausmachten, dürfen also gegenwärtig nicht mehr verlangt werden. Bearbeitungsgebühren, die von Kreditnehmern für den Kreditantrag beziehungsweise die Kreditanfrage schon gezahlt worden sind, können demzufolge grundsätzlich zurückgefordert werden. Der Darlehensgeber kann eine kann eine Privatperson, aber auch ein Unternehmen sein, welche zu einer vereinbarten Verzinsung dem Kreditnehmer respektive Darlehensnehmer einen Kredit für eine bestimmte Zeitspanne gewährt. Was die Bezeichnung „Darlehensgeber“ anbelangt, verwendet man diese im Prinzip in den Gesetzestexten, wobei in Kreditverträgen jedoch auch bisweilen die Ausdrücke „Kreditgeber“ oder „Gläubiger“ Verwendung finden. Das Gewähren von einem Darlehen ist für den Kreditgeber mit einem erheblichen Ausfallrisiko verbunden. Folglich werden dafür überwiegend höhere Zinsenberechnet. Darlehensgeber sind üblicherweise Geldinstitute wie Sparkassen, Kreditbanken oder Versicherungen. Was die Rechte und Pflichten des Darlehensnehmers betrifft, sind diese durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geregelt. Die Begleichung von Finanzierungen, wie „Kredite mit schlechter Bonität“ erfolgt ebenso als einzelne Monatsraten. Ein wichtiger Baustein der Monatsrate ist bei Darlehen der Zinssatz. Auf dem globalen Kapitalmarkt gilt für Zinsen immer der aktuelle markttypische Index. Danach erfolgt von der Bank die Berechnung des Zinssatzes. In der Regel gibt sie diesen Zins nachher mit einem angemessenen Aufschlag an die Kreditnehmer weiter. Ein weiteres Kriterium bei der „Monatsrate“ der Kredite ist die Tilgung. Wie hoch der Kreditnehmer die Rückzahlung festlegt, hängt hauptsächlich von seinem Einkommen ab. Bei {längerfristigen Finanzierungen} beträgt die Tilgung im Allgemeinen jährlich ein Prozent. Soll der die Kreditsumme und damit der Kreditbetrag zum Beispiel in einer kürzeren Zeitspanne zurückbezahlt werden, wird vom Darlehensnehmer eine höhere Tilgung festgelegt. Ohne Frage muss dann, entsprechend der Tilgung, mit einer angehobenen monatlichen Belastung gerechnet werden. Die Monatsrate eines Darlehens wird demzufolge anhand der hauptsächlichen Kriterien Tilgung und Zinsen festgelegt. Bei Krediten sind in der Monatsrate zumeist die Bearbeitungsgebühren der Banken bzw. die Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler eingeschlossen. Obwohl bei den Zinsen diese Kosten fast immer schon berücksichtigt werden, gehören sie als Bestandteil der Monatsrate zum Kredit Gesamtbetrag dazu. Was ist ein so genannter Umschuldungskredit? Darunter ist ein Darlehen zu verstehen, das jemand aufnimmt, um mittels einer Umschuldung einen Kredit mit einem teuren Zinssatz ein wenig billiger tilgen zu können. Eine Umschuldung bietet sich auch dann an, wenn unterschiedliche Kredite zu einem einzigen vereinigt werden sollen. Es ist deswegen sehr wohl möglich, im Zuge einer Umschuldung, mehr als einen Kredit anzugeben. Der „Umschuldungskredit“ wird dann ohne Frage nicht bei der bisherigen Bank, sondern bei einer anderen sondern bei einem anderen beantragt. Es spricht jedoch nichts dagegen, wenn der Kredit für eine Umschuldung neuerlich bei der gleichen Bank aufgenommen wird – natürlich nur, wenn diesmal die Rückzahlungsbedingungen stimmen. Der niedrigere finanzielle Aufwand nach Aufnahme des neuen Kredits stellt sicher den grundsätzlichen Zweck für einen Umschuldungskredit dar. Es kann Ihnen schon helfen, Geld zu sparen, falls der Zinssatz auch nur minimal günstiger ist. Bankkunden verpflichten sich grundsätzlich, an das Geldinstitut den Darlehensgesamtbetrag zurückzuzahlen. Darin sind sämtliche Kosten eingeschlossen, welche die Bank für das aufgenommene Darlehen berechnet. Der Finanzdienstleister verlangt vom Kunden also nicht allein, dass er den geschuldeten Kreditbetrag tilgt, sondern den Gesamtbetrag inkl. der Nebenkosten, und zwar innerhalb der vereinbarten Kreditlaufzeit. Um welche Kosten handelt es sich im Detail, welche noch zum reinen Kreditbetrag hinzukommen? Es handelt sich hierbei um etwaige Provisionen oder Bearbeitungsgebühren sowie der insgesamt zu zahlende Zinssatz. Im „Darlehensgesamtbetrag“ sind also alle entstehenden Ausgaben und Gebühren zu finden, was ihn mitunter erheblich teurer macht als den eigentlichen Nominalbetrag des Darlehens. Für den Fall, dass dem Kreditnehmer der Kreditantrag genehmigt wird, bekommt er den Kreditbetrag danach netto ausbezahlt. Der „Kreditbetrag“ wird unter Umständen deshalb nicht voll als Gesamtbetrag ausgezahlt, weil die Höhe der Auszahlung vereinzelt nach Kreditart variiert. Das gilt auch bei einem „Schweizer Kredit“ respektive bei einem Kredit. Im Zuge der Prüfung eines gestellten Finanzierungsantrags für einen Kreditbetrag, werden auf alle Fälle entweder die Gesamteinkünfte des Kreditnehmers oder bei einem gewerblichen Kreditbetrag die aktuelle Ertragslage unter die Lupe genommen. Die tatsächliche Höhe vom Kreditbetrag ist hierbei nur ein nebensächlicher Aspekt. Ob der Kreditbetrag lediglich 800,00 oder 300.000 EUR beträgt – in jedem Fall wird der monatliche Verdienst des Antragstellers von der Bank überprüft. Es erfolgt prinzipiell eine feste Vereinbarung für die Tilgung der monatlichen Rate für den Kreditbetrag in einer festgelegten Zeit. Was diese Kreditkriterien anbelangt, sind sie ausnahmslos im Kreditvertrag zu finden. Für den Kreditnehmer besteht indes normalerweise die Option, bei einem entsprechenden Einkommen, mit Sondertilgungen den Kreditbetrag vor Ablauf des Vertrags zurückzahlen. Ob diese Sondertilgungen mit Gebühren belegt sind oder kostenfrei angeboten werden, muss dem jeweiligen Kreditangebot entnommen werden. Nach Bezahlung der letzten Rate für den Kreditbetrag, ist in der Regel das Vertragsverhältnis automatisch erloschen. Bei einer erneuten Beantragung von einem Kreditbetrag muss der Kreditnehmer bei der Bank wiederum einen Antrag einreichen. Dass es auch ohne Prüfung der Bonität einen Kredit gibt, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Die Bonitätseinstufung erfolgt auf Basis des Ergebnisses der Bonitätsprüfung und definiert die Aufpreise auf den Kredit. Das Ergebnis ist vorrangig von den „Bonitätskriterien“ abhängig. Ist die Bonität gut, so ist der Zins niedrig. Liefern die verschiedenen Faktoren der Bonitätsprüfung ein gutes Resultat, hat das bestimmt für den Darlehensnehmer entscheidende Vorteile. Hierbei hat in der Regel jede Bank ihre eigenen Bonitätskriterien, die sich mehrheitlich von denen der anderen Geldinstitute oftmals deutlich unterscheiden. Die hier beschriebenen Bonitätskriterien sind jedoch bei jeder Bank gleich und gelten für jeden Darlehensnehmer. Ein paar Kreditvermittler bieten die Option, einen Kredit trotz mangelhafter Bonität zu bekommen, nämlich den so genannten kreditprivat beziehungsweise Privatkredit. Über ein klassisches Geldinstitut klappt „Geld leihen ohne Schufa“ jedoch nicht. Stattdessen treten in diesem Fall als Kreditgeber eine oder mehrere Privatpersonen auf. Tipps und Ratschläge in Bezug auf „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ Falls Sie eine Finanzierung mit einem schlechten Schufa-Score bzw. unzureichender Schufa beantragen möchten, dann überdenken Sie erst, ob Sie dazu fähig sind, das Darlehen auch wirklich ohne größere Schwierigkeiten zurück zu zahlen. Die Bank hat meistens stichhaltige Gründe, einen Darlehensantrag abzuweisen. Denken Sie bitte daran: Die Kreditbanken sind darauf angewiesen, dass möglichst viele der gewährten Kredite pünktlich, vollständig sowie mit Zinsen zurückgezahlt werden. Die Geldinstitute haben ohne Frage großes Interesse daran, ihr Geld zu verleihen. War zuvor die Zahlungsmoral sehr mangelhaft, ist zu erwarten, dass auch zukünftig keine fristgerechte Rückzahlung der monatlichen Raten erfolgen wird. So gesehen wird dann der Antrag selbstverständlich abgelehnt. Oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit ist aufgefallen, dass die erforderlichen finanziellen Mittel wie z.B. das Mindesteinkommen nicht ausreichen, um den Kredit zurückzuzahlen. Es ist somit nötig vor Antragstellung die Gesamteinnahmen mit den Ausgaben zu vergleichen. Erst danach sollten Sie die Entscheidung treffen, ob Sie einen „Kredit ohne Schufa“ beantragen. Das ist ein ausgezeichnetes Mittel, um schon vorweg abschätzen zu können, ob man den Kredit ohne Probleme tilgen kann oder ob es irgendwann deswegen eventuell Probleme geben könnte. Behalten Sie im Sinn, dass finanziell stets etwas Unvorhergesehenes eintreten kann, was es für Sie zu einem Problem oder schier unmöglich macht, die Kreditsumme fristgerecht zurück zu zahlen. Es wäre möglich, dass etwa das Auto dringend zur Reparatur gebracht werden muss, die die Waschmaschine plötzlich kaputt geht oder überraschend eine hohe Nachzahlungsforderung des Stromanbieters ins Haus flattert. Es besteht die Möglichkeit einer qualifizierten persönlichen Beratung zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“, und zwar durch einen professionellen Kreditberater. Damit wird Ihnen nicht allein geholfen, Ihre finanzielle Situation objektiv einzuschätzen, sondern obendrein auch, das richtige Angebot zu finden. Leute, welche sich vor einem sorglosen „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ nicht beraten ließen, sind nicht selten in eine Schuldenfalle gekommen – mit unvorhersehbaren wirtschaftlichen Folgen. Der Darlehensvermittler gibt auch gerne Rat zu der Thematik „Umschuldung trotz Schufa“, wobei in einem einzigen Darlehen unterschiedliche Kredite zusammengefasst werden. Sie werden von der Bank nur dann einen „Kredit mit Schufa“ respektive einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ erhalten, wenn Sie einen hinreichenden Schufa-Score haben. Machen Sie von der Möglichkeit Gebrauch, einmal jährlich den Schufa-Score kostenfrei. Es ist im Prinzip relativ leicht, einen Kredit ohne Schufa seriös zu erhalten respektive ein faires Angebot zu erkennen. Eines muss auf alle Fälle berücksichtigt werden: Es ist tatsächlich so, dass es keinen nachvollziehbaren Grund gibt, sich vor der Schufa zu fürchten. Trotzdem gibt es drei Klischeevorstellungen, die sich hartnäckig in den Köpfen der Leute halten. {Was eine Menge Kreditnehmer meinen}: Für ihre ungünstige Kreditwürdigkeit ist allein die Wirtschaftsauskunftei verantwortlich. So ganz stimmt das nicht, denn von der „Schufa“ werden zu jedem Verbraucher Einträge gespeichert. Es sind davon also nicht lediglich Kreditnehmer mit schlechter Bonität betroffen. Im eigentlichen Sinne kann es einen „Kredit trotz Schufa“ beziehungsweise einen „Kredit trotz Schufa-Eintrag“ demzufolge nicht geben. Es gibt allerdings den so genannten „Kredit trotz schlechter Bonität“. Was den Eintrag bei der Schufa anbelangt, ist davon im Grunde jeder Verbraucher betroffen, ganz egal, wie es um seine Kreditwürdigkeit bestellt ist. Auch dieses Vorurteil hört man verhältnismäßig häufig: Die Auskunftei speichert angeblich ausnahmslos negative Einträge. Diese Meinung beruht natürlich ebenso wenig auf Tatsachen. Prinzipiell sind die Schufa-Einträge aller Privatpersonen, von denen Angaben vorhanden sind, zu ca. 90 Prozent positiv. Es gibt noch einen dritten verkehrten Standpunkt: Die negativen bzw. positiven Scorewerte werden unmittelbar von der Schufa erstellt. Auch das ist nicht korrekt, denn von der Auskunftei wird ausschließlich ein einziger Score-Wert erfasst, der sich aus positiven und negativen Merkmalen zusammensetzt. Dieser Wert ist entweder hoch oder niedrig – {nicht jedoch negativ}. Was den eigenen Score bei der Schufa angeht, wird dieser von vielen Faktoren festgelegt Z.B. wenn jemand im Besitz eine Menge Kreditkarten ist oder mehrere Mobilfunkverträge abgeschlossen hat. So kann es durchaus sein, dass man einen relativ niedrigen Wert hat, obgleich man seine Darlehen immer rechtzeitig getilgt hat. Dies ist ein anderer Grund, warum ein „Kredit trotz negativer Schufa“ nirgends zu bekommen ist. Hier wäre höchsten eine Suche nach einem „Kredit trotz schlechter Schufa“ oder einem „Kredit mit schlechter Schufa“ Erfolg versprechend. Überraschend ist besonders: Verschiedene Kreditinstitute und Wirtschaftsauskunfteien haben die Erfahrung gemacht, dass die Mehrheit der Verbraucher ihre Bonität ungünstiger bewerteten, als sie in Wahrheit war. Eine Untersuchung Ihres Bonus-Wertes, die übrigens im Jahr einmal kostenlos möglich ist, lohnt sich demzufolge vor der Beantragung eines solchen Kredits. Manchmal können bei der Suche nach „Kann Man Trotz Hartz 4 Ein Haus Kaufen“ Probleme entstehen. In diesem Fall können Sie sich gerne an einen der Kreditberater wenden. Das sind absolute Spezialisten, die meist lange Jahre im Finanzwesen tätig waren und überdies kontinuierlich geschult werden. Für Sie kommt im Grunde lediglich eine Darlehensform infrage, die zu Ihnen und Ihrer finanziellen Situation passt. Da sich die Kreditberater vorzüglich auf dem Finanzsektor auskennen, sind diese Fachleute dafür perfekt geeignet, Sie bei Ihrer Suche optimal zu unterstützen. Selbst wenn Sie speziell nach einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ suchen, können Sie auf deren Hilfe bauen. Dass es einmal finanziell eng wird, kann jedem mal passieren. Die Verwandtschaft oder der Freundeskreis hilft in so einem Fall allgemein gerne aus. Für etliche ist es jedoch nicht machbar, Verwandte oder Freunde um eine finanzielle Hilfe zu bitten. Und eine normale Bank würde jeden Kreditantrag angesichts ungenügender Bonität oder eines Schufa-Eintrags sofort ablehnen. Dies ist jedoch kein Grund, vorzeitig die Flinte ins Korn zu werfen. Es gibt etliche Optionen, mit denen ein Kreditnehmer auch einen Kredit mit miserabler Bonität und ohne eine Schufa-Auskunft erhalten kann.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
I 283/00 (13.03.2001) I 283/00 Ge Gerichtsschreiberin Helfenstein Urteil vom 13. März 2001 B.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, Rämistrasse 5, Zürich, A.- Der 1952 geborene B.________ arbeitete seit 11. März 1992 als Hilfszimmermann bei der T.________ AG. Am 29. September 1994 zog er sich bei der Arbeit bei einem Sturz aus drei Metern Höhe eine Rücken- und Sacrum-Kontusion zu. Seither hat er keine Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen. Am 19. Januar 1996 wurde er von der Arbeitgeberin fristlos entlassen. B.________ bezog zunächst Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder) der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA). Nachdem diese mit Verfügung vom 3. Oktober 1995 den Fall abgeschlossen hatte, meldete er sich am 27. September 1996 ein erstes Mal bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau nahm die Unterlagen der SUVA zu den Akten und veranlasste zusätzliche Abklärungen. Mit Verfügung vom 12. Juni 1998 lehnte sie das Rentenbegehren ab. Die hiegegen erhobenen Beschwerden wiesen zunächst das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 13. Oktober 1998 und hernach das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 18. Februar 1999 ab. Am 1. Juni 1999 meldete sich B.________ erneut zum Bezug einer Invalidenrente an. Gestützt auf die eingereichten Akten (Zeugnis und Rezept vom 1. Juni 1999 und Bericht vom 16. Juli 1999 des Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 12. November 1999 eine für die Rentenberechtigung erhebliche Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse und trat auf das Leistungsbegehren nicht ein. B.- Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die hiegegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 11. April 2000 ab. C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt B.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Sache zur materiellen Prüfung an die Verwaltung zurückzuweisen; danach sei ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Nach Abschluss des Schriftenwechsels lässt er zudem die Zusprechung beruflicher Massnahmen beantragen. 1.- Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Vorinstanz zu Recht den Entscheid der Verwaltung bestätigt hat, auf das neuerliche Leistungsgesuch nicht einzutreten. Insoweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde materielle Anträge gestellt werden, kann darauf nicht eingetreten werden, weil sie ausserhalb des durch die Verwaltungsverfügung bestimmten Anfechtungsgegenstandes liegen (BGE 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b). Diesbezüglich lässt sich auch nichts aus dem vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Antrag auf berufliche Massnahmen zitierten unveröffentlichten Urteil S. vom 21. November 2000, I 660/99, ableiten, da dort nicht eine Nichteintretens-, sondern eine Abweisungsverfügung der IV-Stelle zur Prüfung stand. 2.- a) Die Vorinstanz hat die Prüfungspflichten der Verwaltung und des Richters hinsichtlich des Eintretens auf ein erneutes Rentengesuch nach vorausgegangener rechtskräftiger Ablehnung (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV; BGE 117 V 200 Erw. 4b, 109 V 114 Erw. 2b, je mit Hinweisen) richtig wiedergegeben. b) In einlässlicher Würdigung der Aktenlage hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt, weshalb die im Rahmen der Neuanmeldung eingereichten medizinischen Unterlagen des Dr. med. K.________ nicht genügten, eine Änderung des Gesundheitszustandes seit dem Erlass der Abweisungsverfügung vom 12. Juni 1998 glaubhaft darzutun, sodass die IV-Stelle zu Recht nicht auf das erneute Leistungsbegehren eingetreten sei. Es kann auf die entsprechenden Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). c) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen zu keinem andern Ergebnis zu führen. Der Einwand des Versicherten, es sei eine markante Verschlechterung seines Gesundheitszustandes eingetreten und Dr. med. K.________ habe deshalb am 1. Juni 1999 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % festsetzen müssen, ist nicht stichhaltig. Dr. med. K.________ hatte bereits in mehreren früheren Zeugnissen eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hatte dazu bereits im Urteil vom 18. Februar 1999 erwogen, die nicht weiter begründete Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. K.________ beziehe sich auf die vor dem Unfall ausgeübte Erwerbstätigkeit und nicht auf neue, dem Beschwerdeführer zumutbare Beschäftigungen, weshalb bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit auf die Einschätzung des Gutachtens der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 16. Juli 1997 abzustellen sei. Im erwähnten Urteil wurde im Übrigen auch schon der Einwand des Versicherten betreffend Krankentaggeldleistungen entkräftet. Gerade unter diesen Umständen und in Anbetracht der relativ kurzen Dauer zwischen Abweisungsverfügung und neuerlicher Einschätzung durch Dr. med. K.________ kann dessen Bericht an den Rechtsvertreter des Versicherten nicht genügen, eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft zu machen. Das knappe Attest erschöpft sich in der Aufzählung von Diagnosen; Angaben zu den durchgeführten Untersuchungen und Ausführungen, worauf diese Diagnosen im Einzelnen beruhen, fehlen gänzlich. Auch lässt es einen konkreten Bezug zwischen Diagnosen und Arbeitsfähigkeit vermissen; Verweisungstätigkeiten werden ebenfalls nicht genannt. In diesem Zusammenhang ist auch zu erwähnen, dass in der Beschwerde von einer ausgeprägten behandlungsresistenten Depression gesprochen wird, indes Dr. med. K.________ lediglich von einer - ebenfalls nicht weiter begründeten - depressiven Symptomatik ausgeht und dabei berücksichtigt werden muss, dass es sich bei Dr. med. K.________ nicht um einen Facharzt für Psychiatrie handelt. Schliesslich ist der Vollständigkeit halber darauf hinzuweisen, dass im Verfahren der Invalidenversicherung eine Begutachtung durch einen IV-Arzt, wie der Versicherte dies vorbringt, nicht vorgesehen ist. 3.- Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegründet bzw. unzulässig ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG erledigt. Luzern, 13. März 2001
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
BSG, 17.12.2013 - B 1 KR 71/12 R - Vergütung stationärer Krankenhausleistungen; Verjährung eines Erstattungsanspruchs der Krankenkasse bzgl. 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BSG, 17.12.2013 - B 1 KR 71/12 R - Vergütung stationärer Krankenhausleistungen; Verjährung eines Erstattungsanspruchs der Krankenkasse bzgl. Hemmung durch ein Prüfverfahren BundessozialgerichtUrt. v. 17.12.2013, Az.: B 1 KR 71/12 RGericht: BSGEntscheidungsform: UrteilDatum: 17.12.2013Referenz: JurionRS 2013, 53856Aktenzeichen: B 1 KR 71/12 R Verfahrensgang:vorgehend:LSG Berlin-Brandenburg - 27.04.2012 - AZ: L 1 KR 267/11SG Berlin - 03.08.2011 - AZ: S 112 KR 1664/09Rechtsgrundlagen:§ 204 BGB§ 215 BGB§ 286 BGB§ 387 BGB§ 390 BGB§ 45 SGB I§ 69 SGB V§ 109 SGB V§ 275 SGB V§ 276 SGB VFundstellen:DB 2014, 6NZS 2014, 337-340SGb 2015, 213-216ZMGR 2014, 122-125in dem RechtsstreitAz: B 1 KR 71/12 RL 1 KR 267/11 (LSG Berlin-Brandenburg)S 112 KR 1664/09 (SG Berlin)...............................................,Klägerin und Revisionsbeklagte,Prozessbevollmächtigte: ...............................................,gegenBAHN-BKK,Franklinstraße 54, 60486 Frankfurt am Main,Beklagte und Revisionsklägerin.Der 1. Senat des Bundessozialgerichts hat ohne mündliche Verhandlung am 17. Dezember 2013 durch den Richter Prof. Dr. H a u c k als Vorsitzenden, die Richterin Dr. R o o s und den Richter Dr. E s t e l m a n n sowie die ehrenamtlichen Richterinnen G e p p e r t und R o t h - B l e c k w e h lfür Recht erkannt:Tenor:Auf die Revision der Beklagten werden die Urteile des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 27. April 2012 und des Sozialgerichts Berlin vom 3. August 2011 geändert, soweit die Beklagte verurteilt worden ist, der Klägerin Zinsen in Höhe von 2 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz für die Zeit vom 26. August bis 3. September 2009 auf einen Betrag in Höhe von 2681,60 Euro zu zahlen. Insoweit wird die Klage abgewiesen. Im Übrigen wird die Revision der Beklagten zurückgewiesen.Die Beklagte trägt auch die Kosten des Revisionsverfahrens.Der Streitwert für das Revisionsverfahren wird auf 2681,60 Euro festgesetzt.GründeI1Die Beteiligten streiten über die Vergütung von Krankenhausbehandlung.2Die Klägerin ist Trägerin eines in den Krankenhausplan des Landes Berlin aufgenommenen Krankenhauses. Es behandelte einen Versicherten der beklagten Krankenkasse (KK) stationär in der Zeit vom 3. bis zum 11.2.2004. Die Klägerin kodierte für die Abrechnung die Hauptdiagnose ICD-10 I65.2 (Verschluss und Stenose der A. carotis) sowie unter anderem die Nebendiagnosen ICD-10 R63.3 (Ernährungsprobleme und unsachgemäße Ernährung), ICD-10 I11.00 (Hypertensive Herzkrankheit mit [kongestiver] Herzinsuffizienz: ohne Angabe einer hypertensiven Krise), ICD-10 F17.2 (Psychische und Verhaltensstörungen durch Tabak: Abhängigkeitssyndrom) und ICD-10 J42 (Nicht näher bezeichnete chronische Bronchitis). Sie berechnete die Fallpauschale (Diagnosis Related Group - DRG) B04A (Eingriffe an den extrakraniellen Gefäßen mit äußerst schweren CC) in Höhe von 7535,63 Euro einschließlich der Zuschläge (8.3.2004). Die Beklagte bezahlte den Betrag (22.3.2004). Das Bundesversicherungsamt wies als Aufsichtsbehörde im Jahr 2006 die Beklagte auf unplausible Krankenhausabrechnungen hin. Deshalb beauftragte sie den Medizinischen Dienst des Bundeseisenbahnvermögens (MD), ua die Abrechnung der Klägerin zu überprüfen. Der MD zeigte der Klägerin seine Beauftragung an (3.6.2008) und erhielt von ihr angeforderte Behandlungsunterlagen. Er kam zu dem Ergebnis, die in Rede stehende Behandlung sei nach der DRG B04B (Eingriffe an den extrakraniellen Gefäßen ohne äußerst schwere CC) in Höhe von 4854,03 Euro einschließlich der Zuschläge zu vergüten gewesen (30.12.2008). In der Epikrise sei die Diagnose "Adipositas" aufgeführt. Daher sei der Kode ICD-10 R 63.3 nicht gerechtfertigt, vielmehr sei die Diagnose mit E66.9 (Adipositas, nicht näher bezeichnet) zu verschlüsseln. Die beschriebene Hypertonie sei mit ICD-10 I10.90 (Essentielle Hypertonie, nicht näher bezeichnet: ohne Angabe einer hypertensiven Krise) zu verschlüsseln. Für die Nebendiagnosen ICD-10 F17.2 und J42 fänden sich in den unvollständig übermittelten Unterlagen keine hinreichenden Hinweise. Die Beklagte hörte die Klägerin hierzu an und kündigte an, den nach ihrer Auffassung überzahlten Differenzbetrag von 2681,60 Euro zu verrechnen (16.1.2009). Sie rechnete mit der angeblichen Erstattungsforderung gegen eine Forderung der Klägerin in Höhe von 4348,74 Euro wegen einer Krankenhausbehandlung vom 9. bis 18.8.2009 auf (25.8.2009; Zugang der vollständigen fehlerfreien Rechnung nebst Entlassungsanzeige am 20.8.2009). Die Klägerin ist mit ihrer Klage auf Zahlung erfolgreich gewesen (SG-Urteil vom 3.8.2011). Das LSG hat die Berufung der Beklagten zurückgewiesen: Der von der Beklagten gegenüber der Klägerin geltend gemachte öffentlichrechtlicher Erstattungsanspruch sei jedenfalls verjährt. Die Einleitung des Prüfverfahrens habe den Eintritt der Verjährung nicht gehemmt. Die Forderung, gegen die die Beklagte aufgerechnet habe, sei erst im Jahr 2009 entstanden (Urteil vom 27.4.2012).3Mit ihrer Revision rügt die Beklagte eine Verletzung der entsprechend anzuwendenden Regelung des § 45 Abs 1 und 2 SGB I in Verbindung mit § 204 Abs 1 Nr 8 BGB und § 215 BGB. Der Erstattungsanspruch sei nicht mit Ablauf des Jahres 2008 verjährt. Sie sei vielmehr analog § 204 Abs 1 Nr 8 BGB durch die Beauftragung des MD im Zeitraum 3.6. bis 30.12.2008 gehemmt gewesen. Die Vorschrift, die ein zwischen den Beteiligten vereinbartes Begutachtungsverfahren voraussetzt, sei auch auf das gesetzlich vorgesehene Prüfverfahren des MD anwendbar. Ausreichend sei die Kenntnis des Krankenhauses von dem eingeleiteten Begutachtungsverfahren. Die Aufrechnung am 25.8.2009 sei daher noch rechtzeitig erfolgt. Zudem habe für sie - die Beklagte - bereits im Jahre 2008 die Möglichkeit bestanden, Klage zu erheben oder die Aufrechnung gegen laufende Forderungen der Klägerin zu erklären. Dies reiche nach der Rechtsprechung des 3. Senats des BSG aus, um eine Aufrechnungslage im Sinne des § 215 BGB zu begründen.4Die Beklagte beantragt nach ihrem Vorbringen sinngemäß,die Urteile des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg vom 27. April 2012 sowie des Sozialgerichts Berlin vom 3. August 2011 aufzuheben und die Klage abzuweisen.5Die Klägerin beantragt,die Revision zurückzuweisen.6Sie hält die angefochtene Entscheidung für zutreffend.II7Die zulässige Revision der beklagten KK ist teilweise begründet, soweit sie verurteilt worden ist, der Klägerin Zinsen in Höhe von 2 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz für die Zeit vom 26.8. bis 3.9.2009 aus einem Betrag in Höhe von 2681,60 Euro zu zahlen (§ 170 Abs 2 S 1 SGG), im Übrigen unbegründet. Die angefochtenen Urteile des LSG und des SG sind zu ändern und die Klage ist insoweit abzuweisen. Im Übrigen hat das LSG zu Recht die Berufung gegen das zur Zahlung verurteilende SG-Urteil zurückgewiesen. Der restliche Anspruch der Klägerin gegen die beklagte KK auf Vergütung der Krankenhausbehandlung vom 9. bis 18.8.2009 (dazu 1.) erlosch nicht durch Aufrechnung mit einem öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch der Beklagten (dazu 2.). Die Klägerin hat auch Anspruch auf Verzugszinsen, allerdings erst ab 4.9.2009, dem Zeitpunkt der Fälligkeit (dazu 3.).81. Die Voraussetzungen des Anspruchs der Klägerin auf Krankenhausvergütung in Höhe von 2681,60 Euro, den sie zulässig im Wege der echten Leistungsklage geltend macht (vgl nur BSG SozR 4-5562 § 9 Nr 3 RdNr 8; BSGE 104, 15 = SozR 4-2500 § 109 Nr 17, RdNr 12), sind erfüllt. Die Zahlungsverpflichtung einer KK entsteht - unabhängig von einer Kostenzusage - unmittelbar mit der Inanspruchnahme der Leistung durch den Versicherten kraft Gesetzes, wenn die Versorgung - wie hier - in einem zugelassenen Krankenhaus durchgeführt wird und iS von § 39 Abs 1 S 2 SGB V erforderlich ist (stRspr, vgl zB BSGE 102, 172 [BSG 16.12.2008 - B 1 KN 1/07 KR R] = SozR 4-2500 § 109 Nr 13, RdNr 11; BSGE 102, 181 [BSG 16.12.2008 - B 1 KN 3/08 KR R] = SozR 4-2500 § 109 Nr 15, RdNr 15; BSGE 109, 236 [BSG 08.11.2011 - B 1 KR 8/11 R] = SozR 4-5560 § 17b Nr 2, RdNr 13; SozR 4-2500 § 109 Nr 27 RdNr 9). Die Beteiligten gehen nach den unangegriffenen Feststellungen des LSG, die den Senat binden (§ 163 SGG), übereinstimmend von der Erfüllung der Voraussetzungen des Anspruchs in dieser Höhe aus (vgl zur Zulässigkeit des Vorgehens zB BSG SozR 4-2500 § 129 Nr 7 RdNr 10; SozR 4-2500 § 130 Nr 2 RdNr 15).92. Der Vergütungsanspruch der Klägerin erlosch nicht in Höhe von 2681,60 Euro dadurch, dass die Beklagte analog § 387 BGB mit einer Gegenforderung aus öffentlich-rechtlicher Erstattung aufrechnete (vgl zur Aufrechnung zB BSG SozR 4-2500 § 264 Nr 3 RdNr 15 f; BSG SozR 4-2500 § 129 Nr 7 RdNr 11). Die Aufrechnung war nämlich unwirksam. Der erkennende Senat muss hierzu nicht darüber entscheiden, ob der Beklagten überhaupt eine Gegenforderung aus öffentlich-rechtlicher Erstattung zustand. Eine Forderung, der eine Einrede entgegensteht, kann nämlich nicht aufgerechnet werden (§ 390 BGB idF der Bekanntmachung vom 2.1.2002, BGBl I 42). Dieser Grundsatz greift hier ein.10Wenn die Erstattungsforderung bestand, mit der die Beklagte aufrechnete, war sie im Zeitpunkt der Aufrechnungserklärung bereits verjährt. Die Klägerin hat sich auch zulässig hierauf berufen. Die reguläre Verjährungsfrist endete mit Ablauf des 31.12.2008 (vgl dazu a). Es kam weder zu einer Hemmung noch zu einem Neubeginn der Verjährung (vgl dazu b). Die Voraussetzungen der Ausnahme vom Grundsatz des § 390 BGB, wonach die Verjährung die Aufrechnung nicht ausschließt, wenn der Anspruch in dem Zeitpunkt noch nicht verjährt war, in dem erstmals aufgerechnet werden konnte (vgl § 215 BGB), sind nicht erfüllt. Der - im Folgenden zu unterstellende - Erstattungsanspruch war in dem Zeitpunkt bereits verjährt, in dem die Beklagte erstmals mit ihm gegen den Vergütungsanspruch der Klägerin aufrechnen konnte, weil der Vergütungsanspruch erst später, nach Eintritt der Verjährung des Erstattungsanspruchs entstand (vgl dazu c).11a) Die Erstattungsforderung, mit der die Beklagte aufrechnete, war im Zeitpunkt der Aufrechnung (25.8.2009) entgegen der Auffassung der Beklagten wegen Ablaufs der regulären Verjährungsfrist verjährt. Die reguläre Verjährungsfrist für die Erstattungsforderung endete mit Ablauf des 31.12.2008. Die Klägerin hat dementsprechend zulässig die Verjährungseinrede erhoben. Es fehlt jeglicher Anhalt für einen Rechtsmissbrauch oder sonstigen Verstoß gegen Treu und Glauben (vgl hierzu zB Wagner in Schlegel/Voelzke, jurisPK-SGB I, 2. Aufl 2012, § 45 RdNr 47 mwN).12Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch einer KK gegen einen Krankenhausträger unterliegt der kurzen sozialrechtlichen Verjährung (stRspr, vgl zB BSGE 112, 141 = SozR 4-2500 § 275 Nr 8, RdNr 39; BSGE 98, 142 [BSG 28.02.2007 - B 3 KR 12/06 R] = SozR 4-2500 § 276 Nr 1, RdNr 25). Die Verjährung der streitigen Erstattungsforderung begann nach Ablauf des Jahres 2004. Sie beginnt nämlich gemäß § 45 Abs 1 SGB I nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Der öffentlich-rechtliche Erstattungsanspruch im gleichgeordneten Leistungserbringungsverhältnis entsteht bereits im Augenblick der Überzahlung (vgl zB BSGE 69, 158, 163 [BSG 01.08.1991 - 6 RKa 9/89] = SozR 3-1300 § 113 Nr 1; Guckelberger, Die Verjährung im Öffentlichen Recht, 2004, S 374 f). Nach den unangegriffenen, den Senat bindenden Feststellungen des LSG beglich die Beklagte den in Rechnung gestellten, später im Umfang bestrittenen Vergütungsanspruch der Klägerin für die im Februar 2004 erfolgte stationäre Behandlung des Versicherten am 22.3.2004 vollständig.13b) Die Beauftragung des MD mit einer gutachtlichen Stellungnahme führte zu keinem Neubeginn und zu keiner Hemmung der Verjährung. Für die Hemmung, die Ablaufhemmung, den Neubeginn und die Wirkung der Verjährung gelten die Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs sinngemäß (vgl § 45 Abs 2 SGB I idF durch Art 5 Nr 3 Buchst a Gesetz zur Einführung einer kapitalgedeckten Hüttenknappschaftlichen Zusatzversicherung und zur Änderung anderer Gesetze vom 21.6.2002, BGBl I 2167). Für einen Neubeginn der Verjährung (vgl § 212 BGB) liegt nichts vor. Die Voraussetzungen keiner der sinngemäß geltenden Regelungen für die Hemmung sind erfüllt, ihre analoge Anwendung ist ausgeschlossen.14Allen Hemmungstatbeständen ist gemeinsam, dass der Gläubiger dem Schuldner seinen Rechtsverfolgungswillen so deutlich macht, dass dieser sich darauf einrichten muss, auch noch nach Ablauf der ursprünglichen Verjährungsfrist in Anspruch genommen zu werden (vgl BGH Beschluss vom 28.4.1988 - IX ZR 176/87 - WM 1988, 1030; BGHZ 80, 222, 226 mwN). Leitet die KK, die unter Achtung des kompensatorischen Beschleunigungsgebots (vgl dazu zB BSGE 112, 141 = SozR 4-2500 § 275 Nr 8, RdNr 27 f; BSG SozR 4-2500 § 301 Nr 1 RdNr 34) eine Rechnung für Krankenhausbehandlung ohne volle Kenntnis ihrer Richtigkeit bezahlt, diesbezüglich ein Prüfverfahren durch Beauftragung des MD ein, macht sie gegenüber dem Krankenhaus ihren Rechtsverfolgungswillen noch nicht in einem Ausmaß deutlich, welches den Eintritt der Hemmungswirkung rechtfertigt. Die Prüfung des MD bereitet lediglich die Entscheidung der KK darüber vor, ob und ggf inwieweit sie einen Erstattungsanspruch geltend machen will. Einseitige Akte des Gläubigers, die wie die Beauftragung des MD dazu dienen, erst einen Rechtsverfolgungswillen künftig zu entwickeln, lösen keinen Hemmungstatbestand aus.15Keiner der Hemmungstatbestände des § 204 Abs 1 BGB greift hier ein. Das gilt insbesondere sowohl für den Tatbestand der Hemmung der Verjährung bei Verhandlungen (vgl § 203 BGB, dazu aa) als auch durch einen Güteantrag (vgl § 204 Abs 1 Nr 4 BGB, dazu bb), den Antrag auf Einleitung eines vor Klageerhebung notwendigen Verwaltungsverfahrens (§ 204 Abs 1 Nr 12 BGB, dazu cc), die Zustellung des Antrags auf Durchführung eines selbstständigen Beweisverfahrens (§ 204 Abs 1 Nr 7 BGB, dazu dd) und den Beginn eines vereinbarten Begutachtungsverfahrens (§ 204 Abs 1 Nr 8 BGB, dazu ee), wie das LSG zutreffend entschieden hat. Entgegen der Auffassung des LSG kann sich der erkennende Senat - ausgehend von dem zuvor aufgezeigten, allen Hemmungstatbeständen innewohnenden Regelungszweck - nicht davon überzeugen, dass eine entsprechende Anwendung dieser Regelung geboten ist (dazu ff).16aa) Zwischen der Klägerin und der Beklagten schwebten keine Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, die die Verjährung hemmten (vgl § 203 S 1 BGB), im Hinblick darauf, dass die Beklagte dem MD einen Prüfauftrag erteilte und die Klägerin dem MD auf dessen Anforderung Behandlungsunterlagen ohne weitere Meinungsäußerung übersandte. In Einklang mit der Rechtsprechung des BGH (stRspr, vgl zB BGH Urteil vom 15.8.2012 - XII ZR 86/11 - NJW 2012, 3633, 3635, RdNr 36; BGHZ 182, 76 RdNr 16 mwN) ist der Begriff der "Verhandlungen" zwar weit auszulegen. Der Gläubiger muss dafür lediglich klarstellen, dass er einen Anspruch geltend machen und worauf er ihn stützen will. Anschließend genügt jeder ernsthafte Meinungsaustausch über den Anspruch oder seine tatsächlichen Grundlagen, sofern der Schuldner dies nicht sofort und erkennbar ablehnt. Verhandlungen schweben schon dann, wenn eine der Parteien Erklärungen abgibt, die der jeweils anderen die Annahme gestatten, der Erklärende lasse sich auf Erörterungen über die Berechtigung des Anspruches oder dessen Umfang ein. Nicht erforderlich ist, dass dabei Vergleichsbereitschaft oder Bereitschaft zum Entgegenkommen signalisiert wird oder dass Erfolgsaussicht besteht. An diesen Voraussetzungen fehlt es.17Die Beklagte stellte mit dem Prüfantrag an den MD schon nicht klar, dass sie einen Erstattungsanspruch geltend machen wollte. Sie bereitete lediglich ihre Entscheidung hierüber vor. Die Klägerin trat auch in keinen Dialog über das Bestehen eines Erstattungsanspruchs ein. Sie folgte lediglich zu unverjährter Zeit dem gesetzlichen Gebot, die angeforderten Unterlagen dem MD zu übersenden (vgl § 276 Abs 2 S 1 Halbs 2 SGB V und dazu zB BSGE 112, 141 = SozR 4-2500 § 275 Nr 8, RdNr 15 ff mwN). Nach der Rechtsprechung des BSG einschließlich des erkennenden Senats passt das Rechtsinstitut der Verwirkung als ergänzende Regelung innerhalb der kurzen sozialrechtlichen Verjährungsfrist nicht (vgl ausführlich zB BSGE 112, 141 = SozR 4-2500 § 275 Nr 8, RdNr 37 mwN).18bb) Die Beklagte stellte im Rechtssinne auch keinen Güteantrag (vgl § 204 Abs 1 Nr 4 BGB), indem sie den MD mit der Prüfung beauftragte. Der Hemmungstatbestand des § 204 Abs 1 Nr 4 BGB gilt nur für Fälle obligatorischer Streitschlichtung, wie inzwischen auch § 17c Abs 4b S 3 Krankenhausfinanzierungsgesetz sie regelt (eingefügt durch Art 5c Nr 2 Buchst e Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung vom 15.7.2013, BGBl I 2423, mWv 1.8.2013). Ausschlaggebend ist der Sinn und Zweck dieses Hemmungstatbestands, den Gläubiger, der nicht sofort klagen darf, sondern für die Zulässigkeit der Klage erst ein Güteverfahren durchlaufen muss (das nicht einmal nach Klageeinreichung mit heilender Wirkung nachgeholt werden kann), nicht der Gefahr der Verjährung auszusetzen (Lakkis in jurisPK-BGB Band 1, Online-Ausgabe, § 204 RdNr 55, Stand: 4.11.2013).19cc) Die Beklagte stellte auch keinen Antrag auf Einleitung eines vor Klageerhebung notwendigen Verwaltungsverfahrens (§ 204 Abs 1 Nr 12 BGB), als sie den MD mit der Abrechnungsprüfung beauftragte. Diese gesetzliche Regelung trägt dem Umstand Rechnung, dass in bestimmten Fällen wegen der besonderen Ausgestaltung des Rechtsschutzes der Berechtigte ohne die Vorentscheidung einer Behörde an der gerichtlichen Geltendmachung seines Anspruchs vor den Gerichten und dadurch an der Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung gehindert ist (so bereits zur Vorgängerregelung des § 210 BGB aF BGH LM § 210 BGB Nr 5; Guckelberger, Die Verjährung im Öffentlichen Recht, 2004, S 411). Für den streitigen Erstattungsanspruch als Gegenstück zur Vergütungsforderung des Krankenhauses trifft dies nicht zu (vgl sinngemäß oben, II. 1).20dd) Der Prüfauftrag der Beklagten mit anschließender Anforderung der Unterlagen durch den MD entspricht auch nicht der Zustellung eines Antrags auf Durchführung eines selbständigen Beweisverfahrens (§ 204 Abs 1 Nr 7 BGB; zur Unschädlichkeit des Fehlens einer Zustellung bei Kenntnis des Antragsgegners vgl BGH NJW-RR 2013, 1169, [BGH 20.06.2013 - VII ZR 71/11] RdNr 19). Der MD sichert nicht gerichtsförmig Beweis mit umfassenden Verfahrensrechten der Beteiligten. Er erteilt der beauftragenden KK lediglich eine gutachtliche Stellungnahme (vgl § 275 Abs 1 SGB V).21ee) Die Beauftragung des MD mit einer gutachtlichen Stellungnahme hemmte die Verjährung auch nicht nach § 45 Abs 2 SGB I iVm § 204 Abs 1 Nr 8 BGB. Danach tritt die Hemmung der Verjährung mit Beginn eines vereinbarten Begutachtungsverfahrens ein. Diese Voraussetzungen waren nach den unangegriffenen, den Senat bindenden Feststellungen des LSG (vgl § 163 SGG) nicht erfüllt. Es fehlte an einer konkret zwischen den Beteiligten getroffenen Vereinbarung über die Einleitung eines Prüfverfahrens durch den MD. Ob für eine Vereinbarung iS des § 204 Abs 1 Nr 8 BGB eine kollektiv-vertragliche Vereinbarung auf der Grundlage des § 112 Abs 2 S 1 Nr 2 SGB V genügt, wie es teilweise befürwortet wird (LSG Sachsen Anhalt Urteile vom 16.5.2012 - L 1 KR 112/10, 114/10 und 116/10; ebenso wohl Bichler GuP 2013, 94, 99), bedarf keiner Entscheidung. Denn eine solche Vereinbarung existierte im vorliegenden Fall nicht. Der Vertrag über die allgemeinen Bedingungen der Krankenhausbehandlung gemäß § 112 Abs 2 Nr 1 SGB V vom 1.11.1994 in Berlin (KHBV Berlin) enthält ebenso wie der Vertrag zur Überprüfung der Notwendigkeit und Dauer der Krankenhausbehandlung gemäß § 112 Abs 2 Nr 2 SGB V keine Regelungen zur Einschaltung des MDK bei Zweifeln an der sachlichen Richtigkeit einer Krankenhausabrechnung. Die einseitige Beauftragung eines Gutachters genügt dagegen nicht, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist (vgl bis 1.1.2009 § 204 Abs 1 Nr 8 BGB zur Einholung einer Fertigstellungsbescheinigung iS von § 641a BGB). Nichts Abweichendes folgt aus der bloß sinngemäßen Geltung der BGB-Vorschriften für die Hemmung (vgl § 45 Abs 2 SGB I; dafür allerdings Rehm, jurisPR-SozR 22/2012 Anm 4). Der Gesetzgeber hat in Kenntnis der zitierten Rechtsprechung des BSG keinen Anlass gesehen, eine abweichende Regelung für das Leistungserbringungsrecht der gesetzlichen Krankenversicherung zu treffen.22ff) Eine analoge Anwendung der bürgerlich-rechtlichen Hemmungstatbestände bei Beauftragung des MD zur Abrechnungsprüfung nach § 275 Abs 1 Nr 1 SGB V kommt nicht in Betracht. Eine Analogie setzt das Bestehen einer planwidrigen Regelungslücke voraus (vgl zB BSG SozR 4-2500 § 17 Nr 3 RdNr 22). An einer solchen fehlt es. Der Gesetzgeber hat bewusst lediglich eine sinngemäße Anwendung der Vorschriften des BGB angeordnet, soweit er einen Regelungsbedarf gesehen hat (vgl auch II.2 b ee aE; vgl ebenso BSG Urteile vom 19.9.2013 - B 3 KR 30/12 R - und - B 3 KR 31/12 R). Zudem macht eine KK, die ein Prüfverfahren durch Beauftragung des MD einleitet, wie oben dargelegt gegenüber dem Krankenhaus ihren Rechtsverfolgungswillen noch nicht in einem Ausmaß deutlich, welches den Eintritt der Hemmungswirkung rechtfertigt.23c) Die Beklagte kann sich schließlich auch nicht darauf berufen, dass ihr Erstattungsanspruch in dem Zeitpunkt noch nicht verjährt war, in dem sie erstmals aufrechnen konnte (vgl sinngemäß § 215 BGB). Die Regelung setzt voraus, dass sich Haupt- und Gegenforderung in irgendeinem Zeitpunkt aufrechenbar gegenüber gestanden haben. Eine solche Aufrechnungslage bestand für die Forderung der Klägerin auf Krankenhausvergütung wegen der Behandlung im August 2009 und die Gegenforderung der Beklagten aus einem öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch nicht. Wie ausgeführt trat hinsichtlich des möglichen, hier unterstellten Erstattungsanspruchs der Beklagten mit Ablauf des Jahres 2008 Verjährung ein, während der Vergütungsanspruch der Klägerin erst im August 2009 entstand. Soweit der 3. Senat des BSG in früherer Rechtsprechung die Regelung des § 390 S 2 BGB aF (entsprechend heute § 215 BGB) aus Billigkeitserwägungen bei dauerhaften Vertragsbeziehungen der Beteiligten und daraus dem Krankenhaus fortlaufend erwachsenden Vergütungsansprüchen gegen die KK nicht angewendet hat (siehe BSGE 93, 137 [BSG 22.07.2004 - B 3 KR 21/03 R] = SozR 4-2500 § 137c Nr 2, RdNr 30), hat er hieran in jüngeren Entscheidungen nicht mehr festgehalten (vgl BSG Urteil vom 19.9.2013 - B 3 KR 30/12 R - RdNr 12; BSG Urteil vom 19.9.2013 - B 3 KR 31/12 R - RdNr 12).243. Die Klägerin hat auch Anspruch auf Verzugszinsen auf den nicht erfüllten restlichen Vergütungsanspruch ab 4.9.2009. Für die Rechtsbeziehungen der KKn zu den Krankenhäusern gelten die Zinsvorschriften des BGB entsprechend, soweit nicht in den Verträgen nach § 112 SGB V etwas anderes geregelt ist (stRspr, vgl zB BSG SozR 4-2500 § 69 Nr 7 RdNr 14 mwN). Nach § 12 Nr 4 KHBV Berlin hat die KK die Schlussrechnung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang zu bezahlen. Der diese Frist auslösende Datenzugang erfolgte hier am 20.8.2009. Die Zinshöhe beträgt 2 vH über dem jeweiligen Basiszinssatz nach § 247 BGB. Gemäß § 12 Nr 5 KHBV Berlin kann das Krankenhaus ab Fälligkeitstag ohne vorherige Mahnung Zinsen in Höhe von 2 vH über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank berechnen, wenn die Zahlung nicht fristgemäß erfolgt. Der Basiszinssatz ist maßgeblich nach § 1 Abs 1 Diskontsatz-Überleitungs-Gesetz (Art 1 des Gesetzes zur Einführung des Euro vom 9.6.1998, BGBl I 1242) und § 2 Abs 1 Nr 2 des Gesetzes zur Aufhebung des Diskontsatz-Überleitungs-Gesetzes (Art 4 des Gesetzes zur Änderung von Vorschriften über die Bewertung der Kapitalanlagen von Versicherungsunternehmen und zur Aufhebung des Diskontsatz-Überleitungs-Gesetzes vom 26.3.2002, BGBl I 1219, 1220).25Entgegen der Auffassung der Klägerin und der Vorinstanzen besteht ein Zinsanspruch nicht schon ab dem Tag, der auf die konkludente Erfüllungsverweigerung in Form der Aufrechnungserklärung folgt (26.8.2009). Eine antizipierte Erfüllungsverweigerung vor Eintritt der Fälligkeit löst noch keine Fälligkeit und damit auch keinen Verzug aus (vgl BGH Urteil vom 28.9.2007 - V ZR 139/06 - NJW-RR 2008, 210 RdNr 11; zustimmend Alpmann in jurisPK-BGB, § 286 RdNr 10, Stand: 1.10.2012; Gsell, LMK 2007, II, 94; Grüneberg in Palandt, 72. Aufl 2013, § 286 RdNr 13; Reinelt, jurisPR-BGHZivilR 46/2007 Anm 1).264. Die Kostenentscheidung folgt aus § 197a Abs 1 S 1 Teils 3 SGG iVm § 154 Abs 1 VwGO. Die Festsetzung des Streitwerts beruht auf § 197a Abs 1 S 1 Teils 1 SGG iVm § 63 Abs 2, § 52 Abs 1 und 3 sowie § 47 Abs 1 GKG.Prof. Dr. HauckDr. RoosDr. EstelmannGeppertRoth-BleckwehlHinweis: Das Dokument wurde redaktionell aufgearbeitet und unterliegt in dieser Form einem besonderen urheberrechtlichen Schutz. Eine Nutzung über die Vertragsbedingungen der Nutzungsvereinbarung hinaus - insbesondere eine gewerbliche Weiterverarbeitung außerhalb der Grenzen der Vertragsbedingungen - ist nicht gestattet. Zitierungen dieses DokumentsUrteileBGH, 17.09.2014 - XII ZB 338/14 - Hemmung der Verjährung des Regressanspruchs der Staatskasse gegen den Betreuten oder dessen Erben wegen gezahlter Betreuervergütung durch Einleitung des…
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Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Impressum - Zahnarztpraxis Dr. Katrin Mühlenbeck in Wagenfeld Zahnarztpraxis Dr. Katrin Mühlenbeck Tel. (05444) 980920 Fax. (05444) 980921 Tel.: 0511 83391-116 Fax.: 0511 83391-0 Fax.: 0511 8405-249 Die berufsrechtlichen Regelungen der Zahnärzte in Niedersachsen finden Sie auf der Internetseite der Zahnärztekammer Niedersachsen unter "Gesetzliche Grundlagen der ZKN" (www.zkn.de): Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung die entsprechenden verlinkten Seiten frei von illegalen Inhalten waren. Der Autor erklärt weiterhin, dass er keinerlei Einfluss auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung und auf die Inhalte der gelinkten/verknüpften Seiten hat. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten/verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
OLG Frankfurt am Main, 10.09.2015 – 22 U 73/14 › Krau Rechtsanwälte OLG Frankfurt am Main, 10.09.2015 – 22 U 73/14 Kann der Fahrer eines Traktors mit Heuwender beim Queren einer Landstraße aufgrund einer 100 Meter entfernten Kurve herannahende Fahrzeuge nicht wahrnehmen, stellt das Einfahren auch ohne Einweiser keinen Verstoß gegen § 8 StVO dar. Der Fahrer muss allerdings, sobald ein bevorrechtigtes Fahrzeug sichtbar wird. gemäß § 1 Abs. 2 StVO seine Fahrweise darauf einstellen und notfalls sofort anhalten, wenn er anders einen Unfall nicht vermeiden kann. Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 12. März 2014 abgeändert. Die Beklagten werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die Klägerin insgesamt 7.040,57 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24. Oktober 2012 abzüglich am 29. Oktober 2012 gezahlter 3.500,00 € zu zahlen. Die Berufungen werden im Übrigen zurückgewiesen. Von den Kosten des Rechtsstreits tragen die Klägerin 60 %, die Beklagten 40 %. Der Gegenstandswert für die Berufungsinstanz wird auf 8.955,71 € festgesetzt. Die Klägerin verlangt von den Beklagten Schadensersatz aus abgetretenem Recht nach einem Verkehrsunfall vom …. September 2012. An diesem Tag befuhr die Tochter der Klägerin die Landstraße L 1 von Stadt1/Stadt2 kommend in Richtung Stadt3. Etwa 500 Meter vor dem Kreuzungsbereich der L 1 mit der K 2 wollte der Beklagte zu 1) mit der bei der Beklagten zu 2) haftpflichtversicherten landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Heuwender von einem Feldweg zu einem weiteren Feldweg die L 1 in nördlicher Richtung überqueren. Bevor der Beklagte mit seinem Fahrzeug vollständig die andere Seite erreicht hatte, kam es zu der Kollision mit dem Fahrzeug der Klägerin, an dem wirtschaftlicher Totalschaden entstand. Die Beklagte zu 2) zahlte ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und unter Vorbehalt freier Verrechnung an die Klägerin einen Betrag von 3.500,00 € als Vorschuss unter dem 29. Oktober 2012. Das beschädigte Fahrzeug war vom Ehemann der Klägerin gekauft worden, der mit Vereinbarung vom 17. Januar 2013 ihm zustehende Schadensersatzansprüche an die Klägerin abgetreten hat. Der Ehemann der Klägerin kaufte unter dem 22. No. vember 2012 ein Ersatzfahrzeug, das am 4. Dezember 2012 ausgeliefert und ebenfalls wie das beschädigte Fahrzeug auf die Klägerin zugelassen wurde. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes erster Instanz wird auf das angefochtene Urteil Bezug genommen. Dies gilt auch hinsichtlich der dort gestellten Anträge. Das Landgericht ist davon ausgegangen, dass die Klägerin Halterin des Fahrzeugs war, so dass sich im Verhältnis der Parteien die Haftungsverteilung nach § 17 StVG richte. Beide Seiten hätten ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG nicht nachweisen können. Das Landgericht hat sich auf das Gutachten des Sachverständigen A gestützt, der ausgeführt hat, dass der Beklagte zu 1) bei Aus. fahren aus dem Feldweg das Fahrzeug der Klägerin nicht habe sehen können. Das Landgericht hat, obwohl es davon ausgegangen ist, dass die Fahrerin des klägeri. schen Fahrzeugs den Unfall auch durch eine Vollbremsung nicht hätte vermeiden können, eine Haftungsverteilung von 2/3 zu 1/3 zu Lasten der Klägerin angenom. men. Es hat angenommen, dass die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs entweder gegen das Sichtfahrgebot verstoßen oder unzureichend reagiert habe. Eine Vorfahrtsverletzung des Beklagten zu 1) liege nicht vor, weil er das Fahrzeug der Klägerin nicht habe sehen können. Zwar sei er dennoch zu besonderer Sorgfalt verpflichtet gewesen, das habe aber nicht bedeutet, dass er gehalten gewesen sei, die Straße nur durch zentimeterweises Vorrollen mit sofortiger Anhaltemöglichkeit zu queren. Der Beklagte zu 1) habe sich darauf verlassen dürfen, dass Fahrzeuge auf der Landstraße das Sichtfahrgebot gemäß § 3 Abs. 1 Satz 4 StVO einhalten und nur so schnell fahren würden, dass sie innerhalb der überschaubaren Strecke nach Erblicken des Beklagten zu 1) anhalten könnten. Auf Seiten der Klägerin liege ein Verstoß gegen das Sichtfahrgebot vor. Die Führerin habe das Gebot deshalb nicht beachtet, weil sie mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h gefahren sei und deshalb nicht mehr rechtzeitig vor dem Fahrzeug des Beklagten zu 1) zum Stehen gekommen sei. Hinsichtlich der Frage der Zahlung von 3.500,00 € durch die Beklagte zu 2) hat das Landgericht ausgeführt, dass dieser Betrag nicht von der Klageforderung abzuziehen sei. Diese sei unter dem Vorbehalt “freier Verrechnung” erfolgt, was nicht zur Erfüllung führe. Gegen dieses Urteil haben beide Seiten form- und fristgerecht Berufung eingelegt und diese begründet. Die Klägerin verfolgt ihr erstinstanzliches Vorbringen weiter und rügt, dass das Landgericht zu Unrecht von einem Verstoß gegen das Sichtfahrgebot ausgegangen sei. Der Beklagte zu 1) habe sich vielmehr evident verkehrswidrig verhalten. Der Unfall sei für die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs unabwendbar gewesen. das Urteil des Landgerichts Darmstadt vom 19. März 2014 abzuändern und die Beklagten als Gesamtschuldner zu verurteilen, an die Klägerin weitere 6.022,05 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit dem 24. Oktober 2012 zu zahlen. das Urteil abzuändern und die Klage insgesamt abzuweisen, hilfsweise, die Klägerin zu verurteilen, an die Beklagte zu 2) 2.933,66 € nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszins seit Rechtshängigkeit zu zahlen. Beide Seiten beantragen, Die Beklagten rügen, dass das Landgericht den Vorschuss von 3.500,00 € nicht bei der Tenorierung berücksichtigt habe. Die Nichtausübung des Verrechnungsvorbehalts stehe einer Leistung gemäß § 366 Abs. 1 BGB ohne Tilgungsbestimmung gleich, weshalb eine solche Zahlung zumindest entsprechend verrechnet werden müsste. Hinsichtlich der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstands zweiter Instanz wird auf die wechselseitigen Schriftsätze und überreichten Unterlagen Bezug genommen. Beide Berufungen sind teilweise begründet. Die Klägerin hat gegen die Beklagten gemäß der §§ 7, 18, 17 StVG, 115 VVG einen Anspruch auf 80 % der berechtigten Schadenspositionen, muss sich allerdings den gezahlten Vorschuss gemäß §§ 366, 367 BGB anrechnen lassen. Auf Grund des umfassenden Gutachtens des Sachverständigen A, das vom Landgericht zugrunde gelegt worden ist und das die Parteien auch nicht substantiiert angegriffen haben, steht fest, dass die Kollisionsgeschwindigkeit des klägerischen Fahrzeugs 24 – 28 km/h betrug. Eine höhere Ausgangsgeschwindigkeit also 58 km/h hat der Sachverständige nicht feststellen können. Angesichts der Sichtverhältnisse und der Geschwindigkeit des Beklagtenfahrzeugs wäre es dem Beklagtenfahrzeug nicht möglich gewesen, so rechtzeitig die Straße zu überqueren, dass ein mit 90 km/h oder schneller fahrendes Fahrzeug noch hätte bremsen können. Die Aussagen der vom Landgericht vernommenen Zeugen sind nicht geeignet, ein detaillierteres Bild des Unfalls gewinnen zu lassen. Die Zeugen konnten lediglich angeben, dass das Beklagtenfahrzeug die Landstraße überqueren wollte, und wie die Endstellung der Fahrzeuge war. Die Schwierigkeit, sich auf Zeugenaussagen bei Verkehrsunfällen überhaupt zu verlassen, zeigt sich an der Aussage des Zeugen Z1, der entgegen dem tatsächlichen Sachverhalt bekundet hat, dass sich der Traktor bereits fast komplett auf der rechten Seite befunden habe, und zwar in paralleler Ausrichtung zur Fahrbahn, weil er nach links habe abbiegen wollen. Der Zeuge hat die objektiv falsche Auskunft sogar noch dadurch bestärkt, dass er angegeben hat, den Zeitpunkt der Kollision und die Fahrzeuge genau beobachtet zu haben. Ausweislich der Beweisaufnahme, die insoweit lediglich durch das Sachverständigengutachten brauchbare Ergebnisse gebracht hat, steht fest, dass der Beklagte zu 1) beim Herausfahren aus dem Feldweg das Fahrzeug der Klägerin nicht sehen konnte. Es steht weiter fest, dass sein Fahrzeug zu langsam war, um die Straße so schnell zu überqueren, dass auch noch nicht sichtbare Fahrzeuge bei Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit den Unfall vermeiden konnten. Die von der Zeugin Z2 angegebene Geschwindigkeit von 90 km/h ist auch vom Sachverständigen als plausibel angesehen worden. Die rechtliche Bewertung ergibt Folgendes: Die Klägerin hat aus abgetretenem Recht gegen die Beklagten einen Ersatzanspruch gemäß den §§ 7 Abs. 1, 18 StVG, 115 VVG. Der Unfall war für die Beklagtenseite kein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG, wie sich aus der später darzustellenden Sorgfaltspflichtverletzung des Beklagten zu 1) ergibt. Hinsichtlich der Frage der Mithaftung der Klägerin ergibt sich nach dem Tatbestand des angefochtenen Urteils folgendes Problem: Eine Haftungsverteilung gemäß § 17 StVG käme danach vorliegend nicht in Betracht, weil die Klägerin vom Landgericht zwar als Halterin des Fahrzeugs angesehen worden ist, tatsächlich allerdings abgetretene Ansprüche ihres Ehemannes geltend macht, der Eigentümer des Fahrzeugs gewesen ist. Da sich das Schicksal des abgetretenem Anspruchs nicht ändert, kann der Klägerin als Zessionarin der Verursachungsanteil ihres Fahrzeugs nicht gemäß § 17 StVG entgegengehalten werden. Es käme deshalb unter der Prämisse des Landgerichts lediglich eine Haftungsverteilung gemäß den §§ 9 StVG, 254 BGB in Betracht, wobei allerdings gemäß § 9 StVG ein Verschulden des Sachinhabers Voraussetzung wäre. Ein solches liegt entgegen der Auffassung des Landgerichts, wie auszuführen sein wird, nicht vor. Schließlich verbliebe die Möglichkeit, wie in den vergleichbaren Fällen der Leasingschäden (vgl. Nugel NZV 09, 313; juris PR.VerkR Anmerkung 13/2011) von einem Gesamtschuldregress auszugehen und die Klägerin als schadensersatzpflichtig gegenüber ihrem Ehemann zu betrachten. Im Gegensatz zu der Rechtsprechung im Rahmen der Leasingverträge kann vorliegend allerdings nicht von einer Schadensersatzverpflichtung gemäß § 280 BGB ausgegangen werden, das es an einer entsprechenden Sonderrechtsverbindung fehlt. Diese Fragen können vorliegend allerdings offen bleiben, da entgegen der Auffassung des Landgerichts eine alleinige Haltereigenschaft der Klägerin ausscheidet. Vielmehr ist davon auszugehen, dass der Ehemann der Klägerin nicht nur Eigentümer, sondern auch Halter war. Der Halterbegriff entstammt § 833 BGB und wird weder durch das Eigentum noch durch die Zulassung des Fahrzeugs indiziert. Halter ist, wer das Kraftfahrzeug für eigene Rechnung gebraucht, nämlich die Kosten bestreitet und die Verwendungsnutzungen zieht, außerdem tatsächlich und wirtschaftlich über die Fahrzeugbenutzung als Gefahrenquelle so verfügen kann, wie es dem Wesen der Veranlasserhaftung entspricht (vgl. nur BGHZ 116, 200). Die Verfügungsgewalt besteht darin, dass der Fahrzeugbenutzer Anlass, Ziel und Zeit seiner Fahrten selbst bestimmt. Ausweislich der Vernehmung des Zeugen Z2 steht fest, dass dieser nicht nur Eigentümer des Fahrzeugs war, sondern auch den Kaufpreis entrichtet hat. Das Fahrzeug wurde lediglich auf die Klägerin zugelassen, da sie eine hohe Schadens. freiheitsklasse in der KFZ.Versicherung hatte. Die Zulassung des Fahrzeugs wurde in seinem Auftrag vorgenommen. Nach Angabe des Zeugen ist das Fahrzeug von allen Beteiligten benutzt worden, also von der Klägerin, dem Zeugen und seiner Tochter. Aus diesen Angaben ergibt sich, dass keinesfalls die Kostentragung und Verfügungsgewalt über das Fahrzeug allein im Verantwortungsbereich der Klägerin lag. Entweder waren die Eheleute gemeinsam Halter des Fahrzeugs, was möglich ist (vgl. nur BGHZ 13, 351). Oder es gab ein Übergewicht; in diesem Fall kann allerdings vorliegend nur das Eigentum stärkere Bedeutung erlangen, da anderweitige Anhaltspunkte nicht ersichtlich sind. War also der Zedent entweder ausschließlich oder ebenfalls Halter des Fahrzeugs, kommt eine Haftungsverteilung gemäß § 17 StVG in Betracht, da auf beiden Seiten sowohl Halter als auch Eigentümer beteiligt sind. Die Verweisung in § 17 Abs. 2 StVG auf § 17 Abs. 1 StVG setzt nämlich voraus, dass jedenfalls hinsichtlich des geltend gemachten Schadens Eigentum und Haltereigenschaft, mithin Aktiv- und Passivlegitimation, in einer Person zusammen fallen. Auch die Klägerin haftet gemäß § 7 Abs. 1 StVG für die an ihrem Fahrzeug entstandenen Schäden, weil sich der Unfall bei Betrieb ihres Fahrzeugs abgespielt hat. Für sie und auch die Fahrerin handelte es sich nicht um ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG. Zwar hat der Sachverständige festgestellt, dass der Unfall bei einer Geschwindigkeit von 90 km/h für die Zeugin Z2 nicht abwendbar gewesen wäre. Dennoch reicht dies nicht aus, um ein unabwendbares Ereignis im Sinne des § 17 Abs. 3 StVG anzunehmen. Unabwendbar ist ein Ereignis, das durch äußerste mögliche Sorgfalt nicht abgewendet werden kann. Dazu gehört sachgemäßes, geistesgegenwärtiges Handeln über den gewöhnlichen und persönlichen Maßstab hinaus. Zur äußersten Sorgfalt des Idealfahrers gehört die Berücksichtigung aller möglichen Gefahrenmomente. Der Fahrer muss auch erhebliche fremde Fehler berücksichtigen, darf allerdings auch auf das Unterlassen grober Verkehrsverstöße durch andere Verkehrsteilnehmer vertrauen. Der Idealfahrer fährt defensiv und rechnet mit einfachen Fehlern, achtet auch auf Umstände am Rande der Fahrbahn oder sonstige Indizien, die auf eine Gefahrensituation hindeuten. Diesen Entlastungsbeweis hat die Klägerin nicht führen können. Unabhängig von der Frage der angemessenen Geschwindigkeit folgt dies bereits daraus, dass der Sachverständige A die Unvermeidbarkeit des Unfalls so berechnet hat, dass er von dem Reaktionspunkt der Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs ausgegangen ist. Diesen hat er auf Seite 26 des Gutachtens (Blatt 198 d. A.) dahingehend angenommen, dass sich die Front des Traktors noch etwa einen Meter von der Mittellinie entfernt befunden habe. Bis zu diesem Zeitpunkt habe die Fahrerin noch annehmen können, dass der Traktor stehenbleibe und sie passieren lasse. Der Senat hat Zweifel, ob ein so später Punkt als Maßstab für die Reaktionsaufforderung auch eines Idealfahrers angenommen werden kann. Mag es im Rahmen des § 276 BGB nicht als fahrlässig erscheinen, dass die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs damit rechnete, dass der Traktor noch stehenbleiben würde, ist im Rahmen des § 17 Abs. 3 StVG ein höherer Maßstab anzusetzen. Danach hätte die Fahrerin damit rechnen müssen, dass der Traktorfahrer, aus welchen Gründen auch immer, ihr Fahrzeug nicht sehen würde oder abgelenkt wäre. Sie hätte deshalb defensiv fahren und vorsichtshalber bereits mit der Bremsung beginnen müssen, als sie das Fahrzeug zum ersten Mal sehen konnte. Dies war allerdings bereits ca. 100 Meter vor der Kollisionsstelle, mithin wäre der Unfall in diesem Fall möglicherweise vermeidbar gewesen. Zumindest verbleiben Zweifel hinsichtlich der Unabwendbarkeit des Ereignisses, die im Rahmen des § 17 Abs. 3 StVG zu Lasten der Klägerin gehen. Liegt mithin für beide Seiten eine Haftung nach § 7 Abs. 1 StVG vor, ohne dass diese gemäß § 17 Abs. 3 StVG ausgeschlossen ist, richtet sich die Haftungsverteilung gemäß § 17 Abs. 1 StVG nach den Umständen, insbesondere danach, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen Teil verursacht worden ist. § 17 Abs. 1 StVG ist nach seinem Wortlaut eine besondere Bestimmung für den Gesamtschuldregress im Rahmen des § 426 BGB, der grundsätzlich eine Haftung nach Kopfteilen vorsieht, sofern nicht etwas anderes bestimmt ist. Deshalb ist bei der Haftungsverteilung nach § 17 Abs. 1 StVG grundsätzlich zunächst von einer gleichmäßigen Haftung auszugehen, die durch unstreitige oder bewiesene, nicht jedoch lediglich vermutete, Umstände verändert wird, soweit sie zur Schadensverursachung beigetragen haben. Im Rahmen des § 17 Abs. 1 StVG gilt die reguläre Beweislastverteilung, wonach derjenige einen Umstand beweisen muss, der für ihn günstig ist. Entgegen der Auffassung des Landgerichts kann der Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs keine Sorgfaltspflichtverletzung wegen Verstoßes gegen § 3 StVO zur Last gelegt werden. Das Landgericht begründet seine Haftungsverteilung im Wesentlichen damit, dass die Fahrerin entweder das Sichtfahrgebot nicht beachtet oder sonst wie unaufmerksam gewesen sei. Den Verstoß gegen das Sichtfahrgebot begründet es damit, dass die Fahrerin andernfalls vor dem einfahrenden Fahrzeug der Beklagten zum Stehen gekommen wäre. Diese Einschätzung teilt der Senat nicht. Nach § 3 Abs. 1 Satz 4 StVO darf ein Fahrer nur so schnell fahren, dass er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Die Übersehbarkeit der Strecke kann durch verschiedenste Umstände beeinträchtigt werden (Kurve, Dunkelheit etc.). Unbehindert ist der Überblick nur, wenn der Fahrer sieht, dass die soeben zu befahrende Strecke frei ist. Maßgebend ist außer der überblickbaren Strecke der individuelle Anhalteweg des KFZ, wobei sich der Fahrer auf den jeweils ungünstigsten Faktor einstellen muss. Das Sichtfahrgebot betrifft nur die Sicht vor dem Fahrzeug; mit nachträglich von der Seite auftauchenden Hindernissen braucht der Fahrzeugführer in der Regel nicht zu rechnen; insbesondere kann er darauf vertrauen, dass die übrigen Verkehrsteilnehmer die Verkehrsregeln beachten. Das Sichtfahrgebot ist insoweit durch den Vertrauensgrundsatz begrenzt (vgl. nur KG NZV 02, 230 [KG Berlin 01.10.2001 – 12 U 2139/00]). Vorliegend hatte, wie sich aus den Fotografien des Sachverständigen ergibt, die Fahrerin des klägerischen Fahrzeugs nicht nur Sicht bis zu dem von Gebüschen verdeckten Feldweg, sondern weit darüber hinaus, da die Straße gerade verlief. Sie hatte also, als sie aus der Kurve kam, einen Blick über mehrere hundert Meter und hätte somit vor jedem in diesem Bereich bestehenden Hindernis anhalten können. Sie musste nicht damit rechnen und ihre Fahrweise auch nicht darauf einstellen, dass andere Fahrzeuge verkehrswidrig in die Fahrbahn einfahren könnten. Die Auffassung des Landgerichts unterstellt, wäre eine Fortbewegung im Straßenverkehr kaum möglich, wenn das Sichtfahrgebot bedeuten würde, dass sich der Fahrer auch auf plötzlich kurz vor ihm auftauchende vorher nicht sichtbare Hindernisse, die auf Verkehrspflichtverletzungen beruhen, einstellen müsste. Etwas anderes folgt auch nicht aus der Entscheidung des OLG Jena vom 2. Juli 2002 (8 U 1247/01). Danach muss zwar der Fahrzeugführer im Rahmen des Sichtfahrgebots auch auf am Fahrbahnrand befindliche Gegenstände und Personen achten und muss, sofern damit zu rechnen ist, dass diese die Fahrbahn behindern, durch angepasste Fahrweise eine Kollision vermeiden. Der Ausnahmefall des überraschenden, nicht vorhersehbaren Hineingelangens in die Fahrbahn, der vom Vorwurf eines Verstoßes gegen das Sichtfahrgebot entlastet, ist vom Fahrzeugführer darzulegen und zu beweisen. Dies ist vorliegend allerdings nicht einschlägig. Ausweislich der Fotografien des Sachverständigen waren am Fahrbahnrand weder Gegenstände noch Personen zu sehen, ebenso keine Tiere, die auf die Fahrbahn laufen würden. Auch der Feldweg war aus Sicht der Zeugin Z2 nicht ohne weiteres erkennbar. Zwar kann davon ausgegangen werden, dass sich im ländlichen Bereich gerade im Herbst landwirtschaftliche Fahrzeuge bewegen, dies kann allerdings nicht dazu führen, dass das Sichtfahrgebot auch völlig unerwartete Einfahrten ohne ausreichende Rücksichtnahme umfasst. Auf der anderen Seite kann allerdings der Beklagtenseite auch kein Verstoß gegen § 8 StVO angelastet werden. § 8 StVO regelt die Vorfahrt gegenüber untergeordneten Straßenteilen, insbesondere auch Feldwegen, so dass vorliegend entgegen der Auffassung der Klägerin § 10 StVO nicht einschlägig ist. Grundsätzlich stellte also die Einfahrt in die Landstraße für den Beklagten zu 1) eine Vorfahrtverletzung dar, soweit er eine Gefährdung des übrigen Verkehrs nicht vermeiden konnte. Allerdings steht nach dem Sachverständigengutachten fest, dass der Beklagte zu 1) bei Einfahrt in die Straße das Fahrzeug der Klägerin nicht erkennen konnte. Als Idealfahrer hätte sich der Beklagte zu 1) deshalb, weil er mit Fahrzeugen mit hoher Geschwindigkeit rechnen musste, eines Einweisers bedienen müssen (vgl. nur OLG Rostock, 10. Dezember 2010, 5 U 27/10). Der Bundesgerichtshof hat allerdings in einem vergleichbaren Fall (25. Januar 1994, VI ZR 285/92) entschieden, dass der Fahrer eines landwirtschaftlichen Gefährts, der außerorts nach links in eine bevorrechtigte Straße einfahren will, die bis zu einer 80 Meter entfernten Kurve einsehbar ist, bei normalen Lichtverhältnissen am Tag keinen Einweiser zur Hilfe nehmen muss. Dies wäre nur dann der Fall, wenn von dem Einbiegevorgang für den normalen Verkehr ungewöhnliche Gefahren ausgehen. Solche außergewöhnlichen Gefahrensituationen sind in der Rechtsprechung bejaht worden, wenn der Einbiegevorgang wegen der Länge und Schwerfälligkeit des Fahrzeugs längere Zeit in Anspruch nimmt und die Wahrnehmbarkeit wegen erheblich eingeschränkter Sichtverhältnisse zum Beispiel bei Dunkelheit, Nebel oder an besonders unübersichtlichen Stellen, besonders erschwert ist. Dies hat der Bundesgerichtshof in dem vergleichbaren Fall verneint, da gerade in ländlichen Gebieten, namentlich auf kleineren Straßen, sich der Kraftfahrer insbesondere im Sommer auf landwirtschaftliche Fahrzeuge einstellen und seine Geschwindigkeit solchen Gegebenheiten anpassen muss. Die Möglichkeit allein, dass Kraftfahrer für die Sichtverhältnisse zu schnell fahren, zwingt nach Auffassung des BGH nicht zur Aufstellung eines Einweisers. Nach dieser Rechtsprechung war der Beklagte zu 1) auch bei Zugrundelegung der Vorfahrtregelung des § 8 StVO berechtigt, in die bevorrechtigte Straße einzufahren. Der Wartepflichtige hat das Vorfahrtrecht eines herannahenden Verkehrsteilnehmers nur dann zu beachten, wenn das bevorrechtigte Fahrzeug in dem Augenblick, in dem er mit dem Einfahren beginnt, bereits sichtbar ist. Die bloße Möglichkeit, dass auf der Vorfahrtsstraße ein anderes Kraftfahrzeug herannahen könnte, löst noch keine Wartepflicht aus (BGH a. a. O.). Kann deshalb mit guten Gründen eine Vorfahrtverletzung des Beklagen zu 1) verneint werden, ändert dies allerdings nicht daran, dass der wesentliche Teil der Unfallverursachung zu seinen Lasten geht. Denn der Beklagte hätte, nachdem das klägerische Fahrzeug für ihn sichtbar geworden war, sofort anhalten müssen. Diese Verpflichtung folgt allerdings nicht aus dem Vorfahrtsrecht, sondern aus § 1 StVO (vgl. nur BGH, 11. Dezember 1984, VI ZR 19/83; BGH a. a. O.). Der aus der untergeordneten Straße Einfahrende muss dem Umstand Rechnung tragen, dass das Einfahren in die Fahrbahn des herannahenden Kraftfahrers besondere Gefahren mit sich bringt, die ihn zu besonderer Sorgfalt verpflichten und ihn dazu nötigen, zur Vermeidung eines Unfalls das ihm Mögliche zu tun. Unter diesem Blickwinkel ist es in der Regel geboten, ein schwerfälliges Gefährt, dem wegen seiner Länge und geringen Beschleunigungskraft ein zügiges Überfahren nicht möglich ist, sofort anzuhalten, denn dadurch wird für den herannahenden Verkehrsteilnehmer Klarheit geschaffen. Die Fortsetzung des Verkehrsvorgangs kommt nur dann in Betracht, wenn der Einbiegende oder Querende auf Grund der Verkehrssituation darauf vertrauen kann, dass er die Fahrbahn für den herannahenden Verkehrsteilnehmer rechtzeitig frei machen kann. Dabei ist nicht die subjektive Einschätzung des Einfahrenden, sondern die objektive Verkehrslage maßgebend. Nach den Feststellungen des Sachverständigen war es für den einfahrenden Beklagten zu 1) ohne weiteres möglich, durch ständige Beobachtung der Fahrbahn schon kurz nach dem Einfahren festzustellen, dass sich von rechts das Fahrzeug der Klägerin näherte. Der Beklagte zu 1) hätte deshalb sofort sein Fahrzeug anhalten müssen, damit das klägerische Fahrzeug noch an ihm vorbeifahren konnte. Dies ist ersichtlich nicht geschehen. Ob dem Beklagten zu 1) die Sicht durch den Aufbau der Traktorkabine versperrt war, kann jedenfalls nicht mit eindeutiger Sicherheit festgestellt werden. Der Beklagte zu 1) wäre insoweit auch gehalten gewesen, solche Sichtbeeinträchtigungen durch Vorbeugen oder Zurücklehnen zu vermeiden, um jederzeit die bevorrechtigte Straße vollständig im Blick zu halten. Angesichts dieser Situation geht der Senat entgegen der Auffassung des Landgerichts von der überwiegenden Verursachung des Verkehrsunfalls durch das Fahrzeug der Beklagten aus. Es verbleibt deshalb lediglich ein kleiner Verursachungsanteil bei dem klägerischen Fahrzeug, den der Senat entsprechend der gängigen Rechtsprechung mit der einfachen Betriebsgefahr von 20 % ansetzt. Der Senat weist allerdings darauf hin, dass die Verwendung des Begriffs “Betriebsgefahr” oftmals irreführend verwendet wird. Die Betriebsgefahr eines KFZ beträgt grundsätzlich 100 %, stellt nämlich die Verwirklichung des Tatbestands des § 7 StVG dar. Lediglich im Rahmen der Abwägung gemäß § 17 StVG, die, wie oben dargelegt, zunächst mit 50/50 anzunehmen ist, kann sich die Haftungsverteilung zugunsten einer Seite so stark ändern, dass lediglich noch eine Restbetriebsgefahr von 20 % angenommen werden kann. Ein vollständiges Zurücktreten der Verursachungsanteile des klägerischen Fahrzeugs kommt vorliegend nicht in Betracht, da eine Vorfahrtverletzung gemäß § 8 StVO nicht bejaht werden kann und das Verhalten des Beklagten zu 1) auch nicht als so grob verkehrswidrig eingestuft werden kann, dass die einfache Betriebsgefahr des klägerischen Fahrzeugs in vollem Umfang zurücktreten müsste. Hinsichtlich der Schadenshöhe geht der Senat von den unstreitigen Schadenspositionen aus, akzeptiert aber lediglich eine Unkostenpauschale von 25,00 € und einen täglichen Nutzungsausfallbetrag von 29,00 €. Insoweit ist das Urteil des Landgerichts zutreffend. Bei Fahrzeugen über 5 Jahren ist eine Abstufung um eine Stufe nach der einschlägigen Nutzungsausfalltabelle von Sanden-Danner vorzunehmen (vgl. nur BGH, 23. November 2004, VI ZR 357/03; OLG Düsseldorf, 27. März 2012, 1 U 139/11). Die Länge des Nutzungsausfalls von 25 Tagen ist vorliegend nicht zu beanstanden, da der Geschädigte das schriftliche Sachverständigengutachten abwarten darf, bevor er die Werkstatt beauftragt. Verzögerungen des Gutachtens gehen nicht zu seinen Lasten (vgl. nur OLG Köln, 29. August 2006, 15 U 38/06; OLG Düsseldorf, 15. Oktober 2007, 1 U 52/07; OLG Schleswig, 30. August 2012, 7 U 146/11). Dies ergibt einen grundsätzlich ersatzfähigen Schaden in Höhe von 8.871,00 € so dass sich bei einer 20 %-igen Mithaftung ein Betrag von 7.040,57 € ergibt. Von diesem Betrag ist allerdings entgegen der Auffassung der Klägerin und des Landgerichts der von der Beklagten zu 2) vorgerichtlich gezahlte Betrag von 3.500,00 € abzuziehen. Der Klägerseite ist zwar zuzugestehen, dass die Beklagte zu 2) diesen Betrag ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und zur freien Verrechnung gezahlt hat, ohne im Folgenden eine entsprechende Leistungsbestimmung vorzunehmen. Dies berechtigt die Klägerseite jedoch nicht, den Betrag vollständig außen vor zu lassen. Selbst wenn mangels Leistungsbestimmung keine Erfüllung gemäß § 362 BGB eintritt, wie das Landgericht ausführt, ist der Gläubiger dennoch gehalten Teilzahlungen des Schuldners zu berücksichtigen, wobei sich dies nach den §§ 366, 367 BGB richtet. Wird von einem freien Verrechnungsvorbehalt nicht innerhalb angemessener Frist Gebrauch gemacht, ergibt sich nach Fristablauf, wie vorliegend, letztlich eine Situation, die mit einer Leistung nach § 366 BGB ohne Tilgungsbestimmung vergleichbar ist. Die Tilgung bestimmt sich dann nach den §§ 366, 367 BGB und liegt im Verteilungsermessen des Gläubigers (vgl. auch OLG Zweibrücken, 11. Januar 2012, 1 U 2/11). Um der Klägerin die Möglichkeit zu geben, entsprechend § 367 BGB die Zahlung auch auf Zinsen und Kosten zu verrechnen, hat der Senat diese Möglichkeit bei der Tenorierung berücksichtigt. Die prozessualen Nebenentscheidungen folgen aus den §§ 92, 708 Nr. 11, 713, 26 Nr. 8 EGZPO. Anhaltspunkte für die Zulassung der Revision gemäß § 543 ZPO sind nicht gegeben. OLG Frankfurt am Main, 11.09.2015 – 21 W 55/15 Zur erläuternden und ergänzenden... Oberlandesgericht Frankfurt am Main — Urt. v. 10.09.2015 Az.: 22 U 150/14
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Bei der Prüfung eines Anspruchs auf Übernahme von Renovierungskosten ist zwischen der grundsätzlichen Verpflichtung des Leistungsberechtigten gegenüber seinem Vermieter zur Erbringung von Schönheitsreparaturen und deren konkreten Ausmaß zu unterscheiden. Nach Auffassung des Sozialgericht Berlin, Urteil vom 02.08.2011, - S 149 AS 42641/09 - ist hinsichtlich der grundsätzlichen Verpflichtung des Leistungsberechtigten ausreichend, dass der Mieter einer ernsthaften Forderung seitens seines Vermieters ausgesetzt ist, die nicht offensichtlich unbegründet ist (vgl. BSG, Urteil vom 7. Mai 2009, Az. B 14 AS 31/07 R, Rz. 17; Urteil vom 6. April 2011, Az. B 4 AS 16/10 R, Rz. 13). Es ist nicht angemessen, die Leistungsberechtigten bei einer nicht offensichtlich unbegründeten Forderung auf ein ggf. gerichtliches Vorgehen gegen ihre Vermieter vor den Zivilgerichten zu verweisen. Vor der Unterzeichnung eines Übergabeprotokolls, in dem eine Renovierungspflicht festgestellt wird, ist keine Zusicherung erforderlich, denn eine Zusicherung nach § 22 Abs. 2 SGB 2 a.F. (§ 22 Abs 4 SGB 2 n.F.) ist nur vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft geboten. Auch ein Zusicherungserfordernis nach § 22 Abs 3 SGB 2 a.F. (§ 22 Abs 6 SGB 2 n.F.) kommt nicht in Betracht. Es handelt sich bei den Aufwendungen für Schönheitsreparaturen der alten Wohnung nicht um Umzugskosten. Die Pflicht zur Schönheitsreparatur besteht während des laufenden Mietverhältnisses der alten Wohnung. Auch ohne einen Umzug ist der Mieter nach gewissen Zeitabständen ggf. zur Schönheitsreparatur verpflichtet. Dass die Erfüllung dieser Verpflichtung regelmäßig spätestens zum Zeitpunkt eines Umzugs durch den Vermieter eingefordert wird, macht die Aufwendungen nicht zu Umzugskosten. Freistellung von Ansprüchen auf Kostenersatz für Schönheitsreparaturen kann von dem Leistungsberechtigten bei Haushaltsgemeinschaften nur nach dem kopfteiligen Anteil verlangt werden, für den der Leistungsberechtigte Unterkunftskosten erhalten hat. Schönheitsreparaturen werden in § 28 Abs 4 S 3 der Verordnung über wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz (BVO 2) definiert. Danach sind nur das Tapezieren, Anstreichen oder Kalken der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden, Heizkörper einschließlich Heizrohre, der Innentüren sowie der Fenster und Außentüren von innen umfasst. Diese Definition ist grundsätzlich auch bei preisfreiem Wohnraum anwendbar. Leistungsberechtigte trifft eine Obliegenheit zur Schadensminderung aus § 2 Abs 2 SGB 2, sich gegen Forderungen Dritter, die dem Leistungsspektrum des SGB 2 zuzurechnen sind, jedenfalls insoweit zu wehren, dass die Leistungsträger des SGB 2 nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden und keine Chance mehr haben, ggf. selbst in einen Rechtsstreit diesbezüglich einzutreten. Leistungsberechtigte müssen naheliegende Rechtsmittel gegen Forderungen Dritter nutzen. Diese Obliegenheit betrifft insbesondere den Widerspruch gegen Mahnbescheide, welche von Vermietern gegen Leistungsberechtigte erwirkt werden. Anmerkung: Landessozialgericht Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 27.05.2010, - L 8 AS 71/08 -,Revision anhängig beim BSG unter - B 14 AS 15/11 R - Für die Übernahme von Auszugsrenovierungskosten als Kosten der Unterkunft muss kein unstreitiger Anspruch des Vermieters vorliegen. Denn nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II können auch Renovierungskosten (Schönheitsreparaturen) als Kosten der Unterkunft anzusehen sein. Erforderlich und ausreichend ist, dass die diesbezügliche streitige Forderung des ehemaligen Vermieters soziale Wirksamkeit besitzt.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Manuela Stange Weltentdeckerin, Schauspielerin, Autorin Schauspielrundgänge Hurenball Manuela Stange Behringstr. 64 22763 Hamburg Tel.: 040 89 70 98 93 Mobil: 0177 7557390 E-Mail: manustange@freenet.de/a> 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Manuela Stange, Behringstr. 64, 22763 Hamburg, Deutschland, Tel.: +49 177 7557390, E-Mail: manustange@freenet.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 1.3 Diese Website nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung personenbezogene Daten und anderer vertraulicher Inhalte (z.B. Bestellungen oder Anfragen an den Verantwortlichen) eine SSL-bzw. TLS-Verschlüsselung. 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Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
Ordnungsgemäße Terminsladung nach vorhergehendem Vollstreckungsbescheid | Rechtslupe Ord­nungs­ge­mä­ße Ter­mins­la­dung nach vor­her­ge­hen­dem Voll­stre­ckungs­be­scheid Eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladung im Sin­ne des § 215 ZPO setzt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht vor­aus, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt wor­den ist, in der Ter­mins­la­dung zusätz­lich zu den in § 215 Abs. 1 ZPO auf­ge­führ­ten Hin­wei­sen dar­über belehrt wor­den ist, dass ein im Fal­le ihrer Säum­nis gegen sie erge­hen­des (zwei­tes) Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) nur im Wege der Beru­fung ange­foch­ten wer­den kann. Das Amts­ge­richt war nicht nach § 335 Abs. 1 Nr. 2 ZPO dar­an gehin­dert, in dem anbe­raum­ten Ver­hand­lungs­ter­min ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil (§ 345 ZPO) gegen die Beklag­te zu erlas­sen. Die Beklag­te ist zu die­sem Ter­min nach § 215 Abs. 1 ZPO ord­nungs­ge­mäß gela­den wor­den. Die Beklag­te hat zusam­men mit der Ladung alle erfor­der­li­chen Hin­wei­se über die Fol­gen einer Ter­mins­ver­säu­mung erhal­ten. Sie ist unstrei­tig dar­über in Kennt­nis gesetzt wor­den, dass im Säum­nis­fal­le ein voll­streck­ba­res Ver­säum­nis­ur­teil mit ent­spre­chen­den Kos­ten­fol­gen gegen sie erlas­sen wer­den kann. Wei­ter­ge­hen­de gericht­li­che Hin­wei­se waren nicht gebo­ten. § 215 Abs. 1 ZPO schreibt vor, dass eine Par­tei in der Ladung zur münd­li­chen Ver­hand­lung über Fol­gen einer Ver­säu­mung des Ter­mins (§§ 330 bis 331a ZPO) ein­schließ­lich der dar­aus resul­tie­ren­den Kos­ten­tra­gungs­pflicht (§ 91 ZPO) und der vor­läu­fi­gen Voll­streck­bar­keit eines auf­grund der Säum­nis erge­hen­den Urteils (§ 708 Nr. 2 ZPO) zu beleh­ren ist. Die Revi­si­on zieht nicht in Zwei­fel, dass die der Beklag­ten vom Amts­ge­richt mit der Ladung über­mit­tel­te Beleh­rung die erfor­der­li­chen Hin­wei­se über die Mög­lich­keit des Erlas­ses eines (ers­ten) Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 330, 331 ZPO oder einer Ent­schei­dung nach Lage der Akten gemäß § 331a ZPO ein­schließ­lich der kos­ten- und voll­stre­ckungs­recht­li­chen Fol­gen ent­hielt. Sie macht jedoch gel­tend, das Beru­fungs­ge­richt habe den Umfang der Beleh­rungs­pflicht nach § 215 Abs. 1 ZPO rechts­feh­ler­haft zu eng gefasst. Der Auf­fas­sung, der in § 215 Abs. 1 Satz 1 ZPO ent­hal­te­ne Ver­weis auf die Bestim­mun­gen der §§ 330 bis 331a ZPO sei ersicht­lich auf den Fall eines gewöhn­li­chen Kla­ge­ver­fah­rens zuge­schnit­ten und ent­bin­de das Gericht nicht von der Not­wen­dig­keit, eine Par­tei, gegen die bereits ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt wor­den sei, in der Ladung dar­auf hin­zu­wei­sen, dass ein Fern­blei­ben vom Ter­min zum Erlass eines zwei­ten Ver­säum­nis­ur­teils (§ 700 Abs. 6, § 345 ZPO) füh­ren kön­ne, gegen das nur das Rechts­mit­tel der Beru­fung (§ 514 Abs. 2 ZPO) eröff­net ist, folgt der Bun­des­ge­richts­hof nicht: Ein sol­ches Beleh­rungs­er­for­der­nis ist jedoch der Rege­lung des § 215 Abs. 1 ZPO nicht zu ent­neh­men. Die Bestim­mung des § 215 Abs. 1 ZPO wur­de – neben wei­te­ren Vor­schrif­ten – durch das Gesetz zur Durch­füh­rung der Ver­ord­nung (EG) Nr. 805/​2004 über einen Euro­päi­schen Voll­stre­ckungs­ti­tel für unbe­strit­te­ne For­de­run­gen vom 18. August 2005 [1] neu in die Zivil­pro­zess­ord­nung ein­ge­fügt. Der deut­sche Gesetz­ge­ber war bestrebt zu gewähr­leis­ten, dass mög­lichst vie­le deut­sche Titel als Euro­päi­sche Voll­stre­ckungs­ti­tel bestä­tigt wer­den kön­nen [2]. Mit der nun­mehr in § 215 Abs. 1 ZPO vor­ge­se­he­nen Beleh­rungs­pflicht sol­len die­je­ni­gen ver­fah­rens­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für eine ord­nungs­ge­mä­ße Unter­rich­tung eines Schuld­ners über die Fol­gen eines Fern­blei­bens vom Ver­hand­lungs­ter­min geschaf­fen wer­den, die Art. 17 Buchst. b der Ver­ord­nung (EG) Nr. 805/​2004 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 21. April 2004 zur Ein­füh­rung eines euro­päi­schen Voll­stre­ckungs­ti­tels für unbe­strit­te­ne For­de­run­gen [3] für einen euro­päi­schen Voll­stre­ckungs­ti­tel ver­langt [4]. Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 legt den Mit­glied­staa­ten die Ver­pflich­tung auf, einen Schuld­ner bei der Ladung zu einer Gerichts­ver­hand­lung auf die Kon­se­quen­zen des Nicht­er­schei­nens in der münd­li­chen Ver­hand­lung, ins­be­son­de­re über die etwai­ge Mög­lich­keit einer Ent­schei­dung oder ihrer Voll­stre­ckung gegen den Schuld­ner und der Ver­pflich­tung zum Kos­ten­er­satz hin­zu­wei­sen. Um die­sen euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben zu genü­gen, hielt der Gesetz­ge­ber eine inhalt­lich begrenz­te Erwei­te­rung der bis­he­ri­gen Beleh­rungs­pflich­ten im Zivil­pro­zess für gebo­ten [5]. § 215 Abs. 1 ZPO nor­miert kei­ne umfas­sen­de Beleh­rungs­pflicht. Ins­be­son­de­re ver­langt die­se Vor­schrift kei­ne Unter­rich­tung der Par­tei­en über beson­de­re Fall­ge­stal­tun­gen der Säum­nis, etwa eines zwei­ten Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 345, 700 Abs. 6 ZPO. Dies erschließt sich bereits aus dem Wort­laut des § 215 Abs. 1 Satz 1 ZPO, der die gericht­li­che Hin­weis­pflicht aus­drück­lich auf die in §§ 330 bis 331a ZPO gere­gel­ten Fol­gen einer Ver­säu­mung des anbe­raum­ten Ter­mins beschränkt. Auch die Ent­ste­hungs­ge­schich­te und die mit der genann­ten Bestim­mung ver­folg­te Ziel­set­zung des Gesetz­ge­bers las­sen kei­nen Zwei­fel dar­an auf­kom­men, dass von den Gerich­ten bei einer Ter­mins­la­dung kei­ne über die Rechts­fol­gen der §§ 330 bis 331a ZPO (und der damit ver­bun­de­nen kos­ten- und voll­stre­ckungs­recht­li­chen Kon­se­quen­zen) hin­aus­ge­hen­de Unter­rich­tung der Par­tei­en ver­langt wird. Schon im Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung war ledig­lich ein Hin­weis auf „die Mög­lich­keit einer Ent­schei­dung nach §§ 330 bis 331a ZPO ein­schließ­lich den kos­ten- und voll­stre­ckungs­recht­li­chen Fol­gen“ gefor­dert wor­den [6]. Hier­mit soll­te es sein Bewen­den haben, wie der in der Ent­wurfs­be­grün­dung auf­ge­führ­te For­mu­lie­rungs­vor­schlag für die zu ertei­len­de Beleh­rung unmiss­ver­ständ­lich zeigt. Danach soll­te fol­gen­de Beleh­rung den im Geset­zes­ent­wurf ver­lang­ten Erfor­der­nis­sen genü­gen (BT-Drs., aaO)): „Die Par­tei­en wer­den dar­auf hin­ge­wie­sen, dass das Nicht­er­schei­nen im Ter­min zu einem Ver­lust des Pro­zes­ses füh­ren kann. Gegen die nicht erschie­ne­ne Par­tei kann auf Antrag des Geg­ners ein Ver­säum­nis­ur­teil erlas­sen oder eine Ent­schei­dung nach Lage der Akten getrof­fen wer­den (§§ 330 bis 331a ZPO); in die­sem Fall hat die säu­mi­ge Par­tei auch die Gerichts­kos­ten und die not­wen­di­gen Kos­ten der Gegen­sei­te zu tra­gen (§ 91 ZPO). Aus dem Ver­säum­nis­ur­teil oder dem Urteil nach Lage der Akten kann der Geg­ner der säu­mi­gen Par­tei gegen die­se die Zwangs­voll­stre­ckung betrei­ben (§ 708 Nr. 2 ZPO).“ Die in den Geset­zes­ma­te­ria­li­en beleg­te Ziel­set­zung und inhalt­li­che Reich­wei­te der betref­fen­den Rege­lung ist im Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren unver­än­dert geblie­ben. Der Gesetz­ge­ber hat den von der Bun­des­re­gie­rung unter­brei­te­ten Ent­wurf in der vor­ge­schla­ge­nen Fas­sung ver­ab­schie­det. In Anbe­tracht der geschil­der­ten Ziel­set­zung ist das mit § 215 Abs. 1 ZPO ver­folg­te Anlie­gen des Gesetz­ge­bers nicht dar­auf gerich­tet, eine all­ge­mei­ne Für­sor­ge­pflicht des Gerichts zu begrün­den und zu gewähr­leis­ten, dass eine Par­tei schon mit der Ladung zu einer Gerichts­ver­hand­lung umfas­send und zutref­fend über alle Rechts­nach­tei­le unter­rich­tet wird, die mit einer Ter­mins­ver­säu­mung ver­bun­den sein kön­nen. Die genann­te Bestim­mung schreibt ange­sichts ihres klar defi­nier­ten Rege­lungs­ge­halts nicht den von der Revi­si­on gefor­der­ten Hin­weis vor, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid ergan­gen ist, ein im Fal­le ihrer Säum­nis mög­li­cher­wei­se zu ihren Las­ten erge­hen­des zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) nur ein­ge­schränkt im Wege der Beru­fung (§ 514 Abs. 2 ZPO) anfech­ten kann [7]. Der mit § 215 Abs. 1 ZPO und Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 ver­folg­te Zweck besteht dar­in, eine Par­tei hin­rei­chend dar­über zu unter­rich­ten, dass ihre Säum­nis eine für sie nach­tei­li­ge voll­streck­ba­re und kos­ten­pflich­ti­ge Ent­schei­dung zur Fol­ge haben kann. Für den Inhalt der in § 215 Abs. 1 ZPO und in Art. 17 Buchst. 6 VO (EG) Nr. 805/​2004 gefor­der­ten Beleh­rung macht es kei­nen Unter­schied, ob gegen die beklag­te Par­tei im Fal­le ihres Aus­blei­bens ein ers­tes (§ 331 ZPO) oder ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) ergeht. Denn ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil unter­schei­det sich in den von den genann­ten Vor­schrif­ten erfass­ten Gesichts­punk­ten (auf Säum­nis basie­ren­de Ent­schei­dung, Kos­ten­tra­gungs­pflicht der säu­mi­gen Par­tei, vor­läu­fi­ge Voll­streck­bar­keit) nicht von einem ers­ten Ver­säum­nis­ur­teil nach § 331 ZPO. Der maß­geb­li­che Unter­schied zwi­schen bei­den Urteils­ar­ten liegt letzt­lich in den hier­ge­gen eröff­ne­ten Anfech­tungs­mög­lich­kei­ten. Wäh­rend ein ers­tes Ver­säum­nis­ur­teil nach § 331 ZPO mit dem Rechts­be­helf des Ein­spruchs ange­grif­fen wer­den kann, kann ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil nach § 345 ZPO nur mit dem Rechts­mit­tel der Beru­fung (§§ 345, 514 Abs. 2 ZPO) ange­foch­ten wer­den. Die­ser Umstand erfor­dert aber kei­ne zusätz­li­chen Beleh­run­gen. Weder nach euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben noch nach den Bestim­mun­gen der Zivil­pro­zess­ord­nung besteht ein schutz­wür­di­ges Inter­es­se der Par­tei­en dar­an, schon im Vor­feld einer münd­li­chen Ver­hand­lung über sämt­li­che Ver­fah­rens­ab­schnit­te unter­rich­tet zu wer­den, die ein Rechts­streit bis zu sei­nem rechts­kräf­ti­gen Abschluss durch­lau­fen kann. Dass eine Ter­mins­la­dung kei­ne Beleh­rung über die im Fal­le einer Säum­nis­ent­schei­dung eröff­ne­ten Anfech­tungs­mög­lich­kei­ten zu ent­hal­ten braucht, ergibt sich für den Anwen­dungs­be­reich der VO (EG) Nr. 805/​2004 bereits aus dem Zusam­men­spiel der Rege­lun­gen in Art. 17 Buchst. b und Art. 18 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004. Die erst­ge­nann­te Bestim­mung begnügt sich – wie bereits aus­ge­führt – mit einem in der Ter­mins­la­dung erteil­ten Hin­weis auf die Mög­lich­keit einer Säum­nis­ent­schei­dung, deren Voll­streck­bar­keit und der Kos­ten­tra­gungs­pflicht des Schuld­ners. Dage­gen ist eine Rechts­be­helfs­be­leh­rung – wie der Hei­lungs­vor­schrift in Art. 18 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 zu ent­neh­men ist – erst bei Erlass oder Zustel­lung der Säum­nis­ent­schei­dung not­wen­dig. Die­ses zwei­stu­fi­ge Beleh­rungs­mo­dell hat der Gesetz­ge­ber bei der Neu­fas­sung der § 215 Abs. 1, § 338 ZPO in die Zivil­pro­zess­ord­nung über­tra­gen. § 215 Abs. 1 ZPO setzt die in Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 auf­ge­stell­ten ver­fah­rens­recht­li­chen Erfor­der­nis­se bei der Ter­mins­la­dung um, wäh­rend § 338 Satz 2 ZPO die Vor­aus­set­zun­gen für eine in Art. 18 Buchst. b Abs. 1 VO (EG) Nr. 805/​2004 vor­ge­se­he­ne Hei­lung von Ver­fah­rens­män­geln schaf­fen soll [8]. Zu die­sem Zweck sieht § 338 Satz 2 ZPO nun vor, dass die unter­le­ge­ne Par­tei bei Zustel­lung eines (ers­ten) Ver­säum­nis­ur­teils über die Mög­lich­keit eines Ein­spru­ches zu unter­rich­ten ist. Folg­lich hängt eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladung zu einem Gerichts­ter­min (§ 215 Abs. 1, § 335 Abs. 1 Nr. 2 ZPO) nicht davon ab, dass bereits in der Ter­mins­la­dung über die in Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 und in § 215 Abs. 1 ZPO ver­lang­ten Anga­ben hin­aus ein Hin­weis auf einen im Fal­le einer Säum­nis­ent­schei­dung mög­li­chen Rechts­be­helf erteilt wird. Kann sonach in der Ter­mins­la­dung auf eine Unter­rich­tung der Par­tei­en über mög­li­che Rechts­be­hel­fe gegen ein ers­tes Ver­säum­nis­ur­teil ver­zich­tet wer­den, gilt dies erst recht für das gegen ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil eröff­ne­te (all­ge­mei­ne) Rechts­mit­tel der Beru­fung. Dabei kann dahin­ste­hen, ob Art. 18 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 eine bei Zustel­lung einer Ent­schei­dung zu ertei­len­de Beleh­rung nicht nur für Rechts­be­hel­fe (so der deut­sche Wort­laut der Ver­ord­nung), son­dern auch für Rechts­mit­tel vor­schreibt (im eng­li­schen und fran­zö­si­schen Text wer­den die Begrif­fe „review“ und „recours“ ver­wen­det). Denn abge­se­hen davon, dass der deut­sche Gesetz­ge­ber kei­nen Anlass gese­hen hat, auch § 345 ZPO um die in § 338 Satz 2 ZPO auf­ge­nom­me­nen Hin­weis­pflich­ten zu ergän­zen, wäre auch nach den euro­pa­recht­li­chen Bestim­mun­gen eine Beleh­rung allen­falls im Sta­di­um der Zustel­lung einer Säum­nis­ent­schei­dung erfor­der­lich. Weder den euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben noch den Bestim­mun­gen der Zivil­pro­zess­ord­nung kann daher ent­nom­men wer­den, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt wor­den ist, nur dann ord­nungs­ge­mäß zum Ver­hand­lungs­ter­min gela­den wor­den ist, wenn sie in der Ladung dar­über belehrt wor­den ist, dass ein im Fal­le ihrer Säum­nis gegen sie erge­hen­des (zwei­tes) Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) nur im Wege der Beru­fung ange­foch­ten wer­den kann. Die umfas­sen­de Beleh­rung einer beklag­ten Par­tei in der Ter­mins­la­dung ist auch nicht zur Gewähr­leis­tung eines fai­ren Ver­fah­rens (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 6 EMRK; Art. 47 Abs. 2 der Char­ta der Grund­rech­te der Euro­päi­schen Uni­on [9]) gebo­ten. Zwar folgt aus dem Gebot des fai­ren Ver­fah­rens unter ande­rem, dass das Gericht aus eige­nen oder ihm zure­chen­ba­ren Feh­lern, Unklar­hei­ten oder Ver­säum­nis­sen kei­ne Ver­fah­rens­nach­tei­le ablei­ten darf [10]. Eine sol­che Unklar­heit wird aber nicht dadurch her­vor­ge­ru­fen, dass in der Ladung ledig­lich auf die Mög­lich­keit des Erlas­ses eines (ers­ten) Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 330, 331 ZPO oder einer Ent­schei­dung nach Lage der Akten (§ 331a ZPO) hin­ge­wie­sen wird. Denn auch ohne Hin­weis auf §§ 345, 700 Abs. 6 ZPO wird für eine beklag­te Par­tei hin­rei­chend deut­lich, dass gegen sie im Fal­le ihrer Säum­nis ein voll­streck­ba­res Ver­säum­nis­ur­teil erge­hen kann. Ein sol­ches Vor­ge­hen beschwört auch nicht die Gefahr einer Irre­füh­rung der Par­tei über die hier­ge­gen eröff­ne­ten Anfech­tungs­mög­lich­kei­ten her­auf. Die Bezeich­nung „Ver­säum­nis­ur­teil“ ruft bei ver­nünf­ti­ger Betrach­tung nicht die Fehl­vor­stel­lung her­vor, dass die im Fal­le der Säum­nis erge­hen­de Ent­schei­dung stets mit einem Rechts­be­helf anfecht­bar ist, der eine Fort­set­zung des Ver­fah­rens in der ers­ten Instanz ermög­licht. Denn damit wird erkenn­bar nur die Aus­sa­ge getrof­fen, dass bereits das unent­schul­dig­te Aus­blei­ben im Ter­min zu einer Ver­ur­tei­lung füh­ren kann. Miss­ver­ständ­nis­se über die bei Erlass eines Ver­säum­nis­ur­teils bestehen­den Rechts­schutz­mög­lich­kei­ten könn­ten allen­falls dann ent­ste­hen, wenn in der Ladung – über die gesetz­li­chen Erfor­der­nis­se hin­aus­ge­hen­de, aber nicht alle Even­tua­li­tä­ten abde­cken­de – Hin­wei­se auf mög­li­che Rechts­be­hel­fe oder Rechts­mit­tel erteilt wer­den. So lie­gen die Din­ge im Streit­fall jedoch nicht, denn das Amts­ge­richt hat bei sei­ner Beleh­rung auf sol­che Hin­wei­se ver­zich­tet. Eben­falls rechts­feh­ler­frei hat das Beru­fungs­ge­richt das Vor­lie­gen eines Hin­de­rungs­grun­des nach § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO ver­neint. Nach § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO darf ein Ver­säum­nis­ur­teil nicht erge­hen, wenn ein Antrag nicht recht­zei­tig mit­tels Schrift­satz ange­kün­digt war. Die­ses Erfor­der­nis gilt jedoch nur für Sach­an­trä­ge, nicht dage­gen für Anträ­ge, die aus­schließ­lich den wei­te­ren Gang des Ver­fah­rens betref­fen [11]. Zu den von § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO nicht erfass­ten Pro­zess­an­trä­gen zäh­len auch Anträ­ge auf Erlass eines Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 330, 331, 345 ZPO [12]. Denn ein Antrag auf Erlass eines ers­ten oder zwei­ten Ver­säum­nis­ur­teils dient ledig­lich dazu, die ver­fah­rens­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für den Erlass eines nicht kon­tra­dik­to­ri­schen Sachur­teils zu schaf­fen. Auch die von der Klä­ge­rin in der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Amts­ge­richt erklär­te teil­wei­se Kla­ge­rück­nah­me um 5,90 € Aus­kunfts­kos­ten bedurf­te kei­ner vor­he­ri­gen schrift­sätz­li­chen Ankün­di­gung. § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO schützt einen säu­mi­gen Beklag­ten vor einer Ver­ur­tei­lung, die in ihrem Umfang über das ihm recht­zei­tig mit­ge­teil­te Kla­ge­be­geh­ren hin­aus­geht. Der Schutz­zweck des § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO ist daher nicht tan­giert, wenn die kla­gen­de Par­tei – wie hier – ihren Klag­an­trag ohne recht­zei­ti­ge Unter­rich­tung der Gegen­sei­te erst­mals in der münd­li­chen Ver­hand­lung beschränkt. Eine sol­che, für die beklag­te Par­tei vor­teil­haf­te teil­wei­se Kla­ge­be­schrän­kung (§ 264 Nr. 2, § 269 ZPO) muss ihr vor Erlass eines Ver­säum­nis­ur­teils nicht mit­ge­teilt wer­den [13]. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. Sep­tem­ber 2010 – VIII ZR 182/​09 EG-Voll­stre­ckungs­ti­tel-Durch­füh­rungs­ge­setz – BGBl I S. 2477[↩] BT-Drs. 15/​5222, S. 9 f.[↩] ABl. EG Nr. L 143 S. 15 – im Fol­gen­den: VO (EG) Nr. 805/​2004[↩] vgl. BT-Drs., aaO, S. 10, 11; vgl. fer­ner Zöller/​Stöber, ZPO, 28. Aufl., § 215 Rn. 1; Musielak/​Stadler, ZPO, 7. Aufl., § 215 Rn. 1; Münch­Komm-ZPO/­Gehr­lein, 3. Aufl., § 215 Rn. 1[↩] vgl. BT-Drs. 15/​5222, S. 11[↩] eben­so Musielak/​Stadler, aaO Rn. 2; Hart­mann in Baumbach/​Lauterbach/​Albers/​Hartmann, ZPO, 68. Aufl., § 215 Rn. 5[↩] vgl. BT-Drs. 15/​5222, S. 11 f.[↩] vgl. hier­zu BVerfGE 110, 339, 342[↩] BVerfGE, aaO, mwN[↩] so genann­te Pro­zess­an­trä­ge; all­ge­mei­ne Mei­nung, vgl. etwa OLG Karls­ru­he, OLGR 2006, 565, 566; Zöller/​Herget, aaO, § 335 Rn. 4 i.V.m. Zöller/​Greger, § 297 Rn. 3; Musielak/​Stadler, aaO, § 325 Rn. 4; MünchKommZPO/​Prütting, aaO, § 335 Rn. 11; Hart­mann in Baumbach/​Lauterbach/​Albers/​Hartmann, aaO, § 335 Rn. 7; Grun­sky in Stein/​Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 335 Rn. 10; Reichold in Thomas/​Putzo, ZPO, 31. Aufl., § 335 Rn. 4[↩] OLG Karls­ru­he, aaO; Reichold, aaO; Hart­mann, aaO; Grun­sky, aaO; MünchKommZPO/​Prütting, aaO[↩] vgl. etwa OLG Karls­ru­he, aaO; Grun­sky, aaO; Zöller/​Herget, aaO; MünchKommZPO/​Prütting, aaO[↩] Ord­nungs­ge­mä­ße Ter­mins­la­dung nach vor­her­ge­hen­dem… Eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladung im Sin­ne des § 215 ZPO setzt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht vor­aus, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt… § 215 zpoVersäumnisurteilVollstreckungsbescheidZivilprozess
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q-de-67
Welche Informationen enthält die maßgebliche E-Mail-Adresse des Klägers?
Oberlandesgericht Bamberg Urteil v. 12.05.2005 - 1 U 143/04 :: Datenschutz, Informationelle Selbstbestimmung, Persönlichkeitsrecht, Recht, Urteile, Entscheidungen, Aufsätze Urteil v. 12.05.2005 - Az.: 1 U 143/04 In dem Rechtsstreit (…) gegen (…) wegen Unterlassung Der 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bamberg hat unter Mitwirkung des Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts (…) und der Richter am Oberlandesgericht (…) aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 14. April 2005 für Recht erkannt: 1. Auf die Berufung der Beklagten wird das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 14. Oktober 2004 in Ziffer I. und Ziffer III. wie folgt abgeändert: I. Die Beklagte hat es zu unterlassen, E-mails an die Adresse (…) zu versenden. III. Die Beklagte hat die über den Kläger bei ihr gespeicherten personenbezogenen Daten (insbesondere den Namen des Klägers, dessen Geburtsdatum [insoweit fehlerhaft eingegeben], seine Berufsbezeichnung, die Art der von ihm ausgeübten Tätigkeit, deren Form und Schwerpunkte, die Telefonnummern des Klägers [Handy und Festanschluss] , das Unternehmen, bei dem der Kläger seine Berufstätigkeit ausübt, und die Anschrift dieses Unternehmens) mit Ausnahme der vom Kläger eingerichteten E-mail-Adresse: (…) zu löschen. Die letztgenannte E-mail-Adresse hat die Beklagte zu sperren. Die Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in, Höhe von 4.000,-- Euro abwenden, wenn nicht der Kläger vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher Höhe leistet. 5. Die Revision gegen Ziffer 1. III. dieses Urteils wird zugelassen. Hinsichtlich der tatsächlichen Feststellungen wird Bezug genommen auf das angefochtene Urteil des Landgerichts Bayreuth vom 14.10.2004 (Bl. 39 ff. d.A.). Die Beklagte greift das Urteil des Landgerichts Bayreuth an mit der Erwägung, dass im vorliegenden Fall eine Unterlassung der Versendung von E-Mails an die Adresse des Klägers bzw. an dessen E-Mail-Adresse (…) verlangt werden könne, da eine Wiederholungsgefahr nicht gegeben sei. Unmittelbar nach Erhalt der Mitteilung des Klägers, dass dieser keine weiteren Nachrichten bekommen möchte, sei dessen E-mail-Adresse aus dem entsprechenden Verteiler der Beklagten entfernt worden. Weitere E-Mails habe der Kläger in der Folgezeit nicht erhalten. Ohnehin seien ihm nur drei kurze Mails zugesandt worden, so dass eine völlig unerhebliche Beeinträchtigung vorliege. Zudem sei der Kläger darauf hingewiesen worden, dass die Beklagte von einer ordnungsgemäßen Anmeldung des Klägers zu dem von der Beklagten unterhaltenen Nachrichtendienst ausging. Schließlich sei der Kläger bereits in der ersten E-Mail um umgehende Mitteilung gebeten worden für den Fall, dass eine unrechtmäßige Anmeldung vorliegen sollte und er die Zusendung weiterer E-mails nicht wünsche. Hätte er hierauf reagiert, wäre seine Adresse sogleich gelöscht und gesperrt worden. Soweit die Beklagte verurteilt worden sei, die über den Kläger bei ihr gespeicherten Daten zu löschen, werde ihr eine unmögliche Leistung auferlegt. Um die Unterlassungsverpflichtung bezüglich neuerlicher E-Mail-Zusendungen an den Kläger zu erfüllen, sei es erforderlich, dass die E-Mail-Adresse des Klägers in einem Filter hinterlegt werde. Nur in dieser weise könne ausgeschlossen werden, dass zukünftig im Falle einer unbefugten Anmeldung des Klägers durch Dritte erneut E-Mail-Nachrichten an den Kläger versandt, würden. Damit liege der Ausnahmetatbestand des § 35 (Abs. 3) Nr. 2, 3 BDSG vor; durch eine Löschung würden schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt. Eine Sperrung der E-Mail-Adresse trage somit gerade dem Unterlassungsinteresse des Klägers Rechnung. Die Beklagte beantragt, das am 14.10.2004 verkündete Urteil des Landgerichts Bayreuth mit dem Az. 13 KHO 43/04 aufzuheben und die Klage abzuweisen. Er ist der Auffassung, dass ein Ausnahmefall, bei dem eine Wiederholungsgefahr trotz nicht abgegebener strafbewehrter Unterlassungserklärung verneint werden könne, nicht vorliege. In dem Schreiben der Beklagten käme nicht zum Ausdruck, dass der Kläger mit der Zusendung weiterer E-Mails nicht mehr zu rechnen habe. Deshalb sei die für den Unterlassungsanspruch erforderliche Wiederholungsgefahr zu vermuten. Die Beklagte habe keinen Anspruch darauf, Daten des Klägers zu speichern. Es liege ein Verstoß gegen §§ 3, 5 TDDSG vor. Der Hinweis auf § 35 Abs. 3 Nr. 2, Nr. 3 BDSG gehe fehl. Es sei nicht möglich, im Netz ein System zu unterhalten, dem die Problematik innewohne, die verarbeiteten Daten nicht vollständig löschen zu können, um damit eine bloße Sperrung der unzulässigerweise gespeicherten Daten zu rechtfertigen. Dies würde die Interessen der Nutzer bzw. der vermeintlichen Nutzer des Teledienstes nicht wahren. In der Sache jedoch hat sie nur teilweise Erfolg. Das Landgericht Bayreuth hat die Beklagte in dem angefochtenen Urteil zu Recht dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-Mails an die vom Kläger unterhaltene E-Mail-Adresse (…) zu versenden und die über den Kläger bei ihr im Zusammenhang mit dem von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienst gespeicherten Daten zu löschen. Bezüglich der E-Mail-Adresse des Klägers (…) steht ihr jedoch nur ein Anspruch auf Sperrung zu. Der Senat folgt der Auffassung des Landgerichts Bayreuth, dass dem Kläger gegen die Beklagte ein Anspruch aus § 823 Abs. 1, § 1004 Abs. 1 BGB auf Unterlassung der Zusendung von E-Mails an die E-Mail-Adresse (…) zusteht. Hierbei kann dahingestellt bleiben, ob sich dieser Anspruch aus einem Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb herleitet, wie der Umstand nahe legt, dass es sich bei der angegebenen E-Mail-Adresse offensichtlich um eine geschäftlich unterhaltene Adresse handelt, oder es sich um einen Anspruch zum Schutz der Privatsphäre handelt. Denn in beiden Fällen wird durch die gefestigte Rechtsprechung ein solcher Anspruch auf Unterlassung zuerkannt (Palandt, BGB, 64. Auflage, § 823, Rn 117 bezüglich eines Eingriffs in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und Rn 132 zum Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb - jeweils. m.w.N. zur Rechtsprechung). a) Unstreitig hat die Beklagte an die besagte Adresse des Klägers insgesamt drei E-Mails mit werbendem Charakter versandt. Zutreffend hat das Landgericht Bayreuth darauf hingewiesen, dass eine konkludente Einverständniserklärung mit dem Erhalt der E-Mails nicht anzunehmen ist, da die Beklagte die Beweislast für diesen Umstand trägt und den entsprechenden Nachweis nicht zu führen vermochte. b) Der hieraus resultierende Unterlassungsanspruch wird nicht dadurch beeinflusst, dass - wie die Beklagte vorträgt - dem Kläger lediglich drei E-Mails zugesandt wurden. Die nur geringe Anzahl der unerwünscht zugegangenen Mails hat keine Bedeutung. Bereits die Zusendung einer einzigen E-Mail mit werbendem Charakter kann die Voraussetzungen eines Anspruchs nach § 823 Abs. 1 BGB erfüllen (vgl. BGH NJW 2004, 1655 zu einem Verstoß gegen § 1 UWG). Vorliegend jedenfalls wurde die unerwünschte Zusendung von E-Mails mehrfach vorgenommen, was vom Kläger nicht hinzunehmen ist. Ebenso wenig ist es von Bedeutung, welchen umfang der Inhalt der jeweiligen E-Mail ausmacht. Der Empfänger einer unaufgefordert zugesandten E-Mail ist gehalten, sich mit dieser auseinanderzusetzen. Um den Inhalt abzuklären, ist es erforderlich die E-Mail zu öffnen, wenn sich nicht aus dem Betreff selbst bereits ablesen lässt, dass es sich um Werbung handelt. Ein derartiger Aufwand ist nicht als völlig bedeutungslos zu qualifizieren. Und selbst wenn der werbende Inhalt einer E-Mail sogleich feststellbar wäre, könnte es dem Empfänger einer unerwünschten E-Mail nicht zugemutet werden, erbetene von nicht erbetenen E-Mails zu trennen, um letztere zu löschen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass sich Betroffene angesichts der weiten Verbreitung des E-Mail-Verkehrs in ganz erheblichem Umfang mit einer solchen Sortierarbeit zu beschäftigen hätten, bevor sie den gewünschten Nutzen aus dem von ihnen gebrauchten Kommunikationsmittel ziehen könnten. Um derartige Eingriffe zu verhindern, ist generell vor der Zusendung unerwünschter E-mails mit werbendem Charakter durch die Zuerkennung eines Unterlassungsartspruchs zu schützen. Deshalb kann es den klägerischen Anspruch auch nicht zu Fall bringen, dass in der ersten zugesandten E-mail ein expliziter Hinweis enthalten gewesen sein soll, wonach die Beklagte um eine umgehende Mitteilung für den Fall gebeten habe, dass eine unrechtmäßige Anmeldung zu dem von ihr betriebenen Nachrichtendienst vorliege. c) Die für einen Unterlassungsanspruch regelmäßig erforderliche Wiederholungsgefahr besteht. Eine vorangegangene rechtswidrige Beeinträchtigung begründet in der Regel die tatsächliche Vermutung für das Bestehen der Wiederholungsgefahr (BGH NJW 1986, 2503, 2504).Das bloße Versprechen, eine störende Handlung nicht zu wiederholen; kann die Wiederholungsgefahr nur dann ausräumen; wenn es mit der Erklärung einer Vertragsstrafe verbunden wird (BGH NJW 1989, 902, 904; Palandt/Bassenge, BGB, 64. Auflage, § 1004 BGB, Rdnr. 32; OLG Düsseldorf RDV 2005, 27 f. unter Abänderung des von der Beklagten zitierten Urteils des Landgerichts Düsseldorf - 12 O 384/03). An die Widerlegung der Wiederholungsgefahr durch den Störer sind hohe Anforderungen zu stellen. Deshalb genügt es nicht, wenn die Beklagte darauf hinweist, dass sie den Kläger sogleich aus dem Verteiler genommen und ihm mitgeteilt habe, dass er nicht mehr als Mitglied geführt, sondern gesperrt worden sei. d) Das Landgericht Bayreuth hat entsprechend dem klägerischen Antrag die Beklagte zusätzlich dazu verurteilt, es zu unterlassen, E-mails an "die Adresse des Klägers" zu übersenden. Insoweit geht der Senat davon aus, dass sich der Unterlassungsanspruch des Klägers ausschließlich auf die im Tenor in Ziffer 1. I. nunmehr konkret benannte E-mail-Adresse (…) bezogen hat, da weder vorgetragen noch ersichtlich ist, dass eine Zusendung unerwünschter E-mails an weitere E-mail-Adressen des Klägers vorgenommen worden wäre oder auch nur erstmals gedroht hätte. Nach dem gesamten Sachvortrag des Klägers war lediglich die Adresse (…) von der Zusendung unerwünschter E-mails betroffen. Das erkennbare Interesse des Klägers bezog sich ausschließlich auf die Unterbindung der Übersendung weiterer E-mails an diese Adresse. Nach Auslegung des klägerischen Begehrens war deshalb im Tenor die maßgebliche Einschränkung zur Klarstellung vorzunehmen. Ein Teilunterliegen des Klägers ist hierin nicht zu sehen. Der Kläger hat einen Anspruch auf Löschung der im Tenor Ziffer 1. III. Satz 1 benannten und bei der Beklagten gespeicherten personenbezogenen Daten nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2, 3,5 TDDSG (Teledienstedatenschutzgesetz i.d.F. vom 21.12.2001). a) Insoweit handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne des § 1 Abs. 1 TDDSG. Die Begriffsbestimmung richtet sich gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG nach der in § 3 Abs. 1 BDSG enthaltenen Definition. Danach sind als personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche oder, sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person anzusehen. Die angesprochenen gespeicherten Informationen erfüllen diese Voraussetzungen. Sie enthalten Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, Recht der Multimediadienste, Loseblattsammlung, CH.Beck-Verlag, Stand Juni 2004, § 1 TDDSG, Rn 27 -30). b) Der Geltungsbereich des Teledienstedatenschutzgesetzes nach § 1 TDDSG ist auch im Übrigen eröffnet. Bei der Beklagten handelt es sich um eine Dienstanbieterin im Sinne des § 2 S. 1 Nr. 1 TDDSG, da die Beklagte mit ihrem Internetauftritt (…) einen kostenfreien Brancheninformationsdienst für Versicherungsdienstleister i.S.d. § 2 Abs. 2 Nr. 2 TDG (Teledienstegesetz i.d.F. vom 21.12.2001) betreibt. Der Kläger ist als Nutzer des Teledienstes anzusehen (§ 2 S. 1 Nr. 2 TDDSG), obwohl er ausführt, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst über die Homepage der Beklagten selbst nicht vorgenommen zu haben. Der Anwendungsbereich des TDDSG muss auch eröffnet sein, wenn eine Anmeldung von einem Dritten gegen den Willen eines sodann innerhalb des Brancheninformationsdienstes als Teilnehmer geführten Nutzers vorgenommen wird. Ansonsten wäre der Schutz einer Person, die sich nicht willentlich an einen Telediensteanbieter wendet, nicht hinreichend gewährleistet (Schulz, a.a.O., § 2 TDDSG, Rn 22). c) Nach § 3 TDDSG darf die Beklagte als Diensteanbieterin zur Durchführung von Telediensten personenbezogene Daten nur erheben, verarbeiten und nutzen, soweit dieses Gesetz oder andere Rechtsvorschriften es erlauben oder der Nutzer eingewilligt hat. (1) Das Speichern der personenbezogenen Daten des Klägers ist als Verarbeiten der Daten in diesem Sinne zu verstehen. Zur Begriffsbestimmung ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG wiederum auf die gesetzliche Definition in § 3 Abs. 4 S. 1 BDSG abzustellen (Bizer in Rossnagel, § 3 TDDSG, Rn 98). (2) Der Kläger bestreitet, eine Anmeldung zum Brancheninformationsdienst vorgenommen und damit eine konkludente Einwilligung zur Verwendung der entsprechenden personenbezogenen Daten erklärt zu haben. Die Beklagte ist insoweit nachweispflichtig, da sie aus der Einwilligung des Klägers ein Recht zur Nutzung der Daten herleiten möchte. Der erforderliche Nachweis gelingt ihr nicht, wie oben zum Unterlassungsanspruch bereits festgestellt wurde. Es ist nicht auszuschließen, dass ein unbekannter Dritter die Anmeldung ohne Einwilligung des Klägers vorgenommen hat. (3) Die von der Beklagten gespeicherten Daten waren vorliegend für die Begründung und inhaltliche Ausgestaltung des vermeintlichen Vertragsverhältnisses des Klägers mit der Beklagten bestimmt. Es handelte sich demzufolge nicht um sogehannte Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG, die dazu dienen, die Inanspruchnahme des von der Beklagten betriebenen Teledienstes zu ermöglichen und abzurechnen, sondern um Bestandsdaten i.S.d. § 5 TDDSG. Demzufolge war die Beklagte nur berechtigt, diese Daten zu speichern, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung des Nutzungsverhältnisses erforderlich waren. Da der Kläger jedoch mit der Beklagten zu keinem Zeitpunkt ein derartiges Nutzungsverhältnis nachweisbar eingegangen ist, war die Beklagte zur Speicherung der Daten von Anfang an nicht berechtigt. Die weitere Verwendung der Daten ist ebenfalls unzulässig (vgl. Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 4 9). Dies muss schon deshalb gelten, weil selbst im Falle einer ordnungsgemäßen Anmeldung durch den Kläger nach Beendigung des Vertrags-Verhältnisses das Recht der Beklagten zur Speicherung der Daten entfiele, da diese Daten für die Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht, mehr "erforderlich" sind im Sinne des § 5 TDDSG. Für die Annahme eines evt. anzuerkennenden Ausnahmefalls wegen bestehender (quasi-)nachvertraglicher Ansprüche gibt der Sachverhalt nichts her. (4) Das Vorliegen der Voraussetzungen einer sonstigen Vorschrift i. S.d. § 3 Abs. 1 TDDSG, die eine Speicherung der Daten zuließe, ist nicht ersichtlich, zumal die Berechtigung zur Speicherung auf andere Rechtsvorschriften nur dann gestützt werden könnte, wenn diese nach dem Wortlaut und dem Willen des Gesetzgebers gegenüber den Regelungen des TDDSG eine speziellere Regelung enthielten. Hieran fehlt es jedoch bislang (Bizer in Roßnagel, § 3 TDDSG, Rn 111) . d) Dem Kläger steht gegen die Beklagte demzufolge ein Anspruch auf Löschung nach § 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG zu. (1) § 35 Abs. 2 BDSG ist gemäß § 1 Abs. 2 TDDSG anwendbar, da im Bereich der Bestandsdaten anders als bei der Bestimmung zu den Nutzungsdaten i.S.d. § 6 TDDSG (vgl. § 4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, 6 Abs. 8 S. 2 TDDSG) eine explizite Regelung zur Löschung nicht getroffen wurde (Dix in Rossnagel, a.a.O., § 5 TDDSG, Rn 50). Die Speicherung der personenbezogenen Daten des Klägers war nicht zulässig, wie oben bereits festgestellt wurde. Somit sind die Daten zu löschen. Ob sich der Anspruch auf Löschung daneben bereits aus dem in der Regelung des § 5 TDDSG enthaltenen Erforderlichkeitsgrundsatz selbst herleiten ließe (so Dix a.a.O.), kann dahingestellt bleiben. (2) Soweit die Beklagte darauf hinweist, dass die Daten (mit Ausnahme der E-Mail-Adresse) bereits gelöscht seien, hat der Kläger dies zulässigerweise mit Nichtwissen bestritten (§ 138 Abs. 4 ZPO). Die Beklagte hat den auch insoweit ihr obliegenden Nachweis nicht erbracht. (3) Umstände, die eine bloße Sperrung der Daten anstelle einer Löschung rechtfertigen könnten, sind bezüglich der hier angesprochenen personenbezogenen Daten weder ersichtlich noch dargetan. e) Zum Zwecke der Konkretisierung des Löschungsanspruchs des Klägers wurde die Änderung des Tenors unter Auslegung, des klägerischen Begehrens vorgenommen. Ein Teilunterliegen ist hierin nicht zu sehen. Hinsichtlich der von der Beklagten gespeicherten E-Mail-Adresse (…) steht dem Kläger gegen die Beklagte gemäß § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG lediglich ein Anspruch auf Sperrung zu. Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 TDDSG, wonach auch diese E-Mail-Adresse des Klägers zu löschen wäre, sind erfüllt. a) Auch die bloße E-Mail-Adresse stellt ein personenbezogenes Datum i.S.d. § 1 Abs. 2 TDDSG i.V.m. § 3 Abs. 1 BDSG dar. Die Adresse ist geeignet, einen Bezug zu der natürlichen Person des Klägers herzustellen. Es handelt sich um eine Einzelangabe. Ein persönliches Verhältnis des Klägers ist jedenfalls deshalb betroffen, weil sein Vor- und Nachname in der E-mail-Adresse enthalten ist und darüber hinaus die Domain den Namen eines am Markt existierenden Unternehmens enthält. Die maßgebliche E-mail-Adresse verkörpert wie eine Postanschrift eine Adresse, unter der der Kläger jederzeit im E-mail-Verkehr erreichbar ist, und kann schon deshalb als Einzelangabe im maßgeblichen Sinn verstanden werden. Darüber hinaus beinhaltet sie vorliegend auch Angaben, die den Betroffenen selbst als Person beschreiben und ihn in seiner beruflichen Beziehung charakterisieren (Schulz in Roßnagel, a.a.O, § 1 TDDSG, Rn 27 - 30; Gola/Schomerus, BDSG, 8. Auflage, § 3, Rn 3 ff.). Es lässt sich ein derartiges Verhältnis des Klägers zu dem Unternehmen "(...)" herstellen. Die personenbezogenen Daten sind, wenn nicht "bestimmt", so doch zumindest hinreichend "bestimmbar", im Sinne des § 3 Abs. 1 BDSG. Mit Hilfe leicht zu erlangender zusätzlicher Kenntnisse ist es der Beklagten möglich, den Kläger als die betroffene Person zu identifizieren. Denn eine bloße Suchanfrage im Internet genügt, um die auf der Homepage der (…) Versicherungen befindliche E-mail-Adresse dem Kläger persönlich zuordnen (vgl. Schulz in Rossnagel, a.a.O. § 1 TDDSG, Rn 35, zu statischen IP-Nummern, wenn Zusatzinformationen zur Identifizierung zur Verfügung stehen). b) Die Speicherung der E-mail-Adresse des Klägers ist nicht zulässig i.S.d. §§ 3 TDDSG, 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG. Im vorliegenden Fall verfolgt die Beklagte nicht das Ziel, die maßgeblichen personenbezogenen Daten des Klägers zu speichern, um die Inanspruchnahme von Telediensten zu ermöglichen und abzurechnen (§ 6 TDDSG). Zweck der Speicherung ist vielmehr zu verhindern, dass dem Kläger zukünftig unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt zugesandt werden, selbst wenn erneut eine nicht autorisierte Anmeldung des Klägers als Nutzer des Brancheninformationsdienstes der Beklagten durch Dritte vorgenommen würde. Die Beklagte benötigt die Daten nicht für die inhaltliche Ausgestaltung, die Begründung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses im Sinne des § 5 TDDSG. Ihr ist der Nachweis nicht gelungen, dass der Kläger mit der Beklagten ein solches jemals eingegangen wäre. c) Hieraus folgt, dass die E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum, dessen Speicherung unzulässig war, grundsätzlich zu löschen ist (§ 35 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 BDSG i.V.m. § 1 Abs. 2 TDDSG). d) Die Beklagte dringt jedoch mit ihrem Einwand durch, dass von ihr lediglich eine Sperrung der E-mail-Adresse nach § 35 Abs. 3 Nr. 2, 3 BDSG in der Weise verlangt werden kann, dass die maßgebliche Adresse von ihr in einen sogenannten Sperrfilter einzustellen ist. (1) Nach Auffassung des Senats ist § 35 Abs. 3 BDSG im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten der Nutzer von Telediensten jedenfalls in engen Grenzen, die hier nicht überschritten werden, anwendbar. Zwar enthält das TDDSG mit seinen Regelungen über die Grundsätze, Pflichten und Erlaubnistatbestände gegenüber den Bestimmungen des BDSG die spezielleren Vorschriften. Diese sind insoweit abschließend (BT-Drs. 14/6098 S. 14; Bizer in Rossnagel, a.a.O. § 3, Rn 80). Jedoch sind dem TDDSG nur sehr rudimentär Anordnungen zur Löschung und zur Sperrung von Daten zu entnehmen. Die entsprechenden Regelungen beziehen sich allesamt auf Nutzungsdaten (§4 Abs. 4 S. 1 Nr. 2, S. 2, § 6 Abs. 4 S. 2, Abs. 8 S. 2 TDDSG). Bei derartigen Daten besteht die Gefahr, dass die Erzeugung von personenbezogenen Nutzungsprofilen gegen den Willen der Nutzer erfolgt. Hierdurch könnten Daten über das Verhalten der Nutzer im Netz gesammelt und zu Zwecken verwendet werden, mit denen die Nutzer von vornherein nicht einverstanden sind (Dix/Schaar in Rossnagel, a.a.O. § 6, Rn 2). Deshalb muss die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung derartiger Daten ganz engen rechtlichen Grenzen unterworfen werden. Der Anwendungsbereich des § 35 Abs. 3 BDSG ist deshalb hier nicht eröffnet, da ansonsten der gewollte starke Schutz der Nutzer nicht gewährleistet wäre. Soweit jedoch nicht Nutzungsdaten sondern lediglich Daten betroffen sind, die zu den Bestandsdaten gehören, ist es zum Schutz der Nutzer nicht in gleicher Weise erforderlich, die Sperrung von Daten zu untersagen. Es ist hinnehmbar, wenn auch Interessen der Diensteanbieter berücksichtigt werden. Dies wird durch eine Anwendung der Regelung des § 35 Abs. 3 .BDSG, auf den nach Auffassung des Senats § 1 Abs. 2 TDDSG verweist, ermöglicht (so auch Dix in Rossnagel, a.a.O. § 5, Rn 50 zur Anwendbarkeit von § 35 Abs. 2 BDSG). (2) Die Voraussetzungen des § 35 Abs. 3 BDSG sind vorliegend auch erfüllt. Zwar greift nicht Nr. 3 dieser Regelung, wie die Beklagte meint. Denn es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass aufgrund einer besonderen Art der Speicherung eine Löschung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. Jedoch kann sich die Beklagte auf § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG berufen. Es besteht Grund zu der Annahme, dass durch eine Löschung der E-Mail-Adresse (…) eine Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen der Beklagten bewirkt würde. Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, dass die Löschung unzulässig gespeicherter Daten die Interessen des Betroffenen nicht verletzt. Ein Anwendungsfall § 35 Abs. 3 Nr. 2 BDSG wird etwa dann anerkannt, wenn der Betroffene die gespeicherten Daten zum Beweis für von ihm geltend gemachte Ansprüche benötigt (Gola/Schomerus, BDSG, § 35, Rdnr. 16). Auf derartige unmittelbar kommerzielle, die Vertragsabwicklung betreffende Ziele sind aber die maßgeblichen schutzwürdigen Interessen nicht beschränkt. Ziel des Gesetzes über den Datenschutz bei Telediensten war es, einen Ausgleich zwischen den berechtigten Nutzerbedürfnissen einerseits und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb sowie öffentlichen Ordnungsinteressen andererseits zu schaffen (vgl. Bundestagsdrucksache 13/.7385, Seite 21). Dieses Ziel wird erreicht, wenn der Beklagten gestattet wird, die maßgebliche E-Mail-Adresse zu sperren, indem sie diese ausschließlich in einen Sperrfilter einstellt. Hierdurch wird bewirkt, dass im Falle einer unautorisierten Anmeldung eines vermeintlichen Nutzers des von ihr unter der Adresse (…) im Internet betriebenen Brancheninformationsdienstes dieser nur scheinbare Teilnehmer unerwünschte E-Mails mit werbendem Inhalt nicht zugesandt bekommt. Folge hiervon wiederum ist, dass sie verhindert, Unterlassungsansprüchen des vermeintlichen Nutzers und entsprechenden Klagen ausgesetzt zu sein. Dieses Interesse der Beklagten ist auch schutzwürdig. Selbst wenn man davon ausginge, dass die bloße Sperrung von Daten anstelle der Löschung grds. voraussetze, dass die Daten im Rahmen eines Abwicklungsverhältnisses eines ursprünglich tatsächlich bestehenden Vertrages von Bedeutung sind, liegen hier besondere Umstände vor, die eine Abweichung von diesem Grundsatz rechtfertigen. Maßgeblich für die Beurteilung der Schutzwürdigkeit muss sein, welche Gefahr der Beklagten bei einer Löschung statt Sperrung droht und wie intensiv sich der Eingriff in schutzwürdige Rechte des Klägers gestaltet. Würde man eine Sperrung nicht zulassen, bestünde die Gefahr, dass beliebige Dritte (ggf. wiederholt) eine unberechtigte Anmeldung des Klägers zum Brancheninformationsdienst vornehmen könnten. Die Beklagte müsste sich sodann gegen Unterlassungsansprüche des Klägers gegen einen drohende Vollstreckung des im Urteil des Landgerichts bereits angedrohten Ordnungsgeldes bzw. der Ordnungshaft zur Wehr zu setzen. Dem kann sie durch Sperre der E-Mail-Adresse effektiv begegnen. Auf Seiten des Klägers ist die Beeinträchtigung schutzwürdiger Interessen dagegen als gering und zumutbar zu erachten. Denn es darf nicht übersehen werden, dass die E-Mail-Adresse des Klägers, wie dieser bereits in der Klagebegründung selbst angibt, ohnehin im Internet jederzeit auf der Homepage der (…) Versicherung frei abrufbar ist. Der Einwand des Klägers, dass sich die Beklagte nicht darauf berufen könne, eine "Sicherheitslücke" in ihrem System auf Kosten des Klägers zu schließen, vermag hieran angesichts der angesprochenen Zielrichtung des TDDSG, nämlich für einen Ausgleich zwischen dem berechtigten Schutzbedürfnis der Nutzer und dem Wunsch nach freiem Wettbewerb zu sorgen, letztlich nichts zu ändern. e) Da der Kläger mit dem geltend gemachten Anspruch auf Löschung nicht insgesamt erfolgreich war, sondern bezüglich der E-Mail-Adresse lediglich, eine Sperrung beanspruchen kann, war die Berufung der Beklagten teilweise erfolgreich und das Urteil des Landgericht Bayreuth insoweit abzuändern. Die Kostenentscheidung beruht auf § 97 Abs. 1 ZPO. Eine Kostenteilung kam nicht in Betracht, da die Änderungen bezüglich des Tenors nach Ziffer 1. I. des Urteils und nach Ziffer 1. III. Satz 1 lediglich der Klarstellung dienen und der Erfolg der Berufung der Beklagten gemäß Ziffer 1. III. Satz 2 des Urteils hinsichtlich der bloßen Sperrung der E-Mail-Adresse anstelle einer Löschung verhältnismäßig geringfügig ist und keine besonderen Kosten veranlasst hat (§ 92 Abs. 2 Nr. 1 ZPO analog). Die Entscheidung über die vorläufige Vollstreckbarkeit folgt den Regelungen aus §§ 708 Nr. 10, 711 ZPO. Der Senat sah sich veranlasst, die Revision zuzulassen, soweit Ziffer 1. III. des Urteils betroffen ist. Eine höchstrichterliche Entscheidung zur Frage, ob eine bloße E-Mail-Adresse als personenbezogenes Datum im Sinne der §§ 1 TDDSG, 3 Abs. 1 BDSG anzuerkennen ist, liegt ersichtlich ebenso wenig vor wie zu der Frage, ob § 35 BDSG im Rahmen des TDDSG Anwendung finden kann. Angesichts des Umstandes, dass das Anmeldesystem der Beklagten im Internet eine weite Verbreitung findet, scheint die Herbeiführung einer höchstrichterlichen Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache angezeigt.
2015 - Kategorie: 2015 Schützenfest Altendorf Ulfkotte - Bild: Schützenfest in Altendorf Ulfkotte 2015_4 Startseite » 2015 » 2015 Schützenfest Altendorf Ulfkotte » Schützenfest in Altendorf Ulfkotte 2015_4 Schützenfest in Altendorf Ulfkotte 2015_4 8900 8900 8901 8901 8902 8902 8903 8903 8904 8904 8905 8905 8907 8907 8908 8908 8909 8909 8910 8910 8911 8911 8912 8912 8913 8913 Hermanns Reisen - Ihr Reisepartner in Dorsten -Wagnerstr. 4 - 46282 Dorsten - Tel.: +49 (0) 2362 - 27726 - email:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! 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