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q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | #1 von Forum , 02.06.2013 22:12
Film von Monika Anthes und Eric Beres am 3.6.2013, 22.45 Uhr im Ersten
Mainz (ots) - Seit mehr als sieben Jahren sitzt Gustl Mollath aus Nürnberg in der geschlossenen Psychiatrie. Sein Fall beschäftigt seit Monaten Medien und besorgte Bürger. Der Verdacht: Gustl Mollath wurde weggeschafft, um Steuersünder zu schützen.
Fotos finden Sie auf ARD-Foto.de, einen Trailer zur Dokumentation im Vorführraum unter presse.daserste.de und unter SWR.de/presse. Informationen zum Fall Gustl Mollath finden Sie auch unter www.reportmainz.de. | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Geflüchtete und MigrantInnen – ein Leben in der Schwebe - Filmreihe Promised Land - Goethe-Institut Vereinigtes Königreich
Filmreihe Promised Land
Geflüchtete und MigrantInnen – ein Leben in der Schwebe
Film Still: © Stéphanie Régnier
Von November bis Dezember 2016 präsentierte das Goethe-Institut London eine Serie ausgewählter Filme zum Themenschwerpunkt aktueller Flucht und Migration. Diese möchten aktuelle Diskussionen hierzu aufgreifen und fortführen.
Seit 2015 hat die Zahl der Menschen, die vor Krieg, Verfolgung oder Armut fliehen und sich auf den Weg nach Europa machen, stark zugenommen. Unter dem Begriff “Europäische Flüchtlingskrise” ist diese Entwicklung zum Kernpunkt europäischer und britischer Debatten über Einwanderungsgesetze geworden. Bei der Auseinandersetzung mit diesen komplexen Problemen wird aber ausgeblendet, dass die Menschen, die vor unseren Türen stehen um Zuflucht und Hilfe zu verlangen, oft ihr Leben aufs Spiel setzen und große Mühen auf sich nehmen, um extrem unbeständigen und unsicheren Lebensumständen zu entkommen. Oft haben sie keine Wahl oder müssen unter Zwang die schwierige Entscheidung treffen, ihre Familie, Freunde und ihr Zuhause zu verlassen. Und obwohl sie ihr Ziel kennen, ist ihre Ankunft dort oft verzögert oder ungewiss, eine Rückkehr nicht selten unmöglich.
Diese Auszeit zwischen Abreise und Ankunft, ein Leben in der Warteschleife, aber auch die anhaltende Hoffnung auf ein Entkommen stehen im Mittelpunkt der Filme in dieser Reihe.
Sie folgen den Geflüchteten auf ihren Reisen (Fremd), lauschen ihren Geschichten (Kelly) und lassen Flüchtlinge auf ihrem Handy gefilmte Aufnahmen kommentieren (#MyEscape). Sie zeigen Leben in der Warteschleife in Flüchtlingscamps in Pakistan (A Walnut Tree) und Thailand (Site 2) und erinnern uns an die Millionen Flüchtlinge und Migranten außerhalb von Europa. Die Filme reichen von konventionellen Dokumentationen zu experimentellen Filmen, wie Qu’ils reposent en révolt, der die Lebensbedingungen der Geflüchteten in Calais zeigt, oder Havarie, der ein komplexes Bild der Begegnung eines Kreuzfahrtschiffs mit einem manövrierunfähigen Schlauchboot darstellt und uns die Kluft zwischen unserem sicheren und stabilen Leben und dem der Flüchtenden vor Augen führt.
Filmreihe Promised Land.
Diese Filmreihe findet im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe Promised Land im Herbst 2016 statt. | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Druckversion - Der General mit dem Knall | Telepolis
01. August 2009 Markus Kompa
Als Lyman Louis Lemnitzer (1899-1988) in die US-Army eintrat, transportierte man Kanonen noch mit Mauleseln. Als der aus einfachen Verhältnissen stammende General als höchster amerikanischer Soldat das Kommando abgab, hätte er Wasserstoffbomben notfalls mit Mondraketen [1] befördern lassen können. Der mitunter karikaturhafte General, der als versierter Planer galt und futuristische Innovationen liebte, wollte Anfang der 60er Jahre präventive Atomkriege führen. Um seine Überfälle politisch durchzusetzen, schreckte er vor nichts zurück. Seine Pläne prägten den Kalten Krieg.
Lyman L. Lemnitzer. Foto: US-Verteidigungsministerium [2]
1916 wurden die Bürger von Honesdale, Pennsylvania, von einem lauten Knall aufgeschreckt: Zwei Lausbuben hatten im Wald aus Spaß eine Rohrbombe gebaut und waren schließlich selbst von deren Sprengkraft überrascht worden. Einer von Ihnen war Lyman Louis Lemnitzer (* 29. August 1899) gewesen, Enkel eines sächsischen Auswanderers. Großvater Ernst Lemnitzer, einst selbst Soldat, hatte sich für Lyman eine militärische Karriere gewünscht, obwohl er selbst im amerikanischen Bürgerkrieg desertiert und hinter Gittern zum Wrack geworden war. Lemnitzer war aktiv in der Lutherischen Kirche und bewies in seiner Freizeit Talent zum Schießen. Er wurde Mitglied bei den Freimaurern, die er sehr ernst nahm. Zeitlebens durfte ihn jeder Freimaurer als "Bruder" anreden und auf eine freundliche Reaktion hoffen. Schon früh begeisterte sich der aus einfachen Verhältnissen stammende "Lem" bei einer Parade für das Militär. So hielt Lemnitzer 1917 an der Highschool eine wohl visionäre Rede über die Bedeutung der Luftfahrt im Krieg. Das US-Militär hatte damals erst seit einem Jahrzehnt Flugzeuge eingesetzt, die Gründung der eigenen Teilstreitkraft US Air Force sollte sich erst drei Jahrzehnte später vollziehen.
Lemit-zer, Sir
Als sich der "Krieg, der alle Kriege beenden" sollte, dem Ende zuneigte, trat Lemnitzer in das US-Militär ein. Er bewarb sich an der traditionsreichen Elite-Akademie West Point [3], wo er im zweiten Anlauf genommen wurde. Während dieser Zeit in West Point führte General Douglas MacArthur für die Kadetten einen Ehrenkodex [4] ein. Nicht zuletzt der Corpsgeist der Elitesoldaten führte dazu, dass ein Rekrut, der beim Schreiben von Gedichten erwischt wurde, solange von der Gruppe isoliert wurde, bis er sich aus Verzweiflung erschoss.
Lemnitzers Vertrauen in den US-Kongress wurde erstmals durch eine neue Beförderungspolitik erschüttert: Aufgrund der nach dem ersten Weltkrieg vorgenommenen Reduzierung des gerade expandierten Militärs und anderen Umstellungen wurde Lemnitzers Jahrgang mit einer faktischen Beförderungssperre belegt, was vielfach als infam betrachtet wurde. Insbesondere die Frontheimkehrer wurden für ihr Risiko bevorzugt berücksichtigt. So kam es, dass der Soldat knapp 15 Jahre lang nur den Rang eines Lieutenants bekleidete, allerdings anfangs auch nur durchschnittliche Bewertungen erzielt hatte.
In den 20er Jahren ging es in den USA wirtschaftlich bergab, was zu Streiks und gewaltsamen Arbeiteraufmärschen führte. Solchen Umtrieben wirkten in der Armee Redner entgegen, die auf die Gräueltaten während der Russischen Revolution hinwiesen und martialisch gegen den "Bolschewismus" agitierten. Wohl damals wurden schon die Grundlagen für Lemnitzers tief verwurzelten Hass gegen den Kommunismus gelegt, dem er später während seiner Zeit als General mit Inbrunst frönen sollte.
Nach seiner Ausbildung in West Point wurde Lemnitzer der Küsten-Artillerie in Fort Monroe [5], Virginia, zugeteilt, damals nach den Ingenieuren die prestigeträchtigste Verwendung. Die Küstenverteidigung gegen Schiffe schmeichelte damals den Isolationisten, die eine Verteidigung der USA für ausreichend hielten, nicht jedoch Interventionen. Die Artillerie bot modernste und größte Kanonen, an deren Optimierung Lemnitzer großes Interesse hatte. Nach Ende des Ersten Weltkriegs verfügte die Basis über riesige Bestände an Munition, mit der es die Soldaten im Manöver so richtig krachen lassen konnten. "Durchschnittlicher Offizier", "Mangel an Persönlichkeit" notierten seine Vorgesetzten. In Fort Monroe erhielt er für seine Teilnahme am Ersten Weltkrieg auf Antrag auch sein erstes Brustabzeichen - obwohl er nur zu hause Dienst geschoben hatte. Am Ende seiner Karriere sollte das Ausmaß seines Brust-Flickenteppichs [6] Maßstäbe setzen.
Bei seiner nächsten Station in Fort Adams [7] kam es im Manöver unter Lemnitzers Verantwortung zu einem Brand, nachdem ein in einer Raucherpause entstandenes Feuer nicht sorgfältig genug gelöscht worden war. Doch selbst das grob fahrlässige Abbrennen einer ganzen Hühnerfarm schien auf die Karriere des amerikanischen Soldaten keine negative Auswirkungen zu haben - das Hinterlassen verbrannter Erde ist für Militärs wohl eine lässliche Sünde. 1923 gewann der talentierte Schütze bei einem nationalen Wettbewerb eine Bronzemedaille und nahm erfolgreich an ähnlichen Wettbewerben teil. Seine Vorliebe für Gewehre behielt Lemnitzer später auch im Atomzeitalter bei, wo er stets für die Bedeutung von Handfeuerwaffen im Militär eintrat.
Nachdem Lemnitzer 1923 geheiratet hatte, wurde er an den Stützpunkt Corregidor [8] auf den Philippinen versetzt. Hier erwartete ihn die "verschwindende Kanone" [9], die aufgrund eines aufwändigen Mechanismus nach dem Feuern wieder in der sicheren Versenkung verschwand. Verstecken, Knallen und aus der Deckung Schießen - das war für Lemnitzer genau das richtige, und sollte es ein Leben lang bleiben.
In General Stanley Embick, einem eigensinnigen Mann, fand Lemnitzer einen langfristigen Förderer. Lemnitzers Bewertungen waren inzwischen erheblich besser geworden. 1926 kehrte er nach West Point zurück, wo er an der naturwissenschaftlichen Abteilung der Militärakademie arbeitete. Er wurde ein weiteres Mal in Corregidor stationiert, um den Bau eines Dieselkraftwerks zu überwachen.
Nachdem Franklin D. Roosevelt 1933 die Präsidentschaftswahl gewonnen hatte, erregte er mit seinem "New Deal" den Hass führender Industrieller und unterlegener Spitzenpolitiker. Diese gründeten daraufhin die rechtsextreme Pressure Group "American Liberty League", die es finanziell bestens ausgestattet auf über 100.000 Mitglieder brachte. Diese hatten die Multimillionäre ausgerechnet bei Arbeitslosen und Kriegsveteranen unter Appell an die Nation gewonnen - wie zeitgleich die faschistischen Parteien in Europa. Der populäre Weltkriegsgeneral Smedley Butler war zu einem faschistischen Staatsstreich [10] mit einer Veteranen-Armee in Washington ausersehen worden. Butler, einer der höchstdekorierten Generäle, erschien der Wallstreet als der ideale Kandidat, hatte er doch in Mexiko und Kuba faktisch für die Interessen der Öl- und Zuckerindustrie gekämpft. Doch Butler ging an die Öffentlichkeit [11] und legte den Plot offen.
Einem Untersuchungsausschuss [12] konnten sich die Hauptbeteiligten durch Auslandsaufenthalte entziehen, bis Gras über die Sache gewachsen war. Da die politisch und wirtschaftlich einflussreichen Verschwörer praktisch die gesamte Wall Street repräsentierten und Roosevelt auf viele von ihnen angewiesen war, wurde keiner der Beteiligten jemals belangt und die Sache klein gehalten [13]. Stattdessen diskreditierte man den verfassungstreuen General in der Presse, die vom involvierten William Randolph Hearst [14] dominiert wurde, als "geisteskrank". Die Mitglieder der American Liberty League gingen großteils in der Republikanischen Partei auf.
Lieutenant Lemnitzer hatte mit dieser Sache nichts zu tun, als eifriger Leser diverser Soldatenzeitschriften wird er sie jedoch aufmerksam verfolgt haben. Wer immer in den USA Gedanken an einen Militärputsch verschwenden sollte, der konnte sich am Beispiel der American Liberty League ausrechnen, dass bei entsprechender Protektion ein Staatsstreich kein unakzeptables Risiko darstellte. Und dass man Derartiges nicht halbherzig anstellen durfte, wollte man nicht im letzten Moment versagen. Es musste ein entschlossener Königsmord sein, wie ihn die USA schon 1856 [15], 1861 [16] und 1902 [17] erlebt hatten, und wie er vor dem Beginn des Ersten Weltkriegs verübt [18] worden war. Drei Jahrzehnte später sollte Lemnitzer, der als der große Planer bekannt wurde, ebenfalls an der Spitze einer Clique ultrarechter Militärs stehen, denen offen der Sinn nach Beseitigung eines ihnen verhassten Präsidenten stand.
1934 wurde Lemnitzer selbst Ausbilder in West Point, wo man ihm eine militärische Assistenzprofessur anbot. Eine akademische Laufbahn hätte jedoch die aktive militärische beendet, die angesichts des sich in Europa und Japan abzeichnenden Krieges als vielversprechender erschien. Tatsächlich wurden die Truppenstärke 1935 drastisch erhöht und die "ewigen Lieutenants" automatisch zu Captains befördert. Der inzwischen 40jährige ambitionierte Captain Lemnitzer besuchte 1939 das damals in Washington D.C. gelegene War College [19], um sich für strategische Aufgaben zu qualifizieren. Dort erwies er sich als talentierter Planer und machte Kontakte zur späteren Führungsschicht des US-Militärs. Seine Beurteilung lautete nun "Unabhängiger Denker, hat praktische Ideen und aktive Vorstellungen". 1940 wurde Lemnitzer zum Major befördert und erhielt das Kommando über ein Bataillon eines Luftabwehrregiments in Fort Moultry, South Carolina. Im Folgejahr wurde er als Lieutenant Colonel in die Army General Headquarters (GHQ) berufen.
Wie in den gesamten USA gab es auch bei den Militärs eine konträr geführte Debatte zwischen den Befürwortern eines Engagements im überseeischen Krieg und den Isolationisten, die sich in der überwiegenden Mehrheit sahen. Präsident Franklin D. Roosevelt hatte seine jüngste Wahl nicht zuletzt aufgrund seines isolationistischen Versprechens gewonnen. Die Stimmung drehte sich um 180 Grad, als am 07.12.1941 die japanischen Streitkräfte eine zusammengezogene Pazifikflotte angriffen [20]. Dies geschah im Hafen Pearl Harbor auf der Insel Hawaii, welche die USA nach Annexion als amerikanisch betrachteten, obwohl sie damals kein Bundesstaat gewesen war. Der Angriff löste eine ähnlich patriotische Welle aus wie 1898 der angebliche Angriff auf die USS Maine [21] im Hafen von Havanna, dem der Spanisch-Amerikanische Krieg folgte und den USA die spanischen Kolonien eingebracht hatte.
Inwiefern die Staatsspitze vom Angriff auf Pearl Harbor tatsächlich so überrascht gewesen war, oder ob sie einen solchen gar aus strategischen Gründen provozierte, ist nach wie vor umstritten. [22] Die hypothetische Frage, wie Lemnitzer zu einer solchen Operation gestanden hätte, bei der zwecks Propaganda zur Ermöglichung eines Kriegs eigene Leute geopfert werden, lässt sich jedoch aus heutiger Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit positiv beantworten.
Zwei Jahrzehnte später hatte Lemnitzer jedenfalls kein Problem damit, dem japanischen General, der den Angriff geplant hatte, mit dem höchsten amerikanischen Orden für Ausländer auszuzeichnen, weil dieser sich nach dem Krieg so kooperativ gezeigt hatte. Die heftige Kritik von Veteranenverbänden und Politikern, die um die 3.000 getöteten Marines trauerten, scherte ihn nicht. Auch Lemnitzer sollte eines Tages das Ehrenzeichen der Bundeswehr erhalten, obwohl er an der Planung großer Schlachten gegen die Deutschen beteiligt gewesen war. Töten in Uniform musste man nicht persönlich nehmen.
Der Angriff auf "amerikanisches Territorium" führte naturgemäß zu einer Aufwertung der Küstenartillerie. Während sein früherer Stützpunkt Corregidor angegriffen und eingenommen wurde, blieb Lemnitzer im Planungsstab. Er wurde ausgerechnet zu den Bodenstreitkräften versetzt, deren Führung mit der Küstenartillerie traditionell rivalisierte. Dort erwies sich Lemnitzer, der inzwischen gut vernetzt war, als so überzeugend, dass er nach nur sieben Monaten zum General befördert wurde.
Hosenloser General
Als Stellvertretender Kommandeur der 5. US Army arbeitete Lemnitzer 1942 direkt Eisenhower [23] in dessen Basis auf Gibraltar zu. Er registrierte aufmerksam das Verhandlungsgeschick des Generals, der als "Supreme Commander" den Briten die völlige Kontrolle abrang. Seinem Vorbild folgend würde auch Lemnitzer bei militärischer Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern tiefstes Misstrauen hegen und die unangefochtene Führung fordern. Lemnitzer war federführend an der Planung der amerikanischen Anlandung in Nordafrika [24] beteiligt, die logistisch ohne Beispiel gewesen war. Um diese Aufgabe entschieden zu erleichtern, sollten die dortigen Truppen von Vichy-Frankreich zum Frontwechsel bewegt werden. Hierzu versprach sich Eisenhower der Hilfe des französischen Kriegshelden General Giraud [25], der sich in Südfrankreich vor den Deutschen versteckt hielt. Mit der historischen Kontaktaufnahme der Alliierten zu den Franzosen wurde Lemnitzer betraut.
Mit einer Handvoll Kollegen reiste Lemnitzer in dem später legendär gewordenen britischen U-Boot "Seraph" von Gibraltar ins Mittelmeer, wo sie an der Küste vor Algier tagelang unter Wasser ausharren mussten, bis sie endlich nachts das verabredete Lichtzeichen der französischen Geheimdelegation ausmachten. Die Verschwörer verhandelten mit Girauds Mittelsmännern unter konspirativen Umständen in einem Privathaus, wobei die Militärs wie gewohnt ihre Uniformen trugen. Am andern Tag wurde der Hausherr vor einer Polizeistreife gewarnt, weil die bei der Anlandung hinterlassenen Fußspuren im Sand aufgefallen waren und man auf Schmuggler geschlossen hatte. In einem Chaos wechselten die Männer ihre Uniform in Zivilkleidung, rafften verräterische Sachen zusammen und versteckten sich in einem engen Weinkeller. Nachdem der Hausherr mit der Polizei verhandelt hatte, wollte sich die Streife weitere Befehle von der Zentrale holen, sodass mit einer baldigen Wiederkehr zu rechnen war. In Eile packten die Amerikaner ihre Sachen zusammen und flohen in zwei unterschiedliche Richtungen. Da Lemnitzer noch in Unterwäsche die Spuren im Haus verwischte, war seine Hose versehentlich von jemand, der den anderen Fluchtweg nahm, weggeschafft worden, sodass der General die Rückreise ohne Hose antreten musste.
Zwar konnte nun auch General Lemnitzer mit einem zünftigen Kriegsabenteuer aufwarten, doch der später ebenfalls mit der "Seraph" nach Gibraltar geschaffte Giraud erwies sich als unkooperativ. Der rechtsnationale General forderte stur von Eisenhower das Oberkommando und bot unrealistische Vorschläge für ein sofortiges Anlanden in Südfrankreich. Die amphibische Anlandung in Nordafrika [26] wurde schließlich gegen Vichy-französisches Feuer durchgeführt, welches 530 GIs das Leben kostete. Lemnitzer bewertete den Überraschungsangriff als "erfolgreich" und "perfekt getimet". Nach der Kapitulation der Vichy-französischen Truppen wurde deren General Darlan bei einem de Gaulle zugeschriebenen Attentat getötet, woraufhin Giraud Darlans Kommando über Französisch Nord- und Westafrika erhielt, das er in einer rechtsgerichteten Diktatur führte.
Im Kampf gegen "Wüstenfuchs" Erwin Rommel [27] kommandierte Lemnitzer sein früheres 34.Artillerieregiment, das nun zur Luftabwehr benötigt wurde, und arbeitete eng mit dem eigenwilligen General George Patton [28] zusammen. Patton, der den Krieg liebte, sollte nach dem Sieg der Alliierten die NSDAP mit den Republikanern und Demokraten vergleichen, die SS öffentlich bewundern und vorschlagen [29], mit der Deutschen Wehrmacht nach Moskau zu marschieren, "um die Sache zu erledigen" und "...diesen Stalin mitsamt seinen mordenden Horden" vom Planeten zu jagen. Am Beispiel des daraufhin seines Kommandos enthobenen Patton konnte Lemnitzer lernen, dass man den Zivilisten in Washington besser nicht alles sagte, was man dachte. Denn die von Patton propagierte Zusammenarbeit mit Nazi-Militärs gegen die Sowjets war genau das, was Lemnitzer in der Nachkriegszeit tun würde - nur diskreter.
Für die von Lemnitzer mitgeplante Landung auf Sizilien [30] mit 160.000 Soldaten kooperierte die US-Regierung mit Hunderten amerikanischer Mafiosi. Diese hatte man hierzu heimlich aus dem Gefängnis entlassen und pragmatisch amnestiert, damit sie Kontakte zu sizilianischen Familien aufnehmen konnten, um die Invasion zu unterstützen. In der Nachkriegszeit erhielt die Mafia für ihre Kooperation in Italien entsprechende Protektion [31]. Auch in den USA selbst wurden hohe Mafiosi von der CIA als unantastbar geschützt, was Antimafia-Ermittler wie Robert Kennedy zunächst nicht glauben konnten.
Zwei Jahrzehnte später sollte der General ein zweites Mal die Zusammenarbeit mit der Mafia bei der Einnahme einer Insel versuchen - mit weitaus weniger Glück.
Der Einfallsreichtum des US-Militärs kannte im Zweiten Weltkrieg keine Grenzen. Sogar Fledermäuse [32] sollten zum Einsatz kommen.
Zu Drohne umfunktionierter Kampfflieger. Foto: US Air Force [33]
Zu den streng geheimen Projekten, mit denen die deutsche "Wunderwaffe" V2-Rakete [34] an ihren Startplätzen bekämpft werden sollte, gehörte ein ebenfalls unbemannter Flugkörper: In der Operation Aphrodite [35] wurden abmusterungsreife Flugzeuge mit Sprengstoff beladen und als fliegende Bomben per Funk ins Ziel dirigiert. Für den Start war eine Besatzung erforderlich, die vor dem Absprung mit dem Fallschirm auf Funksteuerung umschaltete. Ein Begleitflugzeug konnte die Instrumente und die Frontscheibe durch zwei Fernsehkameras überwachen und als Drohne steuern. Der bekannteste Pilot dieses Programms war Joe Kennedy Jr., der bei einem Unfall ums Leben kam. Zwei Jahrzehnte später sollte Lemnitzer Joes kleinem Bruder John F. Kennedy ebenfalls einen Plan vorschlagen, bei dem ferngesteuerte Flugzeuge eine bemerkenswerte Rolle spielten, jedoch zu Täuschungszwecken.
Zur Täuschung der Deutschen Späher verwendete das britische Militär sogar Zauberkünstler [36]. Um von der bevorstehenden Landung in der Normandie abzulenken, inszenierte man in Dover entsprechende Vorbereitungen für Calais durch Attrappen von Panzern, Schiffen und Flugzeugen am Boden [37], Funktäuschungen sowie sogar durch den Abwurf von Fallschirmjäger-Puppen [38], die mit Tonbandgeräten Schüsse simulierten. Die Effizienz dieser Kriegslisten ist umstritten, zumal die Deutsche Wehrmacht in die gleiche Trickkiste griff, etwa in der Ardennenoffensive [39], wo ganze Regimenter mit falschen Uniformen als amerikanische getarnt waren.
1944 landete Lemnitzer unter leichtem Beschuss am italienischen Kriegsschauplatz [40]. Dort betreute er zahlreiche Konferenzen von Spitzenpolitikern und genoss die mediterrane Kultur. Er plante an der Invasion von Südfrankreich, die ab August mit 800 Schiffen und 5000 Flugzeugen die in der Normandie erfolgte Landung vom Juni unterstützte.
Bei der Planung für die amphibische Überquerung des Ärmelkanals im Sperrfeuer der Deutschen war Eisenhower von einer Verlustquote von 50% ausgegangen - vom Feldherrenhügel aus ein akzeptables Risiko. Bereits während den Vorbereitungen der amphibischen Operation waren 12.000 Alliierte ums Leben gekommen, denen 80.000 Tote und 155.000 Verletzte folgen sollten. Ein Großteil der Verluste [41] war unausgereiften Plänen [42] geschuldet, welche auf den Überraschungseffekt gesetzt hatten, die Soldaten aber kampflos ertrinken ließen. So hatte man zu Täuschungszwecken für die Überfahrt schlechtes Wetter in Kauf genommen. Die Propaganda [43] stellte das Gemetzel als Abenteuer dar.
Auch Lemnitzer, der seinem Idol Eisenhower 1983 ein Denkmal in West Point errichten ließ, hatte zum Opfern eigener Leute zu Täuschungszwecken ein sehr taktisches Verhältnis, wie sich in den 1960ern noch zeigen sollte.
In diesen Tagen unternahm Lemnitzer seine zweite Geheimmission - diesmal in zivil. OSS-Agent Allen Dulles [44] hatte ein Geheimtreffen mit einem Deutschen arrangiert: Karl Wolff [45], Stellvertreter von SS-Chef Himmler, der 1964 der Beihilfe zur Ermordung von 300.000 Juden für schuldig befunden werden sollte. Wolff versuchte, einen Waffenstillstand auszuhandeln und reiste nach Berlin, wo er seinem Führer den geheimen Kanal zum amerikanischen Präsidenten sogar mitteilte. Doch inzwischen hatte der amerikanische Vereinigte Generalstab der Teilstreitkräfte (Joint Chiefs of Staff - JCS) den diplomatischen Kontakt untersagt, zumal die Sowjets Wind von den Gesprächen bekommen hatten. Trotzdem setzten die Amerikaner heimlich den Kontakt mit Wolff fort, der schließlich zu einem Waffenstillstand für die italienische Region führte, jedoch nur fünf Tage vor der deutschen Gesamtkapitulation.
Diese als Operation Sunrise [46] bezeichnete Mission, in welcher die Westmächte hinter dem Rücken der Sowjets mit Nazis konspirierten, wird häufig als erste Schlacht des Kalten Krieges angesehen - ein Krieg, der fortan Lemnitzers Lebensinhalt werden sollte. Dulles und Lemnitzer besetzten später in der Regierung Eisenhower die Schlüsselpositionen in Geheimdienst und Militär, die beide unter dem folgenden Präsidenten in Schande wieder verlieren sollten.
Die wohl wichtigste Beute der Sieger [47] waren jene deutschen Wissenschaftler, die im riesigen Bunker Dora Mittelbau [48] jene als "Vergeltungswaffe 2" bezeichnete Rakete hatten bauen lassen - von 60.000 Arbeitssklaven, von denen ein Drittel planmäßig an Unterernährung gestorben war. Lemnitzer sollte 15 Jahre später die Aufgabe zufallen, mit diesen Nazi-Ingenieuren sein Land ins Weltraumzeitalter zu befördern. Die V2 hatte wegen ihrer unpräzisen Steuerung und der geringen Transportkapazität in erster Linie psychologische Bedeutung, da es gegen sie keine effiziente Abwehr gab.
Doch aufwändige Raketen versprachen dann Effizienz, wenn man sie nicht mit konventionellem Sprengstoff, sondern mit einer weiteren geheimen Kriegstechnologie befrachtete, an der man nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA arbeitete: Unter der Führung des Militärs hatte die US-Regierung ein streng geheimes Projekt betrieben, von dem unglaublicherweise nichts an die Öffentlichkeit gedrungen war, obwohl zeitweise bis zu 150.000 Menschen beteiligt gewesen waren. Ab dem 16.Juli 1945 verfügte das US-Militär über den bislang größten Knall [49].
Teil 2 [50]: Von der V2 zum Krieg der Sterne
http://www.heise.de/-3382074
[1] http://www.youtube.com/watch?v=ZJixvAYPxE0
[2] http://www.jcs.mil/cjs/history_files/bios/lemnitzer_bio.pdf
[3] http://www.usma.edu/history.asp
[4] http://www.usma.edu/Committees/Honor/Info/main.htm
[5] http://www.monroe.army.mil/Monroe/sites/about/history.aspx
[6] http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?titel=Lyman+Louis+Lemnitzer&id=45142661&top=SPIEGEL&suchbegriff=lemnitzer&quellen=%2BBX%2CWIKI%2C%2BSP%2C%2BMM%2CALME%2CSTAT%2C%2BMEDIA&qcrubrik=geschichte
[7] http://www.fortadams.org/history.htm
[8] http://www.corregidorisland.com
[9] http://www.cdsg.org/gunpics/guns5.htm
[10] http://video.google.com/videoplay?docid=628728631767818729
[11] http://www.youtube.com/watch?v=oF-V2TmY36A&hl=de
[12] http://www.flagrancy.net/salvage/HUAC1.pdf
[13] https://www.heise.de/tp/features/Die-Bush-Familie-und-der-Cocktailputsch-3414636.html
[14] http://uk.video.yahoo.com/watch/4776058
[15] http://www.youtube.com/watch?v=ID_nnUuEOcg&hl=de
[16] http://www.youtube.com/watch?v=N6USyilfk6w&hl=de
[17] http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v15839537jqk64C6f
[18] http://www.youtube.com/watch?v=DGCUIEINzsA&feature=player_embedded
[19] http://www.carlisle.army.mil/usawc/about/Historic.cfm
[20] http://video.google.de/videoplay?docid=-8879644392184548842
[21] http://videos.howstuffworks.com/hsw/13136-battling-beyond-us-borders-the-story-of-the-uss-maine-video.htm
[22] http://whatreallyhappened.com/WRHARTICLES/pearl/www.geocities.com/Pentagon/6315/pearl.html?q=pearl/www.geocities.com/Pentagon/6315/pearl.html
[23] http://video.google.de/videoplay?docid=-878052440403572221&ei=ovtiSvu0Jqb22gKS7aQS&q=eisenhower&hl=de
[24] http://www.youtube.com/watch?v=jtVNjfPvpeU&hl=de
[25] http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/25/archivnachrichten_30_quellen.pdf
[26] http://video.google.de/videoplay?docid=-8477056967591236968&ei=Qq5gSrr6CYT22wK62sEa&q=operation+torch&hl=de
[27] http://www.youtube.com/watch?v=mBk5jGRoiCc
[28] http://www.generalpatton.com/biography.html
[29] http://www.daserste.de/doku/011025.asp
[30] http://fr.truveo.com/Sicily-Lost-evidence-Pt-1-of-5/id/2855978933
[31] http://www.veoh.com/collection/GermDokChannel/watch/v6507975XNKzQYR9
[32] http://www.youtube.com/watch?v=WDX9rRuHcn8&hl=de
[33] http://afhra.maxwell.af.mil/
[34] http://www.youtube.com/watch?v=WjFTN-YdK_M&hl=de
[35] http://www.youtube.com/watch?v=x_ZbaQYNDAg&hl=de
[36] http://maskelynemagic.com/
[37] http://www.youtube.com/watch?v=jV4rTMWcCuk
[38] http://www.youtube.com/watch?v=xfOQuEO9gQg&hl=de
[39] http://www.youtube.com/watch?v=lRY_nzdElXE
[40] http://www.youtube.com/watch?v=0iRuxW5NOCc
[41] http://www.ddaymuseum.co.uk/faq.htm#casualities
[42] http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v16940978GfGNzNH3
[43] http://www.youtube.com/watch?v=WaKWvAaSuyI
[44] http://www.heise.de/tp/features/Vom-OSS-zur-CIA-3309391.html
[45] http://www.youtube.com/watch?v=W6pRo2pqzd8&hl=de
[46] http://www.acipss.org/intelligence/beitraege/die_schweiz_im_2wk/operation_sunrise.htm
[47] http://www.youtube.com/watch?v=ld7Ru7sx2wA&feature=player_embedded
[48] http://www.youtube.com/watch?v=G_Fx8Jjj7Qg&hl=de
[49] http://www.youtube.com/watch?v=NOUtZOqgSG8
[50] https://www.heise.de/tp/features/Von-der-V2-zum-Krieg-der-Sterne-3382146.html | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Von Rudolf Mettlach Trier
Zum Thema Bauland in Trier:
Der Gesetzgeber hat im Bundesbaugesetz, unabhängig von den beabsichtigten Darstellungen im Flächennutzungsplan, darauf hingewiesen, dass die Ziele der Raumordnung und Landesplanung im Sinne des Paragrafen 5 abgewogen sein müssen. Dazu gehört, dass der Außenbereich nur in schonender Weise baulich genutzt werden darf. Dazu gehören auch Flächen zum Schutz gegen schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundesimmissionsgesetzes. Insbesondere die Erhaltung des ungestörten Kleinklimas zur tief liegenden Altstadt, aber auch der umliegenden Randgebiete. Zur Erhaltung der Querlüftung sind die offenen Flächen des Brubacher Hofs unbedingt von der Bebauung freizuhalten. Nicht der leichtere Grunderwerb darf für die Entscheidung maßgebend sein, sondern der nachhaltige Schaden, der alle trifft.
Es ist kein Entwicklungsfortschritt, zu glauben, man müsse jeden Hektar Umland unter Beton und Asphalt legen, um Wohnraum zu schaffen. Nach Meinung des Herrn Baudezernenten sollen hierfür die landwirtschaftlichen Flächen zum Brubacher Hof erschlossen werden. Die überstürzte Grundsatzentscheidung zur Karnevalszeit des Stadtrats nützt aber nicht. Das Verfahren zum Flächennutzungsplan kann so nicht weitergeführt werden, solange nicht die Bedenken der Bürger einerseits und andererseits die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange bekanntgegeben sind.
Städtebaulich, für unsere Stadt Trier, sollte das Umland freibleiben. Vordringlich sollten die Industriebrachflächen im Westen der Stadt genutzt werden. In diesen Räumen sind Baulandreserven über fünf Jahre hinaus möglich.
Die Damen und Herren des Stadtrats werden gebeten, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen, bevor nicht Alternativen eingehend geprüft worden sind. Das im TV bekanntgegebene Gutachten genügt meines Erachtens nicht.
Rudolf Mettlach | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Wetter frankreich lyon
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q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Debatte Europa nach dem Brexit: Jetzt erst recht die Stimme erheben - taz.de
Debatte Europa nach dem Brexit: Jetzt erst recht die Stimme erheben
Mit Angst lässt sich nicht für Europa mobilisieren. Der Generalsekretär des Goethe-Instituts über Populisten und die Zäsur Brexit.
Junge Menschen sollten formulieren, wie ihr Europa der Zukunft aussehen soll Foto: reuters
An einem seiner letzten Abende in Deutschland war Ben enttäuscht. Ein Jahr lang hatte der Sohn englischer Freunde in München Jura studiert, war Mitglied im Fußballverein, begegnete im Studentenwohnheim Menschen aus aller Welt. „Dieses Jahr würde ich jederzeit wiederholen“, sagt Ben. Das EU-Referendum in Großbritannien lag wenige Tage zurück. Weltoffen und chancenorientiert hatte der 21-jährige Rugbyfan für „Remain“ gestimmt. Gewonnen haben bekanntlich die anderen.
Es ist nicht zu leugnen, dass es in den Ländern der Europäischen Union Kritik gibt am Umgang mit der heutigen politischen Lage. Wirtschaftskrise, Jugendarbeitslosigkeit, die großen Bewegungen von Migration und Flucht.
All dies verunsichert und weckt Zweifel an der Fähigkeit der Politik, wichtige Fragen der Zeit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Europas zu bewältigen. Es ist jedoch mehr als fraglich, ob die Antworten auf die aktuellen Herausforderungen, die eng mit der Globalisierung und dem Entstehen neuer Märkte und Machtzentren einhergehen, aus einer nationalen Logik heraus gegeben werden können. Wahrscheinlich nicht.
Die Geschichte lehrt, dass miteinander konkurrierende Nationalstaaten sich im Wesentlichen gegeneinander profilieren, anstatt Situationen zu suchen, in denen sie gemeinsam etwas gewinnen. In den 70 Jahren vor der Gründung der EU haben auf ihrem Territorium zahlreiche Kriege stattgefunden. In den 70 Jahren seit der Gründung der EU hat es hier keinen Krieg mehr gegeben. Vielmehr wurde in Verhandlungen, komplexen Prozessen, mit Austauschprogrammen und in kultureller Begegnung ein Klima der Verständigung erreicht; Kompromisse wurden geschlossen.
Nicht auf dem Erreichten ausruhen
Doch der Brexit und die populistischen und EU-feindlichen Bewegungen in Europa zeigen, dass sich die europäische Politik nicht auf dem Erreichten ausruhen kann. Die Erzählung vom Frieden und anderen Errungenschaften der EU wie die Freizügigkeit oder die gemeinsame Währung reichen nicht mehr aus, um die Bürger an das Projekt Europa zu binden.
Es scheint, als müsse jede Generation ihr Europa neu für sich erfinden. Der Brexit nimmt die Politik und die Bürokratie in die Pflicht, Lösungen zu finden für die drängenden Fragen der Zeit: Antworten auf wachsende Ungleichheit, wahrgenommene Intransparenz, Konstruktionsfehler in den institutionellen Strukturen der EU und Demokratiedefizite, nicht zuletzt auf die Verlustängste der Bürger.
Was die Kampagne für den Ausstieg in Großbritannien so attraktiv gemacht hat, war das starke, emotionale und für die Brexit-Anhänger positiv nach vorn gerichtete Narrativ der Freiheit und der Rückgewinnung der politischen Selbstbestimmung. Darum wurde heftig gerungen, notfalls auch mit nachweisbaren Unwahrheiten.
Zwei Argumentationslinien standen im Mittelpunkt: die ökonomische, nach der Großbritannien außerhalb der Europäischen Union wirtschaftlich besser dastehen würde und vom Binnenmarkt profitieren könne, ohne die Lasten der EU zu tragen. Und das Thema Migration, verbunden mit einer gefühlten Angst vor Überfremdung. Dass gerade dieses Thema ein Spiel mit dem Feuer war, zeigen die zunehmenden Übergriffe gegen Ausländer direkt nach dem Referendum.
Die Brexit-Gegner verzichteten darauf, die Errungenschaften der Europäischen Union, die Zusammengehörigkeit als Wertegemeinschaft, das Friedensprojekt Europa in den Mittelpunkt zu rücken. Stattdessen ließen sie sich auf einen Schlagabtausch zu den Themen Migration und Ökonomie ein, bei dem sie die Ausstiegsfolgen mit schwärzesten Farben an die Wand malten. Sie unterlagen, weil sie ex negativo und aus der Defensive heraus argumentierten; über eine ähnlich starke und emotionale Erzählung für die EU verfügten sie nicht.
Bereits 2013 hat José Manuel Barroso als Präsident der Europäischen Kommission das Fehlen einer positiven Erzählung für Europa als Defizit empfunden. Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise berief er eine Gruppe von Denkern und Kulturschaffenden ein, die ein neues europäisches Narrativ erarbeiten sollten. Titel: „The Mind and Body of Europe“.
Ein seltsam lebloses Papier, das ohne weitere Folgen blieb, denn, so der damalige Leiter des Goethe-Instituts Brüssel, Berthold Franke, 2014 in der Zeit: „Sinn- und identifikationsstiftende ‚Erzählungen‘ werden nämlich nicht einfach konstruiert, sondern ergeben sich aus historischer Erfahrung … Um Menschen zu ergreifen, müssen Narrative eine positive Zukunft beschreiben und spontan einleuchten. Sie werden gefunden und nicht erfunden.“
Populistischen Bewegungen die Stirn bieten
Angesichts des Brexit und der Forderungen der populistischen und europaskeptischen Bewegungen, die Angst vor dem Fremden schüren und Abgrenzung propagieren, ist heute jeder persönlich gefordert. In vielen europäischen Familien gibt es Flucht- und Kriegserfahrungen. Meine im Sudetenland geborenen Großeltern, meine Mutter, meine aus Laos stammende Frau – sie alle teilen ein Schicksal als Flüchtlinge, die gegen Widerstände ihren Platz in der Gesellschaft gefunden haben.
Meinen Kindern sieht man den sogenannten Migrationshintergrund an, und ich möchte, dass ihnen das nicht zum Nachteil gereicht, sondern dass sie in einem toleranten Europa mit einem höheren Maß an Chancengleichheit aufwachsen. Auch deshalb gilt es, dem nationalen Alleinvertretungsanspruch populistischer Bewegungen und Parteien die Stirn zu bieten und eigene Ansprüche an ein weltoffenes und in die Zukunft gerichtetes Europa zu formulieren. Wir lassen uns Europa nicht so einfach aus der Hand nehmen!
Möglicherweise stellen der Austritt Großbritanniens und die damit verbundenen Folgen, die wir noch nicht wirklich abschätzen können, die historische Zäsur dar, die den Impuls für eine neue tragfähige Erzählung der europäischen Einigung geben kann. Die dazu notwendige europaweite Debatte darf kritische Fragen nicht ausklammern. Sie muss aber doch auf der Grundlage einer gemeinsamen Verständigung über Werte, aus einer Reflexion über die bisherigen Errungenschaften und in Abgrenzung von EU-feindlichen Bewegungen der europäischen Einigung eine neue Vision vermitteln. Das kann keine Arbeitsgruppe von Experten leisten, sondern hierzu ist ein Prozess notwendig, an dem sich viele beteiligen und in dem der gemeinsame Weg des Aushandelns und der Kooperation eine entscheidende Rolle spielt.
Kultur und Bildung können dabei eine wichtige Rolle spielen, weil sie Freiräume des offenen und kritischen Austauschs jenseits der Tagespolitik bieten, weil Theater, Literatur, Film oder Kunst ihre eigenen Wege beschreiten, um Dinge sichtbar zu machen und kritische Fragen zu stellen, um die Debatte weiterbringen zu können.
Schüler- und Jugendaustausch legen die Grundlage für echte Begegnung und machen Europa erfahrbar. Die Arbeit in europäischen Netzwerken hilft dabei, europäische Kooperation konkret einzuüben, und bewahrt davor, eine einseitige nationale Sicht auf die aktuellen Entwicklungen einzunehmen.
Eine Vision der jungen Menschen
Bei allen Aktivitäten im Bereich Kultur und Bildung kommt der jungen Generation eine besondere Rolle zu. Den Analysen zufolge war die Mehrheit der jungen Briten gegen den Brexit. Allerdings haben zu wenige von ihnen – anders als Ben in seinem Münchner Auslandssemester – tatsächlich abgestimmt. Wir müssen daher für eine gemeinsame Vision gerade junge Menschen befragen, wie wichtig ihnen ein gemeinsames Europa inklusive Frieden, Reisefreiheit und Auslandssemester ist und wie ihre Entwürfe für Europas Zukunft aussehen. Nur so erreichen wir die breite Teilhabe derer, die Europa in Zukunft gestalten sollen.
Eine der größten Herausforderungen ist es jedoch, das Augenmerk auf die Bruchlinien der Gesellschaft zu richten: Wenn bei einem signifikanten Anteil der Gesellschaft Vorbehalte gegen die europäische Einheit und Solidarität bestehen, müssen wir uns fragen, mit welchen Themen, Angeboten und Formaten wir diejenigen erreichen und ansprechen, die Europa und die Werte, für die es steht, kritisch sehen und wie sie an einer neuen Erzählung teilhaben können.
Die optimistische Hoffnung für Europa ist, dass die Politik, vom Brexit erschüttert, tatsächlich eine „bessere EU“ schafft, wie das beispielsweise Außenminister Frank-Walter Steinmeier in einer europaweiten Artikelserie fordert. Ebenso wichtig ist es, dass viele Europäer, die zwar die Errungenschaften eines gemeinsamen Europas hochhalten, dies aber passiv tun, ihre Stimme erheben. Dass sie eine neue Erzählung formulieren, wie ihr Europa der Zukunft aussehen soll jenseits von Populismus für mehr Demokratie, Toleranz und soziale Ausgewogenheit.
25. 7. 2016
Der Autor (53) ist seit 2012 Generalsekretär des Goethe-Instituts. Zuvor leitete er die Institute in Kiew, Kairo und Moskau. Biographie auf goethe.de
Kulturelle Strategien gegen Rechts
Der Eigensinn der Ästhetik
und Johannes Ebert
Theaterstück in Berlin über Europa
Britischer Agrarsektor nach dem Brexit
Unsicherheit – Feind der Investition
25. 07. 2016, 21:03
Ich denke, Fairness muss ein großer Teil einer solchen Erzählung werden. Dass sich zum Beispiel die Einkommen von Unternehmenschefs denen der einfachen Mitarbeiter annähern. Auch generell eine Demokratisierung von Unternehmen. Wer arbeitet, macht immer wieder die Erfahrung, dass der Chef halt entscheidet und man selber im Zweifelsfall wenig zu sagen hat. Was, wenn Angestellte ihre Chefs zumindest demokratisch wählen könnten, aus mehreren Kandidaten? Wenn sie ein echtes Mitspracherecht in Strategiefragen hätten? Wenn sie zum Beispiel jährlich von je drei möglichen kurz- und längerfristigen Strategiepapieren für das Unternehmen das ihnen am besten erscheinende auswählen könnten? Das wäre vielleicht ein Stück im Alltag erlebbare Demokratie. Am Arbeitsplatz verbringen wir die Hälfte unserer wach erlebten Zeit. Warum sollte dort Hierarchie das zentrale Element sein?
25. 07. 2016, 15:10
Wenn der Autor seine Kinder beim Goethe-Institut unterbringt, dann werden seine Kinder keine Nachteile wegen ihres Migrationshintergrundes haben, solange sie mit einem deutschen Vertrag ins Ausland entsandt werden. Die Arbeitskräft vor Ort werden schon viel schlechter bezahlt; da ist dann von Chancengleichheit keine
Rede mehr. | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
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Christliche Sozialethik muss ihre Grundsätze und Empfehlungen auch für religiös unmusikalische Menschen plausibel formulieren. Sie erwächst jedoch immer wieder neu aus christlich-kommunikativer Praxis, in der Gottes Vertrauensvorschuss - seine Verheißungen...
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Klappentext zu „Transzendentaler Vertrauensvorschuss “
Christliche Sozialethik muss ihre Grundsätze und Empfehlungen auch für religiös unmusikalische Menschen plausibel formulieren. Sie erwächst jedoch immer wieder neu aus christlich-kommunikativer Praxis, in der Gottes Vertrauensvorschuss - seine Verheißungen - in Wirtschafts- und Sozialpolitik artikuliert werden. So kultiviert sie die Kraft des Mythos in Distanz zu einer vermeintlich rationalen und pluralen Welt. Und liefert zugleich praktikable Orientierungen in den Dilemmata, die unsere Welt heute auszeichnen. Von daher behandelt der Autor Beiträge zu aktuellen Problembereichen wie Gerechtigkeit, Populismus, Gewalt, Familien, Unternehmen, Staat und Religion.
Autoren-Porträt von Gerhard Wegner
Gerhard Wegner, Dr. theol., Jahrgang 1953, studierte Evangelische Theologie in Göttingen und Nairobi. Er ist Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD in Hannover und apl. Professor für Praktische Theologie an der Universität Marburg.
2019, 336 Seiten, Maße: 12,6 x 19,2 cm, Taschenbuch, Deutsch
Herausgegeben von Sozialwissenschaftliches Institut der EKD
ISBN-10: 3374058655
ISBN-13: 9783374058655
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q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Politikparadox: Dezember 2012
AVAAZ: Etwas Großes ist im Gange.
Email vom 30.12.2012, 13:45 Uhr
Avaaz, Demokratie und die Herausforderungen unserer Zeit – noch 48 Stunden!
Noch 48 Stunden bis zu unserem Ziel -- bringen wir die Arbeit von Avaaz 2013 ein weiteres Stück voran! Hier die E-Mail -
Liebe Avaaz-Mitglieder,
Es ist so wundervoll sich endlich so unmittelbar zusammenschließen zu können mit anderen Menschen hier auf der Erde, um für gemeinsame Interessen und Absichten einzustehen. Ich bin so froh und stolz dabei zu sein. Und manchmal kann ich es noch gar nicht glauben, dass dies alles tatsächlich wahr ist. DANKE…aus tiefstem Herzen AN ALLE Menschen, die mit dabei sind. Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen.
Etwas Großes ist im Gange. Vom Tahrir-Platz bis zur Wallstreet, von unglaublich mutigen Avaaz-Bürgerjournalisten in Syrien bis zu den Millionen Bürgern, die eine Kampagne nach der anderen gewinnen – die wahre Demokratie bahnt sich ihren Weg. Dies ist nicht der Medienzirkus unserer korrupten "Wählt-alle-4-Jahre-Demokratie" der Vergangenheit, sondern etwas, das viel, viel tiefer geht. Tief in uns selbst spüren wir unsere eigenen Möglichkeiten, jene Welt zu schaffen, von der wir alle träumen.
Wir haben dafür allerdings nicht viel Zeit. Unser Planet wird von zahlreichen Krisen bedroht – Klimakrise, Nahrungsmittelkrise, Finanzkrise, die Verbreitung von Atomwaffen… Diese Krisen können uns spalten, oder zusammenbringen wie niemals zuvor. Sie sind die Herausforderungen unserer Zeit, und das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob unsere Kinder in einer dunkleren Welt aufwachsen, oder in einer, die nach größerer Harmonie zwischen Menschen strebt.
Es gilt, diese Herausforderung anzunehmen. Mit 17 Millionen hoffnungsvollen Mitgliedern – deren Zahl ständig steigt – ist Avaaz die größte internationale Online-Bewegung der Geschichte. Es gibt keine andere so große, weltweite, themenübergreifend arbeitende, demokratische, Hightech-Bürgerbewegung, die innerhalb von 24 Stunden in Hunderten von Ländern koordiniert demokratischen Druck aufbauen kann. Unser Potenzial ist einzigartig – genauso wie unsere Verantwortung.
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Eine kleine Spende von rund 2.50 € pro Woche von 20.000 weiteren Avaaz-Fördermitgliedern würde es unserem Netzwerk ermöglichen, all unsere Tätigkeiten im nächsten Jahr auszuweiten. Diese Spende könnte uns dabei unterstützen, in humanitären Notlagen Menschenleben zu retten, unseren Planeten und die Tierwelt zu beschützen, die Demokratie zu schützen, Korruption in der Politik und das organisierte Verbrechen zu bekämpfen, und den Frieden und die Armutslinderung voranzutreiben.
Eine Spende an Avaaz hat doppelte Wirkung -- Sie unterstützen durch bestimmte Kampagnen die direkte Änderung eines Missstandes; zusätzlich ist jeder Beitrag ein Baustein für unser Netzwerk, das in den nächsten Jahrzehnten für einen positiven Wandel eintreten wird. Dies ist eine Investition, die sowohl kurz- und langfristig Früchte tragen wird, für unsere Kinder und für die Zukunft unseres Planeten. Klicken Sie hier, um zu spenden:
Das Aufbringen von finanziellen Mitteln ist oftmals ein Problem für Organisationen, die sich für Veränderungen in der Gesellschaft einsetzen. Spenden von Regierungen oder Unternehmen würden unsere Mission zutiefst gefährden. An große Spenden sind oft Bedingungen geknüpft. Außerdem kosten Fundraising-Methoden wie Telemarketing, Postsendungen oder das direkte Ansprechen auf der Straße oft mehr, als sie einbringen. Aus diesem Grund ist das Avaaz-Modell der direkten Online-Spenden der beste Weg, den Motor des sozialen Wandels in Gang zu halten und die Versprechen unseres Netzwerkes weitestgehend umzusetzen.
Mit Hoffnung und Dankbarkeit für diese großartige Gemeinschaft,
Grund 1 - Was wir machen funktioniert
Mit 17 Millionen Mitgliedern in jedem Land der Welt ist es uns möglich, blitzschnell auf dringende Bedürfnisse und Gelegenheiten zu reagieren. Avaaz funktioniert - gemeinsam haben wir Leben in Haiti und Burma gerettet, Regierungspolitik von Brasilien bis Japan umgekehrt und internationale Verträge vom Verbot von Streubomben bis zum Erhalt der Meere beeinflusst. Der britische Premierminister Gordon Brown sagt von Avaaz: "Ihr habt den Idealismus der Welt vorangetrieben... unterschätzt nicht euren Einfluss auf die Staats -und Regierungschefs". Der Economist schreibt, dass Avaaz bereit ist, einen "ohrenbetäubenden Weckruf an die Entscheidungsträger der Welt zu senden" und Nobelpreisträger Al Gore sagt: "Avaaz ist inspirierend und hat bereits damit begonnen, Veränderungen einzuläuten." Wir sind nur 6 Jahre alt und wachsen schnell. Je stärker unsere Mitglieder gewillt sind sich zu engagieren und zu spenden, desto mehr Einfluss werden wir haben.
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Grund 2 - Eine Spende an Avaaz ist eine Investition, die permanenten sozialen Wandel mit sich bringt
Bei Avaaz finanzieren unsere Spenden nicht nur schlagkräftige Kampagnen, sondern rekrutieren auch noch mehr Menschen. Mehr Menschen bedeutet mehr Spenden und damit mehr Wirkung. Sie erzielen also nicht nur eine bestimmte Veränderung mit Ihrer Spende, sondern stellen auch sicher, dass sich unser Netzwerk vergrößert. Dies bedeutet, dass sich Ihre Spende um ein Vielfaches multipliziert und sich so zu einer permanenten und ständig wachsenden Quelle der Veränderung wird. Ein doppelter und zugleich dauernder Effekt hat einen gewaltigen philantropischen Wert.
Grund 3 - Wir haben keine Bürokratie
Avaaz ist ein massives Netzwerk von Bürgern, aber unsere Organisation ist winzig - nur 49 Vollzeit-Campaigner mit operativer und technologischer Unterstützung arbeiten mit. Die meisten großen globalen NGOs beschäftigen Hunderte, wenn nicht Tausende von Mitarbeitern. Unsere geringe Größe bedeutet, dass wir uns nicht auf Bürokratie oder verschiedene Verwaltungsebenen konzentrieren müssen, sondern einzig auf das Erzielen von Ergebnissen.
Grund 4 - Wir werden regelmäßig kontrolliert und sind steuerlich haftbar
Gerüchte über den Missbrauch von Spendengeldern schüren Angst und Misstrauen. Viel davon ist fehl am Platz, denn die meisten Organisationen sind voller integrer Mitarbeiter, die Gutes bewirken wollen. Bei Avaaz können Sie sicher sein - wir sind gesetzlich verpflichtet, alle 12 Monate eine amtliche Buchprüfung durchzuführen. Diese Bilanzkontrolle prüft gründlich jeden Aspekt unserer Bücher und unserer finanziellen Praktiken. Bisher fanden sechs Revisionen statt, und jedes Mal wurde uns ein guter Prüfungsbericht vorgelegt. (Für mehr Details bitte hier klicken).
Grund 5 - Wir haben ein Weltklasse-Team, das hervorragende Arbeit leistet
Campaigning, Interessenvertretung und sozialer Wandel sind ein ernsthaftes und anspruchsvolles Geschäft - je kompetenter das Team, desto mehr Einfluss haben unsere Spenden. Avaaz zieht die besten Campaigner und Interessenvertreter der Welt an. Viele unserer Kampagnendirektoren kamen zu uns, nachdem sie sie erfolgreich die Geschäftsführung von Multi-Millionen-Dollar-Organisationen wahrgenommen hatten; die meisten von ihnen haben Abschlüsse von den besten Universitäten der Welt.
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Grund 6 - Wir sind 100% unabhängig
Grund 7 - Wir leiten das Geld weiter, wenn es Sinn macht und unterstützen die besten Bemühungen
Avaaz hat knapp 4 Millionen Dollar an andere Organisationen gespendet, weil wir sie als besser positioniert angesehen haben, um das Geld in bestimmten Situationen bestmöglich einzusetzen. Zum Beispiel waren das 1,6 Mio. $ an burmesische Mönche und Hilfsgruppen, 1,3 Mio. $ an Hilfsorganisationen auf Haiti (sehen Sie sich dazu ein Video an) und über eine Mio. $ an die Hilfsbemühungen in Pakistan. Die meisten Stiftungen haben endlose Bearbeitungszeiten und unzählige Beschränkungen, was diese langsam und bürokratisch macht und so die Gefahr besteht, dass sich die positiven Effekte umkehren. Avaaz sucht sich die geeignetsten Organisationen und verzichtet auf Detailanweisungen - wir geben ihnen nur die Mittel, um ihre Kompetenz einsetzen zu können.
Grund 8 - Wir sind politisch (das macht den Unterschied)
Grund 9 - Wir handeln dort, wo Bedarf und Möglichkeiten am größten sind
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Grund 10 - Demokratische Verantwortung ist fest verankert in unserem Modell
Grund 11 - Es gibt keine vergleichbare Organisation
Avaaz ist die weltweit erste und einzige von Mitgliedern getragene Hightech Bewegung, die sich mit den unterschiedlichsten Angelegenheiten befasst. In einer Welt, in der die Probleme zunehmend global relevant sind und deshalb globale Lösungen brauchen, hat Avaaz eine besondere Stellung, um Wandel voranzutreiben. Keine andere Organisation kann innerhalb von 24 Stunden und in so großem Maßstab demokratischen Druck in über 194 Ländern aufbauen. Ein neuartiges Modell internetbasierter Politik, die von den Menschen ausgeht, hat schon in vielen Ländern etwas bewegen können. Avaaz bringt dieses Modell auf eine globale Ebene. Das Ergebnis ist bereits jetzt die größte Onlinebewegung in der Geschichte, und wir haben gerade erst begonnen.
Machen Sie eine sichere Spende an Avaaz: https://secure.avaaz.org/de/sustain_avaaz_dec_2012_ch_rb_2/?bviusbb&v=20461&a=2.50&c=EUR&p=28
Eingestellt von Gerd 49 um 15:27 Keine Kommentare :
Datenspur führt in den Bundestag
Danke Klaus, das ist wirklich zum Lachen: die größten Raubkopierer sind sie selber.
Zum Jahresausklang ein "lustiger Artikel". Es darf nicht wahr sein!
bei N-TV kann man lesen:
Illegale Downloads von Filmen und TV-Serien
Freitag, 28. Dezember 2012 Von Roland Peters
Den Angaben zufolge werden während der Arbeitszeit auch aus den Häusern von Paramount Pictures, Warner Brothers, Disney, Sony Pictures und 20th Century Fox Urheberrechtsverletzungen begangen. Scaneye hat sich auf die Analyse von Bittorrent spezialisiert. Über das Bittorrent-Protokoll werden große Dateien von verschiedenen, wechselnden Quellen gleichzeitig heruntergeladen und am Ende zusammengesetzt. Damit ist kaum nachvollziehbar, woher etwa ein Film ursprünglich kam. Die dazu nötigen Ausgangsdateien stellen Websites wie "The Pirate Bay" bereit.
Im Bundestag in Berlin gibt es indes Interesse an "Celebrity Rehab" in High Definition, dem aktuellen Actionstreifen "Premium Rush" oder auch "The Voice". In Brüssel geht die EU unter anderen mit "Take Shelter" von 2011 in Deckung und besorgt sich "Poupoupidou" samt schwedischen Untertiteln. In den Büros von Sony Pictures werden neben Filmen wie "Ice Age 4" auch Videospiele und Fernsehshows heruntergeladen. Beschäftigte von 20th Century Fox und Disney sind offenbar auch keine Engel. Diese Daten seien nur "die Spitze des Eisbergs" und damit exemplarisch, schreibt torrentfreak.com.
Was machen sie ein Buhei um illegales Kopieren und Downloads, unsere selbst ernannte "Elite", unsere Gesetzgeber und die Musik- und Filmverlage!
ACTA, SOPA, PIPA, CISPA und wer weiß was noch alles, und dann DAS!
Die, die am lautesten nach Urheberrechtschutz schreien, sind selber die schlimmsten Raubkopierer und illegalen Downloader!
Die Raubkopierer wollen die Gesetze gegen Raubkopieren machen, das ist nicht nur Politikparadox, das ist die totale Volksverarschung!
Eingestellt von Gerd 49 um 23:20 Keine Kommentare :
AVAAZ: Sklave mit nur 5 Jahren...
Email vom 28.12.2012, 02:29 Uhr
Indien verzögert das schärfste Kinderarbeits-Gesetz in seiner Geschichte..., weil die Politiker der Ansicht sind, dass es keine 'Priorität' hat! Doch die Mehrheit der Parlamentarier unterstützt das Gesetz, und alles was sie brauchen, ist ein massiver Schub der Öffentlichkeit, damit darüber abgestimmt werden kann! Erheben wir unsere Stimme für Indiens Kinder. Unterzeichnen Sie jetzt:
das indische Parlament schließt zum Jahresende ohne das schärfste Gesetz gegen Kinderarbeit seiner Geschichte zu verabschieden. Schlimmer noch: Das Gesetz wird von der Mehrheit der Parlamentarier unterstützt, doch es liegt seit Wochen auf Eis, weil das Parlament der Ansicht ist, dass es keine 'Priorität' hat!
Wenn die Avaaz-Gemeinschaft aufsteht, können wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Gesetzesvorlage lenken, und die Abstimmung darüber vorantreiben. Bitte unterzeichnen Sie diese dringend Petition und leiten Sie sie so viel wie möglich weiter -- sobald wir 1 Million Unterschriften erreicht haben, überbringen wir die Botschaft dem indischen Parlament, zusammen mit ehemaligen Kinderarbeitern:
http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?bviusbb&v=20552
Schwindelerregende 215 Millionen Kinder arbeiten in Minen, Steinbrüchen und Fabriken in aller Welt. Alle Nationen haben ein Abkommen unterschrieben, das die Beendigung der Kinderarbeit in den Mittelpunkt des jeweiligen nationalen Bildungsplans stellt -- dabei hat Indien weltweit die meisten Kinderarbeiter. Das neue Gesetz würde jede Arbeit von Kindern unter 14 Jahren verbieten und gefährliche Arbeit für Unter-18-Jährige. Das Gesetz enthält sogar Bestimmungen, die sicherstellen, dass die ärmsten Familien nicht geschädigt werden -- es verankert das Recht auf freie Bildung und Stipendien, um alle Verluste auszugleichen.
Jamie, Alice, Alex, Alaphia, Lisa, Jeremy, Ricken, Dalia, Rewan, Michelle und das gesamte Avaaz-Team
Danke für Ihren Einsatz gegen Kinderarbeit.
http://www.avaaz.org/de/india_child_labour_g1/?tviusbb
http://www.fr-online.de/wirtschaft/kinderarbeit-in-indien--grosse-nachfrage-nach-kinderarbeit-,1472780,16353590.html
Indien schlägt einen Bann für Kinderarbeit for (Washington Post - englisch)
Eingestellt von Gerd 49 um 08:46 Keine Kommentare :
Doch die chinesische Karte?
Man sollte nicht glauben, was eine einfache chinesische Drohung alles bewirken kann.
Das sorgsam aufgebaute Lügengebäude um Griechenland gerät ins Wanken.
Schon am 29.10.2012 schrieb ich hier:
http://politikparadox.blogspot.de/2012/10/was-ist-denn-mit-den-lautsprechern-der.html
Stürzt das taumelnde Griechenland aus der Eurozone, verliert China viele Milliarden. Seither müht man sich in Berlin um Athen.
Vielleicht hat die neue Regierung in China ja auch ein Machtwort gesprochen denn jetzt bemüht man sich nicht nur in Berlin sondern auch im "Freundesland" zu retten was noch zu retten ist.
… und es geschehen auf einmal Zeichen und Wunder. Was ist passiert?
Arbeiten die Griechen jetzt mehr? Werden mehr Waren Exportiert?
S&P hebt Griechen-Rating deutlich an
18.12.2012, 19:22 Uhr | dpa-AFX, AFP, t-online.de
http://wirtschaft.t-online.de/s-p-hebt-griechenlands-rating-deutlich-an/id_61393042/index
Gute Nachricht für die schuldengeplagten Hellenen: Der US-Ratingriese Standard & Poor's (S&P) hat Griechenlands Kreditwürdigkeit nach einem erfolgreichen Anleihenrückkauf des Landes gleich um sechs Stufen vom "teilweisen Kreditausfall" (SD) auf "B-/B" angehoben. Das entspricht einer spekulativen Anlage. S&P sprach zugleich von einem stabilen Ausblick für das neue Rating.
Frisches Geld aus Anleihenkauf
Zur Begründung erklärte die Ratingagentur, ihrer Meinung nach sei die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion fest entschlossen, Griechenland in der Eurozone zu behalten. Griechenland hatte zuletzt Anleihen im Volumen von mehr als 30 Milliarden Euro am Markt aufgekauft und dafür Mittel aus dem Rettungsfonds verwendet.
Troika warnt vor Risiken
Auch die "Troika" aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) hatte am Dienstag ebenfalls erklärt, für die Rettung Griechenlands vor dem Staatsbankrott große Risiken zu sehen. Die Experten zweifeln daran, dass Athen tatsächlich seinen Verpflichtungen nachkommt und die zugesagten Reformen umsetzt. Dennoch raten sie dazu, die nächsten milliardenschweren Kredite von Euro-Ländern und IWF wie geplant fließen zu lassen und empfehlen die Auszahlung der Gelder aus dem Euro-Rettungsfonds.
Die neuen Kredite für Griechenland im Umfang von 34,3 Milliarden Euro sollen nach Angaben aus Regierungskreisen in Athen bis Mittwoch ausgezahlt sein. Nach einer am Montag überwiesenen ersten Tranche von sieben Milliarden Euro sollen 11,3 Milliarden Euro für den Rückkauf von Staatsschulden überwiesen werden, sagte ein Regierungsvertreter. Weitere 16 Milliarden Euro würden für die Rekapitalisierung von Banken des hoch verschuldeten Landes erwartet.
Quelle: dpa-AFX, AFP, t-online.de
Werte "mächtigste Frau der Welt", was hatten Sie gesagt wann die letzte Zahlung sei, die wir an Griechenland leisten würden?
Merken Sie nicht, das Ihre Befehlsgeber doch das machen was die wollen, egal was Sie versprechen?
Dass Sie als "zweitmächtigster Mensch der Welt" auch nur verarscht werden merken Sie aber schon - oder nicht?
Eingestellt von Gerd 49 um 13:00 1 Kommentar :
GBPicsOnline - Frohe Weihnachten Bilder
Eingestellt von Gerd 49 um 02:07 Keine Kommentare :
Nach dem Amoklauf von Newtown:
US-Waffenlobby will Schulen mit bewaffneten Wachen schützen
Man liest die Überschrift und denkt: „Boah ey, Spitzensatire“, man liest weiter und stellt mit Erschrecken fest: „die meinen das ernst“.
Eine Woche lang hat die US-Waffenlobby geschwiegen - jetzt kommt sie aus der Deckung. Auf einer Pressekonferenz warb sie dafür, nach dem Amoklauf von Newtown Schulen durch Bewaffnete zu schützen. Denn das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe sei: ein guter Mensch mit einer Waffe.
Washington - Die National Rifle Association (NRA) hat sich am Freitag erstmals nach dem Amoklauf von Newtown vor einer Woche zu dem Verbrechen geäußert. Wer erwartet hatte, die US-Waffenlobby würde sich geläutert zeigen, der irrte. Die NRA tritt für noch mehr Waffen ein. Jede Schule sollte von bewaffneten Polizisten oder Wächtern geschützt werden, forderte NRA-Vizepräsident Wayne LaPierre in Washington. Die NRA sei bereit, beim Training für entsprechende Programme zum Schutz von Schulkindern mitzuhelfen.
Als Verantwortliche für solche Taten wie den Amoklauf von Newtown machte er die Medien aus. Jedes amerikanische Kind sehe bis zu seinem 18. Geburtstag 16.000 Morde. In Musikvideos und Computerspielen werde das Leben als ein Spiel dargestellt.
LaPierre begründete seinen Vorstoß für bewaffnete Wachen an Schulen damit, dass schließlich auch der Präsident und sogar Sportstadien von Bewaffneten beschützt würden. "Das einzige Mittel gegen einen bösen Menschen mit einer Waffe ist ein guter Mensch mit einer Waffe." Strengere Gesetze zum Erwerb von Schusswaffen in den USA lehnte er ab. Solche Gesetze würden nichts bringen. Journalisten durften bei der Pressekonferenz im teuersten Hotel Washingtons keine Fragen stellen.
Die Pressekonferenz wurde mehrfach von Gegnern der NRA unterbrochen. Gleich zu Beginn stürmte ein Mann nach vorn und rief: "Die NRA tötet unsere Kinder." Er zeigte ein Transparent mit der entsprechenden Aufschrift. Minuten später hielt eine Frau ein weiteres Transparent hoch, auf dem zu lesen stand: "Die NRA hat Blut an ihren Händen."
Unmittelbar nach dem Massaker, bei dem 20 Kinder und sechs Schulmitarbeiter starben, hatte sich die NRA aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Anders als bei früheren Amokläufen hatte die Organisation keine Beileidsbekundungen für die Angehörigen der Opfer veröffentlicht. Überdies schaltete sie ihr Facebook-Konto im Internet vorübergehend ab und sendete keine Mitteilungen über den Kurznachrichtendienst Twitter.
Die Tragödie löste eine landesweite Debatte über eine Reform des vergleichsweise liberalen Schusswaffenrechts der USA aus, die jahrelang am Widerstand vieler Amerikaner gescheitert war. US-Präsident Barack Obama setzt sich für eine Verschärfung der Gesetze ein. Er rief die Bürger auf, den Druck auf die Abgeordneten aufrechterhalten. "Rufen Sie Ihre Kongressvertreter so oft wie nötig an, bekennen Sie Farbe und sagen Sie im Namen unser aller Kinder: 'Es reicht'."
Der Präsident will den Kongress dazu bewegen, den Verkauf von Sturmgewehren zu verbieten sowie den bisher weitgehend unkontrollierten Handel mit Waffen auf einschlägigen Messen strenger zu kontrollieren. Obamas Regierungsmannschaft soll die Reformvorschläge noch im Januar vorlegen. "Es ist an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen." Mit der Ausarbeitung der Vorschläge beauftragte er Vizepräsident Joe Biden.
Geht es eigentlich noch abartiger? Kann man noch perfider denken als die Mitglieder der NRA? Diese „Schmiede des eigenen Glücks“ ordnen vor lauter Geld- und Macht-Geilheit ihren eigenen Interessen alles unter. Sie wollen „böse Bewaffnete“ durch „gute Bewaffnete“ bekämpfen. Hauptsache es werden amerikanische Waffen benutzt, an deren Produktion sie entsprechend Profit haben. Kann man Menschenverachtung noch besser ausdrücken?
Und das sollen „unsere Freunde“ sein?
Eingestellt von Gerd 49 um 11:52 Keine Kommentare :
Besinnliches zum 4. Advent
Jetzt wird’s ernst mit der US „Haushaltsklippe“
Obama will Renten kürzen
Von Patrick Martin 21. Dezember 2012
http://www.wsws.org/de/articles/2012/dez2012/obam-d21.shtml
Die Kürzungen bei den Renten und anderen wichtigen Sozialprogrammen, die Obama zur Umschiffung der „Haushaltsklippe“ vorschlägt, markieren einen Wendepunkt in der amerikanischen Sozialpolitik. Dies zeigte sich in den jüngsten Haushaltsgesprächen des Weißen Hauses mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner.
Obama schlägt öffentlich vor, zukünftige Zahlungen an Rentenempfänger zu kürzen. Das zeigt klar, dass sämtliche Parteien darin übereinstimmen, dass die Arbeiterklasse und die Alten, – und nicht etwa Wall Street und die Superreichen –, für die Krise des amerikanischen Kapitalismus zahlen müssen.
Presseberichten vom Dienstag zufolge bedeutet der Gegenvorschlag, den das Weiße Haus Boehners Vorschlägen entgegenstellt, eine Senkung des Inflationsausgleichs für Rentner, denn der Lebenshaltungsindex, der künftig zugrunde gelegt wird, unterschätzt absichtlich die Summe, die Rentner für ihre Grundversorgung aufwenden müssen. Der neue Lebenshaltungsindex mit der Bezeichnung „gebundener“ Verbraucherpreisindex wird die Ausgaben in den nächsten zehn Jahren um bis zu 225 Milliarden Dollar senken. Die Hälfte davon geht auf Kosten der Rentenempfänger, und der Rest auf Kosten der Pensionen von Beschäftigten der Bundesregierung im Ruhestand und anderen Hilfeempfängern.
Die Vorschläge des Weißen Hauses beinhalten noch weitere reaktionäre Elemente: Das Auslaufen der Steuersenkungen der Bush-Ära soll auf Familien mit mehr als 400.000 Dollar Jahreseinkommen begrenzt werden; der Lohnsteuer-Teilrabatt soll auslaufen, was zu einer zweiprozentigen Lohnsteuererhöhung für alle amerikanischen Arbeiter führt; die Dividendensteuer, die vor allem die Reichen betrifft, soll bei zwanzig Prozent verharren, anstatt dass sie auf 39,6 Prozent angehoben wird, wie es nach den geltenden Gesetzen geboten wäre.
Steuererhöhungen sollen über zehn Jahre 1,2 Billionen Dollar ausmachen. Im gleichen Zeitraum sollen Ausgabenkürzungen die gleiche Summe einbringen. Damit kommt das Weiße Haus der Forderung der Republikaner nach einer Ausgewogenheit von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen nach. Diese angebliche Balance lässt allerdings die 1,2 Billionen Dollar an Ausgabenkürzungen außer Acht, die schon im August 2011 bei den Haushaltsverhandlungen zwischen Obama und der republikanischen Mehrheit im Kongress ausgehandelt worden waren, und die in den nächsten neun Jahren greifen sollen.
Alles zusammengerechnet, wird der Plan des Weißen Hauses Kürzungen von 400 Milliarden Dollar bei den Gesundheitsausgaben (vor allem bei Medicare), 122 Milliarden Doller an Einsparungen bei den Renten und weitere 400 Milliarden Dollar bei anderen innenpolitischen Ausgaben ergeben. Zusätzlich sollen 290 Milliarden Dollar an Zinszahlungen eingespart werden.
Eduardo Porter von der New York Times wies auf die historische Bedeutung hin, die eine Vereinbarung zwischen den Parteien auf dieser Grundlage bedeutet. Porter schrieb: „Die Wahrheit ist, dass der Präsident und die Republikaner im Repräsentantenhaus vereinbart haben, den Sozialstaat, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, auf den kleinsten Umfang seit fünfzig Jahren zu schrumpfen. Das ist ganz unabhängig davon, welche der beiden Billionen-Dollar-Varianten schließlich die Oberhand behält.“
Das Weiße Haus schlägt vor, die freiwilligen innenpolitischen Ausgaben von 3,1 Prozent des BIP in 2011 auf nur noch 1,7 Prozent im Jahr 2022 zu senken. Die Republikaner, die mit unterschiedlichen Daten arbeiten, wollen die Ausgaben im Inland in der gleichen Zeit von 4,3 Prozent auf 2,1 Prozent des BIP senken.
Um das zu verdeutlichen, erklärte Porter: „Das würde die freiwilligen zivilen Ausgaben der Regierung auf den kleinsten Anteil an der Wirtschaftsleistung seit der Eisenhower-Regierung [in den 1950er Jahren] senken. Damals lebte ein Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze, Tausende Kinder hatten damals noch Kinderlähmung, und weniger als acht Prozent der unter 25jährigen Amerikaner hatten eine Collegeausbildung.“
Was in den Gesprächen zwischen Obama und Boehner ausgehandelt wird, ist mit anderen Worten ein sozialer Rückschritt beispiellosen Ausmaßes. Unter der künstlich geschaffenen Haushaltsklippe zum 31. Dezember, werden aufgrund vergangener Vereinbarungen automatisch Haushaltskürzungen und Steuererhöhungen von 600 Milliarden Dollar in Kraft treten. Unter Berufung auf dieses Damoklesschwert schlagen Vertreter der Wirtschaft, Demokraten und Republikaner vor, mit dem Abbau der Sozialreformen des zwanzigsten Jahrhunderts zu beginnen.
Die Entscheidung des Weißen Hauses, das Rentensystem zu kürzen, ist von enormer politischer Bedeutung. Die Renten wurden lange Zeit als die „dritte Schiene“ der amerikanischen Politik bezeichnet. Es galt: Lass die Finger davon, oder du bist politisch tot. Obama und Boehner wollen dieses Tabu knacken und einen neuen Rahmen schaffen, um der arbeitenden Bevölkerung brutale Sparmaßnahmen aufzuzwingen.
Egal wie das unmittelbare Ergebnis der Verhandlungen in Washington ausgeht, – ob noch vor dem 31. Dezember ein Handel geschlossen wird oder nicht –, die generelle Richtung ist klar: Sozialprogramme wie die Renten, Medicare und Medicaid werden ausgezehrt. Das einzige bedeutsame Gebiet, auf dem die Bundesregierung noch Geld ausgibt, sind Militär und Polizei, welche die Interessen der Finanzaristokratie verteidigen – im Ausland gegen internationale Rivalen und Revolutionen, zu Hause gegen die amerikanische Arbeiterklasse.
… und in Deutschland?
21. Dezember 2012, 16:51 Uhr
Haushalt nach der Bundestagswahl
Schäuble plant umfangreiches Sparprogramm
Auf die deutschen Steuerzahler könnten neue Belastungen zukommen: Nach SPIEGEL-Informationen lässt Finanzminister Schäuble ein Sparpaket für die Zeit nach der Bundestagswahl ausarbeiten. Teil des Plans sind ein Gesundheits-Soli und ein späterer Renteneintritt.
Berlin - Die Beamten im Finanzministerium sind schon schwer beschäftigt: Nach SPIEGEL-Informationen lässt Ressortchef Wolfgang Schäuble (CDU) ein umfangreiches Sparpaket für die nächste Legislaturperiode ausarbeiten. Um den Bundeshaushalt auf künftige Belastungen vorzubereiten, die durch Konjunkturrisiken oder Gefahren der Finanz- und Euro-Krise entstehen könnten, reichen seiner Einschätzung nach die Vorgaben der Schuldenbremse nicht aus. "Ein ausreichender Abstand zur Verfassungsgrenze ist in der Haushaltsplanung zwingend erforderlich, um für unerwartete strukturelle Ausgaben- und Einnahmeentwicklungen Vorsorge zu treffen", heißt es in einer internen Vorlage des Bundesfinanzministeriums (BMF) mit dem Titel "Mittelfristige Haushaltsziele des Bundes".
Schäuble hat die Vorlage bereits gebilligt. Um den entsprechenden Spielraum zu erreichen, schlagen die Beamten des BMF unter anderem vor, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent abzuschaffen und auf alle Waren und Dienstleistungen nur noch den regulären Tarif von 19 Prozent zu erheben. Diese Maßnahme brächte den öffentlichen Kassen 23 Milliarden Euro. Um zehn Milliarden Euro wollen die Beamten den Bundeszuschuss zum Gesundheitsfonds senken.
Damit die Beiträge zur Krankenkasse dennoch stabil gehalten werden können, schlagen Schäubles Fachleute einen Gesundheits-Soli vor, also einen Aufschlag auf die Einkommensteuer, dessen Aufkommen der gesetzlichen Krankenversicherung zugutekommen soll. Um die Rentenkassen zu entlasten, sollen die Deutschen über die vereinbarte Regelaltersgrenze von 67 Jahren hinaus arbeiten. Die Dauer des Rentenbezugs solle "an die Lebenserwartung gekoppelt werden", schreiben die Beamten. Der Vorruhestand soll so unattraktiv gemacht werden wie möglich. "Unangemessene Anreize zur Frühverrentung müssen beseitigt werden", heißt es in dem Konzept.
Bislang müssen Vorruheständler, die vor Erreichen der Regelaltersgrenze aus dem Arbeitsleben ausscheiden, pro Jahr einen Abschlag von 3,6 Prozent hinnehmen. Künftig soll das Minus 6,7 Prozent betragen. Die Schäuble-Experten schlagen zudem vor, die Witwenrenten zu kürzen.
Weitere Einschnitte halten die Finanzministerialen für unausweichlich, wenn der Staat künftig an anderer Stelle Geld ausgeben will, etwa für Straßenbau oder Bildungseinrichtungen. Solche Investitionen würden "eine stärkere Begrenzung konsumtiver Ausgaben erfordern". Damit sind vor allem Sozialausgaben gemeint.
Das Bundesfinanzministerium dementiert - wenig überraschend - den Bericht. Es gebe keine dementsprechenden Pläne. Der SPIEGEL hält an seiner Darstellung fest.
URL: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schaeuble-plant-umfangreiches-sparprogramm-nach-der-bundestagswahl-a-874178.html
Natürlich ist von Leuten mit Millionen-Einkommen und Milliarden-Besitz nicht die Rede beim Sparen, weder in Deutschland, in den USA noch sonstwo auf der Welt. Schließlich ist man als Politiker eh nur deren Befehlsempfänger und darf es sich mit "den Märkten" nicht verderben. So werden die "armen Reichen" von jeglichen Einschränkungen verschont, im Gegenteil, wo kämen sie denn hin, wenn sie sich noch an den Sozialkosten beteiligen müssten? Es ist doch eh schon schwer genug für sie, in der Krise auf ihr Geld aufzupassen, steuervermeident anzulegen und gleichzeitig übereifrige Steuerfahnder abzuwehren. Auf Schäuble können sie aber zählen, der hat ein Herz für Steuerhinterzieher.
Das ist doch was Besinnliches, oder?
GBPicsOnline - 4. Advent Gästebuchbilder
Eingestellt von Gerd 49 um 01:03 1 Kommentar :
Avaaz, Demokratie und die Herausfordnungen unserer Zeit
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Avaaz.org ist ein weltweites Kampagnennetzwerk mit 17 Millionen Mitgliedern, das sich zum Ziel gesetzt hat, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen auf wichtige globale Entscheidungen durchzusetzen. ("Avaaz" bedeutet "Stimme" oder "Lied" in vielen Sprachen). Avaaz Mitglieder gibt es in jedem Land dieser Erde; unser Team verteilt sich über 13 Länder und 4 Kontinente und arbeitet in 14 verschiedenen Sprachen. Erfahren Sie hier, etwas über einige der größten Aktionen von Avaaz oder folgen Sie uns auf Facebook oder Twitter.
Eingestellt von Gerd 49 um 11:10 Keine Kommentare :
Malala - Petition übergeben
am Montag haben Mitarbeiter von Change.org unser Anliegen und alle gesammelten Unterschriften dem Menschenrechtsbeauftragen der Bundesregierung, Markus Löning, im Auswärtigen Amt überbracht.
Ein besonderes Signal: der Außenstaatssekretär Pakistans, Jalil Abbas Jilani, war ebenfalls zugegen. „Malalas Engagement ruft zu Recht weltweit Anerkennung hervor. Deutschland hat sich für ihren Schutz und ihre Behandlung engagiert”, sagte uns das Auswärtige Amt.
In jedem Fall wurde unser Wunsch gehört und wir sind zu einem weiteren Dialog Anfang 2013 eingeladen!
Die Übergabe der Petition wurde sogar auf der Facebook-Seite des Auswärtigen Amtes prominent mit einem Foto verbreitet.
Wenn Sie hier klicken, können Sie das Übergabe-Foto jetzt mit Ihren Freunden auf Facebook teilen.
Vielen, vielen Dank für Ihr Engagement.
Eingestellt von Gerd 49 um 22:20 Keine Kommentare :
AVAAZ: Sehen Sie was für eine verrückte, wunderschöne Sache wir gemeinsam geschaffen haben
Diese Email von AVAAZ kam am 18.12.2012 um 22:06 Uhr
Liebe umwerfende Avaaz-Gemeinschaft,
2012 neigt sich dem Ende zu - deswegen möchte ich für einen Moment innehalten und reflektieren, was für eine verrückte, wunderschöne Gemeinschaft voller Hoffnung und Engagement wir gemeinsam geschaffen haben. Die Zahlen sind schwindelerregend --
17,2 Millionen von uns erhalten diese E-Mail heute und diese Zahl schießt jeden Tag weiter in die Höhe -- wir sind fast doppelt so groß wie noch vor ein paar Monaten!
Wir kommen aus allen 194 Nationen, 1 Millionen aus Deutschland, 1,7 Millionen aus Brasilien und 700.000 aus Indien. Hier eine Weltkarte
Wir sind gemeinsam über 100 Millionen mal aktiv geworden, sowohl on- als auch offline, und haben über 250 Millionen Freunden von unseren Kampagnen berichtet
Unsere Stimmen haben Aufmerksamkeit auf kritische Themen gelenkt, mit über 15.000 Nachrichtenbeiträgen allein in diesem Jahr
400.000 von uns haben knapp 7 Millionen Dollar an Avaaz gespendet, welche an humanitäre und demokratische Organisationen weitergeleitet wurden
20.000 von uns haben bereits eigene Petition gestartet und fangen an, diese mit Hilfe unserer neuen Bürgerpetitionen-Plattform zu gewinnen
Der pakistanische Präsident unterzeichnet unsere Petitionen, die geholfen hat, 3 Millionen Kinder in die Schule zu schicken
Unsere gewaltige Aktion für Palästina direkt vor der EU-Kommission als sich die Außenminister trafen
Aber hinter diesen Zahlen steckt so viel mehr -- tausende Geschichten von Menschen, die zusammenkommen mit einer Hoffnung, die stark genug ist, den vorherrschenden Zynismus zu überwinden und wirkliche Veränderung zu erreichen. Nicht nur im Kleinen, sondern mit wirklich weitreichenden Erfolgen.
Errinern Sie sich an Malala, das unglaublich mutige Mädchen, das von den Taliban in den Kopf geschossen wurde, weil es sich für die Bildung von Mädchen in Pakistan eingesetzt hat? Innerhalb einer Woche hat das Avaaz-Team mit Partnern in Pakistan einen ambitionierten Plan erarbeitet, damit alle Kinder zur Schule gehen können - und nachdem 886.000 von uns unsere Petition unterzeichnet hatten, hat der UN Bildungsgesandte Gordon Brown sie direkt an Präsident Zardari übergeben, welcher selbst die Petition unterzeichnete! Malala war "überwältigt" als sie im Krankenhaus mit der Nachricht begrüßt wurde, dass Zardari Fördermittel gebilligt hat, damit 3 Millionen Kinder zusätzlich in die Schule gehen können! Brown hat unsere Mobilmachung als "ausschlaggebend" bezeichnet.
Das war kurz bevor 1,8 Millionen von uns eine entscheidende Rolle darin gespielt haben, einen palästinensischen Staat zu schaffen. Nachdem Israel und die USA andere Länder dazu bewegen wollten bei der UN gegen Palästina zu stimmen, haben wir Meinungsumfragen in 4 Ländern durchführen lassen, tausende Telefonanrufe gemacht, mit Staatsführern Kontakt aufgenommen und eine 4-stöckige Flagge vor einem wichtigen Treffen der EU-Außenminister in Brüssel gehisst. In der entscheidenden Abstimmung haben nur 9 von 193 Ländern dagegen gestimmt! Der palästinensische Botschafter für Europa sagte "Avaaz spielte eine entscheidende Rolle darin, die Regierungen von einer Unterstützung des palästinensischen Antrags zu überzeugen. Ihre Solidarität und Ihre Unterstützung wird in ganz Palästina erinnert und gefeiert werden".
Und Anfang diesen Jahres haben sage und schreibe 2,8 Millionen von uns eine kolosale Kampagne unterstützt um ACTA zu stoppen -- ein entscheidender Sieg gegen globale Konzerne, die versuchen das Internet zu zensieren. Das Abkommen konnte gestoppt werden und der Präsident des Parlaments sagte, er war "schwer beeindruckt von Avaaz’s überwältigender Petition, welche vom europäischen Parlament sehr ernst genommen wurde". Andere führende Mitglieder des Parlaments haben öffentlich unsere Stimmen zitiert, um den Einspruch der Öffentlichkeit zu demonstrieren.
Das sind nur 3 von buchstäblich hunderten Geschichten, die wir alleine über dieses Jahr erzählen können! Sehen Sie sich unsere Erfolgsseite an für eine Übersicht der größten Erfolge. Ich kann kaum erwarten zu sehen, was unsere Gemeinschaft in 2013 alles schaffen kann, vom Schutz des Regenwaldes und unserer Tierwelt bis hin zur Unterstützung der Bevölkerung in Syrien und des arabischen Frühlings und der Demontage des korrupten Medienreichs von Ruport Murdoch.
Wir haben wirklich etwas Unglaubliches geschaffen, einen Motor für Hoffnung und Veränderung in der Welt. Und jeder von uns hat dazu beigetragen, es Realität werden zu lassen. Das nächste Mal wenn Sie auf einem Abendessen mit Freunden oder auf einer Party sind, fragen Sie, ob sonst jemand Teil von Avaaz ist. Die Chancen stehen gut und vielleicht haben sie eine Unterhaltung über Themen, die wirklich wichtig sind. Denn wir können viel alleine erreichen, aber wenn wir zusammenkommen und zusammen bleiben ist nichts unmöglich.
Mit enormer Dankbarkeit für jede liebenswerte und engagierte Person in dieser einzigartigen Gemeinschaft,
Ricken und das gesamte Avaaz-Team
Eingestellt von Gerd 49 um 19:14 1 Kommentar :
Soll mal einer sagen, unsere Abgeordneten wissen genau was sie tun.
Die selbsternannte „Elite“ will wohl mit aller Gewalt dass Deutschland Kriegspartei im Nahen Osten wird? Selbst die Grünen, die sich jahrelang gegen die Teilnahme Deutschlands an Kriegshandlungen jeder Art ausgesprochen haben, zählen heute mit zu den ersten Befürwortern. Welch seltsamer Gesinnungswandel!
Wird jetzt Deutschland auch an der türkisch/syrischen Grenze verteidigt, nicht nur am Hindukusch?
Bundestag berät über "Patriot"-Einsatz
Der Bundestag berät heute über ein Mandat für die Entsendung deutscher "Patriot"-Raketen an die türkisch-syrische Grenze. Für die Bundesregierung ist die Entsendung eine Frage der Solidarität gegenüber dem NATO-Mitglied Türkei. Doch der Einsatz wirft nicht nur bei bei den Soldaten Fragen auf.
Von Christian Thiels, SWR, ARD-Hauptstadtstudio Berlin
Der Marschbefehl wird wohl noch vor Weihnachten kommen. Deutsche Luftwaffen-Soldaten sollen mit ihren "Patriot"-Flugabwehrsystemen an die türkisch-syrische Grenze verlegt werden, sobald der Bundestag zugestimmt hat. SPD und Grüne haben bereits signalisiert, die Bundesregierung unterstützen zu wollen.
Wer hätte von unseren "Umfallern" auch was anderes erwartet?
Maximal 400 Bundeswehrsoldaten
Im Mandatstext wird die neue Bundeswehr-Auslandsmission mit der schwierigen Lage der Türkei und der Bedrohung durch Syrien begründet. In dem von Außen- und Verteidigungsministerium formulierten Papier heißt es, dass "die Verlegung deutscher 'Patriot'-Systeme im NATO-Rahmen und im gemeinsamen Verbund mit den Niederlanden die Verlässlichkeit Deutschlands als Bündnispartner" unterstreiche. Maximal 400 Frauen und Männer in Uniform können mit dem bis Ende Januar 2014 befristeten Mandat in den Einsatz gehen.
Mandatstext unkonkret
Doch was die genaue Einsatzausgestaltung angeht, ist der Mandatstext reichlich unkonkret. Die betroffenen Soldatinnen und Soldaten hätten noch eine Menge Fragen, bemängelt der Vorsitzende des Bundeswehr-Verbandes, Ulrich Kirsch. So sei unklar, ob die Bundeswehr überhaupt genug Raketen für den Einsatz der modernsten (und von der Türkei angeforderten) Version der "Patriot" in ihren Depots habe. Diese sogenannten PAC-3-Raketensysteme sind auf die Abwehr von Flugzeugen und vor allem Mittelstreckenraketen optimiert. Die Bundeswehr hat im Jahr 2010 von diesen Raketen 24 Stück angeschafft und dies auch stolz vermeldet. Im Ernstfall wären die aber wohl ziemlich schnell verschossen, doch über weitere Anschaffungen ist bislang nichts bekannt.
Risiko: Chemiewaffen
Unklar ist derzeit außerdem, wie die Soldaten vor einer möglichen Bedrohung durch syrische Chemiewaffen geschützt werden sollen. Doch das wäre wohl schon als Vorsichtsmaßnahme notwendig, wenn man einer weiteren Begründung für den Einsatz im Mandatstext folgt. Dort wird nämlich unterstrichen, dass das syrische Regime sowohl über Mittelstreckenraketen mit bis zu 700 Kilometern Reichweite als auch über ein Chemiewaffenarsenal verfüge. Damit könnten also theoretisch auch viele Städte in der Türkei getroffen werden.
"Rote Linie" - und dann?
Für Bundeswehrverbandschef Kirsch wirft die Mission noch weitere Fragen auf: So gebe es weder eine Exit-Strategie, noch Überlegungen für den Fall, dass Syrien tatsächlich zu den Chemiewaffen greife. Dann werde eine "rote Linie" überschritten, hatte Außenminister Guido Westerwelle betont, nachdem das Bundeskabinett den "Patriot"-Einsatz gebilligt hatte.
Sieh an der Westerwelle! Gibt’s den überhaupt noch? Jetzt benutzt er den gleichen verlogenen Jargon wie die Kanzlerin und faselt von „rote Linie“.
Doch um die Antwort auf die Frage, welche Folgen das dann konkret nach sich zieht, drückt sich die Politik bislang herum. Denn dann müsste die Frage diskutiert werden, ob man nun doch die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien militärisch durchsetzen müsse. Dass wird im Mandatstext bislang kategorisch ausgeschlossen, doch praktischerweise beinhaltet das Mandat auch die Beteiligung deutscher Soldaten in den Besatzungen der fliegenden AWACS-Radarstationen. Die sind schon jetzt im Rahmen der NATO-Luftraumverteidigung über der Türkei unterwegs und können Hunderte Kilometer weit in syrisches Gebiet hineinschauen und hineinhorchen - und genau das tun sie natürlich auch.
Typisch, zu feige um die Frage nach der Flugverbotszone zu klären und mit den Soldaten, die mal wieder auf Befehl unserer Wichtigtuer den Kopf hinhalten müssen, hat natürlich niemand gesprochen, aber dafür politisches Geschwafel ohne Ende und ...
... Parteiübergreifendes Lob für "besonnenes Verhalten der Türkei"
Verständnis für die Türkei zeigen auch die Sozialdemokraten. Rainer Arnold demonstriert Vertrauen gegenüber dem NATO-Partner: "Bisher hat sich die Türkei in dieser ernsten Situation an ihrer Grenze außerordentlich besonnen verhalten. Dies muss so bleiben, aber das dürfen wir den Türken auch durchaus mal signalisieren."
Bundestagsmandat bis 2014
Breite Mehrheit für "Patriot"-Einsatz in der Türkei
Mit großer Mehrheit hat der Bundestag dem "Patriot"- Raketenabwehreinsatz der Bundeswehr zugestimmt. Bis zu 400 Frauen und Männer in Uniform werden im Süden der Türkei stationiert und sollen den NATO-Partner vor Angriffen aus Syrien schützen. Dagegen war nur die Linkspartei.
Von Jörg Brandscheid, BR, ARD-Hauptstadtstudio
Fast schon vorweihnachtliche Harmonie im Deutschen Bundestag. Es reichte eine halbe Stunde für die "Patriot"-Debatte. Schon vorab hatten Union, FDP, SPD und Grüne den Weg für eine breite Mehrheit geebnet. Dafür, dass Deutschland bis zu vierhundert Soldaten in die Türkei schickt um die Flugabwehrraketen zu bedienen. Von zwei "wichtigen politischen Signalen" spricht Elke Hoff, Verteidigungsexpertin der FDP. Dass der NATO-Bündnispartner Türkei sich auf Deutschland verlassen könne und, dass Verlass auf das Parlament sei, freut sich Hoff über eine "eine Entscheidung innerhalb kürzester Zeit. Deshalb, liebe Kolleginnen und Kollegen - auch von der Opposition -, an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön".
Vorweihnachtliche Harmonie im Bundestag, wie schön, und was sagen die Soldaten und Soldatinnen zu den zwei "wichtigen politischen Signalen" Frau Hoff?
Freuen die sich auch so wie Sie, dass sie Weihnachten und Neujahr in der Türkei verbringen dürfen?
Übrigens Frau Hoff: ich hoffe inbrünstig, dass Ihre verteidigungspolitische Schwafelei im Herbst 2013 endgültig ein Ende hat.
Eingestellt von Gerd 49 um 21:45 Keine Kommentare :
Reaktion auf Bonner Bombenfund
"Reflexhafter Ruf nach schärferen Gesetzen": Innenminister Friedrich will nach dem gescheiterten Bombenanschlag in Bonn mehr Kameras an öffentlichen Plätzen installieren, SPD und Grüne lehnen das ab. Die Bahn ist verärgert über Vorwürfe der Bundespolizei.
Kann es sein, dass die Bombe nur dazu diente, unserem Innenminister einen Vorwand zu liefern? Schon seit Schäubles Zeit als Innenminister wird versucht, nach und nach, immer mehr zu überwachen und die im Hintergrund lassen sich immer neue Dinge einfallen.
Ich lasse mich gerne verarschen wenn es intelligent gemacht ist; dann kann ich sogar darüber lachen, aber dieser „Bombenfund“ beleidigt jeden halbwegs normal denkenden Menschen, wenn Spiegel-online am 10.12.2012 schreibt:
„Bonn - Eine verdächtige Reisetasche hat am Bonner Hauptbahnhof für einen Bombenalarm gesorgt. Sie enthielt Metallbehälter, die mit einem Pulver gefüllt waren, bei dem es sich um "potenziell zündfähiges Material" handelt. Das teilte die Polizei am Montagabend mit.“
[…]Nach dem Fund war das Gebäude gegen 14 Uhr gesperrt und die Tasche von Spezialisten etwa eine Stunde später durch Beschuss mit einem Wassergewehr kontrolliert gesprengt worden. Darin befand sich offenbar unter anderem eine Uhr, an der Drähte befestigt waren. Diese ragten aus der Tasche hinaus.[…]
Wer glaubt denn dass ein Terrorist, der eine Bombe unauffällig zünden will, sie auffällig mitten auf einen Bahnsteig stellt.
Weshalb ich mich aber regelrecht für einen Idioten gehalten fühle: Warum um Gotteswillen müssen Drähte aus der Tasche herausragen?
Zum Bombenzünden total überflüssig, zum Angst machen aber bestens geeignet.
So doof kann kein Terrorist sein!
Aber es kommt noch schlimmer: Diletantismus nicht nur bei den Bombenbauern!
Spiegel-Online am 11.12.2012:
Ob die Konstruktion tatsächlich hätte explodieren können, war auch am frühen Dienstagmorgen noch unklar.
„[…]Zwei Stunden später beschossen Entschärfer der Bundespolizei die Tasche mit Wasser. Dabei wurde ein "verdächtiger Gegenstand" zerlegt. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts nahmen die Einzelteile unter die Lupe.“
Spiegel-online in einem anderen Artikel am gleichen Tag
„[…]Die Ermittler stuften die Chemikalien als "zündfähiges Material" ein, ob es allerdings tatsächlich hätte gezündet werden können, war nach den ersten kriminaltechnischen Untersuchungen noch unklar. Jedenfalls fiel der Verdacht ziemlich schnell auf die Salafisten der Stadt.“
- irgendwie bekannt, erinnert an NSU, da wurde ja auch sofort nach zehn Jahren in die richtige Richtung ermittelt und bei Amokläufen werden innerhalb kürzester Zeit "Killerspiele" oder zu lasches Waffengesetz als Schuldige ausgemacht.
Nochmal Süddeutsche:
17. Dezember 2012 10:32
„Zu schwache Batterien, ein weiterer gravierender Fehler bei der Konstruktion der Bombe - die Republik ist wieder einmal davongekommen. Zum wiederholten Mal ist in Deutschland ein geplanter Anschlag islamistischer Fanatiker fehlgeschlagen. Das Land, die Sicherheitsbehörden haben erneut Glück gehabt.“[…] Bei der Bonner Bombe fehlte vor allem der empfohlene Booster.[…] „Das Vorgehen der Bonner Bastler erinnert ein wenig an die "Kölner Kofferbomber", die 2006 in zwei Regionalzügen Bomben deponiert hatten, die dann wegen handwerklicher Fehler nicht detonierten. Die Chemiekenntnisse des später zu einer langen Haftstrafe verurteilten Terroristen hatten glücklicherweise nicht gereicht.
Die sogenannte Sauerlandgruppe, die dann 2007 aufflog, hatte sich große Mengen Wasserstoffperoxid besorgt, um hochgefährliche Bomben zu bauen und bekam nicht mit, dass die Polizei die Chemikalien gegen eine ungefährliche Flüssigkeit ausgetauscht hatten.“
… wer das alles glaubt, der kann auch getrost glauben dass die Erde eine Scheibe ist, ein "Bombenbau-Azubi", 1. Lehrjahr, am Werk war und ein "Osterhase" Eier bringt.
Dann folgt natürlich noch die verdiente Lobhudelei auf die Sicherheitsbehörden, auf die wir seit NSU alle so stolz sind.
Anschlagsversuch in Bonn Harter Kern der Szene von geschätzten 140 Personen
„Deutsche Sicherheitsbehörden listen in ihren Erfolgsbilanzen etwa zehn verhinderte oder gescheiterte Anschläge in den vergangenen zehn Jahren auf. Dilettantismus der Bombenbauer, Glück und Tüchtigkeit der Ermittler sowie der große Aufwand bei der Überwachung potenzieller islamistischer Gewalttäter haben Schlimmes vereitelt. Anders als in London oder Madrid etwa hat es in Deutschland noch keinen Terroranschlag islamistischer Gewalttäter gegeben.
Falls sich der Verdacht der Ermittler gegen die Männer bestätigen sollte, wäre der Bonner Fall ein Novum. Erstmals hätten auch "Gefährder", also Leute, die von den Behörden für mögliche Terroristen gehalten werden, denen die Planung eines Anschlags durchaus zugetraut wird und die auf entsprechenden Geheimlisten der Behörden stehen, eine solche Tat verübt. In der Republik gibt es schätzungsweise 140 "Gefährder", die den wirklich harten Kern der etwa 450 gefährlichen Islamisten bilden sollen. Sie haben entweder in Terrorcamps eine paramilitärische Ausbildung absolviert oder gelten aus anderen Gründen als extrem militant.
Schätzungsweise zwanzig Staatsschützer wären notwendig, um einen einzigen dieser Terrorverdächtigen rund um die Uhr zu überwachen und ein vollständiges Bewegungsbild zu erstellen. Um nicht aufzufallen, müssten die Teams ständig ausgetauscht werden. Ein solcher Aufwand wäre angesichts der zahlreichen Gefährder nicht zu leisten.
Mittlerweile werden gewaltbereite Islamisten verstärkt aus Ländern wie Mali zu autonomen Aktionen aufgerufen, die sie selbst austüfteln sollten. Wenn es dann tatsächlich einmal zum Anschlag kommen sollte, stünden die Namen der Terroristen vermutlich in amtlichen Listen. Solch ein Angriff eines bekannten Gefährders gehört zu den Albträumen der deutschen Sicherheitsbehörden.“
Kann mir ein normal denkender Mensch einmal sagen, warum die „Terroristen“ ausgerechnet in Deutschland nur Versager einsetzen.
Wollen sie mit den "Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts" gleichziehen, die zwei Tage für eine lächerliche Untersuchung brauchen, die jeder Hausmeister in zehn Minuten erledigt?
Kann es sein, dass sie voll auf die Kompetenz unsere „Sicherheitsorgane“ vertrauen?
Sollte sich die „Qualität“ unseres Verfassungsschutzes weltweit herumgesprochen haben?
Oder ist es nicht eher so, dass möglichst viel Wirbel gemacht werden muss, damit Innenminister-Darsteller Friedrichs den Befehl zur Einrichtung einer Totalüberwachung verschleiern kann, die Zeitungen und Illustrierten tagelang den Lesern nahebringen, dass es nur zu unser aller Sicherheit dient und damit "alternativlos" ist?
Schon Schäuble hatte den Befehl, aber der wurde ja dann versetzt.
Ganz oben, im ersten Absatz steht: "SPD und Grüne lehnen das ab" (mit der Überwachung).
Wie lange wohl? Wo doch zumindest die SPD als "Umfallerpartei" hinlänglich bekannt ist.
..und natürlich wieder typisch deutsch:
„Warum die Überwachungskameras an Gleis 1 keine Videobilder von jener Person aufgezeichnet haben, die dort vor einer Woche die Tasche mit dem Sprengsatz abgestellt hat, ließ sich auch am Sonntag nicht beantworten.
Die Deutsche Bahn (DB) kritisierte, die Bundespolizei habe ihr keinen Auftrag zur Aufzeichnung gegeben. Das wiederum wies die Bundespolizei zurück und warf der Bahn vor, sie sei nicht bereit, fehlende Aufzeichnungskapazitäten aufzustocken. Die Beamten könnten nur mit dem Material arbeiten, das ihnen zur Verfügung stehe.
Eine DB-Sprecherin sagte dem General-Anzeiger dagegen, die Bundespolizei lege alleine fest, an welchem Bahnhof Videos aufgezeichnet und die Daten gespeichert würden. Außerdem schaffe die Bahn die "nötigen Aufzeichnungskapazitäten dort, wo die Bundespolizei uns beauftragt".
Derweil bestätigte sich nach GA-Informationen der Verdacht, dass die Kameras an Gleis 1 defekt waren und gar keine Bilder liefern konnten. Auch das wies die Bahn zurück: "Unsere Kameras funktionieren, wenn wir den Auftrag haben, Bilder aufzuzeichnen."
Konfliktbehaftet war nach GA-Informationen zudem die Zusammenarbeit von Kölner und Bonner Ermittlungsbehörden. Dazu wollten sich beide Seiten jedoch mit Blick auf die Übernahme der Ermittlungen durch den Generalbundesanwalt nicht offen äußern…“
Erinnert irgendwie an 9/11, gab es da nicht auch keine Bilder beim Pentagon?
Waren da nicht "zufällig" alle Überwachungs-Kameras abgeschaltet?
Oder brauchten unsere "Sicherheitsorgane" nach dem Desaster um NSU unbedingt mal wieder einen "Erfolg"?
Eingestellt von Gerd 49 um 23:01 Kommentare :
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q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Baden-Württemberg: bpa fordet Stärkung der bestehenden Pflegeberatung statt Errichtung von Pflegestützpunkten / Entscheidung der Landesregierung noch nicht gefallen | Pressemitteilung bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Stuttgart (ots) - In der politischen Auseinandersetzung um das Pflege-Weiterentwicklungsgesetz waren die Pflegestützpunkte einer der Knackpunkte. Nun entscheiden die Länder darüber, ob sie eingerichtet werden oder nicht.
Stefan Kraft, Landesbeauftragter, Leiter der Landesgeschäftsstelle
0711 / 9604980
25.04.2008 – 12:43
Berlin (ots) - Viele Details sind bei der Umsetzung noch zu klären Heute hat der Bundesrat dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz zugestimmt. Damit kann diese Pflegereform wie geplant am 1. Juli 2008 in Kraft treten. "Seit dreizehn Jahren warten die Pflegebedürftigen auf eine Anpassung der Leistungen - das erfolgt nun endlich mit dieser Pflegereform. Wir begrüßen deshalb die ... | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Die letzten Tage von Aristide Thomas Schmid | freier Journalist | reportagen | analysen | debatten
Amiot Métayer war Chef der „Kannibalen-Armee“, die die Stadt bis heute kontrolliert. Ihre Mitglieder tragen keine Uniformen, nur Pistolen und Revolver. Wahrscheinlich haben sie auch noch einige schwerere Waffen. Es ist eine Gang von vermutlich über 100 Personen. 500, behaupten die „Kannibalen“ selber, aber das ist wohl übertrieben. Im Sommer 2002 wurde Métayer auf internationalen Druck hin verhaftet. Seine „Armee“ hatte das Haus von Pastor Luc Mésadieu, des Führers der stärksten Oppositionspartei in der Stadt, in Brand gesetzt. Dessen Leibwächter wurden mit Benzin übergossen und angezündet.
Métayer saß nur einen Monat ein. Dann stürmten seine Anhänger das Gefängnis der Stadt und befreiten sämtliche 157 Gefangenen. Der Boss der „Kannibalen“ – offiziell mit Haftbefehl gesucht – lebte danach über ein Jahr lang frei und unbehelligt in seiner Stadt. Am 19. September des vergangenen Jahres forderte die US-Regierung seine erneute Festnahme. Drei Tage später wurde die völlig entstellte Leiche aufgefunden. Seither kommt die Stadt nicht mehr zur Ruhe. Die „Kannibalen“, lange Zeit ein bewaffneter Stoßtrupp von Präsident Jean-Bertrand Aristide, fordern nun dessen Rücktritt.
Nach den bleiernen Jahrzehnten der Schreckensherrschaft von François und Jean-Claude Duvalier, Papa Doc und Baby Doc, war Aristide den meisten Haitianern wie ein Messias erschienen, der sie aus der Armut heraus und ins Licht der Freiheit führen würde. Auch in Deutschland schlug dem unerschrockenen Armenpriester, der ein halbes Dutzend Mordanschläge überlebt hatte, bevor ihn die Haitianer 1990 mit überwältigender Mehrheit zu ihrem Präsidenten wählten, viel Sympathie entgegen. In Aachen erhielt er 1993 sogar den Friedenspreis, aber da war er schon ins Exil geputscht worden. Seit Februar 2001 ist Aristide erneut Präsident. Doch heute – 200 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung – ist Haiti, das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, ärmer denn je. Und die Nachfolge der Tontons Macoutes, der Privatmiliz der Duvaliers, haben in vielen Städten bewaffnete Banden angetreten, die die Opposition einschüchtern. Die „Kannibalen“ sind nur eine dieser Gangs, aber die erste, die dem Präsidenten ihre Gefolgschaft aufgekündigt hat.
Winter Etienne gehört zu der Sorte von Menschen, denen man nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen möchte. Breitbeinig steht er am kleinen Hafen von Gonaives, den Sombrero tief in die Stirn gedrückt. Am Gürtel baumeln zwei schwarze Plastiktüten und eine Magnum-Pistole. Etienne ist Sprecher der „Kannibalen“ und nach dem Mord an Métayer ihr neuer Anführer. „Achtung, passen Sie auf!“, warnt er, als ein Polizeiboot am Horizont auftaucht. „Gehen wir in Deckung, heute morgen wurde geschossen. Manchmal greifen sie uns vom Meer her an und manchmal auch aus Hubschraubern.“ 27 Personen seien seit der Ermordung Métayers den Kugeln der Polizei zum Opfer gefallen, behauptet er, 17 allein am 2. Oktober. Am Tag davor hatten die „Kannibalen“ zwei Gerichtsgebäude und das Subkommissariat der nationalen Hafenverwaltung angezündet sowie die Unterlagen der Steuerbehörde verbrannt. Der Polizeichef der Stadt musste mit zwei Schusswunden in die Hauptstadt Port-au-Prince geflogen werden.
Im Schutz einer Hausmauer bindet sich Etienne einen roten Schal um den Mund, legt ein Taschentuch auf die Straße, entknotet eine der beiden schwarzen Plastiktüten und schüttet den Inhalt vorsichtig aus. Es seien, sagt er, Knochenfragmente eines zwei Wochen alten Säuglings. Er soll umgekommen sein, als die Polizei ein Haus abbrannte. Zwei Straßen weiter steht ein Mann vor einer verrußten Ruine. Er behauptet, der Vater des toten Kindes zu sein. Seine Frau halte sich aus Sicherheitsgründen versteckt. Die Behörden bestreiten, dass es den Säugling je gab. Etienne verlangt eine gerichtsmedizinische Analyse der Überreste, die er seit einer Woche mit sich herumträgt. Die andere schwarze Plastiktüte am Gürtel des Chefs der „Kannibalen“ enthält eine Flasche mit einem bräunlichen Saft. „Die habe ich von einem houngan gekriegt“, sagt er, „das Getränk schützt mich vor dem Feind.“ Die houngans sind die Priester des Voodoo, eines in Haiti weit verbreiteten religiösen Kultes, der seine Wurzeln in Westafrika hat und mit den Sklaven in die Karibik kam.
„Wir gaben uns den Namen Kannibalen, um der Opposition Angst zu machen“, räumt Etienne ein. „Immer wenn die Opposition gegen den Präsidenten demonstrieren wollte, schlugen wir zu. Heute aber sind wir gegen das Regime, aufseiten der Opposition.“ Und seit die „Kannibalen“ das Lager gewechselt haben, nennen sie sich offizell Widerstandsfront von Gonaives zum Sturz Aristides. Im Gegensatz zur übergroßen Mehrheit seiner Landsleute, die ausschließlich Kreolisch sprechen, beherrscht Etienne auch das Französische perfekt. Er hat Völkerrecht und Verwaltungswissenschaft studiert, besitzt zwei Diplome und war mit Métayer eng befreundet. Als Studenten waren sie beide aktiv an der Bewegung beteiligt, die in Gonaives nach der Ermordung von drei Schülern im Herbst 1985 ihren Anfang nahm und ein halbes Jahr später zum Sturz der Duvalier-Diktatur führte.
Dass das Regime für den Mord an Métayer verantwortlich ist, daran zweifelt in Haiti kaum jemand. „Aristide ließ Métayer killen“, behauptet Etienne, „weil dieser angedroht hatte, im Fall seiner Festnahme über die Verwicklung der Entourage des Präsidenten in den Mord an Jean Dominique auszupacken.“ Dominique, der wohl bekannteste Rundfunkjournalist des Landes, hatte seinem früheren Weggefährten Aristide Korruption und mafiose Machenschaften vorgeworfen und war im April 2000 erschossen worden. „Ich war immer gegen Gewalt“, sagt Etienne, der „Kannibale“ mit der Magnum-Pistole, zum Abschied, „aber es gibt ein Recht auf Verteidigung.“
Zwei Stunden nach dem Gespräch meldet Radio Caraibes, die Polizei habe vergeblich versucht, ins Viertel einzudringen. Über eine Stunde lang wurde geschossen, wie schon am Morgen, wie fast täglich. Am Abend brennt das Haus eines angeblichen Polizeispitzels, angezündet von den „Kannibalen“. Eine Armee, die eingreifen könnte, gibt es nicht. Aristide hat die Streitkräfte, die gegen ihn geputscht hatten, nach seiner Rückkehr aus dem Exil aufgelöst. Nun herrscht er über acht Millionen Haitianer und hat landesweit nur rund 3000 Polizisten zur Verfügung. So greift er vielerorts auf die bewaffneten Gangs zurück, die in der Regel aus Basisgruppen seiner politischen Bewegung entstanden sind.
Marc-Edy Dessalines, der seit über fünf Jahren in Gonaives die katholische Hilfsorganisation Frieden und Gerechtigkeit leitet, behauptet, die „Kannibalen“ würden die Stadt seit langem terrorisieren. Im Stadtteil Raboteau aber habe die Polizei mindestens zehn Personen erschossen und vier Häuser angezündet, berichtet der Pater, die Zahlen Etiennes nach unten korrigierend. Seither habe die Terrortruppe bei den Slum-Bewohnern einen gewissen Rückhalt, zumal sie nun gegen Aristide agitiere. „Doch die meisten Leute haben einfach Angst. Wenn die ‚Kannibalen‘ einen Streik ausrufen, traut sich niemand, seinen Laden zu öffnen oder seine Kinder zur Schule zu schicken, die Regierung hat die Kontrolle über die Stadt verloren.“ In Gonaives herrscht eine gespenstische Ruhe.
Der Präsident lebt klimatisiert und fliegt mit dem Helikopter zur Arbeit
Port-au-Prince indes, die Hauptstadt Haitis, brodelt wie eh und je. „Es ist eine brünstige Stadt, die spuckt, die pisst, die schwitzt, die blutet, eine gequetschte, aufgewühlte, geplünderte, zerrissene Stadt, die stampft und tanzt, eine Stadt der Glut und des dunklen Lichtes, eine Stadt, die sich zwischen Leben und Tod bewegt“, schreibt Franketienne, der bekannteste Schrifsteller des Landes, in einer Liebeserklärung an Port-au-Prince. Doch in der Mitte dieses pulsierenden, schmutzigen, stinkenden, kloakenübersäten Molochs mit seinen anderthalb Millionen Einwohnern herrschen Ruhe und Sauberkeit: Da steht der blütenweiße Nationalpalast, ein neoklassizistisches Gebäude, dem Weißen Haus in Washington nachgebaut, umgeben von gepflegtem Rasen. Es ist der Amtssitz des Präsidenten.
Vor diesem Palast hielt Aristide, der aufgrund seiner „Aufwiegelung zu Hass und Gewalt und der Beschwörung des Klassenkampfes“ aus dem Salesianer-Orden ausgeschlossen worden war, im Februar 1991 seine Antrittsrede. Der Präsident, der als einfacher Priester jahrelang unter den Ärmsten der Armen gelebt hatte, liebt es, in Gleichnissen zu reden. „Was weiß der Stein im kühlen Wasser von dem Leiden des Steins in der Sonne?“, fragte er damals rhetorisch seine Landsleute, die zu Hunderttausenden gekommen waren, um ihren „Père Titid“ zu hören, diesen kleinen, schmächtigen Mann, der es bis nach ganz oben geschafft hatte. Heute lebt Aristide in seiner luxuriösen, voll klimatisierten Residenz am Rand der Stadt und lässt sich mit dem Hubschrauber über das heiße Pflaster der Innenstadt hinweg zur Arbeit fliegen.
Seine Exzellenz, wie sich der Präsident heute anreden lässt, wählt den Luftweg nicht nur aus Sicherheitsgründen. Zu den meisten Tageszeiten ist die Innenstadt völlig blockiert. Da drängeln sich zwischen Lastern und Kleinwagen überall ka bwa, schwer beladene hölzerne Zweiradwagen mit langen Deichseln, gezogen von schweißtriefenden Männern mit nacktem Oberkörper. Tap tap, mit Bildern in grellen Farben geschmückte Kleinstlaster, die als Kollektivtaxis dienen, hupen pausenlos Kunden herbei. Und mitten im lärmenden Verkehr, der sich im Schritttempo bewegt, verkaufen Frauen Kokosnüsse, Zahnpasta, Bananen, Kämme, Selbstgebackenes, Kaugummi und lebende Hühner.
Wenn die Nacht hereinbricht – und die Dämmerung dauert in den tropischen Breitengraden nur kurz –, verändert sich die Stadt schlagartig. Die wegen der häufigen Stromausfälle oft unbeleuchteten Straßen leeren sich. Die Menschen haben Angst vor den „Zenglendos“, den kriminellen Banden, und dem Ortsfremden droht zusätzlich die Gefahr, in ein tiefes Straßenloch zu stürzen, weil vielerorts die Gulli-Deckel gestohlen wurden. Auf der verrotteten und kaum mehr befahrbaren Straße zum legendären Oloffson-Hotel, eine halbe Stunde Fußmarsch vom Präsidentenpalast entfernt, muss der Spätheimkehrer in der Dunkelheit über meterbreite Bäche schmutziger Abwässer hinweghüpfen, die die Straße gleich mehrfach kreuzen. Im weitläufigen Hotel, das durch die Verfilmung von Graham Greenes Roman Die Stunde der Komödianten zu Weltruhm gelangte und in dem auch Mick Jagger schon abstieg, nächtigen heute gerade noch ein halbes Dutzend Personen: Entwicklungshelfer auf Durchreise und ausländische Journalisten, die den Charme des Fin de Siècle genießen, den das vom Zahn der Zeit angenagte Gebäude ausstrahlt. Touristen gibt es in Port-au-Prince so gut wie keine mehr.
Die Jeunesse dorée speist Langusten und tanzt zur Rockmusik
Doch jeden Donnerstagabend kehrt Leben ins Oloffson ein, wenn Richard Morse, der Hotelbesitzer, ein haitianischer Rockmusiker, aufgewachsen in den USA, mit seiner Band auftritt. Dann kommt die Jeunesse dorée von Pétionville in ihren blank geputzten Jeeps an, um bei Cocktails und Langusten die Nacht hindurch zu tanzen. 500 Gourdes kostet der Eintritt – oder 100 Dollar, wie die Haitianer sagen, wobei sie haitianische Dollar meinen, eine rein fiktive Währung. Es ist eine Reminiszenz an die Zeiten der amerikanischen Besatzung des Landes von 1915 bis 1934, als fünf Gourdes einen Dollar wert waren. Heute gibt es für einen amerikanischen Dollar 42 Gourdes, also kostet der Eintritt zum Rock-Konzert umgerechnet etwa zwölf reale Dollar. Das ist für die meisten Haitianer ein Vermögen, weshalb die Gäste im Oloffson am Donnerstagabend auch hellhäutiger sind als die allermeisten Menschen, die man in der Hauptstadt antrifft. In Pétionville, das am Hang oberhalb von Port-au-Prince thront, leben die Reichen, vorwiegend eben Mulatten.
Das Thema ist tabu. Über die Hautfarbe redet man in Haiti nicht. Zu präsent sind noch die unseligen Zeiten, als der Diktator François Duvalier mit seiner Privatmiliz der Tontons Macoutes die Bevölkerung in Schach hielt. Papa Doc, wie der frühere Landarzt vom Volk genannt wurde, hatte mit seinem rassistischen Diskurs der „négritude“ die schwarzen Mittelschichten gegen die Oberschicht der Mulatten mobilisiert. Und als Aristide, der ebenso schwarz ist wie François Duvalier war, vor einem Jahr in einer flammenden Rede seine Anhänger dazu aufrief, sich ihrer Hautfarbe zu entsinnen, war das ein klarer Tabubruch, der viele aufschreckte. Im Übrigen aber haben beide, Papa Doc wie Père Titid, Mulattinnen geheiratet. Dass der ehemalige Armenpriester in Tabarre, einem Stadtteil von Port-au-Prince, heute einen prunkvollen Palast besitzt, empfindet kaum jemand als Skandal. Auch dass seine Bodyguards aus den USA den Staat jährlich neun Millionen Dollar kosten, wird weithin achselzuckend hingenommen. Aber seine Heirat mit Mildred Trouillot, die als Tochter haitianischer Emigranten in New York aufgewachsen ist, haben ihm viele verübelt.
Es ist schwierig einzuschätzen, über welchen Rückhalt der Präsident heute bei der Bevölkerung noch verfügt. Seriöse Meinungsumfragen gibt es nicht. Und aussagekräftige Wahlen ebenso wenig. Zwar erhielt Aristide bei den Präsidentschaftswahlen im Dezember 1990 über 92 Prozent der Stimmen. Aber vermutlich gingen nur fünf Prozent der wahlberechtigten Haitianer zur Urne. Und die Parlamentswahlen vom Frühjahr desselben Jahres waren so grob gefälscht, dass sich der 78-jährige Präsident der Wahlkommission in die USA absetzte und aus dem sicheren Exil bekannt gab, er weigere sich, die Resultate betrügerischer Wahlen zu bestätigen. So hat Haiti nun einen Präsidenten, der zwar korrekt gewählt wurde, aber wenig politische Legitimität besitzt, und ein Parlament sowie eine Regierung, die jeder demokratischen Legitimität entbehren. Eigentlich hätten längst Parlamentswahlen abgehalten werden müssen, weil das Mandat der Abgeordneten am 12. Januar abgelaufen ist. Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat in einer Resolution die Einrichtung eines Wahlrats verlangt, dem Vertreter der Regierung, der Opposition und der Kirchen angehören sollen. „Doch die Opposition weigert sich, ihre Mitglieder für das Gremium zu benennen“, sagt David Lee, der Chef der OAS-Mission. Der Diplomat aus Kanada lässt durchblicken, dass er diese Haltung missbilligt.
Micha Gaillard, führendes Mitglied der Convergence Démocratique, in der sich ein Dutzend Oppositionsparteien zusammengeschlossen haben, besteht hingegen darauf, dass Aristide zunächst seinen Verpflichtungen nachkommt. Als Erstes müsse der Präsident – wie in der OAS-Resolution explizit postuliert – für ein sicheres Umfeld, die Entwaffnung der Gangs und eine Professionalisierung der Polizei sorgen, danach erst könne ein Urnengang stattfinden. Der Sozialdemokrat bezweifelt, dass Aristide überhaupt an freien Wahlen interessiert ist. „Wie in totalitären Staaten üblich, werden in Haiti sämtliche staatlichen Organisationen – Ministerien, Bürgermeisterämter, Polizei, Parlament, Zollbehörde, Justizapparat – von der Partei an der Macht kontrolliert“, stellt er fest, „und um diese Macht aufrechtzuerhalten, setzt das Regime Schlägerbanden und Todesschwadronen ein.“ In der Tat wird seit Jahren so gut wie jede Demonstration der Opposition von den berüchtigten „Chimären“ mit Gewalt verhindert. In der griechischen Mythologie sind die Chimären schnaubende Ungeheuer. Im Kreolischen, der Landessprache Haitis, heißt „m’an chimè“ so viel wie „ich bin wütend“. Die „Chimären“, in den Elendsvierteln rekrutiert, sind in der Regel mit Knüppeln und Macheten bewaffnet, viele tragen auch Pistolen.
Ende Oktober versammelten sich etwa 150 Personen – fast alle Frauen – im Anschluss an das Begräbnis von Danielle Lustin zu einem Sit-in vor dem Justizpalast. Die Universitätsprofessorin war eine bekannte Feministin und hatte sich vor allem um die Finanzierung von Frauenprojekten bemüht. Sie wurde von fünf Einbrechern zu Hause erschossen. Möglicherweise ein gewöhnlicher Raubmord. Das Sit-in sollte ein stiller Protest gegen die Gewalt sein, ein Zeichen gegen die Resignation setzen, die sich im Lande breit macht. „Die ‚Chimären‘ kamen“, berichtet Myriam Merlet, Leiterin des Frauenzentrums Enfofanm, das nicht leicht zu finden ist, weil vorsichtshalber kein Schild auf die Institution hinweist, „sie warfen Steine, unreife Mangofrüchte, Kokosnüsse und Flaschen, die sie mit ihrem Urin gefüllt hatten. Sie haben uns Vergewaltigung angedroht und Aristide hochleben lassen.“
Auch André Apaid hat die „Chimären“ kennen gelernt. Der millionenschwere Unternehmer produziert am Stadtrand von Port-au-Prince wöchentlich 1,4 Millionen T-Shirts. Die exportiert er vor allem in die USA, dort kauft er auch den Stoff ein. 1952 in New York geboren, übersiedelte Apaid noch unter der Diktatur von Jean-Claude Duvalier alias Baby Doc in die Heimat seiner Eltern und stieß zum kleinen Kreis aus der begüterten Oberschicht, der sich für eine demokratische Perspektive einsetzte. „Aristides Regime“, resümiert er heute, „gründet sich auf Korruption, Lüge und Verbrechen.“ Anfang 2001 gründete Apaid die Initiative de la Société Civile, die nach den gefälschten Wahlen vom Vorjahr zwischen Opposition und Regierung vermitteln wollte. Daraus ging vor einem Jahr die Gruppe der 184 hervor. Inzwischen sind es nicht mehr 184, sondern über 300 Organisationen: kirchliche Gruppen, zivilgesellschaftliche Initiativen, Berufsverbände, die sich zum Ziel gesetzt haben, einen neuen Gesellschaftsvertrag durchzusetzen. Um ihre Forderung publik zu machen, sind sie als „Karawane der Hoffnung“ durch alle Provinzen gezogen. „Wir versuchen den Leuten zu erklären, wozu der Staat gut ist, was er zu leisten hat und wie Demokratie funktioniert“, erklärt Apaid in seiner schwer bewachten Villa. „Das Verhältnis von Staat und Gesellschaft muss neu bestimmt werden.“
Cité Soleil ist mit seinen über 200000 Einwohnern das größte Elendsviertel der Hauptstadt und vielleicht das elendste Lateinamerikas. Wellblechverschlag reiht sich an Wellblechverschlag, viele der Hütten gleichen eher Geräteschuppen als menschlichen Behausungen. Auf den ungepflasterten Wegen wimmelt es von Mädchen, die – Wassereimer auf dem Kopf balancierend – sich zwischen Zuckerrohrverkäufern, spielenden Kindern, Abfallbergen und Pfützen ihren Weg suchen. Frauen verkaufen Holzkohle an jene, die noch nicht ans Stromnetz angeschlossen sind oder denen wegen ausstehender Rechnungen der Strom abgestellt wurde. In vielen der Hütten, wo ein halbes Dutzend Menschen in einem Raum schlafen, gibt es keine Toilette. Die Notdurft verrichtet man im Freien, auf dem schmutzigen Gelände hinter den letzten Verschlägen vor dem offenen Meer. Oder man behilft sich mit Plastiktüten, die danach achtlos weggeworfen werden und irgendwo auf den Dächern oder in der nächsten Gasse landen. Für Intimität und Würde ist hier wenig Raum.
Vor einigen Monaten wollte die „Karawane der Hoffnung“ ihr Anliegen den Bewohnern von Cité Soleil vortragen. Der Slum ist eine Hochburg Aristides. Der Konvoi von zwölf Bussen wurde mit Steinen begrüßt. „Alle Scheiben unserer Busse gingen in die Brüche“, erinnert sich der 72-jährige Jean-Claude Bajeux, „die Reifen eines Wagens der US-Botschaft wurden zerstochen, und die Polizei schaute zu. Selbst das Auto von Père Volel, eines belgischen Paters, der seit 30 Jahren im Slum arbeitet, setzten die ,Chimären‘ in Brand.“ 22 Jahre lang lebte Bajeux im Exil, nachdem unter der Diktatur Duvaliers seine Mutter und seine drei Schwestern im Gefängnis umgekommen waren. Für einige Monate war er Aristides Kulturminister, doch dann setzte sich der Professor für Literatur der Antillen wie die meisten Intellektuellen vom Präsidenten ab. Heute leitet er eine Menschenrechtsorganisation, und sein Haus bewachen zwei mit Flinten ausgerüstete Männer.
Der Angriff auf die „Karawane der Hoffnung“ wurde von „Kolibri“ und „Labaniè“, den beiden mächtigen Gang-Chefs von Cité Soleil, inszeniert. Beide gehören offenbar der Gruppe Zero Tolerance des Innenministers an. Die Kampagne Zero Tolerance wurde vor zwei Jahren ausgerufen. Spezialeinheiten aus bewaffneten Zivilisten, die auf ihrem schwarzen T-Shirt die Buchstaben „BS“ trugen, tauchten zunächst in der Hauptstadt, bald aber im ganzen Land auf. „BS“ steht für Brigade spéciale, aber es sind auch die Initialen von Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes.
Diese „Hilfspolizisten“, in keinem Gesetz vorgesehen, arbeiten unter der Obhut der Polizei und agieren aus deren Kommissariaten heraus. „Sie sind spezialisiert auf Vergewaltigung, Diebstahl, Verprügeln, Kidnapping und außergerichtliche Hinrichtung“, heißt es in einem Rapport, den die Nationale Koalition für Rechte der Haitianer, eine Menschenrechtsgruppe, im August 2003 herausgegeben hat. Dem Bericht attestierte Louis Joinet, der Menschenrechtsbeauftragte des Generalsekretärs der UN, auf einer Pressekonferenz Anfang November 2003 explizit Glaubwürdigkeit. Er sprach von einer „parallelen Polizei“ und forderte deren Auflösung.
Auch der Mitte vergangenen Jahres auf amerikanischen Druck hin offiziell abgesetzte Polizeichef des Landes leitet weiterhin eine Todesschwadron. Sie nennt sich „Zero Tolerance, no limit“ und hat – so enthüllte Johnny Occilius, ein in die USA geflüchteter hoher Beamter – die Aufgabe, lästig gewordene Gang-Chefs auszuschalten. Ganz oben auf der Abschussliste stünden, so sagte er in einem Radio-Interview , Kolibri und Labaniè.
Am 31. Oktober 2003 wird Kolibri in Cité Soleil erschossen. Am Tag danach geschieht Unerhörtes. Im Elendsviertel, das bislang fest im Griff der „Volksorganisationen“ der Fanmi Lavalas, der Partei Aristides, war, kommt es zu einer Demonstration gegen den Präsidenten, angeführt von Mitgliedern der Gang Kolibris. Dessen Freund und Kumpel Labaniè beschuldigt in einem Radio-Interview Aristide, den Mord am Gang-Leader in Auftrag gegeben zu haben, weil dieser zu viel über die korrupten und verbrecherischen Machenschaften des Regimes gewusst habe. Labaniè kündigt an, den Kampf gegen das Regime aufzunehmen, bis der Präsident zurücktritt. Schon am Tag nach dieser Erklärung kommt es in Cité Soleil zu einer Schießerei zwischen der Gang Labaniès und jener eines gewissen Dread Willié, der zu Aristide hält. Es gibt fünf Tote. Im Slum werden Barrikaden errichtet. Jeden Tag wird geschossen. Kein Reporter wagt sich mehr hin. Niemand zählt die Toten.
Zehn Tage nach der Ermordung Kolibris gehen die Auseinandersetzungen in Delmas los, einer Vorstadt von Port-au-Prince. Bei den Kämpfen zweier Gangs, der „Armee der Eisensäge“ und der „Armee der Hölle“, sterben drei Jugendliche. Die Armee der Eisensäge wirft der Armee der Hölle vor, von der Opposition finanziert zu sein. Eine haltlose Anschuldigung, die allenfalls ein Hinweis darauf sein könnte, dass die Armee der Hölle von Aristide abgefallen ist. In Carrefour, einer andern Vorstadt von Port-au-Prince, meldet sich Anfang November eine „Front der Jugend, um Haiti zu retten“ zu Wort. Sie werde dem Terror des Regimes nicht mehr tatenlos zusehen, kündigt sie an, man werde zur Gegengewalt übergehen.
Droht in Haiti ein Bürgerkrieg? Eher ein Krieg der Gangs oder der „Armeen“, wie diese sich großspurig nennen: „Armee des Sarges“, „Armee der kleinen Pistolen“, „Armee al-Qaida“, „Armee der spanischen Wespen“, „Armee Saddam“ oder „Armee der Mutterlosen“. Mutterlos wie die Sklaven, die einst nach Haiti verschleppt wurden. „Grenadiere zum Angriff! Wir haben keine Mütter, umso schlimmer für jene, die sterben!“, heißt es in einem traditionellen Lied, das aus der Zeit des antikolonialen Aufstands stammt und das heute manchmal die „Chimären“ grölen.
Auf den Märkten werden Handys zum Spottpreis verschoben
Das Regime hat den Terror der Gangs gefördert und gedeckt, solange er sich gegen die Opposition richtete. Nun wenden sich in Gonaives und Cité Soleil bewaffnete Banden offen gegen Aristide. Dem Hexenmeister laufen die Zauberlehrlinge aus dem Ruder. Als eines der gefährlichsten Viertel von Port-au-Prince gilt La Saline. Es liegt direkt am Hafen. Hunderte kleiner Marktstände prägen das Straßenbild. Von Früchten und Gemüse abgesehen, stammt fast alles aus der nahen Dominikanischen Republik oder – wie T-Shirts und Spielzeug – aus dem fernen Taiwan und Hongkong. Das meiste ist Schmuggelware. Aber auch Hehlergut wird verschoben. Funktelefone gibt es zum Spottpreis.
Am Rand des quirligen Marktes hat sich eine Menschentraube gebildet. Neugierige stoßen hinzu. Kinder werden weggezerrt. Umringt von schimpfenden Männern, liegt ein Toter am Boden. Er ist schrecklich zugerichtet. „Ein Zenglendo“, erklärt ein aufgebrachter Mann. Zu fünft seien die Räuber gekommen, bewaffnet, vier seien entwischt. Alles liegt erst zehn Minuten zurück. Schließlich trifft die Polizei ein. Die Uniformierten schauen sich die Szene an und kehren zu ihrem Fahrzeug zurück. Keine Fotos des Tatortes, keine Spurensicherung, keine Fragen an die Umstehenden. „Der Mann ist erledigt“, sagt einer der Polizisten auf Nachfrage, und für ihn ist damit offenbar auch der Fall erledigt.
Später stand im Nouvelliste, der einzigen einigermaßen seriösen Tageszeitung Haitis, zu lesen: „Gestern Nachmittag wurde Brun Gachelet alias ‚Prophet‘, ein Beamter der Spezialpolizei CIMO, von sechs bewaffneten Männern kaltblütig ermordet. Die aufgebrachte Bevölkerung hat einen der Banditen gelyncht, ihm den Kopf abgeschlagen und seine Leiche verbrannt. Den Kopf hängten sie an einen Baum.“ Es war keine Schlagzeile, nur eine Kurzmeldung, leicht zu übersehen, auf der letzten Seite des Blattes.
Politisch motivierte Morde, tödliche Abrechnungen im mafiosen Milieu, gewöhnlicher Raubmord – die Motive sind oft unklar. So gut wie jeden Tag werden auf den Straßen von Port-au-Prince Tote geborgen. Die meisten von ihnen mit Schussverletzungen. In ein Viertel der Morde, so schätzt ein europäischer Pater, sind staatliche Organe verwickelt. Nur wenige der Todesopfer können identifiziert werden, und viele werden nie gefunden, weil sie irgendwo in der Ebene zwischen Port-au-Prince und Bon Repos („Gute Ruhe“) verscharrt werden. Viele Tote werden in anonyme Massengräber gelegt oder einfach im Krankenhaus eingeäschert. Ein Begräbnis kostet in Port-au-Prince inzwischen mindestens 1000 US-Dollar. Das ist ein halber oder gar ganzer Jahreslohn, aber von den 4,1 Millionen Haitianern im erwerbsfähigen Alter haben ohnehin nur 100000 ein regelmäßiges Einkommen.
Auf dem Zentralfriedhof der Hauptstadt wird im Übrigen schon seit geraumer Zeit niemand mehr beerdigt. Dort schlafen nun Straßenkinder, und jedes zweite Grab ist geplündert. Der Besucher stößt auf Gebeine und Totenschädel, die achtlos zwischen die Gräber geworfen wurden. Nur die beiden steinernen Kreuze werden respektiert. Sie gehören Baron Samedi, dem Voodoo-Gott des Todes, und Grande Brigitte, seiner Frau, die gern über die Lebenden spottet.
Weshalb werden die Gräber aufgebrochen? Die Haitianer haben viele Erklärungen: Diebe suchen nach Schmuck, der den Toten beigelegt wurde, oder sie stehlen die Särge, um sie an Trauerfamilien zu verkaufen. Oder aber ein „bokor“, ein Experte der schwarzen Magie des Voodoo, hat das Grab geöffnet, um aus einem nur scheintoten Menschen einen Zombie zu machen. Der Glaube an die Zombies, lebende Tote, willenlose Geschöpfe, ist in Haiti weit verbreitet. Über das Pulver, das die Menschen in eine Muskelstarre versetzt und sie tot erscheinen lässt, weiß in Gonaives, einer Hochburg des Voodoo, jeder Bescheid. Denn das Pulver wird auch im Kampf gegen die Polizei eingesetzt. Das behaupten in Raboteau, wo die „Kannibalen“ zu Hause sind, jedenfalls alle.
„Wir nennen es PPP – Poudre Pour la Police“, „Pulver für die Polizei“, sagt die 18-jährige Judie, die ein T-Shirt mit dem Konterfei von Amiot Métayer trägt und mit einigen Männern über die Schießerei am Hafen diskutiert. Der ermordete Führer der „Kannibalen“ sieht auf dem Kleidungsstück nicht gerade wie ein Menschenfresser aus, sondern – weißes Hemd und Krawatte – eher wie ein seriöser Geschäftsmann. Er war einer der reichsten Männer Gonaives, weil er die Zolleinnahmen der Hafenstadt kontrollierte. „Das Pulver“, so weiß die junge Frau, „wird aus der Haut von Toten gemacht, der verschiedene Essenzen beigemischt werden.“ Alle nicken. Alle wissen es. Kein Zweifel.
„Wir kriegen das Pulver von einem bokor“, behauptet Eric, der seit Wochen das Viertel gegen Angriffe der Polizei verteidigt, „und streuen es auf die Barrikaden.“ In Überdosis mache das Pulver nicht scheintot, sondern es töte. Es seien bereits viele Polizisten daran gestorben, aber das verschweige das Regime, um die Polizei nicht zu demotivieren. Die Gefährlichkeit des Pulvers sei wissenschaftlich erwiesen, auch die CIA habe Forschungen angestellt, und die amerikanischen Soldaten, die 1994 in Haiti intervenierten, seien geimpft worden. „Der zerkrümelten Menschenhaut“, vermutet Eric, „mischt der bokor Tetrodotoxin bei, ein Gift, das im karibischen Kugelfisch vorkommt.“ – „Habt ihr Pulver hier? Kann ich es sehen?“ – „Nein, das geht nicht. Es ist in einem geheimen Versteck.“ Alle in Gonaives wissen vom Pulver, schließlich wurde es schon im Kampf gegen die Terrorherrschaft Baby Docs eingesetzt.
In Gonaives ist man stolz auf die Geschichte. Hier wurde vor 200 Jahren Haitis Unabhängigkeit ausgerufen. Hier fiel der Startschuss zum Finale gegen die Duvalier-Diktatur. Und in Gonaives – so hoffen die „Kannibalen“, und so wird man vielleicht irgendwann tatsächlich einmal sagen – wurde das Ende der Herrschaft Aristides eingeläutet. | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Polizeikosten | STERN.de
Wollen neben Bremen auch andere Bundesländer Gebühren für Hochrisiko-Spiele erheben? Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts hat das grundsätzlich ermöglicht. Viele Länder sind bislang dagegen - doch es geht um viel Geld.
Land Bremen contra DFL
Keine Entscheidung im Polizeikostenstreit bei Fußballspielen
Nachrichten vom 20.04.2019 | © stern.de GmbH | Polizeikosten | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | § 63 NDiszG, Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts | Gesetze auf anwalt24.de
§ 63 NDiszG, Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Suche
Bundesrecht und LandesrechtNiedersachsenNDiszG,NI - Niedersächsisches Disziplinargesetz§§ 41 - 71, Vierter Teil - Gerichtliches Disziplinarverfahren§§ 59 - 63, Drittes Kapitel - Disziplinarverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht§§ 62 - 63, Zweiter Abschnitt - Beschwerde
Niedersächsisches Disziplinargesetz (NDiszG)…§ 63 NDiszG, Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts§ 64 NDiszG, Wiederaufnahmegründe§ 65 NDiszG, Unzulässigkeit der Wiederaufnahme§ 66 NDiszG, Frist, Verfahren§ 67 NDiszG, Entscheidung durch Beschluss§ 68 NDiszG, Rechtswirkungen, Entschädigung§ 69 NDiszG, Kosten§ 70 NDiszG, Umfang der Kostenpflicht§ 71 NDiszG, Gerichtskosten§ 72 NDiszG, Unterhaltsbeitrag bei Entfernung aus dem Beamtenverhältnis oder Abe...§ 73 NDiszG, Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamte§ 73a NDiszG, Beamtinnen und Beamte in Ämtern mit leitender Funktion im Beamtenv...§ 74 NDiszG, Ruhestandsbeamtinnen und Ruhestandsbeamte§ 75 NDiszG, Verordnungsermächtigungen
§ 63 NDiszG, Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts
§ 63 NDiszGNiedersächsisches Disziplinargesetz (NDiszG)Landesrecht NiedersachsenTitel: Niedersächsisches Disziplinargesetz (NDiszG)Normgeber: NiedersachsenAmtliche Abkürzung: NDiszGReferenz: 20412Abschnitt: Drittes Kapitel – Disziplinarverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht → Zweiter Abschnitt – Beschwerde (1) 1Das Oberverwaltungsgericht entscheidet über die Beschwerde durch Beschluss. 2Der Beschluss ist unanfechtbar.(2) Ist die Beschwerde in den Fällen des § 62 Abs. 2 begründet, so hebt das Oberverwaltungsgericht den Beschluss des Verwaltungsgerichts auf und verweist die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an das Verwaltungsgericht zurück.
§ 62 NDiszG, Statthaftigkeit, Frist und Form der Beschwerde§ 64 NDiszG, Wiederaufnahmegründe | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
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Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | ThLZ - 2006 Nr. 3 / Domsgen, Michael [Hrsg.] / Konfessionslos – eine religionspädagogische Herausforderung. Studien am Beispiel Ostdeutschlands. / Michael Wermke
Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2005. 412 S. m. Tab. 8°. Kart. € 22,00. ISBN 3-374-02289-8.
Ist Konfessionslosigkeit ein spezifisch ostdeutsches Phänomen oder stellt sie ein Zukunftsszenario für ganz Deutschland dar? Sind Strategien zu entwickeln, wie mit einer »nicht (mehr) vorhandene[n] Bindung an die organisierte Religion« (13) in Ost- und zunehmend auch in Westdeutschland religionspädagogisch bzw. praktisch-theologisch umzugehen ist? Von dieser Fragestellung geht Michael Domsgen, Privatdozent für Praktische Theologie/Religionspädagogik in Münster, aus, um mit seinem Sammelband einen umfassenden Überblick über die religionspädagogische Situation in Ostdeutschland zu geben.
Der einleitende kirchensoziologische Beitrag ›Kirchlichkeit und Religiosität in Ostdeutschland‹ steckt die soziokulturellen Rahmenbedingungen eines zu entwickelnden religionspädagogischen Gesamtkonzeptes unter den Bedingungen der Konfessionslosigkeit ab. Olaf Müller, Gert Pickel und Detlef Pollack weisen auf ein geradezu spiegelbildliches Verhältnis zwischen Ost- und Westdeutschland hin: Während in Westdeutschland über 80 % der Bevölkerung einer der beiden großen Kirchen angehören und 13 % ohne Konfession sind, sind in Ostdeutschland 70 % der Bevölkerung konfessionslos und nur 28% konfessionell gebunden, wobei die Zahl der Kirchenmitglieder auch nach 1989 weiterhin rückläufig ist. Diese geringe Konfessionsbindung ist in den postkommunistischen Ländern nahezu einzigartig. In ihrer Untersuchung zeigen sie, dass Ostdeutschland als ›Musterbeispiel‹ einer weitgehend säkularisierten Gesellschaft zu betrachten sei, da der Bedeutungsverlust von Kirche und christlicher Gläubigkeit nicht durch die Hinwendung zu außerchristlichen religiösen Formen kompensiert werde. Auf Ostdeutschland bezogen scheint also die These von der Deinstitutionalisierung bzw. Privatisierung der Religion in der modernen Gesellschaft (Th. Luckmann) nicht zuzutreffen. Den Relevanzverlust von Kirche und Religion führen die Autoren auf drei Faktoren zurück: »das Zusammentreffen einer gegen über Säkularisierungstendenzen vergleichsweise geringen Resistenzkraft des Protestantismus, einer relativ erfolgreichen sozioökonomischen Modernisierung der Gesellschaft und einer jahrelangen politischen Modernisierung der Gesellschaft« (62). Bei allen Säkularisierungsschüben in Westdeutschland attestieren die Autoren: »Etwas verallgemeinernd kann man von einer Kultur der Konfessionslosigkeit (in Ostdeutschland) bzw. einer Kultur der Konfessionsmitgliedschaft (in Westdeutschland) sprechen« (29). Eine Fortsetzung des religiösen Erosionsprozesses sei wahrscheinlich, da er auch »durch verstärkte Aktivitäten und Anpassungsleistungen seitens der Kirchen und religiösen Organisationen nur schwer zu stoppen sein« dürfte (62).
Nach dieser Bestandsaufnahme werden in vier Beiträgen ›Lernorte des Glaubens‹ – die drei klassischen Orte religiöser Sozialisation: Familie, Gemeinde und Schule, sowie die Medien – hinsichtlich der jeweiligen Chancen religiöser Bildung und Erziehung im ostdeutschen Kontext befragt. Ausgehend von einer familiensoziologischen Bestandsaufnahme stellt Domsgen fest, dass in Ostdeutschland die Familie eine hohe Wertschätzung besitzt; zugleich lässt sich ein deutlich breiteres Spektrum familialer Lebensformen beobachten, von denen vor allem die Kinder betroffen sind. Eine rituell orientierte und lebens- und jahreszyklische Kirchlichkeit spielt nur bei einer Minderheit der Familien eine Rolle: »Die Mehrheit der Familien kommt gänzlich ohne die Explizierung von Religion aus« (118). Über binnenkirchliche Begleitungsangebote hinaus müssen die Kirchen diakonische Angebote zur Stabilisierung des familialen Miteinanders entwickeln. Roland Biewald und Matthias Spenn weisen die Notwendigkeit einer theologischen, soziologischen und pädagogischen Neubestimmung der Gemeindepädagogik auf, die in der DDR intensiv vorangetrieben wurde und deren theoretische und konzeptionelle Fortschreibung unter den gewandelten Bedingungen der ›offenen Gesellschaft‹ nun dringend ansteht.
Helmut Hanisch stellt in seinem Beitrag die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen des evangelischen Religionsunterrichts in den ostdeutschen Bundesländern dar. Am Beispiel Sachsen zeigt er die auffällig religiöse und kirchliche Orientierung der Lerngruppen auf, so dass mit Blick auf die am Religionsunterricht teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nicht pauschal vom Traditionsabbruch geredet werden könne. Hervorzuheben ist, dass der Anteil ungetaufter Kinder im Religionsunterricht mit mehr als einem Drittel deutlich höher ist als im westdeutschen Religionsunterricht. Allerdings spielt Religion für das Schulleben an den meisten öffentlichen Schulen eine marginale Rolle. Der Bedeutung der Medien als ›Lernort des Glaubens‹ geht Christian Grethlein nach. Angesichts einer offenbar zunehmenden Bedeutung der Medien als religiöser Sozialisationsfaktor hält es Grethlein für gefordert, »Heranwachsenden die Möglichkeit zu bieten, die vielfältig auch religiös bzw. christlich interpretierbaren Aussagen massenmedialer Produkte als solche zu erkennen und damit einen Raum zur kritischen, persönlichkeitsfördernden Auseinandersetzung zu er öffnen« (279). Kirchliche Jugendarbeit und staatlicher Religionsunterricht stehen hier vor neuen medienpädagogischen Aufgaben.
Werner Simon beschreibt die Entwicklung des Religionsunterrichts aus katholischer Sicht. Ostdeutsche Katholiken leben in konfessioneller und gesamtgesellschaftlicher Hinsicht in einer doppelten Diasporasituation mit erheblichen regionalen Schwankungen, die unterschiedliche Modelle des Religionsunterrichts nötig und möglich machen.
Schließlich weiten Peter Schreiner und Helmut Hanisch den Blick für das gesamteuropäische Umfeld und unterstreichen die Notwendigkeit kontextorientierter Modelle religiöser Bildung. Im abschließenden Beitrag entwerfen Domsgen und Hanisch ›Grundzüge einer ostdeutschen Religionspädagogik‹. Über die jeweiligen religionspädagogischen Möglichkeiten in den verschiedenen Lernorten hinaus gilt es Synergieeffekte zu erzielen, um die Marginalisierung von Christentum, Kirche und Glauben in Ostdeutschland aufzubrechen. Die Kirchen werden ermutigt, trotz aller notwendigen ›Strukturanpassungsmaßnahmen‹ weiterhin ihre gesellschaftliche Bildungsverantwortung wahrzunehmen und sich nicht auf ihr eigenes Klientel einzugrenzen.
Ob die Konfessionslosigkeit Ostdeutschlands die Zukunft Westdeutschlands beschreibt, darf nach der Lektüre der Beiträge bezweifelt werden. Gleichwohl wird deutlich, dass eine differenzierte Sicht auf die ostdeutschen Entwicklungen den Blick auf Westdeutschland schärft. Das Buch betont die Dringlichkeit einer Fortschreibung einer ostdeutschen Religionspädagogik, da eine Übertragung westdeutscher Konzepte den ostdeutschen Realitäten nicht gerecht zu werden scheint. Konzeptionell müsste dabei das Verhältnis der Religionspädagogik zur Gemeindepädagogik präziser bestimmt werden. Zudem sind weitere empirische Forschungen notwendig; so wäre beispielsweise zu untersuchen, inwieweit sich mittlerweile eine ›christliche Elite‹ in Politik, Kultur und Bildung etabliert hat, von der neue Im pulse für die Kommunikation des Evangeliums in der post-konfessionellen Gesellschaft zu erwarten wären (›Lernort Evangelische Akademien‹!). Das Buch wird den Ansprüchen eines Grundlagenwerks gerecht. Dazu tragen auch die erfreulich um fangreichen Literaturverweise bei. | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Verlag Heime und Spitäler: Inteview
"Wir brauchen mehr Flexibilität"
Fünf Fragen an Laurent Wehrli, den neuen Präsidenten von Curaviva Schweiz.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl! Welche Themen haben für Sie als Präsident Priorität?
Laurent Wehrli: Vielen Dank! Die Liste an Themen ist wirklich lang. Aber zwei Punkte möchte ich besonders hervorheben: Zum einen etwas Grundsätzliches. Wir sprechen sehr viel über Infrastruktur, Technik und Kosten. Das ist schon richtig, aber dabei ist mir ganz wichtig, dass wir die Menschen nicht vergessen, um die es geht. Und damit meine ich ausdrücklich beide Gruppen: Die Mitarbeitenden sowie auch die Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt muss immer der Mensch stehen. Und in diesem Sinne beschäftigen mich in der Langzeitpflege besonders die neuen Wohn- und Pflegemodelle. So, wie wir es in unser Vision 2030 formuliert haben. Die Menschen, die heute um die 65 Jahre alt sind, werden im Alter andere Bedürfnisse haben als die Generation vor ihnen. Sie möchten viel selbstbestimmter Leben und fordern andere Dienstleistungen und Serviceangebote. Das müssen wir heute schon planen und vorbereiten.
Laurent Wehrli wurde am 19. Juni 2018 neuer Präsident von Curaviva Schweiz.
In der öffentlichen Diskussion stehen besonders die Themen Personalknappheit und Pflegefinanzierung im Vordergrund. Wie beurteilen Sie die Situation?
Natürlich, das sind zwei unserer grössten Herausforderungen. Hier ist besonders die Politik gefordert, neue Finanzierungsmodelle zu erarbeiten. Das wichtigste Stichwort für mich ist dabei Flexibilität. Für die neuen Wohn- und Pflegemodelle brauchen wir angepasste flexible Finanzierungsmöglichkeiten. Hier ist noch viel zu tun. Mit unseren alten, starren Finanzierungsmodellen kommen wir nicht mehr weiter. In Bezug auf die Personalsituation haben wir natürlich ein doppeltes Problem. Einerseits gibt es immer mehr ältere Menschen, für die wir mehr Personal brauchen. Anderseits gehen in den nächsten Jahren sehr viele Pflegerinnen und Pfleger in Pension und müssen ersetzt werden.
Aber wie wollen Sie diese Lücken füllen?
Eine Antwort lautet: Mehr Bildung! Wir sehen zum Beispiel ein grosses Potenzial in Frauen, die aufgrund ihrer familiären Situation mit kleinen Kindern bisher nicht ausserhalb des Haushalts gearbeitet haben. Viele sind offen für einen Pflegeberuf, aber die lange Ausbildung schreckt sie ab. Für sie müssen wir geeignete Ausbildungsmöglichkeiten schaffen, die sie schnell und kompetent befähigen, berufstätig zu werden. Curaviva engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Ausund Weiterbildung, das werden wir weiter ausbauen. Wir kämpfen dafür, dass es Menschen erleichtert wird, den Betreuungs- oder Pflegeberuf zu ergreifen.
Wie sieht es aus mit den digitalen Entwicklungen, erste Versuche mit Pflegerobotern verlaufen ja durchaus positiv und könnten ebenfalls eine Antwort auf die Personalknappheit sein?
Absolut. Hier gibt es ganz neue Möglichkeiten und Chancen und die müssen auch genutzt werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Menschen, die in den nächsten Jahren ins höhere Alter kommen, digitale Erfahrung haben. Sie sind den Umgang mit einem Smartphone gewohnt und offen für digitale Lösungen. Wir sollten alles nutzen, was uns in unserer Arbeit unterstützt und Prozesse einfacher macht. Wichtig ist dabei aber, wie schon erwähnt, dass der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht. Wir wollen keine neue Technik um der Technik willen. Aber sinnvolle Lösungen müssen wir konsequent nutzen. Das gilt auch für die Menschen, die in der Pflege arbeiten. Anwendungen, die beispielsweise die Administration erleichtern, sparen Zeit, die dann wiederum den Bewohnern in der persönlichen Zuwendung gewidmet werden kann.
Wenn Sie einmal das Zepter weitergeben als Präsident, was sollte man dann in einem Satz über Ihre geleistete Arbeit sagen?
Da muss ich Sie enttäuschen. Über meine Arbeit müssen dann andere urteilen. Mein Motto ist: Alleine kannst Du nichts erreichen, nur zusammen sind wir stark. Vielleicht kann ich helfen, es geht aber nur, wenn wir alle bei Curaviva Schweiz zusammen an einem Strang ziehen, Mitglieder, Mitarbeiter, Geschäftsführung und Vorstand. Dann können wir einiges erreichen. Darauf freue ich mich.
Herr Wehrli, wir danken Ihnen für das Gespräch. | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Nachdem im ersten Teil des Interviews mit Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner wesentliche Stationen seiner Lebensgeschichte zwischen den späten 1960er Jahren und seiner Tätigkeit in Gütersloh zur Sprache kamen, ist nun im zweiten Teil insbesondere die Psychiatriekritik Gegenstand der Erörterung.
Schattenblick: Sie haben berufsständische Interessen genannt, den eigenen Broterwerb und die gesamte Zunft der in der Psychiatrie versammelten professionellen Akteure zu sichern. Sehen Sie darüber hinaus andere gesellschaftliche Interessen, die Psychiatrie in ihrer herkömmlichen Form aufrechtzuerhalten, etwa als Zwangsoption der Ausgrenzung oder Drohpotential?
Klaus Dörner: Ich habe mich inzwischen darauf verschärft, daß es einzig und allein die berufsständischen Interessen sind, die ja in der Wirtschaft nicht ehrenrührig und dort völlig in Ordnung sind. Unterwirft man jedoch die Sphäre des Helfens, in der der Markt nichts zu suchen hat, gleichermaßen den Gesetzen der Güterproduktion, ist das nicht hinzunehmen. Man muß meines Erachtens davon ausgehen, daß in keinem Bereich der Gesellschaft die berufsständischen Interessen so massiv und rücksichtslos über den eigentlichen Betriebszweck gestellt werden wie im Bereich der helfenden Berufe.
Seine Rede gipfelte in dem Satz: Man müsse sich sogar überlegen, ob die Euthanasie, also die Ermordung der psychisch Kranken, mehr ein Naziprogramm oder eher ein Psychiatrieprogramm gewesen sei. Als ich das las, habe ich einen totalen Schrecken gekriegt: Das ist ja der Gedanke, den ich seit Jahrzehnten mit mir herumschleppe, ohne mich je getraut zu haben, ihn auszusprechen! Und dieser Kerl, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, macht das einfach. Ich habe dabei gelernt, daß man sich der Wahrheit nur dann angemessen nähern kann, wenn auf der einen Seite die Nähe, aber auf der anderen auch die Distanz stimmt. Fehlt eines von beiden, kommt man nicht an die Wahrheit heran oder kann sie nicht aussprechen. Er hatte das aus der Gnade des Abstands heraus einfach getan, während ich viel zu verstrickt, emotional viel zu betroffen und daher außerstande war, es so zu formulieren. Seither denke ich darüber nach, ob nicht statt des reformistischen Weges der revolutionäre angemessener wäre.
Da das Buch "Irren ist menschlich" immer noch ganz gut geht, plant der Psychiatrie-Verlag mal wieder eine Neuauflage. Weil die Ursula Plog ja verstorben ist, bin ich der Alleinerbe. Wir sind gerade bei der Überarbeitung, und ich habe deren Organisation dem Verlag überlassen, was möglicherweise keine weise Entscheidung war. Jedenfalls ist ein Redaktionsgremium gewählt worden, das bei Erhalt der Grundkonzeption des Buches die einzelnen Kapitel an verschiedene Leute zur Überarbeitung gegeben hat. Ob das jetzt gelingt oder nicht, ist noch offen. Allerdings habe ich mir vorbehalten, Vorwort und Gebrauchsanweisung, das historische Kapitel und das Alterskapitel selber zu formulieren. In der damaligen Aufbruchszeit haben wir die Diagnosen problematisiert, aber diese Frage im Grunde noch psychiatrie-intern diskutiert. Da ich mich unterdessen doch ein Stückweit radikalisiert habe, überlege ich, ob man diese Problematik nicht transzendieren müßte: Handelt es sich bei dem, was Menschen in den Einzugsbereich der Psychiatrie bringt, tatsächlich um das, was man in der Körpermedizin als Krankheit bezeichnet?
In Berlin lebt eine Psychiatrie-Erfahrene, Ursula Talke, die über einen netten Professor für Rehabilitationspsychologie eine Dozentur bekommen hat, obwohl sie alle naselang die verrücktesten Sachen macht. So etwas wäre früher undenkbar gewesen, doch er hält sie bei der Stange, und so funktioniert das ausgezeichnet. Sie hat mich immer mal wieder in ihre Seminare eingeladen, weswegen wir uns inzwischen auch näher kennen. Und diese Ursula Talke hat mich bei unserer letzten Begegnung gehörig beschimpft: "Was du da formuliert hast, ist alles ganz nett, aber nicht radikal genug! Warum muß ich immer noch lesen, daß ich "psychisch krank" sei?" Das hat mich tief getroffen und dazu gebracht, das folgende Konzept zu entwerfen.
Die Psychiatrie ist ja eine relativ späte Spezialisierung der Medizin, so zwischen 1800 und 1830 in Deutschland, in anderen Ländern ein bißchen früher. Womit man umgehen wollte, war in Begriffe der Alltagssprache gefaßt: Jemand war ver-rückt oder außer sich und mußte wieder in sich gebracht werden. Es haben sich ganz schnell zwei Fraktionen gebildet, die Somatiker und die Psychiker, wie sie sich damals nannten. Die Psychiker gingen von dem Gedanken aus, daß es sich bei den außergewöhnlichen psychischen Phänomenen um eine allgemein menschliche Möglichkeit handle, die uns von Tieren unterscheidet. Zumindest weiß man nicht so genau, ob Tiere auch wahnsinnig werden können. Ob uns diese Phänomene einfach über den Weg laufen und daher zufällig oder eher schicksalhaft sind, jedenfalls handle es sich bei ihnen eben um eine Möglichkeit des Menschen. Insofern kann man auf den alten Kant zurückgreifen, der die Anthropologie immer als einen Bestandteil seiner Philosophie aufgefaßt und darin im wesentlichen diese Form psychischer Störungen abgehandelt hat.
Diese Auffassung verwarfen die Somatiker als unsinnig. Sie sprachen demgegenüber von körperlichen Krankheiten, die irgendwo im Gehirn anzusiedeln seien, was ja nahezuliegen schien. Die beiden Fraktionen haben einander furchtbar bekriegt und sich 30 Jahre lang damit herumgeschlagen. Aus meiner heutigen Sicht würde ich sagen, daß es sich um zwei Perspektiven handelte, die man besser im Schwebezustand gehalten hätte, weil an beiden Seiten etwas dran ist. Dann wäre man weitergekommen. Die Somatiker haben jedoch sondiert, wo ihre stärksten Bataillone standen und damit die besten Möglichkeiten winkten, Geld zu machen, um Forschung und Lehre, Universitätsrang und Macht, Bedeutung und Expansion im Bereich der Medizin zu befördern. Die Medizin war die Leitwissenschaft der gesamten Industrieepoche mit ihren enormen Erfolgen bei der Bekämpfung von Krankheiten, vor allem der Infektionskrankheiten. Dort galt das Motto, daß man es mit einem feindlichen, aggressiven Angreifer zu tun habe, der von außen kommt, in einen unschuldigen Mechanismus eindringt und ihn zerstört. Diesen Angreifer muß man vernichten. Daher gehe es nicht um den psychisch Kranken - der spielt keine Rolle -, sondern um die Krankheit, die man beseitigen will. Das ist der Gegenstand der medizinisch verstandenen Psychiatrie. Deswegen kann man im Zweifelsfall zu brutalen Mitteln greifen, und manchmal geht das eben nicht anders, als den Betreffenden dabei über die Klinge springen zu lassen. Man wollte eine leidensfreie Gesellschaft schaffen, und in dieser Fortschrittseuphorie des 19. Jahrhunderts war das etwas, wovon auch seriöse Menschen träumen konnten.
SB: Sie haben in Ihrem Buch "Irren ist menschlich" noch vertreten - was Ihnen aus psychiatrie-kritischer Sicht auch angelastet wurde -, daß man in bestimmten Fällen die Elektrokrampftherapie (EKT) einsetzen könne. Wie verträgt sich eine so tiefgreifend somatisch intervenierende Methode mit dem Ansatz eines allgemein menschlichen psychischen Phänomens? Würden Sie auch heute noch die Auffassung vertreten, daß man die EKT unter Umständen verwenden sollte?
KD: Es gibt dieses zauberhafte Büchlein von Gerald Ulrich "Biomedizin - die schwerwiegenden Folgen des Biologiebegriffs". Darin sagt er - und so formuliert es auch Kant, vorher noch Aristoteles: Man kann zwischen dem, was man Körper, Geist und Seele eines Menschen nennt, nicht unterscheiden, das ist alles eins. Am schlichtesten hat es eigentlich Aristoteles formuliert: Seele, Geist, mein Gott, Seele ist - das einzige, was man sagen kann - die Lebendigkeit des Körpers. Eine wunderbare Formulierung! So gut hat es selbst Kant nicht ausgedrückt. Später kam Schelling, und seither gab es immer wieder neue Ansätze, die Medizin von der exakten Naturwissenschaft, vom Denken wegzuholen und als Biologie aufzufassen.
Nach der Nazizeit und dem Zweiten Weltkrieg sagten die medizinischen Psychiater, es sei vielleicht doch besser, sich das Mäntelchen Bio umzuhängen, das so gut klingt. Reden wir nicht mehr von der allzu belasteten Pharmapsychiatrie, sondern von Biomedizin, Biopsychiatrie und Bioethik, weil das viel besser ankommt. Das war natürlich der totale Verrat an dem, was mit dem Wort Biologie eigentlich gemeint ist. Jakob von Uexküll hat noch gefragt: Was ist ein Mensch, was ist ein Lebewesen? Ein Lebewesen hat eine äußere Seite und eine innere Seite. Darüber hinaus hat er als drittes den sozialen Bereich in seinen biologischen Umweltbegriff mit aufgenommen. Ansätze in dieser Richtung gab es immer wieder in der Geschichte, auch in der Nachkriegszeit, wenn Sie etwa an Autopoiesis von Humberto Maturana denken. Das waren ganzheitliche Konzepte von Medizin.
Deswegen würde ich es so formulieren, wobei ich nicht sicher bin, ob die anderen Mitglieder des Redaktionskomitees das zulassen: Wie wäre es denn, wenn wir zu den Pionieren, die die Psychiatrie erfunden haben, zurückgehen würden, die das noch in einer Ambivalenz und einem Spannungsverhältnis gesehen haben? Es gibt die anthropologische, ich kann auch biologische Seite sagen, und es gibt die medizinische Seite. Man muß sehen, daß man beides ins Gleichgewicht bringt, um sich der Wahrheit dessen, was Psychiatrie sein könnte, zu nähern.
Zurück zum Spannungsverhältnis der Pioniere
Was nun diese berühmte EKT-Geschichte angeht, so ist das ein Kapitel für sich. Die erste, brutalste und folgenschwerste gewaltsame Intervention bestand ja in der Institutionalisierung. Wir haben das immer als Ausgrenzung beschrieben, aber es gab schon damals Leute, die sagten, das ist mehr als Ausgrenzung, es ist soziale Euthanasie. Ich weiß noch, wie ich das immer aus meinem Verständnis als Psychiater und den damit verbundenen Standesinteressen als übertrieben bezeichnet habe. Vielleicht war es doch nicht übertrieben. Wie mich der Präsident der DGPPN aufgeklärt hat, war die Euthanasie schon vor den Nazis ein Psychiatrieprogramm. Wir haben damals in Gütersloh den Arbeitskreis Erforschung der Geschichte der Euthanasie gegründet, den es nun schon seit 30 Jahren gibt - man trifft sich mit konstanter Bosheit immer noch zweimal im Jahr. Heinz Faulstich war es, der das Hungersterben in der Psychiatrie erforscht hat.
Was die Geschichte der Gewaltanwendung angeht, die zu den bestgehütetsten Geheimnissen gehört, wurden Psychiatrieinsassen derart entwertet, daß sie nur noch als geistig Tote galten, denen gegenüber man die Hemmschwelle immer weiter absenkte. Der damals weltberühmte Psychiater Auguste Forel aus der friedlichen Schweiz bekannte sich um 1890 dazu, die strafgesetzlich im Kaiserreich noch verbotene eugenische Zwangssterilisation von Anstaltsinsassen durchgeführt zu haben. Wie Faulstich anhand des mühseligen Vergleichs der Kalorientabellen aller Anstalten herausgefunden hat, wurde dann im Ersten Weltkrieg die Zahl der Psychiatrieinsassen durch Aushungern reduziert. Der dafür verwendete technische Begriff war "Übersterblichkeit", die man im Krieg für notwendig, möglich und erlaubt erachtete. Durch staatlich verordneten Mord wurden in Deutschland rund 70.000 mehr Insassen, als unter den herrschenden Kriegsbedingungen zu erwarten gewesen wären, durch systematische Unterernährung getötet. In anderen kriegführenden Ländern gab es das auch, doch nur in Deutschland hat man es genauer untersucht. Weder die Kirchen noch die Berufsverbände haben je ihre Stimme dagegen erhoben.
Deswegen konnten sich dann im Zweiten Weltkrieg Carl Schneider und Hermann Paul Nitzsche um die Frage prügeln, ob man die Psychiatrieinsassen lieber verhungern lassen oder vergasen sollte. Schneider setzte sich mit der Auffassung durch, daß Verhungern inhuman sei, da die Menschen Monate leiden müßten. Mittels Vergasung sei die Sache hingegen in ein paar Minuten geklärt. Er hat diese Sicht als humane Pflicht des Psychiaters aufgefaßt und war reflektiert genug, daß es tatsächlich seine Überzeugung gewesen sein dürfte.
Unter der Prämisse, daß nicht der psychisch kranke Mensch, sondern ausschließlich die Krankheit gemeint sei, setzte sich ab den 1930er Jahren die Schocktherapie durch. Die Bereitschaft, Gewalt anzuwenden, wurde zum heroischen Kampf des Arztes gegen die Krankheit verklärt, der sich auch dann nicht geschlagen gibt, wenn er die Niederlage vor Augen hat. Wurden von hundert Patienten zwei oder gar zehn durch den Schock vielleicht auch nur vorübergehend gesund, rechtfertigte dies in den Augen der Psychiater die allgemeine Anwendung: Wenn es bei zehn funktioniert, werden wir die Methode soweit verbessern, bis es auch bei allen hundert funktioniert. Das ist ganz konventionelles naturwissenschaftliches Denken und seit Hunderten von Jahren legitimiert.
Ich habe als Student sowohl die Anwendung des Insulinschocks als auch des Elektroschocks noch miterlebt und fand das damals in Ordnung. Bei manchen hat man Pech gehabt, da hat es nicht funktioniert, bei anderen hat es funktioniert. Und wenn es funktioniert hat, war es jedesmal ein Wunder: Lazarus stand auf, nahm sein Bett und wandelte. Dieses quasi religiöse Erlebnis muß für die ersten, die das angewandt haben, noch dreimal aufregender gewesen sein als für einen döseligen Studenten wie mich. Und ähnlich ist es natürlich bei der Pharmatherapie, nur nicht mehr ganz so wild, weil es statt physikalisch-mechanischer Schocks eben chemische sind. Ich habe das noch volle Pulle mitgekriegt, wie begeistert man war, daß Menschen, die sich ihr Leben lang mit Wahnideen herumgeschlagen und halluziniert hatten, nach der Verabreichung von Haloperidol frei davon waren. Die betroffenen Menschen haben sich gefreut und gesagt, wie wunderbar ist das, daß ich das noch mal erleben darf. Man könne das Schicksal zahlloser Menschen mit Hilfe von Psychopharmaka verändern, hieß es damals. Ich bin sehr früh geprägt worden von diesem furchtbar konservativen, reaktionären, militaristischen Bürger-Prinz, Kotzbrocken im Umgang mit Menschen, arrogant wie der Dr. Behrens im Zauberberg von Thomas Mann - der soll ihm sogar nachempfunden sein, ich weiß aber nicht, ob das stimmt. Bürger-Prinz riet uns jungen Assistenten, seid nicht so schnell begeistert und nehmt vor allem nicht die Psychopharmaka, die als letzter Schrei auf den Markt kommen. Es dauert etwa zehn Jahre, bevor wir über die Nebenwirkungen Bescheid wissen. Ob es sich objektiv oder wegen der Vertuschungsstrategie der Pharmafirmen so verhält, spielt keine Rolle, nehmt bestenfalls die altbewährten Medikamente! Natürlich hat sich kein Schwein an diese Anweisung gehalten. Ich habe damals sinngemäß folgende Zeilen formuliert: Wir benutzen mit oder ohne Begeisterung diese Psychopharmaka und freuen uns jedesmal, wenn es funktioniert. Es wird jedoch nicht lange dauern, bis man uns als inhumane Schweine beschimpft. Aber heute kann ich mich nicht dagegen wehren, weil ich das Gefühl hätte, Menschen, die erkennbar leiden, nicht die Chance zu geben, von ihrem Leiden runterzukommen. Und das kann ich nicht aushalten.
SB: Würden Sie sagen, daß beispielsweise die EKT in Einzelfällen zu empirisch belegbaren Erfolgen geführt hat, so daß die Erklärung Bestand haben könnte, der Zweck heilige das Mittel?
KD: Das ist noch viel schlimmer. In diesem Fall stand Lazarus auf, nahm sein Bett und wandelte - nicht, weil Jesus zu ihm gesprochen, sondern weil er eine EKT gekriegt hatte. Das war vom Erlebniswert her praktisch gleich für den betroffenen Menschen, seine Familie und selbst die Profis. Schrecklich! Das einzige Mal, wo sich auch die somatisch geprägtesten Psychiater relativ früh Sorgen machten, war die erste große Operationsbegeisterung um den Portugiesen Egas Moniz, der Menschen das Gehirn verstümmelte und dafür sogar den Nobelpreis bekam. Eine abgespeckte Variante gab es dann wieder zu meiner Zeit mit den sogenannten stereotaktischen Operationen. Wenngleich sich damals eine mächtige Lobby für die Behauptung stark machte, man könne alle möglichen Krankheiten bis hin zu Parkinson auf diese Weise heilen, konnte sich eine zunächst schwache Gegenfraktion erstaunlicherweise relativ schnell soweit durchsetzen, daß dieser Weg verlassen wurde. Im Augenblick gibt es die neue Variante der tiefgreifenden Gehirnstimulation: Wie die Pflege die basale Stimulation der Kranken erfunden hat, machen wir Ärzte jetzt die Gehirnstimulation - ist doch genau dasselbe.
SB: Mit Blick auf die Diagnostik psychischer Probleme fällt unter anderem auf, daß Soldaten der Bundeswehr nach Einsätzen in Afghanistan immer häufiger posttraumatische Störungen attestiert werden. Spricht man im Falle dieser Soldaten, die sich größtenteils in ihrem Feldlager aufgehalten haben, von Traumatisierung, drängt sich zwangsläufig der Eindruck auf, daß sich die afghanische Bevölkerung den Luxus einer Traumatisierung nicht leisten kann, weil sie mit viel existentielleren Problemen konfrontiert ist. Handelt es sich bei der posttraumatischen Störung um eine Art Wohlstands- oder Komfortleiden?
KD: Natürlich, aber an diesem Komfort wollen wir jetzt auch in Deutschland teilhaben! Die posttraumatische Belastungsstörung ist ja nicht etwa ein Produkt der jüdischen Naziverfolgten, sondern des Vietnamkriegs. Damit kam der Durchbruch, weil man die amerikanischen Soldaten anschließend in den USA in diesen Veteran-Hospitals zusammenpferchte, wo sich dann über Inzucht die Idee, man könnte traumatisiert sein, als hoch infektiös erwiesen hat. Schließlich war es den Psychiatern möglich, das in den entsprechenden Klassifikationssystemen unterzubringen. So hängt das alles zusammen.
Peter Whitehouse mit seinem Buch "Mythos Alzheimer" gehört zu den wenigen Beispielen, die den umgekehrten Weg eingeschlagen haben. Er ist ein seriöser und glaubwürdiger Mensch, weil er die erste Hälfte seines Lebens für die Pharmaindustrie gearbeitet und deren Präparate propagiert hat. Er hat jedoch, Gott sei Dank, nebenher eine kleine Praxis betrieben, in der er auch demente Menschen betreute. Eines Nachts kam ihm die Frage in den Sinn, ob es sich bei Alzheimer tatsächlich um eine Krankheit handelt. Dabei schließt er nicht aus, daß man eines Tages zu genaueren Erkenntnissen gelangt, stellt aber für den Augenblick fest, daß man die Existenz der Krankheit Alzheimer nicht sicher belegen könne. Mitunter treten diese Plaques auf, ohne daß Demenz vorliegt, in anderen Fällen weist ein dementer Mensch keine Plaques auf. Man könne eigentlich nur sagen, daß Demenz einer der vielen Wege ist, über die wir Menschen allgemein altern und dann auch irgendwann sterben.
Mir schwante schon immer so etwas, weil ich noch aus der Zeit stamme, in der jeder anständige Psychiater nur von seniler Demenz sprach. Von einem Tag auf den andern wurde diese zu Morbus Alzheimer umbenannt. Das konnte doch eigentlich nur damit zusammenhängen, daß die Ärzte das große Geschäft erkannten, das ihnen in Gestalt der epidemisch zunehmenden alten Menschen winkt. Geschäfte machen kann ich aber nur mit Krankheiten, weil die Kassen andernfalls nicht zahlen. Der arme Alzheimer Alois konnte sich nicht mehr dagegen wehren, weil er lange tot ist und eigentlich auch gar nichts damit zu tun hat. Er hatte lediglich erforscht, daß es Unterformen der Demenzentwicklung gibt, die als Frühform bereits im mittleren Lebensalter einsetzen. Eine von ihnen heißt Morbus Alzheimer, weshalb die Verallgemeinerung auf senile Demenz auch noch wissenschaftlich falsch angewandt ist. Aber das spielt alles keine Rolle, wenn es viel Geld zu verdienen gibt.
Mit seinem etwas plakativen Buchtitel "Demenz ist keine Krankheit" schwimmt auch der Gießener Soziologe Reimer Gronemeyer mutig gegen den Strom. Daß so etwas von der Polizei erlaubt und nicht sofort verboten wird, läßt mich hoffen, daß ich doch noch, bevor ich abkratze, in den nächsten Jahren mehr solcher ermutigender Zeichen entdecke. Was monopolartig den Markt beherrscht hat, relativiert sich allmählich doch.
SB: Im Zuge dieser Ausdifferenzierung in immer neue Krankheitsbilder wuchern die Klassifikationssysteme regelrecht. Entheben sie sich damit nicht selbst ihrer substantiellen Grundlage, zumal die Widersprüche offenkundig werden?
KD: Ja natürlich. Das Klassifikationssystem psychischer Störungen (DSM) ist ein Beispiel für wundersame Vermehrung. Erst waren es 100, dann 200, dann 300, jetzt 400 diagnostizierbare Krankheiten - irgend etwas kann da nicht stimmen. Ich bin zwar davon ausgegangen, daß sich das eines Tages wieder in Richtung Vernunft ändern würde, hätte aber nicht gedacht, daß ich das noch erleben dürfte. Daß man unter Armut oder sozialer Benachteiligung, Rassendiskriminierung oder religiöser Verfolgung leidet, ist ja mehr oder weniger weggewischt. Das pathogenetische Monopol hat die Medizin, und es ist nur noch erlaubt zu leiden, wenn es als Krankheit definiert wird. Dieser Expansionismus, alles zur Krankheit zu erklären, wird irgendwann derart übertrieben, daß eine gegenläufige Entwicklung einsetzt. Noch muß man allerdings von einer Ausweitung sprechen, da die Definition neuer Krankheiten der einzige Weg ist, noch mehr Geld zu verdienen. Auch ist es offenbar verführerisch, für das, was man qualvoll erleidet, mit etwas Geld entschädigt zu werden. Das ist reizvoll für die Verbraucher, vor allem aber für die Verursacher, nämlich die Ärzte. Würde man es genau untersuchen, ließe sich wohl nachweisen, daß es keine Branche gibt, die so systematisch mit krimineller Energie ihr Geschäft betreibt wie die helfenden Berufe im allgemeinen und die Psychiater im besonderen.
Ist da kriminelle Energie im Spiel?
SB: Sie haben zur Frage der Organtransplantation gemeinsam mit Andreas Zieger und Paolo Bavastro schon einmal eine Stellungnahme verfaßt. Decken sich die darin getroffenen Aussagen noch mit Ihrer heutigen Ansicht?
KD: Ich habe einen wunderbaren Auftritt beim evangelischen Kirchentag in Hannover hingelegt, was wahrscheinlich unbekannt geblieben ist, obwohl es in dem Tagungsband enthalten ist. Das war vor der Zeit der schrecklichen Skandale, als sich die Leute in ihrer Raffgier noch etwas zurückgehalten haben oder zumindest vorsichtiger gewesen sind. Absehbar war jedoch auch damals schon, daß es an Spenderorganen mangelte, weshalb die Klage allgegenwärtig war, jedes Jahr würden deswegen Tausende von Menschen sterben. Es handelte sich um eine Podiumsdiskussion, bei der Christoph Broelsch, der damalige Transplantationspapst aus Essen, neben mir saß. Er wurde bekanntlich später zu einer Haftstrafe verurteilt. Das war einer der seltenen Fälle, in denen ein Arzt wegen solcher Tätigkeiten tatsächlich im Gefängnis landete. Ich hätte das nie erwartet und war deswegen sehr verblüfft. Auf dem Kirchentag hatte ich die Gelegenheit, einen Vortrag zu halten. Darin ging ich von der schrecklichen Situation aus, daß Menschen sterben, weil wir zu wenig Organe haben. Aber könnte es nicht sein, fragte ich dann, daß sich die Menschen nur deswegen keinen Spenderausweis zulegen, weil sie die ärztliche Definition nicht nachvollziehen können, daß der Hirntod der Tod des Menschen sei, und sie das einfach emotional ablehnen? Mir ging das zum Beispiel so. Wenn das so wäre, könnte man doch neue Spenderausweise schaffen, in denen steht: Ich sei bereit, meine Organe zu spenden, ginge aber während dieser ganzen Prozedur davon aus, daß der Tod nicht der Hirntod ist. Alle beteiligten Ärzte und sonstigen Leute, die mich dann ausweiden zum Verpflanzen meiner Organe, sollten bitteschön zur Kenntnis nehmen, wie ich das sehe.
Der Kollege neben mir war zuerst total überrascht. Dann erklärte er, daß man das heute längst nicht mehr so ideologisch sehe und ganz pragmatisch einfach nur mehr Organe haben wolle, egal mit welcher Begründung: Also, ich bin für Ihren Vorschlag! Eine Woche später kriegte ich Post von ihm, oh, ich bin furchtbar kritisiert worden von all meinen Kollegen. Da ist der Gaul mit mir durchgegangen, ich muß das widerrufen, ich kann das doch nicht so sehen.
Dieter Birnbacher hat das damals bei der Bundesärztekammer durchgesetzt, daß man jetzt naturwissenschaftlich beweisen könne, daß der Hirntod der Tod des Menschen sei. Seither habe ich gesagt, das kann ja wohl nicht angehen, daß man das einfach so verfügt. Um die ganze Sache etwas abzumildern, habe ich dann in meinem Vortrag noch hinzugefügt, daß die gegenwärtige Ära, in der wir diesen moralischen Druck ausüben und dafür die wissenschaftliche Wahrheit vergewaltigen und ideologisieren, nur eine kurze Übergangszeit sei. Sicher hätten wir bald gelernt, andere Formen der Transplantation über Schweineorgane oder künstliche Organe zu erfinden, so daß man nicht mehr andere Menschen ausschlachten müßte. Das war im Grunde genommen natürlich als eine witzige Intervention gemeint, da mir schon klar war, daß es wahrscheinlich nicht so kommen würde.
Dann habe ich in der anschließenden Diskussion auch noch gesagt, daß es ja wohl eine Schweinerei sei, wenn Ärzte darauf eingingen, noch lebenden Menschen das Herz aus dem Leibe zu schneiden. Das könne man doch nicht machen. Warum sollten eigentlich nur die Spender und deren Familien solche Skrupel haben, den Hirntod wirklich als Tod des Menschen anzusehen, und ihr Ärzte habt überhaupt keine Skrupel? Wenn schon, dann Skrupel auf beiden Seiten. Das war gewissermaßen mein Versuch, im Kirchentagsmilieu eine Lockerungsübung durchzuführen, weil es sonst nur ein verhärtetes Pro und Kontra gibt.
SB: Die deutsche Transplantationsmedizin kommt mit den Widersprüchen der Hirntoddefinition zunehmend schlechter klar. Im Unterschied zu vielen anderen Ländern ist in Deutschland die Organentnahme nach Herzkreislauf-Stillstand verboten. Angesichts des Organmangels mehren sich Stimmen, wonach der Spender bei der Entnahme nicht unbedingt tot sein müsse, sofern er dem nur freiwillig zustimme. Was halten Sie von der Validität einer solchen Zustimmung und wie weit müßte die Aufklärung gehen, wenn ein Mensch lange vor seinem Tod die Zustimmung zur Organentnahme erteilen soll? Ist er überhaupt in der Lage, eine derart weitreichende Vorauserklärung in Eigenverantwortung abzugeben?
KD: Ich habe mich in der Vergangenheit in diese intellektuellen Sandkastenspiele verstrickt und mich sehr lange damit aufgehalten. Mit Julius Hackethal und der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben Anfang der 1980er Jahre ging das los - mein Gott, was habe ich mich damals intensiv damit beschäftigt! Inzwischen bin ich davon relativ weit weg, ganz im Unterschied zu meinem guten Freund Michael Wunder, der den Sprung in den Deutschen Ethikrat geschafft hat. Da kabbeln wir uns immer mit Leidenschaft. Ich reduziere das ganz gern auf Patientenverfügungen, was das Ende des Lebens angeht: Wieso kann ich eigentlich in die Wahrnehmung meiner freien Selbstbestimmung mit aufnehmen, daß ich einen anderen Menschen, einen Arzt beispielsweise, dazu bestimme, mich umzubringen? Geht doch wohl nicht! Dann bin ich auch schnell dabei, mir zu überlegen, wann ich denn überhaupt als normaler mitteleuropäischer, durchschnittlich intelligenter Mensch fähig bin, Aussagen über mich zu machen, die in einer unbekannten Zukunft liegen, und die auch andere Menschen, beispielsweise meine Kinder, betreffen, ohne daß ich ihnen genauso Gelegenheit gebe, ihre Selbstbestimmung zu Protokoll zu geben, was das Leben des Vaters angeht.
Wenn, dann muß das schon so kompliziert und so bürokratisch gemacht werden, daß alle Leute sich nur noch kaputtlachen. Und damit weiß man, daß diese Patientenverfügung ein modisches Hirngespinst ist. Darauf werden die Leute nach einer gewissen Zeit schon noch kommen. Bis es soweit ist, fallen dem natürlich immer wieder Menschen zum Opfer. Das ist nun mal die Kraft menschlicher Ideologiebildung, daß man damit viele Leute zur Strecke bringen kann. Dauerhaft wird das aber nicht sein, und das ist das einzige, womit man sich trösten kann. Die Menschheit kann sich in immer verrücktere Mentalitäten hineinsteigern, aber irgendwann wird es so verrückt, daß es der Dümmste merkt. Und dann geht man mal wieder eine Zeitlang auf Gegenkurs. Damit tröste ich mich.
Teil 1 des Interviews mit Klaus Dörner im Schattenblick unter
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q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | BVerwG, 1 DB 2.08: Unterhaltsbeitrag, Änderung der Rechtsprechung, Anspruch auf Bewilligung, Beruf
Urteil des BVerwG vom 16.06.2008, 1 DB 2.08
Aktenzeichen: 1 DB 2.08
Unterhaltsbeitrag, Änderung der Rechtsprechung, Anspruch auf Bewilligung, Beruf
BVerwG 1 DB 2.08 VG … 6a DA 08.00001
der früheren Posthauptsekretärin …, …, …,
- Prozessbevollmächtigter: …, …, … -
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Deutsche Post AG, … …, …, …,
hat der Disziplinarsenat des Bundesverwaltungsgerichts am 16. Juni 2008 durch die Richter am Bundesverwaltungsgericht Dr. Müller und Dr. Heitz sowie die Richterin am Bundesverwaltungsgericht Thomsen
Auf die Beschwerde der früheren Posthauptsekretärin … wird der Beschluss des … Verwaltungsgerichts … vom 27. März 2008 aufgehoben.
Der früheren Beamtin wird ab dem 1. Februar 2008 für weitere neun Monate ein Unterhaltsbeitrag in Höhe von 70 v.H. ihres erdienten Ruhegehalts bewilligt.
Die Kosten des Verfahrens und die der früheren Beamtin hierin erwachsenen notwendigen Auslagen haben der Bund zu drei Viertel und die frühere Beamtin zu einem Viertel zu tragen.
11. Das Bundesdisziplinargericht hatte durch Urteil vom 16. Januar 2001 entschieden, dass die frühere Beamtin wegen eines Dienstvergehens aus dem
Dienst entfernt wird; zugleich war dieser gemäß § 77 BDO ein Unterhaltsbeitrag
in Höhe von 70 v.H. ihres erdienten Ruhegehalts auf die Dauer von sechs Monaten bewilligt worden. Die von der früheren Beamtin hiergegen eingelegte Berufung wurde durch Urteil des beschließenden Senats vom 3. Juli 2002
- BVerwG 1 D 11.01 - zurückgewiesen. In diesem Urteil heißt es u.a., dass es
mit dem bewilligten Unterhaltsbeitrag sein Bewenden habe. Damit erhielt die
frühere Beamtin zunächst vom 1. August 2002 an bis einschließlich 31. Januar
2003 den vom Bundesdisziplinargericht zuerkannten Unterhaltsbeitrag. In der
Folgezeit wurde ihr durch das Bundesdisziplinargericht, anschließend durch das
… Verwaltungsgericht … wiederholt, jeweils auf die Dauer von zwölf Monaten,
ein Unterhaltsbeitrag in Höhe von 70 v.H. ihres erdienten Ruhegehalts neu
bewilligt, zuletzt durch Beschluss vom 22. Dezember 2006 bis einschließlich
22. Den Antrag der früheren Beamtin, ihr für die Zeit ab 1. Februar 2008 auf die
Dauer von weiteren zwölf Monaten einen Unterhaltsbeitrag in Höhe von 70 v.H.
ihres erdienten Ruhegehalts zuzusprechen, hat das Verwaltungsgericht mit Beschluss vom 27. März 2008 abgelehnt. Zur Begründung hat es im Wesentlichen
3Bei dem Unterhaltsbeitrag nach §§ 77, 110 Abs. 2 BDO handele es sich um
eine fürsorgerische Leistung des Dienstherrn, die nur für einen vorübergehenden - begrenzten - Zeitraum gewährt werde, um dem aus dem Dienst entfernten
Beamten den Übergang in einen anderen Beruf oder in eine andere Art der
finanziellen Existenzsicherung zu erleichtern. Den Beschlüssen des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Oktober 2004 und vom 15. November 2004 sei zu
entnehmen, dass grundsätzlich eine zeitliche Begrenzung entsprechend der
Zwei-Jahres-Frist des § 24 SGB II in Betracht komme. Diese Frist sei hier weit
überschritten. Bis einschließlich Januar 2008, d.h. insgesamt fünfeinhalb Jahre
habe die frühere Beamtin den beantragten Unterhaltsbeitrag erhalten. Auch im
Hinblick auf den Umstand, dass sie an Neurodermitis erkrankt sei und folglich
- wenn überhaupt - nur schwer in ein neues Arbeitsverhältnis vermittelt werden
könne, komme eine Weiterbewilligung eines Unterhaltsbeitrags nicht mehr in
4Das Antragsbegehren bleibe aber auch deshalb ohne Erfolg, weil die frühere
Beamtin ihre wirtschaftliche Notlage selbst zu vertreten habe. Sie habe sich fast
ausschließlich für Bürotätigkeiten im Großraum A beworben. Dies sei für eine
erst 41-jährige, ledige und kinderlose Frau nicht ausreichend. Es sei ihr zuzumuten, sich auch um unterwertige Tätigkeiten zu bemühen und gegebenenfalls
von A wegzuziehen.
53. Hiergegen hat die frühere Beamtin rechtzeitig Beschwerde eingelegt und diese im Wesentlichen wie folgt begründet:
Die Dauer der Gewährung des zeitlich befristeten Unterhaltsbeitrags werde
durch dessen Zweck bestimmt, den durch den Wegfall der Dienstbezüge notwendigen Übergang in einen anderen Beruf oder in eine andere Art der finanziellen Existenzsicherung - außerhalb des Systems der Fürsorge- und Sozialleistungen - zu erleichtern. Im Regelfall dürfe dafür die vom Verwaltungsgericht
angenommene Zwei-Jahres-Frist ausreichen, um den Übergang zu schaffen.
Bei ihr, der früheren Beamtin, handele es sich jedoch um einen Sonderfall. Sie
leide an chronischer Neurodermitis, die sich in einem rötlichen Hautausschlag
bemerkbar mache, der insbesondere im Gesicht und an den Händen auftrete.
Dies gehe einher mit einer Schwellung des Gesichts. Ihre äußere Erscheinung
schrecke viele potenzielle Arbeitgeber ab. Eine Sachbearbeiterin der Bundesagentur für Arbeit habe ihr zu verstehen gegeben, dass sie wegen dieser Erkrankung letztlich nicht vermittelbar sei.
6Damit sie, die frühere Beamtin, nicht der Fürsorge anheim falle, sei ihr ein Unterhaltsbeitrag zu gewähren, solange sie dessen bedürftig sei und diese Bedürftigkeit nicht selbst zu vertreten habe. Diese Voraussetzungen lägen hier
vor. Sie habe kein Einkommen und sich seit der letzten Unterhaltsbeitragsbewilligung 137 mal schriftlich beworben; davon habe sie 72 Absagen erhalten.
Zusätzlich habe sie sich auch vielfach telefonisch um eine neue Stelle bemüht.
Wie sich aus der - unvollständigen - Telefonliste ergebe, habe sie sich auch bei
Firmen außerhalb des Großraums A (z.B. …) sowie für unterwertige Tätigkeiten
(z.B. in der Produktion, im Verkauf, an der Kasse, als Telefonistin) beworben.
Um ihre Berufschancen zu steigern, habe sie bereits im Jahr 2005 eine Weiterbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation absolviert. Zurzeit bemühe sie sich
um eine Zusatzausbildung zur Wirtschaftsfachwirtin.
7Das Verwaltungsgericht hat der Beschwerde durch Beschluss vom 7. Mai 2008
8Die Beschwerde ist gemäß § 110 Abs. 6 i.V.m. § 79 BDO zulässig.
9Das Verfahren auf Neubewilligung eines Unterhaltsbeitrags gemäß § 110
Abs. 2 BDO fällt nach Inkrafttreten des Bundesdisziplinargesetzes am 1. Januar
2002 als Annex-Verfahren zum abgeschlossenen förmlichen Disziplinarverfahren unter die Fortführungsklausel des § 85 Abs. 3 Satz 1 BDG, wenn das Gericht im Disziplinarurteil einen Unterhaltsbeitrag nach Maßgabe des § 77 BDO
gewährt hatte (stRspr, grundlegend Beschluss vom 15. Januar 2002 - BVerwG
1 DB 34.01 - Buchholz 235 § 110 BDO Nr. 10). Dies hat zur Folge, dass das
Neubewilligungsverfahren - als ein zunächst nach § 85 Abs. 7 Satz 2 BDG an
das Verwaltungsgericht übergegangenes Verfahren - im Beschwerdeverfahren
nach dem bisherigen Recht der Bundesdisziplinarordnung „fortzuführen“ ist. An
dieser Rechtsprechung hält der Senat fest.
10Die Beschwerde ist auch überwiegend begründet. Die frühere Beamtin hat für
den Zeitraum vom 1. Februar 2008 bis einschließlich 31. Oktober 2008, d.h. für
weitere neun Monate einen Anspruch auf Bewilligung eines Unterhaltsbeitrags
in Höhe von 70 v.H. ihres erdienten Ruhegehalts. Darüber hinaus - und auch in
Zukunft - steht ihr ein solcher Anspruch nicht (mehr) zu.
111. Die Neubewilligung eines disziplinarrechtlichen Unterhaltsbeitrags richtet sich
nach Inkrafttreten des Bundesdisziplinargesetzes nach den Vorschriften der
Bundesdisziplinarordnung (§§ 110, 77), wenn - wie hier - die Erstbewilligung auf
§ 77 BDO beruhte (Senatsbeschluss vom 15. Januar 2002 a.a.O.).
12Nach § 110 Abs. 2 Satz 2 BDO kann ein Unterhaltsbeitrag erneut bewilligt werden, wenn die Voraussetzungen des § 77 Abs. 1 Satz 1 BDO vorliegen, wenn
also die frühere Beamtin nach ihrer wirtschaftlichen Lage der Unterstützung
bedürftig und ihrer nicht unwürdig ist. Das Bundesdisziplinargericht hatte in seinem vom Senat bestätigten Urteil dargelegt, dass die frühere Beamtin eines
Unterhaltsbeitrags nicht unwürdig ist. Sie ist in dem zugebilligten Umfang auch
einer Unterstützung bedürftig. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sich insoweit an den tatsächlichen Grundlagen der vom Verwaltungsgericht wiederholt
getroffenen stattgebenden Entscheidung inzwischen etwas geändert hat.
13Die frühere Beamtin hat ihre Bedürftigkeit auch nicht selbst zu vertreten (§ 110
Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Satz 1 Halbs. 2 BDO). Sie ist ihren unterhaltsbeitragsrechtlich gebotenen Verhaltenspflichten im erforderlichen Umfang nachgekommen.
14Wie der Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. Beschluss vom 15. November 2004 - BVerwG 1 DB 6.04 - juris, m.w.N.) ausgeführt hat, setzt eine
erneute Bewilligung eines Unterhaltsbeitrags voraus, dass sich der frühere Beamte in ausreichendem Maß um die Aufnahme einer anderen Erwerbstätigkeit
bemüht hat. Entscheidend kommt es in diesem Zusammenhang auf die persönliche Initiative zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess, auf die Bereitschaft sowie auf die Aktivitäten zur Erlangung einer neuen Tätigkeit an, nicht
darauf, ob diese Anstrengungen auch tatsächlich zum Erfolg geführt haben. Der
uneingeschränkt arbeitsfähige frühere Beamte, der nach Wegfall seiner
Dienstleistungspflicht täglich zur Arbeitsplatzsuche genügend Zeit hat, ist gehalten, alle ihm möglichen und zumutbaren Anstrengungen zu unternehmen, um
eine unterhaltssichernde neue Arbeit zu finden. Er muss sich ernsthaft, intensiv
und nachhaltig während des gesamten Bewilligungszeitraums um eine solche
Erwerbstätigkeit bemühen. Dies gilt auch dann, wenn sich die Wiedereingliederung des früheren Beamten in den Arbeitsprozess bei den an seinem Wohnort
oder dessen Umgebung bestehenden Verhältnissen aufgrund der Arbeitsmarktlage oder infolge seiner persönlichen Umstände schwierig gestaltet. Dem früheren Beamten ist es auch zuzumuten, einfache Arbeiten, die keine oder nur eine
geringe Qualifikation voraussetzen, anzunehmen. Mit zunehmendem zeitlichen
Abstand von der Verurteilung des früheren Beamten müssen höhere Anforderungen an seine Darlegungs- und Nachweispflicht sowie an die Intensität seines
Bemühens um eine sein Auskommen sichernde Beschäftigung gestellt werden.
15Trotz Weiterbildung und nachweislich intensiven Bemühungen hat die frühere
Beamtin eine solche, ihr Auskommen sichernde Beschäftigung noch nicht gefunden. Sie hat sich seit dem letzten stattgebenden Gerichtsbeschluss glaubhaft 137 mal schriftlich beworben und 35 eigene Stellenanzeigen aufgegeben.
Sie erhielt 72 Absagen; die übrigen Firmen haben sich nicht geäußert. Darüber
hinaus hat sich die frühere Beamtin in einer Vielzahl von Fällen telefonisch um
eine Arbeitsstelle bemüht (vgl. dazu die Telefonliste mit insgesamt 59 Firmennamen), und zwar u.a. bei Firmen außerhalb des Großraums A sowie zum Teil
für Tätigkeiten außerhalb des Bürobereichs. Entgegen der Auffassung des
Verwaltungsgerichts war dies ausreichend, zumal die frühere Beamtin im Hinblick auf eine Neubewilligung des Unterhaltsbeitrags bisher nicht eindeutig darüber belehrt worden war, dass sie sich auch um unterwertige Tätigkeiten außerhalb des Großraums A bewerben müsse: Das Urteil des Bundesdisziplinargerichts vom 16. Januar 2001 enthält insoweit nur den Hinweis an die frühere
Beamtin, sie dürfe keine unangemessenen Anforderungen an Art und Weise
einer Beschäftigung oder die Höhe ihrer Entlohnung stellen. Im Berufungsurteil
des Senats vom 3. Juli 2002 werden keine Verhaltenshinweise erteilt. Der
Weiterbewilligungsbeschluss des Bundesdisziplinargerichts vom 24. Februar
2003 enthält lediglich den Hinweis, die frühere Beamtin müsse sich in den
(nächsten) zwölf Monaten wie bisher intensiv um eine neue Arbeitsstelle bemühen. In seinem Weiterbewilligungsbeschluss vom 26. Januar 2004 weist das
Verwaltungsgericht die frühere Beamtin u.a. darauf hin, dass sie sich innerhalb
des Verlängerungszeitraums äußerst intensiv um einen Arbeitsplatz letztlich
jeglicher Art bemühen müsse; ein ausdrücklicher Hinweis auf die Notwendigkeit,
sich auch überörtlich zu bewerben, fehlt. An einem solchen Hinweis mangelt es
ebenfalls in den stattgebenden Beschlüssen des Verwaltungsgerichts vom
10. Januar 2005, vom 12. Dezember 2005 und vom 22. Dezember 2006.
162. Der Senat hat der früheren Beamtin den Unterhaltsbeitrag jedoch nur noch
für einen Zeitraum von neun Monaten bewilligt; darüber hinaus - und auch in
Zukunft - steht ihr ein solcher Anspruch nicht (mehr) zu. Dies folgert der Senat
aus Wesen und Zweck der Unterhaltsbeitragsregelung in der Bundesdisziplinarordnung als Übergangsleistung sowie aus dem Schweigen des Gesetzgebers zu einem Bewilligungs-Gesamtzeitraum und dem Vergleich mit der Regelung des Unterhaltsbeitrags in § 10 Abs. 3 BDG. Schließlich sind andere Vorschriften für dienstrechtliche Überbrückungshilfen von Bedeutung, soweit sie
einen Bewilligungszeitraum festlegen.
17a) Der Unterhaltsbeitrag im Sinne des § 77 BDO ist Ausdruck der das Dienstverhältnis überdauernden Fürsorgepflicht des Dienstherrn. Er dient allein dazu,
dem aus dem Dienst entfernten Beamten den durch den Wegfall der Dienstbezüge notwendig gewordenen Übergang in einen anderen Beruf oder in eine
andere Art der finanziellen Existenzsicherung, z.B. eine gesetzliche Alters- oder
Erwerbsunfähigkeitvorsorge, zu erleichtern und ihn ebenso wie seine finanziell
von ihm abhängigen Familienangehörigen während dieses - vorübergehenden -
Zeitraums nicht in Not geraten zu lassen.
18Der begrenzte Zweck des Unterhaltsbeitrags als Übergangsleistung kommt im
Wortlaut des § 77 Abs. 1 Satz 1 BDO dadurch zum Ausdruck, dass die Bewilli-
gung eines Unterhaltsbeitrags nur noch auf „bestimmte Zeit“ zulässig ist und die
nach früherem Recht mögliche Bewilligung auch auf Lebenszeit (vgl. § 64
Abs. 1 BDO a.F.) bereits mit der Novellierung der Bundesdisziplinarordnung
durch das Gesetz zur Neuordnung des Bundesdisziplinarrechts vom 20. Juli
1967, BGBl I S. 725, abgeschafft worden war. Zwar hatte die gesetzliche Neuregelung ihren Grund in der damaligen Verwaltungspraxis, nach der ein Unterhaltsbeitrag die Nachversicherung in der Sozialversicherung ausschloss. Deshalb sollten nur noch Unterhaltsbeiträge auf Zeit bewilligt werden dürfen, die
diese Folge nicht auslösen (vgl. amtliche Begründung des Gesetzentwurfs zur
Änderung und Ergänzung der Bundesdisziplinarordnung, BTDrucks V/325
S. 37). Hieraus kann aber nicht der Schluss gezogen werden, dass bei Bedürftigkeit ein Unterhaltsbeitrag immer zu bewilligen wäre, solange ein früherer Beamter nicht eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht. Denn
Ziel der Neuregelung war auch eine Abgrenzung der Funktion der Nachversicherung von der des Unterhaltsbeitrags. Während die Nachversicherung in der
gesetzlichen Rentenversicherung auf der Grundlage der erbrachten Dienstzeiten eine - dauerhafte - Versorgung im Alter ermöglichen soll, hat der Unterhaltsbeitrag aufgrund seiner begrenzten Bewilligungsdauer nur noch die Aufgabe, den mit der Entfernung aus dem Dienst oder der Aberkennung des Ruhegehalts eintretenden unmittelbaren Wegfall der Dienst- oder Versorgungsbezüge (§ 117 Abs. 6 BDO) übergangsweise abzumildern und den früheren Beamten und seine Familie vor einer Notlage in der Phase der beruflichen Neuorientierung zu schützen (vgl. Urteil vom 7. Februar 2008 - BVerwG 1 D 4.07 - juris,
19In der Praxis des Senats erfolgt deshalb eine Erst- oder Neubewilligung des
Unterhaltsbeitrags gemäß §§ 77, 110 Abs. 2 BDO nur auf bestimmte Zeit, in der
Regel auf sechs Monate, in Ausnahmefällen, insbesondere bei vorübergehender Arbeitsunfähigkeit, auf bis zu zwölf Monate; unter den Voraussetzungen
des § 110 Abs. 2 Satz 2 BDO kommt anschließend, gegebenenfalls wiederholt,
für einen bestimmten Zeitraum eine Weiterbewilligung in Betracht.
20b) Wie lange im Einzelfall eine (Erst- und Neu-)Bewilligung des Unterhaltsbeitrags insgesamt, d.h. längstens erfolgen darf, hat der Gesetzgeber in der hier
noch anwendbaren Bundesdisziplinarordnung nicht geregelt. Auf dieser gesetzlichen Grundlage hatte der Senat in ständiger Rechtsprechung (vgl. z.B. Beschluss vom 13. November 1997 - BVerwG 1 DB 16.97 - Buchholz 235
§ 110 BDO Nr. 4 m.w.N.) entschieden, dass die zeitliche Begrenzung der Unterhaltsbeitragsleistung gemäß §§ 77, 110 Abs. 2 BDO ausschließlich durch die
erfolgte Wiedereingliederung des bedürftigen früheren Beamten in das Erwerbsleben oder durch die Erschließung einer anderen Einkommensquelle,
nicht jedoch durch den hiervon unabhängigen Ablauf einer bestimmten Zeitspanne seit dem Disziplinarurteil bestimmt werde. Solange sich der frühere Beamte in arbeitsfähigem Zustand mit der von ihm zu verlangenden Intensität
vergeblich um eine neue Erwerbsquelle bemühe, könne ein Unterhaltsbeitrag
nicht allein mit dem Hinweis versagt werden, er sei bereits wiederholt über
einen insgesamt längeren Zeitraum gewährt worden. Vielmehr erfülle diese Unterstützung auch in einem solchen Fall die ihr nach Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelung zukommende Funktion einer Übergangsleistung zur Vermeidung existenzieller wirtschaftlicher Not. In seinem Beschluss vom 13. November 1997 (a.a.O.) hat der Senat deshalb dem früheren Beamten den Unterhaltsbeitrag weiterbewilligt, obwohl dieser seit Rechtskraft des Disziplinarurteils
bereits 14 1/2 Jahre einen Unterhaltsbeitrag gemäß §§ 77, 110 Abs. 2 BDO
bezogen hatte. Der Senat hatte in diesem Zusammenhang wiederholt ergänzend betont, dass der Rechtsanspruch auf einen Unterhaltsbeitrag nach der
Bundesdisziplinarordnung weder hinter Sozialhilfeleistungen noch hinter Leistungen der Arbeitsförderung zurücktrete, weil diese Leistungen ihrerseits auch
im Verhältnis zum Unterhaltsbeitrag nur subsidiär zu gewähren seien (vgl. zuletzt z.B. Urteil vom 8. März 2005 - BVerwG 1 D 15.04 - juris und Beschluss
vom 1. Februar 2006 - BVerwG 1 DB 1.05 - IÖD 2006, 118, jeweils m.w.N.).
21c) Von dem gesetzlichen Modell der richterlichen Erstbewilligung eines Unterhaltsbeitrags gemäß § 77 BDO im Disziplinarurteil und seiner möglichen
Weiterbewilligung auf Antrag des früheren Beamten durch Beschluss gemäß
§ 110 Abs. 2 BDO hat sich der Gesetzgeber im neuen Bundesdisziplinargesetz
gelöst (§ 10 Abs. 3 BDG; ebenso nunmehr im Wehrdisziplinarrecht gemäß § 63
Abs. 3 der Wehrdisziplinarordnung vom 16. August 2001, BGBl I S. 2093). Die
Regelungen zum Unterhaltsbeitrag sind grundlegend neu gestaltet worden. Der
aus dem Beamtenverhältnis entfernte Beamte erhält nunmehr von Gesetzes
wegen als Übergangsleistung vorübergehend einen Unterhaltsbeitrag, und zwar
im Regelfall - wenn in der gerichtlichen Entscheidung nichts anderes bestimmt
ist -, für die Dauer von sechs Monaten in Höhe von 50 % der ihm zuletzt zustehenden ungekürzten Dienstbezüge (§ 10 Abs. 3 Satz 1 BDG); Vergleichbares
gilt gemäß § 12 Abs. 2 BDG für den Fall der Aberkennung des Ruhegehalts.
Ausnahmsweise kann das Gericht in seiner Entscheidung die Gewährung des
Unterhaltsbeitrags - zu 50 % oder zu einer entsprechend geringeren Quote,
zugleich über sechs Monate hinaus, aber zeitlich begrenzt - verlängern, soweit
dies notwendig ist, um eine unbillige Härte zu vermeiden; der Beamte hat die
Umstände glaubhaft zu machen (§ 10 Abs. 3 Satz 3 BDG). Eine solche einmalige Bewilligung des Unterhaltsbeitrags ist nach der Unanfechtbarkeit der disziplinargerichtlichen Entscheidung - vom Fall der gerichtlichen Wiederaufnahme
des Disziplinarverfahrens abgesehen - endgültig. Ein Verfahren zur Weitergewährung oder Neubewilligung - wie gemäß § 110 Abs. 2 BDO - ist nicht mehr
vorgesehen (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 23. April 2007 - 21d A
571/07.BDG - NVwZ-RR 2007, 791 ff. m.w.N.). Dies entspricht dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers (vgl. die amtliche Begründung zu § 10 Abs. 3
BDG im Regierungsentwurf, BTDrucks 14/4659 S. 37: Ein Verfahren zur …
Neubewilligung entsprechend § 110 BDO ist nicht mehr vorgesehen; dazu
Gansen, Bundesdisziplinarrecht in Bund und Ländern, § 10 Rn. 18 ff.) und
kommt auch im Wortlaut des § 10 Abs. 3 Satz 3 BDG zum Ausdruck. Wenn es
dort sinngemäß heißt, eine Verlängerung der Unterhaltsgewährung könne „in
der Entscheidung“, d.h. nur in der Disziplinarentscheidung selbst, ausgesprochen werden, schließt dies konkludent ein späteres Weitergewährungsverfahren aus. Dies hat zur Folge, dass ein erwerbsfähiger hilfebedürftiger früherer
Beamter und seine Familie nach Ablauf des Bewilligungszeitraums gegebenenfalls sogleich unter den Voraussetzungen des Sozialgesetzbuchs II - Grundsicherung für Arbeitsuchende - auf Leistungen nach diesem Gesetz (insbesondere Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) angewiesen sein können; zur Sicherung des Lebensunterhalts bei dauerhafter Erwerbsminderung oder nach Vollendung des 65. Lebensjahres kommen die entsprechenden Leistungen der
Grundsicherung nach den §§ 41 ff. SGB XII - Sozialhilfe - in Betracht. Im Übrigen steht, insbesondere für Nichterwerbsfähige, unter den Voraussetzungen
des Sozialgesetzbuchs XII die Hilfe zum Lebensunterhalt als Sozialhilfeleistung
zur Verfügung (vgl. dazu auch OVG Münster, Beschluss vom 23. April 2007
22d) Aus der Zweckrichtung des Unterhaltsbeitrags als Übergangsleistung und
der nur einmaligen Bewilligungsmöglichkeit eines Unterhaltsbeitrags nach dem
Bundesdisziplinargesetz folgert der Senat nunmehr, dass in den Altverfahren
nach der Bundesdisziplinarordnung ein Unterhaltsbeitrag nur noch für eine insgesamt zeitlich begrenzte Dauer bewilligt werden kann; je nach den Umständen
des Einzelfalls kommt dabei ein Bewilligungs-Gesamtzeitraum von bis zu etwa
fünf Jahren in Betracht. Dieser Zeitraum ergibt sich nicht nur aus seinem Wesen und Zweck als nachwirkende Fürsorgeleistung zur Erleichterung der beruflichen Neuorientierung, sondern auch aus gesetzlichen Regelungen zum Bewilligungszeitraum anderer dienstlicher Übergangsgelder wie etwa §§ 15, 47
BeamtVG. Soweit der Senat in seinen Beschlüssen vom 19. Oktober 2004
- BVerwG 1 DB 5.04 - und vom 15. November 2004 - BVerwG 1 DB 6.04 -
(juris) angedeutet, aber letztlich offen gelassen hat, eine zeitliche Grenze für die
Gewährung von Unterhaltsbeiträgen könnte sich vielleicht mit Blick auf § 24
SGB II aus der dort normierten Zwei-Jahres-Frist für den insoweit befristeten
Zuschlag nach Bezug von Arbeitslosengeld ergeben, verfolgt der Senat diesen
Gedanken nicht weiter.
23Unter den Voraussetzungen des § 15 BeamtVG kann einem Beamten, der z.B.
wegen Dienstunfähigkeit oder Erreichens der Altersgrenze entlassen ist, ohne
einen Ruhegehaltsanspruch erworben zu haben, ein Unterhaltsbeitrag bewilligt
werden. Da bei einer Entlassung wegen Dienstunfähigkeit der Versicherungsfall
regelmäßig noch nicht eingetreten ist, kommt in diesen Fällen eine Bewilligung
des Unterhaltsbeitrags auf Zeit in Betracht. In der Praxis schwankt diese Bewilligungszeit zwischen drei und fünf Jahren (vgl. Plog/Wiedow/Lemhöfer/Bayer,
BeamtVG, § 15 Rn. 20, 20a; Stadler in: GKÖD, BeamtVG, § 15 Rn. 14). In der
Regel endet nach diesem Übergangszeitraum die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber seinem früheren Beamten.
Nach § 47 BeamtVG haben Beamte mit Dienstbezügen, die nicht auf eigenen
Antrag und nicht unter den Voraussetzungen des Absatzes 3 entlassen werden,
Anspruch auf ein Übergangsgeld. Dieses soll dem Beamten wie beim disziplinarrechtlichen Unterhaltsbeitrag den Übergang in einen anderen Beruf erleichtern (stRspr, vgl. z.B. Urteil vom 30. Mai 1995 - BVerwG 2 C 22.94 -
Buchholz 239.1 § 47 BeamtVG Nr. 3 m.w.N.). Zwar enthält § 47 BeamtVG keine ausdrückliche Regelung für den Bewilligungs-Gesamtzeitraum dieser Überbrückungshilfe. § 47a BeamtVG, die entsprechende Vorschrift für entlassene
politische Beamte, bestimmt jedoch in Absatz 2, dass in diesen Fällen das
Übergangsgeld mindestens für die Dauer von sechs Monaten, längstens für die
Dauer von drei Jahren, gewährt wird.
25e) Die Annahme einer zeitlichen Begrenzung des Bewilligungs-Gesamtzeitraums für einen Unterhaltsbeitrag nach der Bundesdisziplinarordnung auf bis zu
etwa fünf Jahre ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden. Die aus Art. 33
Abs. 5 GG abzuleitenden grundrechtsgleichen Rechte auf amtsangemessene
Alimentation und auf Fürsorge des Dienstherrn (vgl. dazu z.B. BVerfG,
Kammerbeschluss vom 25. September 2001 - 2 BvR 2442/94 - NVwZ 2002,
463 m.w.N.) werden durch die Regelungen des § 77 BDO nicht berührt. Der
Unterhaltsbeitrag tritt nicht an die Stelle des weggefallenen Anspruchs auf
Dienstbezüge, sondern ist seiner Rechtsnatur nach ein eigenständiger Anspruch des Disziplinarrechts. Er kann weder mit dem Ruhegehalt noch mit der
Rente aus der gesetzlichen Sozialversicherung verglichen werden. Er ist nicht
Ausdruck beamtenrechtlicher Alimentation, die ohne Bezug zu bestimmten Bedürfnissen des Beamten gewährt wird, sondern setzt die Beendigung der Fürsorge- und Alimentationspflicht des Dienstherrn gerade voraus (vgl. Beschluss
vom 31. Oktober 1988 - BVerwG 1 DB 16.88 - BVerwGE 86, 78 <81>). Die das
Beamtenverhältnis überdauernde Fürsorgepflicht des Dienstherrn beruht jedenfalls hinsichtlich ihrer konkreten Ausgestaltung nicht auf einem hergebrachten
Grundsatz des Berufsbeamtentums im Sinne von Art. 33 Abs. 5 GG, sondern
auf einfachem Gesetzesrecht. Die Milderung der Folgen einer Entfernung aus
dem Dienst durch Gewährung eines Unterhaltsbeitrags ist verfassungsrechtlich
nicht in einem bestimmten Maß gefordert. Deshalb steht es dem Gesetzgeber
frei, den Unterhaltsbeitrag hinsichtlich seiner Höhe und seines zeitlichen Um-
fangs in den Grenzen des Willkürverbots (Art. 3 Abs. 1 GG) zu beschränken
(vgl. Senatsurteil vom 7. Februar 2008 - BVerwG 1 D 4.07 - juris, m.w.N.). Soweit er in diesem Zusammenhang schweigt, ist es Aufgabe des Gerichts, diese
Lücke durch Auslegung zu schließen, wobei es auf vergleichbare gesetzliche
Regelungen in anderen dienstrechtlichen Vorschriften für Übergangsleistungen
26f) Ein Gesamtbewilligungszeitraum von bis zu etwa fünf Jahren ist hier inzwischen längst abgelaufen; die frühere Beamtin hatte erstmals im August 2002
einen Unterhaltsbeitrag erhalten. Ihr steht danach eigentlich kein weiterer Anspruch auf einen Unterhaltsbeitrag nach der Bundesdisziplinarordnung zu, zumal dessen Hauptzweck, den Übergang in einen anderen Beruf zu erleichtern,
voraussichtlich kaum noch erreicht werden kann. Nach Auffassung einer Sachbearbeiterin der Bundesagentur für Arbeit dürfte die an chronischer Neurodermitis leidende frühere Beamtin beruflich wohl nicht vermittelbar sein.
27Gleichwohl hat der Senat dem Antrag auf Weiterbewilligung eines Unterhaltsbeitrags nach der Bundesdisziplinarordnung noch für weitere neun Monate, d.h.
bis einschließlich Oktober 2008 entsprochen, um der früheren Beamtin Gelegenheit zu geben, sich auf die geänderte Rechtslage einzustellen und sich
rechtzeitig um Leistungen der Arbeitsförderung oder der Sozialhilfe zu bemühen. Das Existenzminimum bleibt damit gesichert.
28Die Kostenentscheidung beruht auf § 114 Abs. 3 i.V.m. Abs. 2 BDO und § 115
Abs. 9 i.V.m. Abs. 5 BDO.
Dr. Müller Dr. Heitz Thomsen
Beamtendisziplinarrecht Neubewilligung eines Unterhaltsbeitrags Fachpresse: ja
GG Art. 33 Abs. 5 BDO § 77 Abs. 1 Satz 1, § 110 Abs. 2 Satz 2 BDG § 10 Abs. 3, § 85 Abs. 3 Satz 1 und Abs. 7 Satz 2 BeamtVG §§ 15, 47, 47a
Frühere Postbeamtin (an chronischer Neurodermitis leidend); nach fünf vorangegangenen Neubewilligungen eines Unterhaltsbeitrags erneute Bewilligung für einen Teilzeitraum zur Rechtswahrung (5 3/4 Jahre nach Rechtskraft des Disziplinarurteils); Zweck des Unterhaltsbeitrags; Vergleich mit der Unterhaltsbeitrags-Neuregelung im Bundesdisziplinargesetz; kein Anspruch der früheren Beamtin auf Weiterbewilligung eines Unterhaltsbeitrags für die Zukunft.
Beschluss des Disziplinarsenats vom 16. Juni 2008 - BVerwG 1 DB 2.08
I. VG … vom 27.03.2008 - Az.: … 6a DA 08.00001 -
1 DB 2.08
Unterhaltsbeitrag, Änderung der Rechtsprechung, Anspruch auf Bewilligung, Beruf, Fürsorgepflicht, Zukunft, Bedürftigkeit, Vergleich, Beamter, Sozialversicherung | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | "Sklaverei stirbt niemals von selbst ab" | Telepolis
"Sklaverei stirbt niemals von selbst ab"
Zweiter Teil des Gesprächs mit Egon Flaig über sein Buch "Weltgeschichte der Sklaverei"
Der Sklave Peter aus Baton Rouge, Louisiana. Aufnahme vom 2 April 1863
Herr Professor Flaig - Sie schreiben in ihrem Buch, dass die islamische Sklaverei seit dem 19. Jahrhundert beschönigt worden sei. Wie das und wie hat die islamische Sklaverei tatsächlich ausgesehen? Egon Flaig: Warum wurde die islamische Sklaverei im 19. Jahrhundert beschönigt? Erstens, weil im 19. Jahrhundert der nordafrikanischen Piraterie endgültig das Handwerk gelegt wurde. Das verdanken wir den Amerikanern, die zwischen 1795 und 1815 zweimal Krieg gegen die Piraten-Emirate des Maghreb führten, um diese Praxis des Versklavens zu unterbinden. Dank gebührt auch den Engländern, die 1819 Algier bombardierten, und nicht zuletzt den Franzosen, die 1830 endlich Algier eroberten. Nach dem Ende der maghrebinischen Piraterie war Europa zum erstenmal sicher vor den Versklavungsaktionen der Muslime. Und genau als die Gefahr nachließ, begann die Romantisierung - z. B. in den Opern. Das ist typisch für die europäische Kultur: Alle anderen Kulturen werten das Fremde rigoros ab; die Europäer kennen die Abwertung auch, aber sie haben auch eine lange Tradition des Verklärens und Romantisierens. Die europäische Kultur ist selbstkritisch wie keine andere: Sie kritisiert das Eigene und konfrontiert es mit einem Fremden, das zum Ideal stilisiert wird. Zweitens weil die Abolitionisten in ihrem Kampf gegen die Sklaverei zu jedem Mittel griffen, um die europäische Sklaverei als besonders übel erscheinen zu lassen, folglich als ein Übel, das man sofort beseitigen müsse. Dem Abolitionismus verdankt die Menschheit eine ihrer größten Revolutionen. Aber leider auch eine legendenhafte Verharmlosung der Sklaverei, sofern sie nicht europäisch war. Je erfolgreicher die Kolonialmächte in Afrika dem Versklaven ein Ende setzten - ein Prozess, der von cirka 1850 bis etwa 1920 dauerte -, desto weniger konnten Reisende Erfahrungen mit der islamischen Sklaverei machen. So konnten sich die Mythen halten, die hernach im sogenannten antikolonialen Kampf so wichtig wurden. Die europäische Arbeiterbewegung stand teilweise der Kolonialpolitik ihrer Länder ablehnend gegenüber und benötigte die Mythen; afrikanische Intellektuelle, die in Europa studierten oder verkehrten, übernahmen diese verharmlosenden Bilder der nicht-europäischen Sklaverei. Sie konnten sich dann ein gutes Gewissen einreden - trotz des schreienden Dementis all jener, die sich noch sehr genau erinnerten -, um sich damit zu beruhigen, ihre Sklaverei sei "milder" - ja eigentlich gar keine "richtige" Sklaverei gewesen. Mythen halten sich, weil man sie braucht. Afrikanische Sklavereiforscher wie etwa Ibrahim Thioub wissen davon ein Lied zu singen. Was ist nun richtig? Die islamische Sklaverei unterscheidet sich nicht von anderen Arten der Sklaverei. Die Unterschiede zwischen den Verwendungsweisen von Sklaven sind viel größer als die Unterschiede zwischen den sklavistischen Kulturen. Plantagensklaverei in Marokko oder im Irak unterschied sich kaum von derjenigen in Brasilien, der Karibik oder dem Süden der USA. Minensklaverei - es ist die schlimmste und tödlichste Form - unterschied sich nicht signifikant, ob es sich um die Salzminen im südlichen Marokko handelte, die Kupferminen in der Zentralsahara oder um die römischen Silberminen oder um die brasilianischen Goldminen. Haussklaverei - egal ob in Rom, in Brasilien oder in Kairo oder Damaskus - brachte in der Regel hohe Chancen wegen der Nähe zum Herrn. Die islamischen Sklavengesetze gleichen in vieler Hinsicht den römischen, wahrscheinlich ist ein Großteil direkt aus dem Römischen Recht entnommen; denn die Muslime eroberten von 638-725 den größten Teil des Imperium Romanum. Besonderheiten bleiben: Die muslimische Sklaverei beruhte auf ständiger Zufuhr von außen. Orlando Patterson nennt sie daher die "intrusive" Sklaverei par excellence. Da der Zustrom über viele Jahrhunderte beträchtlich war, konnte die islamische Gesellschaft es sich leisten, eine hohe Quote von Sklaven ständig freizulassen (natürlich nur solche, die zum Islam übergetreten waren). Mit dieser hohen Freilassungsrate ähnelt die islamische Sklaverei der römischen. Und umgekehrt: Eben diese hohe Rate an Freilassungen verlangte nach ständiger Zufuhr von versklavten Menschen. Diese Zufuhr hatte fatale Auswirkungen auf die militärisch und politisch unterlegene Umwelt des islamischen sklavistischen Systems. Entweder, man musste große Mengen kaufen, oder man musste regelmäßig Krieg führen, um Sklaven zu erbeuten. Letzteres fügte sich sehr gut mit der Pflicht zum Djihad, also mit der Pflicht, gegen Ungläubige so lange Krieg zu führen, bis diese alle unterworfen sind. Ersteres hieß, andere die Kriege in den "Lieferzonen" führen zu lassen. In Europa besorgten das die Wikinger und zeitweise die Ungarn. Mamlukie und die Eunuchie
Was unterscheidet die islamische Sklaverei von den anderen Arten? Egon Flaig: Hinsichtlich der ökonomischen und sozialen Verwendung von Sklaven findet sich kein Unterschied. Das hat Clarence-Smith aufgezeigt. Es gibt nicht den Typus "islamische Sklaverei", genauso wenig wie es die "afrikanische" oder "römische" Sklaverei als besonderen Typ gibt. Die Typen der Sklaverei sind demnach nicht von den Kulturen bestimmt, in denen Sklaverei gepflegt wird. Nichtsdestotrotz gibt es zwei Verwendungsweisen, die nur in der islamischen Kultur auftreten, nämlich die Mamlukie und die Eunuchie. Mamlukie: Seit dem 9. Jahrhundert gehen islamische Herrscher dazu über, ihre Kernarmeen aus Sklaven zu rekrutieren. Dafür haben sie zwei Gründe: Erstens sind Soldaten, die schon als Kinder selektiert, trainiert und indoktriniert werden, die besten Soldaten überhaupt. Die Mamluken waren über viele Jahrhunderte die besten Truppen der ganzen Welt, wenn man die Mongolen ausnimmt. Zweitens sind diese entwurzelten, familienlosen, radikal vereinsamten jungen Menschen ihrem Herrn total ergeben. Die islamischen Herrscher brauchten aber gerade ein solches militärisches Instrument, um sich unabhängig zu machen von den arabischen Stämmen, von den städtischen Eliten und von den religiösen Autoritäten. Daher entstand in der islamischen Welt ein weltgeschichtliches Unikat: Ein Staat, der überhaupt nichts mit den Untertanen zu tun hat, ohne die geringste Partizipation. Ein Staat, in dem die Macht von Sklaven ausgeübt wird, die im Dienste eines Herrn stehen, der selber immer der Sohn einer Sklavin ist. Diese Despotie ist ein Anti-Staat, wenn man europäische oder ostasiatische Maßstäbe anlegt. Und die Mamlukie erforderte einen beträchtlichen menschlichen Nachschub. Mamluken waren weiße Sklaven, überwiegend Slawen und Türken; schwarzafrikanische Militärsklaven verwandten insbesondere die Sultane Marokkos und das Moghulreich in Indien. Eunuchie: Die islamischen Herrscher ließen ihre Verwaltung von Menschen betreiben, die kastriert waren und daher keine Aussicht auf eigene Nachkommen oder eine eigene Familie hatten. Treuere Verwaltungsbeamte sind nicht vorstellbar. Auch der chinesische Kaiser verfügte in der Hauptstadt über mehrere tausend Eunuchen, die als Beamte fungierten. Freilich waren in China die Eunuchen Freiwillige, in der islamischen Welt waren es Sklaven. Nicht nur die Herrscher der islamischen Welt brauchten stets große Stäbe an Eunuchen, auch reiche Kaufleute, Verwaltungsbeamte usw. benutzten dieses bequeme Mittel, sich absolut loyale Vertraute zu beschaffen, denen man die schwierigsten politischen oder kommerziellen Geschäfte anvertraute. Sieht man von der Eunuchie und der Mamlukie ab - also von der politischen Funktion -, dann ist die islamische Sklaverei von anderen Sklavereien nicht oder kaum zu unterscheiden. "Nomaden sind überall ideale Versklaver"
Welchen Einfluss hatte die islamische Sklaverei auf die Entwicklung des afrikanischen Kontinents? Egon Flaig: Afrika wurde innerhalb von 300 Jahren zur größten Lieferzone des Globus. Als die Muslime im 7. Jahrhundert Nordafrika eroberten, begnügten sie sich nicht mit den großen reichen Provinzen des Imperium Romanum (Ägypten, Cyrenaica, Tunesien, Algerien, Nord-Marokko), sondern sie drangen über die Wüste bis zum Tschad-See vor. Bis zum 10. Jahrhundert waren alle Wüstenstämme islamisiert; und damit wurden die Wüstenwege sicher. Und nun begannen die riesigen Karawanen in schöner Regelmäßigkeit ihre Reisen: Manufakturwaren und Salz und Pferde durch die Sahara in den Süden, dafür gingen Gold und Sklaven in den Maghreb, nach Libyen und Ägypten. Am südlichen Rand der Sahara entstanden Emirate und Sultanate, vom Senegal bis Äthiopien, die auf 6000 km Länge unentwegt Kriege führten, um ihre hoffnungslos unterlegenen Nachbarn zu versklaven. "Sklavistische "Lieferstaaten""
Zwar sind Nomaden überall ideale Versklaver. Aus der eurasischen Graslandsteppe - von der Mandschurei bis nach Ungarn - brachen in schöner Regelmäßigkeit die vernichtenden Invasionen weit überlegener Reiterheere über den Gürtel von Hochkulturen ein. Die ackerbauenden Hochkulturen - Korea, China, Indien, Persien, das Imperium Romanum, 1241 auch die mitteleuropäischen Monarchien - litten unter diesen Invasionen, die jedes Mal große Menschenverluste bedeuteten. Doch nun liefen die Nomaden des Sahel den Tartaren, Türken, Turkmenen, Kasachen und Mongolen den Rang ab. Denn sie hatten im Süden nur wenige hochorganisierte Hochkulturen, sondern überwiegend wehrlose Völker, die den Reiterangriffen ausgeliefert waren. Ein unablässiger Strom von Sklaven ging durch die Sahara. Mit weit höheren Verlusten als auf den transatlantischen Sklavenschiffen. Die Todesrate bei der Wüstenüberquerung lag etwa doppelt so hoch (30 Prozent). Schlimm für den afrikanischen Kontinent war, dass sklavistische "Lieferstaaten" entstanden - das Königreich Mali, die Sultanate Bornu und Kanem, ebenso Dharfur und viele andere. Diese benötigten zusätzliche Sklaven innerhalb der eigenen Gesellschaft - nicht nur für die Arbeit auf Plantagen und in den Minen, sondern auch weil die Sultane sich gegenüber den nomadischen Stämmen verselbständigten, und eine Kriegsmaschinerie von Militärsklaven unterhielten (aber hier waren es schwarze - die Vorform der modernen Kindersoldaten). Solche Staatsgebilde können gar nicht freiwillig mit dem Versklaven aufhören. Sie beginnen irgendwann sogar sich gegenseitig zu vernichten um die Jagdgebiete auszuweiten. Diese Selbstzerstörung in der Lieferzone begann schon im 16. Jahrhundert - also völlig unbeeinflusst von den Europäern, die als Käufer an den Küsten erst später auftauchten. Die enormen kulturellen Zerstörungen über Jahrhunderte veränderte den subsaharischen Teil des Kontinents vollständig. Es entstanden nicht-moslemische Kriegerstaaten (Dahomey, Ashante), die in Küstennähe dasselbe taten wie die Sultanate und Emirate im Sahel. Die Versklavungskriege wurden vielleicht noch weiter angeheizt, als die Portugiesen ab etwa 1470 ebenfalls Sklaven kauften. Mit Sicherheit wurden sie angeheizt, als seit 1630/1650 Engländer, Franzosen und Holländer an der Küste Westafrikas ebenfalls Sklaven kauften, in immer größerem Ausmaß. Aber die Europäer hätten keine Sklaven kaufen können, wenn südlich der Sahara nicht ständige Versklavungskriege stattgefunden hätten. Atomisierung, Bindingslosigkeit, Verlust des Selbstbilds
Sie schreiben, dass der Zustand der Sklaverei für den Sklaven selbst massive Auswirkungen auch auf sein Selbstbild hat. Können Sie uns mehr darüber erzählen? Egon Flaig: Claude Meillassoux hat es auf die Formel gebracht: Entsozialisierung: die versklavten Menschen werden herausgerissen aus ihren sozialen Schutzräumen, ihrer Heimat, ihrer Religion, ihrer Kultur, ihrer Sprache; die langen Deportationen - über Ozeane, Gebirge oder Wüsten - rauben ihnen jede Hoffnung auf Heimkehr, machen sie gefügig für ein Leben in der Fremde. Entsexualisierung: Frauen verlieren ihre Mutterfunktion, werden reduziert auf ihre Funktion, Arbeitskraft zu sein, lebenslang; Männer verlieren analog ihre Vaterfunktion. Entzivilisierung: Sie können sich die neue Kultur nur noch mühsam aneignen, haben dazu kaum Zeit und nur unzureichende Gelegenheit; sprechen sie die Sprache ihrer Herrn schlecht, dann missverstehen sie die Befehle, drohen Strafen und Erniedrigungen, die bezwecken, sie allmählich den Tieren anzuähneln. Die Grunderfahrung von Sklaven ist meist diese: Atomisierung: d.h. jeder Sklave hat ein Einzelschicksal; daher sind Sklaven fast nie eine soziale Klasse gewesen (wo sie es wurden, da entstanden brandgefährliche Situationen für das System); sie können kaum Freundschaften aufbauen, betrachten sich überwiegend als Konkurrenten (was verständlich ist: Bei derart knappen Ressourcen droht überall Konkurrenz). Familienlosigkeit: Pseudo-Ehen werden vom Herrn nach Bedarf aufgelöst, die Kinder nach Belieben verkauft; diese währende Situation bringt den psychischen Haushalt völlig durcheinander. Verlust des Selbstvertrauens: Immer droht die körperliche Gewalt; die sexuelle Verfügbarkeit (auch von männlichen Sklaven) bricht die eigene Würde. Und wenn die Selbstachtung unter eine bestimmte Schwelle sinkt, nimmt sich der Sklave als minderwertiges Wesen war. Menschen, die nur gehemmt initiativ sind, werden stets von ihrer Umwelt als minderwertig, mindestens aber als "gestört" wahrgenommen. Dieses Bild von Sklaven existiert in allen sklavistischen Gesellschaften - ohne Ausnahme. Es ist die Basis des Rassismus. Denn Rassismus hat nichts zu tun mit "Fremdheit", sondern mit "Minderwertigkeit". Und zwar ohne alle Hautfarbendifferenz. Fatal ist, dass die Betroffenen selber dieses Bild übernehmen. "Indem der Sklave seine Lage akzeptiert, verändert sich sein gesamtes Wertesystem"
Mit welchen Mitteln fördert man die resignative Haltung der Sklaven oder motiviert ihn zu seiner Tätigkeit? Egon Flaig: Bringt man einen Sklaven so weit, dass er die Hoffnung aufgibt, sich selbsttätig befreien zu können, dann fügt er sich in seine Lage; er hofft dann höchstens noch auf einen Umschwung des Schicksals. Indem er seine Lage akzeptiert, verändert sich sein gesamtes Wertesystem. Es hängt nun von vielen Faktoren ab, wie er sich orientiert und ob er innerhalb seiner Lage Vergünstigungen erreichen will. Zerstört man die Selbstachtung eines Sklaven - hier spielen Gewalt und sexuelle Gewalt eine wichtige Rolle - , dann tendiert die resignative Haltung dazu, alle Lebensbereiche zu ergreifen. Solche Menschen werden initiativlos. Das heißt aber, für Tätigkeiten mit relativer Eigenverantwortung sind sie nicht mehr zu gebrauchen. Fügsame Sklaven - nicht vollkommen resignierte - können entgegen dem, was wir bei Hume und Marx lesen, zu hohen Leistungen imstande sein. Entscheidend ist, sie zu motivieren. Motivieren kann man aber nur Menschen, die ein Ziel vor Augen haben, eventuell es mit einer glühenden Hingabe verfolgen. Das kann die Beförderung in höhere Funktionen sein. Doch in vielen sklavistischen Systemen war die Aussicht darauf, vom Herrn freigelassen zu werden, der allerstärkste Anreiz. Je sehnsüchtiger Sklaven dem Tag der Freilassung entgegenlebten, desto treuer und engagierter erfüllten sie die Aufgaben. Und: Sie versuchten so gut sie konnten, die Werte der Herrenkultur zu übernehmen. Sie orientierten sich an derselben, weil sie sich vorbereiteten auf den Zustand "danach", in Freiheit. Daher entstanden "Sklavenkulturen" bei hohen Freilassungsraten nur mühsam. Seltsamerweise kann ein ähnliches Verhalten sogar dort auftreten, wo fast gar keine Hoffnung auf Freilassung besteht - wie etwa im amerikanischen Süden. Hier, wo Sklaven einen höheren materiellen Lebensstandard hatten als die Arbeiter vieler europäischer Großstädte, spielten die zusätzlichen Vergünstigungen eine Rolle. Z.B. ein eigenes Häuschen, ein größeres Gärtchen, und vor allem: Eine Pseudo-Familie! D. h. die Aussicht, mit einer Frau, von der man hoffte nicht getrennt zu werden, Kinder zu haben und sie aufziehen zu dürfen im Wissen, dass man von ihnen zumindest so lange nicht getrennt wird, wie die Plantage nicht verkauft wird. Sklavenkultur und Herrenkultur
Auch diese Sklaven (Punkt 4) arbeiten stark motiviert. Trotzdem besteht zu Punkt 3 ein gravierender Unterschied: Die völlige Aussichtslosigkeit jemals frei zu werden, verändert die Menschen von Grund auf, denn sie orientieren sich überhaupt nicht an der Herrenkultur. Sie entwickeln eine "Sklavenkultur" und werden von den Herrn darin sogar noch bestärkt. Denn die "Sklavenkultur" macht den Sklaven noch fremder als er ohnehin schon ist. Werden solche Menschen schlagartig kollektiv in Freiheit gesetzt, haben sie die allergrößten Probleme, sich an die neue Situation anzupassen. Das sollten wir in Erinnerung behalten, wenn wir die Geschichte der karibischen Länder nach 1831 und 1848 ansehen oder die Situation der Schwarzen im Süden der USA nach der Emanzipation. "Sklavenaufstände führten nicht zur Abschaffung der Sklaverei"
Wenn der große Jean Bodin 1570 also fordert, die Sklaverei überall und bedingungslos abzuschaffen, gleichzeitig aber verlangt, man solle die Sklaven erst freilassen, sobald sie ein Handwerk gelernt haben, dann war er weitsichtiger als viele Abolitionisten des 19. Jahrhunderts. Denn er hatte erfasst, dass die Schwierigkeiten für diese Menschen genau in dem Augenblick auftauchen, in dem sie den Wechsel in die Freiheit schaffen sollen. Was sind die Bedingungen für Sklavenaufstände? Egon Flaig: Zunächst müssen wir einen Irrtum ausräumen: Sklavenaufstände führten nicht zur Abschaffung der Sklaverei. Bei fast allen Sklavenaufständen errichteten die Aufständischen - wenn sie über ein zureichendes Gebiet zu herrschen begannen - ihrerseits wieder ein sklavistisches System. Die Abschaffung der Sklaverei erfolgte durch die politische und militärische Macht der westeuropäischen Staaten. Nun zu den Aufständen selbst: Sie sind die extreme Form des Widerstandes, insofern sie mit gewaltsamem Kampf die Freiheit anzielen. Wer ist dazu überhaupt imstande? Menschen, die in Sklaverei aufwachsen, machen normalerweise keine Aufstände. Sklaven, die ihre Situation nicht mehr ertragen, versuchen - wenn sie nicht resigniert zu sterben trachten - meist zu fliehen. Sklavenaufstände sind seltene Phänomene in der Geschichte. Überall, wo Aufstände stattfanden, wurden diese geführt von "Kernen", die fast immer aus frisch versklavten Sklaven bestanden. Deren Selbstbewusstsein musste noch stark genug sein, um mit Mut und Opferbereitschaft ein kollektives Wagnis einzugehen. Häufig waren diese Kerne Angehörige einer einzigen Ethnie oder aber von Ethnien, die sich sprachlich und kulturell nahe standen. Die kulturelle Nähe war wichtig, damit sich überhaupt Vertrauen bilden konnte. Ohne ein starkes Vertrauen zueinander war ein derartiges Wagnis sinnlos. Die Organisationskerne entstammten nie aus den untersten und elendsten Schichten der Sklaven, sondern aus jenen, die mehr Bewegungsspielraum und oft auch eine höhere Bildung innehatten. Sklavenaufstände haben dort die besten Chancen, wo die Herren politisch gespalten sind, oder wo Teile der Herren sogar mit den politischen Zielen der Sklaven sympathisieren - das ist beim zweitgrößten Sklavenaufstand der Weltgeschichte passiert, auf Haiti 1790. "Sklaverei stirbt niemals von selbst ab"
Dieser Sklavenaufstand war der erste erfolgreiche überhaupt. Dieser Erfolg lag nicht zuletzt daran, dass die Aufständischen darauf verzichteten, ihre Feinde zu versklaven; stattdessen ließen sie prinzipiell keine Sklaverei mehr zu - sie verwirklichten die Ideale der Französischen Revolution. Der größte und längste Sklavenaufstand der Weltgeschichte, 869-883 im Irak, wurde organisiert von mehreren Kernen - religiösen Herätikern, sozial Unzufriedenen und ostafrikanischen Sklaven. Er konnte sich sehr lange halten, weil er sich schnell staatlich organsierte. Er brach zusammen - nach islamischen Quellen betrug die Anzahl der Toten zwischen 500.000 und 2 Millionen - wahrscheinlich aus zwei Gründen: Einerseits verfügte das Kalifat in Bagdad über die größte Militärmaschine der Erde, anderseits dachten die Aufständischen gar nicht daran, alle Sklaven zu befreien, sondern sie errichteten ihrerseits wiederum ein sklavistisches System. "Wenn die Sklaverei immer großflächiger geduldet wird, dann ist es unter Bedingungen der Globalisierung nicht möglich, sie von den westlichen Ländern fernzuhalten"
Wird die Sklaverei ihrer Einschätzung nach in absehbarer Zeit absterben oder werden wir eine Renaissance der Sklaverei erleben? Egon Flaig: Sklaverei stirbt niemals von selbst ab. Die Sklaverei muss man töten. Dort wo Sklaverei existiert, im Jemen, Mauretanien und im Sudan, wird die Sklaverei nicht "absterben". Wir haben vergessen, dass die Briten in Afrika intervenieren mussten - seit 1807 -, um den ständigen Versklavungskriegen ein Ende zu bereiten. Die Blockade der westafrikanischen Küste von 1807-1867 kostete Großbritannien stattliche Summen. Diesen Gefallen, einfach abzusterben, hat die Sklaverei uns nirgendwo getan. Auch in Ostasien nicht. Dass China schon im 18. Jh. sklavenfrei war, ebenso wie Japan, hängt daran, dass die Kaiser immer wieder das System der Strafsklaverei reformierten, bis die Sträflinge rechtlich und praktisch keine Sklaven mehr waren. Aber das sind massive staatliche Eingriffe; die kann man nicht "absterben" nennen. Verhindern lässt sich die Sklaverei nur, wenn funktionierende Staaten sich an die internationalen Konventionen halten oder zu halten bestrebt sind. Das ist ersichtlicherweise immer weniger der Fall. Was im Sudan passiert und was die somalische Piraterie uns vorführt, ist die Auferstehung der vorkolonialen Muster. Diese werden nun virulent. Wir werden die Rückkehr von Versklavungskriegen dort kaum verhindern können, wo die Staaten zusammenbrechen, also in großen Teilen Afrikas, in Teilen der muslimischen Welt. Im Gegenteil, wir erleben die Renaissance der Warlords und der Militärsklaven in Gestalt der Kindersoldaten. Täuschen wir uns nicht: Wenn die Sklaverei immer großflächiger geduldet wird, dann ist es unter Bedingungen der Globalisierung nicht möglich, sie von den westlichen Ländern fernzuhalten. Kommt sie, wird es vergeblich sein, die anderen Formen der Unfreiheit bekämpfen zu wollen. Anders gesagt: Wenn Sklaverei in Europa wieder möglich wird, dann ist der Kampf gegen die Zwangsprostitution so unnütz wie das Ziehen an einem Hampelmann. Letztlich gibt es nur 3 Möglichkeiten: Entweder: Die Abschaffung der Sklaverei wird eine permanente polizeiliche Aufgabe der UN - mit dauernden Interventionen, vielleicht mit der Errichtung von Protektoraten (genau so hatte der Kolonialismus in Afrika begonnen). Oder: Die Sklaverei dehnt sich aus und nistet sich in den westlichen Gesellschaften ein - zunächst in multikulturalistisch begünstigten Parallelgesellschaften, um danach pervasiv zu werden. In Europa werden dann sklavenhaltende Gesellschaften entstehen, was es auf dem Kontinent nördlich der Alpen etwa 1100 Jahre nicht mehr gegeben hat. Oder: Die sklavenfreien Gebiete der Welt - der Westen und Ostasien - schirmen sich drastisch ab gegen Migrationen, die im Gepäck die Sklaverei gratis mitschleppen. Es könnte sein, dass die Lösung 3 langfristig die geringsten humanen und politischen Kosten mit sich bringt. Aber die Sklaverei ist nicht bloß eine Gefahr von "außen". Bei weitergehender Verelendung in Europa könnte sie auch von "innen" - also extrusiv entstehen. Wie das? Weil wir die Freiheit haben, unsere Freiheit zu zerstören. Deutlicher: Die Vertragsfreiheit jedes einzelnen Bürgers und jeder Bürgerin kann zu perversen Resultaten führen. Erinnern wir uns? Kannibalismus in Deutschland, vertraglich vereinbart zwischen zwei freien Menschen? Wenn wir zusehen, wie jemand sich vertragsmäßig mit freiem Willen von einem Vertragspartner aufessen lässt, dann werden wir eines Tages zusehen, wie irgendjemand von uns sich in die Sklaverei verkauft. Er hat in voller Freiheit seine Freiheit verkauft. Das ist die Paradoxie des Ultraliberalismus. Rousseau hat gegen diese Paradoxie schwer angearbeitet. Sobald der erste das tut, und wir ebenso ratlos dreinblicken wie vor dem Kannibalen von Rothenburg - ohne die feste Entschlossenheit zu handeln -, werden wir uns die Augen reiben, angesichts der sozialen Prozesse, die damit ausgelöst werden. "Verelendung" ist also ein politisches Problem. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Sie ist primär nicht ein ökonomisches Phänomen, sondern ein kulturelles. Das betrifft weit weniger den (fehlenden) Euro in der Tasche, als vielmehr die Werte im Kopf. Artikel versenden
Re: Islam/Christentum: Versucht es doch mal mit Aufklärung! (30.12.2009 20:37)
Re: Typisch "wertkonservativ" (30.12.2009 20:13)
"Lohnsklave" ist ein Sklave wie du und ich (30.12.2009 11:27)
TELEPOLIS>Wissenschaft>"Sklaverei stirbt niemals von selbst ab" | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Podcast – Seite 2 – Lightmedium
Lightmedium #2 – Gentrification und das Leben in der Stadt
Ein Gespräch über Verdrängungsprozesse und soziale Segregation mit dem Stadtforscher Andrej Holm.
https://www.mixcloud.com/lightmedium/lightmedium-2-andrej-holm/
Zwangsräumungen und die Krise des Hilfesystems (Studie als PDF)
Autor adminlichterVeröffentlicht am 8. Mai 2015 8. Mai 2015 Kategorien Allgemein, PodcastSchlagwörter Andrej Holm, Berlin, gentrification, Gentrifizierung, Konflikt, Mieten, Politik, Recht auf Stadt, Sanierung, Senat, Stadtleben, Tourismus, Verdrängung, Zwangsräumung1 Kommentar zu Lightmedium #2 – Gentrification und das Leben in der Stadt | de |
q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit - ppt herunterladen
Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit
Veröffentlicht von:Eldrich Eblen
Präsentation zum Thema: "Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit"— Präsentation transkript:
Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer SeminarfacharbeitAlexander Dick | Martin Sebastian Panzer | Nico Weichert Herzlich Willkommen zum Kolloquium unserer Seminarfacharbeit
Information zur SeminarfacharbeitWer wir sind? Ziel unserer Seminarfacharbeit Kurze Prozessdarstellung Umfrage Rollenspiel
Gliederung des KolloquiumsNico Weichert Liberalismus in der Theorie Martin Sebastian Panzer Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Dick Liberalismus im Internet und Wechselwirkungen mit der BRD Untergliederung jeweils nach wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Gesichtspunkten
Liberalismus in der Theorie
Grundforderungen Wirtschaftlich Freie MarktwirtschaftLiberalismus in der Theorie Wirtschaftlich Freie Marktwirtschaft Keine staatlichen Eingriffe Gesellschaftlich Offene Gesellschaft Keine kulturellen & ethischen Einschränkungen Politisch Verfassungs- und Rechtsstaat Grundrechte Gleichheit vor dem Gesetz Volkssouveränität
Geschichtliche GrundlagenLiberalismus in der Theorie Wurzeln des Liberalismus liegen in der Aufklärung Französische Revolution wichtigste Etappe Wichtigste Vertreter Kant Montesquieu Locke
Geschichtliche GrundlagenLiberalismus in der Theorie Erste Verwirklichung: Bill of Rights 1689 Grundlage für Nationalismus Rechtsstaat Wirtschaftlicher Aufschwung Neue Kulturpolitik Trennung von Kirche und Staat
Wirtschaftlicher LiberalismusLiberalismus in der Theorie Wurzeln im 18. Jahrhundert Stärkste Antriebskraft ist der freie Wettbewerb Keine staatliche Wirtschaftslenkung und sich selbst steuernder Preismechanismus Weltwirtschaftlicher Freihandel Vollständige Konkurrenz unter Unternehmen Marktkonforme staatliche Eingriffe erlaubt Durch J. Mill Lösung der sozialen Frage Entwicklung des Hochindustriekapitalismus im 19. Jahrhundert
Gesellschaftlicher LiberalismusLiberalismus in der Theorie Toleranz Staatliche Schulaufsicht Freiheit von Forschung und Lehre Pressefreiheit Glaubens- & Bekenntnisfreiheit
Politischer LiberalismusLiberalismus in der Theorie Hauptziel: Abschaffung des Absolutismus Geordneter Rechtsschutz Allgemeines Wahlrecht Nationalstaatsgedanke
Die Krise des LiberalismusLiberalismus in der Theorie Durch Depressionen und soziale Missstände im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts Einflussverlust Glaube an die „unsichtbare Hand des Marktes“ (A. Smith) erschüttert Arbeiterschafft wandte sich Sozialismus zu A. Smith
Weiterentwicklung des LiberalismusLiberalismus in der Theorie Nach dem zweiten Weltkrieg Bildung des Neoliberalismus auf wirtschaftlichen Gebiet Neuentwicklung des Freihandels Grundlage für heutige soziale Marktwirtschaft
Liberalismus in der Bundesrepublik Deutschland
Wirtschaftlicher Liberalismus in der BRDGesetze Rechtssicherheit Steuern & Abgaben Sozialabgaben Zölle Monopolisierte Märkte Private Monopole Staatlich monopolisierte Märkte
Der deutsche Staat setzt die Rahmenbedingungen für die BRDGesetze Wirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Der deutsche Staat setzt die Rahmenbedingungen für die BRD Regelung der Beziehungen zwischen Handelssubjekten. Rechtssicherheit Die Rechtssicherheit in der BRD ist grundlegend für eine stabile Wirtschaft Lenkung von Entwicklung in wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereichen. Beispiel: Nachhaltigkeitspolitik „Bürokratie“ belastet Wirtschaft. Gesetze führen zu Wettbewerbsverzerrungen. Die Eigenverantwortung der Bürger/innen wird eingeschränkt. Die Agenda 2010 der Bundesregierung enthält zahlreiche Liberalisierungsschritte Lockerung des Kündigungsschutzes: Kündigungsschutz erst ab Unternehmen mit 10 Beschäftigten ausgelöst Handwerksrecht: Befreiung vom Meisterzwang
Steuern dienen der Finanzierung der öffentlichen AufgabenSteuern & Abgaben Wirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Steuern dienen der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben Sie besitzen ebenfalls „Steuer“ungsfunktion Steuern belasten die deutsche Wirtschaft Sie führen zu Wettbewerbsverzerrungen Quelle: Eigene Grafik / Bundesfinanzministerium
Steuern & Abgaben: SozialabgabenWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Sozialversicherungssysteme stellen heute eine „Rundumversorgung“ dar. Auf Grund der demografischen Entwicklung werden die Sozialabgaben in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigen . Die beschlossenen Reformen werden nicht ausreichen um der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. Die Leistungen der Sozialversicherungen müssen daher weiter privatisiert werden. Quelle: Statistisches Bundesamt, BSMG, Berechnungen der Kommission zur Nachhaltigen Finanzierung der Sozialversicherungssysteme Quelle: Eigene Grafik / Bundesfinanzministerium
Steuern & Abgaben: ZölleWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Nationalstaaten versuchen ihre einheimischen Märkte vor internationaler Konkurrenz zu schützen und zu stärken. Die beabsichtigten Effekte sind fraglich, da sie den internationalen Handel hemmen und somit die weltweite Wirtschaft schwächen. Deutschland hat ein Interesse an einer starken Weltwirtschaft, da es selbst ein Exportland ist. Die Bundesregierung schreibt auf ihrer Homepage: „Deutsche Handelspolitik ist traditionell auf offene Märkte und Freihandel ausgerichtet. Die Erfahrungen in den vergangenen 50 Jahren haben gezeigt, dass ‚Freier Welthandel’ zu Wohlstand führt und Impulse für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung gibt.“
Steuern & Abgaben: ZölleWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Innerhalb der EU existiert ein gemeinsamer Binnenmarkt. Mit der Erweiterung der Union wird auch der Binnenmarkt vergrößert In bisher neun Verhandlungsrunder der GATT wurden Zölle kontinuierlich gesenkt Foto: Quelle: Eigene Grafik / Thomas Fritz, Sven Giegold, Harald Klimenta
Monopolisierte MärkteWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Monopole beschränken durch ihre übermäßige Machtkonzentration den freien Wettbewerb. Der Staat besitzt die Aufgabe bei Mono- bzw. Oligopolbildung zu intervenieren. Bundeskartellamt Landeskartellbehörden Foto: Auszug aus einem Urteil des Bundeskartellamtes vom 26. Januar 2002: „Die beteiligten Unternehmen haben nicht nachgewiesen, dass durch den Zusammenschluss auch Verbesserungen der Wettbewerbsbedingungen eintreten und dass diese Verbesserungen die Nachteile der Marktbeherrschung überwiegen (§ 36 Abs. 1 Satz 1, 2. Halbsatz GWB). Derartige Verbesserungen der Wettbewerbsbedingungen sind auch nicht zu erkennen.“
Monopolisierte Märkte: StaatlichWirtschaftlicher Liberalismus in der BRD Wettbewerb wird/wurde durch Staat verhindert. Ziel: Versorgungssicherheit soll gewährleistet werden. Folge: Unternehmen arbeiten ineffizient und wenig kundenorientiert. Binnenmarktrichtlinien der EU beseitigen staatliche Monopole. Monopolisierte Märkte müssen in einem bestimmten Zeitrahmen geöffnet werden.
Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRDFreie Entfaltung der Persönlichkeit Kopftuchstreit Chancengleichheit Bildungschancen Geschlechtergleichberechtigung Sicherheit Anti-Terror-Pakete
Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRDFreie Entfaltung Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRD „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit […].“ Art. 2 Abs. 1 GG „ […] soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ Art. 2 Abs. 1 GG Allgemeine Handlungsfreiheit Allgemeines Recht auf Persönlichkeit Grundprinzip: Freiheit jedes Einzelnen muss mit der Freiheit jedes Anderen vereinbar sein. Konflikt Die freie Entfaltung steht in engem Zusammenhang mit weiteren Grundrechten wie z.B.: Art. 5: Glaubens-, Gewissens-, Bekenntnisfreiheit Art. 11: Freizügigkeit Art. 12: Berufsfreiheit
Freie Entfaltung: KopftuchstreitGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Positive Religionsfreiheit Unter positiver Religionsfreiheit versteht man die Freiheit, seinen Glauben ausüben zu dürfen. Negative Religionsfreiheit Die negative Religionsfreiheit bezeichnet das Recht, Religionsausübung zu unterlassen. Foto: Auszug aus Presseerklärung des BVerfG vom 24. September 2003: „Indem die Beschwerdeführerin durch das Tragen des Kopftuchs in Schule und Unterricht die Freiheit in Anspruch nimmt, ihre Glaubensüberzeugung zu zeigen, wird die negative Glaubensfreiheit der Schülerinnen und Schüler, nämlich kultischen Handlungen eines nicht geteilten Glaubensfernzubleiben, berührt.“ Wiederspruch zwischen der Freiheit der Lehrerin und der Freiheit der Schüler
Chancengleichheit ist ein unverzichtbares liberales Gut.Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Chancengleichheit bedeutet die Förderung des Individuums. Gerechtigkeitsprinzip steht dabei im Vordergrund. Grundlage für eine freie Entfaltung Chancengleichheit entspricht dem Leistungsprinzip. Jeder ist selbst verantwortlich seine Möglichkeiten zu verwirklichen. Grundlage für Motivation zu Leistung und Innovation Chancengleichheit ist ein unverzichtbares liberales Gut.
Chancengleichheit: BildungGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Bildung gewinnt in der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft an Bedeutung. Gerechtes Bildungssystem bildet die Grundlage für Chancengleichheit. Kinder mit Migrationshintergrund besitzen deutlich geringere Bildungschancen. Foto: Quelle: Iglu-Studie 2003
Chancengleichheit: GeschlechtGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Unter Geschlechtergleichberechtigung versteht man die Chancengleichheit zwischen Mann und Frau. Frauen sind in der Arbeitswelt benachteiligt. Die Frauenbeschäftigungsquote ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Bundesregierung und die EU verfolgen das Projekt „Gender-Mainstreaming“. Quelle: Eigene Grafik / Bundesanstalt für Arbeit
Sicherheit Die offene Gesellschaft birgt Gefahren.Gesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Die offene Gesellschaft birgt Gefahren. Nach dem 11. September 2001 existiert ein neues Sicherheitsbewusstsein. Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage
Sicherheit: Anti-Terror-PaketeGesellschaftlicher Liberalismus in der BRD Infolge des 11. September 2001 hat die staatliche Überwachung stark zugenommen. Anti-Terror-Pakete schränken Freiheiten ein: Rasterfahndung Telekommunikationsüberwachung Foto: SpiegelOnline Quelle: Eigene Grafik / Bundesjustizministerium Die Methoden legitimieren den Kontroll- und Überwachungsstaat.
Politischer Liberalismus in der BRDVerfassung Meinungsfreiheit Schranken der Meinungsfreiheit Demokratie Wahlrecht Gewaltenteilung
Politischer Liberalismus in der BRDVerfassung Politischer Liberalismus in der BRD Das Grundgesetz ist eine stabile Verfassung. Sie vereint zahlreiche liberale Forderungen. Foto: Bundeszentrale für politische Bildung Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage
Meinungsfreiheit Politischer Liberalismus in der BRD Die Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sind zentrale Menschen- und Grundrechte. Sie beinhalten das Recht aus freie: Meinungsbildung, Meinungsäußerung und Meinungsverbreitung. Sie sind die Grundlage für einen liberalen Rechtsstaat. Die Meinungsfreiheit steht in engem Zusammenhang mit weiteren Grundrechten wie z.B.: Art. 5: Glaubens-, Gewissens-, Bekenntnisfreiheit Art. 8: Versammlungsfreiheit Art. 17: Petitionsrecht
Meinungsfreiheit: SchrankenPolitischer Liberalismus in der BRD „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“ Art. 5 GG Meinungsfreiheit darf die persönliche Ehre nicht verletzen. Auch bei der Meinungsfreiheit gilt das Prinzip der Vereinbarkeit der Freiheit jedes Einzelnen mit der Freiheit jedes Anderen. Beispiel: Die von Ulrich Hoffman herausgegebene Biografie über Herbert Grönemeyer Foto: SpiegelOnline
Demokratie „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wirdPolitischer Liberalismus in der BRD „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird ausgeübt.“ Art. 20 Abs. 2 GG vom Volk in Wahlen und durch Abstimmungen und durch besondere Organe der gesetzgebenden, der vollziehenden und der rechtssprechenden Gewalt Wahlrecht Gewaltenteilung
Demokratie: WahlrechtPolitischer Liberalismus in der BRD Aufgaben des Wahlrechts Repräsentation Auswahl Kontrolle Wahlrechtsgrundsätze (Art. 38 GG) Allgemeinheit Unmittelbarkeit Freiheit Gleichheit Geheim Foto:
Demokratie: GewaltenteilungPolitischer Liberalismus in der BRD Gewaltenteilung und -verschränkung verhindert den Missbrauch staatlicher Macht. Nachteile Verlangsamung der politischen Entscheidungsprozesse Behinderung von politischen Entscheidungen Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung / Schubert/Klein Lexikon
Liberalismus im Internet und dessen Wechselwirkungen mit der BRD
Wirtschaftlicher Liberalismus im InternetDas Internet ist kein Staat. Es ist abhängig von den lokalen staatlichen Reglements.
Markttransparenz Wirtschaftlicher Liberalismus im Internet Suchmaschinen für Produkte im Internet tragen zu einer besseren Markttransparenz in der BRD bei. Quelle: Screenshot / Quelle: Screenshot / Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) profitieren in besonderem Maße.
Ladenöffnungszeiten Der Internethandel ist zeitlich unabhängig.Wirtschaftlicher Liberalismus im Internet Der Internethandel ist zeitlich unabhängig. Das E-Shopping schafft eine Konkurrenzsituation zum deutschen Einzelhandel. Konsumenten profitieren von der zeitlichen Unabhängigkeit des Internets. „Besonders die Möglichkeit mit Hilfe von Internet-Shopping die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten zu umgehen wird zunehmend attraktiver. Gerade für Arbeitnehmer mit Arbeitszeiten zwischen 18 und 19 Uhr ist es sonst kaum möglich, Güter des periodischen (z.B. Kleidung) oder gar des aperiodischen Bedarfs (z.B. Möbel) zu kaufen.“ Professor Beyer der Universität Erlangen-Nürnberg Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage
Polypole MarktstrukturenWirtschaftlicher Liberalismus im Internet Die Nutzerzahlen des Internets sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Quelle: Eigene Grafik / ARD-/ZDF-Onlinestudie 2003 Quelle: Eigene Grafik / Computer Industry Almanac 2000 Mit steigenden Internetnutzerzahlen wächst auch der Internethandel.
Polypole MarktstrukturenWirtschaftlicher Liberalismus im Internet Das Internet löst lokale Monopolstellungen in der BRD auf. Quelle: Eigene Grafik / Sinner Buchhandlung Weida und
Rechtssicherheit Für deutsche Internetuser gilt das Recht der BRD.Wirtschaftlicher Liberalismus im Internet Für deutsche Internetuser gilt das Recht der BRD. Treuhandservices und Trusted-Shops-Zertifikate bieten zusätzliche Sicherheitsmöglichkeiten. Quelle: Eigene Grafik / Iloxx Safetrade Risiken ergeben sich bei Auslandsgeschäften außerhalb der EU.
UrheberrechtsproblematikWirtschaftlicher Liberalismus im Internet Peer-to-Peer Netzwerke ermöglichen die Umgehung des Urheberrechts. Quelle: Screenshot / Durch Internetpiraterie ergab sich der Musikindustrie im Jahr 2001 ein Schaden von schätzungsweise 740 Millionen Euro.
Gesellschaftlicher LiberalismusWeltweit können Menschen miteinander in Messengern, Chats und Foren kommunizieren. Das Internet ermöglicht einen globalen Informationsaustausch.
Chancengleichheit Keine Unterscheidungen nach:Gesellschaftlicher Liberalismus im Internet Keine Unterscheidungen nach: gesellschaftlicher Position dem Geschlecht oder der Abstammung des Users
Freie Entfaltung Gesellschaftlicher Liberalismus im Internet Die Anonymität im Internet erlaubt eine freie Entfaltung der Persönlichkeit Gefahr der freien Entfaltung Freiheit kann für moralisch verwerfliche Inhalte ausgenutzt werden Freiheit vs. Sicherheit Gefahr der Anonymität Verfälschbarkeit der Daten Quelle: Eigene Grafik / Ergebnisse unserer Umfrage
Freiheit vs. SicherheitGesellschaftlicher Liberalismus im Internet Mit der wachsenden Bedeutung des Internets im täglichen Leben steigt auch die Gefahr des „gläsernen Menschen“. Kontrolle und Überwachung der Internetnutzer durch den Staat. Quelle: Eigene Grafik / Bundesjustizministerium
Politischer LiberalismusDas Internet als ein weltumspannendes Medium ist keiner allgemeingültigen Gesetzgebung unterworfen. Es ist international, aber die Gesetzgebungen, die es zu regeln versuchen, können nur national sein. Strafrechtlich zu verfolgenden Delikte werden auch auf den Bereich des Internet übertragen.
Zensur vs. MeinungsfreiheitPolitischer Liberalismus im Internet Filtertechnologien Rating-Systeme Signatur „PICS“ Mangel an technischer Umsetzung Kein Einfluss auf die Zensur Manipulationsgefahr, geringe Verbreitung
Meinungsfreiheit Politischer Liberalismus im Internet Sekten, politische Randgruppen und Parteien können sich im Internet darstellen. Das Internet trägt zur politischen Transparenz in der BRD bei. Kontakt mit Politikern Das Internet fungiert als zusätzliche Instanz zum Informationsgewinn und kann zur Verbesserung der politischen Bildung beitragen.
Schlussbetrachtungend
Quellen- & LiteraturverzeichnisAbelshauser, W.: Wirtschaftliche Wechsellagen, Wirtschaftsordnung und Staat: Die deutschen Erfahrungen, in Staatsaufgaben, Baden-Baden 1996, Suhrkamp Taschenbuch Verlag, S Alerbertin, L.: Politischer Liberalismus zwischen Tradition und Reform. Eine Problemskizze, in Politischer Liberalismus in der Bundesrepublik, Göttingen 1980, Vandenhoeck und Rupprecht, S. 7-31 Altenburg, T.: Chancen und Risiken des E-Commerce für KMU, Leipzig 2002 ARD-/ZDF [Hrsg.]: Online Studie 2003, (<http://www.daserste.de/service/ardonl03.pdf>, 15. Oktober 2003) Attac [Hrsg.]: Online Studie 2003, (<http://www.daserste.de/service/ardonl03.pdf>, 15. Oktober 2003) Becker, R: Das Fernabsatzgesetz und das Versandhandelsrecht, (<http://www.fernabsatz-gesetz.de/Widerrufsrecht/Fernabsatzvertrag.htm>, 15. April 2003) Blumenwitz, D.: Grundrechte – Fall 08: Lehramtsanwärterin mit Kopftuch, Sommersemester 2003 Bos, W. / Lankes, E. 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q-de-128 | Mitteln hinaus. Wie kann die Trennung von Polizei und Bundeswehr aufrechterhalten werden und welche Aufgaben sollten der Bundeswehr gemäß der Verfassung zugewiesen werden? | VVN/BdA NRW - Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Einsätze der Bundeswehr bald auch im Innern
Vor der Rückkehr zum preußisch-deutschen Militärstaat
Kaiser Wilhelm II. schwor Zeit seiner Regentschaft seine Soldaten und Offiziere ein: „Bei den jetzigen sozialistischen Umtrieben kann es vorkommen, dass ich euch befehle, eure eigenen Verwandten, Brüder, ja Eltern niederzuschießen." (1) Der Einsatz des Militärs gegen den Feind im Innern gehört zum Kernbestand des deutschen Militarismus. Dieses Konzept überdauerte die Kaiserzeit und den Ersten Weltkrieg – und offenbar auch den Zweiten, ferner den Kalten Krieg.
So lesen wir es sogar in offiziellen Geschichtsdarstellungen: „Freikorps-Soldaten nehmen 1920 auf dem Nordmarkt einen Arbeiter fest. Er muss sich bei einer Durchsuchung nach Waffen entkleiden. Dabei entdecken die Soldaten ein großes längliches Muttermal, welches über die Schulter des Festgenommenen verläuft. Da sie vermuten, es handele sich um den Abdruck eines Gewehr-Trageriemens, töten die Soldaten den Arbeiter auf der Stelle. Sein Kopf wird zur Abschreckung auf einen Pfahl gespießt und am Nordmarkt (in Dortmund) aufgestellt.“ (2)
Die Angehörigen des eigenen Staates wie anderer Länder zu opfern, das gehörte bis 1945 zur Jahrhunderte währenden Regierungspraxis und Militärdoktrin. Bewohner des Landes, die im Wege sind, werden beseitigt, wie auch der äußere Feind. Als „Dank“ an die Arbeiterschaft für ihre Hilfe bei der Niederschlagung der Kapp-Putschisten mit und ohne Uniform hatte die SPD-Regierung 1920 die zuvor noch hochverräterische Reichswehrführung zur Hilfe geholt. Diese hatte gegen die Putschisten nicht handeln wollen, denn "Truppe schießt nicht auf Truppe", so ihr Kommandeur General von Seeckt. Nun wurde die Reichswehr, darunter Truppen, die vorher bei den Putschisten mitgemacht hatten, gegen die Arbeiterschaft eingesetzt, und Tausende von Opfern unter den Verteidigern der demokratischen Republik wurden in Kauf genommen.
Ähnliche Größenordnungen sieht Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Edmund Stoiber schon wieder für den Einsatz der Truppe im Innern vor: Die ganze Gesellschaft müsse darauf eingestellt werden, dass die freiheitliche Lebensordnung "durch Tausende von irregeleiteten fanatischen Terroristen mit möglicherweise Millionen Unterstützern" massiv bedroht sei, sagte er nach dem 11. September, öffentlich über Bundeswehreinsätze im Innern nachdenkend. (3)
In den zwanziger Jahren wurde die „bewaffnete Macht“ immer wieder eingesetzt, um die Arbeiterbewegung zu bekämpfen, linke Landesregierungen auseinander zu jagen und „Belagerungszustände“ zu regeln. Führend waren dabei Truppenteile und Freikorps, die später halfen, Hitler und seine SA wie SS an die Macht zu bringen. Einer ihrer Generäle sagte später: "Drei Schlachten siegreich zu schlagen," habe der Führer versprochen und gehalten: „Erstens die Schlacht gegen die Arbeiterschaft, sie hat Hitler siegreich geschlagen. Zweitens gegen die katholische Kirche ... und drittens gegen die Juden.“ (4)
Seit langem wird der Boden für Bundeswehreinsätze im Innern bereitet. Entsprechende Anstrengungen gehen bis in die sechziger Jahre zurück, als Abgeordnete der Union den Einsatz der Bundeswehr gegen Demonstranten und Streikende forderten. Und es wurde entsprechend geübt. Hier eine Zusammenfassung von Rainer Rilling aus jener Zeit:
„Notstandübungen von Polizei, Bundesgrenzschutz und Bundeswehr – sei es nach dem ‚klassischen’ Bürgerkriegsbild (Einsatz gegen Arbeiter) oder einem ‚modernisierten’ (Einsatz gegen politisierte und kriminalisierte Störer) – sind zahlreich: So ... etwa die Bürgerkriegsübung des Bundesgrenzschutzkommandos Mitte in Hessen, Oktober 1965, zur ‚Auflösung von Streikversammlungen’; die Übung einer Bundeswehreinheit zur Streikniederschlagung, Mai 1967, im Raum Hannover während des Hanomagstreiks; der ‚Vergeltungsschlag’, der März 1968 von 82 Bundeswehrreservisten des Heimatschutzkommandos 321 in Dinslaken bei Düsseldorf mit Maschinengewehren und Panzerfäusten gegen die Außerparlamentarische Opposition geprobt wurde; die ‚Selbstschutzübung’ einer Bergzabener Bundeswehreinheit angesichts angenommener ‚Studenten- und Arbeiterunruhen’ vom 12. bis 15. Mai 1968; die Bundeswehr übt seit Mitte 1967 unter der Annahme, ‚daß die Notstandsgesetze vom Bundestag bereits erlassen worden sind’ 1. den Einsatz einer Bundeswehreinheit, Polizei und BGS gegen ‚Banden’; 2. den Einsatz von ‚Beweissicherungstrupps’ in Zivil, die sich z.B. unter Demonstranten mischen und ‚Rädelsführer’ festzustellen haben; 3. den taktisch richtigen Einsatz eines Panzergrenadierzuges mit Schützenpanzerwagen gegen Demonstranten.“ (5)
Da der Spannungs- wie Verteidigungsfall mit Ende der Systemkonfrontation nicht mehr zu erwarten war, wurden schon bald nach der Wende und dem Anschluss der DDR – verbunden mit dem Vormarsch der Bundeswehr bis an die Oder - Überlegungen angestellt, die bisherigen Tabus der Militärkonzeption anzutasten. Der erste Entwurf der auswärtige militärische Interventionen ermöglichenden Verteidigungspolitischen Richtlinien, genannt Stoltenberg-Papier, sah im Frühjahr 1992 noch zwei Punkte vor, die allerdings damals nicht durchzusetzen waren: „Erhaltung des nuklearen Schutzes und Einflussnahme auf die Entscheidungen der Nuklearmächte. Dies schließt auch die Bereitschaft zur Risikoteilung ein.“ Ferner wurde auch der Einsatz der Bundeswehr im Innern Deutschlands verlangt, „um hoheitliche Aufgaben als Teil der Staatsgewalt wahrzunehmen.“ (6)
Krisenbewältigungen entsprechend der Weimarer Notverordnungspolitik wurde anvisiert. „Auch eine originelle Idee haben die Christdemokraten beizusteuern: Sie wollen die Bundeswehr einsetzen, um bürgerkriegsähnliche Situationen wie in Rostock zu bewältigen – obwohl Artikel 87 des Grundgesetzes genau dies verbietet. ‚Den Artikel,’ meint der Bonner CSU-Landesgruppenleiter Wolfgang Bötsch, müssen wir notfalls auch ändern.’“ (7) Ein führender CDU-Politiker setzte nach: „Im Zeitalter weltweiter Wanderbewegungen und internationalen Terrorismus’“ verwischten zunehmend die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit, um zu fordern, dass die Bundeswehr auch bei größeren Sicherheitsbedrohungen im Innern „notfalls zur Verfügung stehen sollte“. (8)
In Rostock war im August 1992 beinahe das Konzept der Neonazis aufgegangen, die schon lange anstrebten, in Großstädten Aufstände der Deutschen gegen Ausländer herbeizuführen, um Deutschland „zu befreien“. Dieses Konzept sieht vor, die Polizeikräfte – die in Rostock tagelang untätig der Gewalt zusahen – als nicht ausreichend darzustellen, um das „deutsche Volk“ zu schützen. Eine militärische Zentralgewalt soll nach diesen Plänen die Ordnung wiederherstellen. Theoretiker dieses Konzepts ist u.a. Hans-Dietrich Sander, Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“, Im Mittelpunkt seiner Überlegungen steht für ihn die Freund-Feind-Frage (Carl Schmitt) und die Souveränität im Ausnahmezustand. Der Rostocker Pogrom wertet er als „nationale Erhebung“, und er verbreitet ein „100-Tagesprogramm der nationalen Notstandsregierung“. (9)
Auch in Bundeswehrpublikationen wurden in den neunziger Jahren die Ausländer als Bedrohung und ihr „Zustrom“ als Anlaß für „militärische Einsätze“ zur „Daseinsvorsorge“ dargestellt. Mit einer multikulturellen Gesellschaft drohe ein Anspruch der Ausländer auf gleiche soziale und politische Rechte und somit eine „politische und wirtschaftliche Destabilisierung der Bundesrepublik Deutschland“. (10). „Schutz vor unkontrollierten Zuwanderungen und vor Überfremdung“ als einer „neuen Bedrohung“ wurde in „Information für die Truppe“ als militärische Aufgabe genannt (11). Schon in der Vorlage des Bundesministers für Verteidigung vom 20. Januar 1992 zur „Neugestaltung der Bundeswehr“ – erster Entwurf der Verteidigungspolitischen Richtlinien – werden militärische Maßnahmen gegen den „Zuwanderungsdruck“ vorgesehen. (12)
In aktuellen Studien der Bundeswehrführung werden bekanntlich Feinde in aller Welt ausgemacht - und man reiht bei den Terroristen und der internationalen Kriminalität auch gleich „Chaosgruppen wie z.B. die Gruppe der Globalisierungsgegner“ ein. (13) In der Studie des Zentrums für Transformation heißt es: Der Übergang vom Frieden zum Krieg sei fließend, „unterhöhlt“ würden die „klassischen Unterscheidungen zwischen innerer und äußerer Sicherheit sowie Krieg und Frieden“. Die Bundeswehr sei auch im Innern einzusetzen zum Schutz „kritischer Infrastruktur“. Den Streitkräften müsse es gelingen, „sich wirksam in einen ressortübergreifenden Verbund von relevanten Sicherheitsinstrumenten einzubringen.“ Polizei, Geheimdienste, Militär - alle hören auf ein Kommando? (14) Wie mitunter schon im politischen Raum diskutiert, plädieren die Autoren der Studie des „Bundeswehrzentrums für Transformation“ (vorher: Zentrum für Studien und Analysen; inzwischen soll die Bundeswehr und möglichst die Gesellschaft transformiert werden) dafür, die bisher konventionelle Trennung von innerer und äußerer Sicherheit „national, regional sowie im internationalen Rahmen neu zu strukturieren“. In diesem Zusammenhang sollte die Landesverteidigung „schnellstmöglich auf Heimatverteidigung in einem umfassenden Sinne“ ausgelegt werden, um so den Schutz der Bevölkerung vor den neuen Bedrohungen sicherzustellen. (15)
Auch an mehreren Stellen der neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien vom Mai 2003 werden Einsatzaufträge der Truppe im Innern des Landes formuliert. Die Auslandseinsätze, aber vor allem diese Inlandseinsätze, werden mit der Forderung nach Fortdauer der Wehrpflicht verknüpft und mit „der Abwehr terroristischer Handlungen aus dem Luftraum oder von See her“ sowie mit Aktionen mit nuklearen, chemischen, biologischen oder radiologischen Waffen“ begründet. (16)
In diesen neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien kamen die Generäle und ihr Minister Peter Struck, der heute als SPD-Fraktionsvorsitzender im Bundestag den Eindruck vermittelt, er lehne den Einsatz der bewaffneten Kräfte der Bundeswehr im Innern ab, wo er doch nur die Grundgesetzänderung dafür ablehnt, weil er die bewährte Methode der Uminterpretation der Verfassung bevorzugt, zu dieser Position: „Zum Schutz der Bevölkerung und der lebenswichtigen Infrastruktur des Landes vor terroristischen und asymmetrischen Bedrohungen wird die Bundeswehr Kräfte und Mittel entsprechend dem Risiko bereithalten. Auch wenn dies vorrangig eine Aufgabe für Kräfte der inneren Sicherheit ist, werden die Streitkräfte im Rahmen der geltenden Gesetze immer dann zur Verfügung stehen, wenn nur sie über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen oder wenn der Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie kritischer Infrastruktur nur durch die Bundeswehr gewährleistet werden kann. Grundwehrdienstleistende und Reservisten kommen dabei in ihrer klassischen Rolle, dem Schutz ihres Landes und ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, zum Einsatz.“ (17)
Der polizeiliche und juristische Einsatz gegen Terroristen und andere Gefahren im Innern wird so zur Sache der militärischen Verteidigung des Landes mittels der Massen von Wehrpflichtigen und Reservisten gemacht. Wenn man bedenkt, dass Reservisten bis ins hohe Alter gezogen werden können, so ist zu erkennen, wohin der Karren läuft: Die Einziehung der männlichen Massen, um sie gegen „Terroristen“ einzusetzen und selbst als Streikende oder Demonstrierende ausgeschaltet zu werden. Alles „im Rahmen der geltenden Gesetze“.
Dieser geplante umfangreiche Einsatz der Bundeswehr im Innern ist ein weiterer Bruch des Grundgesetzes, der mit der neuen Militärkonzeption insbesondere zur Vorbereitung des „präventiven“ Angriffskrieges Gestalt annahm. „Der Wachdienst der Bundeswehr bei den US-amerikanischen Militärstandorten in Deutschland steht hier Pate,“ schrieb dazu während des Irak-Krieges der USA der Friedensforscher Tobias Pflüger (PDS-MdEP). Auch dieser Wachdienst stellte einen Beitrag zum Aggressionskrieg nach außen und zum Krieg gegen den Inneren Feind dar. Auch Wehrpflichtige wurden dazu herangezogen.
Nicht nur rechte CDU/CSU-Politiker standen bei der Forderung nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern Pate. In erster Linie haben Militärs dem Minister Struck die Feder geführt. Schon Ende Juli 2002 forderten der Gebirgsjägerkameradenkreis und einer seiner Repräsentanten, der Ex-Kosovo-Kommandant General Dr. Klaus Reinhardt, die Bundeswehr auch „zu Hause“ einzusetzen. Schließlich sei es doch die zentrale Aufgabe der KFOR und anderer internationaler Eingreiftruppen gewesen, für "innere Sicherheit" auf dem Balkan zu sorgen. Die Berufung auf die Geschichte ist nicht mehr zeitgemäß", ergänzte Günther Beckstein (bayerischer CSU-Innenminister) zum Einsatz der Bundeswehr im Inneren. (18)
Zu den Plänen zum Einsatz der Bundeswehr im Innern und zu Aggressionskriegen wie sie in den VPR enthalten sind, schwiegen die Gewerkschaften bisher, obgleich sie seit der Notstandsgesetzgebung und der Zeit der Remilitarisierung über eine entsprechende Beschlusslage verfügen. Ausgerechnet ein Sprecher der FDP musste nach Veröffentlichung des Struckschen VPR-Papiers die sozialdemokratische Arbeiterbewegung daran erinnern. Günther Nolting (FDP-MdB) fragte: „Soll hier etwa der Grundstein für präventive Einsätze der Bundeswehr gelegt werden? Davor kann nur gewarnt werden.“ Und weiter unter Hinweis auf den Einsatz der Bundeswehr – z.B. auch mit Wehrpflichtigen – im Inneren: „Es ist mir völlig unverständlich, dass die traditionsreiche Sozialdemokratische Partei Deutschlands offensichtlich beabsichtigt, so grundlegende und weit reichende Änderungen über den Einsatz deutscher Streitkräfte zu verabschieden.“ (19)
Wann äußern sich endlich die Gewerkschaften? Wann nehmen sie die Wehrdebatten und Antinotstandsbewegungen der 50- und 60-er Jahren wieder auf? Wann erinnern sie sich an den im Ringen gegen die Notstandsgesetze erkämpften Grundsatz aus dem Grundgesetz: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“ (Artikel 20/4 GG) Heute, da die Schäuble und Co. den Bundeswehreinsatz gegen größere Bevölkerungsgruppen planen, zeigt sich, dass es ein Fehler der Gewerkschaftsbewegung war, sich nicht zu Wort zu melden, weil ja die eigenen Freunde und Genossen an der Regierung waren. Bereits in der großkoalitionären Koalitionsvereinbarung haben sich CDU/CSU und SPD auf Möglichkeiten für einen Armee-Einsatz im Innern verständigt.
Täglich werden wir nunmehr mit einer Fülle von Meldungen konfrontiert, nach denen der Einsatz der Bundeswehr im Innern unmittelbar bevorsteht. (20) Der neue Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) nutzt die Fußballweltmeisterschaft als Vorwand, um den Weg für bewaffnete Bundeswehreinsätze im Innern frei zu machen. Entsprechende Planungen sind bereits weit fortgeschritten.
Konkrete Formen nahm es an mit einem Stabsmanöver als "letzter großer Test vor der Fußball-WM".(21) Während der Übung würden "die Einrichtungen des Bevölkerungsschutzes (Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk), der polizeilichen Gefahrenabwehr (Polizeien des Bundes und der Länder), der Nachrichtendienste sowie der Bundeswehr zum Einsatz gebracht", verkündete das Bundesinnenministerium.(22) Seitens der Bundeswehr waren alle Teilstreitkräfte (Heer, Luftwaffe, Marine und Zentraler Sanitätsdienst) beteiligt, die Führung hatte das Streitkräfteunterstützungskommando in Köln-Wahn. (23) Minister Schäuble zog nach Abschluss der Übung ein "rundum positives Fazit" und lobte im Pressedienst seines Hauses die "enge Kooperation aller Teilnehmer". Den Militärs dient das bevorstehende sportliche Großereignis als willkommener Anlass, die "Neuordnung der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland" zu forcieren. In der Fachzeitschrift "Europäische Sicherheit" proklamieren zwei Kommandeure der Bundeswehr die "Notwendigkeit der Intensivierung" dieser Kooperation, die die "zuständigen Organe (...) und Institutionen auf allen Verantwortungsebenen" integrieren soll. (24) In den Bundesländern beginnt die Bundeswehr unterdessen, flächendeckend Kommandos von "Beauftragten für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit" (BeaBwZMZ) zu installieren, die die Kooperation zwischen zivilen Organisationen und den Streitkräften koordinieren. Letztlich sollen insgesamt rund 4.800 Soldaten für diese neue Form der Assimilierung ziviler Kräfte an den Bedarf der Armee im Einsatz sein.
Auf der Grundlage von Studien wie denen des Waldbröler Bundeswehrzentrums für Transformation hat die CDU/CSU im Jahre 2004 ein Papier „Landesverteidigung und Heimatschutz als teil des Gesamtkonzepts Sicherheit“ beschlossen, da sich die Grenzen zwischen Innere und Äußerer Sicherheit aufhöben und die Gefahr des Terrorismus im Lande wachse. Dies Programm hat nicht nur Auswirkungen im außenpolitischen, sondern genauso im innenpolitischen Bereich. Besonderen Wert legt die Union auf den so genannten Heimatschutz. Dieser umfasst, in Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden und in Bezugnahme auf das neu geschaffene US-amerikanische Überwachungsministerium „Department of Homeland Security" – die CDU-Vorsitzende Angela Merkel nennt das „Bundessicherheitsamt“ - die Sicherung von wirtschaftlicher und ziviler Infrastruktur durch die Bundeswehr. Das Konzept beinhaltet die militärische Überwachung des Luft- bzw. Seeraums inklusive des darin befindlichen zivilen Verkehrs („Air bzw. Sea Policing"), auch durch die präventive Vernichtung von vermeintlich die Infrastruktur bedrohenden Flugzeugen bzw. Schiffen. Vor allem beinhaltet das Konzept einen ganz neuen Truppenteil „Heimatschutz“, der ständig mit militärischen Mitteln im Innern des Landes agieren soll.
Solche Pläne widersprechen eindeutig dem Grundgesetz. Nun wird an eine Grundgesetzänderung im Parlament gedacht – oder, was eher zu vermuten ist, an eine Grundgesetzänderung durch Manipulationen und Uminterpretierungen, ohne den Text des Grundgesetzes zu ändern. Das ist zwar verfassungswidrig, denn das Grundgesetz bestimmt eindeutig, dass außer zu den im Grundgesetz genannten Zwecken die Bundeswehr nicht eingesetzt werden darf. Polizeiaufgaben gehören nicht zum Aufgabenkatalog der Bundeswehr. Aber derartige Uminterpretationen gab es ja schön öfter (z.B. zu Lasten des Artikels 26, der Angriffskriege verbietet.)
Mit dem Spruch des Bundesverfassungsgerichts gegen das „Luftsicherheitsgesetz“, sollte nun eigentlich Schluß sein mit der Debatte. Mit diesem Gesetz ging es darum, Passagierflugzeuge, die der Verteidigungs- und der Innenminister als von Terroristen gekidnappt ansieht, einfach abknallen zu dürfen. Indem das BVG das Gesetz kippte, hat es nicht etwa eine Auslegung des Grundgesetzes vorgenommen, sondern lediglich den Wortlaut des Grundgesetzes bekräftigt. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Artikel 1/1 GG) – und damit das Leben des Menschen. Aber es wurde auch die Trennung von Polizei und Bundeswehr vom Karlsruher Gericht bekräftigt.
Schon bald nach dem BVG-Spruch wurde sowohl in Unions- wie SPD-Kreisen darüber diskutiert, man wolle dennoch gegen das Grundgesetz zu verstoßen. Agenturmeldung lt. Westfälischer Rundschau vom 28.2.06: „Für Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) kann der Abschuss eines entführten Passagierflugzeugs u.U. zulässig sein. Und zwar dann, wenn der Jet zur Bedrohung wird. Der Innenminister weist in diesem Zusammenhang auf das Recht zur Notwehr hin.“ Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz erklärte, nur nichtkriegerische Zwischenfälle mit entführten Flugzeugen dürften nicht mit Abschüssen geahndet werden. Ein Terrorangriff von Außen mittels einer Flugzeugentführung komme jedoch stets einem „militärischen Angriff mit Soldaten gleich.“ (25)
An der Durchsetzung seiner wichtigsten Forderung im Zusammenhang mit Streitkräften als bewaffnete Instrumente der Inneren Sicherheit will Minister Wolfgang Schäuble in jedem Fall festhalten: Soldaten unter Waffen vor die Fußballstadien, Soldaten an die Gewehre für den Objektschutz. Weil dies bis zur Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli 2006 nicht per Grundgesetzänderung möglich zu sein scheint, will Schäuble die Soldaten zu Hilfspolizisten machen, sie von der Bundespolizei – also von Schäuble - anfordern lassen. Dies hat für ihn den Vorteil, dass er dann der Oberkommandeur sein wird und nicht der in dieser Frage zu wenig engagierte Bundeswehrminister Franz-Josef Jung. (26)
Die Friedensbewegung verlangt die Beibehaltung der Trennung von Polizei und Bundeswehr und eine Aufgabenstellung der Bundeswehr entsprechend der Verfassung. „Diese Trennung unterscheidet einen demokratischen und zivil orientierten Rechtsstaat von einem Militärstaat preußisch-deutschen Angedenkens.“ Und: „Wer Fußballweltmeisterschaften ins Land holt und meint, sie nur auf den Bajonetten der Bundeswehr austragen zu können, leistet eine sportpolitischen Offenbarungseid. Friedliche Spiele gedeihen am besten in einem friedlichen Land.“ (27)
Die Entwicklung, die uns droht, geht weit über eine Sportereignis mit unsportlichen Randerscheinungen hinaus. Dieses Ereignis geht vorüber, die militärische Besetzung unseres Landes mit deutschen Truppen wird bleiben. Die Begründungen dafür sind, was die Verachtung der Menschenrechte anbelangt, kaum noch zu überbieten. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hält bereits durch Folter erzwungene Aussagen von wem auch immer irgendwo in der Welt für ausreichend, um mittels Bundeswehr im Inland zu intervenieren.(28) Es wird das Phänomen des Terrorismus bemüht, das durch keinen Krieg und kein Militär zu beseitigen ist und andere Mittel der Bekämpfung erfordert. Doch die einzigen Terroristen, die unmittelbar im Lande wirken, werden merkwürdigerweise überhaupt nicht, thematisiert. Auch sie, die neonazistische Kräfte, deren Terror schon unzählige Menschen zum Opfer fielen, müssen keine Bundeswehreinsätze auslösen, sondern allenfalls eine entschlossene demokratisch handelnde Polizei und Justiz.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) aus Nordrhein-Westfalen hat daher zum Ostermarsch 2006 an Rhein und Ruhr erklärt: „Wir wenden uns gegen die Duldung von Naziaufmärschen in NRW, mit denen u.a. zum Krieg gehetzt wird (‚Nie wieder Krieg – nach unserem Sieg’ war die Losung der Nazis ausgerechnet am Antikriegstag.) Statt die Fußballweltmeisterschaft im Juni/Juli an Rhein und Ruhr zur militärischen Aufmarschübung zu machen, wie es die Bundesregierung vorhat, gilt es, für Frieden und Völkerverständigung, gegen Nationalismus und die Nazifanszene zu wirken. (...)Die ungeheuerlichen Pläne, entgegen der Verfassung auch über unserem dichtbesiedelten NRW angeblich terrorverdächtige Zivil-Flugzeuge abzuschießen, müssen auf den Widerstand aller Vernünftigen stoßen. Wir rufen dazu auf, keine weiteren Grundgesetzverstöße der Militaristen zuzulassen (Bundeswehreinsätze im Innern trotz eindeutiger Verfassungslage).“ (29)
1) Rekrutenvereidigung in Potsdam am 23.11.1891
2) Stadtbezirksportal.innenstadtnord.dortmund.de
3) am 1. 10. 2001 im Berliner „Tagesspiegel“
4) Dies schrieb 1938 der heutige Namenspatron mehrerer Bundeswehrkasernen, Generaloberst Freiherr von Fritsch, in einem Brief, lt. Jakob Knab "Falsche Glorie" (Berlin 1995), Seite 72
5) in Nr. 4/1968 der Marxistischen Blätter
6) „Friedensforum“, Bonn, 2/92.
7) „Spiegel“ Nr. 36/1992
8) Wolfgang Schäuble, CDU-Fraktionsvorsitzender, lt. „Spiegel“ vom 3.1.94
9) Handbuch deutscher Rechtsextremismus, S. 517, 1996, Hg. Jens Mecklenburg, Berlin
10) Information für die Truppe IfdT 9/92
11) IfdT 5/97
12) „Friedensforum“, Bonn, 2/92
13) IfdT 3/2002
14) IfdT 3/02
15) Süddeutsche Zeitung vom 09. 11. 2002 / Deutschland, Seite 10. Christoph Schwennicke berichtet aus Waldbröl. Die Studie habe es trotz ihres harmlosen Titels „Streitkräfte, Fähigkeiten und Technologie im 21. Jahrhundert“ in sich.
16) Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2003
17) Wortlaut der Verteidigungspolitischen Richtlinien vom 21. Mai 2003: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Bundeswehr/vpr2003.html
18) siehe “Gebirgstruppe” Nr. 5/02
19) lt. Die Welt vom 25.4.2003
20) Für folgende Darstellungen wurde auch auf Recherchen von http://www.german-foreign-policy.com sowie von http://www.imi-online.de zurückgegriffen.
21) Krisenmanagement-Übung LÜKEX 05 hat begonnen; www.heise.de 14.12.2005
22) Übung LÜKEX 05: Bund und Länder üben das Zusammenwirken in Krisensituationen; www.bmi.bund.de 15.12.2005
23) LÜKEX 05 - Länderübergreifendes Krisenmanagement Exercise; www.streitkraeftebasis.de 14.12.2005
24) Neue Wege der Bundeswehr in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Inland; Europäische Sicherheit 12/2005
25) lt. Die Welt, 20.2.06
26) lt. Frankfurter Rundschau vom 10. Februar 2006, ferner Westfälische Rundschau vom 10. Februar 2006
27) aus: Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag, 15. 2. 2006
28) Am Sonntag 1. Januar 2006 meldet AFP: „Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble CDU) hat erneut die Nutzung möglicher Foltergeständnisse zur Terrorismus-Abwehr gerechtfertigt. "Wir werden auch in Zukunft jeden Hinweis nutzen, den wir bekommen können", sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". "Wenn wir für Informationen anderer Nachrichtendienste eine Garantie übernehmen müssen, dass sie unter Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien zustande gekommen sind, können wir den Betrieb einstellen."
29) siehe www.nrw.vvn-bda.de
Ulrich Sander ist Journalist und Buchautor, z.B. „Die Macht im Hintergrund – Militär und Politik in Deutschland von Seeckt bis Struck“, Köln 2004; Bundessprecher der VVN-BdA
Die Junge Freiheit malt den Bürgerkrieg an die Wand und Wolfgang Schäuble predigt die Volksgemeinschaft
In der rechtsextremistischen Wochenzeitung Junge Freiheit schrieb Chefredakteur Dieter Stein am 12. November 2004 einen Leitartikel, in dem es hieß: "Verantwortungslose Politiker haben den europäischen Gesellschaften das illusionäre multikulturelle Projekt übergestülpt, in der blauäugigen Annahme, die Liberalität und Toleranz unserer Nationen gründeten auf unerschütterlichen Fundamenten." (...) "Es ist allerhöchste Eisenbahn, dass die Regierungen Europas die Notbremse ziehen. Schluss mit der multikulturellen Gefühlsduselei! Die Zeichen des Bürgerkrieges stehen an der Wand!"
Nach der vorgezogenen Bundestagswahl am 18. September 2005 flammte die "Leitkultur"-Debatte erneut auf. Norbert Lammert (CDU) erklärte unmittelbar nach seiner Wahl zum Parlamentspräsidenten gegenüber der Zeit (v. 20.10.2005), dieser Begriff sei "reflexartig" abgelehnt worden, verdiene es aber, wieder aufgegriffen zu werden. Kurz darauf meldete sich Wolfgang Schäuble in der Bild-Zeitung (v. 27.10.2005) zu Wort: "Für mich bedeutet Leitkultur, dass wir uns immer wieder fragen müssen: Was hält unsere freiheitliche Gesellschaft im Innersten zusammen? Welche Werte verbinden uns? Wo wollen wir als Volk hin?"
(zitiert nach Frankfurter Rundschau 17. März 2006
(aus Marxistische Blätter) | » Anwälte Korte Berlin – Beamtenrecht » Standorte
Beamtenrecht Da Juristische Personen nicht selbst handeln können, müssen sie sich natürlicher Personen bedienen. So auch bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts. Diese bedienen sich in der Regel Beamter, um handeln zu können. Das Rechtsverhältnis zwischen den Beamten und der jeweiligen behördlichen Einrichtung wird durch das Beamtenrecht geregelt. Dieses gehört als Teil des besonderen Verwaltungsrechts zum öffentlichen Recht.
Früher war das Beamtenrecht u.a. im Beamtenrechtrahmengesetz (BRRG) geregelt. Dieses wurde im Jahre 2008 durch das Beamtenstatusgesetz abgelöst.
Gemäß § 3 Abs. 1 BeamtStG, Art. 33 GG stehen Beamtinnen und Beamte zu ihrem Dienstherrn in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis (Beamtenverhältnis). Neben den bundesrechtlichen Vorschriften wird das Beamtenrecht auch von landesrechtlichen Vorschriften maßgeblich beeinflusst. So unterliegt insbesondere die Gestaltung der Beamtenlaufbahnen, der Besoldung und der Versorgung gemäß Art. 74 Abs. 1 Nr. 27 GG überwiegend der Landesgesetzgebung.
Eine Beamtenlaufbahn beginnt förmlich mit der Aushändigung der Ernennungsurkunde. Bei der Ernennung haben Beamtinnen und Beamte gemäß § 64 BBG folgenden Diensteid zu leisten:
„Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen, so wahr mir Gott helfe“ (letzteres ist fakultativ).
Bei der Ernennung zu einem Beamten handelt es sich um einen mitwirkungsbedürftigen Verwaltungsakt, mit dem das Beamtenverhältnis einseitig hoheitlich durch Gesetz ausgestaltet wird. Dies ist ein gravierender Unterschied zum privatrechtlichen Arbeitsrecht, in dem ein Arbeitsverhältnis in der Regel individuell ausgestaltet werden kann.
Für Beamte gelten bestimmte beamtenrechtliche Grundprinzipien. Hierzu gehört das sog. Leistungsprinzip, wonach der Zugang zu einem öffentlichem Amt ausschließlich von der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung abhängig gemacht werden darf (Art. 33 Abs. 2 GG). Zugleich darf aufgrund des sog. besonderen Gleichheitssatzes niemand wegen seiner weltanschaulichen Bekenntnissen benachteiligt werden ist (Art. 33 Abs. 3 GG). Außerdem ist nach dem sog. Funktionsvorbehalt die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse als ständige Aufgabe in der Regel Angehörigen des öffentlichen Dienstes zu übertragen (Art. 33 Abs. 4 GG). Zu diesem sog. Berufsbeamtentum gehören z.B. die Polizei und die Justiz. Letztlich ist nach Art 33 Abs. 5 GG das Recht des öffentlichen Dienstes unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Berufsbeamtentums zu regeln und fortzuentwickeln. Dies legt dem Gesetzgeber die Pflicht auf, eine Reihe weiterer Prinzipien im Rahmen der gesetzlichen Ausgestaltung des Beamtenrechts zu beachten. Hierzu zählen neben der Dienst- und Treuepflicht auch das Laufbahnprinzip, das Streikverbot, die Fürsorgepflicht, das Alimentationsprinzip und das Lebenszeitprinzip.
Zu den wichtigsten dieser Prinzipien gehört wohl das Streikverbot, welches aber seinerseits auch Grenzen aufweist. Zuletzt hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) mit seiner Entscheidung vom 12.11.2009 (Az: 34503/97) türkischen Beamten ein Streikrecht zugestanden. Diese Entscheidung stützte der EGMR auf Art. 11 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK), wonach jede Person das Recht hat, sich frei und friedlich mit anderen zu versammeln und sich frei mit anderen zusammenzuschließen. Dazu gehört auch das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu gründen und Gewerkschaften beizutreten.
Beamte können auf Lebenszeit, auf Widerruf, auf Probe oder für einen gewissen Zeitraum ernannt werden. Davon zu unterscheiden, sind die öffentlich-rechtlichen Anstellungsverhältnisse, bei denen es sich nicht um Beamtenverhältnisse handelt.
Enden kann ein Beamtenverhältnis entweder durch Eintritt in den Ruhestand, Entlassung oder Entfernung aus dem Dienst (z.B. nach einem Disziplinarverfahren).
Eine Besonderheit im Beamtenrecht ist, dass bei Rechtsstreitigkeiten zwischen einem Beamten und seinem Dienstherrn grundsätzlich eine Feststellungsklage ausreicht, um einen Beamten zu einer Leistung oder Handlung zu verpflichten. Normalerweise setzt ein vollstreckbarer Titel auf eine Leistung oder eine Handlung eine Leistungs- bzw. Verpflichtungsklage voraus. Aufgrund des engen Treueverhältnisses zwischen einem Beamten und seinem Dienstherren lässt man aber im Beamtenrecht eine Feststellungsklage genügen.
Häufige strittige Themenkomplexe innerhalb des Beamtenrechts sind Streitigkeiten über Dienstverträge, Disziplinarverfahren, Dienstaufsicht, Dienstzeugnisse oder auch Dienstunfähigkeit. Es empfiehlt sich in solchen Fällen unbedingt einen Anwalt aufzusuchen.
Die beamtenrechtliche Konkurrentenklage – Wie kann ich meinen Anspruch auf den Dienstposten durchsetzen?
Für Fragen rund um das Beamtenrecht stehen wir Ihnen gern unter 030-22679226 zur Verfügung. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
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Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Ich bin Jazz - S05.F05: Es ist ein Mädchen!
Jazz ist seit einer Stunde im OP und ihre Familie hat sich für ein Weilchen hingelegt, nur Mama Jeanette bekommt kein Auge zu und wird erst wieder schlafen, wenn ihre Tochter die Geschlechtsumwandlung gut überstanden hat. Die Operation ist ein besonders komplizierter Fall, deshalb arbeiten drei Chirurgen gleichzeitig. Als Krankenschwester Cindy nach drei Stunden mit der Nachricht kommt, dass der Eingriff weitere 3,5 Stunden dauern wird, sind alle besorgt, denn die geplante OP-Dauer wird um das Doppelte überschritten. Aber dann ist es überstanden: Der Heilungsprozess wird lange dauern, doch Jazz hat endlich den Körper, von dem sie immer geträumt hat.
S05.F06. Komplikationen
Nachdem Jazz ihre OP zur Geschlechtsumwandlung endlich hinter sich gebracht hat, gibt es Komplikationen: Beim Umbetten ist eine Naht aufgerissen, die unter zu hoher Spannung stand. Nun haben Dr. Ting und seine Kollegen den Riss wieder genäht und für die Schließung der Wunde Haut aus Jazz‘ Leiste transplantiert. Doch obwohl die Nach-OP ganz gut verlaufen ist, kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Als das Transgender-Mädchen im Aufwachraum zu sich kommt, hat sie Angst, dass das Gleiche noch einmal passiert, und...
S05.F07. Jazz ist verliebt
Jazz ist seit drei Wochen aus New York zurück und erholt sich von ihren OPs. Seit ihrer Geschlechtsangleichung hat sie viel mehr Selbstvertrauen und zum ersten Mal einen Jungen kennengelernt, für den sie sich wirklich interessiert: Ahmir hatte Jazz zunächst über ihren Social-Media-Account kontaktiert, dann telefonierten die beiden regelmäßig und trafen sich schließlich bei einer Konferenz in Philadelphia. Das Transgender-Mädchen möchte sich endlich verlieben und Ahmir zu sich nach Florida einladen, doch ihre Eltern halten nichts von dieser übertriebenen Geschwindigkeit....
S05.F08. Wo ist Jazz?
Kaum hat Jazz ihre geschlechtsangleichende OP hinter sich gebracht, hat sie auch schon einen Freund! Damit hat keiner gerechnet, und die Eltern des Transgender-Mädchens sind ziemlich skeptisch, zumal alles so schnell geht: Jazz hat Ahmir zu sich nach Florida eingeladen, um ihn besser kennenzulernen und ihrer Familie vorzustellen. Der junge Mann schlägt sich wacker und versucht, Vater Greg für sich zu gewinnen, denn ihm ist es wirklich ernst. Er hat keinerlei Probleme mit ihrer Transsexualität und ist dabei, sich Hals...
S05.F09. Jazz wird flügge
Jazz ist glücklich, in Ahmir endlich einen Jungen gefunden zu haben, in den sie sich verlieben könnte. Doch Ahmirs Mutter hält gar nichts davon, dass sich ihr Sohn mit einem Transgender-Mädchen trifft. Sie befürchtet nun, dass er homosexuell ist und deshalb einen Jungen mit Geschlechtsumwandlung attraktiv findet. Aus diesem Grund will Jazz an die Ostküste reisen, um Ahmirs Mom zu treffen und umzustimmen. Außerdem steht ihr 18ter Geburtstag bevor, und Jazz hat beschlossen, bei den Eltern auszuziehen, um endlich unabhängig... | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Bedeutung; Verlobung in der Bibel; Verlobungsantrag; Voraussetzungen; Ablauf der Verlobung ; Verlobungsringe; Rechtliches. Zur Vorbereitung auf die Bedeutung · Verlobung in der Bibel. Die Verlobung ist der erste Schritt Richtung Ehe. Wir haben tolle Ideen, Tipps und Inspirationen für den Heiratsantrag und die Verlobungsfeier. So vermeiden Sie die 10 häufigsten Fehler beim Heiratsantrag. → Jetzt lesen, bevor Sie einen Ring kaufen oder sich verloben!. Die Verlobung hat im Laufe der Zeit, auch durch Rechtsänderungen wie z. An alle Bräute und jene, die es werden wollen: Sie fragen erst die beiden Kinder danach, ob sie einander aus freiem Willen gewählt haben oder jemand sie zur ihren Zustimmung gezwungen habe. Im Grunde genommen gibt es zwei Möglichkeiten: Andere Frauen den Ring anprobieren lassen ist nicht die beste Idee. Zwei Jahre nach Auflösung der Verlobung verjähren alle diese Ansprüche. Wedding in the Box Wolke 7 Hochzeitsplanung Real Weddings Inspiration Hochzeitsgäste Dienstleister Kartenshop zum Kartenshop. Sie haben also ein Zeugnisverweigerungsrecht. Mehr Infos findet Ihr in unserem Artikel über Save the Date-Karten. Ein Heiratsantrag kann selbstverständlich auch musikalisch untermalt werden. Das zeigt Würde und Stil. Verlöbnis gilt offiziell als ungeschriebener Vertrag, unabhängig von der Anzahl der bei der Verlobung anwesenden Personen. Bei der Auflösung einer Verlobung ohne zwingenden Grund Untreue, dauerndes Hinauszögern der Hochzeit ohne wichtige Gründe usw.
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14.09.2016 um 02:52 | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
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Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Entschieden und sicher in herausfordernden Führungssituationen
Ein Intensiv-Workshop für Führungskräfte
Mit unangenehmen Führungssituationen tun sich selbst erfahrene Führungskräfte schwer, und nicht jede Entscheidung ist leicht gefällt.
Da fühlt sich ein Mitarbeiter nicht genügend wertgeschätzt in seiner Arbeit, ein anderer ist unmotiviert und schränkt mit seinem Verhalten sogar das gesamte Team in seiner Leistungsfähigkeit ein. Ein dritter fühlt sich von einem Kollegen gemobbt ...
In solchen Situationen sowohl rechtssicher als auch für Mitarbeiter nachvollziehbar und für das eigene Empfinden erfolgreich und souverän zu entscheiden, ist häufig ein Balanceakt. Ein Balanceakt, bestehend aus dem geschickten Jonglieren arbeitsrechtlicher, unternehmerischer und persönlicher Anforderungen.
Um diesen Spagat gut vollführen zu können, bedarf es auch des Augenmerks auf sich selbst: Wie gehe ich mit den erhöhten Anforderungen um? Welche Möglichkeiten habe ich, das innere Gleichgewicht zu wahren und wie bleibe ich in kritischen Situationen anderen gegenüber authentisch, ohne sie zu verletzen?
Dieser Workshop ist Ihr Forum, um mit anderen Führungskräften über herausfordernde Führungssituationen, schwierige Mitarbeiter oder Kollegen zu diskutieren und Lösungen bzw. Handlungsalternativen zu erarbeiten. Verschiedene Szenarien aus der Führungspraxis werden präsentiert und gemeinsam ausgewertet.
Die zu bearbeitenden Fälle / Szenarien decken ein breites Spektrum ab und können z.B. folgende Situationen beinhalten:
Umgang mit verhaltensauffälligen Mitarbeitern
Umgang mit Leistungsdefiziten
Motivierend Anerkennung zollen
Wahrnehmungsdefizite bei Mitarbeitern
Delegieren und Rückdelegation
Das Einbringen eigener Fälle ist ausdrücklich erwünscht!
Professor Dr. Anusheh Rafi ist selbst eine erfahrene Führungskraft und kann den arbeitsrechtlichen Rahmen zwischen Fürsorgepflicht gegenüber einzelnen Angestellten und verantwortungsbewussten Entscheidungen für das Unternehmen erläutern, in dem sich eine Führungskraft befindet.
Er ist selbständiger Rechtsanwalt mit langjähriger Beratungserfahrung, Rektor der Evangelischen Hochschule Berlin mit Professur für Bürgerliches Recht, war acht Jahre Vorstandsmitglied im Bundesverband Mediation (davon vier Jahre der 1. Vorsitzende), ist freiberuflich als Mediator und Coach tätig und bundesweit als Dozent im Bereich Personalführung, Personalentwicklung, Konfliktmanagement und interkultureller Kommunikation unterwegs.
Die praktische Arbeit und der Erfahrungsaustausch untereinander stehen im Vordergrund des Workshops und werden ergänzt durch relevante Dozentenbeiträge. Die Themenbearbeitung erfolgt sowohl im Plenum als auch in Kleingruppen. Das Erarbeiten von Handlungsempfehlungen bzw. Lösungsvorschlägen zu den herausfordernden Führungssituationen der Teilnehmer - eingebettet in den aktuellen arbeitsrechtlichen Kontext - ist dabei das Hauptanliegen dieses Workshops.
Die Teilnehmergebühr für 1-tägigen Intensiv-Workshop beinhaltet jeweils Seminarunterlagen, kalte/warme Pausengetränke sowie Businesslunch und beträgt 450 Euro/Teilnehmer zzgl. MwSt. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
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Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Sich also für eine stießen bei druckerei-konzernen und verlagen auf reges interesse Wenn weitere sicherheiten leisten kann, gerade da hängt sich der markt der 24 Der luxemburg und wurde auch vollfinanziert Ich habe ein bitterböses 3 Eigenkapital von der benutzung der lehrer u.
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q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
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Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
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Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Diazepam-ratiopharm� 2 (Tabletten)
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Diazepam-ratiopharm� Tropfen
Diazepam-ratiopharm� 5 Z�pfchen
Diazepam-ratiopharm� 10 Z�pfchen
Diazepam-ratiopharm� 2: 1 Tablette enth�lt 2 mg Diazepam; Lactose, Maisst�rke, Cellulosepulver, Copovidon, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Diazepam-ratiopharm� 5: 1 Tablette enth�lt 5 mg Diazepam; Lactose, Maisst�rke, Cellulosepulver, Copovidon, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Diazepam-ratiopharm� 10: 1 Tablette enth�lt 10 mg Diazepam; Lactose, Maisst�rke, Cellulosepulver, Copovidon, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Diazepam-ratiopharm� Tropfen: 1 ml (entspr. 20 Tropfen) L�sung enth�lt 10 mg Diazepam; Propylenglycol, Macrogol, gereinigtes Wasser. Diazepam-ratiopharm� 5 Z�pfchen: 1 Z�pfchen enth�lt 5 mg Diazepam; Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, Hartfett. Diazepam-ratiopharm� 10 Z�pfchen: 1 Z�pfchen enth�lt 10 mg Diazepam; Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, mittelkettige Triglyzeride, Hartfett. Anwendungsgebiete:
zur symptomatischen Behandlung von akuten und chronischen Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nden Der Einsatz dieser Arzneimittel als Schlafmittel ist nur dann gerechtfertigt, wenn gleichzeitig die Diazepam-Wirkungen am Tage erw�nscht sind.
Hinweis: Nicht alle Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde oder Schlafst�rungen bed�rfen einer medikament�sen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck k�rperlicher oder seelischer Erkrankungen und k�nnen durch andere Ma�nahmen oder durch eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden.
zur Behandlung von Zust�nden mit erh�htem Muskeltonus
Diazepam-ratiopharm� 5/10 zus�tzlich
zur Pr�medikation vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen/postoperative Medikation Diazepam-ratiopharm� Tropfen, Diazepam-ratiopharm� 5/10 Z�pfchen zus�tzlich
zur Pr�medikation vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen Gegenanzeigen: Diese Arzneimittel d�rfen nicht angewendet werden bei
bekannter �berempfindlichkeit gegen Diazepam oder andere Benzodiazepine sowie gegen einen der sonstigen Bestandteile Abh�ngigkeitsanamnese schwerer Form der Myasthenia gravis Diese Arzneimittel d�rfen nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei
akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmitteln sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva und Lithium)
zerebellaren und spinalen Ataxien akutem gr�nem Star (Engwinkelglaukom) schweren Lebersch�den (z. B. cholestatischer Ikterus)
Schlafapnoe-Syndromen Neugeborene und S�uglinge bis zum Alter von 6 Monaten sind von der Behandlung mit Diazepam auszuschlie�en.
Vorsichtsma�nahmen bei Risikogruppen: Eine Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Diazepam sollte nur bei zwingender Indikation erfolgen.
Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft sollte Diazepam nur in Ausnahmef�llen bei zwingender Indikation [nicht in hohen Dosen oder �ber einen l�ngeren Zeitraum] angewendet werden. Diazepam sollte nicht w�hrend der Stillzeit angewendet werden, da es in die Muttermilch �bertritt. Bei zwingender Indikation sollte abgestillt werden.
Mit folgenden Nebenwirkungen ist h�ufig zu rechnen: Unerw�nscht starke Tagessedierung sowie M�digkeit (Schl�frigkeit, Mattigkeit, Benommenheit, verl�ngerte Reaktionszeit), Schwindelgef�hl, Kopfschmerzen, Ataxie, Verwirrtheit, anterograde Amnesie. Am Morgen nach der abendlichen Einnahme k�nnen �berhangseffekte (Konzentrationsst�rung und Restm�digkeit) die Reaktionsf�higkeit beeintr�chtigen. Wegen der muskelrelaxierenden Wirkung von Diazepam ist insbesondere bei �lteren Patienten Vorsicht (Sturzgefahr) geboten. Selten kommt es zu Magen-Darm-St�rungen (�belkeit, Erbrechen, Oberbauchbeschwerden, Verstopfung, Durchfall), Gelbsucht, Harnverhaltung, Glottisspasmen, Brustschmerzen, Blutdruckabfall, Bradykardie, Niedergeschlagenheit (Depression), Abnahme des geschlechtlichen Bed�rfnisses und bei Frauen St�rungen der Regelblutung, Appetitzunahme, Mundtrockenheit, allergische Hautver�nderungen (wie z. B. Juckreiz, Hautr�tung, Hautausschlag) sowie Atemdepression. Die atemdepressive Wirkung kann bei Atemwegsobstruktion und bei Patienten mit Hirnsch�digungen verst�rkt in Erscheinung treten. Dies ist besonders bei gleichzeitiger Kombination mit anderen zentral wirksamen Substanzen zu beachten. Bei Patienten mit vorbestehender depressiver Erkrankung kann die Symptomatik verst�rkt werden. Nebenwirkungen bilden sich im allgemeinen nach Dosisreduzierung zur�ck und lassen sich in der Regel durch sorgf�ltige individuelle Einstellung der Tagesdosen vermeiden. In hoher Dosierung und bei l�ngerer Anwendung von Diazepam k�nnen reversible St�rungen, wie verlangsamtes oder undeutliches Sprechen (Artikulationsst�rung), Sehst�rungen (Diplopie, Nystagmus) Bewegungs- und Gangunsicherheit, auftreten. Beim Auftreten von Halluzinationen sowie ,,paradoxer�� Reaktionen, wie z. B. akute Erregungszust�nde, Angst, Suizidalit�t, Schlaflosigkeit, Wutanf�lle, vermehrte Muskelspasmen, sollte die Behandlung mit Diazepam beendet werden. Bei l�ngerer oder wiederholter Anwendung von Diazepam kann es zur Toleranzentwicklung kommen. Durch pl�tzliches Absetzen des Arzneimittels nach l�ngerer t�glicher Anwendung k�nnen nach etwa 2 � 4 Tagen Schlafst�rungen und vermehrtes Tr�umen auftreten. Angst-, Spannungszust�nde sowie Erregung und innere Unruhe k�nnen sich verst�rkt wieder einstellen. Die Symptomatik kann sich in Zittern, Schwitzen �u�ern und sich bis zu bedrohlichen k�rperlichen (wie z. B. Krampfanf�lle) und seelischen Reaktionen wie symptomatische Psychosen (z. B. Entzugsdelir) steigern. Daher ist die Behandlung ausschleichend zu beenden. Diazepam besitzt ein prim�res Abh�ngigkeitspotential. Bereits bei t�glicher Anwendung �ber wenige Wochen ist die Gefahr einer Abh�ngigkeitsentwicklung gegeben. Dies gilt nicht nur f�r den missbr�uchlichen Gebrauch besonders hoher Dosen, sondern auch f�r den therapeutischen Dosisbereich.
Hinweis: Diese Arzneimittel k�nnen auch bei bestimmungsgem��em Gebrauch das Reaktionsverm�gen so weit ver�ndern, dass die F�higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra�enverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr�chtigt wird. Dies gilt in verst�rktem Ma�e im Zusammenwirken mit Alkohol. Daher sollten das F�hren von Fahrzeugen, die Bedienung von Maschinen oder sonstige gefahrvolle T�tigkeiten ganz, zumindest jedoch w�hrend der ersten Tage der Behandlung unterbleiben. Die Entscheidung trifft in jedem Einzelfall der behandelnde Arzt unter Ber�cksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral wirksamer Medikamente (z. B. Psychopharmaka, Schlafmittel, teils auch Schmerzmittel, An�sthetika oder auch Antihistaminika) kann es zu gegenseitiger Verst�rkung der Wirkungen kommen. Dies gilt insbesondere auch f�r gleichzeitigen Alkoholgenus, durch den die Wirkungen von Diazepam in nicht voraussehbarer Weise ver�ndert und verst�rkt werden k�nnen. Die Wirkung von Muskelrelaxanzien kann verst�rkt werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Cimetidin, Disulfiram oder Omeprazol kann die Wirkung von Diazepam verst�rkt und verl�ngert werden. Bei Rauchern kann die Ausscheidung von Diazepam beschleunigt werden. Theophyllin hebt in niedriger Dosierung die durch Diazepam bewirkte Beruhigung auf. Diazepam kann die Wirkung von Levodopa hemmen. In seltenen F�llen kann durch Diazepam der Metabolismus von Phenytoin gehemmt und dessen Wirkung verst�rkt werden. Phenobarbital und Phenytoin k�nnen den Metabolismus von Diazepam beschleunigen. Aufgrund der langsamen Elimination von Diazepam muss auch nach Beenden der Behandlung mit Diazepam noch mit m�glichen Wechselwirkungen gerechnet werden. Bei Patienten, die unter Dauerbehandlung mit anderen Arzneimitteln stehen, wie z. B. zentral wirksamen Antihypertonika, �-Blockern, Antikoagulantien, herzwirksamen Glykosiden, sind Art und Umfang von Wechselwirkungen nicht sicher vorhersehbar. Der behandelnde Arzt sollte vor der Gabe von Diazepam abkl�ren, ob entsprechende Dauerbehandlungen bestehen. Daher ist bei gleichzeitiger Anwendung des Pr�parates, insbesondere zu Beginn der Behandlung, besondere Vorsicht geboten.
Dosierung: Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Reaktionslage, Alter und Gewicht des Patienten sowie Art und Schwere der Krankheit. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Therapiedauer so kurz wie m�glich zu halten.
Ambulante Therapie behandlungsbed�rftiger Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde: Diazepam-ratiopharm� 2/5/10, Diazepam-ratiopharm� 5/10 Z�pfchen: Im allgemeinen sollte die Behandlung mit 4 � 5 mg Diazepam pro Tag in 1 � 2 Einzelgaben (z. B. morgens und/oder abends) begonnen werden. K�nnen bei dieser Dosierung die gew�nschten Wirkungen nicht erzielt werden, so kann die Dosis auf bis zu 10 mg Diazepam pro Tag, verteilt auf 1 � 2 (evtl. mehrere) Einzelgaben, gesteigert werden. Der Schwerpunkt der Behandlung ist auf den Abend zu legen. H�here Dosierungen sind nur in seltenen F�llen notwendig (z. B. psychiatrische und neurologische Erkrankungen) und sollten in der Regel nur station�r verabreicht werden. Diazepam-ratiopharm� Tropfen: In der Regel sollte die Behandlung mit 6 Tropfen Diazepam-ratiopharm� Tropfen (entsprechend 3 mg Diazepam) pro Tag, in 1 � 2 Gaben (z. B. morgens und/oder abends), begonnen werden. K�nnen bei dieser Dosierung die gew�nschten Wirkungen nicht erzielt werden, so kann die Dosis schrittweise um 3 Tropfen auf maximal 20 Tropfen Diazepam-ratiopharm� Tropfen (entsprechend 10 mg Diazepam) pro Tag, verteilt auf bis zu 4 � 5 Gaben, gesteigert werden. Der Schwerpunkt der Behandlung ist auf den Abend zu verlegen. H�here Dosierungen sind nur in seltenen F�llen notwendig (z. B. psychiatrische und neurologische Erkrankungen) und sollten in der Regel nur station�r verabreicht werden.
Station�re Therapie behandlungsbed�rftiger Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde: Bei schweren Spannungs-, Erregungs-, Angst- und Unruhezust�nden kann die Dosis schrittweise auf 30 � 60 mg Diazepam pro Tag, verteilt auf mehrere (3 � 6) Einzelgaben, gesteigert werden.
Behandlung von Zust�nden mit erh�htem Muskeltonus: Zur Anfangsbehandlung erhalten Erwachsene 10 � 20 mg Diazepam pro Tag, verteilt auf 2 � 4 Einzelgaben. Zur Fortsetzung der Therapie 5 � 10 mg Diazepam pro Tag als Gesamtdosis, verteilt auf 1 � 2 Einzelgaben.
Pr�medikation vor diagnostischen oder chirurgischen Eingriffen in An�sthesiologie und Chirurgie sowie postoperative Medikation:
Am Vorabend der Operation: Erwachsene erhalten 10 � 20 mg Diazepam. Nach der Operation: Erwachsene erhalten 5 � 10 mg Diazepam; ggf. ist Wiederholung m�glich. Besondere Dosierungshinweise f�r alle Darreichungsformen: �ltere oder geschw�chte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Ver�nderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz, Patienten mit eingeschr�nkter Leber- oder Nierenfunktion erhalten in der Regel die H�lfte der oben angegebenen Tagesdosierungen. Eventuell notwendige Steigerungen sollten immer schrittweise erfolgen. Dies gilt auch f�r Patienten, die gleichzeitig andere zentral wirksame Medikamente erhalten. F�r Kinder und Jugendliche wird die Dosis vom Arzt individuell bestimmt.
Art der Anwendung: Die Tabletten sind teilbar und werden tags�ber, unabh�ngig von den Mahlzeiten, unzerkaut mit ausreichend Fl�ssigkeit eingenommen. Die Tropfen sollten unverd�nnt (da es zusammen mit Fl�ssigkeiten zur Ausf�llung des Wirkstoffs kommen kann) vor oder einige Zeit nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
Hinweis: Abends sollte die Einnahme ca. 1/2 Stunde vor dem Schlafengehen und nicht auf vollen Magen erfolgen, da sonst mit verz�gertem Wirkungseintritt und, abh�ngig von der Schlafdauer, mit verst�rkten Nebenwirkungen am n�chsten Morgen gerechnet werden muss. Z�pfchen tief in den After einf�hren.
Ambulante Therapie behandlungsbed�rftiger Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde: Bei akuten Krankheitsbildern ist die Anwendung von Diazepam auf Einzelgaben oder wenige Tage zu beschr�nken. Bei chronischen Krankheitsbildern richtet sich die Dauer der Anwendung nach dem Verlauf. Nach zweiw�chiger t�glicher Anwendung sollte vom Arzt durch eine schrittweise Verringerung der Dosis gekl�rt werden, ob eine Behandlung mit Diazepam weiterhin angezeigt ist. Jedoch sollte die Behandlungsdauer 4 Wochen nicht �berschreiten.
Vorbereitung von diagnostischen oder chirurgischen Eingriffen sowie zur Behandlung von Zust�nden mit erh�htem Muskeltonus: Diazepam wird hier im allgemeinen kurzfristiger angewendet.
Hinweise: Bei l�ngerer Anwendungsdauer (l�nger als 1 Woche) sollte beim Absetzen von Diazepam die Dosis schrittweise reduziert werden. Hierbei ist das vor�bergehende Auftreten m�glicher Absetzph�nomene zu ber�cksichtigen. Bei einer Langzeittherapie werden Kontrollen des Blutbildes und der Leberfunktion empfohlen.
Notfallma�nahmen, Symptome und Gegenmittel: Bei jeder Beurteilung einer Intoxikation sollte an das Vorliegen einer Mehrfachintoxikation durch m�gliche Einnahme mehrerer Arzneimittel, beispielsweise in suizidaler Absicht, einbezogen werden. Die Symptome einer �berdosierung treten verst�rkt unter dem Einfluss von Alkohol und anderen zentral d�mpfenden Mitteln auf.
Symptome einer �berdosierung:
Symptome leichter �berdosierung k�nnen z. B. Verwirrtheit, Somnolenz, Ataxie, Dysarthrie, Hypotonie, Muskelschw�che sein. In F�llen hochgradiger Intoxikation kann es zu einer zentralen Depression der Herz-Kreislauf- und Atemfunktionen (Zyanose, Bewusstlosigkeit bis hin zum Atemstillstand, Herzstillstand) kommen (Intensiv�berwachung!). In der Abklingphase k�nnen hochgradige Erregungszust�nde vorkommen.
Therapiema�nahmen bei �berdosierung: Orale Darreichungsformen: Im Fr�hstadium einer Vergiftung sind Magensp�lungen und/oder Erbrechen indiziert sowie andere resorptionsvermindernde Ma�nahmen (Aktivkohle). Alle Darreichungsformen: Neben der Kontrolle von Atmung, Pulsfrequenz, Blutdruck und K�rpertemperatur sind im allgemeinen i.v.-Fl�ssigkeitsersatz sowie unterst�tzende Ma�nahmen und Bereitstellung von Notfallma�nahmen f�r evtl. eintretende Atemwegsobstruktionen indiziert. Bei Hypotonie k�nnen Sympathomimetika verabreicht werden. Bei Ateminsuffizienz, die auch durch periphere Muskelrelaxierung bedingt sein kann, assistierte Beatmung. Morphinantagonisten sind kontraindiziert. Diazepam ist dialysabel. H�modialyse oder Peritonealdialyse wurden bislang in der Literatur nicht beschrieben. Es ist anzunehmen, dass forcierte Diurese und Dialysema�nahmen aufgrund der hohen Eiwei�bindung wenig wirksam sind.
Hinweis: Flumazenil ist f�r die Aufhebung der zentral d�mpfenden Wirkung von Benzodiazepinen angezeigt. Es wird daher bei folgenden Indikationen verwendet:
Beendigung der durch Benzodiazepine eingeleiteten und aufrechterhaltenen Narkose bei station�ren Patienten Aufhebung der durch Benzodiazepine herbeigef�hrten Sedation im Rahmen therapeutischer Ma�nahmen bei station�ren Patienten Pharmakologische Eigenschaften: Diazepam ist eine psychotrope Substanz aus der Klasse der 1,4-Benzodiazepine mit ausgepr�gten spannungs-, erregungs- und angstd�mpfenden Eigenschaften sowie sedierenden und hypnotischen Effekten. Dar�ber hinaus zeigt Diazepam in h�heren Dosen den Muskeltonus d�mpfende und antikonvulsive Wirkungen. Diazepam bindet an spezifische Rezeptoren im Zentralnervensystem sowie in einzelnen peripheren Organen. Die Benzodiazepinrezeptoren im Zentralnervensystem stehen in enger funktioneller Verbindung mit den Rezeptoren des GABA-ergen Transmittersystems. Nach Bindung an den Benzodiazepinrezeptor verst�rkt Diazepam die hemmende Wirkung der GABA-ergen-�bertragung.
Chronische Toxizit�t: Untersuchungen an verschiedenen Tierspezies ergaben keine Hinweise auf substanzbedingte Ver�nderungen.
Reproduktionstoxizit�t:
Diazepam und sein Hauptmetabolit N-Desmethyldiazepam passieren die Plazenta. Diazepam akkumuliert im fetalen Kompartiment und kann im Blut des Neugeborenen das Dreifache der maternalen Serumkonzentration erreichen. Das Missbildungsrisiko bei Einnahme therapeutischer Dosen von Benzodiazepinen scheint gering zu sein, obwohl einige epidemiologische Studien Anhaltspunkte f�r ein erh�htes Risiko f�r Gaumenspalten ergaben. Fallberichte �ber Fehlbildungen und geistige Retardierung der pr�natal exponierten Kinder nach �berdosierungen und Vergiftungen liegen vor. Ergebnisse tierexperimenteller Studien: Bei der Maus kam es nach pr�nataler Diazepam-Exposition zu Ausbildung von Gaumenspalten. Beim Hamster zeigten sich nach sehr hohen pr�natalen Diazepam-Gaben au�er Gaumenspalten auch Exenzephalien und Extremit�tenmissbildungen. Bei Ratten und Primaten war Diazepam nicht teratogen. Tierexperimentelle Studien haben Hinweise auf Verhaltensst�rungen der Nachkommen langzeitexponierter Muttertiere ergeben. Bei M�usen zeigten sich nach 1 � 6w�chiger Behandlung mit Diazepam Anomalien der Spermienk�pfe.
Pharmakokinetik: Die pharmakokinetischen Parameter von Diazepam zeigen eine gro�e interindividuelle Variabilit�t.
Resorption, maximale Plasmakonzentration: Nach oraler Applikation von Tabletten wird Diazepam rasch und nahezu vollst�ndig resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 1 Stunde nach der Applikation erreicht. Bei regelm��iger t�glicher Einnahme wird ein Steady state f�r Diazepam und den wirksamen Metaboliten des N-Desmethyldiazepam altersabh�ngig innerhalb von 5 � 15 Tagen erreicht. Die Serumkonzentrationen k�nnen nach t�glicher Gabe von 10 mg Diazepam zwischen 90 � 225 ng/ml betragen. Nach rektaler Applikation ist die Resorption von Diazepam unvollst�ndig. Maximale Plasmakonzentrationen werden bei Diazepam-haltigen Z�pfchen bei erheblichen interindividuellen Schwankungen nach 2 � 5 Stunden erreicht. Proteinbindung, Verteilungsvolumen: Die Plasmaproteinbindung von Diazepam betr�gt zwischen 95 � 99 %, bei Nieren- und Leberkranken sind niedrigere Werte vorhanden. Das Verteilungsvolumen betr�gt altersabh�ngig zwischen 0,95 � 2 l/kg KG. Metabolisierung, Elimination:
Der Abbau von Diazepam erfolgt haupts�chlich in der Leber zu den ebenfalls pharmakologisch aktiven Metaboliten N-Desmethyldiazepam (Nordazepam), Temazepam und Oxazepam, die im Harn als Glukuronide erscheinen. Nur 20 % der Metabolite treten in den ersten 72 h im Harn auf. Die aktiven Metabolite besitzen folgende Plasmahalbwertszeiten: N-Desmethyldiazepam 30 � 100 h, Temazepam 10 � 20 h, Oxazepam 5 � 15 h, Bei wiederholter Dosierung von Diazepam �berwiegt der Anteil von N-Desmethyldiazepam bei gro�en interindividuellen Unterschieden. Dieser Hauptmetabolit besitzt eine l�ngere terminale Halbwertszeit als die Muttersubstanz. Bei chronischer Medikation von Diazepam wird die Elimination zus�tzlich durch Kumulation verl�ngert und es treten therapeutisch relevante Serumkonzentrationen des Hauptmetaboliten auf. Aus dem Blutplasma wird Diazepam und sein Hauptmetabolit nur sehr langsam eliminiert. Die 1. Eliminationsphase hat eine Halbwertszeit von 1 h; f�r die 2. Eliminationsphase ergeben sich [in Abh�ngigkeit von Alter sowie der Leberfunktion] Werte von 20 � 100 h. Die Ausscheidung erfolgt �berwiegend renal, teilweise auch bili�r. Sie ist ebenfalls vom Alter sowie der Leber- und Nierenfunktion abh�ngig. Diazepam wird vom Neugeborenen wesentlich langsamer metabolisiert und eliminiert als von Kindern oder Erwachsenen. Bei alten Menschen ist die Elimination um den Faktor 2 � 4 verlangsamt. Bei eingeschr�nkter Nierenfunktion ist die Elimination ebenfalls verlangsamt. Bei Patienten mit Lebererkrankungen (Leberzirrhose, Hepatitis) verlangsamt sich die Elimination um den Faktor 2. Liquorg�ngigkeit:
Diazepam ist lipophil und gelangt rasch mit seinem aktiven Hauptmetaboliten in die cerebrospinale Fl�ssigkeit. Plazentag�ngigkeit, Laktation:
Diazepam und sein Hauptmetabolit N-Desmethyldiazepam passieren die Plazenta und werden in die Muttermilch sezerniert. Diazepam kumuliert im fetalen Kompartiment und kann im Blut des Neugeborenen das Dreifache der maternalen Serumkonzentration erreichen. Beim Fr�hgeborenen ist die Elimination wegen der unreifen Leber- und Nierenfunktion erheblich verz�gert und kann bis zu 10 Tagen betragen. Wenn Diazepam vor oder unter der Geburt gegeben wurde oder der Mutter vielfach gr��ere Dosen appliziert wurden, sind sowohl bei Fr�h- wie bei Neugeborenen die APGAR-Werte signifikant erniedrigt, die H�ufigkeit von Hyperbilirubin�mie signifikant erh�ht sowie ausgepr�gte �deme und Muskelhypotonie bis zu 4 Tagen nach der Geburt beobachtet worden. Bioverf�gbarkeit: Die Bioverf�gbarkeit nach oraler Gabe liegt nach Literaturangaben im allgemeinen bei 75 � 80 %; sie kann [in Abh�ngigkeit von der galenischen Zusammensetzung] auch h�her sein. Die mittlere relative Bioverf�gbarkeit von Diazepam-ratiopharm� 10 Z�pfchen im Vergleich zum Referenzpr�parat betr�gt f�r
Diazepam: 97,9 % N-Desmethyldiazepam: 98,3 % Sonstige Hinweise:
Risikogruppen, Vorsichtsma�nahmen: Zu Beginn der Therapie sollte der behandelnde Arzt die individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren, um eventuelle relative �berdosierungen m�glichst schnell erkennen zu k�nnen. Dies gilt insbesondere f�r Kinder, �ltere und geschw�chte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Ver�nderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz sowie eingeschr�nkter Leber- oder Nierenfunktion. Weiterhin sollten den Patienten unter Ber�cksichtigung der spezifischen Lebenssituation (z. B. Berufst�tigkeit) genaue Verhaltensanweisungen f�r den Alltag gegeben werden. Bei mehrw�chiger Anwendung von Diazepam besteht die Gefahr einer psychischen und physischen Abh�ngigkeitsentwicklung. Eine fortgesetzte Anwendung sollte nur bei zwingender Indikation nach sorgf�ltiger Abw�gung des therapeutischen Nutzens gegen das Risiko von Gew�hnung und Abh�ngigkeit erfolgen. Nach ambulanter Anwendung zu diagnostischen Zwecken sollte der Patient erst nach einer Stunde und nur in Begleitung nach Hause entlassen werden. Weiterhin ist der Patient anzuweisen, keinen Alkohol einzunehmen.
Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit: Das Missbildungsrisiko bei Einnahme therapeutischer Dosen von Benzodiazepinen in der Fr�hschwangerschaft scheint gering zu sein, obwohl einige epidemiologische Studien Anhaltspunkte f�r ein erh�htes Risiko f�r Gaumenspalten ergaben. Fallberichte �ber Fehlbildungen und geistige Retardierung der pr�natal exponierten Kinder nach �berdosierungen und Vergiftungen liegen vor. Bei der Einnahme von Diazepam in der Schwangerschaft in hohen Dosen oder �ber einen l�ngeren Zeitraum kann es durch Gew�hnung und Abh�ngigkeit zu postnatalen Entzugserscheinungen beim Kind kommen (Hyperaktivit�t, Erregbarkeit, Hypotonie, schwacher Saugreflex etc.). Eine Anwendung zum Geburtszeitpunkt kann zum Auftreten des ,,Floppy-Infant-Syndrome�� f�hren. Diazepam geht in die Muttermilch �ber. Die Milch-Plasma-Ratio zeigt dabei starke individuelle Unterschiede. Da Diazepam vom Neugeborenen wesentlich langsamer metabolisiert wird als von Kindern oder Erwachsenen, sollte unter einer Diazepam-Therapie nicht gestillt werden.
Empfehlungen des Sachverst�ndigenausschusses der Bundesregierung f�r den Arzt zur sachgerechten Anwendung von Benzodiazepin-haltigen Arzneimitteln: Benzodiazepine stellen einen Fortschritt in der Arzneimitteltherapie von schweren Angstzust�nden und den meisten medikament�s zu behandelnden Schlafst�rungen dar. Neben der Pr�medikation und der Sedierung bei schweren somatischen Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt) sind sie kurzfristig (4 � 6 Wochen) bei ausgepr�gten Angstzust�nden, die durch �rztliches Gespr�ch nicht zu beheben sind, indiziert. Sie sind gegebenenfalls auch indiziert bei Einleitung einer antidepressiven Therapie sowie bei schweren reaktiven Ausnahmezust�nden unter situativen Belastungen. �ber das Nutzen-Risiko-Verh�ltnis einer langfristigen Benzodiazepin-Medikation (�ber 2 Monate) bei Patienten mit behandlungsbed�rftigen chronischen Angstzust�nden liegen bislang keine wissenschaftlich allgemein anerkannten Erkenntnisse vor. Risiken sind Beeintr�chtigung des Reaktionsverm�gens (z. B. Verkehrsgef�hrdung), paradoxe Reaktionen, Kumulationsneigung bestimmter Stoffe, insbesondere bei �lteren Menschen. Neuerdings geben Missbrauch und Abh�ngigkeit auch bei niedriger Dosierung Anlas zur Besorgnis. Benzodiazepine werden nach bisherigen Erkenntnissen nicht prim�r zu h�ufig, sondern zu lange Zeit verordnet. Deshalb sind die �rzte aufgerufen, folgende Richtlinien, die unter Ber�cksichtigung von der Deutschen �rzteschaft und der Arbeitsgemeinschaft Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie formuliert wurden, zu beachten:
Sorgf�ltige Indikationsstellung! Bei Patienten mit einer Abh�ngigkeitsanamnese ist besondere Vorsicht geboten. In der Regel keine Verschreibung. In der Regel kleinste Packungseinheit verordnen. In m�glichst niedriger, aber ausreichender Dosierung verordnen; Dosis m�glichst schon in der ersten Behandlungswoche reduzieren bzw. Dosierungsintervall vergr��ern. Therapiedauer vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten vereinbaren und Behandlungsnotwendigkeit in kurzen Zeitabst�nden �berpr�fen. Es gibt Abh�ngigkeit auch ohne Dosissteigerung (sogenannte ,,Niedrigdosis-Abh�ngigkeit��)! Schon ganz normale Dosen k�nnen zur Abh�ngigkeit f�hren. Nach langfristiger Anwendung schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome, wie z. B. Unruhe, Angst, Schlafst�rungen, Delir oder Krampfanf�lle, zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome k�nnen zu erneuter Einnahme f�hren. Beachtung der Informationen des pharmazeutischen Unternehmers und der einschl�gigen wissenschaftlichen Ver�ffentlichungen. Aufkl�rung des Patienten, dass Benzodiazepine keinesfalls an Dritte weiterzugeben sind. Alle Abh�ngigkeitsf�lle �ber die jeweiligen Arzneimittelkommissionen der Kammern der Heilberufe dem Bundesinstitut f�r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Kenntnis bringen. Benzodiazepin-Verschreibungen sollten vom Arzt stets eigenh�ndig ausgefertigt werden. Dauer der Haltbarkeit: Diazepam-ratiopharm� 2/5/10, Diazepam-ratiopharm� 5/10 Z�pfchen: 5 Jahre; Diazepam-ratiopharm� Tropfen: 3 Jahre. Diese Arzneimittel sollen nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden.
Besondere Lager- und Aufbewahrungshinweise: Diazepam-ratiopharm� Tropfen: Nicht �ber 25 �C lagern! Flasche gut verschlossen aufbewahren!
Diazepam-ratiopharm� 2/5/10: OP mit 10 Tabletten N 1, OP mit 20 Tabletten N 2, OP mit 50 Tabletten N 3, OP mit 5 Z�pfchen N 1, Diazepam-ratiopharm� Tropfen: OP mit 25 ml L�sung N 2 | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
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Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
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Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Austria Loppet,1. Rennen, Dachstein Volklslanglauf 2012, Ramsau | Hillrunner68 – die wahre Geschichte
Austria Loppet,1. Rennen, Dachstein Volklslanglauf 2012, Ramsau
Veröffentlicht am 15 Jan 2012 von hillrunner68
„Blindflug durch die eisige Ramsau am Dachstein“
Am 14. Jänner war ich in der Ramsau am Dachstein. Die erste Station des Austria Loppets stand auf dem Programm.
Schwierige Anreise und schwierige Bedingungen auf der Loipe. Ein gelber Engel,Eis, Kälte und Sturm begleitetn das erste Rennen. An eine gute Zeit und Platzierung war hier gar nicht zu denken.
Ein Lauf für die Ehre. Ich lief durch den schlimmsten Schneesturm die 25km in 1:56. Der Sieger kam aus der Ukraine und benötigte ebenfalls mehr als normal, 1:15.
Dachsteinlanglauf - Haltung 1A
Die Anfahrt war schon ein Marathon:
Mein erstes Rennen. Ich bin etwas nervös am Morgen und breche im Morgengrauen um 07:20 auf. Bei dem wenigen Verkehr am Morgen werde ich in 1:20 Std. in der Ramsau sein. Bis Golling gehts auch recht flott dahin. Dann einsetzender Schneefall, schnell fahrende Busse und LKWs und Schnee auf der Fahrbahn lassen mich in meinem kleinen Fiat Punt zusammen zucken.
Die Straßenverhältnisse werden immer winterlicher. In Eben fahre ich von der Autobahn ab. Stop and Go auf der Autobahn. Nach Radstadt wird’s immer schlimmer. Ich sehe auf die Uhr-08:30- das ist OK. Aber in welchem Zustand ist die Straße hinauf in die Ramsau? Ich war das letzte mal 1999 drinnen. Nordische WM,Langlauf Staffel, eh klar. Ich wußte nicht mehr wie steil das ist. Aber die werden schon räumen dachte ich mir. Urlauber und das Rennen. Die werden doch wohl nichts dem Zufall überlassen.
Ich fahre in Schladming ab. Biege in die Ramsauer Strasse ein. Und STOP.
Das blaue Schneeketten Pflicht Schild versetzt mich in Angst und Trauer. Was jetzt?! Wie komme ich darauf? Ich habe keine Schneeketten. Ich muß aber. Es ist jetzt 09:00. Gleich bei der ersten Rampe ist rechts ein ÖAMTC Stützpunkt. Ich fahre auf den überfüllten Parkplatz. Eifriges Treiben unter den Autofahrern. Schneekettenmontage ist angesagt. Ich habe keine andere Wahl. So kurz vorm Ziel. Die Langlauausrüstung wird nicht mehr ganz so ein billiges Geschenk. Gesagt, gekauft.
Vom stoisch, ruhigen ÖAMTC Helden kaufe ich meine ersten Schneeketten. Pewag auch noch. Ich bin richtig stolz auf mich. Der gelbe Engel montiert sie auch gleich noch J . Jetzt kann ich endlich hinauf. Und wie! „Leichtreifig“ nehme ich jede Kehre und Steigung. Ohne Widerstand komme ich ins Startgelände. 09:40.
Jetzt wird’s eng, die Zeit wird knapp. Im dichten Schneegestöber suche ich einen Parkplatz. Ich sause zur Startnummernausgabe. Startnummer geholt und zurück zum Auto. Der Start wurde auch noch vorverlegt um 10 minuten. Start jetzt um 10:10!
Zum Aufärmen ist’s mir zu windig. Ich bleib im Auto solange es geht. Kurz vor Zehn gehe ich raus und ab zum Start.
2. Rennen – Dachstein Volkslanglauf 2012 am 14. Jänner 2012, Ramsau am Dachstein
Ich laufe ein paar Hundert Meter im WM Stadion auf und ab. Sehe mir die ersten Bewerbe an und mach ein Paar Fotos. Mir gefrieren jetzt schon die Finger. Ich gehe an den Start. Noch 4 Minuten. Die anderen stehen schon an der Startlinie. Ich reihe mich ganz hinten ein. Bereite mein Handy vor. Tracking mit App Oruxmaps. Freeware ohne SchnickSchnack aber mit vielen Features. Nur schwer kann ich die Schaltflächen mit den klammen Fingern antippen. Ich fluche das erste Mal. Der Countdown wird schon angezählt. Ich bin immer noch nicht fertig. In die neuen Stockschlaufen muss ich auch noch. Das einfädeln in die Schlaufe geht noch etwas schwierig. Habe ich erst seit dieser Saison. Keine Top Produkt. Seven Summits um 40,- Euro.
Verdammt! Der Startschuss ist gefallen. Mit 2 Minuten Verspätung gehe ich über die Startlinie. Die anderen sind schon weit voraus. Mir wird applaudiert – die Zuschauer haben ein Lächeln im Gesicht. Ein Lächeln wie man es eben dem letzten im Feld zeigt.
Ich laufe aber jetzt absichtlich im hinteren Feld. Meine Anfälligkeit für Krankheiten bei Wind&Kälte lässt mir keine Wahl. Wenn das meine Frau sehen würde. Sie würde mich aus dem Rennen nehmen J
Die Ski laufen gut. Bin immer schnell beim Vordermann. Aber später werde ich vom HWK Wachs Service Mann erfahren, das ich auf das falsche Pferd gesetzt hatte. Es war schon ein Risiko von mir bei diesem wichtigen Rennen ein neues Wachs zu testen.
HWK ÖSV Wachs (15,-euro) als Basis und einen „Fluorstick cold 15g“ um professionelle 52,- Euro.
Das Auftragen am Vortag war nicht ideal. Mir gelang es nur schwer das Wachs gut aufzubringen.
Da besteht noch Schulungsbedarf.
Zurück zum Rennen.
Ich laufe jetzt wie geplant sehr passiv. Gehe fast nie in die erste Position. Auf den ersten 2 Kilometer ist der schwierigste Anstieg im Rennen. In der Abfahrt bleibe ich auch Defensiv. Bleibe im Windschatten, wenn möglich. Das Wetter ist jetzt OK. ABER nicht mehr lange. Bei KM 5 wird’s hart. Starker Wind und Minusgrade lassen mich und die anderen zusammenzucken. Die Zuschauer sind beeindruckt von der „Leidensfähigkeit der Läufer“.
Bei der Wende Richtung Start, wird’s noch schlimmer. Ich denke schon ans Aufhören. Aber ich darf nicht. Schon vergessen? Die Langlaufausrüstung wartet! Ich muss nur ins Ziel kommen.
Jetzt macht sich auch noch ein weiteres Handicap bemerkbar. Mein Zahn Implantat!
Am Freitag ist mir wieder mein Zahn rausgefallen. Ich greife immer wieder an den Mund. In den Mund geht nicht. Der ist zugefroren. Ich habe Eiszapfen im Gesicht. Meine Nase wird zum Eiskletter Paradies J. Das muss ein tolles Bild sein.
Ich warte auf den Abbruch des Rennens. Bei dem Wetter! Aber die Langläufer sind hart im Nehmen. Kein Abbruch. Ich beende die erste Runde. Mit „geeisten Gefühlen“ geht’s weiter.
Habe noch keine großen Positionssprünge gemacht.
Mache auch keine mehr. Die zweite Runde fühle ich mich auf den Spuren von Scott, nicht Amundsen ! Der Wind ist so stark dass ich im Flachen Gelände stehen bleibe! Brrhh. Laufe in Trance das Rennen zu Ende.
Trinke einen Becher Tee im Ziel, blicke in zugefrorene, erstarrte Gesichter. Die Expedition ist am
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q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Frage von Rabbit19
03.07.2014, 21:37 , 184
Hallo alle zusammen .. Ich habe lange im Internet geschaut und keine richtigen antworten gefunden .. & zwar mein Zwerg geht jetzt seit ein paar Tagen in den Kindergarten & wir haben das gemeinsame Sorgerecht .. aaaber sein Vater hat kein interesse an meinem kleinen Schatz & mischt sich nur ein wenn er mir / uns eins auswischen kann !! Ich muss sagen das ich Angst habe das er meinen Zwerg einfach vom Kindi abholt ohne mein wissen .. denn das Recht hätte er ja ! Gibt es irgendein Schlupfloch das man ihn daran hindern könnte ohne das man alles über Anwälte & Co. Machen mussoder so ???
Ich hoffe auf RICHTIGE antworten .. denn das alles hat eine lange Vorgeschichte :/
03.07.2014, 21:39 , 40
wenn ihr das geteielte sorgerecht habt dann wird es schwer ohne anwälte da was zu drehen. sollte das kindeswohl gefährdet sein dann kannst du über einen anwalt ein eielverfahren auf gesamtes sorgerecht einklagen aber ohne anwalt sehe ich da wenig hoffnung.
Rabbit19 03.07.2014, 21:46
Hmm das dachte ich mir schon fast .. Aber für meinen Zwerg .. für den ich nur das Beste will nehme ich diesen Kampf auch noch auf mich .. Danke :)
03.07.2014, 21:44 , 38
Schalte das Jugendamt ein und informiere die über deine Angst. Außerdem kannst du im Kindergarten ganz klar Anweisung geben, bevor die das Kind an den Kindsvater abgeben, dass du angerufen werden willst. Und zwar bevor der Vater das Haus verlässt.
Allerdings darfst du nicht vergessen, dass auch der Vater Rechte hat. Wenn das Auffenthaltsbestimmungsrecht auch bei euch beiden liegt, wird es allerdings etwas schwieriger. Aber wenn der Kindergarten Bescheid weiß, dann ist dir schon mal etwas geholfen und kannst ruhiger sein, weil du weißt, dass der Vater nicht das Kind einfach holen kann.
martinzuhause 06.07.2014, 08:36
Außerdem kannst du im Kindergarten ganz klar Anweisung geben, bevor die das Kind an den Kindsvater abgeben, dass du angerufen werden willst. Und zwar bevor der Vater das Haus verlässt.
allerdings kann der kindesvater das gleiche vom kindergarten verlangen. das ist zum gleück beim gemeinamen sorgerecht so. ob der kindesvater da interesse an dem kind hat kann die kindesmutter da schlecht beurteilen da sie in dem fall nicht gerade unabhängig ist.
Sorgerecht Kindergarten | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Zum britischen Fall der sog. IVF-"Rettungsgeschwister"
Die britische „Human Fertilisation and Embryology Authority“ (HFEA) hat Ende Februar 2002 erstmals einem Ehepaar aus Leeds die Erlaubnis erteilt, mittels künstlicher Befruchtung (IVF) und Präimplantationsdiagnostik (Suche nach einem Embryo, der die gewünschten Merkmale aufzeigt) einen menschlichen Embryo zu erzeugen, der als Zellspender für ein krankes Geschwisterkind dienen soll ("Rettungsgeschwister"). Das Kind leidet an Thalassaemia major und kann nach Meinung der behandelnden Ärzte nur durch eine Knochenmarktransplantation gerettet werden. Trotz monatelanger Suche fand sich aber kein geeigneter Spender. Nun soll die Heilung mittels Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eines geeigneten Geschwisterchens versucht werden.
Lobenswert ist dabei die Anteilnahme am leidvollen Schicksal des schwerkranken Kindes und der Eltern, wie auch die Bereitschaft, bis an die Grenze der Möglichkeiten alles zu versuchen, um das Leben des kleinen Jungen zu retten. Die konkrete Entscheidung ist aber in höchstem Maße bedauerlich. Eine moralische Grenze, welche die Menschenwürde und das Recht auf Lebensschutz markieren, wird dabei mehrfach überschritten. Die Therapie, die hier gewählt wurde, erfordert es, mehrere Embryonen zu erzeugen und zu verwerfen, bis die gefunden werden, die mit großer Wahrscheinlichkeit die gewünschten Stammzellen produzieren. Die „heilenden“ Embryonen, die man schließlich in die Gebärmutter transferiert, werden total instrumentalisiert: denn sie verdanken ihre Überlebenschance ganz allein der Tatsache, dass sie die für die Produktion des heilenden Knochenmarkes notwendigen Merkmale aufweisen. Alle anderen Embryonen, d.h. jene, die diese Merkmale nicht vorweisen können, werden eliminiert. Für die Heilungshandlung wurden also völlig unverhältnismäßige Mittel gewählt: die Erzeugung, Selektion und Vernichtung von menschlichen Embryonen. Das bedeutet einen schweren Rückschlag in Hinblick auf den Schutz von Menschenwürde und Menschenrechte.
Bedauerlich ist weiter, dass man in der Öffentlichkeit unter dem Mantel des Mitleids für die betroffenen Familie pseudomoralische Rechtfertigungen präsentiert, die zwar keiner echten Prüfung standhalten, aber große Verwirrung stiften und einer weiteren Verrohung der Sitten Vorschub leisten. So wurde z. B. argumentiert, dass auch bei der gesetzlich erlaubten In-Vitro-Fertilisation, in der es um die Wunscherfüllung der Eltern nach einem eigenen Kind geht, übriggebliebene Embryonen vernichtet werden. Diese Erfüllungshandlung sei gewiss nicht höherwertig einzustufen als die Heilung eines lebenden Kindes. Wer also IVF zulässt, könne konsequenterweise gegen diese therapeutische Erzeugung von Designer-Babys keine ethische Bedenken haben. Diese Argumentation scheint in sich schlüssig zu sein. Aber die richtige Konsequenz, die zunächst daraus gezogen werden muss, lautet: IVF ist auf jeden Fall unmoralisch, solange Embryonen übrig bleiben und getötet werden müssen.
Viele Probleme, die der Fortschritt der Biotechnologie aufgeworfen hat, wie z. B. therapeutisches Klonen, embryonale Stammzellen, Versuche mit Embryonen und jetzt die Erzeugung von Menschen unter einer bestimmten Hinsicht, quasi als "Heilmittel", sind dadurch entstanden, dass durch die künstliche Befruchtung der Mensch selbst für andere Menschen auf eine Weise verfügbar wird, die auf jeden Fall seine Würde verletzt. Bei der Einführung der IVF-Gesetze in den 1980er Jahren wurde beteuert, dass es nur um die Erfüllung des Kinderwunsches leidender Paare gehe. Man hat ausgeschlossen, dass IVF für Versuche mit Embryonen oder zur Erzeugung von Designer-Babys zugelassen würde. Heute sind die Versuche mit Embryonen in vielen Ländern bereits erlaubt. Die HFEA betont, dass von einer Zulassung der Designer-Babys noch keine Rede sein kann, weil die Erlaubnis nur auf ganz wenige schwerwiegende Fälle beschränkt bleiben wird. Wenn die Gesellschaft nicht einsieht, dass der Rubikon schon mit der IVF überschritten wurde, und sie nicht bereit ist, auf IVF endgültig zu verzichten, wird sie wie bisher die jeweiligen moralischen Grenzen Schritt um Schritt weiter verschieben müssen. Auch dies hat der Fall des Designer-Babys klar gezeigt.
Die Ethik-Kommission des IMABE-Instituts ist ein Ausschuss des Instituts, der ad-hoc einberufen wird, wenn es aktuelle Fragen erforderlich machen. Sie ist mit Personen aus dem Wissenschaftlichen Kuratorium, dem Vorstand und dem Direktorium des Instituts, fallweise auch mit externen Experten besetzt.
Wien, am 6. März 2002 | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
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Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
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Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
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Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
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Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Massageguide | centipede.tk
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Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen. Natürlich ist es am nervigsten, wenn Kontakte nicht auf Nachrichten antworten. Das ist bei C-date das gleiche, wie bei anderen Portalen. Das lässt sich selbstverständlich nicht vermeiden und es besteht logischerweise kein Recht auf eine Antwort. Man kann nur versuchen seine Erfolgsquote zu erhöhen, indem man kreative und individuelle Nachrichten schreibt. Als nervig habe ich auch empfunden, dass C-date einem endlos viele E-Mails schickt.
Dabei handelt es sich um Benachrichtigungen z. Manche davon mögen nützlich sein, andere sind es nicht. Diese Benachrichtigungen lassen sich zum Glück aber im Profil unter Einstellungen ganz einfach abstellen. Die Nachrichtenhistorie ist dann wieder auf die letzten 24 Stunden begrenzt. Das müsste, meines Erachtens, nicht sein. Ich denke die Erfolgsbilanz bei C-date kann sich sehen lassen. Natürlich ist C-date kein Online-Shopping für Sex. Damit es zu einem Casual Date kommt, muss noch etwas getan werden.
Das sollte jedem klar sein. In den vier Wochen Praxistest habe ich 20 ernsthafte Nachrichten versendet vgl. Auf diese 20 Nachrichten habe ich elf positive Antworten erhalten. Sprich, mehr als 50 Prozent der Kontaktversuche war erfolgreich. Aus diesen elf positiven Antworten konnte ich drei Dates verabreden.
Demnach würde jede siebte Nachricht zu einem Date führen - wenn man sich ein bisschen anstrengt. Es ist nicht ganz leicht, einen repräsentativen Eindruck der Mitgliederstruktur wiederzugegeben. Demnach sind die C-date Mitglieder im Schwerpunkt um die 30 Jahre alt. Natürlich begegnen einem auch jüngere oder ältere Mitglieder. Testweise hatte ich bei den Suchkriterien die Alterspanne auf die maximale Weite eingestellt.
Es blieb dabei, der Schwerpunkt scheint um die 30 Jahre alt zu sein. Ich bekam aber im testzeitraum auch Kontaktvorschläge für Frauen mit einem Alter von 22 bis 58 Jahren. Das Geschlechterverhältnis wichtig scheint relativ ausgeglichen zu sein. Bei C-date würde ich das Verhältnis auf Würde man alle Männer mit oder ohne Premiummitgliedschaft betrachten würde das Verhältnis wohl längst nicht so gut aussehen.
Was wiederum bedeutet, dass man sich mit einer Premiummitgliedschaft von der Masse der Männer abheben kann. Allerdings verläuft dieses Angebot unaufgefordert und nicht selten erst nachdem privates Interesse vorgetäuscht wurde. Das kann sehr ärgerlich sein. Denn bis zum Moment der Erleuchtung wurde nicht selten schon viel Zeit investiert und hohe Erwartungen wurden geschürt. Wenn der Kontakt nach anfänglichem Flirt plötzlich mysteriöse Links, Emailadressen oder Telefonnummern schickt, ist Vorsicht angebracht.
C-date tut nach eigenen Angaben alles dafür um Fake-Profile fernzuhalten. Dies beinhalte automatische aber auch insbesondere manuelle Profilkontrollen. Das bedeutet, dass sich die C-date Redaktion verdächtige Profile anschaut und diese löscht.
Dafür ist natürlich Voraussetzung, dass Fake-Profile vom Nutzer selbst erkannt und gemieden werden können. Mit etwas Erfahrung, können diese schnell umschifft werden. Bekommt man von einem Fake-Profil einen Link oder sogar eine Emailadresse geschickt, ist Vorsicht geboten. Bei C-date dreht sich alles um die Kontaktvorschläge. Sie bilden das Herz von C-date. Hier wird präsentiert, wer laut C-date gut zu einem passt. In Folge dessen sollte dem Casual Sex nicht mehr viel im Wege stehen.
Bereits direkt nach der Registrierung habe ich meine ersten zehn Kontaktvorschläge bekommen. Ungefähr vier Stunden später dann noch mal einen und am nächsten Tag gleich noch mal drei. Und so ging es dann immer weiter. Die Anzahl der Kontaktvorschläge ist also hoch genug. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemand ernsthaft schafft, alle der vorgeschlagenen Kontakte zu Daten. Auch für diejenigen, bei denen in einem Schwung mal nichts Passendes dabei sein sollte, ist immer für genügend Nachschub gesorgt.
Denn C-date wird nicht müde, immer wieder neue Kontaktvorschläge zu schicken. Hier werden die Kontakte chronologisch sortiert aufgelistet. Jetzt liegt es einem selbst entweder zu warten bis man angeschrieben wird oder selbst den Kontakt anzuschreiben. Ich bevorzuge generell Letzteres. Die Erfolgsbilanz meiner Nachrichten ist weiter oben im Testbericht aufgeführt. Wie gut passen die Kontaktvorschläge zu den Suchkriterien? Im Folgenden die Ergebnisse des Praxistests.
Die Suchkriterien werden im Abschnitt Registrierung und Profil beschrieben. An dieser stelle zeige ich nur die Übereinstimmung zwischen den Suchkriterien und den Kontaktvorschlägen. C-date, Screenshot, Übereinstimmung Suchkriterien, 12 von 12 Übereinstimmungen. Bei einer geringeren Erfüllung reduziert sich entsprechend die Übereinstimmung. Bei Kriterien, bei der eine Mehrfachauswahl möglich ist z. Der Test hat gezeigt, dass die Kontaktvorschläge sehr gut zu den Suchkriterien passen.
Es stehen also selbst in einer eng bestimmten Region genügend Mitglieder zur Verfügung. C-date, Ergebnis Praxistest, die Kontaktvorschläge passen sehr gut zu den Suchkriterien. Dieses Ergebnis finde ich sehr gut. Wie sehr stört es jemanden, wenn die Augenfarbe anstatt blaugrau, blau oder grün ist? Um auf C-date zu kommunizieren stehen einem zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen eine Nachrichtenfunktion ähnlich einem E-Mailsystem. Zum anderen eine Chatfunktion.
Der Nachrichtenverlauf erscheint dann in Form von Sprechblasen, wie man es beispielsweise vom iPhone kennt. Das Nachrichtensystem an sich hat nicht sehr viele Funktionen. Es können neue Nachrichten geschrieben werden, es kann auf Nachrichten geantwortet werden und es können Nachrichten gelöscht werden.
Weiterhin scheinen vor allem Kreativität und eine persönliche Ansprache entscheiden zu sein. C-date, Praxistest, Kontaktbilanz, dumme Anmachsprüche funktionieren auch auf C-date nicht. Auf keinem anderen Casual Dating Portal habe ich so viele positive Antworten bekommen, wie bei C-date. Dabei gibt es natürlich klare Unterschiede. Die letzten drei Nachrichten waren nicht gerade einfallsreich und eher plump, wenn nicht sogar geschmacklos.
Ich war also nicht überrascht, dass mit den letzten drei Nachrichten nicht viel zu gewinnen war. Viel mehr überrascht war ich jedoch von der Anzahl der positiven Antworten auf die ersten zwei Nachrichten. Nun aber zu den Details des Kontakttests. Insgesamt habe ich 50 Nachrichten versendet. Je Nachrichtentyp wurden von mir exakt zehn Nachrichten an unterschiedliche Kontakte verschickt, mit denen ich vorher noch nicht in Kontakt stand.
Wer lieber spontan kommuniziert oder ein reges Hin-und-Her schätzt, kann auf C-date auch chatten. Die Chatfunktion ist so eingestellt, dass unbekannten Mitgliedern ein Chatanfrage geschickt werden kann. Falls bereits ein Chat besteht, kann natürlich auf diesem aufgebaut werden. Sollten mal nicht genügend Kontaktvorschläge zur Verfügung stehen, kann über diese Chatfunktion nach weiteren Kontakten gesucht werden. Die Information kann sehr nützlich sein, weil anzunehmen ist, dass diese Person bereits etwas am eigenen Profil interessant fand.
Im Praxistest war gerade diese Funktion sehr wertvoll. Mitglieder, die bereits mein Profilbild mochten, gaben sehr viel öfter Antwort auf meine Nachrichten und waren auch öfter zu einem Casual Date bereit. Dabei handelt es sich um eine einzige Frage zum Thema Sex im weitesten Sinne.
Mit der Beantwortung der Fragen des Tages wird also das Profil geschärft und aussagekräftiger. Damit steigen die Erfolgschancen. Die C-date Registrierung läuft sowohl mit dem Computer als auch mit dem Handy oder dem Tablet problemlos ab. In sechs kurzen Schritten werden Informationen zur Person abgefragt. Insgesamt dauert die Registrierung keine fünf Minuten. Damit liegt der Registrierungsaufwand am unteren Ende der Zeitskala verglichen mit anderen Singlebörsen. Die Registrierung ist darüberhinaus ganz ansprechend gemacht.
Bilder von halbnackten Frauen oder Männern stimmen einen auf das bevorstehende Casual Dating ein. Welche Erlebnisse suchen Sie? Was ist Ihr Alter und Beziehungsstatus? C-date, Screenshot, Profilansicht meines Accounts, so sehen mich die anderen Mitglieder. Wichtig für das Profil und die daraus resultierenden Kontaktvorschläge ist die Angabe des eigenen Erotiktyps.
Durch Ausprobieren hatte ich aber auch andere Erotiktypen generiert z. Damit es mit dem Casual Dating auf C-date auch wirklich funktioniert, muss natürlich ein Profilfoto hochgeladen werden. Meine Erfahrung hat klar gezeigt, dass die Antwortquote ohne Profilfoto drastisch sinkt.
Denn umso besser ist der Eindruck, den sich ein anderes Mitglied von einem selbst machen kann. Natürlich sollten nur Fotos hochgeladen werden, die die eigene Hemmschwelle nicht überschreiten. In dieser Sektion können die bereits in der Registrierung gemachten Angaben abgeändert oder erweitert werden.
Je mehr Angaben gemacht werden, desto genauer sind am Ende auch die Kontaktvorschläge. Es lohnt sich also, hier etwas Zeit zu investieren. Letztendlich sind aber auch diese Angaben schnell gemacht. Das sind sicherlich noch die einfachen Angaben und problemlos auszufüllen. Weiter geht es mit der Angabe der Region Bundesland, Landkreis , in denen gesucht werden soll.
Die Auswahloptionen sind nicht besonders raffiniert, was es hier aber auch nicht braucht. Für die Definition der optischen Eigenschaften des Sexpartners reichen die Attribute aus. Hier unterscheiden sich die unterschiedlichen Casual Dating Portale aber auch kaum.
Tatsächlich beim Thema Casual Sex angelangt ist man dann im folgenden Feld. Die Art des Casual Dates wird beispielsweise so definiert: Für meinen Geschmack zu viele, weshalb ich diese Option gerne nutzte.
Der Nickname sollte unbedingt geändert werden. Zu Beginn besteht der Nickname bei C-date aus einem kryptischen Code z. Es empfiehlt sich einen vertrauensvollen und leicht zu merkenden Nickname auszusuchen. Das Profil bildet neben den Kontaktvorschlägen den Kern von C-date.
Hier werden die Suchkriterien für die Kontaktvorschläge eingestellt. Demnach verfügt das Profil über viele Einstellungsmöglichkeiten, die meiner Meinung nach auch alle relevanten Aspekte abdecken. C-date überzeugt durch eine einfache und leicht verständliche Bedienung.
Alles ist übersichtlich angeordnet und trotz den vielen Funktionen, wirkt alles aufgeräumt. Persönlich gefällt mir am besten, dass C-date nicht überladen wirkt. Weniger überzeugend mag das Design sein. Es wirkt ein klein wenig verstaubt.
Die Farbwahl des Logos ist natürlich Geschmackssache. Letztendlich zählt jedoch, ob das Casual Dating Portal funktioniert. Zunächst könnte man sagen: Ja, C-date kann kostenlos genutzt werden. Auch in meinem Praxistest hatte ich zunächst mit einem kostenlosen Mitgliederkonto agiert. Letztendlich bleibt die Antwort aber: Nein, als Mann kann C-date nicht kostenlos genutzt werden.
Zwar können sich Männer kostenlos registrieren und erhalten auch kostenlos Partnervorschläge. Diese Profile können aber weder im Detail angeschaut werden, noch lässt sich einer der Vorschläge anschreiben. Richtig gehört, für Frauen sieht die Sache ganz anders aus. Frauen können C-date mit sämtlichen Funktionen völlig kostenlos nutzen.
C-date verfährt in seiner Preispolitik deswegen so, weil es hofft dadurch den Frauenanteil auf dem Portal hoch zu halten. Gegebenenfalls könnte hier ein geringfügiger Preis für Frauen Abhilfe schaffen. Und das würde ich auch allen raten.
Möchte man dann allerdings loslegen und tatsächlich mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten, ist eine Premiummitgliedschaft unumgänglich. Was ich auch in Ordnung finde, denn kein Service der Welt kann werbefrei und kostenlos angeboten werden. Die Leistung muss natürlich stimmen.
C-date ist zwar leider nicht das günstigste Casual Dating Portal, dafür aber meiner Meinung nach das Beste vergleiche Praxistest. Leider funktioniert auch C-date mit einem Abo-Modell. Wird vergessen rechtzeitig zu kündigen, verlängert sich das Abo um die zuvor gekaufte Laufzeit. Andererseits ist natürlich gerade bei Mitgliedschaften das Abo eine einfache Möglichkeit den Service zu bezahlen.
Je nachdem, wie lange die Laufzeit des Abonnements ist, das gewählt wird. Zu vergleichen ist dieses Preismodell mit einem Mengenrabatt. Je mehr Tage oder Monate im Voraus gekauft werden, desto niedriger sind die Kosten. Wer sich sicher ist, dass er C-date längerfristig nutzen möchte, kann mit längeren Laufzeiten bares Geld sparen. Wer sich allerdings noch nicht ganz sicher ist, wie lange er C-date nutzen möchte, sollte besser etwas kürzere Laufzeiten buchen.
Es gibt zwar günstigere Casual Dating Portale, allerdings würde ich diese auch als nicht so gut bewerten. Über die C-date Kündigung habe ich mich etwas geärgert. Einige Wochen nach dem Test wollte ich die Premiummitgliedschaft kündigen. Leider macht es einem C-date nicht leicht zu kündigen wie so viele andere Casual Dating Portale auch. C-date gibt an, dass für eine Kündigung auf dem Portal ein Kündigungsschreiben heruntergeladen und ausgedruckt werden muss.
Dieses muss unterschrieben und an C-date gefaxt werden. Umständlicher geht es kaum. Schon allein ein Faxgerät zu finden stellt in der heutigen Zeit eine Herausforderung dar. Anscheinend möchte sich C-date nicht so leicht von seinen Premiummitgliedern trennen. Ich empfand das als Schikane und habe mich geärgert.
Allerdings habe ich auch schon Berichte gelesen, nach denen das Kündigungsschreiben auch einfach per Email an C-date geschickt werden könnte und dies vollkommen ausreichte. Egal ob per Post oder per Fax. Nach der Kündigung und dem Auslauf der Premiummitgliedschaft werden sofort alle Premiumfunktionen abgeschaltet.
Selbst alte Nachrichten können dann nicht mehr gelesen werden. Man befindet sich wieder auf dem Stand von vor der Premiummitgliedschaft. Durch eine neue Premiummitgliedschaft ist allerdings der vorherige Zustand wiederhergestellt. Natürlich kann C-date nicht die Haftung dafür übernehmen, dass ein Mitglied auch tatsächlich jemanden über das Casual Dating Portal kennenlernt. Schon gar nicht kann eine Haftung dafür übernommen werden, dass es zu Casual Sex kommt.
C-date kann natürlich auch nicht dafür haften, dass die Angaben der anderen Mitglieder korrekt sind. C-date verpflichtet sich natürlich die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Das ist auch in den AGB nachzulesen. Es ist selbstverständlich, dass C-date für die Erbringung der Leistung auch personenbezogene Daten speichern muss.
Anders geht es nicht. Ein weiterer weniger ansehnlicher Punkt ist, dass C-date anonymisierte Nutzungsprofile an Dritte für Marktforschungszwecke weiterleiten darf. Simply draw in your remarks and easily share them with your team. Clips that have those QC-remarks are color coded for instant recognition and can be shared within your creative team. To speed up communication between cinematographer and dailies colorist, COPRA offers a color grading module. Look creation was never easier: Our cloud infrastructure is securely hosted on servers in Germany.
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q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Muskelverspannung des Brustkorb mit Blockaden der BWS und HWS - Orthopädie - med1 - Seite 15
BjMW-\E-3x9 (Auszug aus dem Startbeitrag) Hallo liebe Leut's, ich weis gar nicht wo ich anfangen soll. Habe vor ca: 5 Jahren einen stechenden Schmerz in der Brust gehabt wurde daraufhin von sämtlichen Fachärzten in allen […]
EEhemxalig|er Nut~zer (6#325731x)20.01.13 14:42 Überlastung, Bewegungsmangel ... so kommt eins zum anderen ...
BRMW-UE-3920.01.13 14:52 ja das denke ich auch mal, mhhhh könnte man fast schon sagen das ist Chronisch PTusteblOuhmex6520.01.13 15:04 Und vor allem hast Du keine Zeit etwas für dich und dein Wohlbefinden zu tun. Du funktionierst nur für den Job und die Familie. Wo bleibt Du mit deinen Interessen? Ich vermute, auf der Strecke.
Wenn dem so ist, solltest Du genau daran etwas ändern.
BfMW-E-x3920.01.13 15:09 ja bin ja schon dabei daran zu Arbeiten
ExhemalZiger NutBzer -(#3G25h731)20.01.13 16:10 Das solltest du auch dringend, denn sonst wirst du immer nur die Symptome bekämpfen und nie die Ursache ...
P:usteblqumxe6520.01.13 18:19 ja bin ja schon dabei daran zu ArbeitenIch wünsche dir dabei viel Erfolg.
(Puh, war das eine schwere Geburt )
BwMWf-E-3x920.01.13 18:32 soll ich euch mal den verlauf von gestern schildern ??
BzMWc-E{-3920.01.13 18:32 Hallo ich möchte euch heute mal einen Ärztlichen Vorfall schildern,
also ich war gestern den 19.01.2013 beim Bereitschaftsarzt in der Magdeburger Straße.
Ich hatte extreme Rückenschmerzen der bis in den Brustkorb ausstrahlte und Atemschwierigkeiten worauf ich die besagte Praxis ansteuerte. Öfnnungszeiten sind an Sonn – Feiertagen von 10:00 – 12:00 und 17:00 – 19:00 Uhr ich war genau 10:30 dort.
Es war eine sehr nette Schwester da Sie rief den Arzt an der sich nicht in der Praxis befand und gab mir das Telefon, er fragte mich mit was für Beschwerden ich den da sei und schilderte ihm das. Darauf hat er mir geantwortet das ist nix schlimmes wäre ich 30 min früher gekommen wäre er da gewesen denn er ist schon wieder auf dem Heimweg in Dedeleben er hat keine Lust nochmals umzudrehen.
Die Schwester sagte zu dem Arzt am Telefon das der Vertretungsschein nicht unterschrieben ist, ich der Patient sollte doch nochmals kurz im Wartezimmer Platz nehmen. Während dessen kam ein weiterer Patient den er gleich am Telefon befragte was er hat und auf die selbe weise abgefertigt worden ist. 2 Minuten später siehe da bekomme ich den Vertretungsschein unterschrieben aber Diagnose und der gleichen steht nix ausgefühlt drauf. Die Schwester empfahl mir das ich heute der 20.01.2013 nochmals kommen soll dann ist Frau Dipl.-Med Hannelore Dittmann da, ich war da und siehe da sie hat mir 7 Blockaden gelöst und meine Beschwerden sind fast weg.
Was ich euch damit sagen möchte ist wenn ihr zu einem Bereitschaftsarzt müsst und er Dr.med. Hans Christoph Hainich heißt dann viel Spaß dabei, dass ist nur ein auf Profit geiler Arzt dem die Gesundheit egal ist. Ich werde diesen Vorfall der Kassenärztlichen Vereinigung und meiner Krankenkasse melden.
Vielen Dank an Frau Dipl.-Med.Hannelore Dittmann
P#usteblhume6520.01.13 18:44 Hast Du es immer noch nicht kapiert?
Du wurdest doch schon X-mal an der BWS manipuliert! Es hat nie lange geholfen.Und du meinst jetzt damit ist da Problem gelöst? Die Blockaden sind heute Nachmittag wieder drin ... denn wenn du an deiner Muskulatur, sprich an der Muskelspannung arbeitest, wird sie wieder alle in die Blockade ziehen.Arbeite endlich an den psychischen Ursachen (Arbeitsbelastung unter, Wohlfühlmaßnahmen rauf), sonst wird es nie besser werden.
BGMW-QE-3920.01.13 18:57 ich habe es verstanden Pusteblume, wollte nur mal hier einstellen wie einige Ärzte drauf sind das man nicht ernst genommen wird. Oder Habe ich jetzt etwa etwas neues eingestellt nee habe mich nur bedank, ja aber die Blockade musste ja nun raus und es geht mir besser gerade. Nur ohne Beschwerden lässt sich gegensteuern oder ?
es sollte nicht so rüber kommen sorry
EXhemaliSger MNu>tzer (Ņx731)20.01.13 18:57 Das ist ja sehr schön das du jetzt auch noch die kompletten Namen nennst und auch noch akribisch genau wann du wie im Wartezimmer gesessen hast .... aber mit dem Problem hat das wenig zu tun.Was ich euch damit sagen möchte ist wenn ihr zu einem Bereitschaftsarzt müsst und er Dr.med. Hans Christoph Hainich heißt dann viel Spaß dabei, dass ist nur ein auf Profit geiler Arzt dem die Gesundheit egal ist. Ich werde diesen Vorfall der Kassenärztlichen Vereinigung und meiner Krankenkasse melden.Die Chance bei diesem Herren zu landen ist für die meisten wohl sehr gering Und davon man ab, ich für meinen Teil lasse mich von keinen Ärzten in irgendeiner Form einrenken, sondern mache das entweder selber wenn ich es kann oder lasse das meinen Physio machen.
Aber was hat das ganze damit zu tun das du SELBER AKTIV werden musst?
Solange du keinen Stress abbaust, deinen Lebensstil nicht änderst und nicht bald anfängst Sport und Bewegung in deinen Tag einzubauen, wird sie für die NIE etwas ändern, denn es blockiert wieder und wieder und wieder und wieder .....
Aber irgendwie kommt das bei dir nicht an. Blockaden lösen ist Symptombekämpfung, aber es ändert nichts an der Ursache B:MW-xE-3920.01.13 19:06 Mellimaus21
sicher tu ich was dagegen aber eine jetzige Blockade hindert mich doch überhaupt etwas machen zu können, also muss der störfaktor doch erst einmal beseitigt werden auch wenn es nur von kurzer dauer ist oder ? damit ich mich frei bewegen kann ohne wehwechen. Ich verstehe gerade nicht das problem !!!
Edhemali@ger NmutzerA (#32573x1)20.01.13 19:09 Na dann ist ja jetzt alles bestens... hoffentlich kommst du morgen nicht zu der Erkenntnis das nach dem Aufstehen wieder alles blockiert ist.
Und davon mal ab, auch mit einer Blockade kann man sich bewegen ...vom auf dem Sofa liegen geht die nämlich auch nicht weg SJtlellxa8020.01.13 19:11 wollte nur mal hier einstellen wie einige Ärzte drauf sind das man nicht ernst genommen wird.Wie oft warst du schon beim Einrenken Wie oft bist du also schon ernst genommen worden, hast aber evtl. Empfehlungen zur Änderung deiner Lebensweise selbst nicht wirklich "ernst genommen" und nix an deinem Leben geändert?
Ich war mit meinen Wirbelblockaden noch nie beim Sonntagsdienst. Das ist ein Problem, an dem ich nicht sterbe und mit dem ich deshalb zu ganz normalen Sprechzeiten unter der Woche zum Arzt gehen kann (wenn ichs denn für nötig erachte). Wenns schlimm ist, nehme ich solange Ibuprofen und gut ists.
SGtelUla8x020.01.13 19:12 eine jetzige Blockade hindert mich doch überhaupt etwas machen zu können, also muss der störfaktor doch erst einmal beseitigt werdenEine Blockade hintert mich an gar nichts. Da mache ich erst recht Sport und Gymnastik und meistens erledigt sie sich dann innerhalb von ein paar Tagen von selbst bzw. durch die Bewegung. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
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Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Unsichtbare Geister — Helfen sie uns? Oder schaden sie uns? — Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
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1, 2. (a) Welche Ansicht haben einige über Unglücksfälle, die durch Blitzschlag oder etwas Ähnliches verursacht werden? (b) Welche Ansicht haben viele über die Toten?
DUNKLE Wolken ballen sich zusammen. Der Donner grollt. Schwere Regentropfen prasseln vom Himmel. In einer kleinen Hütte sitzt eine siebenköpfige Familie zusammen. Sie alle hoffen, daß ihre toten Vorfahren sie schützen werden. Plötzlich schlägt mit einem furchtbaren Donnerschlag ein Blitz ein, und die Hütte brennt. Nur zwei Personen überleben. Diese beiden „fürchten sich jetzt, im Dorf zu bleiben, da sie glauben, es sei verhext worden und ein Zauberer versuche, die ganze Familie auszulöschen“.
2 Dieser Bericht erschien am 28. Januar 1977 in der Times of Swaziland. Die eben erwähnte Familie hat wahrscheinlich gewußt, daß ein Blitz durch die Elektrizität verursacht wird, die sich in den Wolken bildet. Doch der Bericht zeigt, daß sie auch glaubte, ein Feind könne unsichtbare Geister veranlassen, einen Blitz auf eine bestimmte Stelle zu lenken, und daß sie der Ansicht war, tote Vorfahren könnten den nötigen Schutz geben.
3. Was halten viele Menschen für die Ursache von Unfällen, Krankheiten und anderen Problemen?
3 Blicken wir nun einmal in eine afrikanische Stadt und in die Wohnung eines Wahrsagers oder „Medizinmannes“. Wir sehen dort eine Mutter mit ihrem kranken Säugling. Als er Fieber und Magenbeschwerden bekam, brachte sie ihn sofort ins Krankenhaus. Doch nach einigen Wochen war das Kind trotz wiederholter Besuche im Krankenhaus und trotz der Verwendung der verschriebenen Arzneien immer noch krank. In ihrer Verzweiflung ist die Mutter daher zum Medizinmann gegangen und hofft nun, daß er das Kind heilen kann. Sie ist nicht allein dort. Ein junger Mann ist gekommen, weil er eine „Medizin“ braucht, um mit ihrer Hilfe eine Arbeitsstelle finden zu können. Ein älterer Mann, der sich auf eine weite Reise vorbereitet, hat gerade ein „Schutzmittel“ mit auf den Weg bekommen. Diese Leute wissen natürlich, daß Bakterien Krankheiten verursachen, daß eine wirtschaftliche Depression zur Arbeitslosigkeit führt und daß Trunkenheit am Steuer und defekte Fahrzeuge die Ursache für Verkehrsunfälle sein können. Sie glauben aber auch, daß dieselben Unglücke von unsichtbaren Geistern verursacht oder verhindert werden können und daß der Medizinmann seine Macht von diesen unsichtbaren Geistern hat.
4, 5. Weshalb spielt der Spiritismus im Leben von vielen Menschen in verschiedenen Teilen der Erde eine solch große Rolle? Wie äußert sich dies?
4 In Afrika, auf vielen Inseln des Pazifiks, in Asien, in Teilen Südamerikas und in anderen Gegenden rund um die Erde haben Millionen Menschen ähnliche Ansichten. Während ihres ganzen Lebens sind sie darum besorgt, was solche unsichtbaren Geister tun mögen, entweder für sie oder gegen sie. Sie glauben, daß der Tod nicht das Ende des Lebens, sondern die Befreiung des Geistes vom Körper ist. Für sie ist der Tod lediglich der Augenblick, in dem der Geist in das nächste Leben oder in die „Geisterwelt“ übergeht.
5 Das glauben nicht nur Menschen auf dem Land oder in einer Stammesgemeinschaft oder in ungebildeten Kreisen, sondern auch viele gebildete Leute in Großstädten. Wie die Angehörigen der traditionellen Stammesreligionen glauben auch viele Mitglieder von Kirchen der Christenheit und von Moslemsekten, daß die Ereignisse in ihrem Leben von unsichtbaren Geistern beeinflußt werden oder mit ihnen zusammenhängen. Tritt ein Unglück ein, zum Beispiel eine schwere Krankheit oder ein plötzlicher Todesfall, so befragen sie einen Wahrsager oder Medizinmann. Er mag „magische Knochen“ werfen oder irgendeine andere Methode anwenden, um dem Fragesteller mitzuteilen, ob die Geister seiner Verstorbenen erzürnt sind oder ob er das Opfer eines Bannspruches von Feinden geworden ist. Er gibt ihm dann vielleicht ein Amulett oder einen Zaubertrank zum Schutz. Oft wird eine Ziege, ein Schaf oder ein Huhn geschlachtet, um die unsichtbaren Geister zu besänftigen.
6. Was sind einige der Gründe, weshalb so viele Menschen Geistermedien befragen?
6 Es gibt viele Gründe, weshalb Menschen in den verschiedensten Teilen der Erde Geistermedien oder Medizinmänner befragen: um Haus und Familie zu schützen, um ein neugeborenes Kind zu schützen, um Unfruchtbarkeit zu überwinden oder Fehlgeburten zu verhindern, um Diebe zu entdecken, um Freunde zu finden, um Erfolg in der Liebe, im Geschäft, bei der Jagd, bei Schulprüfungen und sogar im Sport zu haben. Fußballmannschaften haben ihre Medizinmänner, die ihnen helfen sollen, Siege zu erringen. Einige Personen, die ihre Arbeit verlieren, befragen einen Medizinmann und erhalten eine Flüssigkeit, mit der sie sich die Augenbrauen einreiben müssen, oder eine Wurzel, die sie unter ihre Zunge legen müssen, wenn sie sich bei ihrem voraussichtlichen nächsten Arbeitgeber vorstellen. In ländlichen Gebieten werden besondere Riten durchgeführt, wenn die Felder bestellt werden oder wenn Regen gewünscht wird. Unter vielen Völkern hat jeder Stamm oder jedes Dorf seine eigenen besonderen Riten und Bräuche für den Fall, daß jemand stirbt. Doch ungeachtet des Anlasses wird damit in fast jedem Fall der Zweck verfolgt, den Zorn unsichtbarer Geister zu besänftigen oder ihre Hilfe herbeizurufen. Die Verbindung mag zwar nicht immer offenkundig sein, doch viele, viele traditionelle Riten und Bräuche in Verbindung mit der Geburt, der Beschneidung, der Initiation, der Ehe, der Jagd, der Viehzucht, dem Landbesitz und dem Tod hängen direkt oder indirekt mit dem Geisterkult zusammen.
7. Welche Fragen erheben sich jetzt, und was zeigt, daß menschliche Antworten nicht ausreichend sind?
7 Gibt es wirklich unsichtbare Geister mit übermenschlichen Kräften? Überzeugende Beweise sprechen dafür. Ist es in diesem Fall zu unserem Wohl oder zu unserem Schaden, wenn wir versuchen, mit diesen unsichtbaren Geistern in Verbindung zu treten, oder ihre Hilfe erflehen? Handelt es sich dabei um die Geister verstorbener Vorfahren? Können beispielsweise verstorbene Verwandte den Lebenden wirklich helfen, sie beschützen oder ihnen Rat geben? Wenn es nützlich ist, die Hilfe unsichtbarer Geister zu suchen, warum hört man dann so oft, daß es unter den Anhängern des Geisterkultes zu Habgier, Betrug, unmoralischen Handlungen und sogar zu Morden kommt? Weshalb gibt es so viele unterschiedliche Vorstellungen, Bräuche und Ansichten, von denen viele einander widersprechen? Wo können wir die richtigen Antworten erhalten?
8. Welche Sammlung von „Briefen“ hat uns der Schöpfer gegeben? Warum?
8 Ganz gleich, welche Ansichten man über Geistermächte haben mag, die meisten Menschen geben zu, daß es jemanden geben muß, der der Quell allen Lebens ist, einen ewigen Schöpfer. Als der ursprüngliche Lebengeber kann er zu Recht als der große Vater der ganzen Menschheit bezeichnet werden. Denke daher einmal über folgende Frage nach: Wenn du ein Vater wärest und von deinen Kindern weit entfernt wohnen müßtest, würdest du ihnen dann nicht von Zeit zu Zeit schreiben? Gute Väter tun das; sie erzählen ihnen von sich selbst und geben ihnen liebevollen Rat. Haben die Menschen solche Mitteilungen von ihrem Schöpfer und Vater? Ja; es gibt eine Sammlung von 66 „Briefen“ oder Schriften, die der Schöpfer inspiriert und zur Verfügung gestellt hat und die wichtige Auskünfte und Ratschläge für uns alle enthalten. Diese Sammlung inspirierter Schriften ist die Bibel.
9. Was zeigt, daß die Bibel nicht für eine bestimmte Rasse oder ein bestimmtes Volk geschrieben worden ist?
9 Die Bibel wurde nicht von Europäern geschrieben, sondern von Männern im Nahen Osten, in Asien. Sie ist jedoch für Menschen auf der ganzen Erde bestimmt. Sie macht keine Unterschiede zwischen den Menschen, weder aufgrund ihres Herkunftsgebietes noch aufgrund ihrer Rasse oder Hautfarbe, seien sie nun gelb, schwarz, braun oder weiß. In diesem Buch finden wir die folgenden inspirierten Worte des Apostels Petrus: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß ihm in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apostelgeschichte 10:34, 35).
10. In welcher Hinsicht ist die Bibel einzigartig?
10 Von all den zahllosen Büchern, die geschrieben worden sind, reicht die Bibel weiter in die Menschheitsgeschichte zurück als irgendwelche anderen Schriften des Altertums. Sie wurde von etwa 40 Männern geschrieben, angefangen mit Moses vor fast 3 500 Jahren (1513 v. u. Z.). Trotzdem ist in allen 66 Büchern der Bibel eine bemerkenswerte Übereinstimmung zu finden. Milliarden von vollständigen Bibeln und von Bibelteilen sind in über 1 600 Sprachen verbreitet worden. Tatsächlich ist die Bibel in einigen Sprachen das einzige gedruckte Buch, das es gibt. Außerdem ist sie das einzige Buch auf der Erde, das einen verständlichen Bericht über den Ursprung des Menschen sowie Gründe für seine gegenwärtigen Probleme und Voraussagen über seine Zukunft enthält. Die Bibel ist zweifellos einzigartig.
11. Wie lautet der Name des Schöpfers, und was sind einige seiner Eigenschaften?
11 Die Bibel offenbart uns den Namen des Schöpfers des Himmels und der Erde: Jehova — ein hebräischer Name, der „Er läßt werden“ bedeutet. Über ihn heißt es in Psalm 83:18: „Damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde.“ Er ist der Gott, „der nicht lügen kann“, wie es in Titus 1:2 heißt. Du kannst daher Jehova vertrauen. Er lügt nicht, er betrügt nicht, er spielt auch niemandem einen Streich. In Psalm 86:15 heißt es von ihm: „Du aber, o Jehova, bist ein Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrhaftigkeit.“ Wieso können wir dessen so sicher sein? Wieso können wir darauf vertrauen, daß dieses Buch, die Bibel, ein Buch der Wahrheit ist?
12. (a) Was beweist, daß die Bibel wahr ist? (b) Welches sind einige der Prophezeiungen über Jesus Christus, die sich Jahrhunderte nach ihrer Niederschrift erfüllten?
12 Ein stichhaltiger Beweis für die Wahrhaftigkeit der Bibel sind die Hunderte von Prophezeiungen, die sich erfüllt haben. Eine Prophezeiung ist eine Voraussage über künftige Ereignisse. Zum Beispiel gibt es sehr viele Prophezeiungen über den größten Lehrer, Jesus Christus. Sie alle wurden Jahrhunderte vor seiner Geburt niedergeschrieben. Und sie alle haben sich bewahrheitet. Der Prophet Jesaja sagte voraus, Jesus werde von einer Jungfrau geboren werden (Jesaja 7:14). Über siebenhundert Jahre später ging dies in Erfüllung (Matthäus 1:23). In Micha 5:2 wurde vorausgesagt, er werde in Bethlehem geboren werden. Nach Sacharja 11:12 sollte er für 30 Silberstücke verraten werden. In Psalm 22:16-18 heißt es, seine Hände und seine Füße würden verletzt und um seine Kleider würden Lose geworfen werden. Sogar die Worte, die Jesus in seiner Qual am Marterpfahl ausrief, waren vorausgesagt worden, und zwar in Psalm 22:1. All diese Prophezeiungen und viele weitere gingen in Erfüllung, wie Augenzeugenberichte zeigen (Matthäus 2:1-6; 26:14, 15; Johannes 20:25; Matthäus 27:35, 46).
13. Welche Prophezeiungen aus alter Zeit erfüllen sich heute?
13 Sind das nicht stichhaltige Beweise dafür, daß die Bibel ein Buch der Wahrheit ist? Jemand mag indes einwenden: „Ja, aber all das geschah vor langer Zeit.“ Das stimmt, doch auch in der heutigen Zeit haben sich vor unseren Augen viele biblische Prophezeiungen erfüllt. Seit 1914 haben wir die größten Kriege und das schlimmste Blutvergießen der ganzen Menschheitsgeschichte erlebt, außerdem weitverbreitete Hungersnöte und Seuchen, wie es in symbolischer Sprache in Offenbarung 6:1-8 beschrieben wurde. Viele Weltführer geben zu, daß sie die ständig zunehmenden zahllosen Probleme der Menschen nicht lösen können. All das hat große Furcht ausgelöst, wie es die Bibel vorhergesagt hat: „Auch wird es . . . Angst und Bangen unter den Nationen [geben], die . . . weder aus noch ein wissen, während die Menschen ohnmächtig werden vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über die bewohnte Erde kommen“ (Lukas 21:25, 26; lies auch 2. Timotheus 3:1-5)*.
14. Welche Fragen wird uns die Bibel wahrheitsgemäß beantworten?
14 Was sagt uns denn die Bibel über unsichtbare Geister? Wer sind sie, und woher kommen sie? Wie steht es mit ihrer Fähigkeit, uns zu helfen oder uns zu schaden? Und was müssen wir tun, um ein glückliches, friedliches und sicheres Leben führen zu können, wie es sich alle normalen Menschen wünschen?
15, 16. (a) Gibt es außer Jehova Gott noch andere Geistpersonen? (b) Wem verdanken all diese Personen — Geistpersonen und Menschen — ihr Leben?
15 Die Bibel zeigt, daß wir Menschen nicht die einzigen vernunftbegabten Personen im Universum sind. Sie offenbart, daß es — genauso, wie es einen Lebensraum für Geschöpfe aus Fleisch und Blut gibt, die die Luft der Erde atmen, ihr Wasser trinken und sich von ihrem Ertrag ernähren — auch einen Lebensraum für Geistpersonen gibt, die nicht von den Vorkehrungen der Erde zur Erhaltung des Lebens abhängig sind. Und sie zeigt, daß der Oberste in diesem geistigen Bereich der Schöpfer selbst, Jehova Gott, ist. Über ihn sagte Jesus: „Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn mit Geist und Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:24).
16 Heute leben etwa vier Milliarden Menschen auf der Erde. Aus der Bibel erfahren wir, daß es im geistigen Bereich außer dem Schöpfer noch Millionen andere Geistpersonen gibt, die als Engel bekannt sind (Daniel 7:9, 10; Offenbarung 5:11). Sie alle haben ihr Leben vom Schöpfer des Himmels und der Erde erhalten und sind lange Zeit vor der Erschaffung der ersten Menschen ins Dasein gekommen. Es ist so, wie es in Offenbarung 4:11 heißt: „Du bist würdig, Jehova, ja du, unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast, und deines Willens wegen existierten sie und wurden sie erschaffen.“ Es gibt niemand — weder Menschen noch Geister —, der sein Leben nicht Jehova Gott, dem Schöpfer, verdankt.
17. (a) Wer rebellierte als erster gegen Gott? (b) Welche anderen Rebellen schlossen sich ihm an?
17 Aus dem Geschichtsbericht der Bibel geht hervor, daß nach der Erschaffung der ersten menschlichen Kinder Gottes in Eden, Adam und Eva, ein gewisser mächtiger Engel aus Eitelkeit und Ehrgeiz gegen Gott rebellierte. Durch Täuschung und durch das Appellieren an selbstsüchtige Wünsche gelang es ihm, das erste Menschenpaar auf seine Seite zu ziehen. Da er der Feind Jehovas, des Schöpfers, wurde, wird er Satan genannt, was in Hebräisch „Widerstandleistender“ oder „Widersacher“ bedeutet (1. Mose 3:1-13; Offenbarung 12:9). Später verführte er andere himmlische Söhne Gottes oder Engel, sich seiner Rebellion anzuschließen.
18. (a) Wann rebellierten diese Geistgeschöpfe? (b) Was veranlaßte sie, ihren Dienst für Jehova aufzugeben?
18 Der Apostel Petrus erwähnt diese Geister, die „einst ungehorsam gewesen waren, als die Geduld Gottes in den Tagen Noahs wartete“ (1. Petrus 3:19, 20). Die biblische Geschichte zeigt, daß die geschlechtliche Anziehung bei diesem Ungehorsam eine Rolle spielte und eine Anzahl Geistsöhne veranlaßte, auf die Erde zu kommen, Menschengestalt anzunehmen und somit ihren zugeteilten Platz im Dienste Jehovas zu verlassen. Über die Tage Noahs vor der Flut lesen wir in 1. Mose 6:2: „Dann [begannen] die Söhne des wahren Gottes die Töchter der Menschen zu beachten . . . und gewahrten, daß sie gut aussahen; und sie nahmen sich dann Frauen, nämlich alle, die sie erwählten.“
19. Was geschah mit diesen rebellischen Engeln, als die Flut kam?
19 Jehova Gott duldete dies nicht ewig. Er ließ eine Wasserflut über die Erde kommen und fegte alle verderbten Menschen hinweg. Nur seine treuen Diener blieben am Leben. Daher mußten sich die ungehorsamen Geistsöhne entkörpern, das heißt ihre Menschengestalt aufgeben und in den geistigen Bereich, in die „Geisterwelt“, zurückkehren. Danach werden sie als Dämonen oder böse Geister bezeichnet. Aus Judas 6 geht hervor, daß Gott ihnen nicht erlaubte, wieder Menschengestalt anzunehmen, und daß er sie in einem erniedrigten, verurteilten Zustand festhielt: „Die Engel, die ihre ursprüngliche Stellung nicht bewahrten, sondern ihre eigene rechte Wohnstätte verließen, hat er [Gott] mit ewigwährenden Fesseln unter dichter Finsternis für das Gericht des großen Tages aufbehalten.“
20. (a) Wer ist der „Gott“ dieser Welt? (b) Wie groß ist seine Macht?
20 Mit der Unterstützung dieser bösen Geister oder Dämonen ist Satan seit dieser Zeit der „Gott“ dieser Welt und ihrer verderbten Systeme. Das mag dich überraschen. Doch lies Johannes 14:30 und 2. Korinther 4:4, und du wirst sehen, daß Gottes Wort, wenn es von dem „Herrscher der Welt“ oder von dem „Gott dieses Systems der Dinge“ spricht, nicht Jehova Gott, sondern Satan, den Teufel, meint. Der Apostel Johannes schreibt: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist.“ Auch sagt er von Satan, daß er „die ganze bewohnte Erde irreführt“ (1. Johannes 5:19; Offenbarung 12:9).
21. Weshalb ist die genaue Erkenntnis des Wortes Gottes wichtig?
21 Die Bibel zeigt daher, daß es nicht nur gute Geister, wie die Engel, gibt, sondern auch Dämonen oder böse Geister. Es ist sehr wichtig, diese Wahrheiten zu kennen, denn nur so kann man verstehen, welche Beziehung unsichtbare Geister zu uns und zu den Ereignissen unseres täglichen Lebens haben. Wir wollen nun sehen, wie uns eine genaue Erkenntnis des Wortes Gottes hilft, die Antwort auf die folgenden wichtigen Fragen zu finden.
22. Welches Erlebnis hatte ein Mädchen aus Brasilien mit Botschaften aus der Geisterwelt?
22 Viele Leute in verschiedenen Teilen der Erde glauben, daß man Botschaften aus der Geisterwelt erhalten kann. Typisch für die vielen, die behaupten, solche Botschaften empfangen zu haben, ist das Erlebnis eines jungen Mädchens aus Brasilien. Eines Tages begann sie „Stimmen“ zu hören. Sie wandte sich an Geistermedien um Hilfe. Danach sah sie über viele Jahre hinweg von Zeit zu Zeit plötzlich eine dunkle Gestalt vor sich und fiel dann in Trance. In diesem Zustand verschrieb sie Heilmittel für Krankheiten und verschaffte Personen Erleichterung, die von übermenschlichen Mächten angegriffen wurden.
23. (a) Wie versuchen einige Kranke, ihre Krankheiten zu heilen? (b) Von wem meinen sie diese Botschaften zu erhalten?
23 Es kommt häufig vor, daß ein Kranker zu einem Geistermedium, einem Medizinmann oder einem Seelenheiler geht, um von seiner Krankheit befreit zu werden. Das Medium fordert ihn auf, nach Hause zu gehen und am nächsten Morgen wiederzukommen. Während der Nacht erfährt der Kranke im Traum, was für eine Wurzel er für seine Krankheit nehmen soll und wo er sie finden kann. Er glaubt, daß diese Botschaft von einem verstorbenen Verwandten kommt, vielleicht von einer Großmutter, die er im Traum zu sehen scheint.
24. Welche unterschiedlichen Ansichten haben die Menschen hinsichtlich der Toten?
24 Die meisten von denen, die an solche Botschaften glauben, glauben auch, daß ihre verstorbenen Vorfahren in der Geisterwelt leben und daß diese Vorfahren den auf der Erde Lebenden entweder helfen oder schaden können. Die Angehörigen der Kirchen der Christenheit glauben gewöhnlich, daß beim Tod die Seele, die sie für unsterblich halten, entweder in den Himmel oder in die Hölle oder — wenn sie katholisch sind — ins Fegefeuer kommt, bevor sie in den Himmel gelangt. Einige, eine Minderheit, glauben, daß der Tod das Ende ist, daß es kein Leben nach dem Tod gibt. Die Ansichten der Menschen über die Toten sind wirklich widersprüchlich. Deshalb sollten wir beachten, was Jehova Gott, der allmächtige Geist, der alles Leben erschuf, darüber zu sagen hat.
25. Wie können wir Gott sich als wahrhaftig erweisen lassen? (Lies auch 2. Timotheus 3:16.)
25 Untersuchen wir zunächst die populäre, weitverbreitete Ansicht, die Seele sei unsterblich. Glaubst du das? Wie kann man dies mit Sicherheit wissen? Gewiß sollte Jehova Gott, der Schöpfer der Seele, dies wissen, denn er als der allmächtige Geist wohnt im geistigen Bereich. Die Bibel sagt: „Gott werde als wahrhaftig erfunden, wenn auch jeder Mensch als Lügner erfunden werde“ (Römer 3:4). Bist du bereit, eher Gott Glauben zu schenken als Menschen? Was sagt denn die Bibel?
26. (a) Wie oft findet man den Ausdruck „unsterbliche Seele“ in der Bibel? (b) Welche anderen Geschöpfe werden außer den Menschen noch als Seelen bezeichnet?
26 Wenn du die Bibel von Anfang bis Ende lesen würdest, würdest du wahrscheinlich überrascht feststellen, daß das, was sie über die Seele sagt, völlig anders ist als das, was so viele Menschen glauben. Zunächst würdest du feststellen, daß der Ausdruck „unsterbliche Seele“ nirgendwo in der Bibel vorkommt, nicht ein einziges Mal. Statt dessen würdest du finden, daß an verschiedenen Stellen Fische, Vögel und Landtiere als „Seelen“ bezeichnet werden (1. Mose 1:20, 21, 24, 30; 4. Mose 31:28).
27. Können Seelen vernichtet werden? Wie geht dies aus Hesekiel 18:4, 20 hervor?
27 Noch überraschter wärest du vielleicht, wenn du in 4. Mose 23:10, Lukas 6:9, Apostelgeschichte 3:23 und in vielen weiteren Schriftstellen lesen würdest, daß die Seele „vernichtet“ werden kann. In der Prophezeiung Hesekiels sagt Jehova Gott deutlich: „Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben“ (Hesekiel 18:4, 20). Da die Seele stirbt, ist sie offensichtlich nicht unsterblich.
28. (a) Was sagt die Bibel über die Unsterblichkeit? (b) Welche weitverbreitete Ansicht findet in der Bibel keine Stütze?
28 Die Bibel zeigt unmißverständlich, daß wir nicht mit Unsterblichkeit geboren werden, wie so viele Leute denken. Von dem auferweckten Jesus Christus wird gesagt, daß er von allen Geschöpfen Jehovas „allein Unsterblichkeit hat“ (1. Timotheus 6:16). Und in 1. Korinther 15:50-54 heißt es, daß gewisse Diener Gottes als Belohnung für ihre Treue Unsterblichkeit empfangen werden. Das bedeutet, daß die populäre Ansicht, jeder sei mit einer unsterblichen Seele geboren, nicht die geringste Unterstützung in Gottes Wort findet. Wem sollen wir nun Glauben schenken: dem Schöpfer oder Menschen? Gewiß verdient Jehova Gott, der allmächtige Geist, unser Vertrauen. Menschen können lügen, nicht aber der Gott der Wahrheit.
29. Welches war die erste Lüge, die aufgezeichnet wurde, und wer sprach sie aus?
29 Was geschah mit unseren Vorfahren, als sie starben, und was geschieht mit uns, wenn wir sterben? Beachte, was mit unseren Ureltern, dem ersten Menschenpaar, Adam und Eva, geschah. Sie waren vollkommen und hätten ewig leben können, wenn sie Gott gehorsam geblieben wären. Gott warnte sie vor den schrecklichen Folgen, die Ungehorsam nach sich ziehen würde; er sagte ihnen, sie würden „bestimmt sterben“ (1. Mose 2:17). Später sprach Satan, der große Widersacher und Betrüger, Eva an und erzählte ihr die erste Lüge, über die wir einen schriftlichen Bericht haben. Um Eva zu täuschen und sowohl sie als auch ihren Mann Adam von Gott wegzuziehen, benutzte Satan eine Schlange als sein Mundstück und sagte: „Ihr werdet bestimmt nicht sterben“ (1. Mose 3:4).
30. Was geschah mit den ersten Menschen bei ihrem Tod?
30 Wer sagte die Wahrheit, Gott oder Satan? Können wir Adam noch irgendwo auf der Erde finden? Natürlich nicht. Genau wie Gott voraussagte, starb Adam (1. Mose 5:5). Und als das erste Menschenpaar starb, geschah genau das, was Gott vorher deutlich gesagt hatte: ‘Du kehrst zum Erdboden zurück, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren’ (1. Mose 3:19). Gott sagte nichts davon, daß sie in den Himmel oder in die Hölle oder in eine Geisterwelt kommen würden.
31. Was sagt die Bibel über den Zustand der Toten?
31 Über den tatsächlichen Zustand der Toten heißt es in Gottes Wort: „Was die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt“ (Prediger 9:5). Können sie Zuneigung oder Haß den Lebenden gegenüber zum Ausdruck bringen? Die Bibel antwortet: „Ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen . . ., denn es gibt kein Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheol [das hebräische Wort für das Grab, den Ort, an den die Toten gehen]“ (Prediger 9:6, 10). Das wird in Psalm 146:4 bestätigt, wo es heißt: „Er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich.“ Und in Psalm 115:17 wird hinzugefügt: „Die Toten selbst preisen Jah [Jehova] nicht noch irgendwelche, die ins Schweigen hinabfahren.“
32. (a) Womit wird der Tod in der Bibel verglichen? (b) Können die Toten den Lebenden helfen oder schaden?
32 Aus diesem Grund wird in der Bibel der Todeszustand oft mit dem Schlaf verglichen. In Apostelgeschichte 13:36 heißt es, daß König David, als er starb, „entschlief“. In 1. Thessalonicher 4:13, 14 wird von verstorbenen Christen gesagt, daß sie „schlafen“. Ähnlich drückte Jesus sich aus, als er von Lazarus sprach, den er von den Toten auferwecken wollte. Er sagte: „Ich [begebe] mich dorthin, um ihn aus dem Schlaf zu wecken“ (Johannes 11:11-14; Daniel 12:13). Erkennst du nun, weshalb es absolut nicht nötig ist, die Toten zu fürchten und zu versuchen, ihren Zorn zu besänftigen oder ihre Gunst zu gewinnen? Gottes Wort zeigt, daß sie tot, ohne Bewußtsein, „im Schweigen“ sind und es ihnen daher unmöglich ist, mit den Lebenden in Verbindung zu treten oder irgendwelche Gefühlsäußerungen zum Ausdruck zu bringen oder irgend etwas zu tun. Sie können den Lebenden weder helfen noch schaden.
33. (a) Welches wunderbare Erlebnis hatte Lazarus? (b) Wo war er vier Tage lang gewesen?
33 Denke bitte einmal über das erstaunliche Erlebnis des Lazarus nach. Als Jesus bei ihm zu Hause eintraf, war er bereits vier Tage tot (Johannes 11:39). Sein Körper hatte schon begonnen zu verwesen. Dann tat Jesus etwas, was kein Medizinmann oder Wunderheiler je tun könnte. Er rief „mit lauter Stimme: ,Lazarus, komm heraus!‘ Der Mann, der tot gewesen war, kam heraus“ (Johannes 11:43, 44). Woher kam er? Aus der „Geisterwelt“? Nein, er kam aus der Gruft, in der er vier Tage lang ohne Bewußtsein, im Todesschlaf, gelegen hatte.
34. Welches andere Wunder ist in Markus 5:42 aufgezeichnet, und was empfanden die Eltern des kleinen Mädchens dabei?
34 Bei einer anderen Gelegenheit auferweckte Jesus ein zwölfjähriges Mädchen von den Toten. Stell dir nur die Freude seiner Eltern vor! Der Bericht in Markus 5:42 sagt: „Sie gerieten sogleich außer sich vor Entzücken.“ Gerade noch hatte ihr Töchterchen kalt und leblos dagelegen, und nun konnten sie es wieder in die Arme schließen. Das war ein wunderbares Erlebnis. Bestimmt war dies weit, weit besser, als durch ein Geistermedium oder einen Medizinmann eine Botschaft zu erhalten, angeblich von einem lieben Verstorbenen.
35. (a) Was wird Jesus während seiner tausendjährigen Friedensherrschaft in großem Ausmaß tun? (b) Wie bestätigte dies Paulus?
35 Doch wir alle können etwas Großartiges daraus lernen. Was Jesus auf der Erde tat, als er Tote auferweckte, war nur eine kleine Demonstration dessen, was er in weit größerem Ausmaß während seiner tausendjährigen Friedensherrschaft tun wird, die nun nahe bevorsteht. Jesus selbst sagte: „Alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, [werden] seine Stimme hören und herauskommen“ (Johannes 5:28, 29). Offenbarung 20:13 beschreibt diese herrliche Zeit mit den Worten: „Das Meer gab diejenigen Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hades [das Grab] gaben diejenigen Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten.“ Der Apostel Paulus schrieb: „Ich habe die Hoffnung zu Gott . . ., daß es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird“ (Apostelgeschichte 24:15).
36. Was läßt die wunderbare Verheißung über die Auferstehung in bezug auf den Zustand der Toten erkennen?
36 Beantworte dir nun folgende Fragen selbst: Widerlegt diese deutliche Verheißung der Auferstehung nicht die Vorstellung, die Toten würden leben? Welchen Zweck hätte die Auferstehung, wenn die Toten lebten und sich ihrer Existenz im Himmel oder in irgendeiner Geisterwelt erfreuten? Sie wäre dann überhaupt nicht erforderlich. Aus Gottes Wort geht deutlich hervor, daß die Vorstellung, der Tod sei lediglich der Augenblick, in dem der Geist in das nächste Leben übergehe, völlig falsch ist. Die Bibel lehrt deutlich, daß die Toten wirklich tot und ohne Bewußtsein sind, daß sie gewissermaßen schlafen bis zum großen Erwachen durch die Auferstehung in Gottes neuer Ordnung.
37. Welche Fragen müssen nun beantwortet werden?
37 Du magst jedoch sagen: „Wie können wir dann all die Kundgebungen und die Botschaften erklären, die verschiedene Menschen gesehen oder empfangen haben?“ In der heutigen Zeit haben zahllose Menschen in aller Welt Kontakt mit der Geisterwelt durch Medien, Medizinmänner, Träume und andere Mittel gehabt. Woher stammen diese Botschaften, wenn doch die Toten ohne Bewußtsein sind und mit den Lebenden nicht in Verbindung treten können?
38. (a) Wer lebt in Wirklichkeit in der „Geisterwelt“? (b) Wie tritt Gott heute mit uns in Verbindung?
38 Wir haben nun kennengelernt, wer wirklich in der „Geisterwelt“ lebt. Außer Jehova Gott, dem allmächtigen Geist, und seinen treuen Engeln gibt es dort Gottes Widersacher, Satan, und seine Scharen untreuer Engel oder Dämonen. Wir haben gesehen, wie Gott uns seine Botschaft hat zukommen lassen: durch sein inspiriertes Wort, die Bibel, das er treuen Männern in der Vergangenheit übermittelte und das zu unserer Anleitung bis zum heutigen Tag bewahrt worden ist.
39. (a) Woher stammen die Botschaften, die von den Toten zu kommen scheinen, in Wirklichkeit? (b) Wer ist der „Vater der Lüge“?
39 Woher stammen denn diese anderen Botschaften? Könnte es sein, daß sie statt von verstorbenen Vorfahren von Gottes Widersacher und seinen Dämonen stammen? Denkst du, es würde solchen bösen Engeln schwerfallen, sich zu verstellen und vorzugeben, die Geister von Verstorbenen zu sein, und die Menschen so zu täuschen? Wäre dies vom Standpunkt Satans aus, der einst versuchte, das erste Menschenpaar hinsichtlich des Todes zu täuschen, nicht eine geschickte Methode, seine falsche Lehre zu unterstützen? Ja, besonders wenn wir daran denken, daß Satan in der Bibel als „ein Lügner und der Vater der Lüge“ bezeichnet wird (Johannes 8:44).
40. (a) Welche Schlußfolgerung kann man aus 2. Korinther 11:14, 15 ziehen? (b) Wer führt gemäß 1. Timotheus 4:1 eine Täuschungskampagne durch?
40 Du magst aber sagen: „Warum scheinen denn einige dieser Botschaften gut oder nützlich zu sein, zum Beispiel wenn durch ein gewisses Geistermedium oder einen Medizinmann eine Krankheit geheilt wird?“ Gott inspirierte den Apostel Paulus, eine ganz einfache Antwort darauf zu geben: „Kein Wunder — der Satan selbst verkleidet sich ja in einen Lichtengel! Da ist es nichts Absonderliches, wenn sich auch seine Diener als Diener der Gerechtigkeit verkleiden“ (2. Korinther 11:14, 15, Wilckens). Offensichtlich tun die Dämonen oft so, als würden sie Menschen helfen, damit sie sie dann um so leichter betrügen und irreführen können. Paulus warnt weiter vor dieser Täuschungskampagne, indem er schreibt: „Einige [werden] vom Glauben abfallen . . ., indem sie auf irreführende inspirierte Äußerungen und Lehren von Dämonen achtgeben“ (1. Timotheus 4:1).
41. Was sollten wir erwarten, wenn die Botschaften von Geistern aus einer guten Quelle stammen würden?
41 Wenn die Botschaften von Geistern wirklich aus einer guten Quelle stammen würden, dann wären sie doch alle gut, oder nicht? Jesus Christus sagte: „Entweder ihr macht den Baum vortrefflich und seine Frucht vortrefflich, oder ihr macht den Baum faul und seine Frucht faul; denn an seiner Frucht wird der Baum erkannt“ (Matthäus 12:33). Was für eine „Frucht“ ist oft mit den Botschaften von Geistern verbunden?
42. (a) Wie zeigt die Erfahrung einer Witwe aus Lissabon, daß es nötig ist zu wissen, woher solche Botschaften stammen? (b) Versetzt der große Geist, Jehova Gott, Menschen in Schrecken?
42 Beachte den Fall einer Witwe aus Lissabon. Sie las Bücher über den Verkehr mit unsichtbaren Geistern und hörte eines Tages eine Stimme, die ihr sagte, wie sie Literatur in Französisch schreiben könne. Das gefiel ihr, und sie erhielt weitere solche Botschaften. Später begann sie jedoch, nachts furchterregende Geräusche in ihrem Zimmer zu hören. Manchmal hatte sie sogar den Eindruck, eine unsichtbare Kraft versuche, sie die Treppe hinunterzustoßen. Was zuerst den Anschein des Nützlichen hatte, wurde nun für sie eine Quelle des Schreckens. Zweifellos hast du von Personen gehört, die ähnliche Erlebnisse hatten, die vielleicht sogar Schlimmeres erlebten, so daß sie verzweifelt nach Hilfe suchten. Handelt der große Geist, Jehova Gott, so mit den Menschen? Aus der Bibel erfahren wir, daß Gott Liebe ist und daß er möchte, daß wir ihn lieben (1. Johannes 4:8). Und in 1. Johannes 4:18 heißt es, daß wir uns Jehova Gott mit Freimut der Rede nahen können, denn „Furcht gibt es nicht in der Liebe, sondern vollkommene Liebe treibt die Furcht aus . . . Wer sich fürchtet, ist nicht vollkommen gemacht worden in der Liebe.“
43. Was sagt uns Jehova darüber, wie wir andere behandeln sollten, und welche Frage taucht dadurch auf?
43 Da der große Geist, unser Schöpfer, Liebe ist, liegt ihm unser Wohl am Herzen. Er lehrt uns, selbstlos zu sein und anderen die gleiche Liebe zu erweisen, die er uns erweist. Doch was beobachten wir oft in Verbindung mit denen, die Spiritismus ausüben?
44. Wie bekunden Medizinmänner und Geistermedien, daß sie im Gegensatz zu Jesus und seinen Jüngern geldliebend sind?
44 Wie oft hast du schon von Medizinmännern oder Geistermedien gehört, daß sie ihre Dienste den Menschen kostenlos zur Verfügung stellen? Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Kostenfrei habt ihr empfangen, kostenfrei gebt“ (Matthäus 10:7, 8). Ist das bei denen der Fall, die Spiritismus treiben? In einem Land im Süden Afrikas kommen Medizinmänner oder Wunderheiler in die Häuser, besprengen sie mit einer Mischung aus Asche, Kräutern und Wasser und malen vielleicht Kreuze an die Tür oder „impfen“ die Familie sogar mit dieser Mixtur. Tun sie dies aus Freundlichkeit und kostenlos? Nein, statt dessen verlangt der Medizinmann für diesen angeblichen Schutz vor unsichtbaren Geistern so viel Geld, wie der Hausbesitzer in drei bis vier Wochen verdient.
45. Welche andere Methode wenden Medizinmänner in einigen Gegenden an, um Geld zu verdienen?
45 In anderen Gegenden nehmen Medizinmänner bestimmte Gegenstände und vollziehen darüber mystische Riten, um sie zu bezaubern. Darauf lassen sie diese Gegenstände absichtlich auf dem Weg liegen, damit sie von jemandem aufgehoben werden. Diejenigen, die es tun, fürchten oft, daß sie nun Schaden erleiden werden, und wenden sich an einen Medizinmann um Hilfe. Doch für die Hilfe müssen sie bezahlen, und so kommen die Medizinmänner an ihr Geld. Glaubst du, daß es richtig ist, so etwas zu tun?
46. Was widerfuhr Paulus in Philippi? Warum?
46 Auch in biblischen Zeiten bekundeten Personen, die mit Spiritismus zu tun hatten, Habgier. In Philippi wurde der Apostel Paulus ständig von einem Sklavenmädchen belästigt, das von einem „Wahrsagerdämon“ besessen war. Schließlich forderte Paulus den Dämon auf, „aus ihr auszufahren“, und der Geist verließ sie. Paulus tat dies völlig kostenlos, ohne einen Lohn zu erbitten oder anzunehmen. Doch die Herren des Mädchens waren keineswegs glücklich, sondern wurden wütend und ließen Paulus ins Gefängnis werfen. Warum? Weil sie aus der Wahrsagekunst des Mädchens „viel Gewinn“ gezogen hatten (Apostelgeschichte 16:16-24).
47, 48. Welche unreinen Bräuche sind mit dem Geisterkult verbunden?
47 Wir haben bereits gelernt, daß einige Geistsöhne Jehovas aufgrund geschlechtlicher Anziehung veranlaßt wurden, ihren Dienst aufzugeben, mit dem Ergebnis, daß sie Rebellen wurden. Ist auch heute mit dem Geisterkult geschlechtliche Unmoral verbunden? In einigen Gegenden kann man häufig hören, daß Frauen im Bett die Gegenwart einer unsichtbaren Person spürten und dadurch sexuell so erregt wurden, als hätte diese unsichtbare Person Beziehungen mit ihnen.
48 In anderen Teilen der Welt befragen unfruchtbare Frauen oft die unsichtbaren Geister durch ein Geistermedium, um ein Mittel gegen ihre Unfruchtbarkeit zu finden. Manchmal wird von ihnen verlangt, als Bestandteil ihrer „Heilung“ Geschlechtsbeziehungen mit dem „Doktor“ zu haben.
49. Was waren die Folgen der geschlechtlichen Unsittlichkeit vor der Flut, und was sind sie heute?
49 Glaubst du, daß so etwas Gutes bewirken kann oder daß es dazu beiträgt, glückliche Familien und glückliche Gemeinden hervorzubringen? Als die Geistsöhne Gottes vor der Flut rebellierten und geschlechtliche Unmoral trieben, wurde „die Erde mit Gewalttat erfüllt“, wie die Bibel berichtet (1. Mose 6:1-11). Auch heute führt geschlechtliche Unsittlichkeit oft zu Streit und sogar zu Blutvergießen.
50. Wie denkt Jehova über Mord?
50 Keiner von uns möchte durch einen Mörder das Leben verlieren. Die Bibel zeigt, daß Jehova Gott Mörder haßt. Eines seiner Zehn Gebote lautet: „Du sollst nicht morden“ (2. Mose 20:13). Was stellen wir in dieser Hinsicht in Verbindung mit dem Spiritismus oder dem Ahnenkult fest? Beachte folgende Tatsachen:
51—54. Erwähne Morde, die in Verbindung mit Spiritismus begangen wurden.
51 Ritualmorde und Menschenopfer sind in allen Ländern verboten. Doch in einigen Ländern gibt es diese grausamen Bräuche unter Ahnenverehrern und Medizinmännern immer noch. Wenn zum Beispiel in Ghana ein bedeutender Häuptling stirbt, wird er gewöhnlich mit den Schädeln von Menschen bestattet, die einem geheimen Ritualmord zum Opfer gefallen sind. Im Jahre 1974 wurden zwei Personen überführt, einen Ritualmord in Verbindung mit dem Tod eines Oberhäuptlings begangen zu haben. Obwohl dieser Brauch illegal ist, hält er sich aufgrund der religiösen Lüge, daß die Seelen der Verstorbenen den Häuptling in die Geisterwelt begleiten, um dort seinen Bedürfnissen zu dienen.
52 Am 9. August 1977 trug eine Zeitung in Liberia, The Liberian Age, die Schlagzeile „Ritualmorde — Während Untersuchung weitergeht, wird ,Elferbande‘ des Mordes angeklagt“. Der Artikel berichtete von elf Männern, unter ihnen einige hohe Beamte, die angeklagt worden waren, an einem Mann einen Ritualmord begangen zu haben. Dieser Mann war grausam getötet worden, indem ihm Augen, Ohren, Nase, Hoden und Zunge weggeschnitten worden waren. Diese Organe sollten als Fetische dienen, um den Angeklagten zu helfen, höhere Stellungen zu erlangen.
53 In einem Nachrichtenbericht aus Botswana hieß es am 8. Juni 1977: „Ein ,traditioneller Doktor‘ [Geistermedium] gab heute zu, daß ihm ein ehemaliger botswanischer Politiker eine Liste von 18 Personen übergeben hatte, die er durch Zauberei töten lassen wollte.“
54 Noch schrecklicher ist, daß Jugendliche und Kinder solchen Bräuchen zum Opfer gefallen sind. In einem Bericht aus Nigeria heißt es:
„Der Kult mit dem Geld hat jetzt viele Nigerianer dazu getrieben, junge Leute zu entführen, um sie in geldmachenden Schreinen schlachten zu lassen.
Es ist eine offene Frage, ob einige nigerianische Medizinmänner Menschenköpfe in Geld verwandeln können. Keinen Zweifel gibt es jedoch daran, daß kleine nigerianische Kinder zu diesem Zweck gekidnappt werden“ (Daily Times, 31. Dezember 1976).
55. Was zeigen die Tatsachen, wenn auch einige behaupten, Spiritismus habe etwas Gutes an sich?
55 Wenn du das Gute liebst, dann müssen dich solche Praktiken mit Abscheu und Kummer über das Leid, das angerichtet wird, erfüllen. Natürlich hast du wahrscheinlich schon das oft angeführte Argument gehört, der Spiritismus habe auch etwas Gutes an sich. Die meisten Medizinmänner werden zum Beispiel darauf bestehen, daß sie ihre Zaubermittel, Fetische und Bannsprüche nur für gute Zwecke verwenden. Doch jeder, der sie beobachtet, muß zugeben, daß sie selten, wenn überhaupt, zögern, die gleichen Dinge anzuwenden, um jemand zu verfluchen. Oft erhalten sie dafür Geld oder ein Geschenk.
56, 57. (a) Weshalb sollte man ernsthaft über die Sache nachdenken? (b) Wo werden wir die Wahrheit darüber erfahren?
56 Diese Angelegenheit verdient sorgfältige Beachtung. Du magst zwar von Kundgebungen, Botschaften und Träumen hören, die gut zu sein scheinen, doch das inspirierte Wort Gottes warnt uns, daß Satan und seine Dämonen „mit jeder Machttat und mit lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jedem Trug der Ungerechtigkeit“ vorgehen (2. Thessalonicher 2:9, 10).
57 Mit diesen Dingen im Sinn beachte nun, was Gottes Wort über Geistermedien und Magie treibende Priester oder Medizinmänner zu sagen hat.
58. (a) In welchen Nationen war der Spiritismus schon vor vielen Jahrhunderten üblich? (b) Welche Situation herrschte in Kanaan, als die Israeliten das Land einnahmen? (c) Welches Gebot in bezug auf den Spiritismus hatte Jehova bereits den Israeliten gegeben?
58 Die Bibel offenbart, daß der Geisterkult und die Magie schon vor Jahrtausenden in Ländern wie Ägypten, Babylon und Kanaan üblich waren (2. Mose 7:10-12; 5. Mose 18:14; Jesaja 47:1, 12, 13). Es ist daher nicht überraschend, daß die Israeliten, nachdem Jehova Gott sie aus der Sklaverei in Ägypten befreit und in das Land Kanaan geführt hatte, feststellten, daß die Bewohner des Landes tief in den Spiritismus verstrickt waren. Welches Gebot gab Jehova Gott deshalb seinen Dienern? Er teilte ihnen eindeutig mit, daß sie ihn allein anbeten sollten. Wir können verstehen, weshalb dies richtig war, denn er ist der allmächtige Geist und Lebengeber und verdient es daher als einziger, als der wahre Gott des Himmels und der Erde angebetet zu werden (2. Mose 20:3-6). Einen anderen unsichtbaren Geist oder Geister anzubeten wäre eine grobe Mißachtung des Schöpfers. Aus diesem Grund warnte Gott die Israeliten: „Wendet euch nicht den Geistermedien zu, und zieht nicht berufsmäßige Vorhersager von Ereignissen zu Rate, so daß ihr durch sie unrein werdet“ (3. Mose 19:31).
59. Welche Strafe sah Jehovas Gesetz für Personen vor, die Spiritismus ausübten?
59 Jehova Gott warnte die Israeliten, sie würden nicht nur seinen Segen, sondern auch ihr Leben verlieren, wenn sie das Verbot des Geisterkultes übertreten würden. Er sagte: „Was die Seele betrifft, die sich zu den Geistermedien und den berufsmäßigen Vorhersagern von Ereignissen wendet, um unsittlichen Verkehr mit ihnen zu haben, ich werde bestimmt mein Angesicht gegen diese Seele richten und sie von den Reihen ihres Volkes abschneiden. Und was einen Mann oder eine Frau betrifft, in denen sich ein Mediumsgeist oder Geist der Vorhersage findet, sie sollten unweigerlich zu Tode gebracht werden“ (3. Mose 20:6, 27).
60, 61. (a) Wie denkt Jehova somit über den Spiritismus? (b) Wie wird er in verschiedenen Gegenden ausgeübt?
60 Später brachte Gott seinen Haß gegenüber den verbotenen Bräuchen in Verbindung mit der Anbetung unsichtbarer Geister, wie zum Beispiel der Zauberei und Wahrsagerei, noch deutlicher zum Ausdruck, als er durch den Propheten Moses sagte: „Wenn du in das Land kommst, das Jehova, dein Gott, dir gibt, sollst du nicht lernen, gemäß den Abscheulichkeiten jener Nationen zu tun. Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, jemand, der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges“ (5. Mose 18:9-12).
61 Ist dies nicht ganz deutlich, und zeigt es nicht, wie Gott, der Allmächtige, über Geistermedien und Wahrsager und die Anbetung unsichtbarer Geister denkt? Gemäß seinem inspirierten Wort haßt Jehova Gott all solche Bräuche, ganz gleich, welche Form sie annehmen oder auf welchem Kontinent sie zu finden sind. Und aus Liebe warnt er uns davor, damit wir nicht den Schaden erleiden, den solche Praktiken mit Sicherheit nach sich ziehen.
62. Welche Erlebnisse hatten Jesus und seine Apostel mit bösen Geistern?
62 Als Jesus Christus auf der Erde war, leistete ihm Satan, Gottes Widersacher, Widerstand, und die anderen rebellischen Geister schlossen sich ihm an. Als sich Satan bemühte, Jesus zu veranlassen, einen Akt der Anbetung vor ihm zu verrichten, um von ihm Macht und Herrlichkeit zu empfangen, erwiderte Jesus: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben [in 5. Mose 5:9; 6:13]: ,Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen‘ “ (Matthäus 4:8-10). Bei vielen Gelegenheiten trieben er und auch seine Apostel böse Geister oder Dämonen aus Menschen aus, die von ihnen geplagt wurden (Markus 1:39; 3:14, 15).
63. Was wird mit Christen geschehen, die Spiritismus ausüben?
63 Jesus lehrte seine Jünger, nur den allmächtigen Geist, Jehova Gott, anzubeten und an sein Wort, die Bibel, zu glauben (Johannes 4:23, 24; 17:6, 17). Seine Jünger hatten die gleiche Einstellung zum Spiritismus und zu spiritistischen Bräuchen wie ihr himmlischer Vater, Jehova. Unter Inspiration schrieb der Apostel Paulus an seine Mitgläubigen folgendes: „Nun sind die Werke des Fleisches offenbar, und sie sind: Hurerei, Unreinheit, zügelloser Wandel, Götzendienst, Ausübung von Spiritismus . . . ich [warne] euch im voraus . . ., daß die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht ererben werden“ (Galater 5:19-21). Der Schöpfer und Quell allen Lebens kann und wird Personen, die die Anbetung, die ihm gebührt, im Widerspruch zu seinem Wort unsichtbaren Geistern darbringen, kein ewiges Leben geben. Gemäß einer Prophezeiung in der Offenbarung werden Personen, die ohne Reue weiterhin ‘Spiritismus ausüben’, in den „zweiten Tod“ gehen. Der „zweite Tod“ bedeutet ewige Vernichtung. Aus ihm gibt es keine Auferstehung (Offenbarung 21:8; 22:15).
64. (a) Wie stuft die Bibel den Spiritismus ein? (Siehe Galater 5:19, 20.) (b) Was für ein Geist würde zulassen, daß Menschen ihm ergeben sind und ihm dienen?
64 Ja, die Bibel führt den Spiritismus zusammen mit Hurerei und Unreinheit als eines der „Werke des Fleisches“ auf. Wir haben viele Beweise dafür betrachtet, daß der Spiritismus tatsächlich unrein und schädlich ist. Er lenkt uns davon ab, unsere Anbetung und Ergebenheit dem Einen zu schenken, der sie rechtmäßig verdient, Jehova Gott. Irgendein unsichtbarer Geist daher, der zuläßt, daß Menschen ihm ergeben sind und ihm dienen, kann kein guter Geist sein, sondern muß ein böser Geist oder Dämon sein. Dem Apostel Johannes wurde von einem Engel geholfen, einen Teil der Bibel zu schreiben. Doch als Johannes vor dem Engel niederfiel, um ihm zu huldigen, sagte dieser treue Engel: „Sieh dich vor! Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und deinen Brüdern, die das Werk des Zeugnisgebens für Jesus innehaben. Bete Gott an“ (Offenbarung 19:10).
65. Was für ein Geist würde mit einem Wahrsager oder einem Geistermedium zusammenarbeiten?
65 Und da Gottes Wort zeigt, daß Gott Geistermedien, Wahrsager und Totenbeschwörer verabscheut, ist es offensichtlich, daß ein unsichtbarer Geist, der mit solchen Personen zusammenarbeitet, ebenfalls ein böser Geist oder Dämon sein muß. Botschaften aus einer solchen Quelle könnten niemals von dem wahren Gott, dem allmächtigen Geist, kommen noch seine Billigung haben.
66. An wen sollten wir uns gemäß den Worten Jesajas wenden, wenn wir die Wahrheit erfahren und eine zuverlässige Zukunftshoffnung haben möchten?
66 Deshalb richtete Gott durch seinen Propheten Jesaja die folgenden warnenden Worte an die Israeliten: „Und falls sie zu euch sprechen sollten: ,Wendet euch an die spiritistischen Medien oder an diejenigen, die einen Geist der Voraussage haben, die lispeln und Äußerungen murmeln‘, sollte sich nicht jedes Volk an seinen Gott wenden? Sollte man sich an Tote zugunsten Lebender wenden?“ (Jesaja 8:19). Wenn wir die Wahrheit wissen und eine sichere Zukunftshoffnung haben möchten, dürfen wir nicht die Toten oder Geistermedien befragen, sondern wir müssen uns an den lebendigen Gott, den Schöpfer allen Lebens, wenden.
67. (a) Was sagte Paulus zu einem gewissen Zauberer? (b) Welchen Rat gibt Jehova hinsichtlich solch unreiner Bräuche?
67 Deshalb widerstehen auch diejenigen, die sich spiritistisch betätigen, stets der Botschaft aus Gottes Wort. Im ersten Jahrhundert lebte auf Zypern ein Zauberer, und dieser versuchte, andere davon abzuhalten, auf die gute Botschaft zu hören, die ihnen der Apostel Paulus brachte. Paulus sagte zu ihm: „O du, der du von jeder Art Trug und jeder Art Schurkerei erfüllt bist, du Sohn des Teufels, du Feind alles dessen, was gerecht ist, wirst du nicht aufhören, die rechten Wege Jehovas zu verdrehen?“ (Apostelgeschichte 13:9, 10). Anstatt zu denen zu gehören, die die rechten Wege Gottes verdrehen, sollten wir uns völlig von dem unreinen Geisterkult abwenden, einem Kult, der ganz im Widerspruch zu Gottes Wort steht. Der allmächtige Geist fordert uns auf: „ ‚Geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ,und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “ (2. Korinther 6:17).
68. Welche Frage erhebt sich in bezug auf Personen, die in eine Form des Spiritismus verstrickt sind?
68 Vielleicht lebst du unter Verhältnissen, in denen dies sehr schwer zu sein scheint. Du hast vielleicht wie viele andere dein ganzes Leben lang Ahnenverehrung oder eine andere Form des Spiritismus ausgeübt. Deine Verwandten und die meisten Menschen in deiner Umgebung mögen immer noch Überlieferungen folgen, die damit zusammenhängen, und gewisse Bäume, Felsen, Flüsse, Berge oder andere Objekte als Wohnstätte von Geistern betrachten. Wie kannst du dich da von der Verehrung unsichtbarer Geister befreien und die Gunst, den Schutz und Segen Jehovas, des allmächtigen Geistes, erlangen?
69—71. Wie machte sich das junge Mädchen aus Brasilien von bösen Geistern frei?
69 Wenn einmal böse Geister Macht über einen haben, ist es nicht leicht, sich davon frei zu machen. Doch mit der Hilfe Jehovas ist dies möglich, und Tausende haben es bereits getan. Ein ermutigendes Beispiel ist das Erlebnis des jungen Mädchens aus Brasilien, das unter den Einfluß der Geister geriet und Heilmittel verschrieb. (Siehe Abschnitt 22.) Jahre später spürte sie eines Nachts im Schlaf, daß sie von irgendeiner Kraft aus dem Bett gezogen wurde. Obwohl sie noch schlief, ging sie nach draußen und kam zu einem Wassergraben in der Nähe. Dann stolperte sie und erwachte. Dieses Erlebnis beunruhigte sie sehr und weckte in ihr den Wunsch, sich von dem Einfluß der unsichtbaren Geister, mit denen sie zu tun hatte, frei zu machen. Was tat sie?
70 Zuerst betete sie zu Gott, er möge sie befreien. Am nächsten Morgen klopfte jemand an die Tür. Sie hörte „Geisterstimmen“, die sie aufforderten, die Tür nicht zu öffnen, da draußen der Teufel auf sie warte. Mit großer Mühe öffnete sie dann doch die Tür. Der Besucher war nicht der Teufel, sondern ein junger Mann, der ihr eine biblische Zeitschrift, den Wachtturm, anbot. Diese Zeitschrift enthielt einen Artikel über den Einfluß böser Geister. Sie war überzeugt, daß dies die Erhörung ihres Gebetes war.
71 Sie fing an, die Bibel zu studieren und sie anzuwenden, indem sie in ihrem Leben Änderungen vornahm. So lernte sie nicht nur Gottes Willen kennen, sondern tat ihn auch. Allmählich wurde sie von dem Einfluß der Dämonen frei. Wie froh war sie doch, das an sich zu erleben, was Jesus gelehrt hatte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8:32)!
72. Was tat die Witwe aus Lissabon, um sich von bösen Geistern zu befreien?
72 Ähnlich verhielt es sich mit der zuvor erwähnten Witwe aus Lissabon. (Siehe Abschnitt 42.) Kurz nachdem sie durch ihre Verbindung mit unsichtbaren Geistern in Angst und Schrecken versetzt worden war, wurde sie von Zeugen Jehovas besucht und begann, mit ihnen die Bibel zu studieren. Sie erfuhr, was die Bibel über den wahren Zustand der Toten, die Auferstehungshoffnung und die herrliche gute Botschaft von Gottes Königreich sagt. Als sie erkannte, daß sie wie so viele andere in allen Teilen der Erde von den Dämonen getäuscht worden war, brach sie jeglichen Kontakt mit diesen irreführenden Geistern ab und glaubt nun an Jehova Gott, den allmächtigen Geist.
73. Weshalb müssen Millionen Menschen die Wahrheit über den Spiritismus erfahren, wenn sie auch nicht direkt in den Spiritismus verstrickt sind?
73 Ja, vielen Menschen auf der ganzen Erde wurden die Augen geöffnet, und sie erkannten die Wahrheit über die Geisterwelt. Doch nicht alle Fälle sind so extrem wie die eben erwähnten. Millionen von Menschen, die keine Geistermedien sind und nicht behaupten, schon einmal „Stimmen“ von unsichtbaren Geistern gehört zu haben, müssen dennoch „von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott umkehren“ (Apostelgeschichte 26:18). Wieso? Weil in ihrem Leben viele Dinge eine wichtige Rolle spielen, die mit der Verehrung anderer Geister als des wahren Gottes, des allmächtigen Schöpfers des Himmels und der Erde, zusammenhängen, zum Beispiel Omen, der „böse Blick“, Tabus sowie schützende Amulette und Riten.
74. Aus welchem „Netz“ müssen viele Menschen befreit werden?
74 Wie ein Spinnennetz, das eine Fliege oder ein anderes Tier, das sich darin verfängt, umstrickt und festhält, so gibt es auch ein „Netz“ von Familien- und Stammestraditionen und Riten, die viele Menschen in Furcht halten. Sie befürchten, daß ihnen, wenn sie nicht an all diesen Traditionen festhalten, die Hilfe verstorbener Vorfahren versagt bleibt oder daß sie durch andere unsichtbare Geister Schaden erleiden. Sie haben Angst, daß sie keine Kinder bekommen oder daß ihre Kinder sterben oder daß ihr Vieh krank wird und stirbt, daß ihre Felder keinen Ertrag geben oder daß ihre Geschäfte nicht erfolgreich sein werden.
75. An wen müssen sich die Menschen um Hilfe wenden?
75 Nur die Wahrheit des Wortes Gottes kann sie frei machen. Dadurch, daß sie Gottes Wort kennenlernen, können sie verstehen, daß es unsichtbare Geister gibt, die mit Geistermedien und Medizinmännern zusammenarbeiten, deren Macht aber nichts ist im Vergleich zur Macht des wahren Gottes. Personen, die verstehen lernen, daß Gottes Hilfe von weit, weit größerem Wert ist als die Hilfe aus irgendeiner anderen Quelle, erkennen, daß kein Schaden, den ein Geistermedium, ein Medizinmann oder ein unsichtbarer Geist androhen mag, so schlimm sein kann wie der Verlust der Gunst und des Segens des einzigen Quells des Lebens (Matthäus 10:28).
76. (a) Was ist daher der erste Schritt, den jemand unternehmen muß, der sich vom Geisterkult frei machen will? (b) Welche Frage erhebt sich jetzt?
76 Die Erkenntnis über den wahren Gott und seine Vorsätze ist daher der erste Schritt zur Befreiung von dieser Versklavung. Durch das Studium des Wortes Gottes lernen wir den wahren Zustand der Toten kennen, daß sie im Tode schlafen, ohne Bewußtsein sind und weder Liebe noch Haß zum Ausdruck bringen und weder helfen noch Schaden anrichten können. Wir verstehen auch, wer wirklich in der Geisterwelt lebt und daß viele Geistsöhne Gottes rebellierten. Doch warum hat Gott diese rebellischen Geister bis heute bestehen lassen?
77. Forderten Satan und seine Dämonen Gottes Macht heraus, als sie gegen Gott rebellierten?
77 Weil diese Rebellion eine Herausforderung an Jehova Gott war. Satan und seine Dämonen forderten nicht Gottes Allmacht heraus, denn sie wissen, daß er mächtiger ist als sie und daß er die Macht hat, sie zu vernichten. In Jakobus 2:19 lesen wir: „Du glaubst, daß es einen einzigen Gott gibt, nicht wahr? Du tust sehr wohl. Doch glauben auch die Dämonen und schaudern.“ Sie schaudern, weil sie wissen, daß Jehova sie vernichten wird. Wenn Jesus Christus als Gottes Stellvertreter bestimmte Personen vom Einfluß der Dämonen befreien wollte, schrien diese und fragten, ob er gekommen sei, um sie ‘vor der bestimmten Zeit zu vernichten’ (Matthäus 8:29; Markus 1:24). Die rebellischen Geistsöhne wissen somit, daß sie die Allmacht Gottes nicht erfolgreich anfechten können.
78. (a) Was focht Satan an? (b) Welche weitere Frage wurde aufgeworfen, und welches Beispiel dafür finden wir in der Bibel?
78 Satan focht aber die Rechtmäßigkeit der Herrschaft Gottes über all seine Geschöpfe an. Seine Worte an Eva zeigen, daß er versucht, Menschen glauben zu machen, Gott sei in Wirklichkeit kein liebevoller Vater, dem das Wohl seiner Geschöpfe am Herzen liege. Da sich das erste Menschenpaar dieser Rebellion anschloß, erhob sich noch eine weitere Frage, nämlich ob alle anderen Geschöpfe Gottes ebenfalls veranlaßt werden könnten, sich von ihm abzuwenden und ihr Vertrauen auf jemand anders zu setzen. Wir erkennen dies im Fall von Gottes Diener Hiob. Satan behauptete, Hiob diene Jehova Gott nur, solange es ihm gutgehe, doch wenn es ihm schlechtginge oder er leiden müßte, dann würde er nicht mehr an Gott glauben, sondern sich von ihm abwenden (Hiob 1:7-12; 2:4, 5).
79. (a) Was war nötig, um diese Fragen endgültig zu klären? (b) Was kann man hinsichtlich der Zeit sagen, die Satan noch verbleibt?
79 Diese Herausforderung zu beantworten und diese Fragen deutlich und zweifelsfrei zu klären erforderte Zeit. Daher ließ Jehova Gott zu, daß die ersten Menschen trotz ihrer Rebellion noch eine Zeitlang am Leben blieben und Kinder hervorbrachten (1. Mose 3:14-19). Er räumte Satan und seinen Dämonen die Möglichkeit ein, ihre Behauptungen zu beweisen, und ließ zu, daß die Menschen daraufhin geprüft werden, ob sie an Gott, den Höchsten, glauben oder sich aus selbstsüchtigen Gründen von ihm abwenden. Zwar sind seit der Herausforderung in Eden etwa 6 000 Jahre vergangen, doch für den ewigen Gott sind „tausend Jahre wie e i n Tag“ (2. Petrus 3:8). Die vergangenen 6 000 Jahre sind für ihn somit nur wie sechs Tage gewesen. Gottes Wort zeigt, daß die Zeit abläuft und daß Satan jetzt „große Wut hat, da er weiß, daß er nur eine kurze Frist hat“, bis Gott eingreift und der Rebellion Einhalt gebietet (Psalm 90:2, 4; Offenbarung 12:12).
80. Weshalb kannst du dich zuversichtlich an Jehova um Hilfe wenden?
80 Aufgrund der Geduld, der Langmut und der Barmherzigkeit Gottes hat jeder von uns die Gelegenheit, zu zeigen, wo er steht und wem er vertraut. Wenn du von der Sklaverei unsichtbarer Geister und dem Netz von Traditionen und Riten, durch das die Menschen versklavt werden, frei werden möchtest, dann zögere nicht, dich jetzt an Jehova um Hilfe zu wenden, denn er ist „ein Gott, barmherzig und gnädig . . . und überströmend an liebender Güte und Wahrheit“ (2. Mose 34:6). Gottes Bote, Jesus Christus, lehrte seine Nachfolger beten: „Befreie uns von dem, der böse ist“ (Matthäus 6:13). Du kannst zuversichtlich sein, daß Jehova Gebete erhört, die aus einem reinen Herzen kommen. „Die Augen Jehovas sind auf die Gerechten gerichtet und seine Ohren auf ihr Flehen“ (1. Petrus 3:12; Sprüche 15:29).
81. Was mußt du tun, um dich vom Spiritismus zu befreien? Warum?
81 Wenn du aufrichtig bist, mußt du deine Bitten an Gott auch durch Taten unterstützen. Was bedeutet dies im Hinblick auf Traditionen und Riten, die mit dem Spiritismus zusammenhängen? Der inspirierte Apostel Paulus schreibt: „Ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet . . .; ihr könnt nicht am ,Tisch Jehovas‘ und am Tisch der Dämonen teilhaben“ (1. Korinther 10:20, 21). Wir müssen uns entscheiden, ob wir Gott oder die Dämonen anbeten wollen, denn zwischen Jehova Gott und den Dämonen besteht Feindschaft. Wenn wir Jehovas Freundschaft und Schutz wünschen, müssen wir alle Verbindungen mit dem Spiritismus und seinen vielen Formen abbrechen. Dazu gehört, daß wir irgendwelche Gegenstände, die mit dem Spiritismus zusammenhängen, beseitigen müssen. Sie würden nur dazu dienen, uns in dem Netz dämonischen Einflusses gefangenzuhalten. Die Beseitigung oder Vernichtung solcher Gegenstände ist ein wichtiger Schritt zur Befreiung vom Einfluß der Dämonen.
82. Wie zeigt uns Gottes Wort, daß wir keinen Gegenstand, zum Beispiel ein Standbild, fürchten sollten?
82 Auch hier ist uns Gottes Wort eine große Hilfe, denn es gibt uns Mut, diesen Schritt zu unternehmen. Es zeigt uns, weshalb wir uns vor solchen Gegenständen nicht fürchten sollten, selbst wenn einige denken, diese seien behext oder von einer seltsamen Macht besessen. Durch den Propheten Jeremia sprach Jehova Gott folgende ermunternde Worte: „Lernt nicht den Weg der Völker . . . Denn die Gebräuche der Völker sind leerer Wahn. Ihre Götzen sind nur Holz, das man im Walde schlägt, ein Werk aus der Hand des Schnitzers, mit dem Messer verfertigt. Er verziert es mit Silber und Gold, mit Nagel und Hammer macht er es fest, daß es nicht wackelt. Sie sind wie Vogelscheuchen im Gurkenfeld. Sie können nicht reden; man muß sie tragen, weil sie nicht gehen können. Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn sie können weder Schaden zufügen noch Gutes bewirken“ (Jeremia 10:2-5, Einheitsübersetzung). Ein kleines Kind mag sich vor einer Vogelscheuche fürchten, doch Erwachsene wissen es besser. Und Gottes Wort zeigt, daß genausowenig, wie eine Vogelscheuche reden oder gehen oder jemandem helfen oder schaden kann, dies Bilder tun können, die von Menschen gemacht und heilig genannt werden.
83. Mit welchen Worten zeigt die Bibel die Sinnlosigkeit der Verehrung von Menschenwerken?
83 Die Bibel zeigt, wie unvernünftig Personen sind, die glauben, von Menschen angefertigte Gegenstände könnten übermenschliche Kräfte in sich haben. In der inspirierten Prophezeiung Jesajas zum Beispiel ist von einem Mann die Rede, der im Wald einen großen Baum fällt und einen Teil davon nimmt, um damit ein Feuer zu machen und Brot zu backen, und dann den anderen Teil verwendet, um ein Bildnis zu schnitzen, davor niederzuknien, zu beten und zu sagen: „Befreie mich, denn du bist mein Gott.“ Jehova Gott sagt über solche Menschen: „Sie haben nicht erkannt, noch verstehen sie, weil ihre Augen verklebt worden sind, damit sie nicht sehen, ihr Herz, damit sie keine Einsicht haben. Und keiner ruft sich ins Herz zurück oder hat Erkenntnis oder Verständnis, zu sagen: ,Die Hälfte davon habe ich im Feuer verbrannt, und auf seinen Kohlen habe ich auch Brot gebacken; ich brate Fleisch und esse. Werde ich aber den Rest davon zu etwas bloß Verabscheuungswürdigem machen? Werde ich mich vor dem ausgedörrten Holz eines Baumes niederwerfen?‘ Er ernährt sich von Asche. . . . Und er befreit seine Seele nicht, noch spricht er: ,Ist da nicht Falschheit in meiner Rechten?‘ “ (Jesaja 44:14-20).
84. (a) Kann uns ein Stück Holz Stoff oder Schnur von sich aus helfen oder schaden? (b) Was kann uns wirklich schaden?
84 Holz bleibt Holz, wie sehr jemand es auch bearbeitet. Deshalb kann ein Standbild aus Holz genauso verbrannt und zerstört werden wie irgendein anderes Stück Holz. Es kann sich vor der Zerstörung nicht schützen. Und das gleiche trifft auf Stoff, auf Schnüre, auf Lehm, auf Stein, auf Samenkörner oder auf irgend etwas anderes zu, was Menschen als Gegenstand für den Geisterkult verwenden mögen. All diese Dinge können auf die eine oder andere Weise zerstört werden. Wenn sie sich selbst nicht schützen können, können sie bestimmt nicht andere schützen. Wirklichen Schaden erleidet man nur dann, wenn man an solche Dinge glaubt und sich dadurch von betrügerischen, unreinen Geistern, den Dämonen, in bezug auf Dinge versklaven läßt, die Falschheit und Wahn sind. Gottes Wort zeigt uns, wie wir uns von solcher Falschheit frei machen können.
85. Was taten gewisse Christen in Ephesus?
85 Die Bibel berichtet von Personen, die genügend Glauben und Mut hatten, spiritistische Gegenstände zu zerstören, obwohl diese sehr viel Geld wert waren. Nachdem in der Apostelgeschichte beschrieben wird, wie der Apostel Paulus in Ephesus über den wahren Gott Zeugnis gab, heißt es: „Eine ganze Anzahl von denen, die magische Künste getrieben hatten, trugen ihre Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen. Und man rechnete den Wert derselben zusammen und fand, daß sie fünfzigtausend Stück Silber wert waren“ (19:19). Man denke nur, was für ein Vermögen das war! Doch für sie bedeutete die Gunst des allmächtigen Gottes und die Befreiung vom Einfluß der Dämonen weit mehr als der Wert dieser Bücher.
86. (a) Was war der Ausgang dieser Erfahrung? (b) Wie hat sich dies auch heute unter vielen Menschen bewahrheitet?
86 Schau dich doch einmal in deiner Wohnung um, und frage dich, ob du den gleichen Glauben hast und diesem Beispiel folgst, indem du alles, was mit dem Geisterkult zusammenhängt, beseitigst. Der Ausgang dieser Erfahrung in Ephesus war sehr ermutigend: „So wuchs das Wort Jehovas fortwährend mit Macht und gewann die Oberhand“ (Apostelgeschichte 19:20). Das gleiche kann man heute unter den Tausenden von Menschen beobachten, die sich vom Spiritismus abgewandt und sich dem wahren Gott und seiner Anbetung zugewandt haben. Die Macht der Wahrheit des Wortes Gottes hat sie veranlaßt, alle Bücher, Amulette, Fetische, Armbänder, „schützenden“ Schnüre, Gewänder und alle anderen Gegenstände, die mit dem Spiritismus in Verbindung standen, zusammenzutragen und zu vernichten.
87. Was tat eine Frau im südlichen Afrika, und was war das Ergebnis?
87 Zum Beispiel nahm eine Frau im südlichen Afrika, die ein Geistermedium war, das Angebot einer Zeugin Jehovas an, mit ihr die Bibel zu studieren. Als sie den zuvor angeführten Bibelbericht lasen, aus dem hervorgeht, daß aufrichtige Personen im ersten Jahrhundert ihre spiritistischen Bücher vernichteten, fragte die Frau, ob sie dasselbe tun solle. Die Zeugin erklärte ihr, daß sie dadurch Gottes Gunst erlangen könne, und sie vereinbarten einen Zeitpunkt, an dem sie es tun wollten. Bei ihrer Ankunft sah die Zeugin, daß die Frau alle ihre religiösen Gewänder und spiritistischen Gegenstände zusammengetragen und etwas Paraffin bereitgestellt hatte. Sie zündeten ein Feuer an und verbrannten alle Gegenstände. Was geschah? Die Frau wurde vom Einfluß der Dämonen befreit und hat jetzt selbst das großartige Vorrecht, anderen zu helfen, auf den wahren Gott zu vertrauen.
88. Wie befreite sich in der gleichen Gegend ein Mann vom Geisterkult?
88 In der gleichen Gegend hatte ein Mann eine Ausbildung bei einem berühmten Medizinmann erhalten und hatte schnell Fortschritte gemacht, so daß er oberster Gehilfe seines Lehrers war. Die Frau des Lehrers begann jedoch, mit Jehovas Zeugen die Bibel zu studieren. Eines Tages beteiligte sich dieser Gehilfe am Studium. Es wurden Schriftstellen besprochen, aus denen hervorgeht, daß Gott verbietet, Blut zu trinken oder zu sich zu nehmen (3. Mose 17:10-14; 5. Mose 12:23, 24; Apostelgeschichte 15:20, 29). Das beeindruckte den Mann tief. Er war gerade dabei, seinen Lehrgang in „Medizin“ und Magie zu beenden, und wußte, daß es zu der Abschlußzeremonie gehörte, Blut zu trinken. Wie entschied er sich? Er wollte lieber Jehova, dem Quell allen Lebens, wohlgefallen, als die Gunst gegnerischer unsichtbarer Geister zu erlangen. Er hörte daher sofort auf, Spiritismus auszuüben, studierte mit Jehovas Zeugen weiter die Bibel und freut sich heute, von der Sklaverei selbstsüchtiger unsichtbarer Geister frei zu sein.
89. Welche wichtigen Schritte muß man unternehmen, um über die unsichtbaren Geister den Sieg zu erringen?
89 Damit du dich von solchen unsichtbaren Geistern frei machen kannst, ist es unbedingt nötig, daß du nicht nur um Jehovas Hilfe betest, sondern daß du auch ‘im Gebet beharrst’ (Römer 12:12). Gottes Wort zeigt, daß es wichtig ist, nicht nur spiritistische Bräuche aufzugeben, sondern auch sämtliche spiritistischen Gegenstände zu beseitigen, durch die die Verbindung zum Geisterkult aufrechterhalten würde. Und wenn du den Sieg erringen und die Freiheit erlangen möchtest, die damit in Verbindung steht, mußt du die Hilfe anderer in Anspruch nehmen, damit du den geistigen Widersachern nicht allein ausgesetzt bist.
90. Weshalb ist es wichtig, sich mit Gottes Volk zu verbinden?
90 Die Bibel fordert uns auf, mit anderen zusammenzukommen, damit wir uns gegenseitig in der Liebe und im Glauben erbauen können (Hebräer 10:24, 25). Mit wem kannst du dies tun? Die Mitglieder der Kirchen der Christenheit geben zwar vor, an die Bibel zu glauben, doch in verschiedenen Teilen der Welt suchen sie oft die Dienste von Geistermedien und Medizinmännern. Mit Jehovas Zeugen verhält es sich aber anders. Sie halten sich völlig rein von allem, was sie dem Einfluß unsichtbarer Geister aussetzen könnte. Sie sind gern bereit, anderen zu helfen, die Bibel zu studieren und ihre befreiende Wahrheit kennenzulernen. Und wie Jesus und seine Jünger tun sie dies kostenlos. Sie sind bereit, auch dir zu helfen, durch ein kostenloses Studium die Antwort auf deine Fragen zu finden.
91, 92. Welchen Nutzen hat es, Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas zu besuchen?
91 Auch kommen sie regelmäßig in Gruppen zusammen, um die inspirierten Schriften des Wortes Gottes zu studieren, und diese Zusammenkünfte sind ebenfalls kostenlos. Es werden keine Kollekten eingesammelt. Der Besuch dieser Zusammenkünfte wird dir sehr helfen, den Kampf zu führen, über den der Apostel Paulus schreibt: „Unser Ringkampf geht . . . gegen die bösen Geistermächte in den himmlischen Örtern.“ Darauf fordert uns der Apostel auf: „Darum nehmt die vollständige Waffenrüstung Gottes . . . Steht daher fest, . . . umgürtet mit Wahrheit und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit . . . nehmt den großen Schild des Glaubens, . . . den Helm der Rettung und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort“ (Epheser 6:12-17).
92 Es mag einige Zeit erfordern, bis man herausfindet, wie man diese geistige Waffenrüstung und das „Schwert des Geistes“ wirkungsvoll gebrauchen kann. Doch durch deinen Umgang mit denen, die in ihrer geistigen Kriegführung bereits Siege errungen haben und noch erringen, wird dir geholfen werden, gute Fortschritte zu machen. Je mehr du über die Vorsätze Jehovas, des universellen Schöpfers und Herrschers, lernst und je besser du die Weisheit seiner Gesetze und seiner gerechten Erfordernisse kennst, desto mehr wird dein Glaube wachsen. Du wirst die wunderbare Hoffnung erlangen, auf einer paradiesischen Erde zu leben, wo die Sanftmütigen der Erde sich unter Gottes Königreich durch Christus Jesus endlosen Lebens, frei von Krankheit und Leid, erfreuen werden. Du wirst erfahren, wie du zu denen gehören kannst, die die Zeit erleben, in der Gott „jede Träne von ihren Augen abwischen“ wird (Offenbarung 21:4; Psalm 37:10, 11; Matthäus 5:5).
93. Welche Änderungen in der Persönlichkeit sind erforderlich?
93 Um von dem Einfluß selbstsüchtiger unsichtbarer Geister frei zu bleiben, müssen wir dem Rat der Bibel folgen, ‘die alte Persönlichkeit abzulegen, die unserem früheren Wandel entspricht’, und ‘die neue Persönlichkeit anzuziehen, die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist’ (Epheser 4:22-24). Früher ließen wir uns vielleicht nicht von Gottes Willen, sondern von menschlichen Überlieferungen und den Bräuchen der Menschen in unserer Umgebung leiten. Wir müssen daher unser Verhalten untersuchen, um festzustellen, ob wir alles meiden, was mit der dämonischen Lüge, daß die Toten den Lebenden helfen oder schaden können, irgendwie in Verbindung steht (2. Korinther 13:5).
94. Was muß man tun, um vom Dämonismus frei zu bleiben, wenn man einmal davon befreit worden ist?
94 Nachdem du dich einmal vom Dämonismus losgelöst hast, mußt du einen harten Kampf kämpfen, um frei zu bleiben. Jesus sagte, nur wer bis zum Ende ausharre, werde gerettet werden (Matthäus 24:13). Tagtäglich müssen wir den Bemühungen widerstehen, uns in das Netz der Tradition und der Praktiken zurückziehen zu lassen, die mit dem Dämonismus zusammenhängen und die uns des Segens Gottes berauben würden.
95. Welche Methoden wendet Satan oft an, um uns zu schwächen?
95 Satan und seine Dämonen können viele verschiedene Methoden anwenden, um uns zu schwächen. Sie mögen Verwandte oder Freunde veranlassen, uns Widerstand zu leisten. Häufig ist es so, wie Jesus voraussagte: „Eines Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein“ (Matthäus 10:36). Wenn du dich bemühst, von allen Praktiken des Dämonismus frei zu bleiben, um deine Liebe zu Gott zu beweisen und seinen Geboten zu gehorchen, ganz gleich, was andere sagen oder tun mögen, dann beachte nun einige der vielen Prüfungen, denen man ausgesetzt sein mag (1. Johannes 5:3; Kolosser 2:8).
96, 97. (a) Welcher Bestattungsbrauch hängt eng mit dem Dämonenkult zusammen? (b) Wie sind Christen zu Beerdigungen eingestellt?
96 In verschiedenen Gebieten Afrikas ist es üblich, Totenwache zu halten, wenn jemand stirbt. Freunde und Verwandte versammeln sich im Haus des Verstorbenen oder im „Familienhaus“. Je nach den örtlichen Bräuchen wird dann gewehklagt und gesungen, Trommeln werden geschlagen, es wird getrunken und anderes mehr. In einigen Fällen wird der Verstorbene gewaschen, dann werden ihm seine besten Kleider angezogen, und schließlich wird er aufgebahrt, so daß seine Freunde und Verwandten ihn nochmals sehen können, bevor er beigesetzt wird.
97 Es ist normal, nach dem Tod eines Freundes oder Verwandten zu trauern. Jesus trauerte wegen des Todes seines Freundes Lazarus und weinte sogar (Johannes 11:33, 35). Doch die Tränen echter Trauer sind ganz anders als das Wehklagen und Weinen, mit dem viele Beerdigungen in gewissen Ländern verbunden sind. Es ist natürlich, über den Verlust eines lieben Angehörigen zu weinen oder gar zu wehklagen (2. Samuel 1:11, 12). Doch zu weinen und zu wehklagen aus Furcht, unsichtbaren Geistern zu mißfallen, oder aus Furcht vor anderen Familienangehörigen ist im Widerspruch zu Gottes Wort. Oft sind die Worte, die beim Wehklagen und Singen verwendet werden, an den Verstorbenen oder an irgendwelche toten Vorfahren gerichtet und gleichen einem Gebet. Tatsächlich werden einige Totenwachen ausschließlich aus Furcht vor den Toten gehalten. Somit ist es zwar nicht falsch, wenn jemand, der Jehova fürchtet, einer Beerdigung beiwohnt, doch es ist gut, den Rat zu beachten: „Sondert euch ab, . . . und hört auf, das Unreine anzurühren“ (2. Korinther 6:17). Wir können immer Möglichkeiten finden, unser Mitgefühl zum Ausdruck zu bringen und echten Trost zu spenden, ohne an Handlungen teilzunehmen, die mit dem Geisterkult verbunden sind. Außerdem sollten Jehovas Diener sich nicht von Trauer überwältigen lassen, da sie die Hoffnung auf eine Auferstehung haben. Deshalb heißt es in der Bibel: „Ferner, Brüder, wollen wir nicht, daß ihr hinsichtlich derer unwissend seid, die im Tode schlafen, damit ihr nicht betrübt seid wie auch die übrigen, die keine Hoffnung haben“ (1. Thessalonicher 4:13).
98. Welche anderen Bräuche mögen ebenfalls mit dem Dämonismus zusammenhängen?
98 Natürlich gibt es je nach den örtlichen Ansichten und Überlieferungen völlig unterschiedliche Bräuche in Verbindung mit dem Tod und der Beerdigung und unterschiedliche Einschränkungen, die den Hinterbliebenen auferlegt werden. Doch häufig beruhen sie auf dem Glauben, daß die Toten die Lebenden beobachten können, und sind mit vielen Praktiken verbunden, die im Widerspruch zu Gottes Wort stehen. Ein echter Diener Gottes möchte sich damit nicht verunreinigen. In einigen Gebieten Afrikas werden ein Jahr nach dem Tode einer Person besondere Riten durchgeführt, um den Toten „nach Hause“ zurückzubringen. Man glaubt, daß die Seele beim Tod nicht sogleich in die „Geisterwelt“ geht, sondern in einem Zustand der Untätigkeit bleibt, bis ein zweiter Bestattungsritus durchgeführt worden ist, und daß sie erst dann in das „Land der Geister“ eingehen kann. In anderen Gegenden wird bei der Beerdigung oft ein Tier für die verstorbenen Vorfahren geschlachtet, und es werden Trankopfer gereicht. Sowohl Anhänger der Christenheit als auch Anhänger des Islams nehmen an solchen Riten teil.
99, 100. (a) Weshalb sollten Christen bei solchen Gelegenheiten wachsam sein? (b) Was kann Jehova nicht dulden?
99 Wichtig ist jedoch, was Gottes Wort über solche Bräuche sagt. Zum Beispiel ist in Psalm 106:28, 29 von untreuen Israeliten die Rede, die die falsche Anbetung aufnahmen und begannen, „die Schlachtopfer der Toten zu essen“. Damit kränkten sie Gott und verloren seine Gunst. Wir haben bereits aus der Bibel gelernt, daß nur Gott einen Verstorbenen durch die Auferstehung zum Leben zurückbringen kann. (Siehe Abschnitt 33 bis 36.)
100 Ja, bei Todesfällen, Beerdigungen, Hochzeiten, Schwangerschaften, Geburten und Beschneidungen muß man wachsam sein. Gottes Wort warnt uns: „Seid nüchtern und wachsam! Euer Feind, der Teufel, schleicht wie ein hungriger Löwe um die Herde. Er wartet nur darauf, daß er einen verschlingen kann“ (1. Petrus 5:8, Die Gute Nachricht). Es ist sehr leicht, dem Drängen anderer nachzugeben und eine kleine „Medizin“ als Amulett zu tragen. Doch wer Gottes Gunst sucht, wird daran denken, daß Jehova ein Gott ist, „der ausschließliche Ergebenheit fordert“ (2. Mose 20:4-6). Er duldet keine auf Lügen beruhende falsche Anbetung, und er wird auch keinen seiner Diener segnen, der in bezug auf seine Gebote „lau“ ist (Offenbarung 3:16).
101. Welche Gefahr könnte mit der „Landmedizin“ verbunden sein?
101 Einige Personen haben, wenn sie krank waren, eine ganze Anzahl Ärzte und Krankenhäuser aufgesucht, sind aber nicht gesund geworden. Manche mögen denken, sie sollten sich dem zuwenden, was in einigen Gegenden als „Landmedizin“ bekannt ist, das heißt die Hilfe eines Heilers in Anspruch nehmen. Die meisten dieser „Doktoren“ verwenden Kräuter und andere Naturheilmittel, die an sich völlig harmlos sein mögen. Doch die Gefahr liegt darin, daß solche Kräutersammler oder „Landdoktoren“ mit der Anwendung ihrer Kräuter und anderer Medizinen spiritistische Bräuche verbinden. Der Ausdruck „Spiritismus“, wie er in der Neuen-Welt-Übersetzung in Offenbarung 21:8 zu finden ist, stammt von dem griechischen Wort pharmakía, das buchstäblich „Drogengebrauch“ bedeutet. Der Grund dafür ist, daß in alter Zeit viele Wahrsager und andere Spiritisten in Verbindung mit ihren Riten Drogen gebrauchten.
102. Wie können empfohlene „Heilungen“ mit dem Spiritismus verbunden sein?
102 Heilkundige mögen spiritistische Bräuche mit ihren Heilungen verbinden, indem sie ein Opfer darbringen (einen Vogel oder ein anderes Tier, das der Kranke mitbringt), indem sie sich der Magie bedienen oder einen Bann aussprechen. In einem westafrikanischen Land wurde ein Mann an eine Eingeborene verwiesen, um von ihr Kräuter zur Heilung einer Zahnerkrankung zu erhalten. Als sie ihm die Medizin gab, sagte sie ihm, er dürfe diese nicht anschauen. Auf die Frage „Warum?“ erwiderte sie, die Medizin werde sonst ihre Kraft verlieren. Doch wie kann ein Kraut oder eine andere Medizin wissen, daß man sie ansieht? Hat sie etwa Augen? Bestimmt nicht. Es ist somit klar, daß diese Heilkundige glaubte, durch ihre Medizin würden Geistermächte wirken und ihr somit Heilkraft geben.
103. Was tun einige „Landdoktoren“ in Verbindung mit ihren Heilungen?
103 Einige „Landdoktoren“ mögen sogar behaupten, sie würden Gottes Gesetz in bezug auf den Spiritismus respektieren, obwohl sie sich bei der Behandlung in Wirklichkeit der Magie bedienen. Sie mögen eine Packung Lehm oder Kräuter zu Heilzwecken verwenden. Doch wenn sie die Packung entfernen, bringen sie irgendeinen Gegenstand, vielleicht einen Stein oder einen alten Lumpen, herbei und behaupten, dieser sei die Ursache für die Krankheit gewesen, die sie nun vom Körper beseitigt hätten.
104. Was kann man über die Opfer sagen, die mit der „Landmedizin“ verbunden sind?
104 Wir haben bereits gelesen, was Gott, der Allmächtige, von denen hält, die Magie und Zauberei ausüben, und daß er sie für ‘verabscheuungswürdig’ hält (5. Mose 18:10-12; siehe Abschnitt 58 bis 61). Die „Landmedizin“ bedient sich oft verschiedener Zeremonien, Riten und Opfer, um die „Götter“ anzurufen. Was würde es daher bedeuten, wenn dich ein „Landdoktor“ aufforderte, ein Hähnchen oder eine Ziege zum Opfern zu bringen? Wem würde ein solches Tier in Wirklichkeit geopfert werden? Der inspirierte Apostel Paulus antwortet: „Die Dinge, die die Nationen opfern, [opfern] sie Dämonen . . . und nicht Gott; und ich will nicht, daß ihr Teilhaber mit den Dämonen werdet“ (1. Korinther 10:20-22).
105. Was sollten wir tun, wenn wir oder unsere Kinder bei Anwendung annehmbarer Behandlungsmethoden nicht gesund werden?
105 Wenn wir uns von dem Einfluß der Dämonen frei machen möchten, können wir uns nicht in das Netz falscher Bräuche und Überlieferungen zurückziehen lassen und erwarten, weiterhin frei zu bleiben. Was aber, wenn wir schon mit allen statthaften Methoden versucht haben, Heilung zu finden, aber noch keinen Erfolg gehabt haben? Die Bibel sagt uns: „Wirf deine Bürde auf Jehova, und er selbst wird dich stützen“ (Psalm 55:22). Bete zu ihm, nicht daß du durch ein Wunder geheilt wirst, sondern daß du die Weisheit haben mögest, die richtige Behandlung zu wählen, und vor allem, daß du geistig gesund und stark bleiben und immer einen festen Glauben und eine positive Einstellung haben mögest, ganz gleich, wie langwierig oder wie schwer deine Krankheit sein mag. Du kannst Jehova auch deine Kinder anbefehlen. Sie verdanken ihm ihr Leben. Er kann sie auch am Leben erhalten, aber nicht durch „schützende Medizinen“ oder Schnüre, durch Opfer, Riten und andere Zeremonien.
106. Welche Hoffnung gibt Gottes Dienern Kraft, wenn sie krank werden und sogar sterben mögen?
106 Wir wissen, daß Menschen, die Spiritismus ausüben, auch Heilkundige und „Landdoktoren“, früher oder später aus irgendeinem Grund krank werden und sterben. Selbst wenn Gottes wahre Diener und ihre Kinder, die sich vom Spiritismus fernhalten, eine Zeitlang leiden mögen oder sogar eine unheilbare Krankheit haben, werden sie durch eine wunderbare Hoffnung gestützt. Sie wissen, daß Jehova Gott eine Zeit festgesetzt hat in der er alle Krankheiten und sogar den Tod beseitigen wird. Diejenigen, die Gott treu bleiben, werden dann die lebengebenden Vorkehrungen empfangen können, die durch den „Strom von Wasser des Lebens“ dargestellt werden, an dessen Seiten Bäume stehen, deren Blätter „zur Heilung der Nationen“ dienen (Offenbarung 22:1, 2). Selbst wenn wir mit dem Tod rechnen müssen, können wir die Worte Jesu im Sinn haben: „Wer irgend seine Seele retten will, wird sie verlieren; wer aber irgend seine Seele um meinetwillen verliert, wird sie finden“ (Matthäus 16:25). Anstatt zu versuchen, unser Leben durch unreine spiritistische Bräuche zu retten, können wir auf die Allmacht Gottes vertrauen und hoffen, daß er uns in seiner neuen Ordnung durch die Auferstehung wieder zum Leben bringen wird.
107, 108. (a) Weshalb benutzt Jehova heute keine Träume, um uns zu leiten? (b) Welche schlechten Auswirkungen hat es, wenn man auf Träume vertraut?
107 Der unsichtbare Widersacher, Satan, kann auch Träume benutzen, um Gottes Diener von der reinen Anbetung abzuwenden. Viele Leute messen Träumen große Bedeutung bei. In einigen Fällen scheinen sie Ereignisse vorauszusagen, die später tatsächlich eintreffen. Es stimmt auch, daß in alter Zeit einige Diener Gottes, wie zum Beispiel Jakobs geliebter Sohn Joseph, benutzt wurden, um gewisse Ereignisse durch Träume vorherzusagen. Wir müssen jedoch im Sinn behalten, daß damals noch nicht alle Schriften der Bibel vorhanden waren, die als vollständige Anleitung gedient hätten. Heute haben wir sie aber. Über sie lesen wir: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert . . ., damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“ (2. Timotheus 3:16, 17).
108 Gottes Wort, die Bibel, gibt uns eine VOLLSTÄNDIGE Anleitung für jede gute Tätigkeit. Seit ihre Niederschrift abgeschlossen ist, leitet Gott seine wahren Diener bis auf den heutigen Tag durch dieses inspirierte Wort und nicht durch Träume. Ja, sein Wort warnt uns vor Träumen, die mit Wahrsagerei und falscher Anbetung verbunden sind, denn es heißt darin: „Die, die Wahrsagerei treiben, haben ihrerseits in einer Vision Falschheit geschaut, und wertlose Träume reden sie ständig“ (Sacharja 10:2; 5. Mose 13:1-3). Gottes inspiriertes Wort wird uns auf den richtigen Weg leiten. Doch wer auf Träume vertraut, wird mit Sicherheit auf einen Irrweg geführt, hinweg von der wahren Anbetung (Jeremia 23:25-27, 32; 27:9, 10).
109. Inwiefern dient Gottes Wort zu deinem Segen und Schutz?
109 Statt dein Vertrauen auf Träume zu setzen, wende dich den wunderbaren Prophezeiungen zu, die in Gottes Wort enthalten sind. Gottes Wort täuscht dich nicht, sondern sagt dir die Wahrheit über den Geisterkult und über den Zustand der Toten. Dadurch, daß es dir zeigt, daß die Toten ohne Bewußtsein sind und den Lebenden weder helfen noch schaden können, befreit es dich von versklavender Furcht. Es schützt dich, indem es die Dämonen als betrügerische Geister bloßstellt, die vorgeben können, Verstorbene zu sein, und dadurch viele Menschen täuschen. Wenn du dagegen die Lehren der Bibel in deinem täglichen Leben anwendest, wirst du feststellen, daß sie ein großer Gewinn für dich sind, denn sie bewirken Glück und Herzensfrieden. Außerdem kannst du erkennen, wie genau sich heute biblische Prophezeiungen erfüllen.
110. Was ist „Babylon die Große“?
110 Was verraten uns diese Prophezeiungen über die Zukunft? Sie zeigen, daß in kurzem alle falsche Anbetung, auch die Anbetung selbstsüchtiger unsichtbarer Geister, sowie spiritistische Überlieferungen und Bräuche vollständig beseitigt werden. In der Bibel werden alle falschen Religionen der Welt, auch die der Christenheit, mit einer symbolischen unreinen Frau verglichen, die „Babylon die Große“ genannt wird. Sie wird als ein großes Stadtkönigreich dargestellt, das „auf vielen Wassern sitzt“, und diese Wasser bedeuten „Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen“ (Offenbarung 17:1, 5, 15, 18).
111. Weshalb fordert Jehova sein Volk auf, aus Babylon der Großen hinauszugehen?
111 Wir können erkennen, wie die falsche Religion in ihren verschiedenen Formen ein Weltreich aufgebaut hat, das Menschen in allen Teilen der Erde bis auf den heutigen Tag versklavt und bedrückt. Zu dieser symbolischen Stadt sagt Gottes Wort: „Durch deine spiritistischen Bräuche wurden alle Nationen irregeführt“ (Offenbarung 18:23). Da die falsche Religion von selbstsüchtigen unsichtbaren Geistern gebraucht wird, um die Menschen irrezuführen und sie von der reinen Anbetung abzuwenden, haßt Gott sie. Über das Weltreich der falschen Religion, Babylon die Große, sagt die Bibel: „Sie wird gänzlich mit Feuer verbrannt werden, denn Jehova Gott, der sie gerichtet hat, ist stark.“ Die Dämonen und ihr Herrscher Satan haben zwar übermenschliche Kräfte, doch im Vergleich zu Jehova Gott und seinen Engelscharen sind sie schwach. Diese selbstsüchtigen unsichtbaren Geister werden Personen, die unbiblische Bräuche ausüben, nicht retten können, wenn Gott das Weltreich der falschen Religion, Babylon die Große, beseitigt. Deshalb warnt uns Gott: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mit ihr teilhaben wollt an ihren Sünden“ (Offenbarung 18:4, 8).
112. Welcher Krieg wird dann folgen? Wer wird ihn überleben?
112 Der Vernichtung der falschen Religion wird schnell der „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“, folgen. Dann wird der verherrlichte Christus Jesus als Gottes Beauftragter die majestätischen Heerscharen himmlischer Engel gegen alle irdischen Feinde Gottes führen. So wird Gott die Erde von allem Bösen reinigen, wie eine Frau ihre Wohnung reinigt (Offenbarung 16:14-16). Wird es irgendwelche Überlebenden geben? Die Bibel sagt: „Die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden. Was die Bösen betrifft, sie werden selbst von der Erde weggetilgt werden; und was die Treulosen betrifft, sie werden davon weggerissen werden“ (Sprüche 2:21, 22). Ja, „die Sanftmütigen selbst werden die Erde besitzen, und sie werden in der Tat ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Psalm 37:10, 11, 29; Sprüche 12:7).
113. Welche herrliche Zukunft liegt vor uns?
113 Kannst du dir vorstellen, zusammen mit wirklich demütigen und liebevollen Menschen auf einer zu einem schönen Paradies wiederhergestellten Erde zu leben, nicht unter einem selbstsüchtigen, bedrückenden politischen System, sondern unter einer vollkommenen, gerechten Regierung? (Daniel 2:44; Jesaja 65:17, 21, 22, 25). Würdest du gern in einer Zeit leben, in der Gottes Wille auf der Erde wie im Himmel geschieht und in der die Menschen den Krieg nicht mehr lernen? (2. Petrus 3:13; Matthäus 6:10; Micha 4:3, 4). Weder Krankheit noch Schmerz, noch Todesfurcht wird es dann mehr geben. Ja sogar diejenigen, die durch den Spiritismus so viel Leid auf der Erde angerichtet haben, das heißt der Teufel und seine Dämonen, werden für immer vernichtet werden. Welch eine herrliche Zukunft doch Gottes Wort in Aussicht stellt: ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde in Frieden, Sicherheit und Gesundheit! (Offenbarung 21:3, 4; 20:10).
114, 115. Was mußt du daher tun?
114 Wenn du das Leben liebst, dann erwirb weiterhin Erkenntnis über den allmächtigen Gott und seine Vorsätze. Jesus Christus sagte in einem Gebet zu seinem himmlischen Vater: „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3).
115 Du mußt jedoch wirklich Anstrengungen unternehmen. „Kämpfe den vortrefflichen Kampf des Glaubens“, schrieb der Apostel Paulus. Zu welchem Zweck? Um ‘das ewige Leben fest zu ergreifen’ (1. Timotheus 6:12). Ja, befreie dich aus dem umstrickenden Netz, das die Menschen selbstsüchtigen unsichtbaren Geistern versklavt. Dann fahre fort, dem ‘Teufel zu widerstehen, und er wird von dir fliehen. Nahe dich aber Gott, und er wird sich dir nahen’ (Jakobus 4:7, 8). Bekunde einen starken Glauben. Und möge der „Vater inniger Erbarmungen und der Gott allen Trostes“ dir den Sieg gewähren sowie die Freude, ihm in seiner gerechten neuen Ordnung ewig zu dienen (2. Korinther 1:3).
Weitere Beweise für die Wahrhaftigkeit der Bibel sind in den Büchern Ist die Bibel wirklich das Wort Gottes? und „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich“ zu finden.
Diese Frau besucht einen „Medizinmann“, da sie glaubt, daß er ihrem Kind helfen kann.
Statuen, die die Geister verstorbener Vorfahren darstellen, werden in dem irrigen Glauben hergestellt, diese Vorfahren seien in der Geisterwelt am Leben.
Fische, Vögel und Landtiere werden in der Bibel ebenso wie der Mensch als „Seelen“ bezeichnet. Doch keine dieser Seelen ist unsterblich.
Während der Tausendjahrherrschaft Jesu Christi werden Verstorbene zum Leben zurückgebracht.
Gott gebot im alten Israel, jeden, der Spiritismus ausübte, zu steinigen.
Einige halten bestimmte Bäume, große Felsen, Wasserfälle, Berge und andere Objekte für die Wohnstätte unsichtbarer Geister.
Falsche Ansichten halten viele Menschen in einem „Netz“ der Furcht verstrickt.
Genausowenig, wie eine Vogelscheuche gehen oder reden oder jemandem helfen oder schaden kann, können es von Menschen gemachte Bilder tun.
Hat ein von Menschen hergestellter Götze übermenschliche Kräfte? Dieser Götze ist aus dem gleichen Baum gemacht, von dem auch das Holz für die Feuerstelle genommen wurde. Wie sollte der Götze Menschen helfen oder schaden können, wenn er doch genauso verbrannt werden kann wie das Feuerholz?
Tausende haben sich vom Spiritismus abgewandt und haben damit in Verbindung stehende Gegenstände vernichtet.
Wenn wir regelmäßig zusammenkommen, um Gottes Wort zu studieren, können wir erfolgreich gegen die „Geistermächte in den himmlischen Örtern“ ankämpfen.
Auf einer paradiesischen Erde werden alle Menschen und Tiere in vollkommenem Frieden leben. Hunger, Trauer, Krankheit und Tod wird es nicht mehr geben. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
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Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
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Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) - Beobachter
Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist eine relativ seltene Erkrankung – sie macht hierzulande etwa 3,2 Prozent aller Krebserkrankungen aus. Bauchspeicheldrüsenkrebs entsteht meist in dem Teil der Bauchspeicheldrüse, der die Enzyme produziert (sog. exokriner Teil). Es ist äusserst wichtig, Bauchspeicheldrüsenkrebs möglichst früh zu erkennen. Gelingt dies, sind die Heilungschancen und somit die Überlebensrate deutlich verbessert.
Bei 10 bis 20 Prozent der Betroffenen ermöglicht eine rechtzeitige Diagnose eine chirurgische Entfernung des Tumors durch eine Operation. In den anderen Fällen wird der Bauchspeicheldrüsenkrebs meist zu spät entdeckt – der Krebs hat sich dann schon weiter ausgedehnt und unter Umständen Absiedlungen in anderen Organen gebildet (Metastasen). Tochtergeschwulste entstehen beim Pankreaskarzinom vor allem in Leber, Lunge und Knochen.
In fortgeschrittenen Stadien von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine Operation oft nicht mehr möglich. Dann behandelt der Arzt vor allem mit einer Chemo- und Strahlentherapie. Deren Ziel ist es, den Krankheitsverlauf zu mildern und die Lebensqualität des Erkrankten zu verbessern. Insgesamt ist die Diagnose Pankreaskarzinom mit einer ungünstigen Überlebensrate verknüpft.
Die klassischen Symptome Gelbsucht und Oberbauchschmerzen treten meist erst bei weiter fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs auf. Diese Symptome sind aber wenig charakteristisch und können auch bei anderen Erkrankungen vor. Oberbauchschmerzen können auch bei einem frühen Pankreaskarzinom auftreten, mögliche weitere Symptome können auch ein Druckgefühl in der Bauchregion sowie Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen sein. Sie enstehen, wenn sich der Bauchspeicheldrüsenkrebs auf benachbarte Organe wie Magen, Leber oder Darm ausbreitet.
Die Bauchspeicheldrüse (das Pankreas) liegt an der hinteren Bauchwand unter dem Zwerchfell. Sie produziert zum einen Verdauungssäfte, die sie in den Zwölffingerdarm abgibt. Zum anderen das Hormon Insulin, welches massgeblich die Zuckerverwertung im Körper regelt.
Der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Der Krebs entsteht meist im Pankreaskopf nahe dem Gallengang. Er betrifft in über 95 Prozent der Fälle den sogenannten exokrinen Teil der Drüse, der Verdauungsenzyme herstellt und absondert. Man spricht dann vom exokrinen Pankreaskarzinom. Viel seltener geht der Krebs von hormonproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse aus (sog. endokrines Pankreaskarzinom). Ein Beispiel für eine Form des endokrinen Pankreaskarzinoms ist das sogenannte Insulinom, bei dem der Tumor das Hormon Insulin im Übermass produziert. Dieser Text behandelt das exokrine Pankreaskarzinom.
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters: Das mittlere Erkrankungsalter liegt
für Männer bei 70 und
für Frauen bei 76 Jahren.
An Bauspeicheldrüsenkrebs erkranken in der Schweiz jährlich rund 850 Menschen, je zur Hälfte Frauen und Männer. Nur 5 Prozent der Fälle treten vor dem 50. Lebensjahr auf, cirka 60 Prozent aller Diagnosen werden nach dem 70. Lebensjahr gestellt.
Da ein Pankreaskarzinom in der Regel erst sehr spät entdeckt und behandelt wird, hat der Krebs zum Zeitpunkt der Diagnose meist bereits Absiedelungen in andere Organe gestreut, zum Beispiel in die Leber (Lebermetastasen). Die Folge ist eine ungünstige Überlebensrate: Bei fortgeschrittenem Pankreaskarzinom lebt lediglich ein geringer Anteil der Betroffenen länger als fünf Jahre nach der Diagnosestellung.
Die 15 cm lange und 70 g schwere Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt im Oberbauch quer an der hinteren Bauchwand und schmiegt sich mit ihrem Kopf (lat.: Caput) in den Bogen des Zwölffingerdarms (Duodenum), den ersten Abschnitt des Dünndarms. Mit ihrem nach links weisenden Schwanz (lat.: Cauda) liegt die Bauchspeicheldrüse der Milz an. Der Körper (lat.: Corpus) der Bauchspeicheldrüse befindet sich vor der unteren Hohlvene; die Oberfläche ist mit Bauchfell überzogen.
Das Organ stellt in seinem exokrinen Teil Verdauungssäfte her. Zahlreiche Seitengänge leiten diese Verdauungssäfte in Richtung des zentralen Pankreasgangs. Zusammen mit den Gallenwegen aus der Leber mündet dieser in einen gemeinsamen Ausgang im Zwölffingerdarm, der sogenannten Papille. Der endokrine Teil der Bauchspeicheldrüse sondert Hormone wie das Insulin direkt in den Blutkreislauf ab.
Exokrine Bauchspeicheldrüse
Der exokrine Teil der Bauchspeicheldrüse stellt innerhalb von 24 Stunden ungefähr 1,5 Liter Verdauungssaft her. Neben Wasser und alkalischem Bikarbonat besteht der Verdauungssaft aus verschiedenen Verdauungsenzymen. Diese wirken im Körper als sogenannte Biokatalysatoren, welche die Nahrung in einzelne Moleküle aufspalten. Erst dann kann die Darmschleimhaut die Nahrung aufnehmen und ins Blut abgeben.
Der endokrine Teil der Bauchspeicheldrüse besteht aus den sogenannten Langerhans-Inseln. Diese Zellgruppe wird in ihrer Gesamtheit auch als Inselorgan oder Inselapparat bezeichnet. Vier verschiedene Zelltypen (A, B, D, PP) der Bauchspeicheldrüse bilden jeweils unterschiedliche Hormone.
Hormon Wirkung
Glukagon Erhöht den Blutzuckerspiegel
Somatostatin Senkt die Hormonfreisetzung der Bauchspeicheldrüse; bremst die Verdauungstätigkeit
Pankreatisches Polypeptid Drosselt die Produktion von Galle und Verdauungssäften
Entfernt der Chirurg die Bauchspeicheldrüse bei einer Operation komplett, fehlt dem Körper Insulin. Die Folge: Er kann den Blutzuckerspiegel nicht mehr selbst kontrollieren, so dass der Betroffene einen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) entwickelt und entsprechend mit Insulin behandelt werden muss.
Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) sind die genauen Ursachen bisher nicht bekannt; Mediziner untersuchen noch, welche Auslöser hinter der Erkrankung stecken. Gesichert ist, dass bestimmte Faktoren das Risiko erhöhen, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. So begünstigen etwa Rauchen und Alkoholkonsum die Entstehung von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Auch Fettleibigkeit (Adipositas, Body-Mass-Index grösser als 30) stellt einen Risikofaktor dar. Ebenso diskutieren Fachleute unterschiedlichste Ernährungsgewohnheiten wie eine fettreiche Ernährung als Risikofaktoren für Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Eine viele Jahre andauernde Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronische Pankreatitis) kann das Risiko für ein Pankreaskarzinom erhöhen. Auch Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 erkranken häufiger an Bauchspeicheldrüsenkrebs als Gesunde. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Diabetes auch durch den Bauchspeicheldrüsenkrebs selbst verursacht sein könnte.
Hat ein Verwandter ersten Grades (Eltern oder Kinder) Bauchspeicheldrüsenkrebs, erhöht dies das Risiko, selbst auch daran zu erkranken, im Vergleich zur Normalbevölkerung um das 2- bis 3-Fache. Hiervon zu unterscheiden ist das familiäre Pankreaskarzinom. Man spricht von einem familiären Pankreaskarzinom, wenn in einer Familie bei mindestens zwei Verwandten ersten Grades ein Pankreaskarzinom festgestellt wurde. Da das Erkrankungsrisiko beim familiären Pankreaskarzinom um ein Mehrfaches erhöht ist, ist den Angehörigen betroffener Familien eine genetische Beratung zu empfehlen.
Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) zeigt lange Zeit keine oder nur leichte Symptome, die auch bei vergleichsweise harmlosen Erkrankungen auftreten können. Da in der Frühphase der Erkrankung keine typischen Beschwerden oder Warnsymptome vorliegen, wird Bauchspeicheldrüsenkrebs meist erst sehr spät entdeckt. Liegen bereits Symptome wie eine Gelbsucht (Ikterus) oder Oberbauchschmerzen vor, handelt es sich in der Regel schon um ein weiter fortgeschrittenes Pankreaskarzinom. Häufig finden Ärzte zum Zeitpunkt der Diagnose bereits Absiedelungen des Tumors (Metastasen) in anderen Organen.
Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht zu Beginn meist keine Symptome. Erst wenn durch das Tumorwachstum die Produktion der für die Verdauung wichtigen Pankreasenzyme oder deren Abfluss in den Zwölffingerdarm behindert ist, treten Beschwerden auf. Es kann zur vermehrten Ausscheidung von unverdautem Fett über den Stuhl kommen – zu sogenannten Fettstühlen. Hat sich das Pankreaskarzinom bereits auf benachbarte Organe wie den Magen, die Leber oder den Darm ausgebreitet, können uncharakteristische Beschwerden auftreten, wie:
Etwa zwei Drittel aller Pankreaskarzinome entstehen im Pankreaskopf nahe dem Gallengang. Sobald ein solcher Tumor auf den Gallengang drückt, behindert dies den Abfluss der Galle. Symptome wie Gelbsucht (Verfärbung der Haut und des Augenweisses) und Juckreiz sind die Folge. Der Urin verfärbt sich dunkel, der Stuhl hell. Diese Symptome können auch schon in einem frühen Krankheitsstadium auftreten, in dem die Heilungschancen besser sind. Allerdings tritt eine Gelbsucht auch bei anderen Erkrankungen auf.
Bedingt durch Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse kann es zu einem Mangel an Insulin oder gar dem Erliegen der gesamten Insulinproduktion kommen. Es entsteht eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Ein Bauchspeicheldrüsenkrebs kann sich also auch durch das Neuauftreten eines Diabetes bemerkbar machen.
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse führen aufgrund der engen Nachbarschaft des Organs zur Wirbelsäule in manchen Fällen auch zu Rückenschmerzen, die mitunter gürtelförmig ausstrahlen können.
Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist eine frühzeitige Diagnose von grosser Bedeutung. Sie eröffnet die Chance auf eine Operation und somit auf Heilung. Schon der Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs sollte den Arzt veranlassen, sich auf die Suche nach der zugrunde liegenden Erkrankung zu begeben. Hierbei gilt es, im ersten Schritt den Tumorverdacht abzuklären. Wenn es sich tatsächlich um Bauchspeicheldrüsenkrebs handelt, muss der Arzt im zweiten Schritt die genaue Lage und Ausbreitung des Tumors bestimmen, um die nachfolgende Therapie planen zu können. Dies bezeichnet man auch als Tumorstaging.
Der Arzt kann eine ganze Reihe von Untersuchungsmethoden nutzen, um bei Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs die Diagnose zu sichern. Reihenfolge und Auswahl der Untersuchungen hängen davon ab, wie eindeutig der Befund ist und ob die jeweilige Technik in der Klinik verfügbar ist.
Übersicht der Untersuchungsmethoden:
Computertomographie (CT, Röntgen-Schichtuntersuchung)
MRT (Kernspin- oder Magnetresonanztomographie)
ERCP (endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie = spezielle Röntgenuntersuchung der Gallengänge und -blase und des Bauchspeichel-Drüsengang-Systems)
Biopsie (Gewebeprobe zur Sicherung der Diagnose)
Skelettszintigraphie (Darstellung von möglichen Knochenmetastasen)
Um Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) nachzuweisen, klärt der Arzt zuerst in einem Gespräch, welche Beschwerden bestehen und ob unter Umständen Risikofaktoren vorliegen. Es folgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Der Arzt achtet beim Abtasten des Bauchbereichs auf eine vergrösserte oder veränderte Leber und Gallenblase und schaut, ob sich im Bereich der Bauchspeicheldrüse Tumoren, also Schwellungen, tasten lassen. Hieraus können sich erste Hinweise auf das Vorliegen einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse oder anderer Organe ergeben.
Weitere wichtige Untersuchungen, die sich daran anschliessen, sind Blutuntersuchungen (Laboruntersuchungen) und der Einsatz von bildgebenden Verfahren. Hierbei kommen dem Ultraschall (Sonographie), der Computertomographie (CT) und unter Umständen der Magnetresonanztomographie (MRT) grosse Bedeutung zu. Erhebt der Arzt einen verdächtigen Befund, können spezielle Tumormarker im Blut (z.B. CA 19-9) auf dem Weg zur richtigen Diagnose weiterhelfen.
Ultraschall und Computertomographie (CT)
Die Ultraschalluntersuchung des Oberbauchs (Oberbauchsonographie) ist ein sehr hilfreiches und zudem völlig schmerz- und risikoloses Verfahren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung können in einigen Fällen den Verdacht bestätigen, dass Bauchspeicheldrüsenkrebs vorliegt. Ebenso kann der Arzt die Lage eines möglichen Tumors und seine Ausbreitung auf benachbarte Organe beurteilen. Der Arzt betrachtet die Leber und die Lymphknoten im Bauchraum und kann somit auf mögliche Tochtergeschwulste (Metastasen) schliessen.
Die Computertomographie (CT) ergänzt die Ultraschalluntersuchung. Mittels Röntgentechnik werden Schichtbilder des Bauchraums angefertigt: Deren Betrachtung ermöglicht eine noch genauere Aussage darüber, wie gross der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist und wie weit er sich bereits auf umliegende Organe und Gewebe ausgebreitet hat. Der Arzt kann mit der Computertomographie auch der Frage nachgehen, ob Metastasen vorliegen. Die Computertomographie erfolgt unter Gabe von Kontrastmittel. Aufgrund der technischen Grenzen von CT und Ultraschall sind sehr kleine Tumoren mit diesen Methoden kaum zu entdecken – weitere Untersuchungen können dann notwendig sein.
Die Kernspin- oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein ergänzendes Verfahren, das präzise Auskunft bei der Metastasensuche gibt und die Abgrenzung einer bösartigen Erkrankung von beispielsweise einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) ermöglichen kann. Im Unterschied zur Computertomographie arbeitet dieses Verfahren nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit Magnetfeldern.
Bleibt nach den Standarduntersuchungen wie Ultraschall und Computertomographie weiterhin unklar, ob es sich um Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) handelt, kann eine sogenannte MRCP weiterhelfen: CP steht für die Darstellung des Gallen (Chole)- und Pankreasgangs. Eine weitere Variante ist die sogenannte MR-Angiographie, mit der der Arzt die Blutgefässe des Bauchraums darstellen kann.
Alle genannten Magnetresonanz-Untersuchungen sind für den Betroffenen schonend und schmerzfrei. Sie stellen eine Alternative zur sogenannten endoskopischen retrograden Cholangiopankreatikographie (ERCP) und zur klassischen Angiographie, also der Gefässdarstellung durch Röntgentechnik, dar.
Die ERCP – endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie – ist eine spezielle endoskopische Untersuchung des Gallengangs und des Pankreasgangs. Dabei spiegelt der Arzt den Magen und den Zwölffingerdarm mit einem beweglichen Endoskop (sog. Gastroduodenoskopie). Die gemeinsame Mündung von Gallengang und Pankreasgang in den Zwölffingerdarm nennt sich Papille. Unter Sichtkontrolle füllt der Untersucher mithilfe eines kleinen Schlauchs über die Papille Kontrastmittel in das Gangsystem. Im Anschluss fertigt er Röntgenaufnahmen an, um die mit Kontrastmittel gefüllten Gänge und damit auch mögliche durch den Tumor bedingte Gangunterbrechungen und Abflussbehinderungen sichtbar zu machen.
Die ERCP ist nicht nur eine Diagnosemethode – sie wird auch therapeutisch genutzt.
Liegt ein verschlussbedingter Gallestau vor, der zu Gelbsucht führt (sog. Verschlussikterus), kann der Arzt einen Stent (ein Röhrchen) einlegen und somit dafür sorgen, dass die Galle wieder abfliesst. Wenn eine Operation des Bauchspeicheldrüsenkrebses geplant ist und diese zeitnah erfolgen kann, legt der Arzt in der Regel keinen Stent ein.
Eine Endosonographie (endoskopische Ultraschalluntersuchung) kann helfen, auch kleine Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom) zu erkennen. Zudem ermöglicht sie, vor einer geplanten Operation die Ausbreitung des Tumors zu bestimmen. Bei Bedarf kann der Arzt eine Gewebeprobe entnehmen (Biopsie). Das Endoskop (schlauchförmiges Untersuchungsinstrument) ist mit einem Ultraschallkopf ausgerüstet und wird über Mund und Speiseröhre in den Magen oder Zwölffingerdarm vorgeschoben. Der Arzt kann dann die Bauchspeicheldrüse sowie weitere Organe und Gefässe mittels Ultraschall untersuchen.
Um die Ausbreitung des Tumors und einen möglichen Befall der Lungen mit Metastasen beurteilen zu können, erfolgt bei Vorliegen von Bauchspeicheldrüsenkrebs stets eine Röntgenuntersuchung des Brustkorbs.
Liegt der Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs vor und ist der Patient in einem Zustand, in dem eine Operation erfolgen kann, ist die Entnahme einer Gewebeprobe vor der Operation in aller Regel nicht nötig: Die Gewebeuntersuchung erfolgt während oder nach der Operation. Kann ein Patient nicht operiert werden, entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe, um die Diagnose zu sichern.
Der Arzt erhält eine solche Gewebeprobe durch eine Computertomographie- oder Ultraschall-gesteuerte Punktion der Bauchspeicheldrüse oder einer Absiedlung des Tumors (Metastase). Alternativ ist je nach Lage des Tumors eine kontrollierte Gewebeentnahme, die durch die Endosonographie unterstützt wird, möglich und sinnvoll.
In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Ausdehnung des Bauchspeicheldrüsenkrebses mithilfe einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) genau zu beurteilen. Dabei führt der Arzt über kleine Einschnitte in der Bauchdecke ein flexibles optisches Instrument ein (Endoskop) – der Eingriff geschieht in Vollnarkose. Die Kamera des Endoskops überträgt die Bilder aus dem Bauchraum auf einen Monitor. Je nach Befund entscheidet sich der Arzt für eine Operation oder er leitet eine andere Therapie ein.
Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Sie stellt mithilfe eines radioaktiv markierten Stoffs Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper dar. Da Tumorzellen einen besonders hohen Stoffwechsel haben, ist die PET gut geeignet, um Metastasen (auch sehr kleine) sichtbar zu machen.
Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) und dessen Therapie kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten infrage, die zum Teil miteinander kombiniert werden:
Operation (chirurgische Entfernung)
Sog. zielgerichtete Therapie mit dem Wirkstoff Erlotinib
Die chirurgische Entfernung ist die wichtigste Therapieform: Sie ist die einzige Behandlung, die bei Bauchspeicheldrüsenkrebs eine Chance auf Heilung verspricht. Im Anschluss an eine Operation sollte eine Chemotherapie erfolgen.
Liegen bereits Absiedelungen des Tumors in weiter entfernt liegenden Organen oder Lymphknoten vor (Fernmetastasen), so wird in der Regel nicht mehr operiert. Beim metastasierten Bauchspeicheldrüsenkrebs kommt eine palliative Therapie, also krankheitslindernde Behandlung, zum Einsatz. Sie soll die Lebensqualität erhalten oder verbessern. Eine Heilung ist in diesen fortgeschrittenen Fällen nicht mehr möglich. Die palliative Therapie besteht aus Chemotherapie oder einer Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie (sog. Radiochemotherapie).
Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) verspricht nur die Operation eine Chance auf Heilung. Je früher der Bauchspeicheldrüsenkrebs entdeckt wird, desto besser sind diese Heilungschancen. Solange der Tumor die Grenzen der Bauchspeicheldrüse nicht überschritten hat, lässt sich der Tumor operieren – in manchen Fällen geht dies auch dann, wenn Nachbarorgane bereits mitbefallen sind. Das Alter des Betroffenen spielt für die Entscheidung zur Bauchspeicheldrüsenkrebs-Operation keine Rolle, sofern der gesundheitliche Allgemeinzustand nicht gegen einen solchen Eingriff spricht (z.B. bei schwerer Herz-, Lungen- oder Lebererkrankung). Das genaue Ausmass der Operation hängt individuell von der Ausdehnung des Tumors, seiner Lage in der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskopftumor, Pankreaskörpertumor oder Pankreasschwanztumor) und vom feingeweblichen Tumortyp ab.
Bei einer Operation entfernt der Chirurg den Tumor , danebenliegendes gesundes Gewebe sowie benachbarte Lymphknoten. Eine solche Entfernung "im Gesunden" senkt das Risiko, dass bösartige Tumorzellen im Bauchbereich verbleiben. Die Bauchspeicheldrüse wird dabei je nach Befund zum Teil oder als Ganzes entfernt. Auch die (Teil-)Entfernung weiterer Organe kann notwendig sein, zum Beispiel:
Teile der Gallengänge
Falls möglich, erhält der Chirurg bei einer Operation Teile der Bauchspeicheldrüse. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil bei einem vollständigen Verlust des Organs auch ebenswichtige Hormone und Verdauungsenzyme fehlen – der Betroffene muss diese dann mit Medikamenten ersetzen. Entfernt der Operateur die Bauchspeicheldrüse komplett, entsteht ein Insulin-Mangel und somit ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Wie auch manche Diabetiker, muss der Betroffene nach der Operation regelmässig Insulin spritzen, um seine Blutzuckerkonzentration in normalen Grenzen zu halten.
Die sonst von der Bauchspeicheldrüse produzierten Verdauungsenzyme muss der Betroffene nach der Entfernung des Organs in Form von Kapseln gemeinsam mit den Mahlzeiten einnehmen. Um den korrekten Umgang mit den Enzymen und die Kontrolle des Blutzuckerspiegels mit Insulin zu erlernen, bietet sich eine eingehende Ernährungsberatung und Diabetikerschulung an.
Eine gängige Operationstechnik, die beim Pankreaskopfkarzinom zum Einsatz kommt, heisst Whipple-Operation (Fachbegriff: partielle Duodenopankreatektomie). Sie kann in zwei Varianten erfolgen, die sich darin unterscheiden, ob der Operateur auch den Magen teilweise entfernt oder nicht. Bei dieser Operation entnimmt der Chirurg neben einem Teil der Bauchspeicheldrüse unter anderem auch den Zwölffingerdarm. Da sich dieser direkt an den Magen anschliesst und die Mündung für den Gallen- und den Bauchspeicheldrüsengang enthält, muss der Chirurg einen weiter abwärts gelegenen Teil des Dünndarms mit dem Magen und dem Rest der Bauchspeicheldrüse und des Gallengangs verbinden. Dies gewährleistet, dass weiterhin ein Transport des Nahrungsbreis sowie der Abfluss der Galle und des Verdauungssaftes der Bauchspeicheldrüse erfolgen.
Liegt das Pankreaskarzinom im linken Teil des Organs, also im Schwanzbereich, entfernt der Chirurg in der Regel auch nur diesen Teil sowie in manchen Fällen die benachbarte Milz: Sogenannte Linksresektion des Pankreas.
Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) setzen Mediziner eine Chemotherapie in verschiedenen Situationen ein. Als Wirkstoffe verwenden sie sogenannte Zytostatika – Medikamente, die das Zellwachstum hemmen und die sich schnell teilenden Krebszellen eher angreifen als gesunde Zellen.
Zum einen kann eine sechsmonatige Chemotherapie nach einer Operation erfolgen, wenn diese eine Heilung zum Ziel hatte und den Tumor vollständig oder bis auf kleine Überreste beseitigen konnte. Die Chemotherapie soll unter Umständen noch im Körper verbliebene Krebszellen abtöten.
Darüber hinaus hat die Chemotherapie – ebenso wie die Strahlentherapie – beim Bauchspeicheldrüsenkrebs in der krankheitsmildernden (palliativen) Therapie ihren Stellenwert. Ihr Ziel: Die Beschwerden und die Lebensqualität der Betroffenen zu bessern, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Besonders das Medikament Gemcitabin kommt dann zum Einsatz. Kombiniert der Arzt es mit den Wirkstoffen Capecetabin und Erlotinib, kann dies die Überlebenszeit weiter verlängern. Eine Chemotherapie kann bei nicht operierbarem Bauchspeicheldrüsenkrebs auch mit einer Strahlentherapie kombiniert werden (sog. Radiochemotherapie).
Wenn der Chirurg den Bauchspeicheldrüsenkrebs vollständig entfernen konnte, erübrigt sich in den meisten Fällen eine Strahlentherapie (Bestrahlung). Besteht beim Bauchspeicheldrüsenkrebs keine Aussicht auf Heilung, erfolgt eine palliative Therapie. Sie soll Schmerzen mindern und die Lebensqualität der Betroffenen bessern.
Die Strahlentherapie kann bei der Behandlung von Tochtergeschwulsten (Metastasen) im Gehirn oder Skelett eine Rolle spielen. Die Strahlen können dort Krebszellen vernichten und somit die von den Tumorabsiedlungen ausgehenden Beschwerden mildern. Unerwünschte Begleiterscheinungen einer Bestrahlung sind trotz allen Fortschritts nicht vollständig zu verhindern.
Je früher der Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) entdeckt und entfernt wird, desto günstiger sind Verlauf und Lebenserwartung (Prognose). Bei bis zu 20 Prozent der Betroffenen können die behandelnden Ärzte versuchen, die Erkrankungen mittels Operation zu heilen. Wurde der Tumor bei der Operation komplett entfernt und war er darüber hinaus nicht grösser als zwei Zentimeter, dann überleben etwa 40 Prozent der Betroffenen ein Pankreaskarzinom länger als fünf Jahre.
Die Prognose von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist stark vom Stadium abhängig: Je weiter fortgeschritten der Bauchspeicheldrüsenkrebs ist, desto ungünstiger ist die Lebenserwartung.
Beschwerden im Blick
Bei Bauchspeicheldrüsenkrebs kontrolliert der Arzt nach der Operation in Nachsorgeuntersuchungen, ob der Tumor wieder aufgetreten ist (Rezidiv). Diese Untersuchungen finden in der Regel alle paar Monate statt. Grundsätzlich orientieren sich die Nachsorgeuntersuchungen jedoch an den vorliegenden Beschwerden; oft finden sie im ersten Jahr nach Therapieende alle ein bis zwei Monate statt, später in drei- bis sechsmonatigen Abständen. Die regelmässigen Nachsorgeuntersuchungen dienen auch dazu, mögliche Folgen einer Operation optimal behandeln zu können und um bei einem Diabetes mellitus die Medikamente richtig einzustellen und die nicht mehr von der Bauchspeicheldrüse hergestellten Verdauungsenzyme medikamentös zu ersetzen.
Ziel der Nachsorge sollte darüber hinaus sein, den Betroffenen auch bei den durch die Erkrankung möglicherweise entstandenen psychischen und sozialen Problemen helfend zur Seite zu stehen.
Nach einer Bauchspeicheldrüsenkrebs-Operation können Betroffene eine stationäre Rehabilitation in besonders erfahrenen Tumornachsorgekliniken antreten, die mit den speziellen Erfordernissen des Pankreaskarzinoms vertraut sind.
Da die genauen Ursachen von Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) bisher unbekannt sind, heisst "Vorbeugen" in diesem Falle "Risiko senken". Sie können dies tun, indem Sie bekannte Risikofaktoren meiden und generell auf eine gesunde Lebensweise achten.
Dazu gehört, auf das Rauchen zu verzichten und Alkohol nur selten und in geringen Mengen zu konsumieren. Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern ein deutlich erhöhtes Risiko, an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Montag, 27. Februar 2012 / 3 Jahre
Interesse am Gasthörerstudium: Siegfried Sauer, Annemarie Kruse und Karl Dieter Wiennecke sind langjährige Gasthörer an der Universität Hildesheim.
Was suchen und was finden ältere Menschen in der Universität? Wie reagieren Universitäten auf den demografischen Wandel? Zukunftsfähigkeit der Bildung Älterer in Hochschulen – die Stiftung Universität Hildesheim richtet unter diesem Thema die Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wissenschaftliche Weiterbildung für Ältere vom 29. Februar bis 2. März 2012 aus. Experten aus ganz Deutschland werden erwartet. Die Altersforscherin und Bundesministerin a.D. Prof. Dr. Ursula Lehr hält am 1. März einen öffentlichen Vortrag.
In Vorträgen und Arbeitsgruppen werden auf der Expertentagung Perspektiven für das Lernen älterer Menschen im akademischen Kontext und das intergenerationelle Lernen, Ergebnisse der Alters- und Hochschulforschung sowie Chancen und Herausforderungen im Zuge demografischer Veränderungen erörtert. „Ältere Menschen finden in Hochschulen Gelegenheiten, sich mit Themen und Fragen auseinanderzusetzen, die ihnen schon lange wichtig waren. Sie treffen auf interessante Professoren und auf junge Studierende. Sie entdecken neue Fragen, fühlen sich in alten bestätigt oder wieder herausgefordert. Sie finden ein Möglichkeit, dem ‚Leben Jahre zu geben‘, wie die bekannte Altersforscherin Professorin Ursula Lehr es ausdrückt“, erläutert Prof. Dr. Erwin Wagner, Leiter des center for lifelong learning (cl3) der Stiftung Universität Hildesheim.
Etwa 130 Gasthörende sind aktuell an der Universität Hildesheim eingeschrieben, davon sind rund 80 Prozent über 60 Jahre. Dabei bietet die Universität Hildesheim kein gesondertes Seniorenstudium an, Gasthörende studieren im regulären Uni-Betrieb. Siegfried Sauer, Annemarie Kruse und Karl Dieter Wiennecke sind langjährige Gasthörer an der Universität Hildesheim und schätzen den Austausch mit den jüngeren Studierenden und die Breite im Lehrangebot. „Lernen mit 65, 75 oder älter ist spannend." „Meine Enkel finden es toll, dass ich regelmäßig zur Uni gehe", erzählt Sauer. Viele der Gasthörenden wählen die Fächer Geschichte, Philosophie, Literatur oder Kunst. Die Resonanz im Bekanntenkreis sei unterschiedlich, sagen Karl Dieter Wiennecke und Annemarie Kruse. „Das Studium bietet eine Möglichkeit, nicht von 100 auf 0 zu fallen, nachdem man im Berufsleben ausscheidet. Wir möchten etwas für unseren Kopf tun. Die Lehrenden und die jungen Studierenden eröffnen neue Sichtweisen", beschreiben sie ihren Wissensdurst im Alter. Jahrestagung „Zukunftsfähigkeit der Bildung Älterer in Hochschulen“
26.01.2015 Modelle im Physikunterricht
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q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
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Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
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q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
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Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Kundenrezensionen4,0 von 5 Sternen1454,0 von 5 Sternen5 Sterne844 Sterne163 Sterne172 Sterne231 Stern5TraumtänzervonSchandmaulFormat: Audio CDÄndernPreis:5,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon PrimeIhre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Hilfreichste positive RezensionAlle 100 positiven Rezensionen anzeigen› 7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.5,0 von 5 SternenDas etwas andere Album zum Träumen, aber eines der bestenVonSagittariusam 6. Februar 2011Die neue CD Traumtänzer unterscheidet sich von ihren Vorgängern. Wer erwartet, nur "Mitsinglieder" zu hören, irrt wahrlich. Die Texte sind viel emotionaler als früher. Aber auch für diejenigen, die gerne auf Popkonzerten mitsingen, ist genug Material vorhanden. Das beginnt beim "Traumtänzer", es folgen "Alchemist", "Auf hoher See", und besonders das "Hexeneinmaleins" eignet sich zum Mitsingen. Lieder zum Dahinschmelzen sind "die Rose", "Halt mich" und eines der schönsten ist "Mein Lied". Die Schandmaulmusik zeichnete sich schon immer durch die musikalische Interpretation von Balladen aus, auch hier gibt es zahlreiche Angebote: "Assassine". Ein Scharfrichter soll im Namen der Inquisition seine Geliebte töten und flieht dann mit ihr. Der Refrain: "Sie ist für mich die schönste Frau der Welt.." kann sich zum Ohrwurm entwickeln. Bei "Auf hoher See" handelt es sich um das Leben des berüchtigten Störtebecker und bei der "Schwur" hat offensichtlich die Thematik aus "Der Herr der Ringe" Pate gestanden. Insgesamt ist die CD eine der reifsten der Schandmäuler. Auch die Texte der Lieder sind von so starker Emotion und so aussagekräftig, dass man sie immer wieder anhören kann und auch in einem Gedichtband für Verliebte, Balladenfreaks oder für Ergründer der menschlichen Seele veröffentlichen könnte. Die Tiefsinnigkeit der Texte spürt man vielleicht erst nach mehrmaligem Hören. Ich war auf der Release-Party der Schandmäuler in München, aber da bekam ich diese zarte Hintergründigkeit der Lieder gar nicht so stark mit, weil meine Aufmerksamkeit mehr den Musikern galt. Ganz egal, ob ich die Musik als Hintergrundmusik höre oder mich für eine Stunde in andere Welten versetzen lassen möchte, mit dieser CD kommt jeder auf seine Kosten. Die Schandmäuler betonten auch in vielen Interviews, dass sie sich nicht nur auf die Mittelalterszene festlegen lassen wollen. So schöne Liebeslieder findet man ganz selten, wenn man an den Retortenquatsch denkt, der im Radio rauf und runter gespielt wird. Wer ist denn so lyrisch wie " Halt mich, bis die Nacht zu Ende geht, halt mich, bis kein Zweifel zwischen uns steht, und die Nacht berührt uns sacht, trägt uns fort auf leisen Schwingen " Diese CD ist für Schandmaulfans ein Muss und man wird viele Lieder dieser CD noch öfter hören, spätestens am 2. 4. 2011 in Münchens größter Rockhalle, im Zenith.Ganz eingefleischte Freaks kaufen sich die "Extended Version", da können sie auf der dazugehörigen DVD noch die ganze Entstehungsgeschichte des "Traumtänzers" mitverfolgen.
Hilfreichste kritische RezenzionAlle 45 kritischen Rezensionen› 31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 Sternen...VonNicolai Krieselam 15. Februar 2011Zu wenig Power, zu viele Balladen, keine fesselnden Texte...und ich trau es mich fast gar nicht zu sagen...zu Schlagermäßig.Es tut mir wirklich sehr weh nur zwei Sterne zu vergeben, hör mir aber gerade das alte Zeug von Schandmaul an und es geht unendlich viel besser ins Ohr.Schade, aber es kommen vielleicht wieder bessere Zeiten, aber so wie Schandmaul jetzt drauf ist, könnte man meinen sie suchen die breite Masse und der Wind treibt ihr Schiff in Richtung Popmusik.Ich mag Schandmaul wirklich sehr gern, aber im Vergleich zu den anderen Alben hat sich dieses nur zwei Sterne verdient! Sie können es besser!
31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 Sternen...VonNicolai Krieselam 15. Februar 2011Format: Audio CDZu wenig Power, zu viele Balladen, keine fesselnden Texte...und ich trau es mich fast gar nicht zu sagen...zu Schlagermäßig.Es tut mir wirklich sehr weh nur zwei Sterne zu vergeben, hör mir aber gerade das alte Zeug von Schandmaul an und es geht unendlich viel besser ins Ohr.Schade, aber es kommen vielleicht wieder bessere Zeiten, aber so wie Schandmaul jetzt drauf ist, könnte man meinen sie suchen die breite Masse und der Wind treibt ihr Schiff in Richtung Popmusik.Ich mag Schandmaul wirklich sehr gern, aber im Vergleich zu den anderen Alben hat sich dieses nur zwei Sterne verdient! Sie können es besser!
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.5,0 von 5 SternenDas etwas andere Album zum Träumen, aber eines der bestenVonSagittariusam 6. Februar 2011Format: Audio CDDie neue CD Traumtänzer unterscheidet sich von ihren Vorgängern. Wer erwartet, nur "Mitsinglieder" zu hören, irrt wahrlich. Die Texte sind viel emotionaler als früher. Aber auch für diejenigen, die gerne auf Popkonzerten mitsingen, ist genug Material vorhanden. Das beginnt beim "Traumtänzer", es folgen "Alchemist", "Auf hoher See", und besonders das "Hexeneinmaleins" eignet sich zum Mitsingen. Lieder zum Dahinschmelzen sind "die Rose", "Halt mich" und eines der schönsten ist "Mein Lied". Die Schandmaulmusik zeichnete sich schon immer durch die musikalische Interpretation von Balladen aus, auch hier gibt es zahlreiche Angebote: "Assassine". Ein Scharfrichter soll im Namen der Inquisition seine Geliebte töten und flieht dann mit ihr. Der Refrain: "Sie ist für mich die schönste Frau der Welt.." kann sich zum Ohrwurm entwickeln. Bei "Auf hoher See" handelt es sich um das Leben des berüchtigten Störtebecker und bei der "Schwur" hat offensichtlich die Thematik aus "Der Herr der Ringe" Pate gestanden. Insgesamt ist die CD eine der reifsten der Schandmäuler. Auch die Texte der Lieder sind von so starker Emotion und so aussagekräftig, dass man sie immer wieder anhören kann und auch in einem Gedichtband für Verliebte, Balladenfreaks oder für Ergründer der menschlichen Seele veröffentlichen könnte. Die Tiefsinnigkeit der Texte spürt man vielleicht erst nach mehrmaligem Hören. Ich war auf der Release-Party der Schandmäuler in München, aber da bekam ich diese zarte Hintergründigkeit der Lieder gar nicht so stark mit, weil meine Aufmerksamkeit mehr den Musikern galt. Ganz egal, ob ich die Musik als Hintergrundmusik höre oder mich für eine Stunde in andere Welten versetzen lassen möchte, mit dieser CD kommt jeder auf seine Kosten. Die Schandmäuler betonten auch in vielen Interviews, dass sie sich nicht nur auf die Mittelalterszene festlegen lassen wollen. So schöne Liebeslieder findet man ganz selten, wenn man an den Retortenquatsch denkt, der im Radio rauf und runter gespielt wird. Wer ist denn so lyrisch wie " Halt mich, bis die Nacht zu Ende geht, halt mich, bis kein Zweifel zwischen uns steht, und die Nacht berührt uns sacht, trägt uns fort auf leisen Schwingen " Diese CD ist für Schandmaulfans ein Muss und man wird viele Lieder dieser CD noch öfter hören, spätestens am 2. 4. 2011 in Münchens größter Rockhalle, im Zenith.Ganz eingefleischte Freaks kaufen sich die "Extended Version", da können sie auf der dazugehörigen DVD noch die ganze Entstehungsgeschichte des "Traumtänzers" mitverfolgen.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.3,0 von 5 SternenGut, aber nichts NeuesVonStilangelam 28. Januar 2011Format: Audio CDSo, die neue Platte von Schandmaul ist raus. Nach dem großen Jubiläum 2008 und der Schaffenspause sind die Erwartungen sicher nicht gering. Nach dreimal Hören kann ich sagen, dass die instrumentale Umsetzung wirklich toll ist, bei jedem Intro wartet man gespannt, was kommt, vieles ist auch sicher tanzbar. Auch Thomas Stimme wird immer besser (noch besser :-)). Mit den Texten kann ich mich allerdings schon seit längerer Zeit nicht mehr anfreunden, die Geschichten sind nicht abgeschlossen, bleiben wage, haben nur noch wenig mit richtigen Mythen oder Mittelalter zu tun. Bei manchen Reimen bekomme ich das Gruseln (Schatten, die sich "haschen"). Der Witz und die Ironie sind aus den Texten fast komplett verschwunden. Auch fehlt mir einfach ein Titel, in den ich mich spontan verliebe, den gab es sonst auf jedem Album."Traumtänzer" ist sicher kein schlechtes Album, aber auch kein besonders Hervorstechendes.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen4,0 von 5 SternenAus München (fast) Nichts NeuesVonDer Philosopham 5. August 2012Format: Audio CDZugegeben, ich war etwas skeptisch und angespannt, als ich das inzwischen siebte Studioalbum der Mittelalter-Folk-Rock-Band in den Händen hielt. Werden die Schandmäuler ihr musikalisches Niveau konstant halten, werden sie sich hiermit selbst übertreffen oder gehen die Münchner einen Schritt zurück? Vielleicht wurde mit 'Traumtänzer' auch ein Totalausfall produziert'Das waren Fragen, die dringend eine Antwort benötigten. Folglich wurde es allerhöchste Zeit den Tonträger anzuhören. Dies tat ich natürlich nicht nur ein- zwei- oder dreimal. Nein, 'Traumtänzer' fordert Zeit, die man sich als Fan nun wohl oder übel nehmen muss. Ich habe es wirklich nicht bereut, mich intensiv mit dem neuen Material beschäftigt zu haben, denn nur so konnte ich Antworten auf die von mir selbst gestellten Fragen finden.Nach unzähligen Hördurchgängen kann mein Fan-Herz allerdings nicht in voller Liebe schlagen, denn 'Traumtänzer' besitzt da doch so manches, das mich erheblich stört. Schon das Vorgängerwerk 'Anderswelt' konnte nicht meine vollständige Begeisterung empfangen, da sich die Band bereits dort an der Grenze zur Eintönigkeit bewegte. Sicherlich war 'Anderswelt' ebenfalls eine relativ gute CD, in meinem Player befanden sich dennoch eher Alben der früheren Jahre. Ich denke sowieso, dass man Veröffentlichungen á la 'Wahre Helden', 'Von Spitzbuben und anderen Halunken' und 'Narrenkönig' so oder so nicht mehr übertrumpfen kann. Und selbst wenn dies je noch der Fall sein sollte, schlägt 'Traumtänzer' keinesfalls in diese Kerbe. Denn hier sind an manchen Stellen genau die Fehler erkennbar, die einst auch 'Anderswelt' hinabzogen. Um es kurz und auch schmerzlos zu sagen: Es hapert hier ganz schon an Abwechslung. Teilweise auch auf musikalischer Ebene, viel mehr jedoch im textlichen Bereich. Auffallend ist gleich, dass der Tonträger viele, zu viele Balladen mit sich bringt. Mittelalter bzw. Folk ist ja schön und gut, doch wo bleibt der Rock? Natürlich muss man dazu sagen, dass Schandmaul balladentechnisch sehr gut überzeugen, mir wird's dann aber irgendwann auch zu viel. Die Lyrik kommt oftmals arg gezwungen daher. Eben nach dem Motto: 'Reim dich, oder ich fresse dich!' Hm, das war doch früher nicht so.Aber ich möchte 'Traumtänzer' keinesfalls zerreißen, denn dafür ist er einfach zu gut. Trotz kleinen Mängeln bekommen die Zuhörer echte Ohrwürmer (Traumtänzer, Hexeneinmaleins, Der Alchemist',), und düstere Brecher (Schwur, Assassine',) vorgesetzt. An manchen Stellen fehlt vielleicht die Vielfältigkeit, dennoch reiht sich das Album problemlos in die Diskografie der Band ein, jedoch ohne daraus hervorzustechen.Fazit: Mit 'Traumtänzer' liefern die Schandmäuler ein rundum gelungenes Album ab, das den vorherigen aber etwas hinterherhinkt. Es fällt teilweise zu balladesk und eintönig aus. Trotzdem ist es eine definitive Kaufempfehlung an jeden Fan und Musikliebhaber. Nichtkenner würde ich eher zu früheren Werken raten, da diese frischer, verträumter und noch viel, viel eingängiger ausfallen. 'Traumtänzer' kann nichtsdestotrotz die Szene und Ehre der Band aufrechterhalten.Eine 4 Sterne-CD, wie sie im Buche steht.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 SternenZu viel WeichspülerVonDoktor von PainTOP 500 REZENSENT
VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2011Format: Audio CDIch mag auch heute noch die ersten Alben von Schandmaul, obwohl diese bereits ziemlich seicht waren. Live macht die Band auch Spaß, aber das neue Album geht mir eindeutig zu weit. Ich möchte es beinahe als "Mittelalter-Schlager" bezeichnen. Ganz große Poeten waren Schandmaul noch nie, aber auf "Traumtänzer" schämt man sich doch desöfteren fremd. Die Musik ist noch weichgespülter geworden, als "Rock" kann man kaum noch irgendwas bezeichnen. Der breiten Masse gefällt's, wie die Chartplatzierungen belegen. Klar, diese Musik kann man auch prima beim Bügeln hören, ohne dass sie stören würde. Wer also ein bisschen seichten Poprock mit Mittelalterflair möchte, soll mit "Traumtänzer" glücklich werden. Wer aber richtig kernigen Mittelalterrock hören will, soll beispielsweise besser zu den alten Werken von In Extremo greifen, die haben wenigstens Biss.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen21 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 SternenEnttäuschend !!!VonSebastianam 31. Januar 2011Format: Audio CDVerifizierter KaufLeider bleiben Schandmaul zum ersten mal in ihrer Karriere weit hinter ihren Möglichkeiten zurück und liefern ein halbgares, poppiges und belangloses Album ab. ( und ich hätte mir als langjähriger Fan niemals träumen lassen sowas mal zu schreiben ! )Der Titeltrack geht noch munter nach vorne und lässt einen hoffen, doch dann geht es musikalisch und vor allem auch textlich stark bergab. Wirklich schlecht ist das Album nicht, aber zu fade und eintönig die Kompositionen, zu drucklos die Produktion und vor allem die langsamen Stücke lassen sich kaum voneinander unterscheiden.Liebe Schandmäuler, das wirft Euch weit zurück ! Ihr könnt erwiesenermaßen mehr !!!
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.5,0 von 5 SternenKlasse Album!VonF. Wiegardam 28. Januar 2011Format: Audio CDVerifizierter KaufHallo liebe Schandmäuler oder auch zukünftige Schandmäuler!Wie ich diesem Jänner entgegengefiebert habe! Endlich bin ich seit Mittwoch (danke Amazon, für diese schnelle Lieferung) im Besitz der Extended Version, sprich im Besitz der DVD und der CD. Seit dem lief das neue Album hoch und runter. Die DVD und die CD sind technisch gesehen sehr gut verarbeitet. Sie befinden sich in einer Klappschachtel. Auf der ersten Seite befindet sich die CD und auf der letzten die DVD. In der Mitte befindet sich festinstalliert das Booklet mit den Songtexten, Bildern und Danksagungen; quasi wie ein Buch mit Einband. Wie gewohnt: alles in Farbe gehalten.Da es ja nun zur Gängelung geworden ist, DVDs mit übergroßen Altersempfehlungen bzw. Beschränkungen zu versehen, hatte ich beim Kauf einen faden Beigeschmack... dieser ist völlig unbegründet gewesen. Der DVD liegt ein Aufkleber bei, der vom Motiv genau auf die verunstaltete Stelle der Altersbeschränkung passt. Ist dieser aufgeklebt, so sieht man das normale Cover des Traumtänzers. Wer im Besitz der (Limited Extended Edition der) "Sinnfonie" ist, weiß wovon ich spreche. Danke an Schandmaul!Das Cover ist eventuell etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich empfinde das "Anderswelt"-Cover als sehr schön. Nun sind die Musiker selber in schwarz vor einem hellen Licht mit ihren zugehörigen Instrumenten abgebildet. Nach dem 10jährigen Jubiläum ist es wohl mal an der Zeit die "Protagonisten" auf ihrer Scheibe abzubilden. Irgendwie ist dies ein Zeichen für einen Beginn einer weiteren Dekade mit Schandmaul. Ich hoffe, dem ist so.Die Reise in die Anderswelt war wunderschön. Beinahe 3 Jahre dauerte die Reise, bis Schandmaul uns jetzt abermals mitnimmt. Gekrönt wurde diese Reise mit super Konzerten und einer wahren "Sinnfonie".Jetzt aber mal zu den neuen Liedern:1. Traumtänzer2. Der Alchemist3. Auf hoher See4. Hexeneinmaleins5. Bis zum Morgengrauen6. Die Rosen7. Schwur8. Pakt9. Der Anker10. Geas Traum11. Assassine12. Halt mich13. Des Dichters Segen14. Mein LiedMeine Bezüge zu älteren Schandmaul-Liedern sind natürlich rein subjektiv. Ich bitte dies zu berücksichtigen.Direkt mit dem ersten Lied "Traumtänzer" wird eines der schnelleren, rockigen Stücke gespielt. Es beginnt leiernd, langsam und kratzend mit der Qualität der Melodie des Vinyls. Keine Sorge eure CD ist nicht kaputt! Nach kurzer Zeit geht's dann richtig los... und das sehr schnell! Es ist ähnlich, jedoch fröhlicher anzuhören als "Hexeneinmaleins" (welches man sich schon vorher anhören konnte). Letzteres macht(e) einen guten Voreindruck auf das neue Album.Wer jetzt besorgt ist, dass ruhige Lieder fehlen, der ist dem Narrenkönig auf den Leim gegangen. "Mein Lied" ist eine wunderbare Ballade. Genauso: "Die Rose". Sie erinnert mich stark an "Die Braut", wobei der Refrain etwas ruhiger ist. Mit "Der Anker" ist wohl mein Lieblingslied auf der neuen Scheibe aufgenommen worden. Eventuell wegen der Neuartigkeit, aber wohl eher, da es in persönlich, schwierigen Situationen Kraft geben kann."Bis zum Morgengrauen" erinnert mich ein wenig an die "Königin", ist jedoch nicht so düster und beklemmend. "Der Schwur" ist rockiger und härter. Für mich eine gute Mischung aus "Wolfsmensch" und "Zweite Seele".Unsere Schandmäuler haben auch ein Lied für das neue Buch von Wolfgang Hohlbein geschrieben: "Geas Traum". Dieses Lied ist für mich eine musikalisch völlige neue Erfahrung, die mir Schandmaul bietet. Ein recht schnelles Lied, mit viel Interpretationscharakter, will jedoch in das Gesamtkonzept nicht ganz so gut passen. "Der Pakt" ist düster und sehr unruhig. Es erinnert sehr stark an ein (vielleicht ehemaliges) Instrumental mit Gesang. Klingt irgendwie komisch, aber anders kann ich es nicht beschreiben. "Der Assassine" ist musikalisch abwechslungsreicher als "Krieger", klingt jedoch ähnlich gut und erzählt spannend die Geschichte eines Meuchelmörders.Eine Liebesballade wie "Halt mich" macht alles richtig. Wer "Willst du", "Dein Anblick" oder "Die goldene Kette" mag, wird auch diese mögen. "Der Alchimist" fängt an, wie das "Geisterschiff" in der Live-Version von "Sinnfonie": ruhig und bedächtig. Thomas singt davon, dass [dem Alchimisten] Geld allein kein Glück bringt und man [er] sich auf Anderes besinnen soll um glücklich zu sein. Ein wohl aktuelles Thema wird von Schandmaul wunderbar, leicht sozialkritisch, in ein Lied verarbeitet. "Auf hoher See" beginnt sehr fröhlich. Doch im Laufe des Lieds wird es ernster. Es geht um einen Menschen, der sich auf See einen Namen macht, jedoch der Plünderung anheim fällt."Des Dichters Segen" ist eine wunderbare Geschichte. Thomas baute ähnlich wie in "Drei Lieder" (übrigens eines meiner Lieblingslieder) Verse in das Lied mit ein, die die Protagonisten sprechen.Fazit:Schandmaul war, wie schon gesagt, 1 1/2 Jahre von den Bühnen verschwunden. Diese Pause tat insofern gut, da Schandmaul sich wirklich hingesetzt hat und ein wirklich gutes Album produziert hat. Die Songs vereinen bewährte Rock- und Folkmelodien, bei denen wie gewohnt Geschichten erzählt werden. Das ist genau das, was wir Fans wollen. Schandmaul ist echt und nicht verstellt. Auf dem Album ist für jeden was dabei: schnelles, ruhiges, düsteres, fröhliches!Jedoch...Was mir leider fehlt sind reine instrumentale Lieder. Lieder wie "Sturmnacht", "Käptn Koma" oder auch "Fiddelfolkpunk" vom letzten Album. Jedoch haben die Lieder des "Traumtänzers" viele instrumentale Einlagen, was die fehlenden Instrumentals im Grunde wett macht. Wer Ohrwürmer wie "Walpurgisnacht", "Leb" oder "Kein Weg zu weit" erwartet, wird wohl keine wirklichen finden. "Traumtänzer" und "Hexeneinmaleins" haben zwar das Zeug dazu; ob sie das auch werden, muss sich auch erst bei mir noch zeigen.Doch warum nennen die sonst so kreativen Schandmäuler ein Lied "Bis zum Morgengrauen"? Das Lied ist schön und auch gut geworden, aber der Titel hat einen (kommerziellen und) unüberlegten Beigeschmack. Das nächste mal bitte anders!Als letzten Kritikpunkt möchte ich ein "fehlendes" Konzept angeben. Die Lieder wirken leicht wie ein Sample. Während man bei den alten Alben meist einen roten Pfaden erkennen konnte, kann ich dies beim "Traumtänzer" nicht so gut.------------------Nach 55:36 Minuten ist das Album leider durchgehört. Die Zeit ist Schandmaul-typisch. Meiner Meinung nach: nicht zu lang und nicht zu kurz.Ich gebe dem Album 5 Sterne, obwohl es nicht das beste Album ist. Viele würden an dieser Stelle auf andere Alben verweisen. Dies tue ich bewusst nicht, da die ohnehin schon vorhandene Subjektivität nur bei diesem Album weilen soll ;-)Ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt "nur" 4 gute Sterne zu vergeben. Da ich aber den Mut zur Weiterentwicklung mit einberechne (was sie auch wirklich sehr gut gemacht haben), entschied ich mich für die bessere Note. Das Album ist einfach wunderbar anzuhören. Schandmaul kopiert nichts, aber dennoch sind sie ihrem Stil weitestgehend treu geblieben. Sie spielen Altbewährtes und bringen Neues mit ein.Dieses Album ist für Schandmaul-Fans ein Muss.Für Neulinge kann ich dieses Album aber ebenfalls wärmsten empfehlen.Ich freu mich auf die kommende Tournee. Ich hoffe man sieht sich in diversen Städten!
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.3,0 von 5 SternenDa fehlt was...VonAzAam 31. Januar 2011Format: Audio CDVon Anfang an war ich sehr auf das neue Schandmaul-Album gespannt, wo es ja im Voraus hoch gelobt wurde. Nicht nur von der Band selbst, auch von Zeitschriften und in verschiedensten Reviews. Da die Band ein ganzes Jahr hatte, sich darauf vorzubereiten, und auch die bereits vor Wochen erschienene Single "Hexeneinmaleins" haben mich auch mit dem vielleicht besten Schandmaulalbum aller Zeiten rechnen lassen. Leider kommt das Album - zumindest an meine Erwartungen - nicht heran. Kaum ein Song bleibt so richtig im Ohr, von den wenigsten hab ich den Refrain im Kopf. Trotz wirklich gelungener Texte, das ich wirklich loben muss. Musikalisch herausstechend sind jedoch "Traumtänzer", "Assassine", "Auf hoher See" und die bereits erwähnte Single "Hexeneinmaleins". Sicher wird die Band die Songs live um einiges aufwärten könenn, aber der Albumkauf hat sich für mich nicht gelohnt.
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Weitere Kommentare anzeigen14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.2,0 von 5 SternenAlles schonmal da gewesenVonSaphirhawkam 29. Januar 2011Format: Audio CD( Eines Vorweg, Musik Rezensionen sind natürlich immer SUBjektiv )Als alter Schandmaul Fan habe ich lange auf diese CD gewartet. Umso entäuschter bin ich nun nachdem diese ein paarmal durch den Player gelaufen ist.Natürlich gibt es am Handwerk, sprich Gesang und Klang nichts auszusetzten, da herrscht gewohnte Perfektion.Aber die Lieder sind von der kreativen Seite doch seeeeeeehr dürftig. Man meint alles schonmal gehört zu haben, kein Lied reist wirklich mit und die Texte sind auf diesem Album mehr als grausam.Wo sind die tollen Ideen, Musikstücke, Tracks aus den alten Alben hin. Der Spion, Herren der Winde, Henkersmahlzeit, Der Schatz etc. das waren super Stücke mit guten Text und einer mitreisenden Melodie. Und nun plätschert das Album vor sich hin.Schade, ich hoffe auf das nächste Album.
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Unendlich (Re-Edition) von Schandmaul (Audio CD - 2015)
Narrenkönig von Schandmaul (Audio CD - 2005)
Albumklassiker von Schandmaul (Audio CD - 2014) | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
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Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Was ist Diskriminierung? Jugendliche im Dialog mit der Autorin und Zeitzeugin Ruth Weiss | Stadt- und Landesbibliothek Potsdam
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Was ist Diskriminierung? Jugendliche im Dialog mit der Autorin und Zeitzeugin Ruth Weiss
01. Apr. 2019 - 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Autorin und Zeitzeugin Ruth Weiss, Jahrgang 1924, ist zu Gast im Land Brandenburg, um mit Jugendlichen über Fragen von Ausgrenzung und Diskriminierung ins Gespräch zu kommen.
Ruth Weiss floh 1936 als 12-Jährige Tochter jüdischer Eltern aus Deutschland nach Südafrika, wo sie einen großen Teil ihres Lebens verbrachte. Ihre Kindheit in Deutschland, die Ausgrenzung und Verfolgung, sind Ausgangspunkt ihrer Schilderungen. Ihre Erfahrungen mit der Apartheid in Südafrika, gegen die sie sich später aktiv einsetzte, sind das zweite große Thema. Ruth Weiss arbeitet mit 94 Jahren immer noch als Journalistin.
Sie schrieb mehrere Bücher zum Thema Diskriminierung, aus denen sie auch immer wieder vorliest, wie z.B. „Meine Schwester Sara“. Das Gespräch mit Ruth Weiss bietet die Möglichkeit für Jugendliche, sich mit Mechanismen von Diskriminierung und Ausgrenzung auseinanderzusetzen, damals wie heute.
Ruth Weiss möchte nicht nur aus ihrem Leben berichten, sondern mit jungen Menschen ins Gespräch kommen und ihre Sichtweisen kennen lernen. Welche Erfahrungen machen Jugendliche heute damit? Wie erlebt sie die Situation in ihrem Umfeld und die aktuellen Debatten?
Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.
Klassen-/Gruppenanmeldungen nur über die RAA Brandenburg, Tel.: 0331-8170531, Mail: u.meyer@raa-brandenburg.de
SLB | Jugendetage YU↑
9. bis 13. Klasse. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | die andere form des terrors: amok | gwr 411 | september 2016
"Man begreift sehr viel mehr von möglichen Mordmotiven, je mehr man über das Leben der Killer weiß. Das Bündel der erfahrenen Verletzungen und Traumata ist in allen Fällen erheblich. Ebenso erheblich ist es aber bei Hunderttausenden anderer jugendlicher oder auch etwas älterer Männer auf der Welt, die dann doch nicht zu Attentätern werden. Wer letztendlich den Entschluss zum Morden und zur Selbstauslöschung fasst, ist durch biografische Details nicht schlüssig erklärbar." (Klaus Theweleit, (1))
Medien, PolitikerInnen, die Terroranschläge in Frankreich und Verlautbarungen des "Islamischen Staates" (IS) schufen im Sommer 2016 in Deutschland eine Atmosphäre, in der alle auf das erste islamistische Attentat warteten, nachdem das Land bisher ausgespart geblieben war.
Wie um diese Erwartung zu bestätigen, wurde dann die Reihe Würzburg, München, Ansbach aufgemacht.
Als ließe sich das alles unter einer Perspektive zusammenfassen, erklärte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU): "Der islamistische Terror ist in Deutschland angekommen." (2) Obwohl viele wissen, dass islamistische Attentäter auch deutsche Staatsbürger, im Land aufgewachsen (so wie das auch bei den meisten AttentäterInnen in Frankreich der Fall ist) sein können, verabsolutiert die Rede vom "Ankommen" die natürlich auch bestehende Möglichkeit, dass sich Eingeschleuste, Geflüchtete zu vom IS gesteuerten Attentaten hinreißen lassen.
Die reflexartige Aneinanderreihung der drei Attentate vom 18., 22. und 24. Juli lenkte die unmittelbare Kritik sofort auf die Flüchtlingspolitik Merkels vom letzten Jahr, in der etwa auch die Linke Sahra Wagenknecht "Gefahrenpotenziale" entdeckte, die man aufspüren müsse, damit "sich die Menschen in unserem Land wieder sicher fühlen". (3) Auch auf Seiten der "Linken" wurde also suggeriert, von Geflüchteten aus Syrien und Afghanistan gingen vorwiegend "Gefahren" aus. Auch wenn es dort Kritik an Wagenknecht gab, zeigt das Beispiel, zu welch skandalösen Positionen wahltaktischer "linker" Opportunismus führen kann.
Dass die AfD in diesen Chor aus allen parteipolitischen Richtungen an prominenter Stelle mit einstimmte, verwunderte nicht. Noch am Abend des Münchner Attentats, das sich schließlich als das mit zehn Toten und vielen Verletzten blutigste herausstellte, wollte sie den Beginn einer ganzen islamistischen Anschlagswelle sehen. Tweets von AfD-Mitgliedern sprachen am 22. Juli ohne nähere Kenntnis des Hergangs, aber sofort in Anspielung auf das bürgerbewegte Engagement für Geflüchtete von "verblendeten GutmenschInnen" (sic!; die Feminisierung wurde dabei gleich mit erledigt), von "Merklern" oder von "Linksidioten" und fragte im Imperativ: "Wann macht Frau Merkel endlich die Grenze dicht!" (sic!)
Doch schnell geschah in der Phase der unmittelbaren Aufklärung zum Münchner Attentat das Unerwartete: Auf einem Video, das ihn auf einem Dach zeigte, schrie der in München geborene und aufgewachsene Täter David S., 18 Jahre alt, klar hörbar: "Ich bin Deutscher!"
Wenn auch das Bekanntwerden der Tatsache, dass David der Sohn eines eingewanderten Iraners war, wieder in das Raster, nach dem jede Terrorgefahr aus dem Ausland kommen muss, passte, wurde dieses endgültig zerstört, als die gesamte Amoklauf-Szene in den Blick der BeobachterInnen kam; als etwa ein deutscher Freund Davids, ein 15-Jähriger aus Gerlingen bei Ludwigsburg, unter Verdacht eines Amoklaufs festgenommen wurde, weil er unter "Diabolic Psychopath" die Mörder Eric Harris und Dylan Klebold, die Täter des Amoklaufs 1999 in Columbine/USA (siehe dazu den Dokumentarfilm von Michael Moore: "Bowling for Columbine"), verherrlicht, außerdem Messer, Patronen, Chemikalien, Bombenbauanleitungen sowie Fluchtpläne seiner Schule zuhause versteckt hatte. (4)
Es zeigte sich, dass das zeitliche Zusammentreffen des Münchner Attentats mit denen von Würzburg und Ansbach rein zufällig war. Für David S. war das wirklich bedeutsame Datum der 22. Juli, der 5. Jahrestag des Attentats von Anders Behring Breivik von 2011, war. Letzterer hatte in Norwegen 77 Menschen ermordet, aus antiislamischen, antifeministischen und neofaschistischen Motiven. (5)
Breivik sieht sich in der Tradition der Kreuzritter. In seiner Kampfschrift, in der er vor "Marxismus und Islamisierung" warnt, bezeichnet er sich selbst als "Justiciar Knight Commander". Seinen Ausführungen zufolge ist das der höchste Rang bei den Tempelrittern.
Bei der Hausdurchsuchung bei S. wurden alle Ingredenzien eines Amokläufers gefunden, der Täter nannte sich im Internet "Hass" und "Amok"; Peter Langmans Buch "Amok im Kopf. Warum Schüler töten" über Lebensläufe von Amokläufern wurde als Lektüre des Täters ausgemacht.
Wie viele Amokläufer vor ihm spielte er das Ego-Shooter-Spiel "Counterstrike" mit eigener Konfiguration des Tatorts. Er war behütet und in geordneten Familienverhältnissen in München-Hasenbergl aufgewachsen, zuletzt in den wohlhabenden Nymphenburger Höfen. Neben Breivik und den Columbine-Amokläufern verehrte er Tim K., den Amokläufer von Winnenden 2009. David war sogar im Mai 2015 vor Ort in Winnenden. Die Waffe, eine Glock 17, hatte neben Breivik auch Robert Steinhäuser, Amokläufer von Erfurt 2002, benutzt.
Für David war der Iran die historische "Heimstätte der Arier". Internet-Mitspieler äußerten über David: "Er sei sehr nationalistisch gewesen. Auf den Plattformen (...) äußerte er sich so offen fremdenfeindlich, dass viele den Kontakt abbrachen."
David war am 20. April 1998 geboren, für ihn eine "Auszeichnung", "dass sein Geburtstag auf den von Adolf Hitler fiel". (6) Alle Opfer dieses rassistischen Attentäters hatten einen Migrationshintergrund.
Amokläufe - Terror von rechts?
Medien und PolitikerInnen tun sich schwer damit, Amokläufe unter Terrorismus zu fassen. Man sucht das Wort zu vermeiden, oder eiert herum wie der "Spiegel": "Alles Terror? Mitnichten." Dann aber werde es doch schwieriger, "die eruptive von der geplanten Tat" zu unterscheiden. "Irrer oder Islamist? Oder weder noch?" Fast schon verzweifelt: Es sei eben ein "Wimmelbild". (7)
Neofaschistische Motive für Terrorismus mag die Öffentlichkeit gerade jetzt nicht hören, sie passen nicht ins Erwartungsbild: "Schon vor den Anschlägen des Juli hatte die Terrorangst [vor dem Islamismus; d.A.] alle anderen Ängste der Deutschen in Umfragen verdrängt." (8)
Doch die Szene im Internet, in der sich David bewegte, ist ideologisch immer wieder eindeutig. So sagte ein Mit-Gamer des Spiels "Doom", in dem der Columbine-Amoklauf nachgespielt wurde: "Ich liebe das System der natürlichen Auslese. Aber leider erfolgt diese unter Menschen nicht mehr." (9)
Eine europäische Studie zu 98 Einzelangriffen von sogenannten "einsamen Wölfen" in der EU, der Schweiz und Norwegen kam zu dem Ergebnis, dass "von 2009 bis 2014 zwar 38 Prozent ‚religiös motiviert' waren, aber auch 33 Prozent von Rechtsextremisten begangen wurden." (10) Hier wäre noch zu klären, ob "religiös motiviert" in jedem Fall islamistisch bedeutet, Breivik war überzeugt, mit seinem Massenmord das christliche Abendland zu verteidigen.
Das Verhältnis kehrt sich für die BRD deutlich um: Einerseits sind die durch islamistischen Terror Ermordeten noch immer sehr wenige (im Wesentlichen die Attentäter von Ansbach und Würzburg selbst, der Messermord eines Syrers am 24. Juli in Reutlingen (11) war offensichtlich nicht islamistisch motiviert). Dazu der "Spiegel": "Seit der Axtattacke von Würzburg jedenfalls greifen Bundesbürger wieder zur Selbstjustiz. Im niedersächsischen Gailhof und im nordrhein-westfälischen Rösrath wurden Asylbewerber auf offener Straße attackiert. Im sächsischen Niesky fielen aus einem Auto heraus Schüsse auf eine Asylunterkunft. In Dresden, Heidenau und Königstein malten Unbekannte Leichenumrisse vor die Bahnhöfe und hinterließen Flugblätter mit der Aufschrift ‚Migration tötet'." (12)
Auch an die Opfer der NSU-Mordserie sei an dieser Stelle erinnert, wenngleich es sich hier gerade nicht um EinzeltäterInnen handelte.
Narzisstische Kränkung des Amokläufers und des islamistischen Terroristen
David Sonboly wurde in der Schule gemobbt. Er habe schwer Anschluss gefunden und sei oft schikaniert worden. "Er habe so weibisch geredet, sagen Leute, die Sonboly aus der Schulzeit kannten. Auch sein Gang, der wirkte, als hätte er einen Handball zwischen den Beinen, gab Anlass zu Hänseleien. (...) Ein anderes Mal meldet er sich bei der Polizei, weil er von drei Jugendlichen verdroschen wurde. (...) In dieser Zeit entwickelt David offenbar einen Hass auf Türken und Araber, die, so berichten Mitschüler, zu seinen größten Peinigern gehörten." (13)
Auch islamistische Attentäter sind in der Regel jung und haben bereits in frühem Alter, oft schon in der Schule und in Familienkreisen, eine Kränkung ihres Selbst erlebt, die sie offenbar nicht verarbeiten konnten, wodurch sie suizidgefährdet wurden oder einen Hass auf die Gesellschaft entwickelten.
Mohammed D., der Ansbacher Täter, hatte bereits zwei Suizidversuche unternommen. Französische Kommentatoren wie Farhad Khosrokhavar (14) oder Olivier Roy (15) sehen hier eine Möglichkeit für einen Verhaltenswandel, der die erlittene Frustration mitunter nach außen wendet: Früher brachten sich Depressive still und ohne Aufsehens um, seit dem 11. September 2001 "nehmen sie andere Menschen mit in den Tod" (16) und/oder berufen sich dabei auf den IS.
So ähneln sich islamistische Attentäter und Amokläufer, auch wenn Letztere nicht immer einer neofaschistischen Ideologie nachhängen oder diese nachgewiesen werden kann: Der aus Montabaur stammende, deutsche Ko-Pilot Andreas L. nahm an Bord eines Airbus A 320 am 24. März 2015 genau 149 Fluggäste beim Flug Barcelona-Düsseldorf in den französischen Alpen mit sich in den Tod. L. lief aus seiner eigenen Sicht Gefahr, im kapitalistischen Wettbewerb um seine Berufskarriere alsbald als Verlierer dazustehen, weil er Angststörungen hatte, Sehstörungen, Furcht vor Erblindung und ein Arzt ihn zwei Wochen vor seinem Suizid und Massenmord in eine psychiatrische Klinik einweisen wollte. (17)
Wer will heute schon ein Loser sein? Ganz besonders übrigens nicht in den USA, wo "Loser" ein gesellschaftlich verbreitetes Schimpfwort ist, wo es mehr Waffen als EinwohnerInnen gibt und wo die weißen, männlichen und amoklaufenden Terroristen weltweit am zahlreichsten sind.
Aus dieser Sicht heraus besteht bei KommentatorInnen die Versuchung, das so unvermittelt wie als störend registrierte Amokphänomen nach der psychologischen Seite hin aufzulösen.
Der Autor und Psychoanalytiker Peter Altmeyer etwa stellt zwar ebenfalls eine Ähnlichkeit zwischen amoklaufendem und islamistischem Terroristen fest, konzentriert sich aber ganz auf das psychologische Erklärungsmuster einer "enormen Kränkungswut", die sich dann in "eitlem Größenwahn", einer "öffentlichen Inszenierung von Allmachtphantasien" Luft mache. Der Amokläufer und der Islamist würden beide über längere Zeit hinweg ein "rampage killing" vorbereiten (also kein Gegensatz zwischen "eruptiver" und "geplanter" Tat), sie seien beide auf der Suche nach "Resonanz", nach einer "offenen Bühne". Es ginge beiden erkennbar darum, "möglichst viele Opfer" umzubringen, um ihre eigene "posthume Berühmtheit" zu erzielen. Da gebe es eine "Ökonomie der Aufmerksamkeit": Amokläufer und Islamist seien in einem "pathologischen Narzissmus" auf eine "Neugeburt" aus, die "aus einer schwachen eine starke Figur, aus dem Gekränkten einen Rächer, aus dem Verlierer einen Gewinner macht." (18)
Neben der psychologischen Dimension will Altmeyer aber die gesellschaftspolitische Ideologie vieler Amokläufer nicht zur Kenntnis nehmen, dabei gibt es da fließende Übergänge, die bei Amokläufern nur unterschiedlich stark ausgeprägt sind: "Es gibt Onlinegruppen, in denen die Grenzen zwischen Ausländerhass, Rechtsextremismus und allgemeiner Menschenverachtung zerfließen. Die ‚social club misfit gang' begrüßt Besucher mit einem Hakenkreuz und den Worten ‚Willkommen, potenzieller zukünftiger Amokläufer'. Rund 1600 Mitglieder aus aller Welt gehören dieser virtuellen Gang an." (19)
So auch der 15jährige Freund Sonbolys aus Gerlingen. Er formuliert eine Ästhetik, die die ideologische Verbindung zwischen Amoklauf und Neofaschismus herstellt: "Ich wünschte, ich könnte meine Brandbomben an einem lebendigen Körper testen. Ich würde so gerne die verbrannte Haut und den Ruß auf dem Fleisch sehen." (20)
Unter denen, die so denken, endet da nicht manchmal notwendig einer bei einer Wiederholungstat nach dem Vorbild Breiviks? Insofern ist der Terrorismus nicht im Juli 2016 in Deutschland "angekommen", er war längst da, würden auch Amokläufe und die dahinter stehende Ästhetik als Terror behandelt, nicht nur das islamistische Attentat.
Hoffnungszeichen der Solidarität anstatt immer neuer Repression
Wenn Amoklauf und islamistisches Attentat in der politischen und Medienöffentlichkeit gleichwertig behandelt würden, bestünde zwar die Gefahr, dass sich als Nebeneffekt gesellschaftliche Ängste stärker auf psychisch Kranke verlagern. Aber wäre damit nicht eine andere, fatale und falsche Zuspitzung wenigstens gebrochen?
Dass nämlich Geflüchtete, die hierzulande Attentate begehen, die einzig vorstellbare Form des Terrors sind, während einheimische Amokläufer, die bis heute bei weitem mehr Opfer verursachen, immer mit einem psychologischen Bonus rechnen können?
Warum wird kaum über die alltäglichen rassistisch motivierten Brandanschläge und Angriffe von deutschen RassistInnen auf Flüchtlingsheime und MigrantInnen berichtet?
Seit 1990 wurden Hunderte Menschen in Deutschland durch Neonazis getötet. Im gleichen Zeitraum kamen in Deutschland zwei Menschen durch islamistischen Terror ums Leben. Der größte (bis heute nicht aufgeklärte) Terrorangriff in der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde nicht durch Islamisten oder die RAF verübt, sondern am 26.9.1980 von Neonazis. Durch die Explosion einer selbstgebauten Rohrbombe wurden damals auf dem Münchner Oktoberfest 13 Menschen getötet und 211 verletzt, 68 davon schwer.
Wer sich diese Fakten vergegenwärtigt, kann erkennen, dass die Hauptprobleme in Deutschland der Rassismus und der neofaschistische Terrorismus sind. Dies wird in den deutschen Medien aber kaum erwähnt.
Auch aufgrund dieser unterschiedlichen Wahrnehmung haben sich die regierungsoffiziellen Vorschläge für Gesetzesverschärfungen trotz des Münchner Amokläufers wieder schwerpunktmäßig auf Maßnahmen gegen MigrantInnen eingependelt, ganz so, als brächte eine Kehrtwende bei der Flüchtlingspolitik Merkels automatisch ein Ende der Terroranschläge.
Ein Blick nach Frankreich reicht, um das als Mythos zu enttarnen: Dort wurden 2015 insgesamt nur 65.000 Menschen aufgenommen und 30.000 abgeschoben. Wurden dadurch etwa Terroranschläge verhindert?
Sei es die Diskussion um ein Burka-Verbot, um die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft, um schnellere Verfahren zur Ausweisung, um den Zugriff der Nachrichtendienste auf die Vorratsdatenspeicherung, um verstärkte Videoüberwachung, um verstärkte Bundeswehr-Einsätze im Innern, Fußfesseln für sogenannte "Gefährder" - alle in der öffentlichen Diskussion stehenden Maßnahmen zielen auf den Typus des geflüchteten, nicht-deutschen, islamistischen Terroristen ab. (21)
Damit ist über die Frage der Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen noch gar nichts gesagt. Könnte die nicht sogar überhaupt vom militärischen Engagement bei den Kriegen im Mittleren Osten abhängen?
Waren solche Maßnahmen vielleicht nur deshalb in Spanien und Großbritannien wirksam (beide Länder zogen ihre Truppen weitgehend zurück), während sie in Frankreich, wo das Burkaverbot seit Jahren existiert und jetzt sogar der Schwimmanzug "Burkini" verboten wird, allesamt scheiterten?
Nur das Vorhaben, die ärztliche Schweigepflicht zu lockern, könnte im Prinzip neben traumatisierten Bürgerkriegsflüchtlingen auch auf Amokläufer abzielen. Zum Glück laufen die Ärztevereinigungen dagegen Sturm. Bereits jetzt sind Ärzte befugt, Behörden zu informieren, wenn in einem Therapiegespräch Attentatspläne offenbar werden. Ansonsten: "Würde man die Regelungen verschärfen, führte das möglicherweise dazu, dass gefährdete Menschen gar nicht erst zum Therapeuten gingen." (22)
Wieder würde versucht, der Repression den Vorrang vor der Prävention zu geben und etwa die Unterstützung für wichtige Einrichtungen wie das Behandlungszentrum für Folteropfer in Berlin der nächsten Repressionsschleife zu opfern.
Doch es gibt auch Lichtblicke angesichts dieses Ängsteschürens und der noch immer einseitigen Ausrichtung der Terrordiskussion auf Geflüchtete.
Zu allererst ist hier das aller Hetze zum Trotz anhaltende große humanitäre Engagement vieler FlüchtlingshelferInnen zu nennen.
Ein Lichtblick ist auch der beträchtliche Widerstand bei Abschiebungen: Seit Anfang 2015 wurden laut WDR 637 Abschiebungen abgebrochen. In mindestens 330 Fällen von diesen 637 geht dies nach Angaben der Tageszeitung "Neues Deutschland" auf die Gegenwehr der AsylbewerberInnen zurück. In 160 Fällen haben die Piloten Humanität und Zivilcourage gezeigt und die Entscheidung getroffen, die Person nicht mitzunehmen. (23)
Auch im Chaos des Attentatsabends des Münchner Amokläufers, als durch überhitzte und zum Teil verantwortungslose Meldungen in den "sozialen Netzwerken" vor einem islamistischen Terrorangriff auf eine ganze Stadt gewarnt wurde, nahmen MünchnerInnen "gestrandete, verängstigte und panische Menschen bei sich auf.
Auch der Bayerische Landtag und mehrere Moscheen öffneten spontan ihre Pforten. Unter dem Hashtag #offenetuer organisierten Twitter-Nutzer Notunterkünfte in der Nachbarschaft." (24)
(1) Klaus Theweleit, in: ak 618, Hamburg, 16.8.2016, S. 31
(2) Horst Seehofer, zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 14.
(3) Sahra Wagenknecht, zit. nach: "Volkes Stimme", in: Spiegel 31/2016, S. 38.
(4) Morten Friedel: "Wie Schüler andere Schüler abknallen", in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Juli 2016, S. 2.
(5) Vgl. zu Breivik die interessanten Informationen und Charakteranalysen aus anti-maskulinistischer Sicht in Andreas Kemper (Hg.): Die Maskulinisten. Organisierter Antifeminismus im deutschsprachigen Raum, Unrast, Münster 2012.
(6) Informationen nach: "Im Tunnel des Wahnsinns", Spiegel 31/2016, S. 21ff.
(7) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15.
(8) Ebenda, S. 19.
(9) Zit. nach Morten Friedel: "Wie Schüler andere Schüler abknallen", in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31. Juli 2016, S. 2.
(10) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15.
(11) Siehe: http://opposition24.com/letzter-stand-zum-macheten-mord-in-reutlingen/291528, 25. Juli 2016.
(12) "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 19.
(13) Zit. nach: "Im Tunnel des Wahnsinns", Spiegel 31/2016, S. 21.
(14) Zit. nach "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15.
(15) Vgl. zu Olivier Roy auch Lou Marin: "Frankreichs hausgemachter Terror", in: Hintergrund. Das Nachrichtenmagazin, Nr. 1/2016, S. 37ff., sowie einen jüngeren Artikel im "Spiegel" über den offen ausgetragenen Streit zwischen den französischen Islamismusforschern Gilles Kepel, der die systemkompatible Variante vertritt und den Islamismus als lineare Radikalisierung aus dem Islam heraus versteht, und Olivier Roy, der den Terrorismus für ein auch hausgemachtes Phänomen hält und von einem neuen Nihilismus spricht, nicht von einer "Radikalisierung des Islam", sondern von einer "Islamisierung des Radikalismus"; siehe Spiegel 30/2016.
(16) Farhad Khosrokhavar, zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel 31/2016, S. 15.
(17) Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Lubitz sowie https://de.wikipedia.org/wiki/Germanwings-Flug_9525.
(18) Martin Altmeyer: "Morden im Rampenlicht", in: Spiegel 31/2016, S. 122ff.
(19) Laura Backes: "Bleib ruhig und knall alle ab", in: Spiegel 31/2016, S. 23.
(20) Zit. nach ebenda.
(21) Vgl. zu den Vorschlägen: "Filmen, Speichern, Abschieben", in: Süddeutsche Zeitung, 11. August 2016, S. 2 sowie "Das Panik-Orchester", in: Spiegel 33/2016, S. 16ff.
(22) Zit nach: "Das Panik-Orchester", in: Spiegel 33/2016, S. 18.
(23) Quellen: WDR-Fernsehen, Meldung vom 18. August 2016: "Hunderte Abschiebungen abgebrochen." ; Siehe: http://bit.ly/2bduLNs
(24) Zit. nach: "Angst vor der Angst", in: Spiegel, 31/2016, S. 19. | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Deutschland - Weiterbildungsordnung fuer aerztliche Spezialfaecher
1. Gebiet Anaesthesiologie / Facharzt/Fachaerztin fuer Anaesthesiologie
• 48 Monate in der Anaesthesiologie,
• 12 Monate in der Intensivmedizin
2. Gebiet Anatomie / Facharzt/Fachaerztin fuer Anatomie
48 Monate, davon
• 12 Monaten im Gebiet Pathologie
3. Gebiet Arbeitsmedizin / Facharzt/Fachaerztin fuer Arbeitsmedizin
• 24 Monate IM und Allgemeinmedizin
• 36 Monate Arbeitsmedizin,
• 360 Stunden Kurs-WB
4. Gebiet Augenheilkunde / Facharzt/Fach?rztin f?r Augenheilkunde
• 36 Monate im ambulanten Bereich
5. Gebiet Biochemie / Facharzt/Fachаеrztin fuer Biochemie
• 12 Monate in anderen Gebieten
Basis WB fuer die FA Kompetenzen 6.1 bis 6.8:
24 Monate Basis WB, davon
• 6 Monate Intensivmedizin in der Chirurgie
• 12 Monate Chirurgie
6.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Allgemeine Chirurgie
24 Monate Basis WB im Gebiet Chirurgie
• 24 Monate in Allgemeiner Chirurgie
• 12 Monate in Orthop?die und Unfallchirurgie
6.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Gefaesschirurgie
48 Monate WB zum FA fuer Gefaesschirurgie, davon
• 12 Monate in einer der anderen FA WB des Gebietes Chirurgie oder
6 Monate in Anaesthesiologie, IM und Angiologie oder Radiologie
• 12 Monate im ambulanten Bereich
6.3 Facharzt/Fachaerztin fuer Herzchirurgie
48 Monate WB zum FA fuer Herzchirurgie, davon
in IM und Kardiologie oder Kinder- und Jugendmedizin / Kinder-Kardiologie
6.4 Facharzt/Fachaerztin fuer Kinderchirurgie
48 Monate WB zum FA fuer Kinderchirurgie, davon
• 12 Monate in Kinder- und Jugendmedizin, davon
• 6 Monate in einer anderen FA WB des Gebietes Chirurgie oder
in An?sthesiologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Radiologie , Urologie, Handchirurgie
6.5 Facharzt/Fachaerztin fuer Orthopaedie und Unfallchirurgie
48 Monate WB zum FA fuer Orthopaedie und Unfallchirurgie, davon
• 12 Monate in einer der anderen FA WB des Gebietes Chirurgie oder in Neurochirurgie
6.6 Facharzt/Fachaerztin fuer Plastische und ?sthetische Chirurgie
48 Monate WB zum FA fuer Plastische und aesthetische Chirurgie, davon
• 12 Monate in einer der anderen FA WB des Gebietes Chirurgie,
in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, oder
6 Monate in An?sthesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder Pathologie
6.7 Facharzt/Fach?rztin f?r Thoraxchirurgie
48 Monate WB zum FA f?r Thoraxchirurgie, davon
in IM und H?matologie und Onkologie oder IM und Pneumologie
6.8 Facharzt/Fach?rztin f?r Visceralchirurgie
48 Monate WB zum FA f?r Visceralchirurgie, davon
in An?sthesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, IM und Gastroenterologie, IM und H?matologie und Onkologie, Pathologie oder Urologie
7. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Facharzt/Fachaerztin fuer Frauenheilkunde und Geburtshilfe
• 6 Monate in einem anderen Gebiet
• bis zu 12 Monate in den Schwerpunkt WB des Gebietes
• bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
• 80 Stunden Kurs-WB in Psychosomatische Grundversorgung
Schwerpunkt Gynaekologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
36 Monate, davon
• 12 Monate w?hrend der FA WB
Schwerpunkt Gynaekologische Onkologie
• bis zu 12 Monate w?hrend der FA WB
• 6 Monate im ambulanten Bereich
• 6 Monate WB in Humangenetik oder Neonatologie
• bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich
Basisweiterbildung fuer die Facharztkompetenzen 8.1 und 8.2:
8.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
24 Monate Basis WB im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
36 Monate WB zum FA fuer Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon
• 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie
oder in Anaesthesiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hoerstoerungen
8.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Sprach-, Stimm- und kindliche Hoerstoerungen
36 Monate WB zum FA fuer Sprach-, Stimm und kindliche Hoerstoerungen, davon
• 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
9. Gebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten / Facharzt/Fach?rztin f?r Haut- und Geschlechtskrankheiten
• 30 Monate im ambulanten Bereich
10. Gebiet Humangenetik / Facharzt/Fachaerztin fuer Humangenetik
• 12 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
11. Gebiet Hygiene und Umweltmedizin / Facharzt/Fachaerztin fuer Hygiene und Umweltmedizin
• 12 Monate in der stationaeren Patientenversorgung anderer Gebiete
• k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder oeffentliches Gesundheitswesen
12.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere und Allgemeinmedizin*
• 36 Monate in der station?ren Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin,
• 24 Monate Weiterbildung in der ambulanten haus?rztlichen Versorgung,
• 80 Stunden Kurs-Weiterbildung
12.2 Facharzt / Fachaerztin fuer Innere Medizin
• 36 Monate in der station?ren Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin
• 24 Monate station?re Weiterbildung in Innerer Medizin, oder
• 24 Monate station?re Weiterbildung in den Facharztkompetenzen 12.2 und/oder 12.3
Werden im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin 2 Facharztkompetenzen aus 12.2 und 12.3 erworben, so betr?gt die gesamte Weiterbildungszeit mindestens 8 Jahre.
12.3.1 Facharzt/Fach?rztin f?r Innere Medizin und Angiologie
• 36 Monate Weiterbildung in Angiologie
12.3.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie
• 36 Monate Weiterbildung in Endokrinologie und Diabetologie
12.3.3 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Gastroenterologie
• 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie
12.3.4 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Haematologie und Onkologie
• 36 Monate Weiterbildung in Haematologie und Onkologie
12.3.5 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Kardiologie
• 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie
12.3.6 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Nephrologie
• 36 Monate Weiterbildung in Nephrologie
Werden im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin 2 Facharztkompetenzen aus 12. 2 und 12.3 erworben, so betr?gt die gesamte Weiterbildungszeit mindestens 8 Jahre.
12.3.7 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Pneumologie
• 36 Monate Weiterbildung in Pneumologie
12.3.8 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Rheumatologie
• 36 Monate Weiterbildung in Rheumatologie
13. Gebiet Kinder- und Jugendmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Kinder- und Jugendmedizin
• 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen
• k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder Kinderchirurgie
• k?nnen bis zu 12 Monate in den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes abgeleistet werden
• k?nnen bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
Schwerpunkt Kinder-Haematologie und -Onkologie
• 6 Monate in einem h?matologisch-onkologischen Labor
• k?nnen bis zu 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• k?nnen bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
• 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden
• 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung
• 6 Monate in An?sthesiologie oder Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkt Neuropaediatrie
• 18 Monate im ambulanten Bereich
14. Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
• 12 Monate Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
• k?nnen bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich
15. Gebiet Laboratoriumsmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Laboratoriumsmedizin
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung in IM und Allgemeinmedizin oder Kinder- und Jugendmed.
• 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor
• 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor
• 6 Monate in einem immunh?matologischen Labor
• k?nnen bis zu 12 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
• k?nnen bis zu 6 Monate in Transfusionsmedizin
16. Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
• k?nnen bis zu 12 Monate in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin
17. Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie / Facharzt/Fach?rztin f?r Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahn?rztliche Staatsexamen voraus.
• 12 Monate im Gebiet Chirurgie oder in An?sthesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie
• 24 Monate im ambulanten Bereich
18. Gebiet Neurochirurgie / Facharzt/Fach?rztin f?r Neurochirurgie
• 48 Monate in der station?ren Patientenversorgung
• 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten
• k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie oder in Neurologie, Neuropathologie oder Neuroradiologie
19. Gebiet Neurologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Neurologie
• 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie
• 24 Monate in der station?ren neurologischen Patientenversorgung
• 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurologischer Patienten
• k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Neurochirurgie, Neuropathologie, Neuroradiologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
20. Gebiet Nuklearmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Nuklearmedizin
60 Monate davon
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung, davon k?nnen
• k?nnen bis zu 12 Monate in Radiologie angerechnet werden
Basisweiterbildung f?r die Facharztkompetenzen 22.1 und 22.2:
22.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Neuropathologie
48 Monate Weiterbildung zum Facharzt f?r Neuropathologie, davon
• 12 Monate in Neurochirurgie, Neurologie, Neurop?diatrie, Neuroradiologie oder Psychiatrie und Psychotherapie
22.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Pathologie
48 Monate Weiterbildung zum Facharzt f?r Pathologie, davon
24. Gebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Physikalische und Rehabilitative Medizin
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie oder in Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Neurochirurgie oder Urologie
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in An?sthesiologie, Kinder- und Jugendmedizin oder Neurologie
25. Gebiet Physiologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Physiologie
48 Monate, davon k?nnen bis zu
26. Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Psychiatrie und Psychotherapie
• 12 Monate in Neurologie
• 24 Monate in der station?ren psychiatrischen und psychotherapeutischen Patientenversorgung
• k?nnen bis zu 12 Monate in der Schwerpunktweiterbildung des Gebietes abgeleistet werden
• k?nnen bis zu 12 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
6 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Neurochirurgie oder Neuropathologie
36 Monate bei, davon
• mindestens 12 Monate station?re T?tigkeit in einer Klinik oder Abteilung des Ma?regelvollzuges,
– kann ein halbes Jahr in einem psychiatrischen Haftkrankenhaus oder einer psychiatrischen Abteilung eines Haftkrankenhauses abgeleistet werden.
• 12 Monate k?nnen w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden.
27. Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
• 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon k?nnen
• 12 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin, davon k?nnen
• k?nnen bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden.
28. Gebiet Radiologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Radiologie
• 12 Monate in den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung in Kinderchirurgie oder Kinder- und Jugendmedizin
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung in Neurochirurgie oder Neurologie
29. Gebiet Rechtsmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Rechtsmedizin
• 6 Monate im Gebiet Pathologie
• 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
• k?nnen 6 Monate im Gebiet Pathologie oder in ?ffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie
30. Gebiet Strahlentherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Strahlentherapie
• 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung,
• k?nnen bis zu 12 Monate in Radiologie
32. Gebiet Urologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Urologie
• bis zu 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden
ZUSATZ – WEITERBILDUNGEN
?rztliches Qualit?tsmanagement
200 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in ?rztliches Qualit?tsmanagemen
• 120 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 mit praktischen ?bungen in Akupunktur und anschlie?end unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen bis zu
• 12 Monate w?hrend der Weiterbildung in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Pneumologie oder Kinder- und Jugendmedizin abgeleistet werden
?bergangsbestimmung zur Zusatzweiterbildung Akupunktur:
Kammerangeh?rige, die innerhalb der letzten acht Jahre vor Einf?hrung
• 24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patienten- versorgung oder
48 Monate T?tigkeit in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
• mindestens 140 Stunden Kursweiterbildung in Akupunktur (A-Diplom)
• 24 Monate regelm??ige praktische T?tigkeit in der Akupunktur nachweisen, k?nnen die Anerkennung der Zusatzweiterbildung innerhalb einer Frist von 3 Jahren beantragen. Fehlende Voraussetzungen nach Satz 1 k?nnen innerhalb der Antragsfrist noch erworben werden.
• 24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsst?tte gem?? § 5 Abs. 1, davon
– 12 Monate Innere Medizin und Allgemeinmedizin
– 12 Monate Betriebsmedizin/Arbeitsmedizin
• 360 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8, die w?hrend der 12 Monate in betriebsmedizinischer/arbeitsmedizinischer Weiterbildung abgeleistet werden sollen
Facharztanerkennung f?r Haut- und Geschlechtskrank-heiten
24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Dermatohistologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Pathologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1, davon k?nnen
• 6 Monate w?hrend der Weiterbildung in Haut- und Geschlechtskrankheiten abgeleistet werden
Facharztanerkennung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin
(auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ oder als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r Kinder- und Jugendmedizin
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Diabetologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1, davon k?nnen
• 6 Monate w?hrend der Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Kinder- und Jugendmedizin abgeleistet werden
(auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ oder als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r Arbeitsmedizin
• 6 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
• 180 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Flugmedizin
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
Gyn?kologische Exfoliativ-Zytologie
Facharztanerkennung f?r Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Der Nachweis einer zus?tzlichen Mindestweiterbildungszeit ist nicht erforderlich.
Die Weiterbildung findet unter Anleitung eines Weiter-bildungsbefugten f?r Gyn?kologische Exfoliativ-Zytologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Pathologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 statt.
H?mostaseologie
Facharztanerkennung in den Gebieten Chirurgie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ oder als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r An?sthesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Laboratoriumsmedizin, Neurologie oder Transfusionsmedizin
12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen
• 6 Monate in Innere Medizin, Innere Medizin und Angiologie, Innere Medizin und H?matologie und Onkologie oder Transfusionsmedizin abgeleistet werden
Facharztanerkennung im Gebiet Chirurgie (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Orthop?die“ nach bisherigem Recht)
36 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen bis zu
• 12 Monate w?hrend der Weiterbildung in Allgemeine Chirurgie, Kinderchirurgie, Orthop?die und Unfallchirurgie oder Plastische und ?sthetische Chirurgie abgeleistet werden
• 6 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
100 Stunden Fallseminare einschlie?lich Supervision
• 160 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Hom?opathie
Facharztanerkennung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder f?r Kinder- und Jugendmedizin
• 6 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Kinder- und Jugendmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie abgeleistet werden
Facharztanerkennung in den Gebieten Chirurgie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin
(auch Anerkennung als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r An?sthesiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie oder Neurologie
24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen
• 6 Monate – f?r das Gebiet An?sthesiologie: 12 Monate –w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 6 Monate in der Intensivmedizin eines anderen Gebietes abgeleistet werden
Facharztanerkennung f?r Kinder- und Jugendmedizin
• 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abge-leistet werden
Kinder-Orthop?die
Facharztanerkennung f?r Orthop?die und Unfallchirurgie oder Orthop?die oder Chirurgie mit Schwerpunkt Unfall-chirurgie oder Kinderchirurgie
• 6 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden
Labordiagnostik – fachgebunden
6 Monate Labordiagnostik bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Laborato- riums medizin gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r fachgebundene Labordiagnostik gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie gem?? § 5 Abs. 1, davon k?nnen bis zu
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 abgeleistet werden
• 120 Stunden Grundkurs gem?? § 4 Abs. 8 in Manuelle Medizin/Chirotherapie
• 200 Stunden Aufbaukurs gem?? § 4 Abs. 8 in Manuelle Medizin/Chirotherapie
Medizin/Chirotherapie
Facharztanerkennung im Gebiet Chirurgie oder f?r Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie oder Urologie oder der Facharztanerkennung f?r Innere Medizin oder Facharztanerkennung
f?r Innere Medizin und Angiologie, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, Innere Medizin
und Gastroenterologie, Innere Medizin und H?matologie und Onkologie, Innere Medizin und Kardiologie, Innere Medizin und Nephrologie, Innere Medizin und Pneumologie, Innere Medizin und Rheumatologie
12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Medikament?se Tumortherapie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Innere Medizin und H?matologie und Onkologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1, davon k?nnen
• 6 Monate w?hrend der Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung abgeleistet werden
24 Monate Weiterbildung in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsst?tte gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1
• 12 Monate in einer an die Patientenversorgung an-geschlossenen Einrichtung der Medizinischen Infor-matik bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
• 360 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Medizinische Informatik
• 480 Stunden Praktikum oder Projektarbeit bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
• 3 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbe-fugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
80 Stunden Fallseminare einschlie?lich Supervision
• 160 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Naturheilverfahren
24 Monate Weiterbildung in der unmittelbaren Patientenversorgung in einem Krankenhaus, bei dem Tag und Nacht Aufnahmebereitschaft f?r Notf?lle besteht und ein breites Spektrum akuter station?rer Behandlungsf?lle vorliegt, davon 6 Monate Weiterbildung in der Intensivmedizin an einer Weiterbildungsst?tte gem?? § 5 Abs.
• 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung im zweiten Jahr der We iterbildung
und anschlie?end
• Nachweis von 50 Notarzteins?tzen unter Anleitung eines Arztes, der zum F?hren der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ berechtigt ist.
Mit der Zuerkennung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin ist der Nachweis der Eignung im Sinne des § 10 Abs. 1 Satz 1 des Rettungsdienstgesetzes gef?hrt.
Orthop?dische Rheumatologie
Facharztanerkennung f?r Orthop?die und Unfallchirurgie oder Orthop?die oder Chirurgie mit Schwerpunkt Unfall-chirurgie
• 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 6 Monate in Innere Medizin und Rheumatologie oder in Kinder-Rheumatologie angerechnet werden
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
120 Stunden Fallseminare einschlie?lich Supervision• 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen
• 6 Monate w?hrend der Facharztweiterbildungen in Gef??chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ nach bisherigem Recht) oder Innere Medizin und Angiologie abgeleistet werden
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Physikalische Therapie und Balneologie gem?? § 5 Abs. 1
Satz 2 oder Physikalische und Rehabilitative Medizin gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1
• 240 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Physikalische Therapie und Balneologie
Facharztanerkennung f?r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2
Facharztanerkennung f?r Allgemeine Chirurgie (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Chirurgie“ nach bisherigem Recht), Kinderchirurgie, Visceralchirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ nach bisherigem Recht), Innere Medizin, Innere Medizin und Gastroenterologie oder Urologie
• 6 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung in Allgemeine Chirurgie, Kinderchirurgie, Visceralchirurgie,
Haut- und Geschlechtskrankheiten, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere und Allgemeinmedizin, Innere
Medizin, Innere Medizin und Gastroenterologie oder Urologie abgeleistet werden
Facharztanerkennung f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung
– 250 Einzelstunden in mindestens 3 Einzelstunden pro Woche Theoretische Weiterbildung
– 240 Stunden in Seminarform einschlie?lich Fall-seminare – Epidemiologie, Psychodiagnostik (Testpsychologie)
– Entwicklungspsychologie, Pers?nlichkeitslehre, Traumlehre, allgemeine und spezielle Krankheitslehre einschlie?lich psychiatrischer und psychosomatischer Krankheitsbilder, Untersuchungs- und Behandlungstechnik, Diagnostik einschlie?lich differentialdiagnostischer Erw?gungen zur Abgrenzung von Psychosen, Neurosen und k?rperlich begr?ndeten psychischen St?rungen
– Indikationsstellung und prognostische Gesichtspunkte verschiedener Behandlungsverfahren einschlie?lich pr?ventive und rehabilitative Aspekte
– 20 supervidierte und dokumentierte psychoanalytische Untersuchungen mit nachfolgenden Sitzungen zur Beratung oder zur Einleitung der Behandlung
– kontinuierliche Teilnahme an einem kasuistischen Seminar zur Behandlungstechnik
– 600 dokumentierte psychoananalytische Behandlungsstunden, darunter 2 Behandlungen von mindestens 250 Stunden supervidiert nach jeder vierten Sitzung
– regelm??ige Teilnahme an einem begleitenden Fall-seminar
Die Inhalte der Zusatzweiterbildung fachgebundene Psychotherapie sind integraler Bestandteil der Weiterbildung zum Facharzt f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
– fachgebundene Erkennung und psychotherapeutische Behandlung gebietsbezogener Erkrankungen
Die Weiterbildung erfolgt entweder in der Grundorientierung psychodynamisch/tiefenpsychologisch fundierte
Psychotherapie oder in Verhaltenstherapie.
– 100 Stunden in Entwicklungspsychologie und Pers?nlichkeitslehre, Psychopharmakologie, allgemeine und spezielle Neurosenlehre, Tiefenpsychologie, Lernpsychologie, Psychodynamik der Familie und Gruppe, Psychopathologie, Grundlagen der psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbilder, Einf?hrung in die Technik der Erstuntersuchung, psychodiagnostische Testverfahren
– 15 Doppelstunden Balintgruppenarbeit Diagnostik
– 10 dokumentierte und supervidierte Erstuntersuchungen Behandlung
– 15 Doppelstunden Fallseminar
– 240 Stunden psychodynamische/tiefenpsychologische supervidierte Psychotherapie, davon 3 abgeschlossene F?lle Selbsterfahrung
– 75 Stunden kontinuierliche Einzelselbsterfahrung oder
50 kontinuierliche Doppelstunden Gruppenselbsterfahrung
– 100 Stunden in psychologischen Grundlagen des Verhaltens und des abweichenden Verhaltens, allgemeine
und spezielle Neurosenlehre, Lern- und sozialpsychologische Entwicklungsmodelle, tiefenpsychologische Entwicklungs- und Pers?nlichkeitsmodelle, systemische Familien- und Gruppenkonzepte, allgemeine und spezielle Psychopathologie und Grundlagen der psychiatrischen Krankheitsbilder, Motivations-, Verhaltens-,
Funktions- und Bedingungsanalysen als Grundlagen f?r Erstinterview, Therapieplanung und -durchf?hrung, Verhaltensdiagnostik einschlie?lich psychodiagnostischer Testverfahren
– 16 Doppelstunden Entspannungsverfahren (Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung oder Hypnose)
– 15 Doppelstunden Balintgruppenarbeit
– 240 Stunden supervidierte Verhaltenstherapie, davon 3 abgeschlossene F?lle
50 kontinuerliche Doppelstunden Gruppenselbsterfahrung
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Reha-bilitationswesen gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder f?r Physikalische und Rehabilitative Medizin gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1
• 160 Stunden Grundkurs gem?? § 4 Abs. 8 in Rehabili-tationswesen oder Sozialmedizin
• 160 Stunden Aufbaukurs gem?? § 4 Abs. 8 in Rehabili-tationswesen
R?ntgendiagnostik – fachgebunden
Die Inhalte der Zusatzweiterbildung fachgebundene R?ntgendiagnostik sind integraler Bestandteil der Weiterbildung zum Facharzt f?r Radiologie.
• 18 Monate R?ntgendiagnostik Skelett bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r R?ntgendiagnostik – fachgebunden ,
davon k?nnen bis zu
– 18 Monate w?hrend einer Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 12 Monate R?ntgendiagnostik Thorax bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r R?ntgendiagnostik – fachgebunden,
– 12 Monate w?hrend einer Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 12 Monate R?ntgendiagnostik Verdauungstrakt und Gallenwege bei einem Weiterbildungsbefugten f?r
Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r R?ntgendiagnostik – fachgebunden,
– 12 Monate waehrend einer Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 12 Monate Roentgendiagnostik Harntrakt bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Roentgendiagnostik – fachgebunden,
davon koennen bis zu
• 12 Monate Roentgendiagnostik Mamma bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Roentgendiagnostik – fachgebunden,
Facharztanerkennung fuer Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere und Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere
Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie
18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5Abs. 1 Satz 2 im Schlaflabor, davon k?nnen
• 6 Monate waehrend der Facharztweiterbildungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere und Allgemeinmedizin,
Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinderund Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie abgeleistet werden
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5 Abs. 1 Satz 2
• 160 Stunden Grundkurs gemaess § 4 Abs. 8 in Sozial-medizin oder Rehabilitationswesen
• 160 Stunden Aufbaukurs gemaess § 4 Abs. 8 in Sozial-medizin
Spezielle Orthop?dische Chirurgie
Facharztanerkennung fuer Orthopaedie und Unfallchirurgie oder Orthopaedie oder Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie
36 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen bis zu
• 12 Monate waehrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden
• 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Spezielle Schmerztherapie
36 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5Abs. 1 Satz 2, davon koennen bis zu
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5 Abs. 1 Satz 2 in einer sportmedizinischen Einrichtung
• 240 Stunden Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Sportmedizin
• 120 Stunden sportaerztliche Taetigkeit in einem Sportverein oder einer anderen vergleichbaren Einrichtung innerhalb von mindestens 12 Monaten
• 50 Stunden Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Suchtmedizin
• 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5 Abs. 1 Satz 2 an einer tropenmedizinischen Einrichtung
• 12 Monate tropenmedizinische Taetigkeit in der Patientenversorgung einer medizinischen Einrichtung in den Tropen oder Subtropen
• 3 Monate Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Tropenmedizin und Medizinische Parasitologie | de |
q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | Amazon.de:Kundenrezensionen: Woody Allen Collection [19 DVDs]
Kundenrezensionen4,4 von 5 Sternen194,4 von 5 Sternen5 Sterne114 Sterne63 Sterne12 Sterne11 Stern0Woody Allen Collection [19 DVDs]vonWoody AllenFormat: DVD|ÄndernIhre Bewertung(Löschen)Ihre BewertungIhre Bewertung
5,0 von 5 SternenUmfangreiche Edition der Regiearbeiten Woody Allens von 1971 bis 1991VonStefan Krausam 31. März 2011Diese Box bietet (fast) alle Filme, bei denen Woody Allen Regie geführt hat. Und zwar von 1971 ("Bananas") bis 1991 ("Schatten und Nebel"). Eigenartiger Weise ist auch sein Film "Melinda, Melinda" (2005) vertreten, indem er selbst aber keinen Auftritt hat.Hierbei kann man schön die Entwicklung Allens nachvollziehen. Von seinen Anfängen, gekennzeichnet durch Slapstick, einen anarchischen Humor und großer Kreativität ( "Bananas", "Was sie schon immer über Sex wissen wollten") hin zum Melancholiker, der eher mit Ironie und Dialogwitz arbeitete und auch einen Hang zur Nostalgie entwickelte ("Der Stadtneurotiker", "Radio Days").Hier eine chronologische Liste:Bananas (1971)Was Sie schon immer über Sex wissen wollten (1972)Der Schläfer (1973)Die letzte Nacht des Boris Gruschenko (1975)Der Stadtneurotiker (1977)Innenleben (1978)Manhattan (1979)Eine Sommernachts-Sexkomödie (1982)Zelig (1983)Broadway Danny Rose (1984)The Purple Rose of Cairo (1985)Hannah und ihre Schwestern (1986)Radio Days (1987)September (1988)Eine andere Frau (1988)Verbrechen und andere Kleinigkeiten (1990)Alice (1990)Schatten und Nebel (1991)Melinda, Melinda (2005)Es fehlen also - im Zeitrahmen 1969 bis 1991 - nur folgende Regiearbeiten Allens : sein Erstling "Woody, der Unglücksrabe" (1969), "Stardust Memories" (1980) und seine Arbeit für den Episodenfilm "New Yorker Geschichten" (1989)Bild- und Tonqualität sind recht gut (vor allem die United Artist Filme), deutsche Untertitel in der Regel vorhanden. Ausnahme hier wieder "Melinda, Melinda", dessen Bild leider sehr unscharf ist, obwohl es sich um den jüngsten Streifen der Box handelt. Die Box selbst besteht aus einem recht dicken bedruckten Papp-Rahmen. In den hineingeschoben sind dann die entsprechenden DoppelKunststoffhalter für die DVDs mit gemeinsamen Rücken, die sich wie ein Buch aufblättern lassen. Pro Film gibt es noch eine gedruckte Kurzbeschreibung (Inhalt, Beteiligte), die Scheiben lassen sich problemlos herausnehmen, jedoch kein ausführliches Booklet.Woody Allen Fans können hier bedenkenlos zuschlagen, jemand, der sich nur für bestimmte Phasen im Regie-Werk des New Yorkers interessiert, wird sich wohl die Filme einzeln zulegen. Aufgrund des guten Preis/Leistungsverhältnisses vergebe ich 5 Punkte.
3,0 von 5 SternenLieber einzeln kaufen!VonAlf Herrbergam 20. Januar 2011Diese recht durchwachsene Zusammenstellung über mehr als zwanzig Jahre hinweg setzt sich aus sehr verschiedenen Machwerken für eher unterschiedliche Geschmäcker zusammen. Von den Klassikern wie Der Stadtneurotiker und den grandiosen Komödien wie Die Letzte Nacht Des Boris Gruschenko oder Der Schläfer über stilistisch etwas gewagtere Werke wie Zelig oder Schatten Und Nebel bis hin zu den neueren eher problemorientierten Filmen wie September oder Melinda Und Melinda wird zwar ein recht breites, dafür aber auch ziemlich uneinheitliches Spektrum geboten. Eine andere - möglicherweise eher genreorientierte - Zusammenstellung verschiedener Boxen nach Komödie, Tragödie und Filmen ohne Woody Allen als Darsteller hätte ich persönlich als sinnvoller empfunden. So gefällt mir nur die Hälfte der Filme.Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Facetten des Künstlers im Laufe der Jahrzehnte verschaffen möchte und dabei keinen Wert auf Vollständigkeit legt, ist sicher mit dieser Box besser beraten als jemand, der nur eine bestimmte Seite an Woody Allen mag und mit den anderen Seiten weniger anzufangen weiß.
Alle RezensentenNur verifizierte KäufeAlle RezensentenAlle SterneNur 5 SterneNur 4 SterneNur 3 SterneNur 2 SterneNur 1 SternAlle positivenAlle kritischenAlle SterneAlle FormateFormat: DVDAlle FormateSuchenDerzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenUmfangreiche Edition der Regiearbeiten Woody Allens von 1971 bis 1991VonStefan Krausam 31. März 2011Format: DVD|Verifizierter KaufDiese Box bietet (fast) alle Filme, bei denen Woody Allen Regie geführt hat. Und zwar von 1971 ("Bananas") bis 1991 ("Schatten und Nebel"). Eigenartiger Weise ist auch sein Film "Melinda, Melinda" (2005) vertreten, indem er selbst aber keinen Auftritt hat.Hierbei kann man schön die Entwicklung Allens nachvollziehen. Von seinen Anfängen, gekennzeichnet durch Slapstick, einen anarchischen Humor und großer Kreativität ( "Bananas", "Was sie schon immer über Sex wissen wollten") hin zum Melancholiker, der eher mit Ironie und Dialogwitz arbeitete und auch einen Hang zur Nostalgie entwickelte ("Der Stadtneurotiker", "Radio Days").Hier eine chronologische Liste:Bananas (1971)Was Sie schon immer über Sex wissen wollten (1972)Der Schläfer (1973)Die letzte Nacht des Boris Gruschenko (1975)Der Stadtneurotiker (1977)Innenleben (1978)Manhattan (1979)Eine Sommernachts-Sexkomödie (1982)Zelig (1983)Broadway Danny Rose (1984)The Purple Rose of Cairo (1985)Hannah und ihre Schwestern (1986)Radio Days (1987)September (1988)Eine andere Frau (1988)Verbrechen und andere Kleinigkeiten (1990)Alice (1990)Schatten und Nebel (1991)Melinda, Melinda (2005)Es fehlen also - im Zeitrahmen 1969 bis 1991 - nur folgende Regiearbeiten Allens : sein Erstling "Woody, der Unglücksrabe" (1969), "Stardust Memories" (1980) und seine Arbeit für den Episodenfilm "New Yorker Geschichten" (1989)Bild- und Tonqualität sind recht gut (vor allem die United Artist Filme), deutsche Untertitel in der Regel vorhanden. Ausnahme hier wieder "Melinda, Melinda", dessen Bild leider sehr unscharf ist, obwohl es sich um den jüngsten Streifen der Box handelt. Die Box selbst besteht aus einem recht dicken bedruckten Papp-Rahmen. In den hineingeschoben sind dann die entsprechenden DoppelKunststoffhalter für die DVDs mit gemeinsamen Rücken, die sich wie ein Buch aufblättern lassen. Pro Film gibt es noch eine gedruckte Kurzbeschreibung (Inhalt, Beteiligte), die Scheiben lassen sich problemlos herausnehmen, jedoch kein ausführliches Booklet.Woody Allen Fans können hier bedenkenlos zuschlagen, jemand, der sich nur für bestimmte Phasen im Regie-Werk des New Yorkers interessiert, wird sich wohl die Filme einzeln zulegen. Aufgrund des guten Preis/Leistungsverhältnisses vergebe ich 5 Punkte.11 Kommentar|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenFür die Fans des "frühen" Woody Allens wunderbarVonBock, Marioam 18. März 2011Format: DVDIch habe seit gestern die Woody-Allen-Collection erhalten und verstehe die teilweise sehr schlechten Rezensionen nicht. Für einen unschlagbaren Preis bekommt man 19 - größtenteils wunderbare - Werke aus Woody Allens Frühwerk. Zur kompletten Collection des Frühwerkes fehlen eigentlich nur "Woody, der Unglücksrabe", "Mach`s noch einmal, Sam" und "Der Strohmann". In meinem Woody-Universum ist übrigens "Woody, der Unglücksrabe" der erste richtige Woody-Allen-Film. Alles davor ist durchaus verzichtbar - ist natürlich Geschmackssache. Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen, dass von Einigen über die Filmauswahl gemeckert wird, oder dass nicht alle Meisterwerke vorhanden sind. Natürlich gibt es für jeden Woody-Allen-Fan eine eigene Hitliste. Meiner Meinung nach handelt es sich aber um eine wunderbare Gelegenheit, eine Woody-Allen-Sammlung zu beginnen. O.k. Melinda und Melinda aus dem Jahre 2004 in diese Collection aufzunehmen ist auch mit unverständlich. Besser wäre es gewesen stattdessen noch ein weiteres Frühwerk auszuwählen. Aber das ist Klagen auf verdammt hohem Niveau. Bei den Filmen an sich handelt es sich um die bereits käuflich zu erstehenden Einzel-DVD`s. Die Box macht sich gut im Regal und ist gut verarbeitet. Die DVD`s sind gut verwahrt und lassen sich problemlos entnehmen. Toll wäre es, wenn es noch eine zweite Collection mit den neueren Filmen ab "Ehemänner und Ehefrauen" geben würde.0Kommentar|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenEine sehr gute Box!Vonfaribuam 30. Juli 2016Format: DVD|Verifizierter KaufEs handelt sich hierbei um eine sehr gute Zusammenstellung seiner Filme. Sie beinhaltet alle Facetten von Woody Allens Schaffen. Von Komödien bis zu Dramen ist alles enthalten. Natürlich ist diese Box nicht vollständig, aber sie repräsentiert einen guten Querschnitt seiner filmischen Werke. Sehr empfehlenswert.0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenIdeal für Einsteiger - Pflicht für FansVonMichaelam 1. September 2012Format: DVD|Verifizierter KaufWoody Allen ist poetisch, albern, dramatisch, melancholisch, depressiv, verrückt, urkomisch, romantisch - eben: wie das Leben!Seine Filme scheinen nicht von ein und der selben Person zu sein. Aber ist nicht jeder von uns mehrere?Die Zusammenstellung dieser DVD-Box ist eigentümlich, so wie das Werk Allens auch.Laut Hersteller sind weitere Boxen derzeit nicht geplant. Aber das wichtige Wort in dieser Aussage ist hoffentlich "derzeit"! Denn 35 weitere Kleinode Woody Allens warten derzeit darauf derart gewürdigt zu werden.Ob als Darsteller, Drehbuchautor oder Regisseur - Allen liefert keine Arbeit ab, die weniger als durchdacht ist! Schwer verdaulich sind sie meist deshalb noch lange nicht, manche sogar ausgesprochen luftig-leicht. Wenn es keine Plattitüde wäre, könnte gesagt oder geschrieben werden, es wäre für jeden etwas dabei.Die DVDs auf der Box warten in den allermeisten Fällen mit dem Original-Kino-Trailer auf, der (teils mit eigens produziertem Material) aufwartet.Diese Box ist für Einsteiger ideal, für Fans Pflicht - und für den Hersteller kann es nur ein Anfang gewesen sein!0Kommentar|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGute Werkschau. Teilweise....VonRalf K Berlinam 5. Oktober 2012Format: DVD...denn berücksichtigt wird die erste Hälfte der Woody-Allen Karriere. 20 Filme zu dem Preis (derzeit knapp 73 Euro) sind eine schöne Sache.Eine weitere schöne Sache ist das die Box nicht mehr 19 Filme enthält sondern 20, denn der hervorragende Film "Stardust Memories" ist jetzt enthalten. Der ist nicht unbedingt der beliebteste Film von Woody Allen (vor allem bei Kritikern, was aber daran liegt, das sie in dem Film teilweise ganz gut durch den Kakao gezogen werden...) aber er war stets eines meiner liebsten Werke von ihm, zeigte er doch eine düstere und leicht zynische Variante von "Annie Hall". Und gedreht ist er auch noch in schwarz-weiß. Bergmann is calling...Die anderen Filme sind fast alle lustige und kluge Klassiker. Eine weitere Auflistung möchte wohl niemand lesen, da dies bereits in früheren Rezensionen geschehen ist.Im Gegensatz zur Jetzt-Zeit spielt Woody Allen häufig in den älteren Filmen mit und hat auch oft die Hauptrolle, wie in "Annie Hall", "Stardust Memories", "Everything you ever wanted to know about sex" und auch in anderen Werken.Zur Box lässt sich sagen das sie aus stabilem Papp-Karton hergestellt ist und das Gesicht von Woody Allen wurde aus all den Filmtiteln "gezeichnet" (sehr schön!)Die Filme befinden sich in 10 aufklappbaren Plastiktrays. Vorder- und Rückseite sind mit den Original-Filmtiteln in der "richtigen" Schrift ausgestattet.Als ich die DVDs aus der Box raus zum ersten Mal auf den Boden kippte und die ganzen Titelbilder sah triggerte eine Menge in meinem Kopf herum da ich die Filme bereits alle kannte und teilweise mehrmals gesehen hatte. Unter anderem dachte ich: "Wie kann ein Mensch nur so genial sein?" Zufällig sind die Filme in der Box aus meiner Sicht alle aus der Hoch-Zeit von Woody Allen (das "Melinda & Melinda" der VIEL später gedreht wurde in der Box drin ist wird wohl eines der ewigen Mysterien der Veröffentlichungs-Politik bleiben...) und der erste Film welcher nicht enthalten ist ("Deconstructing Harry") war auch der wo ich zum ersten Mal aus dem Kino kam nach dem Anschauen eines Woody Allen Films und dachte: "Hmmmmmm....das war ja schon ziemlich gut.......ABER ich vermisse etwas.....!" Und so geht es mir mit neueren Werken des Meisters öfter...zwar nicht immer, aber doch relativ häufig...Zwei kleine Kritikpunkte hab ich: die Bildqualität ist nicht besonders berauschend. Teilweise hatte ich das Gefühl meine alten VHS-Bänder befinden sich im DVD-Player. Außerdem gibt es kein Bonusmaterial. Was zu erwarten war, denn Woody Allen ist ein Mensch der sich für so etwas nicht interessiert, was in Ordnung ist. Trotzdem hätte ich gern etwas hinter die Kulissen geschaut, aber gut, ist nicht.Dennoch ist die Box klasse, vor allem für den Preis. Pro Film sind das gerade mal um die 3,60 Euro...33 Kommentare|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.3,0 von 5 SternenLieber einzeln kaufen!VonAlf Herrbergam 20. Januar 2011Format: DVDDiese recht durchwachsene Zusammenstellung über mehr als zwanzig Jahre hinweg setzt sich aus sehr verschiedenen Machwerken für eher unterschiedliche Geschmäcker zusammen. Von den Klassikern wie Der Stadtneurotiker und den grandiosen Komödien wie Die Letzte Nacht Des Boris Gruschenko oder Der Schläfer über stilistisch etwas gewagtere Werke wie Zelig oder Schatten Und Nebel bis hin zu den neueren eher problemorientierten Filmen wie September oder Melinda Und Melinda wird zwar ein recht breites, dafür aber auch ziemlich uneinheitliches Spektrum geboten. Eine andere - möglicherweise eher genreorientierte - Zusammenstellung verschiedener Boxen nach Komödie, Tragödie und Filmen ohne Woody Allen als Darsteller hätte ich persönlich als sinnvoller empfunden. So gefällt mir nur die Hälfte der Filme.Wer sich einen Überblick über die verschiedenen Facetten des Künstlers im Laufe der Jahrzehnte verschaffen möchte und dabei keinen Wert auf Vollständigkeit legt, ist sicher mit dieser Box besser beraten als jemand, der nur eine bestimmte Seite an Woody Allen mag und mit den anderen Seiten weniger anzufangen weiß.0Kommentar|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenGutes Preis-LeistungsverhältnisVonTotoam 10. Januar 2013Format: DVD|Verifizierter KaufWer den jungen Woody Allen mag und sich mit der Auswahl der Filme (warum Melinda und Melinda ? ) anfreunden kann, wird mit der Sammlung für diesen Preis sehr zufrieden sein. Amazon bot ein ähnliches Paket vor zwei Jahren zwar noch günstiger an (ca. 45 Euro), aber bei einem Preis von weniger als 4 Euro pro DVD kann man sich eigentlich kaum beschweren. Die Aufbewahrung der Einzel-DVDs in einem stabilen, klappbaren Schuber (zwei DVDs pro "Seite") finde ich gut. Ich vermisse allerdings so etwas wie eine Kurzzusammenfassung der einzelnen Handlungen, auch die Dauer der einzelnen Filme ist nur der "Umverpackung" zu entnehmen, daher einen Punkt Abzug.0Kommentar|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.2,0 von 5 Sternenzuviele Klassiker fehlen !Vonkonnikonradam 2. Dezember 2009Format: DVD"Stardust Memories" fehlt !!! "Harry außer sich" fehlt !!! "Ehemänner und Ehefrauen" fehlt !!! "Woody der Unglücksrabe" fehlt !!! Also, was für eine Collection ist das ?! Ein weiteres Problem, was aber sozusagen in der Natur der Sache liegt, da Woody Allen nicht Regie führte, sondern "lediglich" das Buch und die Hauptrolle dabei übernahm : "Machs noch einmal, Sam" - wie die anderen fehlenden Streifen- einer der besten Woody-Allen-Filme, ist natürlich auch nicht mit dabei. Daher wird es eine wirklich gelungene Collection wohl so nie geben, und man ist am besten beraten sich die Filme einzeln zu besorgen, wobei einem diese Collection natürlich durchaus dabei hilfreich sein kann, um mit einer Sammlung zu starten...77 Kommentare|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.5,0 von 5 SternenSchöner Überblick zu sehr ordentlichem PreisVoncarolusam 11. April 2011Format: DVD|Verifizierter KaufDie CD-Zusammenstellung bietet einen schönen Überblick über das Schaffen von Woody Allen zu einem sehr ordentlichen Preis. Die Filme gibt es durchgehend in deutscher und englischer Sprachversion. Bild und Ton sind okay. Meist sind deutsche Untertitel vorhanden. Hier hat man die Gelegenheit, einen großartigen Künstler kennen zu lernen, der nicht nur im Bereich der Komödie, sondern auch im dramatischen Bereich Bedeutendes geleitet hat.0Kommentar|
Derzeit tritt ein Problem beim Laden der Kommentare auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.4,0 von 5 SternenEntspricht den ErwartungenVonSchanzensportleram 6. Januar 2013Format: DVD|Verifizierter Kaufich habe jetzt noch nicht alle Filme durch, aber was ich bislang gesehen habe, entspricht dem was in den bisherigen Rezessionen geschrieben wurden.Wie ich finde, handelt es sich um ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis! Produkt ist zu empfehlen!0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch meldenBitte geben Sie mindestens ein Wort einSie müssen mindestens einen Artikel von Amazon kaufen, um eine Rezension zu verfassenBeim Absenden Ihres Kommentars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.Anmelden und kommentieren
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q-de-130 | der Unsicherheit und des Zweifels durchlaufen. Inwiefern beeinflusst die lange Wartezeit auf das Wunschkind die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit? | Ungewollte Kinderlosigkeit: Auswirkungen auf die Paarbeziehung
Kinderlosigkeit in einer Ehe wird oft als abweichendes Verhalten gesehen. Der dadurch entstehende soziale Druck wird durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren noch verstärkt und seitens der Paare eine zuverlässige Behebung durch die technischen Interventionen erwartet. Die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sind jedoch gering. Der Beitrag nimmt die Perspektive der betroffenen Paare ein und entwickelt ein Modell der Stressverarbeitung, dessen Stufen ausführlich diskutiert werden.
Marianne und Klaus Steincke, Hannover
Fast sechs Jahre sind die 34-jährige Marianne, und ihr Mann Klaus, 36 Jahre, nun schon verheiratet. Für beide stand schon lange vor dem Hochzeitstermin fest – und daraus machten sie auch keinen Hehl –, dass sie sich mindestens zwei Kinder wünschten und auch gemeinsam großziehen würden.
Vor fast zehn Jahren bezogen sie ihre erste Wohnung – eine günstige Drei-Zimmer-Wohnung im Stadtkern von Hannover, und sie nannten das dritte Zimmer ihr "Kinderzimmer".
Als sie zwei Jahre verheiratet waren, Marianne "auf die dreißig" zuging und die Verwandtschaft fast unerträglich wurde in ihrem Nachfragen, ob sich denn nun endlich ein Kind einstellen würde, sprach Marianne zum ersten Mal mit ihrem Gynäkologen über ihren starken und bislang unerfüllten Kinderwunsch.
"Irgendwie hatte ich die Gedanken, dass etwas nicht in Ordnung sein könnte, völlig verdrängt – ich wollte sie einfach nicht zulassen... Damals konnte ich das Wort 'unfruchtbar' nicht einmal aussprechen."
Als der Gynäkologe "Eileiterverschluss" diagnostizierte, hatte sie das Gefühl, nur eine "halbe" Frau zu sein. Klaus reagierte sehr verständnisvoll; jedoch konnten sich beide nicht damit abfinden, niemals eigene Kinder haben zu können, so dass sie sich zu einer In-vitro-Fertilisation (IVF) entschlossen: Dabei wurden Marianne Eizellen entnommen und mit den Samenfäden von Klaus in einer kleinen Glasschale befruchtet. Gelingt es einem Samenfaden, eine Eizelle zu befruchten, werden Marianne die so entstandenen Eizellen wieder eingepflanzt, und sie kann eine normale Schwangerschaft erleben und ein Kind austragen.
Von etwaigen Risiken, z.B. den Nebenwirkungen der hohen Hormongaben für Marianne, oder einer sehr geringen Erfolgsquote, überhaupt schwanger zu werden, geschweige denn der Wahrscheinlichkeit ein Kind zu gebären, sprach niemand . Beide erzählten jedoch niemandem im Freundeskreis und in der Verwandtschaft von dem künstlichen Zeugungsversuch – schließlich wollten sie keinem die komplizierte und peinliche Prozedur erklären und täglich Rede und Antwort stehen müssen. Zwei dieser und noch weitere zwei Versuche innerhalb der folgenden zwei Jahre schlugen fehl, bis das Paar schließlich realisierte, dass es sich auf ein Leben ohne eigene Kinder wohl einstellen müsse.
Seitdem ist Marianne in therapeutischer Behandlung, von der sie sich erhofft, ihre psychischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Ihr "Kinderzimmer" haben Marianne und Klaus schon als "Gästezimmer" umgewidmet.
Dieses Fallbeispiel ist eines von vielen Schicksalen eines ungewollt kinderlosen Paares.
Kinderlosigkeit in historischer Perspektive
Während auf der einen Seite die Zeitschriften nur so vor Erfolgen der modernen Reproduktionstherapien strotzen, mehren sich gerade wieder in der letzten Zeit fragende Stimmen. Das Oktober Heft 44/2000 des Stern Magazins widmete eine mehrseitige Reportage der Diskussion der Frage, ob “in Deutschland alles erlaubt sein sollte, was in anderen Ländern längst praktiziert wird” und warnte mit Beispielen wie “Greise, Homosexuelle oder Tote können Mütter oder Väter werden”, dieses allerdings mit unabsehbaren Folgen für die Gesellschaft und – was offensichtlich noch schlimmer zu sein scheint – mit juristischen Folgen.
In der Regel befassen sich diese und ähnlich gelagerte Artikel mit gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus der Anwendung der medizinischen Therapien ergeben; sie sind höchst normativ geprägt und – sofern überhaupt Beispiele angeführt werden – berichten diese nur von Erfolgen.
Was aber mit den Paaren geschieht, die sich einer Reproduktionstherapie unterziehen, wie es dazu kam, wie sie sie erlebten und wie sie sie verarbeiteten soll Gegenstand des folgenden Berichtes sein. Ich beziehe mich dabei auf eigene empirische Studien.
Den Ausgangspunkt dieser Studien bildete der Tatbestand, dass Kinderlosigkeit in einer Ehe kein modernes Phänomen ist. Sie wurde zu allen Zeiten der Geschichte als etwas Unnatürliches und Abweichendes wahrgenommen. Meistens war sie organisch bedingt, und man begegnete ihr in der Regel mit Skepsis und Geringschätzung.
Unter historischer Perspektive – so wie auch meistens heute noch – musste der Realisierung eines Kinderwunsches immer die Eheschließung vorangehen. Auf diese Weise entstand zwischen Eltern und ihren Kindern ein gegenseitiger Verbindlichkeitscharakter, z.B. im Hinblick auf Kranken- und Altersversorgungen sowie Erbschaftsregelungen. Nicht zuletzt deshalb wurde Heiraten so selbstverständlich mit Kindern verbunden, dass Kinderlosigkeit als Entscheidung gar nicht möglich war.
Kinderlose Ehen gab es dennoch in der Geschichte zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Schichten. Sie war in der Regel medizinisch bedingt und galt deshalb als etwas "Unnatürliches"und "Abweichendes" und es wurde ihr mit großer Skepsis begegnet. Vor allem Frauen wurden diskriminiert:
Kinderlosigkeit stellte in vielen Kulturen noch bis zur Jahrhundertwende einen Trennungs- bzw. Scheidungsgrund dar, indem z.B. der Ehemann die Möglichkeit der Verstoßung seiner Frau hatte.
Die Mittel, die gegen Kinderlosigkeit angewendet wurden, zeigen, wie angstbesetzt man sich dagegen wehrte:
Es wurden z.B. Wallfahrten unternommen und rituelle Handlungen durchgeführt.
Badekuren, Zaubertränke und andere abergläubische Handlungen
konnten jedoch nicht verhindern, dass Kinderlosigkeit letztlich als Schicksal akzeptiert werden musste.
Selbst heutzutage wird Kinderlosigkeit in einer Ehe immer noch als abweichendes Verhalten gesehen:
Kinderlose Paare werden häufig als "selbstsüchtig", "egoistisch", "verantwortungslos", "a-religiös", "weniger angepasst", "weniger hilfsbereit", "weniger reif" und "weniger glücklich" gesehen, wie amerikanische Untersuchungen belegen – und zwar unabhängig davon,ob sie freiwillig oder unfreiwillig kinderlos sind.
Für die ungewollt kinderlosen Partner kann auf diese Weise ein enormer sozialer Druck entstehen, der durch die Entwicklung moderner reproduktionsmedizinischer Behandlungsverfahren sogar noch verstärkt werden kann:
Denn spätestens seit der Geburt des ersten "Retortenbabys" Louise Brown in England im Jahr 1978 und der öffentlichen Diskussion darüber scheint sich für die betroffenen Paare als letzter Ausweg immer stärker die Meinung durchzusetzen, dass die Entwicklung der modernen Medizintechnologie so weit fortgeschritten ist, dass Kinderlosigkeit nun mit Hilfe der Technik zuverlässig behoben werden kann. Häufig wird dabei jedoch vernachlässigt, dass die Erfolgschancen der verschiedenen Therapiemethoden sehr gering sind.
Angesichts dieser Voraussetzungen fragten wir uns:
Warum nehmen die Paare diese Behandlungsformen überhaupt auf sich?
Die Vermutung liegt nahe, dass der Wunsch nach einem eigenen Kind so hohe Priorität genießt, dass die öffentliche Ablehnung der hoch-technisierten Formen medizinischer Reproduktionstherapien ebenso wie die durch ihre Anwendung sicher gebenden starken körperlichen und psychischen Anstrengungen für die Patientinnen und ihre Partner dadurch kompensiert werden.
Die Belastungen liegen in der Regel auf mehreren Ebenen:
Während auf der individuellen Ebene die Frau vor dem Hintergrund eines sehr wahrscheinlichen Misserfolgs z.B. die direkten körperlichen Auswirkungen der medizinischen Behandlung kompensieren und gleichzeitig einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand zur Aufrechterhaltung der Behandlung betreiben muss, können innerhalb der Partnerschaft auch konkrete Auswirkungen auf die Partnerbeziehung eintreten.
Auf der Ebene der sozialen Beziehungen müssen möglicherweise zusätzlich die Reaktionen z.B. von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten verarbeitet werden.
Angesichts dieses enormen Drucks stellte sich deshalb die Frage, welche Strategien der Belastungsverarbeitung die Ehepaare entwickeln, denn die objektive Feststellung der eigenen Unfähigkeit zur Fortpflanzung bedeutet für die meisten Paare ein Anwachsen der psychischen Probleme, die sie zu bewältigen haben.
Wir konnten anhand unserer eigenen Untersuchung die vielfältigen psychischen und sozialen Reaktionen eines Paares feststellen, denen ein Gynäkologe bzw. ein Androloge "Infertilität" diagnostiziert hat, die von Paar zu Paar variieren können. Denn um auf die Diagnosestellung "Infertilität" reagieren zu können, durchlaufen die Patientinnen in der Regel mehr oder weniger unbewusst einen Prozess aufeinander aufbauender Stadien der Verarbeitung, welcher modellhaft wie folgt dargestellt werden kann:
Der erste Schritt der Verarbeitung, nachdem die Partner durch ihren behandelnden Arzt von ihrer Unfruchtbarkeit erfahren haben, wird als Schock erlebt. Die Partner sehen den (endgültigen) Verlust ihrer Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, und müssen feststellen, dass sie auf das bisher geplante Leben mit Kindern verzichten müssen. Gefühle wie Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit bestimmen ihre Reaktionen.
Danach beginnt die Phase der Verneinung, in der die Diagnose verdrängt wird. Das Selbstbewusstsein und das Selbstbild werden infrage gestellt und immer neue medizinische Untersuchungen beginnen mit dem Ziel, die bestehende Diagnose revidieren zu können. In der Literatur wird dieser Zustand beschrieben als "Erschöpfungszustand, der jegliche gefühlsmäßige Freiheit verhindert und die Lebenslust eingrenzt. "
"Die nächste Phase wird von Ärger und Wut beherrscht. Frustrationen, die durch die Erfahrungen bei den Arztbesuchen, medizinischen Behandlungen usw. hervorgerufen werden, lösen sich ab mit Aggressionen, z.B. gegen Paare mit Kindern. Die eigene vermeintliche Unzulänglichkeit kann also zu irrationalen Reaktionen gegen das gesamte soziale Umfeld der Paare führen.
In der nächsten Phase des Modells, der Phase von Schuld- und Schamgefühlen, suchen viele Paare in der Vergangenheit nach Ursachen für ihr Defizit. Früherer Gebrauch von Antikonzeptiva oder eventuelle frühere Abtreibungen, ebenso wie Flucht, z.B. in religiöse Vorstellungen, scheinen vielen Paaren Erklärungen für ihre Infertilität zu bieten.
Ebenso können sich die unterschiedlichen Reaktionen der Partner auch gegeneinander richten. Beispielsweise könnte der vermeintlich fortpflanzungsfähige Partner Trauer zeigen und so bei dem unfruchtbaren Partner Schuldgefühle erzeugen.
In der Phase der Isolierung zieht sich das Paar nahezu vollständig von allen sozialen Kontakten zurück, in denen Kinder mittelbar oder unmittelbar beteiligt sind, und durchleben schließlich in der nächsten Phase vielfältige Formen von Depressionen. Praktiker berichten, dass hier von besonders Frauen betroffen sind, denn sie fühlen sich häufig allein schuldig. Sie verlieren das Interesse am täglichen Leben, haben Schlafprobleme, kaum noch Interesse an ihrer Berufstätigkeit usw.
Schließlich beginnt die Phase der Trauer. Die lähmenden Depressionen werden abgelöst durch Trauergefühle, durch die ein Verarbeitungsprozess in Gang gesetzt wird. Es kann z.B. begonnen werden, über die Zukunftspläne neu nachzudenken oder sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, niemals eigene Kinder zu haben.
Schließlich kann in der letzten Phase die Diagnosestellung "Infertilität" akzeptiert werden, und die Lethargie der vorangegangenen Zeit löst sich auf. Erst jetzt, nach der vollständigen Durchlebung dieses Prozesses, kann das Paar gemeinsam wichtige Entscheidungen für ein gemeinsames Leben in der Zukunft treffen und sich z.B. für den Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung entscheiden.
Dieser Phasenablauf muss jedoch nicht zwingend durchlebt werden, sondern es wird häufig eine Phase übersprungen, was mit den Pfeilen dargestellt werden soll. Die von uns befragten Patientinnen gehen vielfach auch andere Wege, bis sie letztendlich mit einer medizinischen Behandlung beginnen. Häufig wird die Phase des Ärgers und der Wut ebenso nicht erlebt, wie die Phase der Isolierung. In diesen Fällen reduziert sich der Ablauf von der Phase des Schocks zur Verneinung über die Phase der Schuld- und Schamgefühle direkt zu den Phasen der Depression und der Trauer. Auffallend häufig wurden von den befragten Paaren die wichtige Phase der Akzeptanz der Kinderlosigkeit ausgelassen und dann direkt mit einer Behandlung begonnen.
Diese Phasen sind für die betroffenen Paare wichtig zu erfahren, denn erst nach ihrem "Durchstehen" und der daraus entstehenden Akzeptanz der Unfruchtbarkeit können sie – laut Modell – Handlungsalternativen aufbauen, um die ungewollte Kinderlosigkeit zu kompensieren.
Hier sind vielfältige Möglichkeiten denkbar, nur eine ist das Festhalten am Kinderwunsch, jetzt allerdings mit dem Bedürfnis der medizinischen Assistenz bei der Zeugung. Und darin liegt auch eine besondere Gefahr: Wenn nämlich die psychische Verarbeitung bzw.die Akzeptanz der Sterilität bzw. Infertilität noch nicht erfolgt ist und dem Paar etwaige Alternativen bei vielfach negativem Ausgang der medizinischen Behandlungen unbekannt sind, dann bleibt ihnen nur eine Handlungsorientierung, nämlich die gesamte Hoffnung auf ein Kind weiter in die medizinischen Therapien zu legen – ein Leben ohne Kind scheint dann undenkbar.
Hölzle konstatierte schon 1986, dass die IVF keine Möglichkeit böte, "sich mit gesellschaftlichen Normen auseinanderzusetzen", da das Verfahren selbst die Normabweichung vom Kinder-Haben impliziere. Ein Beispiel hierfür sind die psychologischen Befunde, die nachweisen, dass ein vielfach gegebenes gestörtes Selbstwertgefühl der ungewollt kinderlosen Frauen selbst durch eine erfolgreiche Fertilisationsbehandlung nicht aufgehoben wird, weil die medizinische Diagnose der Infertilität oder Sterilität schließlich immer noch bestünde. Demzufolge bedeutet die Geburt eines Kindes zwar insofern einen Erfolg, weil das Paar der gesellschaftlichen Norm entsprochen hat, dennoch bleibt die medizinische Störung bestehen, die häufig psychische nach sich zieht.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass das skizzierte Modell idealerweise von den Frauen und Männern durchlaufen worden sein müsste, um sich – subjektiv gesehen: unbelastet – den weiteren nächsten Entscheidungsschritten zu stellen, z.B. dem Beginn einer medizinischen Reproduktionsbehandlung.
Der Beantwortung dieser Fragen liegt ein Datensatz zugrunde, der im Zeitraum von Mai 1993 bis Dezember 1995 im Rahmen des Forschungsprojektes "Reproduktionsmedizin aus soziolgischer Sicht" an der Universität Oldenburg in einem zweistufigen Verfahren erhoben wurde.In der ersten Erhebungsphase (November 1993 bis Juni 1995) führten wir 52 retrospektive leitfadenorientierte narrative Interviews durch. Davon waren 30 face-to-face Einzelinterviewsmit Frauen, 15 Paarinterviews und 7 Telefoninterviews mit Frauen. Alle hatten an reproduktonsmedizinischen Behandlungen teilgenommen. Die zweite Erhebungsphase (Mai 1994 bis Dezember 1995) umfasste 273 teilstandardisierte Fragebögeninterviews mit Frauen. Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebung schlaglichtartig präsentiert hinsichtlich verschiedener Thematiken: Zuerst die äußeren Merkmale der Befragten (1), dannzum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung (2), danach zum Familienbild der Befragten (3) und schließlich zur Belastung vor und während der Behandlung (4).
(1) Äußere Merkmale der Befragten
Fast die Hälfte der standardisiert Befragten befand sich zum Erhebungszeitpunkt in reproduktionsmedizinischer Behandlung (N.=130); ca. ¼ hat diese Therapie erfolglos abgebrochen oder beendet (N.=66). Insgesamt ¼ hat eine Kinderwunschbehandlung mit Erfolg abgeschlossen, d.h. die Interviewpartnerin war schwanger oder hatte bereits ein Kind geboren (N.=51); die restlichen Befragten standen noch am Anfang der Behandlung. Alle Bildungsabschlüsse sind im Sample vertreten; die höheren Schulabschlüsse überwiegen leicht.(2)
(2) Zum Kinderwunsch der Befragten und zur Kinderwunschbehandlung
Der Heiratsgrund der Befragten war der Kinderwunsch; die wenigsten Paare wussten bei ihrer Eheschließung, dass er sich nicht erfüllen ließ. Sie sind stark auf die Paarbeziehung fokussiert.
Bei 62% der Befragten war die Kinderlosigkeit zunächst befristet geplant; aufgrund gynäkologischer oder andrologischer Veränderungen wurde sie medizinisch bedingt.
Auslösende Bedingungen für den Zeitpunkt der Einlösung des Kinderwunsches sind biologische und am sozialen Zeitplan orientierte Gründe, z.B. äußere, situationsgebundene Stimuli, das eigene Lebensalter, ökonomische Bedingungen. Die Initiative zur Teilnahme an einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ging in 35% der Fälle von der Ehefrau allein aus und nur in 3% vom Ehemann. 53% der Befragten betonten die Übereinstimmung in der Stärke des Kinderwunsches mit ihrem Partner. Mit enormer persönlicher Belastung strebten die Befragten nach einer Korrektur: Ihr Wunschbezog sich auf die Gründung einer "Normalfamilie" mit eigenem leiblichen Kind. Selten wurde eine Adoption ins Auge gefasst. Aus diesem Ergebnis konnte ich eine neue Hypothese entwickeln, die die sinkende Bereitschaft ungewollt kinderloser Paare zur Adoption erklären könnte: Wenn das leibliche Kind zum Normalitätsmuster einer Ehe gehört, sich diese Leiblichkeit biologisch aber nicht einrichten lässt, dann wird heutzutage mit Hilfe der Reproduktionsmedizin versucht, dem Normalitätsmuster zu entsprechen; früher bot sich als einzige Möglichkeit hierfür nur die Adoption.(3)
(3) Zum Familienbild der Befragten
Die meisten Patientinnen der Reproduktionsmedizin haben ein traditionelles Familienbild internalisiert, dass in direktem Widerspruch zu ihrer Erwerbsorientierung steht. Ich konnte zwei Orientierungsmuster von Frauen empirisch belegen: Einige der Befragten hatten eine Einlösung ihres Kinderwunsches sofort nach der Eheschließung geplant und keine Kontrazeptiva benutzt ("Nicht-Verzögerinnen"). Eine andere Gruppe von Frauen hat zwar kindorientiert geheiratet, dann die Einlösung des Kinderwunsches zunächst aufgrund ihrer Erwerbsorientierung aufgeschoben ("Verzögerinnen"). Aufgrund meiner Samplestruktur konnte ich ein drittes Orientierungsmuster daraus ableiten: Frauen mit einer starken Berufsorientierung ohne traditionelle Familienorientierung nehmen vermutlich niemals Reproduktionstherapien in Anspruch.
(4) Zur Belastung vor und während der medizinischen Behandlung
Zunächst lässt sich festhalten, dass Zunächst lässt sich festhalten, dass die Ehepaare an zwei Zeitabschnitten im Laufe ihrer Kinderwunschkarriere Belastungen erfahren und verarbeiten müssen. Es handelt sich hierbei um den Zeitraum vor dem Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm, also etwa von der Zeit, in der das Ausbleiben einer Schwangerschaft festgestellt wird bis zum Behandlungsbeginn. Eine qualitativ andere Belastungsphase erfahren die Paare dann während der Behandlung bis zu ihrem Abschluss.
Im Rahmen der ersten "Belastungsphase" warteten und warten die von uns befragten Frauen, die schließlich Patientinnen der hochtechnisierten Reproduktionsmedizin wurden, nach der Entscheidung zum Kind und des Absetzens von Kontrazeptiva zum Teil schon sehr lange auf ihr Wunschkind. Ehe sie jedoch die Entscheidung für eine Behandlung der Kinderlosigkeit trafen, haben sie mehrere Phasen bereits "durchstanden": zunächst das Erhoffen einer Schwangerschaft, dann das Erkennen einer vorliegenden Konzeptions- oder Zeugungsunfähigkeit und schließlich das Auslösen einer psychischen Reaktion, die Kinderlosigkeit nicht als Schicksal begreift oder etwa als Anlass der Veränderung der Lebensorientierung.
Des weiteren sind sie so genannten "objektiven" Belastungen ausgesetzt, die einen hohen zeitlichen und organisatorischen Aufwand erfordern und denen die Paare während der Durchführung eines Reproduktionsprogrammes ausgesetzt sind: Es beginnt meistens mit terminlich fest definiertem Zeugungsakt, gynäkologischen Untersuchungen oder Blutabnahmen, die beide mit dem Praxisablauf und den Arbeitszeiten koordiniert werden müssen, und beinhaltet ebenfalls häufig das Faktum, dass während der Eizellentnahmen und des Embryonentransfers bei erwerbstätigen Frauen der Jahresurlaub in Anspruch genommen wird, um z.B. durch zu häufige Fehlzeiten nicht den Arbeitsplatz zu gefährden.
Die subjektiven Belastungen während und durch die reproduktionstechnische Behandlung scheinen noch um ein Vielfaches unangenehmer zu sein: Die Auswirkungen auf die emotionale Beziehung der Partner zueinander und eine übersteigerte Wertigkeit der einzelnen Behandlungsschritte bis hin zu völliger Aufgabe persönlicher Interessen sind nur einige Effekte der Behandlungen.
Unsere Daten bestätigen den Befund anderer Untersuchungen: Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin ist ein stressverursachendes und -produzierendes Lebensereignis für die betroffenen Frauen. Zudem ist jeder Teilschritt der Behandlung mit erneuter Ungewissheit, aber vor allem auch Unvorhersagbarkeit verknüpft, was auch von medizinischer Seite nicht reduziert werden kann. Insbesondere aus den qualitativen Interviews geht vor allem die psychische Belastung hervor, insbesondere dieses "sich hilflos fühlen" während und nach der Behandlungszeit .
Angesichts der beschriebenen Belastungen stellt sich die Frage nach der Bewältigung des Behandlungsstresses bzw. danach, warum die Frauen und Männer bei Belastungen die Behandlungen nicht abbrechen. Wer unterstützt sie bei der Durchführung und Aufrechterhaltung der Behandlung?
Ein Ziel liegt auf der Hand: Man sieht in der Anwendungder Medizintechnik die einzige Möglichkeit, noch zu einem eigenen leiblichen Kind zukommen. Dieses Ziel genießt eine derart hohe Priorität, dass ein eventueller Abbruch der Therapie einem persönlichen Versagen gleich käme.
Um so wichtiger scheint die psychische Hilfe für die Frauen zu sein: Sie fühlten sich auf ihrem "Weg" in die hochtechnisierte reproduktionsmedizinische Behandlung vor allem durch ihre Ehemänner (84%) unterstützt. Diese scheinen – nach unseren Daten – also nicht nur ihre Einwilligung abzugeben oder sonst distanziert oder nur tolerierend der Behandlung gegenüber zustehen (was zwar bei 16% der Fall zu sein scheint), sondern sind in Bezug auf dieses Thema auch der engste Gesprächspartner (bei 96% aller Frauen), also noch weit vor den Gynäkologen bzw. Gynäkologinnen (65%). Betont wird von 92% der Ehefrauen die positive Reaktion ihrer Ehemänner zur Therapie, die sie zu 80% als überaus und weiterhin zu 14% als sehr unterstützend definieren.
Aber auch die Gynäkologen und Gynäkologinnen unterstützen die Paare, die Behandlung trotz der Belastungen fortzuführen. Insbesondere die Zuversicht der Ärzte war bei einem hohen Anteil unserer befragten Frauen, wie sie selbst betonten, eine große Hilfe (84%); 60% hätten keine weiteren Versuche unternommen, wenn nicht der behandelnde Arzt bzw. die Ärztin ihnen soviel Mut gemacht hätte.
Nur einige wenige unserer Befragten fühlen sich durch so genannte "externe Quellen" unterstützt, z.B. durch Medienberichte.
Was die Unterstützung der Entscheidung anbetrifft, eine der reproduktionsmedizinischen Behandlungen überhaupt aufzunehmen, spielt die eigene Familie kaum eine Rolle und – wenn überhaupt – wird dann eher noch die weibliche Verwandtschaftslinie erwähnt. Dagegen werden die eigenen Freunde und Bekannten häufiger um Rat gefragt.
Aus familiensoziologischer Sicht ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich, denn gerade innerhalb der Familie werden sexuelle Fragen und Probleme ihrer Mitglieder meistens verdrängt und tabuisiert.
Zusammenfassend könnte man sagen, dass außer mit dem Ehemann und dem Gynäkologen bzw. der Gynäkologin ca. 32% unserer befragten Frauen mit niemandem über die reproduktionsmedizinische Behandlung gesprochen haben. Wenn man bedenkt, dass unsere Interviewpartnerinnen aufgrund der Stichprobenrekrutierung (sie waren alle Selbstmelderinnen) als gesprächsbereit im Hinblick auf die medizinische Behandlung einzustufen sind, wird in de Realität das Schweigen über die Anwendung der Reproduktionsmethoden viel verbreiteter sein als es unsere Daten ermitteln können.
Legte man an dieser Stelle die in der Arbeitsstressforschung mehrfach empirisch bestätigte "Pufferthese" zugrunde, die einen direkten Zusammenhang zwischen zunehmender Unterstützung durch soziale Netzwerke und psychischem Wohlbefinden bzw. Gesundheit konstatiert, lässt sich die Vermutung aufstellen, dass die Patientinnen der Reproduktionsmedizin aufgrundihrer geringen Unterstützung einen Mangel an psychischem Wohlbefinden aufweisen müssen und somit natürlich auch an Gesundheit einbüßen.
Betonen möchte ich an dieser Stelle jedoch, dass – sollte diese Annahme empirisch haltbar sein – dann nicht der Umstand der Kinderlosigkeit an sich krank macht, sondern lediglich der Mangel an psychischer Unterstützung während der Behandlung!
Obwohl diese Frage noch einer genaueren empirischen Überprüfung standhalten muss, stellt sich – angesichts der durch die Frauen auszuhaltenden Belastungen – eine weitere Frage, nämlich: Warum schließen die Paare nach erfolgloser erster Behandlung eine zweite, eine dritte und eventuell sogar noch eine vierte an?
An Gründen für die Fortsetzung der Behandlungen nennen die von uns befragten Frauen selbst insbesondere die Angst vor späteren Selbstvorwürfen: Im Fragebogen bejahten 79% (187) der Frauen das Statement "Obwohl es mir während der einzelnen Behandlungsphasen nicht sehr gut geht, werde ich die Behandlung vor Ablauf der möglichen Versuche nicht abbrechen, um mir später keine Vorwürfe zu machen."
Gleichzeitig wird aus den qualitativen Interviews eine gewisse Konsumhaltung deutlich, die Beck-Gernsheim wie folgt beschreibt: "Wo Unfruchtbarkeit früher vorgegebenes Schicksal war, wird sie heute in gewissem Sinne zur 'selbstgewählten Entscheidung'. Denn diejenigen, die aufgeben, bevor sie nicht noch die neueste und allerneueste Methode versucht haben (ein Kreislauf ohne Ende), sind nun 'selberschuld'. Sie hätten es ja noch weiter versuchen können...So wird aus der Fortpflanzungstechnologie die Fortpflanzungsideologie."
Die Angst des Versäumnisses und die Hoffnung auf Erfolg scheinen die "Kosten-Nutzen-Bilanz" und somit die Entscheidung zur erneuten Behandlung bei Nicht-Eintreten der Schwangerschaft insbesondere zu bedingen. Der "Nutzen" wird offenbar immer erstrebenswerter, je mehr "Kosten" investiert wurden. Vermutlich bejahten deshalb das Statement "Aus jedem einzelnen Schritt (im Behandlungszyklus) schöpfe ich neuen Mut für den nächsten" 77% unserer befragten Frauen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Eintritt in ein reproduktionsmedizinisches Programm also die einzige Möglichkeit für ungewollt kinderlose Paare zu sein scheint, das kulturell vorgegebene Ziel einer Familie mit leiblichen Kindern zu erreichen.
Die Biographien der Paare lesen sich ähnlich: Sie gingen eine kindorientierte Ehe ein; die Einlösung des Kinderwunsches wurde durch die Frau etwas stärker forciert. Ferner haben sie eine "traditionelle" Familienorientierung internalisiert und idealisieren demzufolge die Mutterrolle. Die Akzeptanz einer Ehe ohne leibliche Kinder ist ihnen unmöglich, und sie setzen eine fast übersteigerte Hoffnung in die medizinischen Reproduktionstechniken.
Daraus scheint auch ihre hohe Stress- und Frustrationstoleranz in Bezug auf die medizinische Behandlung zu entstehen. Hinzu kommt, dass sie sich vermutlich so stark in die (noch) nicht erreichten Mutter- bzw. Vaterrollen gesteigert haben, dass viele von ihnen mit niemandem über ihren Behandlungsverlauf sprechen können – es bleibt im internen Kreis: Ehefrau/ Patientin, Ehemann und Gynäkologe. Der Teufelskreis beginnt: Das Paar gibt die Behandlung – trotz einiger Misserfolge – so schnell nicht auf, die Gynäkologen gehen häufig fraglos von einer Fortsetzung der Behandlungen aus... und wenn die Möglichkeiten der Medizintechnik dann doch irgendwann erschöpft sind, steht auf der einen Seite ein – in diesem Fall – erfolgloser Gynäkologe und auf der anderen Seite ein immer noch ungewollt kinderloses Ehepaar – nur, dass es jetzt ca. deutlich älter ist als zu Beginn der reproduktionsmedizinischen Behandlungen. Angesichts der geringen Erfolgsquoten – die "Baby-take-home" Rate schwankt bei den hochtechnisierten Methoden zwischen 10 und 15% – müssen die meisten ungewollt kinderlosen Paare, trotz durchgeführter Behandlung, sich letztendlich doch einem Leben ohne eigene leibliche Kinder stellen.
Die Frage angesichts der hohen psychischen Kosten – neben den finanziellen– bleibt, ob sich für diese Paare der Aufwand "gelohnt" hat. Eine psychische Begleitung während der Behandlungen wird zwar seitens des Gesetzgebers vorgeschrieben, deren Notwendigkeit wird aber von vielen Paaren zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht gesehen und somit auch nicht nachgefragt. Nach Abschluss einer erfolglosen Behandlung wäre eine therapeutische Betreuung ebenso wichtig. An dieser Stelle hört aber das ansonsten "engmaschige Netz" der reproduktionsmedizinischen Behandlungen auf – nun stehen die Paare alleine da. Somit muss die Entscheidung für die Reproduktionstherapie als biographische Entscheidung mit tiefgreifenden Auswirkungen auf den gesamten weiteren Lebensverlauf gesehen werden.
Beck-Gernsheim, Elisabeth (1991): Technik, Markt und Moral – Über die Reproduktionsmedizin und Gentechnologie.Frankfurt/Main: Fischer Taschenbuch Verlag.
Brähler, Christa (1990):Familie, Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit. Motivationen und Behandlungsverläufe beikünstlicher Befruchtung. Opladen: Westdeutscher Verlag.
Calhoun, Lawrence G. & Selby, James W. (1980): Voluntary Childlessness, Involuntary Childlessness and HavingChildren: A Study of Social Perceptions. Family Relations, 181-183.
Condrau, Gion (1969): Psychosomatik der Frauenheilkunde. (2. Aufl.). Bern, Stuttgart: Huber.
Fabe, M. & Wikler, B. N. (1979): Up Against the Clock. New York.
Guttormsen, Gro (1992): Unfreiwillige Kinderlosigkeit: ein Familienproblem. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 41 (7), 247-252.12
Hölzle, Christine (1986): Lokalisiertes Leiden. Sterilitätskrise und Reproduktionsmedizin. psychosozial, 21-32.
Mackenroth, Gerhard (1953): Bevölkerungslehre – Theorie, Soziologie und Statistik der Bevölkerung. Berlin:Springer.
Nave-Herz, Rosemarie, Onnen-Isemann, Corinna & Oßwald, Ursula (1996): Die hochtechnisierte Reproduktionsmedizin– Strukturelle Ursachen ihrer Verbreitung und Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure. Bielefeld:Kleine.
Onnen-Isemann, Corinna (1995): Ungewollte Kinderlosigkeit und moderne Reproduktionsmedizin. In Bernhard Nauck & Corinna Onnen-Isemann (Hg.), Familie im Brennpunkt von Wissenschaft und Forschung (S. 473-488).Neuwied: Luchterhand.
Onnen-Isemann, Corinna (2000): Wenn der Familienbildungsprozess stockt... Eine empirische Studie über Stress und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner. Berlin, Heidelberg, New York:Springer.
Pfaff, Holger (1989): Stressbewältigung und soziale Unterstützung. Weinheim: Deutscher Studienverlag. Reuters Healthcare (1997). IVF mothers have lower self-esteem. Fertility and Sterility, 68, 492-500.
Corinna Onnen wurde 1962 in Oldenburg geboren. Sie studierte Sozialwissenschaften an der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg und war dort wissenschaftliche Angestellte in diversen Forschungsprojekten: "Ursachen von Ehescheidungen", "Kinderlose Ehen", "Aufstiegsorientierung und Aufstiegsschwierigkeiten von Frauen im Universitätsbereich", "Die Einstellung zu den neuen Reproduktionstechnologien seitens junger Frauen", "Eine soziologische Untersuchung über die In-vitro-Fertilisation – Ihr Verbreitungsgrad in Niedersachsensowie eine Analyse der Anwendungsinteressen der beteiligten Akteure"
1992 Promotion zum Dr. rer. pol. mit der Schrift "Berufs- und Lebensverläufe von Hochschullehrerinnen. – Eine Retrospektivbefragung von Professorinnenin den alten Bundesländern"
1999 Habiliation an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg mit der Habilitationsschrift "Wenn der Familienbildungsprozeß stockt..." Eine empirische Studie über Streß und Coping-Strategien reproduktionsmedizinisch behandelter Partner
Fon +49. (0) 4441.15 305 / 304 (Sek.)
Erstellt am 14. September 2004, zuletzt geändert am 30. März 2015 | LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman von Jules Saint-Cruz bei LovelyBooks (Erotische Literatur)
Jules Saint-Cruz LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman
Inhaltsangabe zu „LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman“ von Jules Saint-Cruz
Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt …
Da denkt man hier kommt es nun zu einen guten ende,und dann............
Spannend geht es in Band Zwei der LaLaurie Triologie weiter mit einem atemberaubenden Auf und Ab der Gefühle.
Ein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen kann!
Gelungener 2. Teil, der mehr bietet, als nur eine Überleitung zu Teil 3, aber für diesen auch viel Spielraum lässt.
Sehr starker zweiter Band. Julien und Tara gehören einfach zusammen trotz aller Widerstände.
Jules Saint-Cruz nimmt den Leser mit auf eine romantisch-erotische Reise, die nicht nur Spannung, sondern auch Mystik zu bieten hat!
Gelungene Fortsetzung zu 'Dunkle Spiele'. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
ich muss wissen wie es weiter geht.....
Vorsicht die Story macht süchtig!! Bitte dringend Nachschub... Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten.
Wo ist der 3. Teil?! Ich MUSS weiterlesen!!!
Passt gut in die Reihe.
LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer ...
11. December 2015 um 15:34
Tara und Julien wollten Getrennte wege gehen.Weil ihre Bezeihung nicht sein darf,zu viele Gefahren birgt ,für beide. Aber das Schicksal meint es anders mit den beiden,und wie man weiß,jedes Geheimnis kommt irgendwann an die Öffentlichkeit.Entweder freiwillig oder mit einen schalg und deren schweren folgen. Auch im zweiten Teil geht es hochher zwischen den beiden,und ich bin jetzt sooo gespannt auf den dritten.
Leserunde zu "LaLaurie - Stumme Herzen | Erotischer Liebesroman" von Jules Saint-Cruz
LUST AUF EINEN EROTISCHEN LIEBESROMAN MIT THRILL? Liebe LovelyBookerInnen, viele von Euch kennen mich alias Alexa McNight. In diesem Jahr veröffentliche ich als Jules Saint-Cruz eine Trilogie und lade Euch herzlich zur Leserunde mit dem zweiten Teil "LaLaurie - Stumme Herzen" ein. Die Leserunde zum ersten Teil "LaLaurie - Dunkle Spiele" läuft aktuell noch. Alle Teilnehmerinnen dieser Runde nehmen, sofern sie möchten und sich aktiv beteiligt haben, automatisch an Runde zwei teil. Der dritte und letzte Teil erscheint Ende Juli. Ich vergebe 5 weitere Plätze in der Leserunde an interessierte LovelyBookerinnen, die neu mitdiskutieren oder für andere nachrücken können. Insofern ihr Teil 1 noch nicht kennt, würdet ihr diesen Teil mitgeliefert bekommen, da er vor Teil 2 gelesen werden muss (hierzu ist dann auch eine Rezi erwünscht). LaLaurie ist eine Trilogie, die mit Romantik, Erotik und einem Schuss Mystik gewürzt ist - schließlich spielt die Story in New Orleans, dem perfekten Schausplatz für knisternde Spannung. Mehr Information zum Roman erhaltet Ihr hier. Bitte informiert Euch vor einer Bewerbung und bewerbt Euch wirklich nur dann, wenn der Genre-Mix nach Eurem Geschmack ist. Aufgrund der steigenden Beliebtheit von eReadern verlose ich diesmal ausschließlich eBooks. Bitte nehmt auch dies zur Kenntnis. Voraussetzungen für die Teilnahme: Ihr seid mindestens 18 Jahre Ihr mögt Romantik und Erotik in einer spannenden Handlung Ihr habt im Juli ausreichend Zeit für eine aktive Teilnahme Ihr veröffentlicht Eure Eindrücke gern als Rezension (keine Inhaltsangabe) hier auf LovelyBooks sowie auf Amazon (wenn Ihr mögt, zusätzlich gern auch auf anderen Plattformen). Bitte beantwortet mir mit Eurer Bewerbung folgende Frage: Welches ist Eurer Lieblings-Liebespaar in Literatur oder Film? Ich freu mich auf die Leserunde mit Euch :) Herzliche GrüßeJules Saint Cruz
Hallo meine lieben, hier nun auch meine Rezision zu diesem spannenden Teil zwei. Ich bin ehrlich ich freue mich wie ein kleines Kind auf den dritten und kann es kaum mehr abwarten. ...
LaLaurie Stumme Herzen - eine spannende Fortsetzung
"LaLaurie - Stumme Herzen" beginnt einige Monate nach dem Ende von Band eins und schon in den ersten Zeilen spürt man förmlich wie Tara unter der Trennung zu Julien leidet und als sie sich endlich wiedersehen beschließen sie sich eine neue Chance zu geben, ihre Beziehung allerdings vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Leider geht gerade das nicht lange gut und bald werden die beiden mit den entsprechenden Folgen konfrontiert. Das ausgerechnet nicht nur privat sondern auch beruflich. Hier zeigt die Autorin sehr deutlich wie einflussreich die Medien heut zu Tage sind, denn diese spielen nach dem bekannt werden ihrer Beziehung eine große Rolle und wollten Tara und Julien scheinbar nur noch mehr Steine in den Weg legen. Doch keiner von beiden will sich einfach so geschlagen geben und sie kämpfen für ihre Beziehung. Jules Saint Cruz entführt die Leser in dem zweiten Band in ein aufregendes auf und ab der Gefühle. Von Schmerz zu Hoffnung, zu Überraschungen und natürlich auch zur Liebe, von allem ist etwas dabei und es bleibt stets spannend. Und wenn man denkt man weiß was als nächstes passieren könnte, zaubert die Autorin eine Überraschung aus der Schreibfeder. Mir hat vor allem gefallen, das Tara und Julien sich nicht haben unterkriegen lassen und immer wieder weiter gemacht und sich von keinem haben einschüchtern lassen. So spannend wie es in Band eins herging, geht es in Band zwei weiter. Der Fokus liegt auf Tara und Julien, doch es wird mit den beiden nicht langweilig, so aufregend ist ihr gemeinsames Leben. Beide sind solch starke Persönlichkeiten und ich bin jetzt schon sehr gespannt was man mit ihnen im Finale der Triologie erleben wird. Die Reihe LaLaurie - Dunkle Spiele LaLaurie - Stumme Herzen LaLaurie - Purpurne Träume Inhalt Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt …
Liebe, Hoffnung und Verzweiflung
Nach Monaten der Qualen treffen sich Julien und Tara wieder und beschließen es (erneut) miteinander zu versuchen! Beide wollen ihre Beziehung geheim halten, was leider wegen der Medien nicht funktioniert. Sie rücken in den Fokus der Öffentlichkeit und müssen sich nun dem Druck aller stellen… Die Fortsetzung des ersten Teils der LaLaurie Trilogie setzt ein paar Monate nach der Verhaftung von Ben LaLaurie an, wo Julien und Tara sich endlich wieder sehen und versuchen eine Lösung für ihre Misere zu finden. Beide glauben dies geschafft zu haben, müssen sich aber leider damit konfrontiert sehen, dass die Menschen in ihrer Umgebung dies nicht Beführworten. Beide kämpfen jedoch darum und müssen feststellen, dass dies nicht so recht klappen will… Die Autorin hat es geschafft nahtlos an den ersten Teil der Trilogie anzuknüpfen und zu zeigen womit Tara und Julien kämpfen müssen. Ebenso hat sie diesmal vorwiegend den Fokus auf die Beziehung der beiden gelegt, so dass der Leser die andere Seite sieht; wobei man im ersten Teil mehr auf das komplette Geschehen eingeht. Jedoch kommt auch hier die Problematik um den Tod des Mädchens nicht zu kurz! Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung die für den dritten Teil hoffen lässt, dass es für Julien und Tara ein gutes Ende nimmt; und beide Heil und Gesund aus dieser verzwickten Lage herauskommen.
01. August 2015 um 21:54
Dies ist der zweite Band der LaLaurie-Trilogie von Jules Saint-Cruz und man sollte den ersten Band auf jeden Fall gelesen haben, bevor man diesen liest, da die Geschehnisse direkt aneinander anknüpfen und man wahrscheinlich doch Verständnisprobleme hätte, würde man mit diesem Band starten. Nachdem die Liebe der beiden Hauptpersonen Tara und Julien in Band 1 zwar großartig begann, aber zuletzt doch unter keinem guten Stern zu stehen schien, kommen sich die beiden in Band 2 sehr schnell wieder näher. Alles andere wäre wohl auch keine Fortsetzung der Geschichte um die beiden gewesen. Durch die Umstände gestaltet sich ihre Beziehung dennoch schwierig. Wie schon im ersten Band, gibt es auch in diesem Band sehr viel Geschichte und nicht nur eine Aneinanderreihung von Sexszenen. Zwischendurch gab es tatsächlich Momente, in denen es mir fast zu viel Geschichte war und ich auch nichts dagegen gehabt hätte, wenn stattdessen ein bisschen mehr in den Kissen gewühlt worden wäre. Das lag vielleicht auch daran, weil ich eine der Hürden, die Tara und Julien zu nehmen haben unrealistisch hoch fand. Sehr gut gefallen hat mir die unerwartete Wendung am Ende des Buches, aufgrund derer es wieder ein recht offenes Ende gab, das viel Spielraum für den nächsten Band lässt. Und natürlich auch der heimliche Hauptcharakter Shadow, Taras Kater
LaLaurie Stumme Herzen (Teil2)
01. August 2015 um 10:10
Die Geschichte um Tara und Julien geht weiter... und damit auch die Geschichte um die Verwicklungen ihrer Familien. Nachdem die beiden zunächst aus Vernunftgründen ihre Beziehung beendet hatten, führt das Schicksal sie wieder zusammen. Klar, dass sowohl Ethan als auch Taras Vater und Stiefmutter versuchen, sie auseinander zu bringen - vor allem als auch die Öffentlichkeit von ihrer Beziehung erfährt. Letztlich finden sie aber Wege gegen die Widrigkeiten und bleiben zusammen. Alles scheint sich zum Guten zu wenden ... bis zum Schluß Taras Bruder in Erscheinung tritt und der Beziehung den Todesstoß versetzt. Ob es wirklich das Ende der Beziehung ist und Taras bruder Ben der Verfolgung entkommt... das bleibt offen und schürt des Lesers Begierde nach dem dritten Teil! Insgesamt wieder mitreißend geschrieben, ein Krimi mit gefühlvollen (erotischen) Szenen. Ich habe das Buch verschlungen...
Voodoo-Flair, Erotik und zwei Herzen in Bewegung
Er ist endlich da! “Stumme Herzen” ist Band 2 der dreibändigen Serie um Tara LaLaurie und ihre beinahe unmögliche Liebe zu Julien Cavanaugh. Im ersten Band haben die beiden nach längerem Hin und Her endlich zueinander gefunden. Bei drei Bänden ist es damit aber noch nicht getan. – Achtung Spoiler! – Taras Bruder wird der Mordprozess gemacht und Julien ist der Ankläger und hat auch noch eine offene Rechnung mit ihrem Vater. Das bedeutet natürlich jede Menge Ärger, v.a. da Tara diese Info zunächst verarbeiten musste: hat er sich nur an sie rangemacht, um sich an ihrer Familie zu rächen? Die Geschichte um Taras Familie und den Mordprozess spinnt sich natürlich weiter und spitzt sich vor allem immer weiter zu. Die damit verbundenen Emotionen waren sehr plastisch und gingen auch bei mir unter die Haut. Taras Familie finde ich einfach mal furchtbar, ihr Bruder hat es meiner Meinung nach getan – da kommt einfach mein Gerechtigkeitssinn durch, denn er ist ein absolutes Ekel. Aber der Apfel fällt scheinbar nicht weit vom Stamm, denn man bekommt in Band 2 tiefere Einblicke in das Familienleben und die “Lieben” machen es Tara ganz und gar nicht leicht. Ihr Bruder ist ja sooo ein toller Goldjunge und sie soll gefälligst hinter ihm und ihrer Familie stehen. Doch nicht nur die Familie macht Tara zu schaffen. Als rauskommt, dass Tara mit Julien zusammen ist, beginnt eine regelrechte Hetzjagd auf die beiden. Ich finde es wirklich traurig, wie stur, intolerant und voreingenommen Menschen reagieren können. Ich denke auch, dass die Autorin die Abgründe der menschlichen Psyche hier mit recht einfachen Mitteln (Liebes-Erotik-Roman!) umgesetzt hat und die Emotionen so richtig schön schürt. Bei sowas rege ich mich ja immer auf und fiebere tapfer mit den Protagonisten – hoffe aber, dass alle im letzten Teil noch ihr Fett weg kriegen und jeder das bekommt, was er/sie verdient! Mein Fazit: wieder toll geschrieben, sehr flüssig, schöne, bunte, eckige und kantige Charaktere, Tara und Julien kommen sich näher, es gibt gut geschriebene und abwechslungsreiche Sexszenen voll prickelnder Erotik, wieder einige Titel guter Literatur und Musik, die man sich mal vornehmen kann und eine großartige Kulisse: New Orleans – die nicht nur wegen der Musik eine herausragende Location darstellt, sondern auch durch die geheimnisvolle Mystik des Voodoo ganz wunderbar ins Bild passt. Mir bleibt es nur noch, auf den Abschluss zu warten und euch so lange die Serie wärmstens ans Herz zu legen!
31. July 2015 um 17:39
das auch - leider spinnt LB bei mir total und ich kann kaum noch rezensieren bzw. ist die Maske dafür nur fragmentarisch vorhanden. Finde das alles etwas blöd...
30. July 2015 um 22:27
Klappentext: Das Schicksal hatte einen Sinn für Ironie, als es Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh zusammenführte. So stark das Band zwischen ihnen auch war, sie mussten es durchtrennen. Ihr Wille kontrolliert ihre Herzen bis sie einander wieder begegnen. Endlich geben sie nach, vergessen alle Vorsätze und leben ihre Liebe. Heimlich muss das geschehen, denn nicht nur die einflussreichen LaLauries hätten Einwände gegen diese Verbindung, sondern auch jeder Einwohner von New Orleans. Nur ein einziges Mal sind sie leichtsinnig, und das hat fatale Folgen: Tara und Julien lösen einen Skandal aus, der ihre Beziehung auf die Probe stellt … Auch in dem zweiten Teil der Trilogie um Tara LaLaurie und Julien Cavanaugh konnte mich die Autorin Jules Saint-Cruz durch ihren tollen Schreibstil überzeugen. Sie erzählt die Fortsetzung des ersten Teils unverändert spannend. Als Leser taucht man immer weiter in das Gefühlsleben der beiden Protagonisten ein und fiebert mit ihrer fast schon tragischen Liebe mit. Auch wenn es diesem wie auch im ersten Teil immer wieder erotische Szenen gibt, dominieren diese das Buch nicht. Der Fokus liegt eher auf der Liebesgeschichte , dem Drama um die Gerichtsverhandlung von Taras Bruder und der Familiengeschichte der beiden Hauptpersonen. Auch hierbei fällt mir immer wieder auf, das nichts unnötig in die Länge gezogen wird, sondern auf den Punkt gebracht wird. Leider endet der zweite Teil mit einem etwas gemeinen Cliffhanger , so das man am liebsten sofort wissen möchte wie die Geschichte weiter geht. Ich bin sehr gespannt. Um diesen zweiten Teil der Reihe zu lesen, empfehle ich unbedingt auch den ersten Teil zu kennen, da es sich hierbei um eine Fortsetzung handelt.
29. July 2015 um 22:12
Die Handlung Tara hat es noch immer schwer, weil vor Kurzem ihr Bruder wegen des Mordes an seiner Freundin verhaftet wurde. Besonders mit ihrem Vater hat sie noch mehr Stress als normalerweise, da sie sich nicht auf die Seite ihres Bruder schlägt, denn sie ist von dessen Schuld überzeugt. Da die Hauptverhandlung kurz bevor steht, ist der Fall, und damit auch Julien, ständig in der Presse. So ist er allgegenwärtig, obwohl Tara sich absichtlich von ihm fernhält. Doch lange kann Tara die Distanz zu Julien nicht mehr aufrechterhalten, was eine Kette von weiteren problematischen Ereignissen nach sich zieht. Mein Eindruck Die Handlung spielt diesmal zur Karnevalszeit in New Orleans, etwa 4 Monate nach dem Ende von Band 1 der Reihe. Man kann sie die kunterbunte, überfüllte Stadt beim Lesen wieder sehr gut vorstellen. Auch in diesem Band tragen die zwischendurch erwähnten Songtitel zur Atmosphäre bei und unterstützen so noch den Flair von New Orleans. Die Anziehungskraft zwischen Tara und Julien ist noch genauso heftig wie vor den Ereignissen um Taras Bruder. Jedoch wird alles durch Juliens Verbindung zu Taras Vater und natürlich durch den Prozess gegen ihren Bruder verkompliziert. Neben der Romantik, die von einigen prickelnden Erotikszenen begleitet wird, ist die Handlung zusätzlich spannend. Ethan gibt noch immer nicht auf, was zu Spannungen führt und die Verhandlung von Taras Bruder rückt näher, was für immer mehr Wirbel sorgt. Durch den flüssigen Schreibstil und die Charaktere, die einem im zweiten Band bereits sehr ans Herz gewachsen sind, liest sich das Buch sehr gut und man kommt wieder viel zu schnell am Ende an. Mein Fazit Stumme Herzen ist eine sehr gute Fortsetzung von Dunkle Spiele, dem ersten Band der Reihe LaLaurie. Die Handlung wird verwickelter und spannender, büßt aber nichts in Sachen Romantik und Erotik ein. Das Ende kommt an einer richtig fiesen Stelle. Daher würde ich vorschlagen, Band 3 bereits in Griffweite zu haben.
26. July 2015 um 13:36
Das Buch „LaLaurie – Stumme Herzen“ wurde von der deutschen Schriftstellerin Jules Saint-Cruz geschrieben und ist im Mai 2015 geschrieben. Bei dieser Buchreihe ist es unbedingt notwendig den ersten Band zuerst zu lesen. Der erste Band heißt „LaLaurie – dunkle Spiele“. Beim Cover ist mir ein Unterschied aufgefallen und ich frage mich ob es dieselben „Models“ wie bei Band Eins sind. Denn seltsamerweise gefällt mir auf diesem Cover Julien deutlich besser als Cara. Nach wie vor finde ich das Herzsymbol klasse, weil es perfekt zur Geschichte passt und auch das Bild darunter, welches mich an Bayou erinnert, passt perfekt dazu. Am Ende des ersten Bandes hat Julien Tara gesagt, dass er sie liebt und dennoch hat sie ihn gehen lassen. Denn sie konnte ihm nicht verzeihen, dass sie sich ausgenutzt fühlte und sie glaubte nicht, dass die Beziehung bestand haben könnte wenn diese an die Öffentlichkeit gelangen würde. Denn ihr Halbbruder Ben ist des Mordes angeklagt und Julien vertritt die Nebenklage. Es gibt zig gute Gründe die Finger voneinander zu lassen, aber sie können es nicht und so beginnt das Spiel mit dem Feuer. Werden sie sich dabei verbrennen? Werden sie vorsichtig genug sein oder kommt ihre Beziehung ans Licht der Öffentlichkeit? Und sollte dies geschehen wie würden die Menschen darauf reagieren? Das Buch lässt sich nach wie vor sehr flüssig lesen, denn es ist wie der erste Band in einem sehr angenehmen Schreibstil geschrieben. Es gibt auch hier ein paar Erotikszenen, aber das Buch lohnt sich auch weiterhin für jene Leser die Liebesbücher bevorzugen. Meiner Meinung nach steht die Liebesgeschichte im Vordergrund. Es ist eine sehr spannende Geschichte, welche noch spannender wird. Zwar gibt es immer wieder Ruhepausen, aber dann kommt wieder eine überraschende Wendung und so bleibt der Spannungsbogen für mich über das ganze Buch erhalten. Mir hat vor allem Taras Entwicklung sehr gefallen. Denn sie wird selbstbewusster und ist langsam bereit zu ihren Gefühlen zu stehen und langsam lässt sie auch ihre Familie los. Dies war dringend an der Zeit, denn diese haben sie schließlich nie gut behandelt. Julien kämpft um Tara und somit wird einem noch einmal sehr deutlich gemacht, dass sie für ihn tatsächlich keine neue Bettgeschichte ist, sondern die Frau, welche er liebt. Er leidet zwar unter Eifersucht, aber wenn man bedenkt, dass sie die Beziehung nicht öffentlich machen dürfen, ist dies verständlich. Die Abneigung gegenüber der Familie LaLaurie wurde weiter ausgebaut und man lernt einige Nebencharaktere aus Band Eins näher kennen. Bei manchen wendet sich das Bild sogar ein wenig. Zudem kommen ein paar neue, interessante Nebencharaktere dazu, deren Handlungen ebenfalls gut nachvollziehbar sind. Alles in allem ein sehr guter zweiter Band, welchen ich sehr gerne weiterempfehle. Nach wie vor kann man es den Lesern des Erotikgenres wie auch den Lesern von Liebesromanen, die von ein paar Erotikszenen nicht abgeschreckt werden, empfehlen. Der Kauf lohnt sich auf jeden Fall.
Es beginnt erneut, an Mardi Gras... <3
21. July 2015 um 18:27
INHALT: Mehrere Monate hat Tara LaLaurie mehr schlecht als recht überstanden seit sie Julien vor die Wahl gestellt hat: Sie oder der Prozess gegen ihren Bruder. Und nun steht genau dieser kurz bevor und Julien ist in den Medien und somit auch in Taras Leben erneut höchst präsent. Zusätzlich wird Tara weiter von ihrer Familie unter Druck gesetzt und fürchtet welche Folgen es mit sich bringen würde, wenn eine Beziehung zu Julien öffentlich würde. Doch das Schicksal lässt sich nicht aufhalten: An Mardi-Gras führt es die beiden wieder zueinander, diesmal noch näher als zuvor. Doch als genau das eintritt wovor Tara sich so sehr gefürchtet hat müssen die beiden kämpfen: Kämpfen um ihre Jobs, ihr Leben und ihre Liebe! EIGENE MEINUNG: Wie schon beim ersten Teil der LaLaurie-Trilogie ist auch hier das Cover wieder ansprechend und sehr passend gestaltet! Als ich das Bild gesehen habe, habe ich sofort überlegt was in der Geschichte dementsprechend dazu passieren könnte! :) Diese setzt mehrere Monate nach Ende des letzten Teiles an und das ist für mich ein super Kniff der Autorin! Wir sparen uns an dieser Stelle die Leiden der beiden die getrennt voneinander sind und von sich aus auch nicht aufeinander zugehen können/wollen. Zusätzlich kommen wir mit diesem Zeitsprung nahe an den Prozessbeginn und somit in die heiße Phase! Ich fand es einfach super klasse, dass man sofort wieder mitten im Geschehen war und trotzdem nie das Gefühl hatte, etwas oder den Anschluss an die Charaktere verpasst zu haben. Der flüssige Schreibstil und auch die schöne Beschreibungen von New Orleans und der Umgebung sind auch in diesem Teil wieder vorhanden! Die Geschichte ist weiter gefühlvoll und spannend, ohne je zu tief abzudriften. Auch Tara bleibt sich treu und für mich entwickeln sich die beiden als Paar einfach gut weiter! Ich finde es auch gut, dass sie dazu stehen was zwischen ihnen passiert als sie sich wieder sehen und es keine ellenlangen Diskussionen oder großes hin und her gibt. Allerdings wurde nicht darüber hinweg gegangen wie sehr die Heimlichtuerei die beiden belastet. Abgesehen davon sind die beiden Protagonisten auch einfach nicht perfekt, was das Ganze authentischer werden lässt. Die Charaktere kommen einem so noch näher, wenn Eifersucht herrscht oder jemand gefühlt überreagiert. Die Kapitel sind wieder in den meisten Fällen aus Taras, in einigen auch aus Juliens Sicht geschrieben. Innerhalb der Geschichte gibt es auch wieder einen ganze Reihe an erotischen Szenen ohne, dass diese je wie ein Abklatsch aus dem ersten Teil wirken! Sie sind gewohnt abwechslungsreich, prickelnd und passen sich schön in die Handlung ein! In diesem Band spielt für mich auch die Kritik an Gesellschaft und Medien eine Rolle. Es ist ein großes Thema, wie von den verschiedenen Seiten auf die Beziehung von Tara und Julien reagiert wird und das ein oder andere Mal wäre ich fast in den Kindle gesprungen! Man ist eben mitten drin, statt nur dabei! ;) War das Ende beim letzten Mal ein Cliffhanger, so fehlt mir in diesem Teil ganz schlicht und einfach das Wort dafür! Ich freue mich schon unglaublich, wenn es Richtung letzter Band geht, vor allem weil in diesem Teil – und besonders gegen Ende – die Mystik innerhalb der Geschichte zunimmt. Ganz im Gegenteil zu anderen Büchern hatte ich hier nicht das Gefühl, dass der zweite Band nur als Vermittler zum großen Finale dient. Die Spannung ist schon hier auf einem Höchststand, die Personen entwickeln sich weiter, man erfährt neue Details, lernt neue Personen kennen und es ist keine Sekunde langweilig. FAZIT: Kein einfacher Verbindungsteil zwischen zwei Bänden, sondern ein Mehrwert bei den Charakteren und ihren Beziehungen zueinander, der Spannung, dem Flair von New Orleans und der Mystik!
21. July 2015 um 09:49
"Wenn du nicht bereit bist, Schmerz zu empfinden, bist du nicht bereit für die Liebe."
20. July 2015 um 15:59
Jules Saint-Cruz hat mich mit ihrem Schreibstil, ihren Ideen, deren Umsetzung - einfach mit dem Gesamtpaket - echt gefesselt! Ich mag ihre charismatischen Protagonisten, ich mag die bildlichen Beschreibungen der Szenen, den Hauch Mystik, der in die Geschichte einfließt, diese knisternde Leidenschaft zwischen Julien und Tara, die förmlich spürbar ist. Und was mir in dem zweiten Teil der "LaLaurie"-Reihe ganz besonders gefallen hat, waren die Gedanken zur Liebe und zur romantischen Ironie. Die Ansicht, dass nur bereit für die Liebe ist, wer auch bereit ist, Schmerz zu ertragen, dass in der Liebe der Verstand nichts zu melden hat - einfach, dass Liebe halt passiert. Dass man sich findet, obwohl man sich nicht sucht. Dieses Einzigartige, diese Magie der Liebe - die kommt in "Stumme Herzen" sehr deutlich rüber. Einfach wunderbar. Sehr interessant ist es auch, dass die Autorin auch sehr schön darstellt, wie sensationslüstern und vorurteilsbehaftet die Medien und die Leute generell oft sind. Wie sehr sich die Menschen von der Presse beeinflussen lassen. Sehr erschreckend, doch leider auch wahr. Jules Saint-Cruz stellt eindrucksvoll dar, welche Macht die Medien haben. Der Cliffhanger ist dieses Mal noch fieser als bei "Dunkle Spiele". Zum Schluss wird die Spannungskurve nochmal extrem angehoben, nachdem es sich vorher etwas beruhigt hatte - und lässt den Leser erwartungsvoll auf den dritten Teil der Trilogie hinfiebern.
Jules Saint-Cruz - LaLaurie: Stumme Herzen
Schreibstil: Wie bereits im ersten Teil hat mir Jules Saint-Cruzs Stil sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr erfrischend und man fliegt nur so über die Seiten. Die Szenen, und besonders New Orleans, kann sich der Leser gut bildlich vorstellen. Meine Meinung: Band zwei setzte rund fünf Monate nach Ende des ersten Teils ein. Da ich die Bände wenige Tage hintereinander lesen durfte, ist mir der Wiedereinstieg in die Handlung sehr leicht gefallen. Meiner Meinung nach ist der Zeitabstand sehr gelungen, da so der Prozess und die Entscheidung immer näher rücken und mehr Spannung aufgebaut wird. Der Handlungsort New Orleans hat mich erneut begeistert. Dieser Roman taucht noch etwas tiefer in die Geschichte und das Geschehen der Stadt ein. Die Beschreibung des Faschings, Mardi Gras, hat mir sehr gut gefallen, man möchte am liebsten den nächsten Flug buchen, um selbst daran teilzunehmen. Die Kostüme, die Partys und die Umzüge wurden sehr bildhaft und lebendig beschrieben. In der Rezension zum ersten Band, habe ich es nicht erwähnt, aber mir gefällt es wirklich unglaublich gut, dass die Inhalte von Taras Vorlesungen beschrieben werden. Im ersten Band wurde Herman Melvilles ‚Moby Dick‘ erörtert, um das Thema Rache zu behandeln. In diesem Teil wurde auf ‚Der scharlachrote Buchstabe‘ von Nathanial Hawthornes eingegangen, um das Thema Sünde zu vertiefen. Diese Vergleiche haben mir wirklich gut gefallen und passten ganz wunderbar zur Handlung. Ich bin gespannt welcher Klassiker im dritten Teil vorkommt. Die Charaktere entwickeln sich in diesem Teil etwas weiter. Tara lernt endlich sich auf Julien einzulassen und sich ihm gegenüber zu öffnen. Sie muss eine Menge durchmachen in diesem Teil und einiges einstecken. Seit dem Prozess steht sie unter enormen Druck und lernt diesem standzuhalten. Von ihrer Familie, besonders von ihrem kaltherzigen Vater, wird sie als das schwarze Schaf dargestellt, das nichts in ihrem Leben erreicht hat. Mir hat es gut gefallen, dass Tara sich von ihrem Vater losgesagt hat und ihm gegenüber zugeben hat, dass sie an die Schuld ihres Bruders glaubt. Das war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung ihres Charakters. Von der Öffentlichkeit wird Tara zwischenzeitlich zur Außenseiterin gemacht und als die ‚Böse‘ dargestellt. Auch hier hat sie mit Vielem zu kämpfen. In der Beziehung mit Julien ist sie in dem Sinne weitergekommen, weil sie diese endlich zugelassen hat und keine Rücksicht mehr auf die Konsequenzen nimmt. Mir persönlich reagiert sie in einigen Szenen etwas über, aber ich denke, ihre Handlungsweise hat etwas mit dem eigenen Geschmack zu tun. Julien hingegen ist von vorneherein Feuer und Flamme in dieser Beziehung. In diesem Teil merkt man erst, wie sehr er Tara wirklich liebt. Er ist sogar bereit sein Mandat für sie niederzulegen und ich bin so froh, dass es nicht so weit gekommen ist. Julien wird in diesem Band als der ritterliche Anwalt dargestellt, der sich für Gerechtigkeit einsetzt. Dieses Bild von ihm gefällt mir persönlich sehr gut, denn es zeigt sowohl seine harte als auch seine mitfühlende Seite. Er und Tara geben wirklich ein sehr harmonisches Team ab, das sich aufeinander verlassen kann. In ‚Stumme Herzen‘ wird endlich Juliens Mutter Suzanne eingeführt. Ihr Charakter war mir sofort symphytisch, auch wenn sie keine große Rolle in dem Roman spielt. Durch sie wird Julien nicht nur als Anwalt und Liebhaber, sondern auch als liebenswerter Sohn gezeigt. Der Prozess erschwert die Beziehung der Hauptpersonen und erfordert von beiden Seiten starke Nerven. Durch ihn kommt es zu Streitigkeiten, die aufgrund von Gereiztheit und mangelndem Verständnis, auch am Ende des Buches noch nicht gelöst wurden. Eine dritte wichtige Person ist Ethan, Taras Exlover. Ich muss gestehen, dass mich seine Figur stört. Ich finde seine Art und seinen Charakter überheblich, arrogant und eingebildet. Im Vergleich zum ersten Band hat er meiner Meinung nach eine negative Entwicklung gemacht, da er mich wirklich an einigen Stellen genervt hat. Er missbraucht meiner Meinung nach seine Position als Polizist und seine Freundschaft zu Alexander LaLaurie, um Tara unter Druck zu setzten. Mir wäre es lieber, wenn er endlich verstehen würde, dass Tara ihn nicht liebt und stattdessen seinen Job macht und alles daransetzt das Gesetz zu vertreten. Ich bin gespannt, wie er sich im Laufe der Geschichte noch entwickeln wird. Nun zur Erotik in diesem Buch. In diesem Teil wurde auf die körperliche Beziehung der Protagonisten eingegangen, Sex von Fremden hat hier keine Rolle gespielt. Der Sex zwischen den Hauptpersonen hat nun nichts Mysteriöses und Geheimnisvolles mehr, da sie sich inzwischen kennen. Er ist vertrauter geworden, aber nicht im negativen Sinne. Er ist einfach auf eine andere Stufe aufgestiegen. Die Szene im Missi Spirits, im Cottage und in der Badewanne sind wie immer sehr sinnlich und heiß beschrieben. Ein Hauch von SM und Verbotenem setzt dem Ganzen die Krone auf. Noch dazu muss ich sagen, dass ich inzwischen den Fahrstuhl, der zu Juliens Appartement führt, liebe. Dort passieren immer die tollsten Dinge. Fazit: Eine spannende und gelungene Fortsetzung. Mir haben sowohl die Handlung und besonders die Entwicklung der Hauptpersonen gut gefallen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, da das Ende so spannend war, kann ich es kaum erwarten Band drei anzufangen. Auch wenn mich manches gestört hat und ich die eine oder andere Tat von Tara nicht nachvollziehen konnte, kann ich das Buch nur empfehlen, da es der Feder einer sehr sympathischen Autorin entspringt. An der Stelle möchte ich mich bedanken, dass ich an ihrer Leserunde teilnehmen darf. Zitat: „Ich kenne mein Kind. Er hat mir gesagt, dass er Sie liebt und aus keinem anderen Grund mit Ihnen zusammen ist. Er würde mich nicht belügen.“ – Suzanne Cavanaugh http://apriciasbooks.blogspot.de/
13. July 2015 um 10:42
Du schreibst echt "Bomben"-Rezis ;-)
Monate sind vergangen, seit Ben LaLaurie vermutlich seine Freundin ermordet hat. Monate sind vergangen, seit Tara Julien nicht mehr gesehen hat, doch in Gedanken ist sie noch jeden Tag bei ihm. Dabei sollte das nicht so sein, schließlich vertritt er die Anklage gegen ihren eignen Bruder. Aber Tara kommt einfach nicht gegen ihre Gefühle an. Sie liebt Julien, entgegen allem Verstand. Und auch Julien liebt Tara. Allerdings könnte eine Beziehung für sie beiden zu einer wahren Geduldsprobe werden, schließlich stehen sie im Licht der Öffentlichkeit und sollten eigentlich auf gegensätzlichen Seiten stehen. Können Julien und Tara dennoch einen Weg finden um endlich zusammen zu sein? Die erotische Trilogie aus der Feder von Autorin Jules Saint-Cruz, die vielen Lesern auch unter ihrem richtigen Namen Juliane Käppler bekannt ist, geht weiter und in diesem Band nehmen die dramatischen Ereignisse zu und lassen die Romanze zwischen den beiden Liebenden in einem ganz besonderen Licht erscheinen. Die Schriftstellerin hat bereits im Auftakt „Dunkle Spiele“ bewiesen, dass sie es spielerisch versteht, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen. Das setzt sie auch in diesem Band wunderbar in die Tat um. War der Weg der Handlung im Auftakt der Reihe noch ein wenig ungewiss, so ändert sich das in diesem Buch gewaltig. Hier sind fast alle Geheimnisse offenbart. Tara und Julien kennen sich und ihre Beziehung reift zu einer höheren Ebene. Zeitgleich wächst auch das Risiko, das vom Prozess und der Öffentlichkeit ausgeht. Sie spielen ein Spiel mit dem Feuer, welches sich nur schwer zu kontrollieren scheint. Die Handlung setzt einige Monate nach dem Ende des Vorgängers ein. Obwohl hier ein zeitlicher Sprung erfolgt ist, kann der kundige Leser ganz schnell in die Geschichte zurückfinden und sich die beiden Protagonisten lebendig und bildlich vorstellen. Besonders zu Tara kann der Leser einen wunderbaren Bezug aufbauen, da ihre Person in der Beschreibung besonders präsent ist. Aber auch Julien kommt nicht zu kurz. Er ist ein reizender Mensch, der perfekt zu Tara passt und sie vervollständigt. Die Erzählung selbst liest sich leicht und einfach. Mit verständlichen Worten erzeugt Jules Saint-Cruz eine leidenschaftliche und aufregende Atmosphäre, denn neben der Liebesgeschichte gibt es auch eine spannende Hintergrundstory, die für ordentliche Dramatik sorgt. Ein wissender Kater, ein schützendes Amulett, Voodoo-Zauber… New Orleans bietet einfach einen idealen Handlungsort, der für das Mystische und Mysteriöse steht. Auch dieses Buch endet mit einem wahrhaft gemeinen Cliffhanger. Glücklicherweise müssen wir Leser nicht so lange auf den dritten Band warten, denn am Ende des zweiten Bandes sind so viele Fragen offen, die einfach beantwortet werden müssen. Fazit: Mehr davon – Bitte! Das Buch ist toll. Es beschreibt eine dramatische Geschichte, bietet viele aufregende Momente und beinhaltet eine gut durchdachte Handlung. Wer sich auf Tara und Julien einlässt, wird mit großartigen Lesestunden belohnt. Von mir gibt es also eine Leseempfehlung und die Vorfreude auf weitere Werke der Autorin.
12. July 2015 um 04:46
den Vorgänger sollte ich mir mal näher ansehen. Macht mich sehr neugierig!
ISBN: B00ZAGN46Q
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
Ich werd langsam verrückt x.x | Diablo 3 PlayStation: Erste Gameplay Videos
von Norbert Raetz, Samstag, 23.03.2013, 00:56 Uhr
Blizzard hat heute einen Gameplay Trailer für die PlayStation 3 Singleplayer-Version von Diablo 3 veröffentlicht, der einen besseren Eindruck als die bisher geposteten Screenshots vermittelt. Er zeigt alle fünf Klassen in diversen, furiosen Bosskämpfen bei Verwendung des speziellen, radialen User Interface. Das Video seht ihr auf der nächsten Seite.
Des Weiteren gibt's 10 Minuten Gameplay von den Kollegen von IGN im obigen Video. Die gezeigten Features werden von Blizzard Senior Designer Matthew Berger kommentiert. Folgende Punkte sind hier erwähnenswert:
Weniger, aber besserer Loot.
Modifizierte Monster AI, so dass sie nicht ganz so schnell auf den Spieler zustürmen.
Modifizierte Bosskämpfe, die mehr dem "Konsolen Feeling" entsprechen.
Man kann ohne Öffnung des Inventars durch die aufgenommenen Items scrollen und sie per Button Klick anziehen.
Das Inventar is radial. Man wählt einen Itemslot und das Spiel zeigt nur für diesen Slot passende Items an. Grüne bzw. rote Pfeile weisen auf Statänderungen hin.
Beim Wechseln von Skills gibt es keine Abklingzeit.
Das Skill Interface zeigt nur die einfache Skillbeschreibung an.
Die Kamera ist näher am Geschehen im Spiel.
Tags:Diablo 3KonsoleplaystationVideo Diablo 3 – Patch 2.4.2 Umfrage | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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"Wir brauchen mehr Flexibilität"
Fünf Fragen an Laurent Wehrli, den neuen Präsidenten von Curaviva Schweiz.
Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl! Welche Themen haben für Sie als Präsident Priorität?
Laurent Wehrli: Vielen Dank! Die Liste an Themen ist wirklich lang. Aber zwei Punkte möchte ich besonders hervorheben: Zum einen etwas Grundsätzliches. Wir sprechen sehr viel über Infrastruktur, Technik und Kosten. Das ist schon richtig, aber dabei ist mir ganz wichtig, dass wir die Menschen nicht vergessen, um die es geht. Und damit meine ich ausdrücklich beide Gruppen: Die Mitarbeitenden sowie auch die Bewohner und Bewohnerinnen von Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt muss immer der Mensch stehen. Und in diesem Sinne beschäftigen mich in der Langzeitpflege besonders die neuen Wohn- und Pflegemodelle. So, wie wir es in unser Vision 2030 formuliert haben. Die Menschen, die heute um die 65 Jahre alt sind, werden im Alter andere Bedürfnisse haben als die Generation vor ihnen. Sie möchten viel selbstbestimmter Leben und fordern andere Dienstleistungen und Serviceangebote. Das müssen wir heute schon planen und vorbereiten.
Laurent Wehrli wurde am 19. Juni 2018 neuer Präsident von Curaviva Schweiz.
In der öffentlichen Diskussion stehen besonders die Themen Personalknappheit und Pflegefinanzierung im Vordergrund. Wie beurteilen Sie die Situation?
Natürlich, das sind zwei unserer grössten Herausforderungen. Hier ist besonders die Politik gefordert, neue Finanzierungsmodelle zu erarbeiten. Das wichtigste Stichwort für mich ist dabei Flexibilität. Für die neuen Wohn- und Pflegemodelle brauchen wir angepasste flexible Finanzierungsmöglichkeiten. Hier ist noch viel zu tun. Mit unseren alten, starren Finanzierungsmodellen kommen wir nicht mehr weiter. In Bezug auf die Personalsituation haben wir natürlich ein doppeltes Problem. Einerseits gibt es immer mehr ältere Menschen, für die wir mehr Personal brauchen. Anderseits gehen in den nächsten Jahren sehr viele Pflegerinnen und Pfleger in Pension und müssen ersetzt werden.
Aber wie wollen Sie diese Lücken füllen?
Eine Antwort lautet: Mehr Bildung! Wir sehen zum Beispiel ein grosses Potenzial in Frauen, die aufgrund ihrer familiären Situation mit kleinen Kindern bisher nicht ausserhalb des Haushalts gearbeitet haben. Viele sind offen für einen Pflegeberuf, aber die lange Ausbildung schreckt sie ab. Für sie müssen wir geeignete Ausbildungsmöglichkeiten schaffen, die sie schnell und kompetent befähigen, berufstätig zu werden. Curaviva engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Ausund Weiterbildung, das werden wir weiter ausbauen. Wir kämpfen dafür, dass es Menschen erleichtert wird, den Betreuungs- oder Pflegeberuf zu ergreifen.
Wie sieht es aus mit den digitalen Entwicklungen, erste Versuche mit Pflegerobotern verlaufen ja durchaus positiv und könnten ebenfalls eine Antwort auf die Personalknappheit sein?
Absolut. Hier gibt es ganz neue Möglichkeiten und Chancen und die müssen auch genutzt werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Menschen, die in den nächsten Jahren ins höhere Alter kommen, digitale Erfahrung haben. Sie sind den Umgang mit einem Smartphone gewohnt und offen für digitale Lösungen. Wir sollten alles nutzen, was uns in unserer Arbeit unterstützt und Prozesse einfacher macht. Wichtig ist dabei aber, wie schon erwähnt, dass der Mensch weiterhin im Mittelpunkt steht. Wir wollen keine neue Technik um der Technik willen. Aber sinnvolle Lösungen müssen wir konsequent nutzen. Das gilt auch für die Menschen, die in der Pflege arbeiten. Anwendungen, die beispielsweise die Administration erleichtern, sparen Zeit, die dann wiederum den Bewohnern in der persönlichen Zuwendung gewidmet werden kann.
Wenn Sie einmal das Zepter weitergeben als Präsident, was sollte man dann in einem Satz über Ihre geleistete Arbeit sagen?
Da muss ich Sie enttäuschen. Über meine Arbeit müssen dann andere urteilen. Mein Motto ist: Alleine kannst Du nichts erreichen, nur zusammen sind wir stark. Vielleicht kann ich helfen, es geht aber nur, wenn wir alle bei Curaviva Schweiz zusammen an einem Strang ziehen, Mitglieder, Mitarbeiter, Geschäftsführung und Vorstand. Dann können wir einiges erreichen. Darauf freue ich mich.
Herr Wehrli, wir danken Ihnen für das Gespräch. | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
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01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
Ich werd langsam verrückt x.x | Du willst eine Jobmesse besuchen und fragst dich, wie du am meisten für dich herausholst? Hier erfährst du die wichtigsten Dinge zum Thema Bewerbung auf Jobmessen, zum passenden Outfit und den richtigen Fragen. Wenn du dich gut vorbereitest, dann läuft auch das Gespräch auf der Jobmesse super! Im zweiten Teil erfährst du, wie du nach dem Event den Kontakt zu spannenden Unternehmen halten kannst.
Bewerben auf Jobmessen: Vorbereitung ist das A und O
Studenten und Absolventen sollten mit gut vorbereiteten Unterlagen zu einer Jobmesse fahren. Du solltest deine wichtigsten Stationen und deine aktuellen Wünsche im Kopf haben – und am besten auch auf Papier. Die Wahl besteht zwischen einer vollständigen Bewerbungsmappe, wie bei einer herkömmlichen schriftlichen Bewerbung – hier aber ohne Briefumschlag – oder Alternativen. Viele Personaler wollen auf der Messe keine kompletten Unterlagen entgegennehmen, werfen aber gerne einen Blick auf deinen Lebenslauf. Habe ihn also in mehrfacher Ausführung dabei. Vielleicht kannst du auch vorab bei den potenziellen Arbeitgebern erfragen, welche Art der Bewerbung sie auf Messen bevorzugen. Wenn du hier eine Info erhältst, solltest du dich daran halten.
Was gehört noch zur Vorbereitung auf die Jobmesse? Du solltest wissen, welche Aussteller du besuchen willst. Informiere dich umfassend über die Messe, die dort vertretenen Unternehmen, das Programm und den Zeitplan. Meistens findest du all diese Informationen vorab online. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du eine Karrieremesse vom Staufenbiel Institut besuchst.
Auch wichtig vor der Jobmesse: Was solltest du anziehen? Die richtige Kleidung sorgt für einen professionellen Auftritt und ist neben den Bewerbungsunterlagen ein wichtiges Mittel für dein Selbstmarketing. Wähle ein Outfit, das du auch für ein Vorstellungsgespräch tragen würdest – so bist du auf der sicheren Seite. Viele Unternehmen legen keinen Wert mehr auf klassische Business-Outfits, halte dich gerne an den Dresscode "Smart Casual".
Während der Messe erfolgreich
Wie führst du das Gespräch am Stand? Auf der Messe solltest du aktiv auf die Ansprechpartner zugehen, den Gesprächseinstieg wagen und dich selbstbewusst präsentieren. Erinnere dich immer daran, dass die Unternehmen vor Ort sind, um mit Besuchern zu sprechen. Kommuniziere freundlich und aufmerksam, stell dein Interesse und deine Qualifikationen heraus – ohne überheblich zu wirken. Im Gespräch hilft es, wenn du auf vorbereitete Fragen zurückgreifen kannst und zeigst, dass du dich bereits mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast.
Welche Fragen du am besten stellst, hängt davon ab, was du herausfinden möchtest. Wenn du dich für den Bewerbungsprozess interessierst, könntest du fragen, ob es feste Bewerbungstermine gibt und ob Initiativbewerbungen angenommen werden. Du kannst dich auch nach Auswahlkriterien erkundigen oder herausfinden, ob deine Fächerkombination und Praktika für das Unternehmen interessant sind.
Wenn du noch nicht sicher bist, ob ein Job bei diesem Unternehmen zu dir passt, dann frage zum Beispiel, wie viel Kundenkontakt man hat, ob Dienstreisen vorgesehen sind, ob du auch an einem ausländischen Standort arbeiten könntest – oder nach anderen Aspekten, die für dich wichtig sind. Wenn du alle relevanten Informationen hast, bedanke dich für das Gespräch und verabschiede dich mit freundlichem Händedruck. Wichtig ist Authentizität: Du solltest dich auf einer Jobmesse professionell, aber natürlich verhalten – und ganz du selbst bleiben.
10 Tipps für die Jobmesse
Mache dir klar, was dir der Messebesuch bringen soll: Möchtest du Infos über potenzielle Arbeitgeber sammeln? Oder willst du dich schon konkret bei einer bestimmten Firma bewerben? Je klarer die Absicht ist, desto mehr profitierst du.
2. Kenne deine Favoriten
Welches Unternehmen interessiert dich besonders? Auch wenn du schon einen Wunsch-Arbeitgeber hast, sei offen für „neue“ Firmen. Schau dir alle Aussteller an und setze Prioritäten: Vielleicht reicht die Zeit nicht, um alle Stände zu besuchen.
3. Informiere dich gut
Wenn du die Liste der Unternehmen zusammengestellt hast, solltest du dich intensiv über deine Favoriten informieren. Wenn du den Absolventenkongress besuchst, findest du alle Infos im Kongressguide – ansonsten hilft eine Online-Recherche
4. Besuche das Programm
Was bietet dir die Messe außer Unternehmensständen? Kannst du Bewerbungsfotos schießen lassen, werden spannende Vorträge gehalten, auf denen du Insiderinformationen erhältst? Nutz diese Möglichkeiten!
5. Erstelle einen Zeitplan
Du hast dir viel vorgenommen? Um nicht in Stress zu geraten, plane einen ganzen Tag ein. Nimm deine Liste mit Wunschunternehmen und geplanten Programmpunkten zur Hand und überschlage, wie lange du wofür brauchen wirst.
6. Wähle das passende Outfit
Du musst nicht gleich in Anzug oder Kostüm kommen – aber ein gepflegtes Outfit sollte sein. Spätestens bei den kostenlosen Bewerbungsfotos kommt das gut an. (Hier findest du alles zum Business-Dresscode)
7. Aktualisiere deine Bewerbungsunterlagen
Ist dein Lebenslauf auf dem neuesten Stand? Und siehst du dir auf deinem Bewerbungsfoto selbst noch ähnlich? Checke deine Unterlagen einige Tage vorher und passe an, was nicht mehr aktuell ist.
8. Check dein Online-Profil
Wie sieht’s digital aus? Personaler könnten deine Profile in Netzwerken checken und hier sollten die Stationen mit denen in deinem gedruckten CV übereinstimmen.
9. Überleg dir Fragen
Was möchtest du über Praktika, Berufseinstieg oder Bewerbungsweg bei deinem Wunschunternehmen erfahren? Überleg es dir und schreib es auf. Wer gezielt fragt, bekommt alle Infos aus erster Hand – und hinterlässt einen guten Eindruck.
10. Organisiere deine Anfahrt
Ob Bus oder Bahn, Auto oder Fahrrad – plane ausreichend Zeit für deine Anreise ein und informiere dich über Wege und Entfernungen. Macht es Sinn, bereits am Vortag anreisen? Wenn du früh genug vor Ort bist, kannst du den Tag voll ausschöpfen.
1/3: Bewerben auf Jobmessen - Die besten Tipps
2/3: Weiter geht's: Kontakt halten nach der Messe | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
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02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
Ich werd langsam verrückt x.x | Grundlagen der tantrischen Arbeit | Naturheilpraxis Ruppert
Grundlagen der tantrischen Arbeitworauf basieren unsere tantrischen Seminare und Heilungsabende?
Traumatische Erlebnisse in unserer Kindheit prägen sich als Muster in unserem Gehirn ein. Es bilden sich Selbstbilder, sogenannte Identitäten, heraus, die unseren Wesenskern verdecken und schränken unsere Fähigkeit mit uns und anderen im Kontakt zu sein ein. Unsere Lebenskraft und unsere Gesundheit wird dadurch begrenzt. Auf diesem unbewussten Stress beruhen viele Krankheiten und psychologische / psychosomatische Probleme.
Unsere tantrischen Erfahrungsräume dienen dazu, die inneren (in der Vergangenheit / Kindheit geprägten) Strukturen zu ergründen. Mit Hilfe des Neuroaffektiven Beziehungsmodells (NARM) wollen wir die Fähigkeit zur Selbstregulierung stärken. So können wir Dir Wege aufzeigen, mehr Glück und Gesundheit in Deinem Leben zu erfahren. Du kannst zu Deiner Essenz vordringen und Dein ganzes Potential entfalten.
1. Wiederverbindung mit den „5 Kernressourcen” nach Dr. Laurence HellerDas Neuroaffective Beziehungsmodell NARM
2. TraumatherapieEMDR und Somatic Experiencing nach Dr. Peter Levine
Die im Laufe des Lebens „erlittene“ Nichterfüllung der Kernbedürfnisse wirkt traumatisch und prägt unsere Identität. Auf dem Weg zu unserem Wesenskern begegnen wir diesen traumatischen Erlebnissen. Nun bedarf es Werkzeuge, um nicht wieder den alten Schutzmodus zu aktivieren.
Um alte Traumata im Gehirn neu zu programmieren und die Gefahr der Retraumatisierung zu vermeiden, braucht es kleine Dosen und eine positive Neuerfahrung mit dem Auslöser des Traumas (Trigger). Um den emotionalen Strudel dosiert anzugehen pendeln wir zwischen dem Traumaerlebnis und Ressourcen die uns stärken. Das können innere Bilder (z.B. „der sichere Ort“, positive Erinnerungen und Vorstellungen) sein oder auch körperliche Empfindungen. Zusätzlich wird durch eine spezielle Technik das Gehirn stimuliert, um neue synaptische Verknüpfungen zu ermöglichen. So lösen sich die Trigger im Gehirn auf und können mit neuen positiven Erfahrungen verknüpft werden.
Das „Somatic Experiencing“ nach Dr. Peter Levine bringt uns in Kontakt mit der eigenen Körpererfahrung. Diese Arbeit dient dazu eigene Körperempfindungen wahrzunehmen und als Ressource zu nutzen. Auch hier kann durch sanftes Pendeln zwischen Traumerleben und Ressource eine Neuordnung im Gehrirn erfolgen.
„Wenn du deine Emotionen nicht fühlen kannst, wenn du von ihnen abgeschnitten bist, wirst du sie schließlich auf der rein physischen Ebene als körperliches Problem oder Symptom erleben.“ (Eckhart Tolle)
Der Heilungsraum entsteht, wenn die Ressource im Hier und Jetzt als Unterstützung und Stärkung erfahren wird und gleichzeitig die alte traumatische verletzliche Energie da sein kann, ohne dass damit etwas gemacht werden muss.
3. Arbeit mit inneren MusternAufarbeitung von Glaubenssätzen
4. Einfühlsame KommunikationHerzsprechen®
Kommunikation verbindet uns mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen. Jede Nachricht weckt im Gegenüber eine Interpretation und birgt das Potential Emotionen auszulösen (zu triggern). Kommen wir in Not, beginnen wir sofort uns zu verteidigen, anzugreifen oder wir machen dicht und schalten ab. Schnell entsteht ein Schlagabtausch und Außenstehende verstehen gar nicht mehr, warum die Emotionen auf einmal hochkochen.
Schlüsselpunkte erfolgreicher Kommunikation sind hilfreich, werden in der Emotionalität jedoch oft übersehen. Die Kommunikationsgeschwindigkeit ist zu hoch, um gleichzeitig reflektiert und handlungsfähig zu bleiben. Deshalb ist für die einfühlsame Kommunikaiton die Verlangsamung wichtig. Ebenso ist es hilfreich zu erkennen, wie der andere die Botschaft aufgenommen hat. Bedürfnisse und Stimmung sichtbar zu machen ist wertvoll, um im Kontakt zu bleiben und die Grenzen des Gegenübers nicht unabsichtlich zu übertreten.
5. tantrischer ErfahrungsraumTantra, Kriya Yoga, Qigong
Der Begriff Tantra weckt bei vielen Assoziationen und Ängste, weshalb wir Dir hier unsere Definition von Tantra vorstellen möchten. Tantra ist ein Weg zur „Erleuchtung“, wie wir ihn auch bereits oben beschrieben haben. Tantra schließt die eigene Sexualität und Körperlichkeit nicht aus, sondern bezieht sie aktiv in den Entwicklungsprozess mit ein. Der Mensch ist ein sexuelles Wesen und viele unserer Antriebe und Motivationen sind „sexuell“ geprägt. Gleichzeitig birgt Sexualität ein großes Glückspotential, wie Du es hoffentlich auch schon selbst erfahren durftest.
In unserer Gesellschaft ist Sexualität jedoch stark tabuisiert. Gleichzeitig finden wir Pornografie als sexuelle Verzerrung überall wieder. In der Sexualität begegnen sich Menschen in ihrer unterschiedlichen Bedürftigkeit und es ist eine große Herausforderung diese zusammenzuführen. Viele Menschen leiden unter traumatischen Erlebnissen, Enttäuschungen oder Beschämungen ihrer Sexualität. So wird ein großes Potential der Lebensfreude nicht gelebt und unterdrückt.
Wir arbeiten mit sanften körperlichen Übungen und Atemübungen aus dem Qigong, Kriya Yoga und des Tantra, um in den Kontakt mit dem eigenen Körper und den Emotionen zu kommen. Es ist eine wichtige Ressource Dich selbst zu spüren und auf das Körperempfinden Einfluss nehmen zu können. Spielerische Übungen nutzen wir, um in Kontakt und Begegnung mit anderen Menschen zu kommen. Berührung und berührt SEIN setzt nicht zwangsläufig Nacktheit und Geschlechtsverkehr voraus!
In unseren tantrischen Seminaren schaffen wir einen schamfreien geschützten Raum, in dem Du Deine Sexualität und Körperlichkeit spielerisch entdecken kannst. Du lernst Deine Grenzen kennen und wahren. Oder Du öffnest alte Grenzen, da Du feststellst: „Mensch das ist ja total schön!“ Du lernst ein „JA“ zu finden zur eigenen Sexualität, zu Deinem Herzen und Deinem Bewußtsein.
Wichtige Regeln, um einen geschützten Raum zu schaffen lauten für uns:
Du bestimmst den Verlauf Deines Prozesses!
Tantra schafft einen Heilraum, keinen Sexraum! | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
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05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
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q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
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q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
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Ich werd langsam verrückt x.x | A&A-Anglerforum - Groß forellen
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Normale Version: Groß forellen
Hallo, bald ist bei meinem Kumpel Großforellen angeln und ich wollte mal fragen was die besten Köder sind? und auch Schnur weil die sagten 30ger Schnur für 2.5 kg Forellen, aber ich finde das ist ein bisschen übertrieben, weil ich habe 24ger auf meiner Rolle die 4,7kg hält. Was sagt ihr was sollte ich als Köder und Material nehmen??
bei der Schnur kommt es doch meiner Meinung nach auf die Tragkraft, weniger auf die Stärke an. Also reicht Deine Schnur sicher.
Köder ist schwer zu sagen, kommt auch auf die Angelmethode an. Ich würde bei Naturköder auf Bienenmade, Tauwurm, oder Mitswurmbündel setzen. Dosenmais ist je nachdem eine Alternative, dann aber mehrere Körner.
30er ist doch Schwachsinn
Habe Forellen bis 8kg gefangen, meistens am 16er Vorfach, im Drill ist noch nie die Schnur gebrochen. Ab und zu mal beim Biss, aber dann war das auch meine Schuld.
Ansonsten ist es alles kein Ding. Bremse sauber einstellen und die Sache läuft
Du musst der Forelle halt nur genug Zeit geben und sie vernünftig ausdrillen...
Große Forellen sind gar nicht so einfach zu fangen, gerade beim Köder ist hier weniger oft mehr.
Also bloß keine zu großen Köder nehmen (sehe oft Leute die dann mit nem 20gr Effzet aufschlagen, große Fische fressen ja bekanntlich große Köder ).
Immer aktiv fischen, am besten gehts mit Sbirolino. An Ködern kannst du die ganze Palette durchprobieren, von geschleppten Würmern, über Streamer, bis zu Mini-Twistern oder KöFis.
Auch ganz wichtig: Je größer die Forelle, desto schlauer und vorsichtiger wird sie i.d.R. Daher vernünftig lange Vorfächer (nicht unter 3m) verwenden, stärker als 0,20mm würde ich auch auf gar keinen Fall nehmen. Probleme sollte es damit, wie bereits oben gesagt, nicht geben. Du hast ja genug Platz im Forellenpuff und Hindernisse gibt es meistens auch nicht.
Gilt allerdings auch nur für'n Puff. An der Küste wäre es ein ganz anderes Thema
OK, aber Kunstköder und schleppen ist verboten. Ich werde dann mit meiner 24ger Schnur angeln. 8ter Haken 2.50m Vorfach unten schwimmendes Powerbait, 4gramm Pose 3Meter Angel und an meiner anderen Angel ist sowieso 28schnur die werde ich drauf lassen und dann genauso nur andere Köder z.B. Tauwürmer, Bienenmaden, normale Angelmaden und Mistwürmer
Halt die Pose aber in Bewegung
Ein wenig Zupfen etc. wird ja nicht verboten sein.
Die andere würde ich dann aber mit Grund machen, auftreibender Köder...Hier auch mit der Vorfachlänge experimentieren, irgendwann findest du die Fische.
Entweder Powerbait als Köder, oder diese großen Lachseier von Berkley. Die haben einen Durchmsser von ca. 1cm und sind in einer "Kette" im Glas. Ich nehme immer 2 aus der Kette raus, hänge einen an den Haken un dgut ist.
2 von den "Eiern" ziehen problemlos auhc noch ein 2,50m Vorfach gestreckt vom Grund hoch.
Konzentriere dich aber trotzdem auf die Posenrute und halte die Pose in Bewegung!
Könnte zwar schon als Schleppen durchgehen, aber naja
Ok,also die Rute mit der dicken Schnur auf Grund und die andere mit Pose? und dann als Köder einfach rum schauen was am besten geht und hoffen das was Dickes dran geht.
ahmmm...eine Frage noch. Gehen Heuschrecken auch jetzt im Winter, wenn man die auf Grund anbietet? weil im Zoohandel bekommt man sowas ja für Leguane oder sowas.
Im Herbst an der Oberfläche angeboten isses jedoch 'ne Bank
also, brauch ich keine kaufen, weil die zappeln ja unter Wasser mit den Beinen und so. Sonst wollten wir noch mit Powerbait, Bienmaden, Tauwürmer und Mehlwürmer nehmen.
01.12.2008, 22:43
Naja aber nach einer Minute ist dat Viech auch ertrunken und zappelt nicht mehr
Achso...muss auch ehrlich sagen, dass ich mit denen aus der Zoohandlung lange nicht so gut wie mit denen, die ich direkt am See gesammelt habe, gefangen habe... | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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Veröffentlicht am 17.11.2016 von Kekasa
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q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
Ich werd langsam verrückt x.x | Welches Gehäuse sollte ich kaufen. VGA etc passt alles. Es sollte gedämmt sein und kein grauer klotz sein. P/L wäre auch wichtig, welches sollte ich kaufen? (Computer, PC, Gaming)
Welches Gehäuse sollte ich kaufen. VGA etc passt alles. Es sollte gedämmt sein und kein grauer klotz sein. P/L wäre auch wichtig, welches sollte ich kaufen? Hier ist die Liste da könnt ihr mehr über die einzelnen Gehäuse erfahren.
https://docs.google.com/document/d/1-b6kMIdQ_gv1V8OvorcCEus8nM6cwItUxSAWSvq8rn0/... Welches Gehäuse sollte ich kaufen. VGA etc passt alles. Es sollte gedämmt sein und kein grauer klotz sein. P/L wäre auch wichtig, welches sollte ich kaufen?
be quiet! Silent Base 600 Midi oder 800 Midi (window)
Aerocool DS 200 Midi-Tower - weiß
NZXT H440 Midi oder H630 Big Tower (Favorit)
King Mod Service Cougar Challenger Midi-Tower, orange - gedämmt
King Mod Service IN WIN 703 Midi-Tower, schwarz/rot - gedämmt (Favorit)
von NiklasRi, 15.12.2015 36
Fractal Design Define R5 Black Pearl Midi-Tower - schwarz Window Hey, .Ich würde zum fractal Design greifen. Top Marke gute Qualität etc. Auch gegen bequiet spricht maximal die Optik oder der Preis. eine günstigere aber echt gute Alternative, auch gekämmt, sind die nanoxia Gehäuse wie zum Beispiel das nanoxia deep silence 3 ps: Die Seite ist ehrlich gesagt ziemlich blöd dann ich hab zum Beispiel keine Lust meine email Adresse überall einzugeben. 2 Kommentare anzeigen Kommentar von
15.12.2015 sry wusste nicht das man die eingeben muss werde versuchen eine Alternative zu finden. Kommentar von
15.12.2015 würde wahrcheinlich das von nanoxia kaufen Kommentar von
15.12.2015 Das mit der Website ist kein großes Problem, hab ja die Gehäuse im Kopf,war nur als Hinweis für spätere fragen gemeint :D
ein mindfactory Warenkorb hätte imo ne ähnliche Funktion. Das nanoxia case ist echt nicht schlecht. Am besten noch ein paar reviews durchlesen und dann entscheiden. Fenster kannst du als "Ersatzteil" kaufen wenn du möchtest. Kommentar von
15.12.2015 es sieht auch noch gut aus :P Kommentar von
15.12.2015 und nanoxia ist einer der besten silent-lüfterhersteller... Kommentar von
15.12.2015 jap,werde mir einen dazu holen, viele Dank für alles. Kommentar von
16.12.2015 vielen* Kommentar von
16.12.2015 keine Problem, bin ja auf gf um zu helfen xD Keine passende Antwort gefunden?
Ich habe vor bald mein PC gehäuse zu dämmen und habe eine frage. Undzwar was dämmt besser noppenschaum oder Pyramidenschaum? Dank im Voraus
Möchte mir Chucks kaufen! Was meint ihr?
Welche dieser chucks sind besser? Ist wichtig!
Dämmerung für Pc Gehäuse gesucht BitFenix Shinobi
Hey ich suche eine Dämmplatte für den BitFenix Shinobi Midi-Tower USB 3.0 black, ohne Netzteil (20,5x49x46cm) Breite: 20,5cm Tiefe: 49cm Höhe: 46cm Ich nehme mal an das mit Tiefe die Länge gemeint ist oder ?
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Frage steht oben^^ ich habe mir diese 2 angeschaut: https://docs.google.com/document/d/106OZUkeIBQYSO7gdz6ITYHonXNkXabdLSuUa3s-gTU0/edit?usp=sharing leider kann man nur 1 link auf gutefrage.net posten... Kann man damit Star Citizen spielen? Und geht das überhaupt laggfrei mit einem xeon e3 1231v3, einer r9 380 und 16 gb ram oder sollte ich den i5 4590, eine r9 390 und 8 gb RAM Nehmen? und Was kann man damit in dem Spiel machen? Weil bei dem Raumschiff im Pack Usage: Personal transport steht. Muss man sich dann für Kämpfe ein neues schiff für echtgeld kaufen oder gibt es auch schiffe die man mit ingamewährung kaufen kann?
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Wir wollen als 10. Klassen ein Tagesausflug mit anschließendem Übernachten in der schule als Klassenausflug machen. Nur leider haben wir noch keine idee für den Tagesausflug. Es soll schon etwas besonderes sein, weil wir die Abschlussklasse sind. Darf aber auch nicht zu teuer sind, also etwas preiswertes was aber trotzdem die klassengemeinschaft stärkt und spaß macht! Aber bitte keinKletterpark, wir habensehr viele in der klasse wo Höhenangst haben, leider. Ich hoffe ihr habt gute Ideen, danke schon mal am vorraus!
Welches induktives Ladegerät bei einem S6?
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Gehäuse dämmung lohnt es sich?
Hallo, ich würde gerne meinen pc leiser machen da er ziemlich laut wird. Mein system ist in einem bitfenix shinoby verbaut ( miditower) habe mir ein neues netzteil bequiet 430 watt modular L8 gekauft welches demnächst ankommt. Zudem habe ich ei e corsair h55 wakü und drei bequiet shadow wings verbaut. Mein system sieht folgendermaßen aus: I7 4770 B85-g43 von msi Gtx 970 von palit 430 watt bequiet 3x bequiet shadow wings Bitfenix shinoby Meine frage ist ob sich eine dämmung ( http://www.arlt.com/Hardware/PC-Komponenten/Gehaeuse/Gehaeuse-Zubehoer/be-quiet-Noise-Absorber-Kit-Universal-Daemmmatten-fuer-Big-Tower-Gehaeuse.html )lohnen würde. | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
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04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
Ich werd langsam verrückt x.x | Wohlsein - Fußpflege & Kosmetik | Massage & Maniküre | Depilation
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
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01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
Ich werd langsam verrückt x.x | ulrike-wehner.de | Achtsamkeit
nach John Kabat-Zinn
Achtsamkeit zielt darauf ab, mehr im Jetzt und Hier zu leben. Es geht darum, dem Moment mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Dazu ist es wichtig, den inneren Autopiloten abzuschalten und das Gedankenkarussell zu stoppen. Ziel ist es, mehr innere Ruhe und Gelassenheit zu entwickeln..
Das kann im Alltag in vielen Situationen helfen – an der Supermarktkasse, im Stau oder an stressigen Tagen im Job. Ein typischer Fehler im Beruf: das Multitasking. Viele gehen im Büro ständig mehrere Dinge gleichzeitig an. Neben der Arbeit an der Präsentation checken sie E-Mails, telefonieren, surfen, besprechen Dinge mit Kollegen.
Beobachten, fühlen, entschleunigen: Das Gespräch mit dem Chef, der Clinch mit dem Partner/Kinder oder die offene Stromrechnung: Vielen Menschen schwirrt pausenlos Alltagsstress durch den Kopf. Mit ein paar einfachen Übungen lässt sich die Hektik der Gedanken jedoch dämpfen – und sogar psychischen Erkrankungen vorbeugen.
Entspannung fängt im Kopf an. Einfache Übungen sollen dabei helfen, den Alltagsstress zu senken – und die Welt bewusster wahrzunehmen.
Merkmal der Achtsamkeitsübung.
Body-Scan, Atemmeditation und Qigong
Beim Body-Scan lässt man die Achtsamkeit langsam und systematisch durch die verschiedenen Regionen des Körpers wandern – von den Füßen bis zum Scheitel – und nimmt währenddessen bewusst die körperlichen Empfindungen wahr. Meist liegt man bei dieser Übung auf dem Rücken.
Die bekannteste Form der Achtsamkeitspraxis ist die der Atemmeditation. In der Sitzmeditation ist es wichtig, in einer würdevollen Haltung zu sitzen, mit aufrechtem Kopf, Nacken und Rücken, ohne sich jedoch dabei zu versteifen. Die meisten Kursteilnehmer entscheiden sich dafür, auf einem Stuhl mit gerader Rückenlehne. Wie auch immer, die Position sollte eine wache und würdevolle innere Haltung ausstrahlen.
Gewöhnlich beginnt man damit, ein einzelnes Objekt für die Achtsamkeit zu wählen – zum Beispiel den Atem. Genauer gesagt, man konzentriert sich auf einen Aspekt des Atmens, wie das Ein- und Ausströmen der Luft an unserer Nasenspitze oder die sanfte Dehnung und Senkung unserer Bauchdecke mit jedem Ein- und Ausatmen. Geräusche, Empfindungen, Gedanken oder andere Objekte werden achtsam wahrgenommen. Dabei wird so gut wie möglich versucht, eine ruhige, nicht-reaktive und stetige Aufmerksamkeit beizubehalten, der der Atem als Anker dient.
Eine vollständige Beschreibung des Qigong (siehe auf die Seite Qigong) .
Um in die eigene Mitte zu kommen und ein liebevolles, achtsames Leben führen zu können, sollte man folgende Punkte in den Alltag integrieren:
Nicht werten. Beurteilen bzw. verurteilen Sie niemanden, denn Sie kennen die Situation der anderen nie genau.
Geduld. Haben Sie Geduld mit sich selbst und Ihren Mitmenschen und lassen Sie sich nicht von Emotionen mitreißen. Die Dinge entfalten sich in ihrem eigenen Tempo, intervenieren Sie nicht vorzeitig.
Anfänger-Geist. Bewahren Sie sich den Geist des Anfängers, das heißt, nehmen Sie die Welt um sich herum wie ein Kind wahr, also ganz unbefangen. Dadurch erschließen sich Ihnen völlig neue Dinge.
Vertrauen: Üben Sie sich in Vertrauen, denn durch Misstrauen zieht man negative Menschen und Dinge an.
Nicht nach etwas streben: Nehmen Sie sich dort wahr, wo Sie gerade sind. Es gibt keinen Ort, an den es zu gehen gilt, es gibt nichts zu tun und nichts zu bekommen. Das scheint unendlich schwer, doch dieses Innehalten und Erleben des jetzigen Moments ist in der Meditation möglich.
Annehmen: Akzeptieren Sie, was ist. Hören Sie damit auf, die Dinge und Menschen anders haben zu wollen. Das ist keine Resignation, sondern ein ruhiges Betrachten ohne Manipulation. Genau dadurch können sich die Umstände verändern.
Loslassen: Üben Sie das Loslassen. Festhalten ist leicht, loslassen erfordert Übung. Beginnen Sie mit kleinen Dingen in Ihrem täglichen Leben, zum Beispiel mit dem Aufgeben einer alten Gewohnheit, dann mit etwas Größerem. Je mehr Sie loslassen können, desto einfacher wird das Leben, denn Sie verlieren in Wirklichkeit nichts, sondern gewinnen sich selbst dabei. | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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Ich werd langsam verrückt x.x | Platon | moralisch-handeln.de
Anmerkung zur Ideenwelt von Platon
Das Böse – Quelle: Republica, Pixabay
Die Ideenlehre von Platon taucht im Moralunterricht etwas unvermittelt auf. Es geht um die wahrnehmbare Welt und um die Täuschungen bei dieser Wahrnehmung. Vernunft als Hilfsmittel soll eingesetzt werden, um die Welt und Wirklichkeit nicht nur als Schatten zu erkennen, sondern in ihrer idealen Form.
Das mag erkenntnistheoretisch noch interessant sein, in Ethik geht es aber um Moral. Welches ist die richtige Moral? Genau diese Frage will Platon auch beantworten. Bestes Beispiel sind die Tugenden. Was Gerechtigkeit, Klugheit, Tapferkeit und Mäßigung wirklich ist, das erkennt der Suchende nicht durch Offenbarung. Er muss dafür etwas leisten, nämlich sich bilden.
Das erinnert dann schon sehr an Erleuchtung: Meditation als Lernprozess.
Um das zu erklären hat Jostein Gaarder in „Sofies Welt“ die Geschichte mit den Pfefferkuchenmännchen erzählt. Die sind eben nur die mehr oder weniger gut gelungene Kopie eines idealen Pfefferkuchenmännchens.
Demnach gibt es also für die genannten Tugenden Idealformen in der Welt der Ideen. Es gibt aber auch das Böse – in der wahrnehmbaren Welt.
Das Böse in seiner Reinform ist also noch viel erschreckender als das, was wir in der Welt wahrnehmen.
Autor tmd-adminVeröffentlicht am 7. November 2017 28. Dezember 2017 Kategorien 4 Basiswissen 10. KlasseTags das Böse, Erkenntnistheorie, Platon, VernunftSchreibe einen Kommentar zu Anmerkung zur Ideenwelt von Platon
Über die Herren Sophisten
Der Redner – Quelle: 3dman_eu, Pixabay
Die Sophisten haben nicht gerade das beste Image. Sie sollen ihr Wissen für Geld verkauft haben. An Wahrheit waren sie nicht interessiert. Für einen Philosophen nicht denkbar.
Es gibt aber auch das Bild der Sophisten als erste Aufklärer der Philosophiegeschichte. Sie haben den Weg bereitet in Richtung Pluralismus, heißt es. Jede Bürgerschaft soll demnach die politische Herrschaft haben, die zu ihr passt. Der Bürger ist das Maß der politischen Verhältnisse.
Beide Bilder sind wohl falsch.
In einem Interview rückt der Altphilologe Wilfried Stroh die Verhältnisse gerade.
Prof. Stroh beschreibt die Sophisten als tüchtige Rhetorik-Lehrer. Die Bürger von Athen mit ihren demokratischen Einrichtungen, z.B. Volksversammlung, brauchten diese Lehrer. Wer in Athen etwas erreichen wollte, der buchte sich also einen Rhetorik-Coach. Die Athener selber hatten keine.
Prof. Stroh kennt keine Quellen, aus denen hervorgeht, dass sich die Sophisten ihrer wichtigen Rolle in der Geschichte der Philosophie bewusst waren.
Platon überzog die Sophisten mit Kritik. Er machte das, obwohl er doch wusste, dass sein Lehrer Sokrates eigentlich auch ein Sophist war. Sokrates wollte die Sophisten mit deren eigenen Mitteln entzaubern.
Aber Platon malte ein Bild der Sophisten, dass der Wirklichkeit nicht entsprach. Die Sophisten bei Platon führen Gespräche um Standpunkte, die in Athen kein Thema waren, meint der Professor.
Den Herren Sophisten erging es also wie vielen Personen der Geschichte, deren Bedeutung erst später klar wurde.
Autor tmd-adminVeröffentlicht am 28. September 2017 28. Dezember 2017 Kategorien 4 Basiswissen 10. KlasseTags Aufklärung, Platon, Sokrates, Sophisten, WahrheitSchreibe einen Kommentar zu Über die Herren Sophisten
Der platonische Ideenhimmel – qimono, Quelle Pixabay
Der Unterschied zwischen empirischen und epistemischen Wahrheitstheorien ist nicht so einfach zu verstehen. Das liegt daran, dass wir im Alltagsleben die Welt, so wie sie ist, niemals in Zweifel ziehen. Die Welt mit all ihren Objekten gibt es und muss es geben, sonst könnten wir uns nicht in ihr zurecht finden. Wir können eben nicht jedes mal darüber nachdenken, ob es den Baum, den wir sehen, auch wirklich gibt.
Das Problem ist nicht allein die Frage nach der Existenz der Welt. Es geht um die Frage, was ist Wahrheit und welche Moral ist wahr. Verantwortlich für das Problem ist natürlich Platon, der die sinnliche Wahrnehmung zum geistigen Kerker machte (siehe dazu die Blogbeiträge zum Höhlengleichnis und der Ideenlehre). Allein die Vernunft sei in der Lage, so Platon, uns wahre Erkenntnis zu liefern. Aber schon Aristoteles rückte von dieser Vorstellung ab und meinte, man könne die Objekte der Welt zunächst allgemein erfühlen. Im Ethikunterricht wird das bereits in der Unterstufe thematisiert, wenn es um das Allgemeine und das Besondere geht. Allgemein sind alle Menschen gleich – gemeint ist, sie haben die gleichen Menschenrechte – aber im Besonderen sind sie doch sehr verschieden.
Thomas von Aqiun hat diese Sicht weiter ausgebaut. Man vergleicht das, was man sieht mit dem, was die Vernunft einem sagt. Deshalb wird in der Mittelstufe gelernt: veritas est adaequatio intellectus et rei. Wahrheit ist die Übereinstimmung des urteilenden Denkens mit der Sache. Und damit war sie geboren, die (empirische) Korrespondenztheorie der Wahrheit. Wenn die Wirklichkeit, die ich sehe, mit meinem Urteil (aus der Vernunft) übereinstimmt, dann ist der Vergleich wahr. So einfach kann das sein.
Als die Philosophen jedoch feststellten, dass die Übereinstimmung nur eine Aussage ist, die ich nicht an der Wirklichkeit nachweisen kann, weil dieser Nachweis wieder nur eine Aussage ist, und so weiter, war es um die Leistungsfähigkeit der Korrespondenztheorie geschehen.
Seither hat die (epistemische) Kohärenztheorie die Aufgabe, Wahrheit zu beweisen. Aussagen sind nur dann wahr, wenn sie in sich nicht widersprüchlich sind und nicht im Widerspruch zu anderen wahren Aussagen stehen. Die Konsenstheorie und die Evidenztheorie (beides epistemische Theorien) gibt es zwar auch noch, aber bei den beiden Theorien weiß man, dass sie nicht sehr robust sind. Die Mehrheit (Konsens) muss nicht immer Recht haben und nicht jede Idee ist wahr, auch wenn sie uns gefällt.
Die Kohärenztheorie ist auch deshalb so erfolgreich in moralischen Dingen, weil es hier um Aussagen über Werte und Normen geht. Moralische Aussagen müssen der Verallgemeinerungsfähigkeit dienen, damit jeder Mensch Anteil an ihnen hat.
Wer jedoch in einem platonischen Ideenhimmel eine Entsprechung zu diesen wahren Aussagen sucht, der muss enttäuscht werden. Unsere moralischen Aussagen sind von Menschen gemacht und müssen sich auch nur vor Menschen als wahr rechtfertigen.
Autor tmd-adminVeröffentlicht am 22. Juni 2017 Kategorien 2 Basiswissen 8. Klasse, 4 Basiswissen 10. KlasseTags epistemisch, Erkenntnistheorie, ethisch argumentieren, Menschenbild, Platon, Vernunft, WahrheitSchreibe einen Kommentar zu Auf der Suche nach Wahrheit
Stichwort: Höhlengleichnis
Höhle – Quelle: Licya, Pixabay
Platon beschreibt mit dem Höhlengleichnis ein erkenntnistheoretisches Problem. Sinnliche Wahrnehmung ist kein sicherer Weg zur Feststellung von Wahrheit. Sinnliche Wahrnehmung täuscht uns sogar, wenn wir Welt und Wirklichkeit benennen und bestimmen wollen. Platon kannte die optischen Täuschungen, die wir heute verwenden, um diesen Sachverhalt zu erklären. Die Graphiken von M.C. Escher sind gute Beispiele.
Worauf kann sich der Mensch dann noch verlassen? Platon sagt: Es ist die Ratio, die Vernunft, die uns zu wahrer Erkenntnis führt.
Jetzt wird das Höhlengleichnis verständlich. Die Menschen, die gefesselt in der Höhle sitzen, das sind die Menschen, die nur ihre sinnliche Wahrnehmung gebrauchen.
Die sinnliche Wahrnehmung ist die Fessel des Menschen.
Wir sehen nur die Schatten der Wirklichkeit. Wenn wir aber die Fesseln der sinnlichen Wahrnehmung abstreifen und die Ratio einsetzen, dann erkennen wir die Wahrheit. Beispielhaft steht dafür die Mathematik. Beherrschen wir Mathematik und Logik, dann erkennen wir die Welt und Wirklichkeit in ihren wahren Formen und Gesetzen.
Also: Raus aus der Höhle der geistigen Beschränktheit!
Autor tmd-adminVeröffentlicht am 11. April 2017 17. Juni 2017 Kategorien 4 Basiswissen 10. KlasseTags Erkenntnistheorie, Gedankenexperiment, Menschenbild, Platon, VernunftSchreibe einen Kommentar zu Stichwort: Höhlengleichnis
Diktatur der Philosophen
Die Beiträge zu Platon haben einen Aspekt nicht ausführlich behandelt. Dank einer E-Mail kann ich diesen wichtigen Punkt nachliefern. Es geht um die Frage, ob Bildung für alle möglich ist und ob der Platonische Staat demokratisch gedacht war.
Platons Staat ist eine Klassengesellschaft. Die Philosophen herrschen. Handwerker und Kaufleute sind dazu da, das Gemeinwesen ökonomisch am Leben zu halten. Krieger sollen den Staat militärisch nach außen schützen. Sie alle aber haben in Platons Staat keine demokratischen Mitspracherechte, denn nur die Philosophen oder Herrscher mit Philosophen-Diplom führen den Staat.
Wie ist die Verteilung auf die einzelnen Positionen der Gesellschaft organisiert? Gibt es eine Verteilungsgerechtigkeit? Nicht in dem Sinne, wie wir uns das vorstellen. Die Besetzung der Positionen ist abhängig von Bildung. Bildung ist bei Platon aber ein Ausleseprozess. Nur die wirklich Guten kommen an die Spitze.
Aber halt!, sagt der kundige Leser. Bei Platons Lehrer, dem alten Sokrates, da war das doch irgendwie anders. Genau! Der war der Meinung, dass jeder gebildet werden kann, wenn man ihm nur dabei durch geschicktes Fragen hilft. Platon passt das nun wirklich nicht in seine politische Philosophie. Er will die Herrschaft nicht demokratisch teilen. Er will die Diktatur der Wissenden.
Wissen ist Macht? – Quelle: Alexa, Pixabay
Vor diesem Hintergrund lässt sich auch leicht die Frage beantworten, ob man sich unbedingt diesen mühsamen Bildungsprozess zumuten muss. Hat man nicht ein Recht auf „dumm bleiben“, wie manche Schüler das einwenden. Das Recht hat man nicht, man hat höchstens das Schicksal, „ganz unten“ zu bleiben.
Für Platon gibt es Menschen, die einfach nicht zum Philosophen taugen. Nicht jeder kann Häuptling sein. Es braucht auch Indianer. Und die Indianer können „dumm“ bleiben, wenn es um Herrschaft geht. Insofern ist das eine Art von Gerechtigkeit, die sich an den Fähigkeiten des Menschen orientiert. Wenn man es vorsichtig formuliert, dann hat Platon Bildung eng mit Elite verknüpft.
Soziologen sehen das heute sehr kritisch. Wir wissen, dass Bildung abhängig von der sozialen Schicht ist, aus der man kommt. Kinder von Elite-Eltern haben es einfach leichter, im Bildungssystem „nach oben“ zu kommen. Anders herum ist es aber auch so, dass dem Wunsch von Schülern, sich nicht mit Bildung auseinander zu setzen, in der Oberschicht nicht nachgegeben wird. Schon in der oberen Mittelschicht wissen die Eltern, dass soziale Teilhabe auch bildungsabhängig ist.
Geht es um politische Teilhabe, dann ist der Vorsprung der Bildungsgewinner noch größer. Im Deutschen Bundestag sind die Beamten und die Bildungsgewinner überrepräsentiert im Verhältnis zur Bevölkerung der Republik. Allerdings ist in unserer politischen Kultur der Weg an die Spitze nicht so unmöglich wie in Platons Staat für Bildungsverlierer. Auch ohne Abitur kann man beispielsweise in Deutschland Außenminister werden.
Autor tmd-adminVeröffentlicht am 17. November 2016 18. November 2016 Kategorien 4 Basiswissen 10. KlasseTags Menschenbild, PlatonSchreibe einen Kommentar zu Diktatur der Philosophen | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
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Ich werd langsam verrückt x.x | Cube Universe - Ein Voxel-RPG im Weltall | Seite 7 | GameStar-Pinboard
21. November 2019 #241
Aber genau das schreibst du ja schon länger wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Ohne richtige Verkäufe musst du ja im Lotto gewinnen, denn Grafiker sind nicht ganz günstig. Vlt. solltest du "fertige" Assets günstig kaufen um damit mehr Kunden zu bekommen und einen gewissen Stand zu haben der vorzeigbarer ist.
Ich finde die Grundidee deines Spiels sogar interessant, da ich Starbound, Minecraft, Empyrion, No Mans Sky usw alle mag. Aber für das gesehene 24.99€? Keine Chance. 5 Jahre sitzt du drann oder? Bis du "Feature complete" bist kannst du das drauf packen. Dann wären das annähernd 10 Jahre ohne "festes Einkommen". Wie geht das überhaupt?
21. November 2019 #242
Wenn Kritik kommt (auch negative Kritik kann konstruktiv sein) willst du es nicht hören.
Du siehst dich (für mich überraschend) auch nicht als Entwickler, ja was machst du denn sonst?
Ich bin Entwickler, aber eben nicht nur. Ich weiß auch, dass das Geschäftliche mindestens genauso wichtig ist.
Mit Cube Universe wirst du kein Millionär, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
Würde mir für alle Fälle aber feuerfeste Kleidung anziehen
[W]enn dir jemand mit realistischem Blickwinkel daherkommt findest du das doof.
Ich denke selber oft genug darüber nach, ob das alles etwas werden kann. Meinst du, ich verbringe den ganzen Tag damit, mir zu denken, dass das garantiert erfolgreich wird? Ich habe auch Zweifel, bin aber zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich zu 99% lohnen wird, den Pfad weiter zu beschreiten. Dazu brauche ich aber eure "Ratschläge" nicht, die immer nur daraus bestehen, dass ihr mir sagt, dass es eh nichts wird oder ich mir einen Job suchen soll. Denkst du nicht, ich wüsste, dass ich mir einen Job suchen kann?
Grafiker sind nicht ganz günstig.
Aber für das gesehene 24.99€?
Vielleicht kommst du selber drauf, wie ich auf den Preis komme.
5 Jahre sitzt du drann oder?
Inklusive der Zeit, die ich mit Lernen verbracht habe und anfangs auch neben dem Studium. Inzwischen komme ich deutlich schneller voran.
21. November 2019 #243
Naja gut ich sage für heute nix weiter dazu, du bist ja der felsenfesten Überzeugung, dass dein Spiel ein voller Erfolg wird
21. November 2019 #244
Das ist ja eigentlich überhaupt nicht schlimm wenn man Überzeugt ist von seinem Produkt. Fragwürdig finde ich halt eher das er es als fix darstellt das er mal Millionär sein wird und er eher 100.000 Kopien statt 10 verkauft. Bei einem von ihm anvisierten Preis von 40-60€ (nehmen wir die Mitte 50€) wären das also 5 Millionen mit denen er in seinem Kopf als "fast sicher" plant. Und genau darauf berufen auch seine restlichen Aussagen.
Er steht aber halt blöd da wenn er am Ende selbst 10-20k damit macht. Einfach weil er damit keine 2 Jahre entwickeln kann wenn er auch noch davon Leben will. Und dann stürzt das Kartenhaus seiner Aussagen halt zusammen (lange Entwicklung usw).
Das meinte ich mit mehr Demut. Mir geht es nur um die Außendarstellung von ihm. Ob das Spiel ein Erfolg wird kann er jetzt noch gar nicht wissen auch wenn er das als fix ansieht. Aber mit solchen Thesen steht man schneller im Abseits wie man das Wort "Geld" sagen kann.
21. November 2019 #245
Das ist ja eigentlich überhaupt nicht schlimm wenn man Überzeugt ist von seinem Produkt. Fragwürdig finde ich halt eher das er es als fix darstellt das er mal Millionär sein wird und er eher 100.000 Kopien statt 10 verkauft. Bei einem von ihm anvisierten Preis von 40-60€ (nehmen wir die Mitte 50€) wären das also 5 Millionen mit denen er in seinem Kopf als "fast sicher" plant. Und genau darauf berufen auch seine restlichen Aussagen. Er steht aber halt blöd da wenn am Ende, selbst wenn er 10-20k damit macht. Einfach weil er damit keine 2 Jahre entwickeln kann wenn er auch noch davon Leben will.
Weiß ich. Aber du siehst ja, dass nix bei rumkommt. Beosar wird mit Cube Universe Millionär und damit Ende der Durchsage
21. November 2019 #246
Genau das meine ich ja. Wenn er aktuell nicht davon Leben kann und gutes Geld verdient sollte man nicht in den Wald schreien wie viel man damit irgendwann mal verdienen wird. Ist doch total sinnlos und man macht sich selbst einen unnötigen Druck, vor allem wenn man es so noch nach außen transportiert.
Wenn er es nach außen so verkauft wird er es auch so seinen Eltern und anderen Personen verkaufen. Alleine die Schmach falls es nicht klappt. Würde ich mir noch mal überlegen ob ich so rangehen würde.
Ich gehe da lieber bescheidener ran und freue mich über eventuelle unerwartete Erfolge und baue dann darauf auf. Aber gut ich habe Kinder seit ich 23 bin und habe früh angefangen dort für Sicherheit zu sorgen und einer Festanstellung nachzukommen. Wenn er natürlich "bezuschusst" wird um seinen Unterhalt zu finanzieren und nicht ganz auf eigenen Beinen stehen muss dann weiß man es vlt. auch nicht besser.
Wenn er nur vom verdienten Geld des Spiels Leben und entwickeln muss, dann würde er seine Meinung sehr fix ändern denke ich.
Nicht böse nehmen @Beosar ich will dich damit absolut nicht angreifen.
21. November 2019 #247
Ein Spiel zu entwickeln kostet Zeit und Geld. Niemand verdient damit irgendetwas, bevor es so weit ist, dass man es verkaufen kann. So weit bin ich aber eigentlich noch nicht, deswegen bewerbe ich es nicht und verdiene nichts.
Ich glaube, ihr denkt einfach zu kurzfristig. Bei solchen Projekten muss man an den langfristigen Erfolg denken. Ich muss eben erst 200.000 bis 300.000 Euro an Arbeitsleistung plus ein bisschen Geld investieren, dann wird das auch was. Nach einem Jahr ist sowas nicht fertig.
Und wenn ich keine Unterstützung von meinen Eltern bekommen würde, würde ich mir Aufträge als Freelancer suchen. Wenn das nicht klappen sollte, würde ich auch einen Teilzeitjob annehmen.
21. November 2019 #248
Ein bisschen Geld wird das wohl nicht sein. 5 Jahre kein Einkommen kannste dir ausrechnen was das kostet. Und am Ende hast du keine Garantie. Ziemlich mutig von dir.
Nach einem Jahr ist sowas nicht fertig.
Das ist mir auch klar, aber andererseits wartet auch ein EA Käufer nicht 5 oder mehr Jahre bis der versprochene Content da ist. Das Rad dreht sich so schnell und die Spieler sind so schnell weg von deinem Spiel wenn sie mal nicht zufrieden sind. Sie widmen sich einfach dem nächsten Spiel. Die Geduld hat heute die Spielerschaft nicht mehr.
21. November 2019 #249
Jetzt mal Butter bei die Fische: Was tust du aktiv dafür um das hinzubekommen?
Bisher sehe ich hier nämlich nur, das du nicht auf Steam verkaufen willst weil die zu viel einbehalten, und das du das Spiel nicht aktiv bewirbst.
Wie willst du also an Geld für einen Grafiker kommen, die, wie Kraudi schon sagte, nicht ganz billig sind, wenn du das Spiel lediglich auf deiner eigenen, völlig unbekannten, Plattform verkaufst, und auch nicht aktiv dafür Werbung machst?
Bisher klingt das für mich nämlich ungefähr so, wie wenn du sagst dass du Lotto Millionär werden willst, dir aber nie ein Los kaufst.
Aber OK, lassen wir das Life counseling sein, und wenden uns mal dem eigentlichen Thema zu.
Bei den ganzen Screenshots die ich hier bisher gesehen habe, kann ich dir eines sagen: Das Spiel spricht mich Null an, weder grafisch, noch inhaltlich. Du hast hier bisher noch nichts gezeigt, was dein Cube Universe zu einem "Must Have" macht. Es sieht nicht gut aus, selbst wenn ich den klötzchen Look ignoriere. Die Features die du auf deiner Webseite aufzählst, gab es zu großen Teilen schon so oder ähnlich bei anderen Vertretern des Genres. Dazu verlangst du mit 25€ dann auch noch relativ viel Geld für ein Spiel das, laut deiner Webseite, gerade mal zu 59% Fertig ist, und dazu noch von einem unbekannten Indi-Dev kommt.
Machen wir doch mal ein kleines Rollenspiel; tu mir den Gefallen, ich bin so unvoreingenommen wie ich nur kann, versprochen.
Also, gehen wir einfach mal von aus, das ich bisher noch nichts von Cube Universe gehört habe.
Ich habe gerade deine Webseite entdeckt, und ziehe in Erwägung dein Spiel zu kaufen.
Verkauf mir dein Spiel!
Was hebt dein Spiel von all den anderen Survival Sandbox Games ab und ist 25€ Wert?
Was wirst du bis Release tun um die Grafik zu verbessern?
Kannst du mir Garantieren, dass dieses sehr ambitionierte Projekt Fertig wird, und welchen Release Zeitraum peilst du an?
21. November 2019 #250
Und glaubst du nicht, dass du mit einem Teilzeitjob jetzt so viel überschüssiges Geld machen würdest, dass du dein Spiel trotz weniger Entwicklungszeit weiterbringen könntest? Wenn du als Beispiel 6 Monate arbeitest, dann dabei ~6000€ verdienst, dann kannst du doch so viele Grafiken/Animationen etc. bezahlen, dass du in Gesamtsicht einen großen Sprung nach vorne machen würdest oder?
mike81, Bethoniel und Kraudi gefällt das.
21. November 2019 #251
This. Ich habe so etwas noch nie gehört das einer sich verweigert mit einem Job das Projekt zu finanzieren, sondern lieber das Spiel in Vollzeit weiter entwickelt ohne auch nur einen Cent auf der hohen Kante zu haben. Und dann wenn die Eltern plötzlich aus diversen Gründen nicht mehr zahlen können, dann erbe ich ja eh was oder bekomme Hartz IV und lasse mir die Entwicklung von denen bezahlen die mein Spiel eigentlich kaufen sollen. Verrückte Welt.
Ich bin noch nie in Vorleistung gegangen weil so etwas viel zu viel Risiko ist. Das kannst du bei Folgeprojekten machen wenn du mit deinem vorherigen genug Geld gemacht hast. Aber ohne einen Cent ... Hallaluja was ist denn los in unserem Land?
21. November 2019 #252
Er muss erst selbst gegen die Wand mit vollem Karacho rennen, bis er es realisiert
21. November 2019 #253
Ein bisschen Geld wird das wohl nicht sein. 5 Jahre kein Einkommen kannste dir ausrechnen was das kostet.
Wie gesagt, ca. 300.000 Euro Bruttolohn.
Und am Ende hast du keine Garantie. Ziemlich mutig von dir.
Ja, ist eben nicht für jeden etwas. Wenn du einen sicheren Job haben willst, dann ist das so, für mich wäre das nichts.
und auch nicht aktiv dafür Werbung machst
Manchmal hab ich das Gefühl, es scheitert am Textverständnis. Ich bewerbe es aktuell nicht. Heißt ja nicht, dass ich das nicht ändere.
Das Spiel spricht mich Null an, weder grafisch, noch inhaltlich.
Grafik und Inhalt sind auch noch nicht fertig. Die Texturen lasse ich momentan überarbeiten, wenn es dir dann nicht gefällt, dann weiß ich auch nicht weiter.
Was hebt dein Spiel von all den anderen Survival Sandbox Games ab
Dass es kein Survival-Game ist, sondern ein RPG. Es gibt Dörfer mit abwechslungsreichen Quests, später auch Dungeons und Raids (Multiplayer), ebenfalls später Raumstationen. Dazu bald auch PvP (auch im Weltall), Mini-Games uvm. Und falls du gerne kreativ bist, kannst du mit kleineren Blöcken bauen.
ist 25€ Wert?
Meiner Meinung nach alleine der schon jetzt sichtbare technische Fortschritt, das Spiel ist einzigartig. Und es hat Potenzial, wenn du das siehst, kannst du auch mal ein wenig Geld investieren.
Neben Texturen (inklusive Normal Maps) auch noch bessere Grafikeffekte (Sonnenstrahlen z.B.).
Kannst du mir Garantieren, dass dieses sehr ambitionierte Projekt Fertig wird
Ich kann dir zumindest garantieren, dass die Programmierung fertig wird. Und das ist schon mal ein sehr wichtiger Teil. Wenn du das Spiel kaufst, kann ich das auch direkt für mehr Inhalte ausgeben, das reicht z.B. für eine neue Quest.
und welchen Release Zeitraum peilst du an?
Siehe Webseite. Klick mal auf den Pfeil unter der Fortschrittsanzeige.
Und glaubst du nicht, dass du mit einem Teilzeitjob jetzt so viel überschüssiges Geld machen würdest, dass du dein Spiel trotz weniger Entwicklungszeit weiterbringen könntest?
Darüber habe ich auch schon nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass meine Entwicklungszeit wertvoller ist. Zumal ich mit einem Teilzeitjob niemals 6000€ Überschuss in 6 Monaten habe. Höchstens 3000, wenn überhaupt. Ich habe ja auch noch Lebenshaltungskosten.
21. November 2019 #254
Ja aber die Kosten hast du jetzt auch, nur das sie wer anders für dich trägt anscheinend. Wär halt ein nettes Zeichen an die Eltern, die dann auch sicher eher weiterzahlen. Was dir ja alles helfen würde.
21. November 2019 #255
Naja was willst du noch groß dazu sagen wenn jemandem 3000€ zu wenig ist und er sich das lieber aus anderer Tasche bezahlen lässt. Da fehlt jegliches Bewusstsein für das große ganze in meinen Augen.
21. November 2019 #256
@Shek Wie schon gesagt, dann eher Freelancing. Da verdiene ich mehr. Muss nur schauen, dass ich da keinen Interessenkonflikt habe, kann z.B. an keinen anderen Spielen mitarbeiten. Bleibt also noch reguläre Programmierung, wo jeder Java will (keine Erfahrung) oder Webseiten (PHP kann ich zumindest, nur ein paar Tools kenne ich nicht). Also müsste ich das auch erstmal lernen und dazu fehlt mir im Moment die Motivation. Könnte alternativ auch eine Softwarefirma gründen und im Kundenauftrag Software entwickeln. Dafür gibt es sogar Startkapital von der Bank.
Naja was willst du noch groß dazu sagen wenn jemand 3000€ zu wenig wären
Mit 3000 Euro komme ich eben auch nicht weit. So viel Geld ist das nun auch nicht.
21. November 2019 #257
Ich bin zwar selbst Technischer Grafiker vom Beruf, habe aber auch schon Assets gekauft um mir einfach erst mal massig Zeit zu sparen. Da gibt es durchaus Möglichkeiten wenn man das will. Wenn das Projekt irgendwann Finanziell tragbar ist, kann man immer noch Profis unter Eigenregie was machen lassen. Aber da man nicht alles alleine machen kann (wie einige schon richtig gesagt haben) muss man gewisse Dinge eben abgeben. Und vom rumsitzen und Programmieren kommt auch kein Geld für Grafikarbeiten rein.
Auch gute fertige Assets können das Spiel aufwerten. Es ist immer eine Frage wie man das Geld anlegt, man braucht nicht immer 50.000€ um einen Fortschritt zu erkennen.
21. November 2019 #258
Auch gute fertige Assets können das Spiel aufwerten.
Das ist mir bewusst, funktioniert aber hier aufgrund des Grafikstils eben nicht.
21. November 2019 #259
Das Problem ist sicherlich nicht mein Textverständnis. Du musst Grafiken extern machen lassen, weil du das selbst nicht kannst. Soweit OK, und völlig Nachvollziehbar. Grafik ist aber für viele einer der wichtigsten Aspekte eines Spiels. Das heißt, du wirst das Spiel ohne die finalen Grafiken zu haben kaum Effektiv bewerben können. Du hast damit ein Problem.
Der Unterschied ist aber 3000€ haben oder nicht haben.
Kurzer Einwand fürs Verständnis: So wie ich das hier aus dem Thread entnehmen konnte musst du doch Essen um am Leben zu bleiben oder? Damit hätte es dann doch schonmal auf jeden Fall Survival Elemente.
Dann ist es also ein Sandbox RPG, OK, mea culpa. Die Features die du da aufzählst haben aber auch viele andere RPGs, und etwas bauen zu können ist für einen Sandbox Titel auch nicht ungewöhnliches. Aber OK, ist nicht weiter Tragisch. Worum soll es denn in deinem Spiel, ganz grob gehen? Gibt es einen Roten Faden, eine Story, oder werde ich in die Welt gesetzt und kann einfach tun und lassen was ich will?
Ach, kurz noch wegen den Quests. Du sagst das du abwechslungsreiche Quests hast, kannst du mir ein oder zwei Beispiele dafür geben?
Ich kann nur einschätzen was ich sehe, den technischen Fortschritt kann ich garnicht einschätzen, zumal das ich dein Spiel gerade erst entdeckt habe, und Cube Universe auch nicht einzigartig ist. Dörfer, Quests, Raumstationen, Raids, Dungeons PVP, Mini-Games und, ich nenne es mal Basisbau, sind nicht neu, auch nicht in der Kombination. "Neu" mögen die ,5m großen Blöcke sein, aber das alleine macht es weder 25€ Wert, und damit Potential etwas Wert ist, braucht es eine Garantie (z.B. andere bereits erschienene Spiele), das du diese auch ausschöpfen kannst. Für 5 bis 10€ würde ich evtl. eher in einen unbekannten Dev investieren.
OK, nehme ich so hin.
Ich kann dir zumindest garantieren, dass die Programmierung fertig wird. Und das ist schon mal ein sehr wichtiger Teil.
Für mich als Spieler ist die Programmierung alleine leider völlig Wert, weil nutzlos.
Das ist nur die Roadmap, da ist nicht ersichtlich welchen Zeitraum du anpeilst.
21. November 2019 #260
Sept. 2021 steht dort
21. November 2019 #261
Sept. 2021 steht dort.
Mea culpa, ich bin offenbar Blind.
21. November 2019 #262
So sehe ich das auch, Kohle haben oder nicht macht in einer Mietsituation den entscheidenden Unterschied.
"Neu" mögen die ,5m großen Blöcke sein
Das ist doch eines der Hauptargumente, dass man damit besser bauen kann.
Dito. Das ist was Beosar bis heute nicht versteht. Mir als Spieler ist es doch vollkommen egal, was der Hersteller an Aufwand und Ressourcen reingesteckt hat.
21. November 2019 #263
Das Problem das ich so sehe ist, dass er, allem Anschein nach, ein Spiel entwickelt, das in Sachen Umfang auf AAA-Niveau ist, während sich die Präsentation, allem voran die Grafik auf Retro-Pixel Niveau befindet. Klar ist das, dank des Umfangs, eine riesen Arbeit, erst recht wenn man alles alleine macht, und learning by doing betreibt, das will ich garnicht abstreiten. Nur, wie du schon richtig sagst, der Aufwand interessiert den Spieler nicht, den interessiert nur die Präsentation, und die sagt im Augenblick nunmal aus, dass das Spiel keine 25€ Wert ist. Das Spiel jetzt, als EA-Alpha-Version für 5€ zu veröffentlichen, wäre kein Problem. Für die aktuelle Präsentation, und dem Umfang (nach Roadmap) sind 5€ durchaus gerechtfertigt. Wenn das ganze dann erstmal Feature-Ready ist und in die Beta geht, kann man 10 oder 15€ dafür Verlangen, jenachdem was die Präsentation bis dahin hergibt. 25€ würde ich dann viellecht für das fertige Produkt bezahlen. 50€ wäre es mir nur Wert, wenn es sowohl von der Präsentation als auch dem Umfang mit einem AAA-Spiel konkurrieren kann. 60€ nur dann wenn es zu einer großen Marke gehören würde (z.B. Dragon Quest Builders), oder der Entwickler einen Gewissen bekanntheitsgrad hätte, bzw. es ein Konsolen Titel wäre (da sind 60 Mücken ja der Standardpreis für AAA-Titel).
Kurz, nach allem was ich bisher von dem Spiel gesehen habe, wäre es mir definitiv keine 25 Euro Wert, schon garnicht unfertig. Und ich bin mir relativ sicher, das es vielen anderen auch so geht.
Und, so leid es mir für ihn da auch tut, der Aufwand den er hatte und die Ressourcen die er investiert hat, interessieren mich da Herzlich wenig, und können auch nicht als Bepreisungsgrundlage genommen werden. Wäre das der Fall, würde jeder Computer mal schnell mehrere Millionen Euro kosten, denn was da an Aufwand in den einzelnen Komponenten steckt, könnten nur die wenigsten bezahlen.
21. November 2019 #264
Das Problem das ich so sehe ist, dass er, allem Anschein nach, ein Spiel entwickelt, das in Sachen Umfang auf AAA-Niveau ist, während sich die Präsentation, allem voran die Grafik auf Retro-Pixel Niveau befindet.
Aus dem Grund auch der Vergleich mit Derek Smart und Battlecruiser 3000 AD. Ein Ein-Mann-Projekt, das wahnsinnig viel versprach und doch wenig halten konnte, wenn ich mich einigermaßen erinnere.
Und dann hat der Trottel auch noch Flame Wars mit Fans und Unterstützern angefangen.
Ich will den Aufwand ja gar nicht kleinreden, aber was mir als Außenstehenden optisch auffällt: Das sieht aus wie Minecraft in Space. Was er geplant hat und was alles bei rauskommen soll und welchen Aufwand er betreibt kann mir als Käufer recht egal sein. Dann alle Karten nur auf das Spiel setzen und nach den Sternen greifen (ich werde damit Millionär), das hört sich stark danach an als würde er auf die Fresse fliegen und zwar gewaltig.
21. November 2019 #265
Wieso? Ich bezahle ja gerade Grafiker dafür.
Okay, aber ohne Programmierung auch keine Features.
Ähm, nein. Du siehst das ja direkt im Spiel. Und zwar ziemlich 1:1. Natürlich muss die Grundlage auch gut sein, wenn das Spielprinzip selbst schlecht ist, helfen auch keine Inhalte für 10 Millionen (siehe z.B. Fallout 76). Bei Filmen ist es genauso, und teuer produzierte Filme sind auch meist erfolgreicher (Avatar, Avengers, Star Wars, ...), auch wenn man sich streiten kann, ob sie gut sind.
Nach der Logik müsste mein Spiel aber auch 300.000 Euro kosten.
Wie gesagt, die Grafik wird nochmal überarbeitet und wird dann auch moderner aussehen
Das Spiel jetzt, als EA-Alpha-Version für 5€ zu veröffentlichen, wäre kein Problem.
5 Euro? In welcher Welt lebst du? 15 Euro sind das absolute Minimum, wenn ich mir vergleichbare Spiele so angucke.
Das sieht aus wie Minecraft in Space.
Und? Wo ist das Problem? Die Leute wollen solche Spiele ja. Wer spielt denn noch Vanilla Minecraft? Das wird doch auch nur noch fast ausschließlich mit Mods oder auf Servern gespielt. Dann entwickle ich ja quasi einen kostenpflichtigen Minecraft-Mod, nur eben als eigenständiges Spiel und deutlich umfangreicher, als es Modder hinbekommen würden.
21. November 2019 #266
Welches Feedback? Es gibt 11 Rezensionen bei Steam. Das wars. Mehr Feedback hast du leider nicht vorzuweisen.
Und ich setze mir eben große Ziele. Ich verstehe nicht, was daran falsch sein sollte. Wenn ich mir kleine Ziele setze, weiß ich, dass ich die eh erreiche, und strenge mich gar nicht richtig an und freue mich dann auch nicht darüber, wenn ich es schaffe.
Ziele setzen ist ja auch gut. Sich große Ziele setzen und daran scheitern ist schlecht.
Es stimmt einen deutlich positiver, wenn man sich kleinere Ziele setzt und darauf dann aufbaut.
Vor allem...wie abgehoben kann man bitte sein um zu sagen, dass man kleine eh erreicht? Oha..
Das bringt dir aktuell leider nichts. Man plant doch nicht von Null auf ein langfristiges Ziel ohne dabei zu bedenken was man kurzfristig erreichen muss um das große Ziel zu erreichen...
Was bringt es dir 5 oder 10% von einem großen Ziel zu erreichen? Nichts. Da kannst du dir auch gleich ein Ziel setzen welchen 1/10 des großen umfasst und hast dieses dann wenigstens erreicht und abgeschlossen und man geht mit einem positiven Gefühl aus dem kleinen Projekt, bzw erweitert es von da an.
Gibts auf Steam!
Wenn du als Beispiel 6 Monate arbeitest, dann dabei ~6000€ verdienst, dann kannst du doch so viele Grafiken/Animationen etc. bezahlen, dass du in Gesamtsicht einen großen Sprung nach vorne machen würdest oder?
Du denkst du verdienst in 5 Jahren 300.000€ Brutto?
Du sollst keinen sicheren Job annehmen oder Vollzeit arbeiten. Kapierst du das nicht? Du sollst Geld verdienen damit du dein Projekt besser finanzieren kannst um nicht anderen Leuten auf der Tasche zu liegen und um dann, wenn deine Projekte laufen, ohne weiteren Job deine Träume verwirklichen kannst.
Junge, was ist das für ne Einstellung? Du hast also nicht lieber 500€ mehr im Monat zur Verfügung? Alter Schwede.
21. November 2019 #267
Wer spielt denn noch Vanilla Minecraft?
Ähm, Minecraft ist erfolgreich wie nie. Alleine die Anzahl der Minecraft Mobile Nutzer lässt dich da als Entwickler träumen. Vanilla PC spielen mehr als genug Leute, gerade sehr junge Kinder die überhaupt keinen schimmer haben von irgendwelchen anderen Launchern oder Modding.
Weiß gar nicht wieso du hier Minecraft immer schlecht machst. Ja es war technisch sicher nicht sauber und man hat das Jahrelang so mitgeschleppt. Das Spiel ist deinem aber aktuell um 2 wichtige Punkte vorraus. Erstens hat es von den Mechaniken deutlich mehr Spaß gemacht und zweitens wurde Minecraft zum selben Zeitpunkt der Entwicklung (mit deinem Projekt verglichen) schon gekauft wie blöde.
Ob es Programmiertechnisch nicht perfekt gemacht wurde, juckt den Endnutzer wie @mike81 richtig gesagt hatte am Ende doch eh nicht. Solange das Spiel startet und keine game-breaking Bugs hat ist der Kunde doch zufrieden. Gerade Minecraft ist das Paradebeispiel und du redest es klein als wäre es Cube World mit 10 verkaufen Einheiten. Der Erfolg hat recht, simple as that. Du sagst einerseits man kann es nicht mit dem aktuellen Minecraft vergleichen weil du ja noch in der Alpha bist, willst aber jetzt fast so viel Geld wie ein quasi fertig entwickeltes Minecraft das seit vielen Jahren stabil läuft. Und am Ende fast 3-fache von MC. Das zahlt niemand außer einzelne Personen.
Ich verweise mal auf das spiel VOX falls das noch wer kennt. Fast die selben Absichten wie bei deinem Projekt, sogar eine eigene Engine geschrieben etc. Das Projekt endete im Desaster und der Kerl hat den schlechtesten Ruf den man sich vorstellen kann, einfach weil er auch ständig irgendwas versprochen hat was er Jahre später nie halten konnte.
Du redest ja schon davon das dein Spiel mehr Inhalt hat und besser ist als Minecraft zum selben Entwicklungszeitpunkt. Dann Frage ich mich wo deine Playerbase denn ist? Der Kunde entscheidet ob das Spiel besser ist und scheinbar ist es das nicht.
21. November 2019 #268
Also ich kann es eben als Early Access Spiel nur mit dem "großen Bruder" Minecraft vergleichen. Minecraft hat in der Alpha mit 10 Euro angefangen, dafür kamen mehr oder weniger regelmäßig neue Features dazu. Die Grafik ist heute im Grunde unverändert. Wenn ich mit den Minecraft Client ziehe dann sieht das quasi 1:1 aus wie vor 10 Jahren. Kann schon sein, dass Texturen überarbeitet wurden, weiß ich nicht. Ich hab es schon viel zu lange nicht mehr gespielt.
Mehr als 15 Euro kannst du aus meiner Sicht nicht verlangen. Und selbst das finde ich hoch gegriffen.
Wer sind "Die Leute"? Wie groß ist denn deine Zielgruppe? Ich hab Minecraft 2009 im Early Access gekauft aber schnell wieder sein lassen, weil ich absolut unkreativ bin.
Bei dir fehlt mir leider auch das "Must Have" Argument.
21. November 2019 #269
Immerhin etwas. Für den damaligen Entwicklungsstand ist das schon recht gut.
Keine Ahnung, aber ich habe diese Erfahrung bisher im Leben gemacht
Wer sagt dir, dass ich das Kurzfristige nicht auch bedacht habe?
Das ist eben meine persönliche Präferenz, frag mich nicht, wieso.
Am Ende meiner Karriere (inflationsbereinigt) definitiv. Da das Spiel wohl nicht als Berufserfahrung zählt, geht mir das also verloren, da ich Jahre später quasi von vorne anfangen würde.
Eigentlich wäre Venture Capital der richtige Weg, aber gibt es leider in Deutschland fast gar nicht. Und es gibt noch viele andere Wege, um an Geld zu kommen, die sinnvoller sind, als einen Teilzeitjob anzunehmen.
Was sind schon 500 Euro? Meine Arbeitszeit ist mehr wert auf lange Sicht.
21. November 2019 #270
Ich bin kein aktiver Minecraft Spieler und würde auch nicht groß modden
Weiß gar nicht wieso du hier Minecraft immer schlecht machst. Ja es war technisch sicher nicht sauber und man hat das Jahrelang so mitgeschleppt. Das Spiel ist deinem aber aktuell um 2 wichtige Punkte vorraus. Erstens hat es von den Mechaniken deutlich mehr Spaß gemacht und zweitens wurde Minecraft zum selben Zeitpunkt der Entwicklung (mit deinem Projekt verglichen) schon gekauft wie blöde
Was aber auch an diversen Let's Playern lag Bin erst nach dem Amnesia Release drüber gestolpert, weil die Minecraft erwähnt hatten und ich mir unter den Screenshots gar nix vorstellen konnte. Dann hab ich auch Youtube nachgesehen und bin bei Gronkh hängengeblieben mit seinem Let's Show.
Ob es Programmiertechnisch nicht perfekt gemacht wurde, juckt den Endnutzer wie @mike81 richtig gesagt hatte am Ende doch eh nicht. Solange das Spiel startet und keine game-breaking Bugs hat ist der Kunde doch zufrieden. Gerade Minecraft ist das Paradebeispiel und du redest es klein als wäre es Cube World mit 10 verkaufen Einheiten. Der Erfolg hat recht. Simple as that.
Bei Minecraft spielt aber auch Glück ne wichtige Rolle, das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt und das recht günstig. Einmal zahlen und du kriegst alle Updates kostenlos.
Ich frag mich eher: WER ist der Kunde? Ich kenne keine Cube Universe Playerbase
YOLO Junge, YOLO
21. November 2019 #271
Und es gibt noch viele andere Wege, um an Geld zu kommen, die sinnvoller sind, als einen Teilzeitjob anzunehmen.
Da liegt der Hund begraben. Du willst dein eigener Boss sein und davon Leben können.Da merkt man dir an wie verbissen du bist, weil du offenbar wirklich alles für deinen Traum tun würdest, außer zu Arbeiten. Ich sagte ja heute schon mal, du klingst eher wie jemand der mit Sportwetten reicht werden will aber halt auf Biegen und Brechen nicht arbeiten will.
Passendes Sprichwort. Ohne Fleiß kein Preis.
21. November 2019 #272
Da merkt man dir an wie verbissen du bist, weil du offenbar wirklich alles für deinen Traum tun würdest, außer zu Arbeiten.
Ich arbeite seit Jahren an dem Spiel.
Du hast die Welt offenbar nicht verstanden. So traurig es ist, aber mit Fleiß allein kommst du nicht weit, nur mit Geld und viel Glück. Und wenn man kein Geld hat, muss man eben größere Risiken eingehen - und genau das tue ich.
Und mehr sag ich dazu jetzt nicht mehr, wenn ich meine Zeit hier weiter verschwende, mich euch darüber zu diskutieren, wird das Spiel gar nicht mehr fertig.
21. November 2019 #273
Jungs kommt mal wieder runter
Beosar will nunmal wie wild an seinem Spiel arbeiten ohne Unterlass und unsere Warnungen in den Wind schießen.
21. November 2019 #274
In welchem Leben? Mit deinen 25 Jahren? Was hast du denn gemacht bisher außer Schulbank drücken und Studium?
Wenn ich mal rechne: 25 - 3 Jahre Studium - 13 Jahre Schule. Da hast du noch 3 Jahre frei in denen du dann ja irgendwas gemacht haben musst da man mit 6 frühstens eingeschult wird.
Deine Texte die du hier schreibst
Und wieso nimmst du keinen davon? Wenn es so viele Wege gibt, dann sollte es ja ein Leichtes sein um an Geld zu kommen damit du dein Projekt finanzieren kannst.
Ich glaube du hast wirklich 0 Bezug zu Geld.
mike81, Kraudi, Shek und einer weiteren Person gefällt das.
21. November 2019 #275
Ich wiege das gegeneinander ab. Und 500 Euro sind nun wirklich nicht viel Geld für eine Spieleentwicklung, vor allem, wenn ich weniger Arbeitsleistung (im Wert von mindestens 2000€) in das Spiel stecken kann.
Mit deinen 25 Jahren?
Und wieso nimmst du keinen davon?
Weil es für mich aktuell sinnvoller ist, Vollzeit an meinem Spiel zu arbeiten. Sobald sich das ändert, werde ich andere Wege beschreiten, um an Geld zu kommen. Ich habe auch schon einmal für 100€ pro Stunde (+ MwSt.) gearbeitet, allerdings nur 5 Stunden. Das ist so ungefähr die Grenze, wo ich sagen würde, es lohnt sich für mich, für jemand anderen zu arbeiten und das Geld ins Spiel zu investieren. Leider habe ich bisher nichts anderes mit ähnlicher Bezahlung gefunden.
21. November 2019 #276
Ich habe auch schon einmal für 100€ pro Stunde (+ MwSt.) gearbeitet, allerdings nur 5 Stunden. Das ist so ungefähr die Grenze, wo ich sagen würde, es lohnt sich für mich
Leider habe ich bisher nichts anderes mit ähnlicher Bezahlung gefunden.
Ich weiß nicht ob ich Lachen soll oder ob man dir eher den Vogel zeigen sollte. Was für eine Einstellung. Überleg mal
warum du sowas nicht mehr findest?
Entweder trollst du hier oder du lebst auf einem anderen Planeten. Du arbeitest also nur wenn du z.B. für 8 Stunden 800€ bekommen würdest? Du spinnst ja komplett. Ich wollte heute Abend eigentlich in Ruhe dein Spiel noch mal anschauen und sachlich bewerten und Feedback geben, aber für jemand der auf einem
anderen Planeten lebt, nein Danke.
21. November 2019 #277
Entweder trollst du hier oder du lebst auf einem anderen Planeten. Du arbeitest also nur wenn du z.B. für 8 Stunden 800€ bekommen würdest? Du spinnst ja komplett.
Wieso? Das ist doch noch ein niedriger Stundensatz für eine Firma. Mein Rechtsanwalt nimmt 180€ pro Stunde, nur so zum Vergleich. Für gute Programmierer, die in einer größeren Firma beschäftigt sind, zahlst du das auch (oder sogar über 200€/Stunde). Wenn du dann noch die Kosten für die Kundenakquise, Büromiete (sobald ich Mitarbeiter habe) etc. abziehst und bedenkst, dass du normalerweise keine 8 Stunden am Tag bezahlt bekommst und dass du auch mal Urlaub brauchst, dann ist das gar nicht mehr so viel.
21. November 2019 #278
Kannst du dass auch wirklich dauerhaft? Ohne einnahmen?
Kann sein, aber ich bin Gamer, mich interessieren die Features, nicht die Programmierung!
Ein Produkt ist das Wert was der Kunde bereit ist zu zahlen, und nicht dass was der Hersteller gerne bekommen würde. Wenn du dein Spiel für 25 Mücken anbietest, es aber 90% nur für nen 5er wollen, dann ist es schlicht keine 25€ Wert, egal ob dir das gefällt oder nicht.
Alter, du hast keine, K-E-I-N-E Berufserfahrung. Du hast einen Bachelor, und lass dir das von einer FACHKRAFT sagen, der ist das Papier nicht Wert! Die meisten studierten mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, selbst promovierte Doktoren, rauch ich in der Pfeife, und ich bin nur ein dummer kleiner FiSi mit mittlerer Reife!
Was glaubst du wie viele dich unter den Voraussetzungen als Freelancer engagieren würden, wenn es da draußen Leute gibt, die deutlich mehr Referenzen und Berufserfahrung haben als du!
Aber gut, ich bin jetzt raus.
Das hier ist doch echt nur noch Realsatire
21. November 2019 #279
Die meisten studierten mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, selbst promovierte Doktoren, rauch ich in der Pfeife, und ich bin nur ein dummer kleiner FiSi mit mittlerer Reife!
Komisch, wenn du so viel besser bist, wieso hast du dann nicht studiert? Außerdem sind deine Beobachtungen nicht allgemeingültig, alleine dass du das nicht erkennst, ist schon besorgniserregend. Ich habe das auch schon von Webdesignern gehört, dass die Studierten richtig schlecht sind. Ist aber auch logisch, Webdesign wird mit am schlechtesten bezahlt, natürlich werden sich da keine guten Bachelor- oder Master-Absolventen bewerben.
Und deswegen ausgebucht sind.
Alter, du hast keine, K-E-I-N-E Berufserfahrung.
Ich habe 5 Jahre lang ein hochkomplexes Spiel alleine entwickelt. Ohne vorherige Berufserfahrung. Zeig mir jemanden, der das hinbekommt.
Dafür gibt es ja Sales. Zumal deine Zahlen auch nur aus der Luft gegriffen sind. Als ich den Preis von 8 auf 25 Euro erhöht habe, ist mein Umsatz dadurch nicht gesunken. Ob dir das gefällt oder nicht.
Nein, muss ich aber auch nicht. Und mit besserer Grafik gibt es ja dann auch Einnahmen.
Sobald die Programmierung fertig wird, hast du ja die Features.
21. November 2019 #280
@Beosar Dein Spiel wird auch nicht ansprechender für die Meisten mit einer "verbesserten" Grafik, du solltest dir weniger auf das Gebotene einbilden, ehrlich. Was soll denn hochkomplex sein? Die tollen Blöcke? Wahnsinn. | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
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Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
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q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
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Ich werd langsam verrückt x.x | Dezember 2019 ~ BoardgameMonkeys
von Roy 30.12.2019 Drafting, Familienspiel, Hand-Management, Review
Hieß es letztes Jahr bei Amigo noch "Mein Haus, mein Boot, mein Pferd" (Titel: LifeStyle) greift man dieses Thema quasi nochmal auf, aber dieses Mal von Geburt an bis wir 100 Jahre alt sind. Wir sammeln dieses Mal auch keine Autos, sondern möchten mit 16 unsere erste Liebe finden, mit 45 eine Weltreise unternehmen und mit 88 eine Familienfeier abhalten. Und wie genau wir das im Spiel #mylife von Amigo tun schauen wir uns jetzt an. Das Spiel ist für 2-6 Spieler ab 10 Jahren und eine Partie dauert ca. 30 Minuten.
Zunächst sortieren wir die vorhanden Karten nach den Ereignissen (jeweils 50 der frühen Jahre und 50 der späten Jahre), sowie die 10 Lebensabschnitte, 14 Lebensziele und 6 Babys. Die Lebensabschnitte legen wir sortier bereit, beginnend mit 1-10 und dann fortlaufend bis 91+. Die Lebensziele werden gemischt und verdeckt bereit gelegt, die Babys werden ebenfalls gemischt und per Zufall erhält jeder Spieler eins und legt es offen als Startpunkt seines Lebenswegs aus.
Dann mischen wir noch 14 Ereignissen aus den frühen Jahren in die 50 Ereignisse der späten Jahre und legen diese für die zweite Spielhälfte beiseite. Die übrigen Ereignisse der frühen Jahre werden gemischt und jeder Spieler erhält 6 Karten auf die Hand. Übrige Karten kommen zurück in die Schachtel.
Das Spiel wird über 10 Runden gespielt, wobei die ersten 5 Runden die frühen Jahre betreffen und die restlichen 5 Runden die späten Jahre. Zu Beginn jeder Runde decken wir den entsprechenden Lebensabschnitt auf und zusätzlich dazu ein Lebensziel. Bereits aufgedeckte Lebensziele bleiben liegen und neue kommen einfach dazu.
Nun wählt jeder Spieler ein Ereignis aus seinen Handkarten und legt dieses verdeckt vor sich aus und gibt die restlichen Karten seinem linken Nachbarn weiter.
Nun wird jedes Ereignis in die jeweiligen Lebenswege eingebaut und zwar aufsteigend sortiert nach Alter. Dann wird geprüft ob das Ereignis aktiv eingebaut wird, das ist sofort der Fall, wenn das gewählte Ereignis in den aktiven Lebensabschnitt passt. Gehört das gewählte Ereignis nicht in den aktiven Lebensabschnitt, müssen wir prüfen, ob wir die nötige Erfahrung gesammelt haben, um dieses Ereignis zu aktivieren. Diese Erfahrung muss natürlich im niedrigerem Alter erreicht worden sein. Es gibt folgende Bereiche in denen wir Erfahrung sammeln können: Glück, Wohlstand, Weisheit und Gesundheit. Jedes Ereignis gibt vor in welchen Bereichen wir wieviel Erfahrungen gesammelt haben sollten.
Bestimmte Ereignisse geben uns auch Stress, diese können wir wiederum mit Gelassenheit ausgleichen, manche Karten geben durch Stress und Gelassenheit unterschiedlich Siegpunkte. Zu guter Letzt gibt es auch Liebe (natürlich), die bei manchen Ereignissen ebenfalls die Siegpunkte erhöhen. Und natürlich gibt es Ereignisse die uns nur Siegpunkte oder Siegpunkte mit Erfahrung in bestimmten Bereichen geben.
Kann ich ein Ereignis aufgrund fehlender Erfahrung oder zu vielem Stress nicht aktiv legen, kann ich dies zunächst inaktiv dazulegen und es später im Spiel aktivieren.
Zum Abschluss einer Runde prüft jeder ob er eines der ausliegenden Lebensziele erreicht hat und kann sich dieses dann nehmen. Falls mehrere Spieler das Ziel erreicht haben, bekommt der Spieler die Karte, der das niedrigste Alter in dieser Runde gespielt hat.
Nach fünf Runden wechseln wir zum zweiten Stapel. Jeder Spieler erhält wieder 6 Karten und wir spielen in gleicher Form die restlichen 5 Runden und am Ende des Spiel zählt jeder die Siegpunkte in seinem Lebensweg zusammen und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.
Beim Spiel zu Zweit gibt es eine kleine Änderung, so erhält jeder Spieler noch einen Hilfsstapel und so hat man quasi vier Stapel im Umlauf, von denen man jeweils eine Karte wählt und eine Karte abwirft.
Joa, #mylife ist sicherlich kein Total-Ausfall und für den aufgerufenen Preis absolut in Ordnung. Die Illustrationen sind gelungen und bringen einen immer wieder zum Schmunzeln und es ist immer wieder nett, was man hier mit dem jeweilige Alter in Verbindung gebracht hat.
Spielerisch ist das ganz auf jeden Fall Durchschnitt. Wir haben hier klassisches Drafting, allerdings mit einer kleinen Hürde des, in nenne es Mal, "Ressourcen-Managements". Denn diese ist gar nicht immer so einfach und eingängig. Bin in ich im richtigen Zeitalter und kann sie "umsonst" legen oder muss ich doch auf die Vorgaben achten? Das klingt zunächst einfach, aber je mehr Karten vor einem liegen, desto umständlicher kann es werden und hin und wieder zu Fehler führen. Alles kein Beinbruch, aber wenn ich als Vielspieler da schon Probleme mit hatte, kann ich mir vorstellen, dass es bei Familien- und Gelegenheitsspielern häufiger vorkommt.
Am Ende lebt das Spiel dann sicherlich von der Zusammenfassung seines Lebens am Spielende, aber auch das wird auf Dauer sicherlich nicht fesseln. Es bleibt also ein Spiel was ein paar Mal unterhält und dann erstmal wieder im Schrank verschwinden wird. Die Zielgruppe sehe ich hier im Gelegenheitsspieler, der wahrscheinlich bisher noch nicht viel mit Drafting in Berührung gekommen ist. Das Gute: abgeschreckt werden sie wohl nicht, aber man kann hoffen, dass sie dann doch schnell auf andere Titel im Drafting-Genre kommen.
Material an sich wie Amigo-typisch im guten Bereich, die Illustrationen sind mehr oder weniger das Highlight des Spiels. In Familienabenden wird es seine Freunde finden und das ist auch gut so.
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder aus dem Pressematerial des jeweiligen Verlages (hier Amigo Spiele)
von Alexej 20.12.2019 Familienspiel, Review, Stichspiel
Wizard das Kartenspiel von Ken Fischer ist schon seit Jahrzehnten ein Klassiker. Damals noch mit ganz normalen Spielkarten, kennen wir Wizard heute nur noch als buntes Kartenspiel mit Abbildungen von Menschen, Zwergen, Elfen und Riesen bzw. blauen, roten, grünen und gelben Symbolen. Wizard ist ein Stichspiel, bei dem es darum geht vorherzusagen, wie viele Stiche man mit den eigenen Handkarten machen wird. Dabei muss man ausgespielte Farben bedienen, und wie das so oft bei einem Kartenspiel ist, spielt das Glück natürlich eine gewisse Rolle.
Nach Wizard Extreme, Wizard Junior und Witches, kommt mit Wizard das Würfelspiel nun ein Ableger, der sich vom Kartenspiel verabschiedet und ausschließlich mit Würfeln gespielt wird. Das klingt zunächst vielversprechend, da ich es persönlich sehr spannend finde, wenn ein Spiel das Medium wechselt, während es verspricht das Spielgefühl beizubehalten. Ob Wizard das Würfelspiel es hinbekommt erfahrt ihr nach der Regelzusammenfassung.
Wizard das Würfelspiel kommt in einer kleinen Box mit 7 Würfeln, 11 Regelkarten und einem doppelseitigem „Block der Vorhersage“; Recht überschaubar also. Die 7 Würfel tragen alle die gleichen Symbole, das sind die, uns bekannten, vier Wizard Formen/Farben, ein Wizard „W“ und eine Narrenmütze. Auch im Würfelspiel von Wizard geht es darum, Vorhersagen zu machen und für die Richtigkeit dieser zu punkten. Dafür muss zunächst ein Spieler gewählt werden, der in der ersten Runde der Seher sein darf. Der Seher macht seine Vorhersage als erster. Dazu wählt er auf einem Blatt aus dem „Block der Vorhersage“ eine der vier Farben und notiert in der jeweiligen Spalte, mittels eines Kreises, die Anzahl an Symbolen der entsprechenden Farbe an, die er würfeln wird. Außerdem bestimmt er, welche Farbe das „Wizard W“ annimmt, um seiner Chancen zu erhöhen oder die gegnerischen zu mindern. Danach geht es Reihum weiter, wobei kein Spieler exakt dieselbe Vorhersage machen darf wie der Seher. Haben alle Spieler ihre Vorhersage gemacht, darf der Seher, und nur der Seher allein, bis zu dreimal würfeln und dabei Würfel bei Seite legen oder wieder reinmischen. Es ist jedem Spieler nach jedem Wurf gestattet aus der Runde auszusteigen. Ein Ausstieg bedeutet, dass man die gerade gefallenen Würfel für sich alleine werten kann, dies ist besonders dann sinnvoll, wenn die eigene Vorhersage gewürfelt wurde oder es keinen Sinn macht weiterzumachen, da der Seher bereits zu viele Würfel entfernt hat und die eigene Vorhersage nicht mehr eintreffen kann. Letzteres bedeutet Minuspunkte und zwar in Höhe der Differenz zur Vorhersage. Ein weiterer Weg um Minuspunkte zu vermeiden, neben der richtigen Vorhersage, ist die Wertung der Narren. Wenn man möchte, kann man aussteigen, wenn Narren gefallen sind, die Anzahl an Narren in seinem Block durchstreichen und eine Null im Feld seiner Vorhersage eintragen. Dies ist höchstens fünfmal möglich und setzt voraus, dass der Seher auch Narren würfelt. Hier ein Beispiel aus einer typischen Spielrunde, die die Regeln zusammenfasst:
Andreas ist der Seher, er schnappt sich die 7 Würfel, macht die Vorhersage 5-mal Rot zu würfeln und sagt, dass jedes Wizard W die Farbe Rot bekommt. Dann ist André dran, er sagt, dass 2 Grüne Symbole fallen werden. Roy entscheidet sich für 4 rote. Und Oli schließlich für 5 gelbe.
Andreas würfelt 3 rote, 2 grüne und 2 Narrensymbole. André lag mit seiner Vorhersage richtig, er steigt aus und notiert sich im entsprechenden Feld ein X, das in diesem Fall für 2 Punkte steht. Roy hofft auf ein weiteres, rotes Symbol und bleibt drin. Oli weiß, dass er keine 5 gelben Symbole mehr erreichen kann, da Andreas die 3 roten Würfel bei Seite legen wird, weswegen er sich die 2 Narren durchstreicht und eine 0 im Feld seiner Vorhersage einträgt.
Schließlich legt Andreas die 3 roten Symbole und einen Narren, für den Fall der Fälle, beiseite und würfelt zum zweiten Mal mit den restlichen 4 Würfel. Er würfelt ein rotes Symbol und das W, damit hat sich seine Vorhersage erfüllt und er beendet die Wurfphase. Roy liegt mit einem Punkt daneben, die Narrenkappe kann er nicht für sich beanspruchen, da er diese bereits in einer anderen Runde gestrichen hat. Also notiert er sich eine -1 im entsprechenden Feld.
Da André neben Andreas als einziger richtig lag und die Farbe seiner Vorhersage nicht dieselbe war wie von Andreas, ist er in der nächsten Runde der Seher und darf würfeln. Wer nach 9 bzw. 12 Runden die meisten Punkte hat, gewinnt.
Wizard das Kartenspiel ist schon sehr glückslastig, bietet aber gerade noch genug Strategiemöglichkeiten, um nicht vollkommen willkürlich zu sein, da man ja schließlich sehen kann mit welchen Handkarten die Vorhersage getroffen werden muss.
Wizard das Würfelspiel macht aber aus dem bereits sehr glückslastigem Kartenmechanismus, einen noch unberechenbareren Würfelmechanismus, der logischerweise, irgendwie, durch die Spieler, manipulierbar sein muss, da man ja sonst einfach was vorhersagen, dann würfeln und dann so tun kann, als ob man ein Spiel spielt. Und hier kommt als erster Faktor das Wizard W ins Spiel, mit dem der Seher die Wahrscheinlichkeit beeinflusst, und das entweder zu seinen Gunsten, wie im Falle des obigen Beispiels, oder um seine Mitspieler zu ärgern, wenn diese beispielsweise nur 1 Symbol vorhersagen. Die zweite Option das Würfelglück etwas weniger bedeutsam zu machen, ist das Integrieren der beiliegenden 11 Regelkarten, die beispielsweise aus dem W jede Farbe machen oder bestimmen, dass sich der Seher vor dem ersten Wurf, für 2 Symbole entscheiden muss, die liegen bleiben. Die Regelkarten werden vom Spiel als Erweiterung vorgeschlagen, wenn man mit dem Grundspiel vertraut ist. Meiner Meinung nach, macht es ohne diese Karten eigentlich keinen Sinn, das Spiel zu spielen, da es sonst einfach zu willkürlich ist. Zwei der Regelkarten sollten meiner Meinung nach aber irgendwo vergraben werden, dies ist zum einen die Karte, die in einer Runde alle Punkte, sowohl negative als auch positive, verdoppelt und zum anderen die, die eine Minuswertung entfernt. Grund dafür ist, dass beide Karten die Willkür belohnen bzw. fördern, in einem Spiel, das auf Stochastik basiert.
In unserer Spielrunde waren wir gespaltener Meinung über Wizard das Würfelspiel Für manche war es extrem frustrierend zu sehen, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Glück verliert, andere wollten gar nicht erst viel denken, sondern einfach abschalten und würfeln, zocken also. Letztere hatten viel Spaß, wohingegen erstere einfach nur frustriert waren. In einer Sache waren wir uns jedoch alle einig, Wizard das Würfelspiel hat mit dem klassischen Wizard nur wenig gemein. Ja man sagt auch hier Stiche an, jedoch, und das ist der entscheidende Unterschied, bevor man weiß, welche Farben man bekommt und das Würfelglück darüber entscheidet.
Wizard das Würfelspiel ist ein netter Absacker, aber definitiv keine Alternative zum Klassiker.
Wizard Würfelspiel von Daan Kreek
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier Amigo Spiele)
von Roy 18.12.2019 Familienspiel, Hand-Management, Review
Wenn ein Spiel, welches 25 Jahre alt ist, noch heute einen der größten Youtube-Brettspiel-Kanäle aus England dazu bringt eine Review zu veröffentlichen und dann nur aus Karten in der typisch kleinen Amigo-Box besteht, will das doch was heißen oder? Welchen Kanal ich mein? Shut Up & Sit Down, toller Kanal. Welches Spiel? 6 nimmt! oder wie es bei SUSD klingt "Sex nimmt"... 6 nimmt! ist ein Klassiker von Wolfgang Kramer, feiert sein 25jähriges Jubiläum, wofür es auch schon mit einer Sonder-Edition versehen wurde und nun gibt es auch noch eine Brettspiel-Variante für 2-6 Spieler ab 8 Jahren. Eine Partie dauert im Schnitt 20 Minuten.
Statt der bekannten Karten aus dem normalen Spiel bringt das Brettspiel 100 Plättchen mit sich, dazu Sichtschirme, Zählsteine und Aktions- sowie Glückskarten. Und wie der Titel schon verrät ein doppelseitiges Brett. Die Qualität der Plättchen ist absolut in Ordnung mit guter Dicke auch das Brett macht einen wertigen Eindruck. Karten sind bei Amigo eh standardmäßig in guter Qualität. Für den aufgerufenen Preis von ca. 20 € alles okay.
Wer das alte Basisspiel nicht kennt, hier ein kurzer Abriss. Beim Kartenspiel versuchen wir unsere Handkarten in vier ausliegenden Kartenreihen abzulegen. Jede Zahlenkarte kommt nur einmal vor. Alle Spieler wählen jeweils eine Karte aus und legen diese verdeckt vor sich aus. Der Spieler mit dem niedrigsten Zahlenwert beginnt und muss diese Karte in eine der vier Reihen aufsteigend anlegen und zwar an die Karte mit der geringsten Differenz zu der ausgespielten Karte. Wenn man in einer Reihe die sechste Karte legen würde, muss man die fünf ausliegenden Karten nehmen und mit der "sechsten" eine neue Reihe starten. Jede Zahlenkarte hat Hornochsen aufgedruckt, die wir vermeiden wollen und wer zu erst 66 Hornochsen gesammelt hat, verliert das Spiel, der Spieler mit den wenigsten Hornochsen gewinnt.
Soweit das Basisspiel in Kartenform. Im Brettspiel wurden die Karten, wie erwähnt, durch Plättchen ersetzt, aber das Grundprinzip bleibt gleich. Insgesamt gibt es vier Versionen, die man spielen kann. Ein Grundspiel, eine Profi-Variante und die jeweiligen Varianten mit Glückskarten.
Fangen wir mit dem Grundspiel an. Jeder Spieler erhält 12 zufällig gewählte Zahlen-Plättchen und legt diese offen hinter sein Sichtschirm, so dass nur der Spieler sie sehen kann. Das Spiel endet sobald ein Spieler alle seine Plättchen ausgespielt hat, im Spiel zu zweit und zu dritt spielt man zwei Runden mit je 12 Plättchen.
In einer Runde wählt jeder Spieler ein Plättchen mit einer Zahl und legt diese verdeckt vor seinen Sichtschirm, wenn dies alle getan haben, drehen wir alle um und der Spieler mit der niedrigsten Zahl und dann aufsteigend, darf sein Plättchen in eine der vier Reihen auf dem Brett ablegen und zwar immer dort wo die Differenz zum zuletzt ausliegenden Plättchen am geringsten ist. Ist meine gewählte Zahl kleiner als alle vorhandenen Zahlen am Ende der Reihen, muss ich mein Plättchen hinter die höchste Zahl platzieren. Beim Kartenspiel war es noch so, dass man dann eine Reihe seiner Wahl komplett nehmen musste und mit dieser Karte eine neue Reihe startet.
Durch das Brett ist es nun auch nicht immer die sechste Karte, die vorgibt, dass man die Reihe nehmen muss, denn es gibt verschieden große Reihen von 4 Plätzen bis 8. Wer dann in der jeweiligen Reihe sein Plättchen auf das Feld mit dem "Reihe nehmen"-Symbol legt, muss die Reihe nehmen und sich die Hornochsen auf der Punkteleiste abziehen. Die Plättchen kommen aus dem Spiel und mit dem letzten Plättchen fängt man eine neue Reihe in der ersten freien Reihe unter den ausliegenden an.
In den Reihen gibt es auch noch Felder mit grünen und roten Hornochsen. Lege ich dort ein Plättchen ab, muss ich mir sofort Punkte in Höhe der Hornochsen auf diesem Plättchen abziehen (rot) oder addieren (grün). Ähnlich geht es auch bei den Feldern, in denen einfach eine +/- Zahl gezeigt wird. Diese Punkte bekomme ich oder muss ich mir abziehen. Zu guter Letzt gibt es noch Felder mit "Zwei Plättchen ausspielen", lege ich dort ein Plättchen ab, kann ich sofort noch ein weiteres ablegen.
Wer am Ende des Spiels die meisten Punkte bzw. die wenigstens Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.
Für die Profivariante drehen wir das Spielbrett und finden dort noch weitere Sonderfelder. Des Weiteren erhält jeder Spieler zwei Aktionskarten auf die Hand, die man während des Spiels verwenden kann und zwar immer dann, wenn man sein Plättchen legen würde. Was die genau bringen erkläre ich gleich. In der Profivariante startet ebenfalls jeder mit 12 Plättchen, aber das Spiel endet, egal in welcher Konstellation, wenn ein Spieler keine Plättchen mehr hat. Für nicht verwendete Aktionskarten bekommt man am Spielende jeweils ein Pluspunkt und für noch nicht verwendete Plättchen erhält man die dortigen Hornochsen als Minuspunkte.
Was gibt es für neue Felder? Es gibt nun zwei Arten von "Reihe nehmen" und zwar zum einen mit Plättchen, was bedeutet dass ich mir die Reihe nehme und alle Plättchen hinter mein Sichtschirm lege und diese von jetzt an mir zur Verfügung stehen. Das Plättchen mit dem ich diese Aktion ausgelöst habe, fängt eine neue Reihe an. Zum anderen gibt es das klassische Reihe nehmen mit Hornochsen, bei dem die Plättchen aus dem Spiel kommen und ich Minuspunkte in Höhe der Hornochsen erhalte. Dann gibt es Felder auf denen ich dann neue Plättchen ziehen muss oder eine Aktionskarte ziehen darf.
Was gibt es für Aktionskarten? Hier ein kleiner Überblick:
- STOP! - mit dieser Karte darf ich ein Stop-Plättchen ans Ende einer beliebigen Reihe legen und fortan darf kein Spieler mehr in dieser Reihe etwas anlegen, so lange bis eine andere Reihe komplett genommen wurde. Dann verschwindet das STOP-Schild auch wieder.
- Plättchentausch - wie der Name schon verrät, darf ich damit mein eigentlich gewähltes Plättchen mit einem anderen hinter meinem Sichtschirm tauschen, falls es mir doch nicht mehr passt.
- Überspringen - mit dieser Karte darf man in der Reihe immer ein Feld überspringen und das Plättchen auf das übernächste Feld legen, falls mir dort der Bonus besser gefällt.
- An den Anfang legen - wenn mein Plättchen kleiner als ein Plättchen an erster Stelle einer Reihe ist, kann dieses nun vorne anlegt werden und alle weiteren Plättchen rücken ein Feld nach rechts. Das Plättchen am Ende löst ein Sonderfeld aus und nicht dein eigentlich gelegtes!
- Aufsteigend anlegen - so lange mein Plättchen höher im Wert ist, kann ich dieses in jede Reihe legen, ich muss also nicht mehr auf die niedrigste Differenz achten.
- noch ein Plättchen - funktioniert wie das Sonderfeld und ich kann sofort ein weiteres Plättchen meiner Wahl spielen
Ich bin der Meinung, dass es so ähnliche Aktionskarten auch in der Jubiläumsedition gab, kann das aber nicht 100%ig sicher sagen, da ich nur das normale 6 nimmt! besitze.
Wie erwähnt kann ich beide Versionen auch noch mit Glückskarten spielen. Auf der Punkteleiste entlang findet ihr Kleeblätter und immer wenn ihr durch Minuspunkte an welche vorbeizieht, erhaltet ihr je Kleeblatt eine Glückskarte, die ihr, wie die Aktionskarten von der ProfiVersion, verwenden könnt. Es gibt zum einen eine Karte mit 5 Pluspunkten, womit ich auch Minuspunkte die ich eigentlich bekommen würde, verringern kann und es gibt es eine Karte mit positiven Hornochsen. Diese Karte spielt man, wenn man die Reihe nimmt, nun muss ich mir aber keine Minuspunkte für die Hornochsen geben, sondern werte zwei beliebige Plättchen der Reihe als Pluspunkte und verrechne dies mit den Minuspunkten der anderen Plättchen.
Puuh...länger geworden als ich wollte. Entschuldigt bitte. Aber hey ich hab euch quasi gerade 4 Spiele plus altes Kartenspiel in einem erklärt. Ist doch was oder?
Ich finde das alte 6 nimmt! schon toll, denn es bringt mit kleinen Mitteln große Emotionen an den Tisch. Mag es zu Beginn alles etwas trocken wirken und sehr mathematisch, entwickelt es sich schnell zu Gefühlsausbrüchen, in denen man seine Mitspieler verflucht, weil sie den perfekten Zug kaputt machen und man auf einmal mit 20 Minuspunkten da steht. Der Moment wenn jemand genau da eine Karte hinlegt, wo man seine haben wollte und nun an andere Stelle muss... immer wieder spaßig!
Auch das Brettspiel bringt diese Emotionen mit sich und kann daher von mir nur empfohlen werden. Die Sonderfelder in beiden Varianten bringen tolle taktische Momente mit sich und der Ärger-Faktor bleibt erhalten. Auch die Aktionskarten bringen ein schönes Element mit sich, da man nie weiß, was der Mitspieler eigentlich plant, er könnte ja eine Aktionskarte legen, die alles anders aussehen lässt. Die Glückskarten sind okay, sind für mich aber nicht so wichtig wie das Brett oder die Aktionskarten.
Trotz meiner ausschweifenden Erklärung ist das Grundprinzip einfach soooo simpel. Zahlenreihen aufbauen und dabei beachten dass man immer im niedrigsten Abstand legen muss. BOOM. Mehr nicht, aber dennoch bringt es schon so viel Spieltiefe mit sich. Durch die Brettspiel-Variante noch mehr und das find ich toll.
Die Anleitung ist hervorragend aufgebaut und es bleiben keine Fragen offen. Über die Optik lässt sich streiten. Mir wäre glaub ich ein aufgedrücktes Thema lieber gewesen, da man so manche Spieler schneller überzeugt bekommt, das Spiel mitzuspielen, denn so sieht es auf den ersten Blick sehr abstrakt und mathematisch aus. Lasst euch also nicht von der Optik abschrecken und gibt diesem wirklich schönen Spiel mit viel Ärger-Faktor eine Chance. Ich hätte mir für die Brett-Variante noch einen Beutel gewünscht, aus dem ich die Plättchen ziehen kann, so muss man anders behelfen.
Wer sollte eher die Hände davon lassen? Wenn man keine Take-That-Momente mag und am liebsten alles selbst in der Hand hat, wird mit 6 nimmt! Brettspiel weniger seine Freude haben, aber ich kann für mich und meine Runde sprechen, dass es immer Spaß bringt und ein wirklich großartiger Auftakt oder Abschluss eines Spieleabends sein kann. Auch meine Tochter (7) gefällt das Spiel sehr gut und lernt fleißig damit die Zahlen bis 100.
Ihr seht schon. Ich bin begeistert. Shut up & Sit Down übrigens auch. Amen. Aus die Maus. Kaufen!
6 nimmt! Brettspiel von Wolfgang Kramer
Für 2 bis 6 Spieler in ca. 25 Minuten
von Rouven 16.12.2019 Familienspiel, Puzzlespiel, Review
Cøpenhagen NyhavN – Ein Nachtrag
Nun ist meine Rezension zu Cøpenhagen schon einige Zeit her, jedoch kam mir in den letzten Tagen die Mini-Erweiterung Nyhavn unter die Finger. Und was soll ich sagen? – Es passt.
Diese kleine Erweiterung fügt sich elegant ins große Spiel ein und bietet dabei mehr Möglichkeiten als die Basisvariante. Worum geht’s?
Ins Spiel kommen neue Fassaden-Plättchen, dieses Mal tragen sie jedoch unterschiedliche Farben. Und wer hätte es gedacht: Man benötigt nun genau die abgebildeten Farben. Der Vorteil hierbei besteht nun darin, dass man ein begehrtes 5er-Plättchen nicht mehr mühsam mit fünf Karten gleicher Farbe oder einigen Spezialaktionen bekommt, sondern z.B. für drei rote und zwei lila Karten.
Die Anleitung schlägt vor, die im Grundspiel enthaltenen 5er-Plättchen durch die der Erweiterung zu ersetzen und die 3er einfach dazu zu legen. Meiner Meinung nach, kann man sie auch schlicht alle hinzu packen, da sollte jeder nach persönlichem Belieben verfahren.
Ohne noch viele Worte zu verlieren: Diese kleine Erweiterung ist rund, passt ins Spiel und macht Spaß. Fertig.
Copenhagen: Nyhavn von Anger Harding Granerud und Daniel Skjold Petersen
von Alexej 15.12.2019 Deckbau, Kennerspiel, Review
Mittlerweile haben wir alle eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie unsere Welt nach der Apokalypse aussehen könnte. Trockene Sandwüsten ohne Leben, von der Natur zurückeroberte Großstädte oder vom Schnee bedeckte Landschaften so weit das Auge reicht. Wir sahen genug Filme und spielten genug Spiele, um mit dem apokalyptischen Szenario warmzuwerden, denn das Endzeitthema ist spätestens seit Mad Max so beliebt wie kaum ein anderes. So unterschiedlich die aufgezählten Endzeit-Szenarien auch sein mögen, so haben sie dennoch eine große Gemeinsamkeit: Es geht immer ums nackte Überleben. Die Ressourcen sind knapp, Selbstjustiz ist an der Tagesordnung und wenn man keine Waffen hat, sollte man alle anderen Menschen besser meiden.
Arctic Scavengers Überleben im Jahr 2097 -was ein Glück, dass nur die wenigsten von uns in diesem Jahr tatsächlich überleben müssen- orientiert sich genau an diesen Klischees und versucht mit seiner Deckbuilder Mechanik etwas Neues zur Brettspielgemeinde beizusteuern. Ob das gelingt?
Arctic Scavengers kam bereits 2009 bei Rio Grande Games raus und wurde von einigen als das bis dato beste Deckbuilder Spiel bezeichnet, wobei besonders das Thema als stark präsent gelobt wurde. Nach und nach kamen Erweiterungen, bis man sich 10 Jahre später entschied, das Spiel auch auf deutsche, samt all diesen Erweiterungen zu veröffentlichen. Wer Dominion und Co. Kennt, der kann in etwa erahnen, wie AArctic Scavengers funktioniert. Für alle, die mit der Deckbuilder Mechanik nichts anfangen können, hier eine kurze Zusammenfassung:
Jeder Spieler startet zunächst mit den gleichen Handkarten, versucht aber im Spielverlauf ein Kartendeck aufzubauen, das sich nicht nur vom gegnerischen Unterscheidet, sondern im Idealfall eine kumulative Verkettung der ausgespielten Karten erzeugt. Dafür liegen auf dem Tisch weitere Karten, die durch das Ausspielen der vorhandenen gekauft werden können. Meistens spielt man dafür alle seine gezogenen Handkarten aus, schaut, wie viel Geld man aus diesen zusammenkratzen kann und kauft Karten aus dem ausliegenden Markt. Der Clou hierbei ist, dass sowohl die ausgespielten als auch die frisch gekauften Karten auf die Ablage kommen. Erst wenn der eigene Nachziehstapel leer ist, darf man die Ablage mischen und so zum neuen Nachziehstapel mit nun neuen Karten machen. Ein bestimmtes Ereignis triggert das Spielende und es gewinnt meist derjenige, der die meisten Karten gekauft hat, die Siegpunkte bringen. So funktionieren 99% aller kompetitiven Deckbuilder. Genauer betrachtet, ist ein Deck Builder also wie ein Engine Builder nur mit Karten. Die zwei größten Kritikpunkte hierbei sind jedoch der Mangel an Spielerinteraktion und der früh vorhersehbare Sieger, da man ja immer sehen kann, welche Karten das Gegenüber kauft.
Arctic Scavengers tanzt hier aber aus der Reihe und versucht genau diese Schwachpunkte der Deckbuildermechanik zu beseitigen.
Das Ziel bei Arctic Scavengers ist es, zum Spielende die meisten Personen in seinem Stamm zu haben, das heißt, dass man Karten kaufen muss, die ein Männchensymbol in der unteren linken Ecke besitzen, je mehr, desto besser. Hier bleibt Arctic Scavengers dem typischen „kaufe die meisten Siegpunkte Karten um zu gewinnen“ eines Deckbuilders treu. Der Clou ist aber, dass man nicht immer sieht, welche Karten die Gegenspieler ergattern. Dafür sorgt die Aktion mit dem Namen „Schrottplatz Durchsuchen“. Der Schrottplatz ist ein geheimer Kartenstapel, in dem man, wie der Name schon sagt, vielen nutzlosen Schrott findet, aber auch besonders mächtige Karten und das Beste daran, euer Gegner weiß bis zum Ausspielen dieser nicht welche es sind, denn ihr zieht verdeckt. Eine weitere Besonderheit bei Arctic Scavengers ist das Kombinieren von Karten. Dabei kann die Erfolgschance einer fast jeden Aktion erhöht werden, indem mindestens zwei Karten, die sich meist aus einer Person und einem Werkzeug zusammenstellen, kombiniert werden. Möchte man beispielsweise „Jagen“, was eigentlich nur bedeutet, dass man Karten kaufen möchte, die ein oder mehr Nahrungssymbole kosten, braucht man zunächst eine Person, die die Fähigkeit Jagen hat und beispielsweise einen Speer. So wird der Grundwert des Jagenden mit dem Bonuswert des Speers addiert und man kann sich eine teurere Karte ergattern, als ohne Speer. Gleiches gilt auch für die oben beschriebene Schrottplatzaktion, nur braucht man dort die Schaufel. Was aber die wohl beste Besonderheit von Arctic Scavengers ist, ist das Ausspielen von Karten während gegnerischer Züge, um ihnen das Leben zu erschweren. Möchte einer meiner Gegenspieler z.B. durch das Ausspielen einer Plünderer Karte, eine Karte von seinem Nachziehstapel ziehen, kann ich einen Scharfschützen einsetzen, der ihn sofort daran hindert. Hier muss man aber aufpassen, denn vorm Ende jeder Runde gibt es eine Kampfphase, in der jeder Spieler seine bis dato nicht genutzten Karten verwenden kann, um an der Schlacht teilzunehmen. Hierbei handelt es sich lediglich um das Vergleichen von Kampfwerten der restlichen Karten, wobei der Gewinner sich die oberste Karte vom Stapel „Umkämpfte Ressourcen“ nehmen darf. Dieser Stapel beinhaltet besonders wertvolle und starke Karten und triggert außerdem das Spielende, wenn er leer geht. Wer also am Kampf teilnehmen möchte, sollte Karten aufsparen, um diese dann einzusetzen, oder einfach bluffen, indem sie oder er, durch das Aufsparen der Karten, die Gegenspieler dazu animiert weniger Karten auszuspielen um für den Kampf gewappnet zu sein.
Das Basisspiel von Arctic Scavengers welches vom Regelwerk für den Einstieg empfohlen wird, ist relativ überschaubar und besonders für Vielspieler einfach zu wenig. Die Erweiterungen Hauptquartier und Aufklärung machen da schon einen riesigen Unterschied, da sie zum einen ganz neue Spielmechaniken mitbringen und zum anderen etablierte Aktionen noch spaßiger und immersiver machen. Mit den Erweiterungen könnt ihr beispielweise Reaktionskarten spielen um gegnerische Attacken zu verhindern oder Gebäude bauen, die permanent liegen bleiben und z.B. als Lager für bestimmte Karten dienen können. Stammesanführer-Karten verleihen jedem Spieler individuelle Fähigkeiten und der Spion oder das Fernglas lassen euch die Handkarten der Gegner oder einiger Stapel ansehen.
Anm. d. red.: In meinem Fazit bewerte ich das Spiel so, wie es auf dem deutschen Markt erscheint, d.h. mit den erweiterungen HAUPTQUARTIER und AUFKLÄRUNG.
Arctic Scavengers ist eigentlich schon lange ein Klassiker unter den Deck Building spielen. Warum es so lange gedauert hat, bis ein deutscher Release kam, kann ich mir bei bestem Willen nicht erklären. Das Spiel wirft so ziemlich alles, was mich an einem Deckbuilder stört über Bord und liefert vielseitige und vor allem interaktive Runden ohne das Deckbuilder-Feeling zu verwaschen. Ich kann aber verstehen, dass all die vielen Aktionen und Phasen einer Runde vor allem Dominionliebhaber abschreckt, da die Downtime bei Arctic Scavenger genauso deckbuilder-untypsch ist, wie viele seiner Mechaniken, was dazu führt, dass es eben nicht so flott gespielt werden kann. Eben mal eine Runde Dominion geht easy, aber eben mal eine Runde Arctic Scavenger eher nicht.
Nichtsdestotrotz dominiert Arctic Scavengers im Hinblick auf Spieltiefe und Interaktion seine Konkurrenz mit Leichtigkeit. Die Möglichkeiten zum Angriff, die individuellen Spielerfähigkeiten und die unzähligen Varianten sich ein individuelles Deck zu bauen, welches über die Handkarten hinaus geht habe ich bisher in keinem anderen Deckbuilder gesehen. Und was ich ebenfalls bei kaum einem anderen Deckbuilder gefühlt habe, war ein so stark präsentes Thema. Das graben im Schrott um dann doch enttäuscht nur Müll aufzusammeln, die Angst, dass ein gegnerischer Scharfschütze die nächste Aktion zunichtemachen kann, aber auch das Aufbauen einer eigenen Kolonie mit einer funktionierenden Dynamik und das Dominieren der Gegner im Kampf runden die bereits hervorragenden Spielmechaniken zu einem schönen Paket ab.
Wer Deckbuilder mag, aber frischen Wind und vor Allem einfach mehr Spiel braucht ist hier genau richtig.
Arctic Scavengers von Robert K. Gabhart
Erschienen bei ASS Altenburger
sämtliche Bilder sind von uns selbst erstellt oder vom jeweiligen Pressematerial des Verlages (hier ASS Altenburger) | de |
q-de-131 | Wie kann ich meinen Charakterbau optimieren, um als Kämpfer effektiver zu sein und eine größere Traglast zu haben? | Ich werd langsam verrueckt xx: Dragons Dogma
Ich werd langsam verrückt x.x (Dragons Dogma)
Sry wenn ich soviele fragne stelle, aber ich hab wieder ein problem.Ich krieg es einfach nicht hin daimon in seiner 2. form zu killen, bin einmal assa mit 800sprengpfeilen gewesen udn hat nicht gefunkt, einmal krieger hat nicht gefunkt und erzmagier da kommt man zu keiner fähigkeit und mystischer ritter ich schaff es nicht den 2balken mit allen klassen zu ziehen ich bin 112 und habe ja auch shcon hilfe durch nen 141er krieger aber des vieh will nicht sterben, weiß da jmd weiter?
Frage gestellt am 12. Juli 2013 um 12:32 von Falko14
Versuch ihn mit heiligen Zaubern anzugreifen und rüste am besten Amulette des Eroberers aus. Diese kannst du mehrmals stapeln und so den Stärke-Boost erhöhen.
Warte jetzt bis er seine Angriffe gewirkt hat und erschöpft nach unten geht, hier musst du angreifen.
Falls du deine Klasse noch wechseln willst wäre der myst. Ritter auch sehr effektiv da er mit "große Kanone" viel Schaden anrichtet.
Antwort #1, 12. Juli 2013 um 15:14 von watchmen
des dumme ist bloß ich komme net mehr an die dmg verstärkung da forunival ja im kerker sitzt xD oder gibts nen händler der die unendlich vk?
Antwort #2, 12. Juli 2013 um 15:26 von Falko14
Naja du kannst sie ab und an im Garten des Herzog´s an den Brunnen finden.
Sonst verkauft Madeleine sie später auch noch.
Antwort #3, 12. Juli 2013 um 17:58 von watchmen
und was war die respawn zeit von den waren bei madeleine? weil dann kann ich demnach immer schlafen gehn und dann kaufen wird bloß bisle nervig xD
Antwort #4, 12. Juli 2013 um 18:03 von Falko14
am besten funzt es mit assasine un 5 fach Pfeil und sprengpfeilen. der trick ist aber die 5fachpfeile nur anzuwenden bis er taumelt danach reichen einzelne pfeile und ein wenig geduld
Antwort #5, 13. Juli 2013 um 09:26 von Dark-Legacy
Naja ich schlaf meist eine Woche da ich wenig Ressourcen von anderen brauche. Im Anschluss ist alles wieder vorrätig.
Antwort #6, 13. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
Oder du gehst Farmen ^^
Ich finde alle Medalien in irgendeinem Labyrinth teil und du lvlst dich gleich zeitig mit ^^
Bei mir were es mit Medelain ein problem weil sie ja schon weg ist wegen (spoieler!)
Antwort #7, 15. Juli 2013 um 06:53 von Kissen123
Kann man zwar machen aber weder weißt du welche es sind noch ob es sich vom Zeit/Aufwandverhältnis lohnen würde...anstatt sie einfach zu kaufen.
Antwort #8, 15. Juli 2013 um 17:54 von watchmen
levle doch einfach die klasse kämpfer auf bis du die Fähigkeit erwerben kannst mit der du mehr tragen kanst(nicht die Fähigkeit mit der du mehr objekte wie gegner oder die explosiven Fässer tragen kannst sondern die Fähigkeit mir der du mehr Sachen wie Tränke tragen kannst). Wenn du dan noch deinen Charakter möglichst gros und muskulös machst kann er noch mehr tragen. Mit der Fähigkeit des Waldläufers mit der du weniger ausdauer beim festhalten verbrauchst kannst du dich länger festhalten. Wenn du dann noch eine rüstung wie zum Beispiel die Rüstung des schwertkämpfers mit feuerfesten Stiefeln und Heldenarmreif und Drachendogma(sehr mächtiges Schwert welches ich beim Kampf gegen den Urdrachen mit einem My. Ritter in Dragons Dogma ohne onlinefunktion und sämtliche verbesserungen etc. bekommen habe(hatte damals noch kein xbox live)).Mit Hemd des schwertkämpfes oder ähnlichen(bekomme Dark arisen in 1-2 Tagen) kannst du dann enorm fiele Tränke tragen.
Antwort #9, 05. August 2013 um 11:22 von Selda
sory wegen langer Antwort aber wegen Platzmangel folgt Fortsetzung der Antwort
Wenn du dann noch 10 Laurazissteine, 40 Tranke die dich vollständig aufladen(habe dessen Namen vergessen) und 40 Tranke die alle negativen Statusveränderungen aufheben und dazu noch einen magier mit Starke Linderung und Eisschar und Blitzgeisel und Gunst des Feuers( bzw. Gunst des Eises) und Heilende Heiligkeit und Kamin des Grauens und einen Erzmagier mit Bolidennagel(unbedingt Bolidennagel weil Bolidennagel extrem wirkungsvoll gegen fliegende gegner ist da Bolidennagel diese nicht nur vom Himmle holt sondern stellenweise cheterhaft Schaden ausrichtet(auser gegen manche gegner bei denen kraftvoller Eiszapfen wie Bolidennager wirkt aber Bolidennager nicht wirklich wirkungsvoll wirkt)) kraftvoller Eiszapfen und Starkes Elektrizisieren und Groszauber der lere(sollte diese vier Angriffe unbedingt haben) und der Erzmagier sollte weiterhin haben(wenn er dies nicht hat ist es egal da diese nicht wichtig sind.Es ssind nur die vorhin aufgezählten wichtig(sind sehr wichtig;vorallem Bolidennagel))Gunst des Feuers und Kamin des Grauens oder andere Angriffe aus Dark arisen
Antwort #10, 05. August 2013 um 11:39 von Selda
wegen erneutem Platzmangel:
Angriffe wie vergiftungszauber oder Mahlstrom sind(vorallem der zauber der nach bestimmter Zeit den gegner tötet) sind sehr nutzlos da Mahlstrom keinen nicht wie Bolidennagel Schaden verursacht(verusracht bei einigen Gegnern extremen schaden aber bolidennagel und starkes Elektrizisieren verursachen bei diesen gegnern viel wirkungsvoler Schaden(wenn der Gegner nicht schon nach der ersten Anwendung tot ist)) Weiterhin solltes jeder in deiner Gruppe Bolwerk besitzen(der Magier sollte der Hauptvasall sein und unbedingt(ist zwar nicht wichtig aber sehr nützlich) Bolwerk besitzen(Hauptvasal zu Kriger machen(kostet 1000 ? wie auch immer das heist was es kostet)und dann bereits ab Laufbanrang 1(nach dem ersten wechsel zu dieser Laufbahn ist Bollwerk bereits für 900? erhältlich) erhältlich(kostet dacher 1000? +900? also 1900?).
Antwort #11, 05. August 2013 um 11:50 von Selda
der andere Versall sollte ein Waldläufer mit unbedingt splittender Pfeil(holt wirkungsvoll vom Himmel und verursacht evtl. Verbrennung) und Pfeilhegel und unbedingt reisender Wind und vals möglich umschlingen(währe gegen kleinere Gegner(nicht Gegner wie Oger) sehr wirkungsvoll bei diesem Kampf ist die nützlichkeit dieser Atake eher infragezustellen) und Pfeilschüssen mit mehr als nur einem Pfeil pro Schuss
Antwort #12, 05. August 2013 um 11:58 von Selda
Im NG+ bekommst du in der Steinmine(oder falls diese Höle vielleicht anders heist es ist die Höle zwischen Gran soren und der Festung(habe deren Namen vergessen) auf der die Schlacht mit den Goblins stattfindet(Ouest besetzte festung (mit Lindenjagdwurm erlaubnis bekommt man diese(solltest du bereits wissen wenn duc dich nicht auskennst schau bei den Lösungen zu Dragons Dogma nach(die Mine wo man die Zyklopen (oder waren es Oger(hatten jedenfalls zwei augen weshalb ich nicht glaube das es Zyklopen waren)) besigen musste))Bei deinem Level solltest du unbedingt die erwähnte Festung (glaube es warw schattenfeste habe aber überhaupt keine Ahnung ob das stimmt) besuchen und dort in ein Loch (auf dem Schlachtfeld ist ein Loch und falls du es noch nicht wusstest man gelangt dort zu den Grenzkarawanen(falls Name( falsch sorry wegen schlechter Beschreibung)(rechts oben nach dem Eingang und schlecht zu finden)forbeischauen den dort (in diesem Loch ist ein Schlachtfeld mit vielen Goblins und nach der letzten schlacht ein Zyklob und später (nach annahme einer Quest)(im nach der Ouest die letzten schlacht(also nach besigen des Urdrachen ist das Tor dort offen))Dort findest du viel geld(30000 Gold oder wie das Geld in Dragons Dogma so heist liegen dort jedenfalls ungefähr rum und sind leicht zu beschaffen) Du musst im Grunde nur die Goblind besiegen, die anderen gegner sind weiter unten in einer Arena und müssen nicht besigt werden aber das solltest du dir lieber selbst anschauen(bei der schlechten Beschreibung solltest du es nicht verstanden haben aberf es erklärt sich von selbst(einfach Festung aufsuchen in Loch gehen, dort sind viele Goblins und viel zu leicht zu finden auch das viele Geld)))
Antwort #13, 05. August 2013 um 12:16 von Selda
Das sollte alles sehr leicht zu machen sein(auch wenn es in der Beschreibung sehr kompliziert beschrieben ist aber mach es während du die Beschreibung vor dir hast und es ist sehr leicht)
wenn du das gemacht hast(Laufbahnrang mus unbedingt hoch genug sein um alles zu bekommen wie beschreiben und falls dies noch nicht der fall ist solltest du das noch erledigen(dies knnte noch Zeit dauern bringt aber viel stärke und sollte unbedingt gemacht werden)Wenn du keinen Magier hast solltest du dir einen machen(du solltest dir auf jedenfall den Hauptversall zur Laufbahn Magier machen und unbedingt bis zum vollständigen erwerben des oben genannten deinen magier auflefeln(gute rüstung für magier ist in der mine erhältlich(z.B. schalachroter Waffenrock(oder wie dieser rote Mantel heist(hat Aussehen wie ein roter Magischer Waffenrock und besitzt gute werte))))
Antwort #14, 05. August 2013 um 12:24 von Selda
diese Rüstungen sind sehr teuer aber du solltest für deinen Magier(solltest unbedingt einen Magier als Hauptversall habe, da ich glaube du findest online keinen guten mit den erwähnten Eigenschaften) und der Erzmagier sollte unbedingt Bolidennagel haben (Level 50 habe ich damit irgendwie mit sehr viel Glück ein böses Auge in 5 min besigt)(bolidennagel ist die verbesserte vorm von bolidenbeschwörer welche gegen viele finstere Gegner wie z.B. dunkle Chimere stellenweise so erbärmlichen Schaden macht dass ich 1 Stunde brauche um sie zu besigen(feuer ist gegen Gegner sehr wirkungsvoll und eis gegen alle gegner gegen die feuer nicht wirkungsvoll ist weshalb du für dunkle Chimären und Baselisken eine Eisatacke wie Kraftfvoller eiszapfen brauchst(aber vorsicht gegen golems ist donner eigentlich besser weshalb du elektrizisieren bzw. starkes elektrizisiren benutzen solltest weil du es nur einsetzen brauchst und dann wenn du zu einem Zyklob hingehst ist er inerhalb von 5 min tot(er nimmt extrem viel Schaden und wird wie viele stärkere Gegner bewegungsunfähig(wegen donner)) du solltest imer einen Erzmagier mit Bolidennagel und Kraftfoller eiszapfen und Starkes elektrizisiren dabeihaben, da das feuer gegen die einen Gegner cheaterhagt ist und gagen die anderen Gegner ist das eis cheaterhat aber manche gegner sind damit nicht am besten zu besigen. #Bei diesen brauchst du in der regel donner(aber starkes elektrizisiren ist viel besser bei den wenigen Gegnern als sich mit donner verzaubern zu lassen, da meistens feuer oder eis genau so viel Schaden anrichtet und schneller und einfacher ist)
Antwort #15, 05. August 2013 um 12:37 von Selda
Am anfang des spiels dragons dogma solltest du dier einen magier bzw. einen erzmagier mit einer feuerverzauberung beschaffen und diesen dann nach dem besigen des Ur-Drachens anstelle der Gunst des Feuers Gunst des eises erlernen. Dies ist nur bei Sukubinen und untoten ein Nachteil. Da du nicht weist welche verzauberung für wlechen Gegner wirkungsvoll ist und donner bei den meisten guten Schaden anrichtet besitzen viele die Gunst des Eises aber du kannst auch anstelle des wie oben genannten Kamin des Grauens Gunst des eises ausrüsten(feuerwall ist sehr nutzlos da gegen kleinere gegner der magier mit diesen Angriffen nur den Gegner anzündet und wenig Schaden ausrichtet(bei großen gegnern ist dies der fall bei kleinen gegnern richtet die sextrem viel schaden aber der gegner ist nicht wirklich schneller tot, da der Zauber so lange zu laden breaucht das er wenn er den eingesetzt wird nur minimal schneller ist und nicht wirklich eine große Hilfe ist(außer mann besitzt keinen Bogenschützen welchen man imme reinen in der Gruppe haben sollte weil Magier\Erzmagier im Nahkampf zu vergessen sind und du ein ausgewogenes Team haben solltest, wobei das Team aus einem Magier(solltest du oder der Hauptversall sein(es sei en du levelst den Laufbahnrang einer andren Laufbahn auf(was du tun solltest)wobei du einen Magier anheuern solltest)(du solltest ein wen du nicht ein neues NG+ beginst nie ein Magier sein(wenn dann schon ein Erzmagier da du auch damage machen willst was der Magier nicht kann(aber du solltest immer einen Heile dabeihaben weil das nützlich ist und wenn der Heiler verschiedene Laufbahnen gelefelt hat und dort Laufbahnrang aufgestigen ist kann dieser dann sehr nützliche verteidigungsfähigkeiten erwerben die den Magier extrem erhöhen)
Antwort #16, 05. August 2013 um 12:54 von Selda
als erzmagier erwiebst du die fähigkeit zauber deutlich zu erhöhen(ist eher nicht sehr nützlich die Fähigkeit Zaube deutlich zu erhöhen (Erzmagier erhöht zauber deutlich und Kriger srärkie deutlich und erzmagier vermidert durch zauber erhaltene schäden deutlich und Kirger durch normale Schläge erhaltenen Schaden beträchtlich(physisch und magisch wird erhöht oder so ähnlich(habe bei allen Klassen vollen Laufbahnrang auser bei Assesine da fehlt noch ein laufbahnrang(bin Level 89)(falls du genügend rifkristalle besitzt kaufe dir im Lager gunst der Metermorphose(nicht das wo du einmal das Aussehen ändern kannst sondern das wo du es zweimal ändern kannst)(dann kannst du mal ausprobiren welcher Charakter mehr laufen kann (Charakter kann mehr tragen wenn er volle muskulation besitzt(sollte am besten möglichst groß sein(sollte bei Hauptversall genau so sein (wenn er klein ist kommt der Hauptversall zwar an manche stellen hin wo er sonst zu groß ist aber er sollte entweder klein oder groß sein da ein mittelgroßer charakter nur weniger schwer und dacher am schnellsten sein sollte)))(ich hatte einen männlichen Charakter und konnte sehr viel tragen(so viel das ich sogar bei meiner Rüstung so viel tragen konnte das es schon sinnlos war (habe als Frau bei übertriben gefüllten inventar mit stellenweiße(devinitiv ungelogen) mehr als 70 Tränken und einigen Erzen und anderen gefundenen Sachen nicht mehr als mittleres Gewicht das ich trage(ist aber nur wegen fähigkeit die als kämpfer erworben und wegen lange umherprobirten körperbau des Charakters so)
Antwort #17, 05. August 2013 um 13:15 von Selda
Du benötigst den richtigen Charakterbau, ein nicht zu schwer beladenen Charakter(unbedingt mit Fähigkeit die mer tragen lässt (auch wenn du viele Tränke herumträgst(wenn der Versall sie trägt verbraucht er sie auch was schlecht ist, wenn du diese tränke benötigst(du kans den versall ja einfach wiederbeleben der versall kan dich nicht wiederbeleben))) einen Magier(nur ein magier kann dich aufladen), einen Erzmagier(eubedingt wie oben beschrieben) du solltest vielleicht ein streicher sein(hat fähigkeit, mit der du dich länger festhalten kannst(ist für dich und deine Versallen nicht wichtig aber extrem nützlich für dich, da der versall sowiso wei vor dem Ablauf des vollständigen verlustes der Ausdauer losläst und seine Ausdauer sowiso leich ausreicht(iat aber nur bei höherem Level der fall und auch nur wenn er keine schwere Rüstung trägt) ist dies für den veresall eher nutzlos)Praktisc wahre die Fähigkeit regeneration(kann nur der magische Bogenschütze erlernen ist aber auch als jede andere Klasse sehr nützlich). Diese läd dein leben sehr langsam wieder auf(1 Gesundheit in der Sekunde(was zwar wenig ist aber auch das auflät was der magier nicht mehr auflät(und auserdem meistens hast du nicht volle Gesundheit und dann lat es auf und in der Stunde lät es bei leichtem Schaden(von goblins(kleinvieh macht auch mist) oder andernen schaden der durch tränke wie hartknäulmilch aufgeladen aber nicht vollständig aufgeladen ist was also meistens nach dem ersten schaden der Fall ist und dann auch bei vier Stunden Spielzeit Drei sunden leicht auflät(zusätzlich zu magier und tränke) es regeneriert daher in der stunde (60 min und 3600 Sekunden)3600 Gesundheit was bei längerer Spielzeit sehr nützlich ist.
Antwort #18, 05. August 2013 um 13:31 von Selda
es Kostet dich zwar viel Geld und dauert erst ein bis drei Tage(falls du es mit den Laurazisteinen immer noch nicht schaffst dann bist du wirklich schlecht)(falls du es nicht schafst die Laurazisteine sind nur falls das was ich gesagt habe nicht geholfen hat(mit lauraziussteinen ist es übertribene Geldverschwändung und ich würde es ohne Laurazissteine empfehlen)
Antwort #19, 05. August 2013 um 13:34 von Selda
damit du auch verstehst was ich mit dem oben genannten meine:
es geht auch einfacher(indem man den Gegner einfach besigt weil man wie im Dragons Dogma Dark Arisen walkthrou10 auf youtube welches es zeigt wie ein Spiler den Gegner besigt(fals nur erste form dann must du nur noch länger überleben ohne schaden zu bekommen)
da ich nicht weis was am effektivsten gegen diesen gegner ist (ist es eis oder feuer, eis oder donner(woher sollich es den wissen(ich bekomme das Spiel erst in 1-2 Tagen und kann dir dann gagaueres sagen)))solltest du folgendes wissen:
Antwort #20, 05. August 2013 um 13:40 von Selda
Wenn dein erzmagier mit bolidennagel angreift(kann dauern bie bolidennagel dan endlich eingesetzt wire(wird bei mir im durchschnitt blos 1-2 mal in der Stunde eingesetzt und fügt meistens 1-2 balken schaden und führt nach treffer meist zu einem am Boden liegenden gegner der dann eigentlich (nach einer anwendung die wen du Glück hast schnell angewendet wird(kommt auf den versall an und wird meistens sinnlos angewendet bevor der Versall dann erfahrung sammelt und dann meistens sehr effektiv diesen gegner besigt(nach einsatz dauert der kampf meistens%-15 min (der Gegner ligt ab boden und dann setzt der versall es erneut ein)))wenn bolidennagel nicht effektiv ist dann sollte es eiszapfen gewesen sein mit dem es so einfach funktioniert (ich denke der Kampf sollte bei dir 20min bie eine Stunde dauern)(der bogenschütze (nimm nicht Waldläufer nimm Späher(wobei mir auffällt ich habe oben den späher mit dem waldläufer verwächselt und ich meinte den späher wo oben waldläufer steht)jedenfalls der bogenschütze richtet mit seinen pfeilen viel schaden an (vorallem wenn er eine verzauberung wirkt(feuer bzw. eis(du solltest beide verzauberungen ausgerüstet haben))(wenn dann noch du schaden machst sollte der kampf nicht mehr so schwer sein)
Antwort #21, 05. August 2013 um 13:52 von Selda
meine meinung zu den explosiven Pfeilen ist eigentlich, dass es zwar besser ist als mit normalen Pfeilen(vor allem splittender Pfeiol mit explosiver Pfeil(boom))aber ein schild (vor allem Heiliger wall(von My. Ritter) ist sehr nützlich)nützt als Verteidigung viel(ohne bogen gmachst du weniger schaden weshalb ich dir die Assesine empfehle(sollte auf jedenfall eine rüstung sein die nicht die leichterste ist(sollte gute werte haben) sie sollte aber auch nicht die chimärenpanzerrüstung(oder wie diese auch immer heist) sein(ist viel zu schwer(ist nur ein problem für Kämpfer, Kriger und My. Ritter)(empfehlenswert sind assesinen armschinen, feuerfeste stifel, kettenhosen komplett, kettenhemd komplet, assesinenmasle(oder ähnlich schwere kopfbedeckung)(empfehlenswert ist die maske mit dem löwengesicht(besteht aus ringen(heist glaube ich lowenbundhelm oder schuppenbundhelm oder ringhelm oder sie trägt einen anderen namen(ist aberf bei castongs erhältlich))), hemt des schwertkämpfers,hose des schwertkämpfers, beinkleid des weisen falken, hemd des weisen falken(nicht platenrüstung des weisen falken(ist zu schwer und nur für einen versall nützlich, da dieser meistens viel weniger items trägt), heldenarmreif(ist in der mine erhältlich)(als My. Ritter, Kriger, und Kämpfer ist auserdem die Plattenrüstung des schwertkämpfers(nicht die andere rüstung(nur die hosen nicht die eisenrüstungen) sehr zu empfehlen)(auch in der mine erhältlich) auserdem ist ein kape(auch in der mine erhältlich) sehr nützlich(diese items sollten schwächer als deine ausgerüsteten sein, solange du die oben genannten rüstungen nicht aufgewertet hast(ist natürlich nur bei aufgewerteter Rüstung so zu empfehlen(was bestimmt enorm teuer ist(ist es aber auf jeden Fall wert)
Antwort #22, 05. August 2013 um 14:12 von Selda
die rüstungen die ich erwähnt habe sind extrem teuer und eine richtige abzocke(und in dark arisen gibt es bestimmt schon bessere Rüstungen aber diese Rüstungen sehr gut da sie nicht zu schwer sind aber sehr gute werte besitzen aber du kannst(funktioniert nur mit der fähigkeit mit der man mehr tragen kann(weshalb du dafür den kämpfer aufleveln must)(ohne diese fähigkeit sind die Rüstungen zu schwer und nutzlos, da du nicht viel tragen kannst und die Rüstung nicht viel Abwehr dazubringt und dich in etwa so langsam wie eine schwere Rüstung macht(könnte auch der fall sein wenn dein Charakter nicht das richtige Aussehen hat(mit dem richtigen körperbau kannst du nähmkßlich viel mehr tragen(fals es nicht funktioniert und diese Rüstung zu schwer ist solltest du dein Aussehen verändern(hängt von größe, muskulatur und körperbau(torso etc.)(dazu benötigsgt du die die die möglichkeit deinen charakter neu anzupassen(gunst der meretermophose(einmal verwendbar)geheimnis der metermorphose(unendlich oft verwendbar) lies dir die kaufbeschreibungen genau durch nicht das du das falsche kaufst und kaufe auf jedenfall die unendlich oft verwendbare (denn als frau kanst du enorm weniger tragen als als mann(aber dafür bei leichter rüstung extrem läger laufen)als frau läufst du langsamer und bist etwas schwächer aber dafür kanst du viel länger laufen(du solltest mindestens mehrere versuche machen um herauszufinden wie es die besser passt(geht nicht bei schneiderin, da du dort nicht alles ändern kannst))(du kannst dann bei dem menü Caharakter bearbeiten auswählen(wenn du im Hauptmenü bist(also dort wo du auswählen kanns Spiel laden, neues Spiel, Optionen steht dann Charakter bearbeiten)
Antwort #23, 05. August 2013 um 14:55 von Selda
nochmals wegen Platzmangel:
habe jetst dark arisen,
sorry für die lange Beschreibung(und die die daraus entstandenen e-mails wegen der eigentlich sinnlose Beschreibung) aber vielleicht solltest du dem Magier (falls du nichts besseres hast) das Gewand der Königin(habe Namen vergessen(funktioniert nur bei weiblichen Charakteren und hat höhere Werte als oben Genanntes)) geben.
Als Assesine solltest du in der Mitte eine Sprengladung plazieren(Angriff mit namen den ich mir wie alle anderen Namen nicht merken kann)(plazeir die sprengladung nicht zu mittig(sonnst trifft sie warscheinlich nicht) und versuch Daimon nicht zu sehr von der Entvernung zu attakieren(denn er schießt mit Eiszapfen(wenn du Halo kennst (beziehungsweise dir der Nadelwerfer(waffe die schnell Nadeln schießt))und du weißt wie mann mit dem Nadelwerfer einen Gegner(mit einem Partikelschwert) tötet und du weißt wie man als der mit dem partikelschwert(falls man plasmagranaten dabeihat) einen anderen damit vernichtet ist das warscheinlich alles nicht nützlich(aber wenn du dies nicht weißt solltest du dir das anschauen))vielleicht verlierst du deswegen(vielleicht greifst du den Gegner einfach nur von vorne and oder schießt ihn mit Pfeilen ab) falls dies der Fall ist solltest du dir vielleicht einfach nur überlegen wie du mit einer anderen Taktik mehr Erfolg hast(wenn du von Forne angreifst ist ein Schild sehr nützlich(das Blocken ist zwar schwer aber wenn du es beherscht sollte es sehr effektiv sein) wenn du von Hinten angreifst ist ein Bogen sehr nützlich, da er dich von Forne festhält(stell dich nie vor ihn und greife ihn an(außer er ligt am Boden und greift dich nicht an(wenn er wieder aufsteht renn schnell weg)))
überdenke deine Technik noch einmal(und auch deine Ausrüstung(denn mit mancher Ausrüstung und vor allem mit mancher Aufstellung(magier ist für einen Kampf gegen den Golem(aus stein)sehr unnützlich(dort ist ein Kriger oder Bogenschütze am besten;bei fligenden Gegnern ist ein Magier ein Erzmagier ein Bogenschütze(irgendeine Laufbahn mit bogen) sehr nützlich(vor allem Erzmagier))
Antwort #24, 06. August 2013 um 17:00 von Selda
um mich kurzzufassen:
- überdenke deine Laufbahn(ich würde dir Assesine empfehlen(im Nahkampf mit schwert und Schild(wegen sprengkraft durch Sprengstoff und Schutz durch Schild(schwer aber sehr effektiv(ich würde damit nur extrem viel Schaden nehmen weil ich es nicht schaffen würde(wenn du das selbe Problem hast hilft nur Übung(und viele neue Versuche))) und im Fernkampf mit dolch(Wendigkeit, Doppelsprung, viel Schaden bei Angriffen(wenn du Schalachroter Kuss einsetzt und ihn abbrechen willst geht das nicht und du nimmst Schaden (ist daher nicht zu empfehlen(wenn auch sehr viel schaden angerichtet wird)))(dolche attakiren in schneller Abfolge(wie der Angriff des Kämpfers, nur ohne verbrauch von Ausdauer(außer bei Festhalten) und mit Bogen kann aus der Ferne viel Schaden verursacht werden(wenn du sprengpfeile(und andere Pfeile die zu Brandschaden führen) hast, kannst du viel Schaden verursachen und dann die Ausrüstung wechseln und im Nahkampf viel Schaden ausrichten)
wenn du im Schweren Modus spielst:
- viel Spaß beim sterben
- kannst du nicht zu leichteren Modus wechseln(empfehlenswert bis du besser geworden bist(aber nur zu leichterem Modus wechseln wenn du den Kampf gegen Daimon machst(andernfalls solltest du auf Schwerem Modus spilen)))
Antwort #25, 06. August 2013 um 17:12 von Selda
10. Jul Dragons Dogma: Gewaltige Skills
07. Jul Dragons Dogma: Der Killer-Zyklop
05. Jul Dragons Dogma: Eine Menge Fragen
04. Jul Dragons Dogma: Alte Dragon's Dogma DLC's und Dark Arisen kompatibel ?
02. Jul Dragons Dogma: Hauptvasall nervt.
01. Jul Dragons Dogma: Wo finde ich das Schwert Drachendogma?
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Rezensionen verfasst von Tim Wagner Anzeigen:
5.0 von 5 Sternen Stierkampf: Ritual und Zeremonie, 24. Juli 2011 | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
65,4 KB Aufrufe: 1.797
Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | K2 - Objekt
Verschiedene Kombinationen des gegebenen Objekts K2
Die grundlegenden Formeln dieses Abschnitts der Mathematik sind die Regeln der Summe und des Produktes, die in vielen Systemen verwendet werden und es Ihnen erlauben, alle Arten von Konstruktionen zu sammeln, indem sie einzelne Elemente des Mengens permutieren, platzieren oder kombinieren. In unserem Fall ist es K2. Wählen Sie dann eines der folgenden Zeichen aus.
K2AA* K2AB* K2AC* K2AD* K2AE* K2AF* K2AG* K2AH* K2AI* K2AJ* K2AK* K2AL* K2AM* K2AN* K2AO* K2AP* K2AQ* K2AR* K2AS* K2AT* K2AU* K2AV* K2AW* K2AX* K2AY* K2AZ* K2AÄ* K2AÖ* K2AÜ* K2Aß* K2A1* K2A2* K2A3* K2A4* K2A5* K2A6* K2A7* K2A8* K2A9* K2A0*
K2BA* K2BB* K2BC* K2BD* K2BE* K2BF* K2BG* K2BH* K2BI* K2BJ* K2BK* K2BL* K2BM* K2BN* K2BO* K2BP* K2BQ* K2BR* K2BS* K2BT* K2BU* K2BV* K2BW* K2BX* K2BY* K2BZ* K2BÄ* K2BÖ* K2BÜ* K2Bß* K2B1* K2B2* K2B3* K2B4* K2B5* K2B6* K2B7* K2B8* K2B9* K2B0*
K2CA* K2CB* K2CC* K2CD* K2CE* K2CF* K2CG* K2CH* K2CI* K2CJ* K2CK* K2CL* K2CM* K2CN* K2CO* K2CP* K2CQ* K2CR* K2CS* K2CT* K2CU* K2CV* K2CW* K2CX* K2CY* K2CZ* K2CÄ* K2CÖ* K2CÜ* K2Cß* K2C1* K2C2* K2C3* K2C4* K2C5* K2C6* K2C7* K2C8* K2C9* K2C0*
K2DA* K2DB* K2DC* K2DD* K2DE* K2DF* K2DG* K2DH* K2DI* K2DJ* K2DK* K2DL* K2DM* K2DN* K2DO* K2DP* K2DQ* K2DR* K2DS* K2DT* K2DU* K2DV* K2DW* K2DX* K2DY* K2DZ* K2DÄ* K2DÖ* K2DÜ* K2Dß* K2D1* K2D2* K2D3* K2D4* K2D5* K2D6* K2D7* K2D8* K2D9* K2D0*
K2EA* K2EB* K2EC* K2ED* K2EE* K2EF* K2EG* K2EH* K2EI* K2EJ* K2EK* K2EL* K2EM* K2EN* K2EO* K2EP* K2EQ* K2ER* K2ES* K2ET* K2EU* K2EV* K2EW* K2EX* K2EY* K2EZ* K2EÄ* K2EÖ* K2EÜ* K2Eß* K2E1* K2E2* K2E3* K2E4* K2E5* K2E6* K2E7* K2E8* K2E9* K2E0*
K2FA* K2FB* K2FC* K2FD* K2FE* K2FF* K2FG* K2FH* K2FI* K2FJ* K2FK* K2FL* K2FM* K2FN* K2FO* K2FP* K2FQ* K2FR* K2FS* K2FT* K2FU* K2FV* K2FW* K2FX* K2FY* K2FZ* K2FÄ* K2FÖ* K2FÜ* K2Fß* K2F1* K2F2* K2F3* K2F4* K2F5* K2F6* K2F7* K2F8* K2F9* K2F0*
K2GA* K2GB* K2GC* K2GD* K2GE* K2GF* K2GG* K2GH* K2GI* K2GJ* K2GK* K2GL* K2GM* K2GN* K2GO* K2GP* K2GQ* K2GR* K2GS* K2GT* K2GU* K2GV* K2GW* K2GX* K2GY* K2GZ* K2GÄ* K2GÖ* K2GÜ* K2Gß* K2G1* K2G2* K2G3* K2G4* K2G5* K2G6* K2G7* K2G8* K2G9* K2G0*
K2HA* K2HB* K2HC* K2HD* K2HE* K2HF* K2HG* K2HH* K2HI* K2HJ* K2HK* K2HL* K2HM* K2HN* K2HO* K2HP* K2HQ* K2HR* K2HS* K2HT* K2HU* K2HV* K2HW* K2HX* K2HY* K2HZ* K2HÄ* K2HÖ* K2HÜ* K2Hß* K2H1* K2H2* K2H3* K2H4* K2H5* K2H6* K2H7* K2H8* K2H9* K2H0*
K2IA* K2IB* K2IC* K2ID* K2IE* K2IF* K2IG* K2IH* K2II* K2IJ* K2IK* K2IL* K2IM* K2IN* K2IO* K2IP* K2IQ* K2IR* K2IS* K2IT* K2IU* K2IV* K2IW* K2IX* K2IY* K2IZ* K2IÄ* K2IÖ* K2IÜ* K2Iß* K2I1* K2I2* K2I3* K2I4* K2I5* K2I6* K2I7* K2I8* K2I9* K2I0*
K2JA* K2JB* K2JC* K2JD* K2JE* K2JF* K2JG* K2JH* K2JI* K2JJ* K2JK* K2JL* K2JM* K2JN* K2JO* K2JP* K2JQ* K2JR* K2JS* K2JT* K2JU* K2JV* K2JW* K2JX* K2JY* K2JZ* K2JÄ* K2JÖ* K2JÜ* K2Jß* K2J1* K2J2* K2J3* K2J4* K2J5* K2J6* K2J7* K2J8* K2J9* K2J0*
K2KA* K2KB* K2KC* K2KD* K2KE* K2KF* K2KG* K2KH* K2KI* K2KJ* K2KK* K2KL* K2KM* K2KN* K2KO* K2KP* K2KQ* K2KR* K2KS* K2KT* K2KU* K2KV* K2KW* K2KX* K2KY* K2KZ* K2KÄ* K2KÖ* K2KÜ* K2Kß* K2K1* K2K2* K2K3* K2K4* K2K5* K2K6* K2K7* K2K8* K2K9* K2K0*
K2LA* K2LB* K2LC* K2LD* K2LE* K2LF* K2LG* K2LH* K2LI* K2LJ* K2LK* K2LL* K2LM* K2LN* K2LO* K2LP* K2LQ* K2LR* K2LS* K2LT* K2LU* K2LV* K2LW* K2LX* K2LY* K2LZ* K2LÄ* K2LÖ* K2LÜ* K2Lß* K2L1* K2L2* K2L3* K2L4* K2L5* K2L6* K2L7* K2L8* K2L9* K2L0*
K2MA* K2MB* K2MC* K2MD* K2ME* K2MF* K2MG* K2MH* K2MI* K2MJ* K2MK* K2ML* K2MM* K2MN* K2MO* K2MP* K2MQ* K2MR* K2MS* K2MT* K2MU* K2MV* K2MW* K2MX* K2MY* K2MZ* K2MÄ* K2MÖ* K2MÜ* K2Mß* K2M1* K2M2* K2M3* K2M4* K2M5* K2M6* K2M7* K2M8* K2M9* K2M0*
K2NA* K2NB* K2NC* K2ND* K2NE* K2NF* K2NG* K2NH* K2NI* K2NJ* K2NK* K2NL* K2NM* K2NN* K2NO* K2NP* K2NQ* K2NR* K2NS* K2NT* K2NU* K2NV* K2NW* K2NX* K2NY* K2NZ* K2NÄ* K2NÖ* K2NÜ* K2Nß* K2N1* K2N2* K2N3* K2N4* K2N5* K2N6* K2N7* K2N8* K2N9* K2N0*
K2OA* K2OB* K2OC* K2OD* K2OE* K2OF* K2OG* K2OH* K2OI* K2OJ* K2OK* K2OL* K2OM* K2ON* K2OO* K2OP* K2OQ* K2OR* K2OS* K2OT* K2OU* K2OV* K2OW* K2OX* K2OY* K2OZ* K2OÄ* K2OÖ* K2OÜ* K2Oß* K2O1* K2O2* K2O3* K2O4* K2O5* K2O6* K2O7* K2O8* K2O9* K2O0*
K2PA* K2PB* K2PC* K2PD* K2PE* K2PF* K2PG* K2PH* K2PI* K2PJ* K2PK* K2PL* K2PM* K2PN* K2PO* K2PP* K2PQ* K2PR* K2PS* K2PT* K2PU* K2PV* K2PW* K2PX* K2PY* K2PZ* K2PÄ* K2PÖ* K2PÜ* K2Pß* K2P1* K2P2* K2P3* K2P4* K2P5* K2P6* K2P7* K2P8* K2P9* K2P0*
K2QA* K2QB* K2QC* K2QD* K2QE* K2QF* K2QG* K2QH* K2QI* K2QJ* K2QK* K2QL* K2QM* K2QN* K2QO* K2QP* K2QQ* K2QR* K2QS* K2QT* K2QU* K2QV* K2QW* K2QX* K2QY* K2QZ* K2QÄ* K2QÖ* K2QÜ* K2Qß* K2Q1* K2Q2* K2Q3* K2Q4* K2Q5* K2Q6* K2Q7* K2Q8* K2Q9* K2Q0*
K2RA* K2RB* K2RC* K2RD* K2RE* K2RF* K2RG* K2RH* K2RI* K2RJ* K2RK* K2RL* K2RM* K2RN* K2RO* K2RP* K2RQ* K2RR* K2RS* K2RT* K2RU* K2RV* K2RW* K2RX* K2RY* K2RZ* K2RÄ* K2RÖ* K2RÜ* K2Rß* K2R1* K2R2* K2R3* K2R4* K2R5* K2R6* K2R7* K2R8* K2R9* K2R0*
K2SA* K2SB* K2SC* K2SD* K2SE* K2SF* K2SG* K2SH* K2SI* K2SJ* K2SK* K2SL* K2SM* K2SN* K2SO* K2SP* K2SQ* K2SR* K2SS* K2ST* K2SU* K2SV* K2SW* K2SX* K2SY* K2SZ* K2SÄ* K2SÖ* K2SÜ* K2Sß* K2S1* K2S2* K2S3* K2S4* K2S5* K2S6* K2S7* K2S8* K2S9* K2S0*
K2TA* K2TB* K2TC* K2TD* K2TE* K2TF* K2TG* K2TH* K2TI* K2TJ* K2TK* K2TL* K2TM* K2TN* K2TO* K2TP* K2TQ* K2TR* K2TS* K2TT* K2TU* K2TV* K2TW* K2TX* K2TY* K2TZ* K2TÄ* K2TÖ* K2TÜ* K2Tß* K2T1* K2T2* K2T3* K2T4* K2T5* K2T6* K2T7* K2T8* K2T9* K2T0*
K2UA* K2UB* K2UC* K2UD* K2UE* K2UF* K2UG* K2UH* K2UI* K2UJ* K2UK* K2UL* K2UM* K2UN* K2UO* K2UP* K2UQ* K2UR* K2US* K2UT* K2UU* K2UV* K2UW* K2UX* K2UY* K2UZ* K2UÄ* K2UÖ* K2UÜ* K2Uß* K2U1* K2U2* K2U3* K2U4* K2U5* K2U6* K2U7* K2U8* K2U9* K2U0*
K2VA* K2VB* K2VC* K2VD* K2VE* K2VF* K2VG* K2VH* K2VI* K2VJ* K2VK* K2VL* K2VM* K2VN* K2VO* K2VP* K2VQ* K2VR* K2VS* K2VT* K2VU* K2VV* K2VW* K2VX* K2VY* K2VZ* K2VÄ* K2VÖ* K2VÜ* K2Vß* K2V1* K2V2* K2V3* K2V4* K2V5* K2V6* K2V7* K2V8* K2V9* K2V0*
K2WA* K2WB* K2WC* K2WD* K2WE* K2WF* K2WG* K2WH* K2WI* K2WJ* K2WK* K2WL* K2WM* K2WN* K2WO* K2WP* K2WQ* K2WR* K2WS* K2WT* K2WU* K2WV* K2WW* K2WX* K2WY* K2WZ* K2WÄ* K2WÖ* K2WÜ* K2Wß* K2W1* K2W2* K2W3* K2W4* K2W5* K2W6* K2W7* K2W8* K2W9* K2W0*
K2XA* K2XB* K2XC* K2XD* K2XE* K2XF* K2XG* K2XH* K2XI* K2XJ* K2XK* K2XL* K2XM* K2XN* K2XO* K2XP* K2XQ* K2XR* K2XS* K2XT* K2XU* K2XV* K2XW* K2XX* K2XY* K2XZ* K2XÄ* K2XÖ* K2XÜ* K2Xß* K2X1* K2X2* K2X3* K2X4* K2X5* K2X6* K2X7* K2X8* K2X9* K2X0*
K2YA* K2YB* K2YC* K2YD* K2YE* K2YF* K2YG* K2YH* K2YI* K2YJ* K2YK* K2YL* K2YM* K2YN* K2YO* K2YP* K2YQ* K2YR* K2YS* K2YT* K2YU* K2YV* K2YW* K2YX* K2YY* K2YZ* K2YÄ* K2YÖ* K2YÜ* K2Yß* K2Y1* K2Y2* K2Y3* K2Y4* K2Y5* K2Y6* K2Y7* K2Y8* K2Y9* K2Y0*
K2ZA* K2ZB* K2ZC* K2ZD* K2ZE* K2ZF* K2ZG* K2ZH* K2ZI* K2ZJ* K2ZK* K2ZL* K2ZM* K2ZN* K2ZO* K2ZP* K2ZQ* K2ZR* K2ZS* K2ZT* K2ZU* K2ZV* K2ZW* K2ZX* K2ZY* K2ZZ* K2ZÄ* K2ZÖ* K2ZÜ* K2Zß* K2Z1* K2Z2* K2Z3* K2Z4* K2Z5* K2Z6* K2Z7* K2Z8* K2Z9* K2Z0*
K2ÄA* K2ÄB* K2ÄC* K2ÄD* K2ÄE* K2ÄF* K2ÄG* K2ÄH* K2ÄI* K2ÄJ* K2ÄK* K2ÄL* K2ÄM* K2ÄN* K2ÄO* K2ÄP* K2ÄQ* K2ÄR* K2ÄS* K2ÄT* K2ÄU* K2ÄV* K2ÄW* K2ÄX* K2ÄY* K2ÄZ* K2ÄÄ* K2ÄÖ* K2ÄÜ* K2Äß* K2Ä1* K2Ä2* K2Ä3* K2Ä4* K2Ä5* K2Ä6* K2Ä7* K2Ä8* K2Ä9* K2Ä0*
K2ÖA* K2ÖB* K2ÖC* K2ÖD* K2ÖE* K2ÖF* K2ÖG* K2ÖH* K2ÖI* K2ÖJ* K2ÖK* K2ÖL* K2ÖM* K2ÖN* K2ÖO* K2ÖP* K2ÖQ* K2ÖR* K2ÖS* K2ÖT* K2ÖU* K2ÖV* K2ÖW* K2ÖX* K2ÖY* K2ÖZ* K2ÖÄ* K2ÖÖ* K2ÖÜ* K2Öß* K2Ö1* K2Ö2* K2Ö3* K2Ö4* K2Ö5* K2Ö6* K2Ö7* K2Ö8* K2Ö9* K2Ö0*
K2ÜA* K2ÜB* K2ÜC* K2ÜD* K2ÜE* K2ÜF* K2ÜG* K2ÜH* K2ÜI* K2ÜJ* K2ÜK* K2ÜL* K2ÜM* K2ÜN* K2ÜO* K2ÜP* K2ÜQ* K2ÜR* K2ÜS* K2ÜT* K2ÜU* K2ÜV* K2ÜW* K2ÜX* K2ÜY* K2ÜZ* K2ÜÄ* K2ÜÖ* K2ÜÜ* K2Üß* K2Ü1* K2Ü2* K2Ü3* K2Ü4* K2Ü5* K2Ü6* K2Ü7* K2Ü8* K2Ü9* K2Ü0*
K2ßA* K2ßB* K2ßC* K2ßD* K2ßE* K2ßF* K2ßG* K2ßH* K2ßI* K2ßJ* K2ßK* K2ßL* K2ßM* K2ßN* K2ßO* K2ßP* K2ßQ* K2ßR* K2ßS* K2ßT* K2ßU* K2ßV* K2ßW* K2ßX* K2ßY* K2ßZ* K2ßÄ* K2ßÖ* K2ßÜ* K2ßß* K2ß1* K2ß2* K2ß3* K2ß4* K2ß5* K2ß6* K2ß7* K2ß8* K2ß9* K2ß0*
K21A* K21B* K21C* K21D* K21E* K21F* K21G* K21H* K21I* K21J* K21K* K21L* K21M* K21N* K21O* K21P* K21Q* K21R* K21S* K21T* K21U* K21V* K21W* K21X* K21Y* K21Z* K21Ä* K21Ö* K21Ü* K21ß* K211* K212* K213* K214* K215* K216* K217* K218* K219* K210*
K22A* K22B* K22C* K22D* K22E* K22F* K22G* K22H* K22I* K22J* K22K* K22L* K22M* K22N* K22O* K22P* K22Q* K22R* K22S* K22T* K22U* K22V* K22W* K22X* K22Y* K22Z* K22Ä* K22Ö* K22Ü* K22ß* K221* K222* K223* K224* K225* K226* K227* K228* K229* K220*
K23A* K23B* K23C* K23D* K23E* K23F* K23G* K23H* K23I* K23J* K23K* K23L* K23M* K23N* K23O* K23P* K23Q* K23R* K23S* K23T* K23U* K23V* K23W* K23X* K23Y* K23Z* K23Ä* K23Ö* K23Ü* K23ß* K231* K232* K233* K234* K235* K236* K237* K238* K239* K230*
K24A* K24B* K24C* K24D* K24E* K24F* K24G* K24H* K24I* K24J* K24K* K24L* K24M* K24N* K24O* K24P* K24Q* K24R* K24S* K24T* K24U* K24V* K24W* K24X* K24Y* K24Z* K24Ä* K24Ö* K24Ü* K24ß* K241* K242* K243* K244* K245* K246* K247* K248* K249* K240*
K25A* K25B* K25C* K25D* K25E* K25F* K25G* K25H* K25I* K25J* K25K* K25L* K25M* K25N* K25O* K25P* K25Q* K25R* K25S* K25T* K25U* K25V* K25W* K25X* K25Y* K25Z* K25Ä* K25Ö* K25Ü* K25ß* K251* K252* K253* K254* K255* K256* K257* K258* K259* K250*
K26A* K26B* K26C* K26D* K26E* K26F* K26G* K26H* K26I* K26J* K26K* K26L* K26M* K26N* K26O* K26P* K26Q* K26R* K26S* K26T* K26U* K26V* K26W* K26X* K26Y* K26Z* K26Ä* K26Ö* K26Ü* K26ß* K261* K262* K263* K264* K265* K266* K267* K268* K269* K260*
K27A* K27B* K27C* K27D* K27E* K27F* K27G* K27H* K27I* K27J* K27K* K27L* K27M* K27N* K27O* K27P* K27Q* K27R* K27S* K27T* K27U* K27V* K27W* K27X* K27Y* K27Z* K27Ä* K27Ö* K27Ü* K27ß* K271* K272* K273* K274* K275* K276* K277* K278* K279* K270*
K28A* K28B* K28C* K28D* K28E* K28F* K28G* K28H* K28I* K28J* K28K* K28L* K28M* K28N* K28O* K28P* K28Q* K28R* K28S* K28T* K28U* K28V* K28W* K28X* K28Y* K28Z* K28Ä* K28Ö* K28Ü* K28ß* K281* K282* K283* K284* K285* K286* K287* K288* K289* K280*
K29A* K29B* K29C* K29D* K29E* K29F* K29G* K29H* K29I* K29J* K29K* K29L* K29M* K29N* K29O* K29P* K29Q* K29R* K29S* K29T* K29U* K29V* K29W* K29X* K29Y* K29Z* K29Ä* K29Ö* K29Ü* K29ß* K291* K292* K293* K294* K295* K296* K297* K298* K299* K290*
K20A* K20B* K20C* K20D* K20E* K20F* K20G* K20H* K20I* K20J* K20K* K20L* K20M* K20N* K20O* K20P* K20Q* K20R* K20S* K20T* K20U* K20V* K20W* K20X* K20Y* K20Z* K20Ä* K20Ö* K20Ü* K20ß* K201* K202* K203* K204* K205* K206* K207* K208* K209* K200* | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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Traktor gegen Motormäher: Das klingt nach einem unfairen Wettkampf! „Klar, der Traktor gewinnt“, würde man auf Anhieb sagen. Wenn Brielmaier seine Finger im Spiel hat, dann könnte die Sache aber anders aussehen: Die blauen Mäher sind bekannt für ihre große Arbeitsbreite und extreme Hangtauglichkeit. Bei unserem Systemvergleich war der Hersteller mit dem Duo 6 am Start, ein 6 m breiter Mähbalken, der von zwei Trägerfahrzeugen geführt wird. Dieses Gerät hat uns alle zum Staunen gebracht! In einem weiteren Video gehen wir genauer auf die Technik des Brielmaier Duo 6 ein. Den ausführlichen Bericht mit allen Ergebnissen findet ihr in der LANDWIRT Ausgabe 9/2015.
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Liebe Landwirte, merkt ihr denn gar nicht wie ihr verarscht werdet. Zuerst wurden euch riesen Maschinen eingeredet und aufgeschwatzt weil man ja damit alleine Arbeiten machen kann für die man früher 10 Leute benötigte. Große Traktoren die die Wiesen schön verdichten an denen viele teure Kredite benötigten. Heute geht man zurück zu solchen gezeigten Maschinen die ja nicht schlecht, aber wieder überteuert sind. 60 000 € für so ein Doppelmähwerk ist nicht ohne. Daraus entsteht nun wieder eine eigene Industrie die euch teure Geräte andreht. Preis Leistung stimmen da längst nicht mehr, und am Ende geht es nur wieder darum euch in die Taschen zu greifen. Es geht auch etwas entschleunigter mit einfacheren Geräten die auch bezahlbar sind, denn am Ende geht die Schere auf einer Seite immer weiter auf, aber nur für die Industrie. Ein Sprichwort sagt. Wer einen Bauern über den Tisch ziehen will muss einen Bauern mit nehmen. Ich denke aber dass Bauern nicht so schlau sind wie man in diesem Sprichwort zu erklären versucht.
ja gut 3 meter gegen 6 meter ist doch klar das den der motormäher gewint
Ist aus unserer Sicht gar nicht klar, weil man beim Motormäher zu Fuß hinterher gehen muss.
Und wo bitte liegt der vorteil? Das man an manchen steileren stellen besser mähen kann? Dafür darf man dann 60k ausgeben, das teil erstmal mit dem tractor zur wiese transportieren, dann dem teil die ganze zeit am hang hinterherlaufen und dann ist nur gemäht....man muss ja trozdem wieder mit dem traktor hin. Klarer verlierer Für solche flächen gibt es specialtraktoren wie den terratruc
+Landwirt.com Also der motormäher war euer gewinner auf extrem steilen flächen auf welchen auch kein spezialtruck mehr fährt und man dann das heu logischerweise auch nichtmal mehr mit einem Spezialtruck einführen kann? Toll das bringt mir als Landwirt gar nichts. Man merkt dass ihr das produkt pushen wolltet was voll daneben gegangen ist...
Es gibt steile Flächen, die man nur noch mit solcher Technik bearbeiten kann. Da fährt auch kein Spezialtraktor mehr. Außerdem macht der Motormäher weniger Bodendruck bzw. Schäden. Der Verlierer war bei unserem Vergleich der Traktor.
Antiwobbber
Wie muss ich mir die Kurvenfahrt vorstellen? Gerade am Hang sehe ich die 180° Kehrtwende als nicht so einfach an bei der Arbeitsbreite. (Falls es sich um eine lachhafte Frage handelt tut es mir leid, ich komme nicht aus dem Fachbereich. Freue mich dennoch über eine Antwort.)
Sehr gut! Auch bei 2 kombinierten Mähern?
Der Mäher wendet auf der Stelle.
Magnus Erlbacher
60000 euro sind viel geld ,ein köpl berg talent würde es auch tun . trodzdem schönes viedeo
Danke für deine Meinung. Die beiden Mäher kann man nicht ganz vergleichen.
Da würde ich lieber mit nen traktor fahren is billiger
Sei froh, wenn du das Gelände für einen Traktor hast. Viele Betriebe können nur mit dem Motormäher arbeiten.
rachan rongbutsri
Уланбек Калмаматов
Руский перевот можна ктонибут
Um das geld muss man noch hintn nach gehen
Dafür sparst du dir das Geld für‘s Fitnessstudio. 😉
Wo war das in der OberSteiermark?
In Mautern.
Der hät die doppelte Arbeitsbereiche natürlich ist der schneller
Julian Ofenluger
Landwirt.com nein wer will bitte hinterrennen und so viel bezahlen bin selber bauer
Was ist hier bitte Schrott? Das sind alles sehr hochwertige, neue Maschinen.
Naja für einen Praxisnahen Vergleich hätte man einen 3m Brielmaier nehmen müssen. Weil so einen fetten Brielmaier hatt kein Landwirt zuhause oder vor einen zu kaufen. Aber ist trotzdem ein interesaanter Vergleich.
Wir wollten einfach nur zeigen, was die Technik kann. Aber natürlich hätte man diesen Vergleich auch anders anlegen können.
Eine schöne Erfindung und definitiv eine echte Innovation. Ich Frage mich jedoch, welcher Landwirt 60k€ ausgeben wird, um seinem Gerät hinterherzulaufen...
Es is klar das der mäher gewinnt aber macht das mal wie die großen Bauern mit front und Butterfly heck mähwerk auf ner graden fläche
Landwirt.com der is ja auch dafür gebaut und der tracktor nicht aber trotzdem geiles video
Es geht hier ja um das Mähen am Hang. Da hat der Motormäher die Nase vorn.
wen man nur ein Front mäwerk häte det es auch nicht so sauen
Aber mit einem traktor geht es doch besser auf einer geraden Fläche
Auf einer ebenen Fläche schon, ja.
Bei uns sind die wisen nicht so steil wir können ales mit nem Schmetterlings mewerk mehen aber geiler meher
Sei froh, wenn du keine teure Spezialtechnik zum Mähen brauchst.
Cooles viedeo,wir bekommen mit unserem brielmaier motormäher mehr gemäht in der stunde wie mit unserem kreiselmähwerk obwohl beide die gleiche schnittbreite haben
Ja, das glauben wir gerne.
Aber der mäbalken ist doch für den bauer viel anstrengender und der hat die doppelte arbeitsbreite
...ja, aber er braucht viel weniger Energie und er schont den Boden.
Der sollte sich den Kompakt mit nem Frontmähwerk kaufen 😉
+Gol D. Roger Wäre auch eine Möglichkeit.
ADI Gale
pgermann94
Ich finde das ein schlechter Vergleich..
Falscher ansatz, würden die den Test auf der gleichen fläche machen, würde der Traktor in diesem Video trotzdem loosen. Stichwort Bodenschonung, Ernteausfall, Futterverschmutzung. War stellenweise gut zu erkennen im Video. Hab ich ein Stück wo ich mit Frontmähwerk arbeiten kann, ganz klar bin ich auf dem Traktor schneller unterwegs ggf. kann sogar größere Technik einsetzen. Ziel ist es zu zeigen, wo dir Grenzen der einen Technik sind (Traktor), fängt der Spaß für die anderer erst an. Grundsätzlich muss man aber speziell für SEINE flächen die richtige Technik wählen.
Landwirt.com der motormäher hat 6m arbeitsbreite, der traktor nur 3m. Dann das der motormäher in extremen hanglagen im vorteil ist dafür brauch ich kein solchen vergleich. Zudem wenn man ein traktor nimmt mit fronmähwerk in hanglage siehts schon wieder anders aus mit der hangtauglichkeit. Für mich sollten dan auch beide geräte auf der gleichen fläche getestet werden, dass bedeutet für mich in hanglagen welche auch mit traktoren bewirtschaftet werden können. Wenn der vergleich so durgeführt wird siehts für den motormäher schon sehr knapp aus zum gewinnen.
+pgermann65 Was gefällt dir nicht???
Nette Maschine, aber 60k€ ist bisschen arg... Das liegt ja schon in der Region eines neuwertigen Reform Metrac H6-7.
Landwirt.com Der Bauer der noch rechnen kann würde so etwas nie kaufen.
Mit diesem Mäher erreichst du aber auch mindestens die gleiche Flächenleistung und kannst deutlich steiler fahren, als mit einem Metrac.
brilmayr ist ein top motormeher
Der Mäher heißt Brielmaier. Und ja, der ist wirklich gut.
MichiBerger
Hey, Lied? ;)
100 prozent sind oder ist überhengend
Nein. 100 Prozent entspricht einer Hangneigung von 45 Grad.
servus super video;) kann man mit dem Brielmeier auch Rückwärts fahren??? vg Felix
Landwirt.com danke für die Antwort ;-)
Danke. Ja, kann man.
Der Brilmeier hat viel ne grössere Arbeitsbreite als der Traktor. Und man hat nur den Trahtor im steilen Gelende gesehen. Ich frage mich dann, warum ich in einem Werbeheft von Brilmeier gelesen habe dass ihr grösster Erfolg sei, dass sie mit diesem Duo 6 im vergleich gegen einen Traktor gewonnen haben. l
Der Traktor hat über 100 PS, also viel mehr als der Brielmaier. Außerdem ist der Traktor die Standard-Mechanisierung dieses Betriebs. Wir haben ausprobiert, ob der Brielmaier auf diesem Betrieb dem Traktor das Wasser reichen kann. Das Ergebnis präsentieren wir im Video. Es ging alles mit rechten Dingen zu, keine Sorge. Wir haben seriös gemessen und getestet. Unter diesen Bedingungen ist der Brielmaier schneller, schonender und sparsamer. Was anderes haben wir nie behauptet. Es kann schon sein, dass dieser Vergleich unter anderen Voraussetzungen auch anders ausfällt. Das war aber nicht die Aufgabenstellung.
Da frag ich mich bei 60.000 € wo hier der Wert dieser Maschine liegt der Preis ist schon sehr hoch sind nur 2 Motoren die räder Das schneidwerk aber mehr ist es doch net
20k nur für den Namen (Marke) und je 20k für jeden Motor/Stachelwalzen/anteil Mähbalken. man muss ja nicht den Luxus von 6m kaufen, es gibt die ja auch als Solo Version
+LENo , Da ist schon ein wenig mehr dran als 2 Motoren und 4 Räder. Aber du hast natürlich recht: 60.000 Euro ist eine Menge Geld für einen Motormäher.
eqwdv '
Eure berichte finde ich klasse haben Hand und Fuß aber das könnte ihr nicht vergleichen oder gebt dem Traktor auch ein Doppelmessermähwerk (Schmetterling mit 9 Meter)
Warum nicht gleich ein Mähwerk mit 40 Meter bauen ? Weiter, breiter, höher, das ist doch was der Mensch will, nicht ? Man baut ja auch schließlich Hochhäuser mit 1000 Meter Höhe. Der Mensch kennt einfach keine Grenzen und das wird ihm eines Tages das "Genick" brechen.
ich verstehe schon seinen Ansatz, es gibt da ein doppelmessermähwerk, auch als schmetterlingskombi, die wird von einem vergleichsweiße kleinen Traktor betrieben (40-60ps). 9m, alles in der Fronthydraulik. So ein Scheibenmähwerk wie im Bericht erwähnt frißt Energie und hat Gewicht, kurzum der vorhandenen Traktor könnte weiter benutzt werden. Aber dem Landwirt.com team ist das ja egal, es ging hier ja um die Vorzüge des Vorführgerätes/Hersteller und nicht um den korrekten vergleich zwischen Traktor und Motormäher, wie im Titel beschrieben.
Der Vergleich passt schon: Der Traktor mit 3 m Scheibenmähwerk ist die übliche Mechanisierung auf dem Testbetrieb. Deshalb haben wir ihn mit dem Motormäher verglichen.
macht den Vergleich unter fairen Bedingungen Motormäher mit 3 Meter Mähwerk und den Traktor mir 3 Metern Frontmähwerk und vorne noch Doppelräder dann sieht das Ergebnis anders aus
wie transportiert man den megermeher
Der Länge nach auf einem Anhänger. Wird im Video gezeigt.
ihr habt den Traktor na in viel steileres Gelände gelassen als der motormäher
Nein, das ist die gleiche Fläche.
Neues aus Sulpach
könnt ihr bitte mal eien "Fendt Vario 415 mit Frontlader " testen das wäre mega weil ich möchte mir einen kaufen und ich würde mich seh darüber freuen
+Lukas Masching Der wird leider nicht mehr hergestellt.
Nicht gekennzeichnete Produktplatzierung.
KoalaLumpUhr jetzt wird es aber lächerlich
Was ist mit den ganzen Jeans, T-Shirts, Schuhen, die Waage und vor allem der geschickt platzierte Kugelschreiber in der Hemdtasche bei @2:16 ;-) Und irgendwann fährt auch ein Nissan durchs Bild ;-)
Wo findest du eine Produktplatzierung? Das ist ein objektiver Vergleichstest.
nartau aman
Да, это невероятно, но будущее за такими инновациями!
DasGlarnerland
Der Traktor gewinnt. Man kann Mähen, Zetten , Schwaden, Heu einführen, Güllnen und Misten. Da kauf ich lieber ein normalen màher von Rapid und spare das Geld und investiere es in den Traktor Grüsse aus der Schweiz
Pirmin Zinsli
DasGlarnerland komme auch aus der Schweiz und würde auch lieber mit dem gelt mindestens 3 Rapid Mäher kaufen. Chasch au schwiizerdüsch
Buchenberg im Schwarzwald
Landwirt.com Warum ? Am Anfang wird klar gesagt Motor-Mäher gegen Traktor!
Danke für deine Meinung. Darum ging es aber im Video nicht.
+DasGlarnerland Wie ich es schon geschrieben habe, da hat jemand den Sinn nicht verstanden. Vielleicht wäre es besser, das Video noch einmal anzusehen und mal genauer zuzuhören ;) Ich sags mal so, klar mit nem Traktor hat man viele Einsatzmöglichkeiten, aber auch diese Möglichkeiten, sind begrenzt und in dem Video, wird halt ein (1) Thema bearbeitet und da schneidet der Traktor nicht so gut ab.
+Schreihals84 Und wenn man den Traktor mit einem Frontmähwerk ausrüstet sähe es auch noch anderst aus da währe er noch mehr im Vorteil
Brielmaier = Das beste was man kaufen kann! :D
+Landwirt.com der Traktor hat weniger Arbeitsbreite als der mäher
+Tobias 33333x Was ist unfair?
Flinke Kids und Mamis
hey Leute. wäre euch dankbar wenn ihr bei mir vorbei schaut
+Spiel und Lernen Flinke KIdS Machen wir.
Voralpin Bütschel
Tolles video aber ihr hättet besser die gleiche Breite am motormäher wie am Traktor mähwerk gewält das wäre verehr aus gegangen
+Matthias Schmutz Mit 6 m Arbeitsbreite am Traktor fährst du sicher nicht mehr an solchen Hängen. Das ist schon mit einem Heckmähwerk grenzwertig.
Hannes Doyscher
Der Zapfwellenschutz am mähwerk is auch nicht mehr ganz zulässig 😁😁😁😁😁😁😀😀😀😀😀
trotz das der motormäher sparsamer ist bin ich aber trotzdem noch für den trecker
+Tim Wolters Jedes System hat seine Vor- und Nachteile.
is schon krass was es alles gibt geiles video 👍
+Moritz Bernhardt Herzlichen Dank! :)
Gamer Bubis
+Gamer Bubis Danke!
+landwirt Ein Terratrac währe die lösung für solche flächen
+Armin Bieri Ein Zweiachsmäher ist sicher eine kompromisslose Lösung, ja.
Ja das ist so aber wenn man viele solche flächen hat ist ein Terratrac die bessere wahl
+Armin Bieri Ein Terratrac ist aber eine Spezialmaschine, genauso wie der Motormäher. Ein Traktor dagegen lässt sich sehr viel universeller einsetzen.
Respekt... Super teil auf den ersten Blick... Nur der Preis ganz schön hoch...
+Die SelberMacher Gute Technik hat eben ihren Preis.
ich bin am überlegen der traktor ist zwar nicht so klein und rutscht nicht aber auf geraden feldern ist der traktor im vorteil
Rasant3
Das mann des Futter net zetten muss is a Blödsinn
Warum muss man es nicht zetten?
Das ist kein Blödsinn, das ist Tatsache! Wir haben's ja ausprobiert!
Gefelt mir finde ich auch toll für Bergbauern tiol!!!!!!!!!
+Franz Ram Danke für Deine Meinung!
+Niklas Bergmann Danke!
Nicolas Stadlmann
Mähwerk ist trotzdem billiger
what about the price of one of this?
The Brielmaier mower costs more than 60.000 Euro.
Steven Räuftlin
Steill!! de were ein reform auch nicht schlecht
+Steven Räuftlin Stimmt!
Tgetgel Reto
Würde man nen abei tt nehmen könnte es anders aussehen
Landwirt.com oder einer wo hangtauglicher ist wie der multi
Das stimmt. Ein Terratrac ist aber ein Zweiachsmäher, kein herkömmlicher Traktor.
Ilirjana Lama
Zitat: "Die Firma BBS aus Vorarlberg hat ein preisgünstiges Gerät zu Schleifen der Messer entwickelt". Das preisgünstige Gerät kostet 8.340,00 Euro. Wie weltfremd sind Sie eigentlich?
Es muss sich auch nicht jeder Bauer dieses gerät kaufen es reicht ja wenn das ein größerer Händler in der "nähe" hat aber ich stimme dir zu Preisgünstig ist was anderes
Des gerät haben die da no ned getestet .....
Erstmal denken? Deshalb ist es trotzdem nicht günstig!
+Wolfgang Draxl Das Gerät arbeitet quasi vollautomatisch und ist im Verhältnis zu KP des Mähers günstig....erstmal denken!
Ich nehm den Traktor. Einfach andere Reifen(mit stollen aus stahl) drauf und fertig. Das Ungetüm von Mähbalken macht mir Angst.
+Christoph meister Danke für Deine Meinung! :)
Ich finde der Trecke mäht ordentlicher den der Blakenmäher läst immer mal wieder was stehen
Geil abonniert mich
Naja vorteil vom motormäher man verfettet nicht xd
+Landtechnik in Bayern Stimmt, da sparst Du Dir das Fitnessstudio! ;)
Arno Roffler
Und ich habe eine frage könntet ihr mal den lindner unitrac 102 e6 tsten wäre sehr cool
Und könnt ih mal den lintrac v.s aebitt 280 testen im steillhang möchte schauen wer gewinnt wir haben nämlich einen aebi
+Arno Roffler Danke für Deinen Vorschlag. Wir werden sehen, was sich machen lässt.
Ihr macht so tolle und coole videos ich schau sie immer und immer wieder und ich habe euch jetz aboniert also die zeitschrift 👍👍
+Arno Roffler Wow, das freut uns ganz besonders! Danke für Deine Treue und viel Spaß beim LANDWIRT lesen.
interressant wäre der betriebswirtschaftliche Aspekt von Traktor+Scheibenmähwerk bzw. 2 Motormäher mit 6m Mähbalken!
Toller Anhänger bei 1:50! Was ist das denn für ein Model?? Top Video #Like Ich habe selber einen alten Moty Motormäher mit einen 1m Mähbalken(Moty 4 Patente)und habe mal bei dem Betrieb von meinen Onkel ausgeholfen und habe für ein Feld das ca. so groß ist wie ein Fußballfeld 5 Stunden gebraucht! Da wäre dieser brielmayer schön gewesen!
+mubble Danke für Dein Lob und Deine Meinung!
Schweizerbiobauer
Ich überlege mir gerade, ob es nicht besser wäre auf meinem Betrieb einen breiten Motormäher anzuschaffen und dafür Heckmähwerk+ kleinen Motormäher zu verkaufen. Habt ihr da Erfahrungen, Meinungen?
+Schweizerbiobauer Da müsstest Du mal genau nachrechnen. Wenn Du kein Problem damit hast, dem Mäher hinterher zu gehen, dann ist das auf jeden Fall eine Überlegung wert.
+Schweizerbiobauer Bitte, gern. Danke für Dein Lob!
super Video überigens. Und vielen Dank dass ihr euch die Mühe gemacht habt :D
Ja gut jedes Gerät hat sein Spezialgebiet
+Thomas Frey Stimmt.
Janthereal
Cooles Viedo! Könnt ihr mal ein kleinen und kompakten Motormäher vorstellen. P.s Macht bitte regelmäsiger Viedos würde mich freuen.
+Landwirt.com ah ok freue mich schon.
+Jan Burger Danke für Dein Lob! Nächste Woche stellen wir einen kleinen, kompakten Motormäher vor. Das Video ist schon in Arbeit. Lass Dich überraschen.
Fabian Ribis
Zwei perfekt gemachte videos mit vielen informationen💪👍👏
+Fabian Ribis Danke für Dein Lob! Freut uns, wenn Dir die Videos gefallen!
sammetBOY
Cooler vergleich würde mich freuen wen ihr auch mal ein vergleich zwischen Ferrari und Cararo machen würdet
+MICHEL Danke für Dein Lob und Deinen Vorschlag!
hanfberti
Ich bin mit den vergleich nicht einverstanden. Hier sollte man den Motormäher mit einen Metrac (Aebi, Reform),Pasquali, Carraro oder der gleichen vergleichen um ein vernünftiges Ergebnis auf Hangflächen zu erreichen, den ein 100PS Traktor ist von Grund auf nicht sonderlich Hangtauglich. PS: 2:41 man sollte die Totmannschalter nicht manipulieren wenn man die Maschine per Hand führt und nicht mit einer Hand führen, wegen der Unfallverhütung
+hanfberti Du hast schon recht: Der Motormäher lässt sich eher mit einem Zweiachsmäher vergleichen. Auf unserem Testbetrieb werden die Hänge aber tatsächlich mit einem normalen Traktor gemäht. Das passiert auf vielen Betrieben so. Hier könnte der Brielmaier Duo 6 eine sinnvolle Alternative sein.
Bastian Feller
Der Motormäher ist sehr teuer aber je nach betrieb sicher ein ganz gutes Fahrzeug
Ich denke, dass kann man so nicht sagen. Es hängt dann doch schon sehr am Einsatzort und den Gegebenheiten ab.
+Agrar Vid Natürlich, wir sprechen hier von der Futterernte am Hang.
Phantom_Flieger
Gutes Video! Manchmal finde ich es schon schade nicht in den Bergen zu Wohnen, wenn man die möglichkeit hätte mit dieser Maschiene zu Mähen ;-)
+Phantom_Flieger Danke für Dein Lob! :)
+Jan van den Hardenberg Thank you!
ich versteh das system mit den zwei trägerfahrzeugen nicht ganz. sind beide angeschaltet und treiben zusammen den mähbalken an oder ist das zweite, unbesetzte nur als stabilisierumg da ?
+loligerlollipop Warte noch ein paar Tage: Wir stellen die Technik des Brielmaier Duo 6 noch genauer in einem eigenen Video vor. Dann sollten alle Unklarheiten beseitigt werden.
+Agrartechnik FullHD Danke für die Erklärung.
+Agrartechnik FullHD achso. dankeschön :)
Agrartechnik 4K
+loligerlollipop Du hast 2 Motormäher einer mit 27 PS und einer mit 18 PS und beide schieben den Balken. Die stärkere Maschine treibt nebenher auch noch den Mähbalken an.
Lennart Rohlf
Mega geil und ein super Video wie immer
+Lennart Rohlf Vielen, vielen Dank! :)
60 000€ ist doch viel zu teuer das bringt doch der nie mehr ein
+martin aus bayern Vielleicht eher eine Maschine für Gemeinschaften oder Lohnunternehmer.
+Bernhard Wurm Es gibt aber Flächen, die kann man nicht mehr mit dem Traktor befahren. Da muss man dann mit dem Motormäher arbeiten. Der 6 m Balken hat eine sehr gute Anpassung. Wir hätten es auch nicht geglaubt, wenn wir es nicht probiert hätten. Wenn Dir der 6 m Balken zu unhandlich ist, kannst Du den Brielmaier Motormäher auch mit nur einem Trägerfahrzeug und einem 3 m Balken einsetzen.
+Agrartechnik FullHD der traktor hat trotzdem ein größeres einsatzsprektrum. und ein 6m mähbalken kann trotzdem nie so eine bodenanpassung haben. kann ich mir nicht vorstellen. nach dazu wäre es mir zu unhandlich...
+martin aus bayern Du musst bedenken, dass ein Traktor im Unterhalt teurer ist und auf den Hektar 4,7 Liter mehr verbraucht. Außerdem hat man bei dem Duo 6 automatisch zwei Motormäher die man auch zum zetten, schwaden, heuschieben, schneefräsen... einsetzen kann!
Echt Interessant, aber im Weserbergland würde ein Schlepper mit Mäh-kombi klar gewinnen. Die Hänge am Ith und am Hils sind komplett bewalded und haben viele Kletterfelsen. Auf den Bergen ist es Flach und die Flächen sind nicht gerade klein.
+lp king Mit einer Front-Heck Kombination würde der Traktor sicher besser abschneiden. In unserem Fall käme eine Kombination aber nicht in Frage: Zu ist zu schwer und braucht zu viel Kraft. Wenn der Traktor mit einem 3 m Heckmähwerk arbeitet, hat er gegen den Brielmaier Duo 6 keine Chance.
Schau mal was der Traktor mit Mähwerk kostet und Sprit verbraucht...
Blazej650
+Blazej650 Thank you!
Landtechnik Zollernalb
60000€ sind echt viel Geld... aber auf dem Schlepper wäre es mir auch nicht so wohl an den Hängen trotzdem TOP Video !!!
Landtechnik Vvvvv. We
+Landtechnik Zollernalb Danke für Dein Lob und Deine Meinung!
Geht der Motormäher auch wenn es auch mäusehäufen hat? Gibt es auch Verstopfungen? Tolles Video
Moritz Klüh
Großes Lob an euch! Die vergleichtests werden inner interesanter. Mich würde ein Vergleich zwischen Lohnunternehmer und eigen Mechanisierung ansprechen und dies in Bereichen von ernte, Düngung und Bodenbearbeitung! Grüße aus Osthessen!
+moritz klüh Danke für Dein positives Feedback und Deinen Vorschlag. Wir werden sehen, was sich machen lässt.
waldquelle01
Super Video!!!! Ihr seid einfach die besten in diesen Fachgebiet auf YouTube! Die Videos sind sehr gut und mit viel Begeisterung gemacht!
+waldquelle01 Danke für Dein Lob! Das freut uns sehr! :)
Nico Brenn
sehr interessantes Video! auf dem Betrieb wo ich z.t aushelfe haben wir auch einen Brielmeier aber einen etwas kleineren;) sind sehr zufreiden. Lg Nico
+Nico Brenn Hallo Nico! Danke für Deinen Erfahrungsbericht!
Mischael Schaper
Hallo könntet ihr auch mal ein Video dazu machen was besser ist Packer oder Egge. W ir haben nämlich noch eine Egge und wüssten gerne ob es sich lohnt einen Packer zu kaufen.
+Trecker Michi Danke für Deinen Vorschlag!
Könnt ihr mal die Firma Weidemann vorstellen geiler Kanal nochmal an euch
+Maric Cobus Danke für Dein Lob und Deinen Vorschlag. Videos über Lader von Weidemann findest Du schon auf unserem Kanal. Über ein Firmenportrait denken wir nach.
Brielmaier Motormäher best of 2016
brielmaier demo 2
2fast4ferrari
Traktor na pedały FALK Lander zielony lub czerwony traktorek z otwieraną maką i przednią łyżką!
Aebi TT280 | landwirt.com
Rasenmäher, Balkenmäher, Freischneider oder doch die Sense?
Brielmaier Vorführung Feuchtwiese Wesseker See 10.10.2017
Brielmaier Motormäher Duo 6m - 112% Hangneigung
Waldfieber 2 - Forstmaschinen im Einsatz - DVD Trailer
Brielmaier 29 PS Motormäher | landwirt.com
HeuMax und SiloMax von Agrartechnik Seeber | landwirt.com
Köppl Atra | landwirt.com
GreenMax Extreme von Agrartechnik Seeber | landwirt.com
Binderberger Trommelsäge Rotomatic EZ | landwirt.com
Brielmaier Duo 6 Motormäher | landwirt.com
Göweil Rundballenpresse G1 F125 | landwirt.com
Grünlandgeräte von Kubota | landwirt.com | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | Fender Pugilist Distortion Pedal – Musikhaus Thomann
4% kauften Fender MTG Tube Distortion 139 €
4% kauften tc electronic Dark Matter Distortion 45 €
Poppup, 23.05.2020
Klarer Crunch bis böseste Drop-Distortion. Geil. Viele Sounds, beste Fender Verarbeitung, beinahe unendliche Möglichkeiten. Ist sofort auf mein Board gezogen und wird da bleiben. Vermutlich für immer. Die Leuchtdiode (Stausanzeige) ist allerdings extrem hell und brennt einem fast die Netzhaut weg ;-) sollte man vielleicht abkleben wenn man Zuhause bleibt. Auf der Bühne erträglicher.
Willliam, 09.05.2019
Dieses Distortion Pedal ist wirklich sehr gut und vielseitig. Es besteht aus zwei Kanälen, deren Verzerrung sehr unterschiedlich klingen. Kanal A hat einen etwas weniger aggressiven Sound und mit Kanal B bekommt man ganz schnell einen higain Distortion Sound. Beide Kanäle kann man auch mit dem Blendknopf miteinander mischen, wodurch man das beste von beiden Welten haben kann oder man kann die Kanäle einfach ineinander laufen lassen, was noch mehr Gain und komplett andere Sounds bringt. Ich finde Das Pedal klingt mit meiner Les Paul Junior und ihren P90 Pickups einfach nur wunderbar. Mit sehr viel von Kanal A und mit Hilfe des Blendknopfs etwas von B lassen sich aus der Les Paul bei voll aufgedrehtem Volumenregler schöne Verzehrte und rockige Sounds rausholen, während der Sound bei herunterdrehen des Volumenreglers sehr schön aufhellt und nur noch leicht angezehrt klingt. Also die Dynamik des Pedals ist wirklich Top! Mit meiner zweiten Les Paul und Humbuckern lassen sich ähnlich schöne Sounds erzeugen. Manchmal benutze ich mit dieser Gitarre auch einen bereits angezehrten Verstärker, womit man langsam aber sich in Richtung Hardrock kommt. Würde ich das Gain am Pedal noch höher stellen könnte man sicher auch ganz leicht Metal mit dem Ding spielen, aber das ist nicht wirklich das, was ich spielen möchte. Insgesamt also ein wirklich gutes Pedal mit großartigen Sounds. Besonders zu empfehlen für Leute, die vielleicht noch kein Verzehrer haben und sich nach ihrem ersten Pedal umschauen, da man mit dem Pedal wirklich fast alle Sounds abdecken kann. Seine Stärken zeigt das Pedal jedoch eindeutig bei rock/crunch Sounds. Bei der Vielzahl an Sounds die man aus dem Teil raus bekommt bin ich mir jedoch sicher, dass auch Spieler, die bereits viele Pedale besitzen, noch einen Sound im Pedal finden, welchen sie mit ihren derzeitigen Pedalen noch nicht erhalten konnten. So war es zumindest bei mir! Außer tollen Sounds besitzt das Pedal auch noch ein wirklich innovatives Batteriefach, welches mit Magneten zu verschließen geht (könnten gern alle meine Pedale haben) und einen Schalter, mit denen sich die Knöpfe des Pedals blau beleuchten lassen. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, ist der Bassboost. Dieser ist wirklich 0 bemerkbar und man hätte ihn auch weglassen können. Deswegen auch ein Stern weniger im Sound. Aber alles in allem großartiges Pedal. Ich würde es wirklich jedem empfehlen mal anzuspielen bei Gelegenheit!
Soundvielfalt und guter Klang
Jochen689, 26.12.2018
Ich war lange Zeit eher weniger an Distortion interessiert. Mein Gebiet waren eher sanfte Bluesdriver oder Fuzz Boxen. Aber dieser hier hat mich eines Besseren belehrt. Er fügt sich nahtlos in meine Amp und Pedalkette ein, und verzerrt mein Signal so, dass ich nciht plötzlich einen komplett anderen Sound habe, sondern einfach nur mehr Verzerrung. Ein sehr interessantes Pedal für alle Gitarristen, die einkanalige Amps spielen und diesen mit einer sehr schönen und überaus flexibel zu gestaltenden Zerre boosten wollen. Die Palette reicht von Clean Boost bis zu hartem Distortion mit verschiedenen Soundnuancen.
Einzig allein ist bei meinem Gerät ein Wackler bei dem Birnchen zu bemerken. Ansonsten clevere Lösung für das Batteriefach.
Sehr variabler Zerrer
MarkusCologne, 02.09.2019
Ich bin vom Fender Pugilist restlos begeistert. Das Pedal deckt ein deutlich größeres Zerrspektrum ab, als die Bezeichnung DISTROTION vermuten lässt. Auch weichere Crunch-Sounds sind z.B. möglich. Aber nicht nur der Sound, sondern auch das Gehäusekonzept ist überzeugend. Das magnetische Batteriefach macht einen sehr robusten Eindruck und der Batteriewechsel ist einfach. Die beleuchteten Potis sind genial und in dieser Preisklasse wirklich kein Standard. Eigentlich gibt es nur zwei Dinge, die mich stören. Das ist die zu helle gelbe Betriebs-LED und die Tastsache, dass man die beiden Zerrstufen nicht über separate Bypass-Schalter schalten kann. Aber beim aktuellen Preis (84,- EU im Sept. 2019) ist das keine Diskussion wert. Daher auch bei der Bedienung volle Punktzahl.
Auf Thomann.de 7481
B-Stock Fender Pugilist Distortion Pe B-Stock 82 €
[LEFT][URL="https://www.thomann.de/de/fender_pugilist_distortion_pedal.htm"]Fender Pugilist Distortion Pedal [/URL][/LEFT][B][/B][LEFT][URL="https://www.thomann.de/de/fender_pugilist_distortion_pedal.htm"][IMG]https://thumbs.static-thomann.de/thumb/bdbmagic/pics/prod/430588.jpg[/IMG][/URL][/LEFT] | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | RIS - Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 22.10.2018
Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, Fassung vom 22.10.2018
Verordnung des Bundesministers für Justiz vom 28. September 1970 über die Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilrechtssachen sowie von gerichtlichen Entscheidungen in Unterhaltssachen im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien
StF: BGBl. Nr. 314/1970
Auf Grund des § 79 der Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79/1896, wird verordnet:
Die Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilrechtssachen sowie von gerichtlichen Entscheidungen in Unterhaltssachen ist im Verhältnis zu der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien in dem Maß als verbürgt anzusehen (§ 79 der Exekutionsordnung), in dem gemäß den nachstehend in den Anhängen I und II wiedergegebenen Rechtsvorschriften von Britisch-Kolumbien Entscheidungen ausländischer Gerichte und ausländische Schiedssprüche dort anerkannt und vollstreckt werden.
Das Bestehen der Gegenseitigkeit im Verhaltnis zu Österreich ist vom Lieutenant-Governor von Britisch-Kolumbien am 18. Jänner 1968 mit Order-in-Council Nr. 188 im Sinne des Abschnittes 11 Absatz 1 des Reciprocal Enforcement of Judgments Act und am 2. Dezember 1968 mit Order-in-Council Nr. 3838 im Sinne des Abschnittes 15 Absatz 1 des Reciprocal Enforcement of Maintenance Orders Act bestätigt worden.
Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen
1. Dieses Gesetz ist als das Gesetz betreffend die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen zu zitieren. 1959, Kap. 70 Abschn. 1.
2. (1) In diesem Gesetz bedeutet
„gerichtliche Entscheidung“ eine Entscheidung oder eine Verfügung eines Gerichtes in einem Zivilverfahren, die vor oder nach Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist, wodurch auf eine Geldleistung erkannt worden ist, und schließt einen Spruch in einem schiedsgerichtlichen Verfahren ein, wenn der Spruch nach dem geltenden Recht des Staates, in dem er ergangen ist, in gleicher Weise wie eine von einem Gericht dieses Staates gefällte Entscheidung vollstreckbar geworden ist; schließt jedoch keine Verfügung auf wiederkehrende Geldleistungen als Unterhalt für eine Ehegattin, eine ehemalige Ehegattin, eine vermeintliche Ehegattin, ein Kind oder sonst einen unterhaltsberechtigten Angehörigen der Person ein, gegen die die Verfügung erlassen worden ist;
„Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung“ die Person, die die gerichtliche Entscheidung erwirkt hat, und schließt dessen Testamentsvollstrecker, Nachlaßverwalter, Gesamt- und Einzelrechtsnachfolger ein;
„Schuldner der gerichtlichen Entscheidung“ die Person, gegen die die Entscheidung erlassen worden ist, und schließt jede Person ein, gegen die die Entscheidung in dem Staat vollstreckbar ist, in dem sie erlassen worden ist;
„Titelgericht“ in bezug auf eine Entscheidung das Gericht, von dem die Entscheidung erlassen worden ist;
„Registergericht“ in bezug auf eine Entscheidung das Gericht, bei dem die Entscheidung nach diesem Gesetz registriert ist.
(2) Alle Bezugnahmen auf Zustellungen zu eigenen Handen bedeuten in diesem Gesetz die tatsächliche Übergabe von zuzustellenden Prozeßstücken, Benachrichtigungen oder anderen Urkunden an die Person, der dadurch zu eigenen Handen zugestellt wird; die Zustellung ist nicht lediglich deshalb als keine Zustellung zu eigenen Handen anzusehen, weil die Zustellung außerhalb des Staates des Titelgerichtes erfolgt ist. 1959, Kap. 70 Abschn. 2.
Antrag auf Registrierung einer gerichtlichen Entscheidung.
3. (1) Ist von einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat eine Entscheidung erlassen worden, so kann der Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung innerhalb einer Frist von sechs Jahren nach Ergehen der Entscheidung beim Obersten Gericht beantragen, daß die Entscheidung bei diesem Gericht registriert wird; auf einen solchen Antrag hat das Gericht die Registrierung der Entscheidung anzuordnen.
Verfahren ohne Anhörung des Schuldners.
(2) Eine Anordnung auf Registrierung nach diesem Gesetz kann ohne Anhörung des Schuldners in jedem Fall erlassen werden, in welchem
die das Verfahren einleitende ursprüngliche Klage dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung eigenhändig zugestellt worden ist; oder
der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung, obgleich ihm nicht zu eigenen Handen zugestellt worden ist, sich auf das Verfahren eingelassen oder bestritten hat oder anwaltlich vertreten gewesen ist oder sich auf andere Weise der Gerichtsbarkeit des Titelgerichtes unterworfen hat,
und nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Entscheidung ergangen ist, die Frist für die Einbringung eines Rechtsmittels gegen die Entscheidung abgelaufen ist und kein Rechtsmittel anhängig oder ein erhobenes Rechtsmittel bereits erledigt ist.
Erforderliche Bestätigung des Titelgerichtes.
(3) In einem Falle, auf den Absatz 2 Anwendung findet, ist dem Antrag eine vom Titelgericht ausgestellte und mit dem Gerichtssiegel versehene und von einem Richter oder dem Urkundsbeamten des Gerichtes unterfertigte Bestätigung beizulegen.
Form der Bestätigung.
(4) Die Bestätigung hat in der im Anhang ersichtlichen oder in ähnlicher Form zu sein und die Angaben über die darin erwähnten Umstände zu enthalten.
Verständigung bei Anträgen in anderen Fällen.
(5) In einem Fall, auf den Absatz 2 keine Anwendung findet, ist dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung jene Verständigung von dem Antrag auf Anordnung der Registrierung zu geben, die nach dem Gesetz vorgeschrieben ist oder die der Richter für angemessen erachtet.
Voraussetzungen für die Registrierung.
(6) Die Anordnung der Registrierung wird abgelehnt, wenn der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung dem Gericht, bei dem die Registrierung beantragt wird, nachweist, daß
das Titelgericht entweder
nach den für das Gericht, bei dem die Registrierung beantragt wird, maßgebenden Regeln über die Gerichtsbarkeit nicht zuständig gewesen ist; oder
nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Entscheidung ergangen ist, weder für den Streitgegenstand, wie er sich aus der Entscheidung ergibt, noch für die Person des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung eine Zuständigkeit besessen hat; oder
der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung im Staate des Titelgerichtes weder einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat und sich auch weder freiwillig auf das Verfahren eingelassen noch sonstwie im Verlaufe des Verfahrens der Zuständigkeit des Gerichtes unterworfen hat; oder
die das Verfahren vor dem Titelgericht einleitende Ladung dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung als Beklagten nicht ordnungsgemäß zugestellt worden ist und er sich auf das Verfahren nicht eingelassen hat, ungeachtet, daß er im Staate dieses Gerichtes seinen gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat, oder dort einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist oder sich der Zuständigkeit dieses Gerichtes durch eine Vereinbarung unterworfen hat; oder
die gerichtliche Entscheidung durch betrügerische Machenschaften erwirkt worden ist; oder
ein Rechtsmittel anhängig oder die Frist, innerhalb der ein Rechtsmittel ergriffen werden kann, noch nicht abgelaufen ist; oder
die gerichtliche Entscheidung über einen Anspruch ergangen ist, über den das Registergericht aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder aus ähnlichen Gründen kein Verfahren eingeleitet hätte; oder
der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung mit Erfolg Einwendungen vorbringen könnte, wenn auf Grund der gerichtlichen Entscheidung eine Klage erhoben würde.
Vorgangsweise bei der Registrierung.
(7) Die Registrierung kann durch Einbringen der Anordnung und einer Ausfertigung oder einer beglaubigten Abschrift der gerichtlichen Entscheidung beim Urkundsbeamten des Gerichtes, bei dem die Anordnung erlassen worden ist, vorgenommen werden, worauf die Entscheidung als eine Entscheidung dieses Gerichtes eingetragen wird. 1959, Kap. 70 Abschn. 3.
Zuständigkeit zur Ausstellung der Bestätigung.
4. Ist das Titelgericht ein Gericht in dieser Provinz, so besitzt es die Zuständigkeit, eine Bestätigung zum Zwecke der Registrierung einer gerichtlichen Entscheidung in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat auszustellen. 1959, Kap. 70 Abschn. 4.
Umwandlung in kanadische Währung.
5. Lautet eine gerichtliche Entscheidung, deren Registrierung nach diesem Gesetz begehrt wird, auf Zahlung eines nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbetrages, so hat der Urkundsbeamte den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festzusetzen, der im Zeitpunkt der Erlassung der Entscheidung des Titelgerichtes gültig gewesen ist. Der Urkundsbeamte hat auf der Registrierungsanordnung den derart festgesetzten, in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag zu bescheinigen und die Entscheidung ist nach Registrierung als eine auf den derart bescheinigten Betrag lautende Entscheidung anzusehen. 1959, Kap. 70 Abschn. 5.
Gerichtliche Entscheidung in einer anderen als der englischen Sprache.
6. Ist eine gerichtliche Entscheidung, deren Registrierung nach diesem Gesetz begehrt wird, in einer anderen als der englischen Sprache abgefaßt, so ist der Entscheidung oder der Ausfertigung der Entscheidung oder einer beglaubigten Abschrift davon für die Zwecke dieses Gesetzes eine vom Gericht genehmigte Übersetzung in die englische Sprache anzuschließen und nach Erteilung dieser Genehmigung ist die Entscheidung als eine solche in englischer Sprache anzusehen. 1959, Kap. 70 Abschn. 6.
Wirkung der Registrierung.
7. Ist eine gerichtliche Entscheidung auf Grund dieses Gesetzes registriert worden, so
hat sie vom Tage der Registrierung angefangen dieselbe Kraft und Wirksamkeit wie eine vom Registergericht selbst am Tage der Registrierung erlassene Entscheidung und sie kann Grundlage für weitere Verfahren sein, jedoch ist, wenn die Registrierung auf Grund einer Anordnung ohne Anhörung des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung erfolgt ist, eine Veräußerung oder andere Verfügung über Eigentum des Schuldners auf Grund der Entscheidung vor Ablauf der im Abschn. 8 Abs. 1 lit. b vorgesehenen oder einer etwaigen weiteren vom Registergericht festgesetzten Frist ausgeschlossen;
hat das Registergericht hinsichtlich der Entscheidung dieselben Befugnisse zur Nachprüfung und dieselben Zuständigkeiten wie hinsichtlich einer von ihm selbst erlassenen Entscheidung und
können die angemessenen Kosten der Registrierung der Entscheidung, einschließlich der Kosten für die Beschaffung einer Ausfertigung oder beglaubigten Abschrift der Entscheidung bei dem Titelgericht und der Kosten des Antrages auf Registrierung, in gleicher Weise, als ob sie auf Grund der Entscheidung zu zahlende Beträge wären, eingetrieben werden, wenn diese Kosten von dem zuständigen Beamten des Registergerichtes festgesetzt und auf der Anordnung vermerkt sind. 1959, Kap. 70 Abschn. 7.
Anordnungen ohne Anhörung des Schuldners.
8. (1) Ist eine gerichtliche Entscheidung auf Grund einer Anordnung ohne Anhörung des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung registriert worden, so
ist innerhalb eines Monates nach der Registrierung oder innerhalb einer etwaigen weiteren vom Registergericht jederzeit anzuordnenden Frist eine Verständigung von der Registrierung dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung in der gleichen Weise, wie dies die Zustellungsvorschriften für eine Vorladung erfordern, zuzustellen; und
kann der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung beim Registergericht innerhalb eines Monates nach Verständigung von der Registrierung die Aussetzung der Registrierung beantragen.
(2) Auf einen derartigen Antrag kann das Gericht aus jedem der im Abschn. 3 Abs. 6 angeführten Gründe und zu dem Gericht geeignet erscheinenden Bedingungen die Registrierung aussetzen. 1959, Kap. 70 Abschn. 8.
9. Vorschriften für das Gerichtsverfahren nach diesem Gesetz einschließlich solcher über die Kosten können erlassen werden; bis zur Erlassung von Verfahrensvorschriften nach diesem Abschnitt sind die Vorschriften des Registergerichtes einschließlich der die Kosten betreffenden Vorschriften entsprechend anzuwenden. 1959, Kap. 70 Abschn. 9.
Ausübung der Befugnisse.
10. Auf Grund der gerichtlichen Verfahrensvorschriften können die durch dieses Gesetz einem Gericht übertragenen Befugnisse von einem Richter dieses Gerichtes ausgeübt werden. 1959, Kap. 70 Abschn. 10.
Herstellung der Gegenseitigkeit in bezug auf die Gerichtsbarkeit.
11. (1) Ist der Lieutenant-Governor in Council der Ansicht, daß die Schaffung von die Gegenseitigkeit gewährenden Bestimmungen durch einen Staat innerhalb oder außerhalb Kanadas zur dortigen Vollstreckung von in der Provinz ergangenen gerichtlichen Entscheidungen bevorsteht, so kann er ihn durch Verfügung zu einem für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährenden Staate erklären.
Aufhebung der Gegenseitigkeit.
(2) Der Lieutenant-Governor in Council kann jede nach Absatz 1 ergangene Verfügung widerrufen. Daraufhin hört der Staat, demgegenüber die Verfügung ergangen ist, auf, ein für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährender Staat zu sein. 1959, Kap. 70 Abschn. 11.
12. Nichts in diesem Gesetz nimmt dem Gläubiger einer gerichtlichen Entscheidung das Recht, eine auf seine Entscheidung gestützte Klage oder eine Klage über den ursprünglichen Streitgegenstand einzubringen
nachdem ein Verfahren nach diesem Gesetz stattgefunden hat; oder
anstelle eines Verfahrens nach diesem Gesetz;
wie auch die Einleitung eines Verfahrens nach diesem Gesetz, mit oder ohne Registrierung der Entscheidung, dem Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung nicht das Recht nimmt, eine auf die Entscheidung gestützte Klage oder eine Klage über den ursprünglichen Streitgegenstand einzubringen. 1959, Kap. 70 Abschn. 12.
13. Dieses Gesetz ist auf solche Weise auszulegen, daß es seinem allgemeinen Zweck der Vereinheitlichung des Rechtes der Provinzen, die es beschließen, gerecht wird. 1959, Kap. 70 Abschn. 13.
(Gemäß dem Gesetz über die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen der Provinz Britisch-Kolumbien)
An alle, denen das Vorliegende zugehen wird – GRÜSSE:
Es wird hiermit bestätigt, daß in den Registern des …… Gerichtes in …… vor dem Ehrenwerten ….., Richter des genannten Gerichtes, eine Klage mit der Geschäftszahl ….. zwischen ……… (Kläger) und ……. (Beklager) eingetragen ist.
1. Die schriftliche Vorladung [oder Klagserzählung, je nach Sachlage] ist am ….. erlassen und dem Gericht ist bewiesen worden, daß sie dem Beklagten durch Übergabe einer Abschrift an ihn und Zurücklassung bei ihm zugestellt worden ist.
2. Es sind keine Einwendungen erhoben worden und das Urteil ist gefällt worden auf Grund (Beweis, Versäumnis oder Verfügung) ……. [ODER]
2. Es sind Einwendungen erhoben worden und das Urteil ist bei der Verhandlung gefällt worden (oder, je nachdem wie der Fall liegt).
3. Das Urteil ist erflossen am …..
4. Die Rechtsmittelfrist ist abgelaufen und ein Rechtsmittel ist nicht abhängig [oder ein Rechtsmittel ist gegen das Urteil ergriffen und ihm ist vom Berufungsgericht keine Folge gegeben worden und die Frist für jedes weitere Rechtsmittel ist abgelaufen und kein weiteres Rechtsmittel ist anhängig, oder, je nachdem wie der Fall liegt].
5. Weitere Einzelheiten, falls vorhanden
6. Nähere Umstände:
Dem Anspruch ist stattgegeben worden …………………….$...........................
Entscheidungskosten …………………………………………. ………………
Weitere Kosten ………………………………………………… …………….
Zinsen …………………………………………………………... …………….
Bezahlt am ………………………………………………………$ ………………...
Der fällige Saldo auf Grund der genannten Entscheidung für Schuld, Zinsen und Kosten beläuft sich auf die Summe von …………………….. ………………….
Wir haben angeordnet, daß alles und jedes, was im obigen Text dieser Urkunde gesagt ist, bestätigt wird.
ZU URKUND DESSEN haben wir veranlaßt, daß das Siegel unseres genannten Gerichtes in …………… hierunter gesetzt wird. DIES BEZEUGT der Ehrenwerte …………………, Richter unseres genannten Gerichtes in …………., heute am ……….. Tage des Monats ……….. 19…
Richter des Gerichtes von ……….
Urkundenbeamter des Gerichtes von ………
1959, Kap. 70 Formbl.
Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen
1. Dieses Gesetz ist als das Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen zu zitieren. 1958, Kap. 26 Abschn. 1.
2. In diesem Gesetz bedeutet
„beglaubigte Abschrift“ in bezug auf eine Verfügung eines Gerichtes eine Abschrift der Verfügung, die vom zuständigen Beamten des Gerichtes als eine richtige Abschrift beglaubigt ist;
„Gericht“ eine Behörde, welche die gesetzliche Zuständigkeit zur Erlassung von Unterhaltsverfügungen besitzt;
„unterhaltsberechtigter Angehöriger“ eine Person, für die eine Person, gegen die eine Unterhaltsverfügung beantragt wird oder eine solche erlassen worden ist, nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Unterhaltsverfügung beantragt wird oder erlassen worden ist, unterhaltspflichtig ist;
„Unterhaltsverfügung“ eine Verfügung zur periodischen Geldleistung zum Unterhalt für eine Ehegattin, eine ehemalige Ehegattin, eine vermeintliche Ehegattin, ein Kind oder sonst einen unterhaltsberechtigten Angehörigen der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist; und
„die Gegenseitigkeit gewährender Staat“ einen Staat, der nach Abschn. 15 als ein Gegenseitigkeit gewährender Staat erklärt worden ist. 1958, Kap. 26 Abschn. 2; 1959, Kap. 71 Abschn. 2.
Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen, die in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat erlassen worden sind
Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen in Britisch-Kolumbien, die anderswo erlassen wurden.
3. (1) Ist entweder vor oder nach Inkrafttreten dieses Gesetzes eine Unterhaltsverfügung gegen eine Person von einem Gericht in einem Staate, der Gegenseitigkeit gewährt, erlassen und eine beglaubigte Abschrift der Verfügung vom zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates dem Attorney-General übermittelt worden, so hat der Attorney-General eine beglaubigte Abschrift der Verfügung zur Registrierung dem zuständigen Beamten eines Gerichtes in Britisch-Kolumbien zu übersenden, das vom Attorney-General zur Durchführung dieses Abschnittes bestimmt wird, und nach Erhalt derselben ist die Verfügung zu registrieren.
(2) Eine nach Absatz 1 registrierte Verfügung hat vom Zeitpunkt ihrer Registrierung dieselbe Kraft und Wirksamkeit und sie kann nach Maßgabe dieses Gesetzes ebenso Grundlage für weitere Verfahren sein, als ob sie eine Verfügung wäre, die ursprünglich von dem Gericht, bei dem sie auf diese Weise registriert wurde, erlassen worden ist und dieses Gericht hat demgemäß die Befugnis, die Verfügung zwangsweise durchzusetzen.
Umrechnung in kanadische Währung.
(3) Eine auf Zahlung von nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbeträgen lautende Unterhaltsverfügung darf so lange nicht nach Absatz 1 registriert werden, bis das Gericht, bei dem um Registrierung der Verfügung angesucht wird, oder, wenn dieses Gericht das Oberste Gericht ist, der Urkundsbeamte dieses Gerichtes den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festgesetzt hat, der im Zeitpunkt der Ausstellung der Verfügung des Gerichtes in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate gültig gewesen ist; je nach Lage des Falles hat das Gericht oder der Urkundsbeamte den derart festgesetzten und in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag auf der Verfügung zu bescheinigen und nach Registrierung der Verfügung ist diese als eine Verfügung zur Zahlung des derart bescheinigten Betrages anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 3.
Unterhaltsverfügungen gegen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Inland haben.
Übermittlung von Unterhaltsverfügungen, die in Britisch-Kolumbien erlassen wurden.
4. Hat vor oder nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ein Gericht in Britisch-Kolumbien auf Antrag eines unterhaltsberechtigten Angehörigen, der in der Provinz seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, eine Unterhaltsverfügung gegen eine Person erlassen und wird diesem Gericht gegenüber bewiesen, daß die Person, gegen welche die Verfügung erlassen worden ist, ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate hat, so hat das Gericht auf Ersuchen der Person, zu deren Gunsten die Verfügung erlassen wurde, eine beglaubigte Abschrift der Verfügung dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates zu übersenden. 1958, Kap. 26 Abschn. 4.
Vorläufige Unterhaltsverfügungen gegen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb von Britisch-Kolumbien haben.
5. (1) Wird bei einem Gericht in Britisch-Kolumbien von einem unterhaltsberechtigten Angehörigen, der in der Provinz seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ein Antrag auf Erlassung einer Unterhaltsverfügung gegen eine Person gestellt und bewiesen, daß diese Person in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, so kann das Gericht in Abwesenheit dieser Person und ohne Zustellung einer Verständigung an sie, wenn es nach Anhörung des Beweises von der Berechtigung des Antrages überzeugt ist, eine solche Unterhaltsverfügung erlassen, wie es sie erlassen hätte, wenn eine Ladung an diese Person ordnungsgemäß zugestellt worden wäre und sie es unterlassen hätte, bei der Tagsatzung zu erscheinen; eine derartige Unterhaltsverfügung ist jedoch nur eine vorläufige und besitzt keine Wirkung, solange sie nicht von einem zuständigen Gericht in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate bestätigt wurde.
Einvernahmen und Übertragungen in Vollschrift.
(2) Wird der Beweis durch einen Zeugen, der auf Grund eines im Absatz 1 erwähnten Antrages einvernommen wird, nicht in Kurzschrift aufgenommen, so ist er in der Form eines Protokolls über die Aussage aufzunehmen; die Aussage ist vorzulesen und vom Zeugen und auch vom Richter oder einer anderen Person, die bei der Tagsatzung den Vorsitz führt, zu unterfertigen.
Vorbereitung von Angaben und Übermittlung von Aktenstücken an den Attorney-General.
(3) Ist nach Absatz 1 eine Verfügung erlassen worden, so
hat das Gericht vorzubereiten
eine Erklärung, welche die Gründe anführt, aus denen die Erlassung der Verfügung hätte bekämpft werden können, wenn der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, die Ladung ordnungsgemäß zugestellt worden und sie bei der Tagsatzung erschienen wäre; und
eine Erklärung, welche die Informationen anführt, die das Gericht zur Erleichterung der Identifizierung der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, und zur Feststellung ihres Aufenthaltes besitzt; und
hat das Gericht dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates zu übersenden
eine beglaubigte Abschrift der Verfügung;
die Einvernahme oder eine beglaubigte Abschrift der Übertragung des Beweises; und
die unter lit. a angeführten Erklärungen.
Befugnis zur Aufnahme neuer Beweise bei Rückverweisung.
(4) Ist eine nach diesen Bestimmungen erlassene vorläufige Verfügung vor einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat zur Bestätigung eingebracht und die Verfügung von diesem Gericht an das Gericht in Britisch-Kolumbien, das die Verfügung erlassen hat, zum Zwecke weiterer Beweisaufnahmen zurückverwiesen worden, so hat das Gericht in Britisch-Kolumbien nach der gesetzlich vorgeschriebenen Verständigung mit der Beweisaufnahme in der gleichen Art und unter den gleichen Voraussetzungen fortzufahren wie bei der Beweisaufnahme zur Stützung des ursprünglichen Antrages.
Weitere Befugnisse bei Rückverweisung.
(5) Stellt es sich bei der Beweistagsatzung nach Absatz 4 beim Gericht in Britisch-Kolumbien heraus, daß die Verfügung nicht hätte erlassen werden sollen, so kann das Gericht die Verfügung widerrufen, in jedem anderen Fall sind jedoch die Einvernahmen oder eine beglaubigte Abschrift der Übertragung der Beweisaufnahme, wenn sie in Kurzschrift aufgenommen wurde, an den Attorney-General zu senden und in gleicher Weise wie die Einvernahmen oder die Übertragung der ursprünglichen Beweisaufnahme zu behandeln.
Befugnis des Ursprungsgerichtes, die Verfügung abzuändern oder aufzuheben.
(6) Die Bestätigung einer nach diesem Abschnitt erlassenen Verfügung beeinträchtigt nicht die Befugnis des Gerichtes, von dem die Verfügung ursprünglich erlassen worden ist, die Verfügung abzuändern oder aufzuheben, jedoch besitzt eine die ursprüngliche Verfügung abändernde Verfügung keine Wirksamkeit, wenn sie nicht auf die gleiche Weise wie die ursprüngliche Verfügung bestätigt worden ist.
Übermittlung einer abändernden oder aufhebenden Verfügung.
(7) Erläßt nach Bestätigung einer nach diesem Abschnitt erlassenen Verfügung das Gericht, von dem die Verfügung ursprünglich erlassen worden ist, eine abändernde oder aufhebende Verfügung, so hat das Gericht eine beglaubigte Abschrift davon zusammen mit den Einvernahmen oder einer beglaubigten Abschrift der Übertragung der neuen Beweisaufnahme, die vor dem Gericht durchgeführt worden ist, dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates, in dem die ursprüngliche Verfügung bestätigt worden ist, zu übersenden.
Berufungsrecht.
(8) Ein Antragsteller, der eine vorläufige Verfügung nach diesem Abschnitt beantragt, hat das gleiche Berufungsrecht gegen eine Weigerung, die vorläufige Verfügung zu erlassen, wie er es gegen die Weigerung, eine Unterhaltsverfügung zu erlassen, gehabt hätte, wenn eine Ladung an die Person ordnungsgemäß zugestellt worden wäre, gegen die die Erlassung der Verfügung begehrt wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 5.
Bestätigung von in die Gegenseitigkeit gewährenden Staaten erlassenen Unterhaltsverfügungen.
Bestätigung von Unterhaltsverfügungen, die außerhalb von Britisch-Kolumbien erlassen wurden.
6. (1) Sofern
von einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate eine Unterhaltsverfügung erlassen worden und diese Verfügung nur eine vorläufige ist und bis zur Bestätigung durch ein Gericht in Britisch-Kolumbien keine Wirksamkeit besitzt; und
eine beglaubigte Abschrift der Verfügung zusammen mit den Zeugeneinvernahmen und einer Angabe der Gründe, aus denen die Verfügung hätte bekämpft werden können, falls die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, im Verfahren Partei gewesen wäre, beim Attorney-General eingelangt ist; und
der Attorney-General der Ansicht ist, daß die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Britisch-Kolumbien hat,
kann der Attorney-General die Aktenstücke an ein Gericht übersenden, das von ihm als zuständiges Gericht für die Durchführung der Bestimmungen dieses Abschnittes bestimmt wird. Nach Erhalt der Aktenstücke hat das Gericht eine Ladung auszufertigen, in der die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, aufgefordert wird, Gründe vorzubringen, aus denen die Verfügung nicht bestätigt werden soll, und zu veranlassen, daß die Ladung der Person zugestellt wird.
Einwendung gegen den Antrag auf Bestätigung.
(2) Bei der Tagsatzung nach diesem Abschnitt steht es der Person, der die Vorladung zugestellt wurde, frei, die Einwendungen vorzubringen, die sie in dem ursprünglichen Verfahren hätte vorbringen können, wenn sie hiebei Partei gewesen wäre, jedoch keine anderen Einwendungen; die Darlegung des Gerichtes, das die vorläufige Verfügung erlassen hat, in der die Gründe angegeben werden, aus denen die Erlassung der Verfügung hätte bekämpft werden können, wenn die Person, gegen die die Verfügung erlassen wurde, im Verfahren Partei gewesen wäre, bildet den vollständigen Nachweis, daß dies Gründe sind, aus denen Einwendungen erhoben werden können.
Befugnis, mit oder ohne Abänderungen zu bestätigen.
(3) Erscheint bei der Tagsatzung nach diesem Abschnitt die Person, der die Vorladung zugestellt wurde nicht oder gelingt es ihr im Falle des Erscheinens, das Gericht zu überzeugen, daß die Verfügung nicht bestätigt werden soll, so kann das Gericht die Verfügung entweder ohne Abänderung oder mit solchen Abänderungen bestätigen, die das Gericht nach Aufnahme der Beweise für gerechtfertigt erachtet.
Befugnis zur Rückverweisung an das Gericht, das die vorläufige Verfügung erlassen hat.
(4) Erscheint die Person, gegen die die Vorladung nach diesem Abschnitt ergangen ist, bei der Tagsatzung und überzeugt sie das Gericht, daß es zur Geltendmachung der Einwendungen erforderlich ist, die Sache an das Gericht, das die vorläufige Verfügung erlassen hat, zur Aufnahme weiterer Beweise zurückzuverweisen, so kann das Gericht die Sache zurückverweisen und hiefür das Verfahren vertagen.
Abänderung oder Aufhebung einer bereits bestätigten Verfügung.
(5) Ist eine vorläufige Verfügung nach diesem Abschnitt bestätigt worden, so kann sie in gleicher Weise abgeändert oder aufgehoben werden, als ob sie ursprünglich von dem bestätigenden Gericht erlassen worden wäre, und wenn das Gericht bei einem Antrag auf Abänderung oder Aufhebung zur Ansicht gelangt, daß es erforderlich ist, die Sache an das Gericht, das die Verfügung erlassen hat, zur weiteren Beweisaufnahme zurückzuverweisen, so kann das Gericht die Sache zurückverweisen und hiefür das Verfahren vertagen.
(6) (a) Ist nach diesem Abschnitt eine Verfügung bestätigt worden, so hat die dadurch verpflichtete Person gegen die Bestätigung der Verfügung dasselbe Berufungsrecht (wenn ein solches besteht), wie sie es gegen die Erlassung der Verfügung gehabt hätte, wenn die Verfügung eine Verfügung gewesen wäre, die von dem die Verfügung bestätigenden Gericht erlassen wurde.
(b) Hat das Gericht die Bestätigung einer Verfügung oder eines Teiles der Verfügung abgelehnt oder dieselbe abgeändert oder aufgehoben, so haben die Person, zu deren Gunsten die Verfügung erlassen wurde, und der Attorney-General ein gleiches Berufungsrecht.
Wirkung der Verfügung.
(7) Eine nach diesem Abschnitt bestätigte Verfügung hat, vom Zeitpunkt ihrer Bestätigung angefangen, dieselbe Kraft und Rechtswirksamkeit und sie kann nach Maßgabe dieses Gesetzes ebenso Grundlage für weitere Verfahren sein, als ob sie eine Verfügung wäre, die ursprünglich von dem Gericht, bei dem sie auf diese Weise bestätigt wurde, erlassen wurde, und dieses Gericht hat demgemäß die Befugnis, die Verfügung zwangsweise durchzusetzen.
(8) Lautet eine Verfügung, deren Bestätigung nach diesem Abschnitt beantragt wird, auf Zahlung von nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbeträgen, so hat das bestätigende Gericht oder, wenn dieses Gericht das Oberste Gericht ist, der Urkundsbeamte dieses Gerichtes den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festzusetzen, der im Zeitpunkt der Ausstellung der vorläufigen Verfügung des Gerichtes in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat gültig war; je nach Lage des Falles hat das bestätigende Gericht oder der Urkundsbeamte den derart festgesetzten und in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag auf der Verfügung, wenn sie bestätigt wird, zu bescheinigen, und die bestätigte Verfügung ist als eine auf den derart bescheinigten Betrag lautende Verfügung anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 6.
Vollstreckung von Verfügungen.
7. Das Gericht, bei dem eine Verfügung nach diesem Gesetz registriert oder von dem eine Verfügung nach diesem Gesetz bestätigt wurde, sowie die Beamten des Gerichtes haben alle geeigneten Schritte zur Vollstreckung der Verfügung zu unternehmen. Die Bestimmungen des Gesetzes betreffend den Unterhalt für Ehefrauen und Kinder sind auf die auf diese Weise registrierten oder bestätigten Verfügungen anzuwenden. 1958, Kap. 26 Abschn. 7.
Übermittlung von Akten durch den Attorney-General an den die Gegenseitigkeit gewährenden Staat.
8. Werden nach diesem Gesetz Akten an den Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates übersendet, so hat der Attorney-General die Akten entsprechend weiterzuleiten. 1958, Kap. 26 Abschn. 8.
Neuerliche Bestimmung eines Gerichtes durch den Attorney-General.
9. Die Bestimmung eines Gerichtes durch den Attorney-General für die Zwecke dieses Gesetzes hindert den Attorney-General nicht an der Bestimmung eines anderen Gerichtes mit Bezug auf die gleiche Verfügung. 1958, Kap. 26 Abschn. 8A.
10. Der Lieutenant-Governor in Council kann Vorschriften erlassen, mit denen das Verfahren nach diesem Gesetze, einschließlich der Kosten, geregelt wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 9.
Nachweis der Unterzeichnung der Aktenstücke durch einen Beamten des Gerichtes.
11. Ein Aktenstück, das von einem Richter oder Gerichtsbeamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates angeblich unterschrieben ist, ist bis zum Beweis des Gegenteils ohne Prüfung der Unterschrift oder des richterlichen oder amtlichen Charakters der Person, die als sein Unterzeichner auftritt, als entsprechend unterzeichnet anzusehen und der Beamte eines Gerichtes, von dem ein Aktenstück unterzeichnet ist, ist bis zum Beweis des Gegenteils als der zur Unterzeichnung des Aktenstückes zuständige Beamte anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 10; 1961, Kap. 59 Abschn. 27.
Einvernahmen als Beweismittel.
12. Einvernahmen oder Übertragungen einer Beweisaufnahme aus der Kurzschrift, die in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat zum Zwecke dieses Gesetzes aufgenommen sind, können nach diesem Gesetz vor Gerichten in Britisch-Kolumbien als Beweisaufnahme entgegengenommen werden. 1958, Kap. 26 Abschn. 11.
Fremdsprachige Verfügungen.
13. Ist eine Unterhaltsverfügung, deren Registrierung oder Bestätigung nach diesem Gesetz beantragt wird, in einer anderen als der englischen Sprache abgefaßt, so ist der Unterhaltsverfügung oder einer beglaubigten Abschrift davon für die Zwecke dieses Gesetzes eine vom Gericht genehmigte Übersetzung in die englische Sprache anzuschließen und nach Erteilung dieser Genehmigung ist die Unterhaltsverfügung als eine solche in englischer Sprache anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 12.
14. Nichts in diesem Gesetz nimmt einer Person das Recht, eine Unterhaltsverfügung zu erlangen, anstatt nach diesem Gesetz vorzugehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 13.
Feststellung der die Gegenseitigkeit gewährenden Staaten.
15. (1) Ist der Lieutenant-Governor in Council der Ansicht, daß die Schaffung von die Gegenseitigkeit gewährenden Bestimmungen durch einen Staat innerhalb oder außerhalb Kanadas zur dortigen Vollstreckung von in Britisch-Kolumbien ergangenen Unterhaltsverfügungen bevorsteht, so kann ihn der Lieutenant-Governor in Council durch Verfügung zu einem für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährenden Staat erklären.
Widerruf der Feststellung.
(2) Der Lieutenant-Governor in Council kann jede nach Absatz 1 ergangene Verfügung widerrufen. Daraufhin hört der Staat, dem gegenüber die Verfügung ergangen ist, auf, ein für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährender Staat zu sein. 1958, Kap. 26 Abschn. 14; 1959, Kap. 71 Abschn. 3.
Einheitliche Auslegung.
16. Dieses Gesetz ist auf solche Weise auszulegen, daß es seinem allgemeinen Zweck der Vereinheitlichung des Rechtes der Provinzen, die es beschließen, gerecht wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 5. | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | Canon XF300 Picture Profile – FXSUPPORT BLOG
FXSUPPORT BLOG
Was für die Augen Blog
Canon XF300 Picture Profile
Stand: 03.06.2012 15:46
Diese Einstellungen wurde mit Hilfe eines hochwertigen DSC Lab Testchart und sehr genauen digitalen Messgeräten der Firma Tektronix erstellt. Als Lichtquelle diente ein Normlicht, das von der echten Mittagssonne nur um max. 2% im Lichtspektrum abweicht und zur Farbbestimmung in Druckereien und Laboren benutzt wird.
Oben im Bild die Canon XF300 ohne PP, unten mit PP.
Ab Werk ist die Kamera eher etwas zurückhaltend justiert, Farbe Cyan und Kontrast stimmen nicht perfekt für ein gutes Filmbild.
Die XF300 besitzt aber ein gutes Menü für die Bildeinstellung (CUSTOM PICT.) und dort können umfangreiche Optimierungen durchgeführt werden. Ein zweiter PP ist speziell für Aufnahmen bei wenig Licht, dieser CP2 „Night“ sollte nur für Aufnahmen verwendet werden, wo auch unbedingt eine Gainverstärkung nötig ist. Mit dem Preset „Night“ wird noch durch eine andere – flachere – Kontrastkurve ein wenig Licht gewonnen.
In der Videopraxis sieht das dann farblich so bei der XF300 aus, oben ohne PP – unten mein mit Vectorscop/Waveformmonitor vermessener PP.
Ich habe die zwei optimierten Picture Profile der XF300 nun als kleines PDF Dokument (19 Seiten) kurz dokumentiert:
Dieses PDF möchte ich nicht kostenlos zugänglich machen. Es hat doch Zeit gekostet dieses PP zu erstellen, außerdem spare ich auch auf einen neuen erweiterten DSC Lab Testchart, der ca. 1100,- Euro kostet. Damit könnte in Zukunft das Erstellen von Kamerapresets wesentlich einfacher erfolgen.
Deshalb habe ich hier an dieser Stelle einen Spenden Button installiert. Über Paypal geht dies recht einfach, Sekunden nach erfolgreicher Spende, bekomme ich automatisch eine email mit der Spender Emailadresse. An dieser Emailadresse schicke ich dann recht schnell (meist am selben Tag) das numerierte PDF mit allen Einstellungswerten der Canon XF300.
Wolfgangs XF300 PP 0dB & Night bestehend aus:
PP „0dB“ + PP „Night“ als PDF 69,- Euro
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | ABUS UK, Tochter der ABUS August Bremicker Söhne KG in Großbritannien, zeigt auf der IFSEC International in Halle 5, Stand C75, erstmals Videoüberwachungsprodukte für professionelle Errichter sowie für private Anwender. Schwerpunkt des Messeauftritts...Affing, 26.04.2013 - ABUS UK, Tochter der ABUS August Bremicker Söhne KG in Großbritannien, zeigt auf der IFSEC International in Halle 5, Stand C75, erstmals Videoüberwachungsprodukte für professionelle Errichter sowie für private Anwender. Schwerpunkt des Messeauftritts sind neue HD 1080p Netzwerkkameras für den Innen- und Außeneinsatz sowie der HDVR Tribrid-Digitalvideorekorder, der simultan die Signale von Netzwerk-, analogen und HD-SDI-Überwachungskameras verarbeiten kann. Ein weiteres Produkthighlight ist das innovative Eycasa Funk-Türsprechsystem zum Kommunizieren, Überwachen, Öffnen (Türöffner). Ergänzend und speziell auf die Bedürfnisse des Einzelhandels zugeschnitten, zeigt ABUS UK einen Ausschnitt aus dem Videoüberwachungs-Retail-Sortiment: Produkte, die nach dem Plug-and-Play-Prinzip in wenigen Minuten in Betrieb genommen werden können.Der ABUS Gruppe ist es gelungen, die Lücke zwischen mechanischer und elektronischer Sicherheit zu schließen. Symbol der Vernetzung der bisher getrennt betrachteten Bereiche Alarm, Mechanik, Elektronik, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle zu ganzheitlichen Sicherheitslösungen ist das ABUS Molekül, das erstmals auf der weltgrößten Sicherheitsfachmesse Security 2012 in Essen präsentiert wurde. Die Welt vernetzter Sicherheitslösungen zeigt die britische Tochtergesellschaft ABUS UK nun auch auf der IFSEC International in Birmingham (13. - 16. Mai 2013). Schwerpunkt des Messeauftritts in Halle 5, Stand C75, sind Videoüberwachungs- und Sicherheitssysteme, die perfekt auf die Bedürfnisse professioneller bzw. privater Anwender abgestimmt sind.ABUS HD 1080 p Netzwerkkameras: für jede Anwendung die richtige KameraDas breite ABUS Sortiment - von der Netzwerk-Standardkamera für den Innenbereich bis zum vandalensicheren und wettergeschützten IR Netzwerk Außendome - lässt keine Wünsche offen. Allen Kameras liegt die ABUS Videoüberwachungssoftware VMS Express - made in Germany - kostenlos bei. ABUS Netzwerkkameras sind durch Facherrichter einfach zu installieren und liefern dank ihrer hohen Auflösung eine hervorragende Bildqualität mit fast ausnahmslos 25 fps. Dank Power over Ethernet (PoE) oder WLAN sind die Netzwerkkameras bequem und nahezu ortsunabhängig zu installieren.HDVR - Tribrid-DigitalvideorekorderDer neue HDVR 3.0 ist der Triathlet unter den professionellen Videoüberwachungsrekordern. Er unterstützt optional simultan Netzwerk-, analoge sowie HD-SDI-Kameras in einem System. Der Kunde genießt so alle Vorteile modernster Videoüberwachung, ohne sich auf eine bestimmte Technologie festlegen zu müssen. Die einzigartige Tribrid-Fähigkeit macht den HDVR auch zum hochleistungsfähigen Hybrid-Rekorder, der alle denkbaren Kombinationen der drei Kameratechnologien erschließt. Mithilfe eines kostenlosen Online-Konfigurators können sich Errichter ihren HDVR aus über 250 frei wählbaren Setups, angepasst an die individuellen Projektanforderungen, auch selbst zusammenstellen. In der Vollausbaustufe des neuen Tribrid-Videoüberwachungsrekorders mit Intel-Core-i7-Prozessor stehen bis zu 64 analoge oder 24 Netzwerk- oder 16 HD-SDI-Kanäle zur Verfügung. Es können beispielsweise bis zu 64 analoge Kameras oder alternativ 16 Netzwerkkameras mit 32 Analogkameras kombiniert werden - je nach Bedarf und Einsatzzweck. Durch die von der jeweiligen Kameratechnologie unabhängige freie Systemkonfiguration kann der ONVIF-konforme HDVR mehrere konventionelle Stand-alone-Rekordersysteme ersetzen. Die mögliche HD-Auflösung auf allen Kanälen verringert zudem die Anzahl benötigter Kameras fast um das Fünffache gegenüber Standard-VGA-Kameras. Der ABUS HDVR ist für den professionellen Dauereinsatz konstruiert und verfügt über eine Kapazität von bis zu acht TB, die mit vier Festplatten zu je zwei TB erreicht wird. Wird weniger Speicher benötigt, werden weniger Platten konfiguriert - nicht belegte HDD-Slots können nachgerüstet werden. Ein Raid-System, das mehrere Festplatten zusammenfasst und redundante Datenhaltung ermöglicht, sorgt für Ausfall- und Datensicherheit. Die integrierte ONVIF-konforme ABUS Videomanagementsoftware VMS 7.2 erlaubt unter anderem Fernzugriff auf Nebenstellen.Eycasa - Komfort und Sicherheit an der TürUnter dem Motto "Kommunizieren. Überwachen. Öffnen." vereint das Eycasa Funk-Türsprechsystem Videoüberwachung, Sprechanlage und Türöffnen in einer cleveren Kombination. Wer an der Tür klingelt, wird über die Video-Türstation mittels der integrierten Videokamera eindeutig identifiziert. Mit verschlüsselter 2,4-GHz-Digitalfunktechnik schickt die Video-Türstation ihre Live-Videobilder direkt auf den Screen der Basisstation. Einfach einen Blick darauf werfen, die Person über die integrierte Freisprecheinrichtung ansprechen und gegebenenfalls die Tür per Knopfdruck öffnen, fertig.Im Komplettset enthalten sind die Basisstation mit 7-Zoll-Touchscreen mit Freisprecheinrichtung sowie die Video-Türstation mit Tag/Nacht-Funktion und eingebauter Sprechanlage. In der Video-Türstation ist ein Proximity-Leser enthalten, der mittels ABUS Proximity-Chip schlüssellosen Zutritt gewährt. Zusätzlich können bis zu drei der separat erhältlichen Eycasa Außenkameras in das System integriert werden. Sie verfügen über Infrarotbeleuchtung für Nachtaufnahmen sowie über einen PIR-Sensor zur Bewegungserkennung.Plug & Play Sortiment für den EinzelhandelUm gemeinsam mit Fach- und Einzelhandel erfolgreich zu sein, erweitert ABUS sein Produktsortiment um besonders einfach zu installierende elektronische Plug-and-Play-Sicherheitsprodukte. Auf der IFSEC zeigt ABUS UK unter anderem den Digital Türspion HD, vor Kurzem in gleich fünf Kategorien mit dem renommierten Plus X Award ausgezeichnet, sowie das Digitale Funk-Heim-Videoset mit LAN, ein Komplettset mit 7-Zoll-Monitor und IR-Funk-Außenkamera, das bis auf vier Außenkameras erweitert werden kann.Weitere Informationen unter www.abus.com/ifsecFür den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, PresseBox.de, verantwortlich.Pressemitteilungstext: 719 Wörter, 6067 Zeichen. Als Spam meldenUnternehmensprofil: ABUS Security-Center GmbH & Co. KG | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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Sie sind hier: ###BREAD###
Handelsregister: HRB 701745
Geschäftsführer Herr Paul Bressel
Telefon: 0761-42 999 010
Telefax: 0761-42 999 011
Weltweit außer USA, Kanada
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© So-Rex Brandschutz Freiburg GmbH
Für alle Brandklassen bieten wir nach Euro-Norm zugelassene Feuerlöscher in verschiedensten Größen
Diese Anlagen leiten den Rauch, der im Brandfall entsteht, aus dem Inneren eines Gebäudes nach außen ab.
Wandhydranten &
Wir bauen und warten diese Anlagen mit zertifizierten Mitarbeitern. Für jedes Brandschutzproblem die passende Lösung.
Brandschutztüren &
Diese Türen können lebensrettend sein und verhindern im Fall eines Brandes das Ausbreiten des Feuers.
Wir erstellen Flucht- und Feuerwehrpläne nach DIN -Norm gemäß behördlicher Bestimmungen.
Wir führen Brandschutz- Schulungen durch. Für Ihre Sicherheit.
Hier finden Sie die Übersicht unserer Standorte in Baden-Württemberg, auch auf einer Landkarte vermerkt.
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Seit mehr als 30 Jahren sind wir als So-Rex in der Region tätig. Brandschutz mit Rat und Tat!
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
22,6 KB Aufrufe: 1.544
Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
84,1 KB Aufrufe: 1.817
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | bier - co2 - wasserfilter - Geräte für die Hausbar
Startseite » Bierleitungsreinigung Getränkeleitungsreinigung » Geräte für die Hausbar
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | [Gelöst] Bildschirmauflösung "starr" fixieren auf 1920x1080 - Linux Forum
[Gelöst] Bildschirmauflösung "starr" fixieren auf 1920x1080
Beitrag von Heart » 3. Jun 2015, 10:59
ich habe hier einen "Umschalter" an dem zwei PC's hängen (ein Monitor, Keyboard, Maus wird quasi geteilt. Vom Umschalter gehen VGA-Kabel in den Umschalter, also kein DVI/HDMI), 1x Windows, 1x Linux.
Jetzt ist es aktuell so, dass ich zuerst einen PC davon starte und hier komplett den Bootvorgang abwarten muss, damit ich die korrekte Bildschirmauflösung (1920x1080) bekomme. Ist der erste PC bis zur Anmeldung durchgebootet kann ich erst den zweiten PC anschalten und zu diesem wechseln mit dem Umschalter. Auch hier muss ich "dem gesamten Bootvorgang zusehen", damit die Auflösung passt (bei Linux wird sie korrekt gesetzt, wenn KDE-Startgrafik zu sehen ist).
Kann ich das irgendwie umgehen, so dass ich beide PC's gleichzeitig anschalten kann und mir Linux (auch wenn es nicht aktiv am Monitor verfolgt wird) die Auflösung starr/fest auf 1920x1080 setzt?
(openSUSE 13.2, KDE: 4.14.6, Qt: 4.8.6)
Zuletzt geändert von Heart am 5. Jun 2015, 09:35, insgesamt 1-mal geändert.
Beitrag von josef-wien » 3. Jun 2015, 22:14
KMS-fähige Treiber werden in der Regel bereits in der initrd (oder - wenn Du das verhinderst - kurz danach) geladen und holen sich in dieser frühen Phase (also lange vor dem Start der grafischen Oberfläche) die notwendigen Informationen direkt vom Bildschirm, und wenn der nicht angeschlossen und mit Strom versorgt ist, tritt eben eine "Notfallsauflösung" in Kraft. Wird der Bildschirm dann aktiv, werden diese Informationen nachgeholt, daher reicht ein entsprechender xrandr-Befehl, um zur gewünschten Auflösung zu gelangen. Wenn Du das bei inaktivem Bildschirm (z. B. in /etc/X11/xinit/xinitrc) erreichen willst, mußt Du zuerst mit xrandr eine modeline definieren, diese dann dem Anschluß zuweisen und im dritten Schritt aktivieren.
Treiber, die nicht KMS-fähig sind, kannst Du diesbezüglich über /etc/X11/xorg.conf[.d/*] steuern.
P. S. Mein Wissen beruht auf i915 und fglrx, aber ich denke, daß es sich bei anderen Treibern ebenso verhält.
Beitrag von manzek » 4. Jun 2015, 21:26
Dieses Problem kenne ich auch. Hier muss ich ebenfalls den jeweiligen Bootvorgang abwarten. Boote ich zeitgleich den zweiten Rechner, ist dessen Bild verschoben.
Ich gehe davon aus, dass es an der Autoformat-Funktion des Monitores liegt.
Mein Monitor zu Hause ist da unkritischer, da zickt eher die USB-Komponente wie Tastatur und Maus. Das Problem kann ich allerdings mit einem zweiten Satz Tastatur/Maus lösen...
Beitrag von Heart » 5. Jun 2015, 09:35
@josef-wien PERFEKT! Das lieferte die benötigten Infos.
Ich habe die Datei /etc/X11/xinit/xinitrc ziemlich am Anfang mit folgenden drei Zeilen ergänzt und nun habe ich auch die korrekte Auflösung nach dem Booten, wenn Linux nicht aktiv zu sehen war beim Bootvorgang an sich!
~ cat /etc/X11/xinit/xinitrc
xrandr --verbose --addmode VGA1 "1920x1080"
Re: [Gelöst] Bildschirmauflösung "starr" fixieren auf 1920x1
Beitrag von josef-wien » 5. Jun 2015, 11:30
An und für sich ist ein Abschnitt
vorhanden, aber in der Praxis spielt es keine Rolle. Noch besser ist ein auführbares Skript irgendeinname.sh im Verzeichnis /etc/X11/xinit/xinitrc.d (das "automatisch" verwendet wird). Ich hoffe, Deine modeline stammt aus der in /var/log/Xorg.0.log dokumentierten EDID-Information des Bildschirms (bei einem Start mit inaktivem Bildschirm sollte das nach einem simplen xrandr geschrieben werden) und nicht von cvt, gtf oder ähnlichen Programmen, Dein Bildschirm weiß schließlich am besten, was ihm am liebsten ist.
Beitrag von Heart » 5. Jun 2015, 12:03
Die stammt tatsächlich noch von "cvt 1920 1080" Nicht gut?
Ich habe mal die Datei /var/log/Xorg.0.log durchgesehen, aber eine Modeline (bzw. "EDID-Information") kann ich hier nicht finden:
➜ ~ cat /var/log/Xorg.0.log |grep -E 'intel|mode|video'
[ 33.403] Kernel command line: BOOT_IMAGE=/boot/vmlinuz-3.16.7-21-desktop root=UUID=d6f2e147-9477-4832-8ae0-604b58e48272 video=1920x1080 resume=/dev/disk/by-id/ata-ST3160815AS_5RX5Q7Y0-part1 splash=silent quiet showopts
[ 33.711] (==) Matched intel as autoconfigured driver 0
[ 33.711] (==) Matched intel as autoconfigured driver 1
[ 33.711] (==) Matched modesetting as autoconfigured driver 2
[ 33.711] (II) LoadModule: "intel"
[ 33.733] (II) Loading /usr/lib64/xorg/modules/drivers/intel_drv.so
[ 33.733] (II) Module intel: vendor="X.Org Foundation"
[ 33.733] (II) LoadModule: "modesetting"
[ 33.733] (II) Loading /usr/lib64/xorg/modules/drivers/modesetting_drv.so
[ 33.733] (II) Module modesetting: vendor="X.Org Foundation"
[ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) Integrated Graphics Chipsets:
[ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) HD Graphics: 2000-6000
[ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) Iris(TM) Graphics: 5100, 6100
[ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) Iris(TM) Pro Graphics: 5200, 6200, P6300
[ 33.734] (II) modesetting: Driver for Modesetting Kernel Drivers: kms
[ 33.734] (II) intel(0): Using Kernel Mode Setting driver: i915, version 1.6.0 20080730
[ 33.734] (WW) Falling back to old probe method for modesetting
[ 33.735] (--) intel(0): Integrated Graphics Chipset: Intel(R) Q35
[ 33.735] (--) intel(0): CPU: x86-64, sse2, sse3, ssse3
[ 33.735] (II) intel(0): Creating default Display subsection in Screen section
[ 33.735] (==) intel(0): Depth 24, (--) framebuffer bpp 32
[ 33.735] (==) intel(0): RGB weight 888
[ 33.735] (==) intel(0): Default visual is TrueColor
[ 33.735] (II) intel(0): Output VGA1 has no monitor section
[ 33.735] (II) intel(0): Enabled output VGA1
[ 33.736] (--) intel(0): Using a maximum size of 256x256 for hardware cursors
[ 33.736] (II) intel(0): Output VIRTUAL1 has no monitor section
[ 33.736] (II) intel(0): Enabled output VIRTUAL1
[ 33.736] (--) intel(0): Output VGA1 using initial mode 1024x768 on pipe 0
[ 33.736] (==) intel(0): TearFree disabled
[ 33.736] (==) intel(0): DPI set to (96, 96)
[ 33.736] (II) UnloadModule: "modesetting"
[ 33.736] (II) Unloading modesetting
[ 33.736] (II) intel(0): SNA initialized with Alviso (gen3) backend
[ 33.736] (==) intel(0): Backing store enabled
[ 33.736] (==) intel(0): Silken mouse enabled
[ 33.736] (II) intel(0): HW Cursor enabled
[ 33.736] (II) intel(0): RandR 1.2 enabled, ignore the following RandR disabled message.
[ 33.736] (==) intel(0): DPMS enabled
[ 33.736] (II) intel(0): [XvMC] i915_xvmc driver initialized.
[ 33.736] (II) intel(0): [DRI2] Setup complete
[ 33.736] (II) intel(0): [DRI2] DRI driver: i915
[ 33.736] (II) intel(0): [DRI2] VDPAU driver: i915
[ 33.736] (II) intel(0): direct rendering: DRI2 enabled
[ 33.736] (II) intel(0): hardware support for Present enabled
[ 33.736] (==) intel(0): display hotplug detection enabled
[ 33.753] (II) intel(0): switch to mode 1024x768@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none
[ 33.756] (II) intel(0): Setting screen physical size to 270 x 203
[ 34.137] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.139] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.142] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.248] (II) intel(0): SNA initialized with Alviso (gen3) backend
[ 34.248] (II) intel(0): HW Cursor enabled
[ 34.248] (II) intel(0): RandR 1.2 enabled, ignore the following RandR disabled message.
[ 34.248] (==) intel(0): DPMS enabled
[ 34.248] (II) intel(0): [XvMC] i915_xvmc driver initialized.
[ 34.248] (II) intel(0): [DRI2] Setup complete
[ 34.248] (II) intel(0): [DRI2] DRI driver: i915
[ 34.248] (II) intel(0): [DRI2] VDPAU driver: i915
[ 34.248] (II) intel(0): direct rendering: DRI2 enabled
[ 34.248] (II) intel(0): hardware support for Present enabled
[ 34.248] (==) intel(0): display hotplug detection enabled
[ 34.260] (II) intel(0): switch to mode 1024x768@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none
[ 34.261] (II) intel(0): Setting screen physical size to 270 x 203
[ 34.305] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.327] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.328] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.330] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.333] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.424] (II) intel(0): SNA initialized with Alviso (gen3) backend
[ 34.424] (II) intel(0): HW Cursor enabled
[ 34.424] (II) intel(0): RandR 1.2 enabled, ignore the following RandR disabled message.
[ 34.424] (==) intel(0): DPMS enabled
[ 34.424] (II) intel(0): [XvMC] i915_xvmc driver initialized.
[ 34.424] (II) intel(0): [DRI2] Setup complete
[ 34.424] (II) intel(0): [DRI2] DRI driver: i915
[ 34.424] (II) intel(0): [DRI2] VDPAU driver: i915
[ 34.424] (II) intel(0): direct rendering: DRI2 enabled
[ 34.424] (II) intel(0): hardware support for Present enabled
[ 34.424] (==) intel(0): display hotplug detection enabled
[ 34.438] (II) intel(0): switch to mode 1024x768@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none
[ 34.439] (II) intel(0): Setting screen physical size to 270 x 203
[ 34.506] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.508] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 34.512] (**) Option "xkb_model" "pc105"
[ 38.555] (II) intel(0): resizing framebuffer to 1920x1080
[ 38.587] (II) intel(0): switch to mode 1920x1080@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none
Beitrag von josef-wien » 5. Jun 2015, 17:49
josef-wien hat geschrieben: bei einem Start mit inaktivem Bildschirm sollte das nach einem simplen xrandr geschrieben werden
Beitrag von josef-wien » 7. Jun 2015, 22:37
Nachdem mein Wissensdurst meine angeborene Faulheit wieder einmal besiegt hat, habe ich mich jetzt kurz auch mit den Alternativen zu xrandr beschäftigt. Diese Beitrag zeigt die Reaktionen meines PC und meines Bildschirms und gilt für einen Systemstart mit ausgeschaltetem Bildschirm, denn bei eingeschaltetem Bildschirm paßt bei mir jede in diesem Thema erwähnte Variante.
Mit der Boot-Option drm_kms_helper.edid_firmware=VGA-1:edid/1280x1024.bin funktioniert bei mir alles bestens, die vom Kernel-Modul erzeugte modeline ist genau das, was mein Bildschirm gern hat. Laut drivers/gpu/drm/drm_edid_load.c meines Vanilla-Kernel 4.0.4 sind folgende Auflösungen integriert: 800x600.bin, 1024x768.bin, 1280x1024.bin, 1600x1200.bin, 1680x1050.bin, 1920x1080.bin
Wenn ich das Verzeichnis /lib/firmware/edid anlege, mit
(aus dem Paket read-edid) die EDID-Daten meines Bildschirms speichere und eine initrd erstelle, die diese Daten enthält, funktioniert mit der Boot-Option drm_kms_helper.edid_firmware=VGA-1:edid/monitor.bin ebenfalls alles bestens. Bei der üblichen Eintragung NO_KMS_IN_INITRD="no" in /etc/sysconfig/kernel geht es ohne entsprechende initrd nicht, da werden zwar die EDID-Daten erkannt, es bleibt aber bei der Auflösung 1024x768. Zu dracut kann ich nichts sagen, bei mkinitrd reicht ein Skript /lib/mkinitrd/scripts/edid.sh, z. B.:
# EDID-firmware integrieren
verz=/lib/firmware/edid
if [ -d $verz ]
if [ "$(ls -A $verz)" ]
mkdir -p "$tmp_mnt"$verz
cp $verz/* "$tmp_mnt"$verz
echo "Die Dateien aus $verz wurden integriert."
Die Boot-Option video=VGA-1:1280x1024-24@60 funktioniert mit dem Nachteil einer modeline, die zwar keine Probleme verursacht, aber eben (wie die unterschiedlichen Ergebnisse von cvt und gtf) nicht das ist, was sich mein Bildschirm wünscht.
Kernel und Xorg haben haben übrigens unterschiedliche Namenskonventionen. | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | Küchenhandel-Horn - Detlev Busch Küchenhandel Horn in Horn-Bad Meinberg zwischen Detmold und Höxter | ANGEBOTE
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | « Ich schätze die einfache Handhabung und die grosse Bequemlichkeit des optisch unauffälligen Spannrahmens. »
Der Meistverkaufte – unser Spannrahmen.
Ein Fliegengitter, so individuell und vielseitig wie modernes Wohnen.
Durch die grosse Variantenvielfalt – über hundert verschiedene Einbauvarianten – ist unser Spannrahmen individuell einsetzbar. Egal ob Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster, egal ob mit Rollladen, Klappladen, Jalousette oder Einbruchgitter – wir finden eine Lösung. Die Montage erfolgt meist ohne Bohren. Und durch die zeitlose, unauffällige Optik fügt sich der Spannrahmen harmonisch in das Gesamtbild Ihres Hauses ein. Mit dem neuen Transpatec-Gewebe ist er praktisch unsichtbar und lässt zudem noch sehr viel mehr Licht und Luft in Ihre Räume, als mit einem Standardgewebe.
Einfach, schnell und praktisch – Fenster auf. Spannrahmen rein. Fenster zu.
Meist ohne zu bohren.
Unser Spannrahmen – echt vielseitig.
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Mit dem fast unsichtbaren Transpatec-Gewebe erhältlich.
Die Befestigung des Spannrahmens am Fenster erfolgt meist ohne zu bohren – keine Beschädigung des Fensters und trotzdem sicherer Halt. Der Spannrahmen wird über Einhängewinkel aus Edelstahl montiert. Das garantiert Ihnen eine bequeme und sichere Bedienung und macht den Rahmen zudem ausfallsicher. | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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D A G M A R G A B L E R
N A C H T SC H A T T E N
Drehbeginn auf Usedom
https://www.daserste.de/unterhaltung/film/der-usedom-krimi/der-usedom-krimi-drehstart-nachtschatten-vom-geben-und-nehmen100.html
Der Film wird am Wettbewerb des diesjährigen Fernsehfilm-Festivals Baden-Baden teilnehmen!
Donnerstag, 30.11.2017 um 11:45 Uhr im Runden Saal
Sendetermin auf 3sat: Donnerstag, 30.11.2017 um 20:15 Uhr
http://www.fernsehfilmfestival.de/der-sohn.html
Erstausstrahlung um 20.15 h am Mi, 6.September im Ersten
Wiederholungen: 000.20 h am Do, 7. September, ARD und am So, 10.September um 20.15 h
http://www.daserste.de/unterhaltung/film/filmmittwoch-im-ersten/sendung/der-sohn-statement-dagmar-gabler-100.html
http://www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-4686.html
Premiere "DER SOHN" beim
diesjährigen Filmfest München!
Es wird eine Spätvorstellung um 21.30 h am Mo, 26. Juni in München beim diesjährigen Filmfest, aber Hauptdarsteller und Stab werden anwesend sein!
http://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/filme/film/?id=5422
Familiendrama "DER SOHN":
Dreh in Güstrow für NDR-Film mit Mina Tander
Ist ihr Sohn ein Mörder? Mit dieser Frage sieht sich eine alleinerziehende Mutter in dem NDR-Fernsehfilm konfrontiert, den der mehrfache Grimme-Preisträger Urs Egger ("Der Fall Bruckner") bis zum 15. Dezember in Güstrow dreht. Die Hauptrollen in "Der Sohn" spielen Mina Tander und Nino Böhlau (als Stefan). Vor der Kamera von Konstantin Kröning stehen zudem u. a. Muriel Baumeister, Lena Dörrie, Alea Sophia Boudodimos, Tobias Oertel, Martin Baden, Aykut Kayacik und Godehard Giese. Die Vorlage schrieben Dagmar Gabler und Peter Andersson.
Zur Handlung: Katharina und ihr 16-jähriger Sohn Stefan leben in einer norddeutschen Kleinstadt. Stefan ist mit einer schweren Form von Asthma geboren worden, Katharinas Angst und Fürsorge haben das Aufwachsen des Kindes begleitet. Ganz tief in ihr nagt jedoch ein Zweifel (....)
Produzentin ist Tanja Ziegler (Ziegler Film), Redakteur ist Donald Kraemer (NDR). Das Erste zeigt den Film voraussichtlich im kommenden Jahr.
16. November 2016 / IB
(mit freundlicher Genehmigung: presse(at)ndr.de)
http://www.ardmediathek.de/tv/Nordmagazin/Der-Sohn-Dreharbeiten-in-Güstrow/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=25231222&documentId=39169190
http://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/Berliner-Kommissare-Mark-Waschke-Meret-Becker.html
Aus völlig unerfindlichen Gründen wird in einem Einkaufsarkaden-Parkhaus eine Frau brutal überfahren....
Neben Meret Becker und Mark Waschke spielen Valerie Koch und Thomas Heinze in meinem rbb-Tatort „Wir - Ihr - Sie“, der heute in Berlin Drehstart hat.
Regie führt wie schon bei meinem Kölner Tatort „Der Fall Reinhardt“ T.C. Fischer, Erstausstrahlung ist voraussichtlich am 5.Juni 2016
http://www.rbb-online.de/kultur/beitrag/Torsten Fischer-Konstantin Kröning-Mark-Waschke-Meret-Becker.html
Drehstart für „TATORT: LU“
Jürgen Vogel ist der titelgebende „Lou“ in einem neuen Lena-Odenthal-„Tatort“, für den am 8. April 2015 die Drehstartklappe fällt. Produziert wird „Tatort: Lou“ (AT) vom SWR in Zusammenarbeit mit der Maran Film, Regie führt Jobst Oetzmann.
Das Buch schrieb Dagmar Gabler, die Kamera verantwortet Jürgen Carle.
Neben Ulrike Folkerts, Andreas Hoppe und Lisa Bitter spielen unter anderen Jürgen Vogel, Christoph Bach, Ingrid van Bergen, Jürg Löw, Daniel Arthur Fischer, Annalena Schmidt, Peter Espeloer.
Ausstrahlungstermin wird noch dieses Jahr, am 13.Dezember 2015 sein.
http://www.bavaria-film.de/index.php?id=4070&no_cache=1&tx_dlasnews_pi1%5Bnews%5D=13179&cHash=9d6e
6796b5a9f81da17a7dfe09c0984d
Mehr dazu bei den tatort-fundus-Kollegen:
http://www.tatort-fundus.de/web/news2014/von-der-leiche-in-der-tortenschachtel.html
Jürgen Vogel und Hendrik Heumann, Foto: Alexander Kluge, SWR -
Nach "Tatort: Der Fall Reinhardt" im letzten Jahr wird nun auch dieses Jahr ein Tatort von mir beim Deutschen Fernseh-Krimi-Festival in Wiesbaden zu sehen sein:
von Willi Huismann und mir in der Regie von F. Baxmeyer läuft im Wettbewerb und wird am Do, 5. März um 10 h gezeigt und am So 8.März wiederholt. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit der Redakteurin Annette Strelow und uns Autoren.
http://www.fernsehkrimifestival.de/tatort-brueder/
Auf Regie-Suche ist die Geissendörfer Produktion für mein Kino-Drehbuch SPLITTERFASERNACKT (nach der wahren Geschichte von Lilly Lindner).
Nach Erhalt von Media-Förderung und Zusage des WDR hat ELECTRIC GIRL nun eine Regisseurin: Ziska Riemann und darüberhinaus BKM Produktionsförderung erhalten!
Für die Bavaria in Köln entsteht darüberhinaus ein Spielfilmdrehbuch in Zusammenarbeit mit Christoph Röhl: UNBEGLEITET (AT)
Außerdem entsteht ein weiterer Tatort für Köln:
TATORT: DIE EISBÄRIN
und erstmals für das neue Team in Berlin:
TATORT: WIR-IHR-SIE (AT)
© DAGMAR GABLER | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | Lineare Leuchten LED-Leuchten Versa Inside 6 MultiWhite Produktvorteil Lichtband mit einstellbarem Weißton (kaltweiß bis warmweiß) Beidseitige Zuleitung (ein Schnitt, zwei Leuchten) Produkteigenschaft Flexibel, selbstklebend, individuell kürzbar Steuerung der Lichtfarbe und Helligkeit mit Funkfernbedienung Tri-Mitter MultiWhite System kann durch den optionalen Repeater beliebig viele Leuchten steuern Anwendung Universell verwendbar Kombinierbar mit ChannelLine Profilen Bestellhinweis LED-Vorschaltgeräte sind separat zu bestellen Tri-Mitter MultiWhite Set besteht aus Empfänger, Funkhandsender und Einbohrring Technik in Kürze Leuchtentyp: LED-Anbauleuchte Beleuchtungsart: Akzentbeleuchtung Oberfläche: Weiß Betriebsspannung: 12 Volt DC Lichtfarbe: MultiWhite Farbwiedergabe RA: 85 Energieeffizienz: A 58 lm/W Lebensdauer: 30.000 h bei 70 % Leistungsaufnahme: 6 W je m Max. Gesamtlänge am Stück: 5 m Dimmbar: Ja Lichtleistung: 350 lm/m LED-Anzahl: 2 x 60 je m Ausstrahlungswinkel: 70° Kennzeichen: c 3 MM Schutzart: IP 20 Zuleitung: 2 x 1700 mm Steckverbindung: LED-Mini- Steckverbindung M1 / M2 Anschluss an: LED-Vorschaltgerät und HALEMEIER MultiWhite Steuergerät Versa Inside 6 MultiWhite Artikel Bestell-Nr. MultiWhite 5000 mm (max. 30 W) 55 249 03 1 St. Zubehör (weiteres Zubehör im Kapitel Schalttechnik / EVGs und Leitungen) Artikel Bestell-Nr. VE Direktverbinder 90° 36 311 05 10 St. Direktverbinder 36 310 04 10 St. Einspeiser 1700 mm für Abschnitte 36 313 07 1 St. Tri-Mitter MultiWhite (max. 36 W) 30 264 04 1 Set Repeater MultiWhite (max. 36 W) 30 263 02 1 St. LED Vorschaltgerät 0 - 30 W 30 115 01 1 St. MultiWhite Verlängerungsleitung 1800 mm 36 770 21 1 St. MultiWhite 3-fach Verteiler 180 mm 36 800 21 1 St. MultiWhite 6-fach Verteiler 2000 mm 36 122 11 1 St. VE 82
Lineare Leuchten LED-Leuchten Versa Inside 6 MultiWhite Lichtverteilungsdiagramm / 70° (Länge 600 mm) WW lx CW lx Ø mm mm Diese Leuchte enthält eingebaute LED-Lampen - 660 660 220 220 350 250 700 500 115 115 1050 750 65 65 Maßzeichnung / Montage 1400 1000 Die Lampen können in der Leuchte nicht ausgetauscht werden. 874/2012 Lineare Leuchten 5000 1 2 3 50 10 Kombinationsempfehlung (Tri-Mitter MultiWhite / Repeater) Tri-Mitter Tri-Mitter ≤ 30m ≤ 30m syncro syncro 12V DC max 36W Repeater max 36W 83
Seite 83: Lineare Leuchten LED-Leuchten Ver | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
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OAZ#2.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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Vom Fahrzeughandel ALL TIME STARS bis zu Service und Ersatzteilversorgung für klassische Automobile der Marke: Mercedes-Benz Classic stellt auf der Retro Classics 2017 seine komplette Dienstleistungskompetenz in den Fokus des Messeauftritts. Außerdem präsentiert die Stuttgarter Marke sportliche [...]
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Am 14. Februar 2017 löste der achtmillionste Besucher des Mercedes-Benz Museums eine Eintrittskarte: Herr He Dingding aus China. Nach einem spontanen Selfie mit dem Jubiläumsgast überreichte Museumsleiterin Monja Büdke ein Willkommensgeschenk. Zudem ermöglichte das Museum kurzfristig eine [...]
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Mercedes-Benz Classic erinnert bei der Jubiläumsausgabe der Mille Miglia an legendäre Siege und packende Momente aus der Geschichte des italienischen 1.000-Meilen-Rennens: Zum 90. Jubiläum der Mille Miglia geht die Stuttgarter Marke mit insgesamt zehn Fahrzeugen an den Start. Die Klassiker [...]
Workshop für
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Das Mercedes-Benz Museum bietet vom 7. bis zum 24. März 2017 für Gruppen aus Kindertagesstätten und Kindergärten den Workshop „Gottlieb und der Traum vom Transport“ an. Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 6 Jahren tauchen mit einer fiktiven Vorlesegeschichte in die Kindheit des [...]
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Teilenummer: A 002 151 71 01Anlasser für die Baureihen R107, W108/109, W113, W116, W123 und W126Dieses Ersatzteil können Sie bei allen autorisierten Servicepartnern im Mercedes-Benz Vertriebsnetz bestellen. Lassen Sie bitte die Gültigkeit der Teilenummer gemäß Ihren Fahrzeugdaten vor der [...]
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2016 hat das Mercedes-Benz Museum die 800.000-Besuchermarke überschritten: 819.793 Besucher kamen – so viele wie noch nie seit neun Jahren und sechs Prozent mehr als 2015. Der Anteil der internationalen Gäste liegt bei 57 Prozent. Ein besonderer Höhepunkt war 2016 das Jubiläumswochenende zum [...]
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Nach einem erfolgreichen Jubiläumsjahr 2016 erweitert das Mercedes-Benz Museum 2017 seinen Kulturkalender gemeinsam mit dem Stuttgarter Konzertverantalter Chimperator Live um das neue Format „Mercedes-Benz Konzertsommer“. Auf zwei verschiedenen Bühnen finden am Mercedes-Benz Museum vom 29. [...]
Das Coupé der Baureihe 124
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Vor fast 30 Jahren, im März 1987, stellt Mercedes-Benz das Coupé der Mittleren Baureihe 124 vor. Das macht die ersten Fahrzeuge ab 2017 beispielsweise in Deutschland reif für das begehrte H-Kennzeichen. Klassiker sind die Fahrzeuge allerdings schon lange – für manchen Kenner sind sie es sogar [...]
âInternationaler Tag der
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Den „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ nimmt das Mercedes-Benz Museum zum Anlass, am 3. und 4. Dezember Mercedes-Benz Modelle zu präsentieren, die dank spezieller Sonderausstattungen Menschen mit Handicap mobil und damit unabhängig machen. Zudem können die Museumsbesucher zwei [...]
Alle Mercedes-Benz SL seit
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„Mercedes-Benz SL – Faszination seit sechs Jahrzehnten“ heißt ein neues Buch über die legendäre Modellreihe der Stuttgarter Marke. Erschienen ist es im Motorbuch Verlag, Stuttgart. 528 Seiten stark, liefert es fundierte Informationen zu allen SL von 1952 bis zum aktuellen Modelljahrgang [...]
Konzert im Mercedes-Benz
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Am 28. November 2016 findet im Mercedes-Benz Museum ab 18 Uhr die Konzertive statt: Junge Preisträgerinnen und Preisträger renommierter Wettbewerbe im Alter von 11 bis 17 Jahren spielen klassische Musik. Zugleich ist die Konzertive ein Benefizkonzert, das von der Stuttgarter Musikschule und dem [...]
Vor 60 Jahren: Zweiter
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Auf Mercedes-Benz 300 SL „Gullwing“ holt der Rennfahrer Paul O’Shea in der Saison 1956 seinen zweiten Titel als Sportwagenmeister der USA: Zum Saisonfinale am 28. Dezember 1956 ist er Klassenmeister der Kategorie „D Production“ und hat insgesamt die meisten Punkte im National Sports Car [...]
Cannstatter Hütte vor dem
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Am 8. November 2016 eröffnet wieder die beliebte Winterhütte vor dem Mercedes-Benz Museum. Als „Cannstatter Hütte“ bringt sie alpines Flair direkt auf den Museumshügel. Bis zum 8. Januar 2017 ist die Hütte jeweils von Dienstag bis Sonntag ab 11:30 Uhr geöffnet – ideal also für den [...]
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Der London to Brighton Veteran Car Run (LBVCR) findet jedes Jahr am ersten Sonntag im November statt – seit 1927. Zugelassen sind ausschließlich Fahrzeuge, die spätestens im Jahr 1904 gebaut worden sind. Das ermöglicht Teilnehmern wie Zuschauern eine unvergleichliche Zeitreise in die Frühzeit [...]
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Mitmachen, Entdecken und etwas über sich selbst erfahren: Das können die Besucher der neuen Sonderausstellung „EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen“. Vom 21. Oktober 2016 bis zum 30. Juni 2017 rückt das Mercedes-Benz Museum erstmals ein Thema in den Mittelpunkt, das auf den ersten [...]
Herbst 1936: Mercedes-Benz
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Ein neues Rekordfahrzeug mit Stromlinienkarosserie und vollverkleideten Rädern sowie ein ebenfalls neuer V12-Kompressormotor mit 453 kW (616 PS): Damit geht Rudolf Caracciola, Grand-Prix-Europameister von 1935, im Herbst 1936 für Mercedes-Benz auf Rekordjagd. Die Mission gelingt. 372,102 km/h [...]
Sonderpräsentation zur IAA
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Die Stars für Transport und Logistik besuchen das Mercedes-Benz Museum: Vom 18. Oktober bis 13. November zeigt eine Sonderpräsentation Höhepunkte des aktuellen Daimler Nutzfahrzeug-Programms. Die Präsentation mit insgesamt 17 verschiedenen Fahrzeugen schließt direkt an die Internationale [...]
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Verblüffend realistisch inszeniert sind die Motive des Mercedes-Benz Classic Kalenders für das Jahr 2017. Er trägt den Titel „Mit Leidenschaft und Maßstab“: Die aufwendig fotografierten Szenen zeigen legendäre Klassiker aus der Geschichte des Stuttgarter Unternehmens – als Modelle im [...]
Carl Benz Tour: Sternstunden
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Der Sommer verabschiedet sich mit goldenen Tagen. Was könnte jetzt schöner sein, als vom nächsten Kurzurlaub zu träumen? Magische Momente versprechen die stilvollen Reisen im neuen Katalog „Classic Car Travel“. Am Steuer eines der insgesamt zehn Traumsportwagen Mercedes‑Benz SL W 113 und R [...]
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Im vergangenen Jahr haben Mercedes-Benz Classic und ALL TIME STARS die erfolgreiche Premiere der Motorworld Classics in Berlin begleitet – und werden auch in diesem Jahr auf dem historischen Messegelände unter dem Berliner Funkturm zahlreiche Fahrzeuge ausstellen. Die Fachmesse findet vom 6. bis [...]
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Wann ist ein Mensch „jung“? Und was heißt eigentlich „ alt“? Fragen wie diese beantwortet die neue Sonderausstellung im Mercedes-Benz Museum vom 21. Oktober 2016 bis 30. Juni 2017. „EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen“ setzt sich mit dem demografischen Wandel in der Arbeitswelt [...]
Die Hiplet⢠Ballerinas im
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Im Rahmen des Engagements für aufstrebende Mode-Talente aus aller Welt stellt Mercedes-Benz eine neue Episode seiner "Fashion Creatives" Film-Serie vor, in deren Mittelpunkt die sensationellen Hiplet™ Ballerinas vom Chicago Multicultural Dance Centre agieren. Homer Bryant, Gründer und [...]
Musikfest Stuttgart im
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Premiere mit Trommeln und vier Flügeln: Im September 2016 kommt erstmals das Musikfest Stuttgart der renommierten Internationalen Bachakademie mit zwei Konzerten ins Mercedes-Benz Museum. Am 3. September gastiert der Percussionist Murat Coşkun bei einem Familienkonzert mit „Geschichten aus [...]
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Wichtige Ersatzteile für die herausragenden Vorkriegsklassiker der berühmten S-Reihe (S, SS, SSK, SSKL) sind wieder ab Werk erhältlich. Mercedes-Benz Classic hat sie als Nachfertigung nach höchsten Qualitätsmaßstäben neu aufgelegt und dabei mit den ursprünglichen Lieferanten zusammen [...]
Tag der Menschen mit
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DAS MERCEDES-BENZ MUSEUM beteiligt sich wieder mit besonderen Aktionen am „Tag der Menschen mit Behinderung“. Das Meredes-Benz Museum ist ein Ort, der Vergangenheit,Gegenwart und Zukunft gleichermaßen im Blick hat und sich mit verschiedenen Veranstaltungen an seine Besucher wendet. Am 3. und [...]
Offene Fahrkultur: E-Klasse
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Sonnige Aussichten in der oberen Mittelklasse bietet Mercedes-Benz auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 1991 in Frankfurt am Main. Dort hat im September vor 25 Jahren ein elegantes Cabriolet Premiere. Das viersitzige Fahrzeug mit Stoffverdeck gehört zur Baureihe 124, die ab 1993 die [...]
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Sachsens längstes Automobilmuseum – diese Eigenbeschreibung trifft perfekt den Kern der Sachsen Classic (18. bis 20. August 2016). Rund 200 klassische Fahrzeuge sind in diesem Jahr für die Fahrt über die Traumstraßen des Freistaats sowie auf dem Sachsenring gemeldet. Aus Stuttgart werden drei [...]
Cars & Coffee - jeden Sonntag
Besitzer von Old- und Youngtimern sind eingeladen, jeden Sonntag von 26.06. bis 04.09.2016 ihr Sammlerstück – gleich welcher Marke – auf dem Hügel vor dem Mercedes-Benz Museum zu präsentieren.• 9 bis 14 Uhr• 100 Plätze stehen zur Verfügung• Eine Anmeldung ist nicht erforderlich [...]
Gemeinsames Angebot Porsche
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Als Automobilstadt von Rang und Namen bietet Stuttgart auch zwei der spektakulärsten Automuseen. Da der Besuch beider Häuser hochattraktiv ist, starten das Porsche Museum und das Mercedes-Benz Museum ein neues Angebot: Ab sofort und bis Ende des Jahres gibt es unter Vorlage der jeweiligen [...]
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Bei den Classic Days Schloss Dyck 2016 erzählt Mercedes-Benz ein faszinierendes Kapitel der 130-jährigen Markengeschichte: die Tradition der luxuriösen Sportlichkeit offener Automobile. Auf der Orangerie-Halbinsel ist im Rahmen des Concours d’Élégance „Jewels in the Park“ der [...]
ALL TIME STARS bei der
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Drei Tage, 120 klassische Automobile und rund 600 Kilometer auf Traumstraßen zwischen Tirol und Bayern: Das sind die Eckdaten der siebten Arlberg Classic Car Rally, die vom 30. Juni bis 1. Juli 2016 stattfindet. Mercedes-Benz Classic geht mit zwei sportlichen Klassikern aus dem Bestand des [...]
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Höhepunkte aus mehr als 100 Jahren Motorsport präsentiert Mercedes-Benz Classic beim Goodwood Festival of Speed 2016. Vom Mercedes-Rennwagen aus dem Jahr 1906 bis zum 2011 gebauten SLS AMG GT3 – sowohl auf der Rennstrecke als auch in der Ausstellung können einzigartige Fahrzeuge aus der [...]
E-Klasse-Sonderausstellung
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Am 19. Mai 2016 jährt sich die Eröffnung des neuen Mercedes-Benz Museums zum zehnten Mal. Am gleichen Tag und als Teil des umfangreichen Jubiläumsprogramms eröffnet die neue Sonderausstellung „Meisterstücke“: Die E-Klasse steht mit insgesamt siebzehn Fahrzeugen aus sieben Jahrzehnten im [...]
Mercedes-Benz ist Sponsor bei
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Vom 19. bis 22. Mai 2016 findet die Mille Miglia 2016 statt. Mercedes-Benz unterstützt das prestigeträchtige und berühmte Straßenrennen quer durch Italien erneut: Die Marke ist Automotive Sponsor. Selbst schickt sie zahlreiche Fahrzeuge aus der unternehmenseigenen Sammlung auf die „1.000 [...]
SL: Die Tradition eleganter
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Seit mehr als sechs Jahrzehnten ist der Mercedes-Benz SL eine Sportwagenikone. Im April 2016 kommt die jüngste Generation auf den Markt. Sie führt die einzigartige Tradition eleganter Sportlichkeit in die Zukunft. Die Wurzeln des Mercedes-Benz SL liegen im Rennsport. Nach dem Zweiten Weltkrieg [...]
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Die Mercedes-Benz E-Klasse ist eine Erfolgsgeschichte mit starker Tradition. Einer ihrer Ahnen ist der Mercedes-Benz 170 V, der im Februar 1936 der Weltöffentlichkeit präsentiert wird. Fahrkomfort, Downsizing und Leichtbau: Das sind einige Stichworte zu diesem Fahrzeug, das auch durch seinen neuen [...]
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Die Mercedes-Benz Baureihe 123 überzeugt bei ihrer Vorstellung im Januar 1976 mit Eleganz und einer Vielzahl an technischen Innovationen. Zunächst ist die Limousine erhältlich. Ein Jahr später ergänzen das Coupé und das erstmals angebotene T-Modell die Karosserievielfalt. In zehn Jahren [...]
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Uke Bosse, der sympathische Nachtwächter des Mercedes-Benz Museums, ist zurück: Heute, 12 Uhr, startet die zweite Staffel des preisgekrönten Online-Formats „Museum Monday“ mit zehn neuen Folgen. Veröffentlicht werden die drei- bis fünfminütigen Episoden alle zwei Wochen immer montags, dem [...] | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | Akkus Laden nicht komplett - RC Modellbau Forum RCSky
Akkus Laden nicht komplett
patriciatrischi
Ich hätte auch mal wieder ne Frage: ich habe mir vor VIER Monaten dieses neue Racingpack gekauft:
http://www.monkeytoys.de/ansmannracing- ... 3dbae2c65b
Dazu folgendes Ladegerät:
http://www.e-heli-shop.de/Produkte/Elek ... gn=froogle
So, nun stecke ich den Akku an und stelle auf 0,5 Ampere, bei delta peak auf 20, müsste also ca 9 Stunden laden, es piept aber schon nach drei Stunden, wir ziehen vom Strom ab und wollen fahren, aber der Akku hält höchstens 10 min...irgendwie komisch.
Machen wir was falsch oder ist der Akku kaputt?
So viel bin ich auch noch nicht gefahren und der Akku ist grad mal 4 Monate alt.
seit 02.03.2010 einen Maverick Strada MT
Re: Akkus Laden nicht komplett
Ist halt nicht gerade das beste Ladegerät was du hast. Habe hier auch so ein Teil rumflattern. Sind die Kabel zu dünn oder die Kontakte haben einen zu hohen Widerstand schaltet das Ladegerät frühzeitig aus.. Du kannst dickere Kabel nehmen und Goldkontaktstecker, dann misst der auch wieder richtig die Kapazität des Akkus..
Aber eigentlich läd man NiMhs doch mit einem DeltaPeak von 5mV?! und NiCds mit 14-15mV?! 20 ist meines Erachtens zu viel. Es kann durchaus sein, das einer deiner Akkus aus dem Pack defekt ist. Aber zuerst würde ich es mal mit formieren probieren.
Einfach den Akku komplett entladen, DeltaPeak deaktivieren und 4500 mAh / 450 mA * 1,4 unter aufsicht laden! Ab und zu mal die Temperatur messen (nicht höher als 45°C) und dann müssten die Akkus wieder gleich laufen, sofern nicht einer kaputt ist.
Akku/Reichweite Frage
Ok, danke, ich habe es verstanden und denke, dass ich es hinbekomme.
Das Ladegerät was zum Maverick dazu war schaltet sich nicht ab.
Dachte ich hätte schon ein gutes Ladegerät von Graupner
Danke, und habe grad gemerkt, dass ich falsch bin
Sorry Patrick, hatte nur Akku gelesen
Achtung hab die kleine Rechnung angepasst! Man formiert immer mit 1/10 der Nennkapazität des Akkus..
Ich weiß zwar, was du meinst, aber wenn ich jetzt sage, dass ich es trotzdem nicht ganz verstanden habe, bin ich dann dumm?
1/10 wäre 450 Ampere
Machen wirs kurz: 14h bei 450 mA Akku formieren.
ach, so einfach...dann habe ich es doch verstanden.
Aber dann brauche ich ein Ladegerät, wo man die Ampere/Stunde einstellen kann was sich nciht abstellt...muss ich mal schauen. | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
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Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
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GLA P-PK53
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AP 44.0
GLA N-BAK2
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200_f_7.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | Sonstiges fuer Logicom L-ement 403 | Handy Zubehör Online-Händler seit 2008
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Universaler Eingabestift für Touchscreen – Schwarz für Logicom L-ement 403
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Universaler Eingabestift für Touchscreen – Blau für Logicom L-ement 403
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Universaler Eingabestift für Touchscreen – Silber für Logicom L-ement 403
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Ausziehbarer Eingabestift für Touch-Screen mit Stöpsel – Schwarz für Logicom L-ement 403
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Universaler Eingabestift für Touchscreen – Rot für Logicom L-ement 403
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Universal schwarzer ausziehbarer Touch-Screen Eingabestift mit Stöpsel für Logicom L-ement 403
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Universal silberfarbener ausziehbarer Touch-Screen Eingabestift mit Stöpsel für Logicom L-ement 403
{"id":"STYL-RET-SILVER-UNIV","name":"Universal silberfarbener ausziehbarer Touch-Screen Eingabestift mit St\u00f6psel fuer Smartphones und Tablets","price":"8.25","brand":"Avizar","category":"Sonstiges f\u00fcr Logicom L-ement 403","variant":"silber","position":11}
Selfie-Stick + 3x verschiedene Linsen für Smartphones by 4Smarts – Blau für Logicom L-ement 403
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2-in-1 Set mit Bluetooth Stereo Mütze + Touchscreen empfindliche Handschuhe – Moxie für Logicom L-ement 403
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3-in-1 Ladegerät-Set: 2.1A Wand-Ladegerät + Zigaretten-Anzünder KFZ-Ladegerät + Micro-USB Ladekabel für Logicom L-ement 403
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Handy Stecker, Kabelbeißer, niedliches Tier Kabelschutz, Flusspferd Design, lila für Logicom L-ement 403
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Touchscreen-Handschuhe – Schwarz / Blau für Logicom L-ement 403
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Touchscreen-Handschuhe für Herren – Schwarz für Logicom L-ement 403
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Touchscreen-Handschuhe – Schwarz für Logicom L-ement 403
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Touchscreen-Handschuhe für Damen – Rosa für Logicom L-ement 403
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Augmented Reality Gun Bluetooth, Android / iOS kompatibel, Akashi Weiß für Logicom L-ement 403
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Ausziehbarer Eingabestift für Touch-Screen mit Stöpsel – Türkisblau für Logicom L-ement 403
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q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
55,2 KB Aufrufe: 1.850
so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
84,1 KB Aufrufe: 1.817
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
62,6 KB Aufrufe: 1.802
200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
65,4 KB Aufrufe: 1.797
Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
41,1 KB Aufrufe: 1.511
Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
22,6 KB Aufrufe: 1.544
Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
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Restaurant Bahnhof, Hauptstrasse 73, 5326 Schwaderloch
Samstag, 16. Mai 2020 / Zofingen
Franco Calletta
Samstag, 27. Juni 2020 / Bad Zurzach
Samstag, 21. März 2020 / Neuenegg - Abgesagt
Sonntag, 05. April 2020 / Wangen an der Aare - Abgesagt
Montag, 06. April 2020 / Grund bei Gstaad - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Thun - Ausgebucht
gk_1_kursbeschreibung_grundkurs_2020.pdf
Samstag, 18. April 2020 / Langnau im Emmental - Abgesagt
und Samstag, 25. April 2020 - Zweitägiger Kurs
Samstag, 25. April 2020 - 1330
Als Kursvorbereitung dient das Selbststudium des Lehrmittels (Schw. Sportfischer-Brevet). Die in diesen Lehrmitteln vorhandene Berechtigungskarte zur Erfolgskontrolle muss zwingend am Kurs abgegeben werden.
Samstag, 18. April 2020 / Walliswil bei Niederbipp Fischereiverein Wangen und Umgebung - Abgesagt
und Samstag, 25. April 2020 - Fischereigrundkurs
Samstag, 25. April 2020 - 07.00 bis 16.00 / 10.00 bis ca 14.00
Schulhaus Dorfstrasse 1, 3380 Walliswil bei Niederbipp Fischereiverein Wangen und Umgebung
Rene Schwab Remo Feurer
grundkurs_sana_prog._2020.doc
Grundkurs mit SaNa Brevertierung
Samstag, 18. April 2020 / Bern - Abgesagt
Restaurant Kleefeld, Mädergutstrasse 5 (Zentrum Kleefeld) (Tramm Nr. 7, Parkplätze in Einstellhalle), 3018 Bern
Fischereibedarf Niklaus Wenger
- Kosten Kinder bis 16 Jahre CHF 30.00
- Kosten Frauen CHF 30.00
Samstag, 18. April 2020 / Inkwil - Abgesagt
Der Test findet im Anschluss vom Kurs statt und kann online absolviert werden.
Freitag, 01. Mai 2020 / Riggisberg
und Freitag, 08. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Freitag, 08. Mai 2020 - 19h00-22h00
Kursdatum: Samstag, 9. Mai 2020 von 08h30-12h30 direkt in der Fischzucht Grabenmühle in Sigriswil.
Anmeldungen vor oder während dem SaNa Kurs an mich. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt (Kleine Gruppe).
Samstag, 02. Mai 2020 / Sutz-Lattrigen
und Sonntag, 03. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Sonntag, 03. Mai 2020 - 9.00 - 15.00
Fischereigelände SSFVB/Lattrigen & Fischereipark/Worben, 2572 Sutz-Lattrigen
R. Michel & A. Aeschlimann
079 710 30 69
SaNa-Kurs mit Praxis-Halbtag
1.Tag: Theorie SaNa-Prüfung und Praxis: Umgang mit Fisch, Gerät & Knoten
2. Tag: Praxis "Fische fangen und handeln" im Fischereipark Worben. Ein Fisch ist im Kursgeld enthalten. Theorie: Repetition/Fragerunde & Prüfung im Bären, Worben.
Die Lernbroschüre muss vor dem SaNa-Kurs gekauft werden. Wir bitten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lernstoff gemäss den Lernzielen durchzuarbeiten.
Bezugsquellen für die Lehrmittel:
oder der Fachhändler deines Vertrauens...
(Fishing-Zone, Nidau; Fischen-Wenger, Bern; Waffen Glauser, Aarberg; Bernhard, Wichtrach usw.)
Verpflegung am Samstag inbegriffen, sonntags Verpflegung auf eigene Kosten (Mitbringen oder Menü im "Bären" Worben).
Anmeldung möglich ab 15. Februar 2020. Kurskosten: 70.- ohne Lehrmittel; für Mitglieder SSFVB entfallen die Kurskosten.
Samstag, 09. Mai 2020 / Brügg Be
Restaurant Bahnhof, Bahnhofstrasse 3, 2555 Brügg Be
kurs_2_kursbeschreibung__23.+24.05.2020.pdf
Dienstag, 09. Juni 2020 / Riggisberg
und Freitag, 12. Juni 2020 - Zweitägiger Kurs
Freitag, 12. Juni 2020 - 19h00-22h00
Kursdatum: Samstag, 13. Juni 2020 von 08h30-12h30 direkt in der Fischzucht Grabenmühle in Sigriswil.
- ID mitbringen!
kurs_ausschreibung_27._06.2020_memor_gmbh.pdf
Samstag, 11. Juli 2020 / Wangen an der Aare
Die Anmeldefrist ist am 01.02.2020 abgelaufen.
kurs_ausschreibung_03.10.2020__memor_gmbh.pdf
kurs_3_kursbeschreibung_17.+18.10.2020.pdf
Samstag, 24. Oktober 2020 / Langnau im Emmental
und Samstag, 31. Oktober 2020 - Zweitägiger Kurs
Samstag, 31. Oktober 2020 - 1330
kurs_ausschreibung_31.10.2020__memor_gmbh.pdf
kurs_ausschreibung_07.11.2020__memor_gmbh.pdf
Samstag, 16. Mai 2020 / Pratteln
Sonntag, 26. April 2020 / Basel
Tituskirche, Evang.-ref. Kirchgemeinde, Im Tiefen Boden 75, 4059 Basel, 4053 Basel
Sonntag, 07. Juni 2020 / Basel
Samstag, 04. April 2020 / Gurmels - Abgesagt
Pfarrschür , St. Germanstrasse, 3212 Gurmels
H. Affentranger und H.P. Clement
Alle Kursinteressierten werden gebeten entsprechendes Lehrmittel vorgängig zu Besorgen (Sportfischerbrevet oder Dä Neu Fischer ) bei der Anmeldung bitte alle notwendigen Daten angeben. Am Kurstag die Berechtigungskarte vollständig und gut leserlich ausgefüllt mitbringen, diese weist Sie als berechtigten Kursteilnehmer aus. Die Prüfung kann auch elektronisch abgelegt werden, Internetanschluss ist Sache der Teilnehmer, es wird kein persönlicher Hotspot zur Verfügung gestellt, ansonsten bitte Schreibzeug und gute Laune mitbringen. Kursgebühr von Fr. 40.- ist vor Ort zu entrichten. Einschreiben ab 07.00 Uhr möglich, Kursbeginn 07.30 Uhr.
Freitag, 29. Mai 2020 / Cousset - Ausgebucht
17.30 h -23.00 h
Terrapon Joël, Imp. des Prairies 2 1774 Cousset Tél. 026 660 53 70
ou Mobile 079 697 47 94
Le candidat doit se procurer le document * Brevet Suisse du Pêcheur Sportif * et avoir répondu aux 15o questions comme pré-étude
Local pour 12-14 personnes au maximum
Freitag, 19. Juni 2020 / Cousset
Joël Terrapon
Impasse des Prairies 2 , 1774 Cousset
Tél. (repas ) 026 660 53 70
Le candidat doit s'équiper d'une brochure personnelle intitulée * Brevet Suisse du Pêcheur Sportif * .
D'imprimer et de répondre aux 150 questions y relatives comme pré-étude.
Inscription jusqu'au 15 juin si le cours n'est pas complet avant cette date.
Freitag, 03. Juli 2020 / Cousset
17.30 h - 23.00 h ( le tout en une soirée )
Terrapon Joël, Tél. 026 660 53 70 ( Heures de repas )
Le candidat doit s'inscrire à l'adresse ci-dessus par mail avec coordonnées complètes et date de naissance exacte. Il lui sera envoyé la marche à suivre pour l'obtention du document et la convocation précise.
Nombre de places maximum par cours 14-15 personnes
Montag, 20. April 2020 / Genève - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Zizers - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Sils im Domleschg - Abgesagt
und Sonntag, 19. April 2020 - Fischereigrundkurs
Sonntag, 19. April 2020 - 9.00 - 15.00
Schulhaus Sils im Domleschg, 7411 Sils im Domleschg
SaNa-Kurs mit folgenden Themen:
Gewässerkunde und Umweltschutz, Fischkunde, Tierschutz-Vorschriften, korrektes betäuben und töten von Fischen, Transport und Lagerung von Fischen, Angeltechniken und Materialkunde.
Die SaNa Prüfung wird am Ende 1. Kurstages durchgeführt.
Optional mit Praxistag am Wasser 19.04.2020
ohne Praxistag reduziert sich die Kursgebühr auf Fr.50.00.-
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel: Schweizer Sportfischer Brevet. Dieses Lehrmittel ist vor dem Kurs zu erwerben. Das Lehrmittel ist im Kursgeld nicht inbegriffen. Die Zahlungsbestätigung (Berechtigungskarte, Kaufbestätigung der Online-Version des Sportfischerbrevets) aus dem Lehrmittel, ist am Kurstag abzugeben. Bezugsquellen: www.petri-heil.ch www.anglerausbildung.ch www.igfischerei.ch.Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne unter der Tel. Nr. 081 / 651 43 41 zur Verfügung. Hinweis: Kurs wird nur bei Erreichen der Mindestteilnehmerzahl (10 Personen pro Kurs) durchgeführt.
Samstag, 18. April 2020 / Klosters - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 - 09.00-16.00
Sportzentrum, Doggilochstrasse 51, 7250 Klosters
Michael Meisser
2020_information_klosters.pdf
Fischereigrundkurs mit abschliessender Erfolgskontrolle zum Erwerb des SANA-Ausweises. Der Kurs beinhaltet: Montage diverser Systeme, Fliegenfischen, Spinnfischen, Filetieren/Räuchern der Fische und Besichtigung der Kantonalen Fischaufzuchtanlage. Alles was in unserem Kurs angeboten wird, kann selbstverständlich mit Hilfe von Profis ausprobiert werden.
Der Kurs muss im Voraus bezahlt werden
Samstag, 18. April 2020 / La Punt Chamues-ch - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 - 09:00 - 15:00
Gemeindesaal, Via Cumünela 43, 7522 La Punt Chamues-ch
Mareg 217a
2020_tagesprogramm_teilnehmer.docx
Kurs Sachkundenachweis Fischerei und Praxistag mit Schwerpunkt Bündner Fischerei
Achtung: Das Lehrmittel muss von jedem Teilnehmer im voraus bezogen werden. Es kann unter www.anglerausbildung.ch oder beim Präsidenten des Fischerei Vereins Oberengadin Silvano Plebani bezogen werden.
Samstag, 18. April 2020 / Trun GR - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 - 08:00-12:00
Pizzeria & Ristorante da Stefano, Via Dulezi 2, 7166 Trun GR
Ueli Möller
Ulrich Möller Via Caschners 11 7402 Bondauz
18.-19.04.2020_trun_kursausschreibung.pdf
Fischereigrundkurs; organisiert durch die lokalen Fischereivereine und den Kantonalen Fischereiverband.
Kursbestätigung und Emblem des Kantonalen Fischereiverbandes als Abschluss und Belohnung für den bestandenen Sachkundenachweis!
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel
Samstag, 18. April 2020 / Scuol - Abgesagt
Kulturraum Bogn Engiadina, 7550 Scuol
Adrian Taisch
Christiana Zürcher
Via da Sotchà 220
scuol_einladung_jufi[12]neu.docx
Kurs Sachkundenachweis Fischerei und Praxistag mit Schwerpunkt Bündner Fischerei Details siehe Programm
Bezieht das Lehrmittel Bitte im Voraus!
Sonntag, 19. April 2020 / Chur - Abgesagt
Donnerstag, 23. April 2020 / Maienfeld - Ausgebucht
Försterschule, 7304 Maienfeld
Rino Regensburger
sana_kurs.docx
Kurs Sachkundenachweis
Sonntag, 26. April 2020 / Chur
Falk Fischereibedarf Tittwiesenstrasse 25 7000 Chur Tel.081 284 54 77 oder Mail
Der Kurs findet an einem Sonntag statt. Kursinhalte, Fischkunde, Gewässerkunde, Fische ausnehmen, Tierschutz usw.
Dienstag, 19. Januar 2038 / Chur - Abgesagt
Samstag, 09. Mai 2020 / Bassecourt
Rue de la Gare 26 - 2855 Glovelier
Date butoir d'inscription : 20 avril 2020
Samstag, 18. April 2020 / Sursee - Ausgebucht
Sonntag, 19. April 2020 / Willisau - Abgesagt
09.00 bis 15.30
Restaurant Mohren, 6130 Willisau
Emmer Fischerei-Fachcenter
041 / 282 06 00
SaNa-Kurs 09.00 bis 12.00 Uhr / 13.30 - ca. 15.30 Uhr
Mitagessen im Rest. Mohren (im Preis nicht inbegriffen)
Kurs mit folgenden Themen:
Die Prüfung wird am Ende des Kurs online durchgeführt.
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel: Schweizer Sportfischer Brevet. Dieses Lehrmittel ist vor dem Kurs zu erwerben (auch bei mir im Laden erhältlich). Das Lehrmittel ist im Kursgeld nicht inbegriffen. Der Kurs wird in schweizerdeutscher Sprache durchgeführt. Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne bei mir im Laden oder unter der Tel. Nr. 041 / 282 06 00 zur Verfügung.
Montag, 11. Mai 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 13. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 13. Mai 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Restaurant Kränzlin, 6020 Emmenbrücke
SaNa-Kurs (an 2 Abenden) mit folgenden Themen:
Die SaNa Prüfung wird am Ende des 2. Kursabend durchgeführt.
Der Kurs basiert auf dem Lehrmittel: Schweizer Sportfischer Brevet. Dieses Lehrmittel ist vor dem Kurs zu erwerben (bei mir im Laden erhältlich). Das Lehrmittel ist im Kursgeld nicht inbegriffen. Der Kurs wird in schweizerdeutscher Sprache durchgeführt. Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne bei mir im Laden oder unter der Tel. Nr. 041 / 282 06 00 zur Verfügung.
Sonntag, 17. Mai 2020 / Luzern
Sonntag, 14. Juni 2020 / Luzern
Montag, 20. Juli 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 22. Juli 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 22. Juli 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Montag, 14. September 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 16. September 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 16. September 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Montag, 23. November 2020 / Emmenbrücke
und Mittwoch, 25. November 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 25. November 2020 - 18.30 bis 21.30 Uhr
Samstag, 13. Juni 2020 / Les Ponts-de-Martel
Halle de gymnastique des Ponts-de-Martel, 2316 Les Ponts-de-Martel
Bellerive 66, 2525 Le Landeron
079 355 52 20
Rue du Premier-Mars 11,2108 Couvet
Cours destiné aux jeunes âgé(e)s entre 10-14 ans.
Pêche de truites dans l'étang avec initiation aux différentes techniques de pêche.
Taxe de cours et subsistance offertes aux participants.
La brochure peut être obtenue pour CHF 60.- auprès de:
- Royal Pêche à la Chaux-de-Fonds
- Au Pêcheur à Neuchâtel
Informations concernant l'organisation parviendront 3 semaines avant le cours
Donnerstag, 01. Oktober 2020 / Les Geneveys-sur-Coffrane
Hôtel des Communes, 2206 Les Geneveys-sur-Coffrane
Samstag, 04. April 2020 / Sarnen - Ausgebucht
Samstag, 23. Mai 2020 / Sarnen - Ausgebucht
Samstag, 18. Juli 2020 / Sarnen
Samstag, 18. April 2020 / Wil - Abgesagt
Sonntag, 19. April 2020 / Rapperswil - Abgesagt
Samstag, 02. Mai 2020 / Mörschwil - Ausgebucht
Samstag, 16. Mai 2020 / Lutzenberg ob Rheineck - Ausgebucht
Samstag, 27. Juni 2020 / Jona
Der Ausweis ist in der ganzen Schweiz gültig.
Samstag, 12. September 2020 / Jona
Freitag, 08. Januar 2021 / Wangs
und Samstag, 06. Februar 2021 - Zweitägiger Kurs
Samstag, 06. Februar 2021 - 08:45 Uhr - 17:00 Uhr
Parkhotel, Bahnhofstrasse 31, 7323 Wangs, 7323 Wangs
Am 13.11.2020 findet ein Infoabend statt. Da können bereits Lehrmittel erworben werden für die anstehende SaNa Prüfung.
Am 08.01.2021 findet dann die Prüfungsvorbereitung statt wo wir alle Fragen miteinander durchgehen und eruieren.
Am 06.02.2021 findet der obligatorische SaNa Kurs statt. Vormittags ist Theorie- und am Nachmittag der Praxisteil mit anschliessender Prüfung.
Samstag, 18. April 2020 / Schaffhausen - Abgesagt
Donnerstag, 10. September 2020 / Schaffhausen
und Donnerstag, 17. September 2020 - Zweitägiger Kurs
Donnerstag, 17. September 2020 - 18:00-21:30
Berufsbildungszentrum Schaffhausen (BBZ) Zimmer 105, 8200 Schaffhausen
SaNa-Instruktoren des Kantonalverband Schaffhausen
Koordiantor: Markus Heller, Felsenaustrasse 19, 8200 Schaffhausen
2 Tägiger Kurs mit Theorie, Praxis und Erfolgskontrolle.
Lehrmittel : Schweizer Sportfischer Brevet. Diese Lehrmittel muss vor dem Kurs bezogen werden.
Es kann Online bei www.sportfischer-brevet.ch oder direkt bei Petri Heil, Hauptplatz 5, 8640 Rapperswil, Tel: 055 450 50 60 zu 59.- CHF bestellt werden. Im Preis inbegriffen ist die Prüfungsgebühr und der Sana-Ausweis. Die im Lehrmittel eingeheftete Anmeldekarte/ Zahlungsbestätigung muss am ersten Kurstag abgegeben werden.
Ausführliche Kursbeschreibung auf der Homepage des Kantonalen Fischereiverband unter http://fischereiverband-sh.ch
Mittwoch, 01. April 2020 / Solothurn - Abgesagt
Jung- und Neufischerkurs mit insgesamt sechs Abenden bzw. Halbtagen, davon drei mal Theorie und Indoor-Praxis und drei Anlässe am Gewässer. Daten:
18. März 2020 (19-21 Uhr)
25. März 2020 (19-21 Uhr)
01. April 2020 (19-21 Uhr)
1./2. Mai 2020 (18-21 Uhr bzw. 9-12 Uhr, Datumwahl durch Teilnehmer)
13. Juni 2020 (18-23 Uhr)
30. August 2020 (8-14 Uhr)
Anmeldungen bitte per E-Mail an den Kursleiter.
Sonntag, 26. April 2020 / Olten
Samstag, 09. Mai 2020 / Fehren
Samstag, 30. Mai 2020 / Trimbach - Ausgebucht
Im Graben 1 Fv Olten Fischzucht und Umgebung, 4632 Trimbach
Olivi Luca
Mobile 076 723 46 32
4612 Wangen b Olten
Einführung zur Prüfung Sachkunde - Nachweis Angelfischerei
Samstag, 30. Mai 2020 / Riedholz
Samstag, 20. Juni 2020 / Riedholz
Samstag, 11. Juli 2020 / Olten
Samstag, 25. April 2020 / 8858 Innerthal - Abgesagt
Mittwoch, 06. Mai 2020 / Schindellegi
Mittwoch, 13. Mai 2020 - 18.15-21.15 Uhr
Schulhaus Maihhof, Forum St. Anna, Schulhausstr. 10 , 8834 Schindellegi
Auch für Kinder und Jugendliche geeiegnet!
Samstag, 09. Mai 2020 / Fischer-Outdoor Immensee
Fischer-Outdoor Müller Bahnhof Immensee, 6405 Fischer-Outdoor Immensee
Mittwoch, 20. Mai 2020 / Einsiedeln - Ausgebucht
Schulhaus Furren Trakt 3, Naturkundezimmer, 8840 Einsiedeln
Samstag, 06. Juni 2020 / Einsiedeln
Schulhaus Furren, Trakt 3, Naturkundezimmer , 8840 Einsiedeln
Samstag, 03. Oktober 2020 / Einsiedeln
Samstag, 04. April 2020 / Romanshorn - Abgesagt
Samstag, 04. April 2020 / Zihlschlacht - Abgesagt
Riet 28, 8588 Zihlschlacht
Stefan Eglauf und Ruedi Züger
Ruedi Züger
079 588 97 77
sana_grundkurs_dok.pdf
Ganztägiger SaNa-Kurs mit Praxisteilen und Erfolgskontrolle
in rustikaler, gemütlicher Hütte.
Nebst den gesetzlichen Grundlagen, dem tierschutzgerechten Umgang mit Fischen und allgemeiner Fischkunde wird auch die Gewässer .-und Gerätekunde gemäss dem Lehrmittel Sportfischer-Brevet eingehend geschult.
Den Teilnehmern steht über Mittag ein Grill zur Benutzung bereit, Verpflegung bitte selber mitbringen. Weiter Informationen können Sie in der Dokumentation mit Kursinformationen einsehen.
Bitte Lernunterlagen vorgängig beziehen (Fr.59.-) und lernen.
Wir empfehlen das Lehrmittel Schweizer Sportfischer Brevet, zu beziehen bei
http://shop.jahrundco.ch/9-brevet
http://www.petri-heil.ch/produkt-kategorie/brevet/?id_category=9
Zwingend mitzunehmen und vor Beginn abzugeben / vorzuweisen:
-gültiger Ausweis
-die ausgefüllte Zahlungsbestätigung aus dem Lernmittel
-Kursgebühr Fr.55.-
-Passfoto + 20.- für die Bestellung der kant. Fischerkarte (freiwillig, für diejenigen welche im Thurgau ein Patent erwerben möchten jedoch notwendig)
-Mittagessen (Grill steht zur Benutzung bereit)
bei Fragen bitte Kursleiter kontaktieren
Kursgebühr inkl. Getränke, Mittagessen bitte selber mitbringen, Grill steht bereit. Wir empfehlen das Lehrmittel Schweizer Sportfischerbrevet, bitte vorgängig beziehen. Für die Prüfung ist am Kurstag die Zahlungsbestätigung aus dem Lernmittel ausgefüllt abzugeben.
Samstag, 18. April 2020 / Güttingen - Abgesagt
Samstag, 18. April 2020 / Frauenfeld - Abgesagt
Freitag, 24. April 2020 / Tägerwilen
Samstag, 25. April 2020 - 08.00-16.00
Gemeindehaus,Tägerwilen/Kundelfingerhof, 8274 Tägerwilen
24. April 19:00 Uhr (2-3 Stunden Theorie)
- Gesetzliche Grundlagen, Fischkunde, Gerätekunde
25. April 08:00 Uhr (2-3 Stunden Theorie)
- Gewässerkunde, Tierschutz, Film Kurs Sachkunde Nachweis Fischerei
25. April Mittag – ca. 16.00h
- Praktischer Teil im Kundelfinger Hof in Diessenhofen (Eintrittsgebühr im Kursgeld inbegriffen). Tipps und Tricks zum Angeln, korrektes Betäuben und Töten nach Tierschutzgesetz.
Als Lehrmittel dient das „Schweiz. Sportfischerbrevet“ 22. Auflage. Dieses muss vorgängig bezogen werden.
Samstag, 25. April 2020 / Bürglen
Stutz AG Weinfelderstrasse 966 , 8575 Bürglen
Kaffee und Gipfel in der Zwischenpause, Mittagessen und Getränke in gemütlicher Runde sind im Kurspreis inbegriffen.
Spende an die Jungfischer sind wir Dankbar für Speis und Trank besten Dank.
Die Kursgebühr von 80.00 Franken wird am Ausbildungstag.
Samstag, 02. Mai 2020 / Romanshorn
Samstag, 30. Mai 2020 / Romanshorn - Abgesagt
Samstag, 13. Juni 2020 / Frauenfeld
Mark Skivinton
08.00 h bis 11.15 h Theorie
11.15 h bis 12.00 h SaNa Prüfung
13.00 h bis 16.00 h Praxis
Mittagessen im Kursgeld inbegriffen
Lernunterlagen selber bestellen ( Petri - Heil oder IG neu Fischer)
Freitag, 19. Juni 2020 / Kreuzlingen
und Samstag, 20. Juni 2020 - Zweitägiger Kurs
17:00 bis ca. 21:30 Uhr
Samstag, 20. Juni 2020 - 05:30 bis ca. 13:00 Uhr
Bootshaus SFVK, 8280 Kreuzlingen, Promenadenstrasse 38, 8280 Kreuzlingen
René Stücheli, Alfredo Sanfilippo, Raphael Mettler und Markus Weber
Sportfischerverein Kreuzlingen
Lernbroschüre in gedruckter Form über unsere Website beim Anglernetzwerk bestellen.
Anmeldung nur über Website, www.sfvk.ch
Samstag, 12. September 2020 / Schlatt bei Diessenhofen
anmeldung_2020.doc
Samstag, 07. November 2020 / Frauenfeld
Mittwoch, 22. April 2020 / Rivera
und Mittwoch, 29. April 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 29. April 2020 - 18:30 - 22:00
L'iscrizione a questo corso comporta la partecipazione a entrambe le serate.
L'esame SaNa si svolgerà il secondo giorno di corso, a partire dalle ore 20:30 circa.
Samstag, 16. Mai 2020 / Rivera
L'esame SaNa si svolgerà a partire dalle ore 16:30 circa.
Samstag, 06. Juni 2020 / Rivera
Samstag, 04. Juli 2020 / Rivera
Samstag, 21. November 2020 / Rivera
Mittwoch, 01. April 2020 / Clarens - Abgesagt
Restaurant Le Rialto - av. Mayor Vautier 2, sous-sol, 1815 Clarens
Donnerstag, 09. April 2020 / Les Charbonnières - Ausgebucht
Restaurant le Terminus Les Crettets 19 , 1343 Les Charbonnières
cours interne, les pêcheurs de la Vallée de Joux
Samstag, 18. April 2020 / Nyon - Abgesagt
par SMS ou tél: 078 648 31 85
Montag, 20. April 2020 / Yverdon-les-Bains - Abgesagt
Samstag, 25. April 2020 / Servion - Abgesagt
Mittwoch, 20. Mai 2020 / Nyon
Mittwoch, 27. Mai 2020 / Clarens
Donnerstag, 11. Juni 2020 / Clarens
Dienstag, 16. Juni 2020 / Nyon
Freitag, 19. Juni 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Cabane La Poudrière, Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Martial Gavin
Freitag, 03. Juli 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Donnerstag, 09. Juli 2020 / Clarens
Mittwoch, 15. Juli 2020 / Nyon
Freitag, 07. August 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Freitag, 28. August 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Freitag, 04. September 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 23. September 2020 / Nyon
Freitag, 25. September 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 14. Oktober 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 14. Oktober 2020 / Nyon
Mittwoch, 28. Oktober 2020 / Région d'Aigle (un plan d'accès sera fourni avec la convocation)
Mittwoch, 09. Dezember 2020 / Nyon
Samstag, 09. Mai 2020 / Vouvry
Jacques Dumusc Chemin des Chambettes 8 1896 Vouvry
Samstag, 16. Mai 2020 / Fully
Café de l'Avenir, route de Martigny 1, 1926 Fully
Détienne Laurent - 0798196256
Chemin des Condémines 8 à 1907 Saxon
Cours permettant d'obtenir l'attestation SANA, cours partagé entre de la pratique et de la théorie
Merci de commander le livre sur le site où auprès de Sim's Sport à Conthey
Mittwoch, 23. September 2020 / Sion
Ecole d'Agriculture Châteauneuf Av. Maurice Troillet 260, 1951 Sion
Samstag, 31. Oktober 2020 / Fully
Samstag, 14. November 2020 / Vouvry
Samstag, 25. April 2020 / Zug
Michael Brendle / Kevin Nussbaum / Daniel Gloor
Michael Brendle - 079 800 07 48
Michael, Kevin und Dani freuen sich auf einen lehrreichen und spannenden Kurstag
Es besteht die Möglichkeit in der Gruppe gemeinsam Mittag zu essen. Das Essen findet in einem Restaurant in der Nähe statt und wird von jedem Kursteilnehmer selber übernommen (ca. 15.- inkl. Getränk).
Mittwoch, 20. Mai 2020 / Zug
und Montag, 25. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 25. Mai 2020 - 18.00 - 21.15 Uhr
Reformierte Kirche Kanton Zug, Bundesstrasse 15, 6300 Zug
Alle Fisch-, Krebs- und Grossmuschelarten der Schweiz stehen als Ganzpräparate für den Unterricht zur Verfügung. Die Ausbildungsunterlagen der IG "Dä Neu Fischer“ sind als Ausbildungsunterlagen sehr zu empfehlen. Verpflegung mitbringen
Samstag, 29. August 2020 / Zug
Samstag, 19. September 2020 / Zug
Samstag, 10. Oktober 2020 / Zug
Samstag, 14. November 2020 / Zug
Montag, 06. April 2020 / Volketswil - Abgesagt
und Mittwoch, 08. April 2020 - Zweitägiger Kurs
Mittwoch, 08. April 2020 - 19.00-21.45
Samstag, 18. April 2020 / Winterthur - Abgesagt
Dienstag, 21. April 2020 / Rüti
und Freitag, 24. April 2020 - Fischereigrundkurs
Freitag, 24. April 2020 - 19:00 - 22:00 Uhr
Samstag, 25. April 2020 / Egg bei Zürich
Gemeinschaftsraum, Längistrasse 8 , 8132 Egg bei Zürich
Samstag, 25. April 2020 / Winterthur
Samstag, 09. Mai 2020 / Weiningen
Jean Matzinger, Michi Binder und Albert Demut - konzessionierte Instruktoren des
Montag, 11. Mai 2020 / Winterthur
und Montag, 18. Mai 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 18. Mai 2020 - 18.15 - 21.15 Uhr
Dienstag, 26. Mai 2020 / Rüti
und Freitag, 29. Mai 2020 - Fischereigrundkurs
Freitag, 29. Mai 2020 - 19:00 - 22:00 Uhr
Samstag, 06. Juni 2020 / Wetzikon
Samstag, 13. Juni 2020 / Weiningen
Montag, 17. August 2020 / Bassersdorf
und Montag, 24. August 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 24. August 2020 - 18:15 - 21:15
kursausschreibung_17_08_24_08_2020.pdf
Samstag, 24. Oktober 2020 / Weiningen
Montag, 16. November 2020 / Bassersdorf
und Montag, 23. November 2020 - Zweitägiger Kurs
Montag, 23. November 2020 - 18:15 - 21:15
kursausschreibung_16_11_23_11_2020.pdf
Samstag, 28. November 2020 / Weiningen | de |
q-de-132 | sind. Wie kann der Tubus in der Drehvorrichtung positioniert werden, um eine genaue Ausrichtung des Strahls durch die Korrektorbefestigung zu erreichen? | Design Klevtsov | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie
Du hast Recht, die Vorderfläche der Meniskuslinse wirkt schon wie ein Streulichtschutz. Diese Eigenart des Klevtsov hatte ich bisher nicht gesehen.
Wie Kurt eben gepostet hat, ist die Obstruktion bei den SCs ja eher größer als allgemein angenommen wird. Damit könnte Deine Klevtsov Version obstruktionsmäßig schon gleichziehen.
Das ist interessant. Ich habe das aus Neugier mal auf das TAL-250K umgesetzt.
Die Obstruktionsdaten eines TAL-250K sehen dann folgendermaßen aus.
DATEN der Sekundäreinheit:
Lineare Obstruktion 90mm = 36,0%
Flächenanteil = 12,96%
GEMESSENE Obstruktion (am Interferogramm)
Lineare Obstruktion = 92,5mm = 37,0%
Flächenanteil = 13,7%
Also bei weitem keine so große Differenz von Sekundäreinheit und effektiver Obstruktion wie bei den SC. Ist nur die Frage, ob die Streulichunterdrückung dann effektiver hätter ausfallen müssen, oder ob man einfach die Sekundärheit in Relation zur effektiven Obstruktion dimensioniert hat.
PS: Vermessen habe ich das am I-Gramm mit 2800 Pixeln Kantenlänge. Das Bildchen unten dient zur Veranschaulichung.
Obstruktion TAL-250K.jpg
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so nun will ich mal den Einfluss der Glaswahl und die verschiedenen Möglichkeiten der Korrektur anhand verschiedener Beispiele zeigen.
Wie es aussieht ist Yuri Klevtsov wohl sehr stolz auf die hervorragende Farbkorrektur seines Systems welche es auch im sehr weiten Spektrum von 365 bis über 800nm erreichen kann.
Hier hat der Designer die Wahl wie er es nun konkret gestaltet, je nach dem wo er den Schwerpunkt setzt werden sich dann Unterschiede ergeben.
Bei meinen hier vorgestellten Designs war mir eine perfekte sphärische Korrektur bei 546nm wichtig und eine sehr gute Farbkorrektor zwischen 436nm und 700nm.
Bei 365nm zeigt mein hier schon vorgestelltes Design mit BK7 / BK7 einen Farblängsfehler.
Möglicherweise ist das ein Grund warum es Yuri nicht gefallen hat.
In dem was Er Andreas schieb weist er gleich mehrmals auf die überlegene Farbkorrektur seines Systems im sehr breiten Spektrum hin.
Ganz offensichtlich hat Er hier andere Prioritäten wie ich.
Auch ich kann selbstverständlich nach anderen Prioritäten hin optimieren wie ich gleich noch zeigen will.
So lässt sich auch mit BK7 / BK7 eine Optimierung auf das sehr breite Spektrum hin erreichen.
Mit PSK2 / K7 kann bei dem 200 f/10 mit f/2,3 HS eine wirklich fantastische Farbkorrektur im breitem Spektrum erreichet werden, aber hier ist das allerdings nicht ganz umsonst zu haben denn dann wäre die sphärische Korrektur bei 546nm geringfügig schlechter.
Optikdesign ist nun mal immer auch ein finden von Kompromissen.
Allerdings rede ich hier bezüglich der sphärischen Korrektur von wirklich sehr kleinen Unterschieden die rein theoretischer Natur sind.
Die Farbkorrektur ist bei allen hier gezeigten Designs nach Version1 von sehr hohem Niveau und auch die hier diskutierten Unterschiede sind eher rein theoretischer Natur.
Die Farbkorrektur ist in jedem Fall egal welche Möglichkeit man wählt bei allen gezeigten Designs nach Version1 zb. der von vergleichbaren SCTs überlegen.
Hier mal der Vergleich zwischen einem Design mit PSK2 / K7 zu einem mit BK7 / BK7 bei Optimierung auf das breite Spektrum hin.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich1.jpg
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Hier der Vergleich bei Optimierung auf das visuell relevante Spektrum, das heißt es wird im Fall PSK2 / K7 eine SA und im Fall BK7 / BK7 ein Farblängsfehler im UV Bereich in kauf genommen.
200F10HSF2_3Version1_Vergleich2.jpg
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Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit PSK2 / K7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum, ich weise noch mal drauf hin das die geringfügige SA bei 546nm bewusst in Kauf genommen wird um die bei 365nm zu mindern.
Es wäre natürlich auch ein Kompromiss denkbar.
// OSLO 6.4 8611 0 10528
LEN NEW "200 System f/10 HS f/2,3" 2012.1 10
TH -297.0840791768866
GLA PSK2
RD -88.453034126015
TH -26.2
RD -78.547104721003
GLA K7
RD -939.2379548630312
TCE 71.0
RD -351.721653058399
TH 26.2
TH 519.6
TH -0.0217478199345
WV 0.546 0.365 0.486 0.656 0.8
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
Hier das Design eines 200 f/10 HS f/2,3 mit BK7 / BK7 und konsequenter Optimierung auf das breite Spektrum.
// OSLO 6.4 64481 0 13260
LEN NEW "System f/10 HS f/2,3 BK7 / BK7" 2005.3 10
TH -294.7579756126267
RD -90.4305900981286
RD -80.9183013349542
RD -1015.3856632245727
RD -355.3425616871952
TH 0.1010506917204
OPDF 0.0012733774686
Bei aller Diskussion über geringfügige Unterschiede bei der Farbkorrektur auf der Achse sollte aber nicht vergessen werden das im Feld ein lateraler Farbfehler besteht und es angesichts dessen etwas müßig ist sich auf der Achse allzu sehr auf relativ kleine Unterschiede in der Farbkorrektur zu versteifen.
Wäre natürlich interessant zu wissen wie es der Erfinder dieses Teleskop Typs mit dieser Art des Farbfehlers im Feld so hält.
200F10HSF2_3Version1_BK7_BK7.jpg
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200F10HSF2_3Version1_PSK2_K7.jpg
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Zufällig wartet bei mir noch ein 200 mm Klevtsov auf die Vermessung...
Da könnte man ja mal schauen wie es das Originaldesign inklusive von Fertigungsfehlern mit der Farbkorrektur so hält.
Aber brennender würde mich die Korrektur im Feld interessieren.
Vielleicht findest Du ja die Zeit auch im Feld mal ne Messung zu machen das wäre wirklich toll.
Insbesondere der Defokus aus dem man letztlich auf die Bildfeldwölbung schließen könnte und der Asti würde mich im Feld interessieren, da das die Dinge sind an denen meine hier gezeigten Designs doch etwas leiden.
Auch ob beim Original im Feld ein lateraler Farbfehler in Erscheinung tritt wäre interessant.
Natürlich werden eventuelle Fertigungsfehler nicht wirklich die Leistung des original Design erkennen lassen aber zumindest ein Anhaltspunkt wäre so eine Messung am realen Objekt schon.
Und es würde zumindest zeigen ob es angesichts von Fertigungsfehlern überhaupt sonderlich Sinn macht sich über die soeben gezeigten kleinen Unterschiede in der Farbkorrektur der verschiedenen Korrekturvarianten Gedanken zu machen.
...Wenn ich sehe, was manche sich für eine Arbeit machen und was dabei raus kommt. Schon erstaunlich. Es gibt mindestens 3 Optiktester (OT) in Deutschland, es gibt Leute die gute Optiken (Spiegel, Linsen, Korrektoren) fertigen und dann wiederum den ein oder anderen der sogar das Design rechnen kann. Guten "Ingenieure" tummeln sich zu >>hauf<< in diesen Foren.
Irgendwie könnte man schon den Eindruck gewinnen, daß sie garnicht so recht zusammen arbeiten wollen und jeder einzelne darauf wartet, zum Papst gekührt zu werden.
Wenn wir schonmal beim Thema "Was-Wäre-Wenn" sind: Was wäre wohl, wenn diese Leute sich über alte Knäcken einig würden, oder sie einfach mal unter den Teppich kehren, sich mal zusammen tun und mal gemeinsam etwas auskaspern (außerhalb der Foren, weniger politisch, sondern praktisch).
"Warum soll ich die ganze Arbeit machen?" Dann nicht mehr...
gestatte dass ich da etwas korrigiere. Ich kenne im deutschen Sprachraum 15 Leute die in der Lage sind mit Eigenbau- Interferometern Optik zu prüfen. Sie sind auch nachweislich alle in der Lage eigene Teleskope mitsamt Optik zu bauen. Mit Ausnahme eines einzigen pflegen wir lebhaften Erfahrungsaustausch, schwerpunktmäßig über astrotreff.de weniger heftig über und astronomie.de, aber auch im direkten Kontakt miteinander. Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert. Die Beiträge von Gerd sind dabei höchst willkommen und förderlich, auch wenn er meines Wissens bisher noch kein eigenes Teleskop gebaut hat.
Als Erfolg dieser Kooperation werden immer mehr hochwertige Teleskope mit Selbstbau-Optiken verschiedenster Art vorgestellt und auch ganz kräftig ATM- Nachwuchs gefördert.
Hallo Kurt u.A.,
Ich bin deiner Meinung, es stimmt das Diskussionen über Astrooptiken immer mehr führen zu erstaunliche Designs mit hervorragenden Eigenschaften. Will man so ein System aber bauen dann ist das ein ganz anderes Kapittel. Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Bevor man wirklich so ein System bauen will sollte man vorher wissen was man sich an Toleranzen erlauben kann und welche Qualität man selber, mit oft beschränkten Meß- und Herstellungsmittel, erziehlen kann.
Mein Schwiegervater hat viele Teleskope aus Sky&Telescope gebaut in den 60-er und 70er Jahre wo die Designs im Artikel ausgezeichnet waren, aber als sie einmal fertig waren richtiger Schrott obwohl er zugang hatte zu professionellen Werkzeuge und Meßgeräte. Da konnte man als privatperson noch keine optische Rechnungen machen. Da waren auch die “Optiken für Amateurastronome” in SuW von Erwin Wiedemann, er hatte zwar Rechnungen dabei, die waren aber nur dritter Ordnung und auch da funktionierte es nicht. Das war der Grund zur Vertiefung in der Optik und habe in 1978 meinen ersten Computer gekauft (umgerechnet und Inflationskorrigiert für € 43.000) und stellte fest das die Designs gar nicht stimmten! Zum Glück kann man das heute mit den Freeware optischen Rechenprogramme kontrolieren und braucht nicht selber die Optikprogramme zu schreiben. Aberrrrr: man sollte da auch nicht die Toleranzrechnung vergessen, Geisterbildrechnung, Pupillenabbildung, usw.
Es ist immer noch ein weiter weg vom Design bis ‘first light’. Papier ist sehr geduldig!
Allen die bauen wollen, sehr viel Erfolg, lasst euch nicht abhalten, denn es ist ein sehr schönes Hobby das ich 16 Jahre mit meinem Schwiegervater hab teilen können. Siehe: http://www.astrovenlo.nl/jean-delsing.html.
(Der Tekst ist in der niederländische Sprache und mit der online Übersetzung kommt ein ziemlich blöder Tekst raus). Niederländisch und Deutsch sind einander aber sehr ähnlich, man sollte nur nicht zu schnell lesen.
Insbesondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig.
Die ersten beiden Faktoren (1) Radientoleranzen und (2) Dicketoleranzen kann ich ja nicht mehr beeinflussen. Die muss ich bei meinem System vor Ort so hinnehmen, wie sie werksseitig gegeben sind.
Ein (3) Zentrierfehler wäre dann beeinflussbar, wenn er nicht im Korrektor selbst (zwischen Manginelement und Meniskuslinse) auftritt, sondern auf der optischen Achse zwischen Korrektor, HS und OAZ.
So richtig Einfluss habe ich auf den (4) Faktor "Justierung".
Um so interessanter wäre es für mich, mal den Einfluss von leichten, größeren (3) Zentrierfehlern und einer leichten, größeren (4) Dejustierung zu sehen. Yuri Klevtsov hat mir eine Justageanleitung für die Sekundäreinheit geschickt, die den Korrektor sehr genau auf die optische Achse ausrichtet (mit Hilfe Newton´scher Ringe). Das kann dann sehr präzise gemacht werden. Nur Frage ich mich, muss ich wirklich so extrem genau arbeiten? So eine feinste Einstellung muss ja auch mechanisch erhalten werden und stabil bleiben.
Haben denn schon kleine Abweichungen vom Optimum große Folgen? Oder verhält sich ein solches optisches System im positiven Sinn, eher träge.
Aus Erfahrungsberichten und Postings (in der Yahoo.Group) zum Klevtsov kann man wieder mal beides "belegen".
ein paar Infos zu einem original Klevtsov finden sich hier.
http://www.telescopes.ru/articles/article1de.phtml
Allerdings ist die dort etwas näher betrachtete Optik ein 200 f/7.
Auchtung es ist keinesfalls der TAL 200 f/10 der dort besprochen wird!
Es kann hier auch kein direkter Vergleich zu meinen hier vorgestellten Designs gezogen werden da die Systemparameter völlig andere sind!
Nun ich hab also auch mal einen f/7 gerechnet um einen Vergleich zu einem Design von mir möglich zu machen.
Einen Unterschied gibt es erst mal bei der Glaswahl.
Hier verfolge ich eine völlig andere Strategie und verwende keine Gläser von sehr großer Brechkraft.
Das reduziert den lateralen Farbfehler im Feld gegenüber den von Yuri bevorzugten Gläsern mit besonders hoher Brechkraft.
Auf der Achse erreiche ich mit den von mir gewählten Gläsern P-PK53 / N-BAK2 aber eine mindestens ebenbürtige Farbkorrektur wie ich gleich zeigen will.
Es gibt da nämlich ein kleines Diagramm zum original Klevtsov 200 f/7.
Achtung hier wird der gewaltige Spektralbereich von 365 bis 1530nm betrachtet.
Ich habe genau so ein Diagramm mit exakt den gleichen Wellenlängen für mein Design erstellt.
Hier das original Klevtsov.
http://www.telescopes.ru/articles/gifs/ris3.gif
und hier das Düring mit völlig anderen Gläsern.
200_f_7c.jpg
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Wie man sieht besteht doch schon eine recht große Ähnlichkeit und mein Design ist hier keinesfalls schlechter.
So haben also meine Designs die laut Yuri Klevtsov kein Klevtsov Design darstellen sollen komischerweise eine nahezu identische Sphärochromasie.
Es ist in der Tat erstaunlich welch extreme Farbkorrektur mit so einem Design möglich ist.
Zum selber ausprobieren hier mein Design für den 200 f/ „ nicht“ Klevtsov.
// OSLO 6.4 31033 0 47906
LEN NEW "200 f/7" 1407.2 10
SNO6 "geniierf_lt 0.0710493250436 25.0 1.00 -0.90 0.90 0.80 -0.80 0.80 0.70 1.0 1.0"
RD -750.0
TH -200.2339514212669
GLA P-PK53
RD -93.9027513917882
TH -20.3
RD -86.9139835522287
AP 44.0
GLA N-BAK2
RD -590.4581574375293
TH -11.25
AP 48.0
RD -378.1830437155538
TH 11.25
TH 20.3
TH 480.171
TH 0.0002304419846
WV 0.546 0.365 0.436 0.486 0.656 1.53
WW 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0 1.0
OPDF 0.0000206784259
200_f_7.jpg
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200_f_7b.jpg
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Zitat von AGeo2008:
War auch gemeint für eventuelle Selbstbauer.
...Ins besondere das Klevtsovsystem ist sehr empfindlich hinsichtlich Radientoleranzen, Dicketoleranzen, Zentrierfehler und Justierung. Da ist nicht nur die Optik wichtig, auch die Mechanik ist sogar sehr wichtig...
vielen Dank für die freundliche Warnung. Da reicht es mir vollkommen dass ich demnächt ein solches Teleskop justieren und vermessen darf.
Rein gefühlsmäßig schätze ich den Schwieigkeisgrad beim Klevtsovsystem für Amateur- Nachbau höher ein als den für mein 230 mm Kutter mit komatisch deformiertem HS oder für mein 170 mm Schupmann-Medial. Letzeres hätte ich ohne die theoretische Unterstützung von HJ. Busak erst gar nicht angefangen.
Ich weiss nicht was Du alles vermessen willst, wenn Du demontieren willst, dann ist die Sekundargruppe sehr hoch drei empfindlich. Pass also auf und markiere wo Du kannst. Es könnte sein das keine Keilformen ausgeglichen worden sind.
. . . . . . . Und dann gibt es noch die indifferente Angst, dass in chinesischen Produktionsstätten, die ja auch in der Optikfertigung aufholen, einfach ein Plagiat erstellt und weit unter russischem Preis angeboten wird. . . . . . . .
Noch mal kurz eine Reaktion auf die Posting von Andreas:
Genau, denn wenn jemand, welche Firma es sein möge, so ein System nachbauwen will, dann ist es sehr einfach: Man kauft sich oder läßt sich ein System kaufen. Die Radien, Dicken, Abstände und Position der Fokalebene werden gemessen und die Glassorten werden bestimmt (auch wenn es destruktiv ist) und dann wird das Ganze in Zemax, Oslo oder Code V eingeben und macht reverse engineering.
Denn, wenn is nur in Russland patentiert worden ist, dann kann man es herstellen oder/ und verkaufen wo man will, nur nicht in Russland.
Und in der Vergangenheit waren es nicht nur chinische Firmen, auch namenhafte Firmen taten das . . .
Wie schon vorher mal geschrieben hat Yuri Klevtsov auf Nachfrage beschrieben wie der Korrektor (als Gesamtheit, nicht die Einzelelemente) bei FSUE justiert wird. Mit Hilfe aus dem Forum (VIELEN DANK!) wurde der russische Text jetzt ziemlich nah am Original übersetzt und auch noch mal auf Sinnhaftigkeit geprüft. Auch da nochmals vielen Dank.
De facto geht Yuri Klevtsov von dem Original TAL-Crayford-OAZ aus, der selber nicht justierbar ist. Insofern handelt es sich eigentlich um eine Ausrichtung des Korrektors auf die optische Achse (OAZ-Korrektorhalterung). Ebenso wird davon ausgegangen, dass die Korrektorheit seitlich nicht versetzt ist.
Da ich aber im gesamten Netz (trotz intensiver Suche) immer nur den Ratschlag gelesen habe die Korrektoreinheit (die werksmäßig auf Achse ist) bloß in Ruhe zu lassen, oder Recht abenteuerliche "Justagevorschläge" gefunden habe, poste ich in Absprache mit Yuri Klevtsov hier seine übersetzte Anleitung.
Zumal ist das Prinzip einer Justage über Newtonringe (zumindest für mich) neu und ich habe das auch so noch nirgendwo anders beschrieben gefunden.
Zitat von Yuri Klevtsov:
Justage der Sekundäreinheit am TAL-250K
1. Für die Beobachtung der Newtonringe des Korrektors müssen Sie an der Austrittsseite des Lasers einen dichten weißen Projektionsschirm mit der Kantenlänge 150×150 mm (alternativ: Kreisform mit 150 mm Durchmesser) anbringen.
Dieser Projektionsschirm ist mit einer zentralen Öffnung von 0,7 – 1 mm für den Durchgang der Laserstrahlen zu versehen.
Auf den Projektionsschirm wird um diese zentrale Öffnung herum ein System von konzentrischen schwarzen Kreisen mit einer Linienbreite von mindestens 1mm aufgetragen, damit sie im abgedunkelten Raum erkennbar sind.
Entsprechend dem Verlauf der Interferenzstreifen kann der Abstand der Kreise von innen nach außen abnehmen, durchschnittlich sollte er ca. 5mm betragen.
2. Es ist notwendig zwei Blenden aus einem durchsichtigen organischen Glas mit einer zentralen Öffnung von 0,7 mm herzustellen. Die Dicke des Glases in der Öffnungszone sollte 1 – 2 mm betragen.
Die Bestimmung der räumlichen Lage der geometrischen Teleskopachse:
Die Teleskopachse ist die gedachte Linie zwischen dem Zentrum der Korrektoreinheit und dem Zentrum des Auszugsrohrs am Okularauszug (OAZ).
Das Okular wird aus dem OAZ herausgenommen. Die erste Blende wird am Gewinde der Fangspiegelhalterung eingeschraubt. Dies befindet sich dort, wo der Korrektor über die Kugelgelenkbuche mit der Halterung verbunden ist.
Die Kunststoffabdeckung des Korrektors, die die Justierschrauben bedeckt, muss dazu abgenommen werden. Die zweite Blende wird in den Okularauszug eingesetzt.
Es ist wichtig, dass die zentrale Zone beider Blenden mit 1-2mm Dicke so groß wie möglich ist.
Das ist für die Beobachtung des Laserstrahls (ob er die Öffnung exakt passiert) notwendig.
3. Der Laser mit dem Projektionsschirm wird in der Entfernung von einem halben Meter hinter dem OAZ befestigt.
Das Okular wird dazu aus dem OAZ entfernt.
Alle Elemente des Aufbaus, das Teleskop und der Laser müssen auf einer optischen Bank gut befestigt sein, damit die Justierschrauben des Korrektors ohne Probleme bedient werden können.
Der Laser mit dem Projektionsschirm soll auf einem kleinen Kreuztisch an der optischen Bank befestigt sein, der alle Freiheitsgrade der Einstellung hat: In Achsrichtung und quer dazu, sowie Neigung in zwei Ebenen.
4. Die Hauptarbeit:
Das Bündel der Laserstrahlen muss man so genau wie möglich ausrichten, damit es die Öffnungen der beiden Blenden passiert.
Eine ausführliche Anleitung wie das zu bewerkstelligen ist, kann ich hierzu nicht geben.
Allerdings stellen sich die Erfahrung und das Geschick hierfür schnell ein.
Man muss bei allen Veränderungen des Lasers beobachten, wie sich das Laserbündel auf den Blenden bewegt.
In diesem Stadium der Justierarbeit ist eine Veränderung der Schrauben am Korrektor (lockern, festziehen) noch nicht notwendig.
5. Sobald das Laserbündel mit der geometrischen Achse des Teleskops, übereinstimmt (also durch die Öffnungen beider Blenden zentrisch hindurch geht), muss man die Blenden vorsichtig abnehmen, wobei der Teleskoptubus und der Laser nicht bewegt werden dürfen.
6. Wenn sich die optische Achse des Korrektors nicht allzu weit vom Zentrum des OAZ befindet, werden Sie am Projektionsschirm des Lasers sofort das Bild der Newtonringe sehen.
Hier ist eine Ansicht des Bildes, die das Zentrum des Projektionsschirmes nach der Zentrierung zeigt.
Jedoch kann das von Ihnen beobachtete Bild möglicherweise schwächer erscheinen.
In diesem Fall müssten sie in einem abgedunkelten Raum arbeiten.
Sie sehen ein breites Bild (mit Ringen) welches die Meniskuslinse erzeugt und zwei kleine Bilder (mit Ringen). Diese werden vom Luftspielraum zwischen den Linsen (das ist das kleinste Bild) und von der Manginlinse erzeugt.
Ihre Aufgabe ist es das breite Bild der Ringe konzentrisch zum Zentrum des Projektionsschirmes einzustellen.
Dazu werden die konzentrischen Kreise auf dem Projektionsschirm verwendet.
Ein beliebiger ringförmiger Reflex, der in der Peripherie des Projektionsschirmes abgebildet wird, wird konzentrisch bezüglich des nächsten Kreises am Projektionsschirm eingestellt.
Es ist nicht nötig die Zentrierung nach den kleinen ringförmigen Reflexen zu machen.
Für die Veränderung der Korrektorachse sind sechs Justierschrauben vorgesehen (sie befinden sich unter der Kunststoffabdeckung des Korrektors).
Drei Schrauben der insgesamt sechs Schrauben, jeweils um 120° versetzt, werden um 1 – 2 Umdrehungen gelöst.
Die drei verbleibenden Schrauben fixieren weiterhin die Neigung der Achse des Korrektors und halten den Korrektor in Position.
Die Interferenzringe sollen nun in der Mitte des Projektionsschirms mit einer Genauigkeit von 0,5 – 1 mm eingestellt werden. Die geschieht mit Hilfe der drei anderen Justageschrauben.
Dann werden alle Justierschrauben der Reihenfolge nach leicht angezogen.
Newtonringe.jpg
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danke für das posten dieser Anleitung, das ist schon interessant und ich bin versucht das mal auszubrobieren. Hat aber wie ich meine einige Tücken und vordert Voraussetzungen die ein Amateur nicht so einfach hat.
Von der optischen Bank mal abgesehen tun wir uns wohl schon schwer einen Laser zu finden dessen Strahl im genannten Abstand nur 0,7 bis 1 mm stark ist. Muss er aber sein sonst passt er nicht durch die Löcher der Hilfsblenden aus "organischem Glas" ich nehme an er meint da vieleicht Plexiglas. Gut, man kann die Löcher vieleicht auch entsprechend grösser bohren, aber dann wird das wohl wieder etwas ungenauer. Ich denke das ist eine "Fabrik" Methode, mit Vorrichtungen bei denen alles passt, alles fest stehen bleibt und sich beim schrauben nichts verändert. Das steht und fällt natürlich auch wie alle anderen Methoden mit der Stabilität des OAZ, und der originale ist ja wirklich nicht der Beste.
Für uns Amateure denke ich mal ist die Rotationmethode genauso gut, aber einfacher zu bewerkstelligen. Eine entsprechende Vorrichtung, zb. Prisma aus Holz ist schnell hergestellt.
Korrektor insgesamt ausbauen, Laser in OAZ, OAZ so ausrichten dass Strahl mittig durch die Korrektorbefestigung geht und bei zb. liegendem Tubus auch 1 oder 2m dvor genau so hoch zb über der Tischplatte ist als dirkt am Tubusende. Tubus darf natürlich auch rotiert werden um in verschiedenen Positionen zu messen. OAZ ist damit ausgerichtet.
Korrektor wieder einbauen, wir haben uns ja vorher alles schön markiert. Tubus jetzt in Drehvorrichtung legen und zwar mit den schwarzen Abschlussringen, also Spiegelzelle hinten und Ring an den die Spinnenarme angeschweißt sind vorne. Laser 1 oder 2 m vor den Tubus stellen und HS im aüßeren Bereich anleuchten. laser so positionieren dass der Strahl nach vorne wieder austritt, gegen eine Wand, tafel ect. die ruhig 4 oder 5 m entfernt sein kann. Tubus rotieren und HS so einstellen dass der Laser an der Wand keinen Kreis mehr beschreibt sondern schließlich als Punkt stehenbleibt. HS ist damit justiert.
Laser jetzt so positionieren dass der Strahl vom HS zurück in den Korrektor reflektiert wird und von da zum OAZ. ist etwas fummelig aber geht. Tubus wieder rotieren und den Korrektor so justieren dass der Punkt, wieder an der Wand oder einem Schirm keinen Kreis mehr beschreibt, sondern stehenbleibt, wie vorher beim HS. Die Wand braucht diesmal nicht so weit weg zu sein und mann kann auch mit einem Stück Papier nachprüfen ob der Laserstrahl mittig aus dem OAZ kommt. Gesamtsystem ist damit justiert.
Wie immer nochmal am Stern überprüfen, Korrekturen nur noch am Korrektor.
Auf dies Methode hab ich meinen justiert, das klappt einwandfrei. Trotzdem werde ich mal mit einen Laser hinter einem Schirm den Korrektor anleuchten um zu sehen ob diese Newton Ringe auftauchen. Wenn ja und die gut zu sehen sind kann man damit die Rotationsmethode gegenchecken. Aber der Aufwand mit den passenden Blenden usw..
Waren jetzt einfach mal so ein paar Gedanken zum justieren.
ich nehme an dass man die Justage der Korrektoreinheit mit einem Grzykolli sehr genau hinbekommt, und den HS kann man dann am Stern einstellen. Der OAZ sollte vorher ausgerichtet werden, also Laser rein und durch den FS in das Mittenloch der Spinne leuchten - geht aber nur mit einem justierbar angebrachten OAZ. 3 Madenschrauben in der Grundplatte tun da ein gutes Werk, lassen sich als Druckschrauben gegen die normalen Befestigungsschrauben verwenden.
Vielleicht könnte das jemand mal probieren, ich mache das beim RC mit gutem Erfolg so. Wobei das RC eine Mittenmarkierung hat die hilfreich ist, der TAL dafür die Reflexe der Meniskus- und Manginlinse.
Wäre wesentlich einfacher als die "Rollkur" wie Hans sie beschreibt, und die Geschichte mit den Blenden und dem Laser.
einfacher bestimmt, ob genauer bezweifle ich.
Einen Gryzycolli hatte ich mal leihweise und in den TAL gesteckt. Ich muss zugeben dass ich damals noch nicht sehr vertraut war mit dem System und auch dem Kolli, aber da hab ich vor lauter Reflexionen keinen Spiegel mehr, bzw. kein Land mehr gesehen.
In den Gryzycolli gehen auch Reflexionen vom HS mit rein. Wenn der nicht vorher justiert ist, und man muß da später wieder dran, ist das ganze für die Katz.
Hallo Hans und alle anderen Klevtsov-Interessierten, Leser, Besitzer!
Das größte "Manko" der Justageanleitung von Yuri ist das Nichtberücksichtigen eines justierbaren OAZ. Ich schätze 75% aller TAL-Klevtsov Besitzer haben/tauschen den originalen OAZ (siehe Bilder), oder bauen sich gleich einen selbst ( :hochachtung: Hans)
Man müsste also als Schritt 1 zunächst den OAZ auf die optische Achse bringen.
Danach sehe ich in dem beschrieben Vorgehen aber eine deutliche Verbesserung (auch zum Rolltest).
Beim Rolltest hoffe/konstruiere/erschaffe ich eine perfekte zentrische Rotation und von dieser Mechanik ausgehend, stelle ich die Optik ein.
Wenn das über die Newtonringe klappt, fällt diese Bedingung einfach weg und ich justiere die Optik "mit Hilfe der Optik" und nicht mit Hilfe einer bewegten Mechanik (wenn man jetzt mal außen lässt, dass der Laser natürlich (mechanisch) auf die 0,7mm Blenden ausgerichtet wird).
Zwei Einschränkungen würde ich machen:
1) Man braucht einen He-Ne-Laser (Helium-Neon-Laser). Hab grade gemerkt, dass das oben im Text fehlt. Hat Yuri nicht mehr mit reingeschrieben, weil wir das vorher schon geklärt hatten und ich hab´s übersehen.
Mit einem HeNe-Laser hast Du (1) einen runden Punkt (statt wie meist elliptisch), der auch (2) die 0,7mm Durchmesser am Austritt erreicht und (3) die Koherenzlänge eines HeNe-Lasers reicht aus um den Spot auch am Korrektor noch klein genug zu halten. Ein "normaler Justierlaser" geht definitiv nicht.
2) Der Laser muss genug Leistung haben, um mit den 4-7% an Licht, was als Newtonringe aufgefächert Retour kommt, ein sichtbares Bild zu erzeugen.
Mit Nummer 2) bin ich mir bei meinem kleinen He-Ne-Laser nicht mehr so sicher. Aber wenn ich demnächst ein paar Kunststoff-Adapter habe (kostet ja nicht die Welt), dann werde ich´s ja sehen ...
Ist beides möglich sehe ich in der Version der Justage von Yuri Klevtsov eine Methode, die sehr wenige mögliche andere Fehlerquellen beihaltet. Stellt sich nur die Frage, wie empfindlich ein Klevtsov auf Dejustage reagiert. Gerd hier im Forum hat mal dazu geschrieben, dass sich der Korrektor (in seiner Gesamtheit betrachtet) letztlich wie ein ED oder APO verhält. Ganz wurscht ist´s also nicht.
Aber letztlich gilt immer: "Viele Wege führen nach Rom".
PS: Zu den Bildern unten.
Am TAL-250K lässt sich ziemlich problemlos ein anderer OAZ anbringen. Nach der Demontage des alten OAZ, liegt planeben eine massive Anschlussplatte frei. Man braucht eine neue Adapterplatte, die mit vier Schrauben wieder angeschlossen wird (Bild 1 und 2). Um den HS justierbar zu halten, müssen sechs Öffnungen im Adapter sein, um weiterhin per Stecknuss an die 6-Kant-Schrauben zur Justage zu kommen.
Mit vier kleinen Madenschrauben (Bild 3), die mit/durch die vier jeweiligen Schrauben zur Fixierung gekontert werden, ist ein neuer OAZ stabil justierbar.
OAZ#1.jpg
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OAZ#2.jpg
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OAZ#3.jpg
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NPZ-Optics, bzw. Yuri Klevtsov entwickeln ein modifiziertes Klevtsov Design. Mittlerweile ist ein Prototyp gefertigt und (anders als beim klassischen Klevtsov Design), ist das Ganze jetzt auch europaweit patentrechtlich geschützt.
Harrie hatte mal im Zusammengang mit was anderem einen Link zum Espacenet (Europäisches Patentamt) eingestellt und siehe da, da ist es mittlerweile zu finden. Unten hänge ich mal zwei Bilder daraus an.
Nachdem das EPO selber schreibt
denke ich, dass ich einige kurze Auszüge hier einstellen kann.
Yuri Klevtsov schreibt dazu:
Im kommenden Halbjahr planen wir auf der Grundlage des Prototyps ein aktualisiertes Teleskop TAL-200KM.
Dieses Teleskop wird ein hochpräzises Autofokus-System besitzen und wird mit einem Brennweiten-Wandler, der im Patent des neuen Schemas beschrieben ist mit einem Öffnungsverhältnis von f / 6 arbeiten. In diesem Modus kann ein Bilddurchmesser von 27-28 mm, mit einer Spotgröße an den Bildfeldrändern von maximal 15-16 Mikron, erreicht werden. Dies ist vorerst alles, was ich Ihnen sagen kann.
Hinweis: Bei einigen Formulierungen bleibt die Russische Übersetzung unklar: Autofokus-System = Mikrofokussierung?. Time will tell ...
Weiteres dazu auch unter http://de.groups.yahoo.com/group/TAL_250K/
Schema TAL-250KM.JPG
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Auszug TAL-250KM Patent.JPG
90,2 KB Aufrufe: 1.034 | OLG Bamberg - Beschluss vom 26.04.13 - Dr. Heskamp, Fachanwalt Verkehrsrecht, Essen
Zum Inhalt der Entscheidung: Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessverfahren PoliScan-Speed erfüllt die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens.
2. Stellt das Tatgericht ein vorsätzliches Verhalten des Betroffenen fest, so hat es sowohl hinsichtlich des Wissens – als auch hinsichtlich des Wollenselements im Urteil näher darzulegen, warum es diese Tatbestandsvoraussetzungen bejaht. Das heißt, dass sich aus dem Urteil ergeben muss, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbegrenzung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat
3. Erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit legen eine vorsätzliche Begehungsweise regelmäßig nahe. Voraussetzung ist aber, dass der Täter sich der im Einzelfall höchst zulässigen Geschwindigkeit bewusst ist
Beschluss vom 26.04.2013
2 Ss OWi 349/13
I. Auf die Rechtsbeschwerde des Betroffenen wird das Urteil des Amtsgerichts vom 12. Oktober 2012 mit den zugrunde liegenden Feststellungen - unter Aufrechterhaltung der Feststellungen zum objektiven Tatgeschehen - aufgehoben.
II. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu erneuter Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Amtsgericht zurückverwiesen.
Das Amtsgericht hat den Betroffenen am 12.10.2012 wegen vorsätzlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaft zu einer Geldbuße von 480 € verurteilt und ein mit einer Anordnung nach § 25 Abs. 2a StVG verbundenes einmonatiges Fahrverbot verhängt. Das Amtsgericht hat folgenden Sachverhalt festgestellt:
„Der Betroffene befuhr am 19.06.2012 um 20.32 Uhr als Führer des Pkw BMW, amtl. Kennz.: A-BC 1234, bei A.Bach die BAB A 93 in Fahrtrichtung München. Bei einer um 20.32 Uhr auf Höhe km 2,350 im Abschnitt 1160 durchgeführten digitalen Geschwindigkeitsmessung PoliScan-Speed wurde eine Geschwindigkeit von 178 km/h, abzüglich einer Messtoleranz von 6 km/h, also eine mindest gefahrene Geschwindigkeit von 172 km/h festgestellt. Im Bereich der Messstelle war die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch Verkehrszeichen auf 120 km/h beschränkt. Die Überschreitung der angeordneten Geschwindigkeit hielt der Betroffene zumindest für möglich und hat sie auch billigend in Kauf genommen.“
Im Rahmen der Beweiswürdigung hat das Amtsgericht u.a. ausgeführt:
„Der Betroffene hat über seinen Verteidiger eingeräumt, zum Tatzeitpunkt Fahrer des verfahrensgegenständlichen Pkws gewesen zu sein. Die Höhe der festgestellten Geschwindigkeit ergibt sich aus dem verlesenen Messprotokoll sowie den in Augenschein genommenen Messfotos einschließlich des Messdatenfeldes; insoweit wird wegen weiterer Einzelheiten gem. § 267 Abs. 1 S. 3 StPO auf die Abbildungen verwiesen. Bei der Geschwindigkeitsmessung wurde ein Messgerät PoliScan Speed, das bis Ende 2012 geeicht ist, verwendet. Damit liegt ein amtlich anerkanntes standardisiertes Messverfahren vor (vgl. insoweit KG, Beschluss v. 26.02.2010 – 3 Ws [B] 94/10). Von der im Rahmen der durchgeführten Geschwindigkeitsmessung mit diesem Messgerät festgestellten Geschwindigkeit in Höhe von 178 km/h wurde eine Messtoleranz von 6 km/h abgezogen, so dass die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit 172 km/h und die Geschwindigkeitsüberschreitung somit 52 km/h beträgt. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die maßgebenden Bestimmungen bei der Messung mit dem Gerät PoliScan Speed nicht eingehalten wurden, liegen nicht vor. Der Betroffene hat zwar über seinen Verteidiger vortragen lassen, es sei davon auszugehen, dass bei der Messung ein nicht geeichter Seidel-Filter verwendet worden sei. Insoweit handelt es sich jedoch um einen allgemein geäußerten Zweifel an der ordnungsgemäßen Durchführung der Messung, dem bei einem standardisierten Messverfahren durch das Gericht nicht nachgegangen werden muss. Infolgedessen wurde auch der vom Verteidiger gestellte Beweisantrag zurückgewiesen.
Infolge der massiven Überschreitung der angeordneten zulässigen Geschwindigkeit ist auch davon auszugehen, dass der Betroffene eine Geschwindigkeitsüberschreitung zumindest für möglich gehalten und diese auch billigend in Kauf genommen hat. Das Gericht ist vorliegend daher davon überzeugt, dass der Betroffene die angeordnete Geschwindigkeit von 120 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften vorsätzlich um 52 km/h überschritten hat.“
Mit der gegen dieses Urteil gerichteten Rechtsbeschwerde rügt der Betroffene die Verletzung formellen und materiellen Rechts.
1. Soweit der Betroffene mit der Verfahrensrüge geltend macht, das Amtsgericht habe den von ihn gestellten Beweisantrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens unter Verstoß gegen seine Aufklärungspflicht zu Unrecht abgelehnt, bleibt diese ohne Erfolg. Die Generalstaatsanwaltschaft hat hierzu in ihrer Antragsschrift vom 05.03.2013 folgendes ausgeführt:
„Die erhobene Verfahrensrüge bleibt ohne Erfolg. Der Betroffene hat bereits keinen Beweisantrag gestellt, da im Antrag keine konkreten Beweistatsachen genannt werden. Es handelte sich daher lediglich um einen sogenannten Beweisermittlungsantrag. Die fehlerhafte Ablehnung eines solchen Antrages kann aber nur mit der Rüge der Verletzung der Aufklärungspflicht im Rahmen des Rechtsbeschwerdeverfahrens geltend gemacht werden. Hierzu hätte es jedoch Vortrag dazu bedurft, welche Tatsachen das Gericht dazu hätten drängen sollen, eine weitere Beweiserhebung durchzuführen. Weiter wäre Vortrag dazu erforderlich gewesen, welches Beweisziel mit dem Antrag verfolgt wurde und welches Ergebnis die begehrte Beweiserhebung erbracht hätte, vgl. Meyer-Goßner StPO 55. Aufl. § 244 StPO Rn. 80 f. Entsprechenden Vortrag lässt die Rechtsbeschwerde jedoch vermissen.
Die Rüge der fehlerhaften Ablehnung des Antrages ist jedoch auch in der Sache unbegründet. Anlass zu der begehrten Beweiserhebung bestand nicht. Auch mit dem Antrag wurde nicht behauptet, dass durch die erfolgte Spiegelung es zu einer Fehlmessung gekommen ist. Die Spiegelung führte nur dazu, dass das Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges in das Messbild hinein projiziert wurde. Eine solche Spiegelung soll im Übrigen durch den von der Verteidigung zitierten Seidelfilter gerade verhindert werden, der zudem ohnehin nicht eichfähig ist.
Auch die Rüge der Verwendung eines fehlerhaften Auswerterahmens geht fehl. Maßgeblich ist, dass der Auswerterahmen nicht über die Kfz-Front hinaus in einen anderen Fahrstreifen hinein ragt (vgl. Burhoff-Neidel-Grün, Messungen im Straßenverkehr, 2. Aufl., Rn. 427). Dies wird mit der Rechtsbeschwerde nicht behauptet und ist auch tatsächlich nicht der Fall.“
Diesen Ausführungen schließt sich der Senat nach eigener Sachprüfung an und macht sie sich zu eigen.
Soweit die Generalstaatsanwaltschaft allerdings davon ausgeht, dass es sich bei dem knapp über dem Fahrzeugdach in das Messfoto hineinprojizierten Kennzeichen nicht um das Kennzeichen des gemessenen, sondern das eines anderen Kraftfahrzeugs handelt, folgt der Senat dem nach eigener Anschauung des Messfotos, das nach prozessordnungsgemäßer Verweisung gemäß § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG Bestandteil des Urteils geworden ist, nicht. Vielmehr lässt sich bei genauem Hinsehen erkennen, dass es sich um das Kennzeichen des gemessenen Kraftfahrzeugs handelt, welches in das Messfoto projiziert ist. Diese Projektion dient lediglich der besseren Erkennbarkeit des Kennzeichens des gemessenen Kraftfahrzeugs, hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Messergebnis und dessen Zuordnung.
2. Soweit die Verteidigung in ihrer Gegenerklärung vom 20.03.2013 beanstandet, der festgestellte Geschwindigkeitsmesswert sei nicht prozessordnungsgemäß in das Verfahren eingeführt worden, weil das auf dem Messfoto befindliche Datenfeld nicht von einer Bezugnahme nach Inaugenscheinnahme erfasst, sondern urkundenbeweislich zu verlesen sei, wird die formelle Rüge der Verletzung des § 261 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG erhoben. Dieser Verfahrensrüge muss der Erfolg aber schon deshalb versagt bleiben, weil sie nicht innerhalb der Rechtsbeschwerdebegründungsfrist des § 345 Abs. 1 StPO i.V.m. § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG erhoben wurde.
Die gemäß § 79 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2 OWiG statthafte Rechtsbeschwerde des Betroffenen hat aber auf die Sachrüge hin – zumindest vorläufig – insoweit teilweise Erfolg, als das Amtsgericht bei dem von ihm festgestellten Geschwindigkeitsverstoß von vorsätzlicher Begehungsweise des Betroffenen ausgegangen ist.
1. Entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde deckt die Nachprüfung des angefochtenen Urteils mit Blick auf die Feststellungen des Amtsgerichts zum objektiven Tatgeschehen keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Betroffenen auf.
a) Da die tatrichterliche Überzeugung vom Rechtsbeschwerdegericht nur in eingeschränktem Maße und nur anhand der Urteilsgründe überprüft werden kann, müssen diese so gefasst sein, dass sie eine auf Rechtsfehler beschränkte Richtigkeitskontrolle ermöglichen (BGHSt 39, 291/295, 296). Sie müssen erkennen lassen, dass die Beweiswürdigung auf einer tragfähigen, verstandesmäßig einsichtigen Tatsachengrundlage beruht (BGH NJW 1982, 2882/2883; StV 1990, 340; vgl. auch KK-Senge OWiG 3. Aufl. § 71 Rn. 81). In welchem Umfang Ausführungen zur Beweiswürdigung geboten sind, bestimmt sich nach der konkreten Beweislage und der Bedeutung der Beweisfrage unter Berücksichtigung des Tatvorwurfs und des Verteidigervorbringens (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 12.12.2012 - 3 Ss OWi 450/2012 = BeckRS 213, 00407). Gerade im Bußgeldverfahren sind unter dem Gesichtspunkt der (lediglich) verwaltungsrechtlichen Pflichtenermahnung an die Abfassung der Urteilsgründe keine übertrieben hohen Anforderungen zu stellen. Soweit der festgestellte Sachverhalt auf den Messergebnissen eines Messverfahrens beruht, genügt es für eine an diesen Anforderungen ausgerichteten hinreichenden Kontrolle der Beweiswürdigung, dass der Tatrichter neben der Wiedergabe des als erwiesen erachteten Messergebnisses das Messverfahren benennt und durch die Berücksichtigung von Messtoleranzen den nach den jeweiligen technisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnissen möglichen Fehlerquellen Rechnung trägt (BGHSt 39, 291/297, 300, 302 f.). Diese Angaben bilden die Grundlage einer nachvollziehbaren Beweiswürdigung; sie lassen den Schluss zu, dass die richterliche Überzeugung nicht auf einem bloßen Verdacht oder auf Vermutungen basiert (BGH NJW 1982, 2882 f.), sondern auf einer ausreichend objektiven Grundlage, nämlich auf der Ermittlung und Feststellung des Geschwindigkeitswerts mit Hilfe eines standardisierten Messverfahrens (OLG Bamberg a.a.O).
b) Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessverfahren PoliScan-Speed erfüllt die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens, d.h. eines durch Normen vereinheitlichten (technischen) Verfahrens, bei dem die Bedingungen seiner Anwendbarkeit und seines Ablaufs so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind (BGHSt 43, 277). Diesen Anforderungen genügt das PoliScan-Speed-Verfahren, dessen Bauart von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zur innerstaatlichen Eichung zugelassen ist und bei dem die Geschwindigkeitsmessung von besonders geschultem Personal unter Beachtung der Betriebsanleitung des Geräteherstellers sowie der Zulassungsbedingungen der PTB durchgeführt wird. Dies bietet hinreichende Gewähr für eine zuverlässige Anwendung des PoliScan-Speed-Messverfahrens (vgl. wie hier zutreffend u.a. schon OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.01.2010 – 5 Ss [OWi] 206/09 [bei juris]; KG, Beschluss vom 26.02.2010 – 3 Ws [B] 94/10 = DAR 2010, 331 f. = VRS 118 [2010], 367 ff. = SVR 2010, 274 f. und OLG Frankfurt, Beschluss vom 21.04.2010 – 2 Ss OWi 236/10 [bei juris]).
c) Ein den geschilderten Anforderungen entsprechendes Verfahren indiziert die Richtigkeit des gemessenen Geschwindigkeitswertes, wenn konkrete Anhaltspunkte für Messfehler nicht ersichtlich sind. Dann genügen in den Urteilsgründen Angaben zum angewandten Verfahren, die festgestellte Geschwindigkeit sowie den in Ansatz gebrachten Toleranzwert. Nur bei Vorliegen von Umständen, die abweichend vom Regelfall dem Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Messung entgegen stehen, mithin konkrete Zweifel an der Funktionstüchtigkeit und der sachgerechten Handhabung des eingesetzten Geschwindigkeitsmessgerätes begründen, sind im Urteil über die bereits genannten Angaben hinaus nähere Ausführungen zur Messung erforderlich (OLG Stuttgart NZV 2008, 43 unter Hinweis auf OLG Dresden VRS 109, 196, 199 m.w.N.). Fehlen sie, so sind Zweifel an der Zuverlässigkeit der Messung grundsätzlich nur aufgrund einer entsprechenden Verfahrensrüge der gerichtlichen Kontrolle zugänglich (BGHSt 39, 291/297, 301 f.; Cierniak zfs 2012, 664 f.). Haben sie allerdings in den Urteilsgründen selbst ihren Niederschlag gefunden, unterliegen sie im Rechtsbeschwerdeverfahren bei einer Geschwindigkeitsmessung durch ein standardisiertes Messverfahren im Rahmen der Sachrüge der Überprüfung (vgl. OLG Bamberg und OLG Düsseldorf, jeweils a.a.O.). Hinreichende Anhaltspunkte, die Zweifel an der Zuverlässigkeit der verfahrensgegenständlichen Messung begründen könnten, hat das Amtsgericht vorliegend in seinem Urteil nicht festgestellt. Nach den Ausführungen des Senats zu Ziff. II ergeben sich solche Anhaltspunkte entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde insbesondere auch nicht aus dem abgebildeten Inhalt des in Bezug genommenen Messfotos.
2. Der Rechtsbeschwerde ist jedoch insoweit ein – jedenfalls vorläufiger – Erfolg nicht zu versagen, als die bisherigen Feststellungen sowie die Beweiswürdigung des Amtsgerichts die Annahme vorsätzlichen Handelns des Betroffenen nicht tragen (§§ 261, 267 Abs. 1 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG). Hierzu führt die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in ihrer vorgenannten Antragsschrift aus:
„Stellt das Tatgericht […] ein vorsätzliches Verhalten des Betroffenen fest, so hat es sowohl hinsichtlich des Wissens – als auch hinsichtlich des Wollenselements im Urteil näher darzulegen, warum es diese Tatbestandsvoraussetzungen bejaht. Das heißt, dass sich aus dem Urteil ergeben muss, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbegrenzung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat (vgl. Burhoff, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 3. Aufl., Rn. 1589). Zur Kenntnis der Begrenzung enthält das Urteil keine Feststellungen, was bereits deshalb notwendig gewesen wäre, weil die Messung auf einer Autobahn erfolgt ist. Ein Schluss vom Umfang der Geschwindigkeitsüberschreitung auf das Vorliegen des Vorsatzes ist zudem nicht ausreichend, da andernfalls ab einer gewissen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit stets vorsätzliches Handeln anzunehmen wäre (vgl. OLG Hamm, DAR 1998, 281; OLG Bamberg, DAR 2010, 708; OLG Stuttgart, DAR 2010, 402; OLG Zweibrücken, DAR 2011, 274).
Da das Tatgericht die Erhöhung der Geldbuße zudem auch mit dem aus seiner Sicht festgestellten vorsätzlichen Verhalten begründet hat, war auch insoweit die Rechtsbeschwerde von Erfolg.“
Diesen Ausführungen schließt sich der Senat nach eigener Überprüfung an. Das Amtsgericht stellt in seinen Urteilsgründen lediglich fest, dass die Geschwindigkeit im Bereich der an einer Bundesautobahn befindlichen Messstelle durch Verkehrszeichen auf 120 km/h beschränkt war. Jegliche weiteren tatrichterlichen Feststellungen zu den äußeren Umständen der Geschwindigkeitsbeschränkung lässt das Urteil vermissen. Das Amtsgericht schließt allein aus dem Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung um nahezu 50%, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsüberschreitung „zumindest für möglich gehalten und diese auch billigend in Kauf genommen hat“. Dieser Schluss leidet an einem durchgreifenden rechtlichen Mangel. Zwar braucht sich der Vorsatz nur auf die Geschwindigkeitsüberschreitung als solche, nicht aber auf deren konkrete Höhe zu beziehen (vgl. BayObLG St 1998, 166, 169; OLG Düsseldorf NZV 1997, 530; KG VRS 113,
74 f.). Auch legen erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine vorsätzliche Begehungsweise regelmäßig nahe. Voraussetzung ist aber, dass der Täter sich der im Einzelfall höchst zulässigen Geschwindigkeit bewusst ist (Hentschel/König/Dauer Straßenverkehrsrecht 41. Aufl. § 3 Rn. 3 m.w.N.). Kennt der Täter die höchst zulässige Geschwindigkeit im konkreten Fall nicht und geht er von einer unbeschränkten Geschwindigkeit aus oder von einer höheren zulässigen Geschwindigkeit, welche die Differenz der festgestellten und der vermeintlichen Höchstgeschwindigkeit gering erscheinen lässt, so kann nur fahrlässiges Handeln in Betracht kommen (vgl. BayObLG DAR 1994, 162; OLG Koblenz DAR 1999, 159; OLG Zweibrücken DAR 2011, 274). Dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbeschränkung wahrgenommen hat, ist im Urteil nicht festgestellt. Wenn aber offen ist, ob der Betroffene die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung kannte, so entbehrt der Schluss, dass er vorsätzlich gehandelt haben muss, wenn er die zulässige Geschwindigkeit von 120 km/h um 52 km/h überschritten hat, einer tragfähigen Grundlage. Selbst wenn vorliegend, was nicht festgestellt ist, das betreffende Verkehrszeichen für jedermann deutlich sichtbar aufgestellt gewesen sein sollte, ließe auch dies allein noch nicht den Schluss zu, der Betroffene habe es vorsätzlich nicht beachtet (vgl. nur OLG Stuttgart, Beschluss vom 09.04.2010 – 1 Ss 53/10 = DAR 2010, 402 f. = SVR 2011, 110 f.). Einen Erfahrungssatz, dass gut sichtbar aufgestellte Verkehrsschilder immer gesehen werden, gibt es nicht (BayObLG DAR 1996,288; OLG Hamm NZV 1998,14).
Wegen des aufgezeigten Begründungsmangels im subjektiven Tatbestand war daher das angefochtene Urteil sowohl im Rechtsfolgenausspruch aufzuheben als auch im Schuldspruch mit den zugrunde liegenden Feststellungen, soweit das Amtsgericht von vorsätzlicher Begehungsweise ausgegangen ist (§§ 267, 261, 353 StPO, § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG). Im Umfang der Aufhebung wird die Sache, auch zur Entscheidung über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Amtsgericht zurückverwiesen (§ 79 Abs. 6 OWiG).
Der Senat entscheidet durch Beschluss gemäß § 79 Abs. 5 Satz 1 OWiG. Gemäß § 80 a Abs. 1 OWiG entscheidet der Einzelrichter.
Beschilderung der Meßstelle
OLG Zweibrücken - Beschl. v. 05.11.18
OLG Bamberg - Beschl. v. 19.06.18
Brandenburgisches OLG - Beschluss vom 17.06.14
AG Lüdinghausen - Urteil vom 12.05.14
Sonstige Anforderungen an Verkehrsmessungen | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Christoph(31-35) November 2019
Tolles Ambiente mit sehr gutem Erholungswert
ICKE(61-65) November 2019
Sehr gute Lage, WLAN bis zum Strand Sehr nettes,freundliches Personal, ausreichend leckeres Essen, Bedienung und Steandessen perfekt
Massenbunker mit lauter Animation den ganzen Tag
Kathi(26-30) November 2019
Hand aufs Herz... ich kann die ganzen guten Bewertungen nicht nachvollziehen. Das ist ein Ballermann-Bunker ohne Ruhe, ohne nur einen Moment Stille und nach 3 Wochen dort bin ich weder entspannt noch denke ich gerne an meinen Urlaub zurück. Und die Gäste aus Kanada und den USA... so laute Menschen habe ich nicht mal in Spanien erlebt und die sind ja schon laut... | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Attribut Lookout Games Casasola Merkle Marcel-André vanaf 9 à 12j ...
Attribute Lookout Games Casasola Merkle Marcel-André vanaf 9 à 12j ...
Attribute Booster Lookout Games Casasola Merkle Marcel-André vanaf 9 à 12j ...
Au Backe! Zoch-Verlag Nestel Frank vanaf 5 à 8j
Auditective Safari - le jeu des sons Les Jouets Boom Inc. onbekend vanaf 5 à 8j ...
Auf Achse FX Schmid Kramer Wolfgang vanaf 9 à 12j
Auf Achse Ravensburger Kramer Wolfgang vanaf 9 à 12j ...
Auf Achse Schmidt Spiele Kramer Wolfgang vanaf 9 à 12j ...
Auf Achse - Das Kartenspiel FX Schmid Kramer Wolfgang vanaf 9 à 12j ...
Auf Achse junior FX Schmid Kramer Wolfgang vanaf 5 à 8j
Auf den Spuren seltener Tiere Noris onbekend vanaf 9 à 12j ...
Auf der Reeperbahn nachs um halb zwei Kosmos Knizia Reiner vanaf 13 à 15j ...
Auf der Schwäb'schen Eisenbohn Lookout Games Girke Hanno vanaf 13 à 15j ...
Auf die Birne Zoch-Verlag Reindl Manfred vanaf 5 à 8j
Auf die Palme, ihr Affen! Kosmos Kramer Wolfgang & Grunau Jurgen & Raggan Hans kleuters ...
Auf die Plätze Deutsches Spielemuseum Verlag Lemcke J. Peter & Lemcke-Knoll Helga & Cantzler Christoph vanaf 9 à 12j ...
Auf Entdeckungstour (Pettersson und Findus) Ravensburger Meister Heinz vanaf 5 à 8j ...
Auf heißer Spur Ravensburger Ehrhard Dominique & Lapointe Pierre-Nicolas vanaf 5 à 8j ...
Auf Heller und Pfennig Hans im Glück Knizia Reiner vanaf 9 à 12j
Auf Kurs Blatz Wittig Reinhold vanaf 13 à 15j ...
Auf Safari Arnulf Betzold GmbH Zellmer Regina vanaf 5 à 8j
Auf Spurensuche! Schmidt Spiele Wrede Anja vanaf 5 à 8j ...
Auf Teufel komm raus ASS Altenburg Stralsunder Neuwahl Niek vanaf 9 à 12j
Auf und Ab! Kosmos - Nostalgie-Spiele onbekend vanaf 5 à 8j ...
Auf Zack! (De wilde getallenjacht!) Drei Hasen in der Abendsonne GmbH Becker Kirsten & Schliemann Jens-Peter vanaf 5 à 8j
Auf Zack!! Drei Magiër Spiele Becker Kirsten & Schliemann Jens-Pieter vanaf 5 à 8j
Auf Zack: Ergänzugsset FX Schmid onbekend vanaf 13 à 15j ...
Aufregende Auto-Rallye Clementoni onbekend vanaf 9 à 12j
Aufräumen mit Samson Schmidt Spiele (Lern Spiel-Club) onbekend kleuters ...
Auge an Hand: Bitte biegen Kallmeyer Verlag Wunderlich Gabriele vanaf 9 à 12j ...
Augen auf beim UmweltKauf Ökotopia Hoffmann Wolfgang & Spruth Johannes vanaf 5 à 8j ...
Augen auf und aufgepaßt - Ogen open en opgelet! Jumbo (Herder Spiele) Kramer Wolfgang vanaf 5 à 8j
Augen auf! Amigo Spiele Schacht Michael vanaf 5 à 8j
Augen auf! Ikea Family onbekend vanaf 5 à 8j ...
Augen auf, Flecki! - Ogen open, Vlekkie! Jumbo (Herder Spiele) Schmitt-Menzel Isolde kleuters
Augustus Hurrican Paolo Mori vanaf 9 à 12j
Auntie Pasta's Fraction Game Learning Resources Inc. onbekend vanaf 9 à 12j ...
Aura Poku Blatz Wittig Reinhold vanaf 9 à 12j
Aurimentic Nikamundus Friedrich Nikolaus vanaf 9 à 12j ...
Auripolis Medienverbund Donaukurier Frinken Juliane vanaf 9 à 12j ...
Aurora Aurora onbekend vanaf 9 à 12j ...
Ausgebremst ASS Altenburg Stralsunder Riedesser Wolfgang vanaf 9 à 12j
Ausgebüxt (Losgebroken) Haba Ludwig Manfred kleuters ...
Ausgefuchst! Noris Spiel & Hobby Hutzler Thilo kleuters
Ausgefuchste Meisterdiebe Superlude Vuagnat Frédéric vanaf 5 à 8j | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Wer hat eine ewe FM in der Frontfarbe Sand??
Dieses Thema im Forum "Küchenmöbel" wurde erstellt von Regina Dottolo, 30. Dez. 2015.
Regina Dottolo Mitglied
Hallo, sind gerade beim küchenplanen, wobei der Plan fertig ist jetzt stehen wir nur vor der Entscheidung welche Frontfarbe. Wir würden gerne sand nehmen kombiniert mit einer rustikalen Eiche. Die küche ist relativ einfach eine 4 Meter wand mit 6 geschlossene hochschränke ( also eine Größe Fläche) und davor ein Küchenblock in der Größe 240cm x 120cm. Hinter den hochschränken kommt das Holz rundherum und beim Block hätten wir gerne ein dem selben Holz einen Riegel drauf (als Bauelement). Wir tun uns jetzt so schwer weil sand überall anders aussieht und jetzt bin ich auf der Suche nach Erfahrungswerte oder Bilder von sand küchen im Gebrauch. Könnt ihr mir da helfen? Ganz klar ist auch noch nicht ob matt oder Hochglanz. Evtl auch der Block in einer anderen Farbe? Bin am durchdrehn und weiss garnicht mehr was mir gefällt.
Hat jemand eine in sand und könnt mir ein Foto schicken?
Regina Dottolo, 30. Dez. 2015
Ich verschicke keine Fotos, habe aber eine ewe in sand matt. Mir gefällt sie. Hat denn dein ewe Händler keine Küche mit der Front stehen?
Wolfgang 01, 30. Dez. 2015
Hallo, oh dass ist aber schade hätte so gern eine mal nicht vom küchenstudio. Hast du griffe ? Darf ich fragen welche?
Wirkt sie dunkel bei dir?
Zum händler: schon hat er aber nur Hängeschränke und wir haben dann 6 hochschränke das ist in der Fläche schwer vorstellbar ...für mich halt
Ja, mit Griffen. GB 406 F BA=192. Das Umfeld (Arbeitsplatte, Wangen, Korpus und Front Oberschränke) sind in Fichte archaic.
Zitat von Regina Dottolo: ↑
Nein, ist ja fast so hell wie Panna (Magnolie)
Oh das sieht sicher super aus, du hast aber mehr Holz kombiniert. Vllt sollten wir das auch überlegen.
Jo, das sieht schon gut aus. Und....obwohl ja eigentlich egal.. hat die Kombi nicht jeder.
Darf ich fragen ob's mit dem Bild vergleichbar ist?
Also der Farbton in echt von sand?
Kommt dem schon sehr nahe. Aber die Küche wirkt in jedem Raum anders. Wir haben den Boden mit Laminat (Beton) ausgelegt, die Wände Biskuitfarbig die Fliesen sind geblieben..
Das wird unser Holz dazu
Kein Foto möglich ?
Und, was sagt dir dann ein Foto? Das kann schlecht aufgenommen sein, die Lichtverhältnisse ganz andere als bei dir sein, dein Monitor schlecht kalibriert usw. Da hilft wirklich nur live ansehen.
KerstinB, 30. Dez. 2015
ja ich weiß, ich bin einfach so unschlüssig. Im Geschäft siehts jedenfalls immer anders aus ohne Tageslicht. War einfach in Hoffnung jemanden zu finden der vlt eine daheim hat mit Lichteinfall und ich sie mir ansehen kann, blöd ich weiß.... aber hätt ja sein können, dass jemand gern die küche fotografiert und zeigt ohne spezielle Aufnahmen aus dem Katalog.
Dann nimm doch die Front einfach mal übers Wochenende mit. Das habe ich bei meinem Küchenstudio mehrfach gemacht, weil ich Fliesen etc. dazu ausgesucht habe.
So isses. Außerdem ist meine Frau nicht da und die würde ich erst fragen wollen.
Folgendes gebe ich zu bedenken: Eiche ist eher gelbstichig, Sand (was eh ein Fantasiebegriff ist) kann je nach Hersteller ggf. rosastichig sein. So erscheint mir auf Deinem Foto - das passt dann nicht so gut zusammen. Warum nicht einen warmen Weißton nehmen? Mir würde zu Eiche auch ein zartes Grauton oder sogar was Pastelliges in Hellblau oder Hellgrün gefallen. Zum rustikalen Holz würde ich matte Fronten nehmen. Ist der Boden auch "Sand"?
Leider kann ich mir aus Deiner Beschreibung kein Bild der Küche ausmalen, vielleicht lädst Du eine Zeichnung hoch?
isabella, 30. Dez. 2015
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
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1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Futuro 50/50 - Lehrstuhl für Industrial Design
Blick in die Zukunft: FUTURO 50 | 50
Wie werden Technologien von heute die Welt von morgen beeinflussen? Wie werden wir in 50 Jahren leben und arbeiten? Die Kuratoren der "Neuen Sammlung – The Design Museum" fragten die Forscher der TUM. Ein Team aus 28 Studierende der Masterstudiengänge Industrial Design und Architektur recherchierte an verschiedenen Lehrstühlen und erarbeiteten sieben Szenarien.
Neben Digitalisierung, Mobilität und Klimawandel wurden auch die Auswirkungen neuer Technologien auf Bildung, Gesundheit, Menschlichkeit und Umwelt untersucht und in konkrete Fallbeispiele umgesetzt.
Durch die fortschreitende Digitalisierung und intelligente Maschinen und Systeme wird der Mensch als Arbeitskraft im Jahr 2068 größtenteils obsolet. Doch wie reagiert der Bildungssektor auf die sich ändernden Anforderungen der Arbeitswelt und auf neue Technologien? Welche Kompetenzen und Fähigkeiten werden in einem Spannungsfeld zwischen mündigem Bürger und Arbeitsdrohne wichtig? In unserem Szenario ermöglicht ein futuristisches Bildungssytem einen auf jeden Schüler individualisierten Unterricht.
Studierende: Jose Pabon Andrade, Martin Duffner, Leon Pauli
Das Eintauchen in eine digitale Vergangenheit ermöglicht es Cold-Case-Ermittlern im Jahre 2068, ungeklärte Kriminalfälle aus der Vergangenheit aufzuklären. Die lückenlose Überwachung des öffentlichen Raums durch Kameras ermöglicht es, eine dreidimensionale Projektion der Vergangenheit zu generieren. Doch auch Cybercrime hat bei diesem Fortschritt keinen Stop gemacht. Kriminelle Hacker haben bewusst die Daten manipuliert, um die digitalen Spuren von Schwerstverbrechern zu verwischen. Mithilfe der Entwicklung einer Anti-Malware können seit dem Jahr 2068 sensible Daten rekonstruiert werden, um entscheidende Hinweise fur weit zurückliegende Fälle aufzudecken.
Studierende: Katharina Steinbach, Lukas Schwabenbauer, Alexander Graf, Bharadwaj Kulkarni
2068 befreit der technologische Fortschritt die Menschheit mittels präventiver Maßnahmen weitgehend von physischen Erkrankungen. Doch durch die zunehmend automatisierte Welt entstehen neue psychische Störungen. Ihre Behandlung erfordert Menschlichkeit, eine Eigenschaft die Maschinen nicht besitzen. In diesem Szenario nimmt Empathie eine zentrale Rolle ein. Die Gruppe Gesundheit präsentiert das System preMed und stellt sich der Herausforderung die Kluft zwischen der automatisierten, rationalen Welt, sowie den menschlichen Bedürfnissen zu überbrücken.
Studierende: Lars Lubatschowski, Camilo Toloza
Über 3°C Erderwärmung, steigende Meeresspiegel und sich häufende Umweltkatastrophen. 250 Millionen Menschen fliehen aus Küstenstädten, wie Miami und Singapur. Eines haben sie alle dabei: Ihr Placell. Ein Kunststoffzelt, das sich mittels Polymerelektronik selbsttätig auf- und abbaut, durch die Sonne Energie gewinnt und ihnen in jeder Situation Schutz bietet. Das Placell besteht vollständig aus recyceltem Kunststoffmüll, der auf Grund der Erdölknappheit nun von höherem Wert ist. Es folgt den Grundsätzen des ökologischen Designs und ist in einen geschlossenen Produktlebenszyklus eingebettet.
Studierende: Philipp Brodbeck, Susanne Dreyer, Laura Schütz, Mario Weisser
Unsere Welt 2068 Die Künstliche Intelligenz hat das Niveau einer Superintelligenz erreicht. Eine Intelligenz, die außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft liegt. Maschinen und Algorithmen verrichten 90% der wirtschaftlichen Arbeit. Die menschliche Spezies ist für das ökonomische System weitesgehend irrelevant geworden. Hat sich der Mensch überflüssig gemacht?
Du fühlst dich nutzlos, sinnlos und irrelevant? Du fragst dich, wofür du existierst? Was der Sinn deines Seins ist?
Wir wollen die Menschlichkeit erhalten.
Wir sind das Human Institute.
www.human-institute.org
Studierende: Sabrina Bartholl, Charlotte Osthelder, Lisa-Marie Rackl, Maximilian Ritz, Miguel Villanueva-Keller
Als Mobilitätsprovider im urbanen Raum ersetzt Aimos mit AI-gesteuerten, autonom fahrenden und gemeinschaftlich nutzbaren E-Pods den privaten und öffentlichen Verkehr. Zentraler Bestandteil ist ein AI-System, in dem sämtliche Verkehrsteilnehmer, auch Geschäfts- und Lieferverkehr, vernetzt werden. Die AI steuert somit den gesamten Verkehr von oben herab, wie in einem Computerspiel. Es kennt von jedem Fahrzeug Start und Ziel und schafft somit einen sich selbst regulierenden und fließenden Verkehr. Aimos schafft städtebauliche Vorteile und hilft eine dauerhafte Lebensqualität im urbanen Raum zu erzeugen.
Studierende: David Drust, Moritz Dürr, Bastian Höschele, David Ruf, Rebekka Schäfer, Johannes Weckerle
Ein Flussdelta im Jahr 2068
Der Meeresspiegel ist gestiegen, Anbauflächen verschwunden, Kunststoffmüll belastet das Ökosystem, heimische Bauern haben ihre Existenzgrundlage verloren. Das Projekt NEULAND ermöglicht Anbauflächen auf schwimmenden Kunststoffmüllkörpern im Wasser. Die Verlandung der Inseln und die Zersetzung des Kunststoffs regenerieren den belasteten Lebensraum und schaffen Zukunftsperspektiven.
Studierende: Benedikt Bandtlow, Eleonore Eisath, David Meier, Steven Stannard | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | PlayStation 4 Pro - Seite 13 - PS4 - Allgemein - PS4 Forum
Erstellt von The-Last-Of-Me-X , 19.04.2016 - 09:34 Uhr
#241 Noir64Bit
Geschrieben 10 April 2018 - 12:43 Uhr
Hast Du kein Headset?
Nutze das 2.0er von Sony.
#242 eRacoon
Geschrieben 10 April 2018 - 14:31 Uhr
Naja selbst wenn man die Heimanlage zum beben bringt, es gibt einfach auch Games mit absoluter Stille in manchen Szenen und da hört man den startenden Hubschrauber dann doch schon etwas.
#243 kaluschnikop
Geschrieben 10 April 2018 - 15:16 Uhr
Tatsächlich nein, ich nutzenden standard knopf den es bei der konsole dabei gibt. Der tut es auch und ich spiele im Monat vielleicht 10 Stunden mit anderen Online. Habs bislang nie groß für notwendig gehalten ein richtigea HS zu holen.
#244 Sam Vimes
Geschrieben 11 April 2018 - 08:13 Uhr
Als ich nur ne pro hatte, fiel mir der Lüfter noch nicht so extrem auf. Hab schon gedacht, "Mann is das Ding laut, aber ich sitze ja auch nur nen guten Meter von dem Ding weg". Spätestens bei leisen spielen oder Filmen war es aber schon oft wirklich nervig.
Kennt man aber den Unterschied zur X erstmal, fällt es natürlich sofort und immer deutlich auf. Auf Vollast (was selten vorkommt, selbst bei Far Cry) ist die X immer noch flüsterleise. Keine Ahnung wie die das hinbekommen haben, aber man hört wirklich nur ein luftrauschen, vom Propeller oder Lager ist nichts wahr zu nehmen. Also kein Brummen wie bei der Pro.
Habe gerade auch nochmal einige Vergleiche gelesen, einen Unterschied von 15-20 Dezibel gibt es auf jeden Fall. Und das ist bei einer logarithmischen Skala natürlich ein enormer Sprung.
Ich möchte das jetzt auch bitte nicht als Pro Bashing verstanden wissen. Ich liebe meine PS. Aber die X ist echt ein Stück Ingenieurskunst. Kleiner, leiser, kein externes Netzteil. Der Schritt von One zu One X ist definitiv um Längen ausgereifter als von Ps zu Ps Pro. Kann mir nicht vorstellen, dass die X unsubventioniert auf den Markt gekommen ist. Höchstens als Nullrechnung.
#245 The-Last-Of-Me-X
Geschrieben 11 April 2018 - 08:18 Uhr
Die "X" hat doch keinen klassischen Lüfter mehr, oder? Ist das nicht so ein Kupferkühler bzw. Kupfergehäuse, welches den Prozessor kühl hält?
#246 Wearl
Geschrieben 11 April 2018 - 08:37 Uhr
Wenn du einen normalen Kopfhörer mit Mikro hast, tut's der auch. Dann brauchst du nicht extra ein Headset kaufen.
#247 linkerZeh
Geschrieben 11 April 2018 - 08:54 Uhr
Bei Monster Hunter World hab ich auch jedesmal das Gefühl, dass meine Pro gleich hochgeht oder meine kleine Tochter beim Vorbeigehen einsaugt.
Keine Ahnung was schlimmer wäre
Da ich aber meistens mit Headset zocke, geht' s gerade noch.
#248 Wearl
Geschrieben 11 April 2018 - 09:00 Uhr
Man, man, man, das liest sich ja, als wäre die Pro lauter als die Standard PS4 Ich habe Letzteres, und kann auch aufdrehen, aber so schlimm wie hier die Pro beschrieben wird, ist es nicht ^^
#249 eRacoon
Geschrieben 11 April 2018 - 09:33 Uhr
Naja das hat wenig mit Ingenieurskunst zu tun, das ist eine reine Kostenrechnung, am PC bekommt man 2000W+ Flüsterleise gekühlt... das wäre dann wohl schon Raketenwissenschaft mit deinem Maßstab.
Eine bessere Kühlung kostet einfach Geld, gerade wenn große Kupferblöcke und hochwertige Lüfter verwendet werden sollen.
Leider scheint Sony das Thema nicht für so wichtig zu halten... ich würde sofort 20-50€ mehr zahlen wenn das Teil dafür Silent wäre.
Daher sehe ich auch wenig Hoffnung dass das Thema viel besser wird bei der PS5.
Und ja im Vergleich zur damaligen ersten PS4 ist die Pro in der Tat leise aber nur weil es noch schlimmer geht heißt das ja nicht dass das Ergebnis in Ordnung ist.
The-Last-Of-Me-X und Sam Vimes gefällt das
#250 kaluschnikop
Geschrieben 11 April 2018 - 11:34 Uhr
Das stimmt allerdings. Meine Relase PS4 wurde lauter je älter sie wurde. War quasi eine linearer Anstieg. Ende war dann mit Horizon Zero Dawn und Battlefield 1 die der dann schon 3 Jahre alten Dame quasi alles abverlangt haben. Habe ich die Spiele gespielt ging es dann schon dochmal lauter als die Pro. Das schlimme ist, dass die Pro dann auch mal wieder runterschaltet und die normale ps4 quasi da bleibt.
#251 eRacoon
Geschrieben 11 April 2018 - 11:50 Uhr
Meine Pro steht mittlerweile ohne "Deckel" rum, finde sie ist dann deutlich erträglicher.
Das Lüftergeräusch wird dadurch leiser und tiefer da er die Luft direkt von oben bekommt statt die mit Unterdruck durch die Seite anzusaugen.
Sieht zwar nicht so toll aus ohne Deckel, aber das ist mir egal.
#252 Noir64Bit
Geschrieben 11 April 2018 - 14:59 Uhr
Macht zumindest in so fern Sinn, als das der Deckel die PS4 natürlich auch zum Klangkörper macht, wodurch alles sowieso Lauter wird!
#253 Sam Vimes
Geschrieben 12 April 2018 - 08:31 Uhr
Klar war das auf den Preis bezogen. Die X verwendet eine Modifikation der Heat pipes und nennt das vapour chamber. Aber die Kombo aus Leistung, Größe, Verarbeitung und Kühlung für 500€ ist einfach krass. Deswegen ja auch meine Vermutung dass MS da nicht sonderlich dran verdienen kann. Raketen sind im Übrigen recht simpel im Vergleich
#254 The-Last-Of-Me-X
Geschrieben 12 April 2018 - 09:01 Uhr
Mittlerweile 400 Euro
Die X ist verdammt gut
#255 Sam Vimes
Geschrieben 12 April 2018 - 12:08 Uhr
Bin gespannt auf die Ankündigungen der Next gen. Die X wird es theoretisch ja noch einige Jahre machen, aber wenn man immer die Abwärtskompabilität braucht, wird das auch irgendwann limitierend... | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Gesellschaft für Informatik zeichnet "10 prägende Köpfe" der KI aus | heise online
v.l.n.r.: Bernhard Nebel, Wolfgang Wahlster, Theresa Tran (KI-Newcomer), Elisabeth André, Susanne Biundo-Stephan, Stefan Wrobel, Wolfgang Bibel, Gunay Kazimzade (KI-Newcomer), Christine Regitz (Juryvorsitzende), Otthein Herzog, Dieter Fellner (Jury), Hanes Federrath (Jury), Christoph Beierle (Jury) - kniend: Jörg Siekmann, Bernhard Schölkopf
(Bild: GI/IUK - Fabian Sperk)
"KI50 – gestern, heute, morgen" heißt das Projekt, in dem die Gesellschaft für Informatik (GI) zehn Wissenschaftler geehrt hat, die die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) in Deutschland maßgeblich geprägt haben. Mit der Wahl der "prägenden Köpfe" will die GI einer breiteren Öffentlichkeit die Geschichte dieser Informatik-Sparte nahebringen und gleichzeitig einen Anschluss an das Wissenschaftsjahr 2019 setzen, in dem die KI-Forschung im Mittelpunkt stand und zehn "KI-Newcomer" ausgezeichnet wurden.
KI 50 befasst sich mit der "langen und vielfältigen Tradition der Künstlichen Intelligenz", die seit Anfang der 70er Jahre in Deutschland entstanden ist. Wie GI-Präsident Hannes Federrath betonte, ist die Liste der zehn "prägenden Köpfe" nicht als Top-10-Liste im Sinne einer Rangliste zu verstehen. Vielmehr soll die ganze Bandbreite der KI-Forschung in Deutschland abgebildet werden. Nach den zehn Newcomer*innen stehen die zehn prägenden Köpfe für die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz insgesamt, bei der ein großer Anteil der Forschungsarbeiten aus Europa und aus Deutschland stammten, erklärte Dieter Fellner, Vorsitzender des Fraunhofer-Verbunds und Mitglied der Jury.
Die zehn prägenden Köpfe der KI (10 Bilder)
Elisbaeth André, Inhaberin des Lehrstuhls für Multimodale Mensch-Technik Interaktion am Institut für Informatik der Universität Augsburg. Sie forscht im Bereich der Interaktion von Mensch und Machine sowie der Multiagentensysteme.
(Bild: Gesellschaft für Informatik)
Kurzlink: https://heise.de/-4659250 | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Das erste Mail im Neuen Jahr kommt von Heinz aus Graz. Er lobt das Tagebuch (Moment! Wie kann er etwas loben, das ich ja still und heimlich in einer versteckten Datei auf meinem PC schreibe? Ob das mit diesen Virusprogrammen vielleicht stimmt?) und gibt ein paar Tips aus seinen Erfahrungen mit der Organisation des Austria Con I in Gleinstätten. Wesentlich erscheint mir folgende Aussage, über die wir uns auch gerade klar werden: "Im Plenum kannst Du bestimmte Dinge nicht klären oder gar entscheiden." Hier ist es vornöten, ein kleines Team zu haben, das den anderen Fragen vorlegt und Ergebnisse präsentiert. Das Finanzielle ist in Graz ebenfalls gut gelaufen, auch ohne Verein.
Ich teste heute das Tagebuch online und merke, daß zumindest auf meinem PC die Ladezeiten der Seite ein bißchen dauern. Ich überlege deshalb, das Tagebuch dreizuteilen: 1. Con-Tagebuch '98; 2. Con-Tagebuch '99; 3. Tagebuch - die letzten drei Eintragungen. Ich denke, das werde ich mit dem neuen Stammtischbericht ins Netz stellen.
In einem Telefonat mit Karl Heinz meint dieser, daß man die Finanzierung und die Kontoführung auch ohne den mühsamen Umweg über einen Verein hinbekommen müßte. Außerdem dürfe man die ganze Sache nicht zu sehr komplizieren. Am Freitag wird es dazu wohl noch einige Diskussionen geben.
Bei einem Blick ins Internet bemerke ich auf der Perry Rhodan Homepage, daß der "Austria Con II" als geplante Veranstaltung offensichtlich wieder herausgenommen wurde. Ein böses Omen? ;-)
Heinz aus Graz teilt mit, daß er am Freitag zum Stammtisch kommen wird. Vielleicht kann er uns da ein paar Tips zur Kontoabwicklung und zu Organisationsschwierigkeiten geben. So, wie es momentan aussieht, werden wir keine Probleme damit haben, daß zu wenig Leute was für den Con tun wollen, sondern daß man überhaupt alle beschäftigen kann, die sich dafür interessieren und ihnen eigenständige Aufgabengebiete zuweist, in denen sie sich dann austoben können (und hoffentlich dann zum Con nicht außer Puste sind und schlapp machen ;-)
Daniela bastelt ebenfalls gerade an Entwürfen für Plakate und dergleichen (die muß genauso ein Masochist sein wie ich - warte nur, wenn Du sie das erste Mal herzeigst ...eg!). Ich werde meine jedenfalls am Freitag mitnehmen, und wenn dann nichts dabei ist, werfe ich das Handtuch, weil ich brauche auch meinen Schönheitsschlaf. Außerdem muß ich noch 10 Perry Rhodan Romane nachlesen.
Heute hole ich die Fotos, die ich letztens vom mutmaßlichen :-) Veranstaltungsort gemacht habe, gerade noch rechtzeitig, um sie beim morgigen Stammtisch mitzunehmen. Sie sind nicht besonders gut geworden, aber es reicht, um sich etwas vorzustellen. An dieser Stelle gibt es natürlich nur ein Foto vom Saaleingang und nicht vom Saal selbst, schließlich will man ja den Gästen nicht schon jetzt alles verraten!
Die ersten beiden Con-Besucher, die auf den
Einlaß warten ... ;-)
"Con-Besprechung im Rahmen des Stammtischabends", so könnte eine der Definitionen für "Kreatives Chaos" lauten - oder umgekehrt. Diesmal kommen insgesamt 18 Besucher, und alle sind an der Veranstaltung des Cons äußerst interessiert. Das ergibt teilweise ein wirres Durcheinander an Wortfetzen, Rufen, bösen Blicken, Lachern, Maßregelungen, Gesten ... nein, Beschimpfungen gibt es keine, und wenn, dann sind sie nur liebenswürdig gemeint ;-) Jedenfalls kann man feststellen, daß es sehr schwierig ist, so viele Meinungen unter einen Hut zu bringen, und statt den kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen, finden wir das größte gemeinsame Vielfache - immerhin ein Anfang.
Heimo und Charly, unsere zuständigen Leute für den Veranstaltungsort, werden zunächst einmal mit Fragen belagert. Es sind zwar noch einige formelle Dinge zu klären, aber der große Saal im Rathaus ist uns sicher, und wenn absehbar wird, daß viele Besucher kommen, steht auch noch der kleinere Nebensaal zur Verfügung. Auch das leibliche Wohl ist in Form eines Buffets gesichert, und vielleicht gibt es sogar noch einen Cocktail mit dem Bürgermeister. Dieser ist natürlich auch unsere Wunschperson für den Ehrenschutz, und er wird sich diesen Part hoffentlich mit einem gewissen Minister teilen, den Karl Heinz gegen Ende des Monats treffen und darauf ansprechen wird.
Andreas Findig, Michael Wittmann und Leo Lukas, die heute nicht nur als Stammtischbesucher, sondern auch als vorgesehene Ehrengäste für den Con kommen, erhalten spontanen "Auftrittsapplaus". Das Trio wird einen der Programmpunkte bestreiten, und da kann man sich bei einem Schreiber, einem Zeichner und einem Kabarettisten, die allesamt aus der Perry Rhodan Profiszene kommen, schon einiges erwarten, und vielleicht macht ja Michael Marcus auch mit :-) Die ersten Ideen und Ansätze dazu hören sich gut an, und ich glaube, da wird wirklich ein qualitativ hochwertiges und auch originelles Programm auf die Beine gestellt - wenn da nur nicht die lästige Organisation wäre!
Auch Daniela erhält klopfende Beifallsbezeugung. Sie hat sich offenbar eine Woche Urlaub genommen und unter anderem alle Wiener Trafiken angerufen und ausfindig gemacht, wo Perry Rhodan Romane verkauft werden. Das ist eine Liste, die über zwei A4-Seiten geht. Außerdem hat sie Adressen von Geschäften gesammelt, bei denen man Merchandising-Produkte, wie Buttons, Leiberl oder Aufkleber bekommen kann. Wolfgang und Erich haben sich wegen der Herstellung von Plastik- oder Papiersackerl mit Aufdruck informiert, doch hier ist das Problem ähnlich gelagert wie bei den anderen Produkten - in kleiner Auflage sind diese Artikel extrem teuer und würden gleich einen beträchtlichen Teil des ohnehin kleinen Budgets wegfressen. Außerdem muß man hier auch darauf achten, kein Copyright oder sonstige Rechte zu verletzen."Sponsoring" heißt das Zauberwort, und hier sind die Aussichten nicht schlecht. Karl Heinz hat mit einer großen Firma verhandelt, die mehrere tausend Schilling für diese Veranstaltung springen lassen würde, und damit könnte man idealerweise noch den Veranstaltungssaal am Sonntag für einige Stunden finanzieren. Charly ist sich jedoch nicht sicher, ob der angebotene Betrag für diese doch sehr kostspieligen Räumlichkeiten samt Personal mit 100%-igem Überstundenzuschlag reichen wird. Man wird sehen.
Einer der ersten gröberen Diskussionspunkte ist dann eine Sache, die im jetzigen Stadium der Planung eigentlich noch gar nicht diesen Stellenwert verdient hätte - die Gestaltung bzw. das Aussehen der Ankündigungsplakate und der Programmtitelseite. Daniela legt hier einige Entwürfe vor, und auch ich hole meine zum wiederholten Male überarbeiteten Konzepte heraus. Diesmal scheinen sie besser anzukommen als bisher. Bloß Daniela meint, die Entwürfe würden wegen des Stephansdomes am Bild eine klerikale Veranstaltung ankündigen, und auch der Kugelraumer darüber gefällt ihr nicht (Pfui, Daniela. Aber immerhin hast Du dafür gesorgt, daß mein Running Gag nicht zum Stillstand kommt ...:-). Ihre Bilder gefallen mir hingegen, das eingescannte Rathaus und die einfache und klare Montage der Bildelemente sind sicher gut geeignet für ein Ankündigungsplakat, worauf man sich dann auch einigt. Mein Bild, das in erster Linie als Programmtitelseite gedacht war, wird auch als solche einmal vorgesehen. Also - keine sinnlose Konkurrenz und Vergeudung von Energien, die wir noch brauchen werden ;-) Roman wird einmal alle Aufgaben und Tätigkeiten zusammenstellen, damit wir uns einmal klar werden, wer denn jetzt eigentlich welche Punkte übernehmen will. Obwohl eines jetzt schon klar ist - keiner will sich an die Kassa setzen. Es werden zwar Freunde und kleine Brüder angeboten, die schon für hundert Schilling oder ein paar "Tetsch'n" arbeiten würden, aber die Lösung ist auch nicht so ganz befriedigend.
Dann kommt noch die Idee, auf dem Con ein Sonderpostamt einzurichten, mit einem echten Perry Rhodan Sonderstempel, d.h. eine Marke wird auch tatsächlich direkt mit dem Klischee abgestempelt. Das hat es bisher nur in Rumänien vor drei Jahren zum 60. Geburtstag des Erben des Universums gegeben. Allerdings läßt sich das die Post sehr teuer bezahlen, und damit meine ich einen fast fünfstelligen Betrag. Erschwinglicher wäre diese originelle Sache, wenn man einen philathelistischen Verein findet, der gleichzeitig eine Ausstellung und Präsentation damit verbindet, zB. zum Thema Astronomie.
Das bisher größte Problem, nämlich das der Kontoführung und den damit verbundenen Befürchtungen, einen Verein gründen zu müssen, wird von Karl Heinz mit einem einzigen Satz vom Tisch gefegt: "Ich mache es." Gut, wieder etwas zum Abhaken.
Ja, und wieviel Geld auf dieses Konto kommen wird, hängt natürlich auch von den Eintrittspreisen ab. Die Festlegung der Höhe ist der nächste längere Diskussionspunkt. Einerseits darf der Eintritt nicht zu teuer sein, vor allem für jüngere Besucher und für Gäste aus dem Ausland, die ohnehin schon eine Menge Unkosten für Fahrt und Quartier haben, andererseits will man sich auch nicht zu billig verkaufen. Wir vergleichen mit ähnlichen Veranstaltungen und kommen schließlich auf einen Betrag von ca. zweihundert Schilling (DM 28). Mir erscheint das zu teuer, aber es bleibt nun abzuwarten, ob es einen zweiten Tag im Rathaus geben wird, und dann muß man das ganze sowieso neu festsetzen bzw. auf die beiden Tage aufsplitten. Der ThoreCon kostet zum Beispiel für Samstag DM 20 und für Sonntag DM 15 (beide Tage Vollprogramm), zusammen für Frühbucher DM 30. Daran wird man sich wohl orientieren müssen.
Daß es immer wieder turbulente Szenen gibt, habe ich ja bereits im Stammtischbericht geschrieben, aber es fehlen auch nicht die gewissen Auflockerungsphasen, in denen dann so kreative Ideen entstehen wie "Kinder bis 35 Jahre haben freien Eintritt" oder "Untertitel der Veranstaltung: Der erste ECHTE Austria-Con!" Heinz aus Graz kann aber dem zweiten Vorschlag nicht viel abgewinnen.
Großer Unsicherheitsfaktor ist die voraussichtliche Besucherzahl. Während Verwegene von tausend Gästen reden, die kommen könnten, werden die ersten Schätzungen von maximal 200 Leuten auf die durchaus realistische Spanne von 200 bis 400 revidiert. Einerseits will man natürlich nicht, daß die Sache ein Flop wird, andererseits kann es bei zuviel Werbung schon passieren, daß mehr Besucher kommen, als man vielleicht bewältigen kann. Aber besser zuviel als zuwenig. Andererseits darf man sich die Schranke natürlich nicht zu hoch legen, denn sonst kommen dann 399 Gäste und alle sind enttäuscht. Ich würde also meinen, daß alles, was über 200 liegt, ein Riesenerfolg ist. Vor allem wären dann auch die Ausgaben halbwegs abgedeckt, und je mehr Gäste kommen, um so mehr kann man ihnen bieten, denn Gewinn will sowieso keiner dabei machen.
Na ja, zum Glück haben wir ja noch viel Zeit bis zum Con-Termin, aber selbst die wird schneller vergehen, als uns lieb ist. Und bevor ich jetzt zum Philosophieren anfange, höre ich lieber auf!
Ernst Vlcek schickt ein Mail, daß wir beim Con fix mit ihm rechnen können. ".. es freut mich, daß Ihr Euch zu dieser Veranstaltung aufgerafft habt ..."
Außerdem hat Michael Marcus bei Klaus B. einiges zur Copyright-Frage in Erfahrung bringen können. Grundsätzlich darf man die Bilder der verschiedenen Künstler auf Flyern, Plakaten oder Programmheften verwenden, es muß dann nur ein entsprechender Hinweis auf den Urheber zu finden sein (Copyright: VPM, Rastatt. Illu: Johnny Bruck oder Copyright der einzelnen Abbildungen: VPM, Rastatt). Dies gilt jedenfalls für nichtkommerzielle Produkte. Wenn man etwas mit Gewinnabsicht verkaufen will (und kann!), so ist eine Genehmigung des Verlages notwendig.
Heute gibt es einige Neuigkeiten zu unserem geplanten Veranstaltungsort. Heimo hat mit Michael telefoniert und uns über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Der Saal im Wiener Rathaus wird normalerweise nicht für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung gestellt und darf daher nur eingeschränkt beworben werden, d.h. keine Plakate, keine Infos in Trafiken, etc. - das Internet ist davon zum Glück ausgenommen :-))) Das kompliziert die Sache zwar etwas, aber die Frage ist, ob man einerseits durch gezielte qualitative Werbung nicht ohnehin die meisten Interessierten ansprechen kann und ob man andererseits durch massive Reklame nicht vielleicht einen nicht bewältigbaren Ansturm auslösen würde.
Am Sonntag steht der Saal nicht zur Verfügung, aber wir hatten an sich ursprünglich sowieso für den zweiten Tag ein gemischtes Freiluft/Führung/Lokal-Programm geplant. Jedenfalls wird es am Sonntag noch eine interessante Fortsetzung geben, damit sich die Reise auch für unsere deutschen Gäste lohnt (jetzt habe ich mir übrigens einmal die Mühe gemacht und Bochum auf der Landkarte gesucht - ganz schön weit weg von Wien!).
Arbeitssitzung im "Flut und Ebbe". Wie beim letzten Stammtisch ausgemacht, haben heute Milan, Roman, Thomas, Daniela, Wolfgang, Michael, Karl Heinz und Erich hierher gefunden, um ein paar weitere Dinge zum Con zu besprechen.
Zuerst wird Michaels Mail vom 12. Jänner herumgereicht, und es schlägt ein wie eine kleine Bombe. Mit den Komplikationen beim Rathaus hat keiner gerechnet, und es wird laut angedacht, einen neuen Veranstaltungsort zu suchen. Allerdings würde hier wieder eine komplett neue Situation hinsichtlich Kosten und Besucherzahl entstehen, außerdem ist die Sache von Heimo schon sehr weit vorangetrieben worden und wird mit etwas gutem Willen sicher für alle befriedigend abzuklären sein.
Über ein Con-Heft/Programm/Fanzine gibt es auch noch verschiedene Meinungen, die vom 16-Seiter bis zum 100er-Konvolut gehen, aber das wird alles erst in Folge spruchreif sein. Was es bereits gibt, ist das Con-Konto, und Karl Heinz drückt jedem der Anwesenden einen Zahlschein in die Hand (BAWAG, BLZ 14000, Ktonr. 24710705433, "Austria Con II")
Als es gerade in einer kurzen Pause eine Lagebesprechung für den Besuch des ThoreCons gibt (man muß ja auch mal schauen, was die Konkurrenz macht :-), verlasse ich die Runde, aber Daniela informiert mich gleich anschließend mit einem Mail über den Rest des Abends: Nach einer weiteren Diskussion über das Rathaus mit allen Vor- und Nachteilen ging es noch um weitere Sponsoren und etwa auch um verschiedene geplante Merchandising-Artikel. Die Eintrittskarten wird es wahrscheinlich in Form eines Buttons geben, der aber noch zu entwerfen ist.
"Austria Con II - Wien schlägt zurück!" betitelt das Fandom-A-Week (http://faw.notrix.de) von Florian Breitsameter einen Artikel in seiner Ausgabe 87 vom 16.1.99. Ich muß gestehen, ich habe als alter Star Wars Fan kurz überlegen müssen, bis ich hinter die Pointe dieses Satzes gekommen bin, aber besser spät als gar nicht. Man findet Hinweise über den Veranstaltungsort, die Gäste und einige geplante Programmpunkte, zB. den Überraschungsgast oder die Vorführung von SF-Filmen aus den 60er-Jahren. Natürlich fehlt auch nicht die Erwähnung eines gemütlichen Heurigen-Besuchs samt dazugehörigem "Stelzenmampfen" (Quelle: Michael)
An FanPro andressiere ich nochmals ein e-mail mit der Anfrage nach dem grundsätzlichen Interesse an einer Abhaltung eines PRSKS-WM-Turniers, da ja dies heuer wieder die einzige Chance auf eine derartige Veranstaltung auf österreichischem Boden sein würde.
Tja, das mit dem einzigen geplanten P.R.-Sammelkartenspielturnier im Jahr 1999 war ein erfreulicher Irrtum meinerseits. Christoph Marx, der österreichische Champion, informiert mich, daß es vom 20. bis 21. Februar ein offizielles WM-Turnier in Weidling bei Wien geben wird. Christoph hat bereits im letzten Jahr in Gleinstätten mitgespielt und ist außerdem, wie sein Bruder, anerkannter Schiedsrichter. Er verspricht, sich um den Kontakt zu FanPro wegen unserer Anfrage für den Austria Con II zu bemühen. Nach dem Erfolg im Vorjahr nehme ich einmal an, daß FanPro selbst einen Vertreter entsenden wird, um den Con zu leiten, und falls das nicht möglich sein sollte, könnte das wahrscheinlich auch Christoph machen.
Da wir noch immer auf der Suche nach geeigneten "Tragebehältnissen" (sprich Sackerl oder Tüten) sind, idealerweise mit einem Aufdruck, wäre mir noch eine originelle Alternative eingefallen: Pappendeckelköfferchen, wie sie zum Beispiel IBM auf Computermessen verteilt und die äußerst begehrt und auffallend sind. Ich informiere mich da zwar über ein paar indirekte Wege, aber man sollte ja nicht glauben, wie teuer so ein zusammengefaltetes Stück bedruckter Karton sein kann ...
Noch ein kleiner Nachtrag zur Con-Besprechung am Stammtischabend. Wie erwähnt, wird auch Andreas Findig als Bühnengast erwartet. Neben seiner Teilnahme an der Diskussionsrunde der "Jungen Wilden" wird Andreas auch etwas präsentieren, von dem ich gehört habe, daß es schon "verlautbarungsreif" sein soll: ein Gucky-Kinderbuch für Jung und Alt, illustriert mit vielen Zeichnungen von Reinhard Habeck, dem allseits bekannten Rüsselmops-Zeichner. Und wie man aus eingeweihten Kreisen bereits erfahren konnte, soll das Buch sensationell werden! Wer weiß, vielleicht gibt es ja bis Oktober schon eine Fortsetzung.
Diesbezüglich gab es vor einigen Tagen in den News des HJB-Verlages eine Falschmeldung: Das dort angekündigte Gucky-Buch war vor längerer Zeit einmal so geplant, mittlerweile ist jedoch etwas ganz anderes daraus geworden. Also kein Buch zur CD "Der denkende Wald", sondern ein eigenständiges Werk von Findig/Habeck mit dem vielsagenden Titel "L.... (puh, das war knapp)".
Wien ist anders! Das beweist ein Mail von Roman, das ich heute bekomme. Er hat mit jemandem gesprochen, der bei der Gemeinde arbeitet, und dabei einige bürokratische Schmankerl in Erfahrung gebracht. Daß man für offizielle Eintrittskarten Steuer zahlen muß, haben wir schon vermutet, aber daß man sie vorher einer Beamtin vorlegen muß, auf die Idee wäre niemand gekommen. Und wenn außerdem mehr als 30 Personen in einem Raum sind, muß die Garderobe eine bestimmte Länge haben, und pro Meter darf man nur eine bestimmte Anzahl an Kleidungsstücken hinlegen (Roman, bist Du sicher, daß Du da nicht auf den Arm genommen wurdest?). Eine Person, die Erste Hilfe leisten kann - okay, solange wir keinen Geistlichen für die letzte Ölung brauchen ... aber die Gefahr, daß sich jemand zu Tode langweilt, ist ohnehin nicht gegeben! Roman bekommt jedenfalls eine 25 Seiten starke Broschüre zugeschickt - wahrscheinlich das große "Con-Do-It-Yourself-Book".
Um übrigens noch ein Gerücht zu entkräften: Entscheidungen zum Con werden nicht mittels einer angehaltenen Pumpgun durchgesetzt ...
Michael hat von einem Bekannten, der in der Kuffner Sternwarte arbeitet, einige Infos wegen einer Führung eingeholt, und das würde nicht so schlecht aussehen, auch finanziell :-) Außerdem liegt die Sternwarte in der Heurigengegend, so daß man diese beiden Programmpunkte gleich gut verbinden könnte. Zwar ist das "Transportproblem" nach wie vor noch nicht geklärt, aber da läßt sich sicher noch eine annehmbare Lösung finden.
Auch hinsichtlich der Besucherzahlen und der eingeschränkten Werbung sehe ich überhaupt keine Probleme: Nachdem sich beim Anblick des "GLADOR"-Posters an einer Wand meines Bürozimmers innerhalb kurzer Zeit bereits der Hauselektriker, der Geschäftsführer einer Kopiererfirma, und erst heute eine Bürokollegin als Perry Rhodan Fan geoutet haben, werden wir uns wohl nicht über zu wenige interessierte Besucher beklagen müssen.
Milan schlägt vor, ein dickes "Con-Fanzine" zu machen, das so eine Art "New Worlds-NOW-Crossover" sein könnte, aber ich fürchte, das wird sich zeitmäßig nicht ausgehen. Ich möchte da zwar schon auch etwas machen, aber nicht so aufwendig. Und dann soll es ja noch das Programmheft geben. Hier würde ich nach wie vor einen Kompromiß präferieren - ein ausführliches, erweitertes Programm mit ca. 40 Seiten, das auch Platz für einige "add-ons" bietet.
30. Jänner 1999
Bei einem Einkaufsbesuch beim "Comics Virt" plaudere ich mit dem Besitzer unter anderem auch über den geplanten Austria Con II. Wolfgang hat ja da schon ganze Arbeit geleistet und alle Wiener Händler vorinformiert. Das Interesse an der Veranstaltung ist recht groß, erhofft man sich davon doch einen gewissen Werbeeffekt und natürlich auch lukrative Geschäfte. Daß sich die Mühe, das ganze "Zeug" aus dem Lager ins Rathaus und wieder retour zu schleppen, auch in gewisser Weise lohnen muß, ist klar, aber wenn das Angebot stimmt, dürfte das kein Problem sein. Hier wird man sich jedoch etwas abstimmen müssen, um den Besuchern ein breites Sortiment bieten zu können und um nicht an jedem Stand die Perry Rhodan Romane 500 bis 1000 zu finden (also, dann rückt mal raus mit den alten Fanartikeln und den hohen Atlan-Nummern!).
31. Jänner 1999
Am Abend sitze ich beim PC und mache einige Entwürfe für die Con-Seiten im Internet. Wahrscheinlich werde ich demnächst einmal zwei oder drei Seiten online geben, um feedback zu bekommen - allerdings werden nur die Wiener Perry Rhodan Stammtischler über einen versteckten Link Zugriff bekommen :-) Außerdem muß ich auch einen kleinen Screenshot ins Tagebuch stellen, um diesen Buchstabenfriedhof etwas aufzulockern.
Heute findet bereits die vierte Perry-Rhodan-Con-Besprechung im Rahmen des Stammtischabends statt. Bis zur Abhaltung des Cons haben wir noch einmal doppelt so viele, das heißt acht, solcher Abende zu absolvieren, vielleicht sind es aber auch nur sieben - womit ich gleich zum ersten Punkt der Tagesordnung komme. Es gibt nämlich eine gute und eine schlechte Nachricht. Kommen wir zuerst zur guten: Es gibt mittlerweile wieder drei fixe Zusagen von Gästen, die wir für den Con eingeladen haben, um Programmpunkte zu bestreiten: Da wäre zunächst Hermann Urbanek, über dessen Namen sicher schon jeder einmal gestolpert ist, der sich für Science Fiction interessiert. Robert Christ hat sich bereit erklärt, zum Gaudium des Publikums einige uralte Super-8-Filme aus der Pionierzeit des SF-Films herzuzeigen, die sogar noch den alten - ES habe ihn selig - Perry Rhodan Film an schlechtem Geschmack übertreffen sollen. Und dann wäre da noch ein gewisser österreichischer Bundesminister, der nicht nur den Ehrenschutz übernehmen wird, sondern sich auch bereit erklärt hat, eine Eröffnungsrede zu halten.
Und jetzt die schlechte Nachricht: Der Termin, zu dem bereits alle Gäste zugesagt haben, ist wahrscheinlich gefallen! Die Wiener Buchwochen zeigen Perry Rhodan das lange Lesezeichen.
Eigentlich sollte man ja solche Dinge totschweigen, um nicht Gefahr zu laufen, sich lächerlich zu machen, und abschrecken will man ja sowieso niemanden, einen Con zu veranstalten. Andererseits braucht man auch eine Klagemauer, an der man sich ausweinen kann und muß schließlich den Besuchern ja irgendwie zeigen, daß ihre Con-Eintrittskarte alleine schon wegen des großen Aufwandes im Vorfeld eine lohnende Ausgabe ist (der Fachterminus dafür wäre übrigens: "In Genußscheine investieren"). Obwohl - ich denke, daß es anderen "Veranstaltern" schon ebenso ergangen ist oder noch ergehen wird - und falls nicht, dann haben wir es ohnehin nicht besser verdient. Zugegeben, es sind ganz interessante Erfahrungen, aber auf einige davon hätten wir gerne verzichtet.
Jedenfalls setzen wir jetzt alles in Bewegung, um den Veranstaltungssaal doch noch über die Runden zu retten. Die oben erwähnten sieben Monate beziehen sich darauf, daß im schlimmsten Fall ein Ersatztermin Mitte September zur Verfügung stehen würde. Bis zur nächsten Besprechung im März muß hier jedoch unbedingt eine Entscheidung fallen, um vernünftig weiterarbeiten zu können.
Es werden natürlich auch Alternativen ins Auge gefaßt, von denen die reizvollste wahrscheinlich die "Saalbesetzung" ist - Perry Rhodan goes Anarchy! Oder: Der Con als Videoaufzeichnung - keine Anreise, keine Hotelkosten; "Hole Dir den Con ins Wohnzimmer!"
Ein zweiter Ersatztermin im Frühjahr des nächsten Jahres wird einstimmig abgelehnt - schließlich muß auch irgendwann wieder einmal der normale Stammtischalltag einkehren, und man möchte nicht noch ein weiteres halbes Jahr alles vor sich herschieben.
Eines steht jedenfalls fest - den Con wird es geben. Die Frage ist nur, "wie?", "wann?", "wo?" ... heh, wer hat da "warum?" gesagt!?
Wer kennt das nicht - da sitzt man im Büro erschöpft am Schreibtisch, einen langen Arbeitsvormittag hinter sich, der ohnehin bis halbzwei gedauert hat, packt sein Mittagessen aus, das man gerade im Lokal um die Ecke geholt hat, befördert ein Stück gut riechendes Fleisch und mehrere in Scheiben geschnittene und marinierte Erdäpfel auf seinen Teller, packt das Eßwerkzeug, sticht mit dem Messer in das Schnitzel, durchdringt die knusprige Panier und arbeitet sich zur doppelten Fleischeinlage vor, die von einer Schicht magerem Schinken und flüssig geschmolzenem Käse unterbrochen wird, lädt die Gabel voll mit der aromatischen Beilage, schaufelt das ganze zusammen, auf daß aus dieser Kombination der Einzelteile ein größeres und schmackhafteres synergetisches Ganzes wird, schließt leicht die Augen, wenn der Arm anhebt und sich die Hand mit dem kostbaren Gut langsam Richtung Kopf dreht, die Richtung des Mundes ganz alleine findend, das erwartungsvolle Öffnen der Lippen und die erhöhte Speichelkonzentration am Gaumen heißen das Kommende gleichsam Willkommen, und gerade als die Gabel mit der schmackhaften Last im Begriff ist, in den Mund einzudringen - läutet das Telefon! Ein kurzes Aufbäumen der Kollegin, die den stillschweigenden Auftrag hatte, alles und jeden abzuwimmeln, dann Resignation.
Es ist Michael Marcus, der bei mir jedoch ein "Schnitzel-kalt-werden-Privileg" und ein "Schon-bei-der-Türe-draußen-wieder-zurückkomm-Privileg" besitzt. 2M berichtet, daß sich hinsichtlich des Veranstaltungsortes noch nichts neues ergeben hat und wir weiterhin in gespannter Erwartung ausharren müssen. Ansonst ist alles ruhig an der Con-Front.
Na, bitte. Jetzt haben wir zwar unseren Wunschtermin für Ende Oktober wieder, aber dafür keinen Saal mehr! "Sch... ade" ist wohl der erste Gedanke, der mir durch den Kopf geht, als mir Double-M am Telefon sagt, daß das Rathaus als Veranstaltungsort gestorben ist. Wirklich schade, aber was soll's. Zum Glück gibt es ja in Wien mehrere überdachte Räumlichkeiten, die für solche Festivitäten in Frage kommen, und es sind bereits einige neue in Aussicht. Außerdem können wir jetzt wieder ein paar Dinge aus der Schublade holen, die wir schon ad acta gelegt hatten und die jetzt neue Aktualität bekommen. Also - Zero Hour ist angesagt, auf ein neues!
Zwar bin ich heute beim Stammtisch nur geistig anwesend, während ich mich im Bett mit Windpocken umherwälze, aber ich lasse mir natürlich ausführlich berichten, welche Fort- oder Rückschritte die Conplanung derzeit macht. Allerdings gibt es nicht viel zu erzählen - das Thema Con ist in einer Viertelstunde abgehakt, dann widmet man sich in der Stammtischrunde wieder den gemütlicheren Dingen ;-)
Nach der Absage durch das Rathaus ist das dringendste Problem nun die Suche nach einem Veranstaltungssaal. Die Preise dafür sind teilweise horrend, und so erklären sich alle bereit, einmal auszuschwärmen und sich umzuhören, um hier etwas geeignetes zu finden. Als "Abschiedsgeschenk" sozusagen stellt das Rathaus immerhin einen Bus zur Verfügung - da können wir wenigstens schlimmstenfalls einen "Bus-Con" machen - jeweils ca. dreißig Leute werden eine Stunde herumkutschiert, Klaus N. sitzt vorne mit dem Mikrofon und beantwortet Fragen, auf der Rückbank baut ein Händler seinen Stand auf und in der Bustoilette gibt es Gesprächsrunden mit den Autoren im kleinen Kreis. An verschiedenen Haltestellen steigen neue Vortragende zu und die alten aus, die dann wieder auf die nächste Durchfahrt des Busses warten ...
Jetzt ist es endgültig offiziell! Marcus Michael mailt zunächst einmal 100 ausgewählte Perry Rhodan Fans an, um die Veranstaltung des "Austria Con II - Perry Rhodan Tage in Wien" bekanntzugeben und näher darüber zu informieren. Hier das Mail im Wortlaut:
Lieber Perry Rhodan-Fan!
Es wurde zwar in diversen Mails und Newslettern bereits kolportiert, aber nunmehr ist es fix:
Am 30./31. Oktober dieses Jahres findet erstmals ein PR-Con in Wien statt. Unter dem Titel Austria-Con II (die Nummer I fand letzten Herbst in der Steiermark statt) bieten wir am Samstag, dem 30. Oktober hauptsächlich Programm, während der Sonntag der Entspannung und der Völlerei gewidmet sein soll (übrigens eine Wiener Spezialität).
Klaus Bollhöfener und Klaus N. Frick von der PR-Redaktion
Hubert Haensel und Ernst Vlcek von den PR-Autoren
Andreas Findig und Reinhard Habeck, Autor und Zeichner des Gucky-Kinderbuches und bekannte Namen aus dem österreichischen SF-Fandom: Leo Lukas, Michael Wittmann, Hermann Urbanek, Alfred Vejcha, Neal Davenport, Robert M. Christ uvm.
Ohne allzu viel zu verraten: neben den üblichen Redaktionsgesprächen und Vorträgen wollen wir einige ungewöhnliche Schmankerl bieten:
Leo Lukas, bekannter österr. Kabarettist, Buchautor und PR-Fan wird durch einen Großteil des Programmes führen.
Mit etwas Glück bekommen wir einen echten österr. Minister auf die Bühne, der deklarierter Perry Rhodan-Fan ist.
Ausklingen soll der Samstag mit einem Besuch auf einer Wiener Sternwarte (natürlich nur, wer will), und/oder eine feuchtfröhliche Feier bei einem Wiener Heurigen.
Für die sonntäglich geplante Busrundfahrt durch Wien hoffen wir auf Ernst Vlcek als Reiseführer.
Das offizielle Ende des Cons im Wiener Prater findet im bekannten Lokal Schweizerhaus statt, wo nochmals Gaumen und Ranzen einem Belastungstest unterzogen werden sollen.
Aber damit sind wir noch nicht wirklich am Ende: Klaus N. Frick hat uns zugesagt, Sonntag nachmittag sowie Montag vormittag ein Literatur-Seminar zum Thema Science Fiction abzuhalten (analog den Seminaren in Wolfenbüttel)!
Anmerkung: Montag, der 1. November ist (zumindest in Österreich) Feiertag!
Preise, Anmeldungsmöglichkeiten und Details sind ab Anfang April auf der Homepage des Wiener Stammtisches (http://ourworld.compuserve.com/homepages/frostrubin) abzufragen. Bis dahin bitte ich, alle Anfragen an meine Adresse zu richten.
Weitere e-mails werden über die Fortschritte bei den Con-Vorbereitungen berichten. Wenn Du Dich dadurch belästigt fühlst, bitte ich Dich, mir das mitzuteilen. Ansonsten haben wir nix dagegen, wenn diese frohe Botschaft hemmungslos weiterverbreitet wird.
Das Mail von Michael mit dem Hinweis, daß ab April alle Infos zum Con im Internet zu finden sind, hat mich gleichermaßen erschreckt und wachgerüttelt. Sofort lasse ich alles liegen und stehen und klemme mich wieder hinter die Ausarbeitung der Con-Seiten. Zum Glück darf ich ja wegen meiner Windpocken die Wohnung nicht verlassen, und das erweist sich jetzt als glücklicher Umstand :-) Heute lade ich die letzten Rohentwürfe ins Netz (noch ohne Textinhalte), natürlich nur für eingeweihte Stammtischbesucher abrufbar, um Reaktionen zu bekommen.
Nach einigen Telefonaten im Laufe der vergangenen eineinhalb Wochen, in denen es in erster Linie um die noch nicht vorhandenen Con-Räumlichkeiten ging, ist für heute ein Treffen angesetzt, bei dem wir einen möglichen Veranstaltungsort besichtigen wollen. Wolfgang hat diesen Termin organisiert, zu dem sich noch Michael Marcus, Roman, Daniela und Karl Heinz einfinden. Allerdings sind wir nicht darauf vorbereitet, die ganze Sache auch mit dem Geschäftsführer des Kolpinghauses in Mariahilf zu besprechen, der in Anzug und Krawatte kommt und dem wir - mit Ausnahme von Wolfgang - mit Metallica-T-Shirt, ketchupbeflecktem Hemd und unrasiert gegenübersitzen. Das Gespräch ist sehr konstruktiv, und der Preis für die Miete liegt gerade noch im Bereich des Möglichen. Der Vermieter hat zwar noch Bedenken, weil er an diesem langen Wochenende bei einer eventuellen Hochzeitsfeier mit 500 oder 600 Gästen wahrscheinlich mehr Geschäft machen könnte als mit unserem Con, aber bis Ostern bekommen wir eine definitive Entscheidung.
Ansonst sind die Räumlichkeiten optimal für die "Perry Rhodan Tage Wien" geeignet - großer Saal, Empore, Nebenräume, technische Infrastruktur, Seminarraum, Restaurant und Buffet und Zimmer für die Übernachtung. Wir können zwar nur einen kurzen Blick in den Saal werfen, weil dort gerade eine Filmvorführung stattfindet, aber einige von uns kennen den Raum noch von den Comic-Börsen her, die früher hier stattgefunden haben.
Notfalls sind wir noch für ein Haus der Begegnung im 20. Bezirk vorgemerkt und auch die Berufsschule Längenfeldgasse wäre eine überlegenswerte Alternative, aber dieser Veranstaltungsort hier wäre unsere erste Wahl.
In einem nahegelegenen Beisl gibt es dann eine Nachbesprechung, bei der es allerdings mehr um Comics geht als um den Con, und es sind mehrere "Zur Sache"-Rufe notwendig, um zumindest die wichtigsten Dinge zur Diskussion zu stellen. 2M hat schon ein paar Reaktionen auf sein erstes Rundmail bekommen, und ich hoffe, wir können KNF's Prognose hinsichtlich der Anzahl der Wiener Con-Besucher übertreffen (die Zahl schreibe ich nicht, sonst bekomme ich wieder einen Rüffel, daß ich hier zu viel ausplaudere :-).
Über den Preis sind wir uns zwar noch immer nicht ganz einig, aber immerhin bekommen Mitglieder der PRFZ eine Ermäßigung darauf, wie ich in den heute erhaltenen Perry Rhodan News Nr. 43 lesen konnte. Ebenso müssen wir uns noch klar werden, welche Fan-Artikel es geben soll (T-Shirts, Buttons, Sackerl, etc.) und wie teuer die ganze Sache wird.
Auch zu den Entwürfen der Internet-Seiten habe ich schon ein paar konstruktive Meinungen und Reaktionen bekommen, von denen die positiven bisher überwiegen :-) Aber es wird schon verdammt knapp, die Seiten mit Inhalten zu füllen, die bisher ja zum Teil noch unsicher sind. Jedenfalls warten wir nun gespannt auf den Anruf, nach dem wir hoffentlich sagen können, wir sind wieder einen Schritt weiter gekommen!
... Fortsetzung in Teil III im nächsten Band!
Tagebuch 1998 TEIL III
4-8/1999 AKTUELL | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen" - Forenarchiv - urbia.de
ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen"
ein Gefühl von "vom FA im Stich gelassen"
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:27 Uhr
VORSICHTIG LANG !!!
ich weiß nicht ob mir hier jemand was anderes raten kann ausser eine KiWu Klinik oder nen anderen FA auszusuchen, aber ich werd mal versuchen mein Anliegen zu erklären.
Ich hatte diesen Zyklus meinen 1.ClomiZyklus, weil ich die letzten Monate nachweislich keine Follikelbildung habe, vom 5.-9.ZT, dann musste ich am am 12.ZT zum FA und es wurde US gemacht, Folli mit einer Größe von 17mm gesichtet, am 16.ZT bin ich dann noch mal hin zum erneuten Ultraschall, Folli war noch da, ein bisschen größer, und ein zweiter der gleichen Größe, und sie meinte dann lösen wir mal heute aus mit Predalon, so weit so gut, hatte mich ja im Vorfeld hier bei euch ein wenig schlau gelesen, es wurde mir seitens meiner FÄ auch nichts gesagt von wegen Mehrlinge bei Clomi oder so Sachen, nichts, ich weiß nur das ich 1 Ampulle Predalon bekommen habe und gehe somit davon aus das es 5.000 i.E. waren, von bezahlen war auch keine Rede.
Im Labor wurde mir dann ein Rezept für Predaon in die Hand gedrückt und es wurde gemeint in der Apotheke wissen die schon Bescheid ich bräuchte es nur abgeben und die schicken die Ampullen dann hoch in die Praxis, ich hatte wohl die letzte erwischt. Dann unendliche Diskussion in der Apotheke von wegen ich müsste 50% übernehmen, hööööö aber wieso soll ich drei Ampullen bezahlen wo ich nur eine bekommen habe??!! Ja weil es die halt nur im Dreierpack gibt, aber ich zahl doch nicht für andere mit, egal um welchen Betrag es geht.
Heute morgen war ich wieder beim FA, ich sollte zum Blutabnehmen wegen dem Progesteronwert, und die Dame von der Anmeldung meinte mich zurechtweisen zu müssen wegen dem Rezept, ich solle es doch so hinnehmen vielleicht bräuchte ich nächsten Monat noch mal Predalon, nun ja ich kann halt leider nicht in die Zukunft gucken, und wenn ich nächsten Monat wieder die Doofe bin die die letzte Ampulle bekommt bezahl ich dann wieder für drei oder wie? Ich fühl mich einfach unverstanden. Sie meinte dann solle ich es lassen dann geht das auf die Kappe der Arztpraxis aber wenn ich noch mal was an Predalon bräuchte dann krieg ich halt nichts mehr.
Ich find es einfach nur frech, und überhaupt versteh ich das mit den 50% mal garnicht, ich bin noch garnicht verheiratet, von daher müsste ich ja dann voll bezahlen, es ist kein hoher Betrag aber es geht doch so nicht, ich zahl nicht für andere mit nur weil ich der Ars** bin der Pech hat und die letzte erwischt.
Dann meinte ich noch wann die Blutergebnisse da sind wegen dem Progesteron, in 2 Wochen !!!!!!!!!!!!!!!
Haaaaaaaaaaallo? in zwei Wochen, hat das nicht auch was mit der GMS zu tun dieser Wert, ich muss dazu sagen das ich ne unheimlich leichte Mens habe, vielleicht ist der Gedankengang falsch, dann berichtigt mich bitte, dann ist doch auch die Mens nur so stark wie ich die GMS aufgebaut habe oder nicht? und dann ist es doch zu wenig das sich was einnisten könnte.
Es wird aber nicht weiter kontrolliert mit US oder sonstigem, nach meinem Fragen was und wie es denn nun weitergeht wurde nur gemeint: ich solle wiederkommen wenn die Mens eintrifft, und mit 5.000 i.E. wären die Follis auf jeden Fall gesprungen, der Rest wäre dann ja unser Problem. Ende.
Die hat doch ne Macke oder? Ich habe mich heute morgen schon mit meiner KK in Verbindung gesetzt und die meinten wegen der Bezahlung da muss ich mich mit meiner FÄ auseinandersetzen, tja wie denn wenn die mich schon vorher abwimmeln?!!
Ich bin grad sehr nah am Wasser gebaut und könnt so heulen, ich fahr gleich in die Apotheke und hole mir mein Geld wieder, ein Drittel zahl ich und keinen cent mehr, und dann werd ich uns einen Termin in der KiWu Klinik machen in Dortmund oder in Recklinghausen.
Kann man vielleicht auch was selber tun für den Aufbau der GMS ?? Pflanzlich oder Tees oder was in der Richtung ?
Danke das ich mir mal Luft machen konnte...
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:35 Uhr
Tut mir sehr leid, was dir passiert ist! Zuerst klang ja alles ganz gut und der FA hat auch korrekt gehandelt. Aber die Sache mit dem Predalon ist der Hammer.
Wenn du GV nach Plan praktizierst, zahlen die KK den vollen Preis. Find es auch unerhört den vollen Preis für eine Ampulle zu zahlen. An deiner Stelle würde ich nicht zahlen und mit nem Anwalt drohen! Unerhört!
Den Progesteronwert zu bestimmen kann auch nicht 2 Wochen dauern. Bei meinem FA dauert es einen Tag und in meiner KIWU bekommt man am selben Tag das Ergebnis.
Versuch das mit dem Predalon zu klären und wechsle dann in eine Kinderwunschklinik. Da wirst du nicht so behandelt!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:42 Uhr
also wenn ich GV nach Plan habe zahlt die KK den vollen Preis??!!
gut zu wissen, ich werd gleich noch mal in die Apotheke und das klarstellen und NIX bezahlen ausser MEINER Ampulle, und ich ruf mal bei meiner KK an, da war heute morgen noch keiner da.
ich könnt so aus der Haut fahren so geht das einfach nicht, ich hab schon keine Lust mehr in diese Praxis zu gehen, egal ob ich meine Mens kriege oder nicht, und 2 Wochen warten ist der Brüller echt. Wenn doch nichts gesprungen ist steh ich nachher da und hab ne fette Zyste oder so. Ich hatte am Montag ZT.19 so derbe Ziehen im Unterleib das ich hier nur mit Wärmflasche rumgehangen habe, beim Wasserlassen dachte ich es entsteht ein Unterdruck und mir zerreisst es innerlich.
Da gehen die garnicht drauf ein wenn man sowas erzählt, die lassen einen garnicht rein zu meiner FÄ.
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:47 Uhr
Ja da würde ich auch wechseln! Das ist nicht schön!
Deine Schmerzen hören sich nach leichter Überstimu an. Sowas muss überwacht werden.
GV nach Plan wird alles gezahlt. Erst wenn es um IUI, IVF oder ICSI geht, kommt die 50% Grenze ins Spiel. Deine Krankenkasse kann dir das sicher bestätigen!
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:44 Uhr
Achso und für den Aufbau der Schleimhaut soll Himbeerblättertee in der ersten ZH ganz gut helfen.
Clomifen ist leider dafür bekannt, dass die Schleimhaut nicht so schön aufgebaut wird. In der Kinderwunschklinik bekommst du sicher andere Medis!
Beitrag von milie 17.03.10 - 09:51 Uhr
das klingt ja alles sehr, sehr seltsam! Würde mir das nicht bieten lassen und so schnell wie möglich in eine KiWu wechseln! Habe diesen Zyklus auch das erste mal Auslösen dürfen:
Rezept, Stempel drauf (das muß wohl irgendein spezieller sein), 5€ zahlen, spritzen und gut.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass hier dubiose Geschäfte mit Dir gemacht werden...Von der Art und Weise des Umgangs, mal ganz abgesehen!
Wünsch Dir alles Gute - Deine Entscheidung mit der KiWu ist die Richtige, wirst sehen!
PS: Kann mich Hasi nur anschließen: relevante Blutwerte, die Entscheidungen nach sich ziehen z.B. ES auslösen ja/nein, hab ich in meiner KiWu nach ein paar Stunden und werde angerufen!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 09:56 Uhr
habe grad meine KK am Hörer und werde gleich in die Apotheke und das klären, denn wenn ich zahle sind die restlichen 2 Ampullen MEINE laut der KK, die verstehen das auch nicht, das wird nun mit ner Fachabteilung geklärt und ich häng grad inner Warteschleife !!!
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 09:57 Uhr
Na bin gespannt, was die sagen! Aber es gibt ja nur unsere Variante!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:08 Uhr
also wenn meine Lagerung im Kühlschrank gewährleistet ist soll ich mir die in den Kühlschrank packen und das sind auf jeden Fall MEINE, und sie schaltet jetzt noch mal eine andere Abteilung ein und klärt das, ich habe ihr erzählt von euch allen hier wie das läuft und sie hat mir recht gegeben, sie muss das allerdings trotzdem abklären, sie findet das ich erst selbst zahlen muss AB EINER KÜNSTLICHEN BEFRUCHTUNG und nicht für Clomi und Predalon, denn das zählt nicht zu einer Künstlichen.
sie ruft mich zurück und ich freu mich schon auf die Apotheke und auf meinen FA wenn ich mir dann eine Überweisung hole und wechsel, ich lass mich doch nicht verarschen... ich glaub das hat hier keiner nötig und die Nerven haben wir hier wohl alle schon lange nicht mehr.
Sie fragte sich auch die ganze Zeit was das mit den 50% soll denn ich bin ja wie gesagt nicht verheiratet, ABER richtig ist das nicht was da grad abläuft.
Habe der Dame am Telefon gesagt: wenn ich nächsten Monat wieder eine Ampulle brauche und ich wieder der Ar*** vom Dienst bin der die letzte Ampulle erwischt muss ich dann wieder 3 bezahlen??? Weil die gibt es ja nur als Dreierpackung???
Als ich vorhin vom FA raus bin hätt ich auf dem Rückweg so heulen können, Wut, Enttäuschung alles in allem Scheiß Gefühl wenn man sich selbst nicht helfen kann.
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:12 Uhr
Siehste wird doch! Immer mit Ruhe und Bedacht handeln.
Ja manchmal muss man sich viel alleine kümmern oder man zahlt zu. Aber die Sache ist ja so gut wie vom Tisch! Wechsle noch gleich die Apotheke!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:16 Uhr
*breitgrins* tja werd mal alles wechseln was? wenn die gleich da angerufen hat brauch ich da wohl nachdem ich mir mein Geld oder die Ampullen geholt habe sowieso nicht mehr hinkommen... *schon wieder lachen kann*
Beitrag von bofohexe 17.03.10 - 10:16 Uhr
mir gings am Montag nicht besser
hatte letzten Zyklus mein Menogon HP auf Kassenrezept bekommen und nun soll ich es privat zahlen (ohne Vorankündigung)
lt KK würden die es 3-4x auf Kassenrezept bezahlen, danach privat
hab nur das Problem das meine die einzige KiWu ist die es nur 1x auf Kasse macht.... sie können das ja machen wie sie sollen, ist ja ne Privatklinik und für KiWu muß man halt zahlen
das ist mir schon klar, aber ich will es halt vorher wissen
hab nen mords Aufstand gemacht weil es hies wir machen es genauso wie im letzten Monat, da war aber alles frei, selbst US und BT und nu soll ich für das auch noch zusätzlich € 344 euro zahlen
mir geht das auch an die Nerven und ich weis nicht ob ich nicht besser die KiWu wechseln soll
macht halt nen Unterschied von knappen 1000 Euro im Monat aus....
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:14 Uhr
also ich halt euch nun mal auf dem Laufenden immer mal kleckerweise.
Die KK rief mich grad zurück und wollte die Telefonnummer der Apotheke haben, nun gehts wohl los sie ruft mich gleich zurück, es ist im vollen Gange.
Aber nur wer gegen den Strom schwimmt kommt an die Quellen, ich lass mir so schnell garnichts mehr gefallen, und auf diese Art und Weise schon mal garnicht
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:19 Uhr
Ist aber toll, dass sich deine KK so schön einsetzt!
Genau, immer schön kämpfen! Wer nicht kämpft hat schon verloren!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:24 Uhr
Hach DIE Dame ist echt mal voll nett, wenn die sich so einsetzt und was bei rauskommt schick ich ihr mal ne nette Postkarte, dann macht ihr die Arbeit NOCH mehr Spaß.
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:32 Uhr
die Frau ist echt hammer, so das ist sowohl mit der Apotheke als auch mit der Tussi (kein sorry) vom FA abgeklärt das ich 5 Euro zahle auf Rezept da es nur eine unterstützende Wirkung hat, die war schei***freundlich und hat es ihr auch nur bestätigt, komisch wieso ging das heute morgen nicht?????
ich fahr nun in die Apotheke und lass mir mein Geld wiedergeben und die 2 Ampullen, denn die lager ich zu hause und wenn ich die nochmal brauche dann spritz ich die selbst, so
Ich hab so viele Piercings im Gesicht und so da hab ich doch keine Angst vor Spritzen, nur noch vor der MTA vom FA, von der lass ich mir doch nicht mehr Blutabnehmen, die sticht mir doch dann extra 5 mal falsch in den Arm.
SIEG über allen Längen
*fühlt euch mal alle gedrückt* und lasst euch auch nichts gefallen
Glückwunsch zur gewonnenen Schlacht!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:44 Uhr
Termin in der KiWu Klinik in Dortmund hab ich auch grad gemacht, habe nur gemeint das ich aber erst in 2 Wochen den Progesteronwert bekomme, da meinte sie nur, da äußert sie sich mal nun lieber nicht zu.
Ich bin so richtig sauer heute. Solange war ich mit meiner FÄ zufrieden und nur wegen dieser pampigen Dame an der Anmeldung, die konnte ich noch nie leiden, die meint ihr gehört der Laden da.
Nun ist wohl, wenn es nicht geklappt hat was ich glaube, der nächste Monat sowieso dann hinüber, oder ich mach dann noch weiter so lange wie ich meine und dann schnell zum KiWu Zentrum, denn ich hab erst am 6.4. nen Termin bekommen und rein rechnerisch würd ich dann schon wieder Clomi nehmen, aber alleine ohne Ultraschall wäre das keine so gute Idee, oder ich wechsel für die Zeit von zwei Wochen noch woanders hin =/
Beitrag von hasi59 17.03.10 - 10:48 Uhr
Oder du machst einfach mal einen Monat Pause. Alleine würde ich nix nehmen!
Oder versuch es mit Ovaria Comp ab ZT 1 3x5 Kügelchen unter der Zunge zergehen lassen.
Beitrag von jojo75 17.03.10 - 10:49 Uhr
vielleicht habt Ihr alle nur aneinander vorbei geredet ?
also ich weiß es von mir, dass ich in der Apo auch die 3 Ampullen bekommen habe ... eine wurde mir gespritzt, die anderen 2 werden beim FA für MICH aufbewahrt. Vielleicht sind ja Deine 2 restlichen auch gut aufgehoben ? Leider gibts die nur im 3er - Pack (ich glaube, weil andere ne höhere Dosis bekommen)
Mit dem Bezahlen kenn ich mich nicht so aus, weil ich als privat versicherte den ganzen Betrag zahlen musste (ob ich's von der KK zurück bekomme, steht noch in den Sternen)
Also ich glaube auch, dass Dein ES ganz sicher sein wird, wenn Du das Medi bekommen hast.
So, nun lehn Dich mal zurück und hole tiiieeeffff Luft!
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 10:57 Uhr
ne leider haben wir nicht aneinander vorbeigeredet, ich muss nur 5 Euro Rezeptgebühr zahlen. Das es die nur als Dreierpack gibt ist ok, aber ich zahle die nicht zu 50%, ich bin nicht verheiratet und müsste somit 100% zahlen, da es aber nur eine Unterstützung ist und keine Künstliche Sache muss ich garnichts zahlen bis auf die Rezeptgebühr.
Und das die noch so frech war ist die Krönung, wir sind alles Erwachsene Menschen und so sollte man sich auch gegenübertreten oder?
Mein ES war auch denke ich, aber ich hab von Anfang an zwei Follis gesehen die gleich groß waren, und wenn sie ausgelöst hat am Freitag dann sind wohl auch beide gesprungen eventuell, aber kann man nicht trotzdem ein wenig Aufklärung verlangen? Klar haben wir das Zeitalter des internets, aber wie man hier immer wieder feststellen kann wird jedem was anderes erzählt, von Mehrlingen keine Rede und GMS wird nicht überprüft und garnichts, der Progesteronwert kommt in 2 Wochen, ich finds nur noch lächerlich was die mit einem machen.
Beitrag von redspirit 17.03.10 - 10:56 Uhr
Ich verstehe deinen Ärger gut, habe mich auch ständig über meine ehemalige FÄ geärgert. Letztendlich habe ich den FA gewechselt, der hat auch einen Hormonstatus gemacht und mich letztendlich in die Kiwu überwiesen wo ich mich auch gut aufgehoben fühle.
Komisch mit dem Predalon, da würde ich mich auch weigern so viel zu zahlen.
Ich bekomme zum Auslösen Ovitrelle und die kostet mich "nur" die 10 € normale Zuzahlung...
Ich rate dir zu den Spezialisten in die Ki-wu zu gehen. Dort wird auch meist nicht mehr mit Clomi weiterbehandelt sondern mit Spritzen.
Die Überweisung für die Ki-wu kann man sich auch beim Hausarzt holen so dass du deine ohnehin wahrscheinlich schon genervte FÄ nicht mehr behelligen brauchst
Beitrag von chayenne1973 17.03.10 - 14:38 Uhr
so nun war ich doch heute mittag in der Apotheke um mir mein Geld wieder abzuholen, nach einem ausgiebigen Gespräch und Luft machen meinte ich dann noch, "also die zwei anderen Ampullen möcht ich dann noch gerne mitnehmen, laut KK darf ich das ja weil es ja nun meine sind, weil ich auch zu einem anderen FA wechsel und die mich eh nicht mehr wiedersehen.......", meinte die PTA in der Apo das die beiden Ampullen schon bei dem FA in der Kühlung liegen sie war aber dann so freundlich und ist dann hoch und hat sie mir geholt, die waren wohl alles andere als begeistert beim FA , aber das letzte Wort ist für mich noch nicht gefallen und ich geh mal ganz stark davon aus das die Ärztin das garnicht weiß was da heute morgen abgelaufen ist.
Heute ist Mittwoch und die meisten Ärzte haben ja zu, weiß vielleicht jemand einen Arzt der von jetzt auf gleich nen Progesteronwert machen kann oder muss das zwingend ein FA sein??????????????? Weil ich steh ja nun in der Luft und keiner macht mehr was | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | pretender666 - 25. April 2019, 16:35
Mag den Beitrag von defunkt99 im Thema Madness.
Geht das nur mir so oder ist das Game mal wieder echt sterbenslangweilig. Im Moment bin ich froh wenn die Stamm einfach weg ist und maxe sinnfreie chars wie Neo Garp oder rainbow Raid Franky....als nächstes kommt die Raid Boa dran zum rainbown. Alles so…
Mag den Beitrag von nismann im Thema Vorstellung.
Ich danke euch! Zitat von Andail: „Ah, einer der alten Schule und noch ein Freund der Rechtschreibung dazu. “ Haha und schon komme ich mir altmodisch vor
VietN - 25. April 2019, 16:30
1000 Tage OPTC....yeah aber nochmal 1000 schaff ich nicht
Optchiasi - 25. April 2019, 16:16
Ich wollte mal wieder ein bisschen "geballte" Happiness abladen. - Log-In Tag 1.250 erreicht - TM mit Platz 2.017 trotz fehlendem Wochende - Mit Shira meine 4. Legende Rainbow (Dazu einige weitere 5* und viele Materialien) - Aktuell alle vorhandenen…
Ganove - 25. April 2019, 16:15
Mag den Beitrag von Noatun im Thema Fortnight Moving Darkness! Blackbeard Pirates.
sJOwpzY.png Fortnight Charaktere: f1606.png f1607.png f1608.png Erhältliche Skillbooks: f1593.png f1481.png f1442.png f1029.png f0361.png f0363.png f0997.png f0894.png Eckpunkte der FN: - Es gibt 1 Gem für das Clearen aller…
Melvin - 25. April 2019, 16:09
Major - 25. April 2019, 16:04
Kannst du das nicht selbst in die Hand nehmen oder arbeitest du nur in der Abteilung sale Nein Spaß, finde ich gut. Ich melde die Modder auch immer. Verstehe da gar nicht den Sinn dahinter. Klar kann man dann easy alles clearen aber wo bleibt dann…
Mag den Beitrag von Lin Feng im Thema Madness.
Zwei von diesen "Cheatern" habe ich jedenfalls bei Bandai gemeldet. Nur kennen wir ja leider alle Bandai... Ob da wohl was passieren wird? Aber mehr als melden kann man halt nicht. Die Mühlen von Bandai mahlen zwar langsam, aber bei CG hat man gesehen,…
Major - 25. April 2019, 16:03
Immer diese Cheater.... hoffe Bandai unternimmt mal was gegen die! (Versteckter Text)
Major - 25. April 2019, 16:02
Vinsmoke Niji (28) Vinsmoke Yonji (10) Inazuma (40) kill Leo (50) Queen (44) safe
Madness - 25. April 2019, 15:57
New World Cossacks - 25. April 2019, 15:57
W1n5t0n - 25. April 2019, 15:45
alemar - 25. April 2019, 15:40
3 Multis gemacht im Goku Black Banner. 1. Multi direkt den neuen Goku Black 2. Multi STR Rose Dupe 3. Multi nur Müll
defunkt99 - 25. April 2019, 15:39
Fortis - 25. April 2019, 15:27
Andail - 25. April 2019, 15:18
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Verfasst: 04.09.2018, 14:41
Stand: Ende August
Gesamt (August):
Forken: 115 (23)
Stäbe: 30 (4)
Ficcare: 1 (0)
8 | Grahtoe Poly Threnody
6 | 60th Street Amie Bermuda Lemonwood
6 | 60th Street Lynne Heritage Walnut
6 | 60th Street Lynne Bolivian Rosewood
6 | GoodVillageWoodcraft Heritage Walnut
5 | 60th Street Barb Barnwood
4 | GoodVillageWoodcraft Burmese Blackwood
4 | 60th Street Lynne Bermuda Lemonwood
4 | 60th Street Bev Alabaster
4 | 60th Street Ali Barnwood
4 | 60th Street Daisey Camo
4 | GoodVillageWoodcraft Earth & Sky
4 | Senza Limiti Kpo
3 | 60th Street Barb Evergreen Camo
3 | 60th Street Bev Charcoal Silvertone
2 | 60th Street Amie Field & Stream
2 | 60th Street Barb Twilight
2 | 60th Street Ali Field & Stream
2 | 60th Street Ali Mulberry
5 | Mamacat Stormy River
2 | EaduardHairsticks Denim Mist
1 | Ketylo Alabaster
So langsam lassen sich Favoriten ablesen. Naja, Favoriten eher weniger... Das sind einfach die Stücke, die am häufigsten zum Wetter, Outfit und meiner Duttlaune gepasst haben.
Mal gucken, wie sich das jetzt im Herbst weiter entwickelt. Im Herbst und Winter trage ich Stäbe und Flexis häufiger. Zumindest war das die letzten Jahre so. We'll see.
Noch 7 ungetragene Teile.
13|1 Swerve Rosegold
07|1 Black Leather L
02|1 DIY Georg L
02|1 Sable-CP silber grün L
01|1 Native Filigree Copper, L
01|1 Native Filigree Jade Hearts XL
10|3 Ketylo, Ebony, S
04|0 60th Street Lynne Mulberry
03|1 MB Forke Dunkelgrün
03|0 Làireach-Forke Diamondply Royalblue
01|0 60th Street Daisey Raspberry Twist
01|0 Yevhenia Stick, Holz&Acryl&Gold
01|1 60th Street Daisey Mulberry
01|1 60th Street Ali Field&Stream
01|1 D&F Amerik. Nussbaum mit 5 Bändern Abalone
01|1 D&F Amerik. Nussbaum mit 3 Bändern Abalone
01|1 D&F Mahagoni mit 4 Bändern Glitter und Perlmutt
01|1 D&F Flachstab Amerik. Nussbaum NZ inspired
01|1 D&F Flachstab Robinie mit Türkis und Messing
01|1 D&F Forke, Nussbaum, Blauer Glitter
26|1 ED Blue Steel
22|2 Ketylo, Clear, S
19|0 ED Blue Topaz water
16|1 ED Forrest Pepple
13|2 H'n'M Moonstone Water
09|0 H'n'M Black
08|0 Avilee Forke Aqua
08|5 H'n'M Abalone
07|2 H'n'M Irish Spring
07|1 Spiralstab Bordeaux
05|1 H'n'M Aqua
02|2 Avilee Forke Crushed Silver
07|1 Esse rosegold mit Aquamarin
07|1 KPO, silber (breit), Walnuss, XS
05|1 Flora rosé, dunkle Nuss, XS
04|2 Angelique silber, Nuss, XS
04|0 Rosenbonbon silber, ebonisiert, XS/S
04|0 Canoa silber, Nuss, OP2, S
02|1 KPO silber, Nuss, XS/S
01|1 Mia Mondstein silber
01|0 Lacona E, silber
01|0 Geschenkstab 'Rose', Nussholz, S
05|1 Ficcare Border Blue Jeans M
02|0 Ficcare DIY "Nöppi", M
09|1 Haarnadel aus Jade
02|2 Biondo Schwarzer Acrylstab mit Abalonetopper
01|0 Spange "Mond", silber
12 Teile aussortiert, 9 Teile neu. Kann man ja schon fast Reduktion nennen.
Verfasst: 02.10.2018, 19:49
Gesamt (September):
Forken: 129 (14)
Stäbe: 30 (0)
Ficcare: 2 (1)
7 | Avilee Black Olive
6 | 60th Street Barb Barnwood
5 | GoodVillageWoodcraft Burmese Blackwood
5 | GoodVillageWoodcraft Earth & Sky
5 | Senza Limiti Kpo
4 | 60th Street Barb Evergreen Camo
4 | 60th Street Bev Charcoal Silvertone
4 | 60th Street Ali Bumble Bee
4 | GoodVillageWoodcraft Turquoise Gemwood
4 | GoodVillageWoodcraft Tahitian Jadewood 4zinkig
3 | 60th Street Pepper Heritage Walnut
2 | 60th Street Amie Turqouise Gemwood
2 | 60th Street Barb Field & Stream
2 | 60th Street Ali Charcoal WebbWood
0 | 60th Street Barb Indigo Dymalux
0 | EaduardHairsticks Forest Pebbles
2 | Ficcare Maxima Jet Black
Das war ein Forkenmonat
Ein neues Förkchen und ein neuer Stab sind eingezogen. Das erhöht die Anzahl ungetragener Teile auf 9
Verfasst: 05.10.2018, 07:54
Getragen im September
5 | Blatt (eingezogen am 16.08.18)
1 | KPO
1 | Skoeldpadda Goldcoast Forke
0 | Ed Ruby Water (verloren )
0 | Ruby Bouquet XL
6 | 60th Street Sara Desert Camo
4 | 60th Street Dakota (eingezogen am 15.08.18)
1 | Ketylo Dakota (eingezogen am 15.08.18)
0 | Alpenlandkunst Nera Kirsche (ausgezogen am 15.09.18)
Gesamtanzahl (Stand 05.10.18): 14
Verfasst: 31.10.2018, 10:14
Getragen im Oktober
3 | Blatt (eingezogen am 16.08.18)
2 | KPO (Rosenquarz) (eingezogen am 05.03.18)
6 | 60th Street Dakota (eingezogen am 15.08.18)
4 | 60th Street Sara Desert Camo
2 | Ketylo Dakota (eingezogen am 15.08.18)
Gesamtanzahl (Stand 31.10.18): 14
Verfasst: 31.10.2018, 11:47
Jop, die Zeit rennt...
Stand: Anfang November 2018
13|0 Swerve Rosegold
07|0 Black Leather L
05|2 Sable L
05|2 Sable XXS
04|1 Montana L
03|1 Autumn's Delight L
02|0 DIY Georg L
02|0 Sable-CP silber grün L
01|0 Native Filigree Copper, L
01|0 Native Filigree Jade Hearts L
11|1 Ketylo, Ebony, S
05|0 DIY Stab Royal Indigowood
04|1 Làireach-Forke Diamondply Royalblue
04|1 MB Forke Dunkelgrün
02|1 D&F Flachstab Amerik. Nussbaum NZL inspired
02|1 D&F Amerik. Nussbaum mit 5 Bändern Abalone
02|1 60th Street Daisey Mulberry
01|0 60th Street Ali Field&Stream
01|0 D&F Amerik. Nussbaum mit 3 Bändern Abalone
01|0 D&F Mahagoni mit 4 Bändern Glitter und Perlmutt
01|0 D&F Flachstab Robinie mit Türkis und Messing
01|0 D&F Forke, Nussbaum, Blauer Glitter
27|1 ED Blue Steel
22|0 Ketylo, Clear, S
18|3 H'n'M Moonstone Water
16|0 ED Forrest Pepple
10|1 H'n'M Black
09|9 "Shorty" mit blauer Spirale
09|2 H'n'M Irish Spring
09|1 H'n'M Abalone
09|1 Skoeldpadda Forke Emerald Green
08|1 Spiralstab Bordeaux
05|0 H'n'M Aqua
03|1 Avilee Forke Crushed Silver
07|0 Esse rosegold mit Aquamarin
07|0 KPO, silber (breit), Walnuss, XS
05|1 Canoa silber, Nuss, OP2, S
05|1 Rosenbonbon silber, ebonisiert, XS/S
05|0 Flora rosé, dunkle Nuss, XS
04|0 Angelique silber, Nuss, XS
02|2 KPO B, silber, lackiert, XS
02|1 Mia, Silber, Mondstein
02|1 Kugelscroos silber
02|0 KPO silber, nuss, XS/S
01|1 Fiore 1,silber, Nuss XS
01|1 Canoa light, gold, S
01|0 Lacona E mit Calzedonen, silber
00|0 Canoa light, silber, Nuss,S
05|0 Ficcare Border Blue Jeans M
04|4 Ficcarissimo Jet Black, S
09|0 Haarnadel aus Jade
02|0 Biondo Schwarzer Acrylstab mit Abalonetopper
LR: WW U-Pins gehen an meine Schwägerin. So schön die Schneeflocken sind, so viele Haare fressen sie auch. Leider.
Holz: Memo an mich: MB Stab lila kürzen.
Acryl: der Shorty scheint gut für das nächtliche Nautilüsschen.
SL: Talli hat wieder gejagt... *.*
Schnabelspangen: S passt im doppelt gewickeltem Dutt...oh oh...
Sonstiges: Memo an mich: auch Zuckerstange kürzen (is ja bald Weihnachten...)
Verfasst: 02.11.2018, 15:41
Stand: Ende Oktober
Gesamt (Oktober):
Forken: 142 (13)
Stäbe: 33 (3)
Ficcare: 4 (2)
9 | Avilee Black Olive
7 | 60th Street Lynne Bolivian Rosewood
6 | Senza Limiti Kpo
5 | 60th Street Barb Evergreen Camo
5 | 60th Street Bev Charcoal Silvertone
5 | GoodVillageWoodcraft Turquoise Gemwood
5 | GoodVillageWoodcraft Tahitian Jadewood 4zinkig
5 | 60th Street Daisey Camo
4 | 60th Street Pepper Heritage Walnut
3 | 60th Street Ali Charcoal WebbWood
1 | 60th Street Barb Indigo Dymalux
3 | EaduardHairsticks Ice Cubes
1 | EaduardHairsticks Forest Pebbles
1 | Ketylo Twilight
0 | Northstar
4 | Ficcare Maxima Jet Black
Es gab einen Neuzugang Noch 7 ungetragene Teile.
Dieses Jahr habe ich schon 89,06% meiner Teile getragen.
Verfasst: 04.12.2018, 09:33
14|1 Swerve Rosegold
05|1 Swerve Dark Nickel
05|0 Sable L
05|0 Sable XXS
04|1 Autumn's Delight L
04|0 Montana L
03|1 Sable-CP silber grün L
02|1 Sapphira XL
16|5 Ketylo, Ebony, S
06|1 DIY Stab Royal Indigowood
05|1 60th Street Lynne Mulberry
04|1 MB Forke Grünlila
04|0 Làireach-Forke Diamondply Royalblue
04|0 MB Forke Dunkelgrün
02|1 MB Forke Grünbraun
02|0 D&F Flachstab Amerik. Nussbaum NZL inspired
02|0 D&F Amerik. Nussbaum mit 5 Bändern Abalone
02|0 60th Street Daisey Mulberry
30|3 ED Blue Steel
27|3 Ketylo, Clear, S
20|1 ED Blue Topaz water
19|1 H'n'M Moonstone Water
17|1 ED Forrest Pepple
11|2 "Shorty" mit blauer Spirale
10|2 Spiralstab Bordeaux
10|1 H'n'M Irish Spring
10|0 H'n'M Black
09|0 H'n'M Abalone
09|0 Skoeldpadda Forke Emerald Green
06|1 H'n'M Aqua
03|0 Avilee Forke Crushed Silver
05|1 Canoa T, rosegold, S
05|1 KPO silber, XS
05|0 Canoa silber, Nuss, OP2, S
05|0 Rosenbonbon silber, ebonisiert, XS/S
03|1 KPO B, silber, lackiert, XS
02|1 Fiore 1,silber, Nuss XS
02|0 Mia, Silber, Mondstein
02|0 Kugelscroos silber
01|0 Canoa light, gold, S
09|2 Ficcarissimo, DIY Pearlized Grey, M
05|1 Ficcarissimo Jet Black, S
02|2 Ficcare Lotus Turquoise M
01|0 Fakkare Border Black, M
Hab definitiv zu viel Kram...
Flexis müsste ich eigtl mal aussortieren, aber irgendwo trag ich ja doch alles. Die Festive Nina passt leider nicht wirklich zu anderem Schmuck und die 8 is nicht so meins, weswegen ich dann lieber zur normalen Black greife. Die North Star ist mir fast ne Spur zu sparkly...keine Ahnung.
Holzschmuck kam ziemlich kurz in der letzten Zeit. Ketylo geht immer, evtl muss ich gegen Ende des Jahres mich doch mal fragen, ob ich meine gehorteten Schätze tatsächlich adäquat "schätze".
SL wird nach wie vor gerne, meist eher zu Anlässen getragen. Liegt vielleicht auch daran, dass eine KPO während des Tages gerne mal rutscht und alltagstaugliche Stäbe bei mir ja schon eher Mangelware sind (topperlastige/zu lange Canoas). Ich will endlich eine CLT haben, die würd ich wahrscheinlich non stop tragen... Vielleicht gibt es die neuen ja als T...muhaha!
Schnabelspangen sind eigtl soweit alle nice und schick. Meine Border-Fakes muss ich mal aufhübschen, is vielleicht etwas für den nächsten Urlaub nächstes Jahr. Die Turquoise Lotus soll wieder ne Aqua werden.
Die sonstigen Dinge mag ich so, is ja auch jetzt ziemlich abgespeckt. Mal schauen, ob die Zuckerstange dieses Jahr zum Einsatz kommt. Mein Wichtelspängchen muss auch mal wieder raus...wenn es nicht so rutschen würde...möp!
Verfasst: 06.12.2018, 13:26
Wie sieht es denn für 2019 aus? Machen wir weiter mit dem Projekt?
Dann darf gerne ein neues Projekt für 2019 aufgemacht werden
Stand: Ende November
Gesamt (November):
Forken: 152 (10)
Stäbe: 35 (2)
Ficcare: 5 (1)
9 | Grahtoe Poly Threnody
8 | 60th Street Lynne Bolivian Rosewood
8 | 60th Street Barb Barnwood
7 | Senza Limiti Kpo
6 | GoodVillageWoodcraft Earth & Sky
6 | GoodVillageWoodcraft Tahitian Jadewood 2zinkig
5 | 60th Street Lynne Bermuda Lemonwood
3 | 60th Street Amie Field & Stream
3 | 60th Street Bev Camo
2 | EaduardHairsticks Forest Pebbles
1 | Ketylo Evergreen Camo
5 | Ficcare Maxima Jet Black
Noch immer 5 ungetragene Teile.... Ich werde es vermutlich nicht schaffen, in diesem Jahr alles einmal zu tragen
Besonders die Flexis wurden sehr vernachlässigt...
Verfasst: 31.12.2018, 23:56
Mein Silvester verbring ich mit Mann und Doggo im kuschligen Hotel, deswegen nutze ich Zeit und Muße um meine Statistik abzuschließen.
14|0 Swerve Rosegold
05|0 Swerve Dark Nickel
04|0 Autumn's Delight L
03|0 Sable-CP silber grün L
02|1 Native Filigree Jade Hearts L
02|1 Native Filigree Copper L
02|0 Sapphira XL
01|1 Aria L
01|1 Starla U-Pins long
01|1 Posie roségold L
16|0 Ketylo, Ebony, S
06|0 DIY Stab Royal Indigowood
05|0 60th Street Lynne Mulberry
04|0 MB Forke Grünlila
03|1 MB Forke Aqua
02|1 D&F Amerik. Nussbaum mit 3 Bändern Abalone
02|1 D&F Mahagoni mit 4 Bändern Glitter und Perlmutt
02|1 D&F Flachstab Robinie mit Türkis und Messing
02|1 Yevhenia Stick, Holz&Acryl&Gold
02|0 MB Forke Grünbraun
31|1 ED Blue Steel
28|1 Ketylo, Clear, S
21|1 ED Blue Topaz water
19|2 ED Forrest Pepple
19|0 H'n'M Moonstone Water
18|8 H'n'M Black
11|0 "Shorty" mit blauer Spirale
10|0 Spiralstab Bordeaux
10|0 H'n'M Irish Spring
09|3 Lady Idun Icicle
06|0 H'n'M Aqua
04|1 Avilee Forke Crushed Silver
03|3 Ketylo weiß, S
08|1 Esse rosegold mit Aquamarin
06|1 KPO, roségold, dunkle Nuss, XS
05|0 KPO silber, XS
05|0 Canoa T, rosegold, S
04|1 KPO B, silber, lackiert, XS
03|1 Mia, Silber, Mondstein
02|1 Lacona E mit Calzedonen, silber
02|1 Bel silber, Labradorit
02|1 Notenschlüssel, silber, XS/S
02|0 Fiore 1,silber, Nuss XS
09|0 Ficcarissimo, DIY Pearlized Grey, M
07|2 Ficcarissimo Jet Black, S
02|0 Ficcare Lotus Turquoise M
01|1 Zuckerstange
LR: Ich hatte für meine Schwägerin einiges bestellt, von dem ihr leider nur ein Bruchteil zugesagt hat. Den Rest hab ich jetzt erst einmal zwecks Lagern und Ausprobieren eingefügt. Lange U-Pins sind echt schwer für mich zu verbauen, die ziehen höchstwahrscheinlich weiter...Aria ist eigentlich ganz cool...Posie wurde bisher nur von Schwägerin getragen.
Sieger 2018: dunkel und eher schnörkelos. Die Swerves und meine schwarzen Flexis sind meine Favoriten.
Holz: der schwarze Ketylo kam am meisten raus. Insgesamt ist es hier bunter, generell trag ich Holz aber nicht so oft, obwohl das Wetter eigtl meist gnädig war - bin wohl ein kleiner Angsthase. Die Stäbe von MB lass ich leider häufig liegen, Forken plustern Feendutts einfach besser auf.
Acryl: generell hab ich oft Acryl getragen. Basisfarben dominierten. Wird wohl so bleiben.
SL: gut, die Esse musste raus, so teuer wie war... ansonsten KPOs und Canoas.
Schnabelspangen: hier haben ganz klar die Ficcarissimos gewonnen...dabei besitze ich erst seit diesem Jahr welche.
Sonstiges: Jadenadel
Nehme mir für die Zukunft vor Siegerbilder einzufügen.
Bis nächstes Jahr, hier geht's zum Haarschmuck-Rennen 2019.
Verfasst: 02.01.2019, 20:29
Stand: Ende Dezember
Gesamt (Dezember):
Forken: 168 (16)
Stäbe: 36 (1)
Flexis: 5 (2)
Ficcare: 6 (1)
11 | Avilee Black Olive
9 | 60th Street Lynne Bolivian Rosewood
9 | 60th Street Barb Barnwood
7 | 60th Street Lynne Bermuda Lemonwood
7 | 60th Street Lynne Heritage Walnut
7 | GoodVillageWoodcraft Burmese Blackwood
6 | 60th Street Bev Charcoal Silvertone
5 | 60th Street Ali Barnwood
5 | 60th Street Ali Charcoal WebbWood
4 | 60th Street Bev Camo
3 | 60th Street Amie Turqouise Gemwood
3 | 60th Street Barb Twilight
6 | Mamacat Stormy River
2 | Northstar
1 | Ficcare Maxima Jewel Black Quartz
4 ungetragene Teile. Das finde ich völlig okay. Ich werde aber mal gucken, ob nicht die ein oder andere Flexi wieder auszieht
Ich habe an 58,9% der Tage Haarschmuck außer Haus getragen. Davon 78,1% Forken, 16,8% Stäbe, 2,8% Ficcare und 2,3% Flexis.
Es wird endlich Zeit für meinen Jahresabschluss...
Mir ist aufgefallen, dass der April irgendwie verloren gegangen ist.
Getragen im April
5 | KPO (Rosenquarz) (eingezogen am 05.03.18)
4 | KPO
4 | Skoeldpadda Goldcoast Forke
0 | Lovely Circle Aurora Borealis XL
Außerdem fehlen noch die letzten zwei Monate...
Getragen im November
2 | Souvenirforke (eingezogen Anfang November '18)
5 | 60th Street Dakota (eingezogen am 15.08.18)
6 | GVWC Rosewood Burgundy(eingezogen am 29.05.18)
2 | 60th Street Sara Desert Camo
Getragen im Dezember
2 | Blatt (eingezogen am 16.08.18)
7 | 60th Street Dakota (eingezogen am 15.08.18)
1 | 60th Street Sara Desert Camo
Und jetzt zur Jahresübersicht:
28 | KPO (Rosenquarz) (eingezogen am 05.03.18)
27 | KPO
14 | Blatt (eingezogen am 16.08.18)
6 | Norsi
3 | Rosa (ausgezogen am 19.03.18)
40 | Skoeldpadda Goldcoast Forke
23 | Skoeldpadda Crushed Yellow (eingezogen am 22.02.18)
10 | Ed Ruby Water (verloren )
4 | Souvenirforke (eingezogen Anfang November '18)
24 | Ruby Bouquet XL
3 | Bow (gold) XS
45 | 60th Street Sara Desert Camo
33 | GVWC Rosewood Burgundy(eingezogen am 29.05.18)
24 | 60th Street Dakota (eingezogen am 15.08.18)
18 | Ketylo Dakota (eingezogen am 15.08.18)
17 | Ketylo Tropical Passionwood
In Gold, Silber und Bronze habe ich mal die meistgetragenen Stücke markiert.
1. Desert Camo Dymondwoodforke (60th Street) - 45
2. Gold Coast Acrylforke (Sköldpadda) - 40
3. Rosewood Burgundy Dymondwoodforke (GWVC) - 33
Die Schlusslichter, die ich nicht eh schon abgegeben habe:
Norsi - 6
Da sich die Sammlung im Laufe des Jahre verändert hat, habe ich mal noch ausgerechnet, wie oft ich die Stücke pro Monat (in dem ich sie besessen habe) getragen habe. Dabei ergeben sich folgende Gewinner, wobei zu berücksichtigen ist, dass diese Stücke wohl auch den Vorteil hatten, dass sie den Reiz des Neuen hatten:
1. Dakota Dymondwoodforke (60th Street)- 4,8/Monat
2. Rosewood Burgundy Dymondwoodforke (GWVC) - 4,13/Monat
3. Ketylo Dakota - 3,6/Monat
Bis auf die oben genannten Schlusslichter und die Stücke, die ich eh schon nicht mehr besitze, habe ich im Schnitt auch alle Teile mindestens zwei Mal im Monat getragen. Insofern kann ich insgesamt zufrieden mit meiner Sammlung sein.
Dieses Jahr möchte ich erstmal nicht am Haarschmuckrennen teilnehmen, da ich mich vor allem in meinem Gefühl bestärkt fühle. Ich weiß auch so ziemlich genau, was mir gefällt und was ich auch trage. Dafür und wegen der kleinen Sammlung lohnt sich der Aufwand für mich gerade nicht. Trotzdem bin ich froh teilgenommen zu haben. | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Prey Preview - Story, Inszenierung, Morgan Yu, Madison Yu, Talos I, System Shock | GamersGlobal.de ). Alternativ bieten wir GamersGlobal-Premium an.
Prey Preview+
Benjamin Braun / 15. Februar 2017 - 17:00 — vor 51 Wochen aktualisiert
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System Shock trifft Dishonored
Neuromods und Psi-Kräfte
Mit Klebstoff und Pumpgun
Gute Shooter-Mechanik
Überlegene Spezies?
Stilvoller Look mit CryEngine
Eine Weltraumstation. Alle Menschen an Bord sind offenbar tot. Bis auf uns. Im RPG-Shooter von Bethesda erinnert vieles an System Shock. Ob das Spiel von Arkane Studios mit dem SF-Klassiker mithalten kann? Wir haben probegespielt.
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Alle Screenshots und die Video-Szenen stammen von GamersGlobal. Für diese Preview reisten wir nach Frankfurt, die Reisekosten übernahm Bethesda.
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Schon das erste Prey hatte eine nicht ganz hürdenlose Entwicklungsgeschichte. Das Science-Fiction-Spiel der Human Head Studios erschien 2006 in Kooperation von 3D Realms und Take2 Interactive, vor einem Neustart der Entwicklung im Jahr 2001 wurde es bereits Ende der 90er mehrfach auf der E3 der Fachpresse präsentiert.
Seit 2009 gehören Bethesda die Rechte an der Marke. Das 2011 erstmals in Los Angeles vorgestellte Prey 2 wurde Ende 2014 jedoch zugunsten eines Entwicklungsneustarts eingestellt. Schlicht Prey taufte Bethesda das nächste Spiel, das in der texanischen Außenstelle von Dishonored-Entwickler Arkane Studios entwickelt wird. Anders als im Vorgänger schlüpft der Spieler darin nicht in die Haut von Indianer-Nachfahre Tommy, sondern in die eines Wissenschaftlers. Wir sind für euch bei einem mehrstündigen Anspiel-Event ins Jahr 2032 gereist, um herauszufinden, was auf der Raumstation Talos I passiert ist.
In Prey spielt ihr wahlweise als männlicher oder weiblicher Dr. Yu.
Am Morgen des 15. März 2032 reißt uns der Wecker unsanft aus dem Schlaf. Unser Name ist Megan Yu, wir arbeiten als Wissenschaftlerin für die Firma Transtar. Wir werfen als erstes einen Blick durchs Fenster unseres Apartments, hoch oben in einem Wolkenkratzer, und fliegen schließlich mit dem Hubschrauber auf dem Dach zur Arbeit. Echt ist von alledem so gut wie nichts. Denn wir befinden uns nicht, wie zunächst vermutet, auf der Erde, sondern auf der Weltraumstation Talos I. Lediglich unser rot unterlaufenes Auge ist höchst real – und es gibt einen Grund dafür, weshalb wir es haben.
Transtar erforscht auf Talos I verschiedene Alien-Rassen, die einst die Erde angriffen. Seit kurzem sind die dort beschäftigten Forscher in der Lage, die Alien-DNA für neurale Upgrades beim Menschen einzusetzen. Megan Yu ist eines der Versuchskaninchen, aber ihr rotes Auge soll an jenem 15. März die geringste ihrer Sorgen sein. Denn irgendwas an Bord von Talos I geht gründlich schief und wir scheinen der einzige Mensch zu sein, der den Ausbruch der Aliens überlebt hat. Oder hat die Manipulation von Hirn und Körper uns bleibende Schäden hinterlassen und bilden wir uns das alles womöglich bloß ein?
Mangels Inszenierung könnte man an diesem Mondanblick glatt vorbeilaufen.
Die Ausgangssituation in Prey ist ziemlich spannend. Entsprechend war unser Interesse schnell geweckt, herauszufinden, was sich an Bord von Talos I zugetragen hat. Vom Spiel gut abgeholt fühlten wir uns vom Auftakt allerdings nur begrenzt: Zwar gibt es immer wieder Audiomitteilungen – und auch die Sprach- und Textlogs an den Terminals sind überwiegend lohnenswert. Allerdings mangelt es Prey bisweilen an der Inszenierung. So weiß der Spieler, wie bereits angedeutet, anfangs gar nicht, dass er sich auf einer Raumstation befindet, und alles andere bloß eine Fälschung ist. Das wäre ein fantastischer Überraschungeffekt, gäbe es einen majestätischen Moment, in dem man erkennt, dass man sich auf einem riesigen Weltraumkonstrukt mehr als 350.000 Kilometer über der Erde befindet. Nur gibt es diesen Moment so nicht.
Während Geschichte und Setting von Prey auch die eine oder andere Parallele zu den Werken des US-Autors Philip K. Dick aufweisen, sind die zu einem der Klassiker der Computerspielhistorie offensichtlicher: System Shock. Das gilt für Elemente wie die grundlegende Mischung aus Rollenspiel und Shooter genauso wie für den Erhalt eines Schraubenschlüssels als erste Waffe.
Was eine zufällige Gemeinsamkeit sein könnte, wirkt im spielbaren Prolog von Prey allerdings vielmehr wie eine Referenz auf das 1994 erschienene Spiel von Looking Glass. Aber auch die Einflüsse von Dishonored sind kaum zu übersehen. Denn das vergleichsweise offene Missionsdesign mit verschiedenen alternativen Routen und optionalen Missionszielen erinnert in den ersten Spielstunden sehr an den letzten Teil der Reihe, Dishonored 2 - Das Vermächtnis der Maske (im Test: Note 9.0). Und der stammt bekanntlich ebenfalls von Arkane Studios, allerdings eben aus dem Hauptstudio in Lyon.
Das hätte nicht passieren sollen: Während eines Tests werden die Wissenschaftler plötzlich von den Mimics angegriffen.
Jörg Langer Chefredakteur - P - 358884 - 15. Februar 2017 - 17:00 #
Viel Spaß beim Lesen und Video-Gucken :-)
Toxoplasmaa 14 Komm-Experte - P - 2519 - 15. Februar 2017 - 17:34 #
Vielen Dank! Sehr schönes Video. Das wäre auf jeden Fall ein Klasse SDK Kandidat mit vorhergeschickter "Retro SDK" System Shock 2!
Und sollte es dort irgendwo Teewagen geben auf der Raumstation, dann baust du dir einfach mit der Gloo Gun eine Treppe drüber hinweg ;)
Noodles 23 Langzeituser - P - 39683 - 15. Februar 2017 - 23:41 #
Immerhin zu System Shock 1 gibt es schon eine Retro-SdK. :)
http://www.gamersglobal.de/video/system-shock-stunde-der-kritiker
Olphas 24 Trolljäger - P - 49489 - 15. Februar 2017 - 17:07 #
Das klingt vom ersten überfliegen ja schon mal ziemlich vielversprechend. Das Video schaue ich mir nachher zu Hause auf jeden Fall auch noch an.
Toxoplasmaa 14 Komm-Experte - P - 2519 - 15. Februar 2017 - 17:17 #
Mhhh System Shock, Dishonored... gute Argumente! Das Setting und der ganze Stil von Prey gefallen mir sehr gut.
Bis auf nen Trailer und dieses Video hab ich mir sonst nichts angesehen und so soll es auch bleiben.
Ich denke stark über einen Release Kauf nach.
Edit: Ich muss es einfach noch dazuschreiben! Danke für dieses Super Video Benjamin!
Miggl 14 Komm-Experte - P - 1913 - 15. Februar 2017 - 17:19 #
Ich denke stark über das Abwarten des endgültigen Testberichts nach ;)
Toxoplasmaa 14 Komm-Experte - P - 2519 - 15. Februar 2017 - 17:35 #
xD Kann ich verstehen! Wäre eigentlich auch meine Philosophie.
Aber rein subjektiv betrachtet macht mich das Spiel irgendwie ziemlich an, so dass ich es riskieren würde.
Zudem verbinde ich mit Arkane Studios soooo viele extrem unterhaltsame schöne Stunden vor dem Rechner...
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 15. Februar 2017 - 17:35 #
Ich trauere immer noch Tommy und dem einzigartigen Gameplay nach... Schande über diesen Namensklaue.
Loco 17 Shapeshifter - 8756 - 16. Februar 2017 - 8:36 #
Jep. Was man auch heute noch aus dem Setting machen könnte, statt es komplett neu aufzulegen. Und die Bar am Anfang, wo du alles und jeden Automaten benutzen konntest, wie in guten alten 3D Realms Zeiten :) Das hier packt mich aktuell gar nicht, was aber auch daran liegt, dass ICH bei Prey eben Tommy, Indianer und Aliens im Kopf habe. Nicht Klebstoffknarre, Dishonored Look (vor allem die Charaktere) und Alienkräfte.
Xentor 14 Komm-Experte - 2477 - 24. Februar 2017 - 9:10 #
Also ich muss bisher sagen. Bis auf den Anfangstwist war die Sache bisher eher so .... mittelmässig (Let`s Play von gronkh geguckt).
Die Mimics erscheinen übrigens nicht aus dem Nichts. Die sind schon immer da. Sie Tarnen sich als Gegenstände, wenn man aufpasst kann man das bemerken.. bitte berichtigen.)
Toxe 22 AAA-Gamer - P - 33027 - 15. Februar 2017 - 17:36 #
Ha, 0451! :-)
Das schaut ja schon ziemlich gut aus. Hatte das Spiel praktisch gar nicht weiter auf dem Schirm, das hat sich nun aber geändert.
rofen 12 Trollwächter - 859 - 15. Februar 2017 - 21:42 #
0451 musste ich gerade mal googeln. Die Spiele habe ich alle nicht gespielt. Sehr nett! ;-)
Iceblueeye 15 Kenner - P - 2969 - 15. Februar 2017 - 17:37 #
Hmm...sah das nicht ursprünglich mal besser aus? Irgendwie kommt mir das so "gewöhnlich" vor^^
Lipo 14 Komm-Experte - 2126 - 15. Februar 2017 - 17:41 #
Schon wieder ein Kracher für 2017 . Da wird sich der gute Link bei mir aber lange gedulden müssen .
Golmo 16 Übertalent - 5300 - 15. Februar 2017 - 17:51 #
Die Charaktere / Menschen sahen irgendwie bei HL2 schon mal besser aus...
Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 15. Februar 2017 - 17:53 #
Toxe 22 AAA-Gamer - P - 33027 - 15. Februar 2017 - 17:55 #
Diesen Stil der Charaktere finde ich in Dishonored ziemlich gelungen, hier gefällt er mir aber auch nicht so.
Golmo 16 Übertalent - 5300 - 15. Februar 2017 - 17:56 #
Und im Preview Video habe ich kein bisschen RPG gesehen aber immer wieder vom Sprecher gehört ... komisch...
Wie schon anderer Stelle erwähnt: Ein Fertigkeitenbaum macht noch lange kein RPG !
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 9:24 #
Es steht ja auch nirgends, dass Prey ein reines RPG ist. Aber es hat ganz offensichtlich diverse Elemente aus dem Genre und zwar nicht nur den Fertigkeitenbaum.
Golmo 16 Übertalent - 5300 - 16. Februar 2017 - 9:55 #
Ich beziehe mich aufs Video wie oben in meinem Post auch klar erkennbar ist und da wird nun einmal ganz oft von starken RPG Elementen gesprochen aber ausser nem Skill-Tree ist nix zu sehen. Bei Minute 3:40 wird sogar davon gesprochen das bei Prey der Rollenspiel Anteil "klar der überwiegende ist."
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 10:18 #
Ich habe ein Inventar gesehen und Lebensleisten bei Gegnern sowie bezifferten Schaden bei eigenen Attacken. Das sind schon eine Menge Elemente, die typisch für RPGs sind.
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 16. Februar 2017 - 17:55 #
Lebensleisten bei Gegnern und Schadenszahlen sind ein RPG-Element? Seit wann denn das?
Den Kram kann ich mir auch in MOBAs und anderen Spielen, u.a. bspw. auch Overwatch, anzeigen lassen. Was haben die mit einem RPG zu tun!?
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 22:37 #
Seit wann? Öhm, seit vielen vielen Jahren. Und Deine Argumentation, dass man diese Elemente auch in anderen Gernes vorkommen, ist ... definitiv keine Gegenargumentation.
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 16. Februar 2017 - 23:23 #
Doch ist es. Ein Element das nachweislich in vielen verschiedenen Genres und Spielarten verfügbar ist, kann schwerlich als Klassifikations-Merkmal eines Rollenspiels gelten.
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 23:56 #
Was für ein Schwachsinn. Was kommt als Nächstes? Autos sind keine typischen Elemente für Rennspiele, weil man sie auch in Open-World- und diversen Shooter-Spielen benutzen kann? Oder die Sprungfunktion in jedem Jump'n'Run ist auch kein typisches Element, weil es das ja auch in so vielen anderen Genres gibt?
Völliger Quark, was Du hier versuchst.
Im Übrigen: Typisches Element /= Klassifikations-Merkmal. Das Vorhandensein von steuerbaren Autos klassifiziert ein Spiel natürlich nicht für das Genre "Rennspiel". Aber es ist ein typisches Element eben dieses Genres.
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 0:40 #
Du bist doch derjenige, der Schadenszahlen und Lebensbalken, wie sie sogar viele Shooter haben, als Merkmal für RPGs gleichsetzen will!
Also komm mir hier nicht mit Sinnbefreiten Vergleichen.
Nur weil RPGs Lebensbalken und Schadenszahlen haben, gilt nicht das umgekehrte Theorem.
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 0:44 #
Noch mehr Schwachsinn. Ich habe NIE von Klassifizierungs-Merkmalen gesprochen, sondern Du. Ich habe von typischen Elementen gesprochen und dies auch ausführlich und logisch begründet. Deal with it.
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 1:44 #
Ich sehe da keinen Unterschied zwischen "typischen Elementen" und Klassifizierungs-Merkmalen. Erst Recht nicht in dem Kontext wie Du erstere verwenden willst.
Meine Aussage bleibt bestehen: Das Vorhandensein von Lebensbalken und Schadenszahlen ist weder für RPGs im Speziellen besonders bemerkenswert, noch lässt sich daraus der Umkehrschluss ableiten, dass es sich beim Vorhandensein dieser Elemente um ein RPG handeln würde.
Weiteres Beispiel gefällig? Auch Battlefield 1 zeigt die Schadenszahlen an, ein Lebensbalken ist auch vorhanden. Ebenfalls kein RPG.
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 3:46 #
Den Unterschied habe ich Dir oben bereits anschaulich und logisch erläutert.
Ein letzter Versuch, um Dir "typische Elemente" näher zu bringen: Es gibt so gut wie kein RPG, welches auf Lebensbalken und Schadenszahlen für die Visualisierung von Treffern verzichtet. Somit ist ein solches Element ganz klar typisch für das Genre. Deine so gerne genannten Shooter hingegen verzichten in fast allen Fällen auf eben diese Visualisierung. Wenn trotzdem darauf zurückgegriffen wird, so ist dies untypisch. Ganz einfach. Und im Falle eines Shooters, der auf diese Visualisierung zurückgreift, kann man natürlich davon sprechen, dass dieser Shooter Elemente des RPG-Genres beinhält, denn in diesem Genre kommt diese Visualiserung am Ehesten vor.
"[...] noch lässt sich daraus der Umkehrschluss ableiten, dass es sich beim Vorhandensein dieser Elemente um ein RPG handeln würde."
Weder die Preview noch ich haben an irgendeiner Stelle behauptet, dass es sich bei Prey um ein RPG handelt. Es nutzt lediglich rpg-typische Elemente und bildet somit einen Mix aus Shooter und RPG. Es ist aber kein (reinrassiges) RPG.
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 6:14 #
Ich kenne keinen Shooter der keinen Lebensbalken in irgend einer Form hat. Vor allem im Multiplayer.
Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 6:16 #
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 6:25 #
Du implizierst also, es gäbe solche Shooter? Hast Du konkrete Beispiele?
Und Nachtrag zum Beitrag, den ich verloren hab, weil Du schneller geantwortet hast:
Ein Lebensbalken und Schadenszahlen sind Elemente die sich in vielen verschiedenen Spielen wiederfinden. Selbst im guten alten Arcade-Top-Down-Shooter haben Bosse Lebensbalken, und gelegentlich fliegen auch Schadenszahlen umher. Ich sehe absolut nicht ein, wieso das nur typisch für RPGs sein sollte.
Auch andere Spielelemente finden sich in vielen verschiedenen Genres. Nur weil ein solches Element in einem bestimmten Genre quasi immer vorhanden ist, heißt das nicht, dass es bestimmend für dieses Genre ist. Folglich ist es auch unsinnig, diese Eigenschaft als bspw. "RPG-Element" (Oder wie auch immer Du es nennen willst) zu titulieren.
Es gilt: Wenn aus X folgt Y, muss noch lange nicht aus Y folgt X gelten.
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 7:57 #
Typisch /= Bestimmend.
Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7345 - 17. Februar 2017 - 11:08 #
Ich glsube, ihr habt beide Recht aber etwas aneinander vorbeigeredet.
Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 14:40 #
Doom, Doom 2 etc. ich verbinde Lebensbalken über Gegnern grundsätzlich mit einer typischen Eigenschaft von CRPGs, die ab und zu bei Shootern eingesetzt wird.
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 17. Februar 2017 - 19:43 #
Hatten dort Zwischen-/End-Gegner nicht auch schon Lebensbalken!?
Jedenfalls hat jeder MP-Shooter der mindestens letzten 10 Jahre einen Lebensbalken.
Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 20:18 #
Ich gebe dir bei den MP gerne die Lebensbalken, aber bei Doom nicht ;)
Maverick_M 18 Doppel-Voter - 11828 - 18. Februar 2017 - 0:57 #
Dafür hatte es, wenn ich mich recht erinnere unten den Kopf, der zusehends demolierter aussah, je mehr Schaden man nahm. Ist ja im Grunde sowas ähnliches dann.
Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 18. Februar 2017 - 6:01 #
Aber das war deine Lebenskraft, es geht hier doch hoffentlich um die Gegner...
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 17. Februar 2017 - 7:54 #
Ich kenne viele. Vor allem im Singleplayer. Aber Gott sei Dank macht sich der RPG-Anteil ja nicht bloß an den vorhandenen Lebensbalken fest.
Maulwurfn Community-Moderator - P - 15953 - 17. Februar 2017 - 6:14 #
Gut argumentiert, bin da ganz deiner Meinung.
Crazycommander 14 Komm-Experte - 2306 - 16. Februar 2017 - 10:26 #
Das hast mich auch sehr gewundert. Ich würde hier höchstens und äußerst vorsichtig von RPG-Elementen sprechen. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
In meinen 3 Videospiel-Jahrzehnten habe ich schon viele Diskussionen über die Definition von CRPGs geführt ;)
Myxim 15 Kenner - P - 3610 - 15. Februar 2017 - 17:56 #
Das Spiel macht einen sehr guten Eindruck. Irgendwie kommt dieses Jahr einiges was meinen Geschmack trifft.
Kirkegard 19 Megatalent - 16006 - 15. Februar 2017 - 18:07 #
Ich hab Zeit...
Starslammer 15 Kenner - 2797 - 15. Februar 2017 - 18:37 #
Irgendwie vermisse ich in diesem Spiel Prey!
CptnKewl 20 Gold-Gamer - P - 24202 - 15. Februar 2017 - 18:54 #
genau das ist auch mein Problem. Ich hätte gehofft, sie setzten das Tommy-Abenteuer fort... so wird's nix mitm Kauf
Shawn 12 Trollwächter - 1084 - 16. Februar 2017 - 18:16 #
Exakt mein Gedanke. - Ich bin als Kunde ebenfalls raus...
Zille 18 Doppel-Voter - P - 10910 - 16. Februar 2017 - 8:09 #
Stimmt, der Name ist wirklich schlecht gewählt. Mir hat Prey damals auch sehr gut gefallen. Ich brauche aber nicht unbedingt eine Fortsetzung. Dieses Prey spricht mich aber trotz des Namens durchaus an.
Loco 17 Shapeshifter - 8756 - 16. Februar 2017 - 8:38 #
Dito. Mir fehlt Prey dabei auch irgendwie. Der Look ist mir außerdem zu stark Dishonored, gerade was die Charaktere angeht.
Xentor 14 Komm-Experte - 2477 - 24. Februar 2017 - 9:12 #
Ich war vom Look eher an Bioshock (Rapture) erinnert. ArtDeco heisst das doch, oder?
maddccat 18 Doppel-Voter - 11807 - 15. Februar 2017 - 18:51 #
Ein modernes System Shock? Klasse! Vorher hatte ich Prey so gar nicht auf dem Schirm, mit dieser Preview hat sich das schlagartig geändert. Danke!
Shawn 12 Trollwächter - 1084 - 16. Februar 2017 - 18:20 #
Also ich erkenne darin leider weder ein SS1, noch ein SS2. Die Hoffnung war zwar da, wurde aber bisher in keinster Weise bestätigt. :-(
Limper 16 Übertalent - P - 5460 - 15. Februar 2017 - 19:00 #
Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Das ursprüngliche Prey 2 sah auch interessant aus aber ich kann auch mit System Shock leben :)
Drapondur 27 Spiele-Experte - P - 80043 - 15. Februar 2017 - 19:38 #
Hat mit dem Ursprungs-Prey aber nicht viel gemeinsam.
Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 12:14 #
Behauptet auch niemand.
Drapondur 27 Spiele-Experte - P - 80043 - 22. Februar 2017 - 19:11 #
Dann hätten sie dem ganzen auch einen anderen Namen geben können. Ich habe Prey gelesen und an das ursprüngliche gedacht. :)
Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 22:27 #
Okay, dann hast du offenbar die News zu dem Spiel nicht verfolgt. Da haben die Entwickler bereits mehrfach betont, dass es mit dem alten Prey nichts zu tun hat.
Aber es stimmt, sie hätten es anders nennen können. Ich persönlich finde es aber nicht schlimm, dass es so heißt.
Not Guilty 09 Triple-Talent - 264 - 15. Februar 2017 - 19:56 #
Freue mich schon seit Wochen auf das Spiel. Wird generell für mich ein starkes Spielejahr, nach dem (für mich) sehr schwachen 2016. ME, Torment, Elex etc. Sehr geiles Zeug, was da wartet.
Tasmanius 17 Shapeshifter - P - 7345 - 15. Februar 2017 - 20:11 #
Nach 4 tollen Spielen entwickelt Arkane sich so langsam zu meinem lieblings Entwickler. Hatte Prey bis jetzt nicht auf dem Schirm, aber holla, jetzt freue mich darauf. Allein das Artdesing atmet Arkane, da geht mir das Herz auf :-)
vgamer85 16 Übertalent - 5771 - 15. Februar 2017 - 20:34 #
Sieht irgendwie nach einer Mischung aus Deus Ex Mankind Divided und Bioshock aus :-) Schönes Video!Interessant, bin auf die Tests gespannt.
Marko B.L. 14 Komm-Experte - 2662 - 15. Februar 2017 - 20:44 #
System Ex: Bioshock Divided
vgamer85 16 Übertalent - 5771 - 15. Februar 2017 - 20:45 #
:D Okay, nun haben wir den wahren Titel! So hieß es ursprünglich :-)
Zille 18 Doppel-Voter - P - 10910 - 15. Februar 2017 - 21:15 #
Haha! Gefällt mir ;-)
rofen 12 Trollwächter - 859 - 15. Februar 2017 - 21:44 #
Schnell als Marke anmelden!
Rhadamant 14 Komm-Experte - P - 1834 - 15. Februar 2017 - 22:35 #
Half System Life 2 Ex: Bioshock Divided
Harry67 16 Übertalent - P - 5104 - 16. Februar 2017 - 8:13 #
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 9:25 #
Deus Ex ging mir auch mehrmals durch den Kopf.
_XoXo_ 13 Koop-Gamer - P - 1641 - 15. Februar 2017 - 20:47 #
Ich brenne wie Essig, um das Spiel endlich ausprobieren zu können.
TheRaffer 17 Shapeshifter - P - 6210 - 15. Februar 2017 - 20:58 #
Und zack, ab auf die Wunschliste. :)
Nagrach 14 Komm-Experte - 2353 - 15. Februar 2017 - 22:02 #
Tommy :(
De Vloek 14 Komm-Experte - P - 2247 - 15. Februar 2017 - 22:54 #
Schade, das hat wohl garnix mit dem Original-Prey zu tun. Spielt das überhaupt in der selben Welt?
Für sich genommen macht es allerdings einen guten Eindruck.
Danke fürs Video, ich finde Benjamin als "Erzähler" immer wieder gut ;)
Noodles 23 Langzeituser - P - 39683 - 15. Februar 2017 - 23:40 #
Ich hoffe, sie übertreiben es nicht mit dem Gegnerrespawn. Klar kann das zu Spannung führen, aber z.B. in Bioshock fand ich es zu übertrieben und darum teilweise sehr nervig. Da verlässt man einen Raum mit nur einer Tür, geht kurz darauf nochmal rein und plötzlich stehen da wieder zwei Gegner.
euph 24 Trolljäger - P - 51119 - 16. Februar 2017 - 7:27 #
Sieht ganz gut aus. Da werde ich bestimmt mal reinschnuppern, auch wenn es nicht einer der Titel ist, auf die ich ungeduldig warte.
jonsn01 10 Kommunikator - 375 - 16. Februar 2017 - 7:50 #
Sieht echt spannend aus - zudem ich auch ein großer Sci-Fi Fan bin ^^
Aladan 23 Langzeituser - P - 41015 - 16. Februar 2017 - 8:37 #
Sieht nicht übel aus, vielleicht werde ich mir das irgendwann mal anschauen. Aber warum genau heißt das Spiel eigentlich Prey? Haben die Entwickler Angst, dem völlig anderen Spiel einen eigenen Namen zu verpassen?
Lostboy 13 Koop-Gamer - 1315 - 16. Februar 2017 - 8:38 #
Ich habs überlesen? Aber kommt es für Konsolen auch?
Aladan 23 Langzeituser - P - 41015 - 16. Februar 2017 - 8:40 #
Schau einfach mal auf den Steckbrief . Es kommt natürlich auch für PS4 und Xbox One :-)
Lostboy 13 Koop-Gamer - 1315 - 16. Februar 2017 - 8:46 #
Ich surfe gerade übers Smartphone und teile der Seite sind aktuell verschluckt, deshalb meine Frage, aber danke
Blacksun84 17 Shapeshifter - P - 8040 - 16. Februar 2017 - 8:57 #
Irgendwie war das alte Prey mal was Neues, dies hier reizt mich wenig. Sieht generisch aus.
Sven Gellersen Community-Moderator - P - 26166 - 16. Februar 2017 - 9:27 #
Das Artdesign finde ich großartig. Spricht mich sehr an. Was mich überhaupt nicht anspricht ist der Respawn von Gegnern. Sowas hasse ich.
Harry67 16 Übertalent - P - 5104 - 16. Februar 2017 - 11:51 #
Crazycommander 14 Komm-Experte - 2306 - 16. Februar 2017 - 10:22 #
Was freue ich mich über ein aktuelles Spiel im Geiste von System Shock 2!
Doch ich stelle fest, dass mich der Art-Deco-Stil nicht mehr besonders anspricht. Da habe ich mir wohl beginnend mit Bioshock 1 eine Überdosis eingefangen. Erstaunlicherweise kann ich aber von den so viel gescholtenen Raumschiffkorridoren nicht genug bekommen.
Seltsam :)
VikingBK1981 19 Megatalent - P - 15020 - 16. Februar 2017 - 10:37 #
Also das macht mich doch etwas an. Erinnert mich stark an Bioshock.
direx 16 Übertalent - P - 5615 - 16. Februar 2017 - 13:10 #
Mich lässt das kalt. Vor allem mag ich die Charactermodelle nicht, die sehen einfach viel zu 2006 aus. Außerdem killen die gezeichneten Portraits für mich komplett die Immersion ...
Labolg Sremag 13 Koop-Gamer - 1526 - 16. Februar 2017 - 13:12 #
cool, das wird ein Hammer Erlebnis in VR bzw. mit dem HMD auf, da freue ich mich drauf!
Fr4nkt4stic 09 Triple-Talent - 249 - 16. Februar 2017 - 14:10 #
Raumstation? System Shock? Gekauft :)
Lacerator 16 Übertalent - 4544 - 16. Februar 2017 - 14:21 #
Sieht gut aus bis auf die Comic-Optik, die mich auch schon an Dishonored gestört hat. Mal abwarten was die Leute so dazu sagen wenn's draußen ist. Rein spielmechanisch bin ich erstmal positiv überrascht, dass es nicht einfach nur ein Shooter ist. Dass es mit dem Original-Spiel nichts zu tun hat stört mich gar nicht. Ich konnte Tommy nicht leiden. :)
Slaytanic 23 Langzeituser - P - 41446 - 16. Februar 2017 - 15:30 #
Dieses Prey spricht mich nicht so an und Gegnerrespawn kann ich nicht leiden.
Hanseat 13 Koop-Gamer - 1694 - 16. Februar 2017 - 17:03 #
Grundsätzlich gefällt mir Idee und Spieldesign nur mich stört die Optik massiv. Dieser Bioshock, Dishonored Mischmaschkram gefällt mir gar nicht. Da fehlt mir jegliche Beziehung zum Scifi-Szenerio und zum alten System Shock. Mir fehlen einfach die Stahlflächen, bzw das Glänzende futuristische in der Optik.
rofen 12 Trollwächter - 859 - 16. Februar 2017 - 20:12 #
Klingt doch wirklich interessant!
Sermon 13 Koop-Gamer - P - 1296 - 16. Februar 2017 - 20:36 #
Oooh, das sieht SEHR interessant aus, speziell für mich als System Shock-, Bioshock- und Dishonored-Fan. Dachte eigentlich, das wäre ein reiner Shooter, aber es steckt anscheinend mehr dahinter.
ABER..... bääh, diese nervigen Hacker-Minispielchen nerven mich gewaltig! Schade, dass die auch hier eingebaut werden. Darauf könnte ich liebend gerne verzichten...
Hanseat 13 Koop-Gamer - 1694 - 18. Februar 2017 - 11:20 #
Jap sehe ich genauso, wenn ich ein Geschicklichkeitsspiel will´, kauf ich eins.
Disteldrop 13 Koop-Gamer - 1655 - 16. Februar 2017 - 21:31 #
Ich würde nie im Leben einen Raumanzug, ohne vorher geduscht zu haben anziehen!
Und außerdem gefällt mir das Spiel:-)
Loco 17 Shapeshifter - 8756 - 18. Februar 2017 - 7:22 #
So nachdem ich jetzt mehrere Videos gesehen habe von der Preview-Version... wohl eher Bioshock als System Shock. Solche Spiele braucht es zwar wieder, aber warum ausgerechnet Prey in diese Richtung geht, wird mir nicht ganz klar.
Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 12:16 #
Weil Namen Schall und Rauch sind.
Xentor 14 Komm-Experte - 2477 - 24. Februar 2017 - 9:15 #
Sag das mal der Copyright Behörde.....
Ganon 23 Langzeituser - P - 42433 - 22. Februar 2017 - 12:19 #
Hatten die Charaktere schon immer diesen Comiclook? Irgendwie sah das in früheren Präsentationen dich anders aus, oder? Mir sagt der Stil jedenfalls nicht so zu. In Dishonored mag der passen, aber in dieses SF-Szenario meinem Gefühl nach nicht. Sehr schade.
Na ja, wenn der Rest stimmt, kann ich darüber hinwegsehen. Aber um das zu beurteilen, müsste ich mal mehr als die Anfangsphase sehen. | de |
q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | Massageguide | centipede.tk
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Natürlich passiert das nicht von heute auf morgen. Natürlich ist es am nervigsten, wenn Kontakte nicht auf Nachrichten antworten. Das ist bei C-date das gleiche, wie bei anderen Portalen. Das lässt sich selbstverständlich nicht vermeiden und es besteht logischerweise kein Recht auf eine Antwort. Man kann nur versuchen seine Erfolgsquote zu erhöhen, indem man kreative und individuelle Nachrichten schreibt. Als nervig habe ich auch empfunden, dass C-date einem endlos viele E-Mails schickt.
Dabei handelt es sich um Benachrichtigungen z. Manche davon mögen nützlich sein, andere sind es nicht. Diese Benachrichtigungen lassen sich zum Glück aber im Profil unter Einstellungen ganz einfach abstellen. Die Nachrichtenhistorie ist dann wieder auf die letzten 24 Stunden begrenzt. Das müsste, meines Erachtens, nicht sein. Ich denke die Erfolgsbilanz bei C-date kann sich sehen lassen. Natürlich ist C-date kein Online-Shopping für Sex. Damit es zu einem Casual Date kommt, muss noch etwas getan werden.
Das sollte jedem klar sein. In den vier Wochen Praxistest habe ich 20 ernsthafte Nachrichten versendet vgl. Auf diese 20 Nachrichten habe ich elf positive Antworten erhalten. Sprich, mehr als 50 Prozent der Kontaktversuche war erfolgreich. Aus diesen elf positiven Antworten konnte ich drei Dates verabreden.
Demnach würde jede siebte Nachricht zu einem Date führen - wenn man sich ein bisschen anstrengt. Es ist nicht ganz leicht, einen repräsentativen Eindruck der Mitgliederstruktur wiederzugegeben. Demnach sind die C-date Mitglieder im Schwerpunkt um die 30 Jahre alt. Natürlich begegnen einem auch jüngere oder ältere Mitglieder. Testweise hatte ich bei den Suchkriterien die Alterspanne auf die maximale Weite eingestellt.
Es blieb dabei, der Schwerpunkt scheint um die 30 Jahre alt zu sein. Ich bekam aber im testzeitraum auch Kontaktvorschläge für Frauen mit einem Alter von 22 bis 58 Jahren. Das Geschlechterverhältnis wichtig scheint relativ ausgeglichen zu sein. Bei C-date würde ich das Verhältnis auf Würde man alle Männer mit oder ohne Premiummitgliedschaft betrachten würde das Verhältnis wohl längst nicht so gut aussehen.
Was wiederum bedeutet, dass man sich mit einer Premiummitgliedschaft von der Masse der Männer abheben kann. Allerdings verläuft dieses Angebot unaufgefordert und nicht selten erst nachdem privates Interesse vorgetäuscht wurde. Das kann sehr ärgerlich sein. Denn bis zum Moment der Erleuchtung wurde nicht selten schon viel Zeit investiert und hohe Erwartungen wurden geschürt. Wenn der Kontakt nach anfänglichem Flirt plötzlich mysteriöse Links, Emailadressen oder Telefonnummern schickt, ist Vorsicht angebracht.
C-date tut nach eigenen Angaben alles dafür um Fake-Profile fernzuhalten. Dies beinhalte automatische aber auch insbesondere manuelle Profilkontrollen. Das bedeutet, dass sich die C-date Redaktion verdächtige Profile anschaut und diese löscht.
Dafür ist natürlich Voraussetzung, dass Fake-Profile vom Nutzer selbst erkannt und gemieden werden können. Mit etwas Erfahrung, können diese schnell umschifft werden. Bekommt man von einem Fake-Profil einen Link oder sogar eine Emailadresse geschickt, ist Vorsicht geboten. Bei C-date dreht sich alles um die Kontaktvorschläge. Sie bilden das Herz von C-date. Hier wird präsentiert, wer laut C-date gut zu einem passt. In Folge dessen sollte dem Casual Sex nicht mehr viel im Wege stehen.
Bereits direkt nach der Registrierung habe ich meine ersten zehn Kontaktvorschläge bekommen. Ungefähr vier Stunden später dann noch mal einen und am nächsten Tag gleich noch mal drei. Und so ging es dann immer weiter. Die Anzahl der Kontaktvorschläge ist also hoch genug. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemand ernsthaft schafft, alle der vorgeschlagenen Kontakte zu Daten. Auch für diejenigen, bei denen in einem Schwung mal nichts Passendes dabei sein sollte, ist immer für genügend Nachschub gesorgt.
Denn C-date wird nicht müde, immer wieder neue Kontaktvorschläge zu schicken. Hier werden die Kontakte chronologisch sortiert aufgelistet. Jetzt liegt es einem selbst entweder zu warten bis man angeschrieben wird oder selbst den Kontakt anzuschreiben. Ich bevorzuge generell Letzteres. Die Erfolgsbilanz meiner Nachrichten ist weiter oben im Testbericht aufgeführt. Wie gut passen die Kontaktvorschläge zu den Suchkriterien? Im Folgenden die Ergebnisse des Praxistests.
Die Suchkriterien werden im Abschnitt Registrierung und Profil beschrieben. An dieser stelle zeige ich nur die Übereinstimmung zwischen den Suchkriterien und den Kontaktvorschlägen. C-date, Screenshot, Übereinstimmung Suchkriterien, 12 von 12 Übereinstimmungen. Bei einer geringeren Erfüllung reduziert sich entsprechend die Übereinstimmung. Bei Kriterien, bei der eine Mehrfachauswahl möglich ist z. Der Test hat gezeigt, dass die Kontaktvorschläge sehr gut zu den Suchkriterien passen.
Es stehen also selbst in einer eng bestimmten Region genügend Mitglieder zur Verfügung. C-date, Ergebnis Praxistest, die Kontaktvorschläge passen sehr gut zu den Suchkriterien. Dieses Ergebnis finde ich sehr gut. Wie sehr stört es jemanden, wenn die Augenfarbe anstatt blaugrau, blau oder grün ist? Um auf C-date zu kommunizieren stehen einem zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen eine Nachrichtenfunktion ähnlich einem E-Mailsystem. Zum anderen eine Chatfunktion.
Der Nachrichtenverlauf erscheint dann in Form von Sprechblasen, wie man es beispielsweise vom iPhone kennt. Das Nachrichtensystem an sich hat nicht sehr viele Funktionen. Es können neue Nachrichten geschrieben werden, es kann auf Nachrichten geantwortet werden und es können Nachrichten gelöscht werden.
Weiterhin scheinen vor allem Kreativität und eine persönliche Ansprache entscheiden zu sein. C-date, Praxistest, Kontaktbilanz, dumme Anmachsprüche funktionieren auch auf C-date nicht. Auf keinem anderen Casual Dating Portal habe ich so viele positive Antworten bekommen, wie bei C-date. Dabei gibt es natürlich klare Unterschiede. Die letzten drei Nachrichten waren nicht gerade einfallsreich und eher plump, wenn nicht sogar geschmacklos.
Ich war also nicht überrascht, dass mit den letzten drei Nachrichten nicht viel zu gewinnen war. Viel mehr überrascht war ich jedoch von der Anzahl der positiven Antworten auf die ersten zwei Nachrichten. Nun aber zu den Details des Kontakttests. Insgesamt habe ich 50 Nachrichten versendet. Je Nachrichtentyp wurden von mir exakt zehn Nachrichten an unterschiedliche Kontakte verschickt, mit denen ich vorher noch nicht in Kontakt stand.
Wer lieber spontan kommuniziert oder ein reges Hin-und-Her schätzt, kann auf C-date auch chatten. Die Chatfunktion ist so eingestellt, dass unbekannten Mitgliedern ein Chatanfrage geschickt werden kann. Falls bereits ein Chat besteht, kann natürlich auf diesem aufgebaut werden. Sollten mal nicht genügend Kontaktvorschläge zur Verfügung stehen, kann über diese Chatfunktion nach weiteren Kontakten gesucht werden. Die Information kann sehr nützlich sein, weil anzunehmen ist, dass diese Person bereits etwas am eigenen Profil interessant fand.
Im Praxistest war gerade diese Funktion sehr wertvoll. Mitglieder, die bereits mein Profilbild mochten, gaben sehr viel öfter Antwort auf meine Nachrichten und waren auch öfter zu einem Casual Date bereit. Dabei handelt es sich um eine einzige Frage zum Thema Sex im weitesten Sinne.
Mit der Beantwortung der Fragen des Tages wird also das Profil geschärft und aussagekräftiger. Damit steigen die Erfolgschancen. Die C-date Registrierung läuft sowohl mit dem Computer als auch mit dem Handy oder dem Tablet problemlos ab. In sechs kurzen Schritten werden Informationen zur Person abgefragt. Insgesamt dauert die Registrierung keine fünf Minuten. Damit liegt der Registrierungsaufwand am unteren Ende der Zeitskala verglichen mit anderen Singlebörsen. Die Registrierung ist darüberhinaus ganz ansprechend gemacht.
Bilder von halbnackten Frauen oder Männern stimmen einen auf das bevorstehende Casual Dating ein. Welche Erlebnisse suchen Sie? Was ist Ihr Alter und Beziehungsstatus? C-date, Screenshot, Profilansicht meines Accounts, so sehen mich die anderen Mitglieder. Wichtig für das Profil und die daraus resultierenden Kontaktvorschläge ist die Angabe des eigenen Erotiktyps.
Durch Ausprobieren hatte ich aber auch andere Erotiktypen generiert z. Damit es mit dem Casual Dating auf C-date auch wirklich funktioniert, muss natürlich ein Profilfoto hochgeladen werden. Meine Erfahrung hat klar gezeigt, dass die Antwortquote ohne Profilfoto drastisch sinkt.
Denn umso besser ist der Eindruck, den sich ein anderes Mitglied von einem selbst machen kann. Natürlich sollten nur Fotos hochgeladen werden, die die eigene Hemmschwelle nicht überschreiten. In dieser Sektion können die bereits in der Registrierung gemachten Angaben abgeändert oder erweitert werden.
Je mehr Angaben gemacht werden, desto genauer sind am Ende auch die Kontaktvorschläge. Es lohnt sich also, hier etwas Zeit zu investieren. Letztendlich sind aber auch diese Angaben schnell gemacht. Das sind sicherlich noch die einfachen Angaben und problemlos auszufüllen. Weiter geht es mit der Angabe der Region Bundesland, Landkreis , in denen gesucht werden soll.
Die Auswahloptionen sind nicht besonders raffiniert, was es hier aber auch nicht braucht. Für die Definition der optischen Eigenschaften des Sexpartners reichen die Attribute aus. Hier unterscheiden sich die unterschiedlichen Casual Dating Portale aber auch kaum.
Tatsächlich beim Thema Casual Sex angelangt ist man dann im folgenden Feld. Die Art des Casual Dates wird beispielsweise so definiert: Für meinen Geschmack zu viele, weshalb ich diese Option gerne nutzte.
Der Nickname sollte unbedingt geändert werden. Zu Beginn besteht der Nickname bei C-date aus einem kryptischen Code z. Es empfiehlt sich einen vertrauensvollen und leicht zu merkenden Nickname auszusuchen. Das Profil bildet neben den Kontaktvorschlägen den Kern von C-date.
Hier werden die Suchkriterien für die Kontaktvorschläge eingestellt. Demnach verfügt das Profil über viele Einstellungsmöglichkeiten, die meiner Meinung nach auch alle relevanten Aspekte abdecken. C-date überzeugt durch eine einfache und leicht verständliche Bedienung.
Alles ist übersichtlich angeordnet und trotz den vielen Funktionen, wirkt alles aufgeräumt. Persönlich gefällt mir am besten, dass C-date nicht überladen wirkt. Weniger überzeugend mag das Design sein. Es wirkt ein klein wenig verstaubt.
Die Farbwahl des Logos ist natürlich Geschmackssache. Letztendlich zählt jedoch, ob das Casual Dating Portal funktioniert. Zunächst könnte man sagen: Ja, C-date kann kostenlos genutzt werden. Auch in meinem Praxistest hatte ich zunächst mit einem kostenlosen Mitgliederkonto agiert. Letztendlich bleibt die Antwort aber: Nein, als Mann kann C-date nicht kostenlos genutzt werden.
Zwar können sich Männer kostenlos registrieren und erhalten auch kostenlos Partnervorschläge. Diese Profile können aber weder im Detail angeschaut werden, noch lässt sich einer der Vorschläge anschreiben. Richtig gehört, für Frauen sieht die Sache ganz anders aus. Frauen können C-date mit sämtlichen Funktionen völlig kostenlos nutzen.
C-date verfährt in seiner Preispolitik deswegen so, weil es hofft dadurch den Frauenanteil auf dem Portal hoch zu halten. Gegebenenfalls könnte hier ein geringfügiger Preis für Frauen Abhilfe schaffen. Und das würde ich auch allen raten.
Möchte man dann allerdings loslegen und tatsächlich mit anderen Mitgliedern in Kontakt treten, ist eine Premiummitgliedschaft unumgänglich. Was ich auch in Ordnung finde, denn kein Service der Welt kann werbefrei und kostenlos angeboten werden. Die Leistung muss natürlich stimmen.
C-date ist zwar leider nicht das günstigste Casual Dating Portal, dafür aber meiner Meinung nach das Beste vergleiche Praxistest. Leider funktioniert auch C-date mit einem Abo-Modell. Wird vergessen rechtzeitig zu kündigen, verlängert sich das Abo um die zuvor gekaufte Laufzeit. Andererseits ist natürlich gerade bei Mitgliedschaften das Abo eine einfache Möglichkeit den Service zu bezahlen.
Je nachdem, wie lange die Laufzeit des Abonnements ist, das gewählt wird. Zu vergleichen ist dieses Preismodell mit einem Mengenrabatt. Je mehr Tage oder Monate im Voraus gekauft werden, desto niedriger sind die Kosten. Wer sich sicher ist, dass er C-date längerfristig nutzen möchte, kann mit längeren Laufzeiten bares Geld sparen. Wer sich allerdings noch nicht ganz sicher ist, wie lange er C-date nutzen möchte, sollte besser etwas kürzere Laufzeiten buchen.
Es gibt zwar günstigere Casual Dating Portale, allerdings würde ich diese auch als nicht so gut bewerten. Über die C-date Kündigung habe ich mich etwas geärgert. Einige Wochen nach dem Test wollte ich die Premiummitgliedschaft kündigen. Leider macht es einem C-date nicht leicht zu kündigen wie so viele andere Casual Dating Portale auch. C-date gibt an, dass für eine Kündigung auf dem Portal ein Kündigungsschreiben heruntergeladen und ausgedruckt werden muss.
Dieses muss unterschrieben und an C-date gefaxt werden. Umständlicher geht es kaum. Schon allein ein Faxgerät zu finden stellt in der heutigen Zeit eine Herausforderung dar. Anscheinend möchte sich C-date nicht so leicht von seinen Premiummitgliedern trennen. Ich empfand das als Schikane und habe mich geärgert.
Allerdings habe ich auch schon Berichte gelesen, nach denen das Kündigungsschreiben auch einfach per Email an C-date geschickt werden könnte und dies vollkommen ausreichte. Egal ob per Post oder per Fax. Nach der Kündigung und dem Auslauf der Premiummitgliedschaft werden sofort alle Premiumfunktionen abgeschaltet.
Selbst alte Nachrichten können dann nicht mehr gelesen werden. Man befindet sich wieder auf dem Stand von vor der Premiummitgliedschaft. Durch eine neue Premiummitgliedschaft ist allerdings der vorherige Zustand wiederhergestellt. Natürlich kann C-date nicht die Haftung dafür übernehmen, dass ein Mitglied auch tatsächlich jemanden über das Casual Dating Portal kennenlernt. Schon gar nicht kann eine Haftung dafür übernommen werden, dass es zu Casual Sex kommt.
C-date kann natürlich auch nicht dafür haften, dass die Angaben der anderen Mitglieder korrekt sind. C-date verpflichtet sich natürlich die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen einzuhalten. Das ist auch in den AGB nachzulesen. Es ist selbstverständlich, dass C-date für die Erbringung der Leistung auch personenbezogene Daten speichern muss.
Anders geht es nicht. Ein weiterer weniger ansehnlicher Punkt ist, dass C-date anonymisierte Nutzungsprofile an Dritte für Marktforschungszwecke weiterleiten darf. Simply draw in your remarks and easily share them with your team. Clips that have those QC-remarks are color coded for instant recognition and can be shared within your creative team. To speed up communication between cinematographer and dailies colorist, COPRA offers a color grading module. Look creation was never easier: Our cloud infrastructure is securely hosted on servers in Germany.
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q-de-133 | Welche Erfahrungen haben Sie mit PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami gemacht? | PGHW: A King's Road!
am Mi Feb 28, 2018 11:24 pm
Seit mittlerweile 22 Jahren prallen muskulöse Körper, krachende Lariats und schwitzende Köpfe gegeneinander und niemand ist müde geworden: Pride Glory Honor Wrestling wurde 1996 vom legendären Sadaharo Jimbo gegründet, welcher seine Vision von Pro-Wrestling in einem eigenen Umfeld ausleben wollte. Der fünffache Golden Canvas Grappling Champion bot den Fans ein puristisches Produkt an, welches einschlug wie eine Bombe. Der Begriff "Strong Style" war geboren und fortan fest verankert wenn man über "PGHW" sprach. Das einzige Manko der Promotion, nun auch zwanzig Jahre im Bestehen, ist das die meisten Wrestler ihr "Verfallsdatum" schneller erreichen als Wrestler von anderen japanischen Promotions.
PGHW-Legende Mito Miwa sagte einmal: "Wenn du dich entscheidest bei Pride (Anm: Pride Glory Honor Wrestling) zu kämpfen, dann gehst du nicht nur einen Vertrag auf einem Stück Papier ein, nein! Du gehst einen Vertrag mit deinem Leben ein, denn nach einem Jahr in diesem blauen Ring bedeutet, dass sich dein Leben immens verkürzen wird." Miwa hat recht behalten und musste seine Karriere 2014 relativ früh mit 40 Lenzen beenden.
2014 endete die Ära von Jimbo-san als er sein Baby seinem Schützling Nobuatso Tatsuko übergab. Aus dem Säugling von einst war mittlerweile die klare #2 im japanischen Pro-Wrestling geworden, welche sogar nach der großen Krone von Primus Burning Hammer Of The Wrestling Gods greift. Kein Wunder, so wird PGHW als die "Promotion des Volkes" bezeichnet, welche sich gegen die "Westernisierung" sträubt.
Four Pillars Of Glory
Großen Anteil am raschen Erfolg von PGHW hatten die sogenannten "Four Pillars Of Glory", welche namentlich folgende Herren waren: Mito Miwa, Nobuatso Tatsuko, Yoshimi Mushashibo, Eisaku Hoshino und Shuji Inukai. Während Miwa, Tatsuko und Inukaj ihre Karriere beendeten haben und, mehr oder weniger, noch hinter den Kulissen von PGHW aktiv sind, sind Hoshino (ausgerechnet bei Rivale BHOTWG) und Mushashibo die einzig verbliebenen Aktiven. Insgesamt errangen die vier Pillars sage und schreibe 12 Mal die PGHW Glory Crown und hielten diese, zusammengerechnet, 115 Monate von den 240 seit der Gründung der Promotion.
PGHW Elite Series/Elite Tag Series
Als Sadaharo Jimbo im Januar 1998 die Vision eines großes Festivals hatte, hätte er nicht gedacht, dass er einen Mythos erschaffen würde. Im März des selben Jahres ging die erste "Elite Series" an den Start mit zwei Blöcken mit je vier Wrestler in jedem Block: Koryusai Kitoaji und Hito Ichihara führten ihre Blöcke an und gingen somit in das erste Finale der später so prestigeträchtigen Elite Series. Die beiden Erzrivalen, beide waren auch die ersten beiden Glory Champions, lieferten sich einmal mehr einen Klassiker und einmal mehr hatte Kitoaji die Oberhand über seinen Nemesis Ichihara. Der Startschuss für viele harte Kämpfe um diese "Schale" - Rekordsieger des Turnieres, beide mit je drei Erfolgen, sind Yoshimi Mushashibo und PRIDE Koiso.
BURNING vs. PRIDE
Wir schreiben das Jahr 2010 als es zu einem Novum in der Geschichte des japanischen Puroresu kommt: Burning Hammer Of The Wrestling Gods und Pride Glory Honor Wrestling kommen zu einer Einigung, hinter verschlossenen Türen, dass man die Elite Series 2010 zusammen abhält und somit dem japanischen Volk nach dem großen Tsunamisturm etwas zurück gibt. Die Pressekonferenz wurde an den TV-Bildschirmen von über zwei Millionen Menschen angesehen, was ein Rekord für eine simple Pressekonferenz mit sich brachte. Die Blöcke wurden erstmalig aufgebläht und so traten, wir auch Heute es noch der Fall ist, je acht Wrestler in zwei Blöcken gegeneinander an. Es kam wie es kommen musste: Das legendäre Toyota Stadium war mit 50000 Menschen restlos ausverkauft und es entbrachte sich der forcierte Kampf zwischen Burning und Pride ab: Kozue Kawashima, damals zarte 26 Jahre alt, gegen den Veteranen von Burning Hammer, Tasuku Iesada. Nach, sage und schreibe, 45 Minuten war der Kampf erst vorbei als Kawashima seinen Kawashima Driver 2005 zeigen konnte und Iesada endlich schultern konnte. Der "Dome" explodierte förmlich und das Puroresu war um eine Geschichte reicher.
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Re: PGHW: A King's Road!
Akinori Kwakami (34)
Debüt: September 1999
Stil: Puroresu Style
Trademark-Moves: Kwakami Painlock, Red Star Neckbreaker
Erfolge: 1x Elite Series, 1x Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Tag Crown & 3x PGHW Historical Japan
Art Reed (40)
Debüt: Januar 2001
Theme: Jadakiss - The Champ is here
Trademark-Moves: Dread Lock, Dark Matter, Hangman Moonsault
BISON Yano (26)
Debüt: November 2008
Entrance Theme: Jumbo
Stil: Brawler
Trademark-Moves: Yano Express
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown
Brute Kikuchi (25)
Debüt: Juli 2009
Trademark-Moves: Kikuchi Crush, Twisting Choke Bomb
Bryan Holmes (44)
Debüt: Januar 1989
Entrance Theme: Nirvana - Breed
Trademark-Moves: Final Impact, Cyclone Shock Kick
Erfolge: 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Bussho Makiguchi (26)
Debüt: Januar 2008
Entrance Theme: Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Trademark-Moves: Blazing Elbow
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan
Chojiro Kitoaji (28)
Debüt: Juli 2007
Trademark-Moves: Kitoaji Lariat
Erfolge: 2x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan & 1x PGHW International
Danger Kumasaka (61)
Debüt: Januar 1972
Entrance Theme: Bushido
Trademark-Moves: Aurora Surfboard Vice
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan
Eien Miyamoto (29)
Debüt: November 2004
Entrance Theme: Stereopony - Hitohira No Hanabira
Trademark-Moves: STF
Eisaku Kunomasu (45)
Debüt: November 1988
Entrance Theme: Samurai Warrior
Trademark-Moves: Kunomasu Vice, Roll-Trough Kunomasu Vice
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1x PGHW Elite Series
Goemon Komiya (29)
Debüt: Januar 2007
Entrance Theme: 木高イ
Trademark-Moves: Stretch Muffler
Gonnohyoe Kada (36)
Debüt: März 1998
Entrance Theme: Bleach Opening
Trademark-Moves: Single Arm DDT
Haranobu Kobayashi (23)
Debüt: Dezember 2012
Entrance Theme: The ROOTLESS - One day
Trademark-Moves: Kobayashi Plunge
Hirobumi Takimoto (22)
Debüt: Februar 2013
Entrance Theme: Hope - Fullver./安室奈美恵
Trademark-Moves: Backdrop Driver, Lariat, Gutwrench Tombstone
Hirokazu Yamanoue (40)
Debüt: Januar 1993
Entrance Theme: Eternal Light
Trademark-Moves: Cross Armbreaker
Kazushige Matsuki (30)
Debüt: April 2003
Entrance Theme: God knows... ''The Melancholy of Haruhi Suzumiya''
Trademark-Moves: Fist Of Fury
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1x PGHW International
Kozue Kawashima (32)
Entrance Theme: "Masanori Mine"
Trademark-Moves: Kawashima Driver 2005, Double K Killer
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 2x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Mamoru Nagahama (40)
Entrance Theme: Castlevania: Neo-Classical Metal Arrangement
Trademark-Moves: Nagahama Guillotine
Masaru Ugaki (30)
Debüt: September 2003
Entrance Theme: Masaya Onosaka - Awakening WoLong
Stil: Techniker
Trademark-Moves: Ugaki Clutch, Arc Kick
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Matsudaira Morioka (43)
Debüt: Dezember 1990
Trademark-Moves: Backdrop Suplex
Noriyori Sanda (37)
Debüt: August 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #60
Trademark-Moves: Full Body Powerbomb, Vortex Crush, Dynamo Flying Elbow
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
PRIDE Koiso (39)
Debüt: Juni 1998
Entrance Theme: Japanese Instrumental Rock Guitar (80's style) - "Pole Postion"
Trademark-Moves: Koisi Cutter, Running Koisi Cutter, Koisi Death Kutter, Koisi Spike, P.G.H. Lariats
Erfolge: 3x PGHW Elite Series, 4x PGHW Elite Tag Team Series, 1x PGHW Glory Crown, 1x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International Tag (Defunct), 1x PGHW Historical Japan
Raymond Diaz (39)
Debüt: September 1994
Entrance Theme: Dillon Cooper - State of Elevation
Trademark-Moves: Ray Gun, Monster Mash, Whiplash Clothesline
Erfolge: 1x PGHW Elite Series, 3x PGHW Elite Tag Team Series, 5x PGHW Glory Tag Crown
Ryoma Muruyama (36)
Debüt: Dezember 1997
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #1
Trademark-Moves: Muruyama Launch
Erfolge: 2x PGHW Elite Tag Team Series, 3x PGHW Glory Tag Crown, 1x PGHW International, 1x PGHW International Tag (Defunct)
Debüt: August 2011
Entrance Theme: Shingeki no Kyojin - Opening 1
Trademark-Moves: Wind Sprint Elbow, SATO Driver 10K
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan
Seiji Jimbo (27)
Debüt: April 2008
Entrance Theme: Soul eater opening 2
Trademark-Moves: Seiji Ocean Lock, Jimbo Driver
Erfolge: 2x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Simon Flemmingway (30)
Debüt: Januar 2003
Entrance Theme: Philadelphia - Wasteland
Trademark-Moves: Suicide Solution, T-Bone Suplex
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 1 x PGHW International
Stone Yoshikawa (34)
Debüt: März 1999
Entrance Theme: Melodic Instrumental Rock / Metal Arrangements #69
Stil: Cruiserweight
Trademark-Moves: Ankle Lock
Tetsunori Yasuda (31)
Debüt: Dezember 2002
Entrance Theme: Dragonball Instrumental Rock Soundtracks #1 - Edge of Spirit
Trademark-Moves: Minila Plunge
Toyota Munakata (29)
Debüt: Februar 2006
Entrance Theme: MY FIRST STORY -FAKE
Trademark-Moves: S-T-Sleeper, Angled Leg Lock
Tsurayuki Kamachi (29)
Debüt: März 2004
Entrance Theme: Zhao Yun- True Dragon
Trademark-Moves: Scorpion Deathlock
William Hayes (36)
Debüt: November 1999
Entrance Theme: Like the Wind- Ma Dai&Ma Chao
Trademark-Moves: Slick Trick, Hayes Fever Backbreaker
Erfolge: 1x PGHW Historical Japan, 2x PGHW International
Yoshimi Mushahibo (40)
Debüt: Oktober 1993
Entrance Theme: Ace
Trademark-Moves: Yoshimi Lock, Mushahibo-Plex I-III, Yoshimi Explosion
Erfolge: 3x Elite Series , 6x Elite Tag Team Series, 4x PGHW Glory Crown & 1x PGHW Glory Tag Crown
GHB (Glory Hard Bastards)
Als Tag Team haben die GHB (Shuji Inukai und Yoshimi Mushashibo) sage und schreibe fünf Mal die Elite Tag Series gewonnen (und nur einmal den Tag Gürtel), dafür aber achtmal die Glory Crown als Singleswrestler. 2004 nahmen die beiden mit den Jungspunden Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki zwei weitere Wrestler als GBH auf und der Gegenpol für Miwa und Hoshinos PRIDE WARRIORZ war geboren. Mittlerweile hat sich mit "NagaMori" das beste Tag Team der japanischen Independent-Szene den GHB angeschlossen und damit wurde die Jagd auf das Tag Team Gold wieder eröffnet, zudem hält Mushashibo immer noch die Glory Crown in den Reihen der "Bastards".
Leader: Yoshimi Mushashibo
Mitglieder: Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki, Matsudaira Morioka, Mamoru Nagahama, Gonnohyoe Kada, Danger Kumasaka
PRIDE WARRIORZ
Mitte 1999 hatten Mito Miwa und Eisaku Hoshino die Vision das größte Team in der Geschichte von PGHW zu werden, zwei Tag Team Gürtel und eine Elite Tag Team Series später kann man das Experiment als "nicht vollständig absolviert" bezeichnen. Nichtsdestotrotz waren die WARRIORZ (so der debütierende Name) eine Instanz bis Hoshino 2006 PGHW verließ. Mito Miwa sammelte die neue Generation um sich mit Akinori Kwakami, Kozue Kawashima und PRIDE Koiso und verhalf allen drei zu großen Erfolgen. Als Mito Miwa 2014 PGHW verließ, übernahm Kozue Kawashima die Führung und Akinori Kwakami verließ das Stable.
Leader: Kozue Kawashima
Mitglieder: PRIDE Koiso, , Makiguchi, Kitoaji, Toyota Munakata, Hirobumi Takimoto, Stone Yoshikawa
Kunomasu-gun
Eisaku Kunomasu ist mit 45 Jahren einer der älteren Haudegen im PGHW-Lockerroom, jedoch einer der gefährlichsten. Sieben Jahre verbrachte er seine Zeit bei DAVE in den USA und kam erst danach als umjubelter Held zurück zu PGHW. Als er gemerkt hat, dass sich einige Allianzen gebildet hatten, streckte Kunomasu seine Fühler aus und fand in Tetsunori Yasuda und Seiji Jimbo zwei junge Verbündete. Mittlerweile ist die Zahl der Mitglieder auf acht aufgestockt worden und damit ist die "Armee von Kunomasu" das größte Stable in PGHW.
Leader: Eisaku Kunomasu
Mitglieder: Seiji Jimbo, Tetsunori Yasuda, Eien Miyamoto, Tsurayuki Kamachi, Hirokazu Yamanoue, Haranobu Kobayashi, Kazushige Matsuki
Von seinem Senpai "im Stich gelassen" und von seinen eigentlichen Freunden verraten: So fühlte sich Akinori Kwakami 2014 und stand ganz alleine da. Er gründete HONOR, wohl eine Anspielung auf seine alten Kollegen, und Noriyori Sanda stieß zu ihm. Sanda, ebenfalls von einem zurücktretenden Tag Team Partner alleine gelassen, gelang es als HONOR Mitglied seinen ersten Singles Belt seit neun Jahren einzufahren.
Leader: Akinori Kwakami
Mitglieder: Noriyori Sanda, SATO , BISON Yano & Brute Kikuchi, Goemon Komiya
Hurt Inc.
Gaijins hatten es immer schwieriger als die Einheimischen Wrestler bei PGHW und so ergab es sich, dass alle Gaijins sich unter einen Hut zusammen taten. Der Name war Programm: Hurt Inc.! Ein Leader ist noch nicht ausgemacht, aber man sollte nicht ausschließen, dass die Hurt Inc. langsam aber stetig bei PGHW Einzug einhalten wird.
Mitglieder: Raymond Diaz, Bryan Holmes ,Simon Flemmingway ,William Hayes , Art Reed
Zuletzt von Chris am Do März 01, 2018 1:02 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
am Mi Feb 28, 2018 11:25 pm
PGHW - Tour of RESPECT Night 1 & 2
PGHW - Tour of RESPECT Night 3 & 4
Zuletzt von Chris am Mi März 07, 2018 2:09 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
Archiv²
am Do März 01, 2018 10:46 am
Starker Einstieg! Gefällt mir sehr gut, daß Du Dich an eine der größeren Puro-Organisationen im C-Verse wagst. Ist bestimmt zeitaufwändig, sich da reinzudenken und Struktur in den Haufen bringen zu wollen, aber danach geht der Kram wahrscheinlich umso besser von der Hand. Die Sache mit den Themes fetzt und scheint, ich hab bisher nur ein paar Sachen kurz angehabt, sehr passend für die jeweiligen Haudegen. Clevere Idee, viele Anleihen von All Japan und NOAH zu integrieren. Bin gespannt, wie Dein Booking ausfallen wird!
am Fr März 02, 2018 3:16 am
Da stimme ich Steffen zu. Ich habe erst vor rund einem Jahr das C-Verse für mich entdeckt, aber an BHGW oder PHGW habe ich mich nie herangetraut, da war ich lieber im CV97 mit DAVE oder CZCW unterwegs ^^ Ist aber schon einmal ein runder Anfang und ich bin gespannt wie du die Shows aufziehen wirst und ob du auch außerhalb von TEW "booken" musst, da es sich auch mit dem Touring Company Modell es sich oft als schwierig herausstellt das auf ein Diary zu übertragen.
Viel Erfolg und vielleicht öffnet mir dein Diary ja die Tür, um Pride selbst mal auszuprobieren!
Da ich hauptsächlich CV97 - Erfahrung habe, sind meine frühen Favoriten PRIDE Koiso, Raymond Diaz, Bryan Holmes und Akinori Kwakami. Mit allen sehr gute Erfahrungen gemacht.
am Fr März 02, 2018 4:17 pm
Ein spannender Januar erwartet uns! Die "Night Of RESPECT" ist bekanntlich das Bindeglied zwischen den langen Wochen bis zum prestigeträchtigen Elite Series Turnier und so ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die "GHB" der Fokus schlechthin sind, schließlich ist Yoshimi Musashibo immer noch der Glory Crown Champion. Das Muroran Baseball Stadium in Hokkaido lässt die Bombe zwischen den GHB und den PRIDE WARRIORZ wohl endgültig platzen: Yoshimi Musashibo teamt mit den amtierenden Tag Team Champions Ryoma Muruyama und Masaru Ugaki und wird auf Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji und Bussho Makiguchi treffen. Die Fronten sind klar, während Kawashima und seine Entourage unbedingt das Gold ihrer Rivalen haben wollen, sind die "Bastards" darauf bedacht, bloß nicht die Niederlage zu kassieren, es könnte eine Herausforderung im Anschluss setzen!
Zwischen HONOR und der Armee von Eisaku Kunomasu hat es schon lange geknallt! Der 45 Jährige Veteran kann es nicht wahr haben, dass jüngere Leute langsam aber sicher an ihn vorbei ziehen wollen. Immer noch lechzt der ehemalige DAVE-Veteran Kunomasu nach dem großen Coup, welchen HONOR Boss Akinori Kwakami beinahe inne hätte, wäre da nicht Kunomasu gewesen. Mit "jugendlichem Leichtsinn" ließ sich Kwakami von Kunomasu provozieren und setzte seine Chance auf einen Titelkampf auf's Spiel und verlor prompt.
PGHW Tour Of RESPECT Night 1 - 05.01.2016
Sapporo Sports Park (Hokkaido)
1. Mamoru Nagahama vs. Hirobumi Takimoto
2. Matsudaira Morioka vs. Goemon Komiya
3. Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara vs. Brute Kikuchi & BISON Yano
4. Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes vs. Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi
5. HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) vs. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda)
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) vs. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada)
PGHW Tour Of RESPECT Night 2 - 08.01.2016
1. Art Reed & Simon Flemmingway vs. Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Hitomaro Suzuki)
3. Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda & Seiji Jimbo) vs. BISON Yano & Brute Kikuchi
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) vs. HONOR (Akinori Kwakami, Goemon Komiya & Noriyori Sanda)
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Tanyu Toshusai)
PGHW Tour Of RESPECT Night 3 - 11.01.2016
1. Haranobu Kobayashi vs. Hirobumi Takimoto
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
5. Eisaku Konomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka vs. Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki
PGHW Tour Of RESPECT Night 4 - 13.01.2016
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu)
1. Art Reed & Bryan Holmes vs. Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) vs. PRIDE WARRIORZ (Stone Yoshikawa, Toyota Munakata & Tanyu Toshusai)
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yanda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) vs. HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi)
4. Kunomasu-gun (Eisaku Konomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) vs. HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda)
5. GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki)
PGHW Night Of RESPECT - 15.01.2016
Muroran Baseball Stadium (Hokkaido)
1. Art Reed vs. Haranobu Kobayashi
2. Danger Kumasaka vs. Hirobumi Takimoto
3. Raymond Diaz & Bryan Holmes vs. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki
4. Naga-Mori (Matsudaira Morioka & Mamoru Nagahama) vs. Stone Yoshikawa & Toyota Munakata
5. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) vs. HONOR (Noriyori Sanda, BISON Yano & Brute Kikuchi)
6. Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto vs. Akinori Kwakami & SATO
7. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama & Masaru Ugaki) vs. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi)
am Sa März 03, 2018 10:59 pm
Sapporo Sports Park (Hokkaido) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Mamoru Nagahama besiegt Hirobumi Takimoto (3:32) mit der Nagahama Guillotine.
2. Matsudaira Morioka besiegt Goemon Komiya (4:00) mit dem Backdrop Suplex.
3. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Danger Kumasaka & Sotatsu Sarumara (7:29) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Sarumara.
4. Hurt Inc. (Art Reed, Bryan Holmes, Raymond Diaz, Simon Flemmingway & William Hayes) besiegen Kunomasu-gun (Hirokazu Yamanoue, Kazushige Matsuki, Haranobu Kobayashi, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) (12:27) mit der Whiplash Clothesline von Diaz an Kobayashi.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Eien Miyamoto & Tetsunori Yasuda) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, SATO & Noriyori Sanda) (13:26) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an SATO.
6. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Chojiro Kitoaji, Bussho Makiguchi & Totoya Munakata) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) (16:33) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Eisaku Kunomasu kann es nicht lassen! Sein Lieblingsziel ist und bleibt weiterhin Kwakami und seine Schützlinge, auch im neuen Jahr prügeln sich Eisaku Kunomasu und Akinori Kwakami rund um den Ring und man kann nur hoffen, dass die beiden ihre Differenzen endlich bereinigen können. Für einen kurzen Schockmoment sorgt dann Tetsunori Yasuda, der Noriyori Sanda so hart gegen die Guardrail befördert, dass dieser nicht mehr alleine aufstehen konnte.
Krieg im Hauptkampf und das bei der ersten Show des Jahres! Wenn immer die Tags zu den "Bossen" Kawashima und Mushashibo angedeutet werden, sind die 5000 Menschen im Sports Park völlig aus dem Häuschen. Zum großen Schlagabtausch zwischen den beiden Leadern kommt es jedoch nicht, viel mehr übernehmen die anderen Teilnehmer im Kampf eine tragende Rolle. Als Ugaki Makiguchi fest im Ugaki Clutch hat, und Bussho nach Luft japst, brennt die Halle förmlich als ausgerechnet das Leichtgewicht Munakata sich Ugaki in den Weg stellt. Kada ist jedoch der Dumme, der sich völlig verausgabt und nach Luft ringend Kozue Kawashima zum Opfer fällt.
Osaka Athletic Stadium (Kinki) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Simon Flemmingway besiegen Haranobu Kobayashi & Hirobumi Takimoto (4:50) mit dem T-Bone Suplex von Flemmingway an Takimoto.
2. GHB (Danger Kumasaka, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen Hitomaro Suzuki, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata (10:15) mit der Nagahama Guillotine von Nagahama an Suzuki.
3. Bryan Holmes besiegt Hirokazu Yamanoue (5:41) mit dem Final Impact.
4. BISON Yano & Brute Kikuchi besiegen Tetsunori Yasuda &Seiji Jimbo (12:08) mit dem Stereo Choke Slam von Yano an Jimbo.
5. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Tsurayuki Kamachi & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (Akinori Kwakami, Noriyori Sanda & Goemon Komiya) (13:27) mit dem STF von Miyamoto an Komiya.
6. GHB (Yoshimi Mushashibo, Ryoma Muruyama, Masaru Ugaki & Gonnohyoe Kada) besiegen PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Tanyu Toshusai, Chojiro Kitoaji & Bussho Makiguchi) (14:21) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
Mit einigen Blessuren geht es für HONOR in eine weitere Tortour gegen Kunomasu und seine Armee. Waren die Prügel von vor drei Tagen nicht genug, versucht sich Kamachi am Gurdrailwurf gegen Sanda, doch scheitert grandios. Schließlich findet sich Kamachi in selbiger und kommt mit seinem Köpfchen gar nicht mehr heraus. Befindet sich Sanda in Abwesenheit, findet Miyamoto einen Weg Komiya von hinten zu überwältigen und den STF anzusetzen..
Osaka ist Zeuge von einer wahrlichen Brutalität! Tanyu Toshusai, im Eilverfahren dem PRIDE WARRIORZ beigetreten und mit allerhand Talent gesegnet, wird von den "Bastards" komplett in die Mangel genommen und förmlich zerstört. Allen vor ran Masaru Ugaki findet Gefallen an seinen "Punchingball" und bittet seine Kollegen mehrmals um den Tag um den Neffen des legendären Yoshinaka Toshusai zu malträtieren. Die PRIDE WARRIORZ haben irgendwann genug und gehen in die Vollen, ein Fehler! Die GHB warten gekonnt ab und im Geviert kann Ugaki den Sack zu machen.
am Mi März 07, 2018 2:07 pm
Kanagawa Sports Field (Kanto) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Haranobu Kobayashi besiegt Hirobumi Takimoto (4:20) mit dem Kobayashi Plunge.
2. GHB (Gonnohyoe Kada, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (10:30) mit dem Backdrop Suplex von Morioka an Munakata.
3. Hirokazu Yamanoue & Kazushige Matsuki besiegen Art Reed & Bryan Holmes (11:42) mit der Fist Of Fury von Matsuki an Reed.
4. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Tsurayuki Kamachi & Seiji Jimbo) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (11:31) mit dem Scorpion Deathlock von Kamachi an Komiya.
5. Akinori Kwakami & Noriyori Sanda besiegen Eisaku Kunomasu & Eien Miyamoto (14:05) mit dem Exploder XXL von Sanda an Miyamoto.
6. Yoshimi Mushashibo & Danger Kumasaka besiegen Kozue Kawashima & Hitomaro Suzuki (18:18) mit dem Aurora Surfboard Vice von Kumasaka an Suzuki.
Große Ehre im Hauptkampf für Hitomaro Suzuki! Der 31 Jährige darf sich an die Seite seines neuen Bosses begeben und gegen eine Legende und dem amtierenden Glory Champion kämpfen. Blöd nur, dass gerade Kumasaka gar keine Lust auf Spielchen mit "Nobodys" hat. Der Veteran verpasst Suzuki eine Tracht Prügel, die es in sich hat! Es geht von links nach rechts und die Brust von Hito Suzuki färbt sich in allen möglichen rot-blau Tönen. Dem 61 Jährigen gelingt der Pinfallsieg und damit der Erfolg über die "PW".
Yamanashi Athletic Stadium (Chubu) - 5,000 Super No Vacancy Full House
1. Art Reed & Bryan Holmes besiegen Hirobumi Takimoto & Haranobu Kobayashi (4:21) mit dem Dread Lock von Reed an Takimoto.
2. GHB (Masaru Ugaki, Mamoru Nagahama & Matsudaira Morioka) besiegen PRIDE WARRIORZ (Tanyu Toshusai, Stone Yoshikawa & Toyota Munakata) (6:34) mit dem Ugaki Clutch von Ugaki an Toshusai.
3. Kunomasu-gun (Tetsunori Yasuda, Seiji Jimbo & Tsurayuki Kamachi) besiegen HONOR (Goemon Komiya, BISON Yano & Brute Kikuchi) (9:16) mit dem Minilla Plunge von Yasuda an Komiya.
4. Kunomasu-gun (Eisaku Kunomasu, Kazushige Matsuki & Eien Miyamoto) besiegen HONOR (SATO, Akinori Kwakami & Noriyori Sanda) (11:03) mit dem Roll-Trough Kunomasu Vice von Kunomasu an Sanda.
5. PRIDE WARRIORZ (Kozue Kawashima, Bussho Makiguchi & Hitomaro Suzuki) besiegen GHB (Yoshimi Mushashibo, Gonnohyoe Kada & Danger Kumasaka) (13:02) mit dem Kawashima Driver 2005 von Kawashima an Kada.
Stelldichein zwischen Kawashima und Mushashibo! Die beiden Streithähne wollen ihre Differenzen endlich ad acta legen und mit dem "Elite Series" Tournament einen Neuanfang wagen, doch die Geister die ich rief verschwinden nicht so schnell. Zwischen den sechs Kämpfern entbrennt ein wahrer Krieg, doch vor allem PGHW-Neuzugang Suzuki und Veteran Kumasaka machen wieder auf sich aufmerksam. Der 30 Jahre ältere Kumasaka mutiert zum fiesen Bastard und versucht Suzukis Arme förmlich zu zerstören, der Suzuki Lock soll schließlich verhindert werden. Das ungleiche Paar bekommt nichts davon mit, dass Kawashima im Geviert alles klar machen kann. PRIDE WARRIORZ Boss Kozue Kawashima hat endgültig genug von GHB und erklärt, dass sie ihnen übermorgen eine gehörige Abreibung verpassen werden.
Nachtherz & Königsblut - The King
Road to Roseville - ein DM Spielbericht | RE: RE:Kaufen ja oder nein? - 5
#61 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Zu welchem Zwek brauchst du denn ein Mikro? Eher Gesang oder zum Abnehmen von Instrumenten?
#62 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Hauptsächlich zum singen lte es dienen...
und diese 3 Stück im Set find ich ganz praktisch, nur die frage halt ob die was taugen...
#63 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
für 10€ das stück inkl. koffer? da ist zu bezweifeln, dass die was taugen.
edit sagt: aaah, du musst auf jeden fall noch kabel etc dazukaufen, die sidn nämlich nich dran.
#64 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Also für halbwegs gescheite Mikros musst du in der Preisklasse schon etwas höher gehen. Wenn's aber nur für zu hause sein soll (Probe oder so), dann müssen allerdings auch keine top Mikros sein, das ist klar. Ob du die Dinger nun kaufst oder nicht, liegt bei dir, ich rate dir aber davon ab.
#65 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Ich möchte mir auch ein Mikro kaufen. Was könnt ihr mir empfehlen. Es soll zur Abnahme einer Akustikgitarre dienen und für Gesang.
#66 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
spitze für Gitarrenabnahme jeglicher Art und auch gut für Gesang einsetzbar (seit zig Jahren Lemmy's Live-Mikro und James benutzt es auch bei Studiorehearsals)
02.01.2007 01:04
#67 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Aber dafür brauch ich doch ein Preamp oder? Vielleicht wäre ein USB-Mikro nicht schlecht, http://www.musik-service.de/Recording-Mi...95750318de.aspx ?!
#68 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
mit nem Adapter von XLR auf Klinke und den richtigen Preamps in deinem PODxt (es gibt über die GearBox so Vocal-Plugins zu kaufen) kannst du mit dem Shure gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen und du kannst das Mikro halt auch in deiner Band etc. benutzen.
Ich benutze sowohl hier zu Hause, als auch in der Band mein Shure SM58
02.01.2007 13:21
#69 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Also ich müsste noch etwas dazu kaufen beim Podxt? Wie teuer wäre das denn oder geht es mit der Grundausstattung (und den Model Packs)?
#70 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
wenn du dich hinsetzt und ein bissl an der grundausstattung rumschraubst gehts auch - einfach den tube preamp ohne box nehmen
kannst aber halt nich erwarten, dasses klingt wie in ner hoch-professionellen studio aufnahme, aber das würde wahrscheinlich selbst mit top-equipment keiner von uns auf anhieb hinbekommen
#71 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Doch, es gibt Leute die bekommen aus dem Ding einen hoch professionellen Sound raus...fragt mich aber nicht wie.
#72 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
ich mein ja nich "nie" sondern "jetzt, auf anhieb, wenn du einfach versuchst ein Mikro dran anzuschließen und drauf los trällerst"
#73 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Also ratet ihr von einem USB Mikro ab? Guckt mal hier in diesen Thread
http://www.musiker-board.de/vb/studio/17...rre-gesang.html
Da wird von dem hier genannten abgeraten. Ich bin Jägermeister.
#74 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Also ich kenne mich in Sachen Mikros null aus...ich weiß jetzt auch nicht, in wie weit die Communitymitglieder dort drüben veranlagt sind. Vielleicht sind das Leute, bei denen "perfekt" das Minimum darstellt und das USB-Mikro eigentlich gar keine schlechte Lösung ist. Ich denke, für die semi-professionelle Benutzung sollte es ausreichen, aber wie gesagt, ich kenne mich in dem Gebiet nicht aus und habe das Mikro auch selbst noch nicht angetestet.
#75 RE: RE:Kaufen ja oder nein? Antworten
Ich hab mir jetzt das T-Bone SC450. Habe da mal was aufgenommen (Kompressor drübergelegt):
http://www.dialectic.de/tbone.mp3 | de |
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